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Theaterzeitung Februar 2025/26

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LADY MACBETH VON MZENSK

SCHOSTAKOWITSCH

AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN WIRD DIE BALLETTPREMIERE VON »CARMEN« IN DIE KOMMENDE SPIELZEIT VERSCHOBEN.

PRO GRAMMÄND E GNUR

Am 27.3. präsentiert die BallettCompagnie Oldenburg stattdessen die Wiederaufnahme »BLÜHEND –An den Ufern des Sees / Le Sacre de Printemps« | Zwei Choreografien von Antoine Jully. Am 27.2. gibt es in der Ballettwerkstatt in unserem Ballettsaal im Probenzentrum erste Einblicke in die Proben.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn zeigt die BallettCompagnie Oldenburg den neuen Ballettabend »Blühend«. In »An den Ufern des Sees« setzt Antoine Jully zu Eduard Tubins Konzert für Kontrabass und Orchester Beobachtungen und Gedanken an und im Wasser in Szene. Das Element Wasser ist meistens in Bewegung, sein Wesen ist die ständige Veränderung. Schon ein zarter Windhauch kräuselt die spiegelglatte Oberfläche eines Sees.

Ausgehend von den Rollenfiguren der Originalchoreografie aus dem Jahr 1913 erzählt Jully in seiner Version von »Le Sacre du Printemps« eine Geschichte über heutige Themen, vom Umgang mit der Natur sowie über Rivalität und Machtgebaren zwischen Menschen. Die Rhythmen der faszinierenden Komposition von Igor Strawinsky gehen auch noch 113 Jahre nach ihrer legendären und skandalösen Uraufführung unter die Haut.

MORD IM LANDKREIS MZENSK

Es war, so heißt es, ein realer Kriminalfall, der Nikolai Leskow zu seiner Erzählung »Lady Macbeth des Mzensker Kreises« angeregt hatte. War er während seiner Zeit am Kriminalgericht von Orjol auf den Fall gestoßen? Oder bei seiner Arbeit als Journalist ab 1860 in Petersburg, als seine ersten Erzählungen in Zeitschriften erschienen? Wir wissen es nicht. Der Shakespeare-Bezug des Titels ist jedenfalls eine Modeerscheinung der Entstehungszeit – es gibt auch einen »Hamlet des Stschigorowsker Landkreises» (1849) und »Einen König Lear der Steppe« (1870) von Iwan Turgenew. Die Geschichte handelt von der jungen Kaufmannsfrau Katerina Ismailova, die ihren despotischen Schwiegervater, den ungeliebten Ehemann und schließlich auch dessen Erben, den vierjährigen Neffen, umbringt. Anlass ist Katerinas Liebe zu dem jungen Arbeiter Sergej. Ihr unausgefülltes Leben in der Provinz, die Unterdrückung durch den Gatten und dessen Vater, ihre unbefriedigten sexuellen Bedürfnisse scheinen mit Sergej einen Ausweg zu finden, und so tötet Katerina ihren Schwiegervater, um das größte Hindernis zu beseitigen, das ihrem gemeinsamen Leben mit Sergej im Wege steht. Die beiden folgenden Morde des Ehemannes und des Neffen begeht sie zusammen mit dem Geliebten – Sergej motiviert allerdings nicht die Liebe, sondern der deutliche Wille zu gesellschaftlichem Aufstieg. Der Kindsmord wird beobachtet und in der Folge deckt man auch die anderen Verbrechen auf. Die beiden werden verhaftet und nach Sibirien geschickt. Auf dem Marsch zeigt Sergej offen, dass er Katerinas längst überdrüssig geworden ist und bandelt mit der Prostituierten Sonetska an. Verzweifelt und gedemütigt stürzt sich Katerina in die Wolga und reißt ihre Rivalin mit sich in den Tod.

Täterin oder Opfer?

Katerina ist Opfer und Täterin in einer Person und verkörpert damit gleichzeitig auch den Zusammenhang von Liebe und Gewalt. Leskow lässt keinen Zweifel an Katerinas Verantwortung für ihre Taten, beschreibt aber eher, als dass er moralisch wertet. Nur an zwei Stellen begründet er ihr Verhalten mit ihrer »erwachenden weiblichen Natur«. Durch die Lebensumstände Katerinas mag man zu Beginn vielleicht noch ein gewisses Verständnis für die Taten aufbringen, doch mit zunehmender Brutalität der Morde muss am Ende eine gerechte Strafe erfolgen, damit das moralische Gleichgewicht wiederhergestellt wird.

In Russland erschien im Laufe des 19. Jahrhunderts eine Vielzahl an Ratgebern – vor allem Übersetzungen aus westeuropäischen Sprachen – über die Erziehung des weiblichen Geschlechts. Da Müßiggang als vor allem weibliches Laster galt, sollten Leben und Alltag von adligen Mädchen und Frauen streng reguliert sein. Frauen sollten davor bewahrt werden, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und ins Träumen oder Schwärmen zu verfallen oder sogar auf emanzipatorische Gedanken zu kommen. Leskow hatte sich mit der damals aktuellen »Frauenfrage« auseinandergesetzt; er beschäftigte sich mit Themen wie Frauenbildung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit, der Rolle der Frau in der Ehe und ihrer rechtlichen Unterordnung. Er plante die »Lady Macbeth« als Anfang einer Trilogie über russische Frauengestalten – ein Projekt, das er jedoch nie realisierte. Leskow gehört heute zwar zu den Klassikern der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts, doch brachten ihm in den 1860er Jahren einige polemischen Veröffentlichungen gegen die Nihilisten, die er als Gefahr für die moralische Grundlage der russischen Gesellschaft betrachtete, den Ruf des Reaktionärs ein. Erst Ende der 1920er Jahre wurde Leskow in der Sowjetunion »wiederentdeckt«, wodurch auch Dmitri Schostakowitsch auf ihn aufmerksam wurde.

Im Oktober 1930 hatte Schostakowitsch mit der Komposition der »Lady Macbeth von Mzensk« begonnen, das Libretto entstand gemeinsam mit Alexander Preis, den er bereits aus der Zusammenarbeit für »Die Nase« kannte. 1931 veröffentlichte Schostakowitsch seinen Artikel »Deklaration der Pflichten eines Komponisten«, in dem er sich gegen den Gebrauchscharakter von Musik stellte, ein kompositorisches Verantwortungsbewusstsein forderte und sich für eine »führende Rolle der Musik im Musiktheater […] zum Nutzen der Herausbildung eines sowjetischen musiktheatralischen Kunstwerks« positionierte. Damit erklärte er seine eigene Verantwortung gegenüber dem Opernstoff und dessen Behandlung, die er in seinem Werk auch umsetzt; im Unterschied zu Leskow ergreift Schostakowitsch trotz ihrer Verbrechen Partei für Katerina – und verzichtet in seiner Oper auch auf den Kindsmord. Seine Katerina erscheint musikalisch nicht ironisiert oder ver-

zerrt; sie ist die einzige authentische Figur in dieser »TragödieSatire«, als die der Komponist seine Oper bezeichnet hat. Schostakowitsch sieht Katerina als »eine kluge, begabte und interessante Frau; auf Grund der schrecklichen Bedingungen, unter welchen ihr Leben verlief, […] wird ihr Leben gramvoll, uninteressant, traurig. Sie liebt ihren Mann nicht, hat keinerlei Freuden, keinerlei Trost. Ud da erscheint der Angestellte Sergei […] Zur Erreichung dieses Ziels – Sergei zu dem Ihren, zu ihrem Mann zu machen – begeht sie eine Reihe von Verbrechen.« Schostakowitschs Charakterisierung der Katerina erfolgt am 3.5., 24.6. musikalisch: »Es lohnt sich nicht, lange darüber zu reden, wie ich alle diese Verbrechen rechtfertige, weil das bei weitem stärker geschieht durch das musikalische Material, denn ich glaube, daß in einem Opernwerk die Musik die hauptsächliche, führende entscheidende Rolle spielt. In ihrer Liebe zu Sergei gibt sich Jekaterina Lwowna ganz; außer der Liebe zu Sergei existiert für sie nichts […].«

Wie bereits Leskow, so hatte auch Schostakowitsch seine »Lady Macbeth« als ersten Teil hier einer Tetralogie über die Emanzipation der Frau aus patriarchalischer Unterdrückung in verschiedenen Epochen der russischen Geschichte geplant. Eine zweite Oper hätte sich mit der Anarchistin Sofja Perowskaja befasst, die 1881 ein Attentat auf Zar Alexander II. verübt hatte, ein weiteres Werk wäre einer nicht näher bezeichneten Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewidmet gewesen und abschließend sollte eine »außerordentliche sowjetische Amazone« thematisiert werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Am 22. Januar 1934 war »Lady Macbeth von Mzensk« sehr erfolgreich in Leningrad uraufgeführt worden, es folgten zahlreiche Inszenierungen im Ausland. Am 16. Januar 1936 fand der schicksalhafte Besuch Josef Stalins einer Vorstellung am Bolschoi-Theater statt, die er in der Pause verließ – ein Ereignis, das Leben, Werk und Karriere Schostakowitschs für immer veränderte. Am 28. Januar 1936 erschien in der Prawda der Artikel »Chaos statt Musik«, Schostakowitschs bis dahin noch als besondere sowjetische Kulturleistung gewürdigtem Werk wurde nun Vulgarität und Kakophonie vorgeworfen und schließlich folgte das Aufführungsverbot. Erst 1963 kehrte die Oper zurück

auf die Spielpläne – in revidierter Fassung und unter dem Titel »Katerina Ismailova«. Es ist dem Cellisten Mstislav Rostropowitsch zu verdanken, dass eine Partiturabschrift der Urfassung in den Westen gelangte, wo sie durch seine Einspielung aus dem Jahre 1979 wieder bekannt werden und sich als eines der wichtigen Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts durchsetzen konnte.

Antje Müller

LADY MACBETH VON MZENSK

Oper von Dmitri Schostakowitsch (Urfassung von 1932). Libretto von Alexander Preis und Dmitri Schostakowitsch nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Leskow.

Deutsch von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm. In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.

Premiere: Samstag, 7.2. | 19:30 Uhr | Großes Haus.

Musikalische Leitung: Rasmus Baumann | Regie: Joan Anton Rechi | Bühne und Kostüme: Markus Meyer | Studienleitung: Paul Plummer | Licht: Carsten Lenauer, Steff Flächsenhaar | Dramaturgie: Antje Müller

Mit: Ralf Lukas, Jonathan Abernethy / Ji-Woon Kim, Shelley Eileen Jackson, Jason Kim, Marija Jokovic / Lotte Kortenhaus, Seumas Begg, Irakli Atanelishvili, Seung Jin Park, Mykola Pavlenko, Volker Röhnert, Benjamin Park, Stephen K. Foster, Sandro Monti, Seungweon Lee, Aksel Daveyan, Ryan Stoll, Johannes Leander Maas, Philip Zehnoff, Dorothee Bienert, Taylor Haines

»WOLF« ZWISCHEN

MÜCKEN , ANGST UND MUT

Ich finde, dieses Stück zeigt auf sehr humorvolle Weise, wie schmal der Grat zwischen Anderssein und Ausgrenzung ist und warum es sich lohnt, nicht wegzuschauen, sondern für andere einzustehen.« Konstantin Gries

Ein Gefühl, das die meisten Menschen mindestens einmal in ihrem Leben erlebt haben, ist jenes, nicht dazuzugehören, sich fremd zu fühlen oder irgendwie anders zu sein als die eigene Familie, Freund:innen oder Bekannte.

Anders zu sein fühlt sich oft nicht leicht an. Es bedeutet, sich fehl am Platz zu fühlen, das Gefühl zu haben, keinen Raum im eigenen Umfeld oder im Leben anderer einzunehmen, und nicht selten auch Einsamkeit zu erleben. Viele Menschen kennen Momente, in denen sie merken, dass sie aus der Reihe fallen, dass sie nicht so recht hineinpassen.

Gerade diese Erfahrungen sind es, die uns prägen, sei es früh in der Schulzeit oder später im Berufsleben. Eigene Interessen, das äußere Erscheinungsbild oder andere Eigenschaften, die uns von anderen unterscheiden, können zum Anlass für Ausgrenzung oder sogar Mobbing werden. Wer anders wirkt, wird von außen oft noch stärker als »anders« markiert. Der Protagonist Kemi aus dem Buch »Wolf« von Saša Stanišic´ findet dafür eindrückliche Worte. Der deutsch-bosnische Bestsellerautor erzählt in seinem ersten Jugendroman »Wolf« eine Geschichte über Freundschaft und Angst, über Empathie und Mobbing und macht dabei zugleich Mut, zum eigenen Anderssein zu stehen.

Das Stück »Wolf« im Jungen Staatstheater nimmt das Publikum mit in den Wald, in ein Ferienlager mit Bäumen, Mücken und Blockhütten. Dazwischen zwei Schulkameraden, beide Außenseiter auf ihre eigene Weise. Kemi ist unfreiwillig mitgekommen. Abenteuer in der Natur gehören so ziemlich zu den letzten Dingen, auf die er sich freuen kann: überall Grün, Zecken und vor allem andere Kinder. Doch seine Mutter hat ihn trotzdem für das »Abenteuer Wald, Abenteuer Mensch« angemeldet. Oma macht einen Malkurs in Malente, und sie selbst hat keinen Urlaub bekommen.

Jörg hingegen freut sich auf die Zeit an der frischen Luft. Doch ausgerechnet ihn trifft es besonders hart. Bereits in der

Schule von einer Gruppe gemeiner Mitschüler schikaniert, verschärft sich seine Situation im Ferienlager weiter. Unter den wegsehenden Betreuer:innen wird er unter Druck gesetzt, erniedrigt, ausgegrenzt und noch »andersiger« gemacht, als er schon ist. Kann Kemi den Mut aufbringen, Jörg beizustehen? Als die Lage schließlich zu eskalieren droht, taucht auch noch ein Wolf auf. Gespielt werden die Ferienbetreuer:innen, Schüler:innen und anderen Figuren der Jugenderzählung von den Schauspielenden Konstantin Gries, Niklas Marx und Tamara Theisen. Die Geschichte wird witzig und leicht erzählt, nimmt ihre Figuren und ihre Gefühle dennoch ernst und zeigt dabei, wie schmerzhaft, aber auch stärkend das Anderssein sein kann.

Inszeniert wird »Wolf« in der Exhalle von Regisseur Jakob Fedler. Er wurde 1978 in Köln geboren und studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Seit 2009 hat er über 40 Inszenierungen realisiert. Er ist Gründungsmitglied des interdisziplinären, inklusiven »POUR ENSEMBLE« in Wuppertal und hat seit 2013 einen Lehrauftrag für Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste.

Erfahrungen des Andersseins hinterlassen Spuren. Sie können schmerzhaft sein, aber sie formen uns auch und tragen dazu bei, wer wir werden. Anderssein ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance: eine Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, Haltung zu entwickeln und den eigenen Weg zu finden. Und Saša Stanišic´s Text zeigt auch: Vielleicht hat jeder von uns seinen eigenen Wolf. Annika Müller

Ich finde das Stück wichtig, weil es so wunderbar beschreibt, dass es ganz schön Mut kostet, sich gegen Andere zu stellen und für seine Freund:innen einzustehen. In vielen Romanen und Filmen sind die Kids einfach von Grund aus mutig und trauen sich und ich finde es ganz toll, dass bei ›Wolf‹ auch der innere Struggle, sich das zu trauen, Raum bekommt und hoffentlich anderen auch Mut macht, sich zu trauen für das Gute einzustehen.« Tamara Theisen

Das Stück zeigt uns präzise die Dynamik von Ausgrenzung: wegsehende Betreuer:innen und Gruppenmitglieder und die fehlende Empathie und Verantwortungsübernahme der Erwachsenen, die viel zu lange passiv bleiben.« Niklas Marx

WOLF

Von Saša Stanišić

Jakob Fedler

MEHRHEIT UND RECHT IN EINER DEMOKRATIE

WISSENSKUNST

So 15.2. | 18:00 Uhr | Exhalle

Dr. Teresa Griebau vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg kommentiert das Stück »Ein Volksfeind« von Henrik Ibsen aus soziologischer Perspektive. Im Zentrum des Vortrages sowie einer anschließenden Diskussion wird das Thema »Öffentliche Meinungsbildung, Mehrheit und Recht in einer modernen Demokratie« stehen. Wissenschaftliche Perspektiven werden durch szenische Ausschnitte aus Milena Paulovics Inszenierung ergänzt. »wissenskunst« ist ein Kooperationsprojekt für neue Perspektiven, in dem Themen der Wissenschaft auf künstlerische Interventionen aus den Sparten des Staatstheaters treffen.

Infos & Karten: staatstheater.de Eine Kooperation des Oldenburgischen Staatstheaters mit

Regie:
| Bühne und Kostüme: Oliver Kostecka Dramaturgie: Annika Müller | Theatervermittlung: Hanna Puka | Mit: Konstantin Gries, Tamara Theisen, Niklas Marx

DAS JAHR OHNE SOMMER

Im April des Jahres 1815 brach der indonesische Vulkan Tambora aus. Nachdem die Eruptionen im ersten Moment irrtümlich für Kanonenschüsse gehalten und sogar Verteidigungstruppen ausgesandt wurden, sollen Augenzeugen später berichtet haben, dass drei Flammensäulen aus dem Vulkan schossen. Daraufhin spuckte der Tambora Asche, Bimssteinbrocken und Lava und zerstörte seine Umgebung: Etwa 48.000 Menschen starben direkt bei der Katastrophe – fast ein Drittel der Bevölkerung der Bevölkerung der Insel Sumbawa. Auch die umliegenden Inseln wurden durch Tsunamiwellen geschädigt und forderten weitere 100.000 Menschenopfer. Doch die Auswirkungen des Ausbruchs, der übrigens als der größte je beobachtete angesehen wird, reichten weit über die indonesischen Inseln hinaus: Höhenwinde wirbelten die unzähligen Staubteilchen um die ganze Welt und diese veränderten das Klima. Dunkelheit, Kälte und schlechtes Wetter sorgten in Europa noch ein Jahr nach der Eruption für Missernten und in der Folge für große Hungersnöte. Bis heute nennt man deshalb 1816 das »Jahr ohne Sommer«. In jenem Jahr unternahm eine besondere Gruppe aus England eine Reise durch Europa und verweilte in diesem düsteren Sommer 1816 am Genfer See in der Schweiz. Die Gruppe bestand aus der 19-jährigen Mary Godwin, ihrem Liebhaber und zukünftigen Ehemann Percy Bhysse Shelley und dem gemeinsamen Sohn, ihrer Stiefschwester Claire Clairmont, dem Dichterfreund Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori. Auch in der Schweiz war das »Jahr ohne Sommer« deutlich spürbar und die Freund:innen konnten ihre geplanten Ausflüge nicht unternehmen. Draußen tobten Unwetter, drinnen begannen sie also, sich Gruselgeschichten vorzulesen. Lord Byron soll schließlich einen Zeitvertreib vorgeschlagen haben: Jede:r von ihnen sollte selbst eine Schauergeschichte erfinden. Im Vorwort zu ihrem Erfolgsroman »Frankenstein oder Der moderne Prometheus«, der aus diesem Spiel entstehen sollte, berichtet Mary Shelley von einem Traum, der sie zu ihrer Geschichte inspiriert haben soll. Zwei Jahre später, 1818, wurde ihr Debütroman veröffentlicht und sofort ein Bestseller und sie selbst zur berühmten Schriftstellerin.

In »Frankenstein« erschafft ein junger, ehrgeiziger Wissenschaftler ein lebendiges Geschöpf aus Leichenteilen, trägt für seine Schöpfung aber keine Verantwortung und riskiert damit das Leben seiner eigenen Familie. Mary Shelley scheint den Geist ihrer Zeit getroffen zu haben – und trifft ihn bis heute.

Anfang des 19. Jahrhunderts nahm die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technologie zu. 1799 wurde die erste Ausgabe der Fachzeitschrift »Annalen der Physik« veröffentlicht, in der Albert Einstein etwa 100 Jahre später seine erste Arbeit zur Speziellen Relativitätstheorie publizieren sollte. Um 1800 waren Wissenschaft und Kunst stark miteinander verwoben. In literarischen Werken oder auch Gemälden der Romantik stand der Mensch, aber auch die ihn umgebende Natur mit all ihren physikalischen Phänomenen, im Mittelpunkt.

Dass das Geschöpf in »Frankenstein« mithilfe von Elektrizität zum Leben erweckt wird, verdeutlicht die Faszination für dieses Natur-

phänomen – und weist auf den zweiten Teil des Romantitels »Der moderne Prometheus« hin: Der antike griechische Mythos handelt von Pro metheus, der die Men schen aus Lehm formte. Er stahl den Göttern das Feuer, brachte es den Menschen und fungier te als ihr Lehrmeister für Technik und Kunst. Die Geschichte ist eine Allegorie auf den säkularisierten, sich von der Natur emanzipie renden Menschen, der sich ständig zwischen hilfreichem Fortschritt und gefährlicher Hyb ris bewegt. Mary Shelley schlägt damit aber nicht nur einen Bogen von der Antike ins be ginnende 19. Jahrhundert, sondern bis in un sere Gegenwart. In ihrer schaurigen Geschich te beobachtet sie gekonnt eine Spezies, die immer wieder sich selbst und auch die Natur übertrumpfen will, und stellt damit kluge Fra gen nach Verantwortung, Empathie und Menschlichkeit.

Und auch in anderen Aspekten war der Ro man wegweisend. Heute wird er neben seinen inhaltlichen Auseinandersetzungen als wich tiger Meilenstein der Frauenliteratur angese hen und häufig unter feministischen Aspekten analysiert und rezipiert – auch aufgrund von Mary Shelleys Herkunft: Ihre Mutter war die Philosophin, Schriftstellerin und Frauenrecht lerin Mary Wollstonecraft. 1792 veröffentlichte sie die Schrift »Verteidigung der Rechte der Frau«, ein Pionierwerk der feministischen Philosophie, in dem sie für Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen auf sozialer, politischer und ökonomischer Ebene plädiert. Auch William Godwin, ihr Ehemann und Vater der Tochter Mary, war politisch aktiv und gilt als Begründer des philosophischen Anarchismus. Sein Hauptwerk »Politische Gerechtigkeit« kritisiert kapitalistische Strömungen und steht ein für Vernunft und gewaltfreie Umstrukturierungen der Gesellschaft. Mary Shelley wurde ohne Zweifel maßgeblich von den progressiven politischen Einstellungen ihrer Eltern geprägt – auch von der ihrer Mutter, obwohl diese nur wenige Tage nach Marys Geburt 1797 am Kindbettfieber verstarb. Auch wenn der Roman sich nicht vordergründig mit tagespolitischen Fragestellungen beschäftigt, sind in »Frankenstein oder Der moderne Prometheus« durchaus Gedanken einer intellektuell geprägten und politisch denkenden Autorin zu spüren, etwa in kurzen, aber kritischen

Nach dem Roman von Mary Shelley Bühnenfassung von Maja Delinić und Elisabeth Kerschbaumer

Premiere: Samstag, 28.2. | 20:00 Uhr Kleines Haus

Die nächsten Vorstellungen: 6.3., 11.3., 13.3., 15.3., 21.3., 17.4., 19.4., 23.4., 26.4., 6.5., 9.5., 25.5., 27.5., 2.6., 14.6.

Mit: Esther Berkel, Paul Enev, Julia Friede, Klaas Schramm, Katharina Shakina | Regie: Maja Delinić | Bühne: Ria Papadopoulou | Kostüme: Janin Lang | Musik: Clemens Gutjahr | Choreografie: Pascal Mehrigi | Licht: Arne Waldl | Dramaturgie: Elisabeth Kerschbaumer

R ISIKO OK,

Mit der Reihe Schule.Spiel.Theater wird pro Spielzeit eine Produktion auf die Bühne der Exhalle gebracht, die aus einer Kooperation mit zwei unterschiedlichen Schulen entsteht.

In diesem Jahr kommen eine Berufseinstiegsklasse Sprache und Integration der BBS Haarentor und ein Darstellendes-Spiel-Kursdes 11. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule zusammen.

Ok, haben 30 Schüler:innen gesagt, wir machen bei dem Theaterstück mit. Da geht es ums Risiko und das Risiko von Theater ist in diesem Fall: Das Spiel. Theater spielen mit Menschen, die sehr unterschiedliche Erfahrungen in ihren sehr unterschiedlichen Leben gesammelt haben.

Am Ende stehen alle gemeinsam auf der Bühne und zeigen ein Stück, das vom Risiko des Lebens handelt. Was, wenn das Leben ein einziges Spiel wäre? In dem du scheitern und neu beginnen kannst, in dem du die Regeln einhalten oder austricksen kannst, in dem du versuchst eine Pause zu machen, deine Vergangenheit zu vergessen, deinen Endgegner:innen auszuweichen, gute Entscheidungen zu treffen, im richtigen Team zu spielen und bitte wenigstens nicht im Kreis zu laufen. »OK, RISIKO« verarbeitet Ideen, Gedanken und Texte der Schüler:innen und fragt am Ende:Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?

Doch bis es auf die Bühne geht, muss noch viel passieren und deswegen ist es mittwochs vormittags im Proberaum der Theatervermittlung seit September 2025 meistens ziemlich voll. Text wird gelernt, Kostüme werden an-

probiert, Audioaufnahmen gemacht, der Bühnenbildner Georgios Kolios entwirft die passende Bühne für das Spiel, die Tänzerin und Theaterpädagogin Esther Sölken entwickelt mit den Spielenden die Choreografie für das Grande Finale und zwischendurch passiert, was am allerschönsten ist: Menschen begegnen einander.

Lina Joost-Krüger

Premiere: Samstag , 28.2. I 18:00 Uhr

Regie: Liliane Bauer, Lina Joost-Krüger

Bühne: Georgios Kolios I Choreografie: Esther Sölken

Schulische Begleitung: Karoline Khan (BBS Haarentor), Ilona Schlalos (HeleneLange-Schule)

Mit: Adrian H., Ahmed E., Awrangzib A., Ben F., Dilgash T.A.A., Elena P., Faiza O., Fernando D.S., Gustav N., Ida V., Isyan F., Jasper O., Jelko W., Lilly R., Kensington A., Kira B., Leo W., Luisa S., Marilen L., Mark M., Kjell K., Mariia P., Moritz v.d.H., Mustafa N., Oleksandr T., Omid N., Sumeja A., Till S., Tracy M.

Weitere Vorstellungen: 1.3. I 16:00 Uhr, 3.3. 10:00 und 12:00 Uhr

Wir haben die Schüler:innen gefragt, wovon »OK, RISIKO« für sie persönlich handelt: Und wir haben gefragt, worauf sich die Gruppe freut:

»Es geht um den Sinn des Lebens und um Entscheidungen«

»Das Leben«

»Sport«

»Für mich geht es in dem Theaterstück darum, dass man weitermachen muss. Man muss mutig sein und das Risiko akzeptieren. Man muss nicht überfordert sein.«

Mit freundlicher Unterstützung von:

»Ich freue mich mit den anderen zusammen zu spielen«

»Auf das Labyrinth«

»Die Geschichte zu erzählen«

»Ich freue mich auf meine Ernährungstipps«

»Ich freue mich auf meinen emotionalen Abschied«

»Ich freue mich auf das Tanzen«

»Auf den Auftritt, auf die Bühne, damit mein Bruder sieht, dass ich ein Schauspieler bin, darauf freue ich mich.«

»In einem neuen Land aufzutreten, in einer neuen Kultur. Das macht Spaß«

FINDE DIE FEHLER!

RÄTSELFANS AUFGEPASST!

Lösen Sie unser Kreuzworträtsel und gewinnen Sie Tickets für das Musical »Next to Normal«.

Wir verlosen 7×2 Tickets für die Vorstellungen am 13.3. und 24.3.

Senden Sie bis zum 1.3. das Lösungswort zusammen mit Ihrem Namen und Wunschtermin per E-Mail: presse@staatstheater.de.

Wir losen dann unter allen richtigen Antworten aus. Viel Erfolg!

1. Oper, die am 7.2. im Oldenburgischen Staatstheater Premiere feiert

2. Vorname der Mutter im Musical »Next to Normal«

3. Titel der diesjährigen Schule.Spiel. Theater Produktion

4. Alternative Bezeichnung für Beruf des Beleuchtungsmeisters

5. Wer ist am 26.4. zu Gast im Großen Haus

6. Komponist des Musicals »Next to Normal«

7. Schauspieler, der ein Gastspiel mit seinen »friends« auf die Bühne bringt

8. Familie des Musicals »Next to Normal«

9. Gefühl im Gassenlicht dieser Theaterzeitungsausgabe

10. Große Tanzveranstaltung, die am 14. Februar im Staatstheater stattfindet

11. Tier im Titel der nächsten Premiere des Jungen Staatstheaters

12. Name der klangpol Konzertreihe in der Exhalle

13. Nachname Autorin »Frankenstein« 14. Vorname Komponist Schostakowitsch

15. Vulkan, der 1815 ausbrach und damit zur Entstehung des Romans »Frankenstein« beitrug 16. Namen des Projekts, bei dem Staatstheater, Universität und VHS Wissenschaft und Inszenierungen verbinden wollen 17. Komponist der Musik zu dem Ballett »Le Sacre du Printemps« 18. Einer der behandelnden Ärzte aus »Next to Normal« 19. Choreograf des Ballettabends »Blühend«

20. Motto des diesjährigen Theaterballs

21. Landkreis, in dem die fiktive »Lady Macbeth« lebt

22. Schauspiel, das im OhnsorgTheater gastiert

23. Anzahl der Premieren im Februar 24. Wer spielt den Vater in »Next to Normal«

25. Erste Choreografie des Ballettabends »Blühend«

regulären Öffnungszeiten abgeholt werden. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Für die Ausgabe der Gewinne ist die Angabe des Namens notwendig, dieser wird nur für den Zweck und die Dauer des Gewinnspiels gespeichert.

Thorsten Lange schreibt für das Onlinemagazin Kulturschnack. Als Gastautor wirft er in der gleichnamigen Kolumne regelmäßig einen Blick auf Ereignisse und Entwicklungen in der Theaterszene.

ALLES GANZ NORMAL

Zwischen kleinem Screen und großer Bühne

Gerade eben, direkt bevor ich diesen Text begonnen habe, hatte ich mein Smartphone in der Hand. Ich war auf Instagram, habe durch meinen Feed gescrollt und war wie immer schnell benebelt von der Flut an Inhalten, die da auf mich einströmte. Tausendundeine Variationen derselben Sache. Habe ich dabei was gefühlt? Vielleicht eine diffuse Überforderung. Etwas Abscheu. Aber nichts Tiefes.

Das war gestern ganz anders. Da habe ich mir – übrigens rein privat – das Februar-Programm des Staatstheaters angeschaut. Nein, ich will jetzt nicht das Klischee bemühen, dass ich durch Papier geblättert hätte. Ich habe das online getan. Und obwohl mich als langjährigem Kolumnisten eigentlich nichts mehr überraschen sollte, habe ich dabei – anders als auf Insta – durchaus etwas gefühlt. Etwas Tiefes. Egal, in welche Spalte ich schaute, ich war – man muss es so sagen - begeistert. Ich gebe zu: Das hatte ich gar nicht erwartet. Deshalb habe ich mir dieses etwas ungenaue Gefühl mal genauer angeschaut und dabei zwei unterschiedliche Ursachen entdeckt: Einer der Auslöser war die schiere Menge an Veranstaltungen. Man könnte in Oldenburg hauptberuflicher Staatstheaterbesucher sein und würde dennoch in Stress geraten, weil das Angebot so vielfältig ist.

Das pralle Leben

Meine Begeisterung betraf aber noch viel mehr die Inhalte der Stücke. Nehmen wir mal »Next to Normal«, ein Musical über eine Mutter mit bipolarer Störung. Hier geht es um den Umgang mit dem Anderssein, der Sehnsucht nach Normalität und letztlich auch um die Kraft und Grenzen der Liebe. Der Stoff hat schon in den USA riesige Erfolge gefeiert, nun dürfen wir ihn vor unserer Haustür erleben. Ein anderes Beispiel wäre » Bondi

NOIeS!

CLUB KULTUR, ELEKTRO UND JAZZ TREFFEN AUF NEUE MUSIK

Oldenburg hat eine kleine aber feine Szene der zeitgenössischen Musik – letztere durchaus mit Wachstumspotenzial. Wunderbar vielfältig gestaltet sich die Konzertreihe »NOIeS!« in der Exhalle des Oldenburgischen Staatstheaters. In dem Projekt »Sonic Movements« treffen gleich drei verschiedene Kunstformen aufeinander: Neue Musik, zeitgenössischer Tanz und Electro (Club Kultur). Wir leben in einer Welt des Nebeneinanders und der Gleichzeitigkeit. Der zwischenmenschliche Dialog hat gerade deshalb eine Bedeutung wie nie zuvor. Wie begegnen sich Musik und Tanz? Was löst die Welt des einen in der Welt des anderen aus? Was entsteht bei diesem »Clash« der verschiedenen Kunstsparten? Drive und energiegeladene Kompositionen und Improvisationen sowie auch leise und stille Momente zum Innehalten und Nachden-

Beach«. Die Komödie hat nichts mit dem schrecklichen Attentat in Sydney zu tun, sondern mit dem Älterwerden und der Veränderung. Das sind Themen, mit denen wir täglich konfrontiert sind und die nicht immer gute Gefühle auslösen. Wie schön ist es denn bitte, dass sich jemand dieses Themas annimmt und es auch noch leicht und humorvoll aufbereitet? Aber es geht noch weiter: Saša Stanišic´ »Wolf« richtet sich zwar an Jugendliche, schlägt mit großen Themen wie Freundschaft, Angst und Mut aber in eine ähnliche Kerbe. Und dass auch in Klassikern wie »Frankenstein« die zentralen Motive freigelegt und in die Gegenwart geholt werden? Versteht sich von selbst. Ich finde es wichtig, dass auf der Bühne das menschliche Leben in all seinen schrecklich-schönen Facetten verhandelt wird. Mir fällt es nämlich manchmal schwer, klare Gedanken und Gefühle zu spüren – und ich fürchte, ich bin damit nicht allein. Man kreist in seinen Schleifen, schwimmt in seiner Bubble, trampelt die immergleichen Pfade, aber es fehlt der unausweichliche Moment der Konfrontation mit sich selbst. Dieser Punkt, in dem sich eigene Haltungen und Meinungen plötzlich herauskristallisierten. Aber genau das erlebe ich, wenn einige Meter vor mir eine Bühne steht. Ganz gleich, ob dort eine Punkband auftritt oder Theater gespielt wird: Ich setze mich mit dem auseinander, was dort passiert. Ich fühle das. Und ich nehme etwas davon mit, lasse es nachklingen in meinem Kopf und stelle fest: ich bin davon begeistert!

Jenseits des Screens

Auf Instagram hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon zweihundert weitere Videos gesehen, hätte geschmunzelt, die Stirn gerunzelt, wäre irritiert und überrascht gewesen, aber auch be-

troffen und verstört. Aber wäre was davon hängen geblieben? Hätte ich irgendwas tiefer gefühlt? I don’t think so. Die Oldenburger Rockband Loose Lips hat es schon perfekt in Worte gefasst: »I live on a six inch led screen/ Everything I see has already been seen / There is nothing new, no discovery / Just wasting away like my battery«. Theater ist das exakte Gegenteil davon: Spürbare Größe, Einzigartigkeit, Neuentdeckungen, tieferer Sinn – das ist alles fester Teil des Erlebnisses. Die Welt im Smartphone ist zu flach? Dann kommt hier der Lifehack schlechthin: Jenseits davon wartet die Tiefe. Man muss sie nur sehen wollen.

Aber aller Anfang ist schwer: Ich hatte eben schon wieder das Smartphone in der Hand. Eben kurz die Nachricht checken, fast schon ein Automatismus. Aber dann fiel mein Blick auf den Anfang dieses Textes und ich habe mich gefragt: Wie schön ist es eigentlich, begeistert zu sein? Wie wahnsinnig gut fühlt sich das an? Ich bin zwar auch auf Instagram immer wieder berührt. Aber meine Reaktion ist stets dieselbe:Ich will jemandem davon erzählen, mich darüber austauschen, habe aber niemanden neben mir. Und wirkliche Begeisterung? Die spüre ich tatsächlich nur selten beim Blick auf den Screen in meiner Hand. Die spüre ich dann, wenn mir etwas wirklich Wahrhaftiges geboten wird. Das erlebbar ist. Das mich den Moment mit voller Wucht spüren lässt, das aber trotzdem lange nachhallt. All das finde ich im Theater – und manchmal sogar beim bloßen Blick aufs Programm. Alles ganz normal.

ken. Ein Abend, der alle Sinne berührt und vielleicht auch das Tanzbein zum Schwingen bringt ...

Einem gar nicht so unterschiedlichen Aspekt von Bewegung widmet sich das Elektro Kollektiv mit seinem Abend »Klang in Bewegung«. Wenn sich elektronische Impulse, akustische Energie und freie Improvisation begegnen, entsteht ein Raum jenseits fester Formen. Das Programm ist Prozess: Es geht um die Musik des Moments, geboren aus gegenseitigem Zuhören, Reagieren und Weiterdenken. Die Musiker kommen aus unterschiedlichen Welten zwischen Elektro und Jazz. Was sie verbindet, ist die Lust am gemeinsamen Erkunden von Klang; improvisierte Energie trifft auf tanzbaren Groove, rhythmische Strukturen verschieben sich, überlagernde Klangflächen öffnen neue Räume. Nichts ist festgelegt, alles darf entstehen –mit unendlicher Fantasie, zwangloser Ästhetik und spürbarer Spielfreude. In der konzentrierten Atmosphäre der Exhalle wird das Publikum sitzend Teil eines musikalischen Experiments, das sich zwischen Struktur und Freiheit, Groove und Klangfläche bewegt – offen, lebendig und immer im Fluss. Eine Veranstaltung der Jazzmusiker-Initiative Oldenburg und Klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater

NOIeS!

ELEKTRO KOLLEKTIV – KLANG IN BEWEGUNG SONIC MOVEMENTS

Samstag, 7. 2. | 20:00 Uhr | Exhalle | Ensemble New Babylon, TanzKollektivBremen mit den Tänzerinnen Magali Sander Fett und Neus Ledesma Vidal, DJ Lady Oelectric

Samstag, 7.3. | 20:00 Uhr | Exhalle | Thomas Bisitz (Electronics), Jens Korte (Drums), Anton Hübner (Bass), Manuel Burghard (Keys), Philipp Pumplün (Percussion), Sven Strohschnieder (Samples) und Roland Wiegner (Analog Electronics)

JETZT IM VERKAUF!

heimat | SALUT SALON

Sonntag, 26.4. | Großes Haus

Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie: Salut Salon sind »Hamburgs charmantester Kulturexport« (Hamburger Abendblatt).

© GABO

FREIE THEATER

Limonadenfabrik

Konzert Fr 20.2. | 20:00 Uhr

IKO ANDRAE UND BAND

»Riet Dien Muul Up«

Iko Andrae und Band feiern den 100. Geburtstag von Oswald Andrae. Am 20. Februar 2026 lädt der Oldenburger Musiker Iko Andrae gemeinsam mit seiner Band zu einem besonderen Konzertabend in die Limonadenfabrik Oldenburg ein. Mit dem Start einer exklusiven Konzertreihe wird das Jubiläumsjahr 2026 zu Ehren des überregional bekannten niederdeutschen Lyrikers Oswald Andrae aus Jever feierlich eröffnet. Oswald Andrae (1926-1997) gilt als wegweisende

Stimme der plattdeutschen Literatur des 20. Jahrhunderts, der seine Lyrik konsequent von der traditionellen Heimattümelei löste. Stattdessen nutzte er das Plattdeutsche als scharfes Werkzeug, um den Finger in gesellschaftliche Wunden zu legen. Seine Texte thematisierten oft (Un-)Gerechtigkeiten und machen auch vor unbequemen Themen nicht halt. So schrieb Andrae offen über seine eigene Verführung durch die Nationalsozialisten und setzte sich kritisch mit dem Fahnenkult auseinander. Gleichzeitig schuf er tiefgründige Natur- und berührende Liebeslyrik. Iko Andrae und seine Band, die dem Oldenburger Publikum zuletzt vor einem Jahr mit ihrem Mix aus plattdeutschen Songs mit Folk, Rock und Blueselementen in der Limonadenfabrik begeisterten, widmen ihr zweistündiges Programm dem vielseitigen Werk des Lyrikers und Vaters von Iko Andrae.

So 1.2. | 18:00 Uhr

KARAOKE-ABEND

SING IT OUT LOUD!

»Sing it OUT Loud!« lautet das Motto des KaraokeAbends im Oldenburger Uni-Theater. Wir öffnen unsere Bühne, also traut euch und gebt eure Lieblingssongs in gemütlicher Atmosphäre zum Besten. Erlebt mit uns einen ausgelassenen Abend mit Getränken und Musik. Wir freuen uns auf eure fantastischen Performances!

So 15.2. | 16:00 Uhr

MUSICAL REVUE

VON OZ BIS HADESTOWN

Von Oz bis Hadestown und quer durch die Highschool führt die musikalische Reise, die euch hier erwartet. Wir schlüpfen für euch in Rollen aus »Wicked«, »Heathers« und »Hadestown« und geben die bekanntesten Songs der drei Musicals zum Besten. Wenn ihr bei »Wait for me« einfach immer mitsingen müsst, bei »Candy Store« direkt in den nächsten Chor eintreten wollt oder wenn bei »Defying Gravity« euer Herz abhebt, dann seid ihr hier genau richtig. Und wenn ihr die Titel nicht kennt, bieten wir euch die perfekte Chance, drei Musicals an einem Abend kennenzulernen. »Well, are you coming?« (Elphaba, Wicked)

Limonadenfabrik Sa 21.2. | 20:00 Uhr

FROHKOST – MORGENSTERN TRIFFT

RINGELNATZ

»Ich rede von einem jener gott- und menschenverlassenen Eisenbahnpunkte, wo normale Fremde den Verstand verlieren, wenn sie nicht Schlafvirtuose sind oder ein dichterisches Verständnis für die Poesie der Öde haben.«

Das ist der Beginn einer Geschichte von Joachim Ringelnatz. An diesem Abend treffen sich genau dort im Nirgendwo zwei Dichter die sich im Leben nie begegneten. Und doch sind ihre Verse, ihre Erzählungen und Texte verwandt, als wären sie Brüder, sie sind tiefsinnig, witzig, skandalös, sensibel und musikalisch. Wir laden Sie ein zu einer heiteren merkwürdigen Theater- Reise durch Biographie und Lebenswerk der beiden Künstler. Erspielt, besungen und versprochen von Joachim Villegas und Matthi Engel.

(Campus Haarentor) Uhlhornsweg 49-55 | 26129 Oldenburg Tickets: www.theater-unikum.de

5., 14., 17., 21., 23., 28.2. | 20:00 Uhr

8.2. | 18:00 Uhr BALKONSZENEN

Ein lauer Sommerabend. Eine rauschende Party. Und ein Balkon, auf dem sich Menschen begegnen – flüchtig, direkt, intensiv. In diesem Jahr spielt die Theatergruppe Szentral Balkonszenen von John von Düffel und zeichnet ein Kaleidoskop menschlicher Beziehungen: zwischen Smalltalk und Seelenstriptease, zwischen Nähe und Fremdheit, zwischen Maske und intimsten Gefühlen. Was passiert, wenn wir kurz aus der Rolle fallen und alle sehen hin? Ein humorvoll-melancholisches Spiel über das, was gesagt wird, und das, was unausgesprochen bleibt. Kommt mit auf den Balkon – dort, wo das Theaterstück zwischen den Zeilen spielt.

13., 18., 20.2. | 20:00 Uhr REPLAY

Die nicht allzu ferne Zukunft - eine kulturelle Postapokalypse: Bücher, Bilder, Musik, Filme; was auch immer unterhält und bildet, wird von KI erstellt. Das Problem: Alles, was die Menschheit konsumiert, ist zu ödem Einheitsbrei verkommen. Zudem liegen die analogen kreativen Zentren seit vielen Jahren brach. Drei Nachwuchstalente wollen das Medium wiederbeleben, das nicht von Computern umgesetzt werden kann – Theater. Doch erstmal müsste man sich auf einen Inhalt einigen... Die diesjährige Regiewerkstatt widmet sich dem Thema »Adaption« und zaubert ganz eigene Versionen ihrer Lieblingsstoffe auf die Bühne.

Theater k So 8.2. | 18:00 Uhr FLINTA*-OPEN STAGE

Das Theater k öffnet regelmäßig seine Türen für FLINTA*Personen, um deren ganz persönlichen Themen und Sichtweisen einen geschützten Raum zu bieten. Egal, ob du dich schon auf unserer Bühne eingelebt oder noch gar nicht im Rampenlicht gestanden hast: du bist herzlich willkommen. Gemeinsam mit euch und unserem Publikum wollen wir einen Safer Space kreieren – also schnappt euch eure Freund*innen, sichert euch Tickets und seid dabei!

Fr 13.2. | 20:00 Uhr CADILLAC

Braake - Die scheußliche Tour »Braake« — das ist eine fünfköpfige Gestalt, die mit sicheren Schritten eine dunkle Nebenstraße des deutschen Pop hinaufgelaufen kommt. Vom Folk und Rock der 70er wurden sie inspiriert, etwas Kraut und Sand weht ihnen hinterher. An Gitarre, Bass und Schlagzeug, wo sich Benno Bings, Till Schomburg und Gregor Zenns in ihrer Stadtrandjugend kennenlernten, blieben sie auch sitzen. Eine schwer greifbare Lethargie und verkappte Wut ist Braake bis heute geblieben. Mit Camillo Kießig fädelte sich eines Tages eine zweite Gitarre in die Songs und Julian Colin ist ein Produzent, dessen untrügliches Gespür für diese spezielle Musik ihn vorne überkippen ließ in die nun vollständige Band.

Do 19.2. | 19:30 Uhr OLDENBURGER RUDELSINGEN

Das Oldenburger Rudelsingen - Endlich wieder live! Beim Original RUDELSINGEN mit David Rauterberg und Philip Ritter kommen bundesweit Menschen zusammen, um miteinander Musik zu erleben. Generationenübergreifend wird der eigene Gesang Teil eines wunderbaren Chores. Dabei stehen viele Lieblingshits auf dem Programm: Rockklassiker treffen auf Schlager und Chansons & Radio-Hits auf Opernarien. Rauterberg begleitet das Rudel gemeinsam mit Ritter am Piano. Die Texte werden mit einem Beamer für alle gut lesbar an eine Leinwand projiziert.

Sa 21.2. | 20:00 Uhr

Bahnhofstraße 11 26122 Oldenburg www.kulturetage.de

GAYLE TUFTS – PLEASE DON´T STOP THE MUSIC!

Stimmgewaltiger denn je erzählt und singt die fantastische Hauptdarstellerin ihres eigenen Lebens brand new-Geschichten. Ein Abend voller neu interpretierter Classics, frischen Songs und überraschenden Geschichten. Getragen wird sie dabei von der musikalischen Untermalung ihres Bühnenpartners und Spielkameraden – der preisgekrönte Film-und Fernsehkomponist Marian Lux.

Theater k Fr 27.2. | 19:00 Uhr ANNES KULTURSALON: SUMMER IN THE CITY

Elemente von Talkshow, Performance, Musik und Networking verbinden sich bei Moderatorin Anne-Sophie Zarour zu einem Gesamtkunstwerk mit Unterhaltungswert. Kernstück dieser Talkrunde sind relevante, teils tagesaktuelle Themen, die durch wechselnde Gäste zugänglich und verständlich vermittelt und künstlerisch umgesetzt werden. Ob Stadtfest oder Kultursommer, Einfach Kultur oder Internationale Keramiktage, Oldenburg kocht oder Weinfest – der Sommer in Oldenburg ist lebendig und vielfältig. Dazu vor der Haustür: Watt en Schlick, Breminale und Park der Gärten. Janet Lüschen vom Stadtfest, Jannik Kirchner von Einfach Kultur sowie Verantwortliche des Kultursommers diskutieren über die Oldenburger „Sommerkultur“, fragen wie es dazu kam, was fehlt und wie es weitergehen soll.

Sa 7.2. | 19:30 Uhr + So 8.2. | 19:00 Uhr

STURM IM WHISKYGLAS –NEUE GESCHICHTEN UND SONGS AUS SCHOTTLAND UND IRLAND

Ein Abend, wie ein Kurzurlaub nach Schottland und Irland, mit exquisiten und ausgesuchten Whiskys an unserer »Theke« und Momenten, die wappnen für stürmische Zeiten. Sláinte!

Schauspiel & Musik: Marie-Luise Gunst, Hannes Weißbach, Dieter Hinrichs, Regie: Frauke Allwardt

Unser »Pub«, das »verlängerte Wohnzimmer«, wie die Iren sagen, öffnet sich für neue Lieder und Geschichten. Der beliebte Whisky-Abend geht in die vierte Runde. In »Sturm im Whiskyglas« suchen der Barmann und seine »Thekenfliegen« nach dem, was uns in stürmischen Zeiten Schutz bietet, uns von Innen stärkt, wie ein guter Whisky. Dabei lernen sie nicht nur »Coorie«, die schottische Version des »Hygge«-Gefühls kennen, sondern erleben in melancholischen und humorvollen Erzählungen große Gefühls- und Liebesstürme: Geschichten vom Zucker im Whisky, bescheidenen Handwerkern, schottischen Feen, stürmischen Nächten, Haggis und mehr. Ganz nebenbei spüren sie so auch der gesellschaftlichen Wetterlage dieser Zeit nach, erzählen Geschichten von Menschen, die aufbrechen, um eine bessere Zukunft zu finden. Berührende Stories »im Auge des Sturms«… Klingt ungemütlich? Das Gegenteil ist der Fall. Denn gerade wenn es draußen stürmisch wird, haben die krisenerprobten Schotten und Iren das beste Rezept: Das Zusammenkommen bei Liedern und Geschichten, ein gutes Glas Whisky und wärmendes Miteinander, das sich wie eine winddichte Wetterjacke auf die Seele legt. Das alles wird natürlich begleitet von eingängigen Songs, Tunes und Balladen - von Gitarre, Akkordeon, Whistle, Fidel, Bodhrán und Gesang, der unter die Haut geht.

Fr 13.2. | 20:00 Uhr +Sa 14.2. | 20:00 Uhr WAS BLEIBT – BILANZ EINES BABYBOOMERS

Ein Mann Ende 60 lässt sein Leben Revue passieren und denkt an Glücksmomente, verpasste Chancen, an Musik, an Veränderungen und Konstanten und daran, wieviel Zeit ihm noch bleibt. Der Rückblick auf das eigene Leben wird somit auch beispielhaft zu einer gesellschaftlichen Chronik der letzten 50 Jahre. Dieses Theatersolo, in dem Dieter Hinrichs alle Rollen spielt, ist auch ein Stück über Freundschaft und darüber, dass es nie zu spät ist Neues zu wagen. Humorvoll und ernst - so wie das Leben selbst oft spielt - wird diese Geschichte präsentiert, an deren Ende eine überraschende Wendung steht.

FREIE THEATER

So 1.3. | 16:00 Uhr

DIE FIEDELGRILLE UND DER MAULWURF ODER ICH HÖRE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

Eine Inszenierung des theater hof/19 nach einem Original von Janosch. Mit Eleonora Fabrizi und Christian Klein, Regie/Dramaturgie: Frauke Allwardt, Musik: Christian Klein, Choreografie: Eleonora Fabrizi, Assistenz: Tanja Pahl, Technische Umsetzung: Henrik Rehn, Kostüme: Rita Buschermöhle, Maske: Hanna Fendesack Diese Geschichte handelt von einer kleinen Fiedelgrille, die den ganzen Sommer lang die Tiere im Wald mit Ihrer Musik erfreut hat. Aber dann kommt der Herbst und dann der Winter und die kleine Grille hat kein Haus gebaut und keine Vorräte angelegt. Nun ist sie frierend auf der Suche nach einem Winterquartier und klopft an die Türen der Waldbewohner, mit denen sie vor gar nicht langer Zeit fröhliche Feste gefeiert hat und für die sie unermüdlich die schönste Geigenmusik spielte. Der Hirschkäfer, die Maus und auch der Fuchs setzten sie wieder vor die Tür und so muss sie wieder hinaus in die Kälte des Winters. Schließlich kommt sie zum blinden Maufwurf, der sie mit Freuden aufnimmt, »denn wer nicht gut sieht, der hört um so lieber mit den Ohren Musik«.

Diese Geschichte über Empathie, das Teilen, Verantwortung und die Frage nach dem Stellenwert von Kunst in unsere Gesellschaft, ist mit Schauspiel, Tanz, Live-Musik, viel Witz und Situationskomik, Überraschungen und Tiefgang für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene inszeniert. Darüberhinaus geht es auch darum, wie man aus einer Geschichte ein Theaterstück machen kann...

Mi 4.3. | 19:00 Uhr BROT & LOSE KUNST

Kultur zum Abendbrot - serviert als Lesung

Idee: Marie-Luise Gunst, Leitung: Maike Jebens und Marie-Luise Gunst

Kunst ist mehr als nur Unterhaltung. Kunst ist Nahrung. Mit diesem Gedanken starten wir ein neues Format. In »Brot & lose Kunst« geht es um zeitlose und aktuelle Themen, die auf den kreativen Abendbrottisch des Theaters kommen: Lieder, gelesene Texte oder kleine Performances widmen sich den Fragen unserer Zeit.

An diesem Abend werden nicht nur anregende Inhalte zum jeweiligen Thema »aufgetischt«, wir wollen auch mit dem Publikum in den Austausch gehen, gemeinsam die Musik und Worte nachklingen lassen und ins Gespräch kommen. Denn in Zeiten von Filterblasen und personalisierten Algorithmen ist es wichtiger denn je, auch im »echten« Leben miteinander zu reden. Kunst und Kultur öffnen uns die Tür dafür. Damit das gelingt, landet nicht nur fein abgeschmeckte Musik und Literatur auf den Theater-Tellern, sondern auch frisches, regionales Brot von der wunderbaren Orto Bäckerei, das mit Öl von der Oldenburger Ölmanufaktur Oleo und Salz serviert wird.

Bahnhofstraße 19 | 26122 Oldenburg 0441-9555601 | theater@hof-19.de www.theaterhof19.de

Sa 21.3. | 20:00 Uhr GRIMMS WÖRTER WAHNSINN

Eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache von und mit René Schack und Christian Klein Dieser Abend mit viel Witz, Humor und nachdenklichen Zwischentönen ist auch ein heiteres und nachdenkliches Fest der deutschen Sprache inspiriert durch das Wörterbuch der Brüder Grimm. Die erhielten 1838 den Auftrag ein Wörterbuch anzulegen, dass sie selbst nie vollenden konnten. Günter Grass warf in seiner Gedichtreihe »Grimms Wörter« einen zeitgenössischen Blick darauf. Zum Buchstaben A haben sich z.B. heute neue Wörter hinzugesellt: Arbeiterführer, Arbeitslos, Arbeitsamt, Arbeitsbeschaffungsmaßnahme etc. Oder welche Wörter sind weiblich, welche männlich und warum? Ein humorvoller, sinnlicher Parforceritt durch das Alphabet bei dem alle Register gezogen werden.

Sa 6.3. | 20:00 Uhr + So 7.3. | 20:00 Uhr

BONOBO MOUSSAKA – ODER CURVY BARBIES SIND AUCH KEINE LÖSUNG

mit: Maike Jebens (Schauspiel) und Eleonora Fabrizi (Tanz), Regie: Frauke Allwardt, Marie-Luise Gunst Theaterstück nach dem Bestseller von Adeline Dieudonné. Familienfeste... Wer kennt sie nicht. Egal, ob Silberhochzeit, Geburtstage oder Weihnachten. Es sind Zusammenkünfte, die man im Kreise seiner Liebsten feiert. Auch die junge alleinerziehende Mutter fährt mit ihren beiden Kindern zu ihrem Cousin Martin und seiner Musterfamilie, um zu feiern. Mit am üppig gedeckten Tisch sitzt auch die Familie von Phillip, seines Zeichens Banker und bester Freund von Martin. Schnell zeigt sich, dass das Festessen nicht in friedlicher Eintracht abläuft, denn statt trauter Familienseligkeit entwickelt sich ein Kräftemessen der Lebensmodelle. Die Protagonistin sieht diesem Gefecht am Designer-Tisch fassungslos zu und fragt sich: »Warum habe ich diese Einladung bloß angenommen?«. Höchst unterhaltsam wird die Innenperspektive einer modernen Frau erzählt, die mit bissigem Humor nicht nur das heile Familienbild seziert, sondern auch die Ungerechtigkeiten und Absurditäten unserer heutigen Gesellschaft schonungslos auf den Tisch legt. Ihr Gedankenstrom führt uns auch in die Vergangenheit, etwa zu ihrer Schulzeit oder ihren pubertären Sehnsüchten. Doch bei aller, fast erdrückender Analyse des Seins, wird sie sich nicht unterkriegen lassen. Schließlich hat sie zwei Kinder in diese Welt gesetzt und wird alles dafür tun, dass sie eine Zukunft haben.

Klävemannstraße 16 | 26122 Oldenburg 0441-9572022 | info@theaterwrede.de www.theaterwrede.de

Für Kinder 0–1,5 Jahre: Einlass 14:00–14:15 Uhr | Sa 14.2. + So 15.2.

Für Kinder 0–3 Jahre: Einlass 14:00–14:15 Uhr | Sa 14.2. + So 15.2. WELLEN WIEGEN

Träumen wir nicht alle mal von der Unterwasserwelt? Taucht ab in eine Welt, in der das Licht tanzt wie kleine Fische, sich im Wellentakt eine sanfte Melodie ergibt und sich Wunder überall verbergen. Hier erzählt der Tanz, was Worte nicht greifen – langsam, wirbelnd, schwebend. Die Performerinnen verwandeln sich in leuchtende Meereswesen, in schwebende Quallen, sie verschmelzen mit einer lebendigen Korallenstruktur und bewegen sich durch eine Welt, in der alles fließt: Bewegungen, Klänge, Stoffe, Licht. Die Performance folgt den Strömungen des Moments – sie reagiert auf Geräusche, Blicke, Bewegungen wie auf Wellen, die durchs Wasser gehen. Kinder und Erwachsene treiben durch eine weiche, sich stetig wandelnde Realität. Ein stilles Miteinander entsteht, in dem Kunst nicht erklärt wird, sondern gespürt – ein tänzerischer Erfahrungsraum für das Leben vor dem Verstehen.

Der Raum Eingetreten findet ihr eine begehbare Skulptur, zwei Tänzerinnen, andere Zuschauer:innen und ganz viele Möglichkeiten. Lässt man sich von der Bewegung mitreißen, will man eher erkunden oder will man lieber erstmal aus der Entfernung zuschauen? Organisch entwickelt sich eine besondere Theatererfahrung, bei der die Seele in Schwingung kommen kann. Familienfreundlichkeit Wellen wiegen gestalten wir familienfreundlich. Mit einem 15 Minuten offenen Einlass schaffen wir zusätzlich Entlastung. Auch während des Stücks bleibt ihr flexibel: Ihr könnt den Raum jederzeit verlassen und wieder betreten. Zudem wird Wellen wiegen nun immer zweimal aufgeführt. Die erste Vorstellung richtet sich speziell an unsere jüngsten Besucher:innen von 0 bis 1,5 Jahren, während die zweite weiterhin für Kinder von 0–3 Jahren geöffnet ist. So können wir den Bedürfnissen unterschiedlicher Altersgruppen noch besser gerecht werden.

Für Kinder ab 3 bis 7 Jahren und Erwachsene So 8.3. | 16:00 Uhr + So 15.3. | 16:00 Uhr Mo 9.3. + Di 10.3. + Mo 16.3 + Di 17.3. | 9:30 Uhr VERSCHWUNDEN UND GEFUNDEN

Unsere Welt ist voller Gegensätze: Manches liegt und anderes fliegt. So wie schwere Steine und leichte Luftballons. Während du das Eine unten finden kannst, verschwindet das Andere nach oben. Aber wohin fliegen unsere Luftballons eigentlich, wenn wir sie loslassen? Sind sie es leid, ständig angebunden zu sein? Haben sie vielleicht Heimweh

BERUFE In jeder Ausgabe der Theaterzeitung stellen wir Ihnen einen Beruf im Theater vor, den Sie vielleicht noch nicht kennen.

WAS MACHT EIGENTLICH …

…EIN BELEUCHTUNGSMEISTER

Wie heißt du?

Philipp David Christian Sonnhoff

Wie heißt dein Beruf?

Beleuchtungsmeister (Meister für Veranstaltungstechnik)

Wie würdest du deinen Beruf (umbe)nennen? Manchmal wäre ich lieber nur »Lichtdesigner«.

Was machst du hauptsächlich?

Meine Arbeit lässt sich in drei Bereiche aufteilen: Neuproduk tionen, Repertoirebetrieb und Büro. Für eine Neuproduktion verbringe ich viel Zeit mit dem Regie team, Stellwerker:innen und Inspizient:innen in der 6. Reihe im Parkett. Gemeinsam suchen wir für einzelne Szenen die passenden Lichtstimmungen und speichern diese ins Licht pult ein. Im regulären Spielbetrieb bin ich für das Einleuchten meiner Stücke verantwortlich. Je nach Umfang dirigiere ich alle Beleuchter:innen über die einzelnen Stationen und gebe Anweisungen für Einstellungen der einzelnen »mitspielen den« Scheinwerfer. Die übrige Zeit verbringe ich im Büro mit Planung, Dokumentation, Kostenvoranschlägen und manch mal auch mit dem Schreiben des Dienstplans.

Woran erkennt man eine:n Beleuchtungsmeister:in?

Dunkle Kleidung, Funkgerät und freut sich, wenn Menschen auf der Bühne auf den verabredeten Positionen landen und im rechten Licht erstrahlen.

Wo befindet sich »deine Bühne«?

Großes und Kleines Haus

Was ist dein »Signature Tool«/dein Markenzeichen? Zum Dienstbeginn auf der Bühne den Kolleg:innen laut »Guten Morgen« zu wünschen – auch wenn ich Spätdienst habe. Außerdem: meist gute Laune.

Welche Abteilungen hören regelmäßig von dir? »Darf ich dunkel machen?« Diese Frage hören die Kolleg:innen der Bühnentechnik und der Schnürmeisterei* – jedes Mal vor dem Einleuchten. Denn nur im dunklen Bühnenraum lassen sich die einzelnen Scheinwerfer präzise einleuchten. Im Entstehungsprozess bzw. bei den Beleuchtungsproben für eine Neuproduktion bin ich oft mit den Schnürmeistern im Kontakt, um die Höhen und Fahrten der Zugstangen zu klären, da manchmal Scheinwerfer drinhängen und das Timing von Lichtstimmungen auf Umbauten angepasst werden muss. Wenn Lampen ins Bühnenbild eingebaut werden sollen, ist meist die Tischlerei erste Anlaufstelle für uns. Ist Nebel im Spiel, brauchen wir die Betriebstechnik. Sie stellt die Geräte auf

und sorgt dafür, dass die Rauchmelder auf Bühnenbetrieb umgestellt sind. Sonst käme schnell die Feuerwehr, wenn wir vom Lichtpult aus losnebeln.

Welche Superkraft bräuchte man für deinen Job?

Volles Verständnis für alle Wünsche aller Regieteams und diese mit eigenen Ideen genial (lichttechnisch) umzusetzen. Oder am besten gleich selbstleuchtend sein!

Welcher lustige/schöne/absurde Moment ist dir in Erinnerung geblieben?

Im Sommer 2018 bezogen wir als Ersatzspielstätte fürs Große Haus ein Zirkuszelt im Theaterhafen. Das Wetter war herrlich und ich hatte zufällig von einem Freund ein kleines Segelboot bei mir zu Hause. Auf einem Handwagen zog ich das bis zum Slip am Wasserkraftwerk an der Hunte. Von dort ruderte und segelte ich zur Arbeit. Dass ich das mal machen würde, hätte ich nicht erwartet.

Wie sähe das Theater ohne deinen Job aus?

Ach, Du meinst das »Oldenburgische Staatshörspielhaus«? –also definitiv leerer: Wir bräuchten dann keine Werkstätten, in denen unsere wundervollen Bühnenbilder entstehen und bemalt werden; keine Bühnentechniker, die sie aufbauen; keine Masken- und Kostümabteilung; und keine Requisiten – es sei denn sie machen Geräusche.

* Schnürmeisterei = bedient die Bühnenmaschinerie, insbesondere den Schnürboden. Dabei handelt es sich um Zugstangen, an denen Kulissen, Vorhänge und Dekorationselemente befestigt und gehoben, gesenkt und bewegt werden.

VOM VERSCHÄMTSEIN

Wann hast du dich das letzte Mal geschämt? Als du dich beim lauten Kauen erwischt hast, als dir dein Einkauf an der Kasse heruntergefallen ist oder als dein Smartphone in einem völlig unpassenden Moment geklingelt hat? Ich schäme mich meistens, wenn mir etwas Unerwartetes passiert, etwas, das mich verletzlich zeigt: Es kann eine falsche oder hektische Bewegung sein, die verrät, dass ich unkonzentriert oder gestresst bin. Oder es ist ein Moment, der zeigt, dass ich nicht alles unter Kontrolle habe.

Ist es dir schon passiert, dass du dich im Theater geschämt hast? War es wegen etwas, das du getan hast, zum Beispiel, weil du im stillen Saal einen Hustenanfall bekommen hast? Oder war es wegen etwas, das du gesehen hast? Die Fremdscham setzt sich neben dich, ungefragt, wenn jemand zu laut ist, zu

ehrlich, zu bemüht, wenn ein Witz ins Leere fällt. Fremdscham ist dieses innere Zusammenzucken, obwohl man selbst gar nichts getan hat. Oder vielleicht doch: Weil man zugesehen hat. Sie entsteht im Dazwischen, zwischen Ich und Du, zwischen Bühne und Zuschauerraum, zwischen dem, was gezeigt wird, und dem, was man davon hält. Vor einigen Jahren hat mich einmal ein Schauspieler gefragt: »Schämst du dich, wenn du das Stück siehst, in dem ich mitspiele?« Eine irritierende Frage, wie ich damals fand. Fremdscham verrät doch mehr über die Betrachtenden als über die Betrachteten. Über Regeln, die nie ausgesprochen wurden. Über Erwartungen, die ins Wanken geraten, weil man meint, dass diese nicht erfüllt werden. Diese Scham hängt vielleicht mit der Frage zusammen: Wie denkst du, sollte Theater sein? Erwartest du gediegene

Bühnenbilder und ausladende Ballkleider? Was denkst du, darf auf einer Bühne passieren und was nicht? Darf geflucht werden, darf es peinlich sein, dürfen Grenzen erprobt und überschritten werden? Manchmal wirken Erwartungen wie Stolperdrähte, die über die Bühne gespannt sind. Als müsste man versuchen nicht über sie zu stolpern, um nicht den Fremdscham-Alarm zu betätigen, der die Hände auf den Plan ruft, um die Augen zu bedecken. Ich horche zukünftig tiefer in mich hinein, wenn die Fremdscham vorbeikommt, weil ich weiß, dass sie ein Zeichen dafür ist, dass das, was ich sehe, mich herausfordert. Vielleicht will ich mich viel mehr schämen und dann fragen, warum. Denn wie schon Euripides in »Iphigenie in Aulis« schrieb: »Auch verschämt sein hat sein gehörig Maß und seine Stunde.«

Gefördert von der Stadt Oldenburg

Impressum Theaterzeitung für Oldenburg und umzu in Zusammenarbeit mit der NWZ

Oldenburgisches Staatstheater

Generalintendant: Georg Heckel

Redaktion: Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit

Chefredaktion: Anna Neudert, Reinar Ortmann

Grafikdesign: Agnieszka Wittig-Latoszewski

Stand der Drucklegung: 04.02.2026

Änderungen vorbehalten.

Theaterkasse Tel 0441. 2225-111

Öffnungszeiten: Di–Fr 10:00–18:00 Uhr, Sa 10:00–14:00 Uhr, montags nur Vorstellungskasse

Am Samstag, 14.2. bleibt die Kasse wegen des Theaterballs geschlossen! staatstheater.de facebook.de/oldenburgisches.staatstheater instagram.com/oldenburgischesstaatstheater

FEBRUAR 2026

11:00 | Freie evangelische Gemeinde Oldenburg (TheodorHeuss-Straße 7)

AUF EIN WORT – THEATER UND RELIGION Im Dialog zu: »Next to Normal (Fast Normal)« Eintritt frei!

11:15 | Kleines Haus

3. KAMMERKONZERT

Mit Werken von Ethel Smyth und Franz Schubert

→ Premiere

15:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+ Von Charles Way

18:00 | Großes Haus

NEXT TO NORMAL (FAST NORMAL) Musical von Tom Kitt und Brian Yorkey

→ Premiere

18:30 | Kleines Haus

Unterwegs!

ACHTSAM MOORDEN / ACHTSAM MORDEN Kriminalkomödie nach dem Roman von Karsten Dusse → Im Anschluss öffentliche Premierenfeier

02 Mo 11:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg Unterwegs! UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

18:00 | Hauptfoyer

EINFÜHRUNGSSOIRÉE & PROBENBESUCH: LADY MACBETH VON MZENSK

Eintritt frei!

03 Di

20:00 | Kleines Haus

DEMO-MODE

Drei choreografische Uraufführungen von Guillaume Hulot, Nicol Omezzolli und Alice Topp

19:30 Einführung

04 Mi 9:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

15:00 | Treffpunkt: Theatercafé ZUKUNFTSMUSIK – WIR WERDEN UNS

ERINNERT HABEN Audiowalk von Katharina Pelosi

18:00 | Hauptfoyer

Unterwegs!

EINFÜHRUNGSSOIRÉE & PROBENBESUCH: FRANKENSTEIN Eintritt frei!

20:00 | Exhalle

MY SHIP – STORIES OF MIGRATION Kurt Weill – Songs in Jazz

9:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

10:15

O*MOBIL

Unterwegs!

Unterwegs!

Von Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott bis zum Horn –Die Orchesterakademie zu Gast in der Schule

10:55

Unterwegs!

RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER 5+ Ritter-Oper von Mareike Zimmermann nach »King Arthur« von Henry Purcell

20:00 | Kleines Haus

BONDI BEACH

Komödie von Rebekka Kricheldorf

→ zum letzten Mal!

20:00 | Exhalle

MY SHIP – STORIES OF MIGRATION

06 Fr

11:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

19:30 | Großes Haus

NEXT TO NORMAL (FAST NORMAL) Musical von Tom Kitt und Brian Yorkey

20:00 | Kleines Haus

Unterwegs!

ACHTSAM MOORDEN / ACHTSAM MORDEN

15:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg

UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

→ Premiere

19:30 | Großes Haus

LADY MACBETH VON MZENSK Oper von Dmitri Schostakowitsch 19:00 Einführung → Im Anschluss öffentliche Premierenfeier

07 Sa

20:00 | Kleines Haus DER STURM Von William Shakespeare

20:00 | Exhalle SONIC MOVEMENTS NOIeS! – klangpol-Konzertreihe Mit Ensemble New Babylon, TanzkollektivBremen und DJ Lady Oelectric

08 So 14:30 | Exhalle Bar DEATH CAFÉ Memento mori – Bedenke, dass du sterben wirst

15:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

18:00 | Großes Haus WERTHER Oper von Jules Massenet 17:30 Einführung

18:30 | Kleines Haus

DEMO-MODE 18:00 Einführung

10 Di 11:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

11 Mi 09:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

15:00 | Treffpunkt: Theatercafé

ZUKUNFTSMUSIK – WIR WERDEN UNS ERINNERT HABEN

Audiowalk von Katharina Pelosi

12 Do 9:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg

UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

10:25

O*MOBIL

20:00 | Gasthof Dahms (Wardenburg - Littel)

SABBELN, SINGEN UN SINNEERN

Unterwegs!

21 Sa

13:30 | Treffpunkt: Theatercafé ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Karten für 5 € erhältlich an der Theaterkasse und online. Gruppenführungen bitte anfragen unter: dramaturgie@staatstheater.de

20:00 | Kleines Haus BONDI BEACH

22 So

11:15 | Großes Haus 5. SINFONIEKONZERT Mit Werken von Dmitri Schostakowitsch zu seinem 120. Geburtstag 10:45 Einführung

18:30 | Kleines Haus DER STURM 18:00 Einführung → Gastspiel 19:30 | Großes Haus

BJARNE MÄDEL & FRIENDS Bin neben an. Monologe für Zuhause - mit Texten von Ingrid Lausund

Unterwegs!

Unterwegs! Unterwegs!

Lieder und Geschichten auf Hoch- und Plattdeutsch mit Mitgliedern der Niederdeutschen Bühne am Oldenburgischen Staatstheater. Karten erhältlich unter: login.vr-ticket.de/dahms/

13 Fr 11:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

20:00 | Gasthof Dahms (Wardenburg - Littel)

SABBELN, SINGEN UN SINNEERN

14 Sa

19:30 / 21:00 | Großes Haus 9. OLDENBURGER THEATERBALL »more amore per favore«

THEATERKASSE GESCHLOSSEN

23 Mo 9:00 & 11:00 | Spielraum PEGGY PACKER 9+ Kindermusiktheater von Jesse Broekman

19:30 | Großes Haus 5. SINFONIEKONZERT 19:00 Einführung

24 Di 9:00 & 11:00 | Spielraum PEGGY PACKER 9+

10:30 | Exhalle WOLF 11+

21:00 | Hauptfoyer DAS WOHLTEMPERIERTE KLAVIER

Unterwegs!

15 So → zum letzten Mal! 15:00 | Ohnsorg-Theater Hamburg UNSERE WILDEN JAHRE / AS WI WILD WEERN 8+

18:00 | Exhalle

WISSENSKUNST – DAS NEUE MATCH FÜR OLDENBURG Mehrheit und Recht in einer Demokratie

18 Mi 15:00 | Treffpunkt: Theatercafé ZUKUNFTSMUSIK – WIR WERDEN UNS ERINNERT HABEN

Unterwegs! Unterwegs! Unterwegs!

25 Mi 9:00 & 11:00 | Spielraum PEGGY PACKER 9+

10:30 & 12:00 | Kleines Haus KINDER IM ORCHESTER Nachts im Museum

15:00 | Treffpunkt: Theatercafé ZUKUNFTSMUSIK – WIR WERDEN UNS ERINNERT HABEN

19:30 | Großes Haus LADY MACBETH VON MZENSK 19:00 Einführung

20:00 | Kleines Haus DEMO-MODE 19:30 Einführung

26 Do 10:30 & 12:00 | Kleines Haus KINDER IM ORCHESTER

19:30 | Hauptfoyer THEATERBEGEGNUNG: LADY MACBETH VON MZENSK

27 Fr 9:00 & 11:00 | Spielraum PEGGY PACKER 9+ 10:30 | Exhalle WOLF 11+

18:00 | Probenzentrum BALLETTWERKSTATT zu »BlühendaAn den Ufern des Sees / Le Sacre du

18:30 | Probenzentrum MODERN DANCE CLASS Mehr Bewegung! Anmeldung: telse.hahmann@staatstheater.de

19 Do

18:30 | Probenzentrum OPEN CLASS Mehr Bewegung! Anmeldung: telse.hahmann@staatstheater.de

19:30 | Großes Haus NEXT TO NORMAL (FAST NORMAL)

20 Fr → Premiere 18:00 | Exhalle WOLF 11+ Von Saša Stanišić → Im Anschluss öffentliche Premierenfeier

19:30 | Großes Haus WERTHER 19:00 Einführung

21 Sa

19:30 | Großes Haus NEXT TO NORMAL (FAST NORMAL)

28 Sa

→ zum letzten Mal! 19:30 | Großes Haus WERTHER 19:00 Einführung

→ zum letzten Mal in dieser Spielzeit! 16:00 | Spielraum PEGGY PACKER 9+

→ Premiere 18:00 | Exhalle OK, RISIKO Schule.Spiel.Theater. → Im Anschluss öffentliche Premierenfeier

19:30 | Großes Haus LA TRAVIATA 19:00 Einführung

→ Premiere 20:00 | Kleines Haus FRANKENSTEIN

Nach dem Roman von Mary Shelley 19:30 Einführung → Im Anschluss öffentliche Premierenfeier

WIR DANKEN!

HAUPTSPONSOREN

SPONSOREN

PARTNER

FREUNDE

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG

LIEBE GROSSEN BÜHNE –WER TRAUT SICH?

Um Mitternacht wird die Bühne des Großen Hauses zum Ort der Entscheidung: Paare, die sich in feierlichem Umfeld das (symbolische) Ja-Wort geben wollen, können sich im Laufe des Abends in unserem Standesamt anmelden und sich im Midnight Special feierlich trauen lassen.

Und für alle, die lieber flirten als heiraten:

Nimm teil an unserer ganz eigenen Herzblatt-Show – charmant, überraschend und garantiert ohne Verpflichtungen

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