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Der Zürcher Bote Nr. 46

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HEIZ OEL HAURI

Eidgenössische Politik Demokratiefeindliche Justiz-Initative

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FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich Geldsegen Jubiläumsdividende ZKB

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PFLEGEINITIATIVE: GEGENVORSCHLAG IST BESSER

Aktuell Zürcher Ständeräte: Linkes Propaganda-Duo

Seite 4 –5

Parlamentsgemeinden NEIN zur Initative Minimallöhne in Kloten

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Veranstaltungs-Tipp Blackout-Tagung

Stromlücke 27. November

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Personalengpass beim Pflegepersonal rasch entschärfen

Wir alle schätzen die Arbeit, welche von den Pflegefachleuten und überhaupt der gesamten Gesundheitsbranche erbracht wird, sehr. Speziell bewusst wird uns dies, wenn wir selbst darauf angewiesen sind. Insbesondere im Alter werden wohl viele von uns Pflege benötigen. Niemand wünscht sich eine schlechte Pflege. Da sind wir uns einig. Was aber die Initiative «Für eine starke Pflege» will, ist eine gewerkschaftlich motivierte Zwängerei.

nach sich ziehen und massiv höhere Kosten verursachen.

Die Initiative will ausser einer erhöhten Anzahl von diplomierten Pflegenden bessere Weiterbildungsmöglichkeiten, 10% mehr Lohn, eine 36-StundenWoche und ein Pensionsalter 60 bei voller Rente. Dies würde den Personalmangel aber eher verschärfen, weil es noch mehr Personal braucht. Ausserdem soll ein Personalschlüssel des Bundesrates für die Spitäler und Heime errichtet werden, was einer eigentlichen Planwirtschaft gleichkommt und erfahrungsgemäss noch nie funktioniert

hat. Die Möglichkeit der Pflegenden, gewisse Leistungen mit der Krankenkasse direkt abrechnen zu können, wird eine Mengenausweitung nach sich ziehen und massiv höhere Kosten verursachen. Dies wird sich auf die Prämien auswirken. Berechnungen zeigen, dass mit rund zehn Prozent höheren Prämien gerechnet werden muss. Der andauernde Kampf gegen die Kostenexplosion führt schon seit Längerem zu mehr Administration. Im Bundesparlament diskutieren wir deshalb immer

wieder über verschiedene Kostendämpfungspakete im Gesundheitsbereich. Die Forderungen der Initianten gingen dem Bundesrat und dem Parlament zu weit, weshalb sie einen indirekten Gegenvorschlag ausarbeiteten. Dieser beinhaltet die wichtigsten Punkte: die Ausbildung zu fördern und die Möglichkeit, dass Pflegende gewisse Leistungen direkt mit den Krankenkassen abrechnen können. Allerdings unter einem Kontrollsystem. Das Parlament hat ihm fast einstimmig zugestimmt, weil

Achtung! Wir haben bereits ein Covid-Gesetz!

Dieses reicht völlig zur Bekämpfung von Pandemien aus!

Die neuen Covid-Verschärfungen sind überflüssig und gefährlich, weil das neue Covid-Gesetz

- zu einer Zertifikatspflicht führt

- eine elektronische Massen-Überwachung der gesamten Bevölkerung ermöglicht

- eine Quarantäne nur für Ungeimpfte einführt.

Jede Stimme ist wichtig und zählt!

viele davon ausgingen, dass die Initiative zurückgezogen werden würde.

Bereits verschiedene Massnahmen ergriffen

Um die Pflegefachkräfte länger im Beruf halten zu können oder wieder zurückzugewinnen, hat der Bund bereits verschiedene Massnahmen ergriffen. Er hat Wiedereinstiegsprogramme, Programme für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen im Gesundheitswesen und eine Imagekampagne für die Langzeitpflege lanciert. Ausserdem hat er die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert. Bund und Kantone haben zusammen den Masterplan Bildung und Pflegeberufe initiiert. Damit konnte die Anzahl der Abschlüsse auf Stufe Grundbildung, Diplom- und Nachdiplomstufe deutlich erhöht werden. Seit Anfang 2020 können Pflegefachpersonen autonomer arbeiten. Nach einer ersten ärztlichen Anordnung können sie den Pflegebedarf selber ermitteln und gewisse Leistungen ohne weitere Zustimmung einer Ärztin oder eines Arztes erbringen. Beispiele sind die Grundpflege oder gewisse Beratungen. Auch damit wurde dem Wunsch der Pflegebranche entsprochen. Das Gesundheitswesen ist Sache der Kantone. Die Spitäler sollen bei der Entlöhnung einen gewissen Spielraum haben und spezielle Leistungen honorieren. Das ist bereits heute möglich.

Was nun die Gewerkschaft der Pflegenden will, ist kaum nachzuvollziehen. Es macht den Anschein, dass sie nicht das eigentliche Problem, nämlich die Anzahl des Personals erhöhen wollen, sondern mit der Zwängerei ihren gewerkschaftlichen Prinzipien Rechnung tragen wollen.

Mehr Leute für den Pflegeberuf gewinnen Schon vor der Corona-Krise herrschte in der Berufsgruppe der Pflegenden ein Engpass. Durch die Pandemie hat sich die Lage zugespitzt und der Arbeitsaufwand hat sich erhöht. Auf diese Erkenntnis allein gestützt darf man aber sein Urteil bei der Abstimmung nicht fällen. Das Wichtigste zur Verbesserung der Arbeitssituation ist, mehr Leute für diesen Beruf zu gewinnen und auszubilden. Mit genügend Personal kann die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden, die Dienstpläne werden eingehalten und das Personal muss nicht aus seinen Freitagen einspringen. Bei einer Ablehnung der Initiative kommt der Gegenvorschlag zum Tragen. Vorausgesetzt, es wird kein Referendum ergriffen. In diesem Fall würden ab 1. Januar 2022 bereits je eine halbe Milliarde Franken von Bund und Kantonen für eine Ausbildungsoffensive zur Verfügung stehen. Die ersten Pflegenden werden ihre Ausbildung bereits beendet haben, wenn das Gesetz noch nicht einmal steht. Bei einer Annahme müssten der Bundesrat und das Parlament ein Gesetz ausarbeiten und das dauert erfahrungsgemäss lange, bis zu vier Jahre sind zulässig. Wie stark oder schwach die Bedürfnisse der Gewerkschaft berücksichtigt werden, weiss noch niemand. Also lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach wählen und daher ein NEIN in die Urne legen.

Therese Schläpfer Nationalrätin SVP Hagenbuch

Die Folgen:

- Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen oder können, werden vom sozialen Leben ausgeschlossen

- Gastronomie, Hotellerie, Kultur-, Freizeit- und Sportbetriebe erleiden massive Umsatzeinbussen

- Unsere Bewegungsdaten und sozialen Kontakte werden zentral gespeichert und können gehackt werden

- Und auch wer bereits 2 x geimpft ist, muss mit weiteren Folgeimpfungen rechnen, um sein Zertifikat zu behalten

Deshalb am 28. November:

Die Möglichkeit der Pflegenden, gewisse Leistungen mit der Krankenkasse direkt abrechnen zu können, wird eine Mengenausweitung
Bild Pixabay

Kunstmuseum oder Gedenkstätte?

Der Vorwurf des «Tages-Anzeigers» über die beiden Politikerinnen ist happig: Corine Mauch und Jacqueline Fehr (beide SP) trügen die Verantwortung für das «PRDesaster», den «kolossalen strategischen Fehler». Gemeint ist die Ausstellung der Bilder von Emil Bührle im Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses. Dabei haben sich die Genossinnen bei der Eröffnung im Glanz der bedeutendsten Sammlung von Impressionisten ausserhalb von Paris gesonnt. Selbst die Vernissage diente ihnen weniger der Darstellung der Kunst als der Kunst der Selbstdarstellung. Nun hagelt es Vorwürfe wegen Raub- oder Fluchtkunst. Dabei ist die Herkunft jedes einzelnen Bildes längst geklärt. Entweder baut man ein Kunstmuseum oder aber eine Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Politik. Fürs Kunstmuseum ist Zürich die richtige Adresse, für eine NS -Gedenkstätte nicht. Selbstverständlich hat Emil Bührle in Oerlikon keine Zuckerwatte produziert. Sondern Waffen. Seine 20-Millimeter-Kanone schaffte tausend Schuss pro Minute. Sie wurde zum Exportschlager und zum Schrecken für Flugzeuge und Kriegsschiffe.

In den Dreissigerjahren belieferte Emil Bührle vor allem Grossbritannien, Frankreich und die USA Der Bundesrat verlangte von ihm, auch Nazi-Deutschland zu berücksichtigen. Von Juni 1940 bis September 1944 handelte er nur mit den Achsenmächten. Bührle sorgte als umsichtiger Unternehmer gut für seine Angestellten. Er bot vielen Tausenden Arbeit und Verdienst. Auch SP -Politiker wie Robert Grimm forderten in jenen Kriegsjahren Arbeit, Arbeit, Arbeit. Die historischen Scharfrichter Jakob Tanner und Georg Kreis skandalisieren jetzt das Zürcher Kunsthaus, als es sich um den Berliner Führerbunker handeln würde. Dabei unterschied der geniale Bührle Kunst von Krempel. Gewiss, Bührle wurde mit Waffen reich. Doch die wahren Reichen sind jene Künstler, die jetzt ihr ganzes Glück im Museum mit uns teilen. Emil Bührle machte Zürich reich an Kunst. Die lärmenden Kritiker bringen höchstens das Kunststück fertig, die Kunst Stück für Stück ärmer zu machen.

ABSTIMMUNGSWOCHENENDE

Demokratiefeindliche Justiz-Initiative

Am 28. November 2021 kommt auch die sogenannte «Justiz-Initiative» zur Abstimmung durch Volk und Stände. Lanciert wurde sie von einem Komitee um den Financier Adrian Gasser. Dieser ist der Justiz kein Unbekannter.

Karl Spühler

Prof. Dr. iur., alt Bundesrichter Winterthur

Die Initiative will ein neues Verfahren für die Wahl der Mitglieder des Bundesgerichtes einführen. Die Wahlen finden heute durch die Bundesversammlung statt. Die Mitglieder des Bundesgerichtes unterliegen alle sechs Jahre der Wiederwahl. Heute stellen die politischen Parteien bzw. deren Fraktionen in der Bundesversammlung verhältnismässig nach ihrer Stärke die Gerichtsmitglieder auf. In der Regel gehören diese den Parteien an. Die Wahl von Parteilosen ist möglich, aber sehr selten.

Gerichtsmitglieder durch Los?

Die Initiative verlangt, dass die Mitglieder künftig durch das Los bestimmt werden. Wer an der Verlosung teilnehmen darf, soll eine Fachkommission bestimmen. Voraussetzung bildet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lotterie sich fachlich und persönlich für das Amt eignen. Eine Wiederwahl ist nicht vorgesehen und die Mitglieder des Gerichtes könnten bis zu fünf Jahre über das Pensionsalter hinaus im Amt bleiben.

Dieses neue Prozedere soll gemäss den Initianten der Unabhängigkeit der Richterinnen und Richter dienen. Die Initiative zielt offensichtlich auf die Unabhängigkeit von den politischen Parteien ab. Sie schafft aber neue Ab-

UNGARN VOR DEM HUXIT?

hängigkeiten, nämlich die Abhängigkeit von der sogenannten Fachkommission, die von der Exekutive ernannt wird, und die Abhängigkeit von einem aleatorischen Losverfahren. Die heutige Abhängigkeit von den politischen Parteien ist eine Behauptung der Initianten. Während meiner jahrzehntelangen Richtertätigkeit hat meine Partei oder eines ihrer Mitglieder oder Organe nie auch nur den geringsten Versuch unternommen, mich irgendwie direkt oder indirekt zu beeinflussen. Dazu schützt auch, was die Initianten grundlegend verkennen, dass die Gerichtsmitglieder vor Amtsantritt einen Eid bzw. allenfalls ein Gelübde abzulegen haben, mit welchem sie sich u.a. verpflichten, allein der Verfassung und den darauf basierenden Gesetzen zu dienen. Die Parteien achten zudem sehr auf die Qualität der zu Nominierenden, sie können sich nicht leisten, jemanden fachlich oder persönlich-charakterlich nicht Genügenden vorzuschlagen. Des weiteren ist zu bedenken, dass jedermann sein politisches Credo hat. Wenn die Gerichtsmitglieder diesbezüglich ungleich sind, so spiegeln sie nichts anderes als ihr u.a. auch politisches Herkommen wider; das ist aber demokratisch und nicht die Auswahl durch eine Fachkommission und das Glück in einem Lotterieverfahren.

Inkonsequent

Die Initiative ist übrigens nicht konsequent. Sie will der Bundesversammlung die Wahl entziehen. Das Parlament ist jedoch nach dem Initiativtext für die allfällige Abberufung von Mitliedern des Bundesgerichtes zuständig. Die In-

itiative schafft übrigens auch Rechtsungleichheit. Nach dem von ihr vorgeschlagen Verfahren können Gewählte bis fünf Jahre nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters im Amt verbleiben, «alte» Gerichtsmitglieder aber nur bis zum 68. Altersjahr. Die Initiati-

«Die heutige Abhängigkeit von den politischen Parteien ist eine Behauptung der Initianten.»

ve ist somit nicht durchdacht. Sie dürfte eher Ressentiments und weniger echter Verantwortung entstammen.

Undemokratisch Entscheidend ist aber, dass sie undemokratisch ist und zu gefährlichen Abhängigkeiten führt. Transparenz ist nicht mehr gewährleistet. Sie widerspricht grundlegendem schweizerischem Denken. Die Akzeptanz der Urteile ist mangels demokratischer Legitimität gefährdet. Sie lässt die Gerichte zu Lotterieprodukten verkommen. Die Initiative garantiert auch nicht, dass die Besten und Geeignetsten ins höchste Richteramt gelangen. Sie ist aus allen erwähnten Gründen abzulehnen.

Eine Wiederwahl ist mit der Initiative nicht vorgesehen und die Mitglieder des Gerichtes könnten bis zu fünf Jahre über das Pensionsalter hinaus im Amt bleiben. Bild Pixabay

Westen bricht bewusst mit bisherigem Wertesystem

In der EU geht es drunter und drüber. Die EU -Kommission akzeptiert nicht, dass sich Ungarn das Recht herausnimmt, als souveräner Staat aufzutreten.

Reinhard Wegelin alt Parteisekretär Pfäffikon

Im Juli 2021 beschloss das EU -Parlament, Ungarn wegen seines Gesetzes gegen pädophile Straftäter zu sanktionieren. Das Gesetz sieht auch ein Verbot von an Minderjährige gerichteter Propaganda zur Geschlechtsumwandlung vor. Dies sei ein Verstoss «gegen die Werte der EU», war aus Brüssel zu hören.

Eigene Werte schützen Wenn Ungarn die Einflüsse der LGBTund Gender-Ideologie als schädlich erachtet, ist es sicher nur konsequent, die eigene Bevölkerung, die eigenen Werte und die eigenen Traditionen davor zu schützen. Die EU stehe heute nicht für die mutige Verteidigung der europäischen Zivilisation, sondern für Werte wie «antichristliche Laizität, LGBTQ -Rech-

«Ungarn ist klar der Meinung, dass nur die Ungarn zu entscheiden haben, wie ungarische Kinder erzogen werden sollen.»

te, Feminismus, Antifaschismus, Gender-Theorie, Klimaparanoia, Technokratie, Social Engineering, Transhumanismus, digitalen Totalitarismus usw.», meint der belgische Althistoriker David Engels. Die politische Korrektheit sei

zur Leitideologie EU-Brüssels geworden. Am 18. August sprach die regierungsnahe Zeitung «Magyar Nemzet» erstmals über den Huxit, also den Austritt Ungarns aus der EU. Anlass des Artikels ist der geradezu feindselige und erniedrigende Ton der EU -Granden gegenüber Ungarn. Die Ungarn aus dem EU -Wiederaufbaufonds zustehenden 2500 Milliarden Forint (knapp 650 Millionen Euro) werden wegen «Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit» nicht ausbezahlt.

Merkel brach ihr Wort

Bei der Verabschiedung des Wiederaufbaufonds betonte Kanzlerin Merkel noch, dass es keine Verknüpfung zwischen der Auszahlung und den Vorwürfen gegen ein Land geben werde.

Auch hier hat die scheidende deutsche Regierungschefin nicht Wort gehalten. Die deutsche EU -Abgeordnete und ehemalige Justizministerin Katharina Barley (SPD) erklärte seinerzeit gar, Ungarn und Polen finanziell aushungern zu lassen, um sie gefügig zu machen.

Gesichtslose Weltgesellschaft

Das wichtigste Argument des konservativen ungarischen Politologen Tamás Fricz in besagter ungarischer Zeitung ist denn auch national und kulturell begründet: «Unsere Wege haben sich getrennt, da der Westen – nunmehr bewusst – mit der christlichen Moral und dem Wertesystem gebrochen hat und stattdessen dabei ist, eine auf Selbstgenuss und Selbstvernichtung beruhende kosmopolitische, gesichtslose

Weltgesellschaft zu errichten (siehe Great Reset). Wir Ungarn, Polen, die Ost- und Mitteleuropäer dagegen be-

«Auch die Schweizer EUGegner müssen hoffen, dass sich die ‹konservativen Abendlandpatrioten› (David Engels) in Ungarn durchsetzen werden.»

stehen darauf, unsere ein Jahrtausend alten kulturellen und religiösen Grundlagen zu erhalten. Das ist unser Leben. Und das ist wichtiger als alle anderen Gesichtspunkte.»

Einmischung von ExtremGlobalisierern Ob Ungarn, das seit 2004 Mitglied der EU ist, der EU jetzt wirklich den Rücken kehrt, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die Diskussion geführt wird. Ungarn unter Orban wird seine Grenzen gegen Einwanderer weiterhin verteidigen. Ungarn ist auch klar der Meinung, dass nur die Ungarn zu entscheiden haben, wie ungarische Kinder erzogen werden sollen. Dazu will Regierungschef Orban auch noch ein Referendum abhalten. Ob er die Wahlen im kommenden Jahr gewinnen kann, wird sich zeigen. Die Einmischung der Extrem-Globalisierer und «Wohltäter», mit George Soros an der Spitze, wird gross sein.

Etwas scheint aber unter freiheitlich denkenden Europäern klar zu sein: Wenn Orban fällt, fällt das demokratisch denkende Europa. Dann haben die Globalisierer überall das Sagen. Auch die Schweizer EU -Gegner müssen hoffen, dass sich die «konservativen Abendlandpatrioten» (David Engels) in Ungarn durchsetzen werden.

Die Ungarn und ihr Parlament zeigen Rückgrat: Nationale Souveränität ist das Mass aller Dinge, auch wenn die EU daran keine Freude hat. Bild Pixabay

AUS DEM KANTONSRAT

Geldsegen und spannende Themen

Nach der Wahl von zwei Mitgliedern in die Geschäftsleitung des Kantonsrates befasste sich der Kantonsrat zuerst mit der Verwendung der Jubiläumsdividende 2020 der Zürcher Kantonalbank.

René Isler

Kantonsrat SVP

Winterthur

So erfreulich die Ausschüttung von 100 Millionen Franken durch unsere ZKB auch ist, umso heftiger wurde vor allem in den behandelnden Kommissionen darüber gestritten, was mit diesem Geldsegen geschehen soll.

Gemäss unserem Regierungsrat und Finanzvorsteher, Ernst Stocker, soll die Gesamtsumme von 100 Millionen Franken je hälftig für die Finanzierung von Ausgaben infolge der Corona-Pandemie und für Projekte eingesetzt werden, die der Bevölkerung zugutezukommen. Konkret sollen 15 Millionen zur Abfederung von Notlagen von Selbstständigerwerbenden und 35 Millionen Franken für bereits bewilligte Corona-Ausgaben verwendet werden. Mit weiteren 45 Millionen soll der Zugang zu den Fliessgewässern im Kanton Zürich aufgewertet werden. 3 Millionen sollen für verschiedene Projekte in die Direktionen fliessen und 1 Million will man in die Politikvermittlung des Kantonsrates investieren, und zwar in einen neu zu schaffenden Lehrpfad der Demokratie in den Städten Zürich, Winterthur und Uster.

Dank der sehr guten Vorbereitung und Vorstellung durch unseren Finanzdirektor Ernst Stocker stimmte schliesslich der Kantonsrat einstimmig dem Antrag der Regierung zu.

Wohneigentumsbesteuerung

Beim Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung gingen dann die Wogen so richtig hoch. Dass die Ratsmehrheit aus links-grünen Sozialisten diesem Ansinnen spinnefeind gegenüberstand, muss hier vermutlich nicht erwähnt werden. Der Kommissonsantrag der WAK sah vor, dass seitens des Kantonsrates der Druck auf Bern auf-

WORTE DES PARTEISEKRETÄRS

Die SVP ergriff das Behördenreferendum gegen das kantonale

Bürgerrechtsgesetz. Bild Shutterstock

rechterhalten wird. Weil nur noch die FDP-Fraktion unser Ansinnen unterstützte, wurde der Vorstoss leider abgelehnt.

Kantonales Personalrecht Erfolgreicher konnte ein weiteres linkes Ansinnen betreffend Einführung von freien Tagen für die Pflege von Angehörigen zu Fall gebracht werde. Auch wenn der von links kommende Vorstoss verständlich ist, so kann es nach Meinung der SVP-Fraktion nicht angehen, dass da nochmals ein weiterer Ausbau des kantonalen Personalrechts lanciert wird, indem Kantonsangestellte für die Pflege von Angehörigen nochmals zusätzliche bezahlte freie Tage erhalten sollen.

Wir sind klar der Ansicht, dass bei ernsthaften Pflegefällen zusätzliche, freie Tage definitiv keine Lösung sind. Der Antrag konnte dank der klaren Argumentation unseres Regierungsrates Ernst Stocker und unserer Kantonsrätin Erika Zahler (SVP) erfolgreich gebodigt werden.

Vermögenssteuersätze

Die politischen Gräben gingen dann kurz vor der Mittagspause beim Geschäft bezüglich der Reduktion der Vermögenssteuersätze auf. Gemäss sachlicher Argumentation von Marcel Suter (SVP) gehört der Kanton Zürich zu den Kantonen mit den höchsten Vermögenssteuersätzen. Trotz einem moderaten Vorschlag zur Senkung der

«Sichere Zukunft in Freiheit»

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Reduktion der Vermögenssteuersätze

Marcel Suter Kantonsrat SVP Thalwil

Die Politik im Allgemeinen hat nicht den Ruf, besonders schnell zu handeln. Das passt auch zur Parlamentarischen Initiative (PI), die vor fast genau vier Jahren bereits eingereicht wurde. Aber das Erfreuliche ist: Manchmal bringt eine Verzögerung auch eine bessere Vorlage. Ich persönlich habe mich intensiv mit dieser PI auseinandergesetzt und einen Gegenvorschlag erarbeitet. Unsere neue Variante würde die Vermögenssteuern zwar für alle, die Vermögenssteuern bezahlen, senken, gleichzeitig würde sie den Kanton Zürich im Segment Mittelstand an die Spitze im interkantonalen Steuervergleich bringen. Einige wenige Zahlen dazu: Unsere Variante ist einfach, alle würden entlastet, und zwar um 0,25 Promille, was den Steuersatz betrifft, und gleichzeitig zahlen mehr Personen gar keine Vermögenssteuern mehr. Die Variante entlastet Vermögen über 200 000 und unter 400 000 um gut 60% der zu zahlenden Steuern. Danach bis 1 Million zwischen 30% und 40%. Von 1 bis 3 Millionen zwischen 20% und 30% und darüber zwar auch noch, aber mit viel tieferen Prozentsätzen. Diese

Vermögenssteuersätze waren lediglich die SVP-Fraktion und die FDP-Fraktion dafür. Bezüglich der sachlichen Argumente gegen die linken Weltuntergangszenarien wird auf den entsprechenden Kommentar von Kantonsrat Marcel Suter verwiesen.

Kantonales Bürgerrecht Zu einem wahren Schlagabtausch kam es dann nach der Mittagspause bei der 2. Lesung über das kantonale Bürgerrechtsgesetz (KBüG). Nach dem Willen sämtlicher Linken ging es nur darum, das bestehende Bürgerrechtsgesetz weitgehend aufzuweichen oder gar auszuhebeln.

Vorlage ist somit wirklich mittelstandsfreundlich und gleichzeitig auch eine Abkehr der SVP von der ursprünglichen PI, die vor allem die sehr Vermögenden entlastet hätte. Es ging vor allem darum, dass eine sehr grosse Zahl von Steuerzahlenden, in diesem Fall von Vermögenssteuerzahlenden, profitieren würden. Leider sahen dies die anderen Parteien nicht gleich. Die Mitte müsste, gemäss Parteiname, eigentlich ganz klar dafür sein? Dem war nicht so. Leider mussten wir auch zur Kenntnis nehmen, dass die FDP unserer Variante nicht zustimmte. Alle links-grünen Parteien wollen nie Steuern senken, sondern immer nur erhöhen und so stimmten sie auch dagegen und die GLP unterstützt in der Regel Steuersenkungen für natürliche Personen auch nicht.

Wer blieb von den Parteien als «letzter Mohikaner» zum Thema Steuern? Sie ahnen es – einzig und allein die SVP! Wir sind die einzige Partei, die sich für alle Steuerzahlenden, und insbesondere für den Mittelstand, konsequent einsetzt, damit diese weniger Steuern abliefern und ihnen mehr zum Leben bleibt. Wir wollen immer mehr Geld im Hosensack oder auf dem Bankkonto der Stimmbürger und weniger Geld mittels Steuern für den Verwaltungsausbau beim Staat. Unserem Slogan bleiben wir treu: Die Partei des Mittelstandes! An diesem Montag hat es leider nicht gereicht für eine Mehrheit –aber wir bleiben dran.

Würde es nach links-grünen Kreisen und der FDP-Fraktion gehen, würde in Zukunft das kantonale Bürgerrecht beinahe verschenkt und die Anforderungen kaum noch hinterfragt. Geschenke machen bei einem so wichtigen Thema ist aber für die SVP-Fraktion inakzeptabel.

Die SVP ergriff noch während der Ratssitzung das Behördenreferendum. Parteipräsident Benjamin Fischer brachte es auf den Punkt, als er sagte, dass es dringend notwendig sei, dieses Gesetz und somit die Art und den Umfang von Einbürgerungen den Stimmberechtigten des Kantons Zürich vorzulegen.

SYSTEMWECHSEL BEI DER WOHNEIGENTUMSBESTEUERUNG

Auch der Kanton Zürich unterstützt die Abschaffung des Eigenmietwertes

Also, ich wäre der neue Parteisekretär. Als Berner bin ich in Zürich gelandet. Wobei Berner ist nicht gleich Berner. Als Berner Oberländer lebt man Distanz zum Zentralismus, zu den Machtzentren. Folgende Begebenheit irritierte mich am ersten Arbeitstag in Dübendorf: Als ich in mein neues Büro eintrat, erblickte ich das Plakat mit dem Titel «Schuften für die Faulen?», das Sujet ein schwitzender Zürcher Löwe, der einen bequem sitzenden Berner Bär in einem Karren den Hang hinaufziehen muss (Kampagne «Nein zum Finanzausgleich»). Wobei die Botschaft richtig ist. Da erhält mein Kanton Zürcher Milliarden und ich bezahle immer noch massiv mehr Steuern, da stimmt was nicht. Deshalb nehme ich das Plakat nicht persönlich. Wer bin ich? Aufgewachsen in einer SVP-Grosstierarztfamilie im Emmental. Verheiratet mit einer SVP-Sektionspräsidentin, die Tochter aktiv in der JSVP («Uf dä Punkt»). Letzthin fragte man mich, ob es für unsere Familie noch etwas anderes gebe als SVP; die Frage ist meine Referenz. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) war bis anhin mein Wirkungsfeld. Eine unabhängige Schweiz bleibt mein Hauptanliegen. Bei der SVP habe ich es immerhin zum Gemeinderat gebracht, zu verschiedensten Parteiämtlis, zum Bundesrat nicht. Aber es braucht auch «Bodesuris», die «secklen» – wobei gerade auch die SVP-Bundesräte für unser Land «secklen». Wir haben ein Parteiprogramm –das schweizerische und das kantonale. Der rote Faden (rot als Landesfarbe verstanden) ist die Freiheit. Mag der Begriff für Ignoranten und Besserwisser abgedroschen sein. Es kommt eben darauf an, ob man den Willen und die Kraft hat, die Substanz hinter dem Begriff zu erkennen. Freiheit ist die Triebfeder unseres bürgerlichen Handelns. Bürgerlich im Sinn unserer Partei: Die von der SVP Zürich geprägte Botschaft «Sichere Zukunft in Freiheit» ist «alt». Aber topaktuell, präzis,

verständlich, grundsatztreu. Sie «kommuniziert», um was es geht, für was die SVP steht. Eine sichere Zukunft und die Freiheit werden bedrängt: Kriminalität, hohe Zuwanderung, illegale Einwanderung, mittelfristige Energieversorgung, sinkender Selbstversorgungsgrad, allgegenwärtiger Zentralismus, lähmende Bürokratie, Öko-Terror, Steuerlast, wachsende Sozialausgaben … Wir dienen der Partei, der bürgerlichen und freiheitsliebenden Zürcher SVP, welche die Triebfeder in unserer SVP-Familie sein muss. Und die SVP muss die Taktgeberin in der Schweiz bleiben.

Dafür setze ich mich zusammen mit meiner Equipe auf dem Sekretariat ein. Zusammen mit unseren Mandatsträgerinnen und -trägern, den Bezirks- und Sektionsverantwortlichen sowie mit unseren Mitgliedern und Sympathisanten schaffen wir Voraussetzungen für erfolgreiche Wahl- und Abstimmungskämpfe – für eine sichere Zukunft in Freiheit.

Mit einem Vorstoss wurde der Regierungsrat eingeladen, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass bei der Wohneigentumsbesteuerung ein genereller Systemwechsel vollzogen und der Eigenmietwert abgeschafft wird. Der Kantonsrat hat am 27. August 2018 der Überweisung dieses SVP-Postulates zugestimmt.

In der Folge musste sich der Regierungsrat in der Vernehmlassung und in der Finanzdirektorenkonferenz für den Systemwechsel stark machen. Das heutige System der Besteuerung des selbstgenutzten Wohneigentums hat zahlreiche Nachteile:

1. Es bietet einen starken Anreiz zur Verschuldung, weil in der Regel Steuerpflichtige mit einer hohen Hypothekarverschuldung deutlich weniger Steuern zahlen. Wer seine Schulden abzahlt, wird steuerlich bestraft. Wenn Sie Schulden machen, werden Sie vom Staat belohnt – wenn Sie keine Schulden machen, werden Sie dafür bestraft. Und das in einem Land mit einer der höchsten Privatverschuldungraten Europas.

2. Es ist in der Handhabung für die Steuerpflichtigen wie für den Staat sehr aufwendig. Die Erhebung und

Festsetzung der Eigenmietwerte gibt immer wieder zu Differenzen Anlass. 3. Es führt zu Ungleichheiten zwischen den Steuerpflichtigen in verschiedenen Kantonen, weil nicht alle Kantone die Eigenmietwerte nach den gleichen Massstäben veranschlagen.

Gerade in der jetzigen tiefen Zinssituation setzt das heutige System unerwünschte Anreize zur Verschuldung und trägt damit auch zur teilweise enormen Preissteigerung bei Wohneigentum und somit zur Blasenbildung bei. Wir haben aber alle ein Interesse an einem stabilen Finanzmarkt. Die Anreize im heutigen System sind einfach falsch gesetzt. Nachdem der Ständerat einer Vorlage der WAK-S zugestimmt hat, unterstützt nun auch der Bundesrat den Systemwechsel. Am 9. November 2021 hat auch die WAK-N ein Eintreten auf die Vorlage beschlossen. Der Regierungsrat muss sich daher unbedingt weiterhin beim Bund für die Interessen des Kantons Zürich einsetzen. Vor allem in der Finanzdirektorenkonferenz müssen Überzeugungsarbeit geleistet und für die Kantone mit einem hohen Zweitwohnungsanteil pragmatische Lösungen gesucht werden.

Martin Hübscher Kantonsrat SVP Bertschikon
von Werner Gartenmann

Initiativworkshop der Jungen SVP Kanton Zürich

Jungparteien gelten bekanntlich als Tummelfeld und Experimentierlabor, wo sich junge Polit-Talente die ersten Sporen abverdienen. Mit offensiv-plakativen Anliegen, die jedoch wenig kompromisswürdig sind, ringen diese um die Aufmerksamkeit der Stimmbürger. Von so manchen werden sie dabei zwar bemerkt, doch oft als nichts mehr als Radaumacher angesehen.

Dabei zeigt sich, dass gerade in den letzten Jahren die Bedeutung der Jungparteien zugenommen hat. Mit Referenden gegen altertümliche Digitalisierungsgesetze wie das Geldspielgesetz oder die neue Lex Netflix setzen Jungparteien Akzente.

Die aktive Gestaltung der Politik ist auch das Ziel der Jungen SVP Kanton Zürich. Konkret hat sich unsere Jungpartei dazu entschieden, mit einer eigenen kantonalen Initiative die Zürcher Politik zu prägen. Eine eigene Initiative ist kein einfaches Unterfangen und trotzdem eine Herausforderung, die wir meistern möchten. Kürzlich haben wir daher mit unserem Initiativwork-

shop den ersten Schritt gewagt. Der zweitägige Workshop im Parteisekretariat hatte vieles zu bieten. Den Auftakt machte mit einem Referat Nina Fehr Düsel, die als Juristin und erfahrene Kantonsrätin den Mitgliedern die Bedeutung, Möglichkeiten und Schranken des kantonalen Rechts aufzeigte. Im Anschluss durfte ich als Politikwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Wahl- und Abstimmungskampagnen einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand geben. Mit diesem Hintergrundwissen startete die Ideensuche.

Drei Themengruppen

In drei Themengruppen diskutierten die Teilnehmer aktuelle Probleme und mögliche Lösungsansätze. Die Gruppe «Sicherheit und Justiz» durchleuchtete das Problem der mangelnden Sicherheit, aber auch die steigenden Kosten in den Bereichen der Sozialhilfe und Sicherheit. Unterstützt durch Kantons-

Die Mitglieder wählen nun die beste Idee aus, die anschliessend in einen ausformulierten Initiativtext umgewandelt wird. Bild Pixabay

TRIFTIGE GRÜNDE

SIE RICHTIG

SO STIMMEN

! Volksabstimmung vom 28. November 2021

Eidgenössische Vorlagen

rätin Nina Fehr Düsel konnten bereits eingereichte Vorstösse und neue Ideen diskutiert werden.

Gemeinsam mit Kantonsrat Marcel Suter arbeitete die Gruppe «Wirtschaft, Finanzen und Digitalisierung» an Vorschlägen zu Steuererleichterungen und Bürokratiereduktion. Kantonsrat Christian Lucek unterstützte die Gruppe «Verkehr, Infrastruktur, Umwelt und Energie» und betonte klar, dass es neue innovative Lösungen in diesen Bereichen braucht.

Themen wie Mobility-Pricing oder auch bürgerliche Umweltschutzmassnahmen führten zu spannenden Diskussionen. Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Abend essen in der Stadt Zürich.

Mehrstufiger Weg aufs Podest Genauso engagiert spielte sich der zweite Tag ab. In allen drei Gruppen wurden Recherchen angestellt, Rückfragen mit den Kantonsräten getätigt und abschliessend zwei konkrete Vorschläge erarbeitet. In einem weiteren Referat durfte ich einen Einblick in das politische Campaining bieten und wichtige Schritte für eine erfolgreiche Kampagne vorstellen. Der Initiativworkshop unserer Jungpartei zeigte, dass der politische Wille und die Bereitschaft für eine eigene Initiative vorhanden sind. In einem nächsten Schritt werden die Gruppen jeweils ihre zwei Vorschläge an unserer Mitgliederversammlung präsentieren. Die Mitglieder werden dabei die beste Idee auswählen, die anschliessend in einen ausformulierten Initiativtext umgewandelt wird. Damit ist klar, dass die Junge SVP Kanton Zürich in der nächsten Zeit noch aktiver an der Gestaltung der Zürcher Politik teilhaben wird. Wir freuen uns auf die spannende Aufgabe.

Absage an Energiegesetz und Covid-19 -Gesetz

An einer Feierabendbier-Veranstaltung in Adlikon warb Camille Lothe für ein NEIN zum Energiegesetz. Der parteilose Journalist Philipp Gut zeigte die Gründe auf, warum das Covid-19-Gesetz abgelehnt werden muss. RoMü. Es hat Tradition, dass die SVP Sektion Andelfingen jeweils im Spätherbst zu einem Feierabendbier in den A4-Träff in Adlikon einlädt. Einleitend begründete Sektionspräsident Davide Randone die einstimmig beschlossene Ablehnung der anstehenden kleinen Gemeindefusion Andelfingen–Humlikon–Andelfingen. «Wir sehen in diesem Zusammenschluss keinen Mehrwert für Andelfingen und wir sind überzeugt, dass auch die beiden kleinen Gemeinden überleben können», sagte Randone. Zudem warnte er vor einer sich abzeichnenden Steuererhöhung und vor Zusatzverkehr, welcher als

Folge der Fusion der Schulen und Zusammenlegungen der Schulstandorte entstehen würde. «Als Stadtzürcherin ohne Auto lehne ich das kantonale Energiegesetz ab», hielt Camille Lothe, Präsidentin der Jungen SVP Kanton Zürich fest. Sie machte deutlich, dass mit dieser kantonalen Gesetzesvorlage das an der Urne abgelehnte nationale CO²-Gesetz durch die Hintertür eingeführt wird. Insbesondere wird dieses die Mieter wie auch Hauseigentümer gleichermassen treffen. Für die Erneuerung der mit fossilen Energien betriebenen Heizsysteme sieht Lothe durchaus Perspektiven,

welche aber nicht der Staat mit Verboten durchsetzen muss. Sie sieht hier durchaus die verantwortungsbewussten Bürger in der Pflicht, welche aus eigenem Interesse und ohne staatliche Verbote auf neue nachhaltige Heizungssystem setzen. Zugleich sieht sie in der mit dem Gesetz staatlich geforderten Pflicht die grosse Gefahr, dass dies zugleich mit Blick auf Gesamtsanierungen zu Kündigungen von Mietwohnungen führen kann. Danach können die Wohnungen zu deutlich höheren Kosten vermietet werden. «Einmal mehr hat dabei der Mittelstand die Konsequenzen zu tragen, weil allein in Zürich rund 40 000 Wohnungen betroffen sind», sagte Lothe.

Trotz doppelter Impfung dagegen Der parteilose Journalist Philipp Gut ist eigentlich bereits doppelt geimpft, aber trotzdem danach noch an Corona erkrankt. In Adlikon hat er seine Gründe dargelegt, warum er das Covid-19Gesetz ablehnt. «Für ihn sind die FaktNews, dass der Bundesrat immer wieder mit Falschaussagen zu einer Verunsicherung der Bevölkerung beigetragen hat. Mit dem neuen Gesetz mit der Zertifikatspflicht werden die Ungeimpften durch den Ausschluss und Zutrittsbeschränkungen diskriminiert», sagte Gut. Zugleich zeigen die verstärkt auftretenden Impfdurchbrüche, dass weiterhin auch von Geimpften Ansteckungen ausgehen oder solche gar sterben. Zugleich sieht er in der Zertifikatspflicht eine elektronische Massenüber-

1. Volksinitiative vom 7. November 2017 «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» NEIN

2. Volksinitiative vom 26. August 2019 «Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren (Justiz-Initiative)» NEIN

3. Änderung vom 19. März 2021 des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) (Härtefälle, Arbeitslosenversicherung, familienergänzende Kinderbetreuung, Kulturschaffende, Veranstaltungen) NEIN

Kantonale Vorlage

1. Energiegesetz (EnerG) (Änderung vom 19. April 2021; Umsetzung der MuKEn 2014) NEIN

Vorlagen Stadt Zürich

1. Kommunaler Richtplan Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen NEIN

2. Kommunaler Richtplan Verkehr NEIN

3. Rahmenkredit von 330 Millionen Franken für den Ausbau der Fernwärmeversorgung NEIN

4. Ersatzneubau Wohnsiedlung Hardau I, Objektkredit von 70,714 Millionen Franken NEIN

Wir laden Sie freundlich ein zu unserem politischen Diskussions-Forum. Der Anlass ist öffentlich Alle sind herzlich willkommen!

Freitag, 26 November 2021, ab 18.00 Uhr mit

Martin Hübscher

Fraktionspräsident der SVP Kanton Zürich und Kantonsrat SVP ZH

Thema:

Die Auswirkungen im Kanton Zürich, wenn Rot/Grün dominiert

Ort: Im Hotel / Restaurant Landhus Katzenbachstrasse 10, 8052 Zürich (Endstation Seebach)

Programm: ab 18.00 Uhr Eintreffen 18.15 Uhr Referat 18.45 Uhr Fragen und Diskussion 19.15 Uhr geselliges Beisammensein

Informationen über weitere Anlässe der SVP Zürich 11 finden Sie unter: www.svp-zuerich11.ch SVP Zürich 11, 8050 Zürich

wachung. «Die Behörden selber wissen nicht einmal, was mit diesen gesammelten Daten passiert», sagte Gut. Er fragte sich entsprechend, wo jene Datenschützer sind, welche sich gegen jede Überwachung, aber nicht diese, wehren. In der Zertifikatspflicht sieht Gut aber auch eine indirekte Impfpflicht, welche durch andere wie Gastronomen oder Fitnesscenterbesitzer anstelle des Bundesrates durchgesetzt werden müssen. Zugleich warnte er davor, dass der Bundesrat mit dem Gesetz noch mehr Macht erhält. Für Gut ist klar, dass dieses von ihm als Ermächti-

gungsgesetz bezeichnete Gesetz verfassungswidrig ist. Zugleich wies er aber auch auf die klare Strategie der SVP hin, welche konkret als erste eine Maskenpflicht gefordert hat. Sie hat aber auch danach dafür gesorgt, dass es Chauffeur- und später auch Büezerbeizen gab. Abschliessend kritisierte er auch das Verhalten der Medien, welche ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen, indem sie nichts mehr hinterfragen. Zugleich ist Gut überzeugt, dass der Bundesrat mit seinen ständig geänderten Aussagen viel Glaubwürdigkeit verspielt hat.

Philipp Gut warnte davor, dass bei einem Ja zum Covid-19 -Gesetz der Bundesrat analog zu den benachbarten Staaten nach der Abstimmung die Schrauben weiter anziehen wird.

Fröhliche Feier und ein Datencenter

Über 80 SVP-Mitglieder trafen sich feierlich zum Herbstfest der SVP Bezirk Bülach im Boccia-Club Höri. Ehrengast, Nationalrat Franz Grüter (Verwaltungsratspräsident Green.ch), informierte über die Zukunft der digitalen Gesellschaft, Risiken und den Bau eines riesigen Datenzentrums in Dielsdorf.

Freitagabend, 5. November: Endlich konnte man sich wieder treffen! Und bei den zahlreichen Apéro-Gesprächen spürte man, wie sehr eine vernünftige Gesellschaft wie diese in den letzten Monaten vermisst wurde. Wie es Tradition ist an diesem Fest, traf sich unkompliziert Prominenz mit «normalen» Parteimitgliedern, man merkte keinen Unterschied: Natalie Rickli, Thomas Matter, Fredy Heer, Barbara Steinemann und Franz Grüter sowie Kantonalparteipräsident Beni Fischer waren für alle für einem Schwatz zu haben, Richter, Bezirksratspräsidentin, Kantonsräte, Gemeindebehörden ebenso. Ein fröhliches Stelldichein!

Ambiente

Für das Ambiente hat die SVP Höri ganze Arbeit geleistet: Geschmückte Banden, Dekoration auf den Achtertischen, fünfarmige, silbrige Kerzenleuchter auf jedem Tisch. So war man nach dem Apéro rasch an seinem festlichen Platz und nach der Begrüssung durch Sektionspräsident Tanja Schläpfer und Gemeindepräsident Roger Götz (die Gemeinde spendierte den Apéro!) rutschte das Programm die Kehle hinunter, als Höhepunkt ein feiner Braten und ein Tiramisù.

Dazu die Klänge der Steelband «Los Panitos», in welcher auch Sonja Braunschweiler spielte, die OK-Präsidentin. Ihr Partner und SVP-Sünneli Urs Disch war mit dem Fotoapparat unterwegs (Bilder auf www.svp-bezirkbuelach.ch).

Nationalrat Franz Grüter sieht als einer der grössten Digitalunternehmer, wie die Stromlücke ihre Schatten vorauswirft.

Dank und Aufgaben für die SVP Ein Herbstgedicht eröffnete die Grussworte, es sprachen Regierungsrätin Natalie Rickli und SVP-Bezirkspräsident Matthias Hauser. Rickli dankte für die konstruktive Mitarbeit gegen die Verbreitung von Corona und erhielt für ihre Rolle als Gesundheitsdirektorin warmen Applaus. Hauser erinnerte daran, dass die

«FREE ZÜRI» MIT WÄRMENDEN T-SHIRTS

Wenn Tragtaschen wie heisse Semmeln weggehen …

AUCH BEI NASSKALTER WITTERUNG

Am Kappenbühlweg in Zürich Höngg stiessen die Argumente der SVP gegen die Richtpläne auf offene Ohren. An der Standaktion vom letzten Samstag punkteten die SVP-Protagonisten mit den T-Shirts «Free Züri», die übrigens auch angenehm warm geben. Die Passanten rissen sich derweil um die Tragtaschen.

«Ein voller Erfolg!», bilanzieren unisono Gemeinderat SVP Johann Widmer (rechts) und Gemeinderatskandidat Willi Korrodi im Zürcher Kreis 10

SVP eine Kraft und Vertrauen ausstrahlen müsse, gerade in Krisen ist das wichtig, besonders wenn Gemeindewahlen vor der Türe stehen. Themen wie Digitalisierung seien wichtiger als kurzfristige Hypes. Damit war die Brücke zu Nationalrat Franz Grüter geschlagen, einem der grössten Digitalunternehmer der Schweiz. Das technische Thema wurde bald spannend und lebendig: Die Schweiz ist ein idealer Standpunkt für Datencentren, riesige Gebäude, Arbeitsplätze in der IT, Sicherheit: Wenige Kilometer vom Herbstfest entfernt lässt Green.ch gerade auf 23 000 Quadratmetern eines bauen, das 50  MW Strom benötigen wird. Und ist die Stromsicherheit in der Schweiz gewährleistet, wenn wir die Kernkraftwerke abschalten und der Notstrom-Diesel dem Klimawahn zum Opfer gefallen ist? Was ist dann mit den Daten? Eben, dafür braucht es die SVP! Damit diese auch schlagfertig bleibt, wird Lotto (Bingo) gespielt, launig-unterhaltsam liest Alt-Kantonsrat Hanspeter Frei die Zahlen.

Die Einnahmen fliessen in das Fest selbst oder hoffentlich die Parteikasse der organisierenden Sektion: Franz Grüter kaufte sich 15 Karten aufs Mal und das bringt natürlich den besten Manager an die Grenze, was wiederum egal ist, wenn es einem guten Zweck dient. So fröhlich war an diesem Abend manch einer unterwegs und deshalb freuen wir uns schon heute auf die Wiederholung im 2022!

Thomas Monn, alt Gemeinderat.

STEUERFINANZIERTE EKZ-ZEITSCHRIFT IM ABSTIMMUNGSKAMPF

Noser/Jositsch – ein linkes Propaganda-Duo

In einem sehr einseitigen Interview in der steuerfinanzierten EKZ-Zeitschrift «Blue Magazin» nehmen die beiden -Zürcher Ständeräte Daniel Jositsch und Ruedi Noser Stellung zur Energiezukunft.

rw. Beide können das Nein des Schweizer Volks zum CO2-Gesetz noch immer nicht verstehen. Beide erhöhen damit noch ihre Propagandaphrasen im Vorfeld der Abstimmung über das kantonale Energiegesetz.

Zuckerbrot und Peitsche

Vor allem Sozialist Jositsch trägt dick auf: «Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Verbieten oder Anreize schaffen. Umlagerungen funktionieren ja offensichtlich nicht. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem.» Das nennt man wohl Zuckerbrot und Peitsche. Wenn Links-grün das Zepter führt, dominiert wohl eher die Peitsche.

Der sich freisinnig nennende Ständerat Ruedi Noser schreckt in der direkten Demokratie vor nichts zurück: «Die Klimaziele müssen erreicht werden, das ist alternativlos.» Das ist eher zweifelhaft nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes. Wenn Noser beklagt, dass immer mehr Steine den Berg hinunterkommen, hat er wohl die Welt nicht begriffen. Im Tal unten muss man sich nicht beklagen über die Steine, sondern sich schützen vor den Launen der Natur.

Schweiz muss mehr Strom produzieren

Es ist stossend, im neuen «Blue Magazin» der EKZ diese «subtile» Werbung für das kantonale Energiegesetz lesen zu müssen. Offensichtlich will man den Gegnern des Stromabkommens mit der EU alles in die Schuhe schieben. Die Schweiz wird in absehbarer Zeit ein Stromversorgungsproblem bekommen. Es ist offensichtlich, dass der Bedarf an Strom ständig wächst. Allein mit erneuerbaren Energien lässt sich die Lücke nicht schliessen. Auch ein Stromabkommen mit der EU ist keine Lösung. Die Schweiz muss selbst mehr Strom produzieren, um nicht in eine gefährliche Abhängigkeit zu geraten.

SVP Bonstetten

Dr’Samichlaus chunt uf Burgwies

Am Mittwoch, den 24. November 2021

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr

Für Speis und Trank ist natürlich reichlich gesorgt. Mit Bratwurst und Cervelat vom Grill, sowie mit Nuss- und Mandelgipfeln am Kaffeestand lässt sich dieser Anlass geniessen. Für vorweihnächtliche Stimmung sorgen die Klänge der Drehorgel von Werner Utz.

Gegen 17:00 Uhr erwarten wir den Samichlaus. Er wartet mit einer Überraschung für die Kinder bis 18:30 Uhr.

Wir freuen uns eine neue Begegnungsmöglichkeit der Bevölkerung zu bieten.

Vorstand SVP Bonstetten

Bei Wind und Wetter zeigt die SVP am Schaffhauserplatz vor der Abstimmung vom 28 November Flagge. Vorne v.l.n.r. Bruce Brunold, Gemeinderatskandidat, Colin Gasser, Gemeinderatskandidat, Brigitte Steiger, Gemeinderatskandidatin, Beat Camen, Gemeinderatskandidat, Walter Anken, Gemeinderat; hinten
Die Schweiz wird in absehbarer Zeit ein Stromversorgungsproblem haben. Bild Pixabay

Wellen der Begeisterung

An der letzten Ratssitzung bestätigte sich, dass Erwachsene von Wellen ebenso fasziniert sind wie Kinder. Von links bis rechts engagierten sich nämlich Politiker für den Einbau einer Wellenmaschine im Zürcher Dolderbad, das demnächst renoviert werden muss. Die Sprecherin der SP schwelgte in der Erinnerung, wie sie «früher durch die ganze Stadt gefahren» sei, um auf den Wellen im Dolderbad zu reiten. Der EVP -Sprecher nannte die Wellenmaschine im Dolder gar ein «konstituierendes Element» unserer Stadt und die FDP -Votantin wünschte den kommenden Generationen «dasselbe unbeschwerte Wellenvergnügen», das sie damals erleben durfte.

Vor 87 Jahren eröffnete das Grand Hotel Dolder das «Wellen- und Sonnenbad» Dolder. Gemäss dem Werbeflyer zur Eröffnung konnte man für den Eintrittspreis von einem Franken die «Höhensonne unter ärztlicher Kontrolle» geniessen und sich zweimal pro Stunde in bis zu «80 cm hohen Wellen» erfrischen. Die NZZ widmete der von der Zürcher Firma Escher-Wyss gebauten Maschine gar eine Doppelseite. Mit einem «Tauchkörper von acht Metern Länge» könnten Wellen von «bis zu einem Meter» erzeugt werden, hiess es dort. Wenige Monate zuvor war bereits in Bern ein Wellenbad für die «anspruchsvolle Körperkultur der oberen Bevölkerungsschichten» eröffnet worden. Der Sog des «grossen Ereignisses des Zürcher Sommers», wie es die NZZ 1934 nannte, wirkte einige Jahre. Doch mit der Zeit nahmen die Besucherzahlen ab und sanken schliesslich so tief, dass das Dolder Hotel Anfang der 1990er-Jahre erwog, das Bad zu schliessen. Der 1994 eingereichte Vorstoss einer Gemeinderätin des Landesrings der Unabhängigen bezweckte die Rettung des Bades mit einem «jährlichen Betriebsbeitrag von 100 000 Franken» und wurde ohne Gegenstimme angenommen. In den folgenden Jahren wurden die Betriebsbeiträge vom Stadtparlament regelmässig verlängert, was das Überleben des Wellenbades für weitere zwei Jahrzehnte sicherte. Im Jahr 2006 wurde die Wellenmaschine dann aber endgültig abgestellt, da keine Ersatzteile mehr verfügbar waren. Da nun eine Gesamtsanierung des Bades ansteht, beantragte die FDP den Einbau einer neuen Wellenmaschine mit geschätzten Kosten von rund einer Million. Der Antrag wurde von allen Parteien mit Ausnahme der Grünliberalen und der Grünen unterstützt. Deren Minderheitssprecherin meinte im Rat, dass die Wellenmaschine ihren Reiz verloren habe, da sie aus einer Zeit stamme, als «Reisen an den Atlantik» für die breite Bevölkerung noch nicht möglich gewesen seien. Die grüne Gemeinderätin scheint die Wellen der Algarve denen im Dolder vorzuziehen, was ja irgendwie nachvollziehbar ist. Doch sind es nicht die Grünen, die uns dauernd ins Gewissen reden, keine «klimaschädlichen Reisen» zu machen?

Sozialindustrie greift hemmungslos in die Staatskasse

Angesichts eines Finanz- und Aufgaben-Planes 2022 bis 2025 (FAP) mit jährlich wiederkehrenden prognostizierten

Defiziten von rund 200 Millionen Franken pro Jahr war auch die jüngste Ratssitzung von verantwortungsloser Geldverschleuderung geprägt. Unglaublich, wie viele unrentable private Vereine, vorwiegend aus dem Sozialbereich, von der Stadt am Leben erhalten werden. Auch die teuren und nutzlosen Klimaschutz-Abenteuer der Stadt verschlingen mehrere Millionen.

Johann Widmer Gemeinderat SVP Zürich

Es ist mittlerweile gängige Praxis der links­grünen Stadtverwaltung, dass möglichst viele Wünsche der links­grünen Wählerklientel umgesetzt werden. Statt mit den vorhandenen Mitteln nur das Notwendige zu finanzieren, wird das maximal Wünschenswerte realisiert. Man will vor den Wahlen keine Wähler und Nutzniesser dieser Politik

verärgern. So kommt es, dass für Dutzende von unnötigen Fachstellen, für Staats­Kulturprojekte und vor allem im Sozialbereich mehrere Milliarden Steuergelder versenkt werden. Ein typisches Beispiel zum hemmungslosen Griff in die Staatskasse durch die Sozialindustrie kam heute Abend zur Abstimmung.

Das Beispiel FEMIA

Der Verein FEMIA hat 2019 die Zuwendungen der Stadt wegen zu hoher Kosten verloren.

Die FEMIA wurde gegen Ende der 1980er­Jahre durch den Christlichen Friedensdienst «cfd» gegründet und be­

Selbst wenn in der Stadt Photovoltaik-Anlagen praktisch auf jedem möglichen Ziegel installiert werden, der gewonnene Strom deckt den Gesamtbedarf lediglich im niedrigen, einstelligen Prozentbereich.

KEINE GUTE IDEE

steht seit 1994 als eigenständiger Verein. Vereinszweck ist «die Integration und das Empowerment von Migrant/innen». Der Verein mischt somit im lukrativen Geschäft der Migrantenbetreuung mit. Ratskollege Stefan Urech hält mit Recht fest, dass es angesichts der Finanzlage der Stadt nicht der Moment sei, den Sozialstaat auszubauen. Man könne auch nicht einsehen, warum die Migranten während des Kursbesuches eine gratis Kinderbetreuung bekommen sollen und zum Beispiel alleinerziehende Schweizer während einer Weiterbildung nicht.

Dem Verein werden ab nächstem Jahr, gegen den Willen der SVP, jährlich 88 800 Franken ausgerichtet. Statt dass der Verein das anbietet, was mit den Einnahmen möglich wäre, bekommt er vom Staat Geld, um einen unrentablen Dienst aufrechtzuhalten.

Nachtragskrediten zähneknirschend zugestimmt

Die Nachtragskredite werden dem Gemeinderat regelmässig von der Stadtregierung vorgelegt. Geld, das bereits ausgegeben wurde, weshalb eine Ablehnung kaum etwas nützen würde. Auffallend ist, dass die Nachtragskredite oft in den Bereichen Kultur und Soziales anfallen, weil man dort offenbar viele kreative Ideen hat, wie man noch zusätzlich Steuergeld ausgeben kann. So werden im Bereich Kultur zu den budgetierten 7,36 Millionen zusätzlich nochmals 150 000 Franken verlangt. Ein weiterer Posten in den Nachtragskrediten betrifft die EWZ. Es wurden mehr Photovoltaik­Anlagen (Solaranla­

Kloten stimmt über kommunalen Mindestlohn ab

Die Schweiz fährt zur WM nach Katar. Das freut mich und es nervt mich schon wieder, dass wir uns nicht grenzenlos darüber freuen können, sondern uns darüber aufregen müssen, wie unser tägliches Leben von Verboten und Vorschriften beeinflusst wird. Alles soll gelenkt und staatlich vorgeschrieben werden, auch kommunal.

Thomas Schneider Sektionspräsident SVP Kloten

Es ist an Absurdität schon fast nicht mehr zu überbieten und Unternehmer zu sein ist heutzutage kein einfaches Unterfangen. Nun wird die Freiheit der Marktwirtschaft in der Salärfrage erneut untergraben. Eine Initiative der Linken fordert in Kloten, auf Gemeindeebene einen Mindestlohn einzuführen.

Schützenhilfe solventer

Gewerkschaften Die Grünen und die SP Stadt Kloten haben eine Initiative lanciert mit dem wohlklingenden Namen «Ein Lohn zum Leben». Unterstützt wird die Initiative massgeblich von den Gewerkschaften KAPERS und UNIA. Das erklärt, warum fast ganz Kloten mit Plakaten des Komitees «Ein Lohn zum Leben» vollgeklebt ist.

Das Geld aus den Immobiliengewinnen sprudelt munter und die finanziellen Mittel aus den Taschen der Mitglieder, die hart für ihr Geld arbeiten müssen, wird den Parteien für den Abstimmungskampf mit aufwendigen Plakatkampagnen zur Verfügung gestellt.

Gefordert wird ein Mindestlohn von 23 Fr. pro Stunde für Arbeiten, welche auf dem Gemeindegebiet von Kloten ausgeführt werden. Die feine Nuance «auf dem Gemeindegebiet von Kloten

ausgeführt» bedeutet nicht zwingend, dass ein betroffenes Unternehmen auch in Kloten zu Hause sein muss oder Steuern bezahlt. Jeder ausländische Lastwagenfahrer, der von Jestetten nach Kloten fährt und Luftfracht an den Airport bringt, ist von dieser Regelung betroffen. Er erbringt eine Dienstleistung auf dem Gemeindegebiet von Kloten und muss die hier anfallenden Arbeitsstunden anders abrechnen. Auch wenn jemand auf dem Weg nach Embrach ins Embraport Zollfreilager einen Transport durch Kloten macht, ist er genauso betroffen, wie der lokale Coiffeur, das Putzinstitut und natürlich das Kabinenpersonal der grossen und kleinen Airlines.

Eigentlich geht es ja nur um eine Airline, welche im Besitz einer Finanzgesellschaft ist, die schwerpunktmässig Reisen in den Kosovo anbietet und dem Kabinenpersonal den angemessenen Lohn nicht zahlen will. Nach Aussagen der Initianten – getätigt am eigens dafür geschaffenen Podium – sei das Ziel, in Kloten, Winterthur und Zürich einen Mindestlohn durchzubringen, dann gälte für 50% der Arbeitnehmer des Kantons Zürich ein Mindestlohn und einem Ja zu einer kantonalen Initiative stünde nichts mehr im Weg.

Bewusst kein Gegenvorschlag Die Initianten erwarteten einen Gegenvorschlag, wie dies beispielsweise in Basel schon gemacht wurde. Die Exe­

gen) realisiert als budgetiert. Dies, wie die EWZ schreibt, um «die Ziele der 2000 ­Watt­Gesellschaft rascher zu erreichen». Es entstanden somit, gegenüber den budgetierten 25,6 Millionen Franken, Mehrkosten von 4 Millionen Franken.

Ideologische Projekte kommen teuer zu stehen Photovoltaik­Projekte sind grundsätzlich unrentabel und bestenfalls als nettes Spielzeug links­grüner Politik­Buben zu verstehen. Die Stadt will bis 2030 rund 120 GW h/Jahr mit Photovoltaik produzieren, davon 20 GW h/Jahr auf stadteigenen Gebäuden. Damit die Lächerlichkeit dieser Anlagen deutlich wird, muss man wissen, dass der Strom­

«Statt mit den vorhandenen Mitteln nur das Notwendige zu finanzieren, wird das maximal Wünschenswerte realisiert.»

verbrauch der Stadt ungefähr 3000 GWh/ Jahr ist. Für die städtische Photovoltaik stehen 90 000 m2 Fläche zur Verfügung. Der Bau von Solaranlagen für diese Fläche wird den Steuerzahler, vorsichtig geschätzt, mehrere hundert Millionen Franken kosten. Dieses utopische Ansinnen wird mit dem weit verbreiteten politischen Klimawahn begründet und hat keinerlei wirtschaftliche Grundlage. Die SVP wehrt sich jeden Mittwoch gegen diese Ausgabenpolitik der linksgrünen Machthaber. Damit wir wieder mitbestimmen können und sich die angespannte Finanzlage der Stadt verbessern kann, braucht es mehr SVP­Vertreter im Gemeinderat und unbedingt zwei SVP­Stadträte.

kutive der Stadt Kloten hat sich dagegen entschieden und die Initiative abgelehnt. Stadtrat, Gemeinderat und alle Parteien ausser SP und Grüne lehnen die Initiative einstimmig oder grossmehrheitlich ab.   In der Sache sind wir uns ja sogar mit den Initianten einig. Gerechter Lohn ist eine gute und faire Sache und jeder soll sich das Leben leisten können, wenn möglich in Kloten. Es kann aber nicht Aufgabe der Gemeinde sein, einen Mindestlohn zu diktieren. Zudem schwächt eine Annahme die Stadt Kloten und den ganzen Kanton im Wettbewerb gewaltig. Arbeitsplätze werden verlagert oder Arbeitsstellen verschwinden komplett und KMU in Kloten haben eine grobe Verzerrung des Wettbewerbs zu erwarten. Überdies fördert dies den Direkteinstieg ins Berufsleben und schwächt das duale Bildungssystem. Gerade die Schwächung der Ausbildung von Berufseinsteigern kann zu enormen Folgekosten führen. Nun, wir sehen einmal mehr, dass die linken Parteien gut organisiert sind und Initiativen in verschiedenen Städten mit übergeordneten Zielen einreichen. Den Staat auszubluten, das Geld zu verteilen und die Unternehmen zu schwächen ist das erklärte Ziel. Daher empfehle ich sehr, ein Auge auf die linken Parteien zu werfen und dies auf keinen Fall zuzulassen.   Aber – und das erscheint mir doch auch noch wichtig – das erste Tor gegen Bulgarien schoss der rechte Flügel und erst das zweite der linke! Aber am Ende stand es 4:0 und so soll es auch bei uns sein. Darum danke ich allen Stimmberechtigten in Kloten für ein NEIN zur Initiative «Ein Lohn zum Leben». Die Initiative schwächt unser Gemeinwesen und liefert keine Rezepte gegen Armut.

Bei einer Annahme der Initiative würde die Gemeinde Kloten zur isolierten Lohninsel.
von Stefan Urech

SVP Russikon nominiert Kandidaten

Die letzte Parteiversammlung im zu Ende gehenden Jahr hatte die Nominationen der SVP-Behörden-Kandidaturen für die Gemeindewahlen im März 2022 zum Haupttraktandum. Für den Gemeinderat wurden die bisherige Barbara Schmid und der neu kandidierende Stefan Fehr aus Rumlikon nominiert. Die engagierte Gemeinderätin Barbara Schmid möchte sich in der neuen Gesellschaftskommission weiter engagieren. Stefan Fehr hat reiche Erfahrung im Grossen Gemeinderat, in der RPK und der Geschäftsprüfungskommission von Opfikon sammeln können. Nun möchte er als Exekutivpolitiker unsere Gemeinde mitgestalten. David Goldschmid will seine Arbeit als Schulpräsident fortführen – es gibt noch viel zu tun. Als Schulpräsident nimmt er von Amtes wegen Einsitz im Gemeinderat.

Nach dem Rücktritt von Silvia Signorell, vor acht Jahren portiert von unserer Sektion, soll der zweite Sitz in der Schulpflege wieder mit einer Person aus

NIEDERGLATT

Martini-Mahl

Nachdem es im letzten Jahr abgesagt werden musste, war es heuer am 12. November wieder so weit: Die SVP Niederglatt durfte ihre Mitglieder zum traditionellen Martini­Mahl begrüssen. In einer kurzen Ansprache begrüsste Sektionspräsident Peter Ruoss die Anwesenden und bedankte sich speziell beim Vorstand für das Geleistete.

Die SVP Niederglatt hat in diesem Jahr Veranstaltungen sowohl zur politischen Meinungsbildung als auch für die unpolitische, breite Öffentlichkeit

NIEDERHASLI

dem Kreis der SVP besetzt werden. Die Nomination erfolgt später. Beat Dönni und Harald Sieder wurden als Mitglieder der künftigen Gesellschaftskommission bzw. als Kandidaten bestätigt. Sie wollen zusammen mit ihren bisherigen Kolleginnen und Kollegen die gesellschaftlichen Themen weiterentwickeln. Seit vielen Jahren ist die SVP in der RPK gut vertreten. Mit Laura Loeliger und Claudia Staub wollen zwei erfahrene Bankfachleute Teil dieser Kommission werden.

JA zum Anschlussvertrag

Kommunalpolizei

Am 28. November befinden die Stimmberechtigten der Gemeinden Fehraltorf, Pfäffikon und Russikon über den Anschlussvertrag der Kommunalpolizei Region Pfäffikon. In den Nachbar­Gemein­

den ist der Vertrag teilweise umstritten. Wie Gastreferent Sicherheitsvorstand Raphael Alder dazu ausführte, ändere sich für Russikon eigentlich nichts, das heisst, die Kosten dürfen nicht steigen. Dies hat der Gemeinderat klar kommuniziert. Die Mitglieder fassen daher die JA­Parole.

Zustimmungen fanden alle Geschäfte der auf den Abstimmungssonntag folgenden Gemeindeversammlung. Zum Budget 2022, zu den Anpassungen der neuen Polizeiverordnung, welche vom Gastreferenten Sicherheitsvorstand Raphael Alder vorgestellt wurde, und der Einbürgerung wurde keine Diskussion gewünscht. Selbst die in SVP­Kreisen öfters umstrittene Asylvorlage, Neubau der Asylunterkunft im Berg, wurde als Notwenigkeit erkannt.

organisiert und mit Stellungnahmen auf verschiedene Projekte in der Gemeinde reagiert. Mit diesem Elan bestehen beste Voraussetzungen für die kommenden Wahlen.

Kantonalpräsident Benjamin Fischer als Gast stellte in einer kurzweiligen Ansprache unsere Werte, bewaffnete Neutralität, Marktwirtschaft und Freiheit, in den internationalen Kontext.

Die ebenfalls zur Sprache gekommenen Fragen zur Elektrizitätsversorgung der Schweiz waren denn auch Thema

der anschliessenden Fragerunde. Unbestreitbar haben wir uns mit dem überhasteten Kernenergie­Ausstieg und realitätsfernen Prognosen, wonach der Elektrizitätsbedarf in Zukunft sinken würde, in eine schier ausweglose Situation manövriert. Gibt es realpolitisch kurzfristig überhaupt Alternativen zu Gaskraftwerken? Bei dem feinen Abendessen und einem Glas Wein wurde noch viele Stunden diskutiert, gescherzt und politisiert.

Metzgete zu Martini

Viele Mitglieder genossen das traditionelle Martini­Mahl mit guten politischen Gesprächen und einer tollen Metzgete in Sebis Haslibeiz. Alfred Heer informierte über die neusten Entwicklungen im Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU. Die SVP muss wachsam bleiben. Eine weitere Annäherung an die EU hätte auch Folgen für jede einzelne Gemeinde in der Schweiz und unsere direkte Demokratie. Mischa Schmucki, Sektionspräsident, motivierte die anwesenden Gäste, sich für die kommenden Kommunalwahlen auf allen Ebenen einzusetzen. Die SVP ist die Partei, die für die Freiheit und Unabhängigkeit einsteht.

Die Kandidaten für die Wahlen in Niederhasli gruppiert um Nationalrat Alfred Heer v.l.n.r.: Christoph Jenny, Rechnungsprüfungskommission (neu); Christian Meier, Gemeinderat/-präsidium (neu); Antonella Di Santi, Sekundarschulpflege (bisher); Rosaria Sangiacomo, Primarschulpflege (neu); Mischa Schmucki, Gemeinderat (neu). Nicht auf dem Bild: Daniel Beck, Sekundarschulpflege (bisher), leider verhindert; Alessandro Sirna, Primarschulpflege (neu).

LESERBRIEF

Gendern – hast du schon, oder musst du noch?

Wie viele Geschlechter gibt es eigentlich? Die Bildzeitschrift «Ratgeber Gesundheit» vermittelt am 9. November folgende Übersicht:

– androgyner Mensch, androgyn, bigender – männlich und weibliche Merkmale verbindend

– weiblich Frau zu Mann (FzM)

– gender variabel – zwischen bzw. ausserhalb der Geschlechter

– genderqueer, nicht­binär, weitere –Geschlechtsidentität nicht ausschliesslich männlich oder weiblich, männlich, Mann zu Frau (MzF), weder noch, geschlechtslos

– Pangender/Pangeschlecht – keine fixe Geschlechtsidentität, zwischen bzw. alle Geschlechter parallel – trans, transweiblich, transmännlich, Transmann, Transmensch, Transfrau, trans*, trans* weiblich, trans* männlich, Trans* Mann, Trans* Mensch, Trans* Frau, transfeminin, Transgender, transgender weiblich, transgender männlich, Transgender Mann, Transgender Mensch, Transgender Frau, trans­

maskulin, transsexuell, weiblichtranssexuell, männlich­transsexuell, transsexueller Mann, transsexuelle Person, transsexuelle Frau Intersexuell, Inter*, Inter* weiblich, Inter* männlich, Inter* Mann, Inter* Frau, Inter* Mensch, intergender, intergeschlechtlich, zweigeschlechtlich, Zwitter, Hermaphrodit – beide Geschlechtsmerkmale biologisch vorhanden –

Two Spirit drittes Geschlecht – eher im US ­amerikanischen Kontext relevant: zwei in einem Körper vereinte Seelen (Nachfahren der USamerikanischen Ureinwohner)

– Viertes Geschlecht – kein Geschlecht

– XY­Frau – Intergeschlechtlichkeit

– Butch – maskuliner Typ in lesbischer Beziehung – Femme – femininer Typ in lesbischer Beziehung

– Drag, Transvestit – zeitweise Änderung der äußeren Erscheinungsform (z.B. Make­up, Kleidung), Geschlechtswechsel

Cross­Gender – Erscheinung und/ oder Verhalten entgegen der kulturell spezifischen Geschlechterdefinition

Zusammengefasst nennt man das LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender). Diese Buchstaben können laufend ergänzt werden. Je nach dem, was für Geschlechtsidentitäten noch dazu kommen. Zum Beispiel, queere, intergeschlechtliche und asexuelle Personen. Stand heute LGBTQIA . Wenn ich sagen würde, wir müssen zur Normalität zurückfinden und uns nicht durch den Gendergerechtigkeitswahn treiben lassen, dann würde man mich sofort an den Pranger stellen. Eine verrückte Zeit. Als hätte die Welt keine dringlicheren Probleme, als der Gendergesellschaft den roten Teppich auszurollen. Im Comic­Heft Asterix und Obelix sagen die beiden, die Römer, die spinnen. Ich sage zu dieser Entwicklung: Unsere westliche Welt gerät aus den Fugen und fantasiert vor sich hin.

Heidi Jucker, Adliswil

PETITION SCHON UNTERSCHRIEBEN?

Für ein belebtes Uster – Gewerbe und Gastronomie entlasten

Je mehr Unterschriften für eine Petition zusammenkommen, umso grösser wird ihr politisches Gewicht. Für die in Uster derzeit laufende Petition heisst das mit den Worten des SVP­Stadtratskandidaten Daniel Schnyder: «Wir wollen über 700 Unterschriften zusammenbringen; mehr, als z.B. für eine Initiative auf kommunaler Ebene nötig wären.»

Das Anliegen ist zentral: Gewerbetreibende, Gastrobetriebe und Vereine beleben und bereichern Uster mit ihrem vielfältigen Engagement.

Durch die hohen Gebühren auf öffentlichem Grund sowie bürokratische Vorschriften und Abläufe werden diese jedoch oft in ihren Bemühungen, der Ustermer Bevölkerung etwas Besonderes zu bieten, ausgebremst. Mit der

laufenden Petition und einem Postulat will die SVP Uster die Situation – gemeinsam mit Gewerbetreibenden, Gastronomen und Vereinsvertretern aus Uster – nun ändern.

Unterschriftenbogen https://www.svp­uster.ch/wp­content/ uploads/sites/74/211010_Petitions bogen_Gebuehrenreduktion.pdf oder QR­Code:

Unterschriftenbogen für die Petition einfach per QR -Code:

LESERBRIEF

RRR und ARR

Ernst­genommen­Werden ist ein Recht, das grundsätzlich jedem zusteht. Die obgenannte Kolumne (Fadegrad Ausgabe 12. November) hat mich zunächst wegen ihres geheimnissvollen Titels neugierig gemacht. Nach vertieftem Durchlesen dieser komplizierten Auseinandersetzung mit einem an sich einfachen Sachverhalt komme ich zum Schluss, dass die Ausführungen der Kolumnistin m.E. fehlerhaft und damit irreführend sind.

Begründung: Die «einfache Dreisatzrechnung», selbstverständlich probandenbereinigt, lautet: (Infizierte × 100) : Summe aller Probanden (%).

Für Geimpfte ergeben sich mit den angegebenen Zahlen 0,044% (leichter Verlauf) und für Ungeimpfte 0,88%

(leichte und schwere Verläufe) Infizierte. Das Verhältnis dieser beiden Werte zueinander ist 1 : 20. Somit ist die Aussage, dass das genannte Impfserum das Risiko schwerer Krankheitsverläufe auf ein Zwanzigstel = 0,05 = 5 Prozent reduziert, d.h. eine Wirksamkeit von 95% gegenüber Ungeimpften ausweist, richtig. Ganz besonders aber scheint mir das Eintreten für eine Immunisierung via Durchseuchung mit allen Risiken für Betroffene, Umfeld und Gesellschaft inakzeptabel zu sein, wobei noch mit gewagten Begriffen wie «zuverlässige Immunität» gespielt wird. Wie gesagt, Ernst­genommen­Werden ist ein Recht, allerdings eines, das an Rahmenbedingungen gebunden ist. Wolfgang Kast, Schöfflisdorf

SVP-STAMM

Bezirk Andelfingen / Andelfingen

Jeden letzten Dienstag im Monat, ab 18 00 Uhr, Grilltreff, Im Bilg 2, Andelfingen.

Bezirk Bülach / Embrach

Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 11 00 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.

Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant «La Torre», Dielsdorf.

Bezirk Dietikon / Birmensdorf und Urdorf

Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10 00 Uhr, im Bistro Alterszentrum am Bach, Birmensdorf.

Bezirk Horgen / Thalwil

Jeden ersten Montag im Monat (ohne Januar und April), ab 19 00 Uhr, Restaurant Höfli, Farbsteig 17, Thalwil.

Bezirk Pfäffikon / Pfäffikon

Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 bis 12 Uhr, Restaurant Hecht, Usterstrasse 8, Pfäffikon.

Bezirk Uster / Uster

Jeden letzten Donnerstag im Monat, ab 17 30 Uhr, Bar Enoteca, Tannenzaunstrasse 23, Uster.

Junge SVP Kanton Zürich

Alle Events der Jungen SVP Kanton Zürich findest du auf unseren Social Media Channels oder auf unserer Website www.jsvpzh.ch.

Stadt Winterthur / Oberwinterthur

Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18 30 Uhr, Restaurant Stadtrain, Römerstrasse 71, Winterthur.

Stadt Winterthur / Wülflingen

Jeden Samstag, 11 00 bis 12 30 Uhr, Taverne zum Hirschen, Lindenplatz 2, Winterthur.

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Mit wenigen Clicks zum

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Stadt Zürich / Kreis 6

Jeden ersten Montag im Monat, 19 00 Uhr, Wild West Steakhouse Texas, Winterthurerstrasse 175, Zürich.

Stadt Zürich / Kreis 12

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern / Bonstetten

Mittwoch, 24 November 2021, 15 00 Uhr, Samichlaus-Anlass, Burgwies, Bonstetten. Überraschung für die Kinder um 18 30 Uhr.

Bezirk Dielsdorf / Rümlang

Samstag, 4 Dezember 2021, 13 00 –17 00 Uhr, Advents-Apéro, Mehrzwecksaal Haus am Dorfplatz, Rümlang.

Bezirk Meilen

Freitag, 26 November 2021, 18 00 Uhr, Adventsabend, Festsaal Schneider Umweltservices, Seestrasse 1037, Meilen, mit Verleger Markus Somm. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.svpbezirkmeilen.ch.

Bezirk Meilen / Oetwil am See Dienstag, 30 November 2021 19 30 Uhr, Parteiversammlung und Chlaushöck, im FC-Hüttli beim Sportplatz, Oetwil am See.

Bezirk Uster / Uster

Sonntag, 28 November 2021, 11 00 –16 00 Uhr, Adventsmärt, bei der Landihalle, Stadtpark Uster.

Stadt Zürich / Kreis 1 und 2

Samstag, 20 November 2021, 09 30 –12 00 Uhr, Standaktion, vor dem Coop, ZürichWollishofen, u.a. mit Kantonsrat Ueli Bamert.

Stadt Zürich / Kreis 3

Samstag, 20 November 2021, 10 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Schmiede Wiedikon, Zürich.

Stadt Zürich / Kreis 4 und 5

Samstag, 20 November 2021, 10 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Limmatplatz, Zürich.

Stadt Zürich / Kreis 7 und 8

Samstag, 20 November 2021, 10 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Kreuzplatz, Zürich.

Stadt Zürich / Kreis 9

Samstag, 20 November 2021, 09 00 Uhr, Standaktion, Lindenplatz, Zürich-Altstetten.

Stadt Zürich / Kreis 10

Samstag, 20 November 2021, 10 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Kappenbühlweg, ZürichHöngg.

Samstag, 27 November 2021 10 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Kappenbühlweg, ZürichHöngg.

Adventsmärt SVP

Marktstände & Karussell Süsses & Herzhaftes Glühwein & Glühmost Musik & Geselligkeit

Mit Marco Gottardi im Duo!

IMPRESSUM ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 73.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonne mentsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 55.–, für Nichtmitglieder Fr. 75.–. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, zb@svp-zuerich.ch, Thomas Ammann, Telefon 044 217 77 66. Insertionspreise: www.svp-zuerich.ch/zurcher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, sekretariat@svp-zuerich.ch.

Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: SVP des Kantons Zürich, Elisabeth Liebi, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 66, inserate@svp-zuerich.ch. Inseratenschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr. Layout: cube media AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), Neumattstrasse 1, CH -5001 Aarau.

Stadt Zürich / Kreis 11

Samstag, 20 November 2021, 09 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.

Freitag, 26 November 2021, 18 00 Uhr, SVPPolit-Apéro mit Kantonsrat und Fraktionspräsident Martin Hübscher, Hotel/Restaurant Landhus, Katzenbachstrasse 10, Zürich. Thema: Die Auswirkungen im Kanton Zürich, wenn Rot-Grün dominiert.

Samstag, 27 November 2021, 09 00 Uhr, Standaktion, Marktplatz, Zürich-Oerlikon.

Stadt Zürich / Kreis 12

Samstag, 20 November 2021, 09 00 –12 00 Uhr, Standaktion, Schwamendingerplatz, Zürich.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Samstag, 27 November 2021 08 30 Uhr, Behördentagung «Blackout – Fiktion oder bald Wirklichkeit»?, Restaurant Rössli, Kempttalstrasse 52, Illnau, mit Herbert Saurugg, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV). Anmeldung unter www.svp-zuerich.ch/ tagung. Zertifikatspflicht.

Einladung zum Advents-Apéro der SVP Rümlang

Wann: Samstag , 4. Dezember 2021 Zeit: 13:00 – 17:00 Uhr Wo: Mehrzwecksaal Haus am Dorfplatz (EG)

Zeit um bei einem gemütlichen Beisammensein, gemeinsam das alte Jahr ausklingen zu lassen! Wir freuen uns auf einen gemütlichen Apéro. Ihre SVP-Rümlang

Einladung zur Behördentagung der SVP des Kantons Zürich

Thema: «Blackout – Fiktion oder bald Wirklichkeit »?

Datum: 27. November 2021

Zeit: 08.30 Uhr

Ort: Restaurant Rössli, Kempttalstrasse 52, 8308 Illnau

Parkplätze: Genügend vorhanden

Wichtig: Es gilt Zertifikatspflicht

Referent: Herbert Saurugg, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV)

Anmeldung: https://www.svp-zuerich.ch/tagung/ oder mit QR-Code

Anmeldeschluss: 24. November 2021

Einige Worte zum Referenten: Herbert Saurugg ist internationaler Blackout- und Österreichischen www.svp-ruemlang.ch

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