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Missionsbrief Dez22

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Freizeiten Früchte aus der Vergangenheit Holger Klaewer zieht es im Zuge unserer Missionsfreizeiten regelmäßig auf die Radwege, um dort Menschen auf Jesus Christus aufmerksam zu machen. Dazu berichtet er:

„Am meisten hatte ich mich in diesem Sommer auf die Missionsreise durch das Elsass gefreut. Mit den Teilnehmern dieser Freizeit war ich zwischen Straßburg und Colmar unterwegs. Die Reise war sehr intensiv und anstrengend – aber verbunden mit großartigen Erlebnissen. Eins davon favorisiere ich als das Erlebnis des Sommers: Mit den Rädern waren Peter und ich in den Dörfern unterwegs. Um die Mittagszeit machten wir Halt in einem Straßencafé. Kurz darauf betrat ein alter Herr die Gartenterrasse und setzte sich an unseren Nachbartisch. Die Bedienung servierte ihm direkt unaufgefordert ein Kännchen Kaffee. ‚Sie scheinen hier ja gut bekannt zu sein’, sprach ich ihn auf Deutsch an. ‚Die Be-

dienung weiß anscheinend genau, was Sie mögen.’ Der Mann lachte und wir kamen ins Gespräch über dies und das. Plötzlich fiel das Stichwort: ‚Ich bin ein gläubiger Mann’, sagte er verschmitzt. ‚Was meinen Sie damit?’, fragte ich zurück. Und dann fing er an, mir das Evangelium zu erklären, bis ich lachen musste und mich auch als Christ zu erkennen gab. Peter und ich setzten uns an seinen Tisch. Alfred, 93 Jahre alt, kommt jede Woche zwei- bis dreimal mit dem Anliegen in dieses Café, Leuten das Evangelium weiterzusagen. Das sei seine ihm von Gott gegebene Aufgabe. Er redete so begeistert, dass Peter und mir richtig warm ums Herz wurde. Aber dann kam die Nachricht, die mich fast zu Tränen rührte: Er habe einen alten Bekannten gehabt, einen Bauern, der immer beim Melken 'Radio Heukelbach' gehört habe und dadurch zum Glauben gekommen sei. Ich war erstaunt, denn einen Tag zuvor hatte ich schon eine gläubige Frau getroffen, die mir erzählte, dass ihre Mutter jeden Morgen denselben Sender gehört habe. Zum Abschluss der Elsass-Woche lernte ich eine Christin kennen, die mir einen Flyer mit einer altdeutschen Überschrift zeigte und sagte: ‚Das verteile ich sehr gerne.’ Ich traute meinen Augen nicht. Das vergilbte Blatt trug den Titel Die traurige Heidi von Ilse Heukelbach. So viel zum Wirken Gottes im Elsass durch die langjährige Arbeit unseres Missionswerks und seiner treuen Freunde. Da musste erst ein Mitarbeiter im August 2022 eine erste Missionsreise ins Elsass wagen, um diesen Segen Gottes der Vergangenheit zu erfahren. Den 93-jährigen Alfred und seinen Bekannten, der beim Melken zum Glauben gekommen war, werde ich so schnell nicht vergessen. Überhaupt: In die leuchtenden Augen von über 90-jährigen Gotteskindern schauen zu dürfen, ist ein Erlebnis für sich.“

Alfred und Holger

Möchtet ihr nächstes Jahr dabei sein? Die Termine für 2023 werden bald mit dem monatlichen Freundesbrief verschickt.

Gebetsanliegen V V V V

Wir danken für ...

unsere neuen FSJler bzw. BFDler, die uns tatkräftig unterstützen. die Arbeit der Zielgruppen „ Erwachsene“ und „Christen“, die im August gestartet sind.

den guten Start der Hörspiele der Doppeldecker Crew. Sechs Folgen der ersten Staffel sind bereits veröffentlicht und wir bekommen positive Rückmeldungen dazu. eine sehr gute Gemeinschaft unter den Mitarbeitern im Missionswerk, in der wir uns gegenseitig immer besser kennenlernen und verstehen.

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Wir bitten für ...

Weisheit bei der Aufteilung unserer Räumlichkeiten. Durch Büroknappheit wird uns das Arbeiten manchmal etwas erschwert. Zudem ist unser Dach undicht, was einige Aufregung verursacht hat.

das Decken der Ausgaben für die Kalender, die in der Produktion wegen der gestiegenen Papier- und Energiekosten sehr teuer waren. Wir bitten aber auch für eine gute Abwicklung im Versand. das Verteilen der Kalender und für vorbereitete Herzen.

MISSIONSBRIEF

Dezember 2022

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

Foto: unsplash, Priscilla Du Preez

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eine gute Zusammenarbeit in den Zielgruppenteams, besonders in den beiden neu zusammengestellten Teams. für den Start des Teams „Jugend“ im nächsten Jahr.

Missionstipp

„Im letzten Jahr haben wir vor Weihnachten schön eingepackte und verzierte Päckchen in der Fußgängerzone an Passanten verteilt. Die Päckchen enthielten einen Heukelbach-Kalender, einen Weihnachtsflyer und ein Taschenbuch. Über diese Geschenke haben sich die Leute sehr gefreut – die meisten waren total überrascht, von Fremden auf der Straße ein Geschenk überreicht zu bekommen.“ – Daniela

Möchtet ihr diesen Brief in eurer Gemeinde oder an Freunde weitergeben? Gern senden wir euch weitere Exemplare zu. Schreibt uns oder bestellt online: Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

DE: Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt BIC: WELADED1GMB IBAN: DE09 3845 0000 0000 1401 78

AT: Postfach 14, 8200 Gleisdorf E-Mail: info@heukelbach.at

AT: Erste Bank AG, BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT80 2011 1000 5052 7770

Online: shop.heukelbach.org

CH: Die Post, BIC: POFICHBEXXX IBAN: CH56 0900 0000 8005 4557 0 Online: heukelbach.org/spenden

Über das Evangelium sprechen Liebe Missionsfreunde,

Wir sind sehr dankbar für jede Gabe, die uns anvertraut wird. Wenn ihr spenden möchtet:

DE: 51700 Bergneustadt E-Mail: info@heukelbach.org

CH: Postfach 650, 4800 Zofingen E-Mail: info@heukelbach.ch

K K K Habt auch ihr kreative Ideen oder Tipps zum Evangelisieren? Schickt sie uns gern an anregungen@heukelbach.org!

heukelbach.org Vorstand: Bernd-Udo Flick, Dr. Friedhelm Schönwald, Manuel Maier

im Missionsbrief vom März dieses Jahres hatten wir uns vor Augen geführt, dass die beste Botschaft nicht beim Empfänger ankommt, wenn sie ihm nicht so präsentiert wird, dass er sie 1. als für ihn bedeutsam aufnehmen und 2. verstehen kann. So einleuchtend diese Voraussetzung für ein gutes evangelistisches Gespräch sein mag, so schwer ist sie zu erfüllen. Deshalb wollen wir uns ansehen, wie unser großes Vorbild, der Herr Jesus Christus, Gespräche über das Evangelium geführt hat. Gerade die Begegnungen mit Einzelpersonen, von denen insbesondere der Evangelist Johannes berichtet, eignen sich für unsere Betrachtung. Exemplarisch

wollen wir uns im Leitartikel dieses Missionsbriefs anschauen, wie Jesus Christus die Gespräche mit Nikodemus und der Frau am Jakobsbrunnen gestaltete. Der Artikel über die neue Doppeldecker Crew zeigt dann, wie eine Schritt-fürSchritt-Präsentation des Evangeliums umgesetzt werden kann. Im Namen des ganzen Teams im Missionswerk grüßt euch herzlich Manuel Maier


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