Ladeleistung wächst. Architektur entscheidet. Warum hochstromfähige Integrationspunkte zum Erfolgsfaktor werden.
Experteninterview auf Seite 12
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Green Mobility
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Die Gründerin und CEO von Deutsche Dienstrad erklärt im Interview, wie nachhaltige Mitarbeitermobilität erfolgreich funktionieren kann.
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Editorial
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Markus Emmert
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Elektromobilität: Wenn Verunsicherung zum Standortfaktor wird
04 Mobilität als
legen sie systemische Schwächen offen: Ladeleistungen im Megawattbereich, hohe Netzanschlusskosten, Flächenbedarf und komplexe Genehmigungen. Ohne eine tragfähige, systemisch gedachte Lösung für den Schwerlastverkehr wird die Dekarbonisierung des Verkehrs nicht von selbst gelingen. Entscheidend ist, Energie-, Netz- und Ladeinfrastruktur jetzt so auszulegen, dass die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs zum Beschleuniger der Transformation wird.
ie Elektromobilität ist kein Zukunftsprojekt mehr. Sie ist Realität – industriell, infrastrukturell und gesellschaftlich. Umso schwerer wiegt die aktuelle Phase politischer Unklarheit. Was die Branche derzeit bremst, sind weder Technologie noch Marktakzeptanz, sondern fehlende Konsequenz und mangelnde Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen. Die aktuell geplante soziale Förderung ist grundsätzlich sinnvoll. Sie adressiert Gruppen, für die Elektromobilität bislang schwer erreichbar war. Doch erneut wird ein reines Bonussystem geschaffen – ohne Malus und ohne klare Lenkungswirkung. Gebrauchtfahrzeuge bleiben unberücksichtigt, obwohl sie für soziale Durchdringung und schnelle Emissionsminderung entscheidend wären. Besonders problematisch ist, dass weiterhin Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit RangeExtender gefördert werden sollen. Wer alles fördert, fördert am Ende nichts gezielt. Diese Unschärfe zeigt sich auch bei den politischen Zielbildern. Das faktische Abrücken vom Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 ist mehr als eine Anpassung – es ist ein Signal fehlender Entschlossenheit. Die wiederkehrende Verbrenner-Aus-Debatte unterstreicht, wie sehr sich die Diskussion von der Sache entfernt hat und zunehmend von Polemik und wahlpolitischer Logik geprägt ist. Ähnlich wirkt der Umgang mit dem GebäudeElektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz. Die angekündigte Novellierung wird verschoben, obwohl klar ist, dass sie kommen wird. Das Ergebnis sind weniger Planbarkeit und mehr Verunsicherung. Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Investoren brauchen Klarheit, keine zeitlichen Verschiebungen. Statt auf Aufklärung und Begleitung zu setzen, wird erneut Zeit gewonnen, die wir weder haben noch sinnvoll nutzen. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Regulierung, sondern die wirtschaftliche Realität. Das zeigt sich besonders bei der
Elektromobilität ist kein isoliertes Verkehrsthema. Ladeinfrastruktur. Die Debatte kreist noch immer um die Anzahl der Ladepunkte. Tatsächlich geht es um Wirtschaftlichkeit, Netzanschlüsse, Betriebskosten und Auslastung. Ladeinfrastruktur ist kein Selbstzweck, sondern ein langfristiges Geschäftsmodell. Ohne verlässliche Rahmenbedingungen bleibt der Ausbau hinter den Erwartungen zurück. Eng damit verbunden ist die Preisfrage. Ladepreise sind politisch sensibel, aber zentral für Akzeptanz. Steigende Strompreise, Netzentgelte und Abgaben treffen auf die Erwartung günstigen Ladens. Akzeptanz entsteht jedoch nicht durch künstlich niedrige Preise, sondern durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Der eigentliche Stresstest der Elektromobilität liegt im Schwerlastverkehr – und dieser Test läuft bereits. Elektrische Lkw haben sich durchgesetzt und kommen schneller, leistungsfähiger und in größeren Stückzahlen als erwartet. Gerade deshalb
Auch bei Vehicle-to-X zeigt sich Zurückhaltung. Anstatt praktikable Anwendungsfälle gezielt zu ermöglichen, wird versucht, alles perfekt zu regulieren – mit dem Ergebnis des Stillstands. Technik und Markt sind bereit, es fehlt der Mut zur Umsetzung. Elektromobilität ist kein isoliertes Verkehrsthema. Sie ist Energiepolitik, Netzthema, Wohnungsbau- und Wirtschaftspolitik zugleich. Wer sie erfolgreich voranbringen will, muss vom Regelungsanspruch zum Ermöglichungsdenken wechseln. Weniger Perfektion, mehr Praxis. Weniger Aufschub, mehr Entscheidung. Dass Lösungen bereits existieren, zeigen zahlreiche Unternehmen, die Infrastruktur, intelligente Ladesysteme, Flottenlösungen, Standorttransformationen und Batteriekreisläufe längst marktreif umgesetzt haben. Von industrieller Ladeinfrastruktur über digitale Park- und Energiemanagementsysteme bis hin zu Second-Life-Konzepten für Batteriespeicher – die Wertschöpfungsketten stehen bereit.
Standortfaktor
06 Batteriespeicher
08 Fuhrparkmanagement 10 Interview:
Christina Puello
12 Grüne Logistik
18 Verkehr und Mobilität Smart Green Mobility. Verlag und Herausgeber
Smart Media Agency AG, Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Redaktion (verantwortlich) Kevin Meier Smart Media Agency AG, Gerbergasse 5, CH – 8001 Zürich Tel +41 44 258 86 00 Layout (verantwortlich) Mathias Manner Smart Media Agency AG, Gerbergasse 5, CH – 8001 Zürich Tel +41 44 258 86 00 Anzeigen (verantwortlich) Josephine Böhme Smart Media Agency AG, Gerbergasse 5, CH – 8001 Zürich Tel +41 44 258 86 10 Druckerei Handelsblatt Media Group GmbH
Wirtschaft und Technologie sind weiter als die politische Debatte. Die Frage ist nicht mehr, ob Elektromobilität funktioniert – sondern ob wir den Rahmen schaffen, in dem Unternehmen ihre Innovationskraft entfalten können. Elektromobilität ist ein zentrales Systemelement der Energiewende. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Text Markus Emmert, Berater, Autor und Energieexperte
Viel Spaß beim Lesen! Josephine Böhme Project Manager
PUBLIREPORTAGE
Innovative Transport- und Logistiklösungen erleben “WE DELIVER” - mit diesem Versprechen verwandelt die IAA TRANSPORTATION als wichtigste internationale Leitplattform für die Nutzfahrzeug-, Transport- und Logistikindustrie die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover vom 15. - 20. September 2026 für sechs Tage zum Branchentreffpunkt für innovative Mobilitätslösungen, nachhaltige Transportkonzepte und wegweisende Technologien für die Nutzfahrzeug-, Transport- und Logistikbranche. Präsentation von innovativen und nachhaltigen Transport- und Logistiklösungen im Fokus: Nutzfahrzeug-, Aufbauten- und Anhängerhersteller, Unternehmen aus der Mikromobilität, Lastenfahrrad- und Kleinfahrzeuganbieter, sowie deren Zulieferer und Tech-Unternehmen, Dienstleister und Startups werden eine breit gefächerte Auswahl an Fahrzeugen zeigen – von effizienten Lastkraftwagen und Anhängern bis hin zu fortschrittlichen Personentransportern, Vans und Cargobikes.
Themen werden Innovationen im Bereich von Elektro-, Hybrid-, Batterie- und Brennstoffzellenantrieben, Bio- und synthetischen Kraftstoffen sowie Verbrennern (Euro 7), der Ladeinfrastruktur, vernetzten und autonomen Fahrzeugen, softwarebasierten Logistiksystemen, intelligenten Flottenlösungen sowie urbanen Mobilitätskonzepten und realitätsnahen Machbarkeitsstudien sein. Die IAA TRANSPORTATION 2026 schafft dabei Raum für Ideen, Impulse und den Austausch zu nachhaltiger Mobilität, Digitalisierung, Energie und Infrastruktur. Der Ticketverkauf startet ab Mitte April 2026 Im September kehren dafür Unternehmen wie Renault Trucks und Mercedes-Benz Vans auf die IAA TRANSPORTATION zurück, um ihre Premieren vorzustellen. Daneben werden Unternehmen wie AUMOVIO, Robert Bosch, BYD, Daimler Truck, Dongfeng, KIA, Krone Trailer, MAHLE, MAN Truck & Bus, Schmitz Cargobull, VW Nutzfahrzeuge, Volvo Trucks und die ZF Group ihre Produkte zeigen.
Die IAA TRANSPORTATION 2026 besteht aus fünf Veranstaltungselementen: Auf den Präsentationsflächen der IAA Exhibition stellen Aussteller ihre Innovationen dabei einem internationalen Fachpublikum vor. Bei der IAA Conference diskutieren internationale Meinungsführer, Entscheider, Visionäre und Experten der Logistik- und Transportbranche gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit auf zwei Bühnen in Keynotes und bei Paneldiskussionen. Die IAA Experience bindet die Fachbesucher interaktiv in das Geschehen ein. Diese können auf der IAA TRANSPORTATION neueste Nutzfahrzeuge und Cargobikes live ausprobieren. Dazu haben die Aussteller die Möglichkeit, mit eigenen Use Cases im Transportbereich die Fachbesucher zu begeistern. Die IAA Startup Area bietet Startups zudem die Möglichkeit, ihre Innovationen Seite an Seite mit den marktführenden Unternehmen zu präsentieren. Dazu lädt die IAA TRANSPORTATION Privatbesucher auch 2026 wieder zum IAA Fahrer- und Familienwochenende ein.
We Deliver SEPTEMBER 15–20, 2026 IN HANNOVER
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The Mobility House GmbH • Brandreport
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Warum Ladeinfrastruktur zur strategischen Kernfrage für Flotten wird Flotten elektrifizieren ist oft nicht mehr die große Vision, sondern der harte Alltag: Ladepunkte sollen funktionieren, Service muss erreichbar sein und das Depot darf nicht an Lastspitzen oder Netzengpässen scheitern. Dazu kommt der Wunsch, sich bei Hardware nicht für Jahre festzulegen. The Mobility House Solutions positioniert sich mit einem integrierten Portfolio für Flotten: Planung, Betrieb und Abrechnung von Ladeinfrastruktur, Software für Lade- und Energiemanagement, Lastmanagement sowie die Einbindung von Energiekomponenten und Tarifen. Geschäftsführer Heiko Bayer erklärt, warum sich der Markt neu ordnet und welche Stellschrauben über Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit entscheiden. PV-Anlage? Kann ich Speicher integrieren? Wie sieht es mit dynamischen Tarifen im Markt aus? All diese Faktoren berücksichtigen wir in unserem Angebot und in unserer eigenen Technologie. So werden Energieflüsse planbar und Flexibilität kann wirtschaftlich genutzt werden.
Heiko Bayer Geschäftsführer
Sie sprechen von dynamischer Tarifoptimierung. Wie realistisch ist es, Energiepreise aktiv zu managen und wie groß ist das Einsparpotenzial? Mit uns können Flottenkunden heute schon bis zu 30 Prozent an Energiekosten sparen. Und es ist relativ normal, dass man bis zu 70 Prozent bei den Netzentgelten sparen kann, verglichen mit dem Status quo. Das ist kein Zukunftsthema, sondern heute schon möglich.
Herr Bayer, warum wird das Ladeinfrastrukturgeschäft für Unternehmensflotten gerade zum Konsolidierungsmarkt? Die Industrie wird erwachsen, die Wertschöpfung geht vom reinen Installieren und Bereitstellen von Hardware hin zum Betreiben der Infrastruktur. Es braucht jetzt sinnvolle Prozesse, verlässliche Software, schnelle Entstörung und guten 24/7-Service für einen belastbaren Betrieb. Kunden wollen eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand. Wer das als Anbieter nicht liefern kann, wird es schwer haben. Wir beobachten in den letzten Jahren immer wieder Marktaustritte und Wettbewerber, die ihr Angebot ändern. Wenn Unternehmen heute den Anbieter wechseln: Woran erkennen sie, ob ein Partner wirklich skalieren kann? An belastbaren Referenzen und Kennzahlen. Unternehmen sollten fragen: Welche Verfügbarkeit wird in der Flotte erreicht, wie sind Reaktionszeiten beim Service, wie sehen SLAs aus? Anbieter, die skalierbare Lösungen anbieten, haben diese Kennzahlen zur Hand und können sie belegen. Hilfreich ist auch der Nachweis, dass ein Anbieter mit einzelnen Kunden bereits ein paar Tausend Ladepunkte ausgerollt hat, sie tagtäglich managt und die Werte folglich nicht nur verspricht. Weil die Branche klein ist, sprechen sich Erfahrungen schnell herum. Viele Flottenbetreiber berichten von Insellösungen und Herstellerbindungen. Was ist aus Ihrer Sicht das größte Risiko solcher Lock-ins? Aus Anbietersicht ist das ein sinnvolles Geschäftsmodell. Für Unternehmen wird es schnell zum wirtschaftlichen Gau. Firmen bauen über Jahre hinweg Infrastruktur aus und sollten sich nicht festlegen müssen, welche Hardware und bei welchem Anbieter sie auch in Zukunft kaufen müssen. Genau das passiert aber, wenn Systeme nicht offen sind, also keine Standards und offene Schnittstellen nutzen. Dann fehlt Kunden nicht nur die Freiheit, später den Anbieter zu wechseln und Technik stetig zu modernisieren – im Worst Case bleiben Unternehmen auf brachliegender Infrastruktur sitzen, sollte ihr Anbieter ihnen kündigen. Sie verantworten bei The Mobility House über 2700 Projekte weltweit. Was unterscheidet Ihr Betriebsmodell von Anbietern, die gerade aus dem Markt ausscheiden? Ladeinfrastruktur ist unser Kernthema, nicht nur ein Geschäftsbereich von vielen. Durch diesen Fokus haben wir die Erfahrung, Technologie und Betrieb so
Weitere Informationen unter: mobilityhouse.com/de_de/b2b
Ladeinfrastruktur ist unser Kernthema, nicht nur ein Geschäftsbereich von vielen. Durch diesen Fokus haben wir die Erfahrung, Technologie und Betrieb so aufzubauen und zu skalieren, dass sie im Alltag [...] funktionieren.
– Heiko Bayer, Geschäftsführer
aufzubauen und zu skalieren, dass sie im Alltag und mit verschiedenen Kundenanforderungen funktionieren, sei es fahrplanbasiertes Laden, standortübergreifende Abrechnung von Ladevorgängen oder die Option von Laden @home. Ladeinfrastruktur klingt nach Hardware, entscheidet sich aber im Betrieb. Wo entstehen die größten Kostenfallen für Flotten und Logistiker? Dort, wo Anbieter Teil einer kritischen Infrastruktur sind. Wenn wir unseren Job nicht machen, kann der Kunde seine Leistungserbringung nicht erfüllen. In der Logistik und im ÖPNV wird das klar deutlich: Wenn ein Truck oder Bus nicht fahren kann, sind die Folgekosten größer als jede Einsparung. Ein weiterer Kostenfaktor ist das Thema Lastspitzen: In Deutschland zahlt man in manchen Gegenden 200 Euro pro Kilowatt
Lastspitze und Jahr. Da kommt sehr schnell eine ordentliche Summe zusammen. Wie lässt sich Ladeinfrastruktur skalieren, ohne sofort Millionen in den Netzausbau zu investieren? Mit intelligentem Lastmanagement. Das setzt Prioritäten nach Betrieb: Manche Fahrzeuge müssen schnell laden, andere nicht. Diese Logik kann man softwarebasiert abbilden. Das Lastmanagement ermöglicht, Leistung zu verteilen und Ladefenster so zu nutzen, dass sie mobilitäts- und systemdienlich sind. Wenn man systemdienlich lädt, lädt man meist günstiger. Sie sagen, Laden wird auch ein Energiegeschäft. Was bedeutet das für Ihr Angebot bei The Mobility House? Wir verbinden beides. Es geht nicht nur um den Betrieb der Ladepunkte, sondern um Fragen wie: Wie nutze ich meine
Uniper macht Ladeinfrastruktur konsolidierungsfest Uniper baut eine zentral steuerbare und skalierbare Ladeinfrastruktur für 1000 E-Fahrzeuge an über 100 Standorten auf und integriert dabei bereits vorhandene Ladepunkte in ein Gesamtsystem. Die Ladeinfrastruktur entsteht sowohl an eigenen Unternehmens- und Kraftwerksstandorten als auch in Mietobjekten, ergänzt um Ladepunkte bei Mitarbeitenden zu Hause. Ziel ist der einheitliche Betrieb über mehrere Standorte und Tochtergesellschaften hinweg, trotz sehr unterschiedlicher Standortbedingungen. Besonderes Gewicht lag auf Anforderungen im KRITIS-Umfeld und der Fähigkeit, heterogene Infrastruktur langfristig zu betreiben. ChargePilot von The Mobility House Solutions ist für die zentrale Steuerung, das Monitoring und das dynamische Lastmanagement im Einsatz. Uniper ist ein europäisches Energieunternehmen mit globaler Präsenz in über 40 Ländern. Mit 14 GW flexibler Kraftwerksleistung sowie als führender Gashändler und wichtiger LNG-Importeur stärkt Uniper die Versorgungssicherheit – besonders in Deutschland, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden.
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Mobilität als Standortfaktor
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Standort unter Strom: Wie E-Mobilität am Arbeitsplatz gelingen kann
b ein Unternehmensstandort im Alltag überzeugt, entscheidet sich selten erst vor Ort. Die Entscheidung fällt davor: im Takt der Anschlüsse, im Stau auf der Zufahrt und zunehmend auch an einer scheinbar einfachen Frage. Gibt es am Standort verlässlich Strom, wenn ein Auto, ein Lieferfahrzeug oder die eigene Flotte ihn braucht? Elektromobilität bringt Infrastrukturfragen direkt in den Arbeitsalltag. Und Infrastruktur wird für Mitarbeitende genau dann relevant, wenn sie den Start in den Arbeitstag erleichtert oder verkompliziert. Mobilität als Teil der Employee-Experience Für Unternehmen, die um Fachkräfte konkurrieren, ist Mobilität längst mehr als ein »Anfahrtsweg«. Sie beeinflusst, wie planbar Arbeitszeiten sind, wie hoch der tägliche Zeitaufwand ausfällt und wie viel Stress die Anreise erzeugt. Ein Standort, der gut angebunden ist, Optionen bietet und klare Regeln hat, senkt Reibungsverluste. Ein Standort, der Mobilität dem Zufall überlässt, schafft stille Kosten: Verspätungen, unklare Parkoptionen, Umwege und im Extremfall Frust, der sich in Fluktuation oder sinkender Präsenzbereitschaft niederschlägt. Mit der Elektromobilität verschiebt sich die Erwartung zusätzlich. Wer elektrisch fährt, denkt nicht nur in Kilometern, sondern in Ladefenstern. Das verändert die Standortlogik: Parkplätze werden zu Ladeplätzen, Ladeplätze zu Energieverbrauchern und Energieverbraucher müssen in ein Gebäudeund Netzkonzept integriert werden.
Vom Parkplatz zum Energiesystem In der Praxis beginnt »EV-Readiness« nicht bei der Anzahl Ladepunkte, sondern bei der Dimensionierung dahinter: Anschlussleistung, Trafostation, Leitungswege, Reservekapazitäten und die Frage, wie schnell sich ein Standort skalieren lässt. Wer heute nur den aktuellen Bedarf abbildet, zahlt später oft doppelt, weil Nachrüsten baulich und betrieblich aufwendiger ist als vorbereitendes Planen. Gleichzeitig wächst der Erwartungsdruck von außen: Regulatorische Vorgaben und technische Standards bewegen sich in Richtung ladefähiger Gebäude und intelligenter Steuerung. Für Standortverantwortliche bedeutet das vor allem eines: Ladeinfrastruktur ist kein Einzelprojekt mehr, sondern Teil der Energie- und Gebäudestrategie. Leistung verteilen statt ausbauen Der wirtschaftliche Hebel liegt häufig in der Steuerung. Ungesteuertes Laden kann Lastspitzen erzeugen und Anschlusskosten treiben. Ein Lastmanagement verteilt Leistung dynamisch: nach Abfahrtszeit, Batteriestand, Prioritäten oder nach einem Fairness-Prinzip, das allen eine Grundversorgung sichert. So bleibt das Nutzererlebnis stabil, ohne dass die maximale Leistung »auf Verdacht« ausgebaut werden muss. Für Unternehmen ist das zusätzlich eine organisatorische Entscheidung: Wer lädt überhaupt am Standort – Mitarbeitende, Lieferdienste, Besuchende? Und welches Ziel dominiert: maximale Reichweite, minimale Kosten oder die bestmögliche Planbarkeit? Ein
gutes Konzept beantwortet diese Fragen, bevor die Infrastruktur unter Alltagsdruck gerät. Speicher, Eigenstrom und Resilienz Sobald Photovoltaik und Batteriespeicher ins Spiel kommen, wird Laden zu einem Teil des Energiemanagements. Eigenstrom kann den Tagesbedarf teilweise decken, Speicher können Spitzen abfedern und Ladefenster glätten. Das ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine Frage der Betriebssicherheit: Ein Standort, der Energieflüsse kennt und steuert, reagiert robuster auf Engpässe, etwa wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden sollen oder wenn Netzrestriktionen greifen. Wichtig ist dabei die Reihenfolge: Erst das Lastprofil verstehen, dann die Technik dimensionieren. In der Praxis liefern Pilotphasen und Messdaten die Basis, um Speichergröße, PV-Fläche oder die Zahl der Ladepunkte realistisch abzuleiten. Fairness als Betriebsfaktor Je knapper Ladeplätze sind, desto wichtiger wird die betriebliche »Spielregel«. Ohne Parkraummanagement entstehen typische Konflikte: Fahrzeuge bleiben länger als nötig stehen, Ladeplätze werden blockiert, der Nutzen verteilt sich ungleich. Lösungsansätze reichen von zeitbasierten Regeln über Reservationssysteme bis zu klaren Priorisierungen für Schichtbetrieb oder Personen mit langen Pendelwegen. Dazu kommt die Kommunikation: Ein Standort kann technisch gut sein und trotzdem scheitern, wenn Mitarbeitende nicht wissen, wie das System funktioniert oder wenn Regeln
als willkürlich wahrgenommen werden. Transparente Kriterien und nachvollziehbare Prozesse sind deshalb Teil der Infrastruktur. Betrieb, IT und Standards Mit wachsender Ladeinfrastruktur wächst auch der Bedarf an professionellem Betrieb: Abrechnung, Zugriff, Updates, Support und Sicherheitsfragen, wenn Ladepunkte mit Backends und Gebäudesystemen verbunden sind. Offene Schnittstellen und etablierte Protokolle helfen, Skalierung und Anbieterwechsel zu ermöglichen. Vor allem für Unternehmen ist das zentral: Standorte ändern sich, Portfolios wachsen, und Systeme müssen über Jahre wartbar bleiben. Vom Test zum Betrieb In vielen Unternehmen lohnt sich ein pragmatischer Aufbau mit einem Pilot, der klare Nutzungsregeln, eine technisch saubere Grundarchitektur und die Messung der Lastprofile verbindet. Darauf folgt die Skalierung in Etappen, abgestimmt mit Facility-Management, IT, HR und Finanzen. Sinnvolle Kennzahlen sind dabei weniger »installierte Ladepunkte« als Auslastung, Spitzenleistung, Supportaufwand, Zufriedenheitsfeedback und Kosten pro geladener Kilowattstunde. Mobilität als Standortfaktor lässt sich damit präzise fassen: Es geht nicht um Symbolik, sondern um Alltagstauglichkeit. Ein Standort gewinnt, wenn Anreise, Parken und Laden so organisiert sind, dass sie den Arbeitstag nicht dominieren – sondern ihn ermöglichen. Text Walter Nogueira
Brandreport • Chargetic GmbH
»Wir machen Ladeinfrastruktur skalierbar, zuverlässig betreibbar und zukunftssicher«
Jonas Schumacher CEO
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ie wachsende Vielfalt an technischen Lösungen für Elektromobilität verunsichert viele Unternehmen bei der Wahl der richtigen Infrastruktur. Chargetic bietet hierfür die nötige Orientierung und entwickelt Ladelösungen, die ökologisch wie ökonomisch nachhaltig sind. CEO Jonas Schumacher spricht im Interview über Ladeinfrastruktur als wertsteigernden Faktor für Immobilien und erklärt, warum digitale Planungsmethoden für die Zukunft entscheidend sind. Herr Schumacher, was sind aus Ihrer Sicht die größten Hürden bei der
Elektrifizierung von Gewerbeflächen und wie nehmen Sie Ihrer Kundschaft diese Komplexität ab? Wir merken, dass sehr viele unterschiedliche Lösungen am Markt existieren und Kund:innen verunsichert sind, welche Lösung kurz- und langfristig für ihren Standort die richtige ist. Wir kümmern uns nicht nur um die Installation, sondern auch um die Aspekte, die danach kommen und oft ungelöst bleiben: Wie wird die Anlage betrieben? Mit welchem Strom? Wie läuft die Abrechnung? Wie kann eine PVAnlage integriert werden? Wir machen Ladeinfrastruktur skalierbar, betreibbar und risikoarm. Inwiefern wandelt sich eine Ladelösung von einem Nice-to-have zu einem wichtigen Standortfaktor und wertsteigernden Aspekt für Immobilienbesitzer:innen? Besonders im Hinblick auf nachhaltigen Wohnraum ändert sich das. Wir wurden kürzlich zu einem Projekt gerufen, wo es noch keine Ladeinfrastruktur gab – und deshalb hatten
bereits Mieter:innen ihre Stellplätze gekündigt. Studien zeigen zudem, dass der Wert eines Stellplatzes durch Elektrifizierung um 5000 bis 6000 Euro steigen kann. Da unsere Lösungen im Schnitt deutlich weniger kosten, ergibt sich eine klare Marge und eine Win-win-Situation. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter. Wie stellen Sie sicher, dass die heute installierte Infrastruktur auch in fünf oder zehn Jahren noch den Anforderungen der Kundschaft und Behörden entspricht? Wir entwickeln unsere Lösungen und unseren Service stetig weiter. Dazu haben wir intern hohe Standards, um unseren Kunden den besten Service zu bieten und alle technischen Anforderungen und regulatorischen Vorgaben zu erfüllen. Wir sind technologieoffen und haben eine eigene Lademanagement-Software, um mit der Marktentwicklung autark Schritt zu halten. Aktuell arbeiten wir stark an der Integration weiterer Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik und der Einbindung dynamischer Stromtarife.
Wenn wir fünf Jahre in die Zukunft schauen: Welchen Standard sehen Sie im Bereich Corporate Charging bei führenden Industrieund Gewerbestandorten als selbstverständliche Voraussetzungen? Ich denke, dass jedes Unternehmen mit mehr als zehn Stellplätzen eine Ladelösung haben wird. Einzellösungen waren gestern, Full Service ist Stand der Technik und die Integration in die Gebäudetransformation ist die Zukunft, an der wir arbeiten. Ein großes Zukunftsthema für uns ist dabei die Digitalisierung der Planung, etwa durch Building Information Modeling. Ziel ist es, einen digitalen Zwilling der Immobilie abzubilden, um eine bessere Datengrundlage für Planung, Ausführung und den späteren Betrieb zu haben. Weitere Informationen unter: chargetic.de
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»Die neue Währung der Logistik: intelligente Energie« Die Logistikbranche steht unter massivem Kostendruck und sieht sich mit hohen regulatorischen Anforderungen sowie der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung konfrontiert. In dieser anspruchsvollen Situation ist 1Komma5° Commercial and Industrial Solutions ihr europaweiter strategischer Partner bei der Umsetzung intelligent gesteuerter Energiesysteme für eine zukunftsfähige Mobilität.
Dr. Stephan Engel Senior Product Manager Commercial Solutions Herr Engel, die Logistik- und Mobilitätsbranche steht unter massivem Transformationsdruck. Wie unterstützt 1Komma5° Unternehmen dabei, die Bausteine PV-Anlagen, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur zu einem zukunftssicheren Energiesystem zu vereinen? Der Bedarf nach umfassenden Energielösungen ist groß. Firmen haben erkannt: Die neue Marge für Logistik und Unternehmen liegt auf dem Firmendach und in der Elektroflotte. Sie suchen nach konkreten Antworten, wie sie ihre Flotten sinnvoll auf E-Mobilität umstellen können. Besonders bei E-Lkw ist das Interesse hoch; sie sind noch bis Mitte 2031 vollständig von der Mautpflicht befreit. Das verschafft der Branche Planungssicherheit. Dementsprechend steht die Gesamtkostenbetrachtung für die Betriebe an erster Stelle. Gleichzeitig ist da der Wunsch, E-Mobilität mit PV-Strom vom eigenen Firmendach zu kombinieren und diesen bestmöglich zu nutzen. Da die reine Einspeisung heute nur noch eine geringe Vergütung einbringt und teilweise sogar abgeregelt wird, rückt die Optimierung des Eigenverbrauchs in den Fokus. Wir unterstützen Unternehmen bei der Frage: Wie speichern wir überschüssige Energie am effizientesten? Im Fahrzeug, thermisch oder im Stromspeicher? Wie senken wir die Energiekosten und unterstützen unsere Klimaziele? Dafür bauen wir nicht einfach nur eine PV-Anlage, sondern entwickeln Konzepte für eine echte Sektorenkopplung, für die der Strom aus der eigenen PV-Anlage optimal für Heizung, Kühlung und E-Mobilität genutzt wird. Bei dieser komplexen technischen und wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung unterstützen wir und zeigen Potenziale auf. Welche Rolle spielt Ihre Technologie »Heartbeat Enterprise«, wenn es darum geht, Erzeugungsanlagen intelligent mit großen Verbrauchern zu vernetzen und Lastspitzen zu managen? »Heartbeat Enterprise« ist unsere Energy-Automation-Plattform, die Unternehmen Zugang zu einer neuen Energiewelt gibt. Heartbeat kann immer automatisch den günstigsten Strom beziehen – sei es aus der eigenen Erzeugung oder durch einen optimierten Strombezug aus dem Netz. Das System vernetzt dafür alle
Die neue Marge für Logistik und Unternehmen liegt auf dem Firmendach und in der Elektroflotte.
– Dr. Stephan Engel, Senior Product Manager New Energy Commercial Solutions
Energiekomponenten eines Unternehmens zu einem intelligenten Gesamtsystem im Rhythmus von Wind und Sonne – und stimmt Erzeugung und Verbrauch präzise aufeinander ab, um maximale Erlöse zu erzielen. Wir können Kundensegmente clustern und dabei dennoch heterogen bei den eingesetzten Produkten bleiben. Auch Bestandsverbraucher lassen sich nahtlos in die Anwendung einbinden. Folglich erhalten unsere Kunden eine individuell zugeschnittene Lösung. Wir integrieren auf Wunsch auch Wärme- und Kühlprozesse und sind damit in der Lage, selbst große Logistik-Hubs vollumfänglich bei der Sektorenkopplung zu begleiten. Der Aufbau einer eigenen Depotund Ladeinfrastruktur ist komplex. 1Komma5° agiert hierbei als Generalunternehmer. Welchen konkreten Mehrwert bietet dieses »Full-Service-Paket«? Unser Ziel ist, dass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Zu diesem Zweck nehmen wir ihnen sämtliche Energiethemen ab – von der Planung und Projektierung über den Bau, die Installation und Inbetriebnahme bis hin zu Wartung, Service und der exakten Abrechnung der Ladevorgänge. Wir optimieren parallel große Verbraucher wie Kältemaschinen und behalten den Fuhrpark im Blick. Unsere Dienstleistungen umfassen auch Prozesse wie das Einholen von Genehmigungen, die Organisation von Tiefbauarbeiten und die Vermarktung des Stroms. Ein besonderer Vorteil: Der Kunde hat über den gesamten Lebenszyklus des Projekts immer uns als Ansprechpartner. Damit reduzieren wir die Komplexität für den Betreiber auf ein Minimum. Wie unterstützen Sie Logistikunter nehmen beim Aufbau und Betrieb einer ganzheitlichen Ladeinfrastruktur? Logistikunternehmen müssen heute sehr präzise planen, wie sie ihre E-Flotten betriebsoptimiert laden. Wir beobachten, dass viele Kunden strategische Depots außerhalb ihres Hauptsitzes
schaffen, um das Laden zwischen den Standorten zu ermöglichen – oder Infrastruktur direkt bei ihren zentralen Kunden aufbauen. All diese Modelle können wir ermöglichen. Wir verstehen uns dabei als strategischer Partner für Beratung, Planung und Umsetzung. Und da wir mit einer großen Bandbreite verschiedener Hersteller zusammenarbeiten, können wir die bestmöglichen Lösungen für jeden Kunden kombinieren. Die Projekte setzen wir mit unseren eigenen Fachkräften aus den regionalen Niederlassungen um und ziehen, falls nötig, unser Partnernetzwerk hinzu. So gewährleisten wir einen reibungslosen Ablauf und stellen sicher, dass unsere Kunden jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort haben.
haben wir die Kühlaggregate an »Heartbeat Enterprise« angebunden und optimieren so Eigenverbrauch und Kälteerzeugung. Das Potenzial ist enorm: Mit Heartbeat Enterprise können rund 20 Prozent des Investitionsvolumens pro Jahr an einem typischen Standort an Energiekosten eingespart werden – und mehr – begleitet von einer enormen CO2-Reduktion durch die Maximierung von grünem Strom. Die Tatsache, dass man über die Ladeinfrastruktur den überschüssigen Strom direkt in die E-Flotte laden kann und damit seine Transportkosten senkt, ist hier noch nicht einmal eingerechnet. Der Kühllogistiker wollte anfangs seine Stromkosten durch den Bau einer PVAnlage senken. Nachdem die Erfolge durch die Optimierung der Kältemaschinen sichtbar und messbar wurden, kam der Kunde mit weiteren konkreten Ideen für Optimierungen und Einsparungen auf uns zu. Viele Kunden starten also bei einem konkreten Bedarf und entdecken dann Schritt für Schritt weitere Chancen. Viele zusätzliche Potenziale entdecken wir also im Betrieb. Oft sind es dann die Kunden selbst, die sich intern dafür starkmachen und uns dabei als Partner sehen, der sie hierbei unterstützt. Für uns und unsere Arbeit das schönste Kompliment. Weitere Informationen unter: www.1komma5.com/b2b
Wie wird eine Zusammenarbeit mit Neukunden bei Ihnen aufgegleist? Wenn wir ein neues Projekt angehen, geht es uns im ersten Schritt darum, die Ausgangslage unserer Kunden zu verstehen. Wir denken mit, beraten und hinterfragen auch bestehende Strukturen – etwa aktuelle Stromverträge –, um das Gesamtkonzept zu entwickeln. Bereits in dieser frühen Phase skizzieren wir Umsetzungsideen sehr individuell und mit fundierten Energiekonzepten. Mit der Entscheidung zur Zusammenarbeit beginnen wir mit der detaillierten Planung. Die Grundlage ist immer eine frühzeitige Vor-Ort-Begehung, bei der wir alle Gegebenheiten erfassen. Dazu setzen wir zum Beispiel Drohnen zur Dachvermessung ein und gehen in die technische Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber. Die Qualität steht bis zum Ende des Projekts im Fokus unserer Arbeit. Das spiegelt sich vor allem in unserer ausführlichen Projektdokumentation und in unseren Abnahmeprotokollen wider. Am Ende müssen sich Energiewende und Sektorenkopplung rechnen. Welches Potenzial an Kostenersparnis ist durch Ihre Projekte realisierbar? Ein Beispiel stammt aus der Kühllogistik: Hier
Über 1Komma5° Commercial Solutions 1Komma5° Commercial Solutions ist der Partner für eine zukunftssichere Energieversorgung. Als Generalunternehmer realisieren sie die Energiewende ganzheitlich: Sie planen und installieren PV-Anlagen, Gewerbespeicher und Ladeinfrastruktur mit Abrechnungslösungen – alles aus einer Hand. Der entscheidende Hebel für Wirtschaftlichkeit ist ihre Technologie »Heartbeat Enterprise«. Sie vernetzt Erzeugungsanlagen intelligent mit den Verbrauchern und dem Strommarkt.
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Batteriespeicher
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Energiespeicherung: Warum es sich lohnt, in Netzstabilität zu investieren Der Wechsel auf erneuerbare Energien erhöht die Anforderungen an das bestehende Stromnetz. Vor allem die Gewährleistung der Netzstabilität stellt eine Herausforderung dar. Daher ist die Nutzung innovativer und pragmatischer Lösungen gefragt – wie etwa groß angelegte Batteriespeicher. Diese sind zudem nicht nur aus technischer Sicht spannend, sondern bieten auch attraktive Anlagechancen.
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ie Sonne ist der beinahe perfekte Stromlieferant: Dank moderner Photovoltaiktechnologie sind wir in der Lage, ihre kostenlos verfügbare Energie effektiv umzuwandeln und nachhaltigen Storm aus dieser unerschöpflichen Quelle zu gewinnen. Doch die Schattenseite ist offensichtlich: Nur wenn die Sonne scheint, wird Energie generiert. Dieses Maß an Unplanbarkeit zeichnet auch die meisten anderen erneuerbaren Energien aus wie Wasser- und Windkraft, da sowohl Sonnen- als auch Windprognosen nie zu 100 Prozent verlässlich sind. Dies führt in der Praxis oft zur Situation der Über- oder Unterversorgung, was in der Folge die Netzstabilität gefährdet. Aus diesem Grund rückt die Bedeutung von Energiespeicherlösungen immer stärker in den Fokus. Insbesondere groß angelegte, industrielle Batteriespeicher bieten sich hier als Schlüsseltechnologie zur Sicherung der Netzstabilität an – und sie eröffnen gleichzeitig attraktive Investmentmöglichkeiten. Doch bevor wir auf die Renditechancen der Technologie näher eingehen, müssen wir die Frage klären, worum es sich bei dieser Art von Batteriespeichern genau handelt und welche konkreten Benefits sie für das Stromnetz von heute und morgen bringen. Schnell wieder in Balance Wie gesagt, wird die Netzstabilität durch die zunehmende Nutzung von erneuerbaren Energien strapaziert. Batteriespeicher können genau hier in die Bresche springen, denn
keine Blackout-Gefahr bergen und gleichzeitig die Energiewende unterstützen.
Das Potenzial ist enorm, da aktuell eine Unterdeckung in der Bereitstellung von Netzstabilität besteht. sie sind das schnellste reaktive Medium im Stromnetz, mit dem sich Schwankungen kurzfristig ausgleichen lassen. Denn wie Fachleute erklären, handelt es sich bei Batteriespeichern nicht um Langzeitspeicherlösungen; vielmehr dienen sie als kurzzeitige »Puffer«, um der Volatilität (abwechselnde Über- und Unterversorgung mit Strom) im Netz entgegenzuwirken. Man kann sich dies wie ein Blatt Papier vorstellen, das senkrecht auf einer Tischplatte steht und von allen Seiten gleichmäßigen Druck benötigt, um aufrecht zu bleiben. Dieser diffizile Balanceakt benötigt schnellste Reaktion und Anpassung von allen Seiten. In diesem Sinne fungiert der Batteriespeicher als eine Art Versicherung für die Netzstabilität. Investmentpotenzial von Batteriespeichern Der finanzielle Anreiz beim Bau von Batteriespeichern ergibt sich aus deren Fähigkeit, am Strommarkt teilzunehmen und durch die Bereitstellung von netzstabilisierenden Dienstleistungen
(wie etwa Regelenergieleistung) Einnahmen zu generieren. Speicherbetreiber können beispielsweise Speicherkapazität bei sich vorhalten und diese Dienstleistung zu einem Premiumtarif anbieten. Die Teilnahme am Strommarkt, etwa am Day-Continuous-Market in Deutschland, ermöglicht es, Angebote für Viertelstundenblöcken zu platzieren und so aus einem dynamischen Geschäftsmodell Profit zu generieren. Die Umstellung des europäischen Stromnetzes auf erneuerbare Energien schafft eine große Nachfrage nach stabilisierenden Maßnahmen, die durch Batteriespeicher erbracht werden können. Davon können Investorinnen und Investoren profitieren. Legen sie ihr Geld in entsprechende Fonds an, die ausschließlich in Batteriespeicher investieren, dürfen sie derzeit eine Durchschnittsrendite von 10 bis 14 Prozent erwarten. Der Vergleich mit anderen Infrastrukturinvestitionen zeigt zudem, dass Batteriespeicher ein relativ niedriges Risikoprofil aufweisen, für das Stromnetz
Herausforderungen und Zukunftsaussichten Die Auswahl des Standortes ist entscheidend für den Erfolg eines Batteriespeicherprojekts. Denn so wie etwa eine Autobahnraststätte einen leichten Ab- und Zufluss von Fahrzeugen gewährleisten muss, sollte auch die Speicherlösung geografisch so platziert werden, dass diese einen unmittelbaren Zugang zu den Hochvolt-Übertragungsnetzen haben. Die besten Locations sind dementsprechend gefragt und liegen an den Knotenpunkten des Stromnetzes. In den kommenden Jahren wird der Fokus auf dem Ausbau dieser Premiumlagen liegen, bevor auch Standorte weiter außerhalb erschlossen werden, sind sich Fachleute und Marktkenner:innen sicher. Die Investition in Batteriespeicher wird als attraktives Geschäftsmodell für die nächsten 15 bis 20 Jahre angesehen. Das Potenzial ist enorm, da aktuell eine Unterdeckung in der Verfügbarkeit von Speicherkapazitäten zur Sicherung der Netzstabilität besteht. Für Investorinnen und Investoren bietet der Bau von großen Energiespeichern somit eine renditestarke Möglichkeit, Teil der Energiewende zu werden und gleichzeitig zum Ausbau einer zuverlässigen und nachhaltigen Energieinfrastruktur beizutragen. Ohne Batteriespeicher ist eine Energiewende schlichtweg nicht möglich. Text SMA
Brandreport • Solar Promotion GmbH
Wenn Fahrzeuge Teil des Stromsystems werden
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lektrofahrzeuge sind ein zentraler Baustein nachhaltiger Mobilitätsstrategien. Ihr Potenzial reicht jedoch über den Verkehr hinaus: Elektromobilität entwickelt sich zu einem integrierten System aus Mobilität, digitaler Infrastruktur und Energiewirtschaft. Neben Smart Charging gewinnen auch Megawatt Charging und besonders das bidirektionale Laden an Bedeutung.
Flotten als wirtschaftlicher Hebel Bidirektionales Laden macht Fahrzeuge zu aktiven Elementen im Stromsystem. Die Reform des Energiewirtschaftsgesetzes schafft erstmals wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Vehicle‑to‑Grid‑Anwendungen (V2G), bei denen Strom aus der Fahrzeugbatterie ins Netz zurückgespeist wird. Durch die Abschaffung der steuerlichen Doppelbelastung sinken zentrale Hürden: Unternehmen können ihre Flottenbatterien als flexible Speicher nutzen, während Netzbetreiber von dezentralen Kapazitäten zur Stabilisierung profitieren. Für größere Elektroflotten eröffnen sich damit neue Effizienzpotenziale. Smart Charging ermöglicht eine intelligente Steuerung je nach Strompreis, Netzlast oder Einsatzzeiten. Megawatt Charging verkürzt die Ladezeiten schwerer Nutzfahrzeuge drastisch
und wird so zum Schlüssel für die Elektrifizierung der Logistik. Praxisblick: The Bidirectional Zone Auf der Power2Drive Europe zeigt The Bidirectional Zone 2026 praxisnahe Anwendungen von V2G-Lösungen für Flotten und diskutiert Geschäftsmodelle, Marktpotenziale und Regulierung. Power2Drive Europe auf einen Blick Die Power2Drive Europe ist die internationale Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität. Unter dem Motto »Charging the Future of Mobility« ist sie der ideale Branchentreff für Akteure einer nachhaltigen Mobilitätswelt. Im Fokus stehen Ladeinfrastruktur, bidirektionales Laden, Megawatt Charging, Smart Charging sowie Elektromobilität und Sektorenkopplung. Die Power2Drive Europe findet vom 23. bis
25. Juni 2026 – erstmals mit der neuen Messelaufzeit von D ienstag bis Donnerstag – im Rahmen von The smarter E Europe auf der Messe München statt. Weitere Informationen unter: powertodrive.de
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#smartgreenmobility
solareins GmbH • Brandreport
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»Die meisten Unternehmen zahlen zu viel für ihren Strom – wir helfen dabei, das zu ändern« Maximilian Grundherr Geschäftsführer
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it Solaranlagen, Energiespeichern, Wärmepumpen und Elektromobilität können Unternehmen richtig sparen. Dennoch sind viele Unternehmen unsicher, wie und mit wem sie ihre Energie- und Wärmeversorgung umstellen sollen. Maximilian Grundherr, Geschäftsführer der solareins GmbH, erklärt, worauf es bei der Energiewende im Gewerbe wirklich ankommt. Herr Grundherr, welche Aspekte unterschätzen Unternehmen, wenn es um geringere Stromkosten geht? Unternehmen unterschätzen massiv, welche Einsparungen sie mit Gewerbespeichern erzielen können – auch ohne dass sie bereits auf Wärmepumpen oder E-Mobilität umgestiegen sind oder eine PV-Anlage installiert haben. Viele Unternehmen sehen hohe Stromkosten als etwas an, das sie nicht beeinflussen können. Es gibt jedoch ein Instrument, mit dem sie ihren Netzbezug selbst steuern und damit ihren Strompreis direkt beeinflussen können: den eigenen Stromspeicher. Den durchschnittlichen Strombezugspreis
kann man mit einem großen Gewerbespeicher und einem intelligenten Energiemanagementsystem deutlich senken. Zum einen, indem Strom gezielt dann bezogen wird, wenn er am günstigsten ist, und zum anderen, indem Lastspitzen gekappt und damit teure Netzentgelte vermieden werden. Das Thema ist nicht nur eine Notwendigkeit für die Zukunft, sondern eine riesige Chance in der Gegenwart. Zusätzlich können ersatzstromfähige Speicher auch bei Stromausfällen die Versorgung sicherstellen. Welche Einsparungen lassen sich so erzielen? Fast alle unsere Kunden mit einem Stromverbrauch von mehr als 500 000 Kilowattstunden pro Jahr können mit einem Gewerbespeicher ihre Stromkosten um über 30 Prozent senken – bei einer Amortisationszeit von unter fünf Jahren. Besonders schnell rechnet sich ein Speicher dann, wenn das Lastprofil eine atypische Netznutzung ermöglicht. Und das wird sich auch in Zukunft lohnen? Auf jeden Fall. Die Netzentgeltverordnung läuft nur bis Ende 2028 und dann stellt sich die Frage, wie die Entgeltstruktur in Zukunft aussehen wird. Sie wird mit Sicherheit Flexibilität belohnen – und wer dann keinen Speicher hat, wird draufzahlen. Außerdem nimmt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien die Volatilität am Strommarkt weiter zu – auch das ist ein Argument für einen Gewerbespeicher.
Worauf sollte ein Unternehmen achten, wenn es sich einen Gewerbespeicher anschaffen möchte? Erstens: die technische und ökonomische Auslegung des Speichers. Der Speicher muss exakt auf das Lastprofil und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens abgestimmt sein. Eine Standardlösung reicht hier nicht aus. Entscheidend sind Fragen wie: Wie hoch sind die Lastspitzen? Wie sieht das Verbrauchsprofil über den Tag und die Woche aus? Gibt es saisonale Schwankungen? Nur auf dieser Basis lässt sich die optimale Speichergröße und -konfiguration bestimmen. Zweitens: das Gesamtkonzept. Die Hardware allein bringt wenig. Entscheidend ist ein leistungsfähiges Energiemanagementsystem, das auf den Speicher und die individuellen Gegebenheiten abgestimmt ist. Auch die Zertifizierung und Kommunikation mit dem Netzbetreiber sind Aspekte, die viele unterschätzen. Hier braucht es Unternehmen mit der entsprechenden Expertise. Drittens: die langfristige Begleitung und Beratung. Energieverbrauch und Energiemärkte sind dynamisch. Regulatorien ändern sich, Netzentgeltstrukturen verschieben sich, Verbräuche entwickeln sich weiter. Die Elektrifizierung eines Unternehmens ist kein einmaliger Vorgang, sondern ein Prozess, der über Jahre andauert. Genau deshalb ist es der entscheidende Faktor,
einen erfahrenen Partner wie uns an der Seite zu haben, der das Unternehmen auf dieser Reise begleitet und die Betriebsstrategie des Speichers kontinuierlich an veränderte Marktbedingungen anpasst. Was zeichnet den Ansatz von solareins aus? Wir vereinen das Beste aus allen Welten. Anders als deutschlandweit agierende Anbieter sind wir mit unseren acht Tochterunternehmen an elf Standorten echte lokale Meisterbetriebe – ansprechbar und nah am Kunden, wie man sich das wünscht. Gleichzeitig bündeln wir in der Gruppe mit über 250 Mitarbeitenden die Vorteile eines großen Unternehmens: erstklassige Einkaufskonditionen, innovative Technologien und hochprofessionelle, digitale Prozesse. Weitere Informationen unter: sgi.solar
oder speicher@solar-eins.de
Engie Vianeo • Brandreport
Lkw-Elektromobilität wirtschaftlich denken – mit Energieexpertise und Logistikfokus Interview mit Jan-Niklas Ellerich, Head of Heavy Duty Charging bei Engie Vianeo in Deutschland.
Jan-Niklas Ellerich Head of Heavy Duty Charging Herr Ellerich, wie lässt sich ein wirtschaftlich tragfähiges Tarifmodell für das Laden von E-Lkw gestalten? Die Logistikbranche ist extrem preissensitiv – deshalb setzen wir auf dynamische Ladetarife. In Deutschland gibt es viel günstigen, aber volatilen Ökostrom. Unsere Idee: Die Preisschwankungen am Strommarkt gezielt für günstige Ladezeiten nutzen. Dafür braucht es tiefes Verständnis des Energiemarkts – genau das bringt Engie als eines der größten europäischen Energieunternehmen mit. Diese Energiekompetenz ist unser klarer Wettbewerbsvorteil. Wann starten die ersten Lkw-Ladepunkte von Engie Vianeo in Deutschland? Erste Projekte sind bereits unterzeichnet, weitere in Entwicklung. Nach Vertragsabschluss mit den Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern rechnen wir mit rund
Wenn wir es schaffen, diese Vorteile intelligent zusammenzubringen und gleichzeitig skalierbare Infrastruktur zu schaffen, dann ist das der Durchbruch.
– Jan-Niklas Ellerich, Head of Heavy Duty Charging
zwölf Monaten Bauzeit pro Standort. Die AFIF-Förderung spielt dabei eine wichtige Rolle. Aufgrund der Förderbedingungen erwarten wir die ersten Inbetriebnahmen Ende 2026 oder Anfang 2027. Was muss in fünf Jahren passiert sein, damit Sie den Markteintritt als Erfolg bewerten? Auf gesellschaftlicher Ebene wünsche ich mir die klare Erkenntnis, dass Elektromobilität die energieeffizienteste Lösung ist – mit rund 90 Prozent Wirkungsgrad, verglichen mit etwa 50 Prozent bei Wasserstoff und deutlich weniger
bei Diesel. Diese physikalischen Fakten sollten stärker in politische und wirtschaftliche Entscheidungen einfließen. Aus Branchensicht wäre es ein Erfolg, wenn sich Elektromobilität im Schwerlastbereich breit durchsetzt. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus volatiler Stromerzeugung und flexibler Speichernutzung. Elektrische Fahrzeuge sind rollende Speicher – ideal, um günstig erzeugten Ökostrom effizient zu nutzen. Wenn wir es schaffen, diese Vorteile intelligent zusammenzubringen und gleichzeitig skalierbare Infrastruktur zu schaffen, dann ist das der Durchbruch.
Weitere Informationen unter: engie-vianeo.com
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Fuhrparkmanagement
fokus.swiss
Laden ohne Leerlauf Wie Flottenmanager:innen ihre Elektrofahrzeuge zwischen Kostendruck, Langstrecke und Ladevielfalt steuern.
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Beleuchtung und Erreichbarkeit erhöhen zudem die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.
lektroflotten sind kein Zukunftsprojekt mehr, sondern Alltag auf deutschen Straßen. Doch wer mehrere Fahrzeuge elektrisch betreibt, merkt schnell: Das Auto ist selten das Problem. Die eigentliche Herausforderung beginnt an der Ladesäule. Zwischen Tarifvielfalt, Roamingkosten und unterschiedlichen Fahrerprofilen entscheidet sich, ob Elektromobilität im Betrieb reibungslos läuft oder unnötig Zeit und Geld kostet. Zu viele Anbieter, zu wenig Überblick Der Markt für öffentliche Ladeinfrastruktur wächst dynamisch. Laut Bundesnetzagentur waren am 1. Januar 2026 in Deutschland rund 194 000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Betrieb, darunter knapp 49 000 Schnellladepunkte. Das Angebot ist groß, doch die Vielfalt überfordert vor allem Unternehmen, die neu in die Elektromobilität einsteigen. Unterschiedliche Karten, Apps, Tarife und Abrechnungsmodelle machen das Laden komplex. Ohne klare interne Regeln entsteht schnell Wildwuchs. Hinzu kommt: Nicht jede Säule liefert die versprochene Leistung. Technische Begriffe wie Peakleistung oder Ladefenster klingen abstrakt, haben aber reale Folgen. Ein Fahrzeug, das nur im optimalen Bereich schnell lädt, steht länger, wenn dieser Bereich verpasst wird. Flottenmanager:innen müssen deshalb verstehen, wie Fahrzeuge und Infrastruktur zusammenspielen. Langstrecke bleibt die Königsdisziplin Im urbanen Umfeld laden viele Fahrzeuge planbar am Unternehmensstandort oder in bekannten Regionen. Auf der Autobahn sieht es anders aus. Dort zählt Verlässlichkeit. Ein Ladepunkt, der zwar im System auftaucht, aber außer Betrieb ist, bringt Terminpläne ins Wanken. Für Außendienst oder Serviceflotten ist die Verfügbarkeit entlang zentraler Verkehrsachsen entscheidend. Je dichter und leistungsfähiger das Schnellladenetz, desto kalkulierbarer wird die Reisezeit. Auch Standortqualität spielt eine Rolle. Ladeparks mit mehreren Hochleistungssäulen reduzieren das Risiko von Wartezeiten.
Daten schaffen Steuerbarkeit Mit wachsender Elektrifizierung steigt der Informationsbedarf. Flottenverantwortliche wollen wissen, wo geladen wurde, zu welchem Preis, mit welcher Leistung und welcher Dauer. Diese Daten sind Grundlage für Kostenstellen, CO2-Bilanzen und strategische Entscheidungen. Digitale Portale, die Karten, Nutzergruppen, Limits und Abrechnung bündeln, gewinnen deshalb an Bedeutung. Sie reduzieren administrativen Aufwand und erhöhen Transparenz. Gleichzeitig ermöglichen sie Analysen: Welche Standorte werden bevorzugt? Wo entstehen hohe Kosten? Welche Fahrzeuge laden ineffizient?
Bild iStockphoto/kool99
Zeit ist ein Kostenfaktor Laden ist Arbeitszeit. Wenn ein Fahrzeug 30 Minuten länger steht als geplant, summiert sich das über die Flotte. Deshalb gewinnt Schnellladen an Bedeutung. Doch Geschwindigkeit allein reicht nicht. Authentifizierung muss sofort funktionieren, der Start des Ladevorgangs darf kein Geduldsspiel sein und der Support muss erreichbar sein. Technische Reibung kostet Produktivität. Flottenmanager:innen bewerten daher nicht nur Ladeleistung, sondern auch Prozessqualität.
Unternehmen definieren Preisobergrenzen oder bevorzugte Netze, um Ausreißer zu vermeiden.
Zudem verändert sich die Einsatzplanung. Routen werden heute nicht nur nach Kilometern, sondern nach Ladeoptionen optimiert. Digitale Planungstools berücksichtigen Ladepunkte, Verkehr und Restreichweite. Das macht Touren komplexer, aber auch effizienter.
Unterschiedliche Fahrer, unterschiedliche Bedürfnisse Nicht jede Flotte ist homogen. Vertriebsteams sind oft europaweit unterwegs und benötigen flexible Roaming-Optionen ohne Einschränkungen, weil Termine Vorrang haben. Poolfahrzeuge hingegen werden meist ausschließlich für dienstliche Fahrten im Heimatland eingesetzt. Dort reichen klar definierte nationale Netze und feste Tarife. Wer diese Unterschiede nicht berücksichtigt, riskiert unnötige Roamingkosten und fehlende Budgetkontrolle. Differenzierte Kartenrechte, Länderbeschränkungen und klare Nutzungsregeln schaffen Transparenz und verhindern Fehlanreize.
Roaming kann teuer werden Mehr Netzabdeckung bedeutet oft mehr Flexibilität. Doch beim Roaming unterscheiden sich Preise teils erheblich. An einer Säule kostet die Kilowattstunde deutlich mehr als an einer anderen, obwohl beide am selben Ort stehen. Für Unternehmen ist das riskant. Budgets müssen planbar bleiben. Transparente Tarife, klare Vereinbarungen und saubere Reports werden deshalb zum strategischen Instrument. Manche
Qualität entscheidet im Detail Neben Leistung und Preis spielen praktische Faktoren eine Rolle. Ist die Zufahrt für größere Fahrzeuge geeignet? Sind mehrere Ladepunkte gleichzeitig nutzbar? Wie hoch ist die tatsächliche Ausfallquote? Solche Fragen bestimmen den Alltag stärker als Marketingversprechen. Ein defekter Stecker ist für den Betreiber eine technische Störung. Für die Fahrerin oder den Fahrer ist er ein Terminrisiko. Sicherheit,
Ausbau trifft Nachfrage Der Ausbau der Infrastruktur schreitet voran. Der Branchenverband BDEW meldete im Juli 2025 rund 184 000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Auslastung bei etwa 15 Prozent. Das zeigt: Es gibt noch Kapazität, doch die Nachfrage wächst. In der EU erreichten batterieelektrische Pkw 2025 einen Marktanteil von 17,4 Prozent, wie der Verband ACEA berichtet. Flotten treiben diese Entwicklung maßgeblich mit. Viele Unternehmen elektrifizieren schrittweise, um Erfahrungen zu sammeln und Investitionen zu verteilen. Struktur statt Improvisation Elektroflotten bieten klare Vorteile. Sie reduzieren lokale Emissionen, senken bei geeigneten Profilen Energiekosten und stärken das nachhaltige Image von Unternehmen. Doch ohne strukturiertes Lademanagement drohen Ineffizienz und Mehrkosten. Erst wenn Tarife standardisiert, Zugriffsrechte klar geregelt und Daten zentral ausgewertet werden, wird Elektromobilität strategisch planbar. Wer Prozesse definiert, Preise kontrolliert und Ladeverhalten analysiert, macht aus Strom einen kalkulierbaren Produktionsfaktor – statt einer variablen Kostenquelle. Text Thomas Soltau
Brandreport • Ionity GmbH
Schneller laden, besser steuern: Wie E-Flotten skalieren Eric Weiland-Eylers Director Product & Growth
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-Flotten sind gesetzt. Entscheidend sind nun Tempo, Kostenkontrolle und klare Prozesse im Alltag. 60 Prozent der neu zugelassenen Elektroautos sind Teil von Unternehmensflotten. Die Elektrifizierung von Fuhrparks ist operativ jedoch anspruchsvoll. Fahrzeuge sind europaweit unterwegs, Routen eng getaktet, Budgets unter Beobachtung. Genau hier setzt Ionity Fleet an und bietet eine auf die Anforderungen moderner E-Flotten zugeschnittene Lösung. Der Unterschied zu klassischen Roaming-Angeboten liegt im eigenen High-Power-Charging-Netzwerk in 24
europäischen Ländern entlang der wichtigsten Routen. »Für Flottenmanager:innen bedeutet das Planungssicherheit: hohe Verfügbarkeit, stabile Ladeleistung von 350 kW bis 600 kW und kurze Standzeiten«, sagt Eric WeilandEylers, Director Product & Growth bei Ionity. Im Flottenbetrieb gilt: »Zeit ist Geld.« Leistung und Reichweite als Sicherheitsfaktor Unterstützt werden im gesamten Netzwerk auch 800-V-Architekturen, sodass sowohl aktuelle als auch künftige Fahrzeuggenerationen ihre Ladeleistung voll abrufen können. »In der Regel finden Fahrerinnen und Fahrer alle 100 bis 150 km eine Station.« Das erleichtert internationale Routenplanung und reduziert operative Unsicherheit. Zugleich setzt das Angebot auf gezielte Steuerbarkeit. Über die ChargeLeague besteht ab Frühjahr Zugang zu ausgewählten PremiumRoaming-Partnern. Flottenmanager:innen können festlegen, ob und in welchem Umfang Roaming genutzt wird, und Länder oder
Netzwerke gezielt freischalten oder einschränken – etwa dort, wo höhere kWh-Preise gelten. Nutzung und Budget bleiben so transparent. Digitale Steuerung im Fleet Portal Eine zentrale Rolle spielt das Fleet Portal. Fahrzeuge lassen sich verwalten, RFID-Karten mit Kennzeichen oder Kostenstellen verknüpfen. »Flottenmanager:innen brauchen Kontrolle. Mit dem Fleet Portal geben wir ihnen ein Tool an die Hand, mit dem sie ihre E-Flotten eigenständig und effizient steuern können«, betont Weiland-Eylers. Karten können direkt gesperrt oder ersetzt werden, Ladevorgänge und Rechnungsstatus sind jederzeit einsehbar. Kennzahlen schaffen Entscheidungsgrundlagen Auch Kennzahlen werden sichtbar. »Flottenmanager:innen sehen auf einen Blick, wie viel Energie pro Ladekarte geladen wird und wie sich das Ladeverhalten innerhalb der Flotte entwickelt.« Das schafft eine belastbare Basis für
Budgetplanung, interne Richtlinien und weitere Elektrifizierungsschritte. Ab Mai entfallen monatliche Grundgebühren, es gilt das Pay-perUse-Prinzip. »Das schafft Transparenz und sorgt dafür, dass Kosten direkt mit der tatsächlichen Nutzung verknüpft sind«, sagt der Director Product & Growth bei Ionity. Statt vieler Einzelabrechnungen erhalten Unternehmen eine monatliche Sammelrechnung. Laden wird damit von der operativen Hürde zur planbaren Größe. Jetzt QR-Code scannen oder unter fleet@ionity.eu melden und ein individuelles Angebot für die E-Flotte sichern:
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ParkHere GmbH • Brandreport
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Warum E-Mobilität auf Firmenparkplätzen entscheidet ParkHere digitalisiert Park- und Ladeflächen in Unternehmen und sorgt für eine faire, effiziente Nutzung knapper Infrastruktur. Co-CEO René Rather ordnet ein, warum der Unternehmensparkplatz zum unterschätzten Engpass der Verkehrswende geworden ist – und wie intelligente Steuerung Akzeptanz schafft und Investitionen spart. schaffen hier klare Prozesse und nachvollziehbare Abrechnung für alle Beteiligten.
René Rather Co-CEO Herr Rather, E-Mobilität scheitert in Unternehmen oft weniger am Auto als an der Infrastruktur. Warum ist das Management von Park- und Ladeflächen der unterschätzte Engpass der Verkehrswende? Auch 2026 gibt es noch Diskussionen über Reichweitenangst bei E-Fahrzeugen. Je besser die Ladeinfrastruktur ist, desto eher verstummt diese Sorge. Zudem können nicht alle Mitarbeitenden zu Hause laden. Ein sicherer, fairer und verlässlicher Zugang zu Ladepunkten ist deshalb eine Grundvoraussetzung, insbesondere bei Dienstwagen. Fehlt diese Sicherheit, wird E-Mobilität im Alltag schnell als Einschränkung wahrgenommen. Viele Unternehmen investieren in Ladepunkte, verzichten aber auf intelligente Steuerung. Wo geht dadurch Effizienz verloren? Unsere Kundendaten zeigen: Die durchschnittliche Lademenge liegt bei rund 20 Kilowattstunden. Mit einer 11-kW-Wallbox
Der Anteil von E-Fahrzeugen wird weiter steigen, auch bei privaten Pkw von Mitarbeitenden.
– René Rather, Co-CEO
ist das Fahrzeug oft nach zwei Stunden voll, blockiert den Ladepunkt aber deutlich länger. Statt immer neue Ladepunkte zu errichten, ist es effizienter, bestehende Infrastruktur über Buchungs- und Sharing-Modelle besser auszulasten. So lassen sich Investitionskosten senken und unnötige Netzanschlüsse vermeiden. Was verändert sich für Mitarbeitende konkret, wenn Park- und Ladeflächen digital von ParkHere organisiert werden? Der tägliche Such- und Verdrängungswettbewerb entfällt. Das reduziert Stress im Arbeitsalltag und erhöht die Akzeptanz neuer Mobilitätskonzepte. Durch Reservierungen ist klar, dass ein Ladepunkt verfügbar ist. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass ein Ladevorgang nur bei gültiger Buchung gestartet werden kann – ein wichtiger Faktor für Transparenz und Fairness.
Smart Parking soll Kosten senken. Wie lässt sich dieser Nutzen realistisch beziffern? Einsparungen sind häufig unmittelbar messbar. Unternehmen vermeiden zusätzliche Investitionen in neue Ladepunkte oder können externe Stellflächen reduzieren, weil vorhandene Kapazitäten besser genutzt werden. Der wirtschaftliche Effekt entsteht vor allem durch höhere Auslastung statt durch zusätzliche Technik.
Wie verändert die Kombination aus Smart Parking und E-Mobilität den Unternehmensparkplatz in den kommenden Jahren? Der Anteil von E-Fahrzeugen wird weiter steigen, auch bei privaten Pkw von Mitarbeitenden. Gleichzeitig sind Netzkapazitäten begrenzt, sodass ein unbegrenzter Ausbau von Ladeinfrastruktur nicht realistisch ist. Buchungs- und Steuerungssysteme werden deshalb zum zentralen Instrument, um fair, kosteneffizient und skalierbar zu bleiben. Entscheidend ist eine intuitive Nutzung, denn Parken ist ein emotionales Thema und lässt kaum Raum für zweite Chancen. Weitere Informationen unter: park-here.eu
Welche Rolle spielen steuerliche und abrechnungsrelevante Fragen beim Laden von E-Dienstwagen? Abrechnung und steuerliche Behandlung müssen von Beginn an korrekt im System abgebildet sein. Fehler lassen sich später oft nur schwer korrigieren und gehen im Zweifel zulasten der Mitarbeitenden. Digitale Systeme
Geotab GmbH • Brandreport
»Emissionen und Kosten eines Fuhrparks lassen sich nachhaltig senken« Ein nachhaltiges Flottenmanagement geht nicht mehr ohne Elektrifizierung. Wie Daten dann den Flottenbetrieb unterstützen und optimieren, erklärt Fabian Seithel, Associate Vice President Sales & Business Development EMEA bei Geotab.
Fabian Seithel Associate Vice President Sales & Business Development EMEA Herr Seithel, wenn Sie bei einem Unternehmen den Fuhrpark studieren und dann nur E-Autos oder -Trucks sehen, ist die Hälfte schon geschafft, oder? Das wäre schön, aber so einfach ist es leider nicht. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger Schritt, aber nur ein Teil einer nachhaltigen Flottenstrategie. Unsere Daten zeigen: Aktuell liegt der Verbrenneranteil in deutschen Flotten noch bei etwa 79 Prozent, der E-Fahrzeug-Anteil bei rund 16 Prozent. Die Transformation ist also in vollem Gange – aber es geht nicht nur darum, Fahrzeuge auszutauschen. Entscheidend ist, den gesamten Flottenbetrieb datenbasiert zu optimieren – von der Routenplanung über das Ladeverhalten bis hin zur vorausschauenden Wartung. Nur so lassen sich Emissionen und Kosten wirklich nachhaltig senken.
Wie sieht eine nachhaltige Flotten strategie für E-Fahrzeuge aus? Eine nachhaltige Flottenstrategie beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Welche Fahrzeuge eignen sich für die Elektrifizierung, und wo macht ein schrittweiser Übergang mehr Sinn? Dabei spielen Fahrprofile, tägliche Reichweitenanforderungen und die verfügbare Ladeinfrastruktur eine zentrale Rolle. Wir empfehlen unseren Kunden, auf Basis realer Fahrdaten zu entscheiden – nicht auf Basis von Annahmen. Laut unserer aktuellen Umfrage haben bereits 60 Prozent der deutschen Flottenmanager in eigene Ladeinfrastruktur investiert, 45 Prozent sogar in Solarenergie. Und das kontinuierliche Monitoring ist entscheidend: Unsere Studie mit über 22 700 E-Fahrzeugen zeigt, dass die durchschnittliche jährliche Batteriedegradation bei nur 2,3 Prozent liegt – ein sehr vertretbarer Wert, der die Langlebigkeit moderner EV-Batterien bestätigt. Welche Rolle spielt Ihr EVSA-Tool dabei? Unser EVSA-Tool – das Electric Vehicle Suitability Assessment – nimmt Flottenmanagerinnen und -managern das Rätselraten bei der Elektrifizierung ab. Es analysiert die realen Fahrdaten jedes einzelnen Fahrzeugs und simuliert, ob ein
passendes Elektrofahrzeug die täglichen Anforderungen erfüllen kann – und ob es sich wirtschaftlich lohnt. Dabei berücksichtigt das Tool Faktoren wie lokale Temperaturen, Lademöglichkeiten und eine vollständige Gesamtkostenrechnung. Unsere europaweiten Analysen zeigen: 60 Prozent der untersuchten Fahrzeuge können wirtschaftlich durch ein E-Fahrzeug ersetzt werden, mit einer durchschnittlichen Ersparnis von rund 9500 Euro pro Fahrzeug über sieben Jahre. So wird die Umstellung von einem Bauchgefühl zu einer fundierten, datengestützten Entscheidung. Sie unterstützen auch Lkw in Ihrer Telematikplattform. Welchen Mehrwert bieten Sie speziell für Lkw-Flotten? Unsere Telematiklösung vernetzt LkwFlotten mit unserer Plattform und liefert Echtzeitdaten zu Position, Fahrverhalten, Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugzustand. Ein zentraler Vorteil für den europäischen Markt ist die integrierte Tachograf-Lösung: Sie ermöglicht den Remote Download von Fahrerkarten und gewährleistet die Einhaltung der EULenk- und Ruhezeiten – ohne manuellen Aufwand am Depot. Darüber hinaus hilft die vorausschauende Wartung, ungeplante Standzeiten zu vermeiden, und die Routenoptimierung senkt Kraftstoffverbrauch
und Emissionen messbar. Im Ergebnis reduziert die Software sowohl den ökologischen Fußabdruck als auch die Betriebskosten einer Lkw-Flotte erheblich. Interview Rüdiger Schmidt-Sodingen Quellen: Geotab-Studie zur Batteriegesundheit von E-Fahrzeugen: https://www.geotab.com/de/presse/ studie-ev-batterie-gesundheit-schnellladen/ Geotab/Dataforce-Umfrage zum Verbrenner-Anteil in deutschen Flotten: https://www.geotab.com/de/ presse/verbrenner-anteil-flotten-sinkt-langsam/ Geotab-Studie zur Elektromobilität in europäischen Flotten (EVSA): https://www.geotab.com/ de/presse/geotab-studie-elektromobilitaet/
Weitere Informationen unter: geotab.com
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Interview • Christina Puello
fokus.swiss
Christina Puello
»Innovation hat nie in Schönwetterphasen stattgefunden«
Christina Puello ist Gründerin und CEO von Deutsche Dienstrad sowie Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland (VdU). Im Gespräch erklärt sie, warum Mobilität im Unternehmen längst über einzelne Angebote hinausgeht und weshalb aus ihrer Sicht nicht Technik, sondern Haltung und Umsetzungstempo den Unterschied machen. Interview Walter Nogueira
Bild zVg
Frau Puello, Sie sind seit Jahren in der Geschäfts- und Velowelt zu Hause. Welche Station oder welches Erlebnis hat Ihren Blick auf Mobilität am stärksten geprägt und warum? Ich komme aus einer Familie, in der Mobilität nie nur ein Produkt war, sondern immer auch Haltung, Leidenschaft und Unternehmertum. Ein Schlüsselmoment war für mich das E-Mountainbike: Anfangs hat kaum jemand daran geglaubt, bis sichtbar wurde, dass nachhaltige Mobilität nur dann in die Breite kommt, wenn sie attraktiv gestaltet ist. Der prägendste Moment war jedoch ein Abschied: 2020 haben meine Eltern ihre Anteile verkauft und mein Traum, im elterlichen Unternehmen nachzufolgen, ist geplatzt. Rückblickend habe ich daraus gelernt, dass Mobilität nicht nur Besitz ist, sondern Bewegung und Freiheit, auch unternehmerisch. Genau aus diesem Blick heraus ist Deutsche Dienstrad entstanden: Mobilität ist nicht nur ein einzelnes Produkt, es ist System, Infrastruktur und Standortfaktor. Was hat Sie persönlich gereizt, mit Deutsche Dienstrad einen eigenen Hebel zu bauen und was hat Sie am meisten überrascht? Mich hat diese unternehmerische Freiheit gereizt, unabhängig gestalten zu können, mit einer eigenen Vision, nicht im Korsett eines Konzerns. Ich wollte kein schnelleres oder »besseres« Fahrrad bauen, sondern ein System neu denken und ein Ökosystem schaffen, in dem auch der Fachhandel eine zeitgemäße, digitale Rolle hat. Überraschend war, wie stark kulturelle Barrieren Innovation bremsen können: Oft ist nicht die Technik das Problem, sondern die Mentalität gegenüber Digitalisierung, KI und Transformation. Positiv überrascht hat mich, wie viele Unternehmen Mobilität nicht als Randthema sehen. Mobilität ist Employer-Branding, Gesundheitsförderung, Teil der Nachhaltigkeitsstrategie und vor allem wirtschaftliche Vernunft. Heute treffen bei Ihnen viele Logiken aufeinander: Worauf haben Sie geachtet, damit der Einstieg leichtfällt und das Angebot genutzt wird? Wir haben den Arbeitgebern zugehört. Wenn Payroll-Abteilungen stöhnen, Legal zögert und HR das Gefühl hat, es brauche ein 300-seitiges Handbuch, dann wird kein Angebot gelebt. Unser Anspruch war deshalb: radikal digital, radikal einfach. Vollständige Digitalisierung, Schnittstellenfähigkeit, Datensicherheit und Skalierbarkeit, auch für sehr komplexe Strukturen. Gleichzeitig waren mir Vertrauen und persönliche Ansprache wichtig. Dieses Tandem aus verlässlicher Betreuung und digitaler Infrastruktur sorgt dafür, dass Mobilität im Unternehmen kein Kraftakt ist, sondern so selbstverständlich wird wie ein Laptop oder Firmenhandy. Warum denken Sie, ist Mitarbeitermobilität für Unternehmen vom Nice-to-have zu einer strategischen Frage geworden? Unternehmen konkurrieren heute stärker über Rahmenbedingungen als nur über das Gehalt und Mobilität gehört zentral dazu.
damit auch Gespräche, Teamdynamik und das Miteinander. Unternehmen berichten dann nicht nur von weniger Krankenständen, sondern auch von stärkerer Identifikation. Plötzlich entsteht Gemeinschaft: gemeinsame Ausfahrten, neue Routinen, ein anderes Zugehörigkeitsgefühl. Gerade in einer Zeit von Bildschirm- und Tool-Überlastung wirkt das Fahrrad entlastend für Körper, Geist und Seele. So wird es nicht nur zu einem Mobilitätsangebot, sondern auch zu einem Community-Element. Wo endet für Sie die Verantwortung der Einzelnen und wo beginnt die Verantwortung des Arbeitgebers, Bedingungen zu schaffen, die die »gute Wahl« überhaupt erst möglich machen? Ich glaube stark an Eigenverantwortung, aber genauso an strukturelle Verantwortung. Menschen kann man nicht zu einer »guten Wahl« auffordern, wenn die Rahmenbedingungen dagegensprechen. Wenn der Arbeitsweg faktisch nur mit dem Auto machbar ist oder sichere Infrastruktur fehlt, läuft jeder Appell ins Leere. Deshalb müssen Arbeitgeber die Voraussetzungen schaffen, damit es leicht und zugänglich wird. Danach liegt es an den Einzelnen, diese Möglichkeit auch zu nutzen. Beides gehört zusammen.
Das Fahrrad steht wie kaum ein anderes für nachhaltige Mobilität.
– Christina Puello, Gründerin und CEO Deutsche Dienstrad, Präsidentin Verband der Unternehmerinnen in Deutschland
Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen überhaupt zum Arbeitsplatz kommen. Mitarbeitende wollen Flexibilität: nicht nur bei Arbeitszeit und Arbeitsort, sondern auch bei der Frage, wie sie pendeln. Wer Mobilität anbietet, sendet drei neuralgische Signale: Wir denken nachhaltig, wir investieren in Gesundheit und wir verstehen, dass Arbeitswege Teil der Lebensqualität sind. Deshalb geht es weniger um ein Entwederoder, sondern um Wahlmöglichkeiten. Das Dienstrad ist dabei ein Angebot, das grundsätzlich allen im Unternehmen offensteht. Wenn nachhaltige Mobilität im Unternehmen mehr sein soll als ein Signal: Welche Entscheidung ist oft unbequem, aber genau deshalb entscheidend? Der entscheidende Punkt ist: Es braucht einen klaren Entscheid von oben. Solange das Thema auf der Arbeitsebene hängen bleibt, wird es selten konsequent umgesetzt.
Unbequem wird es dort, wo Prioritäten im Budget wirklich verschoben werden müssen: also Ressourcen freigeben, Verantwortlichkeiten klären und das Thema nicht nur mitlaufen lassen. Einfach ist es, Nachhaltigkeit in Hochglanzbroschüren zu formulieren; schwieriger ist es, Strukturen anzupassen: Parkraum neu denken, Lade- und Standortinfrastruktur mitplanen, Dienstwagenrichtlinien überarbeiten. Transformation tut weh, doch wer nur optimiert, ohne etwas zu verändern, transformiert nicht. Welcher Nutzen wird zu Beginn am häufigsten unterschätzt und wird erst sichtbar, wenn neue Mobilitätsangebote im Alltag angekommen sind? Oft wird unterschätzt, dass solche Angebote mehr sind als Mobilität. Sie werden zu einem Kulturprojekt. Wenn Mitarbeitende regelmäßig mit dem Fahrrad kommen, verändert sich die Energie im Alltag und
Sie bringen neben der Unternehmensperspektive auch die Verbands- und Beiratsbrille mit. Was bremst den Wandel aktuell am stärksten und wo muss man ansetzen, damit aus Absicht auch Umsetzung wird? Uns fehlt vor allem Tempo und Mut. Deutschland ist sehr gut im Analysieren, aber weniger gut darin, harte Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Dazu kommt, was Unternehmen lähmt: überbordende Bürokratie, hohe Steuerlast und hohe Sozialabgaben. Wir brauchen Entlastungen und schnellere Reformen, damit Investitionen und Zukunftstechnologien hier wachsen können. Gleichzeitig dürfen Unternehmen nicht auf perfekte Rahmenbedingungen warten. Innovation hat nie in Schönwetterphasen stattgefunden, sie entsteht, wenn sich Bedingungen verändern. Dann gilt es, Chancen zu erkennen und diese zu nutzen. Wo sehen Sie den Gewinn an nachhaltigerer Mobilität im Unternehmensalltag – jenseits von Symbolik und Schlagworten? Was mich daran am meisten überzeugt, ist das Gefühl von Freiheit. Das Fahrrad steht wie kaum ein anderes für nachhaltige Mobilität. Es bedeutet weniger Abhängigkeiten, mehr Flexibilität und Selbstbestimmung für Mitarbeitende, Unternehmen und Regionen. Es verbindet ökologische Vernunft mit ökonomischer Logik und zeigt: Fortschritt ist kein Verzicht, sondern eine intelligente Weiterentwicklung. Heute ist Mobilität für mich vor allem eines: Verantwortung. Unternehmen, die nachhaltige Mobilität strategisch ermöglichen, gestalten nicht nur Arbeitswege, sie gestalten die Zukunft unserer Standorte.
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Intelligenz statt Infrastrukturstau: Lademanagement neu gedacht Die Elektrifizierung großer Fahrzeugflotten ist keine Frage des »Ob« mehr, sondern des »Wie«. Doch wie lässt sich das Laden von Tausenden Fahrzeugen so in das Flottenmanagement integrieren, dass weder die Stromkosten explodieren, noch die Einsatzbereitschaft der Flotte leidet? IAV und StreetScooter liefern mit »Swarm IQ Charge & Load« die Antwort. neu berechneter, prädiktiver Ladeplan, der Infrastrukturbeschränkungen, Fahrzeugladeeigenschaften und kostenmaximierte Verfügbarkeit unter realen Betriebsbedingungen für die nächsten 24 Stunden berücksichtigt. Dr. Michael Gröschel Head of Digital Solutions for Mobility
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iele Ladelösungen haben eine zentrale Schwäche: Sie basieren auf einer rein infrastrukturbasierten Logik. Das bedeutet, dass das System primär auf die Verfügbarkeit von Strom und dessen Preis reagiert. Bei IAV geht man mit der Lösung »Swarm IQ Charge & Load« bewusst einen Schritt weiter. Hier rückt das Fahrzeug selbst ins Zentrum der Steuerung. Michael Gröschel, Head of Digital Solutions for Mobility bei IAV, und sein Team haben in enger Kooperation mit StreetScooter diesen Paradigmenwechsel erfolgreich gemeistert. Das Ziel war die Abkehr von starren Prozessen hin zu einer Software-definierten Steuerung. »Konkret wenden wir Schwarmintelligenz auf die Elektrifizierung der Flotte an: Jedes Fahrzeug wird zur Datenquelle, jede Ladeentscheidung zu einem Optimierungsschritt.« Das Ergebnis ist ein kontinuierlich
Wenn herkömmliche Systeme an Grenzen stoßen Die Skalierung einer elektrischen Flotte birgt diverse Herausforderungen, welche zusätzlich zu den Kernaufgaben des Unternehmens bewältigt werden müssen. So entstehen ohne intelligentes Management bspw. teure Spitzenlasten, die Notwendigkeit eines Vorhalts für Ersatzfahrzeuge, die Infrastruktur muss überdimensioniert werden und die tägliche Arbeitslast für die Betreiber steigt massiv. »Swarm IQ Charge & Load« setzt genau hier an, um operative Risiken zu minimieren. Durch die Erstellung eines »digitalen Zwillings« der gesamten Flotte lassen sich diverse Szenarien modellieren und der Betrieb optimal überwachen. In der Praxis macht das den entscheidenden Unterschied: Wenn beispielsweise ein E-Transporter am späten Nachmittag auf das Firmengelände zurückkehrt, würde ein herkömmliches System die Ladung aufgrund hoher Strompreise eventuell auf die Nacht verschieben. Das System aus der Kooperation
von StreetScooter und IAV hingegen überblickt die gesamte Flotte und erkennt, welche weiteren Fahrzeuge noch erwartet werden, und überwacht deren Ladestände bereits im Einsatz. Ergibt die Analyse, dass die Energiemenge in der Nacht nicht für alle ausreicht, wird das Fahrzeug priorisiert geladen – auch zu teureren Zeiten. »Denn für Flottenbetreiber haben ein reibungsloser Betriebsablauf und somit die Verfügbarkeit der Fahrzeuge oberste Priorität«, erläutert Gröschel. Darüber hinaus bietet unser System unseren Kunden die volle Kontrolle über eine Gewichtung der Parameter, weitere Faktoren jederzeit zu berücksichtigen. Dass dieses System auch unter anspruchsvollsten Bedingungen funktioniert, beweist der Referenzkunde DHL. Mit mehr als 37 000 Fahrzeugen an 1500 Standorten müssen Skalierbarkeit, IT-Sicherheit und ein resilienter Betrieb vollumfänglich gewährleistet sein. Die Erkenntnisse aus verschiedenen Projektphasen flossen direkt in die Entwicklung von Swarm IQ Charge & Load ein, wovon jetzt und insbesondere auch in Zukunft andere Kunden direkt profitieren. Kurzum: Das System ist zwischen zwei häufig bereits etablierten Welten verortet, die oft noch getrennt voneinander agieren: den komplexen
Logistiksystemen und einem technischen Charge-Point-Management. Mit der fahrzeugzentrierten und datenbasierten strategischen Planung stellt »Swarm IQ Charge and Load« damit den fehlenden Baustein dar, um einen hohen Elektrifizierungsgrad innerhalb der Flotte erfolgreich zu meistern. Auch bei der technischen Umsetzung wird auf maximale Flexibilität geachtet: Die Lösung kann als »Stand-Alone SaaS« (Software as a Service) genutzt werden, bietet aber ebenso die notwendige Tiefe, um nahtlos in bestehende IT-Landschaften integriert zu werden. IAV verfügt dabei aus ihrer Historie heraus über die Integrationskompetenz, die Software an bereits vorhandene Nutzerstrukturen und Flottenmanagementsysteme anzubinden. Weitere Informationen unter: swarmiq.de
Athlon Germany GmbH • Brandreport
Green Mobility im Fuhrpark – wie Motivationsleasing Elektromobilität für alle Mitarbeitenden öffnet Der Fuhrpark steht heute stärker im Fokus denn je. Kosten müssen kontrolliert, Risiken minimiert und gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität gesteigert werden. Für viele Fuhrparkmanager:innen bedeutet das einen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Organisation und steigenden Erwartungen an das Unternehmen.
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Athlon übernimmt die gesamte Abwicklung von der Bestellung und Auslieferung über das Vertragsmanagement bis zur Rückgabe. Während der Laufzeit sorgt ein umfassendes Servicepaket mit Wartung, Reparaturen, Reifenservice und Schadenmanagement für planbare Kosten und minimale Verwaltung.
er klassische Dienstwagen erfüllt zwar weiterhin seinen Zweck, ist aber meist nur einer begrenzten Gruppe von Mitarbeitenden vorbehalten. »Viele Beschäftigte wünschen sich flexiblere Mobilitätsangebote, die auch privat nutzbar sind und idealerweise nachhaltige Mobilität unterstützen«, weiß Stefan Fölting, Head of Product Management & Marketing bei Athlon Germany. Modernes Mobilitätsangebot – ohne neue Komplexität oder zusätzliche Kosten Damit stellt sich für Unternehmen eine zentrale Frage: Wie lässt sich Mobilität breiter anbieten, ohne den Fuhrpark zu vergrößern oder zusätzliche Kosten zu verursachen? Eine Lösung: Motivationsleasing. Dabei wird ein Fahrzeug über den Arbeitgeber geleast, die monatliche Rate jedoch über eine Gehaltsumwandlung vom Bruttogehalt des Mitarbeitenden getragen. Für den Fuhrpark bleibt das Modell klar steuerbar: Kosten, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind eindeutig geregelt und lassen sich in bestehende Strukturen integrieren. Gleichzeitig entsteht ein modernes
Mit LeaseToMotivate wird »Mobilität für alle« Realität: ein attraktives Mobilitäts angebot für Mitarbeitende, das den Fuhrpark organisatorisch schlank hält und die nachhaltige Transformation der Unternehmensmobilität vorantreibt. Alle Infos zum Produkt gibt es unter: athlon.com/de/mobilität Mobilitätsangebot, das von Mitarbeitenden als attraktiver Benefit wahrgenommen wird. Motivationsleasing als Treiber für E-Mobilität Besonders relevant ist Motivationsleasing im Kontext der Green Mobility, wie Stefan Fölting erklärt: »Elektrofahrzeuge profitieren von steuerlichen Vorteilen und werden dadurch für Mitarbeitende deutlich erschwinglicher. Unternehmen
können so den Anteil emissionsarmer Fahrzeuge erhöhen und ihre Nachhaltigkeitsstrategie sichtbar unterstützen, ohne zusätzliche Budgets für klassische Dienstwagenprogramme aufzubauen.« Athlon Germany bietet mit LeaseToMotivate eine Lösung, die auf diese Anforderungen zugeschnitten ist. Mitarbeitende wählen aus einem breiten Fahrzeugportfolio ihr Wunschauto – und
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Grüne Logistik
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fokus.swiss
Dekarbonisierung in der Logistik: vom Antrieb zum Betriebssystem
rüne Logistik wird oft als Technologiewechsel erzählt: anderer Antrieb, mehr Infrastruktur. Im Alltag zeigt sich jedoch, wie eng alles verzahnt ist – von der Flotte über die Energieversorgung bis zur Tourenplanung. Wenn Standzeiten knapp sind, Netzanschlüsse begrenzen und Ladefenster nicht verlässlich sitzen, wird Dekarbonisierung operative Disziplin. Gleichzeitig steigt der Druck, Emissionen nicht nur zu reduzieren, sondern sie sauber und vergleichbar nachzuweisen. CO2 wird damit zur Größe, die Vergaben und Investitionen mitprägt – und nur dann Wirkung entfaltet, wenn Technik, Prozesse und Software zusammenpassen. Die entscheidende Frage ist: Wie wird daraus ein Modell, das skaliert? Flotten: Entscheidung nach Einsatzprofil Wenn Dekarbonisierung Betriebsarbeit ist, beginnt sie bei der Frage, wie Fahrzeuge tatsächlich eingesetzt werden. Regionalverkehr mit Depots und klaren Standzeiten folgt einer anderen Logik als Langstrecken mit engen Zeitfenstern und wechselnden Routen. Wer diese Profile datenbasiert erfasst, schafft die Grundlage für realistische Umstellungspläne. Telematik wird damit zur Entscheidungsgrundlage, nicht zum Tracking: Sie zeigt, wo Reichweite wirklich zählt, wo sie überschätzt wird und wo verlässliche Ladefenster entstehen. Eine Total-Cost-of-Ownership-Analyse des ICCT deutet zudem darauf hin, dass batterieelektrische Lkw je nach Einsatzprofil vor 2030 wirtschaftlich konkurrenzfähig werden können – vor allem dort, wo Betrieb und Planung diese Logik unterstützen. Parallel lohnt sich der Blick auf Hebel, die unabhängig von der gewählten Technologie wirken. Dazu gehören eine bessere Auslastung, weniger Leerfahrten, präzisere Zeitfenster sowie ein Wartungs- und Fahrstil-Set-up, das den Energieverbrauch senkt. Oft entsteht der größte Effekt nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch die Kombination aus effizienten Kilometern und besserer Planbarkeit.
Oft entsteht der größte Effekt nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch die Kombination aus effizienten Kilometern und besserer Planbarkeit. Heavy-Duty-Charging: Laden als Produktionsfaktor Beim Laden schwerer Fahrzeuge zeigt sich, ob Elektrifizierung trägt. Der Unterschied zwischen Depot- und Korridorladen ist dabei zentral. Am Depot zählen Anschlussleistung, Flächenlayout und Genehmigungen – und vor allem der Umgang mit Spitzenlasten, wenn mehrere Fahrzeuge parallel laden. Auf der Strecke sind Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit entscheidend. Dazu braucht es einen Zugang, der reibungslos funktioniert: Tarife, Authentifizierung und klare Prozesse, wenn etwas ausfällt.
in Hubs, Depots und Lagern. Photovoltaik auf Dach- und Freiflächen kann den Eigenverbrauch erhöhen, Lastspitzen glätten und die Betriebskosten stabilisieren – besonders in Kombination mit Speicher und Lastmanagement. Entscheidend ist die Integration: Wer Speicher, Gebäudelasten und Ladepunkte gemeinsam steuert, gewinnt Spielraum, wenn Netzverstärkungen lange dauern oder Anschlussleistungen begrenzt sind. So wird das Logistikzentrum zur Energieplattform, die Lasten aktiv verteilt, statt sie nur zu konsumieren.
An diesem Punkt wird Software zur Betriebsbedingung. Charging-Management steuert Prioritäten, reserviert Zeitfenster, verteilt Leistung und verhindert Warteschlangen. Energiemanagement verbindet Laden mit der verfügbaren Anschlussleistung, Eigenstrom und betrieblichen Spitzenzeiten. Damit das nicht nebenbei läuft, muss die Logik in Disposition und Transportmanagement ankommen: Im Idealfall werden Touren mit Ladefenstern geplant, Puffer und Fallbacks definiert und Regeln für Vollbelegung oder Störungen erstellt. Je stärker Energie- und Ladesysteme in den Betrieb hineinwachsen, desto wichtiger wird auch Cyberresilienz – als Teil der Verfügbarkeit.
Multimodalität: stark, wenn sie planbar ist Multimodalität ist ein starker Hebel, wenn Volumen, Terminalnähe und Prozessstabilität vorhanden sind. In planbaren Relationen kann die Verlagerung auf Schiene oder kombinierte Verkehre Emissionen deutlich senken – vorausgesetzt, Buchung, Umschlag, Tracking und ETA sind verlässlich. Digitale Schnittstellen reduzieren hier die Reibung: Slot- und Yard-Management, standardisierte Statusmeldungen und saubere Ausnahmeprozesse machen multimodale Ketten robust. Wo Daten fehlen, wächst der Bedarf an Pufferzeit – und damit die betriebliche Komplexität.
Solare Hubs: Energie am Standort Elektrifizierung, Automatisierung und Kühlung erhöhen die Stromnachfrage
Wenn Sendungen kurzfristig disponiert werden oder enge Zeitfenster dominieren, bleibt die Straße oft zentral. Dann geht es
weniger um ein Entweder-oder, sondern um ein intelligentes Netzwerk: Schienen dort nutzen, wo sie zuverlässig passen – und eine Straßenlogistik, die parallel dekarbonisiert und ihre Effizienz konsequent steigert. Trends und Next Steps: vom Projekt zur Betriebsroutine In der Branche ist erkennbar, wohin sich die Umstellung entwickelt: Viele Unternehmen gehen pragmatisch vor und rollen neue Lösungen zuerst dort aus, wo sie im Alltag nachweislich funktionieren – in klar abgegrenzten Einsatzfällen – statt sich von Schlagworten leiten zu lassen. Der Rollout beginnt oft in Verkehren mit stabilen Standzeiten und planbaren Routen und wird dann schrittweise erweitert. Damit das skaliert, werden Infrastrukturpläne wichtiger, die Netzanschlüsse, Flächen und Betriebskonzepte früh klären. Gleichzeitig verschiebt sich der Schwerpunkt weg von Hardware allein hin zur Betriebsfähigkeit: Interoperabilität, Standardisierung, Cyberresilienz und Datenqualität werden zur Voraussetzung, damit die Transformation nicht an Schnittstellen hängen bleibt. Der Global EV Outlook (2025) der IEA verweist zudem auf stark wachsende Absatzzahlen bei elektrischen Heavy-Duty-Trucks – ein Signal, dass Skalierung möglich ist, sobald Infrastruktur und Betrieb zusammenpassen. Parallel professionalisiert sich die CO2-Steuerung. Emissionen müssen konsistent berechnet, intern steuerbar und in Vergaben nachvollziehbar sein; integriert in Transport-, Flotten- und Energiesysteme statt als nachgelagerte Excel-Logik. Wer diese Steuerungsebene aufbaut, kann Investitionen gezielter priorisieren, Partner sauber vergleichen und Dekarbonisierung als kontinuierliche Verbesserung betreiben. Grüne Logistik wird damit weniger ein Symbol als eine Kompetenz – und Fortschritt entsteht dort, wo Technik, Betrieb und Daten in einer gemeinsamen Logik zusammenlaufen. Text SMA
Brandreport • Phoenix Contact E-Mobility GmbH
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Ladeleistung wächst – Architektur entscheidet
icht die Anzahl der Ladepunkte entscheidet über den Erfolg der Elektromobilität, sondern die intelligente Auslegung der Systemarchitektur von Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Energiesystem. Michael Heinemann, CEO der Phoenix Contact E-Mobility GmbH, erklärt im Interview, warum dabei die Fahrzeug-Ladeschnittstelle zum strategischen Integrationsknoten wird. Herr Heinemann, wird die Debatte über den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu verkürzt geführt? Ja. In der öffentlichen Diskussion dominiert die Mengenperspektive: Mehr Ladepunkte, mehr Leistung, mehr Netzanschlüsse. Das ist notwendig, aber allein nicht ausreichend. Entscheidend ist, ob die gesamte E-Mobility-Architektur dauerhaft leistungsfähig und skalierbar ist. Elektromobilität ist heute ein System aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Energiesystem. Steigerungen der Ladeleistungen erhöhen die Gesamtanforderungen. Ob die
Ladeinfrastruktur langfristig tragfähig bleibt, entscheidet sich demnach in der Systemarchitektur und nicht allein in der Stückzahl. Wo liegen die strukturellen Schwächen heutiger Infrastruktur? Schwächen zeigen sich an den Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Ladestation, Leistungselektronik und Netz sowie in der Kommunikation. Genau dort entstehen Leistungsgrenzen. Das Ergebnis: Die Ladeperformance ist nicht wie erwartet und somit kein isoliertes Problem, sondern vor allem ein Integrationsthema. Das Integrationsthema bezieht sich doch auf das gesamte System – warum ist eigentlich die Fahrzeug-Ladeschnittstelle strategisch so relevant? Weil sie ein zentraler Integrationsknoten des Gesamtsystems ist und seine Leistung sowie seine Lebensdauer bestimmt. Ist die Schnittstelle nicht robust auf dauerhaft hohe Leistung, hohe mechanische Beanspruchung, starke
Wärmeentwicklung, Betriebssicherheit und zukünftige Leistungsstufen ausgelegt, limitiert sie zukünftige Fahrzeugplattformen. Ihre strategische Bedeutung wird häufig unterschätzt und sie kann schnell zum »Bottleneck« werden. Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen dabei, Bottlenecks aufzulösen und Integrationsknoten zu stärken? Phoenix Contact ist E-Mobility-Technologiepartner und Spezialist für hochstromfähige Ladestecker, Fahrzeug-Ladedosen sowie Controller für Infrastruktur- und Fahrzeugseite. Unser Anspruch lautet, Ladesysteme an den entscheidenden Integrationsknoten der E-Mobility-Architektur zukunftsfähig zu machen. Dazu zählt für uns zum Beispiel das Megawattladen im etablierten CCS-System: Leistungsfähigkeit vorausgedacht für Fahrzeugplattformen von morgen. Was bedeutet das für die Energiewende? Mit wachsender Elektromobilität steigt der Druck auf die Netze. Fahrzeuge werden zu
steuerbaren Verbrauchern im dezentralen Energiesystem – perspektivisch auch bidirektional als netzdienliche Speicher. Dies erfordert eine Architektur, die Kommunikation, Lastmanagement, Cybersecurity und Netzintegration von Beginn an mitdenkt. Wer bidirektionale Anwendungen heute nicht berücksichtigt, riskiert Integrationshürden. Systemintelligenz entscheidet über Zukunftsfähigkeit, technologisch wie wirtschaftlich. Deshalb noch mal: Architektur ist der Schlüssel. Mehr über die CCS-Ladedose mit integrierter Steuerung:
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#smartgreenmobility
Siemens • Brandreport
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Laden ist Logistik
Betreiber von Bus- und Lkw-Flotten stehen vor Herausforderungen: Emissionen senken, Kosten im Griff behalten, Verfügbarkeit sichern. Bei der Elektrifizierung von Fahrzeugen entscheidet nicht allein die Leistung am Ladepunkt. Siemens eMobility entwickelt und integriert dafür Ladeinfrastruktur, intelligente Softwarelösungen sowie Servicekonzepte für das Laden im Depot und unterwegs. Marcel Rümenapf, Head of Sales Europe bei Siemens eMobility, ordnet ein, wie solche Projekte gelingen, wie sich Depots skalieren lassen und welche Wettbewerbsfaktoren eine Rolle spielen.
Marcel Rümenapf Head of Sales Europe Herr Rümenapf, die Elektrifizierung von Bus- und Lkw-Flotten gilt als Hebel für mehr Nachhaltigkeit. Warum entscheidet nicht nur die Hardware über den Erfolg? Der Charger ist Mittel zum Zweck – er muss unkompliziert funktionieren. Entscheidend ist, dass die Fahrzeuge zuverlässig elektrisch fahren und die Bereitstellung in eng getakteten Ketten einwandfrei funktioniert. In der Logistik sind die Margen schmal, die Flotten müssen also kostenoptimiert betrieben werden. Das gelingt, wenn Transporte und Ladeprozess aufeinander abgestimmt sind. Dafür braucht es immer das Zusammenspiel von Hardware, Software und Service. Wo stoßen Betreiber in der Praxis am häufigsten an Grenzen? Am Schluss sind es drei Punkte: – Erstens Netzanschluss: Last- und Energiemanagement verhindert die Überlastung des Anschlusses und vermeidet teure Lastspitzen. – Zweitens Platzbedarf: Infrastruktur mit optimierter Grundfläche lässt sich besser in bestehende Depots integrieren. – Drittens Skalierbarkeit: Flotten werden meist Schritt für Schritt elektrifiziert. Skalierbare Ladeinfrastruktur macht das möglich. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben wir unseren Sicharge Flex entwickelt. Wie optimieren Sie den Netzanschluss konkret? Optimierung ist der Schlüssel, um unnötigen Ausbau zu vermeiden. Denn das kostet Geld und Zeit. Unsere Software Depotfinity ermöglicht Smart Charging – das heißt Ladezyklen werden optimiert und Lastspitzen vermieden. Mit verteilten Systemen kann die Leistung dynamisch auf Ladepunkte verteilt werden: Viele Fahrzeuge laden langsam, andere ganz schnell.
In der Logistik sind die Margen schmal, die Flotten müssen also kostenoptimiert betrieben werden. [...] Dafür braucht es immer das Zusammenspiel von Hardware, Software und Service.
– Marcel Rümenapf, Head of Sales Europe
Außerdem lassen sich Batteriespeicher oder eigene Photovoltaiksysteme integrieren. Welche Rolle spielen Monitoring, Prognosen und automatisierte Steuerung? Störungsfreier Betrieb ist die Grundlage für Wirtschaftlichkeit. Monitoring schafft Transparenz; Störungen können identifiziert – im besten Fall bereits vor dem Auftreten – und teilweise bereits remote behoben werden. Dafür setzen wir auch wieder Software ein – Sifinity Control. Prognosesysteme geben anhand von Daten wie Betriebsstunden und Ladezyklen Aufschluss über Wartungsbedarf und Verschleißteile. Automatisierte Steuerungen ermöglichen Anpassungen in Echtzeit. All das erfordert die Vernetzung kritischer Systemkomponenten,
was wiederum eine Angriffsfläche für Cyberattacken bietet. Es ist wichtig, entsprechende Maßnahmen zum Schutz davor zu ergreifen. Was unterscheidet professionelle Ladelösungen für Busse und Lkw von klassischen Pkw-Ladeparks? Lkw-Batterien sind deutlich größer als PkwBatterien. Pro Ladevorgang wird mehr Energie umgesetzt, zugleich blockiert ein Lkw den Ladepunkt länger und benötigt erheblich mehr Platz. Zudem müssen Fahrzeuge vorwärts an- und abfahren, was die Anforderungen an Layout und Verkehrsführung erhöht. Lkw-Laden ist ein B2B-Geschäft, in dem Zeit ein zentraler Faktor ist. Ideal ist es, den Lkw während der gesetzlich vorgeschriebenen Pausen vollständig zu laden – das erfordert hohe Ladeleistungen und einen entsprechend ausgelegten Netzanschluss. Gleichzeitig erwarten Fahrer bei Ankunft einen freien Ladeplatz, weshalb Reservierungssysteme an Bedeutung gewinnen und Betreibern eine bessere Planbarkeit ermöglichen. Sicharge Flex ist als verteiltes System konzipiert und erlaubt es, unterschiedliche Dispenser anzuschließen. So lassen sich heute installierte CCS-Dispenser später flexibel um MCS-Dispenser ergänzen. Welche Services minimieren Ausfallzeiten? Vier Dinge. Erstens Remote Monitoring und, wo möglich, Fehlerbehebung aus der Ferne. Zweitens ein Servicepartner-Netzwerk mit zertifizierten und trainierten Technikerinnen und Technikern für kurze
Reaktionszeiten. Drittens Ersatzteile: Verfügbarkeit, Bestellung und Logistik müssen stimmen. Viertens Redundanz: Planung von Puffern – zum Beispiel zusätzliche Ladepunkte. Interoperabilität ist für Flottenbetreiber sensibel. Wie bleibt man flexibel? Es geht um die Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Ladegerät sowie zwischen Backend und Ladegerät. Das ist ein dauerhafter Prozess – deswegen ist eine enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Backend-Providern unerlässlich. Regelmäßige Tests sind Standard. Viele Logistikunternehmen haben Respekt vor dem Transformationsaufwand. Wie begegnen Sie dem? Der Respekt relativiert sich, wenn sich die Gesamtkostenbetrachtung rechnet oder gesetzliche Vorgaben es nötig machen. Ein einfacher Einstieg könnte beispielsweise mit unserem mobilen Ladegerät erfolgen. Welche Rolle werden integrierte Lade-, Software- und Servicekonzepte in den nächsten Jahren spielen? Förderprogramme begünstigen den Aufbau von Lkw-Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Viele Logistikanwendungen lassen sich damit unkompliziert elektrisch bedienen. Das senkt die Hürden, was möglicherweise auch Depotelektrifizierung in größerem Maß nach sich zieht. Während dieser Entwicklung sind integrierte Konzepte unerlässlich, zunächst für den Aufbau, später für den Betrieb. Wir treiben Heavy-Duty-Charging seit den frühen 2000er-Jahren voran und werden das weiterhin mit innovativen Lösungen wie dem Sicharge Flex tun. Als verlässlicher Partner wollen wir unseren Kunden zur Seite stehen. Text Thomas Soltau Weitere Informationen unter: siemens.com/emobility/
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Brandreport • Hermes
© Hermes Germany / Willing-Holtz
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#smartgreenmobility
Immer mehr Pakete kommen per E-Fahrzeug
Alle kennen sie: Die Fahrzeuge der KEP-Dienstleister, die täglich Pakete an Haustüren und Out-of-Home-Zustellpunkte bringen. Paketdienstleister sind ein fester Bestandteil des Straßenbildes und Mitgestalter der Verkehrswende. Hermes Germany treibt die Elektrifizierung der Zustellflotte systematisch voran. In mehr als 80 deutschen Innenstädten stellt der Paketlogistiker inzwischen lokal emissionsfrei zu. Die Transformation betrifft nicht nur Fahrzeuge, sondern Prozesse, Infrastruktur und operative Steuerung gleichermaßen. Sie verändert Kostenstrukturen, Tourenlogik und Investitionsentscheidungen.
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it der Erfüllung seines selbst gesteckten Ziels, in 80 Innenstädten elektrisch zuzustellen, hat Hermes Germany eine wichtige Wegmarke passiert. In Hamburg wird bereits seit Ende 2023 im gesamten Stadtgebiet lokal emissionsfrei zugestellt, in München und Hannover seit März 2026. In Berlin betrifft dies den gesamten inneren S-Bahn-Ring. Das Projekt umfasst zudem alle 16 Landeshauptstädte. Für Hermes ist das ein operativer Meilenstein in einem anspruchsvollen und dynamischen Marktumfeld. Etappenziel erreicht »Wir haben geliefert«, sagt Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. Entscheidend sei, dass es keine Einheitslösung gebe, da jede Stadt und Region individuelle Ausgangsbedingungen biete, die ein Gesamtkonzept erfordern. Für das Etappenziel wurden die 50 einwohnerstärksten Städte berücksichtigt, ergänzt um weitere urbane Räume, in denen Infrastruktur und operative Bedingungen wie Tourlängen die Umstellung begünstigen.
Hermes Germany investiert an ausgewählten Standorten in eigene Ladepunkte, die mit Ökostrom versorgt werden. ist die Ladeinfrastruktur. Hermes Germany investiert an ausgewählten Standorten in eigene Ladepunkte, die mit Ökostrom
© Hermes Germany / Willing-Holtz
integrierte Lösungskonzept berücksichtigt die Ladezeiten und den Leistungsbedarf verschiedener Nutzergruppen – vom E-Transporter über den E-Lkw bis hin zu Flurverkehren«, erklärt Projektleiter Felix Spethmann. Die installierte Ladeleistung werde dynamisch verteilt und sei auf künftige Anforderungen ausgelegt.
Individuelle Umsetzung Konkret werden ausgewählte innenstadtnahe Postleitzahlengebiete so umgestellt, dass sowohl Haustür- als auch Paketshop-Zustellung mit E-Transportern oder Lastenrädern erfolgen. In Berlin sind 67 Postleitzahlengebiete mit 106 Quadratkilometern abgedeckt, 50 Lastenräder sind dort im Einsatz. In Stuttgart erhalten rund 447 000 Einwohnerinnen und Einwohner auf mehr als 166 Quadratkilometern ihre Sendungen lokal CO2-frei. Die Umstellung erfordert angepasste Tourenplanung, Investitionen in Technik sowie einen engen Austausch mit lokalen Servicepartnern und Kommunen. Investitionen in Ladeinfrastruktur Ein zentraler Faktor bei der Elektrifizierung
versorgt werden. Am Logistik-Center Langenhagen ging im Sommer 2025 ein skalierbares System in Betrieb. »Das
85 Prozent elektrisch bis 2031 Gleichzeitig bleibt der öffentliche Ausbau der Ladeinfrastruktur ein kritischer Faktor. »Um die Verkehrswende zu meistern, braucht es einen Schulterschluss zwischen den Kommunen und wirtschaftlichen Akteuren«, sagt Martin Jugel, Sustainability Manager Operation. Für die Branche bedeutet das: Elektrifizierung ist kein Einzelprojekt, sondern ein langfristiger Umbau der Zustellstruktur. © Hermes Germany
Spätestens bis zum Ende des Geschäftsjahres 2031 will Hermes Germany 85 Prozent der gesamten Zustellflotte elektrifizieren.
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#smartgreenmobility
LGI Logistics Group International GmbH • Brandreport
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Die Energiewende muss in Serie gehen Wärmepumpen und Smart Meter gelten als Schlüsseltechnologien der Energiewende. Doch zwischen politischem Ziel und installiertem Gerät liegen Lieferketten, Logistik und Montagekapazitäten. Wenn der Roll-out bundesweit funktionieren soll, müssen Energieanbieter und Logistikpartner eng zusammenarbeiten. Darüber sprechen Florian Beck, CEO des Logistikdienstleisters LGI, und Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland, deren Unternehmen seit rund einem Jahr beim Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende kooperieren. klarer Vorteil insbesondere bei großvolumigen Geräten wie Wärmepumpen.
Florian Beck CEO LGI Logistics Group International
Bastian Gierull CEO Octopus Energy Deutschland Herr Beck, wie verändert die Energiewende die Anforderungen an Lieferketten und Logistik? Die Energiewende verlangt effizientere, stabilere und stärker lokalisierte Lieferketten. Jeder unnötige Transport verursacht CO2 und Kosten. Entscheidend sind daher strategisch platzierte Hubs, kurze Wege und datenbasierte Netzwerkplanung. Mit über 40 Standorten in Europa und präzisen Center‑of‑Gravity‑Analysen optimiert LGI Distributionsnetzwerke hinsichtlich Emissionen, Kosten und Geschwindigkeit – ein
Welche Rolle will LGI bei der Skalierung der Energiewende spielen? »Energy & Climate« ist ein strategisches Wachstumsfeld. LGI unterstützt Hersteller und Energieanbieter entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom internationalen Produzenten über Warehousing und Qualitätsprüfung bis zur Baustellenbelieferung. Wir leisten damit einen direkten Beitrag zur Dekarbonisierung und schaffen zugleich die logistische Basis für Skalierung, Verlässlichkeit und Tempo in einem der wichtigsten Transformationsmärkte Europas. Welche Strukturen braucht es, um Wärmepumpen und Smart Meter bundesweit schnell auszurollen? Erforderlich sind intelligent positionierte Logistikzentren, branchenerfahrene Teams und durchgängig stabile Prozesse. Handwerker benötigen Material punktgenau – jede Verzögerung erzeugt Zusatzkosten und unzufriedene Endkunden. LGI bietet dafür einen One‑Stop‑Shop: vom Wareneingang über Qualitätsprüfungen bis zur Auslieferung auf die Baustelle. Weniger Schnittstellen bedeuten mehr Geschwindigkeit und ermöglichen Partnern wie Octopus, ihre Installationskapazitäten zügig hochzufahren.
braucht klare, stabile Rahmenbedingungen, dann kommt auch Geschwindigkeit rein. Was braucht es für einen schnellen,
LGI unterstützt flächendeckenden und inklusiven Roll-out – und welche Rolle Hersteller und spielen Partner wie LGI? Wir brauchen standardisierte, digitale Prozesse, Energieanbieter ent- die bundesweit skalieren, nicht nur Pilotprojekte. Und wir müssen alle mitnehmen: lang der gesamten transparente Preise, verständliche Angebote, verlässliche Umsetzung. Dafür braucht es starke Wertschöpfungskette. operative Partner. LGI sorgt für funktionie– Florian Beck, CEO LGI Logistics Group International
Herr Gierull, warum sind Wärme pumpen und Smart Meter zentral für die Energiewende – und warum geht der Roll-out noch zu langsam? Wenn wir die Energiewende ernst meinen, müssen wir an den größten Hebel: die Heizung. Wärmepumpen ersetzen Gas und Öl durch sauberen Strom. Smart Meter machen diesen Strom transparent und steuerbar. Zusammen sind sie die Basis eines modernen Energiesystems. Ohne sie bleibt alles Stückwerk. Zu langsam geht es, weil wir uns selbst bremsen: ständig neue Regeln, unsichere Förderungen, zu wenig Tempo in der Umsetzung. Wer investiert,
rende Logistik, Qualität und flexible Kapazitäten. Weniger Komplexität, mehr Tempo, damit die Energiewende endlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt. Weitere Informationen unter: lgigroup.com
Solvares Logistics GmbH • Brandreport
Warum Disposition über Effizienz, Kosten und CO₂ entscheidet Alexander Sollmann Geschäftsführer
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und 20–25 Prozent der Lkw-Kilometer in Deutschland werden jedes Jahr ohne Ladung gefahren. International liegen wir aktuell bei ca. 12–20 Prozent Leerfahrten. Die nationale Prozentzahl ist hierbei höher, da Rückladungen schwieriger zu organisieren sind, bei langen, internationalen Strecken mit Rückfracht dagegen besser planbar. Für Logistikunternehmen bedeutet das unnötige Kosten, vermeidbare CO2-Emissionen und eine ineffiziente Nutzung knapper Ressourcen. Die Branche steht unter doppeltem Druck: steigende Kosten und wachsende Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Leerfahrten sind dabei kein Randproblem, sondern Ausdruck struktureller Schwächen in der Transportplanung. Die Ursachen liegen oft tiefer: »Auch heute noch arbeiten Dispositionen mit analogen Prozessen, ausgedruckten Dispokärtchen oder Excel. In komplexen Netzwerken reicht das nicht mehr aus«, sagt Alexander Sollmann, Geschäftsführer von Solvares Logistics.
Wenn Disposition zum Engpass wird In Transportnetzwerken wird die Disposition schnell zum Engpass. Besonders hybride Flotten erhöhen die Anforderungen: Verbrenner, E-Lkw und alternative Antriebe bringen unterschiedliche Reichweiten sowie Lade- und Betankungslogiken mit sich. Gleichzeitig müssen Touren laufend angepasst werden, weil Fahrer:innen ausfallen, Kunden Zeitfenster ändern oder sich Verkehrsbedingungen verändern. Jede Entscheidung wirkt sich unmittelbar auf Kosten, Servicequalität und CO2-Bilanz aus. Genau hier setzen moderne Dispositionssysteme an. Sie verbinden Planung und Realität in Echtzeit, verknüpfen Aufträge, Fahrzeugkapazitäten, Verkehrsdaten und Zeitfenster und machen aus komplexen Einzelinformationen belastbare Entscheidungen. Die preisgekrönte Software opheo von Solvares Logistics geht noch einen Schritt weiter: Sie disponiert nicht nur reaktiv, sondern mit Blick auf künftig eintretende Ereignisse. Statt einzelne Touren manuell zu planen, berechnen Algorithmen Tausende Varianten und schlagen die effizienteste Lösung vor und informieren die Endkundschaft automatisiert über Änderungen. Damit verändert sich auch die Rolle der Disposition selbst. »Die Disposition ist heute die Kommandozentrale der Transportlogistik. Die Disposition von morgen ist ein Abweichungsmanagement, wo sich die Dispomanager:innen rein auf Abweichungen vom Standard konzen trieren. Alles, was normal läuft, wird sich in Datenbanken abspielen«, erklärt Sollmann.
Digitale Planung statt Bauchgefühl Mit opheo unterstützt Solvares Logistics Disponent:innen dabei, komplexe Transportnetzwerke effizient und vorausschauend zu steuern. Die Software analysiert Aufträge, Fahrzeuge, Zeitfenster und Verkehrsbedingungen, berechnet optimierte Touren und gleicht Planung und operative Realität kontinuierlich ab. Disponent:innen behalten dabei jederzeit die Kontrolle, greifen aber auf algorithmische Vorschläge zurück, die in Sekunden Tausende Varianten bewerten. Das Ergebnis ist mehr Transparenz im Tagesgeschäft, stabilere Transportprozesse und eine spürbare Reduktion unnötiger Leerfahrten. »Nachhaltigkeit entsteht nicht durch zusätzliche Prozesse, sondern durch bessere Planung. Wenn ein Lkw optimal ausgelastet ist, spart das nicht nur Kosten, sondern auch CO2«, sagt Sollmann. Die Optimierung der Disposition ist oft der erste und wirksamste Hebel. Ihr volles Potenzial entfaltet sie jedoch erst, wenn operative Abwicklung und Kostenkontrolle mitgedacht werden. Effizienz entlang der gesamten Transportkette Die Vermeidung von Leerfahrten ist nur ein Teil der Lösung. Wirklich effizient werden Transportprozesse erst, wenn Disposition, operative Abwicklung und Kostenkontrolle zusammenspielen. Dafür bietet Solvares Logistics ein passendes Portfolio: – opheo für intelligente Lkw-Disposition und Tourenoptimierung
– LP2 für die Planung, Steuerung und Abrechnung von Transporten – Frachtenrevision für die Prüfung von Transportrechnungen und mehr Kostentransparenz »Unser Ziel ist es, Transportprozesse ganzheitlich effizienter zu machen. Wenn Planung, Umsetzung und Kostenkontrolle zusammenspielen, profitieren Unternehmen doppelt: wirtschaftlich und ökologisch«, so Sollmann. Weniger Leerfahrten sind kein Zufall, sondern das Ergebnis besserer Planung. Das Zukunftspotenzial geht noch weiter: Dort, wo Transporte innerhalb einer Branche intelligenter gebündelt werden, ohne dass Konkurrenzdenken im Vordergrund steht, lassen sich zusätzliche Effizienzreserven erschließen. Gerade im urbanen Raum kann eine besser abgestimmte Transportlogistik Doppelstrukturen vermeiden – zugunsten von Umwelt, Kostenstruktur und Servicequalität. Weitere Informationen unter: www.solvares-logistics.com
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Brandreport • DAF Trucks Deutschland GmbH
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Die Elektrifizierung der Transportbranche DAF setzt neue Maßstäbe im vollelektrischen Güterverkehr und erweitert seine Rolle als verlässlicher Partner für Transportunternehmen und Kommunen auf dem Weg zur Energiewende konsequent. Bereits 2018 war der niederländische Nutzfahrzeughersteller Pionier in Europa, als er vollelektrische Lkw der Baureihen CF und LF auf den Markt brachte. Doch DAF blickt noch weiter zurück: 2010 präsentierte das Unternehmen seinen ersten HybridLkw – eine Innovation, die damals ihrer Zeit voraus war, aber den Grundstein für die heutige Technologieführerschaft legte.
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it der Fertigstellung des neuen Montagewerks in Eindhoven im Jahr 2023 begann für DAF eine neue Ära der Elektromobilität. Die vollelektrischen Lkw durchliefen intensive Praxistests auf der firmeneigenen Teststrecke, auf Landstraßen und Autobahnen sowie im regulären Betrieb bei europäischen Speditionen. Das Ergebnis: Ende 2025 startete die Serienproduktion der drei vollelektrischen Baureihen XB Electric, XD Electric und XF Electric. Besonders XD Electric und XF Electric überzeugten die Fachwelt und wurden mit dem renommierten »International Truck of the Year 2026« ausgezeichnet. Im Zuge der globalen Dekarbonisierung der Transportindustrie erweiterte DAF Anfang 2026 sein Angebot um die beiden großen Baureihen XG Electric und XG+ Electric. Damit deckt der Hersteller nun ein breites Spektrum ab: vom kompakten XB Electric (12 bis 19 Tonnen) für den urbanen Verteilerverkehr über den XD Electric für städtische und regionale Transporte bis hin zu den leistungsstarken Modellen XF, XG und XG+ Electric für den Güterfernverkehr. Zusätzlich umfasst das Portfolio elektrisch angetriebene Fahrzeuge für das Bauwesen, baunahe Anwendungen und den kommunalen Bereich – und stellt so nachhaltige Lösungen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete bereit.
bietet das Unternehmen gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Paccar Power Solutions ein ganzheitliches 360-Grad-Konzept. Dieses umfasst nicht nur den passenden Lkw, sondern auch die erforderliche Ladeinfrastruktur, Unterstützung bei den Genehmigungsverfahren und der Installation der Anlagen auf dem Firmengelände sowie Schulungen für Mitarbeitende und Fahrer:innen. So gewährleistet DAF, dass seine Kunden den Weg zur Elektromobilität erfolgreich und reibungslos beschreiten können. Diese innovative Strategie präsentiert DAF Trucks Deutschland mit Geschäftsführer Christoph Fitz als Sprecher auf der Handelsblatt Jahrestagung Nutzfahrzeuge am 11. und 12. Mai in München – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur emissionsfreien Zukunft des Straßengüterverkehrs.
Line-up mit allen elektrischen DAF-Baureihen, von der Sattelzugmaschine bis zum Fahrgestell mit Aufbau als Betonmischer, Abrollkipper oder auch Verteiler-Lkw.
Ein entscheidender Vorteil für Unternehmen und Kommunen, die elektrische DAF-Lkw in ihre Flotten integrieren, ist die Nutzung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP). Diese kobalt- und nickelfreien Akkus zeichnen sich durch hohe thermische Stabilität und eine außergewöhnlich lange Lebensdauer aus. Da die Batterien regelmäßig zu 100 Prozent geladen werden können, ohne die Lebensdauer zu beeinträchtigen, bieten die DAF-E-Lkw eine Leistungsspanne von 141 bis 525 kWh
sowie Antriebsleistungen von 120 kW (163 PS) bis 350 kW (480 PS). Damit erreichen sie Reichweiten von bis zu über 500 emissionsfreien Kilometern und ermöglichen im Fernverkehr bei optimaler Ladeplanung sogar Tagesdistanzen von mehr als 1000 Kilometern.
Weitere Informationen unter: daftrucks.de
Mit diesem umfassenden Produktportfolio ist DAF bestens gerüstet für die Transformation der Transportbranche hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Darüber hinaus
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GUT BEGLEITET IN DIE ZUKUNFT Die Ladekarte für Mercedes-Benz Trucks bietet Zugang zur öffentlichen Ladeinfrastruktur in 28 Ländern Europas* und unterstützt dabei, lange Distanzen zu überbrücken - über die maximale Reichweite unserer elektrischen Lkw hinaus.
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#smartgreenmobility
Keba Energy Automation GmbH • Brandreport
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Mobilitätswende braucht starke, zuverlässige Ladeinfrastruktur
Der Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur ist zentraler Bestandteil der Mobilitätswende. Wie intelligente AC- und DC-Ladelösungen, technologische Innovationen und höhere Nutzerfreundlichkeit die steigenden Anforderungen an Elektromobilität erfüllen können, erklärt Stefan Richter, CEO der Keba Energy Automation GmbH, im Interview.
Stefan Richter CEO Herr Richter, Keba gehört zu den Pionieren in der E-Mobilität und entwickelt sich zum Vollsortimenter in der Ladeinfrastruktur. Wie sehen zukunftssichere Ladeökosysteme von Keba aus? Seit 2009 sind wir in der Energieautomation tätig und prägen mit unseren Ladelösungen die E-Mobilität. Keba hat sich mit robusten AC-Wallboxen einen Namen gemacht. Heute decken wir das gesamte Spektrum bis hin zu leistungsstarken DC-Ladelösungen ab – in einem zunehmend integrierten Gesamtsystem aus Hardware, Software und Lifecycle-Services. Dieser ganzheitliche Ansatz ist das Ergebnis einer klaren Marktanforderung: Viele Kunden wünschen sich ein vollständig aufeinander abgestimmtes Portfolio. Insbesondere unser Angebot für kommerzielle und missionskritische Flotten haben wir systematisch ausgebaut. Es umfasst nicht nur Ladelösungen für den Fernverkehr, auch die urbane Distributionslogistik auf der »letzten Meile« ist in hohem Maße auf eine zuverlässige Ladeinfrastruktur angewiesen. Unsere DC-Wallbox mit einer Ladeleistung von 40 kW schließt hier eine wichtige Lücke zwischen langsamerem AC-Laden über Nacht und Highspeed-DCLaden. Nicht nur große Logistiker, auch Gewerbetreibende, kleine und mittelständische Betriebe können so ihre eigene E-Tankstelle betreiben und ihre Flottenfahrzeuge direkt vor Ort effizient laden. Das Prinzip lautet: Laden dort ermöglichen, wo das Fahrzeug ohnehin steht, wie beispielsweise während eines Logistikstopps. Deshalb bauen wir nicht nur das Thema Retail- und Destination-, sondern auch Depot-Charging mit Möglichkeiten für unkompliziertes Laden im öffentlichen und halb-öffentlichen Bereich gezielt weiter aus. Nicht jeder Betrieb hat dazu die räumlichen oder baulichen Voraussetzungen. Wie begegnen Sie solchen Herausforderungen? Wir analysieren jeden Use-Case individuell und entwickeln eine Lösung, die exakt zum
Wir halten die Wege kurz und bleiben damit nicht nur nachhaltiger, sondern auch unabhängiger und flexibler.
– Stefan Richter, CEO
Einsatzprofil passt. Das können umfassende All-in-One-Systeme mit zwei Ladepunkten, Highspeed-Leistung und großem Display sein oder besonders platzsparende Modelle. Ein Beispiel sind unsere neuen Satellitenlösungen aus intelligenter Schnellladestation mit externer Power Unit: Am Ladepunkt steht lediglich eine schlanke, kompakte Säule, während die Leistungselektronik bis zu 70 Meter entfernt in einem geschützten Bereich installiert werden kann. In staubintensiven oder lärmsensitiven Arbeitsumgebungen ist es beispielsweise ideal, wenn die empfindliche Elektronik nicht direkt im Arbeitsbereich steht; für den ÖPNV löst dieses Satellitensystem Platzprobleme, wenn Busse Spiegel an Spiegel eng im Depot stehen. Oftmals werden bestehende Layouts und Brownfield-Anlagen mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Unsere schlank designten »Pillars« lassen sich auch auf engstem Raum installieren, da sie einen Platzbedarf von weniger als 0,5 m2 haben. Wir betrachten jeden Anwendungsfall individuell, entscheidend sind letztlich die Total Cost of Ownership (TCO), nicht die Größe einer Anlage. Viele Unternehmen hatten in den letzten Jahren mit Lieferengpässen zu kämpfen. Wie sieht Ihre Produktionsstrategie aus? Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere komplette Hardware in Österreich entwickelt und gefertigt wird. Unsere Wallboxen kommen aus Linz, die DC-Infrastruktur aus Kärnten und Osttirol. Diese regionale Wertschöpfungstiefe »Made in Austria« ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Wir halten die Wege kurz und bleiben damit nicht nur nachhaltiger, sondern auch unabhängiger und flexibler. Wir beliefern Kunden in ganz Europa und darüber hinaus und kennen die
unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen in den einzelnen Märkten. Eine Ladestation in Deutschland muss andere Vorgaben erfüllen als in Großbritannien. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung können wir diese Vielfalt souverän abbilden. Stichwort Internationalität. Sprachbarrieren sind an der Ladesäule ein reales Thema. Auf der Power2Drive haben wir 2025 ein KIgestütztes Assistenzsystem und Avatare direkt an der Ladestation gezeigt. Nutzerinnen und Nutzer können so in ihrer jeweiligen Sprache interagieren, ohne auf externen Support angewiesen zu sein. Viele sagen, Laden müsse so einfach sein wie Tanken. Wir gehen einen Schritt weiter: Laden kann sogar einfacher sein als Tanken. Wir nutzen die neuen Technologien aber nicht nur, um das Ladeerlebnis komfortabler zu machen, sondern auch, um dringlichste Probleme zu lösen. Ein Beispiel dafür ist ein bekanntes Problem, nämlich der Kabeldiebstahl an öffentlichen Ladestationen. Dafür entwickeln wir derzeit eine KIgestützte Präventionstechnik, die nachrüstbar ist. Statt auf reaktive Lösungen wie GPS-Tracking bei abgeschnittenen Kabeln zu setzen, verfolgen wir einen präventiven Ansatz, damit Diebstahl und Vandalismus gar nicht erst entstehen. Solche Projekte entstehen in der Keba-Innovationsabteilung, die neue Ideen und Proof of Concepts entwickelt. Wir arbeiten hier mit einem Open-InnovationAnsatz: immer im engen Austausch und Dialog mit unseren Partnern und Kunden, um zu prüfen, wann Lösungen marktreif sind. Mir ist es aber wichtig zu betonen: Innovation bedeutet für uns nicht, dass Kunden alle paar Jahre in komplett neue Systeme investieren müssen. Im Gegenteil: Unser Anspruch
ist es, Technologien so zu entwickeln, dass sie langfristig nutzbar und ausbaufähig bleiben. Schon unsere AC-Generation haben wir modular konzipiert, einzelne Komponenten lassen sich flexibel im Feld austauschen und erweitern. In diese Richtung entwickeln wir auch unser DC-Portfolio weiter. Mit Produkten, die langlebig sind und Systemen, die sich an neue Marktanforderungen anpassen lassen. Dazu gehört auch die Fähigkeit zur Integration in PV-, Speicher- oder Energiemanagementsysteme. Investitionsentscheidungen sind allerdings oft preisgetrieben. Ja, teuer wird es aber dann, wenn man mehrfach überprüfen muss, austauschen muss. Unser Ziel ist daher klar: höchste Qualität, hohe Verfügbarkeiten und Support, minimale Wartung und ein Betrieb, der möglichst reibungslos läuft. Generell hat Service bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb haben wir unsere Service- und Supportsysteme in Europa gezielt auf ein neues Level gehoben, von 24/7-Erreichbarkeit bis hin zum professionalisierten Ticketmanagement. Uns ist durchaus bewusst, dass wir im DC-Bereich in deutlich kritischeren Umgebungen agieren als im AC-Bereich. Entsprechend priorisieren wir durch unsere mittlerweile über 750 000 Ladepunkte die Sicherstellung von Verfügbarkeiten und befähigen auch externe Support-Partner gezielt. Mit speziellen Trainings und einer offenen Informationskultur, die neben dem physischen Zugang auch Zugang zu relevanten Betriebsparametern bietet und es qualifizierten, unabhängigen Elektrofachbetrieben so ermöglicht, Diagnose, Wartungs- und Reparaturarbeiten schnell und direkt vor Ort durchzuführen. Weitere Informationen unter: keba.com
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Verkehr und Mobilität
fokus.swiss
Ladeinfrastruktur unter Strom Die Zahl der E-Autos wächst rasant, doch das Verhältnis von Fahrzeugen zu Ladepunkten verschiebt sich. In vielen Regionen stehen bereits heute mehr Ladepunkte als Fahrzeuge bereit. Nicht die schiere Verfügbarkeit, sondern Zuverlässigkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Ladesäulen entscheiden zunehmend darüber, ob Elektromobilität im Alltag überzeugt.
E
lektromobilität ist in Deutschland keine Vision mehr. Sie steht vor Büros, rollt durch Innenstädte und prägt Fuhrparks. Doch mit jedem zusätzlichen Fahrzeug steigt gleichzeitig der Anspruch. Nutzer:innen und Nutzer denken nicht in Förderkulissen oder Ausbauplänen, sondern in Minuten und Kilometern. Funktioniert die Ladesäule, ist sie frei, liefert sie die Leistung, die versprochen wurde? Vertrauen entsteht nicht durch Zielzahlen, sondern durch reibungslose Abläufe. Genau daran wird sich die nächste Phase der Verkehrswende entscheiden. Ausbau ist kein Selbstläufer Der Staat treibt den Ausbau mit Nachdruck voran. Nach Angaben der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur waren Ende 2024 rund 160 000 öffentliche Ladepunkte in Betrieb. Für das Jahr 2030 reichen die Szenarien von 380 000 bis 680 000 benötigten Ladepunkten. Diese Spannbreite zeigt bereits das Grundproblem. Es geht nicht nur um Masse, sondern um Systemlogik. Ladeinfrastruktur ist kein Bauprojekt mit Eröffnungsband, sondern ein dauerhaftes Betriebssystem mit Wartung, Software, Netzanschluss und klarer Standortstrategie. Wenn der Stecker versagt Im Alltag zeigt sich, wie fragil dieses System noch ist. Branchenberichte und Auswertungen von Aufsichts- und Marktakteuren machen deutlich, dass Ladepunkte nicht immer reibungslos funktionieren. Technische Störungen, Softwareprobleme oder Schwierigkeiten beim Bezahlen gehören vielerorts zum Alltag. Für Nutzerinnen und Nutzer ist das kein abstrakter Befund, sondern eine konkrete Erfahrung. Ein einzelnes negatives Erlebnis wirkt stärker als viele funktionierende Ladevorgänge. Elektromobilität wird emotional bewertet, nicht statistisch. Und genau das macht Zuverlässigkeit zum entscheidenden Faktor. Zwischen Leerlauf und Engpass Gleichzeitig offenbart sich eine strukturelle Schieflage. Der Elektromobilitätsmonitor des BDEW zeigt, dass viele Ladepunkte im
Verteilung zeigen deshalb: Akzeptanz wächst dort, wo Laden selbstverständlich wird und nicht zur täglichen Rechenaufgabe. Autobahn als Realitätstest Besonders sichtbar wird das auf Langstrecken. Tests des ADAC zeigen immer wieder, dass einzelne Autobahnstandorte zu wenige Ladepunkte oder zu geringe Leistung bieten. Für Urlaubsverkehr und Geschäftsreisen wird das schnell zum Geduldsspiel. Noch anspruchsvoller ist die Lage im Schwerlastverkehr. Analysen des International Council on Clean Transportation gehen davon aus, dass in Europa bis 2030 mehrere Tausend Megawatt-Ladepunkte notwendig sind, um elektrische Lkw wirtschaftlich betreiben zu können. Die AFIR-Verordnung der EU setzt dafür verbindliche Mindeststandards entlang zentraler Verkehrsachsen.
Bild iStockphoto/deepblue4you
Die Studienlage zeichnet ein klares Bild. Der Fokus verschiebt sich vom Zählen der Ladepunkte hin zur Qualität des Betriebs. Durchschnitt sehr gering ausgelastet sind. In wenigen Fällen werden etwa 15 bis 20 Prozent erreicht. Parallel stoßen einzelne Schnellladestandorte regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Problem ist nicht allein die Zahl der Säulen, sondern ihre Platzierung. Wo Verkehr tatsächlich stattfindet, wird Laden zum Nadelöhr. An anderen Orten wiederum bleibt teure Infrastruktur ungenutzt. Wirtschaftlichkeit und Nutzerzufriedenheit geraten so gleichzeitig unter Druck. Betrieb wird zur eigentlichen Leistung Studien aus dem Betreiberumfeld, etwa der eMobility Excellence CPO Report 2025 von P3, beschreiben einen deutlichen Rollenwandel. Der Bau der Ladesäule ist nur der Anfang.
Entscheidend sind Betrieb, Entstörung und transparente Kommunikation. Nutzerinnen und Nutzer erwarten keine technischen Erklärungen, sondern Verlässlichkeit. Ladeinfrastruktur wird damit vergleichbar mit Mobilfunk oder Bahnnetzen. Man bemerkt sie erst, wenn sie nicht funktioniert. Genau dann entscheidet sich, ob Vertrauen bleibt oder verloren geht. Alltag im ländlichen Raum Auch der ländliche Raum rückt stärker in den Fokus. Dort entscheidet Ladeinfrastruktur über Teilhabe, nicht über Komfort. Wer pendelt, braucht planbare Ladepunkte am Arbeitsplatz, an Verkehrsknoten oder im Wohnumfeld. Fehlen sie, bleibt Elektromobilität ein Stadtthema. Studien zur regionalen
Internationale Vergleiche sind ernüchternd Ein Blick über die Landesgrenzen bestätigt diesen Befund. Der Global EV Outlook der Internationalen Energieagentur zeigt, dass Länder mit zuverlässiger, einfach nutzbarer Ladeinfrastruktur deutlich schneller skalieren als Staaten mit reinen Ausbauzahlen. Nicht die nächste Ankündigung bringt den Durchbruch, sondern ein System, das im Alltag funktioniert. Elektromobilität ist kein Innovationswettbewerb mehr, sondern eine Frage der Reife. Vom Zählen zum Funktionieren Die Studienlage zeichnet ein klares Bild. Der Fokus verschiebt sich vom Zählen der Ladepunkte hin zur Qualität des Betriebs. Wartung, Standortlogik und Nutzerfreundlichkeit werden zur politischen und wirtschaftlichen Kernfrage. Elektromobilität scheitert nicht an der Technik, sondern an der Umsetzung. Die nächste Phase der Verkehrswende entscheidet sich nicht auf Konferenzen, sondern an der Ladesäule. Und dort zählt nur eines. Dass sie tut, was sie soll – Fahrzeuge zuverlässig mit Strom versorgen. Text Thomas Soltau
Brandreport • Evailable GmbH
Die nächste Phase der Elektromobilität entscheidet sich an der Ladesäule
Maren Rehnelt und Stefan Herr Geschäftsführer Evailable
M
aren Rehnelt und Stefan Herr sind Geschäftsführer von Evailable. Das Unternehmen unterstützt Betreiber von Ladeinfrastruktur dabei, ihre Ladesäulen effizient zu betreiben. Ein Gespräch über die Herausforderungen und wie Evailable mit KI die Zuverlässigkeit von Ladern verbessert. Nach Berichten der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur wächst in nahezu jeder Region Deutschlands die Ladestationsdichte. Betreiber bauen stark aus, beklagen jedoch gleichzeitig
mangelnde Wirtschaftlichkeit. Maren Rehnelt, Stefan Herr: Woran liegt das? Maren: Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unabhängig von Förderungen im Fahrzeugmarkt die Betreiber sich besonders attraktive Standorte sichern wollten. Das ist sicherlich gut im Sinne der Abdeckung für E-Auto-Fahrer und -Fahrerinnen. Stefan: Es treten jedoch zwei Effekte auf. Zum einen ist die Auslastung vieler Standorte noch nicht kostendeckend und die Kosten selbst steigen durch höhere Anforderungen, seien es neue Regularien oder schlichtweg, um die Kundenerwartungen zu erfüllen. Mit Kundenerwartungen meinen Sie sicherlich, dass Ladestationen zuverlässig funktionieren und selten ausfallen. Was genau sind die Herausforderungen, warum ist das komplexer als bei konventionellen Tankstellen? Maren: Ladestationen kann man sich wie große Computer vorstellen. Damit Energie
sicher geliefert werden, Kunden mit Kreditkarte bezahlen und Komponenten überwacht werden können, entstehen große Datenmengen. Kommt es hier zu einer Störung, sind oft lange Analysezeiten und hohe Kosten, besonders durch Technikerfahrten, die Folge. Die Daten manuell auszuwerten ist nahezu unmöglich, denn pro Anbieter entstehen leicht über eine Million Datensätze pro Tag. Sie haben bereits vor vier Jahren damit gestartet, künstliche Intelligenz für Auswertungen einzusetzen. Wie arbeitet diese KI genau? Stefan: Bevor wir unseren Service auf dem Markt angeboten haben, lernten wir, dass KI besonders gut Muster und Zusammenhänge erkennen kann. Das eignet sich perfekt, um unscheinbare Fehler zu erkennen, Ursachen zu ermitteln und Ausfälle sogar vorherzusagen, bevor sie passieren. Letzteres bis zu einer Woche im Voraus. Das ist für viele Betreiber in Europa eine echte Hilfe, um Kosten zu senken.
Worin sehen Sie die Zukunft der künstlichen Intelligenz in Ihrer Branche? Stefan: Wir haben in den letzten Jahren gesehen, in welchem hohen Tempo sich diese Technologie entwickelt. Heute können wir Fehlerursachen finden und Ausfälle voraussehen. Maren: Unsere Vorstellungen gehen da noch weiter. Wir möchten unseren Kunden, also den Betreibern der Ladestationen, ermöglichen, dass sie in den nächsten Jahren ein Vielfaches ihrer heutigen Ladestationen mit dem aktuellen Team betreiben können. Noch zuverlässiger und kostengünstiger. Das hilft am Ende auch, Ladepreise im Rahmen zu halten. Weitere Informationen unter: evailable.ai
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Westfalen AG • Brandreport
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Jedes eingesparte Gramm CO2 hilft Von Pkw bis Lkw: Westfalen-Gruppe bietet das gesamte Spektrum alternativer Antriebsenergien an ihren Tankstellen.
Sandra Schütte Leiterin Mobility
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ie Mobilitätswende ist in vollem Gange. Immer mehr Menschen und Unternehmen setzen auf alternative Antriebsenergien und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs. Doch der Wandel ist komplex: Infrastruktur, Technik und Wirtschaftlichkeit stellen alle Beteiligten vor Herausforderungen. Die Westfalen-Gruppe aus Münster begleitet diesen Prozess mit einem breiten Portfolio und innovativen Lösungen. Westfalen setzt auf Technologieoffenheit und bietet eine große Bandbreite an alternativen Antriebsenergien: Strom, Wasserstoff, Bio-LNG, -CNG und klassische Kraftstoffe. Der Anspruch dabei: Jedes eingesparte Gramm CO2 hilft, die Klimaziele zu erreichen. »Wir unterstützen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Flotten, die jeweils passende Lösung zu finden«, erklärt Sandra Schütte, Leiterin Mobility bei der Westfalen-Gruppe.
Wir unterstützen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Flotten, die jeweils passende Lösung zu finden.
– Sandra Schütte, Leiterin Mobility
Infrastruktur für alle Anforderungen Gerade die Elektromobilität entwickelt sich zum zentralen Baustein der Mobilität der Zukunft – im Individualverkehr ebenso wie im Schwerlastbereich. Die Vorteile liegen auf der Hand: E-Fahrzeuge sind leise, effizient und verursachen im Betrieb keine lokalen Emissionen. Politische Anreize und Steuervorteile machen den Umstieg attraktiv. Zugleich können Nutzerinnen und Nutzer von geringeren Wartungs- und Betriebskosten sowie modernen Leasingangeboten profitieren. Die passende Infrastruktur ist entscheidend für den Erfolg alternativer Antriebe. Westfalen investiert gezielt in den Ausbau von Lade- und Tankmöglichkeiten – für Pkw,
aber auch für Lkw. Auch im Schwerlastverkehr treibt das Unternehmen den Ausbau von Ladeparks für E-Lkw aktiv voran. Im Westen Deutschlands sind bereits vier solcher Standorte geplant. Auch für Speditions- und Logistikkunden plant Westfalen mit der Errichtung von Ladeinfrastruktur vor Ort in den Kundendepots Lösungen für den Umstieg.
Schritt für Schritt zur nachhaltigen Mobilität »Elektromobilität und alternative Antriebsenergien sind ein fester Bestandteil der Verkehrswende«, betont Sandra Schütte weiter. »Unsere Erfahrungen zeigen, dass innovative Infrastruktur und einfache Abrechnungslösungen entscheidend sind, um den Ausbau nachhaltiger Mobilität weiter voranzubringen.« Westfalen steht für Fortschritt und Verantwortung. Das Unternehmen begleitet Kunden auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft – mit Technologieoffenheit, Innovationskraft und dem klaren Ziel, jedes eingesparte Gramm CO2 möglich zu machen. Damit die Mobilität von morgen effizient, umweltfreundlich und zukunftssicher ist. Weitere Informationen unter: westfalen.com
Für Privatkunden und Unternehmen bietet Westfalen mit EquiVolt zudem Wallboxen für das Laden zu Hause und am Arbeitsplatz sowie ein begleitendes digitales Abrechnungssystem. Darüber hinaus können Fahrer:innen und Flottenmanager:innen mit der »Westfalen Service Card + eCharge« sowohl tanken als auch laden.
E.ON • Brandreport
Elektromobilität in der Logistik – wenn der Logistikhub zum Energiehub wird Warum Smart Charging und integrierte Ladeinfrastruktur jetzt über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden – und wie E.ON Drive die Logistikbranche elektrifiziert.
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ie Zukunft der Elektromobilität entscheidet sich nicht auf der Autobahn. Sie entscheidet sich auf dem Betriebsgelände – im Depot, im Verteilzentrum, im Umschlaglager. Überall dort, wo Transportströme geplant, Fahrzeuge disponiert und Energie eingesetzt wird. Hier, abseits der öffentlichen Bühne, entsteht gerade ein neuer Zukunftsmarkt: die elektrifizierte Logistik. Wer das für eine rein technische Umstellung hält, unterschätzt die Tragweite. Denn mit dem Wechsel von Diesel auf Strom verändert sich weit mehr als der Antrieb. Die Ladeinfrastruktur wird zum operativen Rückgrat eines Standorts. Sie muss leistungsfähig sein, wirtschaftlich arbeiten und sich flexibel in bestehende Prozesse einfügen. Unternehmen, die heute elektrifizieren, brauchen deshalb keine Insellösungen – sie brauchen ein System, das Transport, Energie und Betrieb zusammendenkt. Ein Partner für das große Ganze Genau hier setzt E.ON Drive an. Das Unternehmen positioniert sich als End-to-End-Partner für den Transport- und Logistiksektor – mit schlüsselfertigen Lösungen in 16 europäischen Märkten. Das Leistungsspektrum reicht von der Standortsuche und -bewertung über Planung, Genehmigungsmanagement und Netzanschluss bis hin zu Bau, Inbetriebnahme und laufendem Betrieb. Für Logistikunternehmen heißt das: weniger Komplexität, kürzere
Der Logistikhub der Zukunft ist kein reiner Ort des Warenflusses mehr. Er ist ein intelligenter Energiehub – und damit ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Projektlaufzeiten – und ein Partner, der Infrastruktur nicht nur installiert, sondern betriebsfähig hält. Laden, wenn der Strom günstig ist Besonders spannend wird es dort, wo Ladeinfrastruktur und Energieintelligenz zusammentreffen. Mit dem Produkt Dynamic Charge und dem dynamischen Ladetarif B2B Dynamic lassen sich Ladevorgänge gezielt in Zeitfenster mit niedrigeren Strompreisen verschieben. Der Effekt ist greifbar: geringere Energiekosten, bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur, mehr Wirtschaftlichkeit im Flottenbetrieb. E.ON beziffert das Einsparpotenzial auf bis zu 25 Prozent der Ladekosten – bei größeren Standorten ein erheblicher Hebel für die Gesamtbetriebskosten.
Vom Ladepark zum Energiesystem Doch der eigentliche Paradigmenwechsel liegt eine Stufe höher: Ladeinfrastruktur wird Teil eines integrierten Energiesystems. Batteriegestützte Speicherlösungen, intelligentes Energiemanagement, die Einbindung lokaler Erzeugung über Photovoltaik und perspektivisch auch Flexibilitäts- und Tradingmodelle eröffnen völlig neue Spielräume. Der Ladepark ist dann kein passiver Verbraucher mehr, sondern ein aktiver Bestandteil der Energie- und Betriebsstrategie. Praxistest statt Papierversprechen Damit solche Konzepte nicht Theorie bleiben, betreibt E.ON ein eigenes TestingLab. Dort werden Komponenten, Schnittstellen
und kundenspezifische Anforderungen unter realistischen Bedingungen geprüft. Das schafft technologische Offenheit, hohe Zuverlässigkeit – und vor allem die Sicherheit, dass individuelle Lösungen auch im rauen Tagesgeschäft funktionieren. Charging as a Service: Der nächste Schritt Der nächste Entwicklungsschritt zeichnet sich bereits ab: Charging as a Service für Heavy-Duty-Anwendungen. Dabei wird aus einem komplexen Infrastrukturprojekt ein skalierbares Servicemodell mit kalkulierbaren Kosten. Für die Logistikbranche bedeutet das: niedrigere Einstiegshürden, schnellere Umsetzung – und die Möglichkeit, die Elektrifizierung der Flotte als operativen Vorteil zu nutzen, statt sie als Investitionsrisiko zu fürchten. Weitere Informationen unter: eon-drive.de
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Brandreport • carbonify GmbH
#smartgreenmobility
»Die THG-Quote ist und bleibt die mit Abstand relevanteste Förderung der E-Mobilität« Wer als Unternehmen eine Firmenflotte mit vollelektrisch betriebenen Fahrzeugen oder öffentlich zugängliche Ladestationen hat, qualifiziert sich für den Erhalt einer THG-Prämie. Tim Kimpel, Co-Geschäftsführer von carbonify, über die Möglichkeiten finanzieller Prämien für E-Fahrzeuge und Ladepunkte. 450
2026 pro PKW: 120 - 300 €
400
€ / PKW
350
Tim Kimpel Co-Geschäftsführer
300 250
2022 pro PKW: 300 – 400 €
2023 pro PKW: 80 - 250 €
200
2024 pro PKW: 40 - 90 €
150
2025 pro PKW: 80 - 120 €
100 50 0
Herr Kimpel, wie steht es um die Elektrifizierung der deutschen Unternehmensflotten? Rund zwei Millionen rein batterieelektrische Fahrzeuge sind inzwischen allein in Deutschland auf den Straßen. Täglich kommen derzeit, mit rund 20 Prozent aller Neuzulassungen, viele weitere hinzu. In diesem Zusammenhang hat die Elektrifizierung von Unternehmensflotten in den letzten Jahren deutlich Fahrt aufgenommen. Nachhaltigkeitsgedanken, attraktive Modellpaletten, regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Überlegungen führen dazu, dass E-Fahrzeuge seit Jahren zunehmend als Alternative zu Verbrennern Einzug in deutsche Flotten halten. Zuletzt beobachteten wir, dass auch der Nutzfahrzeugbereich mit der Elektrifizierung zügig voranschreitet. Gleichzeitig sehen wir noch eine große Bandbreite: Während einige Unternehmen bereits große Teile ihrer Flotte elektrifiziert haben, stehen andere noch am Anfang. Die Transformation findet also statt, verläuft jedoch je nach Branche und Einsatzgebiet unterschiedlich schnell. Wichtig ist: Die Rahmenbedingungen sind häufig bereits sehr gut und werden immer besser – sowohl bei Fahrzeugen als auch bei der Ladeinfrastruktur. Wie können Unternehmen mit eigener Flotte von der THG-Quote profitieren? Die THG-Quote ist ein Instrument, das den Umstieg auf emissionsarme Mobilität finanziell belohnt. Unternehmen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen können die eingesparten CO2-Emissionen ihrer Flotte in Form der THG-Quote finanziell geltend machen. Grundlage ist die Verpflichtung von Mineralölunternehmen, die Emissionen der von ihnen in Verkehr gebrachten fossilen Kraftstoffe zu reduzieren. Wenn sie das nicht aus eigener Kraft in ausreichendem Maß schaffen, können sie alternativ – vereinfacht gesagt – eine Zahlung für das Dasein und die Förderung von E-Fahrzeugen aufgrund der hier deutlich niedrigeren CO2-Emissionen leisten. Auf diesem Weg erzielt carbonify Erlöse, die an Flotten, private Fahrzeughalterinnen und -halter und ebenso Betreiber von Ladestationen in Form der THG-Prämie in transparenter und partnerschaftlicher Art und Weise ausgezahlt werden können. Im Resultat ergibt sich daraus eine THG-Prämie in Abhängigkeit der Fahrzeugklasse von mehreren Hundert bis mehreren Tausend Euro pro Jahr. Dieser Geldfluss zwischen der Mineralölindustrie als »alter Welt« der Mobilität und der E-Mobilität funktioniert seit 2022 und wird voraussichtlich bis mindestens 2040 darstellbar sein. Die THG-Quote ist
1 4 6 9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 39 42 45 48 51 2 5 8 11 14 17 20 23 26 29 32 35 38 41 44 47 50 1 4 7 10 13 16 19 22 25 28 31 34 37 40 43 46 49 52 3 6 9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 39 42 45 48 51 2 5 8
2022
2023
2024
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2026
Historie von THG-Prämien für Flotten
Unternehmen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen können die eingesparten CO2-Emissionen ihrer Flotte in Form der THGQuote finanziell geltend machen.
– Tim Kimpel, Co-Geschäftsführer
und bleibt, gemessen am Fördervolumen, mit Abstand die relevanteste Förderung der E-Mobilität. Sie beschleunigt die E-Mobilitätswende mit einem Fördervolumen von über die Jahre prognostizierten 50 bis 100 Milliarden Euro massiv und entspricht einem Vielfachen von beispielsweise dem Fördervolumen der BAFA-Prämie. Steuergelder fließen dabei nicht. Zahlende sind die Nutzer fossiler Kraftstoffe und Begünstigte die Akteure der E-Mobilität in Form der aus den THG-Quoten resultierenden Auszahlungen – eben die sogenannte THG-Prämie. Wie sollten Unternehmen vorgehen, um die THG-Prämie zu erhalten? Der Prozess ist ganz unkompliziert. Unternehmen registrieren ihre Elektrofahrzeuge bei carbonify, indem sie Scans der jeweiligen Zulassungsbescheinigungen zur Verfügung stellen. Das geht ganz bequem in Form eines Sammeluploads. carbonify kümmert sich um den Rest: vom Auslesen der Fahrzeugscheine über die offiziellen Zertifizierungen der THGQuoten und den Verkauf der THG-Quoten an Mineralölunternehmen bis zur
jährlichen Auszahlung der THG-Prämie, die je nach gewünschtem Auszahlungsmodell wenige Tage nach Beantragung der THG-Prämie oder drei bis vier Monate nach Zertifizierung der THG-Quoten durch das Umweltbundesamt stattfindet. Welcher Betrag kann jährlich ausgezahlt werden und warum veränderte er sich zuletzt so stark? Die Höhe der THG-Prämie unterlag historisch starken Schwankungen aufgrund sich stetig verändernder Marktpreise und somit der Preise pro THG-Quote, die Mineralölunternehmen zahlen. Neben der Marktpreisentwicklung gibt es weitere Parameter wie etwa die Verhandlungsmacht von carbonify, die Fahrzeugklasse des Fahrzeugs oder dem gewünschten Auszahlungszeitpunkt, die ausschlaggebend für die Höhe der THG-Prämie sind. Auszahlungsbeträge waren im Tief für einen Pkw aufgrund einer Fehlfunktion des Marktes kurzzeitig bei unter 100 Euro und im Hoch bei über 400 Euro. Derzeit sind es beispielsweise rund 300 Euro, die ausgezahlt werden können. Für einen Lkw entspricht der Auszahlungsbetrag beispielsweise rund 5000 Euro.
Was ist Ihre Sicht auf die weitere Entwicklung der THG-Quote und das allgemeine Marktumfeld? Die THG-Quote ist seit 2022 ein facettenreicher und wesentlicher Bestandteil der Mobilitätswende und wird dies für die nächsten Jahre aller Voraussicht nach bleiben. Die Regulatorik und die Marktpreisentwicklung sind zwei der ganz bedeutenden Facetten. Seit mehreren Monaten befinden sich regulatorische Änderungen im Gesetzgebungsprozess, die die Leitplanken für die nächsten Jahre geben werden. Trotz einiger Kritikpunkte, die wir an dem Gesetzesentwurf haben, ist dieser sehr positiv und im Sinne der E-Mobilität gefasst. So wird beispielsweise der zuletzt stattgefundene Betrug bei den zur THG-Quote aus E-Mobilität bestehenden Alternativen stark eingeschränkt, was den Bedarf an THG-Quote aus E-Mobilität steigert. Dies und weitere Aspekte erlauben eine im Vergleich zu den letzten Jahren klare Sicht auf Stabilität bei den Marktpreisen und hohe Liquidität. Auch die in den letzten Jahren stattgefundene Konsolidierung des Marktes wird vermutlich weiter anhalten. Zu viele nicht profitabel agierende, kleine und unter Ineffizienz leidende THG-Quotenanbieter sind noch Teil des Marktes. Darüber hinaus erwarten wir eine steigende Nutzungsrate der THG-Quote. 2024 lag diese bei rund 64 Prozent. Dies bedeutet, dass eine unfassbare Summe von etwa 50 Millionen Euro allein im Jahr 2024 an potenzieller Förderung ausblieb. Aufgrund steigender Bekanntheit des Förderinstruments sowie steigender Marktpreise erwarten wir eine Nutzungsrate von 85 bis 90 Prozent, was die Relevanz der Förderung unterstreicht. In Summe wird das Marktumfeld weiter von Dynamik und Veränderung geprägt sein und es liegt an Expertinnen und Experten im THG-Quotenmarkt wie carbonify, diese Dynamik möglichst im Sinne der E-Mobilität zu nutzen. Ganz allgemein stehen wir bei der Elektrifizierung des Verkehrs trotz einer inzwischen langjährigen Historie erst am Anfang. Der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge wächst zwar schnell, im Gesamtbestand sind es aber noch wenige Prozent. Gleichzeitig zeigt unter anderem der THG-Quotenmarkt, dass Elektromobilität nicht nur ein Umweltthema ist, sondern auch wirtschaftliche Chancen bietet. Wenn Infrastruktur, Regulierung und Marktmechanismen weiter zusammenwirken, wird sich der Umstieg auf elektrische Flotten in den kommenden Jahren deutlich beschleunigen und die THG-Quote fester Bestandteil dieser Bewegung sein. Interview Rüdiger Schmidt-Sodingen
Der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge wächst zwar schnell, im Gesamtbestand sind es aber noch wenige Prozent.
– Tim Kimpel, Co-Geschäftsführer
Weitere Informationen unter: carbonify.de