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GESUNDHEIT Corona-Virus Welche Rechte haben wir?
Veganismus Vitaminmängel vermeiden
Lufthygiene So bleibt die Luft zuhause sauber
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«Der Sport war für mich die bestmögliche Lebensschule.»
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EDITORIAL
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LESEN SIE MEHR... 04 Früherkennung 08 Lufthygiene 10
Interview:
Nicola Spirig
12 Veganismus
14 Work-Life-Balance 16
Eisenmangel
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Burn-Out
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Selbstverwirklichung
FOKUS GESUNDHEIT. PROJEKTLEITERIN: Kristina Nadjarian
Steht auf!
COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Fatima Di Pane, Lars Meier, Flavia Ulrich, Dominic Meier
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einfach eine Flasche Wasser auf den Schreibtisch stellen und viel, viel trinken. Denn auch der Gang zur Toilette ist eine gute Sitz-Unterbrechung.
ufstehen? Frühmorgens oft eher Qual als Wahl – für mich jedenfalls. Tagsüber ist Aufstehen allerdings immer die gute Wahl. Denn wir Menschen in der Schweiz sitzen zu viel. Im Büro vor dem Computer, im Auto oder Zug, am Esstisch und vor dem Fernseher: Wir sitzen bis zu 15 Stunden täglich.
Dies hat Folgen für die Gesundheit. Nach einem langen Tag im Bürostuhl schmerzt unser Rücken – hier spüren wir die negative Auswirkung des Sitzens unmittelbar. Weniger offensichtlich sind die negativen Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem, auf unsere Abwehrkraft oder auf das Gedächtnis. Studien zeigen klar: Sitzen verkürzt unser Leben. Langes Sitzen ist ein eigener Risikofaktor für Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs, Entzündungen, aber auch für psychische Erkrankungen. Was also dagegen tun? Sport? Regelmässig Sport treiben ist wichtig, gleicht das lange Sitzen allerdings nicht aus. Entscheidend ist, das Sitzen regelmässig zu unterbrechen. Konkret: Regelmässig aufstehen. Das geht bereits mit ganz alltäglichen Handlungen wie Einkaufen, Kochen, Haushalten, Gärtnern oder Spazieren. Aufstehen lässt sich auch problemlos in den Büroalltag integrieren: Statt eine E-Mail schreiben, schnell persönlich zur Kollegin rübergehen. Statt der klassischen «Sitzung» die Kollegen von einem Steh-Meeting überzeugen. Auch telefonieren oder lesen kann ich problemlos stehend. Mit einigen Kniffen stehen wir automatisch mehr auf: Geräte, die wir oft nutzen, lassen sich in einem anderen Raum platzieren, beispielsweise der Drucker oder
Mit regelmässigem Aufstehen tun wir uns mehr Gutes, als ich aufzählen kann. - ROY SALVETER LEITER ABTEILUNG PRÄVENTION NICHTÜBERTRAGBARER KRANKHEITEN BUNDESAMT FÜR GESUNDHEIT BAG
In gewissen Situationen müssen wir das Stehen vielleicht auch einfach ertragen lernen. Mal ganz ehrlich: Haben Sie nicht nach einer Sitzgelegenheit Ausschau gehalten, als Sie das letzte Mal länger gestanden sind? Ob in einer Warteschlange, im Bus oder bei einem Stehempfang – sehen Sie es als willkommene Pause vom Sitzen, statt eine Sitzpause einzulegen. Das nächste Mal im Bus können Sie den Sitzplatz getrost jemand anderem überlassen.
TITELBILD: Kirsten Stenzel Maurer LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch
Unser Körper ist für Bewegung geschaffen. Umso mehr setzen uns das Sitzen und die fehlende Bewegung zu. Mit regelmässigem Aufstehen tun wir uns mehr Gutes, als ich aufzählen kann: Es verbessert unsere Stimmung, unsere Wahrnehmung, die Konzentration und die Gedächtnisleistung. Es ist gut für das Immunsystem, die Lunge, für das Herz, für die Gefässe. Aufstehen schützt Knochen und Gelenke und erhält die Funktion der Muskulatur. Es schützt gar vor Blutgerinnseln, die einen Hirnschlag verursachen können. Am besten testen Sie selbst, wie gut Ihnen aufstehen tut. Falls Sie diese Zeilen sitzend gelesen haben, wäre jetzt die Gelegenheit dazu.
die Kaffeemaschine. Oder man stellt den Papierkorb in die andere Ecke des Raumes. So muss man rüber laufen oder zumindest aufstehen, um den Abfall per Luftweg zu versenken. Wem Korbball weniger liegt, kann auch
Mehr Tipps: www.bag.admin.ch/auf-stehen TEXT ROY SALVETER
Viel Spass beim Lesen! Kristina Nadjarian Senior Project Manager
BRANDREPORT JOYA SCHUHE AG
Der Rücken freut sich Rücken-, Hüft-, Knie-, Fuss- oder Venenbeschwerden? Der Alltag ist voller einschränkender Schmerzen? Das lässt sich ändern!
Claudio Minder und Karl IV Müller Gründer und Geschäftsführer Joya Schuhe AG, Schweiz
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– «Motion» und «Emotion». Die Joya Schuhmodelle der «Emotion» Kategorie führen zu einer Entlastung der Muskulatur. Mit ihrer besonders elastisch-federnden Sohle sorgen sie für einen weichen Gehkomfort und sind deshalb auch für länger dauernde Beanspruchung geeignet. Die Modelle mit der «Motion» Sohle sind auf Aktivierung ausgelegt und bieten durch ihre stark abgerundete Sohle einen Mehrwert für die Muskulatur, regen den Körper zum permanenten Balancieren an, was wiederum die Muskulatur in Füssen, Rücken und dem gesamten Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche
ls innovative Schweizer Jungunternehmer gründeten Karl Müller und Claudio Minder die Marke Joya im Jahre 2008. Gemeinsam haben sie einen Schuh geschaffen, bei dem gesundes Gehen und Stehen sowie ein starker Rücken im Vordergrund stehen. Das Ziel ist und war: den Menschen schmerzfrei Bewegung bieten zu können! Wie soll das möglich sein? Ganz einfach, mithilfe einer einzigartigen Sohlentechnologie. Zwei Kategorien stehen hierbei zur Auswahl
Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Fussprobleme wie Hallux oder auch Fersensporn können dadurch gelindert, ja sogar vollständig beseitigt werden. Hinzukommend wird der Schuh mit einer abriebfesten Aussensohle versehen, welche zuverlässigen halt bietet sowie mit einer atmungsaktiven antibakteriellen Ortholite-Einlegesohle ausgestattet, die einer von Orthopäden gemachten Einlegesohle gleicht, für angenehmes Fussklima sorgt und den Mittelfuss stützt. In der Herstellung werden weiche, atmungsaktive
Premium-Materialien verwendet, wie Premium-Leder, Veloursleder oder Nubukleder. Neu, und dem heutigen nachhaltigen Anspruch gerecht werdend, ist die Verwendung von vegetabil gegerbtem Leder, bei dem ausschliesslich natürliche Pflanzengerbstoffe verarbeitet werden. Besonders rückenfreundlich Der Verein «Aktion Gesunder Rücken» (kurz AGR) empfiehlt Joya als besonders rückenfreundlichen Schuh. Das AGR-Gütesiegel zeichnet Produkte aus, welche die Prüfung einer unabhängigen medizinischen Kommission bestanden haben. Weitere Informationen: www.joyashoes.swiss Joya Schuhe AG St. Gallerstrasse 72 CH-9325 Roggwil/TG Tel.: +41 71 454 79 99 info@joyashoes.swiss
Motion und Emotion Sohlenkategorie
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SANDOZ PHARMACEUTICALS AG BRANDREPORT
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Passende Inhalierhilfen bei Atemwegserkrankungen Schweizweit sind mehr als eine Million Menschen von Atemwegserkrankungen betroffen. Durch eine Inhalationstherapie können Patienten Wirkstoffe direkt in die Atemwege leiten und Erkrankungen behandeln. Die Inhalierhilfe AeroChamber Plus Flow-Vu unterstützt Betroffene dabei, Inhalationen einfach und sicher durchzuführen.
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ei Atemwegserkrankungen empfiehlt sich eine Inhalationstherapie. Diese hat im Vergleich zu anderen Verabreichungsformen den Vorteil, dass man eine deutlich tiefere Medikamentendosis einnehmen muss. Gemäss Studien der Lungenliga Schweiz inhalieren aber sechs von zehn Patienten falsch und riskieren so Ablagerungen der Wirkstoffe im Mund- und Rachenraum, was die Gefahr von Nebenwirkungen erhöht. Zuverlässige Unterstützung beim Inhalieren Die AeroChamber Inhalierhilfen helfen bereits seit über 25 Jahren Betroffenen, Wirkstoffe gegen Atemwegserkrankungen sicher in die Lunge zu leiten. Die AeroChamber Plus Flow-Vu ist dabei die innovativste Inhalierhilfe, die mit derzeit insgesamt sechs Ausführungen auf dem Markt erhältlich ist. Diese unterscheiden sich in Maskengrösse, Ventilstärke und Design und bieten eine individuelle Lösung für jede Altersgruppe.
Einen Teil der Kosten einer Inhalationstherapie mit der AeroChamber Plus Flow-Vu übernimmt zudem die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse. Unkompliziert für Gross und Klein Durch die AeroChamber Plus Flow-Vu wird Patienten eine vereinfachte Inhalation mit dem Aerosol ermöglicht. Die antistatische Kammer benötigt keine Vorbehandlung und kann direkt aus der Verpackung verwendet werden. Für die AeroChamber Plus Flow-Vu gibt es verschiedene Maskengrössen: Für Säuglinge (0-18 Monate), Kinder (1-5 Jahre) und Erwachsene mit kleinerem oder grösserem Gesicht. Mühelose Anwendung Die Anwendung der AeroChamber Plus Flow-Vu Inhalierhilfe ist simpel: Zu Beginn sollte man die Schutzkappe des Dosieraerosol abnehmen und dieses gemäss
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AeroChamber Plus Flow-Vu 1. Flow-Vu-Indikator: Der Indikator ermöglicht über eine optische Kontrolle, die korrekte Verwendung zu erkennen und die Anzahl der Atemzüge zu zählen. 2. Antistatische und transparente Kammer: Die Kammer ist aus antistatischem transparentem Material und sorgt für eine zuverlässige Wirkstoffdeposition bei jeder Inhalation. 3. Klein und handlich: Die optimierte Grösse der AeroChamber verbindet Handlichkeit und klinische Effektivität 4. Flow-Signal-Pfeife: Ertönt, wenn Patient zu schnell inhaliert. Er soll den Patienten signalisieren, langsamer zu atmen. Gilt nicht für AeroChamber orange und gelb jeweils mit Maske für Säuglinge und Kinder. Die pädiatrischen Produkte enthalten keine Pfeife, da Kinder in der Regel nicht in der Lage sind, zu schnell einzuatmen. 5. Universelles Rückteil: Passend für alle gängigen Dosieraerosolen 6. Spülmaschinenfest: Lässt sich leicht auseinanderbauen. Alle Teile können in der Spülmaschine gereinigt werden. 7. Inhalationsventil: Die individuelle Ventilstärke ermöglicht eine leichte Inhalation für alle Altersgruppen und verhindert zuverlässig das Ausatmen in die Kammer. 8. ComfortSeal-Maske: Die weichen, anschmiegsamen Masken gewährleisten einen guten und komfortablen Sitz. Durch die anatomisch angepasste Form schliesst die Maske gut mit dem Gesicht ab und das Aerosol kann nicht entweichen. 9. Ausatmungsventil: Das integrierte Ventil ermöglicht das Ausatmen in die Maske und die ausgeatmete Luft kann austreten.
Durch die AeroChamber Plus Flow-Vu wird Patienten eine vereinfachte Inhalation ermöglicht. Hersteller-Anweisung vor Gebrauch schütteln. Anschliessend kann das Dosieraerosol in die Rückseite des AeroChamber Plus Flow-Vu eingesetzt werden. Anwender müssen nun das Mundstück dicht mit den Lippen umschliessen und eine gute Abdichtung herstellen. Der Indikator des Flow-Vu bewegt sich nämlich nur, wenn eine Abdichtung gewährleistet ist. Jetzt kann das Dosieraerosol ausgelöst werden. Die AeroChamber Plus Flow-Vu stösst bei zu schnellem Atmen ein Signal aus und fördert so ein langsames und regelmässiges Ein- und Ausatmen. Sie garantiert eine sichere Inhalation, während die ausgeatmete Luft durch ein Ventil entweicht. Flexibel in der Reinigung Die Reinigung des AeroChamber Plus Flow-Vu kann per Hand oder mithilfe der Geschirrspülmaschine erfolgen. Zuerst zerlegt man das Flow-Vu in seine Einzelteile. Nun gibt es zwei Varianten für eine Reinigung: Die Einzelteile können in einer milden Lösung aus Geschirrspülmittel und lauwarmem sauberen Wasser eingeweicht werden. Nach dem Bad spült man diese dann mit sauberem Wasser gründlich ab. Alternativ legt man die Teile in vertikaler Stellung in den oberen Einsatz der Geschirrspülmaschine. Nach dem Reinigungsvorgang müssen die Teile in vertikaler Stellung an der Luft getrocknet werden. Vor dem Zusammenbau und einer erneuten Anwendung muss man darauf achten, dass alle Teile trocken sind.
Bei der Inhalation mit der AeroChamber Plus FlowVu gelangen mehr Wirkstoffe in die Lunge, anstatt dass sie sich im Mund- und Rachenraum ablagern.
Der AeroChamber Plus Flow-Vu wird auf dem Schweizer Markt durch Sandoz Pharmaceuticals AG vertrieben. Die Sandoz Pharmaceuticals AG ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Generika und Biosimilars. Weiterführende Informationen und Anwendungsvideos finden Sie unter: www.aerochamber.ch
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KREBS
WWW.FOKUS.SWISS
Früherkennung und Prävention von Krebs In der Schweiz gehört Krebs zu den häufigsten Todesursachen. Darum ist es essenziell, zu wissen, wie man sich gegen Krebs schützen kann. Guido Biscontin, Fachspezialist für Früherkennung der Krebsliga Schweiz spricht über den Irrgarten der Symptome und die korrekte Ernährung. TEXT FATIMA DI PANE
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ie Krankheit Krebs bringt eine ganze Reihe an Assoziationen mit sich und ist mit viel Angst verbunden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da Krebs die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz darstellt. Mit über 40 000 Neuerkrankungen jährlich, kennen die meisten jemanden, der in einer Weise betroffen ist. Mit steigendem Alter steigt auch das Risiko, selbst an Krebs zu erkranken. Irrgarten der Symptome Die Früherkennung und Prävention von Krebserkrankungen sind von höchster Wichtigkeit. Für einen Laien ist dies jedoch leichter gesagt als getan. Blickt man online auf eine Liste mit möglichen Krebssymptomen, findet sich alles, von Müdigkeit und Appetitverlust bis zu Hautveränderungen und unerklärlichem Fieber. Woran soll man merken, dass die Lage ernst ist? Nicht zwingend eine Krebserkrankung «Viele der Symptome, die auf solchen Listen auftauchen, sind unspezifisch. Sie können Anzeichen ganz unterschiedlicher Vorgänge im Körper sein», erklärt Guido Biscontin, Fachspezialist für Früherkennung der Krebsliga Schweiz. «Einzelne Symptome sagen nichts über deren Ursache aus und weisen auch nicht zwingend auf eine Krebserkrankung hin.» Falls man jedoch
bei sich solche Symptome feststellen sollte, empfiehlt Biscontin den Gang zum Hausarzt.
Es gilt abzuklären, ob das eigene Zuhause möglicherweise betroffen ist.
Männer öfters Risiken ausgesetzt Beim Blick auf die Zahlen des Bundesamts für Statistik, sorgt ein Umstand für Verwunderung: Während 29.3 Prozent der an Krebs erkrankten Männer auch daran sterben, sind es bei den Frauen bloss 22 Prozent. Woran liegt das? «Der genaue Grund kann leider nicht abschliessend bestimmt werden. Ein Faktor könnte sein, dass die Risikofaktoren bei Männern und Frauen unterschiedlich hoch sind. So gibt es beispielsweise mehr Männer als Frauen, die rauchen. Andererseits könnten auch die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld eine tragende Rolle für Personen spielen, die im Bauwesen oder anderen Outdoor-Berufen tätig sind», erklärt Biscontin.
Frauen sind vielleicht vorsichtiger Abgesehen von äusseren Einflüssen, sorgen auch Verhaltensweisen für den Unterschied bei den Geschlechtern. Die Krebsliga vermutet, dass Frauen, was ihre Gesundheit anbelangt, grundsätzlich vorsichtiger sind als Männer. Eventuell befassen sich Frauen deshalb auch früher mit der Thematik Krebs, dessen Vorbeugung und Früherkennungsmassnahmen.
Risikoberufe Auch die Berufswahl spielt mit: «Auf dem Bau arbeiten bekanntermassen mehrheitlich Männer, wodurch diese Risikofaktoren für schwarzen Hautkrebs und Brustfellkrebs stärker ausgesetzt sind», merkt Biscontin an. Menschen, die im Freien arbeiten, müssen auf adäquaten Sonnenschutz achten, sowie jeglichen Umgang mit Asbest unbedingt vermeiden. Gebäude, welche vor 1990 erbaut wurden, enthalten möglicherweise Asbest.
Einzelne Symptome sagen nichts über deren Ursache aus und weisen auch nicht zwingend auf eine Krebserkrankung hin.
Essen gegen Krebs Immer wieder geistern auch sogenannte Anti-KrebsDiäten durch die Presse. Dazu gehört unter anderem auch die ketogene Diät, welche sich durch eine extrem tiefe Kohlenhydratzufuhr auszeichnet. Auch Fastenkuren, welche den Körper von schädlichen Substanzen entgiften sollen, werden oftmals als Anti-Krebs-Therapien angepriesen. «Für keine dieser Ernährungsformen konnte eine krebsvorbeugende Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen werden», warnt Biscontin, «teilweise können sie sogar ernsthafte Beschwerden und Mangelzustände verursachen.» Eine ausgewogene Ernährung Es ist aber auch nicht völlig egal, wie man sich ernährt: «Sinnvoll ist eine ausgewogene Ernährung, basierend auf der Lebensmittelpyramide.» Bei Früchten und Gemüse also immer kräftig zugreifen. Auch Getreide, Milch und Fleisch finden in der Ernährung ihren Platz. Mit Ölen und Süssigkeiten sollte jedoch sparsam umgegangen werden. Eine angemessene Wasserzufuhr, 1 bis 2 Liter pro Tag, ist ebenfalls wichtig.
Brustkrebsfrüherkennung Besonders bei Frauen ist die Früherkennung von Brustkrebs ein Thema. Falls Frauen beim Abtasten ihrer Brüste Knoten, Verhärtungen, Entzündungen oder Grössenveränderungen bemerken, sollten sie so rasch wie möglich einen Arzt konsultieren. Die regelmässige Selbstuntersuchung ist jedoch kein Ersatz für eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung oder für eine Mammografie zur Früherkennung von Brustkrebs. Für Frauen ab 50 wird ein Mammografie-Screening zur Früherkennung empfohlen. Was viele nicht wissen: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Bei Symptomen sollte ebenfalls ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.
Wer nicht raucht und auf eine gesunde Ernährung achtet, hat schon vieles getan. Wissen und Körperbewusstsein Abschliessend lässt sich sagen, dass es zwei zentrale Aspekte der Krebsprävention gibt: Der gesunde Lebensstil und das Kennen der Symptome. Wer nicht raucht und auf eine gesunde Ernährung achtet, hat schon vieles getan. Regelmässige Bewegung sowie ein geringer Alkoholkonsum, tragen auch zur Gesundheit bei. Auch ist es essenziell, die Symptome zu kennen und zu wissen, welche Massnahmen getroffen werden müssen. Wer nahe am eigenen Körper bleibt, bemerkt allfällige Veränderungen zeitnah, und kann entsprechen reagieren.
BRANDREPORT MEDGATE
Mit dem digitalen Arztbesuch kommt der Arzt nach Hause Seit 20 Jahren bietet Medgate als Telemedizin-Pionierin ärztliche Beratungen und Behandlungen über Telefon und Video an. Und bringt so den Arzt dahin, wo die Patienten ihn brauchen.
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er krank ist, möchte schnell ärztliche Hilfe – oft auch nach Feierabend oder am Wochenende. Der Gang in eine Arztpraxis oder eine Notfallstation ist jedoch nicht immer notwendig. Dank der Telemedizin können Patientinnen und Patienten in vielen Fällen per Telefon oder Video abschliessend behandelt werden. Bei Medgate kümmern sich derzeit 110 Ärztinnen und Ärzte um die Anliegen der Betroffenen. Um Patientinnen und Patienten einen einfachen und schnellen Zugang zu einer medizinischen Versorgung zu ermöglichen, setzt Medgate dabei auf Digital Health Lösungen. Einfacher Zugang für alle Mit der Medgate App können alle in der Schweiz krankenversicherte Personen die Dienstleistungen von Medgate nutzen – unabhängig vom Krankenversicherer. Wer eine ärztliche Beratung und Behandlung per Telefon oder Video möchte, lädt ganz einfach die kostenlose App herunter und registriert sich
mit seiner Versicherungskarte. Danach gibt man seine Symptome in der App ein und beantwortet einige wenige Fragen dazu. Dank dem Einsatz von künstlicher Intelligenz klärt Medgate bereits an diesem Punkt, ob der Arzt Zuhause per Telefon oder Video weiterhelfen kann oder ob der Gang in eine Arztpraxis notwendig ist. Optimaler Einsatz von Ressourcen Empfiehlt die App eine Telekonsultation, kann diese direkt in der App gebucht werden. Zum gewählten Termin werden die Patienten von einem Arzt oder einer Ärztin von Medgate kontaktiert und über das Telefon oder Video behandelt. Dank der Medgate App erhalten Patienten nicht nur eine kompetente ärztliche Behandlung, da wo sie sich gerade befinden, sondern es können auch Zeit und Kosten gespart werden, indem unnötige Arztbesuche verhindert werden. Die Digitalisierung hilft somit auch dabei, Arztpraxen und Notfallstationen zu entlasten und sorgt dafür, dass die Ressourcen der
Ärztinnen und Ärzte dort eingesetzt werden, wo sie benötigt werden. Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung Die fortschreitende Digitalisierung wird noch viele Innovationen zum Wohle des Patienten und zum Nutzen der Gesellschaft ermöglichen. Als Pionierin der Telemedizin in der Schweiz setzt Medgate auch in Zukunft auf Digital Health. Das Unternehmen arbeitet stetig an der Entwicklung und Umsetzung neuer Versorgungslösungen und stellt dabei die Bedürfnisse ihrer Patienten ins Zentrum. Das übergeordnete Ziel ist auch weiterhin, Patientinnen und Patienten einen einfachen Zugang zu einer effizienten medizinischen Versorgung zur Verfügung zu stellen. Oder anders ausgedrückt: den Arzt dahin zu bringen, wo die Patienten ihn brauchen. Weitere Informationen unter: www.medgate.ch
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KINDERKREBS SCHWEIZ BRANDREPORT
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Krebskranke Kinder individueller behandeln Jedes Jahr erhalten in der Schweiz circa 300 Kinder und Jugendliche wie Delia die Diagnose Krebs. Hirntumore sind nach Leukämien die zweithäufigste Krebsart im Kindesalter. Die jungen Patientinnen und Patienten müssen oft stark belastende Therapien durchmachen, bei denen das Risiko besteht, dass auch gesunde Bereiche des Gehirns geschädigt werden oder durch den Hirntumor bereits geschädigt sind. Das kann dazu führen, dass die Betroffenen in ihrer Entwicklung und ihrer Lebensqualität lebenslang beeinträchtigt sind. Moderne Krebstherapien zielen darauf ab, solche Spätfolgen bei Kindern zu minimieren. gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, Kinder mit einem Hirntumor individuell zu behandeln und damit das Risiko von Spätfolgen möglichst klein zu halten. Unser Ziel ist es, dass unsere Patienten nach der Therapie wieder voll ins Leben integriert werden und ein hohes Lebensalter erreichen.
Interview mit Dr. med. Katrin Scheinemann, Abteilungsleiterin Kinderonkologie am Kantonsspital Aarau, Präsidentin der SPOG und spezialisiert auf die Behandlung von Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen. Frau Dr. Scheinemann, was genau versteht man unter Hirntumoren und wie viele Kinder in der Schweiz sind davon betroffen? Hirntumore sind nach den Leukämien die zweithäufigste Krebsart im Kindesalter. Davon sind in der Schweiz jährlich circa 70 Kinder betroffen, was fast ein Viertel aller Kinderkrebsdiagnosen ausmacht. Kinder erkranken an vielen verschiedenen Hirntumoren, wobei die Heilungschancen abhängig von der spezifischen Krebsart sind. Hirntumore, medizinisch Tumore des zentralen Nervensystems genannt, können sowohl im Gehirn als auch im Rückenmark auftreten. Die Ursachen für einen Hirntumor sind zumeist unbekannt, aber genetische Erkrankungen wie zum Beispiel eine Neurofibromatose können eine Rolle spielen. Wie hoch ist das Risiko bei jungen HirntumorPatienten, an Spätfolgen zu leiden? Das Risiko, an Spätfolgen zu erkranken, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören die Lokalisation des Tumors, das Alter bei der Diagnose und die durchgeführten Therapien. Bei Hirntumoren ist das Risiko, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen an Spätfolgen leiden – im Vergleich zu den anderen kindlichen Tumorarten – gesamthaft am höchsten. So können sämtliche Organsysteme betroffen sein, unter anderem auch die Intelligenz. Bei der Behandlung von Hirntumoren besteht deshalb ein wichtiges Ziel darin, Spätfolgen zu reduzieren. Das kann nur gelingen, wenn individuellere Therapien entwickelt und erforscht werden, und dazu braucht es klinische Forschung.
Dr. med. Katrin Scheinemann Abteilungsleiterin Kinderonkologie, Kantonsspital Aarau
Welche Fortschritte bei der Reduktion von Spätfolgen wurden bereits gemacht? Bei der Behandlung von Hirntumoren ist die Berücksichtigung von Spätfolgen essenziell. Ein Beispiel sind bessere Bestrahlungstherapien, wie etwa die Protonentherapie, welche die gesunden Hirnareale weniger belasten. Oder die Möglichkeit, eine Strahlentherapie nur bei älteren Kindern durchzuführen, bei denen das Gehirn schon reifer und weniger empfindlich ist als bei jüngeren Patienten. Studien zeigen, dass solche Massnahmen dazu führen, dass die Spätfolgen bei Kindern mit Hirntumoren zurückgehen. Welche Rolle spielt dabei die klinische Forschung? Ohne sie würden viele Kinder mit einem Hirntumor ihre Erkrankung nicht überleben. Es ist der klinischen Forschung zu verdanken, dass die grossen Fortschritte in der Behandlung und in der Prognose überhaupt erzielt werden konnten. Klinische Studien bedeuten oft, Teil eines internationalen Forschernetzwerkes zu sein, in dem sich Ärzte und Forscher untereinander austauschen können. Nur so ist es uns möglich, klinische Daten auch von sehr seltenen Tumoren zu sammeln und auszuwerten. Die daraus
Wie ist die klinische Kinderkrebsforschung in der Schweiz finanziert? Da Kinderkrebs zu den seltenen Krankheiten gehört, sind verhältnismässig viele Forschungsprojekte für eine kleine Patientengruppe nötig. In der Schweiz sind es fast ausschliesslich Kinderonkologen, die an den spezialisierten Kinderspitälern in diesem Bereich forschen. Weil die staatlichen Mittel aber nicht ausreichen, ist die klinische Forschung stark auf Beiträge von Förderstiftungen und auf Privatspenden angewiesen. Dies gilt auch für die Schweizerische Pädiatrische Onkologie Gruppe SPOG – ein Zusammenschluss der neun kinderonkologischen Zentren der Schweiz mit dem Ziel, die klinische Forschung zu fördern. Circa 60 Prozent ihrer Kosten müssen aus anderen Quellen finanziert werden. Um in Zukunft die Heilungschancen zu verbessern und die Spätfolgen zu minimieren, ist die klinische Forschung dringend auf Unterstützung angewiesen. Spendenkonto: Postfinance 41-483848-7 IBAN CH92 0900 0000 4148 3848 7
Mein grösster Wunsch ist, dass ich trotz der Spätfolgen meines Hirntumors ein selbständiges Leben führen kann. — DELIA, 21 JAHRE ALT, EHEMALIGE HIRNTUMOR-PATIENTIN
DR. MED. ANDREAS PETER MÜLLER BRANDREPORT
Hautkrebs fachgerecht und wirksam behandeln Rund 3 000 Schweizerinnen und Schweizer erkranken jährlich an schwarzem Hautkrebs. Damit führt die Schweiz in Europa die Liste an. Was man über Hautkrebserkrankungen wissen sollte und wie es nach der Diagnose weitergehen kann, erzählt Dr. Andreas Peter Müller, Facharzt für Dermatologie. Dr. Andreas Peter Müller, wann sollte man bei Hautirritationen einen Dermatologen aufsuchen? Wenn einem die Herkunft einer Irritation auf der Haut bekannt ist, muss man sich nicht gross Sorgen machen. In solchen Situationen ist es ratsam, die ersten Wochen abzuwarten und die Heilung zu beobachten. Wenn die Herkunft einer Hautirritation aber nicht bekannt ist und sie schon ausgeprägt wirkt, sollte ein Besuch beim Hautarzt vorgenommen werden. Speziell Farbunregelmässigkeiten oder ungewöhnliche Formen können Anzeichen von Hautkrebs sein. Hier gilt es, schnell zu handeln und einen Spezialisten aufzusuchen. Welche Arten von Hautkrebs sind besonders gefährlich? Als berüchtigtster Hautkrebs gilt der Schwarze Hautkrebs, auch unter dem Namen Melanom bekannt. Dieser tritt am häufigsten auf und je früher man ihn erkennt, umso besser. Es gibt aber noch weitere potenziell gefährliche Hautkrebssorten, wie das häufige Spindelzellkarzinom, das vergleichsweise seltene Merkelzellkarzinom, das atypische Fibroxanthom oder andere. Gefährlich an solchen Hautkrebsarten ist die Neigung zur Streuung: Darunter versteht man das Eindringen von Krebszellen in die Blutbahn, die dann in andere Organe gebracht werden und dort Ableger bilden. Das verkompliziert die Situation, weshalb eine Früherkennung zentral ist, um eine solche Streuung verhindern zu können. Wie sieht die operative Behandlung von Hautkrebs aus? Wenn eine Diagnose bestätigt ist, bespricht der zuständige Spezialist zusammen mit der Patientin oder dem Patienten die Behandlungsmöglichkeiten. Bei der operativen Behandlung schaut man sich die betroffenen Stellen gemeinsam an und zeichnet auch die Stelle ein, die dann herausgeschnitten werden soll. Oftmals
ist der Krebs unter der Haut grösser als von aussen sichtbar. Um das Risiko zu vermeiden, nicht alle befallenen Stellen zu exzidieren, entfernt man beim Eingriff deshalb einen Sicherheitsrand und untersucht anschliessend einen kleinen Teil der Oberfläche. So erwischt man in der Regel alle befallenen Stellen, welche dann nach der Entfernung wieder verschlossen werden. Die schnittrandkontrollierte Exzision funktioniert ein wenig anders. Der herausgeschnittene Krebs wird im Labor nicht wie bei einer herkömmlichen Behandlung angeschaut. Dank einer besonderen Aufbereitungstechnik untersucht man im Labor die ganze Oberfläche des entfernten Gewebestückes. So kann man
sicherstellen, dass wirklich alles entfernt worden ist, bevor die Stelle wieder zugemacht wird. Die Vorteile hier sind einerseits die grössere Sicherheit und andererseits die Tatsache, dass man weniger Sicherheitsrand entfernen muss. Was versteht man unter einer Radiotherapie? Die Radiotherapie ist eine Behandlung mit Röntgenstrahlen. In der Dermatologie wendet man eine solche Behandlung häufig an und ich betrachte sie beim korrekten Einsatz als eine ausgezeichnete Methode. Die Gesamtsituation muss stimmen und folgende Fragen müssen geklärt sein: Um welche Krebssorte handelt es sich? An welcher Stelle am Körper befindet sich der
Krebs? Ist eine Behandlung durch Röntgenstrahlen möglich? Für viele Betroffene ist eine solche Behandlung einfacher: Sie können innerhalb mehrerer Termine die betroffenen Stellen gezielt bestrahlen lassen und anschliessend nach Hause gehen. Sie sind weniger eingeschränkt und müssen sich keiner Operation unterziehen. Auf was sollen Betroffene achten, wenn eine Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist? Grundsätzlich müssen Patientinnen und Patienten die behandelten Stellen beobachten. Zudem empfehle ich regelmässige Nachkontrollen, um eine Wiedererkrankung früh zu erkennen und ihr vorzubeugen. Hautkrebs entsteht vor allem aus der Kombination der persönlichen Veranlagung und der Sonnenexposition während des ganzen Lebens. Wenn also an einer Stelle Hautkrebs diagnostiziert und behandelt worden ist, ist die Chance gross, dass irgendwo sonst an der restlichen Hautoberfläche ein Krebs auftreten wird. Was macht eine fachgerechte Beratung für eine Hautkrebserkrankung aus? Es braucht zuerst eine saubere Diagnose. Dies entscheidet dann, welche Behandlungsmethoden offenstehen. Zusammen wird dann angeschaut, welche Behandlungsmethode für den jeweiligen Fall die beste Kombination aus einer wissenschaftlich möglichen und vom Patienten bevorzugten Behandlung darstellt. Weitere Informationen: www.derma-med.ch TEXT SMA
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BRANDREPORT HERZ UND RHYTHMUS ZENTRUM
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Gemeinsam gegen Herzrhythmusstörungen
Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg Gründer vom Herz & Rhythmus Zentrum Facharzt Herz und Thorakale Gefässchirurgie
Sacha Salzberg, wie gefährlich ist Vorhofflimmern? Vorhofflimmern per se ist nicht gefährlich, solange ein Blutverdünner eingenommen wird – dies wird anhand vom Risikoprofil individuell festgelegt. Dieser Blutverdünner verhindert den Hirnschlag. Wenn das Vorhofflimmern zu lang und zu schnell auftritt kann möglicherweise eine Herzmuskelschwäche entstehen. Deshalb ist es wichtig, diesem vorzubeugen und frühzeitig den Spezialisten aufzusuchen. Wer ist von Vorhofflimmern hauptsächlich betroffen? Es gibt viele Risikofaktoren, welche das Auftreten von Vorhofflimmern begünstigen. Dazu gehören Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Übergewicht, eine defekte Herzklappe und mehr. Es gibt aber auch Auslöser wie Stress, Kaffee und Alkohol. Grundsätzlich steigt die Prävalenz von Vorhofflimmern mit dem Alter. Auch ältere Ausdauersportler können von Vorhofflimmern betroffen sein.
Wie entsteht Vorhofflimmern? Das Vorhofflimmern hat den Ursprung in den Lungenvenen, da wo diese in das Herz einmünden, entsteht eine Art Fehlzündung. Dies versetzt das Herz in ein elektrisches Chaos, das Vorhofflimmern. Der Herzrhythmus wird gestört und nicht mehr regelmässig an die grossen Kammern (Ventrikel) übergeleitet. Der Grundstein der
Vorhofflimmer Therapie ist die Lungenvenen Isolation. Diese Isolation wird durch eine Narbe erzeugt werden, welche verhindert, dass die schlimmen Auslöser vom Vorhofflimmern das Herz in dieses Chaos versetzen. Dafür wird eine Ablation gemacht, diese Ablation geschieht mit einem Katheter von innen oder chirurgisch von aussen.
Karin Scheid-Muggli (43) liess sich von Prof. Salzberg wegen ihrem Vorhofflimmern operieren
Auf Dr. Salzbergs Website konnte ich alles über die chirurgische Ablation erfahren und telefonisch dann mein Anliegen schildern. Noch in derselben Woche konnte ich den Vorstellungstermin wahrnehmen und ihm mein Dossier vorlegen. Das alles gab mir vertrauen.
Karin Scheid-Muggli, welche Symptome hatten Sie? Die Symptome meiner Herzrhythmusstörung waren Herzrasen, Thoraxdruck, Schwitzen, Unwohlsein, Schwäche und zwischendurch war ich kurz vor dem Kollabieren. Wie lange haben Sie gelitten? Ich habe 20 Jahre an Vorhofflimmern gelitten! Es gab Tage, an denen ich fast beschwerdefrei war. Oft wachte ich jedoch am Morgen mit Herzrasen auf und legte mich am Abend wieder mit Herzrasen ins Bett. Auch gab es Tage, an denen ich mich nicht wagte mit dem Auto zu fahren, zu gross war meine Angst, während des Fahrens zu kollabieren. Was haben Sie vor der Behandlung im Herz & Rhythmus Zentrum schon unternommen? Vor der Operation mit Prof. Salzberg wurde ich drei Mal mit dem Katheter behandelt, ohne Erfolg. Es ging mir dazwischen eigentlich nie wirklich besser… Wie sind sie auf das Herz & Rhythmus Zentrum gekommen?
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Ein neues, auf Vorhofflimmern spezialisiertes Ärzteteam hat das neue Herz & Rhythmus Zentrum Zürich, eine einzigartige Ressource für Menschen mit Herzrhythmusstörungen, geschaffen. Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg erläutert die Risikofaktoren für Vorhofflimmern und spricht über die Vorzüge des Zentrums.
www.swiss-ablation.com, Tel.: 044 209 25 48 Aus aktuellem Anlass (COVID-19) können wir Sie auch über das Internet oder nur telefonisch beraten.
Hatten sie Ängste? Ja, klar hatte ich Angst! Die Vorstellung, dass bei dieser OP jemand, dem ich just zweimal begegnet bin, an meinem Herzen Verbrennungen verursacht, war schon recht beklemmend. Garantie hatte ich auch keine 100-prozentige, aber mein Vertrauen konnte ich Dr. Salzberg entgegenbringen, weil ich wusste, dass er Herzchirurg ist. Seine kompetente Aufklärung über seine Methode und was mit der OP genau auf mich zukommen würde, gab mir Sicherheit. Seine Art hat mich begeistert.
weg! Trotzdem hatte ich noch eine weitere Hürde zu nehmen. Denn das Vertrauen in mein Herz und darauf, dass das tolle Ergebnis nachhaltig ist, war gleich Null. Mit Hilfe der Physiotherapie und einem Ausdauer-KraftAufbau gewann ich wieder Mut und merkte schnell, dass es mein Herz gut mit mir meint.
Wie fühlen sie sich seither? Nach der OP war ich müde. Es gelang mir, diese Müdigkeit zuzulassen und mich gut auszuruhen. Nach vier Tagen verliess ich die Klinik und schonte mich zuhause weiterhin. Ich nahm mir richtig viel Zeit für die vollständige Genesung. Das war sowohl für meinen Körper als auch für meine Seele gut. Danach war ich wieder voll da und das Beste war: Das Vorhofflimmern ist komplett
Haben Sie je wieder Vorhofflimmern gehabt? Seit der OP ist schon mehr als ein Jahr vergangen und es geht mir hervorragend. Ich fühle mich wie neugeboren und bin wieder voll leistungsfähig! Ich habe seither kein Vorhofflimmern mehr und darf mich frei und sicher fühlen. Diese OP würde ich jedem empfehlen, bei dem die Therapie mit Medikamenten oder Katheter-Ablationen erfolglos waren.
BRANDREPORT PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG KANTON ZÜRICH
Gesunde Ernährung beim Älterwerden Ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten fördern ein gesundes Altern. Auch wichtig sind Freude und Genuss beim Essen.
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ie Bedürfnisse unseres Körpers verändern sich mit dem Älterwerden. Grundsätzlich gilt: Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost beeinflusst unsere Gesundheit positiv. Damit ist eine Ernährung gemeint, mit der man den Bedarf an allen
Nährstoffen (Protein, Kohlenhydrate, Fette), Vitaminen und Mineralstoffen abdecken kann. Dies ist wichtig, um einer Mangelernährung entgegenzuwirken. Eine Mangelernährung steht im Zusammenhang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen.
Stürzen vorbeugen Proteine (Eiweisse) haben für ältere Menschen eine besonders wichtige Bedeutung. Eine ausreichende Aufnahme stärkt Muskeln und Knochen. Damit kann Stürzen und Knochenbrüchen vorgebeugt werden. Fachpersonen empfehlen, jede Mahlzeit mit proteinhaltigen Nahrungsmitteln zu kombinieren – wie beispielsweise mit magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten (z. B. Linsen, Bohnen, Erbsen), Tofu, Milchprodukten oder Eiern.
empfohlen, jeden Tag dreimal eine Handvoll Gemüse und zweimal eine Handvoll Früchte zu essen.
Auch Kalzium und Vitamin D können gegen Stürze helfen. Kalzium und Vitamin D stärken die Knochen und unterstützen die Funktion der Muskeln. Kalzium ist unter anderem in Milchprodukten und kalziumreichem Mineralwasser enthalten. Da Vitamin D nur in geringen Mengen in Lebensmitteln vorkommt, ist die Einnahme von Tabletten oder Tropfen sinnvoll.
Schwindel vorbeugen Nicht zu vergessen, ist die Aufnahme von genügend Flüssigkeit. Dies fördert die geistige Leistungsfähigkeit und hilft gegen Schwindel. Es empfiehlt sich, täglich ein bis zwei Liter zu trinken – am besten Hahnen- oder Mineralwasser, ungesüssten Kräuter- oder Früchtetee. Alkohol und Süssgetränke sollten hingegen massvoll genossen werden. Da bei vielen älteren Menschen das Durstgefühl abnimmt, kann ein Krug in Sichtweise an das regelmässige Trinken erinnern.
Dem Körper Energie liefern Kohlenhydrate liefern unserem Körper Energie. Sie sollten deshalb bei keiner Mahlzeit fehlen. Besonders gesund sind Vollkornprodukte wie Haferflocken, Vollreis und Vollkornbrot sowie Hülsenfrüchte. Süsse Speisen sowie salzige Knabbereien sollten hingegen zurückhaltend genossen werden.
Herz und Gehirn unterstützen Gesunde Fette haben ebenfalls eine wichtige Funktion: Sie unterstützen das Herz und das Gehirn. Pflanzenöle wie Raps-, Oliven-, Baumnuss- und Leinöl gelten als besonders hochwertig, da sie reich an Omega-3- und anderen wertvollen Fettsäuren sind.
Wichtig ist ausserdem die Freude am Essen. Eine feine Mahlzeit ist wohltuend. Es lohnt sich deshalb, das Essen zu geniessen und sich Zeit dafür zu nehmen.
Das Immunsystem stärken Gemüse und Früchte enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und stärken unser Immunsystem. Es wird
Proteine (Eiweisse) sind für ältere Menschen besonders wichtig. © Stocksy
Mehr Informationen Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich hat eine Broschüre zur gesunden Ernährung im Alter herausgebracht. Diese kann als PDF heruntergeladen oder bestellt werden: www.gesundheitsfoerderung-zh.ch
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SPITAL AFFOLTERN BRANDREPORT
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Interdisziplinäre Behandlung und Pflege für Hochbetagte In der akutgeriatrischen Abteilung des Spitals Affoltern sorgt ein Team aus Fachpersonen diverser Disziplinen für das Wohl ihrer hochbetagten Patienten. Der Chefarzt der Geriatrie und Palliative Care, Markus Minder, erklärt, weshalb dies so wichtig ist. Markus Minder, inwiefern unterscheiden sich die Bedürfnisse erkrankter Senioren von jenen anderer Patienten? Unsere Patienten sind oftmals über 80 Jahre alt und gebrechlich. Dementsprechend verändert sich das Therapieziel. Das Hauptziel der Therapie ist es meist, die Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten und zu optimieren. Wir wollen eine möglichst hohe Autonomie erreichen. Letztlich ist auch der ganzheitliche Ansatz notwendig und sinnvoll.
Markus Minder
Ein Beispiel: Ein betagter Mensch stürzt und bricht sich das Bein. Die Chirurgie kümmert sich um die Folge des Sturzes, das gebrochene Bein. In der Geriatrie wollen wir die Risikofaktoren für einen erneuten Sturz vermindern, und sorgen dafür, dass der Patient wieder nach Hause kann. Jeder Tag, der ein alter Mensch im Bett verbringt, ist eine Katastrophe. Der Muskel wird abgebaut und das darf nicht geschehen. Hier sind Physiotherapie und Rehabilitationsmassnahmen essenziell.
Warum ist Interdisziplinarität in der Geriatrie besonders wichtig? Unsere geriatrischen Patienten sind oft mehrfach und mehrdimensional krank. Das bedeutet, neben den somatischen gibt es psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Probleme. Wenn man ein Therapieziel verfolgt, ist jede Einzelne dieser Dimensionen wichtig. Darum braucht es ein Team aus Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen.
Welche Herausforderungen entstehen, wenn eine Mehrfacherkrankung vorliegt? Hochbetagte haben häufig viele akute, aber auch chronische Krankheiten, die sich gegenseitig beeinflussen. Die Gefahr besteht, dass verschiedene Diagnosen einzeln betrachtet werden. Entsprechend werden die Therapiemassnahmen umfangreicher und die Medikamentenliste wird länger, was schliesslich zu Neben- und Wechselwirkungen führt. Das medizinische Wissen, dass wir haben, kommt häufig von jüngeren Menschen. Es lässt sich nicht eins zu eins auf Hochbetagte übertragen. Und spätestens, wenn mehrere Krankheiten im Spiel sind, versagen sämtliche Guidelines. Da muss der individuelle Fall betrachtet werden.
Inwiefern ist es von Bedeutung, die Angehörigen einzubeziehen? Die Angehörigen sind sehr wichtig. Häufig ist es nur möglich, dass Betagte Zuhause leben können, wenn Angehörige sie betreuen. Doch die Betreuung kann wöchentlich 70 bis 80 Stunden in Anspruch nehmen. Das ist eine massive Leistung und kann jemanden stark beanspruchen. Angehörige haben dann ein deutlich höheres Risiko, selber krank zu werden. Darum ist es wichtig, sie miteinzubeziehen und auch zu betreuen, indem man beispielsweise schaut, wo es Entlastungsmöglichkeiten gibt.
Auch kommt es vor, dass Patienten mit zunehmender Demenz eine eingeschränkte Urteilsfähigkeit vorweisen. Dann fällt den Angehörigen oftmals die schwierige Aufgabe zu, den richtigen Therapieplan zu wählen, entsprechend dem mutmasslichen Willen des Betroffenen. Diese Vertreterrolle ist sehr anspruchsvoll. Im letzten Drittel einer Hospitalisation haben wir einen sogenannten runden Tisch mit den Angehörigen und dem Fachpersonal. Gemeinsam wird besprochen, was medizinisch gelaufen ist und man kümmert sich um die Austrittsplanung. Mit welchen psychischen Problemen haben vor allem betagte Menschen zu kämpfen? Das Risiko einer Demenz steigt mit dem Alter. Hinzu kommen die Depressionen: In der regulären Bevölkerung sind etwa 5 Prozent der Menschen depressiv, bei den Betagten sind es 20 Prozent. Häufig sind auch Ängste, vor allem die Sturzangst. Wenn jemand Zuhause stürzt und dann stundenlang am Boden liegt, wird psychisch etwas ausgelöst. Es entsteht häufig die Furcht davor, wieder zu stürzen. Der Betroffene fängt an, sich zu schonen und gerät dann in eine Abwärtsspirale. Die Muskeln werden abgebaut, was das Sturzrisiko wiederum in die Höhe treibt. Darum ist es extrem wichtig, dass nach einem Sturz, die Sturzangst mitbehandelt wird. Ihr Pflegeteam vereint akutmedizinische und psychiatrische Kompetenzen. Warum ist das wichtig? Unsere Patienten haben oftmals nicht nur somatische, sondern auch psychische und psychiatrische Probleme. Ein Problem im Spital ist, dass die Leute im Umgang mit Demenz geschult sein müssen. Sie müssen wissen, wie man mit einem dementen Menschen
spricht und umgeht. Es ist unheimlich wichtig, dass dieses Know-how da ist. Wir haben eine akutgeriatrische Abteilung für Patienten, die ein akutsomatisches Problem haben, aber zusätzlich auch eine Demenz oder ein Delir. Das Personal ist gemischt somatisch sowie psychiatrisch ausgebildet. So entsteht ein ideales Umfeld für demente Patienten. TEXT FATIMA DI PANE
Das Spital Affoltern ist ein Akutspital mit Notfallstation, Akutgeriatrie, Psychiatrie und Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe. Es verfügt mit speziellen Angeboten wie der Palliative Care und der Mutter-Kind-Abteilung über einen überregionalen Leistungsauftrag. Die familiäre Betreuung steht immer im Vordergrund. Eine geschlossene akutgeriatrische Abteilung für Patienten mit Demenz und Delir (Verwirrtheit), Demenzabklärungen und Memory-Sprechstunden sind ebenfalls Teil des Angebots. Zudem ist das Spital Affoltern ans Pflegezentrum Sonnenberg, das sich auf demselben Areal befindet, angebunden. Auch unser Kompetenzzentrum für Palliative Care «Villa Sonnenberg» ist in unmittelbarer Nähe des Spitals. www.spitalaffoltern.ch
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LUFTHYGIENE
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Luftverschmutzung im Haushalt Staub, Schimmel und chemische Stoffe in Produkten verschmutzen die Luft in unseren vier Wänden. Was die Konsequenzen sind und was wir dagegen unternehmen können. TEXT FATIMA DI PANE
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as Wissen um Luftverschmutzung ist mittlerweile im kollektiven Bewusstsein angekommen. Jedoch wird diese grösstenteils mit «Ausdünstungen» des Verkehrs in Verbindung gebracht. Während es natürlich der Wahrheit entspricht, dass Autoabgase und dergleichen zur Luftverschmutzung beitragen, sind sie bei weitem nicht die alleinigen Übeltäter. Mittlerweile finden wir die grössten Schmutzfinken in den eigenen vier Wänden. Durchschnittlich verbringen wir 90 Prozent unserer Zeit drinnen, etwa 14 Stunden davon in unserem Zuhause. Infolgedessen ist die Innenluft, die wir atmen, nicht mehr frisch, da sie durch die Schadstoffe in den vier Wänden verschmutzt ist. Ein Schmutzcocktail Unsere Häuser sind mit fortschreitender Technik immer besser isoliert. Dies vermittelt den Eindruck, dass wir Schadstoffe aussperren; dem ist aber nicht so. Vielfach schliessen wir Schadstoffe ein und kreieren einen Cocktail aus schmutziger Luft. Doch woher kommen diese Schadstoffe? Die Schadstoffquellen sind vielfältig. Unter anderem finden sich in Putzmitteln einige schädliche Stoffe, wie beispielsweise Tenside, Salmiak und Alkohol. Diese belasten die Raumluft massiv und folglich auch die Atemwege. Eine Studie der Universität Bergen konnte feststellen, dass die Lungenfunktion bei Personen, die regelmässig putzten, beeinträchtigt war. Auslöser sind die schädlichen Dämpfe diverser Putzmittel.
Schimmel und Gift Beim Kochen, ob mit Gas- oder Elektroherd, können ebenfalls Stoffe wie Kohlenmonoxid und Formaldehyd in die Luft gelangen. Erhöhte Feuchtigkeitsproduktion und falsches Lüften können im Haus zu Schimmelbefall führen. Auch Duftkerzen, herkömmlicher Hausstaub und Zigarettenrauch tragen zur Verschmutzung bei. Dies bringt eine Vielzahl von Gesundheitsrisiken mit sich.
Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen sowie Krebs sind mögliche Konsequenzen der heimischen Luftverschmutzung. Eine Vielzahl von Stoffen ist derweil noch nicht genau getestet. Somit ist nicht bekannt, wie sie sich auf den menschlichen Körper langfristig auswirken. Auch sind Allergiker, Kinder sowie betagte Menschen anfälliger auf die schädlichen Einflüsse verschmutzter Luft.
Ein besonderes Problem für Allergiker stellen Hausstaubmilben dar. Bei ihnen handelt es sich um kleine Spinnentierchen, die mit blossem Auge nicht sichtbar sind. Die kleinen Viecher leben in unseren Matratzen, Sofas und Vorhängen und ernähren sich von Hautschuppen. Für die meisten Menschen stellen Hausstaubmilben kein Problem dar, doch fünf Prozent der Bevölkerung reagiert allergisch. Dies äussert sich in Bindehautentzündungen, Ekzemen, Schnupfen und gelegentlich auch Asthma. Bei den bisher genannten Faktoren handelt es sich keineswegs um eine komplette Liste. Weitere Elemente, von Duftkerzen bis Deodorant und Nagellack, tragen ebenfalls zur hauseigenen Luftverschmutzung bei.
Die gute Nachricht ist, dass sich die Luftverschmutzung in einigen simplen Schritten verringern lässt.Ein erster Schritt zur Prävention ist tägliches Lüften. Somit zirkuliert die Luft und Schadstoffe können nach draussen gelangen. Auch wirkt das Lüften der Schimmelbildung entgegen. Frische Luft ist zudem förderlich für das Wohlbefinden, wirkt Kopfschmerzen entgegen und vertreibt Müdigkeit. Ein Nachteil des Lüften ist, dass so leider auch Schadstoffe wie Pollen in den Haushalt gelangen können. Diese lassen sich aber beispielsweise durch einen Luftreiniger neutralisieren.
Ernste Konsequenzen Die Verschmutzung des heimischen Raumklimas hat eine Vielzahl an gesundheitlichen Folgen. Kurzfristig führt verschmutzte Luft zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Müdigkeit. Auf lange Frist sind die Konsequenzen jedoch um einiges ernster:
Um Schadstoffen den Garaus zu machen, ist wöchentliches Staubsaugen ebenfalls Pflicht. Leintücher und Duvetbezüge sollte man wöchentlich waschen. Wie die Luft zum Atmen Wer dem Problem effizient an den Kragen gehen will, investiert in einen Luftreiniger. Er entfernt Schadstoffe und sorgt für ein gutes Klima. Auch störende Gerüche werden dadurch neutralisiert. Die modernen Geräte
erkennen mit ihren Sensoren Schadstoffe sofort und eliminieren diese. Dank effektiven Algorithmen sind diese Luftreiniger in der Lage, die Qualität des Raumklimas zu bestimmen und korrekte Handlungsweisen einzusetzen. Beim Kauf eines Luftreinigers sollte darauf geachtet werden, dass dieser um einen HEPA-Filer verfügt. Diese sind besonders effektiv, wenn es darum geht ultra-feine Partikel wie Pollen, Staub oder Schimmel zu neutralisieren. Speziell Allergiker und Asthmatiker profitieren stark davon und können ihre Gesundheit, sowie ihr Lebensgefühl verbessern. Produkte überprüfen Es ist auch lohnenswert, ein wachsames Auge auf die regelmässig verwendeten Produkte zu werfen. Dies schliesst Deodorants, Duftsprays, Putzmittel und Duftkerzen mit ein. Eine kurze Online-Suche oder die App codecheck informieren über schädliche Inhaltsstoffe in Produkten. Die betroffenen Produkte werden am besten ersetzt. Zahlreiche Hersteller, die auf Natürlichkeit und Gesundheit setzen, bieten geeignete Produkte aller Art an. Viele Menschen lassen nie ein Workout ausfallen und ernähren sich sehr gesund. Es wird Zeit, dass wir uns genauso bewusst um die Qualität unserer Atemluft kümmern. Und zwar nicht nur unserer Gesundheit zuliebe, sondern auch derer unserer Kinder, Partner und Haustiere. Wir atmen alle dieselbe Luft. Sorgen wir also dafür, dass es gesunde Luft ist.
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SIMILASAN BRANDREPORT
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Geschwollene und gereizte Augenlider, morgens beim Aufwachen verklebt
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iese unangenehmen Empfindungen können häufig auftreten. Sie zeigen sich meist an Rötungen der Lidränder sowie an Krusten und Schuppen an den Wimpernansätzen. Manchmal kommt ein Gefühl der Augentrockenheit hinzu. Diese Unannehmlichkeiten lassen sich behandeln, ohne dass Sie darunter leiden müssen. Die Grundlage der Behandlung ist eine gute, tägliche Lidhygiene in drei wesentlichen Schritten: Wärme, Massage und Reinigung.
Erfahrungen mit Blephaclean, der konservierungsmittelfreien Lidpflege Interview mit Florian Nitzinger
1. Wärme Warme Kompressen oder mit warmem Wasser befeuchtete Waschlappen 5-10 Minuten auf die geschlossenen Augenlider legen. Die Wärme ist nötig, um die zähflüssigen Sekrete der Drüsen im Inneren Ihrer Augenlider zu verflüssigen. 2. Massage Durch leichten Druck oder sanfte Massage von oben nach unten am Oberlid und von unten nach oben am Unterlid wird das verflüssigte Sekret aus den Drüsen gedrückt. 3. Reinigung des Lidrands Der obere und untere Lidrand wird mit speziellen Reinigungstüchern oder mit in spezielle LidrandhygieneLotion getränkte Wattestäbchen gereinigt.
A B A: Geschwollene und gereizte Augenlider mit verstopften Drüsen, B: Kruste auf dem Lidrand
Wie sind Sie auf Blephaclean aufmerksam geworden? Mein Augenarzt hat mir zu Beginn meiner Augenbeschwerden eine sogenannte Lidrandhygiene verordnet, daraufhin habe ich ein wenig Internet Recherche betrieben, sodass ich ziemlich schnell auf dieses Produkt aufmerksam wurde. Wie fühlt sich dieses Pflegeprodukt auf den Lidern an? Öffnet man die Verpackung von einer der Kompressen, dann strömt einem ein herrlicher Geruch entgegen. Reinigt man dann seine Augenlider damit, verspürt man sofort ein angenehm kühles und feuchtes Klima. Dieses Produkt reizt die Augenpartie überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, für meine häufig gereizten Augen ist das eher eine Wohltat und Erfrischung.
Verbessert es die Symptome eines trockenen, gereizten oder juckenden Auges? Insbesondere bei langfristiger Anwendung verspürt man einen deutlichen Unterschied, beispielsweise geht die Rötung der Lidkanten zurück, die Wimpern wachsen wieder gerade und auch das Auge fühlt sich feuchter an. Ausserdem haben mir einige Anwender berichtet, dass es gegen juckende und geschwollene Augenlider sehr effektiv ist. Was ist an diesem Produkt besonders? Ich habe ein wenig recherchiert und ich denke, dass man bei der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe durchaus von etwas Besonderem sprechen kann. Es enthält unter anderem Hyaluronsäure, doch was ich noch interessanter finde ist, dass es pflanzliche Extrakte wie die Schwertlilie oder das Tigergras beinhaltet. Ich glaube, dass sich die Entwickler beziehungsweise Hersteller dieses Pflegeproduktes wirklich viele Gedanken darüber gemacht haben, wie man ein effektives Mittel gegen eine Lidrandentzündung & Co kreiert. Dies will ich an der Stelle unbedingt betonen, denn viele Betroffene sind ja immer noch der Meinung, dass solche Produkte mehr oder weniger aus Wasser bestehen. Dabei ist das eine hochwirksame und einzigartige Lotion. Eine letzte Besonderheit, die ich von Blephaclean noch anschneiden möchte, ist, dass man nach der Verwendung dieser Reinigungslotion nicht nachspülen muss, das heisst man muss sein Gesicht nachher nicht extra noch waschen. Das ist freilich sehr praktisch. Ich kenne andere Konkurrenzprodukte, die man nach der Prozedur unbedingt abwaschen muss, ansonsten verursachen diese nämlich Reizungen und Rötungen bis zum geht nicht mehr.
Florian Nitzinger
Wie häufig pro Tag wenden Sie solche Kompressen an? Grundsätzlich versuche ich einmal pro Tag meine Augenlider zu reinigen, meist mache ich es morgens direkt nach dem Zähneputzen. Das würde ich auch jedem empfehlen, dann vergisst man es auch nicht. Ausserdem ist diese Prozedur am Morgen am effektivsten, da sich über die Nacht jede Menge altes Meibomöl (Schlafsand) an den Lidrändern angesammelt hat. Wird es nicht entfernt, kann es speziell uns Sicca-Syndrom-Patienten Probleme bereiten, da dies einen Nährboden für Bakterien bietet, sprich letzten Endes eine Entzündung hervorruft. Quelle: www.fn-trockene-augen.de, Florian Nitzinger, Anger Vertrieb des Théa Pharma OTC Augensortimentes: Similasan T&M AG, 6060 Sarnen contact@similasan.swiss, www.similasan.swiss
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INTERVIEW NICOLA SPIRIG
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«Gesundheit ist das A und O in meinem Leben» Im Juli wird die Olympiasiegerin im Triathlon Nicola Spirig bereits zum fünften Mal an den Olympischen Spielen teilnehmen. Die Sportlerin verrät, wie sie sich motiviert und welche Werte sie ihren drei Kindern weitergeben möchte.
INTERVIEW FATIMA DI PANE
Nicola Spirig, im Sommer treten Sie an den Olympischen Spielen in Tokio an. Wie bereiten Sie sich mental darauf vor? Indem ich mich mit relativ viel Vorlauf mit dem Wettkampf auseinandersetze. Ich setze mir Ziele und arbeite dann im Training bewusst auf diese hin. Das heisst, ich weiss beispielsweise, für welchen Moment im Wettkampf ich ein bestimmtes Training absolviere. Ich stelle mir mental vor, gegen welche Athleten ich antrete, mit welchen ich in der Velogruppe sein werde oder wo ich sie angreifen könnte. Ich antizipiere mögliche Rennsituationen und wie ich auf diese reagieren will, was meine Taktik sein könnte. So bin ich am Tag X auf verschiedene Szenarien vorbereitet und kann richtig reagieren. Welche Gefühle kommen spontan hoch, wenn Sie an die diesjährigen Olympischen Spiele denken? In erster Linie ganz viele positive wie Vorfreude, aber natürlich auch Nervosität. Ich habe die Olympischen Spiele eigentlich jedes Mal unter anderen Voraussetzungen bestritten; Vom unerfahrenen Rookie 2004 zur Athletin, die wusste, dass sie in London 2012 eine Medaille gewinnen kann bis zur Titelverteidigerin in Rio – und nun, als dreifache Mutter, ist wieder alles anders! Was jetzt noch kommt, ist die Zugabe. Ich freue mich ungemein darauf, in Tokio vor meinem Mann und unseren Kindern zu laufen, dass meine Eltern und zahlreiche Freunde und Bekannte am Streckenrand sein werden, die mich schon in Rio, London und zum Teil bereits in Peking und Athen unterstützten. Für mich ist das ein Privileg. Es ist bereits Ihr fünftes Mal Olympia. Hat sich Ihre Einstellung dadurch geändert? Bleibt die Nervosität dieselbe? Wenn am 28. Juli das Olympische Rennen ansteht, werde ich sicher wie jedes Mal grosse Nervosität verspüren. Gleichzeitig werde ich aber auch von meiner Erfahrung profitieren können, beispielsweise in Rennsituationen oder in den Tagen zuvor, wenn die Olympischen Spiele laufen und man als Athletin ein ganz anderes Umfeld vorfindet, als das bei «gewöhnlichen» Wettkämpfen der Fall ist. Andere Sportlerinnen und Sportler, erhöhte mediale Beachtung, viel potentielle Ablenkung und grosser Druck – da ist es wichtig, zu wissen, wie man trotzdem den richtigen Fokus findet, um seine Bestleistung abrufen zu können. Wie motivieren Sie sich für das fordernde Training? Mit einem grossen Ziel, das mir einen guten Grund für die harten Trainings gibt, und mit Leidenschaft. Es gibt nicht viele, die ihr Hobby als Beruf ausüben können. Triathlon macht mir nach all den Jahren noch immer sehr viel Spass. Zudem kann ich dadurch reisen und mit meiner Familie spezielle Momente erleben. Ich habe für die Kinder zwischen den Trainings Zeit, kann mir meinen Tag ziemlich flexibel selbst einteilen, lerne Menschen aus der ganzen Welt kennen und erlebe grosse Emotionen. Mir gefällt was ich tue immer noch sehr und ich habe das Glück, dass es auch für meine Familie aktuell so stimmt. Ich schätze es extrem, Familie und Sport so verbinden zu können. Was bedeutet Gesundheit für Sie? Sehr viel, sie ist im Leben von mir und meiner Familie das A und O. Als Profisportlerin kommt hinzu, dass
Ich kenne meinen Körper sehr gut und habe über die Jahre gelernt, seine Signale zu verstehen und auf diese zu hören.
der Grat zwischen Topform und Verletzung manchmal sehr schmal ist. Zum Beispiel als ich wenige Monate vor Rio 2016 meine Hand brach, musste ich im Training umdisponieren und erfinderisch sein, um mein Saisonziel nicht zu gefährden oder sogar zu verpassen. Aber schlussendlich sind das Kleinigkeiten im Vergleich zu Krankheiten, die einen an Leib und Leben bedrohen. Dessen bin ich mir stets bewusst. An Training kann ich nur denken, wenn die Familie gesund ist und es auch mir gut geht. Wie achten Sie, speziell als Sportlerin, auf Ihre Gesundheit? Erholung, Schlaf, Ernährung und angepasstes Training. Ich kenne meinen Körper sehr gut und habe über die Jahre gelernt, seine Signale zu verstehen und auf diese zu hören. Das hilft mir in vielen Situationen, Krankheiten und Verletzungen zu vermeiden. Ich habe das Glück, dass Triathlon eine sehr gesunde Sportart ist und keine Langzeitschäden hervorruft. Als Athletin habe ich ansonsten von Natur aus schon einen sehr gesunden Lebensstil ohne Rauchen oder Alkohol und mit viel Bewegung. Vom Triathlon-Verband aus mache ich auch alle paar Monate einen Bluttest, um Mängel frühzeitig zu erkennen und auf jene reagieren zu können. Seit einer ganzen Weile wird auf Social Media die eigene Fitness zelebriert. Was halten Sie davon? Ich finde es grundsätzlich toll, wenn Leute aktiv sind, Sport treiben und ihre Begeisterung dafür via Social Media mit ihrem Umfeld teilen. Der Sport war für mich die
BILD KIRSTEN STENZEL MAURER
bestmögliche Lebensschule und entsprechend glaube ich, dass man Freude am Sport gar nicht genug fördern kann. Deshalb habe ich auch den Kids Cup by Nicola Spirig sowie eine Stiftung lanciert, in dessen Rahmen Kinder schon früh mit Sport in Berührung kommen und ihre Begeisterung dafür entdecken und ausleben können.
Für mich ist wichtig, dass ich ganz normal mit meiner Familie essen kann.
Welche Sportart liegt Ihnen gar nicht? Tanzen! (lacht) Ihr Mann ist ebenfalls Triathlet. Kommt es da manchmal zu Konkurrenzkämpfen? Reto hatte eine tolle Karriere und ich bin dankbar für seine Tipps und seine Hilfe. Er ist auch immer noch unglaublich fit und fordert mich manchmal beim Joggen. Aber einen Konkurrenzkampf kennen wir bei uns zu Hause nicht. Neben dem Profisport haben Sie ein Jurastudium abgeschlossen – wie kriegt man das hin? Für mich war es vor allem eine Frage des Zeitmanagements. Zudem habe ich vermutlich von meinen Erfahrungen im Sport profitiert, wo ich früh lernte, fokussiert auf ein Ziel hinzuarbeiten und sehr effizient zu sein. Zu guter Letzt hat es sicher auch geholfen, dass ich zur damaligen Zeit bewusst eine Abwechslung zum Sport gesucht habe und immer auch andere Interessen im Leben hatte als den Sport. Welchen Ernährungsgrundsätzen folgen Sie? Ich ernähre mich grundsätzlich sehr bewusst und ausgewogen, einen speziellen Ernährungsplan verfolge ich
jedoch nicht. Für mich ist wichtig, dass ich ganz normal mit meiner Familie essen kann. Zwischen gesunden Hauptmahlzeiten gehören für mich auch Schokolade oder ein Nussgipfel dazu. Das ist Energie, die ich danach im Training wieder verbrenne und die meinem Gemüt guttut. Wie entspannen Sie sich? Mit der Familie, beim Spielen mit unseren Kindern, bei einem Bad oder abends auf dem Sofa mit meinem Mann. Was möchten Sie in Zukunft erreichen, beruflich oder privat? Im Moment ist mein Fokus noch sehr auf die Olympischen Spiele in Tokio gerichtet. Was danach kommt, wird man sehen. Meine Familie wird sicher auch die kommenden Jahre die wichtigste Rolle in meinem Leben spielen. Dazu werde ich Aktivitäten wie den Kids Cup, die ich zum Teil jetzt bereits angestossen habe, sicher auch in Zukunft begleiten. Welche Werte möchten Sie Ihren Kindern mitgeben? Dass es sich lohnt, sich für seine Träume und Ziele einzusetzen und für diese hart zu arbeiten. Auch wenn man die Ziele schlussendlich vielleicht nicht immer erreicht, lernt und erlebt man auf dem Weg dorthin so viel, dass es die Mühe fast immer wert ist! Wir möchten, dass unsere Kinder etwas finden, für das sie Freude und Leidenschaft haben und diese so ausleben können, wie wir es durften. Zu wem schauen Sie auf? Ich hatte immer sehr viel Respekt für meinen Grossvater. Er war von vielen Seiten hoch angesehen und vor allem ein grossartiger Grossvater. Er wusste das Leben so zu nehmen, wie es kommt und meistens das Positive in jeder Situation zu sehen. Er schätzte und freute sich daran, was er noch machen konnte und trauerte nicht jenen Dingen nach, die nicht mehr gingen.
KURZ & KNAPP. Poulet oder Tofu? Poulet Rotwein oder Weisswein? Rotwein, aber sehr selten Entspannen mit einem Buch oder einem Film? Ich liebe Lesen, momentan sind es aber eher täglich Kinderbücher mit meinen Kindern, in den letzten Jahren kam ich nur noch selten dazu, selbst ein Buch zu lesen. Nachteule oder früher Vogel? Früher Vogel. Mich findet man immer früh im Bett und früh wieder wach. News-Feed oder Tageszeitung? Tageszeitung auf dem Online-Portal
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LIAN CHINAHERB BRANDREPORT
Immunsystem stärken! Gerade jetzt ist es wichtig, die Abwehrkräfte zu stärken. Dabei helfen eine vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung sowie Erholungspausen nach Stressphasen. Unterstützend können Vitalpilze wirken. Auch die Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig setzt gezielt Vitalpilzprodukte ein, um ihr Immunsystem zu kräftigen.
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as Immunsystem, unser körpereigenes Abwehrsystem, ist äusserst wichtig für unsere Gesundheit und damit auch für unsere Lebensqualität. Es lohnt sich, das Immunsystem stetig zu stärken. Bekannt ist, dass eine vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und ein gesunder Ausgleich zu stressreichen Phasen das Immunsystem kräftigen. Vitalpilze können das Immunsystem wirkungsvoll unterstützen und einer Infektion vorbeugen. Nicola Spirig ist Olympiasiegerin, Olympiazweite und sechsfache Europameisterin im Triathlon. Die Spitzensportlerin und dreifache Mutter achtet sehr auf eine gute und ausgeglichene Ernährung. Und Bewegung hat sie bestimmt genug: Die olympische Disziplin Triathlon umfasst hintereinander 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen! Zusätzlich stärkt Nicola Spirig ihre Abwehrkräfte mit den LianGu Vitalpilzprodukten der Lian Chinaherb.
Produkten entscheiden, welche entweder den Fruchtköper oder das Mycel enthalten und als Extrakt oder als Pulver angeboten werden. Die LianGu Vitalpilze decken das ganze Spektrum in optimaler Konzentration ab: Polysaccharide, Triterpene, Ergosterol, Glycolipide, sekundäre Metaboliten, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und Enzyme.
Für ältere, geschwächte Personen und alle Allergiker empfiehlt sich der Vitalpilz Reishi (Ganoderma lucidum) – Glänzender Lackporling. Er stärkt die Abwehr, dient der Erhaltung der Leistungsfähigkeit und ist auch als «Anti-Aging»-Mittel bekannt. In China wird der Reishi auch «Pilz der Unsterblichkeit» genannt.
Die Präparate sind vegan, halal und koscher. Die Kapseln werden auf pflanzlicher Basis hergestellt und entsprechen den Anforderungen für Bioprodukte. Besonders geeignet für die Unterstützung des Immunsystems und speziell in der feuchten und kalten Jahreszeit empfohlen ist der Vitalpilz Agaricus Blazei Murrill (ABM) ‒ Mandelpilz. Der Pilz ist ausgesprochen reich an immunaktiven Substanzen und unterstützt die Abwehrkräfte.
Die Anwendung von Vitalpilzen zu gesundheitlichen Zwecken ist seit Jahrtausenden überliefert, sowohl in der Traditionellen Chinesischen Medizin als auch in der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde.
Nicola Spirig ist überzeugt von der herausragenden Qualität der LianGu Vitalpilze.
Die Lian Chinaherb in Wollerau bietet elf Vitalpilze in Kapselform an. Die biozertifizierten LianGu Vitalpilzprodukte weisen die höchsten Reinheitsgrade und ein Höchstmass an Bioaktivität auf. Bei der Herstellung wird der ganze Lebenszyklus des Pilzes verwendet: Fruchtkörper, Mycel, Sporen, Primordien und extrazelluläre Matrix. So ist gewährleistet, dass das Präparat das gesamte Spektrum der bioaktiven Inhaltsstoffe der Pilze umfasst. Man muss sich nicht zwischen verschiedenen
Weitere Informationen Die LianGu Produkte und entsprechende Beratung sind erhältlich bei der Lian Chinaherb: Tel. 044 786 99 99, www.lian.ch sowie in ausgewählten Apotheken und Drogerien.
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VEGAN
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Gesund und verantwortungsvoll vegan essen Das Interesse an einer pflanzlichen Ernährung in unserer Gesellschaft wächst. Eine Ernährungsumstellung setzt jedoch voraus, dass man sich mit dem eigenen Körper und den Nährstoffen in Lebensmitteln befasst. Denn eine Umstellung allein sorgt nicht unbedingt für eine gesündere Lebensweise. TEXT DOMINIC MEIER
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tatistiken gehen davon aus, dass rund drei Prozent der Schweizer Bevölkerung vegan leben. Die Beliebtheit des Veganismus zeigt, dass sich immer mehr Menschen mit ihrer Ernährung befassen und bewusster Leben möchten. Eine ethische und körperliche Umstellung Viele Menschen entscheiden sich aus tierethischen oder ökologischen Gründen für eine pflanzliche Ernährung. Doch in einer Zeit, in welcher man sich bewusster mit sich selbst beschäftigt, kann auch die persönliche Gesundheit ein Grund für eine Umstellung sein. «Nebst tierethischen Gründen stellen meine Klienten ihre Ernährung meist aus Neugier auf die pflanzliche Küche und aus gesundheitlichen Gründen um», sagt Béatrice Chiari, Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt auf vegetarisch-vegane Ernährung in Zürich. Seit Jahren erforscht die Wissenschaft die gesundheitlichen Auswirkungen einer veganen Ernährung. Erkenntnisse daraus werden aber teilweise immer noch mit unbewiesenen Behauptungen einen Topf geworfen. Umso wichtiger ist es, sich bei einer Ernährungsumstellung mit den Fakten zu befassen, damit die Gesundheit langfristig davon profitieren kann.
Der viel diskutierte Grundnährstoff Mittlerweile ist es wissenschaftlich breit abgestützt, dass bei einer veganen Ernährung ein Vitamin-B12Mangel auftritt. Dieses Vitamin spielt in zahlreichen Stoffwechselvorgängen eine zentrale Rolle. Es erfüllt Aufgaben im Bereich des Nervensystems, der
Blutbildung und hat einen Einfluss auf die körperliche und emotionale Verfassung des Menschen. In einer rein pflanzlichen Ernährung kommt das Vitamin B12 zu kurz, da dieses hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln steckt. Der Nährstoff entsteht hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt von Tieren. Dort produzieren Bakterien das Vitamin B12, und über die Essensaufnahme von Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte gelangt der wichtige Nährstoff in das menschliche Versorgungssystem. Jedoch betrifft ein B12-Mangel nicht nur Menschen, die sich ohne tierische Produkte ernähren: «Nur mit einer intakten Darmflora werden Vitalstoffe gut aufgenommen. Deshalb kann auch in einer omnivoren Ernährung ein B12-Mangel auftreten.» Vorbeugung mit regelmässigen Kontrollen Es gibt einige Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, wie Algen, Shiitake-Pilze oder gewisse fermentierte Produkte, die den Körper mit Vitamin B12 versorgen. Jedoch ist die vorhandene Menge in diesen Lebensmitteln zu tief oder zu schlecht verwertbar, um den nötigen Bedarf zu decken. «Man soll den eigenen B12-Spiegel genau kennen und regelmässig messen – unabhängig davon, ob man sich vegan oder omnivor ernährt. Ein B12-Mangel ist nicht so einfach zu erkennen und wenn Symptome auftreten, können diese bereits irreversibel sein», so Béatrice Chiari weiter. Wenn von einer omnivoren Ernährung auf eine strikt vegane umgestellt wird, dauert es gut mehrere Monate bis Jahre, bis sich ein Mangel bemerkbar macht. Chronische Erschöpfung, Muskelschwäche, Verdauungsstörungen und ein
generelles, körperliches Unbehagen können dabei Symptome für einen Vitamin-B12-Mangel sein. Durch Supplementierung Mängel vermeiden Zu einer strikt pflanzlichen Ernährung gehört die Supplementierung des Vitamins B12 mit dazu. Für erwachsene Menschen ist eine tägliche Zufuhr von vier Mikrogramm empfohlen. Mit der Einnahme von höher dosierten Tropfen, Sprays oder Tabletten mehrmals pro Woche, deckt man den Bedarf ohne Bedenken. Eine Überdosis durch die mit Vitamin B12 angereicherten Supplemente muss man nicht befürchten: Unser Körper scheidet überflüssige Vitamine über den Urin aus. Es hilft auch, mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Diese Quellen gelten jedoch als unzuverlässiger als eine gezielte Supplementierung.
Muskelaufbau ganz pflanzlich Ein weiterer zentraler Nährstoff, auf den man in einer veganen Ernährung besonders achten soll, ist Protein. Einer pflanzlichen Ernährung wird oft unterstellt, zu wenig Eiweiss liefern zu können. «Es gibt eine grosse Vielfalt an pflanzlichen Eiweiss- und Fettquellen. Man muss sich einfach informieren damit man weiss, wo die essentiellen Aminosäuren, also lebenswichtige Eiweissbausteine, vorhanden sind», meint Béatrice Chiari. Diverse Sojaerzeugnisse, Nüsse, Kerne und Samen oder glutenfreie Getreidesorten wie Hafer, Hirse und Buchweizen stellen für den Körper solide pflanzliche Eiweissquellen dar. Die benötigte Menge an Protein ist dabei individuell. Empfohlen wird jedoch zwischen 0,8 und 1g Protein pro kg Körpergewicht. Alter und sportliche Aktivität beeinflussen den täglichen Bedarf zusätzlich.
Robuste Knochen ohne Milch Eine rein pflanzliche Ernährung schliesst den Verzehr tierischer Produkte wie Milch oder Käse aus. So lässt sich auf den ersten Blick vermuten, dass ein Kalziummangel auftritt. Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil menschlicher Knochen. Wenn zu wenig Kalzium im Blut vorhanden ist, entzieht der Körper den Knochen diesen wertvollen Stoff, worauf sie an Stabilität verlieren. Veganerinnen und Veganer müssen sich dazu aber wenig Sorgen machen: Diverse Gemüse- und Obstsorten enthalten von Natur aus Kalzium und liefern bei der Einnahme zusätzlich wertvolle Vitamine. Insbesondere Grün- und Blattgemüse, Nüsse und Samen, davon besonders Sesamsamen, aber auch Sojaprodukte sind ideale Kalziumlieferanten.
Mit Durchblick gesund vegan leben Die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung erfordert viel Eigeninitiative. «Ich empfehle immer, sich im Voraus gut zu informieren und sich gegebenenfalls mit Leuten auszutauschen, die sich bereits vegan ernähren», sagt Béatrice Chiari. Selbst Initiative ergreifen ist gefragt, wenn es darum geht, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. «Man muss gerne kochen. Es reicht nicht, sich nur mit Ersatzprodukten einzudecken. Wenn man eine rein pflanzliche Ernährung anstrebt, soll diese auch in der Zusammensetzung natürlich sein», so die Ernährungsberaterin weiter. Zu wissen, was der eigene Körper durch Lebensmittel einnehmen kann und was supplementiert werden soll, schafft den Grundbaustein für eine gesunde vegane Ernährung.
BRANDREPORT IBSA INSTITUT BIOCHIMIQUE SA
Vitamin-B12-Mängel effektiv vorbeugen Ein Vitamin-B12-Mangel macht sich erst mit der Zeit bemerkbar. Beim Auftreten von Symptomen ist jedoch schnelles Handeln gefragt, um irreversible Schäden zu vermeiden. Mit Biovigo,r dem Kombinationspräparat aus hochdosiertem Vitamin B12 und vier Aminosäuren, kann Betroffenen geholfen werden.
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er seinem Körper etwas Gutes tun will, kümmert sich um ihn und kennt seine Bedürfnisse. Das Vitamin B12 ist eines der lebenswichtigsten Nährstoffe für unseren Organismus. Umso wichtiger ist es, dessen Wert regelmässig untersuchen zu lassen und einen Mangel vorzubeugen. Wer ist von einem Mangel betroffen? Ein Mangel an Vitamin B12 kann grundsätzlich jeden treffen. Ältere Menschen, Diabetiker, Menschen die PPI einnehmen und vor allem Vegetarier und Veganer sind jedoch vermehrt von Mangelerscheinungen betroffen. Letztere gehören zu den Risikogruppen, da Vitamin B12 vorrangig in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist. Mithilfe pflanzlicher Alternativen kann der Nährstoff nur in sehr geringen Mengen ersetzt werden. Ein Mangel macht sich bemerkbar Meist fühlen sich Betroffene im Alltag erschöpft und antriebslos. Sie haben Mühe, sich zu konzentrieren und scheinen ausgebrannt zu sein. Zudem wird das gesamte Immunsystem geschwächt und die Anfälligkeit für
Krankheiten steigt. Insbesondere das Gehirn und Nervensystem können bleibende Schäden erleiden. Biovigor: Energie für Körper und Geist Biovigor, der Sirup mit Kirschgeschmack, wird frisch zubereitet und enthält eine intelligente Kombination aus hochdosiertem Vitamin B12 und den teils essenziellen Aminosäuren Arginin, Glutamin, Phosphoserin und Phosphothreonin. Das Präparat unterstützt Körper und Geist und fördert die herabgesetzte Leistungsfähigkeit. Wirkungsvoll und in der Schweiz hergestellt Mit einer bis zu 30-tägigen Biovigor Kur ein- bis zweimal jährlich, wird die Erholung des geschwächten Organismus gefördert und das Nervensystem unterstützt. Eine Grosspackung Biovigor Sirup entspricht dabei einer kompletten Kur von 30 Tagen. Biovigor ist ein rezeptfreies Medikament «Made in Switzerland» und exklusiv nur in Schweizer Apotheken und Drogerien erhältlich.
IBSA Institut Biochimique SA ist ein Tessiner Pharmaunternehmen und entwickelt seine Präparate seit 1945 grösstenteils in der Schweiz. Weitere Informationen: www.ibsa.swiss Weitere Informationen zu Biovigor: www.biovigor.swiss Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
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PHARMA MEDICA AG BRANDREPORT
013
Frühlingsputz für die Leber Sie filtert Abfallstoffe aus dem Körper, bildet aus Ammoniak Harnstoff, entsorgt Bestandteile von Medikamenten und baut giftige Stoffe wie Alkohol in harmlose Stoffe um. Doch wer entgiftet und entschlackt die Leber selbst?
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ie Leber ist mit etwa 1,5 kg Gewicht eines der grössten inneren Organe. Sie ist in unserem Körper zuständig für die Entgiftung durch den Abbau von Schadstoffen und verarbeitet einen Grossteil des Stoffwechsels. Funktioniert sie nicht mehr ausreichend, kann das für den Körper schwerwiegende Folgen haben. Insofern ist ein Leben ohne Leber nur für wenige Stunden möglich, jedoch kann ein Drittel der Lebermasse ausreichen, um alle zentralen Funktionen aufrechterhalten zu können. Mittlerweile gehören Lebererkrankungen aufgrund von Alkoholkonsum, Überernährung und Fettleibigkeit, Diabetes mellitus,
Bewegungsmangel oder Medikamenteneinnahme zu den grössten Gesundheitsproblemen weltweit. Die Leber und ihre lebenswichtigen Funktionen Die Leber ist ein zentrales Entgiftungsorgan, welches beim Stoffwechsel entstehende giftige Substanzen wie beispielsweise giftiges Ammoniak in ungiftigen Harnstoff umwandelt. Die Leber macht auch Alkohol in unserem Organismus unschädlich, indem dieser letzten Endes in Fett umgewandelt wird. Dadurch lässt übermässiger Alkoholkonsum den Körperfettgehalt ansteigen, was zu den bekannten «Bierbäuchen» führt. Eine weitere wichtige Funktion der Leber liegt in der Speicherung von Aminosäuren, Zucker, Fetten und Vitaminen, welche nicht sofort benötigt werden. Die Leber speichert den Zucker in Form von Glykogen und gibt diesen als Glukose (Traubenzucker) ins Blut ab, sobald der Blutzuckerspiegel sinkt. Und wie schützt man die Leber? Es gibt eine Vielzahl an Lebensmitteln, welche der Leber bei ihren täglichen Aufgaben entlastend zur Seite stehen: So steigert Knoblauch die Produktivität der Leber, wodurch schädliche Stoffe schneller ausgeschieden und das Organ somit besser geschützt werden kann. Auch die in Brokkoli, Radieschen oder Rettich enthaltenen Senfölglykoside wirken anregend auf die Leberfunktion. Für eine bessere Durchblutung sorgt Rote Beete mit ihren Inhaltsstoffen Flavonoide und Beta-Carotin. Das Essen von bitterstoffhaltigem Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Grapefruit, Artischocken oder Rosenkohl kurbelt die Gallenproduktion an, wodurch die in der Nahrung enthaltenen Fette besser vertragen werden.
Ebenso gehören Leinöl, Zitronen, Ingwer, Löwenzahn, Walnüsse, grüner Tee oder Kurkuma zu den Topnahrungsmitteln, wenn es um eine gesunde Leber geht. Hingegen sollten frittierte Speisen, Alkohol, stark zuckerhaltige Speisen und Getränke sowie Weissmehlprodukte nur in massvollen Mengen verzehrt werden, denn sie beeinflussen die Leberfunktion negativ. Eine gesunde Lebensweise schützt also die Leber; doch was, wenn das nicht immer gelingt? Gerade in der Winterzeit – mit dem geschmolzenen Käse, dem Wein zum Festessen oder den Weihnachtsguezli (und den Vorweihnachtsguezli) – ist das nicht immer ganz so einfach mit der gesunden Ernährung. Wie kann die Leber trotzdem in ihrer Funktion unterstützt werden?
Leber sondern fördern auch die Regeneration bei allfälligen Schäden. Wichtig für den Leberstoffwechsel ist auch das Spurenelement Cholin, das lange Zeit unterschätzt wurde. Heute weiss man, dass Cholin an der Verwertung von Fetten beteiligt ist und beim Abtransport von Cholesterol aus der Leber hilft. Eine Kur mit der Kombination von Mariendistel-Extrakt und Cholin unterstützt den Leberstoffwechsel natürlich und nachhaltig. Erhältlich in Ihrer Apotheke, Drogerie oder unter www.gohealth.ch.
Praktische Tipps für den Alltag 1. Trinken Sie viel, das hilft, die Leber zu entgiften. Denn durch ausreichend Flüssigkeit, können Schadstoffe schneller abtransportiert werden. 2. Nehmen Sie dunkle Schokolade zum Dessert: Der hohe Kakaogehalt kann nicht nur den Blutdruck senken, sondern auch den Druckanstieg in den Gefässen des Bauchraums nach dem Essen verringern. 3. Essen Sie regelmässig und ausreichend von den oben genannten Lebensmitteln. 4. Vermeiden Sie einen zu hohen Alkoholkonsum. 5. Gönnen Sie sich eine Mariendistel-Kur: Die wertvollen Inhaltsstoffe der Arzneipflanze schützen nicht nur die
Orthomol Cholin Plus Das natürliche Plus bei Orthomol Cholin Plus ist der Extrakt, der aus dem fernen China stammenden Mariendistel. Diese Pflanze, auch bekannt als Frauen- oder Heilandsdistel, wurde traditionell bereits im 16. Jahrhundert bei Erkrankungen der Leber und Galle eingesetzt. Orthomol Cholin Plus ist ein Nahrungsergänzungsmittel und enthält 165 mg Cholin und 125 mg Silymarin aus 270 mg Mariendistel-Extrakt.
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WORK-LIFE-BALANCE
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Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance so wichtig ist Der Begriff der Work-Life-Balance ist in aller Munde und bleibt trotzdem oft ziemlich vage. Klar, es geht um einen gelungenen Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben. Aber wie schafft man das? Warum das Konzept keineswegs ein Produkt des 21. Jahrhunderts ist und mit welchem Modell man die eigene Work-Life-Balance optimieren kann. TEXT LARS MEIER
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ork-Life-Balance. Klingt neumodisch, vermutlich ist der Begriff noch keine zehn Jahre alt. Könnte man meinen, ist aber falsch! Thomas Brandenberger, Psychologe und Vorstandsmitglied des SBAP (Schweizer Berufsverband für Angewandte Psychologie), klärt über die lange Geschichte der Work-Life-Balance auf: «Der Begriff entstand während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Dabei verlagerte sich die Arbeit und das Privatleben entscheidend. Der Beruf und die Familie beziehungsweise das Privatleben haben sich zunehmend getrennt. Auch sind längere Arbeitswege dazugekommen.» Allgemein betrachtet könnte der Begriff nüchtern zu Verwirrung führen: Ist «Work» denn nicht so oder so ein Teil von «Life»? «Der Begriff impliziert ja den Ausgleich zwischen Arbeit und Leben, wobei beim Leben das Privatleben mit allen Bereichen gemeint ist», führt Thomas Brandenberger aus. «Familie, Essen, Schlafen – da bleibt vielfach nicht mehr viel übrig für das, was man Zeit für sich nennen würde.» Ein Patentrezept für Work-Life-Balance existiert aber nicht. Die Herangehensweise ist stets individuell, wie der Experte ausführt: «Wenn die Familie eine Ressource ist, macht es Sinn, viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Wenn die Familie jedoch ein Stressor ist, bleibt man allenfalls länger bei der Arbeit oder meidet die Zeit zu Hause. Grundsätzlich muss jeder selbst herausfinden, was einem gut tut. Für die einen ist es Sport, für andere Yoga oder Mediation, und wieder für andere Musik oder Natur. Psychologen und Coaches können dabei helfen, die individuell passenden Massnahmen zu finden.» Allgemein erreicht die Schweiz bei Untersuchungen zu Work-Life-Balance gute Werte (siehe Infobox 1).
Die Rolle aller Beteiligten Was können zum Beispiel Arbeitgeber tun, um die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeitenden zu optimieren? «Ich denke dabei an den Begriff der emotionalen Sicherheit», fällt Experte Thomas Brandenberger ein. «Dazu gehört eine gute Kommunikation und Information. Wenn Mitarbeiter Durschaubarkeit erleben und auch erkennen, was auf sie zukommt, dann fühlen sie sich sicherer. Wenn dann noch Involvement der Mitarbeitenden stattfindet, ist schon viel getan. Noch wichtiger ist aber die Achtsamkeit und das Erkennen der Bedürfnisse der Mitarbeitenden entscheidend.» Auch hier sei aber wieder auf folgendes zu verweisen: Es gibt kein Patentrezept, welches auf alle gleich zugeschnitten ist! «Jeder ist individuell belastbar und dem muss der Arbeitgeber Rechnung tragen. Es bedingt einer offenen Kultur und wie bereits erwähnt viel Kommunikation», sagt der Experte. Klingt einfacher gesagt als getan. Doch auch dafür gibt es eine Lösung, wie Thomas Brandenberger erklärt: «Das Modell von Aron Antonowsky aus der Salutogenese kann hier eine Hilfe sein (siehe Infobox 2). Wichtig ist sicher auch, dass vorgesetzte Personen als Vorbild dienen müssen.» Für Arbeitnehmer selbst verweist der Experte erneut auf die individuelle Komponente. Man müsse in sich gehen und herausfinden, was einem gut tut. Dabei kann es wie bereits gesagt möglich sein, dass man länger arbeitet – identifiziert man Elemente im Privatleben als Stressoren, kann dies folglich eine gute Lösung darstellen. Burn-Out – wie verhindern? Gerät man infolge von permanentem Stress und Überlastung am Arbeitsplatz in eine persönliche Krise, spricht man auch von einem Burn-Out. Übrigens: Das
Die zwölf OECD-Länder mit der besten Work-Life-Balance 2019 (10 = beste Balance): 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
Niederlande (9.5) Italien (9.4) Dänemark (9.0) Spanien (8.8) Frankreich (8.7) Litauen (8.6) Norwegen (8.5) Belgien (8.4) Deutschland (8.4) Schweden (8.4) Schweiz (8.4) Russland (8.3)
Entstehung von Gesundheit nach dem Modell von Aaron Antonovsky (1923 - 1994): Laut dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky ist Gesundheit ein dynamischer Prozess. Zentraler Ausgangspunkt seines Modells ist der sogenannte Kohärenzsinn. Er ist ausschlaggebend für die eigene Definition des Zufriedenheits- und Zugehörigkeitsgefühls und setzt sich aus drei Komponenten zusammen:
• Verstehbarkeit (Fähigkeit, die Situation auf ihre Ursachen hin zu analysieren)
• Handhabbarkeit
(Wissen um die eigenen Ressourcen)
• Sinnhaftigkeit (Sinnhaftigkeit
eines Bewältigungsversuches)
Gegenteil davon existiert ebenfalls: Von einem BoreOut ist dann die Rede, wenn die Krise aus anhaltender Unterforderung am Arbeitsplatz und der daraus folgenden Langeweile resultiert. Wie können Arbeitnehmer ein Burn-Out verhindern? Thomas Brandenberger erklärt: «Dazu müssen zwei Ebenen betrachtet werden. Die individuelle und die betriebliche. Grundsätzlich ist ein Burn-Out aber schwierig zu erkennen. Das zeigt sich auch immer wieder in meiner Praxis. Burn-Out ist nicht gleich Burn-Out. Es ist nicht nur eine Überlastung, vielfach kommt Unverständnis, Ärger, oder Wut hinzu. Also eine starke emotionale Komponente.» Ebenfalls ergänzt der Experte: «Die persönliche Disposition des Individuums ist
Je höher der daraus resultierende Kohärenzsinn, umso stressresistenter ist man nach Antonovsky.
entscheidend. Habe ich Resilienz oder eben nicht? Wobei man Resilienz speziell auch aus der Biografie lernen kann. Zu den ersten Symptomen eines Burn-Outs gehören Schlafmangel sowie Einschlaf- und Durchschlafbeschwerden. Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Rücken- oder Nackenschmerzen sind die Frühwarner.» Zentral für die Prävention sind individuelle Kommunikation mit den Mitarbeitenden. «Wenn man sich nicht mit den Mitarbeitenden auseinandersetzt, erkennt man ein Burn-Out auch weniger», stellt der Experte klar.
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KAEX BRANDREPORT
015
Bereits geringe Mengen Alkohol schwächen das Immunsystem Ein Schweizer Pharma-Startup auf Expansionskurs.
Pedro Schmidt KAEX Entwickler und Gründer
Herr Schmidt, wieso ist es wichtig das Immunsystem nach dem Alkoholgenuss zu stärken? Wenn der Körper gestresst ist – und dazu zählen als Ursache Alkoholgenuss, aber auch Sport oder psychischer Stress – werden wichtige körpereigene Biomoleküle abgebaut und das schwächt das Immunsystem. KAEX basic hilft, diese Reserven wieder aufzuladen und das Abwehrsystem zu stärken. Gilt das auch für das aktuell grassierende COVID-19 Virus? Ein starkes Immunsystem ist wichtig für den Körper bei jeglichen Infektionen, wie z.B. dem COVID 19 Virus und möglichen Folgeerkrankungen. Z.B. haben Risikopatienten, für die es gefährlich werden kann, oft ein geschwächtes Immunsystem aufgrund von Vorerkrankungen. KAEX basic enthält unter anderem Folat, Selen, Zink, Vitamin E, Vitamin C, Vitamin B6 und Vitamin B12. Diese Stoffe tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. KAEX basic beinhaltet zudem 19 weitere Substanzen, die nebst dem Immunsystem weitere wichtige Körperfunktionen unterstützen.
Ihr Produkt ist seit drei Jahren in Apotheken erhältlich, neu aber auch im Coop Pronto. Wie kam es dazu? Es war am Anfang das Ziel, eines Tages mit KAEX basic im Coop Pronto gelistet zu sein. Der Plan war, zuerst in allen Apotheken präsent zu sein, damit die Kunden verstehen, dass es sich bei KAEX basic um ein wissenschaftliches Gesundheitsprodukt handelt. Nachdem wir auch bei Manor, Coop und Migros erhältlich wurden, ist der Schritt in den Convenience Kanal richtig. Wir wollen da erhältlich sein, wo die Menschen sind und wo sie KAEX brauchen. Warum haben Sie KAEX entwickelt? Bei der Entwicklung stand in erster Linie nicht die geschäftliche Motivation, sondern das wissenschaftliche Interesse. Ich wollte ein Produkt entwickeln, das den Körper regenerativ unterstützt indem es die Komplexität der vielen biologischen Prozesse, die der Alkohol auslöst, als Ganzes berücksichtigt. KAEX basic enthält nur Substanzen, denen man eine wissenschaftliche Signifikanz im Zusammenhang mit den Prozessen beim Alkoholmetabolismus nachweisen konnten. Wann sollte KAEX basic denn eingenommen werden? KAEX basic sollte man nicht nur einnehmen, wenn man «zuviel» Alkohol getrunken hat. Dem Körper mangelt es schon nach drei Gläsern Bier oder Wein an wichtigen Biomolekülen. Wer in Sachen Beruf und gesundem Lifestyle hohe Ansprüche an sich selbst stellt und immer funktionieren will, dem hilft KAEX basic. Was darf man von euch noch erwarten dieses Jahr? 2020 ist ein sehr wichtiges Jahr für uns. Wir werden unter der Marke KAEX ein Arzneimittel auf den Markt
bringen, welches nur in Apotheken erhältlich sein wird. Leider darf ich noch nicht mehr dazu sagen. Ausserdem werden wir KAEX basic dieses Jahr in Deutschland lancieren. Das ist der erste Schritt ins Ausland. Unser Ziel ist, dass KAEX basic eines Tages den Menschen auf der ganzen Welt helfen kann, fit durchs Leben zu gehen. Was ist KAEX basic? KAEX basic besteht aus 25 Biomolekülen und wird nach dem Genuss von Alkohol eingenommen. Wer einen aktiven Lebensstil führt, regelmässig Sport treibt, Stress im Job und Alltag kennt, bei dem können die körpereigenen Reserven wichtiger Biomoleküle bereits nach wenigen Gläsern Bier oder Wein verbraucht werden. KAEX basic hilft dabei, die Reserven wichtiger Biomoleküle wieder aufzuladen. KAEX basic wurde in Schweizer Forschung entwickelt und ist weltweit zum Patent angemeldet.
KAEX basic besteht aus 25 natürlichen Substanzen, die bezüglich Alkoholmetabolismus einzeln sowie in Kombination wissenschaftlich sinnvoll sind. Als Apotheker würde ich (…) dem Kunden auf jeden Fall KAEX basic empfehlen.
Stephan Egloff Apotheker, Mitglied der Geschäftsleitung, Victoria Apotheke, Bahnhofstrasse Zürich
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Die Strath-Produkte sind in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
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EISENMANGEL
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Eisen ist essenziell für ein schwungvolles Leben Viele schieben die eigene Müdigkeit auf den stressigen Alltag. Jedoch steckt oftmals ein Eisenmangel dahinter.
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isenmangel ist eines der am häufigsten diagnostizierten Nährstoffdefizite. Gerade Eisen ist der Fitmacher unter den Spurenelementen – und lebenswichtig. Denn ganz gleich, ob Wachstum, Sauerstofftransport oder Energiegewinnung: Eisen ist an fast allen wichtigen Körperfunktionen mitbeteiligt. Dieses wertvolle Spurenelement spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, geistig und körperlich leistungsfähig zu sein. Ein Bluttest schafft Klarheit Um sein Energielevel aufrechtzuerhalten, braucht der Körper eine gute Eisenversorgung – neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmässigen Bewegungseinheiten im Freien. Wie es um den persönlichen Eisenstatus steht, lässt sich mit einem Bluttest beim Arzt bestimmen. Der Hämoglobin-Wert (Hb-Wert) gibt Aufschluss darüber, wie viel Eisen aktuell im Blut enthalten ist, während der Ferritin-Wert den Füllstand der Eisenspeicher anzeigt. Ein niedriger Ferritin-Wert gilt als verlässlicher Indikator für einen Eisenmangel.
Steter Eisenverlust Wir verlieren täglich Eisen: Ob beim Schwitzen, mit dem Urin oder Blut oder durch den Hautabrieb. Besonders Frauen weisen durch den zusätzlichen Eisenverlust während der monatlichen Regelblutung einen erhöhten Eisenbedarf auf. Frauen mit Kinderwunsch sollten bereits vor der Schwangerschaft auf ihre Eisenreserven achten. Durch die Zell- und Blutneubildung für das Kind steigt der Bedarf an Eisen in der Schwangerschaft um 100 Prozent. Eisen in der Schwangerschaft Eisen unterstützt den Sauerstofftransport zwischen Mutter und Fötus sowie die Gehirnentwicklung des
Erhöhter Eisenbedarf beim Sport Eisen ist für sportlich Aktive besonders wichtig. Dies ist unter anderem so, weil Eisen im Körper auch für den Sauerstofftransport mitverantwortlich ist. Bei intensiven Ausdauersportarten wie Triathlon oder Radrennen werden durch die vorübergehende Überlastung der roten Blutkörperchen Mikroblutungen ausgelöst, durch die dem Körper wertvolles Eisen verloren geht. Beim Sport in grossen Höhen, wie beim Skifahren, versucht der Körper, durch eine gesteigerte Produktion von roten Blutkörperchen seinen Sauerstoffbedarf zu decken. Dazu wird Eisen benötigt. Wer viel Sport treibt, sollte deswegen auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten.
Ungeborenen. Gleichzeitig legt der Körper beim Kind ein Eisendepot für die ersten Lebenswochen an. Oft werden durch Schwangerschaft und Geburt ein Grossteil der Eisenreserven der Mutter benötigt. Für die darauffolgende Regeneration und das Stillen braucht es erneut Eisen. So muss nicht nur der Eisenbedarf der Mutter, sondern durch das Stillen auch jener des Säuglings gedeckt werden. Essenziell für die Entwicklung Kinder, die gross und stark werden wollen, brauchen Eisen. Der Körper benötigt es für das Wachstum sowie für die soziale und geistige Entwicklung. Konzentrationsstörungen und häufige Infekte sind Hinweise auf einen erhöhten Eisenbedarf. Besonders bei Mädchen kann sich dieser nach Einsetzen der Regelblutung erhöhen. Zudem unterstützt Eisen bei Schulkindern die normale kognitive Entwicklung. Die zweite Lebenshälfte Bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte kann die normale Eisenaufnahme durch den Darm gemindert sein; geringerer Appetit vermindert die Eisenzufuhr ebenso. Auch Krankheiten können in der Folge zu einem erhöhten Eisenbedarf führen. Wenn sich also Müdigkeit einschleicht oder die Konzentration nachlässt, ist nicht unbedingt nur das Alter schuld. Was hilft gegen Eisenmangel? Die beste Basis für ein gesundes Energielevel bildet eine gute Nährstoffversorgung und damit ein ausgewogener Speiseplan. Dabei spielt auch Fleisch im Hinblick auf die Eisenversorgung eine wichtige Rolle, da unser Körper das in tierischen Produkten enthaltene zweiwertige Eisen (Fe2+) besonders gut verwerten kann. Pflanzliche
Eisenlieferanten sind Nüsse und Kerne, Hirse und Haferflocken sowie weisse Bohnen oder Aprikosen. Pflanzliches Eisen Allerdings muss unser Körper das in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthaltene dreiwertige Eisen (Fe3+) zunächst in die verwertbare Form umwandeln – und dabei geht viel davon verloren, weil es mit bestimmten Nahrungsbestandteilen unlösliche Komplexe bildet. So kann unser Körper bis zu 20 Prozent des in tierischen Produkten vorhandenen Eisens aufnehmen aber nur 3 bis 8 Prozent des in pflanzlichen Lebensmitteln vorhandenen Eisens. Es gilt damit gerade bei der veganen Ernährungsweise, speziell auf die Zufuhr von Vitamin B12 und von Eisen zu achten. Falls das Eisen über die Nahrung nicht in genügendem Masse zugeführt werden kann, gibt es zahlreiche Eisenprodukte, die Abhilfe schaffen. Eine Beratung durch eine Fachperson lohnt sich, denn ein gefüllter Eisenspeicher ist die beste Voraussetzung für ein schwungvolles Leben. Woran erkennt man einen Eisenmangel?
• Erschöpfungszustände • Müdigkeit und Abgeschlagenheit • Konzentrationsprobleme • Kopfschmerzen, Schwindel • Schlafprobleme • Schwache Abwehrkräfte • Rissige Mundwinkel, Haarausfall • Rillen auf den Fingernägeln
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BIOTTA BRANDREPORT
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Saftiger Beitrag zur Gesundheit Gesundheitliche Beschwerden wie Eisenmangel haben viele Gesichter. Allen ist aber gemeinsam, dass sie den betroffenen Menschen einschränken und er deswegen nicht sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Früchte- und Gemüsesäfte stellen dabei eine ideale Lösung für die natürliche Prävention dar, da sie im Unterschied zu manchen Arzneimitteln lecker schmecken und zusätzlich einen grossen Teil zur Gesundheit beitragen.
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ie bunten Getränke können auf eine lange Geschichte zurückblicken: So wurden einfache Säfte bereits schon vor tausenden Jahren hergestellt. Später stellten sie oftmals ein zentrales kulturelles Getränk dar. Forscher fanden beispielsweise sowohl in der Antike als auch im Mittelalter eine Vielzahl von Belegen, welche auf einen augenfälligen Fruchtsaftverzehr hinweisen. Im Verlauf des späteren 20. Jahrhunderts entwickelten sich Säfte schliesslich zu einem Symbol
von Gesundheit und Natürlichkeit, dessen Bedeutung bis heute unverändert geblieben ist. Zwei Säfte aus der Biotta Vital Linie leisten dabei nun einen entscheidenden Gesundheitsbeitrag. Abwehrkräfte natürlich stärken Der Biotta Vital Immun schöpft seine Wirkungskraft aus den Vitaminen der zwei Superbeeren Acerola und Sanddorn. Beide sind wahre Vitamin-C-Bomben, was den Vital Immun besonders wertvoll macht – denn der menschliche Körper ist weder in der Lage, Vitamin C selbst herzustellen noch zu speichern. Aus diesem Grund ist eine kontinuierliche Aufnahme davon unumgänglich. Bereits ein Glas von 200 Millilitern Biotta Vital Immun sorgt für die Deckung des kompletten Tagesbedarfs an Vitamin C. Ebenfalls weist der Saft dank bestem BioKarottensaft einen hohen Gehalt an Vitamin A auf. Ein Glas derselben Grösse deckt mit 60 Prozent mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs ab. Vitamin A spielt eine zentrale Rolle bei der Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. Indem es die Haut und Schleimhäute gesund hält, bildet der Körper so einen effizienten Schutz sowohl gegen Bakterien als auch Viren und Parasiten.
bei Müdigkeit und Ermüdungserscheinungen eingesetzt werden und unterstützt den Körper bei einem normalen Energiestoffwechsel. Biotta Vital Eisen ist somit eine praktische Alternative zu herkömmlichen Eisenpräparaten, die bei der Einnahme oftmals Beschwerden wie Verdauungsprobleme auslösen. Die Kombination mit Randen, Apfel und der schwarzen Karotte sorgt für eine besonders intensive geschmackliche Note. Biotta Vital Eisen deckt ebenfalls mit einem Glas von 200 Millilitern 100 Prozent des täglichen Vitamin-C-Bedarfs. Die
Verbindung mit Vitamin C sorgt für die bestmögliche Aufnahme von Eisen – ein Aspekt, der bei der Entwicklung des Saftes speziell berücksichtigt wurde. Beide Säfte sind in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern oder online erhältlich. Weitere Informationen: www.biotta.ch TEXT LARS MEIER
Präventiv gegen Eisenmangel Mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung ist von Eisenmangel betroffen. Grund genug, um zu einem weiteren Saft der Biotta Vital Linie zu greifen. Biotta Vital Eisen deckt dank natürlichem Eisen aus dem Bio-Curryblattextrakt bereits 30 Prozent des Tagesbedarfs bei einem Glas von 200 Millilitern Grösse. Das in der Schweiz eher unbekannte Gewürz – nicht zu verwechseln mit dem bekannten Currypulver – enthält hohe Mengen an pflanzlichem Eisen. Der Saft kann daher vorbeugend ANZEIGE
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BURN-OUT
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Wenn alles zu viel wird Leistungsdruck und Stress in der Arbeitswelt nehmen stetig zu. Viele Arbeitsnehmende fühlen sich überfordert und arbeiten mehr als sie aushalten. Wenn der Körper und der Kopf aussteigen, lautet die Diagnose oft Burn-out. Was die Anzeichen sind und welche Behandlungswege es gibt, erklärt der leitende Arzt im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie Enrico Frigg. TEXT FLAVIA ULRICH
Frigg bestätigt dies: «Man kann eindeutig feststellen, dass primär Berufstätige im Erziehungs- sowie Gesundheitsbereich betroffen sind. Laut Statistiken nimmt dort der gefühlte Stress zu.»
Enrico Frigg Leitender Arzt und stellvertretender Chefarzt im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie
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in E-Mail da, eine Benachrichtigung dort – wir sind in dieser digitalisierten Welt komplett vernetzt. Auch vor der Work-Life-Balance macht die Technik keinen Halt. Mails und Nachrichten werden auf dem Heimweg oder von Zuhause aus beantwortet, die Sorgen und der Druck der Arbeit bleiben auch nach Feierabend erhalten. Doch nicht nur im Berufsleben entwickeln sich solche akuten Stresssituationen, auch familiäre Belastungen können ein Burn-out hervorrufen. Wenn das innere Feuer erlischt Doch was bedeutet Burn-out überhaupt? Unter einem Burn-out versteht man das Syndrom des Ausgebranntseins, der Zustand der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung. Obwohl das Burn-out offiziell noch keine Diagnose darstellt, besteht der Begriff schon seit den Achtzigerjahren. Der amerikanische Psychotherapeut Herbert J. Freudenberger benutzte ihn im Zusammenhang mit Arbeitnehmenden in Sozialberufen. Der leitende Arzt und stellvertretende Chefarzt Enrico
Oft herrscht Verwirrung über die Unterschiede zwischen einem Burn-out und einer Depression. Die Depression ist im Gegensatz zum Burn-out kein Prozess, sondern ein Querschnittsbild. Dennoch kann man in den meisten Fällen von klinischer Depression im Vorfeld anhaltende Belastungsumstände identifizieren. Überschrittene Grenzen Obwohl das Phänomen nicht neu ist, erkranken heutzutage immer mehr Menschen an einem Burn-out. Auch in der Schweiz ist es ein grosses Thema: Laut einer Studie steht jeder vierte Arbeitnehmer vor einem Burn-out. Und die Zahlen der Betroffenen steigen jährlich weiter an. Häufig bleiben die erhöhten Belastungen und der Stress über einen längeren Zeitraum bestehen. Die betroffene Person stellt ihre eigenen Bedürfnisse oft in den Hintergrund – die Deadline des Projekts oder die Anliegen der Familienmitglieder sind wichtiger. Meist kommt es neben diesen anhaltenden Belastungen zu einer Situation, die das Fass zum Überlaufen bringt. Enrico Frigg sagt: «Es ist relativ typisch, dass nach einer gewissen Burnout-Entwicklung noch etwas dazukommt. Das kann ein Infekt wie ein Schnupfen oder eine Konfliktsituation bei der Arbeit sein, welche das Burn-out auslöst.» Belastung in Beruf und Familie Ein Burn-out kann durch berufliche oder familiäre Belastungen entstehen. Der Arbeitnehmer übt seine
Tätigkeit anfangs gerne und aus Überzeugung aus. Die positive Einstellung ändert sich jedoch mit der Zeit durch die Überlastung. Auch das Arbeitsumfeld kann den Stress vervielfachen, aufgrund eines schwierigen Arbeitsklimas, Konflikten im Team oder Mobbing. Auch belastende familiäre Situationen können Burnouts auslösen. Die Elternrolle kann eine Herausforderung darstellen – sei es bei der Organisation des Familienalltags oder beim Lösen von Problemen zwischen Familienmitgliedern. Oft gilt es, schwierige Situationen zu meistern: Sei es ein Teenager, der die Grenzen der Eltern austestet oder die Pflege eines Familienmitglieds. Auch Enrico Frigg vertritt den Standpunkt, dass ein Burn-out nicht nur mit der Arbeit zusammenhängt: «Natürlich verbringen viele Leute die meiste Zeit im Arbeitsumfeld. Daher ist es plausibel, dass sich das Burn-out in erster Linie dort entwickelt. Aber auch eine alleinerziehende Mutter kann aufgrund einer Überforderung in ein Burn-out hineingeraten, unabhängig von einem Arbeitsverhältnis.» In der Ohnmachtsspirale gefangen Betroffene durchlaufen während der Burn-out-Entwicklung verschiedene Phasen. Oft sind sie sehr engagiert, packen gerne an und leisten mehr als andere. Von aussen wirkt es so, als stelle diese erhöhte Arbeitslast kein Problem für den Arbeitnehmenden dar; im Inneren dieses Menschen ist es jedoch eine Belastungssituation. Durch diese Asymmetrie erhält der Arbeitnehmer mehr Aufgaben und ist dieser eigentlich gar nicht gewachsen. Meist zeichnet sich ein Burn-out zuerst durch eine Erschöpfung aus. Man fühlt sich müde und mit der Zeit
immer schneller kraftlos. Innerlich herrscht gleichzeitig eine erhöhte Reizbarkeit und Unruhe, die äusserlich aufgrund der gewahrten Professionalität während der Arbeit nicht gezeigt werden kann. Schlimmstenfalls kann ein Burn-out in einer schweren Depression enden, aus der man nur über einen längeren Zeitraum hinweg und mit stationärer Hilfe herausfindet. Hilfe holen Bei einem Burn-out helfen verschiedene Behandlungsmethoden. Gemeinsam mit der Schulmedizin und Psychotherapie gibt es auch komplementäre Behandlungsmöglichkeiten wie die traditionelle chinesische Medizin und weitere Therapieformen. Der Mensch ist nicht nur Biochemie, sondern ein emotionales Wesen. Diese Emotionen verdrängt man aber von Zeit zu Zeit, was neben psychischen auch zu körperlichen Spannungen führt. «Traditionelle chinesische Medizin ist eine jahrtausendealte Erfahrungsmedizin, die den Körper in die Behandlung miteinbezieht. Akupunktur kann beispielsweise gestaute oder verminderte Energie wieder in den Fluss bringen», sagt der leitende Arzt. Alternative Behandlungen wie Kunsttherapien helfen Betroffenen ihre Probleme nonverbal ausdrücken und Druck zu lösen. Auch verschiedene Massagetechniken unterstützen die Entspannung und die Freisetzung von Energien. Bei den ersten Anzeichen eines anstehenden Burn-outs sollte man sich Hilfe holen. Dieser Schritt ist oft nicht einfach, denn Betroffene möchten sich keine Blösse geben und als schwach abgestempelt werden. Doch man sollte mit sich ehrlich sein, und lieber früher statt später ein professionelles Beratungsgespräch in Anspruch nehmen.
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SELBSTVERWIRKLICHUNG
019
Mit Selbstverwirklichung zu einem erfüllten Leben Wo stehe ich im Leben? Was will ich erreichen und wie komme ich dahin? Diese und weitere Fragen bleiben von vielen Menschen oft unbeantwortet. Die persönliche Entfaltung wird eingeschränkt und die Selbstverwirklichung kommt zu kurz. Wer glücklicher und bewusster Leben möchte, muss sich mehr mit der persönlichen Selbstverwirklichung auseinandersetzen. TEXT DOMINIC MEIER
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eutzutage ist es nicht mehr nur ein Privileg, den eigenen Weg einzuschlagen. Wir leben in einer liberalen und aufregenden Zeit, in vieles darauf wartet, entdeckt zu werden. So kann es schnell auch zur Herausforderung kommen, sich selbst zu finden und passende Entscheidungen zu treffen. Hauptfaktor für das persönliche Glück Der amerikanische Sozialpsychologe Abraham Maslow benannte 1943 das erste Mal das, was noch heute unter der Selbstverwirklichung verstanden wird. Mit seiner Bedürfnispyramide warf er ein neues Licht auf das Menschenbild: Die Erfüllung eigener Wünsche und Lebensziele sowie die Ausschöpfung persönlicher Potenziale und Leidenschaften haben einen hohen Einfluss auf die menschliche Zufriedenheit. In seiner Pyramide unterscheidet Maslow zwischen fünf verschiedenen Bedürfnissen, zu welchen auch die Selbstverwirklichung dazugehört. Innerhalb seiner Theorie hat sie einen hohen Stellenwert: Zusammen mit den Individualbedürfnissen zählt die Selbstverwirklichung zu den sogenannten Wachstumsbedürfnissen, welche wir erfüllen möchten, um glücklich zu sein. Sie sind Antrieb für die menschliche Motivation und die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist von Person zu Person unterschiedlich. Maslow schätzte, dass zu seiner Zeit nur rund zwei Prozent aller Menschen in der Lage waren, ihrer Selbstverwirklichung erfolgreich nachgehen zu können.
Ein selbstbestimmtes Leben ist gesund Wie sieht die Situation heutzutage aus? Tanja Wolf ist Lifecoach in Zürich und zählt die Selbstbestimmung zu einem der wesentlichsten Themen ihrer Beratungstätigkeit. Für die Expertin ist es zentral, dass sich Menschen vor allem heutzutage mit ihrer
Selbstbestimmung auseinandersetzen: «Wir leben in einer Zeit, die – im Gegensatz zu früheren Generationen – eine noch nie vorher dagewesene Vielfalt an Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Von daher ist es umso wichtiger, zu wissen, wer man sein will und wie man leben möchte. So trifft man bei all den Optionen die für sich passende Auswahl.» Es ist nicht immer leicht, für die eigenen Bedürfnisse, Träume und Ziele einzustehen. Wir haben gelernt, uns anzupassen und gesellschaftliche Erwartungen erfüllen zu müssen. Die Angst vor einer Enttäuschung und dem Scheitern, halten uns häufig davon ab, unseren individuellen Bedürfnissen nachzugehen. Fehlende oder zu wenige Schritte in Richtung Selbstverwirklichung prägen unsere Gesundheit zudem mehr als wir zunächst annehmen. «Wer seine Werte und Bedürfnisse, sei es im Bereich Beziehung oder auch Arbeit, dauerhaft nicht gestillt bekommt, leert seinen Energietank. Und wenn die Seele leidet, meldet sich der Körper früher oder später zu Wort, um endlich gehört zu werden», so Tanja Wolf weiter. Wenn man unzufrieden durchs Leben geht, entsteht eine innere Unruhe. Diese kann sich mit der Zeit psychisch oder physisch auf den Körper auswirken und zu Erkrankungen führen. Selbstbestimmter zu leben und nach den individuellen
Bedürfnissen zu streben hilft uns, unsere Gesundheit zu schützen und Krankheiten vorzubeugen.
unser Glück mit dem eigenen Umfeld zu teilen, während man sich gleichzeitig selbst etwas Gutes tut.
Sich der Selbstverwirklichung widmen lohnt sich Was ist mir wichtig im Leben? Was oder wer will ich sein? Antworten dazu werden einem nicht auf dem Silbertablett serviert. Die Auseinandersetzung mit sich selbst gehört zur Selbstverwirklichung mit dazu. Man erkennt die eigenen Stärken und lernt, diese gezielt anzuwenden, während auch Schwächen und daraus folgende Fehler leichter zu akzeptieren werden. Die ständige Selbstreflexion ermöglicht es, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. «Unsere Lebensziele sind durch unsere Werte geprägt. Diese funktionieren wie ein Kompass, mit dessen Hilfe wir unseren Lebensweg gehen. Diesen Kompass immer wieder neu zu eichen ist wichtig. Wenn wir unsere wichtigsten Werte leben, fühlen wir uns mit uns selbst im Einklang. Wir leben stimmig und empfinden unser Leben letztendlich als erfüllt», meint die Expertin. Diese innere Harmonie ist gleichzeitig auch für Mitmenschen spürbar: Selbstbestimmte Menschen tendieren zu einem höheren Selbstwertgefühl, mehr Lebensfreude und freundlicherem Auftreten. Sie haben genug Kraft, für ihre Mitmenschen da zu sein und deren Leben zu bereichern. Die Selbstverwirklichung stärker auszuleben ermöglicht es uns,
Persönliche Entfaltung auch im Job Vor allem im Beruf ist es möglich, einen grossen Schritt in Richtung Selbstverwirklichung machen zu können. Die Arbeit soll zwar genug Geld einbringen, um Miete, Lebensmittel und Urlaub bezahlen zu können. Heutzutage legen jedoch viele Menschen vermehrt Wert darauf, dass der Beruf einen Sinn erfüllt und glücklich macht. Das heisst auch, dass man die eigenen Talente und Stärken im Arbeitsalltag einbringen möchte. «Sich selbst zu verwirklichen heisst, seine Talente und Fähigkeiten ausleben zu können, sei es beim Sport oder auch bei der Arbeit. Jemand, der seinen Job gerne ausübt und sich wertgeschätzt und wohl fühlt, wird immer mehr leisten, als jeder andere», erklärt Tanja Wolf. An vielen Orten lassen sich jedoch unzufriedene Arbeitnehmer finden, was sich letztlich auch auf die betriebliche Tätigkeit auswirken kann: «Wenn man bedenkt, wie viele Angestellte innerlich bereits gekündigt haben und nur noch Dienst nach Vorschriften machen, ist es beängstigend für jedes Unternehmen, wie viel Produktivität dadurch verloren geht und wie sehr sich das komplette Firmenklima verschlechtert», so die Expertin weiter.
Selbstbestimmte Menschen tendieren zu einem höheren Selbstwertgefühl, mehr Lebensfreude und freundlicherem Auftreten.
Die berufliche Karriere soll als Prozess betrachtet werden. Man entwickelt sich weiter und orientiert sich gegebenenfalls auch neu. Ein erfülltes Arbeitsleben zeichnet sich zudem nicht nur dadurch aus, eine bestimmte Position in der Karriereleiter zu erreichen. Mit einer flexiblen und offenen Denkweise ist es einfacher, Neues anzugehen. Eine aufrichtige und regelmässige Reflektion über die eigenen Werte und Lebensziele helfen letztendlich, sich treu zu bleiben und selbstbestimmter zu leben.
Neues Coronavirus
Aktualisiert am 5.3.2020
SO SCHÜTZEN WIR UNS.
Abstand halten. Zum Beispiel:
Gründlich Hände waschen.
Hände schütteln vermeiden.
In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.
Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.
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WEITERHIN WICHTIG:
• Ältere Menschen durch genügend Abstand schützen. • Beim Anstehen Abstand halten. • Bei Sitzungen Abstand halten.
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Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.
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021
Eine andere Sicht auf das Coronavirus Zum Abschluss darf in einer Ausgabe mit dem Titel «Fokus Gesundheit» ein bestimmtes Thema auf keinen Fall fehlen – jenes Thema, welches zurzeit die ganze Welt bewegt: das Coronavirus. Es beschäftigt dabei nicht nur Privatpersonen, sondern wirkt sich auch entscheidend auf die Wirtschaft aus. Eine andere Perspektive auf das Virus, welches zurzeit unser aller Leben bestimmt.
Gian Marchet Kasper Rechtsanwalt, LL.M.
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as 2011 in Steven Soderberghs Thriller «Contagion» noch reine Fiktion war, ist heute, neun Jahre später, bittere Realität: Ein Virus aus China breitet sich weltweit aus und sorgt für die grösste Pandemie der jüngsten
Neben prekären gesundheitlichen Auswirkungen hat das Coronavirus auch wirtschaftliche Folgen.
Menschheitsgeschichte. Neben prekären gesundheitlichen Auswirkungen hat das Coronavirus auch wirtschaftliche Folgen, denn vom Ausbruch des Coronavirus sind längst nicht mehr nur internationale Unternehmen betroffen, die Produktionsstandorte in China unterhalten oder auf solche angewiesen sind. Die fortwährende Verbreitung des Coronavirus führt auch bei national operierenden Unternehmen oder Veranstaltern von Events aller Art zur gänzlichen oder teilweisen Suspendierung von Lieferungen beziehungsweise zu Lieferverzögerungen oder Ausfällen von Veranstaltungen. Jüngstes Beispiel hierfür ist der Schweizer Filmpreis, welcher nach aktuellen Plänen erst im August statt wie geplant im März über die Bühne gehen wird.
Je nach Branche und Vertragsverhältnis ist die Hürde zur Anwendung einer solchen Klausel unterschiedlich hoch anzulegen. Ebenfalls häufig anzutreffen sind Force Majeure-Klauseln in Versicherungsverträgen – idealerweise sind diese auf vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden oder Lieferanten abgestimmt, da ansonsten ein hohes finanzielles Risiko besteht. Letzten Endes kann unter Umständen auch der Leistungsempfänger vom Force MajeureEreignis betroffen sein, obwohl der Leistungserbringer die Leistung dementsprechend anbietet und der Leistungsempfänger gerät somit in Annahmeverzug, welcher ebenfalls regelmässig in Force MajeureKlauseln geregelt ist.
Coronavirus als «Force Majeure»? Unter «Force Majeure», «höhere Gewalt» oder «Act of God» wird gemeinhin ein unvorhersehbares und ungewöhnliches Ereignis verstanden, das mit wirtschaftlich angemessenen Mitteln nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann. Aktuell steht fest, dass die Coronavirus-Pandemie in vielen Bereichen als Force Majeure-Fall einzustufen ist. Eine Einzelfallbetrachtung ist dabei aber stets notwendig.
Konsequenzen von fehlenden Force Majeure-Klauseln Fehlt eine entsprechende Force Majeure-Klausel, so gelten die allgemeinen Vorgaben des auf den Vertrag anwendbaren Rechts. Damit man mögliche Verluste eindämmen kann, empfehlen sich klar formulierte Force Majeure-Klauseln. Wurde eine solche nicht vereinbart und ist ein Schaden bereits eingetreten oder absehbar, lohnt sich eine Prüfung der Ansprüche. Je nach anwendbarem Recht können diese Ansprüche unterschiedlich sein.
Force Majeure-Klauseln und ihre Clous Internationale Kauf-, Liefer- oder Werkverträge enthalten häufig Force Majeure-Klauseln. Diese befreien den vom Ereignis betroffenen Schuldner häufig von seiner Leistungspflicht, ohne dass die Gläubigerin Schadenersatz fordern kann. Es gilt auf jeden Fall, die konkrete Force Majeure-Klausel im Einzelfall genau zu prüfen.
Die Vertragsparteien dürfen zwar durchaus zumutbare Massnahmen verlangen, um die Lieferfähigkeit (oder Annahmefähigkeit) trotz der Auswirkungen des Coronavirus und der damit zusammenhängenden behördlichen Massnahmen aufrechtzuerhalten. Es empfiehlt sich, möglichst frühzeitig und nachweisbar auf die drohenden Leistungsstörungen infolge
höherer Gewalt hinzuweisen, um den Vertragsparteien zu ermöglichen, sich selbst auf das Leistungshindernis einzustellen und entsprechend schadensmindernde Massnahmen einzuleiten. Eine analoge Problematik ergibt sich auch aus Sicht des Leistungsempfängers, wenn der Leistungserbringer die Leistung zwar anbietet, der Empfänger diese aber beispielsweise aufgrund von behördlichen Massnahmen nicht entgegennehmen kann. Ein Beispiel hierfür ist, wenn ein Hotel gebucht ist, die Anreise aber aufgrund von Grenzschliessungen nicht mehr möglich ist.
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Coronavirus: Was sagt das Arbeitsrecht? Was gilt es in Bezug auf das Coronavirus arbeitsrechtlich zu beachten? Was dürfen/müssen Arbeitnehmende und Arbeitgeber? Welche Auswirkungen hat die Schulschliessung für Arbeitnehmende und Lernende? Der Kaufmännische Verband klärt auf. Was steht berufstätigen Eltern zu, wenn die Schule schliesst sowie die Fremdbetreuung wegfällt (Schliessung Kita, Grosseltern als Risikogruppe)? Soweit die Eltern von schulpflichtigen Kindern die von den Schulen zur Verfügung gestellte Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen können, müssen sie ihre Kinder bis zur Organisation einer alternativen Betreuungsmöglichkeit selber betreuen. Dies gilt auch beim Wegfall der Kita-Betreuung oder der Betreuung durch die Grosseltern. Gemäss bisheriger Praxis des Arbeitsgerichts Zürich ist zumindest für den Fall des Wegfalls der Kita-Betreuung keine Lohnfortzahlung geschuldet. Die Lohnfortzahlung bei Schulschliessungen ist bislang nicht geklärt. Allfällige Empfehlungen des Bundes sind zur berücksichtigen. Welche Möglichkeit besteht für Mitarbeitende, die ihre Arbeit von zuhause aus erledigen könnten, aber kein Homeoffice eingerichtet haben? Davon ausgehend, dass die Krise längere Zeit dauern wird, sollte der Arbeitgeber im Rahmen seiner Fürsorgepflicht die Einrichtung eines geeigneten Homeoffice unterstützen und den Arbeitnehmenden die erforderlichen Arbeitsmittel zur Verfügung stellen. Können Arbeitnehmende dem physischen Arbeitsort fernbleiben, weil sie Angst vor Ansteckungen haben oder den Verdacht haben, ansteckend zu sein? Aus Angst, angesteckt zu werden, können Arbeitnehmende nicht einfach so der Arbeit fernbleiben. Falls sie die Möglichkeit haben, Homeoffice zu machen, können sie ihren Arbeitgeber anfragen, ob sie davon vermehrt Gebrauch machen können. Falls möglich, können sie auch Ferien beziehen. Falls Arbeitnehmende selber den Verdacht haben, ansteckend zu sein, da sie evtl. Symptome aufweisen,
können sie wie in jedem anderen Krankheitsfall zu Hause bleiben. Sie müssen das entsprechende Arztzeugnis erst nach 5 Tagen ihrem Arbeitgeber einreichen. Muss der Arbeitgeber den Lohn weiterhin bezahlen, wenn Arbeitnehmende am Coronavirus erkranken? Liegt der Grund für die Arbeitsunfähigkeit in den persönlichen Verhältnissen des Arbeitnehmenden, besteht nach Art. 324a OR auch weiterhin eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers. Das heisst: Arbeitnehmende, bei denen das neue Coronavirus nachgewiesen wird und die krankheitsbedingt ausfallen, werden weiterhin entlöhnt. Müssen Arbeitnehmende der Kurzarbeit zustimmen? Die Zustimmung zur Kurzarbeit ist notwendig und muss schriftlich erfolgen. Arbeitnehmende haben aber auch
das Recht, die Kurzarbeitsentschädigung abzulehnen. Im Fall einer Ablehnung, muss der Arbeitgeber weiterhin den vollen Lohn bezahlen, jedoch steigt bei Ablehnung das Risiko, die ordentliche Kündigung zu erhalten, massiv.
Betrieb die Verantwortung für die Lernenden hat, erfolgt dies in Absprache mit dem/der Berufsbildner/in. Alternative Lernorte (zum Beispiel am Arbeitsplatz) werden ebenfalls mit dem Betrieb besprochen.
Lernende und Temporärarbeitende sind im Moment von der Kurzarbeit nicht betroffen.
In der aktuellen Lage ist davon auszugehen, dass auch viele Lehrbetriebe besondere Massnahmen anordnen (Hygienemassnahmen, Homeoffice, bis hin zu Betriebsschliessungen). Die Lernenden müssen sich, wie alle Arbeitnehmenden auch, an die Weisungen des Arbeitgebers halten. Aus Sicht des Kaufmännischen Verbands ist es wichtig, dass die Ausbildung der Lernenden, wenn immer möglich, gesichert werden kann. Gleichzeitig haben sie dasselbe Anrecht auf Gesundheitsschutz wie alle anderen Mitarbeitenden auch.
Erhalten Arbeitnehmende trotz Kurzarbeit ihren vertraglich vereinbarten Lohn (gemäss regulärem Pensum)? Was passiert mit den Überstunden, sofern welche vorhanden sind? Für den Arbeitsausfall erhalten betroffene Arbeitnehmende eine Kurzarbeitsentschädigung. Diese beträgt 80 Prozent des Verdienstausfalls, das heisst 80 Prozent des wegfallenden Lohns. Sie werden aber erst von der Arbeitslosenkasse entschädigt, wenn die in den letzten sechs Monaten geleisteten Überstunden zeitlich abgebaut sind – unabhängig davon, ob diese ausbezahlt worden sind oder nicht. Detailfragen zur Kurzarbeitsentschädigung können die zuständige kantonale Amtsstelle sowie die Arbeitslosenkasse beantworten. Die Berufsfachschulen sind geschlossen, was bedeutet dies für die Lernenden? Bis zum 4. April hat der Bundesrat alle Präsenzveranstaltungen an Schulen verboten. Der Ausbildungsauftrag der Berufsfachschulen an die Lernenden wird grundsätzlich weitergeführt. Die Schulen bemühen sich um die Anwendung von neuen digitalen Lehr- und Lernformen (Fernunterricht, Arbeitsaufträge, virtuelle Klassenzimmer u.a.). Die Berufsfachschule der Lernenden wird hierzu sowohl die Lernenden als auch die Lehrbetriebe zeitnah informieren. Die ausfallenden Schultage sollen dann möglichst zuhause dazu genutzt werden, um die Aufträge der Schule zu bearbeiten. Da gemäss Lehrvertrag der
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Die Rechtsexperten/innen des Kaufmännischen Verbands stehen Ihnen bei weiteren Fragen tatkräftig zur Seite. Schreiben Sie uns an rechtsdienst@kfmv.ch. Bei spezifischen Fragen zur Situation in der Lehre steht Lernenden, Eltern sowie Berufs- und Praxisbildner/innen unsere Jugendberatung zur Seite. Schreiben Sie uns an jugend@kfmv.ch. Die Beratungsleistungen stellt der Kaufmännische Verband in dieser speziellen Situation auch Nichtmitgliedern zur Verfügung.
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