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Zürcher Bote Nr. 44

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«Der Kampf für die Unabhängigkeit – wo stehen wir heute?»

Worum geht es in der Politik? Es geht um nichts weniger, als dafür zu sorgen, dass es dem Land und seinen Menschen gut geht. Ja, wie geht’s denn der Schweiz, wie geht’s den Schweizern?

Im Vergleich mit anderen Ländern geht es der Schweiz gut: wirtschaftlich, gesellschaftlich, punkto Lebensqualität und Frieden. Das ist eigentlich erstaunlich, denn die Schweiz ist von Natur her ein armes Land: Keine Bodenschätze, kein bedeutender Binnenmarkt, kein Meeranschluss, mit vier Landessprachen relativ kompliziert, keine Grossmacht und aufs Recht angewiesen. Wo liegt der Grund für die «bessere Situation»? Im Vergleich zu anderen Ländern werden gemäss Schweizer Verfassung die Interessen der eigenen Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt gestellt. Die Schweiz legt seit Jahrhunderten einen besonderen Wert auf die Souveränität, Eigenständigkeit, Selbstbestimmung, dauernde Neutralität, Freiheit, Föderalismus, Weltoffenheit und ist dem Grundsatz nach der freien Marktwirtschaft verpflichtet. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist die direkte Demokratie: Die Bürger entscheiden direkt über ihre Zukunft. So ist die Schweiz trotz natürlicher Armut eines der reichsten Länder der Welt geworden, begehrt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Aus all dem folgt: Nur wenn wir auf diesen Stärken aufbauen, diese pflegen und ausbauen, werden wir auch eine bessere Zukunft garantieren können.

Die Schweiz ein europäischer Staat – ausserhalb der EU Die Schweiz liegt geografisch mitten in Europa. Und Europa zählt über 40 Staaten. Der EU gehören deren 28, in zwei Jahren noch 27 Staaten an. Warum ge­

hört ihr die Schweiz nicht an? Auch das ist einfach: Weil die soeben genannten Staatssäulen, die die Stärke der Schweiz ausmachen, getroffen und zum Teil vernichtet würden. Was die gute Situation der Schweiz schwächt, ja verunmöglicht. Darum sagte der Schweizer Souverän vor 25 Jahren Nein zum Beitritt in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) als Vorstufe zur EU. Dies in der wichtigsten Volksabstimmung seit 1848. Dank der SVP – und nicht zuletzt dank der Zürcher SVP – ist dieser Schicksalsentscheid vor 25 Jahren gefallen! Dank diesem Entscheid ist heute die Schweiz nicht Mitglied der EU!

Unabhängigkeit und Staatssäulen gefährdet

Doch leider haben die Verlierer von damals – also die ganze Classe politique –den Entscheid vom 6. Dezember 1992 nie akzeptiert. Darum sind die erfolgreichen schweizerischen Staatssäulen und mit ihnen die Schweiz hoch gefährdet. Nicht von aussen, sondern von innen! Nach wie vor arbeiten Verwaltung, Bundesrat und Parlament, namentlich auch Gewerkschaften und Grossunternehmen mit ihren ausländischen Managern an einer Anpassung ans Ausland. Sie alle neigen zur institutionellen Anbindung der Schweiz an die EU durch einen institutionellen Vertrag, der Rahmenvertrag heisst und schlussendlich zum EU ­Beitritt führt. Lassen wir uns nicht täuschen: Dem direkten EU­Beitritt erteilen sie zurzeit eine Absage, weil sie wissen, dass das Schweizer Volk Nein sagen würde. Aber trotz dem erfolgreichen, Jahrhunderte alten Weg wollen sie diesen nach wie vor preisgeben. Hören wir nicht auf sie! Es sind kleingläubige, eingeschüchterte oder selbstsüchtige Politiker, staatstreuelose Beamte und Manager, die kaum bis zur eigenen Nasenspitze,

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aber umso mehr bis ins eigene Portemonnaie, auf jeden Fall bis zum nächsten Bonus zu blicken vermögen! Es ist Aufgabe der SVP, diesen Irrweg zu unterbinden. Wir stehen wieder – wie vor 25 Jahren – am Anfang des Kampfes für Unabhängigkeit, weil die Classe politique das Gegenteil will. Rufen wir uns die jüngste Zeit in Erinnerung: – 2011 legte der Zürcher Staatsrechtler Daniel Thürer ein vom Bundesrat bestelltes Gutachten vor. Dieses Gutachten ist eine Anleitung, wie man die Schweiz ohne Volksabstimmung in die EU führen kann. Nämlich dadurch, dass das EU ­Recht einfach über das schweizerische Recht gestellt wird, genau wie es ja der angestrebte, aber von Volk und Ständen abgelehnte EWR­Vertrag vorsah und wie es – in noch viel weiterem Rahmen – der beabsichtige Rahmenvertrag vorsieht. Dieses Gutachten Thürer trägt den harmlosen Titel «Gutachten über mögliche Formen der Umsetzung und Anwendung der bilateralen Abkommen». Und bis heute handeln Verwaltung und Bundesrat nach diesem Muster.

– Am 21. Dezember 2012 richtete der Präsident der EU ­Kommission ein Schreiben an die Schweiz, in dem er klar und deutlich die institutionelle Integration bei Rechtssetzung und Rechtsprechung verlangte. Dies ist die Aufforderung zum «EU ­Beitritt auf Samtpfoten».

– Der Bundesrat erklärte sich hierauf in einem Verhandlungsmandat bereit, den Forderungen aus Brüssel zu entsprechen. Gemäss Bundesrat befürwortet die Schweiz demnach die «dynamische» Übernahme von EU ­Recht (und damit fremdes Recht), akzeptiert den Europäischen Gerichtshof (und damit fremde Richter) als massgebende Instanz und bietet

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Hand zu Strafsanktionen, genannt «Ausgleichsmassnahmen».

– Anfang dieser Legislatur verlangte die SVP­Fraktion, dass das Legislaturziel, den Rahmenvertrag zu beschliessen, abgelehnt wird. Die SVP unterlag! Ein erneuter Vorstoss wurde vom Nationalrat in diesem Sommer abgelehnt. Alle anderen Fraktionen wollen diesen Unterjochungsvertrag.

– Ob sich an diesem Mandat etwas ändert, wird sich zeigen. Der neue Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis, der das Departement des Äusseren übernimmt, hat immerhin versprochen, dass er weder eine automatische Rechtsübernahme noch fremde Richter will und dass er der EU nicht beitreten möchte. (Es sind allerdings Aussagen vor der Wahl in den Bundesrat. Diesen ist stets mit allergrösster Skepsis zu begegnen.)

– Ein solcher Rahmenvertrag wird mittlerweile neben den Linken auch von der Economiesuisse, der Bankiervereinigung und von der NZZ unterstützt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. September 2017 einen Entscheid verschoben und wollte einen Kohäsionsbeitrag an die EU von einer Milliarde Franken unter dem alten Aussenminister nicht verabschieden.

Generell ist zu bemerken: Im Bundesrat und im Parlament herrscht eine grosse Angst, dass das Schweizer Volk einen solchen Rahmenvertrag ablehnen wird. Darum hält man den Terminplan nicht mehr ein und versucht durch dauernd neue Verschleierungen, den Vertrag umzudeuten und den Inhalt zu vertuschen. Zumindest haben unser Widerstand und unsere Entschlossenheit, den Vertrag in einer Volksabstimmung zu bekämpfen, dazu geführt, dass das Geschäft verschoben wird. Sicher ist, dass heute Verwaltung, Bundesrat und Parlament wesentlich unehrlicher und hinterhältiger argumentieren werden als vor 25 Jahren. Damals schrieb der Bundesrat in seiner Botschaft ans Parlament: «Unsere Teil­

nahme am EWR kann nicht mehr als das letzte Wort in unserer Integrationspolitik gelten. Sie ist im Rahmen einer Europastrategie zu sehen, die in zwei Phasen ablaufen soll und den vollumfänglichen Beitritt der Schweiz zur EG zum Ziel hat.» Unser Bundesrat Ogi hat damals diese Botschaft in Übereinstimmung mit den Befürwortern popularisiert mit dem Ausspruch, der EWR sei «das Trainingslager für den EU ­Beitritt». Diesmal wird solche Korrektheit fehlen.

Auch hören wir bereits, dass man nicht gedenkt, den Rahmenvertrag –im Gegensatz zum EWR­Vertrag – dem obligatorischen Referendum zu unterstellen! Ein Vertrag, der Verfassungsrang hat, soll nicht dem obligatorischen Referendum unterstellt werden? Hier wäre noch der letzte Beweis erbracht, wie die Verwaltung – wohl angeleitet durch das Bundesamt für Justiz – rechtsbrecherisch handelt.

Was tut die SVP ? Um die Unabhängigkeit der Schweiz zu verteidigen und den Kampf für die Unabhängigkeit des Landes zu führen, bin ich im Mai 2014 aus dem Parlament zurückgetreten, um das «Komitee gegen den schleichenden EU ­Beitritt (EUNo)» zu präsidieren. Unsere Aufgabe ist vorerst, uns für den Abstimmungskampf gegen diesen verhängnisvollen Rahmenvertrag bereitzuhalten, um diese Volksabstimmung zu gewinnen. Diesem Komitee gehören bis heute über 130 Organisationen, darunter die SVP, die AUNS und viele spezifische Interessen­Organisationen und über 7000 Einzelmitglieder an. Das weckt Zuversicht. – Bis zum Abstimmungskampf sind alle erdenklichen parlamentarischen Abwehrmassnahmen zu ergreifen. – Im Parlament ist das obligatorische Referendum zu verlangen, und diejenigen, die diese Selbstverständlichkeit ablehnen, sind an den Pranger zu stellen.

Fortsetzung auf Seite 2

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Christoph Blocher
a. Bundesrat und a. Nationalrat
Herrliberg

Vom Wolf zum Lämmchen

Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch? Das fragt sich gegenwärtig die SP Schweiz, die sich an ihren masslosen Forderungen bei der Rentenreform überfressen hat. Der böse Wolf hat sich in ein hilflos blökendes Schäfchen verwandelt. SP -Präsident Christian Levrat kommt als oberstes Rotkäppchen im Interview mit der NZZ aus dem Jammern und Lamentieren nicht heraus. Alles dreht sich bei den Sozis im Moment um sich selber: «Liegt er richtig in der Gosse, flucht Genoss’ über Genosse.»

Ja, die Jungsozialisten erzählten manchmal «Unsinn», meint Christian Levrat. Etwa bei ihrer Bekämpfung der Rentenreform. Dann gehe die SP eben auf Distanz. Nein, von «Jusofizierung» der SP könne keine Rede sein, urteilt Levrat. Gleichzeitig unterstützt er die Juso-Initiative, die Kapitaleinkommen wie Zinsen und Dividenden massiv höher besteuern will als Arbeitseinkommen. Denn bei Levrats Kapitalistenabschaffungsverein soll unsere Wirtschaft nur aus Arbeit ohne Kapital bestehen. Doch ein Bauarbeiter, der nichts als eine Schaufel besitzt, kann nicht genügend leisten, um einen anständigen Stundenlohn zu verdienen. Stellt diesem Arbeiter aber ein Arbeitgeber (sprich «Kapitalist») einen teuren Bagger zur Verfügung, kann er damit einen guten Stundenlohn verdienen.

Von solch simplen volkswirtschaftlichen Wahrheiten wollen die SPGranden heute so wenig wissen wie vom Alltag der Arbeiter. Ja, die SP sei akademikerlastig, räumt Levrat ein. Denn die Akademiker hätten mehr «Freude an der Debatte». Nein, vom rechten Parteiflügel sei ausser etwas SP -Kritik kaum etwas geleistet und kaum etwas gehört worden. An diesem «kaum etwas» aber habe «die ganze Partei gelitten». Natürlich gingen ihm die «selbsternannten Reformer» manchmal auf die Nerven. Aber Christian Levrat sitze neben Ständerat Daniel Jositsch: «98 von 100 Mal stimmen wir gleich.»

Leider wahr. Nur bleibt dies all jenen SVP -Wählern sorgfältig verborgen, die den angeblichen Rechtsabweichler Jositsch regelmässig auf ihre Liste setzen. Ebenso wahr: Die SP verstrickt sich in Stammeskämpfe. Interne Lämpen und Richtungsdiskussionen beherrschen die Traktandenliste. Was mit der Schweiz geschehen soll, ist kein Thema. Ebenso wenig, wie unsere Unternehmen Arbeitsplätze und Wohlstand erhalten können. Die Sozis verstehen vom Geld nur eines: Dass sie es von den andern haben wollen.

Fortsetzung von Seite 1

Das Motiv der Befürworter ist klar zu benennen:

Den Regierenden, der Verwaltung, den Diplomaten und den meisten eidgenössischen Parlamentariern war es schon immer zu eng im eigenen Land. Sie streben nach wie vor nach internationaler Anerkennung, Grösse, Geld, Konferenzen, Dienstreisen, Privilegien und Blitzlichtgewitter. Zurückhaltung, Mass halten, Demut vor dem Erreichten, die kluge Sorge für das Land selbst – typisch schweizerische Tugenden –, schlagen sie in den Wind. Darum drängen sie in die EU, wo alle mit exorbitanten Entschädigungen für alles verantwortlich sind, aber niemand für etwas!

Sie wollen, dass die Schweiz EU ­Gesetze übernimmt, ohne dass der höchste schweizerische Gesetzgeber – Volk, Kantone und Parlament – noch etwas zu sagen hätten. So kann man die lästige

Entscheidung der Bürger ausschalten. EU­Recht soll Schweizer Recht brechen! Und wir Schweizer sollen fremde Richter – sei es der EU ­Gerichtshof, sei es der EFTA­Gerichtshof oder sei es ein anderer internationaler Club – akzeptieren. Die schweizerische und die europäische Classe politique unter sich!

Darum wollen sie den Rahmenvertrag mit «institutioneller Bindung». Der eben zurückgetretene Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» hat noch einen beschönigenden Namen vorgeschlagen, nämlich «Koordinationsabkommen». Doch passen wir auf, wie bei früheren internationalen Verträgen wird man auch hier versuchen, dem Volk Honig um den Mund zu streichen.

Erinnern wir uns: Was predigte uns die Obrigkeit nicht alles vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit, die zu einer grenzenlosen und schädlichen Masseneinwanderung geführt hat?

Der Weg der freien Schweiz in Europa

Der Weg einer freien Schweiz mitten in Europa ist einfach. Wir gehen den bewährten Weg, d.h., wir pflegen mit allen Ländern der Welt freundschaftliche Beziehungen. Die Grenze dieser freundschaftlichen Beziehungen bilden die schweizerische Unabhängigkeit, die

DELEGIERTENVERSAMMLUNG DER SVP SCHWEIZ VOM SAMSTAG, 28. OKTOBER 2017

Freiheit erfordert Sicherheit

«Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts.» Mit diesem Zitat hat Adrian Amstutz, Fraktionspräsident der SVP, richtigerweise mehrfach auf die grossen entstehenden Lücken der Sicherheit in der Schweiz hingewiesen. Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts.

Albert Rösti Präsident SVP Schweiz

Das heisst: Ohne Sicherheit können wir auch unserem Leitspruch «frei bleiben» nicht nachleben. Ohne Sicherheit können wir uns nicht frei bewegen und frei entfalten. Deshalb widmen wir unsere heutige Delegiertenversammlung der Bekämpfung des radikalen Islam. Eine Entwicklung, die nach dem Motto «Wehret den Anfängen» in ihrem Keim erstickt werden muss, zumal deren verkörperte Werte, die Scharia, nicht mit unseren christlichen Grundwerten einer sekulären Rechtsordnung und schon gar nicht mit unserer Tradition einer freien Gesellschaft vereinbar sind. Wenn im Vierteljahres­Rhythmus rund um uns Terroranschläge ausgeübt werden und bereits seit längerer Zeit unser Nachrichtendienst unmissverständlich darauf hinweist, dass auch in der Schweiz solche Anschläge nicht auszuschliessen sind, ist unsere Sicherheit in Gefahr.

Dieser Gefahr gilt es klar und unmissverständlich entgegenzuwirken. Dass die Gefahr, bei einem Autounfall zu sterben, viel, viel grösser ist, als bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen, ist etwa ebenso zynisch und heuchlerisch wie jene, die den Wolf verteidigen, wenn er eine ganze Herde Schafe brutal zerreisst, mit dem Argument, es würden jährlich viel mehr Schafe in den Bergen abstürzen. Der Wolf ist, einmal in eine Schafherde eingedrungen, eine Bestie, die nicht vom Hunger getrieben ist, sondern davon, möglichst alle Schafe zu reissen. Ebenso eine Bestie ist der radikale Islam, der unsere freiheitliche Gesellschaft ausrotten will. Wir werden heute über die zu treffenden Massnahmen Referate hören und diskutieren können sowie auch einen Forderungskatalog verabschieden. Es gibt nicht ein Patentrezept, sondern es braucht einen ganzen Massnahmenkatalog. Dass dabei auch die Machtsymbole gegen aussen, mögen diese im Moment auch noch so geringfügig in der Schweiz erscheinen, bekämpft werden müssen, ist nicht alles, aber ein wichtiger Teil dieses Massnahmenkatalogs. Ich danke deshalb Walter Wobmann und seinen Initianten, dass sie die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» erfolgreich eingereicht haben, als klares Zeichen, dass der Nikab als Zeichen der Unterdrückung der Frau, die nichts mit dem Koran zu tun hat, in der Schweiz nichts, aber auch gar

nichts verloren hat. Bevor wir mit verschiedenen Referaten diese Thematik vertieft beleuchten, will ich in vier Punkten zur Sicherheit Stellung beziehen.

1. Sicherheit braucht eine starke Armee

2. Sicherheit braucht Grenzkontrollen

3. Sicherheit braucht eine massvolle Zuwanderung

4. Sicherheit braucht die direkte Demokratie

Sicherheit braucht eine starke Armee

Mit Erstaunen mussten wir in den vergangenen Monaten und Wochen feststellen, dass der Bundesrat so ziemlich alles durchwinkt, was viel kostet, dann aber bei den Kampfflugzeugen aus Angst, die departementseigenen Kredite kämen unter Druck, offensichtlich viele Zusatzabklärungen verlangt. Das zentrale Element der Sicherheit, eine starke Armee, die Land und Leute nur richtig schützen kann, wenn auch eine Abwehr gegen Gefahren aus der Luft besteht, ist offenbar zweitrangig. Zweitrangig gegenüber 1 Mrd. Osthilfeerweiterung, auf die der Bundesrat offenbar einzutreten gewillt ist, oder eben zweitrangig gegenüber einem 1 Mrd. Olympia­Kredit. Zweitrangig gegenüber Luxusbauten für Wirtschaftsflüchtlinge. Mit diesem Geld könnte schon eine beträchtliche Anzahl Flieger gekauft werden. Vor diesem Hintergrund hat sich die SVP unmissverständlich geäussert, dass sie erst dann bereit ist, auf Projekte wie eine Olympiade einzutreten, wenn der prioritäre Kredit für den Schutz für die Menschen genehmigt wird. Das heisst, die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge in Kombination mit BODLUV vom Parlament verabschiedet wurde. Es darf nicht sein, dass in unserer konfliktreichen Zeit, die Sicherheit für die Menschen im Land vernachlässigt wird. Es dauert acht Jahre, bis eine Flugzeugbeschaffung abgeschlossen ist. Unsere Sicherheit erträgt keine weitere Verzögerung auf Kosten, zwar möglicherweise schöner, aber halt nicht lebensnotwendiger Projekte. Wie einleitend erwähnt: Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts.

Sicherheit braucht Grenzkontrollen In den vergangenen Monaten wurde deutlich weniger über die Asylproblematik gesprochen als noch im vergangenen Jahr. Dies haben wir allerdings nicht Leuten wie Merkel oder Sommaruga zu verdanken, sondern viel mehr jenen, die konsequent durchgreifen wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, dank dem die Balkanroute geschlossen wurde, oder bei uns unserem

immerwährende Neutralität sowie die Rechte von Volk und Ständen!

– Wir treten ein für das Selbstbestimmungsrecht der Völker – aber auch für das Selbstbestimmungsrecht der Schweiz. Im Staat Schweiz bestimmen wir, ausserhalb bestimmen andere. Das ist der über 700 ­jährige erfolgreiche Weg. Am damaligen Gelübde: «Wir wollen keine fremden Richter haben» gibt es nichts zu rütteln. Mit fremden Richtern waren damals alle Staatgewalten gemeint. Aktuell heisst dies:

– Kein EU ­Beitritt!

– Keine Verträge, die die Handlungsfreiheit der Schweiz einschränken.

– Keine Ankettung an die EU durch einen Rahmenvertrag.

– Ja zur Selbstbestimmungsinitiative.

– Nein zur Personenfreizügigkeit – für eine massvolle Zuwanderung.

Votum anlässlich des Parteitages der SVP des Kantons Zürich vom 21.10.2017 im Doktorhaus in Wallisellen

Bundesrat Ueli Maurer, der das Grenzwachtkorps in seiner Haltung, konsequent Dublin­Fälle zurückzuweisen, gestärkt hat und geschickt mit Italien verhandelte, dass die Rückweisung auch akzeptiert wurde. Damit ist das Problem aber alles andere als gelöst. Auch wenn etwas weniger kommen, es sind immer noch Zehntausende, die in der Schweiz vorläufig aufgenommen wurden und nur schwer integrierbar sind. Man schaue sich nur am Abend an den Bahnhöfen in Zürich, Bern, Lausanne oder Genf um. Die Forderung der SVP nach systematischen Grenzkontrollen wurde abgeschmettert. In Anbetracht der latenten Terrorgefahr und der weiterhin Tausenden Wirtschaftsmigranten aus Afrika, die in Europa ein besseres Leben suchen, halten wir die Forderung eines besseren Grenzschutzes und einer Verstärkung des Korps, wenn notwendig mit der Armee, für unsere Sicherheit aufrecht.

Sicherheit braucht eine massvolle Zuwanderung Sie haben im Juni 2017 dem Vorstand der SVP Schweiz den Auftrag erteilt, eine Initiative zur Beseitigung der Personenfreizügigkeit fertig auszuformulieren und zu lancieren. Der Vorstand hat an seiner gestrigen Sitzung Ihren klaren Auftrag mit einer einstimmigen Verabschiedung der Initiative «Für eine massvolle Zuwanderung» erfüllt. Nach Genehmigung des Textes durch die Bundeskanzlei, die wir bis Ende Jahr erwarten, kann mit der Unterschriftensammlung begonnen werden. Seit mit der Personenfreizügigkeit pro Jahr 60 000 bis 80 000 Personen netto in die Schweiz zugewandert sind, bis heute 800 000 oder die Bevölkerungszahl des Kantons Waadt, nachdem die Erwerbslosigkeit in der Schweiz heute höher ist als in Deutschland, nachdem das pro Kopf Wachstum seit 2006 bei praktisch null liegt, ist diese Initiative dringend nötig. Denn sie beseitigt den allseits angefügten Grund, weshalb die Masseneinwanderungsinitiative nicht hätte umgesetzt werden können – die Personenfreizügigkeit. Liebe Delegierte, wir werden mit dieser Initiative als Partei alleine dastehen. In der vorgestrigen NZZ konnten Sie die heuchlerischen Worte meiner Präsidenten­Kollegen Pfister und Gössi lesen. Beide wollen uns weismachen, dass auch sie in gewissen Fällen für eine Begrenzung der Zuwanderung sind, reiner Stimmenfang. Sie kuschen aber, wenn es um konkrete Massnahmen geht. Zitat Frau Gössi: «Die SVP fährt eine klare Abschottungspolitik, die wir nicht teilen können.» Zitat Pfister im gleichen Interview: «Ich wäre froh,

wenn man die neue Initiative (Anmerkung: Er meint unsere Begrenzungsinitiative), die die SVP jetzt vorschlägt, auch wirklich in ihrer Extremform lesen würde. Bilaterale Ja oder Nein.» Herr Pfister kapituliert also vor der Steuerung der Zuwanderung. Diese muss man laufen lassen bis ins Unendliche, weil die Bilateralen ja nicht gefährdet werden dürfen. Dieser Mann weiss genau, dass das nicht stimmt. Er weiss sehr genau, dass der wichtigste bilaterale Vertrag, der Freihandelsvertrag mit der EU von 1972, in keiner Weise mit der Personenfreizügigkeit verbunden ist und im Zentrum steht mit der Beziehung zur EU. Er weiss auch genau, dass wir mit der EU rund 200 Verträge oder Abmachungen haben und nur deren sechs mit der Personenfreizügigkeit verbunden sind. Und er weiss auch, dass diese sechs Verträge stark im Interesse der EU sind. Wie beim damaligen EWR versucht man, der Bevölkerung Angst einzujagen, es gäbe keine Alternative zur Personenfreizügigkeit. Gleichzeitig betont er scheinheilig: Auch wir sind für die Begrenzung der Zuwanderung. Aber Taten wird er seinen Worten keine folgen lassen.

Sicherheit braucht die direkte Demokratie Ich glaube fest an das Funktionieren unserer direkten Demokratie. Ich glaube daran, dass die Bevölkerung wie vor 25 Jahren beim EWR­Nein, das Steuer herumreissen wird. Denn sie spüren tagtäglich die Konsequenzen dieser verlogenen Politik. Als letzter, aber wichtigster Punkt zur Sicherheit steht deshalb hier der Erhalt der direkten Demokratie. Und das heisst, es gilt, jegliche Art eines institutionellen Abkommens oder Konsolidierungsabkommens (man versucht ja immer mit neuen Namen, einen solchen Anbindungsvertrag schmackhaft zu machen) aufs Schärfste zu bekämpfen. Wir sind auf der Hut. Mit einem Anbindungsvertrag verlieren wir aufgrund der automatischen Rechtsanpassung und fremden Richtern aus Brüssel einen wesentlichen Teil unserer direkten Demokratie. Die Bevölkerung könnte nicht mehr selbst unsere Gesetze und die Verfassung bestimmen, sondern die EU. Dass sich Frau Gössi nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Bundesratswahl und der Rentenreform bereits wieder nach links orientiert und sich Herrn Pfister an die Brust wirft, verheisst nichts Gutes für die Verteidigung der Werte der Schweiz. Das kann bei den bald anstehenden Wahlen in den Kantonen Bern, Nidwalden, Obwalden, Graubünden und Glarus, beziehungsweise bei den eidgenössischen Wahlen 2019 korrigiert werden. Denn man kann es auch positiv formulieren: Wer zur Schweiz steht, wählt SVP

Keine Ankettung an die EU durch einen Rahmenvertrag.

AUS DEM KANTONSRAT

Von der Strategie des Schweigens und der Schröpfung der Gemeinden

Wie oft am letzten Montag im Monat zelebrierte der Kantonsrat am 30. Oktober eine Doppelsitzung: Gleichviele Traktanden in der doppelten Zeit.

Matthias Hauser Kantonsrat SVP Hüntwangen

Daran bin ich allerdings nicht unschuldig: Haupttraktandum (ab 9 Uhr) war nämlich das neue Kinder­ und Jugendheimgesetz. Und bei der Vorlage, welche die Mehrheit der vorberatenden

Kommission für Bildung und Kultur (KBIK ) an den Rat schickte, mussten viele Minderheitsanträge gestellt werden, was ich zusammen mit Anita Borer (SVP, Uster), Rochus Burtscher (SVP Dietikon) und Peter Preisig (SVP, Hinwil), auch tat.

Mit Voten ins Zeug gelegt hat sich auch mein Sitznachbar Hans Peter Amrein (SVP, Küsnacht). Einige Bildungspolitiker hätten es lieber gehabt, wenn fundamentale Änderungen gegenüber heute stillschweigend durchgeflutscht wären.

Wenigstens dies haben wir verdorben und so wurde während der Debatte den Kolleginnen und Kollegen der FDP CVP BDP und GLP klar, dass die KBIK­Vertretungen ihrer Parteien, genau wie es die Linke in den Parteiprogrammen hat, beantagen, den Staat auszubauen, die Gemeindeautonomie zu schmälern und die Bürokratie zu vergrössern.

Ohne einen Rückkommensantrag in der Morgensitzung hätte der Rat ohne eine einzige einzige Wortmeldung beschlossen, künftig den Gemeindeanteil der Heimkosten einfach pro Kopf der Einwohnerinnen und Einwohner auf die Gemeinden umzulegen. So gab es EINE Wortmeldung.

Um was ging es: Heute erwachsen einer Gemeinde, die eine Heimeinweisung beschliesst, oft hohe Kosten. Sie muss die Unterhaltspauschalen übernehmen, ausser die Erziehungsberechtigten wären gut begütert. Rund 100 Millionen Franken machte der Gemeindeanteil der Kosten für Heimpflege von Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich pro Jahr etwa aus.

«Bürgerliche» für Systemsozialismus Neu, so der Antrag, soll dieser Betrag nicht mehr von denjenigen, die beschliessen, bezahlt werden, sondern wird einfach pro Kopf der Einwohner auf alle Gemeinden verteilt. Rechne: Macht rund 100 Franken pro Einwohner, ob sie nun Kinder und Jugendliche in Heimen haben oder nicht! Mit anderen Worten: Eine kleine 1000 ­EinwohnerGemeinde, die heute keinen Heimplatz benötigte, vielleicht aus Glück, vielleicht

weil sie die Einwohner und deren Verwandte kennt und Plätze direkt zu Pflegefamilien vermittelte, weil sie sich zu KESB ­Entscheiden kritisch äussert und Alternativen suchte, weil sie niederschwellig den Familien hilft – eine solche Gemeinde bezahlt künftig einfach für nichts CHF 100 000 im Jahr. Für Hüntwangen, die Gemeinde, die ich präsidiere, sind dies immerhin 1 ⁄7 der ordentlichen Steuereinnahmen der politischen Gemeinde. Ist dies gerechter als bisher?

Der Präsident des kantonalen Gemeindepräsidentenverbandes, FDP­Mann Jörg Kündig, sass im Kantonsrat und sagte nichts – ja unterstützte den Systemsozialismus sogar. Für was wir diesem Verband Beiträge zahlen, ist mir ein Rätsel. Aber jede Gemeinde tut’s, man will ja dabei sein Zudem verkehrt sich das Anreizsystem: Da nun jede Gemeinde sowieso 100 Franken pro Einwohner für Heime bezahlt – egal, wie viele Heimplatzierungen der Gemeinderat beschliesst –, lohnen sich natürlich alle niederschwelligeren Massnahmen nicht mehr, die eine Gemeinde nach wie vor selber bezahlen muss. Einen Heimplatz hinterfragen, bedeutet künftig: Sitzungsminuten verschwenden für etwas, was die Gemeinde schlussendlich noch teurer kommt. Es sei hiermit von Orakel Hauser prophezeit: Die Heimkosten im Kanton Zürich werden steigen.

Unverständliche Haltung der FDP und CVP

Der Kanton plant zudem neu die Heimlandschaft, statt dass er die Nachfrage wirken lässt. Er handelt alle Leistungsvereinbarungen mit Heimen selber aus:

Das «Heimangebot» ist nicht mehr frei (wurde an der Kantonsratssitzung vom 3. Oktober schon besprochen). Und der Kanton entscheidet auch über jede Zuweisung, statt die Gemeinden auf Antrag der KESB, wie bisher. Wir sind im HeimKommunismus gelandet.

Und das – mit voller Kraft – respektive grossem Schweigen – auch mit allen Stimmen der FDP CVP GLP, was mich persönlich schockiert, da diese Parteien gegen ihre eigenen Programme handeln, die an Markt und Selbstregulierung glauben. Überall, sagen deren Vertreterinnen in der KBIK , nur gerade hier nicht. Und dort auch nicht. Und auch da nicht …

Die Schlussabstimmung zum Kinderund Jugendheimgesetz wird zirka in vier Wochen stattfinden.

Parteienproporz hauchdünn gerettet

So, kommen wir noch zu einer erfreulichen Sache:

Nationalrat Alfred Heer kandidiert für das Fraktionspräsidium

Nationalrat Alfred Heer (SVP, Zürich) hat seine Kandidatur als Fraktionspräsident zuhanden der Bundeshausfraktion der Schweizerischen Volkspartei eingereicht.

SVP des Kantons Zürich unterstützt die Kandidatur von Nationalrat Alfred Heer. Alfred Heer bringt eine langjährige Erfahrung als Fraktionspräsident der kantonalzürcher SVP­Fraktion mit. Seine Führungsstärke, seine parteiübergreifende Vernetzung sowie seine profunden Dossierkenntnisse sind beste Voraussetzungen für das Amt des Fraktionspräsidenten. Die SVP des Kantons Zürich ist überzeugt, dass Nationalrat Alfred Heer die Nachfolge des zurücktretenden Fraktionspräsidenten Adrian Amstutz lückenlos sicherstellt.

Weil die Abstimmung eben geheim war, haben einige FDP­ CVP­ und BDP­Kantonsrätinnen und Kantonsräte den EDUKandidaten David Oehninger (SVP), Birmensdorf, für das Obergericht gewählt, dem es so mit einer Stimme über dem absoluten Mehr gerade gereicht hat. Die Stimmen der EDU, SVP und GLP alleine wären zu wenige gewesen. Vielen Dank allen jenen, die bei den unpolitischen Richterämtern das Kandidatenprüf- und Vorschlagsrecht gemäss Proporz zwischen den Parteien achteten. Das haben übrigens einige auf der Gegenseite auch nicht begriffen: Es geht dabei doch nicht darum, die Gerichte schlussendlich nach dem Parteienproporz zusammenzusetzen, sondern darum, dass sich die Parteien gegenseitig eine saubere Evaluation von Kandidaten zutrauen, Bewerbungen auf Herz und Nieren überprüfen und auf Wahlkämpfe verzichten für Ämter, deren Inhaber sowieso eine erhabene Neutralität ausstrahlen müssen, so wie das Richter tun. Rhetorisch hat sich in dieser Sache Fraktionspräsident Jürg Trachsel ins Zeug gelegt: «Den anderen ging’s nicht um Qualität, sondern darum, einen Richter, der SVP-Mitglied ist, zu verhindern».

Am Nachmittag blieb Zeit für zwei Schlussabstimmungen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur: Die jährlichen Einlagen in den Verkehrsfonds, der im Kanton Zürich Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr finanziert, werden langfristig um 10 (von 70 Millionen) gekürzt, etwas mehr als am Anfang. Und die Gemeinden werden sich pro Kopf der Einwohner insgesamt mit 34 Prozent am Bahninfrastrukturfonds beteiligen müssen (wieder Mehrausgaben für die Gemeinden!). Die Finanzlage des Kantons macht dieses Vorgehen leider nötig: Es sind Massnahmen der Leistungsüberprüfung zur Erreichung einer mittelfristig ausgeglichenen Rechnung. Wir haben weiter ein Postulat überwiesen, damit das Arbeitsinspektorat des Kantons auch in Zürich und Winterthur wirken darf und diese Städte ihre eigenen Einrichtungen auflösen können. Wegen des gleichen Massstabs, wegen weniger Doppelspurigkeiten und weniger «linken Kontrolleuren». Für die SVP betreute Beat Huber das Geschäft. Freuen Sie sich nicht zu früh: Postulate bewirken Berichte und nur vielleicht konkrete Massnahmen …

Mehrheit für linke Initiativen Leider, aber nicht verwunderlich, hat der Kantonsrat zum Schluss noch zwei linke parlamentarische Initiativen überwiesen, wovon aber eine von der CVP stammt. Es geht um die Spitallisten. Obwohl zum Beispiel das Hirslanden eine hohe Qualität bietet, soll es künftig nicht mehr unterstützt werden dürfen: «Listenspitäler», also die, die mit Steuergeldern unterstützt werden, sollen mindestens 60 Prozent (SP, Grüne) oder mehr als 50 Prozent (CVP) allgemein versicherte Patienten haben müssen. Der Kantonsrat hat diese Anliegen mit 70 Stimmen unterstützt –das ist zwar keine Mehrheit, aber es reicht, um die Initiativen einer Kommission zuweisen zu müssen. Für die SVP kämpfte Susanne Leuenberger (SVP, Affoltern am Albis). Die Allgemeinversicherten werden einfach an andere Spitäler «verschoben» und auch bei den Privatversicherten ist ja ein Anteil der Leistung derselbe wie bei den Allgemeinversicherten: Es ist also einfach ungerecht, gegen jene, die sich besser versichern oder jene Spitäler, die den Privatversicherten etwas bieten. Eine Wettbewerbsverzerrung.

Dieser Ratsbericht sei ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit

KOMMENTAR ZUR RATSSITZUNG

Oberrichterwahlen: Trauerspiel knapp verhindert

Jürg Trachsel Kantonsrat SVP Richterswil

Am vergangenen Montag wurde es anlässlich der Wahl eines Oberrichters der EDU wieder einmal richtig knapp. 85 Stimmen betrug das absolute Mehr, mit 86 Stimmen wurde lic.iur. David Oehninger gewählt. Herzliche Gratulation. Doch wie kam es zu diesem knappen Resultat, wenn doch seit weit mehr als 20 Jahren die Vorschläge der vorschlagsberechtigten Fraktion immer berücksichtigt wurden: FDP, SP, CVP, GP, BDP und AL passte es nicht, dass ein von der EDU portierter Kandidat Mitglied der SVP ist. Klar, «Murren» gab es immer schon. Auch uns SVPlern passte manch einer oder manch eine der SP nicht und so wird es wohl auch auf der Gegenseite gewesen sein.

Viel «Meis» gab es damals im Vorfeld der Wahl von Christoph Spiess von den Schweizer Demokraten – eine Klein- bis Kleinstpartei – aber er hat die Hürde des Kantonsrates genommen, weil man in jenem Punkt eben noch die Vorschläge der vorschlagsberechtigten Partei, egal ob sie einem passten oder nicht, akzeptiert hat.

Am letzten Montag nun aber versuchten alle Parteien mit Ausnahme der SVP, EDU und GLP dieses System zu kippen; nur weil ein SVPler im Dienste der EDU zur Wahl stand.

Die vermeintliche Ratsmehrheit vergass dabei, dass in der Vergangenheit Juristen

mit unterschiedlichstem Background oder Rucksack an das Obergericht gewählt wurden, Hauptsache sie waren juristisch top. Viele waren vorher Ersatzoberrichter, andere einzig Bezirksrichter und etliche weder das eine noch das andere: Ich erinnere an Dr. Fritz Hürlimann (hervorragender Präsident der 1. ZK ), Dr. Otto Fehr (Star der II. Strafkammer), Dr. Robert Frick (Obergerichtspräsident) oder von der SP der nachmalige Bundesrichter Dr. Robert Levi oder von uns SVP der damalige Bezirksanwalt Peter Marti aus Winterthur. Sie alle waren keinen Tag vor ihrer Wahl Bezirksrichter und die SVP stellt hier und heute fest: Sie haben ihren Job gut gemacht.

Und nun wollten gewisse Parteien dieses bewährte System beenden, beenden infolge Neid oder Missgunst, Machtspiel und anderem mehr. Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb der Kandidat der EDU, welcher allein von der EDU ausgesucht worden ist und auch allein –im Falle seiner Wahl – der EDU Abgaben entrichten wird. Schauen wir doch die Dossiers des EDU-Kandidaten sowie des EVP-Gegenkandidaten Andreas Huizinga an: Sicher sind beide Kandidaten gut und geeignet für das Obergericht, aber –und das ist das Entscheidende – bei dieser Vakanz ist die EDU am Zug und sie schlägt Bezirksrichter David Oehninger vor. Ihre Stelle wurde im Frühjahr ausgeschrieben und ihre Stelle gilt es heute zu besetzen. Die SVP gab deshalb David Oehniger ihre Stimme, genau so wie sie zu einem späteren Zeitpunkt Andreas Huizinga wählen würde, aber eben erst dann, wenn die EVP am Zug wäre.

SVP Adventsabend

Samstag 25. November 2017, Vogtei, 8704 Herrliberg

Ehrengast:

Thomas Matter Nationalrat, Meilen

Programm: 18.30 Apéro ca.19.15 Begrüssung Christian Hurter, Präsident SVP Bezirk Meilen und Kantonsrat Anschliessend Kurzreferat Nationalrat Thomas Matter zum Thema „Massvolle Einwanderung“ 19.30 Gemütliches Abendessen, Salatbuffet, Fondue Chinoise, Dessertbuffet

Mit herzlichen Grüssen SVP Bezirk Meilen

Christian Hurter

Preis: Fr. 70.- pro Person (zahlbar vor Ort) Fr. 40.- Mitglieder der JSVP Inkasso vor Ort

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme - geniessen Sie mit uns einen wunderbaren Abend im Trottensaal der Vogtei Herrliberg bei spannenden politischen Diskussionen. Den Sponsoren, welche diesen Anlass unterstützen, danken wir herzlichst.

Domenik Ledergerber Präsident Organisation

Anmeldung Gerne melde ich mich an für den SVP Adventsabend vom Samstag 25. November 2017

Anzahl Personen Name, Vorname

Wohnort

Gäste

Anmeldung bis 20.11.2017 an: Domenik Ledergerber, Schlattstrasse 67, 8704 Herrliberg

Tel: 079 295 90 22, Fax: 044 915 08 65 e-mail: domenik@schlattgut.ch

Bezahlung am Abend vor Ort

START IN DEN WAHLKAMPF 2018

Starker Auftritt der SVP Uster an der traditionellen Uster Messe

Alle zwei Jahre stellt das Ustermer Gewerbe für vier Tage an der Uster Messe aus. Die SVP Uster nutzte die Plattform, um den Wahlkampf für die Gemeindewahlen vom Frühjahr 2018 einzuläuten.

Am eigenen, stets sehr gut besuchten Stand und in einer herzlichen Atmosphäre hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, persönlich mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Gemeindewahlen 2018 zu sprechen und ihre Anliegen zu platzieren. Zudem stellte die SVP Uster ihre inhaltlichen Zielsetzungen für die kommende Legislatur 2018–2022 vor. Dass wir DIE Volkspartei sind, konnten wir an dieser Messe wieder eindrücklich demonstrieren. Umrandet wurde dieser starke Auftritt von den Besuchen unserer Nationalräte Thomas Matter, Bruno Walliser und Mauro Tuena sowie a

Kantonsrat Rochus Burtscher, welche die Wichtigkeit der SVP Uster in der drittgrössten Stadt im Kanton Zürich unterstrichen haben.

Gelungener Wahlkampfstart Es war ein durch und durch gelungener Start in den Wahlkampf 2018, der uns den nötigen Mut, aber auch Energie geben wird, die angestrebten Ziele für die Gemeinderatswahlen zu erreichen. Danke an alle, die zu diesem hervorragenden Anlass ihren Beitrag geleistet haben. Es bleibt für die Gemeinderatswahlen 2018 noch viel zu tun, packen wir es an!

Sekundarschulpflege mit Kantonsrätin

Unterstützungskomitee

Josef Lisibach wieder in den Stadtrat Fuchshalde 34, 8408 Winterthur E-Mail: willkommen@joseflisibach.ch joseflisibach.ch

Einladung zum Wahlauftakt von Stadtrat Josef Lisibach

Samstag, 4. November 2017, 11.00 Uhr auf dem Areal der BWT Bau AG, Wülflingerstrasse 285, 8408 Winterthur Parkplätze vorhanden: Sie werden eingewiesen

Mit Grussworten von Jürg Stahl , Nationalratspräsident SVP Ernst Stocker , Regierungsrat SVP und Philipp Jöhr , Unternehmer und Präsident des Baumeisterverbandes Winterthur

Josef Lisibach würde sich sehr freuen, Sie persönlich am Wahlauftakt begrüssen zu dürfen.

GEMEINDEWAHLEN 2018

Erfolgsfaktor Milizsystem

Im Frühling 2018 sind Wahlen. Für Gemeinde-, Schul- und Sozialbehörden, für Rechnungsprüfungskommissionen und für Parlamente werden Interessierte gesucht oder Amtierende stellen sich zur Wiederwahl.

In der Schweiz wird ein solches Amt im Milizsystem ausgeübt. Die Kandidierenden stellen sich in ihrer Freizeit ihrem Dorf oder ihrer Stadt zur Verfügung. Sie sind bereit, den Dienst an der Allgemeinheit zu leisten und ihre persönlichen und beruflichen Erfahrungen in ein Amt einzubringen.

Ebenfalls sind sie bereit, einen Wahlkampf zu bestreiten und diesen entweder zu gewinnen oder zu verlieren. Je nach Person, Thema oder Grösse der Gemeinde werden die Medien die Wahlkämpfe begleiten.

Seit vielen Jahren erlebe ich dieses Milizsystem in der Praxis und hoffe, dass es noch lange so bleibt. Wenn ein Baufachmann seine Erfahrungen für ein Bauwerk einbringen kann, ist dies von grosser Wichtigkeit. Ein Unternehmer lebt für und mit seinem Personal und weiss am besten, was praxistauglich ist und was nicht.

Theres Weber-Gachnang, Kantonsrätin, Uetikon am See

SVP des Kantons Zürich

Lagerstrasse 14

8600 Dübendorf

Tel. 044 217 77 66

Fax 044 217 77 65

„Erfolgreiche

Theres Weber-Gachnang, Kantonsrätin, Uetikon am See

Als Pflegefachfrau konnte ich viel einbringen, wenn es um Spitalvorlagen, Patientenrechte oder Medikamentenabgabe ging, und Finanzfachleute sind wichtig, damit die Budgets nicht aus dem Ruder laufen. So hat jede Berufsgruppe ihre Vorteile und die Mischung von allen ist das Erfolgsrezept für ein gutes Gesetz oder ein gutes Projekt. Mit der Berufs­ und Lebenserfahrung der einzelnen Mitglieder ergeben sich viele Synergien bei der politischen Arbeit. Wir alle dürfen davon profitieren. Freude und Motivation sind Grundvoraussetzungen für ein Amt. Ich schätze auch die Zugehörigkeit zu einer Partei. Sie zeigt mir, welche Grundhaltung die Kandidierenden vertreten und ich weiss, dass sie nicht nur für Einzelinteressen kämpfen. Sie bekennen sich zu unserem System der Parteien und bringen ihre Argumente breiter abgestützt in ein Gremium ein. Die Zeit für ein Behördenamt sollte nicht unter­, aber auch nicht überschätzt werden. Oft ist es eine Sache der Organisation und der Planung. Die Frage ist vielmehr: Bin ich bereit, neben Arbeit, Familie und Hobby auch etwas für die Allgemeinheit und für meine Gemeinde zu tun? Ich danke Ihnen herzlich, wenn Sie diese Frage mit «Ja» beantworten und wünsche Ihnen jetzt schon viel Erfolg!

Gemeindewahlen“ - Schulungskurse für Kandidaten

Wer bei den Gemeindewahlen 2018 gewählt werden möchte, muss sich den Wählerinnen und Wählern gut p räsentieren können. Dabei ist der «erste Eindruck» entscheidend. Doch der «erste Eindruck» hat nur eine Chance! Wie nutze ich diese mit den richtigen Themen, den überzeugenden Argumenten, dem gewinnenden Auftritt und den besten Wahlkampf auf der Strasse?

Die SVP des Kantons Zürich bietet Ihnen dazu folgende Kurse an

Kilchberg, Oberer Mönchhof

Alte Landstrasse 98, Kilchberg

Dietikon, Ochsen, Oberdorfstrasse 36, Dietikon

Bülach, Goldener Kopf, Marktgasse 9, Bülach

Illnau Effretikon , Rössli, Kempttalstrasse 52, Illnau

Hinwil, Hirschen, Zürichstrasse 2, 8340 Hinwil

Samstags 4.11.17 09:30 – 11:30

Dienstag 14.11.17 19:30 – 21:30

Samstag 18.11.17 09:30 – 11:30

Mittwoch 22.11.17 19:30 – 21:30

Samstag 02.12.17 09:30 – 11:30

Unsere Wahlkampf-Themen – Sicheres Auftreten – Strassenwahlkampf – Leserbriefe

Programm: Begrüssung / Um was geht es bei den Wahlen 18? - Wahlkampf in der Praxis - Sicheres und überzeugendes Auftreten - Auf der Strasse gewinnt man Wahlen - Politische Strategie / Medienarbeit im Wahlkampf - Social Media – Nutzen und Gefahren

Referenten: Konrad Langhart, Stefan Schmid, Alexander Segert

„Erfolgreiche Gemeindewahlen“ - Schulungskurse für Kandidaten

Ich melde mich /uns für den folgenden Kurs an:

Kursort/Datum_______________________________________ Anzahl Personen_________________

Vorname:

Name:

Strasse: PLZ, Ort: Telefon: E-Mail:

Bitte retournieren an das SVP -Sekretariat, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf per Fax 044 217 77 65 oder per E-Mail: sekretariat@svp-zuerich.ch

Viel Betrieb am Stand der SVP Uster.
Doris Wolfensberger, Kandidatin
Anita Borer, Stadtratskandidatin

VERBESSERUNG DES DREISÄULENMODELLS

SVP des Kantons Zürich legt Lösung vor

An der Eidgenössischen Delegiertenversammlung vom 28. Oktober hat die Arbeitsgruppe Altersvorsorge der SVP des Kantons Zürich die Schweizer Parteileitung, die eidgenössischen SVP­Parlamentarier und die SVP­Mitglieder der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK ) ermuntert, unseren Sieg vom 24. September auszunutzen und harte Verhandlungen bei der Verbesserung des Dreisäulenmodells zu führen. Vor sechs Wochen, am 24. September 2017, haben wir eine

wichtige Volksabstimmung gewonnen. Volk und Stände haben die AHV­Zusatzfinanzierung und die Vorlage Altersvorsorge 2020 abgelehnt.

Dank viel Arbeit an der Basis ist uns dies trotz massiver Staatspropaganda gelungen.

Die Berset­Monsterreform mit Endziel der sozialistischen Volkspension ist gescheitert. Trotz Totalniederlage bei seinem Lebenswerk ist Bundesrat Berset noch nicht zurückgetreten. Noch ist kein Departementswechsel erfolgt

VORTRAG ZU SOGENANNT SCHWIERIGEN KINDERN UND JUGENDLICHEN

Konsequent Grenzen setzen

und noch immer hält die Linke das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Die Arbeitsgruppe Altersvorsorge der SVP des Kantons Zürich hat über vier Jahre konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet und sie letzte Woche Parteipräsident SVP Schweiz Albert Rösti vorgelegt. Diese fliessen nun in die Parteileitung der SVP Schweiz ein.

Markus Binder, Arbeitsgruppe Altersvorsorge SVP Kanton Zürich

Auf Einladung von FDP und SVP Dietikon fanden am 27. Oktober zahlreiche Interessierte den Weg ins HotelRestaurant Sommerau Ticino, wo die bekannte Fachfrau Sefika Garibovic in Sachen Kindererziehung, darüber referierte, was in unserem Schul- und Sozialsystem im Umgang mit Kindern gut läuft und was nicht.

Sefika Garibovic wehrt sich gegen den stetigen Ausbau einer Abklärungs­ und Therapieindustrie, die sich auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, vor allem aber auf Kosten unserer Kinder bereichert.

Häufig überforderte Eltern

Sie ermunterte Eltern und Behörden gegen diese Maschinerie und die ungesunde Entwicklung anzukämpfen, die letztlich dafür verantwortlich sei, dass aus Kindern später Erwachsene ohne jegliches Selbstwertgefühl werden, die in der Berufswelt nicht Fuss fassen können und deshalb am Tropf der Sozialhilfe hängen. In der Diskussionsrunde wurde klar, dass die Probleme von sogenannt schwierigen Kindern und

Jugendlichen in der Regel nicht bei diesen selber, sondern den überforderten Erwachsenen, insbesondere den Eltern liegen. Sefika Garibovic appelliert an die Eltern, den Kindern klare Grenzen

zu setzen, ihnen aber auch die nötige Liebe zu geben. Psychologen und Therapeuten brauche es zur Kindererziehung in den seltensten Fällen.

Kuriositäten aus dem Bundeshaus

Ein Streifzug durch die eidg. Politik mit Nationalrat Gregor Rutz

Warum haben wir so viele unnötige Gesetze?

Warum hat die Schweiz die Kontrolle über die Zuwanderung verloren?

Wird die „No Billag“-Initiative angenommen?

Werden die Interessen von Gewerbe und Wirtschaft überhaupt wahrgenommen in Bundesbern?

Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie die Fragen, welche Ihnen unter den Nägeln brennen!

Mittwoch, 8. November 2017, 20.00 Uhr

Hotel Allegra, Hamelirainstr. 3, 8302 Kloten

Jedermann ist herzlich willkommen – auch alle, die nicht SVP-Mitglied sind!

SVP–Wahlkampfauftakt:

Einladung zum Tag gegen linke Bevormundung!

Samstag, 4. Nov. 2017 11.00 – 13.00 Uhr

Werdmühleplatz Zürich

Nach Verkehr und Energie wollen Linke und Grüne uns jetzt auch noch vorschreiben, was und wie wir zu essen haben (Abstimmung vom 26. Nov. über den Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Nachhaltige und faire Ernährung»).

Wehren Sie sich mit uns gegen die linke Bevormundungspolitik! Kommen Sie zum SVP-Wahlkampfauftakt für die Stadtrats- und Gemeinderatswahlen am 4. März 2018, lassen Sie mit uns 100 Freiheitsballons steigen. Diskutieren Sie mit unseren Stadtratskandidaten Susanne Brunner und Roger Bartholdi sowie zahlreichen Gemeinderatskandidaten bei Bratwurst und Getränken.

Sefika Garibovic im Element.

Fadegrad

Das Auto wird ausgebremst

Die rot-grüne Stadtregierung möchte den motorisierten Individualverkehr gänzlich aus der Stadt verbannen. Diese Strategie der Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h bei diversen Strassenabschnitten wird konsequent und mit allen möglichen Massnahmen verfolgt. Die Massnahme soll den Verkehr maximal behindern, und die an diesen Stellen bevorzugt durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen füllen die Stadtkasse. So wurden kürzlich weitere 10 Strassenabschnitte auf Tempo 30 reduziert.

Ein Tram, welches mit Tempo 30 durch die Stadt fährt, verursacht allerdings dieselben Emissionen, wie wenn es mit Tempo 50 fährt. Beim Bus verhält sich die Sachlage ähnlich. Die SVP lehnt diese ideologisch fundierte und einseitige Massnahme dezidiert ab und fordert eine Gleichbehandlung aller Lärm- und Emmissionsquellen. Eine Temporeduktion als sinnvolle Lärmschutzmassnahme ist generell durch Messungen zu belegen und die pendenten Gerichtsurteile sind abzuwarten, bevor Massnahmen umgesetzt werden.

Die realisierten «Lärmschutzmassnahmen» sind auf sämtlichen Strassenabschnitten zu hinterfragen und durch physische Messungen neutral zu belegen. Die jetzige Praxis, wonach lediglich der motorisierte Individualverkehr aufgrund von theoretischen Berechnungen gemessen wird, muss angepasst werden. Wenn eine Messung bei Tempo 30 keine deutliche Verbesserung hervorbringt, ist die Temporeduktion rückgängig zu machen.

Durch Verkehrsbehinderungen wird auch das städtische und regionale Gewerbe massiv beeinträchtigt. Durch häufige Stauzeiten und weniger verfügbare, überteuerte Parkplätze überlegen sich die Konsumenten zweimal, ob sie in der Stadt oder lieber ausserhalb einkaufen wollen. Und sicherlich jeder kennt es; kaum ist die Parkzeit um einige Minuten überschritten, prangt schon eine Busse an der Scheibe. Eine Schikane für die BewohnerInnen, die Arbeitstätigen und die Gewerbetreibenden, welche so vertrieben werden.

Gebüsst wird unter dem Deckmäntelchen von Verkehrssicherheit, Präventionsmassnahmen und Lärmschutzmassnahmen. Der Stadtrat findet immer eine Begründung. Es ist unverständlich, dass laufend weitere Massnahmen mit Tempo 30 vollzogen werden, obschon zahlreiche Einsprachen und Gerichtsentscheide hängig sind. Wir fordern den Gesamtstadtrat auf, sich von seinem eingeschlagenen Kurs der ideologischen Verkehrspolitik abzuwenden und pragmatische Lösungen unter Einbindung aller Verkehrsträger zu realisieren. Die SVP kämpft seit jeher und weiterhin für pragmatische Verkehrslösungen: Es braucht ein Nebeneinander aller Verkehrsträger, genügend Parkplätze und flüssige Hauptachsen.

Destruktive Verkehrspolitik

An Allerheiligen standen wieder einmal zahlreiche Verkehrsvorstösse auf der Tagliste. Es begann mit dem dringlichen Postulat von zwei Grünen mit dem Ziel, ein «Bedarfsgerechtes Angebot an Gratisveloabstellplätzen am Hauptbahnhof Zürich» zu erhalten.

Die Begründung war, dass nicht alle Velofahrer bereit seien, für Parkplätze zu bezahlen. Der Ablehnungsantrag der FDP liess sich zusammenfassen mit «Wie vernichten wir Investitionen, die die Stadt Zürich erbracht hat» und hat das Postulat damit recht treffend zusammengefasst. Derek Richter erteilte dem Anliegen im Namen der SVP­Fraktion die klare und unmissverständliche Absage. Bernhard im Oberdorf geisselte die Postulanten als hemmungslose Lobbyisten und notorische Ideologen. Natürlich konnte sich die vereinigte Linke durchsetzen.

Tempo 20 oder lieber Tempo 30?

Weiter ging es mit einem Postulat eines anderen Grünen. Die «Einrichtung einer Begegnungszone auf der Stauffacherstrasse vom Stauffacherplatz bis Helvetiaplatz». Originaltext: «In weiser Voraussicht hat der Gemeinderat die

Stauffacherstrasse in der letzten Richtplanrevision bereits abklassiert, sodass die Stadt Zürich diese Begegnungszone in Eigenregie einrichten kann.» Eine übergeordnete Hauptverkehrsachse wurde also abklassiert, damit sie jetzt vollends unbrauchbar gemacht werden kann. Sogar der linke Stadtrat lehnte dieses Postulat ab, weil damit auch der Trambetrieb sabotiert würde. Derek Richter erklärte dem Rat, dass das geforderte «upgrade» für alle anderen nur ein «downgrade» zur Folge hat, und wies den Postulanten eindringlich auf die Widersinnigkeit seines Vorhabens hin. Mit ihm auch die Vertreter der FDP und der CVP. Interessante Aspekte zum Euphemismus «Begegnungszone» sprach auch Bernhard im Oberdorf an. Dann schlug ein Vertreter der Alternativen Liste als «Kompromiss» eine Textänderung vor, dass anstelle einer «Begegnungszone» eine Tempo30 ­Zone realisiert werden solle. Diese ganzen kruden Ideen gingen sogar den sonst im linken Block fest eingebundenen Grün­Pseudo­Liberalen zu weit. Leider war die rechte Ratsseite alles andere als vollständig präsent und so kommt auch dieser Unsinn seiner Realisierung ein Stück näher.

PARLAMENTARISCHE INITIATIVE «VERKEHRSFLUSS AUF HAUPTVERKEHRSACHSEN NICHT VERUNMÖGLICHEN»

Innerorts soll generell Tempo 50 bleiben!

Der ACS Zürich unterstützt die Einführung von Tempo-30-Zonen in Wohnquartieren. Gegen die Einführung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen, welche mit dem Lärmschutz begründet werden, setzt er sich jedoch gemeinsam mit dem TCS rechtlich zur Wehr. acs. Umso mehr freut sich der ACS über die Zustimmung der Verkehrskommission des Nationalrates zur parlamentarische Initiative «Verkehrsfluss auf Hauptverkehrsachsen nicht verunmöglichen», welche fordert, dass auf Hauptverkehrsachsen innerorts generell Tempo 50 bleibt. Ausnahmen sollen nur aus Sicherheitsgründen – nicht aber aus Lärmschutzgründen – zulässig sein. Bei dem Erlass einer allgemeinen Innerortsgeschwindigkeit von Tempo 50 nahm der Bundesrat bereits eine Interessenabwägung zwischen den Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung und dem Lärmschutz vor. Im Jahr 2001 unterstützten die Stimmenden diese Politik, indem sie die schweizweite Einführung von innerorts Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen mit 80 Prozent wuchtig ablehnten.

Kanalisieren statt umverteilen Ausnahmen zu Tempo 50 sind gemäss Signalisationsverordnung zwar zulässig. Aber mit der geplanten Einführung von Tempo 30 auf zahlreichen Hauptverkehrsachsen würde die Ausnahme zur Regel. Dies gilt es zu verhindern! Hauptverkehrsachsen dienen dazu, den Verkehr zu kanalisieren und effizient abzuwickeln. Wird die Geschwindigkeit dort reduziert, nutzen die Automobilisten wieder den kürzesten Weg durch die Quartierstrassen, womit unnötiger Ausweichverkehr in Wohnquartieren entsteht. Die Umverteilung des Verkehrs auf Quartierstrassen bringt gesamtheitlich eine unnötige Zusatzbelastung.

Reduzierte Leistungsfähigkeit für ÖV und MIV

Ende September 2017 hat sich die Bevölkerung des Kantons Zürich mit 61,3 Prozent sehr klar für ein leistungsfähiges Strassennetz im Kanton Zürich ausgesprochen. Dass die Stadt Zürich direkt nach der Abstimmung über

Verkehrsschikanen im Wochentakt

Zwei ähnlich gelagerte Postulate konnten aus Zeitgründen an diesem Tag nicht behandelt werden. Was haben all diese Postulate gemeinsam? Eines für sich alleine hat keinen wirklich relevanten Einfluss auf die Lebensqualität und Arbeitsmöglichkeiten der Menschen und des Gewerbes. Aber solche Ratsgeschäfte behandeln wir fast jede Woche. Und scheibchenweise verschlechtern wir die Bedingungen derjenigen, die in dieser Stadt nicht nur leben, sondern auch arbeiten, Wertschöpfung schaffen und dazu auf ein Fahrzeug angewiesen sind. Von denen, die von auswärts kommen, um hier zu arbeiten und zu konsumieren, gar nicht erst zu reden. Beinahe wöchentlich werden Parkplätze und Spuren abgebaut, Fahrverbote und Einbahnstrassen signalisiert, Sicherheitslinien markiert, Ampelsteuerungen «optimiert» und so weiter.

Kein linkes Gehör für Verkehrssicherheit

Eine Motion der FDP zielte in eine ganz andere Richtung. Sie forderte die Aufhebung der Kapphaltestelle Rebberg­

SO STIMMEN SIE RICHTIG!

steig der Buslinie 46 stadtauswärts. An dieser Stelle war ursprünglich eine Bushaltebucht und der Verkehr konnte den haltenden Bus an der Haltestelle passieren. Zwecks Schikane des MIV wurde eine Kapphaltestelle errichtet und damit wurde ein Problem geschaffen, das es vorher nicht gegeben hat: Die wartenden Autos versuchen, den stehenden Bus zu überholen, dies an einer nicht wirklich übersichtlichen Stelle. Der Verkehr wird ohne Not behindert, dafür hat es am Ende der Nordstrasse eine nutzlos überbreite Bushaltestelle. Die überholenden Autos gefährden vor allem die bergseitigen Anwohner. Auch die Passanten, die den Fussgängerstreifen überqueren, werden wegen der Unübersichtlichkeit der Situation regelmässig gefährdet. Verschiedene Anwohner haben den Verfasser darauf angesprochen. Es ist ihnen ein echtes Bedürfnis, dass da wegen der Verkehrssicherheit etwas geht. Aber auch für den MIV ist die aktuelle Situation gefährlich. Der Verfasser appellierte eindringlich an die Vernunft und an das Einsehen der linken Ratsseite, vergeblich. Der einzige konstruktive verkehrspolitische Vorstoss des Abends wurde versenkt.

Volksabstimmung vom 26. November 2017

Vorlagen Stadt Zürich

1. Ausrichtung der Schulbehördenorganisation auf die schulische Integration und weitere Massnahmen zur Verbesserung der Führung im Schulwesen der Stadt Zürich, Änderung der Gemeindeordnung Nein

2. Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für den Bau von Anlagen des Geschäftsfelds Energielösungen Nein

diese Vorlage die Ausschilderung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen rasch fortgesetzt hat, obwohl noch ein Rechtsstreit auf Bundesebene hängig ist, befremdet den ACS Ausserhalb der Rushhour reduziert Tempo 30 die Leistungsfähigkeit der Strassen – für den motorisierten Individualverkehr (MIV ) und für den ÖV Autos verbleiben länger in der Stadt, da sie für den gleichen Weg länger brauchen, ohne dass daraus ein konkreter Nutzen resultiert. Auch der ÖV braucht für die gleiche Strecke länger als bisher.

Tempo 30 – ideologisch motiviert Um Anwohner und Büroangestellte in den Kreisen 7 und 9 vor Lärm zu schützen, hat die Stadt Zürich Subventionen für Schallschutzfenster für Wohnungen und Büros an den entsprechenden Strassen vorgesehen. Der Verkehrs­Club der Schweiz (VCS) hat dagegen Einsprache beim Tiefbau­ und Entsorgungsdepartement eingereicht und fordert anstelle der Schallschutzvorrichtungen Tempo 30 auf diversen Strassenabschnitten in den Kreisen 7 und 9.

«Es handelt sich hierbei um einen weiteren Versuch, Tempo 30 flächendeckend einzuführen und den MIV weiter zu behindern», sagt Ruth Enzler, Präsidentin ACS ­Sektion Zürich. «Denn die Wirkung von Tempo 30 auf die Lärmemissionen» sind bisher nicht bestätigt. Selbst eine aktuelle Studie des ASTRA zeigt auf, dass diverse Faktoren Einfluss haben auf eine eventuelle Lärmreduktion. So ist beispielsweise eine Tempo­Reduktion bei einem LKWAnteil von über 15 Prozent praktisch unwirksam.

Gemäss ASTRA sind bisherige Studien nicht genügend fundiert, da ihnen alte Berechnungsmodelle zugrunde liegen. Bevor die Wirkung überhaupt definitiv geklärt ist, sollen also Massnahmen eingeführt werden? Wir sagen NEIN!

3. Alterszentrum Mathysweg, Quartier Albisrieden, Ersatzneubau, Objektkredit von 63,25 Millionen Franken Ja

4. Schulanlage Hofacker, Quartier Hirslanden, Ersatzneubau eines Sekundarschulhauses mit Dreifachsporthalle sowie Ausbauten in den Hauptgebäuden, Objektkredit von 33,8 Millionen

Nein

5. Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Volksinitiative «Nachhaltige und faire Ernährung», Änderung der Gemeindeordnung Nein

Wir laden Sie freundlich ein zu unserem politischen Diskussions-Forum. Der Anlass ist öffentlich. Alle sind herzlich willkommen!

Freitag, 10. November 2017, ab 18.00 Uhr mit

Roger Köppel Nationalrat SVP ZH

Thema: Enthemmte Politiker – entmachtetes Volk

Ort: Im Hotel / Restaurant Landhus Katzenbachstrasse 10, 8052 Zürich (Endstation Seebach)

Programm: ab 18.00 Uhr Eintreffen 18.15 Uhr Referat 18.45 Uhr Fragen und Diskussion 19.15 Uhr geselliges Beisammensein

Informationen über weitere Anlässe der SVP Zürich 11 finden Sie unter: www.svp-zuerich11.ch SVP Zürich 11, Postfach 6506, 8050 Zürich

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BUNDESRAT IGNAZIO CASSIS IST GASTREFERENT

Die SVP des Kantons Zürich auf Facebook www.facebook.com/ svpzuerich

30. Albisgüetli-Tagung der SVP des Kantons Zürich

Am 19. Januar 2018 findet die 30. Albisgüetli-Tagung im Schützenhaus Albisgüetli in Zürich statt. Die SVP des Kantons Zürich freut sich ganz besonders, zu dieser Jubiläumstagung Bundesrat Ignazio Cassis als Gastreferent begrüssen zu können.

Bundesrat Ignazio Cassis führt die Tradition weiter, dass ein Vertreter des Bundesrates die politische Sicht der Regierung im Albisgüetli vertritt.

Weiter halten Kantonsrat Konrad Langhart, Präsident der SVP des Kantons Zürich, die Begrüssungs­ und alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher, Mitglied der Parteileitung der SVP Schweiz, die Hauptansprache.

Grösster politischer Anlass

Freitag, 24. November 2017, 19.00 Uhr Chässtube Rehalp, Forchstrasse 359, 8008 Zürich (Tram Nr. 11 oder Forchbahn: ab Bahnhof Stadelhofen bis Haltestelle Balgrist) Anmeldung bis zum 19. November 2017 über

Der traditionelle Parteitag der SVP des Kantons Zürich ist der grösste und bedeutendste politische Anlass der Schweiz. So wird – neben der Pflege der Geselligkeit – auch die kommende Albisgüetli­Tagung von grundsätzlichen Gedanken zum politischen Geschehen in unserem Land begleitet sein.

Rund 1200 SVP­Mitglieder und Gäste nehmen an diesem Parteitag der Zürcher Kantonalpartei teil.

SVP-KANTONSRATSFRAKTION

Kantonsrat/Fraktion

Montag, 6. November 2017 13 00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.

Junge SVP Kanton Zürich

Jeden letzten Freitag im Monat, 20 00 Uhr, Parteihöck im Raum Zürich, Standort und Details werden auf unserer Homepage: www.jsvp ­zh.ch aufgeschaltet.

Stadt Zürich/Kreis 3

SVP-STAMM

Bezirk Affoltern/Aeugst

Jeden 1. Donnerstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Eichhörnli, Aeugst.

Bezirk Bülach/Embrach

Jeweils am letzten Sonntag im Monat, ab 10 30 bis 12 00 Uhr, Restaurant Rose, Oberembrach.

Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 20 00 Uhr, Restaurant Bienengarten, Dielsdorf.

Bezirk Horgen/Oberrieden

Jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Bar Galerie zur Zinne, Oberrieden.

Bezirk Meilen/Küsnacht

Jeden Sonntag, von 10 bis 12 Uhr, Restaurant Schützenstube, Küsnacht.

Bezirk Meilen/Meilen

Jeden zweiten Samstag (gerade Kalenderwochen), ab 10 30 Uhr, Restaurant Frieden, Rauchgässli 34, Meilen.

Bezirk Pfäffikon/Pfäffikon

Jeden ersten Samstag im Monat, von 11 bis 12 Uhr, im Restaurant Hecht, Usterstrasse 8 Pfäffikon.

Bezirk Uster/Uster

Immer am letzten Donnerstag im Monat, 17 30 Uhr, Restaurant Feldegg, Kreuzstrasse 15, Uster.

Termine 2017

Jeden ersten Montag im Monat, ab 18 00 Uhr, Restaurant Bahnhof Wiedikon, Seebahnstrasse 33, Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 4 und 5

Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19 00 Uhr, Restaurant Kornhaus, Langstrasse 243 (Limmatplatz), Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 6

Jeden ersten Montag im Monat, 19 00 Uhr, Restaurant Neubühl, Winterthurerstrasse 175, Zürich.

Stadt Zürich/Kreis 12

Jeden ersten Dienstag im Monat, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern

Freitag, 10. November 2017 19 00 Uhr, Gemeindescheune, Kappel am Albis, Parteifest.

Bezirk Affoltern/Wettswil am Albis

Montag, 6. November 2017 20 00 Uhr, Schulhaus Mettlen, Wettswil am Albis, Referat von Nationalrat Mauro Tuena zum Thema «Aktuelles aus dem Bundeshaus» und Nationalrat Hans Egloff zum Thema «Eigenmietwert, wie geht es weiter».

Bezirk Andelfingen

Dienstag, 21. November 2017, 18 00 Uhr, Pub A 4 Träff, Schaffhauserstrasse 320, Ad ­

likon, auf ein Feierabend ­ Bier mit SVP­ Nationalrat Andreas Glarner. Diskutieren Sie mit dem alt­ Gemeindeammann von Oberwil­ Lieli ( AG) über steigende Sozialkosten in den Gemeinden und was dagegen gemacht werden kann.

Bezirk Bülach

Freitag, 3. November 2017, ab 18 30 Uhr, Kameha Grand Hotel in Glattpark (Opfikon), Herbstfest 2017, 110 Jahre SVP Bezirk Bülach, mit Regierungsrat Ernst Stocker und Hackbrett­ Künstler Nicolas Senn. Apéro, Dinner. Kosten: CHF 65 pro Person. Anmeldung bis 20. Oktober bei einem SVP­Sektionspräsidenten aus dem Bezirk Bülach oder an matthias.hauser@svp­huentwangen.ch. Flyer auf www.svp ­ bezirkbuelach.ch

Bezirk Bülach/ Hüntwangen

Samstag, 11. November 2017, Treffpunkt 13 15 Uhr, bei der Rösslitanne, mit Privatautos (Mitfahrmöglichkeiten), Parteiausflug Zuckermühle Frauenfeld. 14 bis 16 Uhr Führung, anschliessend Kaffeehalt, bei genügend Interessenten gemeinsames Nachtessen nach Rückkehr in Hüntwangen. Anmeldung bis am 8 . November bei einem Vorstandsmitglied (www.svp ­huentwangen. ch) oder 076 372 87 51 (M. Hauser).

Bezirk Bülach/ Kloten

Mittwoch, 8. November 2017, 20 00 Uhr, Hotel Allegra, Hamelirainstrasse 3, Kloten, Kuriositäten aus dem Bundeshaus, ein Streifzug durch die eidg. Politik mit Nationalrat Gregor Rutz.

Bezirk Dielsdorf/Boppelsen

Samstag, 11. November 2017, ab 18 00 Uhr, im Mehrzweckraum «Haus Wohnen im Alter», Alte Buchserstrasse 14, Boppelsen, traditioneller Raclette ­Abend.

Mittwoch 15. November Büro der Parteileitung

Sonntag 26. November Eidg. und kantonale Volksabstimmung 27. November bis 15. Dezember Wintersession

Montag 18. Dezember Fraktionsessen Kantonsrat

Dienstag 19. Dezember Büro der Parteileitung

Termine 2018

Dienstag 9. Januar

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Dienstag 9. Januar Parteileitung / Kantonalvorstand

Samstag 13. Januar Politische Veranstaltung, Startschuss Wahljahr

Freitag 19. Januar Albisgüetli­Tagung

Dienstag 23. Januar Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 27. Januar Eidg. Delegiertenversammlung

Mittwoch 7. Februar Büro der Parteileitung 12. bis 23. Februar Sportferien

Samstag 17. Februar Jass­Cup SVP Schweiz 26. Februar bis 16. März Frühlingssession

Sonntag 4 . März Eidg. und kantonale Volksabstimmung Gemeindewahlen Zürich & Winterthur

Mittwoch 21. März Büro der Parteileitung

Samstag 24. März

Dienstag 3. April

Dienstag 3. April

Sonntag 15. April

Eidg. Delegiertenversammlung

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung / Kantonalvorstand

Ev. 2 . Wahlgang Gemeindewahlen

Mittwoch 18. April Kant. Delegiertenversammlung

Sonntag 22 . April Gemeindewahlen Bezirke Hinwil & Meilen 23. April bis 4. Mai Frühjahrsferien

Ev. Sondersession

2. bis 4. Mai

Donnerstag 17. Mai Büro der Parteileitung

28 . Mai bis 15. Juni Sommersession

Montag Juni (Datum noch nicht bekannt) Fraktionsausflug

Sonntag 10. Juni Eidg. und kantonale Volksabstimmung

Freitag 22. Juni

Büro der Parteileitung

Samstag 23. Juni Eidg. Delegiertenversammlung

16. Juli bis 17. August

Donnerstag 9. August

Dienstag 14. August

Dienstag 14. August

Sommerferien

Büro der Parteileitung

Sitzung der Bezirksparteipräsidenten

Parteileitung / Kantonalvorstand

Donnerstag 23. August Kant. Delegiertenversammlung

Samstag 25. August Eidg. Delegiertenversammlung

Fr/Sa/So September (Datum noch nicht bekannt) SVP­Schiessen

Mittwoch 5. September

Büro der Parteileitung 10. bis 28 . September Herbstsession

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701 ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes.

Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, bauernverband@ zbv.ch, Ferdi Hodel ( FH ), Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www.zbv.ch/ Zürcherbauer / inserate.aspx. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Telefon 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, bauernverband@zbv.ch.

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Bezirk Dielsdorf/Dielsdorf

Samstag, 9. Dezember 2017 und Sonntag, 10. Dezember 2017, 11 00 –20 00 Uhr, am Weihnachtsmarkt, SVP­Stand. Wurst, Kartoffelsalat, Brot und Getränke.

Bezirk Dielsdorf/Niederhasli

Samstag, 11. November 2017, ab 19 00 Uhr, im Schützenhaus Salen, Oberhasli, MartiniMahl mit Kantonsrat Konrad Langhart, Präsident SVP des Kantons Zürich. Kosten: CHF 35 (Apéro, Burebuffet, Dessert). Anmeldung für Mitglieder und Sympathisanten bis 6 November an karinderrer@ bluewin.ch

Bezirk Dietikon/Aesch

Donnerstag, 16. November 2017 20 15 Uhr, Restaurant Landhus, Museumstrasse 1, Aesch ZH, Stamm. Themen: Primarschule, Umstrukturierung Verhältnis Schulpflege/ Schulleitung und Voranschlag 2018, sowie Finanzplan der polit. Gemeinde. Leitung: Mike Burri, Präsident SVP Aesch. Es informiert Petra Mörgeli, Präsidentin Primarschule (SVP), und Diego Bonato, Kantonsund Gemeinderat (SVP).

Bezirk Horgen/Wädenswil

Freitag, 10. November 2017, ab 18 00 Uhr und Samstag, 11. November 2017, ab 18 00 Uhr, in der Chalchtaren, Chalchtarenstrasse 80, Wädenswil, Metzgete auf dem Bauernhof. Samstags musikalische Unterhaltung mit der lokalen Band MaMaHa. Reservationen: 043 477 85 50

Bezirk Meilen

Samstag, 25. November 2017, 18 30 Uhr, in der Vogtei, Herrliberg, Adventsanlass. Gastreferent: Nationalrat Thomas Matter zum Thema: Initiative «Massvolle Einwanderung». Teilnahme CHF 70 pro Person am Abend zu bezahlen. Anmeldung bis 20. November an Domenik Ledergerber, Tel. 079 295 90 22, Fax: 044 915 08 65, domenik@ schlattgut.ch

Bezirk Meilen/Zollikon

Montag, 6. November 2017, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte­Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP­ Höck.

Montag, 29. Januar 2018, ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP­Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 26. März 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte ­ Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP­ Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 28. Mai 2018, ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP­ Höck.

Montag, 9. Juli 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte­Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP­ Höck.

Montag, 3. September 2018, ab 18 00 Uhr, Wirtschaft «Zum Truben», im Säli, 1. Stock, Zollikon, SVP­ Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Montag, 12. November 2018, ab 18 00 Uhr, Restaurant «Sunnegarte­Kafi», Sonnengartenstrasse 45, Zollikerberg, SVP­ Höck mit Nationalrat Gregor Rutz.

Bezirk Winterthur

Samstag, 18. November 2017, Apéro ab 19 00 Uhr, im Schützenhaus Pfungen, Rac­

lette ­ Essen. Referat von Stadtrat Josef Lisibach zwischen Hauptgang und Dessert. Kosten: CHF 30 (ohne Getränke) inkl. Apéro und Dessert.

Anmeldung bis 10. November an Max Rütimann, 079 634 71 47, ruetimax@bluewin.ch

Stadt Winterthur

Samstag, 4. November 2017, 11 00 Uhr, auf dem Areal der BWT Bau AG , Wülflingerstrasse 285, Winterthur, Wahlauftakt von Stadtrat Josef Lisibach, mit Grussworten von Nationalratspräsident Jürg Stahl, Regierungsrat Ernst Stocker und Philipp Jöhr, Unternehmer und Präsident des Baumeisterverbandes Winterthur. Parkplätze vorhanden: Sie werden eingewiesen.

Stadt Zürich/Kreis 4 und 5

Donnerstag, 23. November 2017 18 30 Uhr, Restaurant Schlachthof, Herdernstrasse 59, Zürich, Fondueabend mit Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung. Kurzreferat von Stadtratskandidatin Susanne Brunner.

All Inklusive! für CHF 55. Anmeldung bis 16 November unter www.svp5.ch/somm oder info@svp5.ch

Stadt Zürich/Kreis 10

Dienstag, 14. November 2017, ab 19 00 Uhr, Restaurant Grünwald, Gartenschüür, Regensdorferstrasse 237, Zürich ­ Höngg, Gemeinderats­Wahlanlass mit Apéro, Kandidatinnen und Kandidaten der SVP stellen sich vor.

Stadt Zürich/Kreis 11

Freitag, 10. November 2017, ab 18 00 Uhr, Hotel/Restaurant Landhus, Katzenbachstrasse 10, Zürich, SVP­ Polit­Apéro mit Nationalrat Roger Köppel.

Thema: Enthemmte Politiker – entmachtetes Volk.

Stadt Zürich/Kreis 12

Samstag, 11. November 2017 09 00 –12 00 Uhr, Vorplatz Migros Schwamendingen, visà­vis Schwamendingerplatz, Zürich, Standaktion zu den Abstimmungen vom 26. November 2017 mit unseren Gemeinderatskandidaten.

Freitag, 17. November 2017, 20 00 Uhr, Restaurant/Gasthof Hirschen, Zunftsaal (1. Stock), Winterthurerstrasse 519, Zürich, Generalversammlung. Gäste: SVP­Stadtratskandidaten Susanne Brunner und Roger Bartholdi.

Samstag, 18. November 2017 09 00 –12 00 Uhr, Vorplatz Migros Schwamendingen, visà­vis Schwamendingerplatz, Zürich, Standaktion zu den Abstimmungen vom 26. November 2017 mit unseren Gemeinderatskandidaten.

Dienstag, 5. Dezember 2017, ab 19 30 Uhr, Restaurant «Schwamedinge», Schwamendingerplatz 2, Zürich, «Chlaus»­Stamm.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Freitag, 24. November 2017, 19 00 Uhr, Chässtube Rehalp, Forchstrasse 359, Zürich, Fondue ­ Plausch. Treffen Sie Nationalrat Hans­ Ueli Vogt persönlich und stellen Sie ihm Ihre Fragen.

Anmeldung bis 19. November über www. hansuelivogt.ch, «Kontakt». Unkostenbeitrag: CHF 20 (zahlbar vor Ort).

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