NEUE IDEEN – MEHR WOHLBEFINDEN
VOM KLETTERWALD ZUR FEENGROTTE
Ausflugstipps rund ums Weimarer Land für den Nachwuchs
GOLF HABE ICH ALLES ZU VERDANKEN
Interview mit Thüringens bestem Golfer Paul Obermann
Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 1 | 2018 EUR 9,80
Wie sich der Wellness-Gedanke über die Jahre verändert
19. Januar 2019 Spa & GolfResort Weimarer Land
TOP Kรถche & Winzer 30 Genuss Stationen
Die CULINARY OPEN ist eine Veranstaltung der Spa & Golf Resort Betriebsgesellschaft mbH.
ÜBER GOLFETIKETTE
EDITORIAL
ASTRID UND MATTHIAS GRAFE
5 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, oft wird heutzutage geklagt, das Benehmen der Menschen im Alltag untereinander habe sich verschlechtert, gesellschaftliche Umgangsformen hätten gelitten und Höflichkeit, sowie Rücksichtnahme seien nur noch leere Floskeln ohne tiefere Bedeutung. Golfer leben da quasi auf einer Insel der Glückseligkeit. Denn in kaum einem anderen Sport wird Fairness so großgeschrieben und ein harmonisches Miteinander derart gepflegt, wie beim Golf. Hintergrund sind die vom R&A festgelegten Regeln des Sports. 1834 verlieh König William IV. dem Golfclub St. Andrews in Schottland den Titel „The Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews”, woraus bald „R&A“ und damit die maßgebliche Instanz in Sachen Fairness beim Golf wurde. Er hat simpel und einfach beschrieben, worum es geht: „Play the ball as it lies. Play the course as you find it. And if you can’t do either, do what is fair. But to do what is fair, you need to know the rules of Golf.” Fairer Umgang untereinander gehört damit quasi zum Markenzeichen des Golfsports. Ergänzend zu den Regeln des Spiels umschreibt die Golfetikette das sportliche Verhalten auf dem Platz. Bei wiederholter Nichtbeachtung der Etikette kann ein Spieler disqualifiziert werden. Die Einhaltung dieser Regeln soll die Sicherheit aller Spieler gewährleisten, sowie ein flüssiges und sportlich faires Golfspiel ermöglichen und den Platz optimal schonen. Die Golfetikette ist sehr wichtig für ein problemloses und harmonisches Miteinander der Golfer und Nichtgolfer. Dieses harmonische Miteinander wird bei uns im Spa & GolfResort Weimarer Land von allen Mitarbeitern gelebt. Dabei orientieren wir uns natürlich an unserem Vorbild Bobby Jones, der diesem Magazin, dessen vierte Ausgabe Sie in den Händen halten, seinen Namen gab. Der legendäre Golfer war selbst ein Inbegriff des fairen Sportlers, wie Sie in dem Text über sein
Duell mit Jess Sweetser lesen können. Auch der Artikel über unsere Pros wird Ihnen zeigen, dass fairer Umgang untereinander bei uns nicht nur zum guten Ton gehört, sondern eine Selbstverständlichkeit ist. Überdies bringt Ihnen das aktuelle Magazin eine Vielzahl an Informationen, wie Sie gemeinsam mit Ihren Liebsten bei uns im Haus Entspannung finden und welche kulturellen Highlights die Umgebung des Weimarer Landes für Sie bereithält. Denn in Einem sind wir uns bestimmt einig: persönliches Wohlbefinden trägt erheblich dazu bei, auch im Umgang mit Anderen die nötige Ruhe und Gelassenheit an den Tag zu legen. Dies ist die Basis für faires Verhalten seinen Mitspielern gegenüber. Ein entsprechendes Benehmen zahlt sich wiederum aus: Denn ein respektvoller Umgang untereinander minimiert das Stresslevel und erhöht den Spaß am Spiel. Und das ist es auch, was unser Haus Ihnen bieten soll: Stressabbau in einem einzigartigen Ambiente, das den perfekten Rahmen zum Wohlfühlen und Relaxen schafft sowie ein wunderschöner Golfplatz in harmonischem Einklang mit der Natur, der eine hervorragende Grundlage und beste Bedingungen für viele freudvolle Golfrunden zur Verfügung stellt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Spiel!
Astrid und Matthias Grafe
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EINST & HEUTE
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WUNDERRUNDE ZUM WIEDERAUFSTIEG
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Gastgeber Marcel Linke setzt beinahe ausschließlich regionale Produkte ein.
Bobby Jones‘ eindrucksvolles Comeback nach einer Niederlage gegen Jess Sweetser.
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ZURÜCK ZU DEN URSPRÜNGEN
GERAUCHTES VON HIRSCH UND SELLERIE MIT PAPRIKA Kochen wie der Profi - eine Kreation des Chefkochs zum selber ausprobieren.
LEIDENSCHAFTLICHER WEINLIEBHABER Bevor ein Wein auf die Karte kommt, muss er strenge Qualitätstests bestehen.
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DIE WELT DER SCHÖNEN DINGE
SPA & WELLNESS
Goldschmiede- und Uhrmacher-Handwerk mit jahrhundertelanger Tradition.
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VOM WÜSTENSAND INS WEIMARER LAND
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Scheich Saud bin Saqr al Qasimi gründete in Ras al Khaimah eine Keramik-Fabrik.
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PEGGY UND DER COOLE TYP
Beauty-Partner Clarins liefert für die SPA-Menüs die entsprechenden Produkte.
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KULINARIK EINE STUNDE MIT WINSTON CHURCHILL Wo die Liebhaber von ausgewählten Zigarren voll auf ihre Kosten kommen.
SAUNA MACHT GESUND In der Lindentherme bieten drei verschie dene Saunen für jeden Geschmack das richtige Klima.
Die Mitarbeiterschaft im Resort wird von unterschiedlichen Charakteren geprägt.
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NEUE IDEEN – MEHR WOHLBEFINDEN
KAMINFEUER BRINGT WÄRME UND BEHAGLICHKEIT Lodernde Flammen, Rauchgeruch und knackendes Holz für die Sinne.
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DAS KREUZ MIT DEM KREUZ Spezielle Massagen und individuelle Sportkurse verschaffen Linderung.
FREIZEIT & KULTUR
FAMILIE 80
VOM KLETTERWALD ZUR FEENGROTTE
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Ausflugstipps gegen die Langeweile beim Nachwuchs - Thüringen bietet auch für die Kleinsten zahlreiche Attraktionen.
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RIESIGES SPIELHAUS IST DIE GRÖSSTE ATTRAKTION
Kaum ein anderer Ort in Thüringen vereint Tradition und Moderne wie die „Stadt der Wissenschaft“ Jena.
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TOP 10 SEHENSWÜRDIG KEITEN IN THÜRINGEN
Essen, Schlafen, Baden und Spielen - das Spa & GolfResort Weimarer Land aus Kinderaugen betrachtet.
Eine Rangliste der touristischen Highlights im Freistaat - die kulturelle Achse Eisenach, Erfurt und Weimar.
GOLF & SPORT
RÜCKBLICK
GOLF HABE ICH ALLES ZU VERDANKEN Vom Schüler aus Gotha zum Doktor in Amerika - Interview über Nachwuchsförderung mit Thüringens bestem Golfer Paul Obermann.
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KULTUR DER HERZEN JENA
GOLFEN IM FITNESS-STUDIO Damit auch im Winter der Abschlag perfektio niert werden kann - Trainingsmethode kombiniert Videoanleitung mit Übungsgeräten.
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CULINARY OPEN
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3. SZ GOLF-MARATHON
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6. TRIPLE GOLF TROPHY
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BOGNER & HÜTTENZAUBER
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FADEOUT
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IMPRESSUM
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BOBBY JONES SCHLÄGT SICH MIT NEUN BIRDIES UND NEUNMAL PAR AUS DER KRISE
WUNDERRUNDE ZUM WIEDERAUFSTIEG
EINDRUCKSVOLLES COMEBACK NACH EINER NIEDERLAGE GEGEN JESS SWEETSER Die Erfolgsserie von Bobby Jones begann 1923, nachdem er ein Jahr zuvor bei der Nationalen Amateurmeisterschaft nach einem dramatischen Kampf mit eindrucksvollen Schlägen gegen den späteren Sieger Jess Sweetser als Verlierer vom Platz gegangen war.
Der Aufstieg von Bobby Jones zum größten Golfer aller Zeiten begann mit dem Gewinn der U.S. Open im Jahr 1923. Es folgten weitere sechs Profi-Meisterschaften, darunter die U.S. Open 1926, 1929, 1930 sowie die British Open (Open Championship) 1926, 1927 und 1930. Im Amateurbereich siegte er bei fünf von acht U.S. Amateur Championships 1924, 1925, 1927, 1928 und 1930. In den übrigen Jahren wurde er Zweiter. 1930 sicherte er sich zudem die British Amateur Championship und damit den vierten Major-Titel. Mit diesem „Grand Slam“ ging er in die Geschichtsbücher des Sportes ein und wurde zur Legende. Doch um diesen Ruhm zu ernten, musste Bobby Jones wie viele andere Ausnahmesportler auch, zunächst durch ein Tal der Tränen gehen. Dieses tat sich 1922 vor ihm auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits sieben schwache Jahre hinter sich,
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Bobby Jones 1930 während eines Masters Turniers im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia.
Bobby Jones bei einem Freundschaftsspiel 1934 im Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia.
Bobby Jones schlägt während einer Übungsrunde am ersten Tee des Old Course in St. Andrew ab, wo kurz darauf die British Open stattfinden werden. Er gewann die British Open dreimal (1926, 1927, 1930) und die US Open viermal (1923, 1926, 1929, 1930).
war bei zehn großen Meisterschaften gestartet, ohne einen einzigen Titel zu erringen. Und nun bekam es das Ausnahmetalent a. D. mit einem Kontrahenten zu tun, der ebenso talentiert, genial und konstant spielte, wie er selbst: Jess Sweetser. Der war jüngster Amateurmeister der Moderne und einen Monat jünger als Bobby Jones. Und er war es, der bei seinem fünften Start in der Nationalen Amateurmeisterschaft Bobby die wohl entscheidendste Niederlage seiner Karriere beibringen sollte – und damit gleichzeitig dessen Wiederaufstieg einleitete. Sweetser war laut Zeitzeugen blond, stattlich, frech und sein Golfspiel vollkommen*. Er gewann gegen die stärksten Kontrahenten, die es zu dieser Zeit gab, darunter Kenworthy, Hunter, Guilford, Eveans und eben auch Bobby Jones. 1922 sammelte er mehr Kursrekorde als je ein Amateur zuvor, in Brookline schlug er in der Morgenrunde Bobby Jones mit einer 69. Sweetsers große Stärke war die Fähigkeit, beim Pitch die Linie zu halten. Sein Pitch war so genau, dass er regelmäßig die Zielflagge traf. Auf den ersten paar Löchern gegen Willie Hunter zauberte er zwei fantastische Schläge hervor, zu denen Hunter sagte: „Er hat einen direkt aus dem Rough und einen aus dem Bunker eingelocht. Was soll man dagegen noch machen?“ Auch Bobby Jones bekam diese Brillanz zu spüren, es entwickelte sich ein wahrer Kampf der Giganten: Nach den ersten neun Löchern lag er sechs hinter Sweetser, dessen Spiel mit nur einem Schlag unter Par ebenfalls nicht gut lief. Doch Jones gelang das Unmögliche – über 27 Löcher nicht nur wieder auf Par zu kommen, sondern auch noch sechs Schläge auf seinen Gegner aufzuholen. Über die nächsten neun Löcher kam Bobby zwei unter Par, mit zwei Birdies und siebenmal Par und einem zurückgewonnenen Loch an der 17. Doch Sweetser hielt sieben Löcher lang mit Bobby mit, erst am 17. zeigte er die ersten Anzeichen von Schwäche und benötigte drei Putts. Nun hatte es ganze 16 Löcher gedauert, bis Jones das
erste gewinnen konnte, danach folgten sieben unentschiedene Löcher mit je fünfmal Par und zwei Birdies. Die Hoffnung, Sweetser doch noch zu besiegen, schwand jedoch schnell, denn dieser spielte in einer unnachahmlichen Konstanz elf Löcher Par. Während des Duells zeigte sich, dass eine große Stärke des Konkurrenten darin bestand, gegnerische Bälle zu blockieren. So lag nach drei Schlägen der Ball von Jones 40 Zentimeter vom Loch entfernt. Sweetsers Putt verpasste das Loch um etwa zwei Zentimeter und kam zwischen Jones Ball und dem Loch zum Liegen – ein perfektes Matt sozusagen. Doch Bobby gab sich nicht geschlagen und tauschte seinen Putter gegen das 7-er Eisen (Mashie Niblick). Vor johlendem Publikum lupfte er den Ball über den von Sweetser und versenkte ihn direkt im Loch. Dies war der wohl sehenswerteste Schlag des Turniers, welcher jedoch schlussendlich keine Auswirkung auf das Ergebnis hatte. Das Match der beiden Kontrahenten wurde stattdessen auf dem zweiten Loch der Morgenrunde entschieden. Nach einem Unentschieden am ersten Loch lagen die Bälle in etwa gleicher Position. Sweetser, knapp 75 Meter vom Loch, schlug mit seinem favorisierten 7-er Eisen. Der Pitch war genau richtig und auch der Ball lief genau richtig – Eagle. Donnernder Applaus. Nun war Bobby an der Reihe. Auch sein Pitch war genau richtig und auch sein Ball lief genau richtig – aber er stoppte 25 Zentimeter vom Loch entfernt. Auch dafür gab es tosenden Beifall, doch das daraus resultierende „Vögelchen“ konnte nicht mit dem „Adler“ mithalten – Bobby war raus. Am nächsten Tag besiegte Sweetser in der finalen Runde Chick Evans – immerhin selbst neunmal Halbfinalist und zweimal Gewinner der Nationalen Amateurmeisterschaft – und holte sich den Titel. Als Bobby Jones auf Jess Sweetser zutrat, um ihm zu seinem Sieg zu gratulieren, antwortete dieser: „Ich danke dir Bobby. Ich habe gestern den besten Mann im Feld geschlagen.“
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18. Juli 1927: Bobby Jones (1902 - 1971) mit dem Pokal nachdem er die British Open in St. Andrews mit 285 Schlägen gewonnen hat.
Die Niederlage zehrte an Bobby Jones und er begann ernsthaft an sich zu zweifeln. War er ein großer Golfer? Jeder wusste, dass er seine Schläge gut treffen konnte. Aber war er vielleicht eines dieser unglückseligen, technischen Genies, bekannt für großartige Schläge, aber nicht in der Lage, diese in ausreichender Zahl aneinander zu reihen um zu gewinnen? Mit solchen trübseligen Gedanken verließ er Brookline. Wenige Tage später spielte Bobby Jones in East Lake mit seinem Vater und zwei Freunden. Der Rekord für den Kurs lag bei 66, aufgestellt hatte er ihn selbst. Viermal hatte Bobby ihn einstellen aber nie brechen können. Zur Dämmerung stand er am letzten Tee, mit einem Par drei für 63. Neunmal unter vier. Eine Wunderrunde, wie die Punktetabelle zeigt:
Par (out): Jones: Par (in): Jones:
434 553 435 – 36 324 443 434 – 31 434 455 443 – 36 – 72 433 454 333 – 32 – 63
Neun Birdies. Neunmal Par. Kein Eagle. Kein Bogey. Ein kleiner Pitch am 14. Loch, der etwas zu stark geschlagen war, brachte ihm die einzige Fünf in der Runde ein. Auf diesem langen und schwierigen 6.100-Meter-Kurs, dem härtesten im Süden der USA, erzielte Bobby Jones das niedrigste Ergebnis seiner Karriere auf einem Kurs in voller Größe – er war wieder da. * Mit Auszügen aus „The Bobby Jones Story: The Authorized Biography”
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BEI SOMMELIER THOMAS STOBBE KOMMEN NUR DIE BESTEN TROPFEN AUF DEN TISCH
LEIDENSCHAFTLICHER WEINLIEBHABER BEVOR EIN WEIN AUF DIE KARTE KOMMT, MUSS ER STRENGE QUALITÄTSTESTS BESTEHEN Mit Stil, Geschmack und langjähriger Erfahrung stellt Sommelier Thomas Stobbe die Weinkarte zusammen – ein wichtiges Kriterium dabei ist Regionalität, weshalb ihn sein Weg oft zu Verkostungen bei den hervorragenden Winzern des Anbaugebiets Saale/Unstrut führt.
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Matthias Hey und Thomas Stobbe begutachten die Rieslingtrauben
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ein ist Leidenschaft – das Motto von Thomas Stobbe, Sommelier im Spa & GolfResort Weimarer Land, charakterisiert ihn gleichzeitig auch selbst. Denn Wein ist seine Leidenschaft. Um den Gästen nur die besten Tropfen zu kredenzen, ist er das ganze Jahr über immer wieder bei Winzern zu Gast und auf Messen unterwegs, probiert neue Kreationen und informiert sich über Rebsorten, Hanglagen, Trauben, Bodenqualitäten und Jahrgangstiefen. Mit diesem Wissen ausgestattet, wählt er die Weine aus, die in den Restaurants auf den Tisch kommen und steht den Gästen für die Weinbegleitung zur Verfügung. Ursprünglich war der 1972 in Bad Salzungen geborene Thüringer auf dem besten Weg Anwalt zu werden. „Ich habe nach der Wende ein Jura-Studium in Würzburg aufgenommen“,
erinnert er sich. „Nebenbei habe ich in der Gastronomie gearbeitet und dabei die fränkischen Weine kennengelernt. Irgendwann war immer weniger Jura und immer mehr Wein“, scherzt er und bezieht dies natürlich vor allem auf seine Arbeit als Getränkekellner. Nach mehreren Stationen als Servicemitarbeiter in Würzburger Restaurants beginnt er deshalb 2008 mit der IHK-zertifizierten berufsbegleitenden Ausbildung zum Weinfachmann und Sommelier an der Deutschen Wein- & Sommelierschule in Koblenz, die er im Herbst desselben Jahres erfolgreich abschließt. Sein Berufsweg als Sommelier führt Stobbe anschließend über so renommierte Häuser, wie das Reisers am Golfplatz in Würzburg und das Romantik Hotel Neumühle in Wartmannsroth, zurück nach Thüringen ins Hotel Elephant in
Muschelkalk- und Buntsandsteinböden - Matthias Hey zeigt seinen Gästen gern die Besonderheiten seines Steilhangweinbergs.
Weimar und schließlich ins Spa & GolfResort Weimarer Land. Mit jeder Station wachsen Wissen und Erfahrung, immer wieder ist der 45-Jährige gefragtes Jurymitglied, unter anderem beim Internationalen Preis des Silvanerforums, beim fränkischen Weinwettbewerb „Best of Gold“ in Würzburg, beim „Riesling-Spätlesereiter-Pokal“ in Fulda oder bei der Berliner Weintrophy. Besonders die fränkischen Weine haben es Stobbe angetan. „Sie liegen mir sehr am Herzen. Ich verstehe mich deshalb sozusagen auch als Botschafter dieser Weine. Ein Silvaner beispielsweise, harmoniert gut mit vielen Speisen und hat weniger Säure als der beliebte Riesling. Zudem ist er sehr mineralisch aufgrund des Anbaus auf Muschelkalkböden. Deshalb wird er auch gern zu Vorspeisen und Fischgerichten gereicht“, erläutert der Sommelier.
Für die große Weinkarte in seinem Haus achtet Stobbe auf eine gesunde Mischung. „Wir haben in unserer Vinothek einen Anteil von deutschen Weinen, der bei etwa 40 Prozent liegt. 50 Prozent kommen aus Europa, die restlichen zehn Prozent aus Übersee. Hierbei ist die Auswahl bewusst begrenzt. Sie beschränkt sich auf einige gute Tropfen aus Amerika, Argentinien, Neuseeland und Australien. Viele unserer Weine führen wir auch mit Jahrgangstiefe. Ein Schwerpunkt sind die Großen Gewächse deutscher Winzer, welche auch den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Da in unseren Restaurants der Fokus auf regionalen Produkten liegt, hegen wir diesen Anspruch natürlich auch bei unseren Weinen“, verrät er. So überrascht es nicht, dass er oft im nahe gelegenen Anbaugebiet Saale/Unstrut unterwegs ist.
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Ein Winzer, den Stobbe regelmäßig aufsucht, ist Bernard Pawis. „Ihn kenne ich schon seit vielen Jahren. Bei ihm bin ich etwa einmal im Monat, denn ich hole unsere Weine auch selbst ab. Seit er den historischen Gutshof Zscheiplitz restauriert hat, sind Weinproben bei ihm immer ein tolles Erlebnis, weil auch das Ambiente stimmt“, schwärmt der Sommelier. Das Weingut Pawis wurde im November 1990 zunächst als Hobbybetrieb gegründet und ist mit nur 0,5 Hektar Anbaufläche in den Freyburger Ehraubergen das wahrscheinlich kleinste Weingut Deutschlands mit angebundener Straußwirtschaft. „Ich bin als zehnjähriger Junge noch wenig begeistert mit der Hacke im elterlichen Weinberg in meiner Heimatstadt Freyburg herumgelaufen“, blickt Bernard Pawis zurück. „Später erlernte ich den Winzerberuf im sächsischen Radebeul. Ich war neugierig und wollte nicht nur im Weinberg arbeiten, sondern verstehen und wissen, was im Keller passiert. Also nervte ich den Kellermeister und lernte staunend dazu.“
Riesling der Steillage Naumburger Steinmeister von Hey
1998 übernahm er das Weingut von seinem Vater und baute ein Jahr lang eine moderne Kellerei. Die Anbaufläche wuchs durch Pacht und Zukauf auf 15 Hektar. Die Aufnahme des Gutes in den Verband der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP) im Oktober 2001 würdigte das Qualitätsstreben des Winzers und erhöhte den überregionalen Bekanntheitsgrad. Nach acht Jahren in Freyburg zog die Familie erneut um und fand im historischen Gutshof Zscheiplitz eine neue Wirkungsstätte. Hier wurde in nur anderthalb Jahren mit der Sanierung des alten Pferdestalls aus dem Jahr 1862 und dem abermaligen Neubau einer 400 Quadratmeter großen Kellerei auch ein einmaliges Ambiente für Weinproben und Hofverkauf geschaffen. Seit 2007 wird zudem die alte Weinbautradition des Klosters Zscheiplitz wiederbelebt. „Wein der begeistert – das ist unsere Philosophie“, erklärt Bernard Pawis. „Die steilen Weinberge bescheren uns hochwertige Trauben wie
Burgunder und Riesling. Diese verarbeiten wir mit großer Sorgfalt weiter. Herr Stobbe holt die Weine meist persönlich ab. Er ist immer offen für Neues und probiert auch gern unsere Geheimtipps aus“, verrät der Winzer, von dem im Jahr nach eigenen Angaben „einige hundert Flaschen“ ins Spa & GolfResort Weimarer Land gehen. Der Sommelier bestätigt die gute Zusammenarbeit: „Bernard Pawis macht eine sehr gute Arbeit. Er ist in Sachen Wein eine der wichtigsten Adressen in der Region.“ Regelmäßigen Kontakt pflegt Stobbe zudem zu Matthias Hey in Naumburg. „Er ist sehr integrierend und möchte die Winzer in der Region zusammenbringen. Seine erstklassigen Weine, welche ausschließlich auf Steillagen bewirtschaftet werden, entwickeln ihren starken Charakter durch vornehmlich traditionelle Verfahren im Keller. Mit seinen spannenden Kreszenzen war Matthias Hey auch schon im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Talk & Taste @ Weimarer Land“ zu Gast. Mit diesem
Format will der Sommelier ein Netzwerk aus Kollegen und Winzern etablieren, die sich regelmäßig in Form eines Expertentreffs über Kulinarik und Wein in unserer Vinothek austauschen. Zudem war er am 20. Januar 2018 Partner unserer Culinary Open.“ Die Eltern von Matthias Hey legten mit dem Kauf einer hervorragenden Parzelle der Steillage Naumburger Steinmeister und eines direkt am Fuß der Weinberge gelegenen Hofs den Grundstein für das 2007 gegründete Weingut. Der verwilderte Steillagenweinberg wurde wieder urbar gemacht, über 80 Jahre alte Rebstöcke wurden vom Brombeergebüsch befreit, Terrassen wieder freigelegt und junge Rebstöcke in den steinigen Boden gesetzt. Mittlerweile umfasst das Weingut fünf Hektar in den Lagen Naumburger Steinmeister und Naumburger Sonneck. „Um unserem Ideal – sei es dem vom leichten und filigranen Gutswein oder dem der dichtgewebten und komplexen Lagenweine – so nah
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wie möglich zu kommen, war die Arbeit im Weinkeller während der letzten Jahre durch den Mut zum Experimentieren und die Suche nach neuen Wegen geprägt. Unser Ziel ist es, die Einzigartigkeit der Lagen mit ihren Muschelkalkund Buntsandsteinböden schmeckbar zu machen und unseren Weinen dadurch einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen“, beschreibt Hey seine Herangehensweise. „Unsere Suche erwies sich letztendlich als Rückbesinnung auf traditionelle Verfahren der Weinbereitung. Mittlerweile arbeiten wir bei den Weißweinen mit sehr langen Maischestandzeiten von zwölf bis 48 Stunden, um die Aromen aus den Schalen aufzuschließen und den Weinen ein starkes Rückgrat und langes Leben zu verleihen. Anschließend erfolgt die Vergärung spontan oder durch Verwendung von Reinzuchthefen“, beschreibt er den Verarbeitungsprozess. „Schließlich gönnen wir den jungen Weinen ein langes Hefelager und genügend Zeit zum Reifen. Das Wechselspiel zwischen Wissenschaft, moderner Technik und selbstregulierenden Prozessen der Natur ist ein Balanceakt, den wir gerne jedes Jahr aufs Neue wieder eingehen“, erläutert der Winzer. Thomas Stobbe hat er mit diesem traditionellen Verfahren überzeugt. Er ist gern bei Hey zu Gast. „Mir kommt es auf die Qualität in der Flasche an. Alle Informationen drumherum nehme ich interessiert mit, aber es muss nicht zu jedem Wein eine gute Geschichte geben. Wichtig ist, dass die ganze Kollektion des jeweiligen Winzers überzeugt, so wie es bei Hey oder Pawis der Fall ist.
Dann stehe ich dahinter und kaufe auch mehr als eine Qualität – meist vier bis fünf verschiedene Weine pro Winzer“, beschreibt der Experte, worauf er besonderes Augenmerk legt. Der Sommelier setzt bei der Auswahl der Weine weniger auf eine analytische Herangehensweise, sondern mehr auf seine subjektive Wahrnehmung. „Eines der wenigen objektiven Kriterien, auf das ich achte, ist der Alkoholgehalt. Je nach Weintyp sollte er moderat bis niedrig sein. Diesen Trend sehe ich nicht nur bei mir, sondern seit geraumer Zeit auch bei den Gästen“, so Stobbe. Welcher Wein schließlich zu welcher Karte im Spa & GolfResort Weimarer Land passt wird an Probekochtagen bestimmt. Zu den Menüs des Küchenchefs unterbreitet Stobbe seine Vorschläge und stimmt sie mit einem sachkundigen Team aus allen Bereichen der Gastronomie ab. Am Abend steht Stobbe den Gästen im Restaurant Masters, im Restaurant Augusta oder auf Wunsch auch in der GolfHütte bei der Weinauswahl beratend zur Seite. „Für mich ist es ein Privileg, dass sich die Leute auf meinen Geschmack verlassen“, beschreibt er die Freude an seinem Beruf, der auch von seinem Hobby prima ergänzt wird: „Ich fahre gern Rad und bin meist in den Weinbergen der Umgebung unterwegs, um die Region kennenzulernen“, berichtet der Sommelier, der auch auf diese Weise den Anspruch der Regionalität mit Leben füllt. www.weingut-pawis.de www.weinguthey.de
Oben: Bernard Pawis und Thomas Stobbe im Gespräch nach der Lese. Unten: Barriquefässer im Weingut Pawis.
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JUWELIER JASPER VERKAUFT IN ERFURT HOCHWERTIGE UHREN UND SCHMUCK
DIE WELT DER SCHÖNEN DINGE
GOLDSCHMIEDE- & UHRMACHER-HANDWERK MIT JAHRHUNDERTELANGER TRADITION Die Geschichte des Hauses Jasper reicht 220 Jahre zurück. Seitdem haben Generationen von Uhrmachern und Goldschmieden das Haus zu einer der angesehensten Adressen für edle Zeitmesser und ausgesuchte Accessoires gemacht – seit 25 Jahren auch in Erfurt.
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Wir verkaufen Dinge, mit denen man sich gern beschäftigt und die nur zu freudigen Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Weihnachten gekauft werden. Für Andere oder um sich selbst zu beschenken. Das ist etwas ganz Besonderes. Hinzu kommt der persönliche Kontakt zu den Kunden, wofür wir uns viel Zeit nehmen können, weil wir kein Massengeschäft betreiben“, berichtet Carl-Peter Jasper. Der 59-Jährige handelt seit über 25 Jahren im Herzen der Erfurter Altstadt in seinem gleichnamigen Geschäft mit hochwertigen internationalen Uhrenmarken und ausgesuchten Schmuckstücken. Die Geschichte des Juweliers Jasper reicht über mehr als 220 Jahre und über mehrere Generationen zurück. 1797 eröffnete Heinrich Ludwig Jasper als junger Mann den ersten Juwelier der Stadt Lippstadt. Nach seinem Tod im Jahr 1852 übernahm sein Sohn Carl Theodor das Geschäft und baute es weiter aus. 1891 folgte in dritter Generation Friedrich Adam. Er setzte vor allem auf den Verkauf von seriellen Produkten aus der damals aufstrebenden Schmuck- und Uhrenindustrie. Nach seiner Ausbildung zum Goldschmied in Minden trat Carl Peter Johannes Jasper im Jahr 1904 in den Familienbetrieb ein und schmiedete Pläne zum Erwerb eines größeren Geschäftshauses. Er begann mit der Fabrikation fugenloser Trauringe und belieferte damit Juweliere bis nach Schweden. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete, inzwischen in fünfter Generation, der älteste Sohn der Familie das Geschäft. Carl Friedrich Jasper entwarf mit ausgeprägtem zeichnerischen Talent und kreativer Phantasie maßgefertigte Schmuckstücke. Über 50 junge Goldschmiede tragen bis heute seinen Namen in der Fachwelt fort. Zudem begann er als einer der ersten Juweliere des Landes mit dem Import von Perlen, Edelsteinen und Diamanten. Mehrmals im Jahr führten ihn seine Reisen nach Japan, Thailand, Hong Kong und auch nach Kolumbien, Brasilien
und Mexiko zum Silbereinkauf. 1984 trat der älteste Sohn Carl-Peter nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Passau und der Qualifizierung zum Edelstein- und Diamantgutachter in das Familienunternehmen ein. Gemeinsam mit seinem Vater baute er das Geschäftshaus 1990 erneut um und wagte nach der Wende auch den Schritt nach Thüringen. „Das wir heute in Erfurt sind, war mehr oder weniger Zufall“, erzählt er heute. „Meine Schwiegermutter stammt aus Chemnitz und hat nach der Wiedervereinigung eine Tour durch ihre alte Heimat gemacht. Dabei ist sie auch in Thüringen gewesen und hat von Erfurt geschwärmt“, erinnert sich Jasper. Schon damals sei sehr gut erkennbar gewesen, dass sich der Standort „Am Anger“ im Herzen der Altstadt zu einer attraktiven Geschäftslage entwickeln würde. „Außerdem waren hier im Gegensatz zu vielen anderen Objekten die Eigentumsverhältnisse geklärt“, berichtet der Juwelier über die Anfänge im Freistaat. Der Schritt ins Unbekannte erwies sich als richtig. „Wir haben von Anfang an sehr großen Erfolg mit der Niederlassung gehabt. Verantwortlich für den Aufschwung war dabei vor allem unsere Geschäftsführerin Elke Wolf (Goldschmiedemeisterin), die seit über 20 Jahren die Geschicke lenkt. Ohne sie hätte sich der Standort niemals so gut entwickelt“, lobt der Inhaber und freut sich über die damalige Entscheidung. „Erfurt ist zu einem wunderschönen, attraktiven Standort und zum Einkaufsplatz Nummer eins in Thüringen geworden.“ Gab es kurz nach der Wende in den frühen 1990-er Jahren noch große Kaufkraftunterschiede, habe sich dies inzwischen angeglichen: „Wir konnten unsere wertigen Produkte immer gut verkaufen. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland ist mittlerweile die Kaufkraft für Uhren und Schmuck insgesamt gestiegen. Die Kunden im Osten und im Westen unterscheiden sich kaum noch. Hier in Erfurt sind unsere Kunden sehr werte-bewusst und bevor-
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zugen klassische Uhren und Schmuckstücke mit Understatement. In den alten Bundesländern mögen es die Leute gern etwas plakativer.“ Waren es vor mehr als 200 Jahren noch Pfeifendeckel, Löffel oder Schuhschnallen, so beschäftigen sich die qualifizierten Goldschmiede im Atelier von Juwelier Jasper heute hauptsächlich mit der Fertigung von Ringen, Ohrschmuck und Anhängern. Dabei verarbeiten sie neben verschiedenen Gold- und Platinlegierungen zahlreiche Edelsteine und Diamanten. Selbstverständlich werden auch alle anfallenden Reparaturen, Umarbeitungen und Gravuren fachgerecht und schnell ausgeführt. „Heute beschäftigen wir in Erfurt drei Meister, einen Gesellen und wir bilden momentan drei Lehrlinge im Goldschmiede-Handwerk aus. Dies liegt uns sehr am Herzen, denn dort liegt unsere Zukunft“, versichert der Juwelier. „Ohne das Handwerk können wir in den nächsten Jahrzehnten unsere Werte nicht mehr pflegen, sondern werden zur Wegwerfgesellschaft. Es freut uns daher, dass unsere Auszubildenden in den letzten Jahren immer zu den Jahrgangsbesten oder sogar zu den Bundessiegern des Handwerks gehörten.“ Auch das Uhrmacher-Handwerk hat sich von der „Quarzkrise“ in den 1970-er und 1980-er Jahren, als billige Quarzuhren, deren Reparatur sich kaum lohnte, immer mehr in Mode kamen, wieder erholt. Seitdem wurden weltweit große Stückzahlen feiner Zeitmesser verkauft, von denen viele gepflegt und gewartet werden möchten. „Wir haben folgerichtig eine große Nachfrage nach Service und Wartung. Unsere drei Uhrmacher freuen sich über die gute Auslastung des Ateliers“ so Jasper. Viele Uhrwerke wie beispielsweise die Kaliber von Rolex haben eine enorme Qualität und Reparaturfähigkeit, so der Experte. „Auch getragene Modelle von diesem Hersteller besitzen einen hohen Wert und die Träger sind bereit, in den Erhalt zu investieren.
Aber auch Revisionen, Reparaturen und Aufarbeitungen von Uhren anderer Markenhersteller nehmen deutlich zu. Zudem führen wir täglich Routinearbeiten wie Batteriewechsel, Reinigung oder Herstellung von Wasserdichtigkeit schnell und fachgerecht aus“, versichert Jasper. Seinen Kunden sei Werterhalt besonders wichtig. „Wir verkaufen bleibende Werte und keine Produkte, von denen ein Jahr später schon die nächste Version auf den Markt kommt.“ „Unser Service, der dem Erhalt dieser schönen Dinge dient, ist das wichtigste Argument für die Kundenbindung. Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn ein Vater seinem Sohn die erste Uhr zum Abitur kauft und ihm unsere Ateliers zeigt, in dem Bewusstsein, dass sein Sohn dies irgendwann vielleicht auch mit seinem Sohn tun wird“, berichtet er über seine Motivation. „Es werden Beziehungen über Generationen aufgebaut. Und darauf sind wir stolz.“ Hochwertige Uhren würden heute nicht wegen ihrer Funktion als Zeitmesser gekauft, sondern seien – gerade bei Männern – das modische Accessoire Nummer eins und würden deshalb mehr als Statussymbol und Luxusprodukt denn als Gebrauchsgegenstand geschätzt, so Jasper. „Ein exquisites Chronometer ist hierzulande das Schmuckstück erster Wahl, gerade weil Ringe und Ketten nicht so sehr verbreitet sind“, weiß der Juwelier, der sich aber darüber freut, dass inzwischen immer mehr Herren den Manschettenknopf als Zeichen von Eleganz und Tradition für sich wiederentdecken. Wie es sich für ein Familienunternehmen gehört – was aber heute nicht unbedingt mehr selbstverständlich ist – steht zudem der Nachwuchs bereits in den Startlöchern. Jasper hat vier Kinder, drei Töchter und einen Sohn. „Zwei von den Mädchen sind ebenfalls im Bereich Uhren und Schmuck beschäftigt und auch mein Sohn arbeitet seit April in Erfurt.“ So ist sichergestellt, dass die traditionsreiche Geschichte des Hauses Jasper auch in Zukunft weitergeschrieben werden kann. www.jasper-juweliere.de
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DIE GESCHICHTE DES RAK PORZELLANS AUS DEN VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATEN
VOM WÜSTENSAND INS WEIMARER LAND
SCHEICH SAUD BIN SAQR AL QASIMI GRÜNDETE IN RAS AL KHAIMAH EINE KERAMIK-FABRIK Aus der 1989 im kleinsten Arabischen Emirat gegründeten Keramik-Produktion ist nach knapp 30 Jahren einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Boden- und Wandfliesen, Sanitäranlagen und Tafelgeschirr geworden.
Was macht ein Scheich, in dem Wissen, dass sein Emirat kein Öl hat und auch nicht ausschließlich mit Tourismus prosperieren kann? Er besinnt sich auf die Tradition. Und so erinnerte sich Saud Bin Saqr Al Qasimi daran, dass die Keramik-Kunst in der arabischen Welt zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert ihren Höhepunkt hatte und noch heute weltweit bewundert wird. Tonvorkommen waren in Ras Al Khaimah, dem mit einer Fläche von 1.684 Quadratkilometern und knapp 300.000 Einwohner kleinsten der sieben Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), genügend vorhanden. Nach erfolgreichen geologischen Untersuchungen wurde deshalb auf seine Anregung hin Anfang 1989 RAK Ceramics gegründet und eine Fliesenfertigung gebaut.
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In den nächsten fünf Jahren eröffnete das Unternehmen zwei weitere Fabriken. Diese Expansion ermöglichte mit der Herstellung von Fliesen und Sanitär aus Keramik eine Diversifizierung des Produktportfolios – vom Bad in die Küche. 2005 stellte RAK Porcelain seine erste Tafelgeschirr-Kollektion vor. Weltweit anerkannte Designer wurden beauftragt, um dem Hotelund Restaurantgewerbe Produkte anzubieten, die sich sowohl durch Widerstandsfähigkeit als auch Ästhetik auszeichnen. Heute ist die Firma Marktführer und dekoriert auf individuelle Weise die Tische in Spitzenrestaurants der Welt – darunter auch im Spa & GolfResort Weimarer Land. Knapp 30 Jahre nach der Gründung hat sich der RAK-Konzern als einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Boden- und Wandfliesen aus Keramik, Gres Porcellanato und Sanitäranlagen etabliert. 2014 fertigten mehr als 7.000 Mitarbeiter 117 Millionen Quadratmeter Keramikfliesen, 4,6 Millionen Sanitärobjekte und 24 Millionen Porzellanartikel und exportierten diese in 160 Länder. Im gleichen Jahr stieß die Investmentgesellschaft Samena Capital zur Gruppe der Aktionäre. Abdallah Massaad leitet als CEO die Gruppe und setzt die Visionen für zukünftige Entwicklungen um. Der Sohn von Scheich Saud Bin Saqr Al Qasimi, Kronprinz Mohamed Bin Saud Al Qasimi, ist Vorsitzender des Aufsichtsrats. Das Abenteuer, das in der Wüste begann, ist zu einem internationalen Erfolg geworden. „Ich bin selber auf das Porzellan von RAK gestoßen. Und es war genau der Scherben, den ich gesucht habe. Ich wollte kein reines Weiß, sondern einen leicht cremefarbenen Ton. Auch die Schwere des Porzellans hatte es mir sofort angetan“, erinnert sich Matthias Grafe, der Inhaber des Spa & GolfResort Weimarer Land. Auch sein F&B-Direktor Daniel Stenzel ist voll des Lobes: „Das Porzellan ist in jeder Hinsicht robust – sowohl, was die Sturzfähigkeit, als auch was die Spülfestigkeit angeht. Zudem hat es eine stabilere Glasur als der Wettbewerb und ist trotzdem filigran.“ Eine 15-jährige Nachk-
aufgarantie und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis seien weitere Gründe, die für die Produkte aus dem Morgenland sprechen. Die cremeweiße Tönung ist dabei nicht nur für einzelne Produkte, sondern für ganze Serien verfügbar. „Zudem bietet RAK eine große Bandbreite an Geschirr“, berichtet Stenzel. Ob Einsätze für Buffets, große Dinner-, kleine Brot-, Suppen- oder Dessertteller, Salat- oder Kompottschalen – insgesamt rund 6.000 Teile sind in den verschiedenen Restaurants des Resorts im Einsatz. „GolfHütte, Masters, Augusta, Güldener Zopf – alle haben ihre eigene Serie, die sich trotzdem wunderbar miteinander verbinden lassen“, so der F&B-Direktor, der zweimal im Jahr insgesamt rund 1.500 Teile neu bestellen muss. Die Vielfalt des Angebots zeigt sich darin, dass RAK Porcelain über 2.000 Formen in zwölf Jahren herausgebracht hat. Das Modellieren ist dabei die erste Etappe im Produktionsprozess, nachdem die Designer ihre künstlerische Umsetzung eingebracht haben. Dafür kommt ein Pulver namens „Plaster of Paris“ zum Einsatz, das aus Deutschland stammt und in 50-Kilogramm-Säcke verpackt ist. Nach dem Mischen mit Wasser ändert das Puder seinen Aggregatzustand und ist kurz danach fest und solide. Dann kann es mit einer ganzen Reihe von Werkzeugen bearbeitet werden. Zwei bis acht Wochen kann es dauern, bis ein Modell fertig ausgereift ist. Im Schnitt sind es jedoch vier bis fünf. Zwischendurch werden die Exemplare immer wieder getestet. So tasten sich die Modellierer – ein Team aus fünfzehn Mitarbeitern – langsam an die Produktreife heran. Eine gute Kalkulation und jede Menge Erfahrung gehören ebenfalls zum Repertoire dieses Handwerks. Das 150 Quadratmeter große „Moulding Department“ sieht ein bisschen aus wie eine Bäckerei. Gleich nebenan befindet sich ein Behälter, in dem ein riesiger Mixer seine Arbeit verrichtet. Bei der „Chamber Dryer for Moulder“ handelt es
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sich um einen Raum, in den die fertigen Modelle auf Wagen zum Trocknen bei 55 Grad Celsius hineingeschoben werden. Der Prozess dauert in der Regel drei Tage. Gleich gegenüber steht eine ganze Reihe von Regalen, auf denen der vollständige Bestand tausender Mustermodelle aus Resina lagert. Logistik, Vertrieb und Marketing von RAK Porcelain erfolgen vom Firmensitz in Luxemburg aus. Hier lagern mehr als zwei Millionen Porzellanteile. Kurze Lieferzeiten werden weltweit durch zwei weitere, große Logistikzentren (in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten) gewährleistet. Was die Hotellerie angeht,ist das Unternehmen mit seinen Produkten in Luxushotels wie dem Le Méridien und dem Majestic in Cannes, dem Prince de Galles in Paris, dem Mandarin Oriental in London oder dem Atlantis the Palm und dem Burj Al Arab in Dubai präsent. Anerkanntes Know-how, die Präzision der Brenntemperaturen, die Vitrifizierung des Materials sowie die Zusammensetzung der einzelnen Bestandteile des Porzellans ermöglichen es, die Emaille zu verstärken, das Bruchrisiko zu verringern und beanspruchenden Geschirrspülgängen besser standzuhalten. Die Produkte der Kollektionen von RAK Porcelain sind deshalb optimal an die Verwendung in der Gastronomie angepasst, wie beispielsweise an die Zubereitung in traditionellen Backöfen. Doch Porzellan ist nur ein kleiner Teil des RAK-Universums. Mit Maschinen von Weltmarktführern der Keramiktechnologie werden inzwischen 227.000 Quadratmeter Fliesen pro Tag gefertigt – darunter auch die größten Platten in der Industrie mit Maßen bis zu 125 mal 185 Zentimetern (zwei Zentimeter dick). Zwei Pressen und drei Brennöfen kommen ausschließlich für die Produktion spezieller Artikel wie Dekore, Listelli, Sockelleisten, usw. zum Einsatz.
Die Fabriken, in denen die Sanitäranlagen hergestellt werden, produzieren 7.000 Qualitätsprodukte pro Tag, einschließlich Badezimmer-Komplettsets mit Wasserklosetts, Bidets, Badewannen, Dusch- und Spülbecken, Toilettenkästen und Dekorationssets und allen dazugehörigen Accessoires in einer großen Anzahl an Farben und Designs. Die Werke sind mit fünf Brennöfen ausgestattet, wovon einer ausschließlich für Dekore bestimmt ist. Zudem besitzt das Unternehmen auch eine Roboter-Sprühmaschine, die den Artikeln eine gleichmäßige Politur verleiht. RAK Ceramics bietet ein umfassendes Produktportfolio in der Keramikfliesen-Industrie an und produziert zudem eines der größten Angebote an Farben, Texturen und Polituren, sowie eine Reihe entsprechender Zier- und Eckstücke. Die Keramikpalette umfasst Wandplatten, Bodenfliesen, passende Dekorfliesen, Listelli und Kanten & Bindungen, sowie einige andere zugehörige Artikel. In Gres Porcellanato (Porzellan/ verglaste Fliesen) fertigt das Unternehmen tausende von Modellen in den Arten salzlöslich, Salz & Pfeffer und glasiert, sowie verschiedene Polituren wie etwa poliert, semipoliert, unpoliert, rustikal, Stein, Mosaik, Travertinstein, und viele mehr. Einige Einzelmuster und -polituren werden durch neue Technologien wie Rotodruck, Doppelfüllung, Granitech, MDR, Technoslate, Zwillingspresse, Glasur vor der Pressung und Trockenglasur erlangt. Zudem kommt die Wasserstrahl-Schneide-Technologie zum Einsatz und ermöglicht spezielle Designs. Mit Diamant-Schneidemaschinen-Programmen werden wunderschöne Waschtischplatten aus Gres-Porcellanato-Platten hergestellt. www.rakceramics.com
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DIE MITARBEITERSCHAFT WIRD VON UNTERSCHIEDLICHEN CHARAKTEREN GEPRÄGT
PEGGY UND DER COOLE TYP
SIE ÜBERZEUGT MIT FÜRSORGLICHKEIT, ER MIT SEINER LOCKEREN ART Während Kellnerin Peggy im Restaurant „Augusta“ die Gäste umsorgt, begegnet man Carlos in der GolfHütte – beide gehören zum Stammpersonal im Spa & GolfResort Weimarer Land und sind seit der ersten Stunde dabei.
Für viele Stammgäste im Restaurant „Augusta“ ist sie nicht mehr wegzudenken: Kellnerin Peggy Schulze-Bomball oder „die Peggy“, wie sie alle nennen. Als Chef de Rang ist sie im Restaurant Augusta am Abend für „Ihre“ Gäste da. An dreizehn Tischen prüft sie, ob alles korrekt eingedeckt ist, Stühle und Tische richtig stehen und Malsachen für die Kinder bereit liegen. Die 50-Jährige ist Mitarbeiterin der ersten Stunde im Spa & GolfResort Weimarer Land. „Ich habe mich Anfang 2013 beworben. Am 30. April hatte ich ein Vorstellungsgespräch, dann tags darauf am 1. Mai habe ich angefangen und zur Eröffnung die ersten Gäste des Hauses begrüßt“, erinnert sie sich. Seither hat sie zu vielen Besuchern, die regelmäßig im Restaurant speisen, ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. „Der Kontakt zu den Gästen ist mir sehr wichtig. Ich pflege einen lockeren Umgang und das wird auch so gewollt. Es soll nicht zu steif sein. Viele Stammgäste kommen und drücken mich oder geben mir ein Küsschen zur Begrüßung“, berichtet sie. „Zu Silvester 2017 waren alle
meine 13 Tische mit Stammgästen belegt. Ich kannte jeden Einzelnen, das hatte ich noch nie“, erzählt die gelernte Kellnerin stolz. Die lange Verweildauer beim selben Arbeitgeber ist in der Gastronomiebranche eher ungewöhnlich und auch „die Peggy“ hat eine bewegte Karriere in ihrem Beruf hinter sich. Schon von Kindesbeinen an arbeitete sie in der Gastwirtschaft. „Meine Eltern hatten zu DDR-Zeiten ein Restaurant in Kahla, da musste ich immer mithelfen. Inzwischen wohne ich mit meiner Familie in dem Haus.“ Den Beruf der Kellnerin erlernte sie in einer HO-Gaststätte in Jena, die heute als „Ratszeise“ bekannt ist. Dort qualifizierte Peggy sich auch zur Facharbeiterin. Danach folgten zahlreiche Stationen im In- und Ausland. Von einem Gourmetrestaurant und später einem privaten Café in Jena ging es über das bekannte Hotel „Neptun“ in Warnemünde in die Schweiz zu einem Landgasthof in Appenzell und schließlich in ein 5-Sterne-Romantik-Hotel im gleichen Ort.
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„Damals wurde noch intensiv am Tisch gearbeitet. Flambieren und Tranchieren gehörte zu meinen Aufgaben.“ Schließlich folgten noch eineinhalb Jahre in einem Restaurant in Helgoland. Dann wurde „die Peggy“ Mutter. Sie kehrte der Gastronomie den Rücken und arbeitete stattdessen zehn Jahre in anderen Branchen. Erst 2006 kehrte sie wieder an den Tisch zurück und nahm eine Stelle im „Landgrafen“ in Jena an. Dort blieb sie fünf Jahre, bevor sie 2011 dem Ruf ihres ehemaligen Küchenchefs aus Schweizer Zeiten folgte, der in Appenzell ein eigenes Lokal eröffnet hatte. Das Engagement währte jedoch nur eine Saison. Es folgte das Spa & GolfResort Weimarer Land. „Das Ambiente hier im Haus ist das Beste, das ich je erlebt habe“, sagt sie. „Das Holz vermittelt „ICH BIN HIER ANGEKOMMEN“
Ruhe und die Inneneinrichtung ist fantastisch anzuschauen. Zudem ist es beeindruckend, wie Frau Grafe alles von Hand und mit viel Liebe zum Detail dekoriert, etwa zu Weihnachten oder Silvester.“ Mit der Stelle im Restaurant Augusta soll der Weg durch Europas Gasthäuser ein Ende finden. „Der familiäre Umgang untereinander ist wunderbar, ich komme jeden Tag gern zur Arbeit“, versichert Peggy und ergänzt: „Ich bin angekommen. Ich habe Herrn Grafe versprochen, dass ich hier arbeite, bis ich in Rente gehe.“ Viele Stammgäste wird es freuen. Wenn Peggy die gute Seele im Restaurant Augusta ist, dann ist Carlos Gutierrez der coole Typ. Der 46-jährige Spanier ist Kellner in der GolfHütte und wird von allen freundschaftlich nur Carlos genannt. In Madrid geboren, arbeitete er 25 Jahre in der Gastronomie in seiner Heimatstadt – von kleinen Bars und Lokalen, über einfache Gaststätten bis hin zu großen, noblen Restaurants, zuerst als Kellner, später auch als Chefkellner.
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Der Liebe wegen – Carlos ist mit einer Thüringerin verheiratet, die beiden haben zwei Kinder – kam er im Januar 2013 nach Deutschland und fing im März desselben Jahres in der GolfHütte an. Damit zählt auch er zu den langgedienten Mitarbeitern. „Die Arbeit hier ist fantastisch. Ich habe viele tolle Kollegen und das Ambiente ist herausragend. Die Grafes sind wunderbar und haben mich ganz herzlich aufgenommen. Wir sind alle wie eine große Familie, eine tolle Gemeinschaft“, erzählt er. Wenn Carlos redet, ist sein spanischer Akzent nicht zu überhören. Und auch wenn er noch besser Deutsch sprechen möchte und seine Frau „IMMER EIN BISSCHEN FIESTA“
ihn anspornt, es zu lernen, ist gerade das sein Markenzeichen. „Die Gäste mögen es, dass ich Spanisch spreche oder immer mal einen Spruch in der Sprache einbaue, um die Atmosphäre aufzulockern. Einige kommen aus Südeuropa und auch die meisten Deutschen verstehen durch ihre Urlaube in meiner Heimat ein paar Brocken meiner Muttersprache.“ Mit seiner Art bringt Carlos die südländische Mentalität ins Resort. Die Kollegen schätzen seine gute Laune. „Ich bin immer gut drauf, lustig und habe meist einen lockeren Spruch auf den Lippen“, berichtet er über sich selbst. Diese Entspanntheit und Lockerheit beschreibt er selbst mit „immer ein bisschen Fiesta“. Oder mit anderen Worten: Carlos ist despacito (spanisch für „langsam, gemächlich“).
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Lifestyle
Zeit für sich Mit neugierigen Augen die Details entdecken: Freuen Sie sich auf die individuelle und persönliche Gestaltung der Räume im Spa & GolfResort.
Lifestyle
Ambiente genießen Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Bei uns betrachten Sie Luxus mit anderen Augen. Jeder Raum, jedes Möbelstück, jedes Accessoire ist Teil einer edlen Komposition des guten Geschmacks.
DIE SMOKERS LOUNGE VERWÖHNT GENUSSRAUCHER MIT TOLLEM AMBIENTE
EINE STUNDE MIT WINSTON CHURCHILL
WO DIE LIEBHABER VON AUSGEWÄHLTEN ZIGARREN VOLL AUF IHRE KOSTEN KOMMEN Der Rauchersalon neben der Bar rundet das kulinarische Gesamtkonzept ab. Highlights sind perfekt aufeinander abgestimmte Kompositionen aus Zigarre und Spirituose in Verbindung mit einem handwerklichen Espresso nach italienischer Art.
D
er Absatz von Zigarren und Zigarillos in Deutschland schrumpft seit Jahrzehnten kontinuierlich. Grund sind die bekannten Gesundheitsrisiken und die damit verbundenen gesetzlichen Restriktionen. Trotzdem gibt es immer noch viele Menschen, die sich diesen speziellen Genuss nicht nehmen lassen wollen. So werden nach Angaben des Bundesverbands der Zigarrenindustrie e.V. (BdZ) hierzulande jährlich rund 1,2 Milliarden Zigarren und Zigarillos konsumiert. Allein auf dem deutschen Markt gibt es mehr als 1.200 verschiedene Marken. Für Genussraucher im Spa & GolfResort Weimarer Land ist die Bobby Jones Smokers Lounge der ideale Ort, dem Laster zu frönen. Hier lässt sich umgeben von stilvollem Mobiliar in einer bequemen Ledergarnitur die Vielfalt der Aromen genießen. Die Zigarrenkarte bietet über 30 verschiedene Formate. „Unsere beliebtesten Produkte sind Davidoff aus der Dominikanischen Republik und Cohiba Siglo aus Kuba“, erzählt Restaurantleiter Sebastian Wittig. Lieferant ist die Best Cigars GmbH aus Weimar. Das Unternehmen verfügt über großes Know-how und ist als einziger „Davidoff-Fachhandels- Depotsitär“ in Thüringen und als „Habanos Point“ auf Produkte aus der DavidoffMarkenfamilie und aus Kuba spezialisiert. „Unser Lieferant ist immer gut informiert und hat gute Tipps. Schließlich handelt es sich um ein Naturprodukt, das abhängig von der Tabakqualität ist. Und diese ist bestimmten wetterbedingten Schwankungen bei Anbau und Ernte unterworfen“, erklärt der Restaurantleiter. Im Angebot der Bobby Jones Smokers Lounge sei sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas dabei. Von kleinen Zigarillos über Kurzformate wie „Half Corona“ (Upmann/ Kuba) oder „Mille Fleurs Petit Corona“ (Partagas/Kuba) mit 30 Minuten Rauchdauer, die auch gern mal mit auf die Golfrunde genommen werden, bis hin zu großen Zigarrenformaten mit
einer Stunde Rauchdauer wie etwa die „Winston Churchill“, könne jeder Gast das zu ihm passende Produkt finden, so Wittig. Außerdem sind drei Zigarrenmenüs (klein, mittel, groß) im Angebot. Dabei handelt es sich um perfekt aufeinander abgestimmte Kompositionen aus Zigarre und Spirituose in Verbindung mit einem handwerklichen Espresso aus der Siebträgermaschine nach italienischer Art. „Die Bobby Jones Smokers Lounge rundet das kulinarische Konzept unseres Haus ab“, sagt er. Das Rauchen der Zigarre solle dabei als Ergänzungsangebot verstanden werden, wenn der Gast abends an der Bar eine Spirituose wie Cognac, Whisky, Sherry oder Brandy genießen möchte. Der Genuss stünde beim Zigarrenkonsum im Fokus, berichtet Wittig. „Dafür nimmt man sich Zeit. Nach der Wahl à la carte wird die Zigarre dem Gast zunächst vom fachkundigen Kellner präsentiert. Dieser prüft sie auf Unversehrtheit und ist dem Gast, wenn gewünscht, bei der Vorbereitung behilflich. Hierfür wird die Zigarre mit Cutter oder Schere aufgeschnitten, wobei die Öffnungsgröße vom Gast bestimmt wird – je größer, desto mehr Rauch, je kleiner, desto größer der Zugwiderstand“, beschreibt der Restaurantleiter den Vorgang. „Unsere beiden Barkeeper besitzen spezielles Zigarren-Wissen und können zu den Sorten und Formaten und darüber, wo welcher Tabak angebaut wird, kompetent Auskunft geben.“ Wenn die Bar hoch frequentiert ist, ist auch die Bobby Jones Smokers Lounge gut besucht. Ein bis zwei Zigarren werden am Abend dort geraucht. „Die meisten Gäste dort frönen natürlich der Zigarette“, weiß Wittig. Für Raucher ist die Lounge die einzige Möglichkeit im ganzen Resort, sich in einem geschlossenen Raum ihrem Genuss hinzugeben. Maximal zwölf Gäste gleichzeitig können in den kleinen Raum hinein. Ein spezielles Belüftungssystem sorgt dafür, dass der Geruch eingedämmt wird.
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Ob Friedenspfeife der nordamerikanischen Indianer oder religiöser Tabakgebrauch der afrikanischen Bantu- oder Yorubavölker – das Rauchen stellt in vielen Kulturen eine wichtige Handlung dar, die oft zelebriert wird und manchmal auch einer Zeremonie gleicht. Dabei ist die Zigarre die älteste Form, Tabak zu genießen. Sie wurde schon von Azteken und Mayas verwendet, die ihr auch den Namen gaben: „Ciquar“ — „etwas Brennbares, das gut schmeckt und gut riecht“. Historikern zufolge ist es Christoph Kolumbus, der im Herbst 1492 auf einer der Bahamas-Inseln (San Salvador), den Tabak für Europa entdeckt. Es waren seine Gesandten Rodrigo de Jeres und Luis de Torres, die an Land „auf eine große Zahl Indianer stießen, die eine bestimmte Sorte Gräser rauchten“. Die Ureinwohner nennen die brennende Blattrolle in ihrem Mund „Tabago“. Sprachliche Verwechslungen führen dazu, dass aus diesem später das Wort „Tabak“ entsteht. Zunächst als Heilmittel verwendet, bringen die spanischen Eroberer die ersten Tabakblätter 1519 nach Europa. Zu den berühmtesten Tabakheilkundigen zählt der französische Gesandte am Hofe zu Lissabon, Jean Nicot. Ihm verdankt der Wirkstoff Nikotin seinen Namen. In Deutschland führen französische Hugenotten den Tabak ein. 1541 wird in Kuba von dem Spanier Demetrio Pela die weltweit erste Zigarrenfabrik gegründet, 1720 entsteht in Sevilla unter dem Namen „La Corona“ die erste in Europa. Der Kaufmann Heinrich Schlott-
mann, der dort das Zigarrenmacherhandwerk als erster Deutscher erlernt, gründet im Jahr 1788 in Hamburg die erste Produktionsstätte Deutschlands. Einer der prominentesten Unterstützer des Genussmittels hierzulande sind der preußische König Friedrich Wilhelm I. und sein Tabakkollegium. Die Blütezeit der Zigarre in Deutschland beginnt mit dem 19. Jahrhundert. Der Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiter-Verein, gegründet 1865 im Umkreis des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) im Pantheon in Leipzig, war die erste zentral organisierte deutsche Gewerkschaft überhaupt. Damit gehörten die Tabakarbeiter zu den ersten Beschäftigtengruppen, die sich der entstehenden Arbeiterbewegung anschlossen. Ihren Höhepunkt erreicht die Zigarre in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bremen, der südliche Schwarzwald, Thüringen und Ostwestfalen sind dabei die Zentren des Zigarrenmacher-Handwerks. 1908 stellen rund 150.000 Beschäftigte 8,6 Milliarden Stück her. Dazu kommen noch die zahlreichen Importe aus Mittel- und Südamerika. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Zigarre das beliebteste Genussmittel, wurde dann jedoch durch die starke Verbreitung von Zigaretten in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung verdrängt. Expertenangaben zufolge ist jedoch seit Beginn der 1990-er Jahre eine Renaissance des Zigarrenkonsums zu beobachten. www.zigarren-verband.de
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RESTAURANT „ZUM GÜLDENEN ZOPF“ BIETET REGIONALE KÜCHE
ZURÜCK ZU DEN URSPRÜNGEN
GASTGEBER MARCEL LINKE SETZT BEINAHE AUSSCHLIESSLICH REGIONALE PRODUKTE EIN Das urige Gasthaus in Blankenhain blickt auf eine fast 500-jährige bewegte Geschichte zurück. Derzeit verwöhnt es die Gäste mit traditioneller Thüringer Küche in stilvollem Ambiente. In der nahen Zukunft ist eine Erweiterung als Hotel geplant.
Passend zum Motto des Spa & GolfResort Weimarer Land „Zurück zu den Ursprüngen“ verspricht das Restaurant „Zum güldenen Zopf“ in Blankenhain typische Thüringer Gastlichkeit und regionale Küche mit Produkten aus dem Freistaat. Seit Ende September 2016 erweitert es das kulinarische Angebot des Resorts. Gerade die regionale Betonung fordert jedoch Authentizität – und die ist in dem historischen Gasthaus, dessen Wurzeln mindestens bis ins Jahr 1541 zurückreichen, gegeben. Dafür steht Marcel Linke. Der 30-Jährige ist in Erfurt geboren und lebt seit 23 Jahren in Weimar – ein waschechter Thüringer also. Er bezeichnet sich als Gastgeber, was in etwa der Funktion eines Restaurantleiters entspricht. Seit der Neueröffnung lenkt er die Geschicke des „Güldenen Zopf“. „Meine Hauptaufgabe ist es, für das Wohl der Gäste zu sorgen“, erklärt Linke. Daneben gehören Warenbestellung, Dienstplangestaltung sowie ein guter Draht zu unserem
Koch Christian Driemel, mit dem regelmäßig neue leckere Tagesempfehlungen kreiert werden, zum Arbeitsalltag.“ An erster Stelle steht jedoch der Service. Das entsprechende Know-how hat sich Linke seit 2010 bei der praktischen Arbeit im „Elephant“ in Weimar erarbeitet, der ein begonnenes BWL- und ein duales Studium der Tourismuswirtschaft in Erfurt vorangingen. In dem weltberühmten Hotel durchlief er alle Stationen des Gastgewerbes. Im Mai 2016 wechselte er als Restaurant- und Serviceleiter nach Zermatt in die Schweiz, musste jedoch nur drei Monate später aus familiären Gründen wieder zurückkommen. Seitdem ist er Restaurantleiter im „Güldenen Zopf“. Linke bewirtet und betreut die Gäste und empfiehlt die passenden Weine zum gewählten Gericht. „Wir haben Weine aus der Region Saale-Unstrut im Angebot, immer in Absprache mit Thomas Stobbe, dem Sommelier des Spa &
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GolfResort Weimarer Land“, erzählt Linke. Auf der Weinkarte gibt es einige Hintergrundinformationen zu Weingut, Rebsorte und Hanglage – und Platz für Notizen. „Geschmacksnuancen, Duft, Vollmundigkeit – all das sollen die Gäste beschreiben“, erläutert der Restaurantleiter. „Diese Idee kommt sehr gut an, weil es die bewusste Geschmackswahrnehmung der Leute fördert.“ Das gilt nicht nur für die Getränke, auch die Speisen fordern alle Geschmacksnerven: „Bei uns werden bodenständige Thüringer Spezialitäten wie Rostbrätl, Rinderroulade, Gulasch, Würzfleisch, Soljanka, Kartoffelsuppe oder Forelle Müllerin auf ein gehobenes Niveau gebracht“, verspricht Linke und ergänzt: Alle Produkte kommen aus der unmittelbaren Umgebung. Wir haben nur zwei Sachen auf der Karte, die nicht aus Thüringen sind – das alkoholfreie Weizenbier und das alkoholfreie Pils.“ Umrahmt wird der kulinarische Genuss vom gemütlichen Ambiente der geschmackvollen Einrichtung, die wie alles im Spa & GolfResort Weimarer Land von der Familie Grafe ausge-
wählt wurde. „Auch optisch ist der „güldene Zopf“ eines der schönsten Restaurants in Thüringen. Gäste aus der Umgebung, die einmal da waren, kommen regelmäßig wieder“, so Linke. Interessenten empfiehlt er eine Reservierung, denn der „Güldene Zopf“ ist fein aber klein. 13 Tische bieten Platz für knapp 60 Gäste. Wenn demnächst Bauarbeiter und Handwerker anrücken, dann nicht um das Restaurant zu erweitern, sondern um auf der linken Seite einen Durchbruch zu schaffen, der zum neu errichteten Nachbarhaus führen wird. „Hier entsteht ein Hotel garni im 3-Sterne-Bereich“, erläutert Daniel Stenzel, F&B-Direktor im Spa & GolfResort Weimarer Land. „Wir wollen hier vor allem mit Blick auf Golfgruppen eine alternative Beherbergungsmöglichkeit anbieten.“ Im Erdgeschoss, so Stenzel, soll es eine Rezeption mit Frühstücksbereich geben, darüber Zimmer für insgesamt 28 Personen. Eine Lounge zum Aufenthalt mit Freigetränken gehört ebenfalls zum Konzept. Auch wenn einige Nuancen anders sein werden, wird das Hotel systemisch ins optische Gesamtkonzept vom ‚Güldenen
Zopf‘ eingebunden, denn wir wollen dessen Charakter nicht verderben“, verspricht Stenzel. Ihm zufolge sieht die Grobplanung vor, in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen und 2019 zu eröffnen. Damit wird ein neues Kapitel in der langen Geschichte des historischen Gasthauses geschrieben, das offenbar schon früh wirtschaftlich erfolgreich war. Denn 1551 hieß der Wirt Hans Güldenzopf und dieser Mann wurde im Schatzregister von Blankenhain im gleichen Jahr immerhin als zweitreichster Bürger der Stadt aufgeführt. „Das Haus steht in Gottes Hand, zum güldenen Zopf ist es genannt. 1565 Hans Keiser.“ So lautet die Inschrift eines alten Steins links am Eingang des Gasthauses, das einst ein Vorspann, also ein Gasthof mit Pferdestation war. Die Tiere wurden benötigt, um die voll beladenen Fuhrwerke beim Verlassen von Blankenhain zu unterstützen, denn sowohl von der Stadtmühle, über den unbefestigten steilen Anstieg direkt nach Lengefeld, als auch auf dem Weg nach Mellingen, waren starke Steigungen zu überwinden.
Im Jahr 1742 brannte ein Teil der Blankenhainer Vorstadt mitsamt dem „Güldenen Zopf“ ab. Nach dem Wiederaufbau hieß das Haus von 1755 an zunächst „Zum Mohren“, ehe es ab 1936 wieder seinen ursprünglichen Namen erhielt. Dazwischen, im 18. und 19. Jahrhundert, erlebte das Gasthaus seine Blütezeit, da es an der Kreuzung zweier viel befahrener Handelswege lag. Während der Nazi-Diktatur wurden Urlauber im Rahmen des Programms „Kraft durch Freude“ hier untergebracht. In der DDR wurde es schließlich ein Jugendclub. Später übernahm der Freie Deutsche Gewerkschafts-Bund (FDGB) das Haus als Ferienheim für seine Mitglieder. 1965 tobte erneut ein Brand in dem altehrwürdigen Gebäude. Er verwüstete das Obergeschoss und zerstörte einen aus Holz gezimmerten Gang über der Toreinfahrt, der wie ein Balkon angebaut war und als Zugang zu den Kutscherstuben diente. Schließlich wurde das Haus jedoch in seiner alten Schönheit wieder aufgebaut und zuletzt als Trattoria genutzt.
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LECKERE REZEPTIDEE VON KÜCHENCHEF MARCEL FISCHER ZUM NACHKOCHEN
GERAUCHTES VON HIRSCH UND SELLERIE MIT PAPRIKA
KOCHEN WIE DER PROFI: EINE KREATION UNSERES CHEFKOCHS ZUM SELBER AUSPROBIEREN Als Küchenchef verwöhnt Marcel Fischer die Gaumen der Gäste – ob beim Fine Dining im „Masters“ oder eher bodenständig in der „GolfHütte“. Um Abwechslung zu gewährleisten, kreieren er und sein Team regelmäßig neue Rezepte. Eins davon teilt er hier mit Ihnen.
Marcel Fischer ist seit November 2013 Küchenchef im Spa & GolfResort Weimarer Land. Im gleichen Jahr wurde sein Haus vom Gourmet- & Reisemagazin „savoir vivre“ mit zwei von drei Sonnen für seine „exzellente Küchenleistung“ ausgezeichnet. Der 31-Jährige arbeitet seit zwölf Jahren als Koch und blickt auf namhafte Stationen (u.a. Villa Rotschild in FrankfurtKönigstein) zurück, hat bei Spitzenköchen wie Chris Rainer und Johann Lafer am Herd gestanden. Für die Leser des „Bobby Jones Lifestyle Magazins“ hat er exklusiv ein Rezept zum Nachkochen kreiert, dass wir Ihnen auf den folgenden Seiten präsentieren. Viel Spaß mit „Gerauchtes von Hirsch und Sellerie mit Paprika“!
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FÜR 4 PERSONEN
ZUTATEN
DER CHEFKOCH MARCEL FISCHER EMPFIEHLT: • • • • • • • • • • •
1 kg Hüfte vom Hirsch 1 kg Knollensellerie 5 Stk. Spitzpaprika 4 Stk. Schalotten 4 Stk. Knoblauchzehen 100 g Butter 100 g Sahne 150 ml Rotwein (Barolo) 20 ml Distelöl 20 ml Himbeeressig Fleur de Sel, Stangenpfeffer, Sternanis, Vanille, Rosmarin, Rohrzucker, Buchenholzspäne und frische Kresse
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VORAUSSETZUNG: Zur Zubereitung von „Gerauchtes von Hirsch und Sellerie mit Paprika“ benötigen Sie einen Smoker. Dabei handelt es sich um einen holzoder kohlebefeuerten Ofen, in dem Speisen im heißen Rauch gegart oder geräuchert werden. Der Smoker ist das typische Zubereitungsgerät beim Barbecue. Anders als beim Grillen liegen die Speisen nicht direkt über der Glut oder dem Feuer. Das Gerät fußt auf der Technik, Fleisch über mehrere Stunden bei niedriger Temperatur in einer mit Glut beheizten Erdgrube zuzubereiten und stammt aus den Südstaaten der USA.
VORBEREITUNG: Zunächst müssen Sie die Sehnen aus der Hirschhüfte entfernen. Der Sellerie muss geschält und in ungefähr gleich große Stücke geschnitten werden. Dann die Paprika abwaschen, entkernen und ebenfalls in etwa gleich große Stücke zerteilen. Schließlich müssen die Schalotten geschält und in feine Würfel zerkleinert werden. Den Knoblauch einfach mit dem Messerrücken andrücken, die Schale muss hierbei nicht entfernt werden. Außerdem muss der Smoker angeheizt und auf ca. 90 C° erhitzt werden.
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DER RÄUCHERVORGANG:
ZUBEREITUNG DER SAUCE:
Nun folgt das Räuchern: die Hirschhüfte auf den Gitterrost legen. Anschließend die Selleriewürfel auf Backpapier verteilen und flach in den Smoker legen. Den Sellerie etwa eine Stunde lang bei gleichbleibender Temperatur räuchern. Die Hirschhüfte verbleibt für weitere 40 Minuten im Smoker, um weiter zu garen. Zwischendurch sollten Sie die Kerntemperatur überprüfen: diese sollte zwischen 55 C° und 59 C° liegen.
40g der Butter mit der Hälfte der Schalotten-Würfel glasig schwitzen und Knoblauch, Rosmarin sowie Sternanis hinzufügen. Mit dem Barolo ablöschen und mindestens bis zur Hälfte einkochen bis die Sauce von selbst andickt. Jetzt können Sie mit Fleur de Sel würzen.
ZUBEREITUNG DES PÜREES:
ENDBEREITUNG DES FLEISCHS:
Den geräucherten Sellerie noch ca. zehn Minuten in Salzwasser zusammen mit einer Vanilleschote kochen. Danach Vanilleschote entfernen und mit weiteren 40g der Butter, Sahne und etwas Fleur de Sel bei mittlerer Temperatur aufmixen bis ein nicht zu stückiges Püree entsteht.
Als finalen Schritt der Zubereitung braten Sie die Hirschhüfte entweder in einer Gusspfanne oder auf dem Grill von allen Seiten gut an. Anschließend sollte das Fleisch fünf Minuten an einem warmen Ort abgedeckt ruhen. Danach wird es in Tranchen geschnitten.
ZUBEREITUNG DES GEMÜSES: Die zweite Hälfte der Schalotten-Würfel kommt mit der restlichen Butter in eine Pfanne, wo sie glasig angeschwitzt wird. Nun Knoblauch, Sternanis und eine aufgeschnittene Vanilleschote hinzufügen. Anschließend die Paprikawürfel hinzugeben, mit Himbeeressig ablöschen und ca. drei Minuten einkochen. Dabei zwischendurch den Inhalt der Pfanne schwenken und mit Salz und Pfeffer würzen.
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DAS ANRICHTEN: Zunächst wird das Selleriepüree als Grundlage auf einer Platte oder einem Teller angerichtet. Die Paprikawürfel werden um das Püree herum verteilt. Das in Tranchen geschnittene Fleisch wird darauf drapiert und mit der Sauce leicht nappiert, das heißt, die Speisen werden mit der Sauce überzogen. Hiernach wird das Gericht mit frischer Kresse dekoriert und mit gestößeltem Sternanis, Stangenpfeffer und Fleur de Sel bestreut. Abschließend können Sie es mit Distelöl leicht beträufeln. Guten Appetit!
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Liebe zum Detail Es ist die Liebe zu den kleinen Dingen, welche am Ende die Gesamtkomposition vollkommen macht.
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WIE SICH DER WELLNESS-GEDANKE ÜBER DIE JAHRE VERÄNDERT
NEUE IDEEN – MEHR WOHLBEFINDEN
BEAUTY-PARTNER CLARINS LIEFERT FÜR DIE SPA-MENÜS DIE ENTSPRECHENDEN PRODUKTE Gesundheitsorientierung, individualisierte Behandlungen, persönliche Betreuung, digitale Unterstützung und Rückbesinnung zur Natur sind die fünf langfristigen SpaTrends. Sie finden auch im Spa & GolfResort Weimarer Land ihren Widerhall.
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as Spa hat seinen Namen einer belgischen Stadt mitten in den Ardennen zu verdanken. Grund für den guten Ruf des kleinen Örtchens mit gerade mal drei Buchstaben und etwas mehr als 10.000 Einwohnern, 35 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze, sind die Mineralwasser-Quellen, die an zahlreichen Stellen – sowohl im Stadtzentrum als auch in der näheren Umgebung – zu Tage treten. Bereits im 16. Jahrhundert kamen britische Touristen hierher, um darin zu baden und sich wohlzufühlen. Sie verbreiteten den Namen des Heilbades zunächst in ihrer Heimat als Bezeichnung für jede Art von Mineralquelle. Später, im 18. Jahrhundert folgten ihnen immer mehr Adelige aus ganz Europa, was Spa als Stelldichein der gekrönten Häupter und bedeutenden Persönlichkeiten den Bei namen „Kaffeehaus Europas“ einbrachte. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts erweiterte sich die Bedeutung des Begriffs Spa schließlich im amerikanischen Englisch auf Wellness-Einrichtungen und Badebereiche von Hotels und ging bis heute in den allgemeinen Sprachgebrauch ein. Auch wenn jeder glaubt, etwas mit dem Begriff Spa anfangen zu können, weil er seit 500 Jahren inhaltlich das Gleiche bedeutet, so ist das Thema Wohlfühlen und Relaxen doch Veränderungen unterworfen, auf die es sich einen Blick zu werfen lohnt. Der Deutsche Wellness Verband (DWV) in Düsseldorf hat vor einiger Zeit fünf wesentliche Wellness- und Spa-Trends identifiziert. „Dabei stehen weniger kurzfristige Moden, sondern mittel- bis langfristige Entwicklungen im Fokus. Diese gelten auch für 2018 und darüber hinaus, denn bislang zeichnen sich keine bedeutenden Veränderungen im Markt ab“, versichert Lutz Hertel, Geschäftsführender Vorsitzender des DWV. Auch im Spa-Menü des Spa & GolfResort Weimarer Land, das gemeinsam mit dem BeautyPartner Clarins kreiert wurde, finden sich diese Trends wieder.
So interessieren sich laut DWV Spas immer mehr auch für die gesundheitlichen Wirkungen ihrer Angebote. Galt zum Beispiel bei Wellness- Massagen lange nur das Motto „Hauptsache entspannen und wohlfühlen“, gewinne die Frage nach dem realen Gesundheitsnutzen stark an Bedeutung. Dies diene nicht nur dem Wohl der Gäste, sondern auch der Behandler. Hierfür würden zum Beispiel Massagetechniken entwickelt, die ein physiologisch weniger belastendes Arbeiten erlaubten und die auch die technischen Möglichkeiten moderner Behandlungsliegen ausreizten. Darüber hinaus rücken maßgeschneiderte Anwendungen in den Fokus. Welche Wellness-Behandlung für welchen Gast? Bislang entscheiden das meistens die Gäste selbst und allein aufgrund ihres Blicks in das Spa-Menü. Doch macht die Wahl auch tatsächlich Sinn? Ohne Zweifel ist es besser, mit fachlichem Verstand die individuell passenden Anwendungen zu finden. Hierfür entwickeln Spas laut DWV inzwischen verschiedenste Methoden, basierend auf standardisierten Fragebögen, Tests und Messungen, zum Teil mit wissenschaftlichem Hintergrund. So setze sich langsam das auch in der Medizin gültige Gebot durch: Ohne gründliche Voruntersuchung keine Behandlung. Was sich in der Fitness-Szene schon lange großer Beliebtheit erfreut, setzt sich auch langsam in den Spas durch: der Personal Trainer. Die Coaches erfassen den Ist- und Wunsch-Zustand ihrer Klienten, vereinbaren realistische Ziele und vermitteln praktische Fähigkeiten und Strategien, um individuelle Wellness-Ziele auch zu erreichen. Dies schließt Fitness, Ernährung, Stress- und Selbstmanagement ein. Dieser Trend hat gute Gründe: Immer mehr Menschen erkennen, dass Entspannen allein nicht glücklich macht. Erfolgversprechender sei der Erwerb von im Alltag anwendbarer Kenntnisse und Fertigkeiten, um dauerhaft besser und gesünder leben zu können, heißt es vom Verband.
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Ein weiterer Trend sind tragbare Minicomputer, die pausenlos Daten sammeln, welche Rückschlüsse auf Wohlbefinden und Gesundheit erlauben. Die so genannten Wearables und Fitness-Tracker – meistens in Form von Armbändern, Uhren oder als Handy-App – sind bereits ein Verkaufsschlager und sie werden immer besser in ihren Funktionen. Die dahinter stehende Idee der Selbstoptimierung ist ein zentraler Baustein in der echten Wellness-Philosophie. Technikbegeisterung und Digitalisierung steht laut DWV jedoch der Gegentrend hin zum Natürlichen gegenüber. Treatments würden ins Freie verlegt, Räume möglichst natürlich gebaut und eingerichtet. Zu den entsprechenden Angeboten gehörten auch Digital Detox, eine Art Fastenkur für medienüberlastete oder -geschädigte Menschen. Strom und Netzwerk werden – auf Wunsch oder obligatorisch – abgeschaltet, alle mitgebrachten Geräte an der Rezeption abgeben. Kein Telefon, kein Handy, kein Internet, kein Fernseher. Trainer helfen, mit dem Entzug zurechtzukommen und sich von der digitalen Welt besser distanzieren zu können. Man gewinnt die Zeit, um wieder natürlich entspannen zu können. Gesundheitsorientierung, individualisierte Behandlungen, persönliche Betreuung, digitale Unterstützung und Rückbesinnung zur Natur – die fünf vom Verband identifizierten langfristigen Trends finden sich auch im Spa & GolfResort Weimarer Land wieder. Neben den konzeptionellen, personenbezogenen,
räumlichen und technischen Gegebenheiten tragen dazu auch die Produkte des Pflege- Partners Clarins bei. So aktiviert „Spa Tonic“ mit seiner stärkenden und pflegenden Pflanzenkomposition aus Rosmarin, Salbei, Geranie und grüner Minze die Energiedepots des Körpers. „Spa Minceur“ ist die richtige Wahl für alle, die ihre Silhouette straffen, ihren Körper von überflüssigen Wassereinlagerungen befreien und das Gewebe festigen möchten. Ginster, Geranie und Majoran sind wirksame Partner bei dieser Behandlung. Bei „Spa Relax“ wirken kostbare Essenzen wie Geranie, Basilikum, Kamille und Petit Grain wie ein warmer Regen auf einer Südseeinsel: wohltuend, entspannend und einfach paradiesisch. Darüber hinaus bietet die Gesichtsbehandlung von Clarins optimale Pflege für jeden Hauttyp. Sie wird auf die speziellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt und beginnt mit einem intensiven Beratungsgespräch, sowie einer kompetenten Anamnese, um den individuellen Bedürfnissen des Gastes zu entsprechen. Die drei Gesichtspflegebehandlungen – „Frischekick“ (für trockene, müde und fahl wirkende Haut), „Vitalität“ (für gestresste Haut mit ersten kleinen Linien und Fältchen) und „Best-Aging“ (für Haut, die sich ein Maximum an Anti-Aging, Energie und Power wünscht) stimulieren die Haut mit aktiven Pflanzenextrakten und Aromaölen. www.clarins.de www.wellnessverband.de
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WECHSELBAD ZWISCHEN ERWÄRMUNG UND ABKÜHLUNG HÄLT DEN KÖRPER FIT
SAUNA MACHT GESUND
MEHR ALS 30 MILLIONEN MENSCHEN GEHEN REGELMÄSSIG IN DIE „SCHWITZSTUBE“ In der Lindentherme bieten drei verschieden temperierte Saunen für jeden Geschmack das richtige Klima. Einmal täglich wird ein Aroma-Aufguss vom Spa-Team angeboten – dabei wird richtig geschwitzt.
Deutschland ist Saunaland. 31,4 Millionen Menschen nutzen mehr oder weniger regelmäßig die so genannte Schwitzstube. Die Motive dafür sind vielfältig. Laut einer Untersuchung des Deutschen Sauna-Bundes unter mehr als 22.000 Befragten gab die Mehrheit an, dass für sie die Suche nach Entspannung und Erholung im Vordergrund steht. Auf Platz zwei folgte mit „Abhärtung“ ein eher körperlicher bzw. gesundheitlicher Aspekt. Beide Gründe spielen auch im Spa & GolfResort Weimarer Land eine Rolle, berichtet Spa Manager Timo Ruttmann. „Unser täglicher Hausaufguss ist etwas für die Genießer. Dabei verwöhnen wir mit verschiedenen Aromadüften und Kompositionen wie Orange-Lemongras die Sinne und lassen den Alltag vergessen“, erzählt er mit Blick auf das Thema Entspannung und Erholung. Zudem werde jeden Freitag und Samstag in der finnischen Panorama-Sauna der Event-Aufguss „Frischer Birkensud & Honig“ angeboten. „Inspiration hierfür ist der traumhafte Ausblick
auf Bad Berka, denn der Ortsname bedeutet im übertragenden Sinne »Stadt der Birken am Wasser«. Der frische Birkensud wird dabei aus Birkenzweigen aufgegossen und mit Honig und Apfel versetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit gebundenen Birkenruten-Zweigen auszuklopfen und somit die Durchblutung zu fördern und das Saunaerlebnis zu steigern.“ Viele Golfer dagegen gingen nach dem Spiel ins Heißluftbad, um dort Verkrampfungen in der Tiefenmuskulatur zu lösen. „Wir haben drei große Saunen: Die finnische Panorama-Sauna mit 85 °C und Blick auf den Golfplatz, das feuchte Aroma-Dampfbad mit 45 °C sowie das Lindenblütenbad mit 55 °C. Einmal täglich gibt`s den Aufguss von uns Profis, da wird richtig geschwitzt“, so Ruttmann. Alle Saunen im Spa-Bereich verfügen über separate Abkühlbecken und Belebungsduschen mit Kneippstrahl, Tropenregen sowie Splash-Benebelung von der Seite.
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Die Sauna als typisches Wechselbad mit Erwärmung des ganzen Körpers im Saunaraum und gezielten Abkühlungen an frischer Luft und mit kaltem Wasser ist bei Prävention und Therapie vieler Erkrankungen hilfreich, das haben zahlreiche medizinwissenschaftliche Untersuchungen belegt. So bietet sie sich zur Behandlung von Störungen des Wärmehaushaltes wie kalten Händen und Füßen und der damit reflektorisch verbundenen schlechten Schleimhautdurchblutung im Nasen-Rachen-Raum an. Nach Angaben des Deutschen Sauna-Bundes ist für keine andere Maßnahme eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber grippalen Infekten, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern so gut nachgewiesen wie für das Saunabaden. Zusätzlich sei die gesundheitliche Stabilität insgesamt erhöht. Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich nach etwa einem Vierteljahr regelmäßigen, wöchentlichen Schwitzens die Zahl der grippalen Infekte halbiere. Diese verliefen zudem leichter. Der regelmäßige Besuch im Dampfbad habe außerdem eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem, was langfristig auch zu einer geringeren Anfälligkeit gegen Infekte führe, heißt es von den Experten. Darüber hinaus komme es ebenfalls zu einer Kräftigung unspezifischer immunologischer Abwehrmechanismen. Als Beispiel wird hier die Interferonkonzentration im Blutserum genannt, die bei langjährigem regelmäßigen Saunabaden erhöht ist. Darüber hinaus könnte der regelmäßige und -gerechte Saunabesuch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Ein Indiz dafür ist nach Angaben des Verbandes, dass als Folge der wärmebedingten Blutgefäßweitstellung die Herztätigkeit teilweise entlastet wird. Bei regelmäßigem Schwitzen komme es sogar langfristig zu deutlichen Gefäßweitstellungen, die sich positiv für das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Konkret heißt es: „Nach aktuellen Ergebnissen wird besonders die für die Blutgefäßweitstellung
entscheidende Endothel-Zellfunktion und die damit verbundene Freisetzung von Stickoxiden positiv durch Wärme beeinflusst. Nicht nur ein Bluthochdruck wird gebessert, auch die Blutgefäße am Herzen und in der Peripherie profitieren von der Weitstellung, weshalb auch die unkomplizierte koronare Herzerkrankung oder die Durchblutungsstörungen bis zum Stadium II a zu den Indikationen für die Sauna zählen.“ Doch damit nicht genug: Auch auf die Haut und das Muskel- und Skelettsystem hat das Saunieren positive Wirkungen. Etwa in Bezug auf das Anti-Aging: Laut wissenschaftlicher Studien haben langjährige Sauna-Gänger deutlich weniger Falten als Sauna-Verweigerer. Überdies verlaufen Hautkrankheiten günstiger – etwa die Schuppenflechte, wobei der Haupteffekt durch eine verringerte Infekt-Anfälligkeit und dadurch weniger Schübe zustande kommen dürfte. Auch ein Teil der Neurodermitis-Patienten verträgt das Dampfbad gut und profitiert von der vegetativen Beruhigung. Zudem wird bei einer chronischen Urtikaria (Nesselfieber) über eine positive Wirkung berichtet. Zu guter Letzt lassen sich auch rheumatische und besonders degenerative Erkrankungen des Bewegungssystems durch Saunagänge lindern. So setzt die Wärme Endorphine frei (hormonelle Faktoren), was Erleichterung verschafft, und verbessert die Beweglichkeit. Das trifft nach Angaben des Verbandes auch und in besonderem Maße auf die Fibromyalgie (Weichteilrheuma) zu. Die Erkenntnisse der Experten über zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte belegen eindrucksvoll, warum die Sauna ein uraltes Kulturgut der Menschheit ist, das bis in die Steinzeit zurückreicht. Schon damals wurde in einem Luftbad mittels erhitzter Steine geschwitzt. Es wird angenommen, dass sich diese Anwendung mit den Völkern Ostasiens, wo erste Funde anzutreffen sind, über die Beringstraße (die damals noch eine Landbrücke war) nach Nord- und von dort nach Mittel- und Südamerika ausgebreitet hat.
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Sowohl bei den Eskimos in Alaska als auch bei den Indianern Nord-, Mittel- und Südamerikas ist diese Art des Bades verbreitet. Auch die Finnen sollen vor etwa zweitausend Jahren aus ihrer asiatischen Urheimat nach Nordwesten in ihre heutigen Siedlungsgebiete gezogen sein und die Badegewohnheit mitgebracht haben, die sie noch heute pflegen. Bei slawischen Volksstämmen ist dieses Schwitzbad ebenfalls früh anzutreffen und vermutlich von dort auch bis in die mitteleuropäischen Länder verbreitet worden: Die ältesten Zeugnisse der Badstube, die nach alten Holzschnitten und Stichen der heutigen Sauna mit ihrer Holzauskleidung und den aufsteigenden Bänken sowie dem Ofen gleicht, sind aus der Zeit der Merowinger (5. - 8. Jahrhundert) überliefert. www.saunabund-ev.de
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LODERNDE FLAMMEN, RAUCHGERUCH UND KNACKENDES HOLZ FÜR DIE SINNE
KAMINFEUER BRINGT WÄRME UND BEHAGLICHKEIT
DAS RAUMKONZEPT DER LINDENTHERME SORGT FÜR WOHLBEFINDEN UND ENTSPANNUNG Sechs traditionelle Feuerstellen sorgen in Lindentherme, Smokers Lounge, Golfhütte und Restaurant Augusta für eine angenehme Atmosphäre, in der die Gäste entspannen können. Denn das Feuer hat eine beruhigende Wirkung und erhöht die Behaglichkeit.
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nisterndes und knackendes Holz, flackernde Flammen, aromatischer Rauchgeruch, wohlige Wärme – kaum ein anderer Einrichtungsgegenstand versprüht mehr das Gefühl von Entspannung und Geborgenheit als ein Kamin. „Die haustechnische Einrichtung zum Verfeuern von Festbrennstoffen, bei denen der Abbrand mit geringer Geschwindigkeit erfolgt“, wie Wikipedia die Feuerstätte emotionslos beschreibt, gehört schon seit rund 800 Jahren zum Inventar menschlicher Behausungen. Der historische Vorgänger des Caminus (lateinisch für Ofen) ist die bis in die frühe Neuzeit anzutreffende offene Hausfeuerstelle, bei der die Rauchgase offen in den Raum geführt wurden. Gesundheitsschäden und Verschmutzung führten dazu, dass dazu übergegangen wurde, den Rauch mit Hilfe von Schloten kontrolliert in Richtung
des Daches zu leiten und dort entweichen zu lassen. Doch je mehr Etagen die Gebäude bekamen, desto unpraktischer wurde die offene Hausfeuerstelle, weshalb sie fortan weg von der Mitte des Zimmers, hin zur Außenwand verlegt wurde. Der Rauch wurde über der Feuerstelle in einen Sammler geführt und schließlich über Schlitze in den Mauern nach außen transportiert. Um den örtlichen Brandschutzbestimmungen gerecht zu werden, wurden später gemauerte und zum Dach führende Schornsteine eingesetzt, in vielen ländlichen Gegenden jedoch erst seit rund 150 Jahren. Nach und nach hatten die offenen Kamine allerdings als häusliche Kochstelle oder zur Raumbeheizung ausgedient und wurden durch Öfen, Herde und später Heizungen ersetzt. In repräsentativen oder herrschaftlichen Bauten blieben sie jedoch erhalten und drückten oft durch aufwändige Verkleidungen, Naturstein-
applikationen und vorgesetzte Stilrahmen einen gehobenen Lebensstandard aus. Auch heutzutage wird in vielen neuen Einfamilienhäusern und Wohnungen ein Kamin mit eingeplant. Ziel dabei ist nach wie vor die Beheizung des Aufstellraumes und die Behaglichkeit der Wärmestrahlung des offenen Feuers – beides ist jedoch nur zweitrangig. Mit der Verbreitung anderer Möglichkeiten der Raumheizung ist die dekorative Wirkung des Flammenspiels immer mehr in den Vordergrund gerückt. Dies gilt auch für das Spa & GolfResort Weimarer Land, wo insgesamt gleich sechs Kamine für wohlige Wärme sorgen und das richtige Ambiente zum Entspannen und Erholen schaffen. „Allein drei befinden sich in unserer Linden therme“, berichtet Spa Manager Timo R uttmann. „Zwei davon in den Ruheräumen und einer am Pool – da kann man beim Knistern der brennenden Scheite wohlig entspannt vor sich hin träumen oder ganz relaxt seine Bahnen schwimmen.“ Gefeuert wird mit echtem Holz, das von 11 bis 22 Uhr an sieben Tagen in der Woche brennt. „Kamin-Attrappen mit Flam meneffekt kamen für uns nicht in Frage, da ihnen die Wärme fehlt“, erklärt er. Lodernde Flammen, Rauchgeruch und knackendes Holz sprächen dagegen mit Augen, Nasen und Ohren gleich drei Sinne an. Neben den drei Feuerstätten im Spa befinden sich noch drei weitere Kamine im Haus: einer in der Smokers Lounge, einer in der Golfhütte und einer im Restaurant Augusta. „Auch hier ist das oberste Ziel, das Gefühl von Gemütlichkeit zu erhöhen und damit das Wohlbefinden der Gäste zu stärken“, versichert Ruttmann. Ob beim genussvollen Konsum einer Zigarre, beim Mittagssnack zwischendurch oder beim Abendmenü mit mehreren Gängen – das Feuer hat eine beruhigende Wirkung und erhöht die Behaglichkeit in der Umgebung.
Dabei sind die Kamine nur ein Teil des Raumkonzepts im Spa & GolfResort Weimarer Land. Gerade auch im Spa wurden die räumlichen Gegebenheiten der obersten Priorität – dem Wohlbefinden des Gastes – angepasst. „Unser Spa bietet ein visuelles Vergnügen, da das optische Konzept mit viel Holz im Vintage- Look und die damit verbundene gemütliche Atmosphäre des Hauses bis hier hinunter übernommen wurde“, erklärt Ruttmann. „Also eben kein balinesischer Tempel sondern ein Stil, wie er auch in anderen Bereichen unseres Hauses gepflegt wird. Die Saunen der Lindentherme bieten für jeden Geschmack etwas: „Unser Lindenblütenbad mit 55 °C ist vor allem bei Älteren beliebt, die es nicht so heiß mögen. Das Aroma-Dampfbad mit 45 °C bietet sich an, wenn man erkältet ist und seinen Bronchien Erholung gönnen möchte. Die Panorama-Sauna mit 85 °C bietet mit ihrem tollen Blick auf den Golfplatz ein zusätzliches Vergnügen“, erzählt der Spa Manager. Dement sprechend würden auch alle Optionen von den Gästen gleichmäßig gut genutzt. „Der Weg von den Saunen zum Pool wurde bewusst etwas weiter gewählt, denn die Bewegung dient dazu, den Kreislauf wieder etwas in Schwung zu bringen“, verdeutlicht er auch hier die durchdachte Planung. Diese setzt sich bei der Struktur der Massageräume fort: Dreh und Angelpunkt ist ein zentraler Raum in der Mitte. „Von dort geht es in die einzelnen Behandlungsräume. Dazu gehören eine Kosmetikkabine, sowie sechs Massageräume“, zählt Ruttmann auf. „Einer davon besitzt eine Sandliege und einer kann als Doubletreatment-Raum für Paare benutzt werden. Er verfügt über eine Tür in der Mitte und ist mit einer großen Badewanne ausgestattet.“
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RÜCKENSCHMERZEN SIND DEUTSCHLANDS VOLKSKRANKHEIT NUMMER EINS
DAS KREUZ MIT DEM KREUZ
SPEZIELLE MASSAGEN UND INDIVIDUELLE SPORTKURSE VERSCHAFFEN LINDERUNG Mangelnde Bewegung und falsche Körperhaltung führen dazu, dass hierzulande immer mehr Menschen mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Spezielle Trainingsmethoden und gezielte Massagetechniken können hier Abhilfe schaffen.
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norm flexibel, in alle Richtungen beweglich und trotzdem so stabil, dass es quasi als Gerüst unseren Körper aufrecht hält: Der Rücken und mit ihm die Wirbelsäule ist der elementarste Baustein unseres Skeletts. Und trotzdem ist es ein Kreuz mit dem „Kreuz“, denn 80 Prozent der Deutschen, so haben neuere Studien ergeben, leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Denn der Bereich zwischen Nacken und Steiß ist auch enorm sensibel. Winzige Schiefstände, Unwucht oder einseitige Belastungen können zu großen Schmerzen der Muskeln und Nerven führen. Experten des Robert-Koch-Instituts haben herausgefunden, dass zu jedem Zeitpunkt statistisch gesehen 39 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer hierzulande irgendeinen Rückenschmerz haben. Und diese Probleme sind kostspielig für unsere Volkswirtschaft: Das Statistische Bundesamt geht von Behandlungskosten und Folgeschäden durch Muskel-Skelett-Erkrankungen in Höhe von fast 30 Milliarden Euro im Jahr aus, andere Schätzungen beziffern die Lasten gar auf bis zu 50 Milliarden Euro jährlich. Während die Diagnosen schwierig und die Behandlungsmethoden vielfältig sind, besteht über die Ursachen weitgehend Klarheit: mangelnde Bewegung und falsche Haltung. Statistiker rechnen vor, dass die Menschen vor 100 Jahren noch bis zu 15 Kilometer pro Tag zu Fuß gegangen seien, heute liefen die meisten dagegen nur noch knapp einen Kilometer. Verschärfend kommt das lange Sitzen im Büro und im Auto hinzu. Das weiß auch Timo Ruttmann, Spa Manager im Spa & GolfResort Weimarer Land. Er ist gelernter Masseur und medizinischer Bademeister mit der Zusatzqualifikation zum Personal-Trainer. Seine Zuständigkeit umfasst Massagen, Aufgüsse, Körperbehandlungen und das Sportprogramm mit Personal-Training, Fitness-Workout, Aquafitness sowie
„Golf aktiv“. „Rückenschmerzen sind allgegenwärtig, beinahe jeder hat damit zu kämpfen“, sagt er. „Die Probleme entstehen meistens durch Büroarbeit und zu wenig Bewegung.“ Bei den täglichen Sportkursen werde deshalb auch auf den Rücken eingegangen, entweder am Rande bei Übungen für Bauch, Beine und Po, oder spezifisch, wenn die Gäste danach fragen.“ Darüber hinaus gibt es für die Befindlichkeiten der Golfer im Haus spezielle Angebote. „Für sie empfiehlt sich die Early-Bird-Massage“, so Ruttmann. „Diese Teilkörper-Massage mit oder ohne Öl ist am besten geeignet, weil dabei intensiv und mit stärkerem Druck auf die Rückenmuskulatur eingewirkt wird.“ Andere Massagen dienten dagegen eher der Entspannung, wobei vor allem mit Streichungen gearbeitet werde. „Jeder Körper hat andere Bedürfnisse und besondere Anforderungen an eine Anwendung. Mit unseren sogenannten Golfer-Treatments möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, sich vor oder nach ihrem Golfspiel von uns behandeln zu lassen, um die dabei beanspruchten Muskelgruppen vorzubereiten oder zu entlasten“, erläutert der Experte und weist darauf hin, dass die Masseure und Masseurinnen vor der Anwendung fragen, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Dementsprechend könnten die Treatments ebenso von Nicht-Golfern genossen werden. Die Behandlung beginnt eingehüllt in wohligweiche Handtücher mit einem ausgleichenden Entspannungsritual. Danach stimulieren die einzigartigen Massagebewegungen das vegetative Nervensystem und vertiefen den Zustand von Ruhe und Gelassenheit. Gezielte Griffe konzentrieren sich auf Rücken, Füße, Hände und den Solar Plexus, genau dort, wo die Nervenenden extrem zahlreich und besonders empfindsam sind. Auf diese Weise werden Anspannungen intensiv gelockert und gelöst.
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Lifestyle
Erinnerungen Einzigartige Erinnerungen stecken in jedem ausgesuchten StĂźck des Spa & GolfResort Weimarer Land.
Lifestyle
Kompositionen Es ist die Kombination erlesener Einzelstßcke, die ein stilvolles Ambiente ausmacht und einen Raum erlebbar werden lässt.
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AUSFLUGSTIPPS GEGEN DIE LANGEWEILE BEIM NACHWUCHS
VOM KLETTERWALD ZUR FEENGROTTE
THÜRINGEN BIETET AUCH FÜR DIE KLEINSTEN ZAHLREICHEN ATTRAKTIONEN Die Feengrotte und der Kletterwald in Hohenfelden sind nur zwei der vielen Attraktionen in der Umgebung, die sowohl Groß als auch Klein begeistern. Unsere Ausflugstipps für die ganze Familie sollte man definitiv ausprobieren.
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ast jede Familie kennt diese Situation: Die Eltern wollen im Urlaub nicht nur faulenzen sondern, auch etwas für die kulturelle Bildung tun – also rein ins Auto und auf zum Sightseeing in die nächste Stadt. Sehenswürdigkeiten gucken. Doch die Kinder auf der Rückbank haben Anderes vor. Kaum etwas langweilt sie mehr als Städtetrips mit Denkmalumrundungen, Marktplatzerkundungen und Kirchenbesuchen. Die Kids wollen lieber ins Grüne – und dort klettern, toben, sich verstecken. Um den Nachwuchs bei Laune zu halten, lohnt es sich also, ab und an einen Zwischenstopp einzulegen, der auch die kleinen „Kulturbanausen“ begeistert. Rund ums Weimarer Land bieten sich dazu zahlreiche Gelegenheiten. Das Städtchen Hohenfelden etwa bietet gleich zwei Attraktionen – Freilichtmuseum und Aktivpark. So macht eine Ansammlung historischer Gebäude erlebbar, wie in mittelthüringer Dör-
fern früher gebaut, gelebt und gearbeitet wurde. Rund 30 Häuser aus dem 17. bis 20. Jahrhundert – darunter Pfarrhof, Bauernhöfe, Werkstätten wie Schusterei, Schmiede und Töpferei, eine Windmühle, Bienenhäuser, eine Dorfschule, ein Brauhaus und die Museumsgaststätte „Einkehr zur alten Pfarre“ – laden zum Erkunden ein und vermitteln Geschichte auf anschauliche Weise. Der Aktivpark beeindruckt vor allem durch seinen Kletterwald mit Hängebrücken, Affenschaukeln und anderen Hindernissen. Insgesamt laden sieben Parcours mit 118 Kraxel-Elementen zum Ausprobieren ein. Ob Fitness oder Abenteuer bis hin zum Risiko – hier kommt jeder auf seine Kosten: Von zwei bis 15 Meter Höhe mit steigendem Schwierigkeitsgrad erstrecken sich die verschiedenen Elemente, von einigen kann man an Seilbahnen mit bis zu 135 Metern Länge durch den Wald rasen oder Sprünge bis zu 15 Metern abwärts ins Netz wagen. Ergänzt wird
das Angebot durch einen Streichelzoo, Bogenschießen, Adventure Golf, Beachvolleyball, ein Bungee-Trampolin, sowie einen Spielplatz. Etwas weiter doch trotzdem lohnenswert ist die Fahrt ins 2012 eröffnete Wildkatzendorf Hütscheroda. Hier können die scheuen Tiere im naturnah gestalteten Schaugehege am Nationalpark Hainich beobachtet werden. Zudem wurde eine alte Fachwerkscheune als modernes Informationszentrum ausgebaut. Ein sieben Kilometer langer Rundwanderweg – der Wildkatzenpfad – führt zum Aussichtsturm Hainichblick. Spielmöglichkeiten bietet überdies ein 1,5 Kilometer langer Rundweg durch den Wildkatzenwald. Über die Grenzen Thüringens hinaus berühmt sind die Saalfelder Feengrotten. Vor vielen Jahrhunderten wurde hier schwarzer Alaunschiefer abgebaut. Dabei entstanden die unterirdischen
Hohlräume und Stollen. Nachdem der Abbau eingestellt wurde, verwandelte die Natur die Höhlen in eine märchenhafte Untertagewelt mit farbenprächtigen Tropfsteinen und schillernden Grottenseen. Nach der Wiederentdeckung des alten Bergwerkes wurden die heutigen Feengrotten 1914 als Schaubergwerk eröffnet. Während eines Rundgangs erfahren Besucher viel über das Leben und die Arbeit der Bergleute, ihre Mühen, das Gestein zu brechen und die Entstehung der Tropfsteine. Im Abenteuerwald Feenweltchen oberhalb der Schaugrotten können Groß und Klein zudem den hellen Hain der Lichtelfen, den magischen Garten der Feenpflanzen und das dunkle Reich der Waldgeister entdecken. Ziel der magischen Reise mit spannenden Geschichten, einzigartigen Holz- und Klangelementen, Lauschinseln und vielem mehr ist das Feenwipfelschloss. Wissbe-
gierige können zudem im Grottoneum die Entstehung der Feengrotten erkunden, Tropfsteine wachsen lassen und wertvolle Minerale ganz aus der Nähe betrachten. Das Erlebnismuseum bietet dafür zahlreiche Wissens- und Mitmachstationen. Ebenfalls in Saalfeld befindet sich der Hochseilgarten „Bergfried“. In zehn Metern Höhe zwischen eingelassenen Baumstämmen wurde hier ein Parcours mit unterschiedlichen Übungen und Elementen angelegt. Dazu zählen schwankende Seilbrücken, Balken zum Balancieren, Seilschwingen, Schlaufen und andere Hindernisse. Weitere Attraktionen wie die rasante Fahrt mit einer losen Rolle an einem 80 Meter langen Seil namens „Flying Fox“, oder das Aufsteigen an einem freistehenden Stamm, stehen und springen – genannt „Pamper Pole“ – sowie Riesenschaukel und Kletterwand komplettieren den Nervenkitzel. Und die Kleinen können sich dabei so verausgaben, dass am nächsten Tag wieder genug Muße für Thüringer Hochkultur ist. Aber auch die Touristen-Metropolen im Freistaat bieten Unterhaltung für die Kinder. So erkennen die fernsehgeschulten Augen der Kleinen beim Ausflug in die Landeshauptstadt Erfurt gleich, dass die Stadt ein Medienstandort ist, denn hier ist der Kinderkanal – kurz KIKA – beheimatet. In der ganzen Stadt sind bekannte Figuren aus dem Programm verstreut, darunter der Sandmann, die Maus, der Elefant, Bernd das Brot und viele mehr. Ganz nebenbei erfahren die Kinder und natürlich auch ihre Eltern noch viel Wissenswertes über die Erfurter Altstadt. Zudem ist der Garten- und Freizeitpark auf dem Cyriaksberg in Erfurt – kurz „egapark“, der mit einer Fläche von über 36 Hektar zu den größten in Deutschland zählt, ein beliebtes Fleckchen bei den Kids. Das weitläufige Gelände bietet jede Menge Platz für kindlichen Entdeckerdrang. Die kleinen Racker können hier nach Herzenslust spielen, toben und die Natur erleben, etwa auf dem mit 35.000 Quadratmetern Fläche größten Spielplatz Thüringens mit Kletterpyra-
miden, Seilbahn, Fitnesscenter, Planschbecken mit Riesen-Wasserrutsche, Matschplatz und Boot-scooter. Kleine Schatzsucher können den Park außerdem per Geocaching erkunden, in Schauhäusern auf Entdeckungsreise gehen oder auf den großen Wiesen picknicken. Im so genannten Grünen Klassenzimmer werden praxisnah Natur- und Umweltthemen behandelt und lehrplangerecht Wissen vermittelt. Ergänzt wird das Angebot durch Erlebnisausstellungen, Führungen speziell für Kinder, sowie fröhliche Feste und andere Highlights. Inmitten der Erfurter Altstadt lädt das Naturkundemuseum in einem historischen Waidspeicher zur Erkundung der Flora und Fauna Thüringens ein. Das am 29. Oktober 1922 im so genannten „Haus zum Stockfisch“ in der Johannesstraße gegründete Museum bietet mit der „Arche Noah“ einen realen Schiffskörper mit exzellenten Präparaten und moderner Ausstellungstechnik, der einen Eindruck von der Arten- und Formenfülle des Lebens, aber auch von der Verletzlichkeit der Ökosysteme vermittelt. Mitten im Gebäude ragt eine Eiche empor, dank derer die Besucher beim Treppenaufstieg in die oberen Geschosse von der Wurzel über den Stamm bis zur Krone alle Baumetagen in immer neuer Perspektive kennenlernen. Unterwegs erläutert eine Fließgrafik den Assimilate- und Transpirations-Strom sowie den Aufbau von Wurzel, Stamm und Blatt. Ausstellungen zu den Lebensräumen Wald, Feld und Stadt sowie zu Thüringer Gesteinen ergänzen das Angebot. Eine Dauerausstellung gibt einem überdies einen Einblick in die einst 6.500 Mineralstufen umfassende Schwethelm‘sche Sammlung und eine Vorstellung von der Schönheit und Vielfalt der Formen und Farben der Minerale. Kaum denkbar ist ein Thüringen-Besuch ohne Weimar. Schließlich ist die Stadt dank Klassik und Bauhaus eines der bedeutendsten kulturellen Zentren Deutschlands. Doch wo den gebildeten
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Eltern angesichts der Fülle von Sehenswürdigkeiten die Augen leuchten, fallen sie den gelangweilten Kleinen ebenso schnell zu. Um dies zu verhindern, bietet es sich an, den mit Meilensteinen aus Literatur, Musik, Architektur und Geschichte gespickten Stadtbummel durch kleine kindergerechte Highlights zu unterbrechen. Auch davon bietet Weimar einige. Das Bienenmuseum ist solch ein Kleinod. Es wurde 1910 als Reichs-Bienenzuchtmuseum in drei Räumen im Seitenflügel des städtischen, naturwissenschaftlichen Museums im Poseckschen Haus – dem Museum für Vorgeschichte – eröffnet. In der seit 2002 neu gestalteten Dauerausstellung mit ihren rund 1.500 Exponaten wie Dokumenten, Bildern, Erinnerungsstücken, imkerlichen Geräten und Bienenprodukten, erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Biologie der Biene sowie über historische und moderne Imkerei. Highlight der Sammlung sind die zahlreichen Bienenwohnungen aus verschiedenen Zeiten und Regionen sowie Figurenbeuten. Wer dagegen Hochkultur und Kinderunterhaltung verbinden will, kommt an einem Besuch im Deutschen Nationaltheater Weimar nicht vorbei.
Das von Goethe vor mehr als 200 Jahren gegründete Haus bietet regelmäßig kind- und jugendgerechte Stücke, die auch den Nachwuchs begeistern werden. Ein Blick in den aktuellen Spielplan lohnt sich deshalb auf jeden Fall. Überdies offeriert das „Junge DNT“ zahlreiche Angebote der Konzert- und Theaterpädagogik – vom dramatischen Jugendstück über aufregende Kinderopern bis zu inspirierenden Familienkonzerten. Spannende Unterhaltung verspricht auch ein Besuch im 1926 eröffneten Zeiss-Planetarium in Jena. Ein spezieller Projektor bildet einen künstlichen Sternhimmel auf der Innenkuppel ab, deren Größe 23 Meter im Durchmesser beträgt. Auf 900 Quadratmetern Gesamtprojektionsfläche lassen sich so die Bewegungen der Gestirne vollkommen unabhängig von Zeit und Witterung betrachten. Bei den Vorführungen werden die Erläuterungen zum Sternhimmel ergänzt durch Ganzkuppelvideo- und Laserprojektion. Neben Bildungsprogrammen für Erwachsene und Kinder werden zudem multimediale Unterhaltungs- und Lasershows geboten.
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EIN 12-JÄHRIGES MÄDCHEN AUS LEIPZIG BESCHREIBT SEINE EINDRÜCKE
RIESIGES SPIELHAUS IST DIE GRÖSSTE ATTRAKTION
ESSEN, SCHLAFEN, BADEN UND SPIELEN – DAS RESORT AUS KINDERAUGEN BETRACHTET Was Erwachsene gut finden, muss Kindern nicht zwangsläufig auch gefallen. Wir haben deshalb zur Bewertung der Spiel- und Freizeitangebote für den Nachwuchs eine Vertreterin der Zielgruppe um ihre Meinung gebeten.
Das Spa & GolfResort Weimarer Land wirbt für sich mit Familienfreundlichkeit. Und in der Tat loben viele Gäste die umfangreichen Betreuungsund Unterhaltungsangebote für den Nachwuchs sowie die beeindruckende Ausstattung des RabbitClubs. Doch wie denken die Kleinen darüber? Wie sehen Kinderaugen den Aufenthalt in einem 4 Sterne Superior Hotel? Die 10-jährige Trinity Reichl aus Leipzig hat uns ihre Eindrücke geschildert. „Los Kinder, einsteigen. Heute fahren wir ins Golfhotel“, sagt Papa. „Wie Golfhotel? Was sollen wir denn da? Ich kann doch gar nicht Golf spielen“, erwidere ich mürrisch. Aber das nützt nix. Papa schiebt mich mit Nachdruck auf die Rückbank. Mein sechsjähriger Bruder sitzt neben mir und schaut sich ein Buch an. Mama kommt. Sie freut sich und hat für alle was zu futtern dabei. Und schon geht es los. Zwei Stunden Auto fahren und dann nicht mal was Cooles erleben. Lieber wäre ich daheim geblieben. Da hätte ich mich mit meinen Freunden treffen können.
Wir fahren los, lassen die Stadt hinter uns, die Häuser werden immer kleiner, die Straßen schmaler, die Landschaft schöner. Wir biegen von der Straße ab in einen Waldweg und direkt dahinter liegt das Resort. Felder, Wiesen, Wälder, die Gebäude mit viel Holz, die Dächer mit Ziegelsteinen gedeckt – von weitem wirkt die Anlage wie ein großer, wunderschöner Bauernhof. Erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass die Wiesen Golfplätze sind und der vermeintliche Bauernhof ein gemütliches Hotel. Papa bewundert den tollen Rasen und wünscht ihn sich für unseren Garten. Am Empfang im Foyer – wow ist hier viel Holz verbaut – sind sehr freundliche Mitarbeiter. Eine nette Dame reicht meinem kleinen Bruder und mir ein weißes Kuschelhäschen. Bobby heißt er, meint sie. Der hat einen breiten Mund, eine große rosa Knollnase und lange Ohren – voll niedlich. Dürfen wir den behalten? Ja, dürfen wir. Ich drücke Bobby ein Eskimoküsschen auf die Nase. Mama und Papa halten ein Sektglas in der Hand
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und sehen so locker und entspannt aus, wie lange nicht mehr. Der Kurze und ich bekommen einen O-Saft. Auch im Sektglas. Bing. Schlürf. Lecker. Die freundliche Frau vom Empfang begleitet uns zu unserem „Familienzimmer“, wie sie erklärt. Es hat genügend Platz für meine Eltern, meinen kleinen Bruder und mich. Uns Kindern gehört sogar ein eigener Raum. Die Schiebetür zwischen den zwei Zimmerteilen gefällt mir besonders gut. Ich ziehe mein Brüderchen auf unsere Seite, schließe leise die Tür und dann wird auf dem hohen, breiten und richtig gemütlichen Doppelbett munter drauflosgehopst. Herrlich! Der Teppichboden ist wuschelig weich und fühlt sich beim Gehen fast wie ein Trampolin an. Das Beste ist natürlich der große Flachbildfernseher, auf dem wir Trickfilme gucken dürfen, als Mama und Papa zu ihrer Abendveranstaltung gehen. Wir bestellen uns Pfannkuchen mit Apfelmus aufs Zimmer, die uns dann tatsächlich ein freundlicher Kellner bringt. Futtern auf dem Bett und dabei fernsehen – das ist wirklich cool! Wenn ich schon beim Essen bin: Das Frühstück am nächsten Morgen ist der Wahnsinn. Hier gibt‘s ein riesiges Buffet mit unzähligen Joghurts, Cornflakes, Brötchen und Croissants, ganz viel Obst, Fruchtsäfte in allen Farben, mehrere Marmeladensorten und sogar supersüßen Honig direkt aus der Bienenwabe. Auch sonst ist immer für eine Stärkung gesorgt. Im Spa-Bereich gibt es zum Beispiel Schalen mit frischem Obst, das täglich neu aufgefüllt wird. Auch Wasser mit Geschmack steht in einigen Bereichen zum Trinken bereit. Zum Mittagessen gehen wir in die GolfHütte. Die haben eine tolle Kinderkarte. Bei mir gibt es köstlichen Flammkuchen und mein Bruder probiert den Little Bobby Burger. Der sieht auch ziemlich lecker aus. Ich denke, hier ist für jedes Kind etwas dabei. Nach dem Mittagschläfchen von Mama und Papa, während dem wir fernsehen dürfen, geht es ins Schwimmbad in der Lindentherme. Hier gibt es mehrere Saunen, Dampfbäder, ein Fitness-
studio, Massageräume und einen fantastischen Pool. Man kann direkt mit dem Fahrstuhl vom Hotelzimmer nach unten düsen. Ich also – gleich im Bikini und eingehüllt in einen flauschigen Bademantel – runter zum Schwimmbad, Eltern und Bruder im Schlepptau. Das Becken sieht herrlich aus. Vom Rand läuft das Wasser über und bildet einen wundervollen Indoor-Wasserfall. Gleich mal ein paar Fotos für die Mädels zu Hause schießen. Die sollen schließlich auch was von meinem Ausflug haben. Wir duschen kurz und dann geht es ab ins wunderbar warme Wasser, das alle paar Minuten aufgewirbelt wird – Wahnsinn! Um das Becken herum stehen unzählige Liegen, auf denen man es sich gemütlich machen kann. Und nicht nur das. Auch im Pool steht ein Metallgestell, das wie ein großes Bett mit Kopfkissen geformt ist. Dort liegen wir eine Weile drauf und lassen uns vom Blubberwasser kitzeln. Vom inneren Schwimmbad führt ein Durchgang zum Außenbecken, das deutlich größer aber auch ein bisschen kälter ist. Deshalb mein Tipp: Draußen mit dem Baden beginnen! Heute scheint die Sonne. Also schnappe ich mir den Kleinen und schwimme mit ihm raus. Hier ist auch genug Platz um zu planschen, rumzuspritzen und mit Karacho ins Wasser zu springen. Ich wünschte, dass der Tag nie zu Ende geht. Danach geht es in das riesige Spielhaus. Das ist auf jeden Fall die größte Attraktion im Resort. Es heißt RabbitClub. So was habe ich noch nie gesehen. Ein altes Holzgebäude bis unters Dach voll mit einem Kletterlabyrinth und Spielsachen ohne Ende. Hier arbeitet die Elisa. Sie ist total nett, passt auf die Kinder auf und spielt mit ihnen. Zuerst wird die Doppelrutsche getestet, mit der man in ein buntes Bällebad hineindonnern kann. Danach erkunden wir die Spielburg mit Laufwegen, Krabbelrohren, Riesentrittsteinen sowie Kletterdecks, -rampen und -labyrinth. Außerdem gibt es hier Boxsäcke und einen Schlangenwald – fast wie im Indoorspielplatz. Das große hölzerne Puppenhaus mit
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seinen Bewohnern gefällt mir ebenfalls sehr gut. Daneben befindet sich auch noch eine farbenfrohe Kinderküche mit allem Drum und Dran. Mein Bruder interessiert sich dagegen mehr für die große Auswahl an Duplo, Lego und Holzbausteinen und spielt damit. Zum Schluss gehen wir gemeinsam in die große Mal-Ecke. Hier gibt es von Buntstiften über Scheren und Papier bis hin zu Knete und Leim alles, was man so zum Basteln braucht. Zusätzlich kann man ganz viele Gesellschaftsspiele ausprobieren, zum Beispiel Monopoly, Labyrinth oder sogar Tischfußball. Draußen machen wir noch einen Abstecher auf den Spielplatz. Der sieht aus wie ein großer Sandkasten, in dem ein Traktor versunken ist und der als Klettergerüst benutzt wird. Jede Menge Platz zum Toben ist hier natürlich auch. Allerdings wird es schon dunkel und wir müssen langsam ins Bett. Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück nach Hause. Weder mein Bruder noch ich haben große Lust, denn uns hat der Urlaub im Spa & GolfResort Weimarer Land rundum gut gefallen. Seitdem haben wir unsere Eltern schon oft gefragt, wann wir wieder hin fahren. Denn darauf freuen wir uns schon sehr.
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VOM SCHÜLER AUS GOTHA ZUM DOKTOR IN AMERIKA
„GOLF HABE ICH ALLES ZU VERDANKEN“ INTERVIEW ÜBER NACHWUCHSFÖRDERUNG MIT THÜRINGENS BESTEM GOLFER PAUL OBERMANN „Mein gesamtes Leben, wie es jetzt ist, habe ich Golf zu verdanken“, sagt Paul Obermann. Der Gothaer ist Thüringens erfolgreichster Golfer und hat seine sportliche und berufliche Karriere neben seinem Ehrgeiz auch der Talente-Förderung im Freistaat zu verdanken.
Mit 644.943 registrierten Mitgliedschaften hat die Zahl der organisierten Golfspieler in Deutschland 2017 einen neuen Höchstwert erreicht. Das entspricht einem absoluten Zuwachs von 1.785 Aktiven. Damit verzeichnet der organisierte Golfsport seit Beginn der Aufzeichnungen 1951 im 67. Jahr in Folge ein Wachstum. Dies gab der Deutsche Golf Verband (DGV) auf seiner Jahrespressekonferenz am 17. Januar 2018 in Stuttgart bekannt. Golf gehört damit zu den beliebtesten Sportarten Deutschlands, auch wenn seine Etablierung in den neuen Bundesländern nicht sehr weit verbreitet und die Nachwuchsgewinnung schwierig ist. Zu sehr haftet dem Sport noch eine elitäre Attitüde an, da Golf als Volkssport erst durch die Wiedervereinigung auch im Osten bekannt wurde.
Mit zahlreichen Initiativen wird versucht, dem entgegenzuwirken. So hat das Spa & GolfResort Weimarer Land mit dem alljährlichen Kinderund Jugendtrainingscamp ein Event kreiert, das sich bei kleinen Golfern zunehmender Beliebtheit erfreut. Maßgeblich für die Talent-Förderung ist vor allem das Projekt, das der Golfverband Sachsen-Thüringen e.V. zusammen mit dem Pierre-de-Coubertin-Gymnasium in Erfurt ins Leben gerufen hat: 2009 war die Bildungseinrichtung die bundesweit erste, die Golf als Leistungssport anbot. Acht Plätze stehen seitdem jährlich für den Nachwuchs bereit. Einer der bekanntesten Absolventen ist Paul Obermann. Der Gothaer kam 2003 erstmals als Zehnjähriger über das „Abschlag Schule“- Projekt des DGV über eine AG mit dem Sport in Berührung. In der 11. Klasse wechselte er
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ans Sportgymnasium in Erfurt. Mit dem erfolg reichen Abitur bewarb er sich um ein Stipendium an der Southeastern Louisiana Universität in Hammond im Bundesstaat Louisiana – und wurde angenommen.
zu spielen. Im Mai 2017 schloss er das Studium erfolgreich ab. Gegolft hat der junge Thüringer in der 1. College-Liga, was vergleichbar ist mit jeder europäischen Meisterschaft. Mit seiner Mannschaft war er unter den besten 60 Teams.
Obermann ist der erste Spieler aus den neuen Bundesländern, der ein Plushandicap erreicht hat. Darüber hinaus war er der erste, dem es gelungen ist, bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft 2011 bis ins Finale zu kommen und dort den beachtenswerten 16. Platz zu erreichen. Bei den Internationalen Amateurmeisterschaften von Deutschland 2013 schaffte es der Thüringer auf den hervorragenden 24. Rang.
Derzeit ist Obermann wieder in den USA. Im Interview blickt er auf seine „Golf-Karriere“ zurück und erklärt, welchen Stellenwert der Sport noch in seinem Leben einnimmt. Zudem spricht er über die Talente-Förderung in den neuen Bundesländern und verrät, wie seine Zukunftspläne aussehen.
Der heute 25-Jährige, inzwischen für den Golfclub Dresden Ullersdorf e.V. in der 2. Bundesliga aktiv, ist jedoch nicht nur der Vorzeige-Athlet für eine erfolgreiche Talent-Entwicklung, sondern auch ein Paradebeispiel dafür, wie man mit Hilfe des Golfsports eine berufliche Karriere aufbauen kann. „Paul war dick und unsportlich und kam aus einfachen Verhältnissen“, erinnert sich sein damaliger Trainer Marcus Brembach, der seit 1999 geprüfter Golflehrer ist und in Mühlberg ein Ladengeschäft für Golfzubehör besitzt. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit mit dem Pierre-de-Coubertin-Gymnasium in Erfurt betreut er die „Golf-Klasse“. „Aber Paul war sehr ehrgeizig und hat wie ein Besessener trainiert, auch am Wochenende und im Winter. Später hat er dann auch extrem abgenommen und ist zu einem richtigen Musterathleten geworden“, blickt Brembach zurück. „Zudem war er schon immer motorisch sehr gut und mit einem äußerst guten Ballgefühl – der beste Schüler, den ich bislang hatte.“ Was den Trainer besonders beeindruckt: „Paul hat sich alles durch seine Leistungen erarbeitet.“ Damit meint Brembach in erster Linie das Stipendium der Southeastern Louisiana Universität in Hammond, dank dessen Paul Obermann im August 2013 nach Amerika ging, um seinen Bachelor in Finance zu machen und Collegegolf
Herr Obermann, Sie sind wieder in den USA, warum? Seit Januar mache ich meinen Master in Finance an der Louisiana State University in Baton Rouge. Später will ich auch meinen Doktor machen und in die Forschung gehen. Der Master dauert noch ungefähr 1,5 Jahre, der Doktor dann nochmal 2,5 bis 3,5 Jahre. In welcher Branche sehen Sie Ihre berufliche Zukunft? In Deutschland oder den USA? Mein Abschluss ist eigentlich klassisch für den Investmentbanker, Aktienhändler oder Finanzanalysten ausgelegt. Etwas in der Richtung könnte ich mir anstelle der Forschung auch vorstellen. Banking ist etwas, dass mich generell interessiert. Kommerzielles Banking und Vermögensberatung mehr als Investmentbanking, aber auch eine Karriere als Analyst käme infrage. Ob Deutschland oder USA, da bin ich mir noch nicht sicher. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab, welche ich nicht beeinflussen kann. Letztlich liegt es daran, wo ich am Ende die besseren Chancen und Optionen habe. Ist Golf für Sie inzwischen „nur“ ein Hobby? Wie oft spielen Sie noch? Ich spiele im Moment weniger als mir lieb ist, da ich anderweitig ziemlich beschäftigt bin. Nur einbis zweimal die Woche. Das wird sich aber bald
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wieder bessern und im Sommer spiele ich weiterhin viel und aktiv 2. Bundesliga in Dresden. Daher ist es immer noch mehr als ein Hobby, aber ich sehe es definitiv deutlich entspannter, nachdem ich Frieden geschlossen habe mit der Idee, mit Golf nicht mein Leben gestalten oder mein Geld verdienen zu müssen.
Nicht jeder Tag war ganz so extrem gefüllt, aber es gab auch nicht viel Langeweile. Über die zwei Semester hatten wir dann noch elf bis zwölf Turniere für welche wir immer Samstag bis Dienstag auf Reisen waren, manchmal sogar schon ab Freitag, je nach Turnierformat.
Wie sah Ihr Alltag während des Stipendiums aus – wie oft wurde Golf gespielt und wie oft studiert?
Wie betrachten Sie in der Rückschau Ihre Förderung als Golftalent? Was war gut und was könnte – auch mit Blick auf den kommenden Nachwuchs – noch verbessert werden?
Beides wurde durchgängig betrieben. Es war ein wenig wie am Sportgymnasium nur deutlich intensiver. Früh vor der Schule, gingen wir zum Workout, dann Vorlesungen für drei bis vier Stunden am Tag und dann Training am Nachmittag. Abends musste ich dann schauen, dass ich für die bevorstehenden Tests bereit bin und Hausaufgaben und Hausarbeiten erledigt hatte.
Ich hätte mir nicht mehr wünschen können als ich bekommen hab. Einige Leute haben sich zusammengeschlossen und sich für mich eingesetzt. Das Meiste habe ich Marcus Brembach zu verdanken, da er persönlich viel mehr für mich getan hat, als jemals irgendwer erwartet hätte. Aber auch Milo Hempel und der Thüringer Golfclub generell, haben uns unglaublich viel
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ermöglicht, mit den wenigen Mitteln die zur Verfügung standen. Soweit ich weiß, war es auch Milo, welcher einen Großteil geleistet hat um Golf ans Sportgymnasium in Erfurt zu bringen. Das war natürlich auch außergewöhnliche Förderung und Möglichkeiten, wie wir sie sonst nicht gehabt hätten. Inzwischen bin ich in Dresden Ullersdorf aktiv und der Club tut auch unendlich viel für uns. Die Stadt hat natürlich mehr Potenzial als die Umgebung um Mühlberg. Aber wir spielen auch nur 2. Bundesliga und sind so eine erfolgreiche Mannschaft, weil wir einige Leute haben, welche sich mit ganzem Herzen einsetzen und uns Vieles ermöglichen. Der Landeskader wurde bei uns in Sachsen und Thüringen praktisch abgeschafft, nachdem es keinen Länderpokal mehr gab. Es gibt zwar noch
Jugend- und Seniorenkader, aber keine Herren, weswegen ich da leider nicht sehr involviert bin. Ich würde mir wünschen, dass irgendwann alle wieder an einem Strang ziehen und der Kader nochmal umstrukturiert wird, um den Jugendlichen noch mehr Möglichkeiten zu bieten. Der Verband tut alles, was im Rahmen seiner Struktur und finanziellen Mittel möglich ist und ich hoffe, dass er weiterhin über seine Grenzen hinausgehen wird, um Jugendliche zu fördern und stetig zu wachsen. Sind die neuen Bundesländer inzwischen als Golfstandorte etabliert oder gibt es noch Nachholbedarf? Es gibt weiter Nachholbedarf, aber das liegt an der Gesellschaft als Ganzes und ist nichts, was der Landeskader in Angriff nehmen kann. Bis zur Wiedervereinigung gab es im Osten im Golf ein
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Defizit, welches nur schwer aufzuholen ist. Das liegt an den finanziellen Gegebenheiten. Da die Anzahl der Golfinteressierten viel geringer ist, gibt es auch weniger Clubs. Die Clubs sind aber die primäre Einkommensquelle für den Verband, der den Leistungs- aber auch den Freizeitsport fördert. So kommen zwei Probleme zusammen: Weniger Förderung für die Golfer in unseren Verbänden, aber auch weniger Interesse am Golfsport allgemein. Dadurch machen viele mögliche Talente einfach nie die Erfahrung, Golf zu spielen. Die Quantität der Golfer allgemein ist viel geringer. Selbst wenn wir, relativ gesehen, genauso viele gute Golfer haben, haben wir nicht so viele in der Summe. Sie kommen aus einfachen Verhältnissen. Was hat Sie angetrieben, so hart an sich zu arbeiten, um ein erfolgreicher Spieler in diesem „Elite“-Sport zu werden? Anfangs war es der Spaß am Spiel. Ich hatte meine Freunde, mit denen ich Golf gespielt habe. So wie sich andere Kinder auf dem Spielplatz treffen, haben wir uns auf dem Golfplatz getroffen. Mit der Zeit hat das Ganze mehr und mehr Biss durch Marcus bekommen, welcher uns viel Motivation gegeben und uns angespornt hat, immer besser zu werden. Golf war mein Ein und Alles. Für ein gesamtes Jahrzehnt wollte ich nichts anderes, außer Profigolfer sein. Das war mein Ansporn. Die persönlichen Verhältnisse haben nicht gestört, ich habe das kaum wahrgenommen. Finanziell war es nicht leicht für meine Eltern. Aber als Kinder hat es uns nicht interessiert, welche Vorurteile über Golf existieren. Wir waren alle gleich dort und haben einfach Spaß am Spielen und der
Herausforderung gehabt. Nichts anderes hat uns interessiert und wir haben Golf nicht als „Elite“-Sport gesehen. Was waren Ihre größten Erfolge im Golfsport? Ich habe mein gesamtes Leben, wie es jetzt ist, Golf zu verdanken. Daher will ich nicht einzelne Turniere nennen oder irgendwelche Rankings zitieren. Golf hat mich zu der Person gemacht, die ich jetzt bin und hat mich die Menschen treffen lassen, die für immer meine Freunde sein werden. Golf hat mich nach Amerika gebracht, mir ermöglicht einen fantastischen Abschluss an einer Universität zu machen, vielleicht sogar eines Tages meinen Doktor zu machen und eine berufliche Karriere einzuschlagen, von welcher ich nie hätte träumen können. Was fasziniert Sie am Golfen? Die Herausforderung und Komplexität. Es ist Kopf und Körper im Golf und das Große und Ganze ist faszinierend. Man braucht gute körperliche Fitness, um hart zu trainieren. Aber auch, um einfach nur 18 Loch zu spielen. Man braucht einen kühlen Kopf und Ruhe, weil es mehr als eine frustrierende Situation am Tag geben wird. Man sagt, man lernt niemanden so gut und schnell kennen, wie auf einer Runde Golf. Ich denke, das stimmt. Golf ist einfach atemberaubend, wenn man sieht, wie weit und präzise man mit so einfachem „Gerät“ den Ball schlagen, aber wie schnell man auch versagen kann. Dazu kommt noch, dass es einen stundenlang nach draußen zieht und man tolle Leute kennenlernt. Herr Obermann, vielen Dank für das Gespräch!
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DAMIT AUCH IM WINTER DER ABSCHLAG PERFEKTIONIERT WERDEN KANN
GOLFEN IM FITNESS-STUDIO
INDOOR-TRAININGSMETHODE KOMBINIERT VIDEOANLEITUNGEN MIT ÜBUNGSGERÄTEN Der ehemalige Professional und heutige Trainer Robert Baker aus Südafrika hat es sich zum Ziel gesetzt, den Golfschwung zu perfektionieren und dafür ein einzigartiges Konzept entwickelt, das Theorie und Praxis geschickt verbindet.
„Geht‘s raus und spielt‘s Fußball“ hat ein gewisser Franz Beckenbauer mal gesagt. „Bleibt‘s drin und lernt‘s Golf“ könnte dagegen das Motto der Erfinder von Logicalgolf Gym Solutions sein. Gründer und Visionär des einzigartigen Konzepts, das seit Saisonbeginn 2017 auch im Spa & GolfResort Weimarer Land eingesetzt wird, ist der in Kapstadt geborene Südafrikaner Robert Baker, der sich als Trainer erfolgreicher Professionals wie Ernie Els, Nick Price, David Frost oder Peter Jacobson einen Namen gemacht hat. Nach einer erfolgreichen Laufbahn als einer der besten Amateur-Golfer seines Landes spielte Baker als Professional auf der South African Tour. Dabei war die Perfektionierung des Golfschwunges sein wichtigster Antrieb und begründete den Beginn seiner Karriere als Trainer. Sein Ziel war es, ambitionierte Amateure zu ihrem persönlichen Erfolg zu führen. So zählten zum
Beispiel der Schauspieler Michael Douglas und Südafrikas ehemaliger Präsident Frederic de Klerk zu seinen Schülern. Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelte Baker Ideen und Ansätze für Übungsgeräte, aus denen die Logicalgolf-Produktfamilie entstand, eine Kombination aus theoretischer Trainingsmethodik und praktisch anwendbarem Equipment, die dabei hilft, eventuelle Fehler oder Unregelmäßigkeiten im Golfschwung wirkungsvoll zu beseitigen, und deshalb von den zwei wichtigsten europäischen Verbänden im professionellen Golf – der PGA of Germany und der PGA UK – empfohlen wird. In Deutschland wird Logicalgolf seit 2012 von Patrick Wolferstätter als Geschäftsführendem Gesellschafter vertreten. Er unterrichtet seit 1998 als Golf-Professional und übernahm nach seiner Ausbildung beim GC München Eichenried 2001
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die Leitung einer Golfschule im GC Bad Tölz. Danach kehrte er zum GC München Eichenried zurück und war maßgeblich an der Entwicklung des Mannschafts- und Leistungssports beteiligt. 2010 übernahm Wolferstätter dort die Golfschulleitung und „Die Golf-Akademie GmbH“ entstand. In nur zwei Jahren entwickelte sich das Unternehmen zu einer führenden Golfschule im südbayerischen Raum. Darüber hinaus ist er Initiator der Logicalgolf Academies und Leiter der beiden Akademien der Golfanlagen München Eichenried und Open9. Mit Logicalgolf Gym Solutions hat er es sich zum Ziel gesetzt, die Lücke zwischen Golf und Fitness sowie Personal Training zu schließen. Baker und Wolferstätter – die beiden renommierten Experten sind die Köpfe von Logicalgolf Gym Solutions. Dabei handelt es sich um ein innovatives und einzigartiges Konzept, das Golftraining abwechslungsreicher und effektiver zu gestalten. „Das ganzheitliche System aus Produkten und Anwendungen basiert auf der vielseitigen Kinesis-Personal-Wand von Technogym, einem renommierten italienischen Hersteller von Fitness-Geräten“, erläutert Thomas Mönch, Golfmanager im Spa & GolfResort Weimarer Land. „Als Grundlage dient ein höhenverstellbares Zugseilsystem, mit dem man den kompletten Golfschwung abbilden und in einzelne Segmente bzw. Phasen zerlegen kann.“ Auf diese Weise können in mehr als 200 Übungen spezifische Bewegungen mit Widerständen kombiniert werden. Balance, Ausdauer, Kraft und Flexibilität werden so gezielt trainiert und die Muskulatur stabilisiert. „Mit einem Schlägergriff in der Hand und per Karabiner eingehängt in das Zugseilsystem, werden alle für den Golfschwung nötigen Körperteile trainiert. Dazu stehen auf einem iPad verschiedene Übungsvideos zur Verfügung“, erklärt Mönch das Konzept.
Logicalgolf Gym Solutions ermöglicht eine Steigerung des Unterrichtsaufkommens und insbesondere das Wintertraining wird durch die Verbindung von Golf und Fitness interessanter und effektiver. Positiver Nebeneffekt: Die Zahl der Gäste, die von dem System angesprochen werden steigt. So wird die Methode einerseits von den Golflehrern bei der Einweisung der Schüler eingesetzt. Danach können diese sie gegen einen Obolus auch selbst nutzen. Zum anderen ist die im Resort installierte Kinesis-Wand „Vision“ in ihrer verspiegelten, hochwertigen Optik auch allein als Trainingsmittel für alle Übungen in einem Fitness-Studio einsetzbar und wird deshalb von den Kurs-Leitern auch im Winter mit nicht golfenden Hotelgästen genutzt. Gerade weil der Golfschwung ein komplexer Bewegungsablauf mit Komponenten aus den Bereichen Koordination, Technik, Beweglichkeit und Kraft ist, eröffnet das ganzheitliche golfspezifische Training neue Möglichkeiten, weil es technische Aspekte und Fitness auf revolutionäre Weise vereint. Die Kombination aus Hard- (Trainingsgerät) und Software (Übungsvideos) bietet ein optimales Rundumtraining für Anfänger wie Profis. Durch die Trainingshilfen können Golfer grundlegende Bewegungsabläufe des kurzen sowie des langen Spiels einüben. Durch gezielte Wieder holungen in Kombination mit definierter Muskelanregung wird der Trainingseffekt intensiviert, das golfspezifische Muskelgedächtnis geschult und Lernfortschritte somit beschleunigt. Basis dabei ist das unterbewusste und motorische Lernen. Dabei stehen nach Angaben von Logicalgolf Funktionalität, Design und ein benutzerfreundliches Ergebnis immer im Mittelpunkt. www.logicalgolf.com www.technogym.com
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Panoramablick auf die Innenstadt von Jena am Abend
MITTEN IM HERZEN THÜRINGER HOCHKULTUR
KULTUR DER HERZEN TEIL 4 - LICHTSTADT JENA
Kaum ein anderer Ort in Thüringen vereint Tradition und Moderne so zu einem harmonischen Ensemble, wie die „Stadt der Wissenschaft“.
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„Bobby Jones“ bringt Ihnen in einer vierteiligen Serie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der vier Städte Erfurt, Jena, Rudolstadt und Weimar näher, die zusammen das kulturelle Herz Thüringens bilden, in dessen geographischem Zentrum Blankenhain liegt. Wandeln Sie auf den Spuren großer Dichter und Denker und lernen Sie deren wichtigste Wirkungsstätten kennen. Erfahren Sie mehr über einen Freistaat, der reich gesegnet ist mit Baudenkmälern und anderen architektonischen Besonderheiten und der überdies zahlreiche kulturelle Höhepunkte der Literatur, Musik, Malerei, Kunst und Geschichte für Sie bereithält. Vielleicht finden Sie den einen oder anderen Tipp für Ihre Ausflugsplanung rund um das Spa & GolfResort Weimarer Land.
„
Jena ist Lichtstadt. Sie vereint die Geistesblitze ihrer hellen Köpfe, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, die unentwegt Licht der Erkenntnis ins Dunkel bringen.“ Dieses Zitat stammt von Dr. Albrecht Schröter, der seit 2006 Oberbürgermeister der mit rund 110.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Thüringens (nach Erfurt) ist. Kaum ein anderer Ort in Thüringen vereint Tradition und Moderne so zu einem
harmonischen Ensemble, wie die „Stadt der Wissenschaft“, wie Jena seit 2008 auch genannt wird. Moderne, das heißt in Jena Hochhäuser, Hightech-Unternehmen und wissenschaftliche Spitzen-Forschung. So wurden zwei der frühesten deutschen Wolkenkratzer in der Stadt errichtet, der so genannte „Zeiss Bau 15“ und „Bau 36“. Das mit Antenne 159,60 Meter hohe
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Bürogebäude Jentower war bei seiner Vollendung im Jahr 1972 sogar das höchste Hochhaus in der gesamten Bundesrepublik. Mit Jenoptik hat ein weltweit führender, börsennotierter Photonik-Konzern seine Wurzeln und seinen Hauptsitz in Jena. Auch Namen wie Carl Zeiss, Schott und Intershop sind in der Geschäftswelt weithin bekannt. Die 1558 gegründete Friedrich-Schiller-Universität Jena ist mit inzwischen knapp 20.000 Studenten die größte Hochschule in Thüringen. Dabei steht die Universitätsstadt nicht nur für Masse, sondern vor allem für Klasse: Fortschritte wie die Entdeckung des UV-Lichtes, die erste UKW-Übertragung und die Entwicklung des ersten vollfunktionsfähigen Internethandelssystems wurden in Jena gemacht. Auf dem Wissenschaftscampus „Beutenberg“ arbeiten neun hochmoderne Forschungsinstitute und zwei Technologiezentren, die bereits mehr als 50 Firmen betreuen, sowie eine Reihe universitärer und außeruniversitärer Institute.
Doch Jena blickt auch auf eine lange Geschichte zurück. Erste Erwähnungen der Stadt werden auf den Zeitraum zwischen 830 und 850 datiert. Schon damals ging von der Stadt ein besonderer Reiz aus: So wird Jena in lateinischen Texten aus dem Mittelalter auch das Athen an der Saale – „Athenae ad Salam“ – genannt. Noch heute lässt sich an einigen erhaltenen Gebäuden die jahrhundertalte Historie der Stadt erleben. Ein Beispiel ist die Schillerkirche, die ihren heutigen Namen der Trauung von Friedrich Schiller und Charlotte von Lengefeld im Jahr 1790 verdankt. Als Urpfarrei von Wenigenjena wurde das Gotteshaus jedoch bereits 1307 mit dem Namen „Unserer Lieben Frau“ erstmals urkundlich erwähnt. Das heute anstelle des ursprünglichen Baus bestehende Gebäude entstand im 14. und 15. Jahrhundert und zeichnet sich durch einen hochaufsteigenden gotischen Chor mit schlanken, zweigeteilten Fenstern, mit zierlichem Maßwerk im Fischblasenmuster und in Kleeblattbögen aus. Ebenfalls sehenswert ist das südliche Portal
der Kirche – die „Schöne Pforte“ – und ein im Chor eingefügter Sakramentsschrein aus vorreformatorischer Zeit. Der ursprünglich geplante Bau des Kirchenschiffes wurde nie in Angriff genommen, weil zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Bautätigkeit aus Kostengründen eingestellt werden musste. Die protestantische Stadtkirche St. Michael zu Jena gehört zu den größten spätgotischen Sakralbauten in Thüringen. Ihre Errichtung begann 1380 und wurde 1506 abgeschlossen. Der 80 Meter hohe Kirchturm kann von Besuchern bestiegen werden. Eine architektonische Rarität ist der überwölbte Durchgang unter dem Altar. Mit 3,5 Metern Höhe und 3,0 Metern Breite bildete er die einzige Zufahrt zu dem 1301 hinter der Kirche gegründeten Zisterzienserkloster, das heute jedoch nicht mehr existiert. Bekannt als „Ara“ zählt sie zu den sieben Wundern von Jena. Die Hallenkirche mit beeindruckender Schaufassade birgt im Inneren eine gotische Steinkanzel,
von der Martin Luther in den Jahren 1524 und 1529 predigte, sowie die originale Bronze-Grabplatte des Reformators. Sie stammt von Lucas Cranach d. Ä., der sie 1571 der Universität Jena schenkte. Sehenswert ist zudem das Gewölbe der Kirche mit schönen Strahlensternen. Darüber hinaus gibt es eine Holzplastik des Erzengels Michael, dem Schutzheiligen der Stadt und der Kirche, die aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Nach starker Zerstörung 1945 wurde das Gotteshaus aufwändig saniert und die Arbeiten 2012 abgeschlossen.
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Bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen die Ursprünge des historischen Rathauses. Das durch einen barocken, achtseitigen Fachwerkturm und spitz zulaufende, steile Walmdächer geprägte Doppelhaus mit zwei Etagen wurde erstmals 1365 erwähnt und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Rathäusern in Deutschland. Eine astronomische Kunstuhr aus dem 15. Jahrhundert mit „Caput“ – der Schnapphans-Figur fallen besonders ins Auge. Auch sie gehört zu den sieben Wundern von Jena.
Der Universitätscampus in der Innenstadt von Jena ist nach Ernst Abbe benannt.
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Zu jeder vollen Stunde schnappt Hans von Jena (Schnapphans) – eine Büste aus koloriertem Eichenholz – nach einer goldenen Kugel an einem Stab, die ein Pilger hält, der links von der Uhr auf einem Sockel steht. Die Kugel symbolisiert einen der berühmten Thüringer Klöße. Der Legende nach geht Jena zu Grunde, wenn Hans den Kloß schnappen kann. Rechts der Uhr befindet sich zudem ein Engel, der eine Glocke in den Händen vor dem Körper hält und sich alle Viertelstunde bewegt. Der Original-Schnapphans befindet sich heute im Jenaer Stadtmuseum, während sich am Rathaus eine Kopie bemüht, den Kloß zu schnappen. Das Rathaus wurde im Laufe der Zeit oft umgebaut und rekonstruiert, wodurch sich der historische Wandel und der andauernde Fortschritt der Stadt an der Fassade widerspiegelt. Der ursprüngliche Bau wurde mitsamt Vorläufergebäuden um 1377 umgebaut und in der vierschiffigen Halle im Erdgeschoss des historischen Gebäudes bekamen Bäcker, Fleischer und Händler Platz, ihre Waren anzupreisen. Heute kann die historische Hallenkonstruktion nachvollzogen werden, wenn man das Jenaer Gasthaus „Ratszeise“ besucht. Im Obergeschoss befindet sich die Rathausdiele mit einer Holzdecke, die in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach farbig gefasst wurde. Die heute sichtbare Bemalung stammt vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein weiteres bemerkenswertes, historisches Gebäude ist der Stadtspeicher Jena, dessen Ursprünge ebenfalls bis ins späte 13. Jahrhundert zurückdatiert werden. Es setzt sich aus zwei separaten Hausgerüsten zusammen, die in zwei unterschiedlichen Bauphasen entstanden sind. Im Jahr 1384 wurde über dem Kellergewölbe eines Vorgängerbaus ein giebelständiger, dreigeschossiger Ständergeschossbau errichtet, dessen schlichte Fachwerkkonstruktion, die einfache Ausstattung und die hohe Halle im Erdgeschoss für die ursprüngliche Planung als Kontorhaus sprechen.
Als einzigen, rauchfrei beheizbaren Raum barg das Gebäude jedoch eine alte Wohnstube, die mit 30 Quadratmetern Grundfläche und einer Raumhöhe von ca. 4,0 Metern thüringenweit einzigartig ist. Im 17. Jahrhundert wurde das Vorderhaus zu Wohnzwecken umgebaut, wobei der Dachstuhl in Traufstellung zum Markt ausgerichtet wurde. Die Stuben lagen seitdem in geschossweise getrenntem Wohneigentum. Zur gleichen Zeit wurden die Wände überformt und zeitgemäß übermalt. 1737 fand mit der Aufstockung des Daches am Vorderhaus eine weitere Modernisierungsmaßnahme statt. Bis 1990 war das Haus „Am Markt 16“ bewohnt. Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Gebäude im Besitz der Stadt Jena, die für die fach- und denkmalgerechte Rohbauinstandsetzung 2003 den Thüringer Denkmalschutzpreis erhielt. Da keine Belege der historischen Außenansicht vorhanden sind, wurde eine Hologramm-Fassade als Beispiel aktueller architektonischer Möglichkeiten vor das Gebäude gesetzt. Sie wurde von dem Architekten Ruairí O’Brien konzipiert und spiegelt die Absicht wider, historische Bausubstanz mittels lebendiger Denkmalpflege zu erhalten. Auch bei der Gastronomie bietet Jena Genuss in historischem Ambiente. So dient der Gasthof „Schwarzer Bär“ bereits über 500 Jahre als Herberge für Reisende. Einer der berühmtesten Gäste war einst Martin Luther. Erstmals erwähnt wurde das Hotel zum Ende des 15. Jahrhunderts, als Nikolaus Börner 1498 hier einen Gastbetrieb einrichtete. Beim historischen Gasthaus „Grüne Tanne“ lassen die Kellergewölbe ein Entstehen zwischen dem 12. bis 14. Jahrhundert vermuten. 1815 wurde hier die Urburschenschaft gegründet und erstmals die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gezeigt. Johann Wolfgang Goethe quartierte sich während seines Aufenthaltes in Jena von 1817 bis 1818 im obersten Stockwerk ein.
Das Jenaer Rathaus beherbergt im Erdegschoss das gemütliche Gasthaus „Ratszeise“.
Schillers Gartenhaus im Jenaer Theatergässchen kann man besichtigen.
Panoramablick auf den geschichtsträchtigen Marktplatz
Darüber hinaus bietet Jena ein gut erhaltenes Stadtmauer-Ensemble mit den beiden markanten Türmen Johannistor und Pulverturm. Sie bieten noch heute ein beeindruckendes Zeugnis der historischen Wehranlage der Stadt, welches damals noch aus zwölf Meter hohen und zwei Kilometer langen Mauern mit Wehrgang, Gräben, Toren und Flankierungstürmen bestand. Die einzigartige Mischung aus alt und neu in Jena bildet auch die 1558 gegründete Universität ab. Ihr Begründer war Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen, genannt „der Großmütige“ (Hanfried). Ihm zu Ehren wurde 1858 ein monumentales Denkmal errichtet, das seitdem den Blickfang des historischen Marktplatzes im Zentrum Jenas bildet. Das Standbild wurde vom Bildhauer Johann Friedrich Drake (18051882) aus Bronze geschaffen und zeigt den Gründervater der Universität in Amtsrobe und mit Amtskette eines Direktors, mit Schwert und Bibel. Zur Universität selbst gehören das Collegium Jenense, die Gründungsstätte der Universität, das historische Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität, sowie der Campus Ernst-Abbe-Platz. Letzterer wiederum ist ein Zeugnis moderner Architektur und Kunst. Dort befinden sich eine Mensa, mehrere Hörsäle,
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Auf dem Marktplatz kann man das Standbild des Begründers der Universität Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen, gennannt „Hanfried“ bewundern.
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zahlreiche Institute und ein zentraler Haltepunkt der Straßenbahn. Den Platz zieren fünf Plastiken des amerikanischen Künstlers Frank Stella aus der so genannten „Hudson River Valley Series“ von 1995. Ernst Abbe, der mit Carl Zeiss und Otto Schott die Grundlagen der modernen Optik entwickelte und viele optische Instrumente erfand, ist zudem ein monumentaler Gedenkpavillon gewidmet, der von Henry van de Velde entworfen und 1909/1911 errichtet wurde. Er beherbergt Bronzereliefs von Constantin Emile Meunier und eine Marmorherme von Max Klinger mit der Porträtbüste des deutschen Physikers, Statistikers, Optikers, Industriellen und Sozialreformers. Der achtseitige tempelartige Zentralbau aus Kalkstein besitzt vier Portale mit bronzenen Klapptüren, einen Intarsien-Fußboden und eine Lichtkuppel in Stahlbetonkonstruktion. Die Kosten für den Bau und die künstlerische Ausstattung wurden vor allem aus Spenden der Jenaer Bevölkerung bestritten. Historisches und Modernes vereint auch das Zeiss-Planetarium in Jena. Zum einen ist es das dienstälteste Projektionsplanetarium der Welt mit Ganzkuppelprojektion, denn es ging bereits am 18. Juli 1926 in Betrieb. Zum anderen gehört es dank des Einbaus computergesteuerter Technik und einer räumlichen Erweiterung gleichzeitig zu den modernsten Planetarien der Welt. Innovationen wie die digitale Ganzkuppelprojektion „Velvet“ und der einzigartige 3D-Sound „SpatialSound Wave“ erweitern das Programmangebot und den Besucherservice. www.jenatourismus.de
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EINE RANGLISTE DER TOURISTISCHEN ATTRAKTIONEN IM FREISTAAT
TOP 10 SEHENSWÜRDIGKEITEN IN THÜRINGEN
ZAHLREICHE KULTURELLE HIGHLIGHTS IN EISENACH, ERFURT UND WEIMAR Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Thüringens ist die Wartburg in Eisenach, doch es gibt zahlreiche weitere Highlights zu entdecken - man begegnet nicht nur Goethe und Luther - auch Friedrich Schiller und Johann Sebastian Bach haben ihre Spuren hinterlassen
Blick auf die Wartburg in Eisenach, die seit 1999 zum UNSESCO-Weltkulturerbe gehört.
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it 16.172,14 Quadratkilometern ist Thüringen das drittkleinste Flächenland der Bundesrepublik. Doch es beherbergt eine derart große Zahl an Sehenswürdigkeiten, dass ein Aufenthalt im Freistaat kaum ausreicht, sie alle zu erkunden. Ob Schlösser, Kirchen und Kathedralen, Wahrzeichen oder historische Stätten – die Vielfalt ist immens. Wir haben deshalb für Sie – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die Top 10 der wichtigsten kulturellen Aushängeschilder Thüringens zusammengestellt, die unserer Ansicht nach auf keiner touristischen Checkliste fehlen dürfen. Platz 1 – Wartburg, Eisenach Die um 1067 von Ludwig dem Springer gegründete Wartburg ist auch weit über die Grenzen Thüringens und Deutschlands hinaus bekannt. Nicht zuletzt die von 1956 bis 1991 im VEB Automobilwerk Eisenach gefertigten Autos des Herstellers IFA wurde nach ihr benannt. Seit 1999 gehört das Bauwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmtester Bewohner der Burg war der Reformator Martin Luther. Vom 4. Mai 1521 bis zum 1. März 1522 lebte der Theologe dort in einer bescheidenen Zelle, die heute als „Lutherstube“ zu besichtigen ist. Platz 2 – Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Weimar Ebenfalls weltweite Bekanntheit genießt die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, unter deren Bibliothekaren Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste war. Sie wurde 1691 als „Herzogliche Bibliothek“ von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Zum dreihundertjährigen Jubiläum 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war. Vor allem der ovale und über drei Geschosse reichende Rokokosaal ist sehr berühmt. Der Bestand umfasst etwa eine Million Bände. Als am Abend des 2. September 2004 ein verheerender Brand im Dachstuhl des Hauptgebäudes ausbrach, der erst im zweiten
Geschoss des Rokokosaales von der Feuerwehr gestoppt werden konnte, waren Bücher, Kunstund Kulturschätze im Wert von 67 Millionen Euro zerstört. Seit dem 24. Oktober 2007 erstrahlt das Gebäude nach der Restaurierung dank zahlreicher Spenden wieder in neuem Glanz. Platz 3 – Domberg (mit Domplatz, Dom, Severikirche), Erfurt Ein ganz besonderes kulturhistorisches Ensemble und das Wahrzeichen der thüringischen Landeshauptstadt bildet der Domberg in Erfurt mit Domplatz, Dom und Serverikirche. Der 3,5 Hektar große Domplatz war einst Hauptmarkt und Gerichtsplatz. Auf ihm befinden sich der Minervabrunnen von 1784 und der 1777 zu Ehren des Mainzer Kurfürsten errichtete Erthal-Obelisk. Zudem rahmen zahlreiche historische, restaurierte Gebäude das Areal. Jedes Jahr am 10. November feiern die Erfurter auf dem Domplatz Martin Luthers Geburtstag und gedenken gleichzeitig des Heiligen Martin beim „Martinsfest“. Das Highlight einer jeden Besichtigungstour ist jedoch der mächtige Dom St. Marien, der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. 1507 bekam Luther hier die Priesterweihe. Platz 4 – Krämerbrücke, Erfurt Was für Florenz der Ponte Vecchio, ist für Erfurt die Krämerbrücke – nämlich ein einzigartiges Wahrzeichen. Die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas wurde ursprünglich aus Holz und ab 1325 aus Stein errichtet. Auf 120 Metern Länge überspannt das Bauwerk mit mehreren starken Sandsteinbögen den Breitstrom, einen Seitenarm der Gera, und verbindet den Benediktsplatz im Altstadtkern mit dem Wenigemarkt. Ihren Namen verdankt die Brücke den Händlern, die einst Luxusartikel wie Gewürze, Arzneien, Seide und Papier feil boten. Heute beherbergt das Bauwerk Galerien und zahlreiche kleine Geschäfte, die unter
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anderem handbemalte Keramik, Lauschaer Glas, Schmuck, sowie Saale-Unstrut-Weine verkaufen. Platz 5 – Goethe-Museum, Weimar Das wichtigste Museum, das sich der Leistung des bedeutendsten deutschen Dichters widmet, ist das Goethe-Nationalmuseum in Weimar. Zum Gesamtkomplex zählt das historische Wohnhaus am Frauenplan mit Garten, worin Teile von Goethes kunst- und naturwissenschaftlichen Sammlungen sowie seine Privatbibliothek zu besichtigen sind. Hinzu kommen zwei Museumsanbauten aus dem 20. Jahrhundert – ein als Schaudepot eingerichteter Studiensaal sowie ein naturwissenschaftliches Kabinett – die zur Präsentation weiterer Sammlungsbestände dienen. Platz 6 – Zitadelle Petersberg, Erfurt Ein Highlight europäischer Festungsbaukunst ist die 1665 als Zwingburg angelegte Zitadelle Petersberg, eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung, die noch heute das Stadtbild der Thüringer Landeshauptstadt prägt. Die modernste Anlage der damaligen Zeit galt lange als uneinnehmbar. Die sternförmige Kernfestung bedeckt eine Fläche von rund zwölf Hektar und setzt sich aus acht Bastionen in neuitalienischem Stil zusammen. Napoleon Bonaparte besuchte das Bauwerk 1807, als er in Erfurt eintraf und sich die Zitadelle nach der berühmten siegreichen Schlacht von Jena und Auerstedt direkt unterstellen ließ. Heute gilt die auf dem Gelände eines früheren Benediktiner-Klosters angelegte Bastion als einzige, weitgehend erhaltene, barocke Stadtfestung in Mitteleuropa. Platz 7 – Bachhaus, Eisenach Das historische Bachhaus gehört zu den beiden ältesten, erhaltenen Wohnhäusern in Eisenach. In dem Gebäude wuchs der am 21. März 1685 geborene weltberühmte Komponist Johann
Sebastian Bach auf, der in Eisenach seinen ersten Musikunterricht bekam und im Schulchor sowie in der Georgenkirche sang. Die Neue Bachgesellschaft eröffnete in dem Haus 1907 das erste Bach-Museum, das den Auftrag hatte, „alles das zu sammeln und aufzubewahren, was Johann Sebastian Bach und sein Lebenswerk angeht“. Heute zählt das Objekt mit 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche und etwa 250 Originalexponaten, darunter ein Bach-Notenautograph, zu den größten Musikermuseen Deutschlands. In jeder Stunde gibt es ein kleines Konzert auf fünf barocken Tasteninstrumenten. Platz 8 – Schillerhaus, Weimar Das Schillerhaus in Weimar wurde 1777 errichtet und 1802 vom englischen Schriftsteller und Übersetzer Charles Mellish of Blyth für 4.200 geliehene Reichstaler an Friedrich von Schiller verkauft, der es zusammen mit seiner Familie bezog. In dem Gebäude verbrachte Schiller die letzten drei Jahre seines kurzen Lebens und schrieb große Dramen wie „Messina“ und „Wilhelm Tell“. Am Abend des 9. Mai 1805 starb Schiller in seinem schuldenfreien Haus. Heute ist das Museum im Stil der damaligen Zeit mit teilweise originalem Inventar eingerichtet. Seit 1998 gehört es als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe. Platz 9 – Augustinerkloster, Erfurt Die Ursprünge des Augustinerklosters in Erfurt reichen bis 1277 zurück. Die Mittel für die umfangreichen Bauarbeiten an der neuen Niederlassung der Augustiner-Eremiten wurden in den folgenden Jahrhunderten durch Almosen und den Verkauf von Ablässen aufgebracht. Im Löwen- und Papageien-Fenster der Chorfenster der zum Kloster gehörenden Augustinerkirche befindet sich das Vorbild der Lutherrose – ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Martin Luther verwendete sie ab 1530 als Siegel für seinen Briefverkehr. Der Reformator kam am 2. Juli 1505 nach dem Besuch seiner Eltern
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Der Rokokosaal in der berĂźhmten Anna-Amalia-Bibliothek am Platz der Demokratie in Weimar.
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Schillers Wohnhaus, in dem er von 1802 bis zu seinem Tode lebte.
in Mansfeld auf dem Rückweg nach Erfurt bei Stotternheim in ein heftiges Gewitter. Aus Dankbarkeit, überlebt zu haben, trat er in das Augustinerkloster ein, wurde Mönch und lebte hier bis 1512. Heute würdigt eine Dauerausstellung mit dem Titel „Bibel-Kloster-Luther“ das Wirken ihres bekanntesten Mitglieds. Platz 10 – Fürstengruft, Weimar In der Weimarer Fürstengruft sind wichtige Mitglieder der Häuser Sachsen-Weimar und Sachsen-Weimar-Eisenach begraben. Auch Johann Wolfgang von Goethe fand hier seine letzte Ruhestätte. Geplant wurde die Fürstengruft von Großherzog Carl August und zwischen 1823 und 1828 von Clemens Wenzeslaus Coudray errichtet. Bereits im Sommer 1824 konnten 27 Särge der Weimarer Fürstenfamilie, die bislang im Stadtschloss eingelagert waren, in die Grabstätte überführt werden. Das Bauwerk mit Portikus-Eingang und angrenzender Grabkapelle gehört seit 1998 zusammen mit dem Historischen Friedhof als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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1. CULINARY OPEN BEGEISTERTE 270 GÄSTE MIT KULINARISCHEN HIGHLIGHTS
UNTERWEGS AUF DER GOURMET-MEILE SPITZENKÖCHE UND PREMIUM-WINZER GABEN SICH IM WEIMARER LAND EIN STELLDICHEIN Mit den 1. Culinary Open hob das Spa & GolfResort Weimarer Land ein Gourmet-Event aus der Taufe, das Kochprofis, Weinkenner und Gäste zwanglos zusammenbringt und so für ein einmaliges Erlebnis bei allen Beteiligten sorgt.
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Wir können nicht nur Bratwurst und Klöße“ – mit diesen Worten eröffnete Gastgeber Matthias Grafe die 1. Culinary Open im Spa & GolfResort Weimarer Land. Dann folgten Taten: Zehn Spitzenköche und fünf Premium-Winzer aus ganz Deutschland begeisterten an über 30 Stationen rund 270 Gäste mit Live-Cooking und erlesenen Weinen. Die exklusive Kulinarik-Veranstaltung hatte das Ziel, Thüringen als Standort für qualitativ hochwertige Gastronomie erlebbar zu machen – was nach Ansicht vieler Gäste eindrucksvoll gelang. Während die Zauberer an den Töpfen ihre Kreationen zubereiteten und die Winzer ihre besten Tropfen kredenzten, konnten die Teilnehmer des Events von Station zu Station schlendern und nach Lust und Laune probieren. Marcel
Fischer, Küchenchef im Resort und für dessen vier Restaurants verantwortlich, freut sich über die Teilnahme seiner ausgezeichneten Kollegen. „In diesem Jahr zur ersten Veranstaltung der Reihe wollten wir zeigen, dass wir überregionale Top-Akteure der Branche für uns gewinnen können.“ „Alle wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein“, erklärte F&B-Direktor Daniel Stenzel. Für 2019 hätten sogar schon weitere Köche ihr Interesse angemeldet, darunter auch wieder Sterneköche. „Mal sehen, ob ich noch mehr unterbringen kann“, scherzte er. „Die Culinary Open sind kein steifes Dinner“, so Stenzel zum Konzept: „Stattdessen sollten die Gäste einen lockeren Abend verbringen. Die Köche bereiteten ihre Speisen live zu und jeder konnte sich mit den Protagonisten unterhalten. Wir wollten Kulinarik erlebbar machen und alle sollten eine fantastische Zeit haben. Das ist gelungen.“ Wie manche gute Idee bei einem oder zwei Glas Wein entstanden ist, so wurden auch die Culinary Open bei einem trockenen Riesling aus der Taufe gehoben. Voraus ging die Überlegung des Teams um F&B-Direktor Stenzel und Hoteldirektor Mark A. Kühnelt, wie man mit vielen Genießern in einer entspannten Atmosphäre auch die kulinarische Kompetenz des Spa & GolfResort Weimarer Land präsentieren kann. Das Ergebnis dieser Überlegungen war die 1. Culinary Open. Das Grundrezept der Veranstaltung war im Team schnell entwickelt. Man nehme die eigenen Restaurants als Grundzutat, füge ausgewählte Winzer hinzu und ergänze dies mit renommierten Köchen. Zum Schluss wird das Ganze mit einem lockeren Abend und vielen Probier-Stationen gewürzt, an denen sich die Gäste frei im Resort bewegen können, um alles zu probieren und mit den Akteuren auf Tuchfühlung zu gehen. „Open“ steht dabei für offene Türen, für Wettbewerb, für zwanglosen Genuss, für Gastfreundschaft und nicht zuletzt für den Austausch unter Köchen, Winzern und Gästen mit dem Team des Resorts.
„Fast ein dreiviertel Jahr hat die Vorbereitung für diesen Abend in Anspruch genommen, bis das Konzept stand“, blickt Stenzel auf die gemeinsamen Vorbereitungen mit Küchenchef Fischer und Sommelier Thomas Stobbe zurück. Neben Chefkoch Fischer konnten mit Herbert Brockel, Eva Eppard, Lea Holzapfel, Dominic Jeske, Bernhard Reiser, Claudia Schröter, Elmar Simon und Marcel Thiele acht weitere Kollegen aus Deutschland mit insgesamt vier Michelin-Sternen und 51 Punkten im Gault Millau gewonnen werden. Hinzu kam der Newcomer des Gault Millau Polen, Ernest Jagodzinski. Doch weil der Mensch nicht vom Brot allein lebt, wurde das Ensemble sehr zur Freude von Sommelier Thomas Stobbe um fünf deutsche Premium-Winzer ergänzt, damit auch Liebhaber des Rebensaftes auf ihre Kosten kommen konnten. Vertreten waren die Weingüter Adeneuer, Hey, Klumpp, Weltner, Schloss Johannisberg und G. H. Mumm sowie das Champagner-Haus Deutz, welches von dem bekannten Sommelier Thomas Sommer repräsentiert wurde. „Wir haben in den letzten Jahren viel Kraft, Zeit und Liebe in unsere kulinarische Entwicklung gesteckt und dafür von unseren Gästen ein grandioses Feedback erhalten. Mit den Culinary Open haben wir gemeinsam mit unseren „Fans“ das gefeiert, woran wir so lang gearbeitet haben“, freute sich Hoteldirektor Kühnelt, der bereits die nächste Veranstaltung im kommenden Jahr ins Auge gefasst und mit den Planungen begonnen hat. www.culinaryopen.de
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ZUM DRITTEN MAL SÜDDEUTSCHE ZEITUNG GOLF-MARATHON IM WEIMARER LAND
TEILNEHMERREKORD BEIM GROSSEVENT
MIT 96 SPIELERINNEN UND SPIELERN WAR DIE ZAHL DER SPORTLER SO GROSS WIE NOCH NIE 48 Zweierteams gingen Ende Juli an den Start des bereits Wochen zuvor ausgebuchten Turniers und erzielten über 36 Löcher durchweg gute Ergebnisse, die mit attraktiven Preisen der namhaften Sponsoren prämiert wurden.
Seine dritte Auflage feierte vom 21. bis 23. Juli 2017 der Süddeutsche Zeitung Golf-Marathon presented by Ketterle Car Group im Spa & GolfResort Weimarer Land. Golf-Manager Thomas Mönch, René Webel (Süddeutsche Zeitung Golf) und Klaus Albrecht (golf.de) als Veranstalter und Moderator begrüßten am Freitag im Innenhof der Anlage die 48 teilnehmenden Zweierteams – nochmal vier mehr als im Jahr davor. 2016 hatten 44 Paare teilgenommen, 2015 waren es noch 34 gewesen. Mit 96 Spielerinnen und Spielern hat das Sportereignis damit einen neuen Teilnehmerrekord erzielt. Der Zuspruch für das Großevent war nach Angaben der Veranstalter enorm. So sei das vorgabenwirksame Turnier bereits Wochen zuvor ausgebucht gewesen und alleine mit der Warteliste hätten die Organisatoren der Süddeutschen Zeitung und von Golf.de einen weiteren Marathon besetzen können.
Dementsprechend zufrieden waren deshalb auch die Sponsoren um die Ketterle Car Group (Masarati und Aston Martin), darunter Lacoste, Hawesko, Hanhart Chronographen 1882, Birds Weißbrand und Gin, der Marke Wilson und der Robinson Club, die sich über zwei Tage den Ausdauer-Sportlern bei dem Marathonevent präsentierten konnten. Der lange Turniertag startete bei schönem Wetter am frühen Samstagmorgen mit Frühstück, Check-in und Einspielen auf der Driving Range. Dann ging es nach dem Tee-Off um 7.30 Uhr zur ersten 18-Loch-Golfrunde auf den Feininger-Kurs, wobei der gepflegte Platz den Flights ein herrliches Ambiente und beste Spielbedingungen bot. Beim Mittagessen auf der Terrasse der GolfHütte konnten die Marathon-Golfer dann ihre Ergebnisse vergleichen, signieren und am Counter
abgeben. Das Golf-Team der Süddeutschen Zeitung verteilte Scorekarten, Birdiebooks und Startlisten, so dass die Spielerinnen und Spieler bestens für die kommenden 18 Löcher präpariert waren. Um 14.30 Uhr gab es dann den zweiten Kanonenstart des Tages und die 96 Athleten begaben sich auf die Spielbahnen des GoetheKurses. Die insgesamt 36 Löcher boten zum Teil sehr anspruchsvolle Herausforderungen. Erfreulicherweise gönnte der abwechslungsreiche Kurs den Sportlern aber auch erholsame Passagen, sodass nach elf Stunden Golf auch noch das Highlight, die große Champions-Party, kein Konditions problem darstellte. Sie folgte direkt im Anschluss an die offizielle Siegerehrung im Clubhaus. Kathrin und Michael Goetz vom Team MIKAGO als Bruttosieger und Eckhard Canzler und Tobias Rameder vom Team Bennert GmbH als Nettosieger wurden mit der Teilnahme am Teamfinale des Süddeutsche Zeitung Business Golf Cups im Robinson Club Quinta de Ria in Portugal belohnt. Die jeweils Zweiten der Bruttowertung, Stephan Renkl (GC München-Riem) und Ralph Prochnow (Münchner GC) vom Team Golfhunters, und der Nettowertung, Sandra Ikert und Jens Reimann (beide Golfpark Altenstadt), konnten sich auf ein weiteres Wochenende im Spa & GolfResort Weimarer Land freuen.
Die dritten Bruttosieger, Markus Boesser (Golfund Landclub Semlin am See) und Harald Großkinsky (Golf- und Country Club Motzener See) vom Team Dr. Boesser, freuten sich über Birds Weißbränden, während die Drittplatzierten der Nettowertung, Sonja und Ulrich Krauss vom Team Krauss, ein Wochenende lang einen der prächtigen Sportwagen der Ketterle Car Group fahren werden können. Auch die Sonderwertungen wurden mit Schlägern von Wilson, Golfzubehör von Maserati und einem digitalen Jahresabo der Süddeutschen Zeitung gebührend entlohnt. Gegen Ende der Siegerehrung wurde es nochmals richtig spannend. Da es keinen Sieger in der Hole-inOne-Kategorie gab, entschied sich die Firma Hanhart spontan dazu, ein Desk-Chronographen-Set unter allen Teilnehmern zu verlosen. Über diese beiden exklusiven Uhren freuten sich Lutz Peuckert und Dirk Wagner. Nach den Prämierungen feierten und tanzten die Marathon-Golfer bis in die frühen Morgen stunden bei der Champions-Party. „Der Golfmarathon ist nun schon ein fester Bestandteil im Jahresturnierkalender vieler Gäste. Auf der Feier und am nächsten Morgen wurde mir oft die Frage gestellt, wann man sich für 2018 anmelden könnte“, berichtet Golf-Manager Thomas Mönch erfreut. „Deshalb freuen wir uns schon auf die nächste Auflage.“
Das Bauhaus Turnier kommt. Save the Date: 16./17. Mai 2019 b100championship.de
Das Bauhaus Golfturnier fßr Ästheten
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TRIPLE GOLF TROPHY MIT HERVORRAGENDEN RESULTATEN UND TOLLEN PREISEN
ELEKTRISIERTE TEILNEHMER
MIT 93 SPIELERINNEN UND SPIELERN WAR DAS HAUSEIGENE TURNIER ERNEUT GUT BESUCHT Bei der sechsten Auflage der Triple Golf Trophy Weimarer Land wurden die Besten für ihre Leistungen erneut mit attraktiven Prämien belohnt – so gab es in der Wertung „Nearest-to-the-Pin“ ein Wochenende in einem Elektroauto der Marke Tesla zu gewinnen.
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ine richtige Tradition hat bereits die Triple Golf Trophy (TGT) im Weimarer Land, denn das Turnier unter dem Motto „Drei Tage – Drei Plätze – Ein Resort“ wurde vom 17. bis 19. August 2017 bereits zum sechsten Mal ausgerichtet. An den stabilen Teilnehmerzahlen zeigte sich, dass die Beliebtheit der Veranstaltung des Spa & GolfResorts Weimarer Land nach wie vor ungebrochen ist. Diesmal waren 93 Golferinnen und Golfer dabei, 2016 waren es 94 gewesen – elf mehr als 2015 und sogar 19 mehr als 2014. Bei bestem Golfwetter an allen drei Turniertagen wurden hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Bruttowertung der Herren gewann Maxim Goetze vom Berliner Golf- & Countryclub Motzener See mit 95 Punkten. Er löste damit Marco Müller vom Golf- und Landclub Semlin am See ab, der die beiden Jahre zuvor den ersten Platz belegt hatte. In der Bruttoklasse der Damen gab es einen Heimsieg. Es gewann zum wiederholten Male Kathrin Goetz vom Spa & GolfResort Weimarer Land, diesmal mit 82 Punkten. Auch wenn sie damit ihr Spitzenergebnis von 2016 mit 91 Punkten (2015: 89 Punkte) nicht ganz erreichte, konnte sie ihren Ruf als Seriensiegerin weiter festigen. Die Nettoklasse A entschied Maxim Shokun vom Golfclub Kurpfalz mit 109 Punkten für sich. In der Nettoklasse B war Frank Wittchen vom Märkischen Golfclub Potsdam mit 106 Punkten erfolgreich. Mit 127
Punkten kam schließlich Tobias Kamp von Bavaria Golfanlagen und Redakteur bei der Golfzeitschrift „Perfect Eagle“ in der Nettowertung C auf Rang eins und übertraf damit das Ergebnis des Vorjahressiegers (117) in dieser Wertung mit zehn Zählern deutlich. Wie auch in den vorangegangenen Ausgaben startete das Turnier am Donnerstag am Abschlag des Bobby Jones Champions Course. Am Freitag wurde auf dem Goethe-Course gespielt, während die finale Runde am Sonnabend auf dem Feininger Course stattfand und den Wettbewerb beendete. Gekrönt wurde die Veranstaltung mit dem Champions-Dinner am Samstagabend in der „Champions Dinner Hall“ der GolfHütte, wo Küchenchef Marcel Fischer seine Gäste mit einem köstlichen Menü verwöhnte, bevor das Tanzbein zu Live-Klängen der Erfurter Coverband „Annred“ geschwungen werden konnte. Im Rahmen der Party wurden schließlich auch die Sieger geehrt und die Preise des Sponsors Grafe Color Batch GmbH vergeben. Neben Übernachtungs-, Spa- und Greenfee-Gutscheinen für das Spa & GolfResort Weimarer Land, gab es hochwertige Koffer der Marke Samsonite zu gewinnen. Auch die Erstplatzierten der Sonderwertung „Nearest-to-the-Pin“ konnten sich auf ein einmaliges Erlebnis freuen. Bei einer von CYX mobile organisierten Probefahrt konnten sie ein Tesla Model ihrer Wahl für einen Tag Probe fahren und damit die Gegend erkunden.
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GUTE LAUNE UND GUTE LEISTUNGEN BEI GOLF-BIATHLON UND HÜTTENZAUBER
ZIELGENAUE ANWEISUNGEN VON DER OLYMPIASIEGERIN
SPASS-TURNIERE BILDEN STIMMUNGSVOLL SAISONAUFTAKT & -AUSKLANG Der Golf-Biathlon mit Kati Wilhelm sponsored by Bogner sowie der HüttenZauber bildeten den Rahmen für das Golfjahr 2017. Beide Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit und sind für viele Teilnehmer bereits liebgewonnene Tradition.
Der Spaß steht im Vordergrund: Zum Saisonauftakt und zum -ausklang bietet das Spa & GolfResort Weimarer Land seinen Gästen traditionell zwei Golfturniere als Highlights der etwas anderen Art. So wurde der Golf-Biathlon mit Kati Wilhelm sponsored by Bogner nach der erfolgreichen Veranstaltung 2016 nun zum zweiten Mal ausgetragen und mit ihm das Golfjahr eingeläutet, während der HüttenZauber zum Ende der Spielzeit bereits in die siebte Auflage ging. Der Start in die Saison fand am 13. Mai 2017 statt und versammelte 43 Mitglieder und Clubfreunde zum 18-Loch-Spaßturnier mit Olympiasiegerin Kati Wilhelm. Bei bestem Start-Wetter mit
Sonnenschein und angehnehmen Temperaturen gingen die insgesamt elf Flights auf die Runde. Zum Glück blieb das angesagte Gewitter über die gesamte Turnierzeit aus und alle Teilnehmer kehrten trocken, bis auf ein paar kleine Regentropfen, im Loch-19 zum „Welcome Back“ ein. Als Tee-Geschenk sponserte die Firma Bogner – passend zum Wetter – für jeden Teilnehmer ein Cap aus der aktuellen Kollektion. Bei diesem besonderen Spaß-Turnier ging es jedoch nicht nur darum, gut zu golfen, sondern auch Schießkünste waren gefragt. Denn es galt, am Tee 1 und 10 unter professioneller Anleitung von Kati Wilhelm, sein Nettoergebnis durch Laser-Biathlon-Schießen zu verbessern.
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Am Ende dieses außergewöhnlichen Wettkampfs siegte Karin Pessier vom GC Weimarer Land in der Bruttowertung der Damen mit 18 Punkten. Bei der Bruttowertung der Herren war Olas Lehmann vom GC Ullersdorf mit 30 Zählern erfolgreich. Andreas Pessier vom GC Weimarer Land entschied mit 42 Punkten die Wertung Netto HCP Pro bis 20,4 für sich. Ebenfalls vom GC Weimarer Land kam mit Thomas Stamm der Gewinner der Wertung Netto HCP 20,5 bis 30,4. Er erreichte 40 Punkte. In der Wertung Netto HCP 30,5 bis 54 war Emily Brembach vom GC Drei Gleichen mit 46 Punkten ganz vorn. Den Sonderpreis Nearest to the Pin sicherten sich Grace Johnson vom GC Weimarer Land mit 6,38 Metern sowie Wolfgang Fechner vom GC Winnerod mit 1,42 Metern. Beim Nearest to the Line waren Katrin Pessier vom GC Weimarer Land mit 1,90 Metern und Volker Ohliger vom GC
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Birkhof mit 0,80 Metern die Besten. Nach dem Turnier servierte Küchenchef Marcel Fischer ein zünftiges BBQ-Buffet, welches den perfekten Kontrast zum edlen Ambiente im Raum Masters II bildete. Anschließend sorgte die Band DIN A4 für ausgelassene Party Stimmung in der GolfHütte und es wurde ordentlich gefeiert und getanzt. Das Ende der Saison wurde am 21. Oktober 2017 traditionell zünftig mit dem HüttenZauber eingeläutet. Für das 9-Loch-Spaßturnier hatte sich Golfmanager Thomas Mönch wie jedes Jahr unterhaltsame Aufgaben und Zusatzspiele einfallen lassen. Dabei konnten sich Dirndl- und Lederhosen-Träger wieder Extra-Punkte sichern. Insgesamt 61 Mitglieder und Clubfreunde nahmen an der Veranstaltung teil. Aufgrund der zahlreichen Mitspieler wurden zwei Wettbewerbe auf den Bahnen des Feininger-Course ausgetragen. Die Bahnen eins bis neun entschieden in der Klasse A Bastian Buchwald, Christian Gentemann und Stefan Biedermann für sich, während in der Klasse B Jutta Bechthold-Schlosser, Annette Biedermann sowie Jaqueline Buchwald erfolgreich waren. Die Sieger der Bahnen 10 bis 18 in der Klasse A hießen Ulrich Krauß, Maik Sollwedel und Matthias Grafe. Gewinner der Klasse B waren Maximilian Schnickmann, Denise und Susanne Sollwedel. Nach dem Turnier wurde ein zünftiges Buffet in der GolfHütte serviert. Ein DJ sorgte für die nötige Tanz- und Feierstimmung, was in einen sehr unterhaltsamen Abend mündete.
WohlfĂźhlen zum Mitnehmen. www.golfresort-weimarerland.de/shop
BLICK FÜR DAS WESENTLICHE
FADE OUT
ASTRID GRAFE
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til ist immer ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Er entwickelt sich aus den Erfahrungen und Erlebnissen, die wir im Laufe unseres Lebens sammeln. Er ist eine feine Mischung aus persönlichem Geschmack, aktuellen Trends und zeitlosen Klassikern. Stil braucht aber immer eine klare Linie, damit die eigene „Handschrift“ auch erkennbar wird. Beispielsweise bei der Farbauswahl, in der eine Grundfarbe dominiert und die Farbpalette mit verwandten und angrenzenden Tönen ergänzt wird. Das gilt auch, wenn man mit Licht, Materialien und Stoffen bestimmte Stimmungen erzeugen möchte. Dabei muss keinesfalls alles glatt und perfekt sein. Stile können und sollten sogar gemischt werden. Die Hauptsache ist jedoch, dass sich die Linie und das Farbschema immer irgendwo wiederfinden. Mit diesem klaren Kompass, sowie mit dem höchsten Anspruch an Wärme, Liebe und Behaglichkeit haben mein Mann Matthias und ich die Inneneinrichtung im Spa&Golf Resort Weimarer Land gestaltet. Während Innenarchitektur und Möbel mehr seinen Vorstellungen und Ideen entspringen, entsprechen Dekorationen, Stoffe, Gardinen, Lampen, Kissen und Accessoires eher meinen Wünschen. Offenbar haben wir damit den Geschmack vieler unserer Gäste getroffen, denn immer öfter gab es Nachfragen, ob man die Einrichtungsgegenstände nicht auch kaufen könnte. So entstand die Idee für unseren Home Style Shop „Mary Malone“. Hier, in der Lounge-Ebene der GolfHütte, können Sie ein exklusives Sortiment unserer schönsten Artikel zur individuellen Dekoration Ihrer eigenen vier Wände erwerben und somit ein kleines Stück Urlaub mit nach Hause nehmen. Mein Mann und ich machen das auch so. Wenn wir im Urlaub sind, kaufen wir uns oft eine kleine Erinnerung für daheim. Eingerichtet und dekoriert habe ich immer schon leidenschaftlich gern. Die Inspirationen dafür finde ich überall auf dieser Welt, sei es
bei Reisen, in Hotels, Geschäften oder liebevoll gestalteten Schaufenstern. Zweimal im Jahr bin ich zudem in der Modestadt Paris auf Messen unterwegs. Auch da findet man die wunderschönsten Anregungen. Ich sehe etwas und setze es in einer anderen Form um. Dabei verfahre ich nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“. Das entscheidende Kriterium ist jedoch immer, dass es mir gefallen muss. Ich kaufe nur Dinge ein, die ich mir auch in meinem eigenen Haus vorstellen könnte. Denn mein Anspruch und Ziel ist es, eine Wohlfühl- Atmosphäre in einem Raum zu schaffen, in der man sich fallen lassen und für einen Moment der Hektik der Welt entfliehen kann. Dafür braucht man nicht viel. Mit ein paar Handgriffen schaffen ein paar Kerzen, Windlichter, Bilder und eine kuschelige Felldecke viel Gemütlichkeit. Auch mit Kissen, Blumen und kleinen Accessoires kann man schnell ganz viel verändern, ohne gleich ein Vermögen ausgeben zu müssen. Ein paar Lavendelzweige aus dem Garten in ein Wasserglas stellen, Farben immer an die Jahreszeit anpassen oder einfach das Licht ausmachen und indirektes Licht sparsam und ganz gezielt einsetzen – damit lässt sich schon sehr viel Atmosphäre zaubern. Mir liegt der persönliche Kontakt zu Ihnen besonders am Herzen. Viele Gäste kommen zu mir in den Mary Malone Shop und ich werde auch schon mal nach dem ein oder anderen Einrichtungstipp gefragt. Ich berate sie natürlich liebend gern. Gekauft werden von unseren Gästen sehr häufig Einzelstücke. Wir hatten aber auch schon Kunden, die Sofa, Sessel, Kissen, Plates und Kerzen erworben haben und jetzt zu Hause ein Zimmer ganz im Stile des Spa & Golf Resorts Weimarer Land besitzen. Für mich ist es eine sehr angenehme Vorstellung und macht mich glücklich, wenn ich weiß, dass ich mit meinem Geschmack auch andere Menschen überzeuge.
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IMPRESSUM HERAUSGEBER Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain Tel. 036 459 . 61 64 0 Fax. 036 459 . 61 64 4009 info@spahotel-weimar.de www.golfresort-weimarerland.de BILDNACHWEISE Titelbild: Klaus Lorke für Klocke Verlag; Adobe Stock (82 von Tobilander, 106 von Michael Schunk, 108, 111u & 113 von fotobeam.de, 111o & 120 von ArTo, 112 von autofocus67, 116 von kentauros); Aktivpark Hohenfelden (80, 81); Alexander Volkmann für Thüringer Allgemeine (95, 98); Juwelier Jasper (22, 25); Getty Images (9, 10o von Augusta National, 10u von Topical Press Agency, 12 von Kirby); Guido Werner (4, 43, 69, 70-72o, 74, 78, 79, 87, 88, 91-93, 141, 142); Manfred Fischer (U2, 6, 7, 14-19, 21, 34, 37-39, 44, 47-61, 102, 105, 122-126, 132-138); Paul Obermann (96); RAK Ceramics (26, 29, 30); Ralph Dörnte (146); Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH (85); Stefan von Stengel für Golf House (144); Spa & Golf Resort Weimarer Land (33, 40, 62, 66, 72u); Süddeutsche Zeitung (129, 130), Thüringer Tourismus GmbH (46, 119 Maik Schuck).
LAYOUT, DESIGN, UMSETZUNG & ANZEIGENLEITUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Laura Rittgerodt (Anzeigen, Umsetzung) Manfred Fischer (Design, Layout) Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain REDAKTION, LEKTORAT Marcus Reichl uni-VERSAL Journalistenbüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 10 04103 Leipzig Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH (c) COPYRIGHT Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesell schaft mbH, Blankenhain. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung durch dritte kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion und den Herausgeber nicht übernommen werden. Das Magazin, alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Kfm. Matthias Grafe
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Wir vollenden diese Uhr von Hand. Selbst Teile, die Sie nicht sehen.
Obwohl Sie viele Hebel, Rädchen und Federn im Uhrwerk der
erfreuen, dass nicht alle finissierten Einzelteile im Verborgenen
Lange 1 Mondphase vermutlich nie zu Gesicht bekommen
liegen. Viele davon können Sie durch den Saphirglasboden bei
werden, vollenden die Meisteruhrmacher von Lange sie in auf-
ihrem faszinierenden Zusammenspiel betrachten. Am besten,
wendiger Handarbeit. Genießer feinster Uhrmacherkunst wird
Sie gönnen sich selbst einen Blick. www.alange-soehne.com
Anger 28 · 99084 Erfurt · Tel. 0361/566 79 69 · www.jasper-juweliere.de