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Villach :stadtzeitung 06/2026

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Ausgabe 06 | 24. Juli 2026

Amtliche Mitteilung der Stadt Villach | villach.at

Kirchtag mit Herz

Vom 26. Juli bis zum 2. August geht in der Innenstadt der 81. Villacher Kirchtag über die Bühne. Mit dem Kirchtagsherz gibt es viele Vorteile.

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Perfektionsfahrt Motorrad

Aufstiegspraxis

B-Schein Ferientermine verfügbar!

: INHALT

NikolaiQuartier 6

Start für Großprojekt: Als erster Schritt entstehen 59 gemeinnützige Wohnungen, neue Caritas-Einrichtungen sowie ein neuer Park.

Kirchtag is‘ 8

Alles dreht sich beim Villacher Kirchtag um lebendiges Brauchtum. Ein Überblick über das Programm des Volksfestes in der Innenstadt.

Gemeinsam für Villach 10

Unternehmer:innen engagieren sich ehrenamtlich im Aufsichtsrat des Stadtmarketings. So sehen sie ihre Tätigkeit.

Frauenpreis 14

Der Frauenpreis 2026 der Stadt geht an den Verein „schau.Räume“. Katrin Ackerl Konstantin und Rosalia Kopeinig im Interview.

Ferien-Atelier 26

Erstmals gibt es in der Galerie Freihausgasse auch im Sommer ein Ferien-Atelier. Ausprobieren und kreativ sein lautet das Motto.

Die Sängerrunde Fellach-Oberdörfer stattete Bürgermeister Günther Albel einen Besuch ab. Nach längerer Suche freuen sich die Sänger um Obmann Bernd Lieber über einen neuen Chorleiter. Der gebürtige Deutsche Lothar Welzel (am Bild rechts) übernimmt die Funktion. Dass die Sängerrunde gesanglich bestens eingestimmt ist, zeigte das spontane Ständchen „Da bin i daham“, das am Rathausbalkon angestimmt wurde. Bürgermeister Albel wünscht der Sängerrunde Fellach-Oberdörfer weiterhin bestes Gelingen.

: VORWORT

Liebe Villacherinnen und Villacher!

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach, Öffentlichkeitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. T: 0 42 42 / 205-1700. Abteilungsleitung: Doris Kern DW 1710. Redaktion: Wolfgang Kofler [wk] DW 1711, Thomas Klose [kt] DW 1716, Thomas Künster [tk] DW 1717, Danja Santner [ds] DW 1721. Veranstaltungsservice: Astrid Kompan DW 1712. Sekretariat: Johannes Krobath DW 1700, Fax-DW 1799, E: oeffentlichkeitsarbeit@villach.at. Verlags- und Herstellungsort: Villach/Marbach an der Donau. Hersteller: Layout & Satz: Stadt Villach, Öffentlichkeitsarbeit, Sieghard Steurer DW 1720. Druck: SANDLER Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Druckereiweg 1, 3671 Marbach/Donau. Auflage: 34.000 Stück.

ANZEIGEN: Sarah Oschounig, T: 0 676/ 843 153 700, E: sarah.oschounig@villach.at

Infostand bei Drucklegung am 15. Juli 2026.

Zugestellt durch: >redmail™ Logistik & Zustellservice GmbH Industrieparkstraße 6, 9300 St.Veit/Glan, T: 05 1795 DW 1106 Probleme bei der Zeitungszustellung?

Service-Hotline: 05 / 1795-500

Nächster Erscheinungstermin: 27./28. August 2026

Anzeigenschluss: 5. August 2026

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Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, SANDLER Gesellschaft m.b.H. & Co. KG., UW-Nr. 750

Der 81. Villacher Kirchtag wird ein Ereignis der Superlativen: Unsere Stadt wird wieder hunderttausende Gäste zum geselligen Feiern begrüßen. Gerade in herausfordernden Zeiten sind solche Traditionen ein wichtiger Anker für die Seele. Dennoch muss auch Österreichs größtes Brauchtumsfest stetig nachjustiert werden. Heuer gibt es ein neues Sicherheitskonzept, neue Gastronomie-Angebote und ein, wie ich hoffe, spannendes Ruder-Duell auf der Drau: Klagenfurt gegen Villach! Mein Amtskollege Christian Scheider und ich werden als Steuermänner dabei sein.

An dieser Stelle darf ich an unser Kirchtags-Herzerl erinnern: Für nur 7,50 Euro zeigen Sie nicht nur Ihre Verbundenheit mit dem Brauchtum, sondern können auch viele Vorteile genießen – von der

Gratis-Busheimfahrt bis zur kostenlosen WC-Nutzung am Festgelände. Alle Details gibt es auf den Seiten 8/9. Ich sage jetzt schon „danke“.

Sie erfahren in dieser Ausgabe der Stadtzeitung auch Hintergründe zum Stadtmarketing (Seiten 10/11). Zuletzt gab es Kritik an diversen Maßnahmen. Was dabei vergessen wird: Das STAMA ist keine „Beamtenburg“, sondern eine wirkungsvolle Plattform, die für Villacher Unternehmer:innen gegründet wurde. Und die von Villacher Unternehmer:innen maßgeblich geführt wird.

Ich wünsche eine angenehme Zeit!

Günther Albel

Bürgermeister der Stadt Villach

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„Die E-Roller werden verstärkt kontrolliert“ : INTERVIEW

Melanie Wolf ist die neue Leiterin der Villacher Verkehrspolizei. Ihr Appell: „Aufeinander Acht geben.“

Frau Wolf, Sie wurden kürzlich zur Kommandantin der Villacher Verkehrsinspektion bestellt. Welche Schwerpunkte werden Sie setzen?

MELANIE WOLF. Zusätzlich zu den uns vorgegebenen Aufträgen werden wir verstärkte Kontrollen bei E-Rollern durchführen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf den Ausstattungsmerkmalen liegen. Bei den Benutzer:innen werden wir zudem auf die Einhaltung der Verkehrsregeln sowie der Alkoholbestimmungen achten. Welche Botschaft möchten Sie den Verkehrsteilnehmer:innen mitgeben?

WOLF: Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, appelliere ich an alle, die Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Besonders wichtig sind eine angepasste Geschwindigkeit und ausreichend Sicherheitsabstand. Ebenso gilt: Kein Handy am Steuer! Wir sprechen hier von keinem Kavaliersdelikt. Durch Unachtsamkeit entstehen schwerste Unfälle.

Was hat Sie ursprünglich dazu bewogen, Polizistin zu werden?

WOLF: Ich wollte nicht nur einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf ausüben, sondern auch eine Tätigkeit wählen, die Zukunftssicherheit sowie vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten bietet. [kt]

25 „Goldene“ für den LC Villach

Bei den Kärntner Meisterschaften im Stadion Lind konnte das Gastgeber-Team des LC Villach voll überzeugen. Die Athlet:innen gewannen in den Alterskategorien von der U16 bis hin zur U23 insgesamt 25 Gold-Medaillen. Obmann Wolfgang Maurer: „Unsere Kinder und Jugendlichen trainieren das ganze Jahr über mit großem Ehrgeiz. Dass der Einsatz dann gleich mit so vielen Medaillen und Bestleistungen belohnt wird, erfüllt mich mit großer Freude.“ Einen Dank richtet Maurer ebenso an die Trainer:innen des Vereins, die sich ehrenamtlich um den sportlichen Villacher Nachwuchs kümmern.

Villacher wurde als Klimaheld geehrt

Mehr als drei Millionen Menschen folgen seinen Aktivitäten auf TikTok, eine Community aus über 30 Ländern engagiert sich bei von ihm initiierten Müllsammelaktionen und Umweltprojekten: Mit Felix Krainer wurde im Rahmen des 25-jährigen Saubermacher Jubiläums ein junger Villacher als „Held des Klimaschutzes“ ausgezeichnet. Der 25-Jährige gründete 2022 die Bewegung „Planet Matters“.

Freundschaft: Marianne Mendt und kelagBIGband

Sie ist die „Mutter des Austropop“, gefeierte Schauspielerin und Grande Dame des Jazz. Hits wie „A Glock’n, die 24 Stunden läut’“ sind Legende, ihre Rollen in „Kaisermühlen Blues“ oder „Trautmann“ Kult. Jetzt kehrte Marianne Mendt zum Jubiläums-Konzert der kelagBIGband, mit der sie eine tiefe musikalische Freundschaft verbindet, nach Villach zurück. Die charismatische Sängerin trug sich auch ins Ehrenbuch der Stadt ein.

Schlossgasse: Baubeginn für neue geförderte Wohnungen in Villach

Seit einigen Tagen rollen die Bagger: In der Schlossgasse, schräg gegenüber der Villacher Eishalle, errichtet der gemeinnützige Bauträger „meine Heimat“ zwölf neue geförderte Wohnungen. Die einzelnen Einheiten werden 55 bis 62 Quadratmeter groß sein und entweder über Terrasse oder Balkon verfügen. Das Gebäude wird barrierefrei errichtet. Die Bauzeit wird eineinhalb Jahre betragen.

GÜNSTIGES GRUNDSTÜCK.

Das Projekt wird möglich, weil die Stadt Villach ein Grundstück mittels günstigem Baurechtszinssatz zur Verfügung stellt, zusätzlich stützt das Land Kärnten den Neubau mit Wohnbauförderung. Das Vorhaben kommt beinahe ohne Bodenversiegelung aus, da es anstelle eines baufälligen Hauses errichtet wird, das abgerissen werden muss. Aber nicht nur in der Schlossgasse werden neue, geförderte Wohnungen errichtet: Auch in den Stadtteilen St. Magdalen (35 Wohnungen), Maria Gail (24), Völkendorf (24) und Neue Heimat (rund 70 neue Wohnungen) wurde und wird von gemeinnützigen, also nicht gewinnorientierten Bauträgern zusätzlicher Wohnraum mit niedrigeren Mieten als auf dem Privatmarkt geschaffen. Die Ermöglichung solcher Projekte ist eines der zentralen Themen der Villacher Stadtpolitik, wie Albel und Wohnbaureferent Stadtrat Erwin Baumann stets betonen.

Lokalaugenschein: Bürgermeister Günther Albel in der Schlossgasse.

59 Wohnungen, neue Caritas-Einrichtungen und ein Park: Das Projekt „Haus im Leben“ markiert den Beginn für ein ehrgeiziges Wohnprojekt im Herzen Villachs.

Auftakt für das NikolaiQuartier

Villach gehört zu den wenigen Kärntner Bezirken mit steigender Bevölkerungszahl. Diese erfreuliche Entwicklung erfordert Infrastruktur-Maßnahmen, etwa die Schaffung von neuem Wohnraum. Daher hat die Stadt mit privaten Partnern drei Lebensquartiere entwickelt:

1. Beim Kaiser-Josef-Platz wird ein neuer Wochenmarkt („josefsmarkt“) mit 70 Mietwohnungen errichtet. Die Abrissarbeiten der alten Häuser beginnen heuer, gebaut wird ab 2027.

2. Ein neues Viertel entsteht auch beim Westbahnhof. Dort wird eine seit Jahrzehnten brachliegende, versiegelte Flä-

che in Wohnraum umgewandelt. Über 300 Einheiten werden umgesetzt, ein großer Teil davon als geförderter Wohnbau. Die vertraglichen Vorarbeiten zwischen Stadt und Grundstückseigentümerin ÖBB sind erledigt, die ersten Ausschreibungen laufen.

3. Das NikolaiQuartier: Zwischen LKH Villach und Brauerei werden Wohnungen und Geschäftsflächen errichtet. Auch hier gibt es einen Durchbruch zu vermelden: Noch im August wird die erste Baustufe beim Magistrat Villach eingereicht. Vorbehaltlich eines letzten Beschlusses im Gemeinderat, der demnächst erfolgen soll, kann ab 2027

Landesbaupreis für den Bildungscampus

Der Bildungscampus – Am Stadtpark überzeugte die Jury. Das Gebäude ist ein Meilenstein der Bildungsoffensive.

Es ist „weit mehr als die Renovierung eines historischen Schulgebäudes“. Mit diesen Worten beschreibt die Fachjury den Bildungscampus – Am Stadtpark, der kürzlich mit dem Kärntner Landesbaupreis ausgezeichnet wurde.

gebaut werden. Mit dem Projekt „Haus im Leben“ errichtet die gemeinnützige Wohnbau-Genossenschaft „meine Heimat“ nicht nur 59 Wohnungen, sondern auch das neue Jugendzentrum der Stadt Villach sowie die Räumlichkeiten für die Caritas-Schule und die Caritas-Lerncafés.

Das Besondere bei den Wohnungen ist ein Schwerpunkt auf aktiver Nachbarschaftshilfe zwischen Jung und Alt – begleitet von Sozialarbeiter:innen. „Der Bedarf nach solchen Formen des Zusammenlebens steigt“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Sie ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes Leben – in Kombination mit individuellen Hilfsangeboten.“ 2029 soll die gesamte Anlage fertig sein – inklusive einem neuen Park. Die bereits vorhandene Grünanlage befindet sich derzeit noch hinter einer Mauer und ist nicht frei zugänglich. Das soll sich künftig ändern. Bereits bei der ehemaligen Khevenhüllerschule wurde erst vor kurzem ein öffentlicher Park eingerichtet. Ein weiterer Park wurde auf dem Busbahnhofsplatz, vor der Sparda Bank, errichtet. [wk]

„Der Bildungscampus zeigt, dass Denkmalschutz und zeitgemäße Architektur kein Widerspruch sind“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Das Projekt wurde von der Stadt in Kooperation mit der Ziviltechnikerkammer ausgeschrieben und in der Folge vom Architekturbüro balloon architekten ZT-OG geplant. Zudem wurde auf die Projektgemeinschaft „SanierungsPLUS“ in Kooperation mit der Stadt Salzburg und weiteren Institutionen zurückgegriffen, mit dem Ziel, durch Unterstützung der verwaltungstechnischen Organisationseinheiten deutlich mehr und höherwertigere thermische Sanierungen und Heizungstausche von öffentlichen Gebäuden umzusetzen.

„Die Auszeichnung bestätigt den Weg unserer Bildungs- und Betreuungsoffensive. Wir investieren, um den Kindern bestmögliche Bedingungen für modernes Lernen zu bieten“, sagt Bildungsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Mit der im Frühjahr beendeten Generalsanierung der ehemaligen Richard-Wagner-Schule entstand ein moderner Bildungscampus für die Volksschule 1 sowie für zwei Kindergarten- und zwei Kindertagesstättengruppen, die im Herbst einziehen. Parallel dazu gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Modernisierungen von Bildungseinrichtungen in der Stadt. Zudem werden neue Betreuungsplätze, wie gerade in Vassach und in St. Leonhard – in beiden Fällen entstehen Kindertagesstätten –errichtet. Bis zum kommenden Schuljahr werden durch die Bildungs- und Betreuungsoffensive 500 zusätzliche Betreuungsplätze realisiert.

KARIN WERNIG
Der alte Pfarrhof mit seinen CaritasEinrichtungen wird von “meine Heimat“ durch das „Haus im Leben“ ersetzt.

Ganz Villach feiert Kirchtag

Eine Woche voller Tradition, Musik, Kulinarik und Begegnung. Der Villacher Kirchtag lädt ein – vom 26. Juli bis zum 2. August.

1.) Laderinnen der Bauerngman beim großen Trachtenfestzug. 2.) Vom Hochamt geht es in Richtung Rathausplatz. 3.) Das Kirchtagsherz zeigt die Verbundenheit zum Kirchtag. 4.) Fixstarter: Janez Per vom Alpski kvintet.

Gemeinsam eine unbeschwerte Zeit verbringen, das kann man am Villacher Kirchtag. Den Auftakt bildet das Hochamt am Sonntag (10 Uhr). Nach der Messe in der Stadtpfarrkirche, die heuer vom A cappella Chor gestaltet wird, zieht der Festzug zum Rathausplatz, wo die Brauchtumswoche mit Bieranstich, Musik und Tanz offiziell eröffnet wird.

„Der Villacher Kirchtag verbindet Generationen und zeigt, wie lebendig unsere Tradition ist“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Der Kirchtag bietet authentisches Brauchtum und begeistert Jahr für Jahr aufs Neue“, unterstreicht Kirchtagsobfrau Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Programm für die ganze Familie

Am Montag steht der Slowenentag auf dem Rathausplatz am Programm. Für viele einer der Kirchtagshöhepunkte: der Auftritt des Alpski kvintets ab 19 Uhr. Ebenso am Montag zeigen Handwerker:innen ihre Fähigkeiten beim Jakobimarkt rund um die Stadtpfarrkirche (siehe Seite 23). Am Dienstag wird eine Modenschau mit Trachtenträger:innen aus den Kärntner Tälern auf dem Rathausplatz (19.45 Uhr) veranstaltet. Am Kaiser-Josef-Platz findet der Blaulichtkirchtag statt (19.30 Uhr). Musik – garantiert ohne Verstärker – wird beim Festival der echten Volksmusik auf dem Hauptplatz von Dienstag bis Samstag geboten. Mit dabei sind zahlreiche Musikgruppen aus Kärnten sowie Aushängeschild Franz Posch, der ab Donnerstag auftritt. Am Dienstagnachmittag eröffnet der Vergnügungspark. Ein Tipp für Groß und Klein ist der Familienkirchtag auf

dem Hans-Gasser-Platz. Eine Premiere wartet am Mittwoch (18 Uhr): Bei der Kirchtagsregatta treten der Ruderverein Villach und Nautilus Klagenfurt gegeneinander an. Die Steuermänner sind die Bürgermeister Günther Albel und Christian Scheider. Start: Höhe Kriegsbrücke, Ziel: Drauterrassen.

„Der Villacher Kirchtag verbindet Generationen und zeigt, wie lebendig unsere Tradition ist.“

Bürgermeister Günther Albel

Wer gerne das Tanzbein schwingt, ist am Unteren Kirchenplatz richtig, dort öffnet ab Dienstagabend wieder der große Tanzboden. Wer beim Tanzen lieber zusieht, kann die Volkstanzgruppen (u.a. Kinder- und Jugendvolkstanzgruppe Villach, Freitag, ab 14 Uhr, Rathausplatz) bewundern. Freunde des Kärntnerliedes werden am Mittwoch von Arno Kohlweg in den Paracelsussaal zum gemeinsamen Singen eingeladen (18.30 Uhr). Blasmusikfans kommen ebenso auf ihre Kosten, etwa bei den Konzerten der EMV Stadtkapelle Villach (Dienstag, 17 Uhr) oder des Kelag Blasorchesters (Donnerstag, 17 Uhr, jeweils Rathausplatz). Wer es moderner mag: Bekannte Namen wie Marc Pircher, die Alpenrebellen, die Jungen Zillertaler und die Lauser geben beim Kirchtag ebenso ihr Stelldichein. Der Höhepunkt der Brauchtumswoche folgt am Samstag, 1. August (15 Uhr): Rund 2.000 Trachtenträger:innen ziehen beim großen Trachtenfestzug durch die Stadt. Dieser führt entlang

der gewohnten Strecke von der Italiener Straße über den Hauptplatz zum Nikolaiplatz.

Kirchtagsherz bringt Vorteile

Das Kirchtagsherz kostet 7,50 Euro und bietet viele Vorteile – vom kostenlosen Kirchtags-Bus:si (Villacher Stadtbus), das von Stadt, Land, Volksbank und Kelag unterstützt wird (siehe Seite 25) über die Gratis-Nutzung mobiler Toiletten bis zu vergünstigten Werbeartikeln im Stadtmarketing-Büro am Hans-Gasser-Platz. „Der Kirchtag ist mit hohen Kosten verbunden. Mit dem Kauf eines Kirchtagsherzes leistet man einen Beitrag zum Erhalt des Volksfestes“, sagt Gman-Großbauer Kurt Maschke. Die Bauerngman lädt von Montag bis Samstag wieder zum Kirchtag ein. Der Erlös geht in die Kindlkassa und damit an Villacher:innen in Not.

Sicherheit wieder mit AT-Alert

Ein neu ausgearbeitetes Sicherheitskonzept berücksichtigt sämtliche Bereiche. Im Falle von Unwettern kommt wieder das Warnsystem „AT-Alert“ zum Einsatz. Auch gibt es die bewährte Anlaufstelle gegen sexualisierte Gewalt, die sich in der Khevenhüllerschule befindet. Näheres dazu auf Seite 20. [kt]

: IM DETAIL

Alle Programmpunkte mit Veranstaltungsort und Uhrzeit sowie alle Kontakte hier: villacherkirchtag.at. Das Kirchtagsprogramm gibt es zudem im Stadtmarketing-Büro sowie in den Tourismusinformationsstellen (solange der Vorrat reicht).

:AUFSICHTSRAT

HUBERT MARKO (BLUMEN MOSER). „Die Kontrollfunktion zählt zu unseren Hauptaufgaben. Zudem ist das Mitgestalten das Wichtigste. Wir sind selbst Geschäftsleute und haben ein gutes Gefühl für das was man umsetzen kann und was nicht.“

Gemeinsam für Villach

Das Programm in der Innenstadt ist ein Publikumsmagnet. Das Stadtmarketing organisiert, Unternehmer:innen sind im Aufsichtsrat für die strategische Ausrichtung zuständig.

THOMAS PACHLINGER (GASTRONOM). „Ich versuche, ein Ohr am Zapfhahn der Gastronom:innen zu haben und Themen proaktiv zu kommunizieren. Wir schauen gemeinsam darauf, wie sich Villach weiter verbessern kann.“

KURT MASCHKE (BAU ERNGMAN). „Für mich ist die ehrenamtliche Tätigkeit im Aufsichtsrat eine echte Herzensangelegenheit. Die Villacher:innen sollen sich in ihrer Stadt wohlfühlen.“

GEORG OVERS (REGION VILLACH) . „Gemeinsam mit dem Stadtmarketing sind wir dafür verantwortlich, den Gästen aus ganz Kärnten bei ihrem Ausflug nach Villach eine gute Zeit zu bieten und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.“

KLAUS SCHIRMER (TEAM SANTÉ). „Als Mitglieder des Aufsichtsrats agieren wir parteiunabhängig, mit dem Ziel, in Villach was voranzubringen. Als Sprachrohr für Unternehmer:innen ist der Aufsichtsrat sehr wertvoll.“

GERHARD STROITZ (TVB VILLACH). „Wir arbeiten mit dem Stadtmarketing sehr gut zusammen, unterstützen zum Beispiel bei der Finanzierung für den DRAUpuls.“

In Villach gibt es mehr als nur vier Jahreszeiten. Da wäre zum einen der Villacher Kirchtag, zum anderen der Fasching. Im Sommer verwandelt sich die Innenstadt zudem in das schönste Wohnzimmer Kärntens, in der Vorweihnachtszeit zählt der Villacher Advent zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten. Was viele nicht wissen: Als ehrenamt

„Die Bürger:innenbeteiligung nimmt in Villach einen hohen Stellenwert ein, so ist es auch beim Stadtmarketing. Seit seiner Gründung Anfang der 2000er Jahre sind Unternehmer:innen ganz wesentlich in die Entscheidungen eingebunden,“ sagt Bürgermeister Günther Albel. „Der Aufsichtsrat ist ein wertvolles Gremium. Die Unternehmer:innen bringen ihre Erfah-

musreferent Stadtrat Christian Pober. Dem Aufsichtsrat steht Hubert Marko (Blumen Moser) vor. „Wir begleiten das Stadtmarketing auf strategischer Ebene, geben unsere Expertise aus unternehmerischer Sicht ab und sind für die Kontrolle der Wirtschaftlichkeit sowie des Budgets verantwortlich“, sagt Marko. Wie die ehrenamtlichen Aufsichtsratsmitglieder ihre Aufgabe sehen, lesen Sie in den Außenspalten.

Das Wohnzimmer-Programm Ende Juli und im August Welches Programm gibt es im Wohnzimmer Ende Juli und im August?

•24. Juli: After Work Market „Freitracht“, Hans-Gasser-Platz, ab 17 Uhr

•25. Juli: Eve Sessions (Elektro-Musik), Draupromenade

•24. Juli: Citylauf in der Innenstadt

•26. Juli - 2. August: Villacher Kirchtag

•6. bis 25. August: Kinosommer Villach, Innenhof der Musikschule

•7. und 8. August: GEMMA-Straßenmusik-Festival, Innenstadt

•7. August: Langer Einkaufsabend Lederergasse (bis 21 Uhr)

•10. August: Laurentiusmarkt

•15. bis 30. August: Beachvolleyball, Rathausplatz, beachzone-villach.at

•14. August: Eve Sessions, Draupromenade

•19. August: Eve Sessions, Hauptplatz

•21. August: After Work Market „Schlager und Oldies“ (Hans-Gasser-Platz)

•21. August: Italo-Latino-Party (Beachzone am Rathausplatz)

•22. August: EMV-Stadtkapelle, Frühschoppen, Beachzone am Rathausplatz

•22. und 23. August: Urban Art Festival

•27. bis 29. August: Kunsthandwerksmarkt, Innenstadt

: AUFSICHTSRAT

CLAUDIA BOYNEBURG-SPENDIER (UNTERNEHMERIN, HAUPTPLATZ 1). „Mit meinem ehrenamtlichen Einsatz möchte ich gemeinsam mit meinen Kolleg:innen Villachs Wirtschaft stärken und das Image unserer Stadt als Einkaufs-, Wirtschafts- und Lebensstandort weiter festigen.“

ROLAND AUGUSTIN (WEINHANDEL SALATIN). „Wir wollen die Stadt gemeinsam mit dem Stadtmarketing verbessern. Natürlich gibt es Herausforderungen, der Weg ist aber der richtige.“

•DRAUpuls: MI und FR, ab 21.30 Uhr,

•Rookie-Music: Live-Konzerte jeden Freitag

Alles im Blick auf: villach.at/veranstaltungen

KATHARINA RAINER-VALTINER (KONDITOREI RAINER).

„Durch meine Tätigkeit in der Konditorei bin ich ständig mit den Villacher:innen und ihren Wünschen in Kontakt. Im Aufsichtsrat kann ich diese Anliegen einbringen.“

ALEXANDRA BURGSTALLER (STADT VILLACH).

„Wir begleiten die strategische Entwicklung des Stadtmarketings. Unser Ziel ist es, die Innenstadt nachhaltig zu stärken.“

RENÉ PLESSIN (OPTIK PLESSIN). „In meiner Tätigkeit im Aufsichtsrat verbinde ich die Sichtweise des Unternehmers mit jener des Innenstadtbewohners, um die Anliegen beider Seiten in die Entscheidungsfindung einzubringen.“

OLIVER HÖNLEIN (TRENDSTORE).

„Meine Motivation ist es, das Veranstaltungsangebot stets weiterzuentwickeln. Für meine Heimatstadt liegt mir das besonders am Herzen.“

Klangvolles Finale des Carinthischen Sommers

Nach der fulminanten Premiere des Stadtfests „Villach klingt“ lädt der Carinthische Sommer zu weiteren Programmhöhepunkten in die Draustadt bzw. auf den Dobratsch ein. Denn auf dem Villacher Hausberg findet auch heuer wieder eine Musikwanderung statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Duo Siedl/Cao, das mit selbstgebauten Windharfen mit Wind und Natur spielt. Da die Wanderung am 25. Juli bereits ausverkauft ist, gibt es am 26. Juli um 17 Uhr eine Zusatzveranstaltung.

Krönender Abschluss

Am Sonntag, 2. August (19.30 Uhr) findet im Congress Center das Finale des heurigen Carinthischen Sommers statt. Es erklingen zwei große Klassiker der Musikgeschichte: Lukas Sternath spielt Mozarts Klavierkonzert KV 466. Die Camerata Salzburg spielt unter der Leitung des italienischen Dirigenten Antonello Manacorda, der im Vorjahr sein gefeiertes Debüt bei den Salzburger Festspielen gab, Beethovens 5. Sinfonie. Restkarten für dieses Konzert gibt es auf der Homepage carinthischersommer.at sowie im Büro des Carinthischen Sommers im Stadtmarketing Villach.

Kostenlose Konzerte

Kostenlos sind die beiden finalen „Morgenkonzerte“ am 27. Juli (Sofia Labropolou, Omar Khir Alanam) und 28. Juli (Julia Malischnig, Nadja Kayali) in der Evangelischen Kirche im Stadtpark. Beginn jeweils 8 Uhr.

Geschlossen hinter der Idee für Gedenken im öffentlichen Raum: Die Stadtregierung und Historikerin Alexandra Schmidt im neuen Grünen Eck „Maria-Gornik-Park“.

Villach gedenkt auf Augenhöhe

Vier Grüne Ecken sind nun NS-verfolgten Drautöchtern gewidmet – als Zeichen für Geschichtsaufarbeitung.

Es war ein berührender Moment, als Helga Emperger (97), Tochter der Widerstandskämpferin Maria Peskoller, die erste Gedenktafel im neuen Grünen Eck am Bahnhofplatz enthüllte. Die Ehrenvorsitzende des Vereins Erinnern grüßte und verneigte sich vor der Tafel, die an die Geschichte der verfolgten und ermordeten Maria Gornik erinnert. Drei weiteren Drautöchtern, Gisela Tschofenig, Josefine Kofler und Mathilde Pachernik, die sich unbeugsam gegen das NS-Regime gestellt hatten und Opfer von Rassismus und Gewalt wurden, sind jetzt in Villach ebenfalls Grüne Ecken gewidmet – damit ihre Geschichte sichtbar bleibt und nicht vergessen wird. „Gedenkkultur und die Aufarbeitung des Vergangenen sind uns wichtig, weil auch Villach nicht nur helle, sondern auch dunkle Flecken hat. Wir haben viel zu spät damit angefangen, werden jetzt aber nicht aufhören

und weiter wachsam sein“, betonte Bürgermeister Günther Albel.

Respekt auf Augenhöhe

Villach arbeite Geschichte variantenreich auf: mit dem Denkmal der Namen, Diskussionen, Exkursionen, Ausstellungen und nun mit den Gedenktafeln auf Augenhöhe. „Wir wollen Geschichte nicht auslöschen, so wie das schreckliche Regime Menschen auslöschen wollte. Wir geben den Opfern Raum und Namen, damit ihre Geschichte weitererzählt werden kann“, sagt Albel. Erste Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig dankte bei der Enthüllung der Gedenktafeln der Historikerin, Frauenpreisträgerin und Obfrau des Vereins Erinnern, Alexandra Schmidt, für ihr wichtiges Engagement. „Durch ihre sorgfältige Recherche ist weibliche Geschichte in Villach im öffentlichen Raum sichtbar. So werden wir nie vergessen, wer für unsere Rechte gekämpft hat!“

: MUSIK
Lukas Sternath, Pianist mit Kärntner Wurzeln, spielt im Congress Center.

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GÖNN  DIR! VILLACH.

Das sind die Frauenpreisträgerinnen des Vereins schau.Räume Villach: Rosalia Kopeinig (links) und Katrin Ackerl Konstantin. Über viele Jahre machen sie sich für Feminismus, Queerness, Migration, Gewaltprävention und soziale Gerechtigkeit stark – oft auch in Verbindung mit anderen Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, NGOs oder direkt mit dem Publikum.

Frauenpreis: schau.Räume der Gesellschaft

Der Frauenpreis 2026 geht an schau.Räume-Gründerinnen Katrin Ackerl Konstantin und Rosalia Kopeinig. Sie arbeiten seit Jahren künstlerisch an queer-feministischen Themen.

: INTERVIEW

Herzlichen Glückwunsch zum Frauenpreis! Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und für den Verein schau. Räume nach 15 Jahren Arbeit?

KATRIN ACKERL KONSTANTIN: Vielen Dank – wir freuen uns sehr. Dieser Preis ist eine Anerkennung für unser langjähriges künstlerisches queer-feministisches Wirken in und für Villach/ Beljak. Es bedeutet uns viel, dass unsere Arbeit als Teil dieser Stadt wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

Rosalia und ich haben den Verein ge-

gründet. Heute sind wir ein wunderbares Team mit einem stetig wachsenden Verein. Deshalb ist diese Auszeichnung ein Preis für alle, die seit Jahren für schau.Räume arbeiten, mitdenken und Visionen entwickeln. Mich persönlich stärkt diese Ehrung, weil meine queer-feministische Theaterarbeit in Villach schon lange vor schau.Räume begonnen hat und hoffentlich noch viele Jahre weitergehen wird. Darüber hinaus sind Rosalia und ich auch privat ein Paar. Als wir uns am Villacher Standesamt verpartnert haben, kam das Frauenreferat spontan heruntergeeilt, um mit uns anzustoßen. Solche Mo-

mente waren schon damals eine große Wertschätzung, dass Diversität in dieser Stadt gefeiert wird.

Sie beschäftigen sich mit Themen wie Feminismus, Queerness, Migration, Gewaltprävention und sozialer Gerechtigkeit – oft im öffentlichen Raum. Warum ist es Ihnen wichtig, sichtbar zu sein? ACKERL KONSTANTIN: Uns beschäftigen vor allem die Fragen: Wer oder was wird repräsentiert und wer oder was nicht? Also, welche Themen werden medial verhandelt, welche an den Rand gedrängt? Wir leben in einer patriarchalen kapitalistischen Kultur, die

gesellschaftlich immer wieder bestimmte Lebensformen und Personen in den Vordergrund rückt und bevorzugt. Kunst ist in die Kultur eingebettet, hat aber das Potenzial zu widersprechen. Sie kann also andere Personen in den Fokus nehmen, andere Geschichten zeigen und aufgreifen. Ziel von schau.Räume ist es, Frauen* sowie marginalisierte Personengruppen, die strukturelle, wirtschaftliche und kulturelle Benachteiligung erleben, durch Kunst sichtbar zu machen und einzubeziehen.

Der Name schau.Räume ist fix an der Draupromenade ansässig. Wer sind Sie als Verein, und was möchten Sie mit Ihren Projekten bei Menschen auslösen?

ROSALIA KOPEINIG: Wir sind Personen aus dem Bereich Theater, Psychologie und Diversität. Wichtig sind uns immer Teilhabe und Diversität. Wir wollen verstehbar machen, dass jeder* von uns Gesellschaft gestaltet, also Kultur herstellt. In Kunstprojekten mitzuwirken bedeutet auch, kulturell etwas zu verändern. Dabei kannst du auch interaktiv Publikum sein. Dafür nutzen wir performative Kunst in Form von Theater sowie Performancekunst im öffentlichen Raum. Die Veranstaltungen sind bewusst niederschwellig konzipiert und umfassen barrierearme Formate, Aufführungen mit freiem Eintritt sowie Weiterbildungsangebote.

Viele Projekte erzählen Geschichten von Frauen und Gruppen, die in der öffentlichen Wahrnehmung wenig Platz finden. Welches Projekt hat einen Perspektivenwechsel oder die größte Resonanz in Villach erzeugt?

ACKERL KONSTANTIN: Ein gutes Beispiel ist unser letztes Projekt rund um die „Biografisch feministischen Wege“. Das Letzte schloss auch noch eine queere (LGBTIQ*) Dimension mit ein und nannte sich „Biographical Queer und Fem*path“. Hier erzählten Menschen, die in einer Stadt leben, ihre feministischen und queeren Lebensrealitäten an Orten, die für sie persönlich Bedeutung haben. Die Personen besuchten vorerst Biografie-Workshops, angelei-

tet von Rosalia. Dann wurden die Geschichten verdichtet und ich stellte die Wege dramaturgisch zusammen und arbeitete mit ihnen als Darsteller:innen, um Auszüge ihrer eigenen Biografie zu performen. Das Publikum geht dabei in Kleingruppen mit dieser Person mit und taucht in eine persönliche Stadtgeschichte ein, die auch historische Auslassungen zum Thema einbindet. Diese Begegnungen können zu einem Perspektivenwechsel und auch zu einer Stärkung führen. Besonders freut uns, dass daraus wieder eine Publikation hervorgegangen ist: „Queer-feministische Stadtgeschichten aus Villach Beljak und Klagenfurt Celovec“.

Manche Menschen fragen sich vielleicht, welchen konkreten Nutzen feministische Kunst- und Kulturarbeit für die Gesellschaft hat. Was antworten Sie auf diese Frage?

KOPEINIG: Ich denke an dem vorher genannten Auszug lässt sich gut erkennen, was für einen Nutzen Teilnehmer:innen haben. Aber auch das Publikum meldet uns oft zurück, wie sehr sich der Blick auf die eigene Stadt verändert. Bei unserer letzten schau.Räume_regional-Produktion Ende 2025 haben wir Leerstände mit Themen wie postmigrantisch, postmuslimisch, Postbalkan bespielt. Hier war das Publikum begeistert, „seine“ Stadt anders zu erleben. Etwa als Frau* einen Barbershop zu betreten um darin einen kritischen Vortrag zum Thema Heimat zu erleben.

ACKERL KONSTANTIN: Gendern wird heute mehr denn je als „Ideologie“ abgewertet und Diversität im Kontext der Gleichstellung gezielt für Angstmacherei und politische Mobilisierung herangezogen. Da ist es umso wichtiger, niederschwellige Angebote zu ermöglichen und Projekte partizipativ auszurichten, um interessierte und marginalisierte Personen aktiv in die Gestaltung mit einzubinden. So entfaltet Kunst ihre Wirkung als lebendiger Motor von Kultur. Mit Ihren Projekten arbeiten Sie international und bringen gleichzeitig Impulse

nach Villach. Wie wird Ihre Arbeit außerhalb von Villach wahrgenommen – und was kann die Stadt von diesen Kooperationen mitnehmen?

KOPEINIG: Wir waren mit unserem Format schau.Räume_global schon in Kroatien, Rumänien, Peru, Iran und Bangladesch. Die Idee dahinter ist, von kooperierenden Künstler:innen dort ein marginalisiertes Thema auswählen zu lassen und in einem Leerstand und/oder öffentlichem Raum sichtbar zu machen. Danach wird das Projekt hier nach Kärnten Koroška eingeladen. Dabei wird ein transkultureller Zusammenhang in Frage gestellt: Ist es nur dort ein unsichtbares Thema oder wird es auch hier an den Rand gedrängt? Das erlaubt sichtbar zu machen, dass Feminismus und Rassismus weltweit Themen sind, die mehr Sichtbarkeit brauchen. Für Villach bedeutet es auch, das Thema Migration mit „mehrheimisch“ zu erweitern um dahingehend eine neue Perspektive zu eröffnen und um sich von der Trennung „wir“ und die „anderen“ zu verabschieden.

Interessant dazu ist unsere Plattform eines dreijährigen Forschungsprojekts: https://virtual.mappingtheunseen.com/

Worauf dürfen sich die Menschen als nächstes freuen? Welche Themen oder Projekte möchten Sie sichtbar machen?

ACKERL KONSTANTIN: In den nächsten drei Jahren auf viel Feminismus: wie 2027 den Ökofeminismus, bei dem wir Auf.Führungen in der Natur anbieten, dann 2028 das Thema Care-Arbeit mit lebendigen Skulpturen im öffentlichen Raum. Und 2029 wollen wir zum Thema Repräsentation eine historische Frau würdigen und ein historisches Gebäude in Villach sichtbar machen.

: ZU DEN PERSONEN

KATRIN ACKERL KONSTANTIN ist Schauspielerin, Regisseurin und Kulturpsychologin – sie ist künstlerische Leiterin des Vereins.

ROSALIA KOPEINIG ist Psychologin und Obfrau des Vereins.

Stadt bietet Grabpflege als Dienstleistung an

Das angebotene Service reicht von der täglichen Sichtprüfung und Säuberung über das Schneiden von Dauerbepflanzung bis hin zum Reinigen der Grabsteine sowie der Bewässerung der Bepflanzung. Es gibt verschiedene Angebote, die ab 25,56 Euro (Gießdienst bis zu 14 Tagen) starten. Das Service der Stadt wird auf dem Waldfriedhof, dem Zentralfriedhof und dem Friedhof St. Martin angeboten. Informationen: villach.at/grabpflege und T 04242 205 - 6519

Die Grabpflege reicht vom Gießdienst bis hin zur täglichen Sichtprüfung.

Interreg-Projekt mit Villacher Beteiligung

Stadt startet Straßeninitiative

Nach dem Kirchtag beginnt die Stadt damit, zahlreiche Straßenzüge zu sanieren. Außerdem: Im August startet die Errichtung des neuen Radweges in der Vassacher Straße.

RDie Stadt Villach nimmt als Projektpartnerin am Interreg-Projekt „NatUrA - Nature in Urban Areas“ teil. Der Projektauftakt fand kürzlich in Bozen statt. Ziel ist es, gemeinsam mit Villacher Unternehmen weitere Biodiversitätsmaßnahmen im urbanen Raum umzusetzen. Interessierte Unternehmer:innen können sich gerne direkt bei der Abteilung Stadtgrün melden: Die Mail-Adresse: stadtgruen@villach.at Die Projektpartner:innen trafen sich zum

und 400 Kilometer Straßenbelag hat die Stadt Villach in Schuss zu halten. Mit neuen Verfahren garantiert die Stadt, dass die Straßenbeläge haltbar bleiben und die Notwendigkeit von Generalsanierungen für viele Jahre verhindert werden kann. Das aktuelle Dünnschichtdeckenprogramm ist das großflächigste Straßensanierungsprojekt der vergangenen Jahre. „Im Rahmen der umfangreichen Sanierungen kommt auch unsere Asphaltrecyclingmaschine zum Einsatz, die wertvolle Ressourcen schont. Ich danke den Expert:innen des Wirtschaftshofes für ihre Arbeit, die Villach zu einer Vorreiterin für nachhaltige Straßenerhaltung macht“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

„Durch die effiziente Vorgehensweise kann außerdem auf lange Sperren verzichtet werden“, ergänzt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Betroffen von den Instandhaltungsmaßnahmen sind unter anderem: Badstubenweg, Warmbader Straße, Ossiacher Straße, Purtschellerstraße und die Tobias Bürg-Straße. Eine Asphalt-Deckensanierung erfolgt derzeit außerdem in der F.-X.-Wirth-Straße.

Neuer Radweg Vassacher Straße

Noch im August startet der erste Abschnitt des Geh- und Radweges in der Vassacher Straße von der August-Jaksch-Straße bis zur Rennsteiner Straße. Der dortige Mehrzweckstreifen wird dann Geschichte sein, eine moderne Ampelschaltung verhindert Wartezeiten.

Das „Dünnschichtdeckenverfahren“ spart Zeit und Geld. Am Bild: Baureferent Stadtrat Harald Sobe mit Mitarbeitern des Wirtschaftshofes und der Abteilung Tiefbau.

Alpenstraße mit Ausblick

Ein Ausflugstipp für die ganze Familie: Die Villacher Alpenstraße bietet auch an heißen Sommertagen kühle Bergluft samt Panoramablicken auf Stadt und Berge.

Das Motto lautet: „Der Weg ist das Ziel“. So befinden sich schon während der Fahrt entlang der 16,5 Kilometer langen Alpenstraße zahlreiche Ausflugsziele. Der Parkplatz 2 bietet etwa einen Panoramablick über große Teile der Stadt. Nach weiteren 100 Höhenmetern gelangt man zur Waldrast, einem idyllischen Rastplatz mit Blick auf die Burgruine Finkenstein. Der Parkplatz 4 namens „Schüttblick“ ermöglicht einen Ausblick auf das Bergsturzgebiet, das 1348 durch das große Erdbeben entstanden ist.

Der Parkplatz 5 „Dreiländerblick“ macht seinem Namen alle Ehre und bietet eine Aussicht in die Bergwelten Italiens und Sloweniens. Beim Parkplatz 6 angekommen wartet der Alpengarten mit rund 800 alpinen Pflanzen aus drei Klimazonen, von ehrenamtlichen Naturliebhaber:innen gepflegt. Der Alpengarten hat bis Ende August täglich von 9 bis 18 Uhr geöff-

Die Aichingerhütte aus der Vogelperspektive. Dort angekommen, ist es nicht mehr weit, bis hinauf zur Rosstratte – dem Endpunkt der Alpenstraße.

net. Ebenso beim Parkplatz 6 befindet sich die barrierefreie Skywalk-Plattform, die wiederum einen atemberaubenden Blick in Richtung des Dreiländerecks bietet. Danach geht es über die Aichingerhütte hinauf zur Rosstratte, dem Endpunkt der Alpenstraße mit zahlreichen Wandermöglich-

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keiten, etwa zum Dobratsch-Gipfel. Durch das Bergklima ist die Alpenstraße auch an heißen Sommertagen ein Ausflugstipp für die ganze Familie. Die Alpenstraße ist ganzjährig geöffnet.

Infos: villacher-alpenstrasse.at

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Sarah Katholnig

1. Vizebürgermeisterin Referentin für Bildung, Naturpark, Abfallwirtschaft, ReUse, Stadtgrün, Nachhaltigkeit, Wirtschaftshof, Bestattung und Städtische Bäder

Sprechtag: Mi, 9 bis 11 Uhr (nur nach Terminvereinbarung), Rathaus, Eingang I, 2. Stock, Zimmer 216 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1006 E: sarah.katholnig@villach.at

: AKTUELL

Bewegungsflächen für Spielspaß in der Stadt

Die Innenstadt ist um zwei neue Bewegungsflächen für Kinder reicher. Am Hans-Gasser-Platz sowie beim Wohnzimmer am Hauptplatz laden die aufgemalten Spiele „Kästchenhüpfen“ und „Spiegel mich“ zum Hüpfen ein. Gestaltet wurden die Spielflächen von Jugendlichen der Initaitive „Jugend am Werk“ mit künstlerischer Unterstützung von Ksenia Mayer. „Die Hüpfspiele sind bei Kindern beliebt und bieten uns Erwachsenen die Gelegen heit, uns wieder einmal an die eigene Kindheit zu erinnern“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Ka tholnig. Das Angebot ergänzt die insgesamt 27 Spielplät ze und Spielpunkte in Villach. Der Verein „Jugend am Werk“ setzt sich für die berufliche und sozi ale Integration von jungen Menschen ohne Arbeitsplatz ein.

Beim Spielplatz im Stadtpark gehen die Kinder auf Entdeckerreise. Ähnlich wie beim Silbersee spielt das Element Wasser auch hier eine große Rolle.

Noch mehr Spielräume für die Villacher Kinder

Wünsche der Bürger:innen wurden umgesetzt. Neben neuen Spielplätzen entstand im Stadtpark auch eine Bocciabahn.

Spielplätze sind weit mehr als Orte zum Austoben – sie fördern Motorik und Kreativität der Kinder. „Wir investieren laufend in attraktive Spielplätze sowie in deren Erweiterung. Wir hören zudem ganz genau hin. So war es ein großer Wunsch der Kinder, dass wir für sie einen Wasserspielplatz am Südufer des Silbersees errichten“, sagt Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Die Bitte der Kids wurde natürlich umgesetzt. Direkt am actionbeach – der einer von sechs kostenlosen Seezugängen im Stadtgebiet von Villach ist –können die Kinder seit ein paar Wochen in einer riesigen Sandkiste spielen. Dank einer integrierten Wasserdruckstation steht dem Bauen von Sandburgen nichts im Wege. Zudem wurde ein

Sonnensegel für ausreichend Schatten an heißen Sommertagen errichtet.

Neuer Spielplatz und Bocciabahn im Stadtpark

Der Spielplatz im Stadtpark wurde umfassend erweitert: „Herzstück ist ein Entdeckerpfad zum Balancieren und Klettern, der zusammen mit Kindern entwickelt wurde sowie eine Bocciabahn, die sich Villacher Senior:innen wünschten“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. Weiters errichtet wurden eine Doppelschaukel und Picknicktische. Ebenso bietet der Spielplatz ein Trampolin für Rollstuhlfahrer:innen. Zusätzlich gepflanzte Bäume sorgen für noch mehr Schatten. Bereits im Vorjahr wurde der Wasserspielplatz errichtet.

Beim ebenso kostenlos zugänglichen naturebeach am Vassacher See wurde eine neue Rutsche angebracht und die Sanitäranlagen generalsaniert. Alle Infos zu kostenlosen Seezugängen hier: villach.at/baeder.

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2. Vizebürgermeisterin

Referentin für Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Kultur, Frauen, Jugend, Integration, Museum und Gesundheit

Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus, Eingang II, 3. Stock, Zimmer 301 Gehörlosensprechtag: Termin nach Vereinbarung

Kontakt: T 0 42 42 / 205-1133 E: gerda.sandriesser@villach.at

: AKTUELL

Kirchtag: Eine Anlaufstelle als präventive Maßnahme

Mit der Botschaft „Nur Ja heißt Ja“ setzt die Stadt auch beim heurigen Villacher Kirchtag ein starkes Zeichen gegen sexualisierte Gewalt. Vom 28. Juli bis 1. August gibt es in der ehemaligen Khevenhüllerschule wieder eine eigene Anlaufstelle mit professionellen Berater:innen für Betroffene von Grenzüberschreitungen und sexueller Belästigung. Sie leisten vertraulich und rasch Hilfe. Die Botschaft ist eindeutig: Nur eine eindeutige Zustimmung ist ein „Ja“, alles andere ist ein Nein. „Mit dem Konsensprinzip liegt die Verantwortung klar bei den Täter:innen, nicht bei den Betroffenen. Wir wollen sensibilisieren, aufklären und deutlich machen: Sexuelle Belästigung hat in unserer Gesellschaft und auch beim Villacher Kirchtag keinen Platz“, sagt Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Das Frauenreferat macht seit Jahren mit diversen Aktionen gegen Gewalt an Frauen aufmerksam und bietet bei Großveranstaltungen präventive Maßnahmen an. Übergriffiges Verhalten wird in Villach unabhängig von Stimmung und Situation nicht toleriert.

Goldenes Geschenk zum Geburtstag

Der Klaviervirtuose Rudolf Buchbinder ist immer schon ein Villach-Fan gewesen. Jüngst aber staunte er nicht schlecht, als er im Rahmen seines Konzertes beim Carinthischen Sommer nicht nur stehende Ovationen, sondern auch ein Geschenk erhielt: Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser überreichte ihm zum bevorstehenden 80.Geburtstag das Kulturehrenzeichen in Gold der Stadt Villach. Applaus brandete auch nach der wertschätzenden Laudatio des neuen CS-Obmannes Christian Kircher auf.

Jugend übernimmt das Friedenslabor

Einmalige Kooperation: Schüler:innen gestalten Stationen in der Sonderausstellung des Museums der Stadt Villach.

Nicht nur über Geschichte sprechen, sondern Geschichte und Gegenwart gemeinsam verhandeln: Mit einer in dieser Form einzigartigen Kooperation schlagen das Museum der Stadt Villach und das BG/BRG St. Martin ein neues Kapitel auf. Villachs Kultur- und Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser sieht in der Kooperation ein starkes Signal: „Unser Museum ist ein beliebter außerschulischer Lernort. Wenn junge Menschen ihre Perspektiven einbringen und selbst Ausstellungen gestalten, entsteht ein lebendiger Zugang zu Geschichte, der weit über das Museum hinauswirkt. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kulturelle Bildung Demokratie stärkt.“

Die jungen Museumsmacher setzen auf Beteiligung, sie laden Besucher:innen ein, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen. Eine Installation fragt: „Frie-

den auf der Kippe – wo ziehst du deine persönlichen Grenzen?“, es gibt Interviews und eine eindrucksvolle, sogenannte Sounddusche.

Junge Sicht auf Frieden

„Wir wollen die Sicht junger Menschen auf Konflikte sichtbar machen und für unsere Ausstellungsbesucher:innen neue Formen der aktiven Teilhabe entwickeln. Immer mit einem klaren Blick auf Frieden und Demokratie“, betont Ideengeber Museumsdirektor Andreas Kuchler.

Am Projekt beteiligt waren Alma Dertnig, Hannah Gfreiner, Johanna Krainer, Veronika Gillner, Maximilian Schöller, Oliver Wadham, Hannah Rasch, Aleksander Derra, Juliana Diewald, Lana Lucic, Paul Sorger und Noah Strauß. Begleitet wurden sie von Ute Bauer, Kustodin für Geschichte und Lehrerin des Wahlpflichtfachs World History.

Steh zu deiner dunklen Seite.

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Erwin Baumann

Stadtrat

Referent für Wohnungen, Hausverwaltung der stadteigenen

Wohnungen und Geschäftsgebäude, Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft

Sprechtag:

Wohnungsangelegenheiten

Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft

Termine nach Vereinbarung

Eingang II, 1. Stock, Zimmer 106

Kontakt: T 0 42 42 / 205-1009

E: erwin.baumann@villach.at

Auch Wasserverbrauch im Fußball-WM-Fieber

Während österreichweit über sinkende Grundwasserspiegel und geringere Quellschüttungen berichtet wird, ist die Trinkwasserversorgung in Villach gesichert. Dank jahrelanger Investitionen fließt Trinkwasser in höchster Qualität zuverlässig aus dem Hahn. „Dass in Villach jederzeit sauberes Trinkwasser verfügbar ist, ist kein Zufall, sondern das Ergeb nis vorausschauender Planung und konsequenter Investitionen“, betont Wasserreferent Stadtrat Erwin Bau mann. Das Wasserwerk arbeitet mit modernster Technik und einem engagierten Team rund um die Uhr. „Auch bei kurzfristigen Ver brauchsspitzen, wie etwa Halbzeit bei der Fußball-WM, zeigt unsere Infra struktur ihre enorme Leis tungsfähigkeit“, sagt Baumann.

Wohnungsreferent Stadtrat Erwin Baumann liegt gute Wohnatmosphäre am Herzen, daher gibt es einige Regeln in städtischen Wohnanlagen wie hier bei Arnold Erd.

Offenheit & Respekt im Zusammenleben

In den stadteigenen Wohnanlagen gelten eigene Regeln, um ein gedeihliches Miteinander zu gewährleisten.

Ein gutes Miteinander in den städtischen Wohnanlagen lebt von der Verantwortung aller Bewohner:innen. Rücksichtnahme, Respekt und Verständnis sorgen dafür, dass sich alle zu Hause wohlfühlen. Dazu gehört, die geltenden Ruhezeiten einzuhalten, Lärm durch Musik, Feiern oder handwerkliche Arbeiten möglichst zu vermeiden und beim Musizieren auf passende Zeiten und eine angemessene Lautstärke

Auch beim Grillen am Balkon, bei der Nutzung der Parkflächen sowie bei Mülltrennung und Sauberkeit in den Gemeinschaftsbereichen ist Rücksicht gefragt. Wer einander freundlich und respektvoll begegnet, trägt wesentlich zu einer ange-

nehmen Wohnatmosphäre bei. „Unsere städtischen Wohnungen sollen Orte sein, an denen sich Menschen sicher und wohl fühlen. Das gelingt nur, wenn alle ihren Beitrag zu einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander leisten“, betont Wohnungsreferent Stadtrat Erwin Baumann.

Persönlicher Austausch hilft

Kommt es dennoch mit Nachbarn zu Unstimmigkeiten, sollte jedenfalls zuerst das persönliche Gespräch gesucht werden. „Viele Missverständnisse lassen sich meist rasch und im persönlichen Austausch ganz unkompliziert klären“, sagt Stadtrat Erwin Baumann. Hilft das doch nicht weiter, ist die zuständige Hausverwaltung als richtige Ansprechstelle zu informieren. „Nur gemeinsam gelingt ein gutes Zusammenleben“, so der Wohnungsreferent. Alle Empfehlungen und Tipps, wie man rücksichtsvoll miteinander leben kann, findet man auch unter der Rubrik „Lärm in der Nachbarschaft“ auf der Website villach.at/wohnungen

: AKTUELL

Christian Pober Stadtrat

Referent für Marktwesen, Tourismus, Gewerbe und Veranstaltungen, Fachhochschule, Lebensmittel- und Veterinärpolizei

Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 1. Stock, Zimmer 126 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1008

E: christian.pober@villach.at : NEUER CHEF

Zöchling GmbH befindet sich in neuen Händen

Die Zöchling GmbH in der Innenstadt hat eine erfolgreiche Betriebsnachfolge geschafft. Seit November führt Michael Feusthuber den Installationsbetrieb für Bäder, Heizung und Sanitär. „Jede erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist eine gute Nachricht. So bleiben Arbeitsplätze und gewachsene Kunden beziehungen erhalten“, sagt Gewerbereferent Stadtrat Christian Pober. Michael Feusthuber war österreich weit auf der Suche nach einem Betrieb und entschied sich bewusst für Villach. Neben den guten wirt schaftlichen Rahmen bedingungen spielte auch die persönliche Verbundenheit zur Region eine Rolle. Firmengründerin Brigitte Zöchling begleitet den neu en Eigentümer noch bis 2027 und sorgt so für einen idealen Übergang.

Im Rahmen des Jakobimarktes wird die Handwerkskunst zelebriert. Der Markt findet am Montag der Brauchtumswoche statt und dauert von 8 bis 16 Uhr.

Der Jakobimarkt ehrt

traditionelles Handwerk

Keine Brauchtumswoche zum Villacher Kirchtag ohne Jakobimarkt. Am Montag, 27. Juli, ist es wieder soweit.

In einer Welt, in der Arbeitsplätze durch eine steigende Automatisierung in Gefahr und althergebrachte Handwerke vom Aussterben bedroht sind, erinnert der traditionelle Jakobimarkt im Rahmen der Brauchtumswoche zum Villacher Kirchtag an traditionelle Handwerkskunst und daran, dass man damit auch heute noch Erfolg haben kann. „Der Jakobimarkt ist weit mehr als ein Markt – er ist ein Schaufenster für traditionelles Handwerk und damit für Qualität, die ihresgleichen sucht“, sagt Marktreferent Stadtrat Christian Pober. Am Jakobimarkt erleben Besucher:innen, wie viel Leidenschaft und Können in echter Handarbeit stecken. „Gerade in einer zunehmend digitalen Welt ist es wichtig, diese jahrhundertealten Fertigkeiten sichtbar zu halten und den Menschen Wertschätzung für das

regionale Handwerk zu vermitteln“, sagt Stadtrat Pober. Der Jakobimarkt zählt zu den ältesten Handelsplätzen Villachs. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1225 zurück. Nachdem der Markt über lange Zeit nicht mehr abgehalten wurde, erlebte er Anfang der 1980er-Jahre seine Wiederbelegung durch die Bauerngman, die den Markt bis heute veranstaltet, und entwickelte sich zu jenem Handwerks- und Brauchtumsmarkt, der heute unverzichtbarer Bestandteil des Villacher Kirchtags ist.

Aussteller aus ganz Kärnten

An den Ständen rund um die Stadthauptpfarrkirche finden Besucher:innen eine große Auswahl an handgefertigten Produkten – von Keramik, Holz- und Glasarbeiten über Trachtenschmuck, Körbe und Filzprodukte bis hin zu regionalen Spezialitäten. Im Mittelpunkt steht die Qualität. Zudem kann man die Aussteller:innen dabei beobachten, wie sie ihre traditionellen Erzeugnisse herstellen. Diese können natürlich auch gekauft werden. Bieranstich um 10 Uhr.

Harald Sobe

Stadtrat

Referent für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Bauangelegenheiten, Tiefbau, Hochbau und Liegenschaften, Vermessung und Geoinformation, Feuerwehren, Freizeit und Sport

Sprechtage: nach Vereinbarung, Rathaus

Eingang I, 2. Stock, Zimmer 217

Sport: 14tägig, Mi, 10 bis 11 Uhr

Bau: 14tägig, Mi, 11 bis 12 Uhr

Kontakt: T 0 42 42 / 205-4001

E: harald.sobe@villach.at

U12 und U14 sind Staatsmeister

FF Vassach siegte bei Landeswettbewerb

Großartiger Erfolg für die Kamerad:innen der FF Vassach: Bei der Ende Juni über die Bühne gegangenen Landesmeisterschaft der Kärntner Feuerwehren konnte das Team um Kommandant Alexander Tomasi und Stellvertreter Hannes Ettl in der Kategorie Silber den „Goldenen Helm“ für sich gewinnen. Insgesamt 89 Gruppen mit rund 800 aktiven Feuerwehrleuten waren angetreten, um die Besten zu küren, ebenso gab es einen Jugendwettbewerb, bei dem schon die jüngsten Feuerwehrkamerad:innen ihr Können unter Beweis stellten.

„Es ist unseren Feuerwehren hoch anzurechnen, dass sie sich einerseits in den Dienst am Nächsten stellen, und andererseits durch ständige Übungen und Leistungsbewerbe sicherstellen, dass ihr Können und ihr Wissen stets auf dem neuesten Stand bleiben“, sagt Feuerwehrreferent Stadtrat Harald Sobe. „Ich darf der FF Vassach ganz herzlich zu ihrem verdienten Erfolg gratulieren!“

Die „Großen“ haben es vorgemacht, nun haben auch die Jungen nachgelegt: Die U12 und U14 des Floorball-Vereins VSV Unihockey wurden in dieser Saison Meister! Bürgermeister Günther Albel und Sportstadtrat Harald Sobe gratulierten ganz herzlich: „Der VSV Unihockey verfügt nicht nur über eine starke Kampfmannschaft, sondern leistet auch eine exzellente Jugendarbeit.“

Nach rund 30 Jahren wurde die beliebte Ball- und Stocksportanlage in der Villacher Alpen Arena generalsaniert.

Beliebte Spielfläche jetzt auf dem neuesten Stand

Seit mehr als 30 Jahren steht das Mehrzweck-Spielfeld der Villacher Alpen Arena Sportler:innen zur Verfügung: Ballhockey, Inlinehockey, Unihockey und Stocksport – zahlreiche Vereine nutzen die einzige Anlage in Kärnten, die vom Internationalen Ballhockeyverband zertifiziert ist. Die Auslastung liegt bei starken 90 Prozent. Bei der offiziellen Eröffnung im Juli sagte Sportreferent Harald Sobe: „Für die Sportstadt Villach ist die Sanierung ein großer Schritt. Damit steht nicht nur hunderten Aktiven eine moderne Wettkampf-Anlage für die nächsten 25 Jahre zur Verfügung, es gibt auch für viele Nachwuchs-Talente eine verlässliche Infrastruktur.“

Tag des Sports voller Erfolg

Die große Beliebtheit der Villacher Alpen Arena zeigte sich auch im Rahmen

des „Tag des Sports“, bei dem zahlreiche Schulklassen viele unterschiedliche Sportarten ausprobieren konnten. „Sport und Bewegung sind vor allem in jungen Jahren wichtig. Ich danke dem Team der Alpen Arena für die erneut hervorragende Organisation des Events“, sagt Stadtrat Sobe.

Großer Andrang auch heuer beim „Tag des Sports“ in der Villacher Alpen Arena.

Sascha Jabali Adeh

Stadtrat

Referent für Natur- und Umweltschutz, Verkehr, Mobilität, Strafamt

Sprechtag: nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 2. Stock, Zimmer 227

Kontakt: T 0 42 42 / 205-1010

E: str.jabali@villach.at

Natur im Garten: Jetzt für Herbstprogramm anmelden

Die beliebte Workshop- und Vortragsreihe „Natur im Garten“ geht in die nächste Runde. Christiane Halder und Hans Madritsch starten am 16. September mit dem Workshop „Schwarzes Gold“ zum Thema Kompostierung. In einem weiteren Workshop vermitteln Halder und Madritsch am 17. Oktober unter dem Titel „Willst mich pflan zen?“, wie man Obstgehölze erfolgreich einsetzt – von der richtigen Sorte bis zur Stand ortwahl. Um die Permakul tur im Hausgarten geht es im Vortrag von Mario Molina-Ke scher am 11. November. „Es wartet wieder ein tolles Pro gramm. Für die Workshops ist eine Anmeldung er forderlich – sichern Sie sich jetzt ihren Platz“, sagt Umweltschutzreferent Sascha Jabali Adeh. Alle Infos: villach.at/ naturimgarten

Ein „BUS:SI“ für den Villacher Kirchtag

Kirchtags-BUS:SI-Angebot wird ausgeweitet und bringt Kirchtagsgäste wieder sicher in die Stadt und nach Hause.

Viele Villacher:innen freuen sich schon sehr auf den Villacher Kirchtag. „Ein Fest dieser Größenordnung braucht auch ein entsprechendes Mobilitätsangebot. Es freut mich daher sehr, dass es mit Unterstützung unserer Partner:innen auch heuer wieder gelungen ist, in der Kirchtagswoche ein großartiges Bus-Angebot für alle Feiernden auf die Beine zu stellen“, sagt Mobilitätsreferent Sascha Jabali Adeh. „Auch in diesem Jahr werden die Kirchtags-BUS:SIs bis nach der Sperrstunde des Kirchtagsgeländes ihre Runden durch die Stadt ziehen.“ Konkret fahren alle städtischen Linien, also 1 bis 9 sowie 30 und 34 und heuer neu Linie 36 (St. Ruprecht) am Montag und Dienstag bis 24 Uhr, Mittwoch und Donnerstag bis nach 1 Uhr

und Freitag und Samstag bis nach 2 Uhr. Die Linie M4 fährt ab 20 Uhr bis nach Bad Bleiberg.

Niederschwelliges Angebot

Im eineinhalb-Stundentakt fährt zudem der Kirchtagsbus der Postbus AG von Villach über Maria Gail nach Drobollach und St. Niklas und wieder zurück. Es gibt auch einen Rundenverkehr nach St. Michael - Zauchen/ Drautschen und wieder retour. „Wir versuchen, das Kirchtags-BUS:SI so niederschwellig wie möglich anzubieten“, sagt Stadtrat Jabali Adeh. „Wir hoffen, so die Verkehrssicherheit zu steigern und die Erst-Nutzer:innen nachhaltig für das Öffi-Angebot zu begeistern. Das Angebot ist daher ab 18 Uhr mit Kirchtagsherz, Kärnten- und Klima-Ticket kostenlos nutzbar, ansonsten gelten die selben Tarife wie tagsüber“. Alle Informationen zum Fahrplan finden Sie unter: villach.at/kirchtagsbussi

V. l. René Ritzer (Volksbank), Christoph Herzeg (Kelag Energie & Wärme), Vizebgm.in
Gerda Sandriesser, Landesrat Sebastian Schuschnig, Stadtrat Sascha Jabali Adeh.

Zum Rahmenprogramm der Ausstellung „Die vielen Leben des Tagliamento“ von Herwig Turk in der Galerie Freihausgasse gehört auch ein offenes Ferien-Atelier zum Ausprobieren. Die Ausstellung dauert noch bis 29. August.

Herzlich Willkommen!

Die Galerie Freihausgasse lädt zum offenen, kreativen Ausprobieren ein. Wer neue Techniken lernen und ausprobieren möchte, ist in den Räumen der Galerie goldrichtig.

Eeinfach spontan ausprobieren und kreativ sein lautet das Motto der Galerie Freihausgasse in den Sommerferien. Nach einem sehr erfolgreichen Probelauf zu Ostern gibt es jetzt erstmals auch im Sommer ein Ferien-Atelier, wo experimentierfreudige Besucher:innen ganz herzlich willkommen sind. „Unsere Galerie Freihausgasse ist auch ein Ort der Begegnung, ein Platz wo man auf Kunst aber auch auf Kunstinteressierte trifft. Es geht in den Räumen um Kreativität und natürlich um Kommunikation, daher laden wir Interessierte herzlich zum offenen Atelier ein“, sagt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Die aktuelle Ausstellung „Die vielen Leben des Tagliamento“ eignet sich gut für kreative Inputs und Tätigkeiten – schließlich fängt auch der Künstler Herwig Turk

„In einer Galerie geht es nicht nur um Kunst und Kreativität. Es geht freilich auch um Kommunikation!“

Kuratorin Claudia Schauß

selbst den italienischen Fluss in verschiedenen Bildern und Objekten ein.

Neue Kunst-Techniken unter professioneller Anleitung lernen Während der Osterferien wurde das offene Atelier übrigens sehr gut angenommen. „Kinder, Familien aber auch Einzelbesucher:innen haben sich mit viel Engagement kreativ betätigt. So schaffen wir auch Raum für einen niederschwelligen Zugang zu unserer Galerie“, sagt Kuratorin Claudia Schauß. Um Teil des kreativen Prozesses zu werden und unterschiedliche Techniken kennen zu lernen, gibt es natürlich von den Kunstvermittlerinnen der Galerie Freihausgasse professionelle Anleitung, die beim Experimentieren hilft. Falls sich größere Gruppen ausprobieren wollen, bitte vorab telefonisch anmelden, damit genügend Platz zur Verfügung steht.

Termine:

OFFENES FERIEN ATELIER in der Galerie Freihausgasse MI, 22. Juli, 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr SA, 22. August, 10 bis 13 Uhr Während der Öffnungszeiten können diverse künstlerische Techniken ausprobiert werden. Für Familien und Einzelbesucher. Bei Gruppen bitte vorherige Anmeldung unter +43 4242/205 3450

DO, 6. August, 18 Uhr: Führung MI, 12. August, 9.30 Uhr: Führung

GEMMA wird nun volljährig

Mit einer riesigen Konzertparty feiert der Verein GEMMA seinen 18. Geburtstag.

Es freut uns ganz besonders, in dem Jahr, in dem GEMMA volljährig wird, wieder ein großes Konzert auf dem Villacher Rathausplatz veranstalten zu können. Besonders schön ist es, dass wir regionale Künstler:innen für diesen Abend gewinnen konnten“, sagt GEMMA-Vorsitzender Marc Germeshausen. Zum Geburtstag wünscht er sich nur großartige Stimmung und viele Besucher:innen, der Eintritt ist frei und alle sind herzlich eingeladen, den Abend zu genießen. Hauptact ist BAC. Der aus Villach stammende Musiker, zählt zu den spannendsten Newcomern der österreichischen Musikszene. Mit seiner Mischung aus Pop und Rap begeistert der junge Künstler mittlerweile hunderttausende Hörer:innen. Sein Hit „Rosaroter Tee“ entwickelte sich zum Streaming-Erfolg (31 Million Aufrufe) und machte ihn weit über Kärnten hinaus bekannt.

Poppige Geburtstags-Gratulant:innen

Musikalisch gratulieren auch „Solarjet“, das Kärntner Duo mit eingängigen Pop-Melodien, Singer-Songwriterin „Judith Lisa“ sowie DJ Manic One.

DI, 4. August, ab 18 Uhr. Rathausplatz. Eintritt frei!

BAC, der zu den spannendsten Newcomern der österreichischen Musikszene zählt, tritt in Villach auf.

: KULTUR

SO, 26. JULI

Urquelle trifft klassische Musik Kurzentrum Warmbad-Villach, 13 bis16 Uhr

Alle Termine unter: W: warmbad.com

MO 27. BIS FR, 31. JULI

TURBOkids Sommerwoche Theaterwerkstatt, ab 8 Jahren Festsaal der Waldorfschule Villach, Mühlenweg 29 9 bis13 Uhr

E: elke@turbotheater.at

MI, 29. JULI

Uferknistern am Faakersee Sunset Vibes, jeden Mittwoch sunsetbeach (Strandbad Egg), Egger Seeuferstraße 80 18 bis 22 Uhr

SO, 2. AUGUST

Carinthischer Sommer Krönendes Finale CCV, 19.30 Uhr

E: tickets@carinthischersommer.at W: carinthischersommer.at

DI, 4. AUGUST

Summer in the City – Samma in Villach Rathausplatz, 12 Uhr E: ccb@ccb-tanz.at W: ccb-tanz.at

GEMMA Open-Air-Konzert

Mit BAC, SOLARJET und Judith Lisa, Rathausplatz 18 bis 23 Uhr W: gemma.cc

DO, 6. BIS DI, 25. AUGUST

Kinosommer

Musikschule, 21 Uhr T: 0677 / 61 40 40 94 E: tickets@kinosommervillach.at W: kinosommervillach.at

SA, 8. AUGUST

Broadway Nights

Musicalkonzert, Evangelische Kirche im Stadtpark, 20 Uhr W: ingrid-jahn.at

SA, 22. AUGUST

Beachzone

Frühschoppenkonzert der Stadtkapelle Villach Rathausplatz, 10 bis 12 Uhr W: emv-villach.at

MO, 24. AUGUST

Sommer Tanztheaterwoche Kinder ab 8 Jahren, schau.Räume, Draupromenade 6, 10 bis 13 Uhr E: elke@turbotheater.at

POST VOM SCHLOSS

Nie mehr eine Veranstaltung verpassen! NewsletterAnmeldung in Sekunden!

villach.at/ kulturpost

AUSSTELLUNGEN

BIS MI, 5. AUGUST

„The Mysterious and Savage Grace of Dark Art“

Pop-Up Ausstellung von Natascha Zenig, Gerbergasse 12

T: 0677 / 61 40 24 15

BIS FR, 21. AUGUST

Franz Schneeweiß

Dinzlschloss

Mo, Mi, Fr: 8 – 12 Uhr

Di, Do, 8 – 12 und 13 – 16 Uhr

T: 0 42 42 / 205-3431

BIS SA, 29. AUGUST

Herwig Turk - Die vielen Leben des Tagliamento Galerie Freihausgasse

Do, 6. August: Führung mit Sonja Capeller, 18 Uhr Mi, 12. August: Führung am Vormittag mit Jasmine R. Mayer, 9.30 Uhr

Sa, 22. August: Offenes Ferien-Atelier mit Sonja Capeller, 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr

T: 0 42 42 / 205-3450

E: kultur@villach.at

W: villach.at/kultur

BIS SA, 31. OKTOBER

Relief von Kärnten

Mo bis Sa, 10 bis 16.30 Uhr

T: 04242 / 205 3500

E: museum@villach.at

W: villach.at/museum

Stadtpfarrturm

Mo bis Sa 10 bis 16.30 Uhr

Juli/August bis 18 Uhr

BIS SO, 1. NOVEMBER

Wie Kriege enden / How wars end

Sonderausstellung, Museum der Stadt Villach

Di bis So, 10 bis 16.30 Uhr

Musik ganz unverfälscht

„Villach unplugged“ bringt Festivalstimmung in die Stadt.

Villach wird erneut zu einer großen Musikbühne, wenn der Verein GEMMA zum beliebten Straßenmusikfestival

„Villach unplugged“ lädt. Zwei Tage lang wird die Innenstadt zum Treffpunkt für Musikliebhaber:innen, Künstler:innen und Flanierende. An beiden Festivaltagen sorgen rund 30 Musiker:innen und Ensembles auf fünf Plätzen für

abwechslungsreiche Unterhaltung. Gespielt wird jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie von 17 bis 21 Uhr. Im Mittelpunkt stehen akustische Darbietungen ohne große technische Unterstützung – authentisch und ganz nah am Publikum. Musik-Vielfalt und offene Bühne

Von Singer-Songwriter-Klängen über Folk, Blues und Country bis Pop, Rock

Jugendkultur, Tanz und Musik

Das CCB Tanzbüro Villach lädt zum Familien-Programm.

Am 4. August lädt das CCB Tanzbüro Villach mit „Summer in the City – Samma in Villach“ zum kunterbunten und bewegungsreichen Familienprogramm im Rahmen des 18. Geburtstags des Vereins GEMMA. Mit Unterstützung von Urban Playground (Klagenfurt) und der Matafir Association (Ljubljana) wird der Rathausplatz zur Begegnungszone für Jugendkultur, Tanz und Musik.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Workshops zum Mitmachen und Zuschauen für Villachs Jugend. Das abwechslungsreiche Programm kennt jedoch keine Altersgrenzen und bietet auch Familien und Menschen aller Generationen unterhaltsame Aktivitäten.

Termin:

DI, 4. August, ab 12 Uhr, Rathausplatz: „Summer in the City - Samma in Villach“

„Villach unplugged“ zeigt an zwei Tagen, dass die Musik Menschen zusammenbringt: Am 7. und 8. August wird die Innenstadt zur Bühne. Infos: www.gemma.cc

und regionalen Musiktraditionen erwartet die Besucher:innen eine beeindruckende musikalische Vielfalt. Ein besonderer Programmpunkt ist diesmal die „Open Stage“ am Samstagvormittag: Von 10 bis 13 Uhr erhalten Musiker:innen, Sänger:innen und kreative Talente die Möglichkeit, selbst Teil des Festivals zu werden und ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Interessierte können sich unter office@gemma.cc anmelden oder spontan vorbeikommen. Termin: 7. und 8. August

Mehr Filme: Kinosommer sorgt noch bis 25. August für cineastische Abende

Nach der Kirchtagspause geht das beliebte Open-Air-Kino im Innenhof der Musikschule in die zweite, hochkarätige Runde mit seinem vielseitigen Programm. Viele Highlights sorgen weiter für ein cineastisches Erlebnis bei jedem Wetter unterm Sternenzelt.

Termin:

Kinosommer: 6. bis 25. August

Info/Tickets: kinosommervillach.at

Das Festival Spectrum feierte mit der langen

Nacht des Tanzes

Es war Performance, es war Theater, Zirkus, Musik und Tanz. Es war ein spektakuläres Festival im Herzen von Villach. Das Festival Spectrum unter der künstlerischen Leitung von Martin Dueller drehte sich diesmal unter dem Motto „DA! DA!“ ganz um den Wahnsinn und wie man damit umgehen soll. Die Villacher Innenstadt war drei Tage lang einmal mehr eine wunderbare Open-Air-Bühne für die Kunst. Erstmalig war ein ganzer Abend am letzten Tag dem Tanz gewidmet und wurde in Kooperation mit dem Centrum of Coreography Bleiburg/ Pilberk veranstaltet. Beeindruckend waren dabei nicht nur die Darbietungen auf den Bühnen und am Boden von hochprofessionellen, internationalen Vertreter:innen des zeitgenössischen Tanzes. Besonders die Inszenierung auf der Wand des Rathauses von der erfolgreichen Schweizer Vertical Dance Gruppe „Rebekka Gather“ sorgte für Staunen und großen Applaus.

verschrieben.

Literatur-Stipendiaten sind da!

Hochkarätige Preisträger:innen schreiben wieder in Villach.

Literatur hat in Villach einen hohen Stellenwert – daher gibt es auch jedes Jahr von der Stadt und dem Verein Buch13 ein eigenes Stipendium. Die „Literatur:im:süden“ fördert Nachwuchs-Autor:innen mit Preisgeldern und einem Gast-Aufenthalt in der Stadt. Eine Fachjury wählte aus zahlreichen Einsendungen aus, Initiator Gerald Eschenauer betonte einmal mehr die

hohe Qualität der literarischen Beiträge. Die diesjährigen Preisträger sind Josefine Rieks und Fabian Navarro, den Sonderpreis erhält die Villacherin Simone Schönett. Eine kleine Kostprobe der Texte gibt es wieder im Rahmen der Bilanzlesung im Dinzlschloss.

Termin:

Bilanzlesung Buch13 DO, 8. Oktober, 19 Uhr, Dinzlschloss

Viele Kulturschaffende nutzten das Beisammensein zur Kontaktpflege und Vernetzung.

„Wir sind Kultur“ war ein Erfolg

Die Premiere offenbarte, wie vielfältig Kultur in Villach ist.

Es war bunt, vielfältig und wunderbar! Villacher Kulturschaffende aus unterschiedlichsten Bereichen trafen sich bei der ersten Kulturmesse „Wir sind Kultur“ beim Dinzlschloss. „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich für Kultur in unserer Stadt einsetzen und diese leben“, be-

tonte Initiatorin Kulturreferentin Gerda Sandriesser. Es wurden Einblicke gewährt, Kontakte erneuert oder vertieft, neue Inspirationen geschöpft und abwechslungsreichen Darbietungen gelauscht. Einmal mehr wurde klar, wie vielfältig die Kultur in Villach ist und welch kreative und schaffensreiche

Die Stadt und der Verein Buch13 haben sich der Literatur-Förderung

Geschätzte Leser:innen, Sie können Ihre Veranstaltungen für unseren Online-Kalender auf villach.at/veranstaltungen selbst eintragen. Nutzen Sie dazu bitte das Online-Formular.

DI, 28. JULI

Straßenbahn für Kinder

Gratis-Tour für Kinder, Evang. Kirche im Stadtpark, ab 16 Uhr W: diakonie.at

FR, 31. JULI

Blutspenden

Atrio, 9 bis 19.30 Uhr

FR, 7. AUGUST

Nachts im Naturpark Astronomische Führung Treffpunkt: KärntenTherme Warmbad-Villach, 21 Uhr W: naturpark-dobratsch.at

SO, 16. AUGUST

Yoga & Frühstück am See sunsetbeach (Strandbad Egg), 8 Uhr

SA, 22. AUGUST

Villack Jam

Graffiti, Streetart und mehr

Walter-von-der-Vogelweide-Park, 10 bis 22 Uhr

JUGEND

Jugendbüro

Rathaus, Eingang 2, 1. Stock, Zimmer 101 T: 0 42 42 / 205-3115 W: villach.at/jugend

Jugendzentrum

Gerbergasse 29 T: 0 42 42 / 205-3131

Fr, 24. Juli: Grillparty und Karaoke, 15 Uhr

MO, 27. JULI

BIS FR, 21. AUGUST

Sommerpause Jugendzentrum

BEWEGT IM PARK (GRATIS)

Calisthenics Park Silbersee: Calisthenics & Street Workout

jeden Dienstag bis 1. September, 17 Uhr

Wasenboden: Fit durch Bewegung jeden Donnerstag bis 3. September, 9 Uhr

VS Völkendorf: Funktionelles

Ganzkörpertraining jeden Donnerstag bis 3. September, 19 Uhr W: bewegt-im-park.at

MÄRKTE

MO, 27. JULI

Jakobimarkt

Oberer Kirchenplatz, ab 8 Uhr

MO, 10. AUGUST

Laurentiusmarkt Innenstadt, 9 bis 17 Uhr

In der Kirchtagswoche finden keine Wochenmärkte statt!

W: villach.at/maerkte

ALTSTADTSPAZIERGÄNGE & STADTFÜHRUNGEN

Treffpunkt & Tickets

Tourismusinfo, Bahnhofstraße 3

Infos: T: 0 42 42 / 399 93

W: visitvillach.at

: BERATUNGEN

DI, 4. & 18. JULI

Gratis Energiesprechstunde

Rathaus, Eingang 1, 4. Stock, Zimmer 407, 17 bis 19 Uhr

Anmeldung unter: W: villach.at/termine

Abteilung Lebensmittel und Märkte

LAURENTIUSMARKT 2026

Der traditionelle Laurentiusmarkt in Villach wird am Montag, 10. August, auf dem Marktgelände von der Stadtbrücke bis zur Eisenbahnerbrücke, Ringmauergasse bis zur Drauparkstraße und am Burgplatz abgehalten.

Für alle Anrainer:innen gilt: Während der Zeit des Jahrmarktes gilt am Marktgelände ein generelles Fahrverbot. Von 9 bis 17 Uhr gilt eine generelle Ein- und Ausfahrtssperre beim Marktgelände. Eine Zu-, Abfahrt ist nur für Einsatzfahrzeuge möglich.

Die generelle Sperre mittels Citysafes ist folgend vorgesehen: Der Laurentiusmarkt findet im Bereich ab Ringmauergasse Objekt Nr. 17 (Zufahrt zu Haus Nr. 15 ist möglich), Burgplatz, Draulände, Udo-Jürgens-Platz, Widmanngasse Objekt Nr. 3 und Lederergasse Nr. 29 statt.

Büro für Integration

Rathaus, Eingang 2, 2. Stock, Zimmer 207

T: 0 42 42 / 205-3119

E: integration@villach.at W: villach.at/integration

Frauenberatung

Peraustraße 23

T: 0 42 42 / 246 09

E: info@frauenberatung-villach.at

W: frauenberatung-villach.at

Frauenbüro der Stadt Villach

Rathaus, Eingang 2, 2. Stock, Zimmer 203

T: 0 42 42 / 205-3113

W: villach.at/frauen

Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstelle Kärnten

24-Stunden-Hotline:

T: 0660 / 244 24 01

Frauenhaus

Schutz für von Gewalt bedrohte Frauen und deren Kinder.

24-Stunden-Hotline:

T: 0 42 42 / 310 31

W: frauenhaus-villach.at

Rechtsanwälte-Sprechtag

Erste Rechtsauskunft gratis, Rathaus, Eingang 4, 4. Stock, Zimmer 405, jeden Freitag, 14 bis 16 Uhr, keine Anmeldung

Selbsthilfe Kärnten

T: 0 463 / 50 48 71 W: selbsthilfe-kaernten.at

GESUNDHEIT

Abteilung Gesundheit

1. Stock, Rathaus, Impfungen nur mit Terminvereinbarung!

T: 0 42 42 / 205-2525

W: villach.at/termine

: GRATULATION!

Bürgermeister Günther Albel gratuliert folgenden Villacher:innen zu ihren Geburtstagen!

: IN KÜRZE

LUST BEI DER STADT ZU ARBEITEN?

Alle Infos zu derzeit offenen Stellen unter villach.at/karriere

AMTSTAFEL

Alle Infos über aktuelle Änderungen des Flächenwidmungsplanes, Bebauungsplanänderungen, diverse Kundmachungen, Anberaumungen, Ausschreibungen, unter villach.at/amtstafel

Margarethe Beckmann

Hans Peter Binter

Maria Brandstätter

Aloisia Gussnig

Günther Kofler

Greti Mayer

Alfred Melcher

Josef Melcher

Dipl.-Ing. Erich Oitzl

Kurt Ortlieb

Helga Pilgram

Max Johann Stechauner

Monika Strimitzer

Brigitte Josefa Torker

Kurt Tscharnuter

Ingrid Woskowiak

ZUM 85. GEBURTSTAG

Dieter Benirschke

Helmut Diepolder

Ing. Heimo Florian Domes

Friedrich Huber

Dietmar Lassnig

Priska Lieber

Sieglinde Lorbek

Reg.Rat. Werner Malliga

Ferdinand Pickel

PROGRAMM. Informationen zum Sommerprogramm in der Innenstadt inklusive des Villacher Kirchtags erhalten Sie auf den Seiten 8 bis 11.

GAILSTEG. Wegen Schäden am Unterbau musste der Unterschütter-Gailsteg gesperrt werden. Umleitungen: Gailbrücke im Bereich Fürnitz sowie die Landesstraßenbrücke in der Oberschütt (nach Fertigstellung der dortigen Sanierungsarbeiten im August).

Marianne Plössnig

Gerhard Poglitsch

Helga Rauter

Johann Samlen

Alois Stadler

Irene Wurzer

ZUM 90. GEBURTSTAG

Marianne Clementschitsch

Ferdinand Dobernig

Christa Fischer

Alfred Kaiser

Adolf Mohrherr

Franz Rasser

Justine Steiner

Gertraud Eleonore Szankowsky

Michael Zangl

ZUM 102. GEBURTSTAG

Friederike Schluderbacher

GEBURTEN

3. JUNI

Ria, Tochter von Esmeralda Selimagić und Ahmedin Omanović

8. JUNI

Jannis, Sohn von Anita und Vincenzo Fratantonio

9. JUNI

Ilektra Persefoni, Tochter von Maria Mitronika und Christos Thomos

11. JUNI

Nena, Tochter von Kerstin Rossmann, MBA und Manuel Julian Kriegl

Rejan, Sohn von Ajla und Mirzad Šarić

12. JUNI

Laura Mia, Tochter von Mag. rer. nat. Lisa Maria und Dott. mag. Davide Broccardo

Emilia, Tochter von Lisa Kreuzer

16. JUNI

Dorotea und Emilia, Zwillinge von Tamara und Marko Žerebni

19. JUNI

Victor Mathieu Josef, Sohn von Fanny Marie Charlotte Bertrand und Matthias Alfred Schurz

20. JUNI

Tobias, Sohn von Daniela Gerstl und Marcel Gabriel Gregori

HOCHZEITEN

2. JUNI

Steven Ottinger und Claudia Lakner, beide Villach

5. JUNI

Hermann Alexander Ebner und Claudia Wohinz, beide Villach

Florian Gisinger und Bernadette Czermak, beide Wien

way K shop

6. JUNI

Robert Wucherer und Melanie Kornelia Käfer, beide Villach

Marco Martain Kienleitner und Yvonne Elisabeth Winkler, beide Arnoldstein

Alen Džanić und Sarah Grießer BA, beide Villach

8. JUNI

Markus Frank, Klagenfurt und Janina Elisabeth Stramer, Afritz am See

12. JUNI

Atiqullah Rostamyar und Omeda Samadi, beide Villach

13. JUNI

Stefan Holzmann und Ulrike Dörrer, beide Villach

16. JUNI

Christoph Seppele und Roman Emanuel Strauß BA, beide Villach

18. JUNI

Dr. med. univ. Florian Michael Strasser und Dr.in med. univ. Mariia Volynska, beide Villach

20. JUNI

Wolfgang Hafner und Petra Füchsl, beide Villach

Dr. med. univ. Marc-Lennart

Fabian und DI Sabrina Johanna Zupancic, beide Klagenfurt

Muhamedan Gashi und Stacey

Joyce Anna Drewett, beide Villach

Deni Raspudić und Sanja Tabitha Tasja Plattner, beide Villach

22. JUNI

Gerald Krampl, Wolfsberg und Kateřina Rubášová, Olomouc, Tschechische Republik

25. JUNI

Alexander Kogler und Elisabeth Vogl, beide Villach

26. JUNI

René Pieler und Bianca Vierbauch, beide Villach

Markus Christoph Achatz, Kirchbach und Evi Acherer, Villach

Marco Puck und Lisa-Marie Köfeler BSc, beide Wernberg

: TODESFÄLLE

4. JUNI

Heide Peter (86)

5. JUNI

Günter Johann Ebner (82)

Hannelore Tauchhammer (66)

6. JUNI

Sofie Anna Kraiger (89)

Helmuth Sket (92)

8. JUNI

Bernhard Theuermann (54)

9. JUNI

Walter Alois Haselsberger (89)

10. JUNI

Armin Rauter (85)

Josefine Knabl (97)

11. JUNI

Christl Oman (97)

Maria Suntinger (93)

TOGO Auch undinder Ackerbox

16. JUNI

Gutta Sladky (106)

Patricia Rotar (35)

18. JUNI

Erika Wuggenig (83)

Herta Ortner (92)

24. JUNI

Gernot Egger (82)

25. JUNI

Walter Neuhold (88)

26. JUNI

Wilhelma Trangoni (78)

Täglich vom 10.07. - 02.08.2026 in der Cafe Konditorei sowie auch „To Go“. Größere Mengen bitte einen Tag im Voraus unter 04242 3001 1283 bestellen Abholung: von 10:00 bis 18:00 Uhr.

www.kulinarik.warmbaderhof.com

Joachim Puschnig (25 Jahre), Andreas Koller-Winkler (25), Peter Pressinger (25), Michael Wassermann (24) und Franz Peter Mayer (23) mit Bürgermeister Günther Albel, Hans Roth und Horst Niederbichler (beide Saubermacher)

Saubermacher ehrten ihre Jubilare

Die Villacher Saubermacher feierten ihr 25-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feier wurden fünf Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Firma geehrt. „Uns freut es sehr, dass wir über so erfahrene Kräfte in unserem Unternehmen verfügen, sie bringen sehr viel Know how mit und sind bei den Villacher:innen überaus beliebt“, sagt Saubermacher-Chef Hans Roth.

Neues Gerät für die FF St. Ulrich

Mit einer neuen „Saugstelle“ sorgt die FF St. Ulrich für mehr Sicherheit: Das neue Gerät saugt pro Minute 3000 Liter Löschwasser aus der Drau. Am Bild (v.l.): Kommandant-Stellvertreter Florian Zechner, Bezirksfeuerwehrkommandant Patrick Unterrieder, Hauptfeuerwache-Kommandant Harald Geissler, Feuerwehrreferent Stadtrat Harald Sobe, Kommandant Hannes Karitnig und Stadtrat Erwin Baumann.

FAB-Kärnten feierte 60-jähriges Jubiläum

Der Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) feiert heuer sein 60-jähriges Jubiläum in Kärnten. Arbeitssuchende Menschen werden bei der dauerhaften Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig gratulierte zum Jubiläum und bedankte sich bei Martina Schröck (FAB-Geschäftsfeldleiterin, am Bild oben links) und Birgit Freiberger (Standortleiterin Villach) für das vielseitige Engagement.

In der Lederergasse gibt es eine „Strudelei“

Neues Konzept für das ehemalige Lokal „Zum Hase“ in der Lederergasse. Seit Juni setzt Gastronom Philip Hassler voll auf verschiedene Strudelvarianten – süße und pikante wohlgemerkt. Auch vegetarische und vegane Kreationen werden angeboten. Produziert wird alles selbst. Ebenso angeboten werden unter anderem verschiedene Knödelvarianten wie Kaspress- oder Speckknödel. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig gratulierte Hassler zur Eröffnung.

Eine maßgeschneiderte Schürze als Geschenk

Die provisorische Leiterin des CHS Villach, Barbara Stingl, Schulsprecherin Sophia Köck sowie Maria Enzi-Niedermüller (Fachvorständin Mode und Gewerbe) schauten auf einen Sprung im Rathaus vorbei. Dort überraschten sie Bürgermeister Günther Albel – selbst leidenschaftlicher Koch – mit einer maßgeschneiderten Kochschürze im Kärntner Blaudruck. Der Bürgermeister bedankte sich sehr herzlich für die große Mühe.

: PERSÖNLICH

100 JAHRE. Gertrud

Schneidhofer feierte kürzlich ihren 100. Geburtstag. Die Villacherin erinnert sich noch gut an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der sie mitanpackte, um Villach wieder aufzubauen. Bürgermeister Günther Albel gratulierte herzlichst. t.

ERÖFFNUNG.

Meisterkonditor Alexander Moser eröffnete am Klementinweg 36 seine „MAConfiserie“. „Für mich gibt es nichts Schöneres als seinen Beruf zu lieben“, sagt Moser.

Seit 50 Jahren in der Bauwirtschaft aktiv

Vor fünf Jahrzehnten eröffnete Baumeister Horst Eder sein Unternehmen „Bau und Plan“. Übernommen werden klassische Baumeistertätigkeiten wie Planungen, Berechnungen, Bauleitungen sowie die Bauaufsicht. Gewerbereferent Christian Pober gratulierte Eder zu seinem Jubiläum. „Ein 50-jähriges Firmenbestehen ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit. Ich bedanke mich bei Herrn Eder für sein unternehmerisches Engagement.“

Neuer

Nahversorger:

Einkaufen mit Mehrwert

Der neue Spar-Supermarkt in der Nikolaigasse bietet Perspektiven für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Er sorgt so für ein Einkaufserlebnis mit sozialem Mehrwert. Mit eröffnet haben Andreas Ender (Spar Kärnten und Osttirol), Sozialreferentin Gerda Sandriesser, Caritasdirektor Ernst Sandriesser, Landtagsabgeordnete Stefanie Ofner, Stadtrat Christian Pober, Spar-Vorstand Marcus Wild.

• 100 % Kärntner Qualität –aus der Region, für die Region

• Rind und Kalb von Kärntnerfleisch

• Lamm aus der Region Millstätter See

3, 9500 Villach Dry

Amin Babaei Tazekandi

Tel.: 0688 / 609 333 09

• Dry Aged Steak - 100% Kärntner Qualität

E-Mail: aminbabaeitazekandi@gmail.com

Der „Elefantenzutz“ auf dem Hauptplatz war seit seiner Errichtung umstritten.

: VOR 35 JAHREN

Aus Villacher Stadtzeitung, Ausgaben Juni und Juli 1991

FEUERTAUFE. Im Rahmen einer großen Volksmusik-Gala wird die neue Stadthalle ihrer Bestimmung zugeführt. Die multifunktionale Nutzung war im Vorfeld kritisiert worden, Bürgermeister Manzenreiter sieht das Konzept, nicht nur Eishockey zu veranstalten, bestätigt.

GRABSTEIN. Bei Umbauarbeiten an einem Hauptplatz-Haus wird ein Grabstein aus der Römerzeit entdeckt. Eine vermutlich wohlhabende „Satulla“ hatte diesen ihrem Bruder, Diener von Acilius Censurinus, gewidmet. Ihr Name taucht auch auf einer Tonscherbe auf.

„ELEFANTENZUTZ“. Der Muhr-Brunnen, im Volksmund „Elefantenzutz“ genannt, soll nach Diskussionen vom Hauptplatz in die Italiener Straße wandern. Das heute von vielen Villacher:innen nostalgisch betrachtete Kunstwerk steht seit 2008 in der Widmanngasse.

WASSERSKI-WM. Nach der Badminton- und Rad-WM wirft die Wasserschi-WM ihre Schatten voraus. Gut 40 Nationen sind gemeldet, 150 Spitzensportler:innen werden erwartet. Im Vorfeld versetzt die Stadt die Insel im Silbersee und nimmt Uferbegradigungen vor.

Gleich zwei hundertjährige Hochwasser suchten 1965 und 1966 die Stadt Villach heim. Hier ein Blick in die Lederergasse im Jahr 1966.

Hochwasser mit weitreichenden Folgen

Das Jahrhundert-Hochwasser von 1966 führte zu umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen im Stadtgebiet.

Den älteren Semestern unter unseren Leser:innen wird das Hochwasser von 1966 noch gut in Erinnerung sein. Nach dem „HQ 100“ von 1965, also einem Hochwasser, von dem man ausgeht, dass es nur einmal im Jahrhundert stattfindet, übertraf das „HQ 100“ von 1966 das vorangegangene bei weitem. Der Wasserpegelstand erreichte am 19. August 6,78 Meter, also noch einmal um 68 Zentimeter mehr als ein Jahr zuvor. Die Folgen waren in beiden Jahren verheerend. Schwerstens betroffen waren die zahlreichen Gewerbebetriebe an den Drauufern. Grund für die Überflutungen waren tagelange Regenfälle im Einzugsgebiet der Drau.

Hunderte halfen mit

Beispielgebend war aber die Welle der Hilfsbereitschaft nach der erneuten Katastrophe: Aus Klagenfurt, Graz und Linz trafen Hilfszüge ein, auch Udine, Triest, Görz, Tarvis, Jesenice und Kranj halfen mit. Aber auch die Villacher:innen selbst packten mit an, noch während das Wasser sank, startete man

gemeinsam mit der Bewältigung der Schäden.

Und die Folgen? Neben der großen Hilfsbereitschaft und hunderten helfenden Händen stellte der Nationalrat Mittel aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung. Der Gesamtschaden durch die Hochwasser wurde von Bürgermeister Resch im Jahr 1969 mit insgesamt rund 61 Millionen Schilling beziffert.

Der Stadtsenat schickte eine Petition an die Bundesregierung auf den Weg, mit dem Ziel, weitere Mittel für umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen zu lukrieren. Mit Erfolg: In den kommenden Jahren wurden unzählige Maßnahmen getroffen, um das Drau- und Gailufer sicherer zu machen. Inklusive Abwasseranlagen und Kläranlage rechnete die Stadtregierung für Uferregulierungsbauten an Drau und Gail bis in die 1980er mit rund 200 Millionen Schilling an Ausgaben.

Info: Mit freundlicher Unterstützung des Villacher Stadtmuseums. Quellen: Stadtzeitungen der Jahre 1966 bis 1971.

Villach Stadtzeitung

LIARA

Mein Licht

WOHNPROJEKT ST.LEONHARD

Angrenzend an das Naturschutzgebiet Petschnigteich verspricht unsere neue Wohnanlage allerbeste Aussichten: Eine einzigartige Oase mitten in Villach, wo sich Idyll und Luxus die Hand geben. Mit „Liara“ setzen wir ein architektonisches Zeichen, das für sich steht – und dabei doch der wunderschönen Umgebung stets den Vortritt lässt. Glück kann man sich bekanntlich nicht kaufen – einen Ausblick, der glücklich macht, hingegen schon.

BEZUGSFERTIG

Nageler Immobilien GmbH 04242 45 304, office@nageler.biz

Hausergasse 9, 9500 Villach www.nageler.biz

WWW.LIARA.AT

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