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Liebe Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer
Veränderungen haben mich schon immer fasziniert. Ich habe sie nie als Hindernis, sondern als Chance betrachtet. Das gilt auch für die Jahreszeiten. Ich liebe den Übergang vom Winter über den Frühling in den Sommer, wenn die Tage länger werden und neue Abenteuer auf mich warten. Wie im Winter verbringe ich auch im Sommer gerne Zeit in den Bergen, ob auf dem Bike oder zu Fuss.
Wechsel prägen unser Leben. Sie schaffen Raum für Entwicklung und bieten die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Genau dieser Gedanke hat mich nach meinem Rücktritt aus dem Spitzensport dazu bewogen, die Ausbildung zur eidg. dipl. Schneesportlehrerin zu absolvieren. Mich reizte die Vorstellung, meine Lieblingssportart neu kennenzulernen und meine Leidenschaft für den Schneesport weiterzugeben.
Auf dem Weg zur Berufsprüfung durfte ich mich intensiv mit den verschiedenen Aspekten des Unterrichtens auseinandersetzen. Dabei hat sich mein Blick auf den Sport verändert. Plötzlich stand nicht mehr meine Zeit oder meine eigene Leistung im Mittelpunkt, sondern die Technik und vor allem die Frage, wie ich anderen Menschen helfen kann, ihre eigenen Ziele zu erreichen.
Eine der grössten Herausforderungen besteht für mich darin, mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen und individuelle Wege zum Erfolg zu finden. Dabei darf ich viele Gemeinsamkeiten entdecken: dieselben Kernbewegungen, dieselbe Leidenschaft für den Sport und dieselbe Zielstrebigkeit. Es ist dieses gemeinsame Ziel, das Menschen auf und neben der Piste verbindet.
Der Wechsel vom Spitzensport in den Breitensport war für mich nicht einfach. Vieles hat sich für mich verändert, und ich brauchte Zeit, um mich an meine neue Rolle zu gewöhnen. Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich aber auch viele Parallelen.
Mir wird immer bewusster, dass Veränderungen nicht bedeuten, etwas hinter sich zu lassen. Vielmehr ermöglichen sie es, Bekanntes neu zu entdecken und an neuen Aufgaben zu wachsen. Der Wechsel von der Athletin zur Skilehrerin hat mir gezeigt, dass Leidenschaft viele Formen annehmen kann. Die Berge, die Bewegung und die Freude am Schneesport begleiten mich weiterhin.
Die verschiedenen Phasen unseres Lebens bringen immer neue Herausforderungen mit sich – genau wie die sich verändernden Jahreszeiten. Seid also bereit, euch darauf einzulassen, denn diese Veränderungen können zu den wertvollsten Erfahrungen werden.
Mit sommerlichen Grüssen
Elena Stoffel
– Ehemalige Skirennfahrerin und Skilehrerin

Gipfelblick
Die Skischule im Wandel: Vier Pioniere im Gespräch
Community
Die Kids Bike League fasst Fuss im Saanenland
Instructor’s Insights
Unsere Skischulen im Sommer
Special
Professionelles Bikeguiding in der Schweiz
Kurzschwung
Privatlektion
Was die Gästedaten über Trends und Verhalten verraten
Mountain Lab
Aufwind der Kreislaufwirtschaft im Bergsport
Academy
Fakten und Zahlen zur neuen Ausbildungsstruktur
Supporter
Bergstafette Unterbäch
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Grosse Fussstapfen im Schnee
Sie haben über mehrere Jahrzehnte hinweg das Schweizer Skischulwesen geprägt und den Wandel vom Skilehrer-Abenteuer zum Ganzjahres-Dienstleistungsbetrieb an vorderster Front miterlebt. Noldi Heiz, Dierk Beisel, Marc-Henri Duc und Daniel Ammann im Gespräch über veränderte Gästebedürfnisse, ihre Rolle als Skischulleiter, strategische Herausforderungen und die Frage, warum keine künstliche Intelligenz jemals das Gefühl eines perfekten Schwungs ersetzen kann.




Marc-Henri Duc
Leiter Skischule Villars von 1992–2025 und langjähriges Vorstandsmitglied bei Swiss Snowsports. Seit November 2025 in Frühpension und wieder als Skilehrer auf der Piste unterwegs.
Noldi Heiz
Leiter Skischule Arosa seit 1998 und Regionalpräsident Graubünden bis 2025.
Dierk Beisel
Leiter Skischule Engelberg-Titlis von 2013–2026 und Regionalpräsident Zentralschweiz bis 2025. Seit April 2026 im Ruhestand.
Daniel Ammann
Leiter Skischule Davos seit 1998 und langjähriges Vorstandsmitglied bei Swiss Snowsports.
Lust auf das komplette Gespräch?
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Swiss Snowsports: Am ersten Tag im Ruhestand, wenn der Wecker nicht klingelt und kein Skischulbetrieb wartet – zieht es euch trotzdem auf die Piste, oder braucht ihr erst einmal Distanz zum Schnee?
Marc-Henri Duc: Ich bin im November 2025 aus der Geschäftsleitung ausgetreten, stand aber danach sofort wieder als Skilehrer im Einsatz. Ich liebe den Schnee und das Unterrichten nach wie vor. So fand ich quasi zurück zu meinen Anfängen.
Dierk Beisel: Ich bin seit Anfang April im Ruhestand. Und ich muss ehrlich sagen: Ich suche im Moment bewusst die Distanz. Nach 13 Jahren in Engelberg, wo ich den ganzen Winter hindurch an einen Ort gebunden war, möchte ich gerne wieder vermehrt andere Skigebiete entdecken.
Noldi Heiz: Das kann ich absolut nachempfinden, Dierk. Für mich ist die Skischule wie ein eigenes Kind, das ich seit 1998 begleitet habe. Wenn ich 2028 in Pension gehe, möchte ich auch Skifahren gehen – aber nie in Arosa. Mich zieht es aktuell eher nach Skandinavien.
Daniel Ammann: Meine Position als Skischulleiter in Davos bedeutet im Winter sieben Tage die Woche Fremdbestimmung und Gesamtverantwortung. Im Ruhestand will ich morgens aufstehen, einen Blick aufs Wetter werfen und spontan entscheiden: Gehe ich heute auf die Piste, oder mache ich etwas völlig anderes?
Was war rückblickend der Moment, in dem euch bewusst wurde, dass ihr eure berufliche Karriere im Schneesport machen möchtet? War das ein strategischer Plan oder eher Zufall?
Dierk Beisel: Bei mir war es von Anfang an eine absolute Herzensangelegenheit. Mein ganzes Leben lang habe ich mich in verschiedenen Funktionen mit dem Schnee und dem Skisport auseinandergesetzt.
Marc-Henri Duc: Ich wollte eigentlich einen ganz anderen Weg einschlagen und die Hotelfachschule besuchen. Doch dann erhielt ich die Gelegenheit, an der Skischule Villars als Skilehrer zu arbeiten. Ich habe mich bewusst gegen die Hotellerie und für den Schneesport entschieden. Heute blicke ich mit einer grossen Zufriedenheit auf diesen Entscheid zurück.
”Man muss ein absoluter Generalist sein. Finanzen, Personal, Stakeholder-Management, Organisationsentwicklung – du musst an allen Fronten sattelfest sein.
Noldi Heiz: Bei Daniel und mir war das wohl eher ein klassischer «Kaltstart». Es gab eine gehörige Portion Glück und Zufall. Man rutscht da rein, übernimmt plötzlich Führungspositionen und stellt fest: Das ist es, was ich mit meinem Leben machen möchte.
Was muss man für eine Karriere wie eure unbedingt mitbringen? Was war euer grösstes Learning?
Dierk Beisel: Man muss ein absoluter Generalist sein. Finanzen, Personal, Stakeholder-Management, Organisationsentwicklung – du musst an allen Fronten sattelfest sein. Deine Hauptaufgabe als Schulleiter:in ist es letztlich, Ruhe in den

Betrieb zu bringen und souverän mit der Kritik umzugehen, die naturgemäss von allen Seiten auf dich einprasselt.
Noldi Heiz: Du brauchst eine grosse mentale Belastbarkeit, also extrem breite Schultern, und eine echte Leidenschaft für Menschen und den Tourismus.
Marc-Henri Duc: Dieser Job verlangt vollen, bedingungslosen Einsatz. Und mein wichtigstes Credo für die Führung einer Skischule lautet: Ein:e erfolgreiche:r Skischulleiter:in muss selbst einmal Schneesportlehrperson gewesen sein. Nur so verstehst du die spezifische «Familienstruktur» einer Skischule von innen heraus.
Daniel Ammann: Du bist der Troubleshooter, der alles am Laufen hält und das grosse Ganze sieht. Nebst den vielfältigen Büroaufgaben, die Dierk erwähnt hat, und der Kernkompetenz im Schneesportunterricht, packen wir auch im Bereich Technik und Hauswartung, bei der betrieblichen Infrastruktur, dem vermieteten Wohnraum und bei den Übungsliften an.
Bestimmt habt ihr hin und wieder auch absurde Situationen erlebt, über die ihr noch heute lachen könnt. Was für Erlebnisse mit euren Gästen oder in einer Vorstandssitzung kommen euch da in den Sinn?
Noldi Heiz: Oh, da gibt es einige! Unvergesslich ist der nächtliche Anruf von einem jungen Mitarbeitenden, der irgendwo gestrandet ist und vom Skischulleiter erwartet, dass er mitten in der Nacht eine Rückreise organisiert, damit er pünktlich zu seiner Unterrichtsstunde erscheinen kann. Da wird man ganz schnell vom Manager zum Ersatz-Papa (lacht).
Dierk Beisel: Ich erhielt einmal einen Anruf eines Gastes, der nicht wusste, wo sich der Treffpunkt mit seinem Skilehrer befindet. Doch auf meine Erklärungen hin antwortete er lediglich: «Aber wo bin ich? Ich bin im Zug, aber ich weiss nicht, wo dieser hinfährt.» Da musste ich schon sehr schmunzeln.
Wie haben sich die Gäste hinsichtlich Verhalten, Ansprüchen, Herkunft und Demografie gewandelt – und gab es früher eigentlich mehr «Hüttengaudi»?
Daniel Ammann: Der Gast von heute will maximale Flexibilität. Früher wurde der Skikurs für die ganze Woche gebucht. Heute beobachten wir einen massiven Trend zum Halbtagesunterricht. Die Leute wollen am Nachmittag flexibel bleiben. Für uns als Skischule ist das logistisch eine grosse Herausforderung: Wir brauchen viel mehr einzelne Gäste, um das

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selbe Geschäftsvolumen wie früher zu generieren. Das verkompliziert die gesamte Personalplanung.
Noldi Heiz: Genau das ist der Knackpunkt. Wenn alle Gäste nur noch am Vormittag fahren wollen, wie garantiere ich meinen Mitarbeitenden dann eine wirtschaftlich tragfähige Tagesbeschäftigung? Wir müssen das sehr smart steuern.
Marc-Henri Duc: Wenn die Lehrperson dem Gast sympathisch beibringt, dass der Nachmittagsunterricht genauso toll ist, funktioniert das schon. Und zum Hüttengaudi: Die Erlebnisse sind heute einfach intensiver und zeitlich komprimierter. Die Gäste wollen in kurzer Zeit das absolute Maximum an Emotionen herausholen.
Nicht nur die Gäste, auch die Schneesportlehrpersonen haben sich verändert. Wie erlebt ihr die neue Generation bezüglich ihrer Anforderungen an euch als Arbeitgeber?
Daniel Ammann: In den 80ern und 90ern waren wir dankbar, wenn wir einen Job in einer Skischule ergattern konnten. Heute treten die jungen Leute ganz anders auf. Sie kommen mit einem klaren Forderungskatalog hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Leistungen und Work-Life-Balance zu uns. Wir begleiten unsere jungen Angestellten beim Schritt in die Selbstständigkeit, fangen sie bei persönlichen Problemen auf. Man merkt auch die eigene Seniorität: Wir sind inzwischen oft älter als die Eltern unserer Skilehrpersonen (lacht).
Marc-Henri Duc: Die Erwartungen an die Work-Life-Balance haben sich verschoben, das stimmt. Aber man darf das nicht nur negativ sehen. Die Jungen nutzen zum Beispiel die Digitalisierung auf geniale Weise für die Kundenbindung. Sie schicken ihren Gästen nach dem Unterricht Videos oder Fotos via WhatsApp. Das stärkt die Kundenbindung enorm, und die positiven Emotionen werden mit der ganzen Familie geteilt.
Dierk Beisel: Das Berufsbild hat sich stark gewandelt, und das bringt auch
Herausforderungen mit sich. Früher war Schneesportlehrperson ein Beruf fürs Leben. Heute hat die Tätigkeit leider an Attraktivität verloren, weil langfristige Karriereperspektiven und Ganzjahresstellen fehlen. Viele Junge nehmen den Beruf eher als Übergangsjob während des Studiums wahr.
Wo seht ihr in Zukunft die grössten Chancen und Herausforderungen für die Skischulen? Welche Tipps gebt ihr euren Nachfolger:innen mit auf den Weg?
Marc-Henri Duc: Die grösste Gefahr ist, sich an alten Strukturen festzuklammern. Wir müssen die Evolution annehmen –schnellere Lifte, moderne Kommunikation, digitale Tools. Aber wir müssen dabei eine Sache im Auge behalten: die «Winning Attitude». Das bedeutet, dass wir jeden noch so kleinen Fortschritt im Unterricht aktiv zelebrieren. Das bindet Gäste langfristig.
Dierk Beisel: Aus meiner Sicht läuft die langfristige Kundenbindung primär über die Kinder. Sie sind es, die am Ende entscheiden, wo die Familie den Urlaub verbringt. Wenn das Kind ein tolles Erlebnis in der Skischule hatte, kommt die Familie wieder. Dafür braucht es höchste Fachkompetenz und eine professionelle, direkte Kundenpflege.
Noldi Heiz: Mein Appell an die junge Generation von Führungskräften lautet: Haltet durch! Der Job ist hochkomplex, aber genau diese Komplexität macht ihn so erfüllend. Es lohnt sich, hier eine langfristige Karriere aufzubauen. Und verliert niemals den Stellenwert der Skischule innerhalb des gesamten touristischen Gefüges aus den Augen. Wir sind die wichtigsten Botschafter:innen und das entscheidende Bindeglied im Skigebiet.
Zum Abschluss: Was ist die eine Sache, von der ihr hofft, dass sie in eurer Skischule oder im Verband für immer bestehen bleibt?
Daniel Ammann: Die Digitalisierung hilft uns administrativ enorm, aber sie ist kein Allheilmittel. Der Kern unseres Berufs ist und bleibt die echte, zwischenmenschliche Emotion auf der Piste. Das kann keine künstliche Intelligenz der Welt ersetzen. Diese menschliche Nähe müssen wir uns unbedingt bewahren.
Marc-Henri Duc: Genau das ist es. Die echte Dankbarkeit und das direkte, positive Feedback der Gäste am Ende eines Tages – diesen emotionalen Wert findest du in fast keiner anderen Branche. Das muss das Herzstück der Schweizer Skischulen bleiben.

Schweizer Skischule Saanen-Schönried
Seit 2018 ist die Kids Bike League das Sommerprodukt der Schweizer Skischulen. In der Lenzerheide entstanden, wird den Kindern heute in 26 Destinationen das Biken auf spielerische Art und Weise beigebracht. Die Schweizer Skischule Saanen-Schönried stellt sich der Herausforderung und öffnet ihr Büro nun auch im Sommer. Ihr Hauptprodukt: die Kids Bike League. Was sind die Beweggründe, wie verlief die Schulung und was verspricht sich Fabrice Thormann, der Skischulleiter, vom Sommertourismus im Saanenland?

Die Schweizer Skischule Saanen-Schönried startet unter der Leitung von Fabrice Thormann in ihre erste Sommersaison. Bis anhin war die Skischule mit ihren 105 Schneesportlehrpersonen nur während der Wintersaison tätig – doch jetzt wagen sie den Schritt ins Sommergeschäft. Die Kids Bike League soll als Fundament dabei helfen, den Bikesport für Kinder in der Region zu etablieren und soll als Hauptprodukt der Schweizer Skischule das
” Schönried und das ganze Saanenland sind bei Familien aus der Schweiz und dem Ausland sehr beliebt.
Sommergeschäft ins Rollen bringen. Schönried und das ganze Saanenland sind bei Familien aus der Schweiz und dem Ausland sehr beliebt. Genau hier sieht Fabrice Thormann die Chance: Die Kids Bike League ist massgeschneidert für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren und passt somit perfekt in die Sommerstrategie der Destination. Dabei sind die Kinder der Anknüpfungspunkt, um den Einheimischen, den Leistungspartner:innen und auch den Gästen Angebote rund ums Mountainbiking schmackhaft zu machen. Die Begeisterung des Teams und die strategische Ausrichtung der Gesamtdestination waren für Fabrice die Grundlage für den Entscheid, die Türen der Skischule
auch im Sommer zu öffnen. Neben der Kids Bike League stehen in Schönried zurzeit gleich mehrere Projekte auf dem Plan. Wo heute ein Sessellift steht, soll in den nächsten Jahren eine Gondelbahn auch im Sommer die Gäste und ihre Mountainbikes auf den Berg bringen. Verschiedene Biketrails sind in Planung und mit einem Naherholungsgebiet auf dem Berg, das auch Infrastruktur für Biker:innen bereitstellen wird, soll das Sommerangebot komplettiert werden. Rückendeckung erhoffen sie sich im Saanenland auch vom Magic Pass. Dank des Ticketverbundes, der auch im Sommer gültig ist, wurde 2025 die Horneggli-Bahn überdurchschnittlich gut gefüllt. Für den Verein der Schweizer Skischule Saanen-Schönried heisst das, das jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg ins Bikebusiness ist.
Erfolgsorientiert und immer in der Lernzone
Das Abenteuer Kids Bike League beginnt an einem Montagmorgen in Schönried. Kilian Weibel und Arsène Page von Swiss Snowsports sind ausgerückt, um Fabrice und seinem vierköpfigen Team die Grundlagen der Kids Bike League nicht nur aufzuzeigen, sondern auch direkt erlebbar zu machen. Die Schulung beginnt mit einer theoretischen Einführung. Wie ist die Kids Bike League aufgebaut? Welche Kompetenzen setzen die Levels Murmeltier, Gämse und Steinbock voraus? Was wird in den Steinbock Pro-Levels gelehrt? Welche Philosophie steckt dahinter und was sind die Ziele der Kids Bike League? Was be-
Gemeinsam wird reflektiert, wie die Kids Bike League umgesetzt werden kann.
reits in der Theorie spannend aussieht, wird anschliessend direkt in die Praxis umgesetzt. Die Gruppe setzt sich auf ihre Bikes, um sich kurz darauf auf einem leeren Kiesparkplatz einzufinden. Auf Ansage ändern sich Kilians Ausdrucksweise und Formulierungen. Wir sind mitten in der simulierten Unterrichtsstunde im Level Murmeltier angelangt. Unvoreingenom-
” Zwischen den Unterrichtssequenzen wird reflektiert, kommentiert und diskutiert.
men und wie auf Knopfdruck ändert sich auch die Perspektive der künftigen Bikelehrpersonen. Sie versetzen sich in die Lage der Teilnehmenden, durchlaufen einen Kurs und saugen ganz beiläufig auf, wie man auf einem Parkplatz mit einfachsten Mitteln eine Lernumgebung für drei- bis vierjährige Kinder schafft. Zwischen den Unterrichtssequenzen wird reflektiert, kommentiert und diskutiert. Anschliessend werden die Levels Gämse für die Fünf- bis Siebenjährigen und Steinbock für die Acht- bis Zwölfjährigen nach demselben Prinzip durchgespielt. Gemeinsam findet die Gruppe Lösungen, wie die Kids Bike League spezifisch in Saanen und Schönried gestaltet werden kann, damit die Kleinen ihr Bike, das Terrain und die dazugehörige Technik spielerisch und
erfolgsorientiert kennenlernen können. Das Hauptziel der Kids Bike League ist es dabei, dass alle Kinder etwas lernen, sich auf dem Bike weiterentwickeln, Sicherheit gewinnen und vor allem eines haben: Spass auf dem Bike. Am Ende des Tages sind zwar alle müde, konnten ihre Rucksäcke aber individuell mit neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und Ideen füllen, so dass in der kommenden Saison viele Kinderaugen strahlen und viele kleine Bikes durch die Destination Gstaad rollen werden.
Für die kommenden Sommersaisons hat Fabrice klare Vorstellungen:
«Im ersten Sommer einen Gewinn zu erwarten ist unrealistisch. Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam mit der gesamten Destination Mountainbiking fördern können. Dank des Magic Passes in einem ersten Schritt und der neuen Gondelbahn in einem zweiten Schritt erhoffen wir uns, viele Sommergäste ins Saanenland zu locken, denen wir mit der Bikeschule auch etwas bieten können. Bis dahin wird sicher unser Wintergeschäft den Sommerbetrieb mitfinanzieren. Mein Ziel als Skischulleiter ist es, dass wir bis 2030 während der Sommersaison fünf bis zehn Personen beschäftigen können. Diese Personen hätten dann die Möglichkeit, während neun Monaten im Jahr für die Schweizer Skischule Saanen-Schönried zu arbeiten. Diese Vorstellung gefällt mir besonders gut.»



... und setzen das Gelernte dann mit den Kindern direkt um.


Die Lehrpersonen erfahren, wie die Levels aufgebaut sind ...


Fabrice ist sich bewusst, dass es einige Zeit braucht, um ein Produkt wie die Kids Bike League erfolgreich zu etablieren. So fängt er klein an und gibt der League genügend Vorlaufzeit. Die erste Saison nimmt er mit zwei fix angestellten Lehrpersonen in Angriff.
Nebst dem Lehrpersonen-Team haben auch Fabrice und seine Büroangestellte an der Schulung teilgenommen. So kann sich das ganze Team auf dasselbe Fundament stützen und bei Bedarf könnten sie beide auch als Lehrpersonen einspringen.
Hinzu kommen noch fünf bis sechs Personen aus der Region, die auf Abruf ebenfalls die eine oder andere Unterrichtssequenz durchführen könnten. Mit diesem Team startet die erste Kids Bike League Saison in Saanen und Schönried.
Meant to share
Vom Tiefschnee auf den Singletrail: Der Sommer ist da und wir sind mitten in der warmen Saison angekommen. Auf Social Media fangen unsere Schulen die Vielfalt der Schweizer Berge ein: Folgt ihren Channels, werft einen Blick in den Bike-Unterricht sowie die zahlreichen alpinen Aktivitäten im ganzen Land – und zeigt uns eure eigenen besten Sommermomente in den Bergen! Nutzt dafür den Hashtag #SwissSnowsports und markiert uns auf @swisssnowsports und @swissskischool.










Swiss Cycling Guide
Mountainbiken und Rennradfahren werden in der Schweiz immer beliebter. Die Ausbildungen von Swiss Cycling Guide bereiten darauf vor, Touren und Fahrtechniktrainings auf dem Mountainbike, dem Gravelbike oder dem Rennvelo zu leiten. Dabei stehen eine gute Planung, Sicherheit und die Vermittlung der Fahrtechnik im Fokus.
Der Ausbildungsweg bei Swiss Cycling Guide
Der modulare Aufbau ermöglicht individuelle Ausbildungswege. Swiss Cycling Guide bietet die beiden Lehrgänge «MTB Guide» und «Road Guide» an. Nach der Aufnahmeprüfung beginnt die Ausbildung auf dem «Basic Level» mit einem Grundlagenmodul und einem darauf aufbauenden Guide Modul/TMD1 Modul.
• Das «Basic Level» befähigt zur Arbeit als Guide und Fahrtechniklehrer:in für die Lehrgänge «MTB Guide» und «Road Guide».
• Im «Advanced Level» werden die erworbenen Kenntnisse vertieft. Dieses wird nur für den Lehrgang «MTB Guide» angeboten.
• Der Abschluss als Mountainbikelehrer:in mit eidg. Fachausweis ist die höchste Ausbildungsstufe, die erreicht werden kann. Sie richtet sich an Personen, die das Guiden und den Fahrtechnikunterricht zum Beruf machen wollen.
Beim Biken mehr als nur «eifach fahrä»
Angela Gisler, Primarlehrerin, hat ihre Ausbildung zum Swiss Cycling Guide begonnen und berichtet, was sie im Guide Modul gelernt hat:



«Im Guide Modul habe ich spannende und wichtige Inputs erhalten, die mir helfen, eine Tour zu planen, vorzubereiten und durchzuführen. Das Modul ist sehr praxisnah aufgebaut und ich konnte vieles direkt umsetzen. Zuvor hatte ich kaum Berührungspunkte mit der Tourenplanung gehabt. Ich wurde aber Schritt für Schritt eingeführt und konnte unglaublich viel aus dem Kurs mitnehmen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich gewonnen habe, ist, dass das Rekognoszieren der Route und eine gute Planung schon fast die halbe Miete für ein erfolgreiches Training sind.»
Verkürzte Ausbildung dank Swiss Snowsports
Seit 2025 bietet Swiss Cycling Guide zusätzlich den neuen «Basic Level» MTB Guide x Bergverbände an. Diese vereinheitlichte Ausbildung für Bergberufe und -verbände deckt die Bedürfnisse von Swiss Snowsports, des Schweizer Bergführerverbandes (SBV) und des SAC ab und berücksichtigt die bereits absolvierten Ausbildungen in der jeweiligen Kernsportart
• Aufnahmeprüfung MTB am 6. August 2026 in Grenchen SO
• Grundlagenmodul MTB ab 14. September 2026
• Guide Modul MTB ab 15. September 2026
• TMD1 MTB am 1. Oktober 2026
• Sämtliche Module werden in Magglingen BE durchgeführt und in Deutsch und Französisch angeboten.
Swiss Cycling Guide Happening
Hier stehen der Austausch, die Vernetzung und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen Ausfahrten, Community Sessions und ein lockerer Plausch-Wettkampf. Teilnehmen können alle Swiss Cycling Guides sowie Personen in Ausbildung.
Das nächste Swiss Cycling Guide Happening findet vom Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November 2026, in Gruyère statt.
Der Modullehrgang «Road Guide» wird im 2027 wieder durchgeführt, neu in Sursee, LU.
Alle Daten und Events finden sich unter Kurse - Swiss Cycling Guide. Die neuen Kursdaten für 2027 werden im Oktober 2026 auf der Webseite publiziert.

Damit du dich immer und überall als Mitglied von Swiss Snowsports und offiziell als Schneesportlehrperson ausweisen kannst, steht dir unsere digitale Membercard zur Verfügung. Die Membercard ist nicht nur dein persönlicher Ausweis, darauf werden auch wichtige Informationen wie dein Ausbildungslevel, der Stand deiner Fortbildungspflicht sowie –falls vorhanden – deine ISIA-Daten in Echtzeit angezeigt.
Auch die ISIA-Stamp wurde vollumfänglich digitalisiert und kann auf der digitalen Membercard angezeigt werden. Mit der ISIA-Stamp kannst du in vielen europäischen Wintersportdestinationen von attraktiven Rabatten profitieren. Die ISIA-Stamp kannst du ganz einfach zu deiner Membercard hinzufügen: Bestelle und bezahle sie direkt online. Wenn du Mitglied bei Swiss Snowsports bist, die ISIA-Marke bezahlt und die Fortbildungspflicht erfüllt ist, erscheint die ISIA-Stamp direkt in deiner digitalen Membercard.

Mehr Informationen zur Membercard und zur ISIA-Stamp

Noch mehr SnowHow
Letztes Jahr konnten wir SnowHow erfolgreich einführen und haben in den Ausbildungskursen der Disziplinen Ski, Snowboard und Langlauf bereits komplett auf die elektroniplattform umgestellt. Während der vergangenen Saison konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln, sind Herausforderungen begegnet und haben die Lernplattform genutzt, getestet und weiterentwickelt.
Auf den kommenden Winter hin werden auch sämtliche Inhalte der Disziplinen Telemark, Backcountry, Tourism & Law und Disabled Sports

in SnowHow integriert und können dann mit einem gültigen Abonnement abgerufen werden.
Als Mitglied von Swiss Snowsports profitierst du weiterhin von einem Rabatt auf das SnowHow-Jahresabonnement. Das heisst, für CHF 20.- pro Jahr hast du Zugriff auf die gesamte Wissenssammlung aller Disziplinen von Swiss Snowsports.
Hier geht’s zu SnowHow:
Sommertourismus in der Schweiz
Der Sommer ist für den Schweizer Tourismus sehr wichtig. Neue Gästedaten zeigen: Die Schweiz ist nicht nur ein Bergland, sondern auch ein attraktives Ziel für Städteferien, Naturerlebnisse, Kulinarik und Erholung. Besonders wichtig bleiben die Gäste aus der Schweiz selbst. Sie machen fast die Hälfte aller Hotellogiernächte aus und prägen damit den Sommertourismus stark.
Der Heimmarkt als wichtigste Basis
Wer im Sommer in der Schweiz Ferien macht, sucht meist eine Mischung aus Natur, Erholung und gut erreichbaren Erlebnissen. Die Zahlen zeigen deutlich: Schweizer:innen sind die wichtigste Gästegruppe. 2025 stammten 48,1 Prozent der Hotellogiernächte von Gästen aus der Schweiz, gefolgt von Deutschland und der USA. Der Heimmarkt ist deshalb die wichtigste Grundlage für den Schweizer Sommertourismus.
Frühe Planung entscheidet
Was Anbieter:innen daraus lernen können
Bei den Unterkünften dominieren klar die Hotels. Rund vier von fünf Logiernächten werden in Hotels verbracht. Camping ist zwar die wichtigste Alternative, bleibt aber deutlich kleiner. Besonders gefragt sind 3- und 4-Sterne-Hotels. Das zeigt: Die meisten Gäste suchen keinen Luxus, sondern gute Qualität, Komfort und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Berge und Städte ergänzen sich
Auch bei den Reisezielen zeigt sich ein klares Bild. Die Berge spielen auch im Sommer eine zentrale Rolle und stehen für Natur, Aussicht und Bewegung. Gleichzeitig ziehen Städte wie Zürich, Bern oder Genf viele Gäste an, weil sie Kultur, Gastronomie, Shopping und gute Erreichbarkeit bieten. Der Schweizer Sommertourismus findet also nicht nur in den Bergen statt, urbane Erlebnisse und eine Kombination aus beidem sind ebenfalls sehr beliebt. Text:
Interessant ist zudem, wie früh viele Gäste ihre Ferien planen. Schweizer Sommergäste entscheiden sich oft lange vor der Reise für ein Ziel und buchen sogleich. Für Destinationen und Anbieter bedeutet das: Angebote, Inspiration und buchbare Erlebnisse müssen rechtzeitig sichtbar sein. Wer erst kurz vor der Saison kommuniziert, erreicht viele Gäste zu spät.
Die meisten Gäste reisen als Paar oder mit der Familie. Bei Schweizer Gästen ist der Familienanteil besonders hoch. Deshalb sind Angebote gefragt, die flexibel sind und für verschiedene Bedürfnisse passen: ruhige Erlebnisse für Paare, einfache Organisation für Familien und attraktive Aktivitäten für gemeinsame Ferienzeit.
Bei den Aktivitäten stehen Natur und Bewegung im Vordergrund. Besonders beliebt sind Wanderungen, Ausflüge mit Bergbahnen, Naturattraktionen, Seen und Flüsse. Gleichzeitig spielt auch die Gastronomie eine wichtige Rolle. Erfolgreiche Sommerangebote verbinden deshalb Bewegung, Landschaft, Genuss und Erholung zu einem einfachen, attraktiven Gesamterlebnis.
Für die touristische Kommunikation ergeben sich daraus drei wichtige Punkte. Erstens bleibt die Natur das stärkste Argument, sollte aber mit weiteren Erlebnissen kombiniert werden. Zweitens lohnt es sich, Schweizer Gäste gezielt anzusprechen – denn sie kennen das Land, suchen aber immer wieder neue Ideen. Drittens ist frühe Kommunikation entscheidend, weil viele Reisen lange im Voraus geplant werden.
* Schweizer Gäste
Quellen: Bundesamt für Statistik, Hesta, Tourismus Monitor Schweiz 2023
Flicken statt Wegwerfen
Outdoor-Ausrüstung begleitet uns oft über Jahre hinweg und steckt voller Erinnerungen. Insbesondere an den treuen Wanderschuhen nagt früher oder später der Zahn der Zeit: Die Schuhsohle dämpft die Schritte nicht mehr gut genug, oder ein Schnürhaken bricht ab. Oft landet das defekte Equipment dann leider im Müll.
In den letzten Jahren hat im Bergsport jedoch ein Umdenken stattgefunden: Man setzt auf Langlebigkeit durch Reparaturen statt Wegwerfen und Neukauf. Die Traditionsmarken LOWA und LEKI beweisen, dass Nachhaltigkeit nicht bei der Marketingbotschaft endet, sondern durch professionellen Reparaturservice und durchdachte Produktentwicklung aktiv gelebt werden kann. Wer seine Ausrüstung reparieren lässt, schont wertvolle Ressourcen und verlängert deren Lebensdauer.

Zweites Leben für treue Begleiter
Wie vielseitig diese Rettung der Ausrüstung aussehen kann, zeigen die beiden Marken eindrücklich. Beim Schuhhersteller LOWA werden defekte Teile passgenau für jedes Modell erneuert – vieles kann repariert werden. So werden Neubesohlungen, das Erneuern abgenutzter Absätze sowie die Reparatur des Innenfutters im Fersenbereich durchgeführt.
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Beim Schuhhersteller LOWA werden defekte Teile passgenau für jedes Modell erneuert – vieles kann repariert werden.
Auch offene Nähte oder defekte Schnürhaken und Ösen lassen sich problemlos ersetzen.
Beim Stockexperten LEKI werden rund 2’600 Servicefälle pro Jahr abgewickelt. Hier lassen sich sämtliche Verschleissteile ersetzen: von den Stockspitzen und Tellern über die Griffe und Schlaufen bis hin zu den praktischen Klemmsystemen für die Längenverstellung.
Von Anfang an auf Langlebigkeit programmiert
Damit bei einem Schaden ohne grossen Aufwand eine Reparatur durchgeführt werden kann, muss sie von den Hersteller:innen von Beginn weg mitgedacht werden. LOWA und LEKI verankern die Reparierbarkeit deshalb tief in der Entwicklung neuer Produkte. Das Zauberwort hierfür heisst: modularer Aufbau.
LEKI konstruiert seine Wander- und Skistöcke so clever, dass sich die einzelnen Segmente und Griffe ganz unkompliziert


und ohne Spezialwerkzeug trennen lassen. Einzelteile können so separat ausgetauscht werden, anstatt dass der gesamte Stock entsorgt werden muss. Auch LOWA baut seine Schuhe so auf, dass sich beispielsweise die abgenutzten Sohlen der klebegezwickten Mountaineering- und Trekking-Modelle sauber trennen und komplett erneuern lassen.
Der Weg zur Werkstatt – per Post oder direkt vor Ort
Wie können wir nun von diesem Service Gebrauch machen? Defekte Schuhe oder Stöcke können beim Fachhändler abgegeben werden, bei dem sie gekauft wurden. Dort wird die Ausrüstung geprüft und bei Reparaturbedarf an die Reparaturwerkstätte von LOWA und LEKI in der Schweiz weitergeleitet. Alternativ besteht
auch die Möglichkeit, die Produkte direkt an das Reparaturcenter einzusenden.
Ein Gewinn für den Outdoorsport und die Umwelt
Echte Langlebigkeit beginnt schon in der Produktentwicklung vor der Herstellung. Wer beim Kauf auf Qualität und reparierbare Produkte setzt, schützt aktiv die Natur, und verlängert die Lebensdauer der geliebten Ausrüstung.
Swiss Snowsports Education
Im vergangenen Sommer wurde neben SnowHow auch die überarbeitete und angepasste Ausbildungsstruktur veröffentlicht. Beides sind noch immer wegweisende Projekte für den Ausbildungsverband. Swiss Snowsports blickt zufrieden auf die vergangene Saison zurück und schreitet zuversichtlich in die kommende Saison.
Mit Rekordergebnissen ins neue Ausbildungsmodell
Während der vergangenen Wintersaison konnte Swiss Snowsports gesamthaft über alle Disziplinen hinweg 3’854 Kurseintritte verzeichnen. Dabei ist Ski nach wie vor mit Abstand das Schwergewicht unter den Geräten. Mit 2’067 Kurseintritten übersteigt es die Disziplinen Snowboard (268 Kurseintritte), Langlauf (86 Kurseintritte) und Telemark (27 Kurseintritte) klar. Hinzu kommt die Disziplin «SNOW» mit 1’406 Kurseintritten. Diese Disziplin beinhaltet sämtliche Backcountry-Kurse und weitere Kurse wie «Law and Obligation», «Tourism Marketing» oder «Nature and Environment».
Im Vergleich zum Vorjahr konnten insgesamt 40 Prozent mehr Kurseintritte verzeichnet werden. Ausschlaggebend für diese ausserordentliche Steigerung sind zahlreiche Übergangslösungen vom alten zum neuen Ausbildungsmodell. Verkürzte Kurse und Übergangsregelungen haben dazu geführt, dass viele Teilnehmende in der vergangenen Saison zusätzliche Kurse besucht haben, um ihre bereits absolvierten Ausbildungen im neuen Ausbildungsmodell anerkennen zu lassen. Davon war insbesondere die Disziplin «SNOW» betroffen. Die oben genannten Zahlen sind dementsprechend mit Vorsicht zu betrachten.
Der meistbesuchte Kurs ist noch immer der Level 1 Kids Instructor. Mit gesamthaft 946 Kurseintritten, 880 davon in der Disziplin Ski und 76 in der Disziplin Snowboard, erfreut sich diese Ausbildung
grosser Beliebtheit. Hier zeigt sich, dass der Unterricht mit Kindern nach wie vor das Rückgrat des Schweizer Skischulwesens ist. So konnten die Kurseintritte um 13 Prozent gesteigert werden. Es ist spannend zu sehen, dass die Disziplin Snowboard (+19 Prozent) im Vergleich zur Disziplin Ski (+14 Prozent) im Level 1 Kids Instructor einen stärkeren Anstieg verzeichnet.
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Mit über 20’000 Kurstagen konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 17 Prozent verzeichnet werden.
Analog ist auch die Anzahl Kurstage gestiegen: Mit über 20’000 Kurstagen konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 17 Prozent verzeichnet werden. Durch die verkürzten Module und Übergangsregelungen ist der Anstieg bei den Kurstagen im Vergleich zu den Kurseintritten geringer.
Die Verteilung der Disziplinen über alle Kurse hinweg ist stabil geblieben. Abgesehen vom Anstieg der Disziplin «SNOW» (36 Prozent), ausgelöst durch die Übergangsregelungen, ist nach wie vor die Disziplin Ski (54 Prozent) die absolute Spitzenreiterin, gefolgt von den Disziplinen Snowboard (7 Prozent), Langlauf (2 Prozent) und Telemark (1 Prozent).
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Die revidierte Berufsprüfung
Im vergangenen Herbst konnten 179 Kandidat:innen die Berufsprüfung abschliessen und den eidg. Fachausweis entgegennehmen. Diese 179 neuen eidg. dipl. Schneesportlehrpersonen waren die letzten, die im alten Prüfungsmodell mit Facharbeit, Präsentation und mündlicher Prüfung getestet wurden. Vom 5. bis 9. Oktober 2026 wird die Berufsprüfung zum ersten Mal anhand des neuen, revidierten Prüfungsmodells durchgeführt.
Die Berufsprüfung umfasst neu zwei zentrale Prüfungsteile. Im ersten Teil steht das persönliche Portfolio im Fokus: Dieses wird im Vorfeld schriftlich erarbeitet und reflektiert die eigene berufliche Praxis sowie die Rolle als Schneesportlehrperson in verschiedenen Situationen. Das Portfolio zeigt auf, welche Aspekte bereits gut gelingen und wo noch Verbesserungspotential besteht. In der anschliessenden mündlichen Prüfung präsentieren die Kandidat:innen die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Portfolio und vertiefen diese in einem Fachgespräch mit den Expert:innen.
Der zweite Prüfungsteil legt den Schwerpunkt auf die Kommunikation und Praxisanwendung. In einem Rollenspiel bearbeiten die Teilnehmenden eine realitätsnahe Situation, die sie anschliessend reflektieren. Ergänzend dazu werden berufskundliche Kenntnisse anhand von Fallbeispielen geprüft, wobei auch vertiefende Rückfragen gestellt werden. Insgesamt beurteilt die Prüfung sowohl fachliches
Wissen als auch Reflexionsfähigkeit und kommunikative Kompetenzen.
Das Ziel des neuen Prüfungsmodells ist es, die Reflexion des eigenen Handelns und der beruflichen Erfahrungen zu fördern. Im Austausch mit den Expert:innen wird die Einschätzung der eigenen Leistung und die Ableitung von Entwicklungspotenzial geprüft. Ergänzend werden der Umgang mit erfolgskritischen Situationen sowie die Analyse von kurzen Fallbeispielen beurteilt. Hier liegt der Fokus darauf, ob die Kandidat:innen in der Lage sind, konkrete und praxisnahe Massnahmen für die Zukunft abzuleiten. So wird den kommunikativen Fähigkeiten, die im Beruf der Schneesportlehrperson sehr wichtig sind, mehr Gewicht verliehen.
Die Kursdaten sind online
Die Kursdaten der Wintersaison 2026/27 sind bekannt und die Anmeldung für die einzelnen Kurse ist offen. Wie gewohnt erfolgt die Anmeldung online über die Website von Swiss Snowsports.
Swiss Snowsports wünscht allen Kursteilnehmenden viel Erfolg und freut sich auf tausende Ausbildungstage auf und neben den Pisten, unzählige neue Erkenntnisse und spannende Diskussionen. Kurz gesagt: Wir freuen uns auf eine Wintersaison voller Enthusiasmus für den Schneesport.






















































… fast ein Drittel aller Personenverkehrserträge der Schweizer Seilbahnen im Sommer erwirtschaftet werden?
Das entspricht rund CHF 368 Millionen, die während den Sommermonaten eingenommen werden. Auf die Regionen hinuntergebrochen zeigt sich aber ein sehr diverses Bild. Während Graubünden stark vom Wintergeschäft geprägt ist und 90 Prozent der Personenverkehrserträge in der kalten Jahreszeit erzielt, spielt im Tessin der Sommer die Hauptrolle: Dort stammen 80 Prozent der Erträge aus der Sommersaison. Dieser Vergleich zeigt jedoch, dass Prozentanteile nicht die ganze Geschichte erzählen: Die 10 Prozent Sommeranteil in Graubünden entsprechen 27,9 Millionen Franken und liegen damit mehr als doppelt so hoch wie die 80 Prozent Sommeranteil im Tessin mit 11,6 Millionen Franken.
Langfristig zeigt sich ein klarer Trend: Das Sommergeschäft hat sich stark entwickelt. Seit 2008 sind die Sommer-Personenverkehrserträge um 184 Prozent gestiegen, während die Wintererträge praktisch stabil geblieben sind.

Mein Motto
Klein genug für Nähe. Gross genug für Geschichten.
Was mich einzigartig macht
Skischule trifft auf Dorfleben: Während die Kids ihre Bögen ziehen, wartet nebenan die schuleigene Après-Ski-Bar Wolfshöhle. Wir verkaufen keine anonymen Kurse, sondern das Gefühl, bei uns einfach dazuzugehören.
Mein grösstes Abenteuer bis jetzt
Von Snowlis ersten Bögen bis zum Finale in der Wolfshöhle: Wir haben die Skischule zur Legende gemacht. Unser Beweis: Wer bei uns das Skifahren lernt, lernt auch das Feiern.
Darauf freue ich mich jedes Jahr
Wenn der Neuschnee die Pisten bedeckt und unsere roten Jacken den Winter beleben. Spätestens beim ersten Abend in der Wolfshöhle wissen wir: Wir sind wieder in unserem Element.
Was ich noch nie jemandem erzählt habe
Dass viele Eltern den Skikurs ihrer Kinder eigentlich nur buchen, um zwei Stunden ohne schlechtes Gewissen in der Wolfshöhle abzutauchen. Wir verraten nichts!
1 Snowli hat bei der letzten Gemeinderatswahl fast mehr Stimmen erhalten als unser Skischulleiter (der praktischerweise auch unser Gemeindepräsident ist).
2 Unser meistgebuchter Privatkurs heisst: sicher vom Tresen bis zur Talstation.
3 Jeden Dienstag enden die Skischwünge bei uns im Mondlicht mit Cervelat am Feuer und Zaubertee im Schnee.
Name & Zuhause
Unterbäch-Brandalp-Ginals, 3944 Unterbäch
Pisten
20 km
Tal 1’250 m ü. M.
Berg 2’500 m ü. M.

Entspannt
Überschaubar
Treu & beständig
Familiär
Geheimtipp
Lifte
Insgesamt 7 Anlagen

Adrenalin pur
Weitläufig
Überraschend & spontan
Szenetreff
Klassiker
Saisonale Highlights Fackelabfahrten mit Zielschuss direkt vor der eigenen Bar und das Nachtskifahren, wo der Zaubertee nahtlos in ein kühles Walliser Bier übergeht.
Darauf freut ihr euch am meisten Dass wir die Zeit anhalten können. Keine Warteschlangen, kein Stress – nur das Gleiten im Schnee und echte Insider-Gespräche an der Bar.
So tönt es, wenn ihr wieder nach Hause geht Morgens wie hungrige Jungwölfe auf der Jagd – abends wie ein Häufchen Elend im Schafspelz, das sich nach 500 Pflugbögen und reichlich Walliser Bier Skischuhe mit Reissverschluss wünscht.
Impressum
SnowPro erscheint 4 Mal pro Jahr, jeweils im Februar, Mai, Juli und November.
Die Zeitschrift SnowPro ist eine Publikation des Verbandes Swiss Snowsports.
Für Mitglieder des Verbandes Swiss Snowsports im Beitrag inbegriffen.
Herausgeber/Adressänderungen
Swiss Snowsports
Arastrasse 6, 3048 Worblaufen marketing@snowsports.ch www.snowsports.ch
Projektleitung
Mathias Imoberdorf (Swiss Snowsports)
Nina Stadelmann (Tincan AG)
Produktion
Tincan AG
Feldpark 17, 6300 Zug www.tincan.ch
Redaktion
Mathias Imoberdorf (Swiss Snowsports)
Nina Stadelmann (Tincan AG)
Aline Rousseau (Tincan AG)
Beda Lengwiler (Tincan AG)
Myriam Hofstetter (Swiss Cycling)
Übersetzungen
Translingua AG
Layout/Gestaltung
Wesllen Fuqua (Tincan AG)
Lara Morri (Tincan AG)
Mirjam Annen (Tincan AG)
Giada Rastelli (Tincan AG)
Fotos
zVg, Swiss Snowsports, Chantal Reichenbach, Swiss Cycling, Lowa AG
Anzeigen
Mihaela Šimic` (Tincan AG) m.simic@tincan.ch
Druckerei
Jordi AG
Aemmenmattstrasse 22, 3123 Belp www.jordibelp.ch
Druckauflage
9’600 Exemplare DE 3’400 Exemplare FR
Lösung «Two lies, one truth» 1 – Lie | 2 – Lie | 3 – Truth
Agenda 17.–19.09.2026
Herbstkurs und Delegiertenversammlung SSSA Crans-Montana
05.–08.10.2026
Eidg. Berufsprüfung 2026
Nottwil
01.–04.11.2026
Swiss Snowsports Forum 2026
Zermatt
14.–17.04.2027
Swiss Snow Happening 2027 Grimentz-Zinal
