Spanien aktuell - Dezember 2025

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Neu in Marbella!

Neu in Marbella!

Cielo Abierto eröffnet temporĂ€res Outlet fĂŒr Outdoormöbel ab 1. Juni bis 15.

AA Cielo Abierto verlÀngert das Outlet in Marbella und inspiriert zur

Oktober

A Cielo Abierto eröffnet temporĂ€res Outlet fĂŒr Outdoormöbel ab 1. Juni bis 15. Oktober

Wintergestaltung im Außenbereich

Diesen Sommer lĂ€dt A Cielo Abierto Sie ein, Ihre Außenbereiche stilvoll zu verwandeln – mit der Eröffnung unseres neuen, temporĂ€ren Outlets fĂŒr Outdoormöbel in Marbella, nur 30 Meter von unserem HauptgeschĂ€ft entfernt! sofort bis zum 15. Oktober erwartet Sie eine exklusive Auswahl an Outdoormöbeln zu besonderen Outlet-Preisen ideal fĂŒr Terrassen, GĂ€rten, Dachterrassen oder jeden offenen Bereich, der Stil, Komfort und QualitĂ€t verdient. Mit sonnigen Tagen in Sicht ist jetzt der perfekte Moment, Ihren Außenbereich zu erneuern. Unser Outlet bietet alles: modulare Sofas, Sonnenliegen, Garten-Essgruppen, Sonnenschirme und stilvolle Accessoires – selbstverstĂ€ndlich mit der typischen QualitĂ€t und dem Design von A Cielo Abierto. Wo? Nur 30 Meter von unserem HauptgeschĂ€ft in Marbella entfernt (OASIS BUSINESS CENTER, LOCAL 14) Warum vorbeikommen?

Diesen Sommer lĂ€dt A Cielo Abierto Sie ein, Ihre Außenbereiche stilvoll zu verwandeln – mit der Eröffnung unseres neuen, temporĂ€ren Outlets fĂŒr Outdoormöbel in Marbella, nur 30 Meter von unserem HauptgeschĂ€ft entfernt!

Das Outlet prĂ€sentiert weiterhin modulare Sofas, Sonnenliegen, Garten-Essgruppen, Sonnenschirme und stilvolle Accessoires – selbstverstĂ€ndlich mit der typischen QualitĂ€t und dem Design von A Cielo Abierto.

Ab sofort bis zum 15. Oktober erwartet Sie eine exklusive Auswahl an Outdoormöbeln zu besonderen Outlet-Preisen – ideal fĂŒr Terrassen, GĂ€rten, Dachterrassen oder jeden offenen Bereich, der Stil, Komfort und QualitĂ€t verdient. Mit sonnigen Tagen in Sicht ist jetzt der perfekte Moment, Ihren Außenbereich zu erneuern.

Wo? Nur 30 Meter von unserem HauptgeschÀft in Marbella entfernt

Unser Outlet bietet alles: modulare Sofas, Sonnenliegen, Garten-Essgruppen, Sonnenschirme und stilvolle Accessoires – selbstverstĂ€ndlich mit der typischen QualitĂ€t und dem Design von A Cielo Abierto.

Cielo Abierto hat sein temporĂ€res Outlet fĂŒr Outdoormöbel in Marbella ĂŒber die Sommersaison hinaus verlĂ€ngert und bietet jetzt im Herbst die perfekte Gelegenheit, Außenbereiche stilvoll neu zu gestalten. Gerade jetzt, da die Feiertage nĂ€her rĂŒcken und viele ihre Terrasse, den Garten oder die Dachterrasse fĂŒr weihnachtliche Treffen und die kĂŒhleren Sonnenstunden vorbereiten möchten, lohnt sich ein Besuch besonders.

(OASIS BUSINESS CENTER, LOCAL 14)

Wo? Nur 30 Meter von unserem HauptgeschÀft in Marbella entfernt (OASIS BUSINESS CENTER, LOCAL 14)

Auch in den kommenden Wochen erwartet Sie eine exklusive Auswahl an Outdoormöbeln zu attraktiven Outlet-Preisen – ideal, um Terrassen, GĂ€rten oder jede offene FlĂ€che mit Stil, Komfort und QualitĂ€t aufzuwerten.

Warum vorbeikommen?

Unwiderstehliche Rabatte, zeitloses Design und persönliche Beratung – damit Sie genau das passende MöbelstĂŒck finden.

Unwiderstehliche Rabatte, zeitloses Design und persönliche Beratung – damit Sie genau das passende MöbelstĂŒck finden. Nicht verpassen!

Unwiderstehliche Rabatte, zeitloses Design und persönliche Beratung machen es leicht, genau das passende MöbelstĂŒck zu finden. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, Ihren Außenbereich vor der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel zu verschönern – mit exklusiven Angeboten im temporĂ€ren Outlet von A Cielo Abierto.

Nicht verpassen!

Besuchen Sie unser temporĂ€res Outlet und gestalten Sie Ihren Traum-Außenbereich – zum besten Preis.

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ESTEPONA – MARBELLA ALTEA – BENISSA

ARAG mit technischen Verbrauchertipps

Kulinarische Höhepunkte 2025

SPANIEN AKTUELL, S.L.

Avda. Condado de Huelva, 9

29740 Torre del Mar, MĂĄlaga

Tel.: +34 674 195 954

E-mail: info@spanienaktuell.es

Web: www.spanienaktuell.net

www.facebook.com/aktuellspanien

Anzeigen/Advertising/Publicidad: E-mail: kai@spanienaktuell.es

Verteilung Gratis (siehe Seite 82)

Outdoortrends

Reisehöhepunkte 2025

Weinempfehlung Bodegas Emilio Moro

Der Verlag ĂŒbernimmt keine Haftung fĂŒr unverlangt erhaltene Texte, Fotos und Illustrationen. FĂŒr Anzeigentexte ist der Auftraggeber verantwortlich. Leserbriefe oder namentlich gekennzeichnete BeitrĂ€ge geben nicht unbedingt die Meinung des Verlages wieder und können gekĂŒrzt veöffentlicht werden. Alle Informationen und Artikel wurden nach bestem Wissen zusammengestellt. FĂŒr Fehler oder IrrtĂŒmer wird nicht gehaftet. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Dies gilt auch fĂŒr die Aufnahme in elektronische Datenbanken und VerviefĂ€ltigung auf CD-ROM. DepĂłsito Legal: MA 1759-2014

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RĂŒckblick 2025

Zu Beginn des Jahres dachte ich: „Vielleicht wird es diesmal anders.“ Doch auch 2025 reiht sich nahtlos in die Reihe der Vorjahre ein – mit steigender Tendenz des Unangenehmen. Weltweit sind ĂŒber 122 Millionen Menschen wegen Krieg, Gewalt oder Verfolgung auf der Flucht oder haben ihre Heimat verloren.

In Afrika leiden ĂŒber 300 Millionen Menschen an chronischer Unter- oder MangelernĂ€hrung – ein Zustand, der langfristig Gesundheit, Bildung und Zukunft ganzer Generationen bedroht.

Das Mittelmeer-Becken erlebte diesen Sommer eine WĂ€rmerekordperiode: ĂŒber 60 % der FlĂ€che waren von Hitzewellen betroffen, Durchschnittstemperaturen brachen neue Rekorde. Folgen: verschobene Fischpopulationen, Belastung der Ökosysteme und Gefahr fĂŒr KĂŒstenregionen durch AlgenblĂŒten und Trockenheit.

Die Zahl der von Staaten getragenen Konflikte erreichte 2024 61 aktive Kriege – der höchste Wert seit dem Zweiten Weltkrieg. FĂŒr 2025 liegen noch keine vollstĂ€ndigen Zahlen vor, doch es ist anzunehmen, dass sich daran bisher wenig geĂ€ndert hat.

Wissen und Technik sind da – warum wird trotzdem nicht konsequent global gehandelt, um es besser zu machen? Warum werden Ressourcen global verschwendet, Menschen hungern und Konflikte fortgesetzt? Ist der Mensch wirklich so lernresistent, dass er die Lehren der Geschichte, die Folgen von Kriegen, Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung immer noch ignoriert?

Doch wie jedes Jahr im Dezember weigere ich mich, nur den Kopf zu schĂŒtteln. Auch wenn global noch viel zu tun bleibt, zeigen einige Entwicklungen, dass punktuelle Verbesserungen möglich sind – kleine, aber wichtige Zeichen der Hoffnung, die zeigen, dass nicht alle geistig minderbemittelt im Mittelalter steckengeblieben sind.

Malediven fĂŒhren Rauchverbot fĂŒr junge Generationen ein

Die Malediven haben ein dauerhaftes Rauchverbot fĂŒr alle ab dem 1. Januar 2007 Geborenen eingefĂŒhrt – fĂŒr Einheimische und Touristen, inklusive E-Zigaretten. Ziel: eine „tabakfreie Generation“.

Schokolade und Softdrinks im Fernsehen nur noch nach 21 Uhr – online gar nicht mehr. Ziel: weniger ĂŒbergewichtige Kinder. Laut Gesundheitsministerium könnten so jĂ€hrlich 7,2 Milliarden Kalorien vom Speiseplan britischer Kinder verschwinden. Hersteller sollen Zucker- und Fettgehalt senken, betroffen sind alle Lebensmittel mit hohem Anteil an Fett, Salz oder Zucker.

Hochsee-Schutzabkommen tritt in Kraft

Das internationale HochseeSchutzabkommen kann im Januar beginnen: Mit Marokko und Sierra Leone wurden die 60 erforderlichen Ratifizierungen erreicht. UNO-GeneralsekretĂ€r Guterres sprach von einem „historischen Erfolg“. Es schafft Schutzgebiete auf zwei Dritteln der Weltmeere mit erstmals verbindlichen Regeln zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Deutschland hat unterzeichnet, die Ratifizierung steht noch aus. Nach 120 Tagen tritt das Abkommen dennoch in Kraft.

Autonomer Tauchroboter rĂ€umt Ozean-MĂŒll auf

Großbritannien bremst Junkfood-Werbung

Noch vor dem offiziellen Verbot Anfang 2026 lĂ€uft Werbung fĂŒr Chips,

Im Mittelmeer hat ein autonomer Tauchroboter seinen ersten erfolgreichen Test absolviert. Das KI-gesteuerte System erkennt Abfall am Meeresgrund und sammelt ihn mithilfe von Greifarmen ein. Ein unbemanntes Boot dient dabei als schwimmende MĂŒllhalde. Der Roboter entfernte erfolgreich alte Autoreifen, E-Roller und andere AbfĂ€lle aus dem Hafen von Marseille. Das System ist Teil eines EU-Projekts und arbeitet mit mehreren Komponenten: Ein Serviceboot scannt den Meeresboden, ein Suchroboter liefert detaillierte Daten, und der eigentliche Tauchroboter sam-

melt die MĂŒllteile gezielt ein. Damit zeigt die Technik, wie autonome Lösungen kĂŒnftig gegen die wachsende VermĂŒllung der Meere helfen können.

EU verschĂ€rft Regeln gegen Lebensmittel- und KleidungsmĂŒll Bis 2030 sollen LebensmittelabfĂ€lle in Europa um bis zu 30 % sinken. Textilhersteller mĂŒssen kĂŒnftig Sammlung, Sortierung und Recycling von Alttextilien bezahlen. JĂ€hrlich fallen rund 60 Millionen Tonnen Lebensmittel und 12,6 Millionen Tonnen Textilien an. Ziel: Ressourcen sparen und Umweltbelastung reduzieren –fĂŒr ein Baumwollhemd werden etwa 2.700 Liter Wasser benötigt. Die Regeln betreffen Kleidung, Teppiche, Matratzen und weitere Produkte.

Spanien streicht ĂŒber 50.000 Ferienwohnungen

Die Wohnungsnot in Spanien verschĂ€rfte sich 2025 weiter – unter anderem durch die hohe Zahl privater Ferienwohnungen. Die Regierung in Madrid ließ ĂŒber 53.000 illegale UnterkĂŒnfte von den Onlineplattformen entfernen.

MinisterprĂ€sident Pedro SĂĄnchez erklĂ€rte auf einer Parteiveranstaltung in MĂĄlaga, dass diese Wohnungen dem regulĂ€ren Wohnungsmarkt zugefĂŒhrt und „jungen Menschen und Familien unseres Landes“ zur VerfĂŒgung gestellt werden. Besonders betroffen sind Sevilla (2.289), Marbella (1.802), Barcelona (1.564), MĂĄlaga (1.471) und Madrid (1.257).

Trotz aller Krisen wĂŒnsche ich Ihnen ein ruhiges Weihnachtsfest und die Energie, 2026 anzupacken – mit Hoffnung, Tatkraft und dem Blick auf das, was wir verĂ€ndern können.

AUSZUG AUS DEM BUCH:

Grundeigentum in Spanien von A – Z fĂŒr EigentĂŒmer, KĂ€ufer und VerkĂ€ufer (VollstĂ€ndige Neubearbeitung 7. Auflage).

Von Dr. Burckhardt Löber, Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcåzar

GrundstĂŒcksbelastungen - Cargas y GravĂĄmenes

Es gibt GrundstĂŒcksbelastungen, die im Grundbuch eingetragen sind, wie beispielsweise die Hypothek, eine Dienstbarkeit, Nießbrauch, eine Vertragsauflösungsklausel, ein Eigentumsvorbehalt etc. Es gibt aber auch Belastungen, die nicht notwendigerweise im Grundbuch eingetragen, gleichwohl aber vorhanden sind. Maßgebend sind insoweit Sonderbestimmungen, die z.B. im Mietrecht vorzufinden sind. Das gesetzliche Vorkaufsrecht des Mieters beispielsweise ist im Grundbuch nicht ersichtlich, es sei denn, die Mietvertragsparteien haben eine entsprechende Vereinbarung beantragt und bewilligt. Das gleiche gilt fĂŒr gesetzliche Vorkaufsrechte von Gemeinden. So werden in aller Regel MietvertrĂ€ge genauso wenig im Grundbuch eingetragen wie Leitungsrechte fĂŒr Wasser oder ElektrizitĂ€t. Da aufgrund der Ley de Arrendamiento Urbano - LAU ein außerordentlich starker Mieterschutz besteht, der Mieter sogar ein gesetzliches Vorkaufsrecht besitzt, sollte seitens der KĂ€ufer auch in privatschriftlichen VertrĂ€gen darauf bestanden werden, vom VerkĂ€ufer die ErklĂ€rung zu erhalten, dass sich das GrundstĂŒck frei von Lasten und MietverhĂ€ltnissen befindet. Andererseits kann aber die fehlende Eintragung von Rechten Dritter im Grundbuch dazu fĂŒhren, dass der Erwerber, der hiervon keine Kenntnis hatte, das GrundstĂŒck unbelastet erwirbt. Bestand beispielsweise ein Nießbrauchrecht zugunsten eines Dritten, das im Grundbuch nicht eingetragen worden ist, so er-

wirbt der gutglĂ€ubige Erwerber das GrundstĂŒck lastenfrei, es sei denn, die GesamtumstĂ€nde lassen den guten Glauben des Erwerbers entfallen.

Die Autoren Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcåzar sind Partner der Rechtsanwaltskanzlei Löber Steinmetz & García, Partnerschaft von RechtsanwÀlten mbB, Frankfurt, Köln. E-Mail: info@loeber-steinmetz.de Tel: +49-(0)69 96 22 11 23, +49-(0)221 82 82 97 09 www.loeber-steinmetz.de

In Kooperation mit Löber Steinmetz García RechtsanwÀlte y Abogados S.L.P., Mallorca und Teneriffa, Tel. +34 971 72 03 72, Tel. +34 922 38 03 15 Buchbestellung:

Grundeigentum in Spanien von A – Z fĂŒr EigentĂŒmer, KĂ€ufer und VerkĂ€ufer (VollstĂ€ndige Neubearbeitung 7. Auflage) 216 Seiten, € 38,- . edition fĂŒr internationale Wirtschaft Verlagsauslieferung W. Jenior Marienstraße 5, 34117 Kassel, Telefon: +49 (0) 561/739 16 21, Fax: +49 (0)561/774148

E-Mail: service@jenior.de, www.edition-spanien.de

Halten Sie Ihr Zuhause in Spanien warm und geschĂŒtzt – mit Generali Expatriates

Der Winter in Spanien ist zwar milder als in Nordeuropa, doch kĂŒhle Abende können das eigene Zuhause trotzdem weniger behaglich wirken lassen – und die steigenden Energiepreise tragen nicht gerade zur Entspannung bei. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Anpassungen bleibt Ihr Zuhause warm, ohne dass die Kosten in die Höhe schießen.

Einfache

Gewohnheiten, die einen Unterschied machen:

‱ Lassen Sie die Sonne herein. Öffnen Sie tagsĂŒber VorhĂ€nge und Jalousien, um die natĂŒrliche WĂ€rme zu nutzen, und schließen Sie sie nach Einbruch der Dunkelheit, damit die WĂ€rme im Raum bleibt.

‱ Zugluft stoppen. Bringen Sie Dichtungen an Fenstern und TĂŒren an oder verwenden Sie Zugluftstopper, damit warme Luft dort bleibt, wo sie hingehört.

‱ Clever heizen. Nutzen Sie Zeitschaltuhren und Thermostate, damit Ihr Zuhause kurz vor dem Aufstehen

oder Heimkommen warm wird – anstatt das gesamte System den ganzen Tag laufen zu lassen.

‱ GerĂ€te pflegen. Reinigen Sie Filter, ĂŒberprĂŒfen Sie den Boiler und lassen Sie die Klimaanlage regelmĂ€ĂŸig warten – gut gepflegte Anlagen arbeiten effizienter und halten lĂ€nger.

‱ Komfortschichten ergĂ€nzen. Weiche Teppiche, schwere VorhĂ€nge, Decken und Hausschuhe schaffen an kĂŒhlen Abenden spĂŒrbare GemĂŒtlichkeit.

‱ Richtig ausschalten. GerĂ€te im Stand-by-Modus verbrauchen weiterhin Strom – also ziehen Sie Stecker, wenn etwas nicht genutzt wird. Schon kleine, bewusste VerĂ€nderungen können viel dazu beitragen, Ihr Zuhause gemĂŒtlich und einladend zu gestalten – ganz ohne steigende Nebenkosten.

RegelmĂ€ĂŸige Wartung dient nicht nur dem Komfort, sondern auch der Sicherheit und der Vorbeugung. Gut gewartete Heizungs- oder Elektroanlagen fallen seltener aus und sparen auf lange Sicht Geld.

Ob Ihr Haus in Spanien Ihr Haupt-

wohnsitz, ein Feriendomizil oder eine Investitionsimmobilie ist – Generali Expatriates bietet flexible Versicherungen, die sich Ihren BedĂŒrfnissen anpassen. Von Notfall-EinsĂ€tzen und professioneller Hilfe bis hin zur Rechtsschutzversicherung bei illegaler Besetzung: Unsere Policen bieten Sicherheit – auch dann, wenn Sie gerade nicht vor Ort sind.

Weitere Informationen zu Heizsystemen und Energiespartipps finden Sie im Blog von Generali Expatriates – damit Sie das ganze Jahr ĂŒber gut informiert entscheiden können.

Sie möchten mehr erfahren? Entdecken Sie unsere Hausversicherungen, finden Sie den nÀchstgelegenen Generali-Vermittler oder fordern Sie noch heute ein Angebot an.

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Weniger als der Preis einer Tasse Tee pro Tag!

Es ist immer besser, wenn Sie auch etwas Englisch oder Spanisch sprechen, um das richtige VerstĂ€ndnis mit den Ärzten zu erreichen!

Wir sind immer an ihrer Seite

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‱ Umfassender Sehtest

‱ Spezialisten fĂŒr Kinderoptometrie und Sehtherapie

‱Anpassung van Kontaktlinsen

‱ Sonnenbrillen und Korrektionsbrillen mit individueller Beratung

HÓRZENTRUM

‱ Kostenloser Hortest

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Montag - Freitag

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ARAG mit technischen VeRbRAucheRtipps R RA tipps

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Brennende Powerbank

Augen auf beim Packen! Nachdem wĂ€hrend eines Fluges eine Powerbank in Brand geraten ist, reagieren die Fluggesellschaften: So sind ab sofort beispielsweise bei Eurowings * und ihrem Mutterkonzern Lufthansa ** Powerbanks an Bord nur noch erlaubt, wenn sie in Sicht- und Reichweite des Passagiers sind. Laden von GerĂ€ten wĂ€hrend des Fluges mit der Powerbank ist zwar erlaubt, der mobile Akku selbst darf allerdings nicht an die Steckdose angeschlossen werden. Außerdem werden EinschrĂ€nkungen von Menge und KapazitĂ€t verschĂ€rft, hier hat laut ARAG Experten jede Fluggesellschaft eigene Vorgaben. Es macht also Sinn, sich rechtzeitig zu informieren, wenn die Reise des kleinen Stromversorgers nicht bereits an der Sicherheitskontrolle enden soll. Übrigens: Im AufgabegepĂ€ck sind Powerbanks aus demselben Grund bereits seit lĂ€ngerem verboten!

Öffentliche Hotspots

Cyberangriff am Flughafen

Schnell noch alle GerĂ€te laden, bevor man an Bord geht – USB-AnschlĂŒsse an vielen FlughĂ€fen machen es möglich. Doch die ARAG Experten warnen vor Kriminellen, die diese Ports mit Schadsoftware versehen haben. Beim Laden von Laptop, Smartphone oder Tablet ĂŒbertrĂ€gt sich die Malware und kann dort gewaltigen Schaden anrichten. „Juice-Jacking“ nennt sich diese Form des Datendiebstahls. Das Ziel des Cyberangriffs: Login-Daten zu kopieren oder aber wichtige Dateien zu verschlĂŒsseln und nur gegen Lösegeld wieder freizugeben. Also: Lieber vorher ordentlich Saft auf die GerĂ€te geben oder aber an Bord per Powerbank laden, sofern der kleine Energielieferant erlaubt ist und es ins Flugzeug geschafft hat.

WLAN-ZugĂ€nge in Hotel, Flugzeug oder Zug sind lĂ€ngst selbstverstĂ€ndlich geworden. Warum das eigene Datenvolumen belasten, wenn’s auch kostenlos geht? Doch Vorsicht: Ganz so sorglos sollte man hierbei nicht sein! Denn in der Regel sind öffentliche Hotspots nicht verschlĂŒsselt. Das heißt, dass theoretisch jeder, der sich zeitgleich im selben Netzwerk befindet, Zugriff auf die Daten der anderen hat und sogar eine Schadsoftware installieren oder Phishing-Angriffe starten könnte. Die ARAG Experten raten daher zur Nutzung eines sogenannten VPN-Tunnels (Virtual Private Network), bei dem ein Sicherheits-Server zwischengeschaltet wird. Einen solchen Zugang kann man ĂŒber viele Anbieter von Antiviren-Programmen erhalten und auf seinen GerĂ€ten installieren. Dennoch gilt grundsĂ€tzlich: Nur ein abgeschaltetes WLAN bietet keinerlei AngriffsflĂ€che. Wer dennoch öffentliche Hotspots nutzen möchte, sollte keine sensiblen VorgĂ€nge ausfĂŒhren, sondern lieber auf spĂ€ter vertagen. Dazu gehören zum Beispiel Online-Banking sowie AktivitĂ€ten, die eine Identifizierung per Lichtbild oder Dokument verlangen.

* **

Quelle: ARAG SE http://www.arag.de

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IMMOBILIE DES MONATS -CÓMPETA

EXKLUSIV: Ein Luxus-Anwesen, derzeit als B&B in Betrieb, nur 15 Minuten von CĂłmpeta entfernt. KĂŒrzlich auf hohem Niveau renoviert, mit atemberaubendem Panoramablick auf Meer und Berge: 7 Schlafzimmer, 7 Badezimmer, 2 Gaste-WCs, 2 Hauswirtschaftsraume, privater Swimmingpool sowie mehrere Terrassen u. Balkone. Ein himmlischer Ort, an dem man Luxus, Atmosphare u. auBergewohnlichen Geschmack genieBen kann.

Bebaute Flache:

GarnelenabfÀlle in Aktivkohle umwandelbar

Verfahren der UniversitÀt Schardscha setzt auf das Erhitzen unter Abschluss von Sauerstoff

Forscher der UniversitĂ€t Schardscha um Haif Al-Jomard wandeln GarnelenabfĂ€lle der fischverarbeitenden Industrie in Aktivkohle um, die eine hohe Anziehungskraft auf verschiedene Gase hat und diese fest an sich bindet. Die Wissenschaftler wollen das Material zur Entfernung von CO2 aus der Luft nutzen. Details sind in „Nanoscale" nachzulesen.

Pyrolyse entscheidend

Die Fachleute beschreiben einen Prozess, bei dem GarnelenabfĂ€lle durch Pyrolyse, also das Erhitzen unter Sauerstoffabschluss, in Biokohle umgewandelt werden, gefolgt von einer SĂ€urebehandlung, chemischer Aktivierung und sogenanntes Kugelmahlen. Die so gewonnene Aktivkohle weist eine starke CO2-Abscheidungsleistung und langfristige StabilitĂ€t ĂŒber mehrere Adsorptions-Desorptions-Zyklen hinweg auf, heißt es.

Um CO2 einzufangen, werden Abgase von fossilen Kraftwerken, Zementöfen und aus anderen industriellen Quellen durch Filter gepumpt, die mit Aktivkohlepartikeln beschichtet sind. Ist die Aktivkohle gesĂ€ttigt, wird sie generiert. Das geschieht unter Luftabschluss bei einer Temperatur von 850 Grad Celsius. Damit der Prozess das Klima tatsĂ€chlich entlastet, muss die WĂ€rmeenergie abgasfrei erzeugt werden, etwa mit grĂŒnem Strom oder durch konzentrierte Infrarotstrahlen der Sonne. Das freiwerdende CO2 lĂ€sst sich einfangen und als Rohstoff verwenden oder durch Endlagerung dauerhaft aus der AtmosphĂ€re entfernen.

Abfall bisher ein Problem

Bei der Verarbeitung von Garnelen, Hummern und Krabben fallen weltweit jĂ€hrlich bis zu acht Mio. Tonnen Abfall an. Das Team verwendet AbfĂ€lle der Weißfußgarnele, die vor der KĂŒste von Oman gefangen worden waren. Heute werden die meisten Garnelen in Aquakulturen gezĂŒchtet. Allein 2013 waren es schon 5,6 Mio. Tonnen.

„Unser Verfahren ist eine kostengĂŒnstige Möglichkeit zur Herstellung von Aktivkohle, weil es einen problematischen Abfallstrom in ein leistungsstarkes, effizientes und umweltfreundliches Produkt mit vielfĂ€ltigen Anwendungsmöglichkeiten verwandelt“, so Forscher Chaouki Ghenai abschließend. Quelle: Schardscha pte012 https://www.sharjah.ac.ae/

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Weihnachten in der Axarquía: Pascueros & WeihnachtsbÀume

von GARden FloRymAR

Die Weihnachtszeit an der Costa del Sol hat ihren eigenen Zauber: mildes Klima, mediterranes Licht und Pflanzen, die hier besonders gut prosperieren. Zwei Klassiker gehören jedes Jahr dazu — der Weihnachtsstern (Pascuero) und der Weihnachtsbaum

Garden Florymar in Benajarafe kultiviert seit ĂŒber 30 Jahren seine eigenen Pascueros. Diese lokale Produktion hat klare Vorteile:

‱ Mehr Frische: Die Pflanzen kommen ohne lange Transporte direkt aus dem GewĂ€chshaus.

‱ Bessere Anpassung: Sie sind an das Klima der AxarquĂ­a gewöhnt und bleiben lĂ€nger schön.

‱ SorgfĂ€ltige Pflege: Jedes Exemplar wird manuell kontrolliert, damit Farbe und Form perfekt sind.

Pflege-Tipps fĂŒr Ihren Weihnachtsstern

Heller Standort ohne direkte Sonne, stabile Temperaturen, keine Zugluft und mĂ€ĂŸiges Gießen—nie im Wasser stehen lassen. Auch WeihnachtsbĂ€ume finden im mediterranen Winter ideale Bedingungen. Ob in Topf oder frisch geschnitten: Entscheidend ist eine gute Hydratation und Abstand von Heizquellen.

Pflege-Tipps fĂŒr den Weihnachtsbaum

Langsam akklimatisieren lassen, regelmĂ€ĂŸig gießen (Topf) oder WasserbehĂ€lter nutzen (geschnitten), und direkte Hitze vermeiden. Wer Inspiration fĂŒr eine stimmungsvolle Weihnachtsdeko sucht, findet in Garden Florymar eine große Auswahl und persönliche Beratung — ein idealer Start in die Feiertage.

DEUTSCHER FACHARZT: Dr. Wolfgang Kleimeier. Krankheiten von Blase, Nieren, Prostata, Geschlechtskrankheiten, Krebsvorsorge, Onkologie, Tumornachsorge, Operationen, Psychotherapie, Hausbesuche. CLINICA UROLOGICA DE MARBELLA, Avda. Ricardo Soriano 36, 29601 Marbella Tel.: +34 952 863 642, Mobil: +34 670 620 544. Mail: info@clinica-urologica.eu WhatsApp: (+34) 679 065 410

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Tesoro T50 Speciale –Armani Casa Edition

Mit der T50 Speciale prĂ€sentiert Tesoro Yachts in Kooperation mit Armani/Casa eine 16,25 Meter lange Motoryacht der Extraklasse. Zwei elegante Kabinen, luxuriöse Badezimmer und edles Interieur von Armani machen die Yacht zu einem stilvollen RĂŒckzugsort auf See. Sie bietet sieben anpassbare Layouts, moderne Technik inklusive zwei Volvo Penta IPS800 Motoren und erreicht bis zu 19,4 K noten. Premiere feierte das edle Modell 2024 auf dem Cannes Yachting Festival. Weitere Informationen finden Sie auf https://tesoro.yachts

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Can-Am Maverick R MAX X rs –Offroad auf höchstem Niveau

Mit dem neuen Mehrsitzermodell und Smart-ShoxTechnologie wird jedes Offroad-Abenteuer zum Erlebnis. Dank starker LED-Scheinwerfer, robustem Schutzpaket und 1700 W Leistung ist der Maverick R MAX X rs bereit fĂŒr jedes Terrain. Das 10,25"-Touchscreen-Display, USBAnschlĂŒsse und eine vorgerĂŒstete Seilwinde (2.041 kg Zugkraft) machen ihn zum ultimativen Begleiter fĂŒr wilde Fahrten. Einsteigen, anschnallen, losfahren! Weitere Informationen finden Sie auf https://can-am.brp.com

OUTDOOR TRENDS

Die besten Outdoortrends 2025 unser RĂŒckblick

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Highspeed trifft Design –Ducati Panigale V4 Lamborghini

Die neueste Kooperation von Ducati und Lamborghini bringt 2025 die Panigale V4 S im Look des Lamborghini Revuelto auf den Asphalt. Nur 630 Exemplare der extrem leichten, auf 218,5 PS getunten Superbikes werden gebaut – 63 davon können von Revuelto-Besitzern im Stil ihres Fahrzeugs personalisiert werden. Viel Carbon, Titan-Auspuff von Akrapovik und edles Design machen die Ducati Panigale V4 Lamborghini zu einem exklusiven Highlight fĂŒr PS-Fans mit Sinn fĂŒr Weitere Informationen finden Sie auf www.lamborghini.com

Pfautec Scoobo –Komfort trifft Dynamik

Mit dem Scoobo prĂ€sentiert Pfautec ein E-Dreirad, das Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort perfekt verbindet. Der tiefe Schwerpunkt und der kraftvolle Bosch-Motor sorgen fĂŒr sicheres, dynamisches Fahren – ob in der Stadt, beim Einkauf oder auf lĂ€ngeren Touren. Der ergonomische Sitz lĂ€sst sich individuell anpassen und bietet jederzeit entspanntes, stabiles FahrvergnĂŒgen. Einfach aufsteigen, losfahren und das GefĂŒhl genießen, auf jeder Strecke bequem und sicher unterwegs zu sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pfautec.de und auf www.biciterraneo.com oder im Shop in Torre del Mar-Malaga

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Maßgefertigtes Porsche & Almond The Surf Thump Surfbrett (9' 11'')

Das Fahren eines klassischen Porsche 911 auf der Straße u. das Surfen auf einem Single-FinSurfbrett im Meer teilen einen zeitlosen Reiz u. eine einzigartige Faszination. Das handgefertigte Porsche & Almond Surfbrett in klassischen Porsche-Farben u. Rennlackierung der 60er Jahre vereint Stil u. FunktionalitĂ€t.

Weitere Informationen finden Sie unter https://shop.porsche.com 04

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Messerschmitt Kabinenroller –die Legende neu erleben

Der Messerschmitt Kabinenroller prĂ€gte die 1950er-Jahre – jetzt kehrt er in den WerkstĂ€tten von Nerja zurĂŒck. Die Modelle KR 202 Sport u. KR 202 E verbinden klassisches Design mit moderner Technik. Der KR 202 Sport bleibt dem Original treu, wurde aber optimiert: Die markante Plexiglaskuppel wich einem abnehmbaren Hardtop, das ihn im Handumdrehen zum Cabrio macht. Ein PiaggioMotor mit 155 ccm u. 17 PS sorgt fĂŒr authentischen Fahrspaß. Wer emissionsfrei unterwegs sein möchte, wĂ€hlt den KR 202 E. Sein 12 kW Elektromotor bringt das legendĂ€re Design in die Zukunft u. kombiniert Nostalgie mit nachhaltiger MobilitĂ€t. Zwei Modelle, ein einzigartiges Fahrerlebnis – die Legende lebt weiter!

Weitere Informationen finden Sie auf www.messerschmitt-werke.de und www.neue-kabinenroller.de

lAmboRGhini Fenomeno

Wenn Lamborghini ein neues Kapitel aufschlĂ€gt, geschieht das nie leise. Mit dem Fenomeno prĂ€sentiert die italienische Supersportwagenmarke nun ein automobiles Gesamtkunstwerk, das selbst in der ohnehin exzentrischen Lamborghini-Geschichte als Meilenstein gelten darf. Der auf 29 Exemplare limitierte Hybrid-V12 mit 1080 PS steht fĂŒr nichts weniger als den Höhepunkt aus zwanzig Jahren Centro Stile – jener Designschmiede in Sant’Agata Bolognese, die das Erscheinungsbild der Marke seit 2005 prĂ€gt.

Ein JubilÀum, das Geschichte schreibt

Zum 20-jĂ€hrigen Bestehen des Designzentrums inszeniert Lamborghini den Fenomeno als fahrende Skulptur – als ein Manifest aus Form, Technik und Emotion. Er ist Hommage und Zukunftsvision zugleich, vereint klassi-

sche Markengene mit radikaler Moderne. Der Name „Fenomeno“ geht zurĂŒck auf einen legendĂ€ren Stier, der 2002 in Morelia (Mexiko) kĂ€mpfte und wegen seiner außergewöhnlichen StĂ€rke begnadigt wurde – eine passende Symbolik fĂŒr einen Supersportwagen, der mit Kraft, Anmut und UnbezĂ€hmbarkeit gleichermaßen spielt.

Wie schon beim ReventĂłn, Veneno oder SiĂĄn folgt auch der Fenomeno der Lamborghini-Tradition der sogenannten Few-Off-Modelle – extrem limitierte, technologisch avancierte Fahrzeuge, die als rollende TechnologietrĂ€ger und Designstudien dienen. Doch diesmal haben die Ingenieure und Designer die Grenzen bewusst noch weiter verschoben: Kein anderer Lamborghini war je stĂ€rker, prĂ€ziser und technischer.

Kraftakt mit 1080 PS – Hybridtechnologie auf Lamborghini-Art

Im Heck arbeitet der wohl faszinierendste V12 der Markengeschichte – ein 6,5-Liter-Saugmotor mit 835 PS, der bis 9500 U/min dreht. UnterstĂŒtzt wird er von drei Elektromotoren, die zusammen 245 PS beisteuern. Damit bringt es der Fenomeno auf eine kombinierte Leistung von 1080 PS – mehr als jedes Serienfahrzeug, das jemals in Sant’Agata entstand.

Das Ergebnis ist Fahrphysik am Limit: 2,4 Sekunden auf 100 km/h, 6,7 Sekunden auf 200 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 350 km/h. Das Leistungsgewicht liegt bei sensationellen 1,64 Kilogramm pro PS – Werte, die sonst nur reinrassige Rennwagen erreichen. Doch der Fenomeno will nicht nur Kraft demonstrieren, sondern PrĂ€zision. Eine neue 7,0-kWh-Batterie, kombiniert mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, verteilt die immense Power intelligent auf alle vier RĂ€der. Zwei Elektromotoren an der Vorderachse ĂŒbernehmen dabei auch Torque Vectoring, wĂ€hrend ein dritter Motor an der Hinterachse fĂŒr zusĂ€tzlichen Schub sorgt. Je nach Fahrmodus kann der Fenomeno sogar rein elektrisch fahren – ein Novum fĂŒr einen V12 aus Sant’Agata.

Technik aus dem Rennsport

Damit der Fahrer die brachiale Leistung auch beherrscht, hat Lamborghini ein ganzes Arsenal neuer Technologien verbaut. Dazu gehört ein 6D-Sensor, der permanent Beschleunigung, Roll- und Nickbewegungen misst und die Fahrdynamik in Echtzeit steuert. Dieses System, das erstmals in einem Lamborghini eingesetzt wird, erlaubt eine prĂ€zisere Abstimmung aller Systeme – von der Traktion ĂŒber die Bremsbalance bis hin zur aktiven Aerodynamik.

Ebenfalls neu: das CCM-R-Plus-Bremssystem, dessen Carbon-Keramik-Scheiben ursprĂŒnglich fĂŒr den Einsatz in Lamborghinis LMDh-Rennwagen entwickelt wurden. Sie garantieren maximale Verzögerung und thermische StabilitĂ€t, selbst nach mehreren Hochgeschwindigkeitsrunden. Hinzu kommt ein adaptives Rennfahrwerk mit einstellbaren DĂ€mpfern, das eine optimale Fahrzeugbalance je nach Strecke ermöglicht – vom kurvigen Alpenpass bis zur Geraden von Monza.

Design: Hypereleganz trifft auf Aggression Visuell ist der Fenomeno ein Design-Manifest, wie es Lamborghini selbst nennt. Chefdesigner Mitja Borkert spricht von einem Stil, der „hyperelegant“ und zugleich extrem emotional ist. TatsĂ€chlich wirkt der Wagen aus jedem Blickwinkel wie eine Skulptur in Bewegung – flach, gestreckt, muskulös. Die Longtail-Proportionen erinnern an den Essenza SCV12, wĂ€hrend die neue Frontpartie mit ihrer Haifischnase und der markanten Y-Lichtsignatur das Gesicht der nĂ€chsten Lamborghini-Generation vorwegnimmt.

Die Karosserie besteht komplett aus Carbonfaser, das Chassis aus der innovativen Monofuselage-Struktur, inspiriert von der Luftfahrt. Elemente aus Forged CompositeÂź – einem von Lamborghini entwickelten Material aus kurzfaserigem Carbon – sorgen fĂŒr zusĂ€tzliche Festigkeit bei minimalem Gewicht. Das Resultat: ein Fahrzeug, das ebenso leichtfĂŒĂŸig wie monumental wirkt.

Die Aerodynamik folgt dem Prinzip maximaler Effizienz: S-Duct-System, beweglicher Omega-HeckflĂŒgel, prĂ€zise LuftkanĂ€le an TĂŒren und Seitenschwellern – alles darauf abgestimmt, Abtrieb und KĂŒhlung optimal zu vereinen. Verglichen mit einem Serien-V12 bietet der Fenomeno rund 30 Prozent effizientere SeitenkĂŒhlung.

Innenraum: Feel like a pilot

Im Cockpit verwandelt sich der Fahrer zum Piloten. Lamborghini nennt das Konzept „Feel like a pilot“ –und man versteht sofort, warum. Carbon-Schalensitze, ein futuristisches Armaturenbrett mit 3D-gedruckten LuftdĂŒsen, haptische Kippschalter wie im Jet-Cockpit und drei digitale Displays schaffen ein Umfeld, das gleichzeitig funktional, emotional und Ă€sthetisch extrem ist.

Das Pilot Interaction System bĂŒndelt alle Informationen in einer digitalen Dreifachanzeige mit typischen Lamborghini-Grafiken in Hexagon-Form. Die neue Ambientebeleuchtung verstĂ€rkt den Raumschiff-Charakter des Innenraums, wĂ€hrend jedes Material – von Alcantara bis Carbon – die Leichtigkeit des Gesamtfahrzeugs unterstreicht.

Über das Ad Personam-Programm können Besitzer ihr Exemplar nahezu grenzenlos personalisieren – aus ĂŒber 400 Außenfarben, unzĂ€hligen Interieurvarianten und exklusiven Materialien. Jeder Fenomeno wird so zum maßgeschneiderten EinzelstĂŒck.

Reifen und RĂ€der: Maßarbeit von Bridgestone

FĂŒr die Verbindung zur Straße zeichnet Bridgestone verantwortlich. Der Fenomeno rollt auf speziell entwickelten Potenza Sport-Ultra-High-Performance-Reifen, die in den Dimensionen 265/30 ZRF21 (vorn) und 355/25 ZRF22 (hinten) montiert sind. Sie wurden eigens fĂŒr den 1080-PS-Hybriden konzipiert und bieten dank Run-Flat-Technologie auch nach einer Reifenpanne noch 80 Kilometer Reichweite.

Optional steht ein Semi-Slick-Satz zur Wahl – homologiert fĂŒr die Straße, aber mit Rennstrecken-DNA. Beide Varianten wurden mithilfe der Virtual Tire Development-Technologie entwickelt, um Materialverbrauch und Emissionen wĂ€hrend der Entwicklung deutlich zu senken – ein kleiner, aber wichtiger Schritt Richtung nachhaltiger Hochleistung.

Ein Superlativ im Zeichen der Zukunft

Mit dem Fenomeno beschreitet Lamborghini erneut neues Terrain: Hybridisierung trifft auf Tradition, kompromisslose Leistung auf formale Perfektion. Der Supersportwagen ist weniger ein weiteres Modell, sondern ein rollendes Bekenntnis zur Zukunft der Marke.

CEO Stephan Winkelmann bringt es auf den Punkt:

„Der Fenomeno ist mehr als ein Supersportwagen – er ist ein Manifest aus Technologie, Design und Emotion. Ein PhĂ€nomen im Namen und im Wesen – geboren in Sant’Agata Bolognese.“

Und tatsĂ€chlich: Der Fenomeno ist nicht nur der stĂ€rkste und schnellste Lamborghini aller Zeiten, sondern auch einer der schönsten. Ein Auto, das zeigt, dass sich Tradition und Zukunft nicht ausschließen – sondern gemeinsam neue Legenden formen können.

Fotos - Copyright © 2025 Automobili Lamborghini S.p.A.

Text - © Spanien aktuell – Cesar Certier

BMW Motorrad prĂ€sentiert die BMW R 1300 R „TITAN“

Ein kompromissloses Custom Bike mit BMW Motorrad Leidenschaft und PrÀzision bis ins letzte Detail

Eine kleine Gruppe an BMW Motorrad Mitarbeitern hat die Chance bekommen, genau diese Leidenschaft auszuleben. Im Rahmen eines außergewöhnlichen Projekts realisierten Philipp Ludwig als Projektleiter, der Fahrzeugdesigner Andreas Martin, Theresa Stukenbrock als Farb- und Grafikdesignerin gemeinsam mit der Erfahrung und dem Herzblut der Prototypenbauer Paul Summerer und Thomas Becker ein einzigartiges Fahrzeug.

Die BMW R 1300 R „TITAN“ – brachial und aggressiv, schön und außergewöhnlich, schnell und prĂ€zise – gebaut, um zu gewinnen.

Das Design nimmt die grundlegenden Stilelemente der zugrunde liegenden neuen BMW R 1300 R auf und setzt sie in die brachiale Gestik eines Sprintrenners.

Die charakteristischen Linien der BMW R 1300 R von Tank und Verkleidung finden sich im renntypischen Monocoque wieder und das prĂ€gnante LuftfĂŒhrungspanel der Serienmaschine fĂŒhrt die Dynamik der „TITAN“ im ĂŒberzeichneten Sinne fort.

Auch optisch schiebt sich das Gewicht ĂŒber das Vorderrad, um bei Antritt das Vorderrad so lang wie möglich auf dem Asphalt zu behalten.

Die gesamte Proportion des Fahrzeuges ist kompakt um das HerzstĂŒck, den 1300er Boxer Motor, herum gebaut. Sie beschreibt auch bei Stillstand eine Raubkatze, geduldig wartend loszusprinten.

Die plakativ starke Grafik im Kontrast zu dem darunterliegenden forged Carbon greift die Anmutung der Bewegung in einer modern klaren Interpretation auf und wird durch metallic blaue Akzente vervollstÀndigt.

Bei der Entwicklung der BMW R 1300 R „TITAN“ stand der langjĂ€hrige BMW Motorrad Partner Akrapovic zur Seite. So konnte eine Titan-Akrapovic Komplettanlage entwickelt werden, die den kraftvoll brachialen Charakter dieses Cus-

tom Bike optisch und akustisch maßgeblich unterstĂŒtzt. Sie lĂ€uft aus den beiden Zylindern heraus, wird kurz unter dem Fahrzeug gesammelt um dann unter dem hochragenden, aggressiv ansteigenden Heck in Boxer Manier zweiflutig zu enden.

Die neue BMW R 1300 R, als perfekte technische Basis, liegt tief ĂŒber dem Asphalt, getragen von einem speziell angefertigten Wilbers Fahrwerk mit langer Schwinge, hart abgestimmt, um keine Leistung des Serienmotors im Einsatz zu verschenken.

Die Lachgasflasche sitzt angriffslustig zwischen den beiden Titan-EndschalldÀmpfern und haucht der Einspritzung per Knopfdruck das Distickstoffmonoxid ein, um Fahrer und Maschine mit der entfachten Extraleistung Richtung Ziel zu treiben.

Kaum ist der SauerstofftrĂ€ger im Motor angekommen, drĂŒckt die schiere Leistung ĂŒber Getriebe und Kardan das Gummigemisch in den Asphalt und katapultiert die BMW R 1300 R „TITAN“ nach vorne.

Die GÀnge werden prÀzise durchgeladen und die freigesetzte Energie durch die Magura HC3 Bremsarmatur nach der Ziellinie wieder eingefangen und bis zum Stillstand entschleunigt.

Die weit nach hinten ragenden Fußrasten geben Philipp als Fahrer im Sprint-Rennen den nötigen Halt.

Die BMW R 1300 R „TITAN“ – ein Custom Bike mit BMW Motorrad Leidenschaft und PrĂ€zision bis ins letzte Detail!

Quelle: Text – Fotos © Copyright BMW AG, MĂŒnchen

Reisehöhepunkte 2025 SpanienS Vielfalt

im RĂŒckblick

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit, die schönsten Reisemomente, die wir in Spanien aktuell 2025 vorgestellt haben, noch einmal Revue passieren zu lassen. Spanien hat uns in diesem Jahr auf eine Reise voller Farben, DĂŒfte und Begegnungen geschickt.

Jede Region offenbarte ihren eigenen Charakter – mal rau und archaisch, mal sanft und voller Genussmomente. Unsere Reise-Highlights fĂŒhren quer durchs Land: zu Orten, an denen Geschichte lebendig bleibt, Tradition auf Moderne trifft und Natur und Kultur einander die Hand reichen. Sie erzĂ€hlen von Landschaften, Menschen und EindrĂŒcken, die uns das wahre Spanien nĂ€hergebracht haben.

Von Málaga bis Ronda – Andalusiens Herzschlag zwischen Meer und Bergen

Andalusien – das ist Sonne, Geschichte und Leidenschaft. Diese Route fĂŒhrt vom lebendigen MĂĄlaga bis ins magische Ronda und zeigt, warum der SĂŒden Spaniens so einzigartig ist.

In MĂĄlaga beginnt die Reise mit mediterranem Flair: zwischen den Gassen der Altstadt, der maurischen Festung Alcazaba, der ehrwĂŒrdigen Kathedrale La Manquita und der modernen Kunst im Centre Pompidou –bis hin zum Muelle Uno, wo Yachten im Hafen liegen und das Meer die Stadt umarmt.

Hinter der Stadt erhebt sich das Valle del Guadalhorce mit den weißen Dörfern Pizarra und Carratraca. Weiter geht es nach Ardales zum spektakulĂ€ren Caminito del Rey, einer der beeindruckendsten Wanderwege Europas, bevor in Cuevas del Becerro alte Höhlen und Quellen das ursprĂŒngliche Andalusien zeigen.

In Setenil de las Bodegas wachsen HĂ€user in den Fels, CafĂ©s schmiegen sich unter Steinbögen – ein Ort wie aus einem Traum. Nur wenige Kilometer entfernt lockt Ronda mit ihrer ikonischen Puente Nuevo, den arabischen BĂ€dern und dem legendĂ€ren Stierkampf-Museum. Hoch ĂŒber der Schlucht verbinden sich Geschichte, Wein und Weitblick.

Wer die Seele Andalusiens spĂŒren will, muss diesen Weg gehen – von der salzigen Luft MĂĄlagas bis zu den stillen Höhen Rondas, wo die Zeit ihren eigenen Rhythmus hat.

Der unbekannte Charme Spaniens –

Abseits der Touristenströme

Spanien hat viele Gesichter – doch seine stillen, kaum bekannten Regionen offenbaren den wahren Charakter des Landes. Wer sie bereist, entdeckt Landschaften und Geschichten, die tiefer gehen als jeder Strandurlaub.

Im Val d’ArĂĄn in den katalanischen PyrenĂ€en scheint die Zeit langsamer zu fließen. Hier treffen spanische und französische Kultur aufeinander – in Bergdörfern aus Stein, umgeben von WĂ€ldern, in denen Adler kreisen. Wanderer und Wintersportler finden im Tal ein Refugium fern des Massentourismus.

Weiter westlich empfĂ€ngt Galicien seine Besucher mit mystischen KĂŒsten, einsamen Buchten und Dörfern wie Combarro, wo das Meer an uralte Getreidespeicher schlĂ€gt. Zwischen den HĂłrreos, der Kathedrale von Santiago de Compostela und den RĂ­as Baixas offenbart sich ein Landstrich voller SpiritualitĂ€t und maritimem Erbe.

In der Extremadura liegt Spaniens unentdecktes Naturparadies. Der MonfragĂŒe-Nationalpark, Heimat von Geiern und Schwarzstörchen, wechselt sich ab mit StĂ€dten wie CĂĄceres und Trujillo, die mit ihren Mauern und PlĂ€tzen aus einer anderen Zeit stammen.

Noch rauer zeigt sich die Costa de la Muerte, wo sich der Atlantik an schroffen Felsen bricht. Zwischen LeuchttĂŒrmen, Schiffswracks und Nebelschleiern offenbart sich die wilde Seele Galiciens – ein Ort fĂŒr jene, die das UrsprĂŒngliche suchen.

Und schließlich Soria, versteckt im Herzen Kastiliens: WĂ€lder, Canyons und vergessene Klöster wie San Juan de Duero erzĂ€hlen vom alten Spanien, das hier noch flĂŒstert.

All diese Orte teilen denselben Zauber – sie sind Spaniens leise Seite, authentisch, unberĂŒhrt und voller Geschichten, die nur der entdeckt, der den Mut hat, den Trubel hinter sich zu lassen.

Das kulturelle Erbe Spaniens – Eine Reise durch die Ewigkeit

Wer Spanien bereist, begegnet einer Geschichte, die sich nicht in BĂŒchern, sondern in Steinen, Straßen und Fassaden erzĂ€hlt. Von Nord bis SĂŒd, vom kastilischen Hochland bis zu den Inseln – das Land ist ein Mosaik aus WelterbestĂ€tten, in denen Jahrhunderte in beeindruckender Harmonie nebeneinanderstehen.

In AlcalĂĄ de Henares, der Geburtsstadt von Cervantes, atmet man Literaturgeschichte zwischen alten UniversitĂ€tsmauern und dem Theater aus dem Goldenen Zeitalter. Ávila beeindruckt mit ihrer perfekt erhaltenen Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert – ein Monument, das bis heute wie ein steinernes Band um die Seele der Stadt liegt.

Weiter sĂŒdlich erstrahlen Úbeda und Baeza als Meisterwerke der spanischen Renaissance – mit PalĂ€sten, TĂŒrmen und PlĂ€tzen, die das Licht Andalusiens einfangen. Auch CĂłrdoba mit seiner Mezquita bleibt ein Sinnbild fĂŒr das Zusammenfließen der Kulturen, wo arabische Kunst und christliche Symbolik eine fast magische Verbindung eingehen.

MĂ©rida erzĂ€hlt die Geschichte des Römischen Reiches – mit Theater, Amphitheater und Circus Romanus fast so lebendig wie vor zweitausend Jahren. CĂĄceres und Salamanca wiederum fĂŒhren durch Gassen, in denen sich Gotik, Renaissance und Barock wie in einem Geschichtsbuch entfalten.

Wer von dort aus weiter ins Herz Kastiliens reist, erreicht Segovia – eine Stadt, in der sich die Geschichte Spaniens in Stein verewigt hat. Das römische AquĂ€dukt erhebt sich wie ein Triumphbogen ĂŒber die DĂ€cher der Altstadt und zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten technischen Meisterwerken der Antike. Nur wenige Schritte weiter thront der AlcĂĄzar von Segovia auf einem Felsen ĂŒber dem Tal – ein MĂ€rchenschloss aus Stein, das einst kastilische Könige beherbergte und spĂ€ter sogar Walt Disney als Vorlage diente. Zwischen diesen Wahrzeichen entfaltet sich ein Stadtbild, das Kastilien in seiner reinsten Form zeigt: monumental, erhaben und zugleich von stiller Poesie durchzogen. Ob Segovia, Cuenca oder Ávila – sie alle sind Zeugnisse eines Erbes, das nicht vergeht. Spaniens kulturelle SchĂ€tze sind kein Blick in die Vergangenheit, sondern ein lebendiger Pulsschlag, der bis heute spĂŒrbar ist.

Andalusiens grĂŒnes Herz – Der Naturpark Cazorla, Segura y Las Villas

Im Nordosten der Provinz JaĂ©n öffnet sich eines der grĂ¶ĂŸten Naturparadiese Spaniens: der Parque Natural de Cazorla, Segura y Las Villas. Hier entspringt der Guadalquivir, und auf ĂŒber 200.000 Hektar vereinen sich wilde Schluchten, tĂŒrkisfarbene FlĂŒsse und duftende WĂ€lder zu einem beeindruckenden Naturerlebnis. Besonders spektakulĂ€r ist die Cerrada de ElĂ­as, eine enge Felsenschlucht, durch die Holzstege fĂŒhren – begleitet vom klaren Wasser des RĂ­o Borosa und dem Echo kleiner WasserfĂ€lle.

Die Wanderung entlang des Borosa zĂ€hlt zu den schönsten Andalusiens: vorbei an Kaskaden, HĂ€ngebrĂŒcken und geologischen Formationen wie dem „Pliegue del rĂ­o Borosa“. Wer weitergeht, erreicht den Salto de los Órganos, eine 60 Meter hohe Felswand, an der sich das Wasser wie Orgelpfeifen in die Tiefe stĂŒrzt – eines der Wahrzeichen des Parks.

Am Rande des Naturparks liegt das mittelalterliche La Iruela, ein Dorf, das wie aus der Zeit gefallen scheint. Hoch ĂŒber den DĂ€chern wacht die arabische Burg ĂŒber die Sierra de Cazorla, wĂ€hrend unten enge, blumengeschmĂŒckte Gassen zu den Ruinen der Kirche Santo Domingo de Silos fĂŒhren.

Nur eine Stunde entfernt empfĂ€ngt Besucher JaĂ©n, die Hauptstadt des „flĂŒssigen Goldes“. Zwischen der mĂ€chtigen Kathedrale, den arabischen BĂ€dern und dem Castillo de Santa Catalina entfaltet sich der Glanz der Renaissance und die Geschichte Al-Andalus’.

Wer die Region mit allen Sinnen erleben will, folgt der Ruta del Aceite, wo MĂŒhlen ihr Olivenöl verkosten lassen – oder besucht die WeingĂŒter der Sierra Sur, in denen mutige Winzer Andalusiens neue Weine erschaffen.

Cazorla, JaĂ©n und La Iruela – sie stehen fĂŒr ein Spanien, das Natur, Kultur und Genuss in vollkommenem Gleichgewicht vereint.

Foto - © 2025 Adobe

Naturwunder Spaniens – Wo Wasser, Felsen und Stille Geschichten erzĂ€hlen

Wer Spaniens wilde Schönheit abseits der StrĂ€nde sucht, findet sie in Landschaften, die kaum bekannt und doch von ĂŒberwĂ€ltigender IntensitĂ€t sind. Im Norden, an der Grenze zwischen Burgos und Álava, stĂŒrzt der Salto del NerviĂłn ĂŒber 220 Meter in die Tiefe – der höchste Wasserfall des Landes. Nur nach RegenfĂ€llen zeigt sich dieses Naturwunder in voller Pracht, umgeben von der bizarren Karstlandschaft des Monte Santiago.

Weiter sĂŒdlich, in der Provinz Alicante, fĂŒhrt eine der spektakulĂ€rsten Wanderrouten durch tiefe Schluchten und geheimnisvolle Höhlen. Die Cueva de las Calaveras fasziniert mit Tropfsteinformationen und archĂ€ologischen Funden, wĂ€hrend der Barranco del Infierno seinem Namen alle Ehre macht – eine „Höllenschlucht“ voller Fels, Wasser und Licht.

In AragĂłn, zwischen Calmarza und Jaraba, verbirgt sich der Cañón del RĂ­o Mesa, ein stilles Paradies fĂŒr Greifvögel und Wanderer. Nach der Tour laden die Thermalquellen von Jaraba zur Entspannung ein – drei historische BĂ€der, die WĂ€rme und Naturerlebnis vereinen.

Und in Andalusien schließlich wartet der SĂŒden mit Dramatik und Gelassenheit zugleich: Zwischen Canillas de Aceituno und Sedella spannt sich eine der lĂ€ngsten HĂ€ngebrĂŒcken Spaniens ĂŒber die wilde Landschaft der AxarquĂ­a, wĂ€hrend das nahe Alhama de Granada mit seiner tiefen Schlucht, den arabischen BĂ€dern und den HöhlenunterkĂŒnften von El Ventorro- Restaurant- Hotel und Spa* die Verbindung von Geschichte, Natur und Erholung verkörpert.

Von Nord bis SĂŒd zeigt sich Spaniens unbekannte Seite als BĂŒhne fĂŒr Naturwunder, stille Orte und echte Entdeckungen – fĂŒr alle, die das Land mit offenen Augen und weitem Herzen erleben wollen.

Eine Reise durch zehn Nationalparks

Von den schroffen Gipfeln der Picos de Europa bis zu den stillen Feuchtgebieten von Doñana – Spaniens Nationalparks zeigen die ganze Vielfalt eines Landes, das mehr ist als Sonne und Strand. In den PyrenĂ€en trifft majestĂ€tische Wildnis auf klare Bergseen, wĂ€hrend auf Teneriffa der Vulkan Teide seine karge, fast außerirdische Landschaft prĂ€sentiert.

Der SĂŒden Andalusiens verzaubert mit dem DoñanaNationalpark, einem Paradies fĂŒr Zugvögel und seltene Arten wie den Iberischen Luchs.

Wer das weite Herz Spaniens sucht, findet es in Cabañeros – einer Savannenlandschaft voller Rothirsche und Adler – oder in den stillen SĂŒmpfen der Tablas de Daimiel. Im Westen lockt MonfragĂŒe, das „Reich der Greifvögel“, und im Osten Kataloniens glitzern die Bergseen von AigĂŒestortes im Sonnenlicht.

Und schließlich Andalusiens grĂŒnes Kronjuwel: der Naturpark Los Alcornocales, Europas grĂ¶ĂŸter Korkeichenwald, wo Ruhe und Schatten herrschen.

Ob bei Wanderungen durch uralte WĂ€lder, Safaris auf den Spuren des Luchses oder SternennĂ€chten am Vulkan – Spaniens Nationalparks sind Fenster in eine unberĂŒhrte Welt, in der die Natur noch das letzte Wort hat.

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Tarifa – Wo Geschichte, Abenteuer und Meer verschmelzen

Am sĂŒdlichsten Punkt Europas, wo Mittelmeer und Atlantik sich begegnen, liegt Tarifa – ein Ort voller Energie, Geschichte und maritimer Freiheit. Zwischen maurischen Mauern, weißen Gassen und Blicken bis nach Afrika entfaltet sich ein einzigartiges LebensgefĂŒhl: entspannt, lebendig und ein bisschen wild.

Das Castillo de GuzmĂĄn el Bueno und die Iglesia de San Mateo erzĂ€hlen von einer bewegten Vergangenheit, wĂ€hrend am Hafen das pulsierende Herz der Stadt schlĂ€gt – FĂ€hren nach Tanger, Fischerboote im Licht und Möwen im Wind. Wer mehr Abenteuer sucht, findet es auf dem Wasser: Tarifa gilt als das Mekka des Kitesurfens, wo Schulen Kurse fĂŒr jedes Level anbieten. Ruhe verspricht ein Aufenthalt in den Apartamentos La Residencia Tarifa**, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Von der Dachterrasse mit Pool und Panoramablick bis nach Marokko lĂ€sst sich hier das GefĂŒhl Tarifas in vollen ZĂŒgen genießen – sonnenwarm, windumspielt, grenzenlos.

Ob in den Höhen von Ronda, den Schluchten von Alhama oder am Meer von Tarifa – Spaniens Vielfalt bleibt unerschöpflich. Wer 2025 mit offenen Augen gereist ist, hat mehr als nur Orte entdeckt: ein LebensgefĂŒhl, das im Wind, im Licht und im Rhythmus des SĂŒdens weiterklingt. Und fĂŒr alle, die neue Horizonte suchen, ist klar – Spanien bleibt das Land, das man immer wieder neu entdecken kann.

Buen viaje – Gute Reise!

Weitere Informationen ĂŒber den QR-Code:

El Ventorro*

Apartamentos La Residencia Tarifa** Text: © Spanien aktuell – Cesar Certier

Foto - © Spanien aktuell
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Das ganze Jahr warten wir darauf, dass Weihnachten kommt, dass der Dezember uns in sein Leuchten hĂŒllt, dass ein Abendessen zu einer Umarmung wird, dass die letzte Nacht des Jahres etwas mit sich bringt, das einem Wunder Ă€hnlich ist.

Wir wĂŒnschen uns Abendessen wie aus der Werbung, trĂ€umen davon, irgendwann selbst auf der anderen Seite des Bildschirms zu stehen; verschieben immer wieder den Moment, selbst die Hauptrolle zu spielen – als wĂŒrden wir uns nicht trauen, die Magie zu leben, die direkt vor uns geschieht. Eine Magie, die hier mit jedem mediterranen Sonnenaufgang entsteht, sogar im Winter, wenn jede Welle ein StĂŒck Licht mit sich bringt.

Vom LaMalaka Beach Club laden wir Sie ein, die schönste Zeit des Jahres auf eine andere Art zu feiern: Weihnachten am BalcĂłn de Europa zu erleben – ohne Eile, ohne Stress, ohne Verpflichtung, außer zu genießen. Abendessen, die mit einem schĂŒchternen Anstoßen beginnen und zu einem Ritual werden, mit Gerichten, die nach Feuer, Meer, Erde und vor allem nach Zuhause schmecken.

Der Strand liefert die Musik, der Tisch vereint Geschichten, mit dem Versprechen von Lachen und neuen VorsĂ€tzen, die GlĂ€ser glĂ€nzen, als trĂŒgen sie die Gischt in sich, die Lichter werden zu Herzschlag, und jeder Moment vor Mitternacht schmeckt nach Neubeginn.

Ein Erlebnis, das Geschmack, GefĂŒhl und Tradition verbindet und den 31. Dezember zu etwas intim und intensiv Erlebtem macht.

Eine Herausforderung an den Winter, eine Feier mit Charakter, ein goldener Abschluss des Jahres 2025.

Eine Silvesternacht, die frĂŒher beginnt
 und noch lange, lange, lange in Erinnerung bleibt.

Willkommens-Cocktail

Holunder-Spritz LaMalaka

Foie-HĂ€ppchen begleitet von Birne und ïŹ‚ambiertem Apfel mit Orangenlikör

Vorspeisen

Iberischer Bellota-Schinken

Ravioli vom Stierschwanz begleitet von Kastaniencreme Carpaccio von Lachs und Corvina mit Zitrusgel

KĂŒrbiscreme mit BlauschimmelkĂ€se und karamellisierten WalnĂŒssen

Passionsfrucht-Sorbet

Hauptgericht zur Wahl

SeebarschïŹlet auf Chardonnay-Spiegel und Piquillo-Paprika Gegrillter Pulpo mit Chimichurri, TrĂŒffel-KartoffelpĂŒree und schwarzer Knoblauchsauce LammrĂŒcken im andinen Marinat mit Kartoffeln und Butter-Bimi SchweineïŹlet gefĂŒllt mit weihnachtlichen FrĂŒchten

Dessert

Pistazien-Coulant

Freie GetrÀnke wÀhrend des Abendessens

D.O. Castilla y LeĂłn: Ossian Quintaluna

D.O. RĂ­as Baixas: El JardĂ­n de LucĂ­a

D.O. Rioja: Sierra de Cantabria

D.O. Ribera del Duero: Venta las Vacas

Feier

Cotillon und GlĂŒckstrauben

C. Prta del Mar, 2 Nerja, MĂĄlaga

@lamalaka_nerja

lamalakanerja.com

Champagner Moët et Chandon 2 GetrÀnke inbegriffen

DJ 150 € inkl. MwSt.

Casa Palma – Herbst & Winter: Saisonale GenĂŒsse mit Herz

Zwischen Tradition und kulinarischer KreativitĂ€t setzt das Restaurante Casa Palma in Torrox Costa auch in der kalten Jahreszeit neue Akzente. Seit 2006 steht das familiengefĂŒhrte Lokal fĂŒr authentische KĂŒche und herzliche Gastfreundschaft. Anfang dieses Jahres haben die Söhne Francis und JosĂ© Ruiz das Restaurant nach einem gelungenen Umbau ĂŒbernommen und ihm einen modernen, frischen Charakter verliehen – ohne dabei die AuthentizitĂ€t, den Spirit und die traditionsreiche Handschrift von Casa Palma zu verlieren. Wer das Restaurant besucht, erlebt nicht nur Gerichte, sondern eine Philosophie: saisonale, ehrliche KĂŒche, handwerklich perfekt und voller Geschmack.

FĂŒr Herbst und Winter hat KĂŒchenchef JosĂ© Ruiz die Speisekarte erneut neu gestaltet, inspiriert von den kĂŒhleren Tagen und der festlichen Jahreszeit. Vorspeisen ĂŒberraschen mit kreativen Kombinationen saisonaler Zutaten – etwa eine elegante Foie-Terrine mit Mangochutney oder kunstvoll arrangierte Artischocken mit IbĂ©rico-Schinken. Auch ein Ei bei 64 °C auf Foie-Creme und saisonalen Pilzen zeigt, wie Casa Palma klassische Aromen neu interpretiert.

Die Hauptgerichte prĂ€sentieren die FĂŒlle und Raffinesse der Saison. Geschmorte SchweinebĂ€ckchen, zartes Hirschfilet oder innovative Fischkreationen begeistern durch Tie-

fe und IntensitÀt der Aromen. Liebhaber von gegrilltem Fleisch finden exquisite Optionen, die mit frischen Beilagen und hausgemachten Saucen harmonieren. So entsteht ein kulinarisches Erlebnis, das Tradition, Moderne und saisonale Raffinesse vereint.

Nicht nur die Speisen, auch die AtmosphĂ€re lĂ€dt im Herbst und Winter zum Verweilen ein. Der stilvolle Gastraum und der Patio schaffen eine warme, einladende Umgebung –ideal fĂŒr gemĂŒtliche Winterabende, festliche Treffen oder genussvolle Momente mit Freunden. Passend dazu wurde die Weinkarte erweitert: regionale Tropfen, ausgewĂ€hlte Klassiker und kleine Überraschungen begleiten jedes Gericht auf perfekte Weise.

Abgerundet wird das MenĂŒ durch kreative Desserts, die winterliche Aromen und saisonale Zutaten vereinen. Vom gebackenen KĂ€sekuchen mit Himbeere bis zur SĂŒĂŸkartoffel-Mousse mit Mango-Curry-Eis bieten die Nachspeisen einen eleganten Abschluss, der Tradition und moderne Raffinesse verbindet.

FĂŒr Genießer, die in der Weihnachtszeit oder in den Wintermonaten besondere kulinarische Momente suchen, ist Casa Palma ein Muss. Mit saisonaler KĂŒche, familiĂ€rem Ambiente und einem feinen GespĂŒr fĂŒr Details verwandelt das Restaurant jeden Besuch in ein Fest fĂŒr die Sinne.

kulinARische höhepunkte 2025

Kulinarisch hatte Spanien 2025 viel zu bieten. Nach einem Jahr voller Genussmomente laden wir Sie ein, noch einmal zurĂŒckzublicken – auf die Höhepunkte, die wir im Magazin Spanien aktuell im Laufe des Jahres vorgestellt haben.

Diese Foodtrends prÀgten Spanien 2025

Nachhaltigkeit im Fokus

Immer mehr Restaurants setzen auf regionale Produkte und eine pflanzenbasierte KĂŒche. Tapas mit GemĂŒse und HĂŒlsenfrĂŒchten werden neu interpretiert – von Espinacas con garbanzos bis zu modernen Pimientos de PadrĂłn mit fermentierter Knoblauchsauce. Klassiker wie Salmorejo oder Berenjenas a la miel erscheinen in leichten, zeitgemĂ€ĂŸen Varianten und bringen frische Akzente auf die Teller.

Von der Welt inspiriert – Internationale EinflĂŒsse auf Spaniens KĂŒche Spaniens KĂŒche bleibt ein Mosaik aus EinflĂŒssen: alte Handelsrouten, Eroberungen und neue Impulse haben hier Zutaten und Techniken verwoben, die das Land heute kulinarisch unverwechselbar machen.

In Andalusien spĂŒrt man noch die maurische Handschrift — Safran, Mandeln und GewĂŒrze verbinden sich mit Lamm- und Eintopftraditionen; Gerichte wie Couscous mit MeeresfrĂŒchten zeigen, wie nah Orient und Okzident hier sind.

Foto - © 2025 Adobe

Im Norden erinnern Escabeche-Techniken und sĂŒĂŸ-salzige Nuancen an jĂŒdische wie mediterrane Traditionen. Getrockneter Kabeljau – Bacalao – verbindet Galicien mit Portugal. Mit der Entdeckung Amerikas kamen Tomaten, Paprika und Kartoffeln nach Spanien – heute untrennbar von Klassikern wie Gazpacho, Pan con Tomate oder wĂŒrzigen Paprika-Gerichten. In den StĂ€dten verschmelzen nun asiatische und lateinamerikanische EinflĂŒsse: Tataki, Nigiri mit heimischem Kabeljau, Chorizo-Gambas-Dip oder Tacos mit gegrilltem Pulpo zeigen, wie mutig Spaniens KĂŒche fusioniert, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Valencia steht exemplarisch fĂŒr diese Offenheit: hier entstehen Paella-Varianten mit Curry oder exotischen Twist-GetrĂ€nken, und MĂ€rkte wie La BoquerĂ­a spiegeln die globale Vielfalt auf einem Teller. Auch die Fleischkultur hat sich geöffnet — Asado-Techniken und Chimichurri treffen auf traditionelle ChuletĂłn- und IbĂ©rico-Zubereitungen; Wagyu und Dry-Aged-Steaks ergĂ€nzen heute die lokale Palette.

Tradition trifft Innovation

AltbewĂ€hrte Rezepte erleben eine Renaissance – nur eben anders gedacht. Ein Cochinillo confitado wird zart in sĂŒĂŸem Wein glasiert, rustikale Patatas revolconas kehren als feine Beilage zurĂŒck. Selbst vertraute Gerichte gewinnen durch neue Aromen und frische PrĂ€sentation an Leichtigkeit. Besonders die FischkĂŒche zeigt spannende Entwicklungen: Bacalao zum Beispiel auf einem Bett aus gerösteten Pinienkernen, etwas schwarzem Reis, gefĂ€rbt mit Tintenfischfarbe, Paprika, begleitet von Paprika-Möhren-PĂŒree und einer feinen Sauce aus sĂŒĂŸem Wein. Zahlreiche weitere kreative Fisch-Kreationen laden dazu ein, Altbekanntes auf ganz neue Weise zu entdecken.

Hightech & Haute Cuisine

Spanische Spitzenrestaurants setzen 2025 erneut MaßstĂ€be. PrĂ€zise Technik, innovative Garverfahren und multisensorische Konzepte verschieben die Grenzen zwischen KĂŒche und Labor. Ob in Madrid, Barcelona oder Marbella – Wissenschaft und KreativitĂ€t verschmelzen zu neuen Geschmackserlebnissen, die Spaniens Avantgarde weltweit zeigen.

Foto - © 2025 Adobe
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Burger im Trend

Von Valencia bis San SebastiĂĄn wagten sich kreative Köche an Neuinterpretationen des Klassikers – mit regionalem Fleisch, hausgemachten Saucen und landestypischen Zutaten wie Gambas, Manchego, PiquilloPaprika oder Chorizo. Selbst vegetarische und vegane Varianten erhielten dank lokaler Produkte und GewĂŒrze eine unverwechselbare Note. Der Burger wurde so zum kulinarischen Statement: bodenstĂ€ndig, spanisch und ĂŒberraschend vielseitig.

SĂŒĂŸes mit regionalem Touch

Zum Abschluss wird auch die Dessertkultur neu gedacht. Klassiker wie Churros oder Crema Catalana treffen auf moderne Kreationen – etwa TurrĂłn de foie y chocolate oder Pestiños mit OrangenblĂŒtenhonig. Ein sĂŒĂŸes Finale, das zeigt, wie kreativ und vielseitig Spanien genießt.

Die Tapa – Spaniens faszinierende Esskultur

Die Tapa – auf den ersten Blick nur ein AppetithĂ€ppchen – ist fest in Spaniens Kultur verankert. Ihre Entstehung vereint Pragmatismus, Klima, soziales Miteinander und eine Prise königlicher Anekdote. Schon Alfons X. von Kastilien nutzte im 13. Jahrhundert kleine HĂ€ppchen zum Wein, um dessen Wirkung zu mildern – daraus entstand das Gesetz: Kein Wein ohne Essen. SpĂ€ter sorgte Alfons XIII. in CĂĄdiz dafĂŒr, dass Sherry „mit Deckel“ serviert wurde, um den Wind fernzuhalten – und die Tapa war geboren.

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Von der Pflicht zur KĂŒr – wie Tapas Herzen erobern

In Andalusien ist die Tapa kein Snack, sondern Ausdruck eines LebensgefĂŒhls. Wer in die Bar geht, sagt nicht: „Wir essen etwas“, sondern „¡Vamos al tapeo!“. Zum GetrĂ€nk gibt es ein Tellerchen – vielleicht Tortilla, marinierte Sardellen oder ein Mini-Ragout. Und in StĂ€dten wie Granada, AlmerĂ­a oder JaĂ©n sogar gratis. So wird jeder Barbesuch zur kleinen Entdeckungsreise – mit jedem Glas eine neue Überraschung.

Die Vielfalt andalusischer Tapas ist so groß wie das Land selbst

– In Almería locken Cherigan-Brote mit Aioli oder deftige Migas mit Chorizo.

– CĂĄdiz serviert Tortillitas de camarones und fangfrische MeeresfrĂŒchte.

– In MĂĄlaga gehören Boquerones en vinagre, Ajoblanco und die berĂŒhmten Espetos de Sardinas einfach dazu.

– CĂłrdoba steht fĂŒr deftige KĂŒche mit FlamenquĂ­n und Rabo de toro,

– JaĂ©n bringt das Olivenöl auf den Teller, etwa bei Habas con jamĂłn oder Pipirrana.

– In Huelva glĂ€nzen MeeresfrĂŒchte und der edle JamĂłn IbĂ©rico de Bellota,

– Sevilla begeistert mit Espinacas con garbanzos, Huevos a la flamenca und Montaditos.

– Und Granada ĂŒberrascht mit Tortilla Sacromonte – rustikal, krĂ€ftig, ehrlich.

Zwischen Tabancos und Tavernen

Wer die Seele der Tapas-Kultur spĂŒren will, sollte auch in die Tabancos von Jerez eintauchen. Hier riecht es nach Holz, Sherry und Vergangenheit. Zur Tapa gibt es nicht nur KĂ€se und Schinken, sondern Geschichten – gesungen, erzĂ€hlt, gelebt. In CĂłrdoba wiederum erzĂ€hlen Tavernen mit kachelverzierten WĂ€nden und blumengeschmĂŒckten Innenhöfen von einer Welt, die schon vor Instagram fotogen war.

Tapas heute – kreativ, kosmopolitisch, bewusst

Die moderne spanische KĂŒche hat die Tapa zur BĂŒhne gemacht. In Sterne-Restaurants werden sie zu kleinen Kunstwerken – Thunfisch-Tataki, Manchego-Schaum, Mini-Ceviche. Die junge Generation denkt das Konzept neu: pflanzlich, leicht, nachhaltig. Vegane Croquetas, Avocado-Espuma oder Berenjenas con miel prĂ€gen die Bars in MĂĄlaga und Sevilla. Internationale EinflĂŒsse mischen sich dazu –Yakitori mit Mojo Verde, Tandoori-Garnelen oder Mini-Burger mit Manchego und Aioli. Und doch bleibt die Tapa, was sie immer war: wandelbar, aber tief in Spaniens kulinarischer Seele verwurzelt.

Delikatessen mit Charakter

Cachopo – Das asturische Schwergewicht

In Asturien gilt das Cachopo als kulinarisches Wahrzeichen. Zwei zarte Rindersteaks, gefĂŒllt mit Serrano-Schinken und KĂ€se, werden paniert, goldbraun frittiert und serviert wie ein Fest fĂŒr alle Sinne. Entstanden in den Bergregionen des Nordens, steht das Gericht fĂŒr Kraft, WĂ€rme und Geselligkeit. Oft kommt Cabrales-KĂ€se ins Spiel – der krĂ€ftige Blauschimmel aus Asturien verleiht dem Ganzen Tiefe und Charakter.

Fideuà – Die Paella der Nudeln

Aus der Region Valencia stammt die FideuĂ , eine maritime Variante der Paella – nur, dass hier kurze Nudeln anstelle von Reis verwendet werden. UrsprĂŒnglich durch Zufall entstanden, entwickelte sie sich rasch zum Lieblingsgericht der Fischer an der KĂŒste. In einer aromatischen BrĂŒhe aus Safran, MeeresfrĂŒchten und Muscheln gegart, fĂ€ngt sie den Geschmack des Mittelmeers ein: krĂ€ftig, salzig, mit feiner Röstaromatik.

Trinxat – Der katalanische Winterklassiker

In den PyrenĂ€en, wo der Winter frĂŒh einkehrt, wĂ€rmt das Trinxat Leib und Seele. Kartoffeln, Kohl und knuspriger Speck verschmelzen zu einem einfachen, ehrlichen Gericht, das nach Heimat schmeckt. Was einst eine Mahlzeit der Bauern war, ist heute fester Bestandteil der katalanischen WinterkĂŒche – rustikal, sĂ€ttigend und doch erstaunlich fein im Geschmack.

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Calçots – Der FrĂŒhling auf dem Grill

Wenn in Katalonien der FrĂŒhling beginnt, versammeln sich Familien und Freunde zur Calçotada. Dann glĂŒhen die Feuerstellen, und Calçots – milde, lĂ€ngliche FrĂŒhlingszwiebeln – werden auf offenem Feuer gegrillt, bis die Ă€ußere Schale schwarz ist. Serviert mit einer Romesco-Sauce aus Mandeln, Paprika und Tomaten, entfaltet sich ein unvergleichliches Spiel aus Rauch, SĂŒĂŸe und WĂŒrze. Dieses kulinarische Ritual ist weniger ein Essen als ein Fest – gelebte Tradition und Lebensfreude zugleich.

Ajoarriero – Der aromatische Schatz Navarras

In Navarra wird Ajoarriero mit Stolz serviert – ein Gericht aus Kabeljau, Knoblauch, Paprika und Tomaten, langsam gegart in Olivenöl. Seine Wurzeln liegen in der bĂ€uerlichen KĂŒche, doch die Aromen sind alles andere als schlicht: Knoblauch, Rauchpaprika und die Textur des getrockneten Fisches verschmelzen zu einer delikaten Einheit, die typisch fĂŒr Nordspanien ist – krĂ€ftig, ehrlich und vollmundig.

Olla Gitana – Andalusiens aromatischer Eintopf

Im SĂŒden Spaniens erzĂ€hlt die Olla Gitana Geschichten von Sonne, GewĂŒrzen und Kulturen, die hier seit Jahrhunderten verschmelzen. Lamm, Kichererbsen, GemĂŒse und ein Hauch KreuzkĂŒmmel ergeben einen Eintopf, der nach arabischem Einfluss und andalusischem Herzblut schmeckt. Langsam gegart und reich an Aromen, ist dieses Gericht nicht nur Nahrung, sondern ein Symbol der Vielfalt Andalusiens.

SchĂ€tze aus dem Meer Andalusiens –zwischen Atlantik und Mittelmeer

Wenn im Morgengrauen die ersten Sonnenstrahlen ĂŒber die HĂ€fen Andalusiens gleiten und die Netze entladen werden, beginnt ein Schauspiel voller Rhythmus und Routine. Frisch gefangene Doraden, Garnelen und Muscheln wechseln vom Boot in die Kisten – und von dort in die KĂŒchen der KĂŒstenstĂ€dte. Von CĂĄdiz bis MĂĄlaga, von Huelva bis AlmerĂ­a blickt man gespannt auf das, was das Meer heute hergibt: exquisite Fische, delikate Krustentiere, aromatische Weichtiere – wahre SchĂ€tze, die die maritime Seele Andalusiens prĂ€gen.

Feinfisch in Vollendung

Den Auftakt macht der Mero, der Zackenbarsch –ein Fisch, der in Andalusien fast königlichen Rang genießt. Rustikal im Ofen mit Kartoffeln und Sherry oder als feines Filet in der SternekĂŒche: sein festes Fleisch bleibt ein Synonym fĂŒr Eleganz. Ebenso traditionsreich: die Urta a la Roteña, ein Klassiker aus Rota. Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Weißwein vereinen sich hier zu einem mediterranen Fest der Aromen.

Wer es authentisch liebt, entdeckt den Borriquete – ein Fisch, den man meist nur an der KĂŒste von CĂĄdiz findet. Leicht gegrillt, nur mit Salz und Zitrone, zeigt er, wie wenig es fĂŒr Perfektion braucht.

Modern interpretiert kommt der Corvina – als Ceviche mit Mango und Limette oder als feines Tatar. Und dann der Pez de San Pedro, der St. Petersfisch: samtig, edel, gern auf KrĂ€utersauce serviert. In Andalusiens feiner KĂŒche avanciert er zum Symbol fĂŒr handwerkliche PrĂ€zision und maritime Noblesse.

Tradition und Regionalstolz

Kein Bericht ĂŒber die andalusische FischkĂŒche ohne Boquerones – die Sardellen, in Essig mariniert oder knusprig frittiert. In MĂĄlaga sind sie Symbol und Spitzname zugleich. Feiner, aber ebenso typisch: der Besugo, in Weißwein und Zitrone im Ofen gegart – besonders beliebt an der tropischen KĂŒste. Oder der Pargo a la sal, in Salzkruste gebacken und am Tisch aufgeschlagen – ein Fest der Sinne.

Zum Finale: die Salmonete, die Rotbarbe – aromatisch, charakterstark, in Olivenöl confiert oder gebraten.

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Delikatessen der Tiefe

Unter den Krustentieren gelten Carabineros als rote Könige des Meeres – gegrillt, pur, intensiv. Ebenfalls edel: Cigalas, der Kaisergranat, gegrillt oder als Eintopf. Puristen lieben Navajas, die Schwertmuscheln, in Knoblauch und Petersilie angebraten – schlicht und perfekt. Coquinas aus CĂĄdiz glĂ€nzen mit Sherry und Knoblauch, leicht und duftend. Ein festliches Highlight sind Vieiras a la plancha, kurz gebratene Jakobsmuscheln mit Zitronenbutter, und natĂŒrlich die frischen, mineralischen Austern von CĂĄdiz

Vom

Meer auf den Teller

Krönender Abschluss: Arroz con Bogavante –Reis mit Hummer, saftig, aromatisch, ein Fest im Topf. Auch der Pulpo, ob gegrillt oder nach galicischer Art, darf nicht fehlen. Sein krĂ€ftiger Biss steht sinnbildlich fĂŒr die krĂ€ftigen, unverstellten Aromen des SĂŒdens.

Ein Fest fĂŒr die Sinne

„SchĂ€tze aus dem Meer Andalusiens“ – das ist mehr als ein Streifzug durch die FischkĂŒche des SĂŒdens. Es ist eine Hommage an die Menschen, die jeden Morgen am Meer beginnen, an ihre Traditionen, ihren Stolz und die Kunst, aus Einfachheit Exzellenz zu schaffen.

Eine kulinarische Genussreise durch Spaniens Nationalparks Spaniens Naturparadiese faszinieren nicht nur mit atemberaubenden Landschaften und einer reichen Tierwelt – sie sind auch Heimat unverwechselbarer kulinarischer Traditionen. Jede Region verbindet lokale Produkte, jahrhundertealte Kochkunst und authentische Geschmackswelten. Wer durch die Nationalparks reist, entdeckt dabei nicht nur einzigartige Natur, sondern auch den wahren Geschmack des Landes – ehrlich, kraftvoll und tief verwurzelt.

Picos de Europa – Herzhaft, rau und ursprĂŒnglich

Die KĂŒche rund um die Picos de Europa spiegelt die kraftvolle Bergwelt wider. Hier wĂ€rmt Hausmannskost Leib und Seele. Ein absolutes Highlight ist die Fabada Asturiana, ein Bohneneintopf mit weißen Bohnen, der mit Chorizo, Blutwurst („Morcilla“) und zartem Schweinefleisch gekocht wird. Dieses Gericht gilt als Inbegriff der asturischen KĂŒche und hat sich ĂŒber die Jahrhunderte als NĂ€hrstoffquelle fĂŒr Bergarbeiter und Hirten bewĂ€hrt. Die Kombination aus den krĂ€ftigen WĂŒrsten und der samtigen Bohnensuppe macht die Fabada zu einem wahren Seelentröster.

Im SĂŒden Andalusiens, wo der Nationalpark Doñana bis an den Atlantik reicht, entfaltet sich eine KĂŒche voller mediterraner Aromen. Der Duft von Olivenöl, Knoblauch und frischem GemĂŒse liegt in der Luft – Sinnbild andalusischer Lebensfreude. Typisch ist die Carrillada de Cerdo, zarte SchweinebĂ€ckchen, die in Rotwein und KrĂ€utern langsam schmoren, bis sie weich und aromatisch zerfallen. Ebenso charakteristisch: der JamĂłn IbĂ©rico de Huelva, in den Eichenhainen der Sierra de Aracena gereift. Sein nussiges Aroma spiegelt den Geschmack Andalusiens in reinster Form.

Doñana – Frische vom Atlantik

Ordesa y Monte Perdido –

Geschmack der Berge

In den PyrenÀen, zwischen Felsmassiven und klaren GebirgsbÀchen, bestimmt die Natur den Speiseplan. Forellen werden hier frisch gebraten oder gegrillt, nur mit Olivenöl und KrÀutern verfeinert. SchÀfergerichte wie Cordero a la Pastora oder der Caldereta de Cordero, ein krÀftiger Lammeintopf, stillen den Hunger nach langen Tagen in den Bergen. Dazu gereifter Queso de Benasque oder Tronchón, deren Aromen von KrÀutern und Bergluft geprÀgt sind.

Teide – Vulkanische Aromen der Kanaren

Am Fuße des Teide auf Teneriffa entfaltet sich eine KĂŒche, die Sonne, Meer und vulkanische Erde vereint. Papas arrugadas con Mojo, in Meerwasser gegarte Kartoffeln mit wĂŒrziger Sauce, gehören hier zu jeder Mahlzeit. Conejo en salmorejo, Kaninchen in Paprika-KrĂ€uter-Marinade, zeigt die rustikale Seite der Insel. Frischer Cherne, ein lokaler Wrackbarsch, bringt das Meer auf den Teller, wĂ€hrend der leicht gerĂ€ucherte ZiegenkĂ€se der Kanaren fĂŒr das unverwechselbare Aroma sorgt.

Cabañeros – Herz Spaniens, Herz der Einfachheit

In Kastilien-La Mancha zeigt sich die KĂŒche ehrlich und bodenstĂ€ndig. Der Pisto Manchego, ein Eintopf aus Tomaten, Zucchini und Paprika, steht fĂŒr pure Sommeraromen. Cordero asado, das langsam gebratene Lamm, gehört zu jeder Feierlichkeit. Und kein Besuch der Region wĂ€re vollstĂ€ndig ohne den berĂŒhmten Queso Manchego, einen SchafskĂ€se mit krĂ€ftiger, nussiger Note.

AigĂŒestortes – Kataloniens alpine

KĂŒche

Rund um den Nationalpark AigĂŒestortes verbinden sich BergkĂŒche und mediterrane Finesse. Die Canelons a la Catalana, zart ĂŒberbackene Nudelröllchen mit FleischfĂŒllung und BĂ©chamel, sind ein typischer Festtagsschmaus. Der Trinxat, eine Mischung aus Kartoffeln, Kohl und Speck, ist ehrliche BauernkĂŒche. Dazu passt der Formatge de la Cerdanya, ein KĂ€se, der die Balance zwischen Milde und WĂŒrze perfekt trifft.

Sierra de Guadarrama – KrĂ€ftige Klassiker

Nahe Madrid, in den Höhen der Sierra de Guadarrama, schĂ€tzt man herzhafte Hausmannskost. Der Cocido Madrileño, ein Eintopf aus Kichererbsen, Fleisch und GemĂŒse, gilt als Sinnbild der regionalen KĂŒche. Huevos Rotos, Bratkartoffeln mit Spiegelei und JamĂłn IbĂ©rico, sind in den Bars der Hauptstadt ebenso beliebt wie das herzhafte GebĂ€ck Hornazo – gefĂŒllt mit Wurst und Fleisch, ein Klassiker fĂŒr kalte Tage.

MonfragĂŒe – Wilde Seele Extremaduras

Die KĂŒche Extremaduras ist ehrlich, krĂ€ftig und voller Tradition. Migas Extremeñas, aus Brot, Chorizo und Speck, stammen aus der einfachen HirtenkĂŒche. Der cremige Torta del Casar zeigt, wie viel Charakter in einem KĂ€se stecken kann. Und natĂŒrlich gehört auch der JamĂłn IbĂ©rico de Bellota dazu – ein Produkt, das durch die Eichelmast seinen einzigartigen, nussigen Geschmack erhĂ€lt.

Tablas

de Daimiel

– Im Herzen der Mancha

In der Ebene von Kastilien-La Mancha ist das Gazpacho Manchego ein typisches Gericht – kein kalter Sommersnack, sondern ein krĂ€ftiger Fleischschmor mit Fladenbrot, der rustikale Energie liefert. Auch die Caldereta de Cordero, ein zarter Lammeintopf, steht fĂŒr bodenstĂ€ndigen Genuss. Als Kontrast bieten die Berenjenas de Almagro, eingelegte Auberginen mit GewĂŒrzen, erfrischende Leichtigkeit.

Los Alcornocales – Der Duft der Korkeichen

Im SĂŒden Andalusiens, zwischen den KorkeichenwĂ€ldern und der KĂŒste, verschmelzen Meer und Erde zu einer kulinarischen Einheit. Calamares rellenos a la andaluza, gefĂŒllte Tintenfische in Tomaten-WeinSauce, bringen die KĂŒste auf den Teller. Der Rabo de Toro estofado, geschmorter Ochsenschwanz, steht fĂŒr die Tiefe andalusischer KĂŒche. Und wenn im Herbst die WĂ€lder Pilze hervorbringen, duftet es ĂŒberall nach Setas Silvestres con Ajo – mit Knoblauch gebraten, schlicht und köstlich.

Diese Reise durch Spaniens Nationalparks zeigt: Kulinarik und Landschaft sind untrennbar verbunden. Von den Bergen im Norden bis zu den KĂŒsten im SĂŒden erzĂ€hlt jedes Gericht vom Charakter seiner Region – ehrlich, authentisch und unverfĂ€lscht spanisch.

Spanien hat 2025 gezeigt, dass kulinarische Tradition und Moderne keine GegensĂ€tze sind, sondern ein inspirierendes Miteinander. Zwischen Streetfood und SternekĂŒche, alten Rezepten und neuen Ideen entsteht eine Genusskultur, die ihr Land mit jedem Jahr neu erfindet – leidenschaftlich, selbstbewusst und unverwechselbar spanisch.

Sabores de España – ein Jahr voller Genuss und Entdeckungen.

¥Buen provecho y hasta la próxima experiencia! - Guten Appetit und bis zum nÀchsten Erlebnis!

Text: © Spanien aktuell – Cesar Certier

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WEINEMPFEHLUNG

Mitten in der renommierten Weinregion

Ribera del Duero liegt das traditionsreiche Weingut Bodegas Emilio Moro. Die Weinbaugeschichte der Familie Moro reicht zurĂŒck bis ins Jahr 1932, als der namensgebende GrĂŒnder Emilio Moro die ersten eigenen Rebstöcke pflanzte. In den folgenden Jahrzehnten war das Weingut vor allem als Traubenproduzent fĂŒr den Massenmarkt tĂ€tig.

In den 1980er Jahren stieg die Nachfrage nach QualitĂ€tsweinen, und die Nachfahren Emilios entschieden sich, den Ausbau ihrer Weine selbst in die Hand zu nehmen. DafĂŒr investierten sie in eine eigene Kellerei. Heute bewirtschaftet Emilio Moro rund 200 Hektar RebflĂ€che und gehört damit zu den grĂ¶ĂŸten Erzeugern der Region. Unter der Leitung von JosĂ© Moro setzt die Familie die Trends fĂŒr Ribera del Duero und vertreibt ihre Weine in ĂŒber sechzig LĂ€nder weltweit. Die Philosophie des Hauses ist klar: QualitĂ€t entsteht durch Leidenschaft, Geduld und Detailverliebtheit – nicht durch Eile. Seit 1998 verzichtet das Weingut bewusst auf klassische Kategorien wie Crianza oder Reserva. Stattdessen stehen Bodenbeschaffenheit, Alter der Weinberge, Wetterbedingungen und die Arbeit im Weinberg im Fokus. Jedes Terroir prĂ€gt so den individuellen Charakter der Weine – von den Einstiegsweinen bis zu den PremiumGewĂ€chsen.

Rotwein – Malleolus de Valderramiro 2021

Der Malleolus de Valderramiro 2021 gehört zu den Spitzenweinen des Hauses und genießt weltweit hohe Anerkennung. Die Trauben stammen vom berĂŒhmten Pago de Valderramiro in der D.O. Ribera del Duero, einer Parzelle mit Rebstöcken, die seit 1924 en vaso kultiviert werden – also buschartig, ohne PfĂ€hle oder DrĂ€hte, wie es die traditionelle Weinbauweise der Region vorsieht. Der tonhaltige Boden verleiht dem Wein Charakter, Struktur und Tiefe.

Ausbau:

Malolaktische GÀrung in amerikanischer Eiche Reifung in französischen Barriques

Dieses Zusammenspiel bringt die reine Ausdruckskraft des Terroirs perfekt zur Geltung.

Charakter & Verkostung:

Farbe: dichtes Granatrot

Nase: intensiv, reife schwarze FrĂŒchte, balsamische und cremige Nuancen, komplexe tertiĂ€re Aromen

Gaumen: kraftvoll, strukturiert, intensiv, dabei rund und ausgewogen

Serviertemperatur: 14–16 °C

Perfekt zu: Rinder- und Wildgerichten, Braten

RosĂ© – Elalba de Emilio Moro 2023

Elalba ist der erste RosĂ© des Hauses – geboren, „um die Magie zwischen Nacht und Tag zu entdecken“. Die Trauben stammen aus der D.O. Ribera del Duero in Kastilien und LeĂłn. Die Rebsorten Tempranillo und Albillo werden am gleichen Tag gelesen und gemeinsam verarbeitet. Nur die erste Fraktion des Mostes wird verwendet, fermentiert bei kontrollierten 18 °C ĂŒber 15 Tage.

Ausbau: Französische Eiche

Charakter & Verkostung:

Farbe: zartes Lachsrosa

Nase: delikat und ausdrucksvoll mit roten und weißen FrĂŒchten sowie floralen Nuancen

Gaumen: frisch, ausgewogen, mittlerer Körper, angenehme

SĂ€ure

Alkoholgehalt: 12 %

Serviertemperatur: 8–11 °C

Perfekt zu: Fisch, hellem Fleisch, Pasta oder Reisgerichten

Weißwein

La RevelĂ­a 2022 ist der exklusive Godello des Hauses aus der D.O. Bierzo, bekannt fĂŒr Eleganz, Struktur und KomplexitĂ€t. Die Trauben wurden in einem trocken-warmen Jahr gelesen, wobei das Mikroklima der HĂ€nge die Reifung optimal regulierte.

Ausbau:

Fermentation in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur Reifung auf der Feinhefe in französischen EichenfÀssern Diese Kombination bringt Tiefe, KomplexitÀt und eine seidige Textur in den Wein.

Charakter & Verkostung:

Farbe: strohgelb

Nase: elegant, fruchtige Noten weißer FrĂŒchte, florale Nuancen, leicht vegetale AnklĂ€nge (Fenchel)

Gaumen: seidig, ausgewogen, exzellente SĂ€ure, langer

Nachhall, cremig durch

Alkoholgehalt: 12,5 %

Serviertemperatur: 6–10 °C

Perfekt zu: MeeresfrĂŒchten, Fischgerichten

– La Revelía 2022

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