Röm. kath. Pfarramt
Spital am Semmering
Stuhleckstraße 1
A-8684 Spital am Semmering
Tel. 03853 221
Email: spital@graz-seckau.at
Homepage: www.pfarre-spital.at.tf Ausgabe 3/2013
Wort des Pfarrers
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Liebe
Pfarrbevölkerung,
Pfarrbevölkerung,
Liebe Pfarrbevölkerung, liebe Gäste! Liebe Pfarrbevölkerung, liebe Gäste! Liebe
Wir alle kennen dieses manchmal etwas oberflächlich hingeworfene Wort, das durchaus eine stimmige Tiefendimension besitzt. Der Mensch ist ein unheilbar Hoffender und wenn keine Hoffnung da ist, sind wir nicht mehr lebensfähig.
Wir wissen auch um unterschiedliche Gewichtungen.
Da gibt es die kleine alltägliche Hoffnung auf Dinge oder Ereignisse, die wir gerne erfüllt sähen. Manches davon trifft ein, manches nicht, aber damit wird unser Lebenszusammenhang nicht schon grundlegend gestört.
Auch in der Kirche bewegen uns kleinere und größere Hoffnungen, dass wir in unserer Diözese einen guten Bischof bekommen, dass Papst Franziskus seinen ermutigenden Weg überzeugend gehen kann und vieles mehr.
Auf anderes richtet sich wohl die ganze Kraft unseres Lebens und verdient es auch, dass ich in den Beziehungen, im Beruf, der Arbeit und überhaupt in allen wichtigen Belangen meinen Platz in der Welt finde, dass es meinen Lieben gut geht, mir nicht durch eine unheilbare Krankheit oder plötzliche Ereignisse der Boden unter den Füssen weggezogen wird und uns der Friede erhalten bleibt.
Wenn manches davon, worauf ich soviel Hoffnung setze, mir nicht gewährt wird, muss ich dann alle Hoffnung sein lassen?
Glaubende Menschen geben bis heute Zeugnis davon, dass sie von Gott her eine noch tiefere Hoffnungskraft erwarten, dass es mit ihrem, mit unserem Leben endgültig gut ausgeht.
Die Steirische Kirche will auf das „Jahr des Glaubens“, das noch Papst Benedikt ausgerufen hat, ein „Jahr der Hoffnung“ folgen lassen, dass mit Beginn des neuen Kirchenjahres im Advent anfängt und uns mit Impulsen für unser persönliches Leben und Zusammenleben, aber auch auf dem diözesanen Weg bis zum Diözesanjubiläum 2018 ermutigt.
Ihr Pfarrer Hans Mosbacher Ihr Pfarrer Hans Mosbacher

Pfarrausflug
Samstag, 31. August 2013, 7 Uhr 30 – Beginn des dritten Pfarrausfluges bei herrlichem Wetter mit dem Ziel Benediktinerstift St. Lambrecht und Sternenturm Judenburg. Angekommen in St. Lamprecht, trafen wir uns – nach einer Kaffeepause und dem Besuch des Klosterladens - im Stiftshof mit Pater Albert, unserem Begleiter zur sogenannten großen Stiftsführung (Peterskirche, Kunsthistorische Sammlung, Volkskundliche Sammlung, Prälatensaal und Vogelmuseum). Er zeigte uns auch Sehenswürdigkeiten, die nicht im Rahmen einer sonst üblichen Führung vorkommen und wies uns auch auf die Möglichkeit hin, hier im „Kloster auf Zeit“ persönliche Einkehr zu halten, ein wenig auszuspannen und einige Zeit in der Klostergemeinschaft zu leben. Beeindruckt von seinen Ausführungen nahmen wir Abschied von Pater Albert und begaben uns nach einer Fahrt über eine steile, enge und kurvenreiche Straße zum Mittagessen in die Dreiwiesenhütte auf der Grebenzenalm in 1770 m Seehöhe. Leider hatten wir keine Zeit für einen Spaziergang in dieser wunderschönen Umgebung, denn der Sternenturm in Judenburg wartete bereits auf uns. Das modernste Planetarium Europas befindet sich im höchsten Stadtturm Österreichs, 50 Meter über dem Hauptplatz von Judenburg. Dort wurden wir mit einer spektakulären 3D-Show in die geheimnisvolle Welt der Planeten, Sterne und Galaxien entführt. Im Anschluss wurde in einem unterhaltsamen Live-Vortrag der aktuelle Sternenhimmel über der Steiermark erklärt.
Nach Staunen, Spaß und Erweiterung unseres Wissenshorizonts besuchten wir zum Ausklang dieses interessanten, lehrreichen aber absolut nicht faden Pfarrausflugs ein nettes Restaurant in Judenburg. Angekommen in Spital am Semmering waren wir uns alle einig: Es war ein schöner Tag und unser Dank gilt Maria Lamprecht und Maria Metzler für die überaus gelungene Organisation und wir freuen uns schon alle auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Einladung zum Pfarrausflug nach K
Renate Tatscher















Pfarrfest 30. Juni 2013
Was tut man am Morgen des alljährlichen Pfarrfestes am letzten Juni-Sonntag?
Genau: Die Burschen (auch ältere) stellen das große Zelt auf, die Damen kümmern sich ums leibliche Wohl. Was aber, wenn das Wetter zwar sonnig ist, aber eine kalter Wind um die Ohren pfeift?
Genau: Man baut das riesige Zelt ganz schnell wieder ab, bevor es sich wie ein Segel selbstständig macht. So war’s diesmal ein Fest unter freiem Himmel, der uns gottlob lachte, auch wenn es vormittags recht frisch war. Nach der Messe traf sich der ganze Ort vor unserer Kirche, dank der Trachtenmusik wurde es ein sehr schönes Beisammensein bis in die Abendstunden.
Wir danken allen freiwilligen Helfer(inne)n, die servierten, abwuschen, Wein ausschenkten, grillten, Mehlspeisen lieferten und gleich auch verkauften.
Prof. Hans Werner Scheidl


























Kirche in ihren Grundfunktionen
In drei Grundfunktionen verwirklicht sich die Kirche: Verkündigung, Liturgie und Gemeinschaft. Jeder dieser Lebensvollzüge umfasst zwei Vorgänge – einen nach innen und einen nach außen, einen für sich und einen für die anderen, wie das Ein- und Ausatmen.
Verkündigung meint, dass einer tiefer begreift, was Erlösung durch Jesus Christus ist, daraus lebt und davon Zeugnis gibt.
Liturgie ist Wort und Zeichen, dass wir nachher mit den Früchten der Erde und der menschlichen Arbeit so umgehen, dass Heil werden kann. Liturgie ist Austausch zwischen Himmel und Erde. Der Himmel gibt seine Verheißungen, die Erde gibt ihre Früchte. Im Austausch wird die Frucht der Erde zur Frucht des Himmels, die Verheißungen werden zu Zusagen des Lebens in Fülle.
Gemeinschaft meint das Miteinander in guten und schlechten Tagen. Leidet ein Glied, leiden alle Glieder, freut sich eines, freuen sich alle anderen mit. Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe von Hingabe.
Gottesdienst feiern - aktiv ins Geschehen eingreifen. Können Sie sich ein Fußballspiel vorstellen, bei dem die Zuseher artig auf ihren Plätzen sitzen und nur gehorsam aufstehen, wenn die Bundeshymne ertönt? Ich gehe davon aus, dies geht nicht, denn das Publikum greift durch Zurufe, die Freude, Begeisterung, Enttäuschung, Ablehnung, Ermunterung, Mitgefühl K.. ausdrücken, aktiv ins Spielgeschehen ein und wird dadurch zum Akteur. Was beim Fußballspiel unvorstellbar ist, ist beim Gottesdienst oftmals Realität. Man steht auf, kniet nieder, hört zu, was da vorne gesprochen, gesungen oder gelesen wird. Manchmal versucht man vielleicht sogar, durch „geschickte“ Platzwahl auch räumlich möglichst Abstand vom eigentlichen Geschehen zu halten.
Jedoch: Liturgie ist Tun des Volkes Gottes.
Damit Liturgie Feier und Fest wird braucht sie die tätige Teilnahme aller Anwesenden, Mitfeiernden, weil der gesamte Leib Christi, die gesamte versammelte Gemeinde Liturgie feiert und Liturgie ist. Wer nicht mittut, wird kein Teilnehmer, keine Teilnehmerin. Wer sich nicht einbringt, ist nicht betroffen. Wer dem Gottesdienst nichts gibt, dem kann der Gottesdienst nichts geben. Wenn es aber gelingt, uns gemäß unseren Möglichkeiten in die Liturgiefeier einzubringen, so werden wir Gemeinschaft im positivsten Sinn erfahren und daraus Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können.
Pastoralassistentin Maria Lamprecht
Impressum und Offenlegung: Informationsblatt der Pfarre Spital am Semmering Erscheint ca. 4 mal im Jahr, ausgerichtet auf die Festzeiten des Kirchenjahres
Inhaltsliste: Unabhängig, dient ausschließlich kirchlichen Informationszwecken
Für den Inhalt verantwortlich: Pfarrblatt-Redaktionsteam: Maria Fischer, Karin Fladenhofer, Monika Leitner, Traude Putz, Marcel Skerget, Renate Tatscher, Katharina Windhaber
Layout: Maria Fischer
Vervielfältigung: Druck Express W. Tösch, Stanzer Straße 9, 8650 Kindberg
Hospizgrundseminar Mürzzuschlag
Basierend auf den Grundsätzen der Hospizbewegung soll dieses Seminar dazu befähigen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten, die Angehörigen zu unter-stützen und ihnen in der Bewältigung ihrer Trauer beizustehen.
Das Informations- und Einführungsseminar kann grundsätzlich von allen Interessierten unabhängig von einer Bewerbung für das Hospizgrundseminar besucht werden. Dieses findet am Freitag, 17. Jänner 2014, von 18.00 bis 21.00 Uhr im Pfarrsaal Kindberg statt.
Referenten:
Mag. Reinhard Mendler und MSc Eveline Pint
Nähere Informationen:
Rosa Kothgasser: 0664 9141230
Email: muerzzuschlag@hospiz-stmk.at
www.hospiz-stmk.at
Senfkornglaube
Die Natur hat eine unwahrscheinliche Fülle zu bieten. Wer einen Garten hat, ist manchmal überfordert, die Überfülle der Ernte zu verarbeiten. Trotzdem steht am Beginn jeder Frucht ein kleines Samenkorn, in dem bereits alle Informationen der reifen Frucht angelegt sind. Es muss nur in gute Erde kommen, damit es zu keimen und wachsen beginnen kann.
Das Bild vom kleinen Senfkorn, in dem alle Anlagen stecken, verwendet Jesus im Evangelium (Lk 17,5-10) am Erntedanksonntag als Vergleich für den Glauben seiner Jünger und Jüngerinnen – und auch den unseren.
Die Kraft der Entfaltung liegt in der Natur der Sache. Unser Beitrag ist aber dazu notwendig.



Einladung zum Kartenspielen
Wir laden am 10.10.2013, 7.11.2013, 12.12.2013, 9.1.2014 und 6.2.2014 zum freien Kartenspielen von 15 bis 17 Uhr in den Pfarrhof herzlichst ein. Gute Unterhaltung und viel Glück beim Spielen wünschen schon heute
Hermi Fraiß und Maria Metzler
Sanierung der Kapelle in Steinhaus
Die Kapelle in Steinhaus wurde in den letzten Wochen von Herrn Robert Ulm liebevoll und mit viel Geschick und Engagement saniert und präsentiert sich nunmehr in neuem Glanz.
Ein herzliches Dankeschön und an Robert Ulm für die vielen unentgeltlich bei diesem Arbeitseinsatz geleisteten Stunden!
Unser Pfarrgarten










Viele Besucher unserer Kirche und auch viele andere Personen bewundern unseren wunderschönen Pfarrgarten, der bekanntlich von unserer Heli Glaser und ihrem Team Friederike Fladl, Gerti Köberl, Maria Metzler und Irmtraud Pucher das ganze Jahr betreut wird. Das ist nicht selbstverständlich und daher sei allen an dieser Stelle einmal sehr herzlich dafür gedankt. Die prächtigen Blumen, die dort angepflanzt werden, verwenden wir zum Schmücken der Kirche. Auch sie sind ein schöner Beitrag, um unseren Ort rund um Kirche, Pfarrhaus und Kriegerdenkmal schmuck aussehen zu lassen.
Fischer



















