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Philharmonisches Staatsorchester Mainz 2026/27

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Staatstheater Mainz

Konzerte der Spielzeit 2026/27

Konzertkalender –hier aufklappen

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Konzerte 2026/27

„Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam’ und Art!“
(Lohengrin)

„Nie sollst du mich befragen“ – dieser Satz klingt wie ein Verbot, wie eine Grenze zwischen Menschen . Und doch beginnt genau hier das, was uns als Hörende, Fragende und Fühlende ausmacht: die Sehnsucht, einander zu verstehen .

Musik stellt keine Fragen im wörtlichen Sinn – und gibt doch Antworten, die tiefer reichen als Worte . Sie entsteht im Moment der Begegnung: zwischen Komponierenden und Interpretierenden, zwischen Bühne und Publikum, zwischen dem, was erklingt, und dem, was in uns nachhallt . In jedem Konzert liegt die Einladung, sich einzulassen – auf Unbekanntes, auf Fremdes, auf das Eigene im Anderen . Empathie ist dabei kein bloßes

Schlagwort, sondern eine Praxis des Zuhörens . Wer sich der Musik öffnet, übt, feinste Nuancen wahrzunehmen: 5

ein Zögern im Tempo, ein Aufleuchten im Klang, ein Atem, der verbindet . So werden Konzerte zu Erfahrungsräumen des Menschseins – zu Orten, an denen wir uns selbst und einander neu begegnen können .

Gerade die Sinfoniekonzerte eröffnen dabei eine besondere Weite: Programme, die Vertrautes und Neues in Beziehung setzen, Werke, die ihre Strahlkraft über Jahrhunderte bewahrt haben, und solche, die unsere Gegenwart befragen . So entsteht eine Vielfalt an Hörerlebnissen – reich an Kontrasten, an Entdeckungen und an jener Intensität, die jedes Konzert zum unwiederholbaren Moment macht .

Und vielleicht ist es gerade die Kunst, nicht alles sofort zu „befragen“, nicht jede Regung erklären zu müssen . Im Lauschen entsteht ein stiller Dialog, der ohne Worte auskommt und doch voller Bedeutung ist .

Diese Konzertsaison mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz lädt Sie ein, solche Momente

zu entdecken . Lassen Sie sich berühren, irritieren, begeistern . Denn in der gemeinsamen Erfahrung von Musik liegt eine leise, aber kraftvolle Antwort auf die Frage, was uns verbindet: unsere Fähigkeit, menschlich zu sein .

Wir freuen uns auf Sie .

Ihr

Liebe Freund*innen des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, welch ein Einstand! Ich bin glücklich über alles, was wir in meiner ersten Saison gemeinsam erleben durften –und das Beste: Es geht weiter! Klassische Musik lebt von Ihnen, unserem Publikum, von Künstler*innen, die diese Musik zum Klingen bringen, und von Veränderung, damit sie nicht museal wird . Nun startet daher als neue Reihe Staatsorchester meets …: offen für alle Generationen, für alle Neugierigen und Musikbegeisterten . Wir öffnen Grenzen, laden Gäste aus anderen Kunstrichtungen ein und schaffen Raum für neue Klänge . Fulminant beginnt die Saison mit Mahlers 5 . Sinfonie . Es folgen Höhepunkte wie Schostakowitschs und Tschaikowskys Fünfte sowie Brahms’ und Beethovens Zweite – daneben gibt es auch selten Gehörtes . Besonders freue ich mich auf Schumanns Manfred, den wir gemeinsam mit

Ex­Tatort­Kommissar Udo Wachtveitl vollständig auf die Bühne bringen: eine echte Rarität! Eine Klammer bildet der Jazz in den Abenden mit Wayne Marshall sowie mit Frank Dupree und seinem Trio . Brillant und eindrücklich wird es werden, wenn die beiden im Fernduell um die meisten gespielten Töne wetteifern . Nach meiner ersten Fastnachtique ­Erfahrung bin ich endgültig begeistert – das Kostüm für 2027 hängt schon bereit . Auch andere Sonderkonzerte bleiben: etwa das Weihnachtskonzert, dies sogar zweimal . Ich freue mich auf ein Wiedersehen . Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – dem zweiten Jahr ein gemeinsamer Herzschlag, der uns begleitet . Herzlich willkommen!

Ihr

Gabriel Venzago 9

1 . SINFONIEKONZERT „GIGANTEN!“

4. und 5. September 2026, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Dmitri Schostakowitsch

Konzert für Violoncello und Orchester

Nr . 1 Es­Dur op . 107

Gustav Mahler

Sinfonie Nr . 5 cis­Moll

Violoncello … Alexey Stadler

Dirigent … Gabriel Venzago

Reingehört* –Konzer t t e a ,res .40 rebmetpeS ,6202 31–31 03. U h r, Großes Haus

Das 1 . Sinfoniekonzert führt zwei Werke der Konzertliteratur zusammen, die für ihre Komponisten einen Umbruch markierten . Dmitri Schostakowitschs

Cellokonzert Nr . 1 entstand 1959 für den berühmten Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband, und bedeutete gleichzeitig die Befreiung aus einer persönlichen Schaffenskrise wie aus Jahren künstlerischer Lähmung: Unter Stalin war Schostakowitsch harten

Repressionen ausgesetzt, doch es dauerte selbst nach dessen Tod 1953 noch Jahre, bis eine zumindest allmähliche Aufarbeitung der StalinDiktatur beginnen kon nte . Nach Jahrzehnten hoher persönlicher Gefährdung hatte Schostakowitsch nun – wenigstens vorübergehend – das Gefühl, weitgehend unbehelligt arbeiten zu können . Das erste Cellokonzert durchmisst von knarrenden Tiefen bis zu gleißenden Höhen die ganze Bandbreite des

Soloinstruments . Vom marschartigen Eröffnungssatz – in dem in typischer Schostakowitsch­Manier durch rhythmische Verschiebungen immer wieder das Gefühl entsteht, als würde sich ein drittes Bein ins Marschieren mogeln – über den von einer langen SoloKadenz geprägten Binnensatz schlägt das Werk den Bogen zu einem hochvirtuosen Finale . Gustav Mahlers 5 . Sinfonie zeigt sich in einem – in den Worten des Komponisten – „ganz neuen Stil“ . Nach seinen vorangegangenen Sinfonien, die die Orchesterbesetzung um die menschliche Stimme erweitert hatten und von einer programmatischen Anlage geprägt waren, führte Mahler sein sinfonisches Schaffen mit der Fünften „back to the roots“: meisterlich den großen Orchesterapparat inallen Farben bedienend, ohne Erläuterung und dennoch – oder gerade deshalb –in einer sehr eigenen Architektur . Der eröffnende Trauermarsch führt in einen zum Bersten gespannten zweiten

Satz, dessen geradezu explosive Innerlichkeit sich in einen bewegenden

Choral ergießt, auf den ein jede übliche Dimension sprengendes Scherzo folgt, laut Mahler von „tanzenden Sternen“ durchsetzt . Emotionales Kraftzentrum (und bekanntester Satz) dieser Sinfonie ist das glühende intensive Adagietto, das u . a . in Luchino Viscontis Tod in Venedig­Verfilmung verewigt wurde; den Abschluss bildet ein überraschend versöhnliches Finale . Mahlers Zeitgenossen fremdelten mit dem kompromisslos intensiven, weit in die Zukunft weisenden Werk – den Seufzer des Komponisten, seine Fünfte sei „ein verfluchtes Werk . Niemand capiert sie“ widerlegt glücklicherweise der bis heute anhaltende Erfolg dieser Sinfonie .

* Am Freitag, also am Vormittag des ersten Konzerttags, haben Sie die Möglichkeit, um 13 Uhr einen kleinen Abstecher ins Staatstheater zu machen und eine musikalische Mittagspause zu genießen. Für 5 € bekommen Sie 30 Minuten moderierte Ausschnitte des Abendprogramms präsentiert. Ein Teaser, der Lust auf mehr macht!

Gabriel Venzago, Dirigent

Nach einem fulminanten und gefeierten Start ist Generalmusikdirektor Gabriel Venzago in Mainz angekommen . Nicht nur die fantasievollen und hochkarätigen Konzertprogramme und Opernproduktionen, sondern auch neue Formate wurden am Staatstheater Mainz zum Erfolg . Auch andernorts beweist er seit langem sein unvergleichliches Engagement in künstlerischen und gesellschaftlichen Fragen sowie große Kreativität und Erfindungsreichtum . Mit der Saison 2026/27 geht Gabriel Venzago in sein letztes Jahr als Chefdirigent der Bodensee Philharmonie, die er in seiner Zeit auf neue Wege geführt hat . In Konstanz entwickelte er neue Formate inner­ und außerhalb des Konzertsaals und stärkte die Außenwirkung durch zahlreiche Gastspiele in der Region bis hin zu einer eigenen Konzertreihe in der Tonhalle Zürich .

Gastdirigate führten ihn zuletzt nach Norrköping (Schweden), Meiningen und zu den Münchner Philharmonikern . Sie folgten auf Einladungen zum Singapore Symphony Orchestra, Aarhus Symphony Orchestra, Tiroler Sinfonieorchester, Luzerner Sinfonieorchester, zu den Bochumer Symphonikern, sowie diversen Klangkörpern in und um Deutschland .

Gabriel Venzago war bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 Erster Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor am Salzburger Landestheater, zuvor Kapellmeister am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und Korrepetitor, Dirigent und Assistent des GMD am Theater für Niedersachsen .

Zudem erregte er mit seiner musikalischen Leitung der Oper Zaide. Eine Flucht, die einen integrativen Prozess mit jungen Geflüchteten beinhaltete, mediale Aufmerksamkeit .

Der in Heidelberg geborene Dirigent studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München und an der Staatlichen Hochschule für Musik

und Darstellende Kunst in Stuttgart . Bereits während des Studiums arbeitete er als Korrepetitor und musikalischer Assistent bei den Osterfestspielen

Baden­Baden, erhielt ein Stipendium der Deutsche Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“, durchlief alle Förderstufen des Forum Dirigieren und dirigierte seine ersten Opernaufführungen .

Alexey Stadler
Violoncello

Alexey Stadler, Violoncello Alexey Stadler, einer der talentiertesten Cellisten seiner Generation, begann seine Ausbildung in St . Petersburg und schloss sie bei Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar ab . Sein Debüt bei den BBC Proms 2016 sorgte für Aufsehen . Seitdem gastiert er weltweit u . a . beim Deutschen Symphonie­ Orchester Berlin, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra unter renommierten Dirigent*innen wie Anu Tali, Olari Elts oder Marek Janowski . Als begeisterter Kammer musiker ist er gern gesehener Gast bei bedeutenden Festivals, oft an der Seite namhafter Künstler*innen wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Igor Levit oder dem Szymanowski Quartet . Seit 2023 lehrt er als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg . Stadler spielt ein Violoncello von David Tecchler .

2 . SINFONIEKONZERT „VOM SCHATTEN ZUM LICHT“

16. und 17. Oktober 2026, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Pantscho Wladigerow

Konzert für Violine und Orchester Nr . 2 g­Moll op . 61 (DE)

Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr . 5 d­Moll op . 47

Violine … Mihail Katev Dirigent … Dirk Kaftan

Rei n gehö rt –K ,resaetonzert .61 rebotkO ,6202 –31 13.30 Uhr, Großes Haus

Zu Lebzeiten war der bulgarische Komponist Pantscho Wladigerow eine einflussreiche Stimme im europäischen Musikbetrieb . Während seiner Ausbildung in Berlin wurde er mehrfach ausgezeichnet, später von der renommierten Universal Edition unter Vertrag genommen und arbeitete auf Einladung von Max Reinhardt am Deutschen Theater . Die zunehmende antisemitische Hetze der frühen 1930er Jahre zwangen den jüdischstämmigen Komponisten zurück in seine Heimat Bulgarien, wo er in den folgenden Jahrzehnten mit allen hohen

Staatspreisen dekoriert wurde und als Professor in Sofia sein Wissen an die folgenden Musiker*innengenerationen weitergab . In seinem Haus in Sofia begrüßte Wladigerow regelmäßig Gäste wie Emil Gilels, Swjatoslaw Richter, Dmitri Schostakowitsch oder David Oistrach . Letzteren riss Wladigerows 2 . Violinkonzert aus dem Jahr 1968 zu

wahren Begeisterungsstürmen hin:

„Deine Musik ist wie immer voller Leben und reich an leuchtenden Farben … Großartig!“ Konzertmeister Mihail

Katev präsentiert das mitreißend farbenprächtige Werk, das deutlich vor Ohren führt, warum Wladigerow auf den Konzertpodien im westlichen Teil Europas unbedingt häufiger zu hören sein sollte .

„Chaos statt Musik“ lautete die verhängnisvolle Überschrift, unter der in der sowjetischen „Prawda“ 1936

Dmitri Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk verrissen wurde .

In der Sowjetunion war ein solcher staatlich abgenickter Verriss nie eine nur künstlerische Auseinandersetzung, sondern bedeutete für den Komponisten eine existenzielle Bedrohung . Dass die Uraufführung von Schostakowitschs 5 . Sinfonie schon im folgenden Jahr von der Öffentlichkeit wie auch den Staatsvertretern einhellig gefeiert wurde, kam einer Rehabilitierung nach dem vorangegangenen

Skandal gleich . Für den Komponisten war das weihevolle Lob der sowjetischen Parteiführung mutmaßlich nur eine weitere Dosis desselben Gifts .

Dabei kann man durchaus fragen, was genau die Parteiführung in den grimmig verzweifelten Märschen, der bis ins Groteske verzerrten „Per aspera ad astra“­Dramaturgie zu hören meinte: Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete das sich vor lauter Jubel überschlagende Finale als „Triumph für Idioten“; Schostakowitsch hingegen kommentierte die Spekulationen über mögliche Deutungen seiner Musik mit der ihm eigenen Lakonik: „Hören Sie doch meine Musik, darin ist alles gesagt . “

Mihail Katev Violine

Mihail Katev, Violine

Mihail Katev, 1 . Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, begann mit vier Jahren Violine zu spielen und studierte bereits als 16 ­Jähriger an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main in der Klasse von ProfessorinEdith Peinemann . Ausgezeichnet mit zahl reichen Preisen ist er gern gesehener Gastkonzertmeister in den größten Orchestern Deutschlands . Vielseitigkeit prägt die künstlerische Laufbahn des Musikers . 17 Jahre lang widmete er sich dem Unterrichten als Lehrbeauftragter an der Frankfurter Musikhochschule . Zudem schloss er

2016 sein Dirigierstudium mit Bestnote ab . Seit 2015 ist Mihail Katev musikalischer Leiter des Liebhabersinfonieorchersters Instrumentalverein Darmstadt . Generationenübergreifende Bildung und ein Zugang zu Musik und Kultur auf höchstem Niveau für alle sind ihm ein Herzensprojekt .

Dirk Kaftan, Dirigent

Dirk Kaftan ist einer der spannendsten deutschen Dirigenten . Außergewöhnliche Programmgestaltung, Uraufführungen, viel beachtete Opernproduktionen und ein Denken über den Tellerrand hinaus zeichnen sein Profil . Im Kernrepertoire und in ungewöhnlichen Formaten ist er gern gesehener Gast an bedeutenden Häusern im In­ und Ausland: zuletzt bei den Wiener Symphonikern, dem SWR Sinfonieorchester, dem Royal Danish Orchestra, den Prager Philharmonikern, der NDR Radiophilharmonie und dem Ensemble Modern sowie an den Opernhäusern in Kopenhagen, Hamburg, Basel und Berlin . Seit 2017 ist Kaftan GMD des Beethoven Orchester und der Oper Bonn .Als Auszeichnung für seine Arbeit erhielt er u . a . 2020 den Opus Klassik und wurde 2021 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet . Seit der Spielzeit 2025/26 ist er 1 . Gastdirigent am Staatstheater Mainz .

13. und 14. November 2026, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Darius Milhaud

La Création du monde op . 81a

Nikolai Kapustin

Konzert Nr . 5 für Klavier und Orchester op . 72

Rudi Stephan Musik für Orchester

George Gershwin

Rhapsody in Blue, Urfassung für Jazzband

Uhr, Großes Haus

Frank Dupree Trio

Klavier … Frank Dupree

Schlagzeug … Obi Jenne

Kontrabass … Jakob Krupp

Dirigent … Gabriel Venzago

Die 1920er Jahre waren nicht nur in Europa eine Zeit des Aufbruchs und der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen, sondern auch in den USA, wo der Blues und Jazz der afro ­amerikanischen Community die von klassischen europäischen Komponisten geprägte Musikwelt elektrisierte . Fasziniert von diesen für ihn völlig neuartigen Harmonien und Rhythmen, reiste der französische Komponist Darius Milhaud eigens nach New York, um in den Tanzlokalen Harlems den Jazz zu studieren . Seine dort gesammelte Inspiration ließ er gleich nach seiner Rückkehr in die Musik zu dem Ballett La Création du monde einfließen, welches die Entstehung der Welt gemäß afrikanischer Erzählungen und Mythen darstellt . Mit einer Jazzband ähnlichen Besetzung verwebt Milhaud darin barocke Formen auf brillant­ erfinderische Weise mit Blues und Dixieland .

Als vielversprechender Nachwuchskomponist wurde der in Worms geborene Rudi Stephan gehandelt, bevor der Erste Weltkrieg seinem jungen Leben ein zu frühes Ende setzte . Seine Musik steht auf der Schwelle zwischen Spätromantik und Moderne und bezieht sowohl tonale Tradition als auch impressionistische Klänge und freitonale Entwicklungen ein . Vor allem aber zielt sie auf Spannung, Ausdruck, Farbe und soll ganz ohne symbolische Aussage aus sich selbst heraus wirken . Daher wählte Stephan für sein 1913 mit großer Beachtung uraufgeführtes Werk auch den neutralen Titel Musik für Orchester .

Ein jüngeres Beispiel für eine gekonnte Verbindung von klassischen Strukturen und den mitreißenden Rhythmen des Jazz ist das fünfte Klavierkonzert des ukrainisch­russischen Komponisten Nikolai Kapustin . 1993 geschrieben, zeichnet es sich durch eine faszinierende Mischung aus nostalgischem Blues, lässigem Swing und

eine rasante Virtuosität aus . Nicht zu überhören sind darin stilistische Parallelen zum Vorbild George Gershwin, der wie kein anderer für die Fusion von sinfonischer Musik und Jazz steht . Geleitet von seinem untrüglichen Gespür für Melodien mit Hitpotential hatte Gershwin 1924 mit der Rhapsodie in Blue das erste Jazz­Klavierkonzert der Musikgeschichte geschaffen . Das Werk ist vor allem in der Version für großes Sinfonieorchester bekannt geworden, seine ursprüngliche Fassung für Klavier und Jazzband hingegen besticht durch einen noch eigenwilligeren, jazzigeren Charakter, der in der Interpretation des international renommierten Frank Dupree Trio authentisch zur Geltung kommen wird .

Frank Dupree Klavier

Frank Dupree, Klavier

Frank Dupree – Pianist, Dirigent und Jazzmusiker – begeistert durch seine Vielseitigkeit und mitreißende Spielfreude . Als Solist, Play/ Direct­Künstler und mit dem Frank Dupree Trio überzeugt er weltweit . Seine Aufnahmen von Kapustins Klavierkonzerten (u . a . Opus Klassik­Preisträger) feiert die New York Times als „eines der unterhaltsamsten Alben des Jahres“ . In der Saison 2025/26 debütierte er mit dem BBC Philhar monic, Royal Liverpool Philharmonic und Malaysian Philharmonic Orchestra und arbeitete u . a . mit der NDR Radiophilharmonie . Dupree ist künstlerischer Partner des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn und gastiert in Häusern wie der Royal Albert Hall, Elbphilharmonie und dem Lincoln Center . Als Steinway Artist verbindet er klassische Exzellenz mit innovativen Programmen und genreübergreifender Kreativität .

Obi Jenne, Schlagzeug Seit frühester Kindheit hat sich

Meinhard „Obi“ Jenne gleichermaßen der Klassik und dem Jazz verschrieben . Nach dem Schlagzeugstudium in Trossingen und Stationen im Orchester des Nationaltheaters Mannheim sowie als Akademist bei den Berliner Philharmonikern ist er genreübergreifend tätig . Seine Konzertreisen führen ihn in Konzertsäle aller Kontinente, als Solist und Ensemblemusiker beschäftigt er sich mit vielfältigen Projekten . Er ist Leiter des Stuttgart Jazz Orchestra, der Porsche Big Band, der Band in the Bix und der Soul Diamonds . Obi Jenne spielte mit Chuck Berry, Till Brönner, Curtis Stigers, Benny Golson, Art Far mer, Les McCann, Roby und Tony Lakatos und ist Drummer der Ger man Jazz Masters, Schlagzeuger von TRI, dem Klaus Graf Quartett und dem David Gazarov Trio .

Jakob Krupp Kontrabass

Jakob Krupp, Kontrabass

Jakob Krupp ist als Kontrabassist in Klassik, Neuer Musik und Jazz aktiv . Schon während seines Studiums an der HfMDK Frankfurt sammelte er Orchestererfahrung bei der Jungen

Deutschen Philharmonie sowie im Philharmonischen Staatsorchester Mainz . Nach seiner Spezialisierung auf zeitgenössische Musik als Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie ist er sowohl als Ensemblespieler als auch als Solist ein international gefragter Interpret von Neuer Musik, beispielsweise in Projekten mit dem Ensemble Modern . Früh widmete er sich auch dem Jazz und gewann mehrere Preise bei „Jugend jazzt“ sowie den Konzertpreis der Jazztage Dresden . Mit verschiedenen Formationen, in denen er auch als Komponist und Arrangeur in Erscheinung tritt, bespielt er zahlreiche

Bühnen und Festivals in Deutschland .

11. und 12. Dezember 2026, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Johannes Brahms

Sinfonie Nr . 2 D ­Dur op . 73

Robert Schumann

Manfred. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen op . 115

Dirigent … Gabriel Venzago

Sprecher … Udo Wachtveitl

Sopran … Maren Schwier

Alt … Verena Tönjes

Tenor … Mark Watson Williams Bass … Stephan Bootz

tröhegnieR –K o nzertteaser 1 .1 Dezember,6202 31 –03.31 ,rhU seßorG suaH 4 . SINFONIEKONZERT

Nach dem überwältigenden Erfolg seiner ersten Sinfonie befand sich

Johannes Brahms 1877 in einer relativ ruhigen Lebensphase . Er konnte endlich frei komponieren, ohne den drohenden Schatten des großen Vorbilds Beethoven im Nacken . So zog es den Komponisten im Sommer in den idyllischen Ort Pörtschach am Wörthersee in Österreich, einen Ort von atemberaubender Naturschönheit . Die friedvolle Umgebung prägte die Stimmung der Sinfonie maßgeblich: Die Sinfonie Nr . 2 in D ­Dur gilt als die unbeschwerteste seiner insgesamt vier Sinfonien . In nur vier Monaten

schrieb er ein Werk mit pastoraler

Grundstimmung, lyrischer Wärme und tiefgründiger Raffinesse . Brahms berief sich dabei in den vier Sätzen auf die traditionellen klassischen Formen, verlieh ihnen aber seinen unverwechselbaren Stil, der sich durch komplexe Rhythmen, reiche Harmonien und eine

kunstvolle thematische Entwicklung auszeichnet . In der 2 . Sinfonie demonstriert Brahms seine Meisterschaft in der Orchestrierung, indem er das volle Potenzial des Orchesters ausschöpft, um ein Werk von großer Klangfülle und vollkommener Ausgewogenheit zu schaffen .

Die innige, durch Brahms’ Beziehung zu Clara Schumann durchaus verschlungene Verbundenheit zwischen Brahms und Robert Schumann ist legendär . Ihre Beziehung zählt zu den bedeutendsten Künstlerfreundschaften der Musikgeschichte – kein Wunder also, dass sie in diesem 4 . Sinfoniekonzert vereint erklingen .

Robert Schumanns dramatische Komposition Manfred nach Lord Byrons gleichnamigem Gedicht entführt in eine düstere Welt zwischen Schuld, Einsamkeit und übernatürlichen Mächten . Die Musik zeichnet eindrucksvoll das Seelenleben des rastlosen Helden nach, der von inneren Dämonen getrieben wird und Erlösung sucht .

Ausdrucksstark sind Orchesterfarben und Motive zu eindringlichen Klang bildern verwoben und verleihen dem Werk eine außergewöhnliche Intensi­

tät . Besonders die bekannte Ouvertüre steht exemplarisch für Schumanns Schaffen und fasziniert mit ihrer emotionalen Wucht . Manfred ist ein selten aufgeführtes Meisterwerk der Romantik, das Literatur und Musik auf einzigartige Weise verbindet . Als Sprecher freuen wir uns auf den Ex­TatortKommissar und renommierten Schauspieler Udo Wachtveitl .

Maren Schwier Sängerin

Maren Schwier, Sängerin

Die Sopranistin Maren Schwier, Absolventin der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (Master Operngesang 2017), zählt zu den viel seitigsten Stimmen ihrer Generation . Seit 2016/17 ist sie am Staatstheater

Mainz engagiert, zunächst im Jungen

Ensemble, seit 2018/19 als festes Ensemblemitglied . Ihr Repertoire reicht von klassischer Oper bis zur zeitgenössischen Musik, mit besonderem Fokus auf Uraufführungen und innovativen Konzertformaten . Gastengagements führten sie zu renommierten

Festivals und Häusern im In­ und Ausland . Für ihre Darstellung der Madeline in The Fall of the House of Usher wurde sie 2025 von der „Opernwelt“ als Sängerin des Jahres nominiert . Neben ihrer Operntätigkeit entwickelt sie

eigene Performances und arbeitet eng mit Komponist*innen und Ensembles der Neuen Musik zusammen .

Verena Tönjes Sängerin

Verena Tönjes, Sängerin

Die Mezzosopranistin Verena Tönjes, geboren in Nordenham, studierte Operngesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie an der Universität der Künste Berlin . Seit 2020/21 ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo sie ein breites Repertoire von Mozart bis Sondheim pflegt . Zu ihren jüngsten Rollendebüts zählen Octavian (Der Rosenkavalier) und die Titelpartien in Carmen und La Cenerentola . Gastengagements führten sie u . a . an das Staatstheater Wiesbaden, das Oldenburgische Staatstheater und das Theater Bremen sowie zu Konzerten in die Berliner und Kölner Philharmonie . Einen besonderen Schwerpunkt bildet ihre Liedtätigkeit mit innovativen Programmen und CD ­Veröffentlichungen . Zahlreiche Wettbewerbserfolge und Stipendien unterstreichen ihre künstlerische Vielseitigkeit .

Mark Watson Williams, Sänger

Mark Watson Williams studierte an der University of Virginia und am New England Conservatory . Bereits während seiner Ausbildung sang er u . a . beim Boston Opera Collaborative und dem Boston Early Music Festival . Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne und Musical, mit Schwerpunkten im Spieltenor­ und Leggiero­Fach . Zu seinen Partien zählen Don Ramiro (La Cenerentola), Don Ottavio (Don Giovanni) und Brighella/Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) . Engagements führten ihn von 2017 bis 2020 ans Landestheater Niederbayern, anschließend bis 2022 ans Theater Münster . Seit 2022/23 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz . Dort war er u . a . als Tobias (Sweeney Todd), Frederic (Die Piraten von Penzance), Cassio (Otello) und Paris (Die schöne Helena) zu erleben . Aktuell steht er u . a . als Tamino in Die Zauberflöte und als Fenton in Falstaff in Mainz auf der Bühne .

Stephan Bootz, Sänger

Der in Mainz geborene Bass Stephan Bootz studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin u . a . bei Wolfgang Hellmich und Thomas Quasthoff . Seine Karriere begann im Internationalen Opernstudio Zürich, gefolgt von Engagements in Gießen, Darmstadt und seit vielen Jahren am Staatstheater Mainz . Neben zentralen Partien seines Fachs – etwa Figaro, Großinquisitor oder Pimen – überzeugt er auch im zeitgenössischen Repertoire, wie etwa als Richter in der gefeierten deutschen Erstaufführung von Pascal Dusapins Perelà . Gastengagements führten ihn u . a . an die Staatsopern Stuttgart und Hamburg sowie an die Oper Frankfurt . Große Beachtung fand er mit Wagner­Partien, u . a . als Wotan, Gurnemanz und König Marke . Auch als Konzertsänger profilierte sich der vielseitige Künstler, so z . B . in Mendelssohn Bartholdys Elias .

UND RAUSCH“

8. und 9. Januar 2027, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Borys Ljatoschynskyj

Grazhyna . Sinfonische Ballade nach dem gleichnamigen Poem von Adam Mickiewicz op . 58

Frédéric Chopin

Konzert für Klavier und Orchester Nr . 2 f­Moll op . 21

Peter Tschaikowsky

Sinfonie Nr . 5 e­Moll op . 64

Klavier … Yoav Levanon Dirigentin … Olha Dondyk

Reingehört – Konzertteaser, 08. Januar,7202 03.31–31 ,rhU seßorG suaH

Im Leben und Schaffen des Schriftstellers Adam Mickiewicz fand das Freiheitsstreben gleich mehrerer Nationen eine kraftvolle Stimme . Geboren 1798 auf dem Gebiet des heutigen Litauens in einer Familie des alten polnischen Landadels, engagierte er sich als Dichter wie politischer Akteur für die Widerstandsbewegungen vor allem in seinen Heimaten Polen und Litauen, später auch in weiteren Ländern Europas . Das Epos Grazhyna erschien im gleichen Jahr, in dem der 25­jährige Dichter für sein Engagement in der polnischen Freiheitsbewegung nach Zentralrussland verbannt wurde und erzählt vom Wirken der gleichnamigen mythischen Anführerin, die Litauen gegen die Besatzungsmacht des Deutschen Ordens führte – und dabei heldinnenhaft ihr Leben ließ . Die Sinfonische Ballade nach Mickiewicz’ Epos aus der Feder des ukrainischen Komponisten Borys Ljatoschynskyj

entstand 1955 zum 100 . Todestag des Dichters . Mit intensiven Farben von elegischer Sehnsucht bis zu martialisch schmetternden Blechbläsern zeichnet

Ljatoschynskyj das ergreifende musikalische Porträt einer Frei heitskämpferin, die allen Widerständen mutig gegenübertritt .

Frederic Chopins 2 . Klavierkonzert entstand, als der 19­Jährige noch in Warschau studierte, und wurde von ihm 1830 aus der Taufe gehoben, kurz bevor er sein Heimatland Polen verließ . Dasselbe Werk trug maßgeblich dazu bei, ihm in Frankreich, wo er beinahe sein gesamtes weiteres Leben verbringen sollte, einen Ruf als exzeptioneller

Klaviervirtuose einzutragen . Eine tiefe

Emotionalität durchzieht das f­Moll

Konzert – das der Nummerierung zum Trotz das erste war, das Chopin komponierte – in jeder Note, im majestätisch ausgreifenden Eröffnungssatz ebenso wie im rasend virtuosen, tänzerischen Finalrondo, zwischen die einn nig leuchtendes Larghetto eingebettet ist .

Als Tschaikowskys 4 . Sinfonie 1888 uraufgeführt wurde, war er bereits ein anerkannter, in ganz Europa geschätzter Komponist . Ein bedeutungsschwangeres, oft als „Schicksalsmotiv“ apostrophiertes Eröffnungsmotiv in den Klarinetten durchzieht die gesamte Sinfonie . Weder das traumselig schöne Hornsolo, das den langsamen zweiten Satz eröffnet, noch der graziöse Walzer im dritten Satz können dem schicksalsschweren Eröffnungsmotiv dauerhaft etwas entgegensetzen – und selbst im Finalsatz, wenn auch der üblichen sinfonischen Dramaturgie folgend nach Dur gewendet, ist das hartnäckig insistierende „Schicksalsmotiv“ omnipräsent .

Olha Dondyk, Dirigentin

Olha Dondyk, Halbfinalistin des internationalen Dirigierwettbewerbs „La Maestra“ 2024 in Paris, wurde dort mit einer Sonderauszeichnung der European Concert Hall Organisation geehrt und in die La Maestra Academy aufgenommen . Ihre musikalische Laufbahn begann Dondyk in Kyjiw zunächst mit Klavier und Violine, bevor sie sich auf das Dirigieren spezialisierte . Ab 2022 setzte sie ihre Ausbildung in Köln fort und engagiert sich seither außerdem für die Verbreitung ukrainischer Musik und Kultur . Sie assistierte Klaus Mäkelä, Paavo Järvi, Andrés Orozco ­Estrada und Esa­Pekka Salonen . Ihr internationales Debüt gab sie 2024 mit den Rotterdamer Philharmonikern, worauf sie umgehend für weitere Projekte eingeladen wurde . Seither arbeitet sie u . a . mit dem Orchestre de Paris, Orchestre Avignon Provence, dem Residentie Orkest sowie dem Noord Nederlands Orkest .

Yoav Levanon Klavier

Yoav Levanon, Klavier

Yoav Levanon gilt als eine der herausragenden Pianistenpersönlichkeiten seiner Generation . Sein Spiel, von der Kritik als „wunderschöner Klang, mühelos virtuos und von großer innerer Sicherheit“ (FAZ) beschrieben, verbindet technische Brillanz mit künstlerischer Reife . In jüngster Zeit war er u . a . im Brucknerhaus Linz, im Théâtre des Champs­Élysées und mit renommierten Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester zu erleben . Konzertauftritte führten ihn in bedeutende

Säle wie die Wigmore Hall, die Elbphilharmonie Hamburg und das Wiener Konzerthaus . Exklusive Aufnahmen bei Warner Classics fanden international große Beachtung . Bereits als Kind gefeiert, debütierte Yoav Levanon früh in der Carnegie Hall und wurde vielfach ausgezeichnet . Wichtige künstlerische Impulse erhielt er u . a . von Murray Perahia und András Schiff .

„OLLI MUSTONEN – MAINZER KOMPONIST*INNENPORTRAIT“

19. und 20. März 2027, 20 Uhr

Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Olli Mustonen

Valoa kohti (Towards the Light)

Béla Bartók

Der wunderbare Mandarin (Suite aus dem Ballett) op . 19 Sz . 73

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester

Nr . 5 Es­Dur op . 73

Olli Mustonen

Sinfonie Nr . 2, Johannes Angelos

Klavier … Olli Mustonen

Dirigent … Gabriel Venzago

rhU , Großes Haus 6 . SINFONIEKONZERT

Olli Mustonen spielt in unserer heutigen Musikwelt eine außergewöhnliche Rolle – ganz in der Tradition großer Meister wie etwa Rachmaninoff, Busoni oder Enescu genießt er hohes Ansehen sowohl als Pianist und Dirigent als auch als Komponist . In seinem Klavierspiel und seinem Dirigat folgt er stets der tiefen Überzeugung, dass jede Aufführung den Geist einer Uraufführung atmen sollte, so dass Interpret*in und Publikum einander als Zeitgenoss*innen begegnen können . Valoa kohti (Towards the light), ursprünglich zu Beginn der Coronapandemie für Blechbläserquintett komponiert, eröffnet dieses Sinfoniekonzert innerhalb des Mainzer Komponist*innenportraits und beweist Relevanz auch in postpandemischen Zeiten . Prägend und einflussreich ist für Mustonens Schaffen u . a . der ungarische Komponist Belá Bartók . Das zweite Werk dieses Abends trägt dem

Rechnung: Der wunderbare Mandarin ist Bartóks drittes und letztes Bühnenwerk und wurde 1926 als Tanzpantomime uraufgeführt, artete aber wegen der als unmoralisch empfundenen Handlung (Prostitution, Zuhälterei, Gewalt) und expressionistischer Musik in einen Skandal aus und wurde sofort wieder vom Programm genommen . Im darauffolgenden Jahr fertigte Bartók aus der Ballettmusik seine berühmt gewordene Konzertsuite – und brach damit endgültig die traditionell­romantische Form .

Für den Pianisten Olli Mustonen ist Ludwig van Beethovens hochvirtuoses Klavierkonzert Nr . 5 ein Werk ganz nach seinem Geschmack: Anders als es sein Beiname Emperor Concerto suggeriert, ist es kein allein von Heroismus geprägtes Werk . Es hat überraschend sanfte, intime Momente, in denen der Pianist seine Expressivität und die Intensität seines Spiels zur Geltung bringen kann . Mustonens kristallklarer, fast perkussiver Anschlag

und das Wechselspiel zwischen explosiven Ausbrüchen und einfühlsamer

Zurückhaltung zeichnen seine Interpretationen aus .

„Zu meiner Sinfonie Nr . 2 wurde ich durch den Roman Der dunkle Engel von Mika Waltari inspiriert, der im Jahr 1453 spielt und die Ereignisse rund um die letzten Tage des byzantinischen Konstantinopel schildert . Geschichte und Kultur dieses antiken Imperiums haben mich schon immer fasziniert .

Der erste Satz ist eine Apotheose des byzantinischen Mystizismus, die folgenden Sätze beziehen sich auf wichtige Ereignisse und Wendepunkte in Waltaris Roman“, sagt Olli Mustonen über seine Komposition, die den Konzertabend beschließen wird .

Olli Mustonen Klavier

Olli Mustonen, Klavier

Der Finne Olli Mustonen ist Pianist, Komponist und Dirigent – für ihn untrennbar vereint in der Rolle des Musikers . Mit enormer Energie, kreativer Gestaltungskraft und einer hochreflektierten Auffassung gehört er zu den Pianisten mit sofort erkennbarer Handschrift . Sein Spiel ist bekannt für Expressivität, Intensität und einen kristallklaren, fast perkussiven Anschlag sowie für den spannungsvollen Wechsel zwischen eruptiver Kraft und feiner Zurückhaltung . Mustonen arbeitete mit führenden Orchestern weltweit, darunter die Berliner Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra, zahlreiche Londoner Ensembles und die wichtigsten finnischen Orchester . Auch als Komponist ist er international präsent; seine Werke werden von renommierten Künstler*innen und Orchestern uraufgeführt und aufgeführt .

PUR“

9. und 10. April 2027, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

Joseph Haydn

Ouvertüre zur Oper L’isola disabitata (Die wüste Insel ) Hob . XXVIII:9

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonia concertante Es­Dur KV 364 (320d)

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr . 2 D ­Dur op . 36

Stipendiat*innen der Landesstiftung Villa Musica

Violine … Lir Vaginsky

Viola … Hiroli Kasai

Dirigent … Alessandro de Marchi

Reingehört –K o resaettrezn .90 irpA l 2027, 1 3 –13.30 rhU orG seß

Während seiner Zeit im Dienst von Fürst Nicolas Esterházy war Joseph Haydn verpflichtet, jährlich eine Oper zu komponieren, somit boten sich dem Komponisten viele Gelegenheiten, in dieser Form zu experimentieren . Die Ouvertüre zu seiner zehnten Oper L’isola disabitata – manche sagen auch achte –entstand 1779 . Sie wird mit unter als „Miniatursinfonie“ beschrieben und ist ein hervorragendes Beispiel für Haydns Sturm­und­Drang­ Stil: Mehrere Themen entfalten sich überraschend plötzlich und emotionsgeladen und werden durch eine farbenreiche Orchestrierung bis hin zu einem furiosen Finale kontextualisiert .

Wolfgang Amadeus Mozart bezeichnete sein erstes Werk für Violine, Viola und Orchester zunächst als Concertone, also großes Konzert . Erst unter dem Eindruck seiner großen Reise nach Mann heim und Paris 1777–79 ging er zu der Bezeichnung Sinfonia

concertante – also ein Stück, das in der Mitte zwischen Sinfonie und Solokonzert angesiedelt ist – über, so, wie es gerade „en vogue“ war in diesen beiden Musikzentren . Der Charakter des Werkes ist durch den besonderen, majestätischen Gehalt der Tonart EsDur bestimmt . Zu den vielen Schönheiten des Werkes gehört gerade die Art, wie Mozart im Orchester auf die unterschiedlichen Soloinstrumente eingeht und sich vielfältig Dialoge zwischen den Instrumentengruppen, ausgehend von den Solostimmen, entspinnen .

Um „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ zu empfangen, hatte die Bonner Hofgesellschaft 1792 den jungen Ludwig van Beethoven nach Wien geschickt . 11 Jahre später, als er im Theater an der Wien die Uraufführung seiner 2 . Sinfonie dirigierte, hatte sich die Welt und das musikalische Wien grundlegend gewandelt: Die Französische Revolution hatte Europa mit Krieg und politischem Umsturz überzogen . Napoleon Bonaparte war der Mann der

Stunde, der in Frankreich eine bürgerliche Rechtsordnung schuf und freiheitlich gesinnten Zeitgenossen wie Beethoven als der Heros einer neuen

Epoche erscheinen musste . Mit seiner Zweiten hat Beethoven das vollendete Spiegelbild jener ersten Jahre des neuen Jahrhunderts geschaffen . Obwohl dieses Werk gemeinhin als Abschluss seiner ersten, noch von Mozart und Haydn geprägten Periode gilt, kündet es im unbändigen Elan und der brodelnden Nervosität seiner Ecksätze, in den martialischen Klängen seiner Militärfanfaren und den ungeheuren Steigerungen von einer neuen Zeit .

Lir Vaginsky
Violine

Lir Vaginsky, Violine

Die israelische Geigerin Lir Vaginsky begann im Alter von sieben Jahren mit dem Violinspiel . Sie studierte u . a . bei Tomasz Tomaszewski und Latica Honda­Rosenberg in Berlin sowie 2020 bei Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy . Künstlerische Impulse erhielt sie zudem von renommierten

Musiker*innen wie Ana Chumachenco, András Schiff und Daniel Hope . Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe konzertiert sie weltweit und war u . a . in der Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie und Laeiszhalle zu erleben . Vaginsky trat mit Orchestern wie der Hamburger Camerata auf und musizierte mit Max Richter . Als jüngste Geigerin der LGT Young Soloists wirkte sie an CD ­Produktionen mit . 2023 erschien ihr Debütalbum mit Mozarts

Violinkonzerten mit eigenen Kadenzen .

Hiroki Kasai Viola

Hiroki Kasai, Viola

Hiroki Kasai ist ein vielseitiger Violinist und Bratschist, der in Tokio, London, Sydney und New York aufwuchs . Nach frühem Geigenunterricht studierte er an der Royal Academy of Music in London bei Rodney Friend (Abschluss mit Auszeichnung) sowie an der MenuhinAkademie und der Seiji Ozawa Academy . 2022 begann er auf Empfehlung von Nobuko Imai mit dem Bratschenspiel und studiert derzeit an der Escuela Superior Reina Sofía . Als gefragter Kammermusiker konzertierte er weltweit in renommierten Sälen und bei Festivals wie Marlboro und Gstaad . Engagements führten ihn u . a . in die Carnegie Hall und die Elbphilharmonie . Als Solist und Konzertmeister arbeitete Hiroki Kasai mit führenden Orchestern und Dirigent*innen zusammen . Seit 2021/22 ist er Stipendiat der Villa Musica Rheinland­Pfalz .

Alessandro De Marchi, Dirigent Alessandro De Marchi zählt zu den führenden Spezialisten historisch informierter Aufführungspraxis auf modernen wie historischen Instrumenten . Mit einem stilistisch breit gefächerten, fundiert erforschten Repertoire von der Alten bis zur Neuen Musik gastiert er an bedeutenden Opernhäusern Europas und bei internationalen Festivals . Sein Opernschaffen reicht von Monteverdi und Händel bis zu Mozart, Rossini und Donizetti, die er im historischen Kontext interpretiert . Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn u . a . mit der Staatsoper Unter den Linden, dem Hamburgischen Staatsorchester und der Sächsischen Staatskapelle Dresden . Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen dokumentieren De Marchis künstlerisches Wirken . Von 2009 bis 2023 prägte er die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik maßgeblich .

„AMERIKA!“

7. und 8. Mai 2027, 20 Uhr Großes Haus

19 Uhr Konzerteinführung Auftakt

George Gershwin

Concerto in F für Klavier und Orchester

Aaron Copland

El Salón México

Leonard Bernstein

Fancy Free . Musik zum Ballett von Jerome Robbins

gnieR e tröh –Konzertte a ,res .7 iaM 1,7202 3 –13. 30 Uhr, Großes Haus

Dirigent und Klavier …

Wayne Marshall

Mit seiner Rhapsodie in Blue hatte der junge George Gershwin 1924 Musikgeschichte geschrieben . Das bahnbrechende Werk, das Jazz­Elemente und klassische Sinfonik verschmolz, begeisterte den Dirigenten Walter Damrosch derart, dass er bei Gershwin direkt ein weiteres Klavierkonzert in Auftrag gab: Mit pulsierenden Rhythmen, den typischen Blue Notes, PosaunenGlissandi und großem Schlagwerk führt Gershwin im 1925 in der Carnegie Hall uraufgeführten Concerto in F sein Vorgängerwerk konsequent fort, wahrt auf Wunsch des Auftraggebers jedoch die klassische dreisätzige Form . Während der erste Satz das vom Charleston gepackte Amerika feiert, ist der langsame zweite Satz vom Blues inspiriert . Das Finale ist ein Rondo im CharlestonStil, das laut Gershwin zu einer „Orgie von Rhythmen“ gerät . Als Aaron Copland Anfang der 1930er Jahre zum ersten Mal nach

Mexiko ­ Stadt reiste und das angesagte Tanzlokal „El Salón México“ besuchte, geriet er ins Schwärmen: „Auf eine unerklärliche Weise spürt man beim Umherstreifen durch jene überfüllten Hallen […] jenes elektrisierende Gefühl, das einen bisweilen an fernen Orten überkommt: plötzlich das Wesen eines Volkes zu erkennen –seine Menschlichkeit, seine ganz eigene Schüchternheit, seine Würde und seinen einzigartigen Charme .“ Fasziniert von den Menschen und der besonderen Atmosphäre dieses Ortes, komponierte Copland sein gleichnamiges Orchesterwerk, in das er verschiedene mexikanische Volksweisen integrierte . Zu seiner großen Überraschung und Freude wurde El Salón México bei der Uraufführung 1937 in Mexiko begeistert aufgenommen und zählt seither zu seinen meistgespielten Werken . Die vibrierende Atmosphäre im Big Apple fing Leonard Bernstein in seiner Musik zum Ballett Fancy Free von Jerome Robbins ein . Die Handlung

des Balletts spielt an einem heißen Sommertag im New York City der 1940er

Jahre: Drei Matrosen haben 24 Stunden frei und wollen sich auf ihrem Landgang einmal so richtig amüsieren . Mit energiegeladenen Tänzen wetteifern sie um die Gunst der Frauen, geraten darüber in Streit, woraufhin die Frauen sich abwenden und das Werben von Neuem beginnt . Robbins’ ausdrucksstarke Choreografie in Verbindung mit Bernsteins jazzig swingender Musik, die auf Modetänzen der Zeit wie dem Jitterbug oder der Rumba basiert, wurde innerhalb kürzester Zeit so erfolgreich, dass die beiden Künstler ihr Ballett zum abendfüllenden Musical On the Town ausarbeiteten .

Wayne Marshall, Dirigent und Klavier

Wayne Marshall zählt zu den vielseitigsten Dirigenten seiner Generation und begeistert international durch stilistische Offenheit, Präzision und charismatische Bühnenpräsenz . Sein Repertoire umfasst Symphonik, Oper, Jazz und Filmmusik, mit besonderer Affinität zu amerikanischen Komponisten wie Gershwin und Bernstein . Von 2014 bis 2020 war er Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters Köln . Er arbeitete mit führenden Orchestern in Europa und Nordamerika, darunter die Berliner und Münchner Philharmoniker sowie das Chicago Symphony Orchestra . Außerdem ist Wayne Marshall regelmäßiger Gast der BBC Proms und auch als Organist und Pianist international gefragt . Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen sowie Auszeichnungen, darunter der OBE, würdigen sein künstlerisches Wirken .

28. und 29. Mai 2027, 20 Uhr

Hoher Dom zu Mainz

Missy Mazzoli

Sinfonia (for Orbiting Spheres)

Anton Bruckner

Messe in d­Moll für Soli, Chor und Orchester WAB 26

Sopran … Dorin Rahardja

Alt … Karina Repova

Tenor … Yoonki Baek

Bass … Derrick Ballard

Chöre am Hohen Dom zu Mainz

Dirigent … Gabriel Venzago

Als eine „Musik in Form eines Sonnensystems, eine Sammlung von Rokokoschleifen, die sich in einer immer größeren Umlaufbahn umeinander winden“ beschreibt die US­amerikanische Komponistin Missy Mazzoli ihre Sinfonia (for Orbiting Spheres) . Der Titel Sinfonia ist dabei nicht nur eine Reminiszenz an die gleichnamige barocke Form, sie stellt auch den Bezug zur alten italienischen Bezeichnung für die Drehleier her, die sich durch einen durchgehenden Bordun­Ton auszeichnet, über dem mit Hilfe einer Klaviatur Melodien gestaltet werden können . Das 2014 entstandene Orchesterwerk ist in den Wor ten der Komponistin „ein Stück, das brodelt und brodelt, sich dem Publikum annähert, nur um im nächsten Moment blitzschnell wieder zu verschwinden und dabei die Ensemble ­Klänge in eine improvisierte Drehleier zu verwandeln, die ungestüm ins All geschleudert wird“ .

In höchste himmlische Sphären ist auch Anton Bruckners Messe in d­Moll gerichtet, die dem klassischen Ordinarium folgend zu Ehren Gottes im Himmel und für den Frieden der Menschen auf Erden musiziert wird . Mit dieser Messe für Soli, gemischten Chor, Orchester und Orgel wagte sich Bruckner zum ersten Mal in größere kirchen musikalische Dimensionen vor . Er schrieb sie 1864 unter dem Eindruck einer Aufführung von Wagners Tannhäuser . Tatsächlich hat sich dieser Einfluss in der Rolle des Orchesters niedergeschlagen, das die musikalische Ausgestaltung des Textes unterstützt und seine Aussage intensiviert . Mit einer ebenfalls von Wagner beeinflussten Harmonik taucht der religiöse Bruckner tief in den Glaubenshintergrund des Messtextes ein und deutet ihn detailreich in Musik aus . Er geht dabei so weit, einzelne Textbestandteile herauszugreifen, zu wiederholen oder den Duktus der Musik zu verändern, um die Zuhörenden auf den

Inhalt aufmerksam zu machen, der sonst oft in der Formelhaftigkeit der allzu bekannten Sätze verloren geht . „Die Musik hat mich so gefesselt, dass ich während ihres Erklingens nicht beten konnte!“, soll der Bischof Franz Joseph Rudigier nach der Uraufführung der d­Moll­Messe im Linzer Dom ausgerufen haben . Auch das restliche Publikum war begeistert und die Kritik feierte das Werk als „das Ausgezeichnetste, was seit langem in diesem Fache geleistet wurde“ . Und Bischof Rudigier gab in seiner Begeisterung gleich eine weitere Messe bei Bruckner in Auftrag .

Dorin

Dorin Rahardja, Sängerin

Dorin Rahardja absolvierte ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste Essen mit Auszeichnung und erhielt prägende Impulse u . a durch Meisterkurse bei Olaf Bär und Cheryl Studer . Nach Engagements am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo sie sich ein breites Repertoire von Mozart bis Puccini erarbeitete, gehört sie seit 2015 dem Ensemble des Staatstheater Mainz an . Hier überzeugte sie in Partien wie Musetta, Susanna, Antonia, Pamina, Liù, Julietta in Die tote Stadt und der Titelrolle in Das schlaue Füchslein . In Francesco Cavallis Veremonda, einer Koproduktion mit den Schwetzinger Festspielen, übernahm sie die Titelpartie . Auch im Konzertbereich ist Dorin

Rahardja präsent . Ihre klare, lyrische Stimme und ihre darstellerische Vielseitigkeit machen sie zu einer gefragten Interpretin ihres Fachs .

Karina Repova Sängerin

Karina Repova, Sängerin

Karina Repova studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und der Universität der Künste Berlin . Früh ausgezeichnet bei internationalen Wettbewerben, führten erste Engagements sie u . a . zu den Bayreuther Festspielen, Rossini in Wildbad und an die Staatsoper Hamburg . Nach Stationen im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und als Ensemblemitglied am Theater Magdeburg ist sie seit 2022 am Staatstheater Mainz engagiert . Seit ihrem Hausdebüt als Piacere in Händels

Il trionfo del Tempo e del Desinganno überzeugte sie in einem breiten Repertoire von Barock bis Moderne, u . a . als Cenerentola, Dorabella, Hänsel, Carmen, Idamante und Lisa in Die Passagierin von Mieczysław Weinberg . Auch als Konzertsängerin ist sie in renommierten Häusern präsent und verbindet stilistische Vielfalt mit expressiver Bühnenpräsenz .

Yoonki Baek

Yoonki Baek, Sänger

Der Tenor Yoonki Baek studierte Liedund Operngesang an der Hanyang Universität seiner Heimatstadt Seoul sowie in Hamburg und besuchte internationale Meisterkurse in Tokyo und Bologna . Engagements führten ihn seit 2006 u . a . an die Theater in Osnabrück, Kiel und Lübeck, wo er sich ein umfanreiches Repertoire erarbeitete – von MozartPartien bis zu Rollen wie Don José, Cavaradossi, Pinkerton, Alfredo Germont, Lenski und der Titelpartie in Faust . Im Konzertbereich ist er mit Werken wie Verdis Requiem und Beethovens Missa Solemnis präsent . Am Staatstheater Mainz sang Yoonki Baek im Peter Cornelius­Jubiläumsjahr 2024 die Partie des Odin in Cornelius’ Oper Gunlöd und war hier zuletzt u . a . als Calaf (Turandot), italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) sowie als Soldat (Der Kaiser von Atlantis) und Dr . Richardson (Breaking the Waves) zu erleben .

Derrick Ballard, Sänger

Der US ­ amerikanische Bassbariton Derrick Ballard erhielt seine Ausbildung an der University of Denver sowie in renommierten Opernprogrammen in den USA . Nach über fünfzig Rollen in seiner Heimat führte ihn sein Weg nach Europa, wo er u . a . an der Staatsoper Unter den Linden sowie in festen Engagements in Kassel, Oldenburg und München wirkte . Sein Repertoire umfasst zentrale Partien seines Fachs von Mozart bis Wagner sowie zeitgenössische Werke . Als gefragter Konzertsänger trat er mit bedeutenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig auf . Seit 2014/15 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo er in zahlreichen Rollen begeisterte, darunter die Titelpartien in Mathis der Maler (Hindemith), Le nozze di Figaro, Der fliegende Holländer, Saul, Boris Godunow, Pimpinone (Telemann) und dem Musical Sweeney Todd .

Am Mainzer Dom ist die kirchliche Chormusik ein zentraler Aspekt der Liturgie . Der 1866 gegründete Mainzer Domchor (Knabenchor), die Domkantorei St . Martin Mainz (Erwachsenenchor) und der Mädchenchor am Dom und St .

Quintin teilen sich diese Aufgabe .

Hauptauftrag der drei Chöre ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste im Hohen Dom zu Mainz . Im Wechsel, aber auch gemeinsam, singen sie in den sonntäglichen Gottesdiensten, Messen und an hohen Festtagen . Zudem versieht der Mädchenchor den liturgisch­musikalischen Dienst in der Pfarrkirche St . Quintin .

Neben den liturgischen Aufgaben treten die Chöre auch bei weltlichen Konzerten auf . Daneben gehens sie mehrfach im Jahr auf Konzert reisen sowohl in Deutschland als auch ins Ausland . Ihr Programm bietet einen Querschnitt durch das breitgefächerte Repertoire von der Gregorianik bis hin zur modernen klassischen Musik .

Darüber hinaus sind Sänger*innen von Dom­ und Mädchenchor oft zu­

sätzlich in Opernproduktionen an verschiedenen Opernhäusern des Rhein­

Main­ Gebietes eingebunden, am Staatstheater Mainz u . a . in Hänsel und Gretel und in Turandot und aktuell in Mozarts Zauberflöte .

Olli Mustonen

Mainzer Komponist*innenportrait 2027 – Olli Mustonen

Das Mainzer Komponist*innenportrait 2027 widmet sich dem finnischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Olli Mustonen . Ein ganzes Wochenende lang steht das Schaffen dieses vielseitigen Künstlers in Orchester­ und Kammerkonzerten sowie einer Gesprächsrunde im Mittelpunkt . Mustonen brilliert in allen drei Disziplinen und spielt damit in unserer heutigen Musikwelt eine außergewöhnliche Rolle .

Mit grenzenloser Energie und einer kreativen und hochreflektierten Musikauffassung gehört er zu den wenigen Pianisten, deren Handschrift man auf Anhieb erkennt .

Das Komponist*innenportrait findet in Zusammenarbeit des Philharmonischen Staatsorchesters, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, von SWR Kultur Musik Rheinland­Pfalz, des Landesmusikrates Rheinland­Pfalz der Villa Musica Rheinland­Pfalz und des Staatstheater Mainz statt.

6 . SINFONIEKONZERT

„OLLI MUSTONEN – MAINZER KOMPONIST*INNENPORTRAIT“

19. und 20. März 2027, 20 Uhr Großes Haus

Olli Mustonen

Valoa kohti (Towards the Light)

Béla Bartók

Der wunderbare Mandarin

(Suite aus dem Ballett) op . 19 Sz . 73

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester

Nr . 5 Es­Dur op . 73

Olli Mustonen

gnieR e tröh –Konzerttea s ,re .91 zräM 7202 , 13 –13. 30 Uhr, Großes Haus

Sinfonie Nr . 2, Johannes Angelos

Klavier … Olli Mustonen

Dirigent … Gabriel Venzago

20. März 2027, 11 Uhr Großes Haus

Olli Mustonen Vanha kirkko Petäjävedellä

(Die alte Kirche bei Petäjävesi)

Dirigent und Moderation … Olli Mustonen

Moderation … Gabriel Venzago

Im moderierten Werkstattkonzert wird ein Orchesterstück von Olli Mustonen näher beleuchtet . Das Philharmonische Staatsorchester stellt einzelne Passagen vor und der Komponist erläutert seine Arbeitsweise .

KAMMERKONZERT IN DER VILLA MUSICA

20. März 2027, 16 Uhr Villa Musica

Details werden noch veröffentlicht

AKADEMIEKONZERT

31. März 2027, 11 Uhr Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

mit Werken von Olli Mustonen und Ludwig van Beethoven

Klavier … Olli Mustonen

Stipendiat*innen der Landesstiftung

Villa Musica Rheinland­Pfalz

Gesprächsrunde mit Olli Mustonen, Gabriel Venzago u . a .

Moderation … Sabine Fallenstein (SWR Kultur)

„Seine Vielseitigkeit als Komponist, Dirigent und Konzertpianist macht Olli Mustonen zu einem Exoten in der Musikwelt . Das Wechselspiel zwischen explosiven Ausbrüchen und einfühlsamer Zurückhaltung zeichnen seine Interpretationen aus .“ (NDR)

„Olli Mustonen ist einer der interessantesten Musiker nicht nur Finnlands, sondern er ist eben genau jemand, der für Überraschungen, für Intensitäten, für Verblüffungen sorgt, wie man sie im Musikbetrieb nicht alltäglich haben kann .“ (Süddeutsche Zeitung)

SSSSSSSSSSSSSSSS

23. Dezember 2026, 20 Uhr

25. Dezember 2026, 18 Uhr

Großes Haus

mit Werken von u . a .

Otto Nicolai, Maurice Ravel und Jörg Duda

Dirigent und Moderation … Gabriel Venzago

Entfliehen Sie dem Stress zu Hause und lassen Sie sich vom Philharmonischen Staatsorchester im Weihnachtskonzert verzaubern – in diesem Jahr erstmals an zwei Terminen .

Weihnachtliche Klänge aus verschiedenen Zeiten und Kulturen, moderiert, kommentiert und dirigiert von Gabriel Venzago . Weihnachten kann nicht nur kommen, Weihnachten ist schon da!

3. Januar 2027, 19 Uhr

Großes Haus

zugunsten der Stiftung Mainzer Theaterkultur mit Werken von u . a . Frederick Delius, Lili Boulanger, Ludwig van Beethoven und der Strauß ­Familie

Moderation … Klaus Wallendorf

Dirigentin … Lea Ray

Das Staatsorchester unter der Leitung von Lea Ray begrüßt den Jahresbeginn 2027 mit einem Programm voller Aufbruch und Lebensfreude . Musikalisch verschmelzen hier Naturbilder, leuchtende Klangfarben und tänzerische Energie zu einem Neujahrskonzert voller Frische und Zuversicht . Klaus Wallendorf führt mit Charme und in Reimen durch den Abend . Prosit Neujahr!

Sonderkonzerte

29. und 30. Januar 2027, 20 Uhr

31. Januar 2027, 16 Uhr

Großes Haus mit Werken von u . a . Hector Berlioz, Ottorino Respighi und Franz Liszt

Moderation … Lars Reichow Dirigent … Gabriel Venzago

Helau! Nach seiner letztjährigen Feuerprobe als stilvolle und standhafte Gutenbergstatue ist unser Chefdirigent nun fastnachtsfest . In welcher Verkleidung er 2027 am Pult steht? Man darf gespannt sein . Was klar ist: Das Staatsorchester zeigt sich wieder klanglich brillant und optisch herrlich schräg . Sitzungspräsident Lars Reichow führt gewohnt pointiert durch das närrische Programm . Ein Konzert voller Tusch, Themen und toller Kostüme!

26. und 27. Juni 2027

Landesmuseum

Dirigent … Gabriel Venzago

Solist*innen des Opernensembles

Programm wird noch bekannt gegeben

Zum krönenden Abschluss der Spielzeit lädt die Opernnacht ein: Gemeinsam mit den Solist*innen des Mainzer Opernensembles verabschiedet sich das Staatsorchester in die Sommerpause . Freuen Sie sich auf mitreißende Ouvertüren, berührende Arien und zwei unvergessliche Abende voller musikalischer Sommerstimmung!

S S S S S SS S S S S S T AAAAAAAAAAAAAA T A T S S O O R R C C H H E S E TTTTTTTTTTTTTT E RR RRRRRRRR RR E M E E E T T S S

S S S S S SS S S S S S T AAAAAAAAAAAAAA T A T S S O O R R C C H H E S E TTTTTTTTTTTTTT E RR RRRRRRRR RR E M E E E T T S S

Staatsorchester meets …

Dauer: 100 Minuten, mit einer Pause und inkl. Kombiticket

Neue Saison – Neuland! An drei Abenden suchen wir uns Gäste, Themen, Situationen oder Musikstile, die normalerweise so nicht im klassischen Konzert zu finden sind . Oder in welchem Konzertsaal haben Sie sich zuletzt an Halloween gegruselt oder wurden von Balkan Jazz mitgerissen? Unsere neue Konzertreihe sprengt Grenzen und wird Sie immer wieder überraschen – egal welchen Alters Sie sind und welche Konzerterfahrung Sie mitbringen . Jede*r ist willkommen!

Staatsorchester meets … HALLOWEEN

31. Oktober 2026, 19 Uhr Großes Haus

Dirigent und Moderation … Gabriel Venzago

Staatsorchester meets … Halloween eröffnet die neue Konzertreihe mit einem Auftakt, der Gänsehaut verspricht: An diesem Abend dreht sich alles ums

Gruseln . HK Grubers Frankenstein!, Horrorfilmmusik aus Psycho und Saint­

Saëns’ Danse macabre entfalten schaurig­ schöne Klangwelten – verdichtet durch eigens geschriebene Poetry­Slam­

Texte voller literarischer Finsternis .

Staatsorchester meets …

Staatsorchester meets …

BALKAN JAZZ

12. März 2027, 19 Uhr Großes Haus

mit Musik von Sebastian Laverny

Dirigent … Sebastian Laverny

Trompete … Mihail Jossifov

Klavier … Angel Zaberski

Kontrabass … Boris Taslev

Schlagzeug … Stoyan Yankulov

Moderation … Aileen Schneider

Bulgariens Sound? Bei uns völlig unterschätzt . Staatsorchester meets ... Balkan

Jazz belegt das auf eindrückliche Weise mit einer spannenden Begegnung: Vier bulgarische Jazz­ Stars treffen auf ein Sinfonieorchester . Die Musik von Sebastian Laverny erzählt die Geschichte einer Reise – vom vorsichtigen „Sollen wir …?“ über wild­swingende Jam­ Sessions, sehnsuchtsvolle

Abschiede bis zum finalen, mitreißenden Balkan­ Groove .

Staatsorchester meets …

THE SOUND OF JOHN WILLIAMS

14. Juni 2027, 19 Uhr Großes Haus

Dirigent … Gabriel Venzago

Wer die großen Momente der Filmmusik einmal live erleben möchte, ist hier genau richtig: Das Staatsorchester entführt in die faszinierende Klangwelt von John Williams mit bekannten Soundtracks aus Harry Potter, Star Wars und Jurassic Park – ein Abend voller Spannung, Abenteuer und ikonischer Musik, die den Konzertsaal in eine Bühne voller Filmgeschichte ver wandelt .

Staatsorchester meets …

Kammermusik und das Musizieren in kleinen Ensembles bilden das Fundament für die besondere Intensität und Klarheit des Orchesterklangs . So ist es kein Zufall, dass die Kammermusikreihen des Philharmonischen Staatsorchesters seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Mainzer Musiklebens sind und für die Orchester mitglieder einen hohen Stellenwert besitzen .

Getragen von spürbarer Begeisterung finden sich immer wieder unterschiedliche Besetzungen zusammen, um ihre Programme mit Hingabe zu entwickeln und sich mit großer Sorgfalt auf die geschätzten Auftritte vorzubereiten .

Neben den Sonntagsmatineen im Staatstheater gehören auch die Kammerkonzerte in der Synagoge MainzWeisenau und im Institut français zu den etablierten Höhepunkten der Reihe, auf die sich Musiker*innen und Publikum gleichermaßen freuen .

Sonntagsmatinee im August

30. August 2026, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Ludwig van Beethoven

Streichquartett c­Moll op . 18 Nr . 4

Ethel Smyth

Streichquartett e­Moll

Amonta Quartett:

Violine … Martin Eutebach, Wolfgang Hertel

Viola … Leonie Hartmann

Violoncello … Traudl Herrmann

Sonntagsmatinee im November

15. November 2026, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Igor Strawinsky

Concertino für Streichquartett

Rodrigo Santa María

Streichquartett Los caminantes del desierto

Víctor Bustamante

Streichquintett

Ástor Piazzolla

Milonga del Ángel

Violine … Valentin Delpy, Víctor Bustamante

Viola … Malte Schaefer

Violoncello … Alonso Urrutia del Río

Kontrabass … Kristina Edin

13. Dezember 2026, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Josef Suk Meditation über den altböhmischen

Choral St. Wenzeslaus op . 35a für Streichquartett und Kontrabass

Luigi Boccherini

Streichquintett B­Dur op . 39 Nr . 1 G . 337

Antonín Dvořák

Streichquintett Nr . 2 G ­Dur op . 77

u . a .

Violine … Ayumu Sasaki­Wysocki, Timothy Chua

Viola … Verena Rosin

Violoncello … Mariusz Wysocki

Kontrabass … Kristina Edin

Sonntagsmatinee im Februar

21. Februar 2027, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Claude Debussy

Streichquartett g­Moll op . 10

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr . 8 c­Moll op . 110

Violine … Lena Shin, Carolin Kosa

Viola … Laura von Schwanenflug

Violoncello … Anna­ Catharina Nimczik

7. März 2027, 11.30 Uhr Foyer Großes Haus

Ludwig van Beethoven

Streichtrio D ­Dur op . 9 Nr . 2

Darius Milhaud

Trio à cordes op . 9 Nr . 2

Jean Cras

Trio pour violon, alto et violoncelle

Violine … Jörg Hamman

Viola … Martin Lauer

Violoncello … Ursula Lauer

11. April 2027, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Folk Songs: mit Werken u . a . von Luciano Berio, Manuel de Falla, Gioachino

Rossini und Johannes Brahms

Mezzosopran … Verena Tönjes

Viola … Friederike Kastl

Violoncello … Cécile Delpy

Flöte … Cordula Weil

Klarinette … Lisa Wegmann

Schlagzeug … Tomoko Ishige­

Wehrheim, Lukas Mühlhaus

Harfe … Bea Anton

Sonntagsmatinee im Mai

23. Mai 2027, 11.30 Uhr

Foyer Großes Haus

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade B ­Dur für zwölf Bläser und Kontrabass KV 361 (370a), Gran Partita

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchester Mainz

1 . Kammerkonzert in der Synagoge

TAG DES OFFENEN DENKMALS“

13. September 2026, 11 Uhr

Synagoge Mainz­Weisenau

Michael Haydn

Divertimento D ­Dur Hob .IV:D3

für Horn, Viola und Kontrabass

Lev Kogan

Kaddish für Solo ­Horn

Johannes Matthias Sperger

Cassation Nr . 3 D ­Dur M .C .II:21

für Horn, Viola und Kontrabass

Viola … NN

Kontrabass … Kristina Edin

Horn … Jaehyung Kim

2 . Kammerkonzert in der Synagoge

„ZUM TAG DES GEDENKENS AN DIE

NOVEMBERPOGROME 1938“

8. November 2026, 11 Uhr

Synagoge Mainz­Weisenau

Johann Sebastian Bach

Goldberg­Variationen BWV 988

(Auswahl, bearb . von D . Sitkovetsky für Flöte, Viola und Violoncello)

Nikolai Kapustin

A little Duo op . 156 für Flöte und Violoncello

Mieczysław Weinberg

Sonate Nr . 4 für Violoncello solo op . 140bis

Flöte … Marion Ludwig

Violine … Leonie Hartmann

Violoncello … Heike Doedens

3 . Kammerkonzert in der Synagoge „ZUM TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS“

24. Januar 2027, 11 Uhr

Synagoge Mainz­Weisenau

Osvaldo Golijov

The Dreams and Prayers of Isaac the Blind für Klarinette und Streichquartett

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett für Klarinette und Streichquartett A­Dur KV 581, Stadler-Quintett

Klarinette … Lisa Wegmann

Violine … Benjamin Lenz, Maurice Mao

Viola … Yein Cho

Violoncello … Anna­Maria Lenz

Philharmonischer Salon –Kammerkonzerte

4. April 2027, 11 Uhr

mit Werken von Georg Philipp Telemann, François Couperin,

Jean­Marie Leclair u . a .

Traversflöte … Teddie Hwang

Barockoboe … Martin Letz

Viola da Gamba … Roswitha Bruggaier Cembalo … Diez Eichler

18. April 2027, 11 Uhr

Claude Debussy

Trio für Violine, Violoncello und Klavier G ­Dur

Ludwig van Beethoven

Trio für Violine, Violoncello und Klavier B ­Dur op . 97, Erzherzog

Violine … Martin Eutebach

Violoncello … Judith Falzerano

Klavier … Thomas Scheike

25. April 2027, 11 Uhr

Die Praktikant*innen des Philharmonischen Staatsorchester

Mainz der Spielzeit 2026/27 stellen sich vor .

Kammerkonzert – Extra Violinrezital „KLASSISCH –UND

DARÜBER HINAUS“

11. Juni 2027, 19.30 Uhr

Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier und Violine Nr . 4 a­Moll op . 23

Sonate für Klavier und Violine Nr . 5

F­Dur op . 24, Frühlingssonate

Franz Schubert

Fantasie C­Dur für Violine und Klavier D 934

Niccolò Paganini La Campanella op . 7

Violine … Naoya Nishimura

Klavier … Wataru Hisasue

Eintritt frei, Spenden erbeten

Einlasskarten ab 11. April 2027 über die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

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Kinderkonzerte

Mit großer Freude und viel Engagement gestalten Konzertvermittler Ates Yilmaz und wechselnde Orchestermitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters erneut die Kinderkonzerte für verschiedene Altersgruppen . Hier entdecken Kinder – von den Allerkleinsten bis zu Grundschulkindern –auf spielerische Weise ihren Zugang zur Musik und erleben besondere, unvergessliche Momente . Es werden Geschichten lebendig, Klänge malen bunte Bilder, kleine Augen beginnen zu strahlen und der ganze Körper schwingt mit – mal ruhig, mal voller Energie . Wir laden euch herzlich ein, auch in dieser Spielzeit wieder gemeinsam mit uns in Stunden voller Musik und Geschichten einzutauchen .

Kinderkonzert „ERST EINMAL MOZART“

15. November 2026, 17. Januar 2027, 18. und 24. April 2027

10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal Krabbelkonzert für Babys und Kinder Altersempfehlung: bis 2 Jahre

mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Liebevoll und spielerisch öffnen Ates

Yilmaz und Kolleg*innen mit Mozarts Klarinettenquintett den ganz Kleinen die Welt der Musik . Die jüngsten Besucher*innen sollten Trinkflaschen,

Schnuller, Krabbeldecke und natürlich eine vertraute Begleitung mitbringen . Für den Kinderwagen ist ein „Parkplatz“ im oberen Foyer des Orchestersaals eingerichtet, der über die Tür am Tritonplatz zu erreichen ist .

Kinderkonzert „AUCH

KLEINE DINGE KÖNNEN UNS ENTZÜCKEN“

10. Oktober, 29. November 2026 und 14. Februar 2027

10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal

Altersempfehlung: ab 2 Jahren

Wenn der Morgen erwacht und ein leises Summen durch die Wiese zieht, beginnt eine musikalische Entdeckungsreise für kleine und große Ohren … In diesem Kinderkonzert werden die unscheinbaren Wunder hörbar: zarte Harfenklänge, warmer Klarinettenton, feiner Gesang . In musikalischen Miniaturen lassen wir die Welt der kleinen Dinge lebendig werden: Hummeln zwischen Blüten, Rosen im Süden, ein Garten im Mondenschein –alles erzählt seine eigene Geschichte . Ein liebevoll gestaltetes Konzert über die Schönheit des Kleinen – zum Lauschen, Staunen und Sich­Verzaubern­Lassen .

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Kinderkonzert

JOHANN STRAUSS FÜR KLEINE

WIRBELWINDE“

8. November 2026, 16. Januar und 28. Februar 2027 10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal Altersempfehlung: ab 2 Jahren

mit Musik des Walzerkönigs

Johann Strauß

Wir feiern den Walzerkönig Johann Strauß mit einem besonderen Konzert für neugierige junge Ohren . Die mitreißende Tritsch-Tratsch-Polka, das funkelnde Donner und Blitz und natürlich der weltberühmte Walzer An der schönen blauen Donau entführen kleine und große Zuhörer*innen in eine Klangwelt voller Leichtigkeit, Witz und Eleganz . Ein lebendiges Konzerterlebnis mit dem Philharmonischen Salonorchester, das klassische Musik auf spielerische Weise erlebbar macht – für kleine Wirbelwinde mit großen Ohren .

Kinderkonzerte

Kinderkonzert „DER

NUSSKNACKER“

5. und 19. Dezember 2026

10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal

Altersempfehlung: ab 4 Jahren mit Musik von Peter Tschaikowsky, arrangiert für Bläsernonett von Andreas N . Tarkmann

Marie bekommt am Weihnachtsabend einen Nussknacker . Sie liebt ihn vom ersten Moment an . Nachts träumt sie sogar von dem schönen Geschenk . Große Mäuse huschen durchs Zimmer und mit einem Rumpeln beginnt der Weihnachtbaum zu wachsen . Und schließlich erwacht der Nussknacker zum Leben . Gemeinsam mit ihm betritt

Marie das Land der Süßigkeiten und eine Reise in wundersame Welten beginnt …

Kinderkonzert „PETER UND DER WOLF “

22. und 23. August 2026, 27. Februar 2027 10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal

Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Sinfonisches Märchen für Sprecher*in und Orchester von Sergej Prokofjew

Sergej Prokofjews musikalisches Märchen ist längst ein Klassiker, in dem allerhand Instrumente des Orchesters vorgestellt werden und zu dem es weiter nicht mehr viele Worte braucht . Wir freuen uns auf Peter, seinen Großvater, den kleinen Vogel, die Ente, die Katze und ein bisschen angespannt auch auf den bösen Wolf …

Kinderkonzert

„MUSIK UND MAGIE – DIE WELT

DER ZAUBERFLÖTE“

28. November 2026, 13. Februar und 17. April 2027 10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal Altersempfehlung: ab 6 Jahren

mit Wolfgang Amadeus Mozarts’ Die Zauberflöte, arrangiert für Harmoniemusik von Joseph Heidenreich

Mozarts Zauberflöte zieht uns in eine faszinierende Welt voller Magie, Aben­

teuer und Musik . In diesem Konzert erleben wir die packende Geschichte durch die kraftvollen und einfühlsamen Klänge, die Mozarts Musik so einzigartig machen . Vom fröhlichen Papageno bis zur geheimnisvollen Königin der Nacht – die Musik nimmt uns mit auf eine Reise voller Höhepunkte und Überraschungen . Natürlich wird die Geschichte kindgerecht erzählt, sodass die Zuhörer*innen die Magie der Zauberflöte ganz direkt erfahren können .

2. Mai und 5. Juni 2027

10 und 11.30 Uhr, Orchestersaal

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

27., 28., 30. April, 14. Mai und 2. Juni 2027

9.30 und 11 Uhr, Orchestersaal

ab dem 1. Schuljahr (Kooperation theaterstarter)

für Sprecher*in und Orchester nach dem Bilderbuch von Jens Rassmus

Wenn der Vollmond aufgeht, beginnt für Anna eine außergewöhnliche Reise – hinauf zum Mond, wo sich ein geheimnisvolles Orchester versammelt . Nach der Geschichte von Jens Rassmus erleben wir ein Abenteuer voller Musik, überraschender Begegnungen und nächtlicher Wunder . Im Licht der Glühwürmchen, des Mondes und funkelnder Sterne entsteht ein Konzert, das die Magie der Nacht hörbar macht und alle zum Staunen, Träumen und Mitfiebern einlädt .

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Große Musik für kleine Ohren

Neben Opern und Konzerten bietet das Philharmonische Staatsorchester ein vielfältiges Zusatzangebot, mit dem es Kindern, Jugendlichen, Familien, Schulklassen und Pädagog*innen die Welt der Musik erschließen möchte .

Projekte für jede Altersstufe öffnen junge Ohren, steigern die Lust an Musik und am Musizieren und fördern, wie nebenbei, die soziale Kompetenz und das Konzentrationsvermögen .

Klangwerkstatt

In der Klangwerkstatt haben junge Gäste die Möglichkeit, Musiker*innen zu treffen, Fragen zu stellen und Instrumente auszuprobieren . Hier werden geduldig alle Fragen beantwortet und erste Erfolgserlebnisse am Instrument erzielt .

Probenbesuche

Ein großes Sinfonieorchester live und ganz nah zu erleben, ist auch für Kinder aufregend . Das Philharmonische

Staatsorchester lädt Kindergartengruppen und Schulklassen zu einem kostenlosen Probenbesuch ein . Ein*e

Musiker*in begrüßt und betreut die Gruppe an diesem Vormittag . Außerdem vermittelt Konzertpädagoge Ates Yilmaz interessierten Schüler*innen

Gespräche mit den Solist*innen der Sinfoniekonzerte .

Musiker*innen im Klassenzimmer

Vor geplanten Theater­ oder Konzertbesuchen kommen einzelne Musiker*innen zur ergänzenden Vorbereitung in den Unterricht .

Kulturschule des Staatsorchesters

Für einige Tage wird eine Schule Probenort des Staatsorchesters . Mehrere

Schul klassen lernen so hautnah die Arbeit eines Sinfonieorchesters kennen . Jede Klasse wird noch vor Probenbeginn von einer*m Musiker*in betreut .

Projektbegleitend lernen die Kinder

bei einer ausgedehnten Theaterführung die Welt hinter den Kulissen kennen . Höhepunkt und Abschluss ist dann ein Besuch der Generalprobe oder des Konzerts .

Konzertklassen

Schulklassen können aktiv an ausgewählten Kinderkonzerten teilnehmen und so unmittelbar die Welt des Theaters kennenlernen . Um die Kinder vorzubereiten, besucht ein*e Musiker*in sie in ihrer Schule, zeigt ihnen bei einer Führung das Theater backstage und besucht mit ihnen eine Orchesterprobe . Zum jeweiligen Kinderkonzert können alle im theatereigenen Malersaal –zusammen mit den Theatermaler*innen – auch ein Plakat und/oder die Büh nendekoration für das Konzert gestalten .

Sonderaktionen

Vielfältige Sonderaktionen wie Orchesterworkshops in den Schulferien, Malwettbewerbe, Kooperationen mit

Schulorchestern u . v . m . sind fester

Bestandteil der Kinder­ und Jugend­

arbeit .

Ansprechpartner: Ates Yilmaz, Konzertvermittler

E­Mail: ayilmaz@orchester­mainz .de

Orchester mobil

Mit Orchester mobil bietet das Staatsorchester interessierten Schulen zu maßvollen Konditionen die Möglichkeit eines Kinderkonzertes in ihren eigenen Räum lichkeiten an . In vertrauter Umgebung erleben die Schüler*innen ein Kinderkonzert, lernen ein Sinfonieorchester kennen und werden spielerisch mit Orchesterinstrumenten vertraut gemacht . Ziel ist es, durch ein intensives Konzerterlebnis in den Kindern ein anhaltendes Interesse an klassischer Musik zu wecken .

Programm des Orchester mobil:

Sergej Prokofjew: Peter und der Wolf op . 67 mit 30 Musiker*innen, Platzbedarf: 10 × 8 Meter

Informationen & Anmeldung:

Wolfram Schätz, Orchesterdirektor

E­Mail: wschaetz@orchester­mainz .de

Kooperationsprogramme theaterstarter und enter

Um jungen Menschen kontinuierlichen Zugang zum Theater zu ermöglichen, können Grundschulen von der 1 . bis zur 4 . Klasse sowie weiterführende Schulen von der 5 . bis zur 8 . Klasse unsere Kooperationspartner werden . Die Schüler*innen besuchen regelmäßig empfohlene Vorstellungen aus den Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzert .

login für Förderschulen

Um jungen Menschen an Förderschulen ein nachhaltiges Theatererlebnis zu bieten, möchten wir auf die spezifischen Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen eingehen . Der Theaterbesuch wird in Kombination mit einem kostenfreien Workshop im Klassen raum vorbereitet . Es können Inszenierungen und Konzerte aus dem gesamten Spielplan von justmainz aus den Sparten Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Konzert gewählt werden .

Ansprechpartnerin für theaterstarter, enter und login: Annika Rink

E­Mail: arink@staatstheater­mainz .de

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Das Philharmonische Staatsorchester Mainz und seine Vorläufer bestimmen seit Jahrhunderten die Musikkultur der Stadt Mainz und der Rhein­MainRegion. Neben der Mitwirkung bei den Musiktheater­ und Tanzaufführungen des Staatstheaters mit einem Repertoire vom Barock bis in die Gegenwart sind die Musiker*innen in verschiedensten Konzertreihen auch auf der Bühne zu erleben: Sinfoniekonzerte, Konzerte für junge Leute sowie Kinder­, Sonder­ und Kammerkonzerte zeichnen sich durch eine beziehungsreiche Programmdramaturgie aus, die auch für Neues und Experimente offen ist und darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag im Kinder­ und Jugendbereich leistet.

Gabriel Venzago

Chefdirigent und GMD

Jan­Claudius Hübsch Geschäftsführer

Wolfram Schätz Orchesterdirektor

Maya Herrera Torrez Orchesterinspektorin

Karin Trimpert Orchesterbüro / Bibliothek

Violine I

Mihail Katev

Prof. Karin Lorenz

Naoya Nishimura

NN

Jürgen Windfelder

Martin Eutebach

Urszula Britton

Julie Schöne

Juliane Bühner

Florian Mausbach

Benjamin Lenz

Anetta Mukurdumova

Wolfgang Hertel

Sang Eun Ju

Violine II

Stefanie Buttjes­

Schweikhard

Sophie Hohmeier

Lena Shin

Ayumu Sasaki

Verena Maaß

Leonie Hartmann

Markus Gonther

Karola Jolles

Victor Bustamante

Greta Allgayer­Brandl

Valentin Delpy

Viola

Malte Schaefer

NN

Verena C.P. Rosin

Iris Mühlnickel

Karoline Ziegler

Laura von Schwanenflug

Friederike Kastl

Bogdan Dobric

Laurent Corsyn

Violoncello

Philipp Schweikhard

Mariusz Wysocki

Cécile Delpy

Heike Doedens

Ursula Lauer

Judith Falzerano

Kontrabass

Tamás Gábor Frank­Dessauer

Kristina Edin

Roger Scholz

Nico Karcher­Wald

Jörg Weigt

Lars Klengel

Harfe

Bea Anton

Flöte

NN

Marion Ludwig

Alexander Koval

NN

Oboe

Martin Letz

Anna Beck

Friederike Bassek

Lutz Hoyer

Klarinette

Ates Yilmaz

Lisa Wegmann

Konrad Meier

Guillem Bernat Mulet

Fagott

Lukas Grubinger

Erik Meßmer

Fang­Ju Liu

Cian­Wun Chen

Horn

Martí Miranda Castells

Gerd Radke

Jaehyung Kim

Elisabeth Möbs

Katharina Jung

Trompete

Lajos Rézmüves

Hermann Bocksteger

Albert Marigó­Sarrión

Heinrich Prinz

Posaune

Marcel Puig Castells

Stephan Hofmann

Felix Degenhardt

Heiner Hoffmann

Tuba

Jörn­Jakob Hagen

Pauke / Schlagzeug

Sebastian Neumann

Tomoko Ishige­Wehrheim

Lukas Mühlhaus

Gerald Stütz

Orchesterwarte

Dirk Hauenstein

Gerhard Mandrik

Sabine Müller

Die Orchesterliste umfasst auch Kolleg*innen, deren Arbeitsvertrag in der Spielzeit ganz oder teilweise ruht (Stand 18. Mai 2026).

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz ist Mitglied im „Orchester des Wandels e.V.“. Dieser Verein ist eine von Musiker*innen der deutschen Berufsorchester ins Leben gerufene Initiative. Ziel ist es, sich aktiv für den Klima­ und Umweltschutz einzusetzen. Aus diesem Grund möchten sich die Musiker*innen in folgenden Bereichen engagieren:

Spenden

Wir haben uns verpflichtet, dem Verein mindestens 10 Jahre lang einen vierstelligen Betrag zu spenden, der vor allem dem „Madagascar­Projekt“ zu Gute kommt, welches u. a. die Wiederaufforstung im Masoala­Nationalpark fördert. Dieser Park beheimatet vor allem exotische Hölzer, die für den Bau unserer Instrumente benötigt werden und von denen einige mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Als Musiker*innen liegt es uns besonders am Herzen, den Bestand dieser Hölzer ebenso zu schützen wie die Ökosysteme, in denen sie wachsen.

Ziele innerhalb des Orchesters

Mit dem „grünen Leitfaden“ wollen wir unser eigenes Handeln kritisch hinterfragen und das Thema Nachhaltigkeit voranbringen. In diesem Zusammenhang werden schon erste Schritte unternommen, um klimafreundlicher zu werden.

Vernetzung und Aktionen

Wir sind Pate des “Rückenwind­Projektes” des Vereins und haben im Herbst 2024 eine Spendenaktion für die Flutopfer von Valencia organisiert. Wir gehören zum Bündnis MAINZ IM WANDEL und sind offen für weitere Kooperationen.

Kennen Sie schon unsere klimaneutral produzierte OdW­Schokolade? Wir freuen uns, Ihnen diese exklusive Leckerei an der Theaterkasse und bei ausgewählten Konzerten anbieten zu dürfen.

„Orchester des Wandels“ wurde 2024 mit dem CULTUR4CLIMATE Wirkmächtig­Preis ausgezeichnet und ist Preisträger des 17. DEUTSCHEN NACHHALTIGKEITSPREISES 2025 in der Kategorie Kultur und Medien/Kulturwirtschaft.

Infos: orchester­des­wandels.de Kontakt: odw@orchester­mainz.de

Jugendorchester und Berufsorchester zusammenzubringen – dies ist die Idee der gemeinsamen Initiative der Jeunesses Musicales Deutschland und unisono in Verbindung mit dem Verband deutscher Musikschulen.

TUTTI PRO bedeutet nicht nur „volles Orchester“, sondern auch „voller Einsatz“. Die jungen Musiker*innen besuchen zum Beispiel eine Probe ihres Patenorchesters, ein*e Profimusiker*in übernimmt eine Registerprobe oder einen Workshop, oder das Profiorchester hilft mit Notenmaterial aus. Konzertprojekte, die aus dieser Arbeit entstehen, sind eine wunderbare Möglichkeit für Jugendorchester, sich große Werke zu erobern, die alleine vielleicht nicht zu schaffen wären. In welcher Form sie zusammenarbeiten, bestimmen die Orchester selbst.

Die Initiative nimmt junge Menschen in ihrem Können ernst und motiviert sie für das Orchesterspiel. Umgekehrt ist die Begeis­

terungsfähigkeit und Hingabe der jungen Musiker*innen immer wieder ein Impuls für die Berufsmusiker*innen. Die TUTTI PRO­Orchesterpatenschaften sind Beispiele für eine Gewinn bringende Nachwuchsarbeit und mit ihrem besonderen Esprit bereichern sie die deutsche Orchesterlandschaft.

Mittlerweile haben bundesweit über 50 Jugendorchester einen Patenschaftsvertrag mit einem Profiorchester geschlossen.

Seit 2022 sind die Musiker*innen des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und des LandesJugendOrchesters Rheinland­Pfalz offiziell unter dem Qualitätssiegel einer TUTTI PRO­Orchesterpatenschaft verbunden.

SERVICE & KONTAKT

Theaterkasse

T 06131 2851­222 kasse@staatstheatermainz.de

Mo bis Fr 10–19 Uhr

Sa 10–15 Uhr

Abonnementbüro

T 06131 2851­227 abo@staatstheater­mainz.de

Gruppenbetreuung

T 06131 2851­226 gruppenbetreuung@ staatstheater­mainz.de

Mo bis Fr 10–18 Uhr

Theaterkasse, Abobüro und Gruppenbetreuung finden Sie in der Fuststraße 4.

Theatervermittlung justmainz

T 06131 2851­151 theatervermittlung@ staatstheater­mainz.de

Philharmonisches

Staatsorchester Mainz

T 06131 2851­161 kontakt@orchester­mainz.de

Kommunikation

T 06131 2851­240/­242 sfritzinger@ staatstheater­mainz.de aschuerer@ staatstheater­mainz.de

PREISGRUPPEN

Preisgruppe Konzert*

a) 54,00 €

b) 48,00 €

c) 42,00 €

d) 30,00 €

e) 19,00 €

Preisgruppe Sonderkonzert*

a) 69,00 €

b) 63,00 €

c) 52,00 €

d) 38,00 €

e) 27,00 €

Staatsorchester meets … *

Normalpreis 24,50 €

Ermäßigter Preis 22,50 €

Schüler*innen, Studierende 16,25 €

*hier gilt das Kombiticket, das Getränke sowie die Garderoben­ und Programmheftgebühr inkludiert.

Sonntagsmatinee / Kammerkonzert

Normalpreis 14,50 €

Ermäßigter Preis 12,50 €

Schüler*innen, Studierende 7,25 €

Kinderkonzert

Normalpreis 9,50 €

Kinder, Studierende 4,75 €

Kinderkonzerte gibt es auch im Familientarif. Infos an der Theaterkasse oder im Spielzeitheft des Staatstheaters.

Als Abonnent*in am Staatstheater Mainz genießen Sie zahlreiche Vorteile. Planen Sie mit Ihren Abonnementterminen verlässlich Ihr Theaterjahr, sichern Sie sich frühzeitig Ihre Plätze und bekommen Sie für weitere Vorstellungen nicht nur das Vorkaufsrecht, sondern auch bis zu 40 % Rabatt auf den Kartenpreis (nicht auf die Gastropauschale).

Außerdem erhalten Sie weitere Karten mit einem Preisvorteil von 25 %. Sie wollen kein Sinfoniekonzert verpassen? Oder wollen Sie die volle musikalische Flexibilität? Die Mitarbeiter*innen des Abobüros beraten Sie gerne!

Abobüro

Mo bis Fr 10–19 Uhr

Sa 10–15 Uhr

T 06131 2851­227 abo@staatstheatermainz.de

SinfoniekonzertAbo 9 Sinfoniekonzerte

a) 374,50 € | b) 334,00 €

c) 293,50 € | d) 212,50 €

e) 138,25 €

Kleines Konzert­Abo (KLK)

5 x Konzert zu festgesetzten Terminen

Einheitspreis: 157,50 €

WahlAbo Musik

6 Gutscheine für Oper / Tanz / Konzert

a) 299,40 € | b) 267,00 €

c) 234,60 € | d) 169,80 €

e) 110,40 €

Kleines MusiktheaterAbo (KLM)

4 × Musiktheater zu festgesetzten Terminen

a) 170,00 € | b) 152,00 €

c) 134,00 € | d) 98,00 €

e) 65,00 €

VolksbühnenAbo KonzertA – freitags (groß)

6 Sinfoniekonzerte zu festgesetzten Terminen

Einheitspreis: 189 €

VolksbühnenAbo KonzertB – freitags (klein)

4 Sinfoniekonzerte zu festgesetzten Terminen

Einheitspreise: 126 €

Das Staatstheater bietet noch viele weitere Abonnements an, aus denen Sie wählen können. Informieren Sie sich gern auch über Ihre Möglichkeiten in Musiktheater, Schauspiel, Tanz und speziell für Familien.

Die ABONNEMENT­BEDINGUNGEN und weitere Infos zum Thema SERVICE am Staatstheater Mainz entnehmen

Sie bitte dem Spielzeitheft des Staatstheaters.

Reihen A - E variable

Reihen A - E

Zusatzbestuhlung

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Kategorie

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1. Rang Mitte

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Reihen A – E variable Zusatzbestuhlung

2. Rang Mitte

2. Rang Seite rechts Parkett Seite rechts rechts Mitte rechts

1. Rang Seite rechts

FÖRDERVEREIN DES ORCHESTERS

IM STAATSTHEATER MAINZ E.V.

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz prägt die Musikkultur der Stadt Mainz und der Rhein­Main­Region. Neben der Mitwirkung bei Musiktheater­ und Tanzaufführungen des Staatstheaters sind die Musiker*innen in verschiedenen Konzertreihen regelmäßig auf dem Podium zu erleben. Sinfoniekonzerte, Konzerte für junge Leute, Kinder­, Sonder­ und Kammerkonzerte sprechen Menschen aller Altersgruppen an. Musikliebhaber*innen haben sich in diesem Förderverein zusammengeschlossen, um das Orchester ideell und materiell zu unterstützen und als leistungsstarken, eigenständigen Klangkörper zu erhalten. Darüber hinaus soll den Mitgliedern auch ein persönlicher Kontakt mit den Musiker*innen ermöglicht werden.

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie Projekte des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz und gestalten aktiv das musikalische Leben in unserer Landeshauptstadt mit. (orchesterfoerderermainz.de)

Mitgliedsbeitrag:

50,00 €

Schüler*innen/Studierende: 15,00 €

Präsident

Volker Beling

Vorstand

Ulrike Schaeffer (Vorsitzende), Nancy Neumann (stellv. Vorsitzende), Thomas Baumhäkel (Beisitzender)

Künstlerischer Beirat

Philipp Alexander, Gabriel Venzago, Heinrich Prinz, Prof. Susanne Stoodt, Jörg Widmann, Volker David Kirchner †

Kuratorium

Beate Benner, Prof. Mathias Breitschaft, Marliese Dicke, Vadim Gluzman, HansJoachim Hasemann­Trutzel, Guido Kratschmer, Marko Letonja, Ingrid MeurenLiebmann, Dr. Birgit Pfeiffer, Klaus Puderbach, Catherine Rückwardt, Stefan Sanderling, Dr. Peter Brenner †, Dr. Heinrich Schreiner †, Mladen Bašić †

Kontakt

c/o Kanzlei Baumhäkel

Schöfferstraße 8 (Am Dom) 55116 Mainz

T 06131 143 43 63 F 06131 143 43 66

info@orchesterfoerderermainz.de

www.orchester­mainz.de

STIFTUNG MAINZER

THEATERKULTUR

Die Stiftung wurde von der Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters (heute: Theaterfreunde Mainz) anlässlich ihres 30­jährigen Bestehens 2003 als gemeinnützige Stiftung errichtet und mit einem Anfangskapital von 70.000 DM ausgestattet.

Die Theaterstiftung fördert: Staatstheater und Staatsorchester künstlerische Talente das Kinder­ und Jugendtheater herausragende Theaterproduktionen besondere Veranstaltungen und Konzerte

Die Stiftung verwaltet die 2007 gemeinsam mit dem Land Rheinland­Pfalz errichtete Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz. Diese fördert: das Staatsorchester junge Musiktalente durch Stipendien die musikalische Bildung junger Menschen besondere Projekte des Orchesters

Alle Zustiftungen in das Grundstockvermögen der Stiftung sind steuerlich in besonders großem Umfang abzugsfähig. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten eine Zustiftungs­ bzw. Spendenbestätigung. Bei Zuwendungen von 2.500 € oder mehr wird Ihr Name auf einer Stiftertafel im Foyer genannt. Bei Unternehmen beträgt die Summe 5.000 €.

Alle Stifter*innen und Spender*innen werden zu besonderen Veranstaltungen eingeladen, insbesondere zum traditionellen Konzert zum Neuen Jahr.

Vorstand

Justizrat Dr. Wolfgang Litzenburger (Vorsitzender), Sigrid Michaelis (stellv. Vorsitzende), Udo Kaufhold (Schatzmeister)

Kuratorium

Wolfgang Merzbach, Uwe Abel, Sabine Fallenstein, Marianne Grosse, Prof. Dr. Georg Krausch, Dr. Carolin Lauer, Hans­Günter Mann, Prof. Markus Schächter

Kontakt

Justizrat Dr. Wolfgang Litzenburger T 06131/479653 theaterfreund.mainz@gmail. com theaterstiftung­mainz.de

Herausgeber

Staatstheater Mainz GmbH

Gutenbergplatz 7 55116 Mainz

Intendant und Geschäftsführer

Markus Müller

Geschäftsführender

Theaterdirektor

Erik Raskopf

Generalmusikdirektor

Gabriel Venzago

Redaktion

Wolfram Schätz

Anneliese Schürer

Texte und Mitarbeit

Elena Garcia Fernandez

Jan­Claudius Hübsch

Wolfram Schätz

Anneliese Schürer

Theresa Steinacker

Maya Herrera Torrez

Gabriel Venzago

Sonja Westerbeck

Ates Yilmaz

Visuelle Konzeption

Neue Gestaltung, Berlin www.neuegestaltung.de

Fotos

Andreas Etter (S.16, 48, 86, 90, 154)

Marco Borggreve (S.20,34)

Denis Möbus (S.26)

Irène Zandel (S.28)

Ralph Steckelbach (S.36,38)

Melina Leibbrand (S.44)

Thomas Pirot (S.46)

Peter Litvai (S.50)

Jean­Baptiste Millot (S.56)

Simon Fowler (S.58)

Laura Malmivaara (S.64, 98)

Merav Maroody (S.70)

Juri Hiensch (S.72)

Sandra Hastenteufel (S.74)

Charles Best (S.80)

Vasilia Malteza (S.88)

Gabriel Rollinson (S.92)

Druck DRACH Print Media GmbH

Redaktionsschluss 16. April 2026

Änderungen vorbehalten

www.staatstheater­mainz.com www.orchester­mainz.de

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

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Philharmonisches Staatsorchester Mainz 2026/27 by staatstheatermainz - Issuu