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Spielzeitung April Ausgabe - Oldenburgisches Staatstheater

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Theaterzeitung für Oldenburg und die Region in Zusammenarbeit mit der NWZ

Spielzeitung APRIL 2024

„Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. “

Liebes Publikum!

N

un ist sie für einige im Theater endgültig angebrochen: die Zeit des „Zum letzten Mal“. ZlM ist auf den Spielplänen ein geübtes Kürzel; ein bisschen weniger endgültig klingt ZlMidS = Zum letzten Mal in dieser Spielzeit, denn das verspricht ein Wiedersehen, bzw. ein „wieder Sehen“. Für manch eine Sitzung gilt wiederum (inoffiziell) ZlMidT = Zum letzten Mal in diesem Team. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet eine L eporello-Kor rekt ur r unde Wehmut auslösen kann?

Passend dazu sind in diesen Wochen in Oper und Schauspiel die beiden letzten Premieren, die auf ihre Art die vergangene Dekade theatral beschließen. So wie es immer eine große Frage ist, womit eine Ära beginnt, so ist es nicht weniger wichtig, wie sie endet: Im Schauspiel ermöglicht eine Adaption von Goldonis ‚Impresario von Smyrna‘, die vergangenen zehn Jahre Revue passieren zu lassen und den systemimmanenten Wandel

und Wechsel der Theaterbranche mit viel Humor zu nehmen. Die Opernsparte wurde 2014 mit Verdis (und Shakespeares) – über Theater und die Welt philosophierendem – ‚Falstaff‘ eröffnet und sie endet mit Puccinis ‚Trittico‘: einem Dreiteiler über verschiedenartige Möglichkeiten, das Leben musiktheatral aufzugreifen. Der dritte Teil ‚Gianni Schicchi‘ schlägt den Bogen zu Falstaff: Die beiden Titelhelden sind von ähnlichem Schlag, haben ihren eigenen

Kopf und viel Witz, sind geradeheraus, authentisch und nur bedingt gesellschaftskonform (Eigenschaften, die im Theater durchaus geschätzt werden). „Lauter Gefoppte“, wie Falstaff lachend konstatiert, finden sich auch in ‚Gianni Schicchi‘ – und es weht ein Hauch von Shakespeare durch den Saal, wenn der Spielführer seine Worte ZlM ans Publikum richtet ... Ihr Redaktionsteam des Oldenburgischen Staatstheaters

PREMIEREN IM APRIL OPER 20.04. | Großes Haus

IL TRITTICO

THEATERVERMITTLUNG 13.04. | Spielraum HERR HÄNGEBAUCHSCHWEIN AHN BOOK KEEN FEST PLANET FREUNDSCHAFT

SPARTE 7 19.04. | Exhalle IM OSTEN WAS NEUES

THEATERVERMITTLUNG & NIEDERDEUTSCHES SCHAUSPIEL 21.04. | Kleines Haus ROBINSON CRUSOE. ÜBER DAS (ÜBER-)LEBEN

NEWS Musikverein-Debüt Mezzosopranistin Marie-Sophie Janke, 2022 Siegerin des „Zukunftsstimmen“-Wettbewerbs von Elina Garanca und in dieser Spielzeit in unserem Opernstudio, debütierte Mitte März in einem Konzert zum 100. Todestag von Gabriel Fauré mit dessen Liederzyklus op. 61 im Wiener Musikverein.

Tanz trifft Malerei Vier Tänzer:innen der BallettCompagnie Oldenburg zeigen am 8. April um 17 Uhr im ElisabethAnna-Palais in den Räumen der Ausstellung ‚Eckhard Dörr – STADT_LAND‘ klassische Pas de deux aus dem Ballettrepertoire sowie moderne Choreografien von Elizabeth Cohen. Die Kunstgattungen Tanz und Malerei treten in Wechselbeziehung. Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr willkommen.

Zwei, die es so nur bei evers gibt. Alexanderstraße 53, Oldenburg 04 41 / 8 72 51 Mo. – Fr. 8.00 – 18.00 Uhr Parkplätze im Hof! www.gesunde-schuhe.org


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