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Zürcher Bote Nr. 51/52

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WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

WEIHNACHT 2017

Werde licht!

Diese Worte gehören traditionell zu Epiphanias. Epiphanias heisst Erscheinung und wird am 6. Januar gefeiert. Für die Ostkirchen ist es Weihnachtstag. Gott erscheint in Jesus Christus. Der Spruch aus dem Propheten Jesaja passt zur Weihnacht: «Mach dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn ist aufgestrahlt über dir.» (Jesaja 60,1)

Im Blickfeld ist die Erscheinung des grossen und ewigen Lichtes, von dem alle Welt lebt und auf das die zahlreichen irdischen Lichter nur hinweisen können. Sonne, Mond und Sterne, ja das ganze Licht der Natur ist nur Abglanz des ewigen grossen Lebenslichtes. Auch das Licht der Vernunft, durch das wir viele Dinge erkennen und uns die Gesetze des Daseins zunutze machen, speist sich aus dem Licht der Wahrheit. Sogar die Liebesfunken und Liebesflammen, die unser Leben erhellen und erwärmen, sind Vergleiche für das Licht der Gnade. Licht der Gnade – es gibt wohl kaum bessere Bilder, kaum sprechendere Gleichnisse, kaum treffendere Namen für Gott. Vielleicht liegt hier der Grund, weshalb in unserer Zeit, wo Gott den Menschen immer weniger bekannt ist, sie dafür umso mehr Lichter aufpflanzen. Vielleicht sind das Notsignale auf der Suche nach Wahrheit. Was kommt aber, wenn die Festtage zu Ende sind und die Wochentage wieder regieren? Was wird dann aus der Lichtsymbolik der Weihnacht? Ist sie nicht schon bald fehl am Platz? Bald sagen wir: Der Christbaum muss weg, er nadelt. Vor ein paar Jahren ist in unserem Dorf jemand durch einen explosiven Zimmerbrand, der vom dürren Weihnachtsbaum ausging, gestorben. Lieber nicht mehr anzünden, sondern

rechtzeitig weg damit. Wird nun die Finsternis, die über den Völkern liegt, umso finsterer? War die Weihnacht mehr als ein Schein, der nun verglimmt ist und mitsamt dem Baum entsorgt wird? So wäre es, wenn die Herrlichkeit Gottes unser Dasein nur gerade berührt hätte wie ein Komet. Kometen tauchen auf, erregen Bewunderung, und verschwinden wieder in unbekannte Fernen, aus denen sie gekommen sind. Der Komet erhellt unseren Horizont für kurze Zeit. Dann interessieren sich nur noch Astronomen für ihn. Nicht so das ewige Licht! Es hört nicht auf, zu uns zu kommen. Und es bleibt keineswegs in den hergerichteten Lichtern und Laternen gefangen. Es will vielmehr in uns Menschen seine Heimat finden. «Mach dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt,» – hatte der Profet einst den Juden zugerufen, als sie aus dem Exil in das trostlose, heruntergekommene Jerusalem zurückkehrten. Dein Licht will heissen: das Licht, das dein Leben aufklärt, deine Existenz erleuchtet und deine Tage hell macht. Es kommt und ist schon nah –so mussten die Israeliten damals die prophetische Nachricht verstehen. Er kommt und ist nah – so dürfen Christen die prophetische Botschaft hören und verstehen. Und weil er nahe ist, deshalb schafft er noch andere Sym­

bole als jene Lichter, die wir anzünden und wieder ausblasen. Der Prophet erinnert uns daran, dass es bessere, ursprünglichere und lebendigere Symbole für die Herrlichkeit Gottes gibt als niederbrennende Kerzen. Wir sind es, liebe Gemeinde, wir selber, mit unseren Gedanken, Worten und Taten, in denen sich das ewige Licht spiegeln und brechen soll. (Mat 5,14.16) «Ihr seid das Licht der Welt. … So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.» Wir? Du und ich? Die Frage bringt uns in Verlegenheit. Aber sie zwingt uns dazu, ehrlich zu sein. Und die Ehrlichkeit ist schon der erste Lichtstrahl. Er erhellt uns als Vorbote der ewigen Wahrheit. Und nun kommt es wahrlich nicht darauf an, dass uns das kommende Licht in helle, sozusagen strahlende Beispiele verwandelt. Werde Licht – das heisst nicht, dass wir unsere Nächsten durch eine glänzende Erscheinung faszinieren oder womöglich blenden sollen. Unsere Gedanken, Worte und Werke sollen ja nur Spiegelungen und Brechungen des einen ewigen Lichtes sein. Ein Seufzer aus einer erschöpften Seele, ein «Ach» oder «Ach Gott» kann mehr Wahrheit bezeugen als der glänzendste Heiligenschein. Symbole des Lichts wollen eben nicht auf sich selber auf­

merksam machen. Sie wollen vielmehr Gottes Licht ausbreiten. Selbst in der Finsternis des Todes, die uns allen bevorsteht und wo es keinen Ausweg gibt, da hat er sich als das Licht des Lebens erwiesen, das nicht verlöscht. Sogar im Irrtum, der sich einbunkert und das Licht scheut, vermag das wahre und ewige Licht einzudringen. Darauf weist die Geschichte von den drei Königen hin. Es waren Sterndeuter, wie die Zürcher Bibel treffend übersetzt. Als solche versuchten sie, aufgrund von Signalen aus der Sternenwelt die Zukunft zu deuten. Sterndeutung ist eine jahrtausende alte Kompetenz fast im ganzen Orient. Die Bibel stellt sich dieser Tradition von Anfang an entgegen, indem sie bei der Schöpfungsgeschichte die Gestirne zu blossen Laternen erklärt. «Es sollen Lichter werden an der Feste des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, … und sie sollen Lichter sein an der Feste des Himmels, um auf die Erde zu leuchten.» (Genesis 1,14f) –Die Absicht dieser nüchternen Rede ist, die göttliche Qualität der Gestirne zu bestreiten. Sonne, Mond und Sterne sind erfreuliche Phänomene. Wir können sie bewundern, uns inspirieren lassen, über sie Gedichte schreiben, unsere Wirtshäuser nach ihnen benennen –aber Götter sind sie nicht. Und ebenso wenig sind sie unsere Schicksalsträger. Die Bibel läuft nicht Sturm gegen die Sterndeuter. Dass die Sterndeuter geradewegs zum Jesuskind geführt wurden, ist das bereits erwähnte Phänomen: Auch in den Gestirnen spiegelt sich das ewige Licht, und Gott kann uns durch sie zur Wahrheit führen. Und er tut es.

Denn sein Licht ist Klarheit, Offenheit und Wärme. Wärme, ohne die das Leben erstarren müsste. Nicht Hitze, aber Wärme.

Was aber heisst es genau, wenn wir Gott als das eine und ewige Licht preisen, das sich in unserem Leben spiegeln will? Eine erschöpfende Antwort auf diese Frage wird niemand geben können. Aber ein paar Hinweise sind möglich. Licht, das ist auf jeden Fall Klarheit. Die Klarheit, die das Verworrene aufklärt und das Verborgene offenbart. «Mir geht ein Licht auf», sagen wir manchmal. Wenn Gott Mensch wird, erkennen wir, dass Gott zu uns gehört und wir zu ihm. Ohne diese Klarheit bleiben wir undurchsichtig, und das Ziel des Lebens bleibt obskur –dunkel.

Licht – das ist auch Offenheit und Aufgeschlossenheit. Wenn immer Menschen oder auch Völker sich voreinander verschliessen, und wenn Politik, die die Kunst des Möglichen sein sollte, zur Kunst der Verschleierung wird, dann zieht in der Tat das Wolkendunkel über die Völker herauf, von dem der Prophet redet. Licht bewirkt das Gegenteil: Es schliesst auf. Nicht nur Blütenknospen, sondern auch menschliche Herzen. Auch in unseren kühlen Verstand bringt es Wärme und Leidenschaft. Er taucht uns darin ein. Das tut Er, und gibt sich uns zu erkennen. Gotteserkenntnis ist immer eine leidenschaftliche Erkenntnis. Denn wer Gott erkennt, macht Bekanntschaft mit der Liebe.

Peter Ruch, Pfarrer i.R, Küssnacht SZ Redaktion und Verlag wünschen allen Leserinnen und Lesern von Herzen frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

Die nächste Ausgabe des Zürcher Boten erscheint am Freitag, 12. Januar 2018 . Das SVP -Sekretariat ist zwischen dem 27. und 29. Dezember 2017 normal geöffnet.

Liebe Leserinnen und Leser

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Wanderreisen in kleinen Gruppen oder individuell

Christoph Mörgeli

Dämliches Geheuchel von links

Gerade noch rechtzeitig bringt uns der Weihnachtsmann mit seinem Rentier diese frohe Botschaft aus dem Norden: In Schweden haben die Parlamentarier sämtlicher Parteien ein neues Gesetz verabschiedet. Es verpflichtet alle Männer, künftig vor jedem Sex die ausdrückliche Erlaubnis der Frau einzuholen. Der Mann solle sich vorher am besten «etwas Schriftliches» geben lassen. Motto: Vor dem Akt gibt’s eine Akte. Wenn diese bürokratische Einverständniserklärung fehlt, droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung.

Das Schweizer Parlament begnügt sich vorläufig noch mit einem internen Leitfaden für angemessenes Sexualverhalten. Mitverfasser war Nationalratspräsident Jacques de Bumann (CVP). Nach der letzten Verabschiedung zurücktretender Parlamentsmitarbeiterinnen stürzte der höchster Schweizer nach vorne und schmatzte die mässig erfreuten Damen ab. Unverhofft. Ungestüm. Ungefragt.

Dieweil wähnen sich linke Politikerinnen am sexistischen Abgrund. SP ­Nationalrätin Mattea Meyer hat speziell wegen «Männern aus dem rechten Lager» Furchtbares durchgemacht. Sie musste beispielsweise einmal ein Kompliment über sich ergehen lassen, das da lautete: «Heute bist du aber nett angezogen.» Andere Herren wurden noch übergriffiger und nannten sie «hübsch» oder «scharmant». Die grüne Nationalrätin Regula Rytz bejammerte die angeblich von der eigenen Partei «malträtierte» SVP ­Nationalrätin Céline Amaudruz. Der sexuelle Missbrauch müsse Thema werden: «Da kämpfe ich seit dreissig Jahren dafür.»

Ist das wirklich so? Was tun denn diese vollmundigen linken Politikerinnen, wenn es um echte sexuelle Gewalt geht? Unterstützen sie SVP ­Vorstösse für eine härtere Bestrafung von Vergewaltigern? Tun sie nicht. Wollen sie mit der SVP Kinder durch schärfere Massnahmen gegen Pädokriminelle schützen? Mitnichten. Sind sie bereit, die Verwahrungsinitiative gegen nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexualstraftäter umzusetzen? Sind sie nicht. Man darf gespannt sein, wie die im Bundeshaus so arg bedrängten linken Frauen beim Vorstoss von SVP ­Nationalrätin Natalie Rickli betreffend ein Verbot von Kinderehen stimmen werden. Hier geht es um tatsächliche Opfer. Um minderjährige, sexuell ausgebeutete Mädchen, die sich nicht wehren können. Wetten, dass Mattea Meyer und Regula Rytz diese Zwangsheiratsopfer im Stich lassen?

Röhrenblick statt Weitsicht beim Bundesbudget: Ob das gut geht?

Die alljährlich in der Wintersession stattfindende mehrtägige Budgetdebatte gilt richtigerweise als wichtigstes Traktandum beider Kammern. Ein Höhepunkt parlamentarischer Leistungen war die «Schlacht um Zahlen» aber auch diesmal nicht. Ich habe das mehrtägige Seilziehen um mehr Mittel für den Bund im Gegenteil als Trauerspiel wahrgenommen. Denn das Bundesbudget ist von 1990 (32 Milliarden Franken) per 2018 (72 Milliarden Franken) um das fast Zweieinhalbfache erhöht worden. Bis 2021 (77 Milliarden Franken) sind nochmals 5 Milliarden Mehrausgaben absehbar.

Während Landwirtschaft und Landesverteidigung seit 2001 keine Mehrkosten oder gar rückläufige Budgets aufweisen, explodierten die Ausgaben für Bildung, Forschung und soziale Wohlfahrt um mehr als 50 Prozent. Innerhalb von nur zehn Jahren wurden für diese Bereiche und die Zentralverwaltung in Bern mehr als 3000 neue Bundesstellen bewilligt. Die durchschnittlichen Kosten eines Arbeitsplatzes inklusive Sozialleistungen erreichen pro Beschäftigten nun knapp 170 000 Franken, sodass der Personalaufwand des Bundes aktuell bei 5,7 Milliarden Franken liegt.

Die Budgetdebatten blieben bis zum Schluss eine Zitterpartie. Unser Zuger Fraktionschef Thomas Aeschi präsentierte der Einigungskommission von National­ und Ständerat folgenden letzten Antrag: Statt die wegen der gescheiterten Rentenreform vorgesehenen 442 Mio. Franken in die AHV zu verschieben, solle man die Summe auf 370 Mio. Franken reduzieren, um die Schuldenbremse einzuhalten. Doch der Ständerat beschloss mit 25 zu 16 Stimmen bei zwei Enthaltungen, lieber die Bundesschulden abzubauen. Ein erneuter Entscheid des Nationalrats wurde damit überflüssig. Bei Differenzen gilt

EIN NEUER AFFRONT

nämlich der jeweils tiefere Betrag, der in der dritten Beratungsrunde in einem der beiden Räte eine Mehrheit findet.

Finanzpolitik voller Fragezeichen Der Ständerat wollte die Ausgaben gegenüber den Anträgen des Bundesrats um 70 Mio. Franken erhöhen, der Nationalrat sogar um 277 Mio. Franken. Diese Finanzpolitik empfinde ich insbesondere darum als verantwortungslos, weil das Ausgabenwachstum des Bundes deutlich über dem mutmasslichen Wirtschaftswachstum des nächsten Jahres von 1,9 Prozent liegen wird. Die Rechnung dafür wird der ganzen Volkswirtschaft und sämtlichen Steuerzahlenden mit weiter erhöhten Gebühren, Abgaben und Steuern präsentiert werden. Kürzungsanträge unserer Fraktion, um das Kostenwachstum in den Griff zu bekommen, wurden leider vom Verbund der Linken mit Bürgerlichen in den Wind geschlagen. Wie zuvor der Bundesrat und der Ständerat wollte der Nationalrat richtigerweise nichts wissen von der Volksinitiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!» (Vollgeld­Initiative), die der Nationalbank ein Monopol für die Ausgabe von Buchgeld übertragen möchte. Ein gefährliches und unnötiges Experiment sei das, befand die Mehrheit mit 165 zu 10 Stimmen bei 17 Enthaltungen. Das Volksbegehren des Vereins Monetäre Modernisierung (MoMo) wolle ein Problem lösen, das gar keines sei, sagte unser Zürcher SVP­Fraktionssprecher Thomas Matter.

Datenschutz blieb auf der Strecke Das Grundbuch ist die öffentliche Informationsquelle über das Eigentum an Grundstücken und die dinglichen Rechte an Grundstücken in der ganzen Schweiz. Weil verschiedenste Informationen über ein Grundstück ohne Interessennachweis erhältlich sind, wird der Grundstücksmarkt transparent. Daher müssen die Berechtigten eindeutig identifiziert werden können. Trotz berechtigten Bedenken lenkten beide Kammern nun doch ein, künftig die AHV­Nummer als Personenidentifikator zu verwenden. Der Nationalrat verlangte anfänglich Alternativen, der Ständerat erarbeitete gleich selber eine andere Lösung. Die kleine Kammer wollte eine zentrale Datenbank und eine spezielle Identifikationsnummer schaffen. Damit waren aber die Kantone nicht einverstanden. Auch der Nationalrat erklärte sich schliesslich mit der während mehrerer Debatten umstrittenen Lösung des Bundesrats einverstanden.

Verdichtetes Wohnen nicht verhindern In der Schweiz leben die Menschen immer enger aufeinander. Während die Bevölkerung in den letzten fünf Jahren von 7,4 auf 8 Millionen gewachsen ist, blieb die bebaute Fläche praktisch konstant. Das belegt die Bauzonenstatistik des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE). Doch verdichtetes Wohnen plus Lärmschutz können widersprüchliche Ziele sein. Dies zeigte eine nun von beiden Kammern über­

Die EU als Stifter von Unfrieden und als Nötiger der Schweiz

Die Gründungsidee der EU war ein Friedensprojekt. Wie aber Brüssel mit der Schweiz umgeht, ist weder friedlich noch freundschaftlich, sondern geradezu feindselig. So ist die EU zu einem Projekt der Gewinnung und Erhaltung von Macht degeneriert. Und die Kosten für die Rettung des Euro – ein Prestigeprojekt der Mächtigen – werden rücksichtslos anderen aufgebürdet.

Bernhard im Oberdorf

Gemeinderat SVP Zürich

Als im Raume stand, dass die Schweiz die Kohäsionsmilliarde für Oststaaten im Umfang von 1,3 Milliarden Franken zusagen muss, damit Kommissionspräsident Jean Claude Juncker überhaupt der Schweiz seine Aufwartung macht, da schrieben wir, dass es besser wäre, dieses Geld in die AHV einzulegen, hat doch der «Rentenklau» in der Schweiz damit zu tun, dass die Pensionskassen auch wegen der Negativzinsen schlechtere Renditen erwirtschaften; diese Negativzinsen sind eine direkte Folge der Eurorettung durch die Europäische Zentralbank, die eigentlich verbotenerweise marode Staatsanleihen aufkauft und damit den Markt mit Euros flutet.

Milliarden den Heuchlern in den Rachen geschoben

Doch der Bundesrat wollte Juncker als Gast in Bern haben und machte die 1,3

Milliarden locker. Es war weitherum zu sehen, wie Juncker für dieses Geld die Bundepräsidentin Doris Leuthard mit «bisous» beglückte und das mehr als nur umstrittene Rahmenabkommen – fern der Realität – als Freundschaftsvertrag pries. Die Realität hat gezeigt, dass das vielmehr ein Unterwer­

fungsvertrag ist, denn an den schliesslich zustimmenden Mitgliedsländern vorbei hat die vom charmierenden Juncker präsidierte Kommission den unbefristeten Zugang der Schweizer Börse zum Euro­Raum von Fortschritten in diesem unfreundlichen Vertrag abhängig gemacht. Das ist schlicht Nötigung jenseits von Treu und Glauben. Doch nicht genug damit: Kurz nach Junckers Visite haben Bürokraten die Schweiz in einer Nacht­und­Nebel­ Aktion in Steuersachen auf eine «Graue Liste» gesetzt, nachdem in Bern niemand mit einem solchen Affront gerechnet hatte. Zustande kam er, weil das auf dieser Liste stehende Liechtenstein in Brüssel sehr naiv petzte, in der Hoffnung, da selber wegzukommen. Genau das Gegenteil ist passiert, indem Brüssel dieses Vorprellen hinterhältig ausnutzte, um auch die Schweiz – die in Steuersachen schon viele Vorleistungen erbrachte –zur Druckausübung ebenfalls auf diese graue Liste zu setzen.

Milliardenküsschen in den EU -Rachen geschoben

So weiss man nun, was solche Besuche wert sind: nichts – wenn damit nicht die Heuchlerei in Brüssel demaskiert würde. So sind das schweinisch teure Küsschen geworden: «bisous des Milliards». Ob man nach diesen jüngsten Entblössungen von Brüssel solche Umarmungen im aktuell gewordenen Jargon schlicht als sexuelle Belästigung taxieren könnte?

wiesene Motion des grünliberalen Aargauer Nationalrats Beat Flach. Der Freiburger CVP­Ständerat Beat Vonlanthen schilderte das so: «Es besteht eine Diskrepanz zwischen der raumplanerisch geforderten Siedlungsentwicklung beziehungsweise Siedlungsverdichtung nach innen einerseits und dem Schutz der Bevölkerung vor exzessiven Lärmbelastungen andererseits.» Bisher wurde der Aussenlärm beim am wenigsten belasteten Fenster gemessen («Lüftungsfensterpraxis»). Das hat das Bundesgericht aber 2015 für unzulässig erklärt.

Das Urteil aus Lausanne führte dazu, wie der von mir präsidierte Hauseigentümerverband Schweiz (HEV Schweiz) feststellte, «dass an lärmbelasteten Orten kaum noch Siedlungsverdichtung nach innen erfolgen kann». Unternutzte Parzellen an zentralen und für die Verdichtung geeigneten Lagen und lärmschutzrechtlich bedingte Bauverbote sind die Folge.

Auch die Beratungsorgane des Bundes stellten fest, dass ein differenziertes Schutzkonzept für Verdichtungsgebiete fehle. Es sei beispielsweise denkbar, die gesetzlichen Vorschriften über die Einhaltung der Lärmwerte bei offenen Fenstern zu überprüfen. Zudem könnten Minergiebauten, bei denen die Fenster wegen der kontrollierten Lüftung nicht mehr geöffnet werden, bei der Lärmmessung nicht gleich behandelt werden wie konventionelle Bauten. Die heutige Rechtslage berücksichtigt Wohnformen mit schallisolierten Fenstern nur ungenügend. Es ist deshalb wichtig, ohne grossen Verzug Rechtssicherheit zu schaffen. Bundespräsidentin Doris Leuthard plädierte für eine neue Messmethodik, um mit Gegenmassnahmen bei den Lärmverursachern ansetzen zu können.

Katzenjammer folgt auf Kaiserwetter

Dieser Tage kommt heraus: Leuthards Plan liegt in Scherben. Die Geschenke brachten nichts. Katzenjammer folgt auf Kaiserwetter. Junckers Leute ziehen härtere Saiten auf. Sie haben ein technisches Verfahren entdeckt, mit dem sie die Schweiz, die sie nebenbei auch noch auf eine graue Steuerliste setzen, drangsalieren können. Ruckartig verweigern sie die noch Mitte November in Aussicht gestellte Anerkennung der Schweizer Börse. Das also ist die Gegenleistung für den versprochenen Geldsegen aus Bern. Brüssel lässt durchblicken, dass die Schikane gegen den Finanzplatz endet, sobald die Schweiz endlich das von der EU gewünschte Rahmenabkommen inklusive fremder Richter akzeptiert. Spätestens bis Ende 2018. Kurz: Leuthards Busenfreund Juncker will die Schweiz gewaltsam in eine institutionelle Zwangsehe mit seiner EU hebeln.

Roger Köppel, aus dem aktuellen Editorial der Weltwoche

ALLE ANDERN MÜSSEN SPAREN

Aber die SKOS will mehr Geld

Die SKOS ist kein staatliches Organ und hat auch keine Verantwortung für ein gesamtstaatliches Budget. Um doch ins Gespräch zu kommen, pflegt sie von Zeit zu Zeit, für ihre Klientele in der Sozialhilfe mehr Geld zu fordern. Diesmal fordert sie mehr Geld für die Asylanten und macht dabei weitgehend illusorische Hoffnungen, diese würden dafür in Zukunft weniger von der Sozialhilfe abhängig sein.

er­ Sollte man es nicht einmal umgekehrt versuchen, von den Asylanten mehr zu fordern als nur Wohltaten auszurichten? Man gibt beispielsweise die Asylanten in ein Flüchtlingsheim anstelle rasch in eine eigene Wohnung, ähnlich wie es in Deutschland praktiziert wird? Dort dürfte erst in eine eigene Wohnung umgezogen werden, wenn man bereits ein genügendes Einkommen erzielt hat, um die Wohnung zu bezahlen. Oder sollen statt freier Arztwahl, dem sogenannten Standardmodell (für viele Schweizer ein Luxus), vorgeschriebene Amtsärzte/Amtsärztinnen ihre Sprechstunden (beispielsweise im Flüchtlingsheim) für Flüchtlinge abhalten und damit einen Tourismus von Arzt zu Arzt unterbinden, was auch zur Steigerung der Krankenkassenprämie beigetragen hatte? Oder die regulären Sozialhilfebeiträge würden für

Asylanten gekürzt (ausser bei Krankheit und dergleichen) und die Asylanten würden mit gemeinnütziger sinnvoller Arbeit etwas besser gestellt als heute. Wer trotzdem auf der faulen Haut zu liegen wünscht, der hätte einfach etwas weniger Unterstützung als heute. Oder Frau Sommaruga könnte das verwirklichen, was der frühere österreichische Bundespräsident (SPÖ) verlangt hatte, dass die Kriegsflüchtlinge nach Ende des Krieges wieder in ihre Herkunftsregion zurückkehren (ähnlich wie es in der internationalen Konvention vorgesehen ist).

Die unterschiedliche Haltung der Sozialisten zeigt, dass in der Schweiz mit der Flüchtlingspolitik noch andere Ziele verfolgt werden, als nur der vorübergehende Schutz der Kriegsflüchtlinge vor den Kriegshandlungen.

AUS DEM KANTONSRAT

Steuersenkung leider abgelehnt, Budget 2018 genehmigt

Für die Unterstützung der SVP bei der beantragten Steuerfuss-Senkung von 2 Prozent fehlte es den bürgerlichen Parteien FDP und CVP an Kraft und an Mut.

Diego Bonato Kantonsrat SVP Aesch ZH

Letzten Montag und Dienstag konnte die grosse Debatte zum Budget 2018 und zum konsolidierten Entwicklungsund Finanzplan (KEF ) 2018–2021 zu Ende geführt werden. Der vom Regierungsrat beantragte Ertragsüberschuss von 82 Mio. Franken wurde durch den Kantonsrat mittels Aufwandkürzungen um 48 Mio. Franken verbessert. Das Budget 2018 wurde mit einem definitiven Ertragsüberschuss von 130 Mio. Franken genehmigt. Ferner überwies der Kantonsrat insgesamt 10 KEF­Erklärungen an den Regierungsrat.

Neues Budgetverfahren positiv zu werten

Die Debatte wurde unter dem neuen Budgetverfahren durchgeführt und so fand die Beratung des Budgets und des KEF zum ersten Mal gemeinsam statt. Als Mitglied der Finanzkommission (Fiko) des Kantonsrates kann ich sagen, dass sich das neue Budgetverfahren grundsätzlich bewährt hat. Es ist gelungen, die gemeinsame Budget­ und KEF ­Debatte geordnet und ergebnisorientiert ablaufen zu lassen. Die bisher üblichen vier KEF ­Sitzungen jeweils im Januar eines Jahres können damit definitiv eingespart werden.

HoPP Zürich und Aufwanderhöhung Krankenkassenprämien gekippt

Zum Fiko­Antrag, das Projekt «Health of Population Project Zurich» (HoPP Zürich, Erhebung von Gesundheitsdaten im Kanton) mit Kosten von 2 Mio. Fran­

ken jährlich aus dem Budget zu nehmen, äusserte sich Susanne Leuenberger (SVP, Affoltern am Albis) für die SVP. Das HoPP Zürich sei ein gutes Präventionsprojekt, soll aber auf nationaler Ebene finanziert werden. Etwa könnten Nationalfondsgelder oder Sponsoren aus der Pharmaindustrie die Kosten tragen. Eine Mehrheit im Rat, jedoch ohne die FDP, war gleicher Meinung und stimmte der Budget­Kürzung zu. Bei den Beiträgen an Krankenkassenprämien lag wie in den letzten Jahren ein Aufwanderhöhungs­Antrag der linken Ratsseite vor. Diesmal hätte das Budget um 11,2 Mio. Franken verschlechtert werden sollen. Benjamin Fischer (SVP, Volketswil) vertrat die SVP und sagte, dass die Revision des kantonalen KVG ­Gesetzes (EG KVG) aktuell ansteht und genau hier wesentliche Entlastungen der Kantonskosten vorgesehen sind.

Dieser Antrag stehe daher quer in der Landschaft. Claudio Schmid (SVP, Bülach) ergänzte, dass das jetzige Giesskannenprinzip eine teure Sozial­Konstruktion ist und mit der Revision des EG KVG in den Griff zu bekommen ist.

Diese Aufwandserhöhung sowie alle linken KEF­Erklärungen betreffend die Gesundheitsdirektion wurden im Rat abgelehnt.

Fachhochschulen und Streichung

Förderung von Tagesschulen

Bei der Leistungsgruppe Zürcher Fachhochschulen lagen SVP­Budget­Anträge vor, die den Beitrag an die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW um 6 Mio. Franken sowie deren Investitionen um 10 Mio. Franken und den Beitrag an die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) um 2 Mio. Franken kürzen wollten. Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht) vertrat diese Anträge und äusserte die Meinung, dass je ein

WEIHNACHTSESSEN DER ZÜRCHER SVP-FRAKTION

grosser Anstieg an Personal zu verzeichnen ist. Die ZHAW wie auch die ZHdK müssten betriebswirtschaftlicher geführt werden und sie sollen ihre Leistungen und Investitionen auf das Wesentliche konzentrieren. Zudem seien mehr Drittmittel, sprich Sponsorengelder, anzustreben. Matthias Hauser (SVP, Hüntwangen) ergänzte, dass die Studierenden überall steigen. Er unterstützte Amrein mit der Feststellung, dass die Hochschulen Reserven aufgebaut haben und diese nun verwendet werden können. Die SVP stand jedoch mit diesen Kürzungsanträgen alleine da. Anita Borer (SVP, Uster) vertrat die SVP­KEF ­Erklärung, den RegierungsSchwerpunkt zur Förderung von Tagesschulen zu streichen. Die Gemeinden sind bereits verpflichtet, schulergänzende Betreuung anzubieten und es sei somit nicht Aufgabe des Kantons, entsprechende Angebote zu fördern. Die SVP blieb jedoch auch hier alleine. Jeweils kurz und pointiert vertrat Rochus Burtscher (SVP, Dietikon) die ablehnende SVP­Haltung bei verschiedenen KEF ­Erklärungen von LinksGrün betreffend die Bildungsdirektion, etwa zur Senkung der Klassengrössen im Kindergarten, zu den Übergangsregelungen der Altersentlastung Lehrpersonen, zur Förderung der Mutter­ und Vaterberatung usw. Diese kostentreibenden KEF ­Erklärungen fanden im Rat alle keine Mehrheit.

SVP -Kürzungsanträge Baudirektion Den SVP­Kürzungsantrag zum Tiefbauamt, der den Verzicht auf kapazitätsmindernde Strassenbaumassnahmen in Höhe von 2,5 Mio. Franken forderte, vertrat Christian Lucek (SVP, Dänikon). Er erwähnte, dass es unnötig sei, den

Fortsetzung auf Seite 4

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Steuerfuss: Von den bürgerlichen Partnern im Regen stehen gelassen

Vor den Regierungs- und Kantonsratswahlen 2015 herrschte unter den bürgerlichen Parteien Einigkeit. Sie einigten sich auch im Zusammenhang mit der gegenseitigen Unterstützung im Regierungsratswahlkampf «5 gewinnt» auf ein gemeinsames 9-Punkte-Programm, welches sie zusammen mit den kantonalen Wirtschaftsverbänden erarbeiteten. Ein zentraler Punkt dieses 9-PunkteProgrammes war und ist die Steuerpolitik. Konkret heisst es dort: «Die steuerliche Belastung und, damit verbunden, die Staatsquote sollen stabil, eher sinkend sein. Steuererleichterungen sowie andere gezielte Massnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons verbessern, werden unterstützt – im interkantonalen Steuervergleich soll Zürich eine Position im vorderen Drittel belegen.» Entsprechend forderte die SVP im Rahmen der Steuerfussdebatte anlässlich der Behandlung des Budgets 2018 im Zürcher Kantonsrat eine Senkung des Steuerfusses um 2 Prozentpunkte von 100 Prozent auf 98 Prozent. Nun, davon wollten FDP und CVP nichts wissen. «Die Zeit sei nicht reif», hiess es. «Man müsse auf Stabilität wegen der bevorstehenden Unternehmenssteuerreform achten.» «Man könne sich jetzt keine mutwilligen Steuerausfälle leisten.» Das könnte man ja noch nachvollziehen, wenn da nicht die gerade erst eingereichte sogenannte Mittelstandsinitiative der Jungfreisinnigen wäre, hinter der die FDP-Mutterpartei voll und ganz steht, gar mit Exponenten im Komitee. Bei dieser Initiative geht es um nichts anderes als eine allgemeine Steuersenkung.

Der Staat sollte den Fortschritt der Digitalisierung nicht unnötig bremsen

Das traditionelle Weihnachtsessen der Zürcher SVP-Fraktion fand auch dieses Jahr in den altehrwürdigen Räumen des Haus zum Rüden statt. Als Gast referierte Matthias Kaiserswerth über die Digitalisierung und die Rolle des Staates.

ba. Fraktionspräsident Jürg Trachsel konnte zahlreiche Gäste aus der Politik, Gesellschaft, Verwaltung, Landwirtschaft und von den Zürcher Gerichten begrüssen. Er dankte der Fraktion in seiner Ansprache für ihren grossen Einsatz und ihr Bemühen, der Politik der SVP zum Durchbruch zu verhelfen. Die SVP kann immer wieder Erfolge nachweisen, kürzlich an der Urne bei den Abstimmungen über das Sozialhilfegesetz und über den Gegenvorschlag der Anti­Stauinitiative. Beide Vorlagen aus der SVP­Küche erreichten kantonsweit eindrückliche Zustimmung. Hingegen im Kantonsrat ist die SVP oftmals auf sich alleine gestellt. Gerade bei der aktuellen Budgetdebatte zeigt sich, dass die FDP und die CVP in vielen Fällen lieber mit der Linken stimmen, als bürgerlichen Positionen zum Durchbruch zu verhelfen. «Wir von der SVP bleiben

trotzdem dran», meinte Jürg Trachsel zum Abschluss energisch.

Mehr Schweiz, mehr SVP Parteipräsident Konrad Langhart appellierte an jeden Einzelnen, sich für die Ziele der SVP einzusetzen. Jeder in diesem Saal kann etwas dazu beitragen, dass die SVP die Gemeindewahlen im kommenden Jahr erfolgreich bestreiten kann. Es braucht mehr Schweiz, mehr SVP, auf allen Stufen in diesem Kanton. Wenn wir uns gemeinsam dafür einsetzen, werden wir Erfolg haben, so Langhart. Der Referent des Fraktionsessens, Dr. Matthias Kaiserswerth aus Richterswil, war langjähriger Direktor des IBMForschungslabors und ist heute Präsident der Standortförderung Zimmerberg­Sihltal. Er referierte zum Thema Digitalisierung und die Rolle des Staates. Die Digitalisierung findet seit 70 Jahren

statt, in der Politik ist der Begriff jedoch erst seit wenigen Jahren auf der Agenda. Während sich der digitale Fortschritt und die künstliche Intelligenz in der Forschung und Wirtschaft beinahe jedes zweite Jahr verdoppelt, entwickelt sich dieser in der Verwaltung und der Politik langsam. Braucht heutzutage noch jeder Kanton eine eigene Steuersoftware, oder wäre es nicht möglich, gemeinsam eine solche zu betreiben? Leider findet der digitale Fortschritt weiterhin hauptsächlich im Silicon Valley und in China statt.

Schutz vor Cyberkriminalität Oftmals wird der Fortschritt der Digitalisierung vom Staat unnötig reguliert, wie Kaiserswerth dies anhand des Fahrtendienstes Uber aufzeigte. Der Staat sollte im digitalen Bereich weniger regulieren. Die Aufgabe des Staates sollte vielmehr sein, die Bevölkerung und die Firmen vor Cyberkriminalität zu schützen.

Fraktionspräsident Jürg Trachsel unterliess es nach einem gediegenen Nachtessen nicht, den zahlreichen Helfern, welche die Fraktion unterstützen, herzlich zu danken. Auch den Sponsoren des Aperitifs und des Essens, unter anderem Kantonsrat Peter Uhlmann und Kurt Zollinger, wurde gedankt. Schliesslich unterliess es Fraktionsvizepräsident Roland Scheck nicht, seinerseits Jürg Trachsel für seine tadellose Führung der Fraktion zu danken. Die Fraktion wünscht allen SVPlern frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2018.

Wenn man die damit verbundenen Auswirkungen auch nur ansatzweise berechnet, dann drohen damit Steuerausfälle, die ein Mehrfaches der jetzt von der SVP geforderten 2 Prozent ausmachen. Glaubwürdigkeit ist anders. Es geht hier offensichtlich nicht um die Sache, sondern in erster Linie darum, wer sich mit Lorbeeren öffentlich schmücken kann. Dabei wäre eine Steuerfusssenkung mangels Referendumsmöglichkeit wesentlich einfacher gewesen.

Dies wiegt nun umso mehr, als dass der Kanton Zürich in der Entwicklungsskala des Ressourcenindex auf den zweitletzten Platz in der Schweiz zurückgefallen ist! Der Index gibt direkt Aufschluss über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines Kantons im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt. «Der starke und dynamische Kanton Zürich hat dabei rund 6 Prozent verloren. Das macht mir Sorgen und muss uns zu denken geben», sagte Regierungsrat Ernst Stocker diesen Sommer vor den Medien. Der Kanton Zürich gerät punkto Steuern und Wirtschaftskraft zunehmend in Konkurrenz, nicht nur von Zug und Schwyz, sondern auch von anderen Kantonen und vom Ausland. Die SVP will sich nicht nur Sorgen machen und immer wieder darüber nachdenken. Sie tut etwas.

In der Debatte wurde den anderen Parteien klargemacht – viele wussten es nämlich nicht einmal – das der Kanton Zürich 2018 zu 99,8 Prozent von der Sonderausschüttung der SNB profitieren kann und diese im Budget nicht eingestellt ist. Das bedeutet, dass dem Kanton zusätzlich 116 Mio. Franken, also eben fast genau 2 Steuerprozente, mehr zur Verfügung steht. Der Antrag mit dieser glasklaren Begründung wurde aber, wie erwähnt, von unseren Bündnispartnern und natürlich von allen anderen Parteien abgeschmettert. Das sollte uns zu denken geben.

Viele Gäste aus der Politik, Verwaltung, Landwirtschaft und den Zürcher Gerichten waren am diesjährigen Weihnachtsessen vertreten.

Roger Liebi Kantonsrat SVP Zürich
Fröhliche Stimmung und angeregte Gespräche beim Apéro.
Jürg Trachsel, Markus Kägi, Ernst Stocker und Konrad Langhart stossen mit Gastreferent Matthias Kaiserswerth an. Bilder: Christian Mettler Gastgeber Jürg Trachsel begrüsste die Gäste einzeln.

Rückbau von Busbuchten, die Einengungen von Kantonsstrassen sowie den massiven Ausbau von ländlichen Haltestellen voranzutreiben.

Den SVP­Kürzungsantrag zur Reduktion der Einlage um 2 Mio. Franken in den Natur­ und Heimatschutzfonds (NHS ­Fonds) vertrat Martin Hübscher (SVP, Wiesendangen). Er erwähnte, dass die Einlage so auf das Niveau des Vorjahres gekürzt würde und mit 21 Mio. Franken höher bliebe als die festgelegte Mindesteinlage von 18 Mio. Franken. Zudem kann das Ziel des NHS ­Fonds betreffend den Erhalt der Tiervielfalt immer noch gut erreicht werden.

Den weiteren SVP­Kürzungsantrag über 1 Mio. Franken beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) vertrat Martin Haab (SVP, Mettmenstetten). Der Aufwand beim AWEL wächst überdurchschnittlich und der Antrag wollte die Plafonierung des Personalbestandes und insbesondere den Verzicht auf vorsorgliche Planung von Revitalisierungsprojekten. Diese drei SVP­Kürzungsanträge wurden von Mitte­Links – und mithilfe der FDP – allesamt abgelehnt.

Urs Waser (SVP, Langnau am Albis) vertrat beim Amt für Landschaft und Natur (ALN) den SVP­Budget­Kürzungsantrag und die entsprechende SVP­KEFErklärung (Kürzung jeweils Fr. 300 000 jährlich). Auch im ALN wächst der Aufwand überdurchschnittlich und der Antrag wollte, dass bei der Umsetzung des Naturschutz­Gesamtkonzeptes im ALN auf die 2 zusätzliche Personalstellen verzichtet wird. Der Budget­Kürzungsantrag wurde abgelehnt. Doch die entsprechende KEF ­Erklärung erhielt eine Mehrheit, was darauf hindeutet,

«SVP DIETIKE BI DE LÜT»

dass der Naturschutz im ALN auch für andere bereits genügend ausgebaut ist. Ferner lag eine SVP­KEF ­Erklärung zur Abschaffung des Wirkungsindikators «Anzahl Neubauprojekte mit MinergieP­eco­Standard» vor. Christian Mettler (SVP, Zürich) erklärte, dass mit der zukünftigen Einführung von «MuKEn 14» dieser Indikator überflüssig wird. Diese KEF ­Erklärung wurde von Mitte­Links aber abgelehnt.

Fiko- sowie SP -Antrag zum Personalaufwand

Zum Fiko­Antrag Einsparung von 15 Mio. Franken bzw. 0,2 Prozent vom Personalaufwand mittels Verzicht von Stellenbesetzungen sprach Diego Bonato (SVP, Aesch ZH). Er erwähnte, dass dieser Antrag den Stellenplan betrifft und keine Einzel­Lohnkürzung bei Mitarbeitenden bewirkt. Der Bestand 2018 ist mit 46 400 Vollzeitstellen budgetiert, was 5309 Mio. Franken Aufwand entspricht. Die Einsparung könne durch Verzicht auf Wiederbesetzungen von offenen Stellen in Höhe von 2 Promille des Gesamtstellenplans bzw. rund 100 Stellen gut erreicht werden, entspricht doch dies einer relativ kleinen Optimierung angesichts des Totals an Vollzeitstellen. Der Fiko­Antrag fand eine bürgerliche Mehrheit. Zum SP­Antrag Gewährung einer generellen Lohnerhöhung von 1 Prozent, was zusätzliche Lohnkosten von 50 Mio. Franken bedeutet hätte, äusserte sich Elisabeth Pflugshaupt (SVP, Gossau). Sie sagte, dass die Qualität der Arbeit bei den Staats­Mitarbeitenden sehr gut ist. In der Privatwirtschaft wird im 2018 aber keine generelle Lohnerhöhung gewährt. Aus Respekt gegenüber dem Steuerzahler, der den Staat finanziert, ist dieser Antrag abzulehnen. Der SP­Antrag fand keine Mehrheit.

SVP -Antrag zur Senkung des Steuerfusses abgelehnt

Roger Liebi (SVP, Zürich) trug den SVPAntrag zur Senkung des Steuerfusses von 100 Prozent auf 98 Prozent vor. Er wiederholte kurz die bereits gemachten Aussagen betreffend Einnahmen aus der Schweizer Nationalbank (SNB). Er betonte dabei, dass die Sonderausschüttung der SNB gemeint ist, die zur ordentlichen Ausschüttung dazukommt. Und die SNB ­Sonderausschüttung gehört grundsätzlich dem Volk. Der FDP­Fraktionschef Thomas Vogel äusserte in einem Votum die Meinung, dass eine Steuerfuss ­ Senkung durchaus ein Gedanke wert gewesen sei. Die Parteien im Kantonsrat lehnten aber unisono den SVP­Antrag ab, auch die bürgerlichen Parteien FDP und CVP Elefantenrunde und Schlussabstimmung zum Budget 2018 SVP­Fraktionschef Jürg Trachsel (SVP, Richterswil) sagte in der abschliessenden Rede­Runde, eben der Elefantenrunde, dass die SVP die einzige Partei sei, die die Kraft und den Mut habe, für eine Steuersenkung zu kämpfen. Ihn habe die FDP enttäuscht, die einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen habe. Lediglich in den zwei grossen Sparanträgen (Verkehrsfonds 30 Mio. Franken, Personalaufwand 15 Mio. Franken) habe sie mit der SVP gestimmt. Insgesamt aber zeigte der Kantonsrat und der Regierungsrat eine reife Leistung. Eine Budget­Ablehnung bedeutet, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Die SVP ist hingegen bereit, Verantwortung zu übernehmen und könne dem definitiven Budget zustimmen. Ausser von der SP, den Grünen und der AL wurde das definitive Budget 2018 in der Schlussabstimmung genehmigt.

Ein Spaziergang mit Regierungsrat Ernst Stocker

Eigentlich wäre Sonnenschein bestellt gewesen, doch auch bei leichtem Regen und kühlen Temperaturen trafen sich am Samstagvormittag rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Rapidplatz. Der Spaziergang «SVP Dietike bi de Lüt» war von Vizepräsident Ralph Hofer und Stadtratskandidat Stephan Wittwer organisiert.

Die Strecke führte der Heimstrasse entlang bis zum «Zeltli­Hunziker», wo die ersten interessanten Informationen zur Dietiker Firma Hunziker weitergegeben wurden. Anschliessend liefen wir dann Richtung Werkhof und machten einen kleinen Halt beim geplanten Baufeld für das eigene Schulhaus, welches momentan aufgrund eines Moratorium SLS (Silbern­Lerzen­Stierenmatt) vorläufig nicht gebaut werden kann. Weiter spazierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun bis zum nächsten Halt am Kreisel Coop und Limeco. Hier wurden wir von Stadtrat Roger Brunner über die Ausbaupläne der Limeco informiert und es wurden sehr aktiv Fragen gestellt.

Nach diesem längeren Halt fand der nächste Stopp auf der Brücke statt, wo wir einen Blick auf den RBL (Rangierbahnhof Limmattal) nehmen konnten und viel Wissenswertes erfuhren: der RBL verarbeitet ca. 3000 Wagen pro Tag, was eine Länge von rund 50 Kilometer bedeutet. Die Auslastung des RBL liegt bei 80–90 Prozent, unter anderem da Zürich­Mülligen und Däniken geschlossen wurden. Man könnte die Auslastung sogar auf 100 Prozent erhöhen, jedoch gilt es auch hier, auf die Ruhebedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen, und es wird versucht, im

Regierungsrat Ernst Stocker mit Stadtrats- und Stadtpräsidentenkandidat Roger

Bereich des Lärmschutzes noch mehr zu unternehmen, um alles leiser zu machen.

Von diesem letzten Zwischenstopp war es nur noch ein Katzensprung bis zum Ziel, dem Harley­Heaven Bächli AG

Betriebsbesichtigung und Ansprachen

Der Apéro im Kafibereich von HarleyHeaven Bächli AG wurde von allen sehr begrüsst, da wir wieder an der Wärme sein durften. Geschäftsführer Rainer Bächli erzählte Spannendes über die Tätigkeit der Firma und ihr Kundensegment. Anschliessend richtete Regie­

rungsrat Ernst Stocker einige Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er dankte der SVP Dietikon für die Idee «SVP Dietikon bi de Lüt» und die Möglichkeit, in Dietikon Gewerbebetriebe zu besuchen. Nach einigen abschliessenden Informationen zu den Budget­Debatten im Kantonsrat genossen schliesslich alle den Apéro und warfen interessiert einen Blick auf die eindrücklichen Harley ­ Davidson ­ Maschinen.

Rochus Burtscher, Präsident SVP Dietikon

«ÜBER JEDES BACHERL GEHT A BRÜCKERL»

Eine etwas kuriose Brückengeschichte

In Marthalen führt über den Mederbach eine Brücke. Doch niemand weiss, wem dieses baufällige Bauwerk gehört. Eine etwas aussergewöhnliche Brückengeschichte, die gar in die Weihnachtszeit passt.

Niemand weiss, wem diese baufällige Brücke über den Mederbach in Marthalen gehört.

RoMü. «Als ich noch ganz klein war, da war jedes Bacherl breit wie’s Meer. Da bin ich gestanden, sah mei’m kleinen Schiffchen hinterher, ich hab g’sehn wie’s weitertreibt und am andern Ufer bleibt», hat einst Stefanie Hertel gesungen und irgendein Marthaler musste vor langer Zeit ähnlich gefühlt haben, als er am Mederbach stand und auf das andere Bachufer wollte. Auf einer Seite des Baches befindet sich die Oerlingerstrasse und auf der anderen Seite ist eine grosse Wiese vorhanden. Um direkt zur Wiese zu kommen, fehlte einfach ein Bachübergang. So nahm er sich jenes Lieds von Hertel an: «Als ich traurig war, da hat die Mama gesagt: Über jedes Bacherl geht a Brückerl, du musst nur a bisserl schau’n» und baute dort, wo er es wünschte, einfach seine Brücke. Diese ist jetzt ins Alter gekommen und niemand weiss, wem sie gehört. Dies ist einer Bekanntmachung des Marthaler Mitteilungsblattes zu entnehmen.

Ohne Besitzer keine Brücke Die Abteilung Wasserbau des Amts für Wasser, Energie und Luft (AWEL) sucht den Besitzer einer Brücke über den Me­

SVP EGG

derbach am Oerlingerweg. «Es gibt keinen Inhaber einer Dienstbarkeit, welchen diese Brücke bekannt ist. Ebenso gibt es keine Verbindung zum Wasserrecht zur Obermüli», schreibt das AWEL . Dabei ist die Rede von der Baufälligkeit. Sollte sich bis Ende Januar niemand bei der zuständigen Abteilung des AWEL melden, so wird diese Brücke abgebrochen beziehungsweise entfernt. «Jedes Bacherl hat a Brückerl auch im Leb’n und manchmal muss ma halt an kleinen Umweg geh’n.» Dies wird dann nach dem Abbruch der Fall sein. Dann sei dem unbekannten Erbauer in Erinnerung gerufen: «Wenn ich einmal gross bin, denk ich an das Bacherl oft zurück, hör Mama sagen: wenn dir’s Glück davonschwimmt, hol’s zurück, dann such einen neuen Weg und du spürst wie’s weitergeht, auch wenn man einmal am falschen Ufer steht.» Diese Geschichte mag auch ein Beweis dafür sein, dass sich der Kanton lösungsorientiert auch um viele Kleinigkeiten kümmert. Vielleicht lässt sich der Besitzer eruieren, sodass die Brücke saniert werden kann und ganz im Sinn und Geist «über jedes Bacherl geht a Brückerl» erhalten bleibt.

Chlausmärt mit der SVP

Kälte und Nässe machten es den Standbetreuern am traditionellen Chlausmärt in Egg schwer. Doch mit feiner Suppe konnte die SVP Egg den widrigen Umständen trotzen und die Gelegenheit nutzen, der Bevölkerung ihre Kandidaten für die Gemeindewahlen 2018 vorzustellen.

SVP Egg. Es war kalt, und es war nass. Dann kam auch noch ein eisiger Wind dazu. Trotzdem durfte die SVP Egg am traditionellen Chlausmärt natürlich nicht fehlen. Ging es doch darum, der Bevölkerung frühzeitig die Kandidaten für die Gemeindewahlen 2018 vorzustellen. Einmal mehr war die Ortssektion der SVP die einzige Partei, welche die Gelegenheit nutzte, mit den Marktbesuchern in Kontakt zu treten.

Ein voller Erfolg Das kam an diesem kalten Dezembertag bei den Leuten besonders gut an,

denn die SVP konnte mit einer feinen und wärmenden Kürbissuppe auftrumpfen, welche Schulpflegerin Alexandra Pfister aus Uster gekocht hatte. Der Anlass war noch nicht einmal zur Hälfte vorbei, als bereits mehrere hundert Portionen Suppe verteilt waren und der Topf leer. Auf diese Weise war es ein Leichtes, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und für die Anliegen der Partei und für die Kandidaten zu werben.

Dieser äusserst sympathische Auftritt machte den Tag für die SVP Egg zu einem vollen Erfolg.

Die Standbetreuer der SVP Egg mit guter Laune, trotz Wind, Kälte und Nässe.
Bachmann und Rainer Bächli (Harley Heaven Bächli).
Geschäftsführer
Harley Davidson.

INITIATIVE «WILDHÜTER STATT JÄGER»

Staatsangestellte statt Jäger?

Am 20. Januar 2017 hat das Amtsblatt des Kantons Zürich die Initiative «Wildhüter statt Jäger» der Tierpartei Schweiz veröffentlicht. Die Initiative verlangt ein kantonsweites Wildtier-Management mit professionell ausgebildeten Wildhütern. Im Vordergrund soll die natürliche Regulierung des Wildtierbestandes stehen. Die Milizjagd soll abgeschafft werden. Ihre Aufgaben sollen ausschliesslich vom Kanton angestellte Wildhüter übernehmen.

Fragt man nach den Gründen, tönt es so: Die Jäger verstünden zuwenig vom richtigen Jagdmanagement. Ihr Vorgehen sei unprofessionell. Es gehe ihnen nur um Freude am Schiessen und Töten. Ihr Alkoholkonsum während der Jagd sei gefährlich. Die Jagd müsse deshalb dem Kanton und professionellen Wildhütern unterstellt werden. Was ist von solchen Argumenten zu halten?

Die Jagdverwaltung führt das Wildmanagement

Der Vorwurf mangelnder Professionalität der Jäger und des fehlenden Wildmanagements stösst ins Leere. Die Jagd im Kanton Zürich ist streng hierarchisch geregelt. Es wird nach Weisungen der kantonalen Jagdverwaltung geschossen. Sie schreibt die Jagdzeiten sowie Anzahl und Art des jagdbaren Wildes vor. Es sind Berufsleute der Jagdverwaltung, welche die Vorgaben, also das Jagdmanagement, erarbeiten. Sie

sorgen für die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Unter ihrer Kontrolle jagen 850 Pächter in 169 Zürcher Jagdrevieren. Dazu kommen rund 500 Jagdgäste. Bei den Gesellschaftsjagden und an den Arbeitstagen helfen weitere rund 1500 Treiber als Freiwillige. Die vielen Milizjäger mit Ortskenntnis gewährleisten einen wirksamen Einsatz im Revier. Eine ähnliche Leistung liesse sich mit wenigen vom Kanton besoldeten Wildhütern nicht erreichen. Die Kantonsregierung bestätigt in der Begründung für ihr Nein zur Initiative, «die Jäger sind hervorragend ausgebildet und auf ihre Aufgabe vorbereitet». Alle arbeiten daran, die Bedürfnisse von Menschen, Tieren und Landschaft miteinander in Einklang zu bringen.

Ein Jäger ist nicht nur Schütze Wer glaubhaft machen will, Jäger seien besonders schiesswütig oder blutrünstig, irrt. Einen Jagdpass erhalten näm­

lich nur unbescholtene Männer und Frauen. Das ist Gesetz: Wer nicht mündig ist, wer öffentliche Unterstützung bezieht, mit seinen Steuern im Verzug ist, seine Waffe unvorsichtig führt, sich nicht über die erforderlichen jagdlichen Fähigkeiten ausweisen kann oder verurteilt worden ist, kann keinen Jagdpass haben. Ohne Jagdpass darf im Kanton Zürich niemand jagen. Die Jäger sind Freunde der Natur. Viele sind ausgesprochen fürsorgliche Hundehalter und Katzenfreunde. Unter den Jägern finden sich zahlreiche Bauern, die ausser Hunden und Katzen auch Vieh und Kleintiere hegen und pflegen. Dass es nur ums Schiessen und Töten gehe, ist eine verkürzte und falsche Sicht. Neben der Jagd wenden die Milizjäger enorm viel Zeit auf für die Mitarbeit im Forst mit Zäunen und Pflanzungen und beim Bergen von Fallwild, das gerissen worden oder dem Verkehr zum Opfer gefallen ist.

ist, dafür zu sorgen, dass die Wildtiere in Feld und Wald nicht zu viel Schaden anrichten. Bild: jagdzuerich.ch

Jagdpächter und Jagdaufseher sind auch ausserhalb der Jagdzeit für die Lösung von Konflikten zwischen Wildtieren und der Bevölkerung zuständig. Aufgescheuchte Wildtiere verursachen in Kellern und Estrichen, in Wohnungen, Gärten und Swimmingpools Zwischenfälle, von denen die Öffentlichkeit kaum je etwas erfährt. Auch für die Lösung solcher Probleme sind die Jäger zuständig. Geschossen wird nach sorgfältiger Ansprache und nur dann, wenn der Schütze sicher ist, das er das Wild präzis trifft. Mit dem Schiessen ist die Arbeit aber noch lange nicht erledigt. Die Tiere müssen ausgeweidet, ins Kühlhaus gebracht und verkauft werden. Bei Wildschweinen ist eine Trichinenprobe zu entnehmen und einzusenden. Wild, das nicht für den Konsum geeignet ist, muss entsorgt werden. Auch die Detailplanungen für die Jagd und die Arbeitstage, die Aufgebote, die Führung von Protokollen und Wildbüchern sowie weitere administrative Arbeiten erfordern viel Zeit. Nach Schätzungen des Regierungsrates erbringen die Milizjäger und ihre Jagdgäste pro Jahr rund 400 000 Stunden mit jagdlichen Aufgaben. Die Mitarbeit der Treiberschar hat der Regierungsrat dabei nicht berücksichtigt.

Regulieren des Wildbestandes

gen des Fallwildes noch nicht berücksichtigt!

Das Beispiel Hönggerberg Was jedenfalls hierzulande niemand möchte, sind Zustände wie in Berlin. Dort terrorisieren Wildschweine im Stadtgebiet die Besitzer von Vorgärten und Parkanlagen. Ganze Rotten stören den Verkehr. Sie gefährden sogar Menschen und Haustiere. Dringen Wildschweine in eine Stadt ein, wird es schwierig, sie wieder los zu werden. Das Schiessen auf Wildtiere zwischen Wohnhäusern ist gefährlich und in der Bevölkerung verpönt. Aber im Kanton Zürich kommen die Wildschweine dem Wohngebiet schon bedenklich nahe. Nehmen wir das Beispiel Hönggerberg: In diesem Wildschongebiet leben (im November 2017) drei Rotten. Zur grössten zählen einunddreissig Tiere. Wiesen und Wegränder werden regelmässig von Wildschweinen auf der Suche nach tierischem Eiweiss aufgewühlt. Wie stark sich die Tiere vermehren, zeigt ein Rückblick: Vor zwei Jahren ist noch eine zwischen hüfthohen Jungtannen neben dem Räuberweg ruhende Rotte mit nur sechs Tieren überrascht worden. Heute zählt die kleinste Rotte bereits elf Tiere. Besonders im Herbst und im Winter wühlen die Sauen hinter dem Zielhang des Schiessplatzes Hönggerberg. Die nächsten Wohnhäuser sind nur dreihundert Meter entfernt. Im Heizenholz dringen die Wildschweinrotten bis zu den Gartenzäunen der Wohnhäuser vor. Bei der hohen Kadenz der Vermehrung wäre es ohne entschlossenen Beschuss nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Wildschweine auf Stadtzürcher Wohngebiet tummeln würden. Vor diesem Hintergrund lässt sich die Forderung der Tierpartei kaum halten, eine «natürliche Regulierung des Wildbestandes» sei «in den Vordergrund» zu stellen.

Die Sache mit der Gemeindeautonomie

Dienstag, 2. Januar 2018, 10.30 Uhr, Schulhaus Egg, 8620 Wetzikon Christoph

Würdigung grosser Zürcher Oberländer Persönlichkeiten

Jakob Stutz (1801–1877) «Verehrter, verfemter Volksdichter»

Adolf Guyer-Zeller (1839 –1899) «Wirtschaftspionier und Eisenbahnkönig»

Berchtoldstag-Veranstaltung und ihre Bedeutung für die heutige

Der Wildtierbestand reguliert sich im dicht besiedelten Kanton Zürich nicht von selber. Ohne den Abschuss bestimmter Zahlen der verschiedenen Wildtiere wären die Schäden an Flora und Fauna unerträglich gross. Der Jungwuchs in unseren Wäldern käme ohne die Jagd auf Hirsch, Reh und Gämsen nur noch in kläglichen Rudimenten hoch. Erfahrene Förster schätzen, dass in den Zürcher Wäldern fast die Hälfte des ungeschützten Jungwuchses vom Wild gefressen wird. Ohne Einzäunungen und ohne die Arbeit der Jäger wäre die Artenvielfalt in unseren Wäldern in absehbarer Zeit stark eingeschränkt. Bei der Schussabgabe stehen Milizjäger und professionelle Wildhüter vor identischen Aufgaben. Es gilt, das Wild sorgfältig anzusprechen, ruhig und gewissenhaft zu zielen und den Schuss nur dann abzugeben, wenn die Sicherheit im Umfeld und der präzise Treffer gewährleistet sind. Den Jägern verantwortungslosen Umgang mit alkoholischen Getränken vorzuwerfen, ist ein haltloser Generalverdacht. Die meisten Jäger erreichen Treffpunkt und Heim mit dem Auto. Die Jäger unterstehen den Promillegrenzen, wie sie für alle Automobilisten gelten. Bei fehlerhaftem Verhalten riskiert der Jäger zudem den Entzug seines Patents. Von erhöhter Gefahr kann keine Rede sein: Bekanntlich kommen auf den vielen Jagden im Kanton Zürich kaum Schiessunfälle vor. Eine mögliche Verkettung unglücklicher Umstände könnte ebenso gut einen vom Staat besoldeten Wildhüter wie einen Jäger treffen.

Robert Grimm (1881–1958) «Marxist und Revolutionär»

Türöffnung: 09.30 Uhr – Beginn: 10.30 Uhr. Eintritt frei. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein kleiner Imbiss offeriert.

Anfahrt öV: ab Bahnhof Wetzikon ZH, Bus VZO Linien 850/851/853 bis Haltestelle Schloss oder Linie 857 bis Haltestelle Spital; 5 Minuten Fussweg bis zur Halle ausgeschildert.

Parkplätze: bei der Kunsteisbahn Wetzikon, Rapperswilerstrasse 63, 8620 Wetzikon; ab 09.15 Uhr regelmässiger Bus-Shuttle-Betrieb bis zum Veranstaltungsort (frühzeitige Anreise empfohlen).

Jagd auf das Wildschwein Im Kanton Zürich gibt es zurzeit nach Schätzungen erfahrener Jagdaufseher zwischen 200 und 300 Wildschweine. Ohne Eingriff der Jagd vermehren sich Wildschweine jährlich um 200 bis 300 Prozent. Soll der Bestand stabil bleiben, müssen pro Jahr bis 600 Tiere geschossen werden oder als Fallwild ausscheiden. Mit den Vorbereitungen, dem Ansitz und den nach einem Abschuss nötigen Arbeiten rechnen die Jäger mit einem Zeitaufwand von mindestens 8 Stunden pro Tier. Eine erfolgreiche Jagd auf rund 600 Wildsauen erfordert also 4800 Stunden pro Jahr. Rechnet man mit einer unregelmässigen Arbeitszeit von durchschnittlich 60 Stunden pro Woche, wären allein für das Bejagen der Wildschweine etwa 80 professionelle Wildhüter anzustellen. Wohlgemerkt: Dabei wären der Abschuss von Hirsch, Reh, Gämse, Fuchs, Waschbär und Marder sowie die zeitintensiven Waldarbeiten und das Ber­

Die Tierpartei hat zuwenig bedacht, dass ihre Initiative neben den jagdlichen Nachteilen auch die Gemeindeautonomie schmälern würde. Die Vergabe der Pachten würde den Gemeinden entzogen. Im Gegensatz zu den heute von den Gemeinden eingesetzten Jagdgesellschaften könnten die Gemeinden in Zukunft die vom Kanton angestellten Wildhüter weder wählen noch abwählen. Ausserdem würde mit der Abschaffung der Jagd das für die Gemeinden wichtige Milizprinzip ohne Not verletzt. Mit dem Entzug von Kompetenzen macht man in kleinen Schritten die Ämter auf Gemeindeebene unattraktiv. Kein Wunder, dass sich immer weniger geeignete Kandidaten für eine Wahl zur Verfügung stellen.

Ein Wort zu den Kosten

Sollte die Initiative angenommen werden, rechnet der Zürcher Regierungsrat mit der Neueinstellung von 80 bis 90 Wildhütern. Die Kosten eines Berufswildhüters betragen pro Jahr für Besoldung, Bekleidung, Bewaffnung, die optischen Instrumente, Transportmittel etc. 180 000 Franken. Diese Kosten trägt der Milizjäger selber. Bei einer staatlichen Jägerei würde dafür der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Für eine staatliche Berufswildhut rechnet der Regierungsrat mit Kosten von mindestens 20,7 Millionen Franken pro Jahr. Erwähnt werden muss schliesslich, dass die Jagdgesellschaften Pachtzinsen von 760 000 Franken abliefern und mit rund 100 000 Franken pro Jahr aus den Abgaben der Jagdgäste den Wildschadenfonds speisen. Auch diese Summen hätte der Steuerzahler zu berappen. Mit der Abschaffung der Milizjagd würde man ein günstiges, bewährtes gegen ein teures, politisch bedenkliches System tauschen.

Hans Glarner, a. Gemeindepräsident, Zollikon

Eine der Aufgaben der Jägerinnen und Jäger

Rück- und Ausblick

Wie die Zeit vergeht. Vor uns liegen ein paar besinnliche Tage, welche wir im Kreise unserer Familien und Freunde verbringen und dann ist das Jahr wieder vorbei. Ich hoffe, das Jahr 2017 war Ihnen und Ihren Angehörigen wohlgesonnen. Ja, ein wahrlich weiter Begriff «wohlgesonnen». Trotz allem geht es uns in der Schweiz noch sehr gut. Ich meine, dass es uns teilweise viel zu gut geht. Gerade für die junge Generation winken bei Grossfirmen gut bezahlte Jobs. Ohne grosses Risiko auf sich nehmen zu müssen, besteht die Chance auf eine gute Karriere mit einem überdurchschnittlichen Einkommen. Doch sind wir als Gesellschaft damit gut für die Zukunft gerüstet? Wäre es nicht besser, wenn mehr Junge Unternehmen gründen würden?

Ja, dann müsste man persönlich zurückstecken und eine gute Karriere wäre einem nicht gewiss. Es kann auch sein, dass man am Schluss mit nichts dasteht. Ich glaube, die westliche Industriegesellschaft ist zu stark auf Konsum ausgerichtet. Der Alltag muss ja auch möglichst bequem sein. Alles muss jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Ist uns die Zeit denn wohlgesonnen, wenn wir es uns so bequem machen können?

Ich meine nicht. Was viele heute als Freiheit interpretieren, ist in Tat und Wahrheit nur grenzenlose Bequemlichkeit. Und in dem wir uns all diesen Bequemlichkeiten hingeben, geben wir einen grossen Teil unserer Unabhängigkeit auf. Aber nicht nur das. Uns geht auch die Fähigkeit verloren, mit aussergewöhnlichen Situationen fertig zu werden. Ich meine, die Zeit ist uns wohlgesonnen, wenn wir täglich mit Herausforderungen konfrontiert werden und wenn wir die Kraft, den Mut und die Fähigkeiten besitzen, diese auch zu meistern. Es gehört auch dazu, dass wir nicht alle Herausforderungen so meistern können, wie wir das gerne hätten. Für diese Herausforderung wünsche ich allen gute Freunde. Die Zeit ist uns wohlgesonnen, wenn wir in Freiheit leben können. Freiheit heisst, nicht zu müssen. Freiheit heisst aber auch, zu wollen. Freiheit bedeutet auch, Risiken einzugehen, und Freiheit bedeutet auch, den Mut zu haben, gegen den Strom zu schwimmen. Uns von der SVP werden somit die kommenden Jahre sehr wohlgesonnen sein. Alleine werden wir gegen fremde Richter kämpfen dürfen, um mal nur eine Herausforderung zu nennen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Festtage und ein wohlgesonnenes 2018. Fadegrad

Nach der Budgetdebatte bleibt alles beim Alten

Eine strenge Woche mit einer schier endlosen Budgetdebatte ging letzten Samstag zu Ende und schon geht es mit dem Ausgeben wieder munter weiter. Es scheint ein Volkssport der links-grünen Mehrheit zu sein, Geld auszugeben, das einem weder gehört noch wirklich vorhanden ist. Zudem ist es mindestens fraglich, ob der Rechtsstaat unter links-grüner Herrschaft noch überleben kann.

Die SVP­Fraktion hat sich auch dieses Jahr wieder enorm ins Zeug gelegt und mit über fünf Stunden Redezeit im Rat und hunderten von Stunden Vorbereitung versucht, wenigstens etwa 150 Millionen Franken von den budgetierten 8,8 Milliarden nicht auszugeben. Leider werden nun lediglich etwa 36 Millionen Franken weniger ausgegeben, was etwa 4,1 Promille des Budgets ausmacht. Bereits das erste Geschäft zeigte diese Woche deutlich, wie die Verschuldung in fragwürdiger Weise vorangetrieben wird. Der Stadtrat möchte den «Finanzierungsfehlbetrag der Investitionen des Verwaltungsvermögens» durch die Aufnahme von bis zu 800 Millionen Franken decken. Er geht von «stabilen

Verhältnissen» aus und hält fest, dass man die langfristige Verschuldung in den letzten Jahren um 700 Millionen Franken reduzieren konnte.

Wenn der Verfasser dieses Artikels das Geschäft aber richtig versteht, dann gelangen im 2018 «ein Kassaschein von 100 Millionen Franken sowie eine Obligationenanleihe von 250 Millionen Franken zur Rückzahlung» (Zitate aus der Weisung des Stadtrates). Es steht zu befürchten, dass die Differenz von 450 Millionen zu den nun bewilligten 800 Millionen wohl eine Neuverschuldung darstellt.

Der Stadtrat schreibt in seiner Weisung weiter: «In der Summe ergibt sich gerundet ein am Kapitalmarkt durch mittel­ und langfristige Fremdgelder zu deckender Mittelbedarf von 800 Millionen Franken. Gegenüber dem Bedarf des Vorjahres entspricht dies einer Zunahme um 100 Millionen Franken.» FDP und SVP haben vergeblich versucht, diesen Blankoscheck auf 560 Millionen zu reduzieren.

PENSIONSKASSE DER STADT WINTERTHUR

Man darf nicht alles fragen. Viel zu Reden gab die schriftliche Anfrage unserer Gemeinderäte Samuel Balsiger und Dubravko Sinovcic. Sie thematisieren den brisanten Fall der Einbürgerung von Jihad A., der ja bereits ausgiebig in der Presse behandelt wurde, was ganz eindeutig ein öffentliches Interesse am Fall ausweist. Diese Anmerkung des Verfassers ist deshalb wichtig, weil ein Teil der Begründung der Ablehnung durch das Büro des Gemeinderates damit zusammenhängt. Die Fragen unserer Gemeinderäte zielen darauf ab, ob diese Einbürgerung ein Sicherheitsrisiko darstelle. Der Fall sei von übergeordnetem öffentlichem Interesse. Das Büro weist diese schriftliche Anfrage als «unzulässig» ab. Die Begründung wird vom Ratspräsidenten verlesen und enthält neben sehr vielen Zitaten von Gesetzesartikeln mehrere Hinweise auf die Verletzung von Anstand, weil der Begriff «Masseneinbürgerung» geschrieben stehe, und Verstoss gegen

die guten Sitten. Der Fall sei nicht von öffentlichem Interesse, deshalb würden sich auch Fragen zum Datenschutz ergeben. Samuel Balsiger greift in der Begründung den Fall des Jihad A. nochmals auf und bittet den Rat, die schriftliche Anfrage dem Stadtrat zu überweisen und die hinter verschlossenen Türen erfolgte Rückweisung durch ein politisch zusammengesetztes Büro des Gemeinderates abzulehnen. Es gehe heute nicht um eine Verhandlung des Falles Jihad A., sondern um den Rechtsstaat. Die Debatte hat wieder einmal deutlich gemacht, dass Themen, die den Grünen und Linken nicht passen, nicht ausdiskutiert werden sollen. Mit unglaublichen Unterstellungen und teilweisen Falschzitaten aus den Voten der SVP­Gemeinderäte wurde versucht, eine Stimmung zu legen, die mit einer sachlichen Debatte nichts zu tun hat. Die Zulassung der schriftlichen Anfrage wurde mit 23 (SVP) zu 100 (Rest des Rates) abgelehnt. Die Rechtsstaatlichkeit ist zumindest infrage gestellt.

Einseitiger und ungenügender Sanierungsvorschlag des Stiftungsrates

Die SVP Winterthur hat die Mitteilung des Stadtrates zur Sanierung der Pensionskasse mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Der Sanierungsvorschlag entspricht in den wichtigsten Punkten der bereits im Frühjahr kommunizierten Lösung. Stadtrat und Stiftungsrat haben es verpasst, trotz breiter Kritik die richtigen Weichen zu stellen.

SVP Winterthur. Der rekordhohe Umwandlungssatz wird bis 2019 nicht angetastet und bleibt über 6 Prozent. So profitieren kurzfristig wenige Neurentner auf Kosten der jüngeren Generation.

Überhöhte Pensionsleistungen lassen sich heute nicht mehr finanzieren. Junge Mitarbeitende müssen diese Kosten mit zusätzlichen und länger andauernden Sanierungsbeiträgen berappen –und auch noch den Schuldenberg in der Staatskasse mittragen. Mit Einlagen von über 200 Mio. an Steuergeldern wird zudem der Steuerzahler erneut massiv zur Kasse gebeten. Die SVP ist verärgert über diesen Vorschlag des Stiftungsrates. Für künftige Generationen ist es ein Hohn, dass wir auf ihre Kosten neue Schulden machen, um heute nicht mehr finanzierbare Leistungen zu versprechen und auszuschütten.

Die SVP fordert: – die sofortige Anpassung des Umwandlungssatzes auf 5 Prozent oder tiefer – eine moderatere Anpassung des technischen Zinssatzes – Sanierungsbemühungen müssen jetzt nochmals verstärkt werden – der Steuerzahler muss endlich im Stiftungsrat Einsitz nehmen – eine Überprüfung der Anlagestrategie

Deckungsgrad – Erfreulich, könnte aber noch viel höher sein Dank dem wirtschaftlichen Umfeld hat sich der Deckungsgrad leicht erholt und liegt nun bei fast 97 Prozent. Das ist noch nicht die Zielgrösse, aber auch keine dramatische Unterdeckung. Die sofortige Sanierung mit Steuergeldern ist allein deswegen nicht zwingend. Die Stadt Genf hat seit Jahren einen De­

LESERBRIEF

Welche Volksschule braucht das Gewerbe?

Im Sommer 2018 will der Zürcher Regierungsrat den Lehrplan 21 einführen.

Am 4. März 2018 können die Stimmberechtigten darüber abstimmen, ob sie in so grundlegenden Fragen im Schulwesen mitbestimmen wollen. In anderen Kantonen haben die Behörden zum Beispiel erst hinterher gemerkt, dass die bisherigen Schulzeugnisse nicht «Lehrplan­21­kompatibel» sind. Nun werkelt man daran herum, wie die Sammelfächer und die «Kompetenzen» beurteilt werden sollen. «Wir fragen auch, was das Gewerbe braucht», so der Chef eines kantonalen Volksschulamtes. Diese Frage können wir beantworten.

Das Gewerbe braucht keine Fantasiezeugnisse mit lauter guten Noten, die nicht durch entsprechende Leistungen abgedeckt sind. Vielmehr brauchen die Lehrbetriebe Schulabgänger, die nach 9 Schuljahren einigermassen lesen, schreiben und rechnen können, die einen Hammer halten und ein sauberes Dreieck zeichnen können (nicht Handgelenk mal Pi, sondern mit Zirkel und Massstab), die rechtzeitig am Arbeitsplatz erscheinen, Kunden anständig begrüssen und sich vom Lehr­

meister anleiten lassen, ohne ständig daran herumzudiskutieren.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Mit den bereits laufenden Schulreformen, die im Lehrplan 21 gipfeln, werden diese realen Erfordernisse des Berufslebens nicht erfüllt werden, auch nicht, wenn jedes Schulkind auf seinem eigenen Tablet herumpröbelt. Als Hilfsmittel sind Computer und Internet zwar heute kaum mehr entbehrlich. Aber Kinder und Jugendliche brauchen echte Lernerlebnisse, mit einem Lehrer oder einer Lehrerin, die ihnen in sinnvollen Schritten die Welt zeigen. Sie wollen angespornt werden, wieder und wieder zu versuchen, bis sie die Rechnung kapiert oder das Werkstück richtig hingekriegt haben. Das Konstrukt des Lehrplan 21, wonach jedes Kind «selbstverantwortlich für sein Lernen» sein soll, während der Lehrer zum Coach reduziert wird, der Beobachtungsbögen ausfüllt und Lernsoftware und Tests laufen lässt, wird’s nicht richten.

Marianne Wüthrich, ehemalige Berufsschullehrerin, Wil SG

ckungsgrad von unter 60 Prozent. Leider liegt die Nettorendite der PK Stadt Winterthur mit zirka 4,5 Prozent deutlich hinter anderen Pensionskassen zurück. Die BVK und die PK der Stadt Zürich erwirtschaften dieses Jahr eine Rendite von knapp 8 Prozent. Hätte die Pensionskasse der Stadt Winterthur ähnlich gute Erträge, wäre die Unterdeckung fast gänzlich verschwunden.

EINE GELUNGENE AKTION

Umwandlungssatz –Für wenige statt für alle Der Umwandlungssatz liegt in diesem Jahr immer noch zwischen 6,2 und 6,3 Prozent. Während andere Pensionskassen längst den Satz unter 5 Prozent gesenkt haben, bezahlen wir trotz Unterdeckung rekordhohe Neurenten aus. Im Vergleich dazu liegt der Umwandlungssatz der BVK (Kanton Zürich) bei 4,87 Prozent und bei der PK der Stadt Zürich bei 5,69 Prozent (Deckungsgrad von 117 Prozent.

SVP Kreis 1 + 2 verteilt Weihnachtsbiberli

Wenn die SVP­Kreispartei 1+2 jeweils im Dezember ihre beliebten Weihnachtsbiberli an die Bevölkerung verteilt, geht es für einmal weder um Abstimmungswerbung noch um Wahlkampf. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Bei strahlend schönem Winterwetter verteilten die Vertreter der Kreispartei beim Morgental in rund anderthalb Stunden 400 Biberli an die Passanten. «Mit unserer traditionellen Weihnachtsaktion möchten wir den Leuten

im Quartier einfach mal danke sagen und ihnen etwas zurückgeben», sagt Ueli Bamert, Präsident der SVP­Kreispartei 1+2.

Gerade in der Vorweihnachtszeit verspürten die Leute wenig Lust auf Politik, da käme eine solche Aktion gerade richtig, so Bamert weiter. Ähnlich sah dies eine Passantin, die erstaunt meinte, «sonst wollen die Politiker immer etwas von einem. Jetzt kriegt man auch mal etwas zurück, das ist sehr sympathisch!»

Vertreter der Kreispartei verteilen Weihnachtsbiberli an die Passanten.

Ihr Immobilientraum?

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6 ½ Zi. Doppel-Einfamilienhaus

8127 Forch-Küsnacht, R. Schiesser Tel. 044 316 13 21

Preis ab 2‘350‘000.-, Bezug ab Winter 2017/18

www.ufdeforch.ch

½ Zi. und 4 ½ Zi mmer Mietwohnung

8708 Männedorf, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Miete ab 1‘640.- p/Mt. exkl NK, Bezug nach Vereinb. www.loft-neugut.ch

5 ½ Zi. Garten-Eigentumswohnung

8708 Männedorf, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Preis ab 1‘952‘000.-, Bezug nach Vereinbarung www.lagovista.ch

4 ½ und 5 ½ Zi. Wohnungen, 2 DEFH

8332 Rumlikon, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage www.grueens-doerfli.ch

4 ½ und 5 ½ Zi. Terrassen-Eigentumswohnungen

8135 Langnau a. Albis, M. Knecht Tel. 044 804 34 34

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4 ½ Zi. Eigentumswohnung

8127 Forch-Maur, Ramona Schiesser Tel. 044 316 13 21

Preis ab 1‘269‘600.-, Bezug auf Anfrage www.amena-forch.ch

7 ½ Zi. Atrium- und 5 ½ Zi. Reihen-EFH

8302 Kloten, Kevin Braunwalder Tel. 043 255 88 88 Preis ab 1‘275‘000.-, Bezug ab Winter 2018/19 www.panoramaweg-kloten.ch

3 ½ und 4 ½ Zi. Terrassenwohnungen

8102 Oberengstringen, R. Schiesser Tel. 044 316 13 21

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage www.visterrano.ch

3 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8127 Aesch-Maur, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

5 ½ Zi. Einfamilienhäuser

8476 Unterstammheim, Rolf Flacher Tel. 052 338 07 09

Preis ab 1‘125‘000.-, Bezug ab Sommer 2018 www.heerenweg.ch

Festprogramm

5 ½ Zi. Einfamilienhäuser

8453 Alten b. Andelfingen, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Preis ab 923‘000.- inkl 2 PP, Bezug ab Sommer 2018 www.vecciacasa.ch

14.00 Uhr: Türö nung (bitte frühzeitig erscheinen), Einstimmung durch die «Superländlerkapelle Carlo Brunner»

5 ½ u. 6 ½ Zi. Terrassenhäuser 8309 Birchwil, Ramona Schiesser Tel. 044 316 13 21 Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage www.mira-birchwil.ch

15.00 Uhr: Erö nung durch «La Compagnia Rossini»

6 ½ Zi. Doppel-Reihen-Einfamilienhäuser

8414 Buch am Irchel, Rolf Flacher Tel. 052 338 07 09

Preis auf Anfrage, Bezug ab Winter 2018/19 www.soonbylepa.ch

5 ½ Zi. Terrassen-Mietwohnungen

8610 Uster, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15

Preis Miete 4‘500.- p/Mt. exkl NK, Bezug nach Vereinb. www.schwizerstrasse35.ch

4 ½ und 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8118 Pfaffhausen, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

3 ½ Zi. Dach-Eigentumswohnung

8184 Bachenbülach, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Preis ab 1‘145‘000.- inkl. PP, Bezug nach Vereinbarung www.ridere-bachenbuelach.ch

3 ½ u. 4 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8953 Dietikon, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

4 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8143 Stallikon, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15 Preis ab 930‘000.-, Bezug nach Vereinbarung www.zuerikon.ch

3 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8404 Stadel/Winterthur, Rolf Flacher Tel. 052 338 07 09

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

5 ½ - 6 ½ Terrassenwohnungen

8103 Unterengstringen, R. Schiesser Tel. 044 316 13 21

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

3 ½ - 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8493 Saland, Paul Späni Tel. 052 338 07 09

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

4 ½ Zi. Terrassenwohnung 8610 Uster, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15 Preis ab 1‘580‘000.-, Bezug nach Vereinbarung www.schwizerberg.ch

4 ½ und 5 ½ Zi. Eigentumswohnungen

8152 Glattbrugg, Ramona Schiesser Tel. 044 316 13 21

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

4 ½ und 5 ½ Zi. Terrassenwohnungen

8615 Wermatswil, Désirée Keller Tel. 044 316 13 15

Preis auf Anfrage, Bezug auf Anfrage Standort: www.soonbylepa.ch

Haben Sie ein Grundstück auf dem Immobilienträume verwirklicht werden können?

Melden Sie sich bei unserem Chef ulrich.koller@lerchpartner.ch oder Tel. 052 235 80 00.

Begrüssung durch Konrad Langhart, Kantonsrat, Präsident der Zürcher SVP

«Von der Bauernpartei zur Volksbewegung», Prof. Dr. Christoph Mörgeli

Zürcherstrasse 124 Postfach 322 8406 Winterthur Telefon 052 / 235 80 00

Konzert «La Compagnia Rossini»

«Unser Auftrag ist die Schweiz», alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher

Grussbotschaften:

Ueli Maurer, Bundesrat; Jürg Stahl, Nationalratspräsident; Mario Fehr, Regierungspräsident; Corinne Merk, Präsidentin JSVP Winterthur; Hans Frei, Präsident des Zürcher Bauernverbandes, als Vertreter des Gründungsorgans der Zürcher SVP

LESERBRIEF

Zur geplanten Einführung des Lehrplans 21

Nationalhymne

In allen Zeitungen war es diese Tage zu lesen: Der Regierungsrat des Kantons Zürich will also nach wie vor den Lehrplan 21, der über Jahre mit strengster Geheimhaltung unter Verschluss gehalten wurde, auf den nächsten Sommer hin verbindlich für alle Schulen einführen. Die Tatsache, dass der Lehrplan 21 zwar eine besonders happige und grundlegend umwälzende, aber keineswegs die erste Reform im Bildungswesen ist, die ursprünglich in wesentlichen Punkten aus der Küche der OECD stammt, können selbst namhafte Schweizer Bildungspolitiker nicht mehr länger bestreiten. Diese Zusammenhänge hat die NZZ kürzlich zweifelsfrei aufgedeckt. Damit ist endlich klar belegt, dass tatsächlich viele der im grossen Stil in diversen Ländern teils geplanten, teils

Ausklang durch «La Compagnia Rossini»

ca. 17.00 Uhr: Apéro im Panoramasaal mit der «Superländlerkapelle Carlo Brunner»

bereits umgesetzten Umwälzungen im Bildungsbereich nicht einfach logische Fortsetzungen sind von historisch gewachsenen Entwicklungen. Sie sind gezielt angestrebte Paradigmenwechsel von einseitigen und mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppierungen. Warum nur möchte denn der Regierungsrat und mit ihm die Bildungsbehörden die längst fällige öffentliche Diskussion und demokratische Volksbefragung zu grundlegenden Fragen des öffentlichen Bildungswesens verhindern?

www.100-jahre-svp-zuerich.ch

Das Volk soll am 4. März an die Urne und mit der Annahme der Mitspracheund Mitbestimmungsinitiative in Bildungsfragen seinen Anspruch auf die verbrieften Bürgerrechte unterstreichen und einfordern. Kurt Scherrer, Wald

Wir nehmen an den folgenden Immobilienmessen teil:

SVIT Immobilien-Messe in Zürich 16 . - 18. März 2018, Lake Side Zürich Eigenheimmesse Schweiz in Zürich 6. - 9. Sept. 2018, Messe Zürich, Halle 6

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Die SVP des Kantons Zürich auf Facebook www.facebook. com/svpzuerich

LESERBRIEF

Ideen aus einer revolutionären Zeit

Ich bestelle das Buch zum Vorzugspreis von CHF 50.00 Sonntag, 19. März 2017, 15.00 Uhr

Anzahl Bücher:

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Strasse / Nr.: PLZ / Ort: E-Mail-Adresse:

Unterschrift:

Datum:

Bitte den Talon schicken, faxen oder mailen an: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf Telefax: 044 217 77 65, E-Mail: sekretariat@svp-zuerich.ch

Das 18. Jahrhundert hat Ideen ausgebrütet, die bis in die Gegenwart an den Säulen des Staates rütteln. Es ist daher wieder einmal in Erinnerung zu rufen, was gefordert wurde. Nicht wenige Denker meinten, die herkömmliche Familie habe zu viel Einfluss, daher müsse sie zerstört werden. Das sollte möglich gemacht werden mit dem Zugriff auf die Erziehung der Jugend. Der wichtigste Grundpfeiler des Staates, die Ehe, befand sich Ende des 18. Jahrhunderts in Auflösung. Redegewaltige priesen die Begierde, die Leidenschaft, das lasterhafte Leben. Nur aus dem Chaos wachse neues Leben. Die Menschen sollten orientierungslos und manipulierbar gemacht werden. Revolutionäre bekämpften den Glauben an Gott und säten Aberglauben und Gottlosigkeit. Die Macht der kath. Kirche wurde mit Blut gebrochen. Wieder andere störte der Reichtum. Es hiess, der wirkliche Dieb ist der reiche Mann. Der Ursprung allen Übels ist das Privateigentum, weil es die Gleichheit unmöglich macht. Man muss es daher abschaffen und dem Staat das Recht auf allen Grundbesitz und alle Produktionsmittel einräumen. Es gab andererseits aber auch Revolutionsmitglieder, die das Privateigentum als Menschenrecht ansahen. Mithilfe der Revolution kamen manche zu Macht und Reichtum. Kommt uns Satz für Satz bekannt vor? Man könnte heute meinen, die Zeit sei seit dem 18. Jahrhundert still gestanden. Einiges davon steht bis jetzt auf Traktandenlisten.

Kongresshaus Zürich, Kongresssaal, Claridenstrasse 5, 8002 Zürich

Max Matt, Altstätten
Von Christoph Mörgeli

Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher

Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches «Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf www.teleblocher.ch übertragen.

Bezirk Bülach/Embrach

SVP-KANTONSRATSFRAKTION

Kantonsrat/Fraktion

Montag, 8. Januar 2018, 13 00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.

SVP-STAMM

Bezirk Affoltern/Aeugst

Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Eichhörnli, Aeugst.

Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 10 30 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.

Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Bienengarten, Dielsdorf.

Bezirk Horgen/Oberrieden

Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.

Termine 2018

Dienstag 9. Januar

Dienstag 9. Januar

Bezirk Meilen/Meilen

Jeden zweiten Samstag (gerade Kalenderwochen), ab 10 30 Uhr, Restaurant Frieden, Rauchgässli 34, Meilen.

Bezirk Pfäffikon/Pfäffikon

Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 bis 12 Uhr, im Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.

Bezirk Uster/Uster

Am letzten Donnerstag im Monat, 17 30 Uhr, Restaurant Feldegg, Kreuzstrasse 15, Uster.

Junge SVP Kanton Zürich

Jeden letzten Freitag im Monat, 20 00 Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer Homepage: www.jsvp-zh.ch aufgeschaltet.

Stadt Zürich/Kreis 3

Jeden ersten Montag im Monat, ab 18 00 Uhr, Restaurant Bahnhof Wiedikon, Seebahnstrasse 33, Zürich.

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung / Kantonalvorstand

Samstag 13. Januar Politische Veranstaltung, Startschuss Wahljahr

Freitag 19. Januar Albisgüetli-Tagung

Dienstag 23. Januar Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 27. Januar Eidg. Delegiertenversammlung

Mittwoch 7. Februar Büro der Parteileitung 12. bis 23. Februar Sportferien

Samstag 17. Februar Jass-Cup SVP Schweiz 26. Februar bis 16. März Frühlingssession

Sonntag 4. März Eidg. und kantonale Volksabstimmung Gemeindewahlen Zürich & Winterthur

Mittwoch 21. März Büro der Parteileitung

Samstag 24. März Eidg. Delegiertenversammlung

Dienstag 3. April Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Dienstag 3. April Parteileitung / Kantonalvorstand

Samstag 7. April Klausur Büro der Parteileitung

Sonntag 15. April

Ev. 2. Wahlgang Gemeindewahlen

Mittwoch 18. April Kant. Delegiertenversammlung 23. April bis 4. Mai Frühjahrsferien

Ev. Sondersession

2. bis 4. Mai

Donnerstag 17. Mai Büro der Parteileitung

28. Mai bis 15. Juni Sommersession

Sonntag 10. Juni

Eidg. und kantonale Volksabstimmung

Montag 18. Juni Fraktionsausflug Bezirk Horgen

Freitag 22. Juni Büro der Parteileitung

Samstag 23. Juni Eidg. Delegiertenversammlung 16. Juli bis 17. August Sommerferien

Donnerstag 9. August Büro der Parteileitung

Dienstag 14. August Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Dienstag 14. August Parteileitung / Kantonalvorstand

Donnerstag 23. August Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 25. August Eidg. Delegiertenversammlung

Fr/Sa/So September (Datum noch nicht bekannt) SVP-Schiessen

Mittwoch 5. September Büro der Parteileitung

10. bis 28. September Herbstsession

Samstag 15. September Budget-Klausur Kantonsratsfraktion

Sonntag 23. September Eidg. und kantonale Volksabstimmung

Dienstag 2. Oktober Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Dienstag 2. Oktober Parteileitung / Kantonalvorstand

Donnerstag 4. Oktober Jahresanlass Kuratorium Blau/Weiss 8. bis 19. Oktober Herbstferien

Dienstag 16. Oktober Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 27. Oktober Eidg. Delegiertenversammlung

Mittwoch 14. November Büro der Parteileitung

Sonntag 25. November Eidg. und kantonale Volksabstimmung

26. November bis 14. Dezember Wintersession

Dienstag 11. Dezember Büro der Parteileitung

Montag 17. Dezember (provisorisch) Fraktionsessen Kantonsrat

30 3./Karfreitag 2 4 ./Ostermontag

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 48.–; für Nichtmitglieder Fr. 58.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Reinhard Wegelin (rw.), Telefon 044 217 77 64, Fax 044 217 77 65. Insertionspreise: www.svpzuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, Fax 044 217 77 65, sekretariat@svp-zuerich.ch. Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: Zürcher Bauernverband, Marco Calzimiglia, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, inserate@zuercher-bote.ch. Inseratenschluss: Dienstag, 17.00 Uhr. Layout: cube media AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Ringier Print Adligenswil AG , Ebikonerstrasse 75, 6043 Adligenswil.

Stadt Zürich/Kreis 4 und 5

Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243 (Limmatplatz), Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 6

Jeden ersten Montag im Monat, 19 00 Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 12 Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Hinwil

Dienstag, 2. Januar 2018, 10 30 Uhr (Türöffnung 9 30 Uhr) Schulhaus Egg, Wetzikon, Berchtoldstag-Veranstaltung mit alt Bundesrat Christoph Blocher. Würdigung grosser Zürcher Oberländer Persönlichkeiten und ihre Bedeutung für die heutige Schweiz. Anschliessend kleiner Imbiss. Eintritt frei.

Bezirk Meilen/Zollikon

Montag, 29. Januar 2018 , ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP-Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 26. März 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte-Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP-Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 28. Mai 2018, ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP-Höck.

Montag, 9. Juli 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte-Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP-Höck.

Montag, 3. September 2018, ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP-Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 12. November 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte-Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP-Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Bezirk Winterthur/ Hettlingen

Freitag, 26. Januar 2018, 19 30 Uhr (Standblattausgabe von 19 00 bis 19 15 Uhr), Mehrzweckhalle Hettlingen, SVP -Jassturnier, Schieber-Jass mit zugelostem Partner. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder der SVP Hettlingen.

Kosten: 20 Franken. Anmeldung bis 19. Januar 2018 an Eliane Curiger, Sonnenbergstrasse 80, 8488 Turbenthal, eliane.curiger@gmx.ch

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 30. Januar 2018, 18 30 –20 30 Uhr, Konferenzraum Privatklinik Bethanien, Toblerstrasse 51, Zürich, GVZ-Neujahrsanlass mit den Top5 -Kandidaten für den Zürcher Stadtrat: Susanne Brunner (SVP), Roger Bartholdi (SVP), Filippo Leutenegger (FDP), Michael Baumer (FDP) und Markus Hungerbühler (CVP).

Anschliessend Apéro, offeriert von der Privatklinik Bethanien.

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