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Pfarrblatt

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Das neue Pfarrheim öffnet seine Pforten

Bischof Krautwaschl wird dieses „Haus der Begegnung“ am 1. Mai einweihen

Nach nur siebenmonatiger Bauzeit wurde das Gebäude im Jänner dieses Jahres fertig gestellt und im Februar eingerichtet.

„Zuletzt wurde eine Schließanlage installiert, bei der die dazu gehörigen Schlüssel einzeln programmiert werden können“, berichtet Gabriel Feiner, der Vorsitzende des Bauausschusses. Und für die Gäste wurden dezente Hinweistafeln mit der Bezeichnung der Räumlichkeiten montiert. Im April wer-

den noch die Außenanlagen fertig gestellt.

Seit Anfang März ist das neue Pfarrheim in Betrieb und viele Gruppierungen wie die ElternKind-Gruppe, die Generation 60 Plus oder die Anonymen Alkoholiker haben die neuen Räumlichkeiten schon genutzt. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der neue Saal am Palmsonntag beim traditionellen Wortgottesdienst für die Kinder (Foto) und beim „Weihfeischessen“ am Ostersonntag.

Einweihung des neuen Pfarrheims

mit Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl am 1. Mai 2016

10.15 Uhr Festgottesdienst

Musik: Vokalensemble der Pfarre und MGV Mürzklang

Michael Koller, Trompete; Bernhard Hirzberger, Orgel

Anschließend Festakt mit Segnung

Musik: Eisenbahner Musikverein

Die Vorbereitungen für die offzielle Einweihung am 1. Mai sind in vollem Gang. Bei der heiligen Messe um 10.15 Uhr werden das Vokalensemble der Pfarre und der Mürzzuschlager Gesang Verein Mürzklang gemeinsam singen. Im Anschluss

Rund 150 Personen feierten den Kinder-Wortgottesdienst am Palmsonntag erstmalig im neuen Pfarrsaal daran wird Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl persönlich die Segnung des neuen Pfarrheims im Rahmen eines Festakts vornehmen. Danach haben alle Interessierten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Friedrich Rinnhofer

Pfarrgemeinderatsklausur in Graz

Pfarrer Hans Mosbaccher lud die Pfarrgemeinderäte unseres Pfarrverbandes vom 11. bis 12. März zu einer Klausur nach Graz ein.

Als ideale Vorbereitung besprach Pastoralassistentin Michaela Fetz mit uns „Samen, Knospen, Früchte und Erntedank“ in unserer Pfarre. Auf sehr kompetente Art begleitete uns dann am Samstag Frau Mag. Anna Sallinger (sie unterstützt Einzelpersonen, Teams und Gruppen in ihren berufichen und privaten

Herausforderungen und Entwicklungsschritten).

In Gedanken „wanderten“ wir durch unsere Pfarre, besprachen alles, was realisiert wurde (Pfarrheim, Orgel, Kapelle, Talente-Aktion, LKH-Seelsorge ...), aber auch welche Themen wir mehr in der Vordergrund rücken sollten (Akzeptanz und Toleranz allgemein und gegenüber Flüchtlingen, die Angst, dass die Jugend wegzieht, Beseitigung von Vorurteilen ...).

Irmgard Weirer

Vor dem Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern in Graz

Gott, Jahwe, Allah –ein Gott, drei Religionen

Juden, Christen und Muslime feiern an wichtigen Punkten ihres Lebens religiöse Feste und Feiern. Bereits nach der Geburt gibt es bestimmte Rituale: Im Judentum wird jeder Junge am achten Tag nach der Geburt beschnitten. Die Beschneidung kann entweder von einem Arzt oder von einem Mohel, einem ausgebildeten Beschneider, vorgenommen werden. Durch diesen Ritus wird der Knabe in den Bund Gottes aufgenommen. Auch erwachsene Männer, die zum Judentum

Wort des Diakons

Die Osterfeiertage liegen hinter uns. Das größte Fest der Christenheit ist wieder einmal für ein Jahr Geschichte.

Für so manchen reduziert sich die Feier auf die Suche nach bunten Ostereiern und den Verzehr von Schokoladehasen. Der Sinn hinter all dem Tun der Kirche, vor allem in diesen Tagen, bleibt für viele verschlossen. Es lebt sich ja auch mit bunten Eiern und Schokoladehasen recht gut. Aber dann werden wir in unserer globalisierten Welt vor immer neue Herausforderungen gestellt. Herausforderungen, die die Zäune an unseren Grenzen wieder wachsen lassen und die die Zäune in unseren Köpfen kaum noch überragen. Der Traum von einem geeinten Europa steht auf sehr wackeligen Beinen. Europäische Werte werden lautstark eingefordert. Nur, dass diese Werte, bedingt durch unsere Geschichte, christliche Werte sind, wird von vielen „Schreiern“ übersehen. Der ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg bringt es in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ auf

Beschneidung, Taufe und Namensgebung

Die Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft wird mit traditionellen Riten gefeiert

übertreten, müssen beschnitten werden.

Seit der Zeit des Neuen Testaments ist die Taufe jener Ritus, durch den ein Christ oder eine Christin in die Kirche aufgenommen wird. Vollzogen wird die Taufe durch Übergießen des Täufings mit Wasser oder

den Punkt: „Ich habe keine Angst vor einer Moschee in Brünn oder St. Pölten. Ich habe Angst, wenn in beiden Orten die Kirchen leer sind, weil wir selber an nichts mehr glauben.“

Europäische Werte lautstark einzufordern ist eine Sache – sie zu leben eine andere. Und da schließt sich wieder die Klammer zu unserem Osterfest. Ohne dieses Fest wären unser Glaube und unsere Hoffnung sinnlos. Christus ist für uns am Kreuz gestorben und auferstanden und so wird Gott auch uns, zusammen mit ihm, zur Auferstehung führen (nach 1 Thess 4,13f).

Eine größere Zusage für unser Leben werden wir nicht fnden. Wir aber sind aufgerufen, sie mit Inhalt zu füllen.

Diakon Jürgen Krapscha

das Untertauchen im Wasser. Dabei wird die Taufformel gesprochen: „N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Ausdeutende Riten wie die Salbung mit ChrisamÖl, die Taufkerze oder das Taufkleid ergänzen die Feier.

Gleich nach der Geburt wird einem muslimischen Kind ein Aufruf zum Gebet ins rechte Ohr gefüstert, der mit den Worten endet: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“ Die Namensgebung erfolgt am 7. oder 40. Tag nach der Geburt durch den Vater oder den Ältesten in der Gemeinde. Der Brauch verlangt, dass dem Kind die Haare ein wenig abgeschnitten werden. Erst vor dem siebenten Lebensjahr erfolgt die Beschneidung der Knaben.

Im Pfarrblatt Mai lesen Sie: Die Feier der Hochzeit in den Religionen

Das Katholische Bildungswerk lädt herzlich ein zur Tonbildschau von Mag. Rudolf Glettler am 13. 4. 2016 um 19.00 Uhr, im Pfarrsaal Mürzzuschlag

„Projektreise nach Kenia, Uganda und Tansania“ Viele Mürzzuschlager erinnern sich noch gerne an die hervorragenden Diavorträge des ehemaligen Mürzers Mag. Rudolf Glettler. Diesmal berichtet er in beeindruckenden Bildern von seiner Afrikareise im Rahmen des Projektes „Weltkirche“ seiner Heimatpfarre Graz-St. Andrä. Dieser Arbeitskreis unterstützt Schulen, Kindergärten, Kranken- und Missionsstationen sowie den Bau von Wassertanks und Photovoltaikanlagen.

Die Reisegruppe konnte sich von dem Fortschritt verschiedenster Projekte überzeugen, fand aber auch neue Herausforderungen und unterstützungswerte Problemfelder,

wie die Slums von Jinja oder die Leprastation in Misufni. Die herzliche Gastfreundschaft und tiefe Gläubigkeit, die der Reisegruppe überall begegnete, machte großen Eindruck genauso wie das Treffen mit der Oscar­Romero­Preisträgerin Schwester Veronika in Tansania oder das Mitfeiern eines dreistündigen Gottesdienstes bei den Massai.

In diesem abwechslungsreichen Vortrag werden wir nicht zuletzt auch die wunderbare Tierwelt und die schönen Landschaften Afrikas kennen lernen. In alter Verbundenheit mit der Pfarre Mürzzuschlag bittet Mag. Glettler die Besucher um Spenden für das neue Pfarrheim.

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt

Auch in der diesjährigen Osterzeit gibt es in zahlreichen Teilen der Welt Feindschaft, Krieg und Terror, Hass, Hetze und Verfolgung von Menschen. Wir stehen unter dem Eindruck einer gewaltigen Flüchtlingswelle aus oben genannten Gründen. Es sind vor allem Menschen, die mit all ihrem persönlichen Risiko versuchen dieser Welt, die ihnen Heimat und Schutz und Geborgenheit sein sollte, zu entfiehen.

Kennen wir wirklich genau die näheren Hintergründe, Umstände und Zusammenhänge, wenn wir über Menschen urteilen?

Würden wir nicht in ähnlichen schwierigen Lebenssituationen ähnlich handeln? Dieses

werden.“ (Mt 7,1-2)

unser zwischenmenschliches Verhalten trifft ja auch oft in unserem Alltag zu. Menschen werden abgekanzelt und heruntergemacht, eifrig kritisiert, in den Schmutz gezogen, gedemütigt, häufg „hinten herum“, ohne direkt mit dem (der) Betroffenen in Kontakt zu treten oder treten zu können. Im Lateinischen heißt es: Fama crescit eundo: Das (schlechte) Gerücht wächst im Weitergeben immer mehr an. Papst Franziskus fordert in diesem von ihm ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit diese elementare christliche Tugend ein. Wir alle sind – ob uns bewusst oder nicht bewusst – in Schuld verstrickt und auf gegenseitige B(W)armherzigkeit, Verständnis, Toleranz und Güte angewiesen. Der Glaube gibt uns Hoffnung und Kraft, die Liebe ist der Weg, das Böse und zwischenmenschlich Zerstörendes zu überwinden. Das Osterfest als Fest der Auferstehung erinnert uns in diesem Zusammenhang in besonderer Weise, dass wir Menschen in diesem unseren Mühen und Streben, nach dem Kreuz unseres Lebens, nach Leiden und Sterben Auferstehung erwarten dürfen.

GEBETS.ZEIT – BLEIBENS.ZEIT

Herr, bleib bei uns und allen Menschen. Bleib bei uns, wenn es Abend wird, wenn Trauer und enttäuschte Hoffnungen unser Herz verdunkeln.

Herr, bleib bei uns und allen Menschen. Bleib bei uns, wenn wir unsere Schwachheit spüren, wenn Alter, Krankheit oder Sucht die Möglichkeiten des Lebens begrenzen.

Herr, bleib bei allen Menschen, die hungern müssen und unterdrückt sind, denen man die Menschenwürde raubt, die ausgeliefert sind an die Mächte der Finsternis.

Sende ihnen und uns allen den Anfang neuen Lebens.

(Ferdinand Kerstiens)

Jesus als treuer Wegbegleiter

Brief des Firmspenders an die Firmlinge

Liebe Firmkandidatinnen und Firmkandidaten!

Ich darf Euch im Auftrag unseres Bischofs das heilige Sakrament der Firmung spenden und freue mich auf diese Begegnung mit Euch. Heute will ich Euch besonders einladen, Euch auf den Firmungstag einzustimmen. Ihr könnt den Geist Gottes tiefer empfangen, wenn Ihr Euch mit den weltlichen Fragen des Lebens mit Eifer, Ernst und aller Offenheit befasst und die Fragen der Kirche

und Probleme Eures Lebens angeht. In der Firmvorbereitung sollt Ihr Jesus als den treuen Wegbegleiter für Euer Leben besser kennen lernen. Die Firmung fordert Euch heraus, das Christsein ernst zu nehmen und vom Glauben an Jesus Zeugnis zu geben. Je mehr Ihr Euch innerlich vorbereitet, umso wirksamer werdet Ihr das Sakrament der Firmung in Eurem Leben erfahren. Ein bewusstes JA zu Jesus wird Euer Leben erfüllen und glücklich machen. Ihr erhaltet durch die Firmung einen konkreten Auftrag für Euer Leben. Nicht Tradition darf hinter der Firmung stehen, sondern ein bewusster Neuanfang als Christ. Habt Mut, rafft Euch auf zu diesem Neubeginn!

Voll Freude erwarte ich Euren Firmungstag und grüße Euch herzlich,

Euer Firmspender Kan. Mag. Josef Bierbauer

Der Jahreskreis mit Ramadan und Osterhas´

Ein Kulturaustausch am Herta-Reich-Gymnasium

30 junge Flüchtlinge aus Afghanistan hörten aufmerksam zu, als ihnen SchülerInnen der 3.d Klasse die traditionellen Feste im christlichen Jahreskreis, das Brauchtum und die besonderen Speisen präsentierten. Die Gäste konnten so das Weihnachtsfest, den Fasching oder auch Ostern mit verschiedenen Sinnen erleben.

Auch die jungen Burschen berichteten ausführlich über den Fastenmonat Ramadan und Speisen in ihrer Heimat. In Erinnerung blieb der Anfang jedes afghanischen Rezepts: „Man braucht einen besonderen Topf ...“. Viel Spaß hatten alle beim abschließenden Osternestsuchen im Schulgarten.

Brigitte Rinnhofer

Sonntag, 3. April

Weißer Sonntag

8.45 Uhr: Heilige Messe

Dienstag, 5. April

14.30 Uhr: Treffen der Generation 60 Plus im Pfarrsaal:

„Das alte Mürzzuschlag“, Teil 2, mit Bildern von Ernst Einfalt

Donnerstag, 7. April

15.30 Uhr: Heilige Messe im Bezirkspfegeheim Mürzzuschlag

Freitag, 8. April

19.30 Uhr: Sitzung des Pfarrgemeinderates

Sonntag, 10. April

10.15 Uhr: Wort-Gottes-Feier

Dienstag, 12. April

9-11 Uhr: Eltern-Kind-Treffen im Pfarrheim: Kressemännchen

Mittwoch, 13. April

19.00 Uhr, Pfarrsaal: Tonbildschau von Mag. Rudolf Glettler: „Projektreise nach Kenia, Uganda und Tansania“

Donnerstag, 14. April

19.00 Uhr, Pfarrsaal: „10 Beweise, warum Gewürze die besseren Medikamente sind“

Sonntag, 17. April

8.45 Uhr: Heilige Messe

10.15 Uhr: 30 Minuten mit Gott mit den Taufkindern des vergangenen Jahres

Montag, 18. April

16.45 Uhr: Gebetskreis mit Glaubensgespräch im Pfarrhof

18.30 Uhr: Heilige Messe und eucharistische Anbetung

Freitag, 22. April

17.00 Uhr: Vigilfeier der Firmlinge in der Stadtpfarrkirche

Samstag, 23. April

10.00 Uhr: Firmung in Mürzzuschlag

15.00 Uhr: Firmung in Spital

Sonntag, 24. April

10.15 Uhr: Ehejubiläumsmesse mit den Sonnseitn-Sängerinnen

Dienstag, 26. April

9-11 Uhr: Eltern-Kind-Treffen im Pfarrheim: Basteln zum Muttertag

Sonntag, 1. Mai

Einweihung des neuen Pfarrheims mit Bischof Dr. Wilhelm Krautwaschl

10.15 Uhr: Festgottesdienst Programm Seite 1

Gottesdienste im Pfarrverband

Hönigsberg

3. April: 10.15 Uhr, WGF

10. April: 10.15 Uhr

17. April: 10.15 Uhr, WGF 24. April: 8.45 Uhr

Spital/S

3. April: 10.15 Uhr, WGF

10. April: 8.45 Uhr

17. April: 10.15 Uhr, WGF

24. April: 8.45 Uhr, WGF

Das nächste Pfarrblatt erscheint am 28. 4. 2016

Herzliche Einladung zur Ehejubiläumsmesse

Die Pfarre Mürzzuschlag lädt alle Ehepaare, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum mit 10, 20, 25, 30, 40, 50, 60 oder gar 65 Jahren feiern, herzlich zur Ehejubiläumsmesse am 24. April 2016 um 10.15 Uhr ein. Wenn Sie zu diesen Jubelpaaren gehören, melden Sie sich bitte im Pfarrhof, Tel. 03852/2326 oder unter muerzzuschlag@graz-seckau.at an Vielen Dank!

Zum 91. Geburtstag

Rudolf Marchl, Pernreitgasse

Zum 80. Geburtstag Friedrich Brenner, Wiener Straße

Zum 75. Geburtstag Edith Zettl, Obere Sackgasse

Zur Goldenen Hochzeit

Roswitha und DI Dr. Peter Weinfurter, Grazer Straße

Wilhelmine und Peter Hofbauer, Eichhorntal

DAS SAKRAMENT DER TAUFE HAT EMPFANGEN ...

Benjamin Meißl, Nansenstraße

Maria und Arnd Bernd Meißl, Nansenstraße

Elisabeth Pfeifer (94), Dr.-Josef-Pommer-Gasse

Mag. Wilhelm Wagenbauer (66), Ganztal

Jürgen Schwengerer (18), Scheedgraben

Margarethe Oktabetz (97), Dr.-Josef-Pommer-Gasse

Die Redaktion bittet wieder um eine Spende für das Pfarrblatt. Benützen Sie bitte den beiliegenden Zahlschein. Danke!

Donnerstag, 14. April 2016

Mürzzuschlag, Pfarrsaal, um 19.00 Uhr

Projekt Eine Prise www.eineprise.eu

Vortragende: Sabine Topolovec 15 Eintritt, 12,- Vorverkauf

Info: Heike Dobrovolny 0680/5530509

„Talentestand“ für das neue Pfarrheim auf dem Stadtplatz am 19. März

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