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Liebe Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer
Zum zweiten Mal nach 2018 durfte die Schweizer Skischule MürrenSchilthorn in Mürren das Swiss Snow Happening austragen. Nach einer anstrengenden Vorbereitungszeit floss bei der Ankunft der Schneesportlehrpersonen aus der ganzen Schweiz neue Energie. Sofort wusste das OK mit seinen Helfenden, dass sich alle Bemühungen gelohnt hatten. Die tolle Stimmung war ansteckend und setzte neue Kräfte frei. Dass eine Community mit rund 2’000 Personen aus der ganzen Schweiz während fast einer Woche mit so viel Ehrgeiz und Elan um Medaillen kämpft und trotzdem gemeinsam ein so fröhliches Fest feiert, ist einzigartig.
Als Mitglied des OKs in Mürren war ich verantwortlich für alle Helfenden und durfte hinter die Kulissen des Swiss Snow Happenings blicken. Stundenlange Arbeit, hunderte Telefongespräche und Mailbearbeitung von diversen OK-Mitgliedern haben gezeigt, dass das Swiss Snow Happening nicht nur die Skischul-Community zusammenschweisst, sondern auch ein ganzes Dorf, eine ganze Destination und gar das ganze Lauterbrunnental – alle haben an einem Strang gezogen. Über 240 freiwillige Helfende haben ihre wertvolle Freizeit geopfert und zum Gelingen des Swiss Snow Happenings beigetragen. Die Schneesportlehrpersonen der Skischule Mürren-Schilthorn zusammen mit Vereinen, Chalet-Besitzer:innen und Partner:innen aus der Region haben das OK mit Arbeitskräften, Infrastruktur und Dienstleistungen unterstützt. Es war schön zu sehen, wie die Leidenschaft für einen Event zu Höchstleistungen anspornt und eine eigene Community entstehen lässt.
Es hat sicherlich nicht ganz alles perfekt funktioniert. Die mehrheitlich positiven Rückmeldungen und die Wertschätzung der über Monate getätigten Arbeit von vielen unserer Mitglieder, von euch Schneesportlehrpersonen und Happening-Teilnehmenden, haben mich und das ganze OK sehr gefreut. Diese kleinen Gesten haben mir gezeigt, dass das Happening nicht nur ein cooler Anlass ist, sondern auch das Herzstück einer ganz besonderen Gemeinschaft – einer richtigen Schneesportfamilie.
Macht weiter so, gebt Gas und freut euch auf das nächste Happening. Das OK Mürren wünscht Grimentz-Zinal bereits jetzt viel Erfolg.
Ein grosses Danke und ganz liebe Grüsse aus Mürren
Martina Zurschmiede
– Verantwortliche Helfende im Happening-OK Mürren
Gipfelblick
Virtual Reality im Schneesport
Community
Swiss Snow Happening 2026 in Mürren
Instructor’s Insights
Von der Skischule an die Olympischen Spiele?
Special Einsatz aus der Luft
Kurzschwung
Privatlektion
Sicher durch den Winter mit «Snow Safety»
Mountain Lab Hightech im Helm
Academy
Die neue Swiss Snow League
Supporter
Bergstafette Riederalp 04 13 08 14 18 19 21 22 25 27

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Die Suva schlägt neue Wege ein
Rund 3,5 Millionen in der Schweiz wohnhafte Personen sind jedes Jahr zumindest gelegentlich auf den Pisten unterwegs. Davon verletzen sich jährlich etwa 62’000 Personen, 4’000 davon schwer. Über die letzten Jahre gesehen sind diese Zahlen stabil geblieben, teilweise sogar leicht zurückgegangen. Neben dem menschlichen Leid verursachen die Unfälle auch hohe Kosten für das Gesundheitssystem, die Arbeitgebenden und die Betroffenen. Betrachtet man diese Zahlen, ist es naheliegend, dass die Schweizerische Unfallversicherung Suva sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Präventionsarbeit zugunsten der Sicherheit auf den Pisten zu intensivieren und dabei neue Wege einzuschlagen.
Seit Jahren ist die Suva sehr nahe am Puls des Schneesports und leistet wichtige Arbeit in der Unfallprävention. Unfälle gehören leider dazu, nicht nur beim Schneesport, auch überall sonst in der Freizeit und im Arbeitsleben. Viele Unfälle wären vermeidbar und genau da setzt die Suva mit ihren Präventionsmassnahmen an. Am Beispiel Schneesport hat sie zahlreiche Risikofaktoren definiert, anhand derer die Ursachen der Unfälle erklärt werden können.
Zielgerichtete Prävention
Ziel der Prävention ist es, Unfälle und Verletzungen anhand vordefinierter Massnahmen zu verhindern. Diese Massnahmen zu definieren und auszurichten ist kein einfaches Unterfangen. Wichtig dabei ist es, dass die Interventionen da ansetzen, wo sie ihre Wirkung entfalten können. Beispielsweise hat die Suva einen Fitnesstest und ein Fitnessprogramm auf die Beine gestellt, um dem Risikofaktor unzureichender Fitness entgegenzuwirken. Schneesportler:innen können ganz einfach testen,
Ungenügendes Gefahrenbewusstsein
Selbstüberschätzung
Überhöhte Fahrgeschwindigkeit
Unzureichende Fitness
Ungenügendes Fahrkönnen
Missachten der FIS-Regeln
ob sie fit genug sind für die Pisten und das mit Loïc Meillard zusammengestellte Fitnessprogramm unterstützt Schneesportler:innen in der Saisonvorbereitung. Bei anderen Risikofaktoren wie zum Beispiel dem Alkoholkonsum auf den Pisten, ist es eher schwierig, wirkungsvolle Massnahmen zu definieren. Einerseits sind Restaurantbetreibende im Pistengebiet nicht bereit, auf den Ausschank von Alkohol zu verzichten und andererseits gehört ein Apéro oder Après-Ski für viele Schneesportler:innen dazu. Die Erfolgschancen, Alkoholkonsum auf den Pisten zu mindern, sind schwer einzuschätzen. Deswegen konzentriert sich die Suva auf Massnahmen, die mehr Wirkung zeigen.
Swiss Safety VR: Schneesport
Auch die Zielgruppen der Präventionsmassnahmen der Suva haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Gerade die junge Generation stellt Anforderungen an digitale und dynamische Formate. Des Weiteren muss der Zugang zu den Massnahmen und den damit verbundenen Medien öffentlich und kostenlos zur Verfügung stehen und einfach in der Anwendung sein. Vor diesem Hintergrund hat die Suva in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen BearingPoint
das neue «Swiss Safety VR: Schneesport» entwickelt, eine Virtual Reality Simulation zur Förderung des Sicherheitsbewusstseins auf den Pisten. Die Anwendung von VR-Präventionsmodulen wurde bereits in den Bereichen Bauindustrie und Freizeit erfolgreich eingeführt. Seit neustem steht auch ein Lernmodul zu den FIS-Regeln im Schneesport zur Verfügung.
Sicherheit durch Erleben der FIS-Regeln
Die FIS-Regeln sind für alle, die Schneesportanlagen benutzen, verbindlich. Bei einer Beurteilung von Unfällen dienen sie sogar als Rechtsgrundlage. Der Stellenwert der FIS-Regeln im Schneesport ist dementsprechend gross. Bisher kennen die Schneesportler:innen dieses Regelwerk von PDFs, die auf diversen Seiten von Bergbahnen, Schneesportanbietern oder Skischulen im Internet kursieren oder sie sind im Pistenbereich als Tafeln und Plakate zu finden. Trotz der Relevanz dieser Regeln für die Sicherheit auf den Pisten, werden sie nur abstrakt und beiläufig den Ski- und Snowboardfahrenden
”
Mit dem Virtual Reality Modul Schneesport werden die FIS-Regeln auf eine motivierende Art und Weise erlebbar gemacht.
präsentiert. Genau hier setzt die neue Schneesportmassnahme der Suva an. Mit dem Virtual Reality Modul Schneesport werden die FIS-Regeln auf eine motivierende Art und Weise erlebbar gemacht. Situationen wie Anhalten und Anfahren am Pistenrand, Überholen mit Abstand, auf Sicht fahren und die Fahrweise dem Können anpassen werden mit Hilfe einer VR-Brille als virtuelle Realität erlebt. In den Simulationen muss der oder die Nutzer:in immer wieder Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen werden auf Grundlage der FIS-Regeln be-






Realitätsnahe Situationen können gefahrlos erlebt werden, . . egal ob auf Ski oder Snowboard.

wertet und wer eine Situation erfolgreich abschliesst, erhält einen Schneestern. Szenarien, in denen falsche Entscheidungen getroffen wurden, können wiederholt werden bis sämtliche Schneesterne gesammelt sind.
Vorteile realitätsnaher Simulationen
Forschungsteams aus der ganzen Welt bestätigen, dass Virtual Reality als Schulungsmedium gegenüber traditionellen Schulungen viele Vorteile bringt. Erlebnisse werden schneller und aufmerksamer verarbeitet und können nachhaltiger eingeprägt werden als gelesene Inhalte. Zudem bietet die virtuelle Realität die Chance, Fehler zu machen und daraus zu lernen, ohne seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Gefahrensituationen können somit mehrmals erlebt werden, was auch bedeutet, dass sich die Nutzer:innen ein sicheres Verhalten
besser einprägen und sich in vergleichbaren Situationen in der Realität daran erinnern können. Das Erlebnis wirkt motivierend und erzielt einen langfristigen Lerneffekt. VR-Schulungen folgen also dem Leitsatz «learning by doing» oder auf Deutsch: Lernen durch Handeln.
Mit der Swiss Safety VR Schneesport macht die Suva die wichtigsten FIS-Regeln erlebbar und fördert damit das Sicherheitsbewusstsein auf den Schweizer Pisten. Die Entwicklungskosten hat die Suva vollumfänglich übernommen und sie stellt das VR-Modul Schneesport den Institutionen, Betrieben und Schneesportanbietern wie den Schweizer Skischulen kostenlos zur Verfügung. Die gesamte Plattform ist in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar. Um die Simulationen nutzen zu können, braucht es eine VR-Brille, die im Fachhandel bereits ab CHF 300.– erhältlich ist.
Weitere Informationen und nützliche Tipps zur Sicherheit im Schneesport, der Vorbereitung auf die nächste Wintersaison und andere spannende Inhalte sind auf der Website der Suva zu finden.
Die Vision der Suva
VR-Brillen sind bereits in manchen Unternehmen und Haushalten zu finden. Wer also ein solches Gerät besitzt, kann auf der Website www.swiss-safety-vr.ch oder via Meta Store die VR-Module kostenlos herunterladen und direkt ausprobieren. Die Vision der Suva geht aber noch einen Schritt weiter: In Skischulbüros oder Wartebereichen vor den Kassen der Bergbahnen könnten die Betreiber:innen eine kleine VR-Ecke einrichten. Dort könnten Kund:innen die Wartezeit damit verbringen, die FIS-Regeln für die Pisten hautnah zu erleben. Im Rahmen von Einführungstagen für Mitarbeitende könnten Skischulen und Bergbahnen die FIS-Regeln realitätsnah vermitteln – immer im Interesse der Sicherheit auf den Pisten.
Die 23. Ausgabe ist in den Büchern
Mürren war Austragungsort des diesjährigen Swiss Snow Happenings. Eine Rekordanzahl an Teilnehmenden haben den Weg zum Schilthorn auf sich genommen und sich in den altbekannten 10 Disziplinen gemessen. Der Saisonabschluss der Schweizer Skischul-Community war gespickt mit sportlichen Meisterleistungen, freundschaftlichen Wiedersehen und ausgelassenen Festen.
Vom 08. bis 11. April war in Mürren von Saisonmüdigkeit nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die «rote Lawine» ist über das Bergdorf gerollt und hat alle Teilnehmenden, Zuschauenden und Einheimischen mit viel Energie angesteckt. Auf dem Berg, besser gesagt im Engetal haben sich 955 Teilnehmende in den Disziplinen Telemark Sprint Classic, Skicross, Snowboardcross, Big Air sowie Slopestyle Ski und Snowboard, Nordic Cross und Riesenslalom gemessen. Im Formationsfahren traten 15 Damen- und 55 Mixed Teams gegeneinander an. Die absolute Rekordzahl an Teilnehmenden zeigt, dass sich das Swiss Snow Happening grosser und stets wachsender Beliebtheit erfreut.
Packende Finals und grosse Sieger:innen
Während der vier Tage wurde um jede Sekunde, den schönsten Trick und die dynamischste Demofahrt gekämpft, sodass die Schweizermeister:innen in allen Disziplinen gekürt werden konnten. Wie jedes Jahr waren die Demo-Finals dabei das absolute Highlight. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen haben das Demo Team Nüschti Synchro (Gstaad/Saanenmöser) bei den Damen und das Demo Team Saanenland (Gstaad/Saanenmöser) in der Kategorie Mixed/Men die besten Fahrten gezeigt und durften den Wanderpokal in die Höhe stemmen. Selbstverständlich war die freundschaftliche Zusammenkunft während dieser Tage genauso wichtig wie sportlicher Ehrgeiz.
Spektakuläre Tricks beim Big Air und Slopestyle.





Ausgelassene Stimmung im Party Village.



Professionelles Ambiente während den Wettkämpfen.

King und Queen der Schneesportlehrpersonen
Die goldenen Giro-Helme und damit der Titel «Beste:r Schneesportlehrer:in» wurden auch in Mürren wieder vergeben. Das Rennen war eng, die Duelle spannend, aber am Ende gibt’s nur eine Siegerin und einen Sieger. Dieses Jahr wurden Selina Poo (Scuol-Ftan) als Königin der Schneesportlehrerinnen und Björn Brand (Gstaad) als König der Schneesportlehrer gekrönt. Swiss Snowsports und das Happening OK aus Mürren gratulieren herzlich zu diesen Leistungen.
Grosse Leistungen und viel Herzblut
Ein grosses Dankeschön geht an alle Teilnehmenden und Zuschauenden. Die Stimmung war spitze und das Swiss Snow Happening ist um viele Geschichten und Erinnerungen reicher geworden. Der grösste Dank geht an alle Helfenden, Beteiligten, Partner:innen und Sponsor:innen, ohne die das Swiss Snow Happening 2026 in Mürren nicht hätte stattfinden können.



Nach dem Happening ist vor dem Happening – nächstes Jahr geht’s ins Val d’Anniviers, wo vom 14. – 17. April 2027 das Happening in Grimentz-Zinal stattfinden wird. Wir freuen uns!

Gute Stimmung am Pistenrand, .





... während des Swiss Snow Happenings in Mürren über 3’300 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet wurden? Das entspricht rund 138 Tagen oder 20 Wochen, die die 240 Helfenden im Einsatz waren. Jede:r Helfer:in hat somit zwei volle Arbeitstage dem Swiss Snow Happening gewidmet. Hinzu kommen unzählige Stunden Planung, Vorbereitung, Aufräumarbeiten und Administration. Damit die fast 1’000 Teilnehmenden und 70 Demo Teams auf faire Wettkampfbedingungen treffen und rauschende Partys feiern können, wird kein Aufwand gescheut. Ein grosses Dankeschön an das OK Mürren und an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Happenings beigetragen haben.




































Freeride als olympische Disziplin
Im Juni 2026 entscheidet das IOC darüber, ob Freeride als Sportart in die Olympischen Spiele aufgenommen wird. Es wäre ein Meilenstein für die Athlet:innen, die diesen spektakulären Sport betreiben. Was das für die Community, den Sport und die Athlet:innen bedeutet, berichtet Jenna Keller.

Aufgewachsen in einer Familie von Schneesportlehrer:innen, hat auch Jenna die Ausbildung zur Schneesportlehrerin abgeschlossen. Neben ihren Einsätzen in der Skischule Verbier und dem Swiss Snow Education Pool verfolgt sie noch eine zweite, adrenalingeladene Karriere: Sie ist professionelle Freeriderin und zeigt ihr Können auf der Freeride World Tour (FWT).
2019 bestritt Jenna ihren ersten FreerideWettkampf, 2024 qualifizierte sie sich für die Freeride World Tour und 2025 schloss sie die Saison als Freeride-Vizeweltmeisterin ab – ihr bisher grösster Erfolg.
Freeride könnte olympisch werden
Im Juni wird darüber entschieden, ob die Freerider:innen an den Olympischen Spielen 2030 antreten können. Das wäre ein grosser Schritt für den Sport, aber auch für die Athlet:innen. Freeride ist eine Rand-
sportart, die aktuell auf wenig öffentliche Anerkennung stösst. Die Medienberichterstattung rund um die Olympischen Spiele könnte dazu beitragen, diesen Extremsport bekannter zu machen. Derzeit mangelt es den Athlet:innen an professioneller Betreuung, finanzieller Unterstützung und festen Trainingsstrukturen. Das könnte sich ab 2030 ändern.
Für Jenna selbst würde mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Traum wahr werden. Ausserdem bestünde für sie die Möglichkeit, Teil eines Swiss-SkiKaders zu werden und von einer professionellen Trainings- und Finanzierungsstruktur zu profitieren. Für Jenna und die anderen Athlet:innen wäre das eine grosse Unterstützung.
Die Kehrseite der Olympiamedaille
Die Aufnahme als olympische Disziplin würde vor allem Veränderungen auf struk-
tureller Ebene mit sich bringen. Das führt zu einem Balanceakt zwischen Reglementierung und der Bewahrung des ursprünglichen Freeride-Spirits. In einer Sportart, deren Definition Freiheit ist, kann das Konflikte schüren. Hinzu kommt, dass die Organisation eines Freeride-Events herausfordernd ist. Externe Faktoren wie Schneequalität, Lawinengefahr oder das Wetter müssen in die Planung miteinbezogen werden. Diese in eine Grossveranstaltung zu integrieren, die zu einem festen Zeitpunkt und an einem vorgegebenen Ort stattfindet, wird kein leichtes Unterfangen.
Ob Jenna Keller an den Olympischen Spielen 2030 die Schweiz vertritt, steht noch in den Sternen. Zuerst muss im Juni der Entscheid zu Gunsten der Freerider:innen gefällt werden. Auch ist sich Jenna nicht sicher, ob sie in vier Jahren noch im Freeride aktiv ist. Die Sportart verlangt den Athlet:innen viel ab und erfordert Mut. Dennoch: Jennas Traum von der Olympiateilnahme lebt.

Wenn jede Minute zählt
Wenn auf oder neben der Piste ein schwerer Unfall passiert, sorgt Conny Hirt als Einsatzleiterin bei der Rega dafür, dass die Hilfe aus der Luft möglichst rasch bei Patient:innen eintrifft. Im Interview erklärt sie, wie Schneesportlehrpersonen durch die richtige Vorbereitung wertvolle Zeit gewinnen und warum Zögern bei der Alarmierung der falsche Weg ist.

Beruf: Helikopter-Einsatzleiterin bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega
Für die Rega tätig seit: April 2000
Arbeitsort: Nationale Luftrettungszentrale der Rega beim Flughafen Zürich
Swiss Snowsports: Als Heli-Einsatzleiterin bei der Rega koordinierst du die Einsätze vom Notruf bis zur Patientenanmeldung im Spital. Was für Aufgaben fallen dabei an?
Conny Hirt: Mein Job ist sehr komplex, jeder Einsatz ist anders. Die Rega wird via Alarmnummer 1414 von Privatpersonen, Pistenpatrouillen oder Sanitätsnotrufzentralen alarmiert, wobei verschiedene Anrufer:innen unterschiedliche Abklärungsschritte erfordern. Habe ich eine Privatperson am Telefon, muss ich oft erst herausfinden, wo etwas passiert ist und was genau. Insbesondere wenn die anrufende Person unter Schock steht, ist das nicht immer einfach. Es muss im Gespräch geklärt werden, ob ein Rettungshelikopter, eine Ambulanz oder ein Bergrettungsteam der Alpinen Rettung Schweiz benötigt wird, das «zu Fuss» helfen kann. Das wiederum hängt stark von der Topografie vor Ort und anderen Faktoren, wie zum Beispiel dem Wetter, ab.
Welche fachlichen Kompetenzen und persönlichen Eigenschaften sind nötig, um als Einsatzleiterin bei der Rega arbeiten zu können?
Am wichtigsten sind die Sprachkenntnisse: Deutsch, Französisch, Italienisch

und Englisch auf gutem Niveau. So können Diagnosen und Informationen präzise aufgenommen und weitergegeben
”Am wichtigsten sind die Sprachkenntnisse: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch auf gutem Niveau.
werden. Weiter muss ich bei einem Alarmgespräch unter grossem Zeitdruck gleichzeitig telefonieren, schreiben und auf der Karte nach dem genauen Unfallort suchen. Das ist nicht einfach und wird oft unterschätzt. Der Job kann nirgends sonst gelernt werden. Idealerweise bringt man einen Hintergrund aus der Medizin, der Fliegerei oder der Geografie mit – das ist aber nicht zwingend. Es hilft auch, sich mit Bergsport auszukennen.
Koordinierst du die Einsätze immer aus der Zentrale, oder bist du teilweise auch vor Ort im Einsatz?
Ich arbeite in der nationalen Luftrettungszentrale im Hauptsitz der Rega beim Flughafen Zürich. Wir befinden uns in der Nähe

der Hauptstartpiste, vom Flugzeug aus kann man uns sehen. Dort im Hangar des Rega-Centers findet auch die Wartung der Rettungshelikopter und der drei RegaJets statt. Die Rettungseinsätze werden aber nicht von dort aus, sondern von den 14 über die ganze Schweiz verteilten Einsatzbasen geflogen. Damit ich auch die Perspektive der Crews gut kenne, begleite ich sie ein bis zwei Mal pro Jahr im Heli.
Wie viel Zeit vergeht im Schnitt bis zum Abheben der Rettungscrew?
Am Tag ist die Helikopter-Crew innerhalb von rund drei bis fünf Minuten nach dem Aufgebot in der Luft. In der Nacht sind es etwa zehn Minuten. Diese Zeitdauer kann variieren, je nachdem ob noch zusätzliche
” Am Tag ist die Helikopter-Crew innerhalb von rund drei bis fünf Minuten nach dem Aufgebot in der Luft.
Abklärungen nötig sind, zum Beispiel betreffend Wetter oder wo genau sich ein oder eine Patient:in befindet. Die Einsatz-
basen sind so verteilt, dass jeder Punkt in der Schweiz innerhalb von 15 Flugminuten erreicht werden kann.
Wie sieht die Rettungskette ab dem Zeitpunkt des Notrufs konkret aus?
Nach der Alarmierung und meinem Entscheid, dass es einen Rettungshelikopter braucht, erhält die Crew von mir die Koordinaten und spezifische Informationen zum Unfallgeschehen digital auf ihr CrewHandy. Nach der Versorgung am Unfallort teilt mir der Rega-Arzt mit, in welches Spital der oder die Patient:in gebracht werden soll und wie die Verdachtsdiagnose lautet. Ich gebe dem Spital diese Informationen weiter, damit sich das Personal auf den oder die Patient:in vorbereiten kann. Ich bin quasi das vierte Mitglied, das die Heli-Crew aus der Ferne während des Einsatzes unterstützt.
Bei welchen Wetterbedingungen stösst die Luftrettung an ihre Grenzen?
Wenn die Sicht stark begrenzt ist, insbesondere bei dichtem Nebel, wird ein Helikoptereinsatz schwierig. Die Flüge erfolgen grösstenteils nach Sichtflugregeln, das heisst, dass der Pilot nicht durch Wolken fliegen darf. Auch starker Schnee-
fall kann eine Luftrettung verunmöglichen. Die Entscheidung, ob ein Flug machbar ist, trifft schlussendlich immer der oder die Pilot:in. Unsere Crews können bei Hochnebellagen auf vordefinierten Flugrouten gewisse Spitäler anfliegen, aber eine Rettung bei Nebel auf der Skipiste ist nicht möglich. Dann suchen wir eine andere, bodengebundene Lösung.
Wie oft betreffen Rega-Einsätze auf der Piste Skischulen?
Diese Zahl erheben wir nicht. Wir Einsatzleitenden haben sehr wenige direkte Berührungspunkte mit den Schneesportlehrpersonen. In der Regel werden wir nach Unfällen auf der Piste von der diensthabenden Pistenpatrouille kontaktiert. Das sind unsere Einsatzpartner:innen in den Wintersportgebieten und sie entscheiden, ob es einen Heli braucht. Sie leisten auch erste Hilfe, sperren die Piste und sorgen dafür, dass die Heli-Crew sicher landen kann. Wir bilden sie dafür auch aus und trainieren für den Ernstfall.
Wie können Schneesportlehrpersonen zu einem reibungslosen Ablauf bei der Flugrettung beitragen?
Ich halte es für eine gute Idee, wenn die Lehrpersonen vor der Saison mögliche


Notsituationen gemeinsam durchgehen und üben. So können sie im Notfall schneller reagieren. Weiter ist es hilfreich, wenn die Schneesportlehrpersonen die Telefonnummer des Pistenrettungsdienstes des jeweiligen Skigebiets im Notfall gleich zur Hand haben. Und sie sollten immer im Hinterkopf behalten, dass der Rettungshelikopter bei sehr schlechten Wetterverhältnissen eventuell nicht auf der Piste landen kann. Dann wird die Rettung deutlich komplizierter und dauert länger.
Was für Tipps hast du für die Kommunikation der Schneesportlehrpersonen mit der restlichen Kursgruppe, wenn ein Notfall eintrifft?
Hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, alle anwesenden Personen wahrzunehmen und im Austausch mit ihnen zu bleiben. Oft hilft es, konkrete Aufgaben zu verteilen. Das kann beispielsweise das Wegräumen der Skiausrüstung sein, um den Unfallort zu sichern, oder das Alarmieren einer Station der Bergbahnen, sollte am Unfallort kein Mobilfunkempfang vorhanden sein.
Bei Unfällen ist nicht immer klar, ob es einen Rettungshelikopter braucht oder nicht. Was gibt es für eine Faustregel?
Hier gilt definitiv: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Eine sofortige Alarmierung ist immer gerechtfertigt, wenn be-
wusstlose Personen, Reanimationen, gravierende Rückenverletzungen oder schwere offene Verletzungen im Spiel sind. Durch eine rasche Rettung können aber auch Folgeschäden von Verletzungen, die nicht lebensbedrohlich sind, verhindert werden. Eine ausgekugelte Schulter beispielsweise kann zu Arbeitsausfall und Bewegungseinschränkungen führen.
In welchen Fällen macht es Sinn, dass die Schneesportlehrperson selbst Medikamente wie Schmerzmittel verabreicht?
Wir raten generell zur Vorsicht bei der Verabreichung von Medikamenten. Es sei
denn, es handelt sich um Notfallmedikamente wie Asthma-Sprays oder Epipens. Wir wissen nie mit Sicherheit, was der oder die Patient:in für Vorerkrankungen hat. Schneesportlehrpersonen sollen mit Schmerzmitteln auf jeden Fall warten, bis der dafür ausgebildete Pistenrettungsdienst zur Stelle ist. Meist ist der Rettungshelikopter bereits vor Ort, bevor ein Schmerzmittel überhaupt seine Wirkung entfalten kann. Schneesportlehrpersonen können uns aber unterstützen, indem sie beispielsweise eine bewusstlose Person in die stabile Seitenlage bringen und ihr beistehen, bis Hilfe da ist.
So kannst du die Arbeit der Luftrettung erleichtern
Habe alle wichtigen Telefonnummern griffbereit
Mach dir Gedanken, wie du in spezifischen Fällen reagieren würdest
Behalte das Wetter im Blick
Achte auf deine eigene Position

Die neue Snowli-Geschichte

Im Winter durften wir gemeinsam mit der Agentur Tincan die allseits bekannte Snowli-Geschichte überarbeiten, neu illust rieren und als gebundenes Kinderbuch lancieren. Pünktlich auf den Sommer erscheint nun ein weiteres Abenteuer, das der Protagonist Snowli mit seinen Freunden erlebt:
Da Snowli die Sehnsucht plagt, entschliesst er sich, auf die Erde zurückzukehren. Als er landet, muss er feststellen, dass der schöne Schnee geschmolzen ist: Der Sommer hat Einzug gehalten. Erst ein wenig zögerlich, dann aber immer aufge regter und wissbegieriger, trifft er alle seine Freunde wieder, erlebt spannende Ausflüge und lernt so den Sommer in den Bergen kennen.

Auch dieses Abenteuer ist als illustriertes und gebundenes Kinderbuch in der Skischule deines Vertrauens erhältlich. Wir wünschen viel Spass beim Lesen und Erzählen.

Das Swiss Snow Happening 2026 in Mürren ist Geschichte. Die spannenden Wettkämpfe, die glorreichen Sieger:innen und die ausgelassene Stimmung werden genauso in Erinnerung bleiben wie der Rekord an Teilnehmenden. Danke, Mürren, für die fantastischen Tage.
Es geht weiter: Genau zehn Jahre nach der Austragung in Nendaz und erst zum zweiten Mal überhaupt findet das Swiss Snow Happening den Weg in die Romandie. Vom 14. bis 17. April 2027 kämpfen die Schneesportlehrpersonen aus der ganzen Schweiz in Grimentz-Zinal um Medaillen, Pokale und goldene Helme. Neben den Wettkämpfen, den Side-Events und den Partys freuen wir uns vor allem auf die Zusammenkunft der SkischulCommunity in der Romandie, im Herzen des Val d’Anniviers.
Nous vous attendons avec grand plaisir !

Unfallprävention im Schneesport
Rund ein Drittel der Schweizer:innen ist regelmässig auf den Pisten unterwegs. Leider entfällt auch eine beachtliche Anzahl aller Sportunfälle auf den Schneesport. Das Thema Sicherheit ist und bleibt aktuell. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU hat in der WebApplikation «Snow Safety» die wichtigsten Erkenntnisse zur Unfallprävention zusammengefasst.
Für Schneesportlehrpersonen ist es nicht einfach, den Gästen die Themen Sicherheit und Prävention umfassend zu vermitteln. Hier hilft die Web-App «Snow Safety»: Sie bietet einen fundierten Überblick über alle sicherheitsrelevanten Themen im Schneesport.
Verletzungsstatistik
Jährlich verletzen sich rund 62’000 in der Schweiz wohnhafte Personen beim Skiund Snowboardfahren. Die meisten Verletzungen sind leicht und erfordern keinen Spitalaufenthalt. Oft sind beim Skifahren die Knie und beim Snowboarden die Handgelenke oder Unterarme betroffen.
Material und Ausrüstung
Gut gewartetes Material ist zentral für die Sicherheit. Skibindungen müssen individuell eingestellt und regelmässig kontrolliert werden. Ski- und Snowboardtyp sowie deren Länge sollen dem Fahrkönnen entsprechen. Auch korrekt sitzende Schuhe und gutes Sehvermögen sind sicherheitsrelevant.
Schutzausrüstung
Das Tragen eines Helms reduziert das Risiko von Kopfverletzungen deutlich. Für Snowboarder:innen – insbesondere Anfänger:innen – ist ein Handgelenkschutz empfehlenswert. Rückenprotektoren bieten einen guten Schutz im Snowpark, insbesondere bei Stürzen auf harte Objekte wie Rails.
Vorbereitung und mentale Bereitschaft
Eine gute Vorbereitung mit Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining reduziert das Verletzungsrisiko. Ebenso wichtig ist die mentale Verfassung: Müdigkeit, Hunger oder Überforderung erhöhen die Unfallgefahr. Aufwärmen, regelmässige Pausen und eine realistische Selbsteinschätzung sind entscheidend.
Regeln für die Piste
Die FIS-Regeln sind verbindlich. Zentrale Punkte sind Rücksichtnahme, angepasste Geschwindigkeit, kontrollierte Fahrweise und korrektes Verhalten bei Unfällen.
Tempo und Kollisionen
Hohe Geschwindigkeit ist ein wesentli cher Risikofaktor. Kollisionen machen zwar nur einen kleinen Teil der Unfälle aus, führen aber häufig zu schweren Ver letzungen. Die richtige Einschätzung von Tempo und Situation ist daher zentral.
Freeriden und Lawinen
Zur App
Verhalten bei Unfällen Bei Unfällen besteht Hilfeleistungspflicht. Dazu zählen das Sichern der Unfallstelle, Erste-Hilfe-Massnahmen, die Alarmierung des Rettungsdienstes sowie das Festhalten von Personalien und vom Unfallhergang.
Web-Applikation «Snow Safety» Wichtige Informationen, Tipps zum Material und richtigen Verhalten sowie konkrete Übungen sind auf der Web-App «Snow Safety» der BFU zu finden. Die Applikation wird im Moment komplett überarbeitet und im Oktober neu lanciert. Das bedeutet: noch spannendere Inhalte, ein zeitgemässes Erscheinungsbild, ein Sicherheitstest und mehr.


Abseits gesicherter Pisten steigt das Unfallrisiko erheblich. Lawinen werden in den meisten Fällen durch die Schneesportler:innen selbst ausgelöst. Eine gute Ausbildung, die sorgfältige Planung der Route, das Einholen von aktuellen Informationen zur Lawinenlage und eine vollständige Notfallausrüstung sind unerlässlich.









Bereit für den Saisonwechsel? Entdecke die Ovo Sommer-Gadgets und starte entspannt in die warmen Tage.













Spherical Technologie
Glücklicherweise ist das Tragen eines Helms auf den Schweizer Pisten zur Normalität geworden. Nur selten sieht man noch Schneesportler:innen mit Mütze und Sonnenbrille – und das ist auch gut so. Helme sind nicht nur stylisch und komfortabel, sie können dich auch vor ernsten Verletzungen schützen. Im hauseigenen Labor hat Giro gemeinsam mit MIPS® eine Technologie entwickelt, die unser Gehirn noch besser schützt.

Gehirnverletzungen können im Bruchteil einer Sekunde passieren. Egal ob es beim Biken, beim Ski- oder beim Snowboardfahren geschieht, ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit kann gravierend enden. Um unser Gehirn noch besser zu schützen, haben Giro und MIPS® die Spherical Technologie entwickelt. Das Besondere daran ist die Zweischalenkonstruktion: Sie hilft dabei, die Aufprallkräfte vom Gehirn wegzuleiten, indem sich die äussere Schale bei einem Aufprall flexibel um die innere Schale drehen kann. Durch dieses System wird die Energie sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten erheblich vermindert. Gleichzeitig wird der direkte Kontakt von hartem Kunststoff oder störenden Gleitflächen mit der Haut vermieden. Die Spherical Technologie ermöglicht zudem die optimale Integration von MIPS ®, dem marktführenden Gehirnschutzsystem, das speziell dafür entwickelt wurde, die Rotationsenergie bei Aufprällen zu reduzieren.
Bewährte Funktionalität
Die Spherical Technologie vereint Design, Leistung und Gehirnschutz – ohne Kompromisse bei Komfort, Belüftung, Gewicht oder Style zu machen. Die Polsterung sorgt für die optimale Passform und verhindert die Ansammlung von Flüssigkeit und Schweiss. Die Lüftungsschlitze und eine innere Kanalisierung versprechen angenehme Kühlung. Dank der breiten Palette an Giro-Helmen findet sicher jede:r das passende Modell – egal ob für die Strasse, die Single Trails oder die Pisten.
Weltweit geltende Sicherheitsstandards
Die Helme werden regelmässig im Testlabor getestet, damit die Spherical Technologie weiter optimiert werden kann. Zusätzlich zu den Tests, die für die Einhaltung der weltweit geltenden Stan-
Zu den Helmen mit Spherical MIPS® Technology
dards vorgeschrieben sind, wurden drei separate Prüfstände gebaut: Sie untersuchen die Leistung von Spherical Helmen bei Rotationsbewegungen. Basierend auf umfangreichen Testreihen, den Erkenntnissen von MIPS® sowie Analysen unabhängiger Labore steht fest: Giro-Helme mit der Spherical Technologie bieten bei spezifischen Aufprallereignissen einen entscheidenden zusätzlichen Schutz. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Kombination aus Spherical Technologie und MIPS® die gefährlichen Rotationsbewegungen bei schrägen Aufschlägen signifikant reduziert.
” Die zahlreichen Auszeichnungen durch unabhängige Testinstitute unterstreichen dieses Sicherheitsversprechen.
Jedes Modell wird dabei strengsten globalen Sicherheitsnormen sowie den anspruchsvollen MIPS®-Standards unterzogen. Die zahlreichen Auszeichnungen durch unabhängige Testinstitute unterstreichen dieses Sicherheitsversprechen. Daher ist es wenig verwunderlich, dass auch Elitesportler:innen weltweit auf diesen Schutz vertrauen.
Mehr Raum für Erlebnisse und Entfaltung
Ab der Saison 2026/27 wird in allen Schweizer Skischulen die neue Swiss Snow League eingeführt. Was bedeutet diese Veränderung konkret für dich als Lehrperson? Zunächst die wichtigste Botschaft: Wie wir in der Schweiz Ski und Snowboard fahren, verändert sich nicht grundlegend. Auch unser Beruf bleibt im Kern derselbe – vieles an der neuen Swiss Snow League ist uns vertraut. Was sich ändert, ist der Fokus unseres Unterrichts.
Weniger Leistungsdruck, mehr Erlebnis
Bisher lag der Fokus der Swiss Snow League stark auf den Entwicklungsstufen und darauf, dass die Kinder möglichst schnell die nächste Stufe erreichen. Studien und Erkenntnisse aus den letzten Jahren zeigen jedoch, dass im Lernprozess der Kinder etwas anderes entscheidend ist: das Erlebnis. Deshalb rücken wir genau dieses mit der neuen Swiss Snow League in den Mittelpunkt. Für die Kinder soll die aktuelle Stufe oder die Gruppenzuteilung im nächsten Jahr eine weniger wichtige Rolle spielen als der Spass am Unterricht und am entdeckenden Lernen. Bedeutend ist, dass sie am Ende der Woche sagen können: «Wow, das war eine richtig tolle Woche im Schnee.»
Mehr Flexibilität durch drei Entwicklungspfade
Für dich als Lehrperson bedeutet das vor allem eines: Du bekommst mehr Möglichkeiten, deinen Unterricht abwechslungsreich und flexibel zu gestalten. Der rote Faden bleibt bestehen, denn die Kinder werden weiterhin in die bereits bekannten Stufen eingeteilt. Dieser Weg wird neu als «Kernpfad» bezeichnet und ist für die Kinder als «Ich kann» im Swiss Snow Pass (dem neuen Booklet) sichtbar. Zusätzlich erhältst du zwei weitere Elemente, die dir neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen: den «Entdeckerpfad» («Ich entdecke»)



und den «Wissenspfad» («Ich weiss»). Diese beiden Pfade sind League-übergreifend und ermöglichen es dir, deinen Unterricht stärker an die aktuelle Situation, die Gruppe oder die Schneebedingungen anzupassen.
Damit wird der Unterricht dynamischer und spielerischer. Du kannst stärker mit unterschiedlichen Inhalten arbeiten und deinen Unterricht teilweise auch persönlicher gestalten – gerade bei gemischten Gruppen oder in der Zwischensaison. Gleichzeitig bleibt die Struktur erhalten, sodass weiterhin klar nachvollziehbar ist, wo ein Kind in seiner Entwicklung steht.




Jede Woche positiv abschliessen
Ein zentraler Gedanke der neuen Swiss Snow League ist, dass jedes Kind Fortschritte machen soll – auch wenn es am Ende der Woche nicht unbedingt in die nächste Stufe aufsteigt. Vielleicht entdeckt ein Kind etwas Neues, sammelt wertvolle Erfahrungen oder versteht etwas besser. Dadurch kann jede Woche mit einem positiven Erlebnis abgeschlossen werden. Unterstützt wird dies durch ein
Swiss Snow Pass mit Stickersystem
Neben dem Unterricht hat sich auch das Booklet weiterentwickelt: Ein physisches Andenken an die Schneesportwoche bleibt für viele Kinder und Familien ein wichtiger Teil des Erlebnisses. Deshalb wird das bisherige Booklet durch den Swiss Snow Pass ersetzt. Der Pass ist moderner gestaltet und arbeitet mit einem neuen Stickersystem sowie einem Geschenk für die Kursteilnahme, das gezielt auf Kinder und ihren Sammeltrieb ausgerichtet ist. Damit wird der emotionale Wert der Lernkontrolle erhöht und gleichzeitig das Erlebnis rund um die Swiss Snow League weiter gestärkt.







Praktische Anpassungen
Auch auf struktureller Ebene gibt es einige Anpassungen: So werden Ski und Snowboard voneinander getrennt. Bei der Kategorie Ski wird lediglich die Bezeichnung «Black Prince» beziehungsweise «Princess» in «Academy Rookie» geändert. Beim Snowboard wird die bisherige «Red League» durch die «Red Academy» ersetzt. Damit wird der Gedanke des freieren und selbstständigeren Lernens aus der Academy stärker in die früheren Lernstufen integriert. Ausserdem ist der Pass optisch mehr auf Kinder ausgerichtet – unter anderem durch reduzierte Textmengen.


Für dich als Lehrperson bleibt deine Rolle zentral. Du bist weiterhin der entscheidende Faktor für ein gelungenes Erlebnis im Schnee. Die neue Swiss Snow League bietet dir jedoch mehr Handlungsspielraum, wie du deinen Unterricht noch stärker auf das Erlebnis der Kinder ausrichten kannst – ohne dabei die Qualität und die klare Struktur zu verlieren. Schulungen und Einführungen zur neuen Swiss Snow League finden im Herbst 2026 statt, sodass alle Skischulen und Schneesportlehrpersonen gut vorbereitet in die Saison 2026/27 starten können.
Wir wünschen euch viel Spass mit der neuen Swiss Snow League und freuen uns auf eure Erfahrungen damit!

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Mein Motto
«Stürzen ist erlaubt, liegen bleiben verboten!»
Was mich einzigartig macht
Unser Sammelplatz mit grossem Swiss Snow Kids Village, mitten in der autofreien Riederalp. Damit auch Oma und Opa zu Fuss die Fortschritte bestaunen können.
Mein grösstes Abenteuer bis jetzt
Die Wetter-Achterbahn, die wir an Ostern 2025 erlebt hatten, war abenteuerlich. Der öffentliche Verkehr lag lahm und die Primarschulen blieben geschlossen, während bei uns der Unterricht im Pulverschnee zumindest am Trainerlift heiter weiter ging.
Darauf freue ich mich jedes Jahr
Auf den «Feiste Donnschtag», wenn all unsere Lehrpersonen verkleidet erscheinen –von Jahr zu Jahr noch kreativer!
Was ich noch nie jemandem erzählt habe Trotz fast 50 km Entfernung haben wir die beste Aussicht aufs Matterhorn!
1 Die Zieleinfahrt des wöchentlichen Kinderskirennens befindet sich genau auf Loch 7 des Golfplatzes.
2 Infolge vieler Liftschliessungen nach den grossen Schneefällen an Ostern 2025 fand bei uns spontan ein grosses «Fudirutscher»-Rennen bis zur Mittelstation «Greich» statt.
3 An Ostern 2025 haben wir Snowlis langjährigen Freund «Bobo» aus dem österreichischen «Bobo’s Kinderclub» feierlich von der Riederalp zurück nach Österreich verabschiedet.
Name & Zuhause
Aletsch Arena, 3987 Riederalp
Pisten
104 km
Tal
1’925 m ü. M.
Berg
2’869 m ü. M.

Entspannt
Überschaubar
Treu & beständig
Familiär
Geheimtipp
Lifte Insgesamt 35 Anlagen

Adrenalin pur
Weitläufig
Überraschend & spontan
Szenetreff
Klassiker
Saisonale Highlights
Unser Geheimtipp: Die Gratzug Schneeschuhtour an jedem Vollmond im Winter, begleitet von fesselnden Walliser-Sagen und feiner Walliser Spiis.
Darauf freut ihr euch am meisten Auf den «Feiste Differenzler»: Unser Plauschrennen für Gross und Klein an der Fasnacht mit vielen verrückten Pistenflitzern – der Kostümkreativität sind keine Grenzen gesetzt!
So tönt es, wenn ihr wieder nach Hause geht Sobald der Mond aufgeht, hütet man sich auf der Riederalp vor dem Gratzug, der Totenprozession, die vom Grossen Aletschgletscher herkommt. Nur der Wind flüstert dann ein leises Lied
Impressum
SnowPro erscheint 4 Mal pro Jahr, jeweils im Februar, Mai, Juli und November.
Die Zeitschrift SnowPro ist eine Publikation des Verbandes Swiss Snowsports.
Für Mitglieder des Verbandes Swiss Snowsports im Beitrag inbegriffen.
Herausgeber/Adressänderungen
Swiss Snowsports
Arastrasse 6, 3048 Worblaufen marketing@snowsports.ch www.snowsports.ch
Projektleitung
Mathias Imoberdorf (Swiss Snowsports)
Nina Stadelmann (Tincan AG)
Produktion
Tincan AG
Feldpark 17, 6300 Zug www.tincan.ch
Redaktion
Mathias Imoberdorf (Swiss Snowsports)
Jelle Koopman (Swiss Snowsports)
Nina Stadelmann (Tincan AG)
Aline Rousseau (Tincan AG)
Lara Twerenbold (Tincan AG)
Yannic Bucher (Tincan AG)
Übersetzungen
Translingua AG
Layout/Gestaltung
Wesllen Fuqua (Tincan AG)
Joana Chopard (Tincan AG)
Mirjam Annen (Tincan AG)
Giada Rastelli (Tincan AG)
Fotos
zVg, Swiss Snowsports, Silvan Zeller, Jenna Keller, Rega
Anzeigen
Mihaela Šimic` (Tincan AG) m.simic@tincan.ch
Druckerei
Jordi AG
Aemmenmattstrasse 22, 3123 Belp www.jordibelp.ch
Druckauflage
9’600 Exemplare DE 3’400 Exemplare FR
Lösung «Two lies, one truth» 1 – Lie | 2 – Lie | 3 –Truth
Agenda
17.–19.09.2026
Herbstkurs und Delegiertenversammlung SSSA Crans-Montana
05.–08.10.2026
Eidg. Berufsprüfung 2026
Nottwil
01.–04.11.2026
Swiss Snowsports Forum 2026
Zermatt
14.–17.04.2027
Swiss Snow Happening 2027
Grimentz-Zinal
