Bobby Jones LIFESTYLEMAGAZIN
ERFOLG MIT UND OHNE GEWEHR
Erleben Sie die Faszination Porsche bei uns im Porsche Zentrum Erfurt. Wir freuen uns auf Sie.
Porsche Zentrum Erfurt Glinicke Sportwagen GmbH Holzlandstr. 4 99099 Erfurt Tel.: +49 361 3435-900 Fax: +49 361 3435-910 www.porsche-erfurt.de
BJM_06_2016_Umschlag.indd 1
Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 01|2016
Kati Wilhelm als Markenbotschafterin
DER SCHÖNSTE TAG IM LEBEN Heiraten im Weimarer Land
RICHTIG ODER GAR NICHT Klemens Grafe sen. über Erfolg
Bobby Jones Lifestylemagazin Nr. 1 | 2016 EUR 9,80
Ob auf dem Green oder dem Asphalt. Die Performance ist entscheidend.
ZEIT FÜR MOMENTE 22.02.2016 11:52:30
Bobby Jones LIFESTYLEMAGAZIN
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BOBBY JONES LIFESTYLEMAGAZIN
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ÜBER HEIMAT, FAMILIE UND URLAUB
EDITORIAL
KATI WILHELM UND ASTRID GRAFE
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Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir freuen uns sehr, dass wir Sie zur Lektüre der zweiten Ausgabe unseres Lifestyle-Magazins „Bobby Jones“ begrüßen dürfen. Wenn Sie durch das Heft blättern, werden Sie wieder eine bunte Mischung aus informativen und unterhaltsamen Themen finden, die Ihnen – so hoffen wir – viel Vergnügen beim Schmökern bereiten. Ob Golfsport oder Kulinarisches, ob Ausflugstipps oder Historisches, ob Familienspaß oder Spa- und Wellness-Themen – wir sind sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Einen besonderen Schwerpunkt bildet diesmal das Thema Heimatverbundenheit. Es liegt uns beiden sehr am Herzen. Sei es bei mir, Kati Wilhelm, im Heimatlon in Steinbach-Hallenberg oder hier bei mir, Astrid Grafe, im Spa & Golf Resort Weimarer Land: Ankommen, Wohlbefinden verspüren, sich wie zu Hause fühlen – das sind die Attribute, die unsere Häuser kennzeichnen. Johann Wolfgang von Goethe dichtete einst: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Diesen Ausspruch wollen wir mit Leben füllen und dazu laden wir Sie herzlich ein. In immer hektischer werdenden Zeiten – das zeigen alle Erhebungen – sehnen sich die Menschen umso mehr nach Ruhe und Geborgenheit. Den dafür nötigen Rückzugsraum und die entsprechende Atmosphäre sollen Sie hier in Blankenhain finden. Denn Sie bekommen das geboten, was wir selbst erwarten, wenn wir mit unseren Liebsten verreisen: Familienfreundlichkeit, ein angenehmes Ambiente sowie vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung einerseits und zahlreiche Offerten zum Relaxen und Entspannen andererseits.
Wir beide sind oft in Deutschland und der Welt unterwegs und haben schon zahlreiche tolle Hotels und Resorts kennengelernt. Doch die Kombination von 4-Sterne-Superior-Hotel samt fantastischem Spa-Bereich umgeben von einer in die natürliche Umgebung stilvoll eingebetteten 36-Loch-Golfanlage ist etwas ganz Besonderes – und das direkt vor der eigenen Haustür. Gerade wenn man im Alltag wenig Zeit zusammen mit der Familie hat, ist es umso wichtiger, diese im Urlaub gemeinsam zu verbringen. Dank zahlreicher Angebote für Groß und Klein ist diese Möglichkeit im Weimarer Land gegeben. Hier wurde ein Angebot geschaffen, bei dem jedes Element bis ins Kleinste durchdacht ist und das in vielerlei Hinsicht seines Gleichen sucht. Allein schon die wunderschöne Hotelanlage mitten zwischen den Golfplätzen, mit ihren herrlich eingerichteten Zimmern und der perfekt designten Ausstattung, der Liebe zum Detail sowie dem stilvollen Ambiente ist eine Reise wert. Die 2.500 m² große Lindentherme lädt mit den verschiedenen Pools, Lindenblütenbad, Aroma-Dampfbad, Panorama-Sauna und den gemütlichen Ruheräumen dazu ein, im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln zu lassen und intensiv zu relaxen. Wir können Ihnen versichern – nach den Anwendungen und Ritualen werden Sie sich wie neugeboren fühlen. Probieren Sie es aus!
Ihre Kati Wilhelm und Astrid Grafe
SPA & WELLNESS
ALLES ZUR GESCHICHTE
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DIE FRAU AN SEINER SEITE
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Die Firma Culti Milano gilt als ein Pionier der so genannten Raumbeduftung und verwähnt seit nunmehr 25 Jahren mit ihren Kreationen Augen und Nasen.
Über die Rolle von Bobby Jones‘ Ehefrau Mary Malone gehen die Meinungen der Historiker auseinander. Fakt ist: Wenn sie dabei war, spielte er am besten.
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AM BRUNNEN VOR DEM TORE
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DER SANFTE UND DER HARTE
Die Bezeichnung Blankenhains als „Lindenstadt“ hat eine lange Geschichte und gleich mehrere Ursprünge.
Marcus Böhme und Timo Ruttmann wollen ihre Gäste aus dem „mentalen Hamsterrad“ holen.
KULINARIK
FAMILIE
„DAS BESTE NOCH BESSER MACHEN“
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DER PÂTISSIER
TRADITION UND WERTE Familiäre Atmosphäre, Geborgenheit, Zusammenhalt und Gemeinschaft aber auch Individualität, Exklusivität und Stil.
Daniel Stenzel ist seit März 2015 F&BDirektor im Spa & Golf Resort Weimarer Land und erklärt im Interview, mit welchem Konzept er seine Ansprüche an höchste Servicequalität im Haus umsetzt.
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DUFT MIT STIL AM STIEL
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Der Pâtissier fertigt edle Produkte wie Torten und Kuchen, kalte und warme Süßspeisen sowie Eiskreationen und darf deshalb im Spa & Golf Resort Weimarer Land nicht fehlen.
RICHTIG ODER GAR NICHT Die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Klemens Grafe zeichnet seinen Weg vom Bierbrauer zum Kunststoffverarbeiter nach.
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DER SCHÖNSTE TAG IM LEBEN Bräutigam Max und seine Braut Liza feiern mit zahlreichen Gästen ein rauschendes Hochzeitsfest im Spa & Golf Resort Weimarer Land.
GOLF & SPORT 78
ERFOLG MIT UND OHNE GEWEHR
FREIZEIT & KULTUR 98
Kati Wilhelm ist eine der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten und Markenbotschafterin des Spa & Golf Resorts Weimarer Land.
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ZU BESUCH BEI KATI WILHELM
Als „thüringisches Rom“ bezeichnete Johann Wolfgang von Goethe einst Erfurt. Noch heute finden sich zahlreiche Spuren seines vielfältigen Schaffens in der Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen.
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KUNST AUS DER DOSE Max Kosta ist ein in der Kultur- und Medienlandschaft anerkannter Künstler, der sich dank erstklassiger legaler Graffiti vor allem auf großen Fassaden im urbanen Raum europaweit einen Namen gemacht hat.
Im Interview erzählt die ehemalige Spitzensportlerin, worauf sie als Gastgeberin besonders Wert legt und wie viel Kati Wilhelm in ihrem Restaurant steckt.
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KULTUR DER HERZEN ERFURT
JUGEND GOLFT Die Förderung der Nachwuchsarbeit im Spa & Golf Resort Weimarer Land liegt Inhaber Matthias Grafe und Golfmanager Thomas Mönch sehr am Herzen.
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DER PROSHOP Besonders Fans der Marke Bogner kommen auf ihre Kosten, denn neben Lederwaren und Accessoires mit dem bekannten „B“ auch Bekleidung der Kollektion „Bogner Sport“ das Erscheinungsbild im Geschäft.
RÜCKBLICK 110
AK 18 MEISTERSCHAFTEN
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MARATHON AUF DEM PLATZ
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TRIPLE GOLF TROPHY
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IMPRESSUM
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BOBBY JONES‘ EHEFRAU IM PORTRÄT
DIE FRAU AN SEINER SEITE MARY MALONE
Weil das Lebensgefühl, das Bobby Jones vermittelt hat, stilbildend für den Lifestyle im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist, darf Mary Malone nicht fehlen. Ihren Namen trägt ein Shop für edle Home-Style-Artikel.
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Am 17. Juni 1924 um 20.30 Uhr war es so weit: Mary Rice Malone und Robert Tyre Jones, besser bekannt als Bobby Jones, gaben sich das Ja-Wort. Die Hochzeit fand in Druid Hills statt, einer kleinen Gemeinde am Rande von Atlanta (Georgia), wo die Eltern der Braut, Mamie Rice und John N. Malone, wohnten. Die Zeremonie hielt James Horton ab, der Pfarrer der katholischen Kirche „Sacred Heart of Jesus“ in Atlanta. Trauzeugen waren Katherine Haverty und Richard Garlington. Seine Flitterwochen verbrachte das Paar, das sich fünf Jahre zuvor bei einem Treffen für Studienanfänger an der Georgia-Tech-Universität kennengelernt hatte, im romantischen Asheville (North Carolina). Danach wohnten die beiden frisch Vermählten in Druid Hills bei Bobby Jones’ Eltern Clara Thomas und Robert Purdemus Jones. Hier bereitete Mary Malone ihrem Bobby das „Nest“, in dem er die familiäre Geborgenheit fand, nach der er sich bei seiner langen Abwesenheit während der Golfturniere sehnte. Hier schöpfte er die nötige Kraft, aber auch Ruhe und Gelassenheit, die er brauchte, um zu einem der erfolgreichsten Sportler seiner Zeit zu werden. Mary Malones Ausstrahlung bezeichnet Oscar Bane Keeler in seinem Buch „The Bobby Jones Story: The Authorized Biography” als „außergewöhnlich“. Zunächst meisterte sie den Spagat als Mutter, die sich zusammen mit der Nanny um die Kinder Clara und Robert Tyre III kümmerte und gleichzeitig die Langeweile als „Golfer-Witwe“ ertragen musste. Zum anderen verweist der Biograf darauf, welche Belastung es für sie bedeutete, bei den vielen internationalen Wettkämpfen, zu denen sie ihn später begleitete, das „Aschenputtel“ an der Seite des stets umschwärmten und von aller Welt angehimmelten Superstars zu sein. Doch Mary Malone profitierte auch von der Beziehung, vor allem, wenn sie mit Bobby Jones unterwegs war. So wurden die Reisekosten zumeist von der USGA übernommen, außerdem
versprach ihr Mann ihr Urlaub in Frankreich zwischen den Turnieren. Ihr sei klar gewesen, so Keeler, welch einzigartige Möglichkeiten ihr das Leben an seiner Seite bot. Deshalb unterstützte sie ihn mit aller Kraft dabei, sein Golfspiel weiter zu perfektionieren und hielt ihm den Rücken frei, wenn es galt Wettkämpfe zu bestreiten. Aber es gibt noch eine andere Sicht auf Mary Malone. Basierend auf einem Interview mit der erstgeborenen Jones-Tochter Clara, zeichnet Dick Miller in seinem Artikel „Triumphant Journey“ ein weniger freundliches Bild der Golfer-Gattin. Demnach sei sie ein bedeutungsloses Society-Girl gewesen, dessen größte Angst es war, von Atlantas Elite abgelehnt zu werden, weil ihre Familie katholisch war. Dies habe sie mit einem äußert korrekten und sehr förmlichen Verhalten überkompensiert. „Aus ihrer Sicht kennzeichneten die Manieren eine Person. Und für sie kam Ordentlichkeit gleich nach Gottesfurcht“, so Miller. Weiter beschreibt der Journalist die Rolle von Mary als „willige Unterwürfigkeit“ und attestiert ein „möglicherweise passiv-aggressives Verhalten“. Überdies bescheinigt er dem Ehepaar lediglich ein Mindestmaß an intellektueller Übereinstimmung, denn sie sei als „ideale Freizeitfrau“ erzogen worden. „Sie war lediglich fünf Monate jünger als Bobby, tat aber so, als wären es 15 Jahre. Ein kindisches Verhalten.“ Wenn Mary Malone ihren Mann auf Turniere begleitete, dann habe sie ihm nie beim Golfen zu gesehen, berichtet Miller. Stattdessen habe sie seinen Ruhm genossen, ohne aber den damit einhergehenden Preis bezahlen zu wollen. Im Privatleben habe sie ihn mit eifersüchtigen Wutanfällen überzogen. „Der Tag, als Bobby Jones mit dem professionellen Golfen aufhörte, war für sie der glücklichste Tag in ihrer Ehe“, resümiert der Autor. Millers Ausführungen wurden angegriffen und als dem damaligen Zeitgeist geschuldet inter-
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pretiert, in den selbstbewusste und -bestimmte Frauen nicht passten. Und zwar, weil er die Tatsache nicht erklären konnte, dass Bobby Jones nie besser golfte, als während seiner Ehe mit Mary Malone. Und ausgerechnet dann, wenn sie dabei war, spielte er seine großartigsten Turniere. Es muss also eine Verbindung zwischen den beiden gegeben haben, die weder Keeler noch Miller noch irgendein anderer Biograf zu erkennen oder zu deuten vermochte. So sehr der Charakter von Mary Malone im Unklaren bleiben mag, Tatsache ist, ohne sie wäre Bobby Jones nicht der erfolgreiche Golfer geworden, der er war. Seine Ehefrau und die drei gemeinsamen Kinder spielten für ihn die wichtigste Rolle im Leben, sie erdeten ihn und deshalb gelang es ihm, trotz allen Ruhms die nötige Ruhe für sein Spiel finden. Auch deshalb lassen sich die Erfolge des Ausnahmegolfers niemals isoliert sondern nur unter Einbeziehung seines familiären Umfelds betrachten. Im Spa & Golf Resort Weimarer Land, wo Bobby Jones nach dem Willen von Inhaber Matthias Grafe allgegenwärtig ist, weil das Lebensgefühl, das er vermittelt hat, stilbildend für den Lifestyle des Hauses ist, darf Mary Malone deshalb nicht fehlen. Ihren Namen trägt ein Shop für edle Home-Style-Artikel, der von Grafes Ehefrau Astrid geleitet wird. „Viele unserer Angebote sind Objekte, die Sie auch im Hotel finden können“, erzählt die studierte Wirtschaftsingenieurin.
Mit ihrem Gespür für Dekoration und Stoffe zeichnete Astrid Grafe für die atemraubende Innengestaltung des Hotels mit verantwortlich. „Vielen Gästen hat der Stil unseres Hauses so gut gefallen, dass es immer öfter Nachfragen gab, ob man die Einrichtungsgegenstände nicht auch kaufen könnte“, berichtet sie. „Also quasi ein Stückchen Urlaub zum mit nach Hause nehmen.“ Dabei stehe Klasse statt Masse im Vordergrund: „Mein Mary Malone Shop soll klein aber fein sein“, sagt die Interieur-Expertin. „Einrichten und Dekorieren habe ich immer schon gern gemacht“, erzählt die Gattin des Hotelinhabers. Ihre Inspiration findet sie bei zahlreichen Reisen, die sie im Jahr unternimmt. „Ich sehe etwas und setze es in anderer Form um. Dabei verfahre ich nach dem Prinzip Versuch & Irrtum. Das entscheidende Kriterium ist, dass es mir gefällt. Ich kaufe nur Dinge ein, die ich auch gern in meinem Haus haben möchte“, sagt sie. Zweimal im Jahr ist Astrid Grafe zudem auf Messen unterwegs. „Auch da findet man schöne Anregungen“, verrät sie. Ihre Kundschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Frauen. „Vielen ist der persönliche Kontakt wichtig. Oftmals kommen Gäste zu mir und wir halten einfach nur Small-Talk.“ Wenn gekauft wird, dann sind es meist Einzelstücke. „Es gab aber auch schon Kunden, die in einem Rundumschlag Sofa, Sessel, Kissen, Plates und Kerzen erworben haben. Die besitzen zu Hause jetzt ein Zimmer ganz im Stile des Spa & Golf Resort Weimarer Land“, freut sie sich.
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WIE BLANKENHAIN ZU SEINEM BEINAMEN „LINDENSTADT“ KAM
AM BRUNNEN VOR DEM TORE
GESCHENK NAPOLEONS ALS NAMENSGEBER Für die Bezeichnung Blankenhains als „Lindenstadt“ gibt es gleich zwei Ursprünge: Der eine hat mit Napoleon zu tun, der andere mit der Schafzucht.
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Als sich am Nachmittag des 14. Oktober im Jahr 1806 der Pulverdampf gelegt und sich auch der dichte Nebel aufgelöst hatte, der am Morgen noch über die Schlachtfelder waberte, waren fast 15.000 Franzosen tot oder verwundet. Die Verluste der gegnerischen Preußen und Sachsen waren noch größer: Je nach Quelle mussten ihre Befehlshaber zwischen 33.000 und 40.000 Tote, Verwundete und Gefangene beklagen. Aus militärischer Sicht gehört die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt deshalb zu den größten Erfolgen von Napoleon Bonaparte. Als die Kämpfe morgens gegen sechs Uhr begannen, war dies keineswegs klar. Zwar standen dem kleinen Kaiser, der seine Armee bei Jena anführte, rund 95.000 Mann zur Verfügung, denen gegenüber Fürst Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen nur 53.000 Kämpfer ins Feld führen konnte, die zudem vom Angriff der Franzosen völlig überrascht wurden. Der Ausgang dieser Schlacht war somit offensichtlich. Jedoch kämpften im Norden von Auerstedt lediglich 27.000 französische Soldaten unter Marschall Louis-Nicolas Davout gegen eine Übermacht von etwa 64.000 Preußen, geführt von Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel in Begleitung von König Friedrich Wilhelm III. Dass sich Davout hier durchsetzen konnte, war hingegen eine Überraschung. Gründe hierfür sehen Historiker in einer taktischen Meisterleistung des französischen Marschalls, die von zwei Faktoren begünstigt wurde: Der dichte Nebel schützte seine Truppen vor Artilleriebeschuss und eine von der Seite kommende Gewehrkugel zerschmetterte dem gegnerischen Anführer von Braunschweig beide Augen, eine Verwundung, der er später erlag. Führungslos – der König war nicht in der Lage das Kommando zu übernehmen – wurde die preußische Armee umklammert und begann sich zurückzuziehen – zunächst geordnet, später jedoch in völliger Auflösung. Unterwegs begegneten die Soldaten den aus Richtung Jena nach Erfurt flüchtenden Kameraden. Wildes Durchei-
nander brach aus und bald hatte die preußische Feldarmee aufgehört zu existieren. Die Folgen der berühmten Schlacht waren weitreichend. Viele Soldaten desertierten. Die übrigen preußisch-sächsischen Truppen wurden versprengt, jedoch von den Franzosen bedingungslos verfolgt und innerhalb weniger Wochen bei Halle, Prenzlau und Lübeck zur Kapitulation gezwungen. Ebenso kapitulierten im Oktober und November 1806 die großen preußischen Festungen Erfurt, Spandau, Stettin, Küstrin, Magdeburg und Hameln kampflos. Damit war für Napoleon der Weg nach Berlin frei, am 27. Oktober zog er in der Stadt als Sieger ein. König Friedrich Wilhelm III. entkam samt Familie nach Ostpreußen. Napoleon befand sich obenauf und zeigte sich in den Folgejahren mildtätig, zumal aus einstigen Feinden Verbündete geworden waren: Am 15. Dezember 1806 hatte das Herzogtum SachsenWeimar-Eisenach, in dem Jena lag, Frieden mit Frankreich geschlossen und war dem Rheinbund beigetreten. Anlässlich des Erfurter Fürstenkongresses im Jahr 1808 besuchte der französische Kaiser zum zweiten Mal das Schlachtfeld in Jena und versprach der Stadt eine Wiedergutmachung für die Kriegsschäden. Per Dekret vom 12. Dezember 1808 wurde eine Zahlung von 300.000 Franken zugesagt. Nach langen Streitereien in der Stadt über Verwendung und Verteilung begann die tatsächliche Auszahlung jedoch erst 1811. Auch Blankenhain war von den Reparationen betroffen. „Napoleon schenkte der Universität Jena das Grundstück, auf dem sich heute unter anderem die Helios-Klinik befindet“, erzählt Stadtarchivarin Annette Beyer und macht auf die Flurbezeichnung „Bei den acht Linden“ aufmerksam. Damit habe diese Fläche – im Volksmund auch „Lindengrundstück“ genannt – Blankenhain seinen Beinamen „Lindenstadt“ gegeben, erklärt die Vorsitzende des Arbeitskreises Stadtgeschichte.
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„Zunächst sorgte die Schenkung jedoch für Irritationen, weil die Französische Kriegs- und Domänenkammer der Hochschule tatsächlich wohl nur etwa die Hälfte des tatsächlichen Lindengrundstückes zugesprochen hatte“, berichtet sie. Auch der Besitzer habe bald wieder gewechselt: „Die Universität Jena brauchte bereits 1812 dringend Geld zum Ankauf einer Bibliothek und veräußerte das Landstück erneut. Zunächst gehörte es wieder der Französischen Kriegs- und Domänenkammer, dann der Preußischen und schließlich der Großherzoglichen Landesregierung“, informiert die Chronistin. Doch der Begriff „Lindenstadt“ hat noch einen anderen Ursprung. So gibt es laut Annette Beyer seit über 300 Jahren am Beginn der heutigen Karl-Liebknecht-Straße die „Schäferlinde“. „Schafzucht wurde hauptsächlich im Kammergut Egendorf betrieben. Vermutlich haben die Schäfer ihre Herden auf dem Weg von dort an dem Baum vorbeigeführt und sicher auch an dieser Stelle gerastet“, meint sie. Zwischen Schloss und Kirche fand jährlich auch der so
genannte „Schäferball“ oder „Schäfertanz“ statt. Aus dieser jahrhundertalten Tradition habe sich schließlich das „Lindenfest“ entwickelt, berichtet sie. „Diese Kirmes haben die Blankenhainer noch bis Anfang der 1990-er Jahre gefeiert.“ „Den Beinamen Lindenstadt haben die Stadtväter natürlich immer zum Anlass genommen, im Stadtgebiet hauptsächlich Linden anzupflanzen“, erläutert die Expertin und zählt als Beispiele die „Lindenstraße“ hinter der HeliosKlinik, die Weimarer Straße und die ChristianSpeck-Straße auf. Dadurch wurde Tilia – so der lateinische Name – mehr und mehr zum Symbol der Stadt. Heute tragen eine Grundschule und ein Gasthaus den Laubbaum im Namen. Auch im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist die Linde allgegenwärtig. So ziert das Lindenblatt das Logo des Hauses und die Gäste können sich in der Lindentherme entspannen. Einen Bezug zu der bekannten Düsseldorfer Hotelkette, die 1973 von Otto Lindner gegründet wurde, gibt es wiederum nicht.
Lifestyle
Entspannte Atmosphäre Umgeben von stilvoller Einrichtung lässt es sich am besten entspannen. Ausgewählte Möbel und Accessoires bieten die perfekte Grundlage für Ihr Wohlbefinden.
Lifestyle
Zeit für sich Mit neugierigen Augen die Details entdecken: Freuen Sie sich auf die individuelle und persönliche Gestaltung der Räume im Spa & Golf Resort.
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Lifestyle
Ambiente genießen Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Bei uns betrachten Sie Luxus mit anderen Augen. Jeder Raum, jedes Möbelstück, jedes Accessoire ist Teil einer edlen Komposition des guten Geschmacks.
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F&B - DIREKTOR DANIEL STENZEL ÜBER SEIN GASTRONOMISCHES KONZEPT
„DAS BESTE NOCH BESSER MACHEN“ ZU DEN KULINARISCHEN URSPRÜNGEN Daniel Stenzel ist seit März 2015 F&B-Direktor im Spa & Golf Resort Weimarer Land und erklärt im Interview, mit welchem Konzept er seine Ansprüche an höchste Servicequalität im Haus umsetzt.
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Daniel Stenzel ist seit März 2015 F&B - Direktor im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Der 34-Jährige ist gelernter Koch, Restaurantfachmann, geprüfter Barkeeper und studierter F&B - Betriebswirt mit Abschluss an der Hotelmanagement-Akademie in Koblenz. Seit 2004 hat er sich in verschiedenen Restaurants der Sterne-Gastronomie als Koch und Restaurantfachmann die nötige Praxiserfahrung erworben, um dieses umfangreiche Know-how später in namhaften Fünf-Sterne-SuperiorHotels der „Leading Hotels of the World“ zu erweitern. Im Interview erklärt er, mit welchem Konzept er seine Ansprüche an höchste Servicequalität im Haus umsetzen will.
Frage: Herr Stenzel, wozu braucht man einen F&B-Direktor? Antwort: F&B steht für „Food and Beverage“ - auf Deutsch für Speisen und Getränke. Es handelt sich also um den Wirtschaftsdirektor eines Hotels, der für die Organisation, administrative sowie operative Planung, Logistik und Durchführung rund um die Gastronomie verantwortlich ist. Dieser Bereich ist im Gegensatz zum Logis vor allem für das lokale Renommee eines Hauses maßgeblich. Zudem ist er viel flexibler steuerbar und sehr kostensensibel. Hier ein Konzept zu entwickeln und dieses erfolgreich umzusetzen ist die Aufgabe des F&B-Direktors.
Frage: Sind die Herausforderungen eines Golf-Resorts andere als die eines Stadthotels? Antwort: In der Tat – in einem Stadthotel ist der Aufenthalt meist geschäftlich begründet oder um eine Stadt kennenzulernen. Die Verweildauer beträgt im Schnitt etwas über eine Nacht und das gastronomische Angebot in der direkten Umgebung ist immens. Das führt dazu, dass nur rund ein Viertel der Gäste die hauseigene Gastronomie nutzen. So hat man zwar oft nur eine Möglichkeit, um den Gast von seinen Leistungen zu überzeugen, dafür stehen aber auch mehr Ressourcen zur Verfügung. In einem Resort ist der Aufenthalt vor allem freizeitbedingt, die Verweildauer liegt bei über drei Nächten. Das gastronomische Angebot in der Umgebung ist meist sehr gering. Deshalb möchten wir jedem unserer Gäste über mehrere Tage hinweg verschiedene kulinarische Angebote unterbreiten. Das stellt eine große Herausforderung für das ganze Team dar, da entsprechende Ressourcen an Mitarbeitern und Produkten stets vorgehalten werden müssen. Aber für unsere Gäste stellen wir uns dieser Aufgabe gern jeden Tag aufs Neue. Frage: Was möchten Sie Ihren Gästen mit der Gastronomie bieten? Antwort: Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen! Das ist das oberste Ziel. Dem gilt unser ganzes Engagement. Mit der propagierten Ursprünglichkeit sollen sich Ruhe, Gemütlichkeit und Entspannung verbinden. Das Essen gehen soll als kulturelles Erlebnis wahrgenommen werden und nicht nur dazu dienen, satt zu werden. Die kulinarischen Eindrücke auf sich wirken lassen, sich dem Genuss der Speisen hingeben, sich Zeit nehmen, um das beeindruckende Ambiente und die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen, mit einem Wort: entschleunigen – das ist es, was wir unseren Gästen bieten wollen.
Frage: Wie waren die ersten Monate im Weimarer Land, wie haben Sie sich eingearbeitet? Antwort: Sehr intensiv und interessant – zunächst habe ich in alle Bereiche des Hauses hinein geschnuppert, sowohl im Restaurant Augusta, im Frühstücksbereich als auch in der Golf Hütte, um das Team kennenzulernen und um etwaige Problemfelder zu identifizieren. Ich habe mir angeschaut, wie das Miteinander funktioniert, wie sich die Servicekräfte geben, wie schnell das Essen an den Tisch kommt, wie die Cocktails gemacht werden, was unsere Gäste erwarten und vieles mehr. Dies ist wichtig, um den Status quo festzustellen und um später die richtigen Stellschrauben drehen zu können. Denn auch wenn Vieles vorher schon gut funktioniert hat, so gibt es doch immer die Möglichkeit, das Gute noch besser zu machen. Frage: Was sind denn die Stellschrauben, an denen Sie drehen? Antwort: Was wird angeboten? Wie wird es angeboten? Was muss eingekauft werden? Zu welchem Preis? Welche Kalkulation muss angesetzt werden? Wie sind die Abläufe? Welches Equipment ist notwendig? Wie viel Personal wird gebraucht? Welche Kompetenzen müssen die Mitarbeiter haben? All das sind Fragen, die wir stellen und entsprechend unseres Konzeptes adäquat beantworten müssen. Frage: Können Sie Ihr Konzept etwas genauer beschreiben? Antwort: Der Slogan unseres Hauses lautet „Zurück zu den Ursprüngen“. Das drückt sich im ganzen Ambiente aus, sowohl in der Architektur als auch im Interieur – und das ist es auch, was wir in der Gastronomie zum Ausdruck bringen wollen. Diese Natürlichkeit zeigt sich bereits in den hochwertigen Grundprodukten, die wir einsetzen. Hinzu kommt
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Heimatverbundenheit oder Regionalität. Wir kaufen so viel wie möglich in der näheren Umgebung in Thüringen ein und verarbeiten diese Produkte zu authentischen und innovativen Gerichten mit mediterraner Leichtigkeit. Frage: Was bezwecken Sie damit? Antwort: Natürlich gab es diesen Anspruch auch schon zuvor in unserem Haus, das Ziel ist aber eine langfristige und stetige Weiterentwicklung dieser Vision. Frage: Gibt es trotzdem schon konkrete Veränderungen? Antwort: Ja, im Produktbereich. So haben wir die Menüs überarbeitet, bieten eine Mahlzeit auf den Streuobstwiesen an und haben ein Picknick kreiert. Außerdem wurden neue Akzente im Speisen- und Getränkebereich gesetzt. Für Tagungspausen wurden die Art der offerierten Speisen und Getränke überarbeitet, ein Standard für die Präsentation festgelegt, verschiedene Themen definiert sowie Equipment passend zum Interieur des Hauses gebaut. Darüber hinaus haben wir Schwachstellen im internen Ablauf beseitigt und sind organisatorisch besser aufgestellt. Die Gerichte kommen schneller an den Tisch und sind qualitativ noch eine Spur hochwertiger als zuvor. Wir bieten mehr Servicequalität, weil wir die Mitarbeiter intensiv schulen, damit sie unser F&B-Konzept verinnerlichen, welches die bereits vorhandenen Standards ergänzt. Das Personal ist jetzt besser über alle Produkte informiert und kann die Gäste entsprechend beraten.
Frage: Wie reagieren die Gäste darauf? Antwort: Ausgesprochen positiv. Diese Art der Küche kommt gut an. Jetzt gilt es, diesen Weg Schritt für Schritt weiterzugehen, das Angebot zu optimieren und dabei die Gäste mitzunehmen. Natürlich gibt es auch mal den Wunsch nach klassischer Thüringer Küche - daher eröffnen wir im Laufe des Jahres 2016 eine weitere Restauration im Ort Blankenhain, die diese Wünsche erfüllt. Unterm Strich profitieren aber alle von den Veränderungen, die wir vornehmen. Die Gäste erhalten mehr Produkt- und Servicequalität und die Mitarbeiter bekommen die nötige Sicherheit durch klare Abläufe. Frage: Wo sehen Sie die Gastronomie des Resorts in der näheren Zukunft? Antwort: Wir haben die Saison bis Oktober genutzt, um Schwachstellen zu ermitteln, Änderungen vorzunehmen und zu testen, wie Prozesse zu verbessern sind. Überdies haben wir analysiert, welche Produkte gewünscht und angenommen werden. In der nächsten Saison sollen sich diese Neuerungen dann einspielen, damit unsere Gäste das kulinarische Angebot im Spa & Golf Resort Weimarer Land in vollen Zügen genießen können, denn sie sind die Intention für all diese Bemühungen. Ziel ist, dass jeder unser Haus mit positiven Eindrücken zufrieden verlässt, darüber redet und gerne wiederkehrt. Herr Stenzel, vielen Dank für das Gespräch.
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Lifestyle
Lust am Genuss Heimatverbundenheit und Regionalität liegen uns am Herzen. Wir kaufen so viel wie möglich in der näheren Umgebung in Thüringen ein und verarbeiten diese Produkte zu authentischen und innovativen Gerichten mit mediterraner Leichtigkeit.
Lifestyle
Erlesenste Kreationen Der Slogan unseres Hauses lautet „Zurück zu den Ursprüngen“. Das ist es auch, was wir in der Gastronomie zum Ausdruck bringen wollen. Diese Natürlichkeit zeigt sich bereits in den hochwertigen Grundprodukten, die wir einsetzen.
Lifestyle
Fest f체r die Sinne Die kulinarischen Eindr체cke auf sich wirken lassen, dem Genuss der Speisen hingeben, sich Zeit nehmen, um das beeindruckende Ambiente und die einzigartige Atmosph채re aufzusaugen.
Lifestyle
Prickelndes Erlebnis Sie sollen sich wohlf端hlen! Das Essengehen soll als kulturelles Erlebnis wahrgenommen werden und nicht nur dazu dienen, satt zu werden.
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MEHRERE BERUFE FUSSEN AUF DER JAHRHUNDERTEALTEN TRADITION DES BACKENS
DER PÂTISSIER
EIN KÜNSTLER UNTER DEN BÄCKERN Während das Berufsbild des Bäckers eher einem Handwerker entspricht, ist der Pâtissier – auch Konditor oder Zuckerbäcker genannt – vor allem ein Künstler. Im Spa & Golf Resort Weimarer Land sorgt Patrick Pfotenhauer für den kunstvollen Hochgenuss.
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Handwerker und Künstler. Für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Tätigkeiten könnte der Maler als Beispiel dienen. Denn da gibt es zum einen die, die mit der Rolle Wände anstreichen, und zum anderen die, die mit Pinsel und Palette vor der Leinwand stehen. Trotzdem bringen beide Farbe auf einen Untergrund auf. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Bäcker auf der einen und dem Pâtissier – auch Konditor oder Zuckerbäcker genannt – auf der anderen Seite. Ersterer entspricht eher dem Handwerker, Letzterer ist vor allem Künstler.
Die Geschichte der Bäckerei reicht dabei bis zur Zeit Karls des Großen ins 8. und 9. Jahrhundert zurück. Der Bäcker stellte Brot her, um die Menschen satt zu machen. So etablierten sich im Laufe der Jahrhunderte und durch das Mittelalter hindurch die Bäckereien als Grundversorger, welche das Getreide der Landwirtschaft bzw. das Mehl der Müller verarbeiteten. Selbstversorger, wie Privathaushalte und Bauernhöfe, die ihr eigenes Brot herstellten, gab es dagegen immer seltener. Die Historie der Konditorei ist erheblich kürzer. Dieser Berufszweig entstand im Spätmit-
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telalter zunächst aus spezialisierten Bäckern, die ihren Teig mit Honig, Trockenfrüchten oder Gewürzen verfeinerten. In Deutschland nannten sich diese Spezialisten Lebküchner. Das Wort „Konditor“ selbst stammt von dem lateinischen „condire“ ab, was „einlegen“, „lecker zubereiten“, „würzen“ oder „anmachen“ bedeutet. Dank des Seehandels, der exotische Zutaten wie Gewürze und Zucker aus dem Orient, Marzipan, sowie nach der Entdeckung Amerikas Schokolade, nach Europa brachte, blühte der
Konditorberuf weiter auf. Anfangs stand die Tätigkeit eng mit der des Apothekers in Zusammenhang, denn nur diese durften mit erlesenen Zutaten handeln. So gaben die als „Confectionari“ bezeichneten Arzneimittelhersteller dem süßen „Konfekt“ seinen Namen. Heutzutage sind Bäcker und Konditor eigenständige Ausbildungsberufe. Während die Tätigkeit des Bäckers nach wie vor hauptsächlich die Herstellung größerer Mengen von Brot und Brötchen kennzeichnet, fertigt der Pâtissier edle Produkte wie Torten und Kuchen, kalte
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und warme Süßspeisen sowie Eiskreationen. Dabei gehören neben dem Mischen und Verarbeiten der Teige und Massen auch das Zubereiten und Anrichten der Kompositionen zu seinen Aufgaben. „Es soll schön aussehen und muss gut schmecken“, benennt Patrick Pfotenhauer die wichtigsten Ansprüche. Er ist Pâtissier im Spa & Golf Resort Weimarer Land und damit der Herr über alle süßen Gaumenfreuden, die aus der Küche kommen. „Der Beruf erfordert es, genau auf die Rezepte zu achten und er benötigt neben Kreativität und intensiver Vorbereitung vor allem ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und Präzision für die aufwändigen Dekorationen“, erklärt er.
Der Grund für seine Berufswahl ist simpel: „Ich mag einfach sehr gern Süßigkeiten. Zum Glück sieht man es mir nicht an“, sagt er. Der 22-Jährige hat sich über eine Weiterbildung die Kunst der Pâtisserie angeeignet. Davor hat er an einer der besten gastronomischen Adressen in Deutschland Koch gelernt. „Ich habe meine Ausbildung im Restaurant Anna Amalia des Hotels Elephant in Weimar gemacht. Mein Küchenchef war Marcello Fabbri“, erzählt Pfotenhauer über die Lehre bei dem berühmten Sterne-Koch. Seit der Eröffnung des Spa & Golf Resort Weimarer Land im Jahr 2013 arbeitet er im Bereich „Kalte Küche“, seit August 2015 widmet er sich ausschließlich der Pâtisserie. „Ich mag
die künstlerische Freiheit. Dabei greife ich auf bewährte Rezepte zurück und versuche diese zu verfeinern oder punktuell zu variieren“, beschreibt Pfotenhauer sein Konzept. Daraus entstehen dann Kreationen wie „Komposition von Melone, Meersalz und Joghurt“ oder „Dialog von Cassis und Buttermilch mit AssamPfeffer“. „In sozialen Netzwerken wie Facebook finde ich oft Anregungen. Wenn mir die Form eines Desserts gefällt oder die Optik, wie es angerichtet ist, dann probiere ich es mit anderen Zutaten aus. Viele Ideen kommen dabei aus dem Bauch heraus“, verrät der Pâtissier. Neben der Kreation neuer Leckereien und der Weiterentwicklung der Speisekarten gehören
auch Zucker- und Schokoladen-Verarbeitung sowie Eis- und Sorbet-Herstellung zu seinen Aufgaben. „Außerdem verwende ich sehr gern frisches Obst. Dessen natürliche Süße hilft mir dabei, die Produkte gesünder zu gestalten.“ Jede Süßigkeit, jedes Dessert ist dabei ein individuell gefertigtes Einzelstück. Das bedeutet jedoch nicht, dass Pfotenhauer vor größeren Gästeansammlungen kapitulieren würde. „Wir hatten einmal zeitgleich den Porsche Cup, den Sparkassencup und eine weitere Veranstaltung im Haus. Dabei haben wir fast 600 Leute mit Dessert versorgt“, erinnert er sich und ergänzt: „Bis jetzt ist das Feedback immer positiv gewesen.“
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PARFUMFLACONS MIT STÄBCHEN EROBERN VON ITALIEN AUS DIE WELT
DUFT MIT STIL AM STIEL
CULTI REVOLUTIONIERT DEN RAUMDUFT Geschaffen hat die italienische Marke Alessandro Agrati, der heute als Creative Director des Unternehmens tätig ist. Der studierte Architekt und Sohn einer Designerfamilie für Mode und Inneneinrichtung wollte die beste Methode zur Parfümierung von Stoffen finden.
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Über eine Billion unterschiedlicher Düfte kann die Nase wahrnehmen. Das ist das Ergebnis einer im vergangenen Jahr im Fachjournal „Science“ veröffentlichten Studie des Wissenschaftlers Andreas Keller von der Rockefeller University in New York. Bislang waren Experten lediglich von 10.000 verschiedenen Gerüchen ausgegangen. Damit ist die Nase das mit Abstand sensibelste Sinnesorgan, denn das Gehör kann „lediglich“ mehrere Hundertausend Töne auseinanderhalten, das Auge „nur“ einige Millionen Farben unterscheiden. Kein Wunder, dass Düfte deshalb auch verkaufsfördernd eingesetzt werden. Sei es bei Geruchsstoffen, die Lebensmittel appetitlicher wirken lassen sollen, oder in Kaufhäusern, Modeläden und Hotels, die über die Klimaanlage oder mit anderen technischen Geräten gezielt „beduftet“ werden. Ein Pionier der so genannten Raumbeduftung ist die Firma Culti Milano, die seit nunmehr 25 Jahren mit ihren Kreationen Augen und Nasen verwöhnt. Alessandro Agrati hat die italienische Marke geschaffen und ist heute als Creative Director des Unternehmens tätig. Der studierte Architekt und Sohn einer Designerfamilie für Mode und Inneneinrichtung wollte die beste Methode zur Parfümierung von Stoffen finden. 1988 beobachtete er bei einem Ausflug ins Mailänder Umland, wie Weidenkörbchen auf traditionelle Weise von Hand geflochten wurden. Die dafür verwendeten Rattanstäbchen wurden in Wasser eingeweicht, bevor sich das Holz unter Dampf verformte. Diese zufällige Beobachtung gab Agrati den Anstoß zu einem Experiment, das die Raumbeduftung revolutionieren sollte. Er gab normales Herrenparfum in ein Behältnis, stellte ein Bündel der Holzstäbchen hinein und bemerkte, wie es die Flüssigkeit aufsaugte und danach lange die Aromen des Duftwassers verströmte. Zwei Jahre später – nach der gründlichen Erforschung dieses Phänomens und nachdem er sich noch weitreichenderes Wissen zum Thema Gerüche
und Parfüm angeeignet hatte – gründete Agrati 1990 Culti Milano. Seitdem haben die Duftflakons mit Stäbchen von Italien aus die Welt erobert. Dabei waren die Hürden am Anfang hoch, denn zunächst mussten Agrati und sein Team die frischen Kreationen und auch die Maschinen, die sie zusammenmischen, selbst entwickeln. Auch das perfekte Verhältnis von Raumvolumen und Diffuser-Größe musste in langwierigen Versuchen ermittelt werden. In den eigens geschaffenen Apparaturen vereinten sie nur wenige hochreine Zutaten aus erlesenen Essenzen. Denn erst beim Mischen entstehen die Duftmoleküle, welche die einzigartigen Aromen in sich einschließen und nach und nach abgeben. Auf diese Weise entfaltet sich der Duft harmonisch und verfügt über eine einzigartige Wirksamkeit. Ob Blumen des Frühlings, salzige Brise des Mittelmeeres, Bäume voller Zitrusfrüchte oder die Würze der Wälder im Herbst: Die Mailänder Duft-Designer setzen auf ein aufmerksames Publikum, das hohe Ansprüche an Duft und Design stellt und sich mit der Wahl des Raumduftes vom Durchschnitt abheben möchte. „Culti Milano möchte Kunstwerke jenseits des Gewöhnlichen erschaffen, in denen man immer wieder Neues erkennen kann“, heißt es vom Unternehmen. Culti Milano steht nach eigenen Angaben „für Lifestyle und Home-Wellness und ist auf die Bedürfnisse von Menschen ausgerichtet, die sich gerne mit einzigartigen und außergewöhnlichen Gegenständen umgeben. Die raffinierten Kollektionen sprechen alle Sinne an, lassen keine Wünsche offen und verschaffen ein unvergessliches Wohlbefinden für Körper und Geist.“ Dabei ist es vor allem die Kombination aus zarten Raumdüften und raffiniertem Design, die die Kunden begeistert. Alle Düfte sind Maßanfertigungen für bestimmte Räume, doch für Wellness-Bereiche hat Alessandro Agrati ein ganz neues Beduftungssystem entwickelt. Die exklusive Spa-Linie
„Spa’rfum“ sieht auf den ersten Blick wie ein gewohnter Flakon aus, entpuppt sich aber als elektrisches Mikronebelsystem. Zu dem alkoholfreien Duft gibt es darüber hinaus eine Luftbefeuchtung und zartes Licht dazu. Auch im Spa & Golf Resort Weimarer Land sorgt Culti auf diese Weise für olfaktorisches Wohlbefinden und ist dort im „Mary Malone Home Style Shop“ zu erwerben. Gäste können auf diese Weise den „Duft des Hotels“ mit nach Hause nehmen. Die Raumdüfte von Culti zeichnet vor allem die hohe Parfümeriekunst im Zusammenspiel mit natürlichen Essenzen aus. Dabei werden unterschiedliche Methoden der Raumbeduftung eingesetzt: Spray, Diffuser, Kerzen und Atmosphera – sie alle bestechen durch ihre Wirksamkeit, Qualität, Ästhetik und Nachhaltigkeit. Der Umwelt zuliebe verzichtet Culti Milano auf Farbstoffe und auf Tierversuche.
Alle Düfte bestehen aus den gleichen Inhaltsstoffen wie edle Eau de Parfums und besitzen das Qualitätssiegel der International Fragrance Association (IFRA). Dank der großen Auswahl an Flaschen, Fertigungen, Farben und Texturen von schlichtem und klarem Design unterstreichen die Kreationen das individuelle Stilbewusstsein ihrer Anwender. Die handgefertigten Qualitätsprodukte werden ausschließlich in Italien hergestellt und dies nur aus ausgesuchten Materialien: italienisches Glas, Holzdetails und edle Jacquard-Etiketten. Jedes Produkt stammt aus den Händen erfahrener Kunsthandwerker. Das umfassende Lifestyle-Konzept vereint zeitlosen Stil, Wohlbefinden sowie Liebe zum Detail und verweigert sich deshalb konsequent allen schnelllebigen Modetrends. www.culti.it
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DIE MASSEURE MARCUS BÖHME UND TIMO RUTTMANN WOLLEN DIE GÄSTE AUS DEM „MENTALEN HAMSTERRAD“ HOLEN
DER SANFTE UND DER HARTE ENTSPANNUNG BEI MASSAGEN IM SPA Zusammen mit ihren Kolleginnen, die sich vor allem um das Thema Kosmetik kümmern, sind Böhme und Ruttmann im Spa-Bereich des Resorts für das Wohlbefinden der Gäste verantwortlich.
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„480 Muskeln werden beim Golfen beansprucht, so viele wie bei keiner anderen Sportart – außer beim Stabhochsprung“, sagt Timo Ruttmann. Er arbeitet als Masseur und Fitness-Trainer im Spa & Golf Resort Weimarer Land. Und bei der Begeisterung, mit der der 32-Jährige von seiner Arbeit spricht, kann man sich beinahe vorstellen, dass er jeden einzelnen Muskel persönlich kennt. „Timo hat recht“, unterstützt ihn sein Kollege Marcus Böhme. „Beim Golfen spannen und entspannen Sie tatsächlich vom kleinen Zeh bis zum Hals jeden Muskel. Deshalb ist es umso wichtiger, nach der Beanspruchung die nötige Entspannung zu suchen.“ Damit ist man bei den beiden Masseuren an der richtigen Adresse. Zusammen mit ihren Kolleginnen, die sich vor allem um das Thema Kosmetik kümmern, sind Böhme und Ruttmann im Spa-Bereich des Resorts für das Wohlbefinden der Gäste verantwortlich. Während Böhme als Experte für Yoga, Meditation und Entspannung sozusagen der Sanftere ist und die Einstellung vertritt, „die Leute sollen bei sich ankommen, wenn möglich abschalten und bestenfalls den Kopf frei kriegen“, gibt Ruttman eher den harten Typen, wenn er sagt: „Ich quäle die Leute auch gern mal – natürlich nur, wenn sie es wollen.“ Beide eint jedoch das Credo, dass ein entspannter Gast das größte Lob sei. „Das Gute an unserem Job ist das direkte Feedback, was meistens sehr positiv ausfällt“, meint Böhme und Ruttmann ergänzt: „Wir haben einen total schönen Beruf, weil wir nach den Behandlungen immer glückliche Kunden haben.“ Gründe dafür seien das herausragende Ambiente und die hervorragenden Bedingungen, die das Spa & Golf Resort Weimarer Land bietet. „Unser Konzept ist deutlich strukturierter und weniger oberflächlich als in den meisten Hotels“, verspricht Ruttmann. Die beiden Profis haben gemeinsam den Anspruch, alles dafür zu tun, dass die Gäste „aus ihrem mentalen Hamsterrad rauskommen“, wie es Böhme ausdrückt.
Ruttmann, der aus Feuchtwangen (Mittelfranken) stammt, ist Masseur und medizinischer Bademeister mit der Zusatzqualifikation zum Personal-Trainer. Er hat vorher in einem Hotel in Speyer gearbeitet und ist seit August 2013 in Blankenhain fest angestellt. Seine Zuständigkeit umfasst Massagen, Aufgüsse, Körperbehandlungen und das Sportprogramm mit PersonalTraining, Fitness-Workout, Aquafitness sowie „Golf aktiv“. Sein Kollege Böhme kommt aus Schleiz (Thüringen) und ist seit 2003 medizinischer Masseur mit Weiterbildungen für Yoga, Meditation und Entspannung. Der 36-Jährige stieß im Dezember 2013 zum Team und kümmert sich nach eigener Aussage neben Massagen und Aufgüssen vor allem um das „Relaxen, Wohlfühlen und Runterfahren“ der Gäste. „Die Leute sind heutzutage durch den Job verspannter, leben aber auch bewusster und verfügen über mehr Fachwissen“, weiß Böhme. Mit Anspannungen meint er dabei nicht nur körperliche Beschwerden sondern auch mentale Blockaden. „Dementsprechend entwickeln sich auch unsere Aufgaben weiter, denn es fließen sowohl neue medizinische Erkenntnisse und Behandlungstechniken in die Alltagsarbeit ein, als auch alternative Entspannungsmethoden mit oftmals exotischen Ursprüngen“, berichtet er. Als Beispiel nennt er die aus dem Orient stammende Prana-Anwendung (Prana bedeutet Leben, Lebenskraft oder Lebensenergie), die künftig im Spa & Golf Resort Weimarer Land angeboten werden soll und dem Haus damit ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. „Dabei handelt es sich um eine kontaktfreie AlternativMethode, quasi eine Energie- oder MagnetfeldTherapie aus dem Yoga- und Ayurveda-Bereich mit prähistorischen Wurzeln. Wir sind sehr aktiv bei der Suche nach neuen Ideen, die es ermöglichen, das Wohlbefinden unsere Gäste zu steigern“, so Böhme.
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Der weitverbreiteten Meinung, im Spa würde sich vornehmlich die Damenwelt tummeln, widerspricht Ruttmann. „Unser Publikum ist bunt gemischt, es sind sogar Kinder dabei. Bereits im Alter von sechs bis acht Jahren kommen manche regelmäßig zu uns. Es ist wundervoll zu sehen, wie die Kids die Behandlung genießen und abschalten. Fast alle schlafen dabei ein“, berichtet er. Viele Kinder seien bereits in ihrem jungen Alter verspannt durch Überbelastung, Bewegungsmangel, schlechtes Sitzen und schwere Ranzen. Sein jüngster Gast hatte diese Probleme jedoch noch nicht. „Die Kleine war gerade acht Monate alt. Ich habe ein paar Streichungen gemacht und die Füße massiert, bis sie eingeschlafen ist. Der Papa war sehr zufrieden.“ Ansonsten sei der Anteil von Frauen und Männern fast ausgeglichen, wobei es jedoch Unterschiede bei den Behandlungsanforderungen gebe: „Frauen wünschen sich bei den Massagen weniger Druck, um sich dafür mehr zu entspannen. Die meisten Männer wollen alles aushalten und fordern einen immer auf, richtig reinzudrücken“, erzählt Ruttmann. Auch das Gesprächsbedürfnis sei von Gast zu Gast verschieden. „Manche wollen reden, andere hätten gern ihre Ruhe – wobei es in der zweiten Hälfte der Behandlung meistens still wird, weil die Leute dann richtig entspannt sind.“ Während im Sommer Massagen wie „Golf intensiv“ – auf die Belange des Golfers zugeschnittene Behandlungen für Rücken, Füße, Schultern oder Hüfte – der Klassiker sind, seien es im Winter die Rituale, berichtet Böhme. „Dabei handelt es sich um Massageformen zu denen zusätzlich noch Peeling, Packungen oder Bäder hinzu kommen. Die Angebote sind umfangreicher und nehmen mehr Zeit in Anspruch, die längste Anwendung dauert immerhin zwei Stunden. Hinterher sind die Leute immer sehr gut entspannt“, weiß er.
Dazu trägt vor allem auch das einmalige Ambiente im Spa & Golf Resort Weimarer Land bei. „Der traumhafte Innenpool mit 34 Grad und das Außenbecken mit 27 Grad – so einen großen Pool mit dieser fantastischen Aussicht auf den Golfplatz gibt es sonst nirgendwo“, schwärmt Ruttmann. „Das ist wirklich einmalig.“ Hinzu kämen die drei überdurchschnittlich großen und luxuriösen Saunen. Dazu gehören die finnische Panorama-Sauna (90 °C) mit Blick auf den Golfplatz, das Aroma-Dampfbad (50 °C, feucht) sowie das Lindenblütenbad (60 °C). Böhme verrät: „Einmal täglich gibt`s den Aufguss von uns Profis, da wird richtig geschwitzt.“ Der Saunabereich verfügt über ein Abkühlbecken und Belebungsduschen mit Kneippstrahl, Tropenregen sowie Splash-Benebelung von der Seite. Wie der Namen Lindentherme bereits verrät, spielt der Baum im Resort eine wichtige Rolle: So sind die Behandlungszimmer im Spa-Bereich nach verschiedenen Lindenarten benannt. „Rheinberger Linde“ ist der Kosmetikraum, „Sommerlinde“ und „Winterlinde“ stehen für Packungen zur Verfügung, „Linner Linde“ heißt der Kombinationsraum für Massage und Kosmetik, in der „Försterlinde“ befindet sich die Sandliege und „Schwarz-“ sowie „SilberLinde“ bezeichnen reine Massagezimmer. Übrigens heißt das Büro von Böhme und Ruttmann scherzhaft „Gerlinde“ und den Raum für die Putzmittel nennen sie „Sieglinde“ – man merkt, dass die beiden Spaß bei der Arbeit haben. Neben den zahllosen Massagen, in verschiedenen Längen, mit verschiedenen Ölen und für verschiedene Körperbereiche sowie den unzähligen Arrangements zum Wohlfühlen und Relaxen spielt jedoch auch Sport und Fitness eine wichtige Rolle im Spa. „Wir bieten kostenlos ein wöchentliches Übungsprogramm, das 45 Minuten Training am Tag beinhaltet“, verrät Ruttmann. Darüber hinaus seien spezielle Angebote zusätzlich buchbar, beispielsweise ein
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TIMO RUTTMANN
Personal-Training. „Wir sind da sehr flexibel, je nachdem, was die Gäste erreichen möchten und wie viele Teilnehmer es sind.“ Für das Workout steht ein eigenes Fitness-Studio mit einigen Ausdauer- und Spezialgeräten zur Verfügung. „Zudem erstellen wir Anleitungen und Trainingspläne für daheim, damit die Leute das, was sie bei uns gelernt haben, zu Hause weitermachen können“, erklärt Ruttmann. Ergänzt wird das Angebot durch Entspannungskurse, die gerade in der kalten Jahreszeit sehr gut angenommen würden, ergänzt Böhme und zählt Yoga, Pilates und Tai-Chi auf. „Unser Ziel ist es, Stammkunden vom Sommer auch im Winter nach Blankenhain zu locken. Gute Arbeit ist dafür die beste Werbung. Unser guter Ruf spricht sich rum. Wir haben viele Einzelgolfer, die uns in ihren Clubs weiterempfehlen.“ Gerade für Golfer bietet der Spa-Bereich viele interessante Möglichkeiten – und mit Böhme
und Ruttmann inzwischen sogar zwei golfinteressierte Gesprächspartner, denn beide haben im Spa & Golf Resort Weimarer Land das Spiel erlernt und sind mittlerweile mit Begeisterung dabei. „Der Vorteil ist, dass man schnell mit den Gästen auf einer Ebene ist und sich gut über den Sport unterhalten kann“, meint Ruttmann. „Dabei wird auch schnell das Vorurteil widerlegt, das Golfer elitär sind. Nein, es sind ganz normale Menschen“, fügt Böhme hinzu. Zu den speziellen Angeboten für Golfer zählt „Golf-Yoga“. Hier werden die Bewegungen integriert, die beim Golf gemacht werden, zum Beispiel Drehungen und Dehnungen. Dabei kommen sogar Golfschläger zum Einsatz. „Ziel ist es, eine Linderung der speziellen Beschwerden herbeizuführen“, sagt Böhme. Auch bei „Golf-Aktiv“ werden Schläger oder kleine Gewichte verwendet. „Das Programm dient dem Muskelaufbau und sorgt für die Kräftigung und Reizung von Rücken, Nacken, Hüfte und Schul-
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MARCUS BÖHME
tern“, so Ruttmann. „Zudem hilft es, Erkrankungen vorzubeugen.“ „Nach vier Stunden Golf, weiß man, was man gemacht hat“, weiß Ruttmann. Deshalb bieten er und sein Kollege auch spezielle Behandlungen und Massagen für Rücken oder Füße an, so genannte Golf-Treatments. So kombiniert „Early Bird“ die klassische Sportmassage mit Dehn- und Streckübungen als ideale Vorbereitung für das Spiel. Beim „Eagle“ kommen Lockerungsmaßnahmen sowie Golf-Taping hinzu. Schließlich erhalten Freunde des Sports beim „Abschlag“ eine vitalisierende Massage für die strapazierten Füße.
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DER WEG VOM SAUERLAND NACH THÜRINGEN
TRADITION UND WERTE FAMILIE IST UNSERE STÄRKE
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Auf der vorherigen Doppelseite sehen Sie Ihre Gastgeber, die Familie Grafe, Inhaber des Spa & Golf Resorts Weimarer Land. Die Personen auf dem Foto bringen genau das zum Ausdruck, worum es bei Ihrem Aufenthalt gehen soll: Familiäre Atmosphäre, Geborgenheit, Zusammenhalt und Gemeinschaft aber auch Individualität, Exklusivität und Stil.
Neben dem Golfcart: Christian und Heike Grafe Christian Grafe interessiert sich sehr für Landwirtschaft und speziell für alle Fahrzeuge, die dabei zum Einsatz kommen. Als CourseManager im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist er auch für den Fuhrpark verantwortlich. Bevor Traktoren, Rasenmäher oder Golfcarts angeschafft werden, vergleicht er technische Daten und Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge und prüft sie auf Herz und Nieren, damit nur die beste Technik zum Einsatz kommt. Cordula (sitzend) und Clemens Grafe sowie deren Tochter Julia. Clemens Grafe ist beim Kunststoff-Unternehmen GRAFE der Spezialist für technische Kunststoffe und weiß, welche hervorragenden Design-Möglichkeiten der Werkstoff bietet. Seine Frau Cordula sitzt auf dem legendären Panton Chair, einem Klassiker der Möbelgeschichte. Der dänische Architekt und Designer Verner Panton entwarf den Stuhl 1960 und entwickelte ihn gemeinsam mit der Firma Vitra zur Serienreife. Es war der erste aus einem Stück gefertigte Vollkunststoff-Stuhl. Michael und Katja Grafe sowie deren Tochter Marie (beide auf dem Pferd sitzend) Michael Grafe und seine Familie sind begeisterte Reiter. Die Familie besitzt drei Pferde, zwei davon sind auf dem Foto zu sehen – Luzi
(links) und Windora mit Katja und Marie Grafe obenauf. Darüber hinaus gehört noch Hündin Kiara (an der Leine bei Heike Grafe) zu der tierfreundlichen und naturliebenden Familie. Klemens Grafe senior (auf dem Fass sitzend) Klemens Grafe senior ist der Familienpatriarch. Der gelernte Bierbrauer und Mälzer führte zunächst den elterlichen Betrieb als Partner der DAB (Dortmunder Actien-Brauerei) und wechselte später als Mitbegründer der Constab Polymer-Chemie GmbH & Co. KG in die Kunststoffbranche. Heute, als Pensionär, nutzt er seine Aufenthalte im Spa & Golf Resort Weimarer Land zur Erholung und Entspannung. Matthias Grafe (ganz rechts) und seine Frau Astrid sowie die Kinder Sebastian, Isabelle und Lilia mit den Hündinnen Kara und Lisa Matthias Grafe ist Geschäftsführer und Sprecher des Kunststoff-Unternehmens GRAFE sowie Geschäftsführer des Spa & Golf Resorts Weimarer Land. Mit der 36-Loch Anlage und dem Vier-Sterne-Superior-Hotel hat der passionierte Jäger und Golfer für Freunde des Sports ein familienfreundliches Refugium der Ruhe geschaffen. Tatkräftige Unterstützung vor allem bei der atemraubenden Innengestaltung des Hotels bekam er von seiner Frau Astrid. Die Managerin des GolfClubs betreut überdies den Mary Malone Home Style Shop, wo Gäste ein exklusives Sortiment an Einrichtungsgegenständen, Möbeln und Accessoires.
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MUT UND PIONIERGEIST DES VATERS FÄRBTE AUCH AUF DIE SÖHNE AB
RICHTIG ODER GAR NICHT GEWAGT UND GEWONNEN
Wie Klemens Grafe vom Bierbrauer zum Kunststoffverarbeiter wurde, welche Erfahrungen er dabei machte und welche Lehren er seinen Söhnen mit auf den Weg gab.
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Niederrhein an der Grenze zu Holland, Frühjahr 1945, kurz vor Ende des Krieges. Anfangs ist nur das sägende Kreischen der beiden Propeller-Motoren zu hören. Erst ganz leise, dann immer lauter, dröhnender, bedrohlicher. Die beiden Jungs auf ihren klapprigen Fahrrädern treten so schnell sie können in die Pedale. Noch bevor der amerikanische Jäger zu sehen ist, übertönt das Rattern seiner BrowningMaschinengewehre jedes andere Geräusch. Dreck spritzt und zerborstene Pflastersteine fliegen umher, als sich die Geschossgarben in den Boden bohren. Die Freunde springen in den Straßengraben, suchen verzweifelt Schutz. Doch selbst als die Maschine über sie hinweg taucht, scheint die Gefahr nicht vorüber. Die ausgeworfenen Patronenhülsen, die auf das Kopfsteinpflaster prasseln, erwecken den Eindruck, der Tiefflieger würde auch nach hinten schießen. Lange müssen die beiden Jungs in Deckung bleiben. Dabei dürfen sie sich nicht rühren. Sie wissen, die Piloten der 9th Airforce in ihren Lockheed P-38 Lightning machen Jagd auf alles, was sich bewegt. Nicht umsonst werden die markanten Doppelrumpf-Flugzeuge wegen ihres eigenartigen Äußeren und der enormen Feuerkraft von den Deutschen „Gabelschwanzteufel“ genannt. Doch die beiden Vettern haben Glück, der Jäger kommt nicht zurück. Schließlich gelangen sie unversehrt zunächst nach Dortmund, wo einer der beiden wohnt. Sein Cousin schafft es am nächsten Tag zurück in seine Heimatstadt Rüthen. Nicht nur für ihn und seine Eltern ein Grund zur Freude – ohne das glückliche Ende dieser Geschichte gäbe es heute das Spa & Golf Resort Weimarer Land nicht. Denn der eine der beiden Jungs heißt Klemens und ist der Vater der vier Brüder, die das Haus gegründet haben. „Mein Vetter aus Dortmund und ich, wir waren damals in einem Internat am Niederrhein untergebracht“, erinnert sich der heute 85-Jährige. „Jeder wusste, dass es bald zu Ende gehen würde. Deshalb haben unsere Eltern uns die Fahrräder geschickt. Als dann Engländer und
Amerikaner ihre Luftlandetruppen in Holland abgesetzt haben, sind wir mit den Drahteseln zurück nach Hause geflohen.“ Zu Hause heißt für Klemens Grafe die kleine Gemeinde Rüthen im Sauerland, wo er 1931 zur Welt gekommen ist. Jetzt, zum Ende des Krieges, ist er wieder hier und schaut einer ungewissen Zukunft entgegen. „Mit Schule war dann erstmal nichts. Ich habe auch keinen Abschluss mehr bekommen“, blickt er zurück. Stattdessen soll er auf die Übernahme des Bierverlags – einen Getränkehandel – seines Vaters vorbereitet werden. Deshalb schickt ihn dieser als Volontär in die Iserlohner Brauerei. „Das war eine sehr schöne kleine Brauerei, wo das Bier noch handgefertigt wurde“, erzählt Grafe Senior. Zu dieser Zeit ist es die einzige Brauerei in Deutschland, die überhaupt noch betrieben werden darf. „Die waren von den Engländern beschlagnahmt worden und haben das Bier zur Versorgung der Truppen hergestellt. Die Deutschen bekamen keins mehr“, berichtet er. Ihm gefällt es in Iserlohn so gut, dass er beschließt, Bierbrauer und Mälzer zu werden – so wie es Familientradition ist, denn schon Generationen vor ihm haben diesen Beruf ausgeübt. Also beginnt er die entsprechende Lehre. Über Stationen bei Schröer in Mühlheim an der Ruhr und bei der Dortmunder Union Brauerei lernt er das Malzmachen und Bierbrauen. In den 1950-er Jahren kehrt er in den elterlichen Betrieb zurück. Dieser erhält in dieser Zeit ein Angebot zur Zusammenarbeit von der Großbrauerei Warsteiner – bereits damals mit einer Braukapazität von über 100.000 Hektolitern einer der größten Marktteilnehmer. Doch Grafes Vater lehnt ab, will seinem langjährigen Partner DAB (Dortmunder Actien-Brauerei) treu bleiben – und verpasst so vielleicht eine wichtige Chance zur Expansion. „Als ich dann später das Geschäft meines Vaters übernommen habe, war es zu spät. Daraus habe ich gelernt und meine Söhne immer machen lassen, auch wenn ihre Geschäftsideen anfangs vielleicht verrückt erschienen.“
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Klemens Grafe findet sein privates Glück, heiratet die Frau seines Lebens. Doch er merkt bald, dass der Handel mit Getränken ihn nicht ausfüllt. „Ich habe das vor allem aus Verantwortungsbewusstsein meinen Eltern gegenüber gemacht“, sagt er heute. „Schon in der Zeit habe ich immer von etwas anderem geträumt.“ Der Zufall bringt ihn diesem Wunsch etwas näher. „Ein Schwager von mir war Chemotechniker in einem Kunststoffbetrieb, ein anderer war Architekt. Zu Weihnachten trafen wir uns bei den Schwiegereltern. Der Chemotechniker erzählte, wie der Vertreter eines US-Unternehmens bei ihm im Betrieb war auf der Suche nach einer deutschen Firma, die für ihn Masterbatch für die Folienindustrie herstellt. Dieser Zuschlagstoff sollte für den UV-Schutz der Folien sorgen. In Deutschland war das etwas völlig Neues, so etwas gab es hier bislang gar nicht“, so Grafe. Doch der Chef des Schwagers lehnte das Angebot ab. Nach dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ habe er lieber die bewährten Produkte hergestellt, sagt Grafe. „Wir drei haben uns dann gefragt: Wollen wir das machen? Und lässt sich damit Geld verdienen? Die Antwort war: Das weiß keiner. Aber wir haben es probiert.“ Die Constab Polymer-Chemie GmbH & Co. KG, wird gegründet, der Einstieg in die Kunststoffbranche ist gemacht. Die Anfänge des Trios, so erzählt es der alte Herr, sind mühsam: Sie verschulden sich „bis zum Hals“ und belasten ihre Häuser „bis zum Geht nicht mehr“. Dann steigt auch noch der Chemotechniker aus und somit der Einzige, der Ahnung von der Materie hat. „Er stellte immer größere Ansprüche, obwohl wir in dieser Situation noch Geld in die Firma zuschießen mussten. Schließlich hat er gekündigt – und wir haben letztlich angenommen und allein weitergemacht. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“ Die Geschicke des aufstrebenden KunststoffUnternehmens liegen jetzt in den Händen eines Architekten und eines Bierbrauers. Doch Klemens Grafe stört das nicht. „Ich war immer
schon experimentierfreudig.“ Er eignet sich das nötige Wissen selbst an und beschafft auch das notwendige Equipment. „Damals gab es noch keine Kunststoffverarbeitungsmaschinen. Also haben wir Mischer und Mühlen aus der Backwarenindustrie verwendet. Wir mussten einfach viel ausprobieren, denn es gab niemanden, der uns gesagt hat, wie es geht.“ Trotzdem kommen die Unternehmensgründer voran. Zum ersten Kunden aus den USA gesellt sich bald ein weiterer aus der Schweiz. Grafe und sein Schwager merken bald, dass ein Masterbatch, was sie im Auftrag des einen Kunden herstellen, bestimmte Vorteile gegenüber dem hat, was sie für den anderen Kunden produzieren – und umgekehrt. Der Durchbruch gelingt ihnen, als sie es schaffen, beide Rezepte und damit auch die Vorteile zu vereinen. „Damit hatten wir unser erstes eigenes Produkt. Es war besser als die, die wir im Lohnverfahren für die Amerikaner und Schweizer hergestellt haben. Und die beiden Großen konnten es nicht nachmachen“, lacht er. Über diesen Coup freut sich Grafe offensichtlich noch heute. Auf dieser Basis wuchs und gedieh das Unternehmen. Und zu Hause wuchs und gedieh der Nachwuchs. Zur erstgeborenen Tochter Maria kamen nach und nach vier Söhne – Clemens, Christian, Matthias und Michael – hinzu. „Wir hatten die Schablone verlegt“, schmunzelt der Vater. Alle vier Jungs kommen bei der Ferienarbeit im Betrieb im heimischen Sauerland erstmals mit dem Kunststoff in Berührung. Während sich drei Brüder der Kunststofftechnik verschreiben und Berufsausbildung bzw. Studium absolvieren, entdeckt Matthias Grafe die Faszination der Zahlen – und studiert Betriebswirtschaft auf Diplom. Letztlich steigen alle ins Unternehmen ein. Doch auch der Architekt hat Kinder und zwischen den Schwagern kommt es zu Unstimmigkeiten darüber, wer das Unternehmen künftig führen soll. Grafe gibt nach und lässt sich abfinden, doch seine Söhne stehen vor einer ungewissen Zukunft. Wieder hilft der Zufall.
„Zur gleichen Zeit ging die Grenze nach Ostdeutschland auf“, erzählt er. Ein Bekannter, der aus Jena stammt, rät den Grafe-Söhnen, in die neuen Bundesländer zu gehen. Clemens, Christian und Matthias machen den Anfang und gehen mit ihren Familien nach Jena, etwas später folgt Michael. Inzwischen ist Klemens Grafe sen. mächtig stolz auf seine Jungs. Dass ihr Betrieb mittlerweile deutlich größer ist, als sein ehemaliges Unternehmen, sorgt höchstens ab und an für einige Frotzeleien bei Familienfesten. „Ich entgegne dann immer, ich war allein, ihr dagegen zu viert“, sagt er. Und auch wenn ihm das Laufen inzwischen schwer fällt und er einen Stock benötigt, besucht er seine Söhne so oft er kann. „Sie haben sich prächtig entwickelt. Sie konnten aus meinen Fehlern lernen und davon profitieren. Was sie aus ihrer Firma gemacht haben,
ist sehr beeindruckend.“ Als er das erste Mal von den Plänen für das Spa & Golf Resort Weimarer Land hört, denkt sich Klemens Grafe im Stillen: „Jetzt werden sie verrückt“. Doch Neues auszuprobieren, ist ihm selbst nicht fremd, also unterstützt er seine Sprösslinge auch dabei. „Die Jungs stehen auf dem Standpunkt: richtig, oder gar nicht – und das sieht man hier in allen Facetten“, beschreibt er die Einzigartigkeit der Anlage. Am meisten bedauert er, dass seine Frau den Erfolg ihrer Söhne und deren beeindruckendes neues Projekt nicht mehr erleben kann – sie starb vor vier Jahren. Umso mehr rückt die Familie zusammen. Im Haus von Christian besitzt Vater Grafe eine Wohnung, die es ihm ermöglicht, regelmäßig bei seinen Kindern zu sein. Und wenn es die Gesundheit zulässt, will er sogar ab und zu mit ihnen Golf spielen.
20 jähriges Jubiläum der Firma GRAFE mit den vier Grafe - Brüdern Matthias, Clemens, Michael und Christian (h), Klemens Grafe sen. und den Ministerpräsidenten a. D. Dieter Althaus und Prof. Dr. Bernhard Vogel (v)
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HEIRATEN ZWISCHEN ABSCHLAG, FAIRWAY UND ROUGH
DER SCHÖNSTE TAG IM LEBEN TRAUUNG IN STILVOLLEM AMBIENTE Im Rahmen eines opulenten Festes gaben sich Bräutigam Max und Braut Liza aim Spa & GolfResort Weimarer Land das Ja-Wort.
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Als die Nacht hereinbrach, sich Dunkelheit übers Land legte und der Mond das einzig sichtbare Licht am Himmel war, wurde es noch einmal romantisch: Denn die wunderbaren Musiker der Chris Genteman Group spielten die ersten Takte des Rhythm-&-Blues-Klassikers „Stand by Me“ von Ben E. King, interpretiert vom famosen Sänger Edward Lawson. Und Bräutigam Max – gar nicht ängstlich – bat seine Braut Liza zum finalen Hochzeitstanz. Allerdings war er sichtbar nervös, denn Tanzen – so gestand der sonst so selbstbewusste 33-Jährige – sei nicht gerade seine beste Disziplin. Ganz im Gegensatz zu seiner bildschönen Partnerin: Die 25-jährige Brünette war immerhin Debütantin beim vergangenen Wiener Opernball. Schließlich machte Max seine Sache doch ganz gut, wenngleich er die meiste Zeit auf der Schleppe von Lizas traumhaftem Kleid herumtanzte. Die gut 70 Gäste störte das kaum, alle wippten zunächst im Takt mit, um es schließlich dem Brautpaar gleichzutun und ebenfalls die Tanzfläche zu bevölkern. Es war das würdige Finale einer wahrlich märchenhaften Hochzeit im Spa & GolfResort Weimarer Land, der ersten ihrer Art. Künftig können Heiratswillige das Haus als stilvolle Location für unvergessliche Vermählungen buchen. Zur Premiere durfte das Brautpaar einen zweitägigen Feiermarathon erleben, der alle Facetten zeigte, die eine 36-Loch-Golfanlage mit Hotel direkt am Abschlag zu bieten hat. Vom Familienfoto in der traumhaften Umgebung des Weimarer Landes über das gemeinsame Fahren mit dem Golfcart, hin zur Trauung in einem Pavillon direkt am See, anschließender Festtafel auf der grünen Wiese zwischen Obstbäumen – all dies garantierte nicht nur bleibende Momente fürs Herz sondern auch spektakuläre Bilder fürs Familienalbum. Und das war nur der erste Tag. Nach der Hochzeitsnacht in einer Suite des 4-SterneSuperior-Hauses, das als bestes Wellness-Hotel Thüringens gilt, ging es am nächsten Tag mit einem Champagnerempfang in der GolfHütte, untermalt von den festlichen Klängen, die vier Streicherinnen darboten, weiter. Bei erlesenen Häppchen gab es ein Grußwort des Gastgebers Matthias Grafe, der dazu aufrief, seinen F&B Direktor Lügen zu strafen und ihn entgegen dessen gegenteiligen Beteuerungen beim Champagner trocken zu trinken. Dann war es an Liza, zielsicher
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den Brautstrauß in die Menge zu werfen und die Torte anzuschneiden. Anschließend wurde zu den zeitlosen Rhythmen der Chris Genteman Group getanzt. Sänger Lawson und seine nicht minder fantastische Partnerin Daniela Pusceddu ließen mit herausragenden Interpretationen von Disco-Hits der 80-er die Tanzfläche beben. Bei einem Fünf-Gänge-Menü aus Spargel mit Champagnervinaigrette und jungem Lauch, Essenz und Ravioli vom Perlhuhn mit Gemüsekonfetti, Creme Risotto mit geröstetem Spargel und Ricotta, Filet vom Weiderind an Haselnussmangold und Kartoffelterrine, gekrönt von einem Schokoladenküchlein mit Dreierlei von der Erdbeere (das auch ohne Eierlikör, den sich eine ältere Dame dazu wünschte, hervorragend schmeckte) endete schließlich im Restaurant Augusta ein Abend, der allen, die dabei waren, noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Endete? Nicht ganz. Um Mitternacht störten plötzlich alternative Graffiti-Sprayer das festliche Beisammensein, als sie kapitalismuskritische Parolen an die Terrassentüren des Restaurants sprühten. Während ein Großteil der Feiernden verstört und fassungslos dem ungeheuerlichen Treiben zuschaute, ergriffen andere mannhaft die Initiative und stürmten auf die Vermummten ein. Diese flüchteten, wurden aber sofort von zahlreichen Gästen verfolgt. Deren Schritte verlangsamten sich jedoch alsbald auf der Aussichtsplattform der GolfHütte, denn hier begann gerade ein neues Spektakel. Im Fokus dreier Suchscheinwerfer tauchten aus dem Dunkel des Waldes oberhalb des Feininger-Courses riesige geisterhafte Gestalten in hellen Gewändern auf, die sich langsam zu psychedelischer Musik in Richtung der staunenden Zuschauer bewegten. Inzwischen war allen klar, dass sie hier einer perfekten Inszenierung des Veranstalters beiwohnten, die Teil des Hochzeitsprogramms war. Das – diesmal tatsächliche – Ende der Feier kündigte kurz darauf eine 3D-Lasershow zu den Klängen von „Time to Say Goodbye“ („Con te partirò“) von Andrea Bocelli und Sarah Brightman an. Noch einmal traten die Graffiti-Sprayer in Erscheinung, diesmal jedoch nicht mit Schmierereien, sondern mit einem in Minutenschnelle erstellten meterhohen Schriftzug, der
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den Gastgebern huldigte. Ein bombastisches Feuerwerk bildete den Abschluss dieses fulminanten Abends. „Ein schöner und würdiger Rahmen für eine Hochzeit“, resümierte der frischgebackene Ehemann Max Kaiser, der seine Braut übrigens tags zuvor in der Sauna des Spa & Golf Resorts Weimarer Land zum ersten Mal getroffen hat. „Wir haben uns im Bademantel kennengelernt“, berichtete der Münchner über die Kontaktan-
bahnung zu seiner Partnerin, die in Köln lebt. Wem das spanisch vorkommt, der wundert sich mit Recht: Auch die Hochzeit war inszeniert, Liza und Max sind Models, „getraut“ wurden die beiden von „Pfarrer“ Thomas Mönch, der eigentlich Golfmanager ist, Hochzeitsgäste waren Verwandte, Bekannte und Freunde der InhaberFamilie Grafe. Begleitet wurde der zweitägige Event von Regisseur, Kamerateam, Fotografen und Maskenbildnern mit dem Ziel, einen Imagefilm für das Haus zu drehen.
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Lifestyle
Früh übt sich Kinderfreundlichkeit versprechen viele, wir leben sie. Nicht nur der RabbitClub mit seinen unendlichen Möglichkeiten für kleine Entdecker, sondern die Einrichtung unseres ganzen Hauses ist perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Nachwuchses abgestimmt.
Lifestyle
Niveauvoll Es ist die Liebe zu den kleinen Dingen, welche am Ende die Gesamtkomposition vollkommen macht.
Lifestyle
Brautvater Besondere Tage im Leben verdienen ein besonderes Ambiente. Unser Haus ist die passende Location f端r Feierlichkeiten mit Niveau und verspricht bleibende Erinnerungen.
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Ambiente genießen Unsere Küche zaubert aparte Gaumenfreuden - und unsere liebevoll eingerichteten Restaurants bieten den entsprechenden Rahmen für diesen Hochgenuss: stilvoll und trotzdem bequem, luxuriös und trotzdem gemütlich.
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KATI WILHELM WIRBT FÜR DAS SPA & GOLF RESORT WEIMARER LAND
ERFOLG MIT UND OHNE GEWEHR
WAS DIE MARKENBOTSCHAFTERIN BEEINDRUCKT „Hier wurde ein Angebot geschaffen, bei dem jedes Element bis ins Kleinste durchdacht ist und das in vielerlei Hinsicht seines Gleichen sucht...“
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Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten – Kati Wilhelm. Nachdem die aus Steinbach-Hallenberg stammende Thüringerin zunächst im Skilanglauf aktiv war und 1998 bei den Olympischen Winterspielen in Nagano einen fünften Platz mit der Staffel erreichte, wechselte sie 1999 zum Biathlon. In dieser Sportart errang sie 2002 in Salt Lake City Olympiagold im Sprint und in der Staffel sowie Silber in der Verfolgung. Vier Jahre später in Turin wurde sie Olympiasiegerin in der Verfolgung, hinzu kamen zwei Silbermedaillen im Massenstart und in der Staffel. 2010 bei den Olympischen Spielen in Vancouver konnte die heute 39-Jährige schließlich noch einmal Bronze mit der Staffel gewinnen. Ergänzt wird diese herausragende Bilanz durch zahlreiches Edelmetall bei Biathlon-Weltmeisterschaften, hier gewann Wilhelm zwischen 2001 und 2009 in den unterschiedlichen Wettbewerben fünfmal Gold, viermal Silber und ebenso oft Bronze. Hinzu kommen ein Gesamtweltcup-Sieg in der Saison 2005/2006 sowie zahlreiche erste, zweite und dritte Plätze in Sprint-, Verfolgung- und Massenstart-Weltcups. Nach ihrem Rücktritt aus dem aktiven Leistungssport 2010 kümmert sich Kati Wilhelm um die Förderung des Biathlon-Nachwuchses (Katicamp) und hält Vorträge unter dem Motto „Entscheidungen treffen – Ziele erreichen“. Im September 2014 eröffnete sie zudem ihr eigenes Restaurant „Heimatlon“ in Steinbach-Hallenberg. Darüber hinaus kommentiert die ehemalige Spitzensportlerin seit der Weltcupsaison 2010/11 als TV-Expertin für die ARD Biathlon-Wettbewerbe rund um den Globus. Es liegt auf der Hand, dass die Weltenbummlerin in ihrer langen Karriere bereits Gast in unzähligen Hotels war und deshalb getrost als Spezialistin betrachtet werden darf, wenn es darum geht, Ambiente, Komfort und Service einzuschätzen. Genau aus diesem Grund ist Kati Wilhelm auch neue Markenbotschafterin des Spa & Golf Resorts Weimarer Land und wirbt seit 2015 als prominentes Gesicht für das Haus.
Bei ihrer ersten Stippvisite im Frühjahr des vergangenen Jahres nutzte die zweifache Mutter die Gelegenheit für einige Abschläge und verschaffte sich einen Überblick über das VierSterne-Superior-Hotel. Inzwischen hat die Powerfrau mit dem markanten roten Haarschopf mit ihrer Familie mehrere Aufenthalte in Blankenhain verbracht und dabei neue Erfahrungen gesammelt. Auch wenn sie noch beim Golfen noch nicht so zielsicher ist, wie beim Biathlon, hat sie Freude daran gefunden. „Ich habe vor ein paar Jahren die Platzreife gemacht. Ich golfe zwar nicht so oft, aber im Spa & Golf Resort Weimarer Land hatte ich jetzt wieder ein paar Mal die Gelegenheit, es auszuprobieren. Es macht Spaß. Ich kann den Reiz, den der Sport auf viele Menschen ausübt, nachvollziehen“, sagt sie. Der neuen Markenbotschafterin gefällt vor allem die Mischung aus Aktivität und Erholung im Resort in Blankenhain. „Wir haben mit dem Fahrrad die Gegend erkundet und dabei festgestellt, dass es hier tolle, gut ausgeschilderte Radwege gibt. Außerdem waren wir wandern. Dann sind wir oft in dem herrlichen Spa-Bereich gewesen, um vor allem das fantastische Schwimmbad zu genießen. Und natürlich haben wir auch mal die Füße hochgelegt und uns entspannt – das gehört schließlich zum Urlaub dazu“, blickt sie auf ihre ersten Besuche zurück. Doch besonders die 2.500 m² große Lindentherme mit den verschiedenen Pools, Lindenblütenbad, Aroma-Dampfbad, Panorama-Sauna und den gemütlichen Ruheräumen hat es ihr angetan: „Hier fühle ich mich einfach wohl und kann wunderbar entspannen. Momentan kommt dies im Alltag aufgrund meiner vielen beruflichen Verpflichtungen etwas zu kurz. Umso schöner ist es dann, wenn man im Urlaub ein so einzigartiges Spa-Angebot wahrnehmen kann, wie es hier im Weimarer Land geboten wird. Da kann man im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen und intensiv relaxen. Nach den Anwendungen und Ritualen, von denen ich einige bereits ausprobiert
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habe, fühle ich mich immer wie neugeboren“, versichert der prominente Gast. Als ehemalige Weltklasse-Athletin weiß Wilhelm, wie wichtig die richtige Kombination aus Sport und Entspannung ist. Deshalb nutzt sie die breite Angebotspalette, die das Spa bietet, in vollen Zügen. „Sowohl aktive Erholung bei verschiedenen Trainingsformen im Fitnessbereich, mit Personal Trainer oder Aquafitness als auch tiefste Entspannung bei klassischen Massagen, verschiedenste Aufgüsse, Lindenblütenanwendungen oder Körpertreatments wie in der einzigartigen Sandliege – es gibt nichts, was es nicht gibt“, freut sie sich. Gerade in der kalten Jahreszeit gehöre deshalb ein Besuch in der Lindentherme zum Pflichtprogramm. Kati Wilhelm ist jedoch nicht nur TopSportlerin sondern auch liebende Mutter und auch in dieser Eigenschaft fühlt sie sich im Spa & Golf Resort Weimarer Land geborgen. „Die außergewöhnliche Familienfreundlichkeit gefällt uns sehr. Gerade wenn man im Alltag wenig Zeit zusammen hat, ist es umso wichtiger, diese im Urlaub gemeinsam zu verbringen. Dank zahlreicher Angebote für Groß und Klein ist die Möglichkeit in Blankenhain gegeben. Der Spielplatz und das einzigartige Spielhaus beispielsweise, werden von unseren Kindern immer intensiv genutzt. Am liebsten sind die Kleinen natürlich in dem wundervollen Pool“, berichtet sie und verweist darüber hinaus auf umfangreiche Freizeitaktivitäten für die ganze Familie – im und ums Resort. Auch wenn die neue Markenbotschafterin bereits einige Aufenthalte in Blankenhain verbracht hat, der Stil des Hauses beeindruckt sie immer noch: „Hier wurde ein Angebot geschaffen, bei dem jedes Element bis ins Kleinste durchdacht ist und das in vielerlei Hinsicht seines Gleichen sucht. Allein schon die wunderschöne Hotelanlage mitten zwischen den
Golfplätzen, mit ihren herrlich eingerichteten Zimmern und der perfekt designten Ausstattung, der Liebe zum Detail sowie dem stilvollen Ambiente ist eine Reise wert.“ Darüber hinaus hat sie auch das kulinarische Angebot in den Restaurants überzeugt. „Bei der Ernährung achte ich natürlich auf Ausgewogenheit. Die Kombination hier aus regionalen Produkten und moderner Küche erfüllt genau meine Ansprüche.“ Die heimatverbundene Sportlerin ist mit Leib und Seele Thüringerin. „Hier habe ich meinen Lebensmittelpunkt“, sagt sie. Bei sich zu Hause in Steinbach-Hallenberg betreibt sie mit dem „Heimatlon“ selbst ein kleines Lokal. Umso mehr sei sie erfreut, dass es nun auch ganz in der Nähe ein solch umfassendes Urlaubsangebot gibt, wie es das Resort in Blankenhain biete. „Es liegt mitten in der schönsten Natur und ist vor allem schnell und gut zu erreichen, so dass man auch mal spontan zum Entspannen hierher kommen kann“, freut sie sich. Doch nicht nur das. Als „Aushängeschild“ des im Spa & Golf Resorts Weimarer Land ist Kati Wilhelm natürlich regelmäßig vor Ort, zuletzt beim „Golf-Biathlon“, einem 9-Loch-Spaßturnier, das am 24. Oktober 2015 stattfand und allen Beteiligten große Freude bereitete. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Neugolferin Verstärkung mitgebracht hatte: Mit Katja Beer und Martina Beck nahmen zwei weitere ehemalige Profi-Biathletinnen an der Veranstaltung teil. Gemeinsam gaben sie spannende Einblicke in die Welt des Hochleistungssports und verrieten den anderen Gästen sogar einige Tricks am Gewehr. www.kati-wilhelm.de www.heimatlon.de
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„HEIMATLON“ IN STEINBACH - HALLENBERG SETZT AUF GEMÜTLICHKEIT
ZU BESUCH BEI KATI WILHELM BIATHLETIN IST JETZT GASTRONOMIN Im September 2014 eröffnete die erfolgreiche deutsche Wintersportlerin ihr eigenes Restaurant „Heimatlon“ in Steinbach-Hallenberg, wo sie erfolgreich hausgemachte Küche mit moderner Raffinesse vereint.
Seit September 2014 ist die neue Markenbotschafterin des Spa & Golf Resort Weimarer Land, Kati Wilhelm, selbst unter die Gastronomen gegangen. In ihrer Heimatstadt SteinbachHallenberg betreibt die ehemalige WeltklasseBiathletin ein eigenes Lokal mit dem Namen „Heimatlon“. Im Interview mit „Bobby Jones“ erzählt sie, worauf sie als Gastgeberin besonders Wert legt und wie viel Kati Wilhelm in dem Restaurant steckt. Frau Wilhelm, als Weltenbummlerin kennen Sie sich nicht nur in Hotels aus, sondern haben als Besitzerin eines eigenen Restaurants auch ein Gespür für gute Küche. Was wollen Sie mit dem „Heimatlon“ Ihren Gästen bieten? Nun, das Motto vom „Heimatlon“ steckt bereits im Namen: So schmeckt Heimat. Die Leute sollen sich bei uns vor allem wohl und heimisch fühlen. Deshalb haben wir unser kleines aber feines Lokal liebevoll und originell eingerichtet, um eine gemütliche, heimelige Atmosphäre zu schaffen. Wir vereinen hausgemachte Küche mit moderner Raffinesse, sowohl saisonal und als auch regional.
Können Sie einige Beispiele von der Speisekarte nennen? Was gibt es zu Hause bei Kati Wilhelm? Knusprige Ur-Fladen mit Sauerteig aus dem Holzofen im Gastraum, einheimische schmackhafte Suppen und Eintöpfe, Omas beste Kuchen, saisonale Eissorten, leckere hausgemachte Limonaden sowie gesunde grüne Smoothies – das sind nur ein paar Beispiele. Wir möchten unseren Gästen einen ursprünglichen und ungezwungenen Genuss bieten. Worauf achten Sie bei den Speisen besonders? Wir legen größten Wert auf die Verwendung regionaler, frischer und natürlicher Produkte. Das Fleisch kommt zum Beispiel von Metzgern aus der Umgebung. Darüber hinaus sind uns die traditionelle Zubereitung der Gerichte sowie eine gewisse Abwechslung in der Speisekarte sehr wichtig. Wie gesagt, es geht ums Wohlfühlen.
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Gerade die Innendekoration versprüht Wohlfühl-Atmosphäre. Haben Sie da auch selbst Hand angelegt? Ich hatte zwar professionelle Hilfe, aber ich habe meine Ideen eingebracht und war an der Auswahl der Materialien beteiligt. Es war mir wichtig, mit einheimischen Firmen zusammenzuarbeiten – beispielsweise haben Schreiner und Polsterer den neuen Holztischen und Lederbänken einen Used-Look verliehen. Die Lampen sind Grubenleuchten aus Frankreich mit Edison-Glühbirnen. Außerdem haben wir Klemmbretter aus altem Blech, die zu Speisekarten umfunktioniert wurden. Diese VintageOptik schafft Wohlfühl-Atmosphäre und findet sich überall wieder – hierfür wurden beispielsweise natürliche Materialen als Verkleidung von Möbeln genutzt. Der zentrale Ort, von dem die Gemütlichkeit ausströmt, ist natürlich unser original italienischer Holzbackofen. Wie vielen Gästen bietet das „Heimatlon“ Platz? Und wie viel Personal kümmert sich um sie?
Wir haben 30 Sitzplätze im Lokal und fünf an der Theke – damit sollte für jedes Alter etwas dabei sein. Wir wollten bewusst ein kleines Restaurant, um der Gemütlichkeit Rechnung zu tragen. Derzeit habe ich vier Angestellte – Chefkoch, Serviceleiter und jeweils einen Auszubildenden. Darüber hinaus suchen wir eine Servicefachkraft in Vollzeit und eine Küchenhilfe. Können Ihre Gäste denn die Chefin selbst im „Heimatlon“ treffen? Das ist nicht ausgeschlossen, auch wenn ich natürlich viel unterwegs bin. Uns geht es aber vor allem darum, auch die Menschen anzusprechen, die mit Biathlon nichts zu tun haben und sie mit unserer guten Küche zu überzeugen. Ich will mich ja nicht selbst beweihräuchern sondern meiner Heimatstadt Steinbach-Hallenberg etwas zurückgeben. Frau Wilhelm, vielen Dank für das Gespräch.
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Thüringer Golf-Hoffnungen trainieren in Blankenhain
JUGEND GOLFT
ALLES FÜR DEN NACHWUCHS Das Spa & Golf Resort Weimarer Land will dazu beitragen, den Golfsport in Thüringen im Allgemeinen und im Weimarer Land im Speziellen voranzutreiben. So wird mit Familien-Erlebnistagen, Schnupperkursen und Tagen der offenen Tür der Nachwuchs für das Spiel mit Putter, Holz und Eisen begeistert
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Fast acht Prozent aller in Deutschland registrierten Golferinnen und Golfer sind unter 18 Jahre alt, belegen Zahlen des Deutschen Golf Verbandes (DGV). In anderen Sportarten sind es jedoch deutlich mehr, weshalb Verbände, Clubs und Anlagenbetreiber intensiv über Möglichkeiten der Nachwuchsförderung nachdenken. Ein Erfolgsprojekt, an dem sich auch das Spa & Golf Resort Weimarer Land beteiligt, heißt „Abschlag Schule“. Dabei wird der Sport als Wahlpflichtfach von den Schulen angeboten und auf der Anlage im Resort ausgeübt. „Aus drei Schulen in Bad Berka und Blankenhain kommen Klassen im Sportunterricht zu uns, um Golf zu spielen“, berichtet Golfmanager Thomas Mönch. Seit das Programm im Jahr 1999 ins Leben gerufen wurde, konnten bereits mehr als 130.000 Kinder aus über 6.000 Schulen mobilisiert und mit dem Golfsport in Berührung gebracht werden. Von der Grundschule bis zur Oberstufe gehört das Projekt in jährlich gut 700 teilnehmenden Schulen deutschlandweit zum festen Programm und wird in Bayern, Berlin und Hamburg sogar als Abiturfach angeboten. Im Anschluss an das Projekt bleiben etwa 13 Prozent aller Teilnehmer am Ball und werden Mitglied eines ortsansässigen Clubs. Doch neben diesem Leuchtturm-Projekt gibt es noch zahlreiche andere Initiativen. Die Förderung der Nachwuchsarbeit im Spa & Golf Resort Weimarer Land sei ein Thema, das Inhaber Matthias Grafe und ihm sehr am Herzen liegen würde, versichert Mönch. „Wir wollen mit unserem GolfResort dazu beitragen, den Sport in Thüringen im Allgemeinen und hier im Weimarer Land im Speziellen voranzutreiben.“ So werde mit Familien-Erlebnistagen, Schnupperkursen und Tagen der offenen Tür der Nachwuchs für das Spiel mit Putter, Holz und Eisen begeistert. „Jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr bieten wir unser Kinder- und Jugendtraining an“, so Mönch. „Dabei haben wir bis zu 40 Teilnehmer. Unsere Golflehrer unterrichten zusammen mit Jugendsportkoordinator Franz Reimann
den Nachwuchs in drei unterschiedlichen Leistungsklassen.“ Damit sich die Kids untereinander messen können, würden für sie zudem spezielle Golfturniere veranstaltet. Darüber hinaus erhalten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien die Kinder der Region und der Nachwuchs der Hotelgäste im Resort die Möglichkeit an einem Feriencamp teilzunehmen. „Hierbei wird täglich von neun bis 15 Uhr trainiert und am Ende des Kurses gibt es als Belohnung das Kindergolf-Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold“, verrät der Golfmanager. Auch für Schulhorte bietet sich die Möglichkeit, mit Tagesausflügen nach Blankenhain eine gelungene Abwechslung zu schaffen, bei der die Ferienkinder mit Begeisterung dabei sind und viel Spaß haben. Selbst angehende Profis trainieren im Weimarer Land. „In Erfurt gibt es das einzige staatliche Sportgymnasium mit Golf als eigenem Unterrichtsfach. Die Schüler kommen oft ins Resort, um hier zu spielen“, berichtet Mönch. Das vom Landesgolfverband Sachsen und Thüringen im Jahr 2009 ins Leben gerufene Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Thüringen, dem thüringischen Kultusministerium und dem Gymnasium „Pierre de Coubertin Erfurt“ trägt Früchte: Sämtliche Teilnehmer haben ihr Leistungsvermögen seit dem Schulwechsel und der Aufnahme des golfspezifischen Trainings erheblich gesteigert. Unter den Jugendlichen, die auf diesem Weg ihr Abitur erlangen, befinden sich die Top drei der Verbandsrangliste. Die Besten unter ihnen verfügen über ein Handicap im Plus-Bereich. 2012 wurde vom Verband beschlossen, das Projekt langfristig fortzusetzen. Zudem beteiligt sich das Spa & Golf Resort Weimarer Land mit seinem eigenen Nachwuchs an einem neuen Format namens „Lucky33 Pitch, Chip & Putt“, das der Golf Club St. Leon-Rot mit Unterstützung der Allianz initiiert. Dabei haben Jugendliche aller Spielstärken die Möglichkeit, Wettkampf-Erfahrung zu sammeln. Im vergangenen Jahr bekamen die Besten unter ihnen die Gelegenheit, mit etwas
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Glück den „Solheim Cup 2015“ – das Pendant zum Ryder Cup für Golferinnen, das erstmals auf deutschem Boden ausgetragen wurde – live zu erleben. „Von drei Startpositionen aus werden drei unterschiedliche Schläge auf Zielkreise gemacht“, erklärt Mönch das Spielprinzip. Pro Position gibt es drei Versuche. Je nachdem welcher Zielkreis getroffen wurde, kann der Teilnehmer elf, 22 oder 33 Punkte sammeln und sich vom Clubentscheid über ein Regionalfinale bis zum Bundesfinale im Rahmen des „PING Junior Solheim Cup“ qualifizieren. „Einer unserer Jungs hat beim Regionalfinale in Dresden den zweiten Platz erreicht“, berichtet Mönch stolz. Auch bei der ebenfalls vom Golf Club St. LeonRot initiierten „Lucky33 Turnierserie“ ist das Spa & Golf Resort Weimarer Land involviert. Am 6. September 2015 machte die erfolgreiche Veranstaltung zuletzt in Blankenhain Station. „Bei diesem Clubturnier kämpfen jeweils bis zu 33 Kinder und Jugendliche auf 33 Golfplätzen in Deutschland um attraktive Preise. Die Gewinner werden zum Finale in St. Leon-Rot eingeladen“, berichtet Mönch. Ziel der Organisatoren ist es, durch ein professionelles Rahmenprogramm mit vielen coolen Startgeschenken wie Poloshirts, Caps, BagTags, Ballmarkern, „Lucky33“-Logobällen und tollen Preisen ein so besonderes Erlebnis zu schaffen, dass die Motivation, den Golfsport in Zukunft noch intensiver zu betreiben, gefördert wird, heißt es vom Ausrichter. Langfristiges Ziel der Macher ist, die „Lucky33“-Ju-
gendturnierserie einmal in 33 Ländern weltweit mit jeweils 33 Clubwettbewerben auszutragen. Ein drittes Format, das unter den jugendlichen Mitgliedern des Blankenhainer Golfclubs ausgespielt wird, ist das „Lucky33 Matchplay“. „Damit können deutsche Golfclubs ihren Jugendlichen ein attraktives und professionelles Konzept anbieten, welches in dieser Form seinesgleichen sucht“, weiß Mönch und verweist auf Ryder und Solheim Cup, bei denen der Spielmodus ebenfalls zur Anwendung kommt. „Nicht nur die Spitzenspieler, sondern Jugendliche aller Spielstärken haben bei dieser Turnierserie die Möglichkeit, MatchplayErfahrung zu sammeln. Gespielt wird immer eins gegen eins und der bessere kommt weiter, bis der Club-Meister ermittelt ist“, erläutert er. Doch die Geschäftsleitung im Spa & Golf Resort Weimarer Land denkt noch weiter. „Wir möchten auf lange Sicht eine Kinder- und Jugend-Golf-Akademie aufbauen. Hier könnten Gruppen aus ganz Deutschland mit ihren Übungsleitern und Betreuern Trainingslager veranstalten. Eventuell könnten wir dann bei uns auch selbst junge Golfer ausbilden“, blickt Mönch in die Zukunft. Deutlich konkreter ist dagegen schon die Aussicht, sich als Ausrichtungsort an dem mit rund 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern weltgrößten Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu beteiligen. Derzeit gibt es mit der Internationalen Schule in Weimar Gespräche über die Beteiligung einer Auswahl für den Golf-Wettbewerb im kommenden Jahr.
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Ein Geschäft für alles, was das Golfer-Herz begehrt
DER PROSHOP
EXKLUSIVES EINKAUFSERLEBNIS MIT BOGNER In dem Laden für Golfer-Bedarf steht Kathrin Brembach in der Saison mit ihren Mitarbeiterinnen den Gästen zur Seite. Das Markenzeichen ist customfitting – das heißt, es wird nur personenbezogenes Material verkauft, das speziell an den Kunden und dessen Bedürfnisse angepasst wird.
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In nahezu jedem Clubhaus befindet sich ein Pro-Shop, in dem Golfer praktisch alle für dieses Spiel notwendigen Utensilien kaufen können. Im Spa & Golf Resort Weimarer Land ist das nicht anders. Hier steht Kathrin Brembach in der Saison täglich von acht bis 20.00 Uhr mit ihren Mitarbeiterinnen den Gästen zur Seite, die aus dem exklusiven Sortiment Kleidung, Ausrüstungsgegenstände oder Accessoires erwerben wollen. „Wir legen in unserem Golf-ProShop Wert auf ausgesuchte Qualität und haben vor allem Markenartikel von Premium-Anbietern im Sortiment“, erzählt die 44-Jährige. „Bei Kleidung wie Hosen, Jacken, Pullovern oder Poloshirts setzen wir deshalb auf Bogner und Chervò.“ Auch das Golf-Equipment vom Ball über den Schläger bis hin zum Cart- oder Trolleybag stamme von namhaften Unternehmen wie Titleist, Wilson, Ping, Taylormade und Cobra.
des Unternehmens um, wo sich seitdem der Firmensitz des Unternehmens befindet. Fünf Jahre später gelang seiner Frau Maria Bogner eine Erfindung, die noch heute als BrandingElement an allen Bogner Reißverschlüssen zu finden ist: das B-Detail – ein silberner Buchstaben als chices Markenzeichen. 1970 trat mit Willy Bogner junior die nächste Generation in das Familienunternehmen ein. Der Sohn stand in Sachen Skisport dem Vater in nichts nach. Seine beeindruckende Bilanz: 70 Pokale aus 300 Rennen. Später verlieh der studierte Betriebswirt und Bekleidungstechniker als erfolgreicher Filmemacher („Feuer und Eis“) dem Namen Bogner weltweit zusätzliche Popularität. Mitte der 1970-er brachte das Unternehmen erstmals eigene Langlauf-, Tennis- und Golfkollektionen auf den Markt, auch Düfte und Brillen wurden ins Portfolio aufgenommen.
Besonders Fans der Marke Bogner kommen im ProShop auf ihre Kosten, denn neben Lederwaren und Accessoires mit dem bekannten „B“ bestimmt Bekleidung der Kollektion „Bogner Sport“ das Erscheinungsbild im Geschäft. Die Premium-Outdoor-Marke für Damen und Herren überzeugt nach Angaben des Herstellers mit Eleganz, Stil und Funktionalität und bietet soll exklusive Mode für sportive Aktivitäten bieten. Gerade Golfer finden hier ein umfangreiches Sortiment, das den Anforderungen des Sports in all seinen Facetten gerecht wird. Mit Bogner setzt der ProShop im Spa & Golf Resort Weimarer Land auf einen traditionsreichen Partner. Das Modeunternehmen wurde 1932 von dem Spitzen-Wintersportler Willy Bogner senior als „Importgeschäft für Ski, Zubehör und Strickwaren aus Norwegen“ in München gegründet. Bereits 1936 trat die deutsche Mannschaft zu den damaligen Olympischen Spielen in Berlin in Bogner-Kleidung auf – und tut dies bis heute.
Heute ist Bogner mit 881 Mitarbeitern, einem Markenumsatz (inklusive Lizenzen) von 240,5 Millionen Euro (2012/2013) und einem Exportanteil von 50 Prozent ein weltweit agierender Mode-Konzern, der in 35 Ländern aktiv ist. Rund um den Globus sind 81 Bogner Stores, 173 Bogner Shops sowie 6.500 Händler verteilt. Einer davon ist der ProShop im Spa & Golf Resort Weimarer Land, bei dem natürlich das Golfen im Fokus steht.
Nach dem Krieg baute Willy Bogner senior eine ehemalige Sauerkrautfabrik im Münchner Stadtbezirk Berg am Laim zum Hauptsitz
Kathrin Brembach weiß, wovon sie spricht. Die ausgebildete Golfsekretärin ist seit 2002 in der Branche aktiv und war die erste Mitarbei-
„Unser Markenzeichen ist customfitting – das heißt, wir verkaufen ausschließlich personenbezogenes Material, das speziell an den Käufer und dessen Bedürfnisse angepasst wird. Und das ohne Aufpreis“, erläutert die 44-jährige Ladenchefin. „Ob Griffstärke, Schaftart und -länge oder Schlägerkopf-Geschwindigkeit – alle relevanten Merkmale werden gemessen. Dabei nutzen wir auch Systeme mit Videoanalyse, um dem Kunden bedarfsgerechte Ausrüstung zur Verfügung zu stellen“, erklärt sie.
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terin des Spa & Golf Resort Weimarer Land. In ihrer Freizeit spielt sie selbst Golf, nach eigenen Angaben „noch immer mit großer Freude“. Zusammen mit zwei jungen Kolleginnen, die zu Sport- und Fitnesskauffrauen ausgebildet werden, kümmert sie sich aktuell um die Bedürfnisse der Kundschaft. Neben Kompetenz und Freundlichkeit legt das Team besonderen Wert auf Service. „Unsere Hotelgäste können Artikel, für die sie sich interessieren, auch auf als Auswahl auf ihr Zimmer bestellen und dort in Ruhe an- und ausprobieren“, berichtet Brembach. Bei den Interessen der Kundschaft gäbe es dabei durchaus geschlechtsspezifische Unterschiede: „Die Damen interessieren sich mehr für Kleidung und wollen auf dem Golfplatz gut aussehen. Die Herren legen vor allem Wert auf die beste Ausrüstung“, hat sie festgestellt.
Dabei ist die Käuferschar im Golf-ProShop bunt gemischt. „Frauen und Männer, Junge und Alte – das hält sich in etwa die Waage“, weiß die 44-Jährige. Dank spezieller Kindersets und dem Equipment von SNAG findet auch der Golf-Nachwuchs regelmäßig den Weg in ihr Geschäft. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche Artikel, die zum Verleih angeboten werden. „Zudem veranstalten wir bei uns auf der Anlage so genannte Demo-Days, bei denen die Firmen ihre Produkte zum kostenlosen Ausprobieren zur Verfügung stellen“, verrät sie. Der beliebteste Artikel im Golf-ProShop ist übrigens exklusiv und trotzdem preiswert: „Viele Golfer nehmen als Andenken einen Logo-Ball unseres Resorts mit, um ihre Sammlung daheim zu ergänzen. Dieser spezielle Golfball ist mit dem markanten grünen Lindenblatt geprägt, das unser Haus kennzeichnet“, so Brembach.
Bernhard Langer
bogner.com
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MITTEN IM HERZEN THÜRINGER HOCHKULTUR
KULTUR DER HERZEN TEIL 2 - ERFURT
Zahlreiche weltberühmte Persönlichkeiten drückten der 742 erstmals urkundlich erwähnten und heute gut 200.000 Einwohner zählenden Stadt ihren Stempel auf.
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„Bobby Jones“ bringt Ihnen in einer vierteiligen Serie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der vier Städte Erfurt, Jena, Rudolstadt und Weimar näher, die zusammen das kulturelle Herz Thüringens bilden, in dessen geographischem Zentrum Blankenhain liegt. Wandeln Sie auf den Spuren großer Dichter und Denker und lernen Sie deren wichtigste Wirkungsstätten kennen. Erfahren Sie mehr über einen Freistaat, der reich gesegnet ist mit Baudenkmälern und anderen architektonischen Besonderheiten und der überdies zahlreiche kulturelle Höhepunkte der Literatur, Musik, Malerei, Kunst und Geschichte für Sie bereithält. Vielleicht finden Sie den einen oder anderen Tipp für Ihre Ausflugsplanung rund um das Spa & Golf Resort Weimarer Land.
Als „thüringisches Rom“ bezeichnete Johann Wolfgang von Goethe einst Erfurt. Der große Dichter und Denker, den man zu allererst mit Weimar verbindet, kam erstmals 1765 im Alter von 16 Jahren in die Stadt am Flüsschen Gera. Insgesamt 52 längere Aufenthalte – sowohl dienstlicher als auch privater Natur – folgten. Dabei wohnte er im „Geleithaus“. Noch heute finden sich zahlreiche Spuren seines vielfältigen Schaffens, vor allem in Form von Hausbeschriftungen, in der Landeshauptstadt des Freistaats Thüringen. Doch auch andere weltberühmte Persönlichkeiten drückten der im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnten und heute gut 200.000 Einwohner zählenden Stadt ihren Stempel auf. Darunter auch der Renaissance-Maler Lucas Cranach der Ältere, dessen vermutlich um 1520 entstandenes Tafelbild „Die Verlobung der Heiligen Katharina“ zu den kostbarsten Kunstwerken im Dom St. Marien zählt und die Heiligen Katharina und Barbara zeigt. Darüber hinaus sind CranachWerke wie „Die Heilige Nacht“ und „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ im Angermuseum zu sehen. Anlässlich des 500. Geburtstags von Lucas Cranach dem Jüngeren in 2015 wird die Künstlerfamilie zudem mit zahlreichen Sonderausstellungen geehrt. Einen bis heute reichenden Einfluss hatte das Wirken von Johann Sebastian Bach auf Erfurt, davon zeugen die jährlich zwischen März und April stattfindenden Thüringer Bachwochen. Dabei war es weniger der große Künstler selbst als vielmehr seine Verwandtschaft, die das musikalische Leben der Stadt prägte. Großvater, Vater, Mutter und Cousin – „die Bache“ stamm-
ten alle aus Erfurt und waren als Komponisten, Stadtmusikanten und Organisten tätig. Auf der Krämerbrücke, dem Fischmarkt, in der Kürschnergasse oder im Junkersand kann man heute noch auf ihren Spuren wandeln. Im Jahr 1501 wurde an Erfurts alter Universität, dem kürzlich wieder aufgebauten „Collegium maius“, ein junger Mann an der Artistenfakultät immatrikuliert, dessen Thesen später die Welt veränderten: Martin Luther. Vier Jahre später erlangte er dort die Magisterwürde und setzte auf väterlichen Wunsch zum Sommersemester sein Studium an der Juristenfakultät fort. Doch am 2. Juli 1505 kam er nach dem Besuch seiner Eltern in Mansfeld auf dem Rückweg nach Erfurt bei Stotternheim in ein heftiges Gewitter. Aus Dankbarkeit, überlebt zu haben, trat er in das Augustinerkloster ein und wurde Mönch. Die um das Jahr 1300 erbaute Kirche mit Klosteranlage würdigt heute mit einer Dauerausstellung, die den Titel „Bibel-Kloster-Luther“ trägt, das Wirken ihres bekanntesten Mitglieds. 1507 bekam Martin Luther im Erfurter Dom die Priesterweihe. 1511 verließ er die Stadt, die inzwischen zu seiner geistigen Heimat geworden war. Doch auch nach seinem Weggang kam er immer wieder zurück und predigte hier vor begeisterten Menschenmengen, etwa in der Michaeliskirche. Jedes Jahr am 10. November feiern die Erfurter Luthers Geburtstag und gedenken gleichzeitig des Heiligen Martin beim „Martinsfest“ auf dem Domplatz. Doch nicht nur Dichter und Denker sind untrennbar mit Erfurt verbunden. Auch einer der größten Feldherren aller Zeiten hinterließ hier
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seine Spuren: Napoleon Bonaparte. Der kleine Korse residierte im Oktober 1808 in einem barocken Palais, in dem sich die heutige Thüringer Staatskanzlei befindet, und traf hier auf Goethe, mit dem er ausführlich und gut informiert über dessen „Werther“, dramatische Kunst und die Verhältnisse in Weimar plauderte. Der Kaiser der Franzosen weilte anlässlich des europäischen Fürstenkongresses in Erfurt, dessen diplomatisches und künstlerisches Rahmenprogramm im Kultur- und Kongresszentrum Kaisersaal stattfand. Das Gebäude wurde 1715 als Universitätsballhaus erbaut. Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten gaben sich hier ein Stelldichein. Neben Napoleon, der hier dem russischen Zar Alexander I. begegnete, gaben hier beispielsweise auch Künstler wie wie Niccolo Paganini oder Franz Liszt ihre Konzerte. Darüber hinaus wurde in dem Haus, das heute als Kongress- und Tagungszentrum dient die Prosafassung von Friedrich Schillers „Don Carlos“ in Anwesenheit von Goethe uraufgeführt. All die Reminiszenzen an große Persönlichkeiten lassen sich bei einem Stadtrundgang am besten erleben. Dabei wird deutlich, dass Erfurt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Neben Dom, St. Severikirche und Krämerbrücke, die als wichtigste Touristenattraktionen gelten, gibt es im Zentrum einen knapp drei Quadratkilometer großen mittelalterlich geprägten Altstadtkern mit etwa 25 Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern, die erhalten geblieben sind und liebevoll restauriert wurden. Highlight einer jeden Besichtigungstour ist jedoch der mächtige Dom St. Marien, der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. Erste Vorgängerbauten wurden vermutlich bereits im Jahr 752 durch Bischof Bonifatius veranlasst, St. Marien selbst wurde im Jahr 1117 erstmals urkundlich erwähnt. Im Inneren beeindruckt das Gebäude durch die filigranen Glasfenster im Hochchor und im Kirchenschiff, den mächtigen
barocken Hochaltar, das imposante Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert, die romanische Stuckmadonna sowie den Bronzeleuchter „Wolfram“ von 1160. Am Domplatz gleich nebenan befindet sich mit der fünfschiffigen Hallenkirche St. Severi eine der bedeutendsten gotischen Bauten Deutschlands. Zusammen mit dem Dom bildet sie das Wahrzeichen Erfurts. In der Kirche befindet sich neben dem Severisarkophag von 1365, dessen Seitenwände den Lebensweg des Heiligen zeigen, eine Steinmadonna aus dem Jahr 1345 und ein 15 Meter hoher Taufstein von 1467 sowie weitere Kunstwerke. Was für Florenz der Ponte Vecchio ist, ist für Erfurt die Krämerbrücke. Die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas wurde ursprünglich aus Holz und ab 1325 aus Stein errichtet. Auf 120 Metern Länge überspannt das Bauwerk den Breitstrom, einen Seitenarm der Gera, und verbindet den Benediktsplatz im Altstadtkern mit dem Wenigemarkt. Einst trug die Brücke 62 schmale Fachwerkhäuser, die später zu 32 Gebäuden zusammengefasst wurden. Sie beherbergen heute Galerien und zahlreiche kleine Geschäfte, die unter anderem Thüringer Blaudruckstoffe, handbemalte Keramik, Lauschaer Glas, Schmuck, Holzschnitzereien sowie Unstrut-Weine zum Verkauf anbieten. Das älteste bis zum Dach erhaltene jüdische Gebetshaus Europas ist die „Alte Synagoge“ in Erfurt. Ihr Ursprung lässt sich bis ins Jahr 1100 zurückverfolgen. Das Gebäude in der Waagegasse war das Zentrum einer der wichtigsten jüdischen Gemeinden des Mittelalters. Im ehemaligen Ballsaal des Bauwerks befinden sich die Erfurter Hebräischen Handschriften. Sie stammen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert und illustrieren ein eindrucksvolles Bild von der geistigen Blütezeit der ersten jüdischen Gemeinde in der Stadt. Im Keller des Baudenkmals wird der so genannte „Erfurter Schatz“ aufbewahrt. Das Ensemble
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aus 3.141 Silbermünzen, 14 Silberbarren unterschiedlicher Größe, einem Silbergeschirr – bestehend aus einem Satz von acht Bechern, einer Kanne und einer Trinkschale – sowie mehr als 700, zum Teil mit Edelsteinen besetzten Einzelstücken gotischer Gold- und Silberschmiedekunst, hat ein Gewicht von 28 Kilogramm und ist weltweit einzigartig. Prunkstück des Schatzes, der 1998 in unmittelbarer Nähe der Synagoge zufällig bei Ausgrabungen entdeckt wurde, ist ein äußerst filigran und kunstvoll gearbeiteter Hochzeitsring, in den in hebräischer Sprache die Worte „Masel tov“ (Viel Glück) eingraviert sind. Ein Highlight europäischer Festungsbaukunst ist die Zitadelle Petersberg, eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung, die noch heute das Stadtbild der Thüringer Landeshauptstadt prägt. Sternenförmig angelegt, galt die modernste Anlage der damaligen Zeit lange als uneinnehmbar. Napoleon besuchte das Bauwerk, als er 1807 in Erfurt eintraf und sich die Zitadelle nach der siegreichen Schlacht von Jena und Auerstedt direkt unterstellen ließ, und ein Jahr später im Rahmen des Erfurter Fürstenkongresses in Begleitung von Zar Alexander I. Heute gilt die auf dem Gelände eines früheren Benediktiner-Klosters angelegte Bastion als einzige weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung in Mitteleuropa. Ebenfalls kurmainzischer Prägung ist das Gebäude, in dem sich heute die die Thüringer Staatskanzlei mit dem Sitz des Ministerpräsidenten befindet. Es wurde von 1711 bis 1720 als Statthalterei nach Plänen des Baumeisters Maximilian von Welsch als barockes Palais errichtet. Der historische Komplex am Hirschgarten in der Erfurter Altstadt wurde bereits kurz vor seiner Fertigstellung vom dem Universalgelehrten Johann Gottfried Gregorii in dessen Geographie-Büchern als bedeutende Sehenswürdigkeit und Höhepunkt barocker Baukunst im deutsch-
sprachigen Raum bezeichnet und so über die Grenzen des Freistaats hinaus bekannt. Das „Collegium maius“ zeichnet sich neben dem Wirken seines berühmtesten Studenten Luthers darüber hinaus als älteste Universität in Deutschland aus, deren Gründungsprivileg auf das Jahr 1379 zurückgeht. Das Hauptgebäude der Alten Universität in Erfurt im ehemaligen lateinischen Viertel befindet sich direkt gegenüber der Micheliskirche, die um 1183 als Universitätskirche errichtetet wurde. Der untere Teil ihres Turmes ist bis heute erhalten geblieben. Ein frühes Zeugnis der Elisabethverehrung in Erfurt ist die gleichnamige Kapelle im Nikolaiturm – dem Überbleibsel einer 1013 erstmals erwähnten Pfarrkirche im Norden der Altstadt, die 1747 nach einem Brand abgerissen werden musste, weshalb nur der Turm erhalten blieb. Die Secco-Malereien des Elisabethzyklus gehen auf dessen Bauzeit im 14. Jahrhundert zurück. Sie stammen aus dem Leben der Thüringer Landgräfin und sind die ältesten Malereien im Freistaat. Neben dem Grau historischer Gebäude bietet Erfurt jedoch auch „grüne“ Sehenswürdigkeiten, etwa den egapark, der als bedeutendstes Gartendenkmal der 1960-er Jahre in Deutschland gilt. Er beherbergt das größte ornamental bepflanzte Blumenbeet Europas und den größten Spielplatz Thüringens mit Kinderbauernhof und Wasserareal. Darüber hinaus sind der Rosengarten, der Japanische Fels- und Wassergarten, die Gräser- und Staudengärten, die tropischen Pflanzenschauen mit dem Schmetterlingshaus, der Skulpturengarten mit Plastiken namhafter Künstler und die historische Cyriaksburg mit dem Deutschen Gartenbaumuseum einen Besuch wert. Zusätzliche Informationen über Erfurt und seine Sehenswürdigkeiten finden Sie unter www.erfurt-tourismus.de.
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GRAFFITI-SPRAYER MAX KOSTA IM PORTRÄT
KUNST AUS DER DOSE
EIN URBAN - ARTIST ENTDECKT THÜRINGEN Max Kosta ist in ganz Europa aktiv und schafft Werke hauptsächlich auf Fassaden, Leinwänden sowie Papier, die bereits in Paris, London, Amsterdam, Mailand oder Barcelona zu sehen waren. Dabei zeichnen sich seine Bilder vor allem durch ihren Fotorealismus aus.
Stockdunkle Nacht. Lediglich die Schweinwerfer vorbeirasender Autos erhellen für Bruchteile von Sekunden die Szenerie unter der Autobahnbrücke. Die drei dunkel gekleideten Jungs haben die Kapuzen ihrer Sweatshirts tief in die Stirn gezogen. Sie arbeiten konzentriert, präzise und zügig, jedoch ohne Hast. Plötzlich tauchen Blaulichter auf und die Polizei beendet abrupt das Treiben. Die Sprayer – eben noch mit ihrem Graffito beschäftigt – stieben auseinander. Einer rennt waghalsig quer über die sechsspurige Fahrbahn und entkommt. Die
anderen beiden flüchten auf ein angrenzendes Feld und werden dort gefasst. In Handschellen wird einer der Jungs anschließend mitten auf dem Acker von zwei stämmigen Gesetzeshütern verbal in die Mangel genommen. Er soll auspacken, wer der Dritte ist. Doch der 16-Jährige hält dicht – Ehrensache. Es folgt eine Nacht auf dem Revier. Heute, zehn Jahre später, ist aus dem Freizeitsprayer ein in der Kultur- und Medienlandschaft anerkannter Künstler geworden, der sich dank erst-
klassiger legaler Graffiti vor allem auf großen Fassaden im urbanen Raum europaweit einen Namen gemacht hat: Max Kosta. Mit Atelier in Eisenach lebt und arbeitet Kosta als freiberuflicher Kunstmaler hauptsächlich in Deutschland. Als so genannter Urban-Artist ist er jedoch in ganz Europa aktiv und schafft Werke hauptsächlich auf Fassaden, Leinwänden sowie Papier, die bereits in Paris, London, Amsterdam, Mailand oder Barcelona zu sehen waren. Dabei zeichnen sich seine Bilder vor allem durch ihren Fotorealismus aus. Daneben arbeitet der Mann mit der Sprühdose zusammen mit Werbeagenturen und Unternehmen an Markenkonzepten sowie Kunstprojekten. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Audi, Eon, das Goethe Institut oder auch das Spa & Golf Resort Weimarer Land. „Nach der Schule habe ich eine Ausbildung als Veranstaltungstechniker begonnen“, erzählt der 26-Jährige. „Dabei bin ich viel in Deutschland herum gekommen und habe viel gesprüht. Schon damals gab es die ersten Anfragen für Auftragsarbeiten und ich habe gemerkt, dass man damit Geld verdienen kann. Bald habe ich mich gefragt, wieso ich eigentlich noch früh aufstehen und in die Berufsschule gehen soll, wenn ich stattdessen meinem Hobby nachgehen kann und dafür auch noch ordentlich bezahlt werde.“ Folgerichtig machte sich Kosta als Kunstsprayer selbstständig. „Seit 2009 lebe ich davon“, berichtet er. Genug zu tun hat Kosta dabei stets. Dies ist die Folge eines riesigen, europaweiten Netzwerkes, dass der Künstler bei zahlreichen Auslandsaufenthalten aufgebaut hat und wodurch er nun regelmäßig Aufträge bekommt. „2010 bin ich mit einem Kollegen aus meiner Crew fünf Wochen durch Frankreich gefahren. Wir haben uns in Städten wie Paris, Rennes, Le Mans, Tours, Troyes und Pau Graffiti angeschaut und gegen Bezahlung eigene gesprüht, um damit unsere Reise zu finanzieren. Außerdem haben wir über unseren Trip gebloggt“, erinnert er sich.
Der Grundstein für seine internationale Bekanntheit war gelegt. Später folgten Aufenthalte in Italien, Spanien, Portugal, Großbritannien, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Polen und Tschechien. „Ich sehe mich selbst durch die Reisen in der EU als bekennenden Europäer. Viele meiner Aufträge haben sich über Empfehlungen meiner internationalen Kontakte ergeben. Ich versuche immer sehr akribisch beste Qualität zu bringen und auch über diesen Ruf als qualitativ guter Sprayer treten mir viele Firmen entgegen. Insofern ist die Idee einer europäischen Gemeinschaft für mich etwas Wunderbares“, versichert der Künstler. Doch nicht immer und überall war der Empfang für den Graffiti-Reisenden freundlich. „Wir malten an einer Wand alteingesessener Sprayer aus Amsterdam, die wenig begeistert über uns waren. Die Situation war beängstigend, als junger Kerl unter einer Brücke mit einer Gang im Alter um die Mitte 40 im Nacken. Uns war klar, dass unser Bild direkt nach Fertigstellung übermalt werden würde und wir wohl nicht nur unsere Dosen abgeben müssten“, so Kosta. Doch dann kam es anders: „Qualität setzt sich durch. Am Ende hat ihnen unser Graffito gefallen und wir sind ins Gespräch gekommen“, erinnert er sich und verweist darauf, dass in Ostdeutschland, wo er geboren ist, das Sprayen erst nach 1990 aufgekommen ist, während die Tradition in Westeuropa bis in die 1980-er zurückreicht. Zumeist sei der Empfang im Ausland jedoch äußerst freundlich gewesen. „Oftmals ergeben sich Kontakte auch spontan“, berichtet der Künstler. „So saßen wir in Barcelona in einer Bar und haben Fotos bearbeitet, unseren Blog geschrieben. Der Besitzer hat uns angesprochen und fand das so spannend, dass er uns gebeten hat, sein Außenrollo zu besprühen. So oder ähnlich sind die meisten internationalen Kontakte entstanden“, blickt er zurück. Auch bei einer Tour mit dem Klapprad von Gotha nach Barcelona sei es zu coolen Projekten unter anderem in Monaco gekommen, die viel Aufmerksamkeit bekommen hätten.
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Sogar im Bildungsauftrag war Kosta unterwegs. „Eines Tages hat das Goethe Institut in Paris angerufen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Schulen in Frankreich zu besuchen und dort über die Graffiti-Kultur und Urban-Art – also Kunst im öffentlichen Raum – zu sprechen. Natürlich habe ich das Angebot angenommen.“ Und so reiste der einstige Berufsschulabbrecher und Gegner des Bildungssystems zusammen mit einem Deutsch-, einem Französisch- und einem Kunstlehrer quer durchs Land und besuchte französische Schulen, um den Kindern etwas über sein Handwerk zu erzählen. Rund 2.700 Werke hat Kosta in seiner bisherigen Karriere gesprüht, darunter etwa 1.300 so genannte Wandproduktionen und 600 Auftragsarbeiten. „Der Rest sind Zeichnungen, Drucke oder Bilder auf Leinwänden“, erzählt er. Zu den kommerziellen Highlights gehört zweifellos auch eine Arbeit für das Spa & Golf Resort Weimarer Land. „Für die Eigentümerfamilie Grafe habe ich im Rahmen eines Events mitten in der Nacht unter Flutlicht eine sechs Meter lange Holzwand mit deren Vornamen Astrid und Matthias besprüht. Den beiden hat es so gut gefallen, dass sie das doch recht sperrige Werk unbedingt aufheben wollen.“ Die Zusammenarbeit mit Matthias Grafe besteht schon länger. Für dessen Kunststoffunternehmen erarbeitete Kosta in einem einzigartigen Projekt die Motive für einen Kalender, mit dem das Grafe-Design-Center seit Juli 2015 die Trendfarben der neuen Saison vorstellt. Für die Bilder der einzelnen Monate hatte Kosta ab September 2014 zwölf beeindruckende Graffiti an die unterschiedlichsten Orte in Thüringen gesprüht. Das 13. Kunstwerk – diesmal an der Fassade des Firmengebäudes in Blankenhain – ziert das Cover. Es zeigt eine alte Steinmauer, von der der Putz abbröckelt. „Wir haben für das letzte Bild eine sauber geputzte Betonwand benutzt und darauf brö-
ckelndes Mauerwerk gesprüht, um mit dieser besonderen Used-Optik die Illusion einer absichtlichen Zerstörung hervorzurufen“, erklärt Kosta. Für die Erstellung der Kalender-Bilder nutzte der Autodidakt unterschiedliche Techniken der Urban-Art. „Dank der Arbeit im öffentlichen Raum sind die Motive im Kalender besonders vielfältig und damit auch für Leute interessant, die vielleicht nicht so viel mit Kunststoff anfangen können.“ Selbst für den vielgereisten Kreativen war die Arbeit für das Grafe-Design-Center ungewöhnlich. „Von Arbeiten im Schnee bei Minusgraden bis hin zu schweißtreibenden Graffiti-Aktionen im Wald war alles dabei“, erinnert er sich. Dabei sei die Entstehung der Werke stets von zahlreichen Schaulustigen beobachtet worden. „Die Bilder sind ja immer in der Öffentlichkeit entstanden. Außerdem waren zahlreiche Leute involviert, zum Beispiel die, die Flächen zum Sprühen zur Verfügung gestellt haben. Insofern hat die Aktion große Wellen geschlagen.“ Die Arbeiten für das Kalendarium hatten auch für ihn persönlich einen ganz besonderen Reiz: „Ich habe festgestellt, wie einzigartig und inspirierend meine Heimat Thüringen ist, verbunden natürlich mit der Herausforderung, diese Schönheit auch stilecht darzustellen.“ Trotz des kommerziellen Erfolges will Kosta auch weiterhin „just for fun“ sprühen. „Das gehört einfach zur Reputation dazu und außerdem liebe ich es“, sagt er. „Das Geschäftliche braucht man zum Leben und man lernt auch dadurch, aber es schränkt natürlich die künstlerische Freiheit ein. Man muss sich mit Entwürfen, Satzungen oder Buchhaltung beschäftigen – das ist zeitintensiv und nervt.“ Künftig will er vor allem größere Wände und mehr Leinwände besprühen. „Mich reizt es, dass meine Werke in Galerien gezeigt werden.“ Mit anderen Worten: Kosta will seine Kunst aus dem öffentlichen nun auch in den geschlossenen Raum bringen.
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JUGEND-MEISTERSCHAFTEN DER ALTERSKLASSE 18 BEIM NACHWUCHS FIELEN DIE PLATZREKORDE
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ANASTASIA MICKAN GLC Berlin-Wannsee MARCEL RAUCH GC Stolper Heide
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Anastasia Mickan vom GLC Berlin-Wannsee und Marcel Rauch vom GC Stolper Heide heißen die Sieger der Deutschen Jugend-Meisterschaften im Golf der Altersklasse 18. Der Wettbewerb fand vom 11. bis 13. September 2015 erstmals im Spa & Golf Resort Weimarer Land statt. Den 40 Mädchen und 47 Jungen standen an dem Wochenende somit beste Bedingungen zur Verfügung, auch wenn sie am Freitag zunächst mit sehr kalten Temperaturen konfrontiert waren. Trotzdem entwickelte sich in den folgenden Tagen ein heißer Kampf um den Titel – vor allem bei den jungen Männern. Rauch konnte sich am Sonntag erst im Stechen am dritten Extraloch gegen Constantin Unger vom GC St. Leon-Rot durchsetzen. Dieser hatte nämlich die beste Runde des Tages gespielt und sich von Rang neun mit seiner 64 (-7) noch auf den geteilten ersten Platz vorgeschoben. Da Rauch nur mit einer 71 (Even) vom Platz gekommen war, hatte er seinen Kontrahenten die Gelegenheit gegeben, wieder aufzuholen. Das Stechen war äußerst spannend. Zunächst gingen die Kontrahenten auf Bahn 10. Beide lagen kurz vor dem Grün, wobei Unger eine sehr anspruchsvolle Lage hatte. Rauch hatte so einen leichten Vorteil und legte seinen Ball auch auf eineinhalb Meter an das Loch. „Constantin hat seinen Chip dann nicht schlecht gemacht. Der Schlag war eigentlich fast unmöglich und ist im Vorgrün hängen geblieben“, so Rauch, der dann aber mit ansehen musste, wie sein Gegner diesen ebenfalls extrem schwierigen Putt aus mehr als fünf Metern lochte. „Damit war der Druck auf meiner Seite und ich musste den Putt mit viel Break lochen, um auf das nächste Extraloch gehen zu können. Das ist mir gelungen“, zeigte sich der Spieler vom GC Stolper Heide erleichtert. Von Bahn 10 gingen die Kontrahenten weiter auf Bahn 17. Dort konnten beide Nachwuchsspieler gleichauf lochen, so dass der Wettkampf auf Bahn 18 fortgesetzt wurde. Bei diesem Par 3 mit rund 168 Metern Länge wird die Fahne
gut von Wasser davor verteidigt. Der Abschlag von Rauch landete etwa 13 Meter von der Fahne entfernt, während Unger seinen Ball ins Wasser setzte. Damit schien die Entscheidung gefallen. Der Spieler vom GC St. Leon-Rot zeigte jedoch, dass er einen guten Tag erwischt hatte und legte seinen Pitch so dicht an den Stock, dass sein Gegner nun doch wieder unter Druck geriet. Der Berliner musste mit zwei Putts einlochen, sonst würde das Stechen fortgesetzt. Doch der Schützling von Gregor Tilch hielt dem Druck stand und legte seinen ersten Putt zum Tap-In ans Loch. So durfte er Titel, Pokal und Goldmedaille mit nach Berlin nehmen, während sich Unger über die Silbermedaille freuen konnte. Bereits am Vortag hatten die jungen Golfer für Aufregung gesorgt, als sie auf dem FeiningerCourse den Platzrekord gleich mehrfach unterboten. Besonders Lukas Gras vom GC Osnabrück verewigte sich mit einer Fabelrunde von nur 63 (-8) Schlägen und schob sich zwischenzeitlich im Klassement auf den geteilten zweiten Platz vor. Der Niedersachse schaffte acht Birdies und blieb ohne Bogey. „Das war ein unbeschreibliches Erlebnis. Ich habe noch nie so gut gespielt, aber irgendwann gemerkt, dass es läuft. Das war eine Runde, in der vieles zusammenlief und die einfach nur Spaß gemacht hat“, sagte er. Am Ende sicherte er sich am Sonntag mit einer 71 (Even), die er schon zur Auftaktrunde gespielt hatte, Platz drei im Kartenstechen gegen Malte von Blankenfeld vom GC Rheinhessen. Bei den jungen Damen war die Sache dagegen eindeutiger: Anastasia Mickan gelang am Finaltag zum zweiten Mal hintereinander mit einer 69 (-2) der beste Tagesscore, bereits am Sonnabend war sie mit einer 66 (-5) vom Platz gekommen. Nachdem am Freitag lediglich eine 75 (+4) herausgesprungen war, kletterte die Berlinerin damit im Gesamtklassement auf Rang drei und sagte hinterher: „Es hat heute richtig Spaß gemacht und die Golfanlage ge-
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8:00 am
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Meeting
9 holes
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fällt mir. Dafür, dass ich sehr erkältet bin, bin ich sehr zufrieden mit meiner Runde, auch wenn ich auf den Grüns einige Schläge liegen lassen habe.“ Im Finale gelang es Mickan schließlich, zwei Schläge vor Clarissa von Stosch vom GC Kassel-Wilhelmshöhe zu bleiben, die am letzten Tag ebenfalls eine 69 (-2) schaffte und damit nach einer 71 (Even) am Freitag und einer 72 (+1) am Sonnabend auf den zweiten Platz kam. Bronze ging nach Kartenstechen an Marie Kuschke vom GC Stolper Heide vor Viviana Krug vom GC Hubbelrath, für die nach zwei Tagessiegen freitags und samstags mit jeweils einer 69 (-2) am Sonntag nur eine 75 (+4) heraussprang, wodurch sie vom Podium noch auf den undankbaren vierten Platz abrutschte.
Mickan feierte damit ihren zweiten Titelgewinn innerhalb weniger Tage, denn mit ihrem Team hatte sie beim Final Four bereits die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. „Ich freue mich riesig, dass ich erst die DMM, dann die Turkish Amateurs und zur Krönung nun die Deutsche Meisterschaft der AK 18 gewonnen habe. Heute lief es von Anfang an sehr gut und ich habe viele Birdies gespielt. Das war meine bisher beste Saison“, freute sich die junge Golferin. Einen ganz seltenen Score durfte zudem Maike Schlender vom Düsseldorf GC bejubeln: Ihr gelang an Loch 15 ein Albatros, als sie an diesem Par 5 mit dem zweiten Schlag einlochte. www.golf.de
Lukas Gras, Platzrekord Feininger Course bei der AK 18 Deutsche Meisterschaft 2015
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MARATHON AUF DEM GOLFPLATZ
EVENT DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG UND AUDI Die Premiere eines Golf-Events erlebte das Spa & Golf Resort Weimarer Land vom 10. bis 12. Juli 2015. Erstmals fand an diesem Sommerwochenende der „Süddeutsche Zeitung Golf-Marathon presented by Audi“ statt. Im Unterschied zu den anderen elf eintägigen Regionalausscheiden der B2B-Turnierserie waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Teamwettbewerbs in Blankenhain drei Tage vor Ort und standen am Samstag von sechs Uhr früh bis 21 Uhr abends auf dem Course – tatsächlich also eine echte Marathon-Veranstaltung. In der Bruttowertung siegten mit 99 Punkten Dr. Kathrin und Michael Goetz vom Team „MiKaGo“. Sie wurden mit einem MarathonSiegerkranz geehrt. Platz zwei ging mit 98 Gesamtbruttopunkten an das Team „Leipziger Allerlei 2“ um Silja Halbritter und Jens Mahler. Erst- und Zweitplatzierte qualifizierten sich damit für das Bruttofinale im November in der Türkei. Aber auch die Dritt- bis Fünftplatzierten, die nur knapp dahinter lagen, gingen nicht leer aus, sondern erhielten wertvolle Prämien der Sponsoren, darunter hochwertige Gutscheine für zwei Personen mit Übernachtung und Greenfee im Spa & Golf Resort Weimarer Land, neue FG Tour TC Wedges von Wilson sowie Golfführer von Köllen Golf und Champagner vom Hanseatischen Wein & Sekt Kontor.
Auch in der Nettowertung gab es sehr gute Ergebnisse. Gewinner wurde das Team „ICP“ um Bastian Dach und Andreas Buggle mit 173 Punkten, gefolgt vom Team „Zahntechnik Walter“ mit Carina Schachtner und Roland Walter, die 156 Punkte erspielten. Beide Teams durften damit am Nettofinalturnier im Oktober in Spanien teilnehmen. Dorthin reisen durften auch die Drittplatzierten, denn sie bekamen von den Sponsoren Gutscheintafeln für Übernachtungen mit Greenfee spendiert. Das Team auf Platz vier sicherte sich ein Geschenke-Set von Rituals Cosmetics und die Teilnehmer auf Rang fünf konnten sich ebenfalls über Golfführer und Champagner freuen. Neben den Teamwertungen wurden vier Sonderpreise ausgespielt, darunter erstmals „Audi Fastest Drive“, ein Wettbewerb, der für Damen und Herren getrennt ausgetragen wurde und bei dem es um Geschwindigkeit ging. Christina Höfer sicherte sich hierbei die Damenwertung mit 114,10 Stundenkilometern, bei den Herren setzte sich Stephan Renkl mit 156,60 km/h durch. Beide gewannen damit einen Gutschein für ein Wochenende mit einem Audi. Ebenfalls getrennt wurde um den „Longest Drive“ gekämpft. Auch hier siegte Christina Höfer mit einer Weite von 174 Metern. Bei den Männern konnte Alexander Vogel mit seinem Abschlag auf 252 Meter auf Bahn 17 triumphieren. Als Preise gab es jeweils ein Stand-
bag. Die Sonderwertung „Nearest to the Pin“ ging an Roland Prieske, der seinen Abschlag bis auf 1,98 Meter an die Fahne des Grüns 8 platzierte und dafür eine hochwertige Puttingmatte von Brilliant8 erhielt. Begonnen hatte die „Marathon-Veranstaltung“ am Freitagabend mit der Begrüßung der 34 teilnehmenden Teams durch Golf-Manager Thomas Mönch und Markus Röß (Süddeutsche Zeitung Golf). Anschließend gab es bei einem Aperitif die Möglichkeit, sich kennenzulernen. Im Restaurant „Augusta“ wurde dann mit einer „Pasta-Party“ Kraft für den kommenden Tag getankt, bis schließlich der erste Tag in entspannter Atmosphäre ausklang. Bereits um sechs Uhr morgens mussten sich die Golfer am Sonnabend zur ScorekartenAusgabe einfinden. Zunächst bei Sonnenschein ging es nach kurzem Einspielen auf der Driving Range für alle Spielerinnen und Spieler um 7.30 Uhr zum Tee-Off zur ersten Runde auf dem Feininger Course. Nach den ersten 18 Spielbahnen ging es zur Mittagspause zurück zur GolfHütte. Beim Buffet wurde die absolvierte Runde resümiert und die Scorekarten verglichen. Nach dem Essen wurde der Golf-Marathon auf dem Goethe Course fortgesetzt. Die Sonne,
die sich zwischendurch versteckt hatte, kam wieder heraus, so dass sich unterm Strich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über angenehmes Golfwetter freuen konnten. Gegen 21 Uhr hatten alle Teams das Ziel erreicht und konnten sich beim „Champions Dinner“ mit Grillbuffet stärken. Dabei wurden in entspannter Atmosphäre die weitesten Abschläge, die besten Annäherungen sowie die spektakulärsten Putts besprochen. Ein herrlicher Sonnenuntergang auf der Terrasse der GolfHütte krönte den langen Tag. Damit die Kraft der Golferinnen und Golfer auch noch für die anschließende Party mit der offiziellen Siegerehrung reichte, gab es zur perfekten Regeneration für jeden Spieler zusätzlich eine Dose reinen goX-Sauerstoff an der „Sauerstoffbar“. Angetrieben von einem Live-DJ wurde schließlich bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Möglich gemacht wurde die gesamte Veranstaltung vor allem durch Sponsor Audi. Der Ingolstädter Automobilkonzern hatte über das ganze Wochenende hinweg mit Hilfe von „Auto Glinicke“ aus Weimar einige Top-Modelle auf der Anlage des Spa & Golf Resort Weimarer Land platziert. www.sz-golf.de
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TRIPLE GOLF TROPHY
VIERTE AUFLAGE EIN VOLLER ERFOLG Auch wenn das Spa & Golf Resort Weimarer Land noch nicht lange existiert, gibt es doch bereits so etwas wie eine Tradition: Denn vom 20. bis 22. August 2015 fand schon zum vierten Mal die Triple GOLF Trophy Weimarer Land statt. Unter dem bewährten Motto „Drei Tage – drei Plätze – ein Resort“ trafen sich 83 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – acht mehr als im Vorjahr – bei bestem Golfwetter, um die Besten unter sich zu ermitteln. Dabei wurden an allen drei Turniertagen hervorragende Ergebnisse erzielt. Marco Müller aus dem Golf- & Landclub Semlin am See gewann mit 96 Punkten die Bruttowertung der Herren vor seinem Clubkollegen und Sieger des vergangenen Jahres, Dennis Müller. In der Bruttoklasse der Damen setzte sich zum wiederholten Male Kathrin Goetz vom GC Dresden Ullersdorf durch. Sie übertraf dabei sogar ihr eigenes Spitzenergebnis von 2014 und war mit 89 Punkten erneut die strahlende Siegerin. In der Nettoklasse A erreichte Frank Gottesmann vom Märkischen GC Potsda mit 103 Punkten den 1. Platz. In der Nettoklasse B stand am Ende Cyril Niederquell vom GC Waldeck mit 119 Punkten ganz vorn und in der Nettoklasse C siegte Martin Kühnel vom Golf Resort Wittenbeck mit 113 Punkten. Dem bewährten Modus folgend, startete das Turnier am Donnerstag am Abschlag des aus je 9 Bahnen der beiden 18-Loch-Golfplätzen
„Feininger“ und „Goethe“ kombinierten Bobby Jones Champion-Course“. Am Freitag wurde der „Goethe“-Course bespielt, während die finalen Runden am Sonnabend auf dem „Feininger“-Kurs ausgetragen wurden. Am Finalabend wurden den erfolgreichsten Golfern beim feierlichen Champions-Dinner im Masters-Room des Hotels die Preise des Sponsors GRAFE-Group überreicht. Neben Übernachtungs-, Spa- und Greenfee-Gutscheinen für das Spa & GolfResort Weimarer Land gab es als Preise hochwertige Koffer der Marke Samsonite. Nach der Siegerehrung verwöhnte Küchenchef Marcel Fischer seine Gäste mit einem köstlichen Menü, bevor in der Grand Slam Bar das Tanzbein zu Live-Musik der Band „DINa4“ geschwungen werden konnte. „Die hervorragenden spielerischen Leistungen und die Leidenschaft, mit der die Golferinnen und Golfer bei der Triple GOLF Trophy Weimarer Land dabei waren, freut uns natürlich sehr“, sagte Golf-Manager Thomas Mönch. „Wir haben viel positives Feedback in Bezug auf die Veranstaltung, den tollen Zustand der Anlage und den hochwertigen Service im Hotel erhalten. Das bestärkt alle unsere Mitarbeiter darin, weiter gute Arbeit abzuliefern und unser hauseigenes Turnier auch 2016 wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu machen.“ Die fünfte Austragung sei deshalb bereits fest für den August eingeplant, versprach er.
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IMPRESSUM HERAUSGEBER Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain Tel. 036 459 . 61 64 0 Fax. 036 459 . 61 64 4009 info@spahotel-weimar.de www.golfresort-weimarerland.de ANZEIGENLEITUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH BILDNACHWEISE Corbis (9, 10, 13); Thomas Müller (61); Stefan von Stengel (95 o.); Manfred Fischer (18, 19, 20, 21, 24, 30, 32, 40, 43, 47 o., 95 u.), Mathis Wienand (117, 118) Albert Haller (122); Fotolia (14, 15, 17, 98, 99, 100, 103, 104); Spa & Golf Resort Weimarer Land (110, 111, 114); Guido Werner (U1, 4, 6, 7, 23, 26, 27, 29, 31, 33, 34, 36, 37, 38, 39, 44, 45, 47 u., 50, 51, 52, 53, 57, 58, 62, 63, 65, 66, 67, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 79, 81, 82, 85, 86, 87, 89, 90, 93, ); Robert Wolf (106, 109); Ralph Dörnte (120, 121). LAYOUT, DESIGN & UMSETZUNG Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH Weimarer Straße 60 99444 Blankenhain
REDAKTION, LEKTORAT Marcus Reichl uni-VERSAL Journalistenbüro Leipzig Rosa-Luxemburg-Straße 10 04103 Leipzig Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH (c) COPYRIGHT Spa & Golf Resort Weimarer Land Betriebsgesellschaft mbH, Blankenhain. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung durch dritte kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion und den Herausgeber nicht übernommen werden. Das Magazin, alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen, sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. GESCHÄFTSFÜHRUNG Dipl.-Kfm. Matthias Grafe
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