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Villach :stadtzeitung 07/2026

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Ausgabe 07 | 28. August 2026 Amtliche Mitteilung der Stadt Villach | villach.at

:stadtzeitung

:stadtzeitung

Kindertheater-Abo. Ab Herbst wartet ein kunterbuntes Programm auf kleine Besucher:innen

Neues Kindergartenjahr.

Garantierte Plätze für Kindergartenkinder und massiver Ausbau für Jüngere

300 neue Wohnungen

© STADT VILLACH

WOHNBAU-OFFENSIVE. In Villach entstehen hunderte neue geförderte Wohnungen. Sie bringen mehr Chancen für Singles, Paare und Familien. Wir zeigen alle Projekte im Überblick.


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07 28. August 2026

Villach Stadtzeitung

: INHALT

Gefördertes Wohnen

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Für Familie und Beruf

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Die Harleys kommen

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Sanierte Straßen

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Theater für Kinder

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Rund 500 Betreuungsplätze für Kinder wurden seit 2021 realisiert. Ziel: Bestmögliche Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. Nach dem Erfolg im Vorjahr gibt es auch heuer wieder eine Harley-Show in der Innenstadt. Die Details zum Programm. Im aktuellen Kalenderjahr werden drei Millionen Euro in die Sanierung von Villachs Straßen investiert. Welche Großprojekte es gibt. Theater für ein junges Publikum wird in Villach ab Oktober geboten. Alle Termine im Innenteil dieser Ausgabe.

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach, Öffentlich­keitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. T: 0 42 42 / 205-1700. Abteilungsleitung: Doris Kern DW 1710. Redaktion: Wolfgang Kofler [wk] DW 1711, Thomas Klose [kt] DW 1716, Thomas Künster [tk] DW 1717, Danja Santner [ds] DW 1721. Veranstaltungsservice: Astrid Kompan DW 1712. Sekretariat: Johannes Krobath DW 1700, Fax-DW 1799, E: oeffentlichkeitsarbeit@villach.at. Verlags- und Herstellungs­ ort: Villach/Marbach an der Donau. Hersteller: Layout & Satz: Stadt Villach, Öffentlichkeits­arbeit, Ingrid la Garde DW 1718. Druck: SANDLER Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Druckereiweg 1, 3671 Marbach/Donau. Auflage: 34.000 Stück. ANZEIGEN: Sarah Oschounig, T: 0676 / 843 153 700, E: sarah.oschounig@villach.at Infostand bei Drucklegung am 19. August 2026. Zugestellt durch: >redmail™ Logistik & Zustellservice GmbH Industrieparkstraße 6, 9300 St.Veit/Glan, T: 05 1795 DW 1106 Probleme bei der Zeitungszustellung? Service-Hotline: 05 / 1795-500 Nächster Erscheinungstermin: 24./25. September 2026 Anzeigenschluss: 2. September 2026

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© PETER JUST

Vor allem geförderte Wohnungen sind gefragt. Eine Landkarte zeigt, wo welche Projekte entstehen und geplant ist.

HERZ FÜR LAM RESEARCH. Rund tausend Mitarbeiter:innen sind am Lam-Research-Standort in Villach beschäftigt. Die Niederlassung des Weltkonzerns feiert heuer ihr 40-jähriges Standortjubiläum. Seit 1995 gibt es vor Ort zudem eine Lehrwerkstätte im Bereich Mechatronik und Lagerlogistik. Als Dank für die Treue zum Standort überreichte Bürgermeister Günther Albel im Rahmen der Brauchtumswoche ein übergroßes Lebkuchenherz an General Manager Aaron Fellis. Das Land Kärnten würdigte das Unternehmen mit dem Landeswappen.

: VORWORT

Liebe Villacherinnen und Villacher!

N

ach der Gemeinderatswahl 2021 hat sich Villachs Stadtregierung unter meiner Führung ein Arbeitsprogramm gegeben. Einer von insgesamt 25 Punkten lautet „Förderung und Ausbau attraktiver Wohnmöglichkeiten für alle Bevölkerungsschichten“. Nach sechs turbulenten Jahren (Corona, Inflation) wissen wir: Das Thema Wohnen ist heute sogar noch wichtiger als 2021! Der beste Hebel, um Mieten vergleichsweise niedrig zu halten, ist der geförderte Wohnbau. Dabei ermöglicht das Land Kärnten gemeinnützigen Bauherren extrem günstige Kredite. Die Gemeinden stellen, nach Möglichkeit, Grundstücke weit unter dem Marktwert zur Verfügung. So entstehen am Ende Wohnungen mit Mieten deutlich unter den Preisen auf dem Privatmarkt.

In Villach habe ich mich – mit Unterstützung von Wohnbaureferent Erwin Baumann – beim Land Kärnten erfolgreich für große Kontingente an geförderten Wohnungen eingesetzt. Die Verhandlungen waren und sind beinhart. Auf den Seiten 6/7 dieser Stadtzeitung sehen Sie das erfreuliche Ergebnis: Derzeit werden 300 (!) geförderte Mietwohnungen in Villach errichtet, viele weitere werden folgen. Mein Ziel, unser Ziel ist klar: Wir setzen alles daran, den Villacher:innen Wohnraum zu ermöglichen, den sie sich leisten können. Wir sind dabei auf einem guten Weg.

Günther Albel Bürgermeister der Stadt Villach

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Villach Stadtzeitung

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© AUGSTEIN

© STADT VILLACH

: PANORAMA

: INTERVIEW

„Den ASKÖ wieder auf Vordermann bringen“ Helga Kölbl ist die neue Obfrau des ASKÖ Villach. Was gut läuft, und wo es Nachholbedarf gibt.

Frau Kölbl, Sie sind nun etwas mehr als ein halbes Jahr im Amt und stehen für die Interessen von sechs Sektionen ein. Ein erstes Fazit?

Stadtwappen für Holz Graf Das Unternehmen Jakob Graf wurde im Jahr 1975 in Villach gegründet und hat sich seither zu einem anerkannten Leitbetrieb der Region entwickelt. Im Jahr 1996 übernahm der heutige Geschäftsführer, Günther Mavrin, den Betrieb. Durch kontinuierliche Erweiterung und Modernisierung entstand ein renommierter Fachbetrieb, der sich auf den Handel sowie die professionelle Montage hochwertiger Böden, Innentüren, Sicherheits- und Haustüren, Stiegen, Terrassen sowie maßgefertigter Möbel spezialisierte. Für die jahrzehntelange Unternehmenstätigkeit wurde dem Unternehmen laut Gemeinderatsbeschluss das Recht zum Tragen des Stadtwappens übertragen.

Helga Kölbl: Ich freue mich auf die Unterstützung unserer Sektionen Tennis, Nordic Racing, Nordic Walking, Leichtathletik, Badminton und Stocksport. Zusammen wollen wir den ASKÖ wieder auf Vordermann bringen.

Ein ASKÖ-Aushängeschild ist Biathletin Anna Juppe, die bei Olympia und Weltmeisterschaften am Start steht... Kölbl: Anna zeigt gut, was mit viel Engagement und einem starken Team möglich ist. Je mehr Sportler:innen wir in der Breite haben, desto mehr bekommen wir in die Spitze. Wer bei uns mitmachen will, kann sich sehr gerne bei mir unter T 0664/3221634 melden. [kt]

© PRIVAT

Kölbl: Im Stocksport mussten wir zuletzt Kritik hinnehmen. Gleichzeitig gibt es viel Potenzial und motivierte Spieler:innen. Damit wir dieses Potenzial besser ausschöpfen, braucht es jedoch die notwendige Unterstützung und Hilfe. Gemeinsam können wir daran arbeiten, den Stocksport weiterzuentwickeln und wieder mehr daraus zu machen.

© PRIVAT

Wo gibt es Sorgen?

Familie eröffnet Bistro in der Bahnhofstraße

Wohlverdienter „Unruhestand“

Marlene Sandtner eröffnet Anfang September mit ihren Eltern Alex und Anne-Karin „Marlenes Bistro“ in der Bahnhofstraße. „Wir bieten Fisch- und Fleischspezialitäten nach Rezepten von Oma“, sagt Marlene Sandtner. Die Familie siedelt aus Norwegen in die Heimatstadt von Marlenes Vater. Das Bistro befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurants „Antoan“ im Max Palais.

Viele Jahrzehnte war Andrea Mik­ lautsch Pädagogin und seit 2017 Direktorin an der MS Völkendorf. Die engagierte Villacherin ging nun in Pension. „Eigentlich würde ich ja gerne noch weitermachen, aber irgendwann kommt eben die Zeit, für die Pension“, sagt Miklautsch. Langweilig wird es ihr aber nicht. Miklautsch ist Jugendministerin der Villacher Faschingsgilde und verantwortlich für das Programm der Mini-Lei-Leis.


NEUE HEIMAT

Beim Projekt „Kanaltaler Siedlung“ werden einige Gebäude substanzbedingt abgerissen, andere werden aufgestockt. Am Ende wird die „Landeswohnbau Kärnten“ 235 Wohnungen errichtet haben – um 60 mehr als im Altbestand.

© MEINE HEIMAT

© LWBK

Neubau und Sanierung

VASSACH

In Vassach hat das Kärntner Siedlungswerk (KSW) zuletzt 48 geförderte Mietwohnungen (2 bis 4 Zimmer) errichtet. Derzeit werden die letzten Handgriffe erledigt, bereits ab Oktober können die Wohnungen bezogen werden. Sie werden vom KSW bzw. von der Stadt Villach zugeteilt.

© KSW

Ab Oktober zu beziehen

48 neue MietWohnungen

ST. MARTIN

60 neue Mietwohnungen

© MEINE HEIMAT

Sorgfältige Renovierung

12 neue MietWohnungen

Das einstige „Haus der künstlerischen Begegnung“ in St. Martin, das einst eine Schule war, wird von der „meine Heimat“ revitalisiert. Hier entstehen 12 barrierefreie Wohnungen. Baustart ist noch heuer, bereits 2027 soll das Projekt fertiggestellt sein.

12 neue MietWohnungen

Studie

Haus der künstlerischen Begegnung

24 neue MietWohnungen

ST. MARTIN

In der Schlossgasse, gegenüber der Eishalle, baut „meine Heimat“ derzeit 12 neue geförderte Mietwohnungen. Dafür wurde ein baufälliges Haus abgerissen, die Stadt Villach stellt den Grund über ein günstiges Baurecht zur Verfügung.

© KARIN WERNIG

Wohnraum statt Baracke

VÖLKENDORF

4 000 m

Ohne Bodenverbrauch kommt „meine Heimat“ in der Millesistraße in Völkendorf aus. 24 Wohnungen werden auf Bestandsgebäude aufgestockt. Die Hälfte ist bereits fertig und wurde von Mieter:innen bezogen.

© STADT VILLACH

Höher statt breiter

© STADT VILLACH

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Auszug aus der interne Abweichungen von am


en Geo-Datenbank der Stadt Villach, mtlichen Plänen möglich. Villach Stadtzeitung

Geförderte Wohnungen

INNENSTADT

Im Herzen der Stadt

© MEINE HEIMAT

Das NikolaiQuartier ist ein mehrere Hektar großes Entwicklungsprojekt der Stadt Villach. Als erster Schritt wird das „Haus im Leben“ errichtet. Es umfasst 59 geförderte Wohnungen, ein Jugendzentrum und Caritas-Einrichtungen.

LANDSKRON 28 neue MietWohnungen

Sparmarkt weicht Wohnungen Der einstige Spar-Markt beim Walter-Dick-Park in Landskron wird abgerissen und durch 28 geförderte Wohnungen ersetzt. Neun Wohnungen werden zwei Zimmer haben, die restlichen drei Zimmer. 2028 wird eingezogen.

59 neue MietWohnungen

35 neue MietWohnungen

Derzeit werden rund 300 geförderte Miet-Wohnungen in Villach gebaut bzw. stehen unmittelbar vor Baubeginn. Hunderte weitere werden bei großen Viertel-Projekten folgen.

W

ohnbau ist das zentrale Thema der Villacher Politik. Vor allem geförderte Einheiten sind gefragt. Durch günstige Kredite des Landes Kärnten und Grundstücke, die von der Stadt Villach zur Verfügung gestellt werden, können gemeinnützige Bauherren weit günstigere Mieten verlangen als private.

Erfolgreiche Verhandlungen

DIE MARKIERUNGEN SIND ORIENTIERUNGSHILFEN UND KEINE EXAKTEN DATEN.

© GLEISSFOTO.AT

24 neue MietWohnungen

ST. MAGDALEN MARIA GAIL

Wohnen am Stadtrand Im September findet die Dachgleichenfeier in Maria Gail statt: 24 geförderte Mietwohnungen werden von „meine Heimat“ gebaut. Im kommenden Jahr können sie bezogen werden.

Bald wird gewohnt! Seit über einem Jahr wird in St. Magdalen, zwischen Volksschule und Autobahn, an 35 geförderten Mietwohnungen mit Tiefgarage gebaut. Die Landeswohnbau Kärnten geht davon aus, dass die Wohneinheiten bereits im kommenden Jahr bezogen werden können.

Durch harte Verhandlungen von Bürgermeister Günther Albel und Wohnungsreferent Erwin Baumann mit dem Land Kärnten sind für Villach große Kontingente an geförderten Wohnungen freigegeben worden. Derzeit werden 300 gebaut (siehe Info-Grafik links). Und das ist erst der Anfang: Beim Projekt „Westbahnhof“, bei dem die Ausschreibungen bereits laufen, folgen weitere 300 Wohnungen. Auch hier wird ein Großteil gefördert sein. Weitere 70 nicht geförderte Mietwohnungen entstehen beim neuen Wochenmarkt am Kaiser-Josef-Platz. 109 geförderte Eigentumswohnungen auf dem Judendorfer Feld vervollständigen das Bild der Villacher Wohnbauoffensive. Rund 90 Prozent dieser Einheiten sind übrigens bereits verkauft. [wk]

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8 Villach Stadtzeitung

Entlastung für Berufstätige

Ü

ber 1.650 drei- bis sechs- „Mit unserer Bildungs- und Betreujährige Kinder werden ab ungsoffensive gelingt es uns, allen Herbst in städtischen und Kindern berufstätiger Eltern einen privaten Kindergärten be- Kindergartenplatz zu bieten“, sagt Biltreut. Rund 550 Ein- bis Dreijährige dungsreferentin Vizebürgermeisterin sind in städtischen und privaten Kin- Sarah Katholnig. dertagesstätten (Kitas) bestens auf- Auch die Infrastruktur für ein- bis gehoben. Ein zentrales Anliegen der dreijährige Kinder wird massiv ausStadt sind qualitativ hochwertige Rah- gebaut. „Der Bedarf nach Betreuung menbedingungen. „Wir investieren zu- von ein- bis dreijährigen Kindern ist sammen mit privaten Partner:innen hoch. Zuletzt konnten wir auch in laufend in den Ausbau der Kinderbil- dieser Alterskategorie alle Anfragen dung und -betreuung“, sagt Bürger- berufstätiger Eltern positiv beantwormeister Günther Albel. ten – mit Plätzen in Kindertagesstätten oder bei Tageseltern“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. : INFO 500 zusätzliche Plätze

Ausgebildete Elementarpädagog:innen und Kleinkinderzieher:innen sind sehr gefragt. Sie können sich jederzeit gerne bei der Stadt bewerben. Alle Informationen dazu gibt es hier: villach.at/karriere

gemeinsam geschaffen

Insgesamt entstanden im Kindergarten- und Kindertagesstättenbereich seit 2021 im Rahmen der Bildungsund Betreuungsoffensive bereits rund 500 zusätzliche Plätze. „Ursprünglich

lag das Ziel bei hundert neuen Plätzen. Dank großer Bemühungen schaffen wir es in Kooperation mit privaten Träger:innen, dieses Ziel um das Fünffache zu übertreffen. Die Stadt finanziert private elementare Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen mit insgesamt rund fünf Millionen Euro jährlich“, sagt Katholnig. Im kommenden Schuljahr entstehen sechs Kindertagesstättengruppen und zwei Kindergartengruppen. Einen Überblick gibt es rechts anbei. Unmöglich wären all diese Bemühungen

© THERESA PEWAL

Villachs Kinderbetreuung wird weiter massiv ausgebaut. Kommendes Schuljahr gibt es sechs neue Kita-Gruppen.


Villach Stadtzeitung

„Wir investieren zusammen mit privaten Partner:innen laufend in den Ausbau der Kinderbildung und -betreuung.“

: PROJEKTE

Bürgermeister Günther Albel

© STADT VILLACH

„Wir tun alles, um berufstätigen Eltern eine umfassende Bildung und Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen.“

© MARTA GILLNER

Im Kindergartenbereich (3 bis 6 Jahre) gibt es mittlerweile eine Betreuungsgarantie für Kinder berufstätiger Eltern.

ohne Elementarpädagog:innen und Kleinkinderzieher:innen. „Sie begleiten die Kinder nicht nur mit großem Fachwissen, sondern ebenso mit großem Herz“, sagt Katholnig. Die Stadt bietet hierfür ausgezeichnete Bedingungen. So wurde schon im Jahr 2024 ein höheres Gehaltsmodell für Elementarpädagog:innen eingeführt. Vordienstzeiten aus fachlich relevanten Bereichen werden angerechnet, zudem gibt es zusätzliche Dienst- und Verwendungszulagen, die das Gehalt weiter erhöhen. Um eine Ausbildung in Villach zu ermöglichen, startete 2024

eine viersemestrige Elementarpädagogik-Ausbildung in Kooperation mit der Bafep am Standort der HAK Villach. Der erste Kolleg-Jahrgang tritt im September zu den Diplomprüfungen an.

Auch die Nachmittagsbetreuung ist sehr gefragt Die Gruppenanzahl in der Nachmittagsbetreuung stieg innerhalb der vergangenen zehn Jahre von 28 auf 69 bzw. von 847 auf 1641 Kinder an. „Um eine Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu ermöglichen, ist es uns sehr wichtig, die schulische Nachmittagsbetreuung an die Bedürfnisse anzupassen“, sagt Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Je nach Bedarf werden Kinder bis 16.20, 17.20 oder 18.20 Uhr betreut. Für Kinder berufstätiger Eltern wird eine Ferienbetreuung angeboten, wenn die Eltern einen Bedarf nachweisen.[kt]

KITA VASSACH. Ab Herbst eröffnet in Vassach in Kooperation mit dem Kärntner Siedlungswerk und dem Hilfswerk eine Kindertagesstätte mit zwei Gruppen.

© MARTA GILLNER

© KARIN WERNIG

Sarah Katholnig

MONTESSORI. Ab Herbst eröffnet in Kooperation mit der Diakonie de La Tour Villachs erster Montessori-Kindergarten mit zwei Gruppen im ehemaligen Pestalozzikindergarten.

© STADT VILLACH

Vizebürgermeisterin

© STADT VILLACH

BILDUNGSCAMPUS. Ab Herbst ist der Bildungscampus – Am Stadtpark voll. Der ehemalige Kindergarten Pestalozzi siedelt mit zwei Kindergartengruppen und es entstehen zwei neue Kindertagesstättengruppen.

KITA ST. LEONHARD. Im kommenden Frühjahr eröffnet in Kooperation mit dem Hilfswerk eine Kindertagesstätte mit zwei Gruppen in der ehemaligen Billa-Filiale.

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10 Villach Stadtzeitung

Das Wohnzimmer-Programm in der Innenstadt geht weiter. Im September kommen die Harleys. Die Tourismuszahlen zeigen: Villach liegt voll im Trend!

Brummendes Wohnzimmer

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illach kommt bei Tourist:innen steht im Zeichen der Harleys. Sie sind weiter sehr gut an: Die Beher- ein wichtiger Umsatzbringer für die Rebergungsbetriebe schlossen gion“, sagt Tourismusreferent Stadtrat das erste Halbjahr 2026 mit Christian Pober. knapp 440.000 Nächtigungen ab – einem Plus von 8,7 Prozent zum Ver- Die Stadt lädt ein gleichszeitraum des Vorjahres! Und Am Mittwoch, 23.9. (8-16 Uhr), lädt die auch der Juli bilanziert hervorragend: Stadt zu einem Blick hinter die Kulisplus 5,1 Prozent! sen. Es gibt Vorführ- und Mitmach-StaWirtschaftsreferent Bürgermeister tionen, unter anderem zum Thema Günther Albel gratuliert den Unter- Mülltrennung und Abwasser-Monitonehmer:innen: „Die Zahlen sind das ring. Auch ein elektronisches Müllauto Ergebnis der ausgezeichneten Arbeit ist vor Ort. Anfang Oktober findet dann in den Betrieben – vom Campingplatz das beliebte Streuobstfest auf dem Ratbis zum Fünfstern-Hotel.“ hausplatz statt. Interessierte Bürger:inDas passende Programm gibt es im nen sind herzlich eingeladen, Früchte schönsten Wohnzimmer Kärntens – aus dem eigenen Garten von Expert:inVillachs Innenstadt. Anfang Septem- nen bestimmen zu lassen. Bitte hierfür ber kommen die Harley-Davidson-Ma- die Früchte aufbewahren. schinen. Nach dem Erfolg im Vorjahr 1. „The City Rocks“ lädt zur „Autumn Sesfindet am 11. September wieder die sion“. 2. Das Streuobstfest findet auf dem „Custom Motorcycle Show“ am Rathaus- Rathausplatz statt. 3. Die ausgefallensten platz statt. Ab 16.30 Uhr werden die Harleys sieht man in der Innenstadt. 4. Auf besten Bikes ausgezeichnet. Teil des dem Nikolaiplatz gibt es beim Streetfood Spektakels ist der zweitägige Street- Market Musik. 5. Ein gschmackiges Gefood-Market am Nikolaiplatz. „Alles nussangebot gibt es natürlich ebenso.

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KUNSTHANDWERKSMARKT: 27.8. bis 29.8., Innenstadt

KINDERFLOHMARKT: 26.9. (Ersatz: 3.10.), Innenstadt

LANGER EINKAUFSFREITAG: 4.9., Lederergasse

„HINTER DEN KULISSEN“ Städtische Betriebe stellen aus: 23.9., Innenstadt

HARLEY: „Bikers Welcome“: 8.–13.9., Innenstadt. Custom Motorcycle Show: 11.9., Rathausplatz. Parade: 12.9., ab 12 Uhr. STREETFOOD-MARKET: Kulinarik, Harley und Musik: 11. und 12.9., Nikolaiplatz CRUXLAUF: 18.–20.9., Innenstadt

AUTOMOBILE: 25. bis 26.9., Innenstadt THE CITY ROCKS: Konzerte in der Innenstadt, 26.9. STREUOBSTFEST: Tipps für Gartler:innen, Apfelsorten­ bestimmung: 2.10., Rathausplatz

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2.

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12 Villach Stadtzeitung

Stefanie Sabutsch bietet ihren Gästen eine zünftige Brettljausn.

Stefanie Sabutsch betreibt mit ihrer Familie den Radlertreff Gailstüberl in der Schütterstraße 51. Seit vielen Jahren wird mit klassischer Brettljause aus der Region aufgewartet. Derzeit kämpft die Familie mit der Sperre des Gailstegs – wir haben darüber berichtet. „Nichtsdestotrotz haben wir natürlich geöffnet und freuen uns auf die Gäste“, sagt Sabutsch. Die Gastwirtschaft im Grünen ist ein Tipp für die ganze Familie und hat ganzjährig geöffnet!

© STADT VILLACH

Radlertreff hat trotz Steg-Sperre geöffnet

Stadtrat Harald Sobe mit Gerhard Duschnig, Leiter der Abteilung Tiefbau, und Martin Baumann (Tiefbau) bei der Baustelle in der Italiener Straße.

: SERVICE

Millionen Euro für bessere Straßen

Park-Berechtigungen sind digital erhältlich

Die Stadt Villach hat eine große StraßeninstandhaltungsOffensive begonnen. Drei Millionen Euro werden investiert.

Ab September können Bewohner:innen-Parkberechtigungen für die „Blaue Zone“ vollständig digital abgewickelt werden. Für die „Grüne Zone“ ist dies seit 2025 möglich. Damit entfällt für viele Bürger:innen der bisher notwendige persönliche Behördengang. Der gesamte Ablauf erfolgt digital: • Der Antrag wird bequem von zu Hause über villach.at/parken ausgefüllt. • Die Bezahlung erfolgt per Zahlungsaufforderung (bei Bewohner:innen-Parkberechtigungen) bzw. im Online-Shop (bei Parkkarten). • Die Bewohner:innen-Parkberechtigung sowie – sofern erforderlich – der Bescheid werden bei Registrierung für die elektronische Zustellung in „Mein Postkorb“ digital zugestellt. „Mein Postkorb“ ist über oesterreich.gv.at abrufbar und via ID Austria zugänglich.

R

und 400 Kilometer Straßen hat die Stadt Villach in Schuss zu halten. Aufgrund zahlreicher Bautätigkeiten der vergangenen Jahre, die vor allem wegen des Ausbaus der Infrastruktur notwendig waren, sind einige Straßenzüge der Stadt deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Fernwärme, Kanal und Glasfaser sind zwar wichtig für die Stadtentwicklung, hinterlassen aber Spuren im Straßennetz. Mit einer Instandhaltungs-Offensive garantiert die Stadt, dass die Straßenbeläge haltbar bleiben oder, wenn nötig, komplett erneuert werden. Zum Teil ist dabei auch ein neues Verfahren im Einsatz, das Zeit und Steuergeld spart. Die aktuelle Initiative gehört zu den großflächigsten Straßeninstandhaltungsprojekten der vergangenen Jahre. Betroffen von den Instandhaltungsmaß-

nahmen mit der neuen Methode, dem so genannten Dünnschichtdeckenverfahren, sind mehrere Straßenzüge in ganz Villach, darunter zum Beispiel die Ossiacher Straße oder der Badstubenweg. „Durch die effiziente Vorge-

„Wir nehmen viel Geld in die Hand, um in Anspruch genommene Straßenzüge wieder auf Vordermann zu bringen.“ Stadtrat Harald Sobe

hensweise kann auf lange Sperren verzichtet werden, so dass die Dauer der Verkehrsbehinderungen deutlich reduziert wird“, ergänzt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Gleichzeitig können auch Kosten gespart werden. „Auch unsere Asphaltrecyclingmaschine, die


Villach Stadtzeitung

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Stadt erschließt neue Trinkwasser-Quellen Mit dem Land Kärnten und den Gemeinden Paternion und Weißenstein werden 20 Millionen Euro investiert.

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Umfangreiche Maßnahmen Aber die Offensive geht noch weiter. Im August startete die Sanierung der Hausergasse zwischen Pestalozzi- und Peraustraße, auch im Möltschacher Weg wird mit Start August umfassend saniert. Die Pogöriacher Straße ist ebenfalls Teil des Sanierungsprogramms. Die Arbeiten beginnen bei der Kreuzung mit dem Goritschacher Weg und enden nach rund 200 Metern bei der Kreuzung mit der Tiroler Straße. Die gesamte Fahrbahn sowie Teile des Gehsteiges werden erneuert. Während der Arbeiten kommt es zu einer Umleitung aufgrund einer Einbahnführung stadteinwärts. In diesem Jahr bereits fertiggestellt wurden: Ausbau der Bad-Wörishofen-Straße, Verkehrsberuhigung Abstimmungsstraße, Emil-v.-Behring-Straße, Oberflächenentwässerung Schöntorestraße. Das gesamte Investitionsvolumen für Straßenprojekte im Jahr 2026 (ausgenommen Radwege) beträgt mehr als drei Millionen Euro. [tk]

Kluge Kooperation: Rund 28 Kilometer lang ist die Trinkwasserleitung von der Windischen Höhe bis zu den Gemeinden Paternion, Weißenstein und Villach.

© WVV UNTERES DRAUTAL

ressourcenschonend arbeitet, kommt hier zum Einsatz. Ich danke den Expert:innen des Wirtschaftshofes für ihre Arbeit, die Villach zu einer Vorreiterin für nachhaltige Straßenerhaltung macht“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

er heurige Sommer zeigt: maximale Flexibilität gewährleisten. Trinkwasser kann auch in „Damit können wir das Wasser gezielt Österreich zur Mangelware dort einsetzen, wo es benötigt wird“, werden. sagt Bürgermeister Günther Albel. Die Villach ist davon nicht betroffen. Den- Quellfassung und mehr als die Hälfnoch sorgt die Stadt vor – und küm- te der Leitung sind bereits fertig, der mert sich um zusätzliche Ressourcen. Hochbehälter soll noch heuer in Betrieb Gemeinsam mit den Gemeinden Pater- gehen. „Interkommunale Zusammenarnion und Weißenstein wurde der Was- beit ist bei der Wasserversorgung ein serverband Unteres Drautal gegründet. Schlüssel zum Erfolg“, sagen die drei Ziel ist die Erschließung der Koschier- Bürgermeister Günther Albel, Manuel quellen auf der Windischen Höhe. Die- Müller (Paternion) und Harald Haberle se Quellen gehören seit 20 Jahren der (Weißenstein). Gemeinde Paternion. Nun wurde mit Ein weiteres Projekt soll ab 2027 redem Land Kärnten eine Finanzierung alisiert werden: Eine Wasserversorvon 20 Millionen Euro ermöglicht, um gungs-Ringleitung, die Villach, Kladie Quelle zu nutzen. Über 28 Kilome- genfurt, Feldkirchen und St. Veit sowie ter an Leitungen werden künftig die angrenzende Gemeinden verbindet. drei Verbands-Gemeinden mit Wasser Die Gesamtkosten von über 100 Milliversorgt. Ein Hochbehälter für 500 Ku- onen Euro werden sich Bund, Land und bikmeter und ein Pumpwerk werden Gemeinden teilen. [wk]


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: PREMIERE „Plogging“ – Joggen und gleichzeitig Müllsammeln ist im Oktober eine Woche lang in Villach angesagt.

© KOHLMEIER

Österreichs größte Müllsammelaktion

Den Dobratsch hat man bei der Rundwanderung immer im Blick.

Dreiländereck feiert Premiere als Teil der Wanderung rund um den Naturpark Dobratsch. Frühschoppen als Auftakt.

Erstmals fünf Etappen

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er Herbst ist für viele die perfekte Wanderzeit. Eine Premiere gibt es im Naturpark Dobratsch Anfang Oktober. „Eine zusätzliche Etappe des vormaligen Dobratsch-Rundwanderweges führt nun über das Dreiländereck. Der kurze Fernwanderweg wurde im Rahmen des Interreg-Projekts Indialps neu konzipiert“, sagt Villachs Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

Start am 3. Oktober Los geht es am Samstag, 3. Oktober, von Warmbad nach Bad Bleiberg. Am 4. Oktober führt die zweite Etappe von Bleiberg nach Nötsch. Eine Woche später wird am Freitag, 9. Oktober, von Nötsch nach Thörl-Maglern gewandert, am 10. Oktober geht es von Thörl-Maglern über das Dreiländereck nach Arnoldstein. Die fünfte Etappe führt am 11. Oktober schließlich von Arnoldstein zurück nach Warmbad. „Man kann entweder bei einzelnen Etappen mitmachen oder gleich bei allen. Die Wanderungen sind vom Schwierigkeitsgrad leicht bis

mittel und eignen sich für Wander:innen mit durchschnittlicher Erfahrung“, sagt Naturpark-Dobratsch-Geschäftsführer Robert Heuberger. Pro Etappe ist ein Unkostenbeitrag von 22 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Kinder zu entrichten. Es gibt jeweils einen Rücktransport zum Ausgangspunkt gegen 17.30 Uhr.

Einstimmung bei Frühschoppen Am Sonntag, 27. September, wird zum Frühschoppen auf das Dreiländereck geladen, wo die neue Etappe feierlich eröffnet wird. Wer will, kann hinaufwandern, wer es bequemer mag, nimmt den Sessellift ab Seltschach. : ANMELDUNG Für die Wanderungen wird jeweils um Anmeldung bis zum Donnerstag vor dem Wandertermin gebeten. Am besten telefonisch unter T 0 42 42 / 575 71 28. Infos zum Naturpark-DobratschProgramm im Herbst gibt es wie immer auf naturpark-dobratsch.at

Achtlos weggeworfene Verpackungen, Zigarettenstummel, Getränkeflaschen und mehr landen täglich im öffentlichen Raum. „Villach lebt von sauberen Plätzen und einer intakten Umwelt. Jede und Jeder sollte respektvoll damit umgehen“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. PREMIERE. Um auf Littering – so lautet der Fachbegriff für Müll, der weggeworfen oder liegengelassen wird – aufmerksam zu machen, lädt die Stadt vom 1. bis zum 8. Oktober erstmals zu einer Plogging-Woche. Plogging ist ein Kofferwort aus „plocka“ (schwedisch für aufheben) und Jogging. In Europa fanden 2016 erste Veranstaltungen in Schweden statt. Es geht nicht ums Tempo, sondern vielmehr um die gemeinsame Sache. „Wir laden herzlich zu Österreichs größter Müllsammelaktion ein. Aktionen wie diese zeigen, dass alle dazu beitragen können, Villach sauber zu halten“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. MITMACHEN. Zielgruppe sind Private, Schulen, Unternehmen und Sportvereine. Bereits fix ist etwa die Teilnahme des LC Villach. „Ein aktives Miteinander ist uns sehr wichtig. Gleichzeitig möchten wir mit dem Projekt das Bewusstsein für den Umweltfaktor stärken“, sagt Verena Albel vom LC-Villach-Vorstand. Der Müll wird an einer zentralen Stelle abgegeben. Am 9. Oktober, 10 bis 11 Uhr, sieht man auf dem Rathausplatz, wie viel Müll gesammelt wurde. AUSGABE STARTET. Müllsäcke und Handschuhe gibt es kostenlos ab 28. September im ASZ in der Drauwinkelstraße – Büro der Abfallwirtschaft. Info:

villach.at/plogging


Villach Stadtzeitung

15

Jugendrat und zahlreiche Jugendliche sind in die geplante Neugestaltung der Trendsportanlage Völkendorf eingebunden. Weitere Ideen gerne willkommen.

Neue Trendsportanlage: Die Jugend bestimmt mit

D © JUGENDRAT

ie Trendsportanlage in Völkendorf ist ein beliebter Treffpunkt für Villacher Kinder und Jugendliche, mittlerweile aber in die Jahre gekommen. Nun soll die Anlage umfassend erneuert werden. „Nachdem die neue Anlage Spaß machen und bestens auf die Bedürfnisse der Nutzenden abgestimmt sein soll, haben wir uns mit Unterstützung unseres Jugendrates direkt an die Jugendlichen gewendet und sie gefragt,

wie eine neue Trendsportanlage für sie aussehen soll“, sagen Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und Sportreferent Stadtrat Harald Sobe. Mehrere Schulklassen waren schon vor Ort und haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Häufig gehörte Wünsche: Ein Trinkbrunnen und Schattenplätze. Über die weitere Ausstattung an Geräten und möglichen Sportplätzen gab es unterschiedlicheMeinungen, so wünschten sich einige Jugendliche einen Fußballkäfig, andere einen Pumptrack, gerne gesehen wären entweder ein richtiger Basketball-Platz oder auch Beachvolleyball. „Ideen können gerne noch eingebracht werden. Wir freuen uns auf weitere Vorschläge“, sagt

Jugendreferentin Sandriesser. „Dabei wird natürlich auf die Vereinbarkeit zwischen den Sportgeräten und einer möglichen Lärmentwicklung geachtet“, sagt Sportstadtrat Sobe.

Weitere Ideen gefragt Wer weitere Ideen für die Modernisierung der Trendsportanlage in Völkendorf hat, kann diese also gerne noch einreichen. Bitte per Mail direkt an: sport@villach.at. Alle eingesendeten Ideen werden dann auf ihre Machbarkeit überprüft und die besten Konzepte umgesetzt. Apropos Bürger:innenbeteiligung: Die Mitsprache der Villacher:innen ist der Stadt überaus wichtig. Sie fängt schon bei den ganz Kleinen an. So werden Kindergartenkinder in die Planung von Spielplätzen eingebunden. Zuletzt etwa beim Wasserspielplatz im Stadtpark oder beim Spielplatz im Walter-DickPark in Landskron. Auch bei Großprojekten, wie den Schwammstadtbäumen am Hauptplatz, hatten die Bürger:innen ein gewichtiges Mitspracherecht.

Jugendliche beim Lokalaugenschein. Die Anlage wird komplett neu gestaltet.

: JUGEND Die Mitarbeiter:innen des Jugendzentrums in der Gerbergasse freuen sich schon auf die zahlreichen Herbsttermine. Zu den Highlights zählen sicher die Karaoke-Parties, immer freitags von 17 bis 19 Uhr. Auch der Girls Day ist sehr beliebt, jeweils dienstags von 15 bis 17 Uhr. Weitere Infos zum umfangreichen Programm findet ihr unter der Website villach.at/jugend


: AUS DEN REFERATEN

16 Villach Stadtzeitung

Sarah Katholnig

1. Vizebürgermeisterin Referentin für Bildung, Naturpark, Abfallwirtschaft, ReUse, Stadtgrün, Nachhaltigkeit, Wirtschaftshof, Bestattung und Städtische Bäder

© STADT VILLACH

Sprechtag: Mi, 9 bis 11 Uhr (nur nach Terminvereinbarung), Rathaus, Eingang I, 2. Stock, Zimmer 216 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1006 E: sarah.katholnig@villach.at

: NATURDENKMAL

© STADT VILLACH

Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig am panoramabeach mit Vertreter:innen der Wiener Städtischen und der Wasserrettung Villach sowie mit der Badeaufsicht.

Neues Naturdenkmal im Khevenhüllerpark Rund 1300 Bäume pflanzte die Stadt seit 2021 auf öffentlichem Grund. Zeitgleich wird der Altbaumbestand liebevoll gepflegt. „Die Stadt setzt seit Jahren sowohl auf ein umfassendes Baumpflanzungsprogramm als auch auf ein Altbaumerhaltungsprogramm, da großgewachsene Bäume eine unvergleichlich höhere Klimawirkung entfalten als Jungbäume“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Besonders schützenswerte Bäume werden als Naturdenkmäler ausgewiesen. Dazu zählt jene 120 Jahre alte Winterlinde, die sich im Khevenhüllerpark befindet und Villachs neuestes Naturdenkmal ist. „Unsere Baumdoktor:innen haben der Winterlinde eine gute Gesundheit bescheinigt. Der Baum kann hoffentlich noch vielen Generationen wertvollen Schatten spenden“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. Villachs ältester Baum ist übrigens die Sommerlinde beim Dinzlschloss. Das Naturdenkmal ist sagenhafte 320 Jahre alt und wird von den Expert:innen des Stadtgrünteams gepflegt.

Schwimmbojen retten Leben Schwimmbojen zur kostenlosen Ausleihe gibt es am panoramabeach. Nächstes Jahr folgen weitere Bäder.

D

ie Bäder der Stadt überzeugen mit einem ausgezeichneten Angebot. Neben sechs kostenlosen Seezugängen und zwei Bädern mit fairem Eintritt gibt es im Rahmen eines Pilotprojektes seit kurzem am panoramabeach in Drobollach kostenlose Schwimmbojen zur freien Entnahme. „Eine Schwimmboje kann Leben retten. Mit diesem kostenlosen Angebot möchten wir das Sicherheitsbewusstsein stärken und möglichst viele Menschen dazu motivieren, beim Schwimmen eine Boje mitzunehmen“, sagt Bäderreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

Pilotprojekt in Drobollach Die kostenlose Leihe funktioniert wie folgt: Zum Start der Aktion sind am panoramabeach am Faaker See kostenlose Leihbojen vorrätig. Schwimmer:innen können die Bojen gerne entnehmen, verwenden und nach Gebrauch wieder zurückgeben. „Wir appellieren an die Ehrlichkeit der Benutzer:innen. Bo-

jen, die nicht zurückgegeben werden, könnten im Ernstfall eine Lebensrettung verhindern“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. Die Bojen können direkt bei der Badeaufsicht ausgeliehen werden. Angeschafft wurden die Bojen in Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung. „Mit den kostenlosen Leihbojen unterstützen wir eine Initiative, die die Sicherheit beim Schwimmen erhöht und das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten am Wasser stärkt. Als verlässliche Partnerin leisten wir damit gerne einen Beitrag zu mehr Sicherheit an Kärntens Seen“, sagt Ferdinand Bucher, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung Kärnten und Osttirol. Auch die Wasserrettung Villach empfiehlt Schwimmbojen. „Eine Notsituation im Wasser kann alle treffen, junge Menschen genauso wie Senior:innen“, sagt Christiane Erbert, Einsatzstellenleiterin der Wasserrettung Villach. Im kommenden Jahr wird die Aktion auf weitere Bäder der Stadt ausgerollt.


PuBLiKuM

Liebe Kinder, liebe Eltern und Freunde des Theaters für ein junges Publikum! Wollen wir gemeinsam um die Welt reisen? In die Wildnis, nach Panama oder gar ins All? Wollen wir über sanfte Steine oder verschwindende Löcher staunen? Mit Musik, Tanz, Magie und viel Fantasie lädt unser Programm auch heuer wieder Kinder und Erwachsene ein, gemeinsam in die Welt des Theaters einzutauchen. Theater kann verzaubern – es kann Perspektiven eröffnen, Fragen stellen, zum Staunen bringen oder einfach nur einen Raum bieten, in dem wir zusammen lachen, uns wundern und Neues entdecken. Die besondere Stärke unseres Programms liegt in seiner Vielfalt: Unterschiedlichste Genres und Spielformen bringen ein breites Spektrum auf die Bühne – altersgerecht, mit viel Humor und Kreativität. Dabei stehen die künstlerische Qualität und die Begegnung auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Wir laden Sie ein mitzureisen, kleine und große Theaterabenteuer mitten in der Stadt zu erleben!

Bürgermeister

Günther Albel

Kulturreferentin

Gerda Sandriesser

© Lukas Beck

Auf Ihr Kommen freuen sich


MINIS

Muñoz | Picker | Steinbrugger

ab 3 Ja

hre

Oh, wie schön ist Panama

Schauspiel, Tanz und Musik | 3+ Donnerstag, 18. Februar 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.reginapicker.at/art | www.carolesmunozcamarero.com

Filipp Frosch und das Geheimnis des Wassers

Ein großes Abenteuer mit Tiger und Bär | 3+ Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.theater-des-kindes.at © Siegrid Cain

Sanfte Steine

Marko und Sebastian Simsa, Georg Graf

Toihaus Theater

Eine Performerin erkundet das Wesen der Steine, ihr Gewicht, ihre Formen, ihre Möglichkeiten des Liegens und der Bewegung. Aber wann und wie werden sie weich? „Sanfte Steine“ ist eine Hommage an das Jetzt und an die Konzentration, die aus Beobachten und Tun erwächst. Und an diese leise Schönheit von Bewegung, Klang und Stein. Performance für jedes Alter | 1+ Mittwoch, 25. November 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.toihaus.at

Seit Filipp Frosch auf die Welt gekommen ist, umgeben ihn die Geräusche des Wassers – er hört die Geschichten des rauschenden Bächleins, den Rhythmus der Regentropfen. Und wenn er und seine Freunde in den Tümpel hüpfen, erschallt ein richtig saftiges Platsch! Und weil Filipp Frosch sehr neugierig ist, fragt er sich eines Tages: Wo kommt denn eigentlich das Wasser her? Eine Geschichte über den Kreislauf des Wassers mit viel Musik | 3+ Montag, 12. April 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.markosimsa.at

an Theater für die g Eine Weihnachtsgeschichte Next Liberty Graz

Eine kurzweilige Musicalversion des Dickens-Märchens, das uns vor Augen führt, was uns an diesem besonderen Fest wirklich zum Strahlen bringt. Kinderstück mit Musik von Robert Persché und Andreas Braunendal frei nach Charles Dickens. Kinderstück mit Musik | 5+ Sonntag, 6. Dezember 2026, 16 Uhr | Congress Center Villach, Josef-Resch-Saal www.nextliberty.buehnen-graz.at

ze Familie

© Marko Simsa

Wir gehen nach Panama – dort ist alles viel schöner! Ja, Panama ist das Land unserer Träume. Wo liegt denn eigentlich Panama? Ich weiß nicht genau, wir müssen suchen. Und so machen sich der kleine Bär und der kleine Tiger auf eine Reise, bei der sie nicht nur einige Hindernisse zu überwinden haben, sondern auch neue und interessante Bekanntschaften machen. Doch niemand scheint zu wissen, wo Panama wirklich liegt. Letztendlich kommen sie wieder zum Ausgangspunkt ihrer Reise zurück und finden in ihrem Zuhause das Land ihrer Träume.

© Reinhard Winkler

Theater des Kindes

Eine idyllische Tiergemeinschaft lebt auf einer wunderschönen Blumenwiese am See. Sie genießen ihr unbeschwertes Leben, bis auf einmal ein Mensch auftaucht und ihre Welt gehörig durcheinanderbringt. Mit Magie wird das kleine Reich der Tiere umgestaltet, bis kein Stein mehr auf dem anderen liegt. Jetzt liegt es an den Tieren, sich ihr Zuhause zurückzuholen, aber was können sie gegen eine Magierin schon ausrichten?

© Julia Wesely

Auerochs Zehenbär und noch viel mehr

© Peter Manninger

3

+


florschütz & döhnert

5

Wild!nis

Materialschichten

+

KIDS

ab 5 Ja

hre

Drei Menschen verirren sich und treffen zufällig in der Wildnis aufeinander. Zuerst irritiert und distanziert, sind sie dann doch froh, neue Freund:innen gefunden zu haben: Denn manchmal macht die Wildnis auch Angst. Aber gemeinsam entdecken sie den Spaß am Wildsein und das Unkontrollierte wird als Quelle von Kreativität, Vielfalt und Freiheit entdeckt.

Theater, Magie und Objekte | 4+ Dienstag, 20. Oktober 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.florschuetz-doehnert.de

Performance | 5+ Mittwoch, 17. Februar 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.materialschichten.at

Fledermäuse

Newtons wunderbare Welt

schallundrauch agency in Kooperation mit Johann Strauss 2025

© Theresa Pewal

Schon mal ein Loch gesägt? Und? War es dann weg? Stellt euch vor, es gäbe plötzlich große und kleine Löcher, die sich überall auftun und auf einmal wieder verschwinden. Melanie Florschütz und Michael Döhnert nehmen ihr Publikum mit auf eine Expedition ins Reich der Fantasie. Raffiniert und humorvoll spielen sie mit Sinnestäuschungen. Ein fabelhaftes Aushöhlen, Nachbohren und Löchern – rätselhaft, magisch und spannend.

Fledermäuse sind ein bisschen wie wir. Sie sind Säugetiere und hängen gern zusammen ab, am liebsten heimlich und in Höhlen. Dort teilen sie Leckerbissen mit ihren Freund:innen. Alle anderen haben Angst vor ihnen, weil sie lautlos in der Dunkelheit unterwegs sind. Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Tanz, Theater und Livemusik | 4+ Dienstag, 24. November 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.schallundrauchagency.at

© Lukas Beck

© Thomas Ernst

Ein Loch ist meistens rund

Tanzbüro Villach

Die Welt ist riesig und steckt voller Wunder und Rätsel. Einst glaubten wir, sie sei flach wie eine Pizza oder der Mittelpunkt des Universums. Unzählige Menschen haben seit jeher versucht, die großen Fragen der Menschheit für uns verständlich zu machen und die Rätsel der Wissenschaft zu erklären. Und trotzdem bleibt das Leben ein kleines Wunder. Zwischen Schabernack und Freundschaft suchen Tänzer:innen nach nichts Geringerem als ihrem Platz in der großen, weiten Welt. Tanzstück | 5+ Mittwoch, 14. April 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.ccb-tanz.at

Es war einmal… Grimm reloaded Deutsche Tanzkompanie

Märchenhafte Tanzrevue | 5+ Sonntag, 23. Mai 2027, 16 Uhr Congress Center Villach, Josef-Resch-Saal www.deutschetanzkompanie.de

© Oliver Hohlfeld

In der fantasievollen Choreographie wird die bekannte Welt der Märchen mit viel Humor zum Tanzen gebracht und lässt eine höchst unterhaltsame Traumwelt entstehen.

FAMILI STÜCK EN E

ab 5 Ja

hre


Kleiner Schritt, Großer Sprung

Drei Kandidat:innen aus drei Ländern geben alles, um die goldene Kochhaube für die beste Köchin oder den besten Koch, das goldene Tablett für das eleganteste Service und die goldene Hühnerkeule für den angenehmsten Gast zu gewinnen, während der Moderator die Punkte vergibt. Aber Moment mal – geht hier alles mit rechten Dingen zu? Angefeuert vom Publikum liefern die Performer:innen eine Show mit hohem Tempo, viel Körpereinsatz und jeder Menge Slapstick.

Bist du bereit für das große Abenteuer? Wie fühlt es sich wohl an, wenn die Füße plötzlich den Boden verlassen? Wenn Mut und Neugier stärker sind als die Schwerkraft? Wenn ein kleiner Schritt plötzlich zu einem riesigen Sprung wird? Gemeinsam mit zwei Astronaut:innen werden die Kinder selbst zu Forschenden. Sie lauschen, sie entdecken, sie probieren sich aus und spüren, wie faszinierend Neugier sein kann.

kollektiv kunststoff

© Sara Schober

Kompanie Freispiel

Theater | 7+ Donnerstag, 22. Oktober 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.kompaniefreispiel.at

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Interaktive Performance mit Livemusik | 6+ Dienstag, 16. Februar 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.kollektivkunststoff.com

Grow out / Herauswachsen Materialschichten

Was wir bauen

Performance | 6+ Donnerstag, 26. November 2026, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.materialschichten.at

Drei Menschen, Baumaterial und kein fertiger Plan: Was kann daraus entstehen? Es wird getragen, verschoben, gehalten, verworfen und neu versucht. Manchmal hält etwas, manchmal wackelt alles. Manchmal entsteht aus dem Wackeln eine neue Idee. Rhythmus wird Bewegung, Stille zu Spannung, Musik zu Material, das den Raum formt. Tanz, Performance, Livemusik | 6+ Dienstag, 13. April 2027, 10 und 16 Uhr Parkhotel Villach, Bambergsaal www.vrum.hr

Bestellung und Information T 04242 205 3416 E kindertheater@villach.at Kulturabteilung der Stadt Villach Schloßgasse 11, 9500 Villach www.villach.at/kultur /kulturstadtvillach @kulturstadtvillach Programmänderungen vorbehalten.

Preise Abo: € 36,– | Einzelkarte: € 10,– Familienstücke: € 16,– Gruppenpreis: € 5,–/Person (für Schulklassen, Horte und Kindergärten ab 10 Personen). Einheitlicher Preis für Kinder und Erwachsene. Für Pädagog:innen und Eltern: Material zu den einzelnen Stücken finden Sie direkt unter den angegebenen Links. Für weitere Informationen steht Ihnen die Kulturabteilung gerne zur Verfügung. Spielorte: Parkhotel Villach, Bambergsaal, Moritschstraße 2 Congress Center Villach, Europaplatz 1

Karten sind in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter www.oeticket.at erhältlich.

FÜR IHRE ANREISE Unsere Veranstaltungsorte sind bequem mit dem Villacher Stadtbus BUS:SI sowie mit der Bahn erreichbar. Alle Infos unter villach.at/bussi

© Alek Kawka Design Ana Fucijas

VRUM Performing Arts Collective

© Theresa Bitzan

In Grow out nehmen die Performer:innen ihre Rolle selbstkritisch und radikal neugierig unter die Lupe. Wie kann Männlichkeit anders gedacht werden? Was passiert, wenn toxische Muster so weit schrumpfen, dass Platz für etwas Neues entsteht? Mit Körper, Musik und performativen Bildern entsteht ein Raum, in dem neue Perspektiven entstehen – poetisch, direkt, humorvoll und berührend

JUNIOR S

ab 7 Ja

© Bernhard Wolf

Das Haar in der Suppe


: AUS DEN REFERATEN

21 Villach Stadtzeitung

2. Vizebürgermeisterin Referentin für Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Kultur, Frauen, Jugend, Integration, Museum und Gesundheit Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus, Eingang II, 3. Stock, Zimmer 301 Gehörlosensprechtag: Termin nach Vereinbarung Kontakt: T 0 42 42 / 205-1133 E: gerda.sandriesser@villach.at

© MARTINA SCHURIAN (ARCHIV)

Gerda Sandriesser

Baum aus Nagasaki wächst weiter

© STADT VILLACH

: AKTUELL

Abenteuer Archäologie im Museum der Stadt Villach Einmal ein bisschen Indiana Jones sein – das ist seit heuer im Museum der Stadt Villach möglich. Die archäologischen Schauräume wurden nämlich gänzlich neu gestaltet: Kreativ konzipierte Flächen widmen sich der Geschichte der Region von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter. Dabei sind bedeutende Objekte zu sehen – wie Höhlenfunde aus Warmbad, Gräberfunde aus Judendorf und rekonstruierte Lebenswelten vergangener Epochen. Extrem spannend sind aber die interaktiven Elemente, neue Vermittlungsformate und eigene Erlebnisbereiche für Kinder. So wird Archäologie generationsübergreifend erlebbar. „Es ist ein völlig neues Museum im Museum entstanden, das diese Geschichte greifbar macht“, sagt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Seit mittlerweile drei Jahren steht der Friedensbaum, ein Ableger des Kakibaums aus Nagasaki, im Grünen Eck an der Stadtmauer. Er ist Symbol für das Leben und auch die Vernichtung, die vor mehr als 80 Jahren in Japan durch US-Streitkräfte stattgefunden hat. In einem neuen Kinderbuch wurde jetzt auch Villach erwähnt, wo der „Verein Erinnern“ die Pflanzung des „Kaki aus Nagasaki“ initiiert hat – mit dabei waren damals Werner Mittersteiner und auch Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Fortbildung ist hier auf Frau fokussiert Das Frauenbüro Villach bietet gemeinsam mit den VHS wieder ein lässiges Fortbildungs-Programm im Herbst an.

M

it einem spannenden und vielfältigen Programm startet die Frauenakademie im Herbst wieder in die neue Saison. Das wichtige Weiterbildungsangebot des Frauenreferates in Kooperation mit den Kärntner Volkshochschulen (VHS) ist abermals breit aufgestellt und richtet sich an alle Alters- und Berufsgruppen. „Wir wollen ein qualitätsvolles, modernes Programm für unsere Frauen anbieten. Und mit diesem Programm decken wir ein großes Spektrum ab“, betont Vizebürgermeisterin Frauenreferentin Gerda Sandriesser. Der Fokus liegt auf persönlicher Weiterentwicklung, Selbstwertstärkung und Weiterbildung, gepaart mit Austausch und neuen Perspektiven. Das Programm passt sich dem Zeitgeist an und bietet heuer etwa „Digital Detox“, „Zeitkompetenz“ und „Umgang mit Konflikten“. Weiters gibt es Kurse zu mentaler Belastung, Selbstbewusst-

sein, dem Setzen eigener Grenzen und Finanzkompetenz. „Für Frauen bietet die Akademie Möglichkeiten zur Weiterbildung, zum Austausch und zur Bewusstseinsbildung“, sagt Sandriesser. Die sorgfältig ausgewählten Kurse werden immer gut angenommen – das zeigt auch die Beständigkeit: So besteht die Kooperation mit den VHS seit fast 30 Jahren. Frauenbeauftragte Alisa Herzog: „Die Kurse bieten Frauen Raum, sich weiterzuentwickeln und neue Impulse für Beruf, Alltag und persönliche Ziele mitzunehmen.“ Das Frauenreferat finanziert die Kurse, für Teilnehmerinnen sind sie kostenlos. Anmeldung und Abwicklung erfolgen über die VHS Villach. Weitere Termine

DI, 22. September, 16 Uhr: Rundgang Drautöchter-Galerie, Rathaus. FR, 25. September, 17 bis 20 Uhr: Kostenloser Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 18 Jahren. Anmeldung: frauen@villach.at


: AUS DEN REFERATEN

22 Villach Stadtzeitung

Erwin Baumann

Stadtrat Referent für Wohnungen, Hausverwaltung der stadteigenen Wohnungen und Geschäftsgebäude, Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft

© MARTA GILLNER

Sprechtag: Wohnungsangelegenheiten Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft Termine nach Vereinbarung Eingang II, 1. Stock, Zimmer 106 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1009 E: erwin.baumann@villach.at

Mehr als 60 Trinkwasserbrunnen in der Stadt sorgen für kostenlose Erfrischung an heißen Tagen. In Villach ist die Versorgung dank vieler Maßnahmen gesichert.

: AKTUELL

Umsichtige Planung, gute Investitionen, Ersatzquellen: Das Wasserwerk sorgt für eine sichere Trinkwasserversorgung.

© AUGSTEIN

Sicher: Villach trotzt der Trockenheit

W

Es gibt wohl nichts Nachhaltigeres, als hochwertige Produkte direkt vom Erzeuger zu bekommen. „Unsere Landwirt:innen sorgen dabei für höchste Qualität und versorgen uns mit Genussmitteln, die direkt vor Ort entstanden sind. So sind Ab-Hof-Produkte ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Landwirtschaftsreferent Stadtrat Erwin Baumann. Eier, Fleisch, Brot, Obst, Gemüse, Honig, Käse und vieles mehr werden in Villach erzeugt. Um einen Überblick zu erhalten, hat Stadtrat Baumann gemeinsam mit Bürgermeister Günther Albel einen Folder aufgelegt. Darin sind sowohl Produkte als auch die Verkaufsbetriebe aufgelistet. Er liegt im Bürgerservice auf, Infos gibt es auf villach.at/ abhof

© AUGSTEIN

Landwirtschaftlicher Genuss im Ab Hof-Folder

ährend Trockenheit und sinkende Grundwasserstände viele Regionen in Österreich und Kärnten vor Herausforderungen stellen, ist die Trinkwasserversorgung in Villach rund um die Uhr gesichert. „Das ist kein Zufall. Dahinter stehen weitsichtige Entscheidungen, vorausschauende Planung, kontinuierliche Investitionen und die engagierte Arbeit des Teams des Wasserwerks“, erklärt Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann. Die Versorgung in Villach steht dabei auf mehreren Standbeinen. Da wäre einmal die Sanierung vorhandener Wasserdargebote als Not- und Ersatzwasserressourcen wie beim Notwasserbrunnen St. Magdalen und der Möltschacherquelle. Dann halten 14 Hochbehäl-

ter mit einem Gesamtvolumen von gut 24 Millionen Litern ausreichend Reserven bereit, um auch Spitzenverbräuche abzudecken. „Gleichzeitig modernisieren und sanieren wir laufend das Leitungsnetz“, führt Stadtrat Baumann aus. Ein digitales Leckage-Monitoring hilft, Wasserverluste frühzeitig zu erkennen und rasch zu beheben. Das zentrale Prozessleitsystem überwacht die Anlagen rund um die Uhr und bei Abweichungen wird automatisch alarmiert – auch außerhalb der Betriebszeiten. Zusätzlich arbeitet das Wasserwerk an regionalen Vernetzungen mit benachbarten Gemeinden und Wasserversorgern, damit können Ressourcen im Bedarfs- oder Krisenfall flexibel genutzt werden. So ist die Versorgung der Villacher:innen mit hochwertigem Trinkwasser gesichert! „Unser Wasser ist in jedem Fall eine extrem wertvolle Ressource. Und nur ein bewusster Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins hilft, die Wasserversorgung auch für kommende Generationen nachhaltig abzusichern“, mahnt Stadtrat Erwin Baumann.


: AUS DEN REFERATEN

23 Villach Stadtzeitung

Christian Pober

Stadtrat Referent für Marktwesen, Tourismus, Gewerbe und Veranstaltungen, Fachhochschule, Lebensmittel- und Veterinärpolizei

© MARTA GILLNER

Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 1. Stock, Zimmer 126 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1008 E: christian.pober@villach.at

„Erfolgreiches Konzept“: Ljubica Karajica (Cafe Glück), Martin Pohl (Lokal Stern) und DJ Maikel freuen sich mit Stadtrat Christian Pober über erfolgreiche After Work Markets (v.l.)

: JUBILÄUM

Rundes Jubiläum: Vier Jahrzehnte Hartlauer am Hauptplatz Eine bewährte Anlaufstelle für die Villacher:innen ist die Hartlauer-Filiale am Hauptplatz. Kürzlich wurde das 40-jährige Standortjubiläum in Villach gefeiert. „Die Firma Hartlauer ist eine verlässliche Kraft. Betriebe, die seit vielen Jahrzehnten in der Stadt ansässig sind, sind das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes“, sagt Gewerbereferent Stadtrat Christian Pober. Im Rahmen des Jubiläums ließ sich Firmenchef Robert Hartlauer, der die Handelskette seit der Jahrtausendwende führt, einen Besuch in der Draustadt nicht nehmen. „Die Familie Hartlauer steht für mich für unternehmerischen Mut, Beständigkeit und Innovationskraft. Man merkt, dass das Unternehmen familiengeführt ist“, sagt Gewerbereferent Pober. Hartlauer wurde 1971 von Franz Josef Hartlauer, dem Vater von Robert Hartlauer, gegründet. Das Familienunternehmen ist auf den Handel mit Kameras, Hörgeräten, Brillen, Mobiltelefonie und weiteren Elektronikartikeln spezialisiert.

Eine wertvolle Belebung für die Innenstadt: Fünf bestens besuchte After Work Markets machen Lust auf mehr.

I

nitiiert von Marktreferent Stadtrat Christian Pober gingen heuer erstmals fünf After Work Markets auf dem Hans-Gasser-Platz über die Bühne. Das Fazit fällt sehr positiv aus. „Jede einzelne dieser Marktveranstaltungen war ein Anlaufpunkt für zahlreiche Besucher:innen. Allein den Italo-After-Work-Market wollten sich über 700 Villacher:innen und Gäste nicht entgehen lassen“, sagt Stadtrat Christian Pober. Das Konzept wurde zusammen mit den Gastronomen Martin Pohl und Ljubica Karajica entworfen. „Die Märkte brachten wichtige zusätzliche Frequenz auf den Hans-Gasser-Platz und schufen ganz besondere Abende, die über einen klassischen Gastrobesuch hinausgingen“, sagt Stadtrat Pober. Unterschiedliche Themen wie „Flower Power“, „Italo Feeling“ oder zuletzt „Schlager und Oldies“ sorgten zudem für eine abwechslungsreiche musikalische Kulisse. Ebenso wurde eine breite Gästeschicht angesprochen. Für Stadtrat Pober ist klar: „Auch im nächsten Jahr muss es wieder mehrere

After Work Markets geben. Das Feedback der Gäste und auch der beteiligten Innenstadtbetriebe spricht klar dafür.“ Auch wenn die After Work Markets für heuer vorbei sind, das Programm in der Innenstadt geht munter weiter. So machen die Harleys wieder in Villach Station und sorgen für eine willkommene Saisonverlängerung. Passend zu den Kultmaschinen aus den USA wird es auch heuer wieder den Streetfoodmarket am 11. und 12. September auf dem Nikolaiplatz geben. Das Motto: „Bikers welcome“. Nähere Infos auf Seite 10. Die After Work Markets brachten einen bestens gefüllten Hans-Gasser-Platz.

© MARTA GILLNER

© MARTA GILLNER

After Work Markets waren ein voller Erfolg


: AUS DEN REFERATEN

24 Villach Stadtzeitung

Harald Sobe

© FF FELLACH/KOGLER

Stadtrat Referent für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Bauangelegenheiten, Tiefbau, Hochbau und Liegenschaften, Vermessung und Geoinformation, Feuerwehren, Freizeit und Sport Sprechtage: nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 2. Stock, Zimmer 217 Sport: 14tägig, Mi, 10 bis 11 Uhr Bau: 14tägig, Mi, 11 bis 12 Uhr Kontakt: T 0 42 42 / 205-4001 E: harald.sobe@villach.at

FF Fellach feierte 145 Jahre Ein besonderes Jubiläum feierten die Kamerad:innen der FF Fellach im August gemeinsam mit zahlreichen Gästen: Seit sage und schreibe 145 Jahren sorgen die Florianis im Stadtteil Fellach für die Sicherheit ihrer Mitbürger:innen. Feuerwehrreferent Stadtrat Harald Sobe bedankte sich für die stete Bereitschaft der Kamerad:innen für ihren Stadtteil und betonte auch die hervorragende Jugendarbeit. Die Feuerwehrjugend besteht in Fellach seit fünf Jahren und hat bereits mehrfach ihr Können unter Beweis gestellt.

: INKLUSION

© CELINA ZWISCHENBERGER

Sanierung der Hausergasse

Schach ist für alle da, jetzt inklusiv in Landskron © MARTA GILLNER

Schach ist ein jahrhundertealtes Spiel, über alle Altersgrenzen und Kulturen beliebt. Dem trägt auch die Stadt Villach Rechnung und hat in den vergangenen Jahren öffentlich zugängliche Schachbretter installiert. Ein ganz neues Schachspiel gibt es im Walter Dick Park in Landskron. Dieses ist auch inklusiv, das heißt, mit Rollstuhl nutzbar. Neben Schach kann dort auch Mühle gespielt werden. „Seitens der Stadt Villach achten wir auf Barrierefreiheit, ein inklusives Schachspiel ist eine kleine, aber wertvolle Ergänzung unserer bisherigen Maßnahmen“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Am Bild mit Manfred Kartnig, Mitglied des Gleichstellungsbeirates der Stadt.

Bis zum Schulstart wird ein großer Teil der Hausergasse umfangreich saniert. Investiert werden 130.000 Euro.

E

ines von vielen wichtigen Straßeninfrastrukturprojekten geht gerade in der Hausergasse über die Bühne. Die Gasse – die eine zentrale Zubringerroute in Richtung Peraugymnasium und Innenstadtparkplätze darstellt – wird zwischen der Peraustraße und der Pestalozzistraße saniert. Die Arbeiten habenAnfang August begonnen und sollen voraussichtlich zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. „Im Zuge der Sanierung wird die bestehende Asphaltdecke abgefräst und anschließend erneuert. Auch der östliche Gehweg in

Richtung Stadtzentrum erhält einen neuen Asphaltbelag“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Zudem wird im Rahmen der Instandsetzung die Entwässerung verbessert und der Abfluss von Regenwasser somit erhöht. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein zur Generalsanierung der gesamten Hausergasse. Weitere Sanierungsarbeiten in diesem Bereich sind im nächsten Jahr geplant. „Wir arbeiten die zu sanierenden Straßen Schritt für Schritt ab. Der neu sanierte Abschnitt der Hausergasse wird bereits ab Beginn des Schuljahres eine spürbare Verbesserung für Anrainer:innen und Pendler:innen ergeben“, sagt Stadtrat Harald Sobe. Insgesamt investiert die Stadt allein im heurigen Jahr drei Millionen Euro in eine umfassende Straßenbauoffensive. Infos dazu auf den Seiten 12 und 13.


: AUS DEN REFERATEN

25 Villach Stadtzeitung

Sascha Jabali Adeh

Stadtrat Referent für Natur- und Umweltschutz, Verkehr, Mobilität, Strafamt

© STADT VILLACH

: HALTEGRIFFE

Neu: Ampel-Griffe für Radfahrer:innen Eine kleine Maßnahme, die das Radfahren angenehmer macht: Vorerst sechs Standorte entlang der Steinwenderstraße verfügen nun im Rahmen eines Pilotprojektes über Haltegriffe an den Ampeln. Damit wird es Radler:innen ermöglicht, während der Wartezeit auf Grün im Sattel sitzen zu bleiben und nicht absitzen zu müssen. „Diese kleine Maßnahme reiht sich ein in unsere Bemühungen, trotz begrenzter budgetärer Möglichkeiten den Alltag am Rad Schritt für Schritt zu verbessern“, sagt Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. „Wie auch das Rechtsabbiegen bei Rot für Radfahrende sind die Haltegriffe eine Maßnahme, die sehr wenig kostet, aber für die Radfahrenden und den Verkehrsfluss einen spürbaren Effekt bringt“, führt Mobilitätsreferent Jabali Adeh weiter aus. Wichtig jedoch: „Natürlich ersetzt diese Maßnahme keinen konsequenten Ausbau des Radwegenetzes!“, unterstreicht Stadtrat Jabali Adeh.

© STADT VILLACH

Sprechtag: nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 2. Stock, Zimmer 227 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1010 E: str.jabali@villach.at

Mobilitätsreferent Sascha Jabali Adeh im Kreise der Partner:innen, die sich gemeinsam mit der Stadt auch dieses Jahr an der Mobilitätswoche beteiligen.

Von 16. bis 22. 9. dreht sich alles um Mobilität Die Stadt Villach beteiligt sich heuer wieder mit einem bunten Programm an der „Europäischen Mobilitätswoche“.

I

m Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche werden ressourcenschonende und zukunftsweisende Mobilitätsangebote sichtbar gemacht. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten arbeiten wir mit Hochdruck daran, diese Angebote auszubauen und zu stärken – sei es im Bereich der Öffis, der Radwege oder auch der Gehwege“, sagt Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. „Im Zuge der Mobilitätswoche wird es auch heuer für alle möglich sein, Öffis und Co. genauer unter die Lupe zu nehmen und sich selbst ein Bild zu machen.“ Am Donnerstag, 17. September, findet eine „Technical-Bike-Tour“ statt, bei der Vertreter:innen der Stadt sowie der Radlobby Kärnten mit Interessierten auf Rädern positive sowie negative Bereiche für Radler:innen genauer unter die Lupe nehmen. Treffpunkt: HansGasser-Platz, 16 Uhr. Am Freitag, 18. September (10–14 Uhr), geht der gro-

ße Mobilitätstag auf Hans-Gasser-Platz, Rathausplatz, sowie am oberen und unteren Kirchenplatz über die Bühne. Neben einer Öffi-Fahrzeugschau und einer Fahrrad-Selbsthilfe-Reparatur-Werkstatt gibt es auch ein Gewinnspiel mit einem „Kärnten-Ticket“ als Hauptpreis. Der „Parcours der Sinne“ des ÖZIV macht erfahrbar, wie sich Menschen mit Sehbeeinträchtigung oder im Rollstuhl durch den Alltag bewegen. Am Sonntag, 20. September (14 Uhr) können Menschen mit Geh- und Seh-Beeinträchtigung bei Dr. Richard in der Seebacher Alle 16 ohne Zeitdruck das Busfahren üben.

Dank an Partnerorganisationen „Ich bedanke mich bei unseren Partnern Radlobby Kärnten, ÖZIV, Initiative WÖSTA, Kärntner Linien, Fahrgast Kärnten und Dr. Richard für die tolle Kooperation“, sagt Stadtrat Jabali-Adeh. Infos unter: villach.at/emw26


: KULTUR

Eine Künstlerin als sensibles Stillleben Die Ausstellung „Homestory“ in der Galerie Freihausgasse zeigt fotografische Essays von Sebastian Köpcke und Volker Weinhold sowie Lisa Hubers Farbholzschnitte.

Lisa Huber, geboren in Villach, studierte Bildhauerei in Graz bei Prof. Josef Pillhofer; Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien; Meisterschülerin bei Prof. Adolf Frohner; DAAD-Stipendium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Dieter Goltzsche; HdK Berlin, Gastschülerin bei Prof. Georg Baselitz. Seit 2007 Auseinandersetzung mit den Psalmen in der Übersetzung von Martin Buber/Franz Rosenzweig in Holz- und Papierschnitten, Kirchenfenstern, Kreuzweg Sachsenburg in Kunstglasscheiben und großformatigen bestickten Tüchern (u. a. Fastentuch Dom zu Klagenfurt, Stephansdom Wien, Kaiserdom Bamberg, Stadtpfarrkirche Villach, Kaiserdom Worms, Benediktinerstift Admont).

© SAMMLUNGSFOTOGRAFEN BERLIN

: BIOGRAFIE

Die Künstlerin Lisa Huber wurde von den Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold mit ihrer Kamera begleitet. Entstanden ist die „Homestory“.

: INTERVIEW : AUSSTELLUNG „HOMESTORY“ Galerie Freihausgasse VERNISSAGE:

DO, 10. September, 19 Uhr AUSSTELLUNGSDAUER:

bis 31. Oktober

KÜNSTLERINNENFÜHRUNG:

SA, 12. September, 10.30 Uhr KINDERWORKSHOP:

SA, 19. September, 10.30 Uhr FÜHRUNG:

SA, 26. September, 9.30 Uhr, „Führung am Vormittag“

„Homestory“ ist eine Ausstellung in der Galerie Freihausgasse von Sebastian Köpcke und Volker Weinhold über Sie als Person, wie man Sie noch nie gesehen hat. Wie kam es dazu? LISA HUBER: Ein Zufall in den Mauern vom Benediktinerstift Admont zum 950-jährigen Jubiläum – just während der Präsentation meines Fastentuches – ließ die Tische „verwaisen“. Bis auf einen. Die dort sitzenden Herren, die das Stiftsmuseum seit Jahren mit ihrer Kunst bereichern, wurden durch diesen wundersamen Platzmangel zu

meinen Tischgenossen. Somit war der Grundstein für eine wertvolle Freundschaft gelegt. Die Künstler Köpcke und Weinhold sind Sammlungsfotografen. Sie inszenieren Objekte in neuen Zusammenhängen und erzählen damit eine Geschichte. Wie kann man sich Ihre „Homestory“ vorstellen? LISA HUBER: Sebastian Köpcke und Volker Weinhold inszenieren Stillleben aus verschiedenen Gegenständen – oft sind es historische oder museale Objekte – und setzen diese in Beziehung zueinander. Damit entwickeln sie eine ganz eigene, unverwechselbare Bildsprache, die schon in renommierten Museen in


Villach Stadtzeitung

Deutschland, Österreich, der Schweiz, Russland und den Niederlanden gezeigt wurde. Was werden die Besucher:innen in der Ausstellung in der Galerie Freihausgasse also sehen? LISA HUBER: Eine visuelle Biografie, die nicht das Gesicht, sondern das Wesen durch seine Begleiter zeichnet – das Sichtbarmachen meiner Person durch die stillen Zeugen des Alltags. Als bildende Künstlerin, primär im Bereich der sakralen Kunst, verbinde ich archaische Wucht des großformatigen Holzschnitts mit einer tiefen Faszination. Meine samstäglichen Streifzüge über Flohmärkte sind dabei mehr als nur eine Passion, sie sind rituelle Spurensuche – Erinnerungsstücke – Fragmente gelebter Geschichte und Kultur, … auch das verbindet mich mit Sebastian und Volker.

Aus welchem Grund sind einige Ihrer Arbeiten groß dimensioniert? LISA HUBER: Mein Maßstab ist die eigene Statur. In großformatigen Arbeiten suche ich bewusst die körperliche Auseinandersetzung und die spürbare Grenzerfahrung im Schaffensprozess. Das unbestimmte Maß der Holzplatten spiegelt die schwere, unbegreifliche Dimension des Verlustes meines geliebten Vaters wider. Die dreiwöchige Betrachtung des Insich-gehens und des stillen Aushaltens der Leere. Die neunmonatige Bearbeitung in den Bildhauerwerkstätten in Berlin manifestierte den Schmerz. Nach der Vollendung der Arbeit „Totentanz“ war es ein Abstreifen des schweren Mantels als seelische Befreiung.

Welche spannenden Projekte stehen an, woran arbeiten Sie gerade? LISA HUBER: Mein künstlerisches Schaffen versteht sich auch weiterhin als theologisch – ästhetischer Resonanzraum für Endlichkeit und Neuanfang. Und mit Sebastian Köpcke und Volker Weinhold wird es definitiv noch weitere sinnstiftende Projekte geben.

: KULTUR FR, 28 AUGUST Sommer Tanztheaterwoche Kinder ab 8 Jahren, schau.Räume, Draupromenade 6, 10 bis 13 Uhr E: elke@turbotheater.at

Literaturabend Lese Talk von Minika Holzer Galerie TART, Widmanngasse 16, 20 Uhr SO, 30. AUGUST Urquelle trifft klassische Musik Kurzentrum Warmbad-Villach, 13 bis 16 Uhr Alle Termine unter: W: warmbad.com DO, 3. SEPTEMBER Orgelkonzert Stadthauptpfarrkirche St. Jakob, 20 Uhr FR, 4. SEPTEMBER Rap im Keller Kulturhof:villach, 20 Uhr T: 0699 / 15 08 81 77 E: office@kulturhofvillach.at W: kulturhofvillach.at SA, 5. SEPTEMBER Sea Shepherd Benefizkonzert, Kulturhof:villach, 19.30 Uhr W: kulturhofvillach.at MI, 16. SEPTEMBER Die Kunst, (immer!) Recht zu behalten – Generalprobe neuebuehnevillach, 20 Uhr T: 0 42 42 / 28 71 64 E: office@neuebuehnevillach.at Alle Termine unter: W: neuebuehnevillach.at FR, 18. SEPTEMBER Angewandtes Theater Schau.Räume, Draupromenade 6, 16 bis 19 Uhr T: 0650 / 260 81 95 E: rk@schau.raeume.cc W: schau.raeume.cc

George Vibes presents MASSAOKE Das größte Mitsing-Konzert Österreichs, CCV, 20.45 Uhr W: sparkasse.at SA, 19. SEPTEMBER Don Kosaken Chor Serge Jaroff® Evang. Kirche Villach-Stadtpark, 19 Uhr T: 0676 / 561 75 65 W: don-kosaken-chor.de

neuebuehneSLAM neuebuehnevillach, 20 Uhr W: neuebuehnevillach.at DI, 22. SEPTEMBER Rundgang Drautöchter-Galerie Villachs Geschichte ist weiblich

POST VOM SCHLOSS Nie mehr eine Veranstaltung verpassen! NewsletterAnmeldung in Sekunden! villach.at/ kulturpost Rathaus Foyer, 16 Uhr T: 0 42 42 / 205-3113 W: villach.at/frauen Anmeldung erforderlich unter: E: frauen@villach.at AUSSTELLUNGEN

BIS SA, 29. AUGUST Herwig Turk – Die vielen Leben des Tagliamento Galerie Freihausgasse Mi, Do, Fr: 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Sa: 9 bis 15 Uhr T: 0 42 42 / 205-3450 E: kultur@villach.at W: villach.at/kultur MI, 9. SEPTEMBER BIS DO, 29. OKTOBER „Fragil“ Jahresausstellung Kunstverein postWERK Dinzlschloss Mo, Mi, Fr: 8 bis 12 Uhr Di, Do: 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr T: 0 42 42 / 205-3431 E: kultur@villach.at W: villach.at/kultur FR, 11. SEPTEMBER BIS SA, 31. OKTOBER HOMESTORY Galerie Freihausgasse Sa, 12. September: Künstlerführung mit Lisa Huber, 10.30 Uhr Sa, 19. September: Kinderworkshop zum Thema Stillleben mit Illunis, 10.30 Uhr Sa, 26. September: Führung am Vormittag mit Jasmine R. Mayer, 9.30 Uhr BIS SA, 31. OKTOBER Relief von Kärnten Mo bis Sa: 10 bis 16.30 Uhr T: 0 42 42 / 205-3500 E: museum@villach.at W: villach.at/museum

Stadtpfarrturm Mo bis Sa: 10 bis 16.30 Uhr Juli/August: bis 18 Uhr BIS SO, 1. NOVEMBER Wie Kriege enden / How wars end Sonderausstellung, Museum der Stadt Villach Di bis So: 10 bis 16.30 Uhr

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© MARTA GILLNER

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Spannendes Programm

Die „ORF-Lange Nacht der Museen“ gibt es am 3. Oktober.

E

s wird wieder spannend, wenn „Homestory“ ein Blockflöten-Konzert, im Oktober die „ORF-Lange eine Kunstwerkstatt rund um das TheNacht der Museen“ in Villach ma Stillleben, ein Gespräch mit KünstStation macht. Sowohl das lerin Lisa Huber und ein eigenes KinMuseum der Stadt und das Relief von derprogramm. Kärnten wie auch die Galerie Freihausgasse sind mit einem vielfältigen und Vielfältiger Herbst im Museum ansprechenden Programm dabei. Im Museum der Stadt wird es zur LanSo gibt es rund um die Ausstellung gen Nacht stündlich Führungen geben,

Im Museum der Stadt Villach wird der Herbst besonders abwechslungsreich. Und auch die „ORF-Lange Nacht der Museen“ bietet in Villach allerlei Programm.

eigene Kinderstationen, natürlich auch Musik und ein Buffet. Bereits zuvor, ab 19. September, gibt es ein vielfältiges Herbstprogramm. Da wird es eine Lesung für kleine Geschichtsforscher:innen, Kurator:innenführungen, ein Picknick zum Thema Frieden, eine Filmvorführung und noch vieles mehr geben. Alle Informationen unter villach.at/museum Termin:

SA, 3. Oktober: ORF-Lange Nacht der Museen Herbstprogramm Museum: ab 19. September

Kulturforum startet Jazzherbst mit Coltrane

© CS/MARTA GILLNER

Am 23. September jährt sich der Geburtstag von John Coltrane zum 100. Mal – für das Kulturforum Anlass genug, seine Musik zu feiern. Der Saxophonist Michael Erian setzt sich seit Jahren intensiv mit dem Werk Coltranes auseinander. Mit Renato Chicco (Piano), Philipp Zarfl (Bass) und Klemens Marktl (Schlagzeug) steht im Kulturhof eine hochkarätige Besetzung auf der Bühne.

Intendantin Nadja Kayali freut sich über ein erfolgreiches Festival.

Erfolg: Carinthischer Sommer

Termin:

© PLAKAT KULTURFORUM

MI, 23. September, ab 19.30 Uhr Michael Erian Quartett: The Music of John Coltrane, Kulturhof:villach

Ein großer künstlerischer und wirt- 96 Prozent. Intendantin Nadja Kayali: schaftlicher Erfolg war die dritte Aus- „Unser Publikum ist neugierig und lässt gabe des Carinthischen Sommers unter sich auf Dinge ein, die es nicht kennt. der Intendanz von Nadja Kayali: 19.200 Es hat sich schon herumgesprochen, Besucher:innen strömten zu den Veran- dass man bei uns Außergewöhnliches staltungen, das sind 25 Prozent mehr, sehen und hören kann und willkomals im Vorjahr. Das reichhaltige Pro- men ist!“ Das Motto der Saison 2027 gramm bot mit 120 Einzelveranstal- steht auch schon fest: Es lautet „rundtungen eine große Vielfalt, die Gesamt- herum und weiter“ und lädt zur Erweiauslastung erreichte beeindruckende terung der Perspektiven ein.


Villach Stadtzeitung

© CHRISTINA CLAR

Das Kindertheater in Villach ist pure Magie Staunen, lachen und mitmachen: Das Kindertheater-Abo in Villach bietet altersgerechte Stücke schon ab drei Jahren.

Jahresausstellung FRAGIL: postWERK im Dinzlschloss

geschichte“ und ein Streifzug durch die bekanntesten Grimm-Märchen auf dem Programm stehen.

Das Zerbrechliche ist allgegenwärtig. In Momenten, die kippen oder in Gegenständen, die zerbersten können. Die Welt im Gesamten ist fragil – in Beziehungen, in der Gesellschaft, in der Natur. Diese interdisziplinäre Jahresausstellung des Kunstvereins postWERK beleuchtet allerdings das Zarte als Zustand, der nicht Schwäche meint, sondern Aufmerksamkeit. Wo etwas instabil ist, entsteht auch Raum für Veränderung. Die Künstler:innen Katharina Acht, Barbara Ambrusch-Rapp, Ernst Bachinger, Fabian Freese, Arnold Kreuter, Inge Lasser, Marlies Liekfeld-Rapetti, Anita Wiegele, Christl Wiegele (in memoriam) und Gastkünstler:innen Christina Clar, Jure Markota und Mana Mira zeigen Arbeiten, die Risse nicht verstecken, sondern sichtbar machen. Malerei, Fotografie, Installation, Literatur und Performance verbinden sich zu einem Geflecht aus sensiblen Beobachtungen und offenen Fragen. Die Arbeiten verhandeln Verletzlichkeit im Materiellen wie im Menschlichen, widmen sich fragilen Ökosystemen und der Zerbrechlichkeit unserer gemeinsamen Zukunft.

Sorgfältig ausgewählt Bei der Auswahl der Stücke achtet das Team der Abteilung Kultur vor allem auf Qualität und Vielfalt: die unterschiedlichsten Genres wie Schauspiel, Tanz, Musik, Magie, Performance und Interaktivität sollen Kinder animieren. Sie sollen staunen, lachen, singen, tanzen und auch nachdenken. Sie werden auf Augenhöhe angesprochen und fühlen sich ernst genommen. Gerade in Zeiten von Social Media und zunehmender Bildschirmzeit wird so ein Theater zum wertvollen Gegenpol: Es schafft einzigartige gemeinsame Erlebnisse, die unmittelbar wirken und in Erinnerung bleiben. Info:

Infos zur Bestellung des Kindertheater-Abos der Stadt Villach im Innenteil dieser Zeitung und unter villach.at/kultur

Termin:

© KATHARINA ACHT

DI, 8. September, 19 Uhr: Vernissage Dinzlschloss Ausstellungsdauer: bis 29. Oktober MO, MI und FR: 8 bis 12 Uhr DI und DO: 8 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr

© LUKASBECK

M

ittendrin das Theater hautnah erleben, das ist in Villach schon für ganz junges Publikum möglich: Das Kindertheater-Abo der Stadt Villach bietet wieder 26 Vorstellungen in der nächsten Saison. Es ist damit kärntenweit das einzige durchgängige Programm für junges Publikum in drei Altersgruppen – denn die Stücke sind bereits für Menschen ab drei Jahren geeignet. Die Nachfrage ist dementsprechend groß, die Vorstellungen sind sehr gut gebucht. Ein Abo ist daher nicht nur besonders preisgünstig, sondern sichert auch die gewünschten Plätze. Gespielt wird in Villach bewusst in einem kleinen, intimen Rahmen im Bambergsaal, wo maximal 150 Besucher:innen Platz finden. So wird Theater für Kinder unmittelbar und hautnah erlebbar. Große Vorstellungen gibt es zudem zweimal jährlich im Congress Center, wo heuer unter anderem eine besondere Musicalversion von „Eine Weihnachts-

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: AVISO

Geschätzte Leser:innen, Sie können Ihre Veranstaltungen für unseren Online-Kalender auf villach.at/veranstaltungen selbst eintragen. Nutzen Sie dazu bitte das Online-Formular.

: AVISO FR, 28. UND SA, 29. AUGUST Kunsthandwerksmarkt Villach Unterer Kirchenplatz Fr, 10 bis 20 Uhr, Sa, 10 bis 13 Uhr T: 05 / 90 90 41 60 E: wirtschaftskammer@wkk.or.at FR, 28. AUGUST Blutspenden Neukauf, 12 bis 20 Uhr SA, 5. SEPTEMBER Repair Cafe lebensRaum Villach, 10 bis 14 Uhr DI, 15. SEPTEMBER Bilderbuchkino Babyzeichensprache, Kath. Kirche St. Josef, 9 Uhr W: zwergenzeit-villach.at MI, 16. SEPTEMBER Natur im Garten Der Kompost, Regenbogenland St. Ruprecht, 17 Uhr W: villach.at

Philosophiewerkstatt: Feng Shui Treffpunkt Philosophie, Wilhelm-Hohenheim-Straße 17, 19 Uhr T: 0676 / 363 03 01 W: neueakropolis.at

DO, 17. SEPTEMBER Informationsveranstaltung der Erneuerbaren Energie­ gemeinschaft Villach Freiraum Myzel, Lederergasse 18, 18 Uhr W: eeg-villach.at FR, 18. BIS SO, 20. SEPTEMBER CRUX LAUF Villach Das gesamte Programm unter: W: crux-lauf.com SA, 19. SEPTEMBER Vortrag Beikost Kärntner Nestl, Lederergasse 30, 11 Uhr W: kaerntnernestl.at MI, 23. SEPTEMBER Roses against Violence Kreativ gegen Gewalt an Mädchen und Frauen, Verein EqualiZ, Italiener Straße 17, 16 Uhr W: equaliz.at FR, 25. SEPTEMBER Kostenloser Selbstbehauptungsund Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 18 Jahren Schools of Kung Fu, Piccostr. 36, 17 bis 20 Uhr T: 0 42 42 / 205-3113 W: villach.at/frauen Anmeldung erforderlich unter: E: frauen@villach.at JUGEND

Jugendbüro Rathaus, Eingang 2, 1. Stock, Zimmer 101 T: 0 42 42 / 205-3115 W: villach.at/jugend Jugendzentrum Gerbergasse 29 T: 0 42 42 / 205-3131 Mo, 31. August: Kreativ Lukas – Miniatur Dioramas, 15 Uhr Mi, 9. September: Schlagzeug, E-Gitarre, 15 Uhr

: IN KÜRZE GEMEINDERAT. Die nächste Sitzung des Villacher Gemeinderates findet am Freitag, 2. Oktober, ab 15 Uhr im Paracelsussaal statt. Live-Stream: villach.at/gr-live STREUNERKATZEN-KASTRATION. Die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen ist nach wie vor ein großes Problem. Nicht kastrierte Kätzinnen werden bis zu dreimal im Jahr trächtig und haben in wenigen Jahren unzählige Nachkommen. Das Kätz:innen-Kastrationsprojekt des Landes wird auch in Villach fortgesetzt und von lokalen Tierärzt:innen unterstützt. Infos und Gutscheine zur Kastration verwildeter ­Hauskatzen sind im Veterinäramt der Stadt erhältlich, T: 0 42 42 / 205-2580.

Mo, 14. September: Triff deinen Jugendrat, 17.30 Uhr Eins, zwei oder drei: Lüge oder Wahrheit, 18 Uhr Mo, 21. September: Sportsgirls: Schnupperskaten am Wasen­ boden BEWEGT IM PARK (GRATIS)

Calisthenics Park Silbersee: Calisthenics & Street Workout jeden Dienstag bis 1. September, 17 Uhr Wasenboden: Fit durch Bewegung jeden Donnerstag bis 3. September, 9 Uhr VS Völkendorf: Funktionelles Ganzkörpertraining jeden Donnerstag bis 3. September, 19 Uhr W: bewegt-im-park.at MÄRKTE

SA, 26. SEPTEMBER Erntedank am Wochenmarkt 10 Uhr

W: villach.at/maerkte ALTSTADTSPAZIERGÄNGE & STADTFÜHRUNGEN

Treffpunkt & Tickets Tourismusinfo, Bahnhofstraße 3 Infos: T: 0 42 42 / 399 93 W: visitvillach.at

: BERATUNGEN DI, 1., 15. & 18. SEPTEMBER Gratis Energiesprechstunde Rathaus, Eingang 1, 4. Stock, Zimmer 407, 17 bis 19 Uhr Anmeldung unter: W: villach.at/termine

Büro für Integration Rathaus, Eingang 2, 2. Stock, Zimmer 207 T: 0 42 42 / 205-3119 E: integration@villach.at W: villach.at/integration Frauenberatung Peraustraße 23 T: 0 42 42 / 246 09 E: info@frauenberatung-villach.at W: frauenberatung-villach.at

LUST BEI DER STADT ZU ARBEITEN? Alle Infos zu derzeit offenen Stellen unter villach.at/karriere

AMTSTAFEL

Alle Infos über aktuelle Änderungen des Flächenwidmungsplanes, Bebauungsplanänderungen, diverse Kundmachungen, Anberaumungen, Ausschreibungen, unter villach.at/amtstafel

Rechtsanwälte-Sprechtag Erste Rechtsauskunft gratis, Rathaus, Eingang 4, 4. Stock, Zimmer 405, jeden Freitag, 14 bis 16 Uhr, keine Anmeldung Selbsthilfe Kärnten T: 0 463 / 50 48 71 W: selbsthilfe-kaernten.at GESUNDHEIT

Abteilung Gesundheit 1. Stock, Rathaus, Impfungen nur mit Terminvereinbarung! T: 0 42 42 / 205-2525 W: villach.at/termine

: GRATULATION! Bürgermeister Günther Albel gratuliert folgenden Villacher:innen zu ihren Geburtstagen! ZUM 80. GEBURTSTAG

Frauen-, Mädchen- und Familien­ beratungsstelle Kärnten 24-Stunden-Hotline: T: 0660 / 244 24 01

Bozana Aleksic Anita Astner Peter Eder Siegfried Gaggl Franz Kofler Alfred Kollienz Pircher Anna Heinz Rainer Hannelore Santner Hannilore Schernthaner Franz Schmitt Anna Treffner Johann Waluschnig Dr. Dieter Weber Waltraude Zeiner

Frauenhaus Schutz für von Gewalt bedrohte Frauen und deren Kinder. 24-Stunden-Hotline: T: 0 42 42 / 310 31 W: frauenhaus-villach.at

Gerda Musegg Inge Del Negro Erika Kanduth Walter Kreuzer Anneliese Schaubach

Frauenbüro der Stadt Villach Rathaus, Eingang 2, 2. Stock, Zimmer 203 T: 0 42 42 / 205-3113 W: villach.at/frauen

ZUM 85. GEBURTSTAG


Villach Stadtzeitung

ZUM 90. GEBURTSTAG

Ella Dorn Gertraud Kaltenegger Friedrich Ortner Sieglinde Püschel Wilhelm Volcan ZUM 100. GEBURTSTAG

Gertrud Schneidhofer

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GEBURTEN

26. JUNI Luka, Sohn von Alexandra Maria Riedl, B.A. und Christian Algner 27. JUNI Aram, Sohn von Hivin Sheikh Mohamad Ibrahim und Mohammad Saleh Alhussein

NEU: Italienerstraße 17, 9500 Villach,+43 /660/3722392

3. JULI Amalia Imani, Tochter von Jasmin Egger und Hamzah Abdullah 4. JULI Fenja, Tochter von Julia Judith Rischnig und Mario Siegfried Lautischer 5. JULI Toma, Sohn von Tatjana und Dushko Gjoshev 7. JULI Carolina Lejla, Tochter von Aldisa Rastoder und Fabian Alexander Petscher 8. JULI Almina, Tochter von Almedina und Alen Hafizović

Massin, Sohn von Malika und Aissam Maataga 15. JULI Simon Immanuel, Sohn von Alexandra Spitaler und Lloyd Aaron Yandoc 16. JULI Nick, Sohn von Mina Tehranfar und Saeid Malekhosseini

KINDERWILLKOMMENSFESTE Willkommen, kleines Wunder!

FREIE TRAUUNGEN

Eure Liebe. Eure Geschichte.

Silvia Basic - Freie Rednerin 0676 6674051 www.silviasworte.at

Deutsch - Englisch - Serbokroatisch

28. JULI Helena Katharina, Tochter von Katharina und Ing. Andreas Michael Winkler 30. JULI Lounes Yamal, Sohn von Samra und Muhamed Ćehić 5. AUGUST Matthias-Andrei, Sohn von Loredana und Ioan-Marius Feneși HOCHZEITEN

23. JULI Hana, Tochter von Bjondina und Roland Sopa

27. JUNI Felix Peter Warmuth und Luciana Moreira Chaves, beide Ebreichsdorf

25. JULI Robert, Sohn von Eszter Dóra Novák-Kowalczyk und Tomasz Kowalczyk

Oliver Christian Leiter und Liliia Drobna, beide Villach

26. JULI Tobias Josef, Sohn von Lara Montiel Cabrera und Josef Dieter Lauritsch

Bernhard Stranig und Sabrina Selinger, beide Villach

Alina Tanja, Tochter von Tamara Birgit, BA MA und Georg Ferdinand, Mst. Moser 27. JULI Simon, Sohn von Silke Angelika Loteritsch und Stefan Pfaller

Michael Hofer, MSc und Michaela Silan, beide Arnoldstein

Abteilung Stadtplanung

ERSTELLUNG EINES TEILBEBAUUNGSPLANES „FH VILLACH – SCIENCE LABS“ Die Stadt Villach hat für die Grundstücke 865/11 und 865/18, KG 75446 Seebach, einen Teilbebauungsplanentwurf ausgearbeitet. Das Planungsgebiet liegt im östlichen Bereich der Stadt Villach, am orographisch linken Drauufer und befindet sich im zentralen Bereich des tpv - Technologiepark Villach. Der Verordnungsentwurf liegt gemäß § 51 Abs. 10 Kärntner Raumordnungsgesetz 2021 - K-ROG 2021, LGBl. Nr. 59/2021 zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 11/2026, durch 8 Wochen ab Kundmachung im elektronischen Amtsblatt der Stadt Villach während der Amtsstunden zur öffentlichen Einsicht (nach telefonischer Voranmeldung) im Rathaus der Stadt Villach (Stadtplanung), Rathausplatz 1, Eingang 1, 3. Stock, Zimmer Nr. 332, auf und ist während dieses Zeitraumes im Internet auf der Homepage der Gemeinde (www.villach. at) bereitgestellt. Innerhalb der Auflagefrist ist jede Person berechtigt, eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf des Teilbebauungsplanes an den Magistrat der Stadt Villach, Rathausplatz 1, 9500 Villach (E planung@villach. at), zu erstatten. Auskünfte: Abteilung Stadtplanung, Ing. Stefan Rischnig, T +43 42 42 / 205-4215 Kundmachungsfrist: 29.07.2026 – 23.09.2026

Abteilung Stadtplanung

ERSTELLUNG EINES TEILBEBAUUNGSPLANES „PFARRGARTEN – NIKOLAI“ – ECKE NIKOLAIGASSE / BRAUHAUSGASSE Die Stadt Villach hat für das Grundstück .1487, KG 75454 Villach, einen Teilbebauungsplanentwurf ausgearbeitet. Das Planungsgebiet liegt im nordöstlichen Teil des Villacher Stadtzentrums, am orographisch linken Drauufer, nördlich des Congress Center Villach, unmittelbar im Kreuzungsbereich von Nikolaigasse und Brauhausgasse. Der Verordnungsentwurf liegt gemäß § 51 Abs. 10 Kärntner Raumordnungsgesetz 2021 - K-ROG 2021, LGBl. Nr. 59/2021 zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 11/2026, durch 8 Wochen ab Kundmachung im elektronischen Amtsblatt der Stadt Villach während der Amtsstunden zur öffentlichen Einsicht (nach telefonischer Voranmeldung) im Rathaus der Stadt Villach (Stadtplanung), Rathausplatz 1, Eingang 1, 3. Stock, Zimmer Nr. 332, auf und ist während dieses Zeitraumes im Internet auf der Homepage der Gemeinde (www.villach.at) bereitgestellt. Innerhalb der Auflagefrist ist jede Person berechtigt, eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf des Teilbebauungsplanes an den Magistrat der Stadt Villach, Rathausplatz 1, 9500 Villach (E planung@villach.at), zu erstatten. Auskünfte: Abteilung Stadtplanung, Ing. Stefan Rischnig, T +43 42 42 / 205-4215. Kundmachungsfrist: 29.07.2026 – 23.09.2026

Nikolaus Neubauer und Ana Maria Jaramillo Rojas MSc, beide Wernberg 4. JULI Gert Michael Mitterer und Daniela Lindner, beide Villach

Marin Brković und Martina Šošić, beide Villach Bernardus van Londen und Natascha Mattfeld, beide Villach

29. JUNI Emanuel Grgić und Flavia Spaccaterra, beide Villach

6. JULI Josef Bernhard Bräuer und Rivana Margit Schneeberger, beide Finkenstein am Faaker See

3. JULI Christian Bruno Gaugusch und Mag.a phil. Monika Schafnitzel, beide Villach

9. JULI Seyed Iman Mousavian und Stefanie Lisa Kofler, beide Wien

10. JULI Joshua Simon Paul, Perumbavoor, Kerala, Indien und Julia Wagner, Villach

Thomas Tucht, Dinkelsbühl, Deutschland und Mag.a phil. Andrea Pörtsch, Villach 11. JULI Rami Rahal und Zena Salibi, beide Wien

Sebastian Lukas Blaschitz und Vanessa Roswitha Robitsch, beide Villach 18. JULI Michael Jelinek und Mag.a rer. nat. Daniela Hafner, beide Villach

DI Christian Sandler BSc und Isabella Wernig, beide Villach

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: AVISO Philip Christoph Öhner BSc, Villach und Mag.a phil. Marie Lisa Knabl, Treffen Peter Andreas Kaufmann und Nadine Legat, beide Villach 24. JULI Lukas Olsacher und Nadja Hopfgartner, beide Villach 25. JULI Herbert Kaiser, Villach und Rosemarie Dier, St. Michael in der Obersteiermark

Hans Peter Bayer und Carmen Wagenleitner, beide Villach Emanuel Alfred Lanzinger und Edeltraud Leeb, beide Villach 27. JULI Helmut Haas und Mag.a rer.soc. oec. Claudia Roswitha Mahdi, beide Wien 29. JULI Dietmar Christian Franz Pusta, Wien und Miriam Johanna Tanzer, Villach 31. JULI Michael Unger, Villach und Aniko Benkö, Kottingbrunn

Dipl.-Ing. Dr. techn. Christoph Zainer und Vanessa Tropper, beide Hargelsberg

3. AUGUST Thomas Michael Gerhold und Marlies Groiß, beide Fels am Wagram 6. AUGUST Ing. Peter Santner, Spittal/Drau und Jasmine Rudackij, Villach 8. AUGUST Gerhard Erich Taschner und Mag.a ing.sec. Karmen Ban, beide Villach

Fernandez Santiago Iraizoz und Alexandra Starz, beide Villach Martin Unterweger, Finkenstein und Lara Rothleitner, Villach Fatih Saraç und Nicole Glanznig, beide Villach Günter Wirth und Brigitte Kraft, beide Villach Hannes Kuncic und Inka Rössler, beide Villach Jürgen Helmut Schaub und Karin Hoja, beide Villach

: TODESFÄLLE

28. JUNI Desiree Schreiber (63)

17. JULI Egbert Tautschnig (89)

29. JUNI Erika Mantschko (87) Heinz Krierer (82)

18. JULI Elisabeth Grebenicek (75)

30. JUNI Anna Fischer (72) Mag. jur. Johannes Christoph Hochstetter (54) Josef Payer (99)

22. JULI Bettina Morgan (61) 23. JULI Hermann Knapp (86)

2. JULI Priska Tschojer (96)

24. JULI Monika Kanzi-Gfrerer (74) Walter Granitzer (86)

3. JULI Ing. Ferdinand Gußger (82)

27. JULI Erna Hertha Themessl (79)

6. JULI Sieglinde Piwonka (81) Hannelore Santner (80) Mag.a pharm. Ingrid Weißensteiner (90)

29. JULI Margit Petschnigg (97) 30. JULI Otto Karl Heinz Mulli (87)

8. JULI Dorli Arnold (90) 11. JULI Edeltraud Schachinger (93) 12. JULI Helga Torker (87) Hildegard Pewal (88) Dragica Mrak (86)

1. AUGUST Marcos Gomez und Federica Liserra, beide Villach

8. NOVEMBER 2024 Gerlinde Geiger (84)

13. JULI Ing. Walter Kaiser (96) Claudia Richter-Malonofsky (73)

25. JUNI Gertraud Piffer (78)

14. JULI Gerhard Rudolf Majer (73)

DI Herwig Ernst Steiner und DI (FH) Julia Pehr, beide Villach

27. JUNI Mathilde Maria Urschitz (87)

16. JULI Dipl.-Ing. Wittich Geißler (83)

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Villach Stadtzeitung

33

© POBER

: STADTLEBEN

© OLGA BERESLAVSKAYA

Vorbeigschaut bei Konditor Moser Alexander Moser machte sich mit seinem Unternehmen „MA Confiserie“ selbstständig. Im Juli eröffnete er eine Produktionsstätte im Klementinweg 35. Pralinen sind vor Ort immer lagernd, für spezielle Wünsche, zum Beispiel für Hochzeitstorten, ist eine Vorbestellung nötig. Zudem gibt es Mosers Kreationen bei ausgewählten Partnern, wie etwa bei Delikatessen Gottschling. Gewerbereferent Stadtrat Christian Pober und Landtagsabgeordnete Stefanie Ofner gratulierten zur Eröffnung.

Die Teilnehmer:innen des Traktorkufenstechens um Bürgermeister Günther Albel, Stadtrat Erwin Baumann und Landesrätin Beate Prettner

Wunderschöner Kirchtag in Maria Gail

© NATASCHA ZENIG

© STADT VILLACH

© CELINA ZWISCHENBERGER

Am 15. August fand der Maria Gailer Kirchtag statt, der von der FF Maria Gail und der Zechgemeinschaft organisiert wurde. Der spektakuläre Höhepunkt war das 25. Traktorkufenstechen. Unter anderem nahmen Bürgermeister Günther Albel, Stadtrat Erwin Baumann und Landesrätin Beate Prettner daran teil. Den Sieg holte sich diesmal Bürgermeister Albel, den Siegertraktor steuerte Gemeinderat und Kufenstechen-Organisator Ewald Koren.

Das Lokal „Konsulat“ eröffnete im Kulturhof

Besuch bei innovativem Landwirt in Gritschach

Vielfältige Kunst in einer Pop-up-Ausstellung

Die Brüder Georg und Jan Peters küssten die leerstehende Gastro­ fläche im Kulturhof in der Lederergasse wach. Das „Konsulat für Kaffee und Kultur“ öffnete seine Tore Ende Juni und ist ein Anlaufpunkt für Spezialitätenkaffee, Wein, Aperol und Spritzer. Zudem gibt es hausgemachte Mehlspeisen. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig bedankte sich bei den Unternehmern für das Enga­ge­ment.

Benjamin Ebner und seine Frau Vera betreiben in Gritschach eine Landwirtschaft. Wie berichtet stellte Ebner der Stadt im Vorjahr ein Grundstück für eine Allee mit 29 Linden zur Verfügung. Als erster Landwirt der Region bietet Ebner zudem grünen Spargel an – zur Selbsternte. Heuer war die Ernte noch klein, im nächsten Jahr wird voll durchgestartet. Bürgermeister Günther Albel besuchte das Ehepaar und war begeistert.

Ihre Werke aus der Kategorie „Dark Art“ sind außergewöhnlich und so war auch der Ausstellungsraum. Natascha Zenig, Villacher Künstlerin sowie Body- and Make-up-Artist, hat mit Hilfe von Unternehmer:innen ein Geschäftslokal kurzerhand in ein Pop-up-Atelier umgewandelt. Stadtrat Erwin Baumann hat die Künstlerin besucht und ihre eindrucksvollen fotografisch inszenierten Bodypaintings bestaunt.


© STADT VILLACH

Damals Gegenwart und Zukunft: Andi Goldberger und Martin Koch.

: VOR 30 JAHREN Aus den Mitteilungsblättern August und September 1996 SCHANZE. In der Villacher Alpen Arena, eröffnet im Dezember 1995, startet die Sommerskisprungsaison. Andi Goldberger schwärmt von den Bedingungen, die Anlage wird in der ersten Woche von140 Spitzensportlern genutzt. Ebenfalls dabei: Ein gewisser Martin Koch, damals 14. AFFENINVASION. 40 Makaken, die aufgrund eines Stromausfalls vom Affenberg ausgebüxt sind, sind weltweit Gesprächsthema. Ebenso folgen Diskussionen über die Sinnhaftigkeit des Projekts. Heute ist der Affenberg freilich längst über alle Zweifel erhaben. MEHRZWECKHAUS. Spatenstich für das Mehrzweckhaus und Feuerwehrhaus in Maria Gail. Die Stadt entwickelt das Projekt in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Die Feuerwehr freut sich über eine moderne Wirkungsstätte und neue Schulungsräume. ERSTE VILLACH-OPER. „Wenn der Teufel tanzt“ heißt die erste „Villach-Oper“, komponiert von Wolfram Wagner (Musik) und Ernst A. Ekker (Text). Sie wird im Rahmen des Carinthischen Sommers im Congress Center uraufgeführt und als unverzichtbarer Beitrag gefeiert.

© SEPP WALLISCH

34 Villach Stadtzeitung Satadtzeitung

: RÜCKBLICKE

Foto von der Eröffnung der 1956 errichteten „Friedensschule“, die den Namen von einer vorher dort situierten Kapelle hat.

Schulbeginn 1956: Wie war das damals?

Wir schauen 70 Jahre zurück und geben einen Einblick in den Schulanfang in Villach im Jahre 1956.

R

und 6000 Schüler:innen werden im Mitteilungsblatt aus dem September 1956 für den Villacher Raum angeführt. Im Schuljahr 2026/27 sind es übrigens rund 9700. Aufgrund der Neuerrichtung der Friedensschule erfolgte eine Umordnung der Schulsprengel, was zu einem Umzug der Knabenhauptschule II nach Lind führte. Die Mädchenhauptschule II befand sich in der Khevenhüllerschule. Die Handelsschule wiederum siedelte aus, wie es im Bericht heißt, „dunklen Kellerräumen“ in die zentral liegende „Perauschule“. Im Bericht von 1956 ist auch von einem „Schulproblem“ die Rede, und es wird der Bau einer dringend benötigten Hauptschule in Völkendorf gefordert. Bis zu deren Umsetzung sollte es aber noch bis 1959 dauern. Bis dahin befanden sich in Villach laut Bericht zehn Volksschulen, sechs Hauptschulen, eine Sonderschule, weiters die Bundesrealgymnasien für Knaben und Mädchen (das heutige Peraugymnasium), sowie die einzige Bundesgewerbeschule Kärntens für das Bauwesen

(die heutige HTL) und Berufsschulen für alle damaligen Ausbildungszweige. Ebenso angeführt: die Musiklehranstalt und die Volkshochschule der Arbeiterkammer. Demgegenüber stehen heute unzählige Angebote an Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Fachhochschule.

Historie der Friedensschule Der angesprochene Neubau der „Friedensschule“ erfolgte übrigens auf dem Areal eines ehemaligen Friedhofes, auch eine Kapelle hatte sich dort vorher befunden. Die so genannte „Friedenskapelle“ war bis 1953 für Gottesdienste anderer Konfessionen genutzt worden. Der bauliche Zustand war allerdings derart schlecht, dass sie im Jahr 1954 abgetragen werden musste. An ihrer Stelle wurde schließlich die neue Schule errichtet, die den Namen „Friedensschule“ erhielt. Info:

Mit freundlicher Unterstützung des Stadt­ museums Villach sowie nach Texten aus dem Mitteilungsblatt der Stadt.


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