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Spanien aktuell - April 2026

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A CIELO ABIERTO – Neue Filiale in Marbella

Mit dem Frühlingsanfang am 20. März wurde die neue Filiale von A Cielo Abierto offiziell eröffnet – ein Ereignis, das Kunden, Freunde und Designinteressierte in Marbella zusammenbrachte. Bereits Anfang des Jahres inoffiziell gestartet, zeigt der Concept Store nun seine volle Bandbreite an exklusiven Möbeln und Interior-Lösungen für Innen- und Außenbereiche.

Design, das inspiriert

Nur 50 Meter vom bekannten Standort entfernt, erweitert die neue Filiale das bestehende Angebot: elegante Loungesofas, Tische, Stühle, Liegen, Pergolen, Sonnenschirme sowie Beleuchtungs- und Heizlösungen verwandeln Terrasse, Garten oder Poolbereich in persönliche Wohlfühloasen. Mit Marken wie Jati & Kebon, Manutti, Dedon, Gloster, Royal Botania, Heatsail und Rols setzt A Cielo Abierto auf zeitgenössisches Design, Komfort und langlebige Qualität – ideal für den mediterranen Lifestyle. Im Innenbereich sorgt die Marke Dôme Deco für Eleganz und zeitgenössisches Design, ergänzt durch sorgfältig ausgewählte Möbel, Textilien und Dekorationen von Passe Partout, Modulax, Ethnicraft und Joli, um stilvolle, persönliche Wohnräume zu schaffen.

Internationale Kooperationen & maßgeschneiderte Projekte

Zu Gast waren renommierte Hersteller aus Barcelona, Portugal und Belgien: von Feinzement-Strukturen für Innen- und Außenbereiche über hochwertige Außenküchen bis zu Dekorationsstoffen und Einrichtungslösungen für den Innenraum. Bei kurzen Präsentationen konnten die geladenen Gäste die vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen, ihr Haus, ihre Wohnung oder Terrasse in eine persönliche Wohlfühloase zu verwandeln.

Jedes Projekt wird direkt vom professionellen Team von A Cielo Abierto individuell mit den Herstellern beim Kunden besprochen und mit 3D-Designs visualisiert, sodass jeder Kunde schon vor der Umsetzung sein zukünftiges Zuhause erleben kann.

Atmosphäre & Genuss

Die offizielle Eröffnung wurde begleitet von spanischen Gitarrenklängen, Canapés, hauchdünn geschnittenem Schinken durch den Cortador de Jamón und kunstvoll eingeschenktem Sherry durch den Sherry Banderillero. Zum Ausklang lud die Lounge-Bar mit Cava und Wein ein, während ein DJ die passende musikalische Begleitung für einen gelungenen Abend lieferte.

Ein Ort, der inspiriert

Die neue Filiale von A Cielo Abierto ist mehr als ein Showroom – sie ist ein Ort der Inspiration, an dem jede Einrichtungsidee Anregungen bietet und persönlicher Service dafür sorgt, dass jedes Projekt zu einer außergewöhnlichen Erfahrung wird. Wer mediterranes Design, Eleganz und hochwertige Beratung sucht, findet hier die perfekte Kombination aus Stil, Komfort und Individualität.

ESTEPONA – MARBELLA- ALTEA – BENISSA

A Cielo Abierto - Marbella

Tel. – WhatsApp : (+34) 640 86 65 42

Centro Comercial Oasis Marbella

Local 14, N-340, Km 183, 29600 Marbella, Málaga

Kohle aus Orangenschalen reinigt das Wasser

Spanien leicht genießen

SPANIEN AKTUELL, S.L.

Avda. Condado de Huelva, 9

29740 Torre del Mar, Málaga

Tel.: +34 674 195 954

E-mail: info@spanienaktuell.es

Web: www.spanienaktuell.net

www.facebook.com/aktuellspanien

Anzeigen/Advertising/Publicidad: E-mail: kai@spanienaktuell.es

Verteilung Gratis (siehe Seite 82)

Titelfoto

Spanien aktuell ©

KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

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DER BUGATTI F.K.P. HOMMAGE
Sevilla Flair und Festivalkultur

Abgezockt

Kaum hatte der Iran-Konflikt am 28. Februar 2026 begonnen, stiegen die Spritpreise in Europa praktisch über Nacht. In Deutschland prüft das Bundeskartellamt, ob die Mineralölkonzerne ihre Preise fair gestaltet u. keine marktverzerrenden Absprachen getroffen haben. Auch in Spanien beobachten die Wettbewerbsbehörden die Preisentwicklung genau. Die Debatte zeigt: Die aktuell exorbitanten Preise sind nicht nur Folge globaler Rohölmarktbewegungen, sondern stehen zunehmend im Fokus von Recht u. Regulierung – u. verdeutlichen, dass Verbraucher nicht allein den Preis der Krise tragen sollten. Ein Blick auf die tatsächliche Versorgung Europas lohnt sich: Seit 2012 befindet sich offiziell kein iranisches Öl mehr an europäischen Tankstellen. Die gesamte EU ist damit seit Jahren unabhängig von direkten iranischen Lieferungen. Dennoch wirken die Eskalationen im Persischen Golf auf unsere Preise, als würde Europa den gesamten Bedarf direkt aus der Region decken. Die EU bezieht nur rund 4 % ihres Ölbedarfs aus der Region um den Iran – hauptsächlich aus Saudi-Arabien, Irak, den VAE sowie Kuwait – Öl, das durch die Straße von Hormus transportiert werden muss. Und trotzdem steigen die Preise an der Zapfsäule, als ob wir 100 % davon beziehen würden. Mineralölgesellschaften zahlen zwar höhere Einkaufspreise, profitieren aber indirekt von den steigenden Endverbraucherpreisen, weil ihre Margen stabil bleiben oder leicht steigen – während die Verbraucher die volle Last tragen.

Die größten Lieferanten der EU sind die USA, Norwegen, Kasachstan und Afrika, nur ein kleiner Teil stammt aus dem Nahen Osten. Deutschland importiert rund 1,5 Millionen Barrel pro Tag – etwa 270 Millionen Liter – hauptsächlich aus Norwegen, den USA u. Libyen. Spanien bezieht rund 1,3 Millionen Barrel pro Tag, vor allem aus Norwegen, den USA u. Algerien. Die direkte Abhängigkeit vom Persischen Golf ist damit minimal.

Dennoch zahlen wir den vollen Preis der globalen Risikoprämien. Europa trägt die Kosten einer Ölkriegs-Prämie – für ein Risiko, das tatsächlich vor allem Asien direkt betrifft. Ein globaler Konflikt wirkt so indirekt wie eine Goldgrube für große internationale Konzerne – Shell, BP, Total, ExxonMobil oder Chevron. Die Preissteigerungen spiegeln nicht die reale Versorgung Europas wider, sondern die Unsicherheit auf den Märkten. Die EU u. ihre Mitgliedstaaten stehen unter massivem Druck, die hohen Preise für Benzin u. Diesel abzufedern. Energie- sowie Verkehrsminister beraten derzeit über Maßnahmen: Preisobergrenzen u. Tax Cuts, temporäre Steuersenkungen ,Tankgutscheine sowie stärkere Marktaufsicht, bei der Mineralölkonzerne ihre Preiserhöhungen künftig begründen müssten. Langfristig stehen der Ausbau der Energie-Diversifizierung u. erneuerbarer Energien auf der Agenda, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern u. künftige Preisschocks abzufedern. Viele Maßnahmen wirken politisch populär, sind aber nur begrenzt wirksam: Sie dämpfen die Last für Verbraucher nicht wirklich, ändern aber nichts an den globalen Preisschwankungen. Wirkliche Preissenkungen an der Quelle sind daher kaum zu erwarten. Wenn wir an der Zapfsäule 2 € pro Liter Benzin bezahlen, fragt man sich schnell: Wie viel davon landet bei den Mineralölgesellschaften, wie viel beim Staat? In Deutschland entfallen rund 55–60 % des Literpreises auf Steuern,

Energiesteuer, CO₂-Abgaben sowie Mehrwertsteuer, während die Gewinne der Mineralölkonzerne nur wenige Cent pro Liter betragen. In Spanien liegen die Steueranteile mit 48–52 % etwas niedriger, was Kraftstoff hierzulande tendenziell günstiger macht. Der Rest des Preises verteilt sich auf Rohöl, Raffinerie, Transport u. Tankstellenmargen. Auch wenn Schlagzeilen suggerieren, Mineralölkonzerne würden die Preise diktieren – die Realität zeigt: Staaten kassieren den größten Anteil. Man könnte sagen: Der Wolf hat sich den Schafspelz übergezogen. Während wir an der Zapfsäule die volle Last tragen, klingeln gleichzeitig die Staatskassen: Einnahmen aus Energiesteuer, CO₂Abgaben und Mehrwertsteuer steigen automatisch mit jedem Liter. Die Politik kann sich scheinheilig als Retter aufspielen, sich über die hohen Preise freuen –u. bleibt dabei fast unbehelligt, während der eigentliche Ärger bei den Tankstellen u. den Ölkonzernen landet.

Die physische Versorgung Europas ist aktuell gesichert. Der Preisanstieg an der Zapfsäule spiegelt weniger ein konkretes Lieferproblem als Spekulationen, Risikoaufschläge, geopolitische Unsicherheiten und steigende Steuern wider. Kurz gesagt: Wir werden abgezockt – wer zieht den größeren Nutzen, die Regierungen oder die Ölgesellschaften? Wir zahlen für eine Krise, die wir nicht verursacht haben, die uns aber voll trifft, weil wir tanken müssen.

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AUSZUG AUS DEM BUCH:

Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage).

Von Dr. Burckhardt Löber, Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar

Gebäudeversicherungen – Seguro inmobiliario

Die Versicherung von Ferienimmobilien ist für viele Versicherer wegen häufiger oder dauernder Abwesenheit der Inhaber oder Bewohner wegen damit erhöhter Einbruchsgefahr zumeist nicht attraktiv. Auch Sturm- und Wasserschäden stellen bei leerstehenden Häusern ein erhöhtes Risiko dar.

Spanische wie auch ausländische Versicherer bieten Versicherungen an, wobei die „All-riskHaushaltspolice“ als Kombiversicherung beliebt ist. Man sollte beim Abschluss des Vertrages darauf achten, möglichst viele Risiken abzudecken, also insbesondere neben Schäden aus Einbruch, Feuer, Erdbeben, Sturm, Überschwemmung auch Schäden Dritter aus Haftpflicht. Wird eine spanische Versicherungsgesellschaft gewählt, so werden Schäden aufgrund von Terrorismus, Erdbeben, Sturm und Überschwemmung von dem spanischen „Consorcio de Compensación de Seguros“ abgedeckt. Ausländische Versicherer gehören dem vorgenannten Consorcio nicht an, so dass die vorgenannten Risiken Gegenstand einer Individualvereinbarung sein sollten. Bei ausländischen Gesellschaften gilt in der Regel deren Recht, bei spanischen Gesellschaften spanisches Recht. Letzteres kann zu unterwarteten Schwierigkeiten führen, weil ein fremdes Recht gilt. Ausländische Gesellschaften sind eher geneigt, solche Ferienimmobilien nicht zu versichern, die nicht im Inland liegen. Wenn es gleichwohl zum Abschluss von Versicherungen kommt, werden sei-

tens der Versicherungen höherwertige Ferienimmobilien bevorzugt, was sich natürlich auch in der Prämie niederschlägt. Spanienimmobilien durch bspw. Deutsche oder schweizerische Versicherer mit in den Versicherungsschutz einzubeziehen, gelingt eher Versicherungsnehmern, die in ihrem Heimatland bereits langjährig in Vertragsbeziehungen zu ihrem Versicherer stehen.

Die Autoren Dr. Alexander Steinmetz und Rocío García Alcázar sind Partner der Rechtsanwaltskanzlei Löber Steinmetz & García, Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frankfurt, Köln. E-Mail: info@loebersteinmetz.de

Tel: +49-(0)69 96 22 11 23, +49-(0)221 82 82 97 09 www.loeber-steinmetz.de

In Kooperation mit Löber Steinmetz García Rechtsanwälte y Abogados S.L.P., Mallorca und Teneriffa, Tel. +34 971 72 03 72, Tel. +34 922 38 03 15

Buchbestellung:

Grundeigentum in Spanien von A – Z für Eigentümer, Käufer und Verkäufer (Vollständige Neubearbeitung 7. Auflage) 216 Seiten, € 38,- . edition für internationale Wirtschaft Verlagsauslieferung

W. Jenior Marienstraße 5, 34117 Kassel, Telefon: +49 (0) 561/739 16 21, Fax: +49 (0)561/774148

E-Mail: service@jenior.de, www.edition-spanien.de

Neleo Moments – Wo unsere Seelen das Meer berühren

Es gibt Träume, die man nachts träumt. Und es gibt Träume, für die man alles riskiert. Für uns ist Neleo Moments nicht nur ein Restaurant. Es ist unser nacktes Herz – eines, das wir jeden Tag öffnen und mit jedem Menschen teilen, der durch unsere Tür tritt.

Unsere Verbindung begann lange, bevor es Neleo gab. Liebe & Leidenschaft – privat wie beruflich –verbinden uns seit mehr als drei Jahren an diesem besonderen Ort am Meer. Drei Jahre voller Gespräche, Ideen, Zweifel und Mut. Und immer wieder dieses Gefühl, dass hier etwas entstehen könnte.

Etwas Echtes

.Eigentlich wollten wir nur eine kleine Weinbar am Meer. Ein paar gute Gläser Wein. Ein Ort, an dem Menschen sitzen, reden, lachen – und vielleicht ein bisschen länger bleiben als geplant.

Mehr sollte es nie sein.

Doch manchmal beginnt etwas Kleines zu wachsen, sobald Menschen ihm ihr Herz schenken. Denn die Wahrheit ist: Wir beide waren nie in der Gastronomie tätig. Nur zwei Menschen mit einer Idee – und dem Mut, ihr zu folgen. Wer an der Promenade spazieren geht, sucht vielleicht nur einen Tisch. Doch wer Neleo betritt, findet etwas anderes. Man spürt es sofort: dieses Knistern in der Luft, dieses leise Feuer, das den Ort trägt. Hier wird nicht einfach nur gekocht – hier wird gehofft, gelacht und manchmal auch vor Glück geweint.

Für uns ist jeder Teller ein kleiner Moment

Nicht alles muss perfekt sein – das kann es auch gar nicht. Aber eines muss es immer sein: mit Herz, mit Leidenschaft und ehrlich. Vielleicht spürt man genau das, wenn ein Gericht vor einem steht und für einen Moment alles still wird und plötzlich ein Lächeln entsteht, ohne dass man genau sagen kann, warum.

Genau dafür machen wir das Einer der Momente, der uns selbst für immer bleiben wird, war der allererste Abend – der Abend, an dem Neleo zum ersten Mal seine Türen öffnete. Wir erinnern uns genau daran. Die Gläser standen bereit, das Licht war warm, das Meer rauschte leise im Hintergrund. Und wir standen da, mit diesem Gefühl irgendwo zwischen Aufregung und Hoffnung. Dann kamen die ersten Gäste. Ein Tisch – dann der nächste. Lachen, Gespräche, das erste Anstoßen. Und irgendwann sahen wir uns an, ohne etwas zu sagen. Denn wir wussten genau, was der andere dachte.

Dieser Traum lebt

Heute, vier Monate später, ist dieses Gefühl immer noch da – vielleicht sogar stärker als je zuvor. Denn Neleo Moments ist längst mehr geworden als ein Ort. Es ist ein Raum voller Geschichten: Menschen, die sich nach Jahren wiedersehen, Freunde, die gemeinsam feiern, Paare, die einfach nebeneinandersitzen und auf das Meer schauen.

Viele kommen als Fremde – und gehen mit einer Umarmung.

Und genau diese Umarmungen sind vielleicht das Schönste an allem. Sie erzählen mehr als jede Bewertung. Sie sagen einfach nur: Dieser Moment hat etwas bedeutet. Währenddessen läuft Max – unser treuer Wegbegleiter – fröhlich durch den Raum, als würde er genau wissen, dass hier etwas Besonderes passiert. Vielleicht erinnert er uns jeden Tag daran, worum es wirklich geht. Nicht um Perfektion, sondern um Leben. Genau deshalb gehört dieser Ort längst nicht mehr nur uns. Er gehört allen Menschen, die durch unsere Tür kommen. Denn ihr bringt etwas mit, das kein Konzept dieser Welt erschaffen kann: eure Geschichten, euer Lachen, eure Wärme. Ihr füllt diesen Raum mit Leben. Ohne euch wäre Neleo nur ein Raum am Meer. Mit euch ist es ein Herz, das jeden Tag schlägt. Wenn wir heute zurückblicken, sehen wir, wie diese kleine Idee gewachsen ist.

Als wir begonnen haben, waren wir fünf.

Heute sind wir vierzehn. Vierzehn Menschen, die jeden Tag ihre Leidenschaft mitbringen und alles geben, damit dieser Ort das bleibt, was er sein soll: ein Ort voller Begegnungen und voller Momente. Und manchmal stehen wir spät abends draußen, hören das Meer und schauen zurück auf den Raum, der gerade noch voller Leben war. Dann sagen wir leise zueinander: Eigentlich wollten wir nur eine kleine Weinbar. Doch heute wissen wir: Träume gehören nicht nur denen, die sie haben – sondern auch denen, die sie mit Leben füllen. Danke an all unsere Gäste, die uns bis hierhin getragen haben. Dieses Wort ist viel zu klein für das, was wir empfinden.

Danke, dass ihr Teil unserer Neleo-Geschichte seid.

Denn am Ende bleiben nicht der Teller oder das Glas Wein. Es bleiben die Augenblicke, in denen Menschen zusammenkommen, lachen, sich ansehen – und für einen Moment spüren, dass das Leben genau jetzt stattfindet. Und vielleicht – wenn ihr eines Abends bei uns sitzt, das Meer rauschen hört und ein leises Lächeln über den Tisch wandert – versteht ihr, warum Neleo für uns nie einfach nur ein Restaurant ist.

Sondern unser Herz. Und jeder von euch ist ein weiterer Herzschlag davon.

Martin & Alexis

Profilbilder bei Tinder sind nur noch Einheitsbrei

Forscher der Universitat Oberta de Catalunya haben 1.000 Accounts analysiert und nennen neun Typen

Alles, nur nicht einzigartig: So sehen die meisten Profilbilder auf der Online-Dating-Plattform Tinder aus - zumindest laut Forschern der Universitat Oberta de Catalunya. Laut Studienleiter Alejandro García Alamán gibt es neun standardisierte Profiltypen. Zusammen mit seinem Team hat der Forscher 1.000 reale Tinder-Profilen im Großraum Barcelona analysiert.

„Zunehmende Unzufriedenheit"

Laut der im „Journal of Sexual Medicine" veröffentlichten Untersuchung fällt vielen Unsern selbst inzwischen der Einheitsbrei in Sachen Profilbildern auf. „In Gesprächen mit meinen Patienten in der Praxis bemerkte ich eine zunehmende Unzufriedenheit unter Nutzern von Dating-Apps, ähnlich einem Burnout bei der Arbeit. Diese Mischung aus Enttäuschung, Langeweile und Entpersonalisierung - weil alle Tinder-Profile gleich aussahen", so Alamán.

Die zusammen mit seinem Kollegen Adrián Montesano herausgearbeiteten neun visuellen Muster seien in ihrer Verwendung vor allem von Alter, Geschlecht und sexueller Orientierung abhängig. Der erste und häufigste Typ ist laut den Experten demnach ein Halbkörperporträt mit Blick in die Kamera, das fast ein Viertel der analysierten Profile ausmacht. Die Person ist bekleidet, schaut in die Kamera und ist meist in einer städtischen oder häuslichen Umgebung.

„Strategie sozialer Erwünschtheit"

Den Forschern nach spiegeln alle neun Strategien weniger wieder, wer die User sind, sondern eher, wer sie glauben sein zu müssen, um gemocht zu werden. „Wenn wir eine Strategie nach sozialer Erwünschtheit wählen, verlieren wir an Authentizität und unsere individuelle Identität verschwimmt. Es schützt uns - aber gleichzeitig stereotypisiert es uns", sagt Alamán. Das Alter sei nach wie vor der wichtigste Einflussfaktor für Profilbilder.

Während jüngere Menschen sich deutlich häufiger offen zeigten, sei bei älteren Gruppen eine zunehmende Verdeckung zu beobachten: zunächst durch Sonnenbrillen, Nahaufnahmen oder Fotos von Körperteilen. Ab dem 50. Lebensjahr seien Körperfotos die Ausnahme. Auch das Geschlecht und die sexuelle Orientierung spielten eine Rolle - wenn auch weniger stark. Nun sollen die identifizierten visuellen Muster auf ihre Profiltexte hin untersucht werden, heißt es. Quelle - Barcelona pte029

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Kohle aus Orangenschalen reinigt das Wasser Verfahren der Agraruniversität Shenyang als Lösung für die Problemabwässer von Färbereien

Forscher der Agraruniversität Shenyang wandeln Orangenschalen so um, dass sie mit hoher Effizienz Farbstoffe aus den Abwässern, vor allem von Färbereien, entfernen. Das bietet sich an, denn jährlich werden weltweit über 60 Mio. Tonnen Orangen geerntet. Bis zu 50 Prozent davon entfallen auf die Schalen, die bestenfalls kompostiert, meist aber durch Verbrennen oder auf Deponien entsorgt werden. Ein Teil dieser riesigen Abfallmengen wird die Umwelt künftig nicht mehr belasten.

Risiko für Menschen und Ökosystem

Jedes Jahr werden mehr als 700.000 Tonnen synthetischer Farbstoffe produziert, von denen ein erheblicher Teil aufgrund unvollständiger Behandlung der Abwässer in die Umwelt gelangt. Selbst in geringen Konzentrationen können Farbstoffe das für Wasserlebewesen wichtige Sonnenlicht blockieren und schädliche Verbindungen bilden, die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Ökosystem darstellen. Mit Biokohle, die aus organischen Abfällen durch Erhitzen in einer sauerstoffarmen Atmosphäre entsteht, gelingt es bereits, Farbpartikel aus Wasser zu entfernen. Allerdings dau-

ert es sehr lange und viele Farbpartikel flutschen dennoch durch. Die Forscher haben deshalb beschlossen, Aktivkohle, die sie aus Orangenschalen herstellen, durch eine chemische Behandlung noch reaktionsfreudiger zu machen, um auch den letzten Rest Farbe einzufangen. Ihre modifizierte OrangenschalenBiokohle entfernt innerhalb von weniger als einer Stunde 97 Prozent der Partikel. Die chinesischen Entwickler glauben, dass sie ihre Biokohle so verändern können, um auch andere Schadstoffe aus Wasser zu entfernen.

Mindestens siebenmal verwendbar

Um die Kohle herzustellen, werden die Schalen gründlich gewaschen, in ein bis zwei Zentimeter große Stücke geschnitten, in einem Umluftofen getrocknet und zu einem Pulver vermahlen. Dieses vermischen die Forscher mit einer Mischung aus Eisenchlorid (FeCl3) und Zinkchlorid (ZnCl2). In einem Ofen mit Stickstoffatmosphäre wird dieses Pulver bei einer Temperatur von bis zu 900 Grad Celsius in klumpige Biokohle umgewandelt.

Diese ist hochporös, hat also Platz für viele Farbpartikel, die durch die Zusatzstoffe stark angezogen und festgehalten werden. Durch Erhitzen auf eine Temperatur, die die Farbteilchen in ein Gas verwandeln, das eingefangen wird, lässt sie die Spezial-Biokohle regenerieren und mindestens siebenmal wiederverwenden.

Quelle - Shenyang pte004

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Policen für e-Autos oft teurer Als für Verbrenner

Neue vergleichende Untersuchung von Verivox zeigt Preisunterschied von bis zu 44 Prozent

Laut einer neuen Analyse des Vergleichsportals Verivox verlangen Versicherer bei etwa der Hälfte der Vollkaskotarife für Elektroautos inzwischen höhere Preise als für vergleichbare Verbrenner. Der Erhebung nach sind die Beiträge für EAutos unter sonst gleichen Bedingungen bis zu 44 Prozent teurer als derselbe Tarif für das Verbrenner-Pendant.

Schonzeit ist vorbei

„Versicherer haben E-Autos lange Zeit per se günstiger bepreist als Benziner. Zum einen lagen nicht ausreichend Schadensdaten vor und zum anderen wollten Versicherer sich auf einem jungen Wachstumsmarkt positionieren. Doch die Zeit der pauschalen Vorschusslorbeeren für E-Autos ist vorbei", sagt Aljoscha Ziller, Chef der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. In Modellrechnungen sind Vollkaskotarife für einen BMW X3 mit E-Antrieb bis zu 44 Prozent teurer als für das gleiche Verbrenner-Modell - obwohl beide in denselben Typklassen liegen. Von den Tarifen, die der Modellfahrer für beide Modelle wählen kann, sind knapp die Hälfte (rund 49 Prozent) für das E-Modell teurer. Günstiger ist die Versicherung für den Stromer nur bei rund 32 Prozent der Tarife. Bei 19 Prozent der Angebote liegen die Kosten gleichauf.

Schadensumme höher

Laut der Verivox-Untersuchung sind die Tarife für den Elektro-Skoda „Enyaq" bis zu 18 Prozent teurer als für den „Kodiaq", seinen typklassengleichen Benzin-Zwilling. Insgesamt sind rund 40 Prozent der Angebote teurer und nur 35 Prozent günstiger. Gleichstand erreichen die beiden bei rund 26 Prozent der Tarife. "Langzeitdaten zeigen inzwischen, dass Elektroautos zwar seltener Schäden verursachen, diese dann jedoch oft teurer sind", heißt es von Verivox.

Laut Analyse der Beratungsgesellschaft EY ist der Absatz von E-Autos auch im Dezember 2025 deutlich gestiegen. EU-weit legten die ElektroNeuzulassungen um 51 Prozent zu, die meisten - 22 von 27 - EU-Länder verzeichneten steigende E-Neuzulassungen. Ihr Marktanteil stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat von 15,8 auf 22,6 Prozent. Damit legten E-Autos im Gesamtjahr 2025 um 30 Prozent zu, der Marktanteil kletterte im Jahresvergleich von 13,6 auf 17,4 Prozent.

Quelle: Heidelberg/Wien pte021

Reifensensoren ermöglichen Vollüberwachung

Tests am IMDEA Networks Institute belegen: Autos lassen sich mit einfachen Funkempfängern tracken

Den Reifendruck im Auto messende Sensoren lassen sich hacken. Angreifer können so die Route verfolgen, die das Fahrzeug nimmt. Davor warnen Forscher des IMDEA Networks Institute im Rahmen einer zehnwöchigen Studie. In dieser Zeit haben sie gemeinsam mit Kollegen anderer europäischer Forschungseinrichtungen Signale von mehr als 20.000 Fahrzeugen gesammelt und dabei ein verstecktes Datenschutzrisiko aufgedeckt.

Beitrag zur Verkehrssicherheit

Die meisten modernen Autos sind mit einem Reifendruckkontrollsystem (TPMS) ausgestattet, das seit Ende der 2000er-Jahre in vielen Ländern aufgrund seines Beitrags zur Verkehrssicherheit vorgeschrieben ist. Dieses System verwendet kleine Sensoren in jedem Rad und sendet per Funk Signale an den Bordcomputer des Autos, um den Fahrer zu warnen, wenn ein Reifen zu wenig Luft hat.

Doch genau diese Reifensensoren senden unverschlüsselt eine individuelle ID-Nummer, sodass jeder in der Nähe das Signal mit einem einfachen Funkempfänger verarbeiten und somit dasselbe Auto immer wiedererkennen kann. Die Funksignale lassen sich von Hindernissen wie der Fahrzeugkarosserie nicht aufhalten, sodass sie sich unbemerkt empfangen lassen.

Die Signale von fahrenden Autos sind aus Entfernungen von mehr als 50 Metern zu erfassen, selbst wenn sich die Sensoren in Gebäuden oder an versteckten Orten befinden. Dies macht eine verdeckte Verfolgung technisch möglich. Die TPMS-basierte Verfolgung ist den Forschern nach zudem kostengünstiger als die kamerabasierte Überwachung und stellt daher eine größere Gefahr für die Privatsphäre dar.

Informationen für Terroristen

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Reifensensorsignale verwendet werden können, um Fahrzeuge zu verfolgen und ihre Bewegungsmuster zu erfassen. Ein Netzwerk aus kostengünstigen Funkempfängern kann die Bewegungsmuster von Autos in realen Umgebungen unbemerkt überwachen. Solche Infos können Aufschluss über tägliche Routinen geben, wie beispielsweise Ankunftszeiten am Arbeitsplatz oder Reisegewohnheiten", so Experte Domenico Giustiniano. Das sei für Terroristen interessant.

Und Alessio Scalingi, ehemaliger Doktorand am IMDEA Networks und jetzt Assistenzprofessor an der Universidad Carlos III de Madrid, ergänzt: „Da Fahrzeuge zunehmend vernetzt sind, sollten Sensoren wie TPMS unter Berücksichtigung der Sicherheit konzipiert werden, da Daten, die passiv und harmlos erscheinen, zu einem leistungsstarken Identifikationsmerkmal werden können, wenn sie in großem Umfang gesammelt werden." Jetzt sei die Politik gefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Quelle: Madrid pte017

Foto - © 2026 Adobe
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Cyber-Kriminalität wird zum Erfolgsmodell

Szene agiert wie die reguläre Wirtschaft und kann sogar mit einem Kunden-Support aufwarten

Immer mehr Unternehmen und Institutionen werden Opfer von Cyber-Kriminellen, die oft ganze Computernetzwerke lahmlegen und diese nur gegen ein meist hohes Lösegeld wieder freigeben. Mittlerweile ist das zu einem echten Geschäftsmodell geworden, findet Ayman El Hajjar von der University of Westminster. Etabliertes Geschäftsmodell

„Cyber-Kriminalität hat sich von individuellen und unkoordinierten Angriffen einzelner Gruppen zu einem etablierten Geschäftsmodell entwickelt, das Einnahmen generiert und echte Unternehmen widerspiegelt", sagt El Haijar. Dieses Modell habe eigene Lieferketten, Partner wie zum Beispiel Kriminelle, die Malware nutzen, anstatt sie zu entwickeln und sogar einen Kunden-Support. Das Ökosystem der Cyber-Kriminalität funktioniert dem Experten nach inzwischen nach dem „As-a-Service"Modell, das auch legitime Unternehmen auszeichnet. Dabei mieten sie gewissermaßen eine Dienstleistung statt sie zu kaufen, Software beispielsweise. „Kriminelle haben dieses Modell auf die Cyber-Kriminalität übertragen", meint der Sicherheitsexperte.

„In diesem Untergrundmarkt verkaufen Hacker fertige Malware, vermieten Botnets, also Netzwerke infizierter Geräte, und betreiben Zahlungsplattformen. Sie gehen sogar so weit, dass sie Kunden-Support und Hilfeseiten für die Kriminellen anbieten, die mit ihrer Malware Unternehmen erpressen wollen, aber nicht genau wissen, wie es geht", so El Hajjar.

Cyber-Gangster zielgerichtet

Die Kriminellen, die als „Initial Access Brokers" bekannt sind, agieren als Mittelsmänner. Dabei handelt es sich um erfahrene Cyber-Kriminelle, die in Systeme eindringen, den ersten Zugriff ermöglichen und diesen als Paket für andere zum Verkauf anbieten. Die Pakete enthalten oft gestohlene Daten, Benutzernamen und Passwörter oder sogar direkten Zugriff auf kompromittierte Netzwerke. Dies öffnet Cyber-Kriminellen mit geringeren Fähigkeiten die Tür, um Unternehmen anzugreifen. „Dieses Geschäftsmodell wird auch weiterhin Bestand haben. Das ist einfache Wirtschaft: Alle, die an diesem Geschäft beteiligt sind, profitieren davon. Dazu gehören erfahrene Hacker und Malware-Entwickler, die ihren Anteil erhalten, Makler, die gebündelte Dienstleistungen verkaufen, sowie Anbieter von Hosting- und Zahlungsplattformen, die ihren Anteil einbehalten. Dazu gehören auch die kriminellen Komplizen, die Angriffe durchführen und ihre Gewinne einziehen", meint El Hajjar. Das mache es zu einem risikoarmen und profitablen Geschäft. Die gesellschaftliche Haltung gegenüber Hackern glorifiziere sie zu allem Überfluss oft als geniale Außenseiter, und Hacking werde, insbesondere wenn große Unternehmen das Ziel sind, fälschlicherweise als geringfügiges Verbrechen angesehen. „Die Wahrheit ist jedoch, dass ein erfolgreiches Geschäftsmodell für Cyber-Kriminalität auf Dauer die gesamte Wirtschaft gefährdet." Lösegeld sollte daher nie bezahlt werden. Quelle: London pte002

Foto - © 2026 Adobe

KI identifiziert anonyme Hassredner zielsicher

Unbewusst verbreitete Merkmale laut Forschern von MATS Research und der ETHZ verräterisch

Simon Lermen vom Forschungsinstitut MATS Research und Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) nutzen KI-gestützte große Sprachmodelle zum Aufdecken von Klarnamen im Internet. Mit dem neuen Verfahren lassen sich laut den Wissenschaftlern die wahren Identitäten der Besitzer von anonymen Konten im großen Umfang feststellen.

Profile mathematisch erfasst

Konkret liest die KI frühere Posts eines noch anonymen Nutzers auf Reddit oder Hacker News durch und untersucht dabei unstrukturierten Text. Dabei handelt es sich um rohe, unorganisierte Infos wie Kommentare, Witze, Bildungsangaben und subtile Schreibgewohnheiten. Sodann wandelt die KI diese Mikrodaten in eine mathematische Darstellung des Profils der Person um, um passende Kandidaten unter Millionen anderer Profile im offenen Web oder auf separaten Websites wie LinkedIn zu finden.

Bei Übereinstimmungen wägt die KI Beweise dafür ab, dass beide Profile derselben Person gehören. Reichen die Übereinstimmungen nicht aus, kapituliert die KI. So wird sichergestellt, dass nur sicher identifizierte Nutzer anonymen Konten zugeordnet werden. Die Forscher haben ihr Framework an fast 1.000 LinkedIn-Profilen getestet, um zu sehen, ob es diese mit Konten auf Hacker News abgleichen konnte. Dabei handelte es sich um Profile, deren reale Identitäten dem Team bekannt waren. „KI-Agenten können anhand ihrer anonymen Online-Beiträge herausfinden, wer sie sind", so Lermen.

Anonymität nicht mehr sicher

Wer anonym postet, kann zwar unentdeckt bleiben, doch die Wahrscheinlichkeit, identifiziert zu werden, ist hoch. Die Erfolgsquote der Forscher beträgt 67 Prozent, heißt es. Das Tool könne zwar Menschen identifizieren, die Hassreden verbreiten und die sozialen Medien für kriminelle Machenschaften nutzen. Es könne jedoch auch Identitäten aufdecken, die schützenswert sind. Unternehmen könnten zum Beispiel Foren durchsuchen lassen, um hochgradig zielgerichtete Werbeprofile zu erstellen.

Für viele Social-Media-Nutzer zwischen 19 und 25 Jahren sind Hassreden im Social-Web ein ganz normaler Teil der Online-Umgebung. Zu dem Schluss kommen Sara Pabian, Eefje van Moorsel und Jennifer van Zon an der Universität Tilburg. Hass gegen prominente Persönlichkeiten wie Politiker und Content-Ersteller finden die Befragten zudem normaler als ähnliche verbale Ausbrüche gegen andere Personen.

Quelle: Berkeley/London/Zürich pte001

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FIFTYTEN Truckbed Camper –

Abenteuer für alle

Der FIFTYTEN Truckbed Camper macht aus Ihrem Pickup ein kompaktes Expeditionsfahrzeug – Made in Germany. Einfach auf die originale Ladefläche geschraubt, bietet er maximalen Komfort bei minimalem Aufwand: keine komplizierten Umbauten, kein Papierkram, sofort einsatzbereit. Die robuste Kabine schützt auch bei schlechtem Wetter, lässt Sie aufrecht stehen und die Beine ausstrecken und bietet mehr Platz, als man von außen vermutet. Dank normaler Fahrzeugabmessungen bleibt Ihr Pickup agil und alltagstauglich, während Gepäck und Schlafplätze sicher verstaut sind.

Weitere Informationen finden Sie auf https://fiftyten.de

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Astondoa AS5 –Sportliche Eleganz auf dem Wasser

Die Astondoa AS5 vereint zeitgenössisches Design, sportliche Ästhetik und handwerkliche Qualität – inspiriert von Supersportwagen und moderner Yachtbaukunst. Mit einer Länge von 17,60 m und einer Breite von 4,94 m bietet sie großzügige, elegante Räume, die Aerodynamik und Luxus harmonisch verbinden. Die Yacht erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 32 K noten und ist dank modularer Optionen hochgradig individualisierbar: vom offenen Sportmodell bis zur Version mit Hardtop für Eleganz und Komfort. Weitere Informationen finden Sie auf https://astondoa.com

OUTDOOR TRENDS

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Honda Monkey 125 (2026)

Die Honda Monkey 125 verbindet klassischen Mini-Bike-Charme mit moderner Technik und ist der ideale Begleiter für Stadt und Freizeit. Der luftgekühlte 125-cm³-Einzylinder leistet 6,9 kW (9,4 PS), arbeitet mit PGM-FI-Einspritzung und begnügt sich mit nur etwa 1,5 l/100 km. Ein stabiles Stahlbrücken-Chassis, Upside-Down-Gabel vorn und zwei Stoßdämpfer hinten sorgen für sicheres Handling, während Scheibenbremsen mit ABS zuverlässige Verzögerung bieten. Mit nur 105 kg Gewicht, kompakter Bauweise und auffälligen Farben ist die Monkey ein wendiger Spaßmacher für Stadtverkehr und Wochenendtouren. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.honda.de

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Charger5 Mixte –Agiler Alleskönner

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Lamborghini

Lightning Surfboard

Das Lamborghini Lightning Surfboard verbindet exklusives Sportwagendesign mit klassischem Surf-Lifestyle. Das 9’5’-Longboard zeigt ein markantes Design mit grünem Deck und schwarzen sowie grauen Blitz-Elementen entlang der Rails. Auf der Oberseite befinden sich das Lamborghini-Logo, der ikonische Stier sowie ein originales Lamborghini-Emblem, während auf der Unterseite ein großes vertikales Markenlogo ins Auge fällt. Jedes Board wird individuell handgefertigt und auf Bestellung produziert – ein außergewöhnliches Sammlerstück für Surf- und Supersportwagen-Fans.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.grandprixsurfboards.com

Das Charger5 Mixte verbindet die Wendigkeit eines Mountainbikes mit dem Komfort eines Tourenrades – ideal für Ausflüge durch Wald und Wiesen oder den täglichen Pendelverkehr. Der steife Rahmen plus gefedertes Vorderrad und Sattelstütze sorgen für ruhiges, sicheres Fahrverhalten. Elegante Details wie verschliffene Schweißnähte und das lackierte Aluminium-Akkucover runden die hochwertige Optik ab. Für Ihre Sicherheit sorgen Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht, Rücklicht mit Bremslicht, Rahmenschloss mit Kette und optionales Bosch eBike ABS. Der Akku lässt sich leicht entnehmen oder direkt am Rahmen laden. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.r-m.de/ oder unter www.biciterraneo.com sowie im Shop von Biciterraneo in Torre del Mar

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Shoei GT - A ir 3 SMART

Der TT- C 1 Teardrop RV Trailer ist ein leichter Fiberglas-Wohnanhänger mit rund 850 kg Leergewicht u. weniger als 4 m L änge. Das modulare Interieur bietet ein Doppelbett, Küche mit Kühlschrank u. Spülbecken sowie Stauraum. Zwei Zugänge – eine seitliche Tür u. eine aufklappbare Heckklappe – öffnen den Innenraum zum Außenbereich. Dank kompakter Bauweise ist der TT- C 1 leicht ziehbar mit mittelgroßen Fahrzeugen u. ideal für Wochenendtrips oder längere Touren. Cleveres Retro-Design, flexible Möbel u. smarte Ausstattung machen ihn zum praktischen Begleiter für Outdoor-Abenteuer. Weitere Informationen finden Sie auf https://aiymenrv.com

DER BUGATTI F.K.P. HOMMAGE:

EINE WÜRDIGUNG DES VEYRON UND SEINES VISIONÄREN SCHÖPFERS

Vor zwanzig Jahren definierte der Bugatti Veyron die Maßstäbe in der Automobilwelt neu. Mit 1.001 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h und einem für einen Hochleistungssportwagen beispiellosen Maß an Raffinesse schuf er ein völlig neues Segment: den Hypersportwagen. Jetzt präsentiert Bugatti die zweite Kreation des Programme Solitaire: F.K.P. Hommage – ein Meisterwerk, das sowohl den revolutionären Geist des ursprünglichen Veyron als auch den visionären Ingenieur ehrt, der ihn ermöglicht hat: Prof. Dr. Ferdinand Karl Piëch.

Die Geschichte des Veyron beginnt nicht in Molsheim, sondern in einem Hochgeschwindigkeitszug in Japan, wo Ferdinand K. Piëch die revolutionäre W-Motor-Architektur skizzierte, die zum Herzstück der Renaissance von Bugatti werden sollte. Als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns hatte Piëch sein technisches Genie bereits durch die Entwicklung der einzigartigen

VR-Motorarchitektur von Volkswagen unter Beweis gestellt – vom kompakten VR6, der den Golf revolutionierte, über den W8 und W12, die den Passat und Bentley antrieben, bis hin zur ultimativen Bauform: dem W16 mit vier Turboladern.

Der W16-Motor selbst ist ein Kunstwerk der Kompaktheit. Durch die versetzte Anordnung der Zylinder in einer breiten, aber gleichzeitig kurzen Bankkonfiguration konnten die Ingenieure einen Motor, der normalerweise einen Meter lang wäre, auf nur 645 Millimeter komprimieren – und so den Radstand des Veyron auf kompakte 2.700 mm reduzieren. Diese technische Meisterleistung, kombiniert mit Allradantrieb und nahezu perfekter Gewichtsverteilung, schuf ein Hypercar, das ebenso kultiviert wie überwältigend war.

Als der Veyron 1999 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt wurde, präsentierte er eine radikal neue Ästhetik, die von dem jungen Jozef Kabaň unter der Leitung von Hartmut Warkuß entworfen worden war. Während viele Supersportwagen noch immer den von Gandini populär gemachten, nach vorne geneigten Keilformen folgten, war der Veyron eher zurückgelehnt. Vornehmes Selbstbewusstsein –es war ein 1.000 PS starkes Auto, das sich durch Gelassenheit statt Spektakel auszeichnete. Diese selbstbewusste, vom Bauhaus beeinflusste Designsprache ist auch zwei Jahrzehnte später noch immer zeitgemäß. Der F.K.P. Hommage basiert auf der höchsten Evolutionsstufe von Bugattis W16-Plattform und verfügt über den 1.600 PS starken Quad-Turbomotor, der erstmals im Chiron Super Sport zum Einsatz kam – dem Auto, das Piëchs Geschwindigkeitsambitionen mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 300 mph (490,48 km/h in Ehra-Lessien) erfüllte. Er stellt die Krönung der W16-Entwicklung dar: größere Turbolader, verbesserte Ladeluftkühler, optimierte Kühlsysteme und ein verstärktes Getriebe, das das erhöhte Drehmoment bewältigen kann. Das Exterieur zeigt eine subtile, aber bedeutende Weiterentwicklung. Unter Beibehaltung der nach hinten geneigten Haltung und der abgesenkten Gürtellinie des Veyron wurde die gesamte Außenhaut verfeinert. Der dreidimensionale und aus einem einzigen Aluminiumblock gefräste Hufeisen-Kühlergrill fügt sich nun organisch in die umgebende Karosserie ein, anstatt wie ursprünglich eher zweidimensional zu wirken. Diese neue Klarheit erstreckt sich auch auf die Farbaufteilung, die sich präzise an das aktualisierte Panel-Layout anpasst und so eine harmonischere optische Aufteilung über die gesamte Karosserie hinweg schafft.

Größere Lufteinlässe an der Front versorgen den leistungsstärkeren Motor, während die charakteristischen Lufteinlässe direkt hinter den Köpfen der Insassen beibehalten wurden.

Die aktualisierten Radgrößen – 20 Zoll vorne, 21 Zoll hinten – nutzen die neueste MichelinReifentechnologie und verbessern sowohl die Leistung als auch die optische Balance. Auch die Lacktechnologie hat in den 20 Jahren seit der Einführung des Veyron unglaubliche Fortschritte gemacht, und der F.K.P. Hommage profitiert maximal von diesen Verbesserungen.

Die markante rote Außenlackierung wurde mit Hilfe modernster Schichttechniken erzielt: Eine silberne Grundfarbe auf Aluminiumbasis unter einem rot getönten Klarlack sorgt für eine außergewöhnliche Tiefe und Dreidimensionalität, die sich beim Umrunden des Fahrzeugs offenbart. Anstelle der originalen schwarzen Lackierung sorgt schwarzes Sichtkarbon mit einer 10%igen Tönung für einen starken Kontrast und bietet eine optische und technische Opulenz.

Der Innenraum des F.K.P. Hommage stellt im Vergleich zu allen anderen aktuellen W16-Modellen, einschließlich Chiron und Mistral, eine nahezu vollständige Revolution dar. Ein einzigartiges Lenkrad –rund und im Bauhaus-Stil wie beim ursprünglichen Veyron – wird mit einer komplett individuell angefertigten Mittelkonsole und einer Getriebetunnelabdeckung aus einem massiven Aluminiumblock kombiniert.

Die exklusiv in Paris gewebten Stoffe, von Bugatti als „Car Couture“ bezeichnet, stehen für Bugattis neueste Entwicklungen im Bereich der Innenraumindividualisierung, die mit dem Tourbillon eingeführt wurden – eine Evolution des ausschließlich mit Leder ausgestatteten Innenraums des Veyron.

Die Mittelkonsole wird an ihrer Spitze von einer 41mm Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon dominiert, die auf Wunsch des zukünftigen Besitzers des F.K.P. Hommage speziell für dieses Fahrzeug angefertigt und integriert wurde. Die achteckige Uhr befindet sich in einer „Insel” mit in einer in Engine-turn-Finish gehaltenen Oberfläche. Diese Technik basiert auf der damaligen Verarbeitung der Zylinderköpfe zu Zeiten von Ettore. Die Uhr verfügt über einen ausgeklügelten Selbstaufzugsmechanismus: eine Gondel, die sich mehrmals pro Stunde um eine diagonale Achse dreht und vom Auto selbst ohne elektrische Verbindung angetrieben wird. Diese einzigartige Integration spiegelt die persönliche Vision des Kunden und die Fähigkeit von Bugatti wider, im Rahmen des Programme Solitaire höchst individuelle Wünsche zu erfüllen.

Der F.K.P. Hommage ist neben dem Brouillard das zweite Modell des Programme Solitaire, einer exklusiven Initiative von Bugatti, in deren Rahmen jährlich bis zu zwei maßgeschneiderte Meisterwerke entstehen. Bei allen Solitaire-Projekten werden Karosserie und Innenausstattung komplett neu interpretiert und eine ultimative Personalisierung geboten, die die facettenreiche Geschichte von Bugatti würdigt.

Text- Fotos © 2026 Bugatti Automobiles S.A.S.

LAMALAKA – Beach Experience

Mit dem April startet im LAMALAKA die Beach Experience: exklusive Balinesische Betten und Liegen direkt am Meer auf einem fast privaten Strandabschnitt der Playa de Calahonda laden zum Entspannen, Genießen und Sonne tanken ein. Hier verschmelzen Strand, Genuss und stilvolles Design zu einem unvergesslichen Erlebnis. Direkt links unterhalb des ikonischen Balcón de Europa gelegen, zählt dieser Strandabschnitt zu den schönsten der Region – nicht zuletzt durch seine fast private Lage. Genau hier entfaltet LAMALAKA seine ganze Stärke: Balinesische Betten, elegante Liegen und ein durchdachtes Beach-Konzept, das den Alltag in den Hintergrund rücken lässt.

Ankommen, ablegen, genießen

LAHAMAKA, der exklusive Beach-Bereich von LAMALAKA, ist mehr als nur ein Platz in der Sonne – es ist ein Gefühl. Weiche Polster, das sanfte Rauschen des Meeres und der Blick aufs offene Mittelmeer schaffen eine Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag – hier geht es nicht um Zeit, sondern um Qualität.

Und das Beste: Der Service kommt direkt zu Ihnen.

Kühle Drinks, kreative Cocktails oder ein leichter Snack – alles wird bequem an die Liege gebracht. Kein Aufstehen, kein Stress, nur genießen.

Kulinarik, die den Strand verlängert

Wer mehr möchte, wechselt fließend vom Strand ins Restaurant – und bleibt doch im gleichen Lebensgefühl. In LaSala trifft mediterrane Küche auf internationale Akzente:zum Beispiel frische Salate, Ceviche, Grillspezialitäten und Tapas– leicht, modern und perfekt für warme Tage.

Später zieht es viele Gäste in LaJarana, wo entspannte Beats, ausgewählte Weine und kreative Cocktails den Tag stilvoll ausklingen lassen. Die Übergänge sind dabei fließend –vom Sonnenbaden zum Lunch, vom Aperitif zum Dinner.

Ein Ort, der bleibt

LAMALAKA ist kein klassischer Strandclub. Es ist ein Ort, der mit seinem modernen Design, seiner Lage direkt am Meer und seinem Gespür für Atmosphäre eine eigene Handschrift trägt. Zentral in Nerja gelegen und doch angenehm abgeschirmt, fühlt sich hier jeder Moment ein wenig exklusiver an – ohne laut zu sein.

Mit dem Start der Strandsaison wird klar:

LAHAMAKA bei LAMALAKA ist zurück – und der Sommer kann kommen.

Geöffnet: Montag bis Sonntag: 10h - 20.30h

C. Prta del Mar, 2T, 29780 Nerja, Málaga

Sevilla

Herz Andalusiens zwischen Geschichte, Flair und Festivalkultur

Wenn man über Sevilla spricht, spricht man über ein pulsierendes Herz Andalusiens, das seit Jahrhunderten Geschichte, Kultur und Leidenschaft in sich vereint. Gelegen am breiten Ufer des Guadalquivir, blickt die Stadt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück: von der sagenhaften Gründung durch Herkules über die blühende römische Kolonie Hispalis bis hin zur Zeit der Mauren, deren prunkvolle Paläste und Moscheen noch heute das Stadtbild prägen. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde Sevilla zum Dreh- und Angelpunkt des Handels mit der Neuen Welt. Der Hafen der Stadt war Ausgangspunkt für Schiffe, die Gold, Silber und exotische Güter aus Amerika brachten und Sevilla damit zu einer der reichsten Städte Europas machten.

Heute fasziniert Sevilla gleichermaßen durch die Pracht seiner Monumente wie durch seine Lebensfreude. Enge Gassen, blühende Innenhöfe, beeindruckende Plätze und lebendige Märkte laden dazu ein, die Stadt nicht nur zu besichtigen, sondern zu erleben. Sevilla besitzt eine der größten Altstädte Europas, ein Labyrinth aus Geschichte und Kultur, das seine Besucher zu langsamen, aufmerksamen Erkundungen zwingt. Wer zu schnell unterwegs ist, übersieht die kleinen Schätze zwischen den bekannten Wahrzeichen.

DEUTSCHER FACHARZT: Dr. Wolfgang Kleimeier. Krankheiten von Blase, Nieren, Prostata, Geschlechtskrankheiten, Krebsvorsorge, Onkologie, Tumornachsorge, Operationen, Psychotherapie, Hausbesuche.

CLINICA UROLOGICA DE MARBELLA, Avda. Ricardo

Soriano 36, 29601 Marbella

Tel.: +34 952 863 642, Mobil: +34 670 620 544.

Mail: info@clinica-urologica.eu

WhatsApp: (+34) 679 065 410

Kathedrale von Sevilla und die Giralda: Ein Bauwerk der Superlative

Im Herzen der Altstadt erhebt sich die Kathedrale von Sevilla, das größte gotische Kirchenbauwerk der Welt. Sie entstand auf den Fundamenten der ehemaligen Hauptmoschee der Stadt, deren Minarett – die heutige Giralda – noch erhalten ist. Mit 104 Metern Höhe thront die Giralda über der Stadt und bietet vom Glockenturm aus einen unvergleichlichen Blick auf Sevilla und den Guadalquivir. Die Bronzefigur Giraldillo an der Spitze des Turms symbolisiert den Triumph des christlichen Glaubens, doch auch die maurischen Ursprünge sind noch sichtbar, ein harmonisches Zusammenspiel aus Epochen, das für Sevilla typisch ist.

Im Inneren der Kathedrale finden sich unter anderem die Kapellen der spanischen Könige, das Grabmal von Christoph Kolumbus und zahlreiche Kunstwerke vom Barock bis zur Renaissance. Wer den Chorraum betritt, spürt sofort die Verbindung aus religiöser Monumentalität und künstlerischer Meisterschaft, die Sevilla durchzieht.

Real Alcázar: Ein Palast für Könige und Legenden

Nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt liegt der Real Alcázar, Sevillas königlicher Palast, der noch heute als Residenz genutzt wird. Seine Baugeschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, und er gilt als eines der besten Beispiele mudéjarischer Architektur Spaniens. Besonders die Innenhöfe, wie der Patio del Yeso oder der Patio de la Casa de Contratación, zeigen eine perfekte Symbiose aus maurischer Ornamentik und später christlichen Erweiterungen.

Die Gärten des Alcázar, die Jardines de los Reales Alcázares, sind ein eigener Kosmos: Springbrunnen, duftende Orangenbäume, Palmen und exotische Pflanzen aus aller Welt entfalten hier eine Atmosphäre von Ruhe und Schönheit, die jeden Besucher innehalten lässt. Wer Sevilla wirklich erleben möchte, sollte den Palast nicht nur besuchen, sondern in den Gärten verweilen, die wie ein lebendiges Geschichtsbuch wirken.

Barrio de Santa Cruz: Gassen, Plätze, Geschichte und Flamenco

Nordwestlich des Alcázars liegt das Barrio de Santa Cruz, das ehemalige jüdische Viertel Sevillas. Seine engen Gassen und sonnigen Plätze, wie die Plaza de Santa Cruz oder die Plaza de Doña Elvira, vermitteln das lebendige Flair der Stadt. Hier verschwimmen Ge-

schichte und Gegenwart: Historische Gebäude erzählen von jüdischer, maurischer und christlicher Präsenz, während moderne Boutiquen, Galerien und versteckte Innenhöfe das Viertel für heutige Besucher lebendig halten.

Doch Santa Cruz ist nicht nur historisch faszinierend – es ist auch eine der Wiegen des Flamenco. In den verwinkelten Gassen, zwischen den alten Patios und auf kleinen Plätzen, klingt immer wieder der Rhythmus der Kastagnetten, das Stampfen der Tänzer und das Gesangswandeln der Gitarren. Anders als bei touristischen Aufführungen wird der Flamenco hier gelebte Kultur, die Teil des Alltags ist. Straßenmusik, spontane Darbietungen in den Innenhöfen oder kleine Tablaos lassen den Besucher die authentische Leidenschaft Sevillas hautnah erleben.

Wer sich treiben lässt, stößt auf versteckte Patios, kleine Plätze und ruhige Ecken, an denen die Atmosphäre der Stadt besonders intensiv spürbar wird. Santa Cruz verbindet damit historische Tiefe, urbanes Leben und die emotionale Kraft des Flamenco – eine Mischung, die Sevilla so unverwechselbar macht.

Plaza de España und Parque de María Luisa

Eines der spektakulärsten Ensembles Sevillas ist die Plaza de España. Halbkreisförmig angelegt, mit Kanälen, Brücken und aufwendig bemalten Keramiktafeln, erzählt der Platz von Spaniens Geschichte und regionaler Kunstfertigkeit. Der angrenzende Parque de María Luisa bietet Ruhe, Schatten und exotische Pflanzen und lädt zu einem Spaziergang ein, der sowohl kulturell als auch atmosphärisch bereichert.

Torre del Oro und Metropol

Parasol: Alt trifft Neu

Am Ufer des Guadalquivir erhebt sich die Torre del Oro, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, der einst die Stadt vor seeseitigen Angriffen schützte. Heute ist er ein Symbol Sevillas, das den Besucher mit Blicken auf den Fluss und das gegenüberliegende Triana-Viertel empfängt.

Ganz anders, aber ebenso eindrucksvoll, erhebt sich mitten in der Altstadt das moderne Metropol Parasol, auch „Las Setas“ genannt. Die hölzerne Konstruktion mit Aussichtsplattform eröffnet einen einzigartigen Blick über die Dächer Sevillas und zeigt die Stadt in einem völlig neuen Licht.

Triana: Keramik, Kultur, Flussleben und die Wiege des Flamenco

Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt Triana, ein Viertel, das für seine Keramiktradition, Reitschulen und vor allem für die enge Verbindung zum Flamenco berühmt ist. Triana gilt als eine der historischen Wiegen des Flamenco: In den verwinkelten Gassen, den Patios und kleinen Plätzen wird der Tanz, die Musik und der Gesang seit Jahrhunderten gelebt und weitergegeben.

Wer das authentische Sevilla abseits der touristischen Pfade erleben möchte, findet hier lebendige Werkstätten, ruhige Gassen und einen unverfälschten Blick auf das tägliche Leben am Guadalquivir. Die Kultur des Flamenco ist hier nicht inszeniert, sondern Alltag, Leidenschaft und Ausdruck der Stadt zugleich – von Straßenmusikern über spontane Tanzvorführungen bis hin zu den traditionellen Tablaos, in denen Musik und Tanz in ihrer ganzen Intensität erlebbar werden.

Triana ist damit mehr als ein Ziel für Kulturinteressierte: Es ist ein Ort, an dem die Seele Sevillas sichtbar wird, wo Tradition und moderne Lebensfreude in jedem Ton und jeder Bewegung des Flamenco spürbar sind. Wer durch die Gassen Triana wandert, hört den Herzschlag der Stadt – in Gitarrenklängen, Kastagnetten und dem rhythmischen Stampfen der Tänzer, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.

Sevilla

aus der Vogelperspektive: Sonnenuntergänge und Aussichten

Ein Höhepunkt für alle, die Sevilla wirklich spüren möchten, sind die Aussichtspunkte über den Dächern der Stadt. Von der Giralda öffnet sich ein Panoramablick über die Altstadt, den Guadalquivir und die schmalen Gassen von Santa Cruz – besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang, wenn das warme Licht die Fassaden der Häuser in Goldtöne taucht. Auch vom Metropol Parasol aus, der modernen Holzkonstruktion „Las Setas“, kann man die Stadt in einem völlig neuen Licht erleben: die Dächer, Plätze und kleinen Innenhöfe verschmelzen zu einem lebendigen Mosaik aus Geschichte, Kultur und Leben.

Wer den Abend am Flussufer des Guadalquivir verbringt, spürt die Stadt in Bewegung Segelboote gleiten vorbei, die Schatten der Brücken spiegeln sich im Wasser, und aus den Gassen klingt der Klang der Gitarre, als würde Sevilla selbst die Besucher willkommen heißen. Solche Momente lassen die Monumente, Plätze und Viertel noch lebendiger erscheinen – ein Erlebnis, das man mit keiner Fotografie wirklich einfangen kann.

Feria de Abril 2026: Geschichte, Tradition und pure Lebensfreude

Die Feria de Abril ist weit mehr als ein Volksfest – sie ist Ausdruck der Seele Sevillas. Ihren Ursprung hat sie 1847 als Viehmesse, die im Laufe der Zeit kulturelle Elemente aufnahm. Schnell entstanden die berühmten Zelte, die sogenannten casetas, in denen Musik, Tanz und lebhafte Gespräche das Herz der Stadt widerspiegeln. Heute verwandelt die Feria Sevilla in ein leuchtendes Meer aus Lichtern, Flamenco-Kleidern, Pferdewagen und Musik.

2026 findet die Feria vom Dienstag, 21. April bis Sonntag, 26. April statt. Bereits in der Nacht vom 20. auf 21. April wird das Fest mit dem El Alumbrado eröffnet: Tausende Lichter erhellen die monumentale Portada am Eingang und kündigen sechs Tage voller Lebensfreude an. Besucher aus aller Welt strömen herbei, um Sevilla in seiner lebendigsten Form zu erleben.

Die Feria ist eng mit dem Flamenco verbunden – von spontanen Tanzvorführungen in den Straßen bis zu professionellen Shows in den Casetas. Überall spürt man die untrennbare Verbindung von Musik, Bewegung und leidenschaftlicher Kultur, die Sevilla seit Jahrhunderten prägt.

Foto - © Loymer Travel

Ausflug mit Loymer Travel: Mitten im Festgeschehen

Ein Höhepunkt für Reisende ist der Tagesausflug mit Loymer Travel am 23. April 2026. Mitten in der Feria-Woche erleben Teilnehmer das bunte Treiben, die Reiterumzüge, die festlich geschmückten Casetas und die unvergleichliche Stimmung am Guadalquivir. Die Reise verbindet authentische Erlebnisse mit komfortabler Organisation, sodass Besucher Sevilla in seiner lebendigsten und schönsten Form genießen können. Dabei ist die Tour mehr als ein Festbesuch – sie ist ein intensives Eintauchen in die Kultur der Stadt: Musik, Tanz und jahrhundertealte Traditionen machen jeden Moment unvergesslich.

Die Tagesreise/Städtetrip nach Sevilla ist bereits ab 42€* – 49€ pro Person verfügbar. Weitere Informationen und Buchungen sind direkt bei Loymer Travel möglich: Infos & Buchung: www.costadelsol-online.com | Tel: (+34) 657 957 402 Wer Sevilla betritt, taucht ein in eine Stadt der Kontraste: monumentale Kirchen, Paläste und Plätze aus Jahrhunderten treffen auf das pulsierende Leben in Vierteln wie Santa Cruz oder Triana. Die Gassen erzählen Geschichten von Mauren, Juden und Christen, die Plätze spiegeln Andalusiens Lebensfreude wider, und überall erklingt der Klang des Flamenco, der hier geboren und bis heute gefeiert wird. Die Feria de Abril ist dabei kein bloßes Event, sondern das kulturelle Herz der Stadt, in dem Tradition, Musik, Tanz und Gemeinschaft verschmelzen. Wer Sevilla im April besucht – auf eigene Faust oder im Rahmen einer organisierten Tour – erlebt nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern das echte Leben der Stadt, die zwischen Geschichte und Moderne pulsiert.

Sevilla über das Jahr hinweg: Traditionen jenseits der Feria

Auch außerhalb der Feria de Abril pulsiert die Stadt. Die Semana Santa, die Karwoche, gehört zu den bedeutendsten religiösen Festen Spaniens und zeigt Sevilla von seiner spirituellen und zugleich künstlerischen Seite. Monumentale Prozessionen, kunstvoll geschmückte Bruderschaften und die historische Musik von Trompeten und Tamburinen machen diese Tage unvergesslich. Daneben locken kleinere lokale Feste wie Corpus Christi, das in der Altstadt mit prächtigen Umzügen gefeiert wird, oder die Patios-Festivals, bei denen private Innenhöfe für Be-

sucher geöffnet werden und das architektonische sowie botanische Erbe der Stadt sichtbar wird.

Diese Feste und Traditionen machen Sevilla zu einer Stadt, deren kulturelle Tiefe und Lebensfreude das ganze Jahr über spürbar sind – ein Schatz, den Besucher sowohl beim eigenen Erkunden als auch auf organisierten Touren entdecken können.

Sevilla lädt ein zum Entdecken, Flanieren, Verweilen und zum Einfangen unvergesslicher Momente – von den bekannten Sehenswürdigkeiten über die versteckten Patios bis zu den mitreißenden Rhythmen des Flamenco und dem farbenfrohen Treiben der Feria. Wer einmal die lebendige Atmosphäre Sevillas erlebt hat, trägt sie für immer in sich und versteht, warum die Stadt, die den Guadalquivir umarmt, zu den schönsten Spaniens zählt.

Gute Reise - Buen viaje!

Text – © Spanien aktuell – Cesar Certier

Foto - © 2026 Adobe

Spanien leicht genießen gesunde Genüsse für Figur und Gaumen

Foto - Shrimps auf cremigem Kräuterspiegel mit Rucola, Salat u. essbaren Blüten

Spanien überrascht immer wieder mit einer Vielzahl leichter, gesunder Gerichte, die sowohl in den Küstenregionen als auch in den bergigen Landstrichen des Landes zu Hause sind. Frische Meeresfrüchte aus Galicien, zartes Hühnchen aus Andalusien, aromatische Hülsenfrüchte aus Kastilien oder knackiges Gemüse von den Märkten Barcelonas – jedes Produkt erzählt von der reichen Vielfalt spanischer Regionen, von jahrhundertealter Tradition und der Leidenschaft der Köche, selbst einfache Zutaten zu etwas Besonderem zu machen.

In diesem Artikel stellen wir kalorienbewusste Gerichte vor, die in ihrer klassischen Form überzeugen und in modernen Fusion-Interpretationen neu interpretiert werden. Begleitet werden die Kreationen von sorgfältig ausgewählten Weinen und Cavas, die Aromen harmonisch unterstreichen, ohne die Leichtigkeit der Mahlzeiten zu beeinträchtigen. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der Genuss, Kreativität und gesunde Zubereitung aufeinandertreffen.

Ensalada de Espinacas con Granada, Nueces y Queso de Cabra

Babyspinat, leuchtend rote Granatapfelkerne, knackige Walnüsse und cremiger Ziegenkäse bilden die Basis eines Salats, der nicht nur optisch begeistert, sondern auch reich an Vitaminen, Ballaststoffen und dennoch kalorienbewusst ist. Eine leichte Vinaigrette aus Olivenöl, frischer Zitrone und einem Hauch Honig rundet das Aroma harmonisch ab.

- Merluza-Filet auf Miesmuscheln und Gemüsecreme

Fusion-Variante: Einige Spritzer Balsamico verleihen dem Salat eine elegante, moderne Note, während Mandeln zusätzlichen Crunch liefern und der Granatapfel fruchtig-süße Kontraste setzt – ein raffiniertes Spiel aus Textur, Geschmack und Frische, das das Gericht auf ein neues Niveau hebt.

Wein-Pairing: Ein frischer Verdejo Weißwein aus der D.O. Rueda begleitet diesen Salat optimal: Die angenehme Säure hebt die Frische der Granatapfelkerne hervor, unterstützt die Cremigkeit des Ziegenkäses und sorgt für ein leichtes, sommerliches und harmonisches Geschmackserlebnis.

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Quinoa-Salat mit Gemüse und gegrilltem Langostino

Dieser exquisite Quinoa-Salat mit Gemüse wird von einem gegrillten Langostino getoppt. Dreifarbiger Quinoa, fein gewürfeltes Gemüse, frischer Blattsalat, Physalis und Johannisbeeren sorgen für Farbe, Textur und einen spielerischen Geschmackskontrast. Das maritime Highlight rundet den Teller optisch und geschmacklich perfekt ab.

Fusion-Variante: Ein Dressing aus Limette, Koriander und Sesamöl bringt subtile, exotische Nuancen, ergänzt durch eine Prise Chili für dezente Schärfe. So entsteht ein modernes, elegantes Gericht, das Frische und Raffinesse harmonisch vereint.

Wein-Pairing: Ein trockener Cava Brut passt ideal zu diesem leichten, frischen Salat: Seine feine Perlage und lebendige Säure heben die natürliche Süße des Langostino hervor und harmonieren mit den fruchtigen Noten von Physalis und Johannisbeeren. Alternativ begleitet ein 912 de Altitud Verdejo sobre Lías (D.O. Rueda) das Gericht ausgezeichnet. Durch die kurze Reifung auf der Feinhefe gewinnt der Wein Struktur und dezente Würznoten, die sich elegant mit den Zitrus- und Korianderaromen des Dressings verbinden und dem Salat zusätzliche Tiefe verleihen.

Salmorejo Verde con Aguacate y Pepino

Eine grüne Interpretation des klassischen Salmorejo: Statt Tomaten bilden cremige Avocado und frische Gurke die Basis, verfeinert mit Knoblauch, hochwertigem Olivenöl und einem Spritzer Limette. Das Ergebnis ist ein leichtes, erfrischendes Gericht, das kalorienarm bleibt und gleichzeitig reich an Vitaminen ist.

Fusion-Variante: Frische Kichererbsen als Topping, fein gehackte Minze und geröstete Pinienkerne verleihen dem Salmorejo eine moderne Tapas-Note. Optisch ansprechend und geschmacklich abwechslungsreich entsteht so eine elegante, zeitgemäße Interpretation, die Textur, Aroma und Frische harmonisch verbindet.

Thunfisch a la Plancha

Frisch gegrillter Thunfisch überzeugt durch seinen intensiven Geschmack und seine feste, saftige Textur. Schonend auf der Plancha gegart, bleibt er innen zart und außen leicht kross. Serviert auf einem Bett aus knackigem, geröstetem Gemüse entsteht ein harmonisches Zusammenspiel von Röstaromen und frischen, leichten Noten – die perfekte Balance zwischen Fisch und Gemüse.

Fusion-Variante: Der Thunfisch wird auf einer leichten Zitronen-Olivenöl-Emulsion angerichtet, die die Röstaromen des Fisches unterstreicht und gleichzeitig das Gemüse sanft ergänzt. So entsteht ein elegantes, gesundes Gericht mit zusätzlicher Frische und feiner Textur.

Wein-Pairing: Zu gegrilltem Thunfisch mit seinen feinen Röstaromen passt hervorragend ein eleganter Mencía Rotwein aus der D.O. Bierzo. Dieser spanische Rotwein überzeugt mit frischen Aromen roter Beeren, lebendiger Säure und weichen Tanninen, die den kräftigen Geschmack des Thunfischs unterstreichen, ohne ihn zu überdecken. Gleichzeitig greifen seine mineralischen und leicht würzigen Noten die Röstaromen des Gemüses auf.

Calamar Relleno

Zarter Tintenfisch, gefüllt mit Hühnerbrustfleisch und Gemüse, wird auf Auberginen angerichtet und mit einer feinen Karotten-Rote-Bete-Sauce sowie frischen Kräutern serviert. Das Gericht ist reich an Proteinen und Ballaststoffen, bleibt dabei aber leicht und bekömmlich. Gedünstet oder kurz gegrillt bewahrt der Tintenfisch seine zarte Textur und die frische Meeresnote.

Fusion-Variante: Eine leicht geräucherte Tomaten-Oliven-Sauce ergänzt das Gericht, während ein Hauch Safran Tiefe und Farbe hinzufügt. Auf einem Bett aus geröstetem Blumenkohl erhält das Gericht eine moderne, leichte Interpretation, die Aromen, Textur und Farbe elegant verbindet.

Wein-Pairing: Ein eleganter Treixadura Weißwein aus der D.O. Ribeiro passt hervorragend: Seine floralen Noten, reifen Steinfrüchte und feine mineralische Frische unterstreichen die Meeresaromen des Tintenfischs und nehmen zugleich die erdigen Nuancen von Aubergine, Karotte und Roter Bete harmonisch auf. Die ausgewogene Säure sorgt dafür, dass das Gericht trotz seiner aromatischen Tiefe leicht und frisch wirkt.

Caballa a la Plancha con 4 Salsas

Gegrilltes Makrelenfilet ist reich an Omega-3-Fettsäuren und besticht durch seinen intensiven Meeresgeschmack. Schonend auf der Plancha gegart bleibt die natürliche Textur und Saftigkeit erhalten.

Fusion-Variante: Das Filet wird von vier sorgfältig abgestimmten Soßen begleitet: einer cremigen Garnelen-Frischkäse-Soße, einer Kürbis-KichererbsenSoße, einer Reduktion aus süßem Wein und Fischfond sowie einem frischen Kräuterpesto. Zusammen erzeugen sie ein harmonisches Zusammenspiel von Aromen, das die Makrele perfekt ergänzt. Serviert wird das Gericht mit zarten Schwenkkartoffeln, die Textur und Herzhaftigkeit auf dem Teller unterstreichen.

Wein-Pairing: Ein strukturierter weißer Txakoli aus dem Baskenland (D.O. Getariako Txakolina) passt ideal: Die ausgewogene Säure, leichte Salinität und feinen Zitrusnoten bringen Frische ins Gericht und balancieren die ölige, intensive Textur der Makrele. Mineralische Nuancen greifen die maritimen Aromen auf und binden die vier Soßen harmonisch ein.

Pulpo a la Brasa

Gegrillter Pulpo ist reich an Eiweiß und nahezu fettfrei. Kurz über glühender Kohle gegart, lediglich mit einem Spritzer Olivenöl gewürzt, entfaltet er sein volles, natürliches Aroma.

Fusion-Variante: Serviert auf einer leichten Beurre-Blanc-Sauce aus Weißweinessig werden die zarte Textur und die Röstaromen des Pulpos elegant betont.

Wein-Pairing: Ein eleganter weißer Albillo Real aus der D.O. Castilla y León harmoniert perfekt: Zitrus- und Blütenaromen, feine Mineralität und elegante Säure unterstreichen die Röstaromen, unterstützen die Buttersauce und heben die natürliche Frische des Meeres hervor.

Bacalao a la Plancha con Tomate, Aceitunas y

Alcaparras

Gegrillter Kabeljau überzeugt mit zartem, saftigem Fleisch und mildem, klarem Meeresgeschmack. Schonend in der Pfanne angebraten und kurz gegrillt entstehen außen feine Röstaromen, während das Innere saftig bleibt.

Serviert wird der Bacalao mit einer aromatischen Soße aus Kirschtomaten, Oliven und Kapern, verfeinert mit Olivenöl, Petersilie und einer Prise Salz. Diese Kombination bringt mediterrane Frische auf den Teller und unterstreicht den natürlichen Geschmack des Fisches.

Fusion-Variante: Eine leichte Zitronen-Olivenöl-Emulsion rundet das Gericht ab und verbindet die salzigen Noten von Oliven und Kapern mit der fruchtigen Frische der Tomaten zu einem eleganten Gesamtbild.

Wein-Pairing: Ein trockener weißer Palomino aus der D.O. Jerez (Jerez Fino) ergänzt den Bacalao ideal: Die feine Salzigkeit, dezenten Nussnoten und lebendige Säure greifen die mediterranen Aromen von Oliven, Kapern und Tomaten auf, während der trockene Charakter des Sherry die zarte Textur des Kabeljaus unterstützt.

Lubina a la Plancha Zarte Wolfsbarschfilets werden schonend auf der Plancha gegart, sodass sie innen saftig und außen leicht kross bleiben. Paprikastreifen und Zwiebeln werden sanft angebraten, während minimal Olivenöl, frische Kräuter und Meersalz die feine, aromatische Struktur des Fisches betonen.

Fusion-Variante: Mit gerösteten Nüssen und einem Spritzer Limettensaft entsteht ein Gericht, das mediterrane Tradition mit modernen, leichten Aromen harmonisch verbindet.

Wein-Pairing: Der 912 de Altitud 12 Meses Crianza (D.O. Ribera del Duero) passt überraschend gut zur Lubina: Durch die längere Reifezeit im Holz zeigt der Tempranillo dichte Aromen reifer roter und schwarzer Früchte, dezente Gewürz- und Röstaromen sowie eine elegante, ausgewogene Struktur. Diese Komplexität harmoniert mit den Röstaromen von Paprika und Zwiebeln und ergänzt die zarte Textur des Wolfsbarschs, ohne seine Frische und Leichtigkeit zu überdecken.

Vieiras a la Plancha con Salsa de Limón y Hierbas

Kurz gegrillte Jakobsmuscheln, verfeinert mit wenig Olivenöl, Meersalz und frischem Zitronensaft, überzeugen durch ihre zarte Textur und subtilen Meeresaromen. Proteinreich und fettarm, bleiben sie ein leichter Genuss.

Fusion-Variante: Auf einem samtigen Kürbis-Püree angerichtet, ergänzt durch geröstete KnoblauchPinienkerne und eine dezente Chili-Note, wirkt das Gericht modern, raffiniert und elegant.

Wein-Pairing: Ein eleganter weißer Godello aus der D.O. Valdeorras harmoniert ideal: Mit feiner Mineralität, dezenten Zitrus- und Apfelnoten sowie eleganter Säure hebt er die Meeresfrische der Vieiras hervor, unterstützt die Kräuteraromen und ergänzt die sanfte Süße des Kürbis-Pürees perfekt.

Tagliatelle con Mariscos y Tomate

Tagliatelle in einer aromatischen Soße aus roten und gelben Kirschtomaten, leicht mit Knoblauch in Olivenöl angebraten, verbinden mediterrane Frische mit intensiver Aromenvielfalt. Garnelen, Muscheln und zarter Tintenfisch sorgen für ein harmonisches Zusammenspiel von fruchtiger Tomatensüße, delikatem Knoblauch-Aroma und feinem Meeresgeschmack.

Fusion-Variante: Ein Hauch Limette, frischer Koriander und eine dezente Chili-Note verleihen dem Gericht eine moderne, leicht exotische Nuance. Wein-Pairing: Ein lebendiger weißer Verdejo-Sauvignon Blanc-Cuvée aus der D.O. Rueda passt exzellent: Seine klare Säure und feinen Zitrus- sowie Kräuternoten harmonieren mit der fruchtigen Süße der Kirschtomaten, heben die Meeresfrische der Garnelen, Muscheln und des Tintenfischs hervor und verleihen dem Gericht eine moderne, elegante Leichtigkeit.

Garbanzos con Espinacas y Pimentón

Kichererbsen mit frischem Spinat und geräuchertem Paprika sind ein traditionelles Gericht, das in seiner leichten Variante kalorienarm und ballaststoffreich bleibt. Die Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß, während der Spinat Vitamine und Mineralstoffe beisteuert.

Fusion-Variante: Kirschtomaten und ein Hauch Zitronenabrieb bringen Frische, während geröstete Pinienkerne für Textur sorgen. Die Portionen bleiben leicht, sättigen aber angenehm.

Wein-Pairing: Ein frischer weißer Garnacha Blanca aus der D.O. Calatayud ergänzt das Gericht ideal: Frische Apfel- und Zitrusnoten, leichte Kräuterwürze und feine Säure unterstreichen die erdigen und rauchigen Aromen des Paprikas, betonen die Frische der Kirschtomaten und sorgen für ein leichtes, ausgewogenes und harmonisches Pairing.

Verduras a la Plancha con Patatas Arrugadas

Frisch gegrilltes Gemüse steht für leichte, mediterrane Küche voller Aromen. Zucchini, Paprika oder Aubergine werden auf der Plancha schonend gegart, sodass sie feine Röstaromen entwickeln und gleichzeitig saftig bleiben. Dazu passen perfekt die Patatas Arrugadas – kleine kanarische Kartoffeln mit charakteristischer, leicht salziger Kruste, die traditionell in sehr salzigem Wasser gegart werden. Außen würzig, innen weich, ergänzen sie die Aromen des Gemüses harmonisch.

Fusion-Variante: Ein aromatisches Basilikum-Pesto rundet das Gericht ab, während geröstete Pinienkerne zusätzliche Textur und Tiefe bringen. Wein-Pairing: Ein trockener weißer Palomino Fino aus der D.O. Jerez passt ausgezeichnet: Seine feine salzige Mineralität sowie zarte Apfel- und Zitrusnoten greifen die leicht salzigen Kartoffeln auf, unterstreichen die Röstaromen des Gemüses und harmonieren elegant mit dem Kräuterpesto.

Steak Tartar – moderne Interpretation

Fein gehacktes Rinderfilet bildet die Grundlage dieses modern interpretierten Steak Tartar. Es wird bewusst nicht gewolft, um die zarte Fleischstruktur zu bewahren, und mit Salz und frisch gestoßenem schwarzem Pfeffer gewürzt. Serviert mit frischem Eigelb, Schalotten, Gewürzgurken und Trüffelöl-Senf erhält das Tartar eine elegante, aromatische Note. Fein gehackter Ingwer ersetzt Kapern und sorgt für eine frische, leicht pikante Komponente, während ein Spritzer Zitrone nach Wunsch zusätzliche Säure bringt.

Fusion-Variante: Sesamöl, fein eingelegte Zwiebeln und Microgreens verleihen dem Tartar zusätzliche Tiefe und eine moderne, elegante Präsentation.

Wein-Pairing: Ein junger roter Tempranillo Joven aus der D.O. Toro unterstützt die zarte Textur des Fleisches, ergänzt die Ingwer- und Zitrusnoten und harmoniert mit den roten Beerenaromen und der feinen Würze des Weins.

Rabo de Toro Estofado – leichte Interpretation

Diese kalorienbewusste Variante des klassischen Ochsenschwanzgerichts kommt ohne zusätzliches Fett aus. Das Fleisch wird nur optional kurz scharf in Sonnenblumenöl angebraten und anschließend langsam in der Sauce geschmort, bis es besonders zart und aromatisch ist. Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Lauch, frische Kräuter, Rotwein und Gemüsebrühe verbinden sich zu einer reichhaltigen, stark reduzierten Sauce, die die natürlichen Fleischaromen elegant betont.

Serviert mit gerösteten Kartoffelscheiben aus dem Ofen entsteht ein Gericht voller Tiefe, das sowohl Textur als auch harmonische Würze bietet.

Fusion-Variante: Auf Sellerie- und Pastinaken-Püree mit geröstetem Fenchel serviert, erhält das klassische Schmorgericht eine moderne Note. Die erdigen Aromen des Pürees und die Röstaromen des Fenchels ergänzen das Rindfleisch auf elegante Weise.

Wein-Pairing: Der 912 de Altitud 9 Meses, ein Tempranillo aus der D.O. Ribera del Duero mit etwa neun Monaten Fassreife, bietet dichte Aromen reifer dunkler Früchte, dezente Vanille- und Röstaromen sowie weiche, integrierte Tannine. Diese Kombination ergänzt perfekt die reichhaltigen, geschmorten Aromen des Rabo de Toro und harmoniert mit den erdigen Noten des Sellerie-Pastinaken-Pürees sowie des gerösteten Fenchels, ohne die Leichtigkeit des leichten Schmorgeflechtes zu überdecken.

Entrecot a la Plancha con Hierbas

Ein kurz gegrilltes Rindersteak überzeugt durch seine zarte Textur und intensiven Fleischgeschmack. Mit minimalem Olivenöl und aromatisiert mit Knoblauch, Thymian und Rosmarin entfaltet es auf der Plancha sein volles Aroma und bleibt innen saftig, außen leicht kross.

Fusion-Variante: Serviert mit gegrilltem Gemüse und einem Hauch Zitrus-Vinaigrette entsteht ein modernes, leichtes Gericht, das mediterrane Frische mit der Kraft des Steaks harmonisch verbindet.

Wein-Pairing: Der 912 de Altitud Al Cuadrado (D.O. Ribera del Duero) ist die perfekte

Wahl: Dieser Tempranillo kombiniert Tiefe und Kraft mit präziser Frucht, feiner Würze und eleganten Tanninen, die das Steak aromatisch unterstützen. Gleichzeitig sorgt seine strukturierte Säure für Frische, die wunderbar mit der Zitrus-Vinaigrette und dem Gemüse harmoniert – ein rundes, kraftvolles und zugleich elegantes Pairing.

Pollo al Limón y Hierbas

Zarte Hühnerbrust wird mit Zitronensaft, Knoblauch, Thymian und Rosmarin mariniert und kurz gegrillt. Minimales Öl sorgt für Saftigkeit, bleibt dabei kalorienbewusst.

Fusion-Variante: Serviert auf gegrilltem Gemüse, ergänzt durch geröstete Kartoffeln, aromatische Kirschtomaten und ein frisches Kräuter-Zitronenöl, entsteht eine moderne, leichte Interpretation, die hochwertiges Protein mit Ballaststoffen kombiniert.

Wein-Pairing: Ein frischer weißer Verdejo aus der D.O. Rueda harmoniert hervorragend: Seine Säure und feinen Apfel- und Kräuternoten greifen die Zitrusaromen und mediterranen Kräuter auf und unterstreichen die Frische des Fleisches.

Conejo a la Miel y Mostaza –leichte Interpretation

Zartes, fettarmes Kaninchen wird sanft in einer feinen Mischung aus Honig und Senf gegart. Leichte Gemüse- oder Hühnerbrühe sorgt dafür, dass die süß-sauren Aromen harmonisch verschmelzen und das Fleisch besonders zart bleibt. Die minimal eingesetzte Butter oder Öl bewahrt die natürlichen Nuancen des Kaninchens.

Fusion-Variante: Auf einem Couscous- oder Quinoapüree mit geröstetem Gemüse und frischen Kräutern serviert, entsteht eine moderne, leichte Interpretation, die Süße, Würze und Textur elegant vereint.

Wein-Pairing: Ein frischer Garnacha Rosado aus der D.O. Campo de Borja passt perfekt: Rote Beerenaromen, feine Säure und leichte Würze harmonieren mit der Honig-Senf-Sauce und unterstützen die zarte Fleischstruktur.

Albóndigas de Pavo con Tomate y Verduras

Leichte Putenbällchen in Tomatensauce liefern fettarmes Protein und werden mit Gemüse für Ballaststoffe und Farbe kombiniert. Die Sauce ist minimal gewürzt und das Olivenöl reduziert, um Kalorien niedrig zu halten.

Fusion-Variante: Auf gebackenen Zucchini-Spiralen oder Blumenkohlreis serviert, entsteht ein modernes, leichtes Gericht, das sättigt, aber dennoch kalorienbewusst bleibt.

Wein-Pairing: Ein frischer weißer Txakoli aus der D.O. Getariako Txakolina begleitet das Gericht perfekt abgestimmt: Seine lebendige Säure, zarten Fruchtnoten und feine Mineralität heben die Frische der Tomatensauce hervor und ergänzen die Gemüsekomponenten harmonisch.

Spanien bietet eine Fülle gesunder, leichter Gerichte, die Genuss und Figurbewusstsein perfekt verbinden. Von frischen Salaten über aromatische Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten bis zu proteinreichen Fleisch- und Hülsenfruchtgerichten zeigen die Regionen Spaniens, wie Tradition, Kreativität und Leichtigkeit harmonisch aufeinandertreffen.

Durch geschickte Fusion-Interpretationen werden klassische Aromen neu inszeniert, während sorgfältig ausgewählte Weine und Cavas den Genuss abrunden.

Diese Gerichte sind Beispiele dafür, dass mediterraner Genuss und gesunde Ernährung keine Gegensätze sein müssen – ideal für alle, die sich bewusst ernähren, ohne auf Geschmack und Genuss zu verzichten.

Guten Appetit! ¡Buen provecho!

Text – © Spanien aktuell – Cesar Certier

Weinempfehlung

In der kastilischen Hochebene, in Fompedraza auf 912 Metern Höhe, entsteht bei Bodegas Veganzones Wein mit Haltung. Die Bedingungen in der Ribera del Duero sind rau, das Klima fordert Rebe und Winzer gleichermaßen – doch genau hier gewinnt der Wein an Charakter, Tiefe und Authentizität.

Was 1956 mit dem Großvater der Brüder Veganzones begann, der aus eigenen Trauben im kleinen Rahmen Wein kelterte, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer festen Größe der Region. 2005 kam mit „912 de Altitud“ die erste Flasche offiziell auf den Markt – der Beginn einer neuen Etappe. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 50 Hektar Rebfläche. Tempranillo ist die klare Hauptdarstellerin, ergänzt von Merlot.

Tradition und moderne Kellertechnik gehen Hand in Hand, immer mit dem klaren Credo: Qualität vor Quantität. Die Weine sind mittlerweile in über 25 Ländern vertreten und wurden bei renommierten Wettbewerben wie dem Concours Mondial de Bruxelles ausgezeichnet. Doch im Mittelpunkt steht weiterhin das, was schon immer zählte – jede Flasche mit derselben Sorgfalt zu vinifizieren wie die erste.

Rotwein – 912 de Altitud Crianza

Der 912 de Altitud Crianza ist das Herzstück des Hauses: 100 % Tempranillo aus hochgelegenen Parzellen auf kalkhaltigen Böden mit steinigen Untergründen. Die Trauben werden von Hand gelesen, kalt mazeriert und anschließend zwölf Monate in französischer Eiche ausgebaut. Das Ergebnis ist ein Wein mit Struktur, Tiefe und bemerkenswerter Eleganz.

Charakter & Verkostung

Farbe: intensives Kirschrot mit klarer Tränenbildung.

Nase: reife rote und schwarze Früchte, feine Noten von Zedernholz, Tabak und dezenten Röstaromen.

Gaumen: geschmeidiger Auftakt, präsente Säure, mineralische Anklänge vom Kalkgestein, Noten von Brombeere und Toffee, harmonisch und anhaltend.

Serviertemperatur: 16–17 °C (15 Minuten vorab öffnen).

Perfekt zu: Schmorgerichten, Rindfleisch, traditionellen Eintöpfen, Wurstwaren und mittelgereiftem Käse.

Rotwein – 912 de Altitud al Cuadrado

Die limitierte Spitzenedition des Hauses stammt von über 100 Jahre alten, wurzelechten Rebstöcken aus den 1920er-Jahren. Auf 912 Metern Höhe gewachsen, liefern diese alten TempranilloParzellen geringe Erträge, aber außergewöhnliche Konzentration. 14 Monate reift der Wein in neuer französischer Eiche – 90 % davon aus 36 Monate getrocknetem Holz.

Charakter & Verkostung:

Farbe: tiefes Rubinrot, brillant und dicht.

Nase: sehr reife rote und schwarze Früchte, Heidelbeere, feine Röstaromen, Zedernholz, Vanille und Anklänge von frischem Brot.

Gaumen: samtiger Einstieg, kraftvoller Körper, präzise Säure, große Persistenz und beeindruckende Balance.

Serviertemperatur: 16 °C (15 Minuten vorab dekantieren).

Perfekt zu: Wildgerichten, kräftigen Fleischspeisen, iberischen Wurstwaren, gereiftem Käse und intensiven Pilzgerichten.

Weißwein – 912 de Altitud Verdejo sobre Lías (D.O. Rueda)

Neben den kraftvollen Rotweinen beweist das Weingut auch mit diesem Verdejo aus der Rueda seine Klasse. Die Trauben stammen von hochgelegenen Weinbergen mit sandigen, kiesdurchsetzten Böden. Die nächtliche Lese bewahrt Frische und Aromatik, die anschließende 12-wöchige Reifung auf der Feinhefe verleiht dem Wein Struktur und Volumen, ohne seine lebendige Säure zu überdecken.

Charakter & Verkostung

Farbe: intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen.

Nase: weiße Blüten, Steinobst, Zitrusnoten, dazu feine balsamische Anklänge von Fenchel und Anis.

Gaumen: frisch und lebendig im Auftakt, danach cremig und leicht glyzerisch, mit dezenten Gebäcknoten und typischer Verdejo-Würze im Nachhall.

Serviertemperatur: 10–12 °C

Perfekt zu: Meeresfrüchten, fettreichem Fisch, Reisgerichten, milden Pastagerichten, gegrilltem Gemüse sowie Frisch- und Halbhartkäse

COSTA DEL SOL / ANDALUSIEN

ALGARROBO

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Umzüge Suss & Weske

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