Drei Könige hoch zu Ross
Erstmals hat eine Sternsingergruppe der Pfarre Mürzzuschlag die Pferde gesattelt und ist auf diese Weise von Haus zu Haus gezogen. Insgesamt beteiligten sich 65 Kinder in 29 Gruppen an der diesjährigen Sternsingeraktion, die vom Team um Anna Weinfurter ausgezeichnet organisiert worden ist. Die Kinder und ihre Begleiter sammelten über 15.400 Euro für Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern der Welt.
Wort des Pfarrers
Liebe Pfarrbevölkerung und liebe Gäste!
Am Dreikönigstag bin ich zu meinen Geschwistern zum Weihnachtsbesuch gefahren und konnte noch zwei Tage anschließen. Am Abend des Dreikönigstages schaute mein Bruder eine Sendung im TV an, in der es um die Weisen aus dem Osten ging, die dem Stern folgten. Die Überlieferung der Bibel wurde hineingestellt in den Stand der heutigen Forschung, um die historische Wahrheit herauszufinden und um die Ereignisse tiefer zu verstehen. In dieser Sendung wurde auch die Geburtsgrotte von Bethlehem gezeigt. Sie ist eine Höhle, zu der man hinuntersteigt.
In der Kapelle des Pfarrhofes hat eine „Höhle“ in der neu gestalteten Wand eine besondere Bedeutung. Hier wird uns ein Lebensort gezeigt: Christus, geboren in einer Höhle; Christus, begraben in einer Höhle und auferstanden. In dieser „Höhle“ der Altarwand steht der Tabernakel, in dem die Hl. Eucharistie aufbewahrt wird; in die Vorderseite ist das Symbol einer Weizenähre
eingearbeitet. Das Weizenkorn, soll es wachsen und reifen, braucht auch einen entsprechenden Lebensort.
Johannes schreibt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ (Joh 12,24)
Das Verweilen, das Schauen, das Feiern, das sich gemeinsam Vertiefen in das Geschaute, das Beten, … erschließen Leben und Glauben.
Du Mensch, du Christ, auch dein Leben braucht Orte der Hoffnung, des Vertrauens und der Liebe. Geh deinem Leben auf den Grund und erneuere das Geheimnis des Gottvertrauens und auch dein Gebet! Folge dem hellen Stern!
Ihr Pfarrer Alois Glasner
Einladung zum
Dekanatsbildungstag der kfb
„Einander begegnen“
Dienstag, 4. Februar, 14.00 Uhr Pfarrsaal Krieglach
Ab 13.30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auf den Nachmittag einzustimmen.
Dekanatsbildungstag
einander.begegnen@kfb.at ich du wir
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“, schreibt Guy de Maupassant. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs möchte mit ihrem neuen Jahresthema den Raum für vielfältige Begegnungen im persönlichen, interreligiösen und interkulturellen Bereich überregional und generationsübergreifend öffnen. Begegnungen zu suchen und zu pflegen, das zählt zu den schönsten Aufträgen, die uns in unserem „ChristInnen-Sein“, begleiten. Lassen wir uns ein auf ganz unterschiedliche Begegnungen im kommenden Arbeitsjahr!
Ich
Wenn wir in unserer eigenen Mitte gut verwurzelt sind, können wir wohlwollend auf das „Du“ schauen und offen auf andere zugehen.
Du
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (Martin Buber). Der Mensch ist auf ein Du hin geschaffen. Im Du erfahren wir, dass wir mehr sind. Wir sind pilgernd unterwegs. Wir
Zusammenleben in Vielfalt und Verschiedenheiten bereichern unseren Alltag. Unsere Gemeinschaften, unsere Pfarren entwickeln sich unterschiedlich. Vielfalt schenkt Weite.
„Ein anderes Fundament kann keiner legen, außer dem, welches ich gelegt habe, und dieses Fundament heißt Jesus Christus.“ (1. Korintherbrief 3,11)
Anlässlich des Gottesdienstes, in dem wir für die Einheit der Christen beten, habe ich den 1. Brief des Apostels an die Gemeinde in Korinth gewählt, in dem die Einheit der Gemeinde besonders angesprochen wird.
Wenn ich die Ausgangssituation von Paulus betrachte, dann bewundere ich ihn, hat sich doch in der von ihm gegründeten Gemeinde eine unnötige, ja lächerliche Auseinandersetzung breitgemacht, die völlig am Ziel ihres Gründers vorbei geht!
Mit zwei klaren, guten Beispielen erklärt er noch einmal das Ziel der Gemeindegründung. Er, Paulus, vergleicht seine Situation in Korinth mit dem Bau eines Hauses. Er hat das Fundament gelegt, Apollos, sein Mitarbeiter in Korinth, wird das Haus der Gemeinde weiterbauen, wie Gott es ihm eingibt. Er, Paulus, hat die Pflanze des Evangeliums gepflanzt und Apollos übernimmt das Gießen und sorgt so für das Wachsen der Gemeinde.
Jesus Christus, das Fundament der Gemeinde. Ihm nachzufolgen, ihn als Zentrum des Denkens und Handelns zu wählen, war damals wie auch heute das Anliegen des Apostels. Die Kirchengeschichte lehrt uns, dass die Auseinandersetzung um die Einheit der Christen bis zum heutigen Tage nicht beendet ist. In fast allen Kriegen zwi-
schen Völkern oder Volksgruppen wurde die Religion als beliebter Schuldiger oder Prügelknabe herangezogen, obwohl es meistens um machtpolitische und keineswegs religiöse Hintergründe ging. War die politische Führungsposition eines Staates oder einer anderen Kommune besetzt, blieb immer noch die religiöse Schiene, um zu Ruhm und Ansehen zu kommen, immer auf Kosten des kleinen Mannes. Und genau das geht weit am Auftrag und Vorbild Jesu vorbei. So wie die Menschen in Korinth Paulus oder Apollos fälschlich in das Zentrum ihres Denkens gerückt haben und nicht Jesus, so hat es Zeiten in unseren Kirchen gegeben, in denen Macht und Machterhalt mit aller dazu gehörenden Brutalität und Rücksichtslosigkeit im Denken der Kirchenführenden an erster Stelle stand. Abkehr vom Beispiel des Lebens Jesu hat bis zum heutigen Tag schlimme Folgen, sei es für den Einzelnen oder für eine große Gruppe von Menschen, denn es gibt für unser Leben kein tragfähigeres Fundament als Jesus Christus. Unzählige gute Beispiele erzählen davon.
Ihr evangelischer Pfarrer Oskar Sakrausky Militärsuperintendent in Ruhe Mag. Oskar Sakrausky ist derzeit Administrator der evangelischen Pfarrgemeinde in Mürzzuschlag
Mehr als eine Macht! Viele reden stundenlang über Dich, Gott, und haben nie den Mut, mit Dir zu reden. Sie begnügen sich mit der Meinung: es gibt eine „höhere“ Macht, ein Gesetz.
Wer sich auf Dich einlässt, wird erfahren: Gott ist ein DU. Du schwebst nicht über uns, Du bleibst an unserer Seite wie ein Freund.
(Martin Gutl)
Weltgebetstag
Die Liturgie für den WGT 2014 kommt aus Ägypten und ist von höchster Aktualität. Als das ägyptische Nationalkomitee mit den Vorbereitungen begonnen hat, war der Arabische Frühling in Ägypten ausgebrochen. Die Menschen – auch viele junge Frauen –gingen auf die Straßen, um ihre Stimme für Gerechtigkeit, Frieden und Gleichberechtigung zu erheben. Sie waren voller Hoffnung für ein neues Ägypten, aber bis heute wurde die ersehnte Revolution der Werte nicht umgesetzt. Ägypten wird noch immer von blutigen Zusammenstößen erschüttert.
Zu diesem kritischen Zeitpunkt empfangen wir von den Christinnen aus Ägypten ein
Adventmarkt 2013
Viele fleißige Frauen waren auch heuer wieder eifrig beim Backen von Keksen und beim Binden von Adventkränzen. Herzlichen Dank für diesen Beitrag! Es wurden auch sehr viele Kekse ins Vinzidorf nach Graz gebracht. Wir danken unseren Reisigspendern, den Familien Pretterhofer vlg. Hauzenbauer und Halm-
besonderes Geschenk: eine bewegende Liturgie. Das Thema „Ströme in der Wüste“ bekommt eine neue Dimension und fordert uns erneut zum „Informierten Beten und Betenden Handeln“ heraus. Wie ein kleiner Strom, der in der Wüste zu fließen beginnt, widerspiegeln auch Wortmeldungen der Vertreterinnen christlicher Kirchen aus Ägypten die tiefe Quelle unseres Glaubens und ermutigen uns, an der Hoffnung festzuhalten, dass „viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten das Gesicht der Welt verändern können“.
Am Beispiel der Begegnung der samaritanischen Frau mit Jesus am Jakobsbrunnen zeigen die christlichen Frauen aus Ägypten auf, dass es (lebens)notwendig ist, Grenzen zu überwinden, um zu den Strömen lebendigen Wassers zu kommen, und sie vertrauen auf die belebende Kraft aus Glauben, Spiritualität und ökumenischer Gemeinschaft.
Gisela Kubasa
Die Mürzzuschlager Frauen und Männer treffen sich heuer am 7. März 2014 um 18 Uhr 30 im evangelischen Pfarrhaus.
dienst vlg. Peterbauer. Den Großteil des Erlöses erhielt wieder das Projekt AlbaniaAustria von Marianne Graf, ein weiterer Teil konnte für die Taifunopfer auf den Philippinen gespendet werden und ein kleiner Betrag ging nach Costa Rica, wo Anna Riegler in einer Betreuungsstätte für Kinder arbeitet.
Frauen der kfb
Gottesdienste in Mürzzuschlag:
Sonntag: am 2. und am letzten Sonntag im Monat um 10.15 Uhr, an den übrigen Sonntagen um 8.45 Uhr
Vorabendmesse: Samstag, 18.30 Uhr
Montag: Abendmesse um 18.30 Uhr in der Kapelle
Freitag: Heilige Messe um 8.45 Uhr in der Kapelle
LKH: Donnerstag um 18.00 Uhr
Samstag, 1. Februar
20.30 Uhr: Pfarrball
Sonntag, 2. Februar
Darstellung des Herrn
8.45 Uhr: Heilige Messe mit Kerzensegnung und Blasiussegen
Donnerstag, 6. Februar
14.30 Uhr: Heilige Messe im Bezirkspflegeheim Mürzzuschlag
Freitag, 7. Februar
19.30 Uhr: Sitzung des Pfarrgemeinderates
Sonntag, 9. Februar
10.15 Uhr: Heilige Messe
Sonntag, 16. Februar
8.45 Uhr: Heilige Messe
10.15 Uhr: „30 Minuten mit Gott“ entfällt
Montag, 17. Februar
16.45 Uhr: Gebetskreis mit Glaubensgespräch im Pfarrhof
18.30 Uhr: Heilige Messe und eucharistische Anbetung
Dienstag, 18. Februar
14.30 Uhr: Faschingsfeier der Generation 60+ im Pfarrsaal: „Für Jung und Alt ist Faschingszeit mit Zauberei und Heiterkeit“
Sonntag, 23. Februar
10.15 Uhr: Heilige Messe
Dienstag, 25. Februar
9 -11 Uhr: Eltern-Kind-Treffen im Pfarrheim Faschingsfest: Der Kasperl kommt
Sonntag, 2. März
8.45 Uhr: Heilige Messe
Mittwoch, 5. März
Aschermittwoch
Beginn der Fastenzeit
18.30 Uhr: Heilige Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes
Freitag, 7. März
Weltgebetstag der Frauen
18.30 Uhr: Ökumenischer Wortgottesdienst im evangelischen Pfarrhaus unter dem Motto „Ströme in der Wüste“
Hoffnung - vom Funken zum Feuer
Einkehrtage für Männer im Augustiner-Chorherrenstift Vorau mit Diakon Jürgen Krapscha geistlicher Assistent der KMB-Steiermark
Freitag, 14. 2., 17.30 Uhr, bis Sonntag, 16. 2., 14.00 Uhr 0316/8041 326 kmb@graz-seckau.at
Pfarrer Glasner geht in Pension
Bei der Sonntagsmesse am 19. Jänner hat Pfarrer Alois Glasner überraschend angekündigt, dass er mit Ende August dieses Jahres in den Ruhestand treten wird. Dechant Hans Mosbacher wird weiterhin die Geschicke des Pfarrverbandes Mürzzuschlag-HönigsbergSpital lenken.
Alois Glasner ist im Jahr 1977 zum Priester geweiht worden. Gemeinsam mit Hans Mosbacher ist er seit Sommer 2003 in unserem Pfarrverband mit Umsicht und großem Einfühlungsvermögen als Seelsorger tätig. Mit seiner Entscheidung geht der Region eine bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens verloren. Vielen Menschen im Pfarrverband wird Pfarrer Glasner im Herbst sehr fehlen.
Zum 94. Geburtstag Maria Smetana, Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1
Zum 92. Geburtstag Erich Schuller, Porscheg. 7, Theresienfeld Zum 91. Geburtstag Maria Pickl, Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1 Johanna Evangelist, DDr.-Schachner-Platz 10 Zum 85. Geburtstag Franz Scharlabauer, Viktor-Kaplan-Gasse 2 Josef Pelikan, Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1
Zum 80. Geburtstag
Gertrude Plank, Eisenbahnersiedlung 9
Zum 75. Geburtstag
Heribert Brenner, Wiener Straße 202
Josefa Pimeshofer, Lambach 34, Ganz Elfriede Rossegger, Wiener Straße 164
Hermine Laibacher, Wiener Straße 140
Zur Diamantenen Hochzeit Flora und Alois Hönigl, Roseggergasse 47
Marie Hirzberger, Burgenlandgasse 6
Ian Riesenfellner, Ziegeleigasse 7
Margarete Rott (89), Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1 Adolf Spolenak (75), Wiener Straße 81
Josef Buchebner (71), PeterTunner-Straße 22, Leoben Josefine Kernbichler (73), Grazer Straße 53B
Leider können nicht alle Gebiete durch die Lichtmess-Sammler besucht werden. Wer trotzdem im Rahmen der LichtmessSammlung etwas für die Belange unserer Pfarre spenden möchte, wird gebeten, seinen Beitrag in der Pfarrkanzlei abzugeben.
Aus der Jahresstatistik 2013
In unserer Pfarrkirche wurden 27 Kinder getauft, davon waren 8 aus anderen Pfarren; 8 Kinder aus unserer Pfarre wurden in anderen Pfarren getauft. 34 Kinder feierten das Fest ihrer Erstkommunion. 45 Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung. 4 Ehepaare schlossen den Bund des Lebens im Sakrament der Ehe, davon kam 1 Ehepaar aus einer anderen Pfarre, 3 Ehepaare aus Mürzzuschlag heirateten in einer anderen Pfarre. Ein kirchliches Begräbnis erhielten 47 Verstorbene. 77 Personen sind aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgetreten. 7 Personen sind wieder in die katholische Kirche aufgenommen worden; davon kamen 4 Personen aus anderen Pfarren.
Das nächste Pfarrblatt erscheint am 27. 2. 2014