Bobby Jones
Luxus pur
Das Spa & Golf Resort im Weimarer Land
Die Welt der Düfte Der Erfolg der Lindenblüte
Kultur der Herzen
Dichter, Komponisten & Philosophen
Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 01 | 2015 EUR 9,80
LIFESTYLEMAGAZIN
ZEIT FÜR MOMENTE
BOBBY JONES LIFESTYLEMAGAZIN
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MATTHIAS & ASTRID GRAFE Spa & Golf Resort
5 WAS ALS MENSCH BEWEGT UND WIE ES UNS INSPIRIERT
EDITORIAL
ASTRID & MATTHIAS GRAFE Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sie halten die erste Ausgabe unseres LifestyleMagazins „Bobby Jones“ in den Händen. Mit einer interessanten Themenauswahl, gründlich recherchierten Informationen und einem vergnüglichen, journalistisch-präzisen Schreibstil, ergänzt mit professionellen Fotos und Illustrationen bieten wir Ihnen ein Lesevergnügen der besonderen Art. Wenn Sie sich am Ende Ihrer Lektüre auf die nächste Ausgabe freuen, dann ist uns das gelungen. Den Golfer Bobby Jones kennt jeder. Doch er war nicht nur aktiver Sportler, sondern ebenso erfolgreicher Anwalt und Geschäftsmann, gebildeter Akademiker sowie absoluter Familienmensch: Diese Attribute definieren die Zielgruppe unseres Lifestyle-Magazins „Bobby Jones“ und natürlich auch die Freunde des Spa & Golf Resort Weimarer Land. Die Gäste unseres Hauses haben Freude am Luxus, sind leidenschaftliche Golfer, sind aber auch ebenso auf der Suche nach Ruhe und Entspannung in stilvollem Ambiente sowie erlesenen kulinarischen Angeboten. Dieses Lebensgefühl fängt „Bobby Jones“ ein.
zählt. Aus reiner Neugier haben wir dann die Biographie dieses Ausnahmeathleten gekauft und gelesen – und waren fasziniert. Die Liebe des Weltklasse-Golfers zu seinem Sport und der Antrieb, etwas Besonderes zu schaffen, hat uns nachdrücklich begeistert. Wir konnten uns damit absolut identifizieren und diese Leidenschaft nachvollziehen. Gerade deshalb ist Bobby Jones als Markenbild so interessant für uns. Jenes Lebensgefühl, das Bobby Jones der Welt vermittelt hat, ist stilbildend für den Lifestyle im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Wir haben seinen Namen in zahlreiche Bereiche des Hauses integriert und aus diesem Grund werden Sie immer wieder auf Reminiszenzen der GolfLegende stoßen. So wird die Exklusivität und Werthaltigkeit, für die er steht, versinnbildlicht.
Vor 3 Jahren haben wir uns mit der Eröffnung des Spa & Golf Resorts Weimarer Land einen Lebenstraum erfüllt und unserer gemeinsamen Leidenschaft – dem Golfsport – hier in Thüringen eine neue Heimat gegeben.
Unsere Mitarbeiter, unsere Familie und wir arbeiten jeden Tag dafür, dass der Lifestyle, den wir mit Bobby Jones verbinden, konkret und immer wieder aufs Neue für unsere Gäste erlebbar wird. Es gelingt uns nur, weil wir als Einheit agieren und sich jeder mit voller Kraft einbringt. Denn auch unser Vorbild Bobby Jones hat den bedingungslosen Zusammenhalt in der Familie vorgelebt. Diese Besinnung aufs Private bildet unser Haus mit seiner nahezu einzigartigen Familienfreundlichkeit ab. Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Lifestyle-Magazin „Bobby Jones“ regelmäßig lesen und damit Teil unserer „Familie“ werden.
Dabei hat uns Bobby Jones nachhaltig inspiriert. Ein Bekannter, den wir Mitte der 1990er Jahre beim Golfen kennenlernten, hatte sich den Namen schützen lassen und uns davon er-
Astrid und Matthias Grafe
ALLES ZUR GESCHICHTE
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BOBBY JONES
SPA & WELLNESS 39
Die Einstellung, nicht alles der Karriere als Sportler unterzuordnen, vertrat Bobby Jones Zeit seines Lebens. Ein Porträt des größten Golfers aller Zeiten.
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DIE GESCHICHTE VON GUT KRAKAU
Seit über 50 Jahren legen die Produkte aus dem Hause Clarins die Basis für zahlreiche preisgekrönte Pflege-Innovationen.
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SPA & GOLF RESORT WEIMARER LAND
SPA ZUM VERLIEBEN Dank Schaumreinigung, Bergkristallmassage, Zuckerpeeling und Abschlusspflege lassen Sie die Belastungen des Alltags hinter sich. Individuelle Anwendungen verwöhnen den Körper und beseitigen Beanspruchungen.
Slawischer Bauernhof, Versorgungsbetrieb eines Hospitals, Lazarett und Aufnahmelager, Winterquartier für einen Zirkus - das Gut Krakau hat eine bewegte Geschichte, die fast 900 Jahre zurückreicht.
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SCHÖPFER DER SCHÖNHEIT
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DIE WELT DER DÜFTE Über die wohltuende Wirkung und die reichhaltige Welt von einzigartigen Düften.
4-Sterne-Superior-Hotel der Extraklasse inmitten der 36-Loch-Golfanlage lässt für Familien, Golfer, Spa- und Kulturfreunde keine Wünsche offen.
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FITNESS-CHECK Individuell zusammengestellte Programme bieten viel Raum für Körper und Geist.
KULINARIK 26
DER GESUNDMACHER
FAMILIE 58
Kochen hat etwas mit Lebensgefühl zu tun. Im Spa & Golf Resort wird daher auf Produkte aus kontrolliertem Anbau und regionaler Herkunft sehr großer Wert gelegt.
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DER ZIEGENPETER Interview mit dem Küchenchef Marcel Fischer
BOBBY THE RABBIT UND DIE ROMANA Mit Bobby und seiner Chefin Romana können Kinder nach Herzenslust spielen und toben.
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FAMILIENSPASS RUND UM BLANKENHAIN Das Weimarer Land bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Ausflüge, bei denen auch die Kleinsten auf ihre Kosten kommen.
GOLF & SPORT 70
MIT HERZ UND SEELE GOLFER
FREIZEIT & KULTUR 95
Mit Leidenschaft ist Thomas Mönch Golfmanager und Golfer. „Der Sport begeistert und fesselt alle, ob Mann oder Frau, jung oder alt, groß oder klein, dick oder dünn.“
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IM EINKLANG MIT DER NATUR
Sein Stil ist entspannt, angenehm und cool. Manchmal auch launig, kraftvoll und leidenschaftlich, aber immer auf den Punkt.
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BUSINESS GOLFER
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Der Süddeutsche Zeitung Business Golf Cup presented by Audi feierte 2013 seinen zehnten Geburtstag mit einem Jubiläumsturnier im Spa & Golf Resort Weimarer Land.
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WANDERUNGEN IM WEIMARER LAND Von Weimar aus führt Sie ein Wanderweg auf den Spuren des jungen Goethe über malerische Dörfer, historische Holzbrücken, eine Felsenburg bis nach Großkochberg.
NACH 112 JAHREN WIEDER OLYMPISCHES GOLFEN 2009 beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC), dass zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wieder Golfspieler im Einzelausscheid um Medaillen kämpfen dürfen.
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KULTUR DER HERZEN In einer vierteiligen Serie lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der vier Städte Erfurt, Jena, Rudolstadt und Weimar kennen, die zusammen das kulturelle Herz Thüringens bildet. 1. Teil: Weimar.
Mit dem Konzept „Golf & Natur“ versucht der Deutsche Golf Verband gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Greenkeeper Verband einen Einklang zwischen Umwelt und dem Golfsport herzustellen.
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CHRIS GENTEMAN GROUP
GOLF HOUSE IM WEIMARER-LAND
RÜCKBLICK 108
HÜTTENZAUBER
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SPA-SAISON ERÖFFNUNG
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IMPRESSUM
Auf 240 Seiten und mit rund 2.000 Artikeln ist der Golf House Katalog das führende Medium in der Branche für den Golfsport.
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EINER DER GRÖSSTEN GOLFER ALLER ZEITEN ALS INSPIRATION FÜR EIN LUXUSRESORT
BOBBY JONES
ERINNERUNG AN EINE LEGENDE Die Einstellung, nicht alles der Karriere als Sportler unterzuordnen, vertrat Bobby Jones Zeit seines Lebens. So blieb er trotz seiner herausragenden Erfolgsbilanz immer Amateur und wechselte nie zu den Profis.
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„Golf als Wettkampfsportart findet vor allem auf einem fünfeinhalb Zoll großen Platz statt dem Raum zwischen Deinen Ohren.“ Diese Worte stammen vom größten Golfer aller Zeiten: Bobby Jones. Und bei Bobby, der eigentlich Robert Tyre Jones Jr. hieß, war dieser Platz offenbar besonders gut gehegt und gepflegt, so dass er ihn äußerst effektiv nutzen konnte. In der Hochzeit seiner Karriere zwischen 1923 und 1930 gewann er 62 Prozent aller nationalen Meisterschaften, zu denen er antrat. Dabei hatten seine Gegner mitnichten nur holprige Äcker in ihren Denkstuben. Doch vor allem im kurzen Spiel, beim Chippen und Putten, war Bobby Jones allen seinen damaligen Kontrahenten, darunter weltbekannten Profis wie Walter Hagen und Gene Sarazen, weit überlegen und beherrschte diese Schläge wie kein anderer zu jener Zeit. Ein typisches Beispiel von „früh übt sich“: Bereits als kleiner Junge hatte Bobby im Garten seines Elternhauses in Atlanta (Georgia), wo er am 17. März 1902 geboren wurde, das Einlochen immer wieder trainiert und schon mit sechs Jahren ein Turnier für Kinder gewonnen. „Das Geheimnis beim Golfen ist, aus drei Schlägen zwei zu machen“, sagte er einmal. Seine Erfolgsbilanz zeigt, dass er dieses Geheimnis wohl durchdrungen hat. Bobby Jones gewann sieben Profi-Meisterschaften, darunter die U.S. Open 1923, 1926, 1929, 1930 sowie die British Open (Open Championship) 1926, 1927, 1930. Im Amateurbereich siegte er bei fünf von acht U.S. Amateur Championships 1924, 1925, 1927, 1928 und 1930. In den übrigen Jahren wurde er Zweiter. 1930 sicherte er sich zudem die British Amateur Championship und damit den vierten Major-Titel. Mit diesem „Grand Slam“ ging er in die Geschichtsbücher des Sportes ein und wurde zur Legende. Weniger Sport Danach, im Alter von gerade einmal 28 Jahren, zog sich Bobby Jones auf Drängen seiner Frau Mary und zum Entsetzen der weltweiten Fangemeinde vom aktiven Wettkampfgeschehen ins Privat- und Berufsleben zurück. Denn der Aus-
nahmeathlet war auch ein erfolgreicher Anwalt, anerkannter Akademiker mit Hochschulgraden in Maschinenbau und Englischer Literatur sowie Vater von drei Kindern – Clara, Robert Tyre III und Mary Ellen. Immer wieder Golf-Turniere spielen zu müssen, empfand Jones als Belastung. „Es ist wie bei einem Käfig. Erst wird von dir erwartet, dass du hineingehst und dann wird erwartet, dass du drinbleibst.“ Diese Einstellung, nicht alles der Karriere als Sportler unterzuordnen, vertrat Bobby Jones Zeit seines Lebens. So blieb er trotz seiner herausragenden Erfolgsbilanz immer Amateur und wechselte nie zu den Profis. Diese Abkehr vom Streben nach Erfolg und öffentlicher Anerkennung und stattdessen die Rückbesinnung ins Leben als Privat- und Geschäftsmann mögen wie ein Anachronismus wirken. Aber es gibt Menschen, die Bobby Jones‘ Einstellung noch heute beeindruckt. Der Schläger Kleine Extravaganzen leistete sich auch Bobby Jones: So verwendete er während seiner gesamten Karriere ausschließlich Putter mit dem Namen „Calamity Jane“, benannt nach einer schießwütigen Western-Legende, die Ende des 19. Jahrhunderts in Männerkleidern durch die westlichen US-Bundesstaaten zog und dabei Jobs als Postkutschenfahrerin, Bardame im Saloon, Krankenschwester, Goldgräberin und Scout für General Custers Truppen annahm und schließlich als Reiterin und Kunstschützin in Buffalo Bills Wildwest-Show auftrat. Ihre Zielsicherheit hatte den Ausnahme-Golfer offenbar nachhaltig beeindruckt. Als Bobby Jones „Calamity Jane“ zum ersten Mal in den Händen hielt, war er nicht sonderlich begeistert. „Der Putter war ganz sicher nicht neu. Er war rostig und ein bisschen ausgeleiert, zweifellos hatte er bereits mehrere Besitzer, bis ich ihn bekam“, erinnerte er sich später an diese Begegnung. Den Angaben seines Biografen Carles Price zufolge, war es sogar „der schlechteste Putter, den ich jemals in den Händen hielt. Niemand würde ihn kaufen.“ Doch anderen Experten zufolge, erinnerte „Calamity Jane“ in
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den Händen von Bobby Jones an ein staubiges, verstimmtes Klavier mit dem weltberühmten Pianisten Vladimir Horowitz an den Tasten. Auch nachdem er „Calamity Jane“ bei Seite gelegt hatte und sich vom aktiven Sport abwandte, blieb Bobby Jones dem Golfspiel verbunden, schrieb Bücher darüber und gab sein Wissen als Golflehrer weiter. Er litt jedoch darunter, dass jeder seiner öffentlichen Auftritte von enormer Aufmerksamkeit und hohem Medieninteresse begleitet wurde – immerhin war er einer der prominentesten Sportler seiner Zeit. Der Wunsch nach mehr Privatsphäre beim Spiel mündete schließlich in den Planungen für einen privaten Golfclub nahe seiner Heimatstadt Atlanta. 1933 entwarf Jones zusammen mit Alister MacKenzie den Augusta National Course und richtete im März 1934 erstmals das Masters aus. Der eigene Golfclub Bereits sieben Jahre zuvor, am 13. Februar 1927, hatte Bobby Jones persönlich den nach ihm benannten Golf Club in Sarasota (Florida) eingeweiht. Es sollte nicht die einzige Reminiszenz an ihn bleiben. Seit 1955 wird jährlich in den USA der Bob Jones Award verliehen, die höchste Auszeichnung der United States Golf Association (USGA) als Anerkennung hervorragender Sportlichkeit im Golfsport, die – so die Beschreibung – dem „Geist von Bobby Jones, seinen persönlichen Qualitäten und seiner Hal-
tung gegenüber dem Spiel und den Spielern entspricht“. In der Gegenwart Noch heute ist der Name Bobby Jones allen Golfern ein Begriff. Im Spa & Golf Resort Weimarer Land wird diese Tradition besonders gepflegt. Die Suiten im Hotel sind nach den engsten Verwandten der Golflegende benannt, es gibt die „Bobby Jones Smokers Lounge“, das Restaurant heißt „Augusta“ und die Hotelbar und -lounge tragen den Namen „Grand Slam“. Die Konferenzräume werden als „Green Jacket Room“ und „Masters Room“ bezeichnet und in der Golf Hütte – einem besonderen Clubhaus des Golfclubs und Restaurant – trägt eine Stube den Namen „Calamity Jane“. Bobby Jones hätte seine Freude daran gehabt. Doch er starb am 18. Dezember 1971 und wurde auf dem Oakland Cemetery in Atlanta begraben. Vor seinem Tod hatte er zunehmend unter gesundheitlichen Problemen gelitten, die ihn zwangen, das Golfen aufzugeben. Seine herausragenden Leistungen als Golfer, seine Fairness als Sportsmann und seine konsequente Haltung im Leben machten Bobby Jones zu einem Idol seiner Zeit, das auch heute noch unvergessen ist. Das Spa & Golf Resort Weimarer Land will seinen Teil dazu beitragen, dass dies so bleibt. Und einen kleinen Anteil daran soll auch dieses Magazin haben.
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SCHON 900 JAHRE VOR DEM RESORT STAND DAS GUT KRAKAU
ES WAR EINMAL
DIE GESCHICHTE VOM GUT KRAKAU Slawischer Bauernhof, Versorgungsbetrieb eines Hospitals, Kaderschmiede der Nazis, Lazarett und Aufnahmelager f端r Kriegsfl端chtlinge, Volkseigenes Gut, Winterquartier f端r einen Zirkus - das Gut hat eine bewegende Geschichte.
Entspannung pur bietet das auf dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Guts Krakau errichtete Spa & Golf Resort seinen Gästen. Wenn der Besucher - verwöhnt und relaxt - seiner Phantasie freien Lauf lässt, dann kann er die Geschichte, die das historische Gebäude atmet, mit allen Sinnen spüren. Man hört das Plätschern des Wassers in dem Graben, der das trapezförmige leicht erhaben angelegte Gelände einst umgab und seine Besitzer – slawische Einwanderer – vor Feinden schützte. Auf den umliegenden, sanft abfallenden Hängen wiegen sich Getreidehalme im Wind und dahinter sieht man Bauern, die mit von Ochsen gezogenen Pflügen die Äcker bestellen. Eine frische, gesunde Brise weht einem in die Nase und man kann die umgebende Natur des angrenzenden Luftkurortes Blankenhain förmlich riechen. Der Gaumen schmeckt den zarten Karpfen, der hier in Teichen gezüchtet und zum Verzehr angeboten wurde. Und plötzlich vibriert das Pflaster im Hof, als die Pferde der Gutsbesitzer darüber traben. Slawischer Bauernhof, Versorgungsbetrieb eines Hospitals für Geisteskranke, Kaderschmiede der Nazis, Lazarett und Aufnahmelager für Kriegsflüchtlinge, Volkseigenes Gut, Winterquartier für einen Zirkus – das Gut Krakau hat eine bewegte Geschichte, die fast 900 Jahre zurückreicht. Dabei lässt sich allerdings eines mit Sicherheit sagen: Noch nie war das Gelände so gepflegt und noch nie konnten sich die Bewohner so wohlfühlen wie heute. Zu keiner Zeit war es so gemütlich, so entspannend und so komfortabel wie jetzt. Das liegt vor allem an Matthias Grafe. Er machte aus der jahrelang brachliegenden, unter Denkmalschutz stehenden Ruine eine idyllische Freizeitoase und verknüpfte dabei geschickt Sport und Erholung miteinander, um so ein abwechslungsreiches Freizeitangebot zu schaffen. Als Spa & Golf Resort hat das Gut Krakau eine neue Bestimmung bekommen. Dabei steht aktives Wohlfühlen im Fokus. Das war nicht immer so. In den knapp neun Jahrhunderten seines
Bestehens stand zumeist äußerst harte Arbeit im Mittelpunkt des Alltags der Bewohner „der Krakau“, wie es historisch korrekt heißt. Erstmals erwähnt wurde die Gutssiedlung auf der Mulde eines Bergrückens 1,5 Kilometer nördlich von Blankenhain 1133 als „Güter zu Glukowe“. Mehrfach taucht Ende des 13. Jahrhunderts zudem der Name „Friedrich de Crakowe“ in Urkunden des Klosters zu Oberweimar auf. Dabei lässt der Name Krakau auf slawischen Ursprung schließen.* Eine weitere historische Eintragung lautet 1541 „Krocka“, 1740 wird die Bezeichnung „nach der grakau“ verwendet. Historiker schließen deshalb auf einen slawischen Einzelhof, der eingegangen und als Name der Flur bis zum 19. Jahrhundert fortlebte. Darauf deutet das trapezförmige Gelände mit den Seitenlängen von 14 zu 18 Metern hin, das von einem Wassergraben umgeben war. Bestätigt wurde dies durch Funde des Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar. Archäologen berichten von einem „durch Wassergraben geschützten kleinen spätmittelalterlichen Herrenhof, bei ursprünglich slawischer, zeitweise wüst gewesener Siedlung.“ Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert wurde der Hof nach Ansicht der Experten stärker befestigt. Ein Graben, gespeist von einer Quelle im östlich angrenzenden Wald, ein Palisadenzaun, vielleicht auch eine Zugbrücke schützten die Bewohner vor möglichen Feinden. Von 1350 bis 1550 galt die Siedlung dann als Wüstung, das heißt von ihren Bewohnern verlassen – eine Folge der Landflucht in dieser Zeit. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es jedoch einen neuen Gutshof auf dem Gelände. Darauf lassen großzügig angelegte Teiche hinter den Gebäuden in Richtung Waldrand schließen, die um 1820 angelegt und deren Kronen mit Erde aus dem damals im Aufbau befindlichen Porzellanwerk Blankenhain verstärkt wurden. Am 1. Oktober 1840 wurde auf Initiative der Großfürstin Maria Paulowna das „Carl-Friedrich-Hospital“ aus dem Peterskloster zu Erfurt
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in den damaligen Luftkurort Blankenhain verlegt, um „Staatsangehörigen, die an unheilbarer Krankheit des Geistes oder Körpers leiden“ eine Zuflucht zu bieten. Auf dem Gelände wurde ein – „Kolonie“ genannter – landwirtschaftlicher Betrieb angelegt, dessen Gemüseanbau zum Unterhalt der Anstalt erheblich beitrug. Um 1900 übernahm die Kolonie das Gut Krakau. Von nun an wurden täglich 50 Patienten „nach der Krakau“ geschickt, um bei der landwirtschaftlichen Arbeit zu helfen. Die bestand aus Rinder- und Schweinezucht, Gemüse- und Heilpflanzenanbau – und der Betrieb florierte. 1932 lagen die Einnahmen bei 57.148 Reichsmark. Während der Nazi-Diktatur entwickelte sich Blankenhain zu einer Kaderschmiede der Hitlerjugend. Fritz Sauckel, NSDAP-Gauleiter in Thüringen, plante sogar eine „Adolf-Hitler-Schule“ in dem beschaulichen Städtchen. Das zur Anstalt Blankenhain gehörende Staatsgut Krakau wurde am 27. Juni 1941 an die Fritz-Sauckel-Stiftung übergeben, eine Wertermittlung des Inventars ergab einen Betrag von 61.696 Reichsmark. Im so genannten Landesdienstlehrhof Krakau wurden nun ausgewählte Jugendliche für ein Jahr zu „Bauern mit militärischer Zucht“ ausgebildet, um später im „Reichsarbeitsdienst“ als Leiter von landwirtschaftlichen Betrieben im Osten eingesetzt zu werden. Nach dem Krieg war Gut Krakau von 1945 bis 1946 in russischer Hand und diente als Lazarett und Aufnahmelager für Flüchtlinge, die dort landwirtschaftlichen Arbeiten nachgingen. Mit der Gründung der DDR 1949 wurde der Standort zum Volkseigenen Gut (VEG) – im Gegensatz zu den LPGs ein zwar vom Staat geführter, aber dennoch relativ eigenständiger Landwirtschaftsbetrieb, der seine Aufträge von der Kreisleitung oder direkt aus Berlin bezog. Als VEG Blankenhain Betriebsteil Krakau wurden 1951 mehrere umliegende Güter mit mehr als 90 Beschäftigten zusammengeschlossen.
In dieser Zeit wurde das Areal weiter ausgebaut. Ein Wohngebäude für vier Familien, diverse Stallungen und eine Mühle für die Schrotgewinnung kamen hinzu. 1955 wurden südlich des Guts fünf Doppelwohnhäuser für die angestellten Bauern und ihre Familien errichtet. So lebten alle Beschäftigten nahe beieinander und bildeten eine „große Familie“. Auch das Angebotsspektrum wurde erweitert. Rinder- und Bullenzucht, Geflügel- und Schweinemast sowie Pflanzenproduktion auf über 80 Hektar wurden in den 1970-er Jahren mit einer spezialisierten Jungrinderaufzucht ergänzt. Auf dem Gut hielten die Familien zudem Hühner, Kaninchen, Gänse, Ziegen und Schweine für den Eigenbedarf. Später kam eine große Pflaumenplantage hinzu. Auch die Teichwirtschaft mit Karpfenzucht wurde wiederbelebt. Nach der Wende übernahm die Treuhandanstalt die Verwaltung der Güter. Die Pflanzen- und Tierproduktion wurden sukzessive eingestellt und die Mitarbeiter entlassen. 1991 wurde das letzte Rind verkauft und alle Gebäude komplett leer geräumt. Zuletzt nutzte 1993 ein Zirkus mitsamt seinen Tieren die Häuser des Guts Krakau als Winterquartier. Danach stand das Areal lange leer und verfiel. 2006 erwarb schließlich Matthias Grafe den unter Denkmalschutz stehenden Vier-Seiten-Gutshof mitsamt 160 Hektar Fläche und hauchte so der Krakau neues Leben ein. Im Zentrum der Anlage entstand in mühevoller Kleinarbeit der Hotelkomplex, bei dem mit unglaublicher Liebe zum Detail Farben, Baumaterialien, Stoffe und vieles mehr ausgewählt wurden. Bei der Planung stellte er den Architekten die Aufgabe, die neuen Gebäude sollten den Eindruck vermitteln, bereits 100 Jahre alt zu sein. Dies gelang eindrucksvoll. *Aus „Die Geschichte der Krakau“, Nicole Richter, März 1998
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INMITTEN VON THÜRINGEN, UMGEBEN VON PURER NATUR, FINDET MAN DAS
SPA & GOLF RESORT WEIMARER LAND
Das 4-Sterne-Superior-Hotel der Extraklasse on Course der 36-Loch Golfanlage lässt für Familien, Golfer sowie Spa- und Kulturfreunde keine Wünsche offen.
Vor den Toren von Weimar
Begonnen hat alles 2006
Am 1. Mai 2013 öffnete, eingebettet in eine mit dem „Golf-Oskar“ ausgezeichnete 36-Loch Golfanlage, das klassenfreie Lindner Spa & Golfhotel Weimarer Land seine Türen. Das als „Bibel der Verwöhn-Urlauber“ geltende Buch RelaxGuide zeichnete das Hotel im November 2013 mit einer der begehrten Lilien aus. Damit ist das Objekt das erste Hotel in Thüringen mit dieser Auszeichnung und kann daher ohne Scheu als das beste Wellnesshotel Thüringens bezeichnet werden. Dieses 4-Sterne-Superior-Hotel besticht durch seine Lage als eines der wenigen echten OnCourse-Hotels in Deutschland ebenso, wie durch die gelebte und fortgeschriebene Geschichte. Auf dem Gelände des ehemaligen Gutshofes Gut Krakau hat das Team um Architekt Michael Kutz vom Büro Bau-Consult Hermsdorf GmbH in Zusammenarbeit mit Bauherr Matthias Grafe und weiteren Fachplanern mit großem Aufwand ein besonderes Objekt für die ganze Familie, Golfer, Spa-Urlauber und Kulturfreunde geschaffen.
In jenem Jahr erwarben Matthias Grafe und seine Familie, in Blankenhain mit eigenem Industriestandort der Kunststoffbranche ansässig, das Areal von rund 150 ha Fläche. In den darauf folgenden Jahren ist, integriert in die bestehende Natur, ein „Landschaftlicher Golfplatz“ unter Berücksichtigung ökologischer Konzepte entstanden. Nach umfangreicher Planungs- und Bauzeit wurde im Mai 2010 die erste 18-LochGolfanlage eröffnet. Parallel dazu wurden auch die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Gutshof begonnen und im Jahr 2011 mit der Eröffnung der „Golf Hütte“, einer vollkommen sanierten und zunächst dem Golfsport vorbehaltenen Scheune, gefeiert. Die Fertigstellung des ersten Platzes im Mai 2010 war auch der Startschuss für die an die Bau-Consult Hermsdorf GmbH vergebene Gesamtplanung des Hotelkomplexes. Herr Grafe gab den Architekten die Aufgabenstellung, ein neues Hotel auf hohem Niveau zu entwickeln und zu bauen, welches aber den Eindruck vermittelt, bereits hundert Jahre alt zu sein. Dies war nicht nur für das Pla-
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Das ehemalige Gutshaus im Zentrum der Anlage wurde stilgerecht und detailgetreu wieder zum Leben erweckt. Der Thüringer Landhausstil integriert sich perfekt in die umgebene Landschaft.
nungsteam, sodnern auch für alle Handwerker eine Herausforderung. Dennoch wurden technisch erforderliche Einbauten nicht versteckt, sondern dezent integriert. Putzeckschutzschienen und aalglatt gespachtelte Wände sucht man im Objekt jedoch vergebens. Die Architektur Basierend auf einem für das Vorhaben erstellten Bebauungsplan haben die Architekten und Ingenieure von Bau-Consult Hermsdorf ein „Thüringer Landhaus“ entworfen, das sich perfekt in die Umgebung einfügt. Die Kubatur, die für den Hotelbetrieb und auch die technischen Anlagen erforderlich ist, wurde in vollständig überbauten Untergeschossen untergebracht oder durch geschickt angelegte Erdwälle kaschiert. Die Gesamtanlage besteht aus vier Gebäuden mit insgesamt 94 Zimmern und 212 Betten, die durch die historische Bauweise auf dem denkmalgeschützten Gutshof eine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Jeder Gast und Besucher hat schon bei der Anfahrt das Pferdegetrappel vergangener Zeiten im Ohr. Hier verbindet sich moderner Lebensstil mit historischer Architektur. Dadurch und durch die zielgerichtete Einbeziehung von Planern und Spezialisten einzelner Fachgebiete, wie z. B. der Haustechnikplanung, der Planung der Gastronomieküche als auch der des Wellnessbereiches, ist hier ein historisches Kleinod entstanden. Geographie der Räume Im Zentrum der Anlage sind im ehemaligen Gutshaus die Hotelrezeption, drei exklusive Wellness-Suiten, eine Bibliothek, ein sehr stilvoll eingerichteter Tagungs- und Konferenzraum sowie die Räume der Verwaltung untergebracht. Das denkmalgeschützte Gutshaus konnte aufgrund des sehr schlechten Bauzustandes nur
in Teilbereichen erhalten werden. Detailgetreu und mit Augenmerk auf das Wesentliche wurde der Dreh- und Angelpunkt des Resorts jedoch wieder zum Leben erweckt und beeindruckt mit viel rustikalen Altholzverkleidungen, die aus regionalen Scheunen gewonnen und hier einer zweiten Verwendung zugeführt wurden sowie stilgetreu ausgewählten Natursteinböden. Durch Umbauten im Inneren des Objektes ist ein großzügiger Empfangsbereich entstanden, der jeden Gast auf schöne Stunden in den komfortablen Räumen einstimmt. Von der Rezeption erreicht man über einen modernen Glasverbinder, der die Brücke zwischen Historischem und zeitgemäßem Komfort widerspiegelt, ein weiteres Gebäude der Anlage. Dieses umschließt einen malerischen und idyllischen Innenhof, der auch an windigen Tagen zum Verweilen einlädt. Im Erdgeschoss reihen sich die gemütliche Lounge mit großen und bequemen Polstermöbeln und der angrenzenden Bar sowie die unterschiedlichen Restaurantbereiche mit integrierter Showküche aneinander. Interieur & Details Allen Restaurants sind windgeschützte Terrassen angegliedert, die den Blick über die Weiten des Golfplatzes freigeben. In den Obergeschossen sind acht Suiten (vier Junior-Suiten und vier Suiten) unterschiedlicher Größen und 76 geräumige Doppelzimmern untergebracht. In einem weiteren Gebäude finden sich sieben Familien-Suiten. Alle Wohnräume wurden mit zeitgemäßem Komfort wie Fußbodenheizungen, Echtholzmöbeln, Schallschutztüren und Holzfenstern, vollständiger WLAN-Abdeckung, Klimatisierung, hochwertigen Stoffen, bodentiefen Fenstern zu den Balkonen im Innenhof als auch modernen, in Holzrahmen integrierten FlatTV‘s ausgestattet.
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Die Gestaltung der Zimmer und aller öffentlichen Bereiche haben der Bauherr Matthias Grafe und seine Frau mit viel Eigenengagement, Liebe zum Detail sowie der Mitwirkung der Innenarchitektin Brigitte Brünjes des Büros Roomers-Consult geplant und umgesetzt. Durch den Einsatz von rustikalen Putzen, naturbelassenen, rauhen Holzoberflächen, die nicht nur den Eindruck vermitteln, als wären sie schon hundert Jahre alt, sondern es meist auch sind, wird diese Wirkung noch verstärkt. Verteilt auf Teilbereiche von zwei Geschossen wurde mit der 2.500 m² großen Lindentherme ein beeindruckender Wellnessbereich errichtet, der nicht nur in der Region seines gleichen sucht. Der Innenpool mit 70 m² sowie der Außenpool mit 224 m², beide mit Infinity-Überlaufkanten und beeindruckendem Blick über die Golfanlage sowie Wassertemperaturen von 28 °C im Außenpool
und 34 °C im Innenpool, laden zum Schwimmen unter freiem Himmel oder dem Ausklang des Tages am prasselnden Kaminfeuer ein. Hier kann sich jeder Gast des Hotels, ob nach einem erfolgreichen Golfmatch, einer Radtour durch das Weimarer Land und das Ilmtal oder auch einfach zum Relaxen wohlfühlen und die Seele baumeln lassen. Weiterer Bestandteil der Lindentherme ist ein ausgedehnter Sauna- und Beautybereich. Ob man lieber im Lindenblütenbad bei 55 °C, im Aroma-Dampfbad bei 45 °C oder in der Panoramasauna bei 85 °C entspannen möchte, vielleicht aber auch bei einer der vielen Massagen relaxen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Ergänzt wird die Anlage durch das Familienhaus. In diesem ursprünglich in den 60-er Jahren errichteten Wohnhaus für Mitarbeiter des Gutshofes sind durch gezielte Eingriffe in den
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Bestand sowie die Erweiterung und Aufstockung sieben geräumige und großzügige Familien-Suiten zwischen 60 und 121 m² entstanden. Diese laden die kleinen und großen Gäste zum Ausspannen oder auch zum Toben wie in der eigenen Wohnung ein. Alle Einheiten haben große Balkone oder Außenterrassen mit dem direkten Bezug zur Liegewiese und dem Außenpool. Doch viel wichtiger ist der integrierte „Rabbit Club“. Hier spielen die Jüngsten die Hauptrolle und können den Tag mit Basteln, Klettern, Toben und Spielen ebenso wie bei individuellen Outdoor-Aktivitäten in der Natur oder beim Golftraining verbringen.
Abgerundet wird die Anlage durch die bereits erwähnte und im Stil eines Schweizer Chalet‘s eingerichtete „Golf Hütte“ mit integriertem Festsaal, die nach Fertigstellung des Hotels angebunden und in den Hotelbetrieb integriert wurde. Besonders zu erwähnen ist, dass 95 Prozent aller Arbeiten am Objekt durch regional ansässige Firmen erbracht wurden. Durch die speziellen und nicht mehr ganz zeitgemäßen Bearbeitungstechniken vieler verwendeter Materialien waren die Handwerker in großem Maße in ihrer „Ehre“ gefordert und haben diese Aufgabe mit viel Engagement umgesetzt.
Lifestyle
Größter Golfer aller Zeiten „Das Geheimnis beim Golfen ist, aus drei Schlägen zwei zu machen.“ Bobby Jones. Seine herausragenden Leistungen als Golfer, seine Fairness als Sportsmann und seine konsequente Haltung im Leben machten Bobby Jones zu einem Idol seiner Zeit, und spiegeln sich in allen Räumlichkeiten des Resorts wieder.
Lifestyle
Zeit für sich Mit neugierigen Augen die Details entdecken: Freuen Sie sich auf die individuelle und persönliche Gestaltung der Räume im Spa & Golf Resort. Deren Einzigartigkeit und Gemütlichkeit laden zum entspannten Verweilen ein.
Lifestyle
Zurücklehnen - Komfort erleben Nachdem der ganze Tag in vollen Zügen auf dem Golfplatz, im RabbitClub oder in der Natur genossen wurde, bietet das Resort viel Platz zum Entspannen für große und kleine Genießer. Wohnen Sie ganz nach individuellem Anspruch und gönnen Sie sich erstklassigen Komfort in stilvollem Ambiente.
Lifestyle
Ambiente genießen Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Bei uns betrachten Sie Luxus mit anderen Augen. Jeder Raum, jedes Möbelstück, jedes Accessoire ist Teil einer edlen Komposition des guten Geschmacks.
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ERNÄHRUNG MAL ANDERS. DER TREND UND DIE VERÄNDERUNG DES BEWUSSTSEINS
DER „GESUNDMACHER“ DIE MACHT DES WISSENS
„Wir im Spa & Golf Resort wollen das Credo aufleben lassen, nämlich gesund zu machen.“ so Küchenchef Marcel Fischer. „Diese Sichtweise wurde am Hofe Ludwig XIV entwickelt. Dabei geht es nicht um Therapie, sondern um Prävention.“
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Sechs Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch, knapp ein Prozent vegan. Diese Werte haben das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Wochenzeitung „Die Zeit“ im August 2013 und der Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) in einer Erhebung im gleichen Jahr ermittelt. Mit anderen Worten: Hierzulande leben immerhin knapp fünf Millionen Vegetarier und rund 800.000 Veganer – Tendenz stark steigend. Denn es ist trendy, auf Fleisch oder gar komplett auf tierische Produkte zu verzichten – sei es aus ethisch-moralischen, aus gesundheitlichen Gründen oder einfach nur als Form eines modernen Lifestyles. Ob Kochbücher, Fernsehköche, Ernährungsmagazine – kaum ein Medium, das sich mit Essen und Trinken beschäftigt, kann sich dem Thema entziehen. Selbst die Band „Die Ärzte“ singt: „Ich ess‘ Blumen, denn Tiere tun mir leid“. Fleischlose Ernährung ist längst im Alltag angekommen und viele Restaurants krempeln ihre
Speisekarten um, damit sie auch für Vergetarier adäquate Angebote machen können. Musste sich früher der Gast fragen lassen, warum er vegetarische Speisen wünscht, wird heutzutage der Koch oder das Restaurant in Frage gestellt, wenn keine zu haben sind. Noch einen Schritt weiter geht Marcel Fischer, Küchenchef im Spa & Golf Resort. „Wir wollen ein altes Credo wieder aufleben lassen, nämlich kochen, um gesund zu machen. Diese Sichtweise wurde am Hofe Ludwig XIV. entwickelt. Er war es, der seinen Köchen die weiße Jacke verlieh, um sie in ihrer Bedeutung für das Wohlbefinden des Menschen mit den Ärzten gleichzusetzen“, erläutert Fischer. Dabei, so betont er, gehe es nicht um Therapie, sondern um Prävention. „Das bedeutet für mich, durch erlesene, leichte Zutaten – etwa durch das Gewürz Kardamon – das Wohlbefinden der Gäste zu steigern. Denn der Magen ist ein sehr wichtiges Organ und nicht nur für das Sattwerden da.“, erklärt er. Deshalb solle man den nicht einfach vollstopfen
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„Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.“ Epikur
– die Qualität sei entscheidend. Wer sich wohlfühle, der stärke auch den Glauben an die eigene Gesundheit, verweist der Koch-Profi auf seinen quasi homöopathischen Ansatz. Um diese Idee umzusetzen, legt der Küchenchef auf fünf Kriterien besonderen Wert: „Das Essen im Spa & Golf Resort Weimarer Land soll vor allem abwechslungsreich, gesund sowie optisch und geschmacklich ansprechend sein. Zudem achten wir auf eine möglichst regionale Herkunft der Produkte und betten das Speisenangebot ins Gesamtkonzept des Hauses ein. Damit diese Faktoren alle greifen, muss täglich an vielen Stellschrauben gedreht werden.“ Die Abwechslung stellt der Chef von 16 Köchen sicher, indem er jeweils nach zwei Monaten alle Speisen á la carte komplett austauscht. Fischer: „Dabei achten wir darauf, dass die Gerichte immer an die jeweilige Saison angepasst sind.“ Beim Stichwort Gesundheit sieht der Experte zwei Trends, die die kommenden Jahre bestimmen und in den Angeboten seines Hauses bereits ihre Abbildung finden: „Veganes und vegetarisches Kochen wird immer wichtiger werden. Und es gibt leider immer mehr Allergiker. Auch auf sie müssen sich Restaurants einstellen und ihnen entsprechende Mahlzeiten anbieten. Wir tun das bereits jetzt.“ Wie richtig er damit liegt, zeigen die neuesten Zahlen: Nach Recherchen des Magazins „Stern“ leiden etwa 17 Millionen Menschen in Europa an einer Lebensmittelallergie. 3,5 Millionen Betroffene sind jünger als 25 Jahre. Bei Kindern im Alter bis fünf Jahren hat sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. In Deutschland lag die Zahl der Menschen mit Nahrungsmittelallergie einer Erhebung aus dem Jahr 2011 zufolge bei sechs Prozent der Bevölkerung. Allergien verursachen demnach in der Europäischen Union jedes Jahr rund 100 Milliarden Euro an Kosten, wobei ein Großteil auf die ver-
minderte Produktivität durch Ausfallzeiten zurückzuführen ist. Weil auch das Auge mitisst und damit es ihm schmeckt, legt der Küchenchef neben dem Geschmack besonderen Wert auf eine stimmige Optik. „Ich habe eine klare Vorstellung davon, wie die Speisen angerichtet werden sollen – das gebe ich meinen Leuten vor. Selbstverständlich nehme ich auch darauf Einfluss, wie es schmecken soll. Jedes Menü wird probiert, bevor es auf die Speisekarte kommt“, berichtet Fischer. „Zu meinem Konzept gehört, mutig zu sein, etwas auszuprobieren, sich etwas zuzutrauen – denn nur so wird meine Handschrift als Koch sichtbar.“ Fischer ist sich im Klaren darüber, dass Kochen heutzutage auch viel mit Lebensgefühl zu tun hat. „Zur gesunden Ernährung, gehört deshalb auch, zu wissen, was im Essen drin ist. Dafür setzen wir vor allem auf Produkte aus kontrolliertem biologischen Anbau und achten sehr auf regionale Herkunft“, versichert er. (Lesen Sie mehr im Interview mit Marcel Fischer auf Seite 32). Das fünfte Kriterium, auf das Fischer Wert legt, ist die Einbettung seiner kulinarischen Angebote in das Gesamtkonzept des Spa & Golf Resort Weimarer Land. „Golfen bedeutet Vitalität, also achten wir auf gesundes Essen – das heißt nicht zu fett, leicht und gut verträglich. Dafür kreieren wir stimmige Kompositionen und Rezepte“, sagt er und nennt als Beispiel Blumenkohl mit Kurkuma. „Das bläht dann nicht“, weiß der Experte. Dabei unterscheide sich das Grundkonzept beider Restaurants im Resort durchaus. „Das Restaurant Augusta steht für fine dining, also anspruchsvolle Küche mit edlen, erlesenen Zutaten. In der GolfHütte ist das Angebot eher bodenständig und mediterran. Hier findet man auch den Bobby-Jones-Burger oder unseren Klassiker, das Vitale Clubsandwich“, berichtet
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Kochen hat etwas mit Lebensgefühl zu tun. Im Spa & Golf Resort wird daher auf Produkte aus kontrolliertem biologischen Anbau und die regionale Herkunft sehr großer Wert gelegt. Dies wird von den Gästen goutiert.
der Küchenchef. „Meine Hauptaufgaben sind vor allem organisieren, planen, koordinieren, die Mitarbeiter führen und einkaufen. Auch bei einem Tag mit zwölf bis 14 Stunden bleibt da nur wenig Zeit, um selbst zu kochen.“ Um seine Ideen umzusetzen und neue zu kreieren sei, es stattdessen unabdingbar, sich regelmäßig in Eigeninitiative weiterzubilden und zu recherchieren – durch Lektüre von Büchern oder Fachmagazinen und den Austausch mit anderen Köchen. „Schlussendlich muss man einfach auch viel ausprobieren, um neue Trends hervorzubringen“, so Fischer. Bis zu 350 Gäste bewirten er und sein Team täglich. „Im Sommer, in der Hauptsaison, da sind es noch mehr. Jeder kann sich vorstellen, welch hoher Aufwand das ist, diese Menge zu verköstigen, ohne das die Qualität leidet.“ Ein paar Zahlen belegen dies eindrucksvoll: Im ersten Jahr des Bestehens – von Anfang Mai 2013 bis Ende April 2014 – wurden im Spa & Golf Resort Weimarer Land rund zehn Tonnen Fleisch, 15 Tonnen Gemüse und 32.000 Eier serviert. „Dafür mussten etwa 75.000 Teller gespült werden. 104 davon gingen zu Bruch“, blickt er zurück.
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EIN INTERVIEW MIT MARCEL FISCHER, DEM KÜCHENCHEF IM SPA & GOLF RESORT
DER ZIEGENPETER
UND DAS DUROC-SCHWEIN Kontrollierte, regionale Produkte aus biologischem Anbau sind das A & O für den Küchenchef Marcel Fischer. Ob das Duroc-Schwein, der Ziegenkäse oder die Backwaren es ist wichtig zu wissen, was im Essen steckt.
Marcel Fischer ist seit November 2013 Küchenchef im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Im gleichen Jahr wurde sein Haus vom Gourmet- & Reisemagazin „savoir vivre“ mit zwei von drei Sonnen für seine „exzellente Küchenleistung“ ausgezeichnet. Der 28-Jährige arbeitet seit zwölf Jahren als Koch und war zuvor in anderen Lindner Hotels und in einem Restaurant auf Sylt beschäftigt. Im Interview erklärt er, warum Kochen mit Produkten aus der Region in seinem Konzept eine besonders wichtige Rolle spielt.
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Herr Fischer, warum legen Sie so viel Wert auf Produkte aus der Region? Marcel Fischer: Wir wollen den Gästen gesunde, ausgewogene Kost bieten. Deshalb ist es auch wichtig, zu wissen, was im Essen drin ist. Dafür setzen wir auf Produkte aus kontrolliertem biologischen Anbau und achten sehr auf regionale Herkunft. Unsere Backwaren stammen vom Meisterbäcker aus Rudolstadt. Dort wird nur biologisch angebauter Weizen verwendet und alle Produkte kommen ohne kenntlich zu machende Inhaltsstoffe aus. Können Sie weitere Beispiele nennen? Ja. Statt aus Nordamerika, von wo es ursprünglich stammt, beziehen wir unser Duroc-Schwein vom Fleischmarkt Aschara* direkt um die Ecke. Es wird dort eigens gezüchtet. Dabei handelt es sich um ein Produkt höchster Güte – aromatisch und edel im Geschmack mit feiner dunkler Marmorierung. Das Fleisch ist sehr zart, besitzt einen hohen Eisenanteil sowie intramuskuläres Fett und zeichnet sich durch einen geringen Bratverlust aus. Wir lassen es oftmals im Kühlhaus noch nachreifen, bis es die perfekte Qualität hat, um den Gästen angeboten zu werden. Woher kommt diese Qualität? Das Unternehmen stellt schon bei der Futtermittelherstellung höchste Ansprüche. Grundlage dafür ist Getreide, das von den eigenen Feldern geerntet wird. Das Futter wird selbst hergestellt und gemischt und kommt bei den Schweinen
quasi frisch „auf den Tisch“. Auch die Zerlegung und Verarbeitung erfolgt direkt vor Ort. Das heißt, es wird alles selbst gemacht. Für welche Produkte in Ihrem Restaurant gilt das noch? Beispielsweise für unseren Käse. Der stammt vom Ziegenhof Peter in Greußen**. Von März bis Dezember wird dort in der Hofkäserei nach handwerklicher Tradition täglich die leckere Milch zu verschiedenen Käsespezialitäten und Trinkjoghurt verarbeitet. Die Ziegen werden in einem sauberen und luftigen Stall mit Auslauf gehalten und zweimal täglich in einem modernen Melkstand gemolken. Dank kurzer Lagerzeiten, geringer technischer Beanspruchung sowie schonender Verarbeitung der Milch entsteht ein traditionelles, naturnahes und vor allem auch für Allergiker sehr gut verträgliches Produkt. Wie bekommen Sie mit, wenn in der Umgebung ein Produkt hergestellt wird, das zu Ihrer Speisekarte passt? Dazu gehört zum einen intensive Recherche, zum anderen hilft einem manchmal der Zufall. So ist der Imker Horst Kämpfer aus Saalborn Mitglied des Golf Clubs Weimarer Land. Er unterhält am Rande des Resorts hinter den Streuobstwiesen einen Bienenstock und beliefert unser Haus mit dem dort gewonnenen Honig. Die Bienen leben also quasi direkt auf dem Golfplatz.
MARCEL FISCHER Chefkoch
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* Fleischmarkt Aschara:
** Ziegenhof Peter:
Die FM Fleischmarkt GmbH Aschara ist ein Unternehmen der ADIB Gruppe und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter an Standorten in Thüringen und Berlin. Spezialitäten sind Original Thüringer Wurstwaren, darunter Brüh-, Mett-, Roh-, Leber- und Blutwurst, Sülze, Braten und nicht zuletzt die berühmte Thüringer Rostbratwurst. Hinzu kommen Spanferkel sowie diverse Schinken. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen mit der Züchtung des unter Kennern berühmten Duroc-Schweins einen Namen gemacht. Die ausgesprochen robusten und gutmütigen Duroc zeichnen sich durch ihre einfarbige rote bis ziegelrote Haut sowie die kleinen Schlappohren aus.
Der Ziegenhof Peter in Greußen züchtet die Thüringer Wald Ziege, die einzige eigenständig gezüchtete Ziegenrasse in Deutschland. Die typischen Kennzeichen sind die ausgeprägte weiße Gesichtsmaske, die weiß gesäumten Ohren und das Maul, der weiße Spiegel und die weißen Unterbeine. Die Fellfarbe geht über hellbraun, dunkles schokoladenbraun bis hin zu schwarzen Tieren. Die Herde umfasst rund 100 melkende Muttertiere und vier Zuchtböcke. Somit verfügt der Hof deutschlandweit über einen der größten Bestände dieser Rasse. In der Hofkäserei wird eine große Auswahl an Ziegenspezialitäten traditionell handwerklich hergestellt.
www.beste-bratwurst.de
www.ziegen-peter.de
Lifestyle
Für die geselligen Stunden Ursprüngliche Stuben – Kultur für den Gaumen – frisch, lebendig: Ob nach der Golfrunde, dem Familienausflug oder dem Spa-Tag, im Restaurant Augusta mit der dazugehörenden Augusta Stube findet jeder seinen Lieblingsplatz.
Lifestyle
Kulinarisches für die Sinne Eine Faszination aus der Mischung von Extravaganz und Handwerk im Rahmen von Klassik und Moderne. Neue Interpretationen der nordischen und mediterranen Küche, gepaart mit Können, Mut und Neugier.
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ENTSPANNUNG, WELLNESS UND LUXUS DIE GESCHICHTE DER HAUTPFLEGE
SCHÖPFER DER SCHÖNHEIT
BEAUTY-PIONIER JAQUES COURTIN-CLARINS Seit über 60 Jahren entwickelt Clarins Produkte und Behandlungen für Schönheit, Pflege und Kosmetik. Heute ist es ein großes, weltweit agierendes Unternehmen mit innovativen Produkten in perfekter Qualität, das sich dem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verschrieben hat.
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1954 schuf ein junger Medizinstudent in der Rue Tronchet im 8. Arrondissement in Paris die Basis für einen der heute weltweit bedeutendsten Kosmetik-Konzerne der Welt: Clarins. Denn damals, vor mehr als 60 Jahren, eröffnete Jacques Courtin-Clarins sein erstes Schönheitsinstitut. Während seines Studiums war dem jungen Mann klar geworden, dass für Frauen Gesundheit sehr eng mit Schönheit verbunden ist. Aus dieser Erkenntnis und seiner Faszination für die Ästhetik leitete er seine wahre Berufung ab und entschied sich, in den Bereich der Kosmetik zu wechseln. In intensiven Gesprächen mit seinen Kundinnen sammelte Courtin-Clarins wertvolle Informationen und erfuhr so die Wünsche der Frauen und ihre Anforderungen an eine ideale Hautpflege. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte er Produkte und Behandlungen, die weltberühmt wurden: Die in Clarins Instituten oder Clarins Spas an den schönsten Orten der Welt angebotenen Behandlungen bestehen aus mehr als 80 Massagegriffen. Das Besondere: Die Kosmetiker/-innen arbeiten dabei ausschließlich mit ihren Händen und verzichten vollkommen auf Technik. 68 Prozent des Umsatzes von Clarins entfallen derzeit auf Hautpflege und Makeup, 32 Prozent auf Parfum. Die Pflegeprodukte, für die exklusive pflanzliche Wirkstoffe aus allen Kontinenten verwendet werden, sind ebenso begehrt wie die Körperöle aus 100 Prozent reinen Pflanzenextrakten sowie die pflegenden Aromadüfte „Eau Dynamisante“ und „Eau Ressourçante“, „Le Maquillage Clarins“ und „ClarinsMen“. Bis
heute liegt jedem Produkt eine „carte cliente“ bei, mit der die Anwender ihre Wünsche äußern können. Dieser stetigen Inspirationsquelle hat Clarins immer wieder Anregungen zu erfolgreichen neuen Produkten zu verdanken. Heute beschäftigt die Groupe Clarins, zu der Marken wie Thierry Mugler, Azzaro, Porsche Design Fragrances, Kibio, Hermès und Swarovski gehören, rund 8.800 Mitarbeiter und ist in 150 Ländern aktiv. Bis 2007 war das Unternehmen an der Pariser Börse notiert und erwirtschaftete damals einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Im März des gleichen Jahres starb Jacques Courtin-Clarins, doch er hinterließ ein gut bestelltes Haus: Das Familienunternehmen wird seit 2000 von den Söhnen Christian Courtin-Clarins (Aufsichtsratsvorsitzender Groupe Clarins) und seinem Bruder Dr. Olivier Courtin-Clarins (Managing Director Groupe Clarins) geführt. Mit innovativen Produkten in perfekter Qualität hat sich Clarins zu einem weltweit agierenden Kosmetikunternehmen entwickelt, das sich dem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – dem „sustainable development“ – verschrieben hat. Die Eigentümerfamilie engagiert sich für Naturschutz, medizinische Forschung und vor allem für Kinder, die sozial benachteiligt sind. So wurde 1997 in Paris zum ersten Mal der „Prix Clarins“ verliehen, der inzwischen in vielen Ländern überreicht wird. In Deutschland wird dieser Preis seit 2005 von Clarins als „Prix Courage“ gemeinsam mit der ZDF-Redaktion „ML MonaLisa“ vergeben.
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WARUM DAS „KAFFEEHAUS EUROPAS“ AUCH IM WEIMARER LAND FÜR ENTSPANNUNG SORGT
SPA ZUM VERLIEBEN Dank Schaumreinigung, Bergkristallmassage, Zuckerpeeling, und Abschlusspflege lassen Sie die Belastungen des Alltags hinter sich. Individuelle Anwendungen verwöhnen den Körper und beseitigen Beanspruchungen.
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Mitten in den Ardennen liegt die belgische Stadt Spa. Das Örtchen mit gerade mal drei Buchstaben und etwas mehr als 10.000 Einwohnern, 35 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze, hat es weltweit zu Berühmtheit gebracht. Grund für den guten Ruf sind die Mineralwasserquellen, die an zahlreichen Stellen – sowohl im Stadtzentrum als auch in der näheren Umgebung – zu Tage treten. Sie wurden bereits im 16. Jahrhundert von britischen Touristen besucht, die den Namen des Heilbades zunächst in ihrer Heimat als Bezeichnung für jede Art von Mineralquelle verbreiteten. Im 18. Jahrhundert kamen immer mehr Adelige aus ganz Europa nach Spa, was der Stadt als Stelldichein der gekrönten Häupter und bedeutenden Persönlichkeiten den Beinamen „Kaffeehaus Europas“ einbrachte. Unter anderem hielten sich im Jahr 1717 Zar Peter der Große und im Jahr 1781 Kaiser Joseph II. in der Stadt auf, die auch als „Perle der Ardennen“ bezeichnet wird. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts erweiterte sich die Bedeutung des Begriffs Spa schließlich im amerikanischen Englisch auf Wellness-Einrichtungen und Badebereiche von Hotels. Deutungen, wonach Spa für „Sanitas Per Aquam“ – also „Gesundheit durch Wasser“ steht – sind nicht belegt, sondern wurden hinzugedichtet. Trotzdem ist Wasser als Basis für das Zusammenspiel von Entspannen, Wohlfühlen und Gesundsein eine wesentliche Komponente aller Spas. Dies gilt auch für den Verwöhnbereich im Spa & Golf Resort Weimarer Land. In der 2.500 m² großen Lindentherme stehen verschiedene Pools mit Temperaturen zwischen 28 °C und 34 °C, ein Lindenblütenbad (55 °C), ein Aroma-Dampfbad (45 °C), eine PanoramaSauna (85 °C) sowie gemütliche Ruheräume zur Verfügung. In sieben individuell eingerichteten Kabinen wird eine Vielzahl von Anwendungen offeriert. So können sich Paare – egal ob Eheleute, beste Freundinnen oder Mutter und Tochter – im Double Room gemeinsam verschiedenen Partneranwendungen hingeben. Ein Highlight
bildet hierbei die „Weimarer Gelassenheit“. Bei diesem Ritual genießen die Gäste Seite an Seite ein Ganzkörperpeeling inklusive Fußpeeling, ein gemeinsames Entspannungsbad sowie eine Ganzkörpermassage mit Dufterlebnis, um anschließend bei einer Weimarer Erfrischung nachzuruhen. Dabei werden durch die erlesenen Düfte der angewandten Aroma-Öle alle Sinne berührt. Beim „Weimarer Steinkamm Erlebnis“ erfahren Paare untermalt von harmonischen Klängen relaxter Musik dank der speziellen SteinkammMassage Gewebelockerung und Tiefenentspannung. Zur Anwendung gehören dabei sowohl die Fußwaschung als auch die Fußreflexzonenaktivierung sowie ein gemeinsames Wohlfühlbad und die Teilkörpermassage mit warmen Steinkämmen. Auch hier schließen Nachruhe und Weimarer Erfrischung die Entspannungsreise zu zweit ab. Doch auch wer sich lieber allein entspannt, kommt in der Lindentherme voll auf seine Kosten. Dabei werden sogar individuelle geschlechtsspezifische Anwendungen angeboten. So lässt sich die Haut des gestressten Herren dank einer reinigenden und pflegenden Gesichtsbehandlung mit neuer Energie durchfluten. Dafür sorgen innovative konzentrierte Substanzen. Resultat des kompletten Programms aus Hautanalyse, Brush-Reinigung, Wirkstoffkomplex, Energiepunkt-Massage und Maske ist die pure Entspannung. „Reine Frische“ heißt dagegen eine Gesichtsbehandlung für Damen, die mit jeweils auf den individuellen Hauttyp abgestimmten organischen Produkten für einen erfrischten und klaren Teint sorgt. Dank Hautanalyse, Schaumreinigung, Bergkristallmassage, Zuckerpeeling, Wirkstoffampullen, Maske und Abschlusspflege lässt die Anwenderin die Belastungen des Alltags hinter sich und genießt mit dieser Pflege in ihrer reinsten Form ein außergewöhnliches Behandlungserlebnis.
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Mit der intensiven und wirkstoffreichen Behandlung „Tiefe Pflege“ wird die strapazierte Damenhaut sogar noch ein Stückchen mehr verwöhnt. Hierfür sorgen neben der obligatorischen Hautanalyse ein Zwei-Phasen-Reinigungsritual, Enzym-Peeling, Wirkstoffampullen, Ausreinigung sowie eine individuell abgestimmte Spezialmaske. Die im Programm enthaltene Massage wird dabei zusätzlich zum Gesicht auch auf Hals und Dekolleté ausgedehnt. Entsprechend tiefgehend wie die Pflege ist schließlich auch die daraus resultierende Entspannung. Doch für ein umfassendes Wellness-Erlebnis hat das Spa & Golf Resort Weimarer Land zahlreiche Kreationen im Einsatz. Dazu zählen vor allem Gesichtspflegeprodukte – sowohl zur Reinigung und Feuchtigkeitsversorgung als auch für das Anti-Aging. Hinzu kommen eine kleine Auswahl an Männerprodukten sowie Körperpflegemittel für Massagen.
Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken – wenn all diese Sinne gestreichelt werden, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um „Weimarer Träume“. In stilvollem Ambiente, umspielt von entspannender Musik, sprechen diese Rituale eine Vielzahl von Rezeptoren an. Etwa, wenn beim „Erfrischungs-Traum“ Crushed-Eis in Verbindung mit Cold Stones für Abkühlung sorgt und als Kontrast warme Aroma-Öle bei einer Ganzkörpermassage wieder die Balance herstellen oder eine intensiv pflegende VitaminAmpulle bei einer Gesichtsmassage zum Einsatz kommt. Dabei sorgt ein Glas Edelsteinwasser für die innere Erfrischung. Beim „Honig-Traum“ wird der ganze Körper mit Massage-Honig, naturreinem Honig-Ingwer-Öl und anschließender wärmender Bienenwachspackung verwöhnt. Eine pflegende Honig-Gesichtsmaske rundet das Erlebnis ab. Der Geruchssinn wird vor allem beim „Duft-Traum“
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In stilvollem Ambiente, umspielt von entspannender Musik, werden alle Sinne - Sehen, Hören, Fühlen, Riechen udn Schmecken - gestreichelt. Körper und Seele kommen zur Ruhe
in Anspruch genommen. Mit einem Ganzkörperpeeling aus Zitronenmelisse wird die Haut vorbereitet, anschließend folgt ein OrangenCreme-Bad, das ihr zu einem samtweichen Teint verhilft. Eine wohltuende KräuterstempelMassage kombiniert mit Orangen-LemongrasÖl schließt die Aroma-Symphonie ab. Ein besonderes Verwöhn-Programm bilden in Blankenhain zudem die Rituale in der Sandliege. Dieses Bad im erwärmtem Sand geht auf eine jahrtausendealte Tradition zurück. Bereits die alten Ägypter nahmen zur Entspannung und für ihr Wohlbefinden ein „Bad“ im heißen Wüstensand, weil sie den wohltuenden Effekt kannten. Unter dem Begriff „Psammotherapie“ (psammo = griechisch für Sand) fasst die Medizin auch heute noch Anwendungen zusammen, bei denen die trockene Wärme der Mineralkörner als Heilmethode zum Einsatz kommt oder der Entspannung dient. Die winzigen Quarzteilchen speichern Wärme optimal und geben diese nur langsam wieder ab. Zudem passen sich die feinsten Steinchen dem Körper perfekt an. Die milde, trockene Wärme des Sandes dringt tief in den Körper ein und fördert die Durchblutung sowie die Aktivierung des Stoffwechsels. Die wohltuende Wirkung: Die Muskulatur entspannt, Schmerzen werden gelindert, Schla-
ckenstoffe abtransportiert, Körper und Seele kommen zur Ruhe. Bei Bedarf lässt sich in der Dampfdusche die Nachruhe genießen. Was in der Lindentherme nicht fehlen darf, sind natürlich Anwendungen, bei denen die als Heilmittel bekannten Blüten des Baumes eingesetzt werden, so zum Beispiel bei den „Weimarer Kräuter Ritualen“ zur Erholung, Pflege und Entspannung. Die Lindenblüten finden hier als Extrakte in Verbindung mit Zuckerpeeling Verwendung, als Badezusatz oder bei Packungen. Eine Kräuteröl-Massage inklusive entsprechendem Tee rundet dieses aromatische VerwöhnErlebnis ab. Dabei zeigen sich die kleinen Powerblüten sowohl als Wohltat für die Haut, als auch für die Gesundheit und die Seele. Doch das Spa & Golf Resort würde seinem Namen nicht gerecht, wenn nicht auch für Golfer passende Treatments im Angebot wären. So kombiniert das Ritual „Early Bird“ die klassische Sportmassage mit Dehn- und Streckübungen als ideale Vorbereitung für das Spiel. Beim „Eagle“ kommen Lockerungsmaßnahmen sowie Golf-Taping hinzu. Außerdem erhalten Freunde des Sports beim „Abschlag“ eine vitalisierende Massage für die strapazierten Füße.
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DIE POSITIVEN WIRKUNGEN, DIE DEN BLÜTEN VON TILIA PLATYPHYLLOS UND TILIA CORDATA ZUGESCHRIEBEN WERDEN, SIND ÄUSSERST VIELFÄLTIG:
DIE WELT DER DÜFTE
REICHHALTIG UND WOHLTUEND Lindenblüten zählen zu den bekanntesten Hausmitteln und werden seit Jahrhunderten mit großem Erfolg eingesetzt. Im Spa & Golf Resort ist die wohltuende Wirkung der Linde überall erlebbar und findet in zahlreichen Anwendungen ihren Einsatz.
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Graugrüne, eiförmige und spitz zulaufende Kelchblätter, gelbgrün-weiße aufgerichtete Kronblätter, ein kleines schuppenförmiges sowie ein großes zungenförmiges Deckblatt, dünnhäutig und grüngelb gefärbt, etwa 30 Millimeter lange Staubblätter – das ist die Blüte der Sommerlinde (Tilia platyphyllos). Bereits seit dem Mittelalter ist sie als Heilmittel bekannt und wird heutzutage noch vielfältig verwendet. Die Sommerlinde blüht von Juni bis August, die Winterlinde (Tilia cordata), mit etwas kleineren Blättern aber ähnlichen Eigenschaften, einige Wochen später. Lindenblüten zählen zu den bekanntesten Hausmitteln und werden seit Jahrhunderten mit großem Erfolg eingesetzt. Großmütterchens Empfehlung Nummer eins ist die Herstellung von Tee, wobei der gesamte Blütenstand mit dem dazugehörigen Hochblatt idealerweise fünf Tage nach dem Aufblühen geerntet und getrocknet wird. Während die Lindenblüten gelblich bis grünlich sind, weist der aufgegossene Tee allerdings eine tief goldrote Färbung auf. Die Idee, Blätter und Blüten der Linde zu Heilzwecken zu sammeln und daraus ein Getränk zu brauen, ist dabei noch gar nicht so alt. Erst im 18. Jahrhundert begannen die Menschen die fast kugelige, einsamige, dünnschalige und zerbrechliche Frucht samt Blütenstand zu sammeln und nach dem Trocknen auszukochen. Davor begnügte man sich mit dem Abkochen der Rinde, was zeitgenössischen Quellen zufolge allerdings erstaunliche Resultate bei Koliken aufgrund von Blasen-, Nieren- und Gallensteinleiden zeigte. Auch wenn Wirksamkeitsstudien für die Lindenblüte selbst fehlen, wird ihr heilender Effekt durch die Erfahrung in der Hausmedizin gestützt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Studien zu den positiven Wirkungen ihrer Inhaltsstoffe wie Flavonoide, ätherische Öle, Pflanzensäuren, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Saponine und Glykoside. Heute ist bekannt, dass Lindenblüten entkrampfend, entwässernd und magenberuhi-
gend wirken. Zudem werden sie bei Hustenreiz, Katarrhen der oberen Atemwege sowie als Schwitzkur bei fieberhaften Erkältungen angewandt. Vor allem Frauen sollen von der wohltuenden Wirkung der Lindenblüte profitieren, wobei jedoch nicht alle positiven Eigenschaften wissenschaftlich belegt sind. So soll der entsprechende Tee die Muskeln entspannen, die Nerven beruhigen und angstvolle Verspannungen lösen. Vor und während der Menstruation soll er gegen Spannungsschmerzen helfen, bei der Geburt Entbindungsschmerzen mildern und danach den Milchfluss stärken. Säuglingen hilft Lindenblütentee dagegen bei Koliken, Erbrechen oder Verstopfung. Weitere angenehme Effekte für den weiblichen Organismus sind die beruhigende Wirkung bei plötzlichem Herzklopfen in den Wechseljahren sowie ein entspannender Effekt bei stressbedingt erhöhtem Blutdruck. Ein Highlight verspricht zudem ein Bad mit Lindenblüten, denn es trägt zur Straffung der Haut bei und sorgt für Erleichterung bei Migräne. Im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist die wohltuende Wirkung der Linde überall erlebbar, denn sie hat nicht nur der wunderschönen Lindentherme ihren Namen gegeben, sondern sie findet auch in zahlreichen Anwendungen ihren Einsatz, ob als Tee, beim Bad oder als Peeling. Darüber hinaus können die Gäste zahlreiche weitere Schätze der Natur im wahrsten Sinne des Wortes hautnah und auf unvergessliche Art erleben. Beispielsweise im Saunabereich beim täglichen Hausaufguss mit verschiedenen Aromadüften, wo Kompositionen, wie Orange-Lemongras die Sinne verwöhnen und den Alltag vergessen lassen. „Jeden Freitag und Samstag bieten wir in unserer finnischen Panorama-Sauna den Event-Aufguss ‚Frischer Birkensud & Honig‘ an“, erzählt Sport & Freizeit Manager Michael Kring. „Inspiration hierfür ist die nah gelegene
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Stadt Bad Berka, denn der Ortsname bedeutet im übertragenden Sinne ‚Stadt der Birken am Wasser‘. Der frische Birkensud wird dabei aus Birkenzweigen aufgegossen und mit Honig und Apfel versetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit gebundenen Birkenrutenzweigen auszuklopfen und somit die Durchblutung zu fördern und das Saunaerlebnis zu steigern.“ Besonders beliebt bei den Gästen seien zudem Aroma-Ganzkörper- oder -Teilkörpermassagen, gefolgt von klassischen Massagen und der Gesichtsbehandlung „Reine Frische“ für Damen. „Auch die hier angewandten Produkte stehen im Einklang mit der umgebenden Natur oder nehmen Bezug zu ihr“, weiß Kring. Überdies werde bei Wasserkuren, die nach dem von Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelten ganzheitlichen Naturheilverfahren angeboten würden, das natürliche Becken von der nahegelegenen Quelle des Dammbachs gespeist. „In unserem Spa wollen wir die Geschichte und die Natur der Region harmonisch vereinen“, erläutert der Sport & Freizeit Manager die Motivation. Insgesamt fünf Mitarbeiter stehen von zehn Uhr früh bis 21 Uhr abends den Gästen für Anwendungen in den Bereichen Kosmetik und Massage zur Verfügung. Doch Spa bedeutet in Blankenhain nicht nur Entspannen und Verwöhnen, sondern es wird auch Wellness in Verbindung mit Sport angeboten. Kring: „Wir bieten eine umfangreiche Auswahl von Yoga auf unseren
Streuobstwiesen über Pilates, Tai Chi und Aqua fit bis hin zu Fitness- und Entspannungskursen, darunter auch autogenes Training. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Golfangebote.“ Eines davon ist „AquaGolf“. Dabei handelt es sich um eine schonende Methode, den Golfschwung zu perfektionieren, weiß Sport & Freizeit Manager Kring. „Durch spezielle Dehnübungen in dem warmen Wasser unserer Lindentherme verbessern die Gäste ihre Beweglichkeit“, berichtet er. Anschließend könne man im ebenfalls neuen Fitnesskurs „Golfaktiv“ mit Kraftübungen den Golfstand stärken und auf diese Weise für einen noch dynamischeren Schwung sorgen. Mit einem neuen Programm namens „GolfYoga“ bietet sich zudem die Möglichkeit, zielstrebig zu einem besseren Handicap zu gelangen. „Yoga hilft Golfern dabei, ausgeglichener zu werden, neue Energie zu tanken, den Körper zu stärken und den Geist zu beruhigen. Das regelmäßige Praktizieren gibt mehr Selbstvertrauen, bringt Lebensfreude, Selbstbewusstsein und Achtsamkeit, das Leben zu genießen“, so Kring und verweist auf die medizinischen Aspekte: „Yoga stärkt die Rückenmuskulatur, erhöht die Flexibilität der Wirbelsäule und macht die Bewegung der Hüfte geschmeidiger. Also alles, was man für einen guten Golfschwung und ein erfolgreiches Spiel braucht.“
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DIE GESUNDHEIT IST DAS WICHTIGSTE, WAS EINEM MENSCHEN ABHANDEN KOMMEN KANN
FITNESS-CHECK
IN WOHLFÜHL-ATMOSPHÄRE Die richtige Mischung aus Bewegen und Entspannen im Einklang mit der wunderschönen Natur fördert die Gesundheit. Individuell zusammengestellte Programme bieten viel Raum für Körper und Geist.
Blankenhain hat als Ort des Wohlfühlens eine lange Tradition. So wurde die Stadt bereits im 18. Jahrhundert von „Abgearbeiteten und Erschöpften zur Sommerfrische aufgesucht, die in den ausgedehnten Wäldern Erholungen suchten“, wie es in der Stadtchronik des kleinen Örtchens im Weimarer Land heißt. Ende des Jahrhunderts erfolgte der Aufbau einer „Heilanstalt für Hals- und Lungenkranke“. Jährlich kamen damals zahlreiche Kinder aus Berlin in den Luftkurort, um in einer extra errichteten Anlage einen Teil ihrer Ferien zu verbringen. Heutzutage kommen erneut zahlreiche Menschen nach Blankenhain, um in einer extra errichteten Anlage einen Teil ihrer Ferien zu verbringen. Doch dabei handelt es sich weder um ein Krankenhaus noch um eine Kuranstalt, sondern um das Spa & Golf Resort Weimarer Land. „Die Philosophie unseres Hauses ist, Natur, Sport, Ernährung, Fitness und Entspannung so zu kombinieren, dass die Gäste ihren Aufenthalt als optimales Wohlfühl-Erlebnis empfinden“, erklärt Sport- & Freizeitmanager Michael Kring. Dazu hat der gelernte Sportwissenschaftler mit seinem Team aus zwei Masseuren und einem Sport- und Fitnesskaufmann eine Vielzahl spezieller Programme ausgearbeitet. „Wir informieren die Gäste bereits beim Einchecken, welche Angebote es gibt. Dazu gehören alle Formen der Bewegung und Entspannung – wir bieten zahlreiche Möglichkeiten, etwas für die Gesundheit zu tun“, so Kring. Alle Übungen würden dabei individuell auf die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer abgestimmt, verrät der Experte. „Besonderes Augenmerk legen wir zudem darauf, die wunderschöne Natur des Weimarer Landes im Allgemeinen sowie unser Resort und dessen Umgebung im Speziellen einzubinden.“ Der Freizeitmanager, der neben seinem Studium über eine Ausbildung zum Erlebnis- und Umweltpädagogen verfügt, kreiert ständig neue Ideen: „Wir denken darüber nach, Workshops mit externen Trainern zu veranstalten. Also beispielsweise ein zwei- bis dreitägiges Event, bei
dem sich die Gäste in die Welt des indischen Yoga entführen lassen können“, blickt Kring nach vorn. „Zudem sind wir bestrebt, das Thema Wellness ganzheitlich zu betrachten. Dazu gehört auch, die Fitness-Angebote eng mit dem Spa-Bereich unseres Hauses zu verzahnen.“ Kring, der vor seiner Tätigkeit im Spa & Golf Resort Weimarer Land als Projektleiter im Eventbereich gearbeitet hat, ist dabei jedoch nicht nur für diejenigen verantwortlich, die ihren Urlaub im Hotel verbringen. „Zahlreiche Unternehmen führen bei uns Veranstaltungen durch, beispielsweise Firmenfeiern oder Tagungen“, berichtet er. Speziell für diese Gäste stehe ein umfangreiches Paket an Teambuilding-Events zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch für diese Teilnehmer medizinisch ausgerichtete Wellness-Angebote, so Kring. Eine Besonderheit sei dabei die Kooperation mit der ebenfalls in Blankenhain ansässigen Helios Klinik. „Gemeinsam widmen wir uns dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die Unternehmen bekommen dabei die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zum Thema Work-Life-Balance schulen zu lassen und investieren auf diese Weise nachhaltig in deren Fitness“, erklärt er. „Denn gesunde Angestellte bringen mehr Leistung.“ Das so genannte „360 ° -Balance - Package“ sieht laut Kring vor, dass zunächst ein intensives ärztliches Aufnahmegespräch geführt wird, wobei für jeden Teilnehmer individuell die körperliche Beanspruchung, Stressfaktoren und daraus resultierende gesundheitliche Risiken in den Bereichen Ernährung, Bewegung oder Lebensgestaltung ermittelt werden. „Diese Gespräche finden bei uns im Haus in angenehmer Atmosphäre statt. Die Gäste sind keine Patienten, sondern sie sollen das Gefühl haben, dass sich jemand um sie kümmert“, erklärt er. Nach dieser Beratung werde ein Konzept aus verschiedenen Bewegungs- und Entspannungsübungen erstellt, mit denen sich das Wohlbefinden des Teilnehmers steigern lässt.
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„Unser Haus bietet jedem die Möglichkeit, diese Maßnahmen gleich einmal auszuprobieren, um für sich die richtige Kombination zu finden“, sagt Kring. Ergänzt werden, könne dieses Programm durch das Hinzubuchen eines persönlichen Trainers sowie durch zusätzliche medizinische Messungen, darunter Lungenfunktionstests, Ultraschalls der Herzgefäße und Bauchorgane, Krebsfrüherkennung für Männer sowie durch sportmedizinische Untersuchungen. „Wir kombinieren neueste medizinische Erkenntnisse mit unserem Wissen um die Bedürfnisse der Gäste und ergänzen dies mit dem Know-how in Sachen Work-Life-Balance“, erläutert der Experte. Dies biete die bestmögliche Grundlage für ein ausgewogenes Schulungsprogramm „gesunder“ Firmen. Hinzu kämen die exklusiven Tagungsmöglichkeiten in direkter Nähe zum Wellness-Bereich. „Im Gegensatz zur rein medizinischen Beratung in einer Klinik, finden die Teilnehmer hier wirklich Ruhe und Entspannung und können sich so genau auf das Programm konzentrieren.“ Für klinikgebundene Untersuchungen wie Ultraschalls werde ein Shuttle-Service angeboten, der die Gäste vom Hotel dorthin und wieder zurück bringe. „Oberstes Ziel ist es, unseren Gästen in Kombination mit der Wohlfühl-Atmosphäre eine individuelle und professionelle Betreuung zu garantieren und ihnen ein ganzheitliches und medizinisch fundiertes Wellness-Erlebnis zu bieten“, versichert Kring. Damit die Abgearbeiteten und Erschöpften wie vor 300 Jahren zum Erholen nach Blankenhain kommen.
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ROMANA ULBRICH Kinderbetreuerin
EINE KINDERFIGUR ZUM VERLIEBEN - DER HASE AUF DEM GOLFPLATZ -
BOBBY THE RABBIT
HASE BOBBY UND DIE ROMANA Mit Bobby the Rabbit und seiner Chefin Romana können die Kinder nach Herzenslust spielen und toben. „Langeweile gibt es bei uns im RabbitClub nicht“, versprechen die Beiden. Damit sich dies bewahrheitet, denken sie sich ständig neue Spielideen aus.
Sein Name ist Bobby. Bobby hat einen breiten Mund mit leichtem Überbiss, eine große rosa Knollnase und lange Ohren, die je nach Gemütslage steil nach oben stehen oder schlapp am Kopf herabhängen. Dazu gutmütige Augen, die so rund sind, dass einem bei längerem Hineinschauen schwindelig werden kann. Sein Kopf ruht auf einem etwas schmächtigen Körper. Doch Bobby ist geschmeidig und sein weißes Fell ist weich. Fell? Ja, Bobby ist ein Hase. Genauer gesagt, ein Plüschhase. Sein Markenzeichen ist eine grüne Kappe, die er stets trägt und nie abnimmt. Mit anderen Worten – Bobby ist eine echt coole Type. Besonders Kinder lieben Bobby, finden ihn „knuddelig“, „kuschelig“, „niedlich“ oder einfach nur „süß“. Und genau das ist sein Job – gemocht zu werden. Bobby arbeitet als treuer Begleiter im Spa & Golf Resort Weimarer Land in Blankenhain. Genauer gesagt im RabbitClub, was für einen Hasen wie ihn durchaus Sinn ergibt. Jedes Kind, das hier eincheckt, bekommt zur Begrüßung einen kleinen Bobby geschenkt. Man kann sagen, dass Bobby einer der beliebtesten Mitarbeiter im ganzen Resort ist. Seinen Namen verdankt er übrigens Resort-Geschäftsführer Matthias Grafe, der ein großer Fan des berühmten Golfers Bobby Jones ist. Bobbys Arbeitsplatz umfasst 140 Quadratmeter – so groß ist das Kinderspielhaus, in dem die kleinen Gäste des Resorts nach Herzenslust spielen und toben können. Zusammen mit ihrem Hasen können sie hier eine Spielburg mit Laufwegen, Krabbelrohren, Riesentrittsteinen sowie Kletterdecks, -rampen und -labyrinth erkunden, eine Netzbrücke erobern, gegen Boxsäcke kämpfen, den gefürchteten Schlangenwald bezwingen oder über die Spiralrohrrutsche im bunten Bällebad abtauchen. Ein Spielhaus mit Puppenküche und Bauklötzen, Basteltische sowie zahlreiche Gesellschaftsspiele runden das Angebot ab. Bobby ist als treuer Begleiter oder stiller Zuschauer immer mit dabei.
Das gilt auch für draußen, wo die Kinder ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Toben haben. Ein Spielplatz vor dem Haus, Streuobstwiesen ganz in der Nähe, auf denen sich alle Arten des Ballspielens ausprobieren lassen, dazu umfangreiche Angebote zum Kindergolfen – „Langeweile gibt es bei uns nicht“, verspricht Bobby und verweist auf weitere Outdoor-Angebote wie GPS-Orientierungstouren, Wanderungen mit Wald-Olympiade oder Kochen im Freien. Seine Chefin ist übrigens „die Romana“. In Wirklichkeit heißt sie Romana Ulbrich, aber alle dürfen sie mit dem Vornamen anreden. Sogar Bobby. Nicht nur deshalb hält er viel von seiner Vorgesetzten. „Sie ist einfach eine Nette“ erzählt er. „Sie kümmert sich hier um alles, hat immer tolle Ideen und ist jederzeit für jeden ansprechbar. Die Kinder lieben sie“, lobt Bobby. Zudem sei sie im Umgang mit dem Nachwuchs sehr erfahren. „Romana hat selbst sechs Kinder“, verrät der Hase. Die ausgebildete Psychologin, die seit März 2014 im Resort arbeitet, kann im Gegenzug ebenfalls nur Gutes über ihren besten Mitarbeiter berichten. „Bobby und ich, wir sind ein Team, arbeiten Hand in Hand. Während ich mich vor allem um die Organisation der Programme im RabbitClub kümmere und die Kinder beaufsichtige, ist er vor allem für den emotionalen Bereich verantwortlich. Also kuscheln, schmusen, trösten und so weiter. Dafür hat er ein einzigartiges Talent“, erzählt Frau Ulbrich. Vor allem Kinder von drei bis zwölf Jahren sind im RabbitClub zu Gast. „Wir sind aber flexibel, haben auch schon Zweijährige betreut“, berichtet die Chefin. Sogar so flexibel, dass neben den Kernöffnungszeiten des Hauses zwischen 10 und 18 Uhr Kinder auf Wunsch und nach Absprache auch mal auf dem Zimmer im Hotel oder im Ferienhaus betreut werden. „Wichtig ist gegenseitiges Vertrauen, sowohl von den Eltern als auch von den Kindern. Dies entsteht vor al-
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lem durch viel Kommunikation. Aber auch Bobbys ruhige Art hat schon oft das Eis gebrochen“, erinnert sie sich an zahlreiche Begegnungen mit zunächst zurückhaltenden Kids, die mit ihrem Hasen im Arm den Rabbit Club gar nicht mehr verlassen wollten. „Unser Ziel ist, den Eltern Zeit für sich zu geben und dabei den Nachwuchs trotzdem in guten Händen zu wissen. Sie sollen sich einfach mal Ruhe und Entspannung gönnen. Ob beim Golfen auf dem Platz, beim Essen im Restaurant oder beim Wohlfühlen im Spa-Bereich – die Erwachsenen müssen sich um nichts kümmern, denn Bobby und ich, wir sind ja da“, beschreibt Frau Ulbrich das Konzept. Viele Besucher seien total begeistert davon. „Oftmals hören wir von den Gästen, dass sie so eine Betreuung in Form und Ausführung noch nie erlebt hätten.“ Viele Urlauber buchten das Spa & Golf Resort Weimarer Land bewusst auch wegen der Betreuung ihrer Sprösslinge im RabbitClub. „Die Vielzahl der attraktiven Angebote kennt in dieser Form niemand“, freut sich die Chefin. Ob Kreativwerkstatt, Schatzsuche, Märchennachmittage, „Gipsalarm“, Fotoprojekte oder Frucht-
Cocktailworkshops – die Möglichkeiten für die Kleinen, mit Bobby und Romana unvergessliche Tage in Blankenhain zu verbringen, sind nahezu unbegrenzt. Gemeinsam sind die Beiden deswegen stets bestrebt, neue Ideen zu kreieren. „Zu Ostern haben wir von der Hotelküche gekochte Eier bekommen und diese bemalt. Natürlich wurden auch Osternester gebastelt und Schokoladeneier gesucht. Außerdem haben wir gebacken. Sie können sich vorstellen, dass Bobby als Hase dabei ganz in seinem Element war“, erinnert sich Romana Ulbrich, während ihr Kollege lächelt und gedankenverloren aus seinen verträumten runden Augen schaut. Auch für die nahe Zukunft hat die Betreuerin schon neue Ideen. Zusammen mit regionalen Künstlern will sie Filz- und Schnitzkurse anbieten. Auch ein – spielerischer – SchwertkampfWorkshop ist geplant. „Dadurch wird den Kindern auch Wissen vermittelt und sie lernen etwas über die Geschichte“, sagt sie. Dass Bobby dann mit Filzhut, Holzpferd und eiserner Klinge ausgestattet wird, ist eher unwahrscheinlich. Sicher ist nur, dass die Kinder ihn lieben werden.
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ERFURT, WEIMAR, JENA, SAALFELD FAMILIENSPASS IN THÜRINGENS HERZEN
BLANKER FAMILIENSPASS RUND UM BLANKENHAIN
Für Familien gibt es zahlreiche interessante Ausflüge in Thüringen. Ob Erfurt mit dem Kinderkanal und dem Egapark auf dem Cyriaksberg, das Weimarer Nationaltheater, die Feengrotten in Saalfeld oder auch das Planetarium in Jena.
Goethe und immer wieder Goethe. Wer das Weimarer Land erkunden will, der kommt kaum an dem großen Dichter vorbei. Doch wie heißt es in Anlehnung an dessen Vierzeiler „Erinnerung“: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Damit hat der berühmte Poet selbst das Stichwort für unterhaltsame Ausflüge in der Umgebung von Blankenhain gegeben. Vor allem für Familien gibt es zahlreiche interessante Angebote für spannende Aktivitäten, die auch dem Nachwuchs Spaß machen – und dabei sehr zur Freude der kleinen Kulturbanausen auch mal ganz ohne den Verweis auf Goethe auskommen. So lässt ein Ausflug in die Landeshauptstadt Erfurt die Familienherzen höher schlagen. Beim Stadtrundgang erkennen die fernsehgeschulten Augen der Kleinen gleich, dass die Stadt ein Medienstandort ist, denn hier ist der Kinderkanal – kurz KIKA – beheimatet. In ganz Erfurt sind bekannte Figuren aus dem Programm verstreut, darunter der Sandmann, die Maus, der Elefant, Bernd das Brot und viele mehr. Ganz nebenbei erfahren die Kinder und natürlich auch ihre Eltern noch viel Wissenswertes über die Erfurter Altstadt. Ein beliebtes Fleckchen vor allem bei den Kids ist zudem der Garten- und Freizeitpark auf dem Cyriaksberg – kurz „egapark“, der mit einer Fläche von über 36 Hektar zu den größten in Deutschland zählt. Das weitläufige Gelände bietet dabei jede Menge Platz für den kindlichen Entdeckerdrang. Die kleinen Racker können hier nach Herzenslust spielen, toben und die Natur erleben, etwa auf dem mit 35.000 Quadratmetern Fläche größten Spielplatz Thüringens mit Kletterpyramiden, Seilbahn, Fitnesscenter, Planschbecken mit Riesen-Wasserrutsche, Matschplatz und Bootscooter. Kleine Schatzsucher können den Park außerdem per Geocaching erkunden, in Schauhäusern auf Entdeckungsreise gehen oder auf den großen Wiesen picknicken. Im so genannten Grünen Klassenzimmer werden praxisnah Natur- und Umweltthemen behandelt und lehrplangerecht
Wissen vermittelt. Ergänzt wird das Angebot durch Erlebnisausstellungen, Führungen speziell für Kinder sowie fröhliche Feste und anderen Highlights. Doch Erfurt hat noch mehr zu bieten. Inmitten der Altstadt lädt das Naturkundemuseum in einem historischen Waidspeicher zur Erkundung der Natur Thüringens ein. Das am 29. Oktober 1922 im so genannten „Haus zum Stockfisch“ in der Johannesstraße gegründete Museum bietet mit der „Arche Noah“ einen realen Schiffskörper mit exzellenten Präparaten und moderner Ausstellungstechnik, der einen Eindruck von der Arten- und Formenfülle des Lebens, aber auch von der Verletzlichkeit der Ökosysteme vermittelt. Mitten im Gebäude ragt eine Eiche empor, dank derer die Besucher beim Treppenaufstieg in die oberen Geschosse von der Wurzel über den Stamm bis zur Krone alle Baumetagen in immer neuer Perspektive kennenlernen. Unterwegs erläutert eine Fließgrafik den Assimilateund Transpirations-Strom sowie den Aufbau von Wurzel, Stamm und Blatt. Ausstellungen zu den Lebensräumen Wald, Feld und Stadt sowie zu Thüringer Gesteinen ergänzen das Angebot. Eine Dauerausstellung gibt überdies Einblick in die einst 6.500 Mineralstufen umfassende Schwethelm‘sche Sammlung und eine Vorstellung von der Schönheit und Vielfalt der Formen und Farben der Minerale. Ein Thüringen-Besuch ohne Weimar? Kaum denkbar, schließlich ist die Stadt dank Klassik und Bauhaus eine der bedeutendsten kulturellen Metropolen Deutschland. Doch wo den gebildeten Eltern angesichts der Fülle von Sehenswürdigkeiten die Augen leuchten, fallen sie den gelangweilten Kleinen ebenso schnell zu. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, den mit Meilensteinen aus Literatur, Musik, Architektur und Geschichte gespickten Stadtbummel durch kleine kindergerechte Highlights zu unterbrechen. Auch davon bietet Weimar einige.
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Das Bienenmuseum ist solch ein Kleinod. Es wurde 1910 als Reichs-Bienenzuchtmuseum in drei Räumen im Seitenflügel des städtischen, naturwissenschaftlichen Museums im Poseckschen Haus – dem Museum für Vorgeschichte – eröffnet. In der seit 2002 neu gestalteten Dauerausstellung mit ihren rund 1.500 Exponaten wie Dokumenten, Bildern, Erinnerungsstücken, imkerlichen Geräten und Bienenprodukten erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Biologie der Biene sowie über historische und moderne Imkerei. Highlight der Sammlung sind die zahlreichen Bienenwohnungen aus verschiedenen Zeiten und Regionen sowie Figurenbeuten. Wer dagegen Hochkultur und Kinderunterhaltung verbinden will, kommt an einem Besuch im Deutschen Nationaltheater Weimar nicht vorbei. Das von Goethe vor mehr als 200 Jahren gegründete Haus bietet in der aktuellen Spielzeit zahlreiche Stücke, die auch den Nachwuchs
begeistern werden. So spielt beispielsweise die Staatskapelle das Schülerkonzert „Der kleine Prinz“, im Musiktheater läuft „Pettersson und Findus und der Hahn im Korb“, während im Schauspiel „Die Abenteuer des Pinocchio“ geboten werden. Auch das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ oder das Filmkonzert „Disney in Concert – Fantasia“ werden aufgeführt. Nicht weit entfernt von Weimar liegt Jena, einst Hochburg der optischen Industrie und heute Thüringens Bildungs- und Wissenschaftszentrum. Spannende Unterhaltung verspricht hier ein Besuch im 1926 eröffneten Zeiss-Planetarium. Ein spezieller Projektor bildet einen künstlichen Sternhimmel auf der Innenkuppel ab, deren Größe 23 Meter im Durchmesser beträgt. Auf 900 Quadratmetern Gesamtprojektionsfläche lassen sich so die Bewegungen der Gestirne vollkommen unabhängig von Zeit und Witterung betrachten. Bei den Vorführungen werden
die Erläuterungen zum Sternhimmel ergänzt durch Ganzkuppelvideo- und Laserprojektion. Neben Bildungsprogrammen für Erwachsene und Kinder werden zudem multimediale Unterhaltungs- und Lasershows geboten. Doch nicht nur die schönsten Städte Thüringens bieten Sehenswertes für Familien, auch auf dem Land laden einige kulturelle Schmankerl zum Entdecken ein. Das Städtchen Hohenfelden bietet dabei gleich zwei Attraktionen – Freilichtmuseum und Aktivpark. Eine Ansammlung historischer Gebäude macht erlebbar, wie in Mittelthüringer Dörfern früher gebaut, gelebt und gearbeitet wurde. Die rund 30 Häuser aus dem 17. bis 20. Jahrhundert – darunter Pfarrhof, Bauernhöfe, Werkstätten wie Schusterei, Schmiede und Töpferei, eine Windmühle, Bienenhäuser, eine Dorfschule, ein Brauhaus und die Museumsgaststätte „Einkehr zur alten Pfarre“ – laden zum Erkunden ein und vermitteln Geschichte auf anschauliche Weise. Der Aktivpark Hohenfelden beeindruckt vor allem durch seinen Kletterwald mit Hängebrücken, Affenschaukeln und anderen Hindernissen. Insgesamt laden sieben Parcours mit 118 Kraxel-Elementen zum Ausprobieren ein. Ob Fitness oder Abenteuer bis hin zum Risiko – hier kommt jeder auf seine Kosten: Von zwei bis 15 Meter Höhe mit steigendem Schwierigkeitsgrad erstrecken sich die verschiedenen Elemente, von einigen kann man an Seilbahnen mit bis zu 135 Metern Länge durch den Wald rasen oder Sprünge bis zu 15 Metern ins Netz wagen. Ein Streichelzoo, Bogenschießen, AdventureGolf, Beachvolleyball, Bungee-Trampolin sowie Spielplatz ergänzen das Angebot. Berühmt über die Grenzen Thüringens hinaus sind zudem die Saalfelder Feengrotten. Vor vielen Jahrhunderten bauten die Bergleute hier schwarzen Alaunschiefer ab. Dabei entstanden die unterirdischen Hohlräume und Stollen. Als der Abbau eingestellt wurde, verwandel-
te die Natur die Höhlen in eine märchenhafte Untertagewelt – farbenprächtige Tropfsteine und schillernde Grottenseen empfangen heute die Besucher in einem zauberhaften Reich voll Fantasie. Nach der Wiederentdeckung des alten Bergwerkes wurden die heutigen Feengrotten 1914 als Schaubergwerk eröffnet. Während eines Rundgangs erfahren Besucher viel über das Leben und die Arbeit der Bergleute, ihre Mühen, das Gestein zu brechen, und die Entstehung der Tropfsteine. Im Wald oberhalb der Schaugrotten können Groß und Klein im Abenteuerwald Feenweltchen zudem den hellen Hain der Lichtelfen, den magischen Garten der Feenpflanzen und das dunkle Reich der Waldgeister entdecken. Ziel der magischen Reise mit spannenden Geschichten, einzigartigen Holz- und Klangelementen, Lauschinseln und vielem mehr ist das Feenwipfelschloss. Wissbegierige können zudem im Grottoneum die Entstehung der Feengrotten erkunden, Tropfsteine wachsen lassen und wertvolle Minerale ganz aus der Nähe betrachten. Das Erlebnismuseum bietet dafür zahlreiche Wissens- und Mitmachstationen. Ebenfalls in Saalfeld befindet sich der Hochseilgarten „Bergfried“. Ganz Mutige wagen sich hier – gegen Fehltritte natürlich optimal gesichert – auf einen Parcours mit unterschiedlichen Übungen und Elementen, die in zehn Meter Höhe zwischen eingelassenen Baumstämmen angeordnet sind. Dazu zählen schwankende Seilbrücken, Balken zum Balancieren, Seilschwingen, Schlaufen und andere Hindernisse. Weitere Attraktionen wie die rasante Fahrt mit einer losen Rolle an einem 80 Meter langen Seil namens „Flying Fox“, oder das Aufsteigen an einem freistehenden Stamm, Stehen und Springen – genannt „Pamper Pole“ – sowie Riesenschaukel und Kletterwand komplettieren den Nervenkitzel. Und die Kleinen können sich dabei so verausgaben, dass am nächsten Tag wieder genug Muße für Thüringer Hochkultur ist.
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Lifestyle
Zeit zum Träumen Genießen Sie Wohlfühlen der besonderen Art in unserer großzügigen Lindentherme mit verschiedenen Pools, Saunen und gemütlichen Ruheräumen. Wählen Sie Massagen, Gesichtsbehandlungen oder Körperpeelings: die Anwendungen sind mit Bedacht zusammengestellt und lassen Sie zur Ruhe kommen.
Lifestyle
Liebe zum Detail Stilgerecht, detailgetreu und mit viel Eigeninitiative wurde dem ehemaligen Gutshof wieder Leben eingehaucht. Der Einsatz von rustikalen Putzen, naturbelassenen rauhen Holzoberfl채chen, die nicht nur den Eindruck vermitteln, als w채ren sie schon hundert Jahre alt, sondern es meist auch sind, verst채rkt diese Wirkung.
Lifestyle
Sonnenstrahlen einfangen Nehmen Sie sich Zeit für den Augenblick und genießen Sie warme Sonnenstrahlen auf der Terrasse, im Innenhof oder auf dem Golfplatz. Dabei entdecken Sie die Ursprünglichkeit der umgebenden Natur und atmen die frische Luft.
Lifestyle
Im Stil eines Schweizer Chalets Die Golf Hütte bildet das Herzstück des Resort. Im Stil eines Schweizer Chalets eingerichtet mit integriertem Festsaal ist sie das 19. Loch für die Golfer und bietet mit ihrem urgemütlichen Restaurant gleichzeitig ein Ausflugsziel für jedermann.
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EIN GOLFMANAGER MIT LIEBE UND LEIDENSCHAFT
DAS GOLFER-HERZ
INTERVIEW MIT THOMAS MÖNCH Hat einen einmal die Leidenschaft für diesen Sport eingefangen, wird sie uns, ob Mann oder Frau, jung oder alt, groß oder klein, dick oder dünn - nie wieder loslassen. So erging es auch unserem Golfmanager.
Thomas Mönch ist der Golfmanager im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Im Interview mit „Bobby Jones“ erzählt der Thüringer, was diesen Beruf ausmacht, was ihn am Golfsport fasziniert, welche Besonderheiten „sein“ Resort auszeichnen und warum er es sich zur Aufgabe gemacht hat, jung und alt für das Spiel zu begeistern.
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THOMAS MÖNCH Golfmanager
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Herr Mönch, wie wird man Golfmanager? Thomas Mönch: Ich habe Sportwissenschaften studiert. Dabei bin ich auch mit dem Golfsport in Berührung gekommen. Das hat mich so begeistert, dass ich anschließend einen Aufbaustudiengang Golfmanagement absolviert habe. Per Fern- und Abendstudium habe ich meine Kenntnisse dann erweitert und erfolgreich Abschlüsse als Golfbetriebsmanager und später SeniorGolfmanager erworben. Ein Studium ist eher theoretisch. Wie haben Sie die Praxis kennengelernt? Nach meinem Studium war ich viel in der Welt unterwegs und habe auf verschiedenen Golfanlagen in Südafrika und Deutschland als Praktikant gearbeitet. Daraufhin war ich Juniormanager im Golf- und Wellness-Hotel Schloss Techow in Mecklenburg-Vorpommern und anschließend Golfmanager im Resort-Hotel Wutzschleife in der Oberpfalz. Dort habe ich von einem neuen Golfprojekt in Thüringen gehört und Kontakt mit dem Inhaber Herrn Grafe aufgenommen. Seit Mai 2011 bin ich Golfmanager des Resorts. Was fasziniert Sie am Golfen? Es ist einfach ein tolles, spannendes Spiel, bei dem man sich dank des Handicap-Systems mit jedem messen kann. Auch deshalb ist es für die breite Bevölkerung zugänglich: Mann und Frau, jung und alt, groß und klein, dick und dünn – man braucht praktisch keine besonderen körperlichen oder geistigen Voraussetzungen. Ich rate unseren unkundigen Gästen immer, einfach den Schläger in die Hand zu nehmen und es auszuprobieren. Die meisten sind danach absolut begeistert. Außerdem ist der Sport gar nicht so teuer, wie manche denken. Zahlreiche andere Hobbys kosten viel mehr Geld. Und nicht zuletzt ist Golfen gesund. Immerhin legt man auf einer Runde etwa acht Kilometer zurück und ver-
braucht rund 1.500 Kalorien. Diese Bewegung in freier Natur beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht vor und hat einen nicht zu verachtenden Entspannungseffekt. Trotzdem gilt Golfen vielen Leuten noch als elitärer Sport für ältere Menschen, vor allem für Männer. Das stimmt leider und das muss raus aus den Köpfen. Wir versuchen mit unserer Philosophie einen Imagewandel herbeizuführen und den Golfsport mehr in die Breite zu entwickeln. Seit wir 2010 die Anlage eröffnet haben, konnten wir zahlreiche neue, junge Spieler gewinnen. Deshalb liegt bei uns der Altersdurchschnitt der Golfer bei 43 Jahren, in den alten Bundesländern dagegen bei 53 Jahren. Bei uns sind 60 Prozent der Golfer Männer und 40 Prozent Frauen. Wir bemerken also schon, dass sich die Stimmung dreht und positiver gegenüber dem Golfsport wird. Viel trägt dazu natürlich auch unser phantastisches Hotel bei. Wie genau trägt das Spa & Golf Resort hierzu bei? Nun, zum einen ist das Weimarer Land als Ausflugsziel sehr attraktiv und viele Gäste kommen hierher, um es zu erkunden. Und zum anderen merken die Leute, die in der Umgebung wohnen, durch das Hotel auch, dass sich hier etwas entwickelt. Dies wiederum erhöht das Interesse am Golfen. Im Sommer sind 70 Prozent unserer Gäste Golfer. Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass dieser Sport zu DDR-Zeiten nicht gefördert wurde. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dies zu ändern. Aber das ist noch ein weiter Weg. In ganz Thüringen gibt es gerade mal sieben Clubs, da ist der Golfsport noch unterentwickelt. Dagegen gibt es allein in und um München über 50 Clubs. Andererseits entstehen Golfplätze derzeit fast ausschließlich im Osten, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern.
Was tun Sie, um Golfer für das Spa & GolfResort Weimarer Land zu begeistern? Wir bieten die ganze Woche über von Montag bis Sonntag Platzreifekurse an. Außerdem haben wir eine Golfschule, in der zwei Golflehrer und ein Azubi Unterricht für Hotelgäste und Golfclub-Mitglieder geben. Grundsätzlich darf aber bei uns jeder spielen, der die Platzreife hat, es gibt keinen exklusiven Zutritt. Die Anlage ist öffentlich zugänglich. Wir sind ganz klar auf den Freizeitbereich ausgerichtet: 92 Prozent unserer Golfer sind Hobbyspieler, nur acht Prozent golfen sportlich. Aber auch „Noch-NichtGolfern“ bieten wir die Möglichkeit in kostenlosen Schnupperkursen und auf dem Übungsplatz ohne viele Vorkenntnisse das Spiel mit dem kleinen weißen Ball auszuprobieren. Also mehr Spaß statt Wettkampf? Beides. Natürlich wollen wir mit dem einen oder anderen Event das Spiel populär machen, etwa mit Nachtgolfen, wo die Grüns und die Fahnen angestrahlt werden und leuchtende Bälle zum Einsatz kommen. Aber wir haben 2014 auch über 145 Turniere veranstaltet, wo vom kleinen Spaßturnier bis zum großen Sponsorenturnier alles dabei war. Und Spaß hatten sowohl Gäste als auch wir als Gastgeber eine Menge. Aber sie können sich sicher auch vorstellen, dass es da viel zu tun gibt, von der Organisation über die Auswertung bis hin zur Siegerehrung. Damit sind wir bei Ihrer Arbeit. Was macht ein Golfmanager? Meine Kernaufgabe ist die Führung der Mitarbeiter. Sie unterstützen mich bei vielen anderen Tätigkeiten in meinem Verantwortungsbereich. So organisieren wir den Spielbetrieb, veranstalten Turniere und Events, betreiben die Golfschule und den ProShop und stellen sicher, dass die Plätze in einem top-gepflegten Zustand sind. Viel Zeit widme ich aber auch unseren Gästen
und Mitgliedern sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch die Kommunikation mit den Sponsoren, Behörden, Partnern, anderen Golfanlagen und Verbänden erfordern viel Aufwand. Zu guter Letzt muss man natürlich als Manager immer auch einen Überblick über die Zahlen haben. Über diese bin ich im vergangenen Jahr sehr erfreut gewesen. Golfen Sie denn selbst auch? Na klar. Natürlich vor allem beruflich, aber auch privat gehe ich gern mal auf eine Feierabendrunde bei einem feuerroten Sonnenuntergang auf unserem Goethe-Course. Was ist denn das Besondere am Spa & GolfResort Weimarer Land? Bei uns erhält der Gast alles aus einer Hand, das Hotel befindet sich mitten auf dem Golfplatz. Es gibt hierzulande sonst nur wenige 36-LochGolfanlagen mit Hotel direkt am Abschlag. Hinzu kommt die zentrale Lage in Thüringen und damit die schnelle Erreichbarkeit aus ganz Deutschland sowie die Nähe der Kulturzentren Weimar und Erfurt. Unsere Anlage besteht aus zwei 18-Loch-Plätzen. Der „Goethe“-Course ist benannt nach dem weltberühmten Weimarer Dichter, der hier auf dem Weg nach Großkochberg zu seiner Geliebten Charlotte von Stein entlang gewandert ist. Der „Feiniger“-Course ist dem Bauhaus-Künstler gewidmet, der zwischen 1906 und 1937 immer wieder für Arbeits- und Studienaufenthalte im Weimarer Umland unterwegs war und dessen Bilder von Kirchen und Dorfkernen sehr bekannt sind. Können Sie die Courses im Einzelnen noch etwas genauer beschreiben? Der Goethe-Course ist ein Par 72 Course. Der Platz wartet mit zahlreichen Bunkern auf und ist hervorragend planerisch und gestalterisch in die Landschaft eingebunden. Mit dem alten
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Baumbestand und der angrenzenden bewaldeten Ebene erstreckt er sich in Richtung Saalborn und bietet die perfekte Kulisse für ein sportlich anspruchsvolles Spiel. Gibt es eine Besonderheit, ein Signature Hole? Ja. Bei der Bahn zwölf mit einem Par 4 findet der Abschlag aus einer überhöhten Position statt, in Richtung eines Inselgrüns, das in 250 Metern Entfernung viel tiefer liegt. Unser Golflehrer und unser Architekt haben es beide ausprobiert und den Abschlag dorthin gebaut, von wo sie das Grün mit dem ersten Schlag erreicht haben.
Und Feininger? Während man die Topografie des Goethe-Courses als leicht hügelig und eher anspruchsvoll einstufen kann, ist der Feininger-Course flacher angelegt. Er ist besonders auf den ersten neun Bahnen von Wasserhindernissen geprägt. Die Bahnen zehn bis 18 führen eingebettet von Obstplantagen in südöstliche Richtung. Es ist ein Par 71 Course. Signature Hole auf dem FeiningerCourse ist Bahn 18, ein Par 3 mit Abschlag auf einer Anhöhe, wobei die Herren 163 Meter schlagen. Das Grün direkt vor der Sonnenterrasse des 19. Lochs ist geschützt durch Bunker links und einen Teich rechts.
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Bleibt noch die Essenz aus Goethe und Feininger, der Bobby-Jones-ChampionCourse. Bei diesem Course spielen Sie Loch eins bis fünf sowie 15 bis 18 des Goethe-Course und Loch zehn bis 18 des Feininger-Course, er vereint sozusagen das Beste der beiden Plätze. Der Bobby-Jones-Champion-Course ist ein Par 73 Course. Zu diesen Haupt-Courses kommen noch ein 3-Loch-Kurzplatz, der zu einem 9-Loch Platz ausgebaut werden soll – der Architekt ist
bereits beauftragt – außerdem Driving-Range, Putting-Grün, ein Übungsbereich für kurzes Spiel sowie Übungsbunker. Sie sehen, bei uns gibt es alles, was das Golfer-Herz begehrt. Zum Abschluss noch eine Frage: Welches Handicap haben Sie? Zehn. Herr Mönch, vielen Dank für das Gespräch.
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GOLF UND NATUR
IM EINKLANG MIT DER NATUR ZWISCHEN WIESE UND WALD Mit dem Konzept „Golf & Natur“ versucht der Deutsche Golf Verband zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Greenkeeper Verband Deutschland einen Einklang zwischen der Umwelt und dem Golfsport herzustellen.
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Zahlreiche Fischarten in den Teichen, Schwalben, Milane, Fischadler, Damwild und dazu ungebetene Gäste wie Wildschweine – die einzigartige 36-Loch-Golfanlage des Spa & Golf Resort Weimarer Land ist auch ein Naturparadies. Dies gilt nicht nur für die Fauna, sondern auch für die Flora. Seit der Eröffnung der noch jungen Courses „Goethe“ und „Feininger“ im Jahr 2010 wurden allein 35.000 Büsche gepflanzt. Hinzu kommen 500 Obstbäume, an denen alte Fruchtsorten reifen sollen. „Wir wollen im Einklang mit der Natur leben“, sagt deshalb auch Head-Greenkeeper Andreas Bußmann. „Der Golfplatz ist eine eigene Landschaft für sich. Zum einen wird sie vom Menschen geschaffen und modifiziert, zum anderen verändert sie sich – weil es eben Natur ist – und der Mensch muss sich daran anpassen“, meint er. Um dieses Geben und Nehmen zu dokumentieren und die Verbundenheit mit der Umwelt zum Ausdruck zu bringen, will das Resort deshalb in naher Zukunft eine Bronzemedaille im Programm „Golf & Natur“ erringen.
sowie Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitsumfeld. Daraufhin wird ein Entwicklungsplan erstellt, der für die Anlage die Durchführung einer Anzahl umweltverträglicher Maßnahmen festlegt. Werden innerhalb von zwei Jahren mindestens 15 der insgesamt 25 Basisanforderungen erfüllt, so qualifiziert sich der Club für das Zertifikat „Golf & Natur“. Dabei gibt es drei Stufen der Auszeichnung: Für Bronze müssen mindestens 15, für Silber 20 und für Gold 25 Punkte erreicht werden. Dank des Prinzips eines Qualitätszertifikats ist die regelmäßige Bestätigung der erreichten Standards impliziert, weshalb nach zwei Jahren eine Rezertifizierung stattfindet. Über die Jahre hat sich mit der Initiative „Golf & Natur“ ein beeindruckendes Qualitätsprogramm entwickelt, das schon mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt als einer von „365 Orten im Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bisher hat der DGV 53 Zertifikate in Gold, 26 in Silber und 50 in Bronze verliehen.
Das Konzept wurde 2005 vom Deutschen Golf Verband (DGV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) initiiert, um die Interessen des Golfsports mit denen des Umweltschutzes zu vereinen. Ziel ist eine praxisnahe Entwicklung und Führung von Golfanlagen unter ökologischen Gesichtspunkten. Das Projekt erhielt eine Anschubfinanzierung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Seit Mai 2008 ist auch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) Partner und bringt ihre Expertise als neutraler Begutachter in das Zertifizierungsprogramm ein.
Bis das ökologische Engagement des Spa & Golf Resort mit einer Bronzemedaille des DGV gewürdigt wird, kann noch etwas Zeit vergehen. Eine andere Auszeichnung gab es indes schon: Der Naturschutzbund (NABU) Thüringen verlieh 2013 die Plakette „Schwalben willkommen“ für die Anstrengungen des Hauses, den Zugvögeln adäquate Nistplätze zur Verfügung zu stellen. Mit der Auszeichnung werden Personen und Unternehmen geehrt, welche sich für den Schwalbenschutz einsetzen. Denn aufgrund von intensiver Landwirtschaft, unfreundlicher Sanierungsmaßnahmen sowie der Beseitigung von Nestern und Nistmöglichkeiten gehen die Bestände der Schwalben kontinuierlich zurück.
Das Konzept „Golf & Natur“ will optimierte Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur verbinden. Dazu führen teilnehmende Clubs anhand eines DGVLeitfadens zunächst eine Bestandsaufnahme in vier Bereichen durch: Natur und Landschaft, Pflege und Spielbetrieb, Umweltmanagement
„Wir haben bei der Sanierung des Gutshofes in verschiedenen Nischen alte, verlassene Schwalbennester entdeckt. Beim Neuaufbau wurden dann Bretter unter der Decke eingesetzt und so insgesamt 200 neue Nistplätze geschaffen“, erinnert sich Bußmann. Auf diese Weise hätten sich zahlreiche Tiere wieder angesiedelt. „Je-
den Morgen fliegen 15 bis 20 Schwalben um unsere Fairway-Mäher herum. Das ist ein wunderschöner Anblick.“ Getreu dem alten Sprichwort: „Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren“.
ANDREAS BUßMANN Head-Greenkeeper
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DER „SÜDDEUTSCHE ZEITUNG BUSINESS GOLF CUP“ PRESENTED BY AUDI
BUSINESS GOLFER
EIN UNVERGESSLICHES TURNIER Der Süddeutsche Zeitung Business Golf Cup feierte seinen zehnten Geburtstag mit einem Jubiläumsturnier im Spa & Golf Resort Weimarer Land - für alle Teilnehmer ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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Seinen zehnten Geburtstag feierte im vergangenen Jahr der „Süddeutsche Zeitung Business Golf Cup presented by Audi“. Für das Jubiläum hatten das Münchner Medienhaus und der Ingolstädter Automobilkonzern im Rahmen der 15 hochkarätigen Qualifikationsturniere einen ganz besonderen Event organisiert – ein Jubiläumsturnier im Spa & Golf Resort. Vom 8. bis 9. August 2014 lieferten sich die teilnehmenden Businessteams einen spannenden Wettkampf. Am Morgen begrüßten Thomas Mönch, Golfmanager des Hauses, und Marcus Dworak, Süddeutsche Zeitung Golf, die Teilnehmer vor der denkmalgeschützten Golf Hütte. Danach hatten alle Golferinnen und Golfer vor dem Turnierstart noch reichlich Zeit ein paar Bälle auf der Driving Range zu spielen und sich am hervorragenden Frühstücksbuffet im Hotel für die anstehende Golfrunde zu stärken. Um 11 Uhr ertönten dann die Sirenen auf dem Goethe-Courses und es hieß Tee-Off zum Jubiläumsturnier. Alle Beteiligten hatten das Glück, zwei herrliche Tage in der einzigartigen Umgebung des Weimarer Landes zu verbringen, denn das Wetter war durchweg schön. So verweilten nach der Runde beim Welcome-Back viele Sportlerinnen und Sportler lange auf der Terrasse vor der Golf Hütte und genossen den wunderbaren Ausblick auf die weite Landschaft. Nach einem Aperitif gegen 20 Uhr, ging es in der Champions Dinner Hall mit Abendveranstaltung, Siegerehrung und Jubiläumsfeier weiter. In der Bruttowertung trennten die Plätze vier bis zwei dabei lediglich zwei Punkte. Deutlicher Sieger wurde das Team geometrie concern
GmbH mit 90 Bruttogesamtzählern. Über den Nettosieg musste das Stechen entscheiden, da zwei Teams auf 136 Zähler kamen. Schließlich siegte OTZ Heidelberg. Neben den Gutscheinen für das Finalturnier und Audi Performance Duffle Bags gab es für das Team einen Moet & Chandon Impérial Champagner Magnum vom Hanseatischen Wein & Sekt Kontor. Neben den Teamwertungen wurden noch einige Sonderpreise ausgelobt. Der „Longest Drive sponsored by Audi“ wurde an Loch 17 ausgespielt. Kerstin Schmidt gewann die Wertung der Damen mit 197 Metern. Bei den Herren konnte sich Alfred Wittmann mit einem Abschlag auf 245 Meter durchsetzen. Den Sieg bei „Nearest to the Pin sponsored by CHG“ erspielte sich SaidTobias Bauer. Er konnte seinen Ball nach dem Abschlag an Loch 3 bis auf 1,53 Meter an die Fahne spielen. Alle Gewinner und Platzierten konnten sich über attraktive Preise der Sponsoren freuen. Durch die Abendveranstaltung unter dem Motto „welcome to the vintage club“ in der Champions Dinner Hall führte das Süddeutsche Zeitung Golf Team im Stil der 1920-er Jahre. Das einzigartige Flair im Dachstuhl der denkmalgeschützten Golf Hütte erzeugte bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Partnern und Sponsoren eine ausgelassene Stimmung. Oder wie es auf der Homepage des Veranstalters heißt: „Die Süddeutsche Zeitung bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Sponsoren und beim gesamten Team des Spa & Golf Resort Weimarer Land für ein unvergessliches Jubiläumsturnier.“
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NACH 122 JAHREN DES STILLSTANDS WIRD
GOLFEN WIEDER OLYMPISCH ABSCHLAG IN RIO DE JANEIRO 2009 beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC), dass zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wieder Golfspieler im Einzelausscheid um Medaillen k채mpfen d체rfen. Damit wird der Sport nach 122 Jahren wieder olympisch.
Was haben die US-Amerikaner Margaret Abbott und Charles Sands sowie der Kanadier George Lyon geschafft, was keinem anderen Menschen jemals gelang? Sie errangen eine olympische Goldmedaille im Einzelwettbewerb beim Golfen. Bei den Spielen im Jahr 1900 in Paris siegte Abbott als eine von zehn Damen in einer Runde auf dem 9-Loch-Platz der Société du Sport in Compiegne, Sands gewann sein Edelmetall in vier Runden unter insgesamt zwölf Herren. Vier Jahre später bei Olympia in St. Louis gab es keinen Damenwettbewerb. 1904 spielten 75 Männer – davon 72 aus den USA und drei aus Kanada – im Glen Echo Country Club auf einem 18-Loch-Platz den Sieger im LochspielVerfahren (Matchplay) aus. Schließlich hatte Lyon das bessere Ende für sich. Seitdem gab es keine Olympiasieger im Golfen mehr, denn die Sportart wurde aus dem Kanon der Wettbewerbe gestrichen. Doch nächsten Sommer, 112 Jahre nach dem letzten Abschlag, werden bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wieder Golfspieler in Einzelausscheiden für Frauen und Männer um Medaillen
kämpfen. Beschlossen wurde dies im Jahr 2009 bei der Sitzung der 121. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Kopenhagen. Dabei gab es 63 Ja- und 27 Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen. „Die Zeit wird zeigen, dass Ihre Entscheidung weise war“, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge nach der Wahl. Beim Deutschen Golf Verband (DGV) sorgte das Abstimmungsergebnis für erfreute Reaktionen: „Für viele der 60 Millionen Golfer auf der ganzen Welt ist heute ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen“, sagte DGV-Ehrenpräsident Dr. Wolfgang Scheuer nach der Bekanntgabe. „Aus Sicht unseres Verbandes bedeutet die Entscheidung einen Meilenstein in unser aller Bestreben, den Golfsport in Deutschland mit seinen fast 600.000 Aktiven noch weiter nach vorn zu bringen. Das gilt sowohl für den Leistungssportbereich mit unseren Nationalteams, als auch für den Abbau von Vorurteilen und Hemmschwellen für alle Golfinteressierten. Vom heutigen Tag an fiebern wir gemeinsam den Olympischen Spielen 2016 entgegen.“
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Der olympische Spielmodus sieht vor, dass der Golfwettbewerb an acht Tagen ausgetragen wird. Am Ende wird es einen Olympiasieger und eine Olympiasiegerin geben.
Scheuer ergänzte, es sei Ehre, Ansporn und Verpflichtung zugleich, nach über 100 Jahren wieder zu Olympia zu gehören. Er dankte allen, die mit viel Arbeit und Geduld die Grundlage für diese Entscheidung für den Golfsport gelegt hätten. Der Verband kündigte an, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme seiner Athleten bei Olympia zu schaffen. Um im Zeichen der fünf Ringe zu bestehen, hat der DGV unter dem Motto „Vision Gold“ seitdem seine Systeme optimiert, um einen langjährigen, lückenlosen Aufbau von Trainings- und Wettkampfstrukturen zu ermöglichen. So bilden seit 2013 alle Leistungs- und Nachwuchsspieler mit olympischer Erfolgsperspektive das Golf Team Germany (GTG), welches vom DGV und der Professional Golfers Association of Germany (PGA of Germany) gemeinsam getragen und gefördert wird. Das GTG besteht aus den drei Säulen: Elite Team Germany, National Team Germany und Junior Team Germany. Das National Team Germany setzt sich aus dem A- und B-Kader (Tour- und Amateur-Spielerinnen und -Spieler) zusammen. Das Elite Team Germany generiert seine Athleten wiederum aus der Spitze des National Team Germany, die kurz- und mittelfristig Erfolgsperspektiven bei Olympia haben. Diese bereiten sich fokussiert auf die nächsten Spiele vor. Das Junior Team Germany nimmt Nachwuchsspielerinnen und -spieler im C-Kader mit langfristiger Aussicht auf eine Olympia-Teilnahme frühestens ab dem Jahr 2020 auf. So findet im Sinne der „Vision Gold“ eine Verzahnung von Amateur- und Profisport statt. Schließlich schlägt der DGV die Besten der Besten dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung für die Spiele vor.
Mindestanforderung für das Elite Team Germany ist eine Top-100-Platzierung in der Profi-Weltrangliste beziehungsweise eine Top20-Platzierung in der Amateur-Weltrangliste. Das National Team Germany stellt Amateure bis maximal 23 Jahre sowie Tour-Spielerinnen und -Spieler ohne Altersbeschränkung. Für das Junior Team werden Amateure bis 18 Jahre nominiert. In jeder Saison werden die Plätze anhand der Leistungen neu vergeben. So konnten 2014 Sandra Gal, Caroline Masson, Martin Kaymer und Marcel Siem, die Leistungsträger im Elite Team Germany, ihre Plätze aus der Vorsaison verteidigen, während zum National Team Germany und zum Junior Team Germany neue Gesichter hinzu kamen. Gezielt aufgebaut werden die Olympia-Hoffnungen im 2012 eingerichteten DGV-Leistungszentrum in St. Leon-Rot. Dort arbeiten die Athleten des GTG gemeinsam mit den Bundestrainern und einem Stab an Betreuern. Darüber hinaus ist ein einheitliches, durchgängiges und zukunftsorientiertes Wettkampfsystem einer der entscheidenden Bausteine für die Leistungsentwicklung der deutschen Medaillenhoffnungen. Der DGV hat deshalb das Wettkampfsystem mit der Einführung der Deutschen Golf Liga (DGL) mit fünf Spieltagen und anschließendem Final Four angepasst. Das Teilnehmerfeld für Rio de Janeiro 2016 wird über ein gesondertes Olympic Golf Ranking (OGR) festgelegt. Startberechtigt sind demnach die besten zwei Damen und Herren einer Nation, die unter den Top-59 gelistet sind. Ein Platz ist auf jeden Fall für die ausrichtende Nation reserviert. Sind zum Stichtag mehr als zwei Spielerinnen oder Spieler einer Nation unter den
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Top-15 geführt, so sind maximal vier Teilnehmer startberechtigt. Die Punkteberechnung für das OGR funktioniert nach dem gleichen System wie die offizielle Weltrangliste. Gewertet werden Turniere ausgewählter Profitouren, die seit dem 14. Juli 2014 und noch bis zum 11. Juli 2016 ausgetragen werden. In Deutschland startete das Rennen um die begehrten Startplätze für das olympische Damenturnier bei der Ladies German Open. Das Turnier der Ladies European Tour fand vom 17. bis 20. Juli 2014 im Golfclub Wörthersee statt. Dabei konnte die 27jährige Schottin Kylie Walker den Sieg erringen. Für DGV-Sportvorstand Marcus Neumann geht von den Qualifikationswettbewerben eine Signalwirkung aus. „Während bislang für alle Tour-Spielerinnen und -Spieler mit nahezu wöchentlichen golferischen Highlights Rio 2016 noch in weiter Ferne war, wird Olympia in den Topturnieren der Welt nun noch präsenter. Die olympische Rangliste wird die internationale Golfwelt bereichern“, sagte der ehemalige Bundestrainer. Nach Angaben des DGV sieht der olympische Spielmodus vor, dass der Golfwettbewerb an acht Tagen ausgetragen wird, jeweils vier Tage für die Herren und vier Tage für die Damen. Das Teilnehmerfeld soll je 60 Spielerinnen und Spieler umfassen, die pro Tag eine komplette Golfrunde á 18 Löcher spielen. Wer nach 72 gespielten Löchern insgesamt die wenigsten Schläge benötigt hat, gewinnt die Goldmedaille. Und wird nach 112 Jahren das erste neue Mitglied im exklusiven Club von Margaret Abbott, Charles Sands und George Lyon.
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DER GRÖSSTE GOLFEINZELHÄNDLER
GOLF HOUSE
SHOOTING IM WEIMARER LAND Mit 240 Seiten und rund 2.000 aktuellen Artikeln ist der Golf House Katalog das führende Medium in der Branche für den Golfsport und die wichtigste Informationsquelle zum Thema Mode, Equipment und Zubehör.
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„Spielen Sie Golf, wir kümmern uns um den Rest.“ Mit dieser Philosophie ist es Golf House seit der Gründung 1976 gelungen, zum führenden Golfeinzelhändler in Europa zu werden.
Wenn es um Trends im Golfsport geht, dann kommt niemand am Frühjahr/Sommer-Katalog von Golf House vorbei. In der hochwertig gestalteten Publikation werden auf über 240 Seiten rund 2.000 aktuelle Artikel präsentiert. Damit gilt er in der Branche als das führende Medium und die wichtigste Informationsquelle zum Thema Mode, Equipment und Zubehör. Das moderne und ansprechende Layout, umfangreiche Produktpräsentationen und viele nützliche Informationen rund ums Thema Golf sind die Grundpfeiler für die Beliebtheit des Trendguides. Den Erfolg des in einer Auflage von 110.000 Exemplaren erscheinenden Printprodukts will Golf House künftig weiter ausbauen. Erstmals wurde im vergangenen Oktober deshalb ein neuer Katalog für die Herbst/Winter-Saison herausgebracht. Ein entsprechendes Shooting fand dazu Anfang Juli 2014 im Spa & Golf Resort Weimarer Land statt. Ein Team von 15 Personen – darunter fünf Models, Art Director, Fotografen und Marketingmitarbeiter – gab fünf Tage lang alles, um für die Herbstkollektion die schönsten Impressionen, die lässigste Mode sowie den besten Überblick über die Vielfalt der Angebote ins Bild zu bannen. Vom Gastgeber – speziell von Golf-Manager Thomas Mönch und Greenkeeper Andreas Bußmann – wurden die Kreativen dabei tatkräftig
unterstützt. Sechs Trolleys standen permanent zur Verfügung, ein riesiger Umkleide-Raum wurde gestellt, Grüns freigehalten und Platz für ein portables Studio geschaffen. Rasche Verpflegung zu Mittag sowie die Möglichkeit, spät Abend zu essen, rundeten den Service ab. Die Folge: Das Team fühlte sich rundum wohl. „Die Mitarbeiter des Spa & Golf Resort Weimarer Land haben für unsere Leute alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt, standen jederzeit zur Seite und begutachteten mit viel Freude das entstehende Produkt“, freute sich Regina Dvorak, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Golf House. „Spielen Sie Golf, wir kümmern uns um den Rest.“ Mit dieser Philosophie ist es Golf House seit der Gründung 1976 gelungen, zum größten Golfeinzelhändler in Deutschland, Österreich und Tschechien mit führender Position in Europa zu werden. 2012 erzielte das Unternehmen mit 16 Filialen und dem Onlineshop einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Seitdem wurde Golf House durch die Fusion mit der österreichischen Golf Zone sowie der Golf USA in Tschechien auf eine internationale Bühne gehoben. Dank zahlreicher Neueröffnungen gehören inzwischen 26 Läden zum Konzern. Dabei steht die Firmenphilosophie für ein Einkaufserlebnis in freundlicher, serviceorientierter und vor allem authentischer Atmosphäre.
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MUSIK IST LUXUS FÜR DIE SEELE
CHRIS GENTEMAN GROUP
VON DER PIANOBAR IN DIE HOTELLOBBY Der Stil von Chris Gentemann ist entspannt, angenehm und cool. Manchmal aber auch launig, kraftvoll und leidenschaftlich, aber immer auf den Punkt. Genau diese Mischung ist es, die aus seiner Musik ein Hörvergnügen der Extraklasse macht.
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Musik mit Worten zu beschreiben, ist nicht immer leicht, denn die dafür nötigen Adjektive interpretiert jeder Rezipient anders. Wenn sich aber Musik und Musiker mit den gleichen Attributen kennzeichnen lassen, dann fällt dies leichter. Kaum ein Künstler verkörpert diese Einheit besser, als der Weimarer Chris Gentemann. Stilvoll, entspannt, angenehm und cool, manchmal aber auch launig, kraftvoll und leidenschaftlich, aber immer auf den Punkt – so gibt sich der Gründer und Bandleader der CHRIS GENTEMAN GROUP im Gespräch. Gentemann kann bei seiner Arbeit für das Spa & Golf Resort auf einen reichen Erfahrungsschatz in Theorie und Praxis zurückgreifen. Bereits während seines Klavierstudiums an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar arbeitete der heute 50-Jährige als Barpianist. Aus seiner Passion machte er schließlich seinen Broterwerb und gründete die CHRIS GENTEMAN GROUP. Zur Grundbesetzung des Ensembles zählen neben ihm sechs weitere internationale Musiker. Piano, Keyboard, Gitarre, Bass, Drums sowie Sängerin Daniela Pusceddu aus Italien und Sänger Edward Lawson aus den USA bilden die Grundformation. Mit der stets live präsentierten Musik – wahlweise für Lounge und Dinner, Ball und Gala oder Party und Disko – hat sich das Septett europaweit einen Namen gemacht. Wiener oder Zürcher Opernball, Semperoper-Ball, der Polo World Cup im Badrutt´s Palace in St. Moritz oder der Concorso d‘Eleganza in der Villa D‘Este am Comer See sind nur einige Referenzen, die der Thüringer und seine Mitstreiter aufweisen. Wie gesagt, Musik zu beschreiben, ist schwer. Im Fall von Chris Gentemann ist sie unbeschreiblich schön. Er hat auch Matthias Grafe mit diesen sympathischen Umgangsformen überzeugt, als er 2011 den Auftrag erhielt, für die Feier zum 20-jährigen Unternehmensjubiläum der Grafe Advanced Polymers GmbH in Blankenhain das musikalische Rahmenprogramm zu gestalten. „Ich spiele selbst Golf und habe Herrn Grafe auf dem
Course seines Spa & Golf Resort Weimarer Land kennengelernt. Wir haben uns unterhalten und lagen gleich auf einer Wellenlänge. Daraus ist dann eine intensive Zusammenarbeit entstanden“, erinnert sich Gentemann. Seitdem hat er für die Internetseite des Resorts die Klangkomposition arrangiert und darüber hinaus eine CD mit zehn Titeln komponiert, die zur festlichen Eröffnung der Spa-Saison am 11. Oktober des vergangenen Jahres in einer Auflage von 1.000 Stück veröffentlicht wurde. Zudem begeisterte die CHRIS GENTEMAN GROUP die Gäste mit Live-Musik. Hinzu kommen zahlreiche weitere Auftritte mit seiner Band zu ausgewählten Anlässen des Hauses, beispielsweise Hochzeiten oder Bälle. „Auch das gesamte Musikkonzept des Resorts stammt von mir. Jeder Bereich, den Sie betreten – ob Lobby, Spa oder Restaurant – hat seine eigene Melodie, die alle wiederum miteinander in Einklang stehen“, erläutert der Musiker. Zeitlos, relaxt, chillig, loungig – in ihrer zurückhaltenden Art schaffen die Klänge eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und bringen das zum Ausdruck, was das Selbstverständnis des Resorts kennzeichnet: Ein Ort der Entspannung, Erholung und Zufriedenheit zu sein mit luxuriösem Ambiente. Erreicht wird dies durch reduzierte, harmonische Samples. „Die größte Herausforderung war, die Melodien mit der Technik in Einklang zu bringen und die feine Grenze von Entspannung zur Ermüdung und Langeweile nicht zu überschreiten. Das ist uns gut gelungen“, meint Gentemann. Etwas schwieriger sei es gewesen, so erinnert er sich, den hohen Ansprüchen des Geschäftsführers gerecht zu werden. „Herr Grafe bringt sich engagiert ein und hat seine eigenen Ideen. Er sieht nicht nur konkret vor sich, wie sein Haus aussehen, sondern auch, wie es klingen soll. Wir haben uns oft unterhalten und es hat eine Weile gebraucht, bis wir da eine Übereinstimmung erzielt haben“, blickt der Musiker zurück. Die gemeinsame Leidenschaft fürs Golfen sei dem Ganzen dabei sehr förderlich gewesen.
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CHRIS GENTEMANN Bandleader
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WIE THÜRINGEN KULTUR UND LIEBE VEREINT
KULTUR DER HERZEN WEIMAR
Die Liste historischer Persönlichkeiten, welche aus Weimar stammen oder dorthin zogen und die Stadt prägten ist schier unendlich. Seien es Komponisten, Dichter, Philosophen oder Architekten - sie alle förderten den Begriff „Kulturstadt“.
„Bobby Jones“ bringt Ihnen in einer vierteiligen Serie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der vier Städte Erfurt, Jena, Rudolstadt und Weimar näher, die zusammen das kulturelle Herz Thüringens bilden, in dessen geographischem Zentrum Blankenhain liegt. Wandeln Sie auf den Spuren großer Dichter und Denker und lernen Sie deren wichtigste Wirkungsstätten kennen. Erfahren Sie mehr über einen Freistaat, der reich gesegnet ist mit Baudenkmälern und anderen architektonischen Besonderheiten und der überdies zahlreiche kulturelle Höhepunkte der Literatur, Musik, Malerei, Kunst und Geschichte für Sie bereithält. Vielleicht finden Sie den einen oder anderen Tipp für Ihre Ausflugsplanung rund um das Spa & Golf Resort Weimarer Land.
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Kaum ein anderer Ort in Deutschland vereint auf so wenig Fläche so viel kulturelle, geschichtliche, architektonische und politische Bedeutung wie Weimar. Die am Ilmbogen südöstlich des Ettersberges gelegene Stadt mit nur etwas mehr als 60.000 Einwohnern ist derart reich an Sehenswürdigkeiten, dass es kaum möglich ist, diese in nur einem Beitrag zu beschreiben. Das „klassische Weimar“ wurde im Dezember 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, 1999 war Weimar Kulturhauptstadt Europas – zwei Titel die zum Ausdruck bringen, welchen unschätzbaren Wert dieses kleine Fleckchen mitten in Thüringen für den Freistaat, für Deutschland, für Europa und die Welt hat.
Ein einzigartiges Zeugnis einer vergangenen, jedoch weiter nachwirkenden Kulturepoche stellt die so genannte Weimarer Klassik dar. Die UNESCO begründete die Aufnahme Weimars in die Welterbe-Liste mit der „großen kunsthistorischen Bedeutung öffentlicher und privater Gebäude und Parklandschaften aus der Blütezeit des klassischen Weimar“ sowie mit der „herausragenden Rolle Weimars als Geisteszentrum im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert“. Tatsächlich ist die Liste historischer Persönlichkeiten von Weltruf, die aus Weimar stammen oder dorthin zogen und die Stadt prägten, schier unendlich. Seien es Komponisten wie Johann
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Sebastian Bach oder Franz Liszt und Richard Strauss, die beide Kapellmeister am Nationaltheater waren, die Dichter Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder, Friedrich Hebbel und August von Kotzebue oder die Philosophen Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche – all diese berühmten Köpfe verkörpern einen Teil der unendlich reichen kulturhistorischen Geschichte der Stadt. Überdies umfasst das UNESCO-Weltkulturerbe nicht nur das klassische Weimar, sondern auch das „Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“. Neben dessen Gründungsdirektor Walter Gropius stehen hierfür berühmte Künstler wie Lyonel Feininger, Johannes Itten oder die befreundeten Expressionisten Wassily Kandinsky und Paul Klee, die beide in den 1920-er Jahren am Bauhaus in Weimar lehrten. Heute vereint ein Museum eine Auswahl aus der Sammlung des Staatlichen Bauhauses, das weltweit Design und Architektur revolutionierte. Das derzeit im ehemaligen Kulissenhaus einquartierte Museum vermittelt mit seinen mehr als 300 Exponaten berühmter Meister und ihrer wichtigsten Schüler einen Einblick in die Entwicklung des Staatlichen Bauhauses an seinem Gründungsort Weimar. Im April 1919 eröffnet, ab 1925 in Dessau ansässig und 1933 in Berlin von den Nationalsozialisten geschlossen, ist das Bauhaus bis heute eine der bekanntesten kulturellen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts deutschen Ursprungs. Doch bereits vor dem Bauhaus war die Stadt Tummelplatz bedeutender Maler und Grafiker, etwa in der Renaissance für Lucas Cranach den Älteren und den Jüngeren, in der Frühromantik für Caspar David Friedrich oder Anfang des 20. Jahrhunderts für Max Liebermann und Max Beckmann, die die Kunstschule besuchten, oder Edvard Munch, der von 1904 bis 1906 in Weimar lebte. Im Museum, das im Nord-, Ost- und Westflügel des Stadtschlosses untergebracht ist, sind in der ehemaligen großherzoglichen Kunstsammlung zahlreiche Arbeiten großer Meister vom Mittelalter bis zur Moderne um 1900 noch
heute zu besichtigen. Neben der Cranach-Galerie bilden Kunstwerke des Klassizismus, der deutschen Romantik und der Weimarer Malerschule sowie des französischen Impressionismus die wichtigsten Schwerpunkte. Das Stadtschloss selbst war Regierungssitz und Wohnstätte der Herzöge und Großherzöge. Die klassischen Prunkräume mit Festsaal, großem Treppenhaus und großer Galerie gehören zu den schönsten in Europa. Neben den Gemälden beeindrucken vor allem Möbel aus der Werkstatt von David Roentgen und einige Stücke aus dem Brautschatz der Zarentochter Maria Pawlowna sowie Porzellane europäischer Manufakturen. Die barocke, dreigeschossige Schlossanlage wurde 1913 fertiggestellt – fünf Jahre später dankte die Monarchie ab. Aber nicht nur alte Meister, sondern auch Künstler der modernen Zeit hinterließen in der Stadt Spuren, etwa die Sängerin Marlene Dietrich, die hier studierte, oder der Kriegsberichterstatter, Maler, Schriftsteller und Kunstsammler LotharGünther Buchheim, der hier zur Welt kam. Jedoch besuchen die meisten Touristen Weimar vor allem wegen seiner Bedeutung für die Klassik. Eines der wichtigsten Zeugnisse hierfür ist Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Fast 50 Jahre lang wohnte der Dichterfürst in dem im barocken Stil erbauten Gebäude, das nach seinen Vorgaben gestaltet wurde. Heute ist weitgehend der Zustand aus seinen letzten Lebensjahren zu besichtigen. Eine weitere wichtige Stätte für Goethe-Verehrer ist zudem dessen Gartenhaus, welches ihm der Herzog gekauft hatte und in dem er bis zu seinem Umzug an den Frauenplan wohnte. Hier fand er Zuflucht und enge Verbundenheit mit der Natur, die sich in vielen Gedichten widerspiegelt, die Goethe hier verfasste. Außerdem entstanden an diesem Ort weltberühmte Werke wie „Iphigenie auf Tauris“, „Egmont“ und „Torquato Tasso“. Bis kurz vor seinem Tod suchte Goethe das Haus noch oft auf.
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Auch Goethes Freund Friedrich Schiller verbrachte die letzten drei Jahre seines kurzen Lebens in Weimar und wohnte in einem Bürgerhaus an der damaligen Esplanade. Hier schrieb er seine letzten großen Dramen wie „Messina“ und „Wilhelm Tell“. Das Gebäude ist heute im Stil der damaligen Zeit mit teilweise originalem Inventar eingerichtet. In den 1980-er Jahren wurde als Anbau an das historische Haus ein neues Museum eröffnet, das einer großzügigeren Darstellung von Leben, Werk und Wirkung Schillers Platz bietet. Doch nicht nur die Wohn- , sondern auch die Wirkungsstätten Goethes und Schillers prägen Weimar und gehören deshalb zu den Top-Anziehungspunkten für Touristen. Besonders heraus ragt dabei die Herzogin Anna Amalia Bibliothek unter deren Bibliothekaren Goethe der bedeutendste war. Seit dem 24. Oktober 2007 erstrahlt das Gebäude nach der Restaurierung wieder in neuem Glanz und beherbergt rund eine Million Bücher. Speziell das Grüne Schloss mit dem Rokokosaal fasziniert dabei dank liebevoller und detailreicher Gestaltung. Der verheerende Brand vom 2. September 2004 hatte die Bedeutung und den kulturellen Reichtum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek ins allgemeine Bewusstsein gerückt, als bekannt wurde, dass neben den durch das Feuer stark in Mitleidenschaft gezogenen Räumlichkeiten auch 35 Kunstwerke und 50.000 Bücher einschließlich vieler Musikalien vernichtet wurden. Weitere 62.000 Bände erlitten zum Teil schwere Beschädigungen. Dank zahlreicher Spenden konnte das Gebäude wiederhergestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Ein weiterer Meilenstein auf einem Stadtrundgang ist das Deutsche Nationaltheater Weimar gegenüber dem Wittumspalais, das Goethe vor mehr als 200 Jahren als Hoftheater gründete und das 1791 mit Ifflands Schauspiel „Die Jäger“ eröffnet wurde. 1798 ließ er es in ein repräsentatives Schauspielhaus mit Galerien, Säulen und Balkonen umwandeln und auf 1.000 Sitzplätze vergrößern. Goethe, der von 1794 bis 1805 als
Intendant das Ensemble leitete, gelang es, dass der ehemals anrüchige Ruf der Schauspielkunst durch eine hohe Wertschätzung und gesellschaftliche Anerkennung der Darsteller als Künstler ersetzt wurde. Von 1799 bis 1805 arbeiteten Goethe und Schiller gemeinsam für die Weimarer Bühne. Schiller, der von Jena nach Weimar umgezogen war, inszenierte seine Stücke selbst. Bis auf die „Jungfrau von Orleans“ wurden alle Werke des großen Dichters in Weimar uraufgeführt, darunter auch 1798/99 die drei Teile des „Wallenstein“, die ihm den Ruf als bedeutender Dramatiker einbrachten. Ein Brand im März 1825 zerstörte das Hoftheater vollständig, jedoch wurde noch im September des gleichen Jahres ein neues Gebäude an gleicher Stelle errichtet und eröffnet. Bis heute bietet das Haus ein breites Repertoire von klassischen bis zeitgenössischen Werken in den Sparten Oper, Schauspiel und Konzerte und gibt rund 600 Vorstellungen im Jahr. Das Weimarer Nationaltheater hat jedoch nicht nur immense kulturelle, sondern auch eine herausragende politische Bedeutung. An diesem Ort wurde eines der wichtigen Kapitel deutscher Demokratiegeschichte geschrieben: Vom 6. Februar bis zum 21. August 1919 tagte hier die Verfassunggebende Deutsche Nationalversammlung, die am 31. Juli 1919 das erste demokratische Grundgesetz in Deutschland verabschiedete und damit der „Weimarer Republik“ ihren Namen gab. Eine Sonderausstellung im Stadtmuseum thematisiert den 95. Jahrestag dieses Ereignisses und damit den Neubeginn nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Doch auch das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte ist mit Weimar – genauer gesagt mit dem naheliegenden Ettersberg – verbunden: Von Juli 1937 bis April 1945 betrieb die SS hier das Konzentrationslager Buchenwald. Mehr als eine Viertelmillion Menschen aus über 50 Nationen wurden in dem KZ sowie in seinen 136 Außenlagern gefangen gehalten. Über 56.000
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davon, darunter rund 11.000 Juden, wurden von der SS umgebracht oder kamen durch Erschöpfung, Hunger, Folter und medizinische Experimente zu Tode. Auch die Sowjetunion nutzte von August 1945 bis Februar 1950 das Gelände als Internierungslager und sperrte hier 28.000 Menschen ein, von denen über 7.000 starben. Heute ist das KZ Buchenwald auf dem Ettersberg eine wichtige Gedenkstätte zur Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Jedes Jahr kommen rund 500.000 Besucher zu dem von der DDR eingeweihten nationalen
Mahnmal, das in den 1990-er Jahren umfassend neu konzipiert und für die Erinnerung an das Schicksal weiterer Opfergruppen geöffnet wurde. Heute sind historische Gebäude, Relikte aus der Lagerzeit und Denkmäler sowie vier Dauerausstellungen zu besichtigen. Hinzu kommen zahlreiche und vielfältige pädagogische Angebote, die sich an Einzelbesucher wie Gruppen richten. Zusätzliche Informationen über Weimar und seine Sehenswürdigkeiten finden Sie unter: www.weimar.de.
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ALS GOETHE ÜBER DEN GOLFPLATZ GING
WANDERUNGEN IM WEIMARER LAND AUF DEN SPUREN EINES GROSSEN DICHTERS Von Weimar aus verläuft eine Wanderung über malerische Dörfer, historische Holzbrücken, eine Felsburg mit 15 in den Stein gehauenen Kammern zum Thüringer Färberdorf Neckeroda bis nach Großkochberg.
Als der junge Dichter Johann Wolfgang von Goethe am 6. Dezember 1775 erstmals zu einer seiner zahlreichen Erkundungen durchs malerische Weimarer Land aufbrach, hatte er ein lohnenswertes Ziel vor Augen: Das Schloss „hinter den Bergen“ in Großkochberg, wo die von ihm angebetete Charlotte von Stein lebte. Für die 28 Kilometer lange Strecke benötigte er damals zu Pferde nach eigenem Bekunden zweieinhalb Stunden, zu Fuß waren es sechs bis acht. Bei seiner Geliebten angekommen hinterließ er auf der inneren Platte ihres Schreibtisches seinen Namen und das Datum: „Goethe, d. 6. Dez. 75“. Im Januar 1776 schrieb Goethe Charlotte von Stein zahlreiche zärtliche Briefe und Zettel, auch seine Besuche nahmen an Häufigkeit und Dauer zu, manchmal blieb er mehrere Tage in Großkochberg. Kennengelernt hatten sich die beiden damals über einen Dritten: Bei einem Kuraufenthalt in Bad Pyrmont kam die junge Frau ins Gespräch mit dem Leibarzt des Königs von Hannover, Johann Georg Zimmermann, der Goethe mehrmals getroffen hatte. Dieser schickte ihr einen ausgeschnittenen Stich mit einem Porträt des Dichters. Später, bei einer Begegnung in Straßburg, zeigte Zimmermann Goethe dann einen Schattenriss von Charlotte von Stein – Facebook in der Klassik. Frisch verliebt wanderte der Vorreiter des Sturm und Drang, der später zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik wurde, in den folgenden Jahren immer wieder die Route durchs Weimarer Land. Von seinem Haus am Frauenplan in Weimar ging es über Vollersroda, Buchfart, Saalborn, Schwarza, Hochdorf, Neckeroda und den Luisenturm – der nach Luise von Stein, Enkeltochter von Charlotte von Stein benannt ist – bis nach Großkochberg. Die abwechslungsreiche Landschaft aus grünen Nadelwäldern und kleinen Dörfern inspirierte ihn dabei nachhaltig. „Goethe ist damals quasi direkt über unseren Golfplatz gelaufen“, erzählt Michael Kring, Sport- & Freizeitmanager im Spa & Golf Resort Weimarer Land in Blankenhain. Folgerichtig kann heutzutage dort auch vom „Goethe-
Course“ abgeschlagen werden, der sich über die sanften Hügel erstreckt. Neben dem Sport gehörten Wanderungen auf den Spuren des Dichterfürsten zu den beliebtesten Unternehmungen der Gäste, berichtet Kring. „Der Weg ist speziell gekennzeichnet und trägt als Markierung ein großes, weißes G auf grünem Hintergrund. Er führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und ist mit Informationstafeln und Stempelstellen ausgestattet. Ruhebänke, Rastplätze und gemütliche Gasthöfe laden zum Verschnaufen ein. Auch für Fahrradfahrer ist die Route geeignet.“ Von Weimar als Thüringens Top-Touristenattraktion aus verläuft die Wanderung zum kleinen, malerischen Dorf Vollersroda, das 1262 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Dann geht es an der Balsamine vorbei, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf das Mittlere Ilmtal bietet. Bergab führt der Weg anschließend in die idyllisch gelegene Gemeinde Buchfart. „Besonders sehenswert ist die historische überdachte Holzbrücke aus dem Jahr 1818, die Kirche mit Flügelaltar von 1492 sowie die noch im 12. Jahrhundert bewohnte Felsenburg mit 15 in den Fels gehauenen Kammern“, heißt es in der Beschreibung des Fremdenverkehrsverbands Weimarer Land. Der höchste Punkt wird mit 455 Metern auf einem Hügelrücken erreicht. Dann fällt der Weg steil ab ins Dorf Saalborn, weiter durch den Dammbachsgrund in Richtung Schwarza. Das kleine Örtchen liegt im pittoresken Tal des gleichnamigen Flüsschens im Südosten von Blankenhain. Schließlich gelangt der Wanderer nach Hochdorf. Von der 1143 erstmals erwähnten Siedlung zog 1806 die preußische Armee in die Schlacht von Jena und Auerstedt gegen Napoleon. Eine Hochebene führt ins benachbarte Neckeroda, das von Fremdenführern als „Thüringer Färbedorf“ beworben wird. Ein größtenteils noch erhaltener Wall umschließt es von drei Seiten. Das Finale des Goethe-Wanderweges führt durch Wälder in Richtung Großkochberg. Vorbei geht es am 525 Meter hohen Luisenturm,
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von dem aus sich eine tolle Sicht ins Saaletal, zu den Hügeln des Thüringer Schiefergebirges und den Höhenzügen des Rennsteiges bietet. Schloss Großkochberg als Ziel der Reise ist einer Perle der Thüringer Touristik. Hier locken ein Museum, ein Liebhabertheater, in dem regelmäßig Aufführungen stattfinden, ein sechs Hektar großer Park im Norden der Anlage, Kegelbahn, Reiterhof und ein Freibad. „Der Wanderweg hat eine große Tradition und ist trotzdem nicht überlaufen. Unsere Gäste können ihn allein erkunden oder an einer geführten Tour teilnehmen“, erläutert Kring. Doch auf Goethes Spuren zu wandeln, ist nicht die einzige Empfehlung, die der Freizeitmanager für Wanderfreunde hat. „Wir bieten beispielsweise für Abend- und Nachtstunden Fackelwanderungen rund um das Spa & Golf Resort an. Eine weitere Möglichkeit ist ein Ausflug ins nahe gelegene Saalborn, wo in einer Imkerei die Möglichkeit besteht, in professionellen Outfits den Beruf des Imkers nachzuempfinden und anschließend den Honig aus der Region selbst zu probieren“, erzählt Kring. Auch das benachbarte Bad Berka sei einen Ausflug wert, versichert er, und verweist auf den 1957 errichteten Rhododendrongarten. Mit ihrer bunten Vielfalt und Blütenpracht erfreue sich die inmitten eines Waldes gelegene Anlage besonders im Frühling und Sommer großer Beliebtheit. „Außerdem treffen Sie in dem Kurort ebenfalls auf die Spuren von Goethe“, berichtet Kring. Die mit der Unterstützung des Dichters 1813 errichtete und nach ihm benannte Brunnenanlage sei eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ein Kulturdenkmal. Apropos Kurort: Bad Berka ist anerkannter Kneippkurort. Das Prädikat wird an Ortschaften
vergeben, in denen Wasserkuren nach dem von Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelten ganzheitlichen Naturheilverfahren angeboten werden. Der Goethebrunnen am Eingang des Kurparks ist dabei nur eine von mehreren Anlagen in und ringsum die Stadt. Sein heilsames Wasser entfalte seine Wirkung nicht nur bei der Trinkkur“, wirbt die Kneipp-Bewegung der Stadt und empfiehlt: „Wassertreten wirkt tagsüber erfrischend und abends beruhigend, stärkt Kreislauf und Immunsystem. Ein Barfußpfad mit unterschiedlich strukturierten Belägen regt zusätzlich die Durchblutung an und intensiviert die Wirkung des Wassertretens.“ Das zweite Kneipp-Tretbecken befindet sich auf dem Carl-Alexander-Platz mitten im Wald im idyllischen Tal des Dammbachsgrundes. „Das 2009 eröffnete Naturbecken bietet eine ideale Möglichkeit zur Abkühlung während eines Spazierganges, einer Wanderung, Rad- oder Nordic-Walking-Tour“, raten die Experten. Als echter Geheimtipp wird die dritte Kneipp-Anlage unterhalb des Gottesbrünnleins angepriesen, die 2010 in Betrieb genommen wurde. „Ideal für eine kräftige Durchblutung nach dem Wassertreten ist anschließendes Barfußlaufen über Fichtenzapfen, durch Schlamm und auf dem natürlichen Waldboden“, heißt es in der Empfehlung. Um die von Kneipp entwickelte Gesundheitslehre in der Region in vollem Umfang kennenzulernen, empfiehlt Freizeitmanager Kring den Gästen des Spa & Golf Resort den Kneipp-Rundweg Bad Berka. „Die neun Kilometer lange Strecke biete Wasser und Bewegung in einer faszinierenden Landschaft und wird durch viele Informationen sowie Aktionsmöglichkeiten ergänzt. Die Route kann nicht verfehlt werden, denn sie ist mit einem eigenen Logo gekennzeichnet.“
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HÜTTENGAUDI
GOLFEN AUF BAYRISCH
Golfen ist gemeinhin eher als seriöser Sport denn als lustige Gaudi bekannt. Dass beides auch zusammengeht, bewies das Spa & Golf Resort Weimarer Land am 25. Oktober vergangenen Jahres. Passend zum weltbekannten Münchner Oktoberfest wurde in Blankenhain zum 4. HüttenZauber aufgespielt. Wie bereits in den vergangenen Jahren gab es eine rege Beteiligung, insgesamt nahmen 65 Mitglieder und Clubfreunde an der Veranstaltung teil. Zunächst traten die Spieler – viele dem Anlass entsprechend in Dirndl oder Lederhose gewandet – zum heiteren 9-Loch-Spaßturnier mit lustigen Extra-Aufgaben an jeder Bahn an. Mit legendären Partykrachern wie „TennisballSchlagen“, „Hufeisen-Werfen“ oder „BücherBalancieren“ sorgten die Veranstalter für zünftige Action und ausgelassene Stimmung bei allen Wettkämpfern, die – so lässt sich ohne Zweifel resümieren – alle ihr Bestes gaben. Harald Baumgarten, Thomas Nägelein, Regina Kämpfer und Annette Krey konnten sich als Gewinner im Netto-Wettbewerb durchsetzen. Die Preise für den Nearest-to-the-pin der Damen be-
kamen völlig verdient Annette Biedermann und Cordula Boden, während bei den Herren Harald Baumgarten und Eckhard Canzler als ehrenhafte Sieger vom Platz gingen. Dabei belohnten sich alle Wettkämpfer mit viel Spaß und bester Laune selbst. Nachdem sich die Gäste auf diese Weise verausgabt hatten, konnte beim zünftigen und reichhaltigen Buffet im urigen Ambiente der GolfHütte wieder Kraft für den Endspurt getankt werden. Küchenchef Marcel Fischer hatte passend zum Anlass zahlreiche auserlesene Köstlichkeiten aufgetischt. In den Abendstunden wurde schließlich bis spät in die Nacht zu kerniger DJMusik ausgelassen getanzt und gefeiert. Bei der traditionellen Tombola kamen schließlich 680 Euro zusammen. Die spaßigen Mittel heiligten hier den sehr ernsten Zweck, denn das Geld kam dem Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland im thüringischen TambachDietharz zu Gute, wo unheilbar kranke Kinder liebevoll und professionell betreut werden. Das Spa & Golf Resort dankt deshalb allen Loskäufern herzlich für ihr Engagement.
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ENERGIE TANKEN FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT
Wenn der Wind die Blätter von den Bäumen zerrt, Nebelschwaden über den Boden wabern und wenn Nieselregen die Erde aufweicht und die Kleidung durchdringt, so dass kleine Frostschauer den Rücken herunterlaufen – dann ist es Zeit für Wärme und Wohlfühlen, für Entschleunigen und Entspannen. Kurz gesagt: Die Spa-Saison beginnt. Im Spa & Golf Resort wurde diese Phase des Relaxens und des Sich-gutgehen-Lassens am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2014 eröffnet. Und genauso entspannt, wie die Gäste dem Anspruch des Hauses nach sein sollen, so verlief auch der Start in die SpaPeriode. Dem Anlass entsprechend hatten sich die Verantwortlichen ein Programm einfallen lassen, bei dem kein Gästewunsch zu kurz kam. Am 10. Oktober läutete die lange Saunanacht das Wohlfühl-Wochenende ein. Neben der positiven Wirkung auf das vegetative Nervensystem und das allgemeine Wohlbefinden stand bei vielen Besuchern mit Blick auf den Herbst vor allem der stärkende Effekt auf das Immunsystem und dabei insbesondere auch die Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten im Mittelpunkt. Der Höhepunkt folgte schließlich am 11. Oktober mit einem exklusiven Livekonzert der Weimarer CHRIS GENTEMAN GROUP.
Gemeinsam mit dem Resort hatte die Band Songs zusammengestellt, die mit ihren auserlesenen, zeitlosen und ruhigen Melodien die Seele der Gäste streichelten. Die Rhythmen sind seitdem in den 2.500 m² des Spa-Bereiches sowie im gesamten Hotel zu hören und sollen für zusätzliche Entspannung sorgen. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Wohlbefinden mit nach Hause zu nehmen. Alle zehn Titel der ruhigen Lounge-Musik befinden sich auf der CD „Soul of Thuringia Vol. 1“, die im Hotel erhältlich ist. „Mit der CHRIS GENTEMAN GROUP haben wir einen Stil gefunden, der ideal zur Atmosphäre unserer Anlage passt. Nach der Golfrunde konnte man schon vorher hervorragend entspannen, aber nun lädt die Musik zusätzlich dazu ein, die Seele baumeln zu lassen“, sagte Matthias Grafe, Geschäftsführer des Spa & Golf Resort, über die Intention zur musikalischen Wellness. Neben dem eigens für das Resort komponierten Soundtrack trugen am Eröffnungswochenende der Spa-Saison in der Lindentherme spezielle Arrangements und individuelle Anwendungen sowie Massagen zur Erholung der Gäste bei. Und die vielen zufriedenen Gesichter verrieten, dass das wichtigste Ziel erfüllt wurde: Energie tanken, um gut durch die dunkle und nasskalte Jahreszeit zu kommen.
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IMPRESSUM HERAUSGEBER Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain Tel. 036 459 . 61 64 0 Fax.036 459 . 61 64 4009 info@spahotel-weimar.de www.golfresort-weimarerland.de ANZEIGENLEITUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH BILDNACHWEISE Corbis (Seite 6, 9 und 10); Flickr_Jack.Beauregard (Seite 109); Fotolia (Seite 86, 87, 89, 96, 9 7, 101, 102, 105, 106 und 109); Mathis Wienand/ Süddeutsche Zeitung Businessgolfcup 2014 (Seite 82 und 85); Spa & Golf Resort Weimarer Land (Titel und Seite 2-4, 17, 19-25, 27, 28, 31, 32, 34-40, 43-45, 47, 49, 50, 53, 54, 56, 59, 60, 62-64, 66, 67, 69, 70, 71, 73, 76-79, 81, 90, 9294, 99, 111, 113 und 114); Stadtarchiv Blankenhain (Seite 12 und 14) LAYOUT, DESIGN & UMSETZUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain
REDAKTION, LEKTORAT Marcus Reichl uni-VERSAL Journalistenbüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 10 04103 Leipzig Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH (c) COPYRIGHT Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH, Blankenhain. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung durch dritte kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion und den Herausgeber nicht übernommen werden. Das Magazin, alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Kfm. Matthias Grafe
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