Skip to main content

Pfarrblatt

Page 1


„Lasst euch nicht die Hoffnung rauben, kapiert?“

Dem Jahr des Glaubens folgt in der steirischen

Aus dem Glauben an Jesus heraus haben Christen eine Hoffnung, und das ein ganzes Leben lang. Was Papst Franziskus gefangenen Jugendlichen in Rom zugerufen hat, gilt auch uns allen: „Lasst euch nicht die Hoffnung rauben. Kapiert? Lasst euch die Hoffnung nicht rauben!“ (Jugendhaftanstalt Casal del Marmo, Gründonnerstag 2013) Dieser saloppe Ruf des Papstes an die Burschen am Rande der Gesellschaft hat auch für unser Leben eine Bedeutung.

Gegenwart und Zukunft

Was ist gemeint, wenn wir in Österreich von Hoffnung sprechen? Es sind zunächst die kleinen Hoffnungen des Alltags, wie die Genesung von einer Krankheit, der gute Ausgang einer schwierigen Situation oder die Hoffnung auf eine Zeit des Glücks und der Zufriedenheit. Aber die

Kirche das Jahr

der Hoffnung

Hoffnung der Christen meint mehr als irdische Verbesserungen, sie erweitert sich auf eine Hoffnung nach einer Erlösung über den Tod hinaus. Papst Benedikt XVI. spielt mit den Worten, wenn er im Jahr 2007 schreibt: „Der Glaube gibt uns schon jetzt etwas von der erwarteten Wirklichkeit. Er zieht Zukunft in Gegenwart herein. Dass es diese Zukunft

gibt, ändert die Gegenwart; die Gegenwart wird vom Zukünftigen berührt, und so überschreitet sich Kommendes in Jetziges und Jetziges in Kommendes hinein.“

Jahr der Hoffnung Dem „Jahr des Glaubens“ folgt nun in der Diözese Graz-Seckau das „Jahr der Hoffnung“, das am ersten

Im Winter 1954/55 ließen die Kinder der Kath. Jungschar zum ersten Mal den alten Brauch des Sternsingens aufleben. Und so sind am 2. und 3. Jänner die Sternsinger wieder in Mürzzuschlag und Ganz unterwegs und besuchen folgende Gebiete unserer Pfarre: Donnerstag, 2. 1. 2014 Ämter, Kirchenviertel, Kirchengasse, Knappenhof, Grüne Insel, Grazer Straße, Brauhausgasse, Bleckmanngasse, Königsbrunngasse, Dr.-Dr.-Schachner-Platz, Wiener Straße, Schöneben, Eisenbahnersiedlung, Wabensiedlung, LKH, Sonnenbadgasse, Hamerlinggasse, Gindlgasse, Waldgasse (zum Teil), Pretulstraße (zum Teil), Nansenstraße, Stuhleckstraße, Rohrauergasse, Brahmsgasse, Garten-

Adventsonntag begonnen hat. Das Motto erinnert daran, wie wenig es oft braucht, um Hoffnung zu entzünden: „Oft genügt ein Funke Hoffnung“. Das Leitwort macht bewusst, dass jeder Mensch im alltäglichen Leben zu einem Hoffnungsträger werden kann. Die Diözesanverantwortlichen laden dazu ein, die Hoffnung „zu leben, zu teilen und zu feiern“. Es wird keine kirchlichen Großveranstaltungen geben, sondern der Blick wird auf besondere Orte der Hoffnungsseelsorge geworfen, wie beispielsweise die Trauerpastoral oder die Seelsorge in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Gefängnissen. Dabei bleibt ein Satz aus dem Ersten Petrusbrief ein Leitwort: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“

Friedrich Rinnhofer

gasse, Steingraben, Geiregg, Edlach, Auersbach, Kohleben, Eichhorntal Freitag, 3. 1. 2014

Pernreit mit dem Bereich der Oberen Bahngasse, Lambach, Ober und Untere Waldrandsiedlungsgasse, Theodor-Hütteneggerstraße, Burgenlandgasse, Schießstattgasse, Mariazellerstraße, Dr.-HansErtl-Gasse, Heinrich-Kaiblinger-Gasse, Ziegenburg, Ganztal, Bismarckhöhe, Flurgasse, Dr.-Hans-Ferbar-Gasse, Anzengrubergasse, Dr.-Josef-Pommer-Gasse, Waldgasse (zum Teil), Pretulstraße (zum Teil), Alleegasse, Roseggergasse, Seniorenwohnhaus, Bezirkspflegeheim

Die Sternsinger ersuchen um Verständnis, falls es kleine Änderungen in der Einteilung geben sollte.

Einen Kofferraum voller Kekse

und weitere Spenden für die Vinzi-Werke durfte ich Ende November nach Graz bringen. Pfarrer Pucher, der seinen Besuch in Mürzzuschlag in sehr guter Erinnerung behalten hat, lässt sich vielmals für die großartige Spendenbereitschaft der Mürzzuschlager bedanken! Es ist beeindruckend, wie viele Menschen der Bitte von Pfarrer Pucher nachgekommen sind. Auch von mir ein herzliches Danke!

Wovon wir leben ... Rund um den Jahreswechsel sagen und erhalten wir natürlicherweise „gute“ Wünsche. Oft bestehen sie in Zusage von Glück, Wohlergehen, Segen oder ähnlichen positiv besetzten Ausdrücken. Was aber heißt das?

Klar wissen wir alle sehr vieles zu nennen, was wir erreichen wollen, was wir ersehnen, was für das Gelingen des Lebens wichtig ist. Vieles davon ist mitten in der Welt zuhause, und dort – mitten in der Welt – leben wir ja auch, und wir tun gut daran.

Tiefer denkende Menschen haben sich aber seit jeher dagegen gewehrt, dass die „Gaben der Welt“ das Maximum dessen sein können, was uns Menschen zugedacht ist. Sie haben für die letzte Erfüllung ihres Lebenssinnes Gott nicht aus dem Spiel lassen wollen, vor allem seit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus (die wir eben erst zu Weihnachten festlich begangen haben). So versuchen Menschen seit jeher, ihrem Leben in der Welt eine Mitte zu geben, eine Tiefe zu erfahren, lebendige Quellen zu finden. Dafür sind

oft bestimmte Zeiten und Räume sehr hilfreich.

In unserem Pfarrhof ist eben eine Kapelle entstanden, zum Teil aus sehr handfesten Gründen: Weil es in der Kirche über eine lange Zeit sehr kalt ist, gibt es hier die Möglichkeit für Werktagsmessen, Rosenkranzgebet, Tauffeiern usw. Am 12. Jänner wird diese Kapelle vom ehemaligen Mürzer Kaplan Matthias Keil eingeweiht, der zur Zeit auch der Verantwortliche für die Priestergemeinschaft „Jesus Caritas“ im Geiste von Charles de Foucauld ist, zu der Pfarrer Glasner und ich gehören. Ich wäre froh, wenn diese Kapelle für viele Glaubende und Suchende ein Ort werden kann, um lebendige Quellen des Lebens und Glaubens zu finden.

Pfarrer Hans Mosbacher

Meister Eckhart

Zwei Persönlichkeiten, die Pfarr- und Kulturleben in Mürzzuschlag lange Zeit geprägt hatten, fanden sich Anfang Dezember für einen gemeinsamen Vortrag über den spätmittelalterlichen Theologen und Mystiker Meister Eckhart zusammen. Pfarrer Dr. Peter Schleicher und Prof. Mag. Rudolf Nardelli brachten uns in Form eines Dialogs Leben, Wirken und Bedeutung dieses redegewandten Predigers näher. Eine ausgiebige Betrachtung des historischen, politischen und kunstgeschichtlichen Hintergrundes verbunden mit der Erläuterung der damaligen theologisch-philosophischen Lehre ließ uns das Weltbild dieses Zeitalters erahnen. Höhepunkt war die Überleitung zur Gegenwart anhand der Darstellung des Meister-Eckhart-Zyklus von

Max Weiler, einer Reihe von Meditationsbildern, welche untermalt wurde von dem großartigen modernen Pater Noster von Vytautas Miskinis, gesungen von dem Chorus sine nomine.

Zahlreiche Zuhörer nutzten die Gelegenheit, sich im Anschluss an den Vortrag mit den beiden Referenten noch weiter auszutauschen.

Linda Amsüss

Die Predigerkirche und das Kloster in Erfurt sind die einzigen erhaltenen Orte des Wirkens von Meister Eckhart

Wort des Pfarrers
Bild aus dem Meister-EckhartZyklus von Max Weiler

Heute darf ich Ihnen einen Satz, der mich die ganze Adventund Weihnachtszeit über verfolgt hat und nicht aus dem Evangelium stammt, näher bringen.

Mach es wie Gott, werde Mensch!

Und ich denke mir, dass er auch ganz gut als Motto für das kommende Jahr dienen kann.

Ist die Versuchung oft nicht sehr groß, es gerade umgekehrt zu sehen? Arno Backhaus schreibt dazu: „Schon viele Menschen wollten Götter sein, aber nur ein Gott wollte Mensch sein.“ Dieser Größenwahn von uns Menschen hat die Welt und die Menschheit schon des Öfteren im Laufe der Geschichte an den Rand des Untergangs gebracht. Aber wie geht das: Mensch werden?

Durch Jesus Christus hat uns Gott sozusagen die Blaupause des wahren Menschen gezeigt. Wenn wir uns mehr bemühten, wie er zu leben und auf seine Worte zu hören, würde unsere Welt und unsere Gesellschaft ganz anders aussehen. Nicht weniger als 1153-mal spricht Gott in der Bibel die Einladung an jeden von uns aus, auf ihn zu hören. Der Apostel Jakobus geht dabei noch einen Schritt weiter und schreibt

dazu: „Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach. Sonst belügt ihr euch selbst“ (Jak 1,22).

Hören - verstehen (lieben)handeln! – der Dreiklang eines Christen auf dem Weg zum wahren Menschen. Drängen wir den „alten Menschen“ in uns immer wieder zurück, der uns dazu bringt, andere und vor allem uns selbst immer wieder zu hintergehen und zu belügen. Aus Bequemlichkeit, oder weil ich es mir in meiner kleinen Welt schon sehr gemütlich eingerichtet habe und Anrufungen Gottes darin eigentlich gar keinen Platz haben. Eine Herausforderung –jeden Tag, jede Stunde, jede Minute meines Lebens. Und wenn wir daran scheitern, gibt uns Gott die Zusage, immer wieder neu anfangen zu können. Dazu wieder Arno Backhaus: „Ich möchte so sein, wie Gott mich haben will, weil er mich so liebt, als wäre ich es schon.“ Mach es wie Gott, werde Mensch!

Jürgen Krapscha

Häutung – Skulptur von Harald Bäumler zum Thema „Den alten Menschen ablegen“

GEBETS.ZEIT — HÄNDE.ZEIT

In einer Hand

Beim Anblick meiner Hand

Denk ich an Dein Wort:

„Ich habe deinen Namen in meine Hand geschrieben!“ In Deiner Hand liegt alles.

Milliarden Menschen. In einer Hand.

Milliarden von Milchstraßen, von Planeten und Sonnen.

Lichtermeer-Aktion zugunsten von Lerncafés in der Steiermark

Wohin wir auch irren, wohin wir auch laufen, wir Söhne und Töchter der Erde, glückliche, unglückliche Hiobs alle zusammen, wir stürzen in Deine offenen Hände.

(Martin Gutl)

melten weitere Kerzenpatenschaften. Wir bedanken uns sehr herzlich bei all jenen, die unser „Licht-Zeichen gegen die Armut“ und unsere Sammlung für die Lerncafés in der Steiermark mit der Übernahme von Kerzenpatenschaften unterstützt haben! Eine kurze Information zu den Lerncafés: Derzeit werden in sieben steirischen Lerncafés ca. 280 Kinder und Jugendliche im Alter von 6-15 Jahren betreut. Die Lerncafés sind offen für alle Kinder und Jugendlichen, die sich keine Nachhilfe oder Nachmittagsbetreuung leisten können. Vergangenes Schuljahr haben wieder alle betreuten Kinder die jeweilige Schulstufe positiv abgeschlossen.

Mario Schönhart, Religionslehrer an der HAK

„Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ (Joh 1,5) Unter diesem Motto nahmen Schülerinnen und Schüler der HAK und des BG Mürzzuschlag an der Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ teil. Die Aktion wurde von den ReligionslehrerInnen beider Schulen betreut und bestand aus mehreren Teilen: Im Rahmen eines Workshops konnten die SchülerInnen Wissen über das Thema „Armut in Österreich“ sammeln. Danach wurden Informationen über die Aktion in den einzelnen Schulklassen weitergegeben und symbolische Kerzenpatenschaften gesammelt. Bei der Adventkranzsegnung am 30. November 2013 gestalteten die engagierten SchülerInnen vor der Stadtpfarrkirche Mürzzuschlag ein Lichtermeer aus mehreren hundert Kerzen und sam-

Die beiden Pfarrer Alois Glasner und Hans Mosbacher, die Pfarrgemeinderäte und die Redaktion des Pfarrblattes wünschen allen Mürzzuschlagern und Ganzern alles Gute und Gottes reichen Segen für das Jahr 2014!

Gottesdienste in Mürzzuschlag:

Sonntag: am 2. und am letzten Sonntag im Monat um 10.15 Uhr, an den übrigen Sonntagen um 8.45 Uhr

Vorabendmesse: Samstag, 18.30 Uhr

Montag: Abendmesse um 18.30 Uhr

Freitag: Heilige Messe um 8.45 Uhr

LKH: Donnerstag um 18.00 Uhr

Sonntag, 29. Dezember

10.15 Uhr: Heilige Messe

Dienstag, 31. Dezember

17.00 Uhr: Jahresschlussmesse

Mittwoch, 1. Jänner 2014

Neujahr

8.45 Uhr: Heilige Messe

Donnerstag, 2. Jänner und Freitag, 3. Jänner

Sternsingeraktion der Pfarre (siehe Seite 1)

Sonntag, 5. Jänner

8.45 Uhr: Heilige Messe

Montag, 6. Jänner

Erscheinung des Herrn 10.15 Uhr: Festmesse, gestaltet von den Sternsingern

Donnerstag, 9. Jänner 14.30 Uhr: Heilige Messe im Bezirkspflegeheim Mürzzuschlag

Sonntag, 12. Jänner

10.15 Uhr: Heilige Messe und Einweihung der Kapelle mit Pfarrer Mag. Matthias Keil, anschließend Agape

18. bis 25. Jänner

Weltgebetswoche für die Einheit der Christen

Samstag, 18. Jänner 18.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche

Sonntag, 19. Jänner 8.45 Uhr: Heilige Messe 10.15 Uhr: „30 Minuten mit Gott“ (Gottesdienst für und mit Kindern)

Lichtmess-Sammlung

Montag, 20. Jänner

16.30 Uhr: Gebetskreis mit Glaubensgespräch im Pfarrhof

18.30 Uhr: Heilige Messe und eucharistische Anbetung

Dienstag, 21. Jänner

14.30 Uhr: Nachmittag der Generation 60+: „Brauchtum“

Sonntag, 26. Jänner

10.15 Uhr: Heilige Messe, in der die Erstkommunionkinder vorgestellt werden

Samstag, 1. Februar

Sonntag, 2. Februar

Darstellung des Herrn

8.45 Uhr: Heilige Messe mit Kerzensegnung und Blasiussegen

Liebe Mürzzuschlagerinnen und Mürzzuschlager! Damit eine Pfarre ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, braucht sie auch Geldmittel, die zu einem beträchtlichen Anteil von uns selber aufgebracht werden müssen. Das Geld aus der Lichtmess-Sammlung wird für wichtige Projekte der Pfarre verwendet, z. B. für die Erneuerung des Pfarrheimes. Um eine gute Aufnahme der Sammlerinnen und Sammler ersuchen mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“

Ihre Pfarrer und der Wirtschaftsrat der Pfarre

Zum 98. Geburtstag

Zita Gfrerer, Badgasse 24, Krieglach

Zum 97. Geburtstag

Maria Königshofer, Auersbachstraße 4

Zum 94. Geburtstag

Frieda Pirchegger, Flurgasse 5

Zum 93. Geburtstag

Maria Tost, Kohleben 5

Gertrud Paulik, Knappenhof 7

Maria Bauer, Grüne Insel 27

Zum 91. Geburtstag

Eleonora Lorenz, Roseggergasse 49

Mag. Anna Schwarzbauer, Grazer Straße 19

Maria Stockreiter, Badgasse 24, Krieglach

Paul Friesenbichler, Obere Bahngasse 16

Karl Spreitzer (88), Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1

Reisedienst Mürzzuschlag

03852/38495

DeutschlandFrankreich

Busreise

24. bis 30. Mai

Zum 90. Geburtstag

Frieda Rust, Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1

Maria Gstättner, Dr.-Josef-Pommer-Gasse 1

Alfred Rinnhofer, Eisenbahnersiedlung 12

Zum 80. Geburtstag

Hermann Stögerer, Edlachstraße 8A

Eleonore Köhler, Obere Berggasse 3

Zum 75. Geburtstag

Johanna Geier, Franz-Reinbacher-Gasse 1C

Hermann Kreimer, Grazer Straße 21

Gertrud Riegler, Ziegenburg 21

Linda Glaser, Ganztal 3/1, Ganz

Elisabeth Strobl (88), Grazer Straße 22A

Operette ANATEVKA

10. Juli – Mörbisch Oper AIDA

12. Juli – Römersteinbruch Halbtagesausflug 4. August

Christkindlmarkt Nürnberg 6. - 8. Dezember

Das nächste Pfarrblatt erscheint am 30. 1. 2014

Bitte merken Sie vor!

Samstag, 26. April: 10.00 Uhr: Firmung in Mürzzuschlag

Samstag, 26. April: 15.00 Uhr: Firmung in Spital

Sonntag, 27. April: 10.15 Uhr: Ehejubiläumsmesse

Donnerstag, 29. Mai: 10.15 Uhr: Erstkommunion in Mürzzuschlag

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook