

Tierische Erlebnisse im Walter Zoo in Gossau SG walterzoo.ch
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Tierische Erlebnisse im Walter Zoo in Gossau SG walterzoo.ch


Der Schauspieler spricht im Interview über seinen Sohn mit Angelman-Syndrom und erklärt, wie man andere unterstützen kann.
& GEORGE
Barrierefreie Ferien Schweiz
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– Individuelle Reisen mit und ohne Spitex – Ausflüge mit Zug, Schiff oder Chauffeur – Für Familien, Paare, Alleinreisende, Gruppen
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Peter Burri Follath
Die Zukunft wird oft als fernes Land beschrieben, ein Ort voller Möglichkeiten, aber auch voller Fragezeichen. Wir bei Pro Senectute wissen: Die Zukunft beginnt nicht morgen, sondern in den kleinen Momenten von heute, in einem Anruf, der zur Unterstützung wird, in einer Rampe, die plötzlich Freiheit schenkt, in einem «Wie gehts Ihnen wirklich?» statt einem eiligen «Alles gut?». Unser tägliches Tun ist eine Einladung, die Welt ein wenig freundlicher zu machen, und zwar dort, wo Menschen leben, älter werden, gesund bleiben oder mit Einschränkungen umgehen. Wir glauben an konkrete Lösungen, aber auch an die Kraft feiner Gesten und an Humor, der die Dinge leichter macht, ohne sie zu banalisieren. Wer unterstützt, übt die Kunst der richtigen Dosierung: nicht zu viel, nicht zu wenig, gerade so, dass jemand seinen eigenen Rhythmus wiederfindet. Ob technische Assistenz oder soziale Dienste, unser Anspruch ist, dass Unterstützung nicht überwältigt, sondern befähigt. Technik wird erst dann sinnvoll, wenn sie Menschen entlastet und nicht nur beeindruckt. Deshalb denken wir alle unsere Lösungen vom Alltag her, vom Notrufknopf über digitale Tools bis zu verlässlichen Besuchsdiensten oder dem Sportkurs. Unterstützende Strukturen entstehen nicht durch schöne Worte, sondern durch Handeln und Klarheit. Nähe entsteht nicht durch Worte, sondern durch Anwesenheit.
Gesundheit verstehen wir nicht als Ziel, das man irgendwann erreicht, sondern als Beziehung zwischen uns und unseren Möglichkeiten. Viele Menschen leben mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder den kleinen Einschränkungen des Alters. Was sie verbindet, ist nicht das Defizit, sondern die erstaunliche Fähigkeit, Wege zu finden, mit dem Leben zu gehen. Wir begleiten diese Wege mit Angeboten, die stärken. Dazu gehören vielfältige Möglichkeiten, anderen Menschen zu begegnen, sei es in unseren Kursen, in der persönlichen Beratung, bei der Entlastung von Angehörigen oder durch direkte und alltagsnahe Unterstützung zu Hause in den eigenen vier Wänden.
Prävention bedeutet für uns nicht Verzicht, sondern Freude an der eigenen Zukunft. Manchmal ist es ein Spaziergang, der die Welt weitet, manchmal eine Atemübung, die den Tag beruhigt, manchmal ein Gespräch, das Mut macht, weil es wieder Perspektive schenkt. Wenn wir von der neuen Normalität sprechen, meinen wir eine Gesellschaft, die Barrieren abbaut statt Menschen. Wir brauchen Räume, Wege und Dienstleistungen, die selbstverständlich zugänglich sind, nicht nur für einige, sondern

Gute Pflege und Betreuung
entstehen, wenn Fachkräfte geschützt, gestärkt und weitergebildet werden. Es reicht nicht, ihnen zu danken. Es braucht Rahmen, in denen sie wirken können.
für alle. Barrierefreiheit ist kein Spezialprojekt, sondern eine Haltung: Rampen statt Hürden, klare Orientierung, sichere Mobilität, digitale Angebote, die Freude machen statt Frust. Die Vielfalt unserer Gesellschaft ist keine Herausforderung, sondern ein Reichtum. Teilhabe entsteht dort, wo Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten willkommen sind, ohne vorher beweisen zu müssen, dass sie es wert sind. Eine Gesellschaft zeigt ihre Reife nicht an grossen Versprechen, sondern daran, wie sie ihre Türen öffnet.
Damit all das gelingt, braucht es Menschen, die helfen wollen und die wissen, wie es geht. Ausbildung im Gesundheits- und Sozialwesen ist für uns ein Herzensanliegen. Wir glauben an professionelles Handwerk mit Sinn, an Karrieren, die Perspektiven bieten, an Arbeitsbedingungen,
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die Qualität ermöglichen. Gute Pflege und Betreuung entstehen, wenn Fachkräfte geschützt, gestärkt und weitergebildet werden. Es reicht nicht, ihnen zu danken. Es braucht Rahmen, in denen sie wirken können. Wer täglich trägt, soll auch selbst getragen werden. Wissenschaft und Forschung sind für uns dabei keine Welt für Spezialistinnen und Spezialisten, sondern das Fundament für gute Entscheidungen. Wir setzen auf Daten, Evaluationen und Studien, nicht um graue Theorie zu produzieren, sondern um herauszufinden, was im echten Leben wirkt. Erkenntnisse werden zu Praxis, wenn man sie ernst nimmt, vereinfacht, ausprobiert und anpasst. Wir arbeiten mit Hochschulen, Gemeinden und Partnern in der ganzen Schweiz zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die nicht nur modern aussehen, sondern alltagstauglich bleiben. Innovation ist keine spektakuläre Show, sondern die Geduld, Dinge so lange zu verbessern, bis sie Menschen wirklich dienen.
Und dann gibt es noch die Zuversicht. Nicht die naive, sondern die leise, hartnäckige Zuversicht, die aus Erfahrung wächst. Der Erfahrung, dass jede Veränderung mit einem kleinen Schritt beginnt. Dass Vernetzung wirkt. Dass Hilfe ansteckend ist, im besten Sinne. Dass Humor selbst schwere Themen leichter tragbar macht. Wir glauben fest daran, dass eine Gesellschaft, die gemeinsam lacht, auch gemeinsam Lösungen findet. Ein gemeinsames Lächeln ist übrigens eine Form der Inklusion, die sofort funktioniert und nichts kostet.
An alle, die Unterstützung suchen: Melden Sie sich. Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche, sondern eine Form der Selbstfürsorge.
An alle, die unterstützen möchten: Kommen Sie dazu. Jede Stunde, jeder Gedanke, jede Fähigkeit zählt.
An alle Entscheidungsträgerinnen und -träger: Lassen Sie uns Brücken bauen, bevor Gräben entstehen. Prävention, Barrierefreiheit und Ausbildung sind keine Kosten, sondern Investitionen in die Zukunft, in jene Zukunft, die wir alle einmal brauchen werden.
Vielleicht lässt sich Lebensqualität am einfachsten so beschreiben: als das Recht, das eigene Leben im eigenen Tempo zu leben, sicher, verbunden und gesehen. Dafür arbeiten wir. Mit Herz, mit Ernsthaftigkeit und einem guten Schuss Humor. Und mit dem Vertrauen, dass die Zukunft nicht nur machbar ist, sondern lebenswert, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Text Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation Pro Senectute Schweiz
Lesen Sie mehr. 04 Gesundheit
08 Schlaf in der Schwangerschaft
12 Longevity
14 Interview: Colin Farrell
18 Ausbildung
22 Inklusion
26 Kind und Krebs
29 Augengesundheit
30 Familienreisen
Fokus Uneingeschränkt leben. Projektleitung
Anja Marti
Country Manager Pascal Buck
Produktionsleitung
Kevin Meier
Layout
Mathias Manner
Text
Aaliyah Daidi, Marlène von Arx, Miriam Rauh, Pia Soldan, SMA, Walter Nogueira Titelbild
©HFPA
Distributionskanal
Tages-Anzeiger
Druckerei DZZ Druckzentrum AG
Smart Media Agency. Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch redaktion@smartmediaagency.ch fokus.swiss


Sonnenberg Biomedical Health Hotel
Das Sonnenberg Biomedical Health Hotel mit dem integrierten BioMed Center Sonnenberg ist eines der wenigen Häuser Europas, das medizinische Spitzenkompetenz, pflanzliche Gourmetküche und stilvolle Hotellerie unter einem Dach vereint.




Herr Rau und Frau Lins, welches strategische Konzept verfolgt das Sonnenberg Biomedical Health Hotel genau?
Wir verstehen unser Haus nicht nur als Ort, sondern als ein tiefgreifendes Konzept. Strukturell beherbergen wir zwei separate Einheiten unter einem Dach: das Restaurant und Hotel sowie den hoch spezialisierten medizinischen Teil. In unserem strategischen Ansatz fokussieren wir uns konsequent auf die ganzheitliche Komponente. Das bedeutet, dass wir die Gesundheitseffekte massiv skalieren, indem wir die medizinische Expertise nahtlos mit der Hotellerie und einer exzellenten Ernährung verknüpfen. Dementsprechend bieten wir als erstes vollveganes Vier-Sterne-Haus eine Umgebung, in der Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Kulinarik-Fachleute Hand in Hand arbeiten.
Wer findet den Weg zu Ihnen und was ist das primäre Ziel eines Aufenthalts? Mit unserem Angebot sprechen wir Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen an, da wir in der Lage sind, auf individuelle Bedürfnisse und Gegebenheiten einzugehen. Unsere Zielgruppe umfasst beispielsweise Managerinnen und Manager, die im Alltag dauerhaft auf hohem Leistungsniveau agieren. Diese Gäste kommen im Schnitt für drei Tage zu uns auf den Sonnenberg, profitieren von unserem holistischen Angebot und lassen sich sowohl verwöhnen als auch medizinisch begleiten. Somit ermöglichen wir einen umfassenden «Reset» für Körper und Geist. Ein zentraler Pfeiler ist dabei die Prävention: Wir möchten die Menschen abholen, bevor sich eine chronische Belastung zu einem manifesten Krankheitsbild auswächst – wir denken folglich immer einen Schritt voraus. Dennoch ist unsere medizinische Basis so breit aufgestellt, dass wir auch in der Lage sind, schwer erkrankte Menschen, beispielsweise Krebspatientinnen und -patienten, kompetent zu begleiten. Unterstützt wird dieser Prozess durch die malerische Umgebung im Appenzell, die dazu einlädt, die Natur beim Wandern zu geniessen und neue Kraft zu schöpfen.
Herr Dr. Rau, die medizinische Abteilung gilt als Herzstück des Hauses. Auf welche Schwerpunkte fokussiert sich Ihr Team? Wir sind darauf spezialisiert, schwierige und insbesondere auch «unklare» Krankheitsbilder zu entschlüsseln. Gleichzeitig behandeln wir jedoch auch scheinbar einfache Gesundheitsstörungen nach demselben konsequenten Prinzip: Wir therapieren die Ursachen und stellen durch den Einsatz verschiedener Instrumente

Wir
möchten die Menschen abholen, bevor sich eine chronische Belastung zu einem manifesten Krankheitsbild auswächst – wir denken folglich immer einen Schritt voraus.
die optimale Funktion der Organe wieder her. Dabei ist es entscheidend, dass wir nicht Diagnosen behandeln, sondern den Menschen in seiner Individualität sehen. Dementsprechend wählen wir die Kombination der ärztlichen und therapeutischen Anwendungen für jeden Gast hochgradig persönlich aus.
Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen konkret aus, um diesen Heilerfolg zu erzielen? Der Schlüssel liegt im Ineinandergreifen der verschiedenen Behandlungsverfahren. Schmerz und gesundheitliche Defizite haben meist mehrere sehr unterschiedliche Ursachen – sowohl körperliche als auch psychische.
Durch die Synergie diverser Fachbereiche streben wir die bestmögliche Verbesserung der Gesundheit an. Die Basis hierfür bildet immer eine moderne, ganzheitliche Abklärung der Krankheitsursachen. Unser TherapieTeam unterstützt diesen Erfolg mit massgeschneiderten Plänen und löst kompetent Verspannungen, Stauungen sowie Blockaden aller Art. Da die Behandlungsziele fortlaufend in Absprache zwischen Ärztinnen und Therapeuten überprüft und angepasst werden, gewährleisten
wir eine dynamische Behandlung. Um den Erfolg langfristig zu sichern, geben wir unseren Gästen zudem spezielle Übungen und Tipps für zu Hause mit, wobei wir für Rückfragen natürlich jederzeit erreichbar bleiben.
Herr Baumeler, die Ernährung spielt im Sonnenberg eine zentrale Rolle. Wie setzen Sie den medizinischen Anspruch in der Küche um?
In unserem Restaurant erwartet die Gäste eine vielfältige Auswahl an veganen und glutenfreien Speisen, die perfekt auf das medizinische Konzept abgestimmt sind. Wir arbeiten nach dem strikten Grundsatz, dass alle Zutaten frisch, hochwertig und biologisch sind. Daher kooperieren wir eng mit qualifizierten Partnern, um die höchste Qualität bei Obst und Gemüse sicherzustellen. Ein wesentlicher Aspekt unserer Philosophie ist das Thema «Clean Food». Wir verzichten vollständig auf Fertigprodukte und künstliche Schadstoffe. Zudem achten wir auf Nachhaltigkeit: Durch kurze Lieferzeiten und eine durchdachte Menüplanung reduzieren wir das tägliche Abfallaufkommen auf ein absolutes Minimum.

Oft hält sich das Vorurteil, vegane Küche sei zwar gesund, aber wenig genussvoll. Wie begegnen Sie dieser Skepsis? Das ist ein wichtiger Punkt. Vegane Küche hat oft den Ruf, primär gesund, aber vielleicht wenig aufregend zu sein. Wir zeigen jedoch Tag für Tag, dass sie äusserst köstlich, raffiniert und vor allem sättigend sein kann. Unsere Gäste können sich bereits beim Frühstücksbuffet und Mittagsmenü von einer abwechslungsreichen Auswahl gesunder Köstlichkeiten überzeugen. Am Abend krönen wir den Tag mit einem exzellenten Vier-Gang-Menü. Somit beweisen wir, dass nahrhafte Lebensmittel und echte Gaumenfreuden keine Gegensätze sind. Infolgedessen wird die Ernährung bei uns nicht als Einschränkung, sondern als bereichernder Teil des Behandlungsprozesses erlebt, der zeigt, wie viel Energie und Lebensfreude in einer bewussten, pflanzlichen Kulinarik steckt. Jedes Gericht ist nicht nur nährstoffreich, sondern auch ein visuelles und geschmackliches Erlebnis – kreativ komponiert, fein abgestimmt und voller überraschender Aromen. Welche Atmosphäre erwartet Ihre Gäste? Ein Aufenthalt auf dem Sonnenberg beginnt mit der Ruhe der Natur, einem nährstoffreichen Frühstück und – je nach Bedürfnis – einer medizinischen Abklärung oder regenerativen Anwendung. Zwischen Behandlungen laden Spaziergänge, Rückzugsorte und die Weite des Appenzellerlands dazu ein, bewusst zu entschleunigen.
Viele Gäste berichten, dass bereits wenige Tage ausreichen, um neue Klarheit, spürbare Energie und ein deutlich verbessertes Körpergefühl zu entwickeln.
Ob für ein verlängertes Wochenende zur Regeneration oder eine gezielte medizinische Begleitung – der Sonnenberg bietet Raum, um neue Energie zu schöpfen und den eigenen Weg zu nachhaltiger Gesundheit bewusst zu gestalten. Das Hotel und Restaurant sind auch öffentlich zugänglich.
Weitere Informationen unter biomed-sonnenberg.com und sonnenberg-schwellbrunn.ch

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung ist oft geprägt von einem ständigen Balanceakt zwischen medizinischer Behandlung, Alltag, Arbeit, sozialen Beziehungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Für viele Menschen gehören körperliche Einschränkungen zum täglichen Rhythmus – und nicht selten auch das Gefühl, dass ihre Situation von der Gesellschaft nicht vollständig gesehen oder verstanden wird.
In diesem Kontext ist Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern ein Zustand, in dem Menschen trotz Einschränkungen ein möglichst selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können. Das setzt voraus, dass Rahmenbedingungen stimmen: Zugang zu medizinischen und therapeutischen Angeboten, Unterstützung im Alltag, barrierefreie Lebensräume sowie die Möglichkeit zur Teilhabe in Arbeit, Bildung und Gesellschaft.
Alltag mit dauerhaften Einschränkungen Chronische Erkrankungen und Behinderungen sind in ihrer Ausprägung vielfältig. Sie reichen von mobilitätsbezogenen Einschränkungen über Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen bis hin zu psychischen Belastungen, die dauerhaft präsent sind. Gemeinsam ist vielen Betroffenen, dass der Alltag ein ständiges Abwägen bedeutet: Was ist heute möglich, was nicht? Welche Belastung ist vertretbar und welche nicht?
Viele Menschen entwickeln dabei individuelle Strategien, um den Tag zu strukturieren. Pausen werden eingeplant, Aktivitäten in kleinere Einheiten aufgeteilt und Routinen integriert, um Energie zu sparen. Diese Bewältigungsformen sind nicht nur pragmatisch, sondern oft auch Ausdruck von Selbstbestimmung. Sie zeigen, wie Menschen trotz Behinderung ihre Lebensqualität aktiv gestalten. Gleichzeitig sind chronische Erkrankungen häufig mit Unvorhersehbarkeiten verbunden. Ein guter Tag kann schnell zu einem schlechten wechseln, ohne dass ein sichtbarer Grund erkennbar ist. Diese Unberechenbarkeit kann zu Unsicherheit und Stress führen, weil die Planung des Alltags erschwert wird. In vielen Fällen
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entsteht daraus auch ein Gefühl von Isolation, wenn das Umfeld diese Schwankungen nicht nachvollziehen kann.
Unsichtbare Erkrankungen und gesellschaftliche Wahrnehmung
Ein zentrales Thema ist die Wahrnehmung unsichtbarer Erkrankungen. Schmerzen, Fatigue, Angststörungen, Fibromyalgie oder chronische Entzündungen sind oft nicht sofort erkennbar – und werden deshalb in sozialen Situationen häufig falsch eingeordnet. Menschen hören dann Sätze wie «Du siehst doch gesund aus» oder «Das ist doch nur Kopfsache». Solche Reaktionen sind nicht nur frustrierend, sondern können auch die psychische Belastung erhöhen.
Eine wichtige Voraussetzung für ein inklusives Miteinander ist daher ein verändertes Verständnis von Gesundheit. Gesundheit ist nicht immer sichtbar und Krankheit ist nicht immer gleichbedeutend mit äusserlicher Einschränkung. Aufklärung, Sensibilisierung und eine respektvolle Haltung sind notwendig, damit Menschen mit unsichtbaren Erkrankungen nicht unsichtbar bleiben. Psychische Belastungen und Resilienz Chronische Erkrankungen wirken sich nicht nur körperlich aus, sondern belasten auch die Psyche. Die ständige Auseinandersetzung mit Symptomen, Arztterminen und Unsicherheiten kann zu Angst, Depression oder Erschöpfung führen. Gleichzeitig ist die psychische Gesundheit ein wichtiger Faktor für die Bewältigung der Erkrankung: Wer emotional stabiler ist, kann besser mit Einschränkungen umgehen.
Resilienz ist dabei kein «innerer Muskel», den man einfach stärken kann, sondern ein Prozess, der durch Unterstützung, Zugang zu Ressourcen und eine stabile Umgebung begünstigt wird. Für viele Menschen spielen soziale Netzwerke, Selbsthilfegruppen oder Therapien eine zentrale Rolle. Auch die Möglichkeit, über die eigene Situation zu sprechen und ernst genommen zu werden, ist ein wichtiger Baustein.
Prävention und Gesundheitsförderung
Prävention ist ein weiterer wichtiger Aspekt im Themenfeld Gesundheit und Wohlbefinden. Sie
umfasst sowohl die Verhinderung von Erkrankungen als auch die Stärkung von Ressourcen, um das Risiko von Verschlechterungen zu reduzieren. Prävention ist nicht nur Aufgabe des Gesundheitswesens, sondern auch des gesellschaftlichen Umfelds: Arbeitgebende, Schulen, Städte und Gemeinden tragen dazu bei, wie gesund Menschen leben können.
Gesundheitsförderung kann viele Formen annehmen: Bewegungsprogramme, psychische Gesundheitsangebote, frühzeitige Diagnostik oder strukturelle Massnahmen wie barrierefreie Infrastruktur. Wichtig ist, dass Prävention nicht als moralischer Appell verstanden wird, sondern als Unterstützung, die Menschen befähigt, ihre Gesundheit aktiv zu gestalten.
Teilhabe in Arbeit und Bildung Soziale Teilhabe ist ein zentrales Element eines selbstbestimmten Lebens. Dazu gehört insbesondere der Zugang zu Arbeit und Bildung. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sind hier oft Hürden zu überwinden: physische Barrieren, fehlende Flexibilität im Arbeitsalltag oder mangelnde Sensibilität im Umfeld.
Flexibilität kann dabei ein Schlüssel sein: Angepasste Arbeitszeiten, Homeoffice, reduzierte Wochenstunden oder eine schrittweise Rückkehr nach längeren Ausfallzeiten können den Unterschied ausmachen. Auch in Bildungseinrichtungen ist Anpassungsfähigkeit wichtig – sei es durch barrierefreie Zugänge, individuelle Lernformen oder Unterstützung bei Prüfungen.
Inklusion bedeutet nicht, dass alle Menschen gleich behandelt werden, sondern dass sie den Bedürfnissen entsprechend die gleichen Chancen erhalten. Es geht um eine Anpassung des Systems, nicht um das «Anpassen» der Person.
Barrierefreiheit und öffentlicher Raum Barrierefreiheit ist ein zentraler Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Sie betrifft nicht nur Rollstuhlgängigkeit, sondern auch Zugänglichkeit für Menschen mit sensorischen oder kognitiven Einschränkungen. Barrierefreie Gestaltung umfasst Rampen, Aufzüge und
breite Türen, aber auch klare Beschilderungen, taktile Orientierungshilfen oder gut lesbare Informationen. Der öffentliche Raum spielt eine entscheidende Rolle, weil er darüber entscheidet, ob Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Barrierefreiheit ist daher auch eine Frage der Gleichberechtigung: Wer nicht in der Lage ist, bestimmte Orte zu erreichen, wird aus dem gesellschaftlichen Alltag ausgeschlossen. Medizinische, therapeutische und soziale Unterstützung Ein weiteres zentrales Thema ist der Zugang zu medizinischen und therapeutischen Angeboten. Chronische Erkrankungen erfordern oft eine langfristige Betreuung, die sowohl medizinisch als auch sozial gedacht werden muss. Neben der Behandlung stehen Themen wie Schmerzmanagement, Rehabilitation, psychologische Unterstützung und Alltagsassistenz im Fokus.
Auch die soziale Unterstützung ist wichtig: Familien, Freundeskreise, Nachbarschaften oder professionelle Unterstützungsangebote können entscheidend sein. In vielen Fällen sind es nicht nur medizinische Massnahmen, sondern praktische Hilfen im Alltag, die den Unterschied machen. Das Leben mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen ist nicht nur eine individuelle Herausforderung, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Gesundheit und Wohlbefinden entstehen dort, wo Menschen Zugang zu Unterstützung, Teilhabe und passenden Rahmenbedingungen haben. Eine inklusive Gesellschaft ermöglicht es, dass Menschen trotz Einschränkungen selbstbestimmt leben können – in Arbeit, Bildung und im öffentlichen Raum. Uneingeschränkt leben bedeutet, dass Menschen nicht an ihren Grenzen gemessen werden, sondern an den Möglichkeiten, die ihnen offenstehen. Dazu gehören nicht nur medizinische Versorgung und Unterstützung, sondern auch Respekt, Verständnis und die Bereitschaft, Strukturen so zu gestalten, dass Teilhabe wirklich möglich wird.
Text SMA
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal so richtig tief durchgeatmet und dabei völlig abschalten können? In einer so schnelllebigen Welt wird die Stille zum grössten Luxusgut. Wir hetzen durch Termine, scrollen durch endlose Feeds und verlieren dabei oft das Gespür für das eigene Wohlbefinden.

In Interlaken, eingebettet zwischen Seen und den markanten Gipfeln des Berner Oberlandes, zeigt das SALZANO Hotel – Spa – Restaurant, wie moderne Gesundheit heute verstanden wird. Nämlich als tiefe Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln. Das familiengeführte Haus, das Sonja Salzano und Patrizio Salzano seit über 30 Jahren mit spürbarem Herzblut führen und das heute auch in zweiter Generation gemeinsam mit Fabian Salzano geprägt wird, lässt diesen besonderen Spirit bereits beim ersten Schritt über die Türschwelle erlebbar werden.. Gesundheit ist kein Projekt, sondern ein Gefühl Oft verstehen wir Gesundheit als eine Art To-DoListe: mehr Sport, strengere Ernährung, weniger Stress. Doch im Grunde ist echte Erholung viel simpler. Das SALZANO kombiniert Komfort, Kulinarik und Wellness. „Slow Travel“ ist hier schlichtweg gelebter Alltag. Es geht darum, das Handy beiseitezulegen, die Zeit zu vergessen und den eigenen Rhythmus wiederzufinden. Die einzigartige Lage in der Jungfrau Region bietet dabei unzählige Möglichkeiten, die Umgebung aktiv oder in aller Stille zu erkunden.
Wellness, die unter die Haut geht Vergessen Sie sterile Wellness-Anlagen. Unser Spa ist eine Hommage an die Schätze der Alpenwelt. Ein besonderes Highlight ist die Bio-ArvenholzSauna. Die ätherischen Öle der Arve, auch „Königin der Alpen“ genannt, umhüllen den Körper mit einem unverwechselbaren Duft, der das Stresslevel nachweislich senken und die Herzfrequenz beruhigt. Die Vielfalt der Anwendungen spiegelt die alpine Tradition wider: vom Swarovski-Dampfbad über das traditionelle Brechelbad bis hin zur Panoramasauna mit Blick auf die Eigernordwand. Jeder Bereich ist darauf ausgelegt, Körper und Geist zu entlasten. Eine Form der Entschleunigung, die das gesamte Nervensystem erreicht.
Waldbaden und Waldmassage: Zurück zum Ursprung Das Herzstück unserer Philosophie findet oft draussen statt. Bei einer Waldmassage lassen unsere Therapeutinnen den klassischen Behandlungsraum hinter sich. Umgeben vom Rauschen der Blätter, dem leichten Windzug und dem Duft von Tannennadeln
und feuchtem Moos, erfährt Entspannung eine völlig neue Dimension. Bevor die eigentliche Massage beginnt, führt der Weg barfuss über Moos und den weichen Waldboden. Das Spüren der Kieselsteine im Lombach unter Ihren Füssen und das bewusste Einatmen der klaren Bergluft wirken entschleunigend.
Die Natur auf dem Teller: Alpine Erlebnisküche Ein grosser Teil unseres Wohlbefindens geht durch den Magen. Dass gesunde Ernährung absolut nichts mit Verzicht zu tun hat, beweis die mit 15 GaultMillauPunkten ausgezeichnete „Alpine Erlebnisküche“. Küchenchef Jan-Philipp Wesemann setzt das von Sonja Salzano entwickelte Konzept mit beeindruckender Leidenschaft um. Er kombiniert das alte Wissen über regionale Wildkräuter und traditionelle Zutaten mit einer modernen, raffinierten Note. Die Qualität der Produkte steht dabei an oberster Stelle: Viele Kräuter und Gemüsesorten stammen direkt aus dem hauseigenen Garten oder von Kleinbauern aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Bei uns schmecken Sie die Region in jedem Bissen. Ob für ein langes Wochenende oder eine längere Auszeit zum Regenieren: Das SALZANO lädt Sie dazu ein, die Hektik des Alltags gegen die Ruhe der Natur einzutauschen und Ihre mentale Batterie wieder aufzuladen. Gönnen Sie sich die Zeit, wieder einmal


richtig durchzuatmen. Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Zuhause in Interlaken willkommen zu heissen.
Alle Details zu den Zimmern, dem Spa-Angebot und der preisgekrönten Küche finden Sie auf unserer Website: www.salzano.ch
Reinigung, Entspannung, Pflege, wohltuende Speisen: Der Hammam Basar +Salon im Zürcher Seefeld bietet eine ganzheitliche Revitalisierung – ein Ort der Regeneration um sich genussvoll und regelmässig eine Auszeit zu gönnen.

Lis Mijnssen
Initiantin & Inhaberin Hammam Basar +Salon

WWohltuende Speisen
kuratierten Basar kaufen kann und beschliessen, uns solche Selbstliebe-Momente regelmässig zu gönnen … Zu Gast bei Freund:innen
Ausserordentlich ist die herzliche, aufmerksame Gastfreundschaft, welche vom ganzen Team des Hammam Basar +Salon vermittelt wird. Eine öffentliche Oase, die sich anfühlt wie ein Besuch bei Freund:innen. Diese Sorgfalt im Umgang mit den Gästen, in der Auswahl der hochwertigen Produkte sowie im ganzen Angebot zieht sich wie ein roter Faden durch und zeichnet die Besonderheit dieses wunderbaren Ortes aus.
«Genau diesen Rahmen möchten wir für eine Auszeit bieten, dies ist die Philosophie und Grundlage», bestätigt Lis Mijnssen. «Schön, wenn wir uns diese regelmässig gönnen, uns selbst Sorge tragen, das Immunsystem stärken und Energie tanken, dies ermöglicht uns dieser regenerierende Aufenthalt für die Herausforderungen des Alltags.»
Eine nachklingende Erfahrung
Ein Erlebnis ist auch der Besuch im Salon, dem hauseigenen Restaurant. Hier sind alle Gäste unabhängig von einem Hammam-Besuch willkommen.
Liebevoll zubereitete Mezze, knackig frische Salate, gehaltvolle Suppen, hausgebackenes Dinkel- und glutenfreies Brot und frisch gepresste Säfte werden serviert – alle Köstlichkeiten sind vegetarisch und vegan sowie biologisch und vollwertig. Die Menüs werden mit marktfrischen Produkten aus der Region zubereitet, ausgewogen und wohltuend. Gewürzt wird
ohlig eingebettet versinken wir in den Kissen und lassen uns die erfrischende Kräutertee-Hausmischung schmecken. Das Hammam-Reinigungsritual und eine wohltuende Ganzkörpermassage mit eigens produzierten biologischen Ölen haben ihre Wirkung getan: So entspannt von der kleinen Zehe bis zur Haarwurzel waren wir noch selten. Modern, urban, mit Mousharabiehs durchbrochenen Fassadenelementen, fügt sich das Hammam-Gebäude ganz selbstverständlich in die Umgebung ein. Feine natürliche Düfte und eine Mitarbeiterin heissen uns herzlich willkommen. Wir werden ins Hammam-Ritual eingeführt: Vom Aufwärmraum nehmen wir die HammamUtensilien mit in den Warmraum, füllen warmes Wasser in Capazos, begiessen uns ausgiebig in den Nischen und waschen uns mit Savon Noir. Mit dem warmen Wasser wird der Körper aufgewärmt und der Stoffwechsel angeregt, Toxine werden ausgeschwemmt. Zusätzlich aufgewärmt im Heissraum, rubbeln wir uns danach mit dem Gommagehandschuh von Kopf bis Fuss und waschen aufgeweichte Hautschüppchen ab. Anschliessend wird der Rhassoul, eine Tonerde aus dem Atlas, aufgetragen. Dieser remineralisiert, bindet Giftstoffe und hinterlässt eine seidenzarte Haut. Zwischendurch entspannen wir auf dem Herzstück des Hammams, dem warmen Nabelstein, mit Blick in die wunderbar reflektierenden Leuchten. In ein grosses Hammam-Tuch gehüllt, liegen wir nach dem Rundgang mit Tee und köstlicher Dattelmilch versorgt im Ruheraum. Nach dem Nachschwitzen werden wir zu den Behandlungsräumen begleitet, wo wir eine auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Massage geniessen, die auch die letzten Verspannungen löst.
hauptsächlich mit frischen Kräutern, gesüsst mit Birkenzucker. Auf Sensibilitäten der Gäste wird besonders Rücksicht genommen. Beim Bestellen erfahren wir von der aufmerksamen Bedienung, dass täglich durchgehend warme Küche serviert wird und man alles auch to-go mitnehmen kann, falls die Zeit zum feinen Kochen fehlt.
Wir stärken uns mit einer hausgemachten HammamSuppe mit viel Gemüse und Kräutern, Linsen, VollreisSpaghetti, buntem Salat mit feinem Dressing, Kichererbsen, Granatapfelkernen, Sprossen und Kürbiskernen. Zum Abschluss nehmen wir eine hausgemachte Dattelpraliné und Schoko-Friandises. Wir fühlen uns rundum wohl und gut genährt, blättern noch ein wenig in einem Buch aus der Salonbibliothek über marokkanische Textilien, welches man auch im angrenzenden, schön
Frühling hoch über dem Alltag
ENoch lange nach dem Besuch im Hammam Basar +Salon spüren wir eine erholsam-erfrischend pure Entspannung. Eine Empfehlung für alle, die sich selbst etwas Gutes tun und eine Auszeit geniessen möchten, um von Kopf bis Fuss verwöhnt zu werden. Ein Besuch ist ein wertvolles Geschenk – sowohl für sich selbst als auch für die Liebsten. Mit dem Codewort «Salon Surprise» wird eine kleine Köstlichkeit offeriert. Weitere Informationen unter: hammambasar.ch shop.hammambasar.ch

Das Panoramahotel Braunwald als Ihr
s gibt Momente, in denen man spürt, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Wenn im April die Natur erwacht und die Berge langsam dem Winter entfliehen, wächst die Sehnsucht nach Weite, frischer Luft und echter Erholung. Gerade in solchen Momenten entfaltet Braunwald seine besondere Qualität. Hoch über dem Alltag, inmitten der Glarner Alpen, liegt ein Ort, an dem Ruhe nicht inszeniert wirkt, sondern ganz selbstverständlich ist. Das Panoramahotel Braunwald wird zum idealen Rückzugsort für alle, die im Bergfrühling neue Energie tanken möchten, ganz ohne weite Anreise. Ein sanfter Übergang in die Erholung Das Besondere am Panoramahotel Braunwald zeigt sich bereits bei der Ankunft: Wer in Braunwald ankommt, lässt den Verkehr und den gewohnten Lärm des Alltags unten im Tal zurück. Die Fahrt mit der Standseilbahn auf über 1200 Meter wirkt dabei wie ein sanfter Übergang in eine andere Zeit. Oben angekommen, fühlt man sich sofort unbeschwerter, atmet tiefer und geniesst die Stille. Die autofreie Umgebung schafft ein Gefühl von Freiheit und Geborgenheit, das andernorts selten geworden ist. Gerade darin liegt die besondere Qualität Braunwalds: Der Ort schafft einen natürlichen Abstand zum Alltag. Statt Reizüberflutung treten Weite, Klarheit und Gelassenheit in den Vordergrund. Unser Hotel greift genau diese Atmosphäre auf und wird so zu einem modernen, gemütlichen Rückzugsort für erholsame Tage in den Bergen.
Regeneration heisst nicht Stillstand Erholung bedeutet eine feine Balance zwischen Entspannung und Bewegung. Direkt vor unserer Haustür öffnet sich die Braunwalder Bergwelt mit ihren Wegen durch die aufblühende Frühlingslandschaft, stillen Waldwegen und aussichtsreichen

Touren zum Oberblegisee. Während die Gipfel oft noch schneebedeckt in der Sonne glänzen, zieht darunter schon die leichte, helle Jahreszeit ein. Wer sich aktiv erholen möchte, findet darüber hinaus ideale Voraussetzungen, mit dem Mountain- oder E-Bike auszufahren oder auf dem Klettersteig in alpiner Kulisse kleine Abenteuer zu erleben. So entsteht eine Auszeit, die sich nicht auf eine einzige Form der Erholung festlegt, sondern Ruhe, Bewegung und Naturgenuss auf besondere Weise miteinander verbindet und sich ganz individuell an die Bedürfnisse und das eigene Tempo anpassen lässt.
Herzliche Gastfreundschaft und genussvolle Momente Gastfreundschaft zeigt sich bei uns nicht nur in Förmlichkeit, sondern in einer Atmosphäre, die Herzlichkeit und Leichtigkeit stilvoll miteinander verbindet. Das Panoramahotel Braunwald pflegt eine Form des Ankommens, die aufmerksam
und persönlich wirkt. Auch kulinarisch setzt sich dieser Anspruch fort: mit sorgfältig komponierten Gerichten, regionalen Zutaten und einer Küche, die Qualität und Genuss auf elegante Weise zusammenführt. Ihre besondere Wirkung entfaltet sie auf unserer Panoramaterrasse. Wenn das Abendlicht über die Berge gleitet und die Landschaft in warme Töne taucht, entstehen so jene Momente, die einen Aufenthalt lange nachklingen lassen: bei einem Drink, einer Glarner Spezialität und dem Gefühl, für einen Augenblick ganz bei sich zu sein.
Eine Auszeit in Reichweite
Die Nähe zu grossen Zentren macht Braunwald zu einem Ort, der sich auch für kurzfristige Auszeiten hervorragend eignet. Lange Anreisen entfallen, und trotzdem stellt sich das Gefühl ein, dem Alltag spürbar ferner zu sein. Bereits die Anreise gestaltet sich angenehm unkompliziert:
In Linthal gelingt der Umstieg zur Standseilbahn einfach und übersichtlich, wobei Mitarbeitende von «Braunwald willkommen» bei Bedarf unterstützend zur Seite stehen. Die unmittelbare Nähe zur Bergstation ist Teil dieser Leichtigkeit. Ergänzt wird dies durch zwei barrierefreie Zimmer, die den Aufenthalt für unterschiedliche Bedürfnisse angenehm mittragen. Im Panoramahotel wird daraus eine erholsame Pause, die ohne grossen Aufwand möglich ist. Gerade jetzt zeigt sich der Bergfrühling von seiner besonders reizvollen Seite: Die Luft ist klar, die Sonne gewinnt spürbar an Kraft, und in der Natur liegt bereits die Vorfreude auf die warme Jahreszeit. Besonders über die Auffahrt erhält diese Auszeit einen stimmigen Rahmen. Mit dem Angebot «Drei Tage Wandern & Erholen» verbindet das Panoramahotel Braunwald drei Übernachtungen mit geführten Wanderungen, Wellnesszutritt, Verpflegung während des Aufenthalts und weiteren inkludierten Leistungen vor Ort. So werden schon wenige Tage zu einer wohltuenden Pause voller Ruhe, Weite und neuer Energie. Wir freuen uns darauf, unseren Gästen den Bergfrühling von seiner schönsten Seite zeigen zu dürfen.
Weitere Informationen unter: panoramahotel-braunwald.ch








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Wer heute über Gesundheit spricht, meint selten nur die Abwesenheit von Krankheit. Begriffe wie Prävention, Leistungsfähigkeit oder Vitalität sind längst Teil einer breiteren Debatte geworden: Wie lässt sich die eigene Gesundheit langfristig stabilisieren – und idealerweise optimieren? Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich ein Ort, der Gesundheit als langfristigen, strukturierten Prozess versteht.
as Chenot Palace Weggis, direkt am Vierwaldstättersee gelegen, versteht sich nicht als Wellnesshotel im herkömmlichen Sinn. Der Aufenthalt folgt hier keinem offenen Spa-Prinzip, sondern einem definierten Ablauf. Gäste kommen mit einem konkreten Ziel: ihren Gesundheitszustand zu analysieren, Zusammenhänge zu verstehen und daraus Konsequenzen für ihren Alltag abzuleiten.
Grundlage dafür ist die Chenot Method, ein Ansatz, der in den 1970er-Jahren begründet wurde und seither kontinuierlich weiterentwickelt wird. Im Zentrum steht die Frage, wie sich zentrale körperliche Prozesse besser verstehen und gezielt unterstützen lassen.
Ein Aufenthalt mit Struktur Der Aufenthalt folgt einer klaren Struktur. Die Programme sind auf mehrere Tage ausgelegt und bauen Schritt für Schritt aufeinander auf. Diagnostik, Ernährung, Bewegung und Regeneration sind dabei nicht voneinander getrennt, sondern miteinander verbunden.
Auf über 5000 Quadratmetern vereint das Haus medizinische Infrastruktur und klassische Wellnessbereiche. Entscheidend ist jedoch weniger die Ausstattung als die Logik dahinter: Tests und Analysen dienen nicht der Momentaufnahme, sondern als Grundlage für ein Gesamtkonzept. Der Körper wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als System, in dem verschiedene Funktionen miteinander verbunden sind.
Diese Systemperspektive zieht sich durch den gesamten Aufenthalt. Jeder Schritt – von der ersten Analyse bis zur täglichen Routine – ist Teil eines grösseren Zusammenhangs.
Die Idee hinter der Chenot Method
Die Chenot Method kombiniert moderne medizinische Erkenntnisse mit Elementen der traditionellen chinesischen Medizin. Im Zentrum steht die Idee, dass der Körper grundsätzlich über die Fähigkeit verfügt, sich selbst zu regulieren – vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Stress, Ernährung, Bewegungsmangel oder Umweltfaktoren können diese Prozesse jedoch beeinträchtigen. Ziel der Methode ist es, solche Einflüsse sichtbar zu machen und gezielt darauf zu reagieren. Dabei geht es weniger um kurzfristige Effekte als um eine nachhaltige Verbesserung grundlegender Funktionen wie des Stoffwechsels, der Regeneration und des Energiehaushalts.
Ein wichtiges Instrument sind dabei die sogenannten Chenot Lifestyle Biomarkers, die individuelle Muster sichtbar machen und als Grundlage für personalisierte Programme dienen. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die wissenschaftliche Arbeit unter der Leitung von Dr. George Gaitanos, der aktuelle Forschungsergebnisse in die Weiterentwicklung der Methode integriert.
Vom Reset zur Analyse
Während die einwöchigen Programme wie das preisgekrönte Advanced Detox auf gezielte Regeneration und Entlastung des Körpers ausgerichtet sind, rückt ein neuer Ansatz in den Vordergrund: das Verständnis der eigenen Biologie. Das Programm Body Insights & Optimisation verfolgt genau dieses Ziel. Innerhalb von fünf Nächten entsteht ein detailliertes Bild des individuellen Gesundheitszustands – basierend auf moderner Diagnostik und funktionellen Analysen.
Hier wird Gesundheit als die Summe funktionierender biologischer Prozesse
verstanden.
Dazu gehören:
Erweiterte Blutanalysen, die über klassische Gesundheitswerte hinausgehen und funktionelle Zusammenhänge sichtbar machen
– Epigenetische Tests, die zeigen, wie Lebensstil und Umwelt die Aktivität von Genen beeinflussen
– Mikrobiomanalysen, die einen Einblick in die Zusammensetzung der Darmflora geben und deren Rolle für Immunsystem und Stoffwechsel verdeutlichen
Die Ergebnisse werden nicht einzeln betrachtet, sondern in einen grösseren Kontext eingeordnet. Entscheidend ist die Interpretation: Welche Muster lassen sich erkennen? Welche Faktoren beeinflussen den aktuellen gesundheitlichen Zustand? Und vor allem: Welche konkreten Schritte lassen sich daraus ableiten?
Das Programm versteht sich damit weniger als eine kurzfristige Intervention, sondern als Ausgangspunkt. Gäste verlassen das Chenot Palace Weggis mit einer fundierten Grundlage, um ihre Gesundheit langfristig eigenständig steuern zu können.
Bewegung zwischen See und Bergen Im Chenot Palace Weggis ist Bewegung ein fester Bestandteil des Programms. Sie orientiert sich weniger an Leistung oder Intensität als an einem Rhythmus, der sich über den Tag hinweg entfaltet.
Was zählt, sind die Kontinuität und die Art, wie Bewegung mit der Umgebung zusammenwirkt.
Ein grosser Teil davon findet draussen statt. Die Landschaft rund um den Vierwaldstättersee wird dabei nicht nur genutzt, sondern bewusst einbezogen. Geführte Wanderungen führen durch die hügelige Voralpenlandschaft, vorbei an Wiesen und Wäldern, und bieten immer wieder neue Ausblicke auf See und Berge. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Perspektive: Der See öffnet sich, die Berge rücken näher, der Blick wird weiter.
Nordic Walking entlang des Ufers greift diese Weite auf –gleichmässige Bewegung, begleitet von Wasser, Licht und frischer Luft. Auch Ausfahrten auf dem See gehören dazu. Vom Boot aus verschiebt sich die Wahrnehmung noch einmal: Die umliegenden Gipfel wirken klarer und die Distanz schafft eine andere Form der Konzentration. Die Natur strukturiert den Tag mit, setzt Akzente zwischen den Anwendungen und schafft Übergänge zwischen Aktivität und Regeneration.
Ergänzt wird das durch Einheiten im Haus. Yoga in kleinen Gruppen bringt Ruhe in den Ablauf und fördert Beweglichkeit und Balance. Morgendliche Sequenzen wie Aurora aktivieren den Körper durch gezielte Bewegungen, während Formate wie Arete auf Stabilität und Kraft im Rumpfbereich ausgerichtet sind. Entscheidend ist das Zusammenspiel. Bewegung wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines grösseren Zusammenhangs, in dem sich Aktivität und Ruhe abwechseln.

Schlaf – als Spiegel des Tages Lange Zeit wurde Schlaf als isolierte Ruhephase unterschätzt, doch die moderne Forschung bestätigt ihn heute als fundamentale Säule für Regeneration und langfristige Gesundheit. Im Chenot Palace Weggis wird die nächtliche Erholung daher nicht als isoliertes Moment, sondern als direktes Ergebnis des vorangegangenen Tages verstanden. Faktoren wie Ernährung, Stresslevel und die hormonelle Balance greifen untrennbar ineinander und bestimmen gemeinsam die Qualität der Ruhe. Das Modul Sleep Cycles baut auf dieser Erkenntnis auf und integriert sich in das übergeordnete «Recover and Energise»-Programm. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Ansätzen liegt in der ganzheitlichen Betrachtung: Statt sich nur auf die Nacht zu konzentrieren, wird der gesamte zirkadiane Rhythmus adressiert. Ziel ist es, die natürlichen biologischen Schwankungen des Organismus wieder zu synchronisieren. Dies geschieht einerseits durch den entgiftenden Kern der Methode, andererseits durch eine Umgebung, die den Körper aktiv bei der Neuausrichtung unterstützt. Die Gästezimmer fungieren dabei als resonanter Rückzugsort, in dem Licht, Temperatur und Akustik die Rhythmen der Natur widerspiegeln. Ein verbesserter Schlaf wird so zum wichtigsten Indikator dafür, dass die inneren Prozesse wieder im Einklang sind und der Körper zu seiner natürlichen Ordnung zurückgefunden hat.
Über den Moment hinaus: Gesundheit als Investment Im Chenot Palace Weggis wird Gesundheit nicht als flüchtiger Zustand, sondern als die Summe präzise messbarer biologischer Prozesse verstanden. Während viele Gäste bereits nach wenigen Tagen eine gesteigerte Energie und mentale Klarheit spüren, liegt der eigentliche Fokus auf der Zeit danach. Die Chenot-Programme setzen gezielte Impulse, um diese Prozesse langfristig zu optimieren und die Vitalität über Monate und Jahre hinweg zu sichern.
Hinter diesem wissenschaftlich fundierten Ansatz steht die Überzeugung, dass präventive Gesundheit weit über kurzlebige Trends hinausgeht. Es ist eine Investition in die eigene Lebensperspektive: Der Aufenthalt vermittelt ein tiefes Verständnis für den eigenen Körper und liefert die Werkzeuge, um dieses Wissen im Alltag aktiv umzusetzen. So wird aus dem Rückzug am Vierwaldstättersee ein nachhaltiger Prozess, der die Grundlage für eine lebenslange Gesundheit schafft.
Weitere Informationen unter: chenot.com/tages


Schlaf ist eine Frage der Hormone. Dass er sich verändert, wenn eine Frau schwanger wird, erscheint vor diesem Hintergrund als simpler Zusammenhang. Doch nur über Melatonin zu sprechen, wenn es um die Nächte Schwangerer geht, ist zu kurz gegriffen.
Laut Frauenärztin Dr. Petra Cassel und Diplompsychologe Werner Cassel verläuft Schlaf periodisch, in einem Rhythmus von etwa anderthalb Stunden. Unter Laborbedingungen beginnt jede dieser Perioden mit zwei Leichtschlafphasen und einer Tiefschlafphase. Anschliessend beginnt die Phase des «Rapid Eye Movement» (REM), während derer sich die Augen unter den Lidern schnell bewegen. Denn diese Phase ist der Raum für Träume.
Wie die Traumwelt sich über die Trimester verändert
In der Schwangerschaft verändert sich das Traumerleben sowohl in seiner Intensität als auch thematisch. Was die erträumten Motive betrifft, unterscheidet die deutsche Krankenkasse «BIG direkt gesund» zwischen den Schwangerschaftstrimestern. So sieht sie in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft vor allem Symbole der Fruchtbarkeit und Empfängnis wie Obst, Blumenwiesen oder besonders grosse und schöne Gebäude im Fokus. Letztere erwähnt auch Frauenärztin Dr. Jael Backe als häufig von Schwangeren erwähntes Traummotiv.
Das zweite Trimester ist laut «BIG direkt gesund» geprägt von Themen wie Erotik, vergangene Partnerschaften oder Untreue. Laut Psychotherapeutin Dr. Katrin Leonhardsberger-Hofer berichten Schwangere andererseits auch von Tieren und Tierbabys, die ihre Traumwelt prägen. Diese repräsentieren ihrer Einschätzung nach in der früheren Schwangerschaft Embryo und Fötus. Letzterer nehme später auch im Traumerleben tendenziell menschliche Gestalt an.
Ebenfalls im dritten Trimester sieht die BIGRedaktion viele Schwangere, die unter Albträumen
Brandreport • SchlafTEQ GmbH
Schlafmangel kann zu einer massiven Belastung werden. Häufig neigen wir jedoch dazu, unruhigen Schlaf als Gefahr zu betrachten.
leiden. Erfahrungsberichte auf urbia.de, nach eigener Einschätzung «Deutschlands größte Familien-Community», bestätigen diese Tendenz, auch wenn sie sich nicht explizit auf die Spätschwangerschaft beziehen. So schreibt zum Beispiel angelamoore: «Ich träume ständig, dass ich schwanger bin und Alkohol trinke, rauche,[ ]Drogen nehme, in irgendwelchen Kneipen mit dubiosen [G]estalten rumhänge und die Beziehung mit meinem Freund in die Brüche geht.»
Eine echte Behandlungsmöglichkeit für werdende Mütter sieht die «BIG direkt gesund» in Bezug auf das Albtraumerleben nicht, empfiehlt aber, mit vertrauten Personen, einer Hebamme oder medizinischem Personal, beispielsweise in einem Schwangerschaftskurs, über die belastenden Träume zu sprechen.
Nächtliche Atemprobleme halten die Schwangere wach Neben dem Traumerleben treten in der Schwangerschaft einige körperliche Symptome auf, die den entspannten Schlaf verhindern. Verschiedene Quellen nennen hier Atemprobleme an vorderster Front. So sprechen Orth, Schäfer und Rasche in ihrem Artikel «Schlafbezogene Atmungsstörungen und Schwangerschaft» von bis zu 30 Prozent der Schwangeren, die unter dem Phänomen leiden. Verantwortlich machen sie dafür Veränderungen des Rachens und des Brustkorbs sowie den erhöhten Progesteronspiegel.
Um das Atmen zu erleichtern, liefert die Schweizer Krankenversicherung CSS einige Tipps:
Oberkörper etwas höher lagern
Auf genügend Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer achten – Sport, am besten an der frischen Luft
Tief in den Bauch atmen und regelmässig Atemübungen machen
Aber auch wenn der Atem beruhigt ist, kämpfen viele Schwangere des Nachts mit einer weiteren Körperregion.
Wenn die Beine nicht zur Ruhe kommen Männer kennen es, Frauen kennen es verstärkt und bis zu 20 Prozent der Schwangeren leiden darunter: Die Rede ist vom Restless-Legs-Syndrom (RLS). MariaLucia Muntean und Claudia Trenkwalder von der Paracelsus-Elena Klinik in Kassel sowie Michael Bartl von der Universitätsmedizin Göttingen beschreiben diese neurologischen Beschwerden so: «It is characterized by an urge to move the legs, often accompanied by unpleasant feelings.» Dieser Drang trete insbesondere in Entspannungssituationen auf und steigere sich in der Nacht.
Dass das RLS verstärkt in der Schwangerschaft vorkommt, führen die Forschenden auf eine Veränderung der Blutwerte zurück. So sei gezeigt worden, dass unter nicht schwangeren Frauen diejenigen stärker zum RLS neigen, die Östrogenpräparate einnehmen oder unter
Eisenmangel leiden. Da in der Schwangerschaft der Östrogenspiegel steigt und der Fötus viel Eisen benötigt, das gegebenenfalls der Mutter fehlt, könnte hier eine Erklärung dafür liegen, dass insbesondere Schwangere häufig mit unruhigen Beinen zu kämpfen haben. Um das RLS in den Griff zu bekommen, empfehlen sie daher, sich zusätzlich mit Eisen zu versorgen. Neben entsprechenden Präparaten eignen sich laut dem DRK-Blutspendedienst vor allem folgende Lebensmittel als Eisenquellen:
Nüsse und Saaten
Trockenfrüchte
Grünes Blatt- und Wildgemüse
Hülsenfrüchte
Getreide und Pseudogetreide
Fleisch und Wurst
Pfifferlinge
Austern und Miesmuscheln
Eigelb
Insbesondere in Bezug auf die tierischen Lebensmittel ist es aber notwendig, sich eingehend mit der Wirkung auf das ungeborene Kind zu befassen, um gefährliche Infektionen zu vermeiden. Gerade rohe Lebensmittel stellen hier laut Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission einen Risikofaktor dar.
Gelassenheit dem Schlaf gegenüber Schlafmangel kann zu einer massiven Belastung werden. Häufig neigen wir jedoch dazu, unruhigen Schlaf als Gefahr zu betrachten. «Dadurch», beschreiben Cassel und Cassel, «geht die Gelassenheit gegenüber dem Schlaf verloren und es entwickelt sich eine ängstlich angespannte Haltung zum Schlaf.» Sofern der Leidensdruck unter den nächtlichen Kindsbewegungen, Uteruskontraktionen und häufigem Harndrang selbst also nicht allzu gross ist, ist der Trick, diese kleineren Schlafstörungen schlicht kommen und gehen zu lassen. Text Pia Soldan
Zürich bietet viel Kompetenz rund um die Themen Matratze und orthopädisches Liegen. Denn der zertifizierte Schlafexperte Jakob Schenk betreibt das Ergonomische Liegezentrum von schlafTEQ Zürich am Max-Bill-Platz. Dort wird die neueste Technologie der Schlafforschung genutzt, die am Institut Proschlaf in Salzburg entwickelt wurde.

Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung der häufigsten Probleme beim Matratzenkauf:
Wie erkennt man eine passende Matratze, wenn man noch nicht darauf geschlafen hat?
– Welche Materialien eignen sich am besten für den Körper?
Wie kann man auch nach Jahren sicherstellen, dass die Matratze passt?
Mit Wissenschaft zur guten Nacht Mehr als 25 Jahre Schlafforschung zeigen, dass der Zonenaufbau und die Oberflächengestaltung von Matratzen grossen Einfluss auf das Liegeverhalten haben. Bei schlafTEQ Zürich wird der Druck des Körpers auf die Schlafunterlage mit dem Liege-Simulator erhoben. Auf Basis der individuellen Messwerte kann ein optimal abgestimmter Zonenaufbau für die zukünftige Matratze ermittelt werden. Wer bei schlafTEQ Zürich einen kostenlosen Beratungstermin bucht, bekommt echtes Fachwissen zur guten Nacht. Mittels Schlaf-Anamnese werden die körperlichen Bedürfnisse sowie die Liege- und Schlafsituation analysiert. Zusätzlich zur ergonomischen Liegedruckmessung erhält man hier Tipps und Tricks für erholsame Nächte.
Matratze nach Mass statt Massenware Mithilfe des Liege-Simulators wird ein Prototyp der zukünftigen Matratze, die genau auf den Körper und seine Bedürfnisse abgestimmt ist, noch vor Ort erstellt – sofortiges Probeliegen inklusive. Darüber hinaus gibt es mehrere voll- und teilindividualisierte Modelle sowie unterschiedliche Materialien von Taschenfederkern über Schaumstoff bis Latex, die die Individualität der massgefertigten Matratze weiter hervorheben.
Ausserdem kann eine schlafTEQ-Matratze über ihre gesamte Nutzungsdauer immer wieder neu an aktuelle Lebensumstände angepasst werden. Im Rahmen der 100-prozentigen Service-Garantie ist das in den ersten sechs Monaten im Kaufpreis enthalten. Weiter sind Hausbesuche innerhalb eines 50-KilometerRadius sowie die fachkundige Beratung am Telefon inkludiert. Ein Termin dauert in etwa eine Stunde pro Person und ist kostenlos.
Mithilfe einer liege-orthopädischen Analyse am Liege-Simulator ermittelt der zertifizierte Schlafexperte Jakob Schenk und sein Team eine individuell angepasste Schlaflösung in drei einfachen Schritten.
1. Die Liegedruckmessung Zuerst wird der Körper am Liege-Simulator ergonomisch vermessen und die Liegesituation von geprüften Schlafberatern erhoben.
2. Das Körperstützprofil
Auf Basis der einzigartigen Ergebnisse kann die perfekte Stütze für Matratze und Kopfkissen berechnet werden, bevor alles noch einmal liege-orthopädisch überprüft wird.
3. Die passgenaue Matratze Das ermittelte Körperstützprofil wird in Form von unterschiedlich festen Stützelementen in eine massgefertigte schlafTEQ-Matratze eingearbeitet.
Erfunden für die Einzigartigkeit aller Kund:innen Seit 2013 beschäftigt sich der Physiotherapeut und Geschäftsführer von schlafTEQ Ilyas Merl mit der physikalischen Schlafforschung. 2019 gründete er schlafTEQ, inzwischen hat die Marke 50 Standorte in Mitteleuropa. Vor allem der individuelle Beratungsaspekt und die orthopädische Praxis fliessen auch heute in die Produktwelt und das Leistungsangebot von schlafTEQ ein. Abschliessend haben wir ihm zwei Fragen gestellt.
Welche Matratze braucht mein Körper?
Der Liege-Simulator berechnet Ihre ideale Matratze –schnell, unkompliziert, verlässlich.

Liegedruckmessung + Körperstützprofil
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Schlafen Sie gut?
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Herr Merl, wie kann die Wirbelsäule durch die Matratze entlastet werden?
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Die Anpassung der Schlafunterlage an die Anatomie ist äusserst wichtig, da jeder Mensch anders gebaut ist. Becken-, Schulter- und Taillenbreite sowie die individuelle Gewichtsverteilung sind hier essenzielle Faktoren. Darum gibt es kein Patentrezept und damit auch keine Standardmatratze, die allen passt. Es braucht eine individuelle Analyse, um eine Matratze an den Körper einer einzelnen Person anzupassen.
Welche Vorteile bietet die seitliche Schlafposition im Gegensatz zur Rückenlage?
Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin zur kostenlosen Analyse am Liege-Simulator bei dem zertifizierten Schlafexperten Jakob Schenk und seinem Team in Zürich.
Erfahren Sie mehr auf: schlafTEQ.ch
Die Seitenschlafposition mit angewinkelten Beinen entlastet die Lendenwirbelsäule. Schmerzspezialisten meinen, dass die Muskulatur dadurch verkürzt wird. Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür. Gerade bei Beschwerden an der Lendenwirbelsäule ist die seitliche Schlafposition in der Regel schmerzlindernd und entlastend. Grundsätzlich wissen das alle, die in einer orthopädischen Station im Krankenhaus arbeiten. Darüber hinaus ist die Rückenlage schlechter bei Atemwegsbeschwerden oder Herzerkrankungen, da vermehrt Probleme auftreten können. Auch das Schnarchen findet häufig in der Rückenlage statt und kann durch eine andere Schlafposition oftmals vermieden werden. Wenn man Beschwerden hat, sprechen viele Argumente gegen die Rückenlage – nicht jede Schlafposition eignet sich daher für alle.
Kontakt: schlafTEQ Zürich – Ergonomisches Liegezentrum Max-Bill-Platz 5 8050 Zürich +41 44 203 80 07 zuerich@schlafTEQ.ch

Jede Geburt ist ein kleines Wunder – und manchmal braucht es spezialisierte Unterstützung. Im Neubau Kinderspital / Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) entsteht deshalb ein Ort, an dem Eltern und Kinder noch näher zusammenrücken.
Die Bauarbeiten für den Neubau von Kinderspital und Frauenklinik auf dem Areal des LUKS Luzern sind in vollem Gang. Die Eröffnung erfolgt im Herbst 2026. Die unteren drei Stockwerke sind miteinander verbunden, auf einer Etage entsteht das Perinatalzentrum. Hier wird zusammengeführt, was bisher örtlich getrennt war: «Von der ersten Untersuchung einer Schwangeren bis zur Entlassung als Familie können wir neu alles hier anbieten», sagt Prof. Dr. med. Martin Stocker, Leiter des Kinderspitals Zentralschweiz. Auf einer gemeinsamen Ebene entstehen die Pränatalstation, die Geburtsabteilung mit Gebärzimmern sowie ein Operationstrakt für Frauen und Kinder – inklusive Spezialeinrichtungen für Notkaiserschnitte und die Versorgung oder Operation von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Ebenfalls hier angesiedelt sind die Kinderintensivstation und die Neonatologie.
Ein Ort der Nähe
Dieser Ansatz, alles unter einem Dach zu vereinen, ist in der Schweizer Spitallandschaft einzigartig. «Dass alle Bereiche, die es rund um die Geburt braucht, vollständig an einem Ort zusammengefasst sind, gibt es bisher nirgends», sagt KD Dr. med. Markus Hodel, Chefarzt für Geburtshilfe in der Frauenklinik. Bisher sind die Wege oft lang, etwa wenn Frühgeborene, die eine intensive medizinische Betreuung benötigen, in die NeugeborenenIntensivstation verlegt werden müssen. Im neuen Zentrum ist alles nur wenige Schritte voneinander entfernt. Das bringt Sicherheit und Ruhe in einer ohnehin oft intensiven Zeit.
Verbessertes Angebot
Wird ein Baby bereits in der 26. Woche geboren und wiegt gerade 600 Gramm oder kommt ein Kind zum errechneten Termin auf die Welt, ist aber krank und muss im Spital bleiben, wird das Leben der Eltern von einem Moment auf den nächsten auf den Kopf gestellt. Insbesondere für sie bedeutet das neue Zentrum daher eine deutliche Verbesserung. In der Neonatologie stehen künftig Einzelzimmer zur Verfügung, in denen die Eltern übernachten und rund um die Uhr bei ihrem Kind sein können. «Teil unserer Philosophie ist es, dass Mutter und Kind zusammengehören, die Nähe ist entscheidend», sagt Martin Stocker. Die Kinder sind ruhiger, es entstehen von Anfang an emotionale Bindungen und Eltern lernen früh, ihr Kind zu versorgen.
Durch die kurzen Wege ermöglicht das Perinatalzentrum eine effiziente und rasche Versorgung der Frauen und Neugeborenen. Wichtig ist dabei die enge Zusammenarbeit der Spezialistenteams Tür an Tür – für eine höchstmögliche Versorgungssicherheit.
Komfort und Privatsphäre
Nicht nur in der Neonatologie, auch für Schwangere, die im Spital überwacht werden müssen, und Wöchnerinnen bietet der Neubau mehr Komfort. Alle Patientinnen werden künftig in Einzelzimmern untergebracht. «Die Familien sollen sich möglichst wohlfühlen. Das hilft auch, rascher gesund zu werden», sagt Martin Stocker. Ebenfalls ausgebaut wird das Excellence-Angebot für Privat- und Halbprivat-Versicherte – unter anderem neu auch in der Neonatologie.
Kurze Wege
Durch die kurzen Wege ermöglicht das Perinatalzentrum eine effiziente und rasche Versorgung der Frauen und Neugeborenen. Wichtig ist dabei die enge Zusammenarbeit der Spezialistenteams Tür an Tür – für eine höchstmögliche Versorgungssicherheit. Entscheidend ist, dass durch die enge Koordination aller beteiligten Fachkräfte die Eltern «aus einem Guss» informiert und betreut werden.

Vorfreude steigt Mit dem Neubau entsteht bis Herbst 2026 mehr als ein moderner Klinikbau. Es entsteht ein Ort der Nähe, des Vertrauens und der Geborgenheit.
Weitere Informationen unter: luks.ch

Der Neubau der Frauenklinik: Spitzenmedizin und Geborgenheit Der Neubau der Frauenklinik wird lichtdurchflutete Räume, freundliche Farben und eine moderne Architektur bieten, was Wärme vermitteln und die Genesung fördern wird. Einbettzimmer für alle Patientinnen sorgen für Privatsphäre und Ruhe. Dank kurzer Wege kann das Behandlungsteam individuell auf die Bedürfnisse der Frauen und ihrer Familien eingehen. «Im Neubau vereinen wir höchste medizinische Expertise mit einer Umgebung, die Wohlbefinden und Vertrauen schafft. So begleiten wir Frauen in jeder Lebensphase noch umfassender und persönlicher», betonen die Chefärztinnen Prof. Dr. med. Christine Brambs und PD Dr. med. Corina Christmann.
Das neue Kinderspital: Modern, kindgerecht und nah an der Familie Im neuen Kinderspital Zentralschweiz (KidZ) entsteht ein Ort, der medizinische Spitzenleistung mit kindgerechter Umgebung verbindet. «Alle Kinder erhalten ein Einzelzimmer mit Bad und einem Bett für Mutter oder Vater», erklärt Birgit Wernz, Leiterin Pflege am KidZ. Für privatversicherte Kinder gibt es Familienzimmer mit Verbindungstür. Auch im Notfallbereich sorgen Einzelzimmer für Ruhe und Privatsphäre, bei Bedarf mit eigenem Bad. In den hochmodernen Operationssälen sind besonders präzise und schonende Eingriffe möglich. «Hier entsteht Grosses für die Kleinen, damit Familien noch besser aufgehoben sind», freut sich Birgit Wernz.




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Kaum werden die Tage wärmer, zieht es die „Bewegungsmenschen“ raus in die Natur. Radfahrer, Jogger, Rollerblader, Spaziergänger: Sie alle sind voller Energie und folgenden ihrem Drang nach Bewegung. Bei manchen von ihnen gehören Muskelschmerzen oder eine kleine Sportverletzung zum Alltag. Was aber, wenn der Körper diese Grenzen immer tiefer ansetzt? Wenn Entzündungen oder Abnützungserscheinungen jede Bewegung zur Qual machen? Die Traditionelle Chinesische Medizin – kurz TCM – verfügt über ein breites Spektrum an Wissen und Methoden, um Arthrose und Co. zu lindern oder zu heilen.
Die Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin sieht jede Krankheit im ganzheitlichen Ansatz. Der Mensch ist gesund, wenn die gegensätzlichen Kräfte im Körper „Yin und Yang“ im Gleichgewicht sind und die Energie „Qi“ (Aussprache: tschii), reibungslos in den Energiebahnen, den Meridianen, durch den Körper fliessen kann. Wird eine der Kräfte jedoch übermässig stark oder zu schwach, führt das zu einem Ungleichgewicht und zu Beschwerden.
Yin und Yang lassen die Lebensenergie «Qi» entstehen. «Qi» fliesst auf klar definierten Leitbahnen, den Meridianen, durch den Körper und verbindet die Regionen und Teile des Körpers miteinander. Ist der Energiefluss (Qi-Fluss) gestört, sind Blockaden die Folge. Ist der Bewegungsapparat betroffen, können sich diese als Schmerzen, Schwellungen und Rötungen manifestieren.
Die TCM macht bestimmte pathogene Faktoren für die Beschwerden verantwortlich: Dringen Wind, Feuchtigkeit oder Kälte allein oder kombiniert in den Körper ein, führt das zu Ungleichgewicht und den erwähnten Blockaden. Diese Erklärung entstand wohl aus der Erfahrung der Menschen, dass rheumatische Beschwerden typischerweise bei nass-kaltem Wetter verstärkt auftreten. Betroffene machen die Erfahrung, dass die Schmerzen gerade im Herbst und Winter zunehmen und sich mit Wärme häufig am besten lindern lassen. Bei Feuchtigkeit kommen Schwellungen hinzu. Beschwerden, die durch Kälte und Feuchte verursacht werden, verharren in bestimmten Gelenken, während der Wind die Beschwerden wandern lässt. Die Schmerzen «springen» dann von Gelenk zu Gelenk, sie treten auf und verschwinden wieder.
Die TCM-Fachperson muss erkennen, welche Faktoren beteiligt sind, und welche vorherrschen. So wird sie zum Beispiel Wärme über äussere Anwendung, wie zum Beispiel Moxibustion, oder mittels individuell zusammengestellten Kräuter-Arzneien zuführen. Auch eine angepasste Ernährung mit wärmenden Nahrungsmitteln kann die Beschwerden positiv beeinflussen.
Kurz erklärt: Durch die TCM-Behandlung werden Energieblockaden gelöst, körpereigene Wirkstoffe aktiviert und Organfunktionen gestärkt.
Prävention: Qi stärken
Nach der Erfahrung der TCM können die oben erwähnten pathogenen Faktoren ihre Wirkung nur entfalten, wenn die Lebensenergie «Qi» geschwächt ist. Ein geschwächtes «Qi» kann die Folge sein von Bewegungsmangel, geistiger oder körperlicher Überarbeitung, unregelmässigen Mahlzeiten, Ernährung mit zu viel Zucker, Rohkost oder Milchprodukten, aber auch nach einem Blutverlust durch einen Unfall, eine Geburt oder starke Menstruation. Auch psychischer Stress kann das «Qi» schwächen. Die Prävention besteht deshalb unter anderem darin, das «Qi» zu stärken und pathogene Faktoren fernzuhalten.
Wenn Sie zu rheumatischen Beschwerden neigen, sollten Sie Ihren Körper bei nass-kaltem Wetter schützen. Wärmende Kleider, die Wind und Feuchtigkeit fernhalten, sind dann die erste Wahl. Vermeiden Sie kalte Duschen oder Baden in kalten Gewässern. Das Sitzen auf kalten Sitzflächen, wie ein kalter Stein oder eine kalte Sitzbank kann das «Qi» zusätzlich schwächen.
Wählen Sie Mahlzeiten, die das «Milz-Qi» stärken und dadurch die Feuchtigkeit/Kälte ausleiten. Lebensmittel wie Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte und hochwertige pflanzliche Öle sollten deshalb auf dem Speiseplan gut vertreten sein. Essen Sie möglichst drei warme Mahlzeiten am Tag. Wer zum Frühstück zum Beispiel ein warmes Porridge geniesst, startet gut in den Tag.
Reduzieren Sie kalte Speisen (Glacé, Essen direkt aus dem Kühlschrank, Rohkost) und kalte

Getränke, wie Pfefferminz- oder Grüntee, und verzichten Sie möglichst auf Milchprodukte und Zucker.
Selbst kleine Anpassungen bei der Auswahl von Lebensmitteln und Getränken können Grosses bewirken.
Diagnose und Methoden
Die TCM-Fachperson nimmt sich für ein erstes Gespräch sehr viel Zeit, um den Ursprung des Krankheitsgeschehens herauszufinden. Die beiden Eckpfeiler für die Diagnose bilden die Zunge und der Puls. Form, Farbe und Belag der Zunge sowie die 28 verschiedenen Pulsqualitäten verraten dem Therapeuten die inneren Abläufe im Körper. Diese Diagnoseverfahren werden ergänzt durch Informationen, die sich aus der Beobachtung und Befragung der Patienten gewinnen lassen.
Eine gut ausgebildete TCM-Fachperson analysiert, welche Ursachen oder Ursachenkombinationen einer Erkrankung zugrunde liegt und kann so an der Wurzel der Problematik ansetzen. Ziel ist, das gesamte energetische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dazu kommen folgende Methoden zum Einsatz:
- Chinesische Arzneimittel: Chinesische Arzneimittel sind nicht deshalb chinesisch, weil sie nur in China zu finden wären; viele der Kräuter wachsen auch in unseren Breiten. Ihre Eigenschaften werden nach Geschmack, Temperatur und dem Leitbahneintritt klassifiziert. Eine TCMFachperson stellt eine individuelle Rezeptur zusammen, die genau auf das Beschwerdemuster abgestimmt ist.
- Akupunktur: Durch das Setzen von Nadeln an spezifischen Punkten entlang der Meridiane (Energieleitbahnen) kann der Energie- und Blutfluss im Körper reguliert werden. Anstelle von Nadeln können die Akupunkturpunkte auch mit medizinischem Laserlicht, mit Laser-Akupunktur, stimuliert werden.
- Moxibustion: Eine Kombination aus Wärme- & Kräutertherapie. Sie wärmt die Akupunkturpunkte durch das Abbrennen von getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris (Beifuss), auch Moxawolle genannt, oder Moxazigarren (aus Beifussblättern gedrehte Stangen).
- Tuina-Massage: Tuina ist die Traditionelle Chinesische Massage. Sie bedient sich spezi-eller Massagetechniken und Manipulationen wie z. B. Schieben, Streichen, Drücken, Reiben, Klopfen bis hin zur Technik der Vibration, mit dem Ziel, Blockaden zu lösen und den Energiefluss zu fördern und die inneren Organe energetisch zu stärken.
- Ernährung: Die individuell angepasste Nahrung spielt eine entscheidende Rolle, um den Körper in Balance zu bringen. Bei der chinesischen Ernährungslehre steht die Wirkung eines Lebensmittels auf den Organismus im Vordergrund. Es ist nicht damit gemeint, dass man chinesische Gerichte konsumieren soll. Die TCM unterteilt Lebensmittel nach Geschmack (bitter, süss, scharf, salzig und sauer) und Temperatur (wärmend, kühlend und neutral). Auf diese Weise kann die Ernährung auf Beschwerden abgestimmt werden.
Behandlungsansatz bei rheumatischen Erkrankungen
Rheuma ist ein Sammelbegriff für über 200 verschiedene Erkrankungen. Ursache, Verlauf und Ort der Schädigungen sind unterschiedlich. Betroffen sind vorrangig das Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates, also Muskeln und andere Weichteile, Knochen und Gelenke, aber auch Gefässe, innere Organe oder die Haut.
Eine der häufigsten Formen des Rheumas ist die Arthrose, bei der ein langsamer Abbau von Knorpelgewebe stattfindet. Sie betrifft meist ältere Menschen, oft aber auch schon Menschen im mittleren Alter. Weitere bekannte Erscheinungsformen sind Gicht, Psoriasis-Arthritis, Sehnenscheidenentzündung, Morbus Bechterew,

Schuppenflechten-Rheuma sowie das Fibromyalgie-Syndrom, von dem besonders Frauen betroffen sind.
Die TCM hat gerade bei rheumatischen Erkrankungen sehr gute Möglichkeiten der Behandlung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Schmerztherapie und der Stärkung des Organismus. Gleichzeitig soll mit der Verbesserung der Beweglichkeit die Lebensqualität erhöht werden.
Je nach Diagnose werden hauptsächlich Akupunktur und Kräuter eingesetzt, um, wie das TCMFachleute nennen, den Körper von Hitze zu klären, Feuchtigkeit und Kälte zu vertreiben oder die Verdauungskraft zu stärken und aufzubauen. Im Rahmen der ganzheitlichen Behandlung wird auch die Ernährung angeschaut und auf die individuelle Situation angepasst.
Da rheumatische Erkrankungen meist mit stärkeren Schmerzen verbunden sind, findet hier die Akupunktur einen wirkungsvollen Einsatz. Angriffspunkte zur Dämpfung der Schmerzübertragung sitzen grundsätzlich an den Schaltstellen zwischen den Nervenfasern, den so genannten Synapsen. Hier hat jede Station ihre eigene Aufgabe bei der Schmerzübertragung.
Während einer Akupunkturbehandlung werden im Rückenmark Endorphine ausgeschüttet, die dafür sorgen, dass die Schmerzweiterleitung unterdrückt wird. Gleichzeitig werden im Mittelhirn Serotonin und Noradrenalin freigesetzt. Auch sie bewirken eine Hemmung der Schmerzweiterleitung. Mit der Akupunktur wirken also zwei Mechanismen parallel: Zum einen wird die Schmerzinformation an das Gehirn unterdrückt, zum anderen hat die Ausschüttung der körpereigenen Hormone eine schmerzlindernde Funktion.
Gut ausgebildete Therapeut:innen Wer eine TCM-Fachperson sucht, wählt am besten ein Mitglied eines Fachverbandes wie des TCM Fachverband Schweiz. So ist gewährleistet, dass er/ sie eine kontrollierte Ausbildung sowie regelmässige Weiterbildung nachweist.
Bei nichtärztlichen Therapeut:innen übernimmt eine Zusatzversicherung in Komplementärmedizin einen Teil der Behandlungskosten. Genaue Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.
Weitere Informationen unter: tcm-therapeuten.ch

Die Wissenschaft steht vor einem Durchbruch: Noch nie waren die Möglichkeiten so fortgeschritten, das Altern zu verlangsamen oder gar umzukehren. Fortschritte in KI, Gen- und Zelltherapie sowie personalisierter Medizin versprechen ein längeres, gesünderes Leben. Longevity-Forschung zielt nicht nur auf eine quantitative Lebensverlängerung, sondern auch auf eine qualitative Lebensverbesserung. Dank verschiedenster medizinischer Innovationen rückt eine Zukunft näher, in der das Alter keine Grenzen mehr kennt und gestaltbar ist.
Longevity als wissenschaftliche Disziplin
Longevity ist längst nicht nur eine vage Zukunftsvision, sondern eine ernsthafte wissenschaftliche Disziplin. Forschungen zu Zellalterung, genetischen Faktoren und regenerativen Therapien zeigen, dass Altern kein unvermeidbares Schicksal, sondern ein biologischer Prozess ist, den man beeinflussen kann. Ein Ziel dieser Wissenschaft ist, nicht nur die Lebenserwartung zu verlängern, sondern auch die «Healthspan», also die Anzahl gesunder Lebensjahre, zu maximieren.
Künstliche Intelligenz und Big Data
Eine der medizinischen Innovationen ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data. Diese Technologien ermöglichen es, grosse Mengen an Gesundheitsdaten zu analysieren, Muster zu erkennen und individuelle Therapien zu entwickeln. KI kann dabei helfen, Krankheiten früher zu diagnostizieren, personalisierte Behandlungspläne zu erstellen und neue Medikamente zu entwickeln. Besonders in der Longevity-Forschung sind Algorithmen essenziell, um die Faktoren zu identifizieren, die den Alterungsprozess beeinflussen.
Gen- und Zelltherapie zur Verlängerung der Lebenszeit

Wenn Menschen deutlich länger leben und arbeiten, müssen soziale Strukturen angepasst werden.
Die Fortschritte der Gen- und Zelltherapie haben das Potenzial, den Alterungsprozess auf einer fundamentalen Ebene zu beeinflussen. Methoden wie Crispr ermöglichen es, genetische Defekte zu korrigieren und altersbedingte Erkrankungen zu behandeln. Die Zelltherapie, insbesondere der Einsatz von Stammzellen, eröffnet neue Wege zur Regeneration von Geweben und Organen. Forschungen zu sogenannten «Senolytika» – Substanzen, die alternde Zellen beseitigen – könnten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Lebensveränderung leisten.
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Biotechnologie und regenerative Medizin Auch die regenerative Medizin hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht. Biotechnologische Innovationen wie 3D-gedruckte Organe oder bioartifizielle Gewebe könnten die Gesundheitsversorgung revolutionieren und altersbedingte Erkrankungen möglicherweise heilen. Ein weiterer vielversprechender Bereich ist die Entwicklung von Medikamenten, die die Zellgesundheit fördern und das Altern verlangsamen.
Personalisierte Medizin und Prävention
Die Zukunft der Longevity-Forschung liegt nicht nur in der Heilung von Krankheiten, sondern vor allem in
der Prävention. Personalisierte Medizin nutzt genetische Tests und individuelle Gesundheitsanalysen, um massgeschneiderte Präventionsstrategien zu entwickeln. Fortschritte in der Mikrobiom-Forschung zeigen, dass die Darmgesundheit eine zentrale Rolle für ein langes Leben spielt. Zudem ermöglichen neue diagnostische Verfahren die frühzeitige Erkennung von altersbedingten Erkrankungen wie Alzheimer oder Krebs.
Nanotechnologie und Molekulare Medizin
Die Nanotechnologie könnte ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Altersprozesses spielen. Winzige Nanoroboter könnten in Zukunft geschädigte Zellen reparieren, Giftstoffe im Körper beseitigen und sogar DNA-Schäden beheben. Molekulare Medizin untersucht den biochemischen Prozess des Alterns auf mikroskopischer Ebene und entwickelt innovative Ansätze zur Zellverjüngung.
komplette und exklusive Formulierungen für Knorpel, Bänder, Sehnen und Knochen.
Ernährung und Lifestyle
Neben High-Tech-Methoden spielt auch der Lebensstil eine entscheidende Rolle für ein langes Leben. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Ernährung, Bewegung und Stressmanagement einen wichtigen Einfluss auf den Alterungsprozess haben. Konzepte wie «Blue Zones» – Regionen der Welt mit besonders hoher Lebenserwartung – geben wertvolle Einblicke in die Faktoren, die zu einem langen und gesunden Leben beitragen. Neue Nahrungsergänzungsmittel, auch Longevity-Supplements genannt, zielen darauf ab, Zellprozesse zu optimieren und die Gesundheit zu fördern.
Herausforderungen
Trotz aller medizinischen Innovationen und Fortschritte gibt es Herausforderungen und ethische Fragen, die berücksichtigt werden müssen. Wer hat Zugang zu Longevity-Therapien? Wird eine ungleiche Verteilung der medizinischen Innovationen zu einer neuen Form sozialer Ungleichheit führen? Auch die Frage, wie sich eine verlängerte Lebenszeit auf die Gesellschaft auswirkt, ist von grosser Bedeutung. Expert:innen plädieren für nachhaltige und ethische Entwicklung in der Longevity-Medizin. Ein weiterer Aspekt betrifft die Rentensysteme und den Arbeitsmarkt. Wenn Menschen deutlich länger leben und arbeiten, müssen soziale Strukturen angepasst werden. Zudem stellt sich die Frage, wie eine alternde, aber gesunde Gesellschaft wirtschaftlich und sozial nachhaltig gestaltet werden kann.
Die Zukunft der Longevity-Forschung
Die Innovationen der Medizinbranche versprechen eine Zukunft, in der das Altern nicht mehr als unausweichliches Schicksal betrachtet wird. Von KI-gestützter Diagnostik über Gen- und Zelltherapie bis hin zu personalisierten Präventionsstrategien – die Möglichkeiten sind vielfältig. Während viele dieser Technologien noch in den Kinderschuhen stecken, gibt es bereits vielversprechende Ansätze, die die Lebensqualität und -erwartung erheblich steigern könnten. Ein gesundes und langes Leben könnte bald nicht mehr nur ein Wunsch, sondern eine realistische Möglichkeit sein.
Text Aaliyah Daidi





















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Mounir Jaballah CEO
Viele befassen sich erst dann mit Vorsorge, Absicherung oder Vermögensaufbau, wenn eine unmittelbare Notwendigkeit dazu besteht, etwa beim Kauf einer Immobilie, nach der Geburt eines Kindes oder kurz vor der Pensionierung. Warum sollte gute Finanzplanung nicht nur vorausschauend sein, sondern auch mit einer Frage beginnen: «Wie will ich leben?»
Herr Jaballah, was braucht es heute, damit Menschen langfristig finanzielle Sicherheit erreichen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können? Finanzielle Sicherheit – oder besser gesagt finanzielle Handlungsfreiheit – entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele. Viele Menschen beschäftigen sich zuerst mit einer Versicherung oder einer Anlage, ohne sich zu fragen, was sie langfristig eigentlich erreichen möchten. Entscheidend ist deshalb das Bewusstsein für die eigenen Ziele und Prioritäten. Erst darauf aufbauend lässt sich eine Planung entwickeln, die Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung sinnvoll miteinander verbindet. Wer früh beginnt und eine klare Richtung verfolgt, schafft sich Schritt für Schritt mehr finanzielle Freiheit.
Viele Menschen beschäftigen sich erst spät mit Vorsorge und Vermögensaufbau. Wo sehen Sie die grössten Lücken im Finanzbewusstsein der Schweizer Bevölkerung?
«Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.» Diese einfache Weisheit beschreibt sehr gut, worum es bei finanzieller Planung geht. Trotzdem sehen wir im Alltag, dass
viele Menschen ihre aktuelle gesamtheitliche finanzielle Situation nur teilweise überblicken. Das zeigt sich auch in Studien wie dem UBS Sorgenbarometer, in dem Themen wie Gesundheitskosten und Altersvorsorge regelmässig zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung zählen.
Gleichzeitig beobachten wir, dass sich heute viele – gerade jüngere Menschen – früh mit Vermögens- und Anlagethemen beschäftigen. Das ist grundsätzlich positiv.
Wichtig ist jedoch, die Basis der Finanzplanung nicht ausser Acht zu lassen. Ein stabiler finanzieller Sockel kann – etwa durch steuerliche Vorteile – nicht nur die Rentabilität verbessern, sondern stellt auch sicher, dass die darüberliegenden Ebenen langfristig stabil bleiben.
OVB steht für ganzheitliche Vermögensberatung. Was unterscheidet eine strategische Gesamtplanung von der isolierten Betrachtung einzelner Finanzprodukte?
Der wichtigste Unterschied liegt im Ansatz. Bei uns steht immer zuerst der Mensch im Mittelpunkt – seine persönliche Situation, seine Ziele und seine Lebensplanung. Erst wenn man diese versteht, lassen sich sinnvolle finanzielle Entscheidungen treffen.
Unsere Beratung folgt deshalb einem klaren Prozess: Analyse, Beratung und Service. Zuerst wird die gesamte finanzielle Situation analysiert, danach werden passende Lösungen entwickelt und im dritten Schritt begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden langfristig und passen die Planung bei Veränderungen an. Diesen Ansatz verfolgen wir bei OVB seit über 50 Jahren in zahlreichen europäischen Ländern – in der Schweiz seit mehr als 30 Jahren. Produkte sind dabei «nur» das Arbeitsmittel – entscheidend ist, dass sie zur persönlichen Situation und zur langfristigen Planung passen. Warum ist eine langfristige Betreuung oft wichtiger als eine einmalige Beratung? Eine Finanzberatung zeigt zunächst immer nur eine Momentaufnahme der aktuellen Situation. Doch das Leben verändert sich laufend: Menschen heiraten, bekommen Kinder, erwerben Wohneigentum oder entwickeln sich beruflich weiter. Solche Lebensereignisse haben oft direkte Auswirkungen
Diesen Ansatz verfolgen wir bei OVB seit über 50 Jahren in zahlreichen europäischen Ländern –in der Schweiz seit mehr als 30 Jahren.
– Mounir Jaballah, CEO
auf Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung. Deshalb ist eine gute Finanzplanung kein einmaliger Entscheid, sondern ein Prozess über viele Jahre.
Gerade durch die regelmässige Betreuung können Strategien überprüft und bei Veränderungen angepasst werden. Der eigentliche Mehrwert entsteht deshalb oft nicht im ersten Gespräch, sondern in der langfristigen Begleitung.
Welche finanziellen Risiken werden in der Praxis besonders häufig unterschätzt –gerade bei Familien oder Unternehmen?
In der Praxis sehen wir häufig, dass Menschen viel über Vermögensaufbau nachdenken, aber die Absicherung ihres Einkommens unterschätzen. Dabei ist das Einkommen für die meisten Familien die wichtigste Grundlage für finanzielle Stabilität. Fällt es durch Krankheit, Unfall oder andere unerwartete Ereignisse weg, kann das schnell grosse Auswirkungen und zusätzliche Kosten zur Folge haben. Gerade bei Familien oder Unternehmen ist es deshalb wichtig, nicht nur Chancen im Vermögensaufbau zu betrachten, sondern auch Risiken realistisch einzuschätzen. Eine stabile finanzielle
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Planung bedeutet immer, Vermögen aufzubauen und gleichzeitig das Erreichte zu schützen.
Darüber hinaus geraten wichtige Themen wie Nachlassfragen oder die eigene Handlungsfähigkeit im Ernstfall im Alltag oft in den Hintergrund. Besondere familiäre Situationen, etwa Patchworkfamilien, verlangen hier eine besonders sorgfältige Planung.
Welche Entwicklungen werden die Vermögensberatung in der Schweiz in den kommenden Jahren besonders prägen?
Die Finanzwelt wird zunehmend komplexer. Regulierung, steuerliche Fragen und Vorsorgesysteme entwickeln sich ständig weiter. Für viele Menschen wird es deshalb immer wichtiger, einen Partner zu haben, der Orientierung in dieser Komplexität geben kann. Gleichzeitig bedeutet das auch für Berater, sich kontinuierlich weiterzubilden und fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, um ihre Kundinnen und Kunden langfristig und fundiert begleiten zu können. Digitale Technologien und künstliche Intelligenz spielen natürlich auch bei uns eine wachsende Rolle – sie machen Informationen schnell zugänglich und vereinfachen Prozesse. Wir sind der festen Überzeugung, dass KI die Beraterin oder den Berater auch langfristig nicht ersetzen wird. Persönliche Beratung mit fundierter Expertise und langjähriger Erfahrung schafft die passgenaue Strategie für jede Situation. Technologie unterstützt dabei optimal, ersetzt aber nicht den individuellen Austausch. Weitere Informationen unter: ovb-ag.ch

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Colin Farrell sprach im August 2024 zum ersten Mal öffentlich über seinen Sohn James, der das Angelman-Syndrom hat. Kurz darauf
erzählte uns der in Los Angeles lebende irische Schauspieler, wie er und seine Ex-Partnerin mit den besonderen Bedürfnissen ihres Sohnes umgehen und warum er die Colin Farrell Foundation gegründet hat, um Familien in ähnlicher Situation zu unterstützen.
Interview Marlène von Arx Bild © Golden Globe Foundation
Colin Farrell, war es eine schwierige Entscheidung, mit dem People Magazine zum ersten Mal öffentlich über Ihren Sohn James zu sprechen? Ja, absolut. Ich kann James ja nicht fragen, wie er das findet. Ich spreche mit ihm genauso wie mit anderen Leuten, aber ich glaube nicht, dass er das Verständnisniveau hat, das ihm manche zuschreiben. Hoffentlich liege ich da nicht falsch, denn ich will ihn da abholen, wo er ist.
Wie würden Sie James beschreiben?
Ich finde, er ist perfekt, so wie er ist. Er ist unglaublich mutig und willensstark. Er arbeitet so hart daran, körperliche Fähigkeiten zu erlangen, die die meisten von uns schon mit zwei oder drei Jahren beherrschen. Wenn James einen Raum betritt, denkt man: «Wow, was ist denn mit dem los?» Es ist unübersehbar. Er wird nie in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen. James ist ein wirklich liebenswerter junger Mann. Er hat ein Lächeln, das ganz Manhattan erhellen könnte. Er hat so eine wundervolle Ausstrahlung und es macht viel Spass, mit ihm zusammen zu sein.
Was haben Sie auf Ihrem Weg mit James gelernt?
James hat mir beigebracht, auf mich selbst zu achten, weil er meine Fürsorge und meine Anwesenheit braucht. Ich glaube, James war zwei Jahre alt, als ich aufhörte zu trinken. Er war ein wichtiger Antrieb für mich, vom Alkohol und den Drogen loszukommen. Alle Kinder brauchen ihre Eltern, einen Elternteil, eine Grossmutter oder jemanden, der sich um sie kümmert, aber ich wusste damals bereits, dass James erhebliche Entwicklungsverzögerungen hatte. Er hatte bereits Krampfanfälle. Ich weiss nicht, ob wir zu diesem Zeitpunkt schon die Diagnose Angelman-Syndrom hatten. Bei James wurde zuerst Zerebralparese diagnostiziert, was eine häufige Fehldiagnose ist, da Zerebralparese und das Angelman-Syndrom ähnliche Merkmale aufweisen. Was glauben Sie, kann James von Ihnen lernen?
Ich habe keine Ahnung. Jeder Mensch ist mir ein Rätsel. Ich wollte gerade sagen, James ist mir ein Rätsel, aber auch mein jüngerer Sohn Henry ist mir ein Rätsel. Manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel. Ich hoffe einfach, dass er von mir lernt, dass es sich gut anfühlt, geliebt, respektiert, einbezogen und umsorgt zu werden. James spricht nicht. Aber er ist lustig. Da bin ich mir hundertprozentig sicher. Ich kann auch sagen, dass er spürt, wenn jemand Zeit mit ihm verbringen möchte, und er spürt, wenn jemand nur aus Pflichtgefühl bei ihm ist. Wenn eine Betreuerin, ein Lehrer oder jemand, der mit ihm Physiotherapie macht, nicht ganz bei der Sache ist, merkt er das und schaltet ab. Er macht dann nicht mit. Seine Verhaltensauffälligkeiten treten zutage. Wenn die Menschen eine Verbindung zu ihm haben, dann ist er in Bestform. Und das wünsche ich mir natürlich für jedes Kind. Aber was hat er von mir gelernt? Ich weiss es nicht. Vielleicht, lange auszuschlafen. Was ist der beste Weg mit Menschen, die leicht als anders erkennbar sind, in Kontakt zu treten und mehr über sie zu erfahren? Einfach fragen. Vielleicht fühlen sich manche dadurch verletzt. Aber wenn ich mit James zusammen bin und jemand mich fragt: «Was ist mit ihm los?», antworte ich: «Er hat eine Erkrankung namens …» Manche Eltern würden vielleicht sagen: «Was meinst du mit ‹Was ist mit ihm los›?» Ich nicht. Ich sage, er habe das Angelman-Syndrom, was bedeutet, dass er nicht sprechen kann und Schwierigkeiten hat, sich fortzubewegen. Er hat seine Muskeln und Bewegungen nicht vollständig unter Kontrolle. Kognitiv ist er nicht auf dem Stand eines 21-Jährigen. Aber er ist etwas ganz Besonderes und führt ein erfülltes Leben. Und meine Aufgabe als sein Vater und die seiner Mutter ist es, dafür zu sorgen, dass so viele Menschen wie möglich von ihm erfahren. Schaden entsteht im Versteckten. Sobald etwas ans Licht gebracht wird, verliert es seine negative Wirkung.
Haben Sie auch deshalb die Colin Farrell Foundation gründet?

einen Ort, an dem James ein wirklich glückliches und erfülltes Leben führen kann, wo er sich in der Gemeinschaft integriert fühlt, wo er gefördert und betreut wird und mit ähnlicher Liebe behandelt wird, wie seine Mutter und ich ihm entgegenbringen. Welche praktischen Ziele möchten Sie mit der Stiftung erreichen?
Das Wichtigste ist die Finanzhilfe von Familien in Not sowie Betreuungsplätze aufzustocken, um Müttern und Vätern die Möglichkeit zu geben, zwei oder drei Stunden am Tag für sich selbst zu haben. Ich würde gerne ein Sommercamp gründen. Das ist ein Traum von mir, insbesondere um Eltern und Geschwistern die Möglichkeit zu geben, eine Auszeit zu nehmen und sich zu erholen. Denn es sind nicht nur unsere Kinder, sondern auch die Familien, die sich um sie kümmern, die unter Erschöpfung, Frustration und Hilflosigkeit leiden. Auch das muss berücksichtigt werden. Wir müssen Beratung, Therapie und Selbsthilfegruppen anbieten. In Amerika leben mindestens 750 000 Menschen ohne die notwendige Pflege. Und dann geht es um ganz praktische Dinge wie Windeln für Erwachsene. Später werden wir uns auch mit der Gesetzgebung befassen. Welche Erfahrung von Eltern haben Sie tiefgreifend geprägt?
Ich habe einige Schreckensgeschichten von Erwachsenen gehört. Die Eltern sind 65 und das Kind 35 Jahre alt. Es kann weder alleine auf die Toilette, noch sich selbst waschen. Ich habe von Fällen gehört, in denen die Eltern keine Unterstützung erhalten und versuchen, ihr Kind zu duschen, es auf die Toilette zu bringen, es zu füttern und vielleicht auch mit Verhaltensauffälligkeiten und Aggressionsausbrüchen umzugehen. Angesichts der Erfahrungen anderer und meiner eigenen Frustrationen verstehe ich, wie schlimm die Situation werden kann. Es gibt nicht nur schöne, inspirierende Geschichten. Ehrlich gesagt, sind es vielleicht gerade die tragischeren und herzzerreissenden Geschichten, die einen wirklich motivieren, weiterzumachen und Teil eines Teams zu sein, das sich für grundlegende Veränderungen einsetzt. Innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Artikel im People Magazine erhielten wir 8000 E-Mails. Der Mangel an Unterstützung für Familien, die mit einem Kind mit besonderen Bedürfnissen leben und es betreuen, insbesondere im Erwachsenenalter, ist erschreckend und grausam. Gibt es neben Spenden noch andere Möglichkeiten zu helfen?
Die Menschen müssen einfach darüber reden. Sie müssen sich Gehör verschaffen. Eltern müssen, so schwer es auch ist, bei ihren Abgeordneten vorstellig werden. Sie müssen E-Mails schreiben und all das. Der positivste Aspekt des Ruhms, der so viele hässliche Seiten hat, ist seine Wirkung. Glaube ich, dass das, was ich zu sagen habe, wichtiger ist als das, was andere zu sagen haben? Nein. Aber glaube ich, dass wenn ich etwas sage, mir Mikrofone vor die Nase gehalten werden? Ja.
Seine Mutter und ich möchten jetzt, solange wir noch leben und gesund sind, einen Ort finden, an dem James ein erfülltes Leben führen kann, an dem er sich zugehörig fühlt.
– Colin Farrell, Schauspieler
Der Anstoss war, dass ich trotz all des Glücks, das ich in meinem Leben, in meiner Karriere und finanziell hatte, als einer der beiden Hauptbetreuer von James Mühe habe, die Zukunft meines Sohnes zu gestalten. Und insbesondere das nächste Kapitel, seit er 21 Jahre alt geworden ist. Ich dachte: Mein Gott, wenn ich schon diese Schwierigkeiten habe, wie geht es dann all den anderen Familien da draussen, die nicht annähernd die Mittel haben, die mir zur Verfügung stehen?
Meinen Sie, weil er jetzt offiziell volljährig ist?
Ja, 21 Jahre lang stand er unter der Fürsorge seiner Mutter und mir. Er hat vom Staat eine gewisse Unterstützung erhalten. Die Leistungen, die ihm Sicherheit, Geborgenheit, Zugehörigkeit und Gemeinschaft boten, die Nachmittagsbetreuung – all das ist nun weggefallen. Selbst mit meinen finanziellen Mitteln ist es schwierig, eine geeignete Wohnform zu finden,
Was ist Ihre grösste Angst um James? Wenn ich morgen einen Herzinfarkt habe und, Gott bewahre, James’ Mutter Kim in einem Monat einen Autounfall hat und dabei ums Leben kommt – dann ist James allein und ein Mündel des Staates. Und wohin kommt er dann? Wir möchten jetzt, solange wir noch leben und gesund sind, einen Ort finden, an dem er ein erfülltes Leben führen kann, an dem er sich zugehörig fühlt. Ich kenne meinen Sohn. Er ist bereit, von zu Hause auszuziehen. Er hat genug von mir. Er hat genug von seiner Mutter. Sie würde dasselbe sagen. Er ist bereit, auszuziehen und ein erfüllteres Leben, als ich ihm bieten kann, zu führen – indem er Teil einer Gemeinschaft ist, zu der er sich zugehörig fühlt, wo er jeden Tag mit dem Kleinbus unterwegs ist und gemeinsam die Einkaufsliste abarbeitet; wo er mit dem Einkaufswagen durch den Laden geht, der zur Hälfte von ihm und zur Hälfte von seiner Betreuung geschoben wird; wo sie zusammen an den Strand gehen, Museen besuchen, ins Kino gehen, all diese Dinge. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, einen Film zu drehen, der vermittelt, wie Ihr Leben mit James aussieht? Ich dachte mir gerade, dass ich darüber mit jemandem reden sollte. Es gibt bestimmt eine Möglichkeit, das umzusetzen.
«Das
Wie für fast alle Paare hielt die Elternschaft auch für Lara De Donno und ihren Mann Veränderungen bereit. Wie sehr sich ihre Welt wandeln würde, konnten sie mit dem positiven Schwangerschaftstest in der Hand noch nicht ahnen.

Die erste Überraschung kam früh, als der Ultraschall nicht eines, sondern zwei schlagende Herzen erkennen liess: Lara erwartete Zwillinge. So weit, so selten, dachte sich das Paar, und startete einige Monate später in ein Leben zu viert.
Mit der Zeit jedoch zeichnete sich ab, dass Guiseppe und Lavinia sich von anderen Kindern unterschieden – und dass es hier um mehr ging als um die Besonderheiten, die Zwillinge schon einmal mitbringen. Während die Kinder um sie herum ihre ersten Schritte wagten und bald wild durch die Gegend liefen, tat sich bei den Zwillingen nichts. Und auch als andere Kinderstimmen begannen, Worte und Sätze zu formen, sprachen Guiseppe und Lavinia nicht. Schliesslich erhielten Lara und ihr Mann die Diagnose: Ihre Kinder leiden unter einer zerebralen Muskelschwäche.
Schülertransport statt Zebrastreifen: die ersten Schultage Als die Zwillinge fünfeinhalb Jahre alt waren, sassen sie bereits seit einiger Zeit im Rollstuhl. Dabei dürfe man sie sich nicht vorstellen wie andere Kinder in ihrem Alter, erzählt Lara De Donno: «Der Körperbau war viel kleiner und zarter.» Dennoch stand auch für Guiseppe und Lavinia der erste Schultag an – und «da spalten sich die Welten». Während andere Mütter ihren Kindern den korrekten Umgang mit einem Zebrastreifen beibrachten, begleitete Lara ihre Zwillinge vor die Tür, wo der Schülertransport der Mobilitäts-Pioniere, kurz MoPi, auf sie wartete. Dieser sollte sie zur Heilpädagogischen Schule der RgZ-Stiftung in Schwamendingen bringen.
Lara erinnert sich gut daran, wie schwer es ihr fiel, loszulassen: «Ich musste so ein grosses Vertrauen entwickeln!» Doch damals so über ihren Schatten zu springen, zahlte sich aus. Heute sagt die Zwillingsmama über MoPi: «Das ist die grösste Stütze!»
Das Recht auf Bildung Als Geschäftsführer des Patiententransportunternehmens freut sich Roger Müri natürlich über solch positive Rückmeldungen von Eltern. Vor allem jedoch betrachtet er seine Arbeit und die seiner Kolleg:innen vor dem Hintergrund eines politischen Auftrags: Ebenso wie alle Kinder ist auch für Kinder mit Behinderung das Recht auf Bildung festgeschrieben. Entsprechend der Schweizer Gesetzesgrundlage sollen «alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem geistigen und körperlichen Zustand, unbedingt von den bestehenden Ausbildungsangeboten und der Schulpflicht profitieren können», fasst Müri zusammen. Während andere Kinder dieses Recht zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem ÖV in Anspruch nehmen, braucht es für Guiseppe und Lavinia ebenso wie für andere Kinder mit Behinderung Unterstützung für den Schulweg. Mit 70 Fahrzeugen bringt MoPi jeden Tag rund 500 Kinder dorthin, wo sie «eine Grundschulung erhalten, die ihren besonderen Bedürfnissen angepasst ist», wie es im Gesetzestext heisst.
Konkret handelt es sich bei diesen Orten um heilpädagogische Schulen mit jeweils eigenem Fokus. So transportiert MoPi täglich alle 80 Schüler:innen zur Sprachheilschule, bringt Kinder zur SKB, der Schule für Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderungen in Zürich oder fährt die Wohnorte ab, damit Guiseppe, Lavinia und ihre Schulkamerad:innen den Unterricht in der Heilpädagogischen Schule der Stiftung RgZ in Schwamendingen wahrnehmen können. «Und alles immer mit dem gleichen Ziel», so MoPi-Geschäftsführer Müri: «Dass die Kinder an der Gesellschaft so gut es geht teilhaben können.» Es ist das Recht auf Bildung, das er an dieser Stelle erneut betont.
Kindspezifische Intensivbetreuung
Während Lavinia und Guiseppe auf eine morgendliche «Hand-zu-Hand-Übergabe» von ihren

Viele Schülerinnen und Schüler mit Autismus oder Hochsensibilität profitieren von einem stabilen Setting: gleicher Fahrer, gleiches Fahrzeug, gleicher Sitzplatz .
– Roger Müri, Geschäftsführer
für Entspannung. Andererseits sei dies für eine bedürfnisorientierte Arbeit essenziell, vor allem in ungewöhnlichen oder unvorhergesehenen Situationen, so Müri: «Je besser man das Kind kennt, umso besser kann man reagieren.»
Ein «stabiles Setting» als Arbeitsgrundlage Für die Zwillinge ist es laut ihrer Mutter ein Glück, dass ihr erster Fahrer José in der Nachbarschaft wohne und ihnen weiterhin regelmässig über den Weg laufe. Auch Alan, der auf José gefolgt sei, sei bis heute eine feste Grösse in ihrem Leben, betont Lara De Donno: «Diese Kinder bauen Beziehungen ja ganz anders auf.» So brächten Lavinia und Guiseppe nicht nur eine Körperbehinderung, sondern auch eine ausgeprägte Hochsensibilität mit. Ebenso relevant sei diese Verlässlichkeit für autistische Kinder, so MoPi-Geschäftsführer Müri: «Viele Schülerinnen und Schüler mit Autismus oder Hochsensibilität profitieren von einem stabilen Setting: gleicher Fahrer, gleiches Fahrzeug, gleicher Sitzplatz.»
Sollte es doch einmal zu einem Wechsel kommen, beispielsweise weil eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von MoPi, sich beruflich oder privat um orientieren will, bespricht MoPi mit der Schule die Anpassung des Personals, damit die Kinder von den Pädagog:innen möglichst gut auf die Änderung vorbereitet werden können. So kann diese die Kinder bestmöglich auf eine neue Person vorbereiten. In der Corona-Zeit seien Guiseppe und Lavinia mit mehreren Abschieden von Fahrern konfrontiert gewesen, erinnert sich Lara De Donno. Gerade ihre Tochter habe darauf äusserst gestresst reagiert. Müri zeigt Verständnis für dieses Problem: «Personen entwickeln sich weiter und orientieren sich neu – so auch bei MoPi. Teilweise wechseln sie in den Patiententransport und bilden sich weiter, einige orientieren sie sich ausserhalb von MoPi neu. In jedem Fall versuchen wir durch frühestmögliche Information die Auswirkungen klein und die Stabilität hoch zu halten.»
Eltern an den Fahrer angewiesen sind, um mit Roger Müris Worten zu sprechen, treffen sich andere Kinder an einer Art Bushaltestelle: «Das gehört auch zum Schulalltag dazu, dass man auf dem Schulweg lernt, pünktlich zu sein.»
Zumutbar sei dieses Vorgehen aber nur für einen kleinen Teil der Kund:innen, denn tatsächlich bringt MoPi Kinder mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen zur Schule und zurück. Während die De-Donno-Zwillinge vor allem ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug sowie einen verlässlichen und freundlichen Fahrer benötigen, sind andere Kinder auf eine Eins-zu-eins-Betreuung angewiesen, die MoPi mit spezialisiertem Personal sicherstellt. Erleiden Kinder beispielsweise während der Fahrt einen epileptischen Anfall, braucht es eine Begleitperson, die angemessen reagieren kann. Im Raum Bern transportiert MoPi ausserdem Kinder mit einem Tracheostoma, über das die Betreuungsperson während der Fahrt bei Bedarf Speichel und andere Flüssigkeiten des Kindes absaugen kann.
Wichtig sei hier vor allem, dass jede Begleitperson eingehend auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes geschult sei, so Müri. Dies stellt MoPi inhouse sicher. Hier profitiere das Unternehmen von seiner Mitgliedschaft in der Knecht-Gruppe, die Synergieeffekte nutze und allen angeschlossenen Unternehmen ein breites Schulungsportfolio biete. «Die CZV-Kurse – das sind die standardisierten Weiterbildungskurse für das Fahrpersonal – können wir über unser eigenes Ausbildungszentrum anbieten», erläutert Müri. «Wir haben spezielle Kurse entwickelt, in denen es um den Umgang mit Kindern im Schultransport geht, auch in Notsituationen.»
Ein Kind ist weitaus mehr als nur ein Körper, mit welchen Behinderungen auch immer. Aus diesem Grund legt MoPi laut seinem Geschäftsführer grossen Wert darauf, dass jedem Kind ein möglichst stabiles Setting garantiert werden kann. Gleiche Fahrer, gleiches Fahrzeug und immer die gleiche Begleitperson, das ist das Ziel bei allen Fahrten. Das sorgt einerseits bei den Kindern

Die Kosten übernimmt die Gemeinde Indem die Schulen die Kinder auf eine neue Fahr- oder eine neue Begleitperson vorbereiten, werden sie ihrem gesetzlichen Auftrag gerecht, ein bedürfnisorientiertes Umfeld zu schaffen. Für die Finanzierung des Schultransports hingegen zeichnen die Gemeinden verantwortlich. Dafür, dass MoPi Lavinia und Guiseppe tagtäglich zur Schule und wieder nach Hause bringt, erhält das Transportunternehmen seine Bezahlung von der Wohngemeinde, in der Familie De Donno zu Hause ist.
Roger Müri fasst die Bedingungen folgendermassen zusammen: «Es ist die Aufgabe der Gemeinden, die Schulpflicht der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen – egal ob Regel- oder Sonderschulsetting. Die Betreuungskosten während der Transporte werden teilweise auch von der IV unterstützt. Die Lösungen sind vielfältig und können sich von Fall zu Fall unterscheiden.» In Einzelfällen übernimmt auch die IV einen Teil der Kosten. Für Lara De Donno und ihren Mann jedoch ist vor allem wichtig, dass sie dank des Schülertransports ihrem Beruf als Friseurin und Friseur verlässlich nachgehen können und die 40-minütigen Schulwege ihrer Kinder nicht selbst stemmen müssen. Auf diese Weise konnten sie sich auch als Eltern ein persönlich erfüllendes Leben bewahren. «Das ist mein Glück, dass ich meine Leidenschaft ausleben kann», betont Lara, die ihre eigene Akademie für das Friseurhandwerk führt. Danach gefragt, was ihr noch wichtig wäre zu erwähnen, fällt ihr vor allem eines ein: «Einfach ein riesiges Dankeschön an die Organisation!»
Weitere Informationen unter: mopi.ch
Text Pia Soldan
Wenn der Rasen in Form ist, stimmt das Gefühl. Die STIHL-Akkugeräte von Toolster.ch bringen deinen Garten in Schwung – und dich gleich mit. Frühling, wie er sein soll.
Der Frühjahrsputz für den Rasen
Sobald es draussen wieder frühlingshaft wird und die Temperaturen dauerhaft über 10 Grad liegen, kann die Rasenpflege losgehen. Der erste Schritt: Aufräumen. Laub, Äste und andere Hinterlassenschaften des Winters solltest du sorgfältig entfernen, damit Licht und Luft wieder an die Grasnarbe gelangen. Unebenheiten im Boden? Kein Problem: Diese lassen sich mit einer Harke oder Schaufel ganz einfach ausgleichen. Wo kahle Stellen zu sehen sind, kannst du jetzt wunderbar nachsäen – die ideale Gelegenheit, um Lücken im Rasen zu schliessen. Eine aufgelockerte Bodenoberfläche hilft den jungen Halmen, sich schneller zu entwickeln und Wurzeln zu bilden. Wenn du deinen Rasen richtig vorbereitest, legst du den Grundstein für ein gesundes Gartenjahr.
Dünger, Kalk & Co.
Ein hungriger Rasen braucht Futter! Ein ausgewogener Frühjahrsdünger unterstützt das frische Wachstum und bringt deinen Rasen in Schwung. Am besten düngst du ein paar Tage nach dem ersten Schnitt – so können die Nährstoffe besonders gut aufgenommen werden. Danach heisst es: etwa zwei Wochen Geduld haben, bevor erneut gemäht wird. Falls dein Boden etwas zu sauer ist, empfiehlt sich bereits im Februar eine Kalkgabe, damit der Boden wieder ins Gleichgewicht kommt. Eine einfache Bodenanalyse gibt Auskunft darüber, ob das nötig ist. Wenn der Rasen stark verfilzt ist oder sich Moos breitgemacht hat, hilft nur noch eins: Vertikutieren. Diese intensive Pflegekur für den Boden entfernt Rasenfilz, Unkraut und abgestorbene Pflanzenteile. Der ideale Zeitpunkt dafür ist der April, wenn d er Rasen schon ein bisschen Kraft getankt hat. Besonders lehmige oder verdichtete Flächen kannst du anschliessend mit Sand verbessern. Das sorgt für bessere Belüftung und Wasserabfluss – zwei wichtige Faktoren für gesunde Graswurzeln.
Der erste Schnitt des Jahres Jetzt wird's ernst: Der erste Rasenschnitt steht an, sobald das Thermometer dauerhaft über 10 Grad zeigt und das Gras spürbar gewachsen ist. In der Regel ist das ab Mitte März der Fall. Aber Vorsicht: Nur mähen, wenn der Boden trocken ist! Der ideale Start ist ein sogenannter "Säuberungsschnitt" mit frisch geschärften Messern. So verhinderst du, dass die zarten Frühjahrshalme gequetscht oder gerissen werden. Das fördert die Gesundheit der Pflanze und beugt Rasenkrankheiten vor. Die perfekte Schnitthöhe liegt bei 4 bis 6 cm. Im Schatten lieber nicht unter 5 cm gehen, damit der Rasen dort nicht ausdünnt. Gerade bei ersten Mähvorgängen solltest du den Rasen lieber etwas höher lassen, um das Wachstum zu stabilisieren.

Wie oft und wie kurz?
Regelmässig mähen hält den Rasen vital und widerstandsfähig. Je nach Rasenart und Wetter heisst das:
Spielrasen: 3–5 cm, einmal pro Woche
Zierrasen: 2–3 cm, bis zu 2x pro Woche
Schattenrasen: 5–6 cm, einmal pro Woche
Kräuterrasen: 6–10 cm, nur selten
Blumenwiese: maximal 2x pro Jahr
Wichtig: Nie mehr als ein Drittel der Halmhöhe auf einmal abschneiden. Diese sogenannte 1/3-Regel sorgt dafür, dass das Gras nicht gestresst wird und sich gleichmässig regenerieren kann. So bleibt dein Rasen dicht, gesund und schön anzusehen.
Was tun bei hohem Gras?
Du warst länger nicht im Garten? Kein Problem. Auch stark gewachsener Rasen lässt sich in den Griff bekommen. Schneide hohes Gras am besten in mehreren Etappen und verzichte auf einen Radikalschnitt. Oder greif zur STIHL Motorsense oder einem Freischneider – besonders bei stark vernachlässigten Flächen die bessere Wahl. Eine besonders effektive Methode: die Quadratmethode. Teile die Fläche gedanklich in Abschnitte und arbeite dich systematisch von aussen nach innen vor. So behältst du die Übersicht und erzielst ein sauberes Ergebnis.
Sicher und smart mähen
Beim Rasenmähen kommt es nicht nur auf das richtige Timing an, sondern auch auf eine sichere und clevere Vorgehensweise. Mähe grundsätzlich nur bei trockenem Wetter und fahre dabei quer zum Hang – das sorgt für besseren Halt und mehr Sicherheit. Beginne mit den Rasenkanten und arbeite dich danach systematisch zur Fläche vor. Wenn das Schnittgut feucht ist, empfiehlt sich unbedingt der Einsatz eines Fangkorbs.
Vor dem ersten Schnitt: kurzer Mäher-Check
Bevor du loslegst, nimm dir einen Moment Zeit für die Kontrolle deines Mähers. Gehäuse, Räder und Messer sollten in einwandfreiem Zustand sein. Lass das Messer bei Bedarf schleifen oder austauschen – ein scharfes Messer schneidet sauber und spart Energie. Bei Benzin-Rasenmähern ist ein Ölwechsel ratsam, bei Akkumodellen sollte der Akku vollständig geladen sein. Auch der Luftfilter verdient einen prüfenden Blick. Ein gut gewarteter Mäher arbeitet effizienter, ist sicherer im Umgang und sorgt für ein gleichmässiges Schnittbild. Am besten planst du die Wartung regelmässig ein – idealerweise vor dem ersten grossen Einsatz im Frühjahr.
Mulchen statt Müll
Beim Mulchmähen bleibt das Schnittgut klein gehäckselt auf dem Rasen liegen. Das hat zwei Vorteile: Es spart das Entleeren des Fangkorbs und führt dem Boden wertvolle Nährstoffe zu. So wird dein Rasen ganz nebenbei natürlich gedüngt. Alternativ kannst du Rasenschnitt auch kompostieren oder als Mulchmaterial in Beeten verwenden. Das spart Ressourcen, Zeit und tut der Umwelt gut.
Rücksicht nicht vergessen
Rasenmähen kann ganz schön laut werden – besonders bei benzinbetriebenen Geräten. Um die Ruhe der Nachbarschaft zu wahren, gelten deshalb feste Zeiten, in denen das Mähen erlaubt ist.
• Werktags: 7–12 Uhr & 13–19 Uhr
• Samstags: 7–12 Uhr & 13–17 Uhr
• An Sonn- und Feiertagen ist das Rasenmähen nicht erlaubt –ganz gleich, wie hoch das Gras steht.
Fazit
Rasenpflege im Frühjahr ist gar nicht kompliziert. Mit dem richtigen Werkzeug, etwas Know-how und ein bisschen Zeit wird dein Rasen zur grünen Wohlfläche. STIHL und Toolster.ch helfen dir dabei – ob mit Mäher, Motorsense oder cleveren Tipps. Wenn du jetzt aktiv wirst, darfst du dich schon bald über eine sattgrüne Oase freuen, die den ganzen Sommer über Freude macht. Mehr Infos und Produkte findest du auf toolster.ch
Toolster.ch ist autorisierter STIHL-Partner und führt das gesamte STIHLAkku- und Gerätesortiment am Lager. Heute bestellt – morgen gemäht.


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Der Fachkräftemangel in der Pflege ist längst mehr als ein politisches Schlagwort. Wer in einem Gesundheitsbetrieb arbeitet, spürt ihn im Alltag: Teams müssen Engpässe abfedern, Behandlungen werden komplexer und Zeit ist oft eine knappe Ressource. Gleichzeitig wächst die Einsicht, dass Ausbildung nicht nur «Nachschub» ist, sondern das Fundament für Qualität, Stabilität und Entwicklung. Wo Ausbildung im Betrieb wirklich gelebt wird, eröffnet der Einstieg ein Berufsfeld, das viele Wege offenlässt.
Bedarf wächst, Druck bleibt Laut dem Faktenblatt des Bundesamts für Gesundheit zur Entwicklung des Pflege- und Betreuungspersonals arbeiteten 2019 in Schweizer Gesundheitsinstitutionen rund 185 600 Personen im Bereich Pflege und Betreuung, darunter etwa 91 000 diplomierte Pflegefachpersonen sowie rund 59 000 Personen mit Abschluss auf Sekundarstufe II. 45 Prozent des Pflege- und Betreuungspersonals waren in Spitälern und Kliniken tätig, 39 Prozent in Altersund Pflegeheimen und 17 Prozent in Spitex-Diensten. Gleichzeitig zeigen die Prognosen bis 2029 einen deutlichen Mehrbedarf: plus 14 Prozent im Spitalbereich, plus 26 Prozent in Alters- und Pflegeheimen und plus 19 Prozent bei der Spitex. Rechnet man Pensionierungen und Berufsaustritte dazu, ergibt sich bis 2029 ein Nachwuchsbedarf von rund 43 400 Pflegefachpersonen der Tertiärstufe und 27 100 Personen der Sekundarstufe II.
Auch auf dem Stellenmarkt bleibt der Druck sichtbar: In Online-Stellenausschreibungen gehören Pflegefachpersonen laut Monitoring regelmässig zu den am stärksten nachgefragten Berufsgruppen. Eine weitere Zahl zeigt, warum der Fokus nicht nur auf dem Einstieg liegen kann: Gemäss BAG steigen beim diplomierten Pflegefachpersonal und bei Abschlüssen auf Sekundarstufe II über 40 Prozent im Verlauf des Berufslebens temporär oder definitiv aus dem Beruf aus. Ausbildung ist damit nur die erste Hälfte der Lösung – die zweite heisst Verbleib.
Brandreport • Waldspruger AG
Ein Fahrzeug muss heute mehr können als nur von A nach B zu fahren. Die Ansprüche, die wir an Mobilität im Alltag stellen, sind selten konstant. Anforderungen verändern sich stetig, je nach Situation stehen andere Bedürfnisse im Vordergrund. Die Waldspurger AG entwickelt und realisiert seit 1978 Fahrzeugumbauten, die genau auf diese Realität ausgerichtet sind.
In Bergdietikon entstehen Lösungen, die sich nicht an Standards orientieren, sondern an den Menschen, die sie nutzen. Im Mittelpunkt stehen durchdachte Umbauten für den Rollstuhl- und Personentransport und für den professionellen Warentransport. Vom kompakten Fahrzeug mit einem Rollstuhlplatz bis zum Bus für mehrere Personen oder zum funktional ausgebauten Lieferfahrzeug – die Waldspurger findet für jede Herausforderung eine gute Lösung.
Entscheidend ist dabei nicht nur die technische Umsetzung, sondern die Qualität im Detail. Saubere Verarbeitung, langlebige Materialien und geprüfte Sicherheitssysteme sorgen dafür, dass die Fahrzeuge im täglichen Einsatz zuverlässig funktionieren. Einfacher Einstieg, sichere Beförderung und klare Handhabung sind zentrale Anforderungen im Personentransport. Gleichzeitig müssen diese Fahrzeuge flexibel bleiben. Mit Systemen wie Aluschienenböden
Ein positiver Blick auf Ausbildung bedeutet nicht, Belastung zu verschweigen. Er bedeutet, sichtbar zu machen, was diesen Beruf so besonders macht.
Ausbildungsoffensive und Wege Mit einer Ausbildungsoffensive als erstem Schritt setzt die Politik mit der Pflegeinitiative gezielt bei zwei Hebeln an. Die Initiative wird in zwei Etappen umgesetzt: Zuerst steht die Ausbildungsoffensive im Zentrum, danach folgen Massnahmen zu Arbeitsbedingungen und beruflicher Entwicklung. Seit dem 1. Juli 2024 ist das Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (SR 811.22) in Kraft und auf acht Jahre befristet. Es sieht unter anderem Beiträge an die praktische Ausbildung sowie Instrumente vor, um mehr Abschlüsse auf Tertiärstufe zu ermöglichen.
Für Interessierte bleibt dabei zentral, dass das Schweizer System mehrere Einstiege zulässt. Wer auf Sekundarstufe II startet, kann Berufserfahrung aufbauen und später in höhere Abschlüsse übergehen; wer direkt auf Tertiärstufe einsteigt, hat ebenfalls vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Die Durchlässigkeit ist hier kein Detail, sondern ein Motivationsfaktor: Man muss im jungen Alter noch nicht wissen, wo man in zehn Jahren stehen will. Entscheidend ist, dass sich Perspektiven öffnen und Entwicklung sichtbar bleibt.
Lernen im Praxisalltag Damit Ausbildung als Chance erlebt wird, braucht es mehr als einen Ausbildungsplatz. Entscheidend sind Struktur, Begleitung und eine Lernkultur, die den Alltag aushält. Gute Ausbildung verbindet Theorie und Praxis eng, schafft klare Lernziele, ermöglicht Übungssequenzen ausserhalb der Routine und gibt regelmässig Feedback. Verantwortung wächst Schritt für Schritt: früh genug, damit Selbstvertrauen entsteht, aber nie so, dass Lernende allein gelassen werden. Das senkt die Angst vor Fehlern und stärkt die Fähigkeit, in anspruchsvollen Situationen ruhig zu bleiben, sauber zu kommunizieren und im Team Unterstützung zu holen. Diese «weichen» Kompetenzen sind im Gesundheitswesen keine Nebensache, sondern Teil der Professionalität. Gleichzeitig gilt: Lernen braucht Raum. Wo Ausbildungszeiten geschützt sind, Praxisanleitende Zeit haben und Feedback nicht zwischen Tür und Angel passiert, steigen Qualität und Bindung. Solche Investitionen zahlen sich später in stabilen Teams aus. Bleiben wird zur Schlüsselaufgabe
Weil Ausstiege und Pensumsreduktionen den Engpass mitprägen, richtet die zweite Etappe der

lassen sich Innenräume variabel nutzen. Sitzplätze können angepasst oder entfernt werden, je nach Bedarf. Lösungen wie die vom Unternehmen entwickelte Rollibox zeigen, wie vielseitig moderne Fahrzeugkonzepte sein können. Sie ermöglicht es, Fahrzeuge innert kurzer Zeit vom Personen- zum Rollstuhltransport
umzurüsten. So entstehen keine starren Fahrzeuge, sondern Systeme, die sich dem Alltag anpassen.
Auch im Warentransport stehen Funktionalität und Sicherheit im Fokus. Robuste Boden- und Seitenverkleidungen, durchdachte
Pflegeinitiative den Fokus auf Arbeitsbedingungen und berufliche Entwicklung. Der Bundesrat hat dazu die Vernehmlassung für das geplante Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege (BGAP) eröffnet. Parallel liefert das Nationale Monitoring Pflegepersonal eine Grundlage, um Entwicklungen nicht nur zu vermuten, sondern über mehrere Jahre zu beobachten: Es sammelt regelmässig Daten zur Situation des Pflegepersonals und wurde zuletzt um zusätzliche Indikatoren wie Skill-Mix und Austrittsrate erweitert. Ein Teil davon ist der Blick auf Stellenausschreibungen, die als Indikator zeigen, wie konstant der Rekrutierungsdruck bleibt. Warum der Einstieg lohnt Ein positiver Blick auf Ausbildung bedeutet nicht, Belastung zu verschweigen. Er bedeutet, sichtbar zu machen, was diesen Beruf so besonders macht: Nähe zum Menschen, spürbare Wirkung und die Erfahrung, dass die eigene Arbeit zählt. Wer einsteigt, lernt nicht nur Abläufe, sondern einen Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen und Zusammenarbeit in Teams, die im Alltag zusammenhalten. Gerade die Mischung aus Fachlichkeit und Menschlichkeit macht den Reiz aus und gibt vielen das Gefühl von Sinn. Dazu kommen klare Perspektiven: Wer sich entwickelt, kann Verantwortung übernehmen, sich spezialisieren oder später in Bildung, Qualität oder Koordination wachsen. Ein realistischer Einblick über Schnuppern oder Praktika hilft, herauszufinden, ob diese Form von Arbeit passt. Und wenn Unterstützung, Lernkultur und Perspektiven stimmen, wird aus einem Start eine Laufbahn, die trägt.
Text Walter Nogueira Genutzte Quellen: https://www.bag.admin.ch/dam/de/sd-web/Wj77ZVLz2c0C/fb-bedarf-und-bestand.pdf https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/2025-08/obsan_bulletin_2025_01_d.pdf https://www.bag.admin.ch/de/umsetzung-pflegeinitiative-artikel-117b-bv https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2024/212/de https://www.bag.admin.ch/de/nationales-monitoring-pflegepersonal
Befestigungssysteme und individuelle Lösungen ermöglichen einen sicheren und effizienten Transport unterschiedlichster Güter. Ergänzt wird das Angebot durch hochwertige Sitzlösungen für Kleinbusse und Schulbusse sowie durch individuelle Ausbauten für Kastenwagen.
Als Familienbetrieb in dritter Generation steht die Waldspurger AG für Schweizer Handwerk, Qualität und persönliche Beratung. Kundinnen und Kunden aus der ganzen Schweiz kommen nach Bergdietikon, um ihre Fahrzeuge umbauen zu lassen. Für viele bedeutet Mobilität mehr als Fortbewegung. Es geht um Selbstständigkeit, Sicherheit und Alltag. Genau das ist der Antrieb hinter jeder Lösung. Weitere Informationen unter: waldspurger.ch

#fokusuneingeschränktleben
Wer sich für eine Lehre im Gesundheitswesen interessiert, sucht oft Orientierung zwischen Idealismus und Realität. Wie anspruchsvoll ist der Alltag wirklich? Und was macht den Beruf trotz Belastung attraktiv? Im Spital Männedorf geben Ursula Müller, Leiterin Bildung, und Tamara Lutz, Lernende, einen Einblick in eine Ausbildung, die bewusst ehrlich bleibt und gleichzeitig zeigt, weshalb Pflege und verwandte Berufe für viele eine sinnstiftende Wahl sind. Was sollte man interessierten
Jugendlichen mitgeben, damit sie ein realistisches und trotzdem motivierendes Bild vom Beruf bekommen?
U. M.: Für mich beginnt alles mit Ehrlichkeit. Pflege heisst: mit Menschen zu arbeiten, die sich in verletzlichen Situationen befinden. Das ist anspruchsvoll, doch genau darin steckt die Stärke. Wer Menschen mag, Berührungsängste abbaut und offen auf Patientinnen und Patienten zugeht, erlebt einen Beruf, der Sinn kontinuierlich bestätigt. Beim Schnuppern merkt man dabei meist schnell, ob der Funke überspringt und man sich wohlfühlt.
T. L.: Für mich ist die Realität etwas Positives. Ich arbeite nicht mit Systemen, sondern mit Menschen, die Unterstützung brauchen. Motivierend ist, in schwierigen Momenten für andere da sein zu dürfen. Patientinnen und Patienten öffnen sich selten von allein, die Beziehung beginnt mit unserem ersten Schritt. Dafür braucht es Offenheit, Empathie und den Willen, Vertrauen aktiv aufzubauen. Was war der Punkt, an dem du gemerkt hast: Das passt zu mir?
T. L.: Menschen ganzheitlich zu begreifen, Reaktionen einzuordnen und herauszufinden, was jemand in der Situation wirklich braucht. Das ist für mich der Kern dessen, warum ich diesen Beruf gern mache. Je länger ich drin war, desto wichtiger wurde mir das Verstehen. Viele Handgriffe sind am Anfang einfache Abläufe. Erst in der Ausbildung wird klar, warum man etwas tut und wie dieses Wissen im Alltag trägt. Aus genau dieser Verbindung entsteht Lernfreude: wahrnehmen, einordnen, handeln und individuell unterstützen. Genau das bestätigt mir bis heute, dass ich mich richtig entschieden habe.
Verbundenheit stärkt Sicherheit. Lernende sollen Vertrauen spüren und wissen, dass sie wichtig sind und ernst genommen werden.
– Ursula Müller, Leiterin Bildung
für mich so oft in leiser Wertschätzung: ein Händedruck, ein Blick, ein Moment der Ruhe. Und auch Humor findet Platz: richtig dosiert und passend zur Person, als kurze Entlastung in manch anspruchsvollen Momenten.
Welche Wege stehen nach der Grundausbildung offen und was würdet ihr Jugendlichen raten, die noch unsicher sind?
Was macht die Lehre im Spital Männedorf stark und was hilft Lernenden schnell anzukommen, um Sicherheit zu gewinnen?
U. M.: Wir starten bewusst mit Einführungswochen, damit neue Lernende im Haus wirklich ankommen, die Erwartungen kennen und die Basics sitzen. Danach folgt die Einführung auf der Abteilung mit Berufsbildnerinnen und -bildnern, die eng begleiten. Wir setzen dabei stark auf Peer-Learning und kooperatives Lernen. Verbundenheit stärkt Sicherheit. Lernende sollen Vertrauen spüren und wissen, dass sie wichtig sind und ernst genommen werden.
T. L.: Entscheidend ist durchaus das Lernen im Team: gegenseitiges Erklären, voneinander profitieren und mit Studierenden und Lernenden anderer Lehrjahre zusammenarbeiten. Lern- und Arbeitsgemeinschaften sowie Lerneinzeltage helfen dabei zusätzlich, den Alltag bei Bedarf zu strukturieren. Da arbeiten wir eng begleitet mit der Berufsbildung und mit anderen Lernenden, vertiefen Theorie und reflektieren die Praxis. Dazu kommen Skills-Trainings, in denen wir Grundlagen üben und selbst erleben, wie sich Unterstützung und Abhängigkeit im Alltag anfühlen. Was bedeuten der Standort am Zürichsee und Angebote wie das Seehüsli, Boote oder Gesundheitskurse im Alltag, gerade für Lernende?
T. L.: Für mich liegt die Stärke in der Vielfalt. Nicht
alle nutzen dasselbe, aber alle finden etwas, das entlastet. Gerade in der Ausbildung helfen Benefits rund um Mobilität im Alltag spürbar weiter und wer mag, kann zusätzlich Gesundheitsangebote und Kurse nutzen. Auch der See ist ein direkter Ausgleich: Nach der Schicht gehen wir oft mit Mitlernenden ans Wasser, atmen kurz durch, essen zusammen und bekommen so den Kopf frei.
U. M.: Die Lage ist einzigartig und auch für Patientinnen und Patienten oft ein Lichtblick. Dazu kommen vergünstigtes Essen und ein aktives Gesundheitsmanagement, gerade auch mit Blick auf psychische Belastungen. Wichtig ist uns, dass Unterstützung nicht nur «da» ist, sondern sensibel angeboten und im System bewusst mitgedacht wird. Welche kleinen Momente geben euch im Alltag Sinn und woran merkt ihr immer wieder, dass ihr beruflich richtig entschieden habt?
U. M.: Dankbarkeit ist in der Gesundheitsbranche ein wiederkehrendes Motiv. Und gerade wenn es stressig wird, trägt auch das Miteinander im Team. Wer erlebt, wie rasch Nähe entsteht und wie viel Feedback zurückkommt, fragt kaum je nach dem Sinn der Arbeit. Daraus entsteht ein gewisser Berufsstolz, gerade bei Lernenden.
T. L.: Patientinnen und Patienten sind selten freiwillig im Spital. Umso wichtiger ist es, sich gesehen zu fühlen. Für mich sind es oft kleine Gesten: mit einem Lächeln das Zimmer betreten, zuhören und präsent sein. Sinn entsteht
T. L.: Mein wichtigster Tipp ist Schnuppern. Wer sich ein Bild machen will, muss den Alltag realistisch erleben. Die Ausbildung ist fordernd, aber wenn man sich damit identifizieren kann, trägt einen das selbst durch strenge Phasen. Perspektiven gibt es viele: von fachlicher Verantwortung über Spezialisierungen bis zur höheren Ausbildung. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen entsteht früh ein Bild davon, wohin man sich entwickeln könnte.
U. M.: Die Grundbildung öffnet Türen in viele Tertiär-Ausbildungen, von Pflege über Radiologie, ins Labor bis hin zu weiteren Studienwegen. Betrieb und Schule unterstützen Lernende dabei, ihre Stärken gezielt weiterzuentwickeln und Förderformate zu nutzen. Für mich ist es aber vor allem eine Lebensschule: Neben fachlichen Kompetenzen wachsen Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Kommunikation, Fähigkeiten, die weit über den Beruf hinaus tragen.
Interview Walter Nogueira
Weitere Informationen zu Ausbildungen und Einstiegsmöglichkeiten unter: karriere.spitalmaennedorf.ch

BeBo Verlag & Training GmbH • Brandreport
Obwohl so viele Menschen von Inkontinenz betroffen sind, ist das Thema nach wie vor tabu. Betroffene planen ihren Alltag meist heimlich nach erreichbaren Toiletten, aus Angst vor einem «Malheur». Dabei können frühe Abklärung und passende Therapien den Alltag spürbar erleichtern.

Jolanda Kull Geschäftsleiterin
Frau Kull, welche Situationen sind für Inkontinenz-Betroffene besonders belastend?
Schon das Rausgehen kann stressig sein: Wo ist das nächste WC, wie ist der Tagesablauf, schaffe ich es rechtzeitig zur Toilette? Viele vermeiden aus Angst Aktivitäten, bis hin zum sozialen Rückzug.
Wo sehen Sie die grössten Hebel für mehr Freiheit?
Ein gut funktionierender, «elastischer» Beckenboden, der im Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung ist. Das gibt Sicherheit: weniger Urin- oder Stuhlverlust und mehr Kontrolle, auch in Momenten, über die man kaum spricht, etwa beim Windhalten.
Wie häufig ist Inkontinenz und wen betrifft es?
Die Häufigkeit variiert stark nach Alter und Geschlecht, zudem gibt es eine hohe Dunkelziffer. Schätzungen gehen davon aus, dass rund jede fünfte Person betroffen ist; Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Mit zunehmendem Alter nimmt Inkontinenz zu, bei Frauen macht sie sich ab 40 Jahren besonders gehäuft bemerkbar. Gründe sind unter anderem die unterschiedliche Anatomie von Mann und Frau, hormonelle Veränderungen sowie Schwangerschaften und Geburten. Bei Männern
Schätzungen gehen davon aus, dass rund jede fünfte Person betroffen ist; Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Mit zunehmendem Alter nimmt Inkontinenz zu, bei Frauen macht sie sich ab 40 Jahren besonders gehäuft bemerkbar.
– Jolanda Kull, Geschäftsleiterin
Wann sieht man erste Resultate? Das ist individuell verschieden. Mit kurzen täglichen Sequenzen spüren viele nach einigen Wochen Verbesserungen, vorausgesetzt, man trainiert regelmässig und integriert das Training in den Alltag.
Welche Botschaft möchten Sie mitgeben? Ein gesunder Beckenboden bedeutet Lebensqualität – und es ist nie zu spät, mit Beckenbodentraining zu starten. Wer früh handelt, kann oft auch den Bedarf an Hilfsmitteln reduzieren. Seit rund 30 Jahren setzen wir uns für die Weiterbildung von Fachpersonen aus Training und Therapie ein und damit für die Prävention und optimale Versorgung der Betroffenen. Wichtig ist mir vor allem: nicht schweigen, sondern Hilfe holen – ohne Scham.
tritt Inkontinenz häufiger im Zusammenhang mit Prostataerkrankungen auf. Und: Inkontinenz kann sich grundsätzlich in jeder Lebensphase zeigen, vom kleinen Kind bis ins hohe Alter.
Warum suchen viele Betroffene erst recht spät Hilfe?
Weil das Thema schambehaftet ist. Viele vertrauen sich nicht einmal der besten Freundin an. Stattdessen werden Einlagen genutzt und das Problem wird versteckt. Dazu kommen Rollenbilder; gerade Frauen älterer Generationen haben oft zu hören bekommen «Das ist normal». Aber: Inkontinenz ist nicht einfach hinzunehmen. Man kann etwas dagegen tun.
Gibt es frühe Warnzeichen, die man ernst nehmen sollte?
Subtile Hinweise sind Urintröpfchen in der
Unterwäsche oder auch Urinverlust bei einer Belastung des Beckenbodens, wie beispielsweise
Husten, Niesen, Hüpfen. Ich rate, bereits erste Anzeichen ärztlich abklären zu lassen. Was sind Risiken, wenn man zu spät handelt? Man verpasst die Chance, früh gegenzusteuern. Je früher man beginnt, desto besser lassen sich Training und beckenbodenschonendes Verhalten automatisieren. Auch bei Senkungsbeschwerden kann eine gute Therapie viel verbessern oder sogar verhindern, dass es schlimmer wird.
Welche Möglichkeiten sind heute besonders wirksam?
Beckenbodentraining und spezialisierte Beckenboden-Physiotherapie sind zentrale Bausteine. Je nach Situation kommen Hilfsmittel wie Biofeedback oder Elektrostimulation hinzu; bei einer Senkung auch Pessare, welche die Organe stützen können. Entscheidend ist die fachliche Begleitung, auch beim Training zu Hause.
Eine Liste von qualifizierten BeckenbodenTrainer:innen und -Therapeut:innen ist auf www.beckenboden.com zu finden.
Weitere Informationen unter: beckenboden.com

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Du siehst gar nicht beeinträchtigt aus.*
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Depressiv sind heute alle.*
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ist imfall keine neutrale Aussage, sondern sexistisch.
ist imfall keine neutrale Aussage, sondern sexistisch.
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Dein Aussehen half sicher.*
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Depressiv sind heute alle.*
Du siehst gar nicht beeinträchtigt aus.*
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du jetzt Frau oder
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Die hat sicher ihre Tage.*
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ist imfall kein Kompliment, sondern respektlos.
Bist du jetzt Frau oder Mann?*
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ist imfall kein harmloser Kommentar, sondern fahrlässig.
Die hat sicher ihre Tage.*
ist imfall keine harmlose Feststellung, sondern sexistisch.
Das ist so behindert.* ist imfall keine Bewertung, sondern diskriminierend.
Persönliche Integrität und gegenseitiger Respekt sind zentrale Werte an der FH Graubünden. Sexismus, Rassismus, Diskriminierung und Mobbing haben keinen Platz. Die FH Graubünden macht ihre Haltung sichtbar, sensibilisiert für grenzüberschreitendes Verhalten und stärkt das Bewusstsein für einen achtsamen und respektvollen Umgang im Studien- und Arbeitsalltag.
Eine respektvolle Hochschulkultur entsteht, wenn wir Verantwortung übernehmen und diese Themen gemeinsam ernst nehmen.
fhgr.ch
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Der Begriff «Inklusion» ist schnell gesetzt, die Umsetzung oft deutlich langsamer. Ob auf dem Schulweg, im Verein, im Kulturbetrieb oder im öffentlichen Raum: Wie inklusiv die Schweiz wirklich ist, zeigt sich weniger in Leitbildern als in der Frage, wer ohne Umwege mitmachen kann – und wer nicht.

Inklusion gehört inzwischen zum Standardvokabular von Politik, Institutionen und Unternehmen. Das allein ist ein Fortschritt. Doch die grössere Frage lautet, wie viel davon im Alltag tatsächlich ankommt. Denn Teilhabe entscheidet sich nicht in Strategiepapieren, sondern auf dem Spielplatz, im Museum, im Zug, im Klassenzimmer oder beim spontanen Treffen mit Freund:innen. Gerade in diesen sozialen Räumen zeigt sich, ob Menschen mit Behinderungen mitgedacht werden – oder ob sie noch immer auf Hindernisse treffen.
Dass das Thema keine Randfrage ist, macht der Blick auf die Zahlen deutlich: In der Schweiz gelten rund 1 732 000 Personen beziehungsweise 20 Prozent der Bevölkerung als Menschen mit einer Behinderungen. 325 000 von ihnen sind bei Alltagsaktivitäten stark eingeschränkt. Wer über Inklusion spricht, spricht also nicht über eine kleine Minderheit, sondern über einen relevanten Teil der Gesellschaft.
Wo sich etwas bewegt Ganz ohne Fortschritte ist die Entwicklung nicht. In der Bildung hat sich der Blick in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Laut EDK ist die Zahl der Schüler:innen in Sonderklassen und -schulen seit 2005 um 40 Prozent gesunken. Das ist kein Beweis dafür, dass inklusive Bildung bereits eingelöst wäre. Es zeigt aber, dass sich der Anspruch verschoben hat: weg von der schnellen Auslagerung, hin zu mehr gemeinsamer Bildung. Auch juristisch gewinnt dieser Gedanke an Gewicht. So wurde die inklusive Bildung in der Rechtsprechung zuletzt ausdrücklich als Regelfall benannt, auch wenn die Praxis dem noch nicht flächendeckend folgt.
Ähnlich ambivalent ist der Kulturbereich. Dass Inklusion dort heute sichtbarer diskutiert wird als noch
Inklusion ist in der Schweiz somit weder ein blosses Schlagwort noch eine bereits eingelöste Normalität.
vor wenigen Jahren, ist wesentlich dem wachsenden Druck von Betroffenenorganisationen und spezialisierten Fachstellen zu verdanken. Die Fachstelle «Kultur inklusiv» von Pro Infirmis begleitet Kulturinstitutionen in einem längerfristigen Prozess und setzt bewusst auf strukturelle Öffnung statt auf symbolische Einzelfälle. Ende 2023 zählte «Kultur inklusiv» über 90 LabelPartner in der ganzen Schweiz; über 120 Kulturinstitutionen standen zudem auf der Warteliste. Inklusion wird somit zunehmend als Qualitätsfrage und weniger als wohlmeinende Zusatzleistung verstanden.
Auch auf politischer Ebene hat das Thema spürbar an Gewicht gewonnen. Der Bundesrat hat 2026 den indirekten Gegenvorschlag zur Inklusions-Initiative vorgelegt; zugleich wurde die Behindertenpolitik des Bundes bis 2028 verlängert, da ein neues Inklusionsgesetz frühestens 2029 in Kraft treten könnte. Damit ist Inklusion auch institutionell und gesetzgeberisch noch stärker in den Fokus gerückt.
Wo Inklusion noch nicht trägt Trotz dieser Entwicklungen muss man auch einen nüchternen Blick auf die Lage haben. Der Inklusionsindex 2023 von Pro Infirmis zeigt, wie weit
Brandreport • Swiss Science Center Technorama
MAnspruch und Realität auseinanderdriften: Vier von fünf Menschen mit einer Behinderung fühlen sich in mindestens einem Lebensbereich stark in ihrer Teilhabe eingeschränkt. Besonders ausgeprägt ist dies in Politik und Arbeit, aber auch Mobilität sowie Kultur, Sport und Freizeit gehören zu den Bereichen mit hohen Ausschlusswerten. Zwei von fünf Befragten erleben in Kultur, Sport und Freizeit starke Einschränkungen; in der Bildung fühlen sich sogar zwei von drei Personen eingeschränkt.
Gerade der Freizeitbereich ist dabei besonders aufschlussreich. Wer nicht selbstverständlich am Vereinsleben teilnehmen, ein Konzert besuchen, einen Sportkurs belegen oder mit anderen ausgehen kann, verliert nicht nur Möglichkeiten, sondern auch ein Stück soziale Normalität. Der Inklusionsindex zeigt, dass jede vierte Person mit einer Behinderung in der Schweiz das Gefühl hat, auf Freundschaften verzichten zu müssen. Inklusion scheitert also nicht nur an grossen Systemfragen, sondern oft an alltäglichen Hürden: an fehlender Zugänglichkeit, komplizierter Kommunikation oder an Strukturen, die Vielfalt zwar bejahen, praktisch aber nicht mitdenken.
Ebenfalls sichtbar werden diese Widersprüche bei der Mobilität. Zwar wurden in den vergangenen Jahren Perrons erhöht, Rampen gebaut und Niederflurfahrzeuge beschafft, gleichzeitig hielten aber rund 500 der insgesamt 1800 Bahnhöfe und Bahnhaltestellen die gesetzliche Frist für hindernisfreien Zugang Ende 2023 nicht ein. Wer einen Ort nicht ohne grossen Planungsaufwand erreichen kann, bleibt von vielen sozialen und kulturellen Angeboten ausgeschlossen. Inklusion beginnt deshalb oft schon vor der eigentlichen Teilnahme – nämlich dort, wo Menschen überhaupt erst ankommen müssen. Warum der Ton der Debatte wichtig ist Gerade bei diesem Thema ist der Ton der Debatte entscheidend. Eine kritische Auseinandersetzung mit Inklusion bedeutet nicht, Fortschritte kleinzureden –im Gegenteil: Sie misst den Anspruch an der Realität. Wer Inklusion nicht nur als Schlagwort versteht, sollte sie deshalb nicht vorschnell als verwirklicht darstellen. Die Stärke der Debatte liegt nicht darin, Defizite zu überdecken, sondern Vielfalt als gesellschaftlichen Gewinn zu begreifen und zugleich klar zu benennen, wo Strukturen weiterhin ausschliessen. Inklusion ist in der Schweiz somit weder ein blosses Schlagwort noch eine bereits eingelöste Normalität. Sie ist ein Prozess mit sichtbaren Fortschritten, aber auch mit deutlich erkennbaren Leerstellen. Dort, wo Angebote von Anfang an inklusiv gedacht werden, verändert sich mehr als nur der Zugang. Es erweitert sich das Verständnis davon, wer ganz selbstverständlich Teil der Gesellschaft ist. Wie konsequent die Schweiz diesen Gedanken in den kommenden Jahren weiterträgt, wird letztlich zeigen, welchen Stellenwert Inklusion tatsächlich hat.
Text Walter Nogueira
Wie forscht man, ohne sehen zu können? Was brauchen Menschen im Autismus-Spektrum, um sich auf Experimente einzulassen? Mit solchen Fragen hat sich das Technorama in den letzten Jahren intensiv beschäftigt – und konkrete Lösungen entwickelt.
enschen mit Behinderungen stossen oft auf Hürden – räumlich wie inhaltlich. Im Technorama werden diese seit rund drei Jahren systematisch abgebaut: zum Beispiel mit einer barrierefreien Eingangstüre, taktiler Treppenbeschriftung und einer Rampe zur Showbühne. Ebenso entscheidend sind Anpassungen bei Workshops sowie neue digitale Angebote. Orientierung und Information für alle In mehreren Ausstellungen erleichtern farbige QR-Codes – sogenannte NaviLens-Codes – den Zugang zu Informationen. Über eine kostenlose App können Inhalte individuell abgerufen werden: als Audiodeskription, in Gebärdensprache, in Leichter Sprache oder mit Fotos und Symbolen. So verstehen Gäste die Inhalte und sind in der Lage, selbstständig zu experimentieren. Für Menschen mit einer Sehbehinderung wird dadurch auch eine Navigation zwischen den einzelnen Stationen ermöglicht.
Inklusive Workshops für echte Aha-Momente Auch die Workshops in den Laboren wurden weiterentwickelt. Klare Abläufe, Visualisierungen und unterstützende Kommunikationsmittel ermöglichen es Menschen mit Lernbehinderungen

oder im Autismus-Spektrum, stressfrei teilzunehmen. Und oft entsteht Inklusion ganz individuell auf die Gäste zugeschnitten: Für eine Gruppe
mit Muskelerkrankung entwickelte das Laborteam kurzerhand eine Rüttelmaschine, die beim Glacémachen die fehlende Muskelkraft ersetzt.
Verständnis wächst durch Perspektivenwechsel Inklusion beginnt bei den Mitarbeitenden. In regelmässigen Schulungen und Trainings lernen sie die Grundlagen der Barrierefreiheit und erleben selbst, wie sich ein Besuch mit Behinderungen anfühlt. Dabei erleben sie Hindernisse, die danach Schritt für Schritt abgebaut werden. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Wirklich barrierefreies Experimentieren entsteht nicht von allein. Es wächst durch Zuhören, Ausprobieren – und durch die Zusammenarbeit mit jenen, die bislang oft ausgeschlossen waren. Weitere Informationen unter: technorama.ch/inklusion sowie inklusion@technorama.ch

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G, WLAN, Bluetooth – unser Alltag ist durchdrungen von Funkwellen. Doch was viele nicht wissen: Diese unsichtbaren Frequenzen können unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Müdigkeit, Schlafprobleme, Kopfschmerzen – das sind nur einige Symptome, die laut zahlreichen Studien mit Elektrosmog in Verbindung stehen.
Hier setzt Vita Chip an. Das Schweizer Unternehmen hat sich auf die Neutralisierung von 5G-Strahlung spezialisiert – durch eine einzigartige Informationstechnologie, die elektromagnetische Felder nicht blockiert, sondern transformiert. Der neue Vita Chip 2.0, bekannt aus N24, Focus, Welt und QS24, wird einfach auf elektronische Geräte wie Smartphones oder Router geklebt. Dort wirkt er wie ein Frequenzumwandler: Belastende Strahlung wird mit über 1300 harmonisierenden Schwingungen überlagert – und damit biokompatibel gemacht.
Ein bemerkenswerter Effekt: Der Vita Chip nutzt das Handy als Träger für Lebensenergie. Studien zeigen eine spürbare Verbesserung der Zellkommunikation, Stressreduktion und sogar eine natürliche Schmerzlinderung – ganz ohne Chemie. In Testreihen reduzierte sich die Schmerzintensität deutlich – bereits nach kurzer Zeit. Technik, die nicht krank macht, sondern stärkt – das ist die Vision von Vita Chip. Eine Verbindung von moderner Frequenzforschung und naturorientierter Gesundheitsprävention. Für eine Zukunft, in der Hightech und Heilung Hand in Hand gehen.
Mehr Informationen unter: vita-chip.ch
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Nacken-/Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen,Migräne, Erschöpfung, Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit,…
Nach einer Therapie bei TongTu fühlen Sie sich befreit, leistungsfähig und spüren wieder uneingeschränkte Lebensfreude. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) wirkt nachhaltig, natürlich und ohne Nebenwirkungen.
Rongsheng GUO

Seit 20 Jahren mit 16 Standorten in der Schweiz
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Sauberes Trinkwasser gehört in der Schweiz zum Alltag. Wir drehen den Wasserhahn auf und füllen ein Glas, selbstverständlich, jederzeit verfügbar und streng kontrolliert. Manchmal merken wir erst im Ausland, dass das nicht überall so ist: Bei Ferienreisen ins Ausland kaufen wir vorsichtshalber Wasserflaschen im Supermarkt, weil das Leitungswasser ungewohnt schmeckt oder nicht empfohlen wird. Wenn Wasser den Alltag bestimmt Für Millionen Menschen weltweit sieht der Alltag ganz anders aus. In vielen Ländern bedeutet Wasser holen oft stundenlange Fussmärsche. Und selbst dieses Wasser ist nicht trinkbar: Es muss zuerst gefiltert oder abgekocht werden, bevor es getrunken werden kann.
In der hügeligen Region Kigezi im Südwesten Ugandas prägt Wasser das Leben der Menschen. Jahrzehntelang mussten Frauen und Kinder täglich weite und steile Wege zurücklegen, um Wasser aus offenen Quellen zu holen. Das Wasser war verschmutzt, doch es gab keine Alternative. Das wenige Wasser reichte kaum zum Trinken und Kochen. Für Hygiene oder Landwirtschaft blieb meist nichts übrig. Krankheiten, Erschöpfung und Zeitmangel bestimmten den Alltag vieler Familien.
Vom Eimer zur Quelle
Jeniffer Busingye, 65 Jahre alt, erinnert sich noch gut an diese Zeit. Die Mutter von sieben Kindern und Grossmutter von vier Enkeln sagt: «Wir waren es gewohnt, jeden Tag kilometerweit zu gehen. Das Wasser war oft schmutzig, aber wir hatten keine Wahl.»
2003 änderte sich die Situation grundlegend. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entstand ein sogenanntes Gravity-Flow-System (GFS). Dabei wird Quellwasser aus höher gelegenen Quellen über Leitungen in die Dörfer geführt. Ein einfaches, aber wirkungsvolles System, das an die lokalen Gegebenheiten angepasst ist und ohne aufwendige Technik funktioniert.


Mehr als zwanzig Jahre später wurde die Anlage mit Unterstützung von ena umfassend saniert. Eine zusätzliche Quelle wurde erschlossen und neue Leitungen gebaut. Insgesamt entstanden 19,5 Kilometer Wasserleitungen, mit der tatkräftigen Unterstützung der Bevölkerung. Zudem wurden ein weiterer Wassertank installiert, neun Zapfstellen errichtet und 37 bestehende repariert. Heute profitieren auch Schulen und ein Gesundheitszentrum von sauberem Wasser.
Neue Perspektiven in jedem Tropfen Der Zugang zu sauberem Wasser verändert das Leben ganzer Gemeinschaften. Krankheiten wie Durchfall oder Infektionen gehen zurück, Kinder können regelmässiger zur Schule gehen anstatt Wasser zu holen, und Familien gewinnen Zeit für die Landwirtschaft und das Erwirtschaften ihres Einkommens. Gesundheit bedeutet hier weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie schafft die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.
Für Jeniffer Busingye bedeutet Wasser heute vor allem eines: Selbstständigkeit. «Jetzt kann ich mein Zuhause selbst
versorgen», sagt sie. Ihre Enkelkinder gehen zur Schule, Krankheiten sind seltener geworden und die Familie hat mehr Zeit für den Anbau und Verkauf von Nahrungsmitteln.
Bei ena steht die Gesundheit im Zentrum der Arbeit. Durch Zugang zu sauberem Trinkwasser, sichere Sanitäranlagen und Hygieneschulungen trägt die Organisation dazu bei, Infektionskrankheiten zu verhindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Allein im Südwesten Ugandas erhielten bereits rund 50 000 Menschen langfristigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 40 000 Menschen wurden in Alltagshygiene geschult. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung Leitungssysteme und Regenwassertanks mit 560 Wasserstellen gebaut.
Der Vergleich mit dem Wasserschloss Schweiz Der Blick in die Schweiz zeigt, wie wertvoll dieser Zugang ist. Rund 80 Prozent des Trinkwassers hierzulande stammen aus Grundwasser, der Rest aus Quellen und Seen. Dank strenger Kontrollen, einem komplexen System und gut ausgebildeten Leuten gehört Leitungswasser heute zu unserem Selbstverständnis.
In der Schweiz werden durchschnittlich rund 140 Liter Trinkwasser pro Person und Tag verbraucht. Im Gegensatz dazu haben viele Menschen in ruralen Gegenden Ugandas weniger als 15 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung. Nach dem Trinken und Kochen bleibt bei Weitem nicht genug für eine minimale Körperhygiene, die Bewässerung der Felder und die Wasserversorgung der Tiere. Diese Zahlen verdeutlichen, was vielerorts auf der Welt fehlt: zuverlässiger Zugang zu sauberem Wasser. Projekte wie jene von ena in Uganda tragen dazu bei, diese Lücke zu schliessen – Schritt für Schritt, Dorf für Dorf. Dazu braucht es das Know-how und den Willen der lokalen Bevölkerung sowie Starthilfe von aussen. Diese Zusammenarbeit sorgt für mehr als sauberes Wasser. Ausreichend Wasser bedeutet Gesundheit, Würde, Bildung und Chancen für kommende Generationen.



Über ena ena ist eine Hilfsorganisation, die Menschen weltweit darin unterstützt, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Der Leitgedanke lautet: «Wir spenden Chancen.»
In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen engagiert sich ena auf drei Kontinenten. Ein wichtiger Teil der Gesundheitsarbeit ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser, sicheren Sanitäranlagen und Hygienegrundlagen. Das sind zentrale Voraussetzungen, um Krankheiten vorzubeugen und die Lebensqualität dauerhaft zu verbessern. ena engagiert sich ganzheitlich. Verfügbares Wasser bedeutet auch die Grundlage für genügend Nahrung und ausreichend Zeit für Bildung zu haben. ena handelt langfristig, partnerschaftlich und auf Augenhöhe. Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort nachhaltige Lösungen zu entwickeln und ihnen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.
ena-schweiz.ch/wasser






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Für Eltern gibt es kaum eine erschütterndere Nachricht als «Ihr Kind hat Krebs». Plötzlich verändert sich alles: die Zukunft, die Routine, die kleinen Freuden des Alltags. Das Thema «Kind und Krebs» ist keine abstrakte medizinische Tatsache – es ist ein Schicksal, das Familien tief erschüttert und sie vor enorme emotionale, psychische und oft auch finanzielle Herausforderungen stellt.

Laut dem Kinderkrebsregister Schweiz (KiKR) erkranken jedes Jahr rund 250 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren an Krebs. Jede dieser Zahlen steht für ein Kind mit Träumen, Freund:innen, Lieblingsspielen und Plänen für die Zukunft. Leider versterben laut KiKR auch etwa 36 Kinder und Jugendliche jährlich an den Folgen der Krankheit. Diese Zahlen machen die Dringlichkeit von Forschung, Aufklärung und Unterstützung für betroffene Familien deutlich.
Eine Krebsdiagnose bei einem Kind ist ein Schock, der das Leben der ganzen Familie auf den Kopf stellt. Eltern berichten von hilfloser Angst, quälender Sorge und dem Gefühl, nichts tun zu können. Geschwister fühlen sich oft benachteiligt, hilflos oder überfordert mit eigenen Ängsten. Viele Familien erleben Schlaflosigkeit, Nervosität und tiefen Stress – ein Zustand, der über Monate oder Jahre anhalten kann. Gleichzeitig müssen sie den Alltag stemmen, Arzttermine koordinieren, Pflege organisieren und häufig auch finanziellen Verlust verkraften, weil sich Arbeitszeiten und Einkünfte verändern. Die Kinder selbst kämpfen nicht nur gegen die Krankheit, sondern auch gegen Einsamkeit, Unverständnis und Unterbrechungen ihres gewohnten Lebens. Monatelange Krankenhausaufenthalte trennen sie von Freund:innen, Schule und Freizeitaktivitäten. Viele erleben das Gefühl, «anders» zu sein, während sie gleichzeitig
Krebs bei Kindern berührt nicht nur die betroffenen Familien, sondern zeigt auch die Verantwortung der Gesellschaft, zu unterstützen und aufmerksam zu sein.
schwere Behandlungen überstehen müssen. Die Krankheit fordert Kraft, die weit über das körperliche Durchhaltevermögen hinausgeht.
Hoffnung und Unterstützung
Selbst nach überstandener Erkrankung beginnt ein neuer Weg voller Herausforderungen. Langzeitnachsorge, Therapien gegen Spätfolgen, psychologische Unterstützung und die Anpassung an ein verändertes Leben sind oft noch Jahre nach der Diagnose notwendig. Laut KiKR liegt die Überlebensrate heute bei über 85 Prozent, was den enormen Fortschritt in der Kinderonkologie verdeutlicht. Jeder Fortschritt trägt dazu bei, ein Stück Normalität zurückzuerhalten.
Die medizinische Behandlung von Kindern ist besonders komplex. Die Krebsarten unterscheiden
sich von denen Erwachsener, sowohl in ihrer Art als auch im Verlauf. Leukämien, Hirntumore und Lymphome gehören zu den häufigsten Diagnosen bei Kindern in der Schweiz. Die Therapien sind langwierig und körperlich belastend, oft verbunden mit Chemotherapie, Operationen oder Bestrahlungen. Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit, Infektanfälligkeit oder Erschöpfung prägen den Alltag der Kinder über Monate hinweg. Gesellschaftliche Unterstützung bleibt entscheidend. Psychologische Begleitung, Selbsthilfegruppen, soziale Dienste und spezialisierte medizinische Zentren sind unverzichtbar, um Familien zu entlasten und Hoffnung zu geben. Finanzielle Unterstützung durch Stiftungen, Verbände oder staatliche Programme kann helfen, die zusätzlichen Kosten von Fahrten,
Übernachtungen in Kliniknähe, spezialisierten Ernährungsplänen oder Hilfsmitteln zu decken.
Neben praktischer Unterstützung ist auch emotionale Begleitung von zentraler Bedeutung. Kinder, die eine Krebsdiagnose überstehen, benötigen Rückhalt, Verständnis und Möglichkeiten, ihre Gefühle auszudrücken. Therapieangebote für Geschwister oder Eltern helfen, die psychische Belastung zu mindern. Ebenso wichtig sind Massnahmen, die die Rückkehr in den Alltag erleichtern: flexible Schulprogramme, soziale Aktivitäten und Räume für Austausch mit anderen Betroffenen. Krebs bei Kindern betrifft nicht nur Familien und Angehörige, sondern zeigt auch die Verantwortung der Gesellschaft, zu unterstützen und aufmerksam zu sein. Die Diagnose zeigt, wie verletzlich und gleichzeitig stark Kinder und ihre Familien sein können. Hinter jeder Statistik steht ein Kind, dessen Lachen, Träume und Zukunft wertvoll sind und dessen Schicksal ernst genommen werden muss. Die Diagnose Krebs bei einem Kind verändert Leben auf eine Weise, die kaum vorstellbar ist. Sie fordert enorme Kraft, Geduld und Zusammenhalt von Angehörigen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen – sei es der Kampf gegen die Krankheit, die Bewältigung der Therapien oder die Sorge um die psychische Gesundheit von Geschwistern und Eltern.
Text Aaliyah Daidi


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Perspektiven für Jugendliche
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Bei First Flow steht das Kind im Mittelpunkt –mit all seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Sinnen. Die Kurse basieren auf der Methode Iris Augsburger, die Babys und Kleinkinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung stärkt: körperlich, geistig und emotional. Dabei geht es nicht einfach um Babyschwimmen, sondern um ein bewusstes Erleben des Wassers – liebevoll begleitet, individuell abgestimmt und mit viel Herz.
Vertrautheit und Geborgenheit im Wasser
Von Anfang an lernt das Kind bei First Flow das Wasser als etwas Vertrautes und Positives kennen. In einer spielerischen Atmosphäre entdeckt es, wie das Wasser trägt, beruhigt und zugleich fordert. So entsteht Vertrauen – ins Wasser, in die eigene Bewegung und in die Begleitung der Eltern.
Nähe, Vertrauen und Freude
Die intensive Nähe beim Babyschwimmen stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind. Diese Geborgenheit schenkt Selbstvertrauen und Freude –und auch Eltern erleben Momente, die verbinden, entschleunigen, guttun und für immer bleiben. Ganzheitliche Förderung nach der Methode Iris Augsburger
Die Methode Iris Augsburger bildet das Herzstück der Kurse. Sie basiert auf dem Zusammenspiel der acht Sinne, die für Wahrnehmung, Bewegung und Lernen entscheidend sind. Im Wasser werden alle Sinne auf natürliche Weise angeregt – durch Berührung, Gleichgewicht, Bewegung, Nähe und die Wirkung des Wassers selbst.
So entstehen Erfahrungen, die das Kind in seiner Entwicklung stärken – Schritt für Schritt, in seinem eigenen Tempo und weit über das Wasser hinaus.
Gesundheit und soziale Erlebnisse
Der sanfte Widerstand im Wasser kräftigt die Muskulatur, unterstützt eine gesunde Körperhaltung und fördert Herz, Kreislauf und Verdauung des Kindes. Der Wechsel zwischen Wasser- und Lufttemperatur stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig lernen Kinder in einer sicheren Umgebung andere Gleichaltrige kennen, beobachten, imitieren und treten spielerisch

in Kontakt – erste kleine Schritte in die soziale Welt. Viele Eltern berichten, dass ihre Babys nach den Kursen ruhiger schlafen und ausgeglichener sind – ein Zeichen der wohltuenden Wirkung auf Körper und Geist.
Vertrauen von Anfang an First Flow steht für Qualität, Sicherheit,

Vertrauen und ganzheitliche Förderung. Die Kurse verbinden Bewegung, Wahrnehmung, Gesundheit und Freude – für die gesunde Entwicklung des Kindes von Anfang an.
So entstehen Wassererfahrungen, die von Beginn an Vertrauen schaffen und Entwicklung unterstützen.



Wie lassen sich Augenkrankheiten bei
erkennen und behandeln?
Und warum macht es Sinn, auch ohne sichtbare Beschwerden einen Kinderophthalmologen aufzusuchen? Antworten gibt Prof. (UNIC) Dr. med. Johannes P. Eisenack, Gründer der Augenklinik Bellevue in Zürich und einer der führenden Spezialisten für Kinderaugenheilkunde in der Schweiz.

Wir sitzen nebeneinander an einer Veranstaltung, plaudern über Familie und Beruf. Ganz beiläufig sagt Johannes Eisenack, Kinderophthalmologe in Zürich: «Mach doch mal einen Termin bei mir, einfach so zur Vorsorge.» Ich runzle die Stirn. Meine Tochter ist zwanzig Monate alt, tappt neugierig durch die Welt, greift zielstrebig nach ihrem Teddybären, ihr Blick wirkt wach, klar, konzentriert – warum also zum Augenarzt, wenn nichts auf eine Störung hinweist?
«Genau das ist der Punkt», sagt der Mediziner. «Viele Sehschwächen bleiben lange unbemerkt, weil Kinder keine Vergleichsmöglichkeit haben. Sie nehmen ihre Welt so hin, wie sie sie sehen, selbst wenn ein Auge schwächer ist oder die Augen nicht optimal zusammenarbeiten.»
Eltern könnten zwar auf Anzeichen achten, doch oft seien diese subtil: ein schiefer Kopf beim Malen, häufiges Stolpern, Kopfschmerzen oder das ständige Heranrücken an Bücher und Bildschirme. «Um sicherzugehen, braucht es den Blick des Spezialisten.»
Das macht mich nachdenklich. Wie oft verlassen wir uns als Eltern auf unser Gefühl – und übersehen dabei, dass die entscheidenden Weichen für die Sehfähigkeit schon in den ersten Lebensjahren gestellt werden? «Im Kindesalter ist vieles noch gut korrigierbar», führt der Augenarzt aus. «Aber was in dieser Phase versäumt wird, lässt sich im Erwachsenenalter oft nicht mehr rückgängig machen.»
Früherkennung und Behandlung
Augenärztliche Vorsorge bedeutet nicht nur das Ausschliessen von Auffälligkeiten, sondern aktives Handeln im richtigen Moment. Besonders wichtig ist das sensitive Zeitfenster der Neuroplastizität: In den ersten sechs bis acht Lebensjahren formt das Gehirn die Sehbahn, synaptische Verbindungen entstehen und festigen sich. «Wird in dieser Phase ein Schielen oder eine Amblyopie übersehen, bleibt ein Auge dauerhaft im Nachteil – auch dann, wenn es organisch gesund ist», erklärt er mir.
Schielen – in der Fachsprache Strabismus – zeigt sich in unterschiedlichen Varianten. Blickt ein Auge nach innen, handelt es sich um eine Esotropie; weicht es nach aussen ab, spricht man von einer Exotropie. Seltener treten vertikale Fehlstellungen auf. «Entscheidend ist nicht nur, ob ein Schielen konstant sichtbar ist oder nur gelegentlich, sondern auch, ob es im gesamten Blickfeld gleich bleibt oder in bestimmten Richtungen stärker wird.» Bei Letzterem handelt es sich um ein inkomitantes Schielen, häufig durch eine Lähmung einzelner Augenmuskeln bedingt.

Kinder sollen sich wohlfühlen. Wenn sie spielen, wenn sie lachen, wenn sie sich geborgen fühlen –dann gelingen auch die Untersuchungen.
– Prof. Dr. med. Johannes P. Eisenack, Ophthalmologe
in der Diagnostik und in der Verlaufskontrolle nach einer Behandlung oder Operation. «Für die Kinder ist es ein Spiel – für uns ein entscheidender Baustein, um ihre Sehfähigkeit zuverlässig zu beurteilen», fasst Prof. Eisenack zusammen.
Wie wichtig die Atmosphäre ist, erlebe ich, als meine Tochter und ich – nach anfänglicher Skepsis – dann doch die Augenklinik Bellevue aufsuchen. Statt karger Stühle stehen im Wartezimmer Bücher, Stofftiere, ein Piratenschiff und sogar ein kleines Auto. Julia entdeckt sofort die bunten Figuren, klettert neugierig ins Schiff und vergisst, dass wir eigentlich zu einer Untersuchung hier sind. Genau das ist der Sinn, betont Johannes Eisenack: «Kinder sollen sich wohlfühlen. Wenn sie spielen, wenn sie lachen, wenn sie sich geborgen fühlen – dann gelingen auch die Untersuchungen.»
Für ihn sind Kinder die schönsten Patientinnen und Patienten. «Sie bringen Ehrlichkeit und Lebendigkeit mit – da ist jede Untersuchung einzigartig!»
Auch für mich als Mutter ist die Erfahrung prägend. Ich hatte nie gezweifelt, dass meine Tochter gut sieht –und doch öffnete mir das Gespräch mit dem Experten im übertragenen Sinne «die Augen». Vorsorge bedeutet nicht, eine Krankheit zu suchen, wo keine ist, sondern dem Kind die bestmöglichen Chancen mitzugeben. Manchmal reicht ein kurzer Termin, um Gewissheit zu gewinnen; manchmal entdeckt man dabei etwas, das sich mit kleinen Schritten behandeln lässt.
Und dann, so lerne ich, hat Vorsorge noch eine zweite Wirkung: Sie verwandelt Zweifel in Gelassenheit. Das Wissen, alles getan zu haben, um die Sehfähigkeit des Kindes zu schützen, ist mehr als ein medizinischer Akt – es ist ein stilles Versprechen an die Zukunft. Dass die Welt für die eigenen Kinder offen bleibt, in ihren Farben und Dimensionen. Und dass der Blick frei bleibt, neugierig und stets nach vorn gerichtet.
Text Verena Maria Neuhaus
Die Folgen sind gravierender, als man denkt: Um Doppelbilder zu vermeiden, blendet das Gehirn das schwächere Auge aus – Fachleute nennen das Suppression. Das Resultat ist eine Amblyopie, eine funktionelle Sehschwäche, die später kaum mehr zu beheben ist. Herr Eisenack verdeutlicht: «Wir können das schwächere Auge gezielt trainieren, indem wir das stärkere zeitweise abkleben. Aber dafür braucht es Geduld – und das Verständnis der Eltern, dass schon wenige Stunden Pflastertragen pro Tag langfristig einen echten Unterschied machen.»
Nicht immer reicht diese konservative Therapie. Bei schwerem Schielen hilft nur ein chirurgischer Eingriff: «Wir versetzen die betroffenen Augenmuskeln in ihrer Länge oder Ansatzstelle, damit die Augen wieder parallel stehen.» Moderne Operationsmethoden erlauben heute eine sehr präzise Korrektur, die das beidäugige Sehen in vielen Fällen vollständig wiederherstellt.
Doch nicht nur Strabismus beschäftigt die Kinderophthalmologie. Ein wachsendes Problem ist die Myopieprogression, in anderen Worten: die Zunahme der Kurzsichtigkeit. Durch die intensive Nutzung digitaler Geräte verbringen Kinder unzählige Stunden im Nahbereich. «Das Auge reagiert darauf mit axialem Längenwachstum.
Der Augapfel wird zu lang, und die Bilder entstehen vor statt auf der Netzhaut.» Das Resultat: unscharfes Sehen in die Ferne. Je früher die Myopie beginnt, desto stärker schreitet sie voran.
Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, doch der Lebensstil hat enormen Einfluss. «Wir können die Progression nicht völlig stoppen, aber deutlich bremsen», stellt er klar. Zwei Stunden Tageslicht pro Tag, viel Bewegung im Freien und – falls nötig – spezielle Brillengläser oder niedrig dosiertes Atropin: All das reduziert das Risiko merklich.
Studien zeigen, dass damit langfristig auch die Gefahr schwerer Netzhauterkrankungen sinkt. Gar nicht so schwierig, denke ich als Mutter. Zwei Stunden Tageslicht pro Tag, das sollte machbar sein.
Kinder im Fokus
Eine weitere Säule der Kinderaugenheilkunde ist die «Sehschule». Dort begleiten spezialisierte Orthoptistinnen die kleinen Patientinnen und Patienten mit spielerischen Methoden: mit Formen, Figuren und kindgerechten Sehzeichen. Was nach Spiel aussieht, liefert wertvolle Informationen über die Sehentwicklung – etwa zur Zusammenarbeit der Augen, zur Augenstellung oder zum räumlichen Sehen. Diese Tests unterstützen den Kinderophthalmologen
Die Augenklinik Bellevue in Zürich gilt als führende Adresse für Kinderaugenheilkunde. Gegründet von Johannes P. Eisenack, klinisch assoziierter Professor an der Universität Nikosia, deckt sie das gesamte Spektrum ab – von der präzisen Diagnostik über konservative Therapien bis hin zu operativen Eingriffen. Unterstützt wird Herr Eisenack von einem eingespielten Team aus Orthoptistinnen, Optikerinnen und erfahrenen Fachassistentinnen.
www.augenklinik-bellevue.ch

Oft beginnt es schleichend. Farben wirken matter, Kontraste verschwimmen, nachts blenden Scheinwerfer stärker als früher. Viele Betroffene schreiben dies normalen Alterungsprozessen zu – doch dahinter können Augenerkrankungen stecken. Eine der weltweit häufigsten ist «Katarakt», im Volksmund «Grauer Star» genannt.

Augenerkrankungen sind kein Randphänomen, sondern Teil einer globalen Entwicklung. Milliarden Menschen leben mit Sehproblemen; ein erheblicher Teil davon liesse sich durch Brillenkorrekturen oder rechtzeitige Behandlung vermeiden oder wirksam adressieren. Zwar sind Erkrankungen des Auges selten lebensbedrohlich, doch sie zählen zu den wichtigsten Ursachen für Einschränkungen im Alltag.
Neben dem Grauen Star gehören vor allem unkorrigierte Sehfehler, altersbedingte Makuladegeneration, Glaukom und diabetesbedingte Netzhauterkrankungen zu den häufigsten Ursachen für Sehbeeinträchtigungen. Während sich viele Sehprobleme mit Brillen korrigieren lassen, erfordert der Graue Star in der Regel einen operativen Eingriff. Die Kataraktoperation ist heute der häufigste chirurgische Eingriff am Auge.
In der Schweiz zählt sie seit Jahren zu den Routinebehandlungen und zugleich zu den erfolgreichsten Eingriffen der modernen Medizin. In den meisten Fällen lässt sich die Sehfähigkeit deutlich verbessern oder wiederherstellen. Warum die Fallzahlen steigen Dass Augenerkrankungen zunehmen, ist vor allem eine Folge des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert; die geburtenstarken Jahrgänge erreichen das Rentenalter. Bereits heute leben in der Schweiz mehr Menschen über 65 Jahre als unter 20-Jährige. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für viele Augenkrankheiten deutlich.
Der Graue Star ist eine typische Altersveränderung der Linse. Auch Makuladegeneration und Glaukom treten überwiegend im höheren Lebensalter auf. Fachleute gehen daher davon aus, dass die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen wird. Hinzu kommt ein zweiter Faktor: Chronische Erkrankungen wie Diabetes nehmen zu – und mit ihnen auch Folgeerkrankungen am Auge.
Neue Therapien und technische Fortschritte Mit der steigenden Zahl an Patientinnen und Patienten entwickelt sich auch die Medizin weiter. Besonders bei Netzhauterkrankungen wurden in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt.
Neue Medikamente können das Fortschreiten bestimmter Formen der altersbedingten Makuladegeneration verlangsamen – ein wichtiger Fortschritt, da für einige Varianten lange keine wirksame Therapie zur Verfügung stand. Auch bei diabetesbedingten Netzhautschäden werden Behandlungen wirksamer und zugleich weniger belastend, etwa durch länger wirksame Injektionen mit grösseren Behandlungsabständen.
Beim Grauen Star bleibt die Operation die zentrale Therapie. Gleichzeitig haben sich die Verfahren weiterentwickelt: präzisere Kunstlinsen,
Dass Augenerkrankungen zunehmen, ist vor allem eine
Folge des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert; die geburtenstarken Jahrgänge erreichen das Rentenalter.
digitale Planung und standardisierte Abläufe tragen dazu bei, die Ergebnisse weiter zu verbessern und Eingriffe effizienter zu gestalten.
Gute Versorgung – mit strukturellen
Herausforderungen
Im internationalen Vergleich ist die augenärztliche Versorgung in der Schweiz gut. Die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte liegt über dem europäischen Durchschnitt und moderne Behandlungsmöglichkeiten sind breit verfügbar.
Gleichzeitig zeigen Studien strukturelle Herausforderungen. So berichten Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung von begrenzten Möglichkeiten, operative Erfahrung zu sammeln. Parallel dazu steigt der Behandlungsbedarf durch die alternde Bevölkerung kontinuierlich. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld zwischen wachsender Nachfrage und der Sicherstellung ausreichender Kapazitäten. Auch organisatorisch befindet sich die Augenheilkunde im Wandel. Digitale Prozesse, automatisierte Auswertungen und zunehmend auch Anwendungen künstlicher Intelligenz unterstützen Diagnostik und Patientenbetreuung. Sie tragen dazu bei, Abläufe effizienter zu gestalten und die Versorgung gezielter zu steuern.
Bildschirmzeit und ihre Folgen
Ein weiterer Faktor rückt zunehmend in den Fokus: die intensive Nutzung digitaler Medien. Bildschirmarbeit ist für viele Menschen Alltag, ebenso wie der häufige Gebrauch von Smartphones bei Kindern und Jugendlichen.
Die Forschung zeichnet ein differenziertes Bild. Längere Bildschirmzeiten stehen häufig im Zusammenhang mit trockenen Augen, Ermüdung und Konzentrationsproblemen. Besonders relevant ist jedoch der Zusammenhang mit der Entwicklung von Kurzsichtigkeit – vor allem bei jungen Menschen. Dabei spielt nicht nur die Bildschirmzeit selbst eine Rolle, sondern auch der Lebensstil insgesamt. Weniger Zeit im Freien gilt als wichtiger Risikofaktor. Tageslicht und der regelmässige Blick in die Ferne scheinen eine schützende Wirkung zu haben.
Früherkennung bleibt zentral Trotz medizinischer Fortschritte bleibt die Früherkennung entscheidend. Viele Augenerkrankungen entwickeln sich zunächst unbemerkt. Glaukom oder diabetische Netzhautschäden können lange ohne Beschwerden verlaufen und unbehandelt zu bleibenden Schäden führen.
Die zentrale Herausforderung besteht darin, diese Versorgung auch künftig sicherzustellen –durch Prävention, frühzeitige Diagnose und den gezielten Einsatz neuer Technologien.
Regelmässige Augenuntersuchungen sind daher insbesondere ab dem mittleren Lebensalter sinnvoll. Beim Grauen Star hingegen ist die Prognose gut: Wird er rechtzeitig erkannt, lässt sich die Sehfähigkeit in der Regel zuverlässig wiederherstellen.
Sehen als Voraussetzung für Selbstständigkeit
Augenerkrankungen betreffen mehr als das Sehvermögen allein. Sie beeinflussen Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Mit der alternden Bevölkerung wächst die Bedeutung einer leistungsfähigen augenmedizinischen Versorgung weiter.
Die zentrale Herausforderung besteht darin, diese Versorgung auch künftig sicherzustellen – durch Prävention, frühzeitige Diagnose und den gezielten Einsatz neuer Technologien. Der Graue Star steht dabei exemplarisch für eine Entwicklung, die weit über eine einzelne Erkrankung hinausgeht: Er zeigt, wie eng medizinischer Fortschritt und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind.
Text Miriam Rauh
Auf einen Blick: Augen / Grauer Star in der Schweiz
– Alterung erhöht den Bedarf 2025 lebten in der Schweiz 1,811 Millionen Menschen ab 65 Jahren und 1,802 Millionen unter 20 Jahren.
– Mehr ältere Menschen, mehr Augenkrankheiten Laut Referenzszenario des Bundes steigt die Zahl der Menschen ab 65 Jahren in der Schweiz von rund 1,8 Millionen heute auf etwa 2,7 Millionen in den kommenden Jahrzehnten. Damit dürfte auch die Zahl altersassoziierter Augenkrankheiten wie Grauer Star, Makuladegeneration und Glaukom weiter zunehmen.
– Die Schweiz ist augenärztlich gut aufgestellt Eine europäische Vergleichsstudie nennt für die Schweiz 11,82 Augenärztinnen und Augenärzte pro 100 000 Einwohner:innen. Der europäische Mittelwert liegt bei 9,36 pro 100 000.
– Die grösste Herausforderung ist nicht Technik, sondern Nachfrage
Die Schweiz verfügt über eine gute ophthalmologische Infrastruktur. Der Druck auf das System dürfte dennoch steigen, weil mit der Alterung der Bevölkerung mehr Menschen eine Abklärung, Verlaufskontrolle oder Operation am Auge benötigen.

Immer mehr Menschen entdecken das Reisen mit der Familie als wertvolle Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen. Zeit, die heute kostbarer scheint denn je. Ganz egal, ob die Kindererziehung schon weit hinter einem liegt oder ob man erst damit begonnen hat: Auf einer Reise mit mehreren Generationen entsteht Raum für Neues.
och wie gelingt eine Familienreise, die allen Generationen gerecht wird –und dabei unvergesslich bleibt?
Reisen in den Dialog der Generationen Familienreisen sind weit mehr als ein gemeinsamer Urlaub. Sie sind gelebte Beziehungspflege, ein Brückenschlag zwischen Lebensphasen und Erfahrungshorizonten. Ob Grosseltern, erwachsene Kinder oder Enkelkinder – jede Generation bringt ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Perspektiven mit. Wer es schafft, diese in Einklang zu bringen, erlebt nicht nur neue Länder, sondern vor allem einander.
Vielfältige Formen – für jede Familie die passende Reise Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie Familien selbst:
1. Ferienhaus in Europa: Ob Toskana, Provence oder ein Chalet in den Alpen –das gemeinsame Wohnen unter einem Dach schafft Nähe, ohne dabei Enge zu erzeugen. Ideal für Selbstversorgerfamilien mit viel Freiraum für gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge und entspannte Nachmittage.
2. Kreuzfahrten durch die Ozeane: Immer mehr Reedereien bieten spezielle Pakete für Familien. Während die Kinder betreut werden, geniessen Grosseltern Kulturprogramme, ein Spa oder Lesestunden an Deck – ohne auf gemeinsame Abendessen oder Landgänge zu verzichten.
3. Erlebnisreisen mit moderatem Anspruch: Sanfte Wanderferien, Velotouren entlang des
In einer Zeit, in der vieles digital, schnell und flüchtig ist, gewinnt das Miteinander an Wert.
Bodensees oder Safari-Lodges mit Familienfreundlichkeit – wer gemeinsam aktiv ist, teilt echte Erlebnisse. Voraussetzung: ein Programm mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und genug Pausen für alle Altersstufen.
4. Städtereisen mit Bedacht: Eine Woche Rom, Kopenhagen oder Lissabon –nicht im Tempo der Zwanzigjährigen, sondern mit Musse. Städtetrips sind aufregend, aber können auch sehr anstrengend sein. Kleine Museen, gemütliche Cafés, abendliche Spaziergänge – man sollte genügend Entspannung einplanen.
Was zu beachten ist – Tipps für eine gelungene Familienreise
– Erwartungen abgleichen: Vor der Buchung sollte Klarheit herrschen: Was wünschen sich die Einzelnen? Abenteuer
oder Entspannung, Kultur oder Natur, Selbstversorgung oder Hotelkomfort? Nur wer offen über Wünsche spricht, vermeidet spätere Enttäuschungen.
– Altersgerechte Aktivitäten planen: Die Fünfjährige hat andere Vorstellungen von «spannend» als der 70-Jährige. Ideal sind Reiserouten mit flexiblen Modulen – so kann sich die Familie am Abend wiederfinden, auch wenn der Tag unterschiedlich gestaltet wurde.
– Rückzugsräume einplanen: So schön das Miteinander ist – jede Generation braucht auch Momente für sich. Eine Unterkunft mit genügend Privatsphäre oder ein Tagesprogramm mit Freiräumen verhindert Reizüberflutung und schafft Erholung.


– Erinnerungen schaffen – nicht Programm abarbeiten: Weniger ist bekanntlich mehr. Es geht nicht darum, Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern um gemeinsame Erlebnisse. Ein Picknick im Olivenhain, das Staunen über Delfine beim Bootsausflug oder das gemeinsame Kochen am Ferienabend – oft sind die spontanen Dinge die lustigsten.
– Flexibel bleiben: Planung ist wichtig – aber noch wichtiger ist Spontanität. Ein Nachmittag Regen? Dann eben eine Runde Karten oder ein Besuch im lokalen Museum. Gelassenheit ist oft der Schlüssel zu Harmonie.
Die stille Botschaft
In einer Zeit, in der vieles digital, schnell und flüchtig ist, gewinnt das Miteinander an Wert. Familienreisen können ein stilles Versprechen sein: Ich nehme mir Zeit für dich. Nicht als Verpflichtung, sondern als bewusste Entscheidung. Und genau darin liegt ihre Kraft. Für reife Menschen, die auf eine Fülle von Lebensund Reiseerfahrungen zurückblicken, eröffnet sich so ein neuer Blickwinkel. Und dasselbe gilt für Kinder, die noch so viele Erlebnisse vor sich haben. Reisen wird zum Medium für Verbindung –zwischen Orten, Herzen und Generationen. Text SMA


#fokusuneingeschränktleben

Eine wertvolle Kunstsammlung zusammenzutragen war nie die Absicht von Siegfried Rosengart und seiner Tochter Angela. Und doch präsentiert das Museum Sammlung Rosengart im alten Sitz der Nationalbank in Luzern einzigartige Kunstwerke. Eine Sammlung, die nicht nur Erwachsene begeistert, sondern dank verschiedensten besonderen Angeboten auch Kinderaugen leuchten lässt.
er Kunsthändler Siegfried Rosengart und seine Frau Sybil mussten acht Jahre lang auf ihr Wunschkind warten. Doch dann war Angela Rosengart endlich da. Ihre ersten Erinnerungen an Kunst sind im Kunstmuseum Luzern zu verorten, wohin ihr Vater sie oft mitnahm. «Während er sich dort mit vielen Leuten unterhielt, stand ich jedoch als kleines Mädchen daneben und wurde wütend, weil er sich nicht mehr mit mir abgab. «Nie wieder wollte ich in ein Museum gehen», erinnert sich Angela Rosengart. Heute weiss sie, wie wichtig es ist, Kindern von Anfang an einen Platz in der Kunstwelt zu geben – mit Führungen, die auf ihr Verständnis zugeschnitten sind. Und hat sich deshalb die Zugänglichkeit für die kleinsten Besucherinnen und Besucher auf die Fahne geschrieben.
Kunst spielerisch vermittelt Trotz der Tätigkeit ihres Vaters bestand niemals ein Zwang, selbst in der Kunst aktiv zu werden. Erst als er sich durch einen Skiunfall ein Bein brach, musste Angela Rosengart, als 16-Jährige, ihn in seiner Galerie unterstützen. Als kurzfristige Hilfe angedacht, begann sie den Galeriebetrieb zu lieben und wurde zu einer Art «Lehrtochter» ihres Vaters. Kundengespräche, Bilder richtig zu rahmen, Büroarbeiten und sogar Kistenpacken lernte sie von ihm. Sie eignete sich auch an, wie man gute Kunst erkennt. «Schauen, schauen, schauen», sei der Leitspruch ihres Vaters gewesen, «nur wer genau hinschaut und vergleicht, lernt, was Qualität ist.» Ein Prinzip, das im Museum auch Kindern vermittelt wird – spielerisch und altersgerecht, sodass sie selbst Freude am genauen Hinschauen entwickeln. Kinder in die Kunst eintauchen lassen Im Untergeschoss des Museums Sammlung Rosengart hängt Paul Klees «X-chen» von 1938, das für Angela Rosengart eine besondere Bedeutung hat: Die Zeichnung repräsentiert das Eintauchen in die Kunstleidenschaft. Siegfried Rosengart arbeitete bereits 1945 mit Klees Witwe Lily zusammen, um eine Ausstellung in seiner Galerie zum fünften Todestag Klees zu organisieren. Drei Jahre später, 1948, half Angela Rosengart bei einer erneuten Klee-Ausstellung mit. Ein aufregendes Erlebnis wegen eines möglichen Erwerbs für sie. Sie hatte sich gleich in die Zeichnung X-chen verliebt und ihr Vater ermunterte sie, mit dem Verwalter des Klee-Nachlasses zu sprechen. Beim nächsten Besuch nahm die junge Angela all ihren Mut zusammen, sprach ihn an und erzählte von ihrem Wunsch, die Zeichnung zu besitzen.
Ihre erste Verhandlung folgte: «Was verdienst du denn im Monat?» – «50 Franken.» – «Und wärst du bereit, einen ganzen Monat zu arbeiten, um diese Zeichnung zu besitzen?» Angela nickte begeistert. «Gut, du bekommst sie für 50 Franken!»
Es war der Anfang ihrer Sammlung. Und so wie Angela damals in die Kunst eintauchte, sollen heute auch Kinder im Museum ihre ersten persönlichen Entdeckungen machen. «Mir gefällt vor allem, dass wir
etwas über Kunst lernen», schwärmt ein junger Besucher nach einer Führung.
Im Angesicht des Künstlers Tatsächlich war es nie die Absicht des VaterTochter-Gespanns, eine Sammlung zusammenzutragen. Doch die aufmerksamen Beobachter konnten sich von gewissen Bildern einfach nicht trennen. Und so entstand eine Auswahl von rund 300 persönlichen Favoriten.
Unter den Lieblingsbildern finden sich über 130 Werke des spanischen Malers, Zeichners und Bildhauers Pablo Picasso sowie auch fünf Porträts von Angela Rosengart – aus der Hand des Jahrhundertkünstlers.
Angela Rosengart lernte Picasso durch ihren Vater kennen, der seit 1914 mit ihm befreundet war. 1949 stellte er ihr den Künstler in Paris vor. Die 17-Jährige war eingeschüchtert: «Ich wusste, dieser kleine Mann ist der Grösste!» Trotz ihrer Stille hinterliess sie Eindruck. Picasso porträtierte zunächst alle seine Freunde, später wurde dies zu einem seltenen Privileg, das Angela fünfmal zuteilwurde.
Beim Arbeiten war Picasso streng. Angela erinnert sich: «Ich musste still sitzen, durfte nicht reden und seine Blicke aushalten. Hinterher war ich erschöpft, als hätte ich körperlich gearbeitet.» Noch heute spüren Kinder im Museum diese Intensität – «es ist einfach spannend», meint ein Junge.

Picassos Tod 1973 war für Angela eine Zäsur. Am Tag vor einem geplanten Treffen hörte sie an der Côte d’Azur im Radio die Nachricht: «Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut. Es war, als ginge ein Abschnitt meines Lebens zu Ende.» Im Museum Sammlung Rosengart sind neben Klee und Picasso auch Werke von über 20 Künstlern der Klassischen Moderne zu sehen, darunter Matisse, Chagall und Miró. Mit Chagall verband Angela und ihren Vater eine andere, liebevolle Freundschaft. Sie reisten gemeinsam nach Rom, er war humorvoll und zugleich nachdenklich. Bis heute pflegt Angela den Kontakt zu seiner Familie.
Kunst für die Öffentlichkeit
Lange Zeit hing die Sammlung in der Wohnung von Angela Rosengart, bis sie beschloss, die Kunstwerke allen zugänglich zu machen und gleichzeitig zusammenzuhalten. Schliesslich bezeichnet sie ihre Sammlung gerne als ihr «Kind». Ein Glücksfall war, dass zu der Zeit das 1924 erbaute Gebäude der Schweizerischen Nationalbank zum Verkauf stand. Einerseits, weil das Gebäude selbst ein Schmuckstück ist – das originale Sitzungszimmer der Bankdirektoren ist noch erhalten und zu besichtigen – und andererseits, weil die Sammlung in Luzern bleiben sollte. «Die Lage ist toll und das kulturelle Angebot für so eine kleine Stadt wie Luzern sehr gross.» Ein Angebot, das durch die Grande Dame selbst weiterwuchs, wofür ihr am 18. September 2024 der Luzerner Regierungsrat den Anerkennungspreis verlieh.
Heute richtet sich das Museum nicht nur an Kunstliebhabende, sondern ausdrücklich auch an Kinder. Speziell entwickelte Führungen für Schulklassen und sogar Kindergartenkinder holen sie auf ihrem Erfahrungsniveau ab. «Es ist gut, dass Kinder die Museumsführungen ohne Erwachsene machen», sagt ein Teilnehmer der Führung «Kinder führen Kinder». Im Museum Sammlung Rosengart führen die Kinder andere Kinder: Sieben- bis Elfjährige leiten eigenständig Gleichaltrige durch die Sammlung und tauchen gemeinsam in Welt der Kunst ein.
Für die Augen aller Kunst hat für Angela Rosengart einen wichtigen Stellenwert. «Als ich jung war, war Kunst etwas für die Elite», erinnert sie sich. Ein Umstand, der sich glücklicherweise geändert hat. Heute gilt: Kunst ist für alle da – für Erwachsene ebenso wie für Kinder.
Ob durch Zu- oder Glücksfälle, die Entstehung des Museums und der Sammlung wirkt schicksalhaft. Sie wurde durch Leidenschaft gelenkt. Zwar kam Angela Rosengart durch den kommerziell geprägten Kunsthandel in diese Welt, doch sie betrachtete die Werke immer mit dem Herzen und nicht nur mit dem Kopf. Und genau mit diesem Blick möchte die Stiftung heute auch Kinder begleiten: neugierig, offen und voller Freude. «Weil es einmal etwas anderes ist als Alltag», bringt es ein Kind auf den Punkt –Kunst als Erlebnis für alle Generationen.
Die nächsten Veranstaltungen
Öffentliche Rundgänge durch die Sammlung
Sonntags, 11.30–12.30 Uhr 26.04., 03.05., 10.05., 17.05., 24.05., 31.05., 07.06.,
Kunst zu Mittag
Sonderklasse – unverkäuflich
Mi 27.05.2026 14.00–15.00 Uhr
Kinder führen Kinder
Das Kunstabenteuer ohne Erwachsene
So 31.05.2026 13.30–13.30 Uhr
Öffentliche Führung
English Guided Tour
Mo 01.06.2026 12.15–12.45 Uhr Kunst zu Mittag
Getrennt und neu kombiniert
Mi 24.06.2026 14.00–15.00 Uhr
Kinder führen Kinder
Das Kunstabenteuer ohne Erwachsene
So 05.07.2026 11.30–12.30 Uhr
Blickpunktführung
Railer Maria Rilkes Zeit in der Schweiz
So 05.07.2026 14.00–15.00 Uhr
Familienführung
Die Tierwelt von Picasso
Mo 06.07.2026 12.15–12.45 Uhr
Kunst zu Mittag
Zur spanischen Kultur in Pablo Picassos Werken
Um Anmeldung der genannten Veranstaltungen unter info@rosengart.ch wird gebeten.
Öffnungszeiten
April–Oktober: Täglich 10.00–18.00 Uhr (inkl. Feiertage)
November–März: Täglich 11.00–17.00 Uhr (inkl. Feiertage)
Anreise
Die Sammlung Rosengart befindet sich an der Pilatusstrasse 10, drei Gehminuten vom Bahnhof Luzern entfernt.
Im Museum Sammlung Rosengart können ganzjährig die Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Marc Chagall und weiteren Künstlern des Impressionismus und der Klassischen Moderne bewundert werden. www.rosengart.ch

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