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Bobby Jones Lifestylemagazin 2019

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NERVENKITZEL BIS ZUM SCHLUSS

ALS BARKEEPER IST MAN PSYCHOLOGE Ein Blick hinter den Tresen der Grand Slam Bar

POST AUS ITALIEN

Golf-Journalist und Buchautor Stefan Maiwald im Porträt

Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 1 | 2019 EUR 9,80

Wie ein einziger Putt die Karriere von Bobby Jones beeinflusste


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RESPEKT

EDITORIAL

ASTRID UND MATTHIAS GRAFE


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Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Bobby Jones war nicht nur ein außergewöhnlicher Golfer, er war auch ein fairer Sportsmann, der jedem Gegner Respekt zollte. 1925 bei den US Open schlug er einen Annährungsschlag für das 11. Loch ins hohe Gras. Beim anschließenden Schlag berührt Jones, als er in Position geht, mit seinem Schläger den Boden und bringt den Ball dabei leicht in Bewegung. Sofort informiert er Walter Hagen, seinen Gegner, und einen Offiziellen des US-Golf-Verbands. Obwohl sein Kontrahent noch versichert, dass niemand das Foul gesehen habe, lässt Jones sich nicht davon abhalten, sich selbst zu bestrafen. Er besteht darauf, Regel 18 („Ball in Ruhe bewegt“) verletzt zu haben und lässt sich statt einer 76 eine 77 eintragen. Der Punkt kostet ihn später den Titel. Als die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und KarlHeinz Rummenigge Ende vergangenen Jahres in einer legendären Pressekonferenz Medienschelte übten, ging aufgrund des populistischen und widersprüchlichen Ansatzes ihre Grundintention im öffentlichen Aufschrei fast unter: Sie forderten mehr Respekt für die Spieler ihres Vereins ein. Sie gingen dabei sogar soweit, auf den Artikel 1 des Grundgesetzes hinzuweisen, der die Würde des Menschen als „unantastbar“ bezeichnet. Auch wenn das von vielen Beobachtern als zu hoch gegriffen angesehen wurde, kennzeichnet es doch ein Gefühl der fehlenden Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Zwei Beispiele, die zeigen, wie wichtig Respekt ist. Der Alltag zeigt allerdings, wie oft diese Tugend vernachlässigt wird. Denn es mangelt allerorten an Respekt. Unter den Generationen, zwischen unterschiedlichen Kulturen oder bei verschiedenen Ansichten – die Wertschätzung des Anderen leidet immer öfter. Auch in unserem Haus müssen wir dies bisweilen vereinzelt von Gästen gegenüber unseren Mitarbeitern feststellen. Was grundsätzlich natürlich zunächst einmal eine Frage des Charakters ist, hat sich in den vergangenen Jahren jedoch leider zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickelt.

Respekt gilt als menschliches Grundbedürfnis und wird daher zu den schützenswerten Gütern gezählt. Dementsprechend ringen die Menschen zum einen um Respekt für sich selbst, zum anderen haben sich in unserer modernen Gesellschaft respektsichernde und -erhaltende Strukturen etabliert. Die Grundlage dafür ist soziale Interaktion. Respekt bestimmt die Art des gesellschaftlichen Miteinanders, zum Beispiel in der Familie, im Freundeskreis, im Verein, im beruflichen Umfeld und in der Schule. Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft – und deshalb vom Staat als schützenswert anerkannt. Diese Ziele praktisch umzusetzen, ist jedoch nur durch respektvolles Verhalten aller Akteure untereinander möglich. Dem zu Grunde liegt der Gedanke, dass ein menschenwürdiges Leben nur durch körperliche Gesundheit aber eben auch psychische Unversehrtheit gegeben ist. Und diese wiederum fußt auf gesellschaftlicher Anerkennung oder eben Respekt. Bei uns im Resort wird der Respekt großgeschrieben. Dies gilt für die Mitarbeiter untereinander und gegenüber den Gästen Das fängt auf dem Golfplatz an, wo Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme die Grundtugenden dieses einzigartigen Sports sind und die entsprechende Etikette Grundlage ist. Es setzt sich aber auch im Spa-Bereich fort, wo Entspannung und Erholung nur gegeben sind, wenn jeder mit seinem Verhalten einen Teil dazu beiträgt, andere nicht zu stören und somit das Wohlfühl-Erlebnis für alle in gleichem Maße sicherzustellen.

Astrid und Matthias Grafe


EINST & HEUTE 9

NERVENKITZEL BIS ZUM SCHLUSS

KULINARIK 32

Ein Schlag über zwölf Fuß entscheidet 1929 Bobby Jones‘ Spiel gegen Al Espinosa.

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VOM INDUSTRIELLEN ZUM HOTELIER Interview über die Kooperation mit Lindner Hotels und die neue Eigenständigkeit.

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HOTEL-GESCHICHTE & -GESCHICHTEN

„ALS BARKEEPER IST MAN PSYCHOLOGE“ Jörg Franz verwöhnt Gäste mit Klassikern oder extravaganten Eigenkreationen.

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KUNST UND GENUSS Spezielle Speisekarte im Restaurant Masters zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum.

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DER HERR DER BIENEN Rund um den Golfplatz finden 36 Völker mit Millionen Tieren ihren Lebensraum.

Größe, Standort, Luxus – die Phantasie der Betreiber kennt keine Grenzen.

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1.000 TELLER UND TASSEN AM TAG

SPA & WELLNESS

Interview über den Arbeitsalltag zwischen Geschirr, Besteck, Töpfen & Pfannen.

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MIT HINGABE ZUM HINLEGEN Produkte der Weimarer Designerin werden im Mary Malone Shop angeboten.

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WELLNESS FÜR MUTTER & TOCHTER Eltern können mit ihren Kindern gemeinsam Massagen und Behandlungen genießen.

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WIDER DEN WINTERSPECK Effektive Übungen helfen dabei, für die Golfsaison in Form zu kommen.

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MASSAGE MIT MEHRWERT Vor langer Zeit in Asien entwickelt und heute ein wichtiges Wellness-Angebot.


FREIZEIT & KULTUR

FAMILIE 64

DREI GENERATIONEN GOLF

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Stelldichein für die Verwandtschaft dank zentraler Lage im Herzen Deutschlands.

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140 QUADRATMETER KINDERTRAUM

Bach und Luther sind die berühmtesten Köpfe der Stadt und hinterließen viele Spuren.

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AUF TUCHFÜHLUNG MIT PITTIPLATSCH Die Landeshauptstadt bietet für Kinder zahlreiche Unterhaltungsangebote.

POST AUS ITALIEN Golf-Journalist und Buchautor Stefan Maiwald im Porträt.

Das Spielhaus bietet für die jüngsten Gäste nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.

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KULTUR DER HERZEN EISENACH

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100 JAHRE BAUHAUS Neues Museum in Weimar zeigt die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion.

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70 STUFEN KULTUR PUR Die Domstufen-Festspiele in Erfurt locken jedes Jahr tausende Besucher.

GOLF & SPORT

RÜCKBLICK 78

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ST ANDREWS – HEIMAT DER GOLFREGELN „The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews“ wurde 1754 gegründet. ZU GAST IM GOLF-­ FERIENLAGER Jedes Jahr ringen Mädchen und Jungen um den Erwerb des Kindergolfabzeichens. AUF DER PIRSCH Inhaber-Familie Grafe bringt seit Generationen leidenschaftliche Jäger hervor.

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B100 CHAMPIONSHIP

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7. TRIPLE GOLF TROPHY

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CULINARY OPEN 2019

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IMPRESSUM


Bobby Jones wins open playoff by 23 strokes. This photo shows Bobby Jones with open golf cup after winning it at the winged foot course Mamaroneck, New York, June 29th, 1929 after playing off with Espinosa which Jones won by 23 strokes.


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WIE EIN EINZIGER PUTT DIE KARRIERE VON BOBBY JONES BEEINFLUSSTE

NERVENKITZEL BIS ZUM SCHLUSS

IM SPIEL GEGEN AL ESPINOSA IM JAHR 1929 ENTSCHEIDET EIN SCHLAG ÜBER ZWÖLF FUSS Bobby Jones Biograph Oscar Bane Keeler ist sich sicher, dass der Rest der Karriere des größten Golfers aller Zeiten an einem einzelnen Putt bei den United States Open Championship im Jahr 1929 hing und der Grand Slam von 1930 mit diesem Putt seinen Anfang nahm.

Manchmal entscheidet ein einzelner Moment über eine Sportler-Karriere. Der Fußball, der vom Pfosten ins oder nebens Tor geht, der Tennisball, der vom Netz ins eigene oder ins gegnerische Feld springt oder ein Putt, der ins Loch fällt – oder eben nicht. Auch Bobby Jones, der größte Golfer aller Zeiten, hatte, nach Meinung seines Biographen Oscar Bane Keeler, so einen Moment. „Nach mehr als 25 Jahren, die ich dem professionellen Golf, natürlich als Zuschauer, beigewohnt habe, fällt es mir immer noch leicht, den Moment zu bestimmen, in dem die Nerven so blank lagen wie sonst nie“, schreibt er in seinem Buch*. Die Szene spielt am 29. Juni 1929, einem Samstag, kurz vor Sonnenuntergang. Jones kämpft auf seiner Heimanlage, dem Westkurs des

Winged Foot Golfclubs in Mamaroneck, New York, gegen seinen Widersacher Al Espinosa. Gespielt wird die vierte und letzte Runde der 33sten United States Open Championship. Ein 12-Fuß-Putt entscheidet darüber, ob Jones ein Par 4 und ein Unentschieden gegen Espinosa schafft oder, ob er das erste Mal in seiner Karriere eine 80 bei einer Open Championship eintragen müsste. Keeler kann den entscheidenden Putt selbst nicht sehen, nur hören. „Umringt von einigen tausend, nach Luft schnappenden Wahnsinnigen wurde mir die Sicht von einer Trittleiter und dem Pressefotografen, der mit wackligen Beinen auf eben dieser balancierte und ein Bild von dem Auftritt aufnahm, versperrt. Das Bild hängt in meinem Arbeitszimmer, aber den Putt selbst konnte ich nicht beobachten“, erzählt der Biograph.


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Als Jones vom 12. Loch zurückkam, lag er mit sechs Schlägen deutlich vor seinem Kontrahenten, der sich an eben jenem Loch eine 8 eingehandelt hatte. Im Angesicht der vermeintlich sicheren Niederlage fiel die Anspannung von Espinosa ab und er bekam einen brillanten Lauf mit viermal 4 und zweimal 3 auf den letzten sechs Löchern. So beendete er die Runde mit einer 75 und führte das Feld mit einem Endstand von 294 an. Jetzt war es Jones, der unter Druck stand – und wackelte. Er verlor einen Schlag an der 13, und nach einem Slice am Drive zur 15 musste er eine vernichtende 7 in Kauf nehmen. Sein Vorsprung war dahin. Für einen Sieg brauchte er jetzt wenigstens noch dreimal eine 4 auf den letzten Löchern – und die 16 war ein Par 5. Nach einem großartigen Drive und nachfolgendem Eisen landete er auf dem Grün, 20 Fuß von der Flagge entfernt. Der erste Putt war fünf Fuß zu kurz, der zweite verfehlte sein Ziel. Noch benötigte er zweimal eine 4 für ein Unentschieden. Die erste 4 war kein Problem für den Ausnahmegolfer. Auch der Drive am letzten Loch war gut genug, der anschließende steile Pitch jedoch nicht. Ein oder ein halbes Yard mehr und Bobby Jones wäre gerade noch auf das sanft hügelige Grün gekommen. Stattdessen blieb der Ball im hohen Gras neben dem Bunker liegen und er hatte einen weiteren, kniffligen Pitch vor sich – und er musste das Loch in zwei Schlägen erreichen. Dieser verzwickte Pitch war das Letzte, was Autor Keeler von Jones‘ Spiel an diesem Loch zu sehen bekam. „Der Ball kam zwölf Fuß von der Flagge zum Liegen, eine Kuhle von etwa einem Fuß zur Linken, ein gebogener Putt auf einem Grün so schnell wie Eis … Ein Putt von zwölf Fuß für ein Par 4 und ein Unentschieden mit Espinosa. Alles oder nichts“, erläutert er die spannende Ausgangslage von damals. „Ich versuchte erst gar nicht hinzusehen. Irgendwie schien es unmöglich für den Ball ins Loch zu fallen. Bobby trat zum Putt nach vorn und die Zuschauer fielen in eine merkwürdige, atmende Stille, die sich auf die Ohren legte. Irgendwo in der Ferne hörte ich langsam eine Glocke erklingen. Ich hörte das sanfte


Bobby Jones (1902 - 1971), champion American golfer who won the British Open three times (1926-27, 1930) and the US Open four times (1923, 1926, 1929-30) on the fairway with his fans in Epsom.


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American golfer Bobby Jones (1902 - 1971) at MuirďŹ eld in East Lothian. Jones won the British Open three times (1926, 1927, 1930) and the US Open four times (1923, 1926, 1929, 1930).


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Klicken des Schlages und ein sanftes Seufzen begann sich unter den Zuschauern auszubreiten. Der Ball war unterwegs!“ So beschreibt Keeler die nervenaufreibende Szenerie. Der Biograph weiter: „Nur zwölf Fuß! Wie lang die zwölf Fuß sich hinzogen! Das Seufzen steigerte sich zu einem Crescendo, wandelte sich in ein geschocktes Einatmen – verfehlt? Nein! Ein jubelndes Getöse bricht sich Bahn – das Hallen eines Donnerschlags. Das Grün abschüssig und schnell wie Eis, doch der Ball rollte langsam und langsamer an den Rand des Lochs – hielt für einen Moment inne – und fiel dann hinein!“ Keeler sagt, er werde für immer glauben, dass der Rest von Bobby Jones‘ Karriere an diesem Putt hing und der Grand Slam von 1930 damit seinen Anfang nahm.  * mit Auszügen aus „The Bobby Jones Story: The Authorized Biography” von Oscar Bane Keeler


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EIN KUNSTSTOFF-UNTERNEHMER STEIGT IN DIE TOURISMUS-BRANCHE EIN

VOM INDUSTRIELLEN ZUM HOTELIER

INTERVIEW ÜBER DIE KOOPERATION MIT LINDNER HOTELS UND DIE NEUE EIGENSTÄNDIGKEIT Nach fünf Jahren endete Anfang 2019 die Zusammenarbeit zwischen Lindner Hotels & Resorts und dem Spa & GolfResort Weimarer Land. Im Interview erklärt Inhaber Matthias Grafe, wie es zu der Kooperation kam und warum jetzt Schluss ist.

Herr Grafe, wie wird aus einem Industrieunternehmer ein Hotelier? Matthias Grafe: Die Idee, Hotelier zu werden, entstand mit dem Kauf von 150 Hektar Land von der Stadt Blankenhain für die Errichtung des Golfplatzes. Ich habe gedacht, „da passt doch wunderbar ein Hotel in die Mitte“. Entscheidend dabei war die räumliche Nähe zu unserem Unternehmen GRAFE, einem der bedeutendsten und technologisch anspruchsvollen Masterbatch- und Compound-Hersteller in Europa. Außerdem hatte ich den Wunsch, mein Geschäft neben der Kunststoff-Firma mit einem Standbein im Freizeit- und Tourismusgewerbe zu diversifizieren.


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Der Einstieg in so eine fremde Branche ist sicherlich kein leichtes Unterfangen? Das ist richtig. Ich hatte anfangs keinerlei Branchenerfahrung und habe deshalb einen Betreiber gesucht. Dazu habe ich die bekannten Hotelketten von Travel Charme, Falkensteiner bis hin zu Steigenberger kontaktiert aber unsere Ansichten haben nie so richtig harmoniert. Wie kam es dann zur Kooperation mit Lindner Hotels & Resorts? Lindner ist eine Familiengesellschaft mit fünf Brüdern, die Grafe-Gruppe wird ebenfalls von vier Brüdern geführt. Insofern lag ich mit Otto Lindner auf einer Ebene und unsere Vorstellungen haben am besten zusammengepasst. Wie sah die Zusammenarbeit konkret aus? Wir haben vereinbart, dass uns Lindner im ersten Jahr dabei hilft, das Hotel hochzufahren und die ersten zwölf Monate das Personal im Management und stellt. Danach haben dann Leute aus unserem Team diese Aufgaben nach und nach übernommen. Außerdem durften wir fünf Jahre lang die Namensrechte von Lindner sowie deren Buchungsplattform nutzen. Hat es sich im Rückblick gelohnt? Auf jeden Fall. Ich bin der Familie Lindner zu Dank verpflichtet, weil sie mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin. Ich wurde 2016 zum „Hotelier des Jahres“ in Thüringen gewählt und habe den „Thüringer Tourismuspreis“ bekommen. Außerdem war der Name Lindner auch ein Schutz für unsere Familie.

Inwiefern? Wenn man Hotelier ist, hat man auf einmal viele Freunde, die sagen: „Du hast doch ein Hotel, mach mal einen guten Preis für einen Aufenthalt bei dir.“ Da konnte ich immer auf Lindner verweisen und sagen, dass ich mit der Buchung und den Preisen nichts zu tun habe (lacht). Seit Beginn des Jahres führen Sie Ihr Hotel unabhängig. Was ändert sich? Es war eine tolle Zeit mit Lindner, und man hat uns bei der Eröffnung des Hotels intensiv unterstützt. Aber die Geschicke des Hauses haben wir schon die letzten drei Jahre selbst bestimmt. Und unser Verständnis von Stil und Geschmack haben wir bereits von Anfang an in unserem Haus implementiert. Die Gäste werden deshalb keine Veränderung bemerken. Hervorragende Servicequalität, einzigartiges Ambiente, außergewöhnlicher Komfort – all das bleibt bestehen, denn darauf hatte Lindner auch in den zurückliegenden Jahren keinen Einfluss mehr. Und was die Nutzung der Lindner-Buchungsplattform angeht: Wir hatten zuletzt 85 Prozent Direktbuchungen und nur 15 Prozent über solche Internet-Portale und davon wiederum nur 25 Prozent über unseren ehemaligen Partner. Vom Industrieunternehmer zum Hotelier – Sie bereuen also nichts? Auf keinen Fall! Meiner Familie und mir ist es nach wie vor eine große Freude, Gäste zu empfangen, sie zu bewirten und ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten. Herr Grafe, vielen Dank für das Gespräch. 

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VON DER ZWEI-PERSONEN-UNTERKUNFT BIS ZUR „BETTENBURG“

HOTEL-GESCHICHTE & -GESCHICHTEN GRÖSSE, STANDORT, LUXUS – DIE PHANTASIE DER BETREIBER KENNT KEINE GRENZEN Um die Gunst der Gäste zu gewinnen, müssen sich Hotel-Betreiber etwas einfallen lassen. Größe, Standort oder Luxus sind Faktoren, mit denen Alleinstellungsmerkmale kreiert werden sollen. Im Spa & GolfResort Weimarer Land steht die Familie an erster Stelle.

Es gibt 386.144 Sterne-Hotels weltweit. Das ist das Ergebnis einer Erhebung aus dem Jahr 2015 von Delta Check, Betreiber der weltgrößten Hoteldatenbank. Mit rund 193.000 Objekten befindet sich die Hälfte aller Sterne-Hotels demnach in Europa. Auf Platz zwei folgt Asien mit 21 Prozent Anteil (rund 80.000) und Amerika mit 19 Prozent (75.000) auf Rang drei. Afrika, Australien & Ozeanien, der Mittlere Osten und die Karibik (38.000) kommen zusammen auf zehn Prozent aller Unterkünfte mit mindestens einem Stern, wobei die 7-Sterne-Kategorie in diese Studie nicht einbezogen wurde. Die einzelnen Qualitätssegmente zeigen dabei eine ausgeprägt symmetrische Struktur. So hat das mittlere Marktsegment der 3-Sterne Hotels mit 45 Prozent (173.000) den weitaus größten Marktanteil. Die 2- und 4-Sterne-Herbergen sind mit jeweils 22 Prozent in der Statistik nahezu gleich vertreten. Stark ist inzwischen das Luxus-Segment der 5-Sterne-Hotels mit einem

Anteil von fast fünf Prozent und rund 20.000 Unterkünften weltweit. 1-Sterne-Häuser sind mit knapp sechs Prozent vertreten. Es war am 25. Januar 1774 als das erste Hotel der Welt eröffnete, das auch einen entsprechenden Namen trug. „Grand Hotel“ nannte der Friseur David Low sein im Londoner Covent Garden angesiedeltes Etablissement. Davor gab es zur Beherbergung nur möblierte Zimmer oder mehr auf Verköstigung ausgerichtete Gastwirtschaften. Das als Hotel entlehnte französische Wort hôtel stammt im 17. Jahrhundert für „Beherbergungsstätte“ von den Begriffen hostel (frankoprovenzalisch) und hospitale (lateinisch) ab. Von Frankreich aus fand die Bezeichnung ihren Gebrauch in vielen Sprachen. Besondere Bedeutung erlangte das Hotel im Laufe des 19. Jahrhunderts. Besonders in der Belle Epoque, wo im gründerzeitlichen Bauboom in ganz Europa sowohl in den Städten Repräsen-


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tativbauten im bürgerlich-unternehmerischen Umfeld entstanden, als auch im Kurwesen, wo die großen, in oft entlegenen Gegenden errichteten monumentalen Kurhotels von schlossartigem Charakter enorme gesellschaftliche Bedeutung gewannen. Im 20. Jahrhundert nahm die Bettenzahl beständig zu, Rekordhalter war lange das 1927 in Chicago eröffnete „Stevens“. Von den USA aus entstanden dann vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg die bekannten Hotelketten. Trotz dieser „Betten-Industrie“ bietet der heutige Hotelmarkt noch eine große Vielfalt – vor allem beim Standort. So gibt es Hotels in Bergwerken, in Höhlen, auf Bäumen, unter Wasser oder im Eis. Die Herbergen werden in ausrangierten Eisenbahnwaggons, in Wohnwagen oder in Flugzeugen untergebracht. Sogar U-Boote wurden bereits zu Gasthäusern umgerüstet. Der Phantasie der Betreiber sind keine Grenzen gesetzt. Während das größte Hotel der Welt derzeit das First World Hotel in Genting in Malaysia ist und 7.351 Zimmer hat, befindet sich das

kleinste Hotel der Welt in Deutschland: Das Eh‘häusl im bayrischen Bamberg verfügt über exakt ein Doppelzimmer. Dafür ist es mit einem Whirlpool, einem offenen Kamin und einem Salon ausgestattet. Dort wird jeden Morgen das Frühstück serviert. Das Haus wurde von einem heiratswilligen Paar in der Lücke zwischen zwei Gebäuden errichtet. Seitdem fanden hier viele Hochzeiten statt (daher der Name „Ehe-Haus“). Noch heute beherbergt das Hotel vor allem Paare in den Flitterwochen oder Verliebte am Valentinstag. Das älteste Hotel der Welt befindet sich übrigens im japanischen Ort Hayakawa auf halbem Wege zwischen Tokyo und Nagoya. Das „Nishiyama Onsen Keiunkan“ wurde 705 n. Chr. eröffnet und ist damit mehr als 1.300 Jahre alt. So hat es sich einen Eintrag im „Guinessbuch der Rekorde“ verdient. Beinahe noch bemerkenswerter ist dabei die Tatsache, dass das Gasthaus seit seiner Eröffnung von derselben Familie bewirtschaftet wird – inzwischen in der immerhin 52. Generation.


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So weit reicht die Tradition des Spa & Golf Resorts Weimarer Land noch nicht. Doch auch die Gastgeberfamilie Grafe legt großen Wert auf familiären Umgang und möchte das Haus als Treffpunkt der Generationen etablieren – dabei geht man selbst mit gutem Beispiel voran. Inzwischen sind auf den Courses des Resorts drei Golfer-Generationen unterwegs.

Stil eines Schweizer Chalets eröffnet. Dreh- und Angelpunkt ist jedoch das einstige Gutshaus, das Hotelrezeption, exklusive Wellness-Suiten, eine Bibliothek, einen stilvoll eingerichteten Konferenzraum sowie die Verwaltung beherbergt und die drei angrenzenden ehemaligen Stallungen, in denen die verschiedenen Zimmerkategorien, zwei Restaurants und der großzügige Spa-Bereich beheimatet sind.

Das Haus selbst entstand auf dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Guts Krakau, einem slawischen Bauernhof. Im Zentrum der Anlage entstand in mühevoller Kleinarbeit, bei der Grafe in schier unglaublicher Detailversessenheit Farben, Baumaterialien, Stoffe und vieles mehr selbst auswählte und sich um jede noch so winzige architektonische Besonderheit kümmerte, der Hotelkomplex.

Das denkmalgeschützte Gebäude blieb aufgrund des schlechten Bauzustandes nur teilweise erhalten, ihm wurde jedoch mit viel Liebe neues Leben eingehaucht. So stammen die rustikalen Altholzverkleidungen aus regionalen Scheunen und wurden hier wiederverwendet. Auch die Auswahl der Natursteinböden erfolgte stilgetreu. Ergänzt wurde die Anlage durch das Familienhaus. Dabei handelt es sich um das ursprüngliche, in den 1960-er Jahren errichtete Wohnhaus der Mitarbeiter des Gutshofes. Hier schufen die Architekten durch gezielte Eingriffe in den Bestand sowie durch Erweiterung und Aufstockung sieben geräumige und großzügige Familien-Suiten. 

Bei der Planung stellte er den Architekten die Aufgabe, die neuen Gebäude sollten den Eindruck vermitteln, bereits 100 Jahre alt zu sein. Dies gelang eindrucksvoll. Zunächst wurde 2011 in der ehemaligen, komplett sanierten Scheune die „Golf Hütte“ im


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VOM GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAUER ZUM CHEFSPÜLER

1.000 TELLER UND TASSEN AM TAG

INTERVIEW ÜBER DEN ARBEITSALLTAG ZWISCHEN GESCHIRR, BESTECK, TÖPFEN & PFANNEN Michael Wettig hat Elektriker gelernt, später Garten- und Landschaftsbau. Seit den Anfängen im Jahr 2013 arbeitet er als Spüler im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Inzwischen ist der 46-Jährige Chief Steward und erzählt im Interview über seinen Arbeitsalltag.

Herr Wettig, was macht ein Chefspüler?

Wieviel Geschirr kommt da zusammen?

Michael Wettig: Wir sind ein Team von fünf Leuten. Unsere Aufgaben sind schmutziges Geschirr mit der Handbrause grob abzuspülen, danach in die Spülmaschinen zu stapeln und nach dem Waschen zurück in die Schränke zu sortieren, damit die Kollegen möglichst schnell wieder ran kommen. Die Gläser werden vom Service dann noch nach poliert. Außerdem müssen aus Hygienegründen die Küchenböden gewischt werden. Mein Job ist es außerdem, darauf zu achten genügend Chemie, in Form von Tabs, Spülmittel und Pulver, im Haus zu haben.

Das hängt natürlich davon ab, wie die Auslastung ist. Bei vollem Haus können das beim Frühstück allein schon 180 Gäste sein. Da jeder im Schnitt drei Teller und dreimal Besteck nimmt, kommen schnell 1.000 Teile zusammen. Hinzu kommen Tassen, Gläser, Platten und Schalen.

Was sind Ihre Arbeitsbereiche? Natürlich die Küchen der einzelnen Restaurants wie Augusta, Masters oder der GolfHütte. Hinzu kommt noch die Kantine für die rund 150 Mitarbeiter.

Und am Abend? Ist es ebenfalls sehr arbeitsintensiv. Stellen Sie sich 70 Gäste beim 4-Gänge-Menü im Restaurant Augusta vor: Da haben Sie 70 Vorspeisenteller, 70-mal Suppenschüsseln mit Untertellern, 70 Teller fürs Hauptgericht sowie 70 Schalen fürs Dessert. Hinzu kommt 70-mal das adäquate Besteck. Da ist man auch bei über 500 Geschirrstücken. Zusammen mit dem Restaurant Masters und der GolfHütte sind das ebenfalls weit über 1.000 Teile in kurzer Zeit.


Wie wird das technisch bewältigt?

Wer ist der größte Feind des Spülers?

Wir haben eine Topfspülmaschine sowie Geschirr- und Glasspülmaschinen. Alle benötigen unterschiedliche Chemie aufgrund des Verschmutzungsgrades und der Beschaffenheit von Glas, Keramik, Porzellan oder Edelstahl. Wenn das Resort gut besucht ist, reicht eine Drei-Kilogramm-Packung Reinigungspulver zwei bis drei Tage.

Festgetrocknetes Eigelb auf den Frühstückstellern ist wirklich außerordentlich hartnäckig. Aber wir bekommen alles sauber.

Wo müssen Sie besonders vorsichtig sein? Das sehr hochwertige Geschirr der Marke RAK aus unserem Bereich à la carte muss besonders pfleglich behandelt werden, weil es wirklich teuer ist – aber natürlich geht auch mal was zu Bruch. Das gehört zu unserer Arbeit leider dazu. Dafür gibt es ja aber zum Glück Versicherungen.

Wird eigentlich noch etwas von Hand gespült? Ja, die Aschenbecher werden noch von Hand gereinigt. Die haben im Geschirrspüler nichts zu suchen, damit die Asche nicht mal in die Nähe der Speisen kommt. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders? Die Arbeit hier im Resort ist fantastisch. Wir sind ein gutes Team in dem es sehr familiär zu geht. Es passt einfach alles. Herr Wettig, vielen Dank für das Gespräch. 


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ANJA KRAUSE FERTIGT IN HANDARBEIT DEKORATIVE KISSEN UND ACCESSOIRES

MIT HINGABE ZUM HINLEGEN

PRODUKTE DER WEIMARER DESIGNERIN WERDEN IM MARY MALONE SHOP ANGEBOTEN Die schรถnen Dinge des Lebens inspirieren die Designerin und Stylistin Anja Krause nicht nur zu einem Blog sondern auch zur Fertigung handgemachter Kissen und Accessoires, die auf subtile Weise die Verbundenheit zu Weimar zum Ausdruck bringen.


Der Mary Malone Shop in der Lounge-Ebene der GolfHütte im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist bekannt für sein exklusives Sortiment individueller Dekorationsideen. Ein besonderes Kleinod sind die Kissen und Accessoires von Anja Krause. „Die Idee kam mir vor zehn Jahren, als ich auf dem Dachboden alte Decken von meiner Oma gefunden habe. Die Muster darauf haben mich inspiriert“, erinnert sich die Weimarerin. Nachdem der Gedanke eine Weile ruhte, begann sie schließlich, mit selbst angefertigten Druckwerkzeugen alte Vorlagen mit neuen Ideen zu kombinieren und so Kissenbezüge mit einem einzigartigen Style zu kreieren. „Ich habe mich schon immer für die schönen Dinge des Lebens interessiert“, berichtet sie. Nach einem Studium der Medienwissenschaft, Pädagogik und Psychologie in Jena war Krause zunächst beim Kinderkanal KIKA in Erfurt als Stylistin tätig, 2011 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich habe mich bei Film- oder Fotoproduktionen im Werbebereich um die Sets, das heißt um die Outfits und die Ausstattung gekümmert“, blickt sie zurück. Dabei arbeitet sie auch mit dem bekannten Porträt-Fotografen Guido Werner zusammen. „Was ich sehe, teile ich gern mit anderen Menschen“, sagt Krause. Aus diesem Interesse entstand ein Blog zum Thema Lifestyle mit Texten über Orte, Outfits, Rezepte und Menschen. „Ich schreibe über all das, wo man die Liebe bis ins winzigste Detail erkennt, dabei aber die Leichtigkeit und Gelassenheit nicht verloren gehen. Geschmackvolle Dekoration, verführerische Rezepte, tolle Plätze und Restaurants, Natur, die mich innehalten lässt, bedeutungsvolle Worte, lässige und entspannte Mode, kreative Ideen und zauberschöne Impressionen, die mich nicht mehr loslassen. Ich umgebe mich gern mit den schönen Dingen, freue mich über innovative Verpackungsideen, Kunst und Grafiken“, heißt es darin. Mit ihren Kissen und Accessoires geht Anja Krause einen neuen Weg, den Geschmack am Schönen mit anderen zu teilen. Seit Dezember 2017 sind ihre Produkte unter dem Label „vonweimar“ in einem eigenen Online-Shop erhältlich, ein Jahr dauerten die Vorbereitungen. „Ich habe extra ein eigenes Logo

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designen lassen“, berichtet sie. Die kleine Manufaktur in Weimar fertigt exklusive Wohnaccessoires aus edlen Materialien liebevoll und mit Hingabe von Hand. Inspiriert von Reisen, Geschichten und Menschen entstehen so ganz besondere und einzigartige Stücke. Mit Drucken, denen eine ganz besondere Geschichte innewohnt und Mustern aus vergangenen Zeiten, entfernten Ländern und oft unbekannten Ursprungs. Über den Herstellungsprozess selbst lässt sich Anja Krause wenig entlocken. Nur so viel: Die Muster und Druckwerkzeuge sind oft sehr alt und waren jahrelang in Gebrauch. Manchmal sind sie sogar beschädigt oder es fehlen Teile davon. „Doch gerade das macht den Charme und die Einzigartigkeit aus“, sagt sie. Die Farben, die sie einsetzt, mischt sie selbst. Sie sind biologisch abbaubar. Gedruckt wird auf 100 Prozent Naturleinen. Außerdem werden Biobaumwolle und veganes Leder verwendet. Hauptfarbton ist dunkles Blau, hinzu kommen Orange und Pink als Einsprengsel. Die Reißverschlüsse stammen von einem Produzenten aus Thüringen. Inspiration holt sich Anja Krause auf Reisen oder zu Hause in Weimar, wo sie geboren wurde. „Ich bin meiner Heimatstadt sehr verbunden, sie ist wunderschön. Bei Spaziergängen hole ich mir oft Anregungen für Kissenmuster. Die Liebe zu Weimar findet sich auch in den Namen der Produkte wieder, denn alle sind nach berühmten Persönlichkeiten benannt, die in der Klassikstadt gewirkt haben, etwa „Walter“ (Gropius), „Anna“ (Amalia) oder „Edvard“ (Munch). Mit der Präsentation ihrer Produkte im Mary Malone Shop geht Anja Krause jetzt den nächsten Schritt. Der Kontakt zu Inhaberin Astrid Grafe entstand, als mit Fotograf Guido Werner Image-Bilder im Hotel gemacht wurden. „Dabei haben wir uns angefreundet“, berichtet die Designerin. „Als meine Kissen fertig waren, habe ich Astrid gefragt, ob wir diese in der GolfHütte fotografieren können, weil das Ambiente so gut gepasst hat. Da kam die Idee, meine Produkte im Mary Malone Shop anzubieten, da sie gut mit der Einrichtung des Hauses harmonieren.“ 


culti.com


Lifestyle

Erinnerungen Schöne Erinnerungen erleben Sie an Orten, an denen Sie sich wohlfühlen und Ihr Herz berührt wird. Es sind Momente, bei denen Sie in Gedanken daran lächeln und die Ihnen niemals verloren gehen.


Lifestyle

Wahre Schätze Die kostbaren Dinge die ein Mensch sammeln kann sind nicht Gold oder Silber, es sind die wertvollen Erinnerungen und die Erlebnisse an vergangene Momente.


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EIN BLICK HINTER DEN TRESEN DER GRAND SLAM BAR

„ALS BARKEEPER IST MAN PSYCHOLOGE“ JÖRG FRANZ VERWÖHNT GÄSTE MIT KLASSIKERN ODER EXTRAVAGANTEN EIGENKREATIONEN Nach seiner Hotelausbildung lernte Jörg Franz in Zürich zwei Jahre lang den Beruf des Barkeepers. Heute ist er der Chef hinter dem Tresen der Grand Slam Bar und serviert edle Spirituosen, Cocktails aus aller Welt, frisch gezapftes Bier oder alkoholfreie Spezialitäten.


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rand Slam – englisch für großer Schlag. Im Sport bezeichnet man damit große, historische Erfolge wie etwa im Tennis den Gewinn der Australian Open in Melbourne, der French Open in Paris, der Wimbledon Champion­ ships in London sowie der US Open in New York in einem Jahr. Doch auch Golfer kennen den Begriff. Hier holt den Grand Slam traditionell der Sieger bei den vier wichtigsten Turnieren (Majors) eines Kalenderjahres. Diese sind das Masters-Turnier in den USA (Augusta, Georgia), die Open Championship (Großbritannien), die US Open (USA) und schließlich die PGA Championship (USA). Im Jahr 1930 holte sich Bobby Jones alle vier Major-Titel und ging mit diesem Grand Slam in die Geschichtsbücher des Sports ein. Ihm zu Ehren trägt die Bar im Spa & Golf Resort Weimarer Land diesen Namen. Der Lounge Bereich in elegantem Ambiente lädt zu einem genussvollen Aufenthalt und einem angenehmen Abend ein. Handverlesene Spirituosen, Cocktails aus aller Welt, frisch gezapftes Bier oder auch alkoholfreie Spezialitäten – das Team um Barchef Jörg Franz verwöhnt die Gäste mit internationalen Klassikern oder extravaganten Eigenkreationen. Eine Auswahl an erlesenen Zigarren und Zigarillos stehen für die angrenzende Smokers Lounge zur Verfügung. „Wir mixen am Abend zwischen 60 und 120 Cocktails“, berichtet Franz. „Die beliebtesten Getränke sind derzeit Gin Tonic, Rum und Whisky sowie Cocktails – da vor allem Mojito, Caipirinha und verschiedene Coladas.“ Der 37-Jährige ist seit 2015 im Resort beschäftigt und als Barchef neben seiner Tätigkeit hinterm Tresen auch für die Vor- und Nachbereitung verantwortlich. „Dazu gehört, Aktionen zu planen, etwa Kombinationen mit Whisky und Zigarren, oder neue Rezepte zu kreieren und auszuprobieren, erklärt er. Jeden Tag wird an der Angebotstafel ein neuer Cocktail offeriert, auch die Barkarte wird regelmäßig im laufenden Jahr erneuert. Inspiration holt sich Franz unter anderem auf der jährlichen Bar Convent Berlin, einer internationalen Fachmesse. „Hier werden die neuesten Entwicklungen der Branche vorgestellt. Man trifft sich mit


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Kollegen und tauscht sich aus. Zudem präsentieren die großen Getränkeanbieter ihre neuen Kreationen“, weiß der Barkeeper, der sein Handwerk nach der Ausbildung zum Hotelfachmann in der Schweiz erlernte. „In Deutschland ist es eine Zusatzqualifikation aber bei unseren Nachbarn ein richtiger Beruf. Ich habe zwei Jahre lang in Zürich Barkeeper gelernt“, so Franz. Sein Job ist quasi Nachtarbeit, denn der Arbeitstag beginnt um 16 Uhr und endet selten vor drei Uhr in der Nacht. „Als Barkeeper ist man immer auch Psychologe und hört sich die Probleme der Gäste an. Damit umzugehen, lernt man gleich ganz am Anfang. Zu 90 Prozent höre ich nur zu, ab und an sage ich aber auch mal meine Meinung. Entscheidend ist, dass alles vertraulich bleibt“, so Franz. Das sei tatsächlich sehr wichtig, denn die Themen reichten von Alltagsdingen wie Familie, Beruf oder Sport auch bis hin zu Ehebetrug oder finanziellen Nöten. „Wie man es aus Filmen kennt“, lacht er. Doch nicht alles, was sich vor seinem Tresen abspielt, erfüllt die gängigen Klischees. So wird die Grand Slam Bar keineswegs von Männern dominiert, sondern der Frauenanteil liegt bei rund 50 Prozent. „Da unterscheiden wir uns von anderen Häusern“, weiß der Barchef. „Auch die Vorlieben für bestimmte Getränke halten sich bei uns die Waage“, ergänzt er. So gibt es auch Männer, die gern Caipirinha trinken. Im Gegenzug kommen Frauen an die Bar und genehmigen sich einen harten Whisky. Die Geschmäcker sind da über die Geschlechter hinweg verschieden.“ Die unterschiedlichen Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse sind es auch, die Jörg Franz an seinem Job so mag. „Man kann kreativ sein und immer wieder neue Cocktails oder andere Mixgetränke zaubern. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt, so lange es den Gästen schmeckt. Außerdem lernt man an der Bar immer wieder neue Leute kennen. Auch das ist ein wichtiger Aspekt, der viel Freude bringt.“ Und vielleicht lernen auch Sie bald Jörg Franz kennen, probieren eine seiner leckeren Rezepturen oder kosten eine edle Spirituose von der Karte. 

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FINE DINING RESTAURANT MASTERS WIDMET SICH LYONEL FEININGER

KUNST UND GENUSS

SPEZIELLE SPEISEKARTE ANLÄSSLICH DES 100-JÄHRIGEN BAUHAUS-JUBILÄUMS Rund 100 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Grafiken und Holz-Spielzeugmodelle aus allen Schaffensphasen des amerikanischen Künstlers werden ab September im Kunsthaus Apolda zu sehen sein, während im Restaurant Masters kulinarisch an ihn erinnert wird.

Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird auch im Spa & Golf Resort Weimarer Land gefeiert. Das Restaurant Masters widmet sich in diesem Jahr einem der berühmtesten Lehrmeister der Kunstschule – Lyonel Feininger. Denn viele seiner Werke haben ihren Ursprung im Weimarer Land. Ihm zu Ehren wurde die Speisekarte des Fine Dining Restaurants umgestellt. Darüber hinaus würdigen eine Kooperation mit dem Kunsthaus Apolda, das in der Ausstellung „Traumstadt – Lyonel Feininger und seine Dörfer“ rund 100 Werke des Künstlers zeigt, sowie einige dekorative Elemente sein Wirken. „Dass Feininger ein Genussmensch gewesen sein muss, ist sicherlich nicht jedem bekannt. In einer seiner Biografien ist angemerkt, dass er seinen Balkon in der Gutenbergstraße 16 in Weimar liebte, um dort mit seiner Frau Zeit für Ruhe und Erholung zu finden. Ebenfalls wird auch umrissen, dass er ein offenes und sehr gastfreundliches Haus geführt hat, in dem

an jedem Sonntag Freunde zu Besuch waren“, erzählt F&B-Direktor Daniel Stenzel. „Um dem gerecht zu werden, haben wir unser Restaurant Masters konzeptionell umgestaltet.“ Statt wie bisher à la carte wird ein Gourmet-Menü, dessen Gerichte die wichtigsten Werke Feiningers würdigen, offeriert. So bietet der Fischgang „Gaberndorf I“ schwarzen Waller, Frego la Sarda und Spargel, „Brücke IV“ ist eine warme Vorspeise mit angerauchtem Störfilet, Apfel und Sellerie. Der Fleischgang „Gelmeroda IX“ vereint Milch-Kalbsfilet, violette Kartoffeln und Karotten, während „Weimar 1906“ eine Suppe aus weißen Zwiebeln und Kaninchenrücken ist. Das Käsedessert „Paris 1892“ bietet Chaouce, Malzbierbrot und Birnenchutney, „Village Markwippach´“ ist ein warmer Zwischengang aus Quadrini, Morcheln und Belper-Knolle. Rhabarbertarte und Ivoire Schokolade bilden das süße Dessert, welches den Namen „Lady in Mauve“ trägt.


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Die kulinarischen Kreationen des Teams um Küchenchef Marcel Fischer orientieren sich dabei weiterhin an der frankophilen Küche mit regionalen Produkten und Akzenten mit dem besonderen Fokus auf herausragender Wertigkeit und Qualität. Sommelier Thomas Stobbe empfiehlt den richtigen Wein für das Menü, um das Geschmackserlebnis der Gäste abzurunden. Zur optischen Erinnerung an Feininger wird sein Fahrrad zu sehen sein, mit dem er jährlich 10.000 Kilometer gefahren ist – zumeist durchs Weimarer Land.

Schaffensphasen Feiningers von 1906 bis 1955 werden gezeigt. Dank der Unterstützung renommierter, internationaler Leihgeber aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA, etwa der Phillips Collection in Washington ,D.C., Moeller Fine Art, New York, Marlborough Fine Art, London, dem Kirchner Museum Davos, dem Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg sowie verschiedenen wichtigen Privatsammlungen, können Werke gezeigt werden, die Feiningers ambivalentes Verhältnis zum Großstadtleben darstellen.

Matthias Grafe, der Inhaber des Spa & Golf Resorts Weimarer Land, ist seit vielen Jahren großer Fan von Lyonel Feininger. Nicht umsonst ist ein Golfplatz nach dem Maler, Grafiker und Karikaturisten benannt. Die Ausstellung im Kunsthaus Apolda unterstützt er mit 15.000 Euro. Zudem werden Gäste des Restaurants Masters im Rahmen der Zusammenarbeit ebenfalls die Möglichkeit bekommen, die Werke in der zweigeschossigen Villa im italienischen Landhausstil zu betrachten.

Aufgewachsen in New York und Connecticut, hatte Feininger den Unterschied zwischen Urbanität und Ländlichkeit schon als Kind erfahren. Als er 16-jährig 1887 erstmalig nach Europa und nach Deutschland ins wilhelminische Kaiserreich kam, verließ er die „neue“ Welt und entdeckte die „alte“ Welt neu, die er mit seiner Faszination für architektonische Konstruktion und mit kindlicher Fantasie darstellte. Zeichnungen von Häuserzeilen, Viadukten oder Eisenbahnbrücken, die er in Berlin und Paris oder den Dörfern des Weimarer Landes ab 1906 sah, dienten ihm dabei als Vorlagen.

Bereits zum dritten Mal sind im Kunsthaus Apolda Werke des amerikanischen Künstlers zu sehen. Nach „Feininger im Weimarer Land“ (1999) und „Feininger und das Bauhaus“ (2009) steht zum ersten Mal Feiningers künstlerische Beschäftigung mit Dörflichkeit und Urbanität und seine Vorstellung einer „alten“ und „neuen“ Welt im Fokus der Auseinandersetzung. „Wir setzen mit der dritten Ausstellung im ZehnJahres-Rhythmus eine Tradition fort“, erzählt Nadine Steinacker vom Landratsamt Weimarer Land, die für das Projekt verantwortlich ist. „Traumstadt – Lyonel Feininger und seine Dörfer“ zum 100. Bauhaus-Jubiläum wird vom 15. September bis 15. Dezember 2019 zu sehen sein. 100 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Grafiken und Holz-Spielzeugmodelle aus allen

„Feininger hat die bekannten Motive von Dörfern und Kirchen meist mit dem Bleistift skizziert und dann, als er zurück nach Amerika ging, in seinem Spätwerk aus den Skizzen noch Gemälde gemacht“, berichtet die Expertin. Denn auch tausende Kilometer entfernt reißt die künstlerische Verbindung zu den geliebten Orten nie ab. Begleitet von rund 5.000 „Natur-Notizen“ besitzt er das Material für immer neue Versionen zur Darstellung seiner Lieblingsmotive aus dem Weimarer Land. Diese „zauberhaften Keime zu neuen Schaffensmöglichkeiten aufgespeichert“, greift er bis an sein Lebensende auf.  www.kunsthausapolda.de


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IMKER HORST KÄMPFER LIEFERT DEN HONIG FÜRS RESORT

DER HERR DER BIENEN

RUND UM DEN GOLFPLATZ FINDEN 36 VÖLKER MIT MILLIONEN TIEREN IHREN LEBENSRAUM In einem ganz speziellen Manufakturprozess wird der hochwertige und einzigartige Honig gewonnen, den die Gäste als Andenken mit nach Hause nehmen können. Auch die Honigwaben fürs Frühstücksbuffet im Hotel werden sorgsam ausgewählt.

Unverhofft kommt oft. Und genauso kam Imker Horst Kämpfer zu seinen Bienen. „Ich habe 1995 in Saalborn direkt neben dem Golfplatz einen Garten übernommen und den darauf befindlichen Hühnerstall zu einer Datsche umgebaut. Beim Biertrinken am Gartenzaun habe ich meinen Nachbarn kennengelernt, der Imker war“, erinnert sich der gelernte Elektroinstallateur. „1998 ist der Mann verstorben. Eines Tages kam seine Witwe mit einer Schubkarre und darauf zwei Holzkisten mit zwei Bienenvölkern vorbei. Sie sagte, der letzte Wunsch ihres Mannes sei gewesen, dass ich mich um die Bienen kümmern sollte.“ So begann Kämpfers Karriere als Imker – zunächst äußerst schmerzhaft. „Ich hatte keine Ahnung von Bienen, das erste halbe Jahr haben die mich schon aus 100 Metern Entfernung entdeckt, angegriffen und gestochen“, erzählt er. Deshalb holte er sich zunächst Expertenrat

im Bienenmuseum in Weimar, das von Imkern betrieben wird. „Anschließend habe ich mich mit Hochschulprofessor Liebig ausgetauscht – und ab da nach den neuesten Erkenntnissen der letzten 20 Jahre gezüchtet.“ War Kämpfer am Anfang nach einem Stich noch zwei Tage krankgeschrieben, weil er allergisch reagierte, sei es jetzt nur noch schmerzhaft und er werde auch nur noch gestochen, wenn er unaufmerksam ist. „Ich habe meine Bienen immer nach Friedfertigkeit ausgelesen, das heißt, immer nur die friedlichsten Königinnen ausgesucht. Deshalb geht heute keine Gefahr mehr von meinen Völkern aus“, versichert der 67-Jährige. Inzwischen züchtet der Imker zusammen mit seinem Sohn Mathias. Beide haben jeweils 16 bis 18 Völker, was bedeutet, dass rund um den Golfplatz mehrere Millionen Bienen leben. „Diese haben einen Flugradius von zehn bis 15 Kilometern. Da im Resort rund 500 Obstbäume und ungefähr 35.000


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Sträucher und Büsche neu gepflanzt wurden, finden die Bienen hier beste Lebensbedingungen vor“, erklärt der Fachmann. Die Bienen, die Kämpfer züchtet, heißen Carnica und stammen aus Vorderasien. Schon seit Jahrtausenden laben sich die Menschen an ihrem Nektar. Die antike Stadt Ephesos war berühmt für ihre Bienen und gehörte zu den wichtigsten und ältesten Münzproduzenten in der Antike. Charakteristisch für die städtische Prägung ist die Biene, das Attribut einer dort ansässigen Naturgottheit, die im Lauf der Zeit mit der griechischen Göttin Artemis gleichgesetzt wurde. Unter den Römern blühte der Handel mit Honig und machte die Stadt unermesslich reich. 30 bis 60 Kilogramm Honig pro Bienenvolk erntet Horst Kämpfer im Jahr. Das macht bei 36 Völkern bis zu 2.160 Kilogramm Honig. „Ab Mitte August muss die Menge, die an Honig gewonnen wird, als Futter in Form von Zucker wieder zugeführt werden“, erläutert Kämpfer. Auch wenn es nur ein Hobby ist – in der Saison ist das Imker-Dasein ein Fulltime-Job. „Die Arbeit mit den Bienen dauert von April bis August, von Ende Mai bis Ende Juli wird der Honig geerntet“, berichtet er. Dabei helfen neben Frau Regina und Sohn Mathias viele Verwandte mit. Insgesamt vier Sorten Honig bietet er an: Obstblüte, Lindenblüte, Sommerblüte und Waldhonig – jede mit speziellen positiven Wirkungen für die Gesundheit. Seinen besten Honig liefert Kämpfer ans Spa & Golf Resort Weimarer Land. „Etwa 30 bis 40 Prozent unseres Gesamtertrags wird unter dem Label Bobby Jones vertrieben“, so Kämpfer. „Dieser Honig wird in einem ganz speziellen Manufakturprozess gewonnen. Er ist einzigartig, den gibt es nirgendwo sonst zu kaufen.“ Dabei werde nur extrem reifer Honig von ausgewählten Bienenvölkern verwendet. „Dieser wird kalt geschleudert. Für die Herstellung kommen nur Geräte aus Edelstahl zum Einsatz. Nach zwei Tagen erfolgt die Abfüllung ins Glas. Hierbei verwenden wir

ausschließlich neue Gläser, um den allerhöchsten Qualitätsansprüchen zu genügen.“ Darüber hinaus liefert Kämpfer auch besonders hochwertige Honigwaben fürs Frühstücksbuffet im Hotel. Der Kontakt zur Inhaber-Familie Grafe entstand, als Horst Kämpfer in seinem eigentlichen Beruf Elektroerzeugnisse für den Bau des Resorts lieferte und Schulungen durchführte. „Einmal kamen wir mit Greenkeeper Andreas Bußmann ins Gespräch. Er erzählte von seinem vorherigen Arbeitgeber, bei dem es Honig vom Golfplatz gab – so entstand die Idee“, blickt der Imker zurück. Erst haben wir unter eigenem Etikett verkauft, später unter der Marke „Bobby Jones“. Seit 2013 ist Kämpfer nun Haus- und Hofimker des Resorts – und das Feedback der Gäste sei äußerst positiv, freut er sich. Kämpfers Honig ist dabei nur eins von vielen eigenen Produkten des Spa & Golf Resorts Weimarer Land. Der Imker selbst bietet auch Honig-Schnaps an. Hinzu kommen handgemachte Eiscreme und von anderen Anbietern weitere Spirituosen und Sekte. Sie bieten den Gästen die Gelegenheit, ein individuelles, ganz besonderes Andenken an ihren Aufenthalt mit nach Hause zu nehmen und später beim Genießen daran zurück zu denken. Horst Kämpfer dagegen blickt weniger zurück, sondern sorgt sich mehr um die Zukunft. Nicht nur, dass die Imker immer älter werden und wenig Nachwuchs hinzukommt – das größte Problem ist das Bienensterben aufgrund von Milben. „Die stammen aus den Tropen, vermehren sich aber in den hiesigen gemäßigten Breiten explosionsartig“, erläutert er. „Sie fressen den Bienenpuppen die Flügel ab, bisher gibt es keine wirksamen Gegenmittel. Allein in Thüringen liegen die Bienenverluste zwischen zehn und 50 Prozent pro Jahr.“ Deshalb züchtet Kämpfer permanent nach und schickt seine Bienen an notleidende Imker deutschlandweit bis nach Rostock oder München. Damit sich auch kommende Generationen am edelsten aller Brotaufstriche erfreuen können. 

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Lifestyle

Gourmet trifft Sommelier Genieร en Sie Kochkunst auf hรถchstem Niveau. Zu jeder Zeit verwรถhnt Sie unser Team gern mit den verschiedensten Kรถstlichkeiten und der passenden Weinbegleitung.


Lifestyle

Genuss auf höchstem Niveau Leidenschaft, Phantasie und Kreativität sind unsere Gewürze für kulinarische Hochgenüsse. Erfreuen Sie sich an unserer kreativen und edlen Küche.


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UMFASSENDES SPA-ANGEBOT FÜR GROSS UND KLEIN

WELLNESS FÜR MUTTER & TOCHTER

ELTERN KÖNNEN MIT IHREN KINDERN GEMEINSAM MASSAGEN UND BEHANDLUNGEN GENIESSEN Sich verwöhnen lassen, entspannen und den Nachwuchs trotzdem dabei haben – das ist im Spa & Golf Resort Weimarer Land kein Problem. Denn in der Lindentherme locken zahlreiche Angebote auch die kleinsten Gäste.


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al einen Tag lang Körper und Geist so richtig verwöhnen lassen – vor allem an grauen, trüben Tagen der Traum vieler Bürogeplagter. Also auf ins Wochenende und ab ins Spa & Golf Resort Weimarer Land. Während der Gatte zur Golfrunde auf dem Goethe Course startet und dort Entspannung sucht, hat Angelika Lorenz den Wellness-Bereich der Lindentherme fest im Blick. Doch wohin mit Tochter Emilia? Für den Rabbit Club fühlt sich die 13-Jährige zu alt und allein am Pool ist es ihr zu langweilig. Also einfach ins Spa mitnehmen? Dass dies gar keine schlechte Idee ist, davon hat sich die Finanzbuchhalterin persönlich überzeugt. Für das Bobby Jones Magazin berichtet sie von ihren Erlebnissen. „Im Saunabereich beim täglichen Hausaufguss mit verschiedenen Aromadüften verwöhnen Kompositionen wie Orange-Lemongras die Sinne und lassen den Alltag vergessen“, erzählt die 39-Jährige. „Und jeden Freitag und Samstag wird in der finnischen Panorama-Sauna der Event-Aufguss ‚Frischer Birkensud & Honig‘ angeboten“, ergänzt sie. „Inspiration hierfür ist der traumhafte Ausblick auf Bad Berka, denn der Ortsname bedeutet im übertragenen Sinne ‚Stadt der Birken am Wasser‘. Der Sud wird dabei aus Birkenzweigen aufgegossen und mit Honig und Apfel versetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit gebundenen Birkenruten-Zweigen auszuklopfen und somit die Durchblutung zu fördern und das Saunaerlebnis zu steigern“, erläutert Spa Manager Timo Ruttmann den Hintergrund. Besonders beliebt bei den Gästen seien zudem Aroma-Ganzkörper- oder -Teilkörpermassagen, gefolgt von klassischen Massagen und der Gesichtsbehandlung „Reine Frische“ für Damen, so Ruttmann. Frau Lorenz hat es ausprobiert. „Auch die hier angewandten Produkte stehen im Einklang mit der umgebenden Natur oder nehmen Bezug zu ihr“, weiß sie. Zudem empfiehlt sie die intensive und wirkstoffreiche Behandlung „Tiefe Pflege“. Dabei wird die strapazierte

Damenhaut sogar noch ein Stückchen mehr verwöhnt. „Hierfür sorgen neben der obligatorischen Hautanalyse ein Zwei-Phasen-Reinigungsritual, Enzym-Peeling, Wirkstoffampullen, Ausreinigung sowie eine individuell abgestimmte Spezialmaske. Die im Programm enthaltene Massage wird dabei zusätzlich zum Gesicht auch auf Hals und Dekolleté ausgedehnt. Entsprechend tiefgehend wie die Pflege ist schließlich auch die daraus resultierende Entspannung“, weiß der Spa Manager. Darüber hinaus hat Angelika Lorenz die Peelings ausprobiert. Neben dem „Weimarer Lindenblüten-Erholungsritual“ und dem Angebot „Honig-Traum“ bietet das Spa & Golf Resort Weimarer Land zahlreiche Angebote, die auf die Pflege-Produkte des Partners Clarins abgestimmt sind. „Der Auftakt jedes Spa-Rituals ist dabei ein stimulierendes Aroma-Energie-Peeling. Ein Cocktail aus Meersalz, Zuckerkristallen und Palmöl-Extrakten, kombiniert mit stimulierenden ätherischen Ölen, vertreibt jede Müdigkeit und macht die Körperhaut seidenweich und aufnahmebereit für die nachfolgenden Pflege-Schritte“, beschreibt sie ihre Erfahrungen. Während sich Mama entspannt hat, ließ es sich auch Emilia gutgehen und genoss die „Wellness für die großen Engel“. Dabei handelt es sich um eine Massage für Kinder ab sechs Jahre, eingebettet in eine phantastische und ein kleines bisschen spannende Geschichte. „Die Behandlungszeit beträgt 25 Minuten“, berichtet Spa Manager Ruttmann. „Außerdem hat sich Emilia den ‚Sandengel‘ gegönnt, eine Massage in der warmen Sandliege. Sie war vollkommen begeistert“, ergänzt Angelika Lorenz. „Bereits im Alter von sechs bis acht Jahren kommen Kinder regelmäßig zu uns“, sagt Ruttmann. „Es ist wundervoll zu sehen, wie die Kids die Behandlung genießen und abschalten. Fast alle schlafen dabei ein“, berichtet er. Viele Kinder seien bereits in ihrem jungen Alter verspannt durch Überbelastung, Bewegungsmangel, schlechtes Sitzen und schwere Ranzen.


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Sein jüngster Gast hatte diese Probleme jedoch noch nicht. „Die Kleine war gerade acht Monate alt. Ich habe ein paar Streichungen gemacht und die Füße massiert, bis sie eingeschlafen ist. Der Papa war sehr zufrieden.“ Auf die Empfehlung ihrer Tochter hin hat auch Mama Lorenz das besondere Verwöhn-Programm in der Sandliege ausprobiert. Dieses Bad in sonnendurchwärmtem Sand geht auf eine jahrtausendealte Tradition zurück. Bereits die alten Ägypter nahmen zur Entspannung und für ihr Wohlbefinden ein „Bad“ im heißen Wüstensand, weil sie den wohltuenden Effekt kannten. Unter dem Begriff „Psammotherapie“ (psammo = griechisch für Sand) fasst die Medizin auch heute noch Anwendungen zusammen, bei denen die trockene Wärme der Mineralkörner als Heilmethode zum Einsatz kommt oder der Entspannung dient. Die winzigen Quarzteilchen speichern Wärme optimal und geben diese nur langsam wieder ab. Zudem passen sich die feinsten Steinchen dem Körper perfekt an. Die milde, trockene Wärme des Sandes dringt tief in den Körper ein und fördert die Durchblutung sowie die Aktivierung des Stoffwechsels. Die wohltuende Wirkung: Die Muskulatur entspannt, Schmerzen werden gelindert, Schlackenstoffe abtransportiert, Körper und Seele kommen zur Ruhe. Bei Bedarf lässt sich in der Dampfdusche die Nachruhe genießen. 

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FITNESS-TIPPS MIT JUNIOR SPORTMANAGER FRANZ REIMANN

WIDER DEN WINTERSPECK

EFFEKTIVE ÜBUNGEN HELFEN DABEI, FÜR DIE GOLFSAISON IN FORM ZU KOMMEN Stabilisation, Kräftigung, Mobilisation sowie Dehnung sind die wichtigsten Faktoren für ein golfspezifisches Fitnesstraining. Zudem sind der tatsächliche Ausgangszustand und die Konstitution des Trainierenden entscheidend für die Planung eines adäquaten Programms.

Nach der Winterpause ist vor der Golfsaison. Und so manchem Hobbyspieler kommt beim Blick in den Spiegel die Erkenntnis, dass er wohl einige Kilos mehr über den Platz tragen wird, wenn er nicht bald etwas für seine Figur tut. Denn Weihnachtsbraten und Christstollen haben ihre Spuren hinterlassen. Dann werden hektisch Hanteln entstaubt, Fahrräder aus der Garage geholt, Fitnesskurse gebucht. Freizeitgolfern geht es nicht anders als anderen Teilzeitsportlern. Dabei gibt es zahlreiche individuelle und golfspezifische Übungen, mit denen sich Mann oder Frau bei regelmäßiger und gründlicher Anwendung schnell und effektiv fit fürs Grün machen kann. Der Sportwissenschaft sei Dank, gibt es inzwischen auch für Amateursportler moderne Trainingskonzepte, die prädestiniert dafür sind, schnell und relativ einfach die gewünschte

Frühlingsfitness zu erreichen. Natürlich prangt über allen Aktivitäten die Losung „ohne Fleiß kein Preis“. Aber bei Beachtung bestimmter Grundsätze hinsichtlich Häufigkeit, Intensität und Modalität lassen sich zügig nennenswerte Erfolge erzielen, wobei natürlich immer der tatsächliche Ausgangszustand eine Rolle spielt. Was die Frequenz angeht, raten Experten zu mindestens dreimal pro Woche 30 Minuten eines gezielten Programms. Für die Intensität spielt die Konstitution des Trainierenden eine entscheidende Rolle. Auch hier gilt es, den entsprechenden Wirkungsgrad mit Hilfe fachkompetenter Anleitung zu ermitteln. Ob schließlich Koordination, Beweglichkeit oder Kraft im Fokus stehen, sollte an der Frage bemessen werden, welcher dieser Faktoren das höchste Verbesserungspotenzial aufweist.


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Den Fachleuten zufolge ist ein gezieltes und individuelles Fitnessprogramm neben dem Techniktraining enorm wichtig, wobei nur eine gewisse Disziplin und Kontinuität für entsprechende Effekte sorgen. Darüber hinaus ist die korrekte Ausführung einer Übung entscheidender als eine hohe Intensität. Nach den Erkenntnissen der Sportmediziner bestehen bei Hobbygolfern die häufigsten Defizite in der Rumpfstabilität. Deshalb sollte hierauf ein Augenmerk liegen und diese mit gezielten Übungen gestärkt werden. Der Fitness-Bereich im Spa & Golf R esort ­Weimarer Land bietet für entsprechende Aktivitäten hervorragende Bedingungen. Geschulte Mitarbeiter unterstützen Trainingswillige bei ihren Übungen oder stellen ein individuelles Programm zusammen. „Die wichtigsten Faktoren für das Fitnesstraining sind Stabilisation, Kräfti­ gung, Mobilisation sowie Dehnung“, erklärt

Junior Sportmanager Franz Reimann. „Unsere Mitarbeiter achten bei den Übungen darauf, dass diese Themen im Vordergrund stehen.“ Für die, denen die Zeit zum Gang ins Fitness-­ Studio fehlt, empfiehlt er zudem zwei Übungen, die sich auch daheim umsetzen lassen, und mit wenig Aufwand gute Effekte erzielen. Die erste ist golfspezifisch und dient der Stärkung der Hüft-, Rumpf- und Beinmuskulatur. „Der Golfschläger wird auf der Spitze aufgesetzt und zur Stabilisation verwendet“, erläutert der Sportmanager. „Ein Bein wird vor dem anderen angezogen. Das Standbein wird abwechselnd gestreckt und gebeugt. Nach zehn bis 15 Wiederholungen wird gewechselt.“ Wichtig dabei sei, die Beine nicht ganz durchzudrücken, die Spannung zu halten, den Oberkörper gerade zu halten und beim Standbein das Knie nicht über die Zehenspitzen hinaus zu beugen.


Eine weitere effektive Übung, die sich in Fitnesskursen und so genannten Bootcamps großer Beliebtheit erfreut, ist der Burpee. Dabei handelt es sich um eine Verbindung aus Kniebeuge, Liegestütz und Hock-Streck-Sprung. Franz Reimann: „Diese Übung kräftigt den ganzen Körper und man trainiert damit die Ausdauer.“ Ausschlaggebend für den Erfolg ist ein gerader Oberkörper. In der Liegestützposition gilt es, die Spannung zu halten und den Rücken gerade auszurichten. Zunächst steht man aufrecht und locker mit hüftbreit geöffneten Beinen. Wichtig hierbei ist, die Füße parallel zu halten und nicht zu weit auseinander zu stellen. Dann wird in die Hocke gegangen, wobei die Handflächen etwa schulterbreit vor die Füße gesetzt werden. „Dann springen Sie in Liegestützposition, indem Sie die Beine nach hinten ausstrecken“, beschreibt der Experte den Ablauf. „Nun absolvieren Sie einen Liegestütz. Danach ziehen Sie die Beine wieder an. Sie befinden sich nun wieder in der Hocke. Zum Schluss führen Sie einen Strecksprung nach oben aus und ziehen dabei die Arme mit nach oben. Beginnen Sie dann wieder von vorne.“ 


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GESCHICHTE DER BEHANDLUNGSMETHODE REICHT 4.500 JAHRE ZURÜCK

MASSAGE MIT MEHRWERT

VOR LANGER ZEIT IN ASIEN ENTWICKELT UND HEUTE EIN WICHTIGES WELLNESS-ANGEBOT Es war der griechischen Arzt Hippokrates, der die Massage nach Europa brachte. Heute zählt die Behandlungsmethode zu den wichtigsten Elementen moderner Wellness. Auch das Spa & GolfResort Weimarer Land bietet ein großes Angebot an speziell abgestimmten Ritualen.

Die Massage als Methode zur Heilung von Verspannungen ist Jahrtausende alt. Bereits der Chinese Huáng Dì, beschrieb 2.600 v. Chr. entsprechende Handgriffe und gymnastische Übungen. Frühe Nachweise gibt es auch in der indischen Gesundheitslehre und Heilkunst, dem Ayurveda, dort in Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern. Weitere Ursprünge lassen sich nach Ägypten und Persien zurückverfolgen. Schließlich gelangte die Massage über den griechischen Arzt Hippokrates und seine medizinische Schule im 5. Jahrhundert v. Chr. nach Europa. Der Arzt erkundete und vertiefte die Geheimnisse der Behandlung und schrieb seine Erkenntnisse und Empfehlungen zur Anwendung nieder. Auch der zweite bedeutende Mediziner der Antike, der Grieche Galenos, nahm sich ebenfalls der manuellen Therapie an und schrieb unzählige Abhandlungen über die von ihm entworfenen Formen und bei welchen Erkrankungen diese anzuwenden seien. Bei der Genesung der Gladi-

atoren im Römischen Reich spielte die Massage später ebenfalls eine wichtige Rolle. Trotz des Einflusses von Hippokrates, der bis weit in das Mittelalter reicht, verlor die Gesellschaft Europas in späteren Zeiten das Interesse an Massagen und anderen Präventions- und Therapiemaßnahmen. Sie gerieten in Vergessenheit. Erst durch den Arzt und Alchimisten Paracelsus wurde die Massage gegen Ende des Mittelalters, im 16. Jahrhundert, wieder Thema der europäischen Medizin. Doch der Heilkundige war umstritten. Erst dem Franzosen Ambroise Paré gelang es, die Massage in der modernen Medizin zu etablieren. Er verwendete sie als Rehabilitationstherapie nach Operationen. Auch im Wellness-Bereich des Spa & Golf Resorts Weimarer Land spielen Massagen eine wichtige Rolle. In der 2.500 m² großen Lindentherme stehen verschiedene Pools mit Temperaturen zwischen 28 °C und 33 °C, ein Lindenblütenbad (55 °C), ein Aroma-


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Dampfbad (45 °C) eine Panorama-Sauna (85 °C) sowie gemütliche Ruheräume zur Verfügung. In sieben individuell eingerichtete Kabinen wird eine Vielzahl von Anwendungen offeriert. So können sich Paare – egal ob Eheleute, beste Freundinnen oder Mutter und Tochter – im Double Room gemeinsam verschiedenen Partner-Anwendungen hingeben. Ein Highlight bildet hierbei die „Weimarer Gelassenheit“. Bei diesem Ritual genießen die Gäste Seite an Seite ein Ganzkörperpeeling inklusive Fußpeeling, ein gemeinsames Entspannungsbad sowie eine Ganzkörpermassage mit Dufterlebnis, um anschließend bei einer Weimarer Erfrischung nachzuruhen. Dabei werden durch die erlesenen Düfte der angewandten Aroma-Öle alle Sinne berührt. Beim „Weimarer Steinkamm Erlebnis“ erleben Paare untermalt von harmonischen Klängen relaxter Musik dank der speziellen

Steinkamm-Massage Gewebelockerung und Tiefenentspannung. Zur Anwendung gehören dabei sowohl die Fußwaschung als auch die Fußreflexzonenaktivierung sowie ein gemeinsames Wohlfühlbad und die Teilkörpermassage mit warmen Steinkämmen. Auch hier schließen Nachruhe und Weimarer Erfrischung die Entspannungsreise zu zweit ab. Doch auch wer sich lieber allein entspannt, kommt in der Lindentherme voll auf seine Kosten. Dabei werden sogar individuelle geschlechtsspezifische Anwendungen angeboten. So lässt sich die Haut des gestressten Herren dank einer reinigenden und pflegenden Gesichtsbehandlung mit neuer Energie durchfluten. Dafür sorgen innovative konzentrierte Substanzen. Resultat des kompletten Programms aus Haut­ analyse, Brush-Reinigung, Wirkstoffkomplex, Energiepunkt-Massage und Maske ist die pure Entspannung.


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Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken – wenn all diese Sinne gestreichelt werden, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um „Weimarer Träume“. In stilvollem Ambiente, umspielt von entspannender Musik, sprechen diese Rituale eine Vielzahl von Rezeptoren an. Etwa, wenn beim „Erfrischungs-Traum“ Crash-Eis in Verbindung mit Cold Stones für Erfrischung sorgt und als Kontrast warme Aroma-Öle bei einer Ganzkörpermassage wieder die Balance herstellen oder eine intensiv pflegende Vitamin-Ampulle bei einer Gesichtsmassage zum Einsatz kommt. Dabei sorgt ein Glas Edelsteinwasser für die innere Erfrischung. Beim „Honig-Traum“ wird der ganze Körper mit Massage-Honig, naturreinem Honig-Ingwer-Öl und anschließender wärmender Bienenwachspackung verwöhnt. Eine pflegende Honig-Gesichtsmaske rundet das Erlebnis ab. Der Geruchssinn wird

vor allem beim „Duft-Traum“ in Anspruch genommen. Mit einem Ganzkörperpeeling aus Zitronenmelisse wird die Haut vorbereitet, anschließend folgt ein Orangen-Creme-Bad, das ihr zu einem samtweichen Teint verhilft. Eine wohltuende Kräuterstempel-Massage kombiniert mit Orangen-Lemongras-Öl schließt die Aroma-Symphonie ab. Doch das Spa & GolfResort Weimarer Land würde seinem Namen nicht gerecht, wenn nicht auch für Golfer passende Treatments im Angebot wären. So kombiniert das Ritual „Early Bird“ die klassische Sportmassage mit Dehn- und Streckübungen als ideale Vorbereitung für das Spiel. Beim „Eagle“ kommen Lockerungsmaßnahmen sowie Golf-Taping hinzu. Schließlich erhalten Freunde des Sports beim „Abschlag“ eine vitalisierende Massage für die strapazierten Füße. 


Lifestyle

Wohlbefinden Der ideale Ort, um Stress und Hektik hinter sich zu lassen. Der Sauna und Ruhebereich bietet Rückzugsorte zum Entspannen und Ausruhen. Genießen Sie die verschiedenen Saunaaufgüsse mit einzigartigem Blick in Richtung Golfplatz.


Lifestyle

Neues Lebensgefühl Wir kümmern uns um Ihr Wohlbefinden. Lassen Sie sich fallen und genießen Sie die zarten Düfte, die Kraft des Wassers und die wohltuenden Behandlungen in der Lindentherme.


DAS RESORT ALS MEETING-POINT FÜR DIE GANZE FAMILIE

DREI GENERATIONEN GOLF

STELLDICHEIN FÜR DIE VERWANDTSCHAFT DANK ZENTRALER LAGE IM HERZEN DEUTSCHLANDS Immer öfter zählen gleich mehrere Generationen einer Familie zu den Gästen des Spa & GolfResort Weimarer Land. Sie verbringen ihre Zeit gemeinsam und nutzen die umfangreichen Freizeitangebote. Auch die Inhaber-Familie Grafe lebt dies vor.


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amilienfreundlichkeit wird im Spa & Golf Resort Weimarer Land nicht nur propagiert, sondern auch gelebt. „Wir sehen unser Haus als Meeting-Point, was bedeutet, dass die Familie zusammenkommt, gut essen, sich verwöhnen lassen und darüber hinaus kulturell oder sportlich betätigen kann“, erklärt Inhaber Matthias Grafe. „Das ist ein Unterschied zu normalen Feiern im Kreis der Verwandtschaft, wo alle um einen Tisch sitzen und warten, dass eine Mahlzeit nach der anderen aufgetragen wird.“ Viele Gäste wüssten dies zu schätzen, denn oftmals träfen sich gleich mehrere Generationen im Resort. „Die Familien kommen bei uns im Hotel zusammen. Dabei reisen die Leute aus allen Regionen Deutschlands an. Die zentrale Lage von Thüringen ist dafür prädestiniert“, so Grafe. „Oft sind Oma und Opa mit den Enkelkindern schon da und bleiben eine Woche, der Rest der Familie kommt dann für ein paar Tage dazu“, berichtet er. Auch Familie Grafe praktiziert dieses Modell der Familienzusammenkunft. „Zwei- bis dreimal im Jahr kommen wir zusammen, meist an christlichen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Unsere Kinder kommen aus Österreich und Spanien und die Schwiegermutter reist aus Nordrhein-Westfalen an. Mit den Familien meiner drei Brüder sind wir dann insgesamt bis zu 15 Leute“, erzählt Grafe. Nach einigen Tagen des Beisammenseins ginge die Sippe dann wieder getrennte Wege. „Die Kinder sind begeistert vom Resort und der Umgebung. Hier ist immer etwas los und man kann gemeinsam oder jeder für sich viel unternehmen. Es kommt keine Langeweile auf. Ob beim Golfen, im Spa oder bei Ausflügen in die Umgebung – jeder kann individuell seinen Interessen nachgehen. Anschlie-

ßend kommt man wieder zusammen und hat die Familie um sich“, freut sich der Hausherr und Gastgeber. Warum ihm die Familie so wichtig ist, kann er mit einem Satz beantworten: „Sie ist die Grundlage unserer Wertegemeinschaft.“ Diese Zusammengehörigkeit der Grafes zeigt sich auch auf dem Golfplatz. Inzwischen spielen drei Generationen der Inhaber-Familie. So golfen Matthias und Astrid bereits seit 25 Jahren. Angefangen haben sie früher in der alten Heimat in Schmalenberg bei Lippstadt, inzwischen wird im neuen Zuhause im Weimarer Land gespielt. „Mein Vater hat mit 60 Jahren angefangen und bis ins hohe Alter von 85 Jahren Golf gespielt“, sagt Matthias Grafe über den verstorbenen Senior. Die Schwiegermutter sei sogar 80 Jahre gewesen, als sie vor fünf Jahren das Spiel erlernte – und sie steht noch immer regelmäßig auf dem Platz. Auch die drei Brüder von Matthias Grafe – Clemens, Michael und Christian – golfen, jedoch nicht ganz so ambitioniert. „Ich spiele sicherlich schon am längsten, am häufigsten und habe deshalb auch das beste Handicap. Und wahrscheinlich bin ich auch am ehrgeizigsten“, gibt Matthias Grafe zu. Dabei gehe es ihm nicht darum, andere zu besiegen: „Man spielt immer gegen sich selbst. Man ist nie mit seinem Handicap zufrieden und will es immer weiter verbessern“, beschreibt er seinen Antrieb. Die dritte Golfer-Generation im Hause Grafe sind die Kinder von Astrid und Matthias. „Alle Drei spielen Golf. Allerdings waren sie am Anfang nicht so begeistert, weil wir sie schon mit fünf bis sechs Jahren auf den Platz mitgenommen haben. Da ist die Motorik noch gar nicht so weit und das Frustlevel hoch.“ Inzwischen, versichert der stolze Vater, würden der 22-jährige Sebastian, die 19-jährige Isabell und die 14-jährige Lilia gern freiwillig mit Papa spielen. 

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RABBITCLUB LÄSST DIE AUGEN KLEINER ABENTEURER LEUCHTEN

140 QUADRATMETER KINDERTRAUM

DAS SPIELHAUS BIETET FÜR DIE JÜNGSTEN GÄSTE NAHEZU UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN Den Eltern Zeit für sich zu geben und dabei den Nachwuchs trotzdem in guten Händen zu wissen – das ist das Ziel der Mitarbeiter im RabbitClub. Das einzigartige Spielhaus bietet dabei den kleinen Gästen eine riesige Auswahl an Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Bälle-Bad beim Buletten-Brater? Spielecke in der Shopping-Mall? Gegen den RabbitClub im Spa & Golf Resort Weimarer Land erscheinen diese gut gemeinten Kinderbetreuungsangebote gerade zu lächerlich. Das ist zumindest die Meinung der kleinen Gäste zu dem 140 Quadratmeter großen Spielhaus. Und Eltern, die einmal die fantastischen Möglichkeiten dieses Kinderparadieses erkundet haben, sind der gleichen Meinung. Denn der RabbitClub bietet nicht nur beste Bedingungen, um nach Herzenslust kreativ zu malen, zu kleben und zu basteln. In dem Kinderspielhaus können kleine Entdecker nach Lust und Laune spielen und toben. Es gibt die Möglichkeit, eine Spielburg mit Laufwegen, Krabbelrohren, Riesentrittsteinen sowie Kletterdecks, -rampen und -labyrinth zu erkunden, eine Netzbrücke zu erobern, gegen Boxsäcke zu kämpfen, den gefürchteten Schlangenwald zu bezwingen oder über die Spiralrohrrutsche im bunten Bällebad abzutauchen. Eine Spielecke mit Puppenküche und Bauklötzen, Basteltische sowie zahlreiche Gesellschaftsspiele runden das Angebot ab.


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Eine große Auswahl an Duplo, Lego und Holzbausteinen steht ebenfalls zur Verfügung. In der großen Malecke gibt es von Buntstiften über Scheren und Papier bis hin zu Knete und Leim alles, was man so zum Basteln braucht. Zusätzlich können zahlreiche Gesellschaftsspiele ausprobiert werden, zum Beispiel Monopoly, Labyrinth oder sogar Tischfußball. Vor dem RabbitClub lohnt sich ein Abstecher auf den Spielplatz. Der sieht aus wie ein großer Sandkasten, in dem ein Traktor versunken ist und der als Klettergerüst benutzt wird.

Besonders in den Ferienwochen ist der RabbitClub gut besucht. Darüber hinaus gibt es jedoch die Möglichkeit, das Spielhaus für Kindergeburtstage zu nutzen. Mit viel Hingabe und Liebe zum Detail bereiten die Betreuer das Fest vor und kümmern sich um die junge Festgesellschaft. Dabei kann die Feier mit Hilfe eines Mottos auch eine individuelle Note bekommen, so zum Beispiel mit Kindergolfen oder für die Jungs als Indianer- oder Piraten-Party. Die Mädchen können hingegen auf Wunsch ihre Prinzessinnenoder Feenträume verwirklichen.

In den Sommermonaten steht in erster Linie die Erkundung des großzügigen Areals rund um das Resort auf dem Programm. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Auf den Streuobstwiesen ganz in der Nähe lassen sich alle Arten des Ballspielens ausprobieren, dazu bietet das Spa & Golf Resort Weimarer Land umfangreiche Angebote zum Kindergolfen – Langeweile gibt es hier nicht. Dafür sorgen auch weitere Outdoor-Angebote wie GPS-Orientierungstouren, Wanderungen mit Wald-Olympiade oder Kochen im Freien.

Die Mitarbeiter des Hauses sind unermüdlich, wenn es darum geht für ihre kleinen Gäste eine Vielzahl attraktiver Angebote zu kreieren. Ob Kreativwerkstatt, Schatzsuche, Märchennachmittage, „Gipsalarm“, Fotoprojekte oder Cocktailworkshops – die Möglichkeiten für die Kleinen, unvergessliche Tage in Blankenhain zu verbringen, sind nahezu unbegrenzt. Deshalb ist es auch eine immer wiederkehrende Herausforderung für die Betreuer, neue Ideen zu entwickeln, die sich natürlich an Saison und Witterungsbedingungen orientieren.

Die Mitarbeiter des RabbitClubs lassen sich dabei Einiges einfallen, um den Nachwuchs der Gäste zu begeistern. So gibt es Wanderungen mit dem Revierförster durch den Wald, wobei Bäume erklärt und Blätter bestimmt werden. Auch Picknicks werden gemacht. Einmal wurde ein Theaterstück angeschaut, das von Studenten in einem ausrangierten Bauwagen aufgeführt wurde. Die Natur wird bei den Außenaktivitäten immer mit einbezogen: Pflaumen pflücken und futtern oder Kastanien sammeln und damit basteln sind nur zwei Beispiele.

Ziel dieses außergewöhnlichen Aufwandes ist, den Eltern Zeit für sich zu geben und dabei den Nachwuchs trotzdem in guten Händen zu wissen. Sie sollen sich einfach Ruhe und Entspannung gönnen. Ob beim Golfen auf dem Platz, beim Essen im Restaurant oder beim Wohlfühlen im Spa – die Erwachsenen müssen sich um nichts kümmern. Viele Gäste sind begeistert davon und berichten, dass sie eine Betreuung in dieser Form und Ausführung noch nie erlebt hätten. 


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IN ERFURT GIBT ES FÜR DEN NACHWUCHS VIEL SPANNENDES ZU ENTDECKEN

AUF TUCHFÜHLUNG MIT PITTIPLATSCH DIE LANDESHAUPTSTADT BIETET FÜR KINDER ZAHLREICHE UNTERHALTUNGSANGEBOTE KIKA, „egapark“, Zoo – in Erfurt gibt es nicht nur für Erwachsene Einiges zu erleben, auch Kindern bieten sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten, die einen Aufenthalt in der Landeshauptstadt Thüringens zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Alle Eltern kennen das: Sie wollen in ihrer Freizeit nicht nur faulenzen, sondern auch etwas für die kulturelle Bildung tun – also rein ins Auto und auf zum Sightseeing in die nächste Stadt. Sehenswürdigkeiten gucken. Doch die Kinder auf der Rückbank sind wenig begeistert. Für sie gibt es kaum etwas Langweiligeres als Städtetrips mit Denkmalumrundungen, Museumsbesuchen oder Kirchengucken. Die Kids wollen lieber ins Grüne – und dort klettern, toben, sich verstecken. Um den Nachwuchs bei Laune zu halten, bietet gerade Erfurt einige Möglichkeiten. So erkennen die fernsehgeschulten Augen der Kleinen beim Ausflug in die Landeshauptstadt Thüringens gleich, dass Erfurt ein Medienstandort ist. Denn hier ist der Kinderkanal – kurz KIKA – beheimatet. In der ganzen Stadt sind bekannte Figuren aus dem Programm verstreut, darunter der Sandmann, Maus und Elefant, Bernd das Brot, die Tigerente, Käpt’n

Blaubär und Hein Blöd, Pittiplatsch, Tabaluga und noch einige mehr. Die Idee zur Aufstellung der Plastiken geht zurück auf das zehnjährige Jubiläum des Kinderkanals im Jahr 2007. Doch der TV-Sender ist nicht nur im Stadtbild umfassend präsent, sondern bietet Kindern auch zahlreiche Möglichkeiten, hinter die Kulissen des Fernsehmachens zu schauen. So können am KIKA Live-Tag die Moderatoren Jess und Ben hautnah bei der Arbeit im Studio beobachtet werden, wenn sie die besten Freunde, Modemacher, Tänzer oder Sänger des Jahres suchen. Der Trickfilm-Tag führt in die Drehorte von Sendungen wie „KIKA Live“, „KiKA-Baumhaus“ oder „Erde an Zukunft“ und der fernsehbegeisterte Nachwuchs erfährt, wie die Bilder laufen lernen. Zudem können die Kinder einen eigenen Trickfilm produzieren. Auch für Bastelfreunde hat der Sender etwas zu bieten. Bei einem Bas-


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tel-Workshop können mit Hilfe von Schere und Kleber KIKAninchen-Handpuppen hergestellt und als Pirat, Prinzessin, Ballerina oder frecher Cowboy gestaltet werden. Am Greenbox-Tag besteht die Möglichkeit, die Arbeit eines Redakteurs zu übernehmen oder selbst hinter der Kamera zu stehen, wenn kinoreife Spezialeffekte entstehen. Die Kleinen sind Augenzeuge, wenn im virtuellen Studio Teppiche abheben oder der Wetterbericht präsentiert wird. Möglich macht dies die „Greenscreen“-Technik, bei der gefilmte Gegenstände und Personen nachträglich per Computer vor einen künstlichen Hintergrund gesetzt werden. Dabei erfahren die Kleinen alles über das Filmedrehen und können es selbst ausprobieren – von „A“ wie Aufnahme bis „Z“ wie Zoom. Ein beliebtes Fleckchen bei den Kids ist auch der Garten- und Freizeitpark auf dem Cyriaksberg in Erfurt – kurz „egapark“, der mit einer Fläche von über 36 Hektar zu den größten in Deutschland zählt. Das weitläufige Gelände bietet jede

Menge Platz für den kindlichen Entdeckerdrang. Die kleinen Racker können hier nach Herzenslust spielen, toben und die Natur erleben, etwa auf dem mit 35.000 Quadratmetern Fläche größten Spielplatz Thüringens mit Kletterpyramiden, Seilbahn, Fitnesscenter, Planschbecken mit Riesen-Wasserrutsche, Matschplatz und Boot­ scooter. Kleine Schatzsucher können den Park außerdem per Geocaching erkunden, in Schauhäusern auf Entdeckungsreise gehen oder auf den großen Wiesen picknicken. Im so genannten Grünen Klassenzimmer werden praxisnah Natur- und Umweltthemen behandelt und lehrplangerecht Wissen vermittelt. Ergänzt wird das Angebot durch Erlebnisausstellungen, Führungen speziell für Kinder sowie fröhliche Feste und andere Highlights. Inmitten der Erfurter Altstadt lädt das Naturkundemuseum in einem historischen Waidspeicher zur Erkundung der Flora und Fauna Thüringens ein. Das am 29. Oktober 1922 im so genannten


„Haus zum Stockfisch“ in der Johannesstraße gegründete Museum bietet mit der „Arche Noah“ einen realen Schiffskörper mit exzellenten Präparaten und moderner Ausstellungstechnik, der einen Eindruck von der Arten- und Formenfülle des Lebens, aber auch von der Verletzlichkeit der Ökosysteme vermittelt. Mitten im Gebäude ragt eine Eiche empor, dank derer die Besucher beim Treppenaufstieg in die oberen Geschosse von der Wurzel über den Stamm bis zur Krone alle Baumetagen in immer neuer Perspektive kennenlernen. Unterwegs erläutert eine Fließgrafik den Assimilate- und Transpirations-Strom sowie den Aufbau von Wurzel, Stamm und Blatt. Ausstellungen zu den Lebensräumen Wald, Feld und Stadt sowie zu Thüringer Gesteinen ergänzen das Angebot. Eine Dauerausstellung gibt überdies einen Einblick in die einst 6.500 Mineralstufen umfassende Schwethelm‘sche Sammlung und eine Vorstellung von der Schönheit und Vielfalt der Formen und Farben der Minerale.

Ein weiteres Highlight ist – wie in anderen Städten auch – natürlich ein Zoobesuch. Als „Zoo der großen Tiere“ wirbt der Erfurter für sich. Und tatsächlich ist er mit fast 63 Hektar flächenmäßig der drittgrößte in Deutschland. Mehr als 700 Tiere aus aller Welt in rund 120 Arten werden hier beherbergt. Besonderheiten des Zooparks sind die zahlreichen großzügig gestalteten Anlagen, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden sind, sowie die Weitläufigkeit des Geländes. Der Lemurenwald, das Känguruland, der Berberaffenberg, die Ibisvoliere, der Hirschwald und das Streichelgehege mit Zwergziegen sind für die Besucher begehbar. Zudem ist die Elefantenanlage sehr beliebt. Darüber hinaus bietet der Erfurter Tierpark eine Vielzahl von Zusatzangeboten: Schaufütterungen, Fachführungen, Kindergeburtstage oder sogar die tatkräftige Mithilfe in der Tierpflege sind möglich. Auch Feiern jeder Art können hier abgehalten werden – die Villa im Zoogelände steht dafür zur Verfügung. 

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Für alles gibt es eine Zeit Egal, wie wenig Zeit Sie haben, nehmen Sie sich Zeit schöne Erlebnisse bewusst zu machen, Augenblicke zu genießen und glücklich zu sein. Nehmen Sie sich Zeit.


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WARUM SCHOTTLAND ZURECHT ALS DIE WIEGE DES GOLFSPORTS GILT

ST ANDREWS HEIMAT DER GOLFREGELN

„THE ROYAL AND ANCIENT GOLF CLUB OF ST ANDREWS“ WURDE 1754 GEGRÜNDET Am 14. Mai 1754 trafen sich 22 Förderer des Sports („22 Noblemen and Gentlemen of the Kingdom of Fife“) und legten mit der Gründung des „The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews“ (R&A) den Grundstein für den modernen Golfsport.


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ie alt der Golfsport ist und wo er zuerst ausgeübt wurde, diese Fragen lassen sich bis heute nicht mit Sicherheit beantworten. So gibt es bereits aus dem 13. und 14. Jahrhundert Bilder, die Männer mit einem Stock in der Hand vor einem Ball zeigen. Doch dies könnten ebenso die Vorläufer zu Hockey, Croquet, Baseball oder Billard gewesen sein. Entscheidend ist, welche Kriterien als unabdingbar für den Golfsport definiert werden. Zweifelsfrei verbürgt ist ein Text in einem lateinischen Lehrbuch von 1545, in dem Pieter van Afferden niederschrieb, dass beim Ausführen des Golfschlages der Spieler nicht vom Gegner gestört werden darf, gleichsam nicht um den Ball gekämpft wird, wie es in vielen anderen damaligen Sportarten der Fall war. Die ersten schriftlich festgehaltenen Golfregeln stammen von 1744 und wurden von einem der ältesten Golfclubs der Welt, den „Gentlemen Golfers of Leith“ (heute bekannt als „Honourable Company of Edinburgh Golfers“ von Muirfield), verfasst. Viele dieser Regeln sind heute noch – wenn auch in abgewandelter Form – gültig. Etwa die Ein-Ball-Bestimmung, nach der der Ball, mit dem abgeschlagen wird, nicht gewechselt werden darf; eine Strafschlag-Regelung bei Wasserhindernissen oder Ballverlusten; die Schlag-Definition, nach der Schwingen als Schlagen zählt; oder die Regel, dass während des Spiels immer der Ball gespielt wird, der am weitesten vom Loch entfernt liegt. Diese Golfregeln wurden mit der Zeit weiterentwickelt und machten rund 100 Jahre später nochmal einen großen Sprung. 1897 gründete „The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews“ (R&A) ein Komitee, das fortan in allen Ländern die Regeln für das Spiel festlegte – mit einer Ausnahme: In den USA und Mexiko hatte die 1894 gegründete United States Golf Association (USGA) die regulatorische Verantwortung. 1952 einigten sich die beiden Organisationen auf ein gemeinsames Vorgehen und stimmen seitdem im Zwei-Jahres-Rhythmus die Grundsätze des Sports miteinander ab, so dass nun ein weltweit einheitliches Regelwerk vorliegt.


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Dabei gilt der R&A aufgrund seiner langen Tradition und historischen Bedeutung als „Home of Golf“. Er wurde am 14. Mai 1754 gegründet, als sich 22 Förderer des Sports („22 Noblemen and Gentlemen of the Kingdom of Fife“) trafen, um eine Trophäe für ein jährlich auszutragendes Turnier zu stiften, den sogenannten „Silver Club“. In der Gründungserklärung heißt es, St Andrews werde als „Alma Mater“ des Golfsports betrachtet und diene dem Zweck, den Wohlstand der Stadt zu mehren. Dem Aufstieg von St Andrews kamen dabei auch Kapazitätsprobleme der konkurrierenden „Gentlemen Golfers of Leith“ aus Edinburgh zugute. 1834 verlieh König Wilhelm IV. dem Club den heute noch geführten Namen „The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews“, woraus bald das Kürzel R&A hervorging. 20 Jahre später – zum 100. Gründungsjubiläum – wurde das noch heute beeindruckende, imposante Clubhaus gebaut. Es befindet sich auf dem Old Course, dem ältesten noch existierenden Golfplatz der Welt. Mit der Etablierung der seit 1873 regelmäßig ausgetragenen, prestigeträchtigen Open Championship übernahm St Andrews endgültig die Rolle als international führende Autorität des Sports.

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Historiker vermuten, dass die Wurzeln des Sports im Norden der britischen Inseln noch weiter zurückreichen. So hatten bereits 1457 das schottische Parlament und König Jakob II. „ye fut bawe and ye golf“ verboten und mit Blick auf den Krieg gegen England stattdessen das Bogenschießen angeordnet. Seine Nachfolger Jakob III. (1471) und Jakob IV. (1491) verlängerten diesen Golf-Bann, der erst mit dem Friedensschluss im Jahr 1502 endete. Als eine Rechnung über für ihn angefertigte Golfschläger im offiziellen Etat des Hofes auftauchte, kam heraus, dass James IV. offenbar selbst gern aufs Grün ging. Schottland als die Wiege des Golfsports zu bezeichnen, scheint deshalb durchaus angemessen. 

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KINDER- UND JUGENDTRAININGSCAMP ERFREUT SICH GROSSER BELIEBTHEIT

ZU GAST IM GOLF-FERIENLAGER

JEDES JAHR RINGEN MÄDCHEN UND JUNGEN UM DEN ERWERB DES KINDERGOLFABZEICHENS Rund 9.500 Nachwuchsgolfer erbringen nach Angaben des DGV jährlich den Nachweis für das Kindergolfabzeichen in Bronze, Silber oder Gold – ein Teil von ihnen unter den Fittichen von Junior Sportmanager Franz Reimann und seinen Kollegen.

„48 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren haben in den Sommerferien 2018 an unserem Kinder- und Jugendtrainingscamp teilgenommen“, berichtet Junior Sportmanager Franz Reimann, der für die Organisation der Golfturniere und die Leitung des Sportbetriebs im Spa & Golf Resort Weimarer Land verantwortlich ist. Damit erfreute sich das alljährliche Event erneut großer Beliebtheit bei den kleinen Golfern. Mit dem Kindergolfabzeichen in Bronze, Silber und Gold erhielten die 26 Mädchen und 22 Jungen zudem einen sichtbaren Beweis ihrer sportlichen Leistung auf dem Platz. Für die Teilnehmer gibt es mehrere Angebote: Nachwuchsgolfer aus der näheren Umgebung in Thüringen nehmen am Training teil und werden von ihren Eltern gebracht und auch wieder abgeholt. Kinder und Jugendliche von weiter weg, die mit ihren Eltern im Resort zu Gast sind, wohnen im Hotel. „Darüber hinaus bieten wir auch für Minderjährige,


die allein hier sind, eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung“, so Reimann. „Mit diesen Schützlingen machen wir Lagerfeuer, gehen Schwimmen oder Hochseilklettern – wie in einem Ferienlager.“ Vor allem während der Sommer- aber auch in den Oster- und Herbstferien werden in Blankenhain Golfcamps angeboten. „Im Sommer treffen wir uns alle zwei Wochen und trainieren fünf Stunden täglich. Die Kurse starten von Montag bis Freitag um neun und gehen bis 15 Uhr, dazwischen gibt es eine Stunde Mittagspause“, so Reimann. Ziel sei es, auf spielerischem Weg Golfetikette, die Regeln und den Sport selbst zu erlernen oder bereits erworbenes Wissen zu festigen. „Zu uns kommen sowohl Kinder, die noch nie gegolft haben, als auch welche, die bereits erfahren sind“, erklärt der 26-Jährige. Reimann hat ein duales Studium der Sportwissenschaften in Potsdam absolviert und parallel im Spa & Golf Resort Weimarer Land eine Ausbildung zum Sport- und Fitnessfachmann gemacht. Zunächst stand er selbst mit den Kindern und Jugendlichen auf dem Platz, inzwischen kümmert er sich um den reibungslosen Ablauf des Camps. „Die Übungen werden von unseren Golflehrern, Studenten oder Azubis durchgeführt, die alles erfahrene Golfer sind und die entsprechenden Lizenzen haben“, berichtet er. „Die Kinder bekommen die komplette Ausrüstung von uns gestellt.“ Die Begeisterung der kleinen Golfer zu wecken, sei das Wichtigste, um Fortschritte beim Erlernen des Sports zu erzielen. „Das erreichen wir, indem wir viele spielerische Elemente in unser Trainingsprogramm einbinden“, erzählt der Junior Sportmanager. Dazu gehören beispielsweise eine Form des „Mensch ärgere Dich nicht“ auf dem Grün oder die bunten Lernmittelhilfen von SNAG – Starting New At Golf. „Da sind die Kids mit Begeisterung dabei“, freut er sich.

Ziel des Trainingscamps ist das Erlangen des Kindergolfabzeichens, das der Deutsche Golf Verband (DGV) für Mädchen und Jungen bis 14 Jahre konzipiert hat, die noch keine Platzerlaubnis haben. Es wird in Bronze, Silber oder Gold verliehen und bildet den Leistungsstand des Kindes ab. „Bronze richtet sich an die jüngsten Anfänger. Das Bewältigen der 22 Aufgaben bedeutet mehr oder weniger, dass das Kind am Training teilgenommen hat“, informiert Reimann. Silber ist schon eine Form der Platzreife, denn das Kind darf dann in Begleitung eines Golfers bereits auf einen großen Platz. Für die zweite Stufe des Kindergolfabzeichens müssen vorher 26 Aufgaben gelöst werden. „Gold ist dann mit der richtigen Platzreife gleichzusetzen. Es ist die höchste Schwierigkeitsstufe und die Prüfung besteht aus 28 Aufgaben“, weiß der Junior Sportmanager und verweist darauf, dass die Tests trotzdem immer bestanden werden. „Mit ein bisschen sportlichem Engagement und Trainingsfleiß schaffen das alle unserer Schützlinge.“ Rund 9.500 Nachwuchsgolfer erbringen nach Angaben des DGV jährlich den Nachweis für das Kindergolfabzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Alle drei Abzeichen basieren auf drei Komponenten: Technik, Fitness und Regelkunde/Etikette. Bei der Technik müssen anhand verschiedener Übungen Kenntnisse im Kurzen und im Langen Spiel sowie die Spielerfahrung nachgewiesen werden. Im Prüfungsteil Fitness werden Tests in Koordination, Kraft, Ausdauer sowie kombinierte Inhalte absolviert. Bei Regelkunde/Etikette handelt es sich um den theoretischen Teil, wobei anhand von Kreuztests Normen und Grundsätze sowie das Benehmen auf dem Golfplatz abgefragt werden.  https://serviceportal.dgv-intranet.de/sport/nachwuchssport/kindergolfabzeichen.cfm

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WEIMARER LAND BIETET HERVORRAGENDE JAGDMÖGLICHKEITEN

AUF DER PIRSCH

INHABER-FAMILIE GRAFE BRINGT SEIT GENERATIONEN LEIDENSCHAFTLICHE JÄGER HERVOR Großvater, Vater, Matthias Grafe und seine Kinder – sie alle teilten und teilen die Freude an der Jagd. Jetzt will der Inhaber des Spa & Golf Resorts Weimarer Land diesen verantwortungsvollen Zeitvertreib auch seinen Gästen ermöglichen.

Nahrungserwerb, regulierender Eingriff in die Natur, gelegentlich auch Freizeitvergnügen und Ertüchtigung zum Kampf – die Jagd ist ein zentraler Pfeiler in der Evolution der Menschheit und bildet eine der Grundlagen der menschlichen Kultur. Im Laufe der Jahrtausende hat sich das so genannte Weidwerk jedoch in seiner Bedeutung grundlegend gewandelt. Es dient heutzutage in erster Linie der Erhaltung des Waldbestandes und der Sicherung von Vermögenswerten. Auch in Thüringen hat die Jagd eine lange Tradition und ist auch heute noch sehr beliebt. Die Zahl der Inhaber von Jagdscheinen ist im Zeitraum 2017/2018 auf 11.628 gestiegen. Auf 187 Einwohner im Freistaat kommt statistisch gesehen ein Jäger, teilte der Deutsche Jagdverband (DJV) mit. Nicht alle Inhaber sind jedoch im Landesjagdverband organisiert. Dieser zählt den Angaben zufolge 7.263 Mitglieder. Im Zeitraum 2015/2016 hatten 11.148 Menschen einen Jagdschein.


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Auch Matthias Grafe, Inhaber des Spa & Golf Resort Weimarer Land, gehört zu ihnen. Seit 15 Jahren ist er begeisterter Jäger. „Mein Vater und Großvater waren alle Jäger, ebenso mein Bruder Michael. Auch ich bin schon im Kindesalter als Treiber immer mit auf die Jagd gegangen“, erzählt er. „Zum 40. Geburtstag habe ich einen Jagdkurs in Mecklenburg-Vorpommern geschenkt bekommen, seitdem bin ich regelmäßig auf der Pirsch.“ Auch sein 22-jähriger Sohn Sebastian und die 19-jährige Tochter Isabell sind gern mit dabei. „Im Winterhalbjahr gehe ich beinahe wöchentlich auf die Jagd, sowohl allein zur Ansitzjagd, als auch in Gesellschaften“, berichtet Grafe, der insgesamt drei Jagden im Weimarer Land gepachtet hat. „Das Jagen harmoniert prima mit dem Hobby Golfen, was vor allem in den Sommermonaten ausgeübt wird.“ Um auch Gästen des Resorts die Möglichkeit für das Weidwerk zu geben, sind wir gern dabei behilflich zusammen mit ThüringenForst, einer Anstalt öffentlichen Rechts, die das Jagdausübungsrecht im Freistaat wahrnimmt, Jagden zu organisieren. Dabei wird von ThüringenForst streng darauf geachtet, wer mit zur Jagd darf. Entsprechende jagdliche Fertigkeiten sind dabei zwingende Voraussetzung. „Ob eine Jägerin oder ein Jäger bei ThüringenForst zur Jagd geht, soll nicht von der Größe des Geldbeutels abhängen, sondern von den jagdlichen Fähigkeiten. Jeder Jäger, der bei uns die Jagd ausüben möchte, egal ob Mitarbeiter oder Jagdgast, ist beispielsweise verpflichtet, jährlich auf dem Schießstand seine Schießfertigkeiten unter Beweis zu stellen“, heißt es in einer Erklärung.

ThüringenForst nimmt im Freistaat das Jagdausübungsrecht auf einer Fläche von rund 189.000 Hektar wahr und ist damit der flächengrößte Waldbesitzer im Freistaat und nach Sachsenforst der zweitgrößte in Mitteldeutschland. Oberstes Ziel im Staatswald ist der Aufbau und die Erhaltung einer stabilen und leistungsfähigen Waldkulturlandschaft. Dies ist auch der gesellschaftliche Auftrag. Der Waldzustand zeigt dabei den Erfolg der Jagd. Die im Wald lebenden Pflanzenfresser ernähren sich zu großen Teilen von den jungen Trieben der nachwachsenden Baumgeneration. In geringem Umfang kann dieser Verbiss auch toleriert werden. Schädlich wird er dann, wenn er eine naturnahe Waldentwicklung behindert. Dies ist der Fall, wenn die Wilddichte im Wald zu hoch wird. Mit Blick auf die Klimaerwärmung liegt das waldbauliche Augenmerk von ThüringenForst vor allem auf der Sicherung eines Anteils an Mischbaumarten in der nächsten Waldgeneration. „Eine tierschutzgerechte Jagd und damit die Vermeidung von Qualen für das Wildtier, ist das herausragende jagdethische Primat“, heißt es auf der Homepage von ThüringenForst. „Durch Motivationsanreize wird die Attraktivität der Jagdausübung im Staatswald erhöht. Darüber hinaus werden junge Jäger mit interessanten Angeboten angeworben, um bei uns den jagdlichen Einstieg zu finden.“ Jährlich werden durch ThüringenForst rund 300 Ansitzdrückjagden durchgeführt.  www.thueringenforst.de

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MITTEN IM HERZEN THÜRINGER HOCHKULTUR

KULTUR DER HERZEN

TEIL 5 - WARTBURGSTADT EISENACH Bach und Luther sind die berühmtesten Köpfe der Stadt und hinterließen viele Spuren


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„Bobby Jones“ bringt Ihnen in einer Serie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Städte Eisenach, Erfurt, Jena, Rudolstadt und Weimar näher, die zusammen das kulturelle Herz Thüringens bilden, in dessen geographischem Zentrum Blankenhain liegt. Wandeln Sie auf den Spuren großer Dichter und Denker und lernen Sie deren wichtigste Wirkungsstätten kennen. Erfahren Sie mehr über einen Freistaat, der reich gesegnet ist mit Baudenkmälern und anderen architektonischen Besonderheiten und der überdies zahlreiche, kulturelle Höhepunkte der Literatur, Musik, Malerei, Kunst und Geschichte für Sie bereithält. Vielleicht finden Sie den einen oder anderen Tipp für Ihre Ausflugsplanung rund um das Spa & Golf Resort Weimarer Land.

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eit über die Grenzen Thüringens und Deutschlands hinaus bekannt ist die um 1067 von Ludwig dem Springer gegründete Wartburg. Nicht zuletzt die von 1956 bis 1991 im VEB Automobilwerk Eisenach gefertigten Autos des Herstellers IFA wurden nach ihr benannt. Seit 1999 gehört das Bauwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmtester Bewohner der Burg war der Reformator Martin Luther. Vom 4. Mai 1521 bis zum 1. März 1522 lebte der Theologe dort in einer bescheidenen Zelle, die heute als „Lutherstube“ zu besichtigen und wo der berühmte Tintenfleck zu finden ist, der immer wieder aufgefrischt wurde, um die Saga vom Tintenfass-Wurf nach dem Satan aufrecht zu erhalten. Eine weitere wichtige Wirkungsstätte des Theologen ist das Lutherhaus, eines der ältesten und schönsten Fachwerkhäuser Thüringens. Luther soll hier als Schüler von 1498 bis 1501 gewohnt haben. Davon zeugen die „Lutherstuben“, die seit dem 19. Jahrhundert zu den bekanntesten Erinnerungsorten der Reformation gehören. Seit 1956 ist die Europäische Kulturerbe-Stätte ein Museum. In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 wurde das Lutherhaus von 2013 bis 2015 vollständig saniert. Herzstück des neuen Museums ist die mehrfach preisgekrönte Dauerausstellung „Luther und die Bibel“. Auf dem Karlsplatz, dem ältesten Marktplatz von Eisenach steht das von Adolf von Donndorf geschaffene Lutherdenkmal, das am 4. Mai 1895 eingeweiht wurde. Vier Reliefs geben u.a. Szenen aus Luthers Leben in Eisenach und auf der Wartburg wieder. Der Betrachter erblickt ihn

am Sockel als Junker Jörg in der Lutherstube, sowie während einer Jagdszene. Ein weiteres Relief schildert den ersten Kontakt des Lateinschülers mit Ursula Cotta, bei der er freundliche Aufnahme fand. Das wohl berühmteste Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ entdeckt man auf der Rückseite des Denkmals. Eine weitere feste Größe bei jeder Stadtbesichtigung sind die Wirkungsstätten von Johann Sebastian Bach. Das historische Bachhaus gehört zu den beiden ältesten, erhaltenen Wohnhäusern in Eisenach. Mit seinem Bau wurde bereits 1456 begonnen. In dem Gebäude wuchs der am 21. März 1685 geborene weltberühmte Komponist auf, der in Eisenach seinen ersten Musikunterricht bekam und im Schulchor, sowie in der Georgenkirche sang. Zehn Jahre verbrachte er dort und bezeichnete sich deshalb sein Leben lang als „Isenacus“ (Eisenacher). Die Neue Bachgesellschaft eröffnete in dem Haus 1907 das erste Bach-Museum, das den Auftrag hatte, „alles das zu sammeln und aufzubewahren, was Johann Sebastian Bach und sein Lebenswerk angeht“. Heute zählt das Objekt mit 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche und etwa 250 Originalexponaten, darunter ein Bach-Notenautograph, zu den größten Musikermuseen Deutschlands und ist gleichzeitig das größte Bach-Museum der Welt. In jeder Stunde gibt es ein kleines Konzert auf fünf barocken Tasteninstrumenten. Wie das Lutherdenkmal wurde auch das Bachdenkmal am Frauenplan vor dem Bachhaus von Adolf von Donndorf geschaffen, jedoch bereits


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1884 feierlich vor der Georgenkirche mit der h-Moll-Messe eingeweiht. Namhafte Musiker wie Clara Schumann, Franz Liszt und Hans von Bülow unterstützten das Vorhaben finanziell. Da der Marktplatz 1938 für Aufmärsche und Paraden freigemacht werden sollte, versetzte man das Denkmal zum Frauenplan. Die jährlichen Bachehrungen zu seinem Geburtstag am 21. März finden hier statt. Ein weiteres sehenswertes Kleinod ist das Schmale Haus am Johannisplatz. Das nur 2,05 Meter breite Gebäude ist wahrscheinlich das ­schmalste bewohnte Fachwerkhaus Deutschlands. Von Einheimischen und Gästen wird es liebevoll auch „Handtuch“ genannt. 20 m² Grundfläche hat das kuriose Gebäude und besitzt zwei Stockwerke sowie eine liebevoll sanierte Fassade. Mit Hilfe privater Initiative konnte es in den 1970-er Jahren vor dem geplanten Abriss gerettet werden.

Seit 1991 befindet sich im Haus eine kleine Ausstellung von Bildern, Kleinplastiken, Keramik und historischen Einrichtungsgegenständen. Über den Dächern des Villenviertels befindet sich auf einer Anhöhe das Burschenschaftsdenkmal. Das monumentale, 33 Meter hohe Bauwerk ist weithin sichtbar und erinnert an das Wartburgfest der Burschenschaften 1817. Zugleich ist es ein Ehrenmal für die im deutsch-französischen Krieg gefallenen Burschenschafter. Äußerlich kombiniert es den Stil früherer griechischer Grabbauten mit germanischen Elementen. Das 1902 eingeweihte Denkmal wird durch eine schwere Eisentür betreten, im Inneren finden sich imposante, goldverzierte Deckengemälde, Fensterglaskunst und eine reiche steinplastische Ausstattung. Sechs Balkone bieten einen herrlichen Panoramablick auf den Thüringer Wald, die Hörselberge, Eisenach und die Wartburg.


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Darüber hinaus bietet Eisenach natürlich noch mehr Sehenswertes, etwa das barocke Stadtschloss, einst herzogliche Residenz, die 700 Jahre alten Mauern und Gewölbe der Predigerkirche, die 1866 erbaute Villa mit dem Reuter-Wagner-Museum, das die weitgehend erhaltene Ausstattung der Wohnräume des niederdeutschen Dichters Fritz Reuter zeigt, und zudem seit 1897 die größte Wagner-Sammlung außerhalb Bayreuths beherbergt. Die im 12. Jahrhundert gegründete evangelische Hauptkirche St. Georgen sowie die 1180 errichtete Nikolaikirche, die den Eisenachern als Pfarr- und den Benediktinerinnen als Klosterkirche dient, sind ebenfalls einen Besuch wert.  www.eisenach.info/de


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GOLF-JOURNALIST UND BUCHAUTOR STEFAN MAIWALD IM PORTRÄT

POST AUS ITALIEN

KOLUMNEN FÜR FACHMAGAZINE, HISTORISCHE ROMANE, SACHBÜCHER – DER 47-JÄHRIGE IST EIN MULTITALENT Vom Männermagazin über die Reisezeitschrift zum Golf-Fachblatt – Stefan Maiwald hat sich als Journalist einen Namen und Karriere gemacht. Doch der 47-Jährige reüssiert auch als erfolgreicher Schriftsteller und hat bereits einige Bestseller veröffentlicht.

Golf ist ein faszinierender Sport. Und wie bei allen begeisternden Sportarten gibt es Journalisten, die versuchen, diese Faszination für ihre Leser in Worte zu fassen. Einer, dem das seit Jahren besonders gut gelingt, ist Stefan Maiwald. Doch der 47-Jährige ist nicht nur ein erfahrener Golfjournalist sondern auch noch ein erfolgreicher Autor von Sachbüchern und Romanen. Von seinem historischen Roman „Der Spion des Dogen“, der von der Autoren- und Kritikervereinigung Homer zum besten Debüt 2017 gewählt wurde, gibt es inzwischen zwei Fortsetzungen. „Ich habe schon immer gern geschrieben und bereits mit zwölf Jahren meine ersten Detektiv-Geschichten verfasst“, erzählt der in Braunschweig geborene Schriftsteller, der seit 2005 in Grado bei Venedig lebt und mit einer Italienerin verheiratet ist. Die ersten literarischen Erfolge waren ein Sachbuch über Golf in der Reihe „Kleine Philosophie der Passionen“, das zum beliebtesten Titel der Serie und zum

meistverkauften Golfbuch in Deutschland wurde, sowie der Bestseller „Laura, Leo, Luca und ich: Wie man in einer italienischen Familie überlebt“. „Mein Alltag als freier Journalist in Italien sieht so aus, dass ich nach dem morgendlichen Cappuccino für eine Stunde auf den Platz fahre, trainiere und ein paar Löcher spiele – bei jedem Wetter. Gut, dass es in Italien meistens sonnig ist. Dabei muss ich auch an meine Kolumnen denken – im Golf Journal teste ich mit viel Humor alle erdenklichen Trainingsgeräte, für die Online-Kolumne probiere ich die Tipps der Superstars an mir selbst aus“, berichtet Maiwald. Neben „Maiwalds Mandat“ für das monatlich erscheinende Magazin schreibt er wöchentlich Beiträge für die Website des Verlages. Seine ersten journalistischen Fußstapfen hinterließ Maiwald 1996 als Redakteur beim Playboy. „Ich hatte vorher ein paar Texte für andere Zeitschriften geschrieben, die der Chefredakteur


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zufällig gelesen hatte“, erinnert er sich. „Beinahe zeitgleich begann der Aufstieg von Tiger Woods, über den ich ein Portrait schrieb.“ Im Jahr 2000 wurde der Journalist erst Textchef, dann Chefredakteur der Reisezeitschrift Globo. „Golfreisen und -resorts wurden damals immer wichtiger“ so Maiwald. „Auf einer Presseveranstaltung lernte ich den damaligen Chefredakteur vom Golf Journal kennen, der mich einlud, doch auch mal für sie zu schreiben. Das tat ich, und das gefiel offenbar so gut, dass man mir eine monatliche Kolumne anbot – die ich von 2002 bis heute schreibe. Viel länger laufende Kolumnen gibt es in der deutschen Pressewelt bestimmt nur wenige“, sagt er stolz. Die Karriere als Golfjournalist entwickelte sich dabei quasi parallel mit dem Können als Golfer. „1998 gewöhnte ich mir das Rauchen ab. Entgegen meinen Erwartungen hielt ich es durch und beschloss nach ein paar Monaten, mich mit irgendetwas zu belohnen. In der Süddeutschen Zeitung entdeckte ich, dass ein neuer Golfplatz im Süden Münchens aufgemacht hatte, der ein Schnupperwochenende anbot. Ich schrieb mich ein. Seitdem bin ich diesem Sport hoffnungslos verfallen“, schwärmt er. Doch nicht nur selbst zu spielen – inzwischen mit Handicap 2 – begeistert ihn. „Ich verfolge zahlreiche Wettbewerbe fasziniert im Fernsehen und lese auch unheimlich viel über Golf.“ Seine Buchsammlung zu dem Sport umfasst inzwischen fast 400 Titel. Für seine Arbeit als Golfjournalist ist Maiwald vorwiegend in Europa unterwegs und kümmert sich um Reisethemen mit Schwerpunkt Italien, Österreich und Schottland. Hintergrund: „Ich fliege nicht gern“, verrät er und ergänzt: „Außerdem boomen Nahziele gerade.“ Rund einmal im Monat steht er in der Saison auf

einem Golfplatz, rund 500 hat er in seiner Karriere bereits bespielt und getestet. „Beim Golf Journal gibt es ein ausgeklügeltes, mehrseitiges Bewertungssystem für Golfplätze, das sehr streng ist. Aber diese Skala von 0 bis 100 ist weltweit einzigartig. Mein Kollege Günter O. Reiter, der das Bewertungssystem erfunden hat, war schon mehrfach Gast im Spa & Golf Resort Weimarer Land und ist hellauf begeistert. Das ist ein echter Ritterschlag.“ Daneben interessieren den Journalisten vor allem die abseitigen Geschichten der Golfwelt. Etwa jene über den Tour-Spieler Florian Fritsch, der nicht fliegt und zu allen Turnieren in Europa mit dem Auto fährt. Oder die Story über Jason Palmer, der wegen eines Nervenleidens alle Schläge rund ums Grün nur mit einer Hand ausführen kann – und es trotzdem auf die European Tour geschafft hat. Oder über den größten Zocker aller Zeiten, der sogar Al Capone auf dem Golfplatz das Fell über die Ohren zog. Die besten Storys veröffentlicht Maiwald auf seinem Blog. Für dieses Frühjahr hat sich der Journalist vorgenommen, auch die Goethe- und FeiningerCourses im Spa & Golf Resort Weimarer Land zu bespielen. „Ich war 2017 mit meiner Frau und unseren Töchtern zu Gast. Aber wenn ich mit der Familie im Urlaub bin, dann wird kein Golf gespielt. Deshalb hat es nur für ein paar Abschläge auf der Driving Range gereicht. Aus dem Grund will ich die Golfrunde unbedingt noch nachholen. Aber meine drei Italienerinnen waren vom Resort total begeistert, besonders vom Fine Dining. Außerdem hat der großartige Sommelier meine Frau davon überzeugt, wie viele gute Weine es auch in Deutschland gibt“, blickt Maiwald zurück.  www.postausitalien.com

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BAUHAUS

JAHRE


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JUBILÄUMSJAHR FÜR WELTBERÜHMTE KUNSTSCHULE AUS DEUTSCHLAND

100 JAHRE BAUHAUS

NEUES MUSEUM IN WEIMAR ZEIGT DIE SCHÄTZE DER WELTWEIT ÄLTESTEN BAUHAUS-KOLLEKTION Obwohl das Bauhaus nur 14 Jahre existierte, wurde es zu einem der bedeutendsten kulturellen Exportartikel aus Deutschland – deshalb wird der 100. Geburtstag der Kunstschule nicht nur hierzulande sondern auch weltweit ausgiebig gefeiert.

Einer der wertvollsten kulturellen Exportartikel aus Deutschland feiert Geburtstag – das Bauhaus wird 100 Jahre alt. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand die legendäre Hochschule für Gestaltung nur 14 Jahre. Dennoch wirkt sie bis in die Gegenwart fort. Nicht zuletzt deshalb finden in diesem Jahr zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen statt, die das Jubiläum entsprechend würdigen sollen. Bereits seit dem vergangenen Jahr tourt das internationale Ausstellungsprojekt „bauhaus imaginista“ durch die Welt. Einzelne Ausstellungskapitel haben auf fünf Kontinenten Station gemacht, um gemeinsam mit Kulturschaffenden vor Ort den globalen Verflechtungen und der aktuellen Relevanz der Bauhaus-Ideen nachzuspüren. Zum großen Finale kehrt das Projekt in diesem Jahr mit den Ergebnissen dieser Spurensuche nach Deutschland zurück.

Im Januar wurde das Bauhaus-Jahr mit einem Eröffnungsfestival in Berlin eingeläutet. Gefeiert wurde das Experiment in bester Tradition – mit internationalen Performances, mit Musik von Lehrern und Schülern des Bauhauses sowie seiner Nachfolgeinstitutionen, mit Bauhaus-Filmen und einer Vielzahl von zeitgenössischen Positionen. Das Jubiläumsprogramm steht unter dem Motto „Die Welt neu denken“. Anspruch ist, nicht nur die Geschichte zu vergegenwärtigen, sondern auch zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Gegenwart anzuregen. Aber nicht nur in Berlin oder den Wirkungsstätten in Dessau und Weimar wird das Bauhaus zu entdecken sein. Die Mitglieder des „Bauhaus Verbundes 2019“ haben eine Vielzahl von Ausstellungen, Kunstprojekten, Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland initiiert, die zeigen, wo und wie das Bauhaus Architektur, Stadtplanung, Gestaltung, Fotografie, Tanz und vieles mehr geprägt hat.


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Darüber hinaus eröffnet sich mit der „Grand Tour der Moderne“ eine bundesweite Reiseroute zum Bauhaus und zur Moderne. Das Bauhaus-Jubiläum 2019 soll nachhaltig wirken. So entstehen aus diesem Anlass unter anderem drei neue Museumsbauten in Berlin, Dessau und Weimar. Diese schaffen den dringend benötigten Raum, um die einzigartigen Sammlungen der Bauhaus-Institutionen in den drei Städten zeitgemäß zu präsentieren. Zugleich sind sie auch Begegnungsorte, Kulturzentren, Bildungslabore und Veranstaltungsbühnen. Sowohl das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin als auch die Stiftung Bauhaus Dessau, sowie die Klassik Stiftung Weimar veranstalten große Ausstellungen. Mit innovativen und interaktiven Präsentationsformen werden Bauhaus-Ideen und -Geschichten neu erzählt und anhand von bislang nie gezeigten Sammlungsschätzen, Design-Klassikern und Form-Experimenten erfahrbar gemacht. Ein zentraler Ort des Jubiläums ist Weimar. Am 6. und 7. April 2019 feierte die Klassik Stiftung Weimar die Eröffnung des Bauhaus Museums Weimar. Es soll in zeitgenössischer Architektur und mit innovativer Ausstellungsgestaltung die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion erstmals umfassend inszenieren. Die von Walter Gropius bereits 1925 angelegte Sammlung von 168 Werkstattarbeiten ist mittlerweile auf 13.000 Objekte angewachsen. Sie enthält berühmte Objekte wie die Tischlampe von Wilhelm Wagenfeld und Carl Jakob Jucker, die Teekanne von Marianne Brandt, der Lattenstuhl von Marcel Breuer, Keramiken von Theodor Bogler und Teppiche von Gunta Stölzl und Gertrud Arndt. Hinzu kommen Arbeiten von Paul Klee, Peter Keler und László Moholy-Nagy. Eindrucksvolle Gemälde wie Lyonel Feiningers „Kirche von Gelmeroda X“ und Paul Klees „Wasserpark im Herbst“, herausragende Möbel von Mies van der Rohe und die Sammlung Ludewig bieten einen hervorragenden thematischen Überblick über die Entwicklung der einflussreichsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts.


Das neue Bauhaus-Museum bei Nacht (Weimar).

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Neben diesen Designikonen und bislang nicht gezeigten Zeitdokumenten stehen die großen Fragestellungen, Utopien und Experimente zur Lebensgestaltung des frühen Bauhauses und der zwanziger Jahre im Mittelpunkt der Ausstellung, die den Titel „Das Bauhaus kommt aus Weimar“ trägt. Unter dem Leitgedanken „Wie wollen wir zusammen leben?“ wird auf viele Überlegungen Bezug genommen, die bis heute für die Menschen relevant sind. So entsteht ein neuer Ort der Begegnung, Offenheit und Diskussion. Den Besuchern bietet die Ausstellung viele sinnliche Erlebnisse – etwa im Bühnen-Raum, der von den multimedialen Experimenten László Moholy-Nagys inspiriert ist – ebenso wie praktische Werkstatterfahrungen von der Buchbinderei, wie zu Zeiten des Bauhauses, bis hin zum 3D-Druck. Das Museum geht unter anderem den vielfältigen pädagogischen Ansätzen am Weimarer Bauhaus nach. So thematisiert es die Standardisierung und Vermessung des „Neuen Menschen“ und beschäftigt sich am Beispiel vom Haus Am Horn damit, wie das Bauhaus das Wohnen verbessern wollte.  www.bauhaus100.de


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DIE DOMSTUFEN-FESTSPIELE IN ERFURT LOCKEN JEDES JAHR TAUSENDE BESUCHER

70 STUFEN KULTUR PUR

OPEN-AIR-FESTIVAL VOR DER ATEMRAUBENDEN KULISSE VON MARIENDOM UND SEVERIKIRCHE Bereits zum 26. Mal finden in diesem Jahr die DomStufen-Festspiele in Erfurt statt – diesmal mit einer Aufführung des Musicals „Der Name der Rose“ von Gisle Kverndokk mit Text von Øystein Wiik, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco.


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ines der spektakulärsten kulturellen Highlights in Deutschland findet bereits seit einem Vierteljahrhundert ganz in der Nähe vom Spa & Golf Resort Weimarer Land statt. Die DomStufen-Festspiele in Erfurt verbinden auf einzigartige Weise hohe Theaterkunst mit einem Open-Air-Festival. Jeden Sommer veranstaltet das Theater Erfurt vor der atemraubenden Kulisse des Mariendom, in dem Martin Luther einst zum Priester geweiht wurde, und Severikirche ein Spektakel aus Musik, Schauspiel und Licht. Seit 1994 pilgerten mehrere hunderttausend Besucher zu der 700 Jahre alten Freilichtbühne auf den 70 Stufen des Dombergs. Die Festspiele dauern drei Wochen, wobei an mehreren Abenden jeweils ein Stück aufgeführt wird. Die enorme Nachfrage aus Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern hat dazu geführt, dass das Platzangebot


vergrößert wurde und nunmehr je Vorstellung 2.000 Gäste auf der Zuschauertribüne unterkommen können. Prägend für die Festspiele ist die Handschrift des Generalintendanten des Theaters Erfurt, Guy Montavon. In den letzten Jahren wurden unter seiner Inszenierung nicht nur Klassiker der Opernliteratur erfolgreich aufgeführt, darunter „Der fliegende Holländer“, „Turandot“ oder „Tosca“. Auch umjubelte Uraufführungen fanden ihren Weg auf die Freilichtbühne, beispielsweise „Martin L. – Das Musical“ oder „Jedermann – Die Rockoper“. Seit 2009 bringt das Theater Erfurt unter dem Begriff „Domino – DomStufen-Festspiele für die Kleinen“ zudem auch ein Kinderstück auf die prominente Bühne unter freiem Himmel. Zuletzt wurde „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub gespielt, das mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde. Zwei Pinguine bekommen die letzten beiden Tickets für die Arche, wollen aber ihren Freund, einen dritten Pinguin, nicht im Stich lassen. Mit diesem Szenario werden auf wunderbar komische, respektlose, befreiende und gleichzeitig tiefgründige Art die großen Fragen nach Gott und der Welt gestellt – sehr zur Begeisterung der kleinen Zuschauer. Die großen Gäste durften sich zur Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr über Georges Bizets „Carmen“ freuen. In diesem Jahr feiert am 9. August um 20 Uhr „Der Name der Rose“ Premiere. Das Musical von Gisle Kverndokk mit Text von Øystein Wiik läuft beinahe allabend-

lich bis zum 1. September. Es basiert auf dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco. Die Geschichte dürfte vielen Zuschauern auch durch den erfolgreichen Kinofilm mit Sean Connery aus dem Jahr 1986 bekannt sein. Der sechs Jahre zuvor erschienene Roman spielt anno 1327 und handelt von dem Franziskanermönch William von Baskerville, der in heikler Mission in eine abgelegene italienische Benediktinerabtei gelangt, um einen mysteriösen Todesfall aufzuklären, der sich unlängst im Kloster ereignete. Während seiner Ermittlungen werden innerhalb weniger Tage vier weitere Mönche ermordet. Er kommt einem großen Geheimnis auf die Spur, dass der Bibliothekar des Klosters mit allen Mitteln zu verbergen versucht. „Der Name der Rose“ wurde zu einem Welterfolg, weil er ein lebendiges Bild des späten Mittelalters zeichnet und zudem mit zahlreichen Anspielungen auf die Gegenwart, besonders auf das Italien der 1970-er Jahre, durchsetzt ist. Vor allem die Verfilmung machte diesen Mittelalter-Krimi international bekannt. Eine ganze Welle von dadurch inspirierten Historienromanen und -filmen folgte. Dem norwegischen Autorenduo Wiik/Kverndokk ist es gelungen, die Vertonungsrechte für Ecos Roman zu bekommen. In Erfurt hatten die beiden bereits 2008 mit dem „Martin L. – Das Musical“ unter Beweis gestellt, dass sie ein für die Domstufen maßgeschneidertes Werk zum Erfolg führen können.  www.theater-erfurt.de

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B100 CHAMPIONSHIP ANLÄSSLICH DES 100. BAUHAUS-JUBILÄUMS

GOLFTURNIER MIT B-NOTE

WIE AUS EINER IDEE EINE MASTERARBEIT UND SCHLIESSLICH EIN EINZIGARTIGES EVENT WURDE Um das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum entsprechend zu würdigen, entwickelte Student Stefan Weiße ein Konzept für ein Golfturnier, das er in seiner Masterarbeit niederschrieb und was nun tatsächlich umgesetzt wird. Im Mai 2019 findet die B100 Championship statt..

Wie kann man 100 Jahre Bauhaus würdig feiern und dabei nicht nur das Kulturelle und Geisteswissenschaftliche, sondern auch das für jede Kunsthochschule ebenso wichtige spielerische Element berücksichtigen? Diese Frage stellte sich Prof. Burkhart von Scheven – Studiengang Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar – als er vor zwei Jahren darüber nachdachte, wie das Jubiläum der einflussreichen Bildungsstätte angemessen begangen werden könnte. Hintergedanke war die schon von der Bauhaus-Ikone Johannes Itten formulierte Maxime, Spiel und Fest und Arbeit zu verbinden. Bei einer Fahrradtour stolperte er dann über das nahe gelegene Spa & GolfResort Weimarer Land – und die Idee zur B100 Championship, dem Golfturnier für Ästheten, für Gestalterinnen und Gestalter, Künstlerinnen und Künstler, war geboren. Das Event fand am 16. und 17. Mai 2019 in Blankenhain statt. Knapp 60 Teilnehmer waren dabei.

„Die Idee ist, ein Golfturnier auszurichten, bei dem es neben der üblichen Zählweise auch noch eine B-Note gibt – nämlich eine Bewertung der optischen Gesamtperformance. Natürlich ohne das Ganze zu ernst zu nehmen – wichtig ist ja gerade das Spielerische.“ erläutert von Scheven. „Es geht darum, wie sich die Golfer kleiden, auftreten oder mit der teilweise eigenartigen „Etikette“ beim Golfen umgehen. Kurz: es geht um den Gesamtauftritt. Dieser wird dann von einer Jury aus Modemachern, dem Dekan der Bauhaus Universität, dem Bürgermeister, Künstlern sowie dem Chefredakteur der Zeitschrift „Golfpunk“ bewertet. Zuvor werden von den Experten dafür entsprechende Kriterien definiert.“ Vorangetrieben hat das Projekt u.a. Stefan Weiße, einer der Studenten von Prof. von Scheven. „Ich habe ihn darauf angesprochen, ob er nicht im Rahmen seiner Masterarbeit eine Konzeption für die Veranstaltung erarbeiten möchte“, erinnert sich der Professor. Zuvor hatten bereits andere Studenten das Corporate


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Design entwickelt. Weiße, der 2014 sein Master-Studium im Bereich visuelle Kommunikation begonnen hatte, lernte von Scheven im Seminar „Bild-Text-Komposition“ kennen. „Seine Kurse sind oft praxisnah angelegt. Dadurch sind wir ins Gespräch gekommen“, blickt der heute 29-Jährige zurück. Von der Idee für die B100 Championship war er schnell angetan. „Im Sommer 2017 haben wir uns zum Kick-offMeeting im Spa & Golf Resort Weimarer Land getroffen. Mit Hoteldirektor Mark A. Kühnelt, Golf Manager Thomas Mönch und Marketingleiterin Laura Rittgerodt“, so Weiße. „Ich war zum ersten Mal auf einem Golfplatz und bin mit Golfern ins Gespräch gekommen. Vorher hatte ich keinen Zugang zu dem Sport. Die malerische Anlage in Blankenhain ist schon sehr inspirierend.“ Im Herbst und Winter 2017 ging Weiße ans Schreiben und Entwerfen und hatte dafür drei Monate Bearbeitungszeit. Am Ende stand ein 130-seitiges Konzept-Buch, dass er im April 2018 im „Green Jacket Room“ vor Resort-Mitarbeitern und Prof. Burkhart von Scheven verteidigen musste. „Die Arbeit wurde sehr positiv aufgenommen, die Gesamtnote war eine 1,1“, freut sich der Autor. Beim gleichen Termin wurde das Projekt auch der Presse präsentiert, wo es ebenfalls gut ankam. „Das erste Mal wurde ein Bezug zwischen Bauhaus und Golf einerseits und zwischen Golf und Ästhetik andererseits hergestellt“, erklärt Weiße das Alleinstellungsmerkmal. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Bauhaus Universität Weimar und dem Spa & Golf Resort Weimarer Land regelt die Umsetzung des Konzepts. Ein Team der Hochschule treibt die Planungen unter der Leitung von Prof. von Scheven voran. Bei der Organisation vor Ort war Weiße dann im Mai wieder mit im Boot. Parallel zum Turnier wurde ein umfangreiches „Bauhaus-Programm“ mit Besuch der historischen

Prof. Burkhart von Scheven

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Gebäude, Führungen, Catering etc. angeboten. „Die Organisation des ganzen Events ist doch wesentlich aufwändiger, als ich es mit ursprünglich vorgestellt hatte“, sagt von Scheven „Aber was tut man nicht alles, um seinen mächtigen Vorvätern am Bauhaus gerecht zu werden?“  www.b100c.de


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Bauhaus-Universität Weimar Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Straße 8 (Van-de-Velde-Bau)


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LOKALMATADORIN GEWINNT ZUM FÜNFTEN MAL IN FOLGE DIE DAMENWERTUNG

SERIENSIEGERIN KATHRIN GOETZ

7. TRIPLE GOLF TROPHY BEGEISTERT MIT GUTEN RESULTATEN UND HOCHWERTIGEN PREISEN 88 Teilnehmer kämpften im August vergangenen Jahres um die Triple Golf Trophy (TGT) Weimarer Land und erzielten an allen drei Turniertagen hervorragende Ergebnisse bei dem mittlerweile traditionsreichen Turnier.

Bereits zum 7. Mal fand im August des vergangenen Jahres die inzwischen schon zur Tradition gewordene Triple Golf Trophy (TGT) im Spa & Golf Resort Weimarer Land statt. Insgesamt 88 Teilnehmer trafen sich bei fantastischem Wetter vom 16. bis 18. August 2018 – darunter zahlreiche Wiederholungstäter, die bereits in den letzten Jahren unter dem Motto „Drei Tage – Drei Plätze – Ein Resort“ gestartet waren. Auch diesmal wurden an allen drei Turniertagen hervorragende Ergebnisse erzielt.


Die Bruttowertung der Herren gewann Olaf Lehmann vom Golf Club Dresden Ullersdorf e.V. mit 89 Punkten. In der Bruttoklasse der Damen gab es erneut einen Heimsieg und damit ein kleines Jubiläum. Zum fünften Mal in Folge siegte Kathrin Goetz vom GolfClub Weimarer Land, diesmal mit 81 Punkten. Auch wenn sie damit ihr Spitzenergebnis von 2016 mit 91 Punkten nicht ganz erreichte, konnte sie ihren Ruf als Seriensiegerin weiter festigen und ist mit ihrer konstanten Leistung nunmehr seit 2014 ungeschlagen. Die Nettoklasse A entschied ebenfalls Olaf Lehmann vom Golf Club Dresden Ullersdorf e.V. mit 120 Punkten für sich. In der Nettoklasse B war Aturo Ertrugrul Yilmaz von einem ausländischen Golfclub mit 115 Punkten erfolgreich. Mit 122 Punkten kam schließlich Sandra Ikert vom Golfplatz Altenstadt in der Nettowertung C auf Rang eins. Die Redaktion gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihren guten Leistungen. Wie auch in den vorangegangenen Ausgaben startete das Turnier am Donnerstag am Abschlag des aus den beiden 18-Loch-Golfplätzen „Feininger“ und „Goethe“ kombinierten Champions Course „Bobby Jones“, was immer eine schöne Herausforderung für den Anfang darstellt. Am Freitag wurde auf dem Goethe-Course gespielt, während die finale Runde am Sonnabend auf dem Feininger Course stattfand und den Wettbewerb beendete. Gekrönt wurde die Veranstaltung mit dem Champions-Dinner am Samstagabend in der „Champions Dinner Hall“ der GolfHütte, wo Küchenchef Marcel Fischer seine Gäste mit einem köstlichen Menü verwöhnte, bevor das Tanzbein zu Livemusik der Band „J Lounge“ geschwungen werden konnte. Im Rahmen der Party wurden schließlich auch die Sieger geehrt und die hochwertigen Preise des Sponsors Grafe Color Batch GmbH vergeben. Neben Übernachtungs-, Spa- und GreenfeeGutscheinen für das Spa & Golf Resort Weimarer Land, gab es hochwertige Koffer der Marke Samsonite zu gewinnen. 

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EINZIGARTIGES KONZEPT IN MITTELDEUTSCHLAND

DIE ZWEITE CULINARY OPEN

INTERNATIONALE & NATIONALE KÖCHE, SOWIE WINZER ENTFÜHREN IN DIE WELT DES GENUSSES Bereits im letzten Jahr war die Verantstalung ein voller Erfolg. Auch der Abend der zweiten Culinary Open stand ganz im Zeichen des Genießens, des Wohlfühlens und des kulinarischen Austausches mit Spitzenköchen und Premiumwinzern.


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s hat immer etwas ganz Besonderes, wenn man das Gelände des Spa & Golf Resorts Weimarer Land betritt. Man fühlt sich sofort entschleunigt, man möchte die frische Luft ganz tief einatmen und hat das Gefühl, angekommen zu sein. So auch an diesem winterlichen und kalten 21. Januar 2019. Der Himmel ist klar und man kann sogar hier und da einen funkelnden Stern sehen. Der Weg zwischen der Golf Hütte und der Lounge des Hotels ist gesäumt mit Fackeln. Die Fenster der Gebäude leuchten warm und einladend. Durch die Tür der GolfHütte kann man gut gelaunte Menschen erspähen, die fröhlich ihren Champagner zur Begrüßung genießen und gespannt darauf warten, was die zweite Culinary Open für sie bereithält.


Bereits im letzten Jahr war die erste Culinary Open, mit all ihren Spitzenköchen und Premiumwinzern, ein voller Erfolg. Schon wenige Tage darauf waren die Tickets für die Folgeveranstaltung fast ausverkauft und die Hotelzimmer ausgebucht. „Für das kommende Jahr gebe ich Ihnen den Rat, buchen Sie so früh wie möglich, auch wenn die Akteure noch nicht feststehen, ich verspreche Ihnen die Gastköche werden es wieder wert sein“, so Inhaber und Gastgeber Matthias Grafe in seiner Begrüßungsrede der zweiten Culinary Open. Und wert waren sie es wirklich. Die 13 Köche, von denen sieben sogar Sterneköche sind, und die sieben Premiumwinzer entführten die Gäste in eine Welt des kulinarischen Genusses und der Gaumenfreuden. Die Lounge und die Restaurants des Hotels verwandelten sich in eine Walking-Dinner Meile. Die einzelnen Kochstationen wurden liebevoll im Stil des Hauses designt und gebaut und passten sich perfekt in das Ambiente ein. Entspannt wandelten die Gäste zwischen den Stationen, lauschten gebannt den Erzählungen und ergatterten so manchen Geheimtipp der Köche und Winzer. Immer wieder waren Entzückung über die Köstlichkeit der Gerichte und Empfehlungen, sie unbedingt zu probieren, zu hören. Denn die handverlesenen Köche und Winzer aus Deutschland und Europa, präsentierten ihren Signature Dish oder ein eigens für die Veranstaltung kreiertes Gericht. „Es war uns wichtig, dass es keine Reihenfolge der Gerichte gibt. Deshalb haben wir bewusst auf eine Einteilung in Vorspeise und Hauptspeise verzichtet. Wir wollen die Gäste zum Flanieren einladen. Sie sollen sich Zeit nehmen können, um sich auch mal mit den Köchen und Winzern zu unterhalten“, so F&B-Direktor Daniel Stenzel. Auch die Stimmung unter den Köchen und Winzern war entspannt und freundschaftlich. Marcel Fischer vom Masters & Augusta, kredenzte Köstlichkeiten wie unter anderem Schweinekinn mit Sellerie und Rauchpaprika und Bayrische Garnele mit Erbse und Liebstöckel. Christian Driemel vom Zum güldenen Zopf reichte ein Gericht mit Blutwurst, Apfel und

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Kartoffel und Danail Jordanov aus der GolfHütte Bun Bao, Jakobsmuschel und Pulled Duck. Erik Arnecke vom Restaurant Philipp Soldan in Frankenberg zauberte ein Gericht aus Eismeersaibling und Räucherfisch-Consommé, Maria Groß aus der Bachstelze Erfurt begeisterte mit Kalb, Senf und Zwiebel, Ernest Jagodzinski vom Autentyk in Polen reichte Stör mit Mango, Dominic Jeske vom La Société, Gut Lärchenhof Landei, Trüffel und Hühnersaft und Tiago Sabarigo vom Costes Downtown, aus Budapest kombinierte Forelle mit Rettich und Buttersauce. Björn Swanson vom Golvet Berlin, verzauberte mit Wildlachsbauch, Kürbiskern und Rosenkohl, Sebastian Syrbe vom Zeit-Geist Weingarten, bereitete Gaumenfreuden mit Jacobsmuschel, Jalapeño und Ivoire Schokolade, Marcel Thiele von Koppert Cress München, entführte die Gäste mit Was Tae Yaki nach Asien und Andreas Krüger vom Rungis Express Berlin, servierte Chèvre, Pumpernickel und Walnuss, aber auch köstliche Austern an der Austernbar. Die Weinbegleitung kam vom Weingut von Winning, Weingut Kiefer, Tenuta Valdipiatta aus Montepulciano, Weingut Nik Weis - St. Urbans-Hof, Weingut Pawis, Maison Saint AIX und Champagner Deutz, letztere vertreten durch den Sommelier Thomas Sommer. Wer dann noch Lust auf etwas Süßes hatte, der war am Pralinenstand von Juliane Noth, Konditormeisterin der Bobby Jones Manufaktur, genau richtig. Sie zauberte köstliche Pralinen mit Füllungen, wie zum Beispiel der hauseigenen Marillenkonfitüre, Kräutern und Watzdorfer Bierbrand.

Der Abend der zweiten Culinary Open stand ganz im Zeichen des Genießens, des Wohlfühlens und der guten Laune. An der Golfstation und beim Biathlon-Schießen konnte man sein Können testen, in der Cigar Lounge entspannt eine Zigarre von Best Cigars genießen und im Photospiegel Erinnerungen festhalten. Die Atmosphäre und die Stimmung hätten kaum besser sein können. Menschen trafen sich, plauderten gut gelaunt, stießen auf neue Freundschaften an und tanzten fröhlich bis in die Nacht hinein. Die Galaband CHRIS GENTEMAN GROUP hielt mit ihrer Livemusik kaum jemanden auf den Stühlen. Auch THE GENT(!)EMAN, mit seinen 15 Jahren der jüngste DJ Deutschlands, füllte mit seinen Mixes und Beats die Tanzfläche. Wenn man in die Gesichter der Gäste blickte, sah man Zufriedenheit. Mit einem Lächeln im Gesicht hörte man sie schon von der dritten Culinary Open planen. Doch wer noch ein Ticket ergattern will, muss schnell sein, denn die Zahl ist auf 300 Stück limitiert. „Wir möchten diese familiäre Atmosphäre wahren, denn das macht unsere Culinary Open, neben all den Spitzenköchen und Winzern, aus“, so Matthias Grafe. Wer sich also in die Welt des kulinarischen Genusses, prall gefüllt mit Köstlichkeiten, Überraschungen und guter Laune, entführen lassen möchte, der sollte sich den 18. Januar 2020 dick in seinen Terminkalender eintragen.  www.culinaryopen.de


IMPRESSUM HERAUSGEBER Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain Tel. 036 459 . 61 64 0 Fax. 036 459 . 61 64 4009 info@spahotel-weimar.de www.golfresort-weimarerland.de BILDNACHWEISE Adobe Stock (19o von AJORON, 19u von Nejron Photo, 74l von rh2010, 74/75 mittig von Benjamin, 75r von thauwald-pictures, 78/79 von cornfield, 81o von everettovrk, 81u von lightpoet , 92/93 von hnphotography, 95o von AndreasJ, 95u von sehbaer_nrw, 96 links von Volker Z, 96/97 mittig und 97 rechts von Henry Czauderna, 102 von Luca Oleastri, 105o von Stockfotos-MG, 105u von Claudio Divizia, 107 von goldpix), Andrew Alberts © heike hanada laboratory of art and architecture 2019 (106), Bettmann/ Kontributor (8), Burkhardt von Scheven (114), Carlo Bansini (73o, 73u), Central Press/Freier Fotograf (12/13), Fox Photos/Freier Fotograf (11), Guido Werner (Titelfoto, 4, 6/7, 15, 20/21, 24, 26, 35o, 41, 46, 47, 48/49, 51, 59, 60, 61, 64, 67, 68, 69, 71, 76, 77, 84, 86, 89, 90, 113, 126), Horst Kämpfer (43), Klaus Lorke für Klocke Verlag (16), Lutz Edelhoff (108/109, 110) Manfred Fischer (23, 30, 31, 32/33, 35u, 36, 55, 56, 116/117, 118, 120/121, 122, 125, 127), Nathalie Mohadjer © Bauhaus-Universität Weimar (115), Spa & GolfResort Weimarer Land (44, 62, 63), Stefan Maiwald (99, 100).

LAYOUT, DESIGN & UMSETZUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Manfred Fischer (Marketing) Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain REDAKTION, LEKTORAT Marcus Reichl uni-VERSAL Journalistenbüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 10 04103 Leipzig Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH ANZEIGENLEITUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH (c) COPYRIGHT Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesell­ schaft mbH, Blankenhain. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung durch dritte kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion und den Herausgeber nicht übernommen werden. Das Magazin, alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Kfm. Matthias Grafe


18. Januar 2020 Spa & GolfResort Weimarer Land

10 TOP Kรถche 6 Premium Winzer 1 Champagner Haus 30 Genuss Stationen 1 Abend im Resort Die CULINARY Open ist eine Veranstaltung der Spa & Golf Resort Betriebsgesellschaft mbH.


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