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Seniorenbote Dezember 2023

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Rubrik

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Seniorenbote Poste Italiane Spa, Versand im Postabonnement, D.L. 353/2003 (conv. in L. 27.02.2004 Nr. 46) Art. 1, Comma 1, NE Bozen • Sonderheft Nr. 1 zur Nr. 21 „Südtiroler Landwirt“ vom 24.11.2023 • Gebühr bezahlt – Taxe Percue

Mitteilungsblatt der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund

Agrialp: Mit altem Handwerk dabei

angebote 2024

aus dem leben

experten teilen mit

Frühlingsfahrt, Erholungs-,

Fast verlorene Tradition:

Rentenanpassung, RED-Meldung,

Meerwochen  S. 7

der Strohhut  S. 8

Invalidität  S. 10


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Titelgeschichte

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Das alte Handwerk im Mittelpunkt Von Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. November 2023 fand in der Messe Bozen die Alpenländische Landwirtschaftsschau Agrialp statt. Im Rahmen des Stands des Südtiroler Bauernbundes war bei dieser Veranstaltung auch die Senioren­ vereinigung im Südtiroler Bauernbund mit dabei.

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in wichtiges Anliegen der Senioren­ vereinigung ist es, altes Kulturwissen und alte Kulturtechniken am Leben zu erhalten und so vor dem Vergessen zu bewahren. In diesem Sinne präsentierte sie auf ihrem diesjährigen Stand bei der Agrialp verschiedene Handwerkskünste, die heute kaum mehr beherrscht werden. Um die Vielfalt des alten Handwerks auf­ zuzeigen, stellten die Bezirksausschüsse der Vereinigung, die sich die Standbetreuung teilten, jeden Tag neue Handwerker und neue Handwerkskünste vor (s. Fotos auf dieser Seite). Am ersten Messetag lud der Bezirk Bo­ zen Peter Messner, Verena Pechlaner und Luis Ramoser vom Ritten ein, um ihre Handwerkskünste, das Körbe flechten, das Spinnen von Wolle und das Goaßln bauen, vorzuführen. Die Bezirke Burggrafenamt und Vinschgau konnten am zweiten Tag mit ihren Gästen Franziska Kaufmann aus Schenna und Claudia Staffler aus Meran so­ wie Elisabeth Heinisch aus Matsch zeigen, wie Strohhüte gemacht werden und wie das Filzen von Hüten und Patschen geht. Am dritten Tag stellte der Bezirk Eisacktal/ Wipptal mit Paul Primisser aus Lajen noch einmal das Spinnen von Wolle in den Vor­ dergrund. Den Abschluss machte am vier­ ten Messetag des Bezirks Pustertal dann das Klöppeln mit Anna Kammerlander und Adelheid Walcher aus Prettau. Parallel dazu wurden verschiedene Er­ zeugnisse dieser Handwerker und dieser Handwerkskünste ausgestellt. „Sowohl un­­sere Gäste als auch ihre Produkte zogen viele Interessierte an. Es war richtig beein­ druckend, zu sehen, wie das traditionelle Handwerk Jung und Alt begeistert hat“, schildert Theresia Agreiter Larcher, die als Landespräsidentin der Seniorenvereinigung an allen vier Messetagen vor Ort war. Daneben wurde am Stand auch über die Organisation selbst und ihre Angebote informiert. Und natürlich durfte auch ein Quiz nicht fehlen.

Peter beim Korb flechten

Verena beim Spinnen von Wolle

Luis beim Goaßl bauen

Claudia und Franziska beim Strohhüte machen

Elisabeth beim Filzen

Paul beim Spinnen von Wolle

Anna und Adelheid beim Klöppeln

Verschiedene Ausstellungsstücke


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ortsgruppe wengen

Inhalt

Neue Ortsgruppe gegründet 2

Seit Kurzem ist die Gemeinschaft der bäuerlichen Senioren wieder um ein Mitglied reicher: In der Gemeinde Wengen wurde am 18. Oktober 2023 die 66. Ortsgruppe der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund gegründet. Die Gründungsversammlung wurde von Rita Vantsch Verginer, LandespräsidentStellvertreterin und Initiatorin für die Gründung einer Ortsgruppe in Wengen, eröffnet. Sie begrüßte die Anwesenden, darunter den Ortsobmann des Südtiroler Bauernbundes Michael Rubatscher und die Ortsbäuerin-Stellvertreterin Lucia Pescoll­ derung Rubatscher sowie die Vertreter der Südtiroler Bauernjugend Mara Costabiei und Julian Miribung, und dankte allen für ihr Kommen und Interesse. „Am Beginn dieses Jahres haben wir uns getroffen, um über eine mögliche Ortsgruppen-Gründung zu sprechen. In der Zwischenzeit ist diese Idee gereift und so freue ich mich, dass wir heute über eine tat­ sächliche Gründung reden können“, betonte Verginer. Die wichtigsten Partner dafür seien die anderen bäuerlichen Organisatio­ nen vor Ort. „Dass diese Vertreter hier sind, bedeutet mir daher sehr viel“, ergänzte sie. Die Bezirkspräsidentin Pustertal Anna Hofbauer Obergasser hob den Wert der Organisation hervor: „Die Seniorenvereini­ gung ist wie eine zweite Familie und eine große Gemeinschaft, in die sich jede und

jeder einbringen darf. Dabei stehen wir nicht in Konkurrenz zu anderen Vereinen im Dorf, sondern versuchen stets, mit anderen zusammenzuarbeiten und uns so gegenseitig zu ergänzen.“ Nach der Vorstellung der Tätigkeiten der Vereinigung und der Klärung ­diverser Fra­ gen fassten die Anwesenden den Entschluss, in der Gemeinde Wengen eine Ortsgruppe der Seniorenvereinigung zu gründen. Den ersten Ausschuss bilden Gabriele Alber Tavella (Ortspräsidentin), Anna Maria Comploi Vallazza (OrtspräsidentStellvertreterin), Giuseppe Rubatscher, Rita Deval Moling, Maria Erlacher und Anna Pezzei. Rita Vantsch Verginer freute sich sehr über die gelungene Gründung: „Diese Orts­ gruppe ist nach Campill und St. Martin/ Untermoi unsere dritte im Gadertal. Als Gadertalerin bin ich natürlich stolz darauf, dass wir hier so gut vertreten sind. Gerade in den Bergdörfern ist es wichtig, dass auch die Seniorinnen und Senioren ihre Ansprechpartner haben, damit sie nicht nur auf ihren Höfen bleiben, sondern auch unter die Leute gehen.“

titelgeschichte Agrialp

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von senioren fr senioren Ortsgruppe Wengen 5. Landeskegelmeisterschaft Gedächtnistraining Wanderurlaub Erholungswoche Urlaubsangebote 2024 Tag der Großeltern

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aus dem leben

10 experten teilen mit

11 aus den bezirken 13 aus den ortsgruppen 16 informiert & nachgedacht BNF-Aktion Gedanken von Josef Torggler

impressum Eigentümer und Herausgeber: Südtiroler Bauernbundgenossenschaft, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen

Druck: Grafische Betriebe Athesia Druck, Bozen Schriftleitung: Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen, Tel.: 0471 999328, Fax: 0471 999488, E-Mail: seniorenvereinigung@sbb.it

Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Bernhard Christanell Redaktion: Karin Alber, Barbara Veit, Julia Kröss Grafische Gestaltung: Ulrike Cassar R.O.C.: 006699 Erscheint dreimal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder.

PEFC-zertifiziert Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern

Die Ausschussmitglieder der Ortsgruppe Wengen (ab 2. v. l.) Anna Maria Vallazza, Maria Erlacher, Gabriele Tavella, Giuseppe Rubatscher, Anna Pezzei und Rita Moling mit Anna Hofbauer (l.) und Rita Verginer (r.)

PEFC/18-31-166

www.pefc.de

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5. Landeskegelmeisterschaft

Gut Holz: Senioren messen sich im Kegeln Am 7. und 8. November 2023 fand in der Sportzone „Pfarrhof“ in Bozen die 5. Landeskegelmeisterschaft der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund statt. Genau 100 Teilnehmer warfen dabei knapp 20.000 Kegel um. 44 Seniorinnen und 56 Senioren trafen sich Anfang November in Bozen, um bei der zweitägigen Landeskegelmeisterschaft der Seniorenvereinigung möglichst viele Kegel zu treffen. Konkret traten 18 Mann­ schaften mit je fünf Mitgliedern sowie zehn Einzelstarterinnen und Einzelstarter zum Wettbewerb an. Insgesamt fielen un­ glaubliche 19.670 Kegel um. Teilnahmeberechtigt waren alle Sport­ begeisterten ab 50 (Frauen) bzw. 55 Jahren (Männer). Der Großteil der 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte sich im Vorfeld der Meisterschaft regelmäßig zum Training getroffen und sich gewissenhaft auf den Wettbewerb vorbereitet. Das machte sich auch in den Ergebnissen bemerkbar: Viele Mannschaften und viele Keglerinnen und Kegler konnten ihre Leistungen im Ver­ gleich zu den Vorjahren steigern, und vor allem das Feld rund um die jeweils Erst­ platzierten wurde wieder um einiges enger. „Dabei sein ist alles“! Alle Keglerinnen und Kegler freuten sich, das sportliche Beisammensein un­

Die fünf Mitglieder der Siegermannschaft Steinegg

beschwert zu genießen. Manchen war die Aufregung, als sie die Kegelbahn betraten, anzumerken, und der eine oder die andere ärgerte sich über einen misslungenen Schub. Am Ende bestimmte aber das Motto „Dabei sein ist alles!“ die Meisterschaft. Wer nicht gerade auf der Kegelbahn im Einsatz war, packte die Wattkarten aus oder setzte sich zu einem „Ratscher“ zu­ sammen, und ließ sich dabei vom Team des Restaurants im „Pfarrhof“ verwöhnen. Siege gehen nach Steinegg und auf den Ritten Die mit Spannung erwartete Sieger­ ehrung wurde direkt im Anschluss an die Meisterschaft abgehalten. Johann Weissensteiner, der als LandespräsidentStellvertreter der Seniorenvereinigung die Landeskegelmeisterschaft leitete, dankte allen für ihren Einsatz und gratulierte jeder und jedem zum Ergebnis. Er unterstrich, dass diese Veranstaltung in erster Linie die Gemeinschaft in den Vordergrund stelle und von daher alle, die daran teilnehmen, Gewinner seien. Selbstverständlich gab es aber auch einen „richtigen“ Preis: So erhiel­ ten alle Anwesenden jeweils ein Glas Honig vom „Tschauphof“ in Montan. Besonders spannend war heuer der Blick auf die erstplatzierte Mannschaft. Denn mit einem dritten Sieg in Folge hätte die Siegermannschaft der letzten beiden Jahre aus Freienfeld den Wanderpokal der Meisterschaft behalten können. Den Sieg verpassten die Wipptaler aber knapp: Mit 1.175 getroffenen Kegeln siegte heuer erstmals die Mannschaft aus Steinegg, Freienfeld landete knapp dahinter auf dem zweiten Platz (1.173 Holz) und die Mann­ schaft Villnöss 1 belegte den dritten Platz (1.158 Holz). Die beiden besten Einzelstarter waren Max Hillebrand (244 Holz) und Maria Lint­ ner (230 Holz), beide vom Ritten.

Mannschaftswertung 1. Steinegg – 1.175 Holz 2. Freienfeld – 1.173 3. Villnöss 1 – 1.158 4. Vahrn – 1.148 5. Völser Aicha – 1.055 6. Tiers – 1.047 7. Gais – 1.043 8. Jenesien – 1.029 9. Villnöss 2 – 1.001 10. St. Andrä/Afers – 995 11. Wiesen/Pfitsch – 989 12. Leifers-St. Jakob-Seit-Pfatten 1 – 970 13. Karneid 1 – 958 14. Montan – 937 15. Leifers-St. Jakob-Seit-Pfatten 2 – 909 16. Göflan/Nördersberg – 904 17. Karneid 2 – 669 18. Bezirk Meran – 613

Einzelstarterwertung 1. Max Hillebrand, Ritten – 244 Holz 2. Urban Platzer, Ritten – 240 3. Karl Oberberger, Leifers – 240 4. Maria Lintner, Ritten – 230 5. Toni Falser, Karneid – 228 6. Willi Zippl, Ritten – 217 7. Oswald Schwarz, Jenesien – 195 8. Oswald Pircher, Jenesien – 195 9. Anna Hofbauer, Gais – 136 10. Herta Wegleiter, Leifers – 129

Tagesbester/Tagesbeste Hubert Lantschner, Mannschaft ­Steinegg – 292 Holz Anni Staffler, Mannschaft Freienfeld – 236 Holz


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gedächtnistraining

Fit im Kopf bleiben Die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund veranstaltete in diesem Herbst erstmals ein Seminar zum Thema „Fit im Kopf: Wie stärke ich mein Gedächtnis?“ mit der Referentin Heike Torggler. Unterstützt wurde sie dabei von der ­ SBB-Weiterbildungsgenossenschaft und der Coldiretti Pensionati. Wie sich das menschliche Gehirn im Laufe eines Lebens natürlich verändert und was man selbst tun kann, um möglichst lange fit im Kopf zu bleiben, stand im Mittel­ punkt des Gedächtnistrainings, das die Se­niorenvereinigung heuer zum ersten Mal landesweit für ihre Mitglieder veranstaltete. Als Referentin konnte die Psychologin Heike Torggler gewonnen werden. Sie ist unter anderem als Gedächtnistrainerin tä­ tig und verfügt über viel Erfahrung in der Beratung von Senioren, die ihren Geist mit praktischen Übungen im Alltag möglichst lange in Schwung halten wollen. Wie entwickelt sich das Gehirn? Mit Übungen und Spielen veranschaulichte Heike Torggler die Inhalte des Seminars.

Den ersten Schwerpunkt des Seminars bildete die Gehirn- und Gedächtnisentwick­ lung im Laufe des Lebens. Das menschliche Hirn erfährt seine größte Entwicklung im Mutterleib. Die Verknüpfung der Nerven­ zellen erfolgt erst nach der Geburt, weshalb die frühesten Erinnerungen normalerweise erst ab einem Alter von drei, vier Jahren verfügbar sind. Im Jugendalter wird das Ge­ hirn noch einmal zu einer großen Baustelle. Anschließend wird es stark von der Lebensgeschichte geprägt, weshalb sich ältere Hirne untereinander am stärksten unterscheiden. „Unser Gehirn ist wie ein Muskel, den wir lebenslang trainieren sollten. Indem wir beispielsweise jeden Tag etwas Neues tun, wie einen anderen Weg benützen oder die rechte und linke Hand abwechseln oder ein anderes Rezept ausprobieren, stimulieren wir es und halten es dadurch fit“, erklärte Heike Torggler und ergänzte: „Die heutige ältere Generation ist besser dran als die, die nachkommen, da sie den Großteil ihres Lebens noch kein Handy hatte und sich so viel mehr gemerkt und erarbeitet hat.“ Mittlerweile sei erforscht, dass bestimmte Hirnareale im Alter noch ausgebaut wer­ den. Nicht umsonst zeichnen sich ältere

Menschen oft durch ihr soziales Einfüh­ lungsvermögen und ihr großes Allgemein­ wissen aus.

Heike Torggler. „Und wenn bei diesen Tref­ fen noch getanzt wird, dann ist gar alles gut, denn das Tanzen ist das beste Training fürs Gehirn“, ergänzte sie abschließend.

Wie trainiert man das Gehirn? Den zweiten Schwerpunkt bildeten ganz konkrete Übungen und Spiele aus dem Ge­ dächtnistraining, die sich gut in den Alltag einbauen lassen und den Kopf fit halten. Heike Torggler erläuterte: „Um sich etwas zu merken und etwas Neues zu lernen, spielen Gefühle und Interessen eine große Rolle, denn das, was das Herz berührt, gräbt sich in den Verstand ein.“ Auch Bil­ der, Geschichten, Orte und Bewegungen können das Merken erleichtern, ebenso die Wiederholung von Inhalten. Für ein fittes Gehirn seien weiters ein gesunder Lebensstil und soziale Kontakte wichtig. „In diesem Sinn seid ihr als ­bäuerliche Senioren bzw. als Seniorenver­ einigung ,Vorbilder‘, denn ihr arbeitet alle lange auf euren Höfen mit und in eurer Organisation steht das Zusammenkommen der Mitglieder an erster Stelle“, unterstrich

Übung: Einkaufsliste Versuchen Sie, sich zu folgender Einkaufsliste eine Geschichte auszudenken, die Sie dann im Geschäft wieder abrufen: Butter, Milch, Brot, Schinken, Käse, Zwiebel, Saft, Bananen. Beispiel für eine Geschichte: Ich hole zum Frühstück Butter und Milch aus dem Kühlschrank, dabei fällt mir die Milchpackung auf den Boden. Meine Katze freut sich darüber und leckt die Milch auf. Anschließend esse ich ein Brot. Zum Mittagessen gibt es Nudeln mit Schinken, Käse und Zwiebel und dazu trinke ich Saft. Am Nachmittag bereite ich mir noch ein Eis aus Bananen zu.


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wanderurlaub

erholungswoche

Senioren erwandern Weißenbach/Ahrntal

Senioren erholen sich im Vinschgau

Im Juli bot die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund einen Wander­ urlaub für ihre Funktionäre an. Vom Hotel „Alpenfrieden“ in Weißenbach im Ahrntal ausgehend erkundeten die zehn Teilnehmer die Gegend. Nach ihrer Ankunft im Hotel wurden die Teilnehmer von der Landespräsidentin Theresia Agreiter Larcher und ihren Stell­ vertretern Hansi Weissensteiner und Rita Vantsch Verginer sowie der Präsidentin der Ortsgruppe Weißenbach im Ahrntal, Jo­ hanna Mittermair Niederkofler, und deren Stellvertreterin Notburga Stifter Kirchler herzlichst empfangen. Noch am selben Abend führten die beiden Vertreterinnen der Ortsgruppe die Anwesenden durch ihr Dorf. Dabei statte­ ten sie auch der Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus, die einige künstlerische Kleinode aus der Erbauungszeit um 1500 birgt, und dem terrassenförmig angelegten Friedhof mit Fresken des Klausner Künstlers Heiner Gschwendt einen Besuch ab. Für den darauffolgenden Tag hatte sich Johanna Mittermair Niederkofler dann eine Wanderung überlegt, und zwar ging es auf dem „Weg übers Dorf“ zur Riesaalm, wo auch die Bienenbelegstelle besichtigt werden konnte. Am zweiten Wandertag übernahm Hansi Weissensteiner die Führung. Er kennt Weißenbach sehr gut und weiß daher auch viel Interessantes darüber. Mit ihm unter­ nahm die Gruppe eine Wanderung zur Schönberg­alm. Am Abreisetag genossen die Urlauber dann noch ein ausgiebiges Frühstück und machten sich anschließend wieder auf den Heimweg. Einige ganz besonders Wander­ freudige hatten hingegen noch nicht genug und unternahmen noch eine etwas aus­ giebi­gere Wanderung zur Chemnitzerhütte. Am Ende waren alle begeistert von der netten Gastfreundschaft, der schönen Gegend und der feinen Gesellschaft, die sie zusammen erleben durften. Und auch das Wetter hatte es stets gut mit den Teilneh­ mern gemeint.

Im Oktober organisierte die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund im Ferienhotel „Kastellatz“ in Prämajur/Mals wieder die traditionelle Erholungswoche für ihre Mitglieder.

Die Teilnehmer der heurigen Erholungswoche im Vinschgau

53 Seniorinnen und Senioren nahmen an der diesjährigen Ausgabe der Erho­ lungswoche teil und verbrachten im Obervinschgau angenehme und erholsame Tage in geselliger Runde und herrlicher Umgebung. Vom Alltag abschalten und neue Kräfte tanken fiel den Teilnehmenden beim abwechslungsreichen Programm und der persönlichen Betreuung durch die Gast­ geberfamilie Thöni nicht schwer: Ob bei der Morgengymnastik auf der Hotelterras­ se, bei den verschiedenen Ausflügen und Wanderungen oder beim Schwimmen, Saunieren, Kegeln und Karten im Haus – für jeden war etwas mit dabei und es fühlten sich alle rundum wohl! Einen besonderen Programmpunkt bildeten die Fahrt mit dem Sessellift zur Planta­patschhütte und die Wanderung zum Pfaffensee. Da das Ferienhotel „Kastellatz“ direkt am Fuße des Ski- und Wandergebiets Watles liegt, bieten sich diese Ausflüge sehr gut an. Auch die Fahrt zum Gollimarkt nach Mals stieß auf großen Anklang. Einen weiteren Höhepunkt der Woche bildete der für die Jahreszeit sehr passende

Vortrag von Pauline Wallnöfer zum Thema „Wir stärken das Immunsystem für den Winter“. In diesem Sinne traten am Ende der Wo­ che alle gut erholt und gestärkt wieder die Heimreise an. Zum letzten Mal im „Kastellatz“ Trotz des großen Erfolgs der Erho­ lungswoche für Senioren im Ferienhotel „Kastellatz“ in Prämajur/Mals fand diese Woche heuer leider zum letzten Mal statt. Das Hotel wird nun an die nächste Genera­ tion weitergegeben, die richtigerweise auch neue Wege geht. Als Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund danken wir der ganzen Fami­ lie Thöni für die langjährige gute und feine Zusammenarbeit – gemeinsam konnten wir unzähligen Seniorinnen und Senioren eine Freude bereiten – und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute! In den nächsten Monaten werden wir versuchen, einen würdigen Nachfolge­ standort für diese Erholungswoche im Herbst 2024 zu finden.


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urlaubsangebote 2024

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tag der großeltern

Frühlingsfahrt, Erholungs-, Meerwochen Die Senioren Im nächsten Frühling und Sommer organisiert die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund wieder verschiedene Urlaube für Senioren, die Erholung, Unterhaltung und ein abwechslungsreiches Programm suchen. Zur Auswahl stehen folgende An­ gebote (s. Auflistung). Die Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Information und Anmeldung: Landes­

Frühlingsfahrt in die Toskana Termin: Mo., 15. bis Fr., 19.4.2024 Leistungen: Hin- und Rückfahrt ab/bis

Erholungswoche in Montal Ort: Wirtshaushotel „Alpenrose“***S in

Schlanders und Bruneck, Busfahrten vor Ort, Unterkunft mit Halbpension, fünf leichte Mittagessen, Komplettschutzversi­ cherung, abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Besichtigungen und Verkostungen, deutschsprachige Reiselei­ tung vor Ort, Reisebegleitung der Senio­ renvereinigung Inhalte: Von Pietrasanta Marina (Standort des Hotels) aus erkunden Sie eine „etwas andere“ Toskana abseits der üblichen Touristenrouten. Auf dem Programm stehen unter anderem die Besichtigung der Städte Pietrasanta, Lucca, Volterra und Pistoia sowie der Besuch einer Ölmühle, eines Landguts mit Weinanbau, des Mar­ morsteinbruchs von Carrara und eines Schafzuchtbetriebs. Gebühr: 960 Euro pro Person im Doppel­ zimmer und 1.065 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Information und Anmeldung: Landes­ sekretariat der Seniorenvereinigung, Tel.: 0471 999328 Diese Fahrt wird in Zusammenarbeit mit „Primus Touristik“ organisiert. Erholungswoche in Klobenstein Ort: Hotel „Bemelmans Post“**** in Klo­

benstein/Ritten Termin: So., 21. bis So., 28.4.2024 Leistungen: Unterkunft mit Vollpension, Nutzung des Wellnessbereichs mit Hallen­ schwimmbad und Saunen, ein interessan­ tes Programm sowie Begleitung durch die Gastgeberfamilie Senn mit Team und die Seniorenvereinigung Gebühr: 578 Euro pro Person im Doppel­ zimmer und 628 Euro im Einzelzimmer

sekretariat der Seniorenvereinigung, Tel.: 0471 999328

Montal/St. Lorenzen Termin: Sa., 27.4. bis Sa., 4.5.2024 Leistungen: Unterkunft mit Vollpension, Nutzung des Wellnessbereichs mit Hallen­ schwimmbad und Saunen, ein interessan­ tes Programm sowie Begleitung durch die Gastgeberfamilie Gräber mit Team und die Seniorenvereinigung Gebühr: 480 Euro pro Person im Doppel­ zimmer und 565 Euro im Einzelzimmer Information und Anmeldung: Landes­ sekretariat der Seniorenvereinigung, Tel.: 0471 999328 Meerwochen in Igea Marina Ort: Hotel „Gardenia“*** in Igea Marina

(Provinz Rimini) 1. Termin: Sa., 15. bis Sa., 22.6.2024 ­(Anmeldeschluss: 15.5.2024) 2. Termin: Sa., 24. bis Sa., 31.8.2024 ­(Anmeldeschluss: 26.7.2024) Leistungen: Hin- und Rückfahrt ab/bis Schlanders und Bruneck, Unterkunft mit Vollpension und Getränken während der Mahlzeiten, Nutzung des Schwimmbads, Strandservice (1 Sonnenschirm + 2 Liegen pro Zimmer), Komplettschutzversicherung inkl. Storno, Reisebegleitung Gebühr: 900 Euro pro Person im Doppel­ zimmer und 1.120 Euro im Einzelzimmer (begrenzte Anzahl) Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Information und Anmeldung: „Primus Touristik“, Tel.: 0471 059906 Die Meerwochen werden in Zusammen­ arbeit mit „Primus Touristik“ organisiert. Es handelt sich um die Meerwochen, die bisher gemeinsam mit der Südtiroler B­ äuerinnenorganisation angeboten wur­ den.

im Mittelpunkt Am Sonntag, 23. Juli 2023 fand der dritte Welttag der Großeltern und älteren Men­ schen statt. Heuer lud Papst Franziskus, der Initiator dieses Tages, ein, mit den Senioren einen besonderen Gottesdienst zu feiern. Auch die Seniorenvereinigung im Südtiro­ ler Bauernbund folgte diesem Aufruf. Während der Landesausschuss die drei generationenübergreifenden Gottesdienste der Seniorenpastorale der Diözese BozenBrixen in Laas, Maria Trens und Maria Aufhofen mittrug, veranstalteten einige Ortsgruppen eigene Initiativen. In Steinegg beispielsweise wurde der Welttag unter der Führung der bäuerlichen und der KVW Senioren von mehreren Vereinen der Gemeinde Karneid zusammen begangen. Die Veranstaltung begann mit ei­ nem Gottesdienst, der von den Bäuerinnen gestaltet und von Pater Hermann Kaiser würdevoll gefeiert wurde. Darin wurde auf die Bedeutung der älteren Generation auf­ merksam gemacht, die mit ihrer Erfahrung und Gelassenheit eine wertvolle Unter­ stützung für die Familien und eine große Bereicherung für die Dorfgemeinschaft ist. Nachher gab es einen Umtrunk, der von einigen Frauen zubereitet und von der Bau­ ernjugend verteilt wurde. Eine besondere Überraschung bildete dann der Auftritt der kleinen Schuhplattler, die zu Ehren der älteren Menschen ein paar Einlagen machten. Damit wurde dieser schöne DreiGenerationen-Tag würdig abgeschlossen.

In Steinegg begeisterten die kleinen Schuhplattler die älteren Menschen.


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Aus dem Leben

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Fast verlorene Tradition: der Strohhut Franziska und Toni Kaufmann aus Verdins/Schenna beherrschen noch das Flechten bzw. Zopfen von Strohhüten. Sie haben ihr Wissen an Claudia Baur Staffler aus Obermais/Meran weitergegeben. Sie verbindet die Liebe zu einer aufwendigen Handwerkskunst und die Hoffnung, dass diese nicht verlorengeht. „Meine Großmutter hat mir sehr viele Handarbeitstechniken beigebracht“, er­ zählt Claudia. „Leider war das Zopfen von Strohhüten nicht dabei. Meine Mutter hat­ te das auch nie gelernt. So habe ich mich auf die Suche nach jemandem gemacht, der mir das zeigt“, erinnert sie sich und berichtet von ihren ersten Begegnungen mit Franziska und Toni vom Obereggerhof in Verdins. „Durch Zufall und Glück habe ich die beiden über eine Freundin kennen­gelernt. Dann bin ich einfach hingefahren und habe gefragt, ob sie mir beibringen können,­wie man einen Strohhut macht“, erinnert sich Claudia lächelnd. Franziska, Jahrgang 1942, und Toni, Jahrgang 1941, ließen sich nicht lange bitten. Mittlerweile verbindet die drei nicht nur die Liebe zu den Strohhüten, sondern auch eine herzliche Freundschaft. Strohhut früher Alltagskleidung „Meine Mutter und meine Großmutter haben schon Strohhüte gezopft. Früher trug jeder einen solchen. Bereits als Kinder haben wir das Zopfen des Strohs

gelernt“, erinnert sich Franziska. Damals gehörte ein Strohhut zur Alltagskleidung. Besonders im Burggrafenamt hatte dieser Tradition. Ein farbiges Band um den Hut verriet, wie bei vielen anderen Kleidungs­ stücken auch, den Ehestand der Trägerin oder des Trägers: rot für ledig, grün für verheiratet. Das Fertigen der Strohhüte war eine typische Arbeit für den Winter. Stroh, ein Nebenprodukt des Getreideanbaus, war auf fast jedem Hof zu finden. Stroh – ein seltener Rohstoff Heute sieht das anders aus: „Es ist schwie­ rig, Stroh zu finden. Dann muss es noch schön gelb sein, nicht zu lang, nicht zu dick und nicht feucht, sonst wird es grau“, erklärt Franziska die oft langwierige Suche. „Und natürlich nur Roggenstroh, denn ­Weizenstroh ist zu hart“, fügt sie hinzu. Fündig werden sie in Vöran und Hafling. Claudia bekommt ihr Stroh vom Gfrarhof in Vöran: „Wir haben dem Jungbauern als Gegenleistung einen Strohhut gemacht, er hat eine Riesenfreude damit und trägt ihn gerne und oft“, erzählt Claudia.

Franziska erinnert sich noch gut daran, als damals ihr Kusin den Kornacker in Schenna aufgelassen hat: „Wo sollen wir denn nun das Stroh für die Hüte herkrie­ gen?“, war die Großmutter ganz besorgt. „Ofisln, zopfen, unstuckn, scheren“ Für einen Strohhut braucht es neun Klafter (heute Meter) verzopftes Roggen­ stroh. Nach dem „Ofisln“ des „Strohpingls“ werden von den Strohstecken oder Stroh­ halmen die sogenannten Knöpfe heraus­ geschnitten. Von einem ganzen Strohhalm (eineinhalb bis zwei Meter lang) kann man die mittleren zwei Halme zwischen den Knöpfen verwenden. Der Rest ist Abfall. Vor dem Zopfen werden die Halme etwa 15 Minuten lang in heißes Wasser getaucht. Franziska erklärt: „Vier ungleich lange, aber gleich dicke Halme werden verzopft. Ist ein Halm fertig, wird ein neuer „an­ gestuckt“ – das ist schwierig.“ Die hervor­ schauenden Enden werden anschließend abgeschnitten, das nennt man „scheren“. Danach dreht man das feuchte gezopfte Strohband durch die Nudelwalze. Das Strohband wird in 18 Runden, davon acht für die Krempe, händisch zum Hut zusammengenäht. Dazu braucht es einen Baumwollfaden, der vorher durch Wachs gezogen wurde: „Sonst ‚schnorrt‘ er sich auf“, erklärt Franziska. Zum Schluss wird ein „Schwitzbandl“ in den Hut eingenäht und eine bunte Schnur außen angebracht. Aus wertlosem Stroh entsteht Wunderbares

Claudia, Toni und Franziska (v. l.) halten die Tradition der Strohhüte lebendig.

„Ein Hut kann bis zu einer Woche dau­ ern“, schätzt Toni. Vor allem die Vorberei­ tung nimmt viel Zeit in Anspruch, weiß er. Franziska und er haben mittlerweile beide an die 50 Strohhüte gezopft. „Das war nichts Besonders“, sagt Franziska. „Es gibt einem aber schon etwas, wenn Leute


Aus dem Leben

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Für einen Strohhut braucht es neun Meter verzopftes Roggenstroh.

wie die Claudia das lernen wollen. Meine Großmutter hatte 54 Enkelkinder und niemand sonst hat das Handwerk von ihr übernommen“, erinnert sie sich. „Strohhüte machen ist eine Kunst und es ist ein großer Reichtum, diese Kunst lernen zu können“, ist sich Claudia sicher.

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Das Strohband wir händisch zum Hut zusammengenäht.

„Für mich war es wichtig, das Handwerk meiner Oma zu erlernen und weiterzu­ führen. Ich kann aus dem für andere wert­losen Stroh etwas ganz Wunderbares gestalten. Generell dürfen alte Traditionen und alte Handwerke nicht verschwinden“, unterstreicht Claudia.

Zusammen mit Franziska und Toni hat sie – motiviert von der Seniorenvereini­ gung im Südtiroler Bauernbund – auch schon einen Kurs in Schenna abgehalten. Interessierte aus ganz Südtirol haben dabei ihren eigenen Strohhut gezopft und genäht. Andrea Vieider

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Experten teilen mit

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information iii

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Invalidität

Vorläufige Rentenanpassung 2024

Zivilinvalidität: Zivilinvaliden sind jene

Die italienische Regierung hat vor Kurzem die Höhe der vorläufigen Rentenanpassung 2024 festgelegt.

Personen, deren Invalidität oder Behinde­ rung nicht durch einen Arbeits- oder Kriegsunfall hervorgerufen wurden. Die Feststel­ lung des Invaliditätsgrads (rechtsmedizini­ sche Tabelle) obliegt der Landesärztekom­ mission. Nach Anerkennung der Invalidität sind für Zivilinvaliden je nach Höhe des Invaliditätsgrads verschiedene Leistungen vorgesehen. Für Personen, die ohne Begleit­ person im Alltag nicht zurechtkommen, kann um Begleitgeld angesucht werden. Für das Jahr 2022 gelten folgende Maxi­ maleinkommen: 17.920,00 Euro für Vollin­ validen, Blinde und Gehörlose; 5.391,88 € für Teilinvaliden (für Teilinvaliden wird das Einkommen aus Arbeit nur zur Hälfte berechnet). Begleitungsgeld: Diese Leistung ist für alle staatsansässigen Personen vorgesehen, die mit den alltäglichen Lebensabläufen nicht ohne Begleitperson zurechtkommen. Für diese Leistung ist keine Altersgrenze vorgesehen. Das Begleitungsgeld für alle über 18-jährigen Personen wird nur zuer­ kannt, wenn die zuständige Ärztekommis­ sion die Arbeitsunfähigkeit feststellt, wo­ bei auch hier in Einzelfällen nicht immer das Begleitungsgeld zuerkannt werden muss. Das Anrecht auf Begleitungsgeld ist an keine Einkommensgrenze gebunden.

Für das Jahr 2024 ist eine vorläufige Ren­ tenanpassung von 5,4 Prozent vorgesehen (s. Tab. 1). Die Anpassung der Renten wird von Amts wegen automatisch vorgenom­ men und wirkt sich auf die monatlichen Rentenbruttobeträge aus (s. Tab 2). Für das Jahr 2023 wurde seit Jänner eine vorläufige Anpassung von 7,3 Prozent an­

gewandt. Die definitive Anpassung wurde nun auf 8,1 Prozent festgelegt. Diese defi­ nitive Festlegung hat eine rückwirkende Auswirkung auf die Renten ab 1. Jänner 2023. Das daraus resultierende Guthaben von +0,8 Prozent monatlich wird mit der Rentenmonatsrate vom Dezember 2023 in Auszahlung gegeben.

Tab. 1: Vergleich definitive und vorläufige Rentenbeträge 2023/2024 Mindestrente

Sozialrente

Sozialgeld

Definitive Beträge ab 1. Jänner 2023

567,94 € monatlich

417,85 € monatlich

507,02 € monatlich

7.383,22 € jährlich

5.432,05 € jährlich

6.591,26 € jährlich

Vorläufige Beträge ab 1. Jänner 2024

598,61 € monatlich

440,41 € monatlich

534,40 € monatlich

7.781,93 € jährlich

5.725,33 € jährlich

6.947,20 € jährlich

Tab. 2: Auswirkung der vorläufigen Rentenanpassung 2024 Monatliche Rentenbruttobeträge 2023 ab

Ausmaß Anpassung 2024

Erhöhung in Prozent

bis 0

2.271,76 €

100 %

5,4 %

2.271,77 €

2.839,70 €

85 %

4,590 %

2.839,71 €

3.407,64 €

53 %

2,862 %

3.407,65 €

4.543,52 €

47 %

2,538 %

4.543,53 €

5.679,40 €

37 %

1,998 %

22 %

1,188 %

5.679,41 €

information ii

Kontakte des Patronats In jedem SBB-Bezirksbüro befindet sich eine Stelle des Patronats ENAPA. Diese sind für alle Bürger zugänglich und ­stehen für Informationen und Beratungen zur Verfügung. Bozen: 0471 999449 Brixen: 0472 262420 Bruneck: 0474 556820 Meran: 0473 213420 Neumarkt: 0471 829420 Schlanders: 0473 737820 Sterzing: 0472 767758 www.sbb.it/patronat

RED Einkommensmeldungen Auch heuer werden die RED Einkommensmeldungen 2023 für das Jahr 2022 vom Renteninstitut NISF/INPS verlangt. Mit dem Formblatt RED kann das Renten­ institut die einkommensabhängigen Sozial­ leistungen, die das NISF/INPS an viele Rentner auszahlt (Mindestrenten, Sozialzu­ schläge, Familienzulagen usw.), überprüfen. Aufgrund des erklärten Einkommens be­ rechnet sich die Leistungshöhe. Demzufolge werden die ausbezahlten Sozialleistungen voll oder teilweise ausbezahlt bzw. ab Über­

schreitung einer bestimmten Einkommens­ grenze sogar eingestellt. Die Einladungsschreiben zur Abfassung der Einkommensmeldung wurden vom Patronat ENAPA im Südtiroler Bauernbund an all jene verschickt, die bereits im vorigen Jahr diesen Dienst beim Patronat bean­ sprucht haben und auch heuer wieder die Meldungen machen müssen.


Aus den Bezirken

3 / 2023

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bezirk vinschgau

Premiere: Erstes Bezirksfest gefeiert Am 24. Juni lud der Bezirk Vinschgau der Seniorenvereinigung zum ersten Bezirksfest ein. Zahlreiche Gäste kamen nach Morter, um bei dieser Premiere dabei zu sein. Neben den Mitgliedern der Vinschger Ortsgruppen der Seniorenvereinigung konnte die Bezirkspräsidentin Vinschgau Martina Plörer auch eine Reihe von Ehren­ gästen willkommen heißen: So waren die beiden Landespräsident-Stellvertreter Hansi Weissensteiner und Rita Vantsch Verginer sowie die Bezirkspräsidentin Bozen Maria Ramoser vor Ort; auch Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer und Landtagsabge­ ordneter Sepp Noggler sowie Vize-Bürger­ meister der Gemeinde Latsch und Frakti­ onsvorsteher Christian Stricker gaben den Veranstaltern die Ehre; mit dabei waren zudem Bauernbund-Bezirksobmann Rai­

mund Prugger sowie Tamara Klotz Spiess und Monika Prieth Stocker von der Bäue­ rinnenorganisation; auch der Pfarrer von Latsch Johann Lanbacher war zugegen. Bezirksfest schon länger geplant Einen ganz besonderen Gruß richtete Martina Plörer an das Ehrenmitglied des Bezirks, ihren Vorgänger Georg Stille­ bacher. „Die Idee, ein Bezirksfestl zu veranstalten, stammt eigentlich von dir. Leider hat es die Corona-Pandemie nicht ermöglicht, dieses Vorhaben auch umzuset­ zen. Nun haben wir als deine Nachfolger

es in Angriff genommen und es freut uns fest, dass du heute mit dabei bist“, unter­ strich die Bezirkspräsidentin und fügte hinzu: „Dieses Fest soll allen Vinschger Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit geben, zusammenzukommen und sich zu unterhalten.“ Unter der Führung von Martina Plörer, die aus Morter ist, wurde am Ende des offiziellen Teils noch der Austragungsort selbst erkundet. Bei gutem Essen und mit guter Unter­ haltung der Spielgemeinschaft der Musik­ kapelle Goldrain saßen die Anwesenden schließlich noch länger beisammen.

bezirk pustertal

Pusterer Senioren auch im Sommer sehr aktiv Im Juli trafen sich die Mitglieder des Bezirks Pustertal der Seniorenvereinigung zum Wandern im benachbarten Osttirol und zum Feiern eines besonderen Geburtstags. Am 7. Juli organisierten wir eine Alm­ wanderung in Osttirol. Bei strahlendem Wetter fuhren wir bis zum Tauernhaus auf 1.691 Metern. Von dort aus wanderten wir zirka 1,5 Stunden durch das wildromanti­ sche Gschlössltal, wo wir auf halber Strecke die wunderschöne Felsenkapelle besichti­ gen konnten. Nach einem gemeinsamen Marienlied ging es weiter zu den Almen. Die weniger Gehtüchtigen konnten diese Strecke mit dem Panoramazug bewältigen. Am Talschluss befinden sich das Venedi­ gerhaus und die Innere Gschlösslalm mit rund 100 Milchkühen, die in einem Ge­ meinschaftsstall gemolken werden. Einige Jahre lang wurde die Milch in einer eigens errichteten Käserei zu Butter und Käse verarbeitet. Wegen Vermarktungsschwie­ rigkeiten wurde die Käserei im letzten Jahr geschlossen. Die Milch wird nun an die Tirolmilch nach Salzburg geliefert. Dieses Beispiel zeigt uns, welche Probleme die

Alpung von Milchkühen in Osttirol mit sich bringt, deshalb wird auf den meisten Almen nur mehr Jungvieh aufgetrieben. Nach einer leiblichen Stärkung und ei­ nem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse des Venedigerhauses wanderten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Gottfried Oberstaller hat viele Jahre mit ihr zusammengearbeitet und dankte ihr dafür ganz besonders. Zum Abschluss sangen wir Herta noch ein Ständchen und wünschten ihr weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen. David Eppacher, Bezirksschriftführer

Eine besondere Geburtstagsfeier Am 8. Juli feierte unsere langjährige Be­ zirkspräsidentin Herta Ploner ihren 80. Ge­ burtstag. Fast 30 Jahre lang hat Herta den Bezirk Pustertal als Präsidentin geführt und mit Verantwortung geleitet. Auch heute ist sie noch stellvertretende Präsi­ dentin und arbeitet fleißig mit. Zur Feier des Tages hat Herta uns Mitglieder des Bezirksausschusses zu einem Essen einge­ laden. Unsere Präsidentin Anna Hofbauer dankte ihr in Versform für ihre Tätigkeit. Auch unser langjähriger Landespräsident

Die Mitglieder des Bezirksausschusses Pustertal mit ihrem Geburtstagskind Herta Ploner (1. v. l.)


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Aus den Bezirken

3 / 2023

bezirk eisacktal/wipptal

Zwei schöne Tage in der Gemeinschaft verbracht Im Juni und im September trug der Bezirk Eisacktal/Wipptal der Seniorenvereinigung zwei große Feiern aus: das Bezirksfest in Feldthurns und das Almfest in Ratschings. Das Bezirksfest wurde in der Pfarrkirche von Feldthurns mit einem besinnlichen Wortgottesdienst eröffnet. Anschließend begaben sich die zahlreich erschienenen Gäste ins festlich geschmück­ te Gemeindezentrum Castaneum. Der Bezirkspräsident Eisacktal/Wipptal Josef Weissteiner hieß alle Anwesenden will­ kommen und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Weiters dankte er dem Ortsausschuss Feldthurns unter der Leitung von Ortspräsident Georg Gamper und seiner Stellvertreterin Antonia Dorf­ mann. Einen Dank richtete er auch an die drei anderen bäuerlichen Organisationen der Gemeinde, die ebenfalls tatkräftig mithalfen. Nach den Grußworten der Ehrengäste servierte die Ortsgruppe das Mittagessen.

Die Musikgruppe „Die fünf und ie“ spielte schließlich sehr beschwingt zum Tanz auf und die Mundartdichterin Anna Steinacher bereicherte das Programm mit Einlagen aus ihrem großen Gedichteschatz. So ging dieses sehr unterhaltsame und gelungene Fest am späten Nachmittag zu Ende. „Singen isch insre Freid!“ Beim Almfest auf der Kalcheralm in Ratschings konnten Josef Weissteiner und Helene Nössing, die Präsidentin der Veranstalter-Ortsgruppe Freienfeld, rund 150 Senioren begrüßen. Nach dem Wortgottesdienst standen den ganzen Tag lang die Musik und das Geselli­ ge im Mittelpunkt. „Es ist uns wichtig, dass unsere Mitglieder heute einen schönen Tag

in der Gemeinschaft verbringen können, an den sie noch lange mit viel Freude zu­ rückdenken“, erklärte Josef Weissteiner. Für die gute Stimmung sorgte die Mu­ sikgruppe „Die Selberbrennt’n“ aus Absam in Tirol. Dazu schwangen die Anwesenden kräftig das Tanzbein und sangen beim ein oder anderen Stück kräftig mit. Einige Gesangseinlagen wurden auch mit Hilfe des Liederbuchs der Seniorenvereinigung „Singen, weil es Freude macht!“ gestaltet. „Dabei hat man richtig gespürt, wie gerne die Senioren singen und wie gut es ihnen tut, die ,alten‘ Lieder wieder einmal zu hören“, ergänzte der Bezirkspräsident. Die gute Verpflegung und das schöne Wetter taten schließlich ihr Übriges, um diesen Tag zu einem wirklich schönen für alle Anwesenden zu machen.

bezirk bozen

Herbstausflug ins Ahrntal Am 12. Oktober unternahm der Bezirk Bozen der Seniorenvereinigung bei herrlichem Herbstwetter einen Ausflug mit 47 Teilnehmern zum Hl. Geist Kirchlein in Prettau im Ahrntal. Dort angekommen, hielten wir eine kurze Andacht, gestaltet von Richard Mahlknecht­, ab. Zudem erfuhren wir etwas über die Entstehung des Kirchleins und wie es zum durchschossenen Kreuz gekommen war. Danach wurden wir in der Talschlusshüt­ te sehr gut bewirtet und von der „Bauernse­ niorenmusig“ vom Ritten ganz wunderbar unterhalten. Es wurde viel gelacht, getanzt und Karten gespielt. Einige unternahmen auch noch einen kurzen Spaziergang und genossen den wunderbaren Herbsttag. Dieser Herbstausflug hat allen sehr gut gefallen und es freuen sich schon wieder alle auf ein nächstes Mal. Die Bezirksprä­ sidentin Maria Ramoser bedankte sich ab­ schließend bei allen für den so gelungenen Tag. Toni Falser, Bezirksschriftführer

Die Teilnehmer am Herbstausflug ins Ahrntal


Aus den Ortsgruppen

3 / 2023

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Ortsgruppen Völs und Völser Aicha

Wir stellen uns vor Ortsgruppe Sterzing Gründungsjahr: 2018 Mitgliederzahl: 90 Ausschussmitglieder: Christine Eisendle Recla (Prä­

sidentin), Hubert Holzknecht (Stellvertreter), Irmgard Holzer (Kassierin), Richard Wild (Schriftführer), Walter Gschnitzer, Maria Keim Gschliesser, Leopold Tratter und Herbert Schwazer (Beiräte) (Anmerkung: Auf dem Foto sind nicht die aktuellen Ausschussmitglieder, sondern die Gründungsmitglieder zu sehen.)

Anfang Juli unternahmen rund 50 Senioren der Ortsgruppen Völs und Völser Aicha bei herrlichem Wetter einen gemeinsa­ men Ausflug ins Antholzertal. Die Fahrt ging zunächst nach Vintl, wo wir die Feinkäserei Capriz besichtigten. Von einem Käsereimitglied wurde uns die Käseherstellung erklärt und an­ schließend konnten wir uns bei der Verkostung verschiedener Käsesorten von deren Qualität überzeugen. Dann ging die Fahrt weiter ins Antholzertal, wo wir bei der Josefskapelle eine An­ dacht abhielten. Auf der Huberalm in der Nähe des Antholzer­ sees aßen wir schließlich zu Mittag. Da kam dann auch richtig Stimmung auf: Die einen unterhielten sich mit Gesprächen, die anderen mit Kartenspielen und gar einige unternahmen eine Wanderung zum und um den See herum. Die Stimmung war ausgezeichnet und alle betonten, einen ganz herrlichen Tag, frei von Alltagssorgen, erlebt zu haben. Richard Mahlknecht

Ortsgruppe Lana

Tätigkeiten: Neben einer Faschingsfeier mit Musik und

Tanz, der Frühlingsfahrt mit den Bäuerinnen zum Spargel­ stechen nach Terlan und einer Maiandacht mit Pizzaessen machte heuer unsere „Krapfengruppe“ mit den Bäuerinnen Krapfen und half beim Krapfen backen für den Bezirk mit. Außerdem unternahmen wir mit den Bäuerinnen einen Halbtagesausflug nach Schmirn in Nordtirol. Von Septem­ ber bis Mai organisieren wir monatlich einen „Huangort“, wo wir uns in geselliger Runde zu Kaffee und Kuchen treffen. Zu unseren Tätigkeiten gehört auch das gemein­ same Gebet am Tag vor der Beerdigung, wenn es in einer bäuerlichen Familie zu einem Todesfall kommt.

Das ist uns wichtig Da unsere Höfe ziemlich verstreut liegen und uns die Kontaktpflege zwischen den Seniorinnen und Senioren ein großes Anliegen ist, organisieren wir regelmäßige Treffen zum Kartenspielen und Gedankenaustausch. Der Ortsausschuss

Mitte Juli fand die diesjährige Sommertagesfahrt der Ortsgrup­ pe Lana statt. Sie führte heuer auf den Deutschnonsberg. Das erste Ziel der 50 Teilnehmer war die Wallfahrtskirche von Un­ sere Liebe Frau im Walde. Weiter ging es dann nach St. Felix, von wo aus nach Trett gewandert wurde. Auf dieser Wande­ rung erklärte Marialuise Weis die historische Entwicklung von Land und Leuten an dieser unsichtbaren Grenze. Nach der lehr­ reichen Führung ging es mit dem Bus weiter zu den schönen Lärchenwiesen der Regole di Malosco, wo bei schönem Wetter im Freien ein traditionelles Nonstaler Mittagessen serviert wurde. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter über Ulten zum Hofschank Engethaler, wo bereits drei Musikanten warteten, die die Gruppe mit tollen Schlagern aus den Sechzigerjahren erfreuten. Dazu wurden reichlich hofeigene Produkte gereicht.

Ernst Hofer und Elmar Nock


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Aus den Ortsgruppen

3 / 2023

Ortsgruppe St. Andrä/Afers

Ortsgruppe Sand in Taufers

Ende Juli machten wir eine ganz besondere Almwanderung. Am Morgen starteten wir mit dem Bus von Afers ins Valsertal zur Talstation Jochtal. Dort ging es mit der Bahn hoch zum Bergrestaurant Jochtal. Hier wurden wir mit einem späten Frühstück, bestehend aus allen möglichen guten und vielfälti­ gen Köstlichkeiten, überrascht. Unsere 53 Teilnehmer staunten nur, wie vortrefflich alles hergerichtet war, und genossen dieses Angebot begeistert. Kurz vor Mittag wanderten viele zum Steinerne-Mandln-Staubecken oder zur Ochsenalm. Einige Teilnehmer blieben im Restaurant zum Kartenspielen. Am Nachmittag trafen sich dann alle wieder und unser Ziehharmo­ nikaspieler Siegfried spielte noch zum Tanz auf. Später fuhren wir wieder mit der Bahn ins Tal und mit dem Bus nach Hause. Alle Teilnehmer waren am Ende spürbar glücklich und erfreut über diesen besonderen Ausflug. Friedrich Frener

Nach der langen Corona-Pause haben wir unsere Tätigkeit wie­ der richtig aufgenommen und unsere Senioren zu einem Halb­ tagesausflug eingeladen. Unser Ziel war das Untermoar-Kirchl in Außermühlwald, wo wir eine Wortgottesfeier abhielten und anschließend einiges über das Kirchl selbst erfuhren. Das Un­ termoar-Kirchl war 1642 von Peter Niedermair als Dank, dass sich die um 1636 wütende Pest nicht weiter als bis zum Brugger ausbreitete, erbaut worden. Nachher ging es zum gemütlichen Beisammensein in die Pizzeria Meggima. Dort durften wir Anton Niederbacher aus Kematen eine Urkunde überreichen. Er war Gründungsmitglied unserer Ortsgruppe und voll Eifer und Fleiß immer bei den Sitzungen und Veranstaltungen mit dabei. Für den langen Einsatz gebührt ihm großer Dank. Der Ortsausschuss gratuliert herzlich und wünscht für die Zukunft viel Gesundheit und alles Gute! Maria Tasser Oberlechner

Ortsgruppe Vals

Ortsgruppe Welsberg/Taisten

Der traditionelle Tagesausflug der Senioren aus Vals führte heuer nach Ojes. Im Bus herrschte gute Laune und die Senioren genossen es, einen unbeschwerten, geselligen Ausflug machen zu können. Von St. Leonhard aus ging ein Teil zu Fuß zur Wall­ fahrtskirche, die anderen konnten mit dem Bus dorthin fahren. Wir wurden von Pfarrer Peter Irsara begleitet, der uns in be­ wegenden Worten das Leben des Heiligen Pater Frei­nademetz schilderte. Anschließend feierten wir mit unserem Pfarrer die Heilige Messe. Danach fuhren wir nach St. Martin in Thurn. Dort wurden wir von der Landespräsident-Stellvertreterin Rita Verginer und vom Ortspräsidenten Goffredo Trebo willkommen geheißen. Nach dem schmackhaften Mittagessen führte uns der Ortspräsident durchs Dorf. Glücklich und dankbar für die vielen schönen Eindrücke, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Theresia Pfeifhofer Zingerle

Die Frühlingsfahrt führte die Senioren der Gemeinde Welsberg/ Taisten in Begleitung von Bürgermeister Dominik Oberstaller, Vizebürgermeisterin Paula Mittermair und Referent Reinhard Kargruber heuer ins Fersental. Unter fachkundiger Reiseleitung von Erwin Wurzer ging die Fahrt im vollbesetzten Reisebus bis nach Palai. Nach kurzer Einführung und Besichtigung der Aus­ stellung im „Bersntoler Kulturinstitut“ wurde ein interessanter Film über die „Tatlkruma“ mit Zeitzeugen aus dem Pustertal ge­ zeigt. Dabei wurden Erinnerungen an die „Krumer“, welche in den 60er- und 70er-Jahren bei uns von Allerheiligen bis ins Frühjahr auch auf den entferntesten Höfen ihre Waren anboten, geweckt. Ein Mittagessen in Sant‘Orsola und der Aufenthalt am Caldonazzosee rundeten diesen schönen Ausflug ab. Ein Vergelt‘s Gott dem Ortsausschuss mit dem Ortspräsidenten Gott­ fried Oberstaller für die tolle Organisation! Paula Mittermair


3 / 2023

Ortsgruppe Pfalzen

Aus den Ortsgruppen

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Ausflugstipps der Ortsgruppe Ritten

Im Herzen Südtirols, oberhalb von Bozen, liegt das Rittner Sonnenplateau. Mit 111 km2 Fläche ist Ritten die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde Südtirols. Sie zählt aktuell 8.062 Einwohner. Die 17 Fraktionen und Weiler erstrecken sich zwischen dem Eisack- und Sarntal.

Heuer hat unsere Ortsgruppe wieder viele schöne Ausflüge organisiert, unter anderem diese: Im März besuchten 22 Mit­ glieder die Orchideenwelt in Gargazon. Es konnten wunderbare Blumen und viele Tiere bestaunt werden. Die Papageien direkt auf der Hand zu füttern, hat allen sehr gefallen. Im Juni wurde eine Fahrt nach Maria Weißenstein organisiert. Der Neupri­ miziant Maximilian hat eine feierliche Messe für uns gehalten und jedem den Primizsegen erteilt. Er ist ein sehr geselliger und lustiger Neupriester, der sich mit Jung und Alt gut versteht. Mitte September fuhren wir nach Kasern und gingen den Stationenweg bis nach Heilig Geist. Dort wurde eine Andacht abgehalten. Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir die Adlerhütte, wo wir unser Mittagessen bestellt hatten. Die wunderbaren Berge, das gute Essen und a Karterle hat alle sehr begeistert. Renate Kammerer Mairvongrasspeinten

Ortsgruppe Weißenbach im Ahrntal

sehenswürdigkeiten und wandermöglichkeiten: Am Ritten wurde vor 300 Jahren die „Sommerfrische“ erfunden und wegen seines milden Klimas ist dieses Gebiet weit über seine Grenzen hinaus bekannt. So ist die „Freud-Promenade“ dem Wiener Arzt Sigmund Freud gewidmet, der sich oft in Klobenstein erholte. Die Promenade führt von Klobenstein über Lichtenstern nach Oberbozen. Unterwegs kann die Waldkirche in Lichtenstern besichtigt werden. Den Weg zurück von Oberbozen nach Klobenstein kann man bequem mit der historischen Rittner Bahn zurücklegen. Die Schmalspurbahn ist ganzjährig in Betrieb und verbindet die Ortschaften Maria Himmelfahrt, Oberbozen und Klobenstein. Im Ortskern von Klobenstein startet auch die „Fennpromenade“. Im Halbschatten des Mischwaldes spaziert man über schöne Aussichtspunkte weiter bis nach Lengmoos. Von dort aus kann man den Spaziergang verlängern, um noch die Erdpyramiden von Mittelberg und die Wallfahrtskirche von Maria Saal zu bestaunen. Auch Bergbegeisterte kommen am Ritten auf ihre Kosten. Mit der Bergbahn Rittner Horn erreicht man ab der Talstation in Pemmern in zehn Minuten die Schwarzseespitze. Von hier aus kann man entweder weiter auf das Obere Rittner Horn wandern oder den gemütlichen Panoramarundweg wählen. In allen Fraktionen können zudem eine Vielzahl an historischen Kirchen und Kapellen besichtigt werden. einkehrmöglichkeiten: Mehrere Restaurants und Buschenschänke in Klobenstein und Oberbozen, das Gasthaus Maria Saal und der Buschenschank Egater in Mittelberg sowie die Berghütten am Rittner Horn laden zum Verweilen ein.

Mitte Oktober fand der Herbstausflug unserer Ortsgruppe statt. Zuerst ging es nach Naturns. Wir freuten uns über das Zusammentreffen mit unserem früheren Pfarrer Christoph Wiesler, dem jetzigen Dekan von Naturns. Wir besichtigten die St.-Prokulus-Kirche und das dazugehörige Museum. Im Jahr 1923 war in dem Kirchlein am Ortsrand von Naturns ein ein­ zigartiger Freskenschatz freigelegt worden, mit übereinanderlie­ genden Fresken aus mehreren Epochen. Das kleine Museum ist wie ein Gang durch die Jahrhunderte und beherbergt auch die abgenommenen Fresken aus der Kapelle. Danach ging es zum Mittagessen nach Karthaus im Schnalstal. Das Dorf ist aus dem Kartäuserkloster Allerengelberg entstanden und man kann im Dorf noch viele Teile der ehemaligen Klosteranlage entdecken. Nach einem Abstecher zum Vernagter-Stausee ging es dann wieder nach Hause zurück. Johanna Mittermair Niederkofler

weitere informationen: bei der Präsidentin der Ortsgruppe Ritten Maria Ramoser (Tel. 328 7318141) oder beim Tourismusverein Ritten (Tel. 0471 356100)


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Informiert & Nachgedacht

3 / 2023

bnf-aktion

Mit einer Karte viel Gutes tun Bereits seit vielen Jahren gibt es die Glück­ wunsch- und Weihnachtskartenaktion des Bäuerlichen Notstandsfonds (BNF). Auch heuer ist es wieder möglich, mit dem Erwerb einer Glückwunsch- oder Weih­ nachtskarte gleichzeitig für Menschen in Südtirol, die unverschuldet in Not geraten sind, zu spenden. Dank der großzügigen Unterstützung vieler Künstler und Freizeitmaler aus Süd­ tirol hat der BNF auch dieses Mal wieder eine großartige Auswahl an Glückwunschund Weihnachtskarten gesammelt. Die Karten können auf Wunsch auch mit einem persönlichen Innentext versehen werden.

gedanken von josef torggler

SV im SBB unterstützt die Aktion Auch die Seniorenvereinigung kauft die Weihnachtskarten für ihre persönlichen Grüße schon seit Jahren beim BNF. Heuer hat sie sich für das Motiv „Weihnachts­ wald“ der Künstlerin Christine Weber entschieden (s. unten). Damit kann sie mit ihren Grüßen doppelt Freude schenken!

Das Böse kommt durch Menschen Manchmal wird gesagt, ohne die Mens­chen wäre die Welt in Ordnung. Tatsächlich kommt das Böse durch Menschen zustande, wenn sie ihre

Informationen und Bestellungen

Möglichkeiten egoistisch missbrauchen. Tiere sind von ihrem Instinkt her

Bäuerlicher Notstandsfonds, Leegtor­ weg 8/A, 39100 Bozen, Tel.: 0471 999330, ­E -Mail: bnf-weihnachtskarten@sbb.it, Webseite: www.menschen-helfen.it/shop

gesichert. Sie tun nichts, was über die Notwendigkeit für ihr Überleben hin­ ausgeht. Aggressionen stehen bei ihnen immer nur im Dienste des Lebens des Individuums und der Gattung. Menschen hingegen sind nur zum Teil vom Instinkt geleitet. Sie haben Verstand und Freiheit. Das macht den Menschen großartig, aber auch sehr gefährlich und gefährdet. Menschen können unersättlich und machtgierig werden. Sie schrecken manchmal in

Drei der heurigen BNF-Kartenmotive (v. l.): Weihnachtswald (Christine Weber), Ein Kind ist uns geboren (Annelies Holzner Girardini), Sie bringen Licht ins Dunkel (Annelies Hofer)

ihrer Wut und in ihrem selbstüberheb­ lichen Machtstreben vor nichts zurück. Nicht vor Morden und nicht vor Kriegen. Sie können unglaublich zerstörerisch und destruktiv werden. Ihren Verstand und ihre Möglichkeiten können

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

sie brutal zum Bösen missbrauchen.

Die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund wünscht allen Funktionären und Mitgliedern sowie Partnern und Freunden ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest, frohe und erholsame Feiertage sowie Gesundheit und Freude im kommenden Jahr!

Für uns Menschen sind vernünftige

Das Landessekretariat bleibt vom 23. Dezember 2023 bis 1. Jänner 2024 geschlossen.

Wir brauchen Moral und gerechte

Überlegungen, Rücksichtnahme, Selbst­beherrschung, Erziehung, aber auch umsichtige Politik notwendig. Gesetze, sogar auch Androhung und Ausübung von Strafen sind notwendig, um das Böse im Menschen einigerma-

l l a b d n e g u j n r Baue 2024

ner Samstag, 27. Jän rixen 19.30 Uhr, Forum B

ßen zu zähmen. Wir wissen nicht, wo Alle bäuerlichen Organisa­ tionen sind eingeladen!

ungezähmte Bosheit von Menschen

Eintritt: 25 € mit Freigetränk

Von großer Wichtigkeit ist der Sinn

Tischreservierung: ­Landessekretariat der ­Südtiroler Bauernjugend, Tel.: 0471 999401, bauernjugend@sbb.it

von Religion. Gerade das Weihnachts-

Weitere Informationen: www.sbj.it

noch hinführen kann.

fest ist nachdrückliche Einladung zur Besinnung auf Mitmenschlichkeit und friedvolles Zusammenleben.


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