Bürgermeister Günther Albel skizziert die wichtigsten Projekte des heurigen Jahres und spricht über gerechte Integrationsmaßnahmen.
Für die Gesundheit 8
Die Details zum geplanten Gesundheitszentrum in der Nähe des LKH Villach. Beste medizinische Versorgung samt einer Tiefgarage.
Unverzichtbar 12
ARGE-Sozial-Klient Wolfgang erzählt, wie ihm in einer Notsituation geholfen wurde: „Ohne Hilfe wäre ich wohl nicht mehr hier.“
Schon 10.000 Kinder 14
Im Mini Educational Lab lernen Kinder Technik und Mathematik spielerisch. Die Stadt Villach ist österreichweit Vorreiterin.
Villach l(i)ebt Kultur 26
40.000 Villacher:innen besuchten im Vorjahr die Veranstaltungen der Abteilung Kultur. Heuer geht der Programm-Reigen weiter.
NEUE KASERNE. In der Oberen Fellach entsteht mit dem Neubau der Hensel-Kaserne Österreichs derzeit größtes Bundesheer-Infrastrukturprojekt. Bürgermeister Günther Albel überzeugte sich beim Lokalaugenschein vom Fortschritt der Arbeiten. Investiert werden 370 Millionen Euro. Die Kaserne wird Platz für rund 1.000 Soldat:innen bieten. Die Fertigstellung ist für 2030 geplant. „Die Stadt Villach hat sich jahrzehntelang für das Projekt eingesetzt. Zu sehen, wie rasch es nun wächst, erfüllt mich mit Freude“, sagt Albel.
: VORWORT
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Nächster Erscheinungstermin: 19./20. März 2026
Anzeigenschluss: 27. Februar 2026
Das Jahr ist noch jung – und dennoch hat sich bereits sehr viel getan! Ein Überblick:
• Die ehemalige Richard-Wagner-Schule wurde um 16 Millionen Euro zum „Bildungscampus am Stadtpark“ umgebaut. Die Khevenhüller-Volksschule zieht hierher um, einen Kindergarten gibt es nun ebenso.
• Nach langen Verhandlungen fiel dieser Tage die Entscheidung: Villach erhält im kommenden Jahr ein Gesundheitszentrum. Der Baubeginn in der Schubertstraße erfolgt demnächst. Das Zentrum wird die medizinische Nahversorgung in der Stadt auf ein neues Niveau heben (Bericht Seiten 8/9).
• Bei der zweiten Eishalle fand kürzlich die Dachgleichen-Feier statt. Im November folgt die Eröffnung.
Großkaserne in der Oberen Fellach sind beeindruckend. 2030 wird sie fertig sein.
•Nach strengeren Regeln für die Vergabe städtischer Wohnungen haben wir auch bei der Sozialhilfe nachgeschärft. Wer Sprach- und Wertekurse verweigert, erhält künftig um bis zu 50 Prozent weniger Geld. Diese Neuerung gilt ab sofort (Seite 17).
Sie sehen: 2026 beginnt dynamisch. All die oben angeführten Neuerungen werden Villach zu einer noch besseren Stadt machen. Arbeiten wir gemeinsam daran!
Günther Albel
m.b.H. & Co. KG., UW-Nr. 750
• Die Baufortschritte bei der neuen
Bürgermeister der Stadt Villach
Unternehmerinnen gaben Villach Vorzug
In der Innenstadt neben der Polizeiinspektion Hauptplatz eröffneten
Nina Bodo (l.) und Suzana Zlof ihr Kosmetikstudio „Tempora - Time for yourself“. Einen Standort in Oberösterreich gibt es bereits. „Wir hatten auch andere Angebote, entschieden uns aber bewusst für Villach“, sagen Zlof und Bodo. Geboten werden Mani- und Pediküre, Spa Days, medizinische Fußpflege und Permanent-Make-up.
Das KTS-Team bei einem Spaziergang in der Ortschaft „Schmieden-Ferrara“, rund eine Stunde von Cortina entfernt.
Bei Olympia dabei
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina neigen sich dem Ende zu. Mitten drin statt nur dabei waren Schüler:innen der Kärntner Tourismuschule aus Warmbad. Sie zeigten ihr Können im Österreich-Haus in Cortina. Schon bei den Olympischen Spielen in Sotschi, Pyeongchang und Paris stellte die KTS ein Kontingent. Am Bild (v.l.): Nele Diechler, Franziska Pernusch, Raphael Oberleitner, Steffi Millonig, Lukas Riess, Birgit Steiner, Laura-Lena Rassi und Fachoberlehrer Heinrich Strasser. Auch die Villacherin Ärztin Ines Berger-Uckermann (kleines Bild) war bei Olympia. Sie betreute das Langlauf-Team sowie die Nordischen Kombinierer:innen.
Eine neue Hausärztin ordiniert in der Stadt
Per Jänner übernahm Angelika Rainer die Kassenpraxis von Michael Benque in der Peraustraße. Die gebürtige Villacherin arbeitete zuvor als Fachärztin für Innere Medizin im LKH. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich der Osteoporose. Mit Manuela Hiller (am Bild rechts) wurde eine erfahrene Mitarbeiterin aus der Praxis von Benque übernommen. Neu im Team ist Diplomkrankenpflegerin Melanie Raup.
Kärntens einzige Autobahnmeisterin
Petra Peitler leitet die Autobahnmeisterei Villach. Die 48-Jährige ist Kärntens einzige Autobahnmeisterin und koordiniert die Geschicke von 47 Mitarbeiter:innen auf insgesamt 84 Autobahnkilometern. Österreichweit gibt es nur drei Frauen in dieser Funktion. „Wir freuen uns immer über weibliche Bewerbungen. Wichtig ist eine Begeisterung für Technik und Straßenbau“, sagt Peitler. Die Autobahnmeisterei Villach ist die größte in Österreich.
Biochemikerin Sabine Lengger über die Rolle der Frau in der Forschung und Anreize für Kinder.
Frau Lengger, Sie sind Spitzenforscherin im Silicon Austrian Labs in Villach und haben unter anderem an der TU Graz studiert. Was war Ihr Beweggrund für eine technische Ausbildung?
Sabine Lengger: Wenn man die Welt verändern möchte, hat man im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich sehr konkrete Möglichkeiten. Man kann den Grundstein zu neuen Erfindungen legen oder deren Nutzung ermöglichen.
Wie sehen Sie die Rolle der Frau in der Forschung?
Lengger: Frauen können genau so gut forschen wie Männer. Allerdings kann eine weibliche Perspektive helfen, um Technik auch an die Bedürfnisse von Frauen anzupassen, etwa in der Medizintechnik.
Was würden Sie Frauen raten, die sich für ein MINT-Studium interessieren, aber noch zögern?
Lengger: In höheren Ebenen wird der technische Bereich trotz steigender Frauenquote im Studium noch von Männern dominiert. Man braucht viel Können, Durchsetzungskraft, Selbstbewusstsein und Geduld.
Wie sehen Sie Bildungsinitiativen –wie das Mini Educational Lab im tpv Technologiepark Villach?
Lengger: Wissenschaft soll nicht als Faktensammlung, sondern als unendliches Frage-Antwort-Spiel gezeigt werden. Die Frage nach dem “Warum” von Kindern muss gefördert werden, und dafür sind diese Labs eine wertvolle Idee. [kt]
Wie soziale Verantwortung geht, zeigte jüngst Villachs Naturmöbel-Einrichter „LaModula“. Marketing-Leiterin Barbara Bodlaj und Schauraumleitern Eva-Maria Huber übergaben Marietta Murnig vom Frauenhaus Villach Möbel, Betten, Matratzen und Bettwaren im Wert von 13.000 Euro für Frauen und Kinder. Diese sollen damit im Frauenhaus in einem liebevoll eingerichteten Umfeld neu starten können. „Wir möchten ihnen auf diese Art Lichtblicke schenken“, erklärt Bodlaj. Möbel würden nicht nur Räume füllen, sondern neue Perspektiven an einem Ort schaffen, an dem Heilung beginnt.
Neue Delegierte bei Frau in Wirtschaft
Die Fotografin Marta Gillner ist seit heuer im Villach-Team von „Frau in der Wirtschaft“ tätig. Sie folgte auf Gudrun Wassermann-Morgenfurt. Die Vorfeldorganisation der Wirtschaftskammer Kärnten setzt sich als Interessenvertretung für die Anliegen von Unternehmerinnen aus der Draustadt und dem Bezirk Villach-Land ein. Am Bild (v.l.): Karen Fachmann, Julia Lach-Scheiflinger, Marta Gillner, Christina Glatz, Sabine Inschick (Geschäftsführung) und Nicole Tradel (Vorsitzende).
„Kraftvolles Jahr für Villach“
Gesundheitszentrum, Bildungscampus am Stadtpark, Wochenmarkt, Eishalle, Großkaserne: Bürgermeister Günther Albel über die wichtigsten Projekte des Jahres 2026. Und er erklärt, wie eine Verschärfung bei der Sozialhilfe für ein besseres Zusammenleben sorgen soll.
Herr Bürgermeister, was wird sich heuer in Villach tun?
BÜRGERMEISTER GÜNTHER ALBEL: Sehr viel! 2026 ist ein kraftvolles Jahr für unsere Stadt. Eine Reihe von wichtigen Projekten wird fertiggestellt oder vorangetrieben. Das beginnt mit der Richard-Wagner-Schule, die zwei Jahre lang zum „Bildungs-Campus am Stadtpark“ um- und ausgebaut worden ist. Die Khevenhüller-Volksschule übersiedelt dorthin und ein neuer Kindergarten entsteht. In Summe gibt es 13 Schulklassen und vier Kindergarten- und Kleinkindergruppen. Am 27. März findet die Eröffnung statt.
Stichwort „Kindergartenplätze“. Sie haben vor fünf Jahren eine Offensive angekündigt. Was wurde daraus?
ALBEL: Ja, wir mussten reagieren. Der Versorgungsgrad mit Kindergartenplätzen war nicht gut genug. Und wir haben reagiert! Bis 2027 werden 500 neue Plätze entstehen – öffentliche und private. So eine Offensive hat es noch nie gegeben. Wir nähern uns der 100-Prozent-Marke, was den Versorgungsgrad im Kindergartenbereich betrifft. So verstehe ich familienfreundliche Politik. Durch unsere Offensive können Villachs Familien Privatleben und Arbeit verbinden. Das war eine Kraftanstrengung, die uns viel Geld kostet. Alleine heuer werden wir aus dem Stadtbudget rund 20 Millionen Euro dazuzahlen. Das muss man offen ansprechen. Aber wir erhalten eine Top-Gegenleistung: die bestmögliche Versorgung unserer Kinder.
Abgesehen vom Bildungs-Campus: Was kommt noch?
ALBEL: Die zweite Eisfläche bei der Stadthalle wird im letzten Quartal fertig sein. Das war ein Versprechen an die Villacher Sportjugend, an Kinder, an den Schulsport, an Vereine. Eishockey ist der wichtigste Sport in Villach. Eine zeitgemäße Infrastruktur gehört zu ei-
ner modernen Stadt dazu. Abgesehen davon wird die zweite Eishalle auch für Veranstaltungen geeignet sein. Villach wird davon profitieren.
Kann sich Villach eine zweite Eishalle überhaupt leisten?
ALBEL: Gegenfrage: Können wir es uns leisten, darauf zu verzichten? Sport ist ein Standortfaktor: Er belebt die Stadt, stärkt den Tourismus, schafft Jobs und hält junge Menschen in der Region. Wenn wir Infrastruktur nur unter dem Blickwinkel kurzfristiger Kosten betrachten, verlieren wir langfristig Lebensqualität und Zukunftschancen.
Nicht nur in der Tiroler Straße entsteht ein Großprojekt. Auch in der Fellach wird gebaut. Österreichs modernste Großkaserne entsteht. An die 370 Millionen Euro werden vom Verteidigungsministerium investiert. Was wissen Sie über den Baufortschritt?
ALBEL: Das Tempo, in dem die Kaserne errichtet wird, ist beeindruckend. Die Rohbauten stehen. 2030 will man fertig sein. Derzeit deutet alles darauf hin, dass der Zeitplan eingehalten wird. Das Bundesheer will ja die Rohrkaserne in Seebach und die Lutschounigkaserne künftig in der Fellach zusammenziehen. 1000 Menschen werden am neuen Standort arbeiten. Durch die Zufahrtsstraße, die wir als Stadt Villach von der B100 zur Kaserne errichten, werden die Anrainer entlastet. Es sollte keinen Heeres-Verkehr mehr in der Ortschaft geben.
Reden wir über ein Innenstadt-Projekt: Es wirkt so, als wäre der neue Wochenmarkt am Kaiser-Josef-Platz ins Stocken geraten.
ALBEL: Er ist nicht ins Stocken geraten, sondern wird größer, als ursprünglich geplant. Zunächst haben wir drei Gebäude am Kaiser-Josef-Platz gekauft und Pläne für den neuen Markt machen lassen. Doch dann ist es uns gelungen, ein
viertes Haus zu erwerben. Damit mussten die Pläne neu gemacht werden. Das mag kurzfristig lästig erscheinen, ist langfristig aber die spannendere Lösung. Man darf nicht vergessen, dass der private Investor 27 Millionen Euro investieren wird. Hier entsteht nicht nur die modernste Markthalle im Alpen-Adria-Raum, es kommen auch 70 neue Mietwohnungen. Eine enorme Bereicherung für die Innenstadt!
„Es ist mir wichtig, dass die Menschen in dieser Stadt wissen: Wir lassen niemanden im Stich.“
Was ist Villachs Beitrag zum künftigen Wochenmarkt?
ALBEL: Ein großer! Wir haben um 5,3 Millionen Euro vier Häuser gekauft, die das Projekt überhaupt erst möglich machen. Bereits zuvor ist es gelungen, SPÖ, FPÖ und ÖVP auf einen gemeinsamen Standort für den neuen Wochenmarkt einzuschwören. Die Zusammenarbeit mit den Stadträten Baumann und Pober funktioniert hervorragend. Sie tragen auch die Pläne für die künftige Nutzung des Areals mit: Künftig soll es an fünf Wochentagen ein Marktgeschehen geben. Und zwar sowohl im Freien auf dem Kaiser-Josef-Platz als auch in der neuen Markthalle am Standort des einstigen „Hotel Kasino“. Es wird ein Mix aus fixen Mietern und flexiblen Fieranten.
Zuletzt hat Landesrätin Beate Prettner bekannt gegeben, dass Villach – endlich – ein Gesundheitszentrum erhält. Wie wichtig ist das für die Stadt?
ALBEL: Ich möchte zuerst erklären, was so ein Zentrum überhaupt ist. Dort werden Allgemeinmediziner sowie Pflegepersonal und andere medizinische Dienstleister Menschen helfen. So entsteht eine Entlastung bei der Ambulanz
im LKH Villach und es verkürzen sich die Wartezeiten. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur besseren Versorgung der Villacherinnen und Villacher. 2027 wird es soweit sein, ich freue mich.
Lösen wir uns von Infrastruktur-Projekten. Vielen Menschen wird das Leben zu teuer. Was kann Villach für bestmögliche soziale Sicherheit tun?
ALBEL: Obwohl wir in Villach ein dichtes Sozialnetz haben, wollen wir es noch ein Stück kompakter machen. Daher haben wir einen Notfall-Fonds eingerichtet. Denn es passiert immer wieder, dass Menschen in schwierige Lebenssituationen geraten und aus diversen Gründen keine Zahlungen aus den grundsätzlich etablierten Hilfstöpfen erhalten. Für diese Villacherinnen und Villacher haben wir einen Zusatz-Topf eingerichtet. Er ist vorerst mit 100.000 Euro dotiert. Wir werden sehen, ob das ausreicht. Sonst bessern wir nach. Es ist mir wichtig, dass die Menschen wissen: Wir lassen in Villach niemanden im Stich.
Sie haben in den vergangenen Monaten alle Integrationsmaßnahmen in Villach überprüfen lassen. Ihre Bilanz?
ALBEL: Wir schärfen nach und schaffen Gerechtigkeit. Bei der Vergabe von städtischen Wohnungen verlangen wir künftig deutlich bessere Deutschkenntnisse. Das wurde bereits in Medien berichtet. Nun kommt neu dazu, dass wir bei der Auszahlung der Sozialhilfe künftig Kürzungen bis zu 50 Prozent vornehmen, wenn uns keine erfolgreich absolvierten Deutsch- bzw. Werte-Kurse vorgelegt werden. So verbessern wir die Rahmenbedingungen von Integration. Sprachkenntnisse sind für das Zusammenleben und am Arbeitsmarkt unverzichtbar. Das gilt auch für die Akzeptanz der grundsätzlichen Werte in diesem Land. Fazit: Faire Regeln, gute Freunde. Am Ende wird diese Änderung für alle ein Vorteil sein. [Interview: Wolfgang Kofler]
Ein Meilenstein für die Gesundheitsversorgung
In der Nähe des LKH entsteht ein Gesundheitszentrum. Breites Leistungsspektrum für Kassenpatient:innen, inklusive Therapieangebote. Unter der Woche bis 19 Uhr geöffnet.
D„Der Bau des Gesundheitszentrums ist eine Investition in die Lebensqualität unserer Stadt.“
Bürgermeister Günther Albel
ie Verträge sind unter Dach und Fach – jetzt laufen die Vorbereitungen für den Baustart. Konkret entsteht in der Schubertstraße, parallel zur Dreschnigstraße am ehemaligen Gelände des Autohauses Petschnig, ein Gesundheitszentrum (Primärversorgungseinheit, PVE). „Der Bau des Gesundheitszentrums ist eine Investition in die Lebensqualität unserer Stadt, weil es die medizinische Gesundheitsversorgung nachhaltig stärkt und Wege verkürzt“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Von Montag bis Freitag wird die Einrichtung jeweils von 7 bis 19 Uhr und samstags von 7 bis 12 Uhr geöffnet sein.
Die Nutzfläche beträgt rund 720 Quadratmeter und erstreckt sich barrierefrei
über zwei Geschoße. Entstehen werden drei Arztordinationen, ein Diagnostikzimmer, ein Behandlungsraum für kleine Eingriffe, zwei Therapieräume für Infusionen, Schmerztherapie und Wundversorgung sowie neun weitere Beratungs- und Therapieräume. „Wir schaffen eine zentrale Anlaufstelle für die ambulante Versorgung der Bevölkerung mit erweiterten Öffnungszeiten. Patient:innen erhalten hier ein breites medizinisches Angebot unter einem Dach“, sagt Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner.
14
Vollzeitstellen für 65 Betriebsstunden pro Woche
Erbaut wird das Gebäude von Humanomed. Betrieben wird die Versorgungseinheit in weiterer Folge von der Kabeg. „Durch die unmittelbare Nähe zum LKH Villach werden bestmögliche Synergien in der Patient:innenversorgung erreicht“, sagt Thomas Eminger, Geschäftsführer der Kabeg gemeinnützige Dienstleistungs-GmbH. Den Patient:innen werden insgesamt 14 Vollzeitstellen für 65 Öffnungsstunden pro Woche zur Verfügung stehen. Das Kernteam besteht aus drei Allgemeinmediziner:innen, drei diplomierten Ge-
„Wir schaffen eine zentrale Anlaufstelle für die ambulante Versorgung der Bevölkerung mit erweiterten Öffnungszeiten.“
Landesrätin Beate Prettner
sundheits- und Krankenpflegekräften sowie vier Ordinationsassistent:innen. Im sogenannten „erweiterten Team“ befindet sich Fachpersonal aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Diätologie, Sozialarbeit sowie klinische Psychologie/Psychotherapie.
7,2 Millionen werden insgesamt investiert – Tiefgarage inklusive
In einem ersten Schritt wird das bestehende Objekt komplett abgetragen und im Anschluss das Gesundheitszentrum neu errichtet. Ein spezieller Pluspunkt für eine ausgezeichnete Erreichbarkeit per Pkw: Im Untergeschoss des Neubaus ist eine Tiefgarage für 48 Stellplätze konzipiert. Insgesamt werden von der Kabeg gemeinnützigen Dienstleistungs-GmbH rund 7,2 Millionen Euro investiert. Vom Kärntner Gesundheitsfonds (KGF) fließt eine einmalige Anschubfinanzierung in der Höhe von 180.000 Euro. Ein Antrag auf EU-Förderung für die Gründung wurde beim Austria Wirtschaftsservice eingebracht und befindet sich derzeit in Prüfung. Der laufen-
de Betrieb wird dann gemeinsam von den Sozialversicherungsträgern, dem KGF und dem Land Kärnten getragen. Das Gebäude entsteht nach den Richtlinien des Klima-Aktiv-Gold-Standards, dem höchsten Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Österreich. Eine Photovoltaikanlage sowie Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge sind ebenso vorgesehen. Die Fertigstellung des Gesundheitszentrums ist für das zweite Halbjahr 2027 geplant. [kt]
So wird es in der Schubertstraße künftig aussehen: Thomas Eminger (Kabeg), Landesrätin Beate Prettner, Karl Klein (Humanomed) und Bürgermeister Günther Albel
„Durch die Nähe zum LKH werden bestmögliche Synergien erreicht.“
Thomas Eminger, Kabeg gemeinnützige Dienstleistungs-GmbH
Die medizinische Nahversorgung in Villach wird auf eine neue Qualitätsstufe gehoben. Die Vorteile für Patient:innen:
ALLES UNTER EINEM DACH. 14 Vollzeitstellen aus medizinischen und therapeutischen Bereichen bieten den Patient:innen umfangreiche Leistungen. Sämtliche Angebote befinden sich unter einem Dach.
ÖFFNUNGSZEITEN. Die Öffnungszeiten werden ausgeweitet und kommen Berufstätigen entgegen: Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr und samstags bis 12 Uhr.
MODERN UND BARRIEREFREI. Auf 720 Quadratmetern entstehen – aufgeteilt auf zwei Geschoße – moderne Behandlungs-, Therapie- und Beratungsräume.
GUTE ERREICHBARKEIT. Vor Ort wird eine Tiefgarage mit 48 Stellplätzen errichtet, zudem gibt es gute Busverbindungen.
Nach Graz und Wien mit der Westbahn
Ab März fährt die Westbahn auf der Südstrecke. Am 28. Februar gibt es zur Einstimmung eine Gratis-Probefahrt.
Eine historische Eisenbahn-Premiere steht Anfang März bevor: Die mehrheitlich private Westbahn des Industriellen Hans-Peter Haselsteiner verbindet Villach mit Graz und Wien.
Der Zeitplan sieht wie folgt aus: Zur Einstimmung können die Fahrgäste die Westbahn am Samstag, 28. Februar, gratis nützen. Konkret betrifft dieses Angebot zwei Züge, die von Villach Hauptbahnhof nach Kühnsdorf-Klopeiner See fahren und zwar samt Stopps in Pörtschach und Klagenfurt (Abfahrtszeiten siehe Infobox).
Der Regelbetrieb startet ab 1. März mit zunächst drei täglichen Fahrten zwischen Villach, Graz, Wien und retour. Ab 27. März fährt die Westbahn zusätzlich von Freitag bis Sonntag fünfmal täglich nach Graz und Wien. Ab 28. Mai fährt die Westbahn schließlich jeden Tag fünfmal von Villach nach Graz und Wien sowie retour. Zwischen Villach
und Wien gibt es mehrere Halte, darunter die wichtigen Verkehrsknoten Wiener Neustadt und Bruck an der Mur. Die Höchstgeschwindigkeit der Westbahn wird auf der Südstrecke 250 km/h betragen.
Von Villach nach Wien benötigt die Westbahn 3 Stunden und 30 Minuten. Tickets von Villach nach Wien gibt es ab 18,99 Euro. Von Villach nach Graz kostet das Ticket 8,99 Euro. Bei jeder Onlinebuchung ist die Sitzplatzreservierung kostenlos dabei. Fahrgäste mit gültiger Bahnermäßigungskarte bekommen einen Vorteilspreis, Reisende ab 65 Jahren ebenso.
Details zur Schnupperfahrt:
Am 28. Februar bietet die Westbahn zwei kostenlose Fahrten von Villach nach Kühnsdorf-Klopein und retour. Start in Villach ist um 14:08 und 16:08 Uhr, retour geht es um 15:19 und um 17:19 Uhr. Infos unter: westbahn.at
Die Höchstgeschwindigkeit der Westbahn wird auf der Südstrecke 250 km/h betragen. Ein Zug besteht aus elf Waggons, mit insgesamt 422 Sitzplätzen.
ERFOLGREICH GESPART. Während der Weihnachtsfeiertage hat der Magistrat Villach einen Betriebsurlaub abgehalten. Mit dieser Premiere sollten Personal- und Energiekosten gespart werden. Eine Evaluierung zeigt: Über konsumierte Urlaubstage und nicht verbrauchte Energie ersparte sich die Stadt rund 70.000 Euro. Magistratsdirektion und Personalvertretung werden nun beraten, ob der Betriebsurlaub zum Jahreswechsel 2026/27 wiederholt werden soll.
VILLACH IM PLUS. Kärntens Tourismus hat ein schwieriges Jahr hinter sich. In Summe hat das Bundesland mit einem Nächtigungsminus von 0,7 Prozent zu kämpfen. Die Stadt Villach trotzte diesem Negativ-Trend erfolgreich: Mit knapp 1,1 Millionen Nächtigungen gab es im Vorjahr einen neuen Rekord zu vermelden. Das satte Plus von 2,7 Prozent liegt sogar deutlich über dem österreichweiten Gesamtergebnis von plus 1,9 Prozent. Auch von der Kärnten Therme werden Top-Werte gemeldet: 360.000 Besucher:innen! Das übertrifft die optimistischsten Schätzungen durch Expert:innen bei der Eröffnung im Jahr 2012 um 70.000 Gäste.
KÄRNTEN RADELT. Bald geht es wieder los: Am 20. März startet „Kärnten radelt“ in die Sommersaison. Für Villach heißt dies: „Mission Titelverteidigung“. Immerhin erradelten sich die Villacher:innen in den vergangenen drei Jahren je den Titel in der Städtewertung. Im Vorjahr kamen 425 Radfahrer:innen aus der Draustadt auf 430.000 Kilometer. Zudem siegte Bürgermeister Günther Albel in der Wertung der Städte- und Gemeindechefs ex aequo mit zwei Kolleg:innen. „Kärnten radelt“ ist eine Initiative des Landes Kärnten. Sie soll Menschen zum Radfahren ermutigen. Mitmachen können Einzelpersonen, Schulen, Vereine, Gemeinden und Großbetriebe. Es warten wertvolle Preise. Info: kaernten.radelt.at
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig (Mitte) freut sich gemeinsam mit den Gewinner:innen des Villacher Klimaschutzpreises. Die Auszeichnungen wurden Ende 2025 im Paracelsussaal übergeben. Geehrt wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Klimaschutz: Junge zeigen ganz groß auf
Mit viel Engagement setzen sich die Villacher:innen für eine lebenswerte Zukunft ihrer Stadt ein. Schüler:innen siegten bei Klimaschutzpreis mit Buch „Wir reden über Müll“.
Mit viel Kreativität zeigen Villacher:innen, wie wichtig ihnen nachhaltiges Denken ist. „Klimaschutz funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Jedes Puzzlestück ist unverzichtbar“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Beim Kinder- und Jugend-Klimaschutzpreis der Stadt siegten die Schüler:innen der VS Landskron mit dem Buch „Wir reden über Müll“. Sie setzten sich intensiv mit den Themen Abfall und Müllvermeidung auseinander. Ein Besuch im Altstoffsammelzentrum durfte nicht fehlen. Das in kindgerechter Form gestaltete Buch kann auch im Familienalltag als Orientierung zur richtigen Mülltrennung dienen. Auf den zweiten Platz kam das CHS-Pro-
„Klimaschutz funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Jedes Puzzlestück ist wichtig und unverzichtbar.“
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig
jekt „Green Chemistry – aus alt wird wow“. Die Jugendlichen fertigten unter anderem robuste Taschen aus alten Tetrapaks und Stoffresten.
Beim Klimaschutzpreis für Erwachsene setzte sich das LKH Villach mit „Planetary Health Diet“ (gesunde und saisonale Küche für Patient:innen, Mitarbeiter:innen, Kindertagesstätten und „Essen auf Rädern“) durch. Auf die Stockerlplätze kamen die ARGE Sozial mit dem Wiederverwertungsprojekt „ReE-
agl“ und das „Wohnprojekt Villach“, das die generationenübergreifende Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.
Die Stadt ist grüne Vorreiterin
In Villach wird alles unternommen, um ein gutes Umfeld für heutige und kommende Generationen zu schaffen. Eines von vielen Beispielen ist der im Vorjahr eröffnete „Sonnenpark Zauchen“. Die PV-Anlage kommt ohne Bodenversiegelung aus und spart jährlich über 700 Tonnen CO2 ein, was 8.500 Flügen von Klagenfurt nach Brüssel entspricht. Zudem wird die Innenstadt Stück für Stück grüner. Der Hauptplatz freut sich über zehn Schwammstadtbäume, regelmäßig werden neue grüne Ecken eröffnet. Ende vergangenen Jahres wurden gleich 250 neue Bäume gepflanzt.
„Ohne Hilfe wäre ich wohl nicht mehr hier“
Wolfgang, 58, hat schwere Zeiten hinter sich. Mit Willenskraft und Hilfe durch die ARGE Sozial bekam er sein Leben wieder in den Griff. Die ARGE ist Teil des besonders dichten Hilfsnetzes in Villach. Der Ausbau von „Housing First“ wird es noch besser machen.
Wolfgang, 58: Mit starkem Willen und der Hilfe durch das dichte Villacher Sozialnetz bekam er sein Leben in den Griff.
Schwierige Familie und Alkohol. Viel Alkohol. Wenn Wolfgang auf sein bisheriges Leben zurückblickt, muss er durchschnaufen. Schlechte Entscheidungen und üble Erfahrungen waren seine Wegbegleiter. Aber das ist lange her. Wolfgang ist seit 21 Jahren trocken. „Ich habe mein Leben wieder im Griff“, sagt er.
Sein eiserner Wille war die Basis dafür. Eine helfende Hand in Form der ARGE Sozial erwies sich als perfekte Ergänzung. „Ohne die ARGE wäre ich wohl nicht mehr hier“, glaubt Wolfgang. Er ist mit dieser Einschätzung nicht alleine. Seit 38 Jahren ist die Einrichtung in der Klagenfurter Straße 38 ein unverzichtbarer Bestandteil des dichten Sozialnetzes in der Stadt Villach. Geschäftsleiterin Vanessa Schurian und Obfrau Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier führen das sechsköpfige Team. Die ARGE hilft Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der Schwerpunkt liegt darauf, drohende Wohnungsverluste zu verhindern und den Klient:innen zurück zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen.
Jahrzehntelange Erfahrung bringt hohe Erfolgsquote
Die Nachfrage steigt. Im Vorjahr waren knapp 6000 sogenannte Kontakte zu bewältigen. Wobei als Kontakt nur Beratungstermine vor Ort zählen. Telefonate sind nicht mitgerechnet. „Manche Menschen benötigen ein, zwei Gespräche. Andere werden ein halbes Jahr lang intensiv betreut“, erklärt Vanessa Schurian. „Sie lernen bei uns, mit Geld umzugehen und Schulden abzubauen.“ Die häufigsten Gründe für die Probleme sind Scheidung, Jobverlust, Drogen, Alkohol oder eine toxische Familie. Die ARGE hat über die Jahre ihre Arbeit op-
ARGE-Sozial-Geschäftsleiterin Vanessa Schurian und Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier: „Hohe Erfolgsquote.“ Die Stadt Villach steht in engem Kontakt zu Hilfsorganisationen. Auf dem Foto rechts: Mit Marjan Kac von der Westbahnhoffnung
timiert. „Heute zeigt sich: Unsere Hilfe wirkt nachhaltig. Wir haben eine sehr hohe Erfolgsquote“, freut sich Obfrau Boyneburg-Lengsfeld-Spendier. Gerade erst habe man einen 25-Jährigen nach sechs Monaten Begleitung so weit gebracht, dass er seine Schulden abbauen und selbstständig leben kann. „Das macht uns jedes Mal sehr stolz.“ Für sie ist der „Villacher Weg“ in einer Stadt dieser Größe „optimal“, wie sie sagt. Gemeinsam mit dem Sozialamt der Stadt, der Westbahnhoffnung, Jugendnotschlafstelle, Caritas, Volkshilfe, Samariterbund und anderen Helfern habe man ein dichtes Sicherheitsnetz gebildet. Vor allem die größte Bedrohung für viele Menschen, die Wohnungslosigkeit oder sogar Obdachlosigkeit, werde erfolgreich verhindert. „Es gibt keinen Villacher, der obdachlos ist. Außer, er will auf der Straße leben. Auch das gibt es“, sagt Boyneburg-Lengsfeld-Spendier.
Mit Notschlafzimmern, die Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung stehen, könne man effizient helfen. Dass sich Villach für diesen Weg und gegen ein Obdachlosenheim entschieden hat, halten die Expertinnen für richtig. „Die Institutionen arbeiten so eng und gut zusammen, dass wir die kleine Szene von gefährdeten Menschen im Griff haben“, sagt Schurian.
„Jede
Villacherin, jeder Villacher soll eine zweite Chance erhalten. Das schaffen wir mit individueller Hilfe besser als mit einem Obdachlosenheim.“
Bürgermeister Günther Albel
Die guten Erfahrungen mit Notschlafzimmern hat Villach nun dazu gebracht, noch stärker auf das Prinzip „Housing First“ zu setzen. Es ist seit drei Jahren im Regierungsprogramm der Republik verankert und baut darauf, wohnungslosen Menschen mit Kleinstwohnungen statt einem Platz im Obdachlosenheim zu helfen.
Modell „Housing-First“ soll in Villach ausgebaut werden
Schon jetzt werden in Villach bis zu 17 Personen über „Housing First“ von Caritas und Volkshilfe betreut. Bürgermeister Günther Albel will dieses Unterstützungsprogramm des Sozialministeriums in Villach noch stärker verankern. „Ich befinde mich in Gesprächen mit Wohnbauträgern. Wir brauchen zusätzlichen Wohnraum für Housing First.“ Der Ansatz dieses Programms geht weit darüber hinaus, nur eine Bleibe zu organisieren. Klient:innen werden von So-
zialarbeiter:innen betreut und erhalten Hilfe, stets mit dem Ziel, sie in die Mitte der Gesellschaft zurückzubegleiten. In Finnland, wo man schon lange auf dieses Prinzip setzt, konnte die Wohnungslosigkeit um rund 60 Prozent verringert werden. „Es steht außer Zweifel, dass dieser Ansatz zeitgemäß ist. Wir möchten als Stadt Villach österreichweit eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. „Jede Villacherin, jeder Villacher in einer Extremsituation soll eine faire zweite Chance erhalten. So verstehe ich Sozialpolitik“, ergänzt Bürgermeister Albel.
Ex-Klient Wolfgang hilft heute selbst in der ARGE Sozial mit Für den 58-jährigen Wolfgang war die ARGE Sozial übrigens nicht nur eine große Hilfe beim Finden einer Wohnung. Als er vor Jahren seinen Arbeitsplatz verlor, drohte er wieder abzustürzen. Die ARGE band ihn in ein Job-Programm ein, das von AMS, Land Kärnten und dem Europäischen Sozialfonds ermöglicht wurde. Nach einem Jahr fand Wolfgang wieder Arbeit am freien Markt. Er hat sie bis heute. In seiner Freizeit hilft er nun bei der ARGE Sozial mit – als „Mädchen für alles“, wie er sagt. „Die haben mir geholfen, also helfe ich ihnen. So einfach ist das.“ [wk]
Spielerisches Forschen mit „Mini“ und „Edi“
Lokalaugenschein im Mini Educational Lab im tpv Technologiepark Villach. Hier lernen drei- bis sechsjährige Kinder MINT-Fächer von der spielerischen Seite kennen.
Betritt man das Mini Educational Lab im Technologiepark Villach, könnte man als Erwachsener gleich neidisch werden. Helle und einladende Gänge, allerlei Forscherutensilien und nicht zuletzt ein hoch motiviertes und freundliches Team begrüßen die jungen Forscher:innen im „MEL“. Es wurde 2024 fertiggestellt und ist eine österreichweit einzigartige Bildungseinrichtung. Betreut wird diese von den Pädagoginnen Andy Bürger und Melina Thaler sowie von Alexander Treffner als Koordinator. Sie vermitteln mit viel Empathie wissenschaftliche Inhalte schon an die Kleinsten. Ziel des MEL ist es, die Kompetenz und vor allem das Interesse der Kinder an den sogenannten „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informa-
„Wir sind stolz, dass wir mit bereits 10.000 Besuchen die Erwartungen deutlich übertroffen haben.“
Alexander Treffner, MEL-Koordinator
tik, Naturwissenschaften, Technik) zu fördern. Das Angebot richtet sich insbesondere an Mädchen, die nach wie vor in diesen Bereichen im späteren Berufsleben unterrepräsentiert sind. Ihnen soll gezeigt werden, dass sie genauso schlau wie Buben sind und genauso in männerdominierten Tätigkeitsbereichen erfolgreich sein können. Wie funktioniert eine Glühbirne? Und warum schwebt eine im Eingangsbereich des MEL? Was hat das wiederum mit Magnetismus zu tun? Das sind nur
einige der Fragen, auf die spielerisch und mit viel Geduld eingegangen wird.
Willkommene Alternative zu Smartphone und Tablet
Langfristig ist es das Ziel, die MINT-Fächer in Kärnten in den Kindergärten zu etwas Alltäglichem zu machen. „Aus diesem Grund gestalten wir unsere Module so, dass Elementarpädagog:innen diese in ihrer eigenen Arbeit leicht umsetzen können“, sagt Treffner. In Zeiten von Smartphone und Tablets, die um die Aufmerksamkeit der Kinder konkurrieren, sind solche Angebote eine willkommene Alternative. „Die allermeisten Kinder sind geborene Forscher:innen und von Natur aus neugierig. Im MEL bieten wir ihnen die Möglichkeit, dem Forschungs-
Wie man sieht, darf Lernen und Forschen auch Spaß machen. Im „Mini Educational Lab“ im tpv Technologiepark Villach wecken empathische Pädagog:innen das Interesse an den so genannten „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Insbesondere Mädchen sollen hier gefördert werden.
GÜNTHER ALBEL, BÜRGERMEIS-
TER : „Mit dem Mini Educational Lab ist die Stadt Villach österreichweit Vorreiterin. Die Auslastung ist doppelt so hoch, wie ursprünglich angenommen.“
SARAH KATHOLNIG, VIZEBÜRGERMEIS
TERIN: „Mädchen sind in diesen Bereichen genauso begabt wie Burschen. Sie brauchen Ermutigung und gleiche Möglichkeiten, um ihre Talente in den MINT-Fächern zu entfalten. “
„Fast alle Kinder sind geborene Forscher:innen. Im MEL fördern wir diese Neigung nach Kräften.“
Andy Bürger, MEL-Pädagogin
drang nachzugeben und Antworten auf Fragen zu finden, die im Zuge des Forschens bei uns entstehen“, sagt Andy Bürger.
Kindergruppen aus ganz Kärnten waren bereits zu Gast
Um die Forschungszeit aufzulockern, wurden die kleinen Profis „Edi und Mini“ ins Leben gerufen, die die jungen Forscher:innen während ihres Besuches im MEL begleiten. Dafür ist dann auch das schauspielerische Talent des MEL-Teams gefragt, die Edi und Mini in Handpuppenform Leben einhauchen. Ein Besuch im MEL dauert für eine
Kindergruppe rund zwei Stunden, manche Gruppen waren in der Zwischenzeit schon mehr als einmal zu Gast. Im Eingangsbereich kann man den Erfolg nachvollziehen: An der „Wall of Fame“ sind auf einer Kärntenkarte alle Gemeinden markiert, aus deren Einzugsbereich schon Kindergärten zu Besuch waren. Alexander Treffner kümmert sich darum, dass diese Zahl ständig wächst. Mit Erfolg: „Es erfüllt mich schon ein bisschen mit Stolz, dass wir in der kurzen Zeit seit Herbst 2024 bereits mehr als 10.000 Kinder zu Gast hatten, das ist definitiv mehr, als wir erwartet haben“, sagt Treffner. Das Projekt MEL wurde gemeinsam mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds finanziert, das Land Kärnten ist wichtiger Partner. Einen umfangreichen Überblick über das Modulangebot und Schnuppermöglichkeiten finden Interessierte unter villach.at/mel oder mel@villach.at [tk]
PETER REICHMANN, LAN-
DESRAT: „Erfreulich ist der hohe Zuspruch von Kindergärten aus ganz Kärnten. Das Einzugsgebiet reicht mittlerweile von Völkermarkt bis Mallnitz.“
Das Mini Educational Lab (MEL) wurde aus Mitteln des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, des Landes Kärnten und der Stadt Villach finanziert. Das MEL ist speziell auf die Lernbedürfnisse von Drei- bis Sechsjährigen ausgelegt. Neben der Förderung des Interesses an den MINT-Fächern ist auch die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen ein Lernziel. In Villach sollen übrigens in den kommenden Jahren alle Kindergärten MINT-zertifiziert werden. Infos: villach.at/mel : INFO
Weil die deutsche Sprache in Österreich das zentrale Werkzeug für Integration ist: Villach verschärft ab sofort die Regeln für den Bezug von Sozialhilfe. Wer keine Sprach- und Wertekurse absolviert, erhält um bis zu 50 Prozent weniger Geld.
Die Stadt Villach setzt die Verbesserung ihres Integrations-Profils fort. In einem ersten Schritt wurden die Voraussetzungen für die Vergabe städtischer Wohnungen an aktuelle Herausforderungen angepasst: Künftig sind Sprachkenntnisse auf B1-Niveau erforderlich. Das entspricht jenem Level, das in Österreich für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung vorgeschrieben wird. Nun erfolgt der zweite Schritt –über neue Voraussetzungen für die Auszahlung der Sozialhilfe. Im Bescheid, der für den Erhalt dieser Unterstützung benötigt wird, sind ab heuer zusätzliche Qualifikationen vorgeschrieben:
1) Die erfolgreiche Absolvierung eines Deutschkurses auf B1-Niveau. Auf diesem Level müssen sich Lernende selbst-
„Wir schärfen nach – zum Vorteil aller Beteiligten. Das ist der Villacher Weg und wir gehen ihn konsequent.“
Bürgermeister Günther Albel
ständig zu Themen wie Arbeit, Schule und Freizeit unterhalten können.
2) Der Abschluss eines Werte- und Orientierungskurses. Hier geht es um die Grundlagen der österreichischen Gesellschaft. Es gilt, Werte wie Gleichberechtigung, Menschenwürde und demokratische Prinzipien zu respektieren und zu reflektieren.
Kursabschlüsse müssen der Stadt Villach unaufgefordert vorgelegt werden. Sonst erfolgt eine Kürzung der Sozialhilfeleistungen um bis zu 50 Prozent.
„Mit dieser Nachschärfung verbessern wir die Rahmenbedingungen für Menschen, die bei uns leben wollen. Denn gute Sprachkenntnisse und die Akzeptanz der gesellschaftlichen Werte eines Landes erhöhen den Integrationsgrad. Diese Entwicklung ist für alle Beteiligten von Vorteil. Das ist der Villacher Weg und wir gehen ihn konsequent“, sagt Bürgermeister Günther Albel.
Integrations-Referentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser verweist auf das bereits vorhandene, umfassende Sprachkurse-Angebot. „Dazu kommt ab März ein zur Gänze von der Stadt Villach finanzierter Deutschkurs im neuen Bildungscampus am Stadtpark, vormals Richard-Wagner-Schule. Er richtet sich an Eltern, insbesondere Mütter“, sagt Sandriesser. [wk]
In Villach ist ein Deutschkurs auf B1-Niveau nun eine Voraussetzung für den weiteren Bezug der vollen Sozialhilfe.
Sport und Spaß zur Summertime
Das Jugendbüro hat wieder alle coolen Freizeitangebote für die Sommerferien auf einer eigenen Website gesammelt.
Die nächsten Sommerferien kommen schneller, als erwartet und viele Elternteile müssen sich jetzt schon Gedanken machen, wie die vielen freien Wochen ihrer Kinder gestaltet werden sollen. Spannende und aufregende Unternehmungen gibt es diesbezüglich genug – zumindest, was die Villacher „Summertime“ betrifft. Denn genau hier hat das Team des Jugendbüros wieder die attraktivsten Angebote gesammelt
Sport, Spaß und Spiel – alle Angebote für die Summertime findet man auf der eigenen Website. Vereine und Freizeitanbieter können noch eintragen.
und auf einer eigenen Website im Internet aufgelistet.
Gesammelter Überblick
Die Angebote sind so abwechslungsreich, dass für jeden Geschmack sicher etwas dabei ist. Kinder und Jugendliche können Aktivitäten von Sport über Sprache bis zu Kultur wählen, einige sind mit Übernachtungen, andere mit täglicher Anreise. Die „Summertime“ bietet dafür den genauen Überblick.
Etliche Kurse sind jetzt schon aufgelistet, aber noch immer können sich Vereine und Freizeitorganisationen eintragen. Die Liste wird laufend erweitert, für Eltern ist es wichtig, sich direkt bei den einzelnen Anbieter:innen zu informieren und auch dort anzumelden.
Ferienprogramm „Summertime“ für Kinder und Jugendliche villach.at/summertime : INFO
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Sarah Burgstaller (Stadtmarketing Villach) präsentiert die neue App.
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Eine App für alles
Ab sofort bündelt das Stadtmarketing die bisherigen Bonus- und Gutscheinsysteme in einer neuen Anwendung: der Villach-Bonus-App. Alle Vorteile im Überblick:
as bisher auf mehrere Kanäle verteilt war – City Bonus, Villach Gutscheine und Villach-City-App – wird nun in der neuen Villach-Bonus-App zusammengefasst.
Bislang nutzten Kund:innen und Betriebe unterschiedliche Systeme. Der City Bonus ermöglichte das Sammeln von Punkten, die jedoch nur im Stadtmarketing eingelöst werden konnten. Die Villach-City-App bot zwar Einblicke in Punkte und Partnerbetriebe, war funktional aber eingeschränkt. Ergänzt wurde das Angebot durch analoge Villach Gutscheine mit fixer Stückelung, die nur an ausgewählten Stellen erhältlich
Das kann die neue App
Mit der neuen App werden all diese Funktionen intelligent vereint – und deutlich erweitert. Kund:innen sammeln weiterhin 1-Prozent-City-Bonus-Guthaben bei teilnehmenden Betrieben, können ihre Punkte aber erstmals direkt und jederzeit in der App digital gegen Villach Gutscheine einlösen. Weiterhin können Kund:innen die Bonus-Punkte wie gehabt zur Parkticketzahlung mit Karte oder Token verwenden. Ab Mitte des heurigen Jahres ermöglicht die App zudem den Kauf von Tickets für öffentliche Verkehrs-
Digitale Gutschein-Welt bietet flexibles Schenken
Ein Herzstück der neuen Anwendung sind digitale Gutscheine. „Gutscheine kann man ab sofort direkt in der App kaufen – die Bezahlung erfolgt mit City Bonus, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay“, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführer Pierre Bechler. Dank Wallet-Funktion sind Beträge flexibel einlösbar, ganz ohne fixe Stückelung. Die App ermöglicht das digitale Verschenken der Gutscheine, den sofortigen Versand der Gutscheine als PDF-Datei oder den bequemen Ausdruck zu Hause.
Mehr Übersicht, mehr Service
Die Villach-Bonus-App bietet außerdem einen umfassenden Überblick über alle City-Partnerbetriebe – inklusive Filterfunktionen, Kartenansicht und Detailseiten. Betriebe sind klar gekennzeichnet, so sieht man, ob dort Punkte gesammelt oder Gutscheine eingelöst werden können. Veranstaltungen, Aktionen und Mittagsmenüs werden laufend ergänzt, Push-Nachrichten informieren über aktuelle Angebote. Das Kaufen und Einlösen von Gutscheinen ist ohne Registrierung möglich. Für das Sammeln von City-Bonus-Punkten muss man sich vorab anmelden. Entwickelt wurde die App vom Unternehmen CISC Semiconductor GmbH. „Als Unternehmen mit Kärntner Wurzeln sind wir besonders stolz, dass unsere international bewährte Technologie nun auch in Villach eingesetzt wird“, freut sich Geschäftsführer Markus Pistauer.
„Gutscheine kann man ab sofort direkt in der App kaufen.“
Pierre Bechler, Geschäftsführer Stadtmarketing Villach
Analoge Lösungen bleiben bestehen
Die bisherigen analogen Angebote gibt es weiterhin. Die Gutscheine sind wie gehabt im Stadtmarketing-Büro (HansGasser-Platz 5) erhältlich – künftig sogar in einem neuen, hochwertigeren Design. Kund:innen, die bis dato mit Scheckkarte oder Token Bonuspunkte sammelten, können dies weiterhin tun. Sowohl Scheckkarte als auch Token sind nach wie vor gültig und müssen nicht getauscht werden.
Vorteile auch für Betriebe
Ein zentrales Login ermöglicht sowohl das Aufbuchen von Punkten sowie das Einlösen von Gutscheinen. Abrechnungen laufen automatisch, Transaktionen und Statistiken sind jederzeit abrufbar. Der Papieraufwand entfällt, die Gutscheine werden digital entwertet. Für Unternehmer:innen erfolgt die Auszahlung der eingelösten Gutscheine wöchentlich und automatisiert.
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Sarah Katholnig
1. Vizebürgermeisterin
Referentin für Bildung, Naturpark, Abfallwirtschaft, ReUse, Stadtgrün, Nachhaltigkeit, Wirtschaftshof, Bestattung und Städtische Bäder
Sprechtag: Mi, 9 bis 11 Uhr (nur nach Terminvereinbarung), Rathaus, Eingang I, 2. Stock, Zimmer 216 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1006 E: sarah.katholnig@villach.at
: AUSZEICHNUNG
Umweltzeichen für das Hotel Goldenes Lamm
Als erstem privat geführten Hotel Villachs wurde dem Boutique Hotel Goldenes Lamm das Österreichische Umweltzeichen und damit die höchste staatliche Auszeichnung für nachhaltigen Tourismus verliehen. Das Hotel hat sich der Herausforderung gestellt, ein 500 Jahre altes Gebäude nach modernsten Umweltstandards zu betreiben. So konnte etwa der Wasserverbrauch um 30 Prozent reduziert werden, das Hotel arbeitet zudem nahezu papierlos und setzt auf ein Energie-Monito ring. „Das Goldene Lamm zeigt, dass eine historische Bausub stanz und ein verantwortungs voller Umgang mit Ressourcen keine Widersprüche sind“, sagt Nachhaltigkeitsreferen tin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Sie übergab die Urkun de gemeinsam mit Regionsgeschäfts führer Georg Overs an die beiden Ho teliers Nicole und Jakob Ottacher.
Noch mehr Grün, das geht nur gemeinsam
In Kooperation mit engagierten Villacher:innen wird die Stadt noch lebenswerter. Machen auch Sie mit.
Nur Teamwork führt zum Erfolg. Nach diesem Motto pflanzt die Stadt Villach gemeinsam mit Privatpersonen und Unternehmer:innen neue Bäume. „Jeder Baum sorgt für mehr Lebensqualität. Gemeinsam machen wir unsere Heimatstadt noch grüner“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Ein Beispiel: Landwirt Benjamin Ebner aus Gritschach liebt die Natur. „Ein jeder Baum hat Einfluss auf das Mikroklima. Davon profitieren Tiere, Pflanzen und Menschen“, sagt er. Seine Idee: Eine Allee entlang der Gritschacher Straße. Gemeinsam mit den Stadtgrün-Profis wurde ein Konzept erarbeitet.
Ebner stellte dafür sogar sein Privatgrundstück zur Ver-
fügung. „Wir haben ihm zum Pflanzen von Linden geraten. Diese Bäume fühlen sich auf einem feinen Ackerboden sehr wohl“, sagt Stadtgrün-Chef Wolfgang Faller. 29 Linden wurden Ende vergangenen Jahres vom Stadtgrün-Team gepflanzt. Sie wachsen und werden vielen Generationen Schatten und gute Luft spenden.
Baumpat:innen machen Villach noch grüner
Auch in der Innenstadt gibt es wertvolle Kooperationen. So übernahmen Unternehmer:innen Baumpatenschaften für das aufwendige Setzen der Bäume auf dem Hauptplatz. Wenn Sie Interesse an einer Baumpatenschaft haben, melden Sie sich gerne. Bäume gibt es genug und es kommen stets neue hinzu.
Patenschaft:
Wer die Stadt noch grüner machen will, kann mit einer Baumpatenschaft einen persönlichen Beitrag leisten. Weitere Informationen unter: villach.at/baumpatenschaft
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und Landwirt Benjamin Ebner (3.v.r.) mit Florian Srienz, Wolfgang Faller, Fabian Kimmer, Hans Lang und Engelbert Linder von Stadtgrün
Gerda Sandriesser
2. Vizebürgermeisterin Referentin für Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Kultur, Frauen, Jugend, Integration, Museum und Gesundheit
Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus, Eingang II, 3. Stock, Zimmer 301 Gehörlosensprechtag: Termin nach Vereinbarung
Kontakt: T 0 42 42 / 205-1133 E: gerda.sandriesser@villach.at
Vergelt‘s Gott für jede Spendenaktion
Frauenbüro bietet Kurse für Selbstverteidigung an
Auch heuer setzt das Frauenbüro Villach mit verschiedenen Aktionen auf Prävention. „Das Thema Gewalt gegen Frauen ist in unserer Gesellschaft leider aktuell, daher müssen wir auch weiter sensibilisieren und Angebote für Frauen schaffen“, betont Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Besonders gut angenommen und daher wieder hoch im Kurs sind die Selbstverteidigungskurse, die unter dem Titel „Stark, selbstbewusst & (selbst)sicher“ kostenlos besucht werden können. Die Trainer:innen der „Schools of Kung Fu Akademie“ zeigen Frauen dabei die Früherkennung von Gefahrensituationen, Selbstschutz, Verhalten in realen Situationen sowie Selbstbehauptung und rechtliche Möglichkeiten. „Die Teilnehmer:innen bekommen mit diesem Programm viele praktische Tipps“, sagt Sandriesser. Termine 1. Halbjahr FR, 27. Februar, 17-20 Uhr SA, 18. April, 10-13 Uhr FR, 8. Mai, 17-20 Uhr SA, 20. Juni, 10-13 Uhr Anmeldung: frauen@villach.at
Jedes Jahr gibt es Vereine und Organisationen, die mit Spendenaktionen Gutes tun und die Abteilung Soziales unterstützen. „Diese Hilfe ist keine Selbstverständlichkeit, daher möchte ich jenen, die sich seit vielen Jahren auf diese Weise für Villacher:innen einsetzen, herzlich danken“, sagt Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Dank gilt unter anderem dem Rotary Club Villach mit Präsidentin Claudia Lux, Petra und Christian Prasser vom Restaurant Jedermann und der ganzen Faschingsgilde Landskron.
Das Fest: Signal für Mut und Solidarität
Der internationale Frauentag wird in Villach immer mit einem gemeinsamen Fest von Stadt und Land gefeiert.
Es geht um Solidarität, um Gemeinsamkeit und gegenseitige Wertschätzung. „Das Fest“, eine Veranstaltung des Frauenreferats Villach und des Referats für Frauen und Gleichstellung des Landes zum internationalen Frauentag, hat sich bestens etabliert. „Von Beginn an hat sich dieses Treffen im Congress Center stimmig und gut angefühlt. Mittlerweile zählt es wohl zu den beliebtesten und größten Veranstaltungen für Frauen im Land“, freut sich die zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.
Dass man gemeinsam stärker sein und mit gegenseitiger Unterstützung viel bewegen kann, wird auch die für heuer geladene Keynote-Speakerin Maren
Wölfl bestätigen. Die Expertin für Frauen in Führung und die Gründerin von Female Wake-up call wird in ihrer Rede auf den „Mut für neue Wege“ eingehen und ihre gesellschaftliche Analyse mit einem lösungsorientierten Blick nach vorne verbinden. Wölfl zeigt auf, warum Gleichberechtigung Frauen und Männer gleichermaßen stärkt, würdigt die Leistungen von Frauen in allen Lebensphasen und ermutigt dazu, selbstbewusst Verantwortung für Veränderung zu übernehmen – persönlich wie gesellschaftlich. „Alle Frauen sind herzlich eingeladen, ihren Tag mit uns zu feiern und sich Wertschätzung zu holen“, sagt Sandriesser.
Das Fest: SA, 7. März, 19 Uhr, CCV Anmeldung unter: villach.at/frauenfest
Erwin Baumann
Stadtrat
Referent für Wohnungen, Hausverwaltung der stadteigenen Wohnungen und Geschäftsgebäude, Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft
Sprechtag: Wohnungsangelegenheiten
Wasserwerk, Land- und Forstwirtschaft
Termine nach Vereinbarung
Eingang II, 1. Stock, Zimmer 106
Kontakt: T 0 42 42 / 205-1009
E: erwin.baumann@villach.at
: AKTUELL
Trinkwasser wird heuer noch genauer überprüft
Die Trinkwasserverordnung regelt die Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Seit heuer müssen einige neue umweltrelevante, chemische Stoffe verpflichtend getestet werden. „Das Wasserwerk hat unser Trinkwasser aber schon vor Inkrafttreten der neuen Verordnung vorsorglich von einem akkreditier ten Labor auf diese Substanzen un tersuchen lassen. Die Ergebnisse bestätigen die einwandfreie Quali tät unseres Trinkwassers“, betont Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann.
Alle Infos zur Qua lität des Villacher Trinkwassers be ziehungsweise zur Trinkwas serversorgung sind online unter villach.at/ wasser verfügbar
Sanierungen für mehr Wohnkomfort
Die modernen Heizanlagen im städtischen Wohnbau sind ökologisch wertvoll und steigern auch die Lebensqualität.
Städtische Wohnungen sind mehr als nur Wohnraum, sie sind ein wichtiger Teil der Lebensqualität in Villach. Deshalb investiert die Stadt laufend in die Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnanlagen. „Umsichtiges Handeln und vorausschauende Planung sind für uns zentrale Leitlinien. Villach steht für Nachhaltigkeit und zeigt dies auch im Bereich des kommunalen Wohnbaus“, betont Stadtrat Erwin Baumann. Zwei Projekte – Piccostraße und Ludwig-Walter-Straße – wurden kürzlich abgeschlossen und setzen klare Zeichen für eine moderne, umweltfreundliche Stadtentwicklung.
In der Piccostraße wurden 25 Wohnungen von Einzelofensystemen auf eine zeitgemäße Zentralheizung mit Fernwärmeanschluss umge-
stellt. „Das bringt deutlich mehr Komfort für Mieter:innen und reduziert gleichzeitig Emissionen. Die neue Lösung ist wartungsarm, effizient und entspricht heutigen ökologischen Standards“, sagt Stadtrat Baumann. Die moderne Verbrauchserfassung sorgt für Transparenz und einfache Handhabung.
Umweltbewusst und zukunftsfit
Auch in der Ludwig-Walter-Straße profitieren nun 24 Haushalte von einer eigenständigen Heiz- und Warmwasserzentrale mit Fernwärme. Durch den Wegfall langer Transportleitungen werden Energieverluste vermieden und die Versorgung deutlich effizienter gestaltet. Ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfitten Wohninfrastruktur. „Leistbarer Wohnraum, Umweltbewusstsein und Lebensqualität gehören in Villach zusammen. Sie liegen mir am Herzen“, betont Stadtrat Baumann. Übrigens wird auch heuer konsequent weitergearbeitet: Weitere Wohnanlagen werden modernisiert und an die Fernwärme angeschlossen.
Helmut Falle, Wohnungsreferent Stadtrat Erwin Baumann und Gerhard Eder (Büro Weichert) vor der modernen Zentralheizung mit Fernwärmeanschluss in der Piccostraße.
Christian Pober Stadtrat
Referent für Marktwesen, Tourismus, Gewerbe und Veranstaltungen, Fachhochschule, Lebensmittel- und Veterinärpolizei
Sprechtag: Termine nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 1. Stock, Zimmer 126 Kontakt: T 0 42 42 / 205-1008 E: christian.pober@villach.at
: JUBILÄUM
Hanschur-Imbisse feierte seinen 105. Geburtstag
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Leberkäse vom Hanschur am Hauptplatz. Auch das Mittagsmenü ist sehr beliebt. Was viele nicht wissen: Das Unternehmen feiert heuer bereits sein 105. Bestandsjahr. Aus diesem Anlass gratulierte Stadtrat Christian Pober Inhaber Ingolf Hanschur, der den Betrieb seit 1986 in dritter Generation führt. „105 Jahre Imbisse Han schur stehen für gelebte Tradition und ein Stück Villacher Alltags geschichte“, sagt Stadtrat Pober. Mittlerweile werkt die vierte Hanschur-Generation im Betrieb mit. Auch sie wird das Rezept für den Leberkäse nicht verraten, das von Großvater Hanschur im Jahr 1921 kreiert wurde.
Der Affenberg hat nun Partnerzoo in Olmütz
Zusammenarbeit mit Tierpark aus Tschechien eröffnet neue Wege in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
Vor 30 Jahren wurde der Affenberg aus der Wiege gehoben. Das Konzept damals, wie heute: „Affen in einer Umgebung zeigen, die ihrem natürlichen Lebensraum so nah wie möglich kommt“. Geboren wurde die Idee von Peter Gaubatz, seines Zeichens Gründer des Affenbergs. Drei Jahrzehnte später sind die Japan-Makkaken ein Publikumsmagnet. Jährlich strömen rund 150.000 Besucher:innen auf den Affenberg. „Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Kärntner Tourismuslandschaft. Gleichzeitig leistet das Team wertvolle Forschungsarbeit für ein besseres Verständnis der Japan-Makaken“, sagt Tourismus- und Veterinärreferent Stadtrat Christian Pober.
Erste Kooperation
Für das Ehepaar Gaubatz – Svenja Gaubatz ist seit 1997 unverzicht-
barer Teil des Teams und zuständig für Innovation und Weiterentwicklung –ist das Beste gerade gut genug. Deshalb dauerte es bis zum heurigen Jahr, ehe die erste Kooperation mit einem Zoo besiegelt wurde.
„Wir wissen, dass wir die gleichen Werte vertreten. Sowohl in Olmütz als auch bei uns leben die Affen in freier Wildbahn“, sagt Svenja Gaubatz. Die Partnerschaft wurde Ende Jänner im Hotel Post in Ossiach besiegelt. Geplant ist ein umfassender wissenschaftlicher Austausch.
Svenja Gaubatz mit Stadtrat Christian Pober bei einem Besuch am Affenberg.
Kooperation besiegelt (v.l.): Richard Viduna, Jitka Vokurkova, Lena von Verschuer, Peter Gaubatz, Svenja Gaubatz, Markus Werdenig, Theresia Meschik und Lena Pflüger (v.l.)
Harald Sobe
Stadtrat
Referent für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Bauangelegenheiten, Tiefbau, Hochbau und Liegenschaften, Vermessung und Geoinformation, Feuerwehren, Freizeit und Sport
Sprechtage: nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 2. Stock, Zimmer 217 Sport: 14tägig, Mi, 10 bis 11 Uhr Bau: 14tägig, Mi, 11 bis 12 Uhr
Kontakt: T 0 42 42 / 205-4001 E: harald.sobe@villach.at
„Carinthian
Eagles“ suchen neue Mitglieder
Auch in Villach wird American Football gespielt. Seit 2011 engagiert sich der Verein „Carinthian Eagles“ in dieser Sportart und sucht jederzeit neue Mitglieder. In der Zwischenzeit kamen auch Flagfootball und Cheerleading dazu, auch für sportliche Mädchen ist
Spannende Infos zum „ÖEK“
Einen interessanten Einblick in den Entstehungsprozess des „Örtlichen Entwicklungskonzeptes“ (ÖEK) der Stadt Villach lieferten kürzlich Expert:innen des Magistrates sowie externe Beteiligte. Von links: Klaus Rauter, Stadtrat Harald Sobe, Andreas Madritsch (Planungsbüro LWK Ziviltechniker) und Ursula Mollay (Österreichisches Institut für Raumplanung).
Noch im Herbst soll die zweite Eishalle fertig sein. Sie wird Heimstätte des Dameneishockey-Bundesleistungszentrums.
Gleichenfeier: Bau zweiter
Eishalle geht zügig voran
Der Rohbau steht, das Dach ist drauf: Mit einer Gleichenfeier wurde im Jänner der Zwischenstand beim Neubau der zweiten Eishalle in Villach gewür
Jugendliche, Schulen, Vereine, Breiten- und Spitzensport. Dazu erhält Villach Österreichs erstes EishockeyDamenleistungszentrum und die Möglichkeit für Veranstaltungen in der neuen Halle. Davon werden Villachs Bürger:innen enorm profitieren“, sagte Baureferent Stadtrat Harald Sobe.
Vertreter:innen der Stadt sowie der Eishockeyverbände waren bei der Gleichenfeier.
Sascha Jabali Adeh
Stadtrat
Referent für Natur- und Umweltschutz, Verkehr, Mobilität, Strafamt
Sprechtag: nach Vereinbarung, Rathaus Eingang I, 2. Stock, Zimmer 227
Kontakt: T 0 42 42 / 205-1010
E: str.jabali@villach.at
Vogelwelt erleben noch bis Ende März
Bisher gut besucht sind die Vogelbeobachtungstouren in den Naturräumen am Ossiacher See. Ornithologin Ulrike Knely leitet die Touren noch bis Ende März. Interessierte erlangen dabei spannende Einblicke in die faszinierende Vogelwelt rund um den Ossiacher See. Die Tour führt vom Laichschongebiet am Ossiacher Seebach zum Natur schutzgebiet an der West bucht. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, Ferngläser sind entlehnbar. „Wer noch nicht dabei war, sollte sich diese Möglichkeit nicht ent gehen lassen“, sagt Stadtrat Sascha Jabali Adeh. Termine: Mi, 25. Februar, So, 8. März, Mi., 11. März, So, 22. März, Mi, 25. März (jeweils 10 bis 12 Uhr). Anmeldung bis spätestens 15 Uhr am Vortag unter: 0699 / 181 777 37
„Natur im Garten“: Neue
Vortragsreihe im Frühjahr
Garteln im Einklang mit der Natur liegt im Trend. „Natur im Garten“ liefert dafür wichtige Anregungen und Tipps.
Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, Grünräume möglichst naturnahe zu gestalten, um Ressourcen zu schonen und die Biodiversität zu stärken. Diese Entwicklung versucht auch die Stadt Villach mit der Vortragsreihe „Natur im Garten“ zu stärken und lädt im Frühjahr und Herbst zu kurzweiligen Informationsveranstaltungen ein. „Auch für das kommende Frühjahr ist es uns gelungen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und erneut bewährte Expert:innen für die Vorträge zu gewinnen“, sagt Natur- und Umweltschutzreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. „Das Frühjahrsprogramm erstreckt sich von der Bodenbeschaffenheit bis hin zur naturnahen Grabgestaltung.“
So erfährt man unter anderem, wie man gesunden
Garten-Boden erkennt oder Bodengesundheit aufbauen kann. Ein spannendes Kapitel ist zudem die Nutzung von Beikräutern, die sonst eher als unerwünscht gelten. Im Vortrag erfährt man Einiges über deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Außerdem geht es auch darum, wie man noch so kleine Flächen zum Beispiel am Balkon zur nachhaltigen Bewirtschaftung nutzen kann.
Überblick Frühjahrsprogramm
• „Lebendiger Garten“, 11. März, mit Christiane Halder und Hans Madritsch.
• „Beikraut - Reiß es aus und mach was draus“, 15. April, mit Stefan Bergner.
• „Wenig Platz, viel Natur – Ideen für Balkone, kleine Beete und Gräber“, 27. Mai, mit Lena Uedl-Kerschbaumer. Beginn aller Vorträge jeweils um 18 Uhr im lebensRAUM Villach in der Postgasse. Eintritt wie immer frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die beliebte Vortragsreihe „Natur im Garten“ startet in die Frühjahrssaison. Am Foto v. l.: Umweltbeirätin Vanessa Rainer, Hans Madritsch, Stadtrat Sascha Jabali Adeh.
MARTA GILLNER
Ein buntes Kulturprogramm mit renommierten Künstler:innen und Newcomern begeistert das Villacher Publikum das ganze Jahr. Auch heuer hat das Team der Abteilung Kultur wieder etliche Veranstaltungs-Höhepunkte in jedem Genre organisiert.
Villach l(i)ebt Kultur
Mehr als 40.000 Besucher:innen haben im Vorjahr die Veranstaltungen der Abteilung Kultur genossen. Das Publikum schätzt vor allem die Vielfalt im Jahres-Programm.
Villach versteht sich als Kulturstadt mit offenem Blick, lebendiger Tradition und Neugier auf Neues. Jedes Jahr stellt das Team der Abteilung Kultur ein umfassendes und vielfältiges Programm zusammen, das alle Genres umfasst und Akzente setzt. Renommierte Künstler:innen treffen auf spannende Newcomer, große Namen auf frische Stimmen.
Kultur wird in Villach nicht verwaltet, sondern gelebt, wie die zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser beschreibt: „Eine lebendige Kulturtradition ist das Herz einer Stadt. Kultur verbindet Menschen, schafft Identität und öffnet Räume für
Dialog und gemeinsames Erleben.“ Die Zahlen aus 2025 belegen, wie stark dieses Herz schlagen kann.
Rund 40.000 Besucher:innen bei Theater, Konzerten, Ausstellungen
Mehr als 40.000 Besucher:innen nahmen Angebote der Kulturabteilung wahr. Allein Konzert- und Einführungsveranstaltungen zählten rund 18.000 Gäste. Höhepunkte waren Auftritte der Accademia di Monaco, von Alessandro Quarta, der Academia Allegro Vivo mit Cornelius Obonya sowie Mark Seibert und Katharina Strasser. Rund 12.000 Besucher:innen erlebten Theaterproduktionen, darunter auch das Kindertheater. Für besondere Auf-
merksamkeit sorgten Philipp Hochmairs Schiller Balladen Rave, ebenso wie Schwanensee, Tristan und Isolde, Don Quichotte und Rotkäppchen. Auch die bildende Kunst fand großen Zuspruch. Ausstellungen mit Vernissagen und Führungen im Dinzlschloss und in der städtischen Galerie Freihausgasse lockten rund 6.000 Besucher:innen an. Helga Druml, Gregor Eska und Nina Hader zählten zu den Publikumslieblingen. Lesungen im Dinzlschloss, unter anderem mit Norbert Maria Kröll, Gerald Eschenauer und Alina Lindermuth, erreichten etwa 800 Gäste. Weitere 5.000 Menschen besuchten Vorträge, Diskussionen und Kultur Jour Fixe. [ds]
Dieser Sommer wird verbinden
Am 4. März präsentiert Nadja Kayali das Programm des Carinthischen Sommers.
Fern & nah“ lautet das Motto des heurigen Carinthischen Sommers. „Wir schlagen nicht nur Brücken zwischen West und Ost, sondern auch zwischen Generationen und Genres“, erläutert Intendantin Nadja Kayali den Fokus ihrer Programmgestaltung. Publikumslieblinge wie Birgit Minichmayr, Joachim Meyerhoff und Georg Nigl kehren zurück, ebenso die Pianist:innen Lukas Sternath, Claire Huangci und Rudolf Buchbinder, die Klarinettistin Sharon Kam und der Dirigent Giovanni Antonini. Zum ersten Mal ist Stargeigerin Hilary Hahn dabei, die mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Dirigent Omer Meir Wellber musizieren wird. Mandolinenvirtuose Avi Avital tritt mit dem Kammerorchester Basel auf und Antonello Manacorda dirigiert die Camerata Salzburg. Eine fixe Größe ist das ORF Radio-Symphonieorchester Wien als Festivalorchester.
Weltpremieren und Uraufführungen
Festival Artists sind die Kärntner Singer-Songwriterin Anna Anderluh sowie die kanadisch-iranische Sängerin und Komponistin Golnar Shahyar. Mit Tara Meister gibt es erstmals eine Festivalschreiberin. Uraufführungen und Weltpremieren neuer Texte werden geboten. „Villach klingt“ heißt es am 18. Juli, wenn die ganze Stadt zur Bühne wird. Dies und mehr bietet der Carinthische Sommer vom 2. Juli bis 2. August. Mehr Infos gibt es bei der Präsentation mit Nadja Kayali am 4. März um 18.30 Uhr im Bambergsaal. Eintritt frei, Anmeldung bis 2. März: tickets@carinthischersommer.at
Intendantin Nadja Kayali stellt das Programm des Carinthischen Sommers am 4. März im Bambergsaal vor. Eintritt frei!
: KULTUR
FR, 20. FEBRUAR BIS
SA, 7. MÄRZ
Der Weg zum Glück neuebuehnevillach, 20 Uhr W: neuebuehnevillach.at
DI, 24. FEBRUAR
Das Schnuffel-Puffel / Puhljavec-Puhljak
Kindertheater ab 3 Jahren
Bambergsaal, 10 & 16 Uhr
T: 0 42 42 / 205-3400
E: kultur@villach.at W: villach.at/kultur
Philharmonie Salzburg
CCV, 19.30 Uhr
E: kultur@villach.at W: villach.at/kultur
MI, 25. FEBRUAR
Der Kleine Murks / Mali Murko
Kindertheater ab 5 Jahren Bambergsaal, 10 & 16 Uhr
DO, 26. FEBRUAR
Hi Du / Hi Ti
Kindertheater ab 7 Jahren Bambergsaal, 10 & 15 Uhr
100 Jahre John Coltrane: Nathan Ott Quartet Kulturhof Villach, 20 Uhr W: kulturforumvillach.at
FR, 27. FEBRUAR
Lesetalk mit Dominik Werginz Galerie TART, 19.00 Uhr W: act2gether.at
SO, 1. MÄRZ
Urquelle trifft klassische Musik
Kurzentrum Warmbad-Villach, 13-16 Uhr
T: 0 42 42 / 30 01 12 90
W: warmbad.com
MO, 2. MÄRZ
Lesespaß - Kinderbücher mit allen Sinnen erleben Kärntner Nestl, 15 Uhr
W: herzband.at
Anmeldung unter:
T: 0670 / 190 77 52
E: info@herzband.at
Ecstatic Dance - Sound Journey mit Stacy Lotens & Mr. Jenkinz Lederergasse 30, 18 Uhr
Die Liedermacherin präsentiert in Villach ihre Musik zwischen Hoffnung und Reflexion.
Die mehrfach ausgezeichnete Liedermacherin Sigrid Horn öffnet mit ihrem neuen Album „Nest“ einen Raum, in dem Zartheit und Dunkelheit, Widerstandskraft und Verletzlichkeit einander berühren. In ihrem unverwechselbaren, keinem Ort eindeutig zuordenbaren Dialekt erzählt sie Geschichten, die tief ins Innere führen – begleitet von Ukulele oder Klavier und getragen von den warmen, zugleich scharf konturierten Linien eines Streichquartetts. Horn ist nirgendwo zu Hause, macht es sich aber schnell bequem. Sowohl räumlich als auch künstlerisch pendelt sie zwischen Land und Stadt und nimmt von beidem etwas in ihre Mu-
Das Schottische Prinzip
Mit Golden Voyager Record Vol. III meldet sich Das Schottische Prinzip zurück – lauter, wütender, poetischer. Die feministische Indie/Pop-Band präsentiert ihr Album, das die Absurditäten der Gegenwart reflektiert und nach den Sternen greift. Dritte Hand füllen den Abend anschließend auf –ein Spektakel, das sich in den Herzen einnistet und dort gedeiht.
Termin:
SA, 7. März, 20 Uhr, Kulturhof:villach Karten: office@kulturhofvillach.at
sik mit.
„Nest“ ist ihr drittes Album. Ein düster-lie bevoller Liederzyklus mit Streichquartett, der von Hoffnung, vom Überwinden und vom Durchstehen erzählt. Stefanie Kopfreiter und Marlene Herbst (Bratschen) sowie Ulla Obereigner (Geige) und Anna Aigner (Cello) bilden um die Künstlerin ein wohliges Umfeld. Die Arrangements kommen von Felipe Scolfaro Crema, der an der Bruckner Uni Komposition und Jazz-Klavier studiert hat und sonst als Live-Musiker und Produzent umtriebig ist.
Liedermacherin Sigrid Horn erzählt auf ihrem Album „Nest“ Geschichten –berührend und gefühlvoll.
Termin:
MO, 9. März, 19.30 Uhr Congress Center Villach
schau.Räume präsentiert
Ab 8. März (Eröffnung: 11 Uhr) präsentiert die Künstlerin Elisa Vladilo „Queer-feministische Zeilen“ in den schau.Räumen. Beim partizipativen Kunstprojekt werden Menschen eingeladen, Texte zu Themen wie Gender, Identität, Begehren und Feminismus gemeinsam in einer performativen Installation im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Termin:
Bis 30. April, DI: 10 - 14 Uhr, DO: 14 - 18 Uhr schau.Räume, schau.raeume.cc
Stars des Kulturforums
Das Kulturforum Villach hat das Jahr 2026 ins Zeichen der Jazz-Ikonen Miles Davis und John Coltrane gestellt. So sind Konzerte mit nationalen und internationalen Stars geplant – etwa am 26. März mit dem Portugiesen Luis Vicente, am 23. April mit dem amerikanischen Superstar Ralph Alessi (Foto) und am 28. April mit dem Saxophonisten Rodrigo Amado.
Termin:
Kulturforum Villach
Alle Termine: kulturforumvillach.at
Galerie Freihausgasse zeigt: Im Zwischenland
Laura Roth ist freischaffende Künstlerin und Fotografin. Zentrale Inhalte ihrer künstlerischen Werke sind Natur und Umwelt, unterschiedliche Lebensräume sowie Spuren menschlichen Wirkens. In dieser Ausstellung zeigt sie Bilder der Erdoberfläche bis in das Erdinnere. Landschaft wird dabei nicht als statische Oberfläche verstanden, sondern als Schichtung aus Erinnerungen menschlicher Eingriffe und Prozesse des Wandels.
Termin:
DO, 12. März, 19 Uhr: Vernissage Ausstellungsdauer: bis 18. April Galerie Freihausgasse
Die souveräne Leserin
Very British! Alan Bennetts humorvolle Geschichte über die lesehungrige Queen wird zu einem besonderen Abend. Birgit Minichmayr verleiht den Figuren pointiert Stimme und Gestalt, begleitet von Alois Mühlbacher und dem Streichquartett Sonare. Eine charmante Hommage an Literatur, königliche Eigenheiten und die überraschende Macht des Lesens.
Walzer, Wein, Wohlstandsbauch
Die Show des Rabenhof Theaters und Stefanie Sargnagel.
Der Wiener Opernball ist Synonym für Prunk, Prominenz und Politschaulaufen – doch hinter der glitzernden Fassade und dem prachtvollen Blumenschmuck menschelt es. Stefanie Sargnagel beobachtet das alles ganz genau. Mit ihrem gewohnt spitzzüngigen Humor hat sie sich unter die Reichen und Mächtigen gemischt und dabei eine
Welt dokumentiert, die Normalsterblichen meist verborgen bleibt. Die brandneue Theatershow über Champagner-Laune, Rechts-Walzer und die High-Society überzeugt mit einem grandiosen Ensemble und Live-Musik von Saló.
Termin:
MI, 4. März, 19.30 Uhr Congress Center Villach
Das choreografische Theater von Zdravko Haderlap spielt im Congress Center.
Ich bin maßlos in allem
DI, 24. März, 19.30 Uhr Congress Center Villach
Christine Lavants kompromisslose Sicht auf die menschlichen Verhältnisse ist eine Inspiration für die Erforschung und Interpretation ihres reichen literarischen Schaffens und ihrer rätselhaften Persönlichkeit. Ziel des choreografischen Theaters von
Zdravko Haderlap war es, Stereotypen über sie zu überwinden und ihre Außergewöhnlichkeit, ihre Grenzenlosigkeit, ihre Maßlosigkeit zu beleuchten.
Termin:
MO, 16. März, 19.30 Uhr Congress Center Villach
Das Rabenhof Theater zeigt die brandneue Show mit Live-Musik von Saló.
Geschätzte Leser:innen, Sie können Ihre Veranstaltungen für unseren Online-Kalender auf villach.at/veranstaltungen selbst eintragen. Nutzen Sie dazu bitte das Online-Formular.
DI, 24. FEBRUAR
Italienisch-Deutsch Konversation
Galerie TART, Widmanngasse 16, 18 Uhr
W: act2gether.at
DO, 26. FEBRUAR
Infoveranstaltung der Erneuerbaren Energiegemeinschaft
Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstelle Kärnten
24-Stunden-Hotline:
T: 0660 / 244 24 01
Frauenhaus
Schutz für von Gewalt bedrohte Frauen und deren Kinder.
24-Stunden-Hotline:
T: 0 42 42 / 310 31
W: frauenhaus-villach.at
Rechtsanwälte-Sprechtag
Erste Rechtsauskunft gratis, Rathaus, Eingang 4, 4. Stock, Zimmer 405, jeden Freitag, 14 bis 16 Uhr, keine Anmeldung
Selbsthilfe Kärnten
T: 0 463 / 50 48 71
W: selbsthilfe-kaernten.at
GESUNDHEIT
Abteilung Gesundheit
1. Stock, Rathaus, Impfungen nur mit Terminvereinbarung!
T: 0 42 42 / 205-2525
W: villach.at/termine
: GRATULATION!
Bürgermeister Günther Albel gratuliert folgenden Villacher:innen zu ihren Geburtstagen!
ZUM 80. GEBURTSTAG
Renate Arztmann
Brunhilde Bernsteiner
Brigitte Eysank
Dkfm. Christa Fleischer
Anton Jenull
Dr. Willfried Kaltenbacher
Annemarie Klammer
Krimhild Knappitsch
Waltraud-Maria Kobau
Ingeborg Kummer
Elfrieda Lagler
Werner Lippitz
Edeltraud Novak
Rudolf Oberrauner
Peter Picker
Anton Pirker
Elfriede Prachinig
Hannes Pulk
Walter Reinsperger
Agnes Sandrieser
Anneliese Schranzer
Magdalena Stöckl
ZUM 85. GEBURTSTAG
Rudolf Brandstätter
Herma Burgstaller
Heinz Burger
Johann Dorighi
Gerhard Dullnig
Gisela Egger
Ulrike Grünwalder
Maria Guggenbichler
Karin Haasenritter
Stefan Hermann
Monika Himmelsbach
Walburga Hopfgartner
Maria Kreuzberger
Johann Jank
Rita Linder
Ingrid Müller
Adelheid Sereinig
Erika Trabold
Herta Wohinz
Margarete Zuder
ZUM 90. GEBURTSTAG
Ingeborg Freisitzer
Herbert Gendut
Elisabeth Huber
Ing. Eduard Krug
Katharina Obermann
Maria Taschwer
Anna Zand
Josef Zrim
Erich Zwirn
ZUM 95. GEBURTSTAG
Liberatus Dertnig
Elisabeth Eisenwagen
Maria Gelautz
Hermann Köchl
Erna Neuwirth
Walter Sicher
ZUM 100. GEBURTSTAG
Ernestine Fasching
Gerhild Tomantschger
Dr. Elfriede Trojer
ZUM 101. GEBURTSTAG
Irma Holzbauer
ZUM 104. GEBURTSTAG
Zäzilia Oitzinger
ZUM 105. GEBURTSTAG
Anna Stulier
LUST BEI DER STADT ZU ARBEITEN?
Alle Infos zu derzeit offenen Stellen unter villach.at/karriere
AMTSTAFEL
Alle Infos über aktuelle Änderungen des Flächenwidmungsplanes, Bebauungsplanänderungen, diverse Kundmachungen, Anberaumungen, Ausschreibungen, unter villach.at/amtstafel
ZUM 106. GEBURTSTAG
Agnes Pikalo
GEBURTEN
9. NOVEMBER
Maximilian, Sohn von Julia und Alexander Krainer
Medin, Sohn von Edina und Almedin Majetić
14. NOVEMBER
Natali, Tochter von Nikolina Komlenić und Toni Ljubić
Theresa Johanna, Tochter von Julia Vanessa Oblasser und Stefan Retl
Valentin, Sohn von Mag. rer. nat. Katharina und Ing. Stefan Lauritsch
15. NOVEMBER
Arya, Tochter von Nilesha Mishra und Amritesh Kumar
16. NOVEMBER
Florian Harald, Sohn von Monika Antonia Pichler und Harald Felix Lauritsch
18. NOVEMBER
Olen, Sohn von Adrienn Stefán und Norbert Asztalos
21. NOVEMBER
Din, Sohn von Arnela und Amir Murica
25. NOVEMBER
Davud, Sohn von Adela und Ibro Mujanović
27. NOVEMBER
Mattis, Sohn von Fabienne Santner und Niklas Kronig
28. NOVEMBER
Hadis, Tochter von Sahar Rahmani und Sakhidad Amiri
29. NOVEMBER
Johanna Christina, Tochter von Julia Christina Maderebner und Lukas Guger
Malik, Sohn von Jasmina und Alen Sivac
30. NOVEMBER
Helena, Tochter von Nadja Lisa Hopfgartner und Lukas Florian Olsacher
1.DEZEMBER
Kaid, Sohn von Alma und Edin Vatić
5. DEZEMBER
Valentina Sophie, Tochter von Miriam und Dr.med. Holger Jens Stadthalter
11. DEZEMBER
Ariyan, Sohn von Amela Mujić-Džibrić und Haris Džibrić
12. DEZEMBER
Diego Lion, Sohn von Alina Ajrović und Philipp Joachim Traby
13. DEZEMBER
Valentina, Tochter von Mag. rer. soc. oec. Bettina Steger und Igor Vrhnjak
14. DEZEMBER
Ilina, Tochter von Tatjana Ananieva und Dejan Ananiev
Jan Jonas, Sohn von Raphaela Platzner und Mag. (FH) Benedikt Martinek
15. DEZEMBER
Lara, Tochter von Lucia Bacher und Armin Kaplenig
16. DEZEMBER
Eman, Sohn von Beisa und Belmin Nanić
17. DEZEMBER
Mathilda, Tochter von Katharina und Marko Bralić
HOCHZEITEN
15. NOVEMBER
Michael Wilhelm Dabringer und Nina Köstl, beide Villach
way K shop
: IN KÜRZE
GEMEINDERAT. Die nächste Sitzung des Villacher Gemeinderates findet am Freitag, 6. März, ab 15 Uhr im Paracelsussaal statt. Live-Stream: villach.at/gr-live
FSME-IMPFUNG. Ab 19. März startet die Zeckenschutzimpfaktion im Rathaus. Termine können über unseren Online-Terminkalender, villach.at/termine oder telefonisch unter 0 42 42 / 205-2525 gebucht werden.
HOCHZEITSJUBILÄUM. Bürgermeister Günther Albel lädt auch heuer wieder Paare ein, die ein rundes oder halbrundes Jubiläum – ab dem 50. Hochzeitstag – begehen. Anmeldungen an oeffentlichkeitsarbeit@villach.at
Herbert Rader und Elisabeth Sabine Della Schiava, beide Villach
25. NOVEMBER
Raphael Henn und Eva-Maria Köck, beide Villach
5. DEZEMBER
David Tatschl, Villach und Karin Lederer, Wernberg
Vahid Irannejad und Ghazaleh Jafari, beide Villach
18. DEZEMBER
Harald Franz Essmann und Barbara Krumpl-Rogatsch, beide Villach
500 KILO SPERRMÜLL. Großer Taucheinsatz im Jänner. Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Villach, der Wasserrettung Villach und der Feuerwehr Velden tauchten allerlei Unrat aus der Drau. Gefunden wurden etwa Fahrräder, E-Roller, Müllkübel und Verkehrszeichen. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und Stadtrat Harald Sobe dankten den freiwilligen Helfer:innen. Ihr Appell ist jedoch klar: „Es kann nicht sein, dass Freiwillige den Abfall anderer beseitigen. Die Drau ist kein Mülleimer. Wir alle sind dazu angehalten, unsere Flüsse sauber zu halten.“
50-jähriges Jubiläum für Schmuck-Experten
Der Meisterbetrieb „Uhren und Schmuck Wachter“ in der Widmanngasse wurde 1976 von Hermann Wachter senior und Brigitte Wachter gegründet. Von Beginn an lag der Fokus auf einem hochwertigen Service für Uhren und Schmuck. Seit 2007 leiten Hermann Wachter junior und Christian Wachter den Betrieb in zweiter Generation. Stadtrat Christian Pober überbrachte zum Jubiläum seine Glückwünsche.
Die Schaumrollen sind zurück in der Innenstadt
Ingo Appe ist zurück! Der Konditormeister steht mit 76 Jahren wieder in der Backstube seiner Konditorei in der Italiener Straße. Dass seine legendären Schaumrollen noch immer ausgezeichnet schmecken, davon überzeugte sich auch Bürgermeister Günther Albel und begrüßte den Unternehmer wieder zurück in der Innenstadt. Ingo Appe würde sein Wissen außerdem gerne an ein interessiertes Talent weitergeben.
Traditionsbetrieb hat einen neuen Chef
René Suppick übernahm die Leitung von „Glas & Rahmen Krappinger“ in der Italiener Straße. Er trat die Nachfolge seines Chefs Helmut Reiner an, der sich in den Ruhestand zurückzieht. Der Fachbetrieb kann auf eine treue Stammkundschaft verweisen. Darauf will Suppick, der seit fünf Jahren im Unternehmen arbeitet, aufbauen. Spezialisiert ist die Firma auf die Anfertigung von maßgefertigten Verglasungen und individuellen Bilderrahmen.
: PERSÖNLICH
106 JAHRE. Im Seniorenheim feierte Agnes Pikalo ihren unglaublichen 106. Geburtstag. Trotz ihres hohen Alters kann die gebürtige Gailtalerin, Namen und Jahreszahlen Jahrzehnte zurück noch genau zuordnen. Zither spielen, tanzen, Reisen und Gartenarbeit waren lange Zeit ihre liebsten Hobbys.
105 JAHRE. Im familiären Kreis beging die gebürtige Gailtalerin Anna Stulier ihren 105. Geburtstag. Die rüstige Seniorin drückt bei aktuellen Sportveranstaltungen vor dem Fernseher vor allem den Österreicher:innen die Daumen. Aber auch klassische Musik und das Kochen ihrer Lieblingsspeisen zählen zu ihren liebsten Beschäftigungen.
104 JAHRE. Erst kürzlich war Zäzilia Oitzinger als älteste Besucherin bei der 120-Jahr-Feier der VS St. Magdalen dabei. Jetzt feierte sie mit Familienangehörigen ihren 104. Geburtstag in ihrer Wohnung in Villach. Die rüstige Pensionistin engagierte sich viele Jahre im örtlichen Pensionistenverein.
100 JAHRE. Die gebürtige Steirerin Ernestine Fasching war jahrzehntelang als „Dentistin mit Leidenschaft“ in Villach bekannt. Jetzt feierte sie mit Angehörigen ihren 100. Geburtstag. Fernreisen in die USA, wandern und Schifahren zählten früher zu ihren liebsten Hobbys.
Stolze Inhaber:innen des Taschengeld-Führerscheins sind nun diese Schüler:innen der VS Landskron.
Spielerisch Umgang mit Geld gelernt
„Wie gehe ich mit Geld um und was kosten meine Wünsche? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich rund 60 Schüler:innen der 4A, 4B und 4C der VS Landskron. Sie absolvierten den „Taschengeld-Führerschein“, der von der Kärntner Schuldnerberatung angeboten wird. Bildungsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig unterstützt die Initiative. „Das Erlernen einer finanziellen Grundkompetenz in jungen Jahren ist keine Fleißaufgabe, sondern ein wertvolles Fundament.“
Sonderführung für slowenische Gäste
Eine ganz besondere Führung durch das Museum der Stadt Villach erlebte Generalkonsulin Maja Balant Slobodjanac aus Slowenien. Auf Einladung von Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und Finanzdirektorin Alexandra Burgstaller zeigte Direktor Andreas Kuchler ihr und Tolmins Museumsdirektor Tadej Koren die Sonderschau „Wie Kriege enden“ – und das, obwohl das Museum aktuell geschlossen ist.
Das Projekt wurde von „Team A“ und HFLA-Direktor Helmut Presch präsentiert.
: VOR 35 JAHREN
Aus Villacher Stadtzeitung, Ausgabe Februar 1991
HOTELFACHSCHULE. Die neue Hotelfachschule Villach wird in Warmbad entstehen und kostet rund 290 Mio. Schilling. Rund 250 Schüler:innen werden im neuen Bau Platz finden. Beim Architekturwettbewerb ging die Gruppe „Team A“ als Sieger hervor.
DOBRATSCH. Am Villacher Hausberg finden wieder FIS-Rennen statt. Gleichzeitig ist man sich aber seiner Wichtigkeit als Trinkwasserreservoir bewusst. Betriebsleiter Franz Kreuzer ist Initiator und Begründer der „Wasser-, Ver- und Entsorgungsgemeinschaft Villacher Alpe“.
ITALIENER STRASSE. Im Zuge der Innenstadterneuerung wird die Italiener Straße zu einer attraktiven und verkehrsberuhigten Geschäftsstraße ausgebaut. Die Fahrbahn wird auf vier Meter eingeengt und mit Fahrbahnaufdoppelungen versehen.
NARRENTURM. Das Freizeitkarussell „Narrenturm“ im Bereich St. Niklas wird von Planungsexperten und der Stadt Villach abgelehnt. Damit bleiben 40 Hektar Fluß- und Aulandschaft sowie die, durch den Bau der Südautobahn entstandenen, „Drau-Lagunen“ unangetastet. Auch der Drauer Wald bleibt erhalten.
Der ehemalige Schlepplift in Pogöriach auf einem Bild aus 1978. Für das Skifahren nach Sonnenuntergang gab es sogar Flutlicht.
In Pogöriach lernten viele das Skifahren
Mit einer gehörigen Portion Idealismus wurde der Schlepplift von drei Villachern ins Leben gerufen.
Erinnern Sie sich noch an den Schlepplift in Pogöriach? Unweit des Gasthauses Wiegele befand sich das beliebte Skigebiet. Ins Leben gerufen wurde es zu Beginn der 1970er Jahre von den drei Villachern Rudolf Meidl, August Mayer und Walter Jonach. Landwirt Jonach, rüstige 82 Jahre jung, berichtet: „Die beiden sind zu mir gekommen und hatten die Idee, vor Ort einen Schlepplift zu errichten.“ Gedacht, getan: In Kooperation mit der Steirischen Motorenund Gerätebau AG (Stemag) wurde der Schlepplift aufgestellt.
Flutlicht als „Vorteil für die Berufstätigen“
Ein „Schmankerl“ kam einige Jahre später hinzu: Es wurde eine Flutlichtanlage errichtet. Sie war an zwei, bis drei Tagen pro Woche eingeschaltet. In der Stadtzeitung vom 1. Jänner 1978 wird das Licht „als Vorteil für Berufstätige“ beworben, die „nach dem Dienst noch schnell einen Rutscher im Reigen der Schigebiete um Villach“ unternehmen konnten.
„Zum Leben war es zu wenig und zum Sterben war es zu viel.“
Walter Jonach, ehemaliger Skilift-Betreiber
Das Dreier-Gespann um Meidl, Mayer und Jonach betrieb den Schlepplift zehn Jahre lang. „Wir hatten anfangs sehr gute Saisonen, es gab aber immer auch schneearme Winter“, erzählt Jonach. Sein Resümee als Unternehmer: „Zum Leben war es zu wenig, zum Sterben zu viel.“
In weiterer Folge wurde der Schlepplift vom Skigebiet Dobratsch mitbetrieben. Ende der 1980er Jahre wurde die Liftanlage schließlich verkauft und der Skibetrieb somit eingestellt. Über die ehemalige Piste, die mittlerweile teils von Bäumen bewachsen ist, rutschen heute gern die Kinder aus der Nachbarschaft. Die „Lift-Geschichten“ von damals sind in Pogöriach jedenfalls bis in die Gegenwart ein beliebtes Gesprächsthema – unter anderem im Gasthaus Wiegele. [kt]
INFOABEND
12. MÄRZ
18:00 UHR
RAIFFEISENBANK
REGION VILLACH NIKOLAIGASSE 4
GÜNSTIGER STROM AUS DER REGION.
Mit der Energie-Genossenschaft gemeinsam zu mehr Ersparnis.
Bis spätestens 5. März zum Infoabend anmelden:
WIR MACHT’S MÖGLICH.
raiffeisen.at/egeno
LIARA
Mein Licht
365 Tage pures WOHNGLÜCK
WOHNPROJEKT ST.LEONHARD
Angrenzend an das Naturschutzgebiet Petschnigteich verspricht unsere neue Wohnanlage allerbeste Aussichten: Eine einzigartige Oase mitten in Villach, wo sich Idyll und Luxus die Hand geben. Mit „Liara“ setzen wir ein architektonisches Zeichen, das für sich steht – und dabei doch der wunderschönen Umgebung stets den Vortritt lässt. Glück kann man sich bekanntlich nicht kaufen – einen Ausblick, der glücklich macht, hingegen schon.
BEZUGSFERTIG
Open House Tour jeden Freitag von 12:00 bis 15:00 Uhr