Mit dem Ende des Winters 2022/23 schließen wir ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Boardsportbusiness ab. Die jüngste Geschichte wurde von einer weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Krise nach der anderen geplagt. Die Corona-Pandemie gefolgt von dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine haben in den letzten drei Jahren den Ton fürs Business angegeben, mit unzähligen Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe. Wir erlebten einen extremen Anstieg der Nachfrage, ein Mangel an Angeboten, blockierte Häfen, einen kometenhaften Anstieg der Transportkosten und jetzt das Wort, das in aller Munde ist: Überbestände.
Wilco Prins bringt es im Big Wig Interview dieser Ausgabe perfekt auf den Punkt: „Die Kombination aus drängelnden Sales Reps, Shops, die ihre künftigen Einkäufe auf unrealistische Corona-Verkäufe stützten, und dem späten Eintreffen ausstehender Bestellungen führte zu den hohen Lagerbeständen an Surfbrettern und Neoprenanzügen, die wir heute in vielen Geschäften sehen.“