So wird Demokratie zur Farce
Die meisten Kommentare im Nachgang der Europawahl offenbaren vor allem geistige Armut. Der Gedanke, dass die Wähler eine Wahl ernst nehmen könnten, erscheint vielen Politikern, Qualitätsjournalisten und anderen «Experten» als absurd. Sie p egen lieber ihre abwegigen Theorien.
Anfang der 90er-Jahre besuchte ich im Bezirk Meilen eine der ersten Podiumsveranstaltungen zum EWRBeitritt. Der Bundesrat behauptete damals noch, eine institutionelle Anbindung an die damalige EG komme nicht in Frage, und die Politiker waren noch dabei, sich zu dem Vertragswerk eine Meinung zu bilden. Um der Veranstaltung gleich zu Beginn Würze zu verleihen, stellte Moderator Peter Stücheli von der NZZ Nationalrat und SVP-Parteipräsident Christoph Blocher folgende Frage: «Der Unternehmer David de Pury hat gesagt, die Zugehörigkeit zum EWR sei für die Schweizer Wirtschaft überlebenswichtig. Herr Blocher, wollen Sie die Wirtschaft ruinieren?»
« Journalisten werfen leichtfertig mit Etiketten um sich.»
Experten», und wer hingegen Europa vor der EU schützen will, ebenso rasch zum «Populisten», «EU-Skeptiker», «EU-Feind» oder gar zum Rechtsextremen. Der zwangsgebührenfi nanzierte deutsche Staatssender ARD machte aus EU-Skeptikern sogar kurzerhand Demokratie-Skeptiker und verwendete beides synonym. Die Clique der Wohlmeinenden, die selbst für Bombenattentate islamistischer Terroristen noch Worte der Rechtfertigung und Entschuldigung fi ndet, greift zum verbalen Zweihänder, wenn es um die EU geht, der Europa angeblich Frieden zu verdanken hat. «Die EU, das ‹Friedensprojekt›, ist gut, wer sie kritisiert, muss demnach schlecht sein, muss Krieg wollen», so lautet das Credo derer, die Andersdenkenden gerne schwarzweiss-Denken vorwerfen.
Der Experte, der keiner ist
Tatsächlich war Herr de Pury erst vor Kurzen von der ABB als CoPräsident und Lobbyist angeheuert worden. Zuvor arbeitete er als Wirtschaftsdiplomat beim Bundesamt für Aussenwirtschaft. Unternehmer Christoph Blocher war darum um eine Antwort nicht verlegen und stellte klar: «Wenn Herr de Pury Unternehmer ist, dann bin ich auch Staatssekretär, schliesslich war ich auch schon im Bundeshaus.»
Mit religiösem Eifer für die EU Diese Anekdote kam mir in den Sinn, als ich im Nachgang der Wahl des EU-Parlaments vom vergangenen Sonntag einmal mehr feststellen musste, wie leichtfertig Journalisten mit Etiketten um sich werfen. So wird einer mit der richtigen Gesinnung, wenn er «EU» richtig buchstabieren kann, flugs zum «Europa-
Einer, der von der selbsternannten Qualitätsjournaille gerne als «Experte» für EU-Fragen beigezogen wird, ist der pensionierte Professor Dieter Freiburghaus, der kaum eine Gelegenheit auslässt, um auf TagesAnzeiger-Online zu beweisen, dass er vollkommen zu Unrecht für einen Experten gehalten wird. Das heisst, für irgendetwas ist er bestimmt Experte. Nur nicht für das, worüber ihn die Journalisten regelmässig befragen. Das Praktische bei ihm ist, dass er immer die gewünschten Antworten liefert. Dafür muss Freiburghaus im Rahmen dieser publizistischen Symbiose nie befürchten, mit einer kritischen Frage konfrontiert zu werden.
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Im Zusammenhang mit dem Wahlausgang in Frankreich behauptete Freiburghaus unwidersprochen und ohne Beleg: «In Frankreich war die Bevölkerung bisher offen gegenüber der EU.» Ein intelligenter und vorbereiteter Journalist hätte an dieser
Stelle nachgefasst und darauf hingewiesen, dass Frankreich am 29. Mai 2005 den Verfassungsvertrag der EU verwarf, nachdem es 13 Jahre vorher den berühmten Vertrag von Maastricht mit 51 zu 49 Prozent noch sehr knapp gutgeheissen hatte.
Ist es da nicht ganz einfach Blödsinn von einer grundsätzlichen Offenheit sprechen? Müsste man nicht viel mehr eine tiefe Spaltung der Gesellschaft konstatieren? Und dürfte die Missachtung des «Non» von 2005 durch die so genannten etablierten Parteien nicht wesentlich dazu beigetragen haben, dass es die Franzosen nun mit einer so genannten Protestpartei versuchen wollen? Ja ist es nicht geradezu eine logische Folge und Zeugnis der Intelligenz der Bevölkerung?
Analoges gilt übrigens für Dänemark, das 1992 den Maastricht-Vertrag und 2009 die Einführung des Euro verwarf. Doch, wie gesagt, das sind alles Fragen und Zusammenhänge, auf die ein intelligenter Journalist eingegangen wäre.
Das Geschwätz von der Wertegemeinschaft
Schweizer Qualitätsjournalisten erkennt man daran, dass sie das eigene Land schlechtreden und suggerieren, wir müssten froh und dankbar sein, wenn sich einer der Hohen Herren zu Brüssel überhaupt dazu herablässt, mit uns zu reden. So auch der Tenor bei Professor Freiburghaus. Deutsche Qualitätsjournalisten sind hingegen regierungstreuer als die Regierung selber, und wie diese sind sie vom Gedanken beseelt, die Welt müsse am deutschen Wesen genesen. Bemerkenswerterweise sind es gerade diejenigen, die diesen deutschen Hegemonieanspruch infrage stellen, die als «Rechtsaussenpolitiker» und «Rechts-populisten» gebrandmarkt werden. Sie betrachten
es als ausgemachte Sache, dass Deutschland in einem Friedensprojekt das Sagen haben muss. Wer könnte schliesslich besser für Frieden sorgen, als derjenige, der den letzten Krieg vom Zaun gerissen hat?
Deutschland weiss, was für die anderen gut ist Im Stile eines Oberlehrers der Völker zieht Roland Nelles auf SpiegelOnline «Fünf Lehren der Europawahl». Was mit Ar-tikel 20 des Grundgesetzes seines eigenen Landes gemeint sein könnte, scheint ihm unverständlich. «Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus», ist schliesslich auch eine überaus komplizierte Formulierung für Menschen mit ausgeprägtem Sendungsbewusstsein.
den geforderten Reformen der EUInstitutionen vorweisen zu können.» Welche Erfolge gemeint sein könnten, behält der Qualitätsjournalist für sich.
«Demokratie und die EU in ihrer heutigen Form passen nicht zusammen.»
Für den Genossen Nelles lautet darum seine erste Forderung: «Die EUFreunde dürfen sich von den Populisten jetzt nicht irremachen lassen.»
Dafür legt er seine Beweggründe offen. Es ist nicht etwa Altruismus oder gar die Besinnung auf abendländische Wurzeln, die ihn wünschen lassen, England möge der EU erhalten bleiben. Nein, es ist purer Egoismus, das Streben nach Deutscher Hegemonie: «Eine EU ohne Grossbritannien wäre vor allem für Deutschland schlecht, gerade in wirtschaftspolitischen Fragen ticken die Briten eher so wie die Deutschen.» Und dann kommt ein Satz, der an Arroganz kaum zu überbieten ist und sich mit den hehren Prinzipien einer Wertegemeinschaft nicht vereinbaren lässt: «Oder wollen wir künftig allein mit Italienern und Griechen über die Kunst des ordentlichen Haushaltens diskutieren?»
«Frankreich hatte 2005 bereits den EUVerfassungsvertrag verworfen.»
Das Wichtigste sei jetzt «politische Führung». Und weiter: «Nicht weniger, sondern mehr Europa ist die Antwort auf den Angriff der Einfältigen. Die europäische Integration muss vorangetrieben werden.» Das Ganze gipfelt in der Aufforderung: «Macht etwas draus, schlagt zurück, Europa-Fans!» In Herrenmenschen-Tradition gibt Nelles auch gleich anderen Ländern die Marschrichtung vor: Frankreich müsse aufhören, in Weltschmerz zu versinken und «sich bei den nächsten Wahlen klar gegen rechts» positionieren.
Natürlich weiss Nelles auch, was England braucht: Die tapferen EUFans dort müssten Unterstützung bekommen. «Sie müssen von der restlichen EU in die Lage versetzt werden, dem eigenen Publikum Erfolge bei
Einheit ohne Vielfalt Schliesslich geht Nelles doch noch auf Deutschland ein, das sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen dürfe. Und als hätte es noch eines Beweises für seine undemokratische Gesinnung bedurft, gibt er zum Schluss seines Artikels noch der Hoffnung Ausdruck, die «Alternative für Deutschland» (AfD) möge sich hoffentlich bald in Luft auflösen. –Das ist es also, was man sich unter dem «bunten Europa» vorzustellen hat, von dem immer dann die Rede ist, wenn gerade keine Wahlen anstehen. Denn die EU in ihrer heutigen Form und Demokratie passen nicht zusammen. Entweder man ist für die EU oder für die Demokratie. Beides geht nicht. Und hiess es früher, etwas fürchten, wie der Teufel das Weihwasser, passt heute besser, «etwas fürchten, wie die EU die Demokratie».
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Claudio Zanetti Kantonsrat SVP Gossau ZH
Christoph Mörgeli
Hubachers
Erinnerungslücken
Der alte Genosse will es noch einmal wissen. Helmut Hubacher veröffentlicht dieser Tage ein Buch mit dem Titel «Hubachers Blocher». Seine Frau Gret war laut Vorwort damit gar nicht einverstanden. Dabei sollte sie doch froh sein, wenn ihr pensionierter Gatte Bücher schreibt. Sonst würde er ihr aus Langeweile noch den Haushalt neu organisieren. Das Reizwort «Blocher» musste in den Titel, damit das Buch gekauft wird. Langweiliger, aber passender wäre die Überschrift: «Warum der ehemalige SP-Chef die SP ganz, ganz toll ndet.» So richtig herausgefordert fühlt sich Helmut Hubacher durch Christoph Blochers Schrift «Freiheit statt Sozialismus» aus dem Jahr 2000. Da ist zu lesen, dass sich «führende SP-Politiker» stolz als «Freunde von totalitären Regimes in Kuba, Nordkorea, Kambodscha und Nicaragua» bekannt hätten. Das mit Kuba und Nicaragua nimmt der Überwinder des Kapitalismus und Küsser des DDR-Mauerschiessbefehlshabers Erich Honecker (beides 1982) noch knapp hin. Aber Freunde des abscheulichen Regimes von Nordkorea? Oder Freunde der Millionenmörder von Kambodscha? Hubacher gibt sich «fassungslos» ob Blochers «Ungeheuerlichkeit» und «Diffamierung».
1985 wurde der SP-Vizepräsident und spätere Nationalrat Peter Vollmer von Nordkoreas Diktator Kim Il Sung persönlich empfangen. Kurz zuvor hatte der Geheimdienst dieses roten Scheusals vier südkoreanische Minister und 13 weitere Menschen umbringen lassen. Und kurz danach 115 südkoreanische Flugzeugpassagiere abstürzen lassen. In der «Weltwoche» glori zierte Vollmer die «herzliche» Begegnung: «Kim Il Sung verkörpert die für jedes Land notwendige nationale Identität.» 1991 reiste SP-Nationalrat Werner Carobbio samt Geschenk zu Nordkoreas «Führer». 1995 besuchte die Spitze von dessen diktatorischer Arbeiterpartei die SP Schweiz.
Von der «Zeit» nach seinem grössten Irrtum befragt, antwortete 2010 der frühere SP-Nationalrat Jean Ziegler: «Vielleicht Kambodscha. Erst die radikalste Revolution und später dann das reinste, blutigste Verbrechen. Ich hatte an Pol Pot und seine Leute geglaubt. Sie waren zur gleichen Zeit wie ich in Paris, das waren Intellektuelle, gute Theoretiker.» Nicht weniger als zwei Dinge hat Jean Ziegler dem Buchautor Helmut Hubacher voraus: Er gibt zu, sich geirrt zu haben. Und er kann sich noch erinnern.
Der Autor ist Historiker und SVPNationalrat.
VORSCHAU AUF DIE SOMMERSESSION
Neue Gesichter und neue Kontroversen im Bundesparlament
Die Sommersession 2014 steht für einmal nicht nur im Zeichen der Rechenschaftsberichte und Fraktionsaus üge. Sie beginnt mit Sesselrücken in der 34-köp gen Zürcher Volksvertretung. Unser SVP-Fraktionskollege und Alt-Bundesrat Christoph Blocher hat sein Nationalratsmandat per 31. Mai dieses Jahres abgegeben, um sich der aussenpolitischen Priorität Nr. 1 zuzuwenden: Dem Kampf gegen den schleichenden EU-Beitritt.
Hans Egloff Nationalrat Aesch ZH
Blochers Sitz übernimmt der Bankier Thomas Matter (48). Matter gehörte zu den Mitbegründern der Swissfi rst-Gruppe und ist heute Präsident der Neuen Helvetischen Bank sowie der Matter Group. Für die SVP hat er die überparteilich lancierte Bankgeheimnis-Volksinitiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre» konzipiert. Mit ihm und weiteren Mutationen zeichnet sich eine markante Verstärkung der «Bankenfraktion» in der Bundesversammlung ab. Seit Anfang Mai schon sitzt der Zürcher Freisinnige Hans-Peter Portmann (51) aus Thalwil neu in Bern. Der frühere Kantonsrat hat sich als sachkundiger, liberaler Verfechter des Bankgeheimnisses profiliert. Er arbeitet als Direktionsmitglied bei der liechtensteinischen LGT-Bank in Zürich und ist Vizepräsident des Zürcher Bankenverbandes.
Nach Portmann stösst in der Sommersession ein weiterer Zürcher in Bern dazu, der den Finanzplatz bestens kennt: Rechtsanwalt Beat Walti (45), erfahrener Kantonsrat und Präsident der Zürcher FDP. Er rückt für den Winterthurer Garagisten Markus Hutter (57) nach, der aus berufl ichen Gründen am 8. Mai zurückgetreten ist.
Weg mit Staus auf Autobahnen Im Jahr 2006 haben die eidgenössischen Räte den Infrastrukturfonds für den Nationalstrassenbau geschaffen und mit 20,8 Milliarden Franken für die Fertigstellung des Nationalstrassennetzes (8,5 Milliarden), die Engpassbeseitigung (5,5 Milliarden), für Beiträge an Verbesserungen der Verkehrsinfrastrukturen in den Agglomerationen und Städten (6 Milliarden) und für Beiträge an Hauptstrassen in Randregionen und Berggebieten (0,8 Milliarden) dotiert.
Um die Funktion des Netzes zu erhalten, müssen Engpässe beseitigt werden. 2009 hat das Parlament rund 1,4 Milliarden Franken für Spurausbauten zwischen Härkingen und Wiggertal, Blegi und Rütihof sowie auf der Nordumfahrung Zürich und für die Engpassbeseitigung in Crissier freigegeben. Mit der zweiten Programmbotschaft schlägt der Bundesrat nun dem Parlament vor, die Erwei-
terungen zwischen dem Flughafen Genf und Le Vengeron, zwischen Luterbach und Härkingen sowie zwischen Andelfi ngen und Winterthur zu bauen. Kosten: rund 1,2 Milliarden Franken.
Lex Koller in Schlussturbulenzen Am 29. November 2013 stimmte der Bundesrat überraschend zwei Motionen der Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran zur Verschärfung der Lex Koller über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland zu, obwohl er das ganze Gesetz 2007 zur Abschaffung empfohlen hatte ...
Es geht bei den Vorstössen um die Aufhebung zweier Ausnahmeregelungen in der Lex Koller. Die erste betrifft Grundstücke mit Betriebsstätten (Büro-, Geschäftshäuser, Hotels usw.), die zweite die offenen Immobilienfonds und die kotierten Immobilien-Aktiengesellschaften. In diese dürfen juristische und private Personen aus dem Ausland investieren. Ich lehne beide Motionen entschieden ab, weil sie Immobilienwerte, Projekte, Firmen und Arbeitsplätze gefährden. Im Nationalrat sind die Motionen am 13. Dezember 2013 leider diskussionslos durchgewinkt worden.
Die vorberatende Rechtskommission des Ständerats nahm sich mehr Zeit für eine Prüfung und lehnt die Motionen mehrheitlich ab, weil davon kaum eine preisdämpfende Wirkung auf die Wohnungspreise ausgehe. Folgt der Ständerat seiner Kommission, ist die Aufregung um die Lex Koller endlich ausgestanden.
Gesetz zum Zweitwohnungsartikel Mit dem Bundesgesetz über Zweitwohnungen setzt der Bundesrat den Verfassungsartikel um, den Volk und Stände am 11. März 2012 mit der Weber-Initiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!» angenommen haben. Der Text, den der Ständerat als erste Kammer behandelt, regelt das Verbot des Baus neuer Zweitwohnungen in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent sowie die Erstellung touristisch bewirtschafteter Wohnungen. Ferner bestimmt er, inwiefern bestehende Wohnungen umgebaut werden dürfen.
Der Entwurf legt unter klaren Bedingungen schliesslich fest, wann der Bau so genannter touristisch bewirtschafteter Wohnungen zulässig ist. Erlaubt sind solche Wohnungen im Rahmen eines strukturierten Be-
Thomas Matter tritt die Nachfolge von Christoph Blocher als SVP-Nationalrat an
Der Zürcher Regierungsrat hat Thomas Matter, Unternehmer aus Meilen, als Mitglied des Nationalrates als gewählt erklärt. Der Vater der Initiative «zum Schutz der Privatsphäre» tritt damit die Nachfolge des per Ende Mai 2014 aus dem Nationalrat zurücktretenden Christoph Blocher an.
SVP. Der 48-jährige Thomas Matter ist Mitglied der Parteileitung der SVP des Kantons Zürich und Quästor der Kantonalpartei. Er hat sich vor allem einen Namen gemacht als Vater der Initiative «zum Schutz der Privatsphäre». Ohne den Schutz der Privatsphäre werden wir zum «gläsernen Bürger». Als Unternehmer und VR-Präsident einer von ihm gegründeten
Bank setzt er sich für die Sicherung des Finanzplatzes, für attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen und für eine freie Marktwirtschaft mit tiefen Steuern und weniger Bürokratie ein. Thomas Matter war auch Mitglied des Initiativkomitees der Volksinitiative «gegen Massenein-
Die SVP wünscht Thomas Matter einen erfolgreichen Start in Bern.
herbergungsbetriebs, worunter Hotels und hotelmässige Residenzen zu verstehen sind.
Gegen Erbschaftssteuer-Initiative Der Ständerat befasst sich als Erstrat mit der Volksinitiative «MillionenErbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)», welche die Einführung einer Erbschaftsund Schenkungssteuer auf Bundesebene für Nachlässe von über zwei Millionen Franken mit einem Steuersatz von 20 Prozent fordert. Deren Ertrag soll zu zwei Dritteln an den Ausgleichsfonds der Alters- und Hin-
UELI MAURER'S BASLER REDE
terlassenenversicherung (AHV) und zu einem Drittel an die Kantone gehen. Der Bundesrat empfiehlt, die Initiative abzulehnen. Auch die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) warnt vor einem fundamentalen Eingriff in die Steuerhoheit der Kantone. Zudem führe die unsorgfältige Ausgestaltung dieser Nachlasssteuer zu eklatanten Rechtsungleichheiten, da beispielsweise bei einem Erbe von zwei Millionen Franken für einen Alleinerben keine Steuern anfallen würden, wohl aber bei einem Nachlass von 2,1 Mio. Franken für vier Erben mit je 525000 Franken.
Kon ikte unterhalb der Wahrnehmungsschwelle
Die Schweiz hat dank ihrer liberalen Ordnung gute Karten im internationalen Standortwettbewerb. Nur hat sich der internationale Standortwettbewerb derart verschärft, dass er eben gar kein fairer Wettbewerb mehr ist. Wahrscheinlich müsste man eher von einem internationalen Standortkampf sprechen. Ich habe in diesem Zusammenhang in letzter Zeit vermehrt auch den Ausdruck Wirtschaftskrieg gehört.
Wirtschaftskonfl ikte um Standorte oder um Ressourcen wie Investitionskapital oder Steuersubstrat sind nichts Neues. Sie sind seit Jahrhunderten überliefert, stehen aber meist im Schatten von Ereignissen, die spektakulärer sind.
Herkömmliche Geschichtsschreibung interessiert sich für Schlachten und Staatsmänner, moderne Geschichtsschreibung stellt meist die Sozialgeschichte in den Vordergrund. Wir kennen Morgarten von 1315 als erste Schlacht zwischen den Eidgenossen und den Habsburgern. Weniger bekannt ist, dass es sich dabei um den zweiten Akt im Konfl ikt handelte. Der erste schaffte es nie zu grosser Prominenz – es war ein Wirtschaftskrieg: Kurz nach Gründung der Eidgenossenschaft verhängte Habsburg eine wirtschaftliche Sperre gegen die Urkantone. Der damals schon wichtige Handel und die Einfuhr von Gütern wurden damit unterbunden.
Souveränitätsverlust durch internationale Einbindung Auch bei Wirtschaftskonfl ikten ist es so, dass wir jeweils nur die Spitze des Eisbergs sehen. Die brachialsten Auseinandersetzungen bleiben in Erinnerung. Wir erinnern uns vielleicht an jene Wirtschaftskonfl ikte, die eskalierten. Wie damals, als Nasser den Suezkanal verstaatlichte und damit den Handel zwischen Europa und Asien bedrohte. Oder an solche, die man selbst ganz direkt im Portemonnaie merkt, wie die beiden Ölkrisen 1973 und 1979. Wir nehmen nur die Eskalationen wahr. Das ist heikel. So sind wir uns zu wenig bewusst, mit welchen Mitteln für welche Interessen gekämpft wird. Ich befürchte, wir haben bis heute nicht so ganz realisiert, dass sich unser Land mitten in wirtschaftlichen Auseinandersetzungen befi ndet, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht. Der wichtigste Standortvorteil der Schweiz, unsere vergleichsweise liberale Ordnung, ist seit einigen Jahren unter massivem Druck ausländischer Staaten und internationaler Organisationen. Schritt für Schritt zwingt man uns zu Anpassungen und damit
zu einer Nivellierung nach unten. Früher oder später gefährdet das direkt unseren Wohlstand.
Die Mittel, die in Wirtschaftskonfl ikten eingesetzt werden, haben sich weiterentwickelt. Es geht nur noch in Ausnahmefällen darum, ein Land durch Embargo in die Knie zu zwingen. Heute ist die Strategie oft eine andere: Man zwingt den Konkurrenten dazu, seine Rechtsordnung zu ändern und damit seine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu seinen Ungunsten abzuändern. So verliert dieser seine Stärken und fällt zurück. Damit komme ich zu meinem dritten Punkt: Zum Souveränitätsverlust durch internationale Einbindung. Das ist die eleganteste Methode, einem Konkurrenten neue Regeln aufzuzwingen. Die höchste Kunst ist es dann, den Verlust an Souveränität sogar noch als etwas Positives und Fortschrittliches darzustellen. Dabei wird verschwiegen, dass ein Verlust an Souveränität auch immer ein Verlust an Handlungsfreiheit ist. Ein aktuelles Beispiel sind die Ideen, unseren Luftraum durch einen andern Staat sichern zu lassen. Es ist aber eine Illusion zu glauben, jemand würde unseren Luftraum sichern, ohne von uns Gegenleistungen einzufordern. Damit würden wir uns in fremde Abhängigkeit begeben. So wird man zum Satelliten einer Grossmacht oder eines militärischen Bündnisses.
Die Sicherheitspolitik ist nicht das einzige Beispiel. Sieht man sich die zahlreichen Verträge an, die wir in den letzten Jahren unterzeichnet haben, stellen wir fest: Da fi ndet ein schleichender Souveränitätsverlust durch die Einbindung in internationale Regelwerke statt.
Auswirkungen auf die Schweiz Von dieser Rückkehr zur Machtpolitik, vom verschärften Standortwettbewerb und vom Souveränitätsverlust sind wir als Bürger betroffen. Und wir sind auch als Volkswirtschaft betroffen. Denn in diesen Konfl ikten unterhalb der Wahrnehmungsschwelle wird viel entschieden. Erstaunlicherweise wenig beachtet, werden unsere liberalen Erfolgsgrundlagen in Frage gestellt und Schritt für Schritt aufgegeben.
Auszug aus der Rede von Bundesrat Ueli Maurer anlässslich der Generalversammlung der Handelskammer Basel vom 26. Mai 2014.
Ueli Maurer Bundesrat SVP Wernetshausen
AUS DEM KANTONSRAT
Offenlegung der Interessenbindungen von Staatsanwälten und Jugendanwälten
Der Zürcher Kantonsrat hat einer Parlamentarischen Initiative der SVP zugestimmt, welche die Offenlegung der Interessenbindungen und Parteizugehörigkeit von Staatsanwälten und Jugendanwälten forderte. Eine Behördeninitiative des Gemeinderates Winterthur, welche forderte, dass nicht die Gemeinden die Kosten der Sozialhilfe übernehmen, sondern der Kanton, fand keine Unterstützung.
Margreth
Rinderknecht
Kantonsrätin SVP
Wallisellen
Die Vormittagssitzung startete zügig, einige Postulate zu unterschiedlichen Themen wurden nicht einfach überwiesen, sondern kommen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zur Diskussion in den Rat.
Beiblatt zu den Wahlen Lange wurde über eine Einzelinitiative geredet, welche zwingend ein Beiblatt bei Wahlen vorschreiben wollte. Der Mehrheit der Kommission –wie auch der SVP-Fraktion – genügte die bestehende Variante mit der «kann»-Formulierung. Die Linken wollen den Gemeinden vorschreiben, dass sie bei Wahlen ein Beiblatt beilegen müssen. Es gehe um eine Dienstleistung an den Wählenden, um Transparenz und Offenheit. Interessant war das Argument der BDP: das Anliegen bringe Chancengleichheit für kleine Parteien, welche kein Geld hätten für den Druck von Flyern und Plakaten. Mit komfortabler Mehrheit wurde die Vorlage abgelehnt.
Parteizugehörigkeit offenlegen
Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht) verlangte mit einer Parlamentarischen Initiative (PI), dass Staats- und Jugendanwaltschaften ihre Interessenbindung und Parteizugehörigkeit offenlegen müssen. Barbara Steinemann (SVP, Regensdorf) vertrat als Präsidentin der Kommission für Justiz und Soziales die Meinung der Mehrheit der Kommission. Auch Richterinnen und Richter sollen Interessebindungen und Parteizugehörigkeit offenlegen. Staatsanwältinnen sollen gleich behandelt werden wie Richter/innen.
Die obersten Gerichte veröffentlichen bereits heute die Zugehörigkeiten im Internet. Seitens der SP wird eine Verpolitisierung von Gerichtsfällen befürchtet. Wenn die Parteizugehörigkeit öffentlich zugänglich sei, werde die Presse aus jedem Fall ein parteipolitisches Hickhack konstruieren.
Ein Minderheitsantrag wollte die Offenlegung nur auf Oberstaatsanwaltschaft und Staatsanwaltschaft, nicht aber auf Jugendanwaltschaften ausdehnen. Denn deren Arbeit würde weniger im Richten bestehen, als darin, Jugendliche wieder auf den richtigen Weg zu führen. Für die Offenlegung sprach auch das Argu-
ment, dass die Mitglieder der Gerichte und Staatsanwaltschaften durch Parteien nominiert werden. Regierungsrat Martin Graf vertrat die Haltung der Regierung. Diese sieht keinen Handlungsbedarf bezüglich einer erweiterten Offenlegung. Das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz werde angekratzt, wenn die Parteibindung offengelegt werden sollte.
Der Rat stimmte anderes, nämlich für die Parlamentarische Initiative und gegen die gestellten Minderheitsanträge.
Kantonalbankgesetz –einmal mehr Eigentlich war das ZKB-Gesetz lediglich zur 2. Lesung traktandiert. Zwei Rückkommensanträge brachten aber die Diskussion nochmals in Schwung. Viele Voten waren sinngemäss schon in der ersten Beratung gehalten worden.
Der Rückkommensantrag von Marcel Lenggenhager, BDP, für die Einführung von Partizipationskapital kam durch. «Zeigen Sie Rückgrat und Verantwortung, das erwarten jene, die Sie gewählt haben», meinte der Antragsteller an die Adresse der Kantonsrätinnen und Kantonsräte.
Martin Arnold (SVP, Oberrieden) bedauerte dieses Vorgehen, so habe die Spezialkommission keine Gelegenheit gehabt, den neuen Vorschlag zur Einführung von PS zu diskutieren.
Hans Frei (SVP, Regensdorf) stellte klar, dass die SVP nach wie vor den bereits im Rat diskutierten Vorschlag mit moderater Erhöhung des Dotationskapitals ohne die Herausgabe von PS unterstütze. «Wir wollen keine Verwässerung des Grundkapitals. Wir wollen keine zusätzlichen Risiken oder ein Wachstum auf Kosten der Sicherheit». «Es ist nicht klar, wofür die Bank mehr Geld braucht», meinte Beat Bloch von der CSP. Die FDP wiederum betonte, wie wichtig es für die ZKB sei, wachsen zu können. PS erweitern nicht das Mitspracherecht, sondern sind eine zweite Schiene, Geld zu beschaffen, und dieses Kapital verschafft mehr unternehmerischen Spielraum. Der Antrag Lenggenhager wurde mit 104:59 abgelehnt.
Der Rückkommensantrag von Beat Bloch auf Streichung §12, Abs. 5, betreffend Amtsgeheimnis der Aufsichtskommissionsmitglieder wurde im Rat, gegen das Votum des anwesenden Bankratspräsidenten, mit 114 zu 47 Stimmen befürwortet. Dem Kantonalbankgesetz wurde mit 100 zu 48 Stimmen, bei 17 Enthaltungen, zugestimmt.
DIE SITZUNG IM ÜBERBLICK:
Der Kantonsrat hat am Montag ...
Kein Geld vom Kanton für Winterthurs Sozialhilfe
Der Gemeinderat von Winterthur hatte eine Behördeninitiative eingereicht, welche die Sozialhilfekosten der zweitgrössten Stadt vom Kanton bezahlen lassen will. Claudio Schmid (SVP, Bülach) wies darauf hin, dass das Sozialhilfegesetz zurzeit überarbeitet werde. In ca. 3 Jahren soll ein Vorschlag zur Verteilung aller sozialen Kosten und Zuständigkeiten zwischen Gemeinden und Kantonen auf dem Tisch liegen. Andere Votanten wiesen darauf hin, dass Winterthur, wie auch Zürich, in den Genuss von mehr Lastenausgleich komme.
Es gehe nicht an, wenn einfach nach fi nanzieller Unterstützung gerufen werde, ohne dass Möglichkeiten für Leistungsbeschränkungen aufgezeigt würden. Die Linken bemängelten, dass nur die Übernahme der Sozialhilfe gefordert werde, andere Kosten, wie z.B. Ergänzungsleistungen oder Kleinkinderbetreuungsbeiträge aber ausser Acht gelassen werden. Es brauche eine Gesamtschau, war verschiedentlich zu hören. Barbara Steinemann argumentierte: Die rot-grüne Regierung in Winterthur hat erfolgreich alles für ein starkes Bevölkerungswachstum getan, die Sozialhilfe ist aber in einem viel höheren Masse gestiegen. Die Sozialhilfekosten liegen weit über dem kantonalen Mittel auf mehr als 4 Prozent (siehe Kommentar). Von linksgrüner Seite wurde moniert, dass die Sozialkosten ungerecht verteilt seien. Der Finanzausgleich und der Demografische Lastenausgleich müssten neu ausgehandelt werden. Die Unterstützung der Behördeninitiative kam mit lediglich 41 Stimmen nicht zustande.
Verantwortlichkeit bei der Sanierung von Gemeindestrassen
Die PI von Michael Welz, EDU, möchte, dass das Strassengesetz dahingehend geändert wird, dass Volkswirtschafts- und Baudirektion Gemeinden zum Unterhalt und zur Sanierung einer Strasse verpfl ichten können. Der Vorstoss soll eine Lücke im Gesetz schliessen, ausgelöst wurde sie durch Sperrung der Eigentalstrasse bei Kloten. Drei Gemeinden werden sich nicht einig, wer für die Sanierung einer kommunalen Durchgangsstrasse zuständig ist. Ruedi Lais, Vizepräsident von Pro Natura, sang das hohe Lied des Naturschutzes und der Frösche und will darum die Strasse ganz schliessen, der Verkehr soll über verschiedene «Schleichwege» über die Höfe umgeleitet werden. Mit 85 Stimmen wurde die PI überwiesen.
KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG
Rot-Grün beim Kanton auf Betteltour
Barbara Steinemann Kantonsrätin SVP Watt-Regensdorf
Winterthurs Stadtparlament hatte den Kantonsrat mit einer sog. «Behördeninitiative» aufgefordert, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, dass die Kosten der Sozialhilfe vollständig vom Kanton getragen werden, um damit «die Belastungen gleichmässig im Kanton zu verteilen».
Unter der Ägide von SP-Stadtpräsident Ernst Wohlwend setzte die Stadt in den letzten zehn Jahren auf EinwohnerExpansion: Sie forcierte den Wohnungsbau, warb um Neuzuzüger, neue Quartiere schossen wie Pilze aus dem Boden –und die Bevölkerung wuchs in Rekordschnelle.
Der von den Stadtoberen propagierte Expansionskurs lockte Massen an, seit der Jahrtausendwende ist die Bevölkerung explosionsartig um fast 20 Prozent gewachsen. Allein zwischen 2005 und 2012 nahm die Bevölkerung um gut 10 Prozent zu. Die Kosten für Sozialhilfe schnellten während der gleichen Zeit aber um 55 Prozent in die Höhe! Es prosperierte in erster Linie die Armenverwaltung: Allein 2013 wurde das Sozialhilfe-Budget um 11 Prozent überschritten, die Zahl der Sozialhilfeempfänger hat weiter zugenommen. Lag 1997 die Winterthurer Sozialhilfequote (Anteil der Fürsorgeempfänger gemessen an allen Einwohnern) noch bei 3,3 Prozent – was im kantonalen Durchschnitt war – kletterte sie bis 2012 auf 4,6 Prozent. Im gleichen Jahr betrug sie für die ganze Schweiz 3,1 und für den Kanton Zürich 3,2 Prozent. Bei den Linken werden die Kosten für die Zuwanderung und in Winterthur für das Überschreiten der magischen 100000-Einwohner-Grenze notorisch ausgeblendet – die können ja die verteufelten sog. «Reichen» bezahlen. Aber die guten Steuerzahler haben sich an der Eulach fast alle vom rot-grünen Acker gemacht: Dank Verkehrs- und Baubehinderungen, hohen Steuern und aufgeblähtem Beamtenapparat. Gleichzeitig weist die sechstgrösste Stadt der Schweiz eine unterdurchschnittliche Anzahl Betriebsstätten und Arbeitsplätze auf. Entsprechend tief sind die Finanzlöcher. Winterthur ist eben kein Kanton Schwyz, Zug oder Obwalden, wo die Wachstumsstrategie geschickt und überlegt war. Selbstverständlich sind auch andere Gemeinden von gewissen Entwicklungen nicht verschont geblieben – so verfügt beispielsweise auch Regensdorf über eine Sozialhilfequote von 4,2 Prozent und gibt mittlerweile 52 Prozent des Gemeindehaushaltes nur für Soziales aus. Aber ihre Wachstumsstrategien sind auf Qualität, nicht auf Quantität ausgerichtet und sie tun alles dagegen, keine zusätzlichen Sozialhilfeempfänger anzuziehen.
Das ist der Preis des Wachstums um jeden Preis und sind die Geister, die Winterthur selber gerufen hat. Die Folgen will die Stadt nun versozialisieren, diese Fehlplanungen sollten also die Bürger der anderen Gemeinden, die keine rotgrüne Wachstums-Regierung gewählt haben, bezahlen. Tönt banal, aber das ist typisch linke Umverteilungspolitik. Schuld am Debakel ist laut Stadtrat lapidar der Kanton, der Winterthur zu wenig für die Zentrumslasten zahle. «Der jetzige Betrag berücksichtigt nicht, dass die Kosten für Soziales und die Volksschule in den letzten Jahren um zweistellige Millionenbeträge gewachsen sind», sagte die sozialdemokratische Finanzvorsteherin zur Presse. Vor ähnlichen Problemen als Folge der gestiegenen Einwohnerzahl steht man aber auch anderswo, beispielsweise in der Flughafenregion, die bekanntlich seit Jahrzehnten den grössten Bevölkerungswachstumsschub der Schweiz zu verzeichnen hat. Aber schreien die Unterländer nach der Kantonskasse? Nein, auch die kleineren Agglomerationsgemeinden sind für ihre Entwicklungen immer noch weitgehend selbst verantwortlich.
Das beste Argument gegen diese Behördeninitiative lieferte aber der Sozialvorstand der Eulachstadt gleich selber, er gab der Zürcher Presse zu Protokoll, dass er für höhere Steuern und gegen Leistungskürzungen im Sozialbereich sei –auch wenn die Stadt diese Leistungen freiwillig erbringt. Winterthur unterstützt AHV- und IV-Bezüger mit Beiträgen, dabei wäre dies alleinige Sache von Bund und Kanton. Der Wunsch der finanzpolitisch drangsalierten Winterthurer fand aber im Zürcher Kantonsrat erstaunlich wenig Gehör: Nur 41 Kantonsräte stimmten für die sog. «vorläufige Unterstützung», also die Überweisung der Behördeninitiative an eine Kommission, wo das Anliegen breit diskutiert werden könnte. Nötig gewesen wären 60 Stimmen. Und so hatte diese Kantonalisierung nicht den Hauch einer Chance. Das ist auch gut so, denn seit der Vereinheitlichung der Vormundschaftsbehörden auf Kantonsebene, der Einführung der sog. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB, haben sich Kosten, Intransparenz, Bürokratie und Ärger für die Gemeinden vervielfacht. Winterthur, so die dortige Finanzvorsteherin zur Presse, müsse die stark steigenden Sozialkosten mit Einsparungen in anderen Bereichen kompensieren. Winterthur hin oder her, das dürfte wohl die Zukunft der meisten Kommunen sein. Dass unser Sozialstaat internationale Anziehungskraft hat, ist eine Binsenwahrheit. Aber auch innerschweizerisch gibt es für Menschen, die vorab auf Transferleistungen vom Staat aus sind, attraktivere und weniger attraktive Orte. Unsere verfehlte Einwanderungspolitik und ihre Auswirkungen auf die kommunalen Sozialbudgets wird mit oder ohne Winterthur ohnehin die grösste Herausforderung der Zukunft sein.
Vorwärtsstrategie der SVP Frauen des Kantons Zürich
... eine Einzelinitiative abgelehnt, welche die Gemeinden verpfl ichten wollte, bei Wahlen mit leeren Wahlzetteln ein Beiblatt beizulegen, auf dem die Personen aufgeführt sind, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen wurden.
... einer von der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit (KJS) abgeänderten Parlamentarischen Initiative (PI) von SVP und BDP zugestimmt. Die PI verlangt, dass Staats- und Jugendanwälte künftig ihre Interessenbindung und die Parteizugehörigkeit offenlegen müssen.
... den Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht 2013 des Regierungsrates zur Kenntnis genommen.
... eine PI der Linken abgelehnt, welche eine paritätische Besetzung des Handelsgerichts in Konsumentenstreitigkeiten gefordert hatte.
... die Behördeninitiative des Grossen Gemeinderates Winterthur nicht vorläufig unterstützt, welche eine Neuorganisation der Sozialhilfe forderte.
... eine PI von EDU, SVP und FDP zum Strassengesetz mit 85 Stimmen vorläufig unterstützt.
Im Sinne einer Vorwärtsstrategie hat die Frauenkommission der SVP des Kantons Zürich in Anwesenheit von 16 Mitgliedern beschlossen, sich aufzulösen. Die SVP ist eine moderne Partei, in der Frauen und Männer gleichberechtigt ihren Platz nden. «Frauenanliegen können in den gesamten SVP-Gremien direkt diskutiert und einfacher durchgesetzt werden, als wenn noch zuerst die Diskussionen in einer separaten Frauenkommission geführt werden müssen», meint die von den SVP-Frauen zur Sprecherin gewählte Elisabeth P ugshaupt, Bertschikon (Gossau).
In der SVP des Kantons Zürich sind auf jeder Ebene zahlreiche Frauen im Einsatz. Sie kämpfen für eine gute SVP-Politik und die Umsetzung des Parteiprogramms. Kriterien für ein Partei-Engagement sind in der SVP nicht das Geschlecht, sondern die Fähigkeiten – genau wie auch bei den Wahlen bzw. den Wahllisten. Im Rahmen einer Vorwärtsstrategie 2015 werden die SVP-Frauen ihre Fähigkeiten in allen Gremien der Partei noch vermehrt einbringen. Über den Antrag auf Auflösung der permanenten Frauenkommission muss noch formell der Kantonalvorstand der SVP befi nden.
DIE KLOSTERINSEL ERWACHT ZU NEUEM LEBEN
Musikinsel Rheinau ist of ziell eröffnet
Mit einem Festakt wurde auf der Klosterinsel die Musikinsel Rheinau eingeweiht. Dies machte Christoph Blocher als Mäzen mit seiner sehr grosszügig ausgestatteten Stiftung Musikinsel Rheinau möglich.
RoMü. Die imposante Klosteranlage in Rheinau ist zu neuem Leben mit viel Musik erwacht. Nachdem das Kloster nach Auszug der Klinik 14 Jahre leer gestanden hat, wird nun ein Teil davon wieder aktiv genutzt. Im Ost- und Südflügel des ehemaligen Klosters ist die Musikinsel entstanden. Dieses Projekt geht auf Christoph Blocher zurück, welcher sich als Musikfreund 2008 entschloss, eine Stiftung zu gründen, mit dem Kanton einen Mietvertrag abzuschliessen, um die vom Zerfall bedrohten Klostergebäude nutzen zu können. Damit wurde es dem Kanton ermöglicht, die entsprechenden Gebäude zu sanieren.
«Es war schon früher still in diesen Mauern, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art. Einst war es die Stille des Klosters und im Jahre 2000 wurde es wieder still, als die Klinik geschlossen wurde», hielt Regierungsrat Markus Kägi in seiner Rede fest. Doch nun ist es mit der unerwünschten Stille vorbei, nachdem die Handwerker ausgezogen waren, um einen Teil der Anlage in die Musikinsel zu verwandeln. Gemäss Kägi war die Idee einer Musikinsel nicht ganz neu. Doch dazu fehlte es dem Kanton am nötigen Geld. «Erst als Christoph Blocher die Musikinsel zu seiner Herzensangelegenheit machte, die Stiftung gründete und mit den entsprechenden Mitteln ausstattete, kam die Sache ins Laufen», führte Kägi weiter aus.
Blocher dotierte das Stiftungskapital mit 20 Mio. Franken. Mit diesen Mitteln soll der Betrieb für die nächsten 15 bis 20 Jahre fi nanziell abge-
Regierungsrat Markus Kägi überreicht Christoph Blocher symbolisch zur Eröffnung der Musikinsel den Notenschlüssel.
stützt und somit gesichert sein. «Alle Räume sind akustisch in allerhöchster Qualität und mit entsprechenden Instrumenten bestückt. Dies mit einem wunderbaren Ausblick. Ich kenne kein Erstklasshotel der Welt, das eine solche Umgebung und ein solches Ambiente bietet», schwärmte Blocher.
Er erinnerte aber auch daran, dass mit der Gründung der Stiftung Schweizer Musikinsel Rheinau die implizite Absicht verbunden war, dass der Kanton Zürich als Besitzer dieses einmaligen Benediktinerkonvents dieses Kulturgut restaurieren konnte und musste. Er ist sich auch der grossen Verantwortung bewusst. Er sprach dabei von einem Wagnis. «Weder meine Tochter, die als Verant-
BILANZ DER GEMEINDEWAHLEN IM BEZIRK MEILEN
Die wahren Verlierer
wortliche des Stiftungsrates für den Betrieb gerade stehen wird, noch ich als Präsident der Stiftung, haben Erfahrung in der Führung eines Hotels und einer Musikinsel. Wir springen also ins kalte Wasser. Wenn wir Erfolg haben, wird diese Musikinsel Rheinau solange bestehen, wie das Kloster bestanden hat, wenn nicht, ist das Stiftungskapital in 10 bis 20 Jahren bei Null und wir am Ende. Sie sehen, wir sind zum Erfolg verdammt», so Blochers Klartext. Der Einsatz und das Engagement der Familie Blocher und der Stiftung tragen bereits erste Früchte.
Erste Nutzer des Angebotes schwärmen von dessen Qualitäten. «Einer der ersten Vereine, welche hier die Räumlichkeiten nutzten, war der Mu-
sikverein Hallau. Er war danach von der vorgefundenen Infrastruktur, der Akustik und dem Ambiente sehr begeistert», betonte Blocher.
Übungsräumlichkeiten und ein Hotel Gesamthaft weist die Klosteranlage auf der Rheininsel über 400 Räume mit 24000 Quadratmeter Geschossflächen auf.
Im September 2012 bewilligte der Zürcher Kantonsrat einen Objektkredit von 28,5 Mio. Franken. «Das Geld wurde nicht primär für die Realisierung der Musikinsel verwendet, sondern zur Hauptsache für den Unterhalt, der in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden war», hielt Kägi fest. Konkret sind 14 Proberäu-
BEZIRK MEILEN
Am 18. Mai 2014 wurden im Bezirk Meilen die Gemeindebehörden gewählt. Tags darauf titelte die Zürichsee Zeitung: «FDP siegt, SVP verliert bei Wahlen», «Die SVP muss kleine Brötchen backen» und «SVP verliert an mehreren Fronten». Wie steht es denn nun mit der SVP im Bezirk Meilen? Eine Bilanz.
Tumasch Mischol SVP Hombrechtikon
Die Abstimmungen über den Mindestlohn und den Gripen sind beispielhaft dafür, die bürgerliche Stellung im Bezirk Meilen darzulegen. Die Resultate bei diesen Vorlagen waren überall eindeutig. Der Gripen würde in allen Gemeinden fl iegen und die Ablehnung der Mindestlohninitiative differierte bis zu 12,6 Prozent zum kantonalen Mittel. Wie sind nun die Wahlergebnisse vom 18. Mai 2014 einzuordnen? Eine genauere Betrachtung bei den Gemeinderäten zeigt, dass die SVP die Sitzgewinne während der Amtsdauer auf total 22 Mandate nicht halten konnte und der beabsichtigte Ausbau auf total 23 Mandate scheiterte. Dennoch muss betont werden, dass die SVP im direkten Vergleich mit den letzten Erneuerungswahlen zwei Sitze zugelegt hat. 2010 erzielte die SVP 19 Exekutivsitze, nach dem vergangenen Wahlsonntag sind es 21. Die Situation präsentiert sich in vielen Gemeinden höchst erfreulich, besonders aber in Oetwil am See, wo die SVP die Mehrheit im Gemeinderat und in der Schulpflege hat. Pech hatte die SVP in Erlenbach, wo der einzige mögliche Sitz in der Schulpflege per Losentscheid verloren ging.
Die Rolle der FDP In der schweizweit wohl letzten FDPHochburg wird die bürgerliche Seite im Bezirk Meilen nach wie vor vom Freisinn stark dominiert. Vielleicht ist diese Vorherrschaft Grund, weshalb die FDP in den Erneuerungswahlen eine für das bürgerliche Lager denkbar schlechte Rolle spielte. Paradebeispiel ist das Debakel in der Ge-
meinde Stäfa. Im Vorfeld lehnte die FDP einen bürgerlichen Schulterschluss mit der SVP für die Wahlen ab. Die SVP-Ortspartei, die sehr aktiv auftritt, wurde aufgrund mangelnder Unterstützung in der Folge abgestraft. Im Gemeinderat ist die SVP nicht mehr vertreten. Für das Gemeindepräsidium steht Stäfa nun ein zweiter Wahlgang mit einem Kandidaten der FDP und einer Kandidatin der GLP bevor. Kopfschütteln löste das Verhalten der FDP aus, die die SVP unlängst um Unterstützung ihres Kandidaten anfragte. Solange die SVP für die FDP nur dann gut genug ist, wenn sie einen direkten Nutzen daraus ziehen kann, verliert der bürgerliche Block. Denn wo die FDP bei kommunalen Wahlen mit dieser Taktik noch gewinnt, wird dies bei kantonalen und eidgenössischen Wahlen nicht mehr funktionieren.
Die FDP erhält ihre Wählerstimmen auch von der SVP, die SVP hingegen kann auf deren Unterstützung nicht zählen. Diese Erfahrungen wurden auch in anderen Gemeinden mit dem Freisinn gemacht. Im Nachhinein nützt es der bürgerlichen Politik nichts, wenn sich die FDP beispielsweise auch in Zollikon darüber ärgert, dass die Schulpflege künftig ohne SVP auskommen muss.
Wo stehen die anderen Parteien?
Aufgrund des Wähleranteils bei den Nationalratswahlen 2011 kann eine Aussage darüber gemacht werden, wie viele Behördensitze die einzelnen Parteien hypothetisch hätten erreichen müssen. Klar ist, dass ein Vergleich von Majorz- und Proporzwahlen mit Vorbehalten zu geniessen sind, dennoch können Tendenzen aufgezeigt werden.
Gewinner im Bezirk Meilen sind demnach die FDP und die CVP, die gemessen am Stimmenanteil der Nationalratswahlen in den verschiedenen Behörden eindeutig übervertreten sind. Beide Parteien haben rund doppelt so viele Mandate, wie ihnen eigentlich zustehen würden. Verliererin ist primär die SP, die nicht einmal annähernd genügend Kandidaten aufgestellt hat.
Die Sozialdemokraten hätten einen arithmetischen Anspruch auf fast 30 Sitze. Von 17 SP-Kandidaten, die zur Wahl standen, wurden am 18. Mai 2014 lediglich deren 11 gewählt. Auch die GLP oder die Grünen gehören gemäss diesem Vergleich zu den Verlierern. Und die BDP, die bei den Nationalratswahlen einen Wähleranteil von über 4,5 Prozent erzielte, hat nicht einmal einen einzigen Kandidaten aufgestellt. Wer nichts hat, kann auch nichts verlieren. Dies wird wohl mitunter eine Ursache sein, weshalb die Presse die SVP und nicht eine der anderen genannten Parteien als Verliererin bezeichnet.
Fazit
Die SVP Bezirk Meilen ist selbstkritisch genug, Schlüsse aus dem vergangenen Wahlsonntag zu ziehen. Wahlen sind immer eine Standortbestimmung. In einigen Ortssektionen besteht Optimierungspotential, welches nun angegangen wird. In der Gesamtschau sind aber die Aussagen der Presse zu relativieren.
Die Basis der SVP im Bezirk Meilen ist gesund. 2015 sind mit den Kantonsratswahlen im Frühling und den Nationalratswahlen im Herbst Proporzwahlen angesetzt, die die Position der SVP wieder anders darstellen werden.
me von 13 bis 102 Quadratmeter Grösse eingerichtet worden. Als eigentliche Bijous dürfen der grosse Musiksaal mit 245 und die alte Bibliothek mit 184 Quadratmeter bezeichnet werden. In diesem Raumangebot fi nden Formationen mit über 100 Mitwirkenden genügend Platz für gemeinsame Proben. Speziell sind auch die Akustik-Paneele an den Wänden, Spannteppiche, Vorhänge, eine spezielle Verkleidung der Heizkörper oder mobile Teppiche, welche für die Schall-Absorption sorgen. Zugleich sind auch die 63 ehemaligen Mönchszellen umgenutzt und wieder mit Leben gefüllt worden, indem sie in schlichte Hotelzimmer verwandelt worden sind. Gesamthaft stehen 130 Betten zur Verfügung.
Bürgernahe Kantonsräte
Unter dem Motto «Bürger fragen – Kantonsräte antworten», stellten sich die vier SVP-Vertreter des Bezirks Meilen den kritischen Fragen der Bevölkerung. Im Zentrum Leue in Männedorf fand am 20. Mai 2014, zwei Tage nach den kommunalen Gesamterneurungswahlen, der mittlerweile zur Tradition gewordene Anlass bereits zum dritten Mal statt.
SVP Bezirk Meilen. Bezirksparteipräsidentin und Kantonsrätin Theres Weber informierte über die Initiative zur Einheitskrankenkasse, über die im kommenden Herbst abgestimmt werden wird. Die Nachteile überwiegen bei weitem und die Kosten würden weiter steigen, wenn man diese Vorlage annehmen würde. Ebenfalls erklärte sie ihre neuen Aufgaben als frisch gewählte Vizepräsidentin des Kantonsrats und ihre Herausforderungen als Bezirkspräsidentin. «Die Wahlen vom Wochenende zeigen einmal mehr, dass gute und profilierte Kandidaten einen schweren Stand haben. Umso mehr danke ich allen, die sich zur Verfügung stellten und freue mich, dass wir im Vergleich zu 2010 zwei Sitze mehr in den Gemeindeexekutiven besetzen dürfen.» Claudio Zanetti erklärte die Bedeutung der direkten Demokratie. «Den vielen Möglichkeiten der Mitsprache, die unsere Bevölkerung hat, müssen wir Sorge tragen. Eine weitere EU-Annäherung wäre dramatisch für unsere Demoka-
tie.» Hans-Peter Amrein berichtete über das anstehende Gemeindegesetz, die vergangene Richtplandebatte und die Wichtigkeit des Einflusses der Gemeinden und des Gewerbes. «Wir müssen unsere Interessen in Planungsgruppen vertreten und wachsam sein, wenn Bau- und Planungsvorlagen ausgeschrieben sind.» Rolf R. Zimmermann erklärte seine Arbeit in der ZKB-Spezialkommission. Der Finanzfachmann konnte anschaulich erläutern, dass es für die Bevölkerung wichtig ist, eine gesunde Bank zu haben. «Das Parlament hat die Oberaufsicht über die ZKB und die Gemeinden und der Kanton dürfen jährlich vom guten Geschäftsgang profitieren.» Alle vier gaben bereitwillig Auskunft auf die gestellten Fragen. Souverän führte der Gesprächsleiter Reinhard Wegelin, Sekretär der kantonalen SVP, durch den Abend. Beim anschliessenden Apéro wurde noch lange weiterdiskutiert und Anliegen und Anregungen der interessierten Besucher wurden aufgenommen.

Bezirkspräsidentin und Kantonsrätin Theres Weber mit Parteisekretär Reinhard Wegelin, Sektionspräsident Philipp Walter sowie mit den Kantonsräten Rolf Zimmermann, Claudio Zanetti und Hans-Peter Amrein (von links).
Im Ost- und Süd ügel des Klosters be nden sich die Übungsräume sowie das Hotel.
UNGEBREMSTE MASSENEINWANDERUNG
Voraussagen der SVP treffen ein: Zuwanderung steigt weiter
Bereits nach dem 9. Februar hatte die SVP davor gewarnt, dass die Zuwanderung auch in diesem Jahr weiter anwachsen wird. Gemäss Medienberichten ist die Zuwanderung im März nun um 14 Prozent gestiegen. Der Zuwanderungsdruck dürfte im Verlauf dieses Jahres und auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen, da die Begrenzungsmöglichkeiten mit der EU über Ventilklauseln gänzlich wegfallen und die volle Personenfreizügigkeit mit Rumänien und Bulgarien spätestens 2016 Tatsache wird. Der Bundesrat muss nun dringend handeln und die Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» rasch umsetzen.
Die SVP hat am letzten Freitag Vorschläge zur konkreten Umsetzung der Verfassungsbestimmung zur Steuerung der Zuwanderung präsentiert (siehe unten). Sie verlangt, dass nun auch der Bundesrat umgehend handelt und die von Volk und Ständen angenommene Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» rasch umsetzt.
Leider muss jedoch davon ausgegangen werden, dass der Bundesrat die Volksinitiative nicht umsetzen will und vielmehr auf eine rasche Absage aus Brüssel für Neuverhandlungen über die Personenfreizügigkeit setzt. Danach ist gemäss der Strategie des Bundesrates der Weg frei für eine
DIE SVP PRÄSENTIERT:
neue Volksabstimmung im Rahmen eines institutionellen Paketes mit der EU, in dem die Personenfreizügigkeit wieder bestätigt werden soll. Die Folge davon wäre eine weitere, ungebremste Masseneinwanderung, wie wir sie derzeit erleben.
Im ersten Quartal dieses Jahres seien gemäss Medienberichten netto 20000 Personen in die Schweiz zugewandert. Dies überrascht in keiner Weise, wurde doch die von Volk und Ständen am 9. Februar angenommene Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» noch in keinem einzigen Punkt umgesetzt.
Auch im vergangenen Jahr sind über 85000 Menschen mehr ein- als
ausgewandert. Die Zuwanderung bleibt also wegen der Personenfreizügigkeit, die bis zur Umsetzung der neuen Verfassungsbestimmung durch Bundesrat und Parlament weiter gilt, auf einem hohen Niveau und wird eher noch zunehmen.
Zum einen fallen die letzten Begrenzungsmöglichkeiten gegenüber der EU weg, zum anderen hat der Bundesrat Ende April quasi eine Einladung an alle EU-Bürger ausgesprochen, möglichst zahlreich in die Schweiz zu kommen, solange die Personenfreizügigkeit noch gilt, indem er unverständlicherweise beschlossen hat, dass alle Zuwanderer aus der EU, welche noch unter dieser Rege-
Konzept zur Umsetzung der Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung»
Eine Arbeitsgruppe der SVP unter der Leitung von Nationalrat Heinz Brand hat in den vergangenen Wochen die Umsetzung des von Volk und Ständen am 9. Februar 2014 angenommenen Verfassungsartikels zur Steuerung der Zuwanderung weiter konkretisiert. Letzte Woche wurde das Konzept der SVP-Fraktion präsentiert, nachdem bereits das Bundesamt für Migration im Verlauf der Woche darüber orientiert wurde. Die Umsetzung lehnt sich an die bewährten Zulassungsregelungen an, welche zwischen 1970 und 2002 galten. Mit der konsequenten Anwendung dieser Vorschläge lässt sich die Zuwanderung wieder steuern und begrenzen. Zudem können Missbräuche besser bekämpft werden.
SVP. Die SVP ist zutiefst besorgt, dass die Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» vom Bundesrat nicht verfassungskonform umgesetzt wird und er vielmehr einen weiteren Volksentscheid anstrebt, der das Ergebnis des 9. Februars rückgängig machen soll.
Zuerst soll offenbar von Brüssel –ohne ernsthafte Verhandlungen – ein «Njet» zur Anpassung des Freizügigkeitsabkommens abgeholt werden. Danach soll dem Schweizervolk die volle Personenfreizügigkeit – verbunden mit der Drohung, dass bei einem Nein alle bilateralen Verträge dahinfallen – im Rahmen des angekündigten institutionellen Paketes erneut vorgelegt werden. Damit verlässt der Bundesrat den Weg einer auf Gegenseitigkeit beruhenden pragmatischen Gestaltung der Beziehungen mit der EU und ebnet letztlich den Weg für einen schleichenden EU-Beitritt. Den Initianten wurde auch entgegen jeder Vernunft die Einsitznahme in der Arbeitsgruppe, welche der Bundesrat zur Umsetzung der Initiative gebildet hat, verwehrt. Bereits am 18. März hat die SVP jedoch dem Bundesamt für Migration ihre grundlegenden Vorstellungen zur Umsetzung der Initiative präsentiert und nun diese Woche ein vertieftes Umsetzungskonzept vorgelegt.

lung in die Schweiz einwandern, all ihre Ansprüche auf Aufenthalt, Sozialleistungen, Familiennachzug etc. auch in Zukunft behalten werden. Die SVP fordert vom Bundesrat nun
eine rasche und wirkungsvolle Umsetzung der Verfassungsbestimmung zur Steuerung der Zuwanderung. Das Volk lässt sich nicht mehr weiter hinhalten.
Grosser Problemdruck
Seit Einführung der unbeschränkten Personenfreizügigkeit 2007 ist die Zuwanderung in die Schweiz förmlich explodiert. Was ist die Ursache dieser unkontrollierten Masseneinwanderung?
Mit Einführung der unbeschränkten Personenfreizügigkeit hat die Schweiz die Steuerungsmöglichkeit über Kontingente und Höchstzahlen gegenüber der EU verloren.
Ebenfalls nahm die Anzahl Zuwanderer aus Staaten ausserhalb von Europa, sogenannte Drittstaaten, weiter zu. Dabei fällt insbesondere der Familiennachzug ins Gewicht.
• Der Anspruch auf dauerhaften Aufenthalt, auf Familiennachzug und auf Sozialleistungen kann beschränkt werden.
• Die Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Inländervorranges auszurichten.
• Massgebende Kriterien für die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen sind insbesondere das Gesuch eines Arbeitgebers, die Integrationsfähigkeit und eine ausreichende, eigenständige Existenzgrundlage.
nicht für seinen eigenständigen Lebensunterhalt aufkommen kann, hat das Land bei Ablauf der Aufenthaltsbewilligung zu verlassen.
3. Aufenthaltsbewilligungen (B-Bewilligungen) sollen grundsätzlich nur noch für ein Jahr erteilt werden (heute sind dies Fünfjahresbewilligungen) und jährlich erneuert werden müssen.
32. Kantonales SVP-Schiessen
32. Kantonales SVP-Schiessen
32. Kantonales SVP-Schiessen
Mit der nicht mehr kontrollierbaren Einwanderung nahmen die Missbräuche im Bereich der Sozialversicherungen zu. Dabei machten sich auch eklatante Fehlanreize bemerkbar, welche eine legale Ausnutzung der grosszügigen Sozialversicherungsleistungen ermöglichten.
4. Der Familiennachzug ist nur bei längerfristigen Bewilligungsarten möglich (C-Ausweis und B-Bewilligung). Er ist zudem an klare Auflagen wie die Integrationsfähigkeit zu knüpfen. Die Integrationsfähigkeit wird unter anderem anhand der fi nanziellen Eigenständigkeit, der Ausbildung, der Berufserfahrung und der Einhaltung und Akzeptanz der Schweizer Rechtsordnung gemessen.
Überraschungsgast am Sonntag und Festzeltund Barbetrieb anallenSchiesstagen
12./13./14. September 2014 Schützenverein Wädenswil Schiessanlage Beichlen 8820 Wädenswil
Überraschungsgast am Sonntag und Festzeltund Barbetrieb anallenSchiesstagen
12./13./14. September 2014 Schützenverein Wädenswil Schiessanlage Beichlen 8820 Wädenswil
12./13./14. September 2014 Schützenverein Wädenswil Schiessanlage Beichlen 8820 Wädenswil
Hinzu kam ein völlig unzulänglicher Vollzug beim Bund wie in vielen Kantonen. Dieser unhaltbare Zustand wurde auch vom kürzlich veröffentlichten GPK-Bericht klar bestätigt.
Wirkung im Ziel entscheidend Eine parteiinterne Arbeitsgruppe unter der Leitung von Nationalrat Heinz Brand hat nun in einem Konzept die Umsetzung der Initiative vertieft. Die Vorschläge bauen auf den bewährten Zulassungsregelungen auf, welche zwischen 1970 und 2002 galten. Die Kantone melden dem Bundesrat jährlich ihre benötigten Kontingente.
Zusätzlich fiel der Inländervorrang der Personenfreizügigkeit zum Opfer und die bisher in der Schweiz anwesenden Ausländer und Schweizer auf dem Arbeitsmarkt wurden zunehmend verdrängt. Die Erwerbslosigkeit bei den in der Schweiz anwesenden Ausländern beträgt heute bereits 9,2 Prozent.
Klare Vorgaben der Initiative
Überraschungsgast am Sonntag und Festzeltund Barbetrieb anallenSchiesstagen
Unterhaltung im Festzelt mit Wadin-Quintett
Unterhaltung im Festzelt mit Wadin-Quintett
Unterhaltung im Festzelt mit Wadin-Quintett
Schiesszeiten: Freitag, 15:00 bis 19:00 Uhr Samstag, 08:00 bis 12:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr Sonntag, 11:00 bis 13:00 Uhr
Schiesszeiten: Freitag, 15:00 bis 19:00 Uhr Samstag, bis 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sonntag, bis 13:00 Uhr
Schiesszeiten: Freitag, 15:00 bis 19:00 Uhr Samstag, 08:00 bis 12:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr Sonntag, 11:00 bis 13:00 Uhr
Gruppen: Bestehend aus 4 Schützen (3 Zählresultate) einer SVP-Sektion
Gruppen: Bestehend aus 4 Schützen (3 Zählresultate) einer SVP-Sektion
Gruppen: Bestehend aus 4 Schützen (3 Zählresultate) einer SVP-Sektion
Programm: 2 Probeschüsse, einzeln gezeigt
5 Schuss Einzelfeuer
Programm: 2 Probeschüsse, einzeln gezeigt Schuss Einzelfeuer 3 Schuss Serie ohne Zeitbeschränkung
Programm: 2 Probeschüsse, einzeln gezeigt 5 Schuss Einzelfeuer 3 Schuss Serie ohne Zeitbeschränkung
3 Schuss Serie ohne Zeitbeschränkung
Distanz: 300m
Distanz: 300m
Distanz: 300m
Durch die Annahme der Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» am 9. Februar 2014 haben Volk und Stände die Personenfreizügigkeit mit der EU beendet und ein neues Zuwanderungssystem, welches eine eigenständige Steuerung ermöglicht, installiert – viele Politiker haben offenbar Mühe, diesen Entscheid als zwingende Vorgabe zu akzeptieren. Mit Annahme der Volksinitiative wurden folgende Grundsätze in der Verfassung (Art. 121 a) verankert.
• Die Schweiz steuert die Zuwanderung eigenständig.
Der Bundesrat legt aufgrund dieser Meldungen die Kontingente fest, wobei aufgrund der Situation auf dem Arbeitsmarkt (z.B. Anzahl Arbeitslose in den Regionen/Branchen) Anpassungen vorgenommen werden. Um den administrativen Aufwand für die Wirtschaft zu minimieren, ist in allen Kantonen eine schnelle, papierlose, elektronische Bewilligungserteilung (guichet électronique) einzuführen und die Behördenorganisation ist zu optimieren (nur noch eine zuständige Behörde in den Kantonen).
Die von der SVP vorgeschlagene Umsetzung erlaubt in Zukunft eine zielgenaue Steuerung der Zuwanderung über Höchstzahlen und Kontingente und ermöglicht, Missbräuche zu verhindern. Das Konzept setzt auch an weiteren relevanten Punkten an:
Anmeldung: www.svp-zuerich.ch oder svp2014@svwaedenswil.ch
Anmeldung: www.svp-zuerich.ch oder svp2014@svwaedenswil.ch
Anmeldung: www.svp-zuerich.ch oder svp2014@svwaedenswil.ch
Anmeldeschluss: 29. August 2014
Anmeldeschluss: 29. August 2014
Anmeldeschluss: 29. August 2014
• Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt.
1. Die Dauer des Aufenthaltes soll grundsätzlich an ein bestimmtes und überprüfbares Arbeitsverhältnis gebunden sein. Kurze Arbeitseinsätze wie zum Beispiel im Gastgewerbe oder in der Landwirtschaft sollen auch mit kürzeren Aufenthaltsbewilligungen verbunden sein.
2. Wer keine Arbeit mehr hat oder
5. Die Berechtigung zum Bezug von Sozialversicherungsleistungen kann nur mit einer genügend langen Beitragsleistung in der Schweiz erworben werden. So sind beispielsweise die kantonalen Sozialhilfegesetze dahingehend anzupassen, dass Personen mit weniger als 12 Monaten Erwerbstätigkeit in der Schweiz von der Sozialhilfe ausgeschlossen sind. Mit einem solchen Konzept kann die Nettozuwanderung gedrosselt und Missbräuche können reduziert werden. Die SVP fordert den Bundesrat, die Wirtschaftsverbände und die Arbeitsgruppe des Bundes auf, dieses Konzept für die Umsetzung aufzunehmen. Die SVP selbst wird dieses Konzept nun intern diskutieren und weiter daran arbeiten. Sie wird sich auch weiterhin in die Diskussion um die Umsetzung der Initiative einbringen. Auf der aussenpolitischen Schiene mit der EU erwartet die SVP vom Bundesrat, dass er unter Berücksichtigung des Volksentscheids vom 9. Februar ernsthaft und pragmatisch über die künftige Gestaltung der Beziehungen verhandelt und dabei alle Dossiers, insbesondere auch diejenigen, die der EU wichtig sind –wie etwa das Steuerdossier – in die Verhandlungen einbezieht. Das Konzept der SVP zur Umsetzung der Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» finden Sie unter: www.svp.ch
Die Zuwanderung steigt weiter. Platzt die Schweiz bald aus allen Nähten?
von Nina Fehr Düsel
Die Freiheit des Velos und Marktwirtschaft
Die Wahl des Verkehrsmittels unterliegt der Wahlfreiheit und dem marktwirtschaftlichen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Die SVP verfolgt eine ganzheitliche Verkehrsplanung unter Einbezug aller Verkehrsträger. Leider sieht dies Rotgrün bekanntlich seit jeher ziemlich anders und xiert sich einseitig auf die Bekämpfung des motorisierten Individualverkehrs. So wird jeder Verkehrsknotenpunkt genutzt, um verkehrsberuhigende Massnahmen zu ergreifen: Sei dies durch zusätzliche Velowege, Tempo-30-Zonen, Verkehrsinseln oder den Abbau von Parkplätzen. Obwohl ich in der Stadt selber ab und an das Velo nehme, ist es m.E. eine beunruhigende Entwicklung, dass ein steigender Anteil der Velofahrenden die gültigen Verkehrsvorschriften kaum beachtet. Als Beispiel kann hier das Limmatquai genannt werden, wo es fast täglich zu brenzligen Situationen zwischen den Velofahrenden und den Fussgängern kommt. So konnte ich kürzlich auf dem Weg zum Rathaus feststellen, wie Velofahrende bei den Tramhaltestellen Rathaus und Rudolf-BrunBrücke die an der Haltstelle wartenden Trams links überholen. An diesen Haltestellen ist das Trottoir erhöht und die Velofahrenden können somit nicht mehr ausweichen, wenn ihnen ein Tram entgegen kommt. Das Tram kann dann nur noch abrupt bremsen, um eine Frontalkollision zu verhindern. Weiteres Beispiel ist der neue Sechseläutenplatz, welcher für den Veloverkehr gänzlich freigegeben wurde, ohne jegliche Verkehrsführung. Dies klingt widersprüchlich, gibt der Stadtrat einerseits doch vor, dass er einen Platz mit Aufenthaltsqualität für Familien und Kinder schaffen wolle, andererseits aber lässt er den Veloverkehr uneingeschränkt zu. Obwohl das Velo lediglich ein begrenztes Verkehrsmittel ist, wird dieses durch die Stadtregierung wo überall möglich gefördert. Dies im vollen Wissen, dass der Anteil des Binnenverkehrs nur einen Bruchteil des gesamten Verkehrsaufkommens in der Stadt Zürich ausmacht. Durch diese Velo-Ideologie schafft der Stadtrat Kon ikte und Sicherheitsde zite zwischen Fussgängern und Velofahrern, wie das Beispiel Sechseläutenplatz zeigt. Der Veloverkehr muss sich m.E. auch an Infrastrukturkosten beteiligen. Bisher pro tieren Velofahrer ausschliesslich, ohne dass sie sich an den Kosten beteiligen, obwohl sonst in den meisten Belangen das Verursacherprinzip gilt. Auch Velofahrer haben sich an die Regeln zu halten. Velos auf den Trottoirs reduzieren die L ebensqualität massiv und insbesondere dort sollte die Polizei das Fahrverbot durchsetzen. Die SVP verlangt konsequente Verkehrskontrollen bei Velofahrern und eine Gleichbehandlung gegenüber Autofahrern. Denn das Strassenverkehrsgesetz gilt für alle.
STANDORTBESTIMMUNG ZUR GENERALVERSAMMLUNG 2014
Die SVP der Stadt Zürich – mutig und eigenständig in die neue Legislatur
2013 war zweifellos ein sehr forderndes Jahr für das Präsidium, die Geschäftsleitung, unsere Mandatsträger und die vielen aktiven Parteimitglieder an unseren Parteiveranstaltungen und -aktionen. Ganz besonders fordernd war das Jahr aber für die Wählerinnen und Wähler der Stadt Zürich.
Roger Liebi
Gemeinderat
Präsident SVP
Zürich
Stadt
Im Frühjahr fand die Ersatzwahl für den in einer heiklen fi nanziellen
Phase der Stadt Zürich zurückgetretenen Finanzvorstand Martin Vollenwyder statt und ganz kurz nach dem Jahresende, sozusagen also auch im Jahr 2013, wurden schon die Gesamterneuerungswahlen für Stadt- und Gemeinderat durchgeführt.
Stand die Erneuerungswahl noch unter dem Titel des Erhalts des damals zweiten bürgerlichen Sitzes in der Zürcher Stadtregierung, denn damals war CVP-Stadtrat Lauber ja noch ein von den Linken gewählter Stadtrat, so galt es bei der Erneuerungswahl 2014 den verloren gegangenen bürgerlichen Sitz zurückzuerobern.
Wettbewerbsfähig trotz rot-grüner Politik
Bei beiden Stadtratswahlen stand für die SVP eines im Vordergrund: die Voraussetzung schaffen, damit Zürich trotz der verheerenden rot-grünen Politik wettbewerbsfähig und ein verlässlicher Partner für Wirtschaft und Gewerbe und damit die in
der Privatwirtschaft engagierten Arbeitnehmer bleibt.
Mit der Wahl Filippo Leuteneggers konnte das Bündnis von SVP, FDP und CVP nicht nur einen Teilerfolg feiern, sondern mehr als das: Die Nichtwahl des Kronfavoriten auf den frei werdenden Sitz von Ruth Genner, Gemeinderat Markus Knauss (Grüne), bedeutet nichts anderes als den Wunsch der Zürcherinnen und Zürcher, sich von der schikanösen
Antiauto-Verkehrspolitik in der Stadt Zürich so schnell als möglich zu verabschieden. Markus Knauss war der Protagonist, der Treiber dieser wirtschaftsfeindlichen Politik.
Die SVP hat bewiesen, nun schon mehr als vier Jahre lang, dass es ihr um die Sache für die Bürger geht und nicht um jeden Preis um den eigenen Erfolg, wenn wir auch Filippo Leutenegger als unserer Partei sehr nahestehend bezeichnen dürfen.
Wir dürfen trotzdem nicht vergessen, unsere eigenen Bedürfnisse, unsere eigenen Anliegen, unsere eigenen Kandidaten durchsetzen zu können. Denn allzu schnell vergessen Bündnispartner ihre Steigbügelhalter, wenn sie diesen im Galopp den Sattel zuwerfen.
Änderung der politischen Situation
In Gesprächen mit unserer Parteibasis ist deutlich zu spüren, dass das
BÜRGERLICHES WAHLBÜNDNIS «TOP 5»
CVP wirft Grundsatz-Programm über den Haufen
Wer so häu g das Ohr so nahe an die Bevölkerung legt wie die SVP, beispielsweise bei Standaktionen, hört oft: «Es hat ja doch keinen Sinn, die da oben machen ja eh, was sie wollen!»
Mauro Tuena
Gemeinderat
Fraktionspräsident SVP
Zürich 10
Ein Ausdruck von Resignation und Wahlverdrossenheit. Kein Wunder, muss sich da die SVP sagen, wenn man sieht, wie sich Bündnispartner wenige Wochen nach geschlagener und für sie erfolgreicher Wahl im Zürcher Gemeinderat verhalten.
Grundsätze mit Füssen getreten Bereits in der dritten Sitzung des Zürcher Gemeinderates trat die CVP einen wichtigen Bestandteil des 6-Punkte-Grundsatzprogramms des bürgerlichen Wahlbündnisses «Top 5 mit Füssen. Zur Wohnbaupolitik hiess und heisst es dort u.a.: «Private, institutionelle Investoren, Stadt und gemeinnützige Bauträger haben Anrecht auf Gleichbehandlung». Nun war bereits die Gelegenheit da, die Bündnistreue zu beweisen und zu stärken. Mit einer Motion wollte die FDP die sogenannten «Grundsätze
Deutschland:
24» in der Zürcher Wohnbaupolitik anpassen und transparenter machen, nicht etwa streichen. Es geht dort um Mietzinsfestsetzungen und damit verbundene Landwertabschreibungen. Die Überweisung der Motion hätte einen Meilenstein für eine aus bürgerlicher Sicht ausgewogene Wohnbaupolitik bedeutet.
Bündnispartner ausgeschert Wegen der 6 CVP-Stimmen kippte die eigentlich sicher geglaubte bürgerliche Mehrheit von 62 zu 60 auf 56 zu 66 Stimmen zugunsten der Linken. In der Zürcher Wohnbaupolitik bleibt alles beim Alten.
Die SVP der Stadt Zürich nimmt empört zur Kenntnis, dass es Parteien gibt, denen gemeinsame Wahlprogramme offenbar nur dazu dienen, eigene Kandidaten in Regierungsämter zu hieven, und nicht dazu, der gemeinsamen Sache und dem gemeinsamen Auftrag nachzukommen.
Der SVP bleibt damit aktuell nur, sinngemäss auf einen Spruch von Loriot zu verweisen: «Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.»
LESERBRIEF
Kein Hartz IV für arbeitslose Ausländer
Auch Deutschland beginnt, sich gegen die Masseneinwanderung zu wehren. Letztes Jahr hatte Deutschland laut einem Bericht der FAZ vom 19. Mai 2014 einen Nettozuwachs an Ausländern von 1,25 Mio. Personen, primär aus anderen EU-Staaten. Das ist allerdings wenig im Verhältnis zur kleinen Schweiz mit 80000 Einwanderern! Nun wird dort offensichtlich die «Notbremse» gegen Schmarotzer gezogen: Für arbeitslose Ausländer gibt es kein Hartz IV mehr! Das sollten wir in der Schweiz doch «subito» übernehmen!
Jürg Comminot, Wettswil
Zusammengehen mit der FDP bei Exekutivwahlen nicht mehr nur gut ankommt. Besonders deshalb, weil die jeweiligen Wahlresultate zeigen, dass oftmals nicht gegengleich gehalten wird. Das müssen wir ernst nehmen. Auch aus einem anderen Grund: Das Hochhalten von gemeinsamen Bündnissen kann unsere eigenen Positionen verwässern. Wir laufen Gefahr, von Medien und Bürgern nicht mehr als eigenständige, mutige Partei wahrgenommen zu werden. Selbstverständlich liegt unser oberstes Augenmerk auf einer Änderung der politischen Situation in der Stadt Zürich. Rot-Grün treibt uns in den fi nanziellen Ruin, den verkehrstechnischen Gau, zurück in das Zeitalter der Wollpullover, die staatlich verordnete Einschränkung und Fremdbestimmung. Das wollen wir nicht! Ob es die anderen Bürgerlichen genauso konsequent nicht wollen, ist aber leider eine andere Frage. Zu sehr sind diese an sogenannten Kompromissen interessiert, damit sie selber ihre Wählerbasis nach links vergrössern können. Das bringt zwar allenfalls Wahlerfolge, aber keine nachhaltige Verbesserung für die Stadt. Es gilt zu bedenken, dass der historische Parkplatzkompromiss und das Ziel zur Überführung der Stadt Zürich in die 2000-Watt-Gesellschaft von FDP und CVP mitgetragen wurden, wie auch der jahrelange Ausbau der Stadtverwaltung unter Federführung von FDP-Finanzvorstand Vollenwyder gefördert wurde.
Allein für die Begrenzung der Zuwanderung Wir dürfen nicht vergessen, dass sich die SVP alleine für die Begrenzung der Zuwanderung einsetzte und damit auch gegen Lohndruck, gegen Arbeitslosigkeit, gegen weiteren Mietpreisanstieg, gegen nicht mehr bewältigbare Infrastrukturkosten und damit für Sicherheit des Eigentums, Sicherheit von Leib und Leben, Arbeitsplatzsicherheit, Sicherheit auf bezahlbare Wohnungen, für die Arbeitnehmer, die Ge-
werbler, die Familien, die Senioren und die Jungen in dieser Stadt. Die anderen Parteien wollen das Gegenteil: noch mehr Zuwanderung, billigere Arbeitskräfte, noch mehr Multikultur. Und noch schlimmer: An einem kürzlich durchgeführten Podium erklärte FDP-Parteipräsident Beat Walti, dass er nicht Abstand nimmt von einem institutionellen Nachvollzug des EU-Rechts. Wohl ist er gegen den EU-Beitritt. Aber wer für institutionellen Nachvollzug des Rechts ist, der spricht nicht mit eindeutiger Zunge.
Mutiger und eigenständiger auftreten Wir stehen in den nächsten Jahren vor grossen Herausforderungen in der Stadt Zürich. Die Schulden erreichen die 10-Milliarden-FrankenGrenze, ab 2016 wird mit einem Bilanzfehlbetrag zu rechnen sein, falls nicht drastische Massnahmen ergriffen werden, der Finanzplatz steht unter Druck und ohne jegliche Unterstützung von Rot-Grün (einfach zur dick unterstrichenen Klarstellung: der Finanzplatz besteht nicht nur aus UBS und CS, und es ist auch nicht alles schlecht für unseren Wirtschaftsstandort was diese Branche tut, im Gegenteil) verödet das Gewerbe in der Innenstadt, muss immer mehr internationalen Ketten Platz machen, das ewz braucht neue Konzessionen für die Kraftwerke in Graubünden – das wird teuer! Die Zuwanderung geht weiter, und die Linken aller Parteien wollen uns in die EU führen und zwingen. Das wollen wir nicht.
Die SVP der Stadt Zürich ist deshalb gefordert, wieder mutiger und eigenständiger aufzutreten, ganz besonders in kommenden Wahlen. Wir müssen den Leuten klar machen, dass, wenn wirklich etwas geändert werden soll, unsere eigenen Kandidaten unterstützt werden. Besonders in Parlamentswahlen. Jede Stimme an Kandidaten anderer Parteien ist eine verlorene für die SVP, eine verlorene für eine unabhängige Schweiz.
Besuch des Europarats Strassburg mit Alfred Heer Tagesaus ug, am Dienstag, 24. Juni 2014
Programm: 07.10 Uhr Abfahrt mit Car ab Zürich (Fahrzeit ca. 2.45 h) 10.10 Uhr Ankunft im Europarat, Begrüssung durch Alfred Heer 10.15 Uhr Eintritt Europarat, Einführung und Diskussion mit Alfred Heer, Nationalrat und Mitglied des Europarats: − Die Bedeutung des Europarates für die Schweiz − Die Aufgabe der SVP im Europarat
Besuch der Tribüne des Europarates, kurze Filmvorführung über den Europarat und Führung durch den Europapalast mit Alfred Heer
Danach Aperitif und gemeinsames Mittagessen in einem typischen Elsässer Restaurant in der Altstadt mit Alfred Heer
ca. 14.30 Uhr Nachmittag zur freien Verfügung in der sehenswerten Altstadt evtl. Schifffahrt, Altstadtbesichtigung, Shopping
17.30 Uhr Rückfahrt nach Zürich
ca. 20.45 Uhr Eintreffen in Zürich
Kosten: Fr. 140.– pro Person alles inklusive (extra: Getränke, ev. Stadtführung, Schifffahrt)
Anmeldung: christoph.baehler@svp-zuerich.ch – Telefon 044 217 77 61 bitte umgehend anmelden, Anzahl Plätze begrenzt
zum Vortrag von Divisionär aD Peter Regli
Der ehemalige Chef des Schweizer Nachrichtendienstes spricht in einem spannendem Referat zum Thema: «Unsere nationale Sicherheit: ist sie noch gewährleistet?»
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FREITAG 27. JUNI 2014
5. Historischer Gedenktag
im Gemeindesaal – 8926 Kappel am Albis Türöffnung ab 18.00 Uhr - Eröffnung 19.00 Uhr
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Gastredner sind Nationalrat Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz und Nationalrat Christoph Mörgeli, Historiker
Alle weiteren Informationen sind zu nden unter www.svp-bezirk-affoltern.ch und www.svp-zug.ch
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Tel. 044 924 20 70 • Fax 044 924 20 79 inserate@zuercher-bote.ch
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Rufen Sie uns bei Fragen bitte an: Telefon 044 783 99 11 Wir können nur Inserate veröffentlichen, für die der korrekte Betrag überwiesen wurde. Die Zahlungsangaben nden Sie auf der oben genannten Internetseite. Besten Dank für Ihr Verständnis.
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Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher
Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches «Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf www.teleblocher.ch
SVP-KANTONSRATSFRAKTION
Kantonsrat / Fraktion
Montag, 2. Juni 2014, 13.00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.
SVP-STAMM
Bezirk Affoltern / Aeugst
Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab 20.00 Uhr, Restaurant Eichhörnli, Aeugst.
Bezirk Andel ngen / Buch am Irchel
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, Restaurant Sonne, Hauptstrasse 12, Buch am Irchel.
Bezirk Bülach / Embrach
Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 10.30 bis 12.00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.
Bezirk Dielsdorf / Dielsdorf
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.30 Uhr, Restaurant Löwen, Dielsdorf.
Bezirk Dietikon / Birmensdorf
Jeden ersten Samstag im Monat, ab 10.00 Uhr, Restaurant Sonne, Luzernerstrasse, Birmensdorf.
Bezirk Horgen / Oberrieden
Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.
Bezirk Meilen / Küsnacht
Jeden Sonntag, von 10 bis 12 Uhr, Restaurant Schützenstube, Küsnacht.
Bezirk Uster / Uster
Immer am ersten Samstag im Monat, 11.00 Uhr, Restaurant Post, Poststrasse 4, Uster.
Junge SVP Kanton Zürich
Jeden letzten Freitag im Monat, 20.00 Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer Homepage: www.jsvp-zh.ch aufgeschaltet.
Junge SVP Stadt und Bezirk Winterthur
Jeden ersten Freitag im Monat, ab 20.00 Uhr, in der First Choice Bar, Winterthur.
Stadt Winterthur / Seen
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Restaurant Ka Burehus, WinterthurSeen.
Stadt Zürich / Kreis 1 und 2
Jeden zweiten Dienstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Restaurant Muggenbühl, Muggenbühlstrasse 15, Zürich-Wollishofen.
Stadt Zürich / Kreis 4 und 5
Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19.00 Uhr, Restaurant Holzschopf, Heinrichstrasse 112, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 6
Jeden ersten Montag im Monat, 19.00 Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.
Stadt Zürich / Kreis 12
Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19.30 Uhr, Restaurant Schwamendingerhuus (Schwamendingerplatz), Zürich-Schwamendingen.
SVP-VERANSTALTUNGEN
Bezirk Affoltern Freitag, 27. Juni 2014, 19.00 Uhr (Türöffnung 18.00 Uhr), im Gemeindesaal,
Kappel am Albis, 5. Historischer Gedenktag, Kappeler Milchsuppe. Gastredner: Nationalrat Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz und Nationalrat Christoph Mörgeli, Historiker. Eine Veranstaltung der SVP Bezirk Affoltern und der SVP des Kantons Zug.
Bezirk Affoltern / Wettswil am Albis Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal des Schulhauses Mettlen, Wettswil am Albis, Podiumsveranstaltung mit Nationalrat Luzi Stamm und alt Nationalrat Hans Kaufmann.
Bezirk Bülach / Hüntwangen
Mittwoch, 4. Juni 2014, 17.30 Uhr, Treffpunkt Rössli-Tanne (Bushaltestelle, mit Privatautos), Führung durch das Bezirksgericht Bülach durch Bezirksrichter Michael Peterhans, anschliessend Nachtessen (à la carte) im Restaurant Sternen, Nussbaumen.
Kosten: Führung gratis, Nachtessen auf eigene Kosten. Anmeldung bis 1. Juni 2014 an peter. merkt@gmx.ch oder info@matthias-hauser.ch
Bezirk Meilen / Küsnacht
Sonntag, 15. Juni 2014, 10.00–15.00 Uhr, auf dem Bauernhof der Familie Müller, Bunzenhalden 17, Forch (Zufahrt signalisiert ab Seestrasse Küsnacht und ab Forch), SVP Puurezmorge mit den Gastreferenten Nationalrat Alfred Heer und Kantonsrat Hans-Peter Amrein. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Linda Fäh (Miss Schweiz 2009) und der Goldiger Örgeliblitz. Spielplatz für Kinder vorhanden. Der Anlass ndet bei jeder Witterung statt.
Stadt Zürich / Kreis 7 und 8
Freitag, 1. August 2014, 09.45 Uhr, in der Waldlichtung bei der Wirtschaft Degenried, Degenriedstrasse 135, Zürich (bei schlechtem Wetter im Restaurant), 1. August-Feier mit Nationalrat Alfred Heer, öffentliche Veranstaltung. Für's leibliche Wohl und gute Stimmung ist gesorgt. Parkplätze vorhanden.
Stadt Zürich / Kreis 11
Freitag, 22. August 2014, 18.00 Uhr (Referat 18.30 Uhr), Voléro-Lounge, Binzmühlestrasse 80, Max Bill-Platz, Zürich-Oerlikon, Polit-Apéro. Referentin: Nationalrätin Natalie Rickli, SVP, Winterthur. Thema: «News aus Bundesbern».
Freitag, 31. Oktober 2014, 18.00 Uhr (Referat 18.30 Uhr), Voléro-Lounge, Binzmühlestrasse 80, Max Bill-Platz, Zürich-Oerlikon, Polit-Apéro. Referent: Gemeinderat Dr. Daniel Regli, SVP, Zürich, Thema: «Duttweiler und Schloter – von der Kunst des Möglichen».
SVP-FRAUEN
SVP-Frauen Stadt Zürich
Donnerstag, 26. Juni 2014, 19.00 Uhr, Sommerhöck (weitere Angaben folgen).
Montag, 1. September 2014, 19.30 Uhr, Hotel Mercure-Stoller, Albisriederplatz, Zürich, Mitgliederversammlung.
Donnerstag, 6. November 2014, 19.30 Uhr, Restaurant Muggenbühl, Muggenbühlstrasse 15, Zürich, Mitgliederversammlung.
Freitag, 28. November 2014, 19.00 Uhr, Adventsessen (weitere Angaben folgen).
Donnerstag, 29. Januar 2015, 19.00 Uhr, Restaurant Muggenbühl, Muggenbühlstrasse 15, Zürich, Generalversammlung.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Gemäldeausstellung
Samstag, 5. April 2014 bis Samstag, 28. Juni 2014, im Gemeindehaus Embrach, Thema: Am Wildbach, Landschafts- und Tier-Aquarelle von Konrad Flückiger, Oberembrach. Vernissage: 5. April, 17.00 Uhr mit Nationalrat Alfred Heer, Zürich. Finissage: 28. Juni, 17.00 Uhr mit Kantonsrat Matthias Hauser, Hüntwangen.
MOTORRAD-CLUB SVP
Ausfahrten
Sonntag, 22. Juni 2014, 2. Ausfahrt: Pfrunger Ried DE.
Sonntag, 20. Juli 2014, 3. Ausfahrt: Vogesen.
Sonntag, 24. August 2014, 4. Ausfahrt: Tessiner-Rundfahrt.
Sonntag, 21. September 2014, 5. Ausfahrt: Pässefahrt.
Sonntag, 5. Oktober 2014, 6. Ausfahrt: Ersatz- oder Zusatztour.
Schlussfest
Freitag, 10. Oktober 2014, Gasthof Löwen, Mönchaltorf.
Sommerreise
Donnerstag, 7. August 2014 bis Sonntag, 10. August 2014: Rhone − Alpen.
Stämme
Donnerstag, 12. Juni 2014, 19.00 Uhr, 2. Stamm, Schürlibeiz Aspenhof, Thalheim a. d. Thur.
Donnerstag, 10. Juli 2014, 19.00 Uhr, 3. Stamm, Restaurant Tanne, Dorfstrasse 24, Grafstal.
Dienstag, 29. Juli 2014, 19.00 Uhr, 4. Stamm, Restaurant Grünwald, Regensdorferstrasse 237, Zürich.
Dienstag, 19. August 2014, 19.00 Uhr, 5. Stamm, Restaurant Laufenbach, Gmeindrütistrasse 1b, Rüti.
Donnerstag, 4. September 2014, 19.00 Uhr, 6. Stamm, Restaurant Hirschen, Dorfstrasse 2, Obfelden.
ISSN 2296–3480
Organ: Schweizerische Volkspartei des Kantons Zürich
Erscheint jeden Freitag
Abonnementspreis jährlich:
Parteimitglieder Fr. 48.–Nichtmitglieder Fr. 58.–+ 2,5 % Mehrwertsteuer
Redaktion:
Reinhard Wegelin (rw.), Christoph Bähler (ba.) Tel. 044 217 77 64, Fax 044 217 77 65 zb@svp-zuerich.ch
SVP des Kantons Zürich Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf
Inseraten-Annahme: print-ad kretz gmbh, Fredi Kretz Tramstrasse 11, Postfach, 8708 Männedorf
Tel. 044 924 20 70, Fax 044 924 20 79 inserate@zuercher-bote.ch
Inseratenschluss: Dienstag 17.00 Uhr
Insertionspreise: www.stutz-druck.ch/ content/der-zuercher-bote
Druck und Abonnementsdienst: Stutz Druck AG
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