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SEPT 20
MOBILITÄT
Interview
DETLEV VON PLATEN Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG «Das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert sich seit einigen Jahren massiv.» Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss
Ermöglichen Sie mobile Freiheit in Zürich Ihre Spende bewegt! Spendenkonto 80-14900-0, www.tixi.ch
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EDITORIAL
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LESEN SIE MEHR... 04 E-Auto 08 Mobilitätsland Schweiz 12
Interview: Detlev von Platen
14 Geschichte des Autos 18
Velo
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Camping
FOKUS MOBILITÄT. PROJEKTLEITUNG: Alexandra Schmutz
Chancen nutzen...
COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Patrik Biberstein, Fatima Di Pane,
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Elektroauto sprechen neben der Ökobilanz auch die TCO (Total Cost of Ownership), die Reichweite, das Ladestellennetz, das Fahrvergnügen und die Auswahl an Modellen.
och ist unklar, was uns der nahende Herbst bringen wird. Deshalb wird auch die Diskussion über Mobilitätsthemen vom grossen Thema 2020 überschattet – dem Virus, der uns weit über Gesundheitsfragen hinaus beschäftigt. Die aktuelle Pandemielage konfrontiert uns schonungslos mit unserer globalisierten Lebensweise. Sie verschärft Ungleichheiten und verdeutlicht, wie komplex es ist, Lösungen zu finden, egal ob auf globaler oder lokaler Ebene. Die Pandemie zwingt uns auch, uns anzupassen. Eine Fähigkeit, die wir uns zwar stets zusprechen, aber bisher selten unter Beweis stellen mussten. Von einem Tag auf den anderen hat der Lockdown unsere geografische Mobilität eingeschränkt. Flexibilität und Kreativität waren gefragt, um mit Familie, Freunden oder der Arbeit in Kontakt zu bleiben. In kürzester Zeit haben sich zuvor wenig beachtete Lösungen durchgesetzt – beispielsweise Homeoffice, Videokonferenzen oder Webinare. Der Veloverkehr, dessen Wachstum stagnierte, hat die Strasse zurückerobert. Verkäufe von E-Bikes sind markant gestiegen, Massnahmen zur Förderung der Velonutzung wurden kurzfristig umgesetzt.
Eine weitere erfreuliche Entwicklung dieser letzten Monate: Der Anteil der Elektroautos bei den Neuzulassungen ist weiter angewachsen und hat per Ende August 10,5 Prozent erreicht. Das trägt zum Ziel bei, die Energieeffizienz der Privatautos zu verbessern, die für fast einen Viertel des CO2-Ausstosses in der Schweiz verantwortlich sind (2018). Die aktuelle Krise darf die Dringlichkeit solcher Massnahmen zur Erreichung der Klimaziele nicht überschatten. Im Gegenteil, kann sie
Die unerwartete Krisensituation hat in der Mobilität einige Verhaltensänderungen ausgelöst. Wir sollten jetzt darüber nachdenken, wie diese zu einer nachhaltigen, ressourcenschonenderen und treibhausgasärmeren Mobilität beitragen können. Denn auf den Strassen sind mittlerweile schon fast wieder gleich viele Autos unterwegs wie vor dem Lockdown.
Auf den Strassen sind mittlerweile schon fast wieder gleich viele Autos unterwegs wie vor dem Lockdown. - DELPHINE MORLIER, LEITERIN MOBILITÄT, BUNDESAMT FÜR ENERGIE BFE
sogar dazu beitragen, vorgefasste Meinungen zu überwinden. So verdient es das bisher umstrittene Elektroauto, als sinnvolle, ja sogar notwendige Alternative zu Verbrennungsfahrzeugen anerkannt zu werden. Für das
Dabei wäre jede Fahrt, die nicht unternommen wird, ein Gewinn für das System. Dass Homeoffice, Videokonferenzen und -unterricht auch künftig regelmässig genutzt werden, ist jedoch weniger eine technische als vielmehr eine kulturelle Herausforderung. Es geht um Managementpraktiken, den gesellschaftlichen Wert der Berufstätigkeit und die Zugehörigkeit zu einem Netz von Akteuren. Die Unternehmen haben jetzt die Chance, ihre Strategien anhand der Erfahrungen aus dem «Praxistest» der ersten Jahreshälfte zu überdenken. Erkannt haben dies 80 Gemeinden mit insgesamt über einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich im September an der allerersten Ausgabe der Veloförderaktion Cyclomania beteiligen. Auf spielerische Weise motivieren sie die Bevölkerung zum Velofahren und sammeln wertvolle Daten, um langfristig Infrastrukturen und Velorouten zu optimieren. TEXT DELPHINE MORLIER
Lars Meier, Kevin Meier, Flavia Ulrich TITELBILD: Alexander Fischer LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger, September 2020 DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch
Viel Spass beim Lesen! Alexandra Schmutz Project Manager
BRANDREPORT BIKE LOFT
Smart, schnell und sicher Wer kennt es nicht: Man ist spät dran, radelt zum Bahnhof und kommt zu den Veloständern – nur um sich mit einer überfüllten unteren Etage konfrontiert zu sehen. Nun muss der Drahtesel mühsam in die obere Ablage verstaut werden – das kostet Zeit und Kraft. Innovative Veloparking-Systeme wie von Bike Loft könnten aber bald Abhilfe schaffen.
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n Zeiten von Klimawandel und Fridays For Future gewinnt das Fahrrad als Transportmittel für kurze Strecken zunehmend an Bedeutung. Doch einst am Zielpunkt angelangt, will das Bike auch sicher und ohne langes Warten parkiert werden. Da kommt Bike Loft ins Spiel. Mit dem innovativen, automatischen Veloparking-System bietet sich eine veritable Alternative zu aktuellen Möglichkeiten. Sicher und praktisch Während in herkömmlichen Parkingmöglichkeiten der geliebte Drahtesel nur selten so wirklich vor Witterung, Vandalismus oder Diebstahl geschützt ist, wird er im Bike Loft System separat in einer geschlossenen Box eingestellt, in welcher man bei Bedarf auch gleich Gepäck mitlagern kann. Die Box öffnen kann nur die besitzhabende Person, da dieser Prozess mittels KeyCard oder App vonstatten geht – so ist das Velo immer schön sicher. Zudem ermöglicht der Aufbau der Lagerbox das Aufladen von E-Bike-Akkus während der Parkdauer. Ausserdem: Selbst bei unterirdischer Lagerung der Velos ist der mühsame Zugang via Rampe
Geschichte – die Abgabe und Entgegennahme kann trotzdem oberirdisch stattfinden. Schnell, weil smart Einer der wohl grössten Vorteile, den Bike Loft für die Endnutzer in petto hat, ist die praktisch nicht vorhandene
Wartezeit. Nach Betreten der Parkanlage erhält der Nutzer seine Gatenummer aufs Handy mitgeteilt und die Box mit dem Fahrrad steht in unter fünfzehn Sekunden bereit zur Öffnung. Wie das möglich ist? Die Antwort lautet: Technische Intelligenz. Im Parksystem verbaut ist nämlich ein intelligentes Leitsystem, welches auf Deep
Learning basiert. Die selbstlernende Software wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer Forschungsorganisation CSEM entwickelt, deren Ingenieure sich schon seit über zwölf Jahren mit intelligenten Systemen und Deep Learning beschäftigen. Mit seiner Selbstlernfähigkeit kann das System optimal auf das schwankende Kundenaufkommen reagieren. Dadurch dass das System immer mehr dazu lernt und sich jeweils entsprechend anpasst, werden die Wartezeiten mit der Zeit sogar noch kürzer. Das Leuchtturm-Projekt Windisch Einer der ersten Standorte, an welchem Radbegeisterte in den Genuss dieses revolutionären Parkingsystems kommen werden, wird gegenüber des Bahnhofs Brugg sein. Im Auftrag der SBB und der Gemeinde Windisch baut Bike Loft dort im Verlauf des nächsten Jahres Parkiermöglichkeiten für ungefähr 500 Velos. Weitere Informationen: bikeloft.ch
Aktuelles Projekt: Bike Loft in Windisch, mit Beteiligung der SBB
TEXT PATRIK BIBERSTEIN
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ELEKTROAUTO
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Strom vs. Öl: Wer gewinnt den Jahrhundertkampf? Sind Elektroautos wirklich genauso zuverlässig wie und günstiger als verbrennungsmotorische Fahrzeuge? Langt ihre Reichweite und finden sich im Alltag ausreichend Ladepunkte? Schonen sie das Klima und wird es immer ausreichend Strom geben? Wer schickt wen auf die Matte im Kampf um die künftige Alltagsmobilität? TEXT DR. JÖRG BECKMANN, DIREKTOR DER MOBILITÄTSAKADEMIE UND GESCHÄFTSFÜHRER VON SWISS EMOBILITY
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ngesichts der industriellen Entwicklungen, politischen Tatsachen, wissenschaftlichen Erkenntnisse und alltäglichen Erfahrungen der vielen Elektromobilisten in der Schweiz, sollte dieser Kampf längst für den Herausforderer des bisherigen Champions entschieden sein. Dennoch finden sich vielerorts reichlich Stimmen, die das Fossil im Ring nicht wanken sehen wollen - und sie klingen je lauter, desto mehr batterieelektrische Modelle auf den Markt kommen und desto klarer die Richtungsentscheide zu Gunsten der Elektromobilität auf allen politischen Ebenen ausfallen.
Obgleich das E-Auto in der Regel daheim geladen wird, braucht es möglichst viele öffentliche Ladepunkte, damit künftig beim Parken auch geladen werden kann. Grob geschätzt stehen heute in der Schweiz knapp 10 000 öffentliche Landpunkte mit ganz unterschiedlicher Leistung zur Verfügung.
Um diesen alten Öllampen ihre Strahlkraft zu nehmen, sollen im Folgenden die wichtigsten Wahrheiten zur Elektromobilität nochmals kurz und knackig dargelegt und die letzten agitatorischen Stolpersteine und «alternativen Fakten», die sich einer künftigen Vollelektrifizierung in den Weg stellen, enttarnt werden.
Das Elektroauto ist so in den vergangenen zehn Jahren zu einer alltagstauglichen Alternative zum Fahrzeug mit Verbrennungsmotor geworden – und auch zu einer günstigeren. Der Nachteil des höheren Anschaffungspreises wird in der TCO-Betrachtung (Gesamtkosten unter Einbezug des Wertverlusts) kompensiert. Elektroautos sind im Betrieb günstiger als Autos mit Verbrennungsmotoren. Dieser Vorteil entsteht aus tieferen Energie-, Unterhalts- und Reparaturkosten sowie möglichen Vergünstigungen bei den Steuern (je nach Kanton) oder Versicherungsprämien. Dies hat zur Folge, dass Elektroautos, je nach Fahrzeugtyp und Nutzung, nach 30 000 – 65 000 zurückgelegter Kilometer günstiger sind als Verbrenner. Ab diesem Zeitpunkt ergibt sich mit jedem zusätzlich zurückgelegten Kilometer ein Kostenvorteil auf Seiten des Elektroautos.
Wie schnell diese vollelektrische Zukunft unter Umständen erreicht werden kann, zeigen einerseits die Quantensprünge der letzten Jahre in Ländern wie Norwegen und andererseits die Fixierung von Ausstiegsdaten aus der Verbrennungsmotor-Ära mittels Verbots in einer wachsenden Anzahl von Ländern und Städten. Unbestritten ist, dass der elektrische Antrieb längst seine Alltagstauglichkeit bewiesen hat und sich rasant über alle Fahrzeug- und Nutzersegmente verbreitet. Die Anbieter wissen um die Langlebigkeit ihrer Batterien und bieten in den meisten Fällen acht Jahre Garantie.
Parallel dazu haben die Reichweiten der Elektroautos in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Bei Mittelklassefahrzeugen wie dem Nissan Leaf und dem Renault Zoé beträgt die Zunahme 60 bis 80 Prozent im Vergleich zur ersten Fahrzeuggeneration.
Weiterhin gehen Branchenkenner davon aus, dass bereits beim Kauf die Preisparität zwischen Verbrenner
und batterieelektrischem Auto spätestens in der zweiten Hälfte der 20er-Jahre hergestellt sein wird. Das liegt insbesondere an den enormen Fortschritten in der Batterieentwicklung, die zu einer deutlichen verbesserten Energiedichte und Langlebigkeit bei sinkenden Preisen führen. Mit diesen klarer Nutzervorteilen führt des E-Auto gegenüber sämtlichen fossilen Antrieben (und auch gegenüber möglichen künftigen Antrieben, wie der Brennstoffzelle) bereits klar nach Punkten. Der Knock-Out des Verbrenners kommt dann aber mit den Umweltvorteilen der Elektromobilität: Denn die Gesamtumweltbilanzen aller namhaften Umweltforschungsinstitute, darunter auch der EMPA in Dübendorf, belegen eindeutig die haushohe Überlegenheit batterieelektrischer Antriebe. Die grössten Vorteile der Elektromobilität liegen darin, dass für Herstellung und Fortbewegung auf regenerative Energiequellen zurückgegriffen werden kann und der elektrische Antrieb die mit Abstand beste Energieeffizienz aufweist. Weltweit findet die Transformation der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien statt. Je sauberer die verwendete Energie, desto sauberer ist die Mobilität. Dies betrifft den Betrieb gleichermassen wie die energieintensive Herstellung der Batterien. Mit einem hohen Anteil an Ökostrom am Produktionsstandort wird sich zukünftig die Ökobilanz von Elektroautos noch einmal bedeutend verbessern. Viel und zu Unrecht kritisiert wird zudem der Rohstoffbedarf und das Recycling der Elektroautobatterien. Hier gilt jedoch: Der Anteil an umweltbelastenden
Rohstoffen sinkt mit jeder neuen Batteriegeneration deutlich und bis zum Recycling können Lithium-Ionen-Batterien noch mehrere Jahre als Energiespeicher genutzt werden (sogenanntes «second-life» oder «reuse»), beispielsweise für Photovoltaikanlagen. Diese Art von Nutzung verbessert die Umweltfreundlichkeit eines Elektroautos signifikant. Bleibt letztlich nur noch die Mär vom zu grossen Strombedarf, doch auch die wird nicht zum „Lucky Punch“ des Verbrennungsmotors im «Infight» mit dem Elektromotor, wie hier zu sehen ist. Ja, die Schweiz wird mehr Strom benötigen, wenn wir alle elektrisch fahren, aber: Der Verkehr ist mit 36,3 Prozent heute der grösste Energieverbraucher der Schweiz. Dies ist insbesondere der schlechten Energieeffizienz der fossilen Mobilität geschuldet. Der auf fossilen Treibstoffen basierende Verbrauch des motorisierten Individualverkehrs ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf über 300 000 TJ angestiegen. Der hypothetische Verbrauch einer rein elektrischen (BEV) Personenwagenflotte hingegen betrüge nur rund 11,5 TWh oder umgerechnet 41 400 TJ. Wären nur noch Elektroautos unterwegs, liesse sich somit aufgrund der Energieeffizienz über das Siebenfache an Energie sparen. Die hierfür notwendige Energie- und Verkehrswende sollten wir uns angesichts einer immer unsicheren Welt und eines rapide fortschreitenden Klimawandels unbedingt leisten. Wenn so unternehmerischer Mut, politischer Wille und ökologische Vernunft zusammenkommen, ist der alte, fossile Champion ausgezählt!
BRANDREPORT BIBUS AG
Effektive Ladelösungen für das E-Auto Elektrofahrzeuge brauchen für die Aufladung und Verwaltung spezielle Lösungen. Die BIBUS AG steht mit flexiblem Lastmanagement zur Seite.
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lektromobilität ist hoch im Kurs. Seit 2010 steigt die Nachfrage nach E-Autos kontinuierlich an, ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Zahlen von Auto-Schweiz besagen, dass allein im August 2020 15,7 Prozent der neu zugelassenen Personenwagen am Stromnetz aufladbare Modelle sind. Doch mit dem Einzug des E-Autos kommen auch nie zuvor dagewesene Problematiken auf den Endverbraucher zu. Hier kommt die BIBUS AG ins Spiel. Das Schweizer Unternehmen bietet effiziente E-Ladelösungen für Privathaushalte, Liegenschaften und Unternehmen an. Durch vorsichtige Abwägung zur perfekten Lösung Bei der Wahl der E-Ladelösung für den eigenen Haushalt muss eine Vielzahl an Faktoren beachtet werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die benötigte Ladeleistung. «Welches Elektroauto fahre ich und mit wie viel Leistung kann ich es laden; das ist erstmals die wichtigste Frage», sagt Gabriel Vieira, Produktmanager der E-Mobility bei der BIBUS AG. Denn je nach E-Auto-Modell hat das Fahrzeug eine andere Batteriekapazität und Ladeleistung. Ebenfalls berücksichtigen muss man, in welchem
Zeitraum das Fahrzeug aufgeladen werden soll und welche Energieleistung in der Immobilie verfügbar ist. Auch der Aufwand und die Kosten für den Bau der E-Ladelösung sollen möglichst gering gehalten werden. Echtzeitmessung verhindert Überlastung Die BIBUS AG arbeitet mit Lösungen mit dynamischem Lastmanagement. So wird die effiziente Nutzung der verfügbaren Leistung sichergestellt. Die verfügbare Leistung wird an den Stromverbrauch im Haushalt angepasst. Die Messung verläuft in Echtzeit. Das heisst: Wenn im Gebäude weniger Strom verwendet wird, erhöht sich dadurch die verfügbare Leistung für die ELadestation. «Der Stromverbrauch in einem Haushalt
schwankt über den Tag hinweg, und auch je nach Jahreszeit wird unterschiedlich viel Strom benötigt», sagt Gabriel Vieira. «Eine Echtzeitmessung erlaubt es, flexibel auf diese Schwankungen zu reagieren und das System immer effizient auszulasten.» Demnach wird eine Überlastung vermieden, sowie ein Ausbau der Stromversorgung verzichtbar gemacht.
Type 1 & Type 2 verwendet, sodass man jedes Fahrzeug laden kann. Eine Software übernimmt die Steuerung. Es entstehen keine laufenden Kosten für die Kunden. Auch eine Internetanbindung ist nicht vonnöten, denn die Lösung ist lokal.
Flexibel ausbaubar Sollte sich die Situation ändern und weitere Ladestationen benötigt werden, lassen sich problemlos nachträglich weitere Stationen hinzufügen. Ein Lastmanagementsystem kann bis zu 120 Ladepunkte gleichzeitig steuern. Ebenfalls werden genormte Ladeanschlüsse Die BIBUS AG ist ein seit über 70 Jahren bestehendes Handels-, Dienstleistungs- und Fabrikationsunternehmen. Im Bereich der Elektromobilität bietet die BIBUS AG attraktive Komplettlösungen an. Mehr unter www.bibus.ch
TEXT FATIMA DI PANE
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MOVE MOBILITY AG BRANDREPORT
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Jetzt kommt die erste All-in-Flatrate fürs Laden von E-Autos Als die erste Betreiberin eines Ladenetzes für Elektroautos entspricht MOVE Mobility einem grossen Kundenbedürfnis und bietet eine alles umfassende Flatrate fürs öffentliche Laden an. Für CHF 249 pro Monat können Elektroautomobilisten ab September 2020 so oft, so lange und wo auch immer sie wollen tanken. Letzteres umfasst, dank der Partnerschaften von MOVE, über 50 000 Ladestationen in ganz Europa.
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as Bedürfnis vieler Lenker von Elektroautos ist evident: Sie wünschen sich einen feststehenden Tarif fürs öffentliche Laden ihrer Fahrzeuge. Das darf keineswegs erstaunen: Die Preissysteme fürs Laden im öffentlichen Ladenetz sind ein veritabler Dschungel, die Kosten dafür sind abhängig von vielen Variablen wie etwa den Anbietern, deren Roaminggebühren untereinander, technischen Systemen, Abrechnungsverfahren und Gebührenregelungen.
Laden so oft, so lange und wo man will Jetzt aber hat MOVE Mobility im September 2020 die Elektromobilität zum Fixpreis, der alles umfasst, auf den Markt gebracht. Das Start-up aus Freiburg, dessen Mission es ist, Fahrern von Elektroautos das Laden ihrer
Fahrzeuge unterwegs oder am Parkplatz massgeblich zu vereinfachen, garantiert mit seinem Angebot MOVE flatrate den festen Monatspreis von CHF 249. Variable oder versteckte Kosten und Überraschungen sind damit aus der Welt geschafft. Geschäftsführer Ivo Brügger freut sich denn auch, einen Herzenswunsch von Elektroautomobilisten erfüllen zu können: «Mit MOVE flatrate bezahlen Fahrer von Elektroautos fürs öffentliche Laden ihres Elektroautos künftig immer den gleichen Betrag – unabhängig davon, wie oft, wie lange oder wo sie laden. Denn die All-in-Flatrate gilt nicht nur im eigenen MOVE Ladenetz in der Schweiz, sondern auch in allen unseren Partnernetzwerken in der Schweiz und in ganz Europa. Damit ist der Zugang zu über 50 000 Lademöglichkeiten zum feststehenden Preis sichergestellt.»
Das Angebot MOVE flatrate empfiehlt sich für Fahrer von Elektroautos, die weder am Arbeitsplatz noch am Wohnort laden können (also auf öffentliches Laden angewiesen sind), die lange Strecken (auch ins Ausland) fahren oder die einfach eine Planungssicherheit mit einem Fixbetrag vorziehen und sich nicht mit Preisvergleichen beschäftigen mögen. Sie kommen damit in Genuss aller anderer Vorteile, die Abonnenten von MOVE Mobility haben: Das System ist benutzerfreundlich und bequem zu bedienen, die Abrechnung erfolgt einfach per Kredit- oder PostFinance-Karte, es ist somit kein leidiges Prepaid-Konto nötig. Die Ladestationen sind zuverlässig und mit sämtlichen Elektroautos kompatibel, viele davon ermöglichen Schnellladungen mit DC 50 – 350 kW. Angebot nur für Privatkunden Bei MOVE flatrate handelt es sich allerdings vorerst noch um ein Pilotprojekt. Ivo Brügger begründet dies mit den vielen Unwägbarkeiten: «Wir können nur schlecht abschätzen, auf welche Resonanz unser Angebot stösst und in welchem Ausmass es die Kunden beanspruchen. Wir behalten uns darum vor, die Konditionen zu korrigieren.» Weitere Bedingungen für ein Abonnement von MOVE flatrate sind, dass pro Elektroauto je ein individuelles Abonnement erforderlich ist und dass es nur Privatkunden mit Erstwohnsitz in der Schweiz offensteht.
Der Ehrgeiz von MOVE Mobility ist es, dass Autofahrer sich zunehmend elektrisieren lassen. Das neuerdings dank der ersten All-in-Flatrate fürs öffentliche Laden von E-Autos.
Lösungen für Besitzer von Lade-Parkplätzen Auch fürs Laden auf dem privaten Parkplatz am Wohnort oder am Arbeitsplatz hält MOVE Mobility ebenso einfache wie vorteilhafte Lösungen bereit: Mit MOVE home kommen Besitzer oder Verwalter von Immobilien bequem und mit nur geringem administrativem
Aufwand zu einer integrierten Ladelösung für ihre Mieter. MOVE work erschliesst Ladepunkte am Arbeitsplatz für die eigene E-Auto-Flotte oder die Mitarbeitenden. Gemein ist beiden Lösungen, dass die Eigentümer der Lade-Parkplätze den Preis fürs Laden selber festlegen und ihren E-Auto-Fahrern einen Badge von MOVE aushändigen können. Damit erhalten diese automatisch auch Zugang zum öffentlichen MOVE Ladenetz, in dem wieder die fixen und vorteilhaften MOVE Standardkonditionen gelten. Auch Manager von eigenen oder outgesourcten Fahrzeugflotten mit EAutos verfügen dank den fixen Einheitspreisen von MOVE erstmals über eine Kalkulationssicherheit für die Elektromobilität. Die MOVE Mobility AG ist seit 2017 ein Gemeinschaftsunternehmen der Energiedienstleister Alpiq, Primeo Energie, Energie Wasser Bern und Groupe E. Das Unternehmen versteht sich als Gesamtlösungsanbieter im Bereich der Elektromobilität, das Partner und potenzielle Kunden mit umfassenden Beratungsleistungen bedienen kann. Heute stellt das öffentliche MOVE Ladenetz Elektroauto-Fahrern in der Schweiz schon 1 200 eigene MOVE Lademöglichkeiten zur Verfügung und bietet Zugang zu weiteren 3 500. In ganz Europa kommen rund 50 000 weitere Lademöglichkeiten dazu. www.move.ch
ALLTHISFUTURE AG BRANDREPORT
Ladelösungen in Mehrfamilienhäusern – eine Chance für alle Parteien Die Elektromobilität ist auf Erfolgskurs, und mit ihr steigt die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur. Besonders bei Mehrfamilienhäusern kommt es in diesem Zusammenhang oft zu mehreren Herausforderungen. Hier schafft der sogenannte Ladering mit einem innovativen Angebot Abhilfe für Verwaltungen, Mieter und Installateure. Remo Müller, Projektleiter von Ladering, über die Vorzüge des neuen Angebots.
Wir gehen davon aus, dass der Absatz an Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren sprunghaft steigen wird. Remo Müller
Herr Remo Müller, welche Herausforderungen gibt es, wenn Lademöglichkeiten im Mehrfamilienhaus gebaut werden? Das grundlegende Problem beim Laden von Elektrofahrzeugen in Mehrfamilienhäusern besteht darin, dass der Bau der Ladeinfrastruktur – im Gegensatz zu einem Einfamilienhaus – abhängig von der Verwaltung und Eigentümern ist. Auch die Verwaltung steht vor Herausforderungen, die es zu lösen gilt. So muss sie eine mehrheitsfähige Ladelösung finden, die einerseits die Bedürfnisse der Mieter deckt, andererseits aber genauso die Eigentümerschaft überzeugt. Zudem muss die Energie im Mehrfamilienhaus fair abgerechnet werden können. Hauselektriker wiederum, können zwar technische Ladelösungen installieren und in Betrieb nehmen, bieten aber meist keine Lösungen für das Abrechnen während dem Betrieb an. Wie bietet Ladering Unterstützung bei diesen Herausforderungen? Ganz am Anfang, wenn es darum geht eine gute Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten, unterstützt Ladering alle Beteiligten bei der Erarbeitung eines schlüssigen Ladekonzepts. Bei der anschliessenden Installation ist es jedem Elektriker möglich, das System einzusetzen.
So kann auch der bestehende Hauselektriker beigezogen werden und das System einfach implementieren. Ladering bietet den Verwaltungen anschliessend die Möglichkeit, die Verrechnung des bezogenen Ladestroms fair und verbrauchsgerecht abzurechnen. Ladering übernimmt dabei das Inkasso und ist für die sichere Übertragung der Daten verantwortlich. So, dass Immobilienverwaltungen während dem laufenden Betrieb keine Aufwände haben. Was sind die grössten Vorteile von Ladering? Der grösste Vorteil liegt in der Durchgängigkeit. Zu Beginn steht die Erarbeitung einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage unter Berücksichtigung der verschiedenen Ansprüche und Normen im Zentrum. Später wird das ganze Projekt durch den mit der Immobilie bereits vertrauten Hauselektriker umgesetzt. Letzten Endes kommt es zu sorgenfreiem Betrieb dank bezugsabhängiger Verrechnung ohne Mehraufwand für die Verwaltung. Denn im Gegensatz zu anderen technischen Lösungen steht hier im Fokus, die verschiedenen beteiligten Akteure zusammenzubringen und vom Anfang bis zum Schluss eine massgeschneiderte Lösung anbieten zu können. Allen beteiligten Akteuren – vom Entscheidungsgremium, der Hausverwaltung bis zum Elektriker – wird die Arbeit damit deutlich erleichtert. Zu guter Letzt ist das
oberste Ziel, dass der Fahrzeughalter Zugang zu einer Lademöglichkeit hat und sein Elektroauto komfortabel und einfach laden kann. Wer sich jetzt in der obengenannten Situation wiederfindet: Wann soll man reagieren und wie soll man vorgehen? Wir gehen davon aus, dass der Absatz an Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren sprunghaft steigen wird. Entsprechend ist heute der Moment, um in eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur zu investieren. Als Verwaltung kann man auf www.ladering.ch ganz leicht einen ersten Schritt machen und kommt mit wenigen Schritten zu einer tragfähigen Entscheidungsgrundlage, die allen Beteiligten weiterhilft. Entweder gelangen sie mit wenigen Klicks zu einer generischen Preisindikation oder zusammen mit einem Ladering Elektroinstallateur erstellen wir ein Lösungskonzept spezifisch für ihre Immobilie. Dabei wird alles berücksichtigt: Ausbaustufen, Hausanschlussleistung, Investitionen pro Parkplatz, und so weiter. Elektromobilität steht zurzeit hoch im Kurs – was sind in Ihren Augen die zentralsten Gründe für diesen Trend? Wieso ist man noch nicht weiter? Im Wesentlichen werden immer drei Hürden genannt, warum sich die Elektromobilität noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Diese sind: der Preis
beziehungsweise verfügbares Angebot, die Reichweite beziehungsweise Erhöhung der Batteriekapazitäten und letztlich die Ladeinfrastruktur. Die beiden ersten Hürden sind im Begriff, sich aufzulösen. Denn die Reichweiten der heute verfügbaren Elektroautos bewegen sich bereits in einem absolut praxistauglichen Bereich und zunehmend im mittleren Preissegment. Zudem hat sich im Bereich der Ladeinfrastruktur in den letzten Jahren auch einiges getan. Heute kann an praktisch jeder Autobahnraststätte mit hoher Ladegeschwindigkeit geladen werden und auch an vielen öffentlichen Plätzen lassen sich Ladestationen finden. Doch aus unserer Sicht macht es Sinn, gerade dort Ladestationen zu installieren, wo die Fahrzeuge am längsten stehen – zu Hause und/oder am Arbeitsplatz. Im Zuge dessen bietet Ladering eine durchgängige Lösung für das Laden von Elektrofahrzeugen an. TEXT LARS MEIER
Über Ladering Ladering verkauft über ein Netzwerk unabhängiger Elektroinstallateure Produkte und Dienstleistungen für das Laden von E-Fahrzeugen sowohl in Mehrfamilienhäusern als auch am Arbeitsplatz. Weitere Informationen www.ladering.ch
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hilft der TCS.
Mit der kompetenten Beratung rund um die E-Mobilität. Weitere TCS-Leistungen: Pannenhilfe, ÖV-, Rechts-, Unwetter- und Reiseschutz.
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EVTEC BRANDREPORT
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Wie bidirektionales Laden die Elektromobilität revolutioniert Elektromobilität erlebt zurzeit eine Sternstunde. Im Zuge dessen werden auch Innovationen in diesem Bereich immer wichtiger, so wie auch bidirektionales Laden. «Fokus» über die Innovation, welche die Elektromobilität im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig prägen wird. TEXT LARS MEIER BILD HONDA MOTORS
G
eht es um das Laden von Elektroautos, denken die meisten in erster Linie an unidirektionales Laden. Bei dieser Form fliesst der Strom nur in eine Richtung, konkret von der Ladestation ins Elektroauto. Die Zukunft gehört jedoch dem bidirektionalen Laden, bei welchem die Batterien von modernen Elektroautos nicht nur geladen werden, sondern den gespeicherten Strom einem Gebäude zur Verfügung stellen. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass sogar ein Zusammenschluss – im Fachjargon «Schwarmbildung» – ans Stromnetz möglich ist. Bidirektionales Laden lohnt sich: So können Gebäude mit bidirektionaler Ladesäule teure Lastspitzen durch Strom aus dem Elektroauto überbrücken. Besitzer einer Solaranlage können so zudem ihre Eigenverbrauchsquote steigern. Strom effizient und verbrauchsoptimiert nutzen Bidirektionales Laden bietet sich insbesondere dann an, wenn das Nutzungsverhalten des Elektrofahrzeugs, der Strombedarf und das -angebot miteinander im Einklang stehen. Besonders in Mehrfamilienhäusern lohnt sich bidirektionales Laden von Elektrofahrzeugen allemal. Denn da in Mehrfamilienhäusern der Strombedarf zwar nicht konstant hoch ist, sondern eher schwankt, leistet bidirektionales Laden im Zuge dessen einen wichtigen Beitrag. So kann man Strom dort einsetzen, wo er gerade benötigt wird. Eine solche verbrauchsoptimierte und intelligente Nutzung der verfügbaren Ressourcen entlastet den Stromverbrauch auf eine effiziente Weise und spart so bereits viel Energie ein. Zudem erhöht man so die Autarkie des Gebäudes, und auch das Problem des Lastabwurfs wird eliminiert.
Elektrofahrzeuge lassen in den meisten Fällen rund die Hälfte ihrer Kapazität für bidirektionales Laden zu. Den effektiv nutzbaren Anteil legen dabei die jeweiligen Fahrzeughersteller selber fest; alle haben jedoch gemein: Nie wird die Batterie vollständig entladen. Bislang hat bidirektionales Laden die Elektromobilität noch nicht vollends erobert, da zurzeit erst wenige Fahrzeuge für das bidirektionale Laden ausgelegt sind. Die dafür notwendige Technik ist allerdings bereits verfügbar. Dass diese grosse Potenzial beinhaltet, veranschaulicht besonders sospeso&charge bi-directional von Evtec sehr gut. Eine Innovation auf Erfolgskurs sospeso&charge bi-directional von Evtec wurde für das Energiemanagement im privaten und öffentlichen Bereich konzipiert. Mithilfe einer Lösung wie zum Beispiel einem stufenlos steuerbaren Gleichstromladegerät wie sospeso&charge soll es einfacher werden, die Akkus der Elektroautos zur Speicherung volatiler Energiequellen wie Sonnen oder Windenergie zu nutzen. In Bezug
auf private Anwendungen kann man so tagsüber gespeicherte Energie in den Abend- und Nachtstunden nutzen und senkt auf diese Weise den täglichen Energiebedarf, der bisher anderweitig gedeckt werden musste. Wie bereits erwähnt, lohnt sich speziell bei Mehrfamilienhäusern die Inbetriebnahme einer solchen Innovation, denn bei mehreren Fahrzeugen wird so durch einen stationär installierten Batterie-Speicher eine Verlagerung der Spitzenlasten ins Verteilnetz verhindert, was einen effizienteren Ablauf des Prozesses garantiert. Leicht installierbar Egal, ob man schon Erfahrung mit Lademöglichkeiten dieser Art hat oder nicht: sospeso&charge bi-directional lässt sich in jedem Fall leicht installieren und erfordert keine aufwändige elektrische Infrastruktur. Ein gängiger 16 A, 400V AC Anschluss reicht für das Basismodell bereits vollkommen aus. Der Schnelllader kann zudem auf dem Open- Source Fundament opi2020 oder auf einer Wandmontageplatte montiert werden.
Die passende Software Die massgeschneiderte Software für eine bidirektionale Lademöglichkeit ist das A und O. Evtec bietet im Zuge dessen für sospeso&charge bi-directional die Software barista an. Mit dieser lässt sich der lokale Energieverbrauch dynamisch und intelligent steuern. Dabei vergleicht das System in Echtzeit den aktuellen Leistungsbedarf mit der jeweiligen Netzanschlussleistung, um so zum Beispiel die Schnellladung eines Elektrofahrzeuges trotz laufendem Maschinenpark zu gewährleisten, ohne dass teure Spitzenlasten entstehen. Statt unkontrolliert Leistung aus dem Netz zu beziehen, berücksichtigt die Software die vergebenen Prioritäten einzelner Verbrauchergruppen und verteilt deren Energiebedarf gleichmässig. Teure Überlasttarife gehören somit definitiv der Vergangenheit an. Weiterführende Informationen: evtec.ch
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sospeso&charge bi-directional in Kürze
• Lokale Speichernutzung • Lastspitzenvermeidung • CCS und CHAdeMO • über OCPP und «barista» steuerbar
Das Elektrofahrzeug nutzen – auch wenn es parkiert ist Damit das ausgeklügelte Konzept funktioniert, müssen Elektrofahrzeuge möglichst dann angeschlossen sein, wenn der gespeicherte Strom benötigt wird – beispielsweise am Abend zum Kochen – oder wenn überschüssiger Solarstrom vorhanden ist. Da das Fahrzeug in der Regel in vielen Fällen mehr Zeit parkiert verbringt als es tatsächlich fährt, kommt diese Tatsache dem bidirektionalen Laden direkt zugute.
barista in Kürze
Die Batterie wird nie vollständig entladen Beim bidirektionalen Laden wird dem Elektrofahrzeug nie zu viel Strom entnommen. Die Batterien der
• Integration von lokalen und mobilen Speichern
• Dynamische Leistungsverteilung in Echtzeit • Einfache Anpassung auch an neue Energieverbraucher
• Kostenreduktion durch Verringerung von Lastpeaks
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FACTS
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Das bewegt die Schweiz – Fakten zur Mobilität Was bewegt die Schweizerinnen und Schweizer im wahrsten Sinne des Wortes? Und warum überhaupt? «Fokus» hat die wichtigsten Zahlen und Fakten rund ums Thema Mobilität zusammengetragen.. TEXT SMA
Wie sich die Bevölkerung bewegt Durchschnittlich legten Schweizerinnen und Schweizer zu Zeit der letzten Umfrage (2015) an die 37 Kilometer pro Tag zurück und benötigten dabei im Schnitt 90 Minuten täglich. 50 Prozent dieser Zeit wurde dabei für Freizeitaktivitäten aufgewendet während 19 Prozent für den Arbeitsweg und 15 Prozent zum Einkaufen angefallen sind. Es hat sich zudem gezeigt, dass die Bevölkerungsgruppe der 18–24-Jährigen mit rund 48 Tages-Kilometern sowie Menschen mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 12 000 Franken mit durchschnittlich 51,6 Kilometern pro Tag am mobilsten sind. Ausserdem zeigte sich, dass Männer im Schnitt pro Tag gut zehn Kilometer mehr zurücklegen als Frauen. Was die Distanzverteilung auf Wochentage betrifft, so fällt auf, dass Schweizerinnen und Schweizer am Samstag jeweils die grösste Distanz überwinden. Ein Grossteil dieser Distanzen, 65 Prozent nämlich, werden im Auto zurückgelegt. An zweiter Stelle folgt dann bereits mit einem Fünftel der inländischen Tagesdistanzen die Eisenbahn.
Luftfahrt
Schienenverkehr und ÖV
Strassenverkehr
Mobilität allgemein
Auf Schweizer Flughäfen und Flugplätzen wurden im Jahr 2017 an die 56 Millionen Passagiere gezählt, was ungefähr der Gesamtbevölkerung Südafrikas entspricht. Es wurden auf allen Schweizer Flughäfen zusammen beinahe eine Million Start- und Landebewegungen gezählt, wobei circa die Hälfte davon auf Charter- und Linienflüge entfiel. Diese verteilten sich wiederum wie folgt: 51 Prozent aller Charterund Linienflüge starteten beziehungsweise landeten am Flughafen Zürich, 32 Prozent in Genf-Cointrin und 15 Prozent in Basel-Mülhausen sowie drei Prozent auf kleinen Regionalflugplätzen. Von den Passagieren, welche die Schweiz verliessen, flog die grosse Mehrheit, nämlich 79 Prozent nach Europa, 10 Prozent nach Asien, 6 Prozent nach Nordamerika, 3 Prozent nach Afrika und 2,4 Prozent nach Zentral- und Südamerika sowie Ozeanien.
Eisenbahnlinien erstrecken sich in der Schweiz auf rund 5 200 Kilometern, was ziemlich genau der Luftlinien-Distanz von Zürich bis zum Äquator entspricht. Auf diesem beachtlichen Schienennetz wurden 2017 an die 200 Millionen Zugkilometer im Personenverkehr und rund 30 Millionen Kilometer im Güterverkehr zurückgelegt. 2015 zählte der Öffentliche Verkehr rund 60 000 Mitarbeitende. 61 Prozent der Angestellten des Öffentlichen Verkehrs sind bei der Bahn tätig und 29 Prozent beim öffentlichen Strassenverkehr (Bus, Tram, etc.). 82 Prozent, also rund 50 000, aller Angestellten sind Männer.
Das Schweizer Strassennetz umfasst rund 72 000 Kilometer. Zum Vergleich: Die Erde hat am Äquator, der «dicksten» Stelle, einen Umfang von etwas mehr als 40 000 Kilometern. Von diesen 72 000 Kilometern sind 72 Prozent Gemeindestrassen, 25 Prozent Kantonsstrassen und nur drei Prozent Nationalstrassen, obwohl sich deren Länge in den letzten 50 Jahren nahezu verdreifacht hat. Auf diesen Strassen wurden beispielsweise 2017 60,9 Milliarden Kilometer mit privaten motorisierten Fahrzeugen zurückgelegt, 340 Millionen Kilometer im öffentlichen Strassenverkehr, also Trams und Busse, und 2,5 Milliarden Velo-Kilometer.
2017 waren in der Schweiz rund 6,2 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge eingelöst. Rund 75 Prozent davon, 4,6 Millionen, waren Personenwagen. Ausserdem besassen im Jahr 2015 knapp zwei von drei Haushalten mindestens ein Fahrrad und rund sieben Prozent ein E-Bike. In den Städten und Ihren Ballungsgebieten ist der Motorisierungsgrad wesentlich tiefer als in ländlichen Regionen aufgrund besserer ÖV-Anbindung. So wies beispielsweise der Kanton Basel-Stadt im Jahr 2017 nur 343 Personenwagen pro 1 000 Einwohner auf, während im Kanton Schwyz die Zahl beinahe doppelt so hoch, nämlich 642 Personenwagen pro 1000 Einwohner, ausfiel.
BRANDREPORT JUICE TECHNOLOGY AG
E-Autos laden – gibt es überhaupt genug Strom? Elektromobilität liegt im Trend, wirft aber in vielen Fällen noch Fragen auf. Christoph Erni, Gründer und CEO der Juice Technology AG, hat im Interview mit «Fokus» die wichtigsten beantwortet. Herr Christoph Erni, die Elektromobilität boomt. Wenn aber jeder abends um 19 Uhr heimkommt und sein Fahrzeug lädt, steht dann überhaupt genug Strom zur Verfügung? Strom ist überall ausreichend vorhanden, aber man muss ihn clever verteilen. Was hier den grossen Unterschied bei den verfügbaren Lösungen auf dem Markt macht, ist die Software. Denn nur über ein grenzenlos skalierbares Last- und Lademanagementsystem wie unser smartjuice können alle Verbraucher, die in einem Haus mitlaufen, einberechnet und der verfügbare Strom bedarfsgerecht verteilt werden. Bei unseren Lösungen geht das grundsätzlich vollautomatisch, mit der zusätzlichen Möglichkeit, die Ladungen einzelner E-Autos zu priorisieren – wenn man es eilig hat oder nur für kurze Zeit am Ladepunkt verweilen kann. Viele Vermieter wollen aber nichts investieren und Stockwerkeigentümergemeinschaften können sich nicht einigen. Eigentümern bleibt jedoch nichts anderes übrig. Künftig wird eine verfügbare Lademöglichkeit am Parkplatz, in der Tiefgarage von Mehrfamilienhäusern oder am Arbeitsplatz ausschlaggebend dafür sein, ob ein Objekt
überhaupt noch attraktiv ist. Natürlich kommen bedeutende Kosten auf Immobilienbesitzer zu – ausser, sie nutzen das brandneue Mietmodell unserer Tochter Juice Services. Ab nur 69 Franken pro Platz und Monat ist hier alles, wirklich alles, inbegriffen: Projektierung, Strominstallation in der Garage, Ladestationen, Zugangssystem, volldynamisches Lastmanagement, WLAN, Konfiguration, geeichte Zähler, Backend, App, Abrechnung, Support, Unterhalt, ewige Updates, endlose Garantie und noch vieles mehr. Das schlägt gerade ein wie eine Bombe, denn selbst über 20 Jahre gerechnet fährt man damit massiv billiger als mit einer
eigenfinanzierten Installation, muss sich so um nichts kümmern und hat eine immer funktionierende Lösung.
Unternehmen mit diesem Produkt in seinem Segment weltweiter Marktführer.
Und unterwegs? Zu geringe Reichweite ist immer noch ein gefürchtetes Problem. Neben dem Ausbau des öffentlichen Ladenetzes braucht es auch eine Lösung, die bereits existierende Stromquellen wie die Haushaltssteckdosen für das Laden des Elektroautos sicher nutzbar macht. Mit unserer mobilen 22-kW-Ladestation, dem Juice Booster 2, ist uns das gelungen. Wir haben damit genau den Nerv der Zeit getroffen und sind zudem als Schweizer
Das klingt nach einem grossen, durchdachten Produktportfolio. Welches Gerät empfehlen Sie denn nun dem E-Auto-Neuling? Als Grundausstattung würde ich immer und jedem unseren Juice Booster 2 empfehlen. Er bietet für den Nutzer eine sichere, zuverlässige 3-in-1-Lösung, die mit jedem aktuellen und neu erscheinenden E-Auto kompatibel ist. Das Gerät ist gleichzeitig mobile Ladestation für unterwegs, vollwertige Wallbox für zu Hause und Ladekabel für öffentliche Ladesäulen. Zudem sind unsere Produkte untereinander kombinierbar und können miteinander kommunizieren. Will der Kunde aufrüsten, kann er den Booster in unseren Juice Charger 2 integrieren und unser Last- und Lademanagementsystem sowie die Abrechnungs- und Freischaltsysteme uneingeschränkt nutzen. Ein Ersatz oder eine teure Nachrüstung ist damit hinfällig. Mehr Informationen juice-world.com
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REPOWER BRANDREPORT
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«Grünes» Autofahren war noch nie so einfach Elektromobilität ist in aller Munde. Ein deutliches Zeichen, dass sie nicht mehr nur eine Zukunftsvorstellung ist, sondern bald auch eine wichtige Rolle im Alltag vieler spielen wird. Alleine im Jahr 2019 wurden über 12 000 vollelektrische Fahrzeuge neu zugelassen. Damit einhergehend wird ein flächendeckendes Netz an öffentlichen Ladestationen immer bedeutender. Doch die allermeisten Elektroautofahrer laden ihr Fahrzeug über Nacht zu Hause auf.
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amit einfaches und bequemes Aufladen des E-Autos zu Hause möglich ist, muss zuerst die Infrastruktur aufgebaut werden. Für Immobilienbesitzer mit Gemeinschaftsgaragen ist das kein einfaches Unterfangen, da eine Vielzahl an Fragen aufkommt. Erfüllt die Immobilie die Voraussetzungen für eine Ladeinfrastruktur? Sind bauliche Massnahmen nötig? Reicht der Netzanschluss aus? Wie rechnet man den Stromverbrauch mit den Mietern ab? Und was, wenn sich die Bedürfnisse der Mieter verändern? Beratung, Planung, Installation und Betreuung Die Experten von Plug’n Roll können bei diesen und mehr Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Immobilieneigentümer werden kompetent unterstützt und mit hauseigenen Lösungen versorgt. Von der ersten
Beratung bis zur langfristigen Betreuung der Ladeinfrastruktur bietet Plug’n Roll seine Dienste an. Vielen Immobilienbesitzern mit Gemeinschaftsgaragen bereitet die Abrechnung mit den Mietern Sorgen, da die Ladestationen oft nicht mit den individuellen Stromzählern verbunden werden können. Bei mehreren Ladestationen empfiehlt sich das auch nicht; die Ladestationen an den allgemeinen Stromzähler anzuschliessen oder einen separaten Zähler für die Elektromobilität einzubauen macht da mehr Sinn. Dank den Servicepaketen von Plug’n Roll ist eine individuelle Abrechnung der einzelnen Mieter und deren Stromverbrauch möglich. Auf Wunsch kann sie sogar komplett durch das Team von Plug'n roll übernommen werden. Netzüberlastungen trotz erhöhtem Energiebedarf vermeiden Beim Betrieb einer Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgaragen ist die Sorge um eine Netzüberlastung nicht fern und ein Konzept zum Lastmanagement ist notwendig. Plug’n Roll hat auch hier passende Lösungen bereit. Das Ladesystem priorisiert automatisch die aufzuladenden E-Autos, zukünftig auch nach voraussichtlicher Abfahrtszeit. Auf diese intelligente und skalierbare Weise verteilt sich die verfügbare Ladeleistung optimal auf die grösstmögliche Anzahl Fahrzeuge und lädt sie gleichmässig und organisiert auf. Zusätzlich ist die Ladeinfrastruktur von Plug’n Roll modular aufgebaut, was eine spätere Anpassung an neue Bedürfnisse kostengünstig möglich macht. Nach erfolgter Basisinstallation kann jederzeit ein neues E-Auto in die langlebige Infrastruktur mit einer weiteren Ladestation eingebunden werden.
Zukunftsweisende Technologie und herausragender Service Nicht nur der modulare Aufbau des Ladesystems ist innovativ, sondern auch der dezentrale Ansatz. So agiert das Lastmanagement völlig autonom und funktioniert auch ohne Verbindung zu einem cloudbasierten Backendsystem. Plug’n Roll arbeitet kontinuierlich an der eigenen Technologie und langlebigen Infrastruktur, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Eigentümer profitieren von automatischen Software-Updates «over-the-air». Schnell und unaufwändig gibt es so die neuesten Entwicklungen direkt im Ladesystem. Für die Nachbetreuung werden verschiedene Service-Pakete angeboten. Egal ob nur Instandhaltung oder doch bis zur Vermarktung des Standortes – der Kunde entscheidet, von welchem Service er Gebrauch macht. Ladestationen – auch für Einfamilienhäuser interessant Das E-Auto zu Hause über Nacht zum günstigsten Stromtarif laden und morgens mit voller Batterie starten? Das ist auch für Einfamilienhausbesitzer möglich! Plug’n Roll bietet kompakte, sorgfältig designte Ladestationen für verschiedene Bedürfnisse, die auch noch schneller laden als die Haushaltssteckdose. Inbegriffen ist auch die Installation durch einen geschulten und geprüften Fachmann und alles, was der Elektroautofahrer braucht, um an öffentlichen Ladestationen zu tanken. Mit Plug’n Roll stehen einem über 4 000 Ladestationen in der Schweiz und über 40 000 Ladestationen in ganz Europa zur Verfügung, an welchen man mit der hauseigenen App, der E-Driver Card oder
einem QR-Code tanken kann. Innerhalb der Schweiz funktioniert das Aufladen sogar mit dem SwissPass. Auch an Partnernetzwerken kann man in der Schweiz und in ganz Europa «grün» laden; Plug’n Roll übernimmt den Ökostrom-Aufpreis. Somit bietet Plug’n Roll eine Rundumbetreuung in Sachen Elektromobilität, von Beratung bis nachhaltige Nutzung – alles aus einer Hand. Weitere Informationen: plugnroll.com TEXT KEVIN MEIER
Thurga Energ
KANTON THURGAU BRANDREPORT
Das Förderprogramm Energie des Kantons Thurgau zeigt Wirkung Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit spielen auch in der Mobilität eine immer grössere Rolle. Der Kanton Thurgau schritt 2019 mit einem Förderprogramm zur Elektromobilität voraus und ist nun schweizweiter Spitzenreiter beim Anteil neu eingelöster Elektroautos.
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ie Schweiz schneidet im europaweiten Vergleich bei der Anzahl immatrikulierter Elektrofahrzeuge gut ab und hat sich unter den Besten platziert. Dennoch ist der Anteil der E-Autos noch immer sehr tief. Deshalb ist eine Förderung der Elektromobilität angebracht. Der Kanton Thurgau nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Schon seit 2019 gibt es ein umfassendes Förderprogramm für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb. Damit rückt der Kanton einer Zukunft mit verringerten CO2-Emissionen näher – denn die Zwischenbilanz ist durchaus positiv.
wichtig. Laut Rinaldi finden regelmässig Infoanlässe statt, um die Leute zu informieren und deren Bedenken und Fragen direkt begegnen zu können: «Diese Fragen muss man ernst nehmen und auch Antworten liefern können.» Ein gutes Mittel um Bedenken zu zerstreuen sind Probefahrten. Wenn man das Erlebnis und die Emotion eines E-Autos unmittelbar erfahren kann, lösen sich viele Vorurteile auf. Nicht zu vergessen ist natürlich auch, dass sich der Kanton seiner Vorbildfunktion bewusst ist und selbst Ladeinfrastruktur für Mitarbeiter erstellt und neue Fahrzeuge nach Nachhaltigkeitskriterien einkauft.
Gründe, in ein E-Auto zu investieren Der Umstieg auf das Elektroauto bringt zahlreiche Vorteile mit sich und ist die Zukunft der intelligenten Mobilität. Neben einer stärkeren Beschleunigung und geringeren Lärm- und Schadstoffbelastungen zeichnet sich das E-Auto auch mit tieferen Unterhaltskosten aus. Ausserdem produzieren Verbrenner nicht nur CO2, sondern auch andere Schadstoffe, Feinstaub und natürlich Lärm. Diese negativen Auswirkungen betreffen die gesamte Bevölkerung, da sie ja auch meist dort auftreten, wo viele Menschen leben.
Zukunftsvisionen für die Schweiz Die Schweiz verfügt mit einem der dichtesten Ladenetze für E-Autos in Europa schon heute über eine gute Ausgangslage für die Elektromobilität. Dennoch sollten laut Rinaldi andere Kantone möglichst schnell mit eigenen Förderprogrammen nachziehen, um die Marktdurchdringung der Elektrofahrzeuge in der Schweiz zu verbessern. Es ist wichtig, dass die Elektromobilität in Zukunft einen grossen Anteil am motorisierten Individualverkehr hat. Andernfalls können die Emissionsvorgaben für Personenwagen, welche ab diesem Jahr gelten, kaum erreicht werden. Denn eines ist für ihn klar: «Das geht nicht ohne die Elektromobilität».
Vorhandenes Potenzial nutzen Diese Chancen sah auch der Kanton Thurgau. Deshalb nahm er die Pionierrolle ein und lancierte ein entsprechendes Förderprogramm. Patrick Rinaldi, Verantwortlicher für die Mobilität im Kompetenzzentrum Energie des Kantons Thurgau, erzählt: «Ursprünglich stellte der Grosse Rat einen Antrag zur Erstellung eines Berichts über die Chancen und Risiken der Elektromobilität im Kanton Thurgau. Eine der fünfzehn Massnahmen in diesem Bericht war die Einführung einer Umstiegsprämie, bei der hohe CO2-Einsparungen möglich sind und weitere Emissionen wie Feinstaub oder Lärm vermieden werden können.» Eine Spezialkommission beriet danach die im Bericht vorgestellten Massnahmen. Aufgrund der vielen Vorteile der Umstiegsprämie wurde diese zur
Aussc
Umsetzung empfohlen und schlussendlich im Jahr 2019 auch eingeführt. Kanton Thurgau als Vorreiter Im ländlichen Kanton Thurgau ist der motorisierte Individualverkehr weiterhin bestimmend. Darin sah der Kanton eine Chance, mit konkreten Massnahmen ein Zeichen für eine nachhaltig gestaltete Mobilität zu setzen. Und der Erfolg gibt ihm recht: Denn trotz der diesjährigen Krise, verspricht 2020 ein erneutes Rekordjahr neu zugelassener E-Autos zu werden. Zudem habe das Förderprogramm den Kanton Thurgau aus dem Mittelfeld an die Spitze katapultiert, was den prozentualen Anteil von neuzugelassenen E-Fahrzeugen betrifft.
Die Umstiegsprämie als wichtige Förderung Der Kanton Thurgau beteiligt sich mit einem finanziellen Beitrag an einem Umstieg zu einem elektrischen Fahrzeug, wenn der Antragsstellende 100 Prozent erneuerbaren Strom bezieht. Profitieren können Privatpersonen wie auch Firmen. Mehr noch: Wer dazu eine Solarstromanlage baut, bekommt einen Bonus. Der Kanton hat auch erkannt, dass die Ladeinfrastruktur, vor allem bei Mehrfamilienhäusern ein Problem darstellt. Deshalb werden auch Ladestationen in Tiefgaragen finanziell unterstützt. Mehr als nur finanzielle Unterstützung Der Thurgau setzt aber nicht nur finanzielle Massnahmen um. Der Austausch mit der Bevölkerung ist genauso
Weitere Informationen über das Förderprogramm Energie des Kantons Thurgau unter: energie.tg.ch/foerderprogramm
TEXT FLAVIA ULRICH & KEVIN MEIER
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BRANDREPORT DISA ELEKTRO AG
Ladelösungen für Autohäuser und Unternehmen Die Elektromobilität und die Ladeinfrastruktur stellen viele Kunden immer wieder vor Herausforderungen, die es mit technisch durchdachten Lösungen zu meistern gilt. Ob Lastmanagement oder eichrechtkonforme Abrechnung, DISA Elektro AG bietet Lösungen für nachhaltige Ladeinfrastrukturen. Die Integrierte-Technik stellt dabei sicher, dass die Stationen die Anforderungen des UnternehmensAlltages und die der Kunden zuverlässig erfüllen. Ausserdem stellen sie verhältnismässig geringe Anforderungen an den Netzanschluss – ein entscheidendes Kriterium für den Anwendungsfall Autohaus oder Unternehmen mit Flottenbetrieb. Riccardo Carlucci Project Engineer
DISA Elektro AG befähigt zur Elektromobilität Mit überragenden Ladestationen und umfassendem Know-how befähigt DISA Elektro AG seine Kunden zur Elektromobilität. Grosse Unternehmen, Betreiber und Energieversorger setzen europaweit auf die ACund DC-Ladesäulen von Compleo – durch DISA Elektro AG auch in der Schweiz.
Erweiterbare AC-Ladelösungen für Flotten Speziell für die Anforderungen an Logistik- und Unternehmensflotten entwickelt, hat sich die kompakte ACLadesäule mit effizientem und skalierbarem Lastmanagement schon tausendfach im Einsatz bewährt. Ein minimaler Installationsaufwand dank Durchschleifen der Zu- und Abgangsleitung und die Möglichkeit zur einfachen Skalierung durch Bildung eines neuen Leitstranges an jedem Ladepunkt sind nur einige der durchdachten Details.
Mit dem integrierten Sammelschienensystem werden aufwendige und teure Sternverkabelungen vermieden und Kabelquerschnitte von bis zu 95 mm² ermöglicht. Die Autorisierung kann via RFID-Chips sehr einfach und schnell erfolgen. Das Fleet-System ist zudem in der Advanced-Ausführung zur Anbindung an ein Roaming-fähiges Backend erhältlich. Es ist robust und vielseitig installierbar: an der Wand, an einem Pfosten oder als BaseMounted-Version auf einem Fertig-Betonsockel.
Über die DISA Elektro AG DISA Elektro AG profiliert sich als flexibler Leistungserbringer mit dem kompletten Angebot von Beratung über Engineering, Konstruktion, Produktion, Logistik, Montage- und Service-Dienstleistungen. Kunden im gesamten Industriesektor, in der Installationstechnik im Transport- und Mobilitätssektor gehören zum Kundenstamm. Den Fokus richtet DISA Elektro AG auf kundenspezifische Aufgabenstellungen, wirtschaftliche Lösungen und einen kundennahen, persönlichen Service. Weitere Informationen unter www.disa.ch
Ein offenes System ermöglicht den Kunden dabei volle Freiheit und Flexibilität. DISA Elektro AG unterstützt mit starken Partnern und realisiert kompakte Komplettlösungen für individuelle Anforderungen. Schnelles & einfaches ACsowie DC-Laden mit einer Station Als Multistandard-Ladestation konzipiert, verfügen die Cito-Säulen entweder über 24kW oder 50kW DC- wie auch 22kW AC-Ladeleistung. Autohäuser müssen sich immer mehr gegenüber der Elektromobilität öffnen und können mit eigenen Ladesäulen punkten. Oft fehlt den potenziellen Käufern noch das nötige Wissen bezüglich der Bedienung von Ladestationen. Hinzu kommen Sorgen bei Themen wie Planbarkeit oder Abrechnung. All das kann im Autohaus an einer Cito-Ladestation direkt erklärt werden. Die Lademöglichkeiten stehen nämlich dann auch dort zur Verfügung, wo Menschen beraten werden und Zeit verbringen: am Point of Sale. Aber statt auf aufwendig zu installierende und kostspielige Ladelösungen zu setzen, unterstützt DISA Elektro AG die Autohändler vor allem mit den kompakten 24-kW Cito-Ladesäulen. Denn die Ladestationen sind mit DC- sowie AC-Ladepunkten erhältlich und unterstützen somit unterschiedliche Ladeleistungen verschiedener Elektroautos.
6 Fakten über die neue CITO 240/500 Multistandard-Ladestation AC & DC Laden Höchste Sicherheit durch Integrierte-Technik Ladevorgänge Bis zu drei Ladepunkte und zwei parallele Ladevorgänge (AC & DC) Kommunikation OCPP Kommunikation mit integriertem LTE-Modem Gehäuse Höchste Qualität durch pulverbeschichteten Edelstahl Wartungsoptimiert Front Access Benutzerfreundlich Leuchtstarkes 4,3’’ Grafikdisplay
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GAZNAT SA BRANREPORT
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Nicht die Technologie ist entscheidend, sondern die Energie Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen der Schweiz auf netto Null sinken. So verlangt es der Bundesrat. Auch der Strassenverkehr steht in der Pflicht. Wir werden mit verschiedenen Antriebstechnologien in die Zukunft fahren. TEXT PASCAL LENZIN, NATIONALER KOORDINATOR FÜR ERDGAS & BIOGAS MOBILITÄT
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as Ziel «netto Null» bis 2050 ist formuliert. Gleichzeitig haben Experten des Bundes anhand des erwarteten Wachstums von Bevölkerung und Wirtschaft errechnet, dass der motorisierte Individualverkehr bis 2040 um weitere 18 Prozent wächst, der Güterverkehr auf der Strasse wird sogar um 33 Prozent zunehmen. Mehr Verkehr, weniger CO2 – diese Quadratur des Kreises verlangt nach Alternativen zu Benzin und Diesel, die auch heute noch mehr als 99 Prozent der rund 6 Millionen Motorfahrzeuge auf Schweizer Strassen antreiben. CNG, die vergessene Alternative Die Alternativen sind vorhanden: Die Elektrifizierung der Fahrzeuge schreitet voran – batterieelektrisch wie auch als Hybride. Wasserstoff ist aktuell in aller Munde, vorderhand bei den Personenwagen jedoch noch Zukunftsmusik. Eine bestehende, bewährte Antriebstechnologie geht in der Diskussion um klimaschonende Mobilität oft vergessen: CNG. CNG steht für Compressed Natural Gas. Oft wird in den Medien auch vom «Erdgasauto» gesprochen. Doch der Ausdruck ist irreführend. Dem Treibstoff, der an den rund 150 CNG-Zapfsäulen in der Schweiz getankt werden kann, waren im Jahr 2019 durchschnittlich 23,6 Prozent Biogas aus Schweizer Produktion beigemischt. Die Schweizer Gasbranche hat sich dazu bekannt, den erneuerbaren Anteil im Schweizer CNG kontinuierlich zu erhöhen. Schon 2023 soll er die Marke von 30 Prozent knacken. Für die Produktion von Biogas werden in der Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion, Gastronomie und in Haushalten anfallende organische Abfälle verwendet. Wichtig: In der Schweiz werden keine Nutzpflanzen für die Biogas-Produktion angebaut.
Biogas ist weitgehend CO2-neutral Sogar ein Auto, das mit fossilem Gas fährt, schont die Umwelt: Es stösst praktisch keinen Feinstaub aus und verursacht rund 25 Prozent weniger CO2 als ein Dieselfahrzeug oder ein Benziner. Doch ein CNG-Fahrzeug kann noch viel mehr zu den Klimazielen des Bundes beitragen: Mit 100 Prozent Biogas betankt, ist das CNG-Auto weitgehend klimaneutral. Der Bund anerkennt in seiner Energieeffizienzverordnung einen Anteil von 20 Prozent Biogas an. Das
bedeutet, dass ein CNG-Fahrzeug bei der Berechnung der CO2-Strafzahlungen einen «Rabatt» von 20 Prozent erhält. Konkret: Wenn beispielsweise ein Skoda Scala G-Tec mit einem Verbrauch von 3,4 kg/100 km am Auspuff 93 Gramm CO2 pro Kilometer ausstösst, so sind lediglich 75 Gramm klimarelevant. Die restlichen 18 Gramm stammen aus biogenen Quellen, wurden also zuvor der Atmosphäre entzogen und bilden so einen geschlossenen CO2-Kreislauf. Rund 14 000 CNG-Fahrzeuge verkehren auf Schweizer Strassen. Die Palette umfasst sowohl Personenwagen wie auch Nutzfahrzeuge und Busse. Bei den Personenwagen setzt vor allem Volkswagen mit seinen Konzerntöchtern Audi, Seat, Skoda und VW auf CNG. Aber auch Fiat führt verschiedene CNG-Modelle im Angebot. Die Modelle reichen vom Kleinwagen über den SUV bis zum Coupé. Die Technik ist bewährt und sicher, die Fahrleistungen sind jenen von Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotoren ebenbürtig. Es braucht die Förderung mehrerer Antriebstechnologien Wollen wir die Klimaziele erreichen, brauchen wir alle Antriebstechnologien. Es ist unbestritten, dass das Elektrofahrzeug dazugehört. Der Elektromotor hat einige Vorteile gegenüber dem Verbrenner: Er ist äusserst effizient und er ist im Betrieb ohne Emissionen. Zudem ist er ideal für kürzere Strecken, beispielsweise im urbanen Raum. Nachteile hat er auf der Langstrecke. Und dabei sind nicht einmal die vergleichsweise langen Ladezeiten gemeint. Die schweren Batterien, die für den Langstreckenbetrieb von Elektrofahrzeugen nötig sind, verschlechtern ihre ökologische Bilanz. Auf langen Strecken und im Güterverkehr wird der Verbrennungsmotor daher noch längere Zeit seine Vorteile ausspielen. Ohnehin ist es müssig, über Technologien zu reden. Entscheidend ist nicht das Antriebskonzept, sondern die genutzte Energie. Für den Strassenverkehr heisst das: Elektromobilität aus erneuerbarem Strom für die kurzen Strecken, CNG-Mobilität mit Biogas oder mit synthetisch hergestelltem CNG für die lange Strecke. Eine Studie des Beratungsunternehmens PA Consulting aus dem Jahr 2017 hat die CO2-Emissionen verschiedener Antriebstechnologien im Zusammenhang
Energie aus Abfallstoffen: Der Biogas-Kreislauf. mit dem verwendeten Treibstoff von der Energiequelle bis zum Rad errechnet. Resultat: Ein Elektrofahrzeug mit erneuerbarem Strom kommt auf CO2-Emissionen von 5 Gramm pro Kilometer. Ein CNG-Fahrzeug mit Biogas erreicht den exakt selben Wert. E-Mobilität und CNG-Mobilität befinden sich also auf Augenhöhe. 1 Million Autos mit erneuerbarem CNG Das Potenzial von Biogas und vor allem von synthetischem Methan in der Schweiz ist vorhanden. Methan (CH4 ) ist der einfachste Kohlenwasserstoff. Er lässt sich im Power-to-Gas-Verfahren relativ einfach synthetisch herstellen: Dabei wird mittels Elektrolyse aus Wasser und Strom Wasserstoff (H2 ) gewonnen, der durch die Zuführung von Kohlendioxid (CO2 ) in Methan (CH4 ) umgewandelt werden kann. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das
Paul Scherrer Institut (PSI) haben das Potenzial dieser Technologie im Jahr 2019 im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu) untersucht. Die Studie kommt zum Schluss, dass bis zu eine Million Autos mit erneuerbarem, synthetischem Methan betrieben werden können! Voraussetzung ist ein massiver Ausbau der Photovoltaik in der Schweiz. Damit könnte jedes sechste Auto in der Schweiz mit erneuerbarem CNG praktisch klimaneutral fahren. Die Diskussion über die Autos von morgen ist kein Entweder-Oder. Jede verfügbare Technologie kann und muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. UND ist das neue ODER. Wir brauchen Strom UND wir brauchen Gas. Beides erneuerbar und «Swiss Made». www.cng-mobility.ch
Interview mit Daniela Decurtins, Direktorin Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG)
«Biogas-Autos sind Elektrofahrzeugen ebenbürtig» Frau Decurtins, welche Rolle spielt Gas in der Verkehrswende? Es braucht alternative Antriebe und Treibstoffe, um die Klimaziele zu erreichen. Es stehen heute bereits mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Neben Strom denke ich an Biogas und synthetisches Methan, aber auch an Wasserstoff. Wir brauchen sämtliche alternativen Antriebe und Treibstoffe, um die CO2-Emissionen im Strassenverkehr nachhaltig zu senken. Erneuerbare Gase können dabei eine sehr wichtige Rolle spielen. Daniela Decurtins Rund 14 000 CNG-Fahrzeuge verkehren aktuell in der Schweiz. Warum sind es nicht mehr? Wie gesagt, es braucht alle alternativen Antriebe. Leider wird die Elektromobilität bei der Berechnung der CO2-Emissionen einseitig gefördert. Die CNG-Mobilität profitiert zwar von der Anrechnung von 20 Prozent Biogas im CNGNetz – 2019 waren es durchschnittlich 23,6 Prozent. Der Rest jedoch gilt als fossil, auch wenn ein CNG-Fahrer zu 100 Prozent Biogas tankt. Demgegenüber werden dem Elektrofahrzeug immer 0 Gramm Kohlendioxid angerechnet – unabhängig vom Strommix. Diese Verzerrung benachteiligt die CNG-Mobilität gegenüber der E-Mobilität. Mit Biogas angetriebene Autos sind den Elektromobilen ebenbürtig, sogar wenn diese ausschliesslich mit erneuerbarem Strom betrieben werden. Kommt dazu, dass sehr viele attraktive CNG-Modelle auf dem Markt sind.
Im Güterverkehr nimmt die Anzahl von Lastwagen, die mit gasförmigem CNG oder mit der flüssigen Variante LNG fahren, europaweit zu. Welche Zukunft geben sie der CNG-Mobilität im Bereich Personenwagen? Diese Frage wird sich nicht in der Schweiz, sondern in Brüssel entscheiden. Es wird massgebend sein, wie die EU die Rahmenbedingungen ab 2023 gestaltet. Die unterschiedlichen Antriebe müssen technologieneutral beurteilt werden, damit ein echter Wettbewerb möglich ist. Wenn die EU im Rahmen ihres «Green Deals» die richtigen Anreize setzt, wird die Automobilindustrie die entsprechenden Fahrzeuge auch künftig produzieren. Bewährt, sicher, sauber: Der Skoda Scala G-Tec.
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INTERVIEW DETLEV VON PLATEN
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«Die Mobilität der Zukunft wird vernetzter, nachhaltiger und noch sicherer» Als international renommierter Autohersteller prägt Porsche seit mehreren Jahrzehnten die Mobilität. Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG, spricht im Interview über die Entwicklung der Mobilität, wie man sich das Auto der Zukunft vorstellen kann und wieso Porsche besonders in der Schweiz so beliebt ist. INTERVIEW LARS MEIER BILD ALEXANDER FISCHER
Herr Detlev von Platen, die Mobilität hat sich seit der Erfindung des Rades vor mehreren tausend Jahren enorm gewandelt. Welche Entwicklungen haben die Mobilität seit damals am stärksten geprägt? Die Erfindung des Autos ist sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit. Schliesslich hat damit das Zeitalter der flexiblen Mobilität begonnen. Porsche hat daran von Anfang an entscheidend mitgewirkt. Viele wissen gar nicht, dass unsere Anfänge elektrisch waren: 1898 mit dem Egger-Lohner Phaeton C.2. Heute setzen wir die kühnen Ideen unseres Unternehmensgründers Ferdinand Porsche fort – 120 Jahre später, mit dem ersten vollelektrischen Porsche, dem Taycan. Welche aktuellen Entwicklungen sind in Bezug auf Mobilität am meisten hervorzuheben? Das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert sich seit einigen Jahren massiv. Im urbanen Umfeld ist es heute nicht mehr überall zwingend notwendig, ein Auto zu besitzen. Gleichzeitig wird Mobilität dank neuer Angebote einfacher, komfortabler und attraktiver. Durch die Digitalisierung sind es Kunden vermehrt gewöhnt, dass unterschiedliche Angebote in einem Ökosystem vernetzt sind. Auch wir haben den Anspruch, ein exklusives Mobilitätserlebnis aus einer Hand anzubieten. Deswegen bauen wir beispielsweise unsere neuen Mobilitätsangebote stetig aus, wie Fahrzeug-Abo-Modelle oder Premium-Vermietungen. Was fasziniert Sie persönlich an Mobilität? Mobilität ermöglicht individuelle Beweglichkeit und damit Freiheit. Es ist ein Urbedürfnis des Menschen. Zugleich ist sie ein entscheidender Faktor für den Wohlstand in unserer Gesellschaft – gemeinsam mit Produktivität und verfügbarer Energie. Für mich persönlich bedeutet Mobilität letztlich Lebensqualität. Sie wurden als Sohn deutscher Eltern in Frankreich geboren, später haben Sie unter anderem in Ihrem Geburtsland, Deutschland und den USA gearbeitet. Welche Besonderheiten und Unterschiede lassen sich international in Bezug auf Mobilität beobachten? Alle drei sind traditionell Auto-Länder. In Frankreich ist das Gefälle zwischen Paris und dem Rest des Landes auffällig. In der Hauptstadt haben beispielsweise nur ein Drittel der Einwohner ein Auto, im Rest des Landes sind es 94 Prozent. Der Schnellzug TGV vernetzt das gesamte Land. Das ist vergleichbar mit Deutschland. In den USA spielt Individualität sicherlich die grösste
Rolle. Den öffentlichen Personennahverkehr gibt es nur in einigen grossen Städten, wie New York oder San Francisco. Gerade dort – im Silicon Valley – werden aber auch viele Innovationen bei Mobilität geboren und weiterentwickelt. Inwieweit prägt Mobilität Ihren privaten Alltag? Mit welchem Transportmittel sind Sie häufig unterwegs? Ich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer – natürlich am liebsten in einem Porsche. Zugleich fühle ich mich «in der Welt daheim» – und das nicht nur wegen meines Jobs. Ich bin nach wie vor gern in meiner alten und zweiten Heimat USA. Aufgrund von Corona ist das natürlich im Moment kaum möglich. Grundsätzlich ist das Flugzeug für mich aber auch ein wichtiges Verkehrsmittel und ein tolles Hobby – ich bin selbst privat Pilot. Porsche erfreut sich weltweit grosser Beliebtheit. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für diese Popularität? Als exklusive Marke wecken wir eine hohe Begehrlichkeit. Unsere Produkte sind hoch emotional und werthaltig. Etwa 70 Prozent aller jemals gebauten PorscheFahrzeuge sind heute noch unterwegs. Noch wichtiger aber: Porsche steht für die Erfüllung von Lebensträumen. Jeder, der schon einmal in einem Porsche hinterm Steuer sass, weiss: Das ist ein ganz besonderes Gefühl. «Wenn Sie einen Porsche fahren, bleiben Sie immer jung», werden Sie in einem weiteren Interview zitiert. Welche Gründe sind dafür verantwortlich, dass man mit einem Porsche jung bleibt? Zunächst einmal sind alle Porsche-Fahrzeuge Sportwagen, auch die SUV. Auch Cayenne und Macan zeichnen sich durch die Porsche-typische Sportlichkeit und Performance aus. Zugleich sind unsere Fahrzeuge absolut zeitlos. Über Fahrzeuggenerationen hinweg sind bestimmte Design-Merkmale immer gleichgeblieben. Porsche baut bereits seit mehr als 70 Jahren Sportwagen. Auf welche Entwicklungen in dieser Zeit sind Sie am meisten stolz? Was mich stolz macht, ist unser Team-Spirit bei Porsche. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Das hat uns bisher aus jeder Krise gestärkt hervorgehen lassen. Gleichzeitig erfüllt mich auch die Porsche-Community mit Stolz. Weltweit hegen Menschen eine enorme Begeisterung für diese Marke. Sie schliessen sich zusammen, teilen ihre Leidenschaft und bilden eine einzigartige Gemeinschaft. Auch sie machen Porsche letztlich aus.
«Nur weil Porsche sich stets verändert hat, ist Porsche immer Porsche geblieben», heisst es in einem Brief des Vorstandes der Porsche AG aus dem letzten Jahr. Wodurch zeichnet sich Porsche noch aus? Porsche steht für emotionale Erlebnisse. Für Gänsehaut. Mit Porsche Experience Centers schaffen wir beispielsweise einmalige Anlaufstellen für Kunden und Fans der Marke. Hier können sie die Fahrzeuge auf verschiedenen Fahrstrecken testen und Gleichgesinnte treffen. Im kommenden Jahr werden wir das weltweit achte dieser Einrichtungen eröffnen – im italienischen Franciacorta. Porsche steht aber auch für handwerkliche Wertigkeit und hohe Individualisierbarkeit. Wir bieten unseren Kunden mehr als 700 Optionen im Konfigurator. Wem das nicht reicht, der kann sein Fahrzeug in der «Porsche Exclusive Manufaktur» weiter veredeln. Es gibt damit im Grunde keinen Porsche zwei Mal auf der Welt. Apropos Veränderungen: Wie kann man sich allgemein das Auto der Zukunft vorstellen? Das Auto der Zukunft ist digital vernetzt und intelligent. Es kommuniziert mit anderen Fahrzeugen, dem Fahrer und der Umwelt. Zugleich besteht es in zahlreichen Antriebsvarianten. Die Bedeutung der Elektromobilität wird dabei immer weiter zunehmen – wir sehen in dieser Technologie grosses Potenzial. Ab 2025 werden wir jeden zweiten Porsche mit elektrischem Antrieb verkaufen – sei es rein-elektrisch oder als Hybrid. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele Autos der Zukunft autonom unterwegs sein werden. Das gilt für Porsche allerdings weniger – das Fahren macht mit unseren Autos einfach zu viel Spass. Trotzdem gibt es natürlich Aspekte des automatisierten Fahrens, die auch für uns interessant sind. Beispielsweise Stauassistenten oder automatisches Einparken. Nachhaltigkeit ist aktuell so wichtig wie noch nie. Wie setzt Porsche dies um? Porsche sieht Nachhaltigkeit als unternehmerische Verpflichtung. Wir haben seit Jahren eine klare nachhaltige Produktstrategie und setzen auf einen Dreiklang bei den Antriebsarten: emotionale Benziner, dynamische Plug-in-Hybride und innovative Elektro-Sportler. Unser Langfristziel ist die Zero-Impact-Company. Das ist aber nicht alles – wir verfolgen Nachhaltigkeit auch sozial. Dazu gehört die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Jugendsport. Damit geben wir jungen Menschen Disziplin, Teamgeist und Fairness aber auch eine Orientierung für die eigene Lebensplanung.
Welche weiteren Ziele möchte Porsche in Zukunft noch erreichen? Wir wollen den Wandel der Mobilität aktiv mitgestalten. Mit Porsche-eigenen Antworten auf die Frage, wie sich Mobilität bis 2030 entwickelt. Deswegen investieren wir massiv – allein für neue Technologien 15 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren. Wir wollen als starke Marke auch in Zukunft Menschen begeistern und echte Erlebnisse schaffen, die unter die Haut gehen. Und wir wollen wirtschaftlich stabil aufgestellt bleiben, um der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können. Sie sind bei Porsche auch für den Schweizer Markt zuständig – was unterscheidet die Schweiz allgemein von anderen Ländern in Bezug auf Mobilität? Unter den Schweizern haben wir viele Fans. Das Land gehört weltweit zu jenen Ländern mit sehr hoher Porsche-Dichte. Wir haben hier eine lange Tradition. Der erste Kunde eines Serien-Porsche war eine Zürcherin: Jolantha Maria Tschudi. Gleichzeitig bietet das Land einen tollen Nährboden für Innovationen. Die Schweizer sind sehr affin für neue Technologien. Hier gibt es viele «early adopters». Auch für Elektromobilität hat die Schweiz tolle Voraussetzungen: die kleine Landesfläche und kurze Arbeitswege. Gepaart mit dem hervorragend ausgebauten Netz von Schienen, Strassen und öffentlichem Verkehr würde ich sagen: ein Land mit Vorbildcharakter. Welche weiteren Trends in der Mobilität erwarten uns in Zukunft? Die dritte Dimension der Mobilität, sprich: Urban Air Mobility, ist ein spannendes Zukunftsszenario. Bei Porsche beschäftigen wir uns damit ganz konkret. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Boeing analysieren wir das Potenzial des Marktes für PremiumProdukte und -services. Auch arbeiten wir an einem Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. Ingenieure beider Unternehmen sowie der Porsche-Töchter Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche arbeiten dies derzeit aus. Welche Wünsche haben Sie persönlich für die Zukunft der Mobilität im Allgemeinen? Ich bin überzeugt: Die Mobilität der Zukunft wird vernetzter, nachhaltiger und noch sicherer. Sie wird an Vielseitigkeit gewinnen. Ein Wunsch in dem Zusammenhang ist es, dass Mobilität auch in Zukunft Fahrspass und Leidenschaft bedeutet. Zu all dem wollen und werden wir bei Porsche auch weiterhin einen Beitrag leisten.
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GESCHICHTE DES AUTOS
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Wie das Auto die Welt erobert hat Heute, zu Beginn der 2020er-Jahre, beträgt der Weltbestand an Autos mehr als 1,3 Milliarden. Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis 2050 noch mehr als verdoppeln. Eine Welt ohne Autos können wir uns längst nicht mehr vorstellen. Dabei musste die Innovation bis zur heutigen Popularität einen weiten Weg zurücklegen. TEXT LARS MEIER
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ann genau der Beginn der Geschichte des Autos einzuordnen ist, fällt je nach Perspektive unterschiedlich aus. Einen nennenswerten Meilenstein setzten Wissenschaftler beispielsweise bereits im 17. Jahrhundert. So legte Isaac Newton bereits 1680 das Konzept eines Dampfwagens vor. Aus den überlieferten Plänen lässt sich entnehmen, dass in der Mitte des Fahrzeuges ein grosser Wasserkessel geplant war, von dem ein langes Rohr zur Rückseite des Gefährts führen sollte. Ein sich unter diesem Kessel befindendes Feuer sollte diesen dann erhitzen. Der im wahrsten Sinne des Wortes zündende Gedanke bestand wiederum darin, dass der entstehende Dampf mithilfe eines sich öffnenden Ventils durch das Rohr entwich und so eine vorwärtstreibende Bewegung erzeugen würde. Allerdings wurde der Plan nie in die Praxis umgesetzt.
Skepsis gegenüber der Innovation Als im Sommer 1886 die Presse über eine erste öffentliche Ausfahrt von Benz’ Prototyp berichtete, war die Reaktion der Bevölkerung eher skeptisch. Vielen machte die Neuheit Angst, oder sie wurde verspottet und für nicht notwendig befunden. So soll Benz’ Zeitgenosse Kaiser Wilhelm II. dazu gemeint haben: «Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd». Und tatsächlich gab es auch Gründe, die ihm zunächst Recht geben sollten: So war die Nachfrage nach dem neuen Fortbewegungsmittel zunächst bescheiden. Nebst der Skepsis in der breiten Bevölkerung spielte diesbezüglich auch die Kostenfrage eine tragende
Rolle, denn zu diesem Zeitpunkt hielt das Auto noch den Status eines Luxusguts inne, das sich viele nicht leisten konnten. Weiterhin war die Innovation nach wie vor nicht vollumfänglich ausgereift. Der Motor liess immer noch zu wünschen übrig und war beispielsweise so schwach, dass man das Fahrzeug an Steigungen schieben musste. Eine Frau unternimmt die erste Überlandfahrt mit dem Auto Obwohl die meisten Pioniere in der Geschichte des Autos Männer waren, spielte bei der ersten Überlandfahrt mit einem Auto eine Frau die Hauptrolle:
Was die Dampfmaschine mit dem Auto von heute gemeinsam hat Der Wunsch, sich in einem selbstangetriebenen Fahrzeug fortbewegen zu können, blieb. Newtons Idee war zwar noch nicht vollends ausgeklügelt, dennoch nahmen sich nachfolgende Wissenschaftler ihrer an und entwickelten sie weiter. So baute Isaac Newtons Landsmann Thomas Newcomen ab 1712 die erste praktisch brauchbare Kolbendampfmaschine. Und auch wenn die Dampfmaschine auf den ersten Blick nichts mit dem Auto von heute gemeinsam hat, stellt sie dennoch einen wichtigen Meilenstein in dessen Geschichte dar. Denn der Grundgedanke, den die Dampfmaschine damals verfolgte, ist auch in den Autos der Gegenwart noch vorzufinden – nämlich, dass die zur Fortbewegung benötigte Energie in einem Medium gespeichert ist.
Bertha Benz. Entschlossen, die Welt von der Neuheit ihres Mannes endlich zu überzeugen, unternimmt Bertha Benz gemeinsam mit ihren beiden Söhnen im Sommer 1886 die erste Überlandfahrt mit dem Auto. Ohne Carl Benz einzuweihen, fährt der Rest der Familie von Mannheim nach Pforzheim – 100 Kilometer. Die Strecke, welche heute in vergleichsweiser kurzer Zeit zurückgelegt werden kann, stellte die drei vor viele Herausforderungen. Mehrere Male musste das Fahrzeug geschoben werden, und als der Treibstoff zur Neige ging, plünderten sie kurzerhand die Ligroin-Bestände der Apotheken unterwegs. Doch Bertha Benz und ihre Söhne meisterten alle Herausforderungen, und erreichten nebst Pforzheim noch ein viel wichtigeres Ziel: das enorme Potenzial des Autos aufzuzeigen. Der Plan ging auf, denn von nun an berichtete die Presse in den höchsten Tönen von der Erfindung und sorgte so für noch mehr Furore, worauf Carl Benz Einladungen von überall auf der Welt erhielt, um seine Idee zu präsentieren. Faszination Oldtimer Im 20. Jahrhundert reiht sich schliesslich ein Meilenstein in der Geschichte des Autos an den anderen. In Übersee führt Henry Ford 1913 die Fliessbandproduktion ein, was zu einer extremen Kostensenkung führte und so den Zugang zu einem Auto für die breite Bevölkerung erleichterte. Besonders die Fahrzeuge, welche später als Oldtimer riesige Popularität erreichten, waren gefragt. So war der VW Käfer, der von 1938 bis 2002 produziert wurde, mit 23,5 Millionen Exemplaren bis zur Einstellung der Produktion das meistverkaufte Auto weltweit. Und auch heute, zu Beginn der 2020er-Jahre, stossen Oldtimer nach wie vor auf ungebrochenen Anklang. Die Klassiker wecken schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten, laden zum Träumen ein und können besonders in puncto Optik mit neueren Modellen mithalten, wenn sie diese nicht sogar übertreffen.
Die Industrialisierung als Treiber Ohnehin beflügelte die fortschreitende Industrialisierung zusätzlich das Interesse, sich in kurzer Zeit über lange Strecken fortbewegen zu können. Nach weiteren Jahrzehnten des Tüftelns kam es schliesslich 1886 zu dem Ereignis, das heute als die eigentliche Geburtsstunde des Autos angesehen wird. Ende Januar jenes Jahres meldete der deutsche Ingenieur Carl Benz sein «Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb» zum Patent an. Das dreirädrige Gefährt wurde mit einem EinzylinderViertaktmotor betrieben und erinnerte bezüglich seines Aussehens an eine Kombination aus Velo und Kutsche.
Eine Geschichte, die noch lange nicht zu Ende ist Wie geht die Erfolgsgeschichte des Autos weiter? Was erwartet uns noch? Es gibt zwar bereits Prognosen und Trends; was aber effektiv eintreten wird, steht noch in den Sternen. Fest steht: Die (Erfolgs-)Geschichte des Autos ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Elektromobilität, vollständig autonom fahrende Autos, Carsharing und weitere Entwicklungen werden die Historie des Autos prägen und ihm den Weg in die Zukunft ebnen.
BRANDREPORT VREDESTEIN
Sicher auf der Strasse zu jeder Jahreszeit mit Vredestein Reifen Mit dem Monat Oktober kommen auch die tiefen Temperaturen zurück. Damit rückt der Zeitpunkt für den Reifenwechsel näher. Vredestein beantwortet die wichtigsten Fragen dazu. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel? Die Regel «von O bis O» – Oktober bis Ostern – ist nur eine Faustregel, die nicht unbedingt das reale Optimum abdeckt. Einen Stichtag für den Pneuwechsel gibt es in der Schweiz nicht. Bei Schnee, Eis, Reifglätte und Nässe ist eine Winterbereifung die beste Wahl. Als Orientierungshilfe dienen die nächtlichen Temperaturen. Fallen sie unter den Gefrierpunkt, machen Winterreifen Sinn. Was ist der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen? Es sind technisch völlig unterschiedliche Produkte, die jeweils auf ganz andere Bedingungen ausgelegt und dementsprechend verschiedene Eigenschaften aufweisen. Aufgrund ihrer Beschaffenheit, also der Gummimischung und der Profilgestaltung, sind Winterreifen für das Fahren bei Schnee, Eis, Reifglätte und Nässe viel besser geeignet und bieten mehr Haftung als Sommerreifen. Die Fortschritte sind der Reifenindustrie zu verdanken, denn diese arbeitet laufend an neuen Technologien. Der Herbst bringt auch vermehrt nasse Fahrbahnen mit sich. Ein höherer Silica-Gehalt verhilft den Winterreifen zu besseren Fahreigenschaften bei Nässe.
Ein Radwechsel ist doch rasch selber gemacht. Weshalb sollte ich diese Arbeit trotzdem einer Garage oder dem Reifenhandel übergeben? Wer den Radwechsel selber zu Hause machen will, sollte über die entsprechenden Fähigkeiten und Werkzeuge verfügen. Ansonsten sind Sie bei einem Spezialisten in guten Händen. Neben dem zuverlässigen Reifenwechsel checkt dieser das Auto, damit es bereit für den Winter ist. Mit welcher Strafe muss ich rechnen, wenn ich mit Sommerreifen auf winterlicher Fahrbahn einen Unfall verschulde? Wer infolge ungeeigneter Bereifung einen Unfall verursacht oder mitverursacht oder auch nur den Verkehr behindert, muss je nach Umständen mit einer Kürzung oder Rückforderung der Versicherungsleistungen rechnen. Zusätzlich kann man zu einer Busse (wegen Grobfahrlässigkeit bzw. Benutzen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs) verurteilt werden.
oder solche die älter als 8 Jahre sind, aufgrund der abnehmenden Leistungsfähigkeit zu ersetzen. Ab 4 mm und weniger verliert der Reifen an Leistung hinsichtlich Sicherheitskriterien u.a. im Schnee, Bremsen auf nasser Fahrbahn. Zudem steigt das Risiko für Aquaplaning, auch spürbar auf Schneematsch, massiv. Sind Ganzjahresreifen eine Alternative? Neuentwicklungen zeigen bei Ganzjahresreifen Fortschritte: Sie können in einzelnen Kriterien mit guten Sommer- resp. Winterreifen mithalten, gelten aber immer noch als Kompromisslösung. Die meisten getesteten Ganzjahresreifen scheitern beim Versuch,
Gibt es äussere Anzeichen oder allgemeine Tipps, die auf einen nötigen Reifenwechsel hindeuten? Nach Gesetz darf ein Winterreifen auf ein Reifenprofil von 1.6 mm runterfahren werden. Vredestein empfiehlt aber, Winterreifen mit weniger als 4 mm Restprofil
den so unterschiedlichen Anforderungen von Winter und Sommer gleichermassen gerecht zu werden. Reifen mit überzeugenden Sommereigenschaften zeigen Schwächen auf Schnee, gute Wintereigenschaften sind mit Nachteilen auf trockener Strasse verbunden. Zwar wären manche Modelle durchaus geeignet als Winter- oder als Sommerreifen, aber oftmals sind dann die Leistungen in der jeweils anderen Disziplin wenig oder nicht überzeugend. Wer kann mich in der Reifenwahl unterstützen? Da kann Ihnen Ihr Garagist oder Pneuhaus weiterhelfen. Vredestein Reifen sind im überwiegenden Teil des Fachhandels erhältlich. Die Firma Vredestein wurde vor über 100 Jahren in Holland gegründet und darf sich heute zu den Premium-Reifen Herstellern zählen Das Vredestein Sortiment umfasst, PKW Sommer-, Winterund Ganzjahresreifen in einem breiten Sortiment für die ganze Fahrzeugpalette.
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HEDIN AUTOMOTIVE SAMSTAGERN AG BRANDREPORT
Für CHF 105 ein Jahr lang zur Arbeit pendeln Elektro- und Hybridmobilität ist in aller Munde. Öffentliche Ladestationen werden mehr und mehr zum Erscheinungsbild in Parkhäusern, Einkaufszentren oder an Freizeitanlagen.
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ehr als 6200 öffentliche Ladestationen gab es 2019 bereits in der Schweiz, Tendenz stark steigend. Doch was bringt die neue Art der Mobilität und wie können Herr und Frau Schweizer davon profitieren? Der BMW Handelspartner Hedin Automotive mit seinen Standorten in Samstagern/ Richterswil und in Wohlen – bis zur Namensänderung Anfang September bekannt als Seeblick Garage und Allmend Garage – haben für jeden Anspruch die passende Mobilitätslösung und klären auf. Was ist der Unterschied zwischen einem Elektrofahrzeug und einem Plug-in-hybrid? Die Funktionsweise eines BMW Elektrofahrzeugs unterscheidet sich darin, dass im Gegensatz zu einem BMW mit Verbrennungsmotor der Antrieb eines BMW-Elektrofahrzeugs nicht mit Kraftstoff, sondern ausschliesslich mit Strom betrieben wird. Gespeichert wird dieser Strom in einer Batterie, deren Kapazität bestimmt, welche Strecke es mit einer Ladung zurücklegen kann.
Wie weit kommt man mit einem Elektrofahrzeug von BMW? Bei Hybridfahrzeugen sind je nach Modell bis zu 80 km rein elektrisch möglich. Mit dem neuen Modell des rein elektrischen BMW i3 sind bis zu 300 km realistisch möglich. Wie lange dauert das Wiederaufladen? Ein leerer Akku eines BMW i3 ist an einer Schnellladestation in 34 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen. Bei einem Plug-in-Hybrid z.B. an der heimischen Haushaltssteckdose mit 220V dauert es ca. 8-10 Stunden. Da der Ladevorgang aber meist über Nacht stattfindet, startet man am Morgen immer mit geladenem Akku und
voller Reichweite. Grundsätzlich kann jedes BMW Elektro- oder Plug-in-Hybrid Fahrzeug an einer normalen Steckdose geladen werden. Für ein besseres Lademanagement und eine erhöhte Sicherheit empfiehlt sich jedoch die Installation einer Ladestation wie der BMW Wallbox. Diese gibt es aktuell beim Kauf eines BMW Elektrooder Hybridfahrzeug inkl. Installation kostenlos dazu. Für nur CHF 105 ein ganzes Jahr pendeln. Wie geht das? Im Durchschnitt pendeln die Schweizer rund 32 km am Tag zur Arbeit und zurück. Für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sind das ca. CHF 850 Treibstoffkosten. Mit einem Elektro oder Plug-in-Hybrid und günstigem
Nachstrom betragen die Energiekosten nur CHF 105 fürs ganze Jahr! Zudem sind Unterhalts- und Servicekosten geringer, da z.B. Ölwechsel entfallen. Je nach Kanton werden zudem beim Elektrofahrzeug die KFZ-Steuern erlassen. Setzt BMW zukünftig nur noch auf Elektrofahrzeuge? Nein, BMW vertritt die Strategie «Power of Choice». Das bedeutet, der Kunde hat die Wahl, die für ihn passende Antriebsart bei seinem Modell zu wählen. Zu individuell sind die Anforderungen an den täglichen Fahrbedarf. Um für jeden eine passende Lösung anzubieten, setzt BMW einerseits auf ein breites Spektrum an Antriebstechnologien, andererseits auf eine flexible Fahrzeugarchitektur. Die elektrische Mobilität bei einer Probefahrt selbst erleben kann man bei Hedin Automotive in Samstagern oder Wohlen und noch im September von exklusiven Spezialangeboten profitieren. Beim E-nnovation Day am 26. September warten zudem interessante Informationen rund um E-Mobilität, Smart Home und Ladeinfrastruktur mit Partnern aus der Region. Auch am Sonntag, 27. September, ist der Verkauf geöffnet.
Ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug (PHEV ) verfügt über einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Beide können das Fahrzeug eigenständig antreiben. Seine Energie gewinnt ein BMW Plug-in-Hybrid zum einen durch das Laden der Batterie an einer Steckdose oder Ladestation, zum anderen durch Energierückgewinnung, der sogenannten Rekuperation. Der Hybridantrieb setzt in jeder Fahrsituation automatisch den optimalen Antrieb ein. So ist das Fahrzeug streckenweise rein elektrisch unterwegs oder kann – zum Beispiel beim Überholen – die zusätzliche Leistung des Verbrennungsmotors abrufen.
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Willkommen in der faszinierenden Welt des Automobils! Das Autogewerbe ist auf der Suche nach Talenten, die Spass an modernster Technik haben. In einer Garage findest du täglich Abwechslung, herausfordernde Tätigkeiten und Menschen mit derselben Leidenschaft für Autos. Die berufliche Grundbildung in einem der sechs Autoberufe ist das Sprungbrett für deine Karriere in einer vielWillkommen in der faszinierenden Welt des Automobils! Das www.autoberufe.ch Autogewerbe ist auf der Suche nach seitigen und spannenden Branche. Autoberufe haben Zukunft. Talenten, die Spass an modernster Technik haben. In einer Garage findest du täglich Abwechslung, herausfordernde Tätigkeiten und Menschen mit derselben Leidenschaft für Autos. Die berufliche Grundbildung in einem der sechs Autoberufe ist das Sprungbrett für deine Karriere in einer vielseitigen und spannenden Branche. Autoberufe haben Zukunft. www.autoberufe.ch
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RUNDUM MOBIL GMBH BRANDREPORT
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«mobil sein & bleiben» die nationale Plattform für Mobilität im Alter Mobilität ist viel mehr, als nur die Bewegung von einem Ort zum anderen. Sie ermöglicht Beziehung, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe. Die Plattform «mobil sein & bleiben» verbindet mit Unterstützung des Förderfonds Engagement Migros die zwei Megatrends digitaler- und demografischer Wandel.
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ir werden immer älter, doch wie bleiben wir auch möglichst lange mobil? Bekanntes wird immer öfters durch digitale Angebote ersetzt, so werden etwa die klassischen Billettschalter immer seltener, weil Tickets auch über Apps gekauft werden können. Gerade für ältere Menschen, die nicht so vertraut im Umgang mit Smartphone und Die drei wichtigsten Elemente der Plattform mobilsein.ch: Kurse Lebenslanges Lernen geniesst in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Auf der Webseite finden sich kostenlose Kurse, um selbstständig und mobil zu bleiben, z.B. «mobil sein & bleiben», der niederschwellige Mobilitätskurs, sowie verschiedene öVApp-Kurse und neu auch E-Bike Fahrkurse.
Computer sind, bringt der technologische Wandel Herausforderungen mit sich. Die Plattform «mobil sein & bleiben» identifiziert Hemmschwellen und macht sichere und enkeltaugliche Lösungen zugänglich. Auch für die zunehmend digitalisierten Mobilitätsformen. Diese werden mit niederschwelligen Kursen und Workshops vermittelt. Neben Informationen werden konkrete Vorschläge zum Ausprobieren angeboten und auf der Webseite mobilsein.ch, der Plattform, gebündelt. Die schweizweite Initiative fördert einen aktiven Austausch innerhalb der Community, aber auch zwischen den beteiligten Akteuren wie der öffentlichen Hand, Unternehmungen und Organisationen.
Um enkeltaugliche Mobilitätsformen zu verankern, ermuntert «mobil sein & bleiben» dazu, das eigene Verhalten zu reflektieren und neue umweltfreundliche Wege auszuprobieren. Dies führt zu einer hohen Lebensqualität, trägt zur Gesundheit und einer beweglichen Gesellschaft bis ins hohe Alter bei. Motto der Plattform «mobil sein & bleiben»: befähigen – beraten – begeistern – bewegen! Ältere Menschen, deren Angehörige, Unternehmen und die öffentliche Hand finden auf der Webseite mobilsein.ch Wissen und Angebote ganz nach dem Motto «befähigen – beraten – begeistern – bewegen».
Wissen Hier finden sich Tipps, wie man mobil bleibt. Ältere Menschen und deren Angehörige finden auf einen Blick Broschüren, wichtige Links und Informationen zu Kampagnen. Regelmässig erscheinende Artikel informieren über neue Entwicklungen und Angebote und schildern Erfahrungen.
Die Kurse, Angebote und Inhalte sollen dazu anregen, sich frühzeitig mit der eigenen Bewegungsfreiheit zu beschäftigen. Gelingt dies, profitieren alle davon, denn Mobilität trägt zu einer höheren Lebensqualität bei.
Das Büro rundum mobil GmbH hat die InternetPlattform «mobil sein & bleiben» entwickelt. Sie versteht sich als nationale Initiative zum Thema Mobilität im Alter. Die Plattform verbindet die beiden Megatrends digitaler und demografischer Wandel und wird vom Förderfonds Engagement Migros unterstützt. Dieser ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. www.engagement-migros.ch
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VELO
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Das Velo ist ein zentraler Baustein der Mobilität von morgen «Alles fährt Velo»: Im Jahr 2020 ist dieser Slogan wohl aktueller als jemals zuvor. Sei es weil das Velofahren praktisch ist, wenig Platz benötigt, gut fürs Klima ist, die eigene Gesundheit fördert, naturnahe Erlebnisse ermöglicht oder ganz einfach dem Zeitgeist entspricht: Was sich bereits in den letzten Jahren immer mehr abzeichnete, wird in Zeiten von Covid-19 nochmals deutlich verstärkt: Das Velo ist auf der Überholspur. TEXT LUKAS STADTHERR, STIFTUNG SCHWEIZMOBIL, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG
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s sind überall mehr Velofahrende unterwegs, sowohl im Freizeit- als auch im Alltagsverkehr. Ausflüge mit dem Velo liegen im Trend, Veloreisen werden verkauft wie selten zuvor, die SchweizMobilRouten werden intensiv genutzt. Günther Lämmerer, Geschäftsführer von Eurotrek und Anbieter von Touren im Veloland Schweiz: «Diesen Sommer hatten wir so richtig Betrieb. Die Veloland-Routen sind in den Fokus gerückt wie noch nie». Auch die Veloindustrie boomt, die Produktion kommt der Nachfrage kaum nach. Viele Velokäufe erfolgten nach dem Motto «Jetzt erst recht», indem sich Kunden zum Beispiel ein tolles E-Bike gegönnt haben. All dies könnte ein Indiz für ein neues Mobilitätsverhalten und eine geänderte Verkehrsmittelwahl sein. «Die Mobilität wird lustvoller und effizienter, gerade auch das E-Bike ist eine Chance für ein besseres Unterwegssein», äussert sich Reto Meyer, Geschäftsführer des Schweizer Veloherstellers Tour de Suisse. Doch ist unser Verkehrssystem für diese markant gestiegene Velonachfrage bereit? Ein Blick in die nähere und weitere Umgebung zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Die Infrastruktur: grosser Handlungsbedarf «Konflikte zwischen E-Bikes und Velos», «Parkplatzchaos an Bahnhöfen», «50 Prozent mehr Mountainbikeunfälle als im 2019». «Velohelmpflicht für E-Bikes»: Solche Schlagzeilen suggerieren, dass Velofahren Konflikte erzeugt und zudem gefährlich ist. Dies ist nicht nur problematisch, sondern auch falsch. Indem Velofahren als Risiko und gefährlich dargestellt wird, verkennt man die Ursachen der Probleme und wird dem grossen Zukunftspotenzial des Velos nicht gerecht.
Eine attraktive, sichere und zusammenhängende Infrastruktur ist das beste und effizienteste Mittel, um die Velonutzung zu fördern. Heute sieht jedoch die Realität zu oft noch anders aus: Radwege, die abrupt enden, schmale Radstreifen, wo ein Cargo-Bike kaum Platz hat, Kreuzungen, wo Velofahrende zwischen Lastwagen einspuren müssen, gemeinsam mit Fussgängern genutzte Verkehrsflächen und fehlende Veloabstellplätze an Bahnhöfen und in Einkaufszentren. Solche Beispiele zeigen, dass der Handlungsbedarf gross ist. «Mit dem Bundesbeschluss Velo und dem nationalen Veloboom muss in die Infrastruktur investiert werden. Nun müssen Taten folgen», so Kathrin Hager, Präsidentin der Velokonferenz Schweiz, der nationalen Fachorganisation für Veloverkehrsplanung. Eine Steigerung der Velonutzung wird nur möglich sein, wenn sich ein Grossteil der Bevölkerung sicher und direkt von A nach B bewegen kann. Was fehlt? «Die Veloinfrastruktur muss besser, sicherer, breiter, homogener und einfacher werden», so Urs Walter vom Bundesamt für Strassen ASTRA. Damit das Velo als umweltfreundliches, platzsparendes und kostengünstiges Verkehrsmittel zum Tragen kommt, benötigt es mehr Platz, in Form von separaten, genügend breiten Spuren und einer vermehrten Trennung vom motorisierten Verkehr. Kurzum: Die Raumaufteilung muss zugunsten des Veloverkehrs geändert werden. Dies ist keineswegs revolutionär und in vielen ausländischen Ländern und Städten längst Realität. Vorzeigebeispiele in den Niederlanden und Dänemark zeigen, was sich mit einer durchdachten und
konsequenten Veloinfrastruktur erreichen lässt: Mehr Velonutzung und mehr Lebensqualität für alle. Zusätzlichen Schwung gab es aufgrund von Covid-19: International gibt es zahlreiche Beispiele für rasch und unbürokratisch umgesetzte, provisorische Velomassnahmen. Auch in der Romandie bewegte sich einiges, im Gegensatz zur Deutschschweiz: im Kanton Waadt wurden grosszügigen Radstreifen auf Kantonsstrassen umgesetzt und dazu eine kantonale Empfehlung für provisorische Velomassnahmen erstellt. In der Stadt Genf wurden innert kurzer Zeit kilometerweise breite Velospuren auf zentralen Verkehrsachsen markiert. Das Mobilitätssystem: Neu und weiter denken Es mangelt aber nicht nur bei der Infrastruktur. Velofahren muss auch einfacher werden, damit mehr Menschen Velo fahren. Für einen nachhaltigen Alltags- und Freizeitveloverkehr ist es wichtig, dass insbesondere die Veloetappe mit anderen Verkehrsmitteln vor- und nachgelagert ergänzt werden kann – flexibel, einfach, digitalisiert und kostengünstig. Die bestehenden Hürden und Lücken sind aktuell noch zu gross, zum Beispiel in den Bereichen Velomitnahme im ÖV, BikesharingAngebote, Zugänge und Abstellmöglichkeiten an den Schnittstellen oder Plattformen/Apps für die Reiseplanung. Dies gilt gerade auch für Einsteiger und Gelegenheits-Velofahrende, die ein hohes Mass an Komfort und Flexibilität bräuchten. Die Schweiz sollte ihr Mobilitätssystem auf eine neue Grundlage stellen, mit Angeboten digitalisierter Service-Mobilität. Die Intermodalität ist ein Teil der
Infrastruktur. Deren Verbesserung birgt aber auch eine grosse Herausforderung. Das Velo spielt hierbei eine wichtige Rolle und ist Teil spannender Lösungen. Fazit: Handlungsbedarf auf vielen Ebenen Was müssen wir tun, damit der Velo-Boom auch tatsächlich nachhaltig ist? Soll das Velofahren für einen grossen Teil der Bevölkerung zwischen 8 und 80 Jahren gefördert werden, braucht es niederschwellige Einsteiger-Angebote, zum Beispiel für Familien, Kinder und Senioren, damit das Velo und Mountainbike wirklich Spass machen und weniger Unfälle passieren. Attraktive und sichere Freizeitangebote ermöglichen vielen (neuen) Gruppen einen Zugang zum Velo. Es ist wichtig, diese Angebote weiter auszubauen und so mehr Leute zum Velofahren zu bringen, auch zum Alltagsvelofahren. Damit wird der aktuelle Boom nachhaltig. Erst, wenn Kinder sicher mit dem Velo zur Schule fahren können, Arbeitnehmende zum Pendeln vermehrt das E-Bike nutzen und Senioren mit dem Velo zum Sprachkurs fahren, erst dann entwickelt sich das Mobilitätssystem in eine nachhaltige Richtung. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der über Fragen der Infrastruktur, Sicherheit etc. hinausgeht und auch Fragen des gesamten Mobilitätssystems und somit auch unseres eigenen Verhaltens betrifft. Sind wir bereit für den Schritt in eine solche Verkehrszukunft? Politik, Behörden, Transportunternehmungen und Mobilitätsanbieter sind gefordert, die Mobilität zukunftsgerecht zu gestalten: nachfrage-, menschenund umweltgerecht.
BRANDREPORT THÖMUS AG
Der beste Motor im leichtesten E-Mountainbike Weltklasse Bikes aus der Schweiz? Dafür steht das Berner Unternehmen Thömus seit 1991. Das gilt auch für den Lightrider E2 mit brandneuem Motor, der in eine neue Dimension des E-Mountainbikes führt.
B
ei Thömus kann man ohne Probleme hervorragende Bikes bequem von zu Hause aus bestellen – inklusive persönlicher Beratung und dem gewohnt exzellenten Service. So wie ihr wegweisendes E-Mountainbike Lightrider E2, das neue Massstäbe setzte. Der stabile Carbonrahmen macht es zum vermutlich leichtesten Bike seiner Klasse ab nur 18,5 Kilogramm Systemgewicht. Die Hochleistungsbatterie aus eigenem Haus erreicht ungeahnte Reichweiten mit nur einer Ladung. Diese wird zudem über das magnetische Rosenberg RoPD Steckverbinder-System aufgeladen – und das in kürzester Zeit. Das Modell überzeugt zudem durch seine Traktion bergauf, die ausgeklügelte Rahmengeometrie und leistungsfähige Feder- und Bremssysteme, was für beeindruckenden Grip und Spursicherheit sorgt. Erhältlich in einer Standardausführung und als Lightrider E2 Pro, profitieren beide Versionen vom neuen Shimano EP8-Motor. Leistungsstärker, effizienter, besser Die Weiterentwicklung des Shimano E8000 wartet mit einigen Verbesserungen auf. Mit 85 Newtonmeter liefert er mehr Drehmoment für mehr Vortriebskraft
soll. Die Unterstützungsstufen sind auch unterwegs vielseitig veränderbar mit der Shimano E-Tube App. Zudem bietet er zwei Voreinstellungen für verschiedene Fahrer. Damit setzt der Lightrider E2 mit dem Shimano EP8 neue Massstäbe im Bereich der totalen Integration.
bergauf. Gleichzeitig liefert der Shimano EP8 eine verfeinerte Sensorik, kompakteres und leichteres Design und eine höhere Effizienz. Bei gleicher Akkukapazität schafft der neue Motor 20 Prozent grössere Reichweiten dank weniger Verlusten. Und trotz allem ist er auch noch leiser für ungehinderten Genuss bei Fahrten durch die Natur.
Fahrvergnügen mit oder ohne Unterstützung Auch in ruhendem Zustand sticht der Shimano EP8Motor seine Konkurrenten aus. Weniger Widerstand beim Pedallieren und einer Geschwindigkeit von über 25 Kilometern pro Stunde, sorgt für grösseren Fahrspass, auch wenn der Motor keine Unterstützung liefern
Höchste Individualisierbarkeit Auch das Lightrider E2 kann im Thömus Custom Programm komplett individuell konfiguriert werden. Nicht nur kann man zwischen sechs erhältlichen Farben wählen, sondern die Ausstattung bietet Optionen für jedes Bedürfnis. Vom Motor über die Federgabel und die Dämpfer bis hin zum Lenker und den Pedalen kann alles nach persönlichen Wünschen angepasst werden. Und das Beste ist, dass die Konfiguration auf Wunsch auch bequem online von zu Hause aus erfolgen kann – mit Live-Beratung sowie Hol- und Bringservice inklusive. www.thoemus.ch
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ROSE BIKES SCHWEIZ BRANDREPORT
019
Design und Technologie – vereint in einem E-Bike Seit 1907 ist Rose Bikes im Geschäft und damit ein Traditionshaus in Sachen Fahrrad. Wer jetzt an angestaubte Drahtesel denkt, liegt falsch: Die im eigenen Haus konzipierten E-Bikes sind Gewinner des renommierten Design & Innovation Awards 2020.
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iese Detailverliebtheit treibt den Preis aber nicht in ungeahnte Höhen. Die Begutachter des Design & Innovation Awards attestieren den Rose Bikes ein hervorragendes Preis-LeistungsVerhältnis. Somit setzt Rose neue Massstäbe in der Branche der Zweiradmobilität.
nahtlos verarbeiteten vorderen Rahmendreieck. Die Ingenieurskunst wurde in ein stilvolles Äusseres verpackt, sodass beides zur Geltung kommt und somit ein Gesamtkunstwerk bildet. Das haben auch die Leser von Mybike erkannt und das Rose Xtra Watt Evo Alfine 11 zum besten E-Bike des Jahres 2020 gekürt!
Style und Ingenieurskunst gehen Hand in Hand Als Basis der Trekking- und Urban Bikes dient der formschöne Rahmen samt integriertem Powertube Akku. Zu haben ist er zudem als klassischer Tiefeinsteiger, als Trapez- und Diamantrahmen. Zum Beispiel die Evo-Modelle trumpfen auf durch sportlich-anmutende Geometrie und moderne Farben. Die saubere Ästhetik wird ergänzt mit innenverlegten Zügen und einem
Neuer Motor, neue Power Wer Wert auf ein natürliches Fahrgefühl und eine geringe Geräuschkulisse legte und legt, war bei Rose Bikes seit jeher an der richtigen Adresse. Boschs «Active Line Plus»-Motor sorgt mit einem leisen und integrierten Freilauf und grossem Kettenblatt für bequemes Fahrvergnügen. Dieser hervorragende Motor wurde runderneuert und ist nun in Form des Bosch «Performance Line»
auch in Rose Bikes erhältlich. Diese Weiterentwicklung kombiniert das angenehme Erlebnis des Vorgängers mit mehr Power. Der neue Motor bringt mit 65 Newtonmetern deutlich mehr E-Power in die Fahrdynamik – für alle, die es kraftvoller mögen. Technologie nahtlos integriert Design spielt bei allen Rose Bikes eine tragende Rolle, so auch bei den Evo-Modellen. Der 500 Wattstunden Akku sitzt unscheinbar im Unterrohr und wird von einem Deckel in Carbon-Optik verdeckt. Zudem ist auch das richtungsweisende Kiox-Display nahtlos und harmonisch in den «Ergotec Integra»-Vorbau integriert. Dieser Bordcomputer besticht durch seinen hochauflösenden und kratzfesten Farbbildschirm. Angezeigt
werden Fahrdaten zu Geschwindigkeit, Akkuladung und vielem mehr. Das Kiox-Display vereinfacht auch den Zugang in die digitale Welt, da es mit dem Smartphone vernetzt werden kann. Somit ist es der perfekte Begleiter, um das Training zu optimieren oder um Fahrradtouren vernetzt zu gestalten. Langlebigkeit und Präzision Die Allroad-Ausführungen der Evo-Modelle sind ausserdem mit Carbon-Riemen von Gates ausgestattet. Der Highend-Antrieb der E-Bikes wird durch diese haltbaren und wartungsarmen Riemen aufgewertet. Sie verbessern das Fahrgefühl durch ihre Belastbarkeit, sind verschleissresistent und bestechen mit ihrer totalen Laufruhe. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrradketten sind die Carbon-Riemen leichter und wetterbeständiger, weswegen sie keine Schmierung mit Kettenfett oder -öl benötigen. Damit gehören Fettflecken der Vergangenheit an. Zudem sorgen zupackende Scheibenbremsen von Shimano für eine präzise Abbremsung. Rose Bikes Schweiz Ob Veloberatung, Probefahrt von mehr als 60 Testvelos, Service-Reparatur, Zubehör, Teilen oder Bekleidung, wir dir helfen gerne bei allem rund ums Velo weiter. Wir freuen uns auf deinen Besuch! Solltest du nur wenig Zeit haben, empfehlen wir dir, für Veloberatung oder Werkstattservice vorab online einen Termin zu buchen unter rosebikes.ch/termin Weitere Informationen: rosebikes.ch
Das Xtra Watt Evo Alfine 11 wurde zum besten E-Bike des Jahres 2020 gekürt.
Das Xtra Watt Evo Allroad besticht mit seiner totalen Laufruhe.
TOUR DE SUISSE RAD AG BRANDREPORT
Das Schweizer à la carte Velo und E-Bike Innovative und hochwertige Velos und E-Bikes nach individuellem Kundenwunsch, die zu einem fairen Preis in der Schweiz gefertigt werden – dafür steht die Tour de Suisse Rad AG aus Kreuzlingen mit ihren gut 65 Mitarbeiter/-innen – und dies seit über 85 Jahren. À la carte Produktion Ein Velo ist etwas sehr Persönliches. Darum baut Tour de Suisse individuelle Velos und E-Bikes, abgestimmt auf die Vorlieben der künftigen Besitzer/-innen. Die ausserordentlich grosse Palette an Rahmen, Farben und Komponenten schafft die Grundlage, Veloträume zu verwirklichen. Mit dem Online-Konfigurator lässt sich jedes einzelne Velo individuell zusammenstellen und berechnen. Das Onlineprogramm zeigt sofort an, wie das Modell im gewünschten Design aussieht, welches Velo zu welchem Einsatz passt und welche Vorteile die verschiedenen Wahlmöglichkeiten bieten. Mehr als 150 Fachgeschäfte in der Schweiz bieten kompetente Beratung zum Angebot und stehen auch nach dem Kauf als Servicepartner bereit. Das Unternehmen trägt die Schweiz im Namen und hat sich Schweizer Wertarbeit in höchster Qualität verschrieben. Die langjährige Erfahrung fliesst in jedes einzelne Modell ein. Als Familienunternehmen in der dritten Generation lässt Tour de Suisse seit 1934 Veloträume wahr werden. Nachhaltig und individuell. Eine Velomanufaktur direkt am Bodensee Tour de Suisse hat Ende 2018 das neue Firmengebäude bezogen. Die moderne Architektur signalisiert die Vision einer innovativen Zukunft und schafft die
Voraussetzung, exakt nach den aktuellen Bedürfnissen zu produzieren. So lassen sich die jahrzehntelang gepflegten Qualitätsansprüche mit den heutigen Wünschen der Kundinnen und Kunden an Velos und E-Bikes aus Schweizer Montage ideal verbinden. Ausserdem steht eine Mietstation des Schweizer Velovermieters Rent a Bike mit E-Bikes von Tour de Suisse bereit. Und wer sich ein Velo kaufen will, hat in dem grosszügigen Showroom und dem Testcenter die Gelegenheit, diese vorab direkt beim Hersteller auszuprobieren.
Tipp: Das Firmengebäude liegt direkt am Bodensee-Radweg und beherbergt einen Showroom samt Velokaffee. Ein perfekter Zwischenhalt und Treffpunkt für Velofans. Für eine ausführliche Beratung und Probefahrten empfiehlt sich eine Terminvereinbarung unter www.tds-velo.ch/termin
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blau grau
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2RAD SCHWEIZ BRANDREPORT
021
Attraktive Zweiradberufe Velos, Roller und Motorräder haben sich gerade in der Coronazeit als unentbehrliche Garanten der Mobilität erwiesen. Einige Fahrzeuge wurden im letzten halben Jahr aus dem Keller befreit und reaktiviert, viele Fahrzeuge wurden auch neu angeschafft.
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emeinsam haben alle Zweiräder, dass jemand sie in Schuss halten muss. Dafür gibt es gut ausgebildete Fahrradmechaniker/-innen und Motorradmechaniker/-innen. In der Lehre werden ihnen alle Grundlagen der Zweiradtechnik vermittelt, damit die Kundenfahrzeuge repariert oder gewartet und vor allem verkehrssicher ausgeliefert werden. Ein Blick in die Werkstatt. Fahrradmechaniker/-in EFZ Mountainbikes im Gelände, Rennvelos auf Landstrassen, E-Bikes in den Städten. Für diese ziemlich verschiedenen Fahrzeuge kennen Fahrradmechanikerinnen und -mechaniker die Antwort auf alle Fragen. Das Angebot wird immer vielseitiger und in technischer Hinsicht aufwendiger. Insbesondere in der Federungs- und Schalttechnik gibt es immer ausgeklügeltere Entwicklungen, welche nebst dem Fahr- und Bedienungskomfort vor allem auch die Zuverlässigkeit und Sicherheit verbessern. Natürlich stehen die E-Bikes immer stärker im Fokus. Bereits sind
40 Prozent der neu verkauften Velos mit einem Elektromotor ausgerüstet. Entsprechend erobert das E-Bike auch die Werkstatt. So werden neben den klassischen Mechanikerarbeiten häufig auch Software-Updates sowie Motoren- und Fahrwerkseinstellungen ausgeführt. Daneben beraten die Fahrradspezialisten die Kunden beim Kauf von Velos, Zubehör und Bekleidung. Dies alles führt zu einem spannenden und abwechslungsreichen Berufsalltag. Der Beruf bietet also viel Abwechslung in einem zukunftsgerichteten Umfeld. Die Lehre dauert drei Jahre. Handwerkliches Geschick, Geduld und Freude am Kundenkontakt sind die Voraussetzung für diesen spannenden Beruf. Nach der Lehre besteht die Möglichkeit, in einer Zusatzlehre einen anderen Zweiradberuf zu erlernen oder die Höhere Fachprüfung als Betriebsleiter/in HFP abzulegen. Mit dem boomenden Velomarkt braucht es auch mehr Fahrradmechaniker/-innen. Deshalb sind sie gesuchte Berufsleute auf dem Arbeitsmarkt.
Die Arbeiten an Kundenfahrzeugen verlangen exaktes Arbeiten.
Motorradmechaniker/-in EFZ Schöne Maschinen und ein berauschendes Fahrgefühl: Das bieten Motorradmechanikerinnen und –mechaniker ihren Kunden. Denn Fahrspass und Sicherheit sind nur mit gut gewarteten Motorrädern möglich. Der Arbeitsalltag ist häufig mit Servicearbeiten ausgefüllt. Es werden Bremsflüssigkeiten ausgewechselt, Bremsanlagen entlüftet oder Antriebsketten und -riemen ersetzt. Es gibt aber auch komplexe Reparaturen. Häufig muss der Fehler mit dem Diagnosegerät geortet werden. Besonders spannend sind Umbauten von Motorrädern auf Kundenwunsch. Die Elektrifizierung kommt auch bei den Motorrädern immer stärker in den Fokus. Dies bedeutet eine Erweiterung der Kompetenzen, aber auch noch konzentrierteres Arbeiten und die strikte Einhaltung der Arbeitssicherheit. Jedes Fahrzeug wird vor der Auslieferung an den Kunden einer Probefahrt unterzogen. Deshalb können Motorradmechaniker/-innen bereits in der Lehre den Führerausweis der höchsten Motorrad-Kategorie machen.
Auch die Beratung und der Verkauf gehören zur Ausbildung.
Die platzsparenden Motorräder und Roller, egal ob mit Benzinmotor oder elektrisch, haben auf den immer dichter befahrenen Strassen und Innenstädten Zukunft. Die Motorradmechaniker/-innen kennen sich mit den Maschinen aus und finden Lösungen für knifflige Probleme. Die Lehre dauert vier Jahre. Handwerkliches Geschick, systematisches Arbeiten und Geduld sind die Voraussetzung für diesen spannenden Beruf. Nach der Lehre besteht die Möglichkeit, die Höhere Fachprüfung als Betriebsleiter/-in HFP abzulegen. Wie die Fahrradmechaniker sind die ausgelernten Motorradmechaniker/-innen auf dem Arbeitsmarkt ebenfalls sehr gesucht. Informationen zu den Zweiradberufen und die Übersicht über die Ausbildungsbetriebe finden Sie unter www.zweiradberufe.ch
Die Verkehrssicherheit der Motorräder steht im Vordergrund.
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022
ROADTRIPS
WWW.FOKUS.SWISS
Wenn der Weg das Ziel ist Wer trotz Corona die Ferien geniessen möchte, für den könnte ein Roadtrip in Frage kommen. Abseits vom Massentourismus kann so auf unabhängige, spontane Art und Weise eine Region oder ein Land erkundet werden. «Fokus» hat mit zwei Experten gesprochen und alles Wissenswerte festgehalten. TEXT PATRIK BIBERSTEIN
D
er Asphalt versetzt alles in leichte Schwingungen. Der Sitz vibriert, die Gangschaltung ebenfalls und das Lenkrad sowieso. Durch das spaltbreit geöffnete Fenster weht der Fahrtwind. Weit hinter der Windschutzscheibe färbt sich der Morgenhimmel langsam rot – ein neuer Tag beginnt. Der Blick schweift über die weitläufige Natur, schaut ihr beim Erwachen zu. Griff an die Gangschaltung, Kupplung leicht angetippt und die Räder beschleunigen. Sie scheinen gewillt die um diese Uhrzeit noch komplett leere Strasse in vollen Zügen zu geniessen. So fühlt sich Freiheit an.
Die Experten Im Vorfeld dieses Artikels wurden zwei Experten in Sachen Camping und Roadtrips hinzugezogen: Beat Grossenbacher, Inhaber einer Campervermietung, sowie Fabio Zahnd, Medienverantwortlicher bei einer grösseren Campervermietung. Beide haben auch selbst schon so einige Erfahrungen im Bereich Roadtrips gesammelt. Beat zum Beispiel reiste während 14 Monaten im VWBus bis nach Johannesburg und erkundete während knapp fünf Monaten mit dem Camper Westafrika. Fabio hingegen bereiste zwei Monate lang mit einem 4x4 den Süden Afrikas und unternahm mit einem Camper eine einmonatige Tour durch den Balkan. Dabei begleiten kann man ihn in einer mehrteiligen Video-Serie auf YouTube.
So sieht die Realität aus Gefragt nach Trends in Bezug aufs Campen meinten beide, es sei definitiv ein Aufwärtstrend feststellbar. Beat berichtet vom Einfluss der Friday For Future Bewegung: «Menschen, die sonst vielleicht eher auf die Malediven geflogen wären, probierten den Camper als ökologischere Variante zum Flugzeug aus und erkundeten die nähere Umgebung». Fabio hingegen lehnt sich sogar so weit aus dem Fenster zu sagen: «Camping ist der Trend!» Er erläutert weiter, dass die Themen Freiheit, Abenteuer und Naturerlebnisse bei der Schweizer Bevölkerung schon seit einigen Jahren stark im Kommen seien. Es sei längst nicht mehr der prototypische «Bünzli», der Campingferien mache, sondern auch die junge, urbane Bevölkerungsschicht habe diese Art von Ferien für sich entdecken können. Corona-Camper Wie in praktisch allen Branchen, ist auch am Campervermietungs-Business die Coronapandemie nicht spurlos vorüber gegangen. Beat Grossenbacher berichtet: «Im Januar waren wir eigentlich schon komplett ausgebucht mit vielen langen Reisen. Diese wurden storniert. Dafür gab es dann nachher viele Kurzreisen, für die man bei uns Camper gebucht hat.» Fabio Zahnd hingegen meint, in seiner Firma habe Corona zu einer deutlichen Steigerung an Buchungen geführt, sie seien zur Hochsaison komplett ausgebucht gewesen. Worin sich beide einig sind, ist, was die direkten Auswirkungen des Lockdowns damals im März betrifft – da seien besonders
viele Buchungen eingegangen, denn den Menschen sei langsam «die Decke auf den Kopf gefallen». Was für Roadtripferien spricht – und was dagegen Der Nummer Eins Grund, einen Roadtrip zu planen – insbesondere, wenn man vorhat, diesen mit einem Camper zu absolvieren – ist eindeutig die Freiheit und Unabhängigkeit, welche diese Art von Ferien bietet. Man fährt, wie Beat das so schön sagt, nicht von A nach B, sondern startet bei A in eine ungefähre Richtung und schaut, wo es einen hinträgt. Begegnet einem unterwegs ein Plätzchen, das zum Verweilen einlädt, dann legt man einen Halt ein und bleibt so lange, wie man möchte. Ein weiterer Pluspunkt von Roadtrip-Ferien: Die Destination beziehungsweise die Örtlichkeiten entlang der Route werden um einiges wirklichkeitsgetreuer erlebt, als wenn man sich auf touristische Hotspots, Hotels und geführte Touren beschränken würde. Die Liste an Vorzügen könnte ewig weitergeführt werden. Gegen Roadtrips spricht eigentlich nicht vieles. Klar, von einem umwelttechnischen Standpunkt aus betrachtet ist diese Art von Ferien sicherlich nicht die beste – aber auch definitiv nicht die schlimmste. Vielfach wird eingewendet, diese Art von Ferien biete zu wenig Komfort, um richtig erholsam zu sein. Doch mit der riesigen Auswahl an mietbaren Fahrzeugen, die einem heutzutage zur Verfügung stehen, kann man dieses Argument
eigentlich nicht zählen lassen. Für jeden Geschmack gibt es das richtige – sei es das klassische VW- beziehungsweise Hippie-Büsschen oder ein halber LKW mit luxuriöserer Innenausstattung als so manche Wohnung. Mit dem passenden Fahrzeug und der richtigen Destination kann jeder den perfekten Roadtrip erleben. Tipps für Trips Beide Experten sind sich einig: Man sollte unbedingt nicht zu viel planen. Ihrer Meinung nach ist die Formel für einen gelungenen Roadtrip eine grosszügige Portion Spontaneität, gepaart mit Neugierde und einer Prise Anpassungsfähigkeit. Und: Man soll sich bewusst entschleunigen, alles so nehmen wie es kommt und immer das Positive sehen. Beat Grossenbacher fügt zudem an, man soll nicht zu viel Gepäck mitnehmen, denn alles was man braucht, bekomme man normalerweise auch unterwegs. Ausserdem hat er zwei Tipps bezüglich Reisedestinationen: Wer es eher komfortabel mag, der soll sich eher nach Norden orientieren und die skandinavischen Länder bereisen. Allen, die nicht auf Luxus aus sind, legt er seinen persönlichen Favoriten Marokko wärmstens ans Herz. Doch gerade diesen Herbst mit Corona empfiehlt es sich, vielleicht mal erst die nähere Umgebung zu erkunden – denn auch die Schweiz hat viel zu bieten, das sich zu erkunden lohnt. In diesem Sinne: Gute Reise und schöne Ferien!
BRANDREPORT TOP CAMP AG
Kompetent, flexibel und fair So beschreibt Clemens Häsler das Familienunternehmen. Als Kind ging er mit der Familie zelten, später mit dem Wohnwagen in die Ferien und heute besitzen die Häslers eine der wichtigsten Anlaufstellen, wenn es ums Thema Camper und Camping geht: die Top Camp AG.
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eit sieben Jahren ist die Top Camp AG in Interlaken in den Händen der regional ansässigen Unternehmerfamilie Häsler. Und seit 2013 hat sich so einiges getan: Es wurde fusioniert mit der Beo Wohnmobil GmbH und auch mit Carrosserie Stüssi
Top Camp in Kürze:
• 9 Fahrzeugmarken • Über 100 Fahrzeuge auf Platz • Fahrzeugverkauf und -Vermietung • Zubehörverkauf und Onlineshop • Reparaturen, Umbauten und vieles mehr
AG, das Sortiment wurde im Zuge dessen deutlich verbreitert und man ist gewachsen. Vollumfänglicher Service aus einer Hand Mit dieser Fusion wurden zwei Hauptziele verfolgt: Einerseits eine effizientere Gestaltung der internen Prozesse, was sowohl der Firma als auch der Kundschaft zugutekommt. Andererseits beabsichtigte Top Camp mit dieser Fusion den Kundenservice, der bei dieser Firma sowieso einen hohen Stellenwert innehat, noch umfänglicher zu gestalten. So können angehende Wohnmobilbesitzer undbesitzerinnen bei Top Camp von A bis Z alles erledigen – vom Erwerb des Fahrzeugs über Kauf des nötigen Zubehörs bis hin zum Service oder allfälligen Reparaturen. Die ideale Mischung aus Dorflädeli und Grossverteiler Was Top Camp jedoch so besonders macht, ist die Mischung. Mit dem Detailhandel verglichen könnte man sagen, eine Mischung aus Dorflädeli und Grossverteiler. Dorflädeli aufgrund der familiären Atmosphäre, der persönlichen, direkten Beziehung zur Kundschaft und den Qualitätsansprüchen. Grossverteiler wegen des enormen
Angebots: Über 100 Modelle von beinahe zehn verschiedenen Marken sind dauerhaft ausgestellt. Im Zubehörladen findet man von gängigen Laufartikeln bis hin zu EBikes und hydraulischen Hubstütz-Anlagen alles. Und in der Werkstatt wird vom Hagel- oder Lackschaden bis hin zu diversen Ein-und Ausbauten nahezu alles angeboten. Was die Zukunft bringt In Zukunft soll der Kundschaft noch mehr geboten werden, sowohl was das Angebot betrifft als auch puncto Kundenerlebnis. So prüft Top Camp momentan die Möglichkeit, in näherer Umgebung des Geschäftsstandortes Stellplätze anzumieten, um diese der Kundschaft, welche für Werkstattarbeiten von weiter her anreisen, zur Verfügung zu stellen. Was das Angebot angeht, so hat Top Camp vor Kurzem einen neuen Marken-Vertrag mit Crosscamp abgeschlossen. Die Marke Crosscamp steht mit ihrem Konzept für Vielseitigkeit: unter der Woche Familienwagen, am Wochenende Camper. Man sieht: Ob Camping-Veteran oder blutiger Anfänger, ein Besuch bei Top Camp lohnt sich auf jeden Fall. Mit kompetenter Beratung, exzellentem Kundenservice
und einem breiten Angebot wird dafür gesorgt, dass jeder auf seine Kosten kommt. www.topcamp.ch
Der neue Vertragspartner Crosscamp
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CAMPING & CARAVAN CENTER AG BRANDREPORT
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Freiheit auf vier Rädern Campingreisen mit dem Wohnmobil versprechen maximale Unabhängigkeit und eine ganze Menge Abenteuer. Die Camping & Caravan Center AG ist dafür ein kompetenter Ansprechpartner. TEXT FATIMA DI PANE
W
ohnmobile sind für viele Menschen der Inbegriff von Freiheit. Einfach losfahren und die Gegend erkunden, und dennoch immer einen Rückzugsort dabeihaben. «Mit dem Reisemobil ist man unabhängig, so quasi der Weg ist das Ziel, man bestimmt nur die allgemeine Richtung», bekräftigt auch Pascal Jäger, Geschäftsführer der Camping & Caravan Center AG. «Dass man in den eigenen vier Wänden auf Rädern zu Hause ist und trotzdem einen völlig fremden Ort erkundet, hat gerade in Zeiten von Corona vielen das Reisen trotz allem möglich gemacht.» Vier Wände, vier Räder Durch die veränderten Umstände kommen immer mehr Leute auf den Geschmack und versuchen sich im Camping. Mit 14 Jahren Erfahrung im Business steht ihnen die Camping & Caravan Center AG kompetent zur Seite. «Durch die ganze Thematik rund um die Coronakrise war ein deutlicher Trend hin zu Ferien mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen zu verzeichnen», so Jäger. Das Camping & Caravan Center AG konnte daher mit einer erhöhten Nachfrage vieles aus der Krise aufholen. Dabei sind Wohnmobile keinesfalls nur in der klassischen Ferienzeit praktisch. «Man ist unabhängig, hat den eigenen Haushalt dabei und man kann auch mal spontan einige Tage verreisen, um sich vom Alltag zu erholen», erzählt Jäger. Denn damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der Wochenendplanung. Ein Modell für jedes Bedürfnis Grundsätzlich sind Wohnmobile und Wohnwagen für alle geeignet, die gerne reisen. Je nach Bedürfnis kann ein anderes Modell gewählt werden. Bevor man sich ein Wohnmobil oder Wohnwagen kauft oder mietet, sollte man sich daher Gedanken darüber machen, was für eine Reise man machen möchte. Zusammen mit dem Experten kann dann das passende Wohnmobil-Modell
gefunden werden. Pascal Jäger erkennt bei den Kundenwünschen einige Trends: «Zum einen sind sehr kompakte Reisemobile, wie beispielsweise der Malibu Kastenwagen, beliebt. Zum anderen sind aber auch die grösseren Reisemobile mit Liner-Genen aus dem Hause Carthago begehrt. Sie eignen sich für mehrmonatige Reisen oder gar als ganzjähriges Domizil und können auch im Thema Autarkie bestens auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.» Ein Wohnmobil für jeden Die Camping & Caravan Center AG bietet als Premium-Handelspartner von Carthago die schweizweit grösste Auswahl von Carthago-Reisemobilen. Ergänzt wird das Premium-Angebot durch die Marke Etrusco im Einstiegssegment und Wohnwagen der Marke Fendt, welche mit attraktiven Grundrissen, auch speziell auf Familien ausgerichtet, aufwarten. Wer sich mit Wohnmobilen so gar nicht auskennt braucht aber nicht zu verzagen: In der Camping & Caravan Center AG wird jeder freundlich, kompetent und unverbindlich beraten. Doch nicht nur wer ein neues Fahrzeug kaufen möchte, ist hier am richtigen Ort: Die Camping & Caravan Center AG kauft auch gebrauchte, gepflegte Wohnmobile. Eine hauseigene Werkstatt Die spezifischen Wünsche der Kundschaft kann die Camping & Caravan Center AG gleich in der hauseigenen Werkstatt erfüllen. Auch beim Fahrzeugumbau wird auf Premiumprodukte gesetzt, um alle Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Eine Stärke der Werkstatt liegt im Bewerkstelligen der grösstmöglichen Autarkie. Ob Solaranlagen, Batteriesysteme oder Wechselrichter: Die Camping & Caravan Center AG hat eine Lösung parat.
Wer sich vor Langweile auf stundenlangen Fahrten fürchtet, wird mit diversen Mulitmedialösungen beruhigt. TV im Wohnmobil? Kein Problem! Geschulte Mitarbeiter Die Servicecenter-Infrastruktur bietet den qualifizierten und laufend von den Herstellern geschulten Mitarbeitern die besten Voraussetzungen, an Reisemobilen alle Service- und Unterhaltsarbeiten wie auch Einbauten und Reparaturen aller Art vorzunehmen. Das vom Schweizerischen Fachverband des Flüssiggas- und Apparatehandels (FVF) geschulte und zertifizierte Personal ist ebenfalls befugt, die verschiedenen Gasprüfungen an allen Reisemobilen und Wohnwagen durchzuführen. Somit können die Kunden ihre Schätze bedenkenlos dem Team überlassen. Als Abrundung des Angebots bietet die Camping & Caravan Center AG auch Reisemobile zur Vermietung an. Wer mal unverbindlich Campingluft schnuppern möchte oder wenn das Budget keine Möglichkeit zum eigenen Fahrzeug zulässt, sind die Mietmodelle eine gute Möglichkeit. Es stehen verschiedene Modelle zur Auswahl, von kompakten Wohnmobilen bis hin zu grossen Modellen für bis zu sechs Personen. Was das Camper-Herz begehrt Neben dem Wohnmobil an sich braucht man für einen gelungenen Camping-Trip noch eine Menge Ausrüstung. Um diese zu bekommen, muss man nicht in die Ferne schweifen. Die Camping & Caravan Center AG enthält einen umfangreichen und liebevoll dekorierten Zubehör-Shop. Die grosse Auswahl an Artikeln kann live begutachtet und getestet werden: Stühle, Tische, Vorzelte und alles, was das Camper-Herz begehrt. «Dank der Fachkompetenz unserer Mitarbeiterinnen finden wir für unsere Kunden die
gesuchten Schätze», schwärmt Pascal Jäger. «Wir verfügen über ein grosszügiges Lager. Daher sind auch bei der derzeitigen erhöhten Nachfrage viele Artikel bei uns erhältlich.» Und sollte doch mal etwas nicht an Lager sein, so sorgt sich das Team darum, die gewünschten Artikel schnellstmöglich zu besorgen. Eine Erfolgsgeschichte Die Camping & Caravan Center AG kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Gegründet am 24.07.2006, entwickelte sie sich in den rund 14 Jahren unter der Leitung von Wendelin Ellenrieder zu einem erfolgreichen und gesunden mittelständischen Unternehmen, welches inzwischen zufriedene Kunden aus der ganzen Schweiz betreuen darf. Im Januar 2020 durfte Pascal Jäger die Geschäftsführung von Gründer Wendelin Ellenrieder übernehmen. Wer nun Lust aufs Campen bekommen hat, darf in der Camping & Caravan Center AG auf eine kompetente Beratung zählen. «Am Morgen den Sonnenaufgang am Meer und am Abend sitzt man am Fusse eines Wasserfalls in den Bergen», schwärmt Jäger. Wenn das mal nicht zum Träumen einlädt!
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