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Bobby Jones Lifestyle Magazin 2022

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ANGEKOMMEN IM WELLNESS-OLYMP

HÖCHSTE ANERKENNUNG FÜR FINE DINING Küchenchef Danny Schwabe zieht nach erstem Jahr Bilanz

WIE MAN SICH KLEIDET, SO GOLFT MAN

Wann das Hemd in die Hose & der Strumpf bis unters Knie gehört

Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 1 | 2022 EUR 9,80

Top-Bewertung des Relax Guide & Aufstieg in die Spitzenklasse


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02.02.21 15:37


DANKE

EDITORIAL

ASTRID UND MATTHIAS GRAFE


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die vergangenen zwei Jahre waren geprägt durch die Corona-Pandemie und haben die meisten von uns vor enorme Herausforderungen gestellt – gesundheitlich, familiär und auch beruflich. Die Sorge um erkrankte Mitmenschen, tiefgreifende Einschnitte in die persönliche Freiheit durch immer wiederkehrende Lockdowns, massive Einschränkungen des kulturellen Lebens und nicht zuletzt die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen und mit ihnen die Sorge um das eigene Unternehmen oder den Arbeitsplatz: Dies alles hat tiefe Spuren hinterlassen und vielerorts den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft auf eine harte Probe gestellt. Auch unser wundervolles Spa & GolfResort Weimarer Land und damit ein Teil unseres Lebenswerks waren davor nicht gefeit. Schließungen ohne Öffnungsperspektive, ständig überarbeitete Hygienekonzepte, die teilweise noch am Tag ihrer Ausarbeitung durch neue und teils sich widersprechende politische Vorgaben schon wieder veraltet waren, existenzbedrohende Kurzarbeit für unsere Beschäftigten und daraus resultierender Personalmangel, weil die Menschen gezwungen waren, sich neue berufliche Perspektiven zu suchen, massive Umsatzrückgänge – all diese Herausforderungen haben jede Menge Kraft und Nerven gekostet. Doch der Begriff Herausforderung beschreibt treffend unseren Umgang mit dieser schweren Zeit. Denn mochten die Probleme noch so groß sein, ans Aufgeben oder Hinwerfen haben wir nie gedacht. Stattdessen liegt es in der DNA unserer Familie zu kämpfen, Hürden zu überwinden und sich den Widrigkeiten entgegenzustellen. Getreu dem Motto „es geht immer weiter“, kam es nie in Frage zu jammern oder gar zu kapitulieren. Viele Menschen ändern ihre Ziele, wenn sie merken, dass sie die ursprünglich gesteckten nicht erreichen können. Wir ändern unsere Ziele nicht, sondern höchstens den Weg dahin.

So, wie Sie, werte Gäste, unser liebgewonnenes Spa & GolfResort Weimarer Land heute vor sich sehen, mit all den neuen Angeboten, wie der Indoor-Golfhalle „Luke Ross“, dem Königin Luise 9-Loch Course, dem „LindenBistro“, den demnächst öffnenden Salzwelten in der größeren Lindentherme und der TerrassenErweiterung, samt traditionellem französischen Bistro „Goethe19“ – so haben wir uns unser Haus bereits vorgestellt, bevor der erste Spatenstich überhaupt erfolgte. Natürlich ist nicht jedes Detail so geworden, wie wir es uns vor unserem geistigen Auge ausgemalt haben. Selbstverständlich hat nicht jedes Projekt auf Anhieb und wie geplant funktioniert. Aber bei allen Umwegen haben wir nie unser Ziel aus den Augen verloren. Umso stolzer sind wir darauf, was in den vergangenen zwei Jahren geleistet wurde. Allen Beteiligten, aber vor allem unseren treuen Mitarbeitern und Ihnen, liebe Gäste, gebührt dafür unser größter Dank. Dank für Durchhaltewillen, Geduld und Zuversicht. Wir hoffen – und das sagen wir mit aller Vorsicht, da uns die CoronaPandemie gelehrt hat, dass nichts sicher ist – nun nach vorn blicken zu können und die dunklen Zeiten, in denen das Virus die Welt regierte, hinter uns lassen zu können. Doch die nächste Herausforderung steht bereits vor uns. Mitten in Europa herrscht Krieg und ein Land wie die Ukraine wird von seinem Nachbarn Russland zurück ins Mittelalter gebombt – mit unabsehbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen auch für Deutschland. Gerade in Zeiten, die so unsicher sind, wie seit langem nicht mehr, und in denen beinahe täglich neue Hiobsbotschaften das Geschehen bestimmen, braucht es einen Ort zum Abschalten, Entspannen und Erholen. Wir würden uns freuen, wenn unser Spa & GolfResort Weimarer dieser Ort für Sie ist. Astrid und Matthias Grafe

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EINST & HEUTE 8

BIRDIES IM BUSINESS

KULINARIK 31

Bobby Jones’ Vermächtnis für den Golfsport

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GOLFHÜTTE FEIERT IHREN 10. GEBURTSTAG

Neues LindenBistro verwöhnt Gäste mit marokkanisch inspirierter Küche

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Paradebeispiel für modernes Bauen mit historischem Erscheinungsbild

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SCHWERE ZEIT GEMEINSAM DURCHGESTANDEN

DER GENUSS-PAVILLON

HÖCHSTE ANERKENNUNG FÜR FINE DINING Executive Küchenchef Danny Schwabe zieht nach seinem ersten Jahr Bilanz

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KOCHKUNST IM KUBUS Im Zuge der Terrassen-Erweiterung entsteht das Bistro Goethe19

Wie das Resort zwei Jahre CoronaPandemie bewältigt hat

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SPA & WELLNESS

WIE MAN SICH KLEIDET, SO GOLFT MAN Wann das Hemd in die Hose und der Strumpf bis unters Knie gehört

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ANGEKOMMEN IM WELLNESS-OLYMP Top-Bewertung im Branchenführer und Aufstieg in die Spitzenklasse

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SALZ AUF UNSERER HAUT Wohlfühlen und befinden: Neues SpaAngebot legt Fokus auf Gesundheit

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WALD-WELLNESS FÜR NATURFREUNDE Zahlreiche & vielseitige Wanderpfade am Rande des Resorts geplant


FREIZEIT & KULTUR

FAMILIE 66

BOGENSCHIESSEN UND GOLF-ABENTEUER

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Erlebnisregion Hohenfelden bietet eine Fülle an Freizeitaktivitäten

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GOLFEN IM JURASSIC PARK

Werke eines der bedeutendsten deutschen Renaissance-Malers werden gezeigt

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Drei neue Trackmann-Simulatoren bieten Spielspaß für die Kleinsten

AUF DIE LÄNGE KOMMT ES AN

RÜCKBLICK 104

NEU DABEI: KÖNIGIN LUISE UND LUKE ROSS

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OPTIMALE BEDINGUNGEN FÜR DEN NACHWUCHS

JUBILÄUMSAUSGABE BEGEISTERTE ALLE Fine-Dining auf der Driving Range und Nachtgolf-Putt-Turnier

Executive Golf Course und IndoorTrainingsanlage erweitern das Angebot

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DAS PROSECCO-TURNIER Beim „Ladies Happy Day“ steht vor allem der Spaß im Vordergrund

Neue Modellregel soll die Schlagweiten im Profi-Golf begrenzen

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RITTER DES CHAMPAGNERORDENS Neue Mitglieder in der Bruderschaft von Weinliebhabern aus Frankreich

GOLF 78

BILDERFLUTEN ZWISCHEN BÜCHERWELTEN

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MEHR MÖGLICHKEITEN FÜR NOCH MEHR WOHLBEFINDEN

Golfspezifische Infrastruktur für Sportschüler wurde weiter ausgebaut

Astrid und Matthias Grafe über fertiggestellte Projekte und neue Ideen

VON DER HANDELSFLOTTE ZUM PRO-SHOP

IMPRESSUM

Ausgebildete Golfsekretärin bringt Weltgewandtheit und Branchenerfahrung mit


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BOBBY JONES’ VERMÄCHTNIS FÜR DEN GOLFSPORT

BIRDIES IM BUSINESS

IM VERGANGENEN DEZEMBER JÄHRTE SICH ZUM 50. MAL DER TODESTAG DES GRAND-SLAM-SIEGERS Der größte Amateur aller Zeiten hat mehr vollbracht, als 13 Majors zu gewinnen: Jones dominierte das Spiel und prägte es auch nach dem Ende seiner sportlichen Karriere.

Der Grabstein trägt die Namen von Robert Tyre Jones Jr. und seiner Frau Mary Malone Jones, statt Blumen bedecken Golfbälle und Tees den Boden vor der Steinplatte auf dem Oakland Cemetery in Atlanta, nicht weit von Jones’ Geburtsort im Stadtteil Grant Park: Im vergangenen Dezember, sechs Tage vor Heiligabend, jährte sich zum 50. Mal der Todestag des Grand-Slam-Gewinners und größten Amateurs aller Zeiten. Anlass, einen Blick auf das Vermächtnis zu werfen, das Jones dem Golfsport hinterlassen hat. Dazu gehört freilich eine historische Einordnung – und eine kleine Korrektur. Der Mann, dessen Vornamen alle Welt als Bobby kennt, mochte diese Verniedlichung nicht. Allenfalls ließ er Bob gelten, das vertrug sich gerade noch mit seinem Status als Gentleman-Golfer. Wenngleich dieser Bob Jones als Sports- und Ehrenmann ohne Fehl und Tadel stilisiert wird, war er dennoch eine von seiner Epoche geprägte Persönlichkeit. Als Jones seine grandiosen Erfolge feierte und 1930 mit dem Gewinn aller

vier damaligen Majors eine bis heute unerreichte Leistung vollbrachte, spielten die Herren von Stand zur Erbauung unter ihresgleichen Golf. Manche wie Jones sogar auf der ganz großen Turnierbühne. Doch sie blieben Amateure: Von Berufs wegen war Jones Rechtsanwalt in Atlanta, letztlich ein Freizeitgolfer. Professionals, wie der kaum weniger berühmte Erzrivale Walter Hagen hingegen waren Parias, die als Berufsspieler – igitt! – ihren Lebensunterhalt zu verdienen suchten. Bedienstete der Golfclubs, die seit Old Tom Morris’ Tagen Schläger fertigten und schleppten, Fairways aussteckten und Grüns herrichteten und in den Wettspielen der Herrenrunden allenfalls ihrer Schlag-Fertigkeiten wegen geduldet waren. Aber in diesem Text anlässlich des 50. Todestags soll gar nicht von Jones’ sportlichen Meriten die Rede sein. Der große Mann hat weit mehr vollbracht als „bloß“ 13 Majors zu gewinnen – sieben US und British Open, sechs US und British Amateurs. Er prägte das Spiel ebenso


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mit seiner Arbeit nach der sportlichen Karriere, die er unmittelbar nach dem Grand-Slam-Sieg beendete; sein Charakter und seine Haltung sind ohnehin von ewiger und universeller Bedeutung. Denn immerhin hat Jones DEN Leitspruch geprägt, der Golf im Vergleich zu allen anderen Sport- und Spielarten auf eine metaphorisch-spirituelle Ebene hebt. Es ist eine Erkenntnis, die spätestens im heutigen Leben am Steilhang von Rastlosigkeit, mangelnder Reflexion und Werteverlusten vielen fast kitschig klingen mag, der es deswegen dennoch nicht weniger an Wahrheit mangelt: „Golf is the closest game to the game we call life. You get bad breaks from good shots; you get good breaks from bad shots – but you have to play the ball where it lies“, das muss man nicht mehr übersetzen. Es ist das Spiel des Lebens, für viele buchstäblich und in übertragenem Sinn sowieso: Nimm die Dinge wie sie kommen, trage es mit Fassung und versuch stets, das Beste daraus zu machen. Mehr Vademecum in Kürze geht nicht. Allein mit der Interpretation dieser tiefen Erkenntnis ließen sich Kongruenzen zu den großen Philosophen der Menschheit knüpfen und Enzyklopädien füllen. Stattdessen seien fortan die weltlichen Errungenschaften in den Vordergrund gerückt, die Jones zur Entwicklung des Golfsports beisteuerte. Für die Schöpfung von Augusta National und der Begründung des Masters, das ursprünglich mal die US Open werden sollte und aus Trotz gegen den amerikanischen Golfverband USGA ins Leben gerufen wurde, ist ihm die Golfwelt ohnehin ewig dankbar. Die wahren Masterminds hinter beidem waren freilich Architekt Dr. Alister MacKenzie bzw. Jones’ geschäftliches Alter Ego Clifford Robert. Die kongeniale Zusammenarbeit mit ersterem hat Jones mal so gewürdigt: „Niemand kann lernen, wie man einen Platz entwirft, nur weil er noch so gut Golf spielt.“ Und letzterer war der Strippen-

zieher hinter den Kulissen des anfangs chronisch klammen Clubs und seines Turniers: Ein Machtmensch und Mauschler, der die Geldgeber als Impresario mit Amüsement aller Art bei Laune hielt, um nicht zu sagen dirigierte, den Augusta National Golf Club anfangs mit allerhand nicht immer feinen Winkelzügen am Leben hielt und so auf Dauer zu einem gesellschaftlichen und politischen Faktor im US-Establishment machte. Bob Jones gab seinen Namen und Nimbus dafür her, schrieb die Einladungsbriefe zur Clubgründung und verlieh dem ganzen Konstrukt seine Strahlkraft als Star, hielt sich als Präsident indes aus dem Tagesgeschäft heraus, war eher Aushängeschild und Testimonial. Als Offizier des Militär-Nachrichtendienstes hatte er während des Zweiten Weltkriegs beispielsweise den Alliierten-Oberbefehlshaber General Dwight D. „Ike“ Eisenhower kennengelernt, der später Stammgast im Augusta National und mit Hilfe der Club-Klientel von 1953 bis 1961 auch 34. US-Präsident werden und manche Krise seiner zwei Amtszeiten überstehen sollte. Ob Jones von Roberts’ Tricksereien wusste, ist nicht überliefert. Bewusst war ihm der Spagat zwischen Sport und Business allerdings sehr wohl, auch deswegen beendete er seine aktive Laufbahn. „Ich habe mich entschieden, als Amateur zu spielen, nicht weil ich eine ehrliche Professionalität für unglaubwürdig hielt, sondern einfach, weil ich andere Ambitionen im Leben hatte […] Da ich nun nicht mehr länger an Wettbewerben teilnehme, kann ich vollkommen frei außerhalb der Amateurregeln agieren”, heißt es in seinem Rücktrittsstatement gegenüber der USGA, das deren damaliger Präsident Herbert H. Ramsay öffentlich machte. Wie eingangs erwähnt: Einem Gentleman und Herrengolfer geziemte es nicht, mit einem Sport Geschäfte zu machen und Geld zu verdienen, dem man als Amateur nachging. Andererseits waren die Warner-Bros.-Filmstudios mit der Idee von Lehrfilmen an Jones herangetreten, und Hollywood winkte mit einer üppigen Gage. 250.000 Dollar sollen dem Golf-Heroen geboten worden sein; 100.000 Dollar betrug das Honorar

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mindestens – die Summe ist bekannt, weil sie Gegenstand eines einkommenssteuerlichen Gerichtsverfahren war. Jones zeigte sich sehr interessiert, mehr aufgrund der ungeahnten neuen Möglichkeiten, sein Können als Vermächtnis weiterzugeben – YouTube gab es ja noch nicht –, denn der fürstlichen Offerte wegen. Er schlug ein, unterschrieb den entsprechenden Vertrag über ursprünglich zwölf Filme noch im Jahr seines Rücktritts vom Turniergolf und wurde dergestalt zum Stammvater aller Bewegtbild-Tutorials. Unter der Leitung des Regisseurs George Marshall entstanden zwischen 1931 und 1933 im Rahmen der Serientitel „How I Play Golf“ und „How to Break 90“ insgesamt 18 rund zehnminütige Clips, nicht selten mit teils skurrilen Gastauftritten diverser Celebrities, die dann im Kino-Vorprogramm der Warner-„Blockbuster“ liefen. Marshall, der mit Slapstick von Stan Laurel und Oliver Hardy („Dick und Doof“) reüssierte und im Laufe seiner 60-jährigen Karriere mit allen Größen der Traumfabrik drehte und per Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ verewigt ist, war selbst großer Jones-Fan. Bei einer gemeinsamen Golfrunde hatte sich Marshall dermaßen viel von Jones abgeschaut, dass dieses Erlebnis zum Konzept für das bislang unbekannte Format solcher Lehrstücke geriet: Lernen durch Vorführen und Nachahmen. Und wenn heute jemand sein Eisen 7 aus dem Bag zieht und dabei auf die Nummer an der Sohle schielt, dann ist Jones in gewisser Weise ebenfalls im Spiel. Der Mann, der neben Jura auch einen Universitätsabschluss in Maschinenbau hatte, war Anfang der 1930er-Jahre als Berater der Schlägerfirma Spalding maßgeblich an der bis heute gültigen Kennzeichnung der Schläger beteiligt. Aus dem Spoon wurde das Holz 3, aus dem Mashie das 5er-Eisen, der Mashie Niblick wurde zum Siebener und aus dem Jigger das Pitching Wedge (PW). Mehr noch: Bob Jones begleitete für Spalding eine fundamentale Veränderung im Schlägerbau. Mit dem Australier J. Victor East trug er

die Verantwortung für die Entwicklung und den Einsatz von Stahlschäften, die das bislang verwendete Hickory-Holz ersetzen sollten; Spaldings neue Schläger avancierten denn auch umgehend zu einem Verkaufsschlager und gelten als Prachtstücke des Designs. Mit alldem legte Jones quasi den Grundstein des Prinzips der beruflichen Nach-Karriere-Versorgung von Sportlern, das bis heute in vielfältiger Ausprägung Gültigkeit hat – sei es als TV-Experten, Unternehmensrepräsentanten, Werbefiguren oder Franchise-Nehmern. Kaum bekannt ist überdies, dass die Golf-Ikone mit Coca Cola enger verbandelt war als es den äußeren Anschein hatte. Der Brause-Betrieb aus der Nachbarschaft in Atlanta spielt bis heute beim Masters und im Augusta National ein tragende, weil finanzkräftige Rolle. Sein damaliger Boss Robert Winship Woodruff gehörte zu den ersten Mitgliedern, trug mit seiner generösen Art, vor allem jedoch mit seinem Einfluss wesentlich zur Club-Entwicklung bei und stattete die Vereins-Granden mit einschlägigen wie einträglichen Lizenzen aus. Jones, der bei aller Ehrpusseligkeit sehr wohl geschäftstüchtig war und auch im Business stets die Birdies im Blick hatte, besaß schon 1939 eine Coca-Cola-Abfüllanlage in Massachusetts. Er und Clifford Roberts gründeten außerdem nach dem Zweiten Weltkrieg die Firma „Joroberts“, die Coca-Cola-Werke in England, Schottland, Südafrika sowie Mittel- und Zentralamerika betrieb. Das kam einer Lizenz zum Gelddrucken gleich. Fast alle 30 Teilhaber waren selbstredend Mitglieder von Augusta National, darunter übrigens gleichermaßen „Ike“ Eisenhower und dessen Sohn John. Zu der Zeit litt Jones bereits an der unheilbaren Rückenmarkserkrankung Syringomyelie, der er am 18. Dezember 1971 im Alter von 69 Jahren erliegen sollte. Sein Geist freilich lebt allerorten auf dem Golfglobus als unverminderte Inspiration.  Text Michael F. Basche ©


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PARADEBEISPIEL FÜR MODERNES BAUEN MIT HISTORISCHEM ERSCHEINUNGSBILD

GOLFHÜTTE FEIERT IHREN 10. GEBURTSTAG

INTERVIEW MIT MATTHIAS KORNFELD, DER ALS BAULEITER DAS PROJEKT BETREUT HAT Im Stil eines Chalets erwuchs aus den Trümmern einer alten Scheune die GolfHütte, die den Stil des Spa & GolfResort Weimarer Land maßgeblich geprägt hat und mit ihrem reizvollen Ambiente nun schon seit zehn Jahren die Gäste begeistert.

Die ersten Menschen besiedelten bereits vor 900 Jahren die „Güter zu Glukowe“. Zuletzt nutzte 1993 ein Zirkus mitsamt seinen Tieren die Häuser des Guts Krakau als Winterquartier. Danach stand das Areal zehn Jahre leer und verfiel. 2003 erwarb schließlich Matthias Grafe den unter Denkmalschutz stehenden Vier-SeitenGutshof mitsamt 160 Hektar Fläche und hauchte ihm so neues Leben ein.

Herr Kornfeld, Wie muss man sich die Zusammenarbeit mit Herrn Grafe vorstellen?

Gäste, die heute das malerische Spa & GolfResort Weimarer Land besuchen, können oft kaum glauben, was hier im Wortsinn aus Ruinen auferstanden ist. Das erste neu eröffnete Gebäude war im Mai 2012 die GolfHütte. Sie feiert in diesen Tagen ihren 10. Geburtstag. Einer, der als Bauleiter alle Arbeiten damals wie heute begleitet hat, ist Matthias Kornfeld. Im Interview blickt er zurück auf die Entstehung des Resorts, die Herausforderungen und wie sie gemeistert wurden.

Welche Vorstellungen hatte er für „sein“ Spa & GolfResort Weimarer Land?

Matthias Kornfeld: Herr Grafe holt sich viel Inspiration auf Reisen. Oft schickt er Fotos. Dann hat er eine klare Vorstellung im Kopf und die möchte er knallhart umgesetzt wissen. Außerdem will er alles vor Ort sehen. Wenn ihm etwas nicht gefällt, muss es neu gemacht werden.

Die Gebäude sollten im Chalet-Stil errichtet werden und den Eindruck erwecken, bereits 100 Jahre alt zu sein. Wir sind deshalb nach Österreich gefahren, um uns Inspiration zu holen und haben dort mit einem Unternehmen verhandelt, das Chalet-Dörfer in den Skiregionen der Alpen baut. Doch deren Preisvorstellungen gab unser Budget nicht her. Also haben wir es selbst gemacht.


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Geht das denn so einfach? Nein. Wir haben zunächst versucht mit Architekturund Planungsbüros zusammenzuarbeiten, doch langfristig war deren Skepsis mit unseren Vorstellungen nicht vereinbar. Deshalb habe ich dann die Bauleitung übernommen. Als gelernter Maurer war ich auf vielen Baustellen und kenne die Praxis. Und ich denke lösungsorientiert. Heute schaue ich mit Freude darauf zurück, was wir mit der GolfHütte geschaffen haben und bin sehr stolz auf das Projekt. Wie wurde aus der verfallenen Scheune die GolfHütte? Als wir 2010 mit den Arbeiten begonnen haben, war das alte Gebäude nur noch eine Ruine. Diese haben wir komplett entkernt, nur die Grundmauern wurden erhalten. Dann haben wir die Gefache – also den Raum zwischen den Holzbalken einer Wand aus Holzfachwerk – entfernt, so dass lediglich das Grund-Holz-Gerüst stehen blieb. Das war notwendig, um den Druck auf die Baugrube zu reduzieren. Nun


konnte man durch den Rohbau quasi hindurchschauen. Um dem Ganzen Stabilität zu verleihen, haben wir ein Stahl-Korsett um die Scheune gebaut. Erst dann konnten wir mit dem Wiederaufbau beginnen. Können Sie einige Beispiele nennen, wie Sie modernes Bauen mit einem historischen Erscheinungsbild in Übereinstimmung gebracht haben? Wir haben Holz verwendet, das wir aus alten Nebengelassen sorgsam abgetragen haben. In Erfurt haben wir eine in die Jahre gekommene Scheune gekauft und von Hand zurückgebaut, um das Material hier auf der Baustelle zu benutzen. Außerdem haben wir altes Holz in Österreich und Rumänien gekauft. Um im Gebäude die historische Anmutung hinzukriegen, haben wir nasses Holz eingebaut, um die Risse zu bekommen. Darüber hinaus haben wir die Holzfußböden aus dem Bestand wiederverwendet, ebenso den Originalputz und auch Teile des Betons, etwa im Eingangsbereich. Damit die Fassadenfarbe die graue Patina bekommt, haben wir sie mit Dreck gemischt.

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Sie sehen – nachhaltiger kann man kaum bauen. Das Gebäude ist zudem unter strengen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert und erweitert worden und bewahrt den Charakter des Landschaftsbildes. Alle anderen Häuser des Resorts orientieren sich optisch an der GolfHütte. Der alte Schein trügt aber, eigentlich ist das Gebäude fortschrittlich, oder? Ja, das stimmt. Ob Haustechnik, Fußbodenheizung, Internet, Stromversorgung oder Lüftung – alles wurde in die alte Hülle verlegt, ist aber hochmodern und auf dem neuesten Stand der Technik. Einige der Handwerker der damals ausführenden Gewerke arbeiten inzwischen für uns. Sie wissen genau, was sie wohin verlegt haben. Zudem sind die Gebäude durch unterirdische Gänge miteinander verbunden. Darüber hinaus haben wir weitblickend und langfristig geplant, um später weitere Hotel- oder Wellnessbereiche erschließen und angliedern zu können. Wie lange haben die Arbeiten an der GolfHütte gedauert? Eineinhalb Jahre. Die Eröffnung fand zu Astrid Grafes Geburtstag im Mai 2012 statt. Können Sie ein paar Eckdaten nennen? Die Gesamtfläche beträgt 1.602 Quadratmeter. Das Untergeschoss hat 393 Quadratmeter und beherbergt Umkleiden, Duschen, WC-Anlagen,

Lagermöglichkeiten sowie Technikräume. Im Erdgeschoss mit 354 Quadratmetern befinden sich ein Gastronomiebereich, die Küche sowie der ProShop. Das Zwischengeschoss erstreckt sich über 214 Quadratmeter und beherbergt den Mary Malone Shop sowie seit 2019 mit der KornKammer ein weiteres kulinarisches Angebot. Der Raum diente den Bauern früher als Lager- und Abfüllort für die Körner. Die in der Mitte des Raumes integrierte Kornschütte erinnert noch an die damaligen Zeiten und verleiht dem Raum seinen urig-rustikalen Charme. Im Dachgeschoss befindet sich schließlich auf 290 Quadratmetern der Festsaal für Feiern und Veranstaltungen. Hinzu kommt mit 350 Quadratmetern die Außenterrasse, die ebenfalls für Gastronomie genutzt wird. Bei so einem Projekt stößt man doch gewiss auf Widerstände? Natürlich. Beim Planen durch Projektierer oder Architekten, beim Genehmigen durch Behörden oder beim Ausführen durch Handwerker – überall stoßen Sie zunächst auf Skepsis, wenn etwas anders als „normal“ gemacht werden soll. Zudem ist es eine riesige Herausforderung, ein so kreatives Bauvorhaben entsprechend der geltenden Normen und Vorschriften umzusetzen. Aber all diese Mühen werden durch das Endergebnis und die abwechslungsreiche Arbeit kompensiert. Herr Kornfeld, vielen Dank für das Gespräch. 


WIE DAS RESORT ZWEI JAHRE CORONA-PANDEMIE BEWÄLTIGT HAT

SCHWERE ZEIT GEMEINSAM DURCHGESTANDEN

DOPPEL-INTERVIEW MIT INHABER MATTHIAS GRAFE UND GENERAL MANAGER DANIEL STENZEL Inhaber Matthias Grafe und General Manager Daniel Stenzel sprechen im Doppel-Interview über die Verwerfungen, die in vergangenen zwei Jahren durch die Corona-Pandemie entstanden sind, und wie die Herausforderungen gemeinsam bewältigt wurden.


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err Grafe, Herr Stenzel, zwei Jahre Corona – was bedeutet das für ein Resort?

Matthias Grafe: Die Abwanderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war unser größtes Problem. Denn sie wurden durch die Pandemie erheblich belastet – physisch, psychisch aber vor allem auch finanziell. Daniel Stenzel: Die drei Phasen der Kurzarbeit haben erhebliche finanzielle Einschnitte für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet. Denn in der Gastronomie setzen sich die Gehälter aus Festanteil und Trinkgeld zusammen. Bei den Lockdowns wird deshalb nicht nur das Festgehalt durch das Kurzarbeitergeld beschnitten – das Trinkgeld fällt komplett weg. Für viele ist das eine wahnsinnige Herausforderung. Wie haben Sie diese schwierige Zeit gemeistert? Daniel Stenzel: Auch wir sind vom Personal-Exodus in der Gastronomie nicht komplett verschont geblieben. Nach jedem Lockdown waren wir froh, weil so viele Kolleginnen und Kollegen zurückgekommen sind. Allen gebührt ein riesiger Dank, dass sie die schwere Zeit gemeinsam mit uns durchgestanden haben. Matthias Grafe: Trotzdem suchen wir händeringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als bestes Haus in Thüringen sind wir in einer vergleichsweise privilegierten Situation und haben einige Pfunde, mit denen wir wuchern können. Man liest allerorten, dass die Gastronomie dringend Personal sucht… Matthias Grafe: Ja, leider ist die Gesellschaft in unserem Land auch nicht bereit, für eine gute Dienstleistung entsprechend zu bezahlen. Lieber fliegt man in weit entfernte Ziele, wo es für weniger Geld eben auch guten Service gibt. Hierzulande führt das aber zu riesigen Verwerfungen

in der Branche, weil die Leute feststellen, dass sie bei gleichem Gehalt auch Pakete ausfahren können und sich dabei Wochenend- und Schichtarbeit sparen. Hier müsste sich dringend etwas bei der Wertschätzung von Dienstleistungen bewegen. Wie würden Sie rückblickend die wirtschaftliche Situation Ihres Hauses während der Pandemie beschreiben? Matthias Grafe: Es war schon schwierig. Zwar sind wir nie in eine existenzbedrohende Situation geraten, weil die wirtschaftspolitischen Maßnahmen hier durchaus geholfen haben. Aber Umsatzverluste von 30 bis 40 Prozent mussten wir schon verzeichnen. Daniel Stenzel: Ich bin der Meinung, dass große, gut geführte Häuser wie unseres die Pandemie irgendwie bewältigen konnten. Viele kleinere Gastronomiebetriebe haben es dagegen nicht überstanden. Die daraus entstehenden Verwerfungen in der Branche werden sicherlich erst nach und nach sichtbar. Welche Herausforderungen mussten Sie noch meistern? Daniel Stenzel: Am schwierigsten war es, die sich ständig ändernden politischen Vorgaben umzusetzen. Es war so gut wie unmöglich, eine anständige Planung vorzunehmen. Manchmal wurden die Verordnungen innerhalb eines Tages mehrmals angepasst. Teilweise haben wir Gästen abgesagt und dann wieder zugesagt, weil sich die Regeln wieder geändert hatten. Matthias Grafe: Zudem darf man nicht vergessen, dass das Herunterfahren eines Hotels ein riesiger logistischer Aufwand ist, der einer entsprechenden Planung und Vorbereitung bedarf. Um mal ein Beispiel zu nennen: Wenn die Heizung abgestellt wird, benötigt es einigen Vorlauf, um die Räume zu lüften und danach wieder entsprechend zu erwärmen.

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22 Wie haben Sie die Gesundheit von Gästen und Mitarbeitern geschützt? Daniel Stenzel: Unser Hygienekonzept war 50 Seiten dick und sehr detailliert ausgearbeitet. Wir haben es dem Gesundheitsamt direkt hier vor Ort vorgestellt. Das wurde sehr positiv aufgenommen. In diesem Bereich gab es keinerlei Probleme. Gerade am Anfang der Pandemie waren Desinfektionsmittel, Masken und Hygieneartikel knapp. Wie haben Sie diesen Mangel aufgefangen? Matthias Grafe: Mit der GRAFE GRUPPE haben wir ein Industrieunternehmen im Rücken, das wir sehr frühzeitig auf die Situation eingestellt und entsprechende Artikel beschafft haben. Von dort haben wir viel an das Hotel abgegeben, so dass es in diesem Bereich keine Schwierigkeiten gab. Stattdessen war es eher so, dass manche Hygieneartikel Beine bekommen haben, als in der ersten Pandemie-Phase das Toilettenpapier in den Supermärkten knapp wurde. Wie sind die Gäste mit der Pandemie-Situation umgegangen? Daniel Stenzel: Der Großteil von ihnen hat die Maßnahmen akzeptiert. Aber die psychische Belastung einiger durch die Corona-Pandemie hat sich oft in absolut unangebrachten Aggressionen gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen entladen. Matthias Grafe: Ich habe noch nie so oft weinende Mitarbeiter*innen gesehen. Sie geben ihr Bestes und es wird nicht honoriert. Dieser Mangel an Respekt ist nicht in Ordnung und ich wünsche mir sehr, dass sich das in Zukunft wieder bessert. Herr Grafe, Herr Stenzel, vielen Dank für das Gespräch. 


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WANN DAS HEMD IN DIE HOSE UND DER STRUMPF BIS UNTERS KNIE GEHÖRT

WIE MAN SICH KLEIDET, SO GOLFT MAN

DIE KLEIDERORDNUNG WAR UND IST EIN WICHTIGER BESTANDTEIL DER GOLF-ETIKETTE In Großbritannien, als dem Mutterland des Golfsports, herrschen bezüglich der Kleiderordnung in manchen Clubs noch äußerst strenge und altmodisch anmutende Vorgaben – doch das ändert sich gerade. In Deutschland sind die Regeln bereits jetzt lockerer.


1834 verlieh William IV. – von 1830 bis 1837 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland sowie in Personalunion König von Hannover – dem Golfclub St. Andrews in Schottland den Titel „The Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews“, woraus bald „R&A“ und damit die Instanz in Sachen Fairness beim Golf wurde. Die Regelwächter haben simpel und einfach beschrieben, worum es geht: „Play the ball as it lies. Play the course as you find it. And if you can’t do either, do what is fair. But to do what is fair, you need to know the rules of Golf.” Fairer Umgang untereinander gehört damit quasi zum Markenzeichen des Golfsports. Großbritannien gilt seitdem nicht nur als Mutterland des Golfsports, sondern auch als Herkunftsort des Fairnessgedankens in allen international verbreiteten Sportarten mit britischem Ursprung oder entsprechender Tradition, sei es im Automobilsport, beim Fußball oder beim Tennis. Deshalb wird auf der Insel auch beim Golfsport der Etikette – der Einhaltung der Regeln und der Kleiderordnung – ganz besondere Bedeutung zugemessen. Gerade in renommierten Country-Clubs, auf Anlagen in landschaftlich reizvoller Lage oder auf herrschaftlichen Landsitzen herrschen strenge Vorschriften, vor allem dann, wenn sie als beliebtes Ausflugsziel der Oberschicht gelten. Das liest sich dann unter Umständen so, wie beim Shooters Hill Golfclub nahe London: „Bei Herrenshirts sind Polos oder Rollkragenpullover erlaubt. Sie sind in die Hose zu stecken. Damenshirts dürfen dagegen wie vom Designer vorgesehen getragen werden. Herrenhosen haben enganliegend zu sein, Socken sollten sichtbar bleiben. Bei Shorts sind knielange Strümpfe zu tragen, die hochzuziehen sind und überwiegend weiß sein müssen. Kordeln oder elastische Taillenbänder sind nicht erlaubt, ebenso wenig wie Außentaschen. Die Beine der Shorts sollen bis zum Knie oder darüber gehen.“ Auch für die Golferinnen gibt es klare Vorgaben. So heißt es in dem Regelwerk: „Damen dürfen Caprihosen

oder Shorts tragen. Dazu sind Söckchen anzuziehen. Kopfbedeckung müssen entsprechend ihrer Bestimmung aufgesetzt werden, das heißt, Blenden oder Spitzen nach vorn. Ausschließlich Golfschuhe, die für diesen Zweck entworfen und hergestellt wurden, dürfen getragen werden.“ Soweit alles klar? Wer das als recht anspruchsvoll empfindet, dem sei gesagt, dass dies nur die Regeln auf dem Golfplatz selbst sind. Im Clubhaus, in der Lounge und im Esszimmer ist folgende Kleiderordnung vorgesehen: „Smart Causal ist im und ums Clubhaus jederzeit zu tragen. Kopfbedeckungen sind abzusetzen. Shirts müssen stets in die Hose gesteckt werden – mit Ausnahme von gerade geschnittenen Hemden, die zum Tragen außerhalb von Hosen bestimmt sind.“ Eine Ausnahme bildet die Terrasse: Für ein legereres Outfit darf hier das Shirt die Hose verlassen. Doch weiter geht es: „Golfbekleidung ist erlaubt, ABER NICHT nass oder schmutzig. Aufgrund ihrer Spikes und Pickel ist das Tragen von Golfschuhen nicht gestattet. Dagegen sind andere Schuhe oder Sandalen ok, aber OHNE Socken. Flipflops wiederum sind verboten.“ Gleiches gilt auch für Regenzeug oder Hoodies. Überdies werden Mitglieder, die in Arbeitsklamotten zum Golfclub kommen, aufgefordert, den Hintereingang zu benutzen. Wohl dem, dem es gelingt, diese Regeln ohne Zusatzstudium zur verinnerlichen. Er oder sie hat es wahrlich verdient, dem illustren Golfer-Kreis beizutreten. In Deutschland, und damit auch im Spa & Golf Resort Weimarer Land, sind die Kleiderordnungen in und um den Golfplatz deutlich legerer. Viele Clubs machen gar keine Vorschriften und vertrauen auf die Eigenverantwortung ihrer Mitglieder, persönliches Stilempfinden mit der Praxistauglichkeit der Bekleidung und der Tradition des Sports in Einklang zu bringen. Andere machen lose Vorgaben, die breiten Raum zur Interpretation lassen und die Individualität nicht zu stark einschränken.

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Fairerweise – und dieses Stichwort soll in diesem Beitrag großgeschrieben werden – soll erwähnt sein, dass solch elitären Zirkel, wo sich die Aristokratie zum Golf trifft und wo strenge Verhaltensregeln herrschen, auch in Großbritannien zunehmend in die Minderheit geraten. Denn inzwischen kommen die meisten englischen oder schottischen Golfer aus dem Mittelstand. Auf den Britischen Inseln gibt es unzählige Amateurwettbewerbe, bei denen sich jeder messen kann. Darüber hinaus bieten zahlreiche Privatschulen Golf als Schulsport an. Hier sind die Kleider-Ordnungen deutlich lockerer und damit ähnlich denen hierzulande. Das britische Magazin „Golf Monthly“ hat dieses „einzigartige Minenfeld“ mit einer simplen Grafik „passierbar“ gemacht: Ein

zweigeteilter Comic-Golfer trägt links die Kleidungsstücke, die als akzeptabel gelten. Dazu gehören Hemden oder Polos mit Kragen und Ärmeln, enganliegende, knöchellange Hosen oder kurze Shorts, die mit weißen Strümpfen zu kombinieren sind, Golfschuhe sowie eine richtige Golftasche mit mindestens fünf Schlägern. Fertig. Rechts trägt der Comic-Golfer Anziehsachen, die als nicht akzeptabel sind: Trikots, T-Shirts und Trainingsjacken sowie alle Oberteile, die über dem Gürtel getragen werden, Sport-, Strand- oder Trainingshosen, zerrissene oder ausgewaschene Jeans sowie Hosen, die nicht bis zum Knöchel reichen, zu kurze Socken und Turnschuhe. Simpel erklärt und leicht zu verstehen. 


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NEUES LINDENBISTRO VERWÖHNT GÄSTE MIT MAROKKANISCH INSPIRIERTER KÜCHE

DER GENUSS-PAVILLON

EIN WEITERES RESTAURANT ERHÖHT KULINARISCHE VIELFALT MIT ORIENTALISCHEN AKZENTEN Bis zu 25 Gäste finden Platz im neuen LindenBistro, das Pool- und Sauna-Gästen direkt neben der Lindentherme ein zusätzliches und exklusives Speisenangebot bietet und damit die kulinarische Vielfalt um eine weitere spannende Genusskomponente erhöht.

Für manche Besucher war es ein amüsanter Schock und für General Manager Daniel Stenzel ein kleiner Albtraum: Hungrige Gäste, die soeben noch in der Lindentherme die verlockenden Spa-Angebote genossen hatten, schlurften frotteepantoffelbeschlappt mit nichts weiter bekleidet als einem Bademantel und viel Luft zwischen Knöchel und Hüfte durch das Restaurant der GolfHütte auf der Suche nach Nahrung. Gerade beim entspannten Sitzen nicht immer ein ästhetischer Anblick. Doch solche Bilder gehören jetzt der Vergangenheit an. Mit der Eröffnung des neuen LindenBistro verfügt der Wellness-Bereich des Spa & GolfResorts Weimarer Land nun über ein eigenständiges kulinarisches Angebot. Dieses steht den etablierten gastronomischen Offerten in nichts nach und setzt dabei täglich von 12 bis 17 Uhr trotzdem neue und einzigartige Akzente des Genusses. „Wir bieten unseren Spa-Gästen eine Fusion aus mediterran-marokkanischer Küche mit außergewöhnlich aromatischen und leichten Kompositionen. Vom Pavillon des


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gemütlichen LindenBistros aus haben sie dabei einen exklusiven Ausblick auf den Goethe Course“, berichtet Stenzel. Zwei aus Marokko stammende Köche verwöhnen den Gaumen mit einer kreativen Zusammenstellung der orientalischen Küche und erweitern damit die lukullische Vielfalt des Resorts noch einmal um eine weitere spannende Genusskomponente. „Wir wollten nicht die typischen Evergreens einer Wellness-Gastronomie, sondern haben bewusst auf eigene Akzente gesetzt“, erklärt der General Manager. „Zudem liegt der Fokus im Spa-Bereich auf Gesundheit und Wohlbefinden, weshalb auch die Speisen entsprechend leicht und bekömmlich sein sollten. Aus diesem Grund sollten vegetarische Angebote im Mittelpunkt stehen.“ Die marokkanische Küche sei dafür hervorragend geeignet, da die Grundlage der meisten Gerichte gemüsebasiert sei, diese würden dann

mit diversen Topics veredelt. „Außerdem sind leichten Speisen-Angebote in unserem Haus immer mediterran assoziiert. Ans Mittelmeer grenzen aber eben nicht nur Frankreich, Italien oder Spanien an, sondern eben auch die Maghreb-Staaten wie Marokko“, erläutert Stenzel, der sich mit dem bisherigen Feedback hochzufrieden zeigt: „Wir haben die Speisekarte überarbeitet und den marokkanischen Einfluss noch einmal erhöht, weil die Gäste das neue kulinarische Angebot so gut angenommen haben.“ Speisen wie orientalisches Rührei, pochiertes Ei in orientalischer Tomatensauce, Doraden-Bratlinge in orientalischem Tomatensugo, sautierte Fischbällchen, Karotten-Kurkuma-Suppe oder orientalisch zubereitetes Huhn mit Mandeln verwöhnen im LindenBistro den Gaumen. Hinzu kommen Köstlichkeiten wie Tagine mit geschmortem Gemüse, Bulgur und Tomate oder Kalbs-Tagine mit Linsen, Tomate und Harissa,


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ebenso wie ein Sandwich mit Pastrami, knackigem Salat, Tomate, Gurke und Radieschen oder ein Blattsalat mit Distelöl-Zitronen-Vinaigrette, Tomate, Gurke, Radieschen und Kernen sowie wahlweise Kichererbsen-Bällchen, Garnele oder Hühnerbrust. Ergänzt werden die morgenländischen Gaumenfreuden durch ein umfangreiches Getränkeangebot. Hintergedanke bei der Planung des LindenBistros war der Wunsch, den Pool- und Sauna-Gästen ein vollwertiges Restaurant mit einem entsprechenden Ambiente anzubieten, das optisch und ästhetisch zum Wellness-Bereich passt. Beim Hersteller der Wintergarten-Elemente für den Terrassenbereich sei man schließlich fündig geworden. „Der aus Stahlträgern bestehende

Pavillon war perfekt geeignet und wurde von uns noch mit eigener Holzvertäfelung dem Stil des Hauses entsprechend angepasst“, blickt der General Manager zurück. Baubeginn war im April 2021, ein halbes Jahr später im Oktober 2021 wurde das neue Restaurant eröffnet. Es bietet auf rund 50 Quadratmetern Platz für bis zu 25 Gäste, die auf einen zweigleisigen Service zurückgreifen können. „Entweder man ordert beim Servicemitarbeiter, der immer vor Ort ist, oder man kann seine Bestellung auch telefonisch aufgeben“, so Stenzel. Das Essen werde in einem speziellen Bereich der Hauptküche zubereitet, die direkt neben der Lindentherme liegt und durch einen neuen Verbindungsflur zugänglich gemacht wurde. 


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EXECUTIVE KÜCHENCHEF DANNY SCHWABE ZIEHT NACH SEINEM ERSTEN JAHR BILANZ

HÖCHSTE ANERKENNUNG FÜR FINE DINING

RESTAURANT MASTERS ÜBERZEUGT MIT NEUER SPEISEKARTE DIE TESTER VOM „SAVOIR VIVRE“ Eine einfache Formensprache und eine neue Speisekarte, die optisch und inhaltlich den klaren, reduzierten und strukturierten Bauhaus-Stil abbildet, sind die Kennzeichen der MenüAuswahl im Fine Dining Restaurant Masters. Kulinarisch bedeutet dies: höchster Genuss.


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mzug in einen stilleren Bereich, Umgestaltung der Terrasse mit eigenem Freisitz, nochmal verstärkter Service am Gast, neue Speisekarte – und all das in den Wirren der Corona-Pandemie: Das Fine Dining Restaurant Masters hat im ersten Jahr unter der Leitung von Danny Schwabe viele Veränderungen erlebt. Geblieben ist der herausragende Gaumengenuss, bei dem mediterrane frankophile Küche im Zusammenspiel mit Aromen, Texturen, verschiedensten Gewürzen und regionalen Produkten in einem kleinen Gesamtkunstwerk auf dem Teller mündet. Im Interview blickt der executive Küchenchef im Spa & GolfResort Weimarer Land zurück auf die ersten zwölf Monate seiner „Amtszeit“. Herr Schwabe, wie fällt Ihr Rückblick auf das erste Jahr als Küchenchef im Restaurant Augusta aus? Wenn man die schwierigen Umstände mit den Lockdowns mal beiseite lässt, sind wir sehr zufrieden. Die erste Speisekarte kam bei den Gästen hervorragend an, sie waren begeistert und die Auslastung war gut. Bitte beschreiben Sie nochmal kurz, mit welchem Konzept Sie und Ihr Team an den Start gegangen sind. Wir haben eine neue Speisekarte selbst gestaltet, die jeder Gast als Erinnerung an einen unvergesslichen Abend voller Genuss mit nach Hause nehmen darf. Sie schlägt optisch und inhaltlich den Bogen zum berühmten Bauhaus-Maler Lyonel Feininger. Ziel war es, den puristischen, geradlinigen Bauhaus-Stil, mit dem Einsatz von Gestaltungselementen, die auf einfache geometrische Formen wie Quadrate, Dreiecke und Kreise reduziert sind, in unsere Küche und schließlich als Speisen auf die Teller zu überführen. Die Karte wechselt mit den Jahreszeiten und trägt jetzt immer ein Motto, der Stil bleibt aber gleich. Seit Frühlingsbeginn haben eine neue Speisekarte.

Die Speisekarte im vergangenen Jahr trug das Motto „from yellow to red“. Was hatte es damit auf sich? Die Karte zeigte stark reduziert symbolhaft fünf Teller, auf denen die Form und die Anrichtung der fünf Gänge stilisiert dargestellt waren. Deren Farbe wechselte von Gang zu Gang von hellem Gelb über Orange in ein dunkles Rot. Also typischer Bauhaus-Stil? Ja genau. Wir setzen die Abstraktionen der Gerichte in entsprechende grafische Elemente um, die sich dann auch auf den Tellern wiederfinden. Auch mit Worten werden die Zutaten nur äußerst knapp genannt, nicht beschrieben. Eine weitere Besonderheit ist, dass bei jedem Gang notiert wird, wer ihn kreiert hat – quasi wie die Signatur eines Künstlers auf seinem Gemälde. Was bedeutet das für die kulinarische Umsetzung? Dass wir selbstverständlich unserem Konzept treu bleiben, nämlich geradlinig zu kochen, kulinarisches Handwerk und Kunst zu verbinden, die Gerichte mit einer klaren Formensprache anzurichten und dabei das dominante Element des Menüs auf dem Teller auch optisch als Eyecatcher zu zeigen. Also eine puristische, ganz klare Präsentation mit dem Hauptprodukt im Fokus. Welche Veränderungen haben Sie in Ihrem ersten Jahr vorgenommen? Wir haben den Service am Gast noch einmal verstärkt. Die Köche präsentieren ihre Gänge selbst, damit die Gäste ein Gesicht haben und man ins Gespräch kommt. Auch das Service-Personal ist entsprechend geschult, ist beim Probekochen der Gerichte mit dabei und kann so umfassend Auskunft geben. Darüber hinaus bieten wir jetzt eine alkoholfreie Weinbegleitung zu jedem Gang.


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Gibt es weitere Neuerungen? Ja, wir haben unsere Bemühungen in Bezug auf Nachhaltigkeit weiter intensiviert. Das heißt, wir kaufen noch mehr Produkte aus biologischem Anbau, die zudem fair gehandelt wurden. Beispiele dafür sind Gewürze und Schokolade. Und dann gab es da noch Anerkennung aus berufenem Munde… Das Genuss- und Reise-Magazin „savoir vivre“ hat uns ausgezeichnet und in den höchsten Tönen gelobt. Normalerweise sind drei Sonnen das Maximum, das man erhalten kann. Bei uns waren die Tester jedoch so begeistert, dass sie ausnahmsweise dreieinhalb Sonnen vergeben haben. Sie können sich vorstellen, dass wir uns darüber sehr gefreut haben und uns entsprechend geehrt fühlen. Gleichzeitig ist die Auszeichnung natürlich ein Ansporn, auf unserem Weg weiterzumachen. Herr Schwabe, vielen Dank für das Gespräch. 


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IM ZUGE DER TERRASSEN-ERWEITERUNG ENTSTEHT DAS BISTRO GOETHE19

KOCHKUNST IM KUBUS

EIN NEUES RESTAURANT BRINGT TRADITIONELLE FRANZÖSISCHE BISTRO-KÜCHE AUF DEN TISCH Als rustikales Pendant zur feinen frankophilen Gourmet-Küche des Masters wird das neue Bistro Goethe19 seine Gäste empfangen. Es wurde multifunktional angelegt und dient gleichzeitig als Anlaufpunkt für die Verpflegung der Halfways und als Front-Cooking-Station.

Den wenigsten Stammgästen dürften die umfangreichen Bauarbeiten im Spa & GolfResort Weimarer Land entgangen sein. Doch was in den vergangenen zwei Jahren während der Corona-Pandemie für die ein oder andere Einschränkung sorgte, diente einem guten Zweck: Den Komfort und das kulinarische Angebot des Hauses noch weiter zu erhöhen und somit noch mehr Raum für entspannte, unvergessliche Aufenthalte zu schaffen und damit den Wohlfühlfaktor auf ein noch höheres Level zu heben. Über der Erweiterung des Wellnessbereichs entsteht entlang der Terrasse an der nördlich Außenwand ein Wintergarten. Dieser wird von einem neuen Terrassenbereich mit rund 60 Sitzplätzen umspannt und von einem GlasKubus optisch dominiert. Hier befindet sich das Bistro Goethe19, das als weiteres kulinarisches Angebot die Restaurant-Vielfalt weiter erhöhen und zusätzliche Gaumenfreuden bieten wird.

„Ich habe mir sagen lassen, dass Golfer das Restaurant, in das sie nach dem 18. Loch einkehren, das 19. Loch nennen. So ist der Name des neuen Bistros entstanden“, verrät General Manager Daniel Stenzel und ergänzt: „Zudem sitzt man hier direkt gegenüber vom 18. Loch des Goethe Course.“ Von 11 bis 17 Uhr werden die Gäste hier ein traditionelles französisches Bistro-Angebot auf höchstem kulinarischen Niveau vorfinden, mit herzhaften Gerichten wie Vichyssoise, Cassoulet, Croque Monsieur, Salade Niçoise, Ratatouille, Gratin oder Quiche, aber auch süßen Köstlichkeiten wie Pain au Chocolat, Croissants und Brioches oder Macarons. Dabei werde das neue Restaurant multifunktional angelegt, berichtet der General Manager. Neben seiner Eigenschaft als Bistro für die Gäste auf der Terrasse soll es gleichzeitig als Anlaufpunkt für die Verpflegung der Halfways und darüber hinaus als Front-Cooking-Station für die


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43 Eierspeisen vom Frühstücksbuffet dienen. Insgesamt stehen knapp 460 Quadratmeter zur Verfügung, von denen der Terrassenbereich mit Kubus rund 300 Quadratmeter einnimmt, während 160 Quadratmeter auf den Wintergarten entfallen. Gekrönt wird das stilvolle Ensemble von einem Lounge-Bereich neben dem Kubus, wo nach der Eröffnung ein permanent brennendes Feuer für Wohlfühlatmosphäre sorgt. „Wir wollen ein rustikales Pendant zur feinen frankophilen Gourmet-Küche des Masters schaffen. Das soll mit dem französischen Bistro umgesetzt werden“, erläutert Stenzel. Das Fine Dining Restaurant Masters wird im Zuge der Umbauarbeiten innerhalb des Hauses nach hinten in den ruhigeren Bereich verlegt und erhält erstmals einen eigenen Terrassenbereich. Für das Restaurant Augusta entstehen im neuen Wintergarten 45 Sitzplätze, während die Grand Slam Bar dort ebenfalls einen eigenen Bereich mit 15 Sitzplätzen erhält. „Wir waren mit unseren Restaurants an der Kapazitätsgrenze, die Erweiterung ist deshalb unumgänglich“, begründet der General Manager den Schritt. Die Stahlkonstruktionen von Kubus und Wintergarten werden sich harmonisch in das Ambiente des Spa & GolfResort Weimarer Land einfügen und darüber hinaus zusätzliche optische Reizpunkte setzen. Sie krönen die eine Etage tiefer stattfindenden Baumaßnahmen zur Erweiterung der Lindentherme mit neuen Saunen, darunter Salz- und Erdsauna, Gradierwerk, Ruheräume, Lounges, einem Atrium, einer Feuerstelle, einem Kneipp-Tretbecken, Schwimm-, Tauch- sowie Bewegungsbädern und vielen weiteren Annehmlichkeiten. 


Lifestyle

Kulinarisch reisen Darf es heute mediterran-marokkanisch sein? Oder ist Ihnen doch eher nach frankophiler Küche? In den 7 Restaurants verwöhnen wir Sie mit einzigartigem Ambiente, spektakulärer Aussicht und kulinarischer Vielfalt.


Lifestyle

Sich Zeit nehmen für die kleinen Dinge Den Alltag hinter sich lassen, die Prioritäten neu setzen, die Dinge neu betrachten und sich fallen lassen können. Das heißt es, wenn Urlaub wirklich Urlaub ist.


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TOP-BEWERTUNG IM BRANCHENFÜHRER UND AUFSTIEG IN DIE SPITZENKLASSE

ANGEKOMMEN IM WELLNESS-OLYMP SPA & GOLFRESORT WEIMARER LAND ERREICHT SPITZENPLATZ IM „RELAX GUIDE 2022“

Mit einer Spitzenplatzierung im anerkannten „Relax Guide“ hat es das Spa & GolfResort Weimarer Land geschafft, sich unter den Top-Adressen im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Für Inhaber Matthias Grafe ist die Auszeichnung Anerkennung und Ansporn zugleich.


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ielen Dank für die Blumen! Mit drei von maximal vier Lilien und 17 von 20 möglichen Punkten gehört das Spa & GolfResort Weimarer Land zu den Aufsteigern des Jahres im „Relax Guide 2022 Deutschland & Südtirol“. Damit landete das Thüringer Resort unter den Top 20 von insgesamt 1.181 bewerteten Häusern in dem seit 1999 alljährlich erhobenen Ranking des renommierten Branchenführers. Insgesamt wurden lediglich 15-mal drei Lilien vergeben. Inhaber Matthias Grafe freute sich über die Auszeichnung: „Für uns ist die aktuelle Spitzenplatzierung im Relax Guide eine große Ehre, Anerkennung und Ansporn zugleich. Nachdem wir im vergangenen Jahr mit 16 Punkten auf zwei Lilien kamen, ist die Verbesserung um einen Punkt einhergehend mit einer zusätzlichen Lilie ein tolles Ergebnis für alle Mitarbeiter, die jeden Tag ihr Bestes zum Wohle unserer Gäste geben.“ Und er ergänzt: „Welchen Stellenwert die drei Lilien haben, zeigt sich schon allein daran, dass an alle getesteten Einrichtungen insgesamt nur 151 Lilien vergeben wurden, also gerade einmal an 13 Prozent der Häuser.“


„Familienfreundlich. Das mit großem Abstand beste Wellnesshotel Thüringens ist eine Art von gepflegtem Edelgutshof mit den Schwerpunkten Golf, Events, Tagungen und Wellness, es ist familiengeführt und liegt sehr ruhig außerhalb des Ortes, umgeben nur von […] Golfplätzen, […] all das vor einer traumhaften Naturkulisse aus Wäldern und Wiesen“, schreiben die Tester über das Spa & Golf Resort Weimarer Land, das das einzige ausgezeichnete „Lilien-Haus“ im Freistaat Thüringen ist. Dabei werden sowohl die Atmosphäre in der Gastronomie als auch die im Wellness-Bereich in den höchsten Tönen gelobt. So heißt es: „Hinter restaurierten Fachwerkfassaden präsentiert sich ein ebenso aufwändig wie stilvoll arrangiertes ländlich-heimeliges Ambiente, das rundum zum Wohlfühlen einlädt. Auch die vier Restaurants sind wunderbar atmosphärisch gestaltet. Auch der Wellnessbereich ist einfach zum Wohlfühlen gemacht. Ebenso ist er gut durchdacht angelegt und von stilsicherer Hand einnehmend behaglich gestaltet.“

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Darüber hinaus sind die „sehr guten Massagen und Kosmetikanwendungen“ sowie die „vielen freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter“ den Experten des Relax Guides eine gesonderte Erwähnung wert. Dies gepaart mit dem traumhaften Ambiente, der guten Küche und dem umfangreichen Wellness-Angebot haben dazu beigetragen, dass sich das Spa & GolfResort Weimarer Land als eines von nur 13 Häusern überhaupt in der Bewertung verbessern konnte. Matthias Grafe: „Wir werden in den kommenden Jahren alles daransetzen, die hohe Auszeichnung zu bestätigen und uns weiter zu verbessern.“

Jedes Jahr werden vom Relax Guide alle Wellnesshotels in Österreich, Deutschland und Südtirol in den Kategorien Wellness, Kur, Gesundheit und Schönheitsfarmen unabhängig und kritisch unter die Lupe genommen und bewertet. Vor 20 Jahren wurde die Lilie als Symbol der Reinheit und Erneuerung geschaffen, die das Qualitätsgütesiegel der Wellnessbranche darstellt. Mithilfe anonymer Tests werden die Hotels nach klaren Kriterien beurteilt und mit einer Punktzahl zwischen 9 und 20 bewertet. Häuser mit 13 bis 20 Punkten gehören zu den besten und erhalten je nach Punktzahl bis zu vier Lilien.  www.relax-guide.com/weimarer-land-spa-golf-resort


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WOHLFÜHLEN UND -BEFINDEN: NEUES SPA-ANGEBOT LEGT FOKUS AUF GESUNDHEIT

SALZ AUF UNSERER HAUT

DAS „WEISSE GOLD“ BESTIMMT DIE ERWEITERUNG DES WELLNESS-BEREICHS IN DER LINDENTHERME Für den Bauleiter eine Herausforderung, für die Gäste ein einzigartiges Angebot: In der Lindentherme entsteht ein neuer Bereich mit Salzwelten, die das Angebot erweitern und neben Wohlfühlen und Entspannen auch zur Förderung der Gesundheit beitragen sollen.

Bad Langensalza, Bad Sulza, Bad Salzungen – die Ortsnamen verraten es: Thüringen ist eine Salzregion. Die Ursprünge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die ersten Kalivorkommen wurden in den 1880-er Jahren bei Bleicherode im Südharz entdeckt. Um die Jahrhundertwende wurden die ersten Schächte abgeteuft und der industrielle Abbau des „weißen Goldes“ begann. 1985 erreichte die Kaliproduktion der DDR in den beiden Revieren Werra und Südharz mit 3,5 Millionen Tonnen hinter Kanada und der Sowjetunion die drittgrößte Fördermenge weltweit. Dieser Tradition folgend entsteht derzeit im Wellness-Bereich des Spa & GolfResorts Weimarer Land, der Lindentherme, ein Erweiterungsbau rund um das Thema Salz. Auf rund 500 Quadratmetern Fläche wird er neue Saunen, darunter eine Salz- und eine Erdsauna, Gradierwerk, Ruheräume, Lounges, ein Atrium, eine Feuerstelle, ein Kneipp-Tretbecken, Schwimm-, Tauch- sowie Bewegungsbäder und viele weitere Annehmlichkeiten enthalten. Dabei


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wird das Thema Salz auch baulich konsequent verfolgt: So werden die Wände der Salzsauna aus Salzstein errichtet. „Unser bisheriges Spa-Angebot wurde von den Gästen sehr gut angenommen. Deshalb ist Ende 2019 die Idee entstanden, den Wellness-Bereich auszubauen und noch mehr Entspannungsmomente möglich zu machen“, berichtet Golfmanager Thomas Mönch. „Damit wollen wir die Attraktivität unseres Hauses in den Wintermonaten noch einmal erhöhen und mehr bieten, als die klassischen Wellness-Hotels.“ Ziel sei, durch ein größeres und breiteres Angebot die Aufenthaltsdauer der Gäste zu erhöhen. Dabei, so Mönch, liege der Fokus auf Gesundheitswellness. „Das heißt, dass wir neben dem reinen Wohlfühlen auch noch etwas für das Wohlbefinden von Körper und Geist tun wollen. Salz ist dafür eine hervorragende Grundlage“, erklärt er. Matthias Kornfeld, der als Bauleiter das Projekt federführend betreut, beschreibt die Umsetzung: „Das Gradierwerk im Innenhof erzeugt das Salz, das dann über Verdampfer der Luft beigemengt und in Form von salzhaltigen Aromen in den Räumen verteilt wird.“ „Die feinen Salzpartikel in der Luft wirken sich vor allem positiv auf die Atmungsorgane aus. Das Gefühl, richtig frei atmen zu können, entsteht durch die feinen Salzwasser-Tröpfchen. Sie setzen sich im Nasen-Rachenraum fest oder dringen bis in die Lunge vor. Dadurch löst sich vorhandener Schleim in den Atemwegen. Das tut einfach gut und hilft auch bei Beschwerden oder Erkrankungen“, berichtet Mönch. Nicht umsonst würden viele Kuren in Regionen am Meer stattfinden, weil auch dort die Luft mit Salz angereichert sei.

Darüber hinaus sei Salz auch gut für die Haut: „Die kleinen Salzwasser-Tröpfchen setzen sich auch auf der Haut ab. Hier bilden sie einen wohltuenden dünnen Film, der Entzündungen mindert und Prozesse auslöst, die bei manchen Hauterkrankungen oder Reizungen helfen können“, erklärt er und verweist auf weitere positive Effekte: „Salzhaltige Luft kann Hautunreinheiten sowie chronische Hautkrankheiten sanft und nachhaltig bekämpfen, es fördert die Durchblutung und trägt zur Stärkung der Abwehrkräfte bei.“ Die Bauarbeiten fanden und finden teilweise bei laufendem Hotelbetrieb statt. „Wir versuchen, die Einschränkungen für die Gäste so gering wie möglich zu halten“, erklärt Kornfeld. „Corona hat uns hier in dem Sinne geholfen, dass viele Genehmigungen schneller erteilt wurden und die Lockdowns ein zügiges Vorankommen ermöglicht haben.“ Dennoch sei es ein sehr anspruchsvolles Projekt: „Der neue Wellness-Bereich musste in ein bestehendes Gebäude integriert werden, also stellte sich die Frage der Zugänglichkeit – nicht nur für die Gäste, sondern auch für Küche und Service. Doch wir haben für alle Herausforderungen intelligente Lösungen gefunden“, so der Bauleiter. Kornfeld verweist zudem auf die planerischen Schwierigkeiten des Projekts: „Wir mussten die Baugrenze komplett ausschöpfen und haben alle vorhandenen Kapazitäten genutzt. Auch die Baustellenlogistik war dementsprechend sehr anspruchsvoll. Doch wir sind dabei, alle Probleme zu bewältigen und unsere Gäste können sich nach der Fertigstellung zwischen Spätsommer und Herbst auf ein traumhaftes Wellness-Erlebnis mit zahlreichen einzigartigen Angeboten freuen“, versichert er. 

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ZAHLREICHE & VIELSEITIGE WANDERPFADE AM RANDE DES RESORTS GEPLANT

WALD-WELLNESS FÜR NATUR-FREUNDE MIT DEM ERWERB VON 110 HEKTAR WALD WIRD DAS ANGEBOT AN OUTDOORAKTIVITÄTEN ERWEITERT Gesundheits- und Wald-Yoga-Pfad sowie Barfuß-, Kneipp-, Waldfitness-, Familienhindernisund GPS-Parcours: Angrenzend ans Spa & GolfResort Weimarer Land entsteht ein Erholungswald, in dem es bald zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im Freien geben soll.


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ns Spa & GolfResort Weimarer Land locken nicht nur das einzigartige Ambiente des Hotels, die kulinarischen Köstlichkeiten der Restaurants oder die fantastischen Grüns der Golfplätze, sondern auch die malerische Umgebung aus Hügeln und Wäldern. Zum bereits bestehenden Baumbestand im Nordosten des Resorts hat Inhaber Matthias Grafe jetzt noch einmal 110 Hektar Wald hinzugekauft, womit sich das Resort auf eine Gesamtfläche von 300 Hektar erweitert. Die neuen Flächen sollen unter ökologischen Gesichtspunkten zum Erholungswald umgebaut werden und den Gästen Möglichkeiten für alternative Freizeitgestaltung im Freien bieten. „Unsere Planung für ein Wanderkonzept sieht verschiedene gesundheits- und erlebnisorientierte Wege und Pfade vor, die zwischen einem und drei Kilometer lang sein sollen und auch miteinander kombiniert werden können“, berichtet Golfmanager Thomas Mönch. „Dabei steht vor allem die umweltschonende Nutzung im Vordergrund. Mit den geplanten Routen wollen wir der steigenden Nach-


frage nach mentaler Gesundheit kombiniert mit dem Wunsch, Erlebnisse in der freien Natur zu genießen, Rechnung tragen.“ Die Ideen reichen dabei von einem Gesundheits- über einen Wald-Yoga-Pfad bis hin zu Barfuß-, Kneipp-, Waldfitness-, Familienhindernis- und GPS-Parcours. „Auch ein Naturerlebniswanderweg oder ein Waldspielplatz sind denkbar“, erklärt Mönch das Konzept. Dazu könnte es im Hotel für die Gäste zu allen Wanderwegen Karten und Wegbeschreibungen geben. Hinzu käme ein Audio-Guide, der Aufgabestellungen erklärt und nützliche Informationen zur jeweiligen Wanderung gibt. „Alle Wanderungen könnten individuell durchgeführt oder auch als geführte Touren mit speziell ausgebildetem Personal gebucht werden“, so der Golfmanager. Ein Teil des Konzepts fußt auf Wegen und Pfaden im bereits vorhandenen Wald. Durch die Vergrößerung des Forsts kämen neue Möglichkeiten zur Erweiterung und Neugestaltung hinzu, erklärt Mönch und

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beschreibt die verschiedenen Ideen im Einzelnen: „Auf dem Gesundheitspfad würden verschiedene Elemente angeordnet, die dem Wanderer den Wald mit allen Sinnen erlebbar machen. So könnten hier eine Klangharfe, Fühlsäulen, eine Hängebrücke, Ruheplätze, Klangräume und ein Trinkbrunnen entstehen.“ Für den angedachten Wald-Yoga-Pfad würde ein bereits existierender Wanderweg aufgewertet, indem an bestimmten Stellen durch kleine Tafeln verschiedene Yoga-Übungen beschrieben werden, um so das ganzheitliche Übungssystem in freier Natur erleben zu können. „Diese Übungen könnten vom Wanderer allein durchgeführt oder der Pfad könnte zusammen mit einem Yoga-Lehrer professionell bewandert werden“, erklärt der Golfmanager und verweist darauf, dass an einer Station eine Plattform möglich sei, an der auch Gruppen-Yoga-Kurse durchgeführt werden könnten. Was das Thema Kneippen angeht, besteht bereits eine gute Zusammenarbeit mit dem Kneippverein Bad Berka. Rund um den anerkannten Kneippkurort gibt es bereits zahlreiche Pfade, die so um ein zusätzliches Angebot erweitert würden und die Kooperation verstärken könnten. Thomas Mönch: „Der Barfuß- und Kneipp-Wanderweg würde den Wanderer einladen, den Wald mit dem Tastsinn der Füße zu erleben. Hier würden Stationen eingerichtet, auf denen jeweils ein anderer Untergrund belaufen werden kann. Möglich sind Bereiche mit unterschiedlichen Steinen, mit Tannenzapfen, mit verschiedenen Sandarten, mit Rasen, mit Moos, mit Blättern, mit Stellen zum Wasserwaten, mit Rindenmulch und unterschiedlich moorastige Böden.“ Zu den umfangreichen Indoor-Spielmöglichkeiten im RabbitClub könnten dank des Familienkonzeptes des Spa & GolfResorts Weimarer Land bald Outdoor-Alternativen hinzukommen. Denn die ins Auge gefassten Wanderwege für Kinder und Familien böten Spaß, Information, Spannung und jede Menge Action. So solle ein Naturerlebniswanderweg anregen, den Wald und die Natur zu entdecken. An verschiedenen Stationen würden deshalb Aufgaben gestellt, welche sich auf die heimische Tier- und


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Pflanzenwelt beziehen. Diese könnten anhand von Geräuschen, Schaubildern und Fühlboxen erkannt werden. Zudem seien ein Insektenhotel, ein Holzxylophon und verschiedene Höhr-Rohre möglich. Infotafeln könnten Wissenswertes über den heimischen Wald vermitteln. Ein Familienhindernis-Parcours könnte unterschiedliche Hürden bieten, die motorische Fähigkeiten abverlangen. „Sie würden so angelegt, dass diese auch für Kinder selbstständig überwindbar sind. Zu den verschiedenen Einzelelementen könnte auch ein Niedrigseilgarten hinzukommen“, sagt Mönch und ergänzt: „Für alle Elemente wäre keine Sicherung notwendig.“ Am Ende des Parcours könne darüber hinaus ein Waldspielplatz errichtet werden, auf dem speziell die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können. Eine Kombination aus traditionellem „Trimm Dich Pfad“ und modernen Outdoor-Fitnessparks böte der Waldfitness-Parcours. Hier sei an verschiedenen Stationen sportliche Betätigung gefragt. Sie würden so angeordnet, dass im Wechsel alle Muskelgruppen beansprucht werden. Die Übungen würden auf Hinweistafeln erklärt und seien auch von ungeübten Wanderern ohne weitere Anleitung ausführbar. Der Parcours könne aber auch in Form eines Personal-Trainings mit einem Fitnesstrainer gebucht und absolviert werden. GPS-Schatzsuchen und Geocaching sind bereits jetzt ein beliebtes Aktiv-Highlight im Resort. Dieses Angebot könnte auf das neu erworbene Waldstück ausgedehnt werden, erklärt der Golfmanager. „Der Parcours würde aus markanten Punkten auf dem geplanten Weg bestehen, die mit kleinen Markierungsboxen ausgestattet sind. Die Wanderer könnten sich damit jede gefundene Stelle auf einer Tourenkarte bestätigen. Sie würden als GPS-Koordinaten ausgemessen und seien so von Punkt zu Punkt durch den Wanderer anlaufbar. Die Tourdaten würden in einem GPS-Gerät, welches im Hotel ausgegeben wird, gespeichert.“ 

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Lifestyle

Einfach ankommen Kommen Sie im Augenblick an und genießen Sie warme Sonnenstrahlen auf der Terrasse, im Innenhof oder auf dem Golfplatz. Dabei entdecken Sie die Ursprünglichkeit der umgebenden Natur und atmen die frische Luft.


Lifestyle

Das perfekte Hideaway 150 Hektar Erholung, Natur, Sport, Wellness, Abenteuer und was Sie daraus machen wollen. Vielfältig, umfangreich und individuell beschreiben wir das Angebot im Spa & GolfResort Weimarer Land.


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ERLEBNISREGION HOHENFELDEN BIETET EINE FÜLLE AN FREIZEITAKTIVITÄTEN

BOGENSCHIESSEN UND GOLF-ABENTEUER

RUND UM DEN STAUSEE HOHENFELDEN GIBT ES ZAHLREICHE ANGEBOTE VOR ALLEM FÜR FAMILIEN Ob Klettern, Bogenschießen, Abenteuer-Golfen oder Salto-Schlagen: Die Erlebnisregion Hohenfelden hält für Groß und Klein eine Vielzahl an Aktivitäten bereit, die jede Menge Spaß und Nervenkitzel versprechen und so für unterhaltsame Stunden sorgen.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele nahe des Spa & GolfResorts Weimarer Land ist die Erlebnisregion Hohenfelden im mittleren Ilmtal. Gute erreichbar über ein hervorragend ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz und darüber auch verbunden mit der Landeshauptstadt Erfurt und der Kulturstadt Weimar warten hier rund um den gleichnamigen Stausee zahlreiche Naherholungserlebnisse auf Ausflügler. Zu den wichtigsten Angeboten zählen das Freilichtmuseum, der Stausee mit Badestrand und Angeboten zum Fische fangen und Bootfahren, ein imposanter Aktivpark mit dem Kletterwald und einem Streichelzoo, der Spiel- und Sonnenpark, ein Rundwanderweg, Adventure-Golf, das Outdoorcamp mit Bogenschießen, Geocachen oder auch das Erlebnisreiten für Kinder in der Natur. Abgerundet wird das Angebot durch

kulinarische Angebote wie das Seeterrassen-Restaurant „Bella Vista“, die Campinggaststätte „Platzwirt“ oder die „Hanslbar“. Im Freilichtmuseum macht eine Ansammlung historischer Gebäude erlebbar, wie in mittelthüringischen Dörfern früher gebaut, gelebt und gearbeitet wurde. Rund 30 Häuser aus dem 17. bis 20. Jahrhundert – darunter Pfarrhof, Bauernhöfe, Werkstätten wie Schusterei, Schmiede und Töpferei, eine Windmühle, Bienenhäuser, eine Dorfschule, ein Brauhaus und die Museumsgaststätte „Einkehr zur alten Pfarre“ – laden zum Erkunden ein und vermitteln Geschichte auf anschauliche Weise. Der Aktivpark beeindruckt vor allem durch seinen Kletterwald mit Hängebrücken, Affenschaukeln und anderen Hindernissen. Insgesamt


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laden sieben Parcours mit 118 Kraxel-Elementen zum Ausprobieren ein. Ob Fitness oder Abenteuer bis hin zum Risiko – hier kommt jeder auf seine Kosten: Von zwei bis 15 Meter Höhe mit steigendem Schwierigkeitsgrad erstrecken sich die verschiedenen Elemente, von einigen kann man an Seilbahnen mit bis zu 135 Metern Länge durch den Wald rasen oder Sprünge bis zu 15 Metern abwärts ins Netz wagen. Für alle Kletterwilligen ist zunächst ein Einweisungs-Parcours zu bewältigen, bei dem kundiges Fachpersonal an drei Elementen das Know-how vermittelt, das benötigt wird, um die einzelnen Strecken sicher zu absolvieren. Die Grundausbildung im Kletterwald nennt sich „Spaß“, umfasst zwölf Elemente und eignet sich vor allem für die kleinsten Besucher. Denn in ein bis zwei Metern Höhe können Eltern ihre Sprösslinge begleiten und deren Aktivitäten folgen. In zwei bis vier Meter Höhe wartet dann „Fitness“, die Erweiterung des „Spaß“-Parcours auf 24 Elemente, darunter auch einige schwere. Erst wer diese Strecke bewältigt, kann sich an anspruchsvollere Aufgaben wagen. Eine davon ist der „Erlebnis“-Kurs mit 15 Hindernissen. Hier lernen die Besucher Buchstaben, Teller, fliegende Teppiche, Indianerstämme und vieles mehr auf eine ganz neue Art und Weise kennen. Einen besonderen Fun-Faktor bietet „Gaudi“: 16 Elemente, darunter Hexenbesen, Slackline und zahlreiche Seilbahnen, sorgen für jede Menge Höhenspaß. Ideal für Familien, Vereine und Gruppen, die in vier bis acht Meter Höhe von Baum zu Baum klettern wollen, ist das Angebot „Abenteuer“, ein Parcours für Erlebnishungrige, der 20 Hindernisse umfasst und reichlich Geschick erfordert. Bevor es an die schwerste aber auch beliebteste Attraktion namens „Risiko“ geht, muss zunächst eine entsprechende Qualifikation absolviert werden. Nur wer diese fünf Aufgaben in sechs bis neun Metern Höhe bewältigt, darf sich der ultimativen Herausforderung widmen. Bis zu 15 Meter über dem Boden verlangen die insgesamt 20 Elemente den Kletterern höchste Konzentration, Kraft und körperliches Können ab.

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Beim Bogenschießen heißt es dagegen, sich zu sammeln, alle Sinne zu schärfen, ein Ziel anzuvisieren, einen Pfeil langsam aus dem Köcher zu ziehen und ihn auf den Bogen zu legen, die Sehne zu greifen und den Bogen zu spannen, im richtigen Moment sanft zu lösen und den Pfeil durch die Luft fliegen zu sehen, begleitet von einem leichten Sirren – verbunden mit dem Geräusch des Pfeils, wenn er auf das Ziel trifft. Spätestens der Anblick, „ins Schwarze“ getroffen zu haben löst einen Adrenalinstoß im Körper aus. Eine Magie, der sich kaum jemand entziehen kann. Bei der Kunst des „Abschaltens und Loslassens“ wird auf vollplastische Tierfiguren und Zielscheiben geschossen. Wer auch abseits vom Spa & GolfResorts Weimarer Land vom Golfen nicht genug bekommt, der kann sich dem Adventure-Golf widmen, einem Freizeiterlebnis für die ganze Familie. Dabei wird auf naturidentischen Rasenbahnen gespielt und das Regelwerk des Deutschen Golfverbandes ist hierbei die Basis, jedoch in vereinfachter und leicht verständlicher Form. Die Anlagen sind großen Golfplätzen nachempfundene Plätze, die im Maßstab 1:10 realisiert werden. Die Bahnen haben somit eine Länge von 8 bis 50 Metern und sind mit starken Geländeverformungen versehen. Die Hindernisse

bestehen aus Sandbunkern, Wasserhindernissen oder Steinfindlingen. Das richtige Lesen dieser Verformungen und die exakte Ballspiellänge ist die Schwierigkeit an diesem Spiel. Den Reiz bei dem Spiel machen das visuelle Denken und die Kreativität aus. Die Spielbahnen sind seitlich mit höherem Rasen (Raff) eingefasst. Verlässt der Ball die Spielbahn so wird er im Raff gebremst und muss wieder zurückgespielt werden. Pro Bahn sollte man mit drei bis fünf Schlägen auskommen. Als Schläger werden handelsübliche Putter oder herkömmliche Minigolf-Schläger verwendet. Als Bälle werden normale Golfbälle genutzt. Das Ziel ist ein Loch-Cup mit exakt gleichen Abmessungen wie beim „großen“ Golf. Ein weiteres Highlight und ein weithin sichtbarer Publikumsmagnet ist die Bungee-Trampolinanlage. Hier werden bis zu vier Gäste gleichzeitig an Gummiseilen befestigt. Durch die Kraft der Trampoline und Seile können auch die nicht ganz so sportlichen Teilnehmer Sprünge von bis zu acht Metern vollführen. Dabei sind sogar Saltos ein völlig gefahrloses Unterfangen, weshalb diese Trampolinanlage für jede Altersgruppe geeignet ist.  www.aktivpark-hohenfelden.de


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DREI NEUE TRACKMANN-SIMULATOREN BIETEN SPIELSPASS FÜR DIE KLEINSTEN

GOLFEN IM JURASSIC PARK

IN DER NEU ERRICHTETEN LUKE ROSS HALL KOMMT DER NACHWUCHS AUF SEINE KOSTEN Ob Wilder Westen, Monster, Dinosaurier oder Häuserschluchten – dank eines radargestützten interaktiven Spielsystems können Kinder jetzt in der neuen Luke Ross Hall Indoor-Golf ausprobieren und dabei jede Menge Action und Spaß erleben.

Für golfbegeisterte Familien bietet das Spa & GolfResort Weimarer Land seit November 2021 ein neues Highlight, das deutschlandweit seines Gleichen sucht: Eine Halle für Indoor-Golf mit insgesamt drei Simulatoren des weltweit führenden Herstellers TrackMan (lesen Sie dazu auch den weiterführenden Text in diesem Heft). „Unsere Luke Ross Hall ist damit eine der größten in Deutschland. So etwas findet man sonst nur in großen Sportcentern, aber nicht direkt auf Golfanlagen oder in Hotels. Hierzulande sind wir damit eines von ganz wenigen Häusern, die solch eine Trainingsmöglichkeit in diesem Umfang anbietet und damit ganzjähriges Golfen ermöglicht“, freut sich Golf-Manager Thomas Mönch. Besonders der Golfer-Nachwuchs dürfte sich freuen, denn TrackMan bietet nicht nur ambitionierten Amateuren oder Profis optimale Bedingungen, um ihren Schwung zu verbessern, sondern ermöglicht dank unzähliger kreativer Spielideen und einer Vielzahl an Phantasiewelten Sport und Spaß für die ganze Familie. So können Herausforderungen wie Longest Drive, Closest to Pin, Capture the Flag


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oder Bulls Eye in themenbezogenen Settings wie etwa im Wilden Westen, im Jurassic Park oder in Monsterhöhlen gespielt werden – zischende Dampflokomotiven, kreischende Saurier, Wolkenkratzer oder ausbrechende Vulkane inklusive.

die für Anfänger und Kinder geeignet sind“, so der Golf-Manager. Für die Jüngeren könne darüber hinaus auch auf kindgerechte Ausrüstung von SNAG – „Starting New At Golf“ – zurückgegriffen werden.

„Das neue Spiel Monsterjagd hat schon zahlreiche unserer kleinen Gäste in seinen Bann gezogen und wurde von allen für gut befunden“, berichtet Mönch. „Mittels eines Avatars laufen die Kinder auf der Leinwand durch eine bunte, animierte Welt, in der sich lustige bunte Monster verstecken, die durch Treffer gefunden werden wollen. So werden die Kids spielerisch an das Golfen herangeführt und haben jede Menge Spaß dabei“, versichert er. Künftig soll das Angebot ein fester Bestandteil für das Kinderprogramm im RabbitClub werden und darüber hinaus beim Kinder- und Jugendtraining zum Einsatz kommen.

Eine weitere Möglichkeit, familienintern zu wetteifern, sei der Vergleich verschiedener Leistungsparameter, die das radargestützte System von TrackMan aufzeichnet und auswertet, darunter neben vielen weiteren Daten zum Beispiel die Ballgeschwindigkeit und die Fluglänge. „Hierüber kann sich jeder Mitspieler nicht nur individuell verbessern, sondern auch mit den anderen messen“, erklärt Mönch. „Im Prinzip steht jedem ein digitaler Golflehrer zur Seite, der dabei hilft, sein Spiel zu optimieren.“

Doch nicht nur für Kinder untereinander, sondern auch für die ganze Familie bietet die Luke Ross Hall vielfältige Möglichkeiten. „Hier können Mama und Papa zusammen mit ihren Kleinen gemeinsam auf ihrem Lieblingsplatz gegeneinander antreten, denn im TrackMan-System sind derzeit 130 weltweit real existierende Course mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden hinterlegt. Darunter befinden sich auch einfache Plätze,

Besonders für die Wintermonate verspricht sich der Golf-Manager mit der neuen Indoor-Golfhalle ein ansprechendes Zusatzangebot für große und kleine Spieler. Neben stundenweisen Buchungen für bis zu vier Personen sowie Training mit und ohne Golflehrer werden auch Mannschafts- und Gruppentraining, Kinder- und Jugendtraining sowie Schnupper- und Platzreifekurse angeboten. Auch Events wie Weihnachtsfeiern oder Kindergeburtstage, Turnierveranstaltungen – die sogar weltweit online möglich sind – und Schlägerfitting sind laut Mönch vorgesehen. 


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NEUE MODELLREGEL SOLL DIE SCHLAGWEITEN IM PROFI-GOLF BEGRENZEN

AUF DIE LÄNGE KOMMT ES AN

ROYAL AND ANCIENT (R&A) UND UNITED STATES GOLF ASSOCIATION LIMITIEREN SCHLÄGERLÄNGE Um zu verhindern, dass durch immer längere Schläger immer größere Reichweiten erzielt und damit vorhandene Golfplätze an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, haben die führenden Golforganisationen zum Jahresbeginn ihr Regelwerk geändert.


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ie Statur des US-Golfstars Bryson DeChambeau sorgt in der Szene regelmäßig für Getuschel. Der Mann mit der Silhouette eines altdeutschen Wohnzimmerschranks hat in den vergangenen Jahren dermaßen an Muskelmasse zugelegt, dass er sich gegen Spekulationen zur Wehr setzen musste, er würde Steroide nehmen. Doch die 20 Kilogramm Mehrmuckis hatten auch noch einen anderen Effekt: DeChambeau drosch im Training als erster Mensch überhaupt einen Golfball über die 400-YardsMarke. Das entspricht 365 Metern und damit fast 100 Meter mehr, als die Durchschnittsdistanz aller PGA-Profis. Diese lag 2020 bei 272 Metern. Als die PGA-Tour in Orlando Station machte, galt es einen Kurs in der Form einer Nierenschale zu bewältigen, bei dem der direkte Weg zum Loch durch mehrere Hundert Meter Wasser blockiert war – eine typische Hindernis-Gestaltung auf Golfplätzen weltweit. Doch, während die Konkurrenz sich auf dem klassischen Weg entlang des Fairways abmühte, prügelte der Kraftprotz DeChambeau den Ball einfach über den See hinweg – 340 Meter weit. Damit führte der 28-Jährige den eigentlichen Sinn des Spiels – mit Geschick, Technik, Augenmaß und Feingefühl Hindernisse zu bewältigen – ad absurdum und machte aus dem Golfsport eine reine Fitnessübung. Doch DeChambeau ist nicht der einzige Weitenjäger. Generell hat sich in den vergangenen Jahren im Golfen ein Trend abgezeichnet: Die Jagd nach immer größeren Schlagweiten. Dafür sorgt neben der besseren Physis der Sportler, die immer mehr zu Modellathleten ausgebildet werden, auch ständig verbessertes Equipment, bei dem inzwischen auch Materialien aus der Raumfahrt zum Einsatz kommen. Das Problem: Bestehende Golfplätze sind für die zunehmenden Schlagdistanzen und die damit einhergehenden veränderten Ansprüche des Spiels nicht ausgelegt und drohen zu veralten. Als Teil einer Landschaft lassen sie sich auch nicht mal eben schnell umgestalten und anpassen.

Um dem vermeintlich unseligen Trend dennoch etwas entgegenzusetzen, haben die Golforganisationen Royal and Ancient (R&A) und die United States Golf Association (USGA) zu Jahresbeginn eine neue Modellregel eingeführt, mit der die Länge der Golfschläger begrenzt werden soll. Demnach dürfen Schläger dann nicht länger als 1,17 Meter (46 Zoll) sein. Bisher liegt die Grenze bei 1,22 Meter (48 Zoll). Putter sind von dieser Regelung ausgenommen. Hintergrund der Überlegungen ist die Ansicht, dass ein längerer Golfschläger einen erhöhten Schwungradius zulässt, aus dem eine höhere Geschwindigkeit und damit auch eine größere Weite resultiert. Kürzere Schläger bedeuten demnach geringere Weiten. Doch nicht alle Golfer sind von der neuen Modellregel überzeugt. Im Gegenteil. Gerade von Seiten namhafter Profis gibt es teils harsche Kritik. Die Pläne seien eine große Zeit- und Geldverschwendung (Rory McIlroy) und minderten den Spaß am Spiel (Phil Mickelson). Zudem bestünde die Gefahr, sich bei einem kürzeren, heftigeren Schwung zu verletzen. Nichtsdestotrotz haben die großen Profi-Touren, darunter die PGA Tour und die Damenserie LPGA, die Regel bereits umgesetzt. Für Hobbygolfer gilt die Änderung hingegen nicht. Jedoch nutzt die überwältigende Mehrheit der Freizeitspieler sowieso kürzere Driver. Der Grund liegt auf der Hand. Je länger der Schaft, desto schwieriger ist es, den Ball optimal zu treffen. Selbst bei den Profis nutzen nur sehr wenige die überlangen Schläger, denn es sei sehr viel schwerer, den Ball damit gerade zu schlagen, berichten Experten. Trotzdem scheinen die Bemühungen von R&A und USGA, die schon seit 2014 versuchen, die Abschlagsweite zu reduzieren, nicht ganz unbegründet. Denn noch in den 1990-er Jahren spielten die Profis auf der PGA Tour mit Drivern, die eine durchschnittliche Länge von 43 Zoll hatten. Heute sind es durchschnittlich knapp 46 Zoll. Mit entsprechenden Folgen für die Reichweite. 

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EXECUTIVE GOLF COURSE UND INDOOR-TRAININGSANLAGE ERWEITERN DAS ANGEBOT

NEU DABEI: KÖNIGIN LUISE UND LUKE ROSS

ABSCHLUSS ZWEIER BAUPROJEKTE BIETET GOLFERN ZUSÄTZLICHE SPIEL- UND TRAININGSMÖGLICHKEITEN Mit dem Königin Luise 9-Loch Course und der „Luke Ross Hall“ für Indoor-Golfen hat das Spa & GolfResort Weimarer Land zwei Bauprojekte fertiggestellt, die den Gästen zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten zum Spielen und Trainieren bieten.


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ber die Corona-Pandemie hinweg hat das Spa & GolfResort Weimarer Land massiv in seine Golf-Infrastruktur investiert und stellt den Gästen nun mit dem Königin Luise 9-Loch Course und der „Luke Ross Hall“ für Indoor-Golfen neue attraktive Angebote zur Verfügung. „Mit den beiden Projekten haben wir unsere Spiel- und Trainingskapazitäten signifikant erweitert und können den Freunden des Sports ganzjährig die Möglichkeit bieten, ihrer Leidenschaft nachzugehen“, erklärt Golfmanager Thomas Mönch. Der Name des neuen 9-Loch Kurzplatzes geht zurück auf Luise Herzogin zu Mecklenburg, bekannt als Königin Luise und Gemahlin des Königs Friedrich Wilhelms III. von Preußen. Vor der Schlacht bei Jena und Auerstedt, bei der die preußischen Truppen von Napoleon eine vernichtende Niederlage beigebracht bekamen, weilte das Königspaar in der Nähe des Kriegsschauplatzes in Blankenhain im damals einzigen Gasthaus am Platze. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an die prominenten Gäste. Die Inschrift lautet: „Hier weilten vor der Schlacht bei Jena am 10. Oktober 1806 Ihre Majestäten König Friedrich Wilhelm III. u. Königin Luise v. Preußen.“ Damit bleibt das Spa & GolfResort Weimarer Land seiner Tradition treu, nach der die Golfplätze die Namen berühmter Persönlichkeiten (Goethe, Feininger) tragen, die in der Region wirkten. Die Arbeiten an „Königin Luise“ begannen im August 2020, zum Saisonbeginn dieses Jahres soll die Anlage bespielbar sein. „Ein Executive Golf Course hat zwar 18 oder manchmal auch nur neun Löcher, hat aber kürze Bahnen als die Standardversion und ist damit schneller zu spielen. Solche Plätze haben mehr Par 3 und weniger Par 4 oder Par 5 Löcher. So sollen Golfer schneller durch eine Runde kommen können“, so Mönch. „Damit bietet der Platz auch gute Voraussetzungen für Anfänger und Kinder.“ Mit acht Par 3 und einem Par 4 Loch sei „Königin Luise“ so gestaltet, dass er von einem Spieler mit geringem Zeitaufwand gespielt werden könne.

Entworfen wurde „Königin Luise“, der zuvor den Arbeitstitel „Anna Amalia“ trug, vom Büro des bekannten Golfplatz-Architekten Christoph Städler, das Lead-Design hatte dessen Partner Achim Reinmuth inne. Der Platz sollte wie der Feininger und der Goethe Course landschafts-ästhetisch und sportlich anspruchsvoll sein. Anfänger finden hier gute Bedingungen zum Üben, Fortgeschrittene aber auch genügend Herausforderung, um mal eine schnelle Runde zwischendurch absolvieren zu können. „Die Vorgabewirksamkeit haben wir mit einer Länge von 1.375 Metern hinbekommen, indem bei Turnieren eine Kurzbahn durch die Bahn 9 des Feininger Course ersetzt wird“ berichtet Städler. Dabei folgt Städler mit seinem Team immer dem Leitmotiv „hard par, easy bogey“. „Das haben wir auch bei diesem Projekt umgesetzt. Auch die anderen Elemente unserer Golfdesign-Philoso¬phie sind mit eingeflossen: Planung im Einklang mit der vorhandenen Landschaft, keine Bahn soll einer anderen ähnlich sein, Präzision und kluge Spielstrategie müssen wichtiger sein als bloße Schlaglänge, Hindernisse größtenteils in Reichweite der Longhitter, klares strategisches Design, vereinzelt heroisches Design und möglichst kein bestrafendes Design sowie die Vermeidung blinder Schläge“, verrät der Architekt. „Königin Luise“ entstand aus den drei Löchern des vorhandenen Übungsplatzes und sechs neu angelegten Kurzbahnen, wobei das Gelände stark durchmodelliert wurde. Zudem achteten die Experten auf eine vernünftige Wasserführung. Dazu wurde ein Vorratsteich integriert, der Oberflächenwasser sammelt. Zwei kurze Par 3 wurden in den angrenzenden Wald verlegt. „Damit entsteht der optische reizvolle Eindruck, dass die Bahnen schon länger existieren. Zudem wird es dadurch anspruchsvoller ein Par zu spielen. Der Platz ist darüber hinaus gut geeignet, das kurze Spiel zu verbessern, und wenn man mal nicht genügend Zeit für eine volle Runde hat, kann man auf dem neuen Kurzplatz neun Löcher in rund einer Stunde absolvieren“, sagt Städler.

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Mit der neuen Luke Ross Hall steht Golfern nach einem Jahr Bauzeit seit November 2021 täglich von 8 bis 22 Uhr ein weiteres Highlight zur Verfügung. „Drei Simulatoren des weltweit führenden Herstellers TrackMan eröffnen neben der Nutzung in der Golfsaison für Unterricht, Events oder als Schlechtwetteralternative auch die Möglichkeit, im Winter und somit ganzjährig zu golfen“, erläutert Mönch. Benannt ist die Halle, die bereits jetzt sehr großen Zuspruch erfährt, nach Luke Ross. Dieser war als Caddymaster des Lakeland Country Clubs in Florida bei einem Turnier als Caddy für Bobby Jones – dem Namensgeber dieses Magazins – tätig. „Der Spieler schlägt seinen Ball so, wie er es auch draußen tun würde. Vor sich hat er den Golfplatz auf eine Leinwand projiziert. Dabei stehen über 130 Course weltweit mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, die TrackMan inzwischen gerendert hat. Das reicht von einfachen Plätzen, die auch für Anfänger und Kinder geeignet sind, bis hin zu den berühmtesten Anlagen der Welt, wie etwa dem Old Course in St Andrews“, beschreibt der Golfmanager den Ablauf. „Auf den vier Metern bis zur Leinwand ermitteln die TrackMan-Simulatoren radargestützt alle Bewegungsdaten des Schwungs. Während er reale Ball in die Leinwand einschlägt, wird der virtuelle Ball an der Stelle des Grüns platziert, die getroffen worden wäre. So kann man realitätsnah eine Vielzahl von Golfplätzen bespielen.“

Der eigentliche Clou sei aber die Vielzahl verschiedener Leistungsparameter, die das System auswertet, darunter zum Beispiel die Ballgeschwindigkeit und die Fluglänge. „Anhand der ermittelten Daten können von der Software Vorschläge ausgegeben werden, was beim Schwung zu verbessern ist. Hierüber kann der Spieler individuell seine Fähigkeiten optimieren, denn im Prinzip steht jedem ein digitaler Golflehrer zur Seite, der dabei hilft, die Qualität seines Spiels voranzubringen“, erklärt Mönch, der sich damit auch eine Professionalisierung und Leistungssteigerung bei den Schülern der Eliteschule des Sports (Sportgymnasium Erfurt) erhofft. Ab 40 Euro pro Stunde sind die Simulatoren buchbar, darüber hinaus soll es zahlreiche Arrangements im Zusammenhang mit Hotel- und Wellnessangeboten geben. Neben stundenweisem Bespielen der Golfplätze mit bis zu vier Personen gibt es Training mit und ohne Golflehrer, Mannschafts- und Gruppentraining bis maximal zwölf Personen sowie in den Wintermonaten Kinder- und Jugendtraining, Platzreife- sowie Schnupperkurse. „Auch Golfspiele mit dem Kinderclub, Events wie Firmen- oder Weihnachtsfeiern und Kindergeburtstage sowie Turnierveranstaltungen, die online sogar weltweit ausgetragen werden können, sind möglich“, zählt Mönch auf. Darüber hinaus werde Schlägerfitting angeboten. 


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GOLFSPEZIFISCHE INFRASTRUKTUR FÜR SPORTSCHÜLER WURDE WEITER AUSGEBAUT

OPTIMALE BEDINGUNGEN FÜR DEN NACHWUCHS

ZUSÄTZLICH BUCHBARE LEISTUNGEN SOLLEN DIE INDIVIDUELLE TRAININGSSTEUERUNG ERHÖHEN Dank umfangreicher Investitionen in die Infrastruktur finden die acht Sportschüler des staatlichen Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums in Erfurt im Spa & GolfResort Weimarer Land hervorragende Trainingsbedingungen vor. Auch das Leistungsangebot wird sukzessive erhöht.

Steigende Nachfrage, ein gutes Verhältnis zur Schulleitung, abgestimmte Stundenpläne – nach der Übernahme des Golfunterrichts für Sportschüler des staatlichen Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums in Erfurt hat sich das Projekt weiter etabliert. Nach drei Neuaufnahmen im September 2021 – ein Mädchen und ein Junge in der 8. sowie ein Junge in der 9. Klasse – sind es inzwischen acht Schüler, die in den Genuss der Talente-Förderung am Spa & GolfResort Weimarer Land kommen. Neben speziellen Sportangeboten, Trainingslagern sowie Athletik-, Golf- und Mental-Training werden immer mehr zusätzlich buchbare Leistungen offeriert, mit denen die Nachwuchskader individuell gefördert werden können. Umfangreiche Investitionen haben Quantität und Qualität der Übungsinfrastruktur noch einmal erhöht. Neben den bestehenden Trainingseinrichtungen auf der Driving Range, in

der Golflehrerhalle, in der Logical-Golfhalle, im Cardio- und Fitnessareal sowie im Wellnessbereich wurde das Angebot, dank der neuen Indoor-Golfhalle „Luke Ross Halle“, mit drei TrackMan-Simulatoren sowie mit Hilfe des neuen Königin Luise 9-Loch Course weiter optimiert und vervollkommnet. „Wir bieten beste Bedingungen für die Schüler“, versichert Sportkoordinator Thomas Mönch, der sich als Diplomsportwissenschaftler um die athletische Ausbildung kümmert, während Mathias Jäckel das golfspezifische Techniktraining übernimmt. Nach Auffrischung seiner B-Trainer Lizenz absolviert er derzeit auch die A-TrainerAusbildung. Ziel des Projektes ist die leistungsorientierte Förderung junger Golftalente. Bis 2026 ist geplant, jungen Sportlern aus dem GVST den Zugang zum Spitzengolf zu ermöglichen, den Athleten neben ihrem intensiven spezifischen Training einen


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möglichst hohen allgemeinbildenden Schulabschluss zu ermöglichen und die Mannschaften aus dem Verbandsgebiet mit den Schülern so zu verstärken, dass sie sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren können. Zudem sollen sich wenigstens eine Schülerin und ein Schüler stets für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren und ab 2025 mindestens eine Top-10-Platzierung erreichen. Bei der nächsten Olympiade soll eine Aufnahme in den DGV-Nationalkader erreicht werden. „Wir wollen unser Resort zu einem Leistungszentrum für junge Golfer ausbauen“, sagt Mönch. „Deshalb verbessern wir die Trainingsinfrastruktur stetig und erweitern darüber hinaus sukzessive unser Angebot an zusätzlich buchbaren Leistungen, um die individuelle

Förderung der einzelnen Talente bestmöglich sicherzustellen“, berichtet er. Bereits jetzt sei das Resort so gut aufgestellt, dass die Erfolge der Schüler sowohl von den Eltern als auch vom Landesgolfverband wohlwollend registriert würden. „Auf diesem Weg wollen wir weitergehen. Dabei wollen wir Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland ansprechen.“ Wichtig für den Trainingserfolg sei eine gute Mischung aus enthusiastischen Schülern und unterstützenden Eltern, so der Sportkoordinator. Nach Anfangs 480 und später 640 Stunden beläuft sich das Jahrestrainingspensum inzwischen auf rund 900 Stunden. „Dabei wird natürlich darauf geachtet, die Doppelbelastung von Leistungssport und Schulabschluss zu


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berücksichtigen“, erklärt Mönch. Montag und Donnerstag wird von 16.50 bis 20.10 Uhr (je vier Übungseinheiten á 50 Minuten), Dienstag und Mittwoch von 13.50 bis 18.45 Uhr (je sechs Übungseinheiten á 50 Minuten) sowie am Freitag von 9.30 bis 11.00 Uhr (zwei Übungseinheiten á 45 Minuten) trainiert. Die Schüler werden jeweils vom Pierre-de-Coubertin Gymnasium in Erfurt zum Spa & GolfResort Weimarer Land hin- und zurückgebracht. „Die Schule ist an die Regularien und den Lehrplan des Freistaats Thüringen gebunden, das Abitur gleicht dem eines normalen Gymnasiums.

Ein Unterschied ist jedoch, dass es nicht nach dem 12., sondern erst nach dem 13. Schuljahr gemacht wird. Das letzte Jahr wird quasi aufgespalten“, erläutert der Sportkoordinator. Er verweist darauf, dass es an den insgesamt 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland gerade mal vier gebe, an denen Golf unterrichtet werde. „Erfurt hat dabei mit acht Plätzen die größten Kapazitäten.“ Und dank des Spa & GolfResort Weimarer Land darüber hinaus auch Trainingsmöglichkeiten, die bundesweit ihres Gleichen suchen.  www.sportgymnasium-erfurt.de


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AUSGEBILDETE GOLFSEKRETÄRIN BRINGT WELTLÄUFIGKEIT UND BRANCHENERFAHRUNG MIT

VON DER HANDELSFLOTTE ZUM PRO-SHOP

KATHRIN BREMBACH SETZT IM LADEN DER GOLFHÜTTE AUF DIE TOP-MARKEN BOGNER UND CHERVÒ Die langjährige Mitarbeiterin Kathrin Brembach verkauft im Pro-Shop im Spa & Golf Resort Weimarer Land vor allem die Marken Bogner und Chervò und trifft damit genau den Geschmack der Kunden, die darüber hinaus die gute Beratung schätzen.

Sie war eine der Ersten. Kathrin Brembach, die heutige Office-Managerin und Pro-Shop-Leiterin im Spa & GolfResort Weimarer Land, gehört zu den Mitarbeiterinnen, die von Anfang an dabei sind. Bereits im Jahr 2010 stand sie mit Inhaber-Gattin Astrid Grafe auf der Driving Range und brachte die ersten Golf-Utensilien an die Frau oder den Mann. Drei Bierzelt-Garnituren dienten damals als Verkaufsraum – an das Resort in seiner heutigen Pracht war damals nur wage zu denken. Mit Weltläufigkeit und jeder Menge Branchenerfahrung verkörperte die heute 51-Jährige genau die richtige Mischung die es braucht, um einen Pro-Shop aufzubauen und ihn mit Leben zu füllen. Brembach war als Stewardess mit der DDR-Handelsflotte und nach der Wende bis 1996 auf Passagierschiffen zur See gefahren und hatte die weite Welt gesehen. Bis 2002 arbeitete sie in Österreich, dann zog es sie schließlich wieder in die Heimat nach Thüringen.


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Als ausgebildete Golfsekretärin baute sie mit ihrem damaligen Ehemann eine eigene Golfschule auf, mit Standorten in Dresden, Erfurt, Chemnitz und Mühlberg. „Hier habe ich die Kontakte zu Händlern geknüpft, die heute noch bestehen. Viele Lieferanten habe ich ins Spa & GolfResort Weimarer Land mitgebracht“, erzählt sie. Als 2011 die GolfHütte eröffnete, präsentierte Brembach das erste eigene Sortiment. Seitdem stehen sie und ihre Mitarbeiterinnen in der Saison täglich von acht bis 20 Uhr den Gästen zur Seite, die aus dem exklusiven Angebot Kleidung, Ausrüstungsgegenstände oder Accessoires erwerben wollen. „Wir legen in unserem Golf-Shop Wert auf ausgesuchte Qualität und haben vor allem Markenartikel von Premium-Anbietern im Sortiment“, erzählt sie. „Bei Kleidung wie Hosen, Jacken, Pullovern oder Poloshirts setzen wir deshalb auf Bogner und Chervò.“ Auch das Golf-Equipment vom Ball über den Schläger bis hin zum Cart- oder Trolleybag stamme von namhaften Unternehmen wie Titleist, Wilson, Ping, Taylormade und Cobra.


Bereits im August werde für das Folgejahr bestellt, damit immer die neueste Kollektion im Angebot sei, berichtet die Pro-Shop-Leiterin. „Familie Grafe ist mit der Bekleidung von Bogner großgeworden. Die Marke steht für Luxus, Exklusivität, Innovation, Modernität, Vielfalt – immer mit dem Fokus auf Mode und Stil. Damit passt sie hervorragend in unser Haus.“ In den vergangenen Jahren sei auch aufgrund des großen Kundeninteresses das Sortiment immer weiter gewachsen und schließe nun auch Handtaschen, Schuhe sowie Sportbekleidung und Bademode für den Spa-Bereich mit ein. Chervò sei dazu die perfekte Ergänzung, zeigt sich Brembach überzeugt. „Die Marke ist sehr sportlich, der Hersteller kommt aus dem Ski-Bereich. Hier liegt der Fokus auf Funktionalität, in unserem Fall vor allem golfspezifisch. Die Kleidungsstücke sind modern, stylisch und sehr bunt. Alles wird in Italien gefertigt, mit sehr viel Handarbeit. Ich habe mir die Fabriken von Bogner und Chervò angesehen und weiß, mit welcher Qualität dort produziert wird.“

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Die Kunden nehmen das Konzept sehr gut an, sagt die Pro-Shop-Leiterin. „In der Region gibt es sonst kaum Geschäfte mit einem ähnlichen Angebot“, weiß sie. Darüber hinaus werde die Beratung vor Ort sehr gern angenommen. „Es sind in erster Linie Hotel- und Stammgäste, die bei uns einkaufen und den guten Service zu schätzen wissen. Unser Markenzeichen ist customfitting – das heißt, wir verkaufen ausschließlich personenbezogenes Material, das speziell an den Käufer und dessen Bedürfnisse angepasst wird. Und das ohne Aufpreis.“ Neben Kompetenz und Freundlichkeit legt das Team besonderen Wert auf Service. „Unsere Hotelgäste können Artikel, für die sie sich interessieren, auch auf ihr Zimmer bestellen und dort in Ruhe anund ausprobieren“, berichtet Brembach. Bei den Interessen der Kundschaft gäbe es dabei durchaus geschlechtsspezifische Unterschiede: „Die Damen interessieren sich mehr für Kleidung und wollen auf dem Golfplatz gut aussehen. Die Herren legen vor allem Wert auf die beste Ausrüstung“, hat sie beobachtet. In ihrer Freizeit spielt sie selbst Golf, nach eigenen Angaben „noch immer mit großer Freude. Ich verreise auch gern in andere Golfresorts, um mir andere Pro-Shops anzuschauen und zu vergleichen“. Ihre Position als dienstälteste Mitarbeiterin will sie indes behalten. Die Arbeit bereitet mir eine Menge Freude und ich würde sie gern bis zur Rente machen“, verrät die Ladenchefin. 


Golfkollektion 2022


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WERKE EINES DER BEDEUTENDSTEN DEUTSCHEN RENAISSANCEMALERS WERDEN GEZEIGT

BILDERFLUTEN ZWISCHEN BÜCHERWELTEN

HERZOGIN ANNA AMALIA BIBLIOTHEK PRÄSENTIERT CRANACH-AUSSTELLUNG In den modernisierten Räumen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar werden seit dem Frühjahr zahlreiche Werke des deutschen Renaissance-Malers Lucas Cranach gezeigt, die die Kunst der Reformation im 16. Jahrhundert illustrieren sollen.


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ahlreiche Werke des deutschen Renaissance-Malers Lucas Cranach werden derzeit im historischen Gebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar gezeigt. Im Mittelpunkt stehen Objekte von Lucas Cranach dem Älteren, dem Jüngeren und ihrer Werkstatt, die zu den produktivsten der Kunstgeschichte zählt. Neben Gemälden, Grafiken und Medaillen gehört auch eines der seltenen, kostbar ausgemalten Exemplare der Weimarer Luther-Bibel von 1534 zu den Exponaten. Die Ausstellung mit dem Titel „Cranachs Bilderfluten“ widmet sich der Kunst der Reformation im 16. Jahrhundert. Ausstellungsort ist der Renaissancesaal, der nur wenige Jahre nach Cranachs Tod gebaut wurde und den Objekten eine zeitgenössische Umgebung bietet. Der Saal gehört zum ältesten Kern des Gebäudes, das als Renaissanceschloss bis 1569 errichtet wurde. Als Teil eines fürstlichen

Wohnsitzes steht dieser Saal in enger Verbindung zu den Ernestinern und den herrschaftlichen Räumen dieser Zeit in unmittelbarer Nachbarschaft: die Weimarer Stadtkirche St. Peter und Paul mit dem imposanten Altarretabel von Lucas Cranach dem Jüngeren sowie das Residenzschloss. Der Ausstellung vorangegangen sind zahlreiche Umbauarbeiten der weltberühmten Bibliothek. Im Mittelpunkt steht der Renaissancesaal im Erdgeschoss: Hier wurden Raumklima und Ausstellungsarchitektur verbessert. Verändert werden auch die beiden Vorräume des Rokokosaales. Wechselnde Präsentationen werden Einblicke in die Geschichte und die Sammlungen des Hauses geben. Gezeigt werden unter anderem Bücher aus der Privatbibliothek von Herzogin Anna Amalia und seltene Drucke der Weimarer Cranach-Presse aus dem frühen 20. Jahrhundert.


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97 Auch Herzogsteg und Bücherturm wurden modernisiert. Der Herzogsteg verbindet den Rokokosaal mit dem Bücherturm, in dem seit 1824 die Militärbibliothek von Herzog Carl August aufgestellt ist. Im Goethe-Anbau zwischen Rokokosaal und Turm werden historische Modelle und Drucke aus dieser Sammlung zu sehen sein. Von dort aus können Kleingruppen künftig über den Herzogsteg die Galerie des Bibliotheksturms betreten. Zudem erhielt das Foyer eine neue Aufenthaltsqualität: Es wurde mehr Platz und Bewegungsfläche geschaffen und die Barrierefreiheit verbessert. Sitzgelegenheiten und Ansichtsexemplare von Büchern über die Bibliothek laden zum Verweilen ein. Mit „Cranachs Bilderfluten“ widmet sich die Klassik Stiftung Weimar einem der bedeutendsten deutschen Maler, Grafiker und Buchdrucker der Renaissance. Experten gehen davon aus, dass bis zu 5.000 Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren und seiner Werkstatt geschaffen worden sein könnten. Sie wurde von seinem gleichnamigen Sohn Lucas Cranach dem Jüngeren fortgeführt. In Museen, Sammlungen und auf dem Kunstmarkt lassen sich heute noch weit über 1.000 Tafelgemälde nachweisen. In seinem zwischen 1851 und 1871 in drei Bänden erschienenen Werk über Leben und Werk Cranachs beschrieb der Weimarer Kustos Christian Schuchardt mehrere hundert Gemälde. Cranach war Hofmaler für zahlreiche Herrscher seiner Zeit, darunter beim Kurfürsten Friedrich dem Weisen von Sachsen in Wittenberg und nach dessen Tod bei seinen Nachfolgern Johann dem Beständigen und Johann Friedrich dem Großmütigen. Seitdem er 1505 die feste Stellung als Hofmaler der sächsischen Kurfürsten innehatte, arbeitete er zusätzlich für Kaiser Maximilian I., für Albrecht von Brandenburg, Albrechts Bruder Joachim I. Nestor und dessen Sohn Joachim II. von Brandenburg. Zudem war er für andere hohe Adlige und gleichzeitig für seine protestantischen Freunde tätig. Mit Philipp Melanchthon und Martin Luther verband ihn eine Freundschaft. Überdies arbeitete er mit Albrecht Dürer und weiteren bedeutenden Künstlern der Epoche zusammen.


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Als am Abend des 2. September 2004 ein verheerender Brand im Dachstuhl des Hauptgebäudes ausbrach, der erst im zweiten Geschoss des Rokokosaales von der Feuerwehr gestoppt werden konnte, waren Bücher, Kunst- und Kulturschätze im Wert von 67 Millionen Euro zerstört. 35 Kunstwerke und 50.000 Bücher einschließlich vieler Musikalien wurden komplett vernichtet. Weitere 62.000 Bände erlitten teils schwere Beschädigungen. Ein Teil davon wird seit 2008 in einem weltweit einzigartigen Mengenverfahren restauriert. Jeder Restaurierung eines so genannten Aschebuchs geht ein bibliothekarischer Prozess der Identifizierung und Dokumentation voraus. Eine

besondere Schwierigkeit stellen die zahlreichen Fragmente dar, zu denen die Buchblöcke in der Brandnacht zerfallen sind, als das Feuer ihre Bindung löste. Einzelne Blätter, die der Wind in die Straßen und Gärten Weimars getragen hatte, wurden der Bibliothek noch Monate nach dem Brand übergeben. Bislang konnten in aufwendiger Recherchearbeit mehr als 31.000 Aschebücher und Aschebuchfragmente identifiziert und im Bibliothekskatalog dokumentiert werden. In vielen Fällen gelang es, ein Werk durch das Zusammenfügen mehrerer Fragmente wiederzu vervollständigen. Das Gebäude selbst erstrahlt nach der Restaurierung seit dem 24. Oktober 2007 dank zahlreicher Spenden wieder in neuem Glanz. Speziell das


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Grüne Schloss mit dem Rokokosaal fasziniert dabei dank liebevoller und detailreicher Gestaltung. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, unter deren Bibliothekaren Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste war, genießt weltweites Ansehen. Sie wurde 1691 als „Herzogliche Bibliothek“ von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Zum dreihundertjährigen Jubiläum 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war. Vor allem der ovale und

über drei Geschosse reichende Rokokosaal ist sehr berühmt. Das Haus dient als Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik. Der Bestand umfasst etwa eine Million Bände. Die Bibliothek bewahrt Texte vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Zeugnisse der Kulturgeschichte und Quellen der Forschung auf und stellt sie zur Benutzung bereit.  www.klassik-stiftung.de


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NEUE MITGLIEDER IN BRUDERSCHAFT VON WEINLIEBHABERN AUS FRANKREICH

RITTER DES CHAMPAGNER-ORDENS ASTRID GRAFE UND THOMAS STOBBE IN „ORDRE DES COTEAUX DE CHAMPAGNE“ AUFGENOMMEN Seit dem 17. Jahrhundert huldigen Feinschmecker und Weinliebhaber in einer Bruderschaft den Rebensäften der historischen Häuser Aÿ, Avenay und Hautvillers in der Champagne in Frankreich – jetzt sind zwei neue Geschwister hinzugekommen.

Der Champagner-Orden ist eine elitäre Gemeinschaft, in der Tradition großgeschrieben wird. Seit 1656 zelebriert der „Ordre des Coteaux de Champagne“ – so die offizielle Bezeichnung – die Weine der Champagne in ihrer ganzen Breite und Vielfalt. Seit dem vergangenen Jahr hat die Bruderschaft, wie sie sich selbst nennt, zwei neue Mitglieder aus dem Spa & GolfResort Weimarer Land: Inhaber-Gattin Astrid Grafe und Sommelier Thomas Stobbe. „Hintergrund ist unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem Champagnerhaus Deutz aus Aÿ in Frankreich. Von diesem Premium-Lieferanten beziehen wir Rosé, Blanc und einige verschiedene Prestige-Cuvée sowie eine große Anzahl an Jahrgangschampagnern“, erklärt Stobbe. „Das Unternehmen gehört zusammen mit den

anderen Produzenten dem Orden an und kann deshalb Einladungen für Neu-Mitglieder aussprechen. Als gute Kunden wurden wir deshalb ausgewählt“, berichtet er. Die offizielle Inthronisierung fand dann im Rahmen des offiziellen Treffens des Grand Chapitre d‘Allemagne 2021 – der deutschen Sektion des Champagner-Ordens – im Hotel Elephant in Weimar statt, wobei die räumliche Nähe zum Spa & GolfResort Weimarer Land reiner Zufall und dennoch ein willkommener Nebeneffekt war, versichert Stobbe. Im Rahmen einer traditionellen Zeremonie wurden ihm und Frau Grafe dabei die Orden als Chevalier und Dame Chevalier am grünen Band verliehen. Seitdem dürfen sich beide als Ritter des Champagner-Ordens bezeichnen.


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Das Wappen des Ordens zeigt ein unter Ludwig XIV. erfundenes konisches Glas ohne Fuß, das ein geringes Fassungsvermögen hat und den Namen „Pomponne“ trägt. Auf beiden Seiten sind drei Beeren zu sehen, die die drei historischen Weinberge des Ordre des Coteaux de Champagne des 17. Jahrhunderts darstellen, nämlich Aÿ, Avenay und Hautvillers, aus denen die „Marquis Friands“ – die „gefräßigen Markgrafen“ (jungen Adlige, vereint in einer gastronomischen Bruderschaft aus Feinschmeckern und Weinkennern) – ihren Lieblingswein bezogen. Diese Beeren sind mit einem Stiel verbunden, der an einen Traubenstängel erinnert. Dabei ist der Titel Ritter der Einstiegsrang in die Bruderschaft. Nach drei Jahren Mitgliedschaft steigt man zum Offizier auf, nach fünf Jahren darf man sich als Kammerherr bezeichnen. Ziel des Ordens ist es, die Champagne-Weine, ihre herausragenden Eigenschaften, ihre Vielfalt, die Art sie zu genießen sowie alle anderen Aspekte hervorzuheben, die zu ihrer Berühmtheit und ihrem Image als das renommierteste Symbol von Erfolg und Festlichkeit beitragen. Zu diesem Zweck organisiert die Bruderschaft Chapitres sowie Verkostungen und Aktivitäten zum Entdecken des Champagne-Weins, die sich an Fachleute aus der Gastronomie, Sommeliers, prominente Champagne-Liebhaber sowie Persönlichkeiten aus Showbusiness, Politik und Medienwelt richten. Auch im Spa & GolfResort Weimarer Land wird die Liebe zum Champagner gepflegt und das sogar über die Restaurants hinaus bis auf den Golfplatz. „Auf der Bahn 18 des Goethe Course steht unsere Deutz Champagner Eiche, wie ein entsprechendes Metallschild verrät. Der Baum muss eigentlich umspielt werden, wird aber oft beim Abschlag getroffen, ebenso das Schild, das schon zahlreiche Dellen aufweist. Deshalb ist bei uns im Resort die Idee entstanden, dass der Mitspieler im Flight, der den Baum trifft, eine Runde Champagner ausgeben muss“, erzählt der Sommelier. Die spaßig gemeinte Idee werde von vielen Golfern angenommen und sorge für viel Vergnügen.  www.occ-allemagne.de

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BEIM „LADIES HAPPY DAY“ STEHT VOR ALLEM DER SPASS IM VORDERGRUND

DAS PROSECCO-TURNIER

EIN GOLF-WETTBEWERB, DER AUSSCHLIESSLICH WEIBLICHEN TEILNEHMERINNEN VORBEHALTEN IST Vor zwölf Jahren hat Astrid Grafe den „Ladies Happy Day“ ins Leben gerufen, ein Golf-Turnier, bei dem es dank Prosecco, witzigen Sonderaktionen, kulinarischen Highlights, tollen Preisen und schick gekleideten, dienstbeflissenen Herren vor allem um den Spaß geht.

Ein 9-Loch-Spaßturnier der ganz besonderen Art findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal im Spa & GolfResort Weimarer Land statt: Beim „Ladies Happy Day“ am 26.06.2022 erwarten die Teilnehmerinnen wieder das ein oder andere Gläschen Prosecco, witzige Sonderaktionen, kulinarische Highlights, tolle Preise und schick gekleidete, dienstbeflissene Herren. Dabei ist der Begriff Teilnehmerinnen ausdrücklich nicht gegendert, denn das Turnier, das seit 2011 regelmäßig im Frühsommer stattfindet und damit bereits eine kleine Tradition hat, ist ausschließlich den Damen vorbehalten. Urheberin war Astrid Grafe. Die Gattin des Resort-Inhabers Matthias Grafe wollte ein Event etablieren, bei dem die Frauen gern zum Golfschläger greifen, weil es um den reinen Spaß geht. „Wir Frauen tun uns oft schwer mit dem Golfen und sind ein bisschen verklemmt. Wenn

mal ein Schlag misslingt, verunsichert uns das und wir denken, alle schauen uns an. So verlieren wir schnell die Lust. Männer sind da meist viel ehrgeiziger“, berichtet sie. „Ich wollte dem etwas entgegensetzen und ein Turnier ins Leben rufen, bei dem es nicht um den Leistungsgedanken geht, sondern um eine unterhaltsame Golfrunde.“ Die Idee zum „Ladies Happy Day“ war geboren. Und dieser hat sich zu einer gefragten Veranstaltung gemausert, bei der es an teilnahmewilligen Damen nicht mangelt. „Anfangs kamen die Mitspielerinnen aus dem näheren Umfeld unseres Resorts, inzwischen spielen auch Hotelgäste oder Mitglieder anderer Golfclubs mit“, erzählt Astrid Grafe. Zwischen 40 und 50 Golferinnen sind jedes Jahr dabei, darunter viele „Wiederholungstäterinnen“. Der Ansporn für die Golfrunde, die meist auf dem Feininger Course stattfindet, wird dabei mit Schaum- und Perlwein gefördert.


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„Es ist sprichwörtlich Alkohol im Spiel“, gibt die Initiatorin unumwunden zu und verrät auch den inoffiziellen Namen der Veranstaltung: „Prosecco-Turnier“. „Noch bevor der erste Ball gespielt wird, wird ein Gläschen Prosecco angeboten, dann an den verschiedenen Stationen und zum Abschluss ebenso“, verrät Frau Grafe. Wie gut die Stimmung dann sei, könne sich jeder selbst ausmalen. Damit der Alkohol nicht auf nüchterne Mägen trifft, warten an jedem Abschlag kulinarische Highlights auf die Golferinnen, darunter Obst, Häppchen, hauseigenes Eis, Schokolade, Pralinen oder „Honig-Willi“ vom Golfplatzimker. Auch eine Weinverkostung wird angeboten. Wenn die Erschöpfung zu groß wird, steht unter Umständen auch ein Sofa auf dem Grün bereit, auf dem sich die Sportlerinnen eine kurze Auszeit gönnen können. Gesteigert wird die Motivation der rein weiblichen Flights auch durch äußerst attraktive Preise, darunter hochwertige Pullover und Hemden mit dem ResortLogo, Culti-Düfte, Bogner-Taschen sowie beliebte Produkte aus dem „Mary Malone Homestyle Shop“ von Astrid Grafe. „Keiner geht leer aus, jede

Dame gewinnt etwas“, versichert die Schirmherrin des Turniers. Dank einer Sonderwertung für die schönste Scorekarte oder einem Fotowettbewerb, bei dem die besten Ideen prämiert werden, gibt es auch für Mitspielerinnen mit limitierten golferischen Fähigkeiten etwas zu gewinnen. Um Spaß- und Wohlfühlfaktor der Damen noch weiter zu erhöhen, hat Astrid Grafe beim „Ladies Happy Day“ auch den Männern eine Rolle zugedacht: „Wir lassen sie für uns laufen“. Konkret meint sie, dass schick gekleidete Mitarbeiter des Resorts in feinem Zwirn die Golferinnen an den einzelnen Stationen betreuen und die Pros oder der Golfmanager auch mal einen Schlag für die holde Weiblichkeit übernehmen – was bei fortschreitendem Prosecco-Konsum auch der Beschaffenheit der Grüns zugutekommt. „Bei den Ehemännern hat sich inzwischen herumgesprochen, dass sie an diesem Tag frei haben und die Zeit für sich nutzen können, was meist in einer Golfrunde auf dem Goethe Course mündet. Sie werden höchstens gebraucht, um ihre Gattinnen nach dem netten Nachmittag nach Hause zu geleiten“, erzählt Astrid Grafe mit einem Augenzwinkern. 


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FINE-DINING AUF DER DRIVING RANGE UND NACHTGOLF-PUTT-TURNIER

JUBILÄUMSAUSGABE BEGEISTERTE ALLE

10. TRIPLE GOLF TROPHY BOT ZAHLREICHE HIGHLIGHTS AUF UND NEBEN DEM PLATZ Im August des vergangenen Jahres fand die 10. Triple Golf Trophy (TGT) statt. Trotz Pandemiebedingungen wurde das Jubiläumsturnier des traditionsreichen Wettbewerbs zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer und sorgte für zufriedene Gesichter.


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ubiläum unter Pandemiebedingungen: Die 10. Ausgabe der Triple Golf Trophy (TGT) im Spa & GolfResort Weimarer Land schien aufgrund der Rahmenbedingungen unter keinem guten Stern zu stehen. Umso größer war die Freude von Gastgebern und Teilnehmern, dass das dreitägige Turnier zu einem herausragenden Golf-Event geriet, bei dem sogar das Wetter mitspielte und strahlenden Sonnenschein bot. Dazu hatten sich die Veranstalter ein Rahmenprogramm der besonderen Art ausgedacht, welches die Mitspieler – darunter zahlreiche „Wiederholungstäter“ – hellauf begeisterte. Wie auch in den vorangegangenen Jahren startete das Turnier vom 19. bis 21. August 2021 unter dem Motto „Drei Tage – Drei Plätze – Ein Resort“ am Donnerstag auf dem Bobby Jones Champion Course, welcher immer eine schöne Herausforderung für den Anfang darstellt. Am Freitag wurde auf dem malerischen Goethe-Course gespielt, während die finale Runde am Samstag auf dem Feininger-Course stattfand. Die Reihenfolge geht dabei auf die Erstausgabe


im Jahr 2012 zurück und richtet sich dabei nach der Entstehung der Plätze zur Zeit der Gründung des Superior Golf Resorts. Initiator Matthias Grafe hatte damals ein Amateurgolfturnier mit dem Anspruch des sportlichen Erfolges im Sinn – und dem wurden die Teilnehmer auch in diesem Jahr gerecht. Die Golfer zeigten sich nicht nur in den Tages-, sondern auch in den Sonderwettbewerben ehrgeizig. In Deutschland einmalig sind dabei die Wertungen „Longest Drive“ und „Nearest to the Pin“ über drei Tage hinweg. Es siegten diejenigen, die dreimal den längsten Schlag auf dem Fairway hatten bzw. dreimal am nächsten an der Fahne lagen, weshalb nicht zwingend die erfahrensten Spieler triumphieren. Die Brutto-Wertung der Damen gewann Carmen Richter vom Golfclub Chemnitz. Bei den Herren siegte Christian Feldmann vom Golfpark Bachgrund. Neben Jens Dubsky, vom Golfclub Berlin Prenden, der die Netto-Wertung A für sich entschied, standen

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mit zwei „Heimsiegen“ Tino Kowalczyk in der Netto-Wertung B sowie Katrin Fritsche in der Netto-Wertung C, beide vom Golfclub Weimarer Land, ganz oben auf dem Treppchen. Nikos Philippou, von Golf in Hude sowie Katrin Fritsche holten sich die Wertung „Nearest to the Pin“. Frank Wittchen vom Hotel Balmer See und Carmen Richter erzielten den „Longest Drive“. Darüber hinaus begeisterte der Sonderwettbewerb „Nearest to the Bottle“ mit dem Trackman-Radar und einer originalgetreuen Videosimulation der Abschläge die Teilnehmer. Während des Champions-Dinners am Samstag wurden die Ergebnisse aller Spieltage und -kombinationen sowie die Gesamtwertungen verkündet. Die erfolgreichsten Teilnehmer konnten sich über tolle Preise freuen. So stellte der Turnier-Sponsor GRAFE Advanced Polymers limitierte Reisekoffer aus der Samsonite-Sonderedition bereit. Neben den sportlichen Leistungen sorgten jedoch vor allem die zahlreichen Programmpunkte auf und neben dem Platz für zufriedene Gesichter. Mit einem Mini-Format des hauseigenen Fine-Dining-Events „Culinary Open“ kam der kulinarische Genuss nicht zu kurz. Die besten Köche des Resorts bereiteten feinste Speisen live vor den Augen der Gäste direkt auf der Driving Range zu. Im Anschluss konnten die Spieler ihre Fähigkeiten im Nachtgolf-Putt-Turnier und bei Abschlägen mit LED-Golfbällen unter Beweis stellen. „Unser Anspruch ist es, den Gästen ein abwechslungsreiches Golf-Event und vor allem eine unvergessliche Zeit zu bieten. Viele der Spieler sind schon seit mehreren Jahren dabei und schätzen das lockere Zusammentreffen mit anderen leidenschaftlichen Amateurgolfern und die unterschiedlichen Ideen, die wir in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt haben“, resümierte Golf-Manager Thomas Mönch zufrieden. 

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ASTRID UND MATTHIAS GRAFE ÜBER FERTIGGESTELLTE PROJEKTE UND NEUE IDEEN

MEHR MÖGLICHKEITEN FÜR NOCH MEHR WOHLBEFINDEN MIT ZAHLREICHEN BAUMASSNAHMEN SORGT DAS RESORT FÜR ZUSÄTZLICHE ANNEHMLICHKEITEN

Zum Start der neuen Golfsaison erwarten die Gäste neue golferische und kulinarische Offerten sowie bald auch ergänzende Wellness-Angebote, die in den vergangenen zwei Jahren realisiert wurden. Seinem einzigartigen Stil bleibt das Spa & GolfResort Weimarer Land jedoch treu.


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wei Jahre Corona-Pandemie liegen hinter uns und wir hoffen, mit einigem Optimismus davon ausgehen zu können, dass diesbezüglich das Schlimmste hinter uns liegt. Wir haben die Zeit genutzt, um unser Resort für Sie, liebe Gäste, noch attraktiver zu gestalten und Ihnen zum Neustart noch mehr Wellness-Angebote, noch bessere Bedingungen zum Golfen und noch größere gastronomische Vielfalt anbieten zu können. Dazu wurden zahlreiche Baumaßnahmen verwirklicht und unser Haus an vielen Stellen erweitert. Wir haben stets versucht, die damit einhergehenden Unannehmlichkeiten für Sie so gering wie möglich zu halten. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Und auch wenn sich viel verändert hat, eins ist geblieben: Unsere einzigartige Atmosphäre und der hervorragende Service. In unserer Lindentherme wartet bald ein Erweiterungsbau rund um das Thema Salz mit neuen Wellness-Dimensionen auf Sie. Auf rund 500 Quadratmetern Fläche wird er neue Saunen – darunter eine Salz- und eine Erdsauna –, Gradierwerk, Ruheräume, Lounges, ein Atrium, eine Feuerstelle, ein Kneipp-Tretbecken, Schwimm-, Tauch- sowie Bewegungsbäder und viele weitere Annehmlichkeiten bieten. Das Thema Salz wird auch baulich konsequent verfolgt: So werden die Wände der Salzsauna aus Salzstein errichtet. Dabei liegt der Fokus auf Gesundheitswellness. Das Gradierwerk im Innenhof erzeugt das Salz, das dann über Verdampfer der Luft beigemengt und in Form von salzhaltigen Aromen in den Räumen verteilt wird. Aufgrund von Verzögerungen, die der Knappheit von Baustoffen und Fachfirmen im Zuge der Corona-Pandemie geschuldet sind, ist die Eröffnung zwischen Spätsommer und Herbst geplant. Mit der der neuen Luke Ross Hall steht Golfern jetzt täglich von 8 bis 22 Uhr ein weiteres Highlight zur Verfügung. Drei Simulatoren des weltweit führenden Herstellers TrackMan eröffnen neben der Nutzung als Schlechtwetteralternative in der Golfsaison auch die Möglichkeit, im Winter und somit ganzjährig zu golfen. Benannt ist die Indoor-Golfhalle nach Luke Ross. Dieser war als Caddymaster des Lakeland Country Clubs in Florida bei einem Turnier als Caddy für Bobby Jones – den Namensgeber dieses

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Magazins – tätig. Über 130 Course weltweit mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die TrackMan inzwischen gerendert hat, stehen zur Verfügung. Unser neuer Königin Luise 9-Loch Course, der nach der preußischen Königin benannt ist, die 1806 zusammen mit ihrem Mann König Friedrich Wilhelm III. vor der Schlacht bei Jena und Auerstedt in Blankenhain verweilte, entstand aus den drei Löchern des vorhandenen Übungsplatzes und sechs neu angelegten Kurzbahnen, wobei das Gelände stark durchmodelliert wurde. Zwei kurze Par 3 wurden in den angrenzenden Wald verlegt. Damit entsteht der optische reizvolle Eindruck, dass die Bahnen schon länger existieren. Zudem wird es dadurch anspruchsvoller ein Par zu spielen. Der Platz ist darüber hinaus gut geeignet, das kurze Spiel zu verbessern, und wenn man mal nicht genügend Zeit für eine volle Runde hat, kann man auf dem neuen Kurzplatz neun Löcher in rund einer Stunde absolvieren. Auch kulinarisch hat sich Einiges getan. Unser neues LindenBistro fügt dem Wellness-Bereich ein eigenes gastronomisches Angebot hinzu und entführt Sie in die Welt der mediterran-marokkanischen Küche. Beim Genuss außergewöhnlich aromatischer und leichter Kompositionen haben Sie vom gemütlichen Pavillon aus einen exklusiven Ausblick auf den Goethe Course. Drei aus Marokko stammende Köche verwöhnen Ihren Gaumen mit einer kreativen Zusammenstellung der orientalischen Küche und erweitern damit die lukullische Vielfalt des Resorts noch einmal um eine weitere spannende Geschmackskomponente.

Entlang unserer Terrasse an der nördlichen Außenwand entsteht ein Wintergarten, während den zusätzlichen Sauna-Bereich der Lindentherme eine neue Terrasse überspannen wird. Beide münden in einem Glas-Kubus. Hier wird sich das neue Goethe19 befinden, wo Sie ein traditionelles französisches Bistro-Angebot auf höchstem kulinarischem Niveau vorfinden werden – mit herzhaften Gerichten, aber auch süßen Köstlichkeiten. Zudem soll das Bistro als Anlaufpunkt für die Verpflegung der Halfways und als Front-Cooking-Station für die Eierspeisen vom Frühstücksbuffet dienen. Gekrönt wird das stilvolle Ensemble von einem Lounge-Bereich neben dem Kubus, wo permanent ein brennendes Feuer für Wohlfühlatmosphäre sorgt. Mit den abgeschlossenen und in der Umsetzung befindlichen Projekten sind wir jedoch noch längst nicht am Ende. Unsere Visionen reichen noch viel weiter. Konkret in Planung befinden sich derzeit eine Reithalle samt Reitplätzen, der Ausbau unseres Restaurants Güldener Zopf in Blankenhain zum Hotel. Zudem haben wir 110 Hektar Baumbestand am Rande des Resorts hinzugekauft, woraus wir einen Erholungswald entwickeln wollen. Doch damit nicht genug: Bereits jetzt haben wir konkrete Ideen, das Gastronomie-Konzept erneut zu erweitern und darüber hinaus die Familienfreundlichkeit mit einem eigenen Wellness-Bereich noch weiter zu erhöhen. Bleiben Sie uns treu und bleiben Sie gespannt! Ihre Astrid und Matthias Grafe


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IMPRESSUM HERAUSGEBER Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain Tel. 036 459 . 61 64 0 Fax. 036 459 . 61 64 4009 info@spahotel-weimar.de www.golfresort-weimarerland.de BILDNACHWEISE Guido Werner (4, 13, 20 links, 20, 28, 29, 38, 46/47, 48, 49, 77, 89o, 89u, 114), Uschi Fellner von Feldegg (6,7,15u,19u, 50, 76), Getty Images (9, 10o Augusta National/Kontributor/Masters Historic Imagery), Getty Images (10u Central Press/Freier Fotograf/Hulton Archive), Manfred Fischer 2022 (15o,16, 17, 19o, 34/35, 37o, 37u, 44, 45, 90 links), Stefan von Stengel (23,56/57, 58/59,61o, 61u, 62, 64,65, 117, 118), Adobe Stock (24 von reshoot, 26 von LIGHTFIELD STUDIOS, 78 von Daxiao Productions), Marcel Hanslok 2021 (30, 32 links, 33 rechts), Christiane Stierwald (32/33), Sophie Prolus (41o links, 41o rechts), Stefan Eberhardt (41u, 75o, 80), Rendering Vowisol (42, 54o, 54o), Jens Hauspurg (53), Aktivpark Hohenfelden (67o, 67u, 68, 71), Thomas Mönch (S. 72, 75u, 84, 86, 87), Spa & GolfResort Weimarer Land (90-91 mitte, 91 rechts, 101, 105o, 105u, 106, 107), Gordon Welters (94/95, 98 links), Klapproth & Koch, Weimar GmbH (96), Klassik Stiftung Weimar (98/99, 99), Thomas Stobbe (102o, 102u), Jürgen Scheere (108/109, 110, 110/111, 111, 112o, 112u)

LAYOUT, DESIGN & UMSETZUNG Blueline - Agentur für Kommunikation GbR Anger 77 99084 Erfurt www.agentur-blueline.de REDAKTION, LEKTORAT Marcus Reichl uni-VERSAL Journalistenbüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 10 04103 Leipzig Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH ANZEIGENLEITUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH (c) COPYRIGHT Spa & GolfResort Weimarer Land Betriebsgesell­ schaft mbH, Blankenhain. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung durch dritte kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion und den Herausgeber nicht übernommen werden. Das Magazin, alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Kfm. Matthias Grafe


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Bobby Jones Lifestyle Magazin 2022 by Spa & GolfResort Weimarer Land - Issuu