Die Fachzeitschrift für Schneesportlehrer La revue spécialisée pour les professeurs de sports de neige
Ausgabe 3/2021
FACHARBEIT DAVID URBAN
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«STAY READY WITH THE SSDT» 26
TERRAIN BASED LEARNING
VOLLE POWER IN DEN FRÜHLING – MIT DEM LIGHTRIDER E2. THÖMUS Oberriedgässli 6
3145 Niederscherli
thoemus.ch
EDITORIAL
MIT POSITIVEN EMOTIONEN NACH ROM … Liebe Schneesport-Cracks Es heisst so schön:«Viele Wege führen nach Rom». Für das Erlernen motorischer Fertigkeiten ist dies ebenfalls der Fall. Es gibt mehrere Möglichkeiten für Sie, als Schneesportlehrer/in, den «Weg nach Rom» mit Ihren Gästen zu beschreiten – sprich auf Schneesportgeräten wie Ski, Snowboard, Telemark oder Langlaufski bestimmte Technikformen zu vermitteln. Ist es also wirklich wichtig, dass wir uns Gedanken über den «rich tigen Weg» machen? Ist der schnellste Weg zum Ziel nicht auch auto matisch der beste? Oder sollte eher je nach Lernphase eine unterschiedliche Priorität gesetzt werden? Welcher Weg entpuppt sich unter Umständen als Sackgasse? Viele Fragen und wie so oft, ist die Realität so komplex, dass es keine einfachen Antworten gibt. Aus der motorischen Lernforschung wissen wir, dass die richtige Feedbackgabe (v.a. Feedback nach guten Ver suchen), die Aufmerksamkeitsfokussierung weg vom eigenen Körper hin auf das Ziel der Aufgabe («externer Fokus»), implizite Lernformen sowie die richtigen Umgebungsbedingungen den Lernprozess positiv unterstützen können. Aber sind dies auch die entscheidenden Faktoren für einen langfristigen, motivierenden Lernprozess? Wie wir in der aktuellen Ausgabe der Academy lesen können, kommt ein Grossteil der Ski- und Snowboardeinsteiger/innen nach der ersten Erfahrung gar nicht mehr auf das Schneesportgerät zurück. Insofern ist für sie der «Weg nach Rom» schon nach der e rsten kleinen Etappe beendet und das Ziel des Gastes, ein Schneesportgerät zu beherrschen, sowie Ihr Ziel als Schneesportlehrer/in, den Spass am Ski- und Snowboardfahren weiterzugeben und langfristig zu verankern, wird niemals erreicht werden. Es geht also, zumindest in einem ersten Schritt, gar nicht d arum, dass (Teil-)Ziele so schnell wie möglich erreicht werden, sondern dass positive Emotionen geweckt und Erfolgserlebnisse ermöglicht werden. Ich bin mir sicher, dass auf Grund Ihrer Erfahrung als Schneesportlehrer/in sowie mit den wertvollen Inputs von Swiss Snowsports, die Zahl der Rückkehrer in den Schweizer Skiund Snowboardschulen mehr und mehr gesteigert werden kann.
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DES ÉMOTIONS POSITIVES POUR ARRIVER À ROME… Chers as des sports de neige, Quelle belle expression proverbiale: «Tous les chemins mènent à Rome.» Pour l’apprentissage d’aptitudes motrices, c’est aussi le cas. Pour les professeurs/-es de sports de neige que vous êtes, il existe en effet plusieurs possibilités pour atteindre Rome avec vos hôtes – c’est-àdire transmettre des formes techniques définies sur des engins de sports de neige tels que le ski, le snowboard, le télémark et le ski de fond. Est-ce alors vraiment important de réfléchir au «bon chemin»? Le chemin le plus rapide pour arriver au but n’est-il pas forcément le meilleur? Ou faudrait-il plutôt, après chaque phase d’apprentissage, changer de priorités? Quel chemin se révèle-t-il parfois un voie sans issue? Beaucoup de questions et, comme souvent, peu de réponses simples à une réalité aussi complexe. La recherche en matière d’apprentissage moteur nous apprend qu’un feed-back opportun (par ex. après un essai réussi), la concentration de l’attention sur l’objectif de la tâche au lieu de son propre corps («focale externe»), les formes d’apprentissage implicites, ainsi qu’un environnement adapté, peuvent soutenir le processus d’apprentissage. Mais ces éléments sont-ils aussi les facteurs qui assurent un processus d’apprentissage durable et motivant? Comme nous pouvons le lire dans l’édition actuelle d’«Academy», de nombreux novices en ski et en snowboard ne souhaitent pas répéter leur première expérience. Par conséquent, le chemin pour Rome s’achève pour eux déjà après la première étape, et l’objectif de l’hôte, qui est de maîtriser un engin de sports de neige, et le vôtre, celui de transmettre le plaisir du ski et du snowboard et de l’ancrer dans la durée, ne sera jamais atteint. Il ne s’agit donc pas, du moins dans une première phrase, d’atteindre des objectifs (partiels) aussi rapidement que possible, mais bien d’éveiller des émotions positives et de faire vivre à l’hôte des succès. Je suis certain que, sur la base de votre expérience de professeur/-e de sports de neige, ainsi que des suggestions précieuses de Swiss Snowsports, les personnes à retourner dans une Ecole Suisse de Ski et de Snowboard seront de plus en plus nombreuses.
Prof. Dr. Wolfgang Taube Direktor der Bewegungs- und Sportwissenschaften der Universität Freiburg (Präsident des Departments für Neurowissenschaften und Bewegungswissenschaft Freiburg) Directeur des Sciences du mouvement et du sport de l’Université de Fribourg (Président du Département des neurosciences et des sciences du mouvement de l’Université de Fribourg)
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CO-Partner
Partner
Technical Partner
INHALT / SOMMAIRE
E-Learning
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E-LEARNING
SWISS SNOWSPORTS GOES DIGITAL Ein Dauerthema unter den Expertinnen und Experten der Ausbildungskurse war lange Zeit, dass innerhalb der kurzen Zeitspanne, welche die Teilnehmenden in einem Kurs sind, sehr viele theoretische und praktische Inputs verarbeitet werden müssen. So viele neue Inputs auch gleich in der Praxis anzuwenden, ist ein sehr schwieriges Unterfangen.
Un thème récurrent longtemps discuté parmi les experts a été le volume important de savoir théorique et pratique à assimiler par les participants sur une période très brève, celle du cours. Il est difficile d’appliquer immédiatement ces nouvelles connaissances sur le terrain. Texte et Photos: SSSA
Texte und Fotos: SSSA
Ein grosser Teil des theoretischen Lernstoffes könnte bereits im Vorfeld erworben werden. So starten alle Teilnehmenden mit demselben Wissensstand in die Kurse, wo mit den Expertinnen und Experten das angeeignete Wissen vertieft und vernetzt werden kann. Dies ermöglicht, dass die Teilnehmenden noch mehr von der Ausbildungszeit profitieren können. Die Disziplin Snowboard konnte im Jahr 2018 mit der neuseeländischen Ausbildung einen gegenseitigen Austausch organisieren. In Neuseeland wird schon länger mit einem E-Learning-Tool zur Vorbereitung der Kurse gearbeitet. Diese Idee wurde im Sommer 2019 für die Module Methodik und Technik sowie für den Instruktorenkurs Ski und Snowboard übernommen und umgesetzt. Nach einer erfolgreichen Pilotsaison können nun auch die Teilnehmenden von den Modulen Kids Instructor und Zulassungsausbildung von dieser Lernform profitieren. Das Autorenteam hat einzelne Lektionen in Themengruppen aufgeteilt. Jede Lektion ist so aufgebaut, dass mit einem Szenario aus der Praxis gestartet wird. Auf diese Situation angepasst folgt eine Frage. Diese Frage wird mit einem passenden Theorieteil ergänzt. Haben die Teilnehmenden alle Lektionen erarbeitet, schliessen sie ihren Kurs mit einem Quiz ab. Dieses Quiz gilt als Vorbereitungsauftrag für den jeweiligen Kurs. So können auch Teilnehmende aus Schulen mit weniger Unterstützung von Ausbildungsleitenden optimal vorbereitet zu den Modulen ● antreten.
Une part importante de la matière théorique peut déjà être acquise à l’avance. Ainsi, tous les participants attaquent un cours avec le même niveau de connaissances; le cours devient alors le lieu où les experts/-es facilitent l’apprentissage et la mise en réseau du savoir acquis. Ceci permet aux participants de maximiser leur période de formation. En 2018, la discipline snowboard a eu l’occasion d’organiser un échange avec sa contrepartie néo-zélandaise. En Nouvelle-Zélande, l’apprentissage en ligne est utilisé pour préparer des cours depuis un certain temps déjà. Cette idée a été reprise lors de l’été 2019, pour être appliquée aux modules Méthodologie et Technique, ainsi qu’au Cours d’instructeur Ski et Snowboard. Après une saison-pilote constructive, les participants des modules Kids Instructor et Formation d’admission peuvent désormais eux aussi bénéficier de cette forme d’apprentissage. L’équipe d’auteurs a classé les diverses leçons par groupes de thèmes. Chaque leçon débute par un scénario extrait de la pratique. Cette situation est suivie d’une question qui s’y rapporte; un volet théorique vient compléter celle-ci. Une fois toutes les leçons étudiées par les participants, le cours se termine par un quiz. Ce quiz constitue le gage d’une préparation adéquate au cours choisi. Ainsi, même les participants qui ont reçu un soutien modeste des chefs de formation de leurs écoles pourront attaquer les modules ● avec confiance.
Texte: XXX, Photos: XXX
– PARTNERSCHAFT
«GEMEINSAM DIE FREUDE AN DEN BERGEN ERLEBEN»
Welche Ziele wollen Sie mit der Kooperation mit Swiss
Snowsports und den Schweizer Skischulen erreichen? Ich glaube fest daran, dass Biken als Sport und das Velo generell im Alltag in vielen Regionen nicht nur saisonal von Be deutung ist, sondern künftig an 365 Tagen im Jahr aktuell sein wird. Da sehe ich ein grosses Potenzial, das Thömus gemeinsam mit den Skischulen in den klassischen
Diese Saison wurde die Zusammenarbeit zwischen Swiss Snowsports und Thömus lanciert. Von Thomas Binggeli, CEO Thömus, wollten wir wissen, welche Hintergründe die Partnerschaft hat und welche gemeinsamen Ziele Swiss Snowsports und Thömus verfolgen.
Text: Thömus & SSSA, Fotos: zVg
Seit 30 Jahren steht Thömus für schwei zerischen Unternehmergeist, Kreativität, Innovation und Leidenschaft in der Ent wicklung und Herstellung von technisch hochwertigen Bikes. Thomas Binggeli – seit jeher von allen Thömu genannt – gründete das Unternehmen bereits im Alter von 17 Jahren auf dem elterlichen Bauernhof, nach dem er in Ferienabwesenheit seiner Eltern alle Schafe verkauft hatte. Bis heute ist der Bauernhof in Oberried bei Bern der Hauptsitz der Thömus AG – ergänzt durch ServiceHubs in Bern, Gstaad und bald auch in Zürich, Luzern und in der Ostschweiz. Rund 100 Mitarbeitende sind mit Kompetenz und Leidenschaft Teil der Erfolgsgeschichte,
von der Entwicklung über das Design bis zur Vermarktung. Aufgebaut wird jedes Bike individuell nach Kundenwünschen in der eigenen Produktion in Thörishaus bei Bern. 2019 wurde auf Initiierung von Thomas Binggeli hin der Swiss Bike Park in Oberried eröffnet. Der rund 30 000 m2 umfassende Park bietet eine kostenlose Nutzung von Singletrails, Uphill Rampen, Drops, Jump lines, Trick Jumps ins Luftkissen, zwei Pumptracks und ein Velodrom.
Thomas Binggeli, was waren die Beweggründe für Thömus, mit Swiss Snowsports eine Partnerschaft einzugehen? Ich bin überzeugt, dass Thömus, der Swiss Bike Park und Swiss Snowsports perfekt zu
sammenpassen. Sowohl Thömus, der Swiss Bike Park und Swiss Snowsports sind inno vativ, nahe am Kunden und sehr schweize risch. Diese Gemeinsamkeiten verbinden.
verschmelzen werden, so dass sich viele Synergien ergeben, die genutzt werden können.
Wie sieht für Sie eine perfekte Zusammenarbeit mit den Schweizer Skischulen und den Skilehrerinnen sowie Skilehrern aus? Eine gute Zusammenarbeit ist für mich immer auch eine langfristige Zusammen arbeit, in der alle Seiten voneinander profi tieren können. Aktuell sind die Schweizer Skischulen, Skilehrerinnen und Skilehrer hauptsächlich im Winter aktiv und gefordert, die Biker dagegen eher im Sommer. Ich denke aber, dass Sommer und Wintersport arten immer mehr ineinander übergehen und
Wie sehen Ihre Zukunftspläne in Hinsicht auf das kommende Jahr mit Swiss Snowsports und den Schweizer Skischulen aus? Im ersten Jahr wird es ein gegenseitiges Beschnuppern sein, mit dem Fokus auf dem Erstellen von Konzepten. Dennoch wollen wir bereits erste Nägel mit Köpfen machen – vor allem im Bereich Ausbildung. Im Swiss Bike Park beispielsweise können neuartige Kurse ausgearbeitet und durchgeführt werden. Wir wollen aber auch bereits erste Schritte hin zu Dienstleistungen im Produkte und Service bereich für Skischulen in Angriff nehmen.
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Wintersportregionen nutzen kann, um auch im Sommer künftig viele Gäste auf und mit dem Bike glücklich zu machen.
Was würden Sie den Schweizer Skischulen und Schneesportlehrern gerne mitteilen? Das Bike im Allgemeinen und das EMoun tainbike im Speziellen ist nicht ohne Grund ein Megatrend geworden. Es bringt Men schen zusammen und ist ein super Trainings gerät, das generationenübergreifend für ganz viel Spass sorgt. Für mich geht es darum, gemeinsam die Freude an den Bergen und den Spass in der Natur zu erleben. Ich kann dem Motto «Cycling is the new Golf» nur zustimmen und ermuntere daher alle, es einfach einmal auszuprobieren. ●
PROJEKT V-BAHN – GRINDELWALD
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Ich fliege seit über 34 Jahren für das Geschäft regelmässig nach Asien, Amerika und an viele Orte auf der ganzen Welt und wir haben uns an Flughäfen orientiert. Wir wollten im Alpenraum neue Massstäbe setzen, gerade auch mit einem Parkhaus und einem Anschluss an den öffentlichen Verkehr.
«MITTELMASS IST NICHT GEFRAGT»
Denken Sie, dass Grindelwald mit dieser neuen Bahn noch stärker Gäste aus der ganzen Welt anziehen wird? Ich sage immer: Das beste Marketing ist ein gutes Produkt. Und unser Gesamtprodukt ist so gut, dass das Marketing mittelfristig untergeordnet sein wird.
Die Jungfraubahnen haben mit dem 470 Millionen Franken teuren V-Bahn-Projekt in Grindelwald im Alpenraum neue Massstäbe gesetzt. Urs Kessler, Direktor der Jungfraubahnen und «Vater» der V-Bahn, sieht es als Rückkehr in die Champions League des Wintersports.
Der Winter läuft, spüren Sie trotz Corona ein gesteigertes Interesse und Gästeaufkommen? Das Interesse am Projekt V-Bahn ist sehr, sehr hoch, auch wenn momentan internationale Gäste leider kaum anreisen können. Natürlich ist die aktuelle Situation nicht einfach, aber betreffend Wintersport-Gästen lag per Ende 2020 das Minus gegenüber 2019, dem absoluten Rekordjahr in der Geschichte der Jungfraubahnen, nur bei sieben Prozent. Ist es vielleicht ein grosses Plus, in Krisenzeiten mit einer solch gigantischen Neuerung aufzuwarten? Das ist sicher so. Je länger die Krise dauert, desto stärker wollen die Menschen wieder reisen. Wir sind bereit für den kommenden Aufschwung, da besteht ein riesiges Marktpotenzial.
Auch der Eiger Express sorgt für ein gesteigertes Gesamterlebnis.
Text: Andy Maschek, Fotos: jungfrau.ch
Die V-Bahn in Grindelwald wurde am 5. Dezember 2020 eröffnet. Was war das für ein Gefühl? Nach der Ankündigung am 19. Dezember 2012, also nach 2908 Tagen Vorlaufzeit mit vielen Tiefschlägen, war die Freude natürlich sehr gross, endlich am Ziel zu sein. Die Tiefschläge waren wohl die Einsprachen… Es war zuerst schwierig, die Abstimmungen und Planungsverfahren durchzuziehen. Vom Mai 2016 bis im Frühling 2018 gab es dann 17 Einsprache-Parteien mit 17 Juristen…. …das tönt nach einem Marathon. Das kann man so sagen, ja. Was gab den Ausschlag, dieses gigantische 470-Mio.-Projekt zu realisieren? Es war die Überzeugung, dass dieses Generationenprojekt V-Bahn in seiner Gesamtheit
langfristig die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der Jungfraubahnen, aber auch der gesamten Jungfrau Region und des Kantons Bern steigert.
Gab es bei einer solchen Summe nicht auch mal schlaflose Nächte? Die gab es erst später. Bei der Summe an und für sich aber nicht, weil das Projekt stimmt und die Jungfraubahnen langfristig und solid finanziert sind.
haben uns unabhängig von den Besitzverhältnissen gefragt: Was ist das Beste für die Region? Daraus resultierten die acht Bestandteile, die wie ein Zahnrad ineinander greifen. Dazu gehört beispielsweise der ÖV-Anschluss, der langfristig Zukunft haben wird, das Terminal, das im Alpenraum einzigartig ist. Aber das Herzstück ist natürlich der Eiger Express mit der Fahrt vor der berühmten Eigernordwand hindurch zum Eigergletscher.
Es ist ein Muss, den Gast heutzutage mit moderner Infrastruktur zu empfangen und verwöhnen. Einverstanden? Mittelmass ist nicht gefragt. Entweder gehört man langfristig zu den Besten – im Winter und im Sommer –, oder man geht unter. Die Ansprüche der Gäste sind in den letzten Jahren markant gestiegen.
Wie kann der Gast konkret am meisten profitieren? Es sind drei Faktoren: die Qualität, der Komfort und – am wichtigsten – der Zeitgewinn. Es gibt kein Anstehen mehr im Winter und man erreicht in der halben Zeit das Jungfraujoch. Und Zeit ist heute trotz mehr Freizeit ein entscheidender Faktor für Konkurrenzfähigkeit.
Was sind für Sie die Punkte, die dieses Projekt so einzigartig machen? Das Projekt wurde nicht aus der Frosch-, sondern aus der Vogelperspektive geplant. Wir
Welche Feedbacks haben Sie erhalten? In den vergangenen knapp zwei Monaten habe ich soviele Komplimente für die V-Bahn bekommen, wie es in meinen 34 Jahren bei
der Jungfraubahn zuvor nie der Fall gewesen war. Ausnahmsweise habe ich niemanden gehört, der sagte: Das ist ein Mist.
Grindelwald und die Jungfrau-Region werden als Wintersport-Destination stark aufgewertet, oder? Zuvor haben wir im Bereich Wintersport international und national nicht mehr den Standards genügt, nun sind wir in die Champions League zurückgekehrt. Mit diesem Produkt gehören wir zu den besten WintersportStationen im Alpenraum oder gar weltweit.
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In Ihrer Eröffnungsrede haben Sie gesagt: «Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.» Das passt wie die Faust aufs Auge… Das ist so. Gerade in der Corona-Krise haben wir unseren Unternehmenswert mit dem V-Bahn-Projekt massiv gesteigert und das wird sich bereits mittelfristig sehr positiv ● auswirken.
Und im Sommer? Dort erst recht! Wir stärken die Marke «Jungfraujoch – Top of Europe» und machen das Erlebnis Eigernordwand noch einzigartiger und bieten mit der Zahnradbahn und dem Eiger Express viele Optionen. Das Gesamterlebnis konnte massiv gesteigert werden.
Swiss Snowsports goes digital – ein neues E-Learning-Tool erleichtert die Vorbereitung auf Ausbildungskurse und steigert die Qualität. Experten und Kursteilnehmer ziehen ein sehr positives erstes Fazit
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Swiss Snowsports prend le virage numérique – un nouvel outil d’e-learning facilite la préparation des cours de formation et rehausse la qualité. Experts et élèves tirent un premier bilan positif.
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Partnerschaft mit Thömus Partenariat avec Thömus Thomas Binggeli ist der Schweizer Bike-Pionier schlechthin. Im Interview spricht er über die Hintergründe der Partnerschaft mit Swiss Snowsports und die gemeinsamen Ziele.
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Thomas Binggeli est le pionnier suisse du vélo par excellence. Dans une interview, il expose les raisons du partenariat avec Swiss Snowsports et les objectifs communs aux deux entités.
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Projekt V-Bahn – Grindelwald Projet V-Bahn – Grindelwald Die Jungfraubahnen haben das 470 Millionen Franken teure Projekt eröffnet und im Alpenraum neue Massstäbe gesetzt. Es ist die Rückkehr in die Champions League des Wintersports. 42 Inauguré par les chemins de fer de la Jungfrau, le projet à hauteur de 470 millions de francs pose de nouveaux standards en matière d’excellence dans les Alpes. C’est un retour dans la «Champions League» des sports d’hiver.
Das Terminal in Grindelwald erinnert an einen Flughafen. Kann man das als Zeichen der Weltoffenheit interpretieren?
IMS SportsMedia AG Postfach 603 Gartenstadtstrasse 17 3098 Köniz T +41 31 978 20 20 ims-sport.ch
Die IMS SportsMedia AG wünscht allen SchneesportlehrerInnen eine erfolgreiche Saison.
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AUSSCHREIBUNG / CONVOCATION 2021
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AUSSCHREIBUNG ZUR EIDGENÖSSISCHEN BERUFSPRÜFUNG 2021
CONVOCATION À L’EXAMEN PROFESSIONNEL FÉDÉRAL 2021
Die Berufsprüfung zum Erlangen des Titels «Schneesportlehrerin/Schneesportlehrer mit eidg. Fachausweis» findet vom 18. bis 21. Oktober 2021 in Nottwil statt. Teil der Abschlussprüfung ist eine Einzelfacharbeit, welche spätestens sechs Wochen vor Beginn der Prüfungswoche abgegeben werden muss. Anmeldeschluss zur Berufsprüfung ist der 28. Juni 2021. Weitere Einzelheiten zu den Zulassungsbedingungen und allgemeine Informationen zur Berufsprüfung findest du unter: www.snowsports.ch. ●
L’examen professionnel aboutissant au titre de «Professeur de sports de neige avec brevet fédéral» aura lieu du 18 au 21 octobre 2021, à Nottwil. Une partie de l’examen final se compose d’un travail individuel, qui doit être remis au plus tard six semaines avant le début de la semaine d’examen. La date de clôture des inscriptions est le 28 juin 2021. D’autres précisions sur les conditions d’admission, ainsi que des informations générales sur l’examen professionnel, sont à lire sur www.snowsports.ch. ●
Datum: 18.-21. Oktober von 8.00 bis ca. 19.00 Uhr Dauer: 1 Tag für Absolvierende gemäss Prüfungsaufgebot. Dieser Tag ist nicht wählbar. Ort: CH-6207 Nottwil Anmeldestelle: Swiss Snowsports, Berufsprüfung, Hühnerhubelstrasse 95, CH-3123 Belp Zulassungsbedingungen: • Module ZA, NH, ME, TE, FS, SR, WM, EH 1, IK, VT, TR • Praktikum von 80 Tagen, mind. 40 Tage in einer bewilligten, kommerziell tätigen Schneesportschule mit aktiven Ausbildungsleitenden • E in eidgenössischer Fähigkeitsausweis, Maturitätsabschluss oder ein gleichwertiger Ausweis Alle Bedingungen gemäss Reglement Art. 8 müssen bis zum Anmeldeschluss erfüllt sein. Termine und Fristen: Anmeldung mit Eingabe des Themas der Einzelfacharbeit (inklusive Disposition): 1. Mai 2021 bis 28. Juni 2021 Prüfungsgebühr: CHF 550.– inkl. Zulassungs-/Nachweisüberprüfungen. Alle Prüfungen, Materialgeld, Fachausweis mit Registereintrag beim SBFI. Exkl. Reise, Unterkunft, Verpflegung und Versicherung des Kandidaten bzw. der Kandidatin. Für die vorbereitenden Module zur Berufsprüfung, die ab dem 01.01.2017 besucht wurden, kann vom Bund finanzielle Unterstützung beantragt werden (aktuelle Informationen auf der Webseite). http://www.snowsports.ch/de/ausbildung/allgemeineinformationen/finanzielle-unterstuetzung.html Weitere Informationen: Alle wichtigen Dokumente (Anmelde formular, detaillierte Informationen zur Anmeldung, Disposition Einzelfacharbeit, Richtlinien Einzelfacharbeit etc.) sind unter http://www.snowsports.ch/de/ausbildung/ausbildungskurse/ eidg-berufspruefung.html aufgeschaltet.
Dates: du 18 au 21 octobre, de 8 h à 19 h env. Durée: 1 jour par candidat, selon la publication de la date de l’examen. Le choix de ce jour n’est pas libre. Lieu: CH-6207 Nottwil Bureau des inscriptions: Swiss Snowsports, Examen professionnel, Hühnerhubelstrasse 95, CH-3123 Belp Conditions d’examen: • Modules ZA, NH, ME, TE, FS, SR, WM, EH 1, IK, VT, TR • Stage de 80 jours, avec 40 jours au minimum dans une école de sports de neige habilitée, commerciale et qui dispose d’un chef de formation actif • Disposer d’un certificat fédéral de capacité, d’une maturité ou d’un certificat équivalent Toutes les conditions selon l’art. 8 du Règlement doivent être remplies avant la date de clôture des inscriptions. Dates et délais: Inscription avec annonce du thème du travail individuel (plan du travail inclus): du 1er mai au 28 juin 2021 Frais d’examen: conditions d’admission et des justificatifs incluse. Tous les examens, l’argent pour le matériel, le brevet professionnel avec inscription au registre du SEFRI sont également inclus. Le voyage, l’hébergement, la nourriture et l’assurance du candidat sont exclus. La Confédération offre une aide financière pour les modules préparatoires à l’examen professionnel qui ont été suivis à partir du 1er janvier 2017 (informations actuelles sur le site Internet). http://www.snowsports.ch/ fr/formation/informations-generales/soutien-financier.html Informations complémentaires: Tous les documents importants (formulaire d’inscription, informations détaillées sur l’inscription, plan du travail individuel et directives qui lui sont relatives, etc.) peuvent être téléchargés sur http://www.snowsports.ch/fr/formation/ cours-de-formation/examen-professionnel-federal.html.
Tipps und Tricks zur Berufsprüfung • Unter www.snowsports.ch ist ein Beispiel einer ausgefüllten Disposition hinterlegt. Dies kann als Hilfe zur Erarbeitung deiner eigenen Disposition dienen. • Für Unterstützung zu der Facharbeit, frag deinen Skischulleiter oder die technische Leiterin deiner Skischule. Sie sind instruiert und können dir beim Erarbeiten deines Themas helfen. • Vergewissere dich, dass du dein Praktikum 2 bei der Anmeldung eingereicht hast. • Falls du keine berufliche Grundbildung oder Matura absolviert hast, musst du ein Gesuch um Teilnahme an der Berufsprüfung stellen. Wende dich dazu direkt an das Sekretariat der Berufsprüfung: bp-bf@snowsports.ch.
Conseils et astuces sur l’examen professionnel •U n exemple de plan de travail est affiché sur le site www.snowsports.ch. Il peut t’être utile à réaliser ton propre plan de travail. • Si tu as besoin de soutien dans le cadre de ton travail individuel, adresse-toi au directeur ou au chef technique de ton école de ski. Ils possèdent une mine de connaissances qui pourront t’aider à développer ton thème. • Assure-toi que tu as soumis ton attestation de stage 2 lors de l’inscription. • Si tu ne disposes pas d’une formation professionnelle de base ou d’une maturité mais souhaites passer l’examen professionnel, il te faudra en faire la demande. Pour cela, adresse-toi directement au secrétariat de l’examen professionnel: bp-bf@snowsports.ch.
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GOLF AUF RIEDERALP
GOLF SUR LA RIEDERALP
Die diesjährigen Golf-Meisterschaften der Schneesportlehrer werden auf dem Neunlochplatz der Riederalp ausgetragen. Als Datum ist der Freitag, 25. Juni 2021 vorgesehen.
Cette année, les championnats de golf des professeurs de sports de neige se disputeront sur le terrain à neuf trous de la Riederalp. Date prévue: le vendredi 25 juin 2021. Texte: Urs Bretscher, Photos: màd
Text: Urs Bretscher, Fotos: zVg
Der Parcours auf dem Hochplateau im Oberwallis liegt direkt bei der Station der Gondelbahn Mörel – Riederalp. Es ist ein typischer Präzisionsplatz, der dank der Höhenlage und der Nähe zum Dorf selber sein ureigenes Cachet hat. Und er hat eines der ganz wenigen Inselgrüns der Schweiz zu bieten – mit einem guten Kurzspiel haben Spielerinnen und Spieler eine ausgezeichnete Chance auf ein Top-Score, weil die reine Länge der Abschläge nicht entscheidend ist. Gespielt wird wie immer an dieser Meisterschaft im Format Stableford; die Meisterschaftskategorie wird Strokeplay brutto gewertet. Gäste sind willkommen und werden in einer separaten Kategorie mit eigenen Preisen gewertet. Das Turnier ist eintägig. Das genaue Tagesprogramm kann erst fest gelegt werden, wenn einmal die genaue Teilnehmerzahl bekannt ist. Es spielen aber alle Kategorien über 18 Holes. Die Details für die Anmeldung werden nach der Skisaison publiziert werden. Weitere Infos zum Ski lehrer-Golf finden sich auf der Website www.isg-trophy.com. ●
Perché sur le Haut-Plateau, le parcours est attenant à la station de télécabines Mörel – Riederalp, dans le Haut-Valais. C’est le terrain de précision par excellence, qui, grâce à son emplacement élevé et sa proximité avec le village, jouit de son cachet propre. De plus, il propose un des rares greens sous forme d’îlot de Suisse – avec un bon jeu court, les joueuses et les joueurs ont de fortes chances d’obtenir un excellent score, puisque la longueur des coups en soi n’est pas décisive. Une fois de plus, ce championnat se jouera en format stableford; pour l’évaluation, on prendra le score brut du stroke play. Bienvenus, les invités formeront une catégorie séparée, dotée de ses propres prix. Le tournoi se déroulera sur une journée; le programme détaillé du jour ne pourra être fixé qu’une fois le nombre de participants exact connu. Cependant, un fait est sûr: toutes les catégories s’affronteront sur 18 trous. Les modalités d’inscription à ce tournoi de golf particulier seront publiées à la fin de la saison de ski, et, pour toute autre information, rendez-vous sur le site Internet www.isg-trophy.com. ●
DANK GELÄNDEFORMEN DEN SPASS AM SCHNEESPORT ENTDECKEN Welche Schneesportlehrperson kennt es nicht: Der Gast erreicht hochmotiviert den Treffpunkt für den anstehenden Unterricht, doch nach den ersten Versuchen weicht die Motivation der Ernüchterung, weil die grossen Erwartungen an den ersten Schneetag nicht den Tatsachen entsprechen. Viele Einsteigende unterschätzen die Herausforderung und realisieren erst dann, dass Skifahren oder Snowboarden nicht an einem Tag erlernt werden kann.
Text: SSSA, Foto: Rafi Imhof Video Experience
Dieser Fact widerspiegelt sich auch in den Statistiken. Laut einer US-Studie gehen nur 17 Prozent aller Einsteigenden ein zweites Mal auf die Skier oder das Snowboard. Das ist nicht einmal eine von fünf Personen. Ein Grund liegt darin, dass Skifahren und Snowboarden in die Kategorie des «Hard Fun» gehört. Zu diesem Bereich gehören Aktivitäten, die schwierig zu erlernen sind. Wenn man die Aktivitäten jedoch gut beherrscht, erzeugen sie nachhaltigen Spass und Motivation. Dem gegenüber steht der «Easy Fun», Aktivitäten, die keine beson deren Fähigkeiten voraussetzen und entsprechend einfach zu bewältigen sind. Hierzu gehören beispielsweise Schlitteln und Schneeschuhwandern. «Easy Fun»-Aktivi
täten erzeugen aber auch nur kurzfristig Spass. Damit diese «Hard Fun»-Aktivitäten erfolgreich erlernt werden können, müssen gewisse Grundbedürfnisse während des Lern prozesses erfüllt sein. Ein solches Grundbedürfnis ist das Gefühl der Sicherheit, damit sich der Gast keine Gedanken über Gefahren und Risiken machen muss. Ein weiteres Bedürfnis ist das Erleben von Kompetenz durch Erfolgserlebnisse, damit der Gast Fortschritte bewusst wahrnimmt. Zudem spielt das Bedürfnis nach Autonomie eine wichtige Rolle, denn die meisten Leute wollen selbst ausprobieren und möglichst viel fahren. Das vierte Bedürfnis ist das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe. Schneesportlehrpersonen wollen, dass der Gast nach dem Unterricht stolz ist und sich als «richtigen» Skifahrer oder Snow-
boarder fühlt. Sind diese Grundbedürfnisse erfüllt, kann der Gast die positiven Gefühle des Lernens erleben und so dem «Geheimnis des Glücks» im Schneesport näherkommen. Dies ist ein wichtiger Faktor für die Zukunft des Schneesportunterrichts. Die Einsteigerinnen und Einsteiger von heute sind nämlich die Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer von morgen. In der beiliegenden Academy wird ein Lösungsansatz genauer beschrieben, der diese vier Grundbedürfnisse einfacher erfüllt als der klassische Unterricht. Er nennt sich «Terrain Based Learning™» und nützt geschickt das Gelände, um den Gästen den Einstieg in den Schneesport zu erleichtern. Wenn du mehr über diesen neuartigen Ansatz des Schneesportunterrichts erfahren möchtest, empfehlen wir dir die Lektüre der aktuellen Academy. ●
TERRAIN BASED LEARNING
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PLAISIR ET DÉCOUVERTE DES SPORTS DE NEIGE PAR LE TERRAIN Quel professeur de sports de neige n’y a-t-il pas été confronté: au point de rencontre, l’hôte se montre prêt à attaquer sa leçon avec enthousiasme, mais après quelques descentes, la motivation fait place au désenchantement. Pour l’hôte, la réalité n’a pas été à la hauteur de ses fortes attentes. De nombreux novices sous-estiment le défi que représente l’apprentissage du ski ou du snowboard; seuls ces premiers essais leur permettent de saisir qu’il n’est pas l’affaire d’un jour.
Texte: SSSA, Photo: Rafi Imhof Video Experience
Les statistiques confirment ce fait. Selon une étude américaine, seuls 17 pour cent de tous les novices sont disposés à rechausser des skis ou un snowboard. Ceci ne corres pond même pas à un cinquième de cette cible. Une des raisons en est la nature du ski et du snowboard, qui relève de la catégorie du «hard fun», les activités difficiles à ap prendre. Cependant, les activités que l’on maîtrise sont aussi celles qui procurent un plaisir et une motivation durables. A l’opposé: les activités «easy fun», ne présupposant au cune aptitude particulière et donc proportion nellement aisées à conquérir. Parmi elles, on trouve la luge et la randonnée à raquettes. Avec ces activités cependant, l’amusement n’est que de courte durée.
Afin d’assurer l’appropriation réussie des activités «hard fun», certains besoins fonda mentaux doivent être assouvis lors du pro cessus d’apprentissage. Premier besoin fon damental: le sentiment de sécurité, qui évite à l’hôte de réfléchir aux dangers et aux risques liés à une activité. Un autre besoin est celui de vivre pleinement une acquisition de compétences suite à des succès. En effet, il est indispensable que l’hôte prenne conscience de ses progrès. Le besoin d’auto nomie, essentiel, vient s’ajouter aux deux premiers, car le public, en majorité, veut es sayer des activités lui-même et descendre autant que possible. Le sentiment d’apparte nance à un groupe constitue le quatrième besoin. Les professeurs de sports de neige souhaitent voir leur hôte éprouver de la fierté à l’issue de sa leçon et se sentir comme un «véritable» skieur ou snowboardeur. Une fois
ces quatre besoins fondamentaux satisfaits, l’hôte vivra l’apprentissage de façon positive, se rapprochant ainsi du «secret du bonheur» procuré par les sports de neige. Ce secret est un facteur essentiel de la pérennité de l’enseignement des sports de neige: les novices d’aujourd’hui sont aussi les profes seurs de sports de neige de demain. Le numéro d’«Academy» ci-joint décrit en détail un programme qui satisfait ces quatre besoins fondamentaux plus directement que les leçons classiques. Il se nomme «Terrain Based Learning™» et exploite le terrain avec habileté pour faciliter au public l’accès aux sports de neige. Avons-nous éveillé votre cu riosité pour cette nouvelle approche? Si oui, ce numéro d’«Academy» est pour vous. ●
SWISS SNOWSPORTS Ein Dauerthema unter den Expertinnen und Experten der Ausbildungskurse war lange Zeit, dass innerhalb der kurzen Zeitspanne, welche die Teilnehmenden in einem Kurs sind, sehr viele theoretische und praktische Inputs verarbeitet werden müssen. So viele neue Inputs auch gleich in der Praxis anzuwenden, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Texte und Fotos: SSSA
Ein grosser Teil des theoretischen Lernstoffes könnte bereits im Vorfeld erworben werden. So starten alle Teilnehmenden mit demselben Wissensstand in die Kurse, wo mit den Expertinnen und Experten das angeeignete Wissen vertieft und vernetzt werden kann. Dies ermöglicht, dass die Teilnehmenden noch mehr von der Ausbildungszeit profitieren können. Die Disziplin Snowboard konnte im Jahr 2018 mit der neuseeländischen Ausbildung einen gegenseitigen Austausch organisieren. In Neuseeland wird schon länger mit einem E-Learning-Tool zur Vorbereitung der Kurse gearbeitet. Diese Idee wurde im Sommer 2019 für die Module Methodik und Technik sowie für den Instruktorenkurs Ski und Snowboard übernommen und umgesetzt. Nach einer erfolgreichen Pilotsaison können nun auch die Teilnehmenden von den Modulen Kids Instructor und Zulassungsausbildung von dieser Lernform profitieren. Das Autorenteam hat einzelne Lektionen in Themengruppen aufgeteilt. Jede Lektion ist so aufgebaut, dass mit einem Szenario aus der Praxis gestartet wird. Auf diese Situation angepasst folgt eine Frage. Diese Frage wird mit einem passenden Theorieteil ergänzt. Haben die Teilnehmenden alle Lektionen erarbeitet, schliessen sie ihren Kurs mit einem Quiz ab. Dieses Quiz gilt als Vorbe reitungsauftrag für den jeweiligen Kurs. So können auch Teilnehmende aus Schulen mit weniger Unterstützung von Ausbildungs leitenden optimal vorbereitet zu den Modulen antreten. ●
E-LEARNING
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GOES DIGITAL Un thème récurrent longtemps discuté parmi les experts a été le volume important de savoir théorique et pratique à assimiler par les participants sur une période très brève, celle du cours. Il est difficile d’appliquer immédiatement ces nouvelles connaissances sur le terrain. Texte et Photos: SSSA
Texte: XXX, Photos: XXX
Une part importante de la matière théo rique peut déjà être acquise à l’avance. Ainsi, tous les participants attaquent un cours avec le même niveau de connaissances; le cours devient alors le lieu où les experts/-es faci litent l’apprentissage et la mise en réseau du savoir acquis. Ceci permet aux participants de maximiser leur période de formation. En 2018, la discipline snowboard a eu l’oc casion d’organiser un échange avec sa contrepartie néo-zélandaise. En Nouvelle-Zé lande, l’apprentissage en ligne est utilisé pour préparer des cours depuis un certain temps déjà. Cette idée a été reprise lors de l’été 2019, pour être appliquée aux modules Méthodologie et Technique, ainsi qu’au Cours d’instructeur Ski et Snowboard. Après une saison-pilote constructive, les participants des modules Kids Instructor et Formation d’admission peuvent désormais eux aussi bénéficier de cette forme d’apprentissage. L’équipe d’auteurs a classé les diverses leçons par groupes de thèmes. Chaque leçon débute par un scénario extrait de la pratique. Cette situation est suivie d’une question qui s’y rapporte; un volet théorique vient com pléter celle-ci. Une fois toutes les leçons étudiées par les participants, le cours se termine par un quiz. Ce quiz constitue le gage d’une pré paration adéquate au cours choisi. Ainsi, même les participants qui ont reçu un sou tien modeste des chefs de formation de leurs écoles pourront attaquer les modules avec confiance. ●
Text: SSSA, Fotos: zVg
Tobias Imhof, Swiss Snow Demo Team Mitglied, und Roman Sifrig, Kids Experte, waren an der Erstellung der E-LearningLektionen beteiligt. Von ihnen wollten wir wissen, wie sich die Kursgestaltung mit dem E-Learning-Tool für die Expertinnen und Experten verändert hat sowie welches weitere Potenzial hinter den E-Learning-Lektionen steckt. Auf was habt ihr besonders Wert gelegt beim Erstellen der E-Learning-Lektionen? Die Ausbildung bei SSSA startet für die Teilnehmenden mit dem E-Learning. Es sollte deshalb gleich ein Einstieg werden, welcher abwechslungsreich und so interaktiv wie möglich gestaltet wird. In den einzelnen Lektionen werden sie mit allen Konzepten sowie den wichtigsten Seiten des Lehrmittels für den jeweiligen Kurs konfrontiert. Wir haben versucht, die Inhalte mit Videos und Fallbeispielen möglichst praxisnah zu verknüpfen. Es soll ja ein Tool sein, welches die Teilnehmenden auf den Kurs vorbereitet, aber auch die Motivation für die Ausbildung zur Schneesportlehrperson fördert. Was zeigen sich nach den ersten Kursen für Änderungen? An Vorwissen anzuknüpfen und dieses zu erweitern, ist immer ein Vorteil und erleichtert den Prozess des Lernens für alle Beteiligten. Durch das E-Learning-Tool wissen die Ausbildenden, welche theoretischen Grundlagen bei allen Teilnehmenden vorhanden sein sollten und so können sie darauf auf bauen. Zudem zeigt sich, dass die Lernenden sich bereits zu konkreteren Fragen Gedanken machen und dadurch die Diskussionen innerhalb der Klassen profitieren. Ebenfalls sehen wir in den höheren Kursen, dass wir dank der besseren Vorbereitung in den Theorien weiter in Tiefe gehen können. Wo seht ihr den grössten Vorteil dieser digitalen Vorbereitung auf unsere Module? Die Heterogenität innerhalb der Klassen wird minimiert. Wir Ausbilderinnen und Ausbilder können auf dem Vorwissen aufbauen und noch vorhandene Wissenslücken schliessen. Die Zeit für praxisorientierte Arbeit auf dem Schnee wird durch die vorhandenen theoretischen Grundlagen verlängert. In allen Kursen kann auf einem höheren Wissensstand gestartet werden. Ändert sich die Arbeit als Expertin und Experte durch das E-Learning?
Ja und Nein. Grundsätzlich muss den Teilnehmenden noch immer dasselbe Wissen, Können und dieselbe Haltung vermittelt werden. Durch das bereits vorhandene Vorwissen variiert jedoch die Akzentuierung auf einzelne Kursinhalte. Die Schneezeit wird verlängert und die Expertinnen und Experten können sich optimal den Bedürfnissen ihrer Klasse anpassen. Dies bedingt allerdings auch, dass die Klassenlehrpersonen selbst noch besser vorbereitet sein müssen in allen theoretischen Bereichen. Ebenfalls sinkt die Selbstlernzeit der Teilnehmenden an den Abenden.
Wie reagieren die Teilnehmenden auf das E-Learning? Im Moment haben wir noch nicht so viel Feedback der Teilnehmenden. Dies gilt es dann Ende Saison einzuholen, auszuwerten und in die Weiterentwicklung einzubeziehen. Jedoch können wir bereits sagen, dass die Lernenden in den Theorieprüfungen im Vergleich zu den Vorjahren besser abschneiden. Ebenfalls hat sich bereits gezeigt, dass ein Grossteil der Lernenden die Vorbereitung gewissenhaft erledigt.
Tobias Imhof
Gibt es Verbesserungspotenzial? Klar, es gibt immer Verbesserungspoten zial, und es ist uns ein grosses Anliegen, die Kurse laufend zu verbessern. Im Bereich E-Learning haben wir nun erste Erfahrungen gesammelt und dieses Wissen bei der Er stellung vom E-Learning Kids/Zulassungs aus bildung bereits auch angewendet. Die vorhanden Tools für die Instruktoren und Aspiranten Kurse sind zurzeit noch sehr leseintensiv. Diese Lerninhalte interaktiver aufzubereiten, würde sicherlich einen Mehrwert darstellen. Bei komplexen Themen sind Screencasts angedacht, wo durch einen Experten oder eine Expertin zum Beispiel biomechanische Abläufe erklärt werden. Wo liegt noch weiteres Potenzial beim E-Learning? Das Tool vom E-Learning hat das Potenzial, zum stetigen Begleiter der Ausbildung zu werden. Angefangen an der Basis, auch in den internen Kursen der Schneesportschulen, bis hin zur Berufsprüfung. Eine Plattform zu haben, welche allen SSSA-Mitgliedern das Wissen zur Verfügung stellt und je nachdem auch noch einen schulübergreifenden Austausch ermöglicht, wäre eine Traum vorstellung. Besser vorbereitete Teilnehmende an den Kursen sind bereits ein riesiger Mehrwert und passen zu unserer Ausbildungsphilosophie. ●
Die E-Learning-Plattform steht jedem Swiss Snowsports Mitglied kostenlos zur Verfügung und so können sich interessierte Mitglieder auch selbständig im E-Learning weiterbilden. Registriere dich jetzt unter www.elearning.snowsports.ch
E-LEARNING Texte: SSSA, Photos: màd
Tobias Imhof, membre du Swiss Snow Demo Team, et Roman Sifrig, expert Kids, ont participé à l’élaboration des leçons d’e-learning. Nous avons souhaité qu’ils s’expriment sur la façon dont l’outil d’e-learning avait modifié la conception des cours pour les experts, et quel potentiel se dissimulait derrière les leçons de format «e-learning». Quelle a été votre principale préoccupation lors de la création des leçons de format «e-learning»? Pour les participants, la formation à la SSSA débute avec l’e-learning. Il devrait donc être une rampe d’accès, conçue de la façon la plus variée et interactive possible. Dans les diverses leçons, les élèves sont confrontés à tous les concepts, mais aussi aux principaux aspects du manuel se rapportant au cours qu’ils suivront ultérieurement. Nous avons essayé de créer un contenu avec des vidéos et des cas de figure, afin qu’il épouse la pra tique au plus près. L’e-learning doit être un outil de préparation au cours, mais aussi l’étincelle qui incite l’élève à suivre une for mation d’enseignant de sports de neige. Quels changements apparaissent-ils après les premiers cours (par rapport aux leçons classiques)? Se greffer sur un savoir préalable et l’élar gir est toujours un avantage et facilite le pro cessus d’apprentissage pour toutes les per sonnes concernées. Les leçons en e-learning constituent une base théorique que les for mateurs estiment acquise par tous les parti cipants; ils peuvent donc construire sur cette base. De plus, il est apparu que l’e-learning éveillait chez l’apprenant un questionnement sur des sujets concrets, qui profite ensuite aux discussions en classe. Nous avons aussi constaté, dans les cours de niveau supérieur, qu’une meilleure préparation permettait d’al ler plus en profondeur lorsqu’on traitait la théorie. Roman Sifrig
L’accès à la plate-forme d’e-learning est gratuit pour tout membre de Swiss Snowsports. Cette plate-forme permet à tout membre intéressé de suivre lui aussi un perfectionnement, où qu’il se trouve. Inscrivez-vous dès maintenant sur www.elearning.snowsports.ch
Quel est le principal avantage de cette préparation numérique à nos modules? Elle permet de minimiser l’hétérogénéité au sein des classes. Nous, les formateurs, sommes en mesure de construire sur un sa voir préexistant et de combler les lacunes encore présentes. Grâce aux bases théo riques disponibles, la période consacrée au travail pratique sur la neige est étendue. Dans tous les cours, on débute avec un ni veau de savoir plus important.
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L’e-learning modifie-t-il le travail de l’expert? Oui et non. En principe, le même savoir, les mêmes compétences et la même attitude continuent à être transmis aux participants. Cependant, l’accent sur l’un ou l’autre aspect du cours variera en fonction du savoir préa lable. Le temps sur la neige est prolongé, et les expertes et les experts peuvent s’adapter aux besoins de leur classe de façon optimale. Ceci présuppose également, chez les ensei gnants, une meilleure préparation dans tous les domaines théoriques. En parallèle, le temps d’apprentissage individuel des partici pants le soir diminue. Comment les participants réagissent-ils à l’e-learning? Pour l’instant, nous avons reçu relative ment peu de feed-back. Il s’agira de les re cueillir à la fin de la saison, de les évaluer et de les intégrer dans le développement du concept. Mais on peut déjà observer que par rapport aux années précédentes, les appre nants obtiennent de meilleurs résultats aux examens théoriques. Nous avons aussi constaté qu’une majorité des apprenants ef fectuait sa préparation consciencieusement. Y a-t-il un potentiel en matière d’amélioration? Bien sûr, il est toujours possible de s’amé liorer, et nous tenons à améliorer nos cours en permanence. Nous avons fait nos pre mières expériences dans le domaine de l’e-learning, et en avons déjà intégré les ré sultats lors de l’élaboration des formations Kids et d’admission, versions e-learning. Les outils actuels pour les Cours d’instructeur et d’aspirant exigent encore trop de lecture. C’est certain: rendre ce contenu d’apprentis sage plus interactif représenterait un atout. Pour les thèmes complexes, on envisage d’introduire des «screencasts», qui verraient un expert expliquer des déroulements biomé caniques par exemple. Où réside le potentiel additionnel de l’e-learning? L’e-learning contient en germe la possibili té de devenir le compagnon indispensable de la formation. De la base, et aussi dans les cours internes des écoles de sports de neige, à l’examen professionnel. Disposer d’une plate-forme qui mette un savoir à la disposi tion de tous les membres de la SSSA, voire permette un échange entre écoles, serait ex traordinaire. Réunir aux cours des partici pants mieux préparés représente déjà une plus-value majeure et correspond à notre vi sion de la formation.. ●
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E-LEARNING
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Text: SSSA, Foto: zVg
Robin Morgenthaler, Marketing & Product Manager bei Swiss Snowsports, hat im Dezember 2020 den Kids Instructor Kurs in Grindelwald absolviert. Von ihm wollten wir wissen, welche Vorteile die E-Learning-Lektionen den Kursteilnehmenden bieten. Wie hast du den Aufwand des E-Learning empfunden? Der Lernaufwand für die E-Learning-Lek tionen des Kids Instructor Kurses ist mit zirka 90 Minuten angegeben. Dadurch, dass die Lektionen mit Videos, Bilder und Illustra tionen unterstützt sind, sind die einzelnen Lektionen sehr abwechslungsreich. Zudem hat mir das vorgängige Absolvieren der ELearning-Lektionen einiges an theoretischer Arbeit während des Kurses gespart. Was hat dir am meisten gebracht in den Lektionen? Die E-Learning-Lektionen vermitteln ein ideales theoretisches Grundverständnis, welches für den gesamten Kids Instructor Kurs und für den späteren Skilehrerunterricht hilfreich ist. Anhand der verschiedenen Videos, Illustrationen und dem Abschlussquiz wird die Aufnahme der einzelnen theore tischen Inhalte vereinfacht. Dadurch, dass man die theoretische Grundlage mit dem E-Learning-Tool bereits vor dem Kurs erarbeiten kann, ist die Festigung der theoretischen Inhalte während des Kurses massiv einfacher. Wo siehst du den Mehrwert bezüglich der Kurse? Alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer hatten bereits zum Start des Kurses eine vertiefte theoretische Basis. Dadurch konnten die Theorieblöcke am Kurs selbst kurzge halten werden und der Fokus auf die Unterrichtsmethodik sowie die Skitechnik gelegt werden. Mithilfe der praktischen Erläuterungen der Kursleiterin, wie beispielsweise des Technikmodells des Schneesports, wurden die theoretischen Inhalte zudem noch verständlicher. Die E-Learning-Lektionen gestalten also den gesamten Kurs effizienter, intuitiver und gewährleisten einen nachhaltigen Wissensaufbau. ●
Robin Morgenthaler
Texte: SSSA, Photo: màd
Robin Morgenthaler, manager en marketing et en produits auprès de Swiss Snowsports, a suivi en décembre 2020 le cours de Kids Instructor à Grindelwald. Nous lui avons demandé quels avantages l’e-learning offrait au participant à un cours. Comment juges-tu l’effort demandé par l’e-learning Le temps d’apprentissage indiqué pour les leçons d’e-learning du Cours de Kids Instruc tor est de 90 minutes environ. Les vidéos, les photos et les illustrations présentes dans les diverses leçons rendent l’apprentissage très varié. De plus, suivre les leçons d’e-learning au préalable m’a permis d’abréger mon étude de la théorie pendant le cours. Quel a été le principal apport de ces leçons? Les leçons d’e-learning fournissent une compréhension de base théorique idéale qui
s’avère utile au cours de Kids Instructor dans son ensemble et, plus tard, à l’ensei gnement du ski en général. Grâce aux di verses vidéos, aux illustrations et au quiz fi nal, le contenu théorique devient plus digeste. Défricher les bases théoriques à travers l’e-learning avant le cours déjà, c’est favoriser la consolidation du contenu théo rique pendant le cours.
Où se trouve selon toi l’avantage de tels cours? Au départ déjà, tous les participants dispo saient d’une base théorique solide. Ceci a permis d’abréger les blocs de théorie pen dant le cours, pour permettre de se concen trer sur la méthodologie d’enseignement et la technique de ski. De plus, les explications pratiques de la cheffe de cours, comme celles sur le modèle technique des sports de neige, ont apporté beaucoup de clarté au contenu théorique. En résumé, les leçons d’e-learning apportent davantage d’efficacité et d’intuition au cours et assurent la construction d’un ap prentissage durable. ●
VERSCHIEDENE PERSPEKTIVEN – GRÖSSERE CHANCEN Ein Sprichwort besagt, dass viele Wege nach Rom führen. In seiner Einzelfacharbeit im Rahmen der Ausbildung zum Schneesportlehrer mit eidg. Fachausweis zeigt David Urban, dass auch im Unterricht verschiedene Wege zum Erfolg führen können.
EDUCATION – DAVID URBAN
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Text: Andy Maschek, Fotos: zVg
Seit Herbst 2020 arbeitet David Urban nach seinem Physikstudium an der EPFL in Lausanne als Doktorand im norwegischen Trondheim. Sein wissenschaftliches Denken ist in seiner Einzelfacharbeit sichtbar, in der er sich mit dem Thema «Variationen der Erklärung» beschäftigt, die für den Schneesportlehrer eine Chance sind. «Ich habe gemerkt, dass es extrem effizient sein kann, bei einer Blockade im Unterricht von Kindern und Erwachsenen die Perspektive zu ändern, wenn die andere Person das Erklärte nicht verstanden hat», erklärt der 25-Jährige die Motivation hinter seiner Arbeit. «Das kostet nichts und kann extrem viel Zeit sparen. Auch wenn man eigentlich dasselbe erklärt, kann es aus einer anderen Perspektive den Knoten platzen lassen.» Das habe ihm selber auch schon geholfen, beispielsweise als er einen 360er schöner landen wollte, habe ihm ein Kollege mit einem grossen Freestyle-Background geraten, zuerst ein wenig einen Ollie zu machen, damit es nach vorne dreht und das mit der eigentlichen Rotation zu verbinden. «Plötzlich hat es Klick gemacht, es war logisch für mich.»
Die Ebenen des Lernens Der erste Teil seiner Arbeit ist theoretisch und wissenschaftlich gut belegt, wenn auch nicht ausschliesslich auf den Skisport bezogen. Dabei beschäftigt er sich mit drei Ebenen des Lernens: «erwerben und festigen», «anwenden und variieren», «gestalten und ergänzen». Er sagt: «Wenn man von Variation spricht, bezieht sich das fast immer auf die Ebene ‹anwenden und variieren›, da geht es um Variationen in der Umsetzung. Man macht etwas ein wenig anders, schneller, auf einem Ski, auf ein Signal hin, etc. Es geht um die abwechslungsreiche Umsetzung.» Mikro variationen sind dagegen laut «Pfefferlé 2014» schon in der ersten Phase des «Er werbens und Festigens» besonders hilfreich, wenn man die Informationen aufnimmt und verarbeitet, wenn man versucht, etwas zu verstehen und erstmals anzuwenden. Die Zuordnung des Variierens zur ersten oder zweiten Lernphase sei der wesentliche Unterschied der Ansätze, so Urban. «Mikro variationen sind relativ bekannt, vor allem betreffend Aufnahme. Da hat man die verschiedenen Kanäle wie visuell, auditiv, taktil, kinästhetisch, etc. Man kann etwas mündlich erklären, zeigen, die Person spüren lassen. Mit diesen Kanälen spiele man oft. Allgemein bekannt ist, dass Kinder tendenziell weniger gerne mündliche Erklärungen haben, sondern besser verstehen, wenn man etwas vorzeigt.»
David Urbans offizielles Foto der Schneesportschule
Wichtig ist für den Schneesportlehrer, zu erkennen, welche Art des Lernens ein Schüler bevorzugt, was aber nicht ganz einfach ist. «Meiner Meinung nach kann man nur ausprobieren. Es geht darum, relativ schnell und effizient herauszufinden, was für die jeweilige Person am besten funktioniert», sagt David Urban. In seiner Arbeit schaue er darauf, was es bringen könne, die Perspektiven zu wechseln; eine weitere Mikrovariation, die vor allem auf die Etappe der Verarbeitung abziele. Das sei ein weniger häufig benutztes Gadget, das aber oft funktioniere und bei dem man nicht viel Zeit verliere, wenn es nicht funktioniert. «Wenn man angefangen hat, etwas zu erklären und sieht, dass es nicht wunschgemäss klappt, kann man die Perspektive wechseln. Ich habe mehrmals erlebt, dass dies zum Erfolg führt, auch wenn man genau dasselbe ‹nochmal› erklärt hat. Entscheidend ist, dass dies aus einer anderen Perspektive geschieht.»
Die Raumrepräsentation David Urban fokussiert sich in seiner Arbeit auf die ego- und die allozentrische Raumrepräsentation. Bei der egozentrischen
Nendaz.
Variante erfolgt die Lokalisierung relativ zum eigenen Körper, bei allozentrischen Referenzsystemen geschieht dies relativ zur Umwelt. David Urban sagt: «Je besser man im Skifahren wird, desto stärker braucht man die räumliche Wahrnehmung. Wenn jemand erst angefangen hat zu lernen und noch nicht sehr erfahren ist, konzentriert man sich eher auf sich selber, auf die eigene Bewegung. Ein sehr guter Skifahrer dagegen spielt mit dem Gelände, sieht voraus, wo ein Buckel kommt und er eine Kurve ansetzt, um den Schwung mitzunehmen. Je besser man wird, desto mehr braucht man diesen räumlichen Blick.» Einen weiteren Grund erkennt er wohl auch wegen seines Physikstudiums, denn bei allen Erklärungen von dynamischen Bewegungen hat man immer einen Bezugspunkt. Was in der Theorie kompliziert tönt, wird in der Praxis einfacher verständlich. «Wenn wir einem Skischüler sagen, er solle mit seinem Schwerpunkt nach vorne kommen, brauchen wir einen Bezugspunkt. Er muss wissen, in Bezug auf was er nach vorne kommen soll; meistens ist das die Bindung, die Mitte des Skis», erklärt David
«Jeder Hundertstel auf der Piste zählt.» Das Beste aus dem Skitag herausholen – mit Tipps von Wendy und noch mehr Snow-how: ticketcorner.ch/ski
Wendy Holdener, Ski-Weltmeisterin und Olympiasiegerin
EDUCATION – DAVID URBAN Urban. Bei Kindern könne es sein, dass diese Information nicht wie gewünscht rüberkomme und sie einfach den Oberkörper oder den Kopf nach vorne knicken. «Man kann versuchen, das dem Kind zu erklären, das wird aber kaum funktionieren. Einfacher ist es, wenn ich einem Kind sage, es solle die Skibindung am Anfang der Kurve nach hinten stossen. Das ist im Prinzip dasselbe. Der Unterschied ist, dass die zweite Erklärung aus dem egozentrischen Standpunkt heraus kommt. Ich bin hier und stosse die Bindung nach hinten ist die egozentrische Erklärung, und das verstehen Kinder teilweise einfacher.» Bei Kindern sei der Standardbezugspunkt oft der eigene Körper , was auch schon durch Studien nahegelegt wurde. Im Unterricht mit Erwachsenen sind beide Varianten erfolgsversprechend. Beim Bodycarving ist es beispielsweise wichtig, dass der Schwerpunkt weit weg von den Skis geht. Da kann man der lernenden Person sagen, dass sie sich so stark wie möglich ins Kurveninnere zu stossen hat, dann ist der Bezugspunkt die Kurve, es ist ein allozentrischer Ansatz. Bei anderen Personen funktioniert die egozentrische Perspektive besser, wenn man ihnen sagt, sie sollen die Skis so weit wie möglich von sich selber weg stossen. «Bei beiden Ansätzen streckt man im Endeffekt die Beine. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei Erwachsenen beide Präferenzen möglich sind. Das sieht man auch im Alltag. Es gibt Leute, die das Navi lieber so einstellen, dass sich die Karte mitdreht, das ist dann eher egozentrisch. Wenn die Karte fix bleibt, sehen wir den allozentrischen Ansatz», erklärt David Urban. In seiner Einzelfacharbeit zeigt der 25-Jährige die verschiedenen Perspektiven anhand weiterer Beispiele auf. Eindrücklich
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Ein Snowboardausflug gegen Saisonende.
ist dies beim Bewältigen eines Riesen slaloms. Kinder, welche die egozentrische Perspektive anwenden, haben Mühe, sich eine gute Linie in Bezug auf die Kurssetzung vorzunehmen . Sie schauen viel mehr darauf, wo sich von ihnen aus das nächste Tor befindet und reagieren dann auf diese Situation. Meistens fahren sie so gerade darauf hin, stechen den Schwung ab, um dann wieder gerade das nächste Tor anzupeilen. Runde Kurven sind so unmöglich.
Theorie und Pragmatismus David Urban arbeitet in Nendaz als Schneesportlehrer, seit er 18 Jahre alt ist und konnte mit dem Ändern der Perspektive Ausbildungskurs Diavolezza.
im Unterricht schon mehrmals Erfolgser lebnisse feiern. Auch für ihn gilt: Es führen verschiedene Wege zum Ziel. «Wichtig ist aber, bei aller Theorie pragmatisch zu bleiben und an einer Methode festzuhalten, wenn sie bei einem Gast funktioniert. Wenn das zu Lernende auch so verstanden wurde, gibt es weniger Gründe für einen Perspek tivenwechsel», so Urban. Die Recherche war für ihn interessant, wobei am Anfang eher seine eigenen Beobachtungen gestanden haben. Darin sieht er auch den «Schwachpunkt»: dass die Arbeit nicht auf einer grossen Masse von statistischen Daten basiert. Um eine Studie handle es sich nicht, vielmehr um eine Übersicht, bzw. einen Ansatz für eine Studie. «Nach dem Motto: Es scheint, so und so zu sein – und nun müssten wir das beziffern. Die Arbeit beruht hauptsächlich auf meinen eigenen Erfahrungen und um sie glaubhaft zu machen, habe ich Beispiele benutzt, die fast jeder Skilehrer kennt», so David Urban. Die nächsten knapp vier Jahre arbeitet David Urban in Trondheim als Doktorand. Und auch da könnte ihm sein Diplom als Schneesportlehrer helfen. Er sagt: «Es ist gut für mich, dieses international anerkannte Papier, zu haben, so kann ich in Zukunft vielleicht auch mal in Norwegen nebenbei unterrichten.» Und sobald die Pandemie- Situation sich entspannt hat und er wieder einmal in die Schweiz reisen kann, freut er sich darauf, seine Erfahrungen mit seinen Skilehrerkollegen in der Lieblingsbeiz dis kutieren zu können. ●
PERSPECTIVES MULTIPLES, MEILLEURES CHANCES Tous les chemins mènent à Rome, dit l’expression proverbiale. Dans son mémoire inscrit dans sa formation de professeur de sports de neige avec brevet fédéral, David Urban illustre que dans l’enseignement également, les voies du succès sont nombreuses.
Texte: Andy Maschek, Photos: zVg, curdinwuethrich.com
Depuis l’automne 2020, David Urban, qui a achevé des études de physique à l’EPFL à Lausanne, travaille comme doctorant dans la ville norvégienne de Trondheim. Sa démarche scientifique se manifeste clairement dans son travail individuel, où il se penche sur le thème «Varier l’explication». Pour les professeurs de sports de neige, une chance. «Lorsque dans une leçon à un enfant ou à un adulte, il y a un blocage, j’ai remarqué qu’il peut être très ef ficace de changer de perspective, lorsque l’élève n’a pas compris ce qui a été expliqué.» C’est ainsi que ce jeune homme de 25 ans présente la raison d’être de son travail. «Cela ne coûte rien et peut faire gagner une quanti té de temps considérable. Même si au fond, on explique la même chose, vu d’une autre perspective, cela peut créer un déclic.» Cette approche l’a déjà aidé personnellement, lors qu’il a voulu embellir l’atterrissage d’un saut à 360°. Un ami très expérimenté en freestyle lui a alors conseillé d’esquisser un ollie afin de provoquer une petite rotation vers l’avant, puis de lier ce mouvement à la rotation à pro prement parler. «Tout à coup, cela a fait «clic»; tout m’a semblé logique.»
Les niveaux d’apprentissage La première partie de son travail est bien documentée sur le plan théorique et scienti
fique, bien qu’elle ne se concentre pas exclu sivement sur le ski. Il s’attelle là aux trois niveaux d’apprentissage: «acquérir et stabili ser», «appliquer et varier», «créer et complé ter». Il explique: «Lorsqu’on parle de varia tions, on se réfère presque toujours au niveau «appliquer et varier»; il s’agit alors principale ment de variations visant l’étape de la réalisa tion. On fait quelque chose un peu différem ment, plus vite, sur un ski, après avoir reçu un signal…Ces exemples sont des variations qui concernent la réalisation variée des gestes.» Toutefois, «Pfefferlé 2014» nous apprend que les variations peuvent être utiles tout au long du dialogue avec l’apprenant, aussi durant les étapes « percevoir » et « traiter »; en particu lier en utilisant ce que l’on appelle les mi crovariations. Les microvariations sont alors déjà utiles lors de la première phase, «acqué rir et stabiliser», , lorsqu’on essaie de com prendre un élément et de l’appliquer pour la première fois. «Les microvariations sont en effet relativement connues, surtout pour ce qui est de la perception. A ce stade, on peut par exemple utiliser différents canaux de transmission: visuel, auditif, tactique, kines thésique, entre autres. On peut expliquer quelque chose, le montrer, le faire sentir à l’élève. On jongle souvent avec ces canaux. Dans ce contexte, il est aussi connu que les enfants ont tendance à moins apprécier les explications orales, mais réagissent mieux aux démonstrations.»
Pour le professeur de sports de neige, il est essentiel d’identifier le mode d’apprentis sage préféré d’un élève, ce qui n’est toutefois pas aisé. «A mon avis, il faut simplement es sayer. Il s’agit de découvrir, relativement vite et avec efficacité, ce qui fonctionne le mieux pour un certain individu.», confie David Ur ban. Dans son travail, il se concentre alors sur les apports éventuels d’un changement de perspective; une microvariation supplé mentaire, qui vise surtout l’étape du traîte ment de l’information. C’est un gadget utilisé moins fréquemment, mais qui fonctionne souvent et ne fait pas perdre beaucoup de temps dans le cas contraire. «Lorsqu’on commence à expliquer quelque chose et qu’on voit que le résultat n’est pas satisfai sant, on peut changer de perspective. J’en ai déjà fait l’expérience plusieurs fois: ça réus sit fréquemment, même si on ne fait que ré expliquer la même chose. Ce qui est décisif, c’est d’adopter une autre perspective.»
La représentation de l’espace Dans son travail, David Urban se focalise sur deux types de représentation spatiale: la représentation égocentrique et la représen tation allocentrique. Dans la variante égocentrique, la localisation se produit chez un individu par rapport à son propre corps; dans les systèmes de référence al locentriques, le repère se situe dans l’envi ronnement. David Urban précise: «Plus on
EDUCATION – DAVID URBAN
David Urban à skis en Norvège
s’améliore en ski, plus la perception spatiale devient importante. Lorsqu’un individu com mence à apprendre et manque d’expérience, il se concentre plutôt sur lui-même, sur ses propres mouvements. Un très bon skieur, en revanche, joue avec le terrain, prévoit l’arri vée d’une bosse et l’endroit où il doit amorcer un virage pour le négocier. Plus on est com pétent, plus cette perception spatiale est né cessaire.» Une autre raison est peut-être liée à ses études de physique: lors de toute explication d’un mouvement dynamique, on utilise un repère. Ce qui semble compliqué en théorie devient plus limpide dans la pratique. «Lors qu’on dit à un élève de déplacer son centre de gravité vers l’avant, on a besoin d’un point de référence. L’élève doit savoir par rapport à quel point il doit se pencher vers l’avant; la plupart du temps, c’est la fixation, le milieu du ski.», continue David Urban. Chez l’enfant, il est possible que cette information ne soit pas digérée comme souhaité, et qu’il se contente d’avancer le haut du corps ou la tête, et de « se casser en deux ». «Si on lui explique la différence telle quelle, cela ne fonctionnera probablement pas. Il est plus simple de lui dire de pousser sa fixation de ski vers l’arrière au début du virage. En prin cipe, c’est dire la même chose. Mais la diffé rence, c’est que la deuxième explication émane d’un point de vue égocentrique. «Je suis ici et je pousse la fixation vers l’arrière.»
représente un point de vue égocentrique, ce que certains enfants comprennent mieux.» Chez les enfants, le point de référence stan dard est souvent leur propre corps, ce que certaines études suggèrent déjà. Lorsqu’on enseigne à des adultes, les deux variantes peuvent mener au succès. En bo dycarving par exemple, il est important que le centre de gravité soit très éloigné des skis. On peut alors dire à l’élève qu’il lui faut se pousser vers l’intérieur du virage autant que possible; le point de référence est alors le vi rage, et cette suggestion allocentrique. Chez d’autres élèves, la perspective égocentrique, qui consiste à dire qu’il faut repousser ses skis aussi loin de soi que possible, est plus productive. «Quelle que soit la perspective, l’effet visé, c’est une extension des jambes. Des études scientifiques le suggèrent et l’es sai en pratique le révèle: les adultes peuvent avoir une préférence personnelle pour l’une ou l’autre de ces explications. Cet état des choses se retrouve également dans le quoti dien. Il y a des gens qui préfèrent régler leur GPS pour que la carte tourne; c’est préférer un point de vue plutôt égocentrique pour cette tâche. Lorsque la carte reste fixe, on utilise une vision plus allocentrique.», pour suit David Urban. Dans la suite de son mémoire, le jeune de 25 ans démontre les différentes perspectives sur la base d’exemples supplémentaires. Un exemple frappant est celui du slalom géant. Les enfants qui adoptent la perspective égocentrique ont des difficultés à réaliser une bonne ligne de parcours. Ils regardent davan tage l’emplacement de la prochaine porte par rapport à eux-mêmes et sont en mode réactif envers la situation. La plupart du temps, ils foncent sur la porte en ligne droite, coupent le virage, puis mettent le cap sur la prochaine porte en ligne droite. Il est alors impossible de réaliser des virages arrondis. Être conscient de la vision égocentrique de l’élève peut alors pousser à une explication plus simple que celle prenant les portes comme repère pour déduire une ligne idéale.
Théorie et pragmatisme David Urban, qui travaille comme profes seur de sports de neige à Nendaz depuis l’âge de 18 ans, a déjà fêté plusieurs succès à la suite d’un changement de perspective dans l’enseignement. Tout de même, il pré cise qu’il y a toujours plusieurs façons d’arri ver à un but. «Il est cependant important, malgré toute théorie, de rester pragmatique et de s’en tenir à une méthode, si elle fonc tionne avec un hôte particulier. Si une mé thode a permis à l’élément enseigné d’être compris, un changement de perspective se
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justifie moins.», confie Urban. Cette re cherche a été pour lui fascinante, bien qu’au début, ce sont ses propres observations qui aient primé. C’est là que se trouve, selon lui, le point faible de son travail: l’absence d’un volume important de données statistiques. Il ne s’agit pas ici d’une étude, mais bien plus d’un aperçu, c’est-à-dire d’une amorce d’étude. «L’idée derrière ceci, c’est que cer taines choses semblent fonctionner d’une certaine façon, mais il faudrait maintenant des chiffres pour appuyer ces faits. Le travail repose principalement sur mes propres ex périences, et pour les rendre crédibles, j’ai utilisé des exemples connus de presque chaque professeur de ski.», poursuit David Urban. Au cours de ces prochaines années, un peu moins de quatre, David Urban restera à Trondheim pour y travailler comme docto rant. Son diplôme de professeur de sports de neige pourrait lui être utile en Norvège égale ment. Il conclut: «Ce document reconnu sur le plan international est un atout. Je pourrais peut-être travailler en Norvège comme pro fesseur de ski, à côté.» Et aussitôt que la si tuation sanitaire se sera détendue et qu’il pourra reprendre le chemin de la Suisse, il sera ravi de partager ses expériences avec ses collègues professeurs dans son bistrot préféré. ●
Parfois aussi, il troque la neige pour de l’eau…
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LÄNGER GESUND SCHNEESPORTLEHRERINNEN ODER SCHNEESPORTLEHRER SEIN Berufsunfälle sind ein herber Rückschlag für Betroffene und können im Falle eines Schneesportlehrenden gar das Ende der beruflichen Karriere bedeuten. Jeder Unfall ist einer zu viel! Swiss Snowsports ist es daher ein grosses Anliegen, Schneesportlehrenden Präventionsmassnahmen und Wissen über die optimale physische Vorbereitung für Schneesportaktivitäten zu vermitteln.
Text, Fotos: SSSA
Im Sommer 2020 hat das «Swiss Snow Demo Team» die Video serie «get ready with the SSDT» auf Social Media lanciert, welche Schneesportlehrpersonen spezifische Tipps zur physischen Vorbereitung gezeigt hat. Die Idee der Übungsserie war, Schneesportlehr personen aufzuzeigen, wie sie sich auch über den Sommer hinweg optimal auf die nächste Saison vorbereiten können. Hast du diese Vorbereitung verpasst? Dann beginne jetzt gleich mit der neuen Trainingsserie «#stayready with the SSDT». Die neue Serie hat zum Ziel, den Schneesportlehrenden Übungen zu zeigen, wie sie sich während der Saison fit halten können. Die Serie baut auf Übungen auf, die ohne grösseren Aufwand vor oder nach den Aktivitäten auf dem Schnee durchgeführt werden können.
«STAY READY WITH THE SSDT»
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LE SECRET D’UNE FORME DURABLE POUR LES PROFESSEURS DE SPORTS DE NEIGE
Texte, Photos: SSSA
Au cours de l’été 2020, le «Swiss Snow Demo Team» a lancé sur les médias sociaux la série de vidéos «get ready with the SSDT»; celle-ci fournissait aux enseignants de sports de neige des conseils spécifiques sur une préparation physique. L’idée de la série d’exercices était de montrer à ces enseignants comment ils pouvaient exploiter l’été égale ment pour se préparer au mieux à la saison suivante. Avez-vous manqué cette préparation? Si oui, plongez-vous immé diatement dans la nouvelle série d’entraînement «#stayready with the SSDT». Cette série vise à montrer aux enseignants des exercices leur permettant de garder la forme tout au long de la saison. Elle repose sur des exercices qui peuvent être réalisés sans contrainte majeure avant et après les activités sur la neige.
Les accidents professionnels représentent en général un revers amer, et, pour les enseignants de sports de neige, souvent pire: la fin de leur carrière professionnelle. Chaque accident est un accident de trop. Swiss Snowsports tient donc à informer les enseignants de sports de neige en matière de mesures de prévention et de préparation physique optimale aux activités de sports de neige.
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«STAY READY WITH THE SSDT»
Jan Seiler, Krafttrainingsexperte am Bundesamt für Sport BASPO und Experte Krafttraining in der Ausbildung bei Swiss Ski, hat weitere wichtige Tipps, wie du dich während der Saison auch neben der Piste fit hältst.
Jan, du hast Trainingsprogramme für Schneesport-Profis entwickelt. Siehst du Parallelen zu Schneesportlehrpersonen? Diese gibt es auf jeden Fall. Die externen Kräfte steigen mit zunehmender Geschwindigkeit und mehr gecarvtem Kurvenanteil rasch an. Um diesen hohen Kräften entgegenwirken zu können, benötigt man ein entsprechend gutes Kraftniveau. Um sich über einen längeren Zeitraum praktisch täglich solch intensiven Reizen aussetzen zu können, ist eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit ebenfalls von Vorteil. Was empfiehlst du einer Ski- oder Snowboardlehrperson während der Saison zu machen, um verletzungsfrei durch die Saison zu kommen? Wenn man sich während der Sommermonate eine gute Basis antrainiert hat, sollten während des Winters zwei gezielte Erhaltungseinheiten ausreichen. Eine Kraft- und eine Ausdauertrainingseinheit pro Woche mit Mobilisations- und Stabilisationsübungen für die Beinachsen und den Rumpf in der Vorbereitung dieser Einheiten.
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Jan Seiler, expert en renforcement musculaire auprès de l’Office fédéral du sport OFSPO et au département de la formation de Swiss-Ski, a encore d’autres éclairages à livrer sur la façon de rester en forme pendant la saison, et aussi en dehors des pistes.
Jan, tu as développé des programmes d’entraînement pour les professionnels de sports de neige. Vois-tu des parallèles entre ces programmes et ceux destinés aux professeurs de sports de neige? Il y en a certainement. Lorsque la vitesse augmente et que la part de virage est plus dérapée, les forces extérieures croissent rapidement. Pour contrecarrer ces forces élevées, il faut un niveau de force corres pondant. Afin de pouvoir affronter cette usure intensive presque quoti diennement sur une longue durée, une bonne endurance est aussi un avantage. Quelles recommandations ferais-tu à un enseignant de ski ou de snowboard pendant la saison pour finir l’hiver indemne? Lorsqu’on s’est entraîné pendant les mois d’été pour former une bonne base, deux unités ciblées d’«entretien» pendant l’hiver devraient suffire. Une unité de renforcement musculaire et une unité d’entraîne ment de la résistance par semaine, avec, en guise de préparation à ces unités, des exercices de mobilisation et de stabilisation pour l’axe des jambes et le tronc.
Welches sind aus deiner Sicht konkret die wichtigsten Übungen im Bereich Kraft und Beweglichkeit, welche in das Wochen programm einer Schneesportlehrperson gehören? Selbstverständlich sind klassische Kraftübungen wie zwei- und einbeinige Kniebeugeformen sowie Kreuzhebe- und Bridgingvarianten sehr zentral. Aber auch Variationen bekannter Rumpfübungen wie des Unterarm- und Seitstützes sind wichtig für die Grundstabilität. Druck- und Zugübungen für den Oberkörper ergänzen das Programm. Übungen für die hintere Oberschenkelmuskulatur sind in Bezug auf die Prävention von Kreuzbandverletzungen sehr wichtig und in der Regel ohne viel Zusatzmaterial umsetzbar. Ebenfalls sinnvoll sind Flexions-, Extensions- und Rotationsübungen für die Wirbelsäule, die in der Intensität von reiner Mobilisation bis hin zur Kräftigung mit leichten Zusatzgewichten zielführend sein können.
A ton avis, quels sont les principaux exercices en matière de renforcement musculaire et de mobilité que devrait contenir le programme hebdomadaire d’un enseignant de sports de neige? Bien entendu, les exercices de renforcement musculaire classiques, comme les formes de flexion du genou, sur une ou deux jambes, ainsi que les variantes de soulevé et de bridging, sont centrales. Mais les variations d’exercices du tronc connues, comme l’appui latéral sur un avant-bras et l’appui dorsal sur les avant-bras, sont elles aussi impor tantes pour la stabilité de base. Les exercices de poussée et les trac tions pour la partie supérieure du corps complètent le programme. Pour ce qui est de la prévention des lésions des ligaments croisés, les exer cices pour la musculature postérieure de la cuisse sont très importants et peuvent en général se pratiquer sans trop de matériel additionnel. On peut ajouter les exercices de flexion, d’extension et de rotation, qui sont bénéfiques à la colonne vertébrale. Lors de la progression de la simple mobilisation au renforcement, ces exercices peuvent devenir plus ci blés grâce à des poids légers supplémentaires.
Während der Hochsaison gibt es für eine Schneesportlehrperson kaum einen freien Tag. Was empfiehlst du, damit diese Zeit verletzungsfrei überstanden wird?
Pendant la haute saison, un enseignant a à peine une journée de libre. Que recommandes-tu pour éviter des blessures pendant cette période?
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«STAY READY WITH THE SSDT»
Gewisse Übungen lassen sich ideal in einer täglichen Routine integrieren. Die Regelmässigkeit ist ohnehin der Schlüssel zum Erfolg. Idealerweise stellt man sich zwei Übungen aus verschiedenen Bereichen zusammen und rotiert diese dann mit anderen Übungen im Verlaufe der Woche, so dass alle Bereiche in etwa gleich viel trainiert werden. Routinen von 15- bis 20-minütiger Dauer sind dabei aus reichend. Wenn man gerne früh aufsteht, ist eine Trainingseinheit früh morgens zu empfehlen, da diese bereits ein erstes Mal sehr viel Zufriedenheit auslösen kann. Selbstverständlich gibt es aber auch Leute, die lieber am Abend nach getaner Arbeit trainieren wollen.
Gelten die gemachten Aussagen auch für ältere Schneesportlehrpersonen? Oder müssen ab einem gewissen Alter noch andere Faktoren beachtet werden? Grundsätzlich sind diese Regeln allgemein gültig. Bei älteren Personen müssen unter Umständen Übungen, Intensitäten und Bewegungsamplituden angepasst werden. Das wird aber aufgrund der Heterogenität und der unterschiedlichen Intensitätslevel der Schneesportaktivitäten auch bei jüngeren Lehrpersonen sinnvoll sein. Ich gehe aber davon aus, dass ältere Lehrpersonen am stärksten von gezielten Interventionen in diesem Bereich profitieren, auch hinsichtlich des Alltags. Schon bald ist auch diese Saison Geschichte. Was ist dein top Tipp für unsere Mitglieder, um gut in die nächste Saison zu starten? Die Trainingsinhalte so zusammenzustellen, dass sie Spass machen und motivieren – nur durch Kontinuität und wiederkehrende Glücksgefühle wird man seine Ziele nachhaltig verfolgen und erreichen. Möchtest du noch etwas ergänzen? Der präventive Effekt von gezielten Trainingsinterventionen hat einen sehr hohen Stellenwert und die Förderung und Motivation zur Umsetzung von Trainingsprogrammen ist somit ein Baustein für eine gesunde Unternehmenskultur. ●
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Certains exercices peuvent être aisément intégrés dans une routine quotidienne. La régularité est certainement la clé du succès. Dans l’idéal, on pratique chaque jour deux exercices issus de domaines dif férents et les alterne avec d’autres exercices au cours de la semaine; tous les domaines bénéficient alors d’un entraînement plus ou moins égal. Une routine de 15 à 20 minutes est suffisante. Si l’on aime se lever tôt, je recommande une unité d’entraînement tôt le matin, déjà pour la grande satisfaction qu’elle procure. Bien sûr, il y a aussi des gens qui préfèrent s’entraîner le soir, après le travail.
Les énoncés ci-dessus sont-ils également valables pour les enseignants de sports de neige plus âgés? Ou faut-il tenir compte de facteurs supplémentaires à partir d’un certain âge? En principe, ces règles sont valables pour tous. Chez les personnes plus âgées, il faudra éventuellement adapter les exercices, leur inten sité, ainsi que l’amplitude des mouvements. Une telle adaptation peut toutefois aussi s’imposer pour les enseignants plus jeunes, en fonction de l’hétérogénéité et des divers niveaux d’intensité des activités de sports de neige. Je pars cependant du principe que les enseignants plus âgés sont ceux qui profitent le plus d’interventions ciblées dans ce domaine, aussi au quotidien. Cette saison tire bientôt à sa fin. Quel conseil donnerais-tu à nos membres avant tout autre pour bien entamer la saison prochaine? Je leur recommande de composer le contenu de leur entraînement afin qu’il procure plaisir et motivation. Car seules la continuité et une joie renouvelée permettront de poursuivre ses objectifs sur la durée, et de les at teindre. Aurais-tu un dernier élément à ajouter? L’effet préventif d’interventions d’entraî nement ciblées est très précieux; l’encoura gement à mettre en œuvre des programmes d’entraînement en devient un élément constitutif d’une culture d’entreprise saine. ●
«GEMEINSAM DIE FREUDE AN DEN BERGEN ERLEBEN» Diese Saison wurde die Zusammenarbeit zwischen Swiss Snowsports und Thömus lanciert. Von Thomas Binggeli, CEO Thömus, wollten wir wissen, welche Hintergründe die Partner schaft hat und welche gemeinsamen Ziele Swiss Snowsports und Thömus verfolgen.
Text: Thömus & SSSA, Fotos: zVg
Seit 30 Jahren steht Thömus für schwei zerischen Unternehmergeist, Kreativität, Innovation und Leidenschaft in der Ent wicklung und Herstellung von technisch hochwertigen Bikes. Thomas Binggeli – seit jeher von allen Thömu genannt – gründete das Unternehmen bereits im Alter von 17 Jahren auf dem elterlichen Bauernhof, nach dem er in Ferienabwesenheit seiner Eltern alle Schafe verkauft hatte. Bis heute ist der Bauernhof in Oberried bei Bern der Hauptsitz der Thömus AG – ergänzt durch Service-Hubs in Bern, Gstaad und bald auch in Zürich, Luzern und in der Ostschweiz. Rund 100 Mitarbeitende sind mit Kompetenz und Leidenschaft Teil der Erfolgsgeschichte,
von der Entwicklung über das Design bis zur Vermarktung. Aufgebaut wird jedes Bike individuell nach Kundenwünschen in der eigenen Produktion in Thörishaus bei Bern. 2019 wurde auf Initiierung von Thomas Binggeli hin der Swiss Bike Park in Oberried eröffnet. Der rund 30 000 m2 umfassende Park bietet eine kostenlose Nutzung von Singletrails, Uphill Rampen, Drops, Jump lines, Trick Jumps ins Luftkissen, zwei Pumptracks und ein Velodrom.
Thomas Binggeli, was waren die Beweggründe für Thömus, mit Swiss Snowsports eine Partnerschaft einzugehen? Ich bin überzeugt, dass Thömus, der Swiss Bike Park und Swiss Snowsports perfekt zu
sammenpassen. Sowohl Thömus, der Swiss Bike Park und Swiss Snowsports sind inno vativ, nahe am Kunden und sehr schweize risch. Diese Gemeinsamkeiten verbinden.
Wie sieht für Sie eine perfekte Zusammenarbeit mit den Schweizer Skischulen und den Skilehrerinnen sowie Skilehrern aus? Eine gute Zusammenarbeit ist für mich immer auch eine langfristige Zusammen arbeit, in der alle Seiten voneinander profi tieren können. Aktuell sind die Schweizer Skischulen, Skilehrerinnen und Skilehrer hauptsächlich im Winter aktiv und gefordert, die Biker dagegen eher im Sommer. Ich denke aber, dass Sommer- und Wintersport arten immer mehr ineinander übergehen und
– PARTNERSCHAFT Welche Ziele wollen Sie mit der Kooperation mit Swiss Snowsports und den Schweizer Skischulen erreichen? Ich glaube fest daran, dass Biken als Sport und das Velo generell im Alltag in vielen Regionen nicht nur saisonal von Be deutung ist, sondern künftig an 365 Tagen im Jahr aktuell sein wird. Da sehe ich ein grosses Potenzial, das Thömus gemeinsam mit den Skischulen in den klassischen
verschmelzen werden, so dass sich viele Synergien ergeben, die genutzt werden können.
Wie sehen Ihre Zukunftspläne in Hinsicht auf das kommende Jahr mit Swiss Snowsports und den Schweizer Skischulen aus? Im ersten Jahr wird es ein gegenseitiges Beschnuppern sein, mit dem Fokus auf dem Erstellen von Konzepten. Dennoch wollen wir bereits erste Nägel mit Köpfen machen – vor allem im Bereich Ausbildung. Im Swiss Bike Park beispielsweise können neuartige Kurse ausgearbeitet und durchgeführt werden. Wir wollen aber auch bereits erste Schritte hin zu Dienstleistungen im Produkte- und Service bereich für Skischulen in Angriff nehmen.
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Wintersportregionen nutzen kann, um auch im Sommer künftig viele G äste auf und mit dem Bike glücklich zu machen.
Was würden Sie den Schweizer Skischulen und Schneesportlehrern gerne mitteilen? Das Bike im Allgemeinen und das E-Moun tainbike im Speziellen ist nicht ohne Grund ein Megatrend geworden. Es bringt Men schen zusammen und ist ein super Trainings gerät, das generationenübergreifend für ganz viel Spass sorgt. Für mich geht es darum, gemeinsam die Freude an den Bergen und den Spass in der Natur zu erleben. Ich kann dem Motto «Cycling is the new Golf» nur zustimmen und ermuntere daher alle, es einfach einmal auszuprobieren. ●
«PARTAGER LA JOIE DE LA MONTAGNE» Cette saison a été lancée une collaboration entre Swiss Snowsports et Thömus. Nous avons demandé à Thomas Binggeli, CEO de Thömus, de nous révéler les antécédents de ce partenariat, mais aussi la nature des objectifs communs que poursuivent cette entreprise et Swiss Snowsports.
Texte: Thömus & SSSA, Photos: màd
Depuis 30 ans, Thömus est synonyme d’esprit d’entreprise helvétique, de créativité, d’innovation et de passion en matière de développement et de production de vélos à la technique sophistiquée. Thomas Binggeli – Thömu depuis toujours –, a fondé sa petite entreprise à 17 ans déjà à la ferme familiale, après avoir vendu tous les moutons de la ferme alors que ses parents étaient en vacances. Et la ferme d’Oberried, près de Berne, est restée jusqu’à ce jour le siège principal de Thömus AG – que viennent compléter des «service hubs» (centres d’entretien) à Berne,
à Gstaad, mais bientôt aussi à Zurich, à L ucerne et en Suisse orientale. Quelque 100 collaborateurs mettent leur compétence et leur passion au service de ce succès, du développement à la commercialisation des produits, en passant par leur design. Chaque vélo est construit sur mesure pour répondre aux souhaits du client; le lieu de fabrication est l’usine de la marque, située à Thörishaus près de Berne. En 2019 a été ouvert, à l’initiative de Thomas Binggeli, le Swiss Bike Park à Oberried. Ce park d’une surface de quelque 30 000 m2 offre l’usage gratuit de singletrails, de rampes uphill, de drops, de jumplines, de trick jumps, répartis sur des coussins d’air, deux pumptracks et un vélodrome.
Thomas Binggeli, quelles raisons ont-elles amené Thömus à conclure un partenariat avec Swiss Snowsports? Je suis convaincu que Thömus, le Swiss Bike Park et Swiss Snowsports sont très bien assortis. Thömus, le Swiss Bike Park et Swiss Snowsports sont tous trois innovateurs, proches de leur clientèle et enracinés dans la culture suisse. Ces points communs tissent des liens. A votre avis, quel aspect revêtirait une collaboration idéale avec les Écoles Suisses de Ski et les professeurs/-es de ski? Pour moi, une bonne collaboration est aussi une collaboration de longue durée et qui permet à toutes les parties de profiter les
– PARTENAIRE concepts. Mais nous voulons déjà produire du concret – surtout dans le domaine de la formation. Au Swiss Bike Park par exemple, on peut mettre sur pied et réaliser des cours inédits. Mais nous voulons aussi aborder les prestations dans le domaine des produits et des services pour les écoles de ski.
Quels objectifs s ouhaitez-vous atteindre avec cette coopération? Je suis fermement convaincu que l’importance du vélo comme sport, et du vélo en général, dans beaucoup de régions, une im-
unes des autres. Actuellement, les Écoles Suisses de Ski et les professeurs/-es de ski sont principalement actifs et sollicités en hiver, alors que les amateurs de vélo le sont plutôt en été. Je pense toutefois que les disciplines estivales et hivernales ont tendance à se chevaucher et à s’imbriquer toujours plus; un effet de synergie en résulte, qui pourra être utilisé.
En matière de collaboration avec Swiss Snowsports et les Écoles Suisses de Ski, quels sont vos projets pour l’année qui vient? La première année, nous allons simplement essayer de mieux nous connaître et nous concentrer sur l’établissement de
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portance qui est actuellement saisonnière, va se développer sur 365 jours par an. Je vois dans la collaboration de Thömus avec les écoles de ski dans les régions de sports d’hiver classiques un potentiel: il s’agit de satisfaire de nombreux hôtes en été également, sur et avec un vélo.
Quel message souhaiteriez-vous transmettre aux Écoles Suisses de Ski et aux professeurs de sports de neige? La raison de la popularité immense du vélo en général et du VTT électrique en particulier n’est pas un mystère. Ils ont un côté rassembleur et sont des engins d’entraînement formidables, qui procurent beaucoup de fun, quelle que soit la génération. Pour moi, il s’agit de vivre une expérience collective: celle du plaisir de la montagne et de la nature. Je ne peux que souscrire au slogan «Cycling is the new Golf» et encourage donc chacun à ● essayer cette discipline.
EIN URALTES REZEPT:
GLUTEN- UND LAKTOSEFREI. VISIONÄR. GRUYERE.COM/REZEPTE
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BEST PRACTICE NORDIC
IDEENSAMMLUNG FÜR ATTRAKTIVEN UNTERRICHT Die letzten Sätze sind übersetzt, das Layout verfeinert und die ge fundenen Schreibfehler ausradiert: Das Best Practice Nordic ist endlich da.
Best Practice Nordic
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Best Practice Nordic
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Best Practice Nordic
BREIT ENSP ORT
Einleitung
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Sp ort - und Ath lete nen twi ckl ung LEIST UNGS SPOR T MA
ST ERY
M Domin
ieren der Sportart
IT
International Erfolg haben
E
Die Schweiz (int.) repräsentieren
EL
E2
E1
Übergang
Best Practice Nordic
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Trainieren und Ziele erreichen
Gelegentlich Wettbewerb
F1
Entdecken
MAIN PARTNER PREMIUM PARTNER
Durchbruch und belohnt werden
ENT
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Anwenden und variiere n der Bewegungsgrundfor men
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Potenzial bestätigen
L TA
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Sportartspezifisches Engagement und/oder Wettkampf
F O U N D AT I O N S
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T1
Potenzial zeigen
GOLD PARTNER
Text & Fotos: SSSA
Nach ziemlich genau zwei Jahren Arbeit konnte die Übungssammlung für den nordi schen Bereich in deutscher sowie französischer Sprache komplettiert werden. Damit das Pro dukt am Swiss Snowsports Forum 2020 erst mals den Experten vorgestellt werden konnte, leistete Swiss Snowsports in Zusammenarbeit mit J+S und Swiss-Ski wichtige Vorarbeit. Für dieses Projekt haben sich alle drei Institutionen an einen Tisch gesetzt und zusammen ein einheitliches Produkt erarbeitet. Die Ideensammlung bietet in verschiede nen Kapiteln praktische Übungen, welche von Clubleitenden, Langlauflehrenden, La gerleitenden aber auch von Privatpersonen sinnvoll im Unterricht auf dem Schnee um gesetzt werden können. Das Ziel ist es, mit Metaphern und Bildern unseren Gästen
MEDIA PARTNER
Erwerben und festigen der Bewegungsgrundformen
* Die Abkürzung FTEM steht für die vier Schlü sselbereiche «F» wie dation» (Fundament, «Foun Grundlagen, Basis), «T» wie «Talent», «E» wie und «M» wie «Mas tery» «Elite» (Weltklas se) und bilde t damit den Idealverl einer spor tlichen Karri auf ere bis hin zur Welt spitz e ab.
attraktiven Unterricht anbieten zu können, damit diese die Faszination des Langlaufs so schnell wie möglich erleben dürfen. Als Einstieg bieten die Kapitel «Aufwärmen und Spiele» sowie «Entdecken» Ideen für den ersten Schneekontakt. Darauf aufbauend findet man in den Kapiteln «Klassisch» und «Skating» Aufbaureihen, um die Kernbewe gungen zu schulen und anschliessend die ersten Schrittarten zu erlernen. Da man nach dem Erlernen der Grundlagen nun bereits Aufstiege bewältigen kann, darf das Kapitel «Downhill» nicht fehlen. Von hier an taucht der Gast komplett in die nordische Skiwelt ein: Spielerisch entdeckt er in den Kapiteln «Skispringen», «Nordische Kombination» und «Biathlon», wie facettenreich diese Sportart sein kann. Zum guten Schluss finden sich Langläufer und Langläuferinnen, egal ob Einsteigende
oder Fortgeschrittene, auf einem Skills Park wieder. In diesem Parcours können Ein steigende erste Bewegungen erlernen oder Fortgeschrittene das Gelernte anwenden und variieren. Die Übungen werden nicht nur textlich beschrieben, sondern verweisen per QR-Code auf Videosequenzen. So können sich Lernende direkt ein Bild der Übungsreihe machen. Das Best Practice Nordic wurde den Teil nehmenden der Fortbildungskurse 2020 bereits vorgestellt. Auch in den Ausbildungs kursen kommen sie per sofort auf allen Stufen zum Einsatz. Interessierte können das «Best Practice Nordic» im Swiss Snowsports Shop (www.snowsports.ch/de/shop.html) für CHF 18 pro Stück bestellen. Auf die Saison 2021/22 hin werden fehlende Videosequen zen komplettiert und wird das Produkt zudem ● auf Italienisch übersetzt.
Neue Schneesportkarten auf wasserfestem Papier und digital
wohin
wissen
h/app
swisstopo.c
Foto: Patrick Schilling
swisstopo
Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra
Bundesamt für Landestopografie swisstopo www.swisstopo.ch
Schweizer Alpen-Club SAC Club Alpin Suisse Club Alpino Svizzero Club Alpin Svizzer
Fit Hit – das Energie spendende Kraftpaket. Natürlich, leicht bekömmlich, ein feiner Imbiss für zwischendurch: Das ist Fit Hit. Mit seinen 60 Gramm ist er ideal proportioniert, handlich klein und passt überall rein. Ein mit nahrhaften Zutaten gespickter, natürlicher Energielieferant.
Fit Hit gibt es in zwei leckeren Sorten: den Klassiker mit Birnbrotfüllung sowie die fruchtige Variante mit Dörraprikosen.
Fit Hit – la bombe d’énergie. Nous vous présentons Fit Hit, un délicieux snack pour la route, naturel et digeste. De par son poids plume de 60 grammes, il est parfaitement proportionné, est tout petit et se glisse partout.
Fit Hit se décline en deux variétés: la classique, fourrée aux poires séchées et la fruitée, fourrée aux abricots secs.
www.fithit.ch
Fit Hit ist ein Schweizer Qualitätsprodukt von Romer’s Hausbäckerei AG, 8717 Benken SG.
BEST PRACTICE NORDIC
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RECUEIL D’IDÉES POUR UN ENSEIGNEMENT ATTRAYANT Graphisme affiné, d ernières phrases traduites et fautes de frappe gommées: le «Best Practice Nordic» est enfin là!
Best Practice Nordic
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Best Practice Nordic
Best Prac tice Nor
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dic
Introduction
Développement du
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sport et des athlèt
SPO RT POP ULA IRE
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SPO RT DE PER FOR MAN CE MA ST
Domination d‘une spécialité sportive
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M
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Succés au nivea u international Représenter la Suiss e (au niveau intern ational)
Transition
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Appliquer et varier les mouvements de base
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Confirmer le potentiel
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Percer et être récompensé
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F O U N D AT I O N S
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Démontrer le potentiel
L TA
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Engagement et/ou compétitions dans une spécialité sportive spécifique
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S‘entraîner et atteindre les objectifs
Concours occasionnels
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Best Practice Nordic
Découvrir
* L’abréviation FTE M désigne les qua tre domaines-cl « Foundation » (fon és, « F » comme dement, fondat ion, bases), « T » comme « Elite » comme « Talent et « M » comme », « E » « Mastery » (élit les grandes lign e mo ndiale) et déf init es du parcours ainsi idéal de l’athlète base jusqu’à l’éli depuis la formatio te mondiale. n de
MAIN PARTNER PREMIUM PARTNER
Découvrir, acquérir et consolider les mouv ements de base
GOLD PARTNER
Texte & Photos: SSSA
Après deux ans de travail presque jour pour jour, le recueil d’exercices de ski nordique est sorti de presse, en version allemande comme française. Souhaitant que l’ouvrage puisse être présenté aux experts lors du Swiss Snowsports Forum 2020 en première, Swiss Snowsports avait accompli, en collaboration avec J&S et Swiss-Ski, un travail préliminaire considérable. Dans le cadre de ce projet, les trois institutions s’étaient assises autour d’une table pour élaborer un produit commun. La mine d’idées propose, tout au long de divers chapitres, des exercices pratiques; les gérants de clubs, les professeurs de ski de fond, les chefs de camp, mais aussi les personnes privées, y trouveront de quoi consolider leur enseignement sur la neige.
MEDIA PARTNER
Objectif: proposer, à travers des métaphores, un enseignement attrayant au public, afin de l’ouvrir à la magie du ski de fond sans délai. En guise d’entrée, les chapitres «Echauffement et jeux» et «Découvrir» suggèrent des idées pour un premier contact sur la neige. La construction de cette pyramide de connaissances se poursuit dans les chapitres «Classique» et «Skating», avec des phases d’apprentissage enseignant les mouvements-clés, puis les premières formes de pas. Comme l’apprentissage des bases permet déjà de maîtriser les montées, un chapitre «Descente» s’est imposé. A partir de là, l’hôte pourra se lancer tête en avant dans le monde du ski nordique: par le jeu, il découvrira, dans les chapitres «Saut à ski», «Combiné nordique» et «Biathlon», les multiples facettes de cette discipline. Pour terminer, on retrouve toujours des fondeurs et des fondeuses au Skills Park,
qu’ils soient novices ou avancés. Ce parcours permet aux novices d’acquérir les premiers mouvements et aux avancés d’appliquer et de varier ce qui a été appris. Atout de ce dernier chapitre intitulé «Skills Park»: les exercices sont non seulement décrits, mais aussi illustrés par un clip vidéo auquel renvoie un code QR. Une façon astucieuse et directe de présenter la série d’exercices à l’apprenant. Le «Best Practice Nordic» a déjà été présenté aux participants des cours de perfectionnement 2020. Dans les cours de formation également, on l’utilisera à tous les niveaux avec effet immédiat. Les curieux pourront découvrir l’ouvrage en en passant commande au Swiss Snowsports Shop (https://www.snowsports.ch/fr/shop.html), au prix de CHF 18.– l’exemplaire. Pour la saison 2021-2022, les séquences vidéo manquantes viendront compléter le recueil, qui sera également traduit en italien. ●
BACKCOUNTRY
FORTBILDUNGSKURS BACKCOUNTRY
COURS DE PERFECTIONNEMENT BACKCOUNTRY
Schneesportlehrpersonen, die eine gesetzlich als Risikoaktivität geltende Tätigkeit ausüben möchten, benötigen grundsätzlich eine Bewilligung der zuständigen kantonalen Behörde. In der Verord nung verankert ist in diesem Zusammenhang auch die Fortbildungspflicht. Ihre Erfüllung ist den Kantonen anlässlich der Bewilligungserneuerung nachzuweisen.
Les professeurs de sports de neige qui souhaitent exercer une activité considérée comme étant à risque par la loi, nécessitent en principe une autorisation des autorités cantonales compétentes. Dans ce contexte, l’ordonnance ancre également l’obligation de perfectionnement. Il s’agit d’en présenter le justificatif aux cantons au moment de faire renouveler son autorisation.
2.12.2019 Ausstellung Risk-Bewilligung
1.12.2023 Erneuerung Risk-Bewilligung
30.11.2027 Ausstellung Risk-Bewilligung
Délivrance autorisation activités à risque
Renouvellement autorisation activités à risque
Délivrance autorisation activités à risque
Gültigkeit 4 Jahre Validité 4 ans
Gültigkeit 4 Jahre Validité 4 ans
Weiterbildungspflicht erfüllt für 4 Jahre Obligation de perfectionnement remplie pour 4 ans
Weiterbildungspflicht «Sicherheit & Riskmanagement» erfüllt bis 2025 Obligation de perfectionnement «Sécurité & Gestion des risques» remplie jusqu’en 2025
FK Gerätespezifisch
FK Backcountry
FK Gerätespezifisch
FK Backcountry
FK Gerätespezifisch
CP spécifique à l’engin
CP Backcountry
CP spécifique à l’engin
CP Backcountry
CP spécifique à l’engin
FK Pflicht SSSA erfüllt bis 2021 Obligation CP SSSA remplie jusqu’en 2021
2019
2020
FK Pflicht SSSA erfüllt bis 2023 Obligation CP SSSA remplie jusqu’en 2023
2021
2022
FK Pflicht SSSA erfüllt bis 2025 Obligation CP SSSA remplie jusqu’en 2025
2023
2024
2025
FK Pflicht SSSA erfüllt bis 2027 Obligation CP SSSA remplie jusqu’en 2027
2026
2027
Text & Grafik: SSSA
Texte & illustration: SSSA
Ab dem 1. Januar 2020 legitimieren nur mehr die spezifischen Fortbildungskurse «Backcountry» zur Bewilligungserneuerung. Die Teilnehmer werden im Varianten- und Tourenbereich in der Thematik «Sicherheit und Risikomanagement» fortgebildet. Der Besuch eines FK «Backcountry» oder des neuen Wahlmoduls Freeride als Refresher-Kurs ist demnach mit Blick auf die Bewilli gungserneuerung frühzeitig zu planen. Swiss Snowsports empfiehlt allen aktiven Schneesportlehrerin nen und Schneesportlehrern, die Fortbildungskurse «Backcountry» mindestens alle vier Jahre zu besuchen, um beim Zeitpunkt der Erneuerung der Risikobewilligung über eine gültige Fortbildung im Bereich «Sicherheit und Risikomanagement» zu verfügen. Ein sinnvoller Fortbildungsrhythmus in der Praxis kann schlussfol gernd so aussehen, dass sich ein FK «gerätespezifisch» in diesem Fall mit einem FK «Backcountry» mindestens alle zwei Jahre abwechseln. ●
A partir du 1er janvier 2020, seuls les cours de perfectionnement spécifiques «Backcountry» habilitent à obtenir un renouvellement de son autorisation. Les participants à ces cours reçoivent un perfectionnement dans le domaine du hors-piste et des randonnées, sur le thème «Sécurité et gestion des risques». Il en ressort que la fréquentation d’un CP «Backcountry» ou du nouveau module à choix «Freeride», comme cours de recyclage, doit être prévue suffisamment à l’avance pour obtenir sa nouvelle autorisation à temps. Swiss Snowsports recommande à toutes les professeures et à tous les professeurs de sports de neige actifs de fréquenter un cours de perfectionnement «Backcountry» au moins tous les quatre ans, afin de disposer d’un perfectionnement valable en «Sécurité et gestion des risques» au moment de leur demande de nouvelle autorisation. En pratique, un rythme de perfectionnement judicieux pourrait prendre la forme suivante: un CP relatif à son engin de prédilection et un CP «Backcountry» en alternance, au moins tous les deux ans. ●
P: Richard Walch R: Bene Mayr & Sven Kueenle L: KAMTSCHATKA/RUS
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«MITTELMASS IST NICHT GEFRAGT» Die Jungfraubahnen haben mit dem 470 Millionen Franken teuren V-Bahn-Projekt in Grindelwald im Alpenraum neue Massstäbe gesetzt. Urs Kessler, Direktor der Jungfraubahnen und «Vater» der V-Bahn, sieht es als Rückkehr in die Champions League des Wintersports.
Text: Andy Maschek, Fotos: jungfrau.ch
Die V-Bahn in Grindelwald wurde am 5. Dezember 2020 eröffnet. Was war das für ein Gefühl? Nach der Ankündigung am 19. Dezember 2012, also nach 2908 Tagen Vorlaufzeit mit vielen Tiefschlägen, war die Freude natürlich sehr gross, endlich am Ziel zu sein. Die Tiefschläge waren wohl die Einsprachen… Es war zuerst schwierig, die Abstimmungen und Planungsverfahren durchzuziehen. Vom Mai 2016 bis im Frühling 2018 gab es dann 17 Einsprache-Parteien mit 17 Juristen….
langfristig die Attraktivität und Konkurrenz fähigkeit der Jungfraubahnen, aber auch der gesamten Jungfrau Region und des Kantons Bern steigert.
Gab es bei einer solchen Summe nicht auch mal schlaflose Nächte? Die gab es erst später. Bei der Summe an und für sich aber nicht, weil das Projekt stimmt und die Jungfraubahnen langfristig und solid finanziert sind.
…das tönt nach einem Marathon. Das kann man so sagen, ja.
Es ist ein Muss, den Gast heutzutage mit moderner Infrastruktur zu empfangen und verwöhnen. Einverstanden? Mittelmass ist nicht gefragt. Entweder gehört man langfristig zu den Besten – im Winter und im Sommer –, oder man geht unter. Die Ansprüche der Gäste sind in den letzten Jahren markant gestiegen.
Was gab den Ausschlag, dieses gigan tische 470-Mio.-Projekt zu realisieren? Es war die Überzeugung, dass dieses Gene rationenprojekt V-Bahn in seiner Gesamtheit
Was sind für Sie die Punkte, die dieses Projekt so einzigartig machen? Das Projekt wurde nicht aus der Frosch-, sondern aus der Vogelperspektive geplant. Wir
PROJEKT V-BAHN – GRINDELWALD
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Ich fliege seit über 34 Jahren für das eschäft regelmässig nach Asien, Amerika G und an viele Orte auf der ganzen Welt und wir haben uns an Flughäfen orientiert. Wir woll ten im Alpenraum neue Massstäbe setzen, gerade auch mit einem Parkhaus und einem Anschluss an den öffentlichen Verkehr.
Denken Sie, dass Grindelwald mit dieser neuen Bahn noch stärker Gäste aus der ganzen Welt anziehen wird? Ich sage immer: Das beste Marketing ist ein gutes Produkt. Und unser Gesamtprodukt ist so gut, dass das Marketing mittelfristig untergeordnet sein wird. Der Winter läuft, spüren Sie trotz Corona ein gesteigertes Interesse und Gästeaufkommen? Das Interesse am Projekt V-Bahn ist sehr, sehr hoch, auch wenn momentan internatio nale Gäste leider kaum anreisen können. Natürlich ist die aktuelle Situation nicht ein fach, aber betreffend Wintersport-Gästen lag per Ende 2020 das Minus gegenüber 2019, dem absoluten Rekordjahr in der Geschichte der Jungfraubahnen, nur bei sieben Prozent. Ist es vielleicht ein grosses Plus, in Krisenzeiten mit einer solch gigantischen Neuerung aufzuwarten? Das ist sicher so. Je länger die Krise dauert, desto stärker wollen die Menschen wieder reisen. Wir sind bereit für den kommenden Aufschwung, da besteht ein riesiges Markt potenzial.
Auch der Eiger Express sorgt für ein gesteigertes Gesamterlebnis.
haben uns unabhängig von den Besitzverhält nissen gefragt: Was ist das Beste für die Regi on? Daraus resultierten die acht Bestandteile, die wie ein Zahnrad ineinander greifen. Dazu gehört beispielsweise der ÖV-Anschluss, der langfristig Zukunft haben wird, das Terminal, das im Alpenraum einzigartig ist. Aber das Herzstück ist natürlich der Eiger Express mit der Fahrt vor der berühmten Eigernordwand hindurch zum Eigergletscher.
Wie kann der Gast konkret am meisten profitieren? Es sind drei Faktoren: die Qualität, der Komfort und – am wichtigsten – der Zeit gewinn. Es gibt kein Anstehen mehr im Winter und man erreicht in der halben Zeit das Jung fraujoch. Und Zeit ist heute trotz mehr Freizeit ein entscheidender Faktor für Konkurrenz fähigkeit. Welche Feedbacks haben Sie erhalten? In den vergangenen knapp zwei Monaten habe ich soviele Komplimente für die V-Bahn bekommen, wie es in meinen 34 Jahren bei
der Jungfraubahn zuvor nie der Fall gewesen war. Ausnahmsweise habe ich niemanden gehört, der sagte: Das ist ein Mist.
Grindelwald und die Jungfrau-Region werden als Wintersport-Destination stark aufgewertet, oder? Zuvor haben wir im Bereich Wintersport international und national nicht mehr den Standards genügt, nun sind wir in die Cham pions League zurückgekehrt. Mit diesem Pro dukt gehören wir zu den besten WintersportStationen im Alpenraum oder gar weltweit. Und im Sommer? Dort erst recht! Wir stärken die Marke «Jungfraujoch – Top of Europe» und machen das Erlebnis Eigernordwand noch einzigarti ger und bieten mit der Zahnradbahn und dem Eiger Express viele Optionen. Das Gesamt erlebnis konnte massiv gesteigert werden. Das Terminal in Grindelwald erinnert an einen Flughafen. Kann man das als Zeichen der Weltoffenheit interpretieren?
In Ihrer Eröffnungsrede haben Sie gesagt: «Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.» Das passt wie die Faust aufs Auge… Das ist so. Gerade in der Corona-Krise haben wir unseren Unternehmenswert mit dem V-Bahn-Projekt massiv gesteigert und das wird sich bereits mittelfristig sehr positiv ● auswirken.
PROJET V-BAHN – GRINDELWALD
«UN PROJET MOYEN NE SUFFIT PAS.» Avec leur projet de téléphérique en V à Grindelwald, d’un montant de 470 millions de francs, les chemins de fer de la Jungfrau ont posé des nouveaux repères en matière d’excellence dans l’espace alpin. Urs Kessler, directeur des chemins de fer de la Jungfrau et père du téléphérique en V (V-Bahn), voit cette réalisation comme un retour dans la «Champions League» des sports d’hiver.
Texte: Andy Maschek, Photo: jungfrau.ch
Le téléphérique en V de Grindelwald a été inauguré le 5 décembre 2020. Comment avez-vous vécu ce moment? Après l’annonce du projet le 19 décembre 2012, c’est-à-dire après 2908 jours de démarrage émaillés de nombreux obstacles, la joie d’être arrivé au bout a naturellement été immense. Les recours ont certainement fait partie des obstacles… Il a d’abord été difficile de mener à bien les votations et les procédures de planification. Ensuite, de mai 2016 au printemps 2018, il y a eu 17 parties qui ont fait recours, soutenues par 17 juristes. Quelle a été l’impulsion derrière ce gigantesque projet de 470 millions? C’était la conviction que le téléphérique en V, le projet-phare d’une génération, dans sa totalité, augmenterait à long terme l’attrait et la compétitivité des chemins de fer de la Jungfrau, mais aussi de toute la région et du canton de Berne. De nos jours, il est impératif d’accueillir et de gâter l’hôte en lui proposant une infrastructure moderne. Vous êtes d’accord? Un projet moyen ne suffit pas. Soit on fait partie des meilleurs pour y rester, hiver comme été, soit on disparaît. Ces dernières années, les exigences de la clientèle ont fortement augmenté. Quels sont pour vous les éléments qui rendent ce projet unique? Le projet a été planifié en adoptant une perspective plus vaste, celle d’un oiseau. Au-delà des questions de propriété, nous nous sommes demandés: qu’est-ce qui profitera à la région? Cette réflexion a abouti à huit composantes, s’imbriquant les unes dans les autres comme
des dents d’engrenage. Parmi elles, la liaison avec les transports publics, qui a un long avenir, et le terminal, unique dans l’espace alpin. Mais la pièce maîtresse est naturellement l’Eiger Express, qui passe devant la célèbre face nord de l’Eiger avant d’aboutir au glacier de l’Eiger.
Concrètement, quels avantages ce projet offre-t-il à l’hôte? Il y a trois avantages: la qualité, le confort et, avantage principal, le gain de temps. Les files d’attente en hiver ont disparu et il faut deux fois moins de temps pour atteindre le Jungfraujoch. Et le temps, malgré l’augmentation du temps libre, est un facteur décisif en matière de compétitivité. Pour Grindelwald et la région de la Jungfrau, ceci rehausse leur image de station de sports d’hiver, n’est-ce pas? Auparavant, nous ne répondions plus aux standards en matière de sports d’hiver, autant sur le plan international que national; à présent, nous avons réintégré la «Champions League». Avec ce produit, nous faisons partie des meilleures stations de sports d’hiver de l’arc alpin, voire du monde entier. Parlons de l’été. Là aussi! Nous renforçons la marque «Jungfraujoch – Top of Europe» et donnons encore plus d’éclat à l’expérience de la paroi Nord de l’Eiger. Avec le chemin de fer à crémaillère et l’Eiger Express, les options sont nombreuses. L’expérience dans son ensemble a pu être rehaussée de manière significative. Le terminal de Grindelwald fait penser à un aéroport. Peut-on interpréter ceci comme un signe d’ouverture au monde? Depuis plus de 34 ans, je me rends régulièrement pour affaires en Asie, aux Etats-Unis et dans de nombreux endroits du monde entier, et nous nous sommes inspirés des aéroports.
Nous avons voulu poser de nouveaux jalons en matière d’excellence dans la région alpine, en y ajoutant notamment un parking et une liaison avec les transports publics.
Pensez-vous qu’avec ce nouveau téléphérique, Grindelwald saura séduire une clientèle internationale plus nombreuse encore? Je dis toujours: un bon produit, c’est le meilleur des marketings. Et la qualité de notre produit global est telle que le marketing est temporairement passé au second plan. L’hiver bat son plein; ressentez-vous, malgré la pandémie, un intérêt accru et une meilleure fréquentation? L’intérêt pour le projet de téléphérique en V est très élevé, même si momentanément, il est difficile pour la clientèle internationale de nous rendre visite. Bien sûr, la situation actuelle est complexe, mais si l’on observe les chiffres des hivernants, leur nombre, à la fin de 2020, était de seulement 7 % inférieur à celui de la fin de 2019, année record dans l’histoire des chemins de fer de la Jungfrau. Avoir à offrir en temps de crise une nouveauté aussi colossale, est-ce peut-être un avantage? Certainement. Plus la crise dure, plus les individus auront envie de voyager. Nous sommes prêts pour la relance; il y a là un potentiel immense pour le marché. Dans votre discours d’inauguration, vous avez dit: «La meilleure façon de prédire l’avenir, c’est de le façonner.» Cela convient à cette situation comme un gant… C’est vrai. Avec le projet de téléphérique en V, nous avons massivement augmenté la valeur de notre entreprise en pleine pandémie, et les répercussions seront positives déjà à moyen terme. ●
IFES AN
MANIFEST SPHERICAL HELMET
AGENDA/IMPRESSUM
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Anlass/Événement Ort/Lieu Datum/Date Herbstkurs Delegiertenversammlung SSSA Eidgenössische Berufsprüfung Swiss Snowsports Forum Schulleiterkandidatenkurs
16.09. – 19.09.2021 18.09.2021 18.10. – 21.10.2021 31.10. – 03.11.2021 Oktober 2021
Sion Sion Nottwil Zermatt Muri bei Bern
SWISS SNOWSPORTS erscheint 4 Mal pro Jahr, jeweils im Februar, Mai, September und November Die Fachzeitschrift für Schneesportlehrer/La revue spécialisée pour les professeurs des sports de neige Die Zeitschrift SWISS SNOWSPORTS ist das Organ des gleichnamigen Verbandes. Für Mitglieder des Verbandes Swiss Snowsports im Beitrag inbegriffen. Herausgeber/Adressänderungen Swiss Snowsports Hühnerhubelstr. 95, 3123 Belp Tel. 031 810 41 11 info@snowsports.ch www.snowsports.ch
Redaktion Andy Maschek, IMS SportsMedia AG – andy.maschek@ims-sport.ch in Zusammenarbeit mit Swiss Snowsports, Belp Davide Codoni – davide.codoni@snowsports.ch Robin Morgenthaler – robin.morgenthaler@snowsports.ch
Redaktionsrat Davide Codoni, Robin Morgenthaler, Michel Bongard, Andy Maschek
Übersetzungen: Agata Markovic
Management/Projektleitung Michel Bongard, IMS SportsMedia AG in Zusammenarbeit mit Robin Morgenthaler, Swiss Snowsports
Layout/Gestaltung Tom Page, IMS SportsMedia AG – tom.page@ims-sport.ch Fotos Michael Portmann, Schweiz Tourismus, BFU, freshfocus/Urs Lindt, Urs Bretscher, zVg
Anzeigen IMS SportsMedia AG, Köniz Michel Bongard – michel.bongard@ims-sport.ch Fabian Furrer – fabian.furrer@ims-sport.ch Druckerei Jordi AG – das Medienhaus Aemmenmattstrasse 22, 3123 Belp www.jordibelp.ch Druckauflage 13 670 Exemplare Redaktionsschluss 10.02.2021
Unsere Kernkompetenz: Ihr Druckprodukt.
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