Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Matthäus 7,7
Wort des Pfarrers
Gemeinsam unterwegs - das gilt nicht nur für den Pfarrverband Krieglach & Langenwang, das Dekanat Mürztal mit der Pfarre Veitsch ( im Bild Frau Scheikl, die Initiatorin des Pilgerkreuzes ) sondern auch für die verschiedenen christlichen Bekenntnisse, wie hier bei der ökumenischen Wanderung am 21. September.
Meine Gedanken gehen heute zunächst in zwei ganz gegensätzliche Richtungen: Einerseits hören wir von furchtbaren Verbrechen an unschuldigen Menschen, besonders von der Verfolgung von Christen. In abgeschwächter Form, aber nicht unwirksam, erfährt die Kirche, die christliche Familie und das wehrlose Leben der Ungeborenen und der Behin-
Weit Gereist
Diese fünf Pilger waren immerhin aus Südamerika gekommen, um den umgekehrten Lebensweg des
derten auch in unseren Breiten Ablehnung und Bekämpfung. Andererseits gehen wir auf jenes große Fest zu, in dessen Mitte ein Kind steht, umgeben von seiner Mutter, dem Nährvater, den armen Hirten und den weitgereisten Sterndeutern.
Jedes Jahr neu erhebt sich mit diesem Fest die Hoffnung, die flehent-
liche Bitte, dass es Frieden werde auf Erden, dass das Leben sein darf und dass der Mensch endlich wirklich Mensch werde.
Jeder kann nur bei sich selbst anfangen - und Maria kann uns da ein Vorbild sein: Sie hat einen Raum der Stille in sich geschaffen und kann so auf Gott hören. Sie hört seine Botschaft, denkt darüber nach und erwägt sie in ihrem Herzen. Sobald sie überzeugt ist, stimmt sie in den Willen Gottes ein und ist bereit, ihren Weg zu gehen, der für uns alle ein Weg des Heiles ist, das große Geschenk, nämlich die Ankunft Gottes in seiner Welt.
Es beginnt ganz klein, entfaltet aber große Wirkung, wenn wir es zulassen - so damals bei Maria und Jesus, so kann es auch jetzt bei uns sein.
heiligen Papstes Johannes Paul II. zu gehen: Von Rom nach Polen! Dabei machten sie im Pfarrhof
Krieglach Rast und ich durfte sie beherbergen.
Vorgedacht - Nachgedacht - Quergedacht
Wer geht kommt an? also lass uns losgehen 24 Schritte auf Weihnachten hin Komm geh mit Also willkommen! alle die ihr traurig seid alle die ihr voll Wut oder Enttäuschung seid kommt geht mit!
Kommt es auf mich an?
Auf jeden Fall!
Auf jeden einzelnen von euch kommt es an auf dich und mich auf uns alle kommt es an.
Was kommt da auf uns zu?
Lass dich überraschen was kommt lässt sich nicht von vornherein sagen Aber es ist was im Kommen.
Werden wir umkommen? umkommen wie die heilige Barbara die sie töteten weil sie zu Gott unterwegs war, sich zu ihm bekannte. Sie ist ums Leben gekommen Ja, aber umgebracht hat es sie nicht.
Worauf kommt es an?
Schau auf den Nikolaus! Er zeigt es uns, geben nicht nehmen, auf der Seite der Schwachen stehen.
Darauf kommt es an
Kommt das an? Was soll ankommen, oder meinst Du Komm ich an?
Bei wem willst Du ankommen? Das ist die Frage. Kann ich dahinterkommen?
Hinter das Geheimnis, das Gott heißt,
hinter das was im Leben
Sinn macht?
Komm lass es uns suchen. Werde ich bekommen was ich will?
Vielleicht nicht immer was Du willst, aber sicher das was du brauchst. Und schau auf das was Du hast.
Ziemlich heruntergekommen schaut er aus, dieser Gott, oder?
Du sagst es heruntergekommen. Und ziemlich heruntergekommen die, die ihn da besuchen. Ja und gerade deshalb ist er ja gekommen.
Kann ich Entgegenkommen erwarten?
Von wem?
Und wem kommst Du entgegen? Komm, geh mal los!
Was werde ich bekommen?
Viel und nicht immer ist es verdient, es ist ein Geschenk - das wirklich Wichtige - was wir bekommen
Wo werden wir unterkommen? Das fragten auch Josef und Maria, damals und heute. Es gibt ein Unterkommen, Du musst (dich) nur aufmachen. damals und heute.
Bist Du schon dahintergekommen? Dahintergekommen worum es geht, worauf es ankommt
Aber ich bin ja nicht vollkommen.
Macht nicht´s das kann schon vorkommen kein Problem wir sind unterwegs.
ein Schritt nach dem anderen und es wir gehen
Niedergekommen, was heißt das?
Maria ist niedergekommen sie hat Jesus geboren
Ich komm nicht drauf
Ich komm nicht mehr auf!
Ich komm nicht weiter Komm lass dir helfen, komm nur.
Kommen wir zu spät?
Bei ihm gibt es kein zu spät!
Nimm dir die Zeit die du brauchst und du wirst rechtzeitig ankommen
Wie soll ich von all dem wegkommen?
Sucht, Stress, all dem scheinbar Notwendigen.
Komm auf einen neuen Weg, es geht auch anders, Komm nur
Wie soll man mit dem auskommen?
Versöhn Dich, das ist schwer ich weiß aber Du tust es nicht nur für ihn sondern auch für Dich. Was da alles vorkommen kann,
Ich weiß, vieles und nicht alles wird immer leicht sein, aber es gibt ein Ankommen und dafür lohnt es sich.
Bitte kommen!
Houston wir haben ein Problem. Es gab Rettung es gibt Rettung
Ankommen wo und wie?
Komm mit lass uns weitergehen
Peter A. Kurakin nach einer Anregung von Helmut Loder
Neues aus dem Pfarrkindergarten
Die ersten Kindergartenmonate sind vorüber, und die Kinder haben sich bei uns sehr gut eingelebt und fühlen sich wohl. Gerade die Eingewöhnungsphase ist eine besonders wichtige Zeit, in der die Kinder Vertrauen, Geborgenheit, Sicherheit erfahren müssen, um sich in der Gruppe zurechtzufinden und uns als neue Bezugspersonen anzunehmen.
Wir haben bereits viel erlebt und die ersten Feste, wie das Erntedankfest und Martinsfest, gefeiert. Danke an Frau Ochsenhofer Monika für die gespendeten Erdäpfel für unsere Erntedankjause. Für die Kinder ist das sehr aufregend, und wir bereiten uns sehr intensiv auf solche Ereignisse vor.
Wie jedes Jahr machen wir zu Allerheiligen einen Friedhofsbesuch, wo uns unser Herr Pfarrer
immer begleitet und Zeit für uns findet. Dabei ist es wichtig, den Kindern zu erzählen, warum wir überhaupt dort hingehen und dieses Allerheiligenfest gefeiert wird. Auch das Striezelbacken gehört bei uns dazu. Durch die religiöse Erziehung werden den Kindern diese Feste nähergebracht. Nach dem Martinsfest steht auch schon fast der Advent vor der Tür. Eine Zeit der Ruhe und Stille und des Wartens. Es liegt uns sehr am Herzen, den Kindern Inhalte die-
ser besonderen Zeit zu vermitteln. Durch Spiele, Basteleien, Kekse backen, Geschichten soll ihnen dieses Zeit etwas verkürzt werden.
Abschließend möchten wir uns bei ALLEN bedanken, die uns immer wieder unterstützen, die unseren Garten pflegen, kleine Reparaturen vornehmen, uvm. Die Namen der vielen ehrenamtlichen Helfer im Pfarrkindergarten würden auf dieser Seite keinen Platz finden. Danke an die Firma Cemex für den gespendeten Kopierer.
Auch an die Marktgemeinde und Frau Bürgermeister ein herzliches Dankeschön!
Wir wünschen allen einen ruhigen, besinnlichen Advent!
Das Kindergartenteam!
Einschreibung im Pfarrkindergarten Krieglach
Montag, 9. Februar 2015 von 14 Uhr bis 16 Uhr
Dienstag, 10. Februar 2015 von 14 Uhr bis 16 Uhr
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Das Kindergartenteam
Startfest der JuKids
Am 19.9. feierten wir unser Startfest. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, während wir gemein-
sam spielten, sangen und Spaß hatten. Eines der Highlights war das „Hippgläser-Füttern“, bei dem
72 Stunden – Projekt
„Lass dich nicht pflanzen, setz dich ein!“ Mit diesem Motto starteten wir unser 72h Projekt von der Katholischen Jugend in Stubenberg am See. Wir, 10 Mädchen aus Krieglach und Langenwang und unsere 2 Begleiter (Ulrike Rossegger und Peter Neugebauer) waren für drei Tage im Pflegekompetenzzentrum Stubenberg untergebracht. Unsere Aufgabe
bestand darin, die Dekoration für das anstehende Herbstfest mit den Bewohnern zu basteln und ein Bushaltestellen-Wartehäuschen zu errichten. Wir gestalteten herbstliche Tisch- und Wanddekoration aus Zapfen, Rinden und Moos.
Das Wartehäuschen bauten wir mit Hilfe von zwei Zimmermeistern zusammen und verzierten es
8670 Krieglach, Grazer Straße 21, Tel. 0 38 55 / 22 96
der eine oder die andere eine Portion Babynahrung ins Gesicht bekam. Als Abschluss bekamen wir eine leckere Jause, und damit hat das neue JuKids-Jahr super begonnen!
Schaut bei einer JuKids-Stunde vorbei, immer donnerstags um 17 Uhr im Pfarrsaal.
Wir freuen uns auf Dich!
mit dem 72h Logo. Dieses dient zukünftig als Anlaufstelle für Demenzerkrankte. Für das Herbstfest studierten wir mit Stubenberger Pensionisten einige Volkstänze ein und backten sogenannte Weinstrauben mit den Bewohnern. Das Fest war ein schöner Abschluss und wir freuen uns schon auf das nächste Projekt in zwei Jahren!
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Ernte - dankbar sein
Das Erntedankfest erinnert uns daran, dass unsere Lebensmittel und unsere Ernte nicht selbstverständlich sind und dass wir allen Grund haben, „Danke“ zu sagen. So zog am 5. Oktober die Landjugend begleitet von Musik und vielen Gläubigen nach der Weihe der Erntekrone vom VAZ in die Pfarrkirche, um dort gemeinsam die Heiligen Messe zu feiern.
Bei der anschließenden Agape wurde dann die Gemeinschaft
bei Brot und Wein weiter gepflegt. „Vergelt’s Gott“ an alle,
die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben!
Pfarrball 2014
Am Freitag, dem 7. November 2014, fand wiederum der über die Grenzen von Krieglach hinaus beliebte Pfarrball statt. Unsere Gäste konnten das „Flanieren und Gustieren“ voll auskosten. Die Eröffnung bildete ein gekonnter Bändertanz von der Landjugend. Danach lud Bernhard Sonnbichler zum offenen Volkstanzen, bevor unsere Spitzenband „Die Krieglacher“ für beste Stimmung und Unter-
haltung bis in die Morgenstunden sorgte.
Das einzigartige Flair des Pfarrballs entsteht durch die Vielfalt der Räumlichkeiten. Tanzunterhaltung im Saal und ein abwechslungsreiches Angebot im Pfarrhof. Dazu gehören ein reichhaltiges Buffet in der Pfarrküche, eine eigene Bierbar, die Schnapsbar mit Disco für Jung und Alt, die Weinbar im Kellergewölbe sowie die Sektbar in der Pfarrbücherei.
Ein Schätzspiel mit tollen Preisen durfte ebenso nicht fehlen.
Unser großartiges Helferteam gestaltete mit viel Liebe zum Detail einen festlichen Rahmen, in denen sich die Besucher einfach wohlfühlten. Ein herzliches Danke allen Helfern und Besuchern! Der Reinerlös kommt unserer Pfarre Krieglach zu Gute.
Karl Paller
Christliche Familien-Feste im Jahreslauf
Das bewusste Feiern der christlichen Feste und das gemeinsame Beten können die Familie von innen heraus stärken und sie widerstandsfähiger machen. Das Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Adventsonntag und der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi. Das Wort Advent bedeutet Ankunft oder Wiederkunft.
Der 4. Dezember ist der Tag der heiligen Barbara. Sie wurde von ihrem eigenen Vater dem Gericht ausgeliefert und starb als Märtyrerin. Sie wird als Schutzpatronin der Bergarbeiter und Tunnelbauer verehrt. Ein alter Brauch ist das Pflücken von Kirschzweigen. Diese sollen bis Weihnachten blühen und Glück bringen.
Der heilige Nikolaus lebte 350 n.Ch. und war Bischof von Myra. Er ist der Schutzpatron der Kinder, Schüler, Studenten und Seeleute. Sein Tag ist der 6. Dezember.
Am 8. Dezember feiern wir das Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens. Im Volksmund Maria Empfängnis genannt, geht es hier um die „Erwählte“ Gottesmutter Maria, die von Beginn ihres Lebens an von der Erbschuld befreit war. Leider wird dieser Marienfeiertag von der Wirtschaft als zusätzlicher Einkaufstag gesehen.
Der Advent, ursprünglich als Fastenzeit analog der 40 tägigen Fastenzeit vor Ostern geschaffen (ca. 400 n.Ch. von Perpetuus; Bischof von Tours), ist die Zeit der Stille und Besinnung. Man schmückt die Haushalte, stellt Weihnachtskrippen auf und bäckt Weihnachtsbäckereien. Die Familien können sich durch gemeinsames Singen, Musizieren und Beten vorbereiten. Kirchlich werden die Rorate-Messen am frühen Morgen angeboten.
Das Weihnachtsfest, dessen zentrale Botschaft die Menschwerdung Gottes in Jesus ist, wird am 25. Dezember gefeiert. Gott wird in Jesus selbst zum Menschen und nimmt damit Schmerz und Tod auf sich. Seit dem 4. Jhdt. feiert man den 25. Dezember als Christi Geburtsfest, vermutlich um das, durch den römischen Kaiser Aurelian eingeführte Fest des unbesiegbaren Sonnengottes abzulösen. Alte Überlieferungen führen den 25. März als ersten Tag der Schöpfung an, mit dem man die Geburt Christi in Zusammenhang brachte. Das Lukasevangelium erzählt, dass Jesus 6 Monate nach Johannes dem Täufer (24. Juni) geboren wurde.
Weihnachten ist nach Ostern das zweithöchste Fest der Christen und wird von der Christmette am 24./25. Dezember bis zum
6. Jänner „Dreikönigsfest“ gefeiert. Die Familie feiert Weihnachten vor allem am „Heiligen Abend“ (24.12.) und beschenkt sich gegenseitig. Dies stammt von der Familienbescherung am Nikolaustag und wurde um 1535 auf Anregung Martin Luthers auf Weihnachten verlegt. Als Symbol des Lebens gilt der geschmückte Weihnachtsbaum, wobei der in der christlichen Symbolik eine vielfältige Bedeutung hat. Diese reicht vom Paradiesbaum bis zum Baum des Kreuzes, an dem Jesus gestorben ist. Die Weihnachtskrippe erinnert an Jesu Geburt, die Darstellung des Kindes in der Krippe mit Ochs und Esel geht auf Franz von Assisi zurück.
Der 26. Dezember ist dem ersten Märtyrer der Christenheit, dem heiligen Stephanus geweiht. Es erinnert daran, dass Christsein nicht immer lieblich und harmlos sein kann. Stephanus wurde ca. 36 n.Ch. von hellenischen Juden auf Grund seiner Predigten und seiner Identifikation mit Jesus gesteinigt. Deshalb wird er oft mit der Märtyrerpalme in der einen und einem Evangelienbuch mit darauf liegenden Steinen in der anderen Hand dargestellt. Viele Kirchen, z.B. der Stephansdom, und auch die Krone des ehemaligen Königreiches Ungarn sind ihm geweiht.
Am Sonntag nach Weihnachten feiern Christen das Fest der Heiligen Familie. Hierbei wird in vielen Kirchen den Familien ein besonderer Segen erteilt.
Der 1. Jänner ist das Hochfest der Gottesmutter Maria und der Namensgebung des Herrn. Im Lukas-Evangelium 2,21 lesen wir: „Als acht Tage vergangen waren, und das Kind
(nach jüdischem Glauben) beschnitten werden sollte, erhielt es den Namen Jesus, wie der Engel es genannt hatte, …“. Papst Paul VI. hat den 1. Jänner zum Weltfriedenstag erklärt.
Der 6. Jänner Dreikönigstag wird im christlichen Sprachgebrauch als Epiphaniefest oder Tag der Erscheinung des Herrn bezeichnet. Damit ist gemeint, dass mit Jesus die Herrlichkeit Gottes in der Welt erschienen ist. Der Heilige Geist kommt mit der Taufe Jesu, im Erwachsenenalter auf ihn herab, womit die Taufe zur Gotteserscheinung wird. In diesen Tagen gehen Kinder als Könige verkleidet von Haus zu Haus und sammeln für Missionsprojekte. Dabei schreiben sie mit Kreide den Haussegen, C+M+B –„Christus Mansionem Benedicat“ –„Christus segne dein Haus“ an die Türen. Die 3 Weisen aus dem Morgenland sollen drei Rassen und drei Erdteile symbolisieren. Sie gelten auch als Patrone der Reisenden. An diesem Tag werden Salz, Wasser und die Kreide der Sternsinger gesegnet.
Die Taufe des Herrn am Sonntag nach dem 6. Jänner beschließt die Weihnachtszeit und soll uns an die Taufe Jesu durch „Johannes den Täufer“ im Jordan erinnern.
2. Februar, Darstellung des Herrn- Lichtmess. An diesem
Tag weiht man in der Messe seit dem 10. Jhdt. Kerzen zum Segen von Mensch, Tier und Haus. Daher auch die Bezeichnung Lichtmesse. Wir sollen erinnert werden, dass der kleine Jesus, wie jeder jüdische Erstgeborene, 40 Tage nach der Geburt von seinen Eltern in den Tempel gebracht und Gott „präsentiert“ wurde. Deshalb heißt dieses Fest „Darstellung des Herrn“. Früher ließ man in den Häusern die Christbäume und die Weihnachtskrippen bis zum 2. Februar stehen.
Aschermittwoch: Beginn der 40 tägigen vorösterlichen Bußoder Fastenzeit, die man seit dem 4. Jhdt. praktiziert. Das Aschenkreuz ist ein Symbol für die menschliche Vergänglichkeit. Ab dem 8. Jhdt. bekannten Menschen schwere Sünden öffentlich vor dem Bischof. Sie wurden sodann mit Asche bestreut und aus der Gemeinschaft der Gläubigen für kurze Zeit, während der sie das „Büßergewand“ tragen mussten, ausgeschlossen. Am Gründonnerstag wurden sie wieder in die Gemeinschaft aufgenommen und durften am Gottesdienst teilnehmen. Fasten und Verzicht auf Genussmittel, Exerzitien usw. wird heute wieder von vielen Menschen gelebt. Der Empfang des Bußsakramentes zur seelischen Reinigung ist eine gute Vorbereitung auf das Osterfest.
25. März: Verkündigung des Herrn- Mariä Verkündigung. Die Kirche feiert dieses Fest 9 Monate vor der Geburt Jesu. Maria wurde vom Erzengel Gabriel „verkündet“, dass sie durch den Heiligen Geist Mutter des Erlösers werden würde. (Lukas 1,26-38).
Hansjörg Hofbauer
Vortrag: Peter Rosegger und der Glaube
Am 18.09.14 hielt unser Pfarrer, Mag. David Schwingenschuh für das KBW Krieglach einen Vortrag zum Thema „Peter Rosegger und der Glaube“.
Über dieses Thema wurde schon viel geredet und geschrieben, doch unser Herr Pfarrer überraschte uns nicht nur mit solider Kenntnis der Geschichte, sondern auch mit seinem persönlichen Kommentar zu Roseggers Gottesglaube:
Im ersten Jahr seines Grazer Aufenthaltes führte sein Entdecker und großzügiger Förderer Prof. Adalbert Swoboda folgendes Gespräch mit dem 22jährigen Rosegger:
Swoboda: „Ich will Ihnen etwas anvertrauen, Rosegger! Sie sprechen immer wieder von Gott. Wissen Sie, dass es gar keinen Gott gibt?“
Rosegger: „Das habe ich schon als Kind in einem Buch gelesen.“
Swoboda: „So? Und glauben doch immer noch an Gott!“
Rosegger: „Nein, glauben nicht. Wissen. Gewiss wissen, dass er ist, weil es nicht anders sein kann.“
Rosegger war damals ein unbeholfener, naiver Bauernbursch, der genau wusste, dass sein Schicksal in Swobodas Hand lag. Swoboda hatte sein Talent entdeckt, er verschaffte ihm Kontakte zu Gönnern und Förderern und war stets sein bester Berater und Freund. Und dann eröffnete dieser weise, gebildete Mann seinem Schützling die Erkenntnis: „Es gibt keinen Gott!“
Bestimmt hat Rosegger im ersten Moment gedacht, es sei vielleicht nicht klug, dem Professor zu widersprechen. Er könnte ungehalten sein, wenn er, ein ungebildeter, ahnungsloser junger Mann eine gegenteilige Meinung äußert. Vielleicht wäre es besser, einzuräumen, dass der Herr Professor mit seiner Gottesleugnung durchaus recht haben könnte, und er, Rosegger, müsste halt noch viel lesen und lernen
… Doch, nein, der Waldbauernbursch sagt frei heraus und mutig, er wisse, dass es Gott gibt.
Gewiss war Swoboda ein wenig amüsiert, aber doch beeindruckt von der Standhaftigkeit dieses jungen Mannes. Doch damit hat Rosegger nicht taktiert - er hat schlicht und ehrlich ausgesprochen, was in seinem Herzen Gewissheit war: „Es gibt einen Gott.“ Mit dieser Sichtweise und mit vielen interessanten Einblicken in die geistigen Strömungen des 19. Jahrhunderts belebte Pfarrer Schwingenschuh sein Referat, und am Schluss hörte man großes Lob: „Ich hätt‘ ihm noch lange zuhören können!“
Maria Macek
Vortrag: Erziehung ist (k)ein Kinderspiel
Am 09.10.14 hielt Frau Sigrid Rothwangl einen Vortrag für alle, denen Kinder-
erziehung am Herzen liegt, zum Thema: „Erziehung ist (k)ein Kinderspiel“. Frau Rothwangl, eine engagierte Kindergartenpädagogin, sprach über die kindlichen Entwicklungsphasen und über verschiedene Erziehungsmethoden. Einige Gedanken aus ihrem Vortrag: Erziehung bedeutet, eine Beziehung zum Kind herstellen. Dabei sind Liebe und Zuwendung das Wichtigste. Wenn Kinder wissen, dass sie geliebt werden, akzeptie-
ren sie auch Regeln und Vorschriften, die ihnen zeigen, wo ihre Grenzen sind. Wenn sich Erzieher nach sorgfältiger Überlegung für eine Erziehungsmethode entschieden haben, müssen sie diese mit ganzem Herzen konsequent verfolgen. So merkt das Kind, dass es ernst genommen wird, und Erziehung kann gelingen. Danach stand Frau Rothwangl noch für persönliche Beratung in speziellen Fällen zur Verfügung. Maria Macek
Termine Langenwang
Mi, 03.12. 06.00 Uhr
Fr, 05.12. 08.00 Uhr
Sa, 06.12. 18.00 Uhr
So, 07.12. 08.30 Uhr
Mo, 08.12. 10.30 Uhr
Mi, 10.12. 06.00 Uhr
Sa, 13.12. 11.00 Uhr
Mi, 17.12. 06.00 Uhr
Mi, 24.12. 15.00 Uhr
23.30 Uhr
Do, 25.12. 10.30 Uhr
Mi, 26.12. 10.30 Uhr
So, 28.12. 10.30 Uhr
Mi, 31.12. 18.00 Uhr
Do, 01.01.2015 10.30 Uhr
Di, 06.01.2015 08.30 Uhr
Rorate
Caritas-Treff im Pfarrheim
Adventsingen in der Pfarrkirche
Hl. Messe mit dem Bienenzuchtverein, anschl. Ambrosiusmarkt im Pfarrheim
Hl. Messe mit Sendung der Herbergsuche
Rorate
Taufe
Rorate mit den Firmlingen
Kinderkrippenfeier
Christmette
Hl. Messe
Familiengottesdienst mit Sendung der Sternsinger
Hl. Messe mit Kindersegnung
Jahresschlussgottesdienst
Hochfest der Gottesmutter Maria / Neujahr – Hl. Messe
Hl. Messe mit den Sternsingern
Sa, 10.01.2015 11.00 Uhr Taufe
So, 25.01.2015 10.30 Uhr
So, 01.02.2015 08.30 Uhr
Mi, 04.02.2015 19.00 Uhr
So, 08.02.2015 10.30 Uhr
Familiengottesdienst mit den Erstkommunionkindern
Hl. Messe mit Kerzensegnung
Hl. Messe mit Blasiussegen
Familiengottesdienst mit den Kindergartenkindern
Sa, 14.02.2015 11.00 Uhr Taufe
Aufg´spielt und g´sungen im Pfarrhof
Am Sonntag den 22. März 2015 mit Beginn um 15.00 Uhr findet im Pfarrsaal, unter dem Motto: „Aufg´spielt und g´sungen im Pfarrhof“ ein gemütliches Volksmusik- Wunschkonzert statt. Drei Volksmusikgruppen musizieren nach Ihren Wünschen (ähnlich: „Mei liabste Weis“).en uns auf viele Besucher und eine unterhaltsame
… wia i di måg
A b‘sundre Stund mit Chor
den „Zwickl-Buam“ Christof und David
Günter
Sonntag, 30. November 2014 18:30 Uhr Pfarrkirche Krieglach anschließend Begegnung bei Glühwein, Tee, Lebkuchen und Kletzenbrot
Eintritt: Freie Spende
Mosaik
Klement Feichtenhofer
Macek
Hilfe unter Gutem Stern - Sternsingen 2014/2015
Freitag, 2. Jänner 2015:
Aichfeld
Aichfeld West/Kernstockweg
Rainhof/Westsiedlung II
Brunngasse/Westsiedlung
Höllweg/Steinfeldsiedlung
Dr. Max Mell Straße
Roseggerstraße/Neudörfl
Freßnitz
Alpl Männerchor
Abend:
Klöpferweg/ Werkstr. 12-38
Postmühlweg/ Brahmsweg
Samstag, 3. Jänner 2015: Badgasse/Gölksiedlung I Gölksiedlung II und III Freßnitzgraben Zentrum
Sommersiedlung/untere Malleisten Malleisten/Feistritz Wassertal/Himmelweg Schwöbing/Sandbühel Massing
Die Gebiete Alpl und Freßnitz Oberdorf werden heuer von der Erwachsenengruppe besucht!
Öffnen Sie Türen und Herzen für die Weihnachtsbotschaft!
Montag, 5. Jänner 2015: Gond/Alter Sommer
Sommerberg
Lohnacker/Werk
Rittis/Eisnitzerhöhe
Paula-Grogger Weg
Turnplatzsiedlung
Koglacker/Karl Morree
Untere Alplstraße
Kleine Abweichungen sind möglich, bitte beachten Sie den Aushang in den Schaukästen!
Gute Beziehungen machen sich bezahlt.
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Sternsinger-Aktion 2015
Auch 2015 sind wieder zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Sternsinger in unserer Pfarre unterwegs. Wir suchen immer wieder Menschen, die einen Tag die Sternsinger auf ihrem Weg begleiten und auch Menschen/ Familien, welche die Sternsinger gerne zum Essen einladen.
Bitte bei Frau Evi Paller unter 03855/3657 oder 0680/30 61 153 melden.
Gotteskinder wurden durch die heilige Taufe
Colin Henrik Ruck Aichfeld 41
Tatjana Buchmaier Grazer Straße 61
Zoey-Marie Kickmeier Friedrich-Schlegel-Gasse 10
Elli Berger Höllweg 15
Sandra Scheikl Schwöbing 2
Miriam Steiner Rittisstraße 90
Viktoria Sophie Vanek Graz
Wir trauern um unsere Verstorbenen
Maria Pfannhofer Am Koglacker 2 55 Jahre
Josef Sterlinger Rainhofsiedlung 25 76 Jahre
Henriette Hofbauer Laßnitzhöhe 85 Jahre
Bernhard Kammerhofer F.-Schlegel-G. 2 86 Jahre
Priska Rosenmaier Dr. Max-Mell-Str. 15 72 Jahre
Hubert Königshofer Freßnitz 18 69 Jahre
Den Bund fürs Leben haben geschlossen
Ing. Gerald Fuchsjäger – Sabine Zisler
Ing. Gerhard Schranz – Romana Mikysa, Bakk.phil.MA
Wir gratulieren herzlich
75 Jahre
Hildegard Neumann
Wolfgang Binder
Othmar Karner
Maria Stücklberger
Maria Schruf
Gottfried Schöberl
Ernst Gaar
Ing. Burghard Wurzer
Dipl.-Kfm. Hedwig Beclin
Theresia Kerschbaumer
Peter Stelzer
Katharina Mann
Theresia Rosenmaier
Franz Eder
Gertrud Zorn
Henriette Nebosis
Anna Stolz
Walter Durlacher
Johann Wohltran
Erich Schirnhofer
Erna Eichberger
80 Jahre
Franz Hirschler
Elisabeth Glaser
Robert Pfannhofer – Eva Maria Pfannhofer
Ing. Stephan Brettenhofer – Sandra Paller
Ernestine Königshofer
Gottfrieda Peuker
Maria Schaufler
Elisabeth Hirschler
Hermine Holzer
85 Jahre
Berta Ablaßer
DI Mag. Dr. Hans Kaiserfeld
Margaretha Wagner
Flora Hofbauer
Hermine Schöggl
Hermine Kielhauser
Salome Holzer
90 Jahre
Johann Koglbauer
Rosa Bretterhofer
Theresia Singer
91 Jahre
Maria Graf
Maria Posch
Theresia Tösch
Irmgard Schneller
92 Jahre
Ernst Ellmaier
Ernestine Pillhofer
94 Jahre
Maria Palmer
Ruth Greifensteiner
Simon Thonhofer
95 Jahre
August Hofbauer
Elisabeth Schneebauer
Goldene Hochzeit
Guenter und Gerda Kornfeld
Felix und Hildegard Neumann
Gottfried und Rosemarie Schöberl
Peter und Heidemarie Schnitzer
Ferdinand und Maria Hörmann
Werner und Elfriede Lackner
Erich und Elfriede Schirnhofer
Diamantene Hochzeit
Karl und Helene Winkelmayer
Alfred und Stefanie Holzbauer
Termine Krieglach
Mi, 03.12.2014 09.00 Uhr
Do, 04.12.2014 06.00 Uhr
Fr, 05.12.2014 16.00 Uhr
Sa, 06.12.2014 10.00 Uhr
So, 07.12.2014 10.30 Uhr
Mo, 08.12.2014 08.30 Uhr
Mi, 10.12.2014 09.00 Uhr
Do, 11.12.2014 06.00 Uhr
So, 14.12.2014 10.30Uhr
Mo, 15.12.2014 14.00 Uhr
Di, 16.12.2014 06.00 Uhr
So, 21.12.2014 10.30 Uhr
Do, 18.12.2014 06.00 Uhr
Mo, 22.12.2014
Mi, 24.12.2014 15.00 Uhr
HEILIGER ABEND 21.30 Uhr
Do, 25.12.2014
WEIHNACHTEN 08.30 Uhr
Fr, 26.12.2014
HL. STEPHANUS 08.30 Uhr
Gedächtnis- und Bewegungstraining im Pfarrhof
Rorate in der Pfarrkirche
Nikoloaktion
Taufe in der Pfarrkirche
Hl. Messe – 2. Advent
Hl. Messe – Maria Empfängnis
Zwergerltreff im Pfarrhof
Rorate mit den Firmlingen in der Pfarrkirche
Familiengottesdienst mit Jungschar- und Ministrantenaufnahme –musikalisch gestaltet von der Gruppe Effata – 3. Advent
Seniorenspielenachmittag im Pfarrhof
Rorate in Freßnitz
Hl. Messe – 4. Advent
Rorate – anschl. Frühstück für alle im Pfarrsaal
Hl. Messe im LPZ Kindberg
Kindermette in der Pfarrkirche
Christmette in der Pfarrkirche
GEBURT DES HERRN
Hl. Messe – musikalisch gestaltet vom Jakobus-Kirchenchor
Hl. Messe mit Salz-, Wasser- und Weinsegnung –musikalisch gestaltet vom Chor Mosaik 14.00 Uhr Pferdesegnung in Freßnitz
So, 28.12.2014 08.30 Uhr
FEST DER HL. FAMILIE - Hl. Messe mit Kindersegnung
Mi, 31.12.2014 16.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst
Do, 01.01.2015 08.30 Uhr
NEUJAHR - Hl. Messe
Sa, 03.01.2015 10.00 Uhr Taufe in der Pfarrkirche
Di, 06.01.2015 10.30 Uhr
Hl. Messe mit den Sternsingern
Mi, 07.01.2015 09.00 Uhr Gedächtnis- und Bewegungstraining im Pfarrhof
Mo, 12.01.2015 14.00 Uhr
Seniorenspielenachmittag im Pfarrhof
Mi, 14.01.2015 09.00 Uhr Zwergerltreff im Pfarrhof
Di, 20.01.2015 08.30 Uhr
Do, 22.01.2015 09.30 Uhr
Mi, 28.01.2015 09.00 Uhr
So, 01.02.2015 10.30 Uhr
Di, 02.01.2015 08.30 Uhr
Mi, 04.02.2015 09.00 Uhr
Sa, 07.02.2015 10.00 Uhr
Mo, 09.02.2015 14.00 Uhr
Di, 10.02.2015 08.30 Uhr
Mi, 11.02.2015 09.00 Uhr
So, 22.02.2015 08.30 Uhr
Hl. Messe in Freßnitz
Hl. Messe im LPZ Kindberg
Zwergerltreff im Pfarrhof
Hl. Messe mit Kerzensegnung
Hl. Messe mit Blasiussegen
Gedächtnis- und Bewegungstraining im Pfarrhof
Taufe in der Pfarrkirche
Seniorenspielenachmittag im Pfarrhof
Hl. Messe in Freßnitz
Zwergerltreff im Pfarrhof
Hl. Messe anschl.
Do, 26.02.2015 09.30 Uhr
Mi, 04.03.2015 09.00 Uhr
Sa, 07.03.2015 10.00 Uhr
Mo, 09.03.2015 14.00 Uhr
Sa, 14.03.2015 15.00 Uhr
ACHTUNG:
Benefizsuppenessen (Aktion Familienfasttag) im Pfarrsaal
Hl. Messe im LPZ Kindberg
Gedächtnis- und Bewegungstraining im Pfarrhof
Taufe in der Pfarrkirche
Seniorenspielenachmittag im Pfarrhof
Einkehrtag im Pfarrsaal 18.00 Uhr
Schlussmesse Einkehrtag in der Pfarrkirche
Die Samstagvorabendgottesdienste beginnen während der Winterzeit jeweils um 18 Uhr!
Herausgeber Pfarre Krieglach, 8670 Krieglach, Roseggerstr. 5; Tel. 03855 / 2344-0; www.krieglach.graz-seckau.at
Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer Mag. David Schwingenschuh; Redaktion: S. Burgstaller, G. Macek • Titelfoto: Foto Ebner, Mürzzuschlag Satz, Druck: Druck-Express Tösch GmbH, Kindberg; Text: Redaktionsteam (wenn nicht anders angegeben) Die Redaktion behält sich Kürzungen der beigestellten Texte vor. Fotos: Pfarre Krieglach (wenn nicht anders angegeben)