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Zürcher Bote Nr. 41

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So wählen Sie im Kanton Zürich richtig!

1. Öffnen Sie Ihr Stimmcouvert, darin finden Sie folgendes Material:

• Block mit vorgedruckten Nationalratskandidaten-Wahlzetteln (Listen)

• Kleines Couvert

• Ständeratswahlzettel

• Stimmrechtsausweis

GEFÄHRLICHE SPEKULATIONSSTOPP-INITIATIVE DER JUNGSOZIALISTEN

2. Wählen Sie Ihre Nationalrätinnen und Nationalräte: Trennen Sie die SVP-Liste vom Wahlzettel-Block ab.

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND

PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

Kanton Zürich Wahlzettel für die Erneuerungswahl der 35 zürche- rischen Mitglieder des schweizerischen Nationalrates

Es droht die Verteuerung der Nahrung

3. SVP-Nationalratsliste ins kleine Couvert: Legen Sie die SVP-Liste Nummer 1 unverändert ins kleine Couvert.

Mit einer Volksinitiative wollen die Schweizer Jungsozialisten die Spekulationen im Nahrungsmittelbereich stoppen und so angeblich gegen Verteuerung der Nahrungsmittel und gegen den Welthunger vorgehen. Die Juso erreichen damit allerdings das genaue Gegenteil: Sollte sich ihr kommunistisches Denken durchsetzen, bekämen wir die Zustände von Nordkorea. Wer die dortigen Hungersnöte kennt, wer einmal gesehen hat, wie verzweifelte Frauen und Kinder nach der Ernte die Felder nach den letzten Körnern absuchen, der ist ein für allemal geheilt von Spekulationsstopp-Initiativen bei Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen.

4. Wählen Sie Ihren Ständerat: Schreiben Sie auf den leeren Ständeratswahlzettel den Namen des SVP-Ständeratskandidaten Hans-Ueli Vogt.

5. Ständeratsliste ins kleine Couvert: Legen Sie die Ständeratsliste zur Nationalratsliste ebenfalls ins kleine Couvert.

Kanton Zürich

6. Stimmrechtsausweis unterschreiben: Unterschreiben Sie den Stimmrechtsausweis.

Ein einziger Blick auf die Preisentwicklung der Nahrungsmittel von 2010 bis 2015, wie bei der Grafik in Kurvenform gezeigt, müsste genügen, um den absurden Vorwurf der Preistreiberei durch Nahrungsmittelspekulation zu widerlegen.

Verbunden sind die Listen von SVP (01, 14), EDU (26, 27, 31, 32) und Auto (28) Unterlistenverbindungen: 01, 14

als die staatliche Lenkung, die auch im Lebensmittelbereich Wirtschaftstotenstille, leere Regale und Hungerkatastrophen bedeuten würde. Zwar gab es 2007/08 tatsächlich kräftige Preisanstiege vieler Nahrungsmittel und entsprechende Versorgungsprobleme, vor allem in den Entwicklungsländern. Doch folgten immer wieder die marktmässigen Korrekturen.

01.015 Rickli Natalie, 1976, Partner Relation Manager, Winterthur (bisher)

01.023 Mörgeli Christoph, 1960, Prof. Dr., Historiker, Stäfa (bisher)

und Welthunger

01.031 Heer Alfred, 1961, Unternehmer, Zürich (bisher)

01.040 Fehr Hans, 1947, Geschäftsführer, Eglisau (bisher)

01.058 Stahl Jürg, 1968, eidg. dipl. Drogist/Mitglied der Direktion, Brütten (bisher)

len Anleger reduziert. Selbstverständ lich bleiben die Agrarmärkte anfällig auf saisonale Schwankungen, weil das Wetter oder Naturkatastrophen eine be deutende Rolle spielen.

01.066 Egloff Hans, 1959, lic. iur., Rechtsanwalt/Präsident HEV Schweiz, Aesch (bisher)

01.074 Rutz Gregor, 1972, lic. iur., Unternehmer, Zürich (bisher)

01.082 Schibli Ernst, 1952, eidg. dipl. Landwirt, Otelfingen (bisher)

01.090 Matter Thomas, 1966, Unternehmer, Meilen (bisher)

01.104 Vogt Hans-Ueli, 1969, Prof. Dr., Professor für Wirtschaftsrecht Universität Zürich, Zürich

01.112 Steinemann Barbara, 1976, lic. iur., Juristin, Watt-Regensdorf

Die Nachfrage bleibt auch bei Ver teuerungen gross, da die Menschen auf die Nahrungsaufnahme nicht verzich ten können. Doch je mehr sogenannte «Spekulanten» sich am Lebensmittelmarkt beteiligen, desto liquider und weniger schwankend wird er. Für die Verteuerungen von 2007/08 wirkten sich staatliche Eingriffe – etwa Exportverbote – weit schlimmer aus als der freie Handel. Man sieht also auch am Beispiel der Nahrungsmittel, dass die Abschaffung des Kapitalismus – den die Jungsozialisten mit ihrer Initiative anstreben –nur gefährliche, ja lebensgefährliche Folgen hat.

7. Alles ins grosse Couvert: Kleines Couvert und Stimmrechtsausweis zusammen ins grosse Couvert legen, so dass die Adresse der Gemeinde im Sichtfenster zu sehen ist. Wenn nötig, frankieren Sie das Couvert. Und dann ab in die Post oder einwerfen bei Ihrer Gemeinde.

Die Kurve belegt, dass die freie Marktwirtschaft die Preise der Nahrungsmittel nicht in die Höhe treibt, sondern langfristig senkt.

Esswaren mehr zur Verfügung stehen, jedenfalls nicht bezahlbare. Billiger noch als die heutigen Nahrungsmittel sind einzig die Behauptungen und Verdächtigungen der Jungsozialisten. Zur Sättigung der Menschheit braucht es – das wird nicht einmal von den Initianten bestritten – die Landwirte als Produzenten. Es braucht aber auch die Börsen und Börsenteilnehmer, welche die Liquidität garantieren. Indem auf viele landwirtschaftliche Produkte Termingeschäfte (sog. Futures) auf die künftige Wertentwicklung abgeschlossen werden, wird eine Nachfrage und damit ein Markt erzeugt, was zur bestmöglichen Stabilität der Nahrungsmittelversorgung führt.

Institutionelle Anleger gut für Stabilität

8. Abschicken: Couvert bis spätestens 15. Oktober per A-Post aufgeben oder bis 16. Oktober zur Gemeinde bringen oder am 18. Oktober an die Urne gehen.

Achtung!

Im Markt kann es selbstverständlich Verwerfungen und Korrekturen geben, was aber immer noch weit besser ist

Wahlzettel für die Erneuerungswahl der 35 zürcherischen Mitglieder des schweizerischen Nationalrates Wahl vom 18 Oktober 2015 VSchweizerische olkspartei (SVP) Verbunden sind die Listen von ######### und ######### Unterlistenverbindung: #########

Das verstärkte Engagement von institutionellen Anlegern in den Nahrungsmittelmärkten führt nachweislich nicht zu einer Verteuerung der Agrarprodukte und auch nicht zu extremen Ausschlägen.

Kanton Zürich Wahlzettelfür die Wahl von 2 Mitgliedern des Ständerates Erster Wahlgang vom 18. Oktober 2015 Zwei Mitglieder des Ständerates

Nähere Angaben wie: Vorname, Beruf, Wohnort usw.

Im Gegenteil: Die Volatilität hat sich durch die Börsen und die institutionel­

• Legen Sie nur eine Nationalratsliste ins Couvert, ansonsten ist Ihre Stimme ungültig!

• Schreiben Sie keine zusätzlichen Bemerkungen auf den Wahlzettel, ansonsten ist Ihre Stimme ungültig!

Nahrungsmittel immer billiger Es sind nicht einige wenige, die sich bereichern, sondern alle haben mehr von der freien Preisbildung. Diese fördert nämlich entgegen landläufigen Vorurteilen den Welthunger nicht, sondern bildet die einzige Möglichkeit, diesen zu überwinden. Neben dem ökonomischen fehlt den Jungsozialisten auch jeder historische Sachverstand. Um 1850 setzte eine Schweizer Arbeiterfamilie nämlich noch fast zwei Drittel ihrer Ausgaben für Lebensmittel – sprich Brot und Kartoffeln – ein, 1950 waren es etwas weniger als ein Drittel, heute sind es unter 10 Prozent! Und wer möchte bestreiten, dass der Speisezettel immer reichhaltiger, vielseitiger und gesünder geworden ist? Wenn wir den Handel mit Esswaren verbieten, werden uns bald einmal keine

Haben Sie Fragen zu den Wahlen?

Stimmrechtsausweis unterschreiben.

und Stimmrechtsausweis zusammen ins grosse Couvert legen.

Couvert zur Post oder Gemeinde bringen.

Kostenlose kompetente Auskunft! Ab dem 14. September bis am 17. Oktober können Sie sich kostenlos über die National- und Stände ratswahlen 2015 informieren. Wir sind von Montag bis Freitag von 11.00 – 19.00 Uhr und am Samstag von 9.00 – 15.00 Uhr für Sie da. Fragen per Mail: wahlen@svp.ch

Für den Ständerat:

Gemeinderatspräsidentin

Justizkommission

Parlamentarische

Präsidentin

Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich seit 2003

Kantonsrat seit 2011

Tätigkeit als Rechtsanwalt in Zürich und New York

Studium der Rechtswissenschaft in Zürich und New York, Weiterbildung in Betriebswirtschaft (MBA) in St. Gallen (HSG) Aufgewachsen im Zürcher Oberland, lebt in der Stadt Zürich, Jahrgang 1969 Hans-Ueli Vogt

Für den Nationalrat:

Dienstag, 13. Oktober

20.00 Uhr, Gaststuben Muggenbühl, Muggenbühlstrasse 15, Zürich

Donnerstag, 15. Oktober

20.00 Uhr, Sorell Hotel Krone, Marktgasse 49, Winterthur

Die Kandidaten stehen Ihnen Rede und Antwort.

Konrad Langhart vertritt die bürgerlichen Werte der SVP konsequent und gradlinig. Seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten des Weinlands und des Kantons Zürich beweist er bereits jetzt als Kantonsrat. »

Politgeografen

und

Politsimulanten

Herbstzeit ist Wahlzeit. Und leider auch Rating- und Prognosezeit. In der Sonntagszeitung stand die SP-Frau Jacqueline Badran mit ihrer nationalrätlichen Leistung auf dem miesen 118. Rang. Halb so schlimm: Am nächsten Tag setzte sie der Tages-Anzeiger des gleichen Verlagshauses auf die Top-Fünferliste («Sie haben Einfluss»). Badrans Verdienst besteht darin, dass sie dasselbe tut wie der Tages-Anzeiger: «Sie stellte regelmässig das bürgerliche Lager in den Senkel.» Noch bedenklicher als Journalisten werkeln nur Wissenschaftler. Etwa der «Politgeograf» Michael Hermann. Irgendwann wird es auch Politklimatologen geben. Und Politgynäkologen. Die wissenschaftlichen Ranglisten von Hermann bestehen darin, dass er die Parlamentarier fragt, welche Kollegen sie für mächtig halten. Selbstverständlich jene, die den Befragten sympathisch sind und mit denen sie gerne einen Kaffee trinken. Und selbstverständlich Politiker links der Mitte, denn nur die dort angesiedelten Berufspolitiker haben Zeit, Hermanns dämliche Fragebogen auszufüllen. Gerne beliefert Michael Hermann seine Brötchengeber – etwa die NZZ am Sonntag – mit Wahlprognosen. Er hat diesmal wissenschaftlich «simuliert», dass die SVP 6 Sitze zulegt. Das Ziel des bekennenden Mitte-links-Wählers ist erreicht: Die alarmierten Linken drängen zu den Urnen. Schon vor vier Jahren simulierte Hermann für die NZZ am Sonntag – und zwar 62 Sitze für die SVP. Der Wahltag ergab 54 SVP-Sitze, also eine Abweichung von 8 Sitzen. Würde die NZZ am Sonntag Hermanns politisches Anliegen nicht teilen, hätte sie seine frühere Treffgenauigkeit analysiert. Und sich das viele Geld gespart. Die Funktion der Lobbyisten wurde unlängst medial gründlich durchleuchtet. Zu Recht. Mindestens so nötig wäre Transparenz aber bei Politsimulanten oder Politgeografen. Sie geben sich als aussenstehende Fachleute, stehen aber oft im Solde von Politikern und Parteien. Niemand weiss, wer sie wofür bezahlt. Man darf aber annehmen, dass es jene sind, welche die Politologen dann als Meinungsmacher, Drahtzieher und Netzerker loben. Darum sollte man jene Kandidaten wählen, welche die «Wissenschaftler» als hoffnungslose Hinterbänkler oder substanzlose Maulhelden beschimpfen. Denn diese sind garantiert am weitesten entfernt vom korrupten Politologenbetrieb.

Wahlaufruf von Parteipräsident Toni Brunner

Am 18. Oktober die Weichen richtig stellen! Am 18. Oktober werden die politischen Weichen für die nächsten vier Jahre neu gestellt.

Es geht um viel. Die Zusammensetzung des eidgenössischen Parlaments wird ganz entscheidend für die Zukunft der Schweiz sein.

– Bleibt unser Land frei und selbstbestimmt oder ordnen wir uns über einen neuen Rahmenvertrag der EU unter?

– Wollen wir die Zuwanderung wieder selber steuern und begrenzen, oder schon in 15 Jahren in einer 10­Millionen­Schweiz leben?

– Wollen wir Wohlstand und Arbeitsplätze schaffen, oder die Verwaltung, staatliche Bevormundung und die Bürokratie weiter ausbauen?

Die Antwort ist klar. Also – was bringt es Ihnen, geschätzte Wählerinnen und Wähler, was bringt es der Schweiz, wenn Sie am 18. Oktober die SVP wählen?

– als Bürgerin und Bürger eine lebenswerte und intakte Schweiz

– als Stimmbürgerin und Stimmbürger die Sicherheit, auch in Zukunft selber bestimmen zu können, welche Regeln in der Schweiz gelten

– als Steuerzahlerin und Steuerzahler die Gewissheit, nicht für die Misswirtschaft von anderen Ländern mitbezahlen zu müssen

– als Unternehmerin und Unternehmer gute Beziehungen im gegenseitigen Interesse mit allen Ländern der Welt – als Angestellter weniger Lohndruck und weniger Verdrängung auf dem Arbeitsmarkt durch junge, billige Zuwanderer

– als Pendlerin und Pendler weniger verstopfte Strassen und Züge

als Bewohnerin und Bewohner unseres Landes mehr Sicherheit, weniger Einbrüche und Diebstähle

als Schweizerin und Schweizer das hochhalten der humanitären Tradition bei gleichzeitiger Bekämp­

Parteipräsident Toni Brunner.

fung der Missbräuche im Asylwesen

als Gewaltopfer, die Gewissheit, dass die Täter aus dem Verkehr gezogen und kriminelle Ausländer ausgeschafft werden – als Richter und Polizist griffige Rechtsgrundlagen, um bei Verbre­

chen auch wirklich durchgreifen zu können – als Gewerbler weniger Bürokratie und Papierkram – als Bauer mehr Freiräume und ein flexibleres Raumplanungsrecht

Sie haben es selber in der Hand. Nur schon kleine Sitzverschiebungen im Parlament und damit wenige Stimmen an der Urne entscheiden über den künftigen Weg der Schweiz.

Gelingt es jedem von uns, bis zum 18. Oktober Familienmitglieder, Freunde, Arbeits­ und Vereinskollegen zur Teilnahme an der Wahl zu bewegen, dann können wir gemeinsam dafür sorgen, dass unser einzigartiges Land erhalten bleibt.

Wir können dafür sorgen, dass wir frei bleiben! Dass die Schweiz Schweiz bleibt.

Ich danke Ihnen allen für Ihr grosses Engagement für die Schweiz. Gehen Sie jetzt wählen – überall mit der SVP­Liste und den jeweiligen SVP­Ständeratskandidaten.

SVP ERGREIFT REFERENDUM GEGEN DAS REVIDIERTE ASYLGESETZ

Nein zu Gratisanwälten für alle Asylbewerber

Der Zentralvorstand der SVP Schweiz hat am Mittwoch an einer ausserordentlichen Sitzung in Bern mit 47 gegen 1 Stimme beschlossen, das Referendum gegen das revidierte Asylgesetz zu ergreifen. Das Gesetz macht die Schweiz noch attraktiver für illegale Einwanderer, Sozial- und Wirtschaftsmigranten, indem unter anderem ein bedingungsloser Gratisanwalt für alle Asylbewerber eingeführt wird. Inakzeptabel ist zudem die neu eingeführte Kompetenz des Bundes, für den Bau von Asylzentren Enteignungen vorzunehmen.

SVP. Echte, an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge erhalten in der Schweiz Hilfe. Für illegale Wirtschafts­ und Sozialmigranten ist die Schweiz nicht da! Das ist die humanitäre Tradition der Schweiz. Und diese Unterscheidung hat das Schweizer Volk mehrmals bestätigt.

Dafür muss in erster Linie die Attraktivität der Schweiz für illegale Migranten gesenkt und der Vollzug der Rückschaffung dieser Personen konsequent durchgeführt werden. Ebenso sind die Grenzen wieder zu kontrollieren, um insbesondere den brutalen Schlepperbanden das Handwerk zu legen.

Anstelle dessen wird unser Land mit der Änderung des Asylgesetzes noch attraktiver für illegale Asylbewerber gemacht.

LEGISLATURBILANZ 2011–2015

Das sind die Folgen der neuen Asylgesetzrevision:

1. Alle sogenannten Asylsuchenden erhalten bedingungslos einen Gratisanwalt! Sie sind damit besser gestellt als jeder Schweizer Bürger. Dies widerspricht dem Gleichheitsgebot der Schweizer Bundesverfassung, führt zu unzähligen Rekursen und zu höheren Kosten im Asylwesen.

2. Zum Bau von neuen Asylzentren kann der Bund Land und Gebäude von Gemeinden und Privatpersonen enteignen. Damit werden die Eigentumsrechte der Bürger und die Autonomie der Kantone und Gemeinden mit Füssen getreten.

3. Mit der Revision können noch mehr Leute hier bleiben, ungeachtet, ob sie an Leib und Leben bedroht sind oder nicht, denn der Vollzug der Rückführung von abgewiesenen Asylbewer­

bern wird nicht verbessert. Damit steigen auch die Kosten. Hier muss der Bund endlich handeln. Dazu genügt aber das bestehende Gesetz! 4. Keine Verbesserung der Missbrauchsbekämpfung. Die vorgeschlagene Revision bringt bei der Missbrauchsbekämpfung nichts, sondern führt zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung der Schweiz als Zielland für illegale Einwanderer, Wirtschafts­ und Sozialmigranten. Denn wer will dann nicht in die Schweiz kommen, wenn es hier für jeden medizinische und zahnärztliche Behandlung, Sozialhil­

fe, Gratis­Sprachkurse und Gratisanwälte auf Kosten der Steuerzahler gibt. Für die SVP ist klar, dass zu dieser Vorlage das Volk das letzte Wort haben muss. Die für das Referendum notwendigen 50 000 Unterschriften müssen bis zum 14. Januar 2016 gesammelt werden.

Weitere Informationen unter: www.gratisanwälte-nein.ch Unterschriftenbogen können ab sofort bestellt werden unter: 044 217 77 66 oder sekretariat@svp­zuerich.ch

Es braucht neue Mehrheiten im Parlament

Die letzten vier Jahre waren im eidgenössischen Parlament gekennzeichnet durch eine Mitte-Links-Mehrheit, welche vielen Themen ihren Stempel aufdrückte.

SVP. Die letzten vier Jahre waren im eidgenössischen Parlament gekennzeichnet durch eine Mitte­Links­Mehrheit, welche vielen Themen ihren Stempel aufdrückte. Die SVP­Fraktion konnte dennoch verschiedene Akzente setzen. In zentralen Fragen musste das Volk die Richtung weisen.

Die Legislaturbilanz 2011–2015 fällt durchzogen aus. Leider haben in den letzten vier Jahren die Mitte­Parteien häufig mit der SP gestimmt. Damit ist eingetroffen, wovor die SVP am Ende der vergangenen Legislatur gewarnt hatte, falls das rechtsbürgerliche Lager aus den Wahlen nicht gestärkt hervorgehen würde. Die Mitte­Links­Mehrheit drückte zahlreichen Themen ihren

Stempel auf: –

Keine korrekte bzw. verschleppte Umsetzung der von Volk und Ständen angenommenen Volksinitiativen

– Überstürzte «Energiewende» mit Ausstieg aus der Kernenergie;

– Schwächung des Finanzplatzes;

– Ausgaben­ und Personalwachstum in der Verwaltung;

– Abbau des flexiblen Arbeitsmarktes über die flankierenden Massnahmen;

– Bürokratieausbau in fast allen Politikbereichen;

– Schwächung der produzierenden Landwirtschaft

– Schlendrian im Bereich der Asyl­ und Ausländerpolitik.

Erfolge der SVP Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die SVP in den letzten vier Jahren in wichtigen Bereichen in den Räten oder schliesslich vor dem Souverän durchsetzen:

– Schaffung der Voraussetzungen für die Rückgewinnung der Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung (Annahme der Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» durch den Souverän am 9. Februar 2014);

– Kontinuierliche Gestaltung der Ausländer­ und Asylpolitik durch zahlreiche Anträge und Vorstösse;

– Verhinderung einer weiteren Verstaatlichung der Familien (entsprechender Verfassungsartikel wurde dank dem Widerstand der SVP am 3. März 2013 abgelehnt);

– Verhinderung der Erhöhung des Preises der Autobahnvignette auf 100 Franken;

– Bevölkerung kann selbst über mehr Sicherheit bestimmen dank der Durchsetzungsinitiative, welche die Ausschaffung krimineller Ausländer sicherstellt (Abstimmung 2016);

– Sicherung von Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, z.B. durch Ablehnung der «Lex USA»;

– Beharrlicher Druck der SVP für eine glaubwürdige Milizarmee mit genügend Mitteln zum Schutz von Land und Leuten (ohne die SVP wäre die Armee heute quasi ausgehöhlt);

– Mehr Sicherheit auf der Strasse durch beschlossene Sanierung des GotthardStrassentunnels mit getrennten Gegenfahrspuren (Volksabstimmung 2016);

– Verhinderung einer weiteren Zentralisierung und Verstaatlichung der Integration;

– Einflussnahme auf die europapolitische Diskussion;

– Lancierung eines Massnahmenpaketes zur wirtschaftlichen Deregulierung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen;

– Senkung der volkswirtschaftlichen Risiken durch eine Bankenpleite dank Neustrukturierung der Grossbanken (als Folge von Interventionen und Vorstössen der SVP);

– Pädophile dürfen nicht mehr mit Kindern arbeiten (SVP hat Vorlage als einzige grosse Partei unterstützt);

– Elektronische Abstimmung und mehr Transparenz im Ständerat dank einem Vorstoss der SVP.

Die Wahlen vom 18. Oktober werden entscheiden, wie die politischen Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden.

Die SVP­Fraktion hofft dabei auf eine Rückkehr zu bürgerlich geprägten Mehrheiten im eidgenössischen Parlament.

Moralische Erpressung als politisches Instrument

Der Brief sieht aus wie der übliche Spendenaufruf von Hilfswerken, dient aber in Wahrheit der Wahlkampfkasse der Sozialdemokraten: «Ihre Spende unterstützt unseren Einsatz für die Flüchtlinge», schrieb der SP-Fraktionschef darunter. In der Tat hat die Linke vielerlei Interesse am Zustrom tausender ungelernter, schwer integrierbarer angeblicher Flüchtlinge. Denn jeder von ihnen bringt der Sozialindustrie Gewinn und kurbelt den Umverteilungsmechanismus an.

Barbara Steinemann

Kantonsrätin

Nationalratskandidatin SVP

Regensdorf

Der Bettelbrief der nationalen SP schliesst nahtlos an die Vorgänge der letzten Wochen an, als uns die Politik im Verbund mit den medialen Meinungsmachern belehrte, dass wir immer noch mehr illegale Wirtschaftsmigranten, die irritierenderweise als Flüchtlinge bezeichnet werden, aufnehmen sollten.

Die Ströme der Massen Richtung Europa bieten einen willkommenen Anlass für die immer gleichen Rituale: Da wird gemahnt, gefordert, appelliert und belehrt. Die arbeitenden Durchschnittseuropäer stehen einmal mehr am Pranger und müssen sich von den zumeist staatlich alimentierten Moralaposteln aus Politik, Medien, Kunst, NGO und Kirchen eine Standpauke gefallen lassen, wonach wir noch mehr aufnehmen, sichere Fluchtwege schaffen und noch mehr Willkommenskultur zeigen müssten.

Jedem wird grundsätzlich das selbstverständliche Recht zugestanden, sich dauerhaft in den europäischen Wohlfahrtsstaaten einzunisten. Der einheimischen Bevölkerung wird kein Recht zugebilligt, Einfluss auf die Zuwanderung zu nehmen, indem sie sich dieje­

nigen, die bleiben dürfen, selbst aussucht. Sie hat sich mit ihrer Rolle als rechtloser Zahler abzufinden. Wer die Einwanderungsbegeisterung nicht teilt oder gar Sorge äussert, wird einsortiert in die Gruppe jener, die keine Empathie zeigen, unbarmherzig und unchristlich sind. Auf Bedenken wird nicht mit Sachargumenten geko ntert, die sind den guten Menschen schon lange ausgegangen. Kritiker mit Hetzern gleichzustellen, ist ja auch leichter, als unhaltbare Zustände argumentativ zu rechtfertigen. Europa ist nicht schuld an der Armut in Afrika. Es sind vielmehr die korrupten, unfähigen und oftmals sozialistischen Regierungen, die ausserstande sind, geeignete Rahmenbedingungen für Wohlstand und Fortschritt zu schaffen.

An der Grenze der Belastbarkeit Europa muss wirklich Verfolgte aufnehmen, aber es muss seine Grenzen nicht für unqualifizierte Armutsmigranten aus den entferntesten Winkeln der Erde öffnen. Kein Land kann die Probleme eines anderen bewältigen. Die Lösung muss aus dem Land selbst kommen. Hilfe und Zentren vor Ort wären angebracht. Länder haben die Aufgabe, sich selbst richtig zu entwickeln. Singapur war im Jahr 1960 ärmer als Ghana, beide waren damals britische Kolonien. Den grossen Aufstieg hat Singapur keiner äusseren Macht zu verdanken, sondern nur sich selbst.

MOBILISIERUNGSVERANSTALTUNG AM ZÜRCHER WERDMÜHLEPLATZ

Am 18. Oktober die Weichen richtig stellen!

Am vergangenen 3. Oktober hat die SVP Schweiz in allen 26 Kantonen Mobilisierungsveranstaltungen durchgeführt. In der Stadt Zürich fand eine der grössten dieser Art statt. Mit einer bunten Mischung aus Unterhaltung, guten Gesprächen und Verpflegung zeigte sich die SVP von ihrer positiven Seite. Die Botschaft Liste 1 und Ständeratskandidat Vogt wurde gehört.

SVP. OK­Präsident und Nationalratskandidat Mauro Tuena konnte rund 400 Leute zum Mobilisierungsanlass auf dem Werdmühleplatz begrüssen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Nationalhymne – musikalisch in Szene gesetzt durch die Rolf Raggenbass Country Heart Band. Fredi Heer und Natalie Rickli eröffneten auf sehr sympathische Weise den Anlass mit den politischen Botschaften.

Für die Unterhaltung war das Cabaretduo Sutter und Pfändler besorgt. Die­

ses schaffte eine hohe Präsenz an Witzen, Gags und Pointen. Roger Köppel und Ständeratskandidat Hans­Ueli Vogt schlossen den kurzen Rednerreigen ab. Es geht jetzt um viel. Die Zusammensetzung des eidgenössischen Parlaments wird ganz entscheidend für die Zukunft der Schweiz sein. Der Anlass blieb glücklicherweise ohne jede Zwischenfälle. Die SVP dankt der Stadtpolizei für ihre Kooperation und allen Helferinnen und Helfern für einen gelungenen Anlass.

anspruch auf Leistungen aus den Kassen der Allgemeinheit bestens ausgestaltet.

Dem grossen liberalen Ökonomen Milton Friedman verdanken wir die Erkenntnis, dass man entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben kann, nicht aber beides zugleich. Ein Blick auf die internationalen Wanderungsströme bestätigt diese These: Qualifizierte und leistungsbereite Auswanderer gehen in die USA, nach Kanada, Australien oder Neuseeland.

Diese und die Golfstaaten überlassen dem satten, selbstgefälligen Europa die Massen an Schwarzafrikanern und Muslimen – und damit ein Experiment mit ungewissem Ausgang: Bis 90 Prozent Sozialhilfeabhängigkeit, ebenso hohe Arbeitslosigkeit, Sprachprobleme, Integrationsschwierigkeiten in den Schulen, Rückständigkeit, fremde, freiheitsfeindliche Kulturen.

Vor diesen Problemen stehen nicht nur die grossen Städte innerhalb der EU, sondern auch unsere Gemeinden –und das auch schon ohne jene Hunderttausende, die vor der Türe zum Westen stehen und mindestens teilweise in die Schweiz wollen und sollen. Aber es ist sicher nicht die Aufgabe der Steuerzahler, all diese Massen von Menschen hier zu ernähren, zu integrieren und auszubilden. Die öffentlichen Gelder sind in allererster Linie für die Menschen da, die schon immer hier gelebt haben.

All diese Ereignisse sind nicht etwa das Ergebnis eines demokratischen Prozesses, sondern entspringen der Ideologie von politischen Leistungsträgern. Was die SP an Umverteilungswünschen an den Urnen nicht durchbringt, lässt sich mittels «Flüchtlingen» doch noch in die Wirklichkeit umsetzen. In modernen Sozialstaaten wie der Schweiz haben die Politik, die Umverteilungsbefürworter und die staatlich besoldeten Betreuer, die davon leben, dass es Wirtschaftsflüchtlinge gibt, den Rechts­

WERTE VERTEIDIGEN

Dass durch den enormen finanziellen Bedarf des Gemeinwesens durch diese neuen Einwanderer die verteufelten sog. «Reichen» stärker zur Kasse gebeten werden könnten, ist hochwillkommener, aber wirtschaftlich tödlicher Nebeneffekt. Was der Sozialismus nicht zustande gebracht hat, sollen jetzt die Migrationsmassen realisieren.

Das hochsubventionierte Leben der Asylanten und ihrer Betreuer Bereits heute übersteigen die Einwanderer aus der Dritten Welt die Kapazitäten der Gemeinden, der Aufnahmegesellschaft und des Arbeitsmarktes sowieso.

In den oftmals lebenslang bezogenen Sozialtransferleistungen inbegriffen sind auch Wohnung, Gesundheitsdienstleistungen, all die Leistungen der Betreuungsindustrie wie Heimkosten, Sozialbegleitungen und all die nicht mehr überschaubaren Institutionen, die den Migranten jede nur vorstellbare Hilfe und Unterstützung anbieten. Um sie kümmern sich dann Sozialarbeiter aller Richtungen, Ärzte, Therapeuten aller Fachgebiete, Pädagogen, Fallmanager der Arbeitsintegration, die amtlichen Betreuer diverser Stellen, die Integrationsexperten und so fort.

Die Migranten aus den unterentwickelten Gebieten sind auf jeden Fall in dutzendfacher Hinsicht das, was die Hilfssysteme «Kunden» nennen. Hier kann der Sozialstaat Vollgas geben. Abgesehen vom finanziellen Aufwand stört

auch der Umstand, dass sowohl der hier begrenzte Lebensraum als auch die perfekte Infrastruktur von Massen von Menschen beansprucht wird, die nie etwas zu deren Aufbau beigetragen haben und auch wenig zu deren Ausbau beitragen werden. Unter Kostengesichtspunkten ist das Geschäft mit der Aufnahme von Armutszuwanderern ohnehin ein riesiges Verlustgeschäft.

Die Kosten der Willkommenskultur Die naheliegende Frage, wie denn das alles genau finanziert werden soll, wird meist mit einem vagen Hinweis auf ein angebliches Nutzungspotenzial dieser Leute seitens der Wirtschaft und des Gewerbes beantwortet. Das lässt sich aber mit Statistik und Erfahrung widerlegen.

Bereits heute würden wir gut daran tun, nicht integrierbaren ausländischen Sozialhilfebezügern die Aufenthaltsbewilligung zu entziehen, oder wenn keine Möglichkeit der Rückschaffung besteht, zumindest nur Nothilfe anzubieten.

Bei so vielen neuen Armen und Bedürftigen aus aller Welt darf die von ihnen lebende Verwaltungs­ und Versorgungsindustrie auch in Zukunft reichlich Einwände erheben, dass mitten in der reichen Schweiz eine erschreckende Armut grassiere und zur Herstellung der sozialen Gerechtigkeit die Leistungsträger und die «Reichen» stärker zur Kasse gebeten werden sollten.

Die Problembewirtschaftung der ungebremsten Massenzuwanderung dient jedenfalls vielfältigen Interessen.

Wahltreff am 18. Oktober!

Ab 15 Uhr im Rössli in Illnau. Parkplätze vorhanden.

Nicht die Subvention macht die Kultur

Im Rahmen des soeben zu Ende gegangenen Zürcher Filmfestivals wurde auch der Film «Dürrenmatt –Eine Liebesgeschichte» von Sabine Gisiger gezeigt. Das Publikum, das sich an jenem Abend vornehmlich aus Politikern und Menschen aus der Filmbranche zusammensetzte, war entzückt über die kurze Einleitung der Zürcher Dokfilmerin. Nicht nur, weil nach dem Standardreferat der Stadtpräsidentin alles eine willkommene Abwechslung darstellte.

Nationalratskandidat

Wenn zwei oder drei Schweizer Kulturschaffende und vor allem Filmemacher zusammenkommen, ist das Thema «Geld» mitten unter ihnen. Zürich macht da keine Ausnahme. Bemerkenswert war allerdings das Argument von Frau Gisler für mehr Geld. Sie erzählte eine hübsche Anekdote: Unter dem Eindruck des deutschen Bombardements von London sei Premierminister Winston Churchill bestürmt worden, das –äusserst bescheidene – Kulturbudget zu kürzen und mehr Geld für Rüstung aufzuwenden. Churchill habe das Ansinnen verworfen mit dem Argument: «Wofür führen wir denn diesen Krieg, wenn nicht für die Kultur?» – Se non è vero, è ben trovato. Nun hat Churchill tatsächlich von Anfang an von einem Kampf der zivilisierten Welt gegen die Barbarei gesprochen. Die Deutschen waren für ihn Hunnen, die sich der Zerstörung der abendländischen Kultur verschrieben haben. Doch verstand der englische Staatsmann unter Kultur gewiss nicht jene schwermütigen Filme, an denen ausser dem Regis­

seur und Moritz Leuenberger niemand Gefallen findet. Kultur war für ihn die westliche Lebensart in all ihrer Vielfalt.

Als britischer Aristokrat gehörte für ihn selbstverständlich auch das Empire mitsamt seinen Kolonien dazu. Das dürfte kaum dem entsprechen, was Frau Gisiger meint. Doch spinnen wir den Gedanken, den sie mit ihrer Geschichte aufgriff, weiter: Churchill kämpfte von Anfang an mit vollem Einsatz gegen das Dritte Reich – zu Land, zu Wasser und in der Luft. Niemals wollte er sich ergeben. Wie sieht es heute aus? In der westlichen Welt, die Staatsmänner durch Funktionäre ersetzte, hat niemand mehr die Kraft, sich den Hunnen von heute entgegenzustellen. Nicht nur das: Man weigert sich gar, die Gewalttaten extremistischer Muslimhorden als das zu bezeichnen, was es offenkundig ist: Als «Clash of Civilizations», als Kampf der Kulturen, wie der Titel von Samuel Phillips Huntingtons Buch gemeinhin übersetzt wird.

Der «Führer der freien Welt», Barack Obama, verurteilt es zwar, wenn islamistische Terrorbanden Dutzende von christlichen Geiseln vor laufender Kamera enthaupten. Doch in der entsprechenden Verlautbarung finden sich weder die Begriffe «christlich» noch «muslimisch» noch «Islam».

Geld einstreichen und kapitulieren Wer nur schon Bedenken äussert hinsichtlich der Kompatibilität des politischen Islams mit aufgeklärten westlichen Demokratien, wird umgehend des Rassismus bezichtigt, und zwar von den gleichen Leuten, für die nur Kultur ist, was Subventionen erhält, und für die es nie genug Subventionen geben kann. Ja, anstatt für ihre kulturellen Freiheiten einzustehen, unterwerfen sich diese Leute einer freiwilligen Zensur. Bloss keinen der, ach so dünnhäutigen, Muslime beleidigen! Zur Kompensation gibt es ja die katholische Kirche, die keine Selbstmordattentäter ausschwärmen lässt. Im Gegensatz zur Auffassung vieler linker Kulturschaffender ist Kultur nicht nur, was subventioniert wird. Zu der Kultur, für die es sich einzustehen lohnt, gehört unser gesamter «way of life», unser freiheitliches Rechtssystem, unsere individuellen Freiheiten, unsere Unabhängigkeit und ja, unsere schweizerische Neutralität. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Werte zu verteidigen. Es beginnt mit ihrer Nutzung und dem Einstehen dafür im täglichen Leben. Und im schlimmsten Fall müssen wir bereit sein, sie mit Waffengewalt zu verteidigen. Dafür brauchen wir eine Armee, die besser ist, als die übrigen. Spätestens hier endet leider die Begeisterung von Frau Gisiger und ihre linken Freundinnen und Freunden für Winston Churchill.

Claudio

Polparteien im Kreuzverhör der Jugend

Wenn SP und SVP, Junge und Bestandene, aufeinandertreffen, wird es spannend.

Rafael Mörgeli, Stäfa, Sekretär der Zürcher Jungsozialisten, und Katia Weber, Uetikon am See, Nationalratskandidatin und Parteisekretärin der Jungen SVP, stellten den Anlass gemeinsam auf die Beine. Die Stühle im Saal des Restaurants Krone in Uetikon waren alle besetzt.

ZB. Rund 70 Politikinteressierte kamen, um ein Podium der beiden Polparteien zu erleben. Auf Seiten der Sozialdemokraten stellten sich die Winterthurer Nationalrätin Chantal Galladé und der Stadtzürcher Gemeinderat und Nationalratskandidat Alan Sangines. Für die SVP stieg ein bewährtes Duo in den Ring: Nationalrätin und SVP­Spitzenkandidatin Natalie Rickli aus Winterthur und Nationalrat Gregor Rutz aus Zürich. Im Stile eines Kreuzverhörs nahm das Moderatorenduo die Kandidaten in die Zange.

Schweiz – EU

Ein zentrales Thema im aktuellen Wahlkampf ist das Verhältnis zwischen der Schweiz und Europa. Es scheint seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014 zerrütteter als je zuvor. Die Verhandlungen zwischen dem Bundesrat und der EU­Kommission hat das EU­Parlament mittlerweile sistiert. Die Personenfreizügigkeit als einer der vier Grundpfeiler der supranationalen Organisation sei nicht verhandelbar.

«Die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative steht klar im Widerspruch zur Personenfreizügigkeit und damit zu den bilateralen Verträgen»,

MARKT IN UETIKON

sagte Chantal Galladé, die einen Beitritt der Schweiz zur EU im Moment jedoch ausschliesst. Für Natalie Rickli hingegen steht fest, dass der Bundesrat den Volksentscheid zwingend bis 2017 umsetzen muss.

Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) sende in dieser Hinsicht falsche Signale, wenn sie auf jedem Podium zum Thema Migration spreche und gleichzeitig auf Augenhöhe mit der EUKommission über Kontingente verhandeln wolle.

«Der Bundesrat muss mit deutlich mehr Selbstvertrauen in diese Verhandlungen gehen», fügte Gregor Rutz an, der sich als Mitglied der staatspolitischen Kommission während den Sessionen intensiv mit dem Verhältnis zwischen der Schweiz und Europa auseinandergesetzt hat.

Alan Sangines wiederum befürwortet den bilateralen Weg und bezeichnete diese Doktrin als den Königsweg für die Schweiz. «Wir können die Zuwanderung nicht selber regulieren, ohne die Bilateralen zu kündigen. Das akzeptiert die EU nicht.» Sangines sieht die Paradelösung in flexiblen Kontingenten, bei welchen die Migration der aktuellen Konjunkturlage angepasst würde.

Service Public – wie weiter?

Auf nationaler Ebene beschäftigen die Kandidaten verschiedene Volksinitiativen, die teilweise noch hängig sind. Die Junge SVP sammelt Unterschriften für die No­Billag­Initiative, welche die Abschaffung der Billag­Gebühren fordert. Natalie Rickli möchte mit der Initiative Druck machen.

Im Nationalrat sei man sich einig darüber, dass man nach der knappen Annahme des revidierten Radio­ und Fernsehgesetzes im Juni intensiv über den Leistungsauftrag des Bundes an die Schweizer Radio­ und Fernsehgesellschaft (SRG) diskutieren müsse. Medienpolitikerin Rickli verurteilt dabei das Verhalten der zuständigen Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) scharf.

«Während die Stimmbürger über das RTVG­Gesetz abstimmten, schmiede­

Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt überzeugt die Bevölkerung

Der Ständeratswahlkampf ist spannend wie nie zuvor. Für die beiden frei werdenden Sitze bewirbt sich eine Vielzahl von Kandidaten. Mit einer Roadshow durch den ganzen Kanton zeigt SVP-Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt, dass er nicht nur ein blitzgescheiter Denker ist, sondern auch die Sorgen und Ängste sowie die Hoffnungen und Erwartungen der Bevölkerung ernst nimmt.

SVP Uetikon. Bei strahlend schönem Herbstwetter machte Hans­Ueli Vogt, Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich, am letzten Samstag in Uetikon am See halt. Pünktlich um 14 Uhr fand sich der gut gelaunte Ständeratskandidat am Uetikoner Markt ein.

Unterstützt wird Hans­Ueli Vogt bei seiner Tour durch alle Zürcher Bezirke von einem 3­rädrigen Piaggio – ein ganz besonderer Blickfang für die Passanten. Ob Jung oder Alt, SVP­Anhänger oder nicht, viele neugierige Blicke waren dem Wahlkampfmobil sicher. Vor Ort waren aber auch der SVP­Nationalrat Thomas Matter und Nationalratskandidat Wolfram Kuoni aus dem Bezirk, die sich gerne den Fragen der Bevölkerung stellten.

«Ich möchte gerne ein Foto mit dem Herrn Professor», so tönte es oftmals und stolz posierte der/die eine oder an­

dere neben Hans­Ueli Vogt und wünschte ihm alles Gute für die kommenden Wahlen. Der offene und humorvolle Professor mischte sich unter die Passanten, verteilte Zeltli und Flyer und stellte sich den kritischen Fragen der Stadtzürcher Bevölkerung. Dabei ging es vor allem um die weiter zunehmende Zuwanderung, die Tendenz in Bern, Volksentscheide nicht mehr umzusetzen, die Angst um Arbeitsplätze sowie das Verhältnis zur EU. Kompetent, offen, sympathisch und authentisch machte Hans­Ueli Vogt den Bürgerinnen und Bürger deutlich, dass er sich als Ständevertreter in Bern dafür einsetzen werde, dass Volksentscheide wieder ohne Wenn und Aber respektiert und umgesetzt werden.

Dazu gehöre auch die vom Schweizer Volk angenommene Masseneinwanderungsinitiative, die eine 10­Millionen­

Vogt nimmt die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst und wahr.

ten die SRG zusammen mit der Swisscom und dem Medienunternehmen Ringier eine neue, mächtige Werbeallianz.

Künftig soll eine gemeinsame Firma deren Werbeplätze vermarkten, um mit der Konkurrenz durch Facebook und Google mithalten zu können. «Das ist eine klare Wettbewerbsverzerrung», sagte Rickli.

Nach der RTVG­Revision ist die Debatte um den Service Publique in vollem Gang. In der letzten Sessionswoche unterzeichneten 103 Nationalräte eine Motion, die von UVEK­Chefin Leuthard verlangt, dass sie bei dieser kontroversen Diskussion sämtliche politische Meinungen berücksichtigen muss, was sie ansonsten nicht getan hätte.

Den Vorstoss haben sowohl Nathalie Rickli, als auch Chantal Galladé unter­

zeichnet. Sie ist ein Beispiel, dass SVP und SP auch miteinander politisieren.

Gut vorbereitet

Das junge Moderatorenduo hat seine Feuertaufe bestanden. Katia Weber (JSVP, Uetikon am See) und Rafael Mörgeli (JUSO, Stäfa) stellten ihre Fragen den jeweiligen politischen Gegnern und diese durften nur 2 Minuten antworten. So konnten viele Themen behandelt und im Anschluss auch noch mit dem Publikum diskutiert werden. Zum Schluss überreichte die amtierende Kantonsratspräsidentin Theres WeberGachnang allen Podiumsteilnehmern einen selbstgemachten Zopf und bat das Publikum, Familien, Freunde und Bekannte zum Urnengang aufzurufen. «Es wäre wichtig, dass auch viele Junge über ihre Zukunft mitentscheiden würden!»

LESERBRIEF

Lehrplan 21 dringend vors Volk!

Der zentralistische Lehrplan 21 will unser bewährtes Schulsystem auf den Kopf stellen. Er fordert schweizweit flächendeckend «offene Lernformen» («selbstorganisiertes», «individuelles Lernen»), bei denen der Schüler bestimmt, was wie wann und ob er überhaupt lernen will. Deshalb darf der Lehrer keinen Klassenunterricht mehr machen, kein Wissen vermitteln, nicht erziehen und nicht motivieren. Er wird zum Lernbegleiter degradiert, der nur noch Arbeitsblätter und Wochenpläne erarbeitet und «Lernumgebungen» zur Verfügung stellt. Das steht im völligen Widerspruch zur weltweit grössten Bildungsstudie von John Hattie (Auswertung von 50 000 Studien mit 250 Millionen beteiligter Schüler) über den wichtigsten Einflussfaktor für ein gute Bildung. Das Wirkungsvollste für eine gute Schule und einen guten Lernerfolg ist nach Hattie der vom Lehrer im Dialog mit den Schülern geführte, strukturiert aufgebaute Klassenunterricht, wo alle Schüler gemeinsam lernen. Mit den «offenen Lernformen» werden die Schüler als Einzelkämpfer allein gelassen, die Stofflücken werden immer grösser und die Chancen einen Beruf erlernen zu können, immer kleiner.

Mit dem Lehrplan 21 könnte der Lehrer die Unterrichtsform nicht mehr wählen, die Methodenfreiheit würde praktisch abgeschafft: An einer Schulleitertagung im Kanton Thurgau wurde das amerikanische Überwachungsinstrument «Classroom walkthrough» vorgestellt, mit dem die Schulleiter sicherstellen können, dass die Lehrer keinen Klassenunterricht mehr machen: Der Schulleiter führt jährlich zehn bis fünfzehn kurze, nicht angekündigte Unterrichtsbesuche durch, ohne anzuklopfen, ohne Begrüssung und ohne Verabschiedung. Auf dem Beobachtungsbogen notiert er u.a., ob der Lehrer «offene Lernformen» anwendet oder nicht. Und das in der freien Schweiz! Es ist höchste Zeit, dass das Volk über den Lehrplan abstimmen kann, um diesen gefährlichen Unsinn zu stoppen. Gewerbe und KMU wären gut beraten, tatkräftig mitzuhelfen, denn sie würden die Leidtragenden sein, wenn sie keine geeigneten Lehrlinge mehr rekrutieren könnten. Im Kanton Zürich braucht es dringend noch Unterschriften für die Volksinitiative gegen den Lehrplan 21: www.lehrplan­vors­volk.ch

Peter Aebersold, Zürich

Schweiz verhindern und dafür sorgen will, dass wir wieder selber darüber entscheiden können, wer in die Schweiz einwandert. Ein weiterer Schwerpunkt wird Hans­Ueli Vogt als Ständerat bei attraktiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weniger Gesetzen, Vorschriften sowie tiefen Abgaben und Gebühren setzen, denn nur so liessen sich Arbeits­ und Ausbildungsplätze sichern.

Ebenso macht er deutlich, dass die Schweiz gegenüber der EU selbstbewusst auftreten kann und für ihn eine Unterstellung unseres Landes unter EURecht und EU­Richter nicht infrage komme. «Die Schweiz muss auch in Zukunft ihre Freiheit und Unabhängigkeit sowie die Volksrechte verteidigen», erklärte Hans­Ueli Vogt den interessierten Passantinnen und Passanten, die dies mit einem anerkennenden Nicken und vielen guten Wünschen für die Wahl quittierten.

Alan Sangines, Raphael Mörgeli und Chantal Galladé für die Linken, Katia Weber, Natalie Rickli und Gregor Rutz für die SVP
Hans-Ueli
Hans-Ueli Vogt in

JUNGE SVP IM WAHLKAMPF

Buurezmorge der Jungen SVP – ein Grosserfolg

Immer wieder liest man, dass der Grossteil der Jugend – aktuelle Studien im Tages-Anzeiger besagen ca. 30 Prozent –SVP-nahe ist. Als Junge SVP muss es unser Ziel sein, genau diese Jugendlichen zum Wählen und Abstimmen zu bewegen. Mit dem Buurezmorge in Männedorf ist uns diesbezüglich ein Schritt in die richtige Richtung gelungen.

INSERAT

Landwirte setzen politisch auf Hans Egloff

Ich danke allen Mitorganisatoren und Helfer für die grossartige Unterstützung und bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft mit solchen Anlässen noch mehr

Über hundert Teilnehmer, die meisten im JSVP­Alter, verwandelten den Panoramahof Boldern in einen wunderbaren Wahlkampf­Anlass. Nach dem «Zmorge», welcher von Marcio Rusterholz und seinem Team auf einem riesigen Buffet präsentiert wurde, machten Pascal Theiler, Benjamin Fischer, Patrick Walder und Martin Hübscher darauf aufmerksam, wie wichtig es sein wird, am 18. Oktober mehr JSVP und SVP zu wählen.

Junge ermutigen können, sich für unsere Heimat einzusetzen. Ein spezieller Dank geht an Hans­Peter Amrein, welcher mit seiner grosszügigen Spende einen solchen Anlass überhaupt möglich gemacht hat.

Marc Wachter, Nationalratskandidat JSVP, Zumikon

Die Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der Jungen SVP mit den Kandidaten Patrick Walder und Benjamin Fischer von

Das grosszügige Buffet des Buurezmorge in Männedorf.

SVP RICHTERSWIL

und Nationalratskandidat

Hübscher wusste Interessantes zu berichten.

«SVP BI DE LÜT» macht Halt in Richterswil

Im Rahmen der «SVP bi de Lüt»-Tour waren vor Kurzem die Nationalratskandidaten Wolfram Kuoni, Jürg Sulser und Jürg Trachsel in Richterswil-Samstagern auf dem Wahlpodium.

SVP Richterswil. Wolfram Kuoni erläuterte den Anwesenden seine Motivation, als Quereinsteiger direkt für Bundesbern zu kandidieren. Hauptgrund sind für ihn vor allem die Sorge um den Finanzplatz Schweiz und das mangelnde Engagement des Bundesrats gegenüber ausländischen Angriffen auf eben diesen Finanzplatz sowie die überbordende Regulierungswut. Überregulierung ist denn auch eine der Hauptmotivationen von Transportund Logistikunternehmer Jürg Sulser für seine Kandidatur. Als Kantonsrat und Mitglied der Finanzkommission stören ihn zusätzlich vor allem aber auch die stetig steigenden staatlichen Aufwendungen. Kantonsrat und Fraktionspräsident Jürg Trachsel schliesslich ortet neben dem überbordenden Staatsausgaben und der Überregulierung vor allem aber im Asylwesen grosse Missstände. Es kann und darf nicht Aufgabe der Schweiz sein, Wirtschaftsmigranten –wie sie zurzeit aus Afrika den Hauptanteil der Asylsuchenden ausmachen –

dauerhaft in der Schweiz zu behalten. Platzmangel, ethische, kulturelle und religiöse Spannungen sowie Ruinierung des schweizerischen Sozialwe­

sens werden die Folge sein, wenn der Asylpolitik in Bundesbern nicht umgehend Gegensteuer gegeben wird, so Trachsel.

Nationalratskandidaten Jürg Sulser, Wolfram Kuoni und Jürg Trachsel.

Wieder in den Nationalrat

« Wir wählen Hans Egloff, weil er die Landwirtschaft als wichtigen Teil unserer Volkswirtschaft sieht. »

Jakob Gut

Alt-Gemeindepräsident, Birmensdorf

Hanspeter Haug

Landwirt/Weinbauer, Gemeindepräsident, Alt-Kantonsrat, Weiningen Ernst Stocker Landwirt, Regierungspräsident, Wädenswil Theres Weber Präsidentin Zürcher Landfrauen Vereinigung, Kantonsratspräsidentin, Uetikon a.S.

2x auf die Liste der SVP

Aktionäre sind die besseren Unternehmer

Dr. Wolfram Kuoni* Nationalratskandidat SVP Herrliberg

Exorbitante Managersaläre sind ein Ärgernis. Thomas Minder hat aus dem weit verbreiteten Unbehagen politisches Kapital geschlagen. Seit zwei Jahren ist das Resultat seiner Anstrengungen, die «Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften», kurz VegüV, in Kraft. So sperrig der Name, so kompliziert die Umsetzung. Die Verordnung schreibt vor, dass die Aktionäre aller börsenkotierten Unternehmen über jeden Franken und Rappen abstimmen müssen, der an Verwaltungsräte und die Mitglieder der Geschäftsleitung bezahlt wird. Müssen grossgeschrieben, denn der unbedacht formulierte Initiativtext schreibt unter anderem bindende Abstimmungen vor, die vor allem Anwälte und Berater freuen und die Aktionäre ärgern. Geregelt werden muss nun en detail, ob rückblickend oder vorausschauend, ob über Salärbudgets oder scharfe Zahlen, ob nicht nur bindend, sondern auch konsultativ abgestimmt werden soll. Doch die meisten Aktionäre wollen gar nicht derart tief ins Operative eingreifen. Ihnen hätte es ausgereicht, wenn sie an der Generalversammlung, wie in allen anderen Ländern auch, einmal jährlich konsultativ abstimmen könnten. Das reicht im Fall von Exzessen für eine simple und effiziente Unmutsbekundung. Dies zeigen auch die Resultate der GV­Saison 2015: Im Durchschnitt sind über 90% Ja­Stimmen bei den bindenden Abstimmungen. Und damit nicht genug. Dank der Minder­Initiative sind Unternehmensführer neuen strafrechtlichen Bestim­

mungen unterworfen. Kraut und Rüben sind durcheinander geraten. Das Fazit zwei Jahre nach der Minder­Umsetzung ist klar: Die vielen neuen Paragraphen in den Gesellschaftsstatuten bringen ausser einer Inflation von GV­Abstimmungen herzlich wenig. Ja, exorbitante Saläre sind ein Ärgernis. Doch neue Gesetzte aus Betroffenheit zu schaffen, richtet breitflächigen, anhaltenden Schaden an. In dem Fall in der Wirtschaft, um die ein immer feineres Netz von Regularien gesponnen wird. Noch kann sie atmen, bald wird sie japsen und irgendwann an den vielen Gesetzen ersticken. Ein Blick auf die Arbeitsmärkte in Frankreich oder Italien genügt (kein internationales Unternehmen siedelt freiwillig in Paris oder Turin an!), um zu sehen, wohin des Schweizers Hang zu immer ausgeklügelterer Regulierungsmechanik führen wird.

Kühle Köpfe sind nötig in Bern. Parlamentarier, die nicht jede Volkslaune in geltendes Recht giessen, das jahrzehntelang Bestand haben wird und die Wirtschaft den langsamen Strangulationstod sterben lässt. Denn die Aktionäre wissen am besten, was ihren Unternehmen gut tut. Das sieht inzwischen auch die Bevölkerung so. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Demoscope finden 52 % der Schweizerinnen und Schweizer, die Aktionäre sollen frei über die Höhe von Vergütungen für Manager entscheiden; der Staat habe genug geregelt.

Ob grundsätzlich oder spezifisch, mit Blick auf die laufende Aktienrechtsreform gilt: Jede weitere Einschränkung der Aktionärsrechte will sehr, sehr sorgsam bedacht sein. Denn Aktionäre aus Fleisch und Blut sind die besseren Unternehmer als der Staat.

* Dr. Wolfram Kuoni ist Inhaber der gleichnamigen Wirtschaftskanzlei in Zürich.

Engagiert für die SVP unterwegs: die
der SVP -Liste.
Kantonsrat
Martin

Fadegrad

Parteiversprechen und ihre Realität

Bald sind Wahlen. In den Zeitungen und Zeitschriften häufen sich die Inserate mit ihren Wahlversprechen. Die Asyl- und Flüchtlingsdebatte wird besonders heftig geführt. Interessant ist, wie sich im Vorfeld alle Parteien für einen schlanken Staat, eine begrenzte Zuwanderung und generell für eine freie Schweiz einsetzen. Leider hält dieses Versprechen oft nur bis zu den Wahlen an.

Danach zeigen die Parteien wieder ihren wahren Charakter und setzen sich für ihre Eigeninteressen ein.

Nur die SVP hält, was sie verspricht. So kämpfen wir seit jeher für eine begrenzte Zuwanderung. Auch unser Einsatz für eine freie Schweiz und für das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers steht zuoberst auf unserer Liste. Ein schlanker Staat ist für uns nicht nur ein Credo; somit scheuen wir keine Anstrengungen, um dem Staat und unseren Steuerzahlern nicht noch mehr Bürden aufzulasten.

Ein Beispiel hiervon ist die Abstimmung zur Härtefallkommission, welche einige Monate zurückliegt. Insbesondere in der aktuellen und emotionsgeladenen Flüchtlingsdebatte werden viele Fakten unter den Tisch gekehrt: Die Sozialhilfequote unter den Flüchtlingen, den Personen des Asylbereichs und den vorläufig Aufgenommenen ist seit Jahren sehr hoch: 89 Prozent der Flüchtlinge in der Schweiz haben 2010 Sozialhilfe bezogen. Von den Asylsuchenden waren es 88 Prozent im Jahr 2011. Mit der Härtefallkommission können noch mehr abgewiesene Asylbewerber in der Schweiz bleiben, die dann auch noch häufig in den Sozialwerken landen. Mit der Abschaffung der AsylHärtefallkommission wollte die SVP die Steuerzahler entlasten. Asylsuchende verfügen über sehr viele Möglichkeiten, gegen eine Ablehnung ihres Asylgesuchs Einspruch zu erheben. Leider hat das Volk nicht in unserem Sinne entschieden. Dennoch es eine Tatsache, dass Asylmissbraucher überall auf der Welt wissen: Die Schweiz handhabt eine large Asylpraxis und erbringt hohe Leistungen für Asylbewerber. Hier gilt es – auch zukünfig – ein Zeichen zu setzen. Getreu dem Motto «Frei bleiben» wird die SVP weiterhin für eine massvolle und faire Zuwanderung kämpfen - zugunsten der wahren, kriegsverfolgten Flüchtlinge und nicht zuletzt auch der einheimischen arbeitenden Bevölkerung.

SVP VERLANGT AUSKUNFT ZUM TRINKWASSER

Sichere Wasserversorgung auf dem Prüfstand

In Zürich gibt es gut 1200 Brunnen mit Trinkwasser in sehr guter Qualität. Dem separaten Zürcher Quellwassernetz sind rund 400 Brunnen angeschlossen. Von diesen 400 Brunnen sind 80 Notwasserbrunnen. Die SVP will vom Stadtrat wissen, ob die Notbrunnen einer Krise standhalten können.

Martin Bürlimann

Gemeinderat SVP

Zürich 10

Das Wasser in Zürich hat eine sehr gute Qualität. Rund 70 Prozent des Wassers stammen aus dem Zürichsee, 15 Prozent sind Quellwasser, der Rest ist Grundwasser. Dem separaten Zürcher Quellwassernetz sind rund 400 Brunnen angeschlossen. Dieses separate Leitungsnetz dient zur Notwasserversorgung und erhält sein Wasser zu wesentlichen

SVP WINTERTHUR

Teilen aus den 160 Stadtquellen. Das Leitungswasser der anderen Brunnen und der Wasserversorgung stammt zu grossen Teilen aus aufbereitetem Seewasser. Zudem wird Wasser von 120 Quellen aus dem Sihl­ und Lorzetal nach Zürich geführt. Spitäler und Zivilschutzbauten sind ebenfalls an das Quellwassernetz angeschlossen.

Notbrunnen aus dem Jahr 1973 Die charakteristischen Notbrunnen aus Bronzeguss stammen aus dem Jahr 1973. Sollte es zu einem Unterbruch kommen, laufen die Notbrunnen weiter. Das Wasser fliesst dank dem Höhenunterschied von selbst. Diese sind somit unabhän­

gig von der Stromversorgung. Sie verfügen zudem über eine spezielle Wasserabgabe­Installation. Das akuteste Problem in einer unerwarteten Krise ist das Trinkwasser. Es braucht pro Kopf und Tag 10 Liter sauberes Wasser, 3 Liter zum Trinken und Kochen und 7 Liter zur Körperpflege. Die Stadt Zürich ist vorbildlich ausgerüstet. Dennoch stellen sich Fragen, ob die Brunnen aus dem Jahr 1973 einer massiven, unerwarteten Krise wie Stromausfall, Internet­Totalausfall oder einem Ebola­Ausbruch gewachsen wären. Die SVP verlangte vom Stadtrat daher Antwort auf eine Reihe von Fragen: Wie lange würden die Notbrunnen laufen

Ein Spaghetti-Plausch der Rekorde

Zwischen Spaghetti-Essen und Dessert wartete man gespannt auf den politischen Teil des Anlasses. Der diesjährige Spaghetti-Plausch der Sektion Winterthur Altstadt brach alle Rekorde: zwei Nationalräte, drei Kandidaten und so viele Gäste wie noch nie.

Nationalrätin Natalie Rickli, seit Jahren Organisatorin des politischen Teils, stellte den zahlreichen Gästen den Hauptreferenten Nationalrat Gregor Rutz vor. Gregor Rutz betonte in seinem Referat die Wichtigkeit der Freiheit für ihn persönlich, aber auch für unser Land. Der Wirtschaftsstandort Schweiz muss unbedingt wettbewerbsfähig bleiben. Weiter ist es das Miliz­System, welches unser Land nach vorne bringt. Er rief alle Zuhörer auf, Freunde und Bekannte zu mobilisieren, an die Urne zu gehen und aus Überzeugung die vorgeschlagenen Kandidaten wählen. Un­

ter den Anwesenden waren auch die Nationalratskandidaten des Bezirks Winterthur: Therese Schläpfer, Daniel Oswald und Martin Hübscher sowie von der JSVP Corinne Merk. Interessiert lauschten die Anwesenden den Ausführungen über ihre Motivation für die Wahlen anzutreten, sowie über ihre politischen Interessen und Schwerpunkte. Jürg Stahl musste sich leider entschuldigen, er war an einem anderen Anlass präsent. Die Veranstalter können auf einen gelungenen Spaghetti­Plausch zurückblicken. Die Gäste verbrachten eine interessante und gemütliche Zeit.

PODIUMSDISKUSSION «WER IST DIE WIRTSCHAFTSPARTEI?»

Applaus für weniger Staat!

Die zweite Veranstaltung der Diskussionsrunde «FDP oder SVP – Wer ist DIE Wirtschaftspartei?», die vergangene Woche vor zahlreichem Publikum in Rüschlikon stattfand, brachte vor allem eines zu Tage: Es braucht eine bürgerliche Wende, um das ausufernde Wachstum des Staates und damit immer mehr bürokratische Knebelungen der Verwaltung zu stoppen! Wolfram Kuoni begrüsste als Initiant und Organisator der Veranstaltung die Anwesenden.

ZB. Wie bereits vor 14 Tagen in Küsnacht kreuzten die SVP­Wirtschaftspolitiker und Nationalratskandidaten Wolfram Kuoni, Alfred Heer und Jürg Sulser mit ihren FDP­Pendants Doris Fiala und Kaspar Huggenberger unter der Leitung von Benjamin Geiger, Chefredaktor der Zürcher Regionalzeitungen, die Klingen. Beim Thema «Bilaterale Verträge» vertraten die FDP­Vertreter die Meinung, dass diese als für die Schweiz unabdingbar seien. Sowohl Fredi Heer als auch Wolfram Kuoni und Jürg Sulser von der SVP machten deutlich, dass es darum ginge, den Volkswillen bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zu respektieren. Zum anderen, erklärte Wolfram Kuoni am Beispiel der einzelnen bilateralen Abkommen, seien diese nicht mehr so wichtig für die Schweiz, da ein Grossteil der Vertragsinhalte auf WTO­Ebene geregelt sei. Zudem betonte Kuoni, profitiere die EU vielmehr von den Abkommen als die Schweiz, weshalb diese letztendlich kein Interesse hätte, die Bilateralen Verträge zu kündigen.

Zu viele «Weicheier»

Gewohnt deutlich wurde auch Fredi Heer, der erklärte, dass es im Bundeshaus zu viele «Weicheier» habe, die nicht den Mut hätten, für unser Land zu kämpfen. «Eine Stärkung der SVP bei den Wahlen», so Fredi Heer, «sei daher umso wichtiger, damit es im Bundes­

haus zu einer Umkehr der Kräfteverhältnisse kommt». Weit wichtiger als Spekulationen über die Bedeutung der Bilateralen Verträge für die Schweiz, dies war die Einschätzung aller Teilnehmer, ist der Kampf gegen die ausufernde Staatsquote. Grösstes Kopfschütteln im Publikum erntete dabei die kostenpflichtige Ladenöffnungszeitkontrolle für einen Tankstellenshop der an 7 Tagen während 24 Stunden geöffnet habe…

Damit der Kampf gegen den ausufernden Staat und der damit verbundenen Verschlechterung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich, aber auch der Schweiz, erfolgreich sei, brauche es auch eine einheitlich bürgerliche Standesvertretung in Bern. Er habe daher sowohl Ruedi Noser als auch Hans­Ueli Vogt auf seinen Stimmzettel geschrieben, erklärte Kaspar Huggenberger abschliessend.

bei anhaltendem totalen Stromausfall? Die zur Verfügung stehende Wassermenge aus den städtischen Quellen müsste im Krisenfall für 400 000 Menschen 10 Liter pro Tag und Person hergeben. Das Quellwasser der Notbrunnen stammt teilweise aus anderen Gemeinden und dem Kanton Zug. Man muss abklären, ob dieses Wasser in einer lang anhaltenden Krise weiter nach Zürich fliesst oder ob diese Gemeinden das Trinkwasser dann selber benötigen. Es ist unklar, ob die Notbrunnen der Bevölkerungsentwicklung entsprechen. Weiter will die SVP wissen, ob ein eigenes Notfallkonzept für die Notbrunnen existiert und wer die Trinkwasserverteilung an den Notbrunnen im Krisenfall übernähme. Man müsste auch sicherstellen, dass eine Person nicht mehrmals täglich Wasser bezieht.

LESERBRIEF

Es scheint auf den ersten Blick, als sei heute keine der grossen bürgerlichen Parteien für einen EU­Beitritt, doch der Schein trügt. In der nächsten Legislatur wird der Bundesrat das Rahmenabkommen mit der EU zu den «institutionellen Fragen» vorlegen, seit Mai 2014 haben dazu bereits neun Verhandlungsrunden mit der EU stattgefunden. Die institutionellen Fragen betreffen vier Bereiche:

Verfahren, mit welchen die bilateralen Verträge künftig angepasst werden;

Wie die Anwendungen der bilateralen Verträge überwacht wird; – Wie bilaterale Verträge auszulegen sind; – Welche Instanzen bei Streitigkeiten entscheiden und welche Verfahren dann angewandt werden.

Der Zustand ohne solches Rahmenabkommen ist, dass sich die EU und die Schweiz immer wieder aufs Neue einigen müssen, wenn ein bilateraler Vertrag geändert wird (Anspassung) oder betreffend Auslegung unterschiedliche Ansichten bestehen. Die Schweizer Regierung hat bei solchen Verhandlungen immer im Hinterkopf, dass die Verträge unter Umständen

zur Volksabstimmung gelangen. Und genau das ist gut so.

Ein Rahmenabkommen über dieses Vorgehen kann nur anstreben, wer bereit ist, die heutige Situation mit den Volksrechten in die Waagschale zu werfen, die Volksrechte allenfalls Preis zu geben, eben, das Verfahren bei Vertragsänderungen zu institutionalisieren. Fallen die Volksrechte, fällt der Hauptgrund gegen einen EUBeitritt, nämlich die direktdemokratische Mitbestimmung. Und genau um das geht es in den nächsten vier Jahren: Wer heute, wie z.B. der FDP­Ständeratskandidat Ruedi Noser, sagt, er prüfe ein Rahmenabkommen und mache seine Haltung von der «Ausgewogenheit» abhängig, ist damit bereit, unsere Volksrechte in die Verhandlungen zu bringen. Die einzige grosse bürgerliche Partei, die bereits heute klar gegen das Rahmenabkommen mit der EU auftritt, ist die SVP. Entscheidungen darüber stehen in der nächsten Legislatur an. Deshalb sind die Wahlen vom 18. Oktober so wichtig.

Präsidentin Ursula Staufer, Therese Schläpfer, Daniel Oswald, Natalie Rickli, Gregor Rutz und Corinne Merk. Martin Hübscher musste leider früher weg.
Matthias Hauser, Kantonsrat, Nationalratskandidat, Hüntwangen
Für die SVP auf dem Podium: Alfred Heer, Wolfram Kuoni und Jürg Sulser.

Hans Fehr

Der er folgreiche Kämpfer für unsere Schweiz.

Freiheit ist wählbar

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Die Natur der Linken

Im Kanton Zürich scheint die Abschaffung der Kleinkinderbetreuungsbeiträge (KKBB) in greifbare Nähe gerückt zu sein. Das einst installierte Sozialvehikel ist in den letzten Jahren zum Fass ohne Boden verkommen. Die KKBB richteten sich ursprünglich an Eltern in schwierigen finanziellen Verhältnissen. Sie haben jedoch komplett falsche Anreize geschaffen, indem das Haushaltseinkommen vorübergehend stark anstieg und nach Ablauf der Bezugsfrist dieselben Haushalte dann in finanzielle Nöte gerieten.

Mit dem neuen Kinder­ und Jugendhilfegesetz wurden per 1. Januar 2013 die Kriterien für die Bemessung der KKBB neu definiert. Die SVP warnte damals davor, dass die Anzahl der Gesuchsteller stark ansteigen würde. Das zuständige links regierte Departement hingegen prognostizierte einen Kostenanstieg von «lediglich» 8 auf 13 Millionen. Effektiv waren es dann jedoch 43 Millionen Franken im Jahr 2013. In den folgenden zwei Jahren stieg diese Zahl weiter markant an.

Der finanzielle Scherbenhaufen für die Gemeinden ist zwischenzeitlich so offensichtlich und gross, dass nun hoffentlich eine Mehrheit des Kantonsrates die Abschaffung der KKBB beschliesst. Der Gemeindepräsidentenverband sowie der Regierungsrat sind für die Abschaffung. Der knappe Entscheid der beratenden Kommission aus dem Kantonsrat zeigt aber auch, dass die KKBB noch nicht gebodigt ist.

Das Fiasko rund um die KKBB ist beispielhaft. Sozial angehauchte Departemente, Ämter und Institutionen verstehen es bestens, den Sozialstaat unter Anwendung von falschen Zahlen und Schönfärberei auszubauen. Laufend werden neue Pläne ausgeheckt, um die Sozialindustrie und ihre Gilde noch besser zu stellen und noch breiter zu installieren. Diese Pläne werden dann geschickt von der linken Ratshälfte portiert und unter Mithilfe der Gutmenschen aus der politischen Mitte und einzelnen liberalen Wendehälsen gelangen sie dann zum Durchbruch. Jahre später wird dann jeweils offensichtlich, was für einen Brei die Sozialindustrie kreiert hat. Erst wenn der Karren knietief im Dreck steckt, ringt sich der Rat zu unpopulären Rückwärtskorrekturen durch. Aber weshalb funktioniert Politik in sozialen Themen so reaktiv wie beim aktuellen Beispiel der KKBB? Weil es in der Natur der Linken liegt, sich mit sozialen Themen zu beschäftigen und weil es in der Natur der Bürgerlichen liegt, sich zuerst um Themen wie Arbeitsplätze, Sicherheit, Wirtschaft, Finanzen und Wohlstand zu kümmern. Es scheint, als seien die Linken auf deren Steckenpferd, dem Ausbau des Sozialstaate sehr gewieft und taktisch durchtrieben. Gegenüber der Armada aus linken Sozialpolitikern sind die bürgerlichen Sozialpolitiker in der Minderheit.

08:25 19. Jassmeisterschaft für jedermann/-frau in Birmensdorf

chenschaften der Sozialindustrie bereits in der Entstehungsphase erkennen und die drohenden Missstände öffentlich zur Debatte bringen. Es braucht Volksvertreter, welche sich in den Medien den linken und netten Gutmenschen in unbequemen Themen gegenüberstellen.

Eine solche beherzte Persönlichkeit ist Kantonsrätin Barbara Steinemann, welche nun für den Nationalrat kandidiert. Ihre Stimme in Bern ist überfällig und wird dringend gebraucht, denn auch national wuchert der Sozialstaat, vorbei am Parlament. Beweis dafür ist der Umstand, dass nicht etwa unsere Volksvertreter, sondern ein Verein namens «SKOS» die Vorgaben über die Höhe der Sozialhilfe macht. Als Sozialvorstand weiss ich um solche Missstände und deren Auswirkungen. Ich weiss aber glücklicherweise auch um das Potenzial von Barbara Steinemann. Sie hat die Fähigkeit, linke nebulöse Machenschaften frühzeitig zu erkennen und öffentlich zur Debatte zu bringen. Als Sozialvorstand weiss ich ihr konsequentes Engagement im Kanton Zürich für bürgerliche Werte und gegen die Auswüchse des Sozialstaates mehr als zu schätzen. Ihr Wirkungskreis muss auf nationale Ebene ausgeweitet werden. Barbara Steinemann steht zweimal auf meiner Liste 1.

Umso wichtiger ist es, dass die bürgerlichen Parteien über beherzte Parlamentarier verfügen, welche die Ma­

Stefan Schmid, Gemeinderat/ Sozialvorstand, Niederglatt

Wöchentliche Fernsehsendung mit Christoph Blocher

Alt Bundesrat Christoph Blocher stellt sich wöchentlich den Fragen von Dr. Matthias Ackeret, Journalist und Autor des Buches «Das Blocher-Prinzip». Die aktuelle Fernsehsendung wird jeweils am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr im Internet auf www.teleblocher.ch übertragen.

SVP-KANTONSRATSFRAKTION

Kantonsrat / Fraktion

Montag, 19. Oktober 2015, 13.00 Uhr, Sitzung, Zunfthaus zur Haue.

SVP-VERANSTALTUNGEN

Bezirk Affoltern / Aeugst am Albis Donnerstag, 29. Oktober 2015, 17.45 Uhr, Ausflug ins Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern am Albis.

Anmeldung: Ruedi Bieri, 044 761 66 26. Bezirk Bülach

Freitag, 23. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Nürensdorf, Herbstfest der SVP, Bezirk Bülach, feierliches, unkompliziertes Stell-dich-ein der SVP im Bezirk Bülach, heuer in Nürensdorf. Ab 19 Uhr: Apéro, Begrüssungen, Nachtessen, Ansprache von Nationalrat Lukas Reimann, Präsident AUNS, Hitsch, Lotto und Dessert.

Mitglieder im Bezirk Bülach melden sich via Sektionspräsidenten an, externe Gäste sind sehr willkommen und melden sich bis am 4. Oktober unter info@matthias-hauser.ch an. Erster grösserer SVP-Anlass nach den Wahlen.

Bezirk Meilen / Oetwil am See

Samstag, 10. Oktober 2015, 10.00 Uhr, Weinbaumuseum J. Grimm, Holzhusen 16, Oetwil am See, in der Holzerstube, «Zmörgeli mit Mörgeli» und «Ghackets mit Matterhörnli», Brunch. 11.15 Uhr: Nationalräte Christoph Mörgeli und Thomas Matter: «Voller Einsatz für die Schweiz», Diskussion, Fragen. Anschliessend Musik: «Echo vom Pfannenstiel». Jedermann ist herzlich eingeladen.

Bezirk Pfäffikon / Russikon

Samstag, 10. Oktober 2015, 10.00–12.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr, im Café Ehriker Beck, Russikon (Wintergarten), Wahlhilfe für die National- und Ständeratswahlen mit Erwin Krauer.

Kanton Zürich

Sonntag, 18. Oktober 2015, ab 15.00 Uhr, Restaurant Rössli, Kempttalstrasse 52, Illnau, Wahltreff.

Stadt Winterthur

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Sorell Hotel Krone, Marktgasse 49, Winterthur.

Roadshow Nationalratswahlen mit Nationalrat Alfred Heer sowie den Nationalratskandidaten Wolfram Kuoni, Therese Schläpfer, Daniel Oswald, Jürg Sulser und Martin Hübscher.

Stadt Zürich

Dienstag, 13. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Gaststuben Muggenbühl, Muggenbühlstrasse 15, Zürich.

Roadshow Nationalratswahlen mit Nationalrat Alfred Heer sowie den Nationalratskandidaten Wolfram Kuoni, Roland Scheck, Roger Liebi und Mauro Tuena.

Stadt Zürich / Kreis 1 und 2

Samstag, 10. Oktober 2015, 09.00–12.00 Uhr, vor dem Café Mandarin im Morgental, Zürich-Wollishofen, Standaktion.

Stadt Zürich / Kreis 3

Samstag, 10. Oktober 2015, 09.00–11.30 Uhr, Albisriederplatz, Zürich, Standaktion.

Stadt Zürich / Kreis 9

Samstag, 10. Oktober 2015, 09.00–11.30 Uhr, Lindenplatz, Zürich, Standaktion.

IMPRESSUM

ISSN 1660-6701

ISSN 2296-3480

Offizielles Organ des Zürcher Bauernverbandes. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich Fr. 63.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: ZBV, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, E-Mail: bauernverband@zbv.ch. Ferdi Hodel (FH). Tel. 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32. Insertionspreise: www. stutz-druck.ch/content/zuercher-bauer. Abonnementsdienst: Zürcher Bauernverband, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Tel. 044 217 77 33, Fax 044 217 77 32, E-Mail: bauernverband@zbv.ch.

Offizielles Organ der Schweizerischen Volkspartei des Kantons Zürich. Abonnementspreis: Für die Schweiz jährlich für Parteimitglieder Fr. 48.–; für Nichtmitglieder Fr. 58.– + 2,5 % MwSt. Redaktion: SVP, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, E-Mail: zb@svp-zuerich.ch. Reinhard Wegelin (rw.), Tel. 044 217 77 64, Fax 044 217 77 65. Insertionspreise: www. stutz-druck.ch/ content/der-zuercher-bote. Abonnementsdienst: SVP des Kantons Zürich, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf, Tel. 044 217 77 66, Fax 044 217 77 65, sekretariat@svp-zuerich.ch.

Erscheint jeden Freitag. Inseratenannahme: print-ad kretz gmbh, Tramstrasse 11, 8708 Männedorf, Telefon 044 924 20 70, info@kretzgmbh.ch. Inseratenschluss: Dienstag, 17.00 Uhr. Layout: Sihldruck AG , Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Druck: Ringier Print Adligenswil AG , Ebikonerstrasse 75, 6043 Adligenswil.

Stadt Zürich / Kreis 10

Samstag, 10. Oktober 2015, 10.00–11.30 Uhr, Kappenbühlweg Höngg, Zürich, Standaktion.

Samstag, 17. Oktober 2015, 10.00–11.30 Uhr, Röschibachplatz Wipkingen, Zürich, Standaktion.

Stadt Zürich / Kreis 11 Freitag, 30. Oktober 2015, 18.00 Uhr, Voléro-Lounge, Binzmühlestrasse 80, Zürich, Polit-Apéro.

Stadt Zürich / Kreis 12 Samstag, 10. Oktober 2015, 09.00–12.00 Uhr, Vorplatz Migros-Schwamendingen

beim Schwamendingerplatz, WahlkampfStandaktion.

Samstag, 7. November 2015, 09.00–12.00 Uhr, Schwamendingerplatz vor Migros, Standaktion.

Samstag, 14. November 2015, 09.00–12.00 Uhr, Schwamendingerplatz vor Migros, Standaktion.

SVP-FRAUEN

SVP -Frauen Stadt Zürich

Montag, 2. November 2015, 19.30 Uhr, im Hotel Olympia, Zürich, Mitgliederversammlung.

Freitag, 27. November 2015, Adventsessen (weitere Angaben folgen).

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19.00 Uhr, Hardturmstrasse 120a, Zürich, Literaturclub. Info und Anmeldung: www.svp-literaturclub.ch

Montag, 25. Januar 2016, 19.00 Uhr, im Hotel Olympia, Zürich, Generalversammlung.

WEITERE VERANSTALTUNGEN

Samstag, 7. November 2015, 09.00 Uhr, Kronenhof, Zürich-Affoltern, Tagung Altersvorsorge mit Nationalrat Alfred Heer und Markus Binder, Präsident Arbeitsgruppe AV 2020 SVP ZH.

MOTORRAD-CLUB SVP

Schlussfest

Freitag, 16. Oktober 2015, Apéro ab 19.15 Uhr, Schützenstube Meilen, Schützenhausstrasse 31, Meilen. 20.15 Uhr: Nachtessen. Preis: Anteil Mitglieder Fr. 30.–. Anmeldung: mail@emilgrabherr.ch

VERANSTALTUNGEN MIT STÄNDERATSKANDIDAT HANS-UELI VOGT

Bezirk Affoltern / Affoltern am Albis

Samstag, 17. Oktober 2015, 12.45–14.45 Uhr, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis, Roadshow mit Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt.

Bezirk Andelfingen / Marthalen

Samstag, 10. Oktober 2015, 08.30–10.00 Uhr, Landi Weinland, Güterstrasse 3, Marthalen, Roadshow mit Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt.

Bezirk Bülach / Bülach

Samstag, 10. Oktober 2015, 12.30–14.30 Uhr, Marktgasse 28, vor Rathausbögen, Bülach, Roadshow mit Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt.

Bezirk Hinwil / Wetzikon

Samstag, 17. Oktober 2015, 10.00–12.00 Uhr, vor Einkaufszentrum Oberlandmärt, Bahnhofstrasse 151, Wetzikon, Roadshow mit Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt.

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