Wir sind für Euch da, wenn wir zusammenhalten!
Siegfried Rinner, Direktor Bauernbund
Der Jugend gehört die Zukunft. Das ist richtig. Aber das trifft nur zu, wenn die Jugend ihre Zukunft auch selbst mitbestimmt. In unserer Demokratie ist das möglich. Jeder volljährige Bürger kann durch seine Wahl mitbestimmen. Das ist alles andere als selbstverständlich. Wir tun in Europa und auch in Südtirol immer so, als hätten wir das schlechteste politische System auf der Welt. Aber die wenigsten wissen, dass nur 7% der Menschen auf der Welt in einer vollwertigen Demokratie leben und dadurch mitbestimmen können.
37% der Menschheit leidet unter einer Diktatur und dann ist es vorbei mit der Mitbestimmung. Unsere europäische Demokratie hat aber noch einen weiteren Vorteil: Die Menschen dürfen sich engagieren, sie dürfen sich in Vereinen und Verbänden zusammenschließen und dürfen ihre Interessen gemeinsam vertreten. Damit haben wir nicht nur das Recht und die Pflicht zu wählen, sondern auch das Recht mit der Wahl die Interessen unserer Gemeinschaft zu vertreten. Der Bauernbund ist ein Verband, der seit 120 Jahren die Interessen der Landwirtschaft,
des Ehrenamtes und der ländlichen Bevölkerung vertritt. Wir sind nahe bei den Menschen und kümmern uns um die Sorgen unserer Mitbürger. Allein unser Patronat hat in den vergangenen Jahren mehr als 100.000 Südtiroler und Südtirolerinnen betreut. Aber auch politisch vertreten wir die Anliegen der Mitglieder aller bäuerlichen Organisationen. Ihr könnt draußen jeden fragen: Alle werden euch bestätigen, dass der Bauerbnund eine gute politische Arbeit macht. Für manche ist es zu viel und für andere zu wenig; aber eines ist sicher: wir haben das Recht und die Pflicht, uns um die Nöte und Sorgen der Mitglieder der bäuerlichen Organisationen zu kümmern. Dazu gehören auch alle Mitglieder der Bauernjugend, egal ob sie in der Landwirtschaft tätig sind oder nicht, denn uns verbindet die gemeinsame Mitgliedschaft und die Leidenschaft für die Lebensmittel, die Tradition, das Brauchtum, die Heimat, den ländlichen Raum und das Ehrenamt. Für diese politische Arbeit brauchen wir unsere Leute im Landtag. Unsere Leute sind jene, denen wir nicht lange erklären müssen, was das Ehrenamt braucht,
Siegfried Rinner
SBB-Direktor
sie wissen, dass Heimat und Brauchtum gelebt werden müssen, um es zu erhalten. Unsere Leute kennen die Sorgen und Nöte des ländlichen Raums und vertreten das Recht der Menschen auf dem Land auf eine ebenso gute Lebensqualität, Zufahrtsstraßen, soziale Absicherung und Gesundheitsversorgung wie in der Stadt. Wenn wir unsere bäuerlichen Vertreter nicht im Landtag hätten, dann gäbe es kein Gesetz zur verpflichtenden Kennzeichnung der Herkunft von Milchprodukten, Fleisch und Eiern in der Gastronomie. Dann würde es auch weiterhin niemanden kümmern, woher die Produkte für unsere Schulausspeisungen und den Krankenhäusern kommen. Der Bauernbund hat dieses Gesetz vorbereitet, die Südtiroler und Südtirolerinnen haben dieses Gesetz gewollt und die bäuerlichen Abgeordneten Vallazza, Noggler und Locher haben es im Landtag durchgeboxt. Seit 9. August ist es in Kraft und wir hoffen, dass sich mit dieser verpflichtenden Transparenz und Ehrlichkeit auch das Einkaufsverhalten verändern wird und der Absatz unserer regionalen Produkte steigen wird. Oder, wer glaubt ihr, hat das Wolfsgesetz auf den Weg gebracht? Es war der Bauernbund, der nicht mehr länger wie eine Maus auf die Schlange starren und warten wollte, bis sich die ISPRA in Rom gnädig erweist und uns einen Abschuss frei gibt, unter der Voraussetzung, dass wir alle unmöglichen und sinnlosen Herdenschutzmaßnahmen durchführen. Mit dem Wolfsgesetz haben wir den Spielraum geschaffen, damit die Landesregierung endlich wieder handlungsfähig wird. Dieses Gesetz haben unsere bäuerlichen Abgeordneten in den Landtag eingebracht und innerhalb 4 Wochen wurde das Gesetz vom Landtag beschlossen. So schnell kann es gehen, wenn die Dinge gut vorbereitet und der notwendige politische Rückhalt im Landtag vorhanden ist. Wir haben noch einige politische Vorhaben im Köcher, die genauso wichtig für die Landwirtschaft, das Ehrenamt und den ländlichen Raum sind. Wir werden sie nur umsetzen können, wenn wir auch weiterhin unsere Helfer und Unterstützer im Landtag haben. Die Mitglieder aller bäuerlichen Organisationen, auch die Bauernjugend, haben sich in einer Vorwahl für Franz Locher, Maria Hochgruber Kuenzer, Sepp Noggler und Luis Walcher entschieden. Auf diese 4 können wir zählen. Sie werden unsere Anliegen in den kommenden 5 Jahren vertreten. Dafür brauchen diese 4 Eure Unterstützung. Ich möchte am Tag nach der Landtagswahl am 23. Oktober mit Stolz sagen können, dass der Bauernbund wieder einmal gezeigt hat, dass man nur mit Geschlossenheit und Zusammenhalt weiterkommt. Ich zähle auf euch. Wir haben einen guten Ruf zu verteidigen. Wenn wir zusammenhalten, dann könnt ihr auch in Zukunft auf die Kraft und den Einsatz des Bauernbundes zählen. Dann werden wir immer für Euch da sein. Dafür garantiere ich.
Wie wird gewählt
Am Wahltag, den 22. Oktober 2023, sind die Wahlämter von 7 bis 21 Uhr geöffnet.
Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in das auf dem Wahlausweis angegebene Sektionswahlamt begeben und ihren Wahlausweis sowie einen Personalausweis vorlegen.
Ausfüllen des Stimmzettels
Auf dem Stimmzettel, der jedem Wähler/jeder Wählerin übergeben wird, ist das Symbol jeder einzelnen Liste (auch Listenzeichen genannt) abgebildet. Die Stimmabgabe erfolgt durch Ankreuzen des bevorzugten Listenzeichens.
Der Wähler/Die Wählerin kann auch in den Zeilen, die rechts neben jedem Symbol abgebildet sind, eine bis vier Vorzugsstimmen (Achtung: nur eine Vorzugsstimme pro Zeile!) auf folgende Art und Weise abgeben:
• Angabe des Zunamens der Kandidaten/der Kandidatinnen
• falls nötig, auch Angabe des Vornamens der Kandidaten/Kandidatinnen.
Sollte der Kandidat/die Kandidatin zwei Zunamen haben, kann der Wähler auch nur einen davon angeben, es müssen jedoch beide Zunamen und falls notwendig Geburtsort und Geburtsdatum angegeben werden, falls Verwechselungen mit anderen Kandidaten aufkommen könnten.
Die Personen, für die Vorzugsstimmen abgegeben werden, müssen unbedingt der angekreuzten Liste angehören, andernfalls ist die Vorzugsstimme unwirksam.
September 2023 3 Blickpunkt WELLI
WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN WAHLEN
JOSEF NOGGLER MARIA HOCHGRUBER KUENZER FRANZ LOCHER LUIS WALCHER
Fragen an...
Ihr habt mitgestimmt - die bäuerlichen Kandidaten des Südtiroler Bauernbunds im Interview. Sie stellen sich am Sonntag, 22. Oktober der Wahl für den Südtiroler Landtag.
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Was bedeutet es für Sie bäuerlicher Kandidat des Südtiroler Bauernbunds zu sein? In Zeiten großer Umwälzungen herrscht Unsicherheit auch im bäuerlichen Bereich. Es ist mein Bestreben, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Bauernbund weiterhin die berechtigten Interessen und Anliegen der Landwirtschaft im Südtiroler Landtag bestmöglich zu vertreten und so dem heimischen Bauernstand eine gesicherte Zukunft zu sichern.
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Welches Anliegen der Südtiroler Landwirtschaft liegt mir besonders am Herzen? Die Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft zu verbessern. Mein Wunsch ist es, dass die Menschen die vielfältigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern anerkennen und deren Produkte mehr wertschätzen.
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Wie kann man dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenwirken und wie können Gehaltsaufstockungen besonders im Bereich der Ärzte, Pflege, Tierärzte möglichst zeitnah realisiert und an die betreffenden Fachkräfte kommuniziert werden. Leider betrifft der Fachkräftemangel einen Großteil der heimischen Wirtschaft. Es braucht deshalb ein sektoren-übergreifendes Konzept mit möglichst gezielten, ganz konkreten und vor allem zeitnahen Maßnahmen. In erster Linie ist dabei die Südtiroler Landesregierung als Exekutive gefordert. Wir Mandatare im Landtag sollten ebenso möglichst konkrete Vorschläge und Initiativen erarbeiten, auf dass bei entsprechender Mehrheit die Landesregierung diese zeitnah umsetzen kann.
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Wie will man die Forstwirtschaft stärken und für die Zukunft besser aufstellen? Die Forstwirtschaft steht auch in Südtirol seit geraumer Zeit unter Druck. Stichwort Borkenkäfer: 6000 Hektar befallene Fläche, eine Zunahme ist prognostiziert. Wir müssen alles unternehmen, den Wald vor allem auch als Schutzwald zu erhalten und deshalb die gezielten Maßnahmen erhöhen. Auch die Großraubtiere und der Schutz der Heimweiden sind vordringliche Themen. Konkretes wurde bereits getan. Aber in Zukunft muss noch mehr unternommen werden.
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Welche Entwicklung in der Landwirtschaft macht Ihnen am meisten Sorgen? Die Diskrepanz zwischen stetig steigenden Kosten auf der einen und sinkenden Erträgen auf der anderen Seite bringen Landwirtschaftsbetriebe und deren Familien immer mehr in Schwierigkeiten. Zudem leiden bestimmte Sektoren in der Landwirtschaft unter starken Preisschwankungen. Wir alle sind gefordert, zufriedenstellende Lösungen nach dem Motto „Mehr Auskommen mit dem Einkommen“ zu finden.
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Was können die Wählerinnen und Wähler, in den nächsten fünf Jahren von Ihnen erwarten? Um welche Themen wollen Sie sich besonders kümmern? Da gibt es diverse Themen, die anstehen. Grundsätzlich sollte man als gewählter Mandatar die Interessen der gesamten Allgemeinheit vertreten und somit die Entwicklung unseres Landes mitgestalten. Als bäuerlicher Vertreter werde ich mein Hauptaugenmerk weiterhin auf die Sicherung der bäuerlichen Betriebe, auf deren Weiterentwicklung legen, Stichworte: Verbesserung der Rahmenbedingungen, Kostenreduzierung, Produktvermarktung. Auch die Raumordnung sowie die Energiesicherheit sind für mich zukunftsrelevante Themen und werden von mir seit jeher verfolgt.
4 Blickpunkt
Josef Noggler
1Was bedeutet es für Sie, bäuerliche Kandidatin des Südtiroler Bauernbunds zu sein? Ich war lange Zeit Funktionärin des Bauernbundes und von 2003 bis 2011 Landesbäuerin. Ich kenne den Bauernbund von innen und bin mir sicher, dass ich auch in den nächsten fünf Jahren einen wichtigen Beitrag für die Südtiroler Bäuerinnen und Bauern leisten kann.
2Ein Ziel des neuen Raumordnungsgesetzes ist leistbares Wohnen für jeden. Durch die Einschränkungen des neuen Raumordnungsgesetzes sind die Preise bestehender Immobilien stark angestiegen. Somit können sich Einheimische bereits bestehende Gebäude nicht mehr leisten. Sie können sie weder ankaufen, geschweige denn sanieren. Welche Möglichkeiten sehen Sie, um diesem Problem entgegenzuwirken, damit junge Leute in den Dörfern bleiben können? Dass auch gewisse Wohnqualitäten gewährleistet sind und nicht nur die Möglichkeit besteht in Wohnkomplexen, die von Baulöwen erbaut werden, wohnen zu müssen? Das oberste Ziel des Raumordnungsgesetzes ist ein zukunftsfähiges Land. Man hat versucht, zwei Herausforderungen unter einen Hut zu bringen: einerseits eine nachhaltige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung, andererseits die Eindämmung von Bodenverbrauch und Zersiedlung, um unsere Landschaft als Lebensgrundlage langfristig zu sichern. Mit einer Änderung des Gesetzes im Mai 2023 wurde eine neue Form von leistbarem Wohnen eingeführt. Dabei handelt es sich um die Wohnungen mit Preisbindung. Kurz gesagt, kann eine Gemeinde, die durch eine neue Zweckbestimmung ein Grundstück oder auch ein bestehendes Gebäude in Wohnzone umwidmet, im Gegenzug den Käufer des Grundstücks oder des Gebäudes verpflichten, einen Teil der dort entstehenden Wohnungen zu einem festgelegten, günstigeren Quadratmeterpreis abzugeben. Es ist der Versuch, ein zweites Standbein neben der klassischen Wohnbauförderung einzuführen. Für die Wohnungen gelten die gleichen Zugangsbedingungen und Bindungen wie für den geförderten Wohnbau, aber die Käufer hätten nicht die Risiken eines Baus in Eigenregie zu tragen. Gerade die hohen Baukosten tragen dazu bei, dass immer mehr Grundstücke für den geförderten Wohnbau keine Käufer finden, weil die Menschen trotz Förderung fürchten, den Bau nicht stemmen zu können.
3Ausverkauf der Heimat! Wie will man in Zukunft verhindern, dass nicht noch mehr Höfe durch Investoren aus dem Ausland bzw. nicht landwirtschaftlichem Sektor erworben werden? Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich selten öffentlich Stellung beziehe, aber in diesem Fall kann ich nicht still sein. Es müsste eigentlich jeder sagen, dass es jetzt genug ist! Begonnen hat es damit, dass Wohnungen an ausländische Investoren verkauft wurden. Jetzt sind die geschlossenen Höfe dran. Ich denke, die Politik sollte dieses Thema ernster nehmen und, auch wenn es nicht einfach ist, dem Treiben ein Ende bereiten. Die Gründe, wieso Bauernhöfe verkauft werden, sind viele, und dass Objekte in Südtirol so begehrt sind, liegt unter anderem auch an der Tourismuswerbung.
4Welche Entwicklung in der Landwirtschaft macht Ihnen am meisten Sorgen? Auf die Landwirtschaft kommt viel Veränderung zu. Die beschleunigte Globalisierung bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Welche Rolle wird die künftige Berglandwirtschaft in einem lediglich auf Preiswettbewerb basierenden System spielen? Welchen Einfluss werden die Entscheidungen auf europäischer Ebene haben? Das Beispiel des Wolfsmanagements ist bezeichnend. Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Probleme, aber wenn der Wille da ist, sie gemeinsam zum Wohle unserer Heimat anzugehen, bin ich überzeugt, dass wir sie bewältigen können und Südtirol auch hier eine Vorreiterrolle in den Alpen einnehmen kann.
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Was können die Wählerinnen und Wähler in den nächsten fünf Jahren von Ihnen erwarten? Um welche Themen wollen Sie sich besonders kümmern? Ich werde weiterhin mit all meiner Kraft und Energie für unser Land, für unsere Leute kämpfen. Einmal Bäuerin, immer Bäuerin.
September 2023 5 Blickpunkt WELLI
Maria hochgruber kuenzer
1Landwirtschaft und Tourismus sind zwei bedeutende Wirtschaftsbereiche welche in Südtirol gegenseitig von sich profitieren können. Eines Ihrer Steckenpferde ist der Tourismuseuro. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Und welche Möglichkeiten gibt es Ihrer Meinung nach, um noch stärker zusammenzuarbeiten?
Landwirtschaft und Tourismus müssen künftig noch mehr Hand in Hand marschieren, es muss ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein. Der Tourismus lebt von der einmaligen Landschaft, die fast ausschließlich von Bauernhand gepflegt wird, unter teils schwierigen Bedingungen. Ich glaube, der Tourismuseuro ist deshalb eine sinnvolle Idee, die sich mit viel Nachdruck auch etablieren kann und an der wir weiterarbeiten müssen. Viel Luft nach oben haben wir noch in der Verwendung von lokalen Produkten in unserer Gastronomie. 2
Wie kann die Bevölkerung am besten sensibilisiert werden, dass ein Zusammenleben in unseren Breiten mit Wolf und Bär nicht möglich ist und uns Landwirten Gehör geschenkt wird und nicht den vermeintlichen Tierschützern?
Das Gleichgewicht in unseren Wäldern und auf den Almen ist definitiv aus den Fugen geraten. Eine provokative Überlegung von meiner Seite: Schützen Tierschützer mit ihrer Haltung wirklich Tiere? Ich würde sagen nein, denn der Schutz von Bär und Wolf rechtfertigt nicht den Tod der vielen Nutztiere auch in diesem Sommer. Ein großer Teil der Bevölkerung ist bereits heute für eine schnelle Entnahme und Regulierung des Bestandes, auch weil sie Angst hat. 3
Wasser wird zunehmend wichtiger. In vielen Gebieten, vor allem in der Berglandwirtschaft sind derzeit noch keine Bewässerungsanlagen vorhanden. Was ist hier in den nächsten Jahren geplant bzw. wie könnte man hier die Südtiroler Bauern unterstützen?
Der Klimawandel erfordert hier ein schnelles Umdenken. Wasser war in Südtirol bis jetzt meist in ausreichendem Maß vor -
handen, aber die Landwirtschaft hat sich verändert: der Umstieg von traditioneller Grünlandwirtschaft auf andere, neue Formen der Bodenbewirtschaftung stellen ganz neue Ansprüche an die Bewässerung. Es sind bereits Förderungen vorgesehen, vor allem gilt es, wo nötig, neue Infrastrukturen zu schaffen und bestehende auszubauen, damit die Landwirtschaft in Südtirol auch weiterhin effizient arbeiten kann.
4
Welche Entwicklung in der Landwirtschaft macht Ihnen am meisten Sorgen? Da gibt es einige, und vieles hängt damit zusammen, dass es oft kein Auskommen mit dem Einkommen gibt. Auflagen, Bürokratie, Digitalisierung, der Preisverfall bei der Milch, auf dem Holzmarkt und auch zum Teil bei den Äpfeln – die Zeiten sind turbulent. Sorgenfalten bereitet mir in diesem Zusammenhang vor allem der damit einhergehende Verkauf von Höfen an ausländische Investoren. Damit geht ein Teil unserer bäuerlichen Identität und auch unseres Landes für immer verloren.
5Was können die Wählerinnen und Wähler in den nächsten fünf Jahren von Ihnen erwarten? Um welche Themen wollen sie sich besonders kümmern? Vor allem junge Menschen müssen Zukunftsperspektiven haben, mit diesem Land verwurzelt bleiben. Mein Einsatz wird dahingehend sein, dass Südtirol „a Hoamet“ bleibt, dass gerechte Löhne es möglich machen, leistbaren Wohnraum zu erwerben. Wir brauchen auch wieder mehr Wertschätzung, für die Arbeit der Bauern, für die lokalen Produkte und einen fairen Preis dafür. Umsetzbar muss künftig auch eine Herabsetzung des Schutzstatus des Wolf und damit freie Bahn dessen schnelle und regulierte Entnahme sein.
6 Blickpunkt
FRANZ LOCHER
1Was bedeutet es für Sie bäuerlicher Kandidat des Südtiroler Bauernbunds zu sein? Es ist für mich eine große Ehre von den bäuerlichen Organisationen, auch der Bauernjugend, bei den Landtagswahlen unterstützt zu werden. Ich danke fürs Vertrauen bei den Vorwahlen. Ich bin mit der SBJ Gries aufgewachsen danach habe ich für den SBB Bozen (Ortsgruppe und Bezirk) gearbeitet und jetzt kommt der nächste Schritt. Ich bin bereit Verantwortung zu tragen, die Probleme der Landwirtschaft und des Ehrenamtes zu analysieren, zu thematisieren und dann eine Lösung zu finden. All dies gemeinsam im Team mit anderen Abgeordneten und allen bäuerlichen Organisationen.
2Immer mehr landwirtschaftliche Nutzfläche wird zugunsten von Industrieflächen verbaut. Gleichzeitig stehen viele Industrieflächen leer und sind ungenutzt. Wie könnte Ihrer Meinung nach der ausufernde Flächenverbrauch gestoppt werden? Das neue Landesgesetz will Grund und Boden sparen und tut gut daran. Denn ohne Grund und Boden gibt es keine bäuerlichen Betriebe. Deshalb müssen als erster Schritt schnellstens die Leerbestände im Gewerbebereich auf Landesebene erhoben werden, um dann interessierte Firmen darauf aufmerksam zu machen. Das ist auch deshalb wichtig, damit wir auch in Zukunft in allen Talschaften Arbeitsplätze haben und Abwanderung vermieden werden kann. Wenn uns diese Nachnutzung der leeren Gewerbehallen gelingt, dann sparen wir viel Grund. Und es wäre sogar günstiger den Umbau der Gewerbehallen zu unterstützen, als landwirtschaftlichen Grund zu kaufen und zu erschließen! Wir müssen bei der Nutzung des Gewerbegrundes innovativer werden.
3Was sind Ihre Meinungen zum Thema Agricamping oder ähnlichen Nebenerwerbsmöglichkeiten für Südtirols Landwirte? Ich sehe prinzipiell Neuerungen wie Agricamping oder ähnliches positiv, verlange aber eine genaue Analyse. Was ist damit genau gemeint, und von welcher Größenordnung reden wir? Bevor so ein Projekt umgesetzt wird, müssen wir auch die Frage beantworten, welche Qualität ich erzielen will, sowohl für unsere Höfe als auch für die Gäste. Mit all diesen Informationen starten wir dann mit dem richtigen Fuß und werden dann auch erfolgreich sein. Unsere Landwirtschaft braucht auf alle Fälle innovative Ideen. Dafür stehe ich.
4Wie können Jugendliche dazu animiert werden, ihre Stimme bei den Landtagswahlen abzugeben oder für ein politisches Amt motiviert werden? Die Politik, und dafür stehe ich ein, muss junge Menschen wieder ernst nehmen und sie auch in Zukunft enger in die Entwicklungen einbinden. Wenn junge Menschen spüren dass man mitdenken, -gestalten und –entscheiden können, dann entwickeln sie tolle, zukunftsfähige Ideen. Ich bin bereit gemeinsam mit der SBJ in den kommenden Jahren Ziele zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Und dann bin ich mir auch sicher, dass sich junge Menschen wieder für politische Tätigkeiten finden lassen. Ich bin mit dem Ehrenamt aufgewachsen und ich weiß was die Bauernjungend leisten kann, wenn man sie arbeiten lässt!
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Welche Entwicklung in der Landwirtschaft macht Ihnen am meisten Sorgen? Meine größte Sorge für die Landwirtschaft ist, dass die Erlöse für die Produkte unserer Höfe eher rückläufig sind, die Kosten steigen und daher die Zukunftsperspektiven nicht unbedingt rosig sind. Zum einen wird man schauen müssen ob über die Vermarktung die Erlöse gesteigert werden können, aber auch ob ein Neben-/Zuerwerb Sinn macht. Generell braucht es aber eine positive Grundhaltung, denn wer das Glas immer halbleer sieht, tut sich auch schwer etwas zu verändern. Wer Lebensmittel produziert, muss davon leben können. Dieses Ziel muss alle anderen überstrahlen.
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Was können die Wählerinnen und Wähler, in den nächsten fünf Jahren von Ihnen erwarten? Um welche Themen wollen sie sich besonders kümmern? Ich habe in den vergangenen 18 Jahren im Bozner Gemeinderat, dann im Stadtrat und jetzt als Vizebürgermeister immer versucht mein Bestes zu geben. Dafür habe ich immer viel Zeit investiert, da man sich gut vorbereiten muss, um in der Diskussion dann eine Entscheidung zu treffen. Ich bin ein Mensch, der sich vom Hausverstand leiten lässt und mag die konkrete Politik. Politik muss wieder für die Menschen da sein und sich um die Anliegen und Sorgen der Leute kümmern; das ist mein Denkansatz.
September 2023 7 Blickpunkt WELLI
Luis Walcher
Agrialp
Die Südtiroler Bauernjugend ist auch in diesem Jahr auf der Agrialp mit einem Messestand vertreten. Sie findet dieses Jahr von Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. November in der Messe Bozen satt und steht unter dem Motto „Mit Energie in die Zukunft“. Wir laden die Gäste an unserem Stand ein, die Landwirtschaft Südtirols spielerisch zu entdecken. Für die Erwachsenen wird ein Spiel vorbereitet, bei dem sie heimische Produkte mittels sehen und riechen zuordnen müssen. Die jungen Besucher möchten wir spielerisch für das Thema Arbeitssicherheit sensibilisieren. Bei beiden Spielen gilt: wer alles richtig errät, bekommt als Preis ein heimisches Produkt. Wir freuen uns auf euren Besuch beim SBJ-Messestand!
MwSt.-Schuld
16. November 2023
Alle Ortsgruppen, die zwischen dem 1. Juli und 30. September eine Veranstaltung organisiert und damit gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet haben, müssen die MwSt.-Schuld am 16. November mittels F24 elektronisch einzahlen. Wenn das SBJ-Landessekretariat die Zahlung vornehmen soll, ist der Auftrag dazu von den Ortsgruppen schriftlich, mittels F24 Formular bis zum 5. November zu erteilen. Es gilt der Steuerkodex 6033.
Online-Formular: sbj.it/service
Podcast-Folge
In den vergangenen Wochen waren im „Südtiroler Landwirt“- Podcast „Zuaglost“ die drei Kandidaten und die Kandidatin der bäuerlichen Organisationen für die kommenden Landtagswahlen zu hören. Über den QR-Code gelangt man zu den jeweiligen Podcast Folgen der einzelnen Kandidaten.
Bauernjugendseminar
Beim nächsten Bauernjugendseminar dreht sich alles um die eigene „Goaßl“
Beim Bauernjugendseminar am 27.+ 28. November können die Mitglieder etwas Neues lernen. Heuer treffen wir uns in der Feuerwehrhalle in Vöran um unsere eigene Goaßl herzustellen. Josef Zöggeler wird uns jeweils von 8:00 -12:00 Uhr und 13:00 -18:00 Uhr alles zeigen und bei der Herstellung behilflich sein. Weitere Informationen erhaltet ihr per E-Mail.
Anmeldungen bis 16. Okotber im SBJ-Landessekretariat unter: +0471 999401
8 Kurzmitteilungen
Zum Podcast
Arbeitskräftemangel und Arbeitgebermarke:
„Eine große Herausforderung!“.
Die Junge Wirtschaft Südtirol lud am Donnerstag, 3. August zum jährlichen Sommercocktail nach Kaltern ein. Rund 100 Mitglieder der Jugendverbände aus ganz Südtirol folgten der Einladung der Jungen Wirtschaft. Themen des Abends waren der Arbeitskräftemangel und die Arbeitgebermarke. Eine starke Arbeitgebermarke kann dabei helfen, qualifizierte Fachkräfte zu finden und bestehende Mitarbeiter langfristig zu binden. Vor allem auch das Image der Arbeitgebermarke Südtirol ist von großer Bedeutung, denn wenn Südtirol als Arbeitgeber gut dasteht, bleiben Fachkräfte im Land. „Der Fachkräftemangel ist für Südtirols Unternehmen zu einer großen Herausforderung geworden. Dabei spielt die Arbeitgebermarke eine entscheidende Rolle bei der Anziehung und Bindung von Mitarbeitern“, betont die Präsidentin der Jungen im Wirtschaftsverband hds, Valentina Pezzei, die aktuell den Vorsitz der Jungen Wirtschaft innehat.
Esther Ausserhofer (Human&Human) hielte zum Thema Arbeitgebermarke ein aufschlussreiches
Impulsreferat und stellte verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema vor. Die Best-Practice-Beispiele Markus Stocker (Insalatina; Jack & King), Patrick Gampenrieder (Tischlerei Gampenrieder) und Maria Pichler (Apfelhotel Torgglerhof) berichteten über die Erfahrungen im eigenen Betrieb.
Die Junge Wirtschaft Südtirol ist der Zusammenschluss aller Jugendorganisationen der fünf Südtiroler Wirtschaftsverbände: Junge im hds, Junghandwerker im lvh, Jungunternehmer im Unternehmerverband, Südtiroler Bauernjugend (SBJ) und Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ).
Tradition trifft auf Geschick: Europameisterschaft im Handmähen
Inmitten idyllischer Landschaften und grünen Wiesen kämpften am Wochenende von 28.-30. Juli in Moravce in Slowenien über 90 Athleten und Athletinnen um den begehrten Titel des Europameisters und der Europameisterin im Handmähen. Innerhalb weniger Stunden mähten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen tausende Quadratmeter ab. Auch wenn es für die Südtiroler Athleten dieses Mal nicht für die Sensation gereicht hat, war es für sie eine großartige Erfahrung.
Diese Ausgabe der EM im Handmähen sollte ein großer Triumpf für Österreich werden: Elisabeth Stangl holte den EM-Titel bei den Damen und Florian Reithuber aus Österreich holte sich Gold bei den Herren. Und auch bei der Mannschaftswertung holten sich die Athleten aus Österreich Gold. Acht Nationen nahmen an der EM teil: Südtirol, Österreich, das Baskenland, Slowenien, Tschechien, die Slowakei, Bayern und die Schweiz.
Mähen auf hohem Niveau Neben der Schnelligkeit war auch die Genauigkeit sowie die Sauberkeit ausschlaggebend für die Bewertung der Jury. Auf die Herren wartete ein Wettbewerbsfeld in der Größe von 100 Quadratmeter, bei den Damen waren es 35 Quadratmeter.
„Jeder einzelne Teilnehmer brachte eine einzigartige Technik und Stil mit sich, was den Wettbewerb noch spannender machte“ erklärte Markus Greif, der von der Landesführung aus dem Team begleitete.
Top-Ergebnisse für Südtiroler Handmäher
Auch wenn es dieses Mal nicht fürs Siegerpodest gereicht hat, können alle Teilnehmer stolz auf ihre Leistung sein. Das beste Ergebnis erzielte Gabriel Berger aus Ulten. Er landete auf dem 13. Platz von insgesamt 65 Teilnehmern bei den Herren. Daniel Lanziner erzielte den 18. Platz, Lukas Paris mähte sich auf Platz 20, Georg Spiess auf Platz 23. Klaus Lanziner sicherte sich den
30. Platz, Jonas Alber den 33. Peter Obwegs mähte sich auf den 41. Platz, Gabriel Comploi auf den 43., Manuel Kaserer sicherte sich den 45. und Florian Spiess den 60. Platz. Bei den Damen landete Katja Mittelberger auf dem 16., Annemarie Kaserer auf dem 23. und Tina Gluderer auf dem 29. Platz. Unterstützt wurde das Team Südtirol durch Mila BERGMILCH SÜDTIROL.
September 2023 9 Berichte WELLI »
Wettstreit um HundertstelSekunden in Enneberg
Landesmeisterin darf sich Katja Mittelberger aus Vöran nennen, Landesmeister ist Klaus Lanziner aus Kastelruth. Bei den Senioren holten sich Filomena Profanter Fischnaller aus Villnöss sowie Walter Gruber aus Tiers den Sieg.
Am Sonntag, 2. Juli trafen sich die besten Mäher und Mäherinnen in St. Vigil in Enneberg, um am Landesentscheid im Handmähen teilzunehmen, insgesamt 120 Felder wurden mit Geschick abgemäht. Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Südtiroler Bauernjugend und von der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund ausgetragen. Während es bei den Senioren vor allem um die Gaudi und das traditionelle Aussehen ging, stand bei der SBJ die CUP-Wertung und somit die Plätze zur Europameisterschaft im Handmähen im Mittelpunkt.
Aus ganz Südtirol trudelten die besten Mäher und Mäherinnen ein und mähten ein Feld nach dem anderen nieder. Neben einer scharfen Sense waren auch viel Ausdauer und Muskelkraft gefragt. Beim Mähen kommt es jedoch nicht nur auf die Schnelligkeit und Kraft an. Nachdem die Teilnehmer das Feld abgemäht haben, wurde von den sechs Schiedsrichtern noch die Sauberkeit der Mahd bewertet. Denn die Bewertungszeit ergibt sich aus der gestoppten Mähzeit sowie der Sauberkeit der Mahd, die mittels eines Schlüssels in einen Zeitzuschlag umgerechnet wird.
Die diesjährigen Sieger
Bei den Damen siegte Annemarie Kaserer aus Kastelbell (2:19,94) vor Katja Mittelberger aus Vöran (2:54,93) und Tina Gluderer ebenfalls aus Kastelbell (3:03,35).
Bei den Männern hat Daniel Lanziner aus Kastelruth (3:23,02) das Feld am schnellsten abgemäht. Auf Platz zwei folgte ihm Klaus Lanziner aus Kastelruth (3:48,51) und Platz drei holte sich Georg Spiess aus Sarntal (3:49.,35). Bei den Junioren konnte sich erneut Georg Paris aus St. Walburg (4:11,1) den Sieg holen. Platz zwei belegte Laner Yanik aus Mölten (4:16,07) und Platz drei Martin Locher aus Sarntal (4:51,16).
Landesmeisterin darf sich Katja Mittelberger aus Vöran nennen, Landesmeister ist Klaus Lanziner aus Kastelruth. Landesmeisterin und Landesmeister werden die
jeweils Ersten in den Kategorien Frauen und Männer, die unter 35 Jahre alt sind. Beim Staffel Mähen traten insgesamt acht Gruppen zu je drei Teilnehmern gegeneinander an. Das beste Team bildeten Ernst, Manuel und Annemarie Kaserer, die als Frau das Team abrundete. In diesem Jahr trauten sich insgesamt 48 Gaudi-Mäher an die Sensen. Bei diesem wird nicht der oder die Schnellste prämiert, sondern derjenige, der sich am nächsten zum Mittelwert mähte, dies gelang in diesem Jahr Rita Willeit. Die 10-jährige Lena Lanziner aus Kastelruth erhielt den Preis als jüngste Teilnehmerin.
Auch Senioren zeigen „Schneid“
In der Kategorie „Senioren“, die die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund austrug, ging es ebenfalls darum, die Geheimzeit – den aus den Einzelergebnissen errechneten Mittelwert – so genau wie möglich zu erreichen. Dieser Aufgabe stellten sich in St. Vigil 8 Teilnehmerinnen und 25 Teilnehmer über 60 Jahre. Routiniert und professionell gingen die insgesamt 33 Mäher an den Start und mähten die für den Wettbewerb vorgesehenen Felder in der Größe von 12 Quadratmetern ab.
Mähkönigin und Mähkönig der Senioren Filomena Profanter Fischnaller aus Villnöß gewann bei den Frauen mit einer Zeit von 2:03,20, nur knapp hinter der Geheimzeit der Frauen (2:00,17). Bei den Männern siegte Walter Gruber aus Tiers mit 1:21,30, nah an der Geheimzeit der Männer (1:20,99). Den zweiten Platz belegten Maria Berta Kofler Pixner aus St. Leonhard in Passeier und Anton Weissenegger aus Leifers. Den dritten Platz holten sich Emma Gasser Hofer aus Villanders und Peter Schwingshackl aus Gsies. In einer weiteren Kategorie wurden die Tagesschnellsten prämiert: Anna Hofbauer Obergasser aus Gais mit 1:15,79 und Peter Walder aus Gsies, der das Feld in 34,64 Sekunden mähte. Besonders geehrt wurden auch die Tagesältesten: Filomena Fischnaller Profanter aus Villnöß (Jahrgang 1934) und Paolo Nagler aus Abtei (Jahrgang 1938). Der Titel „die/der Originellste“ ging an Rosa Maria Falser Lantschner aus Karneid, die in traditioneller Mäherinnenkleidung am Wettbewerb teilnahm.
September 2023 11 Berichte WELLI
» Der Landesmeister Klaus Lanziner aus Kastelruth und die Landesmeisterin Katja Mittelberger aus Vöran freuten sich über ihren Sieg
Landesentscheid im Handmähen der Südtiroler Bauernjugend in St. Vigil in Enneberg