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hallo Schaumburg vom 23.Juli 2011

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Ein Sonderprodukt Ihrer Tageszeitung | Ausgabe 9 | Sonnabend, 23. Juli 2011

Spektakulärer Polizeierfolg: Räuberpaar gefasst Minden/Bückeburg: 28 Raubüberfälle: Frau und Schüler aus Bad Oeynhausen geständig

Beim Fasching in Bückeburg verkleidete sie sich als lustige Boxerin, bei ihren Überfällen war sie mit einer Sturmhaube maskiert: Der 31jährigen Bad Oeynhausenerin wirft die Staatsanwaltschaft zahlreiche Raubüberfälle und Brandstiftungen vor. Foto: jp

Minden/Bückeburg (kk). Die Erleichterung war nicht nur Mindens Landrat Ralf Niermann, sondern auch den ermittelnden Polizeibeamten deutlich anzusehen. Sie präsentierten am Freitagmittag (15. Juli) in der Kreispolizeibehörde den wohl spektakulärsten Ermittlungserfolg der vergangenen Jahre im Nachbarkreis: Mit der Festnahme eines Täterpaares aus Bad Oeynhausen sind auf einen Schlag 28 Raubüberfälle und mindestens 39 Brandstiftungen aufgeklärt. Auch der Überfall auf die Autobahnraststätte Auetal Süd am 5. Juli und eine Tankstelle in Eisbergen im März gehen auf ihr Konto. Die Fahnder waren nicht wenig erstaunt, als ein Einsatzkommando die beiden am Dienstag kurz vor einem erneuten Überfall nach einer Beschattungsaktion stellte: Es handelt sich um eine 31-jährige Frau und einen 17-jährigen Schüler. Wie immer wieder berichtet, sorgten Bettina S. und Joel V. seit über einem Jahr in der Region für Aufsehen und Verunsicherung. Besonders die Brandserie sorgte in Minden und

Porta für Angst. Pkw, Lkw, Erntevorräte und landwirtschaftliche Gebäude gingen in Flammen auf. Allein der Schaden der Feuer beläuft sich auf ein bis 1,5 Millionen Euro. Kritisch wurde es, als ein Lkw-Fahrer den Flammen nur knapp entging: Er hatte in der Kabine geschlafen, als die beiden seinen Zug ansteckten. Mit 20 000 Euro erscheint die Beute der Überfälle eher gering. Ihre Opfer, häufig Kassiererinnen, die sie vor Geschäftsschluss allein in Tankstellen, Super- und Getränkemärkten antrafen, leiden aber heute noch unter dem Schock. Sie wurden von den Vermummten mit vorgehaltenen Pistolen zur Herausgabe der Einnahmen gezwungen. Wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich um Spielzeugwaffen. Zwei Sonderkommissionen tappten lange Zeit im Dunkeln, erst im Laufe der Ermittlungen wurden Zusammenhänge zwischen Raubund Brandserie deutlich. Ein Phantombild der Frau verwirrte mehr als es nutze: Sie ist darauf mit einem Piercing zu sehen, das sie gar nicht

trug. Auch 12 000 Euro Belohnung halfen nicht weiter. Der Durchbruch kam am 5. Juli: Die Räuber überfielen am Ostbahnhof in Oeynhausen zwei junge Frauen. Zuvor hatten sie eine Gaststätte ausbaldowert. Hier war die Frau dem Geschäftsführer aufgefallen. Er kannte sie, weil sie als freiberufliche Fotografin für eine Zeitung in seinem Lokal schon Bilder gemacht hatte. Nach dem Überfall am Bahnhof fuhr das Räuberpärchen übrigens mit dem gelben Fiat der Frau auf die A 2 und überfiel die Raststätte Auetal, flüchtete dann Richtung Hameln. Die Überwachung des Handys von Bettina S. führte die Polizei schließlich zum Ziel. Beide sind geständig. Joel V. soll unter dem Einfluss der 31-Jährigen gestanden haben, ein Liebespaar waren beide nach Polizeiangaben aber nicht. Als Motiv kommt eine „Gemengelage“ aus Geldnot, Langeweile und Abenteuerlust in Frage. Die ersten Autos zündeten beide aus Frust an, als sie bei einem geplanten Überfall nicht zum Zuge kamen.

Riesiger Weidenast kracht auf Wohnhaus Rolfshagen: Feuerwehrmann setzt die Kettensäge optimal ein / Zweiter Schaden innerhalb von gut zwei Rolfshagen (la). Gemütlich haben die Eheleute Braun aus Rolfshagen am Donnerstagabend bei Kerzenschein in ihrem Wohnzimmer gesessen, während es draußen stürmte. Plötzlich hörten sie ein Knirschen von ihrer riesigen Trauerweide im Garten und dann ein Krachen. „Wir sind sofort in den Garten gelaufen, um zu schauen, was da passiert“, er-

zählt Michael Braun und schon stürzte ein massiver Ast von rund 80 Zentimeter Durchmesser, der durch den Sturm abgebrochen war, auf das Hausdach. Verletzt wurde niemand, aber das Dach ist beschädigt. Der Hausbesitzer rief die Feuerwehr zu Hilfe und die Rolfshäger Ortsfeuerwehr rückte sofort mit ihren Kettensägen an. Allerdings ge-

staltete sich der Einsatz schwierig. Der Ast war riesig, und natürlich wollte man beim Absägen nicht noch mehr Schaden am Haus anrichten. Die Einsatzkräfte zerlegten den Ast und rückten am späten Abend wieder ab. „Das ist noch mal gut gegangen“, freuten sich die Eheleute Braun, vor allem, weil niemand verletzt wurde.

Ticket-Aktion: Finale beim „Feuerzauber“

Die „Last Night of the Proms“ beenden den Bückeburger „Feuerzauber“. Foto: pr.

Landkreis (aw). Endspurt beim „Feuerzauber“: Am kommenden Sonnabend, 30. Juli, lockt der Bückeburger Schlosspark wieder mit einem bunten, abwechslungsreichen Programm. Das „Experimental Panama Red Duo“, bestehend aus einem Gitarristen und einem Geiger, reißt mit seinem Groove aus Rock, Jazz, Soul und Blues alles mit, was sich bewegen kann. Live-Musik gibt es außerdem auch von „It’s Me“, die mit ihrer Mixtur aus Boogie, Blues, Swing, Rock ’n’ Roll und Soul musikalische Grenzen überschreiten. Nach Anbruch der Dunkelheit malt die Gruppe „Hochkant“ in einer tänzerisch-akrobatischen Show eindrucksvolle Feuerbilder in die Luft, bevor um 22.15 Uhr das große Musikfeuerwerk startet. Das Thema diesmal: „Last Night of the Proms“. Wochen Mit etwas Glück können SN-Leser kostenlos bei diesem Spektakel dabei sein, denn die SN verlosen fünf Mal zwei Karten für den Feuerzauber. Einfach heute, 23. Juli, die Gewinn-Hotline (0137) 8883131 anrufen und Name, Adresse und TelefonIm „Westernholz“ ist ein di- nummer hinterlassen. Ein Anruf kostet 50 Cent aus dem cker Ast einer Festnetz, Handykosten könTrauerweide nen abweichen. Die gewinner auf ein Hausdach gestürzt. werden telefonisch benachrichtigt. Foto: la


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Sonnabend, 23. Juli 2011 | Seite 2

Neun Drogentote in Schaumburg im Jahr 2010 Landkreis: Diakonisches Werk Schaumburg-Lippe veranstaltet Andacht zum Gedenktag Landkreis (ssr). Im Jahr 2010 sind im Landkreis Schaumburg neun Menschen an direkten Folgen von Drogenkonsum gestorben. Ein großer Teil langjährig Heroinabhängiger ist an Hepatitis C erkrankt – mit der möglichen Spätfolge einer Leberzirrhose. Einige Drogenabhängige im Landkreis sind HIV positiv. Das hat die Drogenberatungsstelle (Drobs) des Diakonischen Werks der Schaumburg-lippischen Landeskirche aus Anlass des „13. Nationalen Gedenktags für verstorbene Drogenabhängige“ am 21. Juli mitgeteilt. An diesem Tag wurde bundesweit bei vielen Kundgebungen und Veranstaltungen um Mitmenschen getrauert, die an den unmittelbaren und langfristigen Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. „Er soll neben Trauer und Mahnung auch das Bewußtsein wecken, dass drogengebrauchende Menschen, deren Familien und Freunde unter uns leben“. so Sozialpädagogin Ursula Kossack von der Drobs. Das diesjährige Motto „Drogengebrauch und Menschenrechte“ will nach Darstellung Kossacks „auf die Defizite einer wirklich menschenwürdigen Behandlung von Drogengebrauchern aufmerksam machen und auf die dringliche gesellschaftliche

Drogenabhängigkeit ist auch im ländlichen Schaumburg nach wie vor ein Problem. Aufgabe der Integration und Entkriminalisierung von Drogengebrauchern hinweisen“. Der Bundesverband der Eltern und Angehörige für akzeptierende Drogenarbeit betone: „Mit Drogen kann man leben, mit der bestehenden Ausgrenzung und Kriminalisierung hingegen nicht.“

Oft leiden Drogenkonsumenten an Depressionen, wie es in der Pressemitteilung der Drobs weiter heißt. „Eine hohe Suizidrate der Erkrankten, Überdosierung oder tödliche Begleiterkrankungen lassen uns den Verlust eines Mitmenschen erleben.“ Es blieben Angehörige zurück, die

Foto: dpa

mit dem Verlust eines Kindes, eines Partners, nahen Verwandten oder des Bekannten weiterleben müssten. Am 21. Juli wollten sich Eltern und Drogenabhängige aus Schaumburg an der zentralen Gedenkveranstaltung in Hannover um 11 Uhr am Cafe Connection in der Fernro-

derstraße 2 beteiligt haben. Die Drobs hatte Interessierte und Betroffene eingeladen, bei einer Andacht der verstorbenen Drogenabhängigen zu gedenken. Die Andacht hielt Pastor Ekkehard von Kleist. Im Anschluss fand das wöchentliche Frühstück für substituierte Patienten in der Drogenberatungsstelle statt. Von Kleist weist darauf hin, dass im Landkreis Schaumburg ein differenziertes Hilfesystem aufgebaut wurde. Im Rahmen von umfassenden Therapiekonzepten zur Behandlung drogenabhängiger Patienten arbeiten Ärzte, Kliniken und Beratungsstellen vor Ort eng zusammen. Die Angebote der Dobs sind: Beratungs- und Informationsgespräche für Einzelne, Paare, Eltern und Familien; Therapievorbereitung und Therapievermittlung, Nachsorge, Substitutionsbegleitung, Vermittlung in Entgiftungsbehandlung sowie ambulante Behandlung und Suchtbegleitung. Fachstelle Kontakt: Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, Bahnhofstraße 16, 31655 Stadthagen, Telefon (0 57 21) 99 30 20; Email: info@diakonie-schaumburg-lippe.de

Gellende Schreie bei einem heftigen Streit Stadthagen (ssr). Aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Striegauer Weg sind in der Nacht zum Freitag (15. Juli) gellende Schreie einer Frau gedrungen. Gegen 22 Uhr benachrichtigte eine Nachbarin die Polizei. Nachdem diese nachdrücklich an die fragliche Wohnungstür geklopft hatte, sei den Beamten geöffnet worden, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Die Polizisten trafen in der Wohnung einen 47-jährigen „polizeilich bekannten“ Mann und eine 43-jährige Frau an. Beide seien dort nicht wohnhaft. Sie kennen sich nach Erkenntnissen der Polizei seit Längerem und waren offenkundig in heftigen Streit geraten. Dabei hatte die Frau angefangen zu schreien. Bei dem Mann seien 1,9 Promille Alkohol im Blut festgestellt worden. „Wir hörten Schilderungen des vorher Passierten wie sie unterschiedlicher nicht sein können“, so der Sprecher. Was Gegenstand der Auseinandersetzungen war, sei aufgrund der komplett gegensätzlichen Darstellungen nur schwer zu ermitteln, so die Polizei. Zeugen seien bisher nicht vorhanden. Die Polizei bittet Personen, die eventuell zur Aufklärung beitragen können, sich beim Polizeikommissariat Stadthagen unter Telefon (0 57 21) 4004-0 zu melden.

Amtsgericht: Freiheitsentzug Kein Verfahren war nicht rechtens gegen die Aktivisten Bad Nenndorf: Entscheidung nach Gegendemo

Keine Amtsanmaßung, keine Strafbarkeit

Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir zu sofort mehrere

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Die an der Pyramide festgeketteten Blockierer hätten nicht in Gewahrsam genommen werden dürfen. Foto: rwe Bad Nenndorf (tes). 2000 Einsatzkräfte haben im letzten Jahr den sogenannten „Trauermarsch“ der etwa 1000 Neonazis und die daraus folgenden Gegenproteste gesichert. Der größte Polizeieinsatz in der Geschichte Schaumburgs mit 17 Festnahmen beschäftigt die Gerichte bis heute: Vier Verfahren liegen aktuell der 4. Zivilkammer am Landgericht Bückeburg vor. Dass die Gewahrsamnahme der Gegendemonstranten rechtswidrig gewesen ist, hat jetzt das Amtsgericht Stadthagen im Fall der wohl spektakulärsten Protestaktion festgestellt: Vier Schaumburgern war es gelungen, im Kleinbus samt Anhänger alle Absperrungen der Polizei zu passieren – ähnlich gekleidet wie Bereitschaftspolizisten, ausgerüstet mit dem Schild einer fiktiven Einheit der „Freien Republik Wendland“ sowie einer Polizeizeitschrift auf dem Armaturenbrett. Kaum 100 Meter entfernt vom Wincklerbad luden sie, wie schon in 2009, eine etwa 1,30 Meter hohe Betonpyramide ab, ketteten sich an und blockierten

den Aufmarsch der Nazis, der sich dadurch deutlich verzögerte. Als der braune Spuk vorbeigezogen war, wurden die vier Männer in der Pyramide in Gewahrsam genommen, durchsucht, erkennungsdienstlich behandelt und mehrere Stunden festgehalten – zu Unrecht; besagt ein Beschluss des Amtgerichts Stadthagen. Die Polizei habe überzogen reagiert, bestätigt die Direktorin des Amtsgerichtes Gudrun van Lessen auf Anfrage dieser Zeitung: „Ich habe entschieden, dass ein Platzverweis ausreichend gewesen wäre.“ Weil die Aktivisten ihr Ziel bereits erreicht hatten, habe die Richterin keine Gefahr gesehen, dass diese sich das nächste Ziel aussuchen. Die Einspruchsfrist gegen dieses Urteil ist bereits abgelaufen. Die Polizei versucht, mit einer Beschwerde dagegen vorzugehen. Noch vor dem nächsten „Trauermarsch“, am 6. August, erwartet die Präsidentin des Landgerichts Bückeburg, Eike Höcker, eine Entscheidung, wie Birgit Brüninghaus, Sprecherin des Landgerichts, auf Anfrage mitteilte.

Bad Nenndorf (tes). Die kreative Aktion der „Pyramidenbesetzer“ hat weit über Schaumburgs Grenzen hinaus die Aufmerksamkeit auf den Protest gegen den alljährlichen Aufmarsch der Neonazis in der Kurstadt gelenkt. Nicht ohne Risiko für das mutige Quartett: 2010 war einer von ihnen in Bückeburg von Neonazis zusammengeschlagen worden. Umso positiver sei zu bewerten, dass es bis heute keine Ermittlungen und auch kein Verfahren gegen seine Mandanten gegeben habe, erklärte der Rechtsanwalt des Pyramiden-Teams, Sebastian Nickel aus Bielefeld. Es sei kein Strafbarkeitsbestand erkennbar. Eine Amtsanmaßung habe nicht vorgelegen, weil die Aktivisten keine echte Polizeikleidung trugen. Auch eine Behinderung des Straßenverkehrs gab es nicht: Auf der gesperrten Bahnhofsstraße fuhren zu dieser Zeit keine Autos. Einer seiner Mandanten sieht in der amtsgerichtlichen Entschei-

dung auch ein Zeichen für alle Bad Nenndorfer, sich an den demokratischen Protesten zu beteiligen, wie es 2010 der VfL mit seiner spontanen Sitzblockade getan habe. Das sei ein friedlicher Protest, von dem keine Gefahr ausgehe. Die Polizei habe aus seiner Sicht eine Chance vertan, betont der Schaumburger: „Schade, der Einsatzleiter hätte den Naziaufmarsch wegen der Pyramide abbrechen können.“ Als „Wegbereiter für den zivilgesellschaftlichen Protest“ stuft der Göttinger Rechtsanwalt Sven Adam die „großartige Aktion“ der vier Schaumburger ein. Das sei ein Signal an die Bürger: „Ihr könnt euch friedlich wehren.“ Adam vertritt einen Sanitäter, der am Rand der Proteste gegen den Naziaufmarsch ebenfalls mehrere Stunden in Polizeigewahrsam genommen worden war und erklärt: „Wir haben alles getan, eine Entscheidung zu bekommen. Jetzt liegt es in der Hand des Landgerichts.“

Brenzlige Situation beim Trauermarsch 2010: Abgeschirmt von schwarz gekleideten Polizisten werden die Neonazis an der Pyramide mit den Gegendemonstranten vorbeigeführt. Foto: tes


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Internethandel: Alles nur geklaut Stadthagen: Polizei spricht von „unglaublich professionellem“ Betrug / Fahrzeug sichergestellt, Geld eines 61-Jährigen weg Stadthagen (ssr). Ein 61-jähriger Stadthäger ist das Opfer eines nach Einschätzung der hiesigen Polizei unglaublich anmutenden, höchst professionell inszenierten Betrugs mit einem Gebrauchtwagen geworden. Seinen frisch erworbenen gebrauchten VW Golf Plus hatte der Mann vergangenen Freitag gerade beim Landkreis zulassen wollen, als plötzlich zwei Beamte der Stadthäger Polizeidienststelle mit ihm sprechen wollten. Die Zulassungsstelle hatte die

Polizeibeamten nämlich darüber informiert, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Das Betrugsopfer hatte den VW in einem Internetportal entdeckt und mit dem Verkäufer einen Termin in Hamburg vereinbart. Dort wurde der Wagen angeboten. Etwa 90 Minuten dauerten die Verhandlungen vor Ort, mit Probefahrt, Überprüfung des Fahrzeuges und der Papiere sowie einer Kaufpreiseinigung, die noch etwas unter dem fairen Angebotspreis lag.

Das Fahrzeug wurde komplett mit zwei Schlüsseln, Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein, Codekarten für Radio und Navi und sogar dem ausgefüllten Serviceheft übergeben. Nachdem auch der ebenfalls aus dem Internet stammende Kaufvertrag unterschrieben war, wechselten Geld und Fahrzeug die Besitzer, verbunden mit dem Versprechen, den Golf unverzüglich umzumelden. Die Ermittlungen brachten laut Polizeibericht eine „fast un-

glaubliche Geschichte“ zutage: Der VW Golf war komplett mit dem Zubehör im Bereich Cuxhaven bei einem Autohaus entwendet worden. Die Fahrzeugpapiere stammen aus einem Einbruchdiebstahl in Anklam und die Kennzeichen, die dann in die Blankopapiere eingetragen wurden, waren in Hamburg von einem Fahrzeug abmontiert worden. Da alles zusammenpasste und der Verkäufer auch keinen Anlass zu Misstrauen gab, wurde

das Geschäft abgewickelt, ohne dass zusätzlich auch noch Personalausweis oder Pass überprüft wurden. Axel Bergmann, Präventionsfachmann bei der Stadthäger Polizei, dazu: „Der Betrug ist so professionell und sorgfältig vorbereitet und durchgeführt worden, dass wir dahingehend kaum Vorbeugungstipps geben können. Möglicherweise hätte die Überprüfung eines Personalausweises die Tat verhindern können, wobei ja auch

der noch gefälscht sein könnte.“ Für diesen Fall, so Bergmann weiter, bleibe eigentlich nur der Tipp, den auch der Geschädigte für sich resümierte: „Das nächste Auto kaufe ich bei einem Händler hier zu Hause.“ Das Fahrzeug sei sichergestellt worden, da man an gestohlenen Gegenständen kein Eigentum erwerben könne, das Geld sei weg, und ein anderes Auto müsse der 61-Jährige auch noch kaufen.

„SMS“ kämpft um „Stadthagen tischt auf“ Stadtmarketing Stadthagen gleicht 2011 erneut ein hohes Defizit aus / „Fragezeichen“ hinter 2012 / Präsentationsfläche für Firmen möglich?

Über mangelnden Zuspruch kann bei „Stadthagen tischt auf“ nicht geklagt werden.

Foto: rg

Stadthagen (par). Seit knapp einem Monat ist „Stadthagen tischt auf“ abgedeckt. Schon jetzt setzen sich die Organisatoren mit der Frage auseinander, wie es zukünftig mit der beliebten Veranstaltung in der Kreisstadt weitergeht. „Derzeit muss ich offen sagen, dass für kommendes Jahr ein Fragezeichen hinter dem Event steht“, erklärt Carsten Bürgel, stellvertretender Vorsitzender des Stadthäger Stadtmarketings (SMS) und hauptverantwortlich für die Organisation. Die Veranstaltung sei trotz guten Besuchs nicht auf Rosen gebettet. Bürgels Angaben zufolge muss das Stadtmarketing jedes Jahr einen mittleren

fünfstelligen Betrag aus eigener Tasche bezahlen, um das Defizit auszugleichen. Neben den „alles andere als geringen Kosten“ für die Stromversorgung schlägt eine vierstellige Summe für die Anmietung und den Aufbau des Zeltes vor der Bühne zu Buche. Bürgel ist sich sicher, dass Einsparungen der Veranstaltung alles andere als gut tun würden. Es wird innerhalb des Stadthäger Stadtmarketings bereits lebhaft über Möglichkeiten diskutiert, wie man zusätzliche Einnahmen erwirtschaften könnte. Eine Option wäre der Verkauf von Gourmet- und Küchenartikeln im Rahmen der nächsten „Stadt-

hagen tischt auf“- Veranstaltung. „Wir würden Firmen eine Präsentationsfläche zur Verfügung stellen“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende. Eine weitere Möglichkeit sieht er in einer geteilten Nutzung des großen Zeltes: „So könnte man sich die Kosten teilen.“ Glücklich schätzt er sich, die Unterstützung der Stadt Stadthagen im Rücken zu wissen, die er als „vorbildlich“ bezeichnet. „Das Ziel muss es sein, diese einmalige Veranstaltung zu erhalten“, so Bürgel. Ob und wie es mit „Stadthagen tischt auf“ 2012 weitergeht, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Rastplatz: Edathy will Alternative vorschlagen

Frisch vom Hof

Bedenken bei SPD und Rodenberger Verwaltung Samtgemeinde Rodenberg (bab). An den Sicherheitsaspekt haben Bund und Land wohl bisher nicht gedacht, als sie die Planungen für neue Rastplätze an der A 2 aufnahmen. Das ist jedenfalls der Eindruck von SPD und Verwaltung in der Samtgemeinde Rodenberg. Ihre Sicht der Dinge haben sie mit dem Schaumburger SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy erörtert. Auf das Vorhaben, bei Rodenberg einen Rastplatz auf acht Hektar zu bauen, will Rodenberg noch vor einem Planfeststellungsverfahren Einfluss nehmen. Laut Verwaltung sei es möglich, dem Bund dafür Flächen an der Lauenauer Abfahrt zur Verfügung zu stellen. Die Stellungnahme, die Edathy aus dem Bundesverkehrsministerium mitgebracht hatte, besagt, dass von den fünf geprüften Standorten an der

Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37

niedersächsischen A2 Rodenberg bisher als geeignetster angesehen werde, berichtete der Bundestagsabgeordnete. Obwohl alle fünf wenn möglich gebaut werden sollen. Kompensationsmaßnahmen für die Versiegelung der Landschaft und gegebenenfalls Lärmschutz ist der Rodenberger SPD aber nicht genug. „Was ist mit der Sicherheit?“, fragte Rodenbergs SPD-Ortsverbandsvorsitzender Hans-Dieter Brand. Auch die Verwaltung vermisst die Einbeziehung der Sicherheitsaspekte. Immerhin war Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann vor einiger Zeit in Berlin vorstellig geworden und hatte dort die hohen Unfallzahlen beklagt, weil er sich auch Unterstützung für die Feuerwehren gewünscht hätte. Heilmann glaubt, dass zusätzliche Aufund Abfahrten die Unfallgefahr auf der vielbefahrenen Ost-West-Achse noch erhöhen. „Warum nutzt man nicht die bestehenden Abfahrten?“, fragte Heilmann. Edathy sagte zu, dem Verkehrsministerium diese Alternative zu unterbreiten und nachzufragen, ob die Unfallzahlen bei der Planung überhaupt berücksichtigt wurden. Auch die Auslastung der bereits bestehenden Rastplätze wolle er sich aufschlüsseln lassen. Denn bei Rodenberg sind jeweils an beiden Seiten der Autobahn Plätze für 50 Lastwagen und 25 Autos geplant, aber keine Versorgung für die Fahrer. Lauenaus Bürgermeister Heinrich Laufmöller glaubt nämlich, dass die Fahrer „hochwertige“ Rastplätze ansteuern, wo sie sich versorgen und duschen können. Brand hofft, dass Edathy zu diesem frühen Zeitpunkt noch Einflussmöglichkeiten in Berlin wahrnehmen kann.

Alles frisch und in Top-Bioqualität Bioland-Produkte in Mohrmanns Hof-Laden

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Fleisch und Wurst aus artgerechter Tierhaltung

io-Produkte liegen voll im Trend. Das zeigt auch die steigende Nachfrage, welche die Familie Mohrmann in ihrem hofeigenen Bioladen in Rinteln, Im Obernfeld 1, verzeichnet. Dort bieten Kai-Uwe Mohrmann und seine Familie schon seit rund 20 Jahren Produkte aus der Region und aus eigener Herstellung an. Obst und Gemüse kommen meist direkt von hier und werden nach dem strengen, bundesweit anerkannten BiolandPrinzip angebaut. Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft, die ohne synthetische Pestizide und leicht lösliche Stickstoffdünger auskommt. Die Tiere werden artgerecht gehalten

und fressen bei Mohrmann unter anderem Biertreber, der bei der Produktion des Hartinger Bio-Bieres entsteht. Die Fleisch- und Wurstwaren, die in Mohrmanns HofLaden angeboten werden, stammen ausschließlich von Rindern und Schweinen aus eigener Züchtung, verarbeitet von einem speziellen Bioland-Schlachter. Auch die Hühnerzucht folgt den strengen Bioland-Richtlinien. Die Eier, die Mohrmann verkauft, stammen von freilaufenden Hühnern. Darüber hinaus verfügt Mohrmanns Hof-Laden seit drei Jahren auch über eine Postfiliale, in der Kunden ihre Briefe und Pakete aufgeben können. aw

Wochenmarkt Stadthagen Donnerstag und Samstag Hofladen · Freitags von 9 – 18 Uhr Landstraße 78 · 31717 Nordsehl · Tel. 0 57 21 - 8 22 85 · Fax: 7 70 17

E-Mail: hofladen@neuland-hof.de · www.neuland-hof.de

Mitarbeiterin Annette Lager (links) und Nina Mohrmann bieten im Hof-Laden frisches Gemüse an. Foto: aw


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Sonnabend, 23. Juli 2011 | Seite 4

Stadthagen: 19-jährige Fahrradfahrerin von Auto erfasst

Das Konzert von „Saltatio Mortis“ bringt die Massen in Stimmung.

Fotos: jp

Spectaculum mit bestem Auftakt aller Zeiten Bückeburg: Großparkplatz am Hasengarten bereits am Vorabend überfüllt / Was neu ist und was sich ändert Bückeburg (öp). Allen Querelen im Vorfeld zum Trotz: Das „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ (MPS) hat mit dem besten Sonnabend (16. Juli) aller Zeiten seinen Auftakt genommen. Der Zustrom an Fans beim weltweit größten reisenden Mittelalter-Kultur-Festival war noch vor der Eröffnung so gewaltig, dass erstmals der gesamte Großparkplatz am Hasengarten kampierenden Festivalgästen vorbehalten blieb und bereits am Vorabend überfüllt war. „Einen so guten AuftaktSonnabend hatten wir in 16 Jahren Bückeburg noch nie“, kommentierte MPS-Veranstalter Gisbert Hiller. „Wir sind wieder da!“ verkündete auch „Bruder Rectus“ alias Horis Nabil El Hammamy am Abend unter dem Jubel der Fans von der Feuerspektakel-Bühne. „Und wir versprechen Euch, das Spectaculum wird es auch in zehn Jahren noch hier in Bückeburg geben.“ Das Wetter hatte mit Sonne, Trockenheit und nicht zu heißen Temperaturen seinen Anteil am Erfolg. Nicht ge-

spart wurde aber auch am Aufgebot an Künstlern, Musik und Attraktionen. Das 2011er Programm des Spectaculums stellt sich als Neuauflage des fraglos spektakulären Jubiläumsprogramms anlässlich des 15-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr dar. So gibt es anno 2011 nicht nur ein Wiedersehen mit den niederländischen Folk-Rockern Rapalje sowie den „Bon Jovi der Mittelalterszene“, „Saltatio Mortis“, auch das Artistenduo Lisa Rinne und Andreas Bartl vom

„Circus Unartiq“ darf wieder seine Kunststücke in luftiger Höhe – diesmal mit dem Mausoleum als Hintergrund – vollführen. Nicht fehlen dürfen Spectaculums-Urgesteine wie das Fakir-Duo Rafftan, das Stelzentheater Feuervogel oder die Fechtkampfgruppe Fictum. Das musikalische Glanzlicht setzte wie im letzten Jahr die Band Faun, Erfinder des Pagan-Folks. Verändert wurde die Anordnung der Bühnen, und das, wie Hiller betont, aufgrund

der Erfahrungen aus dem Vorjahr. So kehrte eine der beiden Musikbühnen von der Großfläche Richtung Wesergebirge zurück auf die Mausoleumswiese, da sich die zwei Bühnen im letzten Jahr dort trotz gegensätzlicher Ausrichtung akustisch in die Quere kamen. Idyllisch unter Bäumen gelegen findet sich neuerdings direkt am Eingang vom Schlosspark eine dritte, kleine Musikbühne. Auch sonst scheut sich Hiller nicht, beim MPS alte

Phantastischer Blickfang: das Stelzentheater Feuervogel.

Stadthagen (ssr). „Einen besonders tüchtigen Schutzengel“ hat nach Einschätzung der Polizei in Stadthagen eine 19-jährige Fahrradfahrerin am Freitagmorgen (15. Juli) auf der Bundesstraße 65 gehabt. Die junge Frau war nach Darstellung des Polizeisprechers gemeinsam mit einer Freundin auf Fahrrädern aus Lüdersfeld kommend am „Vornhäger Krug“ quer über die Bundesstraße gefahren. Dabei war sie frontal von einem Auto erfasst worden. Die Ampel an der Kreuzung war nach Polizeiangaben zu dem Zeitpunkt ausgeschaltet gewesen. Der 32-jährige Autofahrer sei auf der Bundesstraße in Richtung Stadthagen unterwegs gewesen, als die Radfahrerin, ohne auf den Querverkehr zu achten, die Bundesstraße überquerte und plötzlich vor seinem Fahrzeug auftauchte. Durch den heftigen Zusammenstoß sei die junge Fahrradfahrerin „förmlich durch die Luft geschleudert worden“. Im Polizeibericht heißt es weiter: „Die Spuren am Fahrzeug lassen erahnen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss.“ Die junge Frau habe weder Schutzkleidung noch einen Schutzhelm getragen, so die Pressemitteilung weiter. Trotzdem habe die 19-Jährige „glücklicherweise nur verhältnismäßig glimpfliche Verletzungen davongetragen“. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus Stadthagen habe sich aber trotzdem nicht umgehen lassen.

Zöpfe abzuschneiden, wenn sie nicht mehr zeitgemäß erscheinen. So fehlt im Sonnabendprogramm erstmals seit Bestehen des Spectaculums das große Traumspektakel. Was vor einigen Jahren noch undenkbar erschien: Das abendliche Kleinkunst-Varieté aller beteiligten Gaukler und Artisten hat im neuen, ganz auf Festival getrimmten Konzept keinen Platz mehr. „Die Leute wollten es einfach nicht mehr, da sie die Darbietungen bereits tagsüber auf dem Gelände gesehen haben, also haben wir reagiert“, so Hiller. Stattdessen wird das Publikum bei hereinbrechender Dunkelheiten parallel mit den Nachtkonzerten der Bands „Rapalje“ und „Saltatio Mortis“ sowie dem fackelilluminierten Ritterturnier zu Pferde und dem großen Pestumzug in Atem gehalten, bevor auf der Feuerzauberbühne die Künstler des Stelzentheaters Feuervogel, des Fakir-Duo Rafftan und des Duos Spiral Fire zum großen, spektakulären, flammen- und Die Spuren am Auto lassen auf Funken sprühenden Finale einen heftigen Aufprall schlieschreiten. ßen. Foto: Polizei

Umjubelte Schützen und Spielmannszüge Hauchdünnes Duell um den Wölpinghäuser Rottpokal / Birgit Diedrich beste Einzelschützin

Präsentiert von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe

Freitag | 5. August | 20 Uhr

„Die Nacht der neuen Lieder“ Dirk Schelpmeier | Manfred Maurenbrecher „Drahtseilakt“ | Frizz Feick

Samstag | 6. August | 20 Uhr

Party mit „The BeatClub“ Bootsfahrt zur Insel: 19 und 19.30 Uhr | Strandterrassen, Meerstr. 2, Steinhude Rückfahrt zum Festland: 23.30 und 0.30 Uhr Eintritt: 28 Euro (zzgl. 9,- Euro Bootsfahrt) pro Tag Kombiticket Fr & Sa 40 Euro (zzgl. 18,- Euro Bootsfahrt) Vorverkaufsstellen: Tourist-Info Steinhude, Meerstraße, Steinhude Schaumburger Nachrichten, Am Markt 12-14, Stadthagen Geschäftsstelle Leinezeitung, Mittelstraße 5, Wunstorf Landes-Zeitung, Lange Straße, Bückeburg Tickethotline 01 80 / 100 10 26 (3,9 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, 42 Cent/Min. Mobilfunkhöchstpreis.)

Wölpinghausen (jpw). Hauchdünn hat sich beim Wölpinghäuser Schützenfest das „Rosenrott“ vor dem „Lindenrott“ den Rottpokal gesichert. Die Entscheidung fiel denkbar knapp mit einem Ring. Erst viermal 30 Ring und einmal 29 Ring reichten dem „Rosenrott“ mit Ingo Hasemann, Gerd Baade, Markus Willmann, Timo Hermann und Hilke Bergerstock zum Sieg, der im Festzelt frenetisch bejubelt wurde. Das „Lindenrott“ (dreimal 30 Ring und zweimal 29 Ring) war mit Alwin Bartling, Frank Kaufmann, Johannes Dietrich, Jan Bartling und Uwe Bohnhorst angetreten. Platz drei belegte das „ZankenburgRott“ vor dem „Damenrott“, dem „Eichenrott“ und dem „Vergissmeinnicht-Rott“. Birgit Diedrich gewann den Pokal als beste Einzelschützin. Im Zelt herrschte am Sonntagmittag nach dem Festumzug ausgelassene Feststimmung, bei den Klängen der Spielmannszüge aus Rehburg und Münchehagen trieb es einige Besucher vor dem Essen vor Begeisterung auf die Stühle. „Die Beteiligung im Zelt

der Ehrengäste hieß es anerkennend, dass Bohnhorst „wie für diesen Job geboren“ sei. Bohnhorst lebte den Wölpinghäusern Schützenfest-Einsatz vor, wusste während der Umzüge zu jedem Schützenkönig jeweils eine Geschichte zu erzählen, und riss zusammen mit seinem Team seinen ganzen Ort mit. Begünstigt wurden die Wölpinghäuser auch dadurch, dass bei allen Außenaktivitäten bestes Wetter herrschte. „Allen Helfern des Schützenfestes“ dankte Bohnhorst, besonders diesmal der „Weckbatterie“, die gestern in den frühen Morgenstunden wie seit 30 Jahren zum Wecken ausgerückt ist, um die Einwohner mit „Kanonendonner“ aus ihren Betten zu holen und am besten auf direktem Weg in die Rotts zu führen. Nach dem Essen räumten die Schützen einige Tische beiseite, um bei den Klängen der Schützenkapelle Kathrinhagen ausgelassen zu tanzen und gemeinsam das SchützenRottmeisterin Hannah Türnau vom „Eichenrott“ sorgt gemeinsam fest 2011 ausklingen zu lassen. mit dem Stabführer des Spielmannszuges Münchehagen für Stimmung. Fotos: jpw 4 Bilder auf sn-online.de an den Abenden war super.“ „Oberst“ Uwe Bohnhorst hat vom Mikrofon im Schützenzelt aus viel Lob verteilt – aber auch er hat für seine Premiere als Chef des Schützenvereins und Nachfolger

der „Schützen-Legende“ Alwin Bartling viel Lob bekommen. „Er war immer einer der Letzten im Zelt“, sagte „Major“ Ralf Hermann bewundernd – und aus den Reihen


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Zwei Tote und zwei Schwerverletzte 24-jähriger Lindhorster verursacht Unfall / Sachsenhäger (20) kommt ums Leben

Billigschmuck mit Goldstempel Bad Nenndorf: Polizei warnt vor Trickbetrügern Bad Nenndorf (bab). Die Polizei warnt vor Trickbetrügern, die minderwertigen Schmuck als Gold deklarieren und sucht Zeugen, denen solche Ware angeboten worden ist. In der vorvergangenen Woche hat die Polizei auf dem Parkplatz „Bückethaler Knick“ an der Autobahn 2 Richtung Dortmund 158 goldfarbene Ringe und 13 Ketten sichergestellt. Der Schmuck wurde bei einer Gruppe Rumänen gefunden, die vor ihrem Auto ein Zelt aufgebaut hatten. Bei der Personenüberprüfung stellte die Polizei fest, dass drei der fünf Personen bereits wegen Betrugs- und Diebstahlsdelikten polizeilich bekannt sind. Bei der Durchsuchung des Autos wurden in den Vordersitzen und der Fahrzeugverkleidung Messingringe und

Der Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ landet an der Unfallstelle. Lindhorst/Oerie (cap, r). Ein 24-Jähriger aus der Samtgemeinde Lindhorst hat am Sonntagabend auf der Bundesstraße 3 bei Pattensen einen folgenschweren Unfall verursacht. Dabei wurden ein 20jähriger Insasse aus Sachsenhagen und eine 29-jährige Insassin aus Einbeck getötet. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt, dessen 20-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Unfallopfer von den Rücksitzen aus dem Auto geschleudert. Beide waren sofort tot. Die B 3 blieb für fast fünf

Stunden gesperrt. Rund 80 Helfer waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen sowie die Leichen und das Wrack zu bergen. Gegen 20.45 Uhr fuhr der 24-jährige Unfallverursacher nach Angaben der Polizei aus Richtung Pattensen kommend in Richtung Thiedenwiese. Hinter der Abzweigung Oerie überholte der Mann vor einer Rechtskurve ein anderes Fahrzeug. Beim Wiedereinscheren geriet der Wagen des Lindhorsters auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn auf den

Foto: cap

Grünstreifen ab. Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Baum. Die beiden Todesopfer wurden laut Polizei vermutlich durch die Heckscheibe von den hinteren Sitzen aus dem Wrack herauskatapultiert. Der 24-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt. Die 20-jährige Beifahrerin aus Einbeck konnten Feuerwehrleute ohne technisches Gerät schwer verletzt bergen. Das überholte Auto kam wegen auf der Straße liegenden Trümmerteilen ins Schleudern und prallte ebenfalls gegen einen Baum. Die Fahrerin aus Hildesheim kam mit Verletzungen in eine Klinik.

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Zwei Notärzte und Rettungsassistenten aus vier Rettungswagen versorgten die Verletzten. Den 24-Jährigen brachte ein Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover. Mit einem anderen Rettungshubschrauber wurde die 20-Jährige ins Klinikum Nordstadt nach Hannover geflogen. Zeugen sagten aus, dass der 24-Jährige bereits zuvor an mehreren Fahrzeugen teilweise im Überholverbot vorbeigezogen war. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 3500 Euro.

Ketten gefunden, von denen einige bereits mit dem Goldstempel versehen worden waren. Die Polizei geht davon aus, dass die Fundstücke als hochwertiger Goldschmuck verkauft werden sollten. Eine 42-jährige Frau der Gruppe habe behauptet, der Schmuck gehöre ihr. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Trickbetrugs ein. Die Polizei Hannover berichtet, sie habe bereits häufiger mit solchen Trickbetrügern zu tun gehabt, die vorwiegend an Autobahnen eine Notsituation vortäuschen und das falsche Gold verkaufen. Betrugsopfer oder Zeugen, denen solche Ware angeboten wurde, werden deshalb gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Hannover, Telefon (05 11) 1 09 89 30, zu melden.

Lastwagen mäht Friedhofstor um Vehlen: Zwei Gräber bei Unfall beschädigt Vehlen (fh/rnk). Montagmorgen ist es in Vehlen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 2.30 Uhr war ein Lastwagenfahrer aus Edemissen auf der Bundesstraße in Richtung Bückeburg unterwegs, als er in Höhe der Verkehrsinsel die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann verlor. Nach Polizeiangaben mähte er dann das Friedhofstor um und beschädigte zwei Gräber, bevor Lastwagen und Anhänger im Straßengraben zum Stehen kamen. Der Fahrer blieb un-

verletzt. Den Schaden am Lastwagen wollte die Polizei nicht beziffern. Aufgrund der aufwendigen Bergungsmaßnahmen musste die Bückeburger Straße bis 10 Uhr voll gesperrt werden. Einen weiteren Zwischenfall meldet die Polizei vom Sonntagnachmittag aus der Kernstadt: Ein 37-jähriger Rollerfahrer befuhr die Rintelner Straße. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass das Vehikel „frisiert“ war und der Mann außerdem unter Drogeneinfluss stand.


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Tiere „in erbarmungswürdigem Zustand“ gefunden Extenerin entdeckt Kadaver auf Grundstück / Amtstierarzt Ulf Güber: Todesursache nicht mehr festzustellen Exten/Uchtdorf (mld). Seit 20 Jahren setzt sich die Extenerin Christiane KoschinskiMohwinkel nach eigenen Angaben schon für den Tierschutz ein, doch das, was sie auf einem Grundstück in Uchtdorf gesehen hat, hat sie so noch nie erlebt: tote Fasane und Kaninchen sowie abgemagerte Katzen. Das Haus sei ihr aufgefallen, als sie zu Besuch bei Bekannten gewesen war, allein die Katzen seien ihr ins Auge gestochen, zehn ausgewachsene, drei junge, „in einem erbarmungswürdigen Zustand“, wie Koschinski-Mohwinkel erzählt. Ihre Enkelin, die neunjährige Janina-Sophie, war es, die die Überreste der Kaninchen in den Ställen entdeckt hatte. Christiane KoschinskiMohwinkel war es schließlich

auch, die sich um die dort allein lebende Frau gekümmert hat, ihr nach eigenen Angaben regelmäßig Essen vorbeigebracht hat. Ihr Mann, der laut Amtstierarzt Ulf Güber als der Tierhalter verzeichnet ist, ist seit einem schweren Unfall ein Pflegefall. „Irgendwann konnte ich es mir nicht mehr leisten“, erzählt Koschinski-Mohwinkel, warum sie sich schließlich dazu entschloss, das Tierheim Bückeburg einzuschalten. Das Tierheim rückte schließlich am Pfingstwochenende an, zusammen mit Beamten der Polizei Rinteln, wie Monika Hachmeister vom Tierschutzverein Bückeburg, Rinteln und Umgebung erzählt. Elf Katzen und die zwei Sittiche aus dem Haus hätten sie am Ende des Tages mitgenommen, die Tiere „mit Mil-

ben, verfloht, teilweise verschnupft“, erklärte Hachmeister. Zweimal war auch Amtstierarzt Güber auf dem Grundstück, zum ersten Mal im März. Alarmiert wurde das Veterinäramt zusammen mit der Polizei, da der Verdacht bestand, dass Tauben verhungert seien. „Das war nicht der Fall“, erläutert Güber auf Nachfrage. Die noch lebenden Tauben, laut Güber etwa 70, seien dann in andere Hände übergeben worden. Rechtliche Schritte gegen die Halter seien nicht eingeleitet worden: Als Güber sich auf dem Grundstück umgesehen habe, habe es für die umherlaufenden Katzen „reichlich Futter und Wasser“ gegeben. Die Kaninchen allerdings seien schon so mumifiziert gewesen,

dass nicht mehr feststellbar gewesen sei, woran diese gestorben seien. Die Frau, die in dem Haus lebte, könne aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands „für Rechtsverstöße nicht verantwortlich“ gemacht werden, so Güber. Als der Amtstierarzt ein zweites Mal zu dem Grundstück gerufen wurde, laut Güber nach dem Pfingstwochenende, habe die Frau schon nicht mehr in dem Haus gelebt. Entgegen KoschinskiMohwinkels erstem Verdacht habe sich die Frau allerdings keine neuen Tiere angeschafft, bei den Kadavern in den Ställen hat es sich laut Güber um keine frisch verelendeten Tiere gehandelt. „Ich halte die Tierhalter in diesem Fall aber für nicht Bis auf Knochen und Fell nichts mehr übrig: Die Überreste der Kaninschuldbar“, so Güber. chen auf dem Grundstück in Uchtdor. Fotos: mld/pr.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Radtouren in Schaumburg Vom Bückeberg bis zum „Meer“ Stadt Stadthagen gibt neue Radtour Karte heraus / Routen führen quer durch Schaumburg b auf dem historischen Postweg bis nach Reinsen O und zurück oder auf der großen „Parks & Gärten“-Tour quer durch den Nordosten Schaumburgs: Die neue Radtourenkarte der Stadt Stadthagen bietet eine spannende Auswahl an Strecken, bei denen sowohl Hobby-Radler als auch geübte „Drahteselreiter“ auf ihre Kosten kommen und zugleich die Möglichkeit erhalten, die Schönheit des Schaumburger Landes und der Gegend „rund um Stadthagen“ zu genießen. Eben diesen Titel – „Rund um Stadthagen“ – trägt eine der vorgeschlagenen Routen über knapp 30 Kilometer, die den Radfahrer über Enzen, Nordsehl und Probsthagen bis hinauf nach Hörkamp und Wendthagen führt. Zwei etwas kürzere Routen, „Probsthagen-Lauenhagen“ und „Historischer Postweg“, lassen einen die Gegend im Norden und im Osten Stadthagens ein wenig näher kennenlernen. Erstgenannte ist 17 Kilometer lang, die zweite umfasst 15 Kilometer. Bis zum Schaumburger Wald und zum Mittellandkanal können sich Radfahrer bei einer 27 Kilometer langen Tour durch Nienstädt und Niedernwöhren aufmachen, während die Route „Stadthagen-Obernkirchen“ (26 Kilometer) durch Sülbeck und Gelldorf bis ins „Herz“ Obernkirchens hinein- und über Liekwegen und Wendthagen an der Bergkette entlang wieder nach Stadthagen zurückführt. Viel Ausdauer – oder ein vollgetanktes E-Bike – sollten die Bezwinger der Route „Parks & Gärten“ mitbringen. Diese nämlich beschreibt einen 65 Kilometer langen Weg quer durch den Schaumburger Nordosten, über Beckedorf und Bad Nenndorf, über Hohnhorst und Hagenburg, Auhagen und Sachsenhagen. Darüber hinaus bietet die Karte auch noch zwei „SoloStrecken“, einmal von Stadthagen nach Bückeburg (18 Kilometer), einmal von Stadthagen nach Steinhude (22 Kilometer), die der Fahrer auf

Radtour zum Schaumburger Wald: Eine der vorgeschlagenen Routen führt durch Meerbeck (Bild oben und rechts unten) und an den malerischen Feldern Volksdorfs vorbei. Fotos: kle demselbem Wege wieder zurückfahren kann. Wer die Routen nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch in anderer Form genießen möchte, sollte einen Blick auf die Rückseite der Karte werfen: Dort werden die unterschiedlichen Touren so-

wohl en détail erklärt, als auch auf kleine Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht – sei es auf das „aus dem Jahr 1540 stammenden und zur ,Kulturscheune‘ ernannte ,Lauenhäger Bauernhaus‘“ oder den Findlingsgarten in Hagenburg, wo Stei-

ne selbst aus Skandinavien liegen, die während der SaaleEiszeit ihren Weg bis nach Schaumburg fanden. 4 Die Karte ist in der Tourist-Information Stadthagen sowie beim Schaumburger Land Tourismusmarketing in Bückeburg erhältlich.


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite7 | Sonnabend, 23. Juli 2011

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Ist die Hochzeit von Fürst Albert II. von Monaco und Charlene eine Inszenierung oder eine Liebesheirat?

Es ist eine Inszenierung.

43,1% 9,4%

Es ist eine Liebesheirat.

47,5% Mir ist das egal.

AKTUELLE UMFR AGE:

>>> Was machen Sie während der Sommerferien? >>>

a) Ich mache Urlaub und verreise. b) Ich bleibe zu Hause und mache Urlaub auf „Balkonien“. c) Ich mache keinen Urlaub.

Stimmen Sie ab auf www.sn-online.de oder www.schaumburger-zeitung.de oder www.landes-zeitung.de. Das Ergebnis dieser Umfrage lesen Sie am nächsten Sonnabend in „Hallo Schaumburg“.

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Datum und Unterschrift des neuen Lesers Die Annahme eines neuen Abonnenten sowie Gewährung der Prämie behalten wir uns in Ausnahmefällen vor.

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Sonnabend, 23. Juli 2011 | Seite 8

TWG Nienstädt/Sülbeck dominiert die Kreispokalserie Mit 18.000 Punkten vorzeitiger Sieg perfekt / VfL Bückeburg bei den Schülerinnen stark / Auch TSV Hagenburg hoch platziert Leichtathletik (cwo). Zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich Leichtathletinnen und Leichtathleten aus zehn Schaumburger Vereinen zum Kreispokalwettkampf im Stadthäger Jahnstadion. Für die acht- bis dreizehnjährigen Sportler galt es, sich im Dreiund Vierkampf zu behaupten und wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der dreiteiligen Kreispokalserie zu sammeln. Bei den Ältesten überzeugte Moritz Hänsler von der TWG Nienstädt/Sülbeck, der sich unter anderem durch eine starke Weitsprungleistung von 4,41 Metern sowohl in der Drei- als auch in der Vierkampfwertung mit 1.211 beziehungsweise 1.584 Punkten vor seinen Mannschaftskollegen Louis Reinert und Marco Schulz an die Spitze des Feldes setzte. Schulz glänzte dabei im Ballwurf, wo er mit herausragenden 55 Metern die Tagesbestweite warf. Eineinhalb Meter kürzer und dennoch enorm weit schleuderte der Nienstädter Hannes Hänsler den Ball, der im Drei- und Vierkampf bei den Schülern B M12 mit insgesamt 1.224 und 1.703 Punkten siegte. Bei den C-Schülern M11 hatte mit André Schmidt ebenfalls die TWG Nienstädt/Sülbeck die Nase vorn. Schmidt knackte die Eintausend-Punkte-Marke und gewann mit 1.067 Punkten vor Mannschaftskamerad Jan van Ohlen (981 Punkte) und Jasper Reese von der SG Rodenberg (946 Punkte). In der Altersklasse M10 machte Thorben Hast von der TWG Nienstädt/Sülbeck den Sieg perfekt. Mit einer Punktzahl von 1.164 und damit mit über einhundert Punkten Vorsprung ließ er seine Konkurrenten Luca Lo Sasso (1.011 Punkte) und Tim Träger (912 Punkte) vom TSV Hagenburg hinter sich. Bei den Schülern D M09 setzte sich Jannik Nottmeyer vom VfL Bückeburg mit 941 Punkten gegen seine Konkurrenten durch. Dank schnellen 8,19 Sekunden im 50-Meter-Lauf und unübertroffenen 3,82 Metern im Weitsprung konnte er mit einem knappen, aber aus-

reichenden Vorsprung seinen Spitzenplatz behaupten und verwies John-Friedemann Ahnefeld von der TWG Nienstädt/Sülbeck (931 Punkte) und Vereinskollegen Silas Fabian (830 Punkte) auf die Plätze zwei und drei. In der Altersklasse M08 konnte sich Lars Schach vom VfL Bückeburg über den ersten Platz freuen. Mit 760 Punkten lag er in der Endwertung vor Jan-Ole Roska von der VT Rinteln (636 Punkte) und Enrico Depner von der TWG Nienstädt/Sülbeck (584 Punkte). Bei den Schülerinnen B dominierte der VfL Bückeburg. In der Altersklasse W13 zeigte Liv Marzinowski Höchstleistungen: Hervorragende 10,49 Sekunden im 75-Meter-Lauf und 45 Meter im Ballwurf verhalfen ihr zu 1.487 Punkten im Drei- und 1.894 Punkten im Vierkampf und damit zum Sieg. Da mussten sich auch Franka Kunovic von der TWG Nienstädt/Sülbeck (1.239 Punkte) und Joelle Leureux vom TSV Hagenburg (1.194 Punkte) geschlagen geben. Mit Merle Homeier stand in der Altersklasse W12 ebenfalls eine Bückeburgerin ganz oben. Mit 1.551 Punkten im Dreiund 2.032 Punkten im Vierkampf setzte sich Homeier klar gegen Michaela Emmermacher vom MTV Friesen Bakede (1.265 Punkte) durch. Freude über einen Sieg hatte bei den Schülerinnen C W11 Ines Planert von TSV Hagenburg. Planert sprang in ihrer Altersklasse mit 4,04 Metern im Weitsprung als einzige über die Vier-MeterMarke und ließ dadurch Sophie-Marie Ahnefeld (1.231 Punkte) und Mareike Bartels (1.131 Punkte) von der TWG Nienstädt Sülbeck hinter sich. In der Altersklasse W10 machte Emma Marie Marasas den obersten Podestplatz für den VfL Bückeburg perfekt. Sie gewann mit 1.098 Punkten knapp vor Maja Feesche von der TWG Nienstädt/Sülbeck (1.030 Punkte) und Mannschaftskameradin Merle Rogge (1.024 Punkte). Bei den D-Schülerinnen konnte in der Altersklasse W09 der Post-SV Stadthagen punkten. Yvonne Gyamerah zeigte sich von ih-

rer besten Seite und lag mit 878 Punkten an der Spitze des Feldes. Bei den jüngsten Athletinnen der Altersklasse W08 machte Kim Lara Zeuke vom VfL Bückeburg das Rennen. Zeuke gewann mit insgesamt 886 Punkten vor Lara Bruns vom TuS Niedernwöhren (823 Punkte). Die sechs Staffelläufe, die den Abschluss des Wettkampftages bildeten, entschieden die TWG Nienstädt/Sülbeck und der VfL Bückeburg für sich. Bei den Schülern B und C sowie bei den Schülerinnen C gewannen die Nienstädter, die Siege der Schüler D sowie der Schülerinnen B und D gingen an den VfL Bückeburg. In der Gesamtwertung der Kreispokalserie 2011, bei der in jeder Altersklasse fünf Athleten pro Mannschaft gewertet werden, ändert sich durch den zweiten Durchgang wenig. Über alle Altersklassen hinweg führt sowohl bei den Schülerinnen als auch bei den Schülern die TWG Nienstädt/Sülbeck. Bei den Schülern ist der Vorsprung mit knapp 18.000 Punkten sogar bereits so groß, dass sie auch beim dritten Kreispokalwettkampf nicht mehr einzuholen sind und sich damit bereits vorzeitig den Pokal sicherten. Bei den Schülerinnen hat der VfL Bückeburg, der im Moment mit etwa 900 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz liegt, noch Chancen auf den Gesamtpokal. In der Altersklassenwertung, in der nur drei Teilnehmer je Mannschaft gewertet werden, führt die TWG Nienstädt/Sülbeck bei allen Schüler-Altersklassen die Rangliste an. Bei den Schülerinnen B und D liegt der VfL Bückeburg vorne, bei den Schülerinnen C steht der TSV Hagenburg an erster Stelle. Hier sind die Abstände zum jeweils Zweitplatzierten jedoch relativ gering, sodass im Kampf um die Altersklassensiege noch alles offen ist. Die Aussichten für den dritten Kreispokalwettkampf Anfang September sind demnach sehr vielversprechend und dann wird sich endgültig entscheiden, welcher Verein die Trophäen für 2011 mit Gute Staffelwechsel, wie hier von André Schmidt auf Thorben Hast, waren Garant für die Staffelerfolge der nach Hause nehmen darf. TWG Nienstädt/Sülbeck. Foto: cwo

HSG Schaumburg Nord strebt in der Landesliga eine Top-Platzierung an Vier Neuzugänge verstärken den Kader / André Steege agiert nur noch als Trainer Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord hat die Vorbereitung für die Landesliga-Saison 2011/12 aufgenommen. André Steege wird zukünftig nur noch als Trainer auf der Bank sitzen. Die Rolle des Spielertrainers ist damit ausgespielt. Thorsten Willuhn, in der vergangenen Saison noch als Co-Trainer auf der Bank, gibt dieses Amt aus beruflichen Gründen auf. Die HSG sucht noch einen Nachfolger für Willuhn aus den eigenen Reihen, der dann Steege unterstützen soll. Insgesamt hat Steege vier neue Spieler im Kader. Neben Julian Frädermann (TSV Barsinghausen) und Philipp Daseking (SG HohnhorstHaste) kommen noch zwei Spieler aus der eigenen Reserve. Tim Brockmann und Matthias Tatge rücken in den Landesliga-Kader auf. „Wir halten noch die Augen offen“, erklärte Felix Lattwesen, seit kurzem neuer Vorsitzender der HSG. Sportlich

länger, beim Volkslauf des MTV Ohndorf lief Lattwesen die zehn Kilometer mit. „Das Ziel ist, beim Saisonauftakt dabei zu sein“, sagt Lattwesen. Es bliebe abzuwarten, ob das klappe. Bevor jedoch die HSG selbst für Höhepunkte auf dem Parkett sorgt, stehen zwei Großereignisse auf der Agenda. Den Auftakt macht der „Schaumburg-Cup“ am Sonnabend, 13. August und Sonntag, 14. August. Geplant sind fünf Teilnehmer, noch steht das Feld nicht zur Gänze. Eines wird sich ändern: Bei den Spielzeiten geht es zurück auf die vollen 60 Minuten, nachdem in den Vorjahren die Spielzeit auf 50 Minuten reduziert wurde. Nur drei Tage nach dem Cup wartet ein weiterer Höhepunkt. Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums vom MTV Ohndorf spielt die HSG gegen den Zweitligisten GWD Minden. Dieses Spiel wird am André Steege (rechts) konzentriert sich voll und ganz auf seine Auf- Mittwoch, 17. August, um 20 gabe als Trainer der HSG Schaumburg Nord. Foto: hga Uhr, angeworfen. visiert die HSG in der kommenden Saison eine Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften der Liga an. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga soll sich die

Mannschaft neu orientieren. Lattwesen selbst arbeitet daran, die Folgen seines im vergangenen Februar erlittenen Kreuzbandrisses zu überwinden. Diese Arbeit läuft schon

Maione und Korkmazyigit zeigen sich in Torlaune FC Stadthagen schlägt SC 6:0 Fußball (seb). Der TuS Niedernwöhren befindet sich in bestechender Frühform. Nach dem 6:1-Erfolg über den Bezirksligisten VfL Münchehagen folgte ein 5:1-Sieg gegen die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen. Nur in der ersten Halbzeit konnte der Kreisklassist die Partie halbwegs offen halten. Durch ein Eigentor von Dennis Schwarze führte die FSG. Erst kurz vor der Pause drehte der TuS das Spiel mit einem Doppelschlag durch Tobias Büngel und Markus Mensching. Nach dem Seitenwechsel dominierte der Kreisligist und schoss einen 5:1-Sieg heraus. Die Tore erzielten Jan Witte, Steffen Führing und Slavisa Popadic. Gegen den Kreisligisten SV Hausberge feierte der SV Nienstädt einen ungefährdeten 5:0-Erfolg. Nach einer harten Trainingswoche zeigte die Brandt-Elf eine gute Leistung. Neuzugang Patrick Benecke (2 Tore) und Renke Mücke erzielten eine beruhigende 3:0-Pausenführung. In

der zweiten Hälfte schraubte Rückkehrer Christof Christou mit einem Doppelpack das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe. Keine Chance hatte der SC Deckbergen-Schaumburg bei der 0:6-Niederlage gegen den FC Stadthagen. Der Bezirksligist musste urlaubs- und verletzungsbedingt einige Stammkräfte ersetzen. Stadthagens Trainer Steffen Mitschker nutzte den Testkick, um einige System- und Positionswechsel einzubauen. Von Beginn an hatte der Bezirksligist deutliche Feldvorteile und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Aber auch der SC Deckbergen-Schaumburg hatte durch seine schnellen Konter zwei, drei gute Möglichkeiten. Guiliano Maione brachte Stadthagen mit einem Doppelpack mit 2:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch der FC. Maione markierte seine Tore Nummer drei und vier und auch Sturmpartner Yasin Korkmazyigit steuerte noch zwei Buden zum 6:0-Erfolg bei.


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Den Wenzels folgt Familie Stein Steinbergen verstärkt sich / „Wenzel-Schwestern“ schlagen für Borstel auf / „Besser für den Verein“ Tischtennis (la). Die jungen Damen des TSV Steinbergen, die nach der Auflösung der 1. Mannschaft in die Bresche gesprungen sind und in der vergangenen Saison in der Verbandsliga angetreten waren, konnten zwar den Abstieg nicht vermeiden, haben aber trotzdem nicht den Spaß am Tischtennissport verloren. „Wir wussten doch, worauf wir uns einlassen und für die jungen Mädchen war es eine Erfahrung. Spaß hatten sie trotz der hohen Niederlagen und natürlich spielen sie weiter“, sagte TSV-Abteilungsleiterin Beate Mast. In der Verbandsliga konnten sich die jungen Steinbergerinnen Denise Franke, Karolin Oetken, Sarah Aldag und Eva-Maria Mast keinen Punkt erkämpfen und bilanzierten mit 0:40-Zählern und 7:160Spielen. Die sieben Spiele hatte Denise Franke gewonnen. Doch jetzt soll es mit dem TSV wieder aufwärtsgehen. Zwei neue Spielerinnen konnten die Steinbergerinnen gewinnen, Brigitte Stein-Oetken und Lisa Stein. Brigitte SteinOetken, die Mutter von Karolin Oetken, ist vom Post SV Bad Pyrmont nach Steinbergen gewechselt. Mitgebracht haben die Steins, eine Tischtennisfamilie durch und durch, die Nichte von Brigitte SteinOetken, Lisa Stein. Das Nachwuchstalent hatte, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Tanten für den TSV Groß Berkel in der Bezirksoberliga gespielt. Außerdem ist es dem TSV gelungen, die Nachwuchsspielerin Lisa Holste vom SC Deckbergen-Schaumburg zurück zu holen. „Damit haben wir uns sicher verstärkt, aber auch der Klas-

Die jungen Steinbergerinnen Denise Franke (von links), Eva-Maria Mast, Karolin Oetken und Sarah Aldag sind zwar aus der Verbandsliga mit Pauken und Trompeten abgestiegen, haben aber den Spaß am Tischtennissport keinesfalls verloren. Foto: la senerhalt in der Landesliga wird schwer“, weiß Beate Mast die Situation realistisch einzuschätzen. Zumal in der Staffel in der kommenden Spielzeit 13 Mannschaften antreten werden. Fünf von ihnen müssen absteigen. In jedem Fall kann der TSV auf einen großen Kader zurückgreifen, denn mit den drei neuen Spielerinnen, Denise Frank und Karolin Oetken, verfügt die erste Mannschaft über fünf Spielerinnen und in der Reserve brennen Sarah Aldag und Eva-Maria Mast auf Einsätze in der Ersten. Ebenfalls in der Landesliga

Hannover werden die Damen der SG Rodenberg antreten. Als Sieger der Bezirksoberliga Süd haben sie den Aufstieg geschafft. Spannend war die Entscheidung bis zuletzt, denn die Rodenbergerinnen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Polizei GW Hildesheim II. Erst am letzten Spieltag der Saison fiel die Entscheidung. Die Rodenbergerinnen, Julie Klapproth, Silvia Fecht, Saskia Kiefer, Ilse Köhler und Jana Schankin behielten die Nerven und bezwangen Holzminden mit 8:5. So hatten am Ende Rodenberg und Hildesheim II 30:6 Punkte auf dem Konto,

aber Rodenberg das bessere Spielverhältnis und konnte so die Meisterschaft feiern. Mit unverändertem Team rechnen sich die Rodenbergerinnen auch in der Landesliga gute Chancen aus. Einen spektakulären Wechsel im Doppelpack hat es zum Wechseltermin bei den Schaumburger Damen gegeben. Die „Wenzel-Schwestern“, Yvonne Tielke und Melanie Prasuhn, die beide eine einjährige Familienpause eingelegt hatten, greifen wieder zum Schläger. In der kommenden Saison werden sie für den TTC Borstel aufschlagen und

Ein „Franzose“ in der großen Stadt Niedernwöhrener Bruno Tourailles wird mit Hannover 96 Niedersachsenmeister Fußball (hga). Der TuS Niedernwöhren hat seit einiger Zeit einen niedersächsischen Meister in den Reihen. Bruno

Tourailles gehört dem Verein seit 20 Jahren an, die Meisterschaft bei den AltAlt-Herren (Ü50) holte er

Richtiger Fußball: Ehemalige Bundesliga-Kicker spielen mit Bruno Tourailles in einem Team. Foto: pr

Bruno Tourailles will spätestens in zwei Jahren den 96-Dress ablegen und wieder für den TuS Niedernwöhren spielen. Foto: hga

aber mit Hannover 96. „Das macht richtig Spaß mit den Jungs, das ist richtiger Fußball“, sagt Tourailles zu seiner Mannschaft. Seit zwei Jahren spielt der „Franzose“ – als Bruno kennt ihn kaum einer – mit den ehemaligen Fußballgrößen Roman Wojcicki und Frank Hartmann in einer Mannschaft. Irgendwie historisch wird der Meistertitel durch die Tatsache, dass es die ersten offiziell anerkannten Titelkämpfe waren. In den Jahren davor lief es nur unter „Krombacher Cup“. Der Titel blieb, jetzt aber eben auch vom Verband als Meisterschaft anerkannt. Dabei half Tourailles vor zwei Jahren zunächst nur einmal aus. Beim Geburtstagsspiel für Willi Ahnefeld fehlten 96 Spieler, der Franzose ließ sich nicht lange bitten und wechselte kurzerhand für das eine Spiel die Seiten. So dachte er, aber Talent setzt sich auch spät noch durch und gelangt zu höheren Weihen, als sie der Fußballkreis Schaumburg bieten kann. Die Hannoveraner meldeten sich alsbald in Niedernwöhren, Tourailles gab nach und wechselte in die Landeshauptstadt. Ganz neu war das nicht, bevor er vor 20 Jahren nach Niedernwöhren kam, spielte Tourailles bei Arminia Hannover und Stern Misburg. 96 gewann die Vorrunde, in der nach dem K.o.-System gespielt wurde. Die Meisterschaft wurde schließlich an einem Tag in Turnierform

ausgespielt. In Ostfriesland war der SV Dunum ein guter Gastgeber für die 21 qualifizierten Teams. Tourailles und seine Mannschaft stürmten wie in der Vorrunde durch das Turnier. Im Finalspiel ließen die 96er dem SV Dunum beim 4:0 keine Chance. „Eine tolle Sache, in dem Alter Niedersachsenmeister zu werden“, bekannte der 52-jährige Tourailles. Im Herbst dieses Jahres geht es dann nach Berlin zur Endrunde. Im vergangenen Jahr waren nicht alle Spieler dabei, diesmal sind alle an Bord. „Wir haben eine sehr gute Chance“, sagt Tourailles. Das wäre die Spitze, wenn in möglicherweise schon einem Jahr ein Deutscher Meister bei den Alt-Alt-Herren des TuS Niedernwöhren auflaufen würde. Denn Tourailles will zurück nach Niedernwöhren. „Noch ein, zwei Jahre, dann komme ich zurück“, meint der Franzose. Beim TuS hat er schon in allen Mannschaften gespielt, von der Ersten bis zu den Altherren. Als Trainer der A-, B- und C-Junioren hat Tourailles dem Verein im Ehrenamt geholfen. Sein nächster Auftritt in Schaumburg steht schon vor der Tür. Am Freitag, 29. Juli, wird Tourailles mit einer 96-Auswahl aus Ü40 und Ü50 gegen eine Auswahl der Samtgemeinde Niedernwöhren spielen. Das Spiel wird im Rahmen der Wiedensahler Sportwoche um 19 Uhr angepfiffen.

zwar in der Bezirksoberliga. Mit etwas Glück sind die Borsteler Damen, die über die Relegation den Klassenerhalt denkbar knapp verpasst hatten, nämlich doch nicht abgestiegen. Andere Mannschaften hatten zurückgezogen und so rückte Borstel nach. „Wir hätten auch in der Bezirksliga gespielt, aber so ist es auch für den Verein viel besser“, stellte Melanie Prasuhn fest. Gemeinsam mit Christine Damke, Carmen Uecker und Gisela Janßen, werden die Zwillingsschwestern nun um einen vorderen Platz in der Bezirksoberliga Süd kämpfen.

0:6: Deftige Klatsche für TSV Hagenburg Fußball (seb). Bezirksliga-Aufsteiger TSV Hagenburg musste in einem Vorbereitungsspiel eine deftige 0:6-Schlappe beim TSV Berenbostel hinnehmen. „Wir haben viel probiert, munter durchgewechselt und waren in den Zweikämpfen nicht bissig genug. Die Tore zum 0:1 und 0:3 fielen durch eher schmeichelhafte Foul- und Handelfmeter“, wusste Sprecher Uli Klinger zu berichten. Hagenburg zeigte nur wenig gute Ansätze. Mit einem Sieg und einer Niederlage beschloss der SC Rinteln das Wochenende. Gegen den ambitionierten Landesligisten 1. FC Egestorf-Langreder kassierten die Weserstädter eine 1:4-Pleite. Gegen den Kreisligisten SV Eintracht Afferde gelang ein 5:0-Erfolg. Gegen den Landesligisten war der SCR chancenlos. Das Tor erzielte Oguzhan Gök. Die Tore zum Erfolg gegen Afferde erzielten Pascal Herting, Kastriot Hasani (2 Tore), Oguzhan Gök und Selim Yildiz. Trotz eines kräftezehrenden Trainingslagers in den Knochen landete der TSV Algesdorf einen 8:4-Erfolg über den Kreisklassisten TuS Jahn Lindhorst. Die Tore für den TSV erzielten Henning Strumpel, David Glawion, Mark Reinecke (je 2), Imad Assaf und Julian Matthis. Für den TuS Jahntrafen Oliver Hölzel und Kalle Rahn (je 2)..

Schaumburg Rangers verteidigen „weiße Weste“ Erfolgsserie: Fünfter Sieg im fünften Spiel

Quarterback Hannes Holthöfer bereitet zwei Touchdown vor. Foto: pr Football (seb). Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel haben sich die Schaumburg Rangers schon frühzeitig für die Play-Offs qualifiziert. Gegen die Hannover Stampeders feierten die Bückeburger Footballer einen ungefährdeten 33:8-Erfolg. Die Rangers legten gleich einen Blitzstart hin. Hannes Holthöfer ersetzte den verletzten Lars-Erik Brase auf der Quarterback-Position und schon die erste Angriffsserie brachte durch einen Lauf von Pascal Heuer Punkte – 7:0. Doch danach war die Herrlichkeit der Rangers vorbei, der Angriffsmotor stockte. Dafür war die Bückeburger Defense wieder bärenstark und ließ bis zur Pause keine Punkte der Hannoveraner zu. In der Halbzeitpause fand Headcoach Heino Röwer wohl die richtigen Worte. Die Of-

fense der Rangers nahm ihre Arbeit auf und holte nach der Pause 26 Punkte. Hannes Holthöfer schickte Pascal Fieron zum 13:0 auf die Reise. Nach einer Interception (abgefangener Ball) von Moritz Meyer lief Carsten Brase zum 19:0 in die Endzone der „Stiere“. Wenig später hieß es sogar 25:0 für Bückeburg. Wieder ein abgefangener Ball von Moritz Meyer und erneut Carsten Brase mit den Punkten. Jetzt durften auch die Hannoveraner in die Endzone kommen. Die Stampeders verkürzten auf 8:25. Das Ende gehörte aber wieder den Schaumburgern. Zum zweiten Mal trug Pascal Fieron einen gefangenen Pass zum 33:8-Erfolg in die gegnerische Endzone. Jetzt fehlt den Schaumburg Rangers nur noch ein Sieg, um das Halbfinale auf eigenem Platz austragen zu dürfen.


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Kulinarische Reise in die Karibik Exotische Köstlichkeiten bei Live Musik: Hotel und Restaurant Bad Hiddenserborn feiert am 23. Juli Sommerfest b Krimi-Dinner, Bootsfahrten oder kulinarische O Sommerfeste: Das Hotel und Restaurant Bad Hiddenserborn in Volksdorf tut sich längst nicht nur durch seine herrliche Lage und sein einla-

Frische

Pfifferlinge in verschiedenen Variationen …auch im

Biergarten unter der Kastanie. www.hotel-schaeferhof.de

dendes Ambiente hervor, sondern begeistert auch immer wieder mit besonderen Veranstaltungen. Am Sonnabend, 23. Juli, feiert Inhaber Carsten Homeier mit seinen Gästen eine „Karibische Nacht“ mit Live-Musik und passenden Spezialitäten von den Karibischen Inseln. „Wir haben jedes Jahr ein anderes Land als Motto für unser Sommerfest“, erzählt Homeier. Dieses Jahr hat er sich für eine Region im Westen des atlantischen Ozeans entschieden – die Karibik, bekannt für ihre kreolische Küche. So finden sich auf der Karte des Abends exotische Speisen wie Kokosmilchsuppe, Bananenblatt gefüllt mit Zackenbarsch und Basilikumreis und sogar mariniertes Krokodilsteak. Ebenfalls ein ausgefallener „Gast“: das Buffalypso, eine Kreuzung aus Wasserbüffel und Zebu, das Homeier im Smoker zubereiten wird. Und was wäre ein kulinarischer Abend ohne ein Dessert? „Mustique Trifle“ heißt die süße Köstlichkeit, eine Eigenkreation von Küchenchef Homeier. Die „Karibische Nacht“ be-

Einladend dekoriert präsentieren sich die Räume des Bad Hiddenserborn (Bild oben). Der Außenbereich mit Kinderspielplatz und Tierpark (Bild unten) sorgt vor allem bei jungen Besuchern für strahlende Augen. Fotos: pr.

ginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Zu stimmungsvoller Gitarrenmusik im „Bob-Marley-Stil“, wie Homeier ankündigt, können die Besucher die Speisen und dazu südländische Cocktails genießen. „Die Preise liegen alle zwischen vier und acht Euro. Auf die Weise kann man auch mal mehrere Gerichte probieren.“ Die nächsten Veranstaltungen des Bad Hiddenserborn sind bereits in Aussicht: Am 27. August geht es mit dem „Partyboot“ raus auf den Mittellandkanal, und für 26. November lädt das Restaurant zum großen Krimi-Dinner ein. Doch nicht nur für Großveranstaltungen bietet das Restaurant ein ideales Ambiente. Auch private Feiern wie Geburtstage und Hochzeiten stehen bei Homeier und seinem Team nicht selten auf dem Programm. Während der Sommersai-

Mit kulinarischen Delikatessen aus dem Herzen der Karibik (großes Bild) lockt Carsten Homeier am Sonnabend in sein Restaurant – und in den gemütlichen Biergarten (Bild rechts) unter freiem Himmel. Fotos: kle, pr. son (1. April bis 30. Oktober) hat das Bad Hiddenserborn täglich ab 11 Uhr geöffnet, warme Küche wird durchgehend angeboten. Carsten Homeier empfiehlt eine Spezialität des Hauses: den „Madeirensischen Lorbeerspieß“.

jìëíáèìÉ=qêáÑäÉ für acht Personen (von Carsten Homeier) wìí~íÉåW • 500 g Löffelbiskuit • 125 ml dunkler Rum • 1 EL Sherry • 1 EL Orangenlikör • 250 g Mangos (gewürfelt) • 125 g Orangenfilets (gewürfelt) • 125 g Ananas (gewürfelt) • 200 g Obstsalat (selbstgemacht oder aus der Dose) • 2 EL Maraschinokirschen • 500 ml Vanillepudding • 250 ml Sahne • Zimt, Muskat, Puderzucker

Likör beträufeln und eine schlagen und unter den Pudhalbe Stunde einziehen las- ding heben, danach die fertisen. Danach die gewürfelten ge Masse über den Früchtebelag geben. Mit Zimt, Muskat und Puderzucker bestreuen und anschließend alles zwei Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit 125 g geschlagener Sahne und den restlichen Kirschen garnieren.

s~êá~íáçåW Wer gerne ohne Alkohol genießt, kann statt der Spirituosen auch einfach Saft Früchte und 1 EL Kirschen zum Beträufeln nehmen, wìÄÉêÉáíìåÖW OrangenZunächst den Löffelbiskuit- zusammen auf dem Boden beispielsweise Boden mit Rum, Sherry und verteilen. 125 ml Sahne oder Maracujasaft.

Gewinnen Sie ein Menü für Zwei

E

inmal im Monat verlosen die Schaumburger Nachrichten einen von einem Schaumburger Gastronomen gestifteten Menü-Gutschein für zwei Personen. Diesmal geht es um das Hotel und Restaurant Bad Hiddenserborn in Volksdorf. Um den MenüGutschein zu gewinnen, müssen Sie nur folgende Frage richtig beantworten: Wohin entführt das Hotel und Restaurant Bad Hiddenserborn am 23. Juli 2011 auf kulinarische Weise? 1. Auf die Balearen. 2. Nach Indien. 3. In die Karibik.

Die Lösung finden Sie auf diesen Seiten. Wer sich den Gutschein sichern möchte, wählt einfach unsere Gewinn-Hotline (01 37) 8 88 05 05 für 50 Cent aus dem deutschen Festnetz (abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Dort müssen Lösung, Name und Anschrift hinterlassen werden. Teilnahmeschluss ist Montag, 25. Juli. Der Gewinner wird per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


SommerSchlussVerkauf STADTHAGEN

Hagemeyer setzt den Rotstift an Stadthäger Modehaus startet heute mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent in den Sommerschlussverkauf 2011 / Lager noch gut gefüllt Die Schnäppchenjagd beginnt wieder: Schon heute startet der Sommerschlussverkauf (SSV) im Modehaus Hagemeyer in Stadthagen. Nach Angaben von Geschäftsführer Ludger Schmänk können sich die Kunden auf Preisermäßigungen von bis zu 50 Prozent freuen.

D

as gelte für das gesamte Spektrum an Sommerkleidung und Bademoden. Wegen des bislang eher kühlen und regnerischen Sommers sei das Sommerlager noch sehr gut gefüllt. Die Kunden können Schmänk zufolge in den kommenden Tagen bei hochsommerlicher

Mitarbeiterin Dana Hoppe hält modische Damen-Shirts von Tom Tailor bereit.

Mode wie T-Shirts und Röcke, Tops und kurze Hosen sowie Halbarmhemden und -blusen viele echte Schnäppchen machen. Offiziell startet der Sommerschlussverkauf, der vom Handelsverband Deutschland (HDE) koordiniert wird, zwar erst am kommenden Montag, bei Hagemeyer fallen die Preise jedoch schon am heutigen Sonnabend. „Der Sommerschlussverkauf läutet das Ende der Sommersaison ein“, sagte Ulrike Hörchens, Pressesprecherin des HDE. „Besonders die Modehäuser müssen ihre Lager leeren und Platz für die Herbstware machen. Deshalb setzen viele Händler noch einmal kräftig den Rotstift an.“ Zwar sei in den vergangenen Monaten viel Sommermode verkauft worden. Aber wegen des wechselhaften Wetters im Juni gebe es noch eine große Auswahl an SSV-Angeboten. Der Verband erwartet, dass sich auch in diesem Jahr wieder gut drei Viertel der bundesweit rund 400 000 Einzelhändler am Sommerschlussverkauf beteiligen. Besonders für Händler in ländlichen Regionen sowie in kleinen und mittleren Städten sei der SSV wichtig, so Hörchens. Einerseits könnten so die Lager für die Herbstware frei gemacht werden, andererseits lockten die Preisnachlässe verstärkt Kunden an. „Der

Kundenberater Ralf Burkert empfiehlt modische Jeanshosen aus der Hagemeyer-Herrenabteilung. SSV zieht die Verbraucher in die Städte.“ Dass „Sommer und Sonne machen bei unseren Kunden gute Laune.“ Dafür sorgten in den vergangenen Tagen auch

einige reduzierte Preise bei Hagemeyer. Der Rotstift wird aber erst an diesem Wochenende angesetzt. Einerseits würden die Kunden das schlichtweg erwarten, sagt Schmänk. „Ande-

rerseits brauchen wir schon Platz für die Herbstware. Auch wenn der Sommer hoffentlich noch einige warme Sonnentage mit sich bringen wird: Bei Hagemeyer sind ei-

Fotos: aw nige wenige Ecken bereits herbstlich dekoriert. Auch die ersten wärmenden Hemden, Pullover und Jacken sind in dem alteingesessenen Modehaus bereits erhältlich. aw

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SommerSchlussVerkauf STADTHAGEN

easy Credit: Das Angebot eines fairen Partners Teambank bietet Drei-Jahres-Spielraum mit Finanzreserve auf spezieller Kreditkarte / Teilbeträge bis zu festgelegtem Limit unkompliziert abrufbar eit mehr als sieben Jahren bietet die Volksbank HaSmeln-Stadthagen ihren Kunden im Bereich der Konsumentenkredite den fairen easy-Credit an. Seit dieser Zeit verstärkt die Teambank das Leistungsangebot der genossenschaftlichen Finanzgruppe als Verbundpartner. Aus Sicht der Volksbank Hameln-Stadthagen war der damals neue Verbundpartner der Schritt in die richtige Richtung, die Kunden bekommen innerhalb von 20 Minuten eine Kredit-

entscheidung. Schließlich kommen manche Kaufangebote lang gehegter Träume recht plötzlich, da sind schnelle Entscheidungen gefragt. Doch das Angebot der Teambank erstreckt sich nicht nur auf die Finanzierung von Kleinanschaffungen, auch Kredite bis 75 000 Euro mit Laufzeiten bis 84 Monaten sind möglich. Jeder kann sich gegen Legitimation und Vorlage von zwei Gehaltsabrechnungen unverbindlich seinen finanziellen Spielraum bei den

Beratern der Volksbank ermitteln lassen. Hat man heute noch keine konkrete Kaufabsicht, möchte sich aber den Spielraum über drei Jahre sichern, so hat die Teambank seit einem Jahr auch hierfür eine Lösung. Die Finanzreserve wird auf eine Kreditkarte geladen, die easyCredit-Card. Teilbeträge sind dann bis zu dem festgelegten Limit nach und nach abrufbar, ganz unkompliziert. Diese Finanzreserve kann auch auf eine bestehende Kreditkarte übertragen werden. „Die schnelle Reaktion auf Anforderungen von Beratern und Kunden durch permanente Verbesserung des Leistungsangebotes der Teambank erleben wir seit Jahren mit großer Zuverlässigkeit“, so Prokuristin Juliane Djouimai von der Volksbank Hameln-Stadthagen. „Zudem sind die Kollegen der Teambank vor Ort bei uns unterwegs, sprechen direkt mit unseren Mitarbeitern auf den Geschäftsstellen, vermitteln Neuerungen, schulen und beantworten Fragen. Beachtenswert finden wir es, dass sich die Teambank als fairer Partner im Kreditgeschäft dafür stark macht, dass mit Kreditvergaben vernünftig umgegangen wird und Menschen sich nicht höher verschulden, als es ihrer Situation gerecht wird“, so Djouimai. Im Zuge ihres Jubiläums hat die Teambank deshalb

Das Angebot der Volksbank: easy-Credit. bundesweit auch das Thema „Finanzielle Bildung“ auf die Agenda genommen und entsprechend der Höhe des Kreditabrufes der VolksbankKunden eine Prämie für Projekte ausgelobt, die die Bildung junger Menschen in finanziellen Dingen unterstützen. Die Volksbank HamelnStadthagen war mit ihrem Konzept erfolgreich und konnte so den Zuschuss von

5700 Euro in die Region holen. Anderenfalls wäre diese Summe in ein bundesweites Projekt gegangen. Bezirksdirektor Heiko Kühn von der Teambank übergab den Scheck an Juliane Djouimai. Im Zuge des Börsencups der Volksbank hatte diese Sonderpreise für teilnehmende Schulklassen oder Schulteams ausgelobt. Die Mittel werden nun überwiegend für eine Fahrt nach Frankfurt mit Be-

Foto: pr. such von Börse und DZ BANK Frankfurt für die drei Gewinnergruppen des Volksbank-Börsencups verwendet. Ein Trostpreis ging an ein Team der Stadtschule Rodenberg. Die restlichen Mittel werden für Informationsmaterialien für Schüler verwendet. Damit leistet die Teambank einen wertvollen Beitrag für junge Leute, um ihre Finanzen gleich von Anfang an in den Griff zu bekommen.

Federleicht und anschmiegsam Sommerdecken zu reduzierten Preisen bei Betten Meier / Nachlässe bei Matratzen um 50 Prozent ur warmen Jahreszeit gibt es wohl kaum etwas AngeZ nehmeres als eine leichte und dennoch kuschelige und anschmiegsame Zudecke, die einen auch in heißen Nächten gut schlafen lässt. Denn wer will sich schon schweißgebadet im aufgeheizten Bett stundenlang hin- und herwälzen, bevor man endlich einschlafen kann? Sommerdecken – ob nun aus Wildseide oder Kaschmir oder mit Daunen gefüllt – wirken in solchen Nächten wahre Wunder, weiß Carsten Bürgel, Mitinhaber von Betten Meier in der Obernstraße. Pünktlich zum Sommerschlussverkauf räumt das Fachgeschäft sein Sommerbettenlager und bietet Sommerdecken zu reduzierten Preisen an. „Das Bestmögliche für den Sommer sind natürlich Daunendecken“, erklärt Bürgel. „Sie sind besonders leicht, anschmiegsam und nehmen ideal Feuchtigkeit auf.“ Dazu sei die Pflege dieser Decken absolut unkompliziert, „man kann sie ganz einfach waschen“. Ein weiterer Vorteil: „Für Allergiker sind Daunen am idealsten“, weiß Bürgel, „und zwar wegen ihrer Gewe-

Kuschelig weich und ideal für den Sommer: Helga Bürgel kennt die Vorteile von Daunendecken während der heißen Jahreszeit. Foto: kle bedichtigkeit. Das Gewebe von Daunendecken ist so engmaschig, dass Hausstaubmilben gar nicht erst hineinkönnen.“ Wer nicht nur eine gemütliche Zudecke, sondern gleich eine ganz neue Matratze sucht, für den lohnt sich ein Besuch bei Betten Meier ganz besonders: „Wir werden nach

REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! Obernstraße 57 REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! Stadthagen REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT! REDUZIERT!

Schuhe

dem Sommer unsere Matratzenkollektion aktualisieren und verkaufen deshalb unsere Ausstellungsstücke mit einem Nachlass von bis zu 50 Prozent“, kündigt Bürgel an. „Da kann man schon ein gutes Schnäppchen machen.“ Der Hintergrund: „Einer unserer Zulieferer entwickelt neue Bezugshüllen für seine Produkte, ein anderer bringt eine ganz neue Kollektion heraus.“ Speziell in diesem Jahr betreffen die Reduzierungen deshalb Matratzen unterschiedlichster Sorten und Preisklassen – „von der Standardmatratze bis zur absoluten Premiumklasse“, von Kaltschaum-, über ViscoSchaum- bis hin zu Gel-Matratzen. Die Entscheidung, welche Matratze für einen selbst ideal ist, sollte selbstverständlich

nicht leichtfertig getroffen werden, sagt Bürgel. Die Hausberatung des Fachgeschäfts erfreue sich daher immer größerer Beliebtheit und werde seit einigen Jahren immer häufiger nachgefragt. „Bei dieser Beratung kommen wir direkt zu den Kunden nach Hause und verschaffen uns einen Überblick: Was kann bleiben, was müsste man neu anschaffen?“ Für Verbraucher sei es schließlich nicht einfach, sich auszukennen. „Viele sagen: ,Ich möchte gerne eine Matratze wie meine bisherige‘, können aber nicht genau sagen, um welche es sich handelt.“ Oder wer könne schon sagen, ob sein Lattenrost noch brauchbar oder für eine bestimmte Matratze geeignet sei? „In solchen Fällen ist ein ,Hausbesuch‘ immer sehr effektiv.“


V ERANSTALTUNGEN

Seite13 | Sonnabend, 23. Juli 2011

SONNABEND 23.07.

7.00 - 16.00

Floh- und Trödelmarkt

BÜHNE 17.00

Stars of Cinema Zirkus Belly, Meerstraße/ Warteweg, Neustadt, Mardorf

18.00

Es spielt das KurEnsemble. Wandelhalle, Bad Nenndorf

Premiere-moderne Varieté-Show, Gop Bad Oeynhausen 20.00

GOP Varieté-Theater, Hannover 18.30

Berliner Luft

Kleines Fest im Großen Garten

21.00

21.00

Alternative, Nu Metal & more, Rocker, Hannover 22.00

Palo Classics

Party für Schwule, Lesben & Freunde, Kulturzentrum Faust, Mephisto, Hannover

School is out Soundcheck

22.00

23.00

Die 90er-Party mit Cpt. Kirk, Space Grace und HeinzA, Kulturzentrum Faust, 60er Jahre Halle, Hannover

Rock Party

23.55

Rockhouse, Hannover 22.00

18.00

Freistil

Charts, House, R´n´B & Dance-

Definition Underground

Lösegeld für Batta Illitsch

de

Wochenend-Tipp

18.30 Talents

GOP Varieté-Theater, Hannover 17.00

18.30

Großer Garten Herrenhausen, Hannover 13.00

www.leben31.de

12.00

Das Musikprogramm kann sich sehen lassen: Vertreter aller Stilrichtungen der Mittelalterszene sind mit von der Partie, darunter beispielsweise „Faun“ mit ihren Balladen oder die Mittelalter-FolkBand Rapalje aus Holland. Das Kulturhighlight „Hooso & Transmongolia“ aus der Mongolei gibt mongolische Kehlkopfgesänge und Balladen zum Besten, „Irrlichter“ und „Duivelspack“ spielen Tanzlieder des Mittelalters und der Renaissance. Die Partybands „Feuerschwanz“ und „Metusa“ rocken die Bühne mit Musik und Liedern zum abtanzen, und die Newcomer des Jahres 2010, „Das Niveau” aus Berlin, sorgen beim Publikum mit frechem mittelalterlichem Liedgut nach Art der Spielleute für gute Stimmung.

Mittelalter Kultur Festival, Schlosspark, Bückeburg 14.00

Rittergüter, Parks und Sehenswertes am Wegesrand CalenbergerLandsommer Windmühle Wichtringhausen, Barsinghausen

15.00 Tanztee

14.00

Gastführung: „Eins zwei drei im Sauseschritt läuft die Zeit - wir laufen mit”, Parkplatz Wehrberger Warte, Hameln 15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf

Am Sonnabendabend erwarteen die Besucher ein großes Feuerspektakelund das neu inszenierte Ritterturnier zu Pferde .

11.00 - 17.00

Flohmarkt Parkplatz WEZ-Markt, Porta Westfalica

Weekendparty Mit DJ Günther, Tanzlokal Salsa, Bad Nenndorf

21.00

Hallen-Flohmarkt für private Anbieter Grüne Halle hinter Mc Donald‘s, Neustadt

Adolescents, Authority Zero Punkrock, Bei Chez Heinz, Hannover

MESSEN & MÄRKTE 7.00 - 16.00

Landsommer 2011

MESSEN & MÄRKTE

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 19.00

Picknick im Park auf der Liegewiese, Kurpark, Bad Nenndorf

Auf zur letzten Runde: Noch heute und morgen, 23. und 24. Juli, können die Besucher beim „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ auf der Bückeburger Mausoleumswiese eintauchen in das Leben vergangener Zeiten.

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum Mittelalter Kultur Festival, Schlosspark, Bückeburg

Uferweg, Neustadt 13.00

Kleines Fest im Großen Garten

FREIZEIT

Besucher können beim „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ Geschichte hautnah erleben

Uferfest

Stars of Cinema Zirkus Belly, Meerstraße/ Warteweg, Neustadt, Mardorf.

Phantastische Ritterturniere

FREIZEIT

RED Premiere-moderne Varieté-Show, Gop Bad Oeynhausen

Underground Club mit Cpt. Kirk und

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

Comedy mit den Bösen Schwestern, Marlene, Hannover 13.00

23.00

O-Party mit Herdergymnasium und Ratsgymnasium, Musikbox Minden

Palo Palo, Hannover

Großer Garten Herrenhausen, Hannover 20.00

22.00

Dancing Queen

Rock Time

Agostea Vibration Partyalarm im Club, Ü-30-Party im Stadl, Agostea, Hannover

Disco, Soul, Pop & Schlager, Heartbreak Hotel, Hannover

Romanza all’Ungarese Konzert mit „Lendvay Soliszti“, Wandelhalle, Bad Nenndorf

100 % Live & inFarbe mit Angel Face, Brauhaus Ernst August, Hannover

MUSIK

RED

18.30 Talents

21.00

Tönebönplatz, Hameln 15.30

22.00

NIGHTLIFE

21.00 Tu

22.00

22.00

Fawning, Jae

hertzschlag Neue Deutsche HärteLive, Rockhouse, Hannover

floor Classics

Studio 6, Hannover

Osho Discothek, Hannover

Saisonabschlussparty Dave The Sheik & Guest, 3Raum, Hannover

Café Glocksee, Hannover 22.30

Blacksound.TV

22.00

Summer Jam mit DJ Rude Boy, Eve Klub, Hannover

23.00

S-Kay´s HipHop Interpretation 200ponies, Tiedthof, Hannover

MUSIK

Dr. CarryMe, Bei Chez Heinz, Hannover

SONNTAG

14.00 The

Modern Walking

24.07.

BÜHNE

Swingin‘ Party 12.00 RattenfängerFreilichtspiel mit DJs Marc V & G. T.

Boogie Woogie/Swing, Waldbühne Bischofshol, Hannover NIGHTLIFE 21.00

23.00 The

Drecka, Café Glocksee, Hannover

Bürgergarten, Hameln

Hannovers Single Party Nr. 1 mit DJ Stevie G., Brauhaus Ernst August, Hannover

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend: Stadthagen und Umgebung:

Neue Apotheke, Tel. 0 57 21/22 12, Am Markt 5, Stadthagen Rinteln, Bückeburg:

B33-Apotheke im Marktkauf, Tel. 0 57 51/ 9 93 93 19, Konrad-Adenauer-Str. 33, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Deister-Apotheke, Tel. 0 57 23/13 80, Tor 2 a, Rodenberg Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Rosen-Apotheke, Tel. 0 57 24/23 13, Neumarktstr. 15 - 17, Obernkirchen Rinteln, Bückeburg:

Löwen-Apotheke, Tel. 0 57 51/96 16 16, Bahnhofstr 26, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Kur-Apotheke, Tel. 0 57 23/34 26, Hauptstr. 6, Bad Nenndorf

Ärzte Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl: Arztnotdienst, Sa, So, bis zum

Folgetag 7 Uhr, Tel. 05 11/ 63 65 65. Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau:

Arztnotdienst, Freitag ab 13 Uhr bis Montag 8 Uhr, Tel. 0 50 41/7 77 56. – Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr Bückeburg, Obernkirchen und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

Tel. 0 50 41/7 77 56, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages Rinteln, Auetal:

Allgemeinärztlicher Notdienst, Sa, So bis zum Folgetag 7 Uhr, Tel. 0 57 51/89 63 81, Rinteln

Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln Deckbergen, Schaumburg:

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln Zahnärzte Stadthagen und Umgebung:

Gemeinschaftspraxis G. Merkert/Dr. C. Osterberg, So, Tel. 0 57 24/36 61, Bahnhofstr. 78, Helpsen Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Deckbergen, Schaumburg:

Sa, So., Zahnärztlicher Notdienst von Hameln, Tel. 0 51 51/ 92 50 79 Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

Gemeinschaftspraxis Mex/Wopfner, Sa, So 10 - 11 Uhr, Tel. 0 50 43/50 37, Ahornweg 3, Lauenau Notrufe Rettungsdienst/Feuerwehr,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl) Frauenhaus Schaumburg,

Tel. 0 57 21/32 12

Zahnärztl. Notdienst, Sa, So Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00

Kinder- u. Jugendtelefon,

Rinteln, Auetal:

Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht

Zahnärztl. Notdienst, Sa, So Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50

Notruf bei Wildtierunfällen,

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


S PÄTLESE

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Sonnabend, 23. Juli 2011 | Seite 14

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Eine Kindheit in Mogadischu Birgit Supper berichtet im Erzählcafé über eine spannende Zeit in ungewöhnlicher Umgebung VON DORIS GOERGES

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irgit Supper ist in Koblenz geboren. Ihre Familie lebte in der Nähe in einem Dorf, als ihr Vater, der bei der Bundeswehr war, sich 1975 bei einer Beratergruppe für Somalia bewarb. Er flog im November voraus, und sie erinnert sich, dass ihn die Familie voller Ungewissheit nach Köln begleitet habe. „Ich war viel zu klein, um das alles zu begreifen,“ berichtet sie im Erzählcafé in der „Alten Polizei“ in Stadthagen von der Zeit des Aufbruchs. Weihnachten ohne Vater, dafür Körbe mit exotischen Früchten wie Mangos, die sie nicht kannten. Der Vater hatte eine erste Kostprobe aus dem fremden Land geschickt. Zu Hause standen Kisten und Koffer herum. Ein Jahreskontingent an Lebensmitteln musste verpackt werden, da Mogadischu damals nur einmal im Jahr von einer Transall der Bundeswehr angeflogen wurde. Alle Familienmitglieder wurden gegen Cholera, Gelbfieber und Pocken geimpft. An ihrem Geburtstag im Januar 1976 flog die Familie über Nairobi nach Mogadischu. Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Micky-MausStewardess und den Besuchen im Cockpit.

Wunderschönes somalisches Kunsthandwerk hat Birgit Supper ins Erzählcafe mitgebracht.

Zwischen Hütten und normaler Stadtbesiedlung lag in Mogadischu ein Areal mit sechs Häusern, umgeben von einer hohen mit Glasscherben gespickten Mauer und einem Wächter am Tor. Dort hatte der Vater ein Haus gemietet. Zum Haushalt gehörte ein Boy, der für die Hausreinigung zuständig war und auch bei Veranstaltungen half. „Er sprach mit uns Kindern somalisch. Leider mussten wir uns wegen Unregelmäßigkeiten von ihm trennen, sonst hätten wir die neue Sprache bald beherrscht,“ bedauert die heute in Pollhagen lebende Supper. Für die Sechsjährige stand die Einschulung an. Die „westlichen“ Kinder besuchten die internationale amerikanische Schule. Die deutsche Schule wurde von der DDR betrieben, kam wegen des Kalten Krieges also nicht infrage. „Meine Schultüte war faltbar, da sie im Koffer transportiert werden musste. Zu meiner Lehrerin aus der dritten Klasse habe ich bis heute Kontakt. Sie lebt jetzt in Dänemark und hält alle Ehemaligen zusammen.“ Supper ist von dem effektiven Schulsystem immer noch begeistert. Nach Kindergarten und Vorschule wurde von der ersten bis zur achten Klasse unterrichtet. Danach kamen die Kinder in ein Internat. Die Schülerschar war bunt gemischt; viele Sprachen und Religionen waren vertreten. Nicht nur Diplomatenkinder wurden dort unterrichtet, sondern auch die Kinder vieler technischer Mitarbeiter von THW, GTZ und Bundeswehr, die in Mogadischu arbeiteten. Die Schule war amerikanisch geprägt, die Schulsprache Englisch. Wer das nicht

Birgit Supper erinnert sich an ihre Kindheit in Mogadischu.Fotos: goe konnte, besuchte einen Sprachkurs. In der Regel konnte man nach drei Monaten so viel Englisch, dass man dem normalen Unterricht folgen konnte. Gute Schüler konnten problemlos in höhere Klassen wechseln. Supper berichtet begeistert von dem guten Klima und tollen Schulveranstaltungen zu Halloween und Weihnachten. Beeindruckt war Supper vom Schwimmunterricht bei den Marines. „Als 1980 in

Äthiopien, das teilweise von Somaliern bewohnt ist, eine Krise war, wurden wir von den Marines beschützt. Wir Mädchen haben die jungen Männer angehimmelt.“ Die Somalier sind hauptsächlich ein Nomadenvolk mit jemenitischem Hintergrund. Sie sind keine Afrikaner, sondern stammen ursprünglich aus Arabien. Somalia ist ein sehr karges Land mit Dornensavannen, Akazien und viel Gestrüpp. Das Land ist stau-

big mit hohen Wanderdünen, kilometerweiten Sandstränden mit puderfeinem Sand. Es ist islamisch. „Wir sind viel unterwegs gewesen. An den Wochenenden wurde oft gezeltet, dann haben wir in den Dünen getobt. In der Regenzeit fielen solche Unternehmungen aus. Ich erinnere mich an ein besonderes Erlebnis. Die Flussbetten waren ausgetrocknet. Dann regnete es im Norden. Plötzlich hörte man ein Brausen und Rauschen, die Wadis waren plötzlich wieder voll. Das Wasser kommt immer so schnell und plötzlich, dass Menschen nicht mehr rechtzeitig an Land kommen“. „Wenn wir unterwegs waren, haben wir in Buschrestaurants gegessen. In meinen Kindheitserinnerungen stehen gedeckte Tafeln unter Schirmakazien. Viele Kokosplantagen ermöglichten die ständige Versorgung mit frischer Kokosmilch. Somalia ist ganz flach; viele Menschen leben von Viehzucht. Sie tragen einfach gewickelte Gewänder“. Supper erzählt von Buschmännern, die sich ihren Hirtenstab hinter den Rücken klemmen und mit Dung und Erde einen Schirm formen, der sie gegen die Sonne schützt. Die Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ deutete sich für sie zunächst durch fremde Fluggeräusche an. „Normalerweise kamen drei Flugzeuge in der Woche, deren Geräusche man genau kannte. Eines Tages hörten wir ein fremdes Flugzeug kreisen. Wir bekamen meinen Vater eine Woche lang nicht zu sehen. Telefon gab es nicht. Wir haben zu Hause vor dem Weltempfänger ge-

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sessen und von der Entführung erfahren. Geschirr und Bestecke aus der Landshut hatten wir später zu Hause zum Reinigen. Ich hatte auch ein T-Shirt von der GSG 9.“ Nach fünfeinhalb Jahren wurde der Vertrag des Vaters nicht mehr verlängert. „Wir mussten schweren Herzens zurück nach Deutschland. In Rheinland-Pfalz war ich eine Ausländerin. Einige Jungen nannten mich Nigger, da ich deutsch mit amerikanischem Zungenschlag sprach. Schwierigkeiten in Deutschland gab es nicht mit den Lehrern, sondern mit den Mitschülern. Als ich Latein lernte, kam ich endlich auch mit der deutschen Sprache zurecht. Mein Herz hängt immer noch an Mogadischu, und ich träume davon, dass ich eines Tages noch einmal hinkomme“. „Wir haben alle noch über Facebook Kontakt und tragen immer wieder Erinnerungen zusammen. Ich hoffe, dass es noch Exil-Somalis gibt, die irgendwann zurückgehen. Es gab dort wunderbares Kunsthandwerk, z. B. Lampen aus Meerschaum, der hitzebeständig ist, Feuerschalen, schöne Lederarbeiten, Korbwaren aus Palmblättern, handgewebte Stoffe, Möbelstücke aus Fell und Holz. Das Land war touristisch noch völlig unbeleckt,“ schließt Supper wehmütig ihre Erinnerungen.

In Rinteln trägt der Paddelsport seinen Namen Peter Specht seit 1961 beim Kanu-Club in Boot und Vorstand aktiv / Jetzt hat er seinen Rückzug eingeleitet VON DIETMAR KAMPE

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er Verein hat ihn bei der Jahreshauptversammlung in diesem Frühjahr für die Verdienste während seiner 50-jährigen Mitgliedschaft gebührend geehrt. „Eigentlich lasse ich mir solche Ehrungen nicht aus der Hand nehmen. Schließlich bin ich 1. Vorsitzender des Rintelner KanuClubs“, sagt der 64-jährige Peter Specht schmunzelnd. „Doch diesmal musste mein Vertreter ran.“ Seit fast 16 Jahren übt er dieses Amt jetzt aus, und in dieser Zeit hat sich der Verein sportlich lebendig und mit einem soliden Mitgliederstamm behaupten können. Grund dafür sind gewiss auch die vielfältigen Werbeveranstaltungen, die er und andere engagierte Mitglieder jedes Jahr durchführen. Vor allem das „Schnupperpaddeln“, bei dem interessierte Besucher unverbindlich und

unter Anleitung erfahrener Paddler diesen Sport kennen lernen können, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. „Wir versuchen dabei, ganze Familien für unseren Sport zu gewinnen“, erklärt er und fügt lächelnd hinzu, „wo gibt es sonst schon einen Sport, bei dem die ganze Familie in einem Boot sitzen kann?“ Peter Specht ist aber nicht nur seinem Sport, sondern auch seiner Schaumburger Heimat immer treu geblieben. Am 9. Dezember 1946 wurde er im Kreiskrankenhaus in Rinteln geboren. Aufgewachsen ist er allerdings in Friedrichsburg, eines der drei Friedrichsdörfer im Rumbecker Berg. „Damals war es dort schon sehr dörflich gewesen. Wir hatten nicht einmal eine Schule“, erinnert er sich. „Deshalb war es für mich ein richtiger Schock“, fährt er fort, „als ich mit zehn Jahren in die Großstadt Rinteln umziehen musste.“

Hier hat er seine Lehre zum Maschinenbauer gemacht. An diese Lehrzeit erinnert er sich noch heute besonders gern. Sein damaliger Chef war wohl ein Mensch, der wenige Worte machte, von seinen Lehrlingen aber desto mehr verlangte und dabei nicht immer die Ausbildungsordnung unter dem Arm trug. Doch dem jungen Peter hatte es Spaß gemacht, und er hat viel gelernt. „Dazu gehörte nicht nur alles, was ein Maschinenbauer so machen muss, sonder auch Malern, Mauern und sogar Pferde beschlagen“, erzählt er. Er ist fest davon überzeugt, dass so etwas auch heute noch Jugendlichen ganz gut tun würde. Der Jugend hat er sich ohnehin immer verbunden gefühlt. Als er 1977 nach seiner Zeit bei der Bundeswehr in den Zivildienst wechselte, bewarb er sich um einen Angestelltenposten bei der Stadt Minden. Bei dem Einstel-

lungsgespräch wurde er auch nach seinen Vorstellungen und Wünschen gefragt. Ohne Zögern hatte er sich für eine Tätigkeit im Bereich Jugend und Sport ausgesprochen. Das muss wohl sehr überzeugend geklungen haben, denn ihm wurde tatsächlich sogleich der Bereich Jugendhilfe und Sport übertragen. Auch wenn sich im Laufe der Jahre durch verschiedene Verwaltungs- und Gesetzesänderungen und sein erfolgreiches berufliches Vorankommen die Inhalte seiner Tätigkeit immer mal wieder geändert hatten, ist es doch im Wesentlichen bei einer Beschäftigung mit der Jugend und dem Sport geblieben. Er hat es aber die ganze Zeit über verstanden, seine Liebe zum Paddelsport mit seinem Beruf zu verbinden. Jedes Jahr hat er für Jugendliche Paddelfahrten organisiert und, wenn es sich machen ließ, begleitet. „Ich bin wohl einer der weni-

gen Paddler, die dafür auch noch bezahlt wurden“, erinnert er sich schmunzelnd. Peter Specht mögen diese Fahrten wohl wirklich Spaß gemacht haben. Aber jeder, der mal eine Fahrt mit Jugendlichen Zwischen zwei Kajaks und umringt von neugieriorganisiert gen Jugendlichen: Peter Specht in seinem Eleund geführt ment. Foto: dka hat, weiß natürlich, dass das trotzdem mit und sich aus der VorstandsarFreizeit oder sogar Urlaub beit ganz zurückziehen. „Bevor ich abgewählt werde, wirklich nichts zu tun hat. Doch jetzt sind er und seine weil die anderen meiner überFrau Veronika im Ruhestand drüssig sind, gehe ich lieber und können alles ruhiger an- von selbst“, versichert er nicht gehen lassen. Probleme haben ganz ernst und befürchtet das sie damit keine. Schließlich ist wohl auch nicht wirklich. Er da ja noch „ihr“ Verein. will sich aber keinesfalls mehr Nächstes Jahr will Peter umstimmen lassen, denn nach Specht aber auch den Posten seiner Meinung ist es nun Zeit des 1. Vorsitzenden abgeben für einen Generationswechsel.

HÖREN UND SEHEN Programmtipps für die 30. Woche vom 23. bis 29. Juli 2011 Sonnabend, 23. Juli DRK, 18.05 Uhr: Die Asse. Die unterirdische Geschichte. Seit 1955 beschließen Politiker, was mit den radioaktiven Abfällen der Atomindustrie geschehen soll. Jetzt sollen 127 000 Fässer ausgebuddelt werden. Sonntag, 24. Juli DLF, 9.30 Uhr: Die Ver-

teidigung der Feigheit. Die Eliten und der 20. Juli. WDR-Fernsehen, 16.30 Uhr: Notstand in der Altenpflege. Pflegerinnen und Pflegern bleibt kaum Zeit für menschliche Zuwendung. Montag, 25. Juli DRK, 21.33 Uhr: Kriminalhörspiel: Kreuzeder und die Kellnerin.

Dienstag, 26. Juli DLF, 10.10 Uhr: Sprechstunde: Brustkrebs. Früherkennung und Behandlung. Hörertel.: (00 800) 44 64 44 64 NDR Fernsehen, 20.15 Uhr.: Visite: - Oberschenkelhalsbruch; Gut lesen können im Alter Mittwoch, 27. Juli WDR, 15 Uhr: Arzt und Pati-

ent - Eine Vertrauenssache? Donnerstag, 28. Juli DRK, 1.30 Uhr: Klimafolgen, Klimakulturen, Klimakriege. Die Sozialwissenschaften und das Wetter Freitag, 29. Juli DLF, 10.10 Uhr: Lebenszeit. Hörertelefon: (00 800) 44 64 44 64 toe


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Philipp hat Verstärkung bekommen! Seine Schwester Hanna (4060 Gramm, 54 Zentimeter) kam am 11. Juli um 12.50 Uhr in Bückeburg zur Welt. Die Eltern Daniela und Chris Peters aus Rehren freuen sich sehr.

Vanessa und Pascal Böhme aus Apelern freuen sich mit Jesper (3) über Familienzuwachs. Am 9. Juli um 11.08 Uhr kam ihr Sohn Jannes (4310 Gramm, 55 Zentimeter) im Kreiskrankenhaus zur Welt erblickt.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Minden und Hameln Babys das Licht der Welt. Die Schaumburger Nachrichten stellen die Familien im „SN-Babyglück“ immer dienstags vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind außerdem im Internet unter der Adresse www.sn-online.de zu sehen.

Josephine (7) hält glücklich ihr Brüderchen im Arm. Julian kam mit 54 Zentimetern und 3390 Gramm am 12. Juli um 5.56 Uhr im Kreiskrankenhaus zur Welt. „Einfach unglaublich“, beschreiben die Eltern Jessica und Daniel Kerkmann aus Stadthagen ihr Glück.

Jonathan ist jetzt stolzer großer Bruder. Am 9. Juli hat seine Schwester Isabel (3670 Gramm, 54 Zentimeter) um 23 Uhr in Bückeburg das Licht der Welt erblickt. Mit ihm freuen sich die stolzen Eltern Kirsten und Marko Seip aus Quetzen.

Am 14. Juli um 4.22 Uhr kam Dominik Pascal Mengeling (3480 Gramm, 49 Zentimeter) in Stadthagen zur Welt erblickt. Die Eltern Sarah Mengeling und André Jacobs aus Nienstädt sowie Bruder Mika Alexander (3) freuen sich riesig.

Am 11. Juli ist Alice Paetkau um 19 Uhr im Krankenhaus Bethel zur Welt gekommen. Sie wog 3640 Gramm und war 54 Zentimeter groß. Ihre Geschwister Louis und Celina und die Eltern Larissa und Peter Paetkau freuen sich sehr.

Mia-Sophie (2) küsst ihre Schwester. Isabell (2890 Gramm, 52 Zentimeter) wurde am 12. Juli um 16.19 Uhr in Stadthagen geboren. Die Eltern Tanja und Christoph Karnaßnig aus Wölpinghausen sind überglücklich.

Katharina ist da! Am 8. Juli um 8.26 Uhr ist sie mit einem Gewicht von 3295 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern in Bückeburg geboren worden. Es freuen sich die Schwestern Marie und Tara mit Mama Heidi Jaskowsky und Papa Frank Krause aus Petershagen.

Maja Isabell Luft ist am 8. Juli um 5.45 Uhr in Bückeburg zur Welt gekommen. Bei ihrer Geburt wog sie 2560 Gramm und war 50 Zentimeter groß. Die stolzen Eltern sind Olga Luft und Sergius Schmidt aus Bückeburg.

Janna freut sich über ihren kleinen Bruder Lasse (48 Zentimeter,2570 Gramm). Er wurde am 14. Juli um 13.15 Uhr in Bückeburg geboren. Mit ihr freuen sich die Eltern Kathrin Kruse und Florian Brüers aus Buchholz.

Maximilian (7) ist stolz auf seine Schwester. Luisa Marie (55 Zentimeter, 3600 Gramm) kam am 10. Juli um 10.25 Uhr in Stadthagen zur Welt. Dankbar und glücklich sind die Eltern Simone und Achim Lattwesen aus Rodenberg.

Unbeschreibliches Glück empfinden Marco und Chomsorn Mastroianni aus Rehburg-Loccum. Ihre Tochter Melina (3560 Gramm, 52 Zentimeter) kam am 14. Juli um 19 Uhr in Stadthagen zur Welt.

Paul-Cristian heißt das erste Kind von Alexandru und Teodora Constantiniu aus Hannover. Er ist am 13. Juli um 0.41 Uhr mit einem Gewicht von 3550 Gramm und einer Länge von 55 Zentimetern im Kreiskrankenhaus Stadthagen geboren worden.

Überglücklich sind Anika und Pascal Redeker aus Liekwegen. Ihr Sohn Pepe ist am 11. Juli um 4.44 Uhr im Kreiskrankenhaus auf die Welt gekommen. Sein Startgewicht betrug 3800 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern.

Am 8. Juli ist Annabells Bruder Fabienne um 12.13 Uhr im Krankenhaus Bethel zur Welt gekommen. Bei seiner Geburt wog er 3970 Gramm bei einer Größe von 55 Zentimetern. Die Eltern Manuel und Katharina sind sehr glücklich. Am 8. Juli ist Antonia Kehlenbeck (3370 Gramm, 57 Zentimeter) um 19.52 Uhr in Bückeburg geboren worden. Bruder Julian und die Eltern Doreen und Stephan aus Rinteln sind überglücklich.

Über ihre Zwillinge freuen sich Lars und Nicole Bredemeier aus Rinteln. Mia-Sophie (2490 Gramm, 44 Zentimeter) und Tim-Lukas (2330 Gramm, 47 Zentimeter) sind am 7. Juli in Minden zur Welt gekommen.


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S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 20 Wörter zu bilden, deren erste und fünfte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. at - bung - ca - chi - cut - dam - danz - dee - er - es - fek - ge - ge - go - ha - he - he - heit - im - ka - ler - lor - ma ma - mal - me - ment - mi - mo - möl - ne - ne - net - ni nie - ol - on - or - pe - per - pun - ra - re - ri - rin - ro se - sphä - spur - stan - stoff - ta - tal - te - te - ter - ti trak - trip - ur - ve - ver - wahr - zel

Sonnabend, 23. Juli 2011

Sonnabend, 23. Juli 2011 | Seite 16

SUDOKU

Auflösung der letzten Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis. Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

leicht

Sudoku: leicht

schwer schwer

1. italienischer Maler des 16. Jh. 2. meist tropische Pflanze

Um die Ecke gedacht: H A M M E L G R O T E S K

3. wertvolles rötlich-braunes Holz 4. Wacholderbranntwein © DEIKE PRESS 2911

5. Element, Materie 6. Fetthennengewächs 7. Hügel 8. deutscher evangelischer Theologe, gest. 1984 9. Teil der Lenkung 10. Vollkommenheit 11. Märchengestalt der Brüder Grimm 12. elektrischer Scheinwiderstand 13. Schnittmeisterin 14. Erd- oder Himmelshalbkugel 15. Bewirtung, Behandlung 16. Hauptinsel der Balearen 17. Verdunstungsmesser 18. Stadt in Nordrhein-Westfalen 19. Tatsache 20. Winterendivie Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Erzählung, 2. Rienzi, 3. Vehikel, 4. Ernestina, 5. Reklamation, 6. Grünspan, 7. Ersparnis, 8. Susanne, 9. Spediteur, 10. Edward, 11. Niebüll, 12. Agronom, 13. Ladogasee, 14. Seespinne, 15. Ennepetal, 16. Ihlenfeld, 17. Nieselregen, 18. Kriterium, 19. Uecker, 20. Sahara, 21. Satiriker „ZEHN KÜSSE WERDEN LEICHTER VERGESSEN ALS EIN KUSS.“ (J. PAUL)

E B R O B A R I R A H E L

F E D E R B E E T P E L E

T R E R I M E S S E M E I

K R I S E I N K A H A N G

L O E F F E L U K E L E I

A T R U S T E L E I S O N

M A N E T E I T E L M R S

M U L L I L T I S S A D E

E G O L E I E R A A L E N

R E G E R T R E U M I N G

UM DIE ECKE GEDACHT Waagerecht: 1. die Aufforderung „Susi, nimm Aal“ führt umständlicherweise zu tierischer Verehrung 11. er gab Kommissar Maigret ein Gesicht 12. sechsbeinige Staatbürgerin 14. Kunst in Klarsichtfolie 15. wer nichts von Klopfen hält, wird diesbezüglich zählen 16. erst macht er viel Wirbel, dann zieht er alles runter 17. als Machenschaft des Theatereleven angebracht, ansonsten dem Publikum eher peinlich 19. Erfrischung, die meist weder gefrorenes Wasser noch überbrühte Pflanzenteile enthält 21. dies ist eine Lappenstadt, wo, wenn der See mal überschwappt, mancher nasse Schlappen hat 22. die Heimat, die Tenzing Norgay im Mai 1953 zu Füßen lag 24. Labor für Überflieger 26. er setzt sich für Hamburger ein 29. für Nachbarschaftsstreit besonderer Art zuständiges Gericht (Abk.) 31. so augenfällig es sein mag, er ist auch nicht öfter ein Schlitzohr als wir 32. charakterisiert die gute Landluft und zerstört sie gleichzeitig 33. ist nach Opern ziemlich festlich, vor einem Ast eher beschwerlich 35. in Großbritannien findet man den Wald recht bald, doch werden Sie nach Buchen vergeblich suchen 37. was Südostfriesen an ihren Autos haben 38. wir sind dafür: Woran sich Mille und Test hängen 39. wenn nicht gerade die Queen zu schützen ist, ist sie auf dem Weg nach Belgrad 40. an ihren Ufern serviert man Pasta 42. wird pausenlos nie eingelegt 44. dass die Wellen verschlin-

gen Schiffer und Kahn, hat mit ihrem Singen nur sie allein getan 47. kehrte aus dem Hades zurück und versteckt sich in falschen Malkästen 49. wenn Sie dieser Tage nach Koblenz kommen, dann blüht ihnen das! 50. seit Tarzan bekanntes CO2-neutrales Fortbewegungsmittel im Regenwald 51. obwohl kein Reiter, beschäftigt er sich mit dem Pferd, und kommt er nicht weiter, ist das nicht verkehrt 52. was man als das bezeichnet, kommt zum Schluss oder ist unmöglich 53. wohinein Defektes zu setzen ist Senkrecht: 1. er hängte seinen weißen Sportdress an den Nagel, und nur wenn Graf ruft, zieht er ihn noch einmal an 2. Hesse verlieh ihm einen Goldmund 3. er war der norwegischen Dichtergesellschaft eine Stütze 4. so kann man Millionen in Kürze abschreiben 5. wenn er viel hält, hält der Käpt’n viel von ihm und legt sich beruhigt schlafen 6. auch Altphilologen sind mit dem ihren gelegentlich am Ende 7. wer allzu lange das Gras wachsen hörte, muss irgendwann zu ihr greifen 8. passendes Podium für haufenweise geflügelte Worte 9. Geschäftsgebaren von gestern, heute und morgen 10. unterstützt windgestützten Antrieb 13. wenn es um Ina herum mau ist, kann man den Boden seen 18. wie nimmt man Schnupftabak zu sich? 20. erledigte den Fährverkehr bei der elften apollonischen Reise 23. seit ihrer Einführung ist das störchische Transportwesen in Gefahr

25. außerhalb der schwarz-weißen Brettwelt steht dieser Turm beim Bauern 27. dieses Dorf im Ammergebirge kennt man von Kräuterlikör und Rätseln 28. auch wer gegen die Prügelstrafe ist, wird hier gelegentlich drauflosdreschen 30. nicht einmal Zeus konnte verhindern, dass sie im Verbrecheralbum zu sehen ist 31. wenn die Wand den 33 waagerecht umgehend zurückgibt 32. sie tanzte früher ein westliches Nachbarvolk 34. begrünt so manches Zimmer 36. meer 1

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als einen göttlichen Tipp geben wir hier nicht 39. an Paris’ Stelle hätte er den Apfel selbst behalten 41. Wasser von oben, außer bei gleichnamiger Burg 43. möglich nur, wenn wer gewährt die Bitte und ist im Bunde der Dritte 45. wer in den Mond guckt, findet immerhin diese Frau 46. königlicher Hof, der in keinem englischen Krimi fehlen darf 48. Unteruntertasse 49. ziehen Sie die Register gleich tonnenweise: kürzlich fürs teutsche Vaterland?

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hallo Schaumburg vom 23.Juli 2011 by Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG - Issuu