„Dass sich alles so entwickelt hat, hätte man sich nicht träumen lassen“ Ein Gang durch die Saison mit Christian Thielemann
Die Konzerte der Spielzeit 2026/27
Symphoniekonzerte Staatskapelle Berlin
Liederabende im Großen Saal
Kammerkonzerte im Apollosaal
Museumskonzerte im Bode-Museum
Preußens Hofmusik im Apollosaal
Liederabende im Apollosaal
Die Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin
Das Internationale Opernstudio
Sustainable Listening
Probenbesuche
Öffentliche Generalprobe für alle U30
Willkommen Bienvenue Welcome
Berlin ist eine Stadt mit einem besonders reichhaltigen Musikleben – und die Staatsoper Unter den Linden trägt mit ihrem Orchester, der Staatskapelle Berlin, ganz wesentlich dazu bei. Hier, im Herzen Berlins, sind eine Institution und ein Klang beheimatet, die große Ausstrahlungskraft besitzen, in die Stadt hinein, aber weit darüber hinaus. Künstlerische Exzellenz ist dabei Ziel und Verpflichtung – in jeder Vorstellung hat sie sich neu zu erweisen, insofern ist sie als eine permanente Herausforderung zu begreifen. Das war in der Geschichte so, das ist desgleichen für die Gegenwart aktuell und soll auch für die Zukunft gelten. Die neue Konzertsaison, vor der wir stehen, kann und soll dies leisten, sie reicht vom großen Symphoniekonzert bis zu kleineren Formaten, mit einer ausgesprochenen programmatischen und stilistischen Vielfalt. Wir möchten Sie, unser interessiertes Publikum, auch 2026/27 mit einem breiten Angebot ansprechen, im Großen Saal und im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden, in der Philharmonie, im Pierre Boulez Saal, im Bode-Museum und gerne auch auf einer der Gastspielreisen, die von der Staatskapelle Berlin im Laufe der neuen Spielzeit unternommen werden. Und die Förderung des musikalischen Nachwuchses, ob nun spielend und singend oder hörend und mitmachend, ist uns ein ebenso wichtiges Anliegen, wie schon in den Jahren zuvor – man denke nur an die sehr erfolgreichen, seit geraumer Zeit schon etablierten Einrichtungen der Orchesterakademie und des Internationalen Opernstudios, aber auch an die vielfältigen Angebote für ein junges Publikum.
Im Zentrum unserer Konzertaktivitäten stehen naturgemäß die Auftritte der Staatskapelle Berlin, dem Traditionsorchester der Stadt, das seit mehr als 450 Jahren das kulturelle Leben in unserer Metropole prägt und zugleich Weltrang besitzt. Mit Christian Thielemann als Generalmusikdirektor, der in seine dritte Saison mit der Staatskapelle geht, steht ein weltweit führender Dirigent von höchstem künstlerischem Prestige an der Spitze des Orchesters. Die bislang so produktive und erfolgreiche gemeinsame Arbeit wird nun fortgesetzt, mit vier Doppelkonzerten innerhalb der Reihe der regulären Symphoniekonzerte sowie einer Serie von Sonderkonzerten, wie üblich und bewährt zu Silvester und Neujahr sowie zu den österlichen Festtagen (mit einer Aufführung von Beethovens 9. Symphonie anlässlich des BeethovenJahrs 2027) und zu „Staatsoper für alle“ open air auf dem Bebelplatz, dazu auch wieder ein Programm unter dem Titel „Musik aus fernen
Rundfunktagen“. Darüber hinaus wird Christian Thielemann die Staatskapelle Berlin auf einer Tournee nach Fernost dirigieren, die erstmals nach längerer Zeit auch wieder eine szenische Opernproduktion umfasst, Strauss‘ Rosenkavalier im neuen Opernhaus in Shanghai. Hinzu kommen Gastkonzerte in Frankfurt am Main, Dresden und Wien, mit denen sich die Staatskapelle Berlin und ihr Generalmusikdirektor mit Werken von Liszt und Strauss präsentieren, ergänzt durch ein Gastspiel im tschechischen Litomyšl, das Jakub Hrůša leiten wird. Im Rahmen der Symphoniekonzerte in der Staatsoper und in der Philharmonie freuen wir uns auf die Debüts von Marie Jacquot und Jakub Hrůša. Mit Petr Popelka und Philippe Jordan sind zwei weitere vom Orchester sehr geschätzte Dirigenten eingeladen, ebenso herausragende Vokal- und Instrumental-Solistinnen und -Solisten, die in der Welt der klassischen Musik einen exzellenten Ruf genießen: Diana Damrau, Camilla Nylund, Piotr Beczała und Christian Gerhaher, María Dueñas, Sol Gabetta, Antoine Tamestit, Kian Soltani und Rudolf Buchbinder. Verschiedene Generationen kommen zusammen, das Repertoire reicht von der Wiener Klassik über die musikalische Romantik in verschiedensten Ausprägungen bis zur Klassischen Moderne, mit bewusst gesetzten inhaltlichen Schwerpunkten. Im Pierre Boulez Saal werden mit Gemma New und Andreas Ottensamer ebenfalls zwei Gäste mit der Staatskapelle debütieren, mit Programmen, die auf diesen besonderen Konzertraum zugeschnitten sind. Der Große Saal der Staatsoper wiederum ist Ort für fünf Liederabende mit Größen der internationalen Oper – und auch für zwei Konzerte mit dem sich immer weiter entwickelnden Kinderchor der Staatsoper bildet er den festlichen Rahmen. Groß ist die Zahl an den „kleinen“ Formaten, die wesentlich im Apollosaal beheimatet sind: Kammerkonzerte mit Ensembles der Staatskapelle sind hier ebenso zu erleben wie Konzerte von Preußens Hofmusik, die sich der vorklassischen Musik widmen. Ebenso freuen wir uns erneut auf Kinderkonzerte, die für ein junges Publikum von Vor- und Grundschulkindern konzipiert und gestaltet werden, in der besonderen Atmosphäre des Apollosaals. Liederabende des Internationalen Opernstudios kommen hinzu, ebenso auch wieder eine „Lange Nacht des Liedes“ mit Ensemblesängerinnen und -sängern sowie Konzerte des Jugendchors und des Apollo-Chors. Neu entwickelt ist der „Apollo-Salon“, bestehend aus zehn Sonntagsmatineen
mit Wort- und Musikbeiträgen, sicherlich ein spannendes, anregendes und bereicherndes Vorhaben, das hoffentlich gute Resonanz finden möge.
Noch mehr ist zu nennen, wenn das Konzertangebot von Staatsoper und Staatskapelle umrissen werden soll, etwa die sonntäglichen Museumskonzerte im Bode-Museum, das performative Diskurs- und Konzertformat Sustainable Listening im speziellen Ambiente der Probebühne 1, das Klimakonzert des Orchesters des Wandels und natürlich auch die bereits seit mehreren Jahren stattfindenden Konzerte des Opernkinderorchesters, im Großen Saal der Staatsoper wie unter freiem Himmel auf dem Bebelplatz bei „Staatsoper für alle“. Und im Zuge der Barocktage kehren auch Konzerte mit einem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts zurück, mit Musik von Monteverdi, Händel und anderen, aufgeführt von renommierten Ensembles der Alten Musik und ihren Protagonistinnen und Protagonisten, die eigene Akzente setzen werden.
Wie üblich wollen wir Ihnen mit diesem Heft die gesammelten Konzertaktivitäten der Staatsoper Unter den Linden, mit der Staatskapelle Berlin im Mittelpunkt, in ihrer Fülle und Vielfalt vorstellen. Große und kleine Veranstaltungen bestehen dabei parallel zueinander, nehmen wiederholt aufeinander Bezug fügen sich ein in ein vielgestaltiges Angebot, das den Spielplan der Staatsoper insgesamt ausmacht. Das Haus, die Institution und der Klang, jeweils einzigartig, bilden eine Einheit und strahlen von Berlins berühmten Linden weithin aus.
Ein herzliches Willkommen allen unseren Gästen aus Berlin, Deutschland und der Welt – wir hoffen auf Ihr Interesse an unseren Konzerten, mit Musik voller Ausdruck und Schönheit, die berührt, bewegt und inspiriert!
Ihre Staatsoper Unter den Linden
Die Staatskapelle Berlin mit Generalmusikdirektor Christian Thielemann
Herzlich willkommen zur Konzertsaison 2026/27 der Staatskapelle Berlin!
Mit großer Freude und zuversichtlichem Blick auf das Kommende laden wir Sie ein, uns von September 2026 bis Juli 2027 durch eine neue, vielfältige Saison zu begleiten. Wir freuen uns sehr, Sie in der kommenden Spielzeit wieder bei uns begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen musikalische Momente zu teilen, die berühren, begeistern und verbinden.
Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein facettenreiches Programm: Werke von Richard Strauss, Franz Liszt und Felix Mendelssohn Bartholdy stehen wieder auf dem Spielplan, zudem die 4. Symphonie von Anton Bruckner, die zu den besonderen Höhepunkten der Saison zählt. Die musikalische Leitung dieser Programme liegt in den Händen unseres Generalmusikdirektors Christian Thielemann. Mit besonderer Vorfreude blicken wir zudem auf unsere gemeinsame Asientournee im November, die uns unter anderem nach Shanghai, Tokio und Taipeh führen wird. Außerdem werden wir zu Gast in Frankfurt, Dresden und Wien sein. Wir freuen uns sehr, in dieser Saison erneut mit geschätzten Künstlerpersönlichkeiten zusammenzuarbeiten. Marie Jacquot wird erstmals ein Symphoniekonzert der Staatskapelle Berlin leiten. Ebenso begrüßen wir wieder Petr Popelka und Philippe Jordan, mit denen uns eine enge und inspirierende Zusammenarbeit verbindet. Auch erstklassige Solistinnen und Solisten bereichern unsere Abende. Ein weiterer Höhepunkt ist unser Konzert und Gastspiel in Tschechien mit Jakub Hrůša. Dazu gibt es auch wieder ein prominentes FesttageKonzert – diesmal mit Beethovens 9. Symphonie – sowie das traditionelle Open-Air-Konzert bei „Staatsoper für alle“. Neben den großen symphonischen Abenden laden wir Sie auch in dieser Saison zu einer Vielzahl weiterer musikalischer Begegnungen ein: Die so erfolgreich in der vergangenen Spielzeit angelaufene „Musik aus fernen Rundfunktagen“ bringt beschwingte und heitere
Editorial
Akzente in unser Repertoire, während unsere Konzerte im Pierre Boulez Saal sowie unsere Kammermusikformate intensive Hörerlebnisse in persönlicher Atmosphäre ermöglichen. Mit unseren Kinderkonzerten möchten wir jungen Zuhörerinnen und Zuhörern einen lebendigen Zugang zur Welt der Musik eröffnen – ein Anliegen, das uns besonders am Herzen liegt.
Ein wichtiger Bestandteil der Staatskapelle Berlin ist zudem unsere Orchesterakademie. Sie bietet jungen, hochbegabten Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und Teil eines traditionsreichen Klangkörpers zu werden. So verbindet sich in unserem bereits über 450 Jahre alten Orchester auf lebendige Weise gewachsene Tradition mit neuen künstlerischen Impulsen. Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf einen besonderen Moment zurück: Im Februar 2026 wurde die Staatskapelle Berlin in der Kategorie „Bestes Orchester“ mit dem Oper! Award ausgezeichnet – eine wunderbare Anerkennung, die uns zugleich Ansporn ist, unseren künstlerischen Weg mit Leidenschaft und Offenheit weiterzugehen.
Wir freuen uns sehr darauf, die kommende Saison gemeinsam mit Ihnen zu erleben!
Ihre Staatskapelle Berlin
„Dass sich alles so entwickelt hat, hätte man sich nicht träumen lassen!“
Ein Gang durch die neue Saison mit Christian Thielemann
Ein Märzvormittag auf der Dachterrasse des Hotel de Rome, mit direktem Blick auf die Staatsoper. Und auf das Forum Fridericianum, dessen historisch ältestes Gebäude das 1742 eröffnete Opernhaus ist. Der Berliner Frühling hat sich noch nicht so ganz eingestellt, wohl aber eine lichtvolle frühlingshafte Atmosphäre, in der wir mit Generalmusikdirektor Christian Thielemann über die anstehende Saison 2026/27 gesprochen haben, über seine Vorhaben mit der Staatskapelle Berlin in Oper und Konzert, über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges, über Strauss, Mendelssohn, Beethoven, über die Musikstadt Berlin und weltweite Gastspielreisen, und über so Einiges mehr.
Detlef Giese – Es ist ein wahrhaft schöner Ort hier im Herzen Berlins. Die Staatsoper Unter den Linden im Hintergrund, dazu der geschichtsträchtige Bebelplatz, die Kuppeln von Hedwigskathedrale, Berliner Dom und Stadtschloss/Humboldt-Forum in unmittelbarer Sichtweite. Bevor wir uns der kommenden Spielzeit zuwenden wollen, zunächst ein kurzer Blick zurück: Im Februar 2026 gab es für Sie und die Staatskapelle Berlin eine sehr ehrenvolle Auszeichnung, einen „Oper! Award“ als bestes Orchester für die herausragende Leistung bei der Aufführung von Richard Strauss‘ Die schweigsame Frau. Was bedeutet Ihnen dieser Preis?
Christian Thielemann – Es war ein Glück, dass wir die Schweigsame Frau gemacht haben, immerhin ja als Erstaufführung hier am Haus. Das hat im Orchester und bei allen Beteiligten eine Art von Euphorie ausgelöst. Wir haben dieses zweifellos sehr schwierige Stück, das sowohl den Sängerinnen und Sängern als auch den Musikerinnen und Musikern – und zudem mir als Dirigenten – viel abverlangt hat, in hohem Maße ernst genommen. Auf der anderen Seite ist es aber auch gelungen, dem Ganzen eine gewisse Lockerheit zu geben. Ich finde es schön, dass man das offenbar bemerkt und wertgeschätzt hat. Es sollte trotz aller Schwierigkeiten und Herausforderungen vollkommen natürlich und selbstverständlich wirken.
DG – Und die Aufführung diente ja auch dazu, das Opernschaffen von Richard Strauss weiterhin verstärkt in den Fokus zu rücken, im guten Sinne „populär“ zu machen, überhaupt in dieser Stadt und an diesem Haus, wo Strauss so lange und so intensiv gewirkt hat, über Jahrzehnte hinweg. Das wird in der nächsten Spielzeit auch in verschiedener Weise eine Rolle spielen. Nach vielen Jahren gibt es wieder einmal ein Gastspiel mit einer Strauss-Oper.
CT – Ja, wir fahren nach Shanghai, mit dem Rosenkavalier. Das ist eher ungewöhnlich in unseren Zeiten, wo man kaum einmal mehr mit einer großen Opernproduktion auf Reisen geht. In Shanghai wird ja ein neues Opernhaus eröffnet, von geradezu gigantischen Ausmaßen. Ich habe die Baustelle schon angeschaut und war sehr beeindruckt. Und wir sind eingeladen, dort zur Eröffnung den Rosenkavalier zu spielen. Immer wieder habe ich erlebt, dass in China die Werke des klassisch-
romantischen Repertoires mit besonderem Enthusiasmus und besonderer Neugierde aufgenommen werden. Und ja, Richard Strauss selbst war 20 Jahre Hofkapellmeister und Generalmusikdirektor an der Staatsoper Unter den Linden, danach noch weitere 20 Jahre regelmäßig zu Gast. Seine großartige Kunst zu würdigen und in Aufführungen immer wieder neu zu beleben, ist eine zentrale Aufgabe – für mich, für die Staatskapelle und die Staatsoper Unter den Linden insgesamt.
DG – Strauss wird im Konzertprogramm der neuen Saison eine größere Rolle spielen, mit Orchesterliedern und Tondichtungen. Zunächst aber wollen wir noch für einen Moment bei der Oper bleiben. Das letzte Operngastspiel vor dem nun anstehenden Rosenkavalier galt Wagners Tristan und Isolde, 2018 im Teatro Colón in Buenos Aires mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle. Ein singuläres Werk, wie wir wissen. Und den Tristan werden Sie jetzt auch dirigieren, zum ersten Mal hier am Haus, nach dem Ring und den beiden großen StraussOpernkomödien Der Rosenkavalier und Die schweigsame Frau, Bergs Wozzeck anlässlich von dessen 100. Jahrestag der Uraufführung nicht zu vergessen. Jetzt also Tristan und dazu noch Tannhäuser zu den Festtagen 2027. An der Staatsoper und bei der Staatskapelle gibt es eine lange und reichhaltige Wagner-Tradition, die durch Sie jetzt weitergeschrieben wird.
CT – Wenn man hier beginnt mit dem Ring, zur Premiere 2022 wie zur Wiederaufnahme 2025, dann ist es ziemlich klar, dass es auch weitergehen muss. Die anderen Wagner-Werke hier zu dirigieren, mit diesem Orchester, das sich mit der Musik so vertraut zeigt, ist ein wahres Vergnügen – ich freue mich sehr darauf, auf den Tristan wie auf den Tannhäuser. In den folgenden Jahren wird es dann wieder andere Stücke geben – als Generalmusikdirektor muss ich auch hier an der Staatsoper einmal durch den „Bayreuther Kanon“ durch. Das habe ich seinerzeit schon an der Deutschen Oper Berlin gemacht, das habe ich auch in Bayreuth geschafft. Und das ist kein Müssen, das ist ein freudiges Aufeinanderzugehen. Wie gut man mit einem Orchester harmoniert, zeigt sich eben besonders bei den Wagner-Werken, die uns so am Herzen liegen. Bei aller stilistischer Vielfalt, die wir anstreben, dürfen wir die Grundlinien nicht vernachlässigen, sondern gerade diese stark zeichnen. Und da gehört Wagner an diesem Haus unbedingt dazu.
DG – Kein eigentlicher Bestandteil des Kanons, aber ästhetisch nah an Wagner ist das Premierenstück, das Sie dirigieren werden, Engelbert Humperdincks eher selten gespielte Märchenoper Königskinder. Nicht neu hier Unter den Linden, aber rund 100 Jahren nicht mehr am Haus gespielt, damals unter Leo Blech, einem Ihrer Amtsvorgänger. Ein Werk, das zuweilen nach den Meistersingern klingt, ein andermal nach Parsifal, trotzdem aber sehr eigen ist. Humperdincks sehr populäre Oper Hänsel und Gretel kennen und schätzen Sie seit vielen Jahren, jetzt stehen also die Königskinder an, ein in der Tat großes und ambitioniertes Werk. Was hat Sie daran gereizt, es nun zu dirigieren?
CT – Die Königskinder sind eben anders als Hänsel und Gretel. Ich war immer neugierig darauf, da mich vor längerer Zeit schon Leute gefragt haben, ob ich denn die Königskinder kennen würde? Der Titel war mir natürlich ein Begriff – und dann habe ich mir die Partitur angeschaut und die Oper auch angehört. Und ich war erstaunt über die Düsternis. Bei Hänsel und Gretel gibt es zwar auch dunkle Stellen, aber das Ganze endet ja glücklich und man geht freudig von dannen. Bei den Königskindern finden wir einen tragischen Schluss, sogar einen „Liebestod“, fast in der Art von Tristan und Isolde. Und auch sehr anspruchsvoll zu singen. Das ist bei Hänsel und Gretel zwar auch so, aber die Königskinder legen da doch die berühmte Schippe drauf, und es hat mich einfach gereizt, die beiden Stücke nebeneinander hier im Repertoire zu haben. Und ich finde es immer besonders schön, wenn man ein Werk spielt, das hier lange nicht mehr präsent gewesen ist. Für das Orchester ist es jedenfalls ein Fest, mit sehr vielen verschiedenen Klangfarben, zumal in der Verbindung mit den Stimmen. Und bei einer so hervorragenden Besetzung, wie wir sie zusammenbekommen haben, kann man sich doppelt darauf freuen.
DG – Dann springen wir mal zu den Orchesterkonzerten. Vier reguläre, jeweils doppelt gespielte Symphoniekonzerte mit der Staatskapelle werden unter Ihrer musikalischen Leitung stehen, darüber hinaus noch vier Sonderkonzerte von je eigener Art. Bei den Symphoniekonzerten gibt es einige programmatische Linien, die weitergesponnen werden, teils über mehrere Spielzeiten hinweg. So sagten Sie mal: Einmal im Jahr sollte eine Bruckner-Symphonie auf dem Interview
Programm stehen. Nach den Symphonien Nr. 7, 5 und 6 in den vergangenen Jahren kommt jetzt die Nr. 4, die Romantische, zum Auftakt der Saison. Was bedeutet dieses Werk innerhalb des monumentalen Brucknerschen Kosmos für Sie?
CT – Die Staatskapelle Berlin und ich haben uns ja mit Bruckner kennengelernt, insofern ist das der Urgrund von allem. Und die Vierte ist schon ein besonderes Stück, ein Werk, mit dem Bruckner selbst gar nicht so zufrieden war. Während der Corona-Pandemie, wo Zeit zum Lesen war, habe ich mich sehr damit beschäftigt und habe die verschiedenen Fassungen miteinander verglichen. Mir ist auch aufgefallen, dass es eigentlich ein fröhliches Stück ist, sogar der langsame Satz ist nicht tragisch, ganz erstaunlich bei der MollMelodie. Interessant ist, dass der letzte Satz in der gängigen Fassung, die wir auch spielen werden, einen eigenartig tastenden Charakter besitzt und gar nicht so dahinjagt. Gegen Ende schleicht sich wirkliche Düsternis ein, aber auch eine feierlich getragene Heiterkeit. In gewisser Weise ist das sehr unprätentiös – wie ja häufig bei Bruckner. Wie heißt es im Rosenkavalier : „Wer allzu viel umarmt, der hält nichts fest.“ Letztlich trifft das auf Bruckner zu, ein ganz eigen- und einzigartiger Komponist, der mir immer sehr nah gewesen ist. Schon als ich sehr jung war, habe ich gedacht: Das ist irgendwie deine Welt! Und mit der Kapelle waren und sind es schöne Erfahrungen mit Bruckner. Ich kann da auf der exemplarischen Arbeit meines Vorgängers Daniel Barenboim aufbauen und bin immer wieder gespannt, was das Orchester anbietet, um dann etwas Eigenes hinzuzugeben. Bei unserer allerersten Begegnung, bei Bruckners 7. Symphonie, ist mir das aufgefallen – wir hatten vor dem Konzert so gut wie keine Probenzeit und dann ist das so wunderbar geworden.
DG – Ja, das war damals der Beginn der gemeinsamen Geschichte, im Juni 2022, mittlerweile auch schon fast vier Jahre her ...
CT – An einem glühend heißen Tag bin ich hier angekommen, um für den erkrankten Herbert Blomstedt einzuspringen. Dass sich das dann alles so entwickelt hat, hätte man sich auch nicht träumen lassen. Aber so ist das im Leben.
DG – Zurück in die Zukunft: In der kommenden Spielzeit gibt es zwei Programme, die allein einem Komponisten gewidmet sind. Zunächst Felix Mendelssohn Bartholdy: Nach Aufführungen seiner Schottischen Symphonie, seines großen Violinkonzerts und der Hebriden-Ouvertüre im Februar 2025 steht jetzt ein weiteres Konzert an, ebenfalls in der Kombination von Ouvertüren (sogar in der Mehrzahl), Instrumentalkonzert und Symphonie. Mendelssohn ist ja auch eine der Identifikationsfiguren für die Geschichte des Hauses und der Kapelle.
CT – Unbedingt, sogar für die Kulturgeschichte Berlins insgesamt. König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen hat sich ja gleich zwei Generalmusikdirektoren geleistet, 1842, Giacomo Meyerbeer für die Oper und Mendelssohn für die Kirchenmusik. So etwas gab es zuvor nicht und wird es wohl auch nicht wieder geben. Als ich herkam, wurde mir von Seiten der Kapelle zugetragen, doch mehr Mendelssohn zu spielen als bislang. Das tue ich sehr gerne, weil ich dessen Musik immer besonders gemocht und auch viel davon auf dem Klavier gespielt habe. Ich freue mich jedenfalls sehr auf diesen zweiten kompletten Mendelssohn-Abend, mit dem „kleinen“, allein für Streicher komponierten Violinkonzert mit der großartigen Geigerin María Dueñas, dazu mit der Reformations-Symphonie, die in ihrer Urfassung von der damaligen Preußischen Hofkapelle unter Mendelssohn selbst uraufgeführt worden ist, und zwei berühmten Ouvertüren. Diejenige zum Sommernachtstraum, eigentlich noch ein Jugendwerk, ist im Übrigen sehr schwer für das Orchester, und auch nicht ganz leicht zu dirigieren … Ein ganzes Konzert mit Musik eines einzigen Komponisten zu spielen ist ja etwas aus der Mode gekommen. Ein Beethoven-Abend oder ein Brahms-Abend oder jetzt einer mit Mendelssohn. Und eine „klassische“ Programmfolge aus Ouvertüre, Konzert und Symphonie ist auch eher selten geworden. Ich finde es aber sehr schön, dass wir so etwas mal wieder tun und dazu noch mit weniger bekannten MendelssohnStücken. Jedenfalls sind wir am richtigen Ort mit Mendelssohn. Über längere Zeit war er hier in Berlin und hat mit der Kapelle gearbeitet. Und quasi gegenüber, auf der anderen Seite der Linden, hat er in der Singakademie die Matthäus-Passion in seiner Fassung wieder zum Leben erweckt, eine epochale Tat. Wir sollten mehr Mendelssohn wagen. Interview
DG – Ein anderer Komponist, der mit der Staatsoper und der Staatskapelle in enger Verbindung steht, ist Richard Strauss. Ein symphonisches Programm wird allein mit Musik von ihm bestritten, mit der klanglich opulenten Alpensinfonie sowie mit den berühmten Vier letzten Liedern, gesungen von Diana Damrau, was bestimmt ein sehr schönes Erlebnis sein wird. Damit geht es auch auf Reisen: Der Strauss wird also gewissermaßen weitergetragen, nach Frankfurt, Dresden, Wien und sogar in den Fernen Osten. Für das Orchester ist das sicher eine attraktive Angelegenheit, mit großen Besetzungen zu agieren, dazu mit vielen unterschiedlichen Klangfarben und Ausdrucksnuancen.
CT – Wir erforschen und entdecken den Strauss immer weiter. Ich glaube, dass intendiert ist, gerade mit den Riesenbesetzungen leicht umzugehen, so wie Strauss selber dirigiert hat. Dass man es hinbekommt, bei einer Oper nicht zu laut zu werden, sondern den Klang immer durchsichtig zu halten. Die meisten Tondichtungen sind natürlich geschrieben, als er noch recht jung war und sehr wagnerisch. Auf der anderen Seite kommt aber das „Straussische“ schon beizeiten durch. Man solle also nicht denken, Tannhäuser oder Meistersinger zu dirigieren, sondern ganz und gar Strauss. Eigentlich müsste man sich auch bei den Orchesterwerken immer vorstellen, dass eine Vokalstimme dabei ist. Ein Tenor, der noch durchkommen möchte. Oder eine Sopranistin, die natürlich gehört werden sollte. Und wenn man das im Kopf hat und sagt: Na, nehmen wir doch mal acht Prozent raus oder sieben – es ist immer noch groß im Klang und die Farben schillern noch mehr – dann scheint mir das richtig zu sein.
DG – Gemeinsam mit der Staatskapelle sind Sie gerade auf dem Weg mit zwei größer angelegten, saisonübergreifenden Zyklen. Zum einen mit den gesamten Orchesterliedern von Strauss, wo die angesprochene Verbindung von Stimme und Orchesterklang essentiell ist, in verschiedensten Konstellationen. Das wird eine Fortsetzung finden mit den Vier letzten Liedern, aber auch mit anderen, weniger bekannten, die man selten bis nie zu hören bekommt. Zum anderen werden auch wieder Symphonischen Dichtungen von Franz Liszt zur Aufführung kommen, die ja musikgeschichtlich von enormer Bedeutung gewesen sind. In der kommenden Saison sind es die
Festklänge sowie Les Préludes. Kombiniert sind sie mit zwei Blöcken von Strauss-Orchesterliedern – zwei verschiedene Kosmen, die doch gut miteinander harmonieren, oder?
CT – Ja, das passt schon gut zusammen. Ich hatte mir immer vorgenommen, die Liszt-Tondichtungen zu dirigieren, die mich sehr faszinieren. Und eben auch diejenigen, die man weniger kennt, und denken könnte, dass sie vielleicht nicht so gut seien. Weit gefehlt: Das ist ein wahrhafter musikalischer Kosmos von Ausdruck und von Klang. Dabei war Liszt als Pianist zunächst gar nicht erfahren in Sachen Orchesterbehandlung. Das hat er erst nach und nach lernen müssen, dann aber wirklich beherrscht. Das Hörergebnis jedenfalls ist grandios. Liszt hatte ein untrügliches Gefühl für Steigerungen und auch für den Aufbau seiner Kompositionen. Wir hatten ja schon die BergSymphonie und Tasso, dann Orpheus und Prometheus. Was für großartige Werke! Einiges hat man im Ohr, das meiste aber eher nicht, und wir wollten das einmal in der Gesamtheit vorstellen. Ich wüsste nicht, wer das in den letzten Jahrzehnten gemacht hat. Die Strauss-Lieder sind immer ein Projekt von mir gewesen. Das ist jetzt mein dritter Anlauf: In München sind wir fast bis an das Ende gekommen, aber es war immer schwer, Sängerinnen und Sänger zu finden. In Dresden hatten wir alles programmiert, es musste nur noch verwirklicht werden. Dann aber kam Corona und hat diese Pläne zunichte gemacht. Jetzt aber, hier in Berlin, muss es einfach klappen! In der Musikgeschichte gibt es eine solche Werksammlung wohl kein zweites Mal. Allein was Strauss sich da in der Instrumentierung hat einfallen lassen, von der kammermusikalischen Besetzung bis zum Heldenleben-Riesenorchester. Und von der Harmonik her ist es auch unglaublich interessant, gerade bei den um 1900 entstandenen Stücken. Wenn Sie die Lieder „blind verkosten“ würden, käme man wohl ins Rätseln. Auf Strauss käme man da kaum, viele würden sagen: Das hat mit Strauss nichts zu tun, und würden wahrscheinlich auf einen frühen Schönberg tippen. Bei diesen fast atonalen Stücken, von denen er die meisten in Berlin komponiert hat, hat Strauss sich offenbar von der lauten und für einen Bayern eher unwirtlichen und ungemütlichen Stadt inspirieren lassen. Offenkundig hat die Stadt auf ihn abgefärbt. Diese Frage beschäftigt mich jedenfalls sehr – das wird sich auch in unserer Arbeit niederschlagen. Interview
DG – Dabei gab es leider hier Unter den Linden und in Berlin überhaupt nie die Uraufführung eines großen Strauss-Werkes ...
CT – Wir bedauern das bis heute, aber wir schaffen da ein Gegengewicht. Wir konzentrieren uns in vielfacher Weise auf Strauss, in Oper und Konzert.
DG – Zu „Staatsoper für alle“ auf dem Bebelplatz gab es 2024 eine Darbietung von Strauss‘ Alpensinfonie, die nun im Rahmen eines „normalen“ Symphoniekonzerts erklingen wird, open air werden nun Werke von Liszt und Mendelssohn geboten. Im Frühsommer 2027 können wir 20 Jahre „Staatsoper für alle“ feiern, mit Liszts Festklängen als dem musikalischen Jubiläumsgruß. Im aktuellen Jahr 2026 spielt die Staatskapelle unter Ihrer Leitung ein reines BeethovenProgramm, mit der Pastorale als Hauptwerk. Diese „Staatsoper für alle“-Events sind ja immer etwas Besonderes, vor Zehntausenden von Menschen. Sie machen das jetzt schon zum wiederholten Mal. Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser Art von Konzerten?
CT – Wenn es so heiß ist wie bei den vergangenen Konzerten, ist das schon eine Prüfung für alle Beteiligten. Aber trotzdem ist es schön, weil so eine gelockerte Atmosphäre herrscht. Man sieht frohgestimmte Leute, und das Bild auf dem Bebelplatz ist beeindruckend, wenn alles bis hinten hin gefüllt ist, das ist einfach großartig. Ich habe es jedes Mal genossen. Und das Programm muss auch nicht immer populär sein – ich finde es ganz gut, wenn auch einmal etwas nicht so Bekanntes gespielt wird, das trotzdem auf Gefallen stößt.
DG – 2027 gedenkt die Musikwelt des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven. Und zur Feier dieses Ereignisses werden Sie die Staatskapelle Berlin, den Staatsopernchor und ein exzellentes Gesangsquartett bei einer Aufführung der 9. Symphonie dirigieren, für das Publikum in der Staatsoper, aber auch für viele weitere Menschen, die live daran per Fernsehen und Radio daran teilhaben können.
CT – Das ist irgendwie wie die Eulen, die man nach Athen trägt. Beethovens Neunte ist ein derartig in unser aller Bewusstsein befindliches Werk. Die Staatskapelle hat es früher sehr oft gespielt.
Wir haben jetzt eine kleine „Neunte-Pause“ eingelegt und werden uns mit frischen Kräften wieder auf diese Musik werfen. Ich habe sie übrigens auch einige Zeit nicht dirigiert – das wird mir und uns allen sehr guttun.
DG – Häufig ist Beethovens Neunte zu den Jahreswechsel-Konzerten der Staatskapelle erklungen. In den vergangenen Jahren aber hat sich schon eine kleine Tradition herausgebildet, zu Silvester und Neujahr etwas zu spielen, das abseits des üblichen Repertoires des Orchesters angesiedelt ist. Zum Jahreswechsel 2026/27 wird Filmmusik aus Babelsberg und Hollywood im Mittelpunkt stehen, in symphonischem Gewand. Was ist da zu erwarten?
CT – Als ich begonnen habe, mich mit Filmmusik zu beschäftigen, war ich erstaunt, wie viele der Komponisten, die dann später weltweit tätig waren, alle mal irgendwie in Berlin waren oder aus Mitteleuropa stammten. Einige von ihnen mussten dann in den 30er Jahren emigrieren oder haben auch aus Karrieregründen Berlin verlassen, während andere geblieben sind. Ich habe immer versucht, diese Musik nach ihrer künstlerischen Qualität auszusuchen, und da lässt sich so Einiges finden. Die Gegenüberstellung Hollywood-Berlin (bzw. Babelsberg) ist besonders interessant, nicht nur aus den geschichtlich bekannten Gründen, sondern eben aufgrund ihrer musikalischen Verbindungen.
DG – Ein regelrechtes Pendant dazu wird die zweite Ausgabe der „Musik aus fernen Rundfunktagen“ sein. Das erste Konzertprogramm im Februar 2026 war ja ein voller Erfolg, mit großer Resonanz vom Publikum.
CT – Mir persönlich macht diese Musik einen unglaublichen Spaß – und dem Orchester offenbar auch, wie ich habe feststellen dürfen. Alle waren ganz erstaunt, dass diese Musik die gute Laune immens befördert. Und zugleich wird die stilistische Vielfalt gefördert. Bei den „Rundfunktagen“ habe ich Komponisten entdeckt, deren Namen ich zuvor noch gar nicht kannte und wo ich nicht wusste, welche Qualitäten sie besitzen. Wir haben Musik gespielt, die eigens für den Rundfunk entwickelt worden ist, aber auch jene „gehobene Unter-
haltungsmusik“, die oft im Rundfunk gespielt wurde und ein breites Publikum erreichte. Dem gehen wir weiter nach, diesmal mit einem Fokus auf Berlin, auf die Berliner Operette und die Berliner Tanzmusik. Und wir werden gewiss noch viel Überraschendes entdecken.
DG – Für alle diese Vorhaben wünschen wir gutes Gelingen und eine glückliche Hand, ob es nun die Musik der Wiener Klassik, der Romantik und der Moderne ist – oder auch diejenige für Film und Radio. Auf eine schöne und erfolgreiche Konzertsaison 2026/27!
Wir danken den Bürger:innen des Landes Berlin und darüber hinaus
Hauptpartner
Partner
Alexander Doll Chairman of the Board of Trustees
Kontakt
Leitung Development: Anja Gossens
T +49 ( 0 ) 30 – 20 35 45 29
E-Mail a.gossens@staatsoper-berlin.de
María Dueñas mit der Staatskapelle Berlin unter Christian Thielemann, Februar 2025
Sustainable Listening mit Musiker:innen der Staatskapelle Berlin auf der Probebühne 1, Februar 2026
Liederabend mit Joyce DiDonato und Maxim Emelyanychev in der Staatsoper zu den Festtagen 2025
Kammerkonzert mit Musiker:innen der Staatskapelle Berlin im Apollosaal der Staatsoper
Museumskonzert mit Musiker:innen der Staatskapelle Berlin im Gobelinsaal des Bode-Museums
Philippe Jordan mit der Staatskapelle Berlin in der Staatsoper, November 2024
Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin bei einem Gastspiel im Wiener Musikerverein, Juni 2025
2026 27
Symphoniekonzerte Staatskapelle Berlin
Die Staatskapelle Berlin besitzt eine doppelte Natur – sie ist Opern- wie Konzertorchester zugleich. In der seit mehr als 280 Jahren bestehenden Verbindung mit dem Opernhaus Unter den Linden entwickelte sich die ehemalige Hof- und heutige Staatskapelle zu einem Klangkörper von internationalem Rang, sowohl für Oper und Ballett als auch für die große Konzertliteratur. Mit den 1842 ins Leben gerufenen „Symphonie-Soireen“ wurde eine der ersten Konzertreihen etabliert, bei denen sich ein Orchester eigens zu Aufführungen von symphonischen Werken zusammenfand – die Berliner Hofkapelle hat dies im selben Jahr wie die Wiener Philharmoniker und das New York Philharmonic Orchestra unternommen und gehört damit zu den „Pionieren“. Nicht allein diese Tradition verpflichtet, sondern auch das Selbstverständnis künstlerischer Exzellenz. Die Staatskapelle mit ihren Musiker:innen steht dafür ein, desgleichen auch Diejenigen, die in Geschichte und Gegenwart an der Spitze des Orchesters standen und stehen und immer wieder Impulse für eine lebendige und qualitätsbewusste Arbeit geben. Seit Herbst 2024 ist Christian Thielemann als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin engagiert, seitdem schreibt er die Tradition des Orchesters und seiner seit mehr als 180 Jahren bestehenden Konzertreihe fort. Das Bemühen um stilistische Vielfalt und Repertoirebreite ist auch in der neuen Saison Programm. Generalmusikdirektor Christian Thielemann sowie vier Gastdirigent:innen werden gemeinsam mit der Staatskapelle sowie herausragenden Solist:innen erneut „Klassiker“ des Repertoires präsentieren wie selten zu hörende Werke. Das Spektrum reicht von Mozart und Beethoven über bedeutende Symphonien, Symphonische Dichtungen, Ouvertüren und Konzerte zentraler Komponisten der mitteleuropäischen Romantik (etwa Mendelssohn, Liszt, Bruckner, Mahler und Strauss) bis zu profilierten Werken der französischen, russischen, tschechischen und ungarischen Musik.
Symphoniekonzerte
Musik eines Wiener Klassikers und Musik eines Wiener Außenseiters: Mozart und Bruckner haben zu ihren Zeiten Neues und Aufregendes geschaffen, mit nachhaltiger Wirkung. Im Zusammenspiel von souveränem Virtuosentum und kompositorischer Originalität begründete Mozart in den 1780er Jahren das Genre des Klavierkonzerts, mit zahlreichen Anknüpfungsmöglichkeiten für seine Nachfolger im 19. Jahrhundert. Das Klavierkonzert C-Dur KV 467 überzeugt durch seinen klangvollen Orchestersatz ebenso wie durch seine reichhaltige Melodik – es ist ein Werk lichten Glanzes und heiteren Charakters. Anton Bruckner gelang mit seiner 4. Symphonie ein Opus, das seinen hochindividuellen Stil besonders prägnant zur Erscheinung bringt. Ausdruckswelten werden erschlossen, die in vielfacher Weise auf das „Romantische“ verweisen, als grundlegende Idee wie in seinen klanglichen Phänomenen. Das Werk, von dem verschiedene, über längere Zeiträume hinweg erarbeitete Fassungen existieren, lässt Bruckners intensives musikalisches Denken erkennen, das nicht selten ungeahnte, von seinen Zeitgenossen nur bedingt nachvollziehbare Wege nahm, dafür aber zukunftsweisend wurde.
Dirigent: Christian Thielemann Klavier: Rudolf Buchbinder
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/1880)
8. September 2026 20.00 Philharmonie (Musikfest Berlin)
9. September 2026 19.00 Staatsoper Unter den Linden
Von früher Jugend an hat sich Richard Strauss mit dem Lied befasst, zunächst in der Kombination von Singstimme und Klavier, ab den 1890er Jahren auch in Form von Orchestergesängen. Zu seinen Abschiedskompositionen zählen die 1948 vollendeten Vier letzten Lieder, die um die großen Themen von Leben und Tod kreisen, in sensibel ausbalanciertem Wort-Ton-Verhältnis und eindringlicher Wirkungskraft, sehr persönlich und berührend. Mit der 1915 uraufgeführten Alpensinfonie beschloss Strauss seine eindrucksvolle Serie von Tondichtungen, mit der er die Kunst der Programmmusik und zugleich jene der Instrumentation auf eine neue Ebene gehoben hat. Zu erleben ist eine musikalische Wanderung durch das Hochgebirge, vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein, mit Sonnenaufgang und Gipfelrausch, aber auch mit gefahrvollen Augenblicken und einem machtvoll sich entladenden Gewitter. Einmal mehr hat Strauss ein klanglich opulentes Werk von vielschichtigem Inhalt komponiert, in dem nahezu alle orchestralen Potentiale aktiviert werden, mit tonmalerischen Qualitäten wie raffinierten Klangeffekten.
Dirigent: Christian Thielemann Sopran: Diana Damrau
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64
20. Oktober 2026 19.00 Staatsoper Unter den Linden
21. Oktober 2026 20.00 Philharmonie
Als einer der maßgeblichen Vertreter des sogenannten „Mächtigen Häufleins“ der russischen Avantgardisten des 19. Jahrhunderts hat Modest Mussorgsky Musikgeschichte geschrieben. Im Grunde ist er der „Originellste“ dieser Gruppe, der akademische Bildung und Traditionen ebenso abgelehnt wie sich auf eine natürliche Schöpferkraft aus der Tiefe der eigenen Seele und eine urtümliche Volksmusik berufen hat. Die berühmten Bilder einer Ausstellung, 1874 für Klavier komponiert, sind dabei neben seiner Oper Boris Godunow zum Signum seines Schaffens geworden – 1922 wurden sie von Maurice Ravel mit großer Raffinesse und spürbarer Sensibilität instrumentiert. In den 1860er Jahren entstand das Orchesterwerk Eine Nacht auf dem kahlen Berge, eine symphonische Dichtung, in der Hexen, Geister und eine bewusst schaurige Szenerie heraufbeschworen werden. Das Violakonzert von Béla Bartók, seine einzige Komposition dieser Art, nahm in dessen Todesjahr 1945 Gestalt an, blieb jedoch unvollendet. Mit seinem tendenziell lyrischen und dennoch ernsten Charakter gehört es zu den besonders eindringlich wirkenden Spätwerken Bartóks.
Dirigentin: Marie Jacquot
Viola: Antoine Tamestit
Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Béla Bartók: Violakonzert
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
(Orchestration: Maurice Ravel)
8. Dezember 2026 19.00 Staatsoper Unter den Linden
9. Dezember 2026 20.00 Philharmonie
Bereits in frühen Jahren erstaunte Felix Mendelssohn Bartholdy durch seine eminenten kompositorischen Fähigkeiten. Die klassischen Formen mit neuem romantischem Geist zu füllen, Klang und Ausdruck neue Dimensionen zu geben, waren Kennzeichen seiner kreativen Tätigkeit. Sowohl zeigt sich dies in seiner ingeniösen Ouvertüre zu Shakespeares Ein Sommernachtstraum – das Werk eines Siebzehnjährigen – als auch in der Konzertouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt von 1828, ein musikalischer Reflex auf zwei atmosphärisch sehr unterschiedliche Gedichte des verehrten Johann Wolfgang von Goethe. Der sehr junge Mendelssohn ist mit seinem allein von Streichern begleiteten Violinkonzert d-Moll präsent, geschult an Mozart, aber doch mit individuellem Zugriff gestaltet. In der ReformationsSymphonie indes, anlässlich des 300. Jahrestages der Augsburger Konfession 1830 komponiert und zwei Jahre darauf mit der Berliner Hofkapelle unter eigener Leitung uraufgeführt, tritt ein ernster, feierlicher Ton zutage, während die eingebrachten Zitate – das „Dresdner Amen“ und der Luther-Choral Ein feste Burg auf die sakrale Sphäre verweisen.
Dirigent: Christian Thielemann
Violine: María Dueñas
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27
Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll
Ouvertüre zu Ein Sommernachtstraum op. 21
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 Reformations-Symphonie
12. Januar 2027 19.00 Staatsoper Unter den Linden
13. Januar 2027 20.00 Philharmonie
Zu den vergleichsweise wenigen Cellokonzerten von Rang zählt zweifellos Sergej Prokofjews Sinfonia concertante, die 1952 erstmals präsentiert wurde, basierend auf einer Konzertkomposition aus den späten 1930er Jahren. Hochvirtuos angelegt, wird dem Solopart Enormes abverlangt, hinsichtlich Spieltechnik wie Ausdruckspalette – und mit seinen ausgedehnten Dimensionen und seinen klanglichen Entfaltungen handelt es sich in der Tat um ein „großes“ Werk. Ausgesprochen klangfarbenreich zeigt sich Peter Tschaikowskys Francesca da Rimini, eine Orchesterfantasie von 1876 nach einer Episode aus Dantes Göttlicher Komödie, deren tragischer Charakter den Komponisten sehr berührt hat. Beinahe opernhaft wirkt diese dunkel gefärbte, emotionale Musik, so wie auch Igor Strawinskys als Handlungsballett konzipierter Feuervogel, der in Paris am Vorabend des Ersten Weltkrieges mit den Ballets Russes für Furore sorgte. 1919 fertigte der Komponist eine Suite für großes Orchester an, mit einer Fülle an schillernden Klangfarben und einer außergewöhnlichen rhythmischen wie expressiven Intensität.
Dirigent: Petr Popelka
Violoncello: Kian Soltani
Sergej Prokofjew: Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester op. 125
Peter Tschaikowsky: Francesca da Rimini op. 32
Igor Strawinsky: L’oiseau de feu (Suite 1919)
23. Februar 2027 20.00 Philharmonie
24. Februar 2027 19.00 Staatsoper Unter den Linden
Zwei größere zyklische Projekte mit Christian Thielemann und der Staatskapelle Berlin werden fortgeführt: die Gesamtaufführungen der Orchesterlieder von Richard Strauss und der Symphonischen Dichtungen von Franz Liszt. Ausgewählt wurden Gesänge für Sopran und Tenor, darunter die „Drei Hymen für hohe Singstimme und großes Orchester op. 71“ nach Texten von Friedrich Hölderlin, die Strauss zu Beginn der 1920er Jahre mit viel Sinn für Kantabilität und Klangfarbenreichtum vertonte. Liszts wohl bekannteste Symphonische Dichtung Les Préludes besitzt ihre gedankliche Fundierung in einem Gedicht des französischen Autors Alphonse de Lamartine. Von ähnlicher klanglicher Opulenz und dabei differenziert sind die Festklänge, ein als Hochzeitsmusik gedachtes Stück, das bei seiner Uraufführung 1854 in Weimar als Ouvertüre zu einem Schauspiel Friedrich Schillers fungierte – eine weniger bekannte Komposition Liszts, in der seine fortschreitende Meisterschaft in der Orchesterbehandlung erkennbar wird.
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund
Tenor: Piotr Beczała
Franz Liszt: Festklänge (Symphonische Dichtung Nr. 7)
Richard Strauss: Orchesterlieder
Liebeshymnus op. 32/3
Das Rosenband op. 36/1
Ich liebe dich op. 37/2
Der Arbeitsmann op. 39/3
Des Dichters Abendgang op. 47/2
Winterliebe op. 48/5
Hymne an die Liebe op. 71/1
Rückkehr in die Heimat op. 71/2
Die Liebe op. 71/3
Franz Liszt: Les Préludes (Symphonische Dichtung Nr. 3)
13. April 2027 19.00 Staatsoper Unter den Linden
14. April 2027 20.00 Philharmonie
Nikolai Rimsky-Korsakow gehört zu den wohl originellsten Komponisten und Instrumentatoren seiner Generation, der zudem als verdienstvoller Lehrer zahlreiche junge Künstler:innen inspiriert hat. Beizeiten hat er sich den klassischen Formen zugewandt und sie mit neuen Klängen versehen, so etwa in seinem 1887 komponierten Capriccio espagnol, einem brillanten Orchesterwerk, in dem Rimsky-Korsakow spanische Tänze und südliches Kolorit einbrachte. Die Begeisterung für Spanien teilte Maurice Ravel, der sich immer wieder von der iberischen Musikkultur anregen ließ. Nicht nur der ungemein populär gewordene Boléro, dessen klangliche Ausgestaltung Ravels überwältigende Instrumentationskunst demonstriert, steht dafür, sondern auch seine 1908 uraufgeführte Rapsodie espagnole, eines seiner ersten größeren Orchesterwerke. Sein französischer Komponistenkollege Edouard Lalo wiederum, dessen Biographie und Stil ganz im 19. Jahrhundert liegen, trat mit einer ganzen Reihe von Kompositionen für Soloinstrument und Orchester hervor – neben Werken für Violine auch mit einem Cellokonzert, 1876 in der Manier romantischer Virtuosität mit reizvoller Melodik geschaffen.
Dirigent: Philippe Jordan
Violoncello: Sol Gabetta
Nikolai Rimsky-Korsakow: Capriccio espagnol op. 34
Edouard Lalo: Violoncellokonzert d-Moll
Maurice Ravel: Rapsodie espagnole
Maurice Ravel: Alborada del gracioso
Maurice Ravel: Boléro
25. Mai 2027 19.00 Staatsoper Unter den Linden
31. Mai 2027 20.00 Philharmonie
Zwei Konzertouvertüren unterschiedlicher Art beleuchten sich wechselseitig, zwei besonders prägnante Gestalten des Theaters bzw. der Oper thematisierend: Leonore und Othello. Mit Leonore III schuf Ludwig van Beethoven gleichsam ein „Drama en miniature“, das mit großer Eindringlichkeit seelische Zustände und fortschreitende Prozesse erkennbar werden lässt, mit genuin musikalischen Mitteln. Zu Beginn der 1890er Jahre konzipierte und realisierte
Antonín Dvořák seine Ouvertüren-Trilogie „Natur, Leben, Liebe“, dessen abschließender Teil Othello ist, ein kraftvolles und dabei sensibles Werk von hoher Poesie und klanglicher Vielfalt. Bewegende Bekundungen eines lyrischen Ich von großer Ausdrucksintensität sind in Gustav Mahlers Liedern eines fahren Gesellen zu finden, die am Beginn einer einzigartigen Karriere als Komponist und Dirigent stehen. Leoš Janáček, der mit Dvořák befreundete unangepasste Individualist der Musik des beginnenden und fortschreitenden 20. Jahrhunderts, brachte mit seiner Sinfonietta von 1926 einen besonderen Ton in das Komponieren für Orchester hinein, mit markanten Blechbläserfanfaren und fesselnder rhythmischer Energie.
Dirigent: Jakub Hrůša
Bariton: Christian Gerhaher
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre Leonore III op. 72a
Antonín Dvořák: Ouvertüre Othello op. 93
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Leoš Janáček: Sinfonietta
22. Juni 2027 19.00 Staatsoper Unter den Linden
23. Juni 2027 20.00 Philharmonie
Wir feiern 20 Jahre Staats oper für alle
12. & 13. Juni 2027 Bebelplatz
Staatsoper für alle dank
Sonderkonzerte Staatskapelle Berlin
Neben ihren regulären Symphoniekonzerten ist die Staatskapelle auch in der Spielzeit 2026/27 wieder mit diversen Konzerten „außer der Reihe“ vertreten, mit besonderen Programmen und zu besonderen Gelegenheiten. Das traditionelle Konzert zu Silvester und Neujahr wird sich diesmal Filmmusik aus Europa und Amerika widmen, in großer klanglicher Opulenz und expressiver Kraft. Die in der Saison zuvor erstmals präsentierte und stark applaudierte „Musik aus fernen Rundfunktagen“, mit der sich Christian Thielemann und die Staatskapelle in die Sphäre der „gehobenen Unterhaltung“ begeben haben, geht in eine neue Runde, diesmal in Richtung einer „Berlinischen Musik“ aus Operette, Film und Tanzsaal. Ein besonderes Ereignis wird die Aufführung von Beethovens 9. Symphonie zum Gedenken an den 200. Todestag des berühmten Wiener Klassikers sein, der mit seinen wirkmächtigen Werken die europäische Musikgeschichte wie kaum ein anderer zu prägen wusste. Durch die weltweite Übertragung in Fernsehen und Hörfunk präsentieren sich die Staatskapelle und ihr Generalmusikdirektor nicht nur dem Berliner Publikum, sondern auch im internationalen Maßstab als besonders kompetente Vermittler der eindrucksvollen, völkerverbindenden Musik Beethovens mit ihrer utopisch-optimistischen Botschaft. Große Resonanz wird gewiss auch wieder das Open-Air-Konzert der Staatskapelle im Rahmen von „Staatsoper für alle“ auf dem Bebelplatz finden, diesmal mit Musik von Mendelssohn und Liszt, dirigiert einmal mehr von Christian Thielemann. Voraus geht erneut ein Auftritt des Opernkinderorchesters vorangeht. Und last but not least gibt es auch wieder zwei Konzerte im Pierre Boulez Saal, programmatisch auf den Aufführungsort, seine Akustik und kommunikative Unmittelbarkeit zugeschnitten. Mit Gemma New und Andreas Ottensamer sind hier zwei Dirigent:innen zu erleben, die bei der Staatskapelle debütieren, mit Musik von der Wiener Klassik bis zu jener des 20. und 21. Jahrhunderts.
Sonderkonzerte
Konzerte zum Jahreswechsel
Babelsberg und Hollywood – das sind Namen und Begriffe, die in der Filmwelt einen legendären Klang besitzen, schon seit den Anfängen des Kinos. In Babelsberg, vor den Toren Berlins, entstanden in den 1920er Jahren große Stummfilmproduktionen, zu denen nicht selten eine wirkungsmächtige Musik im symphonischen Gewand komponiert wurde, so u. a. zu dem Monumentalstreifen Metropolis nach dem Drehbuch von Thea von Harbou und in der Regie von Fritz Lang. Genau 100 Jahre nach der Fertigstellung und Premiere dieser filmischen Zukunftsvision erklingen Ausschnitte der eindrucksvollen Filmmusik von Gottfried Huppertz.
Ebenso auf dem Programm steht Musik von Komponisten, die in den 1930er Jahren aus Deutschland und Österreich emigrieren mussten und in der „Traumfabrik“ Hollywood ein neues Betätigungsfeld fanden. Erich Wolfgang Korngold und Max Steiner prägten ganz wesentlich den opulenten Sound großer Kinoproduktionen und waren stilbildend für eine ganze musikalische Kultur.
Dirigent: Christian Thielemann
Von Babelsberg bis Hollywood Filmmusiken von Gottfried Huppertz, Erich Wolfgang Korngold, Max Steiner u. a.
31. Dezember 2026 17.00 Staatsoper Unter den Linden
1. Januar 2027 16.00 Staatsoper Unter den Linden
„Musik aus fernen Rundfunktagen“
Populäres aus Berlin – das verspricht das zweite Konzert mit „Musik aus fernen Rundfunktagen“. Geschlagen wird ein Bogen von der Berliner Operette, repräsentiert von Komponisten wie Paul Lincke, Eduard Künneke und Paul Abraham, bis zu Film- und Promenadenmusik. Die lebendige Musikkultur der Kaiserzeit wie der Weimarer Republik wird dabei beleuchtet, mit teils bekannten, teils aber auch heute eher selten zu hörenden Stücken, die mit Recht zur „gehobenen Unterhaltungsmusik“ zu rechnen sind und in vielfacher Weise auch im Repertoire des Rundfunks verankert waren.
Dirigent: Christian Thielemann
Musik von Paul Lincke, Ernst Fischer, Eduard Künneke, Werner Richard Heymann, Paul Abraham u. a.
6. Februar 2027 18.00 Staatsoper Unter den Linden
7. Februar 2027 11.00 Staatsoper Unter den Linden
Festtage-Konzert zum Beethoven-Jahr
Beethovens 9. Symphonie ist eine wahre Ikone der klassischen Musik, eines der berühmtesten Werke des gesamten Repertoires. Zum Beethoven-Jahr 2027 im Gedenken an seinen 200. Todestag wird in der Staatsoper Unter den Linden im Rahmen der österlichen Festtage diese herausragende Komposition erklingen, gespielt von der Staatskapelle Berlin, gesungen vom Staatsopernchor und exzellenten Vokalsoli, dirigiert von Generalmusikdirektor Christian Thielemann, einem der führenden Beethoven-Dirigenten der Gegenwart. Und durch die Übertragung per Fernsehen und Hörfunk können Menschen weltweit an diesem Ereignis teilhaben.
Festtage 2027
Sonderkonzerte
Dirigent: Christian Thielemann
Mit Julia Kleiter, Patricia Nolz, Klaus Florian Vogt, René Pape
Staatsopernchor
Einstudierung: Dani Juris
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
28. März 2027 20.15 Staatsoper Unter den Linden (mit Fernseh- und Hörfunk-Übertragung)
Open-Air-Konzert „Staatsoper für alle“
Vor genau 20 Jahren fand erstmals „Staatsoper für alle“ statt, seitdem zweifellos eine Erfolgsgeschichte. Das Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin zieht zur warmen Jahreszeit Zehntausende auf den Bebelplatz, in direkter Nachbarschaft zur Staatsoper Unter den Linden. In diesem Jubiläumsjahr gratulieren das Orchester und Christian Thielemann allen Musikbegeisterten mit den Festklängen von Franz Liszt, dazu erklingen zwei Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, der mit Berlin und der damaligen Königlichen Hofkapelle – der heutigen Staatskapelle Berlin – intensiv verbunden war. Das Publikum erwartet eine gleichermaßen inspirierte wie inspirierende Musik unter freiem Himmel.
Dirigent: Christian Thielemann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 Reformations-Symphonie Franz Liszt: Festklänge (Symphonische Dichtung Nr. 7)
13. Juni 2027 Bebelplatz
Konzert im Pierre Boulez Saal I
Im ersten von zwei Konzerten der Staatskapelle Berlin im Pierre Boulez Saal debütiert die neuseeländische Dirigentin Gemma New beim Orchester. Gemeinsam mit dem Tenor Stephan Rügamer und dem Hornisten Ignacio García aus der Staatskapelle Berlin präsentiert sie Benjamin Brittens Serenade, eines der berühmtesten Werke, das der Komponist für den Tenor Peter Pears schrieb. Außerdem steht Joseph Haydns letzte Symphonie auf dem Programm, mit der er 1795 in London einen besonderen Erfolg feierte. Den Auftakt des Konzerts bildet das energiegeladene Strum der US-amerikanischen Komponistin Jessie Montgomery aus dem Jahr 2012.
Dirigentin: Gemma New Tenor: Stephan Rügamer Horn: Ignacio García
Jessie Montgomery: Strum Benjamin Britten: Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 D-Dur London
12. Oktober 2026 19.00 Pierre Boulez Saal
Konzert im Pierre Boulez Saal II
Andreas Ottensamer, langjähriger Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, ist seit einigen Jahren auch weltweit als Dirigent zu erleben. Die vier Werke seines Programms mit der Staatskapelle Berlin sind allesamt mit seiner Heimatstadt Wien verbunden: Wolfgang Amadeus Mozart dirigierte dort 1783 seine A-Dur-Symphonie, und Arnold Schönberg begann in Wien die Arbeit an seiner Zweiten Kammersymphonie, die er erst Jahrzehnte später als tonal orientiertes Werk in den USA vollendete. Franz Schreker komponierte sein Intermezzo kurz nach seinem Studienabschluss am Wiener Konservatorium. Joseph Haydn schließlich verbrachte nach Jahren des Kapellmeisterdienstes und gefeierten Auslandsreisen, wobei er in Oxford die Doktorwürde erhielt, die letzten Jahre seines Lebens in Wien.
Dirigent: Andreas Ottensamer
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie A-Dur KV 201
Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr. 2
Franz Schreker: Intermezzo
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 92 G-Dur Oxford
28. Januar 2027 19.00 Uhr Pierre Boulez Saal
Gastspielreisen Staatskapelle Berlin
Das hohe künstlerische Renommee der Staatskapelle Berlin erweist sich wesentlich auch durch ihre Gastspielreisen in bedeutende Kulturzentren weltweit. In der Spielzeit 2026/27 wird das Orchester und sein Generalmusikdirektor Christian Thielemann eine große Tournee nach Asien unternehmen, erstmals in ihrer Zusammenarbeit verbunden mit der Aufführung einer Oper, mit Strauss‘ Der Rosenkavalier in Shanghai. Hinzu kommen mehrere Konzerte mit Werken von Mozart, Beethoven, Bruckner und Strauss, mit denen die Staatskapelle besonders vertraut ist. Darüber hinaus werden das Orchester und Christian Thielemann in Frankfurt am Main, Dresden und Wien gastieren, während ein von Jakub Hrůša dirigiertes Konzert beim Smetana Festival im tschechischen Litomyšl den Abschluss der Saison bildet.
Asientournee
Der Ferne Osten, vor allem Japan, war häufig schon das Ziel für Opern- und Konzertgastspiele der Staatsoper und der Staatskapelle. Ab 1977 bereits war das Orchester unter seinem damaligen Generalmusikdirektor Otmar Suitner regelmäßig in Tokio, Yokohama, Osaka und anderen Metropolen zu Gast, ab 1997 war es dann Daniel Barenboim, unter dessen Leitung Opern (szenisch wie konzertant) und zahlreiche Konzerte gespielt wurden, bis hin zu Gesamtaufführungen von Wagners Ring-Tetralogie sowie großen Zyklen von Beethoven-, Brahms- und Bruckner-Symphonien. 2016 und 2018 gehörten auch Shanghai und Beijing zu den Tourneeorten von Daniel Barenboim und der Staatskapelle – ein knappes Jahrzehnt später geht es nun erneut nach Fernost, ins chinesische Shanghai, nach Kawasaki und Tokio in Japan sowie nach Taipeh auf Taiwan.
Gastspielreisen
Operngastspiel Shanghai
8. 10. 12. November 2026 Shanghai Grand Opera House
Richard Strauss: Der Rosenkavalier
Dirigent: Christian Thielemann
Inszenierung: André Heller
Mit Camilla Nylund, Samantha Hankey, Peter Rose, Nikola Hillebrand u. a.
Shanghai
7. 11. November 2026 Shanghai Grand Opera House
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzerte Nr. 1 bis 5
Klavier und musikalische Leitung: Rudolf Buchbinder
Kawasaki
15. November 2026 MUZA Kawasaki Symphony Hall
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Romantische
Dirigent: Christian Thielemann Klavier: Rudolf Buchbinder
Tokio
17. 18. November 2026 Suntory Hall
Richard Strauss: Vier letzte Lieder, Eine Alpensinfonie op. 64
Dirigent: Christian Thielemann Sopran: Camilla Nylund
19. November 2026 Opera City Concert Hall
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Romantische
Dirigent: Christian Thielemann
Klavier: Rudolf Buchbinder
Taipeh
21. November 2026 Taipeh National Concert Hall
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur Romantische
22. November 2026 Taipeh National Concert Hall
24. November 2026 National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying
Richard Strauss: Vier letzte Lieder, Eine Alpensinfonie op. 64
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund
Klavier: Rudolf Buchbinder
Frankfurt am Main
1. November 2026 Alte Oper
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund
14. Mai 2027 Kulturpalast
Richard Strauss: Orchesterlieder
Franz Liszt: Symphonische Dichtungen
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund Wien
16. 17. Mai 2027 Musikverein
Richard Strauss: Orchesterlieder
Franz Liszt: Symphonische Dichtungen
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund
Litomyšl
25. Juni 2027 Schloss Litomyšl
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre Leonore III op. 72a
Antonín Dvořák: Ouvertüre Othello op. 93
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Leoš Janáček: Sinfonietta
Dirigent: Jakub Hrůša
Bariton: Christian Gerhaher
Liederabende im Großen Saal
An fünf Abenden der Saison werden herausragende Sänger:innen aus der großen weiten Welt der Oper im Großen Saal des Hauses Unter den Linden zu Gast sein. Gemeinsam mit ihren Pianist:innen präsentieren sie Lieder und Arien verschiedener musikalischer Stile und Kulturen, mit ihrer je individuellen Persönlichkeit und Ausdrucksintensität.
Ludovic Tézier
Klavier: Julius Drake
Robert Schumann: Dichterliebe op. 48
Jacques Ibert: Quatre chansons de Don Quichotte
Felix Mendelssohn Bartholdy: Zwei Lieder ohne Worte für Klavier
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder
5. Oktober 2026 20.00 Staatsoper Unter den Linden
Rachel Willis-Sørensen
Klavier: Tamar Shanikidze
Lieder von Amy Beach, Sergej Rachmaninow, Jean Sibelius, Antonín Dvořák, Jeff Beal, John Kandar und Richard Strauss
1. November 2026 20.00 Staatsoper Unter den Linden
Liederabende
Festtage 2027
Joyce DiDonato
Klavier: Craig Terry
Das Programm wird noch bekannt gegeben.
25. März 2027 20.00 Staatsoper Unter den Linden
Xabier Anduaga
Klavier: Maciej Pikulski
Arien von Giuseppe Verdi, Gaetano Donizetti, Jacinto Guerrero und Pablo Sorozábal sowie Lieder von Vincenzo Bellini, Francesco Paolo Tosti, Franz Schubert, Franz Liszt und Reynaldo Hahn
14. April 2027 20.00 Staatsoper Unter den Linden
Nadine Sierra
Klavier: Bryan Wagorn
Lieder und Arien von Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss, Charles Gounod, Franz Lehár, Giuseppe Verdi, Joaquín Turina und Gerónimo Giménez
3. Mai 2027 20.00 Staatsoper Unter den Linden
Barocktage-Konzerte
Eröffnungskonzert
Combattimento – Liebe, die in den
Tod führt
Orfeo, Testo: Rolando Villazón
Euridice, Clorinda: Céline Scheen
Messagiera: Luciana Mancini
Tancredi: Renato Dolcini
Ensemble L’Arpeggiata
Theorbe, Leitung: Christina Pluhar
Werke von Claudio Monteverdi, Luigi Rossi, Antonio Sartorio, Lorenzo Allegri und Maurizio Cazzati
7. November 2026 20.00 Großer Saal
Mit Claudio Monteverdis bewegenden Szenen aus L’Orfeo und dem hochdramatischen Il combattimento di Tancredi e Clorinda
erzählt dieses Programm von leidenschaftlicher Liebe, tragischem Irrtum und unwiderruflichem Verlust. Helden kämpfen, Liebende scheitern – und erst im Moment des Todes wird die Wahrheit erkannt.
Ergänzt durch Musik von Luigi Rossi, Antonio Sartorio, Lorenzo Allegri und Maurizio Cazzati entfaltet sich ein musikalisches Drama von erschütternder Intensität – leidenschaftlich, expressiv und von zeitloser emotionaler Kraft.
Lamento mirabile
Sopran: Roberta Mameli
Mitglieder der Akademie für Alte Musik Berlin
Konzertmeister: Bernhard Forck
Werke von Georg Friedrich Händel und Giovanni Battista Ferrandini
9. November 2026 20.00 Apollosaal
Monteverdi a solo
Countertenor: Raffaele Pe
Ensemble La Lira di Orfeo
Werke von Claudio Monteverdi, Giovanni Paolo Cima, Dario Castello u. a.
15. November 2026 11.00 Apollosaal
Wonder Women
Mezzosopran: Luciana Mancini
Ensemble L’Arpeggiata
Leitung: Christina Pluhar
Werke von Barbara Strozzi, Francesca Caccini, Francesco Cavalli, Claudio Monteverdi u. a.
17. November 2026 20.00 Apollosaal
Kammerkonzerte im Apollosaal
Seit mehr als sechs Jahrzehnten gehören die Kammerkonzerte mit Musiker:innen der Staatskapelle im Apollosaal zum festen Bestandteil des Konzertprogramms. In dieser Saison widmen sich die Ensembles dem großen Thema „Freiheit“, inspiriert und angebunden an das 2027 anstehende Beethoven-Jubiläum. Die immer wie aufs Neue Kraft und Energie freisetzende Idee der persönlichen und künstlerischen Freiheit, wie sie besonders eindrucksvoll Ludwig van Beethoven in Leben und Werk verkörperte, ist dabei der Ansatzpunkt für eine möglichst breite programmatische Vielfalt, die verschiedenste Leitgedanken, Besetzungen und Stile umfasst. Neben zahlreichen Kammermusikwerken Beethovens erklingt Musik aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne, Bekanntes wie Unbekanntes, zum Wiederhören und Neuentdecken einladend.
I
Joseph Joachim: Quartettsatz c-Moll für zwei Violinen, Viola und Violoncello
Albert Dietrich, Robert Schumann, Johannes Brahms: FAE-Sonate für Violine und Klavier
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34
Violine: Jiyoon Lee, Tobias Sturm
Viola: Joost Keizer
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Klavier: Dana Sturm
28. September 2026 20.00 Apollosaal
II
Ludwig van Beethoven: Adagio für Flötenuhr F-Dur WoO 33
(bearbeitet für Bläserquintett von Mordechai Rechtman)
Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier und Bläser
Jean Françaix: Bläsersextett
Helge Jung: Von Goethe für Tenor und Mitspieler
Bläserquintett der Staatskapelle Berlin
Flöte: Chloé Dufossez
Oboe: Gregor Witt
Klarinette: Tibor Reman
Horn: N.N.
Fagott: Mathias Baier
Bassklarinette: Hartmut Schuldt
Klavier: Elisaveta Blumina
Tenor: Karl-Michael Ebner
25. Januar 2027 20.00 Apollosaal
III
Philip Venables: Klaviertrio im Geiste
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70/1 Geistertrio
Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps für Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier
Klarinette: Tibor Reman
Violine: Petra Schwieger
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Klavier: Günther Albers
1. März 2027 20.00 Apollosaal
Jean Françaix: Quintett Nr. 2 für Flöte, Streichtrio und Harfe
Ludwig van Beethoven: Serenade D-Dur für Flöte, Violine und Viola op. 25
Arnold Bax: Elegiac Trio für Flöte, Viola und Harfe
Louis Spohr: Sonate op. 113 für Harfe und Violine
André Jolivet: Chant de Linos für Flöte, Streichtrio und Harfe
Flöte: Claudia Stein
Violine: Wolfram Brandl
Viola: Joost Keizer
Violoncello: Alexander Kovalev
Harfe: Stephen Fitzpatrick
30. März 2027 20.00 Apollosaal
VLudwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 130 (mit „Großer Fuge“)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett a-Moll op. 13
Tilia-Quartett
Violine: Eva Römisch, Andreas Jentzsch
Viola: Wolfgang Hinzpeter
Violoncello: Johanna Helm
5. April 2027 20.00 Apollosaal
Kammerkonzert extra
Die Orchesterakademie stellt sich vor
Musik mit Kammerensembles der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin
19. April 2027 20.00 Apollosaal
Kammerkonzerte
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 1
Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll op. 131
Violine: Kyumin Park, Jueyoung Yang
Viola: Holger Espig
Violoncello: Joan Bachs
4. Mai 2027 20.00 Apollosaal
VII
Isabella Leonarda: Sonate op. 16/12 für Violine und Basso continuo
Amalie Prinzessin von Preußen: Trio D-Dur für Violine, Viola und Basso continuo
Clara Schumann: Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Luise Adolpha Le Beau: Streichquintett c-Moll op. 54
Fanny Hensel: Dämmerung senkt sich von oben für Viola und Klavier
Fanny Hensel: Fantasia g-Moll für Violoncello und Klavier
Louise Farrenc: Klavierquintett a-Moll op. 30/1
Knobelsdorff-Ensemble der Staatskapelle Berlin
Violine: Petra Schwieger, Mariana Espada Lopes
Viola: Stanislava Stoykova
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Kontrabass: Alf Moser
Klavier: Matthias Samuil
27. Mai 2027 20.00 Apollosaal
Museumskonzerte im Bode-Museum
Einen Sonntag im Museum zu verbringen ist immer sehr anregend. Gekoppelt mit einem Konzert mit Musiker:innen der Staatskapelle wird der Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis, zumal an einem solch bedeutsamen Ort der Kunst wie dem Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel. Im dortigen Gobelinsaal spielen verschiedene Ensembles Kammermusik aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne, im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, das Museum individuell oder im Rahmen einer Führung zu erkunden – und nicht zuletzt auch das eigens ausgewählte „Kunstwerk des Tages“ zu bewundern.
In Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin I
Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin
Kammermusik aus Klassik und Romantik
4. Oktober 2026 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
Museumskonzerte
II
Unico Wilhelm van Wassenaer: Concerto armonico Nr. 4 G-Dur
Giuseppe Tartini: Concerto G-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo G.293
Georg Philipp Telemann: Concerto für vier Violinen Nr. 3 C-Dur
TWV 40:203
Antonio Vivaldi: Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo e-Moll RV 278
Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Flöte: Chloé Dufossez
Il Concertino Virtuoso
Violine: Andreas Jentzsch, Darya Varlamova, Yunna Weber, Laura Perez
Viola: Holger Espig
Violoncello: Teresa Beldi
Kontrabass: Alf Moser
Cembalo: Günther Albers
13. Dezember 2026 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
III
Charles Lefebvre: Ballade für Flöte, Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven: Sonate B-Dur für Flöte und Klavier
Philippe Gaubert: Trio für Flöte, Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven: Zauberflöten-Variationen für Violoncello und Klavier
Carl Maria von Weber: Trio g-Moll op. 63 für Flöte, Violoncello und Klavier
Flöte: Claudia Stein
Violoncello: Sennu Laine
Klavier: Daria Tudor
7. Februar 2027 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
Paul Hindemith: Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um sieben am Brunnen vom Blatt spielt für zwei Violinen, Viola und Violoncello
Dmitri Schostakowitsch: Fünf Stücke für zwei Fagotte und Klavier
Isaak Dunajewski/Sergei Dreznin: Fantasie über den Film Zirkus für Violine und Klavier
Arvo Pärt: Mozart-Adagio für Violine, Violoncello und Klavier
Nino Rota: Improvviso für Violine und Klavier Un diavolo sentimentale
Béla Kovács: Sholem Alekhem, Rov Feidman und After you, Mr. Gershwin für Klarinette und Klavier
Richard Strauss / Franz Hasenöhrl: Till Eulenspiegel – einmal anders op. 28 für Violine, Klarinette, Horn, Fagott und Kontrabass
Violine: Krzysztof Specjal, Tobias Sturm
Viola: Joost Keizer
Violoncello: Aleisha Verner
Kontrabass: Kaspar Loyal
Klarinette: Sylvia Schmückle-Wagner
Fagott: Sabine Müller, Mathias Baier
Horn: Sebastian Posch
Klavier: Dana Sturm
7. März 2027 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
V
Robert Schumann:
Träumerei aus Kinderszenen op. 15/7 für Klavier
Langsam und mit Humor aus Fünf Stücke im Volkston op. 102 für Violoncello und Klavier
Intermezzo aus der FAE-Sonate für Violine und Klavier
Phantasiestücke op. 88 für Klaviertrio
Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 63
Träumerei op. 15/7 Arrangement für Klaviertrio
Violine: Wolfram Brandl
Violoncello: Andreas Greger
Klavier: N.N.
4. April 2027 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
VI
Alexander Borodin: Streichsextett d-Moll
Peter Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll op. 70
Souvenir de Florence
Linden Strings Berlin
Violine: Yuki Manuela Janke, Knut Zimmermann
Viola: Felix Schwartz, Sophia Reuter
Violoncello: Claire Sojung Henkel, Joan Bachs
2. Mai 2027 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
VII
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956
Belcanto-Quartett mit Gast
Violine: Darya Varlamova, Lifan Zhu
Viola: Joost Keizer Viola
Violoncello: Minji Kang, Alexander Kovalev
27. Juni 2027 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
Preußens Hofmusik
Preußens Hofmusik – das ist der Name sowohl für das Ensemble als auch für eine Konzertreihe, die sich der vor- und frühklassischen Musik widmet. In zwei Doppelkonzerten im Apollosaal erklingen Werke von deutschen, italienischen und französischen Barockkomponisten, in unterschiedlichen Genres und Stilen, von Johann Sebastian Bach, Jean-Baptiste Lully, Antonio Vivaldi und anderen.
I
Musikalische Leitung: Laura Volkwein
30. 31. Januar 2026 15.00 Apollosaal
II
Musikalische Leitung: Laura Volkwein
29. 30. Mai 2027 15.00 Apollosaal
Ausführliche Informationen zu den Programmen und Besetzungen sind unter www.staatsoper-berlin.de zu finden.
Apollo-Salon
Ein neues Format im Apollosaal
Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, im Sinne einer inspirierten und inspirierenden Kommunikation über Fragen von Kunst und Kultur, aber auch im Blick auf das allgemeine Zeitgeschehen, ist
Anliegen eines neuen Formats der Staatsoper Unter den Linden. Der Apollosaal, zweifellos einer der schönsten Orte der Stadt, wird für diesen Austausch geöffnet, zehn Mal im Laufe der Spielzeit, jeweils am Sonntagvormittag. Künstler:innen und Gäste des Hauses, vor allem auch Musiker:innen der Staatskapelle, werden in diesen Matineen ihr Können präsentieren, eingebettet in Gespräche und Diskussionen, die vielfältige Horizonte und Perspektiven erschließen sollen.
13. September 18. Oktober 8. November 13. Dezember 2026 10. Januar 14. Februar 14. März 11. April 9. Mai 20. Juni 2027
11.00 Apollosaal
Ausführliche Informationen zu den Programmen und Besetzungen sind unter www.staatsoper-berlin.de zu finden.
Social Run
Im Herbst 2025 ist die Staatsoper Unter den Linden mit einem neuen Publikumsangebot an den Start gegangen – in der Saison 2026/27 soll dieses Projekt, das eine erfreuliche Resonanz gefunden hat, fortgesetzt werden. Da Berlin sowohl eine Stadt der Kultur als auch der Laufbegeisterten ist, lag es auf der Hand, beides miteinander verbinden – durch den nahen Tiergarten zu laufen und im Zuge dessen etwas Wissenswertes zu erfahren. An ausgewählten Vormittagen oder Abenden in den Herbst- und Frühlingsmonaten laden wir Interessierte dazu ein, an einem gemeinsamen Lauf im Herzen Berlins teilzunehmen, mit der Staatsoper als Start- und Zielpunkt. Eine knapp 10 Kilometer lange Runde auf schöner, abwechslungsreicher Strecke Richtung Tiergarten und im Tiergarten selbst führt uns zu ausgewählten Stationen, die unmittelbar mit der Geschichte der Staatsoper zu tun haben. Am Konzerthaus und an der Philharmonie werden wir kurz innehalten, ebenso an einigen Denkmalen im Tiergarten, die prominenten Komponisten gewidmet sind, desgleichen am ehemaligen Standort der legendären Kroll-Oper. An diesen Punkten werden wir konzentriert und auf informative Weise in die Historie der jeweiligen Orte eintauchen, die sich in der Gesamtschau zu einer kurzen Berliner Musik- und Kulturgeschichte fügen. Sportliche Aktivität und Wissensvermittlung sollen sich auf anregende Weise miteinander verbinden.
Termine der Saison 2026/27 sind unter www.staatsoper-berlin.de/socialrun zu finden. Anmeldung zu den einzelnen Läufen unter socialrun@staatsoper-berlin.de
Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Läufer:innen, die imstande sind, eine 10-Kilometer-Strecke in einer Kilometerzeit von ca. 6:00 bis 6:30 Minuten zu absolvieren und Interesse an der Sache mitbringen.
Tag der offenen Tür
Entdecken Sie zu Beginn der Spielzeit die künstlerische Vielfalt und außergewöhnliche Orte in der Staatsoper Unter den Linden!
12. September 2026
Liederabende im Apollosaal
In besonders stimmiger Weise ist der Apollosaal ein Ort für die Kunstform des Liedes. Wie schon in der Saison 2025/26 werden Ensemblesänger:innen der Staatsoper im Rahmen einer „Langen Nacht des Liedes“ auftreten, diesmal sogar am längsten Tag des Jahres. Darüber hinaus präsentieren sich die Mitglieder des Internationalen Opernstudios, zum einen mit Beethoven-Liedern, zum anderen mit Ausschnitten aus ihrem Bühnenrepertoire von Mozart bis Puccini.
Internationales Opernstudio
„Addio, fiorito asil“
Arien, Duette und Ensembles aus Opern von Georges Bizet, Léo Delibes, Gaetano Donizetti, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Lehár und Giacomo Puccini
Sopran: Defne Celik, Etīna Emilīja Saulīte
Mezzosopran: Jingjing Xu
Tenor: Diana Álvaro, Chen Li
Bassbariton: Irakli Pkhaladze
Klavier: Markus Zugehör
Moderation: Detlef Giese
27. Oktober 2026 20.00 Apollosaal
„Freudvoll
und leidvoll“
Lieder von Ludwig van Beethoven
Sopran: Defne Celik, Etīna Emīlija Saulīte
Tenor: Chen Li
Bass: Hanseong Yun
Klavier: Markus Zugehör
Moderation: Detlef Giese
24. Mai 2027 20.00 Apollosaal
Lange Nacht des Liedes
Eine Reise durch die Kunstform des Liedes mit ihren vielen Gesichtern und Facetten. Zu erleben ist Bekanntes und Entdeckenswertes aus unterschiedlichen musikalischen Kulturen der Romantik und Moderne.
Mit Ensemblesolist:innen der Staatsoper Unter den Linden und Pianist:innen des Hauses
Moderation: Elisabeth Kühne, Detlef Giese, Olaf A. Schmitt
21. Juni 2027 19.00 Apollosaal
Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin
Teil der Staatskapelle Berlin zu sein – das ermöglicht die Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin jungen, besonders begabten Musiker:innen nach erfolgreichem Probespiel. Auf Initiative des langjährigen Generalmusikdirektors Daniel Barenboim und der Leitung der Staatsoper Unter den Linden werden seit der Spielzeit 1997/98 zweijährige Stipendien vergeben, um den musikalischen Nachwuchs mit Arbeit und Alltag eines Spitzenorchesters vertraut zu machen.
Das außergewöhnlich breite Spektrum der Staatskapelle, das neben dem vielfältigen Opern- und Ballettrepertoire auch Symphoniekonzerte und Kammermusik umfasst, stellt oft andere Anforderungen an die jungen Musiker:innen als das Studium an einer Musikhochschule.
Auf diese Anforderungen werden die Mitglieder der Orchesterakademie durch ein intensives Ausbildungsprogramm in Form von regelmäßigem Einzelunterricht auf Haupt- und Nebeninstrument vorbereitet, welches darüber hinaus durch Kammermusikunterricht und individuelles Mentaltraining ergänzt wird. Organisch werden die Akademist:innen in die Probenprozesse und alle Aufführungen der Staatskapelle Berlin eingebunden, verfolgen aber auch besondere Projekte, die sie künstlerisch und menschlich weiter wachsen lassen, auch im Sinne eines bewusst etablierten und beständig gepflegten Ensemblegeistes.
Ein Großteil der Ehemaligen spielt heute in renommierten Orchestern weltweit oder in der Staatskapelle selbst – die Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit in der Akademie sammeln konnten, ist von großem Nutzen für die weitere Entwicklung. Regelmäßig treten Musiker:innen der Orchesterakademie auch mit eigenen Kammerkonzerten im Rahmen der Konzertreihen der Staatsoper und darüber hinaus in Erscheinung.
Mit freundlicher Unterstützung
Konzerte der Orchesterakademie
Tag der offenen Tür
12. September 2026
Museumskonzert I
4. Oktober 2026 11.00 Gobelinsaal im Bode-Museum
Kammerkonzert extra „Die Orchesterakademie stellt sich vor“
19. April 2027 20.00 Apollosaal
Kooperationskonzert mit dem Internationalen Opernstudio
30. Mai 2027 Kulturhaus Centre Bagatelle
Das Internationale Opernstudio
Seit fast zwei Jahrzehnten ist das Internationale Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Anlaufpunkt für talentierte Sänger:innen aus aller Welt. 2007 ins Leben gerufen, bietet es den jungen Mitgliedern nach ihrem Gesangsstudium einen praxisbezogenen Einstieg in das Berufsleben. Betreut und ausgebildet werden sie dabei von dem Dirigenten und Gesangscoach Boris Anifantakis.
Einer ganzen Reihe von Absolvent:innen des Opernstudios ist der Sprung in das Ensemble der Staatsoper Unter den Linden oder an andere renommierte Opernhäuser gelungen.
Ziel der zweijährigen Ausbildung ist es, die Studiomitglieder auf die Anforderungen des heutigen Opernbetriebs vorzubereiten. Sie werden in die Lage versetzt, die im Studium erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse in die täglichen Abläufe des Proben- und Vorstellungsbetriebs zu integrieren und bestmöglich umzusetzen. Angeleitet und individuell unterstützt werden sie dabei durch Mitarbeiter:innen der Staatsoper Unter den Linden und Gastdozent:innen.
Die Ausbildungsinhalte umfassen das Studium von Gesangspartien, Sprachcoachings, Bewegungs- und Vorsingtraining, szenischen Unterricht, Dialogsprechen und Meisterkurse mit renommierten Künstler:innen aus der Welt der Oper, deren Vorbild inspirierend wirken kann. Essentiell sind auch Auftritte in Produktionen der Staatsoper Unter den Linden in kleinen und mittleren – und zuweilen auch großen – Partien. Des Weiteren wirken die Stipendiat:innen auch in Konzerten verschiedener Formate auf der Bühne der Staatsoper Unter den Linden, im Apollosaal sowie an anderen Spielstätten mit. Auch der Einsatz als „Cover“ und die damit verbundene Vorbereitung ist ein fester Bestandteil der Ausbildung. Zusätzlich erhalten die Studiomitglieder die Möglichkeit, je nach stimmlicher Eignung und in Absprache mit der Studioleitung, größere Partien unabhängig vom gespielten Repertoire der Staatsoper Unter den Linden einzustudieren.
Mit freundlicher Unterstützung
Konzerte mit Mitgliedern des Internationalen Opernstudios
Tag der offenen Tür 12. September 2026
Arienabend „Addio, fiorito asil“
27. Oktober 2026 20.00 Apollosaal
Adventskonzert des Kinderchors
7. Dezember 2026 19.00 Großer Saal
Konzert des Opernkinderorchesters
13. 16. 18. April 2027 11.30 Großer Saal
Liederabend „Freudvoll und leidvoll“
24. Mai 2027 20.00 Apollosaal
Kooperationskonzert mit der Orchesterakademie
30. Mai 2027 Kulturhaus Centre Bagatelle
Chorkonzerte
Die Staatsoper Unter den Linden ist die Heimat für drei Chöre, die zwar nicht als professionelle Ensembles unterwegs sind, aber seit teils vielen Jahren schon das Konzertleben des Hauses bereichern. Eine gute Tradition geworden ist das gemeinsame Konzert des Kinderchors mit der Staatskapelle, diesmal wieder zum Advent, mit dem eindrucksvollen, im barocken Stil komponierten Weihnachtsoratorium von Carl Heinrich Graun, dem hochgeschätzten Kapellmeister Friedrichs des Großen. Der Kinderchor ist zudem mit einem weiteren Konzert im Großen Saal präsent, desgleichen der Jugendchor und der Apollo-Chor, die auf ihr jeweiliges Profil bezogene Programme entwickeln und in Konzertaufführungen vorstellen werden.
Kinderchor der Staatsoper – Adventskonzert
Musikalische Leitung: Vinzenz Weissenburger
Sänger:innen des Internationalen Opernstudios Staatskapelle Berlin
Carl Heinrich Graun: Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester
7. Dezember 2026 19.00 Staatsoper Unter den Linden
Chorkonzerte
Kinderchor der Staatsoper – Like a Rainbow
Musikalische Leitung: Vinzenz Weissenburger
Klavier: Justine Eckhaut
Werke von Engelbert Humperdinck, John Rutter, Bob Chilcott u. a.
23. Februar 2027 18.00 Staatsoper Unter den Linden
Jugendchor der Staatsoper – Sommerregen
Musikalische Leitung: Konstanze Löwe
Werke von Edward Elgar, Robert Schumann, Eric Whitacre u.a.
7. 8. Juni 2027 20.00 Apollosaal
Apollo-Chor an der Staatsoper
Musikalische Leitung: Artur Just
Georg Friedrich Händel: Alexander‘s Feast HWV 75 u. a.
Mitglieder der Staatskapelle Berlin
17. Oktober 2026 19.00 Trinitatiskirche Berlin-Charlottenburg
Kammerkonzert
Musikalische Leitung: Artur Just
14. Juni 2027 20.00 Apollosaal
Konzerte für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit
Seit vielen Jahren schon setzen sich die Musiker:innen der Staatskapelle Berlin für die großen, drängenden Themen von Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein, im Rahmen verschiedener Initiativen und Projekte. Sie gründeten 2010 die Initiative „Orchester des Wandels“, vor fünf Jahren dann als gemeinnütziger Verein, dem inzwischen fast 50 namhafte Berufsorchester aus ganz Deutschland angehören. Mit großen Projekten zum Schutz von im Musikinstrumentenbau verwendeten und vom Aussterben bedrohten Edelhölzern in Madagaskar, Brasilien und Rumänien leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die Welt der klassischen Musik zukunftsfähig zu machen. 2026/27 werden diese Aktivitäten fortgeführt, sowohl in Gestalt eines programmatisch besonderen Klimakonzerts sowie des seit 2022 bestehenden Formats Sustainable Listening, das auf der Probebühne 1 im Probenzentrum der Staatsoper stattfindet und Musik sowie Diskurs auf anregende und überraschende Weise miteinander verbindet.
Sustainable Listening #8 Fire
1. 2. Februar 2027 20.00 Probebühne 1
Klimakonzert Orchester des Wandels
Die genauen Termine, Programme und Spielorte finden Sie unter www.staatsoper-berlin.de
� Orchester des Wandels
Mit freundlicher Unterstützung
Opernkinderorchester
Anlässlich des 200. Todestages Ludwig van Beethovens wird die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Generalmusikdirektor
Christian Thielemann Beethovens 9. Symphonie im Rahmen der Festtage 2027 aufführen. Den Ideen von Freiheit und Gemeinschaft widmet sich auch das Opernkinderorchester in dieser Saison in seinen Konzerten, ganz im Sinne dieses besonderen Jubiläums. In diesem Konzert begegnet das Publikum Musik aus verschiedenen europäischen Regionen von Spanien über Rumänien bis hin nach Großbritannien. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild der kulturellen Vielfalt Europas, welches Beethovens Vision von gegenseitigem Respekt musikalisch aufgreift. Im Opernkinderorchester spielen und proben junge Instrumentalist:innen im Alter von 7 bis 13 Jahren unter der Anleitung professioneller Musiker:innen aus der Staatskapelle und allen bezirklichen Musikschulen Berlins.
Musik von europäischen Komponisten: Béla Bartók, Georges Bizet, Léo Delibes, Edward Elgar, Bedřich Smetana, Giuseppe Verdi
Dirigent: Giuseppe Mentuccia
Sänger:innen des internationalen Opernstudios: Etīna Emilīja Saulīte, Jingjing Xu, Álvaro Diana
Moderation: Karin Meissl
13. 16. 18. April 2027 11.30 Großer Saal
24. Mai 2027 Pierre Boulez Saal (in Zusammenarbeit mit Fröbel e. V.)
13. Juni 2027 Bebelplatz (im Rahmen von „Staatsoper für alle“)
Kinderkonzerte
Junge Hörer:innen im Kindergarten- und Grundschulalter sowie ihre erwachsenen Begleitpersonen erleben in den Kinderkonzerten im Apollosaal verschiedene musikalische Ensembles der Staatsoper sowie der Akademie für Alte Musik Berlin. Mit der Staatskapelle Berlin, dem Internationalen Opernstudio, der Orchesterakademie und dem Kinderchor laden abwechslungsreiche Konzertprogramme und eine altersgerechte Moderation zum Zuhören und Mitmachen ein. In dieser Saison widmen sich die Konzerte einem besonderen Jahrestag: dem 200. Todestag von Ludwig van Beethoven, einem der bedeutendsten Komponisten der europäischen Musikgeschichte, Klaviervirtuose, Improvisationstalent und ein brennender Befürworter von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.
Mut
Mitglieder des Internationalen Opernstudios
11. Oktober 2026 11.00 und 12.30 Apollosaal
12. 13. Oktober 2026 11.00 Apollosaal
Bewegung
Mitglieder der Staatskapelle Berlin
4. April 2027 11.00 und 12.30 Apollosaal
5. 7. April 2027 11.00 Apollosaal
3 – 5 Jahre
6 – 9 Jahre
Entdeckung
Mitglieder der Staatskapelle Berlin
6. Februar 2027 14.00 Apollosaal
7. Februar 2027 15.00 Apollosaal
8. 9. Februar 2027 11.00 Apollosaal
Gemeinschaft
Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden
5. Juni 2027 14.00 Apollosaal
6. Juni 2027 11.00 Apollosaal
7. Juni 2027 16.00 Apollosaal
8. Juni 2027 11.00 Apollosaal
Neuland
10 – 12 Jahre
Mitglieder der Akademie für Alte Musik Berlin
22. November 2026 11.00 und 12.30 Apollosaal
23. 24. November 2026 11.00 Apollosaal
Freude
Mitglieder der Staatskapelle Berlin
2. Mai 2027 11.00 und 12.30 Apollosaal
3. 4. Mai 2027 11.00 Apollosaal
Konzerte zum Familienpreis
Junge Besucher:innen unter 18 Jahren zahlen auf allen Plätzen 10 €, für Eltern gilt der Originalpreis. Dieses Angebot ist begrenzt.
8. Dezember 19.00 Symphoniekonzert III
9. Dezember 20.00 PH Symphoniekonzert III
Werke von Modest Mussorgsky und Béla Bartók
12. Januar 19.00 Symphoniekonzert IV
13. Januar 20.00 PH Symphoniekonzert IV
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy
7. Februar 11.00 Sonderkonzert „Musik aus fernen Rundfunktagen“
25. Mai 19.00 Symphoniekonzert VII
31. Mai 20.00 PH Symphoniekonzert VII
Werke von Nikolai Rimsky-Korsakow, Edouard Lalo und Maurice Ravel
Probenbesuche bei der Staatskapelle Berlin
„Piano pianissimo“: Wie leise kann es klingen, wenn 80 Instrumente gleichzeitig zu hören sind? Bei den Probenbesuchen inklusive eines Workshops und Künstler:innengesprächs erhalten Schulklassen einen
Einblick in den Arbeitsalltag eines Orchesters und beobachten weltbekannte Dirigent:innen bei einer Probe mit der Staatskapelle Berlin.
Termine auf Anfrage
Öffentliche Generalprobe für alle U30
Zum Symphoniekonzert II unter der Leitung von Christian Thielemann gibt es die besondere Gelegenheit, den Generalmusikdirektor der Staatsoper in seiner Arbeit mit dem Orchester, der traditionsreichen Staatskapelle Berlin, zu erleben.
Mehr als 1.200 Mal hat Richard Strauss die Königlich Preußische Hofkapelle und heutige Staatskapelle Berlin dirigiert. Seit mehr als 120 Jahren sind seine Werke fest im Repertoire des Orchesters verankert. Generalmusikdirektor Christian Thielemann, als StraussDirigent weltweit gefeiert, bringt gemeinsam mit der Staatskapelle die klangmächtige und vielschichtige Alpensinfonie sowie die sensibel ausgestalteten Vier letzten Lieder zur Aufführung, Werke des jungen, dynamischen wie des altersweisen und nicht minder ausdrucksstarken Strauss.
Richard Strauss
Vier letzte Lieder
Eine Alpensinfonie op. 64
Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Diana Damrau
Staatskapelle Berlin
Für Menschen unter 30 Jahren
19. Oktober 2026 18.00 Staatsoper Unter den Linden
Du bist unter 30 und hast Lust auf Klassik?
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Kalendarium
Großer Saal
A Apollosaal
P1 Probebühne 1
PB Pierre Boulez Saal
PH Philharmonie
B Bode-Museum
:-) Familienvorstellung
SP Sonderpreis
FT Festtagepreis
* ermäßigter Preis
September 2026
Di 8 20.00 PH
Mi 9 19.00
Symphoniekonzert I L
Christian Thielemann
Symphoniekonzert I L
Christian Thielemann
Sa 12 Tag der offenen Tür
So 13 11.00 A Apollo-Salon I
/ 15 * Mo 28 20.00 A Kammerkonzert I
Oktober
So 4 11.00 B
Mo 5 20.00 Liederabend Ludovic Tézier J
So 11 11.00 A
/ 4 * 12.30 A
8 / 4 *
Mo 12 11.00 A Kinderkonzert 8 / 4 * 19.00 PB Konzert im Pierre Boulez Saal I K
Gemma New
Di 13 11.00 A Kinderkonzert 8 / 4 *
So 18 11.00 A
Mo 19 18.00 Öffentliche Generalprobe U30 7 Symphoniekonzert II
Di 20 19.00
/ 15 *
Symphoniekonzert II L
Christian Thielemann
Mi 21 20.00 PH Symphoniekonzert II L
Christian Thielemann
Di 27 20.00 A Liederabend 20 / 15 * Internationales Opernstudio
Datum Zeit Ort Aufführung
Preis ( € ) / Kategorie
November
So 1 20.00
Liederabend J
Rachel Willis-Sørensen
Sa 7 20.00 Eröffnungskonzert Barocktage J
8 11.00 A
Dezember
Mo 7 19.00
Adventskonzert I
Kinderchor der Staatsoper Di 8 19.00
Marie
Marie Jacquot
Christian Thielemann
Datum Zeit Ort Aufführung Preis ( € ) / Kategorie
Barocktage
Januar
2027
Fr 1 16.00
So 10 11.00 A
Di 12 19.00
Mi 13 20.00 PH
Konzert zum Jahreswechsel SP
Christian Thielemann
Apollo-Salon V 20 / 15 *
Symphoniekonzert IV L :-)
Christian Thielemann
Symphoniekonzert IV L :-)
Christian Thielemann
Mo 25 20.00 A Kammerkonzert II 20 / 15 *
Do 28 19.00 PB Konzert im Pierre Boulez Saal II K
Andreas Ottensamer
Sa 30 15.00 A Preußens Hofmusik I 20 / 15 *
Sa 31 15.00 A Preußens Hofmusik I 20 / 15 *
Februar
Mo 1 20.00 P1 Sustainable Listening #8 20 / 15 *
Di 2 20.00 P1 Sustainable Listening #8 20 / 15 *
Sa 6 14.00 A Kinderkonzert 8 / 4 * 18.00
Sonderkonzert K
„Musik aus fernen Rundfunktagen“
Christian Thielemann
So 7 11.00 Sonderkonzert J :-)
„Musik aus fernen Rundfunktagen“
Christian Thielemann 11.00 B Museumskonzert III 22 / 16 * 15.00 A Kinderkonzert 8 / 4 *
Mo 8 11.00 A Kinderkonzert 8 / 4 *
Datum Zeit Ort Aufführung
Preis ( € ) / Kategorie
Di 9 11.00 A
8 / 4 * So 14 11.00 A
Di 23 18.00
Mi 24 19.00
Konzert „Like a Rainbow“ 15 / 10 *
Kinderchor der Staatsoper
Symphoniekonzert V K
Petr Popelka
Symphoniekonzert V K
Petr Popelka
März
Do 25 20.00
Liederabend Joyce DiDonato J So 28 20.15 Festtage-Konzert SP
Thielemann
April
Datum Zeit Ort Aufführung
So 11 11.00 A
VIII
Di 13 11.30 Konzert Opernkinderorchester
Symphoniekonzert VI L
Christian Thielemann
Mi 14 20.00 PH
Symphoniekonzert VI L
Christian Thielemann 20.00
Liederabend Xabier Anduaga J
/ 15 *
Fr 16 11.30
18
19 20.00 A
Mai
So 2 11.00 B
Orchesterakademie
3
Di 4
9
24
Di 25 19.00 Symphoniekonzert VII K :-)
Philippe Jordan
Do 27 20.00 A Kammerkonzert VII
29
So 30 15.00 A
Mo 31 20.00 PH
Datum Zeit Ort
/ 15 *
Symphoniekonzert VII K :-)
Philippe Jordan
Aufführung
( € ) / Kategorie
Sa 5 14.00 A
6 11.00 A
7 16.00 A
So 13
Bebelplatz
Bebelplatz
/ 4 *
/ 4 *
Open-Air-Konzert „Staatsoper für alle“
Opernkinderorchester
Open-Air-Konzert „Staatsoper für alle“
Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann Mo 14 20.00 A
Jakub Hrůša
Jakub Hrůša So 27 11.00 B Museumskonzert VII 22 / 16 *
für alle
Staatsoper
Staatsoper Unter den Linden
Intendantin: Elisabeth Sobotka
Geschäftsführender Direktor: Ronny Unganz
Staatskapelle Berlin
Generalmusikdirektor: Christian Thielemann
Ehrenchefdirigent: Daniel Barenboim
Ehrendirigenten: Otmar Suitner, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Simon Rattle
Staatskapelle Berlin
1. Violinen: Lothar Strauß (1. Konzertmeister), Wolfram Brandl (1. Konzertmeister), Jiyoon Lee (1. Konzertmeisterin), Kyumin Park (Konzertmeister), Petra Schwieger (Vorspielerin), Tobias Sturm (Vorspieler), Susanne Schergaut, Ulrike Eschenburg, Juliane Winkler, Susanne Dabels, Michael Engel, Henny-Maria Rathmann, Titus Gottwald, André Witzmann, Eva Römisch, David Delgado, Andreas Jentzsch, Serge Verheylewegen, Rüdiger Thal, Martha Cohen, Darya Varlamova, Jueyoung Yang
2. Violinen: Knut Zimmermann (Konzertmeister), Krzysztof Specjal (Konzertmeister), Lifan Zhu (Konzertmeisterin), Mathis Fischer (Stellvertretender Konzertmeister), Sascha Riedel (Vorspieler), Mariana Espada Lopes (Vorspielerin), Beate Schubert, Franziska Dykta, Sarah Michler, Milan Ritsch, Barbara Glücksmann, Laura Volkwein, Ulrike Bassenge, Yunna Weber, Laura Perez Soria, Nora Maria Hapca, Albina Khaibulina
Bratschen: Felix Schwartz (1. Solo-Bratscher), Yulia Deyneka (1. Solo-Bratschistin), Volker Sprenger (1. Solo-Bratscher), Holger Espig (Solo-Bratscher), Joost Keizer (Solo-Bratscher), Katrin Schneider (Vorspielerin), Sophia Reuter (Vorspielerin), Boris Bardenhagen, Wolfgang Hinzpeter, Helene Wilke, Stanislava Stoykova, Maria Helen Körner, Ricarda Maria Glöckler
Violoncelli: Andreas Greger (1. Solo-Cellist), Sennu Laine (1. Solo-Cellistin), Claudius Popp (1. Solo-Cellist), Nikolaus Popa (Solo-Cellist), Alexander Kovalev (Solo-Cellist), Isa von Wedemeyer (Vorspielerin), Claire Sojung Henkel (Vorspielerin), Ute Fiebig, Tonio Henkel, Dorothee Gurski, Johanna Helm, Aleisha Verner, Minji Kang
Kontrabässe: Otto Tolonen (1. Solo-Kontrabassist), Christoph Anacker (1. SoloKontrabassist), Antonia Hadulla (Stellvertretende Solo-Kontrabassistin), Sarah Jessica Stampe Nielsen (Stellvertretende Solo-Kontrabassistin), Axel Scherka (Vorspieler), Robert Seltrecht, Alf Moser, Harald Winkler, Martin Ulrich, Kaspar Loyal
Staatskapelle Berlin
Harfen: Alexandra Clemenz (Solo-Harfenistin), Stephen Fitzpatrick (Solo-Harfenist)
Hörner: Hanno Westphal (1. Solo-Hornist), Ignacio García (Stellv. Solo-Hornist), Pedro Ribeiro (Stellv. Solo-Hornist), Markus Bruggaier, Thomas Jordans, Sebastian Posch, Frank Mende, Frank Demmler
Trompeten: Christian Batzdorf (1. Solo-Trompeter), Mathias Müller (1. SoloTrompeter), Peter Schubert (Stellv. Solo-Trompeter), Felix Wilde, Noémi Makkos, Ana Osés Losarcos
Posaunen: Joachim Elser (1. Solo-Posaunist), Filipe Alves (1. Solo-Posaunist), Pedro Olite Hernando (Stellv. Solo-Posaunist), Jürgen Oswald (Bassposaunist), Henrik Tißen (Bassposaunist)
Tuba: Sebastian Marhold (Solo-Basstubist)
Pauken/Schlagzeug: Torsten Schönfeld (Solo-Pauker), Stephan Möller (SoloPauker), Dominic Oelze (Solo-Schlagzeuger und Pauker), Matthias Marckardt (Solo-Schlagzeuger), Martin Barth (Solo-Schlagzeuger), Florian Borges (Schlagzeuger)
Orchestervorstand: Christoph Anacker, Andreas Jentzsch, Noémi Makkos (Vorsitz), Milan Ritsch, Isa von Wedemeyer
Persönliche Referentin des Generalmusikdirektors: Amelie Artmann
Musikalischer Assistent des Generalmusikdirektors: Tim Fluch
Orchesterdirektor: Michael Csar
Orchestermanager: Martin Brommann
Orchesterbüro: Amra Kötschau-Krilic
Orchesterinspektor: Uwe Timptner
Orchesterwarte: Gregor Diekmann, Marian Lazar, Martin Szymanski
Kartenvorverkauf
Theaterkasse im Foyer der Staatsoper Unter den Linden*
Täglich geöffnet von 12.00 bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf während der Abendkasse), an vorstellungsfreien Tagen bis 18.00. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
E-Mail tickets@staatsoper-berlin.de
Telefonischer Kartenservice*
Mo – Fr 10 – 18.00
Sa, So, Feiertag 12 – 16.00
T +49 ( 0 ) 30 – 20 35 45 55
Online-Kartenservice
Buchungen sind jederzeit auf www.staatsoper-berlin.de/spielplan im Saalplan unseres Webshops möglich. Ihre Tickets erhalten Sie wahlweise als TicketDirect (zum Selbstausdrucken), als QR-Code auf Ihr mobiles Endgerät, per Postversand (Bearbeitungsgebühr 3,00 €) oder an der Theaterkasse. Für Online-Buchungen fällt eine Systemgebühr in Höhe von 2,00 € pro Ticket an (ausgenommen sind Tickets mit einer StaatsopernCard- oder TanzTicket-Ermäßigung).
Überweisung
Stiftung Oper in Berlin
Deutsche Bank IBAN DE18 1007 0000 0437 3700 05
BIC DEUTDEBBXXX
Verwendungszweck: Reservierungsnummer
Reiseveranstalter*
Information und individuelle Beratung rund um den Opernbesuch für Reisegruppen unter
T +49 ( 0 ) 30 – 20 35 44 66
E-Mail group-booking@staatsoper-berlin.de
Schulklassen*
Schulklassen können Vorstellungen der Staatsoper zum Sonderpreis von 10 €, bei Konzerten für Schulen 8 €, pro Person besuchen. Beratung und Anmeldung unter
T +49 ( 0 ) 30 – 20 35 44 66
E-Mail schulklassen@staatsoper-berlin.de
Weitere Hinweise zum Ticketkauf
Die Garderoben- und Ticketgebühr ist in den Eintrittspreisen enthalten. Gekaufte Eintrittskarten können nicht zurückgegeben werden. Änderungen, insbesondere der Besetzung und des Vorstellungsbeginns, bleiben vorbehalten. Bei ausgewählten Vorstellungen kann der Verkauf auf maximal zwei Tickets je registrierter Person beschränkt werden. Es besteht kein Anspruch auf Einlass nach Vorstellungsbeginn. Es gelten die AGB der Stiftung Oper in Berlin, die Sie unter www.staatsoper-berlin.de/agb und im Kassenfoyer einsehen können.
* Die Theaterkasse sowie der telefonische Kartenservice sind vom 13. Juli 2026 bis einschließlich 23. August 2026 und am 24. Dezember 2026 geschlossen. In der Zeit vom 25. Dezember 2026 bis einschließlich 1. Januar 2027 gelten eingeschränkte Öffnungszeiten der Theaterkasse bzw. Erreichbarkeit des Kartenservices. Bitte beachten Sie, dass sich die Öffnungszeiten ggf. ändern können. Die aktuell geltenden Zeiten finden Sie unter www.staatsoper-berlin.de/ticketinformationen.
Ermäßigungen
U30 – Schüler:innen, Studierende und Auszubildende, ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr Leistende und freiwillige Wehrdienstleistende unter 30 Jahren erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Berechtigungsausweises nach Verfügbarkeit 50 % Ermäßigung ab vier Wochen vor der Vorstellung.
Inhaber:innen einer ClassicCard erhalten Tickets für Oper und Ballett sowie für Konzerte bis zu 90 % vergünstigt. Informationen unter www.classiccard.de.
U18 – Besucher:innen unter 18 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50 % in allen Preisgruppen ohne zeitliche Einschränkung.
Last minute – Ca. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn werden Restkarten für 15 € an Ermäßigungsberechtigte abgegeben.
3 €–Karten – Inhaber:innen eines „Berlin-Tickets S“ erhalten gegen Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments und eines Leistungsnachweises Karten zu 3 € an der Abendkasse ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn (begrenztes Platzangebot), zudem erhalten Empfänger:innen von Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld gegen Vorlage eines entsprechenden Berechtigungsnachweises nach Verfügbarkeit eine Ermäßigung von 50 % ab vier Wochen vor der Vorstellung.
Schwerbehinderte – Gegen Vorlage eines Ausweises mit dem Merkzeichen „B“ erhalten Schwerbehinderte in allen Preiskategorien eine kostenlose Karte für eine Begleitperson.
Weitere Ermäßigungen – Gerne informieren wir Sie über unsere weiteren Ermäßigungsangebote wie die StaatsopernCard sowie für Tanz-Fans das TanzTicket.
StaatsopernCard
Die StaatsopernCard ist das flexible Abonnement für Opern-, Konzertund Ballettvorstellungen in der Staatsoper Unter den Linden. Zum einmaligen Preis von 45 € (ermäßigt 25 €) erhalten Inhaber:innen einen Rabatt von 20% beim Ticketkauf. Und für alle, die lieber zu zweit in die Oper gehen, gibt es ab sofort die StaatsopernPartnerCard (80 €), mit der Sie bis zu zwei ermäßigte Karten pro Veranstaltung bekommen. Die StaatsopernCards sind für eine Spielzeit gültig.
Flex-Paket
Mehr erleben und sparen: 5 bis 20 % Ermäßigung auf den regulären Ticketpreis. Sie wählen zwei oder mehr Vorstellungen aus dem Opernund Konzertprogramm der Staatsoper Unter den Linden und erhalten 5 % bei 2, 10 % bei 3, 15 % bei 4 oder 20 % bei 5 Veranstaltungen.
Alle im Flex-Paket buchbaren Opern und Konzerte sowie die Veranstaltungszeiträume finden Sie auf www.staatsoper-berlin.de/ flex-paket. In den Flex-Paketen erhalten Sie nicht in jeder Vorstellung dieselben Sitzplätze. Die Ermäßigung gilt für alle Preisgruppen. Weitere Ermäßigungen sind mit den Flex-Paketen nicht kombinierbar. Das Kontingent ist begrenzt.
* Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit einem Ermäßigungsund Lichtbildausweis gültig. Können diese am Einlass nicht vorgezeigt werden, ist der Differenzbetrag zum Originalpreis nachzuzahlen. Für Vorstellungen zu G-, H-, I-, J- und Sonderpreisen werden keine Ermäßigungen gewährt.
Angebote für Familien
Die Junge Staatsoper bietet zahlreiche Angebote zum Miterleben. Gäste unter 18 Jahren zahlen bei ausgewählten Veranstaltungen 10 €, für Eltern gilt der Originalpreis. Die Termine sind im Kalendarium der Saisonvorschau mit :–) gekennzeichnet. Dieses Angebot ist begrenzt. Bitte bedenken Sie, dass bei Kindern altersabhängig Fragen aufkommen können. Unterstützung bei deren Beantwortung und Altersempfehlungen bietet die Junge Staatsoper.
E-Mail operleben@staatsoper-berlin.de
Abonnementservice *
Mo – Fr 10 – 16.00
T + 49 ( 0 ) 30 – 20 35 45 54
E-Mail abo@staatsoper-berlin.de
Abonnements und Zyklen können Sie auch bestellen unter www.staatsoper-berlin.de/abos-zyklen-cards.
Umfang des Abonnements
Ein Fest-Abonnement (Premieren-Abonnement A, Premieren-Abonnement B, Konzert-Abonnement) gilt grundsätzlich für eine Spielzeit. Es verlängert sich jeweils um eine weitere Spielzeit, für die Sie rechtzeitig alle notwendigen Informationen erhalten.
Zusatzkarten Abo Oper & Konzert
Als Opern- oder Konzertabonnent:in können Sie zu Ihrem Abonnement bis zu zwei Tickets pro Opernvorstellung oder Konzert mit einer Ermäßigung von 10 % in den Kategorien A – F sowie J – M erwerben. Dieses Angebot ist nicht kombinierbar mit anderen Ermäßigungen.
Bezahlung und Zustellung der Karten
Für die folgende Saison erhalten Abonnent:innen rechtzeitig alle notwendigen Informationen. Der Abonnementpreis wird von der Preisgruppe des gewünschten Platzes bestimmt. Im Abonnementpreis sind die Bearbeitungsgebühren bei Zahlung per Bankeinzug (inkl. Versandkosten) sowie die Garderobengebühr enthalten. Die Bezahlung von Abonnements per Kreditkarte in einer Rate ist möglich.
Die Staatsoper behält sich vor, die Anzahl der Veranstaltungen in den einzelnen Abonnements sowie die Abonnementbedingungen und die Preise für die jeweils kommende Saison zu ändern. Derartige Änderungen werden rechtzeitig vor dem Vorverkaufsstart mitgeteilt. Sie können Ihr Fest-Abonnement auch mit SEPA-Lastschrift zahlen. Alle genannten Bedingungen, inklusive der Möglichkeit per SEPALastschrift zu bezahlen, gelten nur für Fest-Abonnements.
* Der Abonnementservice ist vom 13. Juli 2026 bis einschließlich 23. August 2026 und am 24. Dezember 2026 geschlossen, vom 25. Dezember 2026 bis einschließlich 1. Januar 2027 eingeschränkt erreichbar. Bitte beachten Sie, dass sich die Öffnungszeiten ggf. ändern können. Die aktuell geltenden Zeiten finden Sie unter www.staatsoper-berlin.de/ticketinformationen.
Umtauschrecht
Sollten Sie verhindert sein, können Sie Ihre Abonnementkarte einmal pro Saison bis spätestens eine Woche vor dem Vorstellungstermin zurückgeben. Der anteilige Wert der Abonnementkarte ist beim nächsten Kauf einer Eintrittskarte anrechenbar. Sie erhalten einen virtuellen Wertgutschein im anteiligen Wert des Abo-Preises, der Ihrem persönlichen Kundenkonto gutgeschrieben wird. Den Gutscheinbetrag können Sie beim Kauf einer Eintrittskarte in derselben Preiskategorie wie Ihr Abonnement anrechnen lassen. Eine Barauszahlung des virtuellen Wertgutscheins ist nicht möglich. Der Wertgutschein ist bis zum Ende der jeweiligen Spielzeit gültig. Für nicht besuchte Abo-Veranstaltungen oder verfallene Wertgutscheine gibt es keinen Ersatz.
Die detaillierten Abonnementbedingungen der Staatsoper Unter den Linden senden wir Ihnen gern zu. Sie finden diese auch unter www.staatsoper-berlin.de/abos-zyklen-cards.
Überweisung
Auf Ihrer schriftlichen Abonnementbestätigung wird Ihnen ein Fälligkeitsdatum der Bezahlung mitgeteilt. Bestellte Abonnements bleiben bis zu diesem Fälligkeitsdatum reserviert. Kann nach dem Fälligkeitsdatum kein Zahlungseingang verbucht werden, wird das Abonnement zum Weiterverkauf freigegeben.
ca. 30 %
Ermäßigung
Konzert-Abonnements
Symphoniekonzerte Staatskapelle Berlin
Staatsoper Unter den Linden
Mi 9. September 2026
Di 20. Oktober 2026
Di 8. Dezember 2026
Di 12. Januar 2027
Mi 24. Februar 2027
Di 13. April 2027
Di 25. Mai 2027
Di 22. Juni 2027
Symphoniekonzert I
Symphoniekonzert II
Symphoniekonzert III
Symphoniekonzert IV
Symphoniekonzert V
Symphoniekonzert VI
Symphoniekonzert VII
Symphoniekonzert VIII
Preisgruppe I II III IV V
Preise in Euro 450 375 330 265 170
ca. 30 %
Ermäßigung
Philharmonie Berlin
Di 8. September 2026
Mi 21. Oktober 2026
Mi 9. Dezember 2026
Mi 13. Januar 2027
Di 23. Februar 2027
Mi 14. April 2027
Mo 31. Mai 2027
Mi 23. Juni 2027
Symphoniekonzert I
Symphoniekonzert II
Symphoniekonzert III
Symphoniekonzert IV
Symphoniekonzert V
Symphoniekonzert VI
Symphoniekonzert VII
Symphoniekonzert VIII
Preisgruppe I II III IV V
Preise in Euro 450 375 330 265 170
Festtage 2027
Tannhäuser
20. 23. 26. März 2027 Großer Saal
Manon Lescaut
Premiere � 21. März 2027
24. 27. 29. März 2027 Großer Saal
Preisgruppe I
Liederabend Joyce DiDonato
25. März 2027 Großer Saal
Preisgruppe
Festtage-Konzert
Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann
28. März 2027 Großer Saal
Preisgruppe
Mit den Festtage-Packages 20 % sparen**
Feiern Sie die Festtage 2027 in vollen Zügen! Sichern Sie sich jetzt Ihr Festtage-Package, sparen Sie je nach Paket bis zu 20 % gegenüber dem regulären Verkauf und erleben Sie außergewöhnliche Momente als Festtage-Besucher:in!
Opern-Packages
15 % Ermäßigung
Festtage-Package I
Sa 20. März 2027
Tannhäuser
So 21. März 2027 Manon Lescaut
Festtage-Package II
Di 23. März 2027
Tannhäuser
Mi 24. März 2027 Manon Lescaut
Festtage-Package III
Fr 26. März 2027
Tannhäuser
Sa 27. März 2027 Manon Lescaut
Opern & Konzert-Packages
15 % Ermäßigung
Festtage-Package IV
Di 23. März 2027
Tannhäuser
Mi 24. März 2027 Manon Lescaut
Do 25. März 2027 Liederabend Joyce DiDonato
Festtage-Package V
Do 25. März 2027 Liederabend Joyce DiDonato
Fr 26. März 2027
Tannhäuser
Sa 27. März 2027 Manon Lescaut
Festtage-Package VI
Fr 26. März 2027
Sa 27. März 2027
So 28. März 2027
Tannhäuser
Manon Lescaut
Festtage-Konzert
Staatskapelle Berlin
Festtage-Package XXL 20 % Ermäßigung
Festtage-Package VII
Do 25. März 2027
Fr 26. März 2027
Sa 27. März 2027
So 28. März 2027
Liederabend Joyce DiDonato
Tannhäuser
Manon Lescaut
Festtage-Konzert
Staatskapelle Berlin
Festtage-Package S 15 % Ermäßigung
Festtage-Package VIII
So 28. März 2027
Mo 29. März 2027
Festtage-Konzert
Staatskapelle Berlin
Manon Lescaut
Der Kartenverkauf für die Einzelveranstaltungen der Festtage 2027 startet am 30. Oktober 2026.
Wahl-Abo Symphoniekonzerte 2026/27
Erleben Sie die Staatskapelle Berlin in ihrer Konzertsaison 2026/27 mit hochkarätigen Gästen und Generalmusikdirektor Christian Thielemann. Stellen Sie jetzt Ihr individuelles Wahl-Abonnement zusammen und sparen Sie bis zu 20 %.**
� Wählen Sie aus allen Symphoniekonzerten der Saison 2026/27 mindestens drei Termine aus und sichern Sie sich 20 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis.
� Sie bestimmen den Termin, in welcher Platzkategorie Sie jeweils sitzen und ob Sie die Staatskapelle lieber in der Staatsoper Unter den Linden oder in der Philharmonie Berlin erleben wollen.
� Sie können auch entscheiden, ob Sie drei, vier oder bis zu fünf Mal ins Konzert gehen wollen.
� Das Wahl-Abo ist eine Spielzeit lang gültig und bedarf keiner Kündigung.
Liederabend-Package: 5 Konzerte kaufen und 25 % sparen**
Erleben Sie bei den Liederabenden in der Staatsoper die großen Stimmen der Opernwelt. Mit dem Liederabend-Package erhalten Sie Tickets für alle fünf Veranstaltungen, können jeweils Ihren Wunschplatz wählen und sparen 25 % gegenüber dem regulären Verkauf.
Mo 5. Oktober 2026
So 1. November 2026
Do 25. März 2027
Mi 14. April 2027
Mo 3. Mai 2027
Ludovic Tézier
Rachel Willis-Sørensen
Joyce DiDonato
Xabier Anduaga
Nadine Sierra
** Die Ermäßigung gilt für alle Preisgruppen. Weitere Ermäßigungen sind mit dem Angebot nicht kombinierbar. Das Kontingent ist begrenzt.
Mit dem Wahl-Abo Konzert und den Packages erhalten Sie nicht automatisch in jeder Veranstaltung die gleichen Sitzplätze.
Besucherservice
Zu unserem Serviceangebot gehören u. a. Beratung bei der Stückauswahl, Zusendung von Programmbüchern, Backstage-Führungen sowie Restaurant- und Hotelempfehlungen. Weitere Informationen unter www.staatsoper-berlin.de/de/ihr-besuch.
Mo – Fr 10 – 16.00
T +49 ( 0 ) 30 – 20 35 43 33
E-Mail besucherservice@staatsoper-berlin.de
Führungen
Entdecken Sie die historische Staatsoper Unter den Linden und das neue Probenzentrum. Erfahren Sie mehr über die mehr als 280-jährige Geschichte, die Sanierung und blicken Sie hinter die Kulissen. An Wochenenden und Feiertagen bieten wir deutschsprachige Führungen und nach Vorstellungen die Nach(t)führungen an. Bitte beachten Sie, dass die Führungen leider nicht barrierefrei sind. Führung 15 € / 10 € ermäßigt ( Dauer 1:30 h )
Nach(t)führung 10 € ( Dauer 1:00 h )
Für Gruppen ab zehn Personen können auch individuelle Führungen auf Deutsch und Englisch unter T +49 (0)30 – 20 35 42 05 gebucht werden. Die Termine für unsere regelmäßig stattfindenden Führungen finden Sie unter www.staatsoper-berlin.de/fuehrungen.
Barrierefreiheit
Das Opernhaus Unter den Linden ist vollständig barrierefrei zugänglich. Sowohl im Parkett als auch in allen Rängen stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. Für Schwerhörige gibt es eine Induktionsschleife auf allen Plätzen. Weitere Informationen unter www.staatsoper-berlin.de/barrierefrei-erleben.
Opernshop
Ob Publikationen zum Haus und seiner Geschichte, CDs und DVDs, Programmbücher, Geschenkideen oder Erinnerungsstücke – der Opernshop im Kassenfoyer der Staatsoper Unter den Linden bietet eine gut sortierte Auswahl und steht Ihnen an allen Vorstellungstagen ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zur Verfügung. An vorstellungsfreien Tagen bleibt der Opernshop geschlossen. Auch unter www.staatsoper-berlin.de/de/ihr-besuch/staatsopernshop können Sie eine Auswahl an Artikeln bestellen.
Konzerteinführungen
Zur Einstimmung auf den Vorstellungsbesuch bieten wir kostenlos jeweils 45 Minuten vor Beginn Einführungen zu allen Symphonie- und Sonderkonzerten der Staatskapelle Berlin an sowie zu ausgewählten Veranstaltungen.
Publikationen & Digitale Informationen
Auf Wunsch senden wir Ihnen unsere gedruckten Publikationen wie den Monatsspielplan, unsere Konzertvorschau oder die Vorschau der Jungen Staatsoper zu. Programmbücher können Sie ebenfalls über den Besucherservice bestellen oder am Abend der Vorstellung beim Abenddienst käuflich erwerben. Bei Versand ins Ausland stellen wir Ihnen die zusätzlichen Portokosten in Rechnung. Über alle Neuigkeiten aus der Staatsoper Unter den Linden informiert Sie unsere Website und regelmäßig unser Newsletter per E-Mail, den Sie unter www.staatsoper-berlin.de/newsletter abonnieren können. Auf unseren Social-Media-Kanälen teilen wir außerdem Einblicke und Eindrücke aus dem Opern- und Konzertbetrieb.
Konzert
Saalplan / Preise in Euro
Preisgruppe
I-Preise
J-Preise
K–Preise
L-Preise
Die Teilung des Saalplans an dieser Stelle dient der besseren Orientierung.
Rollstuhlplätze im Parkett, I., II. und III. Rang
Sonderpreise: Konzert
Philharmonie Preise in Euro
Preisgruppe
K–Preise
L–Preise
Pierre Boulez Saal Preise in Euro
Die Konfiguration des Saalplans und die Verteilung der Preisgruppen variiert in Abhängigkeit von der jeweiligen Konzertbesetzung. Sie finden diese Informationen auf unserer Website unter www.staatsoper-berlin.de.
HARMONIEN DISSONANZEN ZWISCHENTÖNE
GROOVES ab 6:00
KLASSIK ab 10:00
RADIODREI.DE
DAS KULTURPROGRAMM
MIT MUSIKALISCHER
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Mo-Fr 9-24, Sa 9-23:30 Uhr Berlin, Friedrichstraße 90 kulturkaufhaus.de
Impressum
Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7, 10117 Berlin
Herausgeberin: Staatsoper Unter den Linden
Intendantin: Elisabeth Sobotka
Generalmusikdirektor: Christian Thielemann
Geschäftsführender Direktor: Ronny Unganz
Redaktion
Leitung: Detlef Giese, Christian Graf
Projektkoordination: Christian Graf, Marlene Roth
Texte: Detlef Giese, Olaf A. Schmitt, Orchestervorstand
Mitarbeit: Amelie Artmann, Carolin Bitzer, Steffi Blumenthal, Michael Csar, Anne Dräger, Friederike Geisler-Enke, Nadine Grenzendörfer, Elisabeth Kühne, Olaf A. Schmitt, Antje Werkmeister
Bildnachweise
S. 24f., 28f., 34f., 49: Peter Adamik
S. 26f.: Jenny Bohse
S. 6f.: Andreas Labes
S. 36f.: Amer Mehmedinovic
Cover, S. 11: Stephan Rabold
S. 30f., 32f.: Jakob Tillmann
Anzeigen: Staatsoper Unter den Linden
Gestaltung: Henri Gimm nach HERBURG WEILAND, München
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin. Wir haben uns bemüht, alle Urheberrechte zu ermitteln; sollten darüber hinaus noch Ansprüche bestehen, bitten wir uns dies mitzuteilen.