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Fokus Unsere Challenges

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24.03.2020 15:27:00

E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

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UNSERE CHALLENGES Coronavirus Arbeitsrechtliche Herausforderungen

Trauer Der Tod als Tabuthema

Arbeitsintegration Arbeiten mit Behinderung

Interview

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DANIEL ALBRECHT

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einem Schädel-Hirn-Trauma zurück und erfüllte sich seinen Traum.

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Herausforderung creating time

Der ehemalige Schweizer Skirennfahrer kämpfte sich nach

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EDITORIAL

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Burnout Trauer Trennung Interview: Daniel Albrecht

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Zurück in den Beruf Vereinbarkeit Familie & Beruf Arbeitsintegration Coronavirus

FOKUS UNSERE CHALLENGES. PROJEKTLEITER: Margrith Scherrer COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG:

«Why not?» statt «Ja, aber…»

Miriam Dibsdale TEXT: Fatima Di Pane, Lars Meier, Flavia Ulrich, Matthias Mehl, Dominic Meier TITELBILD:

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Rob Lewis

erausforderungen soweit das Auge reicht – im Berufsleben, in der Familie, global. Laufend werden neue Anforderungen an uns gestellt, die wir versuchen, so rasch wie möglich einzuordnen und zu meistern. Herausforderungen können aber auch erdrückend sein und damit schliesslich zum Problem werden. Es droht Negativismus oder sogar Überforderung.

mit einem «ja, aber…» aufzuhalten, könnten wir uns viel öfter die Frage stellen: «Why not?». Warum nicht, die Herausforderung zum Ziel machen und sich dann gut fühlen, wenn man dieses erreicht hat. Wenn man einer schwierigen Aufgabe mit einer «Why not?» Mentalität begegnet, erscheint manche Situation plötzlich nicht mehr unüberwindbar.

Aber was tun, wenn die Probleme überwältigend und unlösbar scheinen? Nehmen wir uns Zeit für ein kleines Gedankenexperiment: Wie wäre es, wenn wir das Wort «Problem» aus unserem Wortschatz verbannen und es durch «Situation» ersetzen?

Natürlich gibt es Situationen, die nicht allein durch eine «Why not?»-Kultur überwunden werden können – dazu zählen beispielsweise die Bewältigung des Alltags mit einer chronischen Krankheit, der Verlust eines Angehörigen oder psychische Erkrankungen. Steckt man mitten in einer chronischen Überlastung, kann schlecht schlafen oder kommt nicht mehr zur Ruhe, ist es empfehlenswert, Hilfe in Anspruch zu nehmen – und das lieber früher als später.

Wir haben dann keine Probleme mehr, sondern befassen uns mit Situationen. Anstatt einen Satz mit «das Problem ist…» zu beginnen, starten wir mit «die Situation ist…». Das mag banal klingen, aber wie etwas benannt wird, hat einen direkten Einfluss auf unser Empfinden. «Probleme» sind mit negativen Gefühlen verbunden, können uns blockieren und zum Jammern verleiten oder führen dazu, dass ein Problem weggeschoben wird. Im Gegensatz dazu sind «Situationen» neutral und laden uns zu einem Prozess der Lösungsfindung ein. Wie könnte ich mit der Situation umgehen, wie kann ich die Situation beeinflussen oder wie kann mich jemand in meiner Situation unterstützen? Diese Herangehensweise eröffnet neue Möglichkeiten, herausfordernde Situationen zu meistern. Wenn wir negative Gedanken aus unseren Köpfen streichen,

Ist die erste schwierige Situation geschafft, wird es bei der nächsten schon etwas leichter. - PROF. (EM.) DR. MED. EDITH HOLSBOER-TRACHSLER fällt es viel leichter, Lösungen zu suchen – und auch zu finden. Dafür ist ein Umdenken erforderlich. Statt sich

LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch

Im alltäglichen Leben kann man jedoch mit einer «Why not?» Mentalität viel erreichen. Ist die erste schwierige Situation geschafft, wird es bei der nächsten schon etwas leichter. Die «Why not?» Kultur ist Übungssache und beginnt im Kleinen – achten Sie darauf, wie sich der Blick auf eine alltägliche Herausforderung verändert, wenn Sie ihr mit einer positiven Grundhaltung begegnen. TEXT PROF. (EM.) DR. MED. EDITH HOLSBOER-TRACHSLER

Extraordinaria für Stress- und Traumaforschung der Universität Basel, Praxis Gesundheitszentrum St. Johann, Basel und Past President der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression

Viel Spass beim Lesen! Margrith Scherrer Project Manager

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DEINDEAL BRANDREPORT

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Mit Flexibilität die Corona-Krise überstehen In Zeiten des Coronavirus stehen viele Unternehmen vor grossen Herausforderungen. Strukturen werden verändert, andere Angebote müssen her – die getroffenen Massnahmen sind von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Chief Marketing Officer Arnaud Jolif erzählt, wie DeinDeal die Corona-Krise überwinden will und mit welchen Mitteln sie sich für Schweizer Unternehmen einsetzen.

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eitdem die Coronavirus-Pandemie Ende Februar mit den ersten Betroffenen die Schweiz erreichte, haben sich viele Dinge in unserem täglichen Leben geändert. Nicht nur im Privatleben, sondern auch im Arbeitsalltag vieler Schweizerinnen und Schweizer kam es durch die eingeführten Massnahmen des Bundesrats zu einigen drastischen Veränderungen. Angeordnet wurde unter anderem ein Mindestabstand von zwei Metern, welcher wichtig zu beachten ist. Hände waschen und den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen zu vermeiden, gehören zum A und O während dieser Ausnahmesituation. Viele Unternehmen mussten schliessen, da ihr Sortiment keine Produkte des täglichen Bedarfs beinhalten oder sie Hygienevorgaben nicht einhalten können. Auch das Unternehmen DeinDeal, welches seine Produkte online vertreibt, nahm im täglichen Betrieb wichtige Umstrukturierungen vor. Damit schützt es seine seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus, kann den Vertrieb nahtlos weiterführen und greift Schweizer Unternehmen in diesen unsicheren Zeiten mit finanziellen Mitteln unter die Arme.

sei es jetzt an der Zeit, diese Partnerschaft zu belohnen– mit aussergewöhnlichen Massnahmen, welche mit finanziellen Risiken einhergehen. Arnaud Jolif sagt: «Erstens setzen wir uns entlang unserer Partner für verlängerte Gültigskeitsdaten ein. Ausserdem kann der Umfang der verkauften Gutscheine den Unternehmen eine Zukunftperspektive für den Aufschwung nach der Corona-Krise geben.» Die verlängerte Gültigkeit erlaube es den Kunden, weiterhin stressfrei bezüglich der Einlösung der Gutscheine zu bleiben. Weiter hat DeinDeal sich dazu entschieden, seinen Partnern einen exzeptionellen Geldvorschuss zu gewähren. Normalerweise werden sie bezahlt, wenn der Gutschein eingelöst wurde, da es währenddessen zu einer Stornierung kommen könnte. Die Hoffnung ist, dass diese Massnahmen es den Unternehmen erlauben, diese schwierige Zeit zu überwinden. Letztlich garantiert DeinDeal den Kunden, dass sie 100 Prozent des bezahlten Betrags des Gutscheins in Credits umwandeln, wenn sie ihn nicht benutzen können oder dies anfordern möchten.

Partnerschaften unterstützen Aufgrund des Coronavirus und den angeordneten Massnahmen des Bundesrates mussten viele Unternehmen schliessen. Auch solche, welche eng mit DeinDeal zusammenarbeiten. Um diese Schweizer Unternehmen und Entrepreneure zu unterstützen, wurde das Regelwerk bezüglich dem Verkauf und der Einlösung von gekauften Gutscheinen angepasst.

Produktanpassungen aufgrund hoher Nachfrage DeinDeal hat des Weiteren bei der Auswahl von Produkten Anpassungen vorgenommen. Denn es ist wichtig, diese bezüglich der Nachfrage und der rechtzeitigen Lieferung bereitzustellen und zu adaptieren. Transparenz ist jederzeit, aber vor allem in solchen Situationen das A und O und eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Unternehmen. Deshalb werden Lieferungsverzögerungen offen und transparent kommuniziert.

DeinDeal ist seit zehn Jahren ein grosser und erfolgreicher Name in diesem Unternehmensbereich. Deshalb

Es ist festgestellt worden, dass bei den Kunden in dieser Zeit eine extreme Nachfrage nach lange haltbaren

sowie unverderblichen Lebensmitteln herrscht. Auch der Massenmarkt von verschiedenen Gebrauchsgegenständen wie Schönheitsprodukten, Waschmitteln oder Nahrung für Haustiere hat zugenommen. Diesen Wünschen unserer Kunden geht DeinDeal natürlich nach und hat das Augenmerk auf den vermehrten Verkauf solcher Produkte gelegt. Lieferketten mit dem nötigen Abstand Online-Unternehmen sind nicht nur strikt digital unterwegs. Hinter den Kulissen im Lager arbeiten viele Mitarbeiter, die es möglich machen, dass der Kunde nach der bestätigten Bestellung das richtige Produkt erhält. Bereits vor dem Coronavirus gab es bei DeinDeal eine strikte Begrenzung, damit die Lieferkette nur für die notwendigsten Mitarbeiter zugänglich ist. Sie wurden weiterhin darauf geschult und mit Handschuhen sowie Händedesinfektionsmittel ausgestattet. Ebenfalls ist das sogenannte «Social Distancing» – einen Abstand von mindestens zwei Metern einhalten – zwischen den Mitarbeitern im 5000 Quadratmetern grossen Lager kein Problem und die Verpackung der Produkte verläuft automatisiert. Gesundheit der Arbeiter als wichtigstes Gut Um andere Menschen zu schützen, sollte man wenn möglich zuhause bleiben. Dies ist vor allem wichtig, wenn erste Anzeichen einer Krankheit auftreten. Wenn Angestellte von DeinDeal sich nicht gut fühlen, eine ihnen nahestehende Person Symptome zeigt oder sie sich um ihre Familie oder Kinder kümmern müssen, ist es dem Unternehmen wichtig, dass sie zuhause bleiben. Nach Absprache mit den Vorgesetzten können die Mitarbeiter unkompliziert diese Zeit zuhause in

Anspruche nehmen, denn die Anweisungen des Bundesrats zur Eindämmung des Coronavirus müssen respektiert werden. Ausserdem arbeitet DeinDeal in diesen Zeiten nahe mit Schweizer Arbeitsvermittlungsagenturen und Temporärbüros zusammen, um zusätzliche Mitarbeiter einzustellen und auszubilden. Diese können für abwesende Angestellte einspringen und erlauben es der Unternehmung, die Zunahme der Nachfrage für die Produkte abzufedern.

DeinDeal ist ein 2010 gegründetes Online-Unternehmen mit einer breiten Palette von unterschiedlichsten und aktuellen Produkten in den Bereichen Home & Living, Fashion, Sport und Wine & Gourmet. Doch nicht nur die verschiedensten Produkte lassen sich auf finden, DeinDeal bietet daneben mit seinen Gutscheinen spannende und einzigartige Erlebnisse an. Aktuelle Angebote entdecken unter www.deindeal.ch


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BURNOUT

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Die ausgebrannte Seele Wer über längere Zeit eine hohe Belastung erlebt, kann in ein Burnout geraten. Dr. med. Stephan N. Trier erklärt, wie sich dem Burnout-Syndrom vorbeugen und es sich behandeln lässt. TEXT FATIMA DI PANE, DR. MED. STEPHAN N. TRIER M.H.A

Entscheidend ist die hohe Belastung über längere Zeit, ohne dass sich die Person erholen kann. Dies kann auch im Privatleben passieren: Alleinerziehende Elternteile oder Menschen, die Angehörige pflegen, sind ebenfalls häufig vom Burnout-Syndrom betroffen.

Dr. med. Stephan N. Trier M.H.A

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as Wort Burnout begegnet uns oft; sei es in den Medien oder im Bekanntenkreis, immer mehr Menschen gehen offen mit der Erkrankung um. Jeder ist mit Arbeitsstress vertraut, doch wann wird es gefährlich? Ein Burnout-Syndrom entsteht, wenn jemand über längere Zeit einer hohen Stressbelastung ausgesetzt ist. Die Person fühlt sich kraftlos, leer, erschöpft – ausgebrannt. Die Erschöpfung kann auch durch Erholungspausen wie ein Urlaub oder das Wochenende nicht behoben werden. Abschalten wird zum Ding der Unmöglichkeit. Hohe Belastung über lange Zeit «Ein Burnout entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen den Belastungen am Arbeitsplatz und den verfügbaren personellen Ressourcen», sagt Dr. med. Stephan N. Trier. «Es hat mit einem Zusammenbruch des Selbstwertgefühls, mangelnder Anerkennung oder fehlenden beruflichen Perspektiven zu tun.»

Obwohl einige Berufsgruppen besonders gefährdet sind, kann ein Burnout bei jedem entstehen.

Risikogruppen «Besonders gross ist das Risiko für Menschen mit übermässigem Pflichtgefühl», erklärt Trier. Dies schliesst Menschen mit ein, die sich sehr stark mit ihrer Arbeit identifizieren. Auch Perfektionisten, die hohe Erwartungen an sich selbst haben, sind besonders gefährdet. «Ängstliche Menschen mit geringem Selbstwertgefühl sind genauso gefährdet wie Arbeitstiere, die ihr Privatleben vernachlässigen und in ihrer Freizeit den Stress nicht mehr abbauen können, erklärt Trier. Es gibt also nicht den typischen Burnout-Gefährdeten, aber gewisse Gemeinsamkeiten lassen sich bei Betroffenen durchaus feststellen. Zentrale Burnout-Merkmale Drei zentrale Merkmale deuten auf ein Burnout hin. Eines davon ist die anhaltende emotionale Erschöpfung. Die betroffene Person fühlt sich überfordert und ausgelaugt. Dieser Zustand hält über eine längere Zeit an. Auch deutet der Wechsel von einem idealisierten Verhältnis zur Arbeit hin zu einer Distanzierung und zunehmender Frustration bezüglich der Arbeit und den Mitarbeitern auf ein Burnout. Zuletzt ist auch die verringerte Arbeitsleistung ein Merkmal. Wenn der Überflieger plötzlich kaum mehr etwas hinkriegt, sollte man genauer hinsehen.

Körper und Geist leiden Infolgedessen entwickeln sich oft Depressions - und Angstsymptome. So leiden die Betroffenen oftmals unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen und sind im Antrieb vermindert. «In der Freizeit können sich die Betroffenen nicht entspannen. Es kommt häufig zu einem sozialen Rückzug: Kontakte zu Freunden werden nicht mehr gepflegt», erwähnt Trier weiter. Die Symptome können sich auch körperlich manifestieren: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Magen-Darm-Beschwerden sind nur eine kleine Auswahl möglicher körperlicher Folgen.

kann. Auch kann die Behandlung umfassender und viel intensiver vorgenommen werden, als dies ambulant möglich wäre. Zudem besteht die Chance, unter Einbezug des Arbeitgebers, den Wiedereinstieg in die berufliche Tätigkeit zu planen und zu unterstützen.

Bloss nicht abwarten «Wenn sich eine psychische Krise entwickelt, sollte nicht gewartet werden, bis diese akut ist», betont Trier. Je schneller Hilfe gesucht wird, desto besser. Eine erste Alarmstufe ist erreicht, wenn jemand meint, sein Problem mit vermehrter Anstrengung, mit Hektik in den Griff zu bekommen, bevor also die Erschöpfung eingetreten ist. Gut ist, wenn es gelingt, hier schon Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Meist braucht es hierfür «Druck» einer aussenstehenden Person.

Allgemein sollte auf einen gesunden Lebensstil geachtet werden. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmässiger Sport und genügend Schlaf. Ebenfalls ist es essenziell, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse gut kennenzulernen. «Man sollte die Sensibilität gegenüber eigenen Bedürfnissen stärken und das Zeitmanagement optimieren», erklärt Trier. Nur wer die eigenen Grenzen kennt, kann sicherstellen, dass diese nicht überschritten werden.

Bei ausgeprägtem Burnout mit manifesten depressiven Symptomen lohnt es sich, rasch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: die ambulante und die stationäre Behandlung. Eine ambulante Behandlung passiert in Form einer Einzelgesprächspsychotherapie, allenfalls ergänzt von anderen Therapieformen wie Kunsttherapie. Eine stationäre Behandlung erfolgt vorzugsweise in einem Kompetenzzentrum für Burnout. Dies bringt den Vorteil, dass der Betroffene aus dem für ihn belastenden Umfeld flüchten

Vorbeugen ist möglich Die gute Nachricht ist, dass es Möglichkeiten gibt, ein Burnout vorzubeugen. Der Schlüssel dazu ist ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben. Die aktive Pflege der sozialen Kontakte hilft dabei, einem Burnout vorzubeugen.

Arbeitgeber in der Pflicht Auch Arbeitgeber müssen in der Burnout-Prävention aktiver werden. Das Arbeitsklima spielt eine entscheidende Rolle. «Die Pflege einer offenen Konflikt- und Fehlerkultur und die Förderung von sozialem Austausch sind essenziell», sagt Trier. Das Kader muss die WorkLife-Balance vorleben. Der zwischenmenschliche Umgang sollte von Echtheit, Wertschätzung, Wärme, und Zugänglichkeit geprägt sein. Jeder Mitarbeitende ist ein Mensch mit Gefühlen und einem Privatleben und so sollte auch jeder behandelt werden.

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BRANDREPORT PRAXIS FÜR TRAUMATHERAPIE

Erste Hilfe nach dem Schock Schwindel, Übelkeit und Störungen im Verdauungssystem dazukommen, die sich oft nicht mehr direkt in Verbindung mit dem erlebten Trauma bringen lassen. Was ist ein Trauma?

Erwin Kaiser lic.phil., Psychologe, Traumatherapeut, eidg. anerkannter Psychotherapeut

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raumatische Ereignisse in unserem Leben können grosse Herausforderungen darstellen. Sie können uns privat und beruflich vollkommen aus der Bahn werfen. Sei es, dass dies direkt nach dem Ereignis geschieht oder sich unser psychisches Gleichgewicht ganz langsam nach einem oder mehreren kleinen Ereignissen verschlechtert. Diese Ereignisse können kleine Unfälle sein, wie sie oft beim Sport vorkommen. Es kann sich dabei aber auch um grössere handeln wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle, psychische, sexuelle oder körperliche Gewalt; Stalking, Kündigung, Beleidigung, Mobbing oder medizinische Traumata wie Reaktionen nach Schockdiagnosen, Operationen und Narkosen. Auch können Symptome auftreten, wenn wir einfach nur Zeuge eines solchen Ereignisses waren. Es ist daher sehr wichtig, dass Betroffene sich möglichst bald nach dem erlebten Schock Hilfe holen, um später auftretender Symptomatik vorzubeugen, sie zu lindern oder rechtzeitig aufzulösen. Im Verlaufe der Zeit kann sie sich sonst chronifizieren. Es können Schlaflosigkeit, Flashbacks, Gedankenkreisen, Angstzustände, Panikattacken, Depressionen und weitere psychosomatische Symptome wie Herzrasen, Kopfschmerzen, Migräne,

Ein Trauma ist die im Körper immer noch festgehaltene und gebundene Energie, welche ursprünglich durch physiologische und instinktive Mechanismen bereitgestellt wurde, um eine Angriffs- oder Fluchtreaktion zu ermöglichen. Das biologische System eines traumatisierten Menschen ist daher immer aktiviert oder verharrt in Erstarrung oder Lähmung, auch wenn die Gefahr schon längst vorüber ist. Dies kann sich in einer ganzen Palette von Symptomen äussern. Weiter wird durch die Dauerbelastung das Immunsystem geschwächt.

Praxis für Traumatherapie am Bellevue, Zürich 071 790 09 90 / 079 261 85 89 In der jetzigen Situation, biete ich auch Telefon oder Videotelefon (Skype) Beratungen und Sitzungen. Sitzungen in der Praxis können nach ärztlicher Verordnung über die Zusatzversicherung abgerechnet werden. Anmeldung dafür unter: kaiser@traumaheilung.ch

KÖRPER UND GEIST GMBH BRANDREPORT

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Gut beraten durch schwierige Zeiten Nicht immer lassen sich persönliche Herausforderungen allein meistern – welche Technik dabei helfen kann und wie eine Behandlung mit ThetaHealing auch bequem per Telefon möglich ist.

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ie Geschichte des ThetaHealings nahm vor einem Vierteljahrhundert in den USA ihren Lauf: 1995 erhielt die damals 32-jährige Vianna Stibal die Diagnose Knochenkrebs – Ärzte sagten ihr, sie hätte nicht mehr lange zu leben. Die junge Frau wollte diese Diagnose aber nicht einfach so hinnehmen. Sie begann sich im Zuge dessen intensiv damit auseinanderzusetzen, wie man gezielt und wirkungsvoll bewusste und unbewusste Überzeugungen bekämpfen sowie das eigene Leben verändern kann. In ihrem Fall war Vianna Stibal erfolgreich: Trotz der Diagnose überlebte sie. Die während dieser schwierigen Zeit von ihr entwickelte Technik wird heute als ThetaHealing weltweit angewandt – auch in der Praxis «Körper und Geist» im luzernischen Sempach-Station, welche zugleich auch Ausbildungszentrum für zahlreiche Seminare ist. Option auf Fernbehandlung Einer der grössten Vorteile von ThetaHealing ist die Möglichkeit einer Fernbehandlung: Auch Interessierte mit einem weiten Anfahrtsweg können sich direkt zu Hause behandeln lassen. Nach einer Voranmeldung erfolgt die Sitzung per Telefon oder Skype und läuft genau gleich ab, als wenn man gemeinsam in der Praxis wäre. Das dreiköpfige Spezialistenteam therapiert mithilfe von ThetaHealing zudem eine beachtliche

www.traumaheilung.ch

Breite an Herausforderungen, mit denen ein Mensch zu kämpfen hat (siehe Infobox). Ein besonderes Augenmerk liegt 2020 auf dem Coronavirus, genauer gesagt den Gedanken und Ängsten (Existenzängste), welche es bei den Menschen auslöst. Hierfür bietet «Körper und Geist» ebenfalls spezifische Beratungen an. Die ThetaHealing-Technik kann übrigens ganz einfach erlernt und gelernt werden. Dabei sind weder Vorkenntnisse noch spezielle Fähigkeiten erforderlich – eine gute Möglichkeit, um anderen Menschen und sich selbst, bei der Bewältigung der Herausforderungen nachhaltig zu helfen.

Was ThetaHealing therapieren kann:

• Ängste (Existenzängste) • Phobien • Panikattacken • Einsamkeit • Burnout • Missbrauch jeglicher Art • Mobbing • Sterbebegleitung • Ehe- und Partnerschaftsprobleme • Jegliche Art von Sucht und Abhängigkeit Weitere Informationen: www.koerper-geist.ch

MAX ZELLER SÖHNE AG BRANDREPORT

Zurück zur inneren Ruhe Obwohl 2020 gerade knapp drei Monate alt ist, wird es aufgrund des Coronavirus bereits jetzt als eines der herausforderndsten Jahre in die Menschheitsgeschichte eingehen. Es ist eine schwierige Zeit, die besonders von Ungewissheit und einer neuen Form von sozialem Stress geprägt ist.

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ann kann ich wieder normal in die Schule oder zur Arbeit? Bekomme ich trotzdem noch meinen Lohn, obwohl ich nicht arbeiten kann? Was geschieht als nächstes im Kampf gegen das Coronavirus? Fragen, die zurzeit nicht nur Schweizerinnen und Schweizer, sondern Menschen auf der ganzen Welt beschäftigen. Nicht alle können gleich gut mit dieser Ausnahmesituation umgehen, was sich in Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie einer generellen inneren Unruhe bemerkbar machen kann. Doch niemand muss dies einfach so hinnehmen – «zeller entspannung» von der Max Zeller Söhne AG führt zurück zur inneren Ruhe. Hilfe aus der Natur Das im thurgauischen Romanshorn ansässige Unternehmen blickt auf eine über 150-jährige Firmengeschichte zurück und ist seit jeher auf die Entwicklung, Herstellung sowie Vermarktung von pflanzlichen Arzneimitteln mit klinisch belegter Wirksamkeit spezialisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verwendung von pflanzlichen Arzneistoffen in ihren Produkten - «zeller entspannung» bildet da keine Ausnahme. Dieses ist freiverkäuflich in jeder Apotheke erhältlich und enthält je nach Grösse der Packung 20, beziehungsweise 60 Filmtabletten. Die laktosefreien Tabletten bestehen aus Trockenextrakten der Pestwurz-Wurzeln, BaldrianWurzeln, Passionsblumenkraut sowie Melissenblättern und eignen sich auch für Diabetiker. Die konzentrierte Kraft der Natur Diese bewährte Kombination dieser Heilpflanzen eignet sich immer dann, wenn man sich in Situationen wiederfindet, die Nervosität, Stress und Ängstlichkeit auslösen. Dies kann beispielsweise in Zeiten hoher Arbeits- oder familiärer Auslastung der Fall sein, wenn man unter Prüfungsangst leidet oder in der aktuellen Ausnahmesituation aufgrund des Coronavirus. Die Anwendung

des Arzneimittels ist in allen Fällen denkbar einfach und auch kurzfristig möglich: Wenn man weiss, dass am nächsten Tag ein Termin bevorsteht, der hohen Stress auslöst, kann man bereits am Vortag dreimal je eine Tablette einnehmen. Zu den gängigsten Symptomen von Stress zählen Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen. Nicht umsonst gibt es die Redewendung, dass einem etwas «auf den Magen schlägt». «zeller entspannung» beruhigt den Magen und entspannt Krämpfe. Zudem reduzieren die natürlichen Inhaltsstoffe auch Unruhe sowie Nervosität. So ist man in der Lage, schwierige Situationen ruhiger und gelassener anzugehen. Und das Beste: Die

Einnahme von «zeller Entspannung» führt zu keinerlei Leistungseinschränkungen oder Müdigkeit. Vom Samen zum fertigen Arzneimittel Die Herstellung der Zeller-Produkte findet heute genauso wie vor 150 Jahren in der Schweiz statt: Die in Uttwil ansässige Vitaplant AG, ein Tochterunternehmen der Max Zeller Söhne AG, ist für die Bereitstellung der Samen und Pflanzen verantwortlich. Diese werden dann in der Produktionsstätte im nur vier Kilometer entfernten Hauptsitz zu pflanzlichen Arzneimitteln, sogenannte Phytopharmaka, verarbeitet. Diese effiziente Wertschöpfungskette, die bei einem einzelnen Samen oder Steckling beginnt und sich bis zum zufriedenen Anwender hinzieht, sichert die

typische Zeller-Qualität. Insgesamt rund 150 Mitarbeiter sorgen an beiden Standorten für einen reibungslosen Ablauf. Deswegen beschäftigt die Max Zeller Söhne AG hervorragende Teams, sowohl in den Laboren, der Qualitätskontrolle, der Produktion, im Einkauf, in der Medizin als auch im Marketing und Vertrieb. TEXT LARS MEIER

«zeller entspannung» ist in zwei Grössen in jeder Apotheke und Drogerie erhältlich – mit 20 oder 60 Filmtabletten. Diese schaffen Abhilfe bei stressbedingten Beschwerden wie Nervosität, Spannungs- und Unruhezuständen sowie Prüfungsangst. Einnahme: Bis zu drei Filmtabletten täglich. Die Tabletten sind laktosefrei.

Über Max Zeller Söhne AG Das Unternehmen ist führend im Schweizer Markt für pflanzliche Arzneimittel und zudem eines der wenigen Unternehmen, welches ihre gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert – vom Saatgut bis zum fertigen Produkt. Die Arzneimittel der Max Zeller Söhne AG sind in allen Drogerien und Apotheken sowie über einen Teil der Ärzteschaft in der Schweiz erhältlich. Weitere Informationen: www.zellerag.ch


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TRAUER

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Wie weiter nach dem Tod von Familienmitgliedern? Stirbt ein geliebter Mensch, steht die Welt zunächst still. Nie wieder wird das Leben so sein, wie es vorher war. Jedoch gibt es Wege, wie man mit der Trauer besser umgehen kann und sie damit erträglicher macht. TEXT LARS MEIER

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eath is just a part of life. It’s something we’re all destined to do», sagt die Mutter von Forrest Gump im gleichnamigen Film, als sie im Sterbebett liegt. Auch für uns spielt der Tod oft erst eine Rolle, wenn wir uns von einem geliebten Menschen verabschieden müssen. Je nach Alter erfolgt diese Auseinandersetzung aber auf verschiedene Arten. Jörg Weisshaupt ist der Geschäftsführer des Non-Profit-Vereins «trauernetz» in Zollikon und kennt sich mit den Trauerreaktionen nach plötzlichen Todesfällen gut aus. Wie gehen junge Menschen mit einer solchen Ausnahmesituation am besten um? «Für Kinder und Jugendliche ist es hilfreich, wenn die Struktur ihres Alltags weitgehend unverändert bleibt. Konkret heisst das, dass die Zeiten zum Aufstehen, Essen und Schlafengehen beibehalten werden, dass Rituale wie das Vorlesen einer Geschichte vor dem Einschlafen oder die abendliche Kontrolle der Hausaufgaben bestehen bleiben», meint der Experte. «Auch das Weiterführen der gewohnten Tagesstruktur in Schule und Beruf wird als hilfreich erlebt, weil diese Strukturen bekannt sind und Halt bieten.» Erwachsene haben laut Jörg Weisshaupt andere Bedürfnisse: «Sie wünschen sich Raum und Zeit für sich, weil sie mit dem Gefühlschaos im Alltag nicht mehr zurecht kommen.» Der Tod als Tabuthema Noch immer ist der Tod in unserer Gesellschaft ein Tabuthema, ebenso der Umgang damit. Dabei können die Auswirkungen eines Todesfalles gravierender sein als gemeinhin bekannt, wie Jörg Weisshaupt betont: «Trauer ist keine seelische Krankheit, aber sie macht krank, wenn man sie nicht zulässt!» Erfahren wir infolge eines Verlusts Trauer, setzt sich ein komplexer Prozess in

Gang. Je nach Situation sieht dieser aber unterschiedlich aus, wie Experte Jörg Weisshaupt erklärt: «Jeder Verlust löst Trauer aus. Je nach Todesursache nimmt der Trauerprozess einen anderen Verlauf. Es kann Jahre dauern, bis die trauernde Person realisiert und anerkennt, dass der Verlust zu ihrer Lebensgeschichte gehört.» Mit der Trauer umgehen Kein Leben kann nur von positiven Gefühlen begleitet sein. Aber kein trauernder Mensch muss sich diesem Empfinden nach Verlustsituationen hilflos ausgesetzt sehen. Jörg Weisshaupt rät: «Wenn in der betroffenen Familie mit Offenheit und Würde über die verstorbene Person, die Umstände, welche zum Tod geführt haben und mit Toleranz und Verständnis in Bezug auf den individuellen Umgang mit dem Verlust gesprochen werden kann, vereinfacht dies den Trauerprozess. Konkret heisst das, dass jede trauernde Person andere Gefühle empfindet und zu unterschiedlichen Zeiten traurig ist. Wenn jemand nicht weinen kann, heisst das nicht, dass er oder sie die verstorbene Person nicht geliebt hat, aber der Verlust ist vielleicht so schmerzhaft, dass die Seele wie versteinert ist und keine Gefühle mehr zulässt.» Vermeiden sollte man laut dem Experten be- oder verurteilende Gedanken gegenüber der toten Person oder das Zuweisen von Schuld. Eine Schweizerin als Begründerin der Sterbeforschung Aufgrund der Relevanz des Todes für uns alle beschäftigen sich zahlreiche Forscherinnen und Forscher aus allen Teilen der Welt immer wieder aufs Neue mit dem Tod und wie man damit umgeht. Ein weithin bekanntes Modell stammt von Elisabeth

Kübler-Ross, welches sich sowohl auf Sterbende in der Phase vor ihrem Tod als auch auf Trauernde in der Abschiedsphase übertragen lässt. Elisabeth Kübler-Ross wurde 1926 in Zürich geboren und emigrierte später in die USA, wo sie in Spitälern todkranke Patienten besuchte und Interviews mit ihnen führte. Daraus entstand ein Buch mit dem Titel «On Death and Dying. What the dying have to teach doctors, nurses, clergy, and their own families». Dieses erschien 1969 und machte die gebürtige Zürcherin international bekannt und zugleich zur Begründerin der Sterbeforschung. In der Infobox sind die Phasen ihres Modells aufgelistet, wobei die Beispielsätze hier aus der Sicht von Hinterbliebenen formuliert sind. Welche Rolle nimmt der Tod in der heutigen Gesellschaft ein? «Der Fokus unserer Gesellschaft liegt auf dem Leben, es zu verlängern und jung zu bleiben. Der Tod wurde zum Feind des Menschen erklärt, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Überlegungen», resümiert Jörg Weisshaupt. «Es ist nicht verwunderlich, dass in Folge dieser Haltung und Praxis die Frage nach dem Sinn von lebensverlängernden Massnahmen gestellt wird oder dass man diskutiert, was uns würdevolles Leben und würdevolles Sterben bedeutet.» Jeder Mensch trauert anders Niemand möchte nach einem Todesfall an die Zukunft denken. Tatsächlich wandeln sich die Gefühle aber mit der Zeit, wie Jörg Weisshaupt berichtet: «Wenn schöne Erinnerungen oder das Betrachten des Fotoalbums zuerst schmerzlich und kaum auszuhalten sind, wandelt sich dies mit der Zeit. Trauernde empfinden auch Jahre nach dem Verlust noch Trauer, wenn sie sich an die verstorbene Person zurückerinnern, aber sie erleben diese

Erinnerungen als hilfreich und gut. Keine Trauergeschichte gleicht der anderen in Verlauf und Dauer. Die Erfahrung zeigt, dass traumatisierte Trauernde durch Therapiegespräche oder geführte Selbsthilfegruppen den Verlust eher akzeptieren können. Dies hilft ihnen, ihren Blick nach vorne zu richten und wieder Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln.» Und auch hier hat die Mutter von Forrest Gump Recht: Ja, der Tod ist ein Teil unseres Lebens. Aber er ist nur ein Teil davon. Der Tod wird in unser aller Leben eine Rolle spielen, aber er wird es zu unseren Lebzeiten nie ausschliesslich bestimmen. Trauerphasen nach Elisabeth Kübler-Ross (1926 – 2004) und jeweilige typische Sätze: Phase 1 - Das Leugnen «Das kann nicht wahr sein!» Phase 2 - Der Zorn «Wieso hat es gerade sie getroffen?» Phase 3 - Das Verhandeln «Wenn ich oft in die Kirche gehe, geschieht vielleicht noch ein Wunder…» Phase 4 - Die Depression «Ich habe so wenig Zeit mit ihm verbracht…» Phase 5 - Die Akzeptanz «Nun bin ich bereit, mich wieder auf andere Dinge zu konzentrieren.»

BRANDREPORT NACHLASSTREUHAND.CH

Wer richtig vorsorgt, vermeidet böse Überraschungen Es sind Fragestellungen, mit denen sich niemand gerne auseinandersetzt: Was geschieht beispielsweise, wenn ich aufgrund von Krankheit oder Unfall urteilsunfähig werde? Und wie wird für meine Liebsten im Todesfall vorgesorgt? «Fokus Unsere Challenges» besprach dies mit Beat Schellenberg, Gründer und Geschäftsführer der Nachlasstreuhand.ch GmbH

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anchmal schlägt das Schicksal unverhofft zu. «Und in solchen Fällen rächt es sich leider, wenn man nicht an die Vorsorge gedacht hat», erklärt Beat Schellenberg. Der Jurist und Erbschaftsberater ist Gründer und Geschäftsführer der Nachlasstreuhand.ch GmbH. Sein Appell lautet: «Jeder und jede sollte sich möglichst frühzeitig um das eigene Testament sowie den Vorsorgeauftrag kümmern.» Das Prinzip des Testaments ist den meisten Leuten geläufig. «Hierbei geht es darum, dass im Todesfall ein Willensvorstrecker benannt ist, der sich um den Nachlass kümmert – wie etwa die Aufschlüsselung des Vermögens an die Nachkommen», so Schellenberg. Der Vorsorgeauftrag ist hingegen weit weniger bekannt. «Dabei ist dieses Vorsorgeinstrument ebenfalls sehr wichtig.» Denn dieses rechtliche Werkzeug kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn eine Person aufgrund eines Unfalls oder als Folge einer Krankheit nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen. «Im Vorsorgeauftrag wird festgehalten, wer in einem solchen Fall die Interessen der betroffenen Person vertritt», so Schellenberg. Im Dokument werden drei Aspekte

Wenn immer möglich werden die Angelegenheiten innerhalb der Familie geregelt. Beat Schellenberg lic. iur., Erbschaftsberater Nachlasstreuhand.ch GmbH

geregelt: die Vermögenssorge, die Vertretung im Rechtsverkehr sowie die Personensorge. Einmischung vermeiden Warum ist ein Vorsorgeauftrag so wichtig? «Weil es anderweitig schnell zu einer amtlichen Intervention kommen kann», erklärt der Jurist. Bspw. kann es passieren, dass der Ehepartner einer urteilsunfähigen Person die gemeinsame Wohnung nicht veräussern kann. Dies, weil die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB in

solchen Fällen die Interessen der erkrankten Person vertreten muss. «Und durch deren Einflussnahme kann sich ein Verkaufsprozess enorm verzögern – was dazu führen kann, dass der Käufer das Interesse verliert.» Um solche Situationen zu vermeiden, ist das Verfassen eines Vorsorgeauftrags essenziell. Beat Schellenberg setzt dieses wichtige Vorsorgeinstrument für seine Kundinnen und Kunden auf und passt es individuell an deren Bedürfnisse an. «Wenn immer möglich werden die Angelegenheiten innerhalb der Familie geregelt.» Bei komplexeren Verhältnissen, etwa wenn es um die Verwaltung eines Immobilienportfolios

oder einer Firma geht, kann aber auch eine Fachperson beauftragt werden. Da mehrere Vorsorgebeauftragte bestimmt werden können, lässt sich bspw. die Personenvorsorge familienintern regeln, während die Vermögensvorsorge in die Hände eines Vermögensverwalters gelegt wird. «Wichtig ist es in allen Fällen, sich eine fundierte Fachberatung zu holen – und nicht einfach eine Vorlage aus dem Internet herunterzuladen.» Weitere Informationen unter www.nachlasstreuhand.ch

Nachlasstreuhand.ch GmbH Seefeldstrasse 102 CH-8008 Zürich T 044 558 88 34


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Notfallplanung zu Lebzeiten und für den Todesfall:

So lassen sich nachhaltig und unbürokratisch unangenehme Überraschungen vermeiden Welche Massnahmen und Vorkehrungen sind wichtig, damit bei einem unvorhergesehenen Ereignis – sei es eine plötzliche Hospitalisierung, ein Unfall, eine akute physische oder psychische Erkrankung mit Einschränkungen im Arbeitsleben und in der persönlichen Bewegungsfreiheit, ein Todesfall – keine rechtlichen Probleme und unliebsamen Überraschungen für die Betroffenen selber und die Angehörigen entstehen?

Debra Davatz Rechtsanwältin und Fachanwältin SAV Erbrecht

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ebra Davatz ist Rechtsanwältin und Fachanwältin SAV Erbrecht mit eigener Kanzlei in Zürich und nimmt Stellung zu unseren Fragen. Sie und ihr Team beraten Privatpersonen und Firmen mit Schwerpunkt auf nationale und internationale Vorsorge- und Nachlassplanung sowie Gesellschaftsund Arbeitsrecht. Frau Davatz, wie gut sind wir Schweizer aus rechtlicher Sicht auf Notfälle und den Tod vorbereitet? Nur sehr wenige Leute machen bewusst eine Notfall- und Nachlassplanung, da sich wohl selten jemand gerne mit Themen wie Unfall, Handlungsunfähigkeit und Tod befasst. Wir Menschen neigen dazu, diese Dinge «auf später» zu verschieben. Es ist gibt jedoch Situationen, in denen es unerlässlich ist, sich um diese Thematik zu kümmern.

Welche Situationen sind das? Immer häufiger möchten sich Ehepaare gegenseitig begünstigen, um dem überlebenden Ehegatten zu ermöglichen, den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Auch wenn man alleinstehend ist und keine Kinder hat, ist es ratsam, sich mit den Folgen eines Unfalls und seines Versterbens auseinanderzusetzen, damit diejenigen Menschen sich im Falle einer Notlage um einen kümmern oder beerbt werden, die wir selber bestimmen möchten. Dasselbe gilt für Menschen, die in einer Partnerschaft leben, bei denen das automatische Erbrecht nicht greift. Der Lebenspartner hätte ohne Verfassen einer letztwilligen Verfügung keinen Anspruch auf das Erbe und würde bei einer Urteilsunfähigkeit ohne entsprechenden Vorsorgeauftrag wegen fehlendem verwandtschaftlichem Grad eventuell nicht zur Betreuung oder ans Spitalbett zugelassen. Zudem macht es auch Sinn, sich mit der Vorsorge- und Nachlassplanung auseinanderzusetzen, wenn man in Patchwork-Familien lebt, ein Teil des Vermögens in Liegenschaften oder in die eigene Firma investiert wurde. Welche Probleme tauchen am häufigsten auf, weil man sich nicht genügend um seinen Nachlass oder die Regelung von Notfallsituationen gekümmert hat?

Ein klassisches Beispiel ist folgendes: Ein Ehepartner verstirbt und vertraut darauf, dass die Kinder zugunsten des überlebenden Elternteils auf ihren Erbteil verzichten. Doch es kommt immer wieder vor, dass die Kinder oder deren Partner Druck ausüben und zumindest auf ihren Pflichtteil bestehen. Das kann zur Folge haben, dass der überlebende Ehepartner sein Zuhause oder seine Firma verkaufen muss, um die Kinder auszuzahlen. Deshalb ist es sinnvoll, in der Familie frühzeitig die Themen «Meistbegünstigung des überlebenden Ehegatten» oder «Erbschaftsverzicht» anzuschneiden. Ebenfalls sollte durch eine spezielle Bevollmächtigung sowie Einsetzung des Ehegatten oder einer anderen Vertrauensperson als Willensvollstrecker das lästige Problem der gesperrten Konti und Kreditkarten beim Versterben eines Ehegatten gelöst werden. Je nach Komplexität macht auch die Einsetzung einer neutralen, professionellen Willensvollstreckung Sinn, insbesondere um zum Beispiel bei Patchworkfamilien allfälliges Konfliktpotential zu minimieren. Oftmals geht auch vergessen, dass Erbschaften je nach Verwandtschaftsgrad und Kanton steuerliche Konsequenzen haben. Zudem wird oft übersehen, dass im Todesfall das Güterrecht eine sehr wichtige Rolle spielt. Was bedeutet das? Wenn jemand stirbt, der verheiratet war, wird zuerst immer eine güterrechtliche und sodann eine erbrechtliche Auseinandersetzung durchgeführt, sofern keine Gütertrennung vereinbart wurde. Ein Testament oder Erbvertrag regeln dabei nur die erbrechtliche Seite. Und das reicht oftmals nicht, denn meistens steckt

ein Grossteil des Vermögens im Güterrecht der Ehegatten. Dazu zählen unter anderem der Arbeitserwerb sowie daraus gemeinsam erworbene Liegenschaften und Firmenanteile, ebenso wie die Erträge aus eigenem Vermögen. Wie diese Vermögensteile im Erbfall (gleich wie bei einer Scheidung) zugeordnet werden, sollte in einem kurzen Ehevertrag festgehalten werden. Worauf ist bei Notfällen wie akute Erkrankung oder Unfall besonders zu achten? Man sollte unbedingt einen Vorsorgeauftrag aufsetzen. Darin bestimmt man die Personen, die für einen entscheiden und handeln dürfen, wenn man selber nicht mehr handlungs- und urteilsfähig ist, ohne dass sich die Behörden, insbesondere die KESB einmischen dürfen. Dazu gehört immer auch eine Patientenverfügung, in der jeder für sich selber bestimmen kann, inwieweit und mit welchen Mitteln man insbesondere bei lebensbedrohlichen und sehr schmerzvollen Gesundheitszuständen noch am Leben erhalten bleiben möchte. Müssen Selbständigerwerbende und Personen, die massgeblich an einem Unternehmen beteiligt sind, noch weitere spezielle Vorkehrungen beachten? Als erstes ist es wichtig, dass die richtige Rechtsform für die Firma gewählt wird. Zudem sollte ein Notfallplan erstellt werden, damit bei einem längeren Ausfall des Inhabers beziehungsweise des Hauptgesellschafters die nötigen Stellvertreterregelungen in den Vorsorgeauftrag integriert werden sowie Vollmachten vorhanden sind

und im Todesfall die Nachfolge geklärt ist. Dies wird erreicht durch eine umsichtige Harmonisierung der persönlichen vorsorge- und nachlassrechtlichen Dokumente mit den entsprechenden Vorkehrungen in der Firma, da dies ansonsten fatale Folgen für die Firma und auch für die Familie haben kann. Werfen wir zum Schluss noch einen Blick in die Zukunft. Voraussichtlich 2022 soll in der Schweiz ein modernisiertes Erbrecht in Kraft treten. Was hat dies für Auswirkungen? Die Pflichtteile der Eltern werden abgeschafft und die der Kinder gekürzt sowie die frei verfügbare Quote bei Einräumung einer Nutzniessung gegenüber den gemeinsamen Nachkommen erhöht, sodass jeder freier über sein Vermögen verfügen kann. Die in der Pipeline stehende Gesetzesänderung sieht zur Vermeidung einer Zersplitterung oder Schliessung eines Betriebs eine Erleichterung der Unternehmensnachfolge vor. Dies wird erreicht durch eine höhere frei verfügbare Quote, die Möglichkeit der direkten Zuweisungen an einen qualifizierten Nachkommen sowie der Stundung von Ausgleichsansprüchen unter mehreren Nachkommen des Firmeninhabers ebenso wie durch neue Bewertungsvorschriften. Bei einer umfassenden Planung ist auch ein frühzeitiger oder verzögerter Rückzug aus der eigenen Firma problemlos möglich. Im Hinblick auf das neue Erbrecht lohnt es sich zu überprüfen, ob die bereits getroffenen Vorkehrungen noch immer den eigenen Wünschen entsprechen oder ob man allenfalls kleinere Anpassungen vornehmen sollte. Checkliste für Notfall- und Nachlassplanung (privat und beruflich) • Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung • Mitteilung an die KESB bei unmündigen Kindern • Ehe- / Konkubinats- / Vermögensvertrag • Erbvertrag / Testament • Spezifische Regelungen für Selbstständigerwerbende • Nachfolgeplanung in Unternehmen • Arbeitsrechtliche Vorkehrungen • Weisungen für den Todesfall / Digitaler Nachlass • Planung 2. & 3. Säule / Versicherungen • Prüfung Steuerkonsequenzen

DAVATZ LEGAL verfügt über die notwendigen Spezialkenntnisse in den Bereichen Ehe- und Erbrecht sowie Gesellschafts- und Arbeitsrecht und unterstützt Privatpersonen und Firmen kompetent bei der Umsetzung der in diesem Gespräch erwähnten Themen. Weitere Informationen unter: www.davatzlegal.ch oder direkt bei info@davatzlegal.ch.


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TRENNUNG

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Wie Eltern ihr Kind durch die Scheidung begleiten können Eine Scheidung ist immer eine schwierige Situation. Oftmals wird diese durch gemeinsame Kinder erschwert. Wie man sicherstellt, dass Kinder die Scheidung der Eltern gesund überstehen. TEXT SMA

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is dass der Tod uns scheidet? Eher nicht. In der Schweiz werden mittlerweile über 40 Prozent aller Ehen geschieden. Das Zerbrechen einer Ehe bringt in jedem Fall Schmerz und Probleme mit sich. Sind jedoch auch noch Kinder involviert, nehmen die Schwierigkeiten nochmals zu. Egal wie intensiv die Streitereien zwischen den Ex-Partnern sind: Die Kinder müssen geschützt werden. Sie sollen von Streit und Stress möglichst abgeschirmt sein und diese schwierige Zeit gut überstehen. Doch wie ist dies zu schaffen? Klare Kommunikation Der wichtigste Punkt ist es, den Kindern klar zu kommunizieren, dass die Scheidung der Eltern nichts mit ihnen zu tun hat. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, kann diese Botschaft anders vermittelt werden. Ein Teenager versteht eher, dass Konflikte zwischen den Eltern, nichts mit ihm zu tun haben. Ein jüngeres Kind muss auf jeden Fall klar über die Situation aufgeklärt werden. Aber Achtung: Über die Situation aufklären heisst nicht, Kinder in Streitgespräche zu involvieren. Trennungsgründe wie Finanzen, Untreue und Ähnliches sollten mit einem Kind auf keinen Fall besprochen werden. Eine simple Aussage wie «Mama und Papa verstehen sich nicht mehr gut und möchten darum nicht mehr zusammenwohnen», ist auch für ein Kleinkind verständlich.

Auch sollten Streitereien auf keinen Fall vor den Kindern ausgetragen werden. Dies kann auf die Kinder traumatische Auswirkungen haben. Entscheidungen treffen Bevor Sie den Nachwuchs über die bevorstehende Trennung informieren, ist es ratsam, das Gespräch mit dem Ex-Partner zu suchen. Gemeinsam sollte entschieden werden, wie es für das Kind weitergeht. Themen wie ein bevorstehender Umzug, ein Schulwechsel und weiteres sollten geklärt sein. Wenn Sie Ihrem Nachwuchs von der bevorstehenden Trennung erzählen, bereiten Sie sich auf Fragen vor. Ihr Kind wird wissen wollen, was nun geschieht und wie der Alltag weitergeht. Stellen Sie sicher, dass Sie Antworten auf diese Fragen haben. Ein Kind braucht in schwierigen Situationen Sicherheit. Wenn die Eltern nichts weiter zu sagen haben, als «Ich weiss es nicht», ist dies nicht förderlich. Normalität erhalten Um dem Kind Sicherheit zu geben, sollte man Alltagsroutinen und die Normalität möglichst aufrechterhalten. Dies beinhaltet schöne Rituale, aber auch Regeln. Wenn Ihr Kind beispielsweise täglich maximal dreissig Minuten fernsehen darf, behalten Sie dies unbedingt bei. Jedoch auch Rituale wie abendliches Vorlesen sollten nahtlos weiterlaufen. So verläuft der Alltag des Kindes in vertrauten Bahnen. Das vermittelt Sicherheit.

Im Leben des Kindes sollte möglichst wenig verändert werden. Wenn möglich, vermeiden Sie einen Schulwechsel, damit Ihr Kind eine gewohnte Umgebung sowie die Schulfreunde behalten kann. Dies schafft zusätzliche Sicherheit und vereinfacht die Situation für das Kind. Jedes Kind reagiert anders In der Zeit während und nach der Scheidung sollten betroffene Kinder besonders genau beobachtet werden. Jedes Kind reagiert anders auf schwierige Emotionen. Tamara Affifi, Expertin in Familienkommunikation der University of California, fand heraus, dass Kinder auf drei verschiedene Arten auf Konflikte reagieren: Verdrängung, Aggression und Konfrontation. Verdrängung bedeutet, dass das Kind die Emotionen unterdrückt und somit nicht zeigt. So kann es sein, dass ein Kind zwar leidet, dies aber nicht bemerkt wird. Die Aggression ist das Gegenteil dessen. Sie führt dazu, dass der Konflikt nach aussen getragen wird, sei es in der Form von verbaler Aggression oder sogar beissen und schlagen. Die Konfrontation beinhaltet, dass das Kind offen über die eigenen Emotionen spricht und die Eltern mit diesen konfrontiert. Dieses Verhalten ist besonders bei älteren Kindern zu beobachten, da sie eine gewisse emotionale Reife erfordert.

Auf sich achten Eine Scheidung verändert das ganze Leben. Inmitten des Chaos ist es auch wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen und auf sich aufzupassen. Gesundes Essen, genügend Schlaf und Bewegung sind essenziell dabei, die eigenen Kräfte aufrechtzuerhalten. Auch Kontakte zu Freunden und Familie sind in dieser Zeit besonders wichtig. Geliebte Menschen geben ein Gefühl von Geborgenheit und stärken das Selbstbewusstsein. Wer sich selbst stark und gesund hält, kann auch für andere besser präsent sein. Ihre mentale sowie körperliche Gesundheit ist wichtig und befähigt Sie, voll und ganz für Ihre Kinder da zu sein. Innehalten und durchatmen Wenn alles zu viel wird, sollte man sich nicht scheuen, professionelle Hilfe zu holen. Kinder wie auch Erwachsene können von den Ratschlägen einer neutralen Fachperson profitieren. Alles in allem lohnt es sich, auch in dieser schwierigen Zeit immer wieder innezuhalten. Die oberste Priorität hat die körperliche und emotionale Gesundheit aller Beteiligten. Aber diese wird garantiert nicht erreicht, wenn man sich in nichtige Streitereien verwickelt. Bemühen Sie sich um Offenheit und Harmonie, zum Wohle aller Beteiligten.

BRANDREPORT ONLINESCHEIDUNG.CH

Der Rechtsanwalt 2.0 Offshore-Industrie ist tot. Grössere Studien werden vor der Vergabe des Mandats ausgeschrieben. Mehr als ein Drittel der Scheidungen werden dank Plattformen wie www.onlinescheidung.ch zu einem Spottpreis ohne Anwalt durchgeführt.

Douglas Hornung

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ie schön war es, Anwalt zu sein, zu Beginn dieses Jahrhunderts! Das Geld floss, sei es für kleine Firmen, die bereitwillig eine einvernehmliche Scheidung in Höhe eines Monatsgehalts vom Kunden verlangten oder für «grosse Firmen», die saftigen Gebühren für Fusionen und Übernahmen oder Schiedsverfahren verlangten. Viele Anwälte verdienten leichtes Geld mit der Offshore-Industrie, die aktiv zur Steuerhinterziehung beitrug. Die Banken zahlten ihnen Maklerprovisionen und Rückerstattungen von Verwaltungsgebühren. Das waren die guten alten Zeiten des leichten Geldes. Heute hat sich alles radikal verändert. Der Wettbewerb ist hart und die Gewinnspannen sinken drastisch. Die

Um die Fixkosten zu begrenzen, nutzen die Anwälte Plattformen für unabhängige Anwälte wie www.lawffice. ch, lagern Aktien nach Indien aus, nach Afrika (Fern-Sekretariatsdienste) oder bieten Honorare für Ergebnisse an, indem sie Nebenstrukturen schaffen, die nicht an die für Anwälte eigene Ethik gebunden sind (www.seedup.ch).

Der Kunde reist nur selten zum Rechtsanwalt (wenn er einen Termin vereinbart, ist dies www.agenda.ch zu verdanken) und alles wird auch an einem Sonntagmorgen per elektronischem Austausch abgewickelt. Der Kunde ist dank der kommenden Legaltechs immer besser informiert und kann bei einfachen Verträgen, die bereits kostenlos im Netz verfügbar sind, auf den Anwalt verzichten. Die Struktur der Anwaltskanzleien hat sich in nur wenigen Jahren radikal verändert. Der erste Trend besteht darin, eine ausreichende Grösse zu erreichen, um grosse Mandate zu erhalten. Im Gegenteil zum ersten, ist der

zweite Trend die Entwicklung von kleinen «Boutique»Strukturen, die flexibel und auf ein oder zwei Spezialisierungen hoch spezialisiert sind. Die Anwälte in mittelgrossen Büros sitzen zwischen zwei Stühlen und sind letztlich zum Scheitern verurteilt, weil ihre Kosten zu hoch sind. Deshalb muss sich der Beruf noch stärker weiterentwickeln, da Internetplattformen automatisch direkten Kontakt zu potenziellen Kunden und Anwälten herstellen, was wiederum die Preise unter Druck setzt und eine sofortige Reaktion erfordert. Einige Anwälte versuchen bereits, dieses Phänomen vorauszugreifen. Sicherlich muss sich der Anwalt 2.0 anpassen und wird mehr arbeiten müssen, um weniger zu verdienen. Trotz der Digitalisierung bleibt es jedoch notwendig, dass erstens ein echter Mehrwert geleistet wird, zweitens eine Strategie definiert wird und drittens die Empathie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Denn das kann noch keine Maschine (bis das Gegenteil bewiesen ist!). TEXT DOUGLAS HORNUNG

RECHTSANWALT UND MITGLIED DER GENFER ANWALTSKAMMER, ADMINISTRATOR VON WWW.DIVORCE.CH UND WWW.LAWFFICE.CH


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Muttersein nach der Trennung – Spagat zwischen Kinderbetreuung und Job Eine Trennung ist oft schwierig und belastend. Haben die Ex-Partner gemeinsame Kinder, wird es zusätzlich kompliziert: Denn obwohl die Rechtsprechung so ausgelegt ist, dass den Bedürfnissen von Partnern und Nachwuchs Rechnung getragen wird, lauern viele juristische Stolperfallen. Welche diese sind und wie Mütter sie möglichst umgehen können, erklärt Elke Fuchs, Rechtsanwältin der Anwaltskanzlei Fuchs, im Interview. Elke Fuchs, wie wurde in der Schweiz bisher der Unterhalt von Kindern und Müttern im Trennungs- oder Scheidungsfall geregelt? Damals wie heute kommt ein Progressionsmodell zum Tragen, das auf dem Alter des jüngsten gemeinsamen Kindes beruht. Bis zum bundesgerichtlichen Entscheid im Mai 2018 des sogenannten Schulstufenmodells gab es nur zwei Altersstufen, die 10/16 Regel. Heute gilt, dass der hauptbetreuende Elternteil ab Eintritt in den Kindergarten des jüngsten Kindes grundsätzlich zu 50 Prozent eine Erwerbstätigkeit auszuüben hat. Ab Eintritt des jüngsten Kindes in die Sekundarstufe ist die Arbeitstätigkeit auf 80 und ab dem vollendeten 16. Lebensjahr auf 100 Prozent aufzustocken. Anders als heute war man früher den Müttern gegenüber deutlich kulanter. So wurden beispielsweise das Alter der Frau und ihre beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr beachtet. Bei sehr langen Ehen kam es häufiger als heute vor, dass der Ex-Partner – vereinfacht gesagt – für sie Unterhalt bis zur Pension bezahlen musste. Diese Bestimmungen wurden aber kontinuierlich angepasst, zuletzt 2017 mit dem Inkrafttreten des revidierten Kinderunterhaltsrechts.

Einschneidender ist die Tatsache, dass heute viel weniger Kulanz herrscht: Frauen müssen bspw. auch dann eine 100-Prozent-Stelle suchen, wenn sie über 55 Jahre alt sind und ihre Chancen dementsprechend eher bescheiden ausfallen. Es kann auch vorkommen, dass aufgrund der erhöhten Kosten, wie Kita, Arbeitsweg usw. die Arbeitstätigkeit nahezu zu einem Nullsummenspiel verkommt. Dennoch ist die Mutter verpflichtet, sich eine Arbeitsstelle zu suchen. Sucht sie sich keine Arbeit, so wird ihr nach einer Übergangszeit ein sog. hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet.

Und wie sieht die Situation heute aus? Heute führt man den Bedarf jedes Kindes sowie der Mutter als separate Kostenstellen auf. Der Kinderunterhalt setzt sich aus einem Bar- und Betreuungsunterhalt zusammen. Der Barunterhalt deckt die direkten Kosten, wie Grundbetrag zum Leben, einem Mietanteil, Krankenkassenkosten etc.. Beim Betreuungsunterhalt geht es um die indirekten Kosten, welche entstehen, wenn ein Elternteil die Kinder selbst betreut und während dieser Zeit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann. Diese Regelung ist unabhängig vom Zivilstand der Elternteile.

Das ergibt wenig Sinn. Die Begründung lautet, dass die Frau so schneller in den Arbeitsalltag findet. Man ist der Meinung, dass mit dem Eintritt in den Kindergarten eine Entlastung in der Betreuung eintritt. Es kann leider enorm schwierig werden, alle diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Es gibt kaum gute Arbeitsplätze, die sich nach den Zeiten des Kindergartens richten. Ein weiteres Problem ist die Berechnung eines hypothetischen Arbeitserwerbs, wenn die Mutter noch keiner Arbeitstätigkeit nachgeht. Hier kann es leicht passieren, dass

Elke Fuchs

sich die Arbeitsstelle nicht bis zum gerichtlich festgesetzten Termin finden lässt oder der Lohn zu hoch berechnet wurde. Meist lässt sich das Arbeitspensum nicht beim langjährigen Arbeitgeber aufstocken und die Frau muss die Arbeitsstelle wechseln. Dieser Wechsel muss teilweise im Alter von über 50 Jahren vollzogen werden und birgt das Risiko, dass die Person die Probezeit nicht schafft oder die neue Anstellung nicht passt. Das ist dann doppelt tragisch, weil man eine gute Arbeitsstelle aufgeben musste und nun vielleicht arbeitslos ist. Wer bei einem Wiedereintritt in die Arbeitswelt die Probezeit nicht schafft, hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Arbeitslosengelder. Die aktuelle CoronaKrise verschärft diese Situation nochmals zusätzlich. Mit welchen Problemen bezüglich Unterhalt werden Sie immer wieder konfrontiert? Die Kinderbelange werden immer wieder zum Stein des Anstosses. Oftmals gibt es Streit zu den Besuchs- und Betreuungszeiten oder über die unterschiedlichen Erziehungsstile. Es wird dann schnell eine Gefährdungsmeldung an die KESB eingeleitet, die bequem im Internet heruntergeladen werden kann. Aufgrund der gemeinsamen elterlichen Sorge kann der hauptbetreuende Elternteil nicht einfach den Wohnort wechseln. Der Ex-Partner kann seine Zustimmung verweigern, wenn er z.B. sein Besuchsrecht geschmälert sieht oder das Vorhaben einfach nur torpedieren möchte. In diesem Fall muss die Zustimmung durch die KESB oder das Gericht eingeholt werden. In der Regel ist die Wohnung dann weg. Ich bespreche darum in meiner Rechtsberatung immer das Vorgehen sowie allfällige Lösungsansätze ausführlich mit meinen Mandantinnen. Gibt es eine Gesprächsmöglichkeit mit der Gegenseite, so empfehle ich diese, da die

Parteien immer Eltern der gemeinsamen Kinder bleiben. Ist das nicht möglich, vertrete ich den mit der Mandantin besprochenen Weg vor Gericht. Was raten Sie Müttern, die vor einer Trennung oder Scheidung stehen? Lassen Sie sich rechtzeitig beraten, das heisst möglichst noch vor der offiziellen Trennung. Entscheidend ist, dass Sie Beweise sichern, die belegen, wie Ihr bisher gelebter Lebensstandard sich präsentierte. Sammeln Sie Belege und Quittungen aller Art schon zu Krisenzeiten. Sind die Dokumente einmal weg, wird es schwieriger die Lebenshaltungskosten zu beweisen. Verweigert der Ex-Partner Unterhaltsleistungen, so zögern Sie nicht und holen Sie sich juristischen Rat, damit die dringend notwendigen Schritte eingeleitet werden können.

Über Fuchs Law Elke Fuchs ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkten im Familien- sowie im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Zudem ist sie in der Opfervertretung und im Strafrecht tätig. Adresse und Kontakt: Geissbüelstrasse 50, 8704 Herrliberg Telefon: +41 (0) 44 309 88 88 E-Mail: elkefuchs@fuchs-law.ch www.fuchs-law.ch

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Herausforderung Ehekrise Wer möchte sich schon mit rechtlichen Fragen befassen, wenn die Heirat bevorsteht und der Himmel voller Geigen hängt. Das böse Erwachen kommt dann, wenn die traute Zweisamkeit zu Ende ist, wenn die Ehe kriselt, sich Ehegatten trennen und jeder nur noch seine eigenen Interessen verfolgt. Dann fragt man sich plötzlich: Was habe ich eigentlich für Rechte?

E

hegatten in der Ehekrise, die zum Anwalt kommen, stehen unter Strom. Die jahrelange, trotz vielleicht gelegentlicher Krisen stabile familiäre Situation ist weg, die Zukunft ungewiss. Väter fürchten darum, den Kontakt mit den Kindern zu verlieren, Mütter sehen eine finanzielle Notlage auf sich zukommen.

der Regel wissen, welche Rechte man hat und welche Pflichten man eingeht. Anders aber bei der Heirat:

Zukunftsängste und gegenseitig zugefügte Verletzungen lassen die Emotionen hochschlagen. Man findet den «Rank» nicht mehr miteinander. Der andere erscheint jetzt gar als Gegner, nicht mehr Verbündeter. Anwalt und Gericht sollen nun für Recht und Gerechtigkeit sorgen.

Oder man befürchtet, der Partner würde es als Vertrauensbruch und Ausdruck von Gefühlskälte sehen, wenn man sich vor der Heirat für die rechtliche Seite der Ehe interessiert.

Oft zeigt sich aber, dass Klienten keine oder sehr ungenaue Vorstellungen von der Rechtslage haben, wenn sie zum Anwalt kommen. Gleichzeitig sind hohe Erwartungen da, was die eigenen Rechte und den Schutz durch das Gericht anbetrifft. Man erwartet nichts weniger als Gerechtigkeit. Nicht genug, dass sich Klienten aufgrund der Trennung oder Scheidung in einer persönlichen Krisensituation befinden: Der Stress nimmt noch zu, wenn sie feststellen müssen, dass Recht und Gesetz nicht ganz so eindeutig auf ihrer Seite stehen, wie sie es erwartet hatten oder sie sogar erfahren müssen, dass sie weiterhin Pflichten gegenüber dem anderen haben. Oft ist es z.B. für Eheleute nur schwer verständlich, dass sie den anderen Ehegatten, mit dem sie sich heftig streiten und von dem sie sich innerlich bereits gelöst haben, über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte finanziell mit Unterhalt unterstützen sollen. Oder es wird der Ehegatte, der während der Ehe eine KMU aufgebaut hat, damit konfrontiert, dass der andere bei der Scheidung Anspruch auf die Hälfte des

Hier glaubt man, die innige emotionale Verbundenheit mit dem anderen werde sämtliche Krisen schon überstehen und eine Klärung der rechtlichen Situation sei deshalb unnötig.

Wertes hat und die geschuldete Zahlung mangels Liquidität die Existenz des Unternehmens gefährdet.

innert kurzer Zeit wichtige und für das weitere Leben durchaus folgenreiche Entscheidungen treffen.

Umgekehrt erhält eine Ehefrau, die während der Ehe nicht arbeitete, sondern sich um Kinder und Haushalt kümmerte, vom ehelichen Vermögen gar nichts, wenn die Eheleute Gütertrennung vereinbart hatten und alles Vermögen auf den Namen des Ehemannes lautet. Ausserdem existiert vielleicht auch kein Vorsorgevermögen, weil sich der Ehemann als selbstständig Erwerbender keiner Pensionskasse angeschlossen hatte. Möglicherweise ist die Ehefrau nach der Scheidung auch noch gezwungen, trotz jahrelanger Absenz vom Arbeitsmarkt nach kurzer Übergangszeit eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Solche Aussichten können schon beängstigend sein.

Noch schlimmer trifft es übrigens unverheiratete Partner. Während das Gesetz für Ehegatten immerhin Regeln bereit hält, die eine gewisse Sicherheit bieten, lebt man in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft (umgangssprachlich: Konkubinat) im gesetzlosen Zustand, vor allem wenn keine Kinder vorhanden sind. An diesem rechtsfreien Raum ändert nichts, dass man sich emotional vielleicht genauso zusammengehörig fühlt wie Ehegatten. Gegenseitige Rechte und Pflichten bestehen hier bei der Trennung keine, es sei denn, man hätte solche durch den Abschluss von Verträgen ausdrücklich begründet.

Zum Stress, den Trennungssituationen in persönlichemotionaler Hinsicht auslösen, kommt die Verunsicherung in rechtlicher Hinsicht hinzu. Ehegatten in Trennung oder Scheidung lernen die Rechtslage in dieser Situation nicht selten erst richtig kennen und müssen dann unter dem Eindruck dieser neuen und für einen Laien nicht einfach zu verarbeitenden Informationen

In ihrer romantischen Verklärung übersehen Brautleute, dass die Heirat ein Rechtsgeschäft ist und die Ehe eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die Ehe und vor allem deren Auflösung werden von durchaus komplexen Regeln beherrscht, zu denen man auf dem Standesamt begeistert «Ja» sagt, obwohl man sie oft überhaupt nicht kennt. Schliesst man andere Rechtsgeschäfte ab – man denke z.B. an Kauf-, Leasing- oder Mietverträge– will man in

Solche Hemmungen sind verhängnisvoll. Es wird übersehen, dass das frühzeitige Wissen um die eigene rechtliche Situation nicht nur die Möglichkeit gibt, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Vorkehrungen zu treffen. Kommt es zum Ehekonflikt und zur Auflösung der Gemeinschaft, so trifft es einen zumindest in rechtlicher Hinsicht nicht unvorbereitet. Dies kann helfen, die Herausforderungen einer Trennung mit etwas mehr Ruhe anzugehen, als es vielleicht sonst der Fall wäre. Deshalb muss die Empfehlung sein, sich rechtzeitig über die Rechtslage zu informieren, und zwar am besten, bevor man sich bindet. Möglichkeiten dazu gibt es. www.scheidung-divorce.ch

Zum Autor: Lic. iur. Manuel Duss Präsident Verein Fachanwältinnen und Fachanwälte SAV Familienrecht Rechtsanwalt, Peyer Partner Rechtsanwälte, Zürich Telefon: 043 888 68 86 E-Mail: m.duss@peyerpartner.ch


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INTERVIEW DANIEL ALBRECHT

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«Sucht euch Leute, die euch aufbauen – und nicht runterziehen» Daniel Albrecht gehörte zu den grossen Namen im Schweizer Skizirkus. Doch im Jahr 2009 änderte sich sein Leben schlagartig: Bei einer Trainingsabfahrt im österreichischen Kitzbühel stürzte er beim Zielsprung so schwer, dass er sich ein Schädel-Hirntrauma zuzog. Wie er den Weg zurück ins Leben fand und wie er sich nach seiner Profikarriere neue Perspektiven erschloss, hat Albrecht «Fokus Unsere Challenges» verraten. INTERVIEW MATTHIAS MEHL

Daniel Albrecht, wie geht es Ihnen heute? Es geht mir sehr gut, vielen Dank. Ich habe eine Familie gegründet und lebe in einem schönen Haus, zusammen mit meiner Frau, meiner Tochter und unseren beiden Hunden. Und auch geschäftlich habe ich mir einen neuen Weg geebnet: Mit meiner Firma «Mondhaus» bauen wir nachhaltige Wohn- und Lebensräume – für Mensch und Natur. Das ist wirklich ein komplett anderes Metier als der Skisport. Das stimmt. Zuerst habe ich nach meinem Unfall noch Rennen bestritten. Aber ich merkte natürlich irgendwann, dass meine Karriere in diesem Bereich zu Ende war. Darum wollte ich mich neu orientieren. Und ich hegte schon immer den Traum, ein eigenes Haus zu bauen. Bei uns im Wallis haben wir glücklicherweise noch ein bisschen Platz für Häuser (lacht). So kam ich darauf, mich in diesem Metier professionell zu verwirklichen. Sie bauen nicht nur nachhaltige WalliserHäuser, sondern erzählen im Rahmen von Vorträgen auch Ihre Geschichte. Das ist richtig. Im Schnitt führe ich sechs bis sieben Vorträge pro Jahr durch. Vor allem zu Beginn war das auch eine Therapie für mich. Ich habe festgestellt, dass ich die Leute wirklich berühren konnte mit meinen Erlebnissen und habe viel positives Feedback erhalten. Wichtig war und ist mir dabei immer, dass ich an den Vorträgen meine Geschichte erzähle – nicht mehr, nicht weniger. Es handelt sich nicht um Seminare, bei denen ich den Leuten vorschreibe, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen sollen. Kommen wir auf Ihre Geschichte zu sprechen: 2009 stürzten Sie in Kitzbühel mit 140 km/h und erlitten ein Schädel-Hirn-Trauma. Danach lagen Sie drei Wochen im Koma. Wie war es, als Sie wieder zu sich kamen? Es war ein sehr befremdliches Gefühl, denn am Anfang weiss man gar nicht, was los ist und was mit einem geschieht. Ich musste mir selber Fragen stellen und Antworten suchen. Aber Ihr Umfeld stand Ihnen da sicherlich zur Seite? Ja, aber alles, was mir gesagt wurde, konnte ich nicht richtig einordnen. Es war so, als würde man in einer Fremdsprache mit mir kommunizieren. Mit der Zeit «taute» ich wieder auf und konnte das Gesagte verarbeiten. Wie ging Ihre Genesung vonstatten? Am Anfang macht man einfach das, was einem der Körper vorgibt. Diesbezüglich hatte ich Glück, denn mein Körper macht vieles automatisch richtig und sendet die entsprechenden Signale aus. Zum Beispiel gibt er Bescheid, wenn eine Pause nötig ist. Doch man muss auch

in der Lage sein, die Signale des eigenen Körpers zu erkennen und richtig zu deuten. Wie wirkt sich Ihre Verletzung heute aus? Grundsätzlich geht es mir gut – doch der Sturz zog durchaus Folgen nach sich, die ich noch heute spüre. Zum Beispiel werde ich schneller müde als früher. Insbesondere Dinge, die nicht Teil meiner täglichen Routine sind, erschöpfen mich mehr und schneller. Das «Automatisieren» von Handlungen geht nicht mehr so einfach von der Hand, ich muss immer alles bewusst machen. Ich veranschauliche das gerne anhand des Treppenlaufens: Wenn man jeden Schritt bewusst machen muss, dann benötigt das extrem viel Energie. Dementsprechend bin ich froh, dass ich keinen Job habe, bei dem ich mit Zahlen jonglieren muss. Da wären meine Ressourcen nach ein paar Stunden aufgebraucht. Wer stand Ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite? Ganz wichtig war meine heutige Frau, die damals noch meine Freundin war. Sie unterstützte mich immer und war meine erste und beste Hilfe. Später spürte ich auch, dass ich enorm viel Rückhalt und Unterstützung aus der Öffentlichkeit hatte. Das war bewegend und motivierend. Die Menschen in meinem engeren Umfeld hingegen taten sich mit der neuen Ausgangslage eher schwer.

BILD ROB LEWIS

Inwiefern? Sie verglichen mich ständig mit dem Menschen, der ich vorher war. Und das kann einem das Gefühl vermitteln, dass man nicht mehr so gut ist wie früher. Gerade als Sportler ist das schwierig, weil man sich stets hohe Ziele steckt und generell grosse Ambitionen verfolgt. Das konnte ich auch nicht ganz loslassen: Direkt nach dem Unfall war für mich klar, dass ich gern Ski fahre und auch gut darin war – auch wenn ich anfangs gar nicht mehr wusste, auf welchem Niveau ich diesen Sport betrieben hatte. Ich wollte daher unbedingt wissen, ob ich noch Skifahren konnte und ob es mir immer noch Spass bereitete. Als ich dann zum ersten Mal wieder auf der Piste stand, merkte ich: Es ist noch immer ein fantastisches Gefühl. Ich fuhr später auch wieder am Weltcup mit, was eine wichtige und tolle Erfahrung für mich war. Doch ich musste mir auch eingestehen, dass es nicht mehr ganz reichte, um wirklich vorne mitzumischen. Würden Sie im Nachhinein heute etwas anders machen, nach dem Umfall? Vielleicht. Ich bin tatsächlich ein bisschen wütend auf mich. Mein ganzes Leben lang war es für mich immer enorm wichtig gewesen, selber über mein Leben bestimmen zu können. Aber nach dem Unfall war das sehr schwierig, weil mich viele Leute bremsen wollten. Das war mir anfangs egal. Leider habe ich den Fehler

gemacht, zu denken, dass ich mich selber nicht mehr richtig einschätzen konnte. Darum liess ich mir von aussen vorschreiben, was ich tun sollte und wie ich vorzugehen habe. Das würde ich heute anders machen. Aus diesem Grund sind mir meine Selbstbestimmung sowie meine Selbstzufriedenheit heute noch wichtiger als früher. Meine Firma Mondhaus ist das perfekte Beispiel dafür: Ich habe mir damit meinen persönlichen Traum erfüllt. Es ist ein komplett neues Metier für mich und ich musste viel Selbstbewusstsein aufbringen, um diesen Schritt zu wagen. Und letztlich habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt. Ich habe mir die notwendigen Kontakte erschlossen, die passenden Experten ins Boot geholt und mit ihnen etwas extrem Spannendes entwickelt. Wie wichtig ist Ihr Familienleben für Sie? Enorm wichtig! Als meine Skikarriere zu Ende ging, musste ich mir neue Ziele setzen. Ich dachte mir: Erfüll dir deinen Traum und bau dein Haus. Und weil meine Frau stets die wichtigste Person in meinem Leben war, ergab sich die Familiengründung ganz natürlich. Mittlerweile ist unsere Tochter drei Jahre alt. Mir ist es extrem wichtig, dass wir sie zu einem selbstständigen und selbstsicheren Mädchen erziehen. Auch wenn wir manchmal mit den Konsequenzen leben müssen, denn sie hat ihren eigenen Kopf (lacht). Zum Schluss: Was raten Sie Menschen, die derzeit mit einer eigenen Herausforderung zu kämpfen haben? Das lässt sich nur schwer verallgemeinern, weil die Situation jeder einzelnen Person individuell ist. Ich kann daher nur sagen, was mir selber geholfen hat: Vertraut auf euch selbst und hört auf euren Geist und Körper. Das bedeutet nicht, dass man keine Unterstützung von aussen annehmen sollte, im Gegenteil. Aber sucht euch Leute, die euch aufbauen – und nicht runterziehen. Zur Person Daniel Albrecht wurde am 25. Mai 1983 in Fiesch geboren. 2003 wird der Skirennfahrer zu einem der erfolgreichsten Athleten in der Geschichte der Junioren-Weltmeisterschaft – er holt sich dreimal Gold und einmal Silber. 2007 wird er Weltmeister in der Superkombination und gewinnt darüber hinaus Silber im Riesenslalom sowie Bronze in Teamwettbewerben. 2009 stürzt Albrecht bei einer Trainingsabfahrt mit 140 km/h und wurde darauf drei Wochen lang im Koma gehalten. Ein Jahr später gab er bereits sein Comeback. Heute ist Albrecht Familienvater sowie Geschäftsführer der Firma Mondhaus, die sich auf den Bau nachhaltiger Häuser spezialisiert hat. www.daniel-albrecht.ch


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UMB PREMIUM PARTNER

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Nach Schicksalsschlägen zurück ins Berufsleben Die schnelllebige und sich ständig weiterentwickelnde Berufswelt steht im extremen Kontrast zu dem Stillstand, den Menschen nach schweren Schicksalsschlägen erleben. Wie findet man danach wieder zurück in den Job? Andreas Rotzler erzählt, wie er nach zwei Schicksalsschlägen wieder ins Berufsleben eingestiegen ist und welche tragende Rolle sein Arbeitgeber dabei gespielt hat. Andreas Rotzler, Sie haben 2017 Ihre Frau verloren; ein Jahr darauf wurde zudem Ihr damals zwölfjähriger Sohn von einem Lastwagen überrollt und musste ein Jahr lang intensiv gepflegt werden. Wer oder was hat Ihnen in dieser Zeit geholfen, diese Schicksalsschläge zu bewältigen? Nach dem Tod meiner Frau haben mir meine beiden Kinder enorm geholfen. Sie waren sehr stark und sind es immer noch. Wir haben unseren Blick stets nach vorne gerichtet. Beispielsweise ist meine Frau zwei Tage vor dem Geburtstag meiner Tochter ihrer Krebserkrankung erlegen – dennoch hat meine Tochter ihre Geburtstagsparty nicht abgesagt, sondern wie geplant gefeiert. Auch haben wir Ferien, Abenteuer, Velotouren und Unternehmungen geplant und durchgezogen. Grossartige Nachbarn, die Familie, ein Arzt und eine engagierte neue Partnerin waren für mich speziell nach dem Unfall meines Sohnes eine grosse Hilfe. Die Offenheit und moderne Kultur von UMB war dabei eine entscheidende Unterstützung. Ganz entsprechend ihrer gelebten Markenidee «creating time» hat UMB mir mit Home-Office viel Präsenz zu Hause bei meinen Kindern möglich gemacht. Haben Sie sich Gedanken gemacht, welche Konsequenzen Ihre Abwesenheit für Sie haben könnte? Wenn ja, welche? Ja. Schliesslich war ich in meiner Arbeit plötzlich stark eingeschränkt, da ich nicht mehr reisen konnte. Zuvor war ich etwa die Hälfte der Zeit international unterwegs. Für die damalige Shareholder getriebene Agentur, bei der ich seit Jahren als Creative Director tätig war, wurde ich in kurzer Zeit vom globalen Goldesel zur Hypothek. Man hat mir von der ersten Stunde an signalisiert, dass man mich nur als Goldesel möchte. Das Angebot war klar: Wenn du nicht mehr reisen kannst, ziehe mit deinen Kindern nach New York oder Shanghai, damit du näher bei den Kunden bist. Ein Umzug ans andere Ende der Welt, nachdem ich meine Frau und meine Kinder ihre Mutter verloren hatten? Das wollte ich ihnen nicht antun. Als die Anfrage von UMB kam, waren zwar die inhaltlichen Herausforderungen ebenfalls sportlich, aber ich fühlte mich sofort individuell gut aufgehoben.

bestimmten Raum zurückzuziehen, um ausschliesslich dort zu trauern. Und sonst möglichst nicht. Ebenfalls bin ich in dieser Zeit viel gejoggt, um den Kopf frei zu bekommen. Ich rate zudem, niemandem Mitleid, sondern nur Bewunderung für das Bewältigen der Situation zu erlauben.

Machen Sie Pläne, stecken Sie sich Ziele und erreichen Sie sie.

nach dem Unfall meines Sohnes noch lange häufig im Spital und konnte deswegen nicht am Arbeitsplatz erscheinen. Besonders gegenüber neuen Mitarbeitenden ist dies keine Selbstverständlichkeit! Ich durfte zudem ein grossartiges Brandingteam aufbauen. Auch heute stellen die zeitliche und digitale Flexibilität, der Teamspirit, die schnellen Entscheidungswege und die Unabhängigkeit von externen Shareholdern die wichtigsten Vorteile bei meinem jetzigen Beruf bei UMB dar. Was können andere Arbeitgeber in Bezug auf solche Lösungen von UMB lernen? Vertrauen statt Kontrolle! In meinen Augen ist das Vertrauen in das Team der Hauptgrund für den Erfolg von UMB. Als mehrfach beste Arbeitgeberin der Schweiz setzt UMB zudem auf ein forderndes aber sehr flexibles und auf die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen zugeschnittenes System, was allen, aber insbesondere Menschen wie mir zugutekommt.

Jede Kollegin und jeder Kollege kann beispielsweise über ein digitales Votingsystem Innovation vorschlagen und jene, die das Team für wertvoll erachtet, werden realisiert. Aber nicht nur ich mit meinem Hintergrund profitiere davon, sondern alle meine zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die grosse Flexibilität für Kinder und private Interessen brauchen. Ich habe viele Unternehmen gesehen; UMB ist in jeder Beziehung Weltklasse. Was raten Sie Menschen, die ähnliche Schicksalsschläge zu bewältigen haben? Es ist richtig und wichtig, manchmal zu trauern. Auch Tagebuch führen kann nützlich sein, aber das Wichtigste ist, dass man vom ersten Moment an nach vorne schaut. Machen Sie Pläne, stecken Sie sich Ziele und erreichen Sie sie. Auch wenn es abgebrüht klingt: Das Leben geht weiter. Werden Sie nie sentimental und bleiben Sie humorvoll. Mir persönlich hat es beispielsweise nach dem Tod meiner Frau geholfen, mich jeweils in einen

Wie geht es Ihnen und Ihren beiden Kindern heute? Uns geht es heute sehr gut. Ich habe dank der modernen Haltung der Marke UMB die Möglichkeit, trotz eines beruflich hohen zeitlichen Engagements, viel Zeit zu Hause zu verbringen. Meine Tochter ist eine hervorragende Gymischülerin, leidenschaftliche Tänzerin und Schwimmerin. Mein Sohn ist ein sozial engagierter und überall beliebter Teenager, mit einem goldenen Herzen, viel Energie und Mut. Der Schicksalsschlag bestimmt nicht mehr sein Leben. Zusammenfassend sind wir in einer neuen, glücklichen Zeit angelangt. TEXT LARS MEIER

UMB – the art of creating time Als führender Schweizer IT-Dienstleister ist die UMB überzeugt, Zeit ist der Rohstoff, um aus Ideen grossartige Projekte zu machen. Indem die UMB den Kunden mit einem Team von 400 Kolleginnen und Kollegen mehr Zeit verschafft, hilft man ihnen, ihre Kernkompetenzen zu stärken und aussergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Die UMB wurde mehrfach als beste Arbeitgeberin der Schweiz ausgezeichnet und ist die beste Schweizer Arbeitgeberin Europas. Was macht diesen Erfolg aus? Das Team! Die UMB tut alles für eine gute Atmosphäre. Junge Talente und gestandene Spitzenkräfte sind immer willkommen. Zeit für Talente in IT, Business Engineering und Consulting.

Welche Hilfe bot Ihnen Ihr Arbeitgeber UMB konkret an? Der Umstieg auf einen Grossteil Homeoffice stellte wie bereits gesagt die grösste Veränderung und Hilfe dar. Mir wurde von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht, was ich UMB hoch anrechne. Schliesslich war ich

Weitere Informationen: www.umb.ch oder LinkedIn, Instagram und Facebook

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FOSTAC AG BRANDREPORT

Burnout als Herausforderung unserer Zeit – Zusammenhang Elektrosmog?

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ie Menschheit hat sich über Tausende von Jahren ohne Elektrosmog entwickelt und ist biologisch stark an ein Leben als Steinzeitmensch sowie an die natürlichen Strahlungen angepasst. In den Anfängen der Weltraumfahrt wurde schnell erkannt, dass das Fehlen dieser natürlichen Strahlungen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Astronauten führt. Mit der Entwicklung der Technik sind neue (technische) Strahlungen in unser Leben getreten, welche diese natürlichen Strahlungen stören. Je stärker solche technischen Störfelder sind, umso häufiger reagieren Menschen mit körperlichen oder psychischen Symptomen - mitunter bis zum Burnout. Seit der Einführung von 5G zeigt sich diese Tendenz als stark zunehmend.

die Drehrichtung der Elektronen einwirkt und so die Störfelder harmonisiert und die natürliche Lebenskraft in optimalem Mass fliessen lässt. Menschen, Tiere und die ganze Natur reagieren mit grossem Wohlbefinden.

Erdstrahlen-Harmonisierung, Wasservitalisierung, Unterstützung der Lebenskraft sowie die persönliche Entwicklung.

Die Fostac AG hat sich einem ganzheitlichen Denken verschrieben und bietet Seminare und Dienstleistungen sowie Produkte für Mensch, Natur und Technik an. Die Hauptbereiche umfassen Elektrosmog- und

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VEREINBARKEIT FAMILIE & BERUF

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Gleichgewicht zwischen Kindern und Karriere finden Berufstätige Eltern stehen vor der Herausforderung, gleichzeitig für die finanzielle Sicherheit der Familie und die Betreuung der Kinder zu sorgen. Meistens lässt sich dabei keine einfache Lösung finden, weshalb das Familienleben unter Druck gerät.

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ork-Life-Balance oder Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben – in unserer Gesellschaft wird es immer wichtiger, sich den privaten Bedürfnissen zu widmen, ohne dass die Karriere dabei einen Stein in den Weg legt. Gerade für Eltern ist es zentral, beide Lebensbereiche koordinieren zu können, damit das Familienleben nicht darunter leidet. Eine Balance finden Gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD versteht man unter der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben zwei Bereiche: Einerseits sollen Eltern die Möglichkeit haben, am Arbeitsmarkt teilzunehmen. Sie sollen ein Einkommen erarbeiten und sich dadurch in die Gesellschaft integrieren können. Andererseits geht es darum, dass Kinder durch die Erwerbstätigkeit der Eltern nicht benachteiligt werden. Sie sollen eine bestmögliche Betreuung und Erziehung erhalten. Finanzielle Schwierigkeiten Heutzutage fällt es Eltern jedoch schwerer, Familie und Beruf zu vereinbaren. Wenn nur ein Elternteil Vollzeit erwerbstätig ist, reicht es oftmals nicht aus, den finanziellen Bedarf der Familie zu decken. Die Einkommensarmut betrifft in der Schweiz rund 140 000 Personen und ist einer der Hauptgründe, weshalb in vielen Familien beide Elternteile erwerbstätig sind. Hier stellt sich dann die grosse Herausforderung: Wenn beide Elternteile arbeiten, wer kümmert sich dann um den Nachwuchs?

arbeiten, kann hierbei eine Lösung sein. Viele Arbeitgeber setzen sich vermehrt dafür ein, dass Mitarbeitende flexiblere Arbeitsbedingungen zugunsten des Familienlebens antreten können. Doch wenn beide Eltern erwerbstätig sind, spürt das auch die Familie. Rund ein Viertel aller Schweizer Arbeitnehmenden fühlt sich oft bis sehr oft vom Arbeitsalltag gestresst. Ständige Erreichbarkeit für den Arbeitgeber, hohes Arbeitsvolumen bei geringem Pensum und die zunehmende Verschmelzung von Privat- und Berufsleben belasten die Eltern und rauben ihnen so die Kraft, sich vollumfänglich um ihre Kinder zu kümmern. Teure Betreuungsalternativen Auch kommt hinzu, dass Betreuungsangebote für Kinder in der Schweiz begehrt und kostspielig sind. Zumal Grosseltern oder Bekannte nicht immer Zeit haben und für die Betreuung einspringen können, gestaltet sich die Suche nach einer Lösung kompliziert. Plätze in Kinderkrippen oder Tagesschulen sind begrenzt und je nach Wohnlage

unterschiedlich vorhanden. Wenn dann ein Platz ergattert wird, können beide Elternteile mit dem Teilzeitjob gerade einmal die Kosten eines solchen Betreuungsangebots decken. Ein professionelles Betreuungsangebot lohnt sich für viele Eltern aus finanzieller Sicht also nicht. Gemeinsam und mit Blick nach vorne Die Herausforderung für Eltern, für ihre Kinder zu sorgen und gleichzeitig die Familie finanziell abzusichern, ist gross. Wichtig ist, dass beide zusammen als Team eine Lösung für die Familie finden. Mit folgenden Tipps können berufstätige Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie anstreben: Familie und Beruf trennen Der Arbeitsalltag und die eigenen vier Wände sollen möglichst getrennt werden. Feierabend bedeutet, sich Zeit für die Familie und Kinder zu nehmen. Berufliche E-Mails und Projekte können bis zum nächsten Tag ruhen. Das Firmenhandy auszuschalten und beide

Bereiche bewusst zu trennen hilft dabei, mit der Doppelbelastung besser umgehen zu können. Keine Perfektion anstreben Der Wunsch nach Vereinbarkeit und Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie ist lobenswert, jedoch oft nicht umsetzbar. Deshalb sollte man auch in unruhigen Zeiten fokussiert bleiben und wissen, welcher Bereich des Lebens gerade mehr Aufmerksamkeit und dementsprechend Zeit beansprucht. Einen genauen Kalender führen Es hilft, alle wichtigen Termine in einem Kalender festzuhalten, um nie den Überblick zu verlieren. Jeden Morgen oder abends vor dem Schlafengehen kurz die Kalendereinträge checken und aktualisieren hilft, den Überblick nicht zu verlieren. Sich Ruhe gönnen Berufstätige Eltern vergessen oft, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Es ist zwingend notwendig, sich um die eigene Erholung zu kümmern und hin und wieder die Energiereserven aufzuladen. So hat man genügend Kraft, alle Arbeiten anzugehen und für die Kinder da zu sein. Realistisch bleiben Im Leben verläuft nicht alles nach Plan. Als erwerbstätige Eltern muss man vielen Anforderungen gerecht werden, was auch heissen kann, dass etwas schief läuft. Hier gilt es, sich kein schlechtes Gewissen einzureden und sich nicht zu hohe Massstäbe zu setzen: Letztlich ist man nur ein Mensch und gibt jeden Tag sein Bestes!

Der Berufsstress belastet auch die Kinder Idealerweise teilen sich die Eltern den Haushalt und dessen Finanzierung untereinander auf. Teilzeit zu

TEXT DOMINIC MEIER

BRANDREPORT BOTTSA AG

Zu Hause bleiben ja, aber Langeweile muss nicht sein Die Ausbreitung des Coronavirus stellt uns vor neue Herausforderungen. Weltweit bestimmt die Zwangspause derzeit das Leben. Plötzlich muss die ganze Familie zu Hause bleiben, um die Ausbreitung einzudämmen. Langeweile macht sich breit. Doch wie soll man die kleinen und grossen Kinder in diesen Wochen sinnvoll beschäftigen?

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as Bastelunternehmen Bottsa AG weiss, was in diesen Zeiten Balsam für die Seele ist, für Klein und Gross. Denn, dass Basteln eine pädagogisch wertvolle Beschäftigung ist und nicht nur den Kreativitätssinn fördert, sondern auch die Feinmotorik und das räumliche Vorstellungsvermögen trainiert, darf nicht vergessen werden. «Basteln macht Spass und setzt der Kreativität keine Grenzen», bekräftigt Herr Nino Raota, CEO der Bottsa AG und fügt hinzu: «So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn zur Ablenkung können wir zurzeit so etwas sicher alle gut gebrauchen.» Gross und Klein, für Anfänger und Profis Für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Die Bottsa AG unterstützt mit Ideen und Vorschlägen, was die gesamte Familie Tolles basteln kann. Es lenkt ab und bereitet Freude, auch in dieser aussergewöhnlichen Zeit. «Dennoch oder gerade deshalb ist es wichtig, sich nicht ausschliesslich mit dem Negativen zu befassen. Die Kinder werden es Ihnen ganz sicher danken und unser Sortiment bietet somit die Möglichkeit, dass Eltern sich auch mal zurücknehmen dürfen und für sich selbst sein können. Denn die Kinder sind sinnvoll beschäftigt und haben Spass», meint Nino Raota. Ob für die Kleinsten, für die etwas Älteren, für junge Erwachsene, für Mütter und Väter mit ihren Kindern oder auch für die Erwachsenen, die etwas Anspruchsvolleres basteln möchten, mit ca. 13 000 Bastelartikeln ist für jede Altersgruppe etwas dabei. Fertige Bastelsets, viele Bastelideen und Inspirationen, aber natürlich auch Basisartikel wie Farben, Pinsel, Holzkugeln, Bast, Pfeifenputzer, Puzzles, Memory- oder Jasskarten zum Selbstgestalten sind im Lager verfügbar und versandbereit. Das Team von Bottsa AG steht jederzeit beratend zur Seite, damit jeder in dieser Zeit zumindest noch ein wenig Spass haben kann.

Trends 2020: Basteln mit Naturmaterialien Nicht nur in der Textil- oder Lebensmittelbranche, sondern auch in der Bastelbranche sind Trends zu Naturmaterialien spürbar. Dies wahrscheinlich deshalb, weil die Bevölkerung vom Plastik weg möchte und deshalb lieber wieder naturbelassene Sachen, wie Holzwaren kauft. «Der Renner bei uns dieses Jahres sind Holzperlen. Diese Produkte existieren bereits seit vielen Jahren und sind heute wieder voll im Trend. Mit Holzperlen, welche naturbelassen oder auch bunt gefärbt erhältlich sind, lassen sich viele Ideen verwirklichen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob Schlüsselanhänger, Untersetzer für Pfannen, Nuggiketten, Armbändeli: Diese und weitere

Ideen findet man auf Youtube, Pinterest, dem Instagramaccount oder auf der Webseite von Bottsa. Aktueller Basteltipp vom Profi Seifen giessen, ganz klar! Hierzu einfach die Seife (transparent oder opak) schmelzen, mit einem Duft versehen und gegebenenfalls noch eine Farbe dazu mischen. Die Masse dann in eine der vielen Formen giessen und fertig wäre die selbst gemachte Seife, die man dann natürlich auch verschenken darf. Eine weitere interessante Idee ist Silk Clay. Eine lufttrocknende, geschmeidige, weiche und leicht modellierbare Masse, welche an der Luft trocknet. Anschliessend kann man diese auch noch weiter verzieren,

z.B. mit Farben bemalen oder mit Glitter, Flimmer, Pailletten bekleben. Mit dieser Masse lässt sich alles Mögliche kreieren: von kleinen Tierfiguren, Kugeln, Schlüsselanhängern bis hin zu saisonalen Dekorationen. Gerade für die Osterzeit, die schon in greifbarer Nähe ist, können mit Silk Clay ganz einfach tolle Osterdekorationen entstehen. Dazu braucht es nur Styroporeier, auf die die SilkClay-Masse aufgedrückt wird und die man anschliessend trocknen lässt. Es gibt zwei verschiedene Sets, einerseits knalliges Neon, andererseits kräftige Standardfarben. Die Bottsa AG bietet hierzu neu zwei Bastelsets, welche die Styropor-Eier bereits beinhalten. Art. 557694/557695

Die Bottsa AG ist ein Grosshändler für Bastelartikel und beliefert Bastelläden in der ganzen Schweiz. Das Sortiment umfasst ca. 13 000 Artikel aus aller Welt. Ob Grundmaterialien oder Spezialitäten wie UV Resin, 700-teilige Bastelsets usw.: Die Bottsa AG steht für alle Bastelbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, zur Verfügung.

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Bottsa, AG für Bastelartikel Schützenhausstrasse 5 8548 Ellikon a.d. Thur Tel. +41 52 375 26 26 Fax. +41 52 375 26 27 www.bottsa.ch Onlineshop: www.bottsa.ch/shop


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NETCETERA AG BRANDREPORT

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Das Unternehmen als «Arbeitszuhause» Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben hat heutzutage einen hohen Stellenwert. Für Unternehmen bedeutet dies ein Umdenken in der Personalbetreuung. Dominique Ramelet, Chief Human Resources Officer (CHRO) der Netcetera AG, spricht über den Wert eines modernen Personalmanagements und weshalb das Zusammenspiel von Unternehmen und Arbeitnehmer zentral ist.

Dominique Ramelet Chief Human Resources Officer (CHRO) Netcetera AG

Dominique Ramelet, die Netcetera AG ist mit ihrer internationalen Tätigkeit in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Welche Erfahrungen machen Sie als CHRO in Zeiten des Wachstums? Bei meinem Stellenantritt im Januar 2019 war unserem Unternehmen bewusst, dass die Internationalisierung automatisch auch eine ganzheitliche Betrachtung der Themen Professionalität, Compliance und Effizienz verlangt. Gleichzeitig hat Netcetera verstanden, dass mit einer Ausrichtung hin zu mehr Unternehmensagilität, auch Grundlagen zum erfolgreichen Wachstum in verschiedensten Dimensionen gelegt werden. Diese beiden Aspekte kombinieren wir: Durch Agilität und Professionalität befinden wir uns in einer kontinuierlichen Verbesserung, welche es uns ermöglicht, Veränderungen positiv zu erleben. Diese Erfahrung machen wir uns unternehmensweit zunutze, um als Gesamtorganisation noch mehr Substanz zu bilden und gemeinsam zu wachsen.

Wo sehen Sie den Wert einer ausgebauten Personalbetreuung? Netcetera hat sich seit einiger Zeit mit dem Ausbau der Personalbetreuung auseinandergesetzt. Dieser Umstand war für mich auch ausschlaggebend für meinen Entscheid, ein «Netceterian» zu werden. Wir haben im vergangenen Jahr unser als Serviceeinheit aufgestelltes Human Capital Management umgestellt: Als Resultat operieren wir nun als ganzheitliches Team im sogenannten «People Circle». Dieser umfasst nebst den operativen HR-Aufgaben die gesamte interne persönliche und kulturelle Entwicklung – die Netcetera University NCAU. Zusätzlich gibt es im Kreis einen Bereich der sich um die strategische Weiterentwicklung des People Managements kümmert sowie einen Bereich, der sich systematisch und proaktiv mit Gegebenheiten und Herausforderungen des Alltags befasst. Mit diesem Umbau haben wir heute eine relevante Nähe zu unserem Kerngeschäft und allen Beteiligten geschaffen. Das Stichwort «Arbeitszuhause» wird mit Netcetera in Verbindung gebracht. Was verstehen Sie darunter? Respekt, Vertrauen, Anstand und gegenseitige Unterstützung. Der Ausdruck «Arbeitszuhause» beschreibt, dass wir bei Netcetera Wert auf einen ganzheitlich positiven Umgang legen, kombiniert aber mit der Erwartung, dass Mitarbeitende einen unternehmerischen Blick auf die Organisation einnehmen. Wie das private Zuhause besteht auch das Arbeitszuhause sowohl aus

sozialen als auch ökonomischen Komponenten. Diese Koexistenz fördern wir bewusst.

hier die Möglichkeiten schaffen und Mitarbeitende im Prozess unterstützen, den Einklang selbst zu finden.

Mitarbeitende sollen einen unternehmerischen Blick auf die Organisation haben. Was meinen Sie damit? Durch die Erweiterung des Wirkungskreises von einer klassischen HR-Abteilung hin zum heutigen People Circle, sind wir in der Lage, die einzelnen Mitarbeitenden besser zu verstehen und eine sinnvolle Weiterentwicklung der Organisation voranzutreiben. Ein Schlüsselelement dabei ist das «Enablement» jedes Einzelnen. Das People Management ist in diesem Sinne nämlich nicht gleichbedeutend mit der klassischen Personalbetreuung. Jedes Individuum und jedes Team soll «enabled» sein, eigenverantwortlich die eigenen Interessen unter Berücksichtigung der Gesamtorganisation zu vertreten. Mutig sein, Risiken eingehen, den besten Wert für die Firma entdecken und verfolgen: Das sind aus unserer Sicht die treibenden Kräfte einer nachhaltigen Entwicklung.

Zum Abschluss: Wie stellen Sie sich eine ideale Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor? Eine solche Zusammenarbeit existiert in diesem Sinne nicht, denn die Arbeitnehmer konstituieren letztlich den Arbeitgeber. Dies gilt grundsätzlich für jede Organisation, ganz speziell aber für Netcetera: ein relevanter Anteil unserer Mitarbeitenden ist auch Aktionär und in dem Sinne mitbestimmend für den gemeinsamen Weg in die Zukunft.

Eine gute Work-Life-Balance ist ein zentrales Anliegen der Netcetera AG. Welche Rolle spielt dabei die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden? Für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben gilt es, eigenverantwortlich die verschiedenen Aspekte des Lebens in Einklang zu bringen. Wir sind überzeugt, dass wenn wir unseren Mitarbeitenden die Vereinbarkeit auf eine individuelle Art und Weise ermöglichen, so erst die Möglichkeit der Existenz eines Arbeitszuhause geschafft wird. Als Arbeitgeber können wir

Logos color TEXT DOMINIC MEIER

Als führende Schweizer Softwarefirma unterstützt die Netcetera AG Kunden weltweit mit zukunftsweisenden Produkten und Individualsoftware Lösungen. Dank einer Kombination von langjähriger Erfahrung, neuesten Technologien und einem globalen Netzwerk unterstützt die Netcetera AG Kunden von der Strategie bis zur Umsetzung und Betrieb von IT-Lösungen. Mehr Informationen: www.netcetera.com

VISCHER BRANDREPORT

Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz Aktuell besteht eine erhöhte Sensibilität für das Thema sexuelle Belästigung und Diskriminierung aufgrund des Geschlechts am Arbeitsplatz, weshalb entsprechende Schutzmassnahmen eine grosse Relevanz haben.

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exuelle Belästigung am Arbeitsplatz beginnt dort, wo Handlungen im Arbeitsumfeld sexueller und sexistischer Natur von der betroffenen Person subjektiv als unerwünscht oder die persönliche Integrität verletzend empfunden werden. Es kommt hingegen nicht auf die Absicht des Verursachers an. Beispielsweise gehören dazu obszöne Witze und lüsterne, anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Körperkontakte und Annäherungsversuche, die mit dem Versprechen von Vorteilen bzw. dem Androhen von Nachteilen verbunden sind. Wie können Mitarbeitende wirkungsvoll geschützt werden? Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorzugehen. Kommt es zu einer Beschwerde wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, ist den Vorwürfen nachzugehen und es sind gegebenenfalls Disziplinarmassnahmen zu ergreifen. Effektiver Schutz gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verlangt allerdings, nicht erst bei einer Beschwerde einzuschreiten, sondern bereits im Voraus Rahmenbedingungen zur Verhinderung von solchen Vorfällen zu schaffen. Die Herausforderung liegt deshalb in einem ersten Schritt in der gezielten Prävention. Mit den nachfolgenden vorbeugenden Massnahmen schützt der Arbeitgeber seine Mitarbeitenden und letztlich auch sich selbst. Sensibilisierung der Mitarbeitenden Leider werden Anzeichen von sexueller Belästigung häufig verharmlost und die Auffassung vertreten, dass dies im eigenen Betrieb kein Thema sei. Wesentlich ist daher die Information der Mitarbeitenden, dass sexuelle Belästigung in jedem Unternehmen, unabhängig von Art und Grösse, auftreten kann und folglich auch sie selbst Betroffene sein können. Zentral sind in diesem Zusammenhang auch die Aufklärung, was unter sexueller Belästigung zu verstehen ist und die klare

Signalsetzung, dass ein solches Verhalten unter keinen Umständen geduldet wird. Eine wirksame Sensibilisierung der Mitarbeitenden sollte nachhaltig erfolgen. Ein einmaliges Informieren oder Verteilen eines Merkblatts genügt daher nicht. Es ist vielmehr zu empfehlen, die Thematik wiederholt in Erinnerung zu rufen. Dies kann zum Beispiel durch regelmässige Informationsveranstaltungen, Workshops etc., mit externen oder internen Referierenden erfolgen. Ausserdem sollten die Mitarbeitenden jederzeit Zugang zu den Informationen über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz haben, etwa über das Intranet des Unternehmens. Grundsätze und Vorgehen in einem Reglement festhalten Ein wichtiges Instrument ist das Weisungsrecht des Arbeitgebers (Art. 321d OR), durch welches das Verhalten der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz gesteuert aber auch sanktioniert werden kann. Entsprechende Verhaltensregeln können in einem Reglement, Code of Conduct oder in der Betriebsordnung aufgestellt werden. Neben einer Definition von sexueller Belästigung und Richtlinien zum Verhalten, sind in diesem Dokument auch die Folgen im Fall von Fehlverhalten festzuhalten. Zu beachten ist, dass bei einem formellen Verfahren sowohl der betroffenen als auch der angeschuldigten Person Verfahrensrechte zustehen.

Der präventive Erfolg von solchen schriftlich festgehaltenen Weisungen wird erhöht, wenn darin auch Sanktionen zur Sprache kommen. Als Sanktionen kommen eine Abmahnung, Busse, Versetzung, Zurückstufung oder die (fristlose) Kündigung in Frage. Anlaufstellen für Betroffene Der Arbeitgeber sollte Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen und eine Anlaufstelle bereitstellen. Mitarbeitende werden so ermutigt, sich zu wehren und zu kommunizieren, wenn gesetzte Grenzen nicht respektiert werden. Denkbar ist dabei auch eine Lösung mit externen Ansprechpersonen. Es ist darauf zu achten, dass die bezeichneten Vertrauenspersonen unparteiisch sind sowie über eine genügende Vorbereitung und fachliche Ausbildung verfügen. Sie sollen insbesondere im Umgang mit Belästigungsvorwürfen und beteiligten Personen geschult sein und sich mit den Handlungsmöglichkeiten und deren Konsequenzen auskennen. Die Investition in Anlaufstellen und Ansprechpersonen trägt massgeblich zum Schutz bei. Die wirkungsvollste Prävention erfolgt proaktiv. Der Arbeitgeber sollte sich klar für eine belästigungsfreie und rücksichtsvolle Unternehmenskultur einsetzen und Arbeitsstrukturen schaffen, in welchen sich die Mitarbeitenden respektiert, wertgeschätzt und nicht diskriminiert fühlen. Eine bedeutende Rolle bei der

Leider werden Anzeichen von sexueller Belästigung häufig verharmlost und die Auffassung vertreten, dass dies im eigenen Betrieb kein Thema sei.

Marc Ph. Prinz Rechtsanwalt, Partner und Head of Labour & Employment bei VISCHER

Anela Lucic Advokatin, Senior Associate bei VISCHER

Gestaltung des Betriebsklimas und des Schutzes vor sexueller Belästigung kommt auch den leitenden Angestellten und Vorgesetzten durch ihre Vorbildfunktion zu. Führungskräfte sollten deshalb mit einem guten Beispiel vorangehen und bei Vorfällen umgehend intervenieren. TEXT MARC PH. PRINZ, ANELA LUCIC


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ARBEITSINTEGRATION

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Mit Sehbehinderung uneingeschränkt arbeiten Die Arbeit ist ein wichtiger Teil unseres Lebens – sei es für die Pflege sozialer Kontakte, sich für etwas verantwortlich zu fühlen oder für das Gefühl, am Ende des Tages etwas erreicht zu haben. Doch Menschen mit einer Sehbehinderung werden trotz Gleichstellungsgesetz noch immer nicht genug in den Arbeitsalltag integriert.

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orgens aufstehen, sich bereit machen und zur Arbeit gehen – diese Routine kennen die meisten Menschen. Obwohl die Tätigkeit im Beruf wahrscheinlich allen mal mehr mal weniger gut gefällt, ist es dennoch eine Struktur, an die wir uns halten können. Struktur in unserem Leben ist wichtig– sie gibt uns Halt und stellt einen roten Faden dar. Nicht nur der strukturelle Aspekt ist wichtig. Arbeit gibt uns auch einen Sinn. Am Ende des Tages etwas geschaffen zu haben und die Mitarbeiter im Team, die alle am selben Strang ziehen, geben uns ein gutes Gefühl. Auch die soziale Dimension darf nicht zu kurz kommen. Menschen, die wir im Arbeitsumfeld kennenlernen, uns prägen und zu einem wichtigen Teil in unserem Leben werden. Der alltägliche Austausch untereinander lässt uns Teil einer Gesellschaft werden. Und schlussendlich ist natürlich das Geld nicht zu vergessen. Jeder möchte seine eigenen Brötchen verdienen und selbstbestimmt leben, ohne auf den Staat angewiesen zu sein. Arbeiten mit Sehbehinderung Doch nicht alle Menschen in der Schweiz können sich gleich in der Berufswelt etablieren und darin integrieren. In der Schweiz leben rund 377 000 Menschen mit einer Sehbehinderung, wovon ungefähr die Hälfte im erwerbsfähigen Alter ist. Rund 65 Prozent der Personen mit einer Sehbehinderung gehen einem Beruf nach. Bei der Bevölkerung ohne Sehbehinderung liegt diese Prozentzahl bei 85 Prozent.

Das bedeutet, dass trotz des in der Verfassung festgesetzten Rechts auf Gleichberechtigung, die Schweiz noch einen langen Weg vor sich hat, um die vollständige Integration von Menschen mit Sehbehinderung in die Arbeitswelt zu erreichen.

gelingt. Für mich ist einfach alles viel grösser auf dem Computer dargestellt und ich habe darum weniger Platz auf dem Bildschirm. Dadurch muss ich eine Balance finden, damit bei der Arbeit noch genug vom gesamten Dokument ersichtlich ist.»

Menschen mit einer Sehbehinderung oder blinde Personen arbeiten in vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern. In einer Studie der ZHAW zum Arbeitsleben von Menschen mit Sehbehinderung wurden Berufe im kaufmännischen Bereich, in der Informatik, im Sozial- oder Gesundheitswesen als Masseure, Heilpädagogen und Physiotherapeuten am häufigsten genannt. Die Herausforderungen liegen neben einem steinigen Bewerbungsprozess auch häufig bei der richtigen Ausstattung des Arbeitsplatzes – doch mit der richtigen Technik läuft die Arbeit für einen Menschen mit Sehbehinderung genauso rund, wie für einen ohne.

Für ihn sind bei seiner Arbeit vor allem helles Licht und die Zoom-Funktion seines Computers die beiden wichtigsten Hilfsmittel. Mit einer Lupe oder spezieller Software arbeitet er nur in Einzelfällen, denn diese seien für ihn meist eher hinderlich. Er betont jedoch, dass die Einrichtung des Arbeitsplatzes sehr subjektiv ist – es kommt dabei sehr auf den Job und die sehbehinderte Person an.

Im Beruf uneingeschränkt Sebastian* ist ein junger Mann mit Keratokonus. Durch diese Augenkrankheit verformt sich die Hornhaut des Auges kegelförmig. Dadurch sieht er mit dem linken Auge nur noch fünf und rechts rund zehn Prozent. In der fünften Klasse wurde bei ihm die Krankheit diagnostiziert, trotzdem schloss er sein Studium ohne externe Hilfe erfolgreich ab. Heute arbeitet er in einem naturwissenschaftlichen Beruf und grösstenteils am Computer. Auch bei der Arbeit läuft es trotz Sehbehinderung rund: «Für mich ist es so, dass mich meine Sehbehinderung bei der Arbeit nicht einschränkt, welche mir hoffentlich auch so gut wie möglich

Richtige Wahrnehmung ist wichtig Mitarbeiter und Vorgesetzte kennen Sebastian nur mit seiner Sehbehinderung. Wenn er bei Präsentationen nach vorne geht oder seine Augen zusammenkneift, damit er einige Dinge besser sehen kann, verunsichert dies ihm unbekannte Personen. «Meine grössten Ängste betreffen vor allem diese Wahrnehmung; wie man von anderen Leuten im Betrieb wahrgenommen wird. Ich möchte nicht wegen meiner reduzierten Sehfähigkeit oder einer Quote einen Job haben, sondern aufgrund meiner Fähigkeiten. Ich kann trotz meiner Sehbehinderung etwas leisten.» Um diesen Unsicherheiten frühzeitig zu begegnen und sie zu beheben, ist die Kommunikation extrem wichtig. Eine Studie besagt, dass die offene Kommunikation im Betrieb in Bezug auf Sehbehinderungen

unabdingbar ist. Denn Menschen, die ihre Sehbehinderung offen mit ihren Mitarbeitern und Vorgesetzten kommunizieren, sind sechsmal zufriedener bei der Arbeit. Auch Sebastian ist diese Offenheit wichtig: «Die Kommunikation hilft extrem, um das Verständnis zu erhalten, warum man gewisse Dinge tut. Ich habe auch meinem Vorgesetzen gesagt, jeder der möchte, sollte vorbei kommen und Fragen stellen. Ich bin nicht empfindlich, es gibt keine falschen Fragen.» Farbig statt schwarz-weiss Eng mit dieser offenen Kommunikation ist auch verbunden, dem Schwarz-Weiss-Denken abzuschwören. Nur so können Sehbehinderte ganz normal in die Arbeitswelt eingebunden werden. Eine Person mit einem Augenleiden danach zu beurteilen, obwohl sie eine ganze Persönlichkeit hat und noch hundert andere Dinge machen kann, ist falsch. Die Fähigkeiten sollten bei jedem Arbeitnehmer im Vordergrund stehen. Sebastian ist es wichtig, dass die Sehbehinderung nur als Teil des Menschen gesehen wird und ihn nicht gesamthaft definiert. Denn wir alle stecken im selben Boot: «Ein Mensch mit einer Sehbehinderung hat einfach in einem Bereich eine Schwäche, so wie andere Menschen auch. Das heisst aber nicht, dass er gar nichts mehr machen kann.» * Name der Redaktion bekannt TEXT FLAVIA ULRICH


E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

MÜLLER-STEINAG GRUPPE BRANDREPORT

015

Vom Koch zum Betonfachmann – so gelingt der Quereinstieg Manuel Wey, 34, startete als Koch ins Berufsleben. Nach vier Jahren in der Gastronomie, beschliesst er den Wechsel in die Betonwarenindustrie – mit Erfolg. Heute ist er Product Manager für vorfabrizierte Betonelemente bei Müller-Steinag im luzernischen Rickenbach. Herr Wey, Sie sind gelernter Koch und haben insgesamt vier Jahre im Beruf gearbeitet. Was hat Sie zu einem Neuanfang bewogen? Meine Mutter arbeitete im Gastronomiebereich, als ich jünger war. Das heisst, ich bin quasi im Restaurant aufgewachsen. Die Lehre als Koch war deshalb naheliegend. Nach vier Jahren im Beruf habe ich gemerkt, dass dieser Berufsalltag in der Küche für mich keine Zukunft hat. Als Koch muss man sein ganzes Umfeld auf den Beruf ausrichten. Da ich schon damals Mitglied des Sportclubs war, strebte ich eine Stelle an, die mich Hobbys und Beruf vereinbaren lässt. Wie sind Sie zur Müller-Steinag gekommen? Nach der Kündigung blieben mir vier Monate, bevor ich in den einjährigen Militärdienst musste. Das heisst, ich suchte nach einer temporären Arbeitsstelle. Ich hatte das Glück, dass ich den Verwaltungsratspräsidenten von Müller-Steinag, Urban Müller, vom Sportclub her kannte. Er hat mir eine kurzfristige Stelle als Hilfsarbeiter im Unternehmen angeboten. Und nach dem Militär? Ich war mir nicht sicher, wie weiter. Sollte ich doch wieder vorübergehend als Koch arbeiten? Oder endlich den Wechsel wagen? Bei Müller-Steinag hatte ich mich gut aufgehoben gefühlt. Aus diesem Grund habe ich bei der Familie Müller angerufen und nach Arbeit gefragt. Sie haben mir dann die Stelle als Maschinist angeboten. Mittlerweile bin ich seit 13 Jahren im Betrieb.

Sie sind nicht der einzige Quereinsteiger bei Müller-Steinag. In den verschiedenen Firmen sind etliche Mitarbeitende mit ähnlichem Werdegang zu finden. Das stimmt. Unser Produktionsleiter hat ursprünglich im Detailhandel gearbeitet, im Bereich Mobiltelefonie. Ein anderer Arbeitskollege ist gelernter Bäcker und arbeitet heute als Betonfachmann. Dies sind nur zwei Beispiele von vielen. Quereinsteiger werden bei uns geschätzt.

Manuel Wey

Welche Herausforderungen ergaben sich durch diesen Quereinstieg? Als gelernter Koch musste ich erstmal an meinen mechanischen Fähigkeiten arbeiten. Ich musste mir auch ein theoretisches Wissen aneignen – von Beton hatte ich zu Beginn wenig Ahnung. Der Einstieg war streng. Doch weil ich diesen Job unbedingt wollte, habe ich alles gegeben. Der Betrieb hat mich dabei voll unterstützt. Sie haben sich zum Product Manager für vorfabrizierte Betonelemente hochgearbeitet. Was gefällt Ihnen in dieser Rolle? Mein Alltag ist sehr vielseitig. Ich führe eine Abteilung mit 95 Mitarbeitenden, bin täglich mit verschiedenen Menschen in Kontakt und lerne jeden Tag Neues. Ausserdem gibt es mir ein gutes Gefühl, dass ich mit meiner Arbeit einen Teil der Schweiz mitgestalte. Darüber hinaus habe ich jetzt eine gesunde Work-Life-Balance – das war mir wichtig. Das heisst, geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden. Der Job lässt mir Zeit für meine Familie und mein Vereinsleben.

Inwiefern werden Mitarbeiter mit einem anderen Berufshintergrund gefördert? Die Firma ist sehr offen. Wer Willen und Motivation zeigt, wird unterstützt. Weiterbildungen und Aufstiegschancen werden aktiv gefördert. Bei uns wurde beispielsweise eine Stelle als Zeichner frei. Wir haben daraufhin einen unserer Produktionsmitarbeiter gefragt, ob er Interesse hat. Nun besucht er CAD-Kurse, damit er als Zeichner beginnen kann. Das zeigt, wer Potenzial und Ehrgeiz hat, kann sich beruflich bei Müller-Steinag weiterentwickeln. Wieso ist es wichtig, gerade Quereinsteiger zu inspirieren? Zum einen schaffen wir dadurch Loyalität bei den Mitarbeitenden. Viele von uns sind aus diesem Grund seit vielen Jahren Teil der Firma – ich zähle mich dazu. Wenn wir bestehende Mitarbeiter fördern, lohnt sich das für den Betrieb. Schliesslich kennen sie Müller-Steinag bereits. Sie kennen die Arbeitskultur, die Prozesse, die Menschen hinter der Firma. Auf diese Art wird auch ihr Vertrauen ins Unternehmen gestärkt.

Welche Qualitäten braucht es für einen erfolgreichen Quereinstieg? Herzblut, Ehrgeiz und Disziplin. Ich habe viele Weiterbildungen absolviert und trotzdem 100 Prozent weitergearbeitet. Ich denke das Wichtigste ist der Wille. Wer einen erfolgreichen Karrierewechsel will, dem wird es gelingen. Die Müller-Steinag Gruppe ist ein inhabergeführtes, unabhängiges und eigenständiges Unternehmen in den Bereichen Betonwaren, Naturbaustoffe, Vorfabrikation, Recycling, Entsorgung und Wassertechnik. Die drei Verkaufsgesellschaften, Creabeton Baustoff AG (Katalog- und technische Produkte), die Müller-Steinag Baustoff AG (Naturbaustoffe, Transportbeton und Deponien) sowie die Müller-Steinag Element AG (vorgefertigte Betonelemente), stützen das Credo der Gruppe: «Vernetzt, kompetent» für die Schweizer Bauindustrie. Mit rund 800 Mitarbeitenden ist die Müller-Steinag Gruppe eine verlässliche Sozialpartnerin für die Standortgemeinden im Schweizer Mittel- und Voralpenland sowie in den Kantonen Graubünden und Tessin. www.mueller-steinag.ch

BRANDREPORT SELBSTHILFE SCHWEIZ

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Gemeinschaftliche Selbsthilfe: Gegenseitige Hilfe, Selbstverantwortung und Solidarität

«I

n Zeiten des Coronavirus wird einmal deutlicher, wie wichtig gegenseitige Hilfe, Selbstverantwortung und Solidarität sind. Selbsthilfegruppen vereinen genau diese Elemente miteinander. In einer Selbsthilfegruppe schliessen sich Menschen mit gleichen Problemen, einem gemeinsamen Anliegen oder in einer ähnlichen Lebenssituation zusammen, um sich gegenseitig zu helfen. Das kann eine körperliche oder psychische Krankheit, aber auch eine schwierige soziale Situation sein. Für die Teilnahme bei einer Selbsthilfegruppe braucht es die Bereitschaft, von seiner Situation zu erzählen, aber auch anderen zuzuhören. Für die meisten Krankheiten oder Krisen gibt es zwar Fachstellen, die Hilfe anbieten. Aber Fachstellen und Selbsthilfegruppen sind nicht dasselbe. Eine Selbsthilfegruppe ergänzt die Angebote von Fachleuten», so Sarah Wyss, Geschäftsführerin Selbsthilfe Schweiz.

Quereinsteiger Bewirtschaftung

Ich fühlte mich in der Gruppe von Beginn an wohl. Die Gruppe ist ein Ort, an dem man seine Sorgen offen auf den Tisch legen kann. - HUGO, 60

Ich sehe wieder eine Perspektive, weil ich Menschen getroffen habe, die zurück ins Leben gefunden haben. - EDITH, 43

Selbsthilfe Schweiz: Seit 2000 agiert die Stiftung auf nationaler Ebene im Dienste der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Als einzige Organisation engagiert sie sich, unabhängig von der Thematik, dem Grad der Betroffenheit oder der Form der Hilfe für die Idee der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. In der Schweiz gibt es über 2500 Selbsthilfegruppen zu über 260 verschiedenen Themen. Mehr Informationen: www.selbsthilfeschweiz.ch

Dank der Selbsthilfegruppe erfahre ich, was im Krankheitsverlauf noch auf mich zukommt. So bin ich gut vorbereitet. - PETER, 58

Intensivkurs für Quereinsteiger in die Immobilienbewirtschaftung SVIT Zürich I Siewerdtstrasse 8 I 8050 Zürich I www.svit-bildung.ch

Erklärvideo


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BRANDREPORT VOILLAT FACINCANI SUTTER + PARTNER

Arbeitsrechtliche Herausforderungen der Corona-Pandemie Das Coronavirus beschäftigt und verunsichert unsere Gesellschaft. Besonders der Arbeitsalltag ist für viele auf den Kopf gestellt worden. Nicolas Facincani, Rechtsanwalt und Partner der Anwaltskanzlei Voillat Facincani Sutter + Partner, beantwortet die brennenden Fragen des Arbeitsrechts im Zusammenhang mit dem Coronavirus. TEXT DOMINIC MEIER

Herr Nicolas Facincani, der Bundesrat hat am 21. März mit einer neuen Verordnung die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verschärft. Welche Bereiche des Schweizer Arbeitsrechts sind davon besonders betroffen? Der Bundesrat hat auf dem Verordnungsweg teilweise in das Arbeitsrecht eingegriffen; dies im Zusammenhang mit besonders gefährdeten Personen. Als besonders gefährdete Personen gelten einerseits Personen ab 65 Jahren und andererseits Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Personen mit Erkrankungen und in Therapien, die das Immunsystem schwächen. Demnach sollen diese zuhause bleiben, Menschenansammlungen meiden und ihre arbeitsvertraglichen Pflichten via Homeoffice erledigen. Gewisse Arbeiten können aber aufgrund der Tätigkeit oder mangels realisierbarer Massnahmen nur am üblichen Arbeitsort erbracht werden. Hier sind die Arbeitgeber verpflichtet, mit geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen die Hygieneempfehlungen des Bundes sicherzustellen. Ist dies nicht möglich, so werden sie vom Arbeitgeber unter Lohnfortzahlung beurlaubt. Was kann ich tun, wenn mein Arbeitgeber die Hygienevorschriften nicht einhält? Den Arbeitgeber trifft gegenüber dem Arbeitnehmer eine Fürsorgepflicht. Demnach hat der Arbeitgeber zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer alle erforderlichen und geeigneten Massnahmen zu treffen. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat er beispielsweise die Pflicht, Hygiene- und sonstigen Schutzmassnahmen zu ergreifen. Kommt der Arbeitgeber seinen Verpflichtungen nicht nach oder gefährdet er aufgrund der Verletzung von Schutzmassnahmen die Gesundheit seiner Arbeitnehmer, können diese die Arbeitsleistung verweigern und sind trotzdem zu ihrem Lohn berechtigt. Der Arbeitnehmer sollte seine Verweigerung gegenüber dem Arbeitgeber begründen und Schutzmassnahmen verlangen. Welche Aspekte sollen Arbeitgeber beim Homeoffice beachten? Es empfiehlt sich, die Details des Homeoffice – die Kosten, Arbeitszeiten und Datenschutzangelegenheiten – mit dem Arbeitnehmer zu regeln. Insbesondere muss bestimmt werden, was mit den Gerätschaften und den darauf gespeicherten Daten passiert. Es sollen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht weiterhin vertrauliche Daten auf privaten PCs befinden. Auch Bereiche des Arbeitsgesetz, vor allem Höchstarbeitszeiten und Pausen, sind im Homeoffice einzuhalten. Kann ich als Arbeitnehmer zurzeit darauf bestehen, im Homeoffice arbeiten zu können? Ohne eine entsprechende vertragliche Regelung besteht grundsätzlich kein gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice. Davon ausgenommen sind unter Umständen besonders gefährdete Personen. Wer übernimmt die Kosten der Geräte und Materialien für das Homeoffice?

Zusammenhang mit der aktuellen Notlage gelten soll, ist nicht restlos geklärt und dürfte fraglich sein. Gerichtsentscheide stehen hier noch aus.

Nicolas Facincani Rechtsanwalt, lic.iur., LL.M.

Das Arbeitsrecht sieht vor, dass sofern im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart ist, der Arbeitgeber die Geräte und das Material für den Arbeitseinsatz bereitstellen muss. Stellt der Arbeitnehmer das Material und die Geräte zur Verfügung, so hat er hierfür Anspruch auf eine Entschädigung, sofern nichts anderes vereinbart oder üblich ist. Arbeitet eine Person ausschliesslich von zuhause aus, so muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer einen vollwertigen Arbeitsplatz hat. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf Ersatz der notwendigen Auslagen, wie beispielsweise Telefonkosten. Viele Unternehmen haben aufgrund des Virus den Betrieb vorübergehend eingestellt oder reduziert. Wie können diese Hilfsgelder beanspruchen? Der Bundesrat hat entschieden, dass von der aktuellen Lage betroffene Unternehmen rasch und unkompliziert Kreditbeträge bis zu 10 Prozent des Umsatzes oder maximal 20 Millionen Franken erhalten sollen. Dabei werden Beträge bis zu 500 000 Franken von den Banken sofort ausbezahlt und sind vom Bund zu 100 Prozent garantiert. Höhere Beträge sollen vom Bund zu 85 Prozent garantiert werden und eine kurze Bankprüfung voraussetzen. Eine Möglichkeit wäre die Einführung von Kurzarbeit: Das SECO erachtet das unerwartete Auftreten des neuen Coronavirus nicht zum normalen Betriebsrisiko gehörend. Mit der Kurzarbeitsentschädigung werden Arbeitsausfälle entschädigt, die auf behördliche Massnahmen – wie beispielsweise die Abriegelung von Städten oder Betriebsschliessungen – oder andere nicht vom Arbeitgeber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Dies unter der Voraussetzung, dass der betroffene Arbeitgeber die Arbeitsausfälle nicht durch geeignete, wirtschaftlich tragbare Massnahmen vermeiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar machen kann. Der Arbeitsausfall muss in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Auftreten des Virus stehen. Fallen durch die Schliessung des Betriebs auch die Lohnzahlungen aus? In der Schweiz gilt der Grundsatz: ohne Arbeit, kein Lohn. Es gibt aber Fälle, in denen der Lohn trotzdem geschuldet wird. Hat der Arbeitgeber etwa die Unmöglichkeit der Arbeitsleistung verschuldet oder fällt sie in seinen Risikobereich, ist der Lohn weiterhin zu bezahlen. Denn grundsätzlich muss der Arbeitgeber das Betriebsrisiko als Teil des Unternehmensrisikos tragen. Bei freiwilligen Betriebsschliessungen zur Eindämmung der Pandemie wäre der Lohn wohl weiterhin geschuldet. Ob dies auch im Falle von behördlichen Betriebsschliessungen im

Darf ein Unternehmen Betriebsferien beschliessen, um so die Abwesenheit der Arbeitnehmenden zu überbrücken? Vorbehalten abweichender vertraglicher Vereinbarungen, bestimmt der Arbeitgeber den Zeitpunkt der Ferien und nimmt dabei auf die Wünsche des Arbeitnehmers soweit Rücksicht, als dies mit den Interessen des Betriebs oder Haushaltes vereinbar ist. Dabei hat der Arbeitgeber den Zeitpunkt der Ferien mindestens zwei bis drei Monate im Voraus anzukündigen. Dies gilt auch in der jetzigen Situation. Ein kurzfristiger Ferienbezug dürfte nur in Absprache mit dem Arbeitnehmer möglich sein. Dürfen Betriebe in Zeiten des Coronavirus ein Urlaubsverbot aussprechen? Den Ausführungen unter der vorstehenden Frage kann entnommen werden, dass der Arbeitgeber grundsätzlich den Zeitpunkt der Ferien – unter Berücksichtigung der Wünsche des Arbeitnehmers und rechtzeitiger Mitteilung – bestimmen kann. Somit kann der Arbeitgeber ein Urlaubsverbot aussprechen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Arbeitnehmer aufgrund von unvorhergesehenen und dringlichen betrieblichen Bedürfnissen die Verschiebung des Ferienzeitpunkts hinnehmen muss. Entsteht dem Arbeitnehmer daraus aber ein Schaden, so hat der Arbeitgeber diesen zu ersetzen. In welchen Situationen habe ich Anspruch auf fortlaufende Lohnzahlungen, wenn ich mich ferienhalber im Ausland befinde und momentan an der Rückreise gehindert bin? Der Lohn ist dann für eine beschränkte Zeit geschuldet, wenn der Arbeitnehmer in den Ferien erkrankt und deshalb nicht reisefähig ist. Ist der Arbeitnehmer hingegen gesund und kann aufgrund des eingeschränkten Verkehrs oder Grenzschliessungen nicht aus den Ferien zurückkehren, gilt wiederum der Grundsatz: ohne Arbeit, kein Lohn. Besteht die Lohnzahlungspflicht für Arbeitgeber, wenn Eltern für die Kinderbetreuung zuhause bleiben? Ob der Lohn geschuldet ist, wenn alle Schulen durch die Behörden geschlossen werden, ist umstritten. Einen Entscheid des Bundesgerichts gibt es nicht. In der Praxis gibt es verschiedene Standpunkte. Auf der einen Seite wird argumentiert, der Lohn sei während der gleichen eingeschränkten Dauer wie bei einer Krankheit geschuldet. Es handle sich um ein individuelles Leistungshindernis des Arbeitnehmers, da sein Kind zu betreuen sei. Auf der anderen wird argumentiert, es liege eine objektive Unmöglichkeit – die für alle gleichermassen gilt – zur Arbeitsleistung vor und der Lohn sei nicht geschuldet. Es könne in solchen Fällen nicht dem Arbeitgeber angelastet werden, die Lohnkosten zu übernehmen. Vermehrt wird der Standpunkt vertreten, dass zumindest für die ersten drei Tage Lohn geschuldet sei. Auch das SECO scheint diese Ansicht zu stützen, betont aber, dass Arbeitnehmer in jedem Fall versuchen müssen, eine Drittbetreuung sicherzustellen.

Ein höchstrichterliches Urteil liegt – wie bereits erwähnt – nicht vor. Soweit ersichtlich gibt es einen einzigen Entscheid des Arbeitsgerichts Zürich aus dem Jahr 2010, der sich mit dieser Rechtsfrage befasst. Darin wurde eine Lohnfortzahlungspflicht mit der Begründung verneint, dass gerade kein krankes Kind zu betreuen gewesen sei und die betreffende Arbeitnehmerin nur ausser Stande sei ihrer Arbeit nachzugehen, weil die Kinderkrippe aufgrund des Ansteckungsrisikos des Schweinegrippevirus geschlossen worden ist. Es habe sich daher um ein objektives Leistungshindernis gehandelt und der Lohn sei daher nicht geschuldet. Wie sieht die Situation aus, wenn Arbeitnehmer nicht innerhalb von drei Tagen eine geeignete Kinderbetreuung finden können? Ab dem vierten Tag der Betreuung haben Arbeitnehmer neu Anspruch auf ein Taggeld, sofern sie die Erwerbstätigkeit infolge Ausfalls der Fremdbetreuung ihrer Kinder unterbrechen mussten und die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Diese Regelung wurde am 20. März 2020 neu eingeführt. Höhe, Beginn und Ende des Anspruchs sind in einer Verordnung des Bundesrates geregelt. Der Anspruch gilt aber nur, wenn kein Lohnanspruch besteht. Einen analogen Anspruch auf die Entschädigung gibt es ebenfalls bei einem Erwerbsunterbruch aufgrund einer verordneten Quarantäne. In beiden Fällen entspricht das Taggeld 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag. Die Entschädigung ist auf zehn Taggelder für Personen in Quarantänemassnahmen begrenzt, beginnt aber am ersten Tag der Abwesenheit. Im Allgemeinen ist zu beachten, dass sich die durch den Bundesrat eingeführten Regelungen jederzeit und kurzfristig wieder ändern können.

VOILLAT FACINCANI SUTTER + PARTNER

RECHTS- UND STEUERANWÄLTE

Über Voillat Facincani Sutter + Partner Voillat Facincani Sutter + Partner ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Anwaltskanzlei mit Sitz in Zürich und Rüti. Die Kanzlei bietet eine ganzheitliche Beratung und Vertretung in unternehmensrelevanten Rechtsgebieten und betreffend Steuern an – sowohl national wie auch grenzüberschreitend. Voillat Facincani Sutter + Partner berät und vertritt Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Belangen des Arbeitsrechts sowie in arbeitsrechtlichen Aspekten von Reorganisationen oder Transaktionen, namentlich bei Massenentlassungen und Betriebsübergängen. Weitere Informationen unter vfs-partner.ch und arbeitsrecht-aktuell.ch


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AXXIV BRANDREPORT

Tipps zur IT-Einrichtung eines Homeoffice-Arbeitsplatzes Der Trend ist deutlich. Immer mehr Menschen arbeiten einen oder mehrere Tage pro Woche von zuhause aus. Dies wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse und die Work-Life Balance aus.

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un, zu Zeiten der Coronavirus-Pandemie und dem Appell des Bundes von zu Hause zu arbeiten, hat sich der Trend innerhalb von wenigen Wochen vervielfacht. Zum Schutz der Mitarbeiter werden diese von ihren Arbeitgebern ins Homeoffice umquartiert, da sie im Büro den nötigen Abstand nicht wahren können oder weil sie ihren Arbeitsweg nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten sollen. Neben den Angestellten gibt es eine Vielzahl Einzelunternehmer/innen, die in den privaten vier Wänden für ihr Einkommen tätig sind. Grund genug, sich ein paar Gedanken zur idealen IT-Ausstattung des zeitgemässen Homeoffices zu machen. Ziel ist immer das ungehinderte Arbeiten, also müssen Computer, Internetanschluss und Peripherie die nötige Leistung und Geschwindigkeit für die verwendeten Anwendungen bereitstellen.

leichtes und handliches Notebook ist in diesem Falle immer dabei. Im Homeoffice stehen ein bis zwei Bildschirme, Tastatur, Maus und Headset bereit sowie eine Docking-Station, über die das Notebook ganz einfach angeschlossen werden kann. Auch für Mitarbeiter die häufig in Besprechungen und Video-Konferenzen sitzen, sind die Business-Notebooks mit integrierter Kamera und Mikrofon ein unverzichtbares Utensil. Damit halten sie ihre Besprechungsnotizen sofort direkt fest, greifen auf die aktuellsten Verkaufsstatistiken oder Kundendaten zu und teilen Arbeitspapiere mit anderen Konferenzteilnehmern.

Ergonomisch, mobil oder beides? Für jene, die unter normalen Umständen oft unterwegs arbeiten, ist ein Notebook die erste Wahl. Ein

Ist jedoch das Homeoffice der einzige Arbeitsort oder ein fester Platz für die Homeoffice-Tage eines Angestellten, sind ein fix installierter Rechner, beispielsweise ein Mini PC, und zwei qualitative Bildschirme eine elegantere und vor allem ergonomischere Lösung. Auch hier vervollständigen Tastatur, Maus, Videocam und Headset den Arbeitsplatz.

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Zugriff auf die gewohnte Büro-Infrastruktur Wichtig ist, dass die Mitarbeiter im Homeoffice auf die identischen Applikationen und Daten wie im Büro zugreifen können. Eine simple Lösung ist es, wenn die Mitarbeiter gleichwohl mit dem ins Firmennetzwerk eingebundenen Büro-PC arbeiten. Mit der in Windows 10 enthaltenen Remote-Desktop-Verbindung können Mitarbeiter sowohl den PC zuhause, das Notebook oder ein Smart-Device als verlängerten Arm des Büro-Computers nutzen. Microsofts Remote-Desktop-Funktion stellt die Arbeitsoberfläche des Bürocomputers auf dem Gerät im Homeoffice dar und kann aus der Ferne bedient werden.

2. Verbindung aufbauen Um die Verbindung zum PC im Büro herzustellen, muss man den Computernamen oder die IP-Adresse des zu steuernden PCs im Büro kennen. Ruft man dann die Remote-Desktop-Funktion im Homeoffice auf und gibt eine der beiden PC-Identifikationen ein, wird die Verbindung hergestellt und man kann sich wie gewohnt auf dem Bürocomputer anmelden. Um einen PC über das Remote-Desktop-Protokoll zu steuern, ist die Pro- oder Enterprise-Version von Windows 10 Bedingung. Das Gute daran, Windows-PCs haben den Remote-Desktop-Client bereits an Board, es ist also keine zusätzliche Software nötig. Microsoft bietet ausserdem Remote-Client-Apps für die Betriebssysteme Windows Phone, Android, iOS und MAC an. Fernzugriff in zwei Schritten einrichten 1. Remote-Desktop-Funktion aktivieren Um den Windows 10 PC über das Netzwerk fernsteuern zu können, muss Remote Desktop auf dem Büro-PC aktiviert sein. Dies wird in den Systemeinstellungen von Windows 10 gemacht. Dazu wählt man in den Einstellungen den Bereich «System» und in deren Menü «Remotedesktop». Hier kann «Remotedesktop aktivieren» angeklickt werden. Die erweiterten Einstellungen zur Remotedesktop-Verbindung sollten im Normalfall auf den Standardeinstellungen belassen werden. Eine weitere Bedingung ist, dass der Büro-PC läuft und mit dem Firmennetzwerk verbunden ist. Befindet sich der Computer im Energiesparmodus oder im Ruhezustand, kann keine Verbindung hergestellt werden. Daher müssen auch diese Einstellungen deaktiviert werden.

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CORONAVIRUS

WWW.FOKUS.SWISS

Wie sich das Coronavirus auf die Psyche auswirkt Covid-19 hat grosse Auswirkungen auf unseren normalen Tagesablauf und den Erhalt von sozialen Kontakten. Um andere Menschen und sich selbst zu schützen sowie die Ausbreitung einzudämmen, sollte man zuhause bleiben. Doch diese Isolation stellt eine für fast alle eine unbekannte Situation dar. Wie sich diese angeordneten Massnahmen und die momentane Situation auf die eigene Psyche auswirken, erklärt Psychologin Nadine Laub. TEXT FLAVIA ULRICH

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bwohl sich das Coronavirus bei Betroffenen in erster Linie als Krankheit im Körper abzeichnet, kann diese Krisensituation auch bei aussenstehenden und gesunden Menschen zu einer hohen emotionalen Belastung führen und psychischen Folgen nach sich ziehen. Denn für den Menschen sind seine Autonomie und die sozialen Kontakte zwei wichtige Grundbedürfnisse. Beides ist jedoch durch die vom Bundesrat verordneten Massnahmen stark eingeschränkt und nur bedingt möglich. Mit diesen Einschränkungen gehen Menschen ganz unterschiedlich um und sind ferner auch psychisch nicht alle gleich betroffen. Während die einen aufgrund einer Panikreaktion Hamsterkäufe tätigen, trafen sich bis vor Kurzem andere noch am Seeufer mit ihren Freunden. Doch heute sieht die Situation anders aus, denn in der ganzen Schweiz herrscht mehr oder weniger eine «Lockdown»-Situation. An die neue Situation anpassen Eine der angeordneten Massnahmen lautet: «Zuhause bleiben!» Wenn möglich, sollte man die Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen und nur für das Nötigste, wie einkaufen oder mit dem Hund spazieren gehen, das Haus verlassen. Nadine Laub ist Psychologin und hat sich während dieser Zeit bereits intensiv mit den psychologischen Auswirkungen des Coronavirus beschäftigt. Ihrer Meinung nach ist der Umgang mit einer solchen Isolation von Mensch zu Mensch verschieden: «Je nach Resilienz – der psychischen Widerstandsfähigkeit – gehen Menschen mit solchen Ausnahmesituationen unterschiedlich um. Ist sie gut und aufgrund eines funktionierenden sozialen Netzes und fehlenden

psychischen Vorbelastungen und -erkrankungen unversehrt, dann bedeutet die Isolation langfristig keine negativen Auswirkungen.» Die meisten Menschen können sich somit schnell an die neue Situation adaptieren und die Zeit zuhause auch gewinnbringend nutzen. Denn aufgrund der Massnahmen hat sich das sonst schnelllebige und oft hektische Leben vieler Menschen rasant verlangsamt. Denn wo sie vorher wenige Momente für wichtige Dinge wie Selbstfürsorge oder die Familie hatten, können sie sich denen jetzt vollständig widmen. Arbeiten im Haus, welche man seit Längerem erledigen wollte, kann man während diesen Zeiten anpacken und ausserdem das eigene Wohlbefinden durch Sport und Meditation stärken. Ängste kommen hervor Wenn die eigene Resilienz jedoch nicht so stark oder die Psyche gar vorbelastet sei, dann falle einem eine solche Isolation weitaus schwerer, sagt die Psychologin. Der Coronavirus birgt demnach ein sogenanntes «Schockrisiko», welches bei plötzlich auftretenden Krisensituationen entsteht. Die Folgen davon können

laut Nadine Laub neben Depressionen, Angstzuständen oder Zwangsstörungen auch Anpassungsstörungen, akute Belastungsreaktionen oder posttraumatische Belastungsstörungen sein. Doch selbst Menschen, die bisher emotional stabil waren, seien emotional gefordert. Denn auch für sie und ihre Psyche stellen die Bilder aus Italien oder China und die vielen Medienberichte eine Herausforderung dar und lassen Unsicherheiten und Ängste entstehen. Solche Ängste seien laut der Psychologin meist existenzieller Art: Man sorge sich um das eigene Wohl sowie das seiner Liebsten. Auch die berufliche Situation und die Unsicherheit der finanziellen Stabilität können zu Stress führen. In einer solchen Situation fehlen wichtige Anhaltspunkte in unserem Leben wie gewohnte Tagesstrukturen oder sozialer Austausch, der ansonsten Face-to-Face stattfindet. Die Psychologin sieht darin eine grosse Herausforderung: «Menschen sind soziale Wesen und eine der wichtigsten Regulationen für das autonome Nervensystem ist der soziale Kontakt. Genau dieser ist im Moment eingeschränkt. Somit fällt ein wichtiger Bestandteil der biologischen Regulation weg.»

Menschen sind soziale Wesen und eine der wichtigsten Regulationen für das autonome Nervensystem ist der soziale Kontakt.

Daher sollten Menschen gerade jetzt wichtige Kontakte pflegen. Man könne telefonieren, skypen und darüber sprechen, wie es einem gerade in dieser Situation gehe. Psyche und Immunsystem sind stark verbunden Es ist klinisch bewiesen, dass sich Stress und Angstzustände auf das Immunsystem auswirken. Denn dieses steht mit der Psyche in einer Wechselwirkung. Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin wirken sich negativ auf unsere Abwehrkräfte aus und lassen die Anzahl gesunder Immunzellen schwinden. Durch ein solches geschwächtes Immunsystem kann die Infektionshäufigkeit ansteigen und man wird schneller krank. Besonders in einer solchen Ausnahmesituation sollte man mehr auf sich selbst, seine Psyche und ferner den eigenen Körper achten. Auch in dieser Krise bietet sich somit eine Chance psychisch resilienter zu werden. Es ist wichtig, sich klar zu werden, welche Umstände man beeinflussen kann und welche nicht. Ausserdem sollte man sich Zeit für sich nehmen, alleine in der Natur spazieren gehen und wenn man sie braucht, auch Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen. Weiterhin helfen uns positive Gefühle, Optimismus und soziale Bindungen nicht nur diese Zeit gut zu bestehen, sondern sind auch für unsere körperliche Gesundheit unabdingbar. Man sollte feststellen, dass man in dieser Zeit nicht alleine ist, sondern es einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt. Auch Nadine Laub sieht in diesen Werten wichtige Aspekte für uns: «Wenn wir es schaffen, die gewonnene Zeit für Einkehr, Ruhe und die Steigerung unseres Immunsystems zu nutzen, dann kann dies langfristig auch eine positive Auswirkung auf unsere Psyche haben.»

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Fit dank Pflanzenpower Die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut – doch besonders in Zeiten wie diesen ist es schwierig, gesund zu bleiben. Was oft unerwähnt bleibt: Das Coronavirus stellt dabei nicht nur eine Gefahr für den Körper, sondern auch für die Psyche dar.

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lötzlich ist alles anders: Man arbeitet alleine im Home-Office statt im Büro am Arbeitsplatz, die Kinder bleiben ebenfalls zu Hause statt zur Schule zu gehen und Einrichtungen wie Kinos, Theater und Fitnesscenter bleiben geschlossen. Nahezu alles, was zuvor Alltag war, ist jetzt einer neuen, fremden Realität gewichen. Eine Realität, die für alle eine ungewohnte Situation und somit eine grosse Herausforderung darstellt. Klare Zahlen Doch auch ungeachtet der aktuellen Ausnahmesituation lassen Zahlen aus Erhebungen Beunruhigendes feststellen: Laut der vom Bundesamt für Statistik durchgeführten schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem

Jahr 2017 berichten beispielsweise 41 Prozent der Bevölkerung über allgemeine Schwächen, einschliesslich Müdigkeit und Energiemangel. Wie hoch dieser Wert heute ist, lässt sich nur vermuten, doch angesichts des derzeitigen Ausnahmezustands dürfte auf der Hand liegen, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gesunken ist.

verarbeiteten Ginsengpflanze ist kein Phänomen der Neuzeit: Die Wurzel wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schon seit mehr als 2000 Jahren zur Stärkung der Lebensenergie eingesetzt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Ginsengwurzel auch in Europa bekannt, wo sie anschliessend von Königen und Adeligen verwendet wurde.

Lange Tradition ginsana von der Max Zeller Söhne AG stellt dabei den idealen Begleiter für herausfordernde Zeiten wie diese dar. Das Produkt stärkt mit seinen pflanzlichen Inhaltsstoffen das Immunsystem und macht fit für den Tag (siehe Infobox). Die Wirkung und Nutzung der hier

Beginn in der Schweiz Zwei Jahrhunderte später wurde in Romanshorn TG der Grundstein für die Nutzung von pflanzlichen Kräften aus der Natur gelegt: 1864 entwickelte der Apotheker Max Zeller den «Wunderbalsam» gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden und gründete das nach ihm benannte Unternehmen. Dieses hat übrigens den Firmensitz nie gewechselt – auch heute ist dieser nach wie vor in Romanshorn vorzufinden – und ist seit fünf Generationen ein Familienbetrieb. Zudem ist die Max Zeller Söhne AG heute das führende Schweizer Unternehmen in der

Entwicklung und Herstellung von pflanzlichen Medikamenten mit erwiesener Wirksamkeit. Weitere Informationen: zellerag.ch

TEXT LARS MEIER

Anwendung von ginsana ginsana ist sowohl in Form von Kapseln als auch in flüssiger Form erhältlich, letztere wiederum in zweifacher Ausführung. Die Anwendung erfolgt folgendermassen: Kapseln: Erwachsene: 2 Kapseln täglich, unzerkaut mit Flüssigkeit einnehmen. Morgens/mittags mit dem Essen Ab 12 Jahren: 1 Kapsel täglich

Über ginsana ginsana ist ein pflanzlicher Energiespender mit natürlichen Extrakten aus Ginseng, der die körperliche Leistungsfähigkeit durch eine Stärkung des Immunsystems steigert. Das Produkt wird als Adaptogen in folgenden Fällen eingesetzt: Bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, mangelnder Energie sowie in der Rekonvaleszenz. Die Wirksamkeit wurde in mehreren klinischen Studien nachgewiesen. ginsana ist rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Flüssiger Tonic mit Alkohol: Erwachsene: 15 ml täglich, am besten zum Frühstück Nicht für Kinder und Jugendliche geeignet! (enthält 11,5 Vol. % Alkohol) Flüssiger Tonic mit Kirscharoma: Erwachsene: 15 ml täglich, am besten zum Frühstück. Ab 12 Jahren: 7,5 ml täglich Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren! (alkoholfrei)

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Neues Coronavirus

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Aktualisiert am 20.3.2020

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Ausser in folgenden Ausnahmen: • Sie müssen Lebensmittel einkaufen • Sie müssen zum Arzt/zur Ärztin/zur Apotheke • Sie müssen anderen Menschen helfen • Home-Office ist nicht möglich und Sie müssen zur Arbeit www.bag-coronavirus.ch

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ExtraCellWoman: trägt zu einem normalen Immunsystem bei Die komplette Nahrungsergänzung für Ihre Gesundheit, das Immunsystem und die Haut. Spezifische Inhaltsstoffe für das Immunsystem und Ihr Wohlbefinden: • Beta-Glukane: Studien zeigen, dass die Einnahme von Beta-Glukanen das Risiko und die Dauer von Atemwegsinfektionen bei Erwachsenen und älteren Menschen verringern kann. Betaglukane erhöhen die Immunabwehr. (Fuller, R. et al. (2017); Meng, F. (2016); Talbott S. (2009). • Hagebutte mit natürlichem Vitamin C, Galaktolipiden und Zink. Die Hagebutte enthält 20 x mehr Vitamin C als Zitronen. Die Früchte sind reich an Provitamin A, B-Vitaminen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen wie Kupfer und Zink. Die natürlichen Galaktolipide in der Hagebutte wirken zudem entzündungshemmend (PZ Pharmazeutische Zeitung, 06/2007; Schwager et al 2011)**. • Vit. C: «trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei», «schützt Zellen vor oxidativem Stress» und «reduziert die Müdigkeit»*. • Zink: «trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei». Studien zeigen, dass Zink zur Eliminierung von Krankheitserregern beiträgt und bei viralen (Erkältung, Durchfall), bakteriellen und parasitären Infektionen unterstützend helfen kann.** • Vit. D (10 µg (= 400 IU): «trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei»*. Studien zeigen, dass eine Einnahme von Vitamin D3 die Inzidenz der Grippe begrenzen kann. • Vit. E: «schützt Zellen vor oxidativem Stress»*. Studien haben gezeigt, dass eine Einnahme von Vitamin E das Immunsystem aktiviert. • Vitamine Gruppe B: «tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei»*. • Q10: ist ein sehr starkes Antioxidans und ist an der Herstellung vom Energie-Molekül ATP beteiligt. • Magnesium: «Trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei»*. Studien zeigen, dass Magnesium eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr spielt und notwendig für die Synthese von Antikörpern ist (The role of magnesium in immunity. Journal of Nutritional Immunology (1994). • Calcium: Studien zeigen, dass Calcium eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Immunzellen spielt. (Nature Immunology, 2009). • Selen: «trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei»*. Studien zeigen, dass Selen das Immunsystem stimulieren kann, antioxidative Eigenschaften hat, Entzündungen der Atemwege moduliert und die Beseitigung von Krankheitserregern erleichtern kann**. • Proteine (10’000 mg Kollagen) und Aminosäuren wie z.B. L-Lysin: Aminosäuren sind als Bausteine der Immuno-Proteine essentiell und sind massgeblich bei der Aktivierung des Immunsystems als auch an der Modulation von Entzündungen beteiligt**. • Bausteine der Haut und Schleimhaut: Hochdosiertes Kollagen, Glukosaminsulfat und Hyaluronsäure

Verzehrempfehlung/ Anwendung: 1 Beutel pro Tag für mindestens 25 Tage (1 Packung) in 3-4 dl Wasser gut anrühren oder in einem Shaker schütteln. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen. Erhältlich in Apotheken, Drogerien und auf www.swiss-alp-health.ch * offizielle gesundheitsbezogene Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ** Studienreferenzen finden Sie unter: www.swiss-alp-health.ch/Menu Gesundheitsinfo: Artikel: Zur Unterstützung unserer Immunität Artikel: Das Immunsystem und wie es gegen Infektionen wirkt Artikel: Die unerwarteten Tugenden der Hagebutte Artikel: 9 Gründe, warum Kollagen Ihrer Gesundheit guttut Swiss Alp Health Tel: +41 21 711 33 11 info(at)swiss-alp-health.ch

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