Skip to main content

Suyana Jahresbericht 2024_DE

Page 1


Jahresbericht 2024

Grusswort der Stiftungsratspräsidentin

Was uns antreibt und wie wir vorgehen

Unser Weg zu nachhaltiger Wirkung

Die Suyana Geschichte

Einblick in ausgewählte Projekte

Suyana Schule – Bildung für eine bessere Zukunft in Peru

Eine Zukunft für Schweizer Bauernfamilien

Unser Partnerschaftsmodell –gemeinsam mehr bewegen

Suyana in Zahlen

Ausblick 2025

Ihre Unterstützung Hoffnung ernten in Ruanda

Grusswort der Stiftungsratspräsidentin

Liebe Suyana-Community, mit grosser Freude und tiefer Dankbarkeit präsentiere ich Ihnen unseren Jahresbericht. Er fasst ein dynamisches Jahr in der Entwicklung unserer Stiftung zusammen – ein Jahr, das bedeutende Fortschritte brachte, neue Partnerschaften entstehen liess und unser Engagement für Resilienz und die Schaffung von Chancen in den Regionen, in denen wir tätig sind, weiter stärkte.

In diesem Jahr feierten wir die Eröffnung der Suyana-Schule am Stadtrand von Cusco, Peru – ein weiterer Meilenstein unseres Bildungsengagements. Die Schule ist darauf ausgelegt, jungen Menschen in ländlichen Gebieten durch praxisnahe Berufsausbildung neue Perspektiven zu eröffnen. Indem die Schüler:innen Fähigkeiten erlernen, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer lokalen Gemeinschaften abgestimmt sind, trägt die Schule dazu bei, ländliche Lebensgrundlagen zu stärken, Abwanderung in die Städte zu reduzieren und Bildungsbarrieren abzubauen. Dieses Projekt verkörpert unser Bestreben, Chancen, Resilienz und nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene zu fördern.

Darüber hinaus haben wir unsere Präsenz und Aktivitäten in Afrika weiter ausgebaut, indem wir mit ausgewählten Partnern in Ruanda, Uganda und Sierra Leone zusammenarbeiten. Durch die enge Kooperation mit lokalen Gemeinschaften setzen wir gezielte Initiativen um, die dringende Herausforderungen adressieren, Resilienz stärken und Menschen befähigen, sich eine nachhaltige Zukunft aufzubauen.

Unsere laufenden Projekte in Bolivien, Peru, der Schweiz und Griechenland sind Ausdruck unseres unermüdlichen Engagements, lokale Lösungen für unsere andauernden Engagements zu entwickeln.

Dieses Jahr haben wir ausserdem neue Partnerschaften geschlossen, die unsere Arbeit bereichert und unsere Wirkung ausgeweitet haben. Dank der Umsetzung unseres Partnerschaftsmodells mit Unternehmen und Förderstiftungen in der Schweiz konnten wir unsere Unterstützung unter anderem für Peru ausbauen. Durch die Zusammenarbeit mit

Organisationen und Unternehmen, die unsere Werte und Vision teilen, haben wir neue Möglichkeiten geschaffen, dringende Bedürfnisse anzugehen und die Reichweite sowie Nachhaltigkeit unserer Programme zu stärken.

Als Organisation sind wir sowohl in unserem Wirkungsbereich als auch in unserer Effektivität gewachsen. Die Gründung unseres Impact Management Teams hat unsere Fähigkeit erheblich verbessert, die transformative Wirkung unserer Arbeit zu messen, klarere Daten zur Steuerung unserer Programme bereitzustellen und sicherzustellen, dass sie mit der Theory of Change von Suyana übereinstimmen und darin reflektiert werden. Zudem hat unser Marketing- und Kommunikationsteam unsere Online-Präsenz neu gestaltet, eine neue Website lanciert und die Interaktion über soziale Medien und Fachmedien intensiviert, um unsere Mission sichtbarer zu machen und unsere Wirkung zu verstärken.

Trotz unserer Fortschritte sind wir uns der bevorstehenden Herausforderungen bewusst. Die Probleme, mit denen die von uns unterstützten Gemeinschaften konfrontiert sind, sind vielschichtig und erfordern Geduld sowie Ausdauer. Doch gemeinsam – mit dem starken Engagement unserer Partner, Unterstützer:innen und Stakeholder – setzen wir unseren Weg fort, um positiven Wandel zu bewirken.

Im Namen der Stiftung Suyana danke ich Ihnen allen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihr unermüdliches Engagement. Lassen Sie uns auch in Zukunft geeint in der Hoffnung bleiben, die den Namen Suyana prägt – eine Hoffnung, die Resilienz, Eigenverantwortung und nachhaltige Veränderungen ermöglicht.

Mit herzlichen Grüssen,

Ursula Kuhn Stiftungsratspräsidentin, Stiftung Suyana

Was uns antreibt und wie wir vorgehen Wer wir

sind

Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften:

Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, sein Leben in Würde und selbstbestimmt zu gestalten. Dafür setzen wir uns bei der Suyana Stiftung mit Herzblut ein. Seit über 20 Jahren bewirken wir mit einem ganzheitlichen Ansatz nachhaltige Veränderungen. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Bereiche: bessere Bildung, verbesserte lokale Gesundheitsversorgung und nachhaltige Lebensgrundlagen.

Mit Hauptsitz in der Schweiz engagieren wir uns in sieben Ländern: Bolivien, Peru, Ruanda, Uganda, Sierra Leone, Griechenland und der Schweiz.

Nachhaltige Veränderung beginnt lokal

Unser „local-for-local“-Modell fördert die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort und ermöglicht ihnen, Verantwortung für ihre eigene Entwicklung zu übernehmen. So entstehen Initiativen, die von jenen entwickelt und geleitet werden, die die Herausforderungen der Gemeinschaften am besten verstehen. Unsere Lösungen sind deshalb immer auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten und fördern Resilienz sowie Unabhängigkeit von Individuen, Familien und Gemeinschaften.

Gleichzeitig stärken wir das Vertrauen zugunsten der gemeinsamen Arbeit und setzen gezielt auf den Aufbau lokaler Kompetenzen. Wir glauben an die Kraft der Gemeinschaft – sie sorgt dafür, dass unsere Programme ihre volle Wirkung entfalten und nachhaltig positiv wirken.

Wie wir arbeiten

Wir orientieren uns in unserer Arbeit an unserer «Theory of Change» (Veränderungstheorie). Bei jedem Projekt gehen wir systematisch vor – von der Identifizierung lokaler Herausforderungen bis hin zu messbaren Ergebnissen. So stellen wir sicher, dass unser Engagement die gewünschte Wirkung erzielt und den Gemeinschaften zugutekommt.

Unsere operativen Modelle

Unsere operativen Modelle passen sich an unterschiedliche geografische Kontexte an und kombinieren bewährte Methoden, um die lokalen Bedürfnisse bestmöglich zu unterstützen. Einerseits entwickeln und implementieren wir unsere eigenen Projekte mit unseren lokalen Teams. Andererseits stellen wir Ressourcen zur Verfügung und teilen technisches Fachwissen mit Gemeinschaften und lokalen Umsetzungspartnern. Darüber hinaus unterstützen wir lokale Initiativen und Umsetzungspartner durch finanzielle Zuschüsse. Durch die Kombination dieser Ansätze fördern wir die Eigenverantwortung der Gemeinschaften und treiben gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung voran, um eine langfristige Wirkung zu erzielen.

Konzeption und Realisierung eigener Projekte

In Bolivien und Peru werden unsere Projekte sorgfältig geplant und von lokalen Teams durchgeführt. Über einen Zeitraum von drei Jahren fördern diese Programme die wirtschaftliche Entwicklung, verbessern die Lebensbedingungen und den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Ausgestattet mit Spezialfahrzeugen erreichen unsere Teams – bestehend aus Ärztinnen/Ärzten, Zahnärztinnen/-ärzten, Pädagoginnen/Pädagogen und Agronominnen/Agronomen – abgelegene ländliche Gemeinden, die nur begrenzten Zugang zur Grundversorgung haben.

Bessere Bildung

Individuen und Gemeinschaften erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung durch verbesserten Zugang zu Bildung, erweiterte Lehrpläne, intensive Unterstützung von Lehrpersonen sowie verbesserte Schulinfrastruktur.

BessereBildung

Suyanas ganzheitlicher Ansatz

LokaleGesundheitsversorgung Nachhaltige Leb e n s gnegaldnur

Lokale Gesundheitsversorgung

Nachhaltige

Lebensgrundlagen

Individuen und Gemeinschaften optimieren nachhaltig ihre Lebensgrundlagen durch praxisorientierte Kurse und Ausbildungen, den Erwerb von unternehmerischen Fähigkeiten und die Umsetzung von Umweltschutzmassnahmen.

Individuen und Gemeinschaften profitieren von einer verbesserten lokalen Gesundheitsversorgung durch besseren Zugang zur medizinischen Versorgung, ein gestärktes Gesundheitsbewusstsein und den Ausbau der Kapazitäten im öffentlichen Sektor.

Finanzielle und technische Unterstützung

In Uganda, Ruanda und Sierra Leone setzt sich Suyana dafür ein, die Bildung zu verbessern und nachhaltige Lebensgrundlagen in benachteiligten Gemeinschaften zu fördern. Durch Partnerschaften mit lokalen Organisationen befähigen wir Gemeinschaften, ihre wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu verbessern und den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Unterstützung durch gezielte Fördermittelvergabe

Dieses Modell konzentriert sich hauptsächlich auf die finanzielle Unterstützung lokaler Initiativen und Partner. In der Schweiz unterstützen wir Bauern beim Schutz ihrer Lebensgrundlagen, bekämpfen die Jugendarbeitslosigkeit und fördern die berufliche Entwicklung.

Unser Weg zu nachhaltiger Wirkung

Wir sind überzeugt, dass echter Fortschritt nur dann entstehen kann, wenn wir die von uns erhobenen Daten kontinuierlich messen, analysieren und daraus lernen – denn nur so können wir unsere Wirkung sichtbar machen und unsere Projekte weiterentwickeln. Durch einen strukturierten und standardisierten Ansatz schaffen wir nicht nur Transparenz über unsere Arbeit und die Veränderungen, die wir bewirken, sondern stellen auch sicher, dass wir unsere Projekte optimieren und Ressourcen auf die effektivste Weise (um)verteilen.

Monitoring and Evaluation

Vom Messen zum Verbessern

Um sicherzustellen, dass unsere Programme nachhaltig wirken, setzen wir auf MEAL: Monitoring, Evaluation, Accountability und Learning.

MEAL ist für uns mehr als eine Methode, um Fortschritte, Ergebnisse und Wirkungen zu messen. Es ist ein dynamischer Prozess, der uns herausfordert, Informationen in konkrete Verbesserungen für die Gemeinden und unsere Organisation zu verwandeln.

Mit MEAL verpflichten wir uns zu Transparenz, Rechenschaftspflicht und kontinuierlichem Lernen – damit jede Massnahme den grösstmöglichen positiven Einfluss hat.

Langfristige und nachhaltige Wirkung

Unsere Inputs, die in Fachwissen, Ressourcen und starken Kernwerten verankert sind, dienen als Grundlage, welche die Art und Weise prägen, wie unsere Stiftung arbeitet, und treiben skalierbare, lokal geführte Projekte voran.

Unsere Outputs markieren den ersten Schritt zur Veränderung. Durch die Umsetzung unserer Aktivitäten und das aktive Engagement unserer Begünstigten sind wir in der Lage, unmittelbare und greifbare Ergebnisse zu erzielen, die als Grundlage zur Veränderung dienen.

Annahmen Annahmen Annahmen

Unser Engagement führt zu Outcomes: Kurz- bis mittelfristige Effekte wie mehr Wissen, Reduktion von Gesundheitsrisiken oder verbesserte Lebensbedingungen schaffen spürbare und kurzbis mittelfristige Entwicklungen.

Der Impact unserer Arbeit zeigt sich in einem Leben mit Würde und Selbstbestimmung. Über Statistiken hinaus streben wir nachaltige und langfristige Veränderung an, die Individuen und Gemeinschaften befähigt, widerstandsfähige und selbstbewusste Lebenswege zu gestalten.

Bei Suyana ist Wirkungsmessung ein fortlaufender, integrierter Prozess, der jede Phase des Projektzyklus begleitet.

Bereits in der Projektinitiierung definieren wir Kennzahlen (KPIs) und SMART-Indikatoren und wählen projektspezifische MEAL-Tools aus.

Während der Projektdurchführung wird unsere Wirkung durch effektives Monitoring, umfassende

Analysen und datengestützte Entscheidungen vorangetrieben, um kontinuierliche Verbesserung und operative Effizienz zu gewährleisten.

Bei Projektabschluss übergeben wir unsere Projektaktivitäten strukturiert an lokale Behörden. Kosten-Nutzen-Analysen und Nachfolgebewertungen stellen dabei die nachhaltige Wirkung sicher.

So messen wir Wirkung

Wirkungsmessung erfordert einen strukturierten und standardisierten Ansatz.

Um diesen Ansatz zu stärken, haben wir 2024 den „Impact Radar“ in unserer Stiftung eingeführt, ein Bewertungsinstrument der United Nations Environment Programme – Finance Initiative (UNEP FI). Dieses Rahmenwerk ermöglicht Organisationen eine ganzheitliche Wirkungsanalyse, wo Wirkungsbeiträge zu den Sustainable Development Goals (SDGs) systematisch gemessen werden können.

Bei Suyana nutzen wir den „Impact Radar“, um unsere Kennzahlen (KPIs) über die drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung hinweg zu berichten: Soziales, Wirtschaft und Umwelt.

Diese Dimensionen definieren die Wirkungsziele – „Wer oder Was ist betroffen?“ – während die Wirkungsbereiche und -themen die Beiträge zu den SDGs hervorheben.

Bei Suyana legen unsere Programme einen starken Fokus auf die Dimension „Soziales“, wo wir uns darauf konzentrieren, die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Erschwinglichkeit und Qualität wesentlicher Ressourcen und Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Nutzung des Impact Radar können wir systematisch unsere Outputs und Outcomes über verschiedene Wirkungsthemen hinweg verfolgen und messen. Dies stellt sicher, dass unsere Beiträge relevante Veränderungen bewirken.

Suyana trägt zu folgenden SDGs bei:

Definitions & interlinkages

Messung der Auswirkungen unseres Dentalprogramms

The definitions below explain the meaning of each impact area and topic. The interlinkages between Impact Areas and Topics is also explored; a dedicated column reflects the Impact Areas that might be positively or negatively affected when seeking to address any one Impact Area/Topic.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Die Suyana Geschichte

Die Entwicklung unseres holistischen Ansatzes in zwei Jahrzehnten:

Bolivien – Der Anfang

Die Reise unserer Gründerin Ursula Kuhn nach Bolivien markierte den Beginn von Suyana, um Gemeinden zu helfen, eine bessere Zukunft aufzubauen.

Mobile Sanitätseinheiten –ländliche Gemeinden erreichen

Seit 2006 überbrückt unsere speziell ausgerüstete mobile Flotte Lücken in der Gesundheitsversorgung und liefert medizinische und zahnmedizinische Hilfe an unterversorgte Andengemeinden.

Sierra Leone – Ländliche Entwicklung

Seit 2021 arbeiten wir mit unseren Partnern in abgelegenen ländlichen Gemeinden in Sierra Leone zusammen, um Bildung, Gesundheit und Lebensunterhalt zu verbessern.

Griechenland – Augenmedizin für Flüchtlinge

Seit 2021 bieten wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner Flüchtlingen eine grundlegende augenmedizinische Versorgung an und gewährleisten so den Zugang zur Behandlung von Sehbehinderungen.

Peru – Suyana-Schule Im Jahr 2024 öffnete die Suyana-Schule ihre Türen, und die ersten Schüler:innen schlossen ihre Kurse ab – ein grosser Schritt für eine berufliche Zukunft.

2010-2020

Gründung der Stiftung Suyana in der Schweiz

Aufnahme der Tätigkeit in Bolivien

Expansion nach Peru und erste Aktivitäten in der Schweiz

Institutionelles Wachstum und programmatische Expansion

Expansion nach Sierra Leone und Griechenland

Expansion nach Ruanda

Expansion nach Uganda

Bildung & Nachhaltigkeit

Von Anfang an stand die Bildung im Mittelpunkt unserer Mission. Kinder in Bolivien lernen mit dem engagierten Team von Suyana wichtige Themen über die Mülltrennung und stärken das Umweltbewusstsein.

Schweiz – Unterstützung der Landwirtschaft

Seit 2009 engagieren wir uns für die Stärkung der Landwirtschaft, die Förderung der Nachhaltigkeit und den Erhalt der ländlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen in der Schweiz.

Ruanda – Engagement für die Gemeinschaft

Seit 2022 arbeiten wir mit unseren Partnern in Ruanda zusammen und unterstützen nachhaltige Initiativen, die von innen heraus positive Veränderungen bewirken. Uganda – praktische Bildung Seit 2023 verfolgen wir bei unserer Arbeit mit lokalen Partnern einen ganzheitlichen Ansatz und stärken Gesundheit, Bildung und Lebensunterhalt durch praktisches Lernen und gemeinschaftsorientierte Lösungen.

Lancierung der Suyana Schule in Cusco, Peru

Projekte

Ländliche Gemeinschaften stärken

Dreijähriges ganzheitliches Programm zur Verbesserung von Bildung, Gesundheit und Lebensunterhalt für nachhaltiges Wohlergehen in abgelegenen Gebieten.

Suyana Schule –Zukunft ermöglichen

Erweiterung der Bildungschancen: Ein Projekt, das Schüler:innen aus ländlichen Regionen mit Fähigkeiten in nachhaltiger Landwirtschaft und Unternehmertum ausstattet und ihnen neue Chancen für ihre berufliche Zukunft eröffnet.

Wohlstand auf dem Land ermöglichen

Durch die Verbindung lokaler landwirtschaftlicher Genossenschaften mit staatlichen Ressourcen, Schulungen und zinsgünstigen Finanzierungsmodellen werden langfristig wirtschaftliche Chancen ermöglicht.

Träume verwirklichen

BOLIVIEN

Gemeinschaften im Hochland stärken

Ganzheitlicher Ansatz zur Förderung von Gemeinschaften durch bessere Bildung, Gesundheitsversorgung und Existenzsicherung.

Handwerkerinnen mit Perspektiven

Unterstützung traditioneller, bolivianischer Handwerkerinnen mit Unternehmertum und Marktzugangsmöglichkeiten für eine bessere Zukunft.

Stipendien zur Förderung von Hochschulbildung, Arbeitsmarktintegration und sozialer Verantwortung in Peru und Bolivien.

Radio Suyana: Stimmen verstärken

Täglich auf Sendung bietet Radio Suyana Einblicke in Bildung, informiert Gemeinschaften und verstärkt lokale Stimmen, um Gesundheit, Lernen und Empowerment zu fördern.

SIERRA LEONE

Zukunft gestalten Verbesserung des Bildungszugangs und Stärkung der Ernährungssicherheit mit Schulgärten in benachteiligten Gemeinschaften.

Bildung und Ernährung stärken

Bessere Grundbildung und Lebensgrundlagen durch Schulrenovierung und einkommensschaffende Aktivitäten, die Familien ermöglichen, Schulmahlzeiten zu verbessern und Ernährungssicherheit zu stärken.

SCHWEIZ

Stärkung Schweizer Landwirte Umfassendes Unterstützungsmodell, das landwirtschaftlichen Familien hilft, strukturelle Herausforderungen zu überwinden und nachhaltige Perspektiven zu sichern.

Chancenungleichheit durch Bildung überwinden Lokale Partnerschaften zugunsten der Berufsbildung und Zugang zu Ausbildung, was neue Möglichkeiten und Fähigkeiten schafft.

RUANDA

Marginalisierte Gemeinschaften stärken Vermittlung landwirtschaftlicher und finanzieller Kenntnisse an Familien, Förderung von Selbstständigkeit und Unternehmertum.

Hoffnung ernten Unterstützung bei der Ernährungssicherheit, finanziellen Stabilität und ökologischen Nachhaltigkeit für ländliche Gemeinschaften.

GRIECHENLAND

Nutzen statt verschwenden

Kollaborativer Ansatz zur Bekämpfung und Eindämmung von Lebensmittelverschwendung in Athen.

Sehkraft wiederherstellen Mobile Augenklinik, die Flüchtlingen auf dem griechischen Festland professionelle augenmedizinische Versorgung bietet.

UGANDA

Gemeinwohl verbessern Ganzheitliche Initiative zur Verbesserung von Ernährungssicherheit, Einkommen, Gesundheit und Bildung für Kleinbauern. Förderung nachhaltiger Existenzgrundlagen Integrales Programm zur Förderung landwirtschaftlicher Produktivität, Verbesserung der Einkommensdiversifizierung und Sicherung der Ernährungsversorgung.

Hoffnung ernten in Ruanda

Herausforderung Unterernährung – mit seinen grünen Hügeln wirkt der Distrikt Nyanza im Süden Ruandas einladend. Doch viele Familien erhalten nicht genügend Nahrungsmittel, um ihren täglichen Verbrauch zu decken. Die meisten Familien leben von der Subsistenzlandwirtschaft. Ihnen mangelt es an Entwicklungsperspektiven.

Ziele des Projekts

Mit unserer Initiative «Villages of Hope» (Dörfer der Hoffnung) möchten wir zwei gefährdete Gemeinden im Distrikt Nyanza dabei unterstützen, sich langfristig selbstständig und nachhaltig zu entwickeln, die Gesundheit ihrer Bevölkerung zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Unser Engagement unterstützt ländliche Familien widerstandsfähiger zu werden, und fördert gleichzeitig die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Dazu vermitteln wir den Familien dabei, wichtige Fähigkeiten, damit sie ihre eigenen Nahrungsmittel anbauen, die Qualität ihrer Ernährung verbessern, ihre Finanzen effizient verwalten und umweltschonende Praktiken anwenden können. Dieses Massnahmenpaket legt den Grundstein für eine bessere Zukunft ganzer Gemeinschaften.

Aktivitäten

Innerhalb von zwei Jahren haben wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort Dufatanye ganze Gemeinschaften gestärkt. Familien absolvierten landwirtschaftliche Schulungen und lernten, Gemüsegärten anzulegen. So wächst abwechslungsreiche und gesunde Nahrung vor der Haustür. Unsere Bildungsinitiativen zeigten, wie wichtig gesunde Ernährung für unser Wohlbefinden ist. Ausserdem lernten die Familien, ihre Finanzen zu verwalten und ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern – dank der dörflichen Spar- und Kreditgruppen. Gleichzeitig trug unser Projekt dazu bei, den Gemeinden einen verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu ermöglichen. Neu gepflanzte Bäume und nachhaltige Anbaumethoden sorgen dafür, dass der Lebensraum nicht nur heute, sondern auch morgen lebenswert bleibt.

Ergebnisse

Seit 2022 unterstützen wir gemeinsam mit der Organisation Dufatanye 300 Haushalte im Distrikt Nyanza. Unser Engagement hat Leben verändert: Wo früher Mangelernährung herrschte, nehmen die Familien nun mindestens zwei bis drei nahrhafte Mahlzeiten am Tag zu sich. Die Ernährung ist auch abwechslungsreicher geworden. Darüber hinaus ermöglichen dörfliche Spar- und Kreditvereinigungen den Familien, wichtige Ausgaben für Bildung und Gesundheit zu tätigen. Zwei neue Bohrlöcher liefern sauberes Trinkwasser für mehr als 2’000 Menschen und führen zu einem Rückgang der durch Wasser übertragenen Krankheiten.

Fakten & Zahlen (2022-2024)

95 % der Menschen in den Gemeinden erhielten Zugang zu sauberem Wasser.

85 % der Haushalte verbesserten ihren Lebensstandard durch besseren Zugang zu Wasser, Ernährung und finanzieller Stabilität.

70 % der Haushalte nehmen täglich drei Mahlzeiten ein.

Die Mangelernährung ging um 20 % zurück. Über 2’600 Schüler:innen profitieren von gesünderen Schulmahlzeiten aus ihren eigenen Schulgärten.

3’000 gepflanzte Bäume schützen das lokale Klima.

Suyana Schule –Bildung für eine bessere Zukunft in Peru

In den ländlichen Gebieten Perus leben 44,5 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze – in Städten sind es nur 15 %.1 Die Landbevölkerung hat kaum Zugang zu hochwertiger Bildung und ist zunehmend vom Klimawandel betroffen. Eine Schlüsselrolle für die Entwicklung spielt die Landwirtschaft, von der fast ein Drittel der peruanischen Bevölkerung abhängig ist.2

Ziele des Projekts

Die Suyana Schule verfolgt das Ziel, ländliche Jugendliche mit technischen, produktiven und unternehmerischen Fähigkeiten in klimaresilienten landwirtschaftlichen Praktiken auszustatten, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und eine nachhaltige ländliche Entwicklung zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Agrarinnovation (INIA) bietet das Projekt praxisnahe Schulungen zur Stärkung landwirtschaftlichen Wissens und innovativer Ansätze an. Durch die Einbindung philanthropischer Akteure, der Privatwirtschaft und institutioneller Partner mobilisiert das Projekt Ressourcen und Fachwissen, um langfristige Nachhaltigkeit und wirkungsvolle Ergebnisse zu gewährleisten.

Aktivitäten

Die Suyana Schule bietet ein dreimonatiges Ausbildungsprogramm mit Vollstipendien für 40 Schüler:innen pro Zyklus. Die Schüler:innen erhalten eine praktische und theoretische Ausbildung in nachhaltiger Landwirtschaft inklusive Bodenkunde, biologischem Anbau und Tierpflege. Kurse in Betriebswirtschaft, Kommunikation und Mathematik runden das Programm ab. Diese bereiten die Teilnehmenden auf die unternehmerischen Herausforderungen der modernen Landwirtschaft vor. An regionalen Landwirtschaftsmessen gewinnen die Jugendlichen wertvolle Einblicke in Marktmechanismen und Wertschöpfungsketten. Das praxisnahe Lernen vermittelt nicht nur wesentliche Fähigkeiten, sondern auch eine unternehmerische Denkweise. Gerade diese hilft den Absolvierenden, in der Landwirtschaft erfolgreich zu sein und nachhaltige Praktiken in ihrer Heimat umzusetzen.

Erste Ergebnisse

Nach einer gründlichen Bedarfsanalyse und Zusammenarbeit mit lokalen Experten öffnete die Suyana Schule im August 2024 ihre Tore. Eine vollständige Infrastruktur mit Klassenzimmer, Schlafsälen, Küche, sanitären Anlagen und Flächen für Kleintierzucht sowie nachhaltige Landwirtschaft wurde geschaffen.

Unsere Stiftung entwickelte einen praxisorientierten Lehrplan, stellte neun qualifizierte Lehrkräfte ein und wählte 42 Schüler:innen für die erste Kohorte aus. 41 Teilnehmer:innen schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab.

Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Absolvierende ihre Ausbildung fortsetzen, Anstellungen fanden oder bereits selbständig im landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten.

Für eine nachhaltige Zukunft setzen wir auf enge Kooperationen mit lokalen und internationalen Institutionen sowie auf die Unterstützung von Schweizer Förderpartnern wie der atDta Stiftung, die dieses Projekt massgeblich unterstützt haben.

Fakten & Zahlen

2024

Von 41 Absolvierenden, setzen 16 ihre Ausbildung fort oder bereiten sich darauf vor. haben 4 nach der Ausbildung eine feste Anstellung gefunden.

kehrten 21 in ihre Heimatdörfer zurück, arbeiten eigenständig in der Landwirtschaft und geben ihr Wissen weiter. 1

Eine Zukunft für Schweizer Bauernfamilien

Die Landwirtschaft steht vor grossen Herausforderungen: Weltweit wächst die Nachfrage nach Lebensmitteln, während die Anbauflächen schrumpfen. Ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen der Natur liegt in unser aller Interesse. Deshalb engagieren wir uns für Bauernfamilien in der Schweiz. Wir unterstützen die Landwirte dabei, ihre Existenz zu sichern und nachhaltige Praktiken anzuwenden, die nicht nur ihre Höfe und Gemeinschaften erhalten, sondern auch die Umwelt schützen.

Ziele des Projekts

Immer mehr Schweizer Bauernfamilien nehmen ihre Zukunft in die eigenen Hände. Sie verwandeln Herausforderungen in Chancen, indem sie ihre eigenen Rohstoffe verarbeiten. So können sie umweltschonender und nachhaltiger anbauen und die gesetzlichen Vorgaben einhalten. Wenn sie ihre Produkte direkt an die Verbraucher:innen verkaufen, erhalten sie einen fairen Lohn. Mit unserer Unterstützung können bäuerliche Betriebe diesen Weg selbstbewusst gehen und ihre wirtschaftliche Existenz nachhaltig sichern.

Aktivitäten

Im Jahr 2024 haben wir 31 Bauernfamilien unterstützt. Ein beeindruckendes Beispiel ist eine Familie aus dem Kanton St. Gallen. Benachbarte Landwirte hatten durch die Insolvenz eines Milchabnehmers finanzielle Einbussen erlitten. Die Familie entschloss sich daraufhin, die Produktion und Vermarktung selbst in die Hand zu nehmen. Mit ihrer Erfahrung in der Alpkäserei wollte sie eine eigene Käserei mit Hofladen eröffnen, doch fehlten ihr die

finanziellen Mittel. Dank unserer Unterstützung konnte sie den Bau realisieren. Heute verkaufen sie ihren Käse direkt an die Kundschaft. Ihre Widerstandsfähigkeit, ihr Innovationsgeist und ihr Erfolg inspirieren auch umliegende Betriebe.

Ergebnisse

Das Projekt hat der Familie geholfen, ihre finanzielle Lage zu verbessen und die Abhängigkeit von Zwischenhändlern zu verringern. Gleichzeitig konnte sie die Verbindung zu ihrer lokalen Gemeinschaft stärken. Nachhaltige und innovative Ansätze haben ihre Existenz und ein faires Einkommen gesichert. Ihre Geschichte inspiriert andere Bauernfamilien, ebenfalls nachhaltige und innovative Wege zu gehen.

Fakten & Zahlen

2024

120+ Menschen unterstützt

31 Projekte realisiert

8 Schweizer Kantone (geografische Reichweite)

„Der Kontakt mit Menschen und Konsumenten hat uns schon immer viel Freude bereitet. Dies hat massgeblich zu unserem Entscheid beigetragen, unsere Rohstoffe selbst zu verarbeiten und direkt zu verkaufen. Mit unserer Ausbildung und Erfahrung in der Sennerei haben wir uns ein solches Projekt zugetraut. Leider überstiegen die notwendigen Investitionen unsere Mittel. Ohne die Unterstützung der Stiftung Suyana hätten wir unsere Vision nie verwirklichen können. Heute liegt die Vermarktung unserer Produkte in unseren Händen. Wir sind zutiefst dankbar.‟

— Familie F., Kanton St. Gallen

Unser Partnerschaftsmodell – gemeinsam mehr bewegen

Starke Partnerschaften sind der Schlüssel für nachhaltige Veränderungen. Deshalb setzen wir bei Suyana bei der Finanzierung und Umsetzung unserer Projekte auf den Schulterschluss mit gleichgesinnten Partnern, die unsere Vision von nachhaltiger Wirkung teilen – geografisch wie thematisch. Gemeinsam schaffen wir Möglichkeiten, das volle Potenzial unserer Projekte auszuschöpfen.

Drei Dimensionen der Partnerschaft

Unser Partnerschaftsmodell basiert auf drei Säulen: finanzieller Unterstützung, Produktspenden und Teilen von Expertise. Nach ihren Möglichkeit-

Teilen von Expertise

Input

Partnerwissen und Expertise teilen, um Gemeinschaften und lokale Teams auszubilden.

Outcome

Erhöhtes Bewusstsein und Anwendung bewährter Praktiken in den Bereichen Gesundheit, Hygiene, Landwirtschaft und Bildung.

en engagieren sich unsere Partner in einem oder mehreren Bereichen. Je besser die drei Dimensionen in einem Projekt zusammenspielen, desto wirksamer fallen die Resultate aus.

Finanzielle

Unterstützung

Input

Geldspenden finanzieren Ausrüstung, Dienstleistungen und Materialien.

Outcome

Nachhaltige Zusammenarbeit in einem kollektiven Philantropiemodell.

Partnerschaften in der Praxis

Unser Modell der strategischen Partnerschaften entfaltet in der Praxis seine Stärke – wie die Ergebnisse zeigen. Einige dieser Partnerschaften sind:

Dimensionen der Partnerschaft

Produktspenden

Input

Bereitstellen von Sachleistungen zur Unterstützung lokaler Bedürfnisse.

Outcome

Verbesserung der Lebensbedingungen durch den Zugang zu essenziellen Gütern und Ressourcen.

Ein Beispiel für die Umsetzung dieses Modells ist unsere Partnerschaft mit der AtDta Stiftung, welche die Suyana Schule am Stadtrand von Cusco, Peru, unterstützt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die berufliche Bildung für Jugendliche in ländlichen Gebieten auszubauen. Sie erwerben Fähigkeiten, die ihnen helfen, ihre Gemeinschaften zu stärken und bessere Lebensgrundlagen zu sichern.

Unsere Partnerschaft mit dem Schweizer Familienunternehmen Curaden und seiner Hauptmarke CURAPROX geht weit über Produktspenden hinaus. Durch Schulungen und Sensibilisierungsprogramme stärken wir Teams, Gemeinschaften und die Widerstandsfähigkeit unserer Projekte in der Kariesprävention in Peru und Bolivien.

Finanzmanagement

Transparenz schafft Vertrauen

Bei all unseren Aktivitäten halten wir uns kompromisslos an ein Prinzip: finanzielle Transparenz und Rechenschaftspflicht.

Wir stellen sicher, dass 100 % der Spenden vollständig und direkt in unsere Projekte fliessen. Das ist möglich, weil unsere operativen Kosten durch unser Stiftungskapital und die Erträge aus dem Vermögen gesichert sind.

In 2024 flossen 83 % der Ausgaben direkt in die Projektförderung, 10 % investierten wir in die Mobilisierung von Ressourcen und 7 % der Mittel deckten unseren Verwaltungsaufwand ab.

Diese transparente Mittelverteilung gewährleistet eine effiziente Ressourcennutzung, stärkt unser Engagement für die Erreichung unserer Finanzierungsziele und trägt zur Erfüllung unserer Mission bei.

Fokus 2025

Partnerschaften erweitern, Wirkung multiplizieren

Strategische Partnerschaften stärken unsere Arbeit. Unser Bestreben ist es, neue und innovative Kooperationen mit Spendern, der Privatindustrie und Stiftungen aufzubauen. Darum arbeiten wir daran, weitere Kooperationen mit Spendern, Unternehmen und philanthropischen Stiftungen aufzubauen.

Unser effizienter Mitteleinsatz hat zwei Ziele: die Wirkung jeder Spende zu maximieren – und langfristige Nachhaltigkeit zu schaffen.

EINNAHMEQUELLEN

MITTELZUWEISUNG

KOSTENVERTEILUNG

UMSETZUNGSMODELLE

Finanzierung/Spenden 85%

Privatpersonen 13%

Stiftungen 1%

Unternehmen 1%

Öffentliche Institutionen

Stiftungskapital und Kapitalerträge der Stiftung Suyana

Projekte

Personal- und operative Kosten

83%

Projekte Mittelbeschaffung

10% 7%

Administration

Suyana

Lokale Teams leiten und verantworten das Projekt von der Konzeptentwicklung über die Durchführung bis zu Schulungsmassnahmen.

Lokale Partnerorganisationen

Wir arbeiten mit Partnern vor Ort zusammen, kombinieren Fachwissen und Know-how, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Suyana in Zahlen

Jede Spende soll maximale Wirkung erzielen. Darum legen wir im Umgang mit Finanzen genauso viel Wert auf Effizienz wie mit unseren Projekten vor Ort. Wir haben klare Prioritäten, wie wir unsere Mittel zuweisen. Hier ist unser Geschäftsjahr im Überblick.

Kostenzusammensetzung

Mittelbeschaffung

Sämtliche Angaben verstehen sich in Schweizer Franken (CHF)

Projektausgaben nach Wirkungsbereich

Projekte

Projektausgaben nach Land

Ausblick 2025

Ausbau unserer Präsenz in Afrika

Mit unserer Arbeit gehen wir die folgenden zentralen Herausforderungen in der Region an:

Zentrale Meilensteine

2025

Kontextanalyse und Bewertung der lokalen Bedürfnisse und Chancen in Uganda, Ruanda und Sierra Leone

Stärkung lokaler Partnerschaften und Netzwerkerweiterung

Optimierung von Monitoring & Evaluierung der Methoden

40 % der Kinder in ländlichen Gebieten fehlt der Zugang zu Bildung

50 % der Haushalte hängen von kleinbäuerlicher Landwirtschaft ab

Der Klimawandel gefährdet die Ernährungssicherheit

In abgelegenen Regionen ist die Gesundheitsversorgung ungenügend

Aufbau enger Kooperationen mit Regierungen, Distrikten und Gemeinden

Zusätzliche Ressourcen durch innovative Partnerschaften

Die Realitäten vor Ort

Ländliche Gemeinschaften in Afrika stehen vor grossen Herausforderungen: fehlende Grundversorgung, Klimawandel und wachsende Ungleichheiten. Suyana setzt auf bewährte lokale Partnerschaften und einen ganzheitlichen Ansatz, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Präsenz ausbauen – Wirkung multiplizieren 2025 stärken wir unsere Projekte in Uganda, Ruanda und Sierra Leone und erkunden neue Partnerschaften. Mit unserer langjährigen Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen vor Ort replizieren wir unser bewährtes «localfor-local»-Modell.

Unser Engagement zugunsten der Bildung bleibt auch für 2025 eine zentrale Priorität. Zusammen mit unserem lokalen Partner in Ruanda entsteht die erste national anerkannte Berufsschule für mechanisierte Landwirtschaft, welche im Jahr 2025 starten soll. In Uganda setzen wir uns künftig für gemeindebasierte Lösungen zur Bekämpfung von Wasserproblemen in hügeligen Regionen mit unseren Partnern ein. In Sierra Leone werden wir unsere Arbeit zur Stärkung der Grundbildung zusammen mit unseren Projektpartnern intensivieren.

Unser Ansatz & Schwerpunkte

• Bildung: Zugang zu hochwertiger Bildung & Schulernährungsprogramme.

• Gesundheit: Hygieneschulungen, Krankheitsprävention, bessere Ernährung.

• Lebensgrundlagen: Unternehmertum & nachhaltige Landwirtschaft fördern.

Schrittweise Umsetzung

Der Ausbau unserer Präsenz in Afrika wird von Suyana-Teams gesteuert, die von erfahrenen Fachkräften mit über 20 Jahren Expertise in der Umsetzung ganzheitlicher Entwicklungsprogramme unterstützt werden. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit Organisationen vor Ort und unsere aktive Begleitung bei der Entwicklung, Umsetzung und Skalierung nachhaltiger Lösungen tragen wir dazu bei, direkt wirksame Massnahmen für die Gemeinschaften zu schaffen. Wir setzen sie Schritt für Schritt um.

Durch diesen phasenweisen Ansatz schaffen wir eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum und langfristig positive Veränderungen in Afrika.

Ihre Unterstützung

Wir beginnen ein weiteres Jahr mit leidenschaftlicher und engagierter Arbeit und laden Sie herzlich ein, uns dabei zu unterstützen. Ihr Beitrag soll eine direkte Wirkung und Unterstützung entfalten können. Es würde uns sehr freuen, Ihnen unsere Projekte im Detail vorstellen zu dürfen.

Eine Partnerschaft mit Suyana

Haben wir Sie inspiriert, unsere Arbeit zu unterstützen? Würden Sie gerne mehr über ein bestimmtes Projekt erfahren? Unser Team freut sich, von Ihnen zu hören. Für weitere Information kontaktieren Sie uns bitte unter info@suyana.ch.

Spenden Sie direkt

Besuchen Sie unsere Spendenseite mittels QR-Code oder besuchen Sie unsere Webseite: www.suyana.org.

Das gesamte Suyana-Team dankt Ihnen herzlichst.

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook