
WINTER 2025/26










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WINTER 2025/26











VORSCHAU 2026
INCLUSION DAYS 2025
UNIQA PANTHER CUP


ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFTEN 2025

















Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Unterstützerinnen
wenn Sie dieses Magazin in den Händen halten oder online lesen, dann ist wieder einmal ein Jahr zu Ende gegangen, auf das wir voller Stolz zurückblicken können. Ein Jahr, das mit den großartigen World Winter Games in Turin ein absolutes Highlight hatte. Ein Jahr, das aber auch erneut gezeigt hat, wie viel Arbeit wir bei Special Olympics Österreich abseits der großen Spiele für unsere Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung aufwenden –nicht müssen, sondern dürfen!
Rund 200 Bewerbe richten wir pro Jahr aus oder fördern wir österreichweit, dazu kommen noch an die 250 Trainingsangebote, die wir von Jänner bis Dezember in ganz Österreich unterstützen. Eine Zahl ist uns nach unserer letzten Erhebung im Kopf geblieben: Special Olympics Österreich hat im Jahr 2025 rund 37.000 Stunden an Bewegung gefördert. Das heißt umgerechnet: Für unsere Sportler:innen werden österreichweit pro Tag mehr als 100 (Trainings-)Stunden an Bewegung angeboten. Das ist ein beeindruckender Wert, der uns alle verdeutlicht, wie sehr wir in den Regionen bereits verwurzelt sind. Und vor allem, was in den Bundesländern alles so passiert – was wir Ihnen im zweiten Teil dieses Magazins präsentieren wollen. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um einen Rückblick von Juni bis Dezember 2025.
Die Arbeit in den Bundesländern, in den Bezirken und Regionen wird für uns immer wichtiger und entscheidender. Umso mehr wollen wir unser Augenmerk im neuen Jahr auch auf die Landesverbände legen. 2025 war ein prägendes Jahr für sie. Wenn man es in der bildlichen Sprache beschreiben möchte: Unsere neun „Kinder“ haben die ersten Schritte gemacht, die einen gehen schon ein bisschen schneller, die anderen noch zögerlicher –aber alle lernen stetig dazu und entwickeln sich von Tag zu Tag. Und Sie wissen, wie das mit Kindern so ist: Sie werden ja sooo schnell erwachsen… Das Jahr 2026 bringt mit den Nationalen Sommerspielen in Wien das nächste bedeutende Highlight für
Impressum:
Hinweis der Redaktion zur geschlechtergerechten Formulierung: Wir geben uns Mühe, richtig und fachgerecht zu gendern und verwenden dafür den Doppelpunkt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte verzichten wir allerdings manchmal darauf und benützen die männliche Form von personenbezogenen Wörtern. Ohne ein Geschlecht benachteiligen zu wollen, meint die gewählte Formulierung beide Geschlechter.

uns. Die kommenden Monate bis zur Eröffnung am 25. Juni werden intensiv, aber wir sind uns jetzt schon sicher, dass sich jede einzelne Arbeitsminute dafür rentiert. Wir können es kaum mehr erwarten, all diese Emotionen unserer tollen Sportler:innen erleben zu dürfen!
Gerade die Zeit vor, während und nach Weihnachten eignet sich perfekt dafür, etwas mehr Ruhe in den Alltag einkehren zu lassen und Kraft zu sammeln für kommende Aufgaben. Ich hoffe, Sie finden diese Zeit auch. Wir freuen uns auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr und darauf, dass Sie uns auch 2026 unterstützen! Erzählen Sie von Special Olympics und den großartigen Sportler:innen! Helfen Sie uns, unsere Bewegung noch bekannter und stärker werden zu lassen! Vielen Dank für Ihr Engagement!
Alles Liebe und vor allem viel Gesundheit im neuen Jahr wünscht Ihre
Nicole Koch Nationaldirektorin Special Olympics Österreich
Herausgeber: Special Olympics Österreich
Rohrmoosstraße 234, 8970 Schladming
T: +43 (0) 3687-23358
Fax: +43 (0) 3687-23859
Redaktion: Heri Hahn
Layout: edel&wind Werbeagentur, Graz
Druck: Universitätsdruckerei Klampfer, St. Ruprecht/Raab
Fotos: GEPA pictures, Special Olympics Österreich, Martin Steiger, Erwin Gruber, Richard Stöger und weitere
Seit den Anfängen von Special Olympics Österreich in den 1980er-Jahren ist es ein ungeschriebenes Gesetz: In den „ungeraden“ Jahren nimmt Österreichs Delegation an World Summer oder World Winter Games statt – so wie zuletzt 2025 in Turin. In den „geraden“ Jahren werden die Nationalen Sommer- oder Winterspiele ausgetragen. Nun ist eben wieder so ein gerades Jahr und 2026 sieht die Nationalen Sommerspiele im Juni in Wien als großes Highlight.

Worauf darf sich die Bundeshauptstadt freuen? Rund 1.800 Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung und Unified-Partner:innen ohne Beeinträchtigung werden in 20 Sportarten um Medaillen kämpfen. Vom 25. bis 30. Juni wird Wien das Zentrum der Emotionen sein, und sicherlich werden die Sportler:innen mit ihrem Einsatz und ihrer großen Freude am Sport für Begeisterung sorgen. Aber 2026 bietet noch viel mehr als die Sommerspiele, denn wie wir alle wissen, hat das Jahr ja zwölf Monate – und bei Special Olympics ist statistisch gesehen jeden Tag etwas los, irgendwo in Österreich gibt es immer eine Veranstaltung, die unter der Marke Special Olympics steht.
Erste Österreichische Meisterschaft im Jänner
Das Jahr 2025 endete mit zwei Österreichischen Meisterschaften Mitte Dezember in Innsbruck – jene im Eisschnelllauf und jene im Eiskunstlauf. Und auch das neue Jahr beginnt gleich so richtig mit einem Kracher: Im Rahmen der traditionsreichen Lungauer Langlauftage am Prebersee (19. bis 23. Jänner) wird die Österreichische Meisterschaft im Langlauf ausgetragen. Die Fülle an Meisterschaften (siehe Seiten 14/15) wird es 2026 aufgrund der Nationalen Sommerspiele nicht geben, aber Meister:innen im Floorball
und Eiskunstlauf werden wohl sicher ermittelt werden.
15 Jahre UNIQA Panther Cup!
Ein Fixbestandteil im Sportkalender ist der UNIQA Panther Cup (siehe auch Seiten 10/11), die österreichweite Fußballturnierserie. Und das schon seit dem Jahr 2011 – insofern feiert der beliebte Cup im Jahr 2026 also sein 15-Jahre-Jubiläum! Was 2010 in der Steiermark begann und 2011 auf ganz Österreich ausgerollt wurde, hat sich in den letzten 15 Jahren dermaßen erfolgreich entwickelt, sodass er einfach nicht mehr wegzudenken ist. Der Start des UNIQA Panther Cups 2026 ist für April geplant. Danach stehen Turniere in drei Regionen (West, Mitte, Süd) auf dem Programm, ehe es im Oktober wieder zum großen Finale nach Altenmarkt/Pongau geht.
Noch nicht ganz so alt ist der Unified Floorball Cup. Aber nach seiner geglückten Premiere im Jahr 2025 (siehe auch Seiten 12/13) schickt er sich an, einmal genauso erfolgreich zu werden wie der UNIQA Panther Cup. Im Jahr 2026 findet die zweite Auflage der neu geschaffenen Floorball-Turnierserie, die wesentlich vom Sportministerium und dem heimischen
Floorballverband unterstützt wird, statt.
Aufwärtstrend soll anhalten
Als vor mittlerweile bald sechs Jahren ein weltweiter Virus namens Covid den gesamten Alltag lahmlegte, stand klarerweise auch bei Special Olympics Österreich alles still. Und wie bei vielen anderen Verbänden war auch für SOÖ ein enormer Kraftakt notwendig, um das gesamte Trainings- und Bewerbsprogramm in diesem Land wieder in Schwung zu bringen. Dafür muss auch allen Trainer:innen und Betreuer:innen, die an diesem „Comeback“ mitgearbeitet haben, ein großer Dank ausgesprochen werden. 2026 können wir mit Stolz sagen: Der Aufwärtstrend in den letzten Jahren hält weiterhin an, auch für heuer sind wieder an die 250 Trainingsangebote und über 200 Bewerbe in ganz Österreich geplant. Eine Statistik, die zeigt, wie groß das Interesse ist: Im Jahr 2025 gab es rund 37.000 Stunden Trainings in Österreich. Was bedeutet, dass es jeden Tag landesweit etwa 100 Stunden Bewegung für unsere Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung gab. Beeindruckend!
Landesverbände werden selbstständiger
Was 2025 Fahrt aufgenommen hat, soll 2026 einen weiteren deutlichen Schwung

bekommen: Die neun Landesverbände von Special Olympics, die unterschiedlich alt und unterschiedlich groß sind und auch unterschiedliche Strukturen haben, sollen und werden einen wesentlichen Schritt in Sachen Eigenständigkeit machen. Ihnen gehört die Zukunft, sie sollen für die tägliche Arbeit in den Bundesländern immer wichtiger werden.
Bewegungscoaches verstärken das Angebot in den Ländern
Mit Jänner starten bei Special Olympics Österreich auch die neuen Bewegungscoaches. Gefördert vom Sportministerium und zunächst einmal befristet bis 2027, werden diese vier Coaches Special Olympics und die Idee des inklusiven Sports in den Bundesländern verbreiten. In Zusammenarbeit mit den Landesverbänden sollen Schulen und Behinderteneinrichtungen und Institutionen als neue Partner gewonnen werden. Oberste Priorität: die Bewegung Special Olympics einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen, neue Sportler:innen und Trainer:innen zu gewinnen, aber auch die Angebote in den Ländern – sowohl Trainings als auch Bewerbe – zu erhöhen.
Auch auf internationaler Ebene wird Special Olympics Österreich im Jahr 2026 für Schlagzeilen sorgen, denn nach wie vor ist es ein großes Ziel, vielen heimischen Sportler:innen die Teilnahme an Wettkämpfen im Ausland zu ermöglichen. Denn gerade dieser Leistungsvergleich motiviert unsere Sportler:innen noch viel mehr. Für zwei großen Highlights wird SOÖ bestimmt Delegationen entsenden: für die Nationalen Sommerspiele von Special Olympics Schweiz (Ende Mai) und für die Invitational Games von Special Olympics Schweden (Anfang September). Zudem wird es über das Jahr hindurch immer wieder Einladungen zu kleineren Bewerben in anderen Ländern geben.
Alles in allem wird es ein aufregendes und gleichzeitig sehr intensives Jahr für Special Olympics Österreich werden. Der Fokus richtet sich bis Juni klarerweise auf die Nationalen Sommerspiele in Wien – aber das ist bei weitem noch nicht alles!
Beim ersten „Special Olympics Brunch“ am 20. November stimmten sich Politik, Sponsoren, Partner, Verbände sowie Sportler:innen und Funktionär:innen von Special Olympics Österreich auf die Nationalen Sommerspiele ein, die vom 25. bis 30. Juni 2026 in Wien über die Bühne gehen werden.

Rund 1.800 Sportler:innen und Unified-Partner:innen (Sportler:innen ohne intellektuelle Beeinträchtigung) werden ab 25. Juni 2026 in 20 Sportarten ihr Bestes geben. Noch nie in der Geschichte von Special Olympics gab es bei Nationalen Spielen Wettbewerbe in so vielen Sportarten. Und dass bei den Anmeldungen für die Spiele wohl ein neuer Rekord aufgestellt wird, ist ebenso zu erwarten. Wien als Austragungsort der Nationalen Spiele „zieht“ einfach, wie Präsident Laurenz Maresch erklärt: „Nationale Spiele sind das Aushängeschild von Special Olympics. Wir wollen damit noch sichtbarer werden, und noch mehr Menschen motivieren, zu uns zu kommen, Sport zu machen. Wien ist ob seiner Infrastruktur optimal geeignet. Ich möchte meinen Dank an die Bundesregierung sowie Bürgermeister Michael Ludwig und Stadtrat Peter Hacker aussprechen, die sehr wohlwollend und wertschätzend mit uns umgegangen sind. Wien ist einfach besonders.“
Um einen Status quo hinsichtlich Organisation zu liefern, luden die Verantwortlichen am 20. November zum ersten „Special Olympics Brunch“ in die neue Sport Arena Wien ein – in jene Location, die bei den Spielen im Juni 2026 das Zentrum sein wird. Nicht nur Eröffnungs- und Schlussfeier werden darin abgehalten, auch die Bewerbe in Boccia, Judo, MATP, Powerlifting, TanzSport und Tischtennis finden dort ihre Austragung. Bei diesem Netzwerktreffen zeigte sich deutlich, dass viele Organisationen und Institutionen hinter den Spielen stehen, die Vorfreude auf das Sportevent bereits riesig ist und Wien als „Stadt der Inklusion“ ein idealer Gastgeber sein wird.







Die Nationalen Sommerspiele 2026, die vom 25. bis 30. Juni in Wien über die Bühne gehen werden, sorgen für neue Rekorde. Einerseits lassen die Voranmeldungen vermuten, dass wir an einem neuen Teilnehmerrekord kratzen werden. Andererseits sind es die sportlichen Wettkämpfe, die in 20 Sportarten abgehalten werden – diese Dimension hat es bei Special Olympics noch nie gegeben!


Die Sportstätten sind über vier Bezirke verstreut, das Zentrum der Spiele wird die Sport Arena Wien im 2. Bezirk sein. In der neumodernen Sporthalle gelangen Wettkämpfe in sechs Sportarten (Boccia, Judo, MATP, Powerlifting, TanzSport und Tischtennis) zur Austragung. Mit Stand Ende Dezember/Anfang Jänner haben 19 von 20 Sportarten ihre Heimat gefunden. Einzig und allein für die Radsportbewerbe muss noch die endgültige Strecke fixiert werden – hier gibt es aber auch schon einen großen Favoriten. Und OK-Chefin Birgit Morelli ist überzeugt, diesen sehr bald fixieren zu können.







Im neuen ÖFB Campus, der erst vor wenigen Monaten in der Seestadt eröffnet wurde, wird das Fußballturnier stattfinden.




Die Sport Arena Wien im 2. Bezirk ist das Zentrum der Spiele. Neben sportlichen Wettkämpfen werden dort auch die Eröffnungs- und Schlussfeiern über die Bühne gehen.


Hier wird im Juni 2026 um die begehrten Medaillen gekämpft (Änderungen vorbehalten):
• Kugeltanz (2. Bezirk): Bowling
• ASKÖ Reitsportzentrum Freudenau (2. Bezirk): Reiten
• Golf Club Wien (2. Bezirk): Golf
• Postsportverein Wien (17. Bezirk): Tennis und Stocksport (Sporthalle)
• Segelzentrum Wien, Neue Donau (21. Bezirk): Segeln

• Floridsdorfer Bad (21. Bezirk): Schwimmen
• Sporthalle Kagran (22. Bezirk): Basketball, Volleyball, Handball
• Kletterhalle Wien (22. Bezirk): Klettern

• Sportanlage Stadlau (22. Bezirk): Leichtathletik
• ÖFB Campus (22. Bezirk): Fußball



• Sport Arena Wien (2. Bezirk): Boccia, Judo, MATP (Motor Activity Training Program), Powerlifting, TanzSport, Tischtennis sowie Eröffnungs- und Schlussfeier





Wir freuen uns über einen neuen Supporter! Seit Anfang Dezember gibt es die Partnerschaft zwischen den Wiener Lokalbahnen Verkehrsdienste und Special Olympics Österreich. Die WLV unterstützt einerseits unsere tägliche Arbeit für die Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung, andererseits werden sie Mobilitätspartner für die Nationalen Sommerspiele 2026 in Wien sein.
„Thematisch passen WLV und Special Olympics sehr gut zusammen. Uns vereint die Unterstützung und Förderung von Menschen mit Behinderungen, die wir als wichtige gesellschaftliche Botschaft gemeinsam tragen. Mit der Unterstützung von Special Olympics möchten wir einen Beitrag leisten, um Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung durch die Teilnahme an Sportveranstaltungen, Trainings und Wettbewerben bestmöglich zu unterstützen“, sagt Simone Schaller-Galler, Geschäftsführerin der WLV, die Mitte November auch die WLB-Geschäftsführung übernommen hat.

WLV-Geschäftsführerin Simone Schaller-Galler inmitten der Floorballspieler:innen der Lebenshilfe Weiz und SOÖ-Sportdirektor Thomas Gruber
Zwei Fußballlegenden werden uns als Botschafter für die Sommerspiele unterstützen: Guido Burgstaller und Alexander Grünwald. Beide haben sich im heimischen Fußball in den letzten Jahr(zehnt) en einen großen Namen gemacht. Man verbindet die zwei Kärntner vor allem mit drei Farben: Burgstaller mit Grün-Weiß, also Rapid Wien, Grünwald mit Violett, also Austria. Nun tragen sie auch Rot – die Farbe von Special Olympics Österreich. Beide haben sich bereits während ihrer aktiven Karriere sozial engagiert, auch danach zei-
gen beide ein großes Herz für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Grünwald ist immer wieder Teilnehmer beim Coca-Cola Inclusion Run oder beim Wiener Inklusionsderby. Burgstaller hat mit seiner „Bande mit Herz“ einen Spendenverein für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Für Special Olympics bzw. die Nationalen Sommerspiele wollen sie ordentlich die Werbetrommel rühren, im Juni 2026 werden beide aber auch vor Ort bei diversen Bewerben und Siegerehrungen mit dabei sein und die Sportler:innen anfeuern.

Ende September war Schladming bzw. die Region am Fuße des Dachsteins einmal mehr das Zentrum für zahlreiche Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, ihren Familien und Betreuer:innen aus ganz Österreich. Die „Inclusion Days“ von Special Olympics Österreich sorgten für ein sportliches und geselliges Programm und für viel Begeisterung.



Dass die „Inclusion Days“ von Special Olympics Österreich enormes Potential haben, haben die Verantwortlichen schon seit ihrer Einführung im Jahr 2022 gewusst. Das Nachfolgeprogramm der einstigen „Familientage“ öffnete sich nach der Corona-Pandemie auch für Institutionen und Betreuungseinrichtungen. Und genau das war ein entscheidender und erfolgreicher Schritt. Seither steigen die Zahlen der Teilnehmer:innen und das Interesse stetig an. Auch im Jahr 2025 konnte sich Special Olympics Österreich über einen neuen Rekord freuen: Mehr als 230 Teilnehmer:innen kamen Ende September in die Region Schladming-Dachstein. Im Vordergrund stand nicht der Wettkampf, sondern das gemeinsame Erleben und Kennenlernen von diversen Sportarten sowie das gesellige Miteinander. Geboten wurde den Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung vier Tage lang ein abwechslungsreiches Sportprogramm: Klettern, Minigolf, Bogenschießen, Golf, Tennis, Yoga, Reiten, Stockschießen, Kartfahren – all diese Sportarten konnten sie ausprobieren. Daneben standen aber auch noch eine Wanderung auf den Hauser Kaibling, ein Besuch bei der Feuerwehr oder ein „Healthy-Athletes-Progamm“ auf dem Plan – bei diesem konnten sich die Teilnehmer:innen allgemeinmedizinisch bzw. in puncto Zahngesundheit und Fitness untersuchen und beraten lassen (powered by LIONS Club International Foundation).
Hans Knauss als Stargast
Klarerweise spielt bei den Inclusion Days auch das Abendprogramm eine große Rolle, schließlich gehört das gesellige Beisammensein einfach dazu. Am Montag wurde mit der ORF-Dokumentation „Die Zukunft ist hier“ noch einmal auf die World Games in Turin im März zurückgeblickt. Am Dienstag sorgte eine Zirkusshow vom „Zirkus Kunterbunt“ von den Lebenswelten der Barmherzigen Brüder für Begeisterung. Und auch Stargast Hans Knauss, Botschafter für Special Olympics Österreich seit der ersten Stunde, kam mit Gattin Barbara in die Hohenhaus-Tenne und erklärte im Interview, warum ihn Special Olympics und die Sportler:innen immer wieder faszinieren. Bei der Hüttendisco am Mittwoch sowie beim Livekonzert von „d’Hoabuachan“ am Abschlussabend stürmten die Teilnehmer:innen dann endgültig die Tanzfläche und zeigten einmal mehr, dass Musik eine ganz besondere Stimmung bei ihnen auslöst. Und Special-Olympics-Präsident Laurenz Maresch, der am Donnerstag auch UNIQASponsoringchef Günther Weninger begrüßen konnte, betonte in seinen Worten: „Wir alle sind eine große Familie und wir alle arbeiten tagtäglich daran, dass unsere SpecialOlympics-Familie immer größer wird und auch weiterwächst.“
Die Inclusion Days könnten in dieser Form nicht durchgeführt werden, wenn nicht Vereine und Betriebe Jahr für Jahr dahinterstehen und sich dafür engagieren. Die meisten von ihnen sind schon seit vielen Jahren verlässlicher Partner und Unterstützer –ihnen allen sei daher ein großer Dank ausgesprochen:








• Johanna Kolousek von den Naturfreunden Steiermark (Klettern)
• Manfred Wenger (Minigolf)
• Feuerwehr Schladming
• Markus Stroblmair und TC Schladming (Tennis)
• Elfi Weinzierl und Lukas Pitzer (Wandern)
• Heidi Thaler und Neza Kettunen (Yoga)
• Thomas Kepplinger und Andreas Reiter (Bogenschießen)
• Siegi Harrer und Team (Stockschießen)
• Ski-HAK Schladming (Olympiade)
• Paul Hechl (Golf)
• Reiterhof Zechmannhof und Reiterhof Brandstätter (Reiten)
• Hotkart Racing Association (Kartfahren)
• Eva Berger und Hannes Katzenmayer (Healthy Athletes Programm)








Wenn Sport Grenzen überwindet: Beim UNIQA Panther Cup 2025 verwandelten Special-Olympics-Athlet:innen Altenmarkt in ein Zentrum gelebter Inklusion und zeigten, wie viel Leidenschaft, Fairness und echter Teamgeist im Fußball möglich sind.
Zwei Tage voller Emotionen und sportlichem Ehrgeiz im Zeichen des Inklusionsgedankens: Das große Finale des UNIQA Panther Cups 2025 verwandelte Altenmarkt im Pongau in ein Zentrum des leidenschaftlichen SpecialOlympics-Fußballs. Am 16. und 17. Oktober traten im Salzburger Land Sportler:innen in 16 Mannschaften aus ganz Österreich mit Begeisterung, Teamgeist und beeindruckender Fairness gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, was den Sport wirklich ausmacht.
In einem packenden, vereins-internen Endspiel setzte sich an einem intensiven, zweiten Tag Special Needs Vienna 1 in Level 1 mit 4:2 gegen das Schwesterteam Special Needs Vienna 2 durch, womit die Döblinger von der Hohen Warte ein weiteres Mal als österreichischer Meister hervorgingen. „Der UNIQA Panther Cup ist ein riesiges Fußballfest für alle, wobei der Sport im Mittelpunkt steht. Es ist ein großes Miteinander und am Ende gewinnen alle, die sich mit Special Olympics identifizieren können“, so ein zufriedener Alexander Klopf, Trainer beider First-Vienna-Mannschaften. In den anderen beiden Levels konnten sich oberösterreichische Mannschaften über die Österreichischen Meistertitel freuen: Die Sportfreunde Perle aus Perg behielten in Level 2 die Oberhand, die Florianer Löwen siegten in Level 3. Somit trat das Kuriosum ein, dass alle drei Teams ihre Meistertitel aus dem Jahr 2024 verteidigen konnten!
www.specialolympics.at

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Altenmarkt, den vielen freiwilligen Helfer:innen sowie den regionalen Partnern und Sponsoren, die dieses Finale möglich gemacht haben. Ihr Einsatz zeigt, dass Inklusion eine Gemeinschaftsaufgabe ist und es am besten dort gelingt, wo Menschen zusammenhalten. Die Termine für den UNIQA Panther Cup 2026 sind noch nicht fixiert, werden aber noch im Jänner bzw. Februar auf der Homepage von Special Olympics Österreich online gehen.



UNIQA Panther Cup Finale 2025 –die Endstände in den Gruppen:
Level 1:
1. Special Needs Vienna 1 (ÖM)
2. Special Needs Vienna 2
3. Team Dornau 1
4. pro mente Burgenland aktiv
5. GAK Specials 1
6. SV Anthering 1
Level 2:
1. Sportfreunde Perle (ÖM)
2. Superkickers
3. SKN St. Pölten
4. Team Dornau 2
5. GAK Specials 2
6. Grazer Kickers
Level 3:
1. Florianer Löwen (ÖM)
2. SV Anthering 2
3. WKS Matzen
4. UFC Radstadt
Hier fanden die Turniere des UNIQA Panther Cups 2025 statt:
Region West:
• 25. April in Kramsach/Mariatal
• 23. Mai in Altach
• 13. Juni in Innsbruck
Region Mitte:
• 15. Mai in Hallein
• 26. Juni in Radstadt
• 18. September in Seekirchen
Region Süd:
• 23. April in Graz
• 13. Mai in Oberwart
• 10. Juni in Bruck/Mur
Eine Übersicht aller Turniere gibt es hier: https://specialolympics.at/ uniqa-panther-cup/

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung wurde Graz zum Zentrum der inklusiven FloorballSzene: Bei der Österreichischen Meisterschaft trafen elf Teams aus vier Bundesländern aufeinander und lieferten ein Saisonfinale voller Emotionen. Der Unified Floorball Cup feierte damit ein überaus erfolgreiches Premierenjahr und macht deutlich, wie stark die inklusive Floorball-Community in Österreich wächst.

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (3. Dezember) ging im Raiffeisen Sportpark Graz die Österreichische Meisterschaft im Floorball von Special Olympics Österreich über die Bühne. Dieser Event markierte zugleich den fulminanten Abschluss der heurigen FloorballSaison. Elf Teams aus der Steiermark, dem Burgenland, Wien und aus Vorarlberg ermittelten in drei Leistungsklassen ihre Meister. Am Ende sicherten sich Sports Connect 1 (Level 1), die Lebenshilfe Weiz – Die 31er (Level 2) und White Blue Oberwart (Level 3) die begehrten Titel.
Erfolgreiches Premierenjahr
Dass der Unified Floorball Cup bereits in seiner ersten vollen Saison zu einem derart erfolgreichen Format wird, war zwar
erhofft, jedoch in dieser Intensität nicht vorhersehbar. In den Regionen West sowie Mitte/Ost fanden insgesamt sechs Spieltage in Bludenz, Götzis, Innsbruck, Hartberg, Weiz und Wien statt – erstmals wurde damit eine vollständige österreichweite Turnierserie umgesetzt.
Der Cup zeigt eindrucksvoll, wie stark die inklusive Floorball-Community wächst. In Kooperation mit dem Österreichischen Floorballverband und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Bildung und Sport hat Special Olympics Österreich damit ein sportliches Vorzeigeprojekt etabliert, das das Potential der Sportart Floorball ebenso sichtbar macht wie den großen Mehrwert inklusiver Sportangebote. „Der Unified Floorball Cup wird 2026 auf jeden Fall fort-
gesetzt“, erklärt Sebastian Koller, Sportdirektor-Stellvertreter und Mastermind des Unified Floorball Cups, „Ziel ist es erneut, über mehrere Spieltage an unterschiedlichen Austragungsorten möglichst viele Teams zu erreichen und den Unified-Gedanken weiter zu stärken.“
Ein herzlicher Dank ergeht an alle Sportler:innen, Unified-Partner:innen und Trainer:innen für die professionelle Vorbereitung und engagierte Teilnahme. Ebenso gilt großer Dank den Schiedsrichter:innen, Volunteers und allen Unterstützer:innen, die die Durchführung des Cups vor Ort ermöglicht haben.











Das Jahr 2025 war auch aufgrund der zahlreichen Österreichischen Meisterschaften in diversen Sportarten ein sehr intensives, aber gleichzeitig erfolgreiches Jahr.
Seit mehreren Jahren veranstaltet Special Olympics Österreich ja die verschiedensten Österreichischen Meisterschaften, die Gewinner:innen in den einzelnen Leistungsklassen dürfen sich auch ganz stolz Österreichische Meister:innen nennen. Von Ende Mai bis Mitte Dezember gelangten so gleich zwölf Meisterschaften zur Austragung – in folgenden Sportarten und Bundesländern:
Golf
31. Mai im GC WelsOberösterreich
Leichtathletik
4./5. Juni in Eisenstadt - Burgenland
Radsport
13. September in Strallegg - Steiermark
Bowling
20./21. September in Klagenfurt - Kärnten
Reiten
21./22. September in Freudenau - Wien
Boccia
30. September/1. Oktober in WolfauBurgenland
Stocksport
7. bis 10. Oktober in StattersdorfNiederösterreich
Fußball
16. bis 18. Oktober in Altenmarkt/Pongau - Salzburg
Tischtennis
28./29. November in Oberwart - Burgenland
Floorball
3. Dezember in Graz - Steiermark
Eiskunstlauf & Eisschnelllauf 10. & 14. Dezember in Innsbruck – Tirol
Beeindruckend ist die Tatsache, dass diese Meisterschaften auf acht Bundesländer aufgeteilt war und so die ganz besondere Atmosphäre, die diese Veranstaltungen auslösen, in ganz Österreich spürbar war. Die Österreichischen Meisterschaften 2026 sind bereits in Planung, noch im Jänner werden die Termine auf der SOÖ-Homepage abrufbar sein.





Shorttrack




Jasmin Heim und Alexander Haissl wurden im Oktober als „Special Olympics Sportlerin“ bzw. „Special Olympics Sportler“ des Jahres 2025 in Wien mit dem NIKI ausgezeichnet. Leichtathletik-Star Ivona Dadic, die im Beirat von Special Olympics Österreich sitzt, überreichte die Trophäen.
Fotos: GEPA pictures
Der Westen Österreichs durfte jubeln: Die Special-Olympics-Sportler des Jahres 2025 kommen aus Vorarlberg und Tirol: Die beiden Skifahrer Jasmin Heim und Alexander Haissl wurden am 8. Oktober bei der diesjährigen LOTTERIEN Sporthilfe-Gala in der Wiener Stadthalle mit der begehrten Trophäe namens „NIKI“ ausgezeichnet.
Alljährlich ist die LOTTERIEN Sporthilfe Gala ein großes Highlight in der österreichischen Sportwelt. Im Rahmen dieses wunderschönen Abends werden traditionellerweise Österreichs „Sportler:innen des Jahres“ ausgezeichnet. Gewählt werden die Held:innen des Sports von den Mitgliedern von Sports Media Austria, der Vereinigung der heimischen Sportjournalist:innen. Erfreulicherweise ist auch die Kategorie „Special Olympics“ seit 2001 ein Fixpunkt dieser Gala. 2025 setzte neue Maßstäbe, denn noch nie konnten so viele SpecialOlympics-Sportler:innen gewählt werden: Jedes Bundesland hatte in diesem Jahr die Möglichkeit, eine Sportlerin bzw. einen Sportler zu nominieren. Insgesamt standen schließlich sieben Damen und neun Herren zur Auswahl (siehe Infokasten).
Am Ende haben sich die großen Favoriten durchgesetzt: Jasmin Heim (Vorarlberg) und Alexander Haissl (Tirol). Beide waren im heurigen März die großen „Abräumer“ bei den Special Olympics World Games in Turin.
Heim gewann drei Goldmedaillen, in allen Disziplinen (Super-G, Riesentorlauf und Slalom) war sie nicht zu bezwingen. Die 25-Jährige, die als Kindergartenhelferin arbeitet, beschreibt sich selbst als ehrgeizig und diszipliniert. Das hat sie nicht nur bei den Weltspielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, sondern auch bei den Nationalen Winterspielen von Special Olympics Liechtenstein sowie der Vorarlberger Landesmeisterschaft – überall fuhr sie souverän zu Gold.
Doch nicht nur im Skifahren zeigt sie regelmäßig ihr großes Können, auch im Schwimmen gehört sie zu den stärksten Sportlerinnen von Special Olympics Vorarlberg. Und so wird sie wohl auch bei den Nationalen Sommerspielen in Wien im Juni 2026 über die eine oder andere Medaille jubeln können.
Haissl war ähnlich erfolgreich, er eroberte bei den Weltspielen in Turin zweimal Gold (Super-G und Slalom) und einmal Silber (Riesentorlauf). Neben dem Skifahren ist der Breitenwanger, der seit über 15 Jahren bei Special Olympics dabei ist, auch im Schwimmen und in der Leichtathletik sehr aktiv. Bei der Österreichischen Leichtathletik-Meisterschaft im Juni in Eisenstadt gewann er eine Gold- und eine Bronze-
medaille über 400 Meter bzw. 100 Meter sowie eine Goldmedaille mit der 4x100Meter-Staffel.
Bei den Damen belegte die Oberösterreicherin Juliane Danninger (Ski Alpin) den zweiten Platz, auf Rang drei folgte die Kärntnerin Verena Eder (Tanzsport). Haissl gewann die Wahl vor dem Salzburger Mladen Marjanovic (Ski Nordisch) und dem Burgenländer Mario Dukic (Floorball).
Das waren unsere nominierten
Sportler:innen:
Damen:
Melitta Schlögl (Leichtathletik, Burgenland)
Verena Eder (TanzSport, Kärnten)
Sophie Willixhofer (Tischtennis, Niederösterreich)
Juliane Danninger (Ski Alpin, Oberösterreich)
Elisabeth Fallenegger (Ski Nordisch, Salzburg)
Veronika Kaube (Short Track, Steiermark)
Jasmin Heim (Ski Alpin, Vorarlberg)
Herren:
Mario Dukic (Floorball, Burgenland)
Andreas Granitzer (Schneeschuhlauf, Kärnten)
Thomas Fink (Ski Nordisch, Niederösterreich)
Siegfried Mayr (Ski Nordisch, Oberösterreich)
Mladen Marjanovic (Ski Nordisch, Salzburg)
Alexander Wurm (Ski Nordisch, Steiermark)
Alexander Haissl (Ski Alpin, Tirol)
Andreas Burtscher (TanzSport, Vorarlberg)
Karlo Divic (Eiskunstlauf, Wien)

Auch SOÖ-Präsident Laurenz Maresch (l.) sowie SOO-Vizepräsident Philipp Bodzenta (r.) gratulierten Jasmin Heim, die mit Trainerin Bernarda Haag angereist war, und Alexander Haissl, der von Vater Wolfgang Haissl begleitet wurde.


www.erima.at



















Die Special-Olympics-Sportler:innen aus Österreich haben in den vergangenen Monaten bei internationalen Wettkämpfen wiederholt ihr Können unter Beweis gestellt. Egal, in welcher Sportart –die österreichischen Teams glänzten durch sportliche Leistung, Teamgeist und gelebte Inklusion.
Bei den Landesspielen von Special Olympics BadenWürttemberg in Heilbronn/Neckarsulm zeigte das Tiroler Segelteam Dominik und Patrik Huber herausragende Leistungen. Auf dem malerischen Breitenauer See traten inklusive Teams im Unified Segeln Level 1 & 2 gegeneinander an, gesegelt wurde auf dem inklusiven RS Venture Connect. Trotz wechselhafter Windverhältnisse sicherten sich die beiden Tiroler im Level 1 die Silbermedaille. Die Veranstaltung bot den Sportler:innen nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch wertvollen internationalen Austausch und Vernetzung.
Nur wenige Wochen später, vom 14. bis 18. Juli, fanden die Landesspiele von Special Olympics Bayern in Erlangen statt, bei denen auch österreichische Delegationen eingeladen waren. Der Segelbewerb am Dechsendorfer Weiher verlief für Dominik und Patrik Huber erneut äußerst erfolgreich: Nach zwölf Wettfahrten unter anspruchsvollen Wind- und Wetterbedingungen gewann das Unified-Duo die Goldmedaille. Ein besonderer Höhepunkt dabei war die Begegnung mit dem Olympia-Bronzemedaillengewinner Jörg Schmall, der dem Team wertvolle Tipps mit auf den Weg gab.

Auch im Tischtennis, Bogenschießen und Radfahren überzeugten österreichische Sportler:innen in Erlangen. Die gemischte Tischtennismannschaft aus der Steiermark und Niederösterreich erzielte mehrere Podestplätze, darunter stachen die Goldmedaille von Dominik Reinmüller und die Bronzemedaille von Sophie Willixhofer im Einzel hervor. Vorarlbergs Bogenschütze Stephan Rauter glänzte gleich zweimal mit Gold, während Stefan Krainer im Radsport konstant den 7. Platz über alle Distanzen belegte.
Das steirisch-niederösterreichische Tischtennisteam


Vom 5. bis 8. Oktober nahm Österreich an der ersten Special Olympics Unified Volleyball-WM in Katowice teil. Das Männer/ Mixed-Team bestand aus je sechs Special-Olympics-Sportler:innen und UnifiedPartner:innen aus Wien und Graz. In der Gruppenphase unterlag das Team gegen erfahrene Gegner aus der Slowakei, SaudiArabien und Finnland jeweils mit 0:2. Im Kreuzspiel gegen Serbien folgte eine weitere Niederlage. Im abschließenden Spiel um Platz 7 gegen die USA überzeugte das österreichische Team jedoch und gewann verdient mit 2:0. Headcoach Sebastian Scheucher betonte in seinem Resümee

die positive Entwicklung der Mannschaft und die wertvolle Erfahrung, die das Turnier für Sportler:innen und Unified-Partner:innen gleichermaßen darstellte.





Am 4. Oktober starteten drei österreichische Stocksportteams bei den German Open in Passau: ESC Wiener Neudorf, LNW Ottersbacher Buam und WS Ried. Besonders die Steirer dominierten das Teilnehmerfeld und erzielten mit drei ersten Plätzen im Duound Mannschaftsbewerb herausragende Ergebnisse. Mitte Oktober vertraten die Innsbrucker Kickers Österreich beim Special Olympics Meeting in Castellon (Spanien). In einem Turnier mit Teams aus Spanien und Rumänien setzten sich die Tiroler Fußballer souverän durch. Nach zwei Siegen in der Gruppenphase und einem Finalerfolg gegen Galizien sicherte sich die Mannschaft Gold – ein Triumph, der die Arbeit von Trainer Paul Mennel deutlich unterstreicht.
Auch die österreichischen Eiskunstläufer:innen feierten Erfolge auf internationaler Bühne – und zwar bei der European Figure Skating Competition in Presov (Slowakei). Die Delegation um Anna-Maria Manolakas, Dominik Huber, Unified-Partnerin Corinna Huber und die Trainer Patrik Huber und Denis Shvedov konnte auf ganzer Linie überzeugen. Dominik Huber holte Bronze im Einzel (Level 3) und gemeinsam mit seiner Schwester Gold im Unified-Bewerb (Level 1), während Anna-Maria Manolakas im Einzel (Level 4) die Silbermedaille gewann. Österreich kehrte somit mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause zurück.

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Die österreichische Delegation rund um Nationaldirektorin Nicole Koch, Sportlerin
Desiree Bösch und Vorarlberg-Präsident Andreas Dorner mit David Evangelista (2. v. l.), dem jetzigen CEO von Special Olympics International. .


Im Herbst setzte Special Olympics Österreich gemeinsam mit anderen Ländern wichtige Akzente auf europäischer Ebene. Zunächst ging es für Nationaldirektorin Nicole Koch, Sportlerin Desiree Bösch und ihrem Vater Andreas Dorner, Präsident von Special Olympics Vorarlberg, nach Brüssel. Dort fand im Rahmen der Europäischen Woche des Sports der allererste Special Olympics European Union (SO EU) Day statt. Sportler:innen aus den EULändern, mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung, EU-Führungskräfte und Bürger:innen kamen am 24. und 25. September zusammen, um die Rolle von Special Olympics als strategischen Partner bei der Förderung der EU-Inklusionspolitik hervorzuheben. Während der zwei Tage traten politische Entscheidungsträger:innen der EU direkt in den Dialog mit Special-OlympicsSportler:innen sowie ihren Familien und weiteren Stakeholdern. Gemeinsam wurde die transformative Kraft des Sports erforscht, um Inklusion in den Bereichen Bildung, Gesundheit und internationale Entwicklung voranzutreiben.
David Evangelista, Präsident und Geschäftsführer von Special Olympics Europe Eurasia (SOEE), erklärte: „Der Special Olympics

European Union Day hob die starke und wachsende Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Special-Olympics-Bewegung hervor, die durch Sport inklusive Entwicklung in der gesamten Region vorantreibt. Der Tag sollte als Aufruf zum Handeln dienen und die vielen Wege betonen, wie Menschen mit intellektuellen und entwicklungsbedingten Beeinträchtigungen unsere Nachbarschaften und Nationen bereichern.“ Für Evangelista war es gleichzeitig auch so etwas wie der letzte große Auftritt in der EU, er hat ja seit 1. Jänner die Geschäftsführung von Special Olympics International mit Sitz in Washington übernommen.
Einen Monat später ging es für die Nationaldirektorin nach Zypern. Koch wurde im Oktober 2023 ins europäische Leadership-Komitee gewählt und ist seither eines von elf Mitgliedern, die Programme von Special Olympics Europa/Eurasia auf europäischer Ebene vertreten. Beim diesjährigen Treffen in Zypern wurden wichtige Dinge wie die Strategie bis Ende 2027, der Austragungsort der nächsten Leadership-Konferenz, aber auch das geplante neue Medical Form für Sportler:innen besprochen.


SOÖ-Sportdirektor Thomas Gruber konnte bei der Sportdirektoren-Konferenz in Zypern über seine Erfahrungen und Erkenntnisse berichten.
Zypern war aber nicht nur der Schauplatz des Meetings des Leadership-Komitees, sondern auch Austragungsort der Konferenz der europäischen Special-Olympics-Sportdirektoren. An die 100 Expert:innen (Sportdirektor:innen, Technische Delegierte u. a.) kamen in Larnaca zusammen, um über relevante Themen (World Games, Sportarten, Unified-Programme usw.) zu diskutieren. Für Special Olympics Österreich war Sportdirektor Thomas Gruber vor Ort mit dabei. Er erzählte von einer sehr gelungenen Konferenz: „Am dritten Tag durfte ich einen kurzen Vortrag über Unified-Sport und die Rolle eines Unified-Obervers und die Benutzung der App halten. Zudem haben wir wichtige Infos über die nächsten Weltspiele 2027 in Chile bekommen.“
Außerdem konnte sich unser Sportdirektor auch mit allen Nachbarländern über mögliche gemeinsame länderübergreifende Bewerbe austauschen.
Bei der Konferenz waren auch die drei österreichischen Technischen Delegierten, die an

den World Winter Games 2025 in Turin mitwirkten, vertreten: Pierre Gider (TanzSport), Katharina Rauch (Eiskunstlauf) und Erich Prügger (Assistant TD im Ski Alpin). Ihre Erfahrungen und Erzählungen fanden großes Gehör bei den Teilnehmer:innen und tragen wesentlich zur Verbesserung des Special-Olympics-Sports bei.

Santiago de Chile – Gastgeberstadt der Special Olympics Weltsommerspiele 2027: Zwischen Anden und Metropole entsteht ein neues Kapitel der SpecialOlympics-Geschichte.
Vom 16. bis 24. Oktober 2027 schreibt Chile Special-OlympicsGeschichte – erstmals finden World Games in der südlichen Hemisphäre statt.
Die Interessensbekundung für das österreichische Team läuft bereits bis 31. Jänner.
Es hört sich noch sehr lange an, aber wir wissen: Die Zeit vergeht wie im Flug. Und der Flug im Oktober 2027 wird definitiv ein sehr weiter und anstrengender, denn die Weltsommerspiele werden in Santiago de Chile über die Bühne gehen. Die 5,2 Millionen Einwohner zählende Metropole ist die Hauptstadt Chiles und sorgt in der langen Geschichte von Special Olympics für ein ganz besonderes Kapitel: Denn zum ersten Mal werden World Games in der südlichen Hemisphere und in Lateinamerika ausgetragen.
Die Weltsommerspiele werden vom 16. bis 24. Oktober 2027 stattfinden, Österreich wird mit Sicherheit wieder ein schlagkräftiges Team stellen. Und dafür hat der Auswahlprozess bereits begonnen – mit einer verpflichtenden Interessensbekundung für all jene, die die Möglichkeit haben wollen, in
Chile 2027 dabei zu sein. „Bis 31. Jänner haben alle Interessenten noch die Chance, ihr Interesse zu bekunden. Dafür müssen sie sich in unserem Sportportal für die jeweilige Sportart anmelden“, erklärt SOÖ-Sportdirektor Thomas Gruber. Wer also in Chile dabei sein will, muss zuerst die Interessensbekundung ausfüllen –was aber nicht bedeutet, dass er damit einen fixen Platz in Österreichs Delegation hat. hAll




Alle wesentlichen Informationen zur Quotenvergabe und den Kriterien gibt es auf unserer Homepage: https://specialolympics.at/internationaleevents/


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Wir blicken auf ein besonderes



Sportjahr zurück: Noch nie zuvor hatten wir im Burgenland so viele lizenzierte Special Olympics Sportler:innen wie heuer. Die Rekordzahl von 400 Lizenzen ist mehr als nur eine Statistik – sie zeigt, wie stark Special Olympics Burgenland im Bundesland verankert ist. Immer mehr Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung nutzen die Chance, Sport nicht nur regelmäßig auszuüben, sondern als Teil einer starken Gemeinschaft zu erleben. Das Burgenland beweist, dass gelebte Inklusion und Solidarität durch Sport große Wirkung haben. Einrichtungen der Behindertenarbeit, Vereine, Bildungseinrichtungen, Unified-Partner:innen, Trainer:innen, Familien und Unterstützer:innen öffnen Türen, schaffen Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten und ermöglichen Menschen mit Beeinträchtigung echte Zugehörigkeit und Anerkennung. Sport vermittelt Fähigkeiten, stärkt Selbstvertrauen und schafft Begegnungen, die weit über den Wettkampf hinausreichen. Unser Motto „Gemeinsam für ein Lächeln“ beschreibt genau das: ein Lächeln, das entsteht, wenn jemand gesehen wird, Erfolg erlebt und spürt, dass seine Leistung zählt. Für dieses Lächeln arbeiten wir täglich. Es motiviert uns, Angebote auszubauen, neue Sportarten und Programme zu etablieren und noch mehr Menschen zu erreichen, die von Special Olympics Burgenland profitieren können – heute und langfristig.
Dieses Rekordjahr ist daher kein Abschluss, sondern ein Aufbruch. Es zeigt, wie viel möglich wird, wenn wir als Gemeinschaft auftreten und zusammenhalten. Danke an unsere Sportler:innen, ihre Familien, alle Unified-Partner:innen und Trainer:innen, an Schüler:innen, Volunteers, Einrichtungen der Behindertenarbeit sowie an unsere Sponsoren, Kooperationspartner und allen Personen, die Offenheit und Unterstützung zeigen. Gemeinsam gestalten wir ein Burgenland, in dem echte Teilhabe selbstverständlich ist – jetzt und in Zukunft!
Stephan Sharma, Präsident Special Olympics Burgenland





Das tat sich bei Special Olympics in den Bundesländern – von Ost bis West und wieder zurück. Wir blicken auf den folgenden Seiten auf zahlreiche Bewerbe und Veranstaltungen, die im Zeitraum Juni bis Dezember stattgefunden haben.

Im Jahr 2025 war das Burgenland gleich dreimal Schauplatz für Österreichische Meisterschaften von Special Olympics Österreich. Nach der Leichtathletik-Meisterschaft in Eisenstadt Anfang Juni trafen in Wolfau bei der 7. österreichischen Boccia-Meisterschaft Teams aus mehreren Bundesländern sowie Gäste aus Liechtenstein aufeinander. Gespielt wurden Doppel- und Mannschaftsbewerbe in mehreren Leistungslevels – ein großer Erfolg so-

Wanderung zum Geschriebenstein

wohl sportlich als auch organisatorisch. Nur wenige Wochen später fand in Oberwart die österreichische Meisterschaft im Tischtennis statt. 61 Sportler:innen und 22 Unified-Partner:innen kämpften in Einzel-, Doppel- und Unified-Doppelbewerben um Medaillen. Mit insgesamt 245 Matches auf 14 Tischen zeigten die Teilnehmer:innen Höchstleistungen und setzten ein eindrucksvolles Zeichen für Teamgeist und gelebte Inklusion.
Am 22. Juni starteten rund 25 Teilnehmer:innen eine sportliche Tour von der Burg Güssing bis zum Geschriebenstein, dem höchsten Punkt des Burgenlands. Unter der Organisation von Hans Goger, Sebastian Koller und den Naturfreunden Burgenland legten die Wanderer über 46 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter zurück. Special-Olympics-Sportler begleiteten die Gruppe auf den letzten Kilometern, und der „Musikalische Gipfelsturm“ am Gipfel verband sportliche Leistung mit einem kulturellen Höhepunkt.



Nur wenige Tage später, am 25. Juni, fand erstmals ein Special Olympics Schwimmwettkampf im Freibad Oberpullendorf statt. 54 Sportler:innen aus dem Burgenland, der Steiermark und Oberösterreich traten in vier Disziplinen gegeneinander an. Organisiert wurde der Bewerb von Special Olympics Burgenland in Kooperation mit dem Caritas Haus St. Stephan Oberpullendorf. Unterstützt durch Bürgermeister Johann Heisz und ein engagiertes Team vor Ort wurde die Veranstaltung zu einem emotionalen und erfolgreichen Sportfest.
Schwimmbewerb in Oberpullendorf

Die Stocksporthalle des ESV ASKÖ Tauchen war am 1. Juli zum zehnten Mal Schauplatz des inklusiven Turniers. Zehn Mannschaften aus vier Bundesländern traten in zwei Leistungsgruppen gegeneinander an. Im Level 1 siegte die Lebenshilfe Trofaiach, im Level 2 das Team Dornau 2. Dank der Organisation von Barbara Laschober und Hedwig Laschober sowie der finanziellen Unterstützung von AVITA war das Turnier ein voller Erfolg und ein deutliches Zeichen für Teamgeist und Fair Play.


Am 21. Oktober gab es im Allsportzentrum Eisenstadt das erste Unified-Boccia-Turnier im Burgenland. Acht Teams aus dem Burgenland und Niederösterreich — bestehend aus Spieler:innen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung — traten an. Sieger wurde das Team Kugelblitz vom Caritas Haus Vitus Wimpassing; den zweiten Platz belegte Kugeltrubel, der dritte Platz ging an Kugelexperten. Alle Teilnehmer:innen zeigten große Begeisterung — das inklusive Miteinander und die Freude am Sport standen eindeutig im Mittelpunkt. Special Olympics Burgenland kündigte bereits eine Wiederholung des Turniers im kommenden Jahr an.
Am 29. und 30. August fand die inklusive Geschriebenstein Roas statt – ein anspruchsvolles 56-Kilometer-Wandererlebnis rund um den höchsten Berg des Burgenlands. 16 Special-Olympics-Sportler:innen, Unified-Partner:innen und Trainer:innen sowie rund 400 weitere Wanderbegeisterte meisterten gemeinsam die Strecke mit über 1.100 Höhenmetern. Trotz widriger Wetterbedingungen schafften acht Teilnehmer:innen die gesamte Distanz, viele weitere absolvierten Teilstrecken. Die Special-Olympics-Teilnehmer:innen legten je nach individueller Kondition zwischen 30 und 56 Kilometern zurück – eine beachtliche Leistung, die sie an ihre persönlichen Grenzen führte. Am Ende waren alle zwar „extrem kaputt“, aber voller Stolz auf das gemeinsam Erreichte. Die Veranstaltung unter der Organisation des Naturparks Geschriebenstein und der freiwilligen Feuerwehren bot ein sicheres und unterstützendes Umfeld und setzte ein eindrucksvolles Zeichen für gelebte Inklusion und Gemeinschaft.











Ende Oktober fand in der Sporthalle der Stadtgemeinde Oberwart zum dritten Mal die Business Campus Oberwart Floorball Trophy statt — ein inklusives Floorballturnier mit Schüler:innen und Sportler:innen von Special Olympics Burgenland. Insgesamt rund 150 Teilnehmende – etwa 120 Schüler:innen sowie 30 Special-Olympics-Sportler:innen – traten in zehn bunt gemischten Teams gegeneinander an. Nach fairen und spannenden Matches setzte sich das Team Wertzbau GmbH im Finale ungeschlagen gegen „The Bay Harbor Ballers“ durch. Insgesamt zeigte das Turnier eindrucksvoll, wie Sport, Gemeinschaft und Inklusion erfolgreich verbunden werden können. Besonders hervorzuheben: Schüler:innen übernahmen aktiv Verantwortung – nicht nur als Spieler:innen, sondern auch bei Auf- und Abbau, als Schiedsrichter:innen, Moderator:innen sowie als Teil des Medien- und Organisationsteams. Damit wurde gelebte Inklusion erlebbar gemacht: Sport und Gemeinschaft auf Augenhöhe.
Am 1. Dezember war Special Olympics Burgenland erneut zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Burgenland in Eisenstadt. Gemeinsam mit Sportler:innen wie Marcel Golacz, Jennifer Koubek, Mikhail Pisanko sowie dem Unified-Partner Alexander Schmidt präsentierte Geschäftsführer Sebastian Koller im Rahmen der Aktionswoche „Inklusion & Mehrsprachigkeit“ die Idee und Werte von Special Olympics. Ziel des Besuchs war es, Lehramtsstudierenden zu zeigen, wie Inklusion und gemeinsamer Sport Menschen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung verbinden kann. Die Studierenden erhielten Einblicke in Trainings- und Wettkampfalltag und lernten, wie inklusive Sportprogramme im Schul- und Unterrichtsalltag umgesetzt werden können.
Eine Woche später fand in der Sporthalle Großpetersdorf ein besonderer Bewegungsnachmittag statt: Physio-Studierende der Hochschule Burgenland trafen auf Sportler:innen von Special Olympics Burgenland, pro mente Burgenland und vom Team Dornau und gestalteten gemeinsam abwechslungsreiche Trainingseinheiten. Die Stu-

Am 18. November versammelten sich rund 50 Sportler:innen aus dem Burgenland und der Steiermark in der EMS Oberwart zum 6. MATP-Bewerb von Special Olympics Burgenland. Neben klassischen MATP-Stationen bot der Tag mit dem 15-Meter Rollstuhlund Rollator-Race ein neues, spannendes Highlight — und begeisterte Teilnehmer:innen, Volunteers und Zuschauer:innen gleichermaßen. Durch das engagierte Mitwirken vieler Helfer:innen und Freiwilliger entstand eine Atmosphäre voller positiver Energie, Zusammenhalt und echter Inklusion.

dierenden bereiteten mehrere Stationen vor, die sie anschließend gemeinsam mit den Sportler:innen absolvierten. Das Programm reichte von koordinativen und kräftigenden Übungen bis hin zu spielerischen Bewegungsaufgaben. Der sportliche Höhepunkt war ein gemeinsames Floorballturnier. Der gemeinsame Sporttag markierte den Auftakt zu einem neuen Studienjahr, in dem die Studierenden mehrere praktische Einheiten mit Special Olympics Burgenland absolvieren werden. Ziel dieser Kooperation ist es, angehenden Physiotherapeut:innen praxisnahe Erfahrungen im inklusiven Sport zu ermöglichen, während die Sportler:innen von abwechslungsreichen Trainingsimpulsen profitieren.



In der Stocksporthalle Grafenstein ging am 7. Juni das 2. Special Olympics Stocksportturnier des DSG-BSV Kärnten erfolgreich über die Bühne. Zahlreiche Sportler:innen aus mehreren Bundesländern zeigten beeindruckende Leistungen und sorgten für spannende Wettkämpfe. Für die Durchführung des sportlichen Wettbewerbes zeichnete sich der Technische Delegierte von Special Olympics, Harald Wade, verantwortlich. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Anita als Schiedsrichterin. Die Sportler:innen mussten Standhaftigkeit, Geduld und vor allem Kondition aufbringen, denn der Tag war mit dichtem Programm gefüllt: Am Vormittag wurden die Einzelbewerbe im Ziel- und Lattenschießen in sechs Divisionen ausgetragen, am Nachmittag folgte der Mannschaftsbewerb.
Das vergangene Jahr war für Special Olympics Kärnten ein besonders bewegtes und richtungsweisendes Jahr. Wir haben wichtige Schritte gesetzt, um unseren Landesverband organisatorisch, strukturell und inhaltlich neu zu stärken – die erfolgreiche Umgründung gibt uns eine solide Basis, unsere Ziele nachhaltig und zukunftsorientiert umzusetzen. Ein zentraler Meilenstein war die intensive Zusammenarbeit mit Institutionen und Initiativen. Damit laden wir Vereine und Gemeinden ein, ihre Türen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu öffnen und gemeinsam neue inklusive Sport- und Bewegungsformate zu schaffen. Auch sportlich war unser Jahr geprägt von Vielfalt und inklusiver Stärke: Vom inklusiven Reit- und Voltigierturnier in Kärnten über Trainings, Unified- und Mannschaftsbewerbe bis hin zu internationalen Highlights wie dem Dance Contest in Klagenfurt – unsere Sportler:innen waren mit Begeisterung und Einsatz dabei. Besonders zu erwähnen sind stellvertretend für alle unsere Sportler:innen jene, die herausragende Leistungen gezeigt haben, wie zum Beispiel Verena Eder, die bei den Special Olympics Weltspielen in Turin Gold im Solo-Tanz nach Hause brachte. Erfolge wie dieser haben Vorbildwirkung, und sie stellen Special Olympics in ein helles Rampenlicht und erzielen so auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Damit wird nicht nur der Sport gestärkt – auch Gemeinschaft, Teilhabe und gegenseitige Wertschätzung werden positiv weiterentwickelt. Inklusion ist kein Einzelprojekt, sondern gelebte Haltung!

ABegeisternde MATP- und Tischtennis-Bewerbe

m zweiten November-Wochenende war Kärnten gleich zweimal Schauplatz für begeisternde Sportevents: In Seeboden veranstaltete das IntegrationsZentrum „Rettet das Kind“ den beliebten MATPBewerb, bei dem einmal mehr deutlich wurde, wie sehr die Special-Olympics-Sportler:innen diese Sportart lieben und sich im Stationenbetrieb ins Zeug legen. Nur wenige Stunden später stand St. Veit im Rampenlicht, denn dort ging das erste Special Olympics Tischtennisturnier des DSG-BSV Kärnten in Kooperation mit Special Olympics Österreich, der DSG Velden, der DSG St. Veit und Special Olympics Kärnten über die Bühne. Bei der Premiere im Vereinstreff in St. Veit waren Sportler:innen des DSG-BSV Kärnten Diversity sowie Gäste aus der Steiermark dabei, die gemeinsam für spannende und faire Spiele sorgten. In einer tollen Atmosphäre wurden Medaillen in den Einzel-, Doppel- und Doppel-Unified-Bewerben vergeben. Die Freude am Sport und das Miteinander standen dabei im Mittelpunkt.
Für das kommende Jahr haben wir uns klare Ziele gesetzt: Wir werden die Sichtbarkeit inklusiver Sportangebote weiter erhöhen, neue Kooperationen mit Gemeinden, Betrieben und Vereinen aufbauen und das Netzwerk in Kärnten noch dichter knüpfen. Dabei wollen wir bestehende Strukturen weiter ausbauen –etwa unser Büro im Sportpark Klagenfurt — und neue Formate ermöglichen, die Sportler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen ganz selbstverständlich als Teil unserer Sportfamilie wahrnehmen.
Mein Dank gilt allen, die Special Olympics Kärnten unterstützen und mitgestalten – den Vereinen, Partner:innen, Helfer:innen, Familienmitgliedern und natürlich unseren Sportlerinnen und Sportlern. Gemeinsam werden wir weiterhin Menschen mit Beeinträchtigungen stärken und ihnen eine Bühne für sportliche Leistungsfähigkeit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung bieten.
Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser Präsident Special Olympics Kärnten



Österreichische BowlingMeisterschaft in Klagenfurt
Am 20. und 21. September durfte der DSG-BSV Kärnten bereits zum dritten Mal in Folge die Österreichischen Bowling-Meisterschaften für Special Olympics Österreich austragen. Das Organisationsteam rund um Peter Schwagerle und Markus Auer sorgte in der CineCity-Bowlingarena in Klagenfurt für einen reibungslosen Ablauf. Insgesamt 84 Sportler:innen aus vier Bundesländern gingen an den Start. Neben den Gästen aus Wien (MHSC und WAT Tigers), der Steiermark (SPORTS CONNECT und Inklusive Athletik Bezirk Murau) und dem Burgenland (pro mente Burgenland – Kohfidisch) nahmen mit pro mente Kärnten und dem DSG Team Grafenstein auch zwei Vereine aus dem Gastgeberbundesland teil.
Nach der offiziellen Begrüßung durch SOÖ-Sportdirektor Thomas Gruber sowie DSG-Obmann Ernst Nagelschmied wurden die Bewerbe nach dem Special-OlympicsReglement durchgeführt. Gespielt wurde im Einzel, Doppel, in der Teamwertung sowie im Unified-Doppelbewerb. Insgesamt wurden so in 24 Leistungsklassen (12 Einzel, 6 Doppel, 3 Team und 3 Unified) die Meistertitel vergeben.
Krönender Abschluss waren die emotionalen Siegerehrungen: Eva Lodron, Geschäftsführerin von Special Olympics Kärnten, überreichte gemeinsam mit Nagelschmied und Thomas Kepplinger (Technischer Delegierter Bowling) die glänzenden Medaillen. Die stolzen Gesichter der Sportler:innen sprachen dabei Bände.








Sportler des Jahres in Kärnten
Zwei Tage vor Weihnachten werden im südlichsten Bundesland immer die Kärntner Sportler:innen des Jahres geehrt. Auch die erfolgreichsten SpecialOlympics-Sportler:innen werden bei diesem sportlichen Highlight im Casineum Velden auf die Bühne geholt. 2025 wurde diese besondere Ehre Verena Eder und Christoph Kandutsch zuteil. Eder gewann die Goldmedaille im Solotanz bei den World Winter Games 2025 in Turin, Kandutsch holte sich viermal Gold bei den Bowling-Meisterschaften in Klagenfurt im September.

EInnermanzinger Stocksportturnier
nde Mai fand das 19. Innermanzinger Stocksportturnier statt, organisiert von Special Olympics Niederösterreich in Kooperation mit ESV Neustift Innermanzing. Acht Mannschaften aus vier Bundesländern traten in zwei Gruppen sowie anschließenden „Kreuzspielen“ gegeneinander an. Das gefiel auch den Zuschauer:innen vor Ort, die alle Teams gleichermaßen anfeuerten. Nach der sportlichen Auseinandersetzung folgte ein gemeinsames Mittagessen – beim anschließenden Kaffee und Kuchen sowie der emotionalen Siegerehrung spürte man den Gemeinschaftsgeist besonders deutlich. Klar ist: Im Jahr 2026 soll es das große Jubiläumsturnier geben – zum 20. Mal sozusagen!


Den „20er“ hat das traditionelle Reitund Voltigierturnier von „Happiness“ am Zuckermantelhof in Schönkirchen bereits vollgemacht. Rund 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung gingen am 14. Juni in mehreren Disziplinen – darunter Dressur, Working Trail, Showmanship und Voltigieren – an den Start, die Hälfte davon mit einer SpecialOlympics-Sportlerlizenz.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen gelebter Inklusion und wurde von zahlreichen Besucher:innen begleitet. Unterstützt von einem großen Team an Helfenden wurden die rund 500 Gäste kulinarisch versorgt, zusätzlich sorgte eine Tombola mit rasch ausverkauften Losen für Begeisterung. Emotionaler Höhepunkt war die traditionelle Schlussrunde zur Musik „We are the Champions“, bei der Sportler:innen und Zuschauer:innen sichtlich berührt waren.
Ein Jubiläum mit „Happiness“ //


Beim NÖ Frauenlauf 2025 in St. Pölten am 31. August war auch wieder Special Olympics Niederösterreich sehr engagiert vertreten. 15 Sportlerinnen und ihre Trainerinnen absolvierten die Nordic-Walking-Strecke über 5,2 km –und kehrten nach 1 Stunde und 19 Minuten ins Ziel zurück. Die Stimmung war großartig: Lautstarker Applaus der Zuschauer:innen sowie die Anerkennung auf der Bühne sorgten für einen gelungenen Tag. Und auch das Treffen mit DoppelOlympiasiegerin und Skilegende Michaela Dorfmeister war ein Highlight für das Special-Olympics-Team.
Was für ein Jahr: 2025 war für Special Olympics Niederösterreich ein Meilenstein. Unsere Sportler:innen haben nicht nur sportliche Höchstleistungen erbracht, sondern auch gezeigt, wie stark die Kraft der Gemeinschaft ist. Die World Winter Games in Turin waren der Höhepunkt: Mit fünf Medaillen – darunter Gold für Paul Vogl im Langlauf – haben unsere Sportler bewiesen, dass Einsatz und Leidenschaft Grenzen überwinden. Thomas Fink glänzte mit Silber und Bronze, Raphael Berger sicherte sich ebenfalls Edelmetall. Diese Erfolge sind nicht nur sportliche Triumphe, sondern auch ein Impuls für Inklusion.

Neben den internationalen Erfolgen war 2025 auch national ein Jahr voller Bewegung. Offene Landesmeisterschaften im Stocksport, die Österreichischen Meisterschaften im Stocksport in Stattersdorf, inklusive Sporttage in Krems und der Frauenlauf in St. Pölten zeigten, wie vielfältig unser Angebot ist.
Doch Special Olympics ist mehr als Medaillen. Es ist ein Netzwerk aus Trainer:innen, Familien, Unterstützer:innen und Partner:innen, die gemeinsam daran arbeiten, Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung Chancen zu geben. Wir haben 2025 nicht nur Sportveranstaltungen organisiert, sondern auch das „Healthy Athletes“-Programm ausgebaut und neue Angebote im Klettern sowie Unified-Angebote wie Boccia gestartet. Wichtig war es jedoch auch, dass wir den Aufbau des noch jungen Verbandes mit großem Engagement fortgeführt haben. Dazu zählt auch, dass wir wichtige Kontakte für den Verband zu Sportland NÖ und der Landesregierung sowie vielen Institutionen wie Caritas, Lebenshilfe und viele weitere geknüpft haben. Schließlich ist es auch gelungen, die Medienpräsenz der Sportler:innen sowie des Verbandes zu steigern, was besonders im Hinblick auf Sichtbarkeit und Inklusion ein großes Anliegen ist.
Mit Blick auf 2026 und die Nationalen Sommerspiele in Wien sind wir voller Zuversicht. Wir werden weiter Brücken bauen, Barrieren abbauen und zeigen: Sport verbindet. Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen – für ein Niederösterreich, das Vielfalt lebt und feiert!
DI Wolfgang Viehauser, M.Sc Präsident Special Olympics Niederösterreich




Zu Gast beim Grafenegg Festival
Achim Biniek
Auf Einladung von den Österreichischen Lotterien durfte eine Abordnung von Special Olympics Österreich und Special Olympics Niederösterreich beim Grafenegg Festival Anfang September im wunderschönen Schloss Grafenegg mit dabei sein. SOÖ-Präsident Laurenz Maresch nützte diese Gelegenheit auch, um vertiefende Gespräche mit Generaldirektor Erwin van Lambaart zu führen und sich für die bisherige, langjährige und zukünftige Partnerschaft mit den Österreichischen Lotterien zu bedanken. Es war für alle ein beeindruckender Abend abseits des sportlichen Alltags.






Landesmeisterschaft als Generalprobe
Am 11. September fanden beim 1. EV Stattersdorf die 3. Offene Niederösterreichische Landesmeisterschaft im Stocksport statt. Vier Mannschaften aus zwei Vereinen (ESC Wiener Neustadt und JAW Innermanzing) kämpften um den Landesmeistertitel, den sich am Ende der ESC Wiener Neustadt 1 sichern konnte. Währenddessen traten beim begleitenden offenen Turnier fünf Teams aus Wien, Steiermark und Oberösterreich an. Hier ging der Sieg letztendlich an den EV Styria Wiener Prater.
Die Veranstaltung diente den Sportler:innen und Trainer:innen zugleich als Vorbereitung für die bevorstehende Österreichische Stocksport-Meisterschaft im Oktober, um Halle, Bahnen und Belag kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Am 17. September fand im Bootshaus der Naturfreunde der erste Sportler:innentreff von Special Olympics Niederösterreich statt. Ziel des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen der Sportler:innen und die Vorstellung der beiden Sportsprecherinnen: Susanne Loizenbauer referierte dabei über ihre Aufgaben, die Sportsprecherinnen sind bekanntlich die Verbindung zwischen Sportler:innen und dem Landesverband. Neu an Bord als zweite Sportsprecherin ist Sophie Willixhofer aus Tulln, sie vertritt ebenso die Anliegen der niederösterreichischen Sportler:innen. Der Sportler:innentreff unterstrich die Bedeutung direkter Kommunikation und Mitbestimmung der Sportler:innen innerhalb von Special Olympics Niederösterreich.

Treffen der Sportler:innen

Inklusion beim Purgstaller Marktlauf

Auch im Oktober 2025 wurde beim Marktlauf in Purgstall wieder ein Inclusion Run angeboten, organisiert in Zusammenarbeit zwischen der Sportunion Purgstall und Special Olympics Niederösterreich. Alle Teilnehmer:innen erhielten die neu gestalteten Marktlauf-Medaillen der Lebenshilfe Merkenstetten. Im Rahmen des Hauptlaufs gab es zudem eine eigene Wertung für die Unified-Staffeln, bei der die Mitglieder der Sportunion Purgstall die Special-Olympics-Sportler:innen tatkräftig unterstützten. Die Veranstaltung zeigte erneut die verbindende Kraft des Sports: Gemeinsam feierten Sportler:innen und Zuschauer:innen die erbrachten Leistungen und setzten ein starkes Zeichen für Inklusion und Zusammenhalt.



Emotionale Meisterschaft in Stattersdorf
Von 7. bis 10. Oktober war die Stocksporthalle des 1. EV Stattersdorf Austragungsort der 23. Österreichischen Stocksport-Meisterschaft von Special Olympics. Rund 160 Sportler:innen und Trainer:innen aus sechs Bundesländern nahmen an den Wettkämpfen teil und lieferten in mehreren Spielrunden faire, spannende Begegnungen. Die Veranstaltung vereinte sportliche Leidenschaft, respektvolle Fairness und ein starkes Gemeinschaftsgefühl – und unterstrich eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und Barrieren überwindet. „Es waren drei inklusive, spannende, emotionale und lustige Tage, ein großes Dankeschön an alle, die zum positiven Gelingen beigetragen haben! Der Dank und die Freude der Sportlerinnen und Sportler werden uns noch lange in Erinnerung bleiben", so Eveline Helm, Geschäftsführerin von Special Olympics Niederösterreich.

Die Klettersportler:innen und -trainer:innen von Special Olympics Niederösterreich präsentieren sich mit Stolz als einheitliches Team, denn sie dürfen sich seit November über neue Trainingsanzüge und T-Shirts freuen – gesponsert vom SPORTLAND Niederösterreich und der HYPO Niederösterreich/Wien.


Unser Landesverband Oberösterreich gewinnt neue Vereine und stärkt sein Netzwerk.



2025 war ein Jahr des Wachstums und der Professionalisierung. Neue Vereine traten unserem Landesverband bei, wie etwa die Lebenshilfe OÖ, die Verbandsstrukturen wurden gestärkt, z. B. völlige technische Neuausstattung des Landesverbandsbüros und Anschaffung eines modernen Messestandes, Platzierungstafeln für Siegerehrungen, Startnummern für Bewerbe etc.
Aber auch das Netzwerk wurde erweitert, neue Partnerschaften begründet und das Sportangebot ausgebaut. Der erste oberösterreichische Asphaltstock-Cup war ein voller Erfolg! Der Solidaritätsrun der oberösterreichischen Schulen in Vöcklabruck war ebenso wieder ein Riesenerfolg, wir konnten rund 13.000 Euro und mehrere Ballsäcke (gefüllt mit verschiedenen Sportbällen) an 14 ASO- und Mittelschulen überreichen. Leichtathletik in Ried/ Innkreis und das ASKÖ/SOOE Golf-Inklusionsturnier wurden zum fixen Bestandteil unseres Sportjahres. Freude und Dankbarkeit waren allseits riesengroß. Die Sportart MATP wird in den 34 ASO-Schulen in Oberösterreich intensiv beworben und auch in verschiedenen Einrichtungen präsentiert. Durch die ab 2025 zugesprochene Förderung des Landes Oberösterreich besteht guter Spielraum für Neues und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit. Partnerschaften mit „Licht ins Dunkel“, dem Pferdesport-Zentrum Stadl-Paura, der Tanzschule Dietachmayr und den Timelkamer Highlandern eröffnen wunderbare Möglichkeiten für unsere Sportler:innen und die perfekte Kommunikation mit den vielen Institutionen sowie Behinderteneinrichtungen in Oberösterreich.
Hermann Krist, Abg.z.NR a.D. Präsident Special Olympics
Oberösterreich






Großer Einsatz beim Stocksportturnier in Seewalchen
In der Halle des ESV Raika Seewalchen fand Anfang Juni ein spannendes Stocksport-Turnier in Kooperation mit Special Olympics statt. Mannschaften aus Wartberg, Vöcklamarkt, Gallneukirchen, Freistadt und Ried lieferten sich faire, hochklassige Duelle und zeigten großen Einsatz, Teamgeist und Freude am Spiel. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert, die Mitglieder des ESV Raika Seewalchen sorgten zudem für das leibliche Wohl der Teilnehmer:innen und Besucher:innen. Am Ende durften sich alle Teams als Gewinner fühlen – ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und gelebte Inklusion.

„Gesunde Gemeinde Lauf“ begeisterte in Vöcklabruck
Bei traumhaftem Wetter sorgte am 12. Juni der „Gesunde Gemeinde Lauf“ in Vöcklabruck für große Begeisterung. Die vielen Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam Sport zu treiben und den Tag aktiv zu gestalten. Mit dabei auch zahlreiche Sportler:innen von Special Olympics Oberösterreich. Dank der hervorragenden Organisation durch das Team der Stadt Vöcklabruck verlief die Veranstaltung reibungslos. Die begeisterte Stimmung unter den Sportler:innen unterstrich die Bedeutung und Beliebtheit des Laufs im Jahreskalender der Stadt.

































MS Ohlsdorf als Ort gelebter Inklusion








Am 18. Juni verwandelte sich die MS Ohlsdorf in einen lebendigen Ort gelebter Inklusion. Beim MATP-Bewerb von Special Olympics Oberösterreich zeigten 26 motivierte Teilnehmer:innen mit Begeisterung und Ehrgeiz ihr großes Können. Die Veranstaltung wurde von Fokus Mensch Feichtlgut in Kooperation mit Special Olympics Oberösterreich organisiert und von der Direktorin der MS Ohlsdorf sowie dem engagierten Lehrer:innen-Team tatkräftig unterstützt. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der Schüler:innen der MS Ohlsdorf, die als freiwillige Helfer:innen mit großem Engagement und Hilfsbereitschaft zum reibungslosen Ablauf des Bewerbs beitrugen. Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für Solidarität und gelebte Inklusion. Ein emotionales Highlight war zudem die Berichterstattung durch LT1, die die erfolgreiche Veranstaltung vor Ort begleitete.
WKO-Businesslauf in Linz
Beim 23. WKO-Businesslauf am 3. September in Linz war Special Olympics Oberösterreich prominent vertreten. Zwei Sportler:innen sowie ein Betreuer nahmen aktiv an der Veranstaltung teil und setzten damit ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im Sport. Im Rahmen des Events übergab die Oberbank zudem einen Scheck an Special Olympics Österreich. Damit wurde nicht nur der sportliche Einsatz der Teilnehmer:innen gewürdigt, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Unterstützung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung geleistet.


B//1.000 Schüler:innen zeigten Solidarität
Strahlender Sonnenschein und großartige Stimmung begleiteten den 2. Solidaritätsrun der oberösterreichischen Schulen am 1. Oktober im Stadion von Vöcklabruck. Rund 1.000 Schüler:innen aus 13 Schulen nahmen am Lauf teil und zeigten große Begeisterung für Sport, Bewegung und Teamgeist. Der Solidaritätsrun wurde im Auftrag von ASKÖ und Special Olympics Oberösterreich vom Verein sports4everybody organisiert. In gemischten, inklusiven Gruppen liefen die Teilnehmer:innen Runde um Runde, um Geld für den guten Zweck zu sammeln, der den neun oberösterreichischen ASO-Schulen zugutekommt. Kurz gesagt: Es war ein gelungenes Sportfest mit viel Herz und Leidenschaft, das 2026 förmlich nach einer Fortsetzung schreit.
eim ASKÖ Inklusions-Golfturnier im Golf Club Linz-Luftenberg spielten Anfang September rund 50 Teilnehmer:innen – darunter 20 Special-Olympics-Golfer:innen aus der Steiermark und Vorarlberg – gemeinsam in gemischten Flights. Auch prominente Gäste wie etwa ExÖFB-Teamgoalie Klaus Lindenberger und Ex-Fußballprofi Gernot Zirngast waren aktiv dabei und setzten ein starkes Zeichen für Inklusion.
Im Rahmen des Turniers wurde außerdem die neue „Allianz für Inklusion & Vielfalt im Golfsport“ vorgestellt. Dieses Bündnis von ASKÖ, ASVÖ, SPORTUNION Österreich, Österreichischem Golf-Verband, OÖGV, OÖBSV und Special Olympics Oberösterreich soll die Rahmenbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen im Golfsport verbessern. ASKÖ- und SOOOE-Präsident Hermann Krist betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Partner und unterstrich die wachsende Rolle von Inklusion im heimischen Sport.

Inklusion auf dem Golfplatz



Rachel-Hofer-Memorial als Saisonauftakt
Das Rachel-Hofer-Memorial, das im Rahmen des Lentia Cups Mitte Oktober in Linz über die Bühne ging, war für die Special-Olympics-Eiskunstläufer:innen der gelungene Auftakt in die neue Saison. Sportler:innen aus Oberösterreich, Tirol und Wien gingen mit viel Einsatz, Freude und Teamgeist an den Start. In den verschiedenen Disziplinen und Levels zeigten alle Teilnehmenden eindrucksvoll, was sportliche Leidenschaft und Durchhaltevermögen bedeuten. Sowohl im Einzellauf als auch im (Unified-)Paarlauf wurden hervorragende Ergebnisse erzielt, und die Sportler:innen konnten zahlreiche Stockerlplätze erringen. Mit diesem erfolgreichen Bewerb eröffneten sie nicht nur die neue Saison, sondern zeigten auch, wie viel Freude und Herzblut im Special Olympics Eiskunstlauf stecken.

Am 9. November wurde die Stiftsreitschule Lambach zum Schauplatz des zweiten Aktionstages für integratives Reiten. Rund 40 Teilnehmer:innen – gemeinsam mit Therapeut:innen und Familien – erlebten, wie bereichernd der Kontakt mit Pferden für Menschen mit Beeinträchtigungen sein kann. In verschiedenen Disziplinen wie Geschicklichkeitsbewerben, Working Trail und Dressuraufgaben nach Special-OlympicsKriterien zeigten die Reiter:innen Mut, Können und große Freude am gemeinsamen Sport. Dabei stand das Miteinander stets im Mittelpunkt. Der Aktionstag wurde vom Pferdezentrum Stadl-Paura in Kooperation mit Partnern aus Therapie, Sport und Ausbildung organisiert. Von der Vorbereitung der Pferde bis zur individuellen Betreuung trugen alle engagierten Helfer:innen entscheidend zum reibungslosen Ablauf bei.

Auf der Anlage der Union Gschwandt fand im Oktober ein weiterer spannender Stocksportbewerb statt, organisiert von Fokus Mensch Feichtlgut in Kooperation mit Special Olympics Oberösterreich. Fünf Mannschaften stellten sich der sportlichen Herausforderung und lieferten sich faire, mitreißende Duelle auf der Bahn. Sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und Begeisterung prägten den gesamten Bewerb, während die ausgezeichnete Stimmung bei Teilnehmer:innen und Zuschauer:innen für eine besondere Atmosphäre sorgte. Der Veranstalter garantierte einen reibungslosen Ablauf und optimale Rahmenbedingungen. Um den ersten Platz wurde hart gekämpft, doch im Vordergrund standen wie immer der gemeinsame Spaß am Sport und das Miteinander.

Erfolgreiche Premiere für Rieder Leichtathletikbewerb
Starke Leistungen zeigten die Sportler:innen der Lebenshilfe OÖ aus Ried und Bad Ischl sowie von Miravita Innviertel beim ersten Leichtathletik-Wettbewerb im Rieder Klaus-Roitinger-Stadion. In den Disziplinen 25-Meter-Lauf, 100-Meter-Lauf, 25-Meter-Rollstuhllauf, Standweitsprung und Tennisweitwurf riefen sie ihre Höchstleistungen ab, kämpften um jeden Zentimeter und um die begehrten Medaillen.











...und Glück ist vielfältig. Wir übernehmen Verantwortung in Österreich und leben, was vielen Menschen wichtig ist: Spielerschutz, Compliance und soziales Engagement. Wir unterstützen zahlreiche Kulturprojekte und machen sie mit den Lotterien Tagen einfach erlebbar. Darüber hinaus sind die Österreichischen Lotterien größter Sportförderer unseres Landes und stolzer Premium Partner der Special Olympics Österreich.



sponsoring.lotterien.at, lotterientag.at




Mitte November stieg in Hörsching das Finale des oberösterreichischen Stocksport-Cups 2025, veranstaltet vom ASKÖ Hörsching Stocksport. Der Bewerb war geprägt von großem Engagement, Fairness und ehrgeizigem Einsatz aller teilnehmenden Mannschaften. Dem Finale gingen mehrere spannende und sportlich hochstehende Bewerbe voraus, in denen sich die besten Teams aus ganz Oberösterreich für den Endbewerb qualifizieren konnten. Diese Vorrunden boten bereits großartige Leistungen und zeigten die beeindruckende Breite des Stocksports im Land. Die Begegnungen des Finaltages bewiesen schließlich eindrucksvoll das hohe sportliche Niveau und die Begeisterung der Spieler:innen. Am Ende konnten alle Teams verdiente Platzierungen erreichen, denn letztlich gab es nur Sieger:innen!
Finale für den Stocksport-Cup 2025

Unter dem Motto „Inklusive Bewegung für alle“ fand Ende November der erste Fachtag von Special Olympics Oberösterreich in Kooperation mit der Lebenshilfe Oberösterreich statt. Ziel war es, Mitarbeiter:innen und Fachkräften vier inklusive Sportarten (MATP, Floorball, Boccia und Golf) näherzubringen, die leicht in den Alltag von Betreuungseinrichtungen integrierbar sind – auch mit wenig Ressourcen. Die Teilnehmenden erhielten fachliche Einblicke, praktische Anleitungen, Tipps für den Alltag sowie Raum für Austausch und Fragen. Der Tag bot viel Bewegung und neue Ideen für gelebte Inklusion. Special Olympics Oberösterreich und Lebenshilfe Oberösterreich freuen sich jedenfalls auf die kommenden Schritte, um in Zukunft gemeinsam Teilhabe, Freude und Bewegung weiter zu fördern.
Erster Fachtag von Special Olympics Oberösterreich

sport-thieme.at
Begeistert für Bewegung





Es gibt Momente, in denen man merkt: Da passiert gerade etwas, das bleibt. Für mich war so ein Moment letztes Jahr bei den Lungauer Langlauftagen, als erstmals in über dreißig Jahren Geschichte der 1000-Meter-Lauf als offener Bewerb für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gestartet wurde. Keine Sonderwertung, kein Extra-Start, kein „Wir machen das auch noch“ – sondern: gleiche Bedingungen, gleiche Regeln, gleiche Freude am Sport. Und plötzlich stand es nicht nur auf dem Plakat, sondern lebte auf der Strecke: Miteinander laufen – gegeneinander antreten – und gemeinsam gewinnen.
Ein Motto, das sonst gern in Festreden verhallt, hat an diesem Tag „Herzklopfen“ bekommen. Die vielen Menschen, die sich dieser Herausforderung stellten, machten das Projekt zu einem Erfolg, der weit über die Ziellinie hinausleuchtet. Ein Erfolg, der 2026 wiederholt wird – und zwar nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil es sich einfach gut anfühlt, wenn Sport Menschen verbindet.
Doch das war nur der Anfang eines Sportjahres, das für Special Olympics Salzburg zu einem erfolgreichen Jahr werden sollte. Zwölf Mannschaften im UNIQA Panther Cup, drei MATP-Bewerbe, zwei Kletterbewerbe, ein fulminantes Panther-Cup-Finale in Altenmarkt im Pongau, sechs Sportler:innen bei den World Games Turin 2025, zwei Angebote bei „Bewegt im Park“ und zahlreiche Auftritte unserer Tanzgruppe.
Parallel dazu widmeten wir uns mit dem dritten Übungsleiterkurs intensiv dem Trainer:innennachwuchs. Denn Inklusion lebt nicht nur von Athlet:innen, sondern auch von jenen, die den Weg mitgehen. Und weil Entwicklung nicht bei Medaillen endet, haben wir uns Anfang 2025 auch organisatorisch neu aufgestellt: neues Statut, neue Strukturen, neue Menschen, die mit anpacken. Alles mit einem Ziel: mehr Menschen zu erreichen – und ihnen Zugang zu Sport ermöglichen.
Einer der größten Momente im Jahr 2025? Ganz klar: Mit dem neuen Salzburger Sportgesetz ist Special Olympics Salzburg erstmals Teil der Salzburger Landessportorganisation. Für Außenstehende vielleicht eine Randnotiz – für uns ein echter Meilenstein. Endlich dort sichtbar, wo Sport in diesem Land strukturell gedacht wird.
Und dann noch ein zweites Highlight: Seit über zehn Jahren begleite ich die österreichischen Sportsprecher:innen – und im letzten Herbst wurde tatsächlich Geschichte geschrieben. Erstmals wird aus dieser Gruppe eine/r Vertreterin oder ein Vertreter – unterstützt von mir als Mentor –im Vorstand von Special Olympics Österreich Platz nehmen. Ein symbolischer Schritt? Nein. Ein politischer. Ein struktureller. Ein notwendiger.
2025 war ein Jahr voller starker Zeichen. Zeichen dafür, dass Special Olympics Sport kein Sonderprojekt ist, sondern Sport in seiner besten Form: offen, menschlich, mutig. Und manchmal, wenn ich auf all diese Momente zurückblicke, denke ich: Vielleicht gewinnen wir nicht nur im Sport – vielleicht gewinnen wir gerade ein Stück Zukunft!
Norbert M. Planitzer
Präsident Special Olympics Salzburg





Special Olympics Salzburg stand im zweiten Halbjahr 2025 im Fokus des UNIQA Panther Cups. Einerseits wurden die Spieltage in der Region Mitte in Radstadt und Seekirchen abgehalten, andererseits fand das große Finale des UNIQA Panther Cups 2025 im Oktober in Altenmarkt/Pongau statt (siehe Seiten 10/11). Daneben gab es aber auch noch einige Highlights in Salzburg:

Am 17. Juli kamen Sportler:innen aus dem Bundesland Salzburg in der Volksschulturnhalle Wals-Viehhausen zu einem MATP-Bewerb zusammen. Acht Sportler:innen aus Radstadt und Bischofshofen machten sich die Medaillen untereinander aus. Neben dem Bewerb gab es an diesem Tag auch die Möglichkeit, die Sportart MATP (Motor Activity Training Program) kennenzulernen. Sportler:innen aus Oberalm, Hallein und Viehhausen nahmen dieses Angebot an und testeten motiviert ihr Können im Stationenbetrieb. Ein großer Dank gilt den Helfer:innen vom DM, die an ihrem „Mehr vom Leben Tag“ tatkräftig zur Seite standen.





Am 20. September fand in Radstadt das 4. Charity Cross Fit Event im Fitnessstudio „Fit Hit“ statt. Die Veranstaltung brachte Sportbegeisterte zusammen, die gemeinsam an verschiedenen Cross-Fit-Stationen aktiv wurden. Besonders im Fokus standen die Sportler:innen von Special Olympics Salzburg, die das Event mit großem Einsatz bereicherten und damit die inklusive Sportbewegung sichtbar unterstützten. Mit dem Charity-Charakter der Veranstaltung wurden sowohl Fitness als auch soziales Engagement miteinander verbunden. Die Teilnehmer:innen zeigten Motivation und Teamgeist – für einen guten Zweck und ein starkes Zeichen für Inklusion im Sport.

Zu Gast beim Ö3 Weihnachtswunder
Das Ö3 Weihnachtswunder war 2025 in der Stadt Salzburg zu Gast. Gleich am ersten Tag, dem 19. Dezember, besuchte das Tanzteam von Special Olympics Salzburg die gläserne Wunschhütte und legte auf dem Kapitelplatz auch gleich eine mitreißende Tanzeinlage hin. Das freute Ö3-Moderator Philipp Hansa, der ja auch seit Jahren unser Special-Olympics-Botschafter ist, ganz besonders. Nicht nur für ihn war der Auftritt des Salzburger Tanzteams eines der großen Highlights beim Weihnachtswunder 2025.

Am 13. November wurden im ULSZ Rif die erfolgreichen Salzburger Sportler:innen der Special Olympics World Winter Games 2025 feierlich ausgezeichnet. Bei den Weltwinterspielen in Turin hatten sie herausragende Leistungen gezeigt und insgesamt zehn Medaillen für Salzburg errungen, darunter viermal Gold. Landesrat Martin Zauner überreichte gemeinsam mit Andrea Zarfl, Leiterin des Landessportbüros, die Ehrungen und betonte die Bedeutung der Leistungen: Sportlicher Erfolg zeige sich nicht nur im Gewinnen von Medaillen, sondern auch im Mut, persönliche Grenzen zu überwinden und gemeinsam zu wachsen. Die Ehrung würdigte sowohl sportliche Exzellenz als auch das Engagement der Sportler:innen, die Salzburg auf internationaler Bühne vertraten.

Am 20. November ging in der Kletterhalle Felsenfest Saalfelden ein spannender Speed-Kletter-Bewerb über die Bühne. Veranstaltet wurde der Wettkampf von Special Olympics Salzburg in enger Kooperation mit der Kletterhalle selbst. Die Teilnehmer:innen zeigten beeindruckende Leistungen an der Speed-Wand, in drei Leistungsgruppen kletterten sie um die Platzierungen die begehrten Medaillen. Den Abschluss bildete eine feierliche Siegerehrung, bei der alle für ihr Engagement und ihre sportlichen Leistungen gewürdigt wurden.



Es ist mir eine große Freude und Ehre, seit 1. Jänner 2026 das Amt des Präsidenten von Special Olympics Steiermark innezuhaben. Diese Aufgabe ist für mich eine echte Herzensangelegenheit.

In den letzten Jahren durfte ich bei verschiedenen Veranstaltungen miterleben, was Special Olympics so besonders macht und wie wichtig diese Arbeit ist. Besonders die Weltspiele in Berlin 2023 und auch die Nationalen Winterspiele 2024 in der Steiermark sind mir in Erinnerung geblieben. Dort spürte man Begeisterung, Gemeinschaft und Lebensfreude. Die Sportlerinnen und Sportler gingen mit einer Herzlichkeit und Entschlossenheit an den Start, die einen tief berührten und in Erinnerung bleiben. Da wird klar, worum es im Sport eigentlich geht: um Miteinander, Respekt und gegenseitige Unterstützung.
Im Landesverband wurde im vergangenen Jahr viel gearbeitet, neu gedacht und auf Zukunft gestellt. Ich sehe, mit wie viel Herz und Engagement alle dabei sind – vom Vorstand über die Trainerinnen und Trainer bis zu den Familien und Unterstützerinnen und Unterstützern. Gemeinsam werden wir 2026 und darüber hinaus vieles bewirken.
Ich wünsche mir, dass wir als Landesverband weiterwachsen, noch sichtbarer werden und dass Inklusion kein Sonderthema, sondern gelebte Normalität ist. Sport kann Menschen zusammenbringen, Grenzen abbauen und Mut machen und genau das möchte ich mit ganzer Überzeugung unterstützen.
Mag. Werner Kogler, NAbg
Präsident Special Olympics Steiermark






Inklusion beim Kartrennen
Beim Charity-Kart-Race des Rotary Club Voitsberg-Köflach am 15. Juni zeigten die Vertreter von Special Olympics Österreich, dass Inklusion auch im Motorsport möglich ist. Ein Team aus SOÖ-Präsident Laurenz Maresch, Vizepräsident Kurt Pfleger, Pressechef Heri Hahn und dem mehrfachen Special-Olympics-Medaillengewinner Patrick Eder trat in seiner Klasse gegen sieben weitere Teams an. Besonders Patrick Eder, der das Down-Syndrom hat, beeindruckte das Publikum mit seinem fahrerischen Können und seinem sportlichen Einsatz auf der Strecke. Die Veranstaltung unterstrich eindrucksvoll, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung auch im Kart-Sport aktiv und konkurrenzfähig sein können.

Ein Treffen vieler Freunde
Zum 13. Willi-Schnideritsch-Gedenkturnier im Stocksport trafen sich Ende August in Seiersberg-Pirka 20 Teams aus vier Bundesländern sowie aus Luxemburg und Deutschland. Die Veranstaltung ehrte einmal mehr den verstorbenen Special-Olympics-Freund und Funktionär Willi Schnideritsch und bot einen Tag voller Gemeinschaft, sportlichem Wettkampf und freundschaftlichem Austausch. Die Teams kämpften in vier Gruppen um die besten Platzierungen.




Jubiläum für das Kainbacher Bergturnfest
Bereits zum 30. Mal organisierte das pädagogischtherapeutische Team der Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark im Juni das Bergturnfest, einen Leichtathletik-Wettbewerb nach den Regeln von Special Olympics. Über 110 Sportler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen aus elf Einrichtungen in der gesamten Steiermark traten bei den Bewerben an. Eine Besonderheit war auch die Möglichkeit, den Orientierungslauf „Flex O“, ein neues inklusives Bewegungsformat von Special Olympics, auszuprobieren. Es war ein bewegender Tag, den alle Teilnehmer:innen sichtlich genossen haben!






Klettern ist eine sehr junge Sportart bei Special Olympics. Die Special-Olympics-Klettersportler:innen nützen daher jeden sportlichen Bewerb, um sich untereinander zu messen, aber auch, um sich selbst zu verbessern. Dafür ist ihnen keine Anreise zu weit. Mitte Juli trafen sie sich in Graz, wo in der Kletterhalle der Sportunion der 4. Kletterbewerb der Alpenvereinsjugend Graz über die Bühne ging. Neben einem Skills-Bewerb standen Wettkämpfe im Speedklettern und im Top-Rope auf dem Programm. Es waren zwei großartige Tage für alle Teilnehmer:innen und dank Alpenverein Sektion Graz auch ein höchst erfolgreiches Event.










Medaillenjagd zwischen den Bretterstapeln
Am 13. September fand auf dem Areal des Sägewerks Posch in Strallegg die Österreichische Meisterschaft im Radsport statt. Unter optimalen Rahmenbedingungen kämpften Sportler:innen aus mehreren Bundesländern auf einem 500-Meter-Kurs zwischen Bretterstapeln um die Medaillen über die Distanzen 500 m, 2 km, 5 km und 10 km. Die Veranstaltung verlief reibungslos, die Sportler:innen zeigten trotz eines kurzen Regenschauers am Anfang hohe Motivation und Freude am Wettkampf.

Beim Triathlon in Fürstenfeld im August präsentierte sich Special Olympics Steiermark mit vier Teams – darunter zwei reine Special-Olympics-Teams und zwei Unified-Teams. Die anspruchsvollen Sprintstaffeln über mehr als die üblichen Distanzen meisterten die Sportler:innen mit großem Engagement, Teamgeist und deutlicher Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Der Veranstalter empfing die Sportler:innen mit besonderer Wertschätzung, was den Tag sowohl sportlich als auch menschlich erfolgreich machte.

Herz schlägt für soziale Anliegen.
Mit dem Abschluss eines Du & Wir-Kontos unterstützen Sie sozial wertvolle Projekte in Österreich. Denn ein Teil des Kontoführungsentgeltes geht an die „Du & WirStiftung“ der BKS Bank unter dem Dach der Caritas Stiftung Österreich BKS Bank AG, 8010 Graz, Kaiserfeldgasse 15, T: 0316/811 311-0, www.bks.at




Am 20. September verwandelte sich auch der GGC Thalersee in eine Bühne für gelebte Inklusion, Sportbegeisterung und Miteinander. Mehr als 100 Teilnehmer:innen folgten der Einladung der Bildungsinitiative für Sport und Inklusion (BISI) und der milestone p.o.e.ag und machten das 6. Charity Unified Golfturnier zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bei spätsommerlichem Sonnenschein standen drei Bewerbe im Mittelpunkt: der Klassische Vierer für Unified-Teams, der 18-Loch Texas-Scramble für Golfer:innen sowie der beliebte „Come and try“Bewerb für Einsteiger:innen. Damit konnten sich sowohl erfahrene Spieler:innen als auch Neulinge sportlich einbringen – ein starkes Zeichen für Offenheit, Teamgeist und niedrigschwelligen Zugang zum Golfsport.

Zweimal Meisterschaften in Kapfenberg
Ein intensiver Monat war der September für das Sportbündel in der Hochsteiermark. Zunächst fanden die 17. Tennismeisterschaften der Steiermark in der Tennishalle des TC Redfeld in Kapfenberg statt. Dabei bekamen die Organisatoren tatkräftige Unterstützung von Schüler:innen des BG BRG Kapfenberg, die als Ballkinder fungierten. Nur zwei Wochen später veranstaltete das Sportbündel in Kapfenberg mit der Lebenshilfe Mürztal die 10. Mürztaler Schwimmmeisterschaften. Diesmal waren Schüler:innen der HLW als Volunteers im Einsatz, um die knapp 100 Sportler:innen aus der ganzen Steiermark bestens zu betreuen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Inklusiver Lauf- und Walkingtag beim ApfelLand-Lauf
Bei spätsommerlichen Temperaturen ging am 20. September der ApfelLand-Lauf in Stubenberg am See mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl über die Bühne. Wie schon in den vergangenen Jahren organisierte das Team Dornau gemeinsam mit Special Olympics Burgenland und der Laufgemeinschaft ApfelLand eigene Wertungen für Special Olympics im Laufen und Walken. Der Einladung folgten insgesamt 26 Walker:innen, 7 Unified-Paare im Laufen sowie 15 Unified-Paare im Walken. Die Teilnehmenden kamen aus dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten.

Premiere für das inklusive Reitturnier im Schloss Dornhofen
Am letzten Oktober-Wochenende wurde im Schloss Dornhofen in Eggersdorf das erste inklusive Reitturnier von Special Olympics Steiermark erfolgreich ausgetragen. Sportler:innen aus drei Bundesländern – Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark – nahmen daran teil und zeigten beachtliche Leistungen auf den Pferden. Der Präsident des Steirischen Pferdesportverbandes, Ludwig Hoffmann, überreichte die Medaillen gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Robert Mörth und würdigte den inklusiven Charakter der Veranstaltung.




Barbara Gubitzer steirische Special Olympics Sportlerin des Jahres 2025
Barbara Gubitzer vom Sportbündel wurde im Rahmen der Galanacht des Sports in Graz Anfang November als „Steirische Special Olympics Sportlerin des Jahres 2025“ mit dem Bronzenen Diskuswerfer ausgezeichnet. Die leidenschaftliche Multisportlerin ist langjähriges Mitglied von Special Olympics und aktiv in Disziplinen wie Tennis, Fußball, Basketball und Ski Alpin – ein Vorbild für Teamgeist und sportliche Vielfalt. Die Trophäe bekam sie von Landeshauptmann Mario Kunasek überreicht.






Am Nationalfeiertag nahmen am Murauer Stadtlauf auch rund 20 Special-Olympics-Sportler:innen und ein gutes Dutzend Trainer:innen der Lebenshilfe Murau, der Lebenshilfe Region Judenburg und von Jugend am Werk Knittelfeld sowie vom Verein Inklusive Athletik Bezirk Murau teil und machten den Lauf somit zu einem tollen, inklusiven Event. Der Spaß bei den Sportler:innen war regelrecht ansteckend, sodass sich alle sicher sind, dass 2026 - wieder am 26. Oktober - noch mehr Sportler:innen mit intellektueller Beeinträchtigung dabei sein werden.

Der Schneeschuhlaufbewerb von Special Olympics Burgenland in Zusammenarbeit mit dem Team Dornau bildete traditionell den sportlichen Abschluss des Special-Olympics-Jahres 2025. Mehr als 30 Sportler:innen aus dem Burgenland und der Steiermark kämpften bei strahlendem Sonnenschein auf der JogllandLoipe in St. Jakob im Walde über Distanzen von 25, 50 und 100 Metern sowie in einer Unified-Staffel um die Medaillen. Dank der Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen Helfer:innen und der Familie Orthofer für die Bereitstellung der Infrastruktur und die großzügige Gastfreundschaft konnte ein erfolgreicher Schlussstrich unter dem Sportjahr gesetzt werden.

Auch 2025 wurde beim Hallenfußballturnier der Legenden im Raiffeisen Sportpark Inklusion so richtig gelebt: Die beiden Special-Needs-Teams von GAK und Sturm Graz durften am 27. Dezember einmal mehr zeigen, was sie draufhaben - begleitet vom Jubel der Tausenden Zuseher:innen. Schön, dass es mittlerweile selbstverständlich geworden ist, dass auch die Fußballer:innen mit intellektueller Beeinträchtigung ihr Special-Derby bestreiten dürfen. Und dabei beweisen können, dass sie sich von Jahr zu Jahr steigern. Der GAK gewann dieses besondere Spiel mit 2:1. Der Dank gebührt dem Lions Club Graz und den Organisatoren für das große Herz, das sie Jahr für Jahr zeigen!













Es sind oft die leisen Momente, die zeigen, ob sich etwas wirklich bewegt. Das kann ein konzentrierter Blick vor dem Start sein, Applaus von der Seitenlinie, das Miteinander auf und neben dem Spielfeld. Wer 2025 Veranstaltungen von Special Olympics Tirol besucht hat, konnte genau das beobachten und zugleich erkennen, wie viel sich in diesem Jahr getan hat.
Sportlich war 2025 außergewöhnlich dicht. Landes- und österreichweite Bewerbe prägten den Kalender. Vom Kasermandl Laufen über Landesmeisterschaften im Eiskunstlauf und Short Track bis hin zu Turnieren wie dem UNIQA Panther Cup West, dem Unified Floorball Cup oder dem Plansee Inclusion Segelcup. Mit dem InnTanzfestival kam eine neue, kreative Form der Bewegung hinzu. Ein Highlight war die Teilnahme Tiroler Sportler:innen an den Weltwinterspielen in Turin. Hier wurde sichtbar, wie der Landesverband Tirol längst nicht nur regional denkt, sondern internationale Erfolge einfährt.
Hinter der Vielzahl an Veranstaltungen steht mehr als Organisationsfleiß. Special Olympics Tirol hat sich spürbar weiterentwickelt. Der Verband ist breiter aufgestellt, besser vernetzt und stärker in bestehenden Vereinsstrukturen verankert als je zuvor. Kooperationen mit Sportvereinen von Kufstein bis ins Außerfern machen inklusives Training zur Selbstverständlichkeit. Wir sehen es nicht nur als Sonderangebot, sondern als Teil des regulären Sportbetriebs. Das stärkt unsere Sportler:innen und bringt Vorteile für Vereine und ihr Verständnis von Gemeinschaft.
Dieser Weg soll 2026 konsequent weitergehen. Geplant sind weitere Österreichische Meisterschaften, zusätzliche Wettbewerbe und der Ausbau des Sportangebots. Im Fokus stehen nachhaltige Strukturen, regelmäßige Trainingsmöglichkeiten, neue Disziplinen und noch mehr Teilhabe für Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Am Ende bleibt der Eindruck eines Verbandes, der nicht nur in Zahlen, sondern auch im Selbstverständnis gewachsen ist. Special Olympics Tirol zeigt, dass inklusiver Sport kein Projekt auf Zeit ist, sondern eine Haltung. Eine, die Bewegung schafft.
Tobias Höllbacher
Präsident Special Olympics Tirol






Special Olympics Tirol veranstaltete mit den Österreichischen Meisterschaften im Short Track und im Eiskunstlauf Mitte Dezember in Innsbruck (siehe auch Seiten 14/15) noch zwei richtige Highlights. Davor sorgte aber auch der eine oder andere Bewerb für Aufmerksamkeit im Bundesland:

Die Sport Austria Finals machten im Juni 2025 in Innsbruck Station. Und mittendrin statt nur dabei war Special Olympics mit dem Unified Floorball Cup. Dabei matchten sich vier Unified-Teams, als Team von Sportler:innen mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung: zwei Mannschaften von Special Olympics Vorarlberg und zwei Teams von Special Olympics Tirol, für die es der erste Floorball-Einsatz überhaupt war. Zeitgleich wurde vom Österreichischen Floorballverband auch die Österreichische Meisterschaft im Kleinfeld-Floorball ausgetragen. Dass sich beide Bewerbe eine Halle teilten, die Veranstaltung gemeinsam geplant und umgesetzt wurde, Kompetenzen gebündelt und Synergien genutzt wurden – all das stand für weit mehr als bloßen sportlichen Gleichklang. Als „Draufgabe“ wurde im Rahmen der Sport Austria Finals offiziell eine Kooperationsvereinbarung zwischen Special Olympics Österreich und dem Österreichischen Floorballverband unterzeichnet. Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Meilenstein für den inklusiven Sport in Österreich.



Am 28. und 29. Juni wurde der Plansee in Außerfern zum Austragungsort des ersten Plansee Inclusion Cups, einer besonderen Segelregatta im Zeichen des Unified Sports. Bei der inklusiven Veranstaltung segelten Menschen mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung gemeinsam in RS Feva XL-Booten über einen klassischen Dreieckskurs. Insgesamt fünf Teams aus Tirol, Vorarlberg, Kärnten und Baden-Württemberg nutzten die nahezu idealen Bedingungen – Sonnenschein, leichter Wind und beeindruckende Naturkulisse – für fünf spannende Wettfahrten. Ein Höhepunkt war die feierliche Siegerehrung am Sonntagnachmittag, bei der die Landesrätin für Inklusion Eva Pawlata zusammen mit Wettfahrtleiter Alexander Wasle die Leistungen der Teilnehmer:innen würdigte.

Am 22. November fand in Kooperation mit dem 1. Tanzklub Gold Weiss Innsbruck das erste INN-Tanzfestival für Special-Olympics-Sportler:innen statt. Dieser inklusive Tanzwettbewerb bot den Teilnehmer:innen eine Bühne, um ihre tänzerischen Fähigkeiten vor einer fachkundigen Jury unter Beweis zu stellen. Die Jury – bestehend aus Claudia Tschuggnall (Tanz- und Bewegungszentrum Telfs), Michael Schröcksnadel (Fachverband Tanzsport Innsbruck) und Jacqueline Reiter (Tafie Tanzen) – hatte sichtlich Freude an der Bewertung der Darbietungen, denn die Sportler:innen begeisterten trotz spürbarer Aufregung mit Leidenschaft und Ausdruck. Das Event zeigte einmal mehr, wie viel Power, Mut und Freude im gemeinsamen Tanz stecken.
Österreichische Meisterschaften im Doppelpack
Am 10. und 14. Dezember war Innsbruck der Schauplatz der beiden Österreichischen Meisterschaften im Short Track und im Eiskunstlauf. Zunächst flitzten mehr als 30 Special-OlympicsEisschnellläufer:innen über das Eis der Olympiaworld. Die Meisterschaft, mitfinanziert von der EU, wurde dabei zu einem internationalen Wettkampf, denn neben den besten heimischen Short-Tracker:innen waren auch Sportler:innen aus Ungarn, Deutschland, der Schweiz und der Niederlande eingeladen - was den gesamten Bewerb ganz besonders emotional machte. Vier Tage später waren es die Special-Olympics-Eiskunstläufer:innen, die im Rahmen der Meisterschaften von Skate Austria auch ihre Sieger:innen küren durften. Mehr als 50 Teilnehmer:innen zeigten dabei eindrucksvoll, warum diese Sportart eine ganz besondere Atmosphäre für alle Beteiligten vermittelt.





Wenn ich heute auf meine mehr als zwanzigjährige Verbundenheit mit Special Olympics Vorarlberg zurückblicke, erfüllt mich vor allem eines: Dankbarkeit. Seit vier Jahren darf ich nun als Präsident mit einem großartigen Team arbeiten. Special Olympics Vorarlberg ist ein Verband, der seit über 30 Jahren im Sinne von Special Olympics mit großem Engagement Sportangebote für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ermöglicht.
2025 war für uns ein intensives und richtungsweisendes Jahr. Wir haben unsere Angebote weiter ausgebaut, bestehende Strukturen gestärkt und neue Kooperationen im Land geschaffen. Besonders stolz bin ich darauf, wie sich unsere Sportler:innen entwickelt haben – sportlich, persönlich und als aktive Mitglieder einer starken Gemeinschaft. Auch der Verband selbst ist gewachsen: mehr Trainer:innen, mehr helfende Hände, mehr Sichtbarkeit in Öffentlichkeit und Politik.
Der Landesverband hat im vergangenen Jahr erneut Lebendigkeit und die Fähigkeit zur Weiterentwicklung bewiesen. Projekte zur Inklusion im Alltag, die Verstärkung des Schul- und Nachwuchsbereichs sowie die Professionalisierung unserer Vereinsarbeit tragen Früchte. Die Strahlkraft von Special Olympics Vorarlberg ist deutlicher denn je zu spüren.
Wir blicken bereits voller Tatendrang nach vorn. 2026 werden wir wieder 15 vielseitige, offene und wohnortnahe Sportarten in 20 verschiedenen Sportangeboten im ganzen Land anbieten. Planungen für das Wettbewerbsjahr 2026, in dem wir rund 10 Veranstaltungen organisieren werden, laufen bereits auf Hochtouren. Ein besonderes Anliegen bleibt die Weiterbildung unserer Trainer:innen. Sie sind das Herzstück unserer Bewegung: ihre Kompetenz, Begeisterung und ihr Einfühlungsvermögen machen echten Inklusionssport erst möglich.
Special Olympics Vorarlberg steht für Freude am Sport, für Begegnung und für das gemeinsame Wachsen. Ich freue mich auf alles, was wir im kommenden Jahr gemeinsam erreichen werden.
Andreas Dorner Präsident Special Olympics Vorarlberg







Wettkämpfe in der Schweiz
ie Sportler:innen von Special Olympics Vorarlberg waren auch im zweiten Halbjahr 2025 wieder überaus aktiv und stellten in mehreren grenzüberschreitenden Wettbewerben in der Schweiz ihr Können unter Beweis: Ein besonderes Highlight war das Floorballturnier in Trimbach am 14. Juni. Mit einer jungen und motivierten Mannschaft reisten die Vorarlberger an den Start und zeigten über den gesamten Turniertag großen Einsatz und Teamgeist. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen in der Halle konnten sie mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei knappen Niederlagen einen sehr respektablen vierten Platz in ihrer Gruppe erzielen – ein Erfolg, der insbesondere angesichts des Alters und der geringen Turniererfahrung der Spieler bemerkenswert war.
Ebenfalls im Juni fand in Balgach der traditionelle Schwimmwettbewerb statt, bei dem 126 Teilnehmer:innen aus 15 Vereinen an den Start gingen. Das Schwimmteam von Special Olympics Vorarlberg zeigte eindrucksvolle Leistungen und sicherte sich insgesamt 15 Podestplätze, ergänzt durch mehrere weitere Top-FünfPlatzierungen.
Am 22. November trat Special Olympics Vorarlberg schließlich mit zwei Teams beim Floorballturnier in Sargans an, bei dem insgesamt 19 Mannschaften teilnahmen. Auch hier präsentierten sich die Vorarlberger Sportler:innen in starker Form: Team SOV verpasste nur knapp einen Podestplatz und belegte Rang 4 in der Gruppe B, während Team Jupi in seiner Gruppe den fünften Platz erreichte.
Mitte Juni war ein vierköpfiges Team von Special Olympics Vorarlberg beim Golmer Cross Golf Charity in Tschagguns mit dabei: Katharina Swanson mit Unified-Partner Jeffrey Swanson sowie Aaron Joynson mit Unified-Partner Shaun Joynson. Die Golmer Cross Golf Charity ist eine langjährige Tradition zugunsten von Kindern im Montafon und wurde von den Familien Amann, Tschol und Salzgeber ins Leben gerufen, um mit Spenden unbürokratisch zu helfen. Für Special Olympics Vorarlberg war es eine besondere Ehre und große Freude, Teil dieses Turniers gewesen zu sein. Golfen für den guten Zweck




Schwimm-Meisterschaft in Bludenz
Ende Juni fand im Val Blu Bludenz die Langbahn-Landesmeisterschaft im Schwimmen statt. Rund 30 Schwimmer:innen aus Vorarlberg, der Schweiz und Liechtenstein traten in den Disziplinen 50 m Freistil, 50 m Brust und 50 m Rücken an und erzielten zahlreiche persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben war der souveräne Erfolg von Jasmin Heim, die bei den Damen alle drei Disziplinen für sich entscheiden konnte. Bei den Herren dominierten Fabian Huber in Freistil und Brust sowie Matthias Natter über 50 m Rücken. Die Siegerehrung wurde von SOV-Präsident Andreas Dorner durchgeführt.

Inklusives Floorballturnier
Am 28. Juni verwandelte sich die Reichenfeldhalle in Feldkirch in einen sportlichen Treffpunkt: Beim dritten inklusiven Floorballturnier von Special Olympics Vorarlberg trafen zehn Teams aus Vorarlberg, Deutschland und der Schweiz aufeinander und lieferten sich spannende Duelle. Das Turnier wurde im Rahmen einer Diplomarbeit von vier engagierten Absolventinnen der Handelsakademie Bludenz organisiert und stand ganz im Zeichen von Teamgeist, Fairness und sportlichem Engagement. Die Veranstaltung diente auch dem Sammeln von Spenden für ein zukünftiges Trainingslager der Vorarlberger Teams.

Begeisterung beim Marathon
Beim 18. Sparkasse 3-Länder-Marathon im Dreiländereck begeisterten im Oktober über 12.000 Lauf- und Walking-Teilnehmer:innen aus der Region und darüber hinaus die Zuschauer:innen. Auch das Nordic-Walking-Team von Special Olympics Vorarlberg war mit 17 motivierten Sportler:innen am Start. Die zwölf Kilometer lange Strecke meisterten alle mit großem Einsatz und erzielten beeindruckende Zeiten, wobei die Schnellsten ihr Ziel in rund 1 Stunde und 40 Minuten erreichten. Die Teilnahme des Teams zeigte erneut, wie sportlicher Ehrgeiz, Freude an Bewegung und gelebte Inklusion beim größten Laufevent rund um den Bodensee zusammenkommen.

Trainingslager als Saisonvorbereitung
Vom 5. bis 8. Dezember hielt Special Olympics Vorarlberg das jährliche Trainingslager für Ski Alpin und Ski Nordisch im Kohlerhus in Stuben am Arlberg ab – möglich gemacht durch die Unterstützung von Kilian Albrechts Charity-Event im vergangenen April. Insgesamt 19 Sportler:innen nutzten die vier abwechslungsreichen Tage, um sich intensiv auf die Wintersaison und kommende Wettkämpfe vorzubereiten. Trotz des durchwachsenen Wetters herrschte durchgehend gute Stimmung im Team. Neben sportlichen Einheiten auf Piste und Loipe stand auch der gesellige Austausch im Mittelpunkt, unter anderem bei gemeinsamen Aktivitäten wie Eisstockschießen und Spieleabenden. Familie Lassnig sorgte für die ausgezeichnete kulinarische Betreuung vor Ort, Special Olympics Vorarlberg konnte so motiviert und perfekt vorbereitet in die Wintersaison 2025/26 starten.





Das Jahr 2025 war für den Vorstand des Landesverbandes Wien von einem intensiven Austausch, nachhaltiger Vernetzungsarbeit und wichtigen strukturellen Fortschritten mit zahlreichen Stakeholdern und Partnern geprägt. Ein zentraler Fokus lag auf der Intensivierung der Kontakte zu unseren Vereinen. Dadurch konnten bestehende Kooperationen gestärkt und neue Partnerschaften aufgebaut werden. Im September wurde ein Trainertreffen durchgeführt, bei dem gezielt der Bedarf erhoben und Wünsche aufgenommen wurden.
Darüber hinaus konnten die erfolgreichen Wiener Sportler:innen bei den World Winter Games in Turin für den Sportpreis der Stadt Wien und die Prämierung zu den Wiener Sportstars 2025 vorgeschlagen werden – mit erfreulichem Erfolg, denn dadurch konnten Karlo Divic (Bronze/Eiskunstlauf) sowie das Goldene Unified-Floorball-Team von Jugend am Werk wertvolle finanzielle Unterstützungen erhalten.
Ein weiterer Meilenstein war die Etablierung der Kooperation mit der Bildungsdirektion Wien, um frühzeitig potentielle Sportler:innen aus diesen Einrichtungen für Special Olympics zu gewinnen. In diesem Zusammenhang fand im November auch der erste MATPBewerb der Wiener Schulen mit großer Begeisterung statt. Das Highlight 2025 war der Solidaritätsrun der Wiener Schulen, an dem 1.600 Schüler:innen, darunter mehr als 900 aus Sonderschulen, teilnahmen. Special Olympics Wien übernimmt hier gemeinsam mit der ASKÖ die Patronanz für die Veranstaltung. Weiters fanden zahlreiche Informationsgespräche rund um die Vorbereitungen auf die Nationalen Sommerspiele von SOÖ im Juni 2026 in Wien statt.
Aufgrund des großen Engagements des Landesverbandes dürfen wir stolz berichten, dass die Stadt Wien erstmals eine Jahres-Sportförderung beschlossen hat, die uns enorm weiterhilft.
Für das Jahr 2026 setzen wir uns weitere ehrgeizige Ziele: Die MATP-Bewerbe an Schulen sollen weiter ausgebaut werden. Wiener Sonderschulen sollen weiters bei der Etablierung von Special-Olympics-Sportarten (besonders Boccia, MATP, Tischtennis und Leichtathletik) unterstützt werden. Ebenso ist eine intensivere Begleitung von Vereinen bei der Durchführung von Wettbewerben geplant. Im Eventbereich ist auch wieder ein Solidaritätsrun der Wiener Schulen sowie der Besuch weiterer gesellschaftlicher Events angedacht - dies sind wichtige Zeichen für Inklusion und Sichtbarkeit.
Natürlich freuen wir uns, ebenso wie unsere Sportler:innen, wenn Wien 2026 Austragungsort der Nationalen Sommerspiele sein wird. Abschließend darf ich mich als Präsident des Wiener Landesverbandes herzlich bei allen bedanken, die uns im Vorstand unterstützen und mithelfen, das Netzwerk von Special Olympics Österreich auch in der Bundeshauptstadt weiter zu etablieren.
Mag. Andreas Postmann
Präsident Special Olympics Wien






Ein besonderes Highlight waren die offenen Klassen für Unified-Partner:innen, in denen Menschen mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung gemeinsam antraten und den Inklusionsgedanken von Special Olympics sichtbar lebten. Die Stimmung war geprägt von Respekt, gegenseitiger Unterstützung und großer Freude am gemeinsamen Sport. Das Turnier zeigte eindrucksvoll, wie Sport Gemeinschaft schafft und Brücken baut – es war mehr als ein Wettbewerb: ein Fest der Inklusion und des Pferdesports. Große Freude in der Freudenau
Im Bundesland, das heuer im Juni die Nationalen Sommerspiele sieht, sorgten der Unified Floorball Cup Anfang Dezember (siehe Seiten 12/13) und die Österreichische Meisterschaft im Reiten in der Freudenau im September für besondere Glanzlichter. Vor allem die Freudenau wurde am 21. und 22. September zum Zentrum der Freude: In der ASKÖ-Reitsportanlage gingen Sportler:innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten an den Start und präsentierten beeindruckende Darbietungen in den Bewerben English Equitation, Dressur, Showmanship und Working Trail. Auch ein Voltigierer aus Wien zeigte sein großes Können. Dank der großzügigen Unterstützung durch Leihpferde war es möglich, auch den Starter:innen aus den Bundesländern die Teilnahme zu ermöglichen – für viele war es die erste große Turniererfahrung, andere knüpften an frühere Erfolge an.





MIan muss Gelegenheiten beim Schopf packen, heißt es so schön! Im Juni und im September gab es solche Gelegenheiten, wir durften unsere Nationalen Sommerspiele 2026 beim legendären Donauinselfest, bei der Eröffnung der neuen Sport Arena Wien und beim „Tag des Sports“ auf dem Heldenplatz präsentieren. Zahlreiche Gäste besuchten unseren Stand, versuchten sich im Mini-Tischtennis, im Cornhole, machten Fotos mit unserer Special-Olympics-Fackel oder informierten sich über unser sportliches Großereignis, das im Juni 2026 die Bundeshauptstadt bewegen wird.
n Wien-Brigittenau ging am 23. September die vierte Auflage des „Solidaritätsruns der Wiener Schulen“ über die Bühne. Mehr als 1.600 Kinder und Jugendliche aus 18 Wiener Schulen liefen im inklusiven Laufevent für den guten Zweck. Der Solidaritätsrun wurde im Auftrag des Sportdachverbands ASKÖ, der Wiener Bildungsdirektion und Special Olympics Wien organisiert und vom Verein sports4everybody durchgeführt. Bei dem Laufevent bildeten Schüler:innen aus zwölf Sonderschulen mit Beeinträchtigungen und sechs Pflichtschulen gemischte Gruppen. In 15-Minuten-Läufen liefen sie so viele Runden wie möglich, um durch Sponsorengelder Mittel zu erlaufen, die nun an Wiener Schwerpunktschulen für Beeinträchtigungen für die Anschaffung von Sportmaterialien und sportliche Aktivitäten gehen. Alle Teilnehmer:innen erhielten eine Medaille als Anerkennung für ihr Engagement.

Auf Einladung von Bürgermeister Michael Ludwig sowie Sportstadtrat und Sportpool-Wien-Ehrenpräsident Peter Hacker wurden am 30. September die erfolgreichsten Wiener Athlet:innen und Vereine im Wiener Rathaus geehrt. Erstmals gab es auch eine eigene Ehrung für die erfolgreichen Sportler:innen von Special Olympics Wien, die bei den World Winter Games in Turin im Unified-Floorball und im Eiskunstlauf sehr erfolgreich waren. Der Landesverband Wien, vertreten durch Vizepräsidentin und Sportbeauftragte Corina Konrad-Lustig, gratulierte den Preisträger:innen Karlo Divic, Heinz Rokos, Martin Zachistal, Patrik Stacher mit den Unified-Partnern Jennifer und Alexander Klopf ebenso wie Petra Burger von Coca-Cola und Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Trixi Schuba.


Als gemeinnützige Organisation lebt Special Olympics Österreich zu einem wesentlichen Teil von Spenden. Neben öffentlichen Förderungen und der wertvollen Unterstützung durch Sponsoren sind es Beiträge von Unternehmen und Privatpersonen, die einen entscheidenden Anteil an unserem Budget ausmachen – und damit an der Möglichkeit, Trainings, Bewerbe, Gesundheitsprogramme und inklusive Projekte nachhaltig umzusetzen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind bekanntermaßen herausfordernd – für viele Menschen ebenso wie für Organisationen im sozialen Bereich. Auch wir spüren diese Entwicklung deutlich. Umso wichtiger ist es, dass wir gerade jetzt auf jene zählen dürfen, die unsere Arbeit mittragen und an unsere Mission glauben. Denn jeder Beitrag,

ob groß oder klein, hilft dabei, Perspektiven zu schaffen und Lebensfreude zu schenken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir unser Fundraising in den vergangenen Jahren gezielt weiterentwickelt. Neben unserem Fundraising-Büro in Innsbruck setzen wir mit unserem Partner FanInvest verstärkt auf digitale Wege: Über unsere Website www.specialolympics.at/helfen-und-spenden ermöglichen wir es Unterstützer:innen, einfach, transparent und zeitgemäß zu spenden – und so Teil der Special-Olympics-Familie zu werden, ganz unabhängig von Ort und Zeitpunkt. Das digitale Fundraising erfreut sich wachsender Beliebtheit und verzeichnet laut aktuellen Statistiken ein Plus von über zehn Prozent. Diese Entwicklung bestätigt uns in unserem Weg: OnlineSpenden sind nicht nur zeitgemäß, son-
dern gelten als die Fundraising-Methode der Zukunft.
Spenden für Special Olympics Österreich sind mehr als finanzielle Unterstützung. Sie sind ein Bekenntnis zu Vielfalt, Fairness und Menschlichkeit. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sportliche Träume weiterwachsen dürfen – und dass Inklusion nicht nur ein Wort bleibt, sondern gelebte Realität.
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