Inlandtourismus als starkes Zeichen für die Schweiz
Die Schweiz ist ein Reiseland von aussergewöhnlicher Vielfalt: alpine Landschaften, Dörfer mit gelebter Geschichte, urbane Kultur, regionale Kulinarik und ein öffentlicher Verkehr, der Räume verbindet. Diese Vielfalt ist mehr als ein touristisches Versprechen. Sie ist ein wirtschaftlicher Standortfaktor, Teil unserer Lebensqualität und ein verbindendes Element zwischen Gästen, Bevölkerung und Regionen. Wer in der Schweiz reist, leistet einen Beitrag entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette: Hotels, Restaurants, Bergbahnen, Museen, Transportunternehmen und lokale Produzenten profitieren im besten Fall gleichermassen. Der Tourismus hält Wertschöpfung in den Regionen, sichert Arbeitsplätze und trägt Infrastrukturen mit, die auch der Bevölkerung zugutekommen. Gerade in ländlichen und alpinen Räumen ist er ein zentraler Pfeiler der regionalen Entwicklung. Der Inlandtourismus ist eine stabile Konstante in einem Sektor, der stark von strukturellen Entwicklungen, klimatischen Veränderungen und globalen Unsicherheiten geprägt ist. Gemeinsam mit Einheimischen und Gästen Tourismus findet in Landschaften, Infrastrukturen und öffentlichen Räumen statt, die gleichzeitig auch Lebensräume sind. Wo die Bevölkerung einen konkreten Nutzen erkennt und wo touristische Entwicklung nachvollziehbar erklärt wird, entsteht Akzeptanz. Wo Belastungen einseitig wahrgenommen werden, kann sie schwinden. Deshalb braucht es den Dialog zwischen Gästen, Einheimischen, Betrieben, Destinationen und Politik. Die Branchen-Toolbox zur Tourismusakzeptanz, die der Schweizer Tourismus-Verband gemeinsam mit Schweiz Tourismus, der Regional Tourism Alliance und der Hochschule Luzern entwickelt hat, setzt hier an: Sie basiert auf dem grundlegenden Verständnis von Tourismus als Miteinander und zeigt auf, wie Destinationen Herausforderungen erkennen, Anspruchsgruppen einbeziehen, Nutzen sichtbar machen und Kommunikation gezielt einsetzen können. Entscheidend ist, dass touristische Entwicklung in den lokalen Kontext eingebettet wird und die Menschen vor Ort Teil der Lösung sind. So stellt sich der Tourismus nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial nachhaltig auf.
Ohne Veränderung der Wirkung kein zukunftsfähiger Tourismus Nachhaltigkeit im Tourismus ist die Voraussetzung für den langfristigen Erfolg des Tourismus und eine grundlegende Prämisse unternehmerischen Handelns. Die Schweiz verfügt diesbezüglich über eine gute Ausgangslage mit einer hohen Servicequalität, vielfältigen Regionen, starken lokalen Identitäten und einem engen Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Gäste: Sie suchen authentische Erlebnisse,
transparente Angebote und eine Reiseform, die mit Natur, Kultur und Bevölkerung im Einklang steht. Nachhaltiger Tourismus beginnt nicht mit Verzicht, sondern mit Sorgfalt. Es geht darum, bewusst zu reisen, länger zu bleiben, regionale Angebote zu nutzen und Orte so zu erleben, dass sie auch für kommende Generationen attraktiv bleiben. Nachhaltigkeit bedeutet nicht, Tourismus kleiner zu denken. Sie bedeutet, ihn bewusster zu gestalten. Besonders sichtbar ist dies beim Verkehr. Denn ohne Mobilität gibt es keinen Tourismus. Gleichzeitig entstehen gerade in der Mobilität relevante Umweltbelastungen. Wer den Tourismus glaubwürdig nachhaltiger gestalten will, muss die gesamte Reisekette betrachten – von der Anreise über die Mobilität vor Ort bis zur Abreise. Die Mobilität an sich birgt gleichzeitig auch ein grosses Potenzial: Die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger kann bereits Teil des touristischen Erlebnisses sein. Die Schweiz hat hier einen strukturellen Vorteil: Bahn, Bus, Schiff, Seilbahnen und Velowege lassen sich vielerorts kombinieren. Nachhaltige Mobilität wird dann erfolgreich, wenn sie nicht als moralischer Appell daherkommt, sondern als attraktive, bequeme, verlässliche Option. Swisstainable Destinationen gehen mit gutem Beispiel voran Wie konkrete Umsetzung aussehen kann, zeigen Programme, welche die nachhaltige Entwicklung im Schweizer Tourismus fördern. Das Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable unterstützt dabei nicht nur Betriebe, sondern ganze Tourismusdestinationen, ihr Engagement zu stärken und sichtbarer zu machen. Es geht dabei nicht nur um Einzelmassnahmen, sondern um eine umfassende strategische Verankerung: Ein klares Commitment, eine durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie, ein konkreter Massnahmenplan und eine transparente Kommunikation sind unter anderem nötig, damit die Destinationen teilnehmen können. So werden Destinationen befähigt, Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verankern.
Dieser Ansatz ist wichtig, weil Gäste Destinationen als Ganzes erleben. Eine nachhaltige Unterkunft entfaltet ihre Wirkung noch stärker, wenn auch Mobilität, Gastronomie, Kulturangebote, regionale Produkte und Kommunikation zusammenspielen. Swisstainable Destination schafft dabei Orientierung – für Gäste ebenso wie für Betriebe und Regionen. Dass Destinationen von Basel bis Zermatt und von Gstaad bis ins Engadin teilnehmen, zeigt: Nachhaltigkeit ist im Tourismus kein Nischenthema einzelner Vorreiter mehr, sondern ein gemeinsamer Entwicklungsprozess über das gesamte Land hinweg. Best Tourism Villages: Von der UN ausgezeichnet und einen Besuch wert Auch die Best Tourism Villages by UN Tourism machen sichtbar, wie eng Tourismus, regionale Identität und nachhaltige Entwicklung verbunden sind. Ausgezeichnet werden Dörfer in ländlichen Gebieten, die ihr kulturelles und natürliches Erbe bewahren, lokale Wertschöpfung stärken und touristische Entwicklung verantwortungsvoll vorantreiben. Schweizer Beispiele wie Romoos, Valendas oder Morcote zeigen, dass kleine Orte grosse Wirkung entfalten können, wenn Bevölkerung, Betriebe, Landwirtschaft, Kultur und Tourismus an einem Strang ziehen. Viele von ihnen sind noch wenig bekannte Ausflugsziele – und gerade deshalb einen Besuch wert.
Ein starkes Zeichen für den Tourismus
Die Bühne für den heimischen Tourismus ist deshalb auch eine Bühne für die Schweizer Wirtschaft. Sie zeigt, dass Innovation und Tradition zusammenspielen und Nachhaltigkeit in allen Dimensionen nicht gegen Wertschöpfung ausgespielt werden darf, sondern ihre Grundlage bildet. Tourismus ist dann stark, wenn er breit abgestützt ist: wirtschaftlich tragfähig, ökologisch sorgfältig und gesellschaftlich akzeptiert.
Der Schweizer Tourismus-Verband verfolgt mit seinem Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit (Kona) die Vision, den Schweizer Tourismus gezielt und praxisnah nachhaltiger weiterzuentwickeln. Als nationale Anlaufstelle vernetzt das Kona Akteure, bündelt Wissen und unterstützt Betriebe, Destinationen und Branchenverbände bei der konkreten Umsetzung nachhaltiger Entwicklung. Dies gelingt im Zusammenspiel mit engagierten Betrieben, verantwortungsvollen Destinationen, starken Partnerorganisationen, einer unterstützenden Politik sowie Gästen, die offen sind für bewusste Erlebnisse. Der Schweizer Tourismus bietet dafür eine ideale Grundlage: nah, vielfältig, wertschöpfungsstark und lernfähig.
Text Romy Bacher, Leiterin Nachhaltigkeit Schweizer Tourismus-Verband
Viel Spass beim Lesen! Leandro Vilchez Project Manager
Die Kunst des Durchatmens
The Glacier Hotel: Sommerfrische im Herzen der Waadtländer Alpen
Wenn der Sommer die Städte aufheizt, die Plätze flimmern und die Thermometer Tag für Tag neue Höchstwerte erreichen, wächst die Sehnsucht nach Orten, an denen man aufatmen kann. Orte, an denen die Luft klarer ist, die Temperaturen angenehmer und die Gedanken wieder Raum finden. Genau diese Form von Sommerfrische existiert noch – in den Waadtländer Alpen, rund um das Dorf Les Diablerets und Glacier 3000.
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ier oben scheint die Zeit einen anderen Rhythmus zu kennen. Der Morgen beginnt mit klarer Bergluft statt mit Verkehrslärm. Wolken ziehen langsam über die Bergketten, Kuhglocken begleiten Besucher auf ihren Wegen, und selbst mitten im Hochsommer liegt über den höchsten Regionen eine angenehme Kühle. Die Landschaft bestimmt den Takt, nicht der Kalender.
Zwischen dem Genfersee und Gstaad gelegen, gehört die Region zu den eindrucksvollsten alpinen Landschaften der Schweiz. Für Tagesausflügler ebenso wie für Feriengäste entsteht daraus ein vielfältiges Angebot für aktive Erholung und genussvolle Auszeiten.
Wer die Gegend länger entdecken möchte, findet im The Glacier Hotel einen Ort, der seit Jahrzehnten eng mit Les Diablerets verbunden ist. Das Viersterne-Superior-Hotel liegt direkt gegenüber den Bergbahnen und verbindet die Ruhe des Alpendorfs mit unmittelbarem Zugang zu den vielfältigen Erlebnissen in der Umgebung. Die Lage des Hotels ist das ganze Jahr über vorteilhaft: Dort, wo im Winter Ski-in-Ski-out möglich ist, beginnen im Sommer Wanderwege, Bike-Routen und die Fahrt auf Glacier 3000 unmittelbar vor der Haustür.
Die 111 Zimmer und Suiten wurden kürzlich umfassend renoviert und verbinden alpinen Charme mit zeitgemässem Komfort. Die Neugestaltung setzt auf helle Materialien, natürliche Farben und viel Tageslicht und schafft so eine Atmosphäre, die modern wirkt und gleichzeitig den Bezug zur Bergwelt bewahrt. Alle Zimmer bieten Blick auf die umliegenden Berge. Grosszügige Familienunterkünfte und flexible Raumkonzepte mit Verbindungstüren bieten ausreichend Platz für gemeinsame Ferien mit mehreren Generationen. Geprägt wird das Haus von Alexandra und Stéphane Wartner, die die lange Gastgebertradition des Hotels mit zeitgemässem Anspruch weiterführen.
Bereits die Anreise wird Teil des Ferienerlebnisses. Les Diablerets ist sowohl von Genf als auch von Zürich bequem mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Die letzte Etappe führt ab Aigle mit dem Panoramazug durch die Waadtländer Alpen direkt ins Dorf. Vor Ort sind die Wege kurz: Bergbahnen, Restaurants, Freizeitangebote und zahlreiche Ausgangspunkte für Ausflüge lassen sich bequem zu Fuss erreichen. Ein zusätzlicher Vorteil für Hotelgäste ist die kostenlose Carte Bienvenue. Sie eröffnet Zugang zu zahlreichen Freizeitangeboten in den Waadtländer Alpen und macht es besonders einfach, die Region aktiv zu entdecken. So ist unter anderem täglich eine Stunde auf dem gegenüberliegenden Tennisplatz inklusive, ebenso wie der Zugang zu Minigolf, Kletterpark und Heimatmuseum. Während der Sommersaison profitieren Gäste zudem vom Eintritt ins Freibad sowie von weiteren Vergünstigungen für Freizeitangebote und Mobilität in der Region. Der Weg nach oben ist Teil des Erlebnisses Bereits die Fahrt ins Hochgebirge verändert die Perspektive. Mit jeder Höhenstufe wird der Blick weiter. Die Landschaft wandelt sich von grünen Wiesen über felsige Hänge bis hin zu den ewigen Eisfeldern des Gletschers. Oben angekommen eröffnet sich eine Szenerie, die selbst erfahrene Alpengänger immer wieder beeindruckt. An klaren Tagen sind berühmte Gipfel wie Matterhorn, Mont Blanc, Eiger, Mönch und Jungfrau sichtbar. Das Gebiet auf über 3000 Metern ist weit mehr als eine Aussichtsplattform. Es gehört zu den wenigen Orten in den Alpen, an denen Besucher auch im Sommer die Faszination einer Gletscherwelt unmittelbar erleben können. Ein Höhepunkt ist der Glacier Walk. Der Weg führt durch eine Landschaft aus Eis und Schnee, während unten im Tal Bergblumen blühen und sommerliche Temperaturen herrschen.
Gerade dieser Kontrast macht das Erlebnis so besonders. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt immer neue Details: die Struktur des Gletschers, das Spiel von Licht und Schatten auf den Schneefeldern und die aussergewöhnliche Stille zwischen den Felsformationen. Die Weite der Landschaft relativiert vieles, was
im Alltag wichtig erscheint, und schafft jenen seltenen Moment des Innehaltens, für den viele Besucher immer wieder zurückkehren.
Zu den bekanntesten Attraktionen zählt der Peak Walk by Tissot, die weltweit einzige Hängebrücke, die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Wer sie überquert, erlebt die Dimensionen der Alpen aus einer aussergewöhnlichen Perspektive und geniesst ein Panorama, das weit über die umliegenden Täler hinausreicht.
Sommerfrische neu entdeckt
Der Begriff Sommerfrische stammt aus einer Zeit, als Stadtbewohner die warmen Monate bewusst in den Bergen verbrachten. Im The Glacier Hotel findet diese Idee eine zeitgemässe Interpretation: als Verbindung von Naturerlebnis, Erholung und Genuss.
Die Vielfalt der Möglichkeiten macht den Aufenthalt besonders abwechslungsreich: morgens eine Wanderung oder ein Ausflug ins Hochgebirge, nachmittags einige Bahnen im beheizten Hallenbad, eine Auszeit in Sauna und Biosauna oder eine Trainingseinheit im modernen Fitnessbereich. Ergänzt wird das Angebot durch Massagen und Ruhezonen. Während der Ferienzeit findet zudem einmal pro Woche ein Yoga-Kurs statt, der für Hotelgäste kostenlos angeboten wird. So entsteht ein Aufenthalt, der Raum für beides lässt: aktive Entdeckungen und bewusste Erholung.
Genuss mit Aussicht Nach einem Tag in den Bergen gewinnt Genuss eine besondere Bedeutung. Im The Glacier
Hotel setzt sich diese Erfahrung am Abend fort. Das Restaurant verbindet regionale Produkte mit einer zeitgemässen Küche und schafft einen Ort, an dem Gäste und Einheimische gleichermassen zusammenkommen.
Die Verbundenheit mit der Region zeigt sich bereits am Morgen. Auf dem Frühstücksbuffet finden sich lokale Spezialitäten, darunter Käse aus der Dorfkäserei von Les Diablerets sowie Honig aus dem Bienenpatenschaftsprojekt des Hotels oberhalb von Montreux. So beginnt der Tag mit Produkten, die eng mit der Region und ihren Traditionen verbunden sind. Es sind kleine Details wie diese, die einen Aufenthalt authentisch machen und den Bezug zur Region auch kulinarisch erlebbar werden lassen.
Wer den Tag lieber hoch über den Wolken beginnt, findet mit dem Peak Brunch im
Restaurant Le 3 eine besondere Alternative. Auf über 3000 Metern Höhe verbindet sich ein ausgedehntes Frühstück mit einem eindrucksvollen Panorama auf einige der bekanntesten Gipfel der Alpen. So beginnt der Tag mit einer aussergewöhnlichen Kombination aus Bergwelt und Kulinarik.
Zum Genusserlebnis im The Glacier Hotel gehört auch eine aussergewöhnlich vielfältige Weinauswahl. Mit über 210 Referenzen aus acht Schweizer Kantonen und acht weiteren Ländern gehört sie zu den bemerkenswerten Sammlungen der Region. Neben renommierten internationalen Produzenten liegt ein besonderer Fokus auf Schweizer Weinen – vom Chablais und Lavaux über das Wallis bis ins Tessin.
Wenn die Sonne langsam hinter den Bergketten verschwindet, verlagert sich das Leben auf die Terrasse. Gäste und Einheimische treffen sich hier auf einen Apéro, ein Glas Wein oder zum Abendessen und lassen die Eindrücke des Tages Revue passieren. In den Sommerferien sorgen regelmässige DJ-Abende für eine entspannte musikalische Begleitung. So klingen die langen Sommerabende in den Waadtländer Alpen stimmungsvoll aus.
Les Diablerets – ein Ort, der bleibt Es gibt Destinationen, die man besucht, und es gibt Orte, die eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Les Diablerets gehört zur zweiten Kategorie. Trotz seiner Bekanntheit hat sich das Bergdorf einen authentischen Charakter bewahrt. Traditionelle Chalets, kleine Geschäfte und gelebte Gastfreundschaft prägen das Ortsbild. Gleichzeitig bleibt vieles angenehm überschaubar: Vom Hotel aus sind Bergbahnen, Restaurants und zahlreiche Freizeitangebote bequem zu Fuss erreichbar. Ein Geheimtipp für Kultur- und Bergliebhaber ist das FIFALP, das Festival International du Film Alpin des Diablerets. Als das drittgrösste und eines der ältesten Bergfilmfestivals der Welt bringt es jeden Sommer Filmschaffende, Alpinisten und Naturbegeisterte ins Dorf und ergänzt die vielfältigen Outdoor-Erlebnisse um eine kulturelle Facette. In diesem Jahr findet es vom 25. Juli bis zum 01. August statt.
Die Wege rund um Les Diablerets, die eindrucksvolle Gletscherwelt oberhalb des Dorfes, die Ruhe des Ortes, die kulinarischen Entdeckungen im The Glacier Hotel und die vielen Möglichkeiten, die Region aktiv zu erleben, fügen sich zu einem Aufenthalt zusammen, der lange nachwirkt.
Vielleicht ist genau das die wahre Sommerfrische: nicht einfach kühlere Temperaturen, sondern das Gefühl, für einen Moment Abstand vom Alltag zu gewinnen und die Welt wieder etwas klarer zu sehen.
Weitere Informationen unter: www.theglacierhotel.ch
Fabian Cancellara
«Auf dem Velo sind alle gleich»
Fabian Cancellara hat Kopfsteinpflaster bezwungen, Zeitfahren geprägt und olympisches Gold gewonnen. Der Mann, den alle «Spartacus» nennen, ist längst mehr als ein ehemaliger Radprofi: Er baut mit Tudor Pro Cycling ein Team auf, schickt Hobbyfahrer:innen auf seine Lieblingsrouten und bringt Kindern bei, warum zwei Räder die Welt verändern können. Im Gespräch spricht er über den Schweizer Sommer, die verbindende Kraft des Velos und die Frage, warum Freude nicht im Widerspruch zu Leistung steht, sondern ihre Grundlage bildet.
Fabian Cancellara, wenn es im Sommer nicht um Leistung oder Resultate geht: Was macht diese Jahreszeit für Sie aus?
Der Sommer ist für mich stark mit Sonne, Wärme und einer gewissen Leichtigkeit verbunden. Die Tage sind länger, man ist mehr draussen und nimmt die Natur intensiver wahr. Man kann abends noch draussen sitzen, Menschen treffen und etwas unternehmen, ohne dass Dunkelheit oder Kälte den Tag begrenzen. Das klingt vielleicht simpel, aber genau darin liegt für mich der Reiz. Ich mag auch den Winter, er gehört zur Schweiz dazu, doch der Sommer hat eine besondere Energie – nicht, weil immer alles perfekt ist, sondern weil diese Jahreszeit viel Positives mit sich bringt.
Sie haben als Kind mit einem alten Velo aus der Garage Ihres Vaters begonnen. Was hat sich an dieser ursprünglichen Begeisterung bis heute erhalten?
Das Material hat sich natürlich komplett verändert. Die Velos sind heute leichter, schneller, technischer. Aber das, was mich von Anfang an fasziniert hat, ist gleich geblieben: die Freude an der Bewegung, an der Natur und am Gefühl, unterwegs zu sein. Auf dem Velo entsteht ein eigener Rhythmus. Man fährt durch eine Stadt und plötzlich ist man draussen. Dann kommt vielleicht ein See, ein Hügel, eine Strasse, die man noch nicht kennt. Dieses Gefühl, im Flow zu sein und Neues zu entdecken, ist für mich bis heute zentral geblieben. Am Anfang war es ein altes Velo aus dem Keller, heute ist vieles professioneller. Aber die Grundfreude? Die hat sich nicht verändert
Was braucht es für eine gute Ausfahrt?
Eigentlich gar nicht so viel (lacht). Ich mag es, wenn eine Ausfahrt etwas Spontanes hat. Wenn man eine neue Strasse findet und plötzlich an einem Ort landet, an dem man noch nie war. Es muss nicht immer ein grosser Plan dahinterstehen. Manchmal reicht es, loszufahren und zu schauen, wohin einen die Strasse bringt. Gerade in der Schweiz ist das ein grosses Privileg. Man ist sehr schnell in den verschiedensten Umgebungen. Aus der Stadt heraus kommt man in die Natur, an einen See, in ein Tal. Entscheidend ist für mich nicht nur das Ziel, sondern das Erlebnis dazwischen: der Moment, die Landschaft und das Gefühl, für eine gewisse Zeit ganz bei sich zu sein. Sie sind in Bern verwurzelt und haben die Schweiz während Ihrer Karriere oft aus der Perspektive der Rennen erlebt. Gibt es eine Route oder Region, die für Sie im Sommer nie ihren Reiz verliert? Es ist schwierig, eine einzige zu nennen. Ich fahre rund um Bern sehr gerne, weil man schnell verschiedene Landschaften erreicht. Richtung Seen und über kleinere Strassen, in ruhigere Gegenden. Für mich geht es dabei weniger darum, eine Route als die schönste zu bezeichnen. Wichtig ist, dass sie Freude bringt. Wenn ich draussen bin, die Natur sehe, Wasser, Berge oder einfach eine ruhige Strasse vor mir habe, dann reicht das oft schon aus. In der Schweiz kann man fast überall schöne Ausfahrten finden – das ist ein grosser Luxus, den man schätzen sollte.
Mit «Chasing Cancellara» ermöglichen Sie Hobbyfahrer:innen, ikonische Routen selbst unter die Räder zu nehmen. Was fasziniert Sie daran, Menschen auf diese Weise für den Radsport und die Schweizer Landschaft zu begeistern?
Mich fasziniert, dass Menschen dadurch ein eigenes Abenteuer erleben. Für viele ist so ein Anlass ein Fixpunkt im Jahr, etwas, worauf sie hinarbeiten. Es geht um eine persönliche Challenge, aber auch um ein Erlebnis, das man mit anderen teilt. Wer startet und das Ziel erreicht, hat etwas geschafft. Das ist für mich sehr wichtig: Am Schluss ist jede Person, die diese Strecke macht, eine Gewinnerin oder ein Gewinner. Gleichzeitig erlebt man die Schweiz auf eine Art, die kaum zu beschreiben ist. Man fährt nicht einfach durch eine Landschaft, man nimmt sie mit dem ganzen Körper wahr. Man spürt den Anstieg, den Wind, die Kälte am Morgen, die Wärme am Tag. Bei gewissen Formaten startet man früh, manchmal noch im Dunkeln, und erlebt dann, wie der Tag langsam anbricht. Diese Momente begleiten einen oft noch lange nach der Ziellinie.
Heute gestalten Sie den Profiradsport zusätzlich mit Tudor Pro Cycling mit. Was möchten Sie jungen Fahrer:innen mitgeben, wenn es um die Balance zwischen Ehrgeiz, Erholung und Freude am Sport geht?
Zuerst muss man ehrlich sein: Spitzensport ist kein Zuckerschlecken. Wer auf höchstem Niveau bestehen
Wer auf höchstem Niveau bestehen will, muss bereit sein, viel zu investieren. Disziplin, Willenskraft, Opfer – das gehört alles dazu. – Fabian Cancellara
will, muss bereit sein, viel zu investieren. Disziplin, Willenskraft, Opfer – das gehört alles dazu. Profisport ist ein klassischer Beruf und kein einfaches Hobby. Das muss man wissen, wenn man diesen Weg geht. Trotzdem bleibt die Freude immer die Basis. Ohne Passion und ohne inneren Antrieb wird es sehr schwierig, jeden Tag die nötige Energie aufzubringen. Ehrgeiz allein reicht nicht. Man muss wissen, wofür man trainiert und warum man bereit ist, auch schwierige
Phasen durchzustehen. Der Wille zum Erfolg muss aus etwas kommen, das tiefer liegt als nur Resultate.
Daten, Ernährung, mentale Belastung – der Radsport ist heute hochkomplex. Wie wichtig ist es, Räume zu schaffen, in denen Bewegung wieder einfach Freude machen darf?
Sehr wichtig. Eine professionelle Organisation ist leistungsorientiert und das muss sie auch sein. Aber
man darf nicht vergessen, dass am Ende ein Mensch auf dem Velo sitzt und keine Maschine. Wenn man nur auf Zahlen und Daten schaut, verliert man irgendwann das Entscheidende. Bei Tudor Pro Cycling versuchen wir deshalb, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht nicht darum, Leistung auszublenden. Leistung gehört dazu. Aber man braucht einen Rahmen, in dem Fahrerinnen und Fahrer nicht nur Druck verspüren, sondern auch wachsen können. Freude ist kein Gegensatz zu Professionalität – im Gegenteil. Ohne Freude fehlt auf Dauer die Grundlage, um Belastung, Druck und Rückschläge auszuhalten. Das gilt im Radsport genauso wie in jedem anderen Bereich des Lebens. Mit «Kids on Wheels» führen Sie Kinder spielerisch ans Velofahren heran. Was kann ein Sommer auf dem Velo einem Kind vermitteln, das über Sport hinausgeht? Zuerst einmal: Spass, Bewegung und das Gefühl, draussen zu sein. Es geht nicht darum, dass jedes Kind später Rennen fahren soll. Viel wichtiger ist es, dass Kinder merken: Ich kann mich bewegen, ich kann etwas ausprobieren, ich kann mit anderen etwas erleben. Das gibt Selbstvertrauen. Gleichzeitig geht es auch um Zugang. Nicht alle Familien haben dieselben Möglichkeiten und nicht jedes Kind hat ein eigenes Velo. Wenn man ihnen trotzdem eine Plattform gibt, auf der sie mitmachen können, öffnet man ihnen neue Türen. Genau das ist der Gedanke von «Kids on Wheels». Zusätzlich passiert auf dem Velo etwas, das ich sehr schön finde: Auf dem Velo sind alle gleich. Es spielt keine Rolle, aus welcher sozialen Schicht jemand kommt oder welche Sprache jemand spricht. Auf dem Velo zählt der gemeinsame Moment. Für Kinder wie für Erwachsene ist das unglaublich wertvoll, weil sie erleben, wie Bewegung Menschen verbindet.
Wenn Sie an einen perfekten Sommertag in der Schweiz denken – wie sähe der aus?
(Überlegt kurz) Er muss nicht kompliziert sein. Berge, kurze Hosen, Sonnencreme, lange Tage und gute Gesellschaft – und das mit Menschen, mit denen man gerne Zeit verbringt. Vielleicht beginnt der Tag irgendwo draussen in der Natur, mit etwas Bewegung und gutem Wetter, doch am Ende geht es darum, zufrieden zu sein, zur Ruhe zu kommen und den Moment zu geniessen. Ein schöner Sommertag ist für mich gelungen, wenn man am Abend denkt: Das war ein guter Tag. Mehr braucht es nicht.
VOM TREND ZUM VOLKSSPORT – 35 JAHRE FAHRRADGESCHICHTE
Sommertourismus im Engadin ohne Biker? Kann man sich nicht mehr vorstellen! Wer hätte vor 35 Jahren geglaubt, dass sich das Fahrradfahren in der schönen Bergwelt des Engadins, heute geläufiger unter der Bezeichnung „biken“ so etabliert, und sogar noch weiter entwickelt zum e-biken, und somit zum grössten Motor für den Sommertourismus in den Bergen wird?
Am 1. April 1991 öffnete Alpine Bike Celerina als reines Fahrradfachgeschäft seine Türen und hat seitdem die stete Entwicklung vom traditionellen Fahrrad zum E-Bike mitgemacht. Die ersten Mountainbikes mit Stahlrahmen, 26-Zoll Rädern und 21-Gang-Schaltung – ohne jegliche Federung waren bei den sportlichen Engadinern gefragt. Ein gutes Bike kostete bereits dazumal zwischen 1‘200 und 2‘000 Franken.
Die Fahrradbranche hat auf den wachsenden Trend reagiert, es folgten die ersten Modelle mit Federgabeln und bald auch voll gefederte Mountainbikes – die auch im Renneinsatz standen. Mit bis zu 30 Gängen konnte man in der perfekten
Trittfrequenz die Berge hoch (und runter) fahren, für Manche(n) fast zu viel!! Viele Volks-Mountainbike Rennen wurden lanciert und erfreuten sich grosser Beliebtheit.
Jahrelang war die Devise, die kleinen 26-Zoll Räder machen das Bike agil und wendig. Kalifornische Tüftler fanden jedoch heraus, dass man mit grösseren Rädern besser vorwärtskommt und ruhiger über kleinere und grössere Löcher rollt. Sie brachten geniale, agile Mountainbikes unter der Marke „Niner“ mit 29-Zoll Rädern im high-end Bereich auf den Markt. Alpine Bike hat diese von Anfang an mit grosser Begeisterung und Überzeugung vertrieben und viele wurden von ihren Top-Athleten im Rennsport eingesetzt.
Vor allem für gross gewachsene Biker war das die Revolution, und alle Hersteller waren plötzlich mit grossen Rädern da und kopierten das Original.
Sportliche Mountainbikes haben heutzutage nur noch 1 x 12 Gänge mit einer grossen Bandbreite für Berg- und Talfahrten und werden dank Aluminium und Carbonrahmen immer leichter. Die Radgrösse ist vielfach bei 27.5-Zoll mit sehr breiten Reifen oder 29 Zoll angelangt, was für hohen Fahrkomfort und guten Grip auf jedem Singletrail sorgt. Im Rennsport sind bereits einzelne Teams mit 32 Zoll Rädern unterwegs, 1 x 13 Gänge sind bei den Herstellern ebenfalls in der Pipeline.
Auch Rennräder machten eine grosse Entwicklung in Bezug auf Schaltung und Bremsen und wurden so auch für sportliche Frauen attraktiv. Leider ist das hohe Verkehrsaufkommen und fehlende Radstreifen im Engadin ein grosses Risiko für RennradfahrerInnen und Cancellara-Fans.
Im Jahr 1995 kam die Firma Flyer mit dem Slogan „flitzen ohne schwitzen“ mit einem der ersten elektrisch unterstützen Fahrräder auf
den Markt und revolutionierte die Fahrradwelt…
Auch im Engadin sah man plötzlich überall die silbernen Velos mit tiefem Einstieg und hohem Lenker, deren FahrerInnen mit einem Lächeln an einem vorbeistrampelten und so manchen muskelgetriebenen Radfahrer auf die Palme brachten.
Mittlerweile gibt es praktisch jeden Fahrradtyp auch mit elektrischer Unterstützung – vom Rennrad, Gravel über Citybike bis zum vollgefederten Carbon-Mountainbike – ausgestattet mit verschiedensten Motoren und Systemen. Mit Akkupower werden ungeahnte Reichweiten und Höhenmeter erzielt, was auch von sportlichen Bikern je länger, je mehr geschätzt wird.
Bei der riesigen Auswahl an E-Bikes ist es für Laien nicht einfach, das passende zu finden. Der Tenor ist meistens: Es sollte sehr leicht sein, viel Akkukapazität haben und dann noch möglichst günstig sein… hier gilt es, wie fast immer im Leben, die eine oder andere Kröte zu schlucken.
Die genaue Abklärung des persönlichen Bedarfs ist der Schlüssel zur Zufriedenheit mit dem neuen E-Bike. Die Kunden von Alpine Bike Celerina können hier auf höchste Fachkompetenz zählen. Entsprechend breit gefächert ist die Auswahl an verschiedensten E-Bikes für jeden Anspruch im Geschäft. Weiterbildungen halten den Wissenstand der Technik stets aktuell, das Laptop ist fester Bestandteil der Werkstatteinrichtung, um updates zu installieren oder auch eventuelle Störungen zu eruieren.
Das Team von Alpine Bike Celerina zählt mittlerweile bis zu 7 MitarbeiterInnen, wovon fünf in der Werkstatt tätig sind. Die hohe Kompetenz und vor allem auch die Perfektion der Werkstatt wird seit jeher auch von nationalen und internationalen Grössen von Mountainbike- bis Triathlonsport sehr
geschätzt. Welt- Europa- und Schweizermeister vertrauen bis heute auf die perfekte Rennvorbereitung von Alpine Bike Celerina.
Daniela Ryfs Rennmaschinen waren jahrelang in Donalds Händen, wenn sie sich im Engadin auf ihre harten Ironman Wettkämpfe vorbereitet hat.
Mit seriöser Beratung, perfekter Anpassung an die Kundenwünsche und bester Betreuung auch nach dem Kauf sichert sich Alpine Bike Celerina seit 35 Jahren eine feste Position im Fahrradmarkt und erfreut sich grösster Akzeptanz bei einem treuen Kundenstamm. Auch viele Zweitwohnungsbesitzer aus dem „Unterland“ schätzen den aussergewöhnlichen Service vom Team rund um Elisabeth und Donald Holstein und fahren auch zuhause ein Bike aus Celerina.
Das Rad wird sich also ungebremst weiterdrehen, die Fahrradindustrie immer wieder Neues auf den Markt bringen und so vielleicht auch den einen oder die andere aufs Fahrrad bringen, die sich das nie erträumt hätten und eine neue Leidenschaft entdecken. Alpine Bike Celerina bleibt dran, immer aktuell und vor Allem kundenorientiert.
Weitere Informationen unter: alpine-bike.ch
Aktiv und sportlich auf Reisen
Der Mensch wird sich seiner Gesundheit immer bewusster. Eine ausgewogene Ernährung und regelmässiger Sport gehören zum Alltag. Dies macht auch beim Reiseverhalten keinen Halt. Der Drang nach aktiver Betätigung an der frischen Luft während der Ferien wird immer grösser.
Das Arbeitsleben findet in vielen Berufen zumeist drinnen statt. Viele Arbeitnehmende sitzen den grössten Teil ihres Tages in ihrem Bürostuhl und starren dabei ununterbrochen in den Bildschirm. Bewegung und der sportlichen Betätigung kann nur vor Arbeitsantritt oder nach dem Feierabend nachgegangen werden. Dies führt dazu, dass der Drang, sich zu bewegen, immer stärker wird. Beim Reisen hat sich somit der Trend zu Aktivferien etabliert: Indem man durch Wandern, Velofahren oder sonstige sportliche Aktivitäten fit bleibt, kann man dem starren Arbeitsalltag entfliehen. Um während dieser sportlichen Betätigung auch draussen in der Natur die frische Luft zu geniessen und sich seinen Reiseplan vollkommen spontan zusammenzustellen, eignen sich Campingferien besonders gut. Denn dabei kann man mit dem eigenen Auto und dem Zelt oder einem Wohnwagen selbst entscheiden, wie lange man an einem Ort verweilen und was man dort unternehmen möchte.
Sich ins sanfte Abenteuer stürzen Sportlich bis an die eigenen Grenzen gehen, das Adrenalin fliessen lassen und durch gefährliche Situationen das pochende Herz im Hals spüren – sicher gibt es einige Menschen, die in ihren Ferien solche extremen Herausforderungen suchen und bewältigen möchten. Doch nicht alle Aktivreisende sehen sich auch als Extremsportler:innen, denn für die Ausübung von solchen Sportarten braucht es neben Mut auch ein gewisses Niveau an sportlichen Fähigkeiten.
Die Vielzahl der Aktivreisenden begibt sich somit lieber in ein «Soft Adventure» – so nennen sich nämlich ruhige Sportarten wie Fahrradfahren,
Brandreport • Trail Supply AG
Indem man durch Wandern, Velofahren oder sonstige sportliche Aktivitäten fit bleibt, kann man dem starren Arbeitsalltag entfliehen.
gemütliches Wandern oder Backpacking in fernen Ländern. Sich entspannt sportlich zu betätigen, dabei aber nicht zu erschöpfen und die Ferien zu geniessen, ist das Ziel von Aktivferien. Vor allem das Wandern und Velofahren hat sich in den letzten Jahren von der verstaubten Freizeitaktivität zur modernen jugendlichen Sportart etabliert.
«Hiking» ist im Trend Wer kannte dieses Gefühl als Kind nicht: Stundenlanges Wandern mit den Eltern, das einem wie ein Zwang vorkam. In vielen Köpfen haben Wanderungen noch immer diesen negativen Beigeschmack und werden als Freizeitaktivität für Senior:innen gesehen. Und ja, aufgrund der entspannten sportlichen Betätigung durch das langsame Laufen und
der gemeinschaftliche Faktor, begeben sich vor allem ältere Menschen gerne auf Gruppenwanderungen.
Doch heutzutage ist das «Hiking» eine Trendsportart, die viele Stars wie Taylor Swift, junge Menschen sowie Familien in ihrer Freizeit betreiben. Dass das Wandern so beliebt ist, hat verschiedene Gründe. Einerseits kann man vom hektischen und schnelllebigen Arbeitsalltag abschalten und mit der Natur eins werden. Andererseits kann man Zeit mit seinen Liebsten verbringen und sich dazu noch locker sportlich betätigen. Auch in den Ferien ist das Wandern beliebt. Denn durch das Wandern kann man in einer Gruppe entspannt und in seinem eigenen Tempo neue Länder, Landschaften und die Natur entdecken und erkunden.
Gesund und glücklich durch sportliche Betätigung
Alle Menschen wissen, dass wir von Sport profitieren. Wanderungen tun dem Körper gut und kurbeln das Herz-Kreislauf-System an. Dadurch wird das Blut besser mit Sauerstoff angereichert und die Lunge gestärkt. Deshalb ist es ein hervorragender ImmunsystemBooster. Auch die Fettverbrennung wird angekurbelt. Das fängt beim Kalorienverbrauch an: Ein etwa 70 Kilogramm schwerer Mensch verbrennt beim Wandern in der Ebene etwa 300 bis 350 Kalorien pro Stunde. Nicht nur körperlich kann man sich durch das Wandern fit halten, auch unsere Psyche profitiert davon. Denn durch sportliche Betätigung wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet und man fühlt sich zufriedener. Lange eine Landschaft zu betrachten und in der freien Natur zu sein, verringert auch den Stress. Studien haben ausserdem gezeigt, dass langes konstantes Gehen den kognitiven Leistungsabbau verringern. Deswegen empfiehlt sich Wandern auch, um der Entwicklung von Demenz vorzubeugen und die kognitiven Fähigkeiten beizubehalten. Aktivferien auf dem Camping-Resort Aktivreisen in der Natur lassen sich am besten mit Campingferien kombinieren. Man kann seine Aktivitäten frei und spontan planen, ist in der Natur und profitiert von Sportangeboten in der Umgebung. Genau deshalb zieht es viele Sportler:innen wie Biker:innen und Wanderbegeisterte in die Campingferien, denn man ist nicht nur stärker mit der Natur verbunden, sondern kann sich auch jederzeit frei bewegen und den Tagesplan selbst strukturieren.
Text SMA
Jederzeit den Durchblick mit der richtigen Sportbrille
Eine klare Vision für die Zukunft mit Coast Optics aus Kanada.
Trail Supply ist spezialisiert auf den Vertrieb von qualitativ hochstehendem Bike-Zubehör und Ersatzteilen. Dabei findet sich auch der eine oder andere Geheimtipp im Repertoire. So zum Beispiel die kanadische Marke «Coast Optics» aus Whistler in British Columbia. Whistler – seit Langem ein Sehnsuchtsort und Epizentrum der Bikeszene – bietet die ideale Spielwiese für neue Ideen und um Bewährtes noch besser zu machen. So ist Coast Optics entstanden.
Coast Optics aus Whistler
Die noch junge Marke bietet Sportbrillen, die durch eine leichte Bauweise und optimale Passform bestechen. Die Modellreihe «Nita» (benannt nach einem See in der Nähe von Whistler) verfügt über Gläser aus schlagfestem Polycarbonat mit einer Anti-Kratz-Beschichtung und einem breiten Sichtfeld. Das Material ist UV-beständig, resistent gegen Schweiss, äusserst flexibel und stossdämpfend. Die Nasen- und Bügelspitzen aus Ultra-Grip-Gummi
halten die Brille sicher auch bei wilden Bedingungen. Die Bügel sind bewusst kurzgehalten, damit die Brille problemlos mit Helm getragen werden kann. Damit ist die «Nita» – resp. «Nita 2», wie das neue Modell heisst – für den Einsatz auf zwei Rädern optimiert. Durch die austauschbaren Gläser und hervorragenden Anti-Beschlag-Eigenschaften eignet sich die Brille aber auch ideal für eine Vielzahl von anderen Sportarten. Wer es gern etwas schneller mag, für den hat Coast Optics auch eine Auswahl an Goggles im Angebot. Auch für dieses Modell ist ein See bei Whistler der Namensgeber: «Alta», bzw. «Alta 2» heissen die Downhill-Brillen, die keine Wünsche offenlassen.
Nachhaltige Produktion
Die Macher von Coast Optics legen Wert auf eine nachhaltige Produktion und wenig Verschleiss. So ist das Brillengestell aus Bio-TPU gefertigt, einem nachhaltig gewonnenen thermoplastischen Polyurethan, welches zu 100 Prozent wiederverwendbar und biologisch abbaubar ist. Ersatzgläser für die Brillen und Bänder für die Goggles sind einzeln erhältlich, die Verpackung ist auf das Notwendige reduziert.
Top-Qualität zu einem vernünftigen Preis
Die Sportbrillen von Coast Optics sind in verschiedenen Farben erhältlich, wobei zwischen fünf Gläsern
der Kategorien 0 bis 3 ausgewählt werden kann, inklusive einer fotochromen Variante. D. h. die Tönung der Brille passt sich automatisch dem Sonnenlicht an. Die Gläser können problemlos mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden. Bei den getönten Brillen ist ein klares Ersatzglas im Lieferumfang enthalten. Praktisches Zubehör wie eine Halterung für Korrekturgläser oder Seitenschutzblenden beim Gebrauch im Hochgebirge runden das Angebot ab. So etabliert sich Coast Optics als umweltschonende Alternative mit Top-Qualität und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Coast Optics wird in der Schweiz exklusiv durch die Trail Supply AG und ausgewählte Fach- und Onlinehändler vertrieben. Weitere Informationen unter: trailsupply.ch
Von Kopf bis Fuss wanderbereit.
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Der Sommer direkt vor der Tür
Wenn der Sommer die Tage dehnt, verändert sich die Schweiz leise. Seeufer werden zu Treffpunkten, Bergbahnen fahren früher, Plätze füllen sich und selbst ein kurzer Feierabend fühlt sich wie ein kleiner Ausflug an. Zwischen Stadt, Wasser, Wald und Alpen liegen oft wenige Stationen. So wird der Sommer unter freiem Himmel nicht zur grossen Ausnahme, sondern zur Einladung, den Alltag anders zu erleben.
Der Sommer beginnt draussen
Die Schweiz ist im Sommer weniger eine Destination als ein dichtes Geflecht aus Möglichkeiten. Wer morgens durch eine Altstadt schlendert, kann mittags am See liegen, am Nachmittag über einen Höhenweg gehen und abends ein OpenAir-Konzert besuchen. Es ist die Nähe zwischen Kultur, Natur und Bewegung, die das Sommergefühl hierzulande so besonders macht.
Ein Picknick im Park, eine Velofahrt durch die Rebberge, ein Sprung ins kühle Wasser oder ein Spaziergang durch den Wald reichen oft aus, um Abstand zum Alltag zu gewinnen. Es braucht nicht immer die grosse Reise, damit sich Erholung einstellt, denn draussen verändert sich der Rhythmus fast wie von selbst: das Tempo sinkt, Gespräche werden offener und für einen Moment rückt das Gewohnte in den Hintergrund. Wasser als Treffpunkt Kaum ein Element bestimmt den Schweizer Sommer so stark wie Wasser. Seen, Flüsse, Badis, Bergbäche und Uferwege sind Orte, an denen sich Erholung und Bewegung ganz von selbst verbinden. Wer schwimmt, paddelt, auf einem Steg sitzt oder mit dem Schiff über den See fährt, erlebt die Landschaft aus einer neuen Perspektive. Wasser schafft Freiräume, in denen Aktivität und Ruhe mühelos ineinander übergehen.
Der Sommer im Freien lebt von Unplanbarkeit und von kleinen Umwegen, die in Erinnerung bleiben.
Dabei zeigt sich die Vielfalt des Landes besonders klar. Der Genfersee wirkt grosszügig und fast mediterran, kleine Bergseen still und konzentriert, wobei Flüsse den Sommer mitten in die Städte bringen. Doch offene Gewässer verlangen Respekt. Wer Strömungen, Temperaturunterschiede und eigene Kräfte realistisch einschätzt, schützt nicht nur sich selbst, sondern bewahrt auch die Unbeschwertheit, die solche Orte so besonders machen.
Höhe, Weite und Bewegung
Die Berge sind im Sommer nicht nur Kulisse, sondern Bewegungsraum. Wanderwege, Themenrouten, Bike-Trails, Klettersteige und Seilbahnen machen Höhenlagen zugänglich, ohne dass jede Erfahrung zur sportlichen Leistung werden muss. Für die einen beginnt das Erlebnis mit einer Gratwanderung, für andere mit einer Panoramaterrasse oder einer Alpbeiz.
Wo sonst Pisten dominieren, führen nun Wege über Wiesen, durch Wälder und entlang von Bergbächen. Wer geht, fährt oder steigt, nimmt die Landschaft nicht nur als Bild wahr, sondern erlebt Temperatur, Geruch, Anstrengung und Aussicht. Die Schweiz bietet dafür eine Infrastruktur, die vieles erleichtert: signalisierte Routen, öffentliche Verkehrsmittel, Bergbahnen, Hütten und digitale Karten.
Brandreport • Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG
Dennoch bleibt Vorbereitung entscheidend. Wetterwechsel, Hitze oder lange Abstiege können auch aus einfachen Touren anspruchsvolle Situationen machen. Ein gelungener Sommertag entsteht deshalb aus einer Balance: genug Planung, um sicher unterwegs zu sein und genug Offenheit, um vom Plan abweichen zu können.
Stadtluft im Sommer Outdoor-Erlebnisse müssen nicht immer in der Wildnis stattfinden. Auch Städte und Dörfer öffnen sich im Sommer nach aussen. Plätze werden zu Bühnen, Innenhöfe zu Kinos und Märkte bringen regionale Produkte direkt vor die Haustür. Ein Konzert auf einem Dorfplatz oder ein Spaziergang durch eine warme Altstadt zeigen, dass Sommererlebnisse nicht immer gross geplant sein müssen, sondern oft gerade aus ihrer Einfachheit entstehen.
Kleine Abenteuer, grosse Wirkung
In der Schweiz beginnt das Besondere oft im Kleinen. Es zeigt sich etwa darin, früher aufzustehen, einen unbekannten Weg zu wählen oder eine Nacht im Zelt zu verbringen. Kanufahren, Stand-up-Paddling, Canyoning, Klettern, Gleitschirmfliegen oder Mountainbiken bedienen die sportliche Seite des Sommers.
Daneben stehen ruhigere Formen: Naturbeobachtungen, Feuerstellen, Gartenfestivals oder Rundgänge durch Landschaften, die man zu kennen glaubte. Diese Spannbreite macht die Schweiz als Sommerland so interessant. Sie bietet Rückzug und Bewegung, Ruhe und Adrenalin, Auszeiten und lange Tage. Gerade dadurch kann ein Ausflug so gestaltet werden, dass Anstrengung und Entspannung einander nicht ausschliessen.
Sommer als Haltung
Unter freiem Himmel zu sein, verändert den Blick auf die Zeit. Termine verlieren für einen Moment an Gewicht, das Wetter wird wichtiger, der Körper meldet sich deutlicher. Hitze, Durst, Müdigkeit und Wind erinnern daran, dass Erlebnisse draussen nie vollständig kontrollierbar sind. Genau darin liegt ihre Kraft. Der Sommer im Freien lebt von Unplanbarkeit und von kleinen Umwegen, die in Erinnerung bleiben.
Die Schweiz ist dafür eine besondere Bühne. Sie ist klein genug für kurze Wege und vielfältig genug für grosse Kontraste. Zwischen See und Gipfel, Stadt und Wald, Feuerstelle und Festival entsteht ein Sommer, der auf viele Arten erlebt werden darf. Am Ende bleibt der Schweizer Sommer nicht als Liste von Aktivitäten in Erinnerung, sondern als Gefühl. Es sind die kleinen Momente, die aus einem Ausflug ein Erlebnis machen: ein Gespräch am Wasser, ein kühles Getränk nach dem Aufstieg oder die Musik in der Dämmerung. Gerade diese Mischung aus Nähe, Vielfalt und Einfachheit macht den Sommer in der Schweiz so besonders – er muss nicht gesucht werden, sondern entsteht oft ganz von selbst.
Text SMA
Ebenalp – Natur, Geschichte und Weitblick im Appenzellerland
Die Ebenalp ist einer der bekanntesten und vielseitigsten Ausflugsberge der Ostschweiz. Hoch über dem Appenzellerland gelegen, begeistert sie mit eindrucksvollen Landschaften, einzigartigen Naturerlebnissen und einer faszinierenden Kulturgeschichte. Dank der Luftseilbahn ist der Berg bequem erreichbar und eignet sich gleichermassen für Tagesausflüge, Familien, Genusswanderer und ambitionierte Berggänger.
Bereits beim Ausstieg auf rund 1640 Metern über Meer eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama über die sanften Hügel des Appenzellerlands bis hin zum Bodensee. Die Ebenalp ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Bergtouren. Gut ausgebaute Wege führen zu aussichtsreichen Gipfeln, über blumenreiche Alpweiden und durch eine eindrucksvolle Landschaft. Ob gemütlicher Spaziergang oder ausgedehnte Bergwanderung – die Ebenalp bietet für jedes Niveau das passende Naturerlebnis.
Eine besondere Attraktion ist der natürliche Alpengarten. Während der Sommermonate verwandeln sich die Wiesen und Hänge in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Zahlreiche Alpenblumen und seltene Pflanzenarten gedeihen hier in ihrer natürlichen Umgebung und machen jede Wanderung zu einer Entdeckungsreise durch die vielfältige Flora der Alpsteinregion.
Ein weiterer Höhepunkt ist das historische Wildkirchli. Die eindrucksvollen Felshöhlen zählen zu den bedeutendsten Kulturstätten der Schweiz. Archäologische Funde belegen, dass die Höhlen bereits in der Urgeschichte von Menschen und eiszeitlichen Jägern genutzt wurden. Später dienten sie Einsiedlern als Rückzugsort.
Heute führen gut begehbare Wege durch die geheimnisvolle Felsenwelt und ermöglichen spannende Einblicke in die Geschichte dieses einzigartigen Ortes.
Weltberühmt ist auch das Berggasthaus Aescher. Spektakulär in die senkrechte Felswand gebaut,
zählt es zu den meistfotografierten Ausflugszielen der Schweiz. Seine aussergewöhnliche Lage zieht Gäste aus aller Welt an. Von der Sonnenterrasse geniessen Besucher einen unvergleichlichen Blick auf die umliegende Berglandschaft und können sich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.
Die Kombination aus Natur, Geschichte, Aussicht und Gastfreundschaft macht die Ebenalp zu einem besonderen Erlebnis für Gross und Klein. Wer die Schönheit des Alpsteins entdecken möchte, findet hier den idealen Ausgangspunkt. Ob als Wanderparadies, Familienausflug oder Ort zum Geniessen und Verweilen – die Ebenalp vereint die schönsten Seiten des Appenzellerlands auf einzigartige Weise. Ebenalp – wo Natur, Geschichte und Weitblick zu einem unvergesslichen Bergerlebnis verschmelzen. Weitere Informationen unter: ebenalp.ch
Sommer im aquabasilea
Der Sommer schafft Raum für die Momente, die im Alltag oft zu kurz kommen – die ideale Zeit für eine bewusste Auszeit.
In der Saunawelt im aquabasilea erwarten Sie acht einzigartige Saunen, stilvoll eingerichtete Ruhebereiche und abwechslungsreiche Aufgüsse. Hier können Sie abschalten, neue Energie tanken und den Sommer entspannt geniessen.
Damit jeder Besuch abwechslungsreich bleibt, erwarten Sie unter der Woche verschiedene Zusatzangebote:
Gua Sha Massage
Jeden Montag erwarten Sie kostenlose Gua-ShaGesichtsmassagen. Die traditionelle Behandlung fördert die Durchblutung und sorgt für ein frisches Hautgefühlideal für einen entspannten Start in die Woche.
Coiffeur Tag für Herren
Dienstags bieten die angesagten Coiffeure von FAAB den Saunagästen einen kostenlosen Haarschnitt. So lässt sich ein entspannter Tag in der Saunawelt ganz unkompliziert mit einem Besuch beim Coiffeur verbinden – für ein rundum gepflegtes und erholtes Gefühl.
Sound Healing Sessions
Mittwochs laden die beiden Sound-Healing-Sessions um 18.30 Uhr und 19.30 Uhr dazu ein, sich von sanften Klängen und Frequenzen tragen zu lassen und zur Ruhe zu kommen.
Nacht der Lichter
Jeden Freitag sorgen stimmungsvolle Lichter für eine warme, besondere Atmosphäre und laden zum Verweilen und Geniessen ein.
Manchmal braucht es nicht mehr als einen Saunagang, einen wohltuenden Aufguss und einen Moment der Ruhe, um neue Energie zu schöpfen. Genau diese kleinen Auszeiten machen einen Besuch in der Saunawelt so besonders.
Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und geniessen Sie entspannte Stunden im aquabasilea in Pratteln.
Drei Täler, ein Gefühl
Nur eine entspannte Zugreise mit einmaligem Umsteigen von Zürich entfernt, beginnt eine Ferienwelt, die sich mit jedem Schienenkilometer verändert: Die Luft wird klarer, die Temperaturen angenehmer, die Landschaft weiter. Wer im Engadin ankommt, spürt ihn sofort, diesen Übergang in eine alpine Kulisse, die zugleich kraftvoll und beruhigend wirkt. Hier beginnt die Ferienregion Engadin Samnaun Val Müstair – drei Täler, die sich ergänzen und gemeinsam für ein besonderes Feriengefühl sorgen.
Drei Täler wie Buchkapitel
Das Engadin steht für Weite, sanftes Licht und eindrückliche Berglandschaften. Besonders im Unterengadin rund um Scuol zeigt sich eine spannende Mischung aus ursprünglichen Dörfern und Bergkultur. Weiter östlich öffnet sich das Hochtal von Samnaun, das als geografische Exklave eine besondere Rolle spielt – nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell und kulinarisch. Ganz im Osten liegt das stille Val Müstair, geprägt von Unesco-geschützter Klosterlandschaft und traditioneller Landwirtschaft.
Diese drei Regionen funktionieren wie unterschiedliche Kapitel eines Buches: eigenständig lesbar, aber gemeinsam geben sie erzählerisch ein starkes Ganzes. Das genau ist die Identität der gesamten Destination.
Ankommen ist Teil des Erlebnisses
Die Reise ins Engadin ist bereits ein bewusst gewählter Übergang in eine andere Welt und in einen anderen Pace. Die gute Anbindung mit dem Zug und Postauto macht die Region besonders attraktiv für nachhaltiges Reisen. Mit nur einmal umsteigen ab Zürich Hauptbahnhof schnell den Alltag hinter sich lassen: Damit beginnen die Ferien bereits unterwegs.
Vor Ort setzt sich dieses Konzept fort: Gästekarten, lokale Busse und gut abgestimmte Mobilitätsangebote sorgen dafür, dass Gäste flexibel und entspannt unterwegs sind. Das Auto wird überflüssig, die Bewegung in der Natur rückt in den Vordergrund. So geht Entschleunigen.
Wandern: die ursprüngliche Form des Entdeckens
Wanderwege sind das Herzstück der Region, sie verbinden alle drei Täler miteinander. Ein zentraler Anker ist der Schweizerische Nationalpark, der älteste Nationalpark der Alpen. Er ist eine streng geschützte Wildnislandschaft, in der sich Tiere und Pflanzen frei entwickeln und natürliche Prozesse ihre Wirkung ungehindert entfalten können. Zusammen mit dem regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair und Teilen der Gemeinde Scuol bildet der Nationalpark heute das Unesco-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair. Rund um das Gebiet führen zahlreiche Routen, die die Besucherinnen und Besucher tief in eine weitgehend unberührte Landschaft bringen. Ein Highlight ist die Via Parc Naziunal. Sie führt Wandernde entlang des Nationalparks durch eine beeindruckende Kulisse aus Wäldern, Tälern und alpinen Übergängen. Steinböcke, Murmeltiere und eine vielfältige Flora machen jede Etappe zu einem Naturerlebnis mit Fokus auf Ruhe und Beobachtung. Im gesamten Engadin ist das Wandern stark verankert – von gemütlichen Talwegen bis zu anspruchsvollen Höhenrouten ist alles dabei, was das Herz von kleinen und grossen Wandervögeln begehrt. Ein paar besondere Delikatessen seien hier erwähnt:
– Via Engiadina: Sie verbindet Dörfer und Höhenwege zu einer mehrtägigen Panoramawanderung.
– Samnaun: vielfältige Wandererlebnisse, von Familienwanderungen bis zu alpinen Touren. Die Region präsentiert ihre Möglichkeiten als Kombination aus Natur, Bewegung und Berglandschaft.
Das Engadin steht für Weite, sanftes Licht und eindrückliche Berglandschaften.
– Val Müstair: Hier steht das Wandern besonders im Zeichen von Ruhe und kultureller Tiefe. Es finden sich Routen, die durch eine geschützte Kulturlandschaft führen – oft begleitet von traditionellen Dörfern, Wiesen und historischen Stätten.
Biken zwischen Nationalpark, Flow und Freiheit Nebst dem Wandern hat sich die Region als vielseitige Bike-Destination etabliert. Besonders eindrücklich ist die E-Mountainbike-Tour der Nationalparkregion, sie verbindet ein spektakuläres Naturerlebnis mit sportlicher Aktivität. Sie ist perfekt auch für etwas weniger Trainierte, die lieber mit geringer Muskelkraft unterwegs sind.
Wer gerne im Sattel das Gebiet erkundet, findet hier von technisch anspruchsvollen Trails bis zu genussvollen Routen durch Täler und Wälder das Richtige. Für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel ist etwas dabei: So trifft in Samnaun Biken auf Grenzerfahrung und Höhenmeter. Die Touren rund um Samnaun-Ischgl bieten eine Mischung aus Flow, Panorama und Herausforderung. Das Val Müstair ergänzt das Bike-Angebot mit naturnahen, oft ruhigeren Strecken. Hier steht weniger der Adrenalinkick im Vordergrund, sondern das intensive Naturerlebnis.
Ein besonderer Trend der Region ist das Gravelbiken im Unterengadin. Hier zeigt sich, wie gut sich lange Schotterpisten, wenig Verkehr und alpine Landschaft kombinieren lassen. Ein Erlebnis auf zwei Rädern.
Golf? Na klar!
Die Region lebt auch von überraschenden Details. Ein Beispiel ist Golf in Vulpera – ein historischer 9-Loch-Platz in Waldnähe. Er zeigt, wie vielfältig Freizeit in der Region interpretiert wird: ruhig, naturnah und mit viel Charakter.
Kulinarik – drei Täler, drei Geschmackswelten
Die regionale Kulinarik steht der Landschaft aber in nichts nach. So trifft in Samnaun traditionelle, lokale Küche auf internationale Einflüsse, geprägt durch die besondere Lage im Grenzraum. Wie stark Genuss und regionale Identität miteinander verbunden sind, wird hier ganz besonders deutlich. Das Val Müstair legt besonderen Wert auf regionale Kreisläufe und zertifizierte Produkte. Geschmack wird hier zur Herkunftsgeschichte und zeigt, wie Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie zusammenarbeiten. Das Engadin verbindet diese Einflüsse mit seiner langen touristischen Tradition und einer Gastronomie, die von bodenständig bis gehoben reicht. Perfekt für alle, bei denen Ferien auch durch den Magen gehen.
Kultur als identitätsstiftendes Element Kultur ist im Val Müstair besonders präsent, Geschichte, Sprache und Alltag sind hier eng miteinander verwoben. Das Benediktinerinnenkloster St. Johann als Unesco-Weltkulturerbe prägt die Region ebenso wie die romanische Sprache und die gelebten Traditionen. Auch im Engadin zeigt sich Kultur in Architektur, Dorfstrukturen und einer starken regionalen Identität. Moderne Einflüsse und traditionelle Bauformen stehen hier in einem spannenden Dialog.
Drei Täler, ein Herzschlag Engadin, Samnaun und Val Müstair: keine Einzeldestinationen, sondern ein fein abgestimmtes Zusammenspiel unterschiedlicher Charaktere, die sich perfekt ergänzen. Das Engadin beeindruckt mit Weite und Licht, Samnaun mit Energie und Grenzerlebnis und das Val Müstair mit Ruhe und kultureller Tiefe. Gemeinsam bilden sie eine Ferienregion, die sich nicht über die Lautstärke definiert, sondern über zarte Töne, über Vielfalt und Intensität. Wer hier unterwegs ist, erlebt Natur in ihrer ganzen Bandbreite – zu Fuss, auf dem Bike oder einfach im Moment.
Text Sybille Brütsch-Prévôt
Weitere Informationen unter: engadin.com
val-muestair.ch
samnaun.ch
Mehr Sommer mit Gästekarte Ein besonderer Vorteil für Gäste ist die SommerGästekarte in Samnaun. Das All-inclusive-Konzept beinhaltet Bergbahnen, ÖV und zahlreiche Leistungen. Ein starkes Beispiel für nachhaltigen, unkomplizierten Tourismus.
Drei Fragen an Sarah Stempfel, Leiterin Produktmanagement
Welche Besonderheiten der Region Engadin Scuol Samnaun Val Müstair möchten Sie Gästen vermitteln, wenn sie zum ersten Mal anreisen? Die Verbundenheit zur Natur und Kultur fernab vom städtischen Rummel. Das Eintauchen in die romanische Sprache, deren Traditionen sowie ein bewusstes Ankommen in der alpinen Bergregion. Eintauchen mit allen Sinnen – ein Schluck frisches Mineralwasser direkt aus den Dorfbrunnen in Scuol darf hierbei nicht fehlen.
Wie gelingt es der Destination, die sehr unterschiedlichen Charaktere der drei Täler unter einer gemeinsamen Marke zu vereinen? Das gemeinsame Fundament liegt in der geografischen Lage im äussersten Osten der Schweiz. Statt die Unterschiede zu verstecken, nutzen wir die Kontraste gezielt als komplementäres Gesamterlebnis. Diese Vielfältigkeit sehen wir als Chance, da wir damit ein breiteres Gästesegment ansprechen. Ob Wellness, Sport, Natur und Kultur: Es ist für alle etwas dabei.
Wie schaffen Sie es, die Balance zwischen Schutz der Landschaft und touristischer Nutzung gerade bei stark wachsenden OutdoorSportarten wie Biken oder Graveln zu halten? Mit gezielter Kommunikation bezüglich der Wildruhezonen und Sensibilisierung der Gäste. Die Bike- und Gravelrouten verlaufen auf offiziellen Routen. Im Kanton Graubünden teilen sich Wandernde und Bikende den Weg. Hier lautet die Devise: Fairtrail. Was für uns Erholung bedeutet, ist für die Tiere und Pflanzen ihr Zuhause. Jeder Weg führt durch ein sensibles Ökosystem. Fairtrail heisst Rücksicht – nicht nur aufeinander, sondern auch auf die Natur.
AUF DEM CHÄSERRUGG
Erleben Sie den Sonnenaufgang auf einem der sieben Churfi rsten und geniessen ein vielseitiges Frühstück in der Weltklasse Architektur von Herzog & de Meuron. Der perfekte Start für einen entspannenden Tagesausflug in die Berge.
www.chaeserrugg.ch
WELTKLASSE ARCHITEKTUR BEI DEN SIEBEN CHURFIRSTEN
Was vermag Architektur für die Qualität des Gästeerlebnisses zu leisten? Diese Frage stellt sich die Toggenburg Bergbahnen AG 2011 zusammen mit den Architekten Herzog & de Meuron. Aus der Konzeptstudie über das gesamte Chäserrugg Gebiet und einer bis heute andauernden Zusammenarbeit entstanden acht Gebäude mit dem Basler Architekturbüro – darunter das Gipfelgebäude mit Bergstation und Restaurant (2015) und die Talstation «Bahnhof Unterwasser» als neuestes Haus (2024). Die Häuser integrieren sich selbstbewusst und stimmig in die archaische Landschaft der Churfirsten. Die Handschrift des Toggenburgs wohnt jedem Haus auf eigene Art inne – von den Baumaterialien Holz und Wellblech bis zum Holzbänkli am Haus zum Verweilen.
Gipfelausflug und Architektur-Wanderung Entdecken Sie selbst das ruhige Zusammenspiel von Natur, Kultur und Architektur im Chäserrugg Gebiet! Wer es bequem mag, reist mit der Standseilbahn aus dem neuen Bahnhof Unterwasser aufs
4 - SEEN - HÖHEN WANDERUNG
Iltios und von da mit einer aussichtsreichen Luftseilbahn auf den Gipfel. Auch die Kabinen dieser beiden Bahnen wurden mit Herzog & de Meuron gestaltet, um ein stimmiges Gästeerlebnis zu bilden, das den Fokus auf die ruhige Bergwelt lenkt. Auf dem Gipfel bietet sich für eine entspannte Wanderung der Panoramarundweg Rosenboden an, der einen atemberaubenden Blick auf den Walensee und über 500 Berggipfel in sechs Ländern.
Für sportliche Wanderinnen und Wanderer bietet sich die Route vom Iltios auf den Chäserrugg an, während 912 Höhenmetern vorbei an mehreren Gebäuden der Architekten.
Sonnenaufgangsfahrt bis Vollmond Dinner Vor Sonnenaufgang mit der Bahn auf den Gipfel, bei einem feinen Frühstück stärken oder doch das Abendrot und den Vollmond bei einem Dinner beobachten: Neben den Wanderungen gibt es viele Möglichkeiten, die ruhige Bergwelt im Chäserrugg Gebiet zu geniessen – spektakulär ohne Spektakel.
Trübsee Melchsee Engstlensee
Ein Höhenweg. Drei Start - und Zielorte.
Die klassische Vier-Seen-Höhenwanderung führt von Engelberg oder Melchsee-Frutt entlang malerischer Bergseen wie Trübsee, Engstlensee, Tannensee und Melchsee, mit beeindruckendem Blick auf die umliegenden Alpen. Die Wanderung eignet sich auch als 2-Tages-Tour.
hoehenwanderung.ch
Bis zu 50 % Reduktion mit dem RailAwayKombi-Angebot auf ÖV-Fahrten.
Mehr als Glace: Handarbeit trifft auf soziale Verantwortung
Tradition, Handwerk, Genuss und Lebensfreude
Wer kennt sie nicht – die handwerklich hergestellten Stängeli, Cornets und Glace-Becher im einzigartigen Design und dem cremig-schmelzenden Inhalt? Seit 74 Jahren stellt die Schweizer Glace-Manufaktur Gelati Gasparini ihre feinen Glacen mit viel Liebe und Sorgfalt in traditioneller Handarbeit her.
Jedes Cornet ein Unikat
Besonders viel Handarbeit steckt in den Zolli-Cornets, die seit über 70 Jahren traditionell einzeln von Hand abgefüllt, von Hand in die warme SchokoladenCouverture getaucht und von Hand eingepackt werden. Nebst Vanille gibt es mittlerweile fünf weitere feine Sorten: Schokolade, Erdbeer, Kokosnuss, Espresso und Himbeer.
Seit 66 Jahren: Stängel für jeden Geschmack! Die unverkennbaren Stängeli von Gelati Gasparini mit den zweifarbigen Retro-Verpackungen in rechteckiger Form gibt es bereits seit 1960. Bananen-Chocolat war die erste Sorte, die vor 66 Jahren auf der umfunktionierten Buttermödeli-Maschine hergestellt wurde. Mittlerweile ist das Sortiment auf 18 Stängeli gewachsen, nebst Klassikern wie dem Vanille-Himbeer gibt es auch vegane, BIO und BIO-vegane Sorten, die alle auf der rein mechanisch funktionierenden Maschine hergestellt werden.
Soziales Engagement
Bei Gelati Gasparini geht es um weit mehr als nur um feine Glacen. Seit 24 Jahren gehört Gelati Gasparini zur gaw, Gesellschaft für Arbeit und Wohnen. Alle Betriebe der gaw verfolgen in erster Linie ein soziales Anliegen: Die Eingliederung beeinträchtigter Menschen in Arbeit und Gesellschaft. Die Glace-Herstellung in der Manufaktur ist dank den abwechslungsreichen Tätigkeiten bestens für diese Integrationsarbeit geeignet. Für dieses Engagement wurde Gelati Gasparini 2022 mit dem Swiss Diversity Award ausgezeichnet.
Mehr Informationen: gasparini.ch / gaw.ch
#fokussommer
Ferien beginnen vor der Haustür
Wenn die Temperaturen steigen, wächst die Lust auf Wasser, laue Sommerabende und kleine Auszeiten. Dafür braucht es keine lange Reise. Direkt am südlichen Ufer von Bodensee und Rhein wartet eine Region, die Bewegung, Genuss und Erholung auf überraschend vielseitige Weise verbindet. Der Thurgau lädt dazu ein, den Sommer entschleunigt zu entdecken – auf zwei Rädern, zu Fuss oder direkt auf dem Wasser.
Schlössertour mit dem E-Bike
Die Sommerreise beginnt in Frauenfeld. Wer Kultur mit Bewegung verbinden möchte, schwingt sich aufs E-Bike und entdeckt die Schlössertour. Die abwechslungsreiche Rundroute führt zu acht Schlössern, Burgen und Ruinen und macht Geschichte auf besondere Weise erlebbar. An jeder Station genügt ein Scan des QR-Codes und schon erzählen spannende Audiogeschichten von Rittern, Adligen und geheimnisvollen Ereignissen vergangener Zeiten. So wird Geschichte hörbar.
Zwischen sanften Hügeln, idyllischen Dörfern und historischen Gemäuern entsteht ein genussvolles Kulturerlebnis. Gemütliche Cafés, Restaurants und Hofläden entlang der Strecke laden unterwegs zu
einer entspannten Pause mit regionalen Spezialitäten ein, bevor die Entdeckungsreise weitergeht.
Von Badi zu Badi
Frisch gestärkt führt der Weg weiter an den Bodensee. Der Bodenseeradweg verbindet das südliche Ufer von Bodensee und Rhein mit zahlreichen Möglichkeiten für eine erfrischende Pause. Immer wieder laden gepflegte Badis mit direktem Seezugang oder öffentliche Badeplätze zum Sprung ins kühle Nass ein.
Ob grosszügige Seebäder oder versteckte Naturidyllen – die nächste Abkühlung ist nie weit entfernt. Und falls die Beine einmal eine Pause brauchen, wird aus der Velotour ganz unkompliziert ein gemütlicher Ausflug: Die Seelinie der Regionalbahn Thurbo begleitet die Route fast durchgehend. So lassen sich einzelne Etappen flexibel kombinieren und der Sommer ganz entspannt geniessen.
Strandbars, See-Beizen und Sonnenuntergänge
Wenn der Nachmittag langsam in den Abend übergeht, beginnt eine der schönsten Tageszeiten am Bodensee. Strandbars, See-Beizen und Outdoor-Lounges verwandeln das Ufer in entspannte Treffpunkte. Mit
einem kühlen Getränk in der Hand, den Füssen fast im Wasser und Blick auf den Sonnenuntergang fühlt sich der Feierabend plötzlich wie Ferien an. Ob lebhafte Strandbar oder gemütlicher Geheimtipp direkt am Wasser – der Thurgau überrascht mit einer Vielfalt an Orten, an denen warme Sommertage genussvoll ausklingen. Genau diese Mischung aus Wasser, Natur und regionalem Genuss macht den Sommer am Bodensee so besonders.
Ob beim Velofahren entlang des Bodensees, auf historischen Spuren rund um Frauenfeld, beim Sprung ins kühle Wasser oder mit Blick auf den Sonnenuntergang in einer Strandbar – der Thurgau zeigt, dass die schönsten Ferienmomente oft näher liegen, als man denkt. Hier entstehen Sommererlebnisse, die ganz ohne lange Anreise auskommen und dennoch lange in Erinnerung bleiben.
Weitere Informationen unter: thurgau-bodensee.ch/sommer
Ab aufs Wasser – Padl-Trail und mehr
Wer den Bodensee nicht nur vom Ufer aus erleben möchte, findet auf dem Wasser zahlreiche Möglichkeiten. Ein besonderes Highlight ist der Padl-Trail in Arbon – eine spannende Mischung aus Stand-up-Paddling, Rätselspass und Naturerlebnis. Unterwegs gilt es Hinweise zu finden und knifflige Aufgaben zu lösen – immer begleitet von der eindrucksvollen Kulisse des Bodensees.
Daneben warten geführte SUP-Touren, Paddelerlebnisse und viele weitere Wasserabenteuer für alle, die den Sommer aktiv geniessen möchten.
Mehr Inspiration unter: padl-bodensee.ch
Midweek
Summer Special
Sommerliche Gipfelträume auf dem Pilatus. Unter der Woche zu besonders entspannenden Preisen.
Horn Strandgarten
Berlingen
Yann Sommer
Das Tor zum perfekten Sommer
Yann Sommer hat im Schweizer Fussball Spuren hinterlassen, die weit über einzelne Spiele hinausreichen. Im Gespräch erzählt der Torhüter von seinem idealen Sommertag, der besonderen Nähe zur Schweiz, prägenden Turnierabenden und davon, welche Erinnerungen er seinen Töchtern mitgeben möchte.
Yann Sommer, Ihr Name passt fast zu gut zu dieser Ausgabe. Wenn Sie Ihren idealen Sommertag beschreiben müssten, wie würde dieser aussehen? Ich würde den Tag früh beginnen, in Ruhe ein gutes Frühstück geniessen und die ersten Sonnenstrahlen auf mich wirken lassen. Danach ginge es gemeinsam mit Freunden und der Familie an einen See in der Schweiz. Dort würde ich schwimmen, Zeit am Wasser verbringen und den Tag ganz entspannt auf mich zukommen lassen. Am Abend dürfte ein Grillabend in guter Gesellschaft natürlich nicht fehlen. Es wäre ein Sommertag ohne grosses Programm, aber mit allem, was für mich zählt: Natur, gutes Essen, vertraute Menschen und genügend Zeit, den Augenblick zu geniessen. Sie leben und arbeiten seit vielen Jahren im Ausland. Was verändert sich am Blick auf die Schweiz, wenn man sie nicht jeden Tag vor der Haustür hat? Wer lange im Ausland lebt, entdeckt nicht nur viele neue Orte, Kulturen und Lebensweisen, sondern erkennt auch deutlicher, was die eigene Heimat ausmacht. Ich vermisse die Natur, die klare Luft, die Seen und die Berge, aber auch die Schweizer Kultur und das Lebensgefühl. Wenn man nicht ständig hier ist, nimmt man vieles bewusster wahr. Die Freude auf die Rückkehr wächst und vermeintlich selbstverständliche Dinge bekommen einen neuen Wert. Sobald ich wieder in der Schweiz bin, stellt sich dieses vertraute Gefühl fast augenblicklich ein. Viele verbinden den Schweizer Sommer mit Grillabenden und Auszeiten in der Natur. Gibt es für Sie einen Ort oder ein Ritual, das sich sofort nach Heimat anfühlt? Seen und Flüsse werden für mich immer eng mit Heimat verbunden sein. Viele dieser Orte habe ich schon als Kind entdeckt und mit besonderen Erinnerungen verknüpft. Wenn ich heute dorthin zurückkehre, fühlt sich vieles sofort wieder vertraut an. Im See baden, durch den Wald spazieren oder in den Bergen wandern – oft sind es gerade diese einfachen Erlebnisse, die mich der Schweiz besonders nahebringen. Ein festes Ritual braucht es dafür nicht. Manchmal genügen bereits die klare Luft, die vertraute Landschaft oder der Blick aufs Wasser, damit dieses Heimatgefühl zurückkehrt.
Im Profifussball fällt genau diese Jahreszeit oft mit Vorbereitung, Training und Turnieren zusammen. Was bedeutet Sommer für Sie, eher Erholung und Abstand oder Arbeit an der nächsten Saison? Für mich vereint der Sommer beide Seiten. Einerseits ist er eine Zeit der Erholung, in der ich die Ferien, gemeinsame Momente mit Familie und Freunden sowie die warmen Tage in der Natur geniesse. Andererseits richtet sich der Blick bereits auf die nächste Saison. Training, körperlicher Aufbau und die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben gewinnen dann zunehmend an Bedeutung. Ich empfinde diese Mischung aber nicht als Widerspruch. Im Gegenteil: Der Sommer gibt mir die Möglichkeit, neue Energie zu sammeln und zugleich Schritt für Schritt wieder in den sportlichen Alltag zurückzufinden. Legendäre Momente wie das EM-Spiel gegen Frankreich 2021 oder der Sieg gegen Italien 2024 haben die gesamte Schweiz mitfiebern lassen und vielen Menschen besondere Erinnerungen geschenkt. Wenn Sie heute auf diese Sommerabende zurückblicken: Was nehmen Sie aus solchen Momenten besonders mit? Ich nehme vor allem sehr viele Emotionen mit. Ich empfinde Stolz, wenn ich an diese Abende zurückdenke, und erinnere mich an grossartige Momente mit der Mannschaft und mit der Schweiz als Nationalteam. Solche Erlebnisse geben einem etwas fürs ganze Leben mit. Besonders schön ist es, zu sehen, dass diese Spiele die Menschen auch Jahre später noch berühren. Man wird darauf angesprochen, hört persönliche Geschichten und merkt, welche Bedeutung diese Abende für viele haben.
Gleichzeitig erinnert man sich daran, welche Herausforderungen man als Team gemeistert hat. In solchen Momenten steckt unglaublich viel Arbeit, Anspannung und Zusammenhalt. Dass ich mit der
Für mich ist der Schweizer Sommer warm, lebendig und eng mit der Natur verbunden. Seen, Flüsse und die vielen Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen, prägen die Jahreszeit.
– Yann Sommer
Aktivitäten bewusst in meinen Alltag einzubauen. Auch Projekte mit Partnern ausserhalb des Fussballs helfen mir dabei, verschiedene Seiten von mir auszuleben. Das schafft eine gute Balance zwischen Beruf und Privatleben, erweitert meinen Horizont und eröffnet mir neue Perspektiven. Gerade die Beschäftigung mit ganz anderen Themen sehe ich als besonders bereichernd, weil sie neue Gedanken anstösst und Fähigkeiten fordert, die im Fussball vielleicht weniger im Vordergrund stehen.
Schweiz solche Spiele erleben durfte, ist für mich eine riesige Freude und Ehre. Diese Erinnerungen bleiben nicht nur wegen der Resultate, sondern wegen all der Gefühle, die damit verbunden sind –innerhalb der Mannschaft und im ganzen Land.
2026 steht wieder ein grosser Fussballsommer im Zeichen der Weltmeisterschaft bevor – zum ersten Mal ohne Sie im Schweizer Tor. Wie fiebern Sie aus der Distanz mit der Mannschaft mit?
Ich fiebere sehr intensiv mit der Mannschaft mit. Natürlich werde ich die Spiele verfolgen und dem Team die Daumen drücken. Es ist schön, die Perspektive zu wechseln und die Nationalmannschaft nun aus der Ferne anzufeuern zu dürfen. Nach all den Jahren, in denen ich selbst auf dem Platz stand, ist das eine neue Erfahrung. Ich kann die Spiele anders betrachten, bleibe dem Team aber emotional sehr verbunden. Ich freue mich darauf, zuzuschauen, mitzufiebern und viele erfolgreiche Momente mitzuerleben.
Was würden Sie jungen Sportlerinnen und Sportlern für den Sommer mitgeben: Wie findet man die richtige Balance zwischen harter Arbeit, bewusster Erholung und der Fähigkeit, diese besondere Zeit auch einfach zu geniessen?
Das ist keine einfache Frage. Jede Person geht anders mit Belastung und Erholung um. Was mir persönlich guttut, ist, dem Kopf nach einer langen Saison, in der viel Druck und viele Aufgaben
zusammenkommen, bewusst eine Pause zu geben. Das empfinde ich als sehr wichtig. Man muss sich erlauben, Energie zu tanken und für eine gewisse Zeit Abstand zu gewinnen. Nur so kann man später wieder bereit für neue Herausforderungen sein.
Erholung bedeutet dabei nicht zwingend, gar nichts zu tun. Es kann genauso guttun, Sport zu treiben, neue Aktivitäten auszuprobieren oder sich auf eine andere Weise zu bewegen. Entscheidend ist, einen gesunden Ausgleich zu finden. Dazu gehört für mich auch, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Ferien, Freizeit und Regeneration sind genauso wichtig wie Leistung und harte Arbeit. Wer langfristig Freude an seinem Sport haben möchte, muss lernen, den Kopf freizubekommen und die schönen Seiten bewusst wahrzunehmen.
Neben dem Fussball nehmen auch Kochen, Musik, Fotografie und Architektur einen wichtigen Platz in Ihrem Leben ein. Wie schaffen Sie es, diese unterschiedlichen Welten miteinander zu balancieren und was bedeutet Ihnen eine kreative Seite im Alltag? Eine kreative Seite bedeutet mir sehr viel und gibt mir entsprechend viel zurück. Fussball und Leistungssport sind immer auch mit Druck verbunden. Man ist häufig unterwegs, muss viele Aufgaben bewältigen und wird körperlich wie mental stark gefordert. Natürlich geraten manche Interessen phasenweise in den Hintergrund. Trotzdem versuche ich, Musik, Kochen, Fotografie und andere
Als Vater von zwei Töchtern erleben Sie den Sommer auch als Familienzeit. Wenn Sie an die gemeinsame Zeit denken: Welche Erinnerungen sollen Ihren Kindern aus der warmen Jahreszeit bleiben? Ich wünsche mir vor allem, dass ihnen das Gefühl von Freiheit in Erinnerung bleibt. Im Sommer kann man viel draussen sein, die Sonne spüren, neue Orte entdecken und einfach Kind sein. Man darf spielen, lachen und den Tag geniessen, ohne sich um allzu viel kümmern zu müssen. Genau solche unbeschwerten Momente gehören auch zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen an diese Jahreszeit.
Oft sind es dabei gar nicht die grossen Erlebnisse, sondern die ganz einfachen Augenblicke. Wenn wir gemeinsam an einem neuen Ort sind, auf einem Bänkchen sitzen und einfach die Zeit miteinander geniessen, hoffe ich, dass sie später gern an solche Sommertage zurückdenken. Ihnen diesen Raum für ein freies und unbeschwertes Kindsein zu geben, ist für uns als Eltern sehr wichtig. Wenn Sie den Schweizer Sommer jemandem beschreiben müssten, der ihn noch nie erlebt hat: Was macht ihn so besonders? Für mich ist der Schweizer Sommer warm, lebendig und eng mit der Natur verbunden. Seen, Flüsse und die vielen Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen, prägen die Jahreszeit. Die Menschen zieht es nach draussen, die Stimmung wird leichter und der Alltag fühlt sich für einen Moment unbeschwerter an. Genau diese Verbindung aus Wasser, Wärme, Natur und Lebensfreude macht den Schweizer Sommer für mich so besonders.
Eine Uhr gegen den Druck
Eine Uhr für die Tiefe muss mehr können, als gut auszusehen. Mit der DS Super PH2000M führt Certina seine Tauchuhrentradition weiter und verbindet technische Belastbarkeit mit einem sportlichen Lebensgefühl, das weit über das Tauchen hinausreicht.
Es gibt Präsentationen, die auf einer Bühne beginnen. Und es gibt solche, die aus dem Wasser kommen. Für die Lancierung der DS Super PH2000M wählte Certina bewusst den zweiten Weg: eine Bootsfahrt auf dem Zürichsee, eine Uhr, die aus dem Wasser geborgen wird, ein Moment, der nicht nur ein Produkt zeigt, sondern dessen Welt spürbar machen soll. Diese Uhr gehört dorthin, wo Druck, Tiefe und Bewegung zusammenkommen.
Dass Certina diesen Launch in Zürich stattfinden liess, ist kein Zufall. Die Marke wurde 1888 in der Schweiz gegründet und versteht ihre Herkunft bis heute als Teil ihres Qualitätsversprechens. Für CEO Dieter Pachner steht Swiss Made nämlich nicht nur für Herkunft, sondern für Präzision, Stabilität und Wertbeständigkeit.
Die DS Super PH2000M greift auf eine lange Tradition robuster Uhren zurück, die in extremen Umgebungen bestehen sollen. Dazu gehört das DS-System, das seit 1959 für besondere Widerstandsfähigkeit steht. Mit der PH2000M setzt Certina diesen Weg fort und verschiebt ihn in eine neue Tiefe.
Eine Linie mit Geschichte
In den 1960er-Jahren lancierte Certina mit der DS PH200M ein Modell, das für 200 Tiefenmeter ausgelegt war. 1970 folgte die DS-2 Super PH1000M mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 1000 Meter. Die neue DS Super PH2000M verdoppelt diesen Wert nun auf 2000 Meter.
Diese Zahl liegt weit jenseits dessen, was der Alltag verlangt, doch genau darin liegt der Reiz einer solchen Uhr. Die wenigsten Menschen werden mit ihr tatsächlich in solche Tiefen vordringen. Dennoch verändert diese technische Möglichkeit die Wahrnehmung des Produkts. Wer eine Taucheruhr trägt, trägt den Gedanken mit, dass sie mehr aushält, als die meisten Situationen je verlangen werden.
Pachner spricht von der Faszination der Tiefe. Die Meere seien selbst heute noch nicht vollständig erforscht. Während die Menschheit zum Mond und mit Sonden zum Mars fliegt, bleibt vieles unter der Meeresoberfläche unbekannt. Diese Mischung aus Technik, Abenteuer und Ungewissheit macht Taucheruhren bis heute emotional stark.
Für Certina passt dieses Feld zur eigenen Markenidentität. Die Marke steht seit Jahrzehnten für Sportlichkeit, Robustheit und technische Zuverlässigkeit. Tauchen verdichtet diese Werte auf besondere Weise. Unter Wasser zählt nicht der äussere Effekt, sondern die Funktion. Ablesbarkeit, Dichtigkeit, Stossfestigkeit und Bedienbarkeit müssen stimmen. Gleichzeitig bleibt die Uhr ein Objekt, das auch an Land eine Haltung ausdrückt. Sie zeigt Dynamik, Bewegungsfreude und Abenteuerlust.
Zwischen Technologie und Sehnsucht
Eine Uhr, die bis 2000 Meter wasserdicht ist, läuft Gefahr, zur reinen Leistungsdemonstration zu werden: technisch beeindruckend, aber im Alltag wenig tragbar. Certina kommt dem entgegen. Gehäuse und Armband bestehen aus Titan Grade 2. Das Material ist leicht, hautfreundlich und verleiht der Uhr durch den matten Grauton eine sportlich-technische Anmutung. Die
Die Tiefe ist mehr als eine Meterangabe. Sie steht für Druck, Unbekanntes, Widerstand und Vertrauen.
Entscheidung für Titan ist damit nicht nur eine Frage der Performance, sondern auch des Tragegefühls.
Die DS Super PH2000M soll nicht nur für professionelle Taucher interessant sein. Sie spricht auch Menschen an, die eine leistungsfähige Sportuhr suchen und die Welt des Tauchens als Sehnsuchtsraum erleben. Die Uhr soll ein Begleiter für reale Einsätze, aber auch ein Symbol für Wasser, Sommer, Bewegung, Reisen und Freiheit sein.
Technik, die Vertrauen schafft Im Inneren arbeitet das automatische Kaliber Powermatic 80. Es bietet eine Gangreserve von 80 Stunden und ist mit einer Nivachron-Spirale ausgestattet, die eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern ermöglicht. Zur Ausstattung gehören zudem eine verschraubte Krone, ein verschraubter Gehäuseboden, ein Heliumauslassventil sowie ein gewölbtes, entspiegeltes Saphirglas.
Die einseitig drehbare Keramiklünette verfügt zudem über ein Sicherheitssystem: Sie lässt sich nicht versehentlich verstellen, sondern muss erst gedrückt werden, bevor sie gedreht werden kann. Auch die Ablesbarkeit folgt dieser Funktionslogik. Zeiger und Indizes sind mit Super-Luminova beschichtet, damit sie selbst bei Dunkelheit und unter Wasser klar erkennbar bleiben.
Die vier Farbvarianten setzen dabei unterschiedliche
Akzente. Das gelbe Zifferblatt bietet starke Kontraste, die weiss-blaue Ausführung wirkt frisch und sommerlich und die schwarze Version arbeitet mit sportlichen orangefarbenen Details. Die türkisfarbene Ausführung mit Farbverlauf verweist auf die Welt des Meeres und ist zugleich die Sonderedition in Zusammenarbeit mit der Sea Turtle Conservancy. Dass Certina alle Modelle mit einem Titanarmband liefert und zusätzlich ein zweites Band beilegt, passt zur Idee der Wandelbarkeit. Je nach Version handelt es sich um ein Textil-, Silikon- oder Kautschukband. Damit kann die Uhr sportlicher, sommerlicher oder klassischer getragen werden: vom Wasser über den Strand bis zum Alltag in der Stadt.
Sommer als Haltung
Die DS Super PH2000M erscheint passend zu den Sommermonaten. Wasser, Reisen, Sonne, Sport und Ferien gehören zu den Bildern, die automatisch mit einer Taucheruhr mitschwingen. Doch Certina legt den Sommer nicht nur als Saison aus, sondern als Lebensgefühl. Die Uhr steht für Aktivität, Bewegung und eine Form von Freiheit, die nicht zwingend spektakulär sein muss. Sie spricht nicht nur jene an, die tatsächlich tief tauchen, sondern auch jene, die den Traum davon tragen.
Uhren sind nicht nur Zeitmesser, sondern Zeichen. Eine klassische Golduhr erzählt eine andere Geschichte
als eine Taucheruhr aus Titan. Die eine steht für formale Eleganz, die andere für Sportlichkeit, Jugendlichkeit und Dynamik. Die DS Super PH2000M ist genau für jene Momente gedacht, in denen eine Uhr Energie und Abenteuerlust ausstrahlen soll. Zwischen Tradition und Verantwortung Für Marken mit langer Geschichte stellt sich immer dieselbe Frage: Wie bleibt man sich treu, ohne stehen zu bleiben? Certina beantwortet dies mit Weiterentwicklung. Das DS-System wurde 1959 eingeführt und bildet bis heute einen Kern der Marke.
Doch zur Welt der Taucheruhren gehört bei Certina nicht nur die Faszination für Tiefe, sondern auch die Verantwortung gegenüber dem Meer als Lebensraum. Seit mehreren Jahren arbeitet die Marke mit der Sea Turtle Conservancy (STC) zusammen, einer Organisation, die sich für den Schutz von Meeresschildkröten und ihrer Lebensräume engagiert. Die türkisfarbene STC Limited Edition der DS Super PH2000M ist auf 1959 Exemplare limitiert. Die Zahl verweist sowohl auf das Jahr, in dem Certina das DS Concept einführte, als auch auf das Gründungsjahr der Sea Turtle Conservancy.
Das Zifferblatt verläuft von Türkis zu Schwarz und erinnert an die Tiefe des Ozeans. Unterstützt werden unter anderem der Schutz von Nestern, die Betreuung verletzter Tiere, Bildungsarbeit und der Erhalt von Lebensräumen. Dass eine Marke, die sich stark auf die Unterwasserwelt bezieht, auch Verantwortung für diese Welt übernimmt, gibt der Uhr eine zusätzliche, emotionale Ebene.
Eine Uhr für reale und gedachte Tiefen Am Ende zeigt die DS Super PH2000M, was eine moderne Taucheruhr heute leisten soll. Bei Certina verbindet sich diese Erwartung mit Schweizer Herkunft, sportlicher Robustheit, technischer Weiterentwicklung und der Faszination für eine Welt, die trotz aller Forschung geheimnisvoll bleibt.
Die Tiefe ist dabei mehr als eine Meterangabe. Sie steht für Druck, Unbekanntes, Widerstand und Vertrauen. Eine Uhr, die für 2000 Meter gebaut ist, erinnert daran, dass manche Produkte gerade deshalb faszinieren, weil sie mehr können, als im Alltag verlangt wird. Mit der DS Super PH2000M bringt Certina diese Vorstellung an das Handgelenk: gebaut für extreme Bedingungen, gedacht für Menschen mit Sinn für Bewegung, Wasser und Abenteuer.
Text Walter Nogueira
Weitere Informationen unter: certina.com
Eine Lage, die inspiriert
Mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern ist der Espace Saint-Marc du Châble ein multifunktionaler Veranstaltungsort mit Charakter, der sich jeder Veranstaltung, Tagung oder Show anpasst, sodass der Kunde ein unvergessliches Erlebnis im
Der Standort in Le Châble im Val de Bagnes, am Fusse von Verbier, ist dank der nur 200 Meter entfernten Gondelbahnen leicht erreichbar und steckt voller Inspiration und Herausforderungen! Ein idealer Ort, um die Arbeit abseits der ausgetretenen Pfade zu erledigen!
Mit ihrer hochwertigen Infrastruktur bietet die Region ein Arbeitsumfeld, das Innovation fördert und gleichzeitig Raum für sportliche Aktivitäten oder Entspannung lässt.
Gemeinsames Gestalten der Veranstaltung
Das Team des Espace Saint-Marc hilft dabei, die Anforderungen seiner Kunden zu optimieren, indem es ihnen einen modernen Veranstaltungsort zur Verfügung stellt und seine langjährige Erfahrung bei der Organisation von Firmenveranstaltungen jeder Grösse einbringt. Auf die Bedürfnisse jedes KMU oder lokalen Unternehmens einzugehen, hat oberste Priorität, um die Zeit im Konferenzzentrum von Le Châble optimal zu nutzen. So hat der Espace SaintMarc im Laufe der Zeit schlüsselfertige Lösungen für ein- oder mehrtägige Seminare entwickelt. Dazu gehören die Raummiete, die technische Ausstattung, der Transport, das Catering sowie die Vermittlung von Hotelkontakten im Ferienort Verbier, um eine Unterkunft in der Nähe der Veranstaltung zu gewährleisten.
Ein Ort für Begegnungen und Austausch, den die Gemeinde Val de Bagnes gerne mit Unternehmen aus der Region, aber auch darüber hinaus teilen möchte.
Das Team legt grossen Wert auf einen herzlichen Empfang und fördert dabei das regionale Know-how. Alle Aperitifs und Mahlzeiten werden von lokalen Handwerker:innen zubereitet, die regionale Produkte und Spezialitäten verwenden.
Multifunktionale Räume
Das 2013 erbaute Konferenz- und Kulturzentrum «Espace Saint-Marc» bietet Gruppen ein angenehmes Erlebnis bei ihren Aktivitäten, egal ob diese sportlicher, kultureller oder rein beruflicher Natur sind. Der Hauptsaal verfügt über eine Kapazität von 200 bis 1800 Plätzen, wobei die Möglichkeit besteht, eine mobile Tribüne mit
640 Plätzen aufzustellen. Um diesen herum sind weitere Nebenräume für 20 bis 400 Personen angeordnet, darunter ein Foyer, ein Gästezimmer und ein Kinosaal. Ein Komplex mit Charakter, der sich an alle Anforderungen anpassen lässt. Kunden schätzen die Flexibilität der Räumlichkeiten sowie die Reaktionsfähigkeit und Professionalität der Teams. Dieses authentische Ambiente verstärkt das Wohlbefinden durch seine charaktervolle Architektur, bei der natürliches Licht im Vordergrund steht. Die Fassade aus mattem und glänzendem Edelstahl fügt sich zudem perfekt in die alpine Umgebung ein.
Ein Ort für Begegnungen und Austausch, den die Gemeinde Val de Bagnes gerne mit Unternehmen aus der Region, aber auch darüber hinaus teilen möchte. Die Anreise ist mit dem Zug vom Tal aus denkbar einfach. Und dank des grossen Parkplatzes ist die Anfahrt auch mit dem Auto bequem.
Verbier und das Val de Bagnes (Mice) Verbier und das Val de Bagnes – ein Reiseziel voller Spass, Inspiration und Herausforderungen: der ideale Ort, um die Arbeit abseits der ausgetretenen Pfade zu erledigen! Mit ihrer hochwertigen Infrastruktur bietet die Region ein Arbeitsumfeld, das Innovation fördert und gleichzeitig Raum für Sport und Entspannung lässt.
Einzigartige 360-Grad-Panoramablicke, Schneesicherheit von November bis Ende April, 410 Kilometer Skipisten, 833 Kilometer Mountainbike-Strecken und mehr als zwölf Grossveranstaltungen: Verbier/ Val de Bagnes begeistert das ganze Jahr über!
Die Mice-Einrichtungen bieten die Möglichkeit, Kund:innen, Teilnehmende, Gästen oder Mitarbeitenden ein einzigartiges und geselliges Erlebnis in einer freundlichen Umgebung zu ermöglichen.
Val de Bagnes / Verbier
Espace Saint-Marc Route de Mauvoisin 45 CH-1934 Le Châble
Telefon +41 27 777 11 98 espacesaintmarc@valdebagnes.ch www.espacesaintmarc.ch
Herzen der Walliser Alpen geniessen kann.
Ein Sommer für alle
Wenn die Schultasche in der Ecke steht und die Tage länger werden, beginnt für viele Familien eine besondere Zwischenzeit. Der Sommer löst den Alltag nicht vollständig auf, schafft aber Räume, in denen Nähe, Bewegung, Spontanität und gemeinsame Erlebnisse wieder mehr Platz bekommen.
Sommerspass muss nicht weit weg beginnen. Gerade in der Schweiz liegt vieles erstaunlich nah: ein Seeufer am Stadtrand, ein Waldweg mit Feuerstelle, eine Badi im nächsten Dorf, ein Themenweg in den Bergen oder ein Zug, der nach kurzer Fahrt in eine andere Landschaft führt. Diese Nähe ist ein stiller Luxus. Sie erlaubt Familien, ohne lange Vorbereitung kleine Abenteuer zu erleben und den Tag nach Stimmung, Wetter und Energie zu gestalten.
Familienzeit folgt selten einem perfekten Ablauf. Kinder haben Hunger, bevor das Picknick ausgepackt ist, Jugendliche brauchen Abstand und Eltern wünschen sich Erholung, müssen aber planen, tragen und aufpassen. Ein guter Sommertag entsteht deshalb weniger aus einem perfekten Programm, sondern aus der Fähigkeit, flexibel zu bleiben.
Wasser, Wald und Weite Kaum etwas gehört so sehr zum Schweizer Sommer wie Wasser. Seen, Flüsse, Badis und Bergbäche sind Orte, an denen Familien automatisch zusammenfinden. Kinder spielen am Ufer, Erwachsene kühlen die Füsse und Jugendliche springen vom Steg. Wasser schafft Leichtigkeit, aber auch Verantwortung. Gerade mit kleinen Kindern braucht es Aufmerksamkeit, klare Abmachungen und eine Vorsicht, die den Spass nicht bremst, sondern schützt. Neben dem Wasser bieten Wälder und Berge eine andere Form von Sommer. Hier wird der Tag langsamer. Der Weg ist nicht nur Strecke, sondern Erlebnis: Tannzapfen, Käfer, Aussichtspunkte, Seilbahnen, Grillstellen oder Alpkäsereien machen Bewegung greifbarer. Familienfreundliche Ausflüge funktionieren besonders dann, wenn sie nicht nur Leistung verlangen, sondern Neugier wecken.
Am Ende sind es selten die perfekt organisierten Tage, die in Familiengeschichten weiterleben.
Angebote für jede Stimmung
Die Schweiz bietet im Sommer eine Dichte an Möglichkeiten, die Familien entgegenkommt. Stadt und Natur liegen oft nah beieinander. Ein Vormittag im Museum kann mit einem Nachmittag am See enden, eine Velotour mit einem Glacestopp, ein BergbahnAusflug mit einem Spielplatz. Erlebnisbäder, Seilparks, Tierparks, Themenwege, Schifffahrten, Bauernhöfe, Open-Air-Kinos oder Dorffeste schaffen unterschiedliche Zugänge zum Sommer. Nicht alles muss spektakulär sein. Manchmal reicht ein Ort, an dem Kinder sich bewegen und Erwachsene entspannen können.
Wichtig ist die Mischung. Zu viel Programm macht müde, zu wenig Struktur kann schnell kippen. Familien profitieren von Tagen, die einen Rahmen haben, aber nicht überladen sind. Ein klares Ziel gibt Orientierung, offene Zeit gibt Freiheit. Genau da liegt der Reiz sommerlicher Ausflüge: Sie dürfen geplant sein, ohne starr zu werden.
Spontanität als Familienkompetenz
Spontanität braucht Vorbereitung: Trinkflaschen, Sonnenschutz, Ersatzkleider, kleine Snacks, ein Blick auf das Wetter und die Frage, wie alle gut nach Hause kommen. Leichtigkeit entsteht oft dann, wenn das Nötigste geklärt ist. Dann darf sich der Plan ändern, länger dauern oder früher enden.
Brandreport • Schiffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees SGV AG
Auch die Anreise kann Teil des Erlebnisses sein. Zug, Schiff, Postauto oder Bergbahn nehmen dem Ausflug etwas von der Schwere der Organisation. Für Kinder kann der Sommer nicht erst am Ziel beginnen, sondern schon am Perron, am Fensterplatz oder beim Picknick im Abteil.
Vorsicht ohne Angst
Ein guter Familiensommer braucht auch Grenzen. Hitze, Wasser, Verkehr, steile Wege und volle Orte verlangen Aufmerksamkeit. Vorsicht bedeutet jedoch nicht, jedes kleine Risiko zu umgehen. Es bedeutet, Situationen realistisch einzuschätzen. Wann braucht es Schatten? Wann ist eine Pause nötig? Welche Strecke passt zum Alter der Kinder und wo braucht es klare Regeln, damit Freiheit möglich bleibt?
Kinder sollen ausprobieren, rennen, klettern, schwimmen, entdecken und auch mal dreckig werden dürfen. Gleichzeitig brauchen sie Erwachsene, die den Überblick behalten. So entsteht Sicherheit, die nicht eng wirkt, sondern Vertrauen schafft.
Spass braucht Verständnis
Familien erleben den Sommer nicht alle gleich. Für die einen bedeutet er Action, Rutschen, Velofahren, Klettern und Baden. Für andere liegt das Glück
Das exklusive Fünf-Sterne-Erlebnis auf dem Dampfschiff Gallia begeistert mit einer einzigartigen Kombination aus Genuss, Geschichte und eindrucksvollen Landschaften auf dem Vierwaldstättersee. Ein Erlebnis zwischen Geschichte und Gegenwart
Während des fünfstündigen Erlebnisses entführt
Casimir Friedrich Knörr, Pionier der Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, die Gäste in die faszinierenden Anfänge der Dampfschifffahrt. Mit Witz, Charme und fundiertem Wissen lässt er Legenden und historische Momente lebendig werden. Genuss auf höchstem Niveau
Begleitet wird die Reise von einem raffinierten
Fünf-Gänge-Menü, das mit regionalen Zutaten und kulinarischer Kreativität überzeugt. Dank des Flying
Service geniessen die Gäste drei der fünf Gänge dort, wo der Ausblick am schönsten ist – auf Deck, in der Sonne, mit Champagnerglas in der Hand und der Alpenwelt zum Greifen nah. Mit maximal 65 Gästen entsteht eine persönliche Atmosphäre.
Die Crew sorgt mit Herzlichkeit für das Wohl jedes und jeder Einzelnen, hier ist niemand nur Gast. Legends of Lake Lucerne ist mehr als eine Fahrt, es ist eine Hommage an Schweizer
im Schatten, in einem Buch oder im Glace auf einer Bank. Doch damit der Sommerspass für alle funktioniert, braucht es gegenseitiges Verständnis. Nicht jedes Familienmitglied muss dasselbe wollen, aber alle sollten im gemeinsamen Tag vorkommen. Gerade Ausflüge verdichten Erwartungen. Endlich soll Zeit sein, endlich soll alles schön werden, endlich soll sich der Aufwand lohnen. Dadurch kann Druck entstehen. Doch ein entspannter Sommer beginnt dort, wo nicht jeder Moment ein Höhepunkt sein muss. Ein gemeinsamer Tag darf auch müde Phasen, kleine Konflikte und Umwege enthalten. Entscheidend ist, dass die Stimmung nicht am Plan hängt, sondern an der Bereitschaft, aufeinander zu achten. Die kleinen Momente bleiben Am Ende sind es selten die perfekt organisierten Tage, die in Familiengeschichten weiterleben. Es sind die Nebenmomente: der Regen, der plötzlich kommt; das Kind, das am Waldrand eine Schnecke findet; die Grosseltern, die beim Minigolf gewinnen; der Streit um die letzte Erdbeere oder das gemeinsame Lachen, wenn man den Bus knapp verpasst. Sommerspass für die ganze Familie ist deshalb mehr als ein Angebot an Aktivitäten. Er ist eine Haltung. Er entsteht aus Nähe, Spontanität, Rücksicht und der Bereitschaft, nicht alles kontrollieren zu wollen. Die Schweiz bietet dafür eine ideale Bühne: klein genug für kurze Wege, vielfältig genug für grosse Erlebnisse und vertraut genug, um sich treiben zu lassen. So wird der Sommer nicht nur zu einer Jahreszeit voller Ausflüge, sondern zu einer Zeit, in der Familie wieder spürbar wird.
Text Walter Nogueira
Geschichte, Handwerkskunst und Gastfreundschaft. Die eindrücklichen Gäste-Feedbacks und konstant hervorragenden Bewertungen bestätigen, wie besonders dieses Erlebnis ist.
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der viaSpluga Bike wird der kulturhistorische Klassiker zum E-Mountainbike-Abenteuer.
Wo Geschichte auf Abenteuer trifft Zwischen Burgruinen, romanischen Kirchen und alten Saumwegen wird Vergangenheit lebendig. Die Route führt durch jahrhundertealte Kulturlandschaften, die geprägt sind vom Alltag der Menschen, die hier über Generationen hinweg unterwegs waren. Diese Spuren zu entdecken, während sich die Landschaft Kurve um Kurve verändert, macht den besonderen Reiz der Tour aus.
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Nordseeheilbad Cuxhaven: einzigartig, vielfältig
n Cuxhaven treffen Nordsee und Elbmündung direkt aufeinander. Jedes Jahr passieren mehr als 30.000 Schiffe aus aller Welt den vielbefahrenen Schifffahrtsweg, gut sichtbar von der historischen Kugelbake, dem Wahrzeichen der Stadt. Cuxhaven selbst verbindet Geschichte und Moderne: Hafenromantik trifft auf Einkaufsgassen, gemütliche Cafés und frischen Fisch in den Restaurants. Wer den maritimen Alltag hautnah erleben möchte, beobachtet das Kommen und Gehen der Schiffe an der „Alten Liebe“ oder unternimmt einen Hafenspaziergang mit Blick auf Krabbenkutter, Segelboote und Fähren.
Cuxhavens Umgebung zeigt die Nordsee von ihrer abwechslungsreichsten Seite: Dichte Wälder und weitläufige Heide, weisse Strände und der charakteristische Grünstrand prägen das Bild. Spaziergänge am Deich, Ausritte durchs Watt oder Wanderungen durch den Wernerwald eröffnen immer neue Perspektiven zwischen Land und Meer.
Auch kulturell hat Cuxhaven viel zu bieten: Museen wie das Joachim-Ringelnatz-Museum oder das Windstärke 10 Wrack- und Fischereimuseum erzählen von Seefahrt, Fischfang und grossen Expeditionen. Regelmässige Veranstaltungen wie Hafenfeste, Open-Air-Konzerte und Märkte bringen zusätzliche Lebendigkeit in die Stadt. Kulinarisch locken Krabben direkt vom Kutter, fangfrischer Fisch und regionale Spezialitäten, die nach Meer schmecken. So wird jeder Aufenthalt zu einer stimmungsvollen Mischung aus Genuss und echtem Nordseegefühl. Und das zu jeder Jahreszeit.
Strandleben und Naturerlebnis
Über zehn Kilometer Strand laden zum Geniessen ein: feiner Sand in Duhnen, Döse und Sahlenburg, sattes Grün an den Deichstränden von Grimmershörn und Altenbruch. Strandkörbe können bequem vor der Anreise oder direkt vor Ort reserviert werden und am Sportstrand mit der Sparkassen BeachArena sorgen Volleyballnetze, Yoga-Angebote und Familienturniere für Bewegung und Spass. Grosse Sportevents wie die Deutschen
Meisterschaften im Beachhandball ziehen jedes Jahr Gäste aus ganz Deutschland an. Wer das Meer aktiv erleben will, findet im Kitesurfen, Windsurfen oder Stand-up-Paddling sein Element. In Sahlenburg und an der Kugelbake gibt es stehtiefe Reviere, ideal für Einsteiger, aber auch für Profis. Zwei Surfschulen bieten Kurse und Equipmentverleih an. Segler und Motorbootfahrer können in den Yachthäfen City-Marina oder im Hafen der Segler-Vereinigung Cuxhaven festmachen. Von hier sind es nur wenige Schritte in die Innenstadt oder zur „Alten Liebe“, dem beliebten Aussichtspunkt an der Elbmündung.
Für Campingfreunde ist Cuxhaven ein Paradies. Der Platz im Wernerwald liegt zwischen
Kiefernwald, Strand und Kletterpark, perfekt für Familien, die Natur und Meer kombinieren wollen. In Altenbruch hingegen campt man ruhig hinter dem Elbdeich, mit kurzen Wegen zum Schiffe-Schauen. Beide Plätze bieten moderne Sanitäranlagen und Komfort für Wohnmobile, Wohnwagen oder Zelte.
Wenn die Tide das Meer zurückzieht, locken Alternativen an Land, etwa das Thalassozentrum ahoi! Im grossen Wellenbecken rauscht echtes Nordseewasser, die 65 Meter lange Rutsche sorgt für Tempo, und im Kinderbereich sprudelt angenehm warmes Wasser durch die Spiellandschaft. In der angeschlossenen Therme geniessen Gäste Sprudelliegen, Wasserfälle und Meerblick aus der Ruhezone. Wer lieber draussen entspannt, erreicht
über einen Durchgang direkt den Strand mit reservierten Strandkörben für Badegäste. Kletterfreunde testen im Hochseilgarten ihren Mut, mit Parcours für jedes Alter, sogar bodennah für Gäste mit Einschränkungen. Das Fun-Team sorgt in den Ferien mit Kinderdisco, Bastelaktionen oder Piratenfesten für leuchtende Augen. Abends klingt der Tag vielleicht mit einer Geschichte im Strandkorb aus, während die Sonne über dem Wattenmeer versinkt.
Weltnaturerbe Wattenmeer und Insel Neuwerk Vor der Küste breitet sich das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer aus, ein faszinierendes Ökosystem, das sich bei Ebbe begehen lässt. Wattwanderungen und geführte Touren machen das Zusammenspiel von Meer, Sand und Himmel erlebbar. Besonders beliebt ist der Weg über das Watt zur kleinen Insel Neuwerk, die zum Hamburger Staatsgebiet gehört und zu Fuss, per Pferdewagen oder Boot erreicht werden kann.
Cuxhaven ist mehr als ein Kurort an der Nordsee, es ist ein Ort, an dem maritime Lebendigkeit, Naturgenuss und Erholung eins werden. Ob beim Sport in den Wellen, beim Faulenzen im Strandkorb oder beim Staunen über die unendliche Weite des Wattenmeers, hier zeigt sich die Nordsee so vielfältig wie nirgendwo sonst.
Weitere Informationen unter: nordseeheilbad-cuxhaven.de
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Tauchen Sie ein in die Artenvielfalt der Welt
Das Papiliorama befindet sich in Kerzers im 3-Seen-Land, rund 20 km entfernt von Bern.
Das Papiliorama befindet sich in Kerzers im 3-Seen-Land, rund 20 km entfernt von Bern. Die Organisation wird von einer gemeinnützigen Stiftung getragen und versteht sich als Botschafter der Artenvielfalt unseres Planeten. Nebst den drei Tropendoms lockt die Naturlandschaft des Aussengeländes.
Die Ausstellungen und temperierten Innenräume sowie die schattigen Spielplätze im Aussenbereich werden durch den Indoorspielplatz ergänzt. Das Papiliorama eignet sich deshalb sowohl an heissen wie auch an regnerischen Tagen hervorragend als spannendes Ausflugsziel für die ganze Familieein Allwetterparadies!
Nicht verpassen:
Naturnahe Austellungsbereiche
Das Papiliorama beherbergt einen üppig blühenden tropischen Garten, in dem fast tausend tropische Schmetterlinge umherfliegen, die farbenfrohe Botschafter für die Zerbrechlichkeit unserer Welt sind.
Im Nocturama wurde der TagNacht-Zyklus umgekehrt, sodass die Besuchenden die nachtaktive Fauna der Tropen entdecken können
- von Nachtaffen und Faultieren bis hin zu Erdferkeln und Fledermäusen.
Der Jungle Trek lädt ein zu einem Spaziergang durch den Tropenwald. Die Bepflanzung entspricht den tropischen Wäldern des Naturschutzgebietes in Belize, die das Papiliorama seit 1990 schützt. Tukane, Pekaris und andere exotische Tiere bevölkern Baumkronen und Unterholz.
→ Den 20 Meter hohen Aussichtsturm aus Holz mit Ausstellungen über die lokale Natur.
→ Der Zoé-Zoo, wo Esel, Ziegen, Schweine und viele andere Tiere hautnah erlebbar sind.
Die zwei Hektar grossen Aussenanlagen sind vollständig der Fauna und Flora der Region des Drei-Seen-Landes gewidmet: Der Standort umfasst zahlreiche renaturierte Bereiche, die wunderschön blühen und reich an lokalen Arten sind. Dort finden sich auch der Streichelzoo, verschiedene Ausstellungen sowie natürliche und didaktische Spielplätze.
Praktische Infos:
Öffnungszeiten: Täglich ab 9 Uhr geöffnet (ausser am 25.12. und 01.01.)
Anreise: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorteilhaftes Zug-/Eintritts-Ticket mit Railaway. Das Papiliorama verfügt über eine eigene Bahnstation, 80m vom Eingang entfernt. Haltestelle „Kerzers-Papiliorama"
Gut zu wissen: Klimatisiertes Restaurant für Mittagessen, Picknickplätze vorhanden.
→ Die Schmetterlingspuppenvitrine und die Freilassung der geschlüpften Schmetterlinge jeden Morgen um 10:30 Uhr.
→ Der Gleichgewichtsparcours zum Thema Säugetiere der Drei-Seen-Region.
→ Die schattige Terrasse und der neue Indoor-Spielplatz
Tierfreundliches Reisen
Viele Tierattraktionen wirken harmlos, sind es aber nicht. Darauf sollten Reisende achten.
In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika, oder in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nah an Wildtiere bringen: Selfies mit Tigern, Kuscheln mit Faultieren, Baden mit Elefanten oder Spazieren mit Löwen. Problematische Tierattraktionen finden sich jedoch auch in Europa, von Delfinarien über Eselreiten bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Hinter vielen dieser Erlebnisse stecken Stress, Zwang oder unnatürliche Haltungsbedingungen. Es geht aber auch anders. Wer sich gut informiert, kann auch in den Ferien den respektvollen Umgang mit Tieren unterstützen.
Tierattraktionen mit Schattenseiten Zirkusse und andere Tiershows, etwa mit Meeressäugern, mögen spektakulär erscheinen, sind jedoch immer mit Tierleid verbunden. Wildtiere sind nicht dafür geschaffen, Menschen zu unterhalten oder unnatürliche Kunststücke vorzuführen. Die Haltungsbedingungen werden den Bedürfnissen der Tiere oft nicht gerecht. Abseits der Vorstellungen verbringen viele von ihnen den Grossteil ihres Lebens in engen Gehegen oder Transportwagen, mit wenig Bewegung und kaum Abwechslung. Hinzu kommt, dass die Dressur häufig auf Zwang, Isolation oder schmerzhaften Methoden basiert. Die Folgen sind nicht selten
psychische und körperliche Schäden. Auch bei Ausritten auf Pferden, Kamelen und Eseln oder bei Kutschenfahrten steht das Tierwohl oft nicht im Vordergrund. Lange Einsatzzeiten, körperliche Überlastung sowie Stress durch Verkehr, Hitze und Menschenmengen belasten die Tiere. Viele tragen zu schwere Lasten und nicht selten kommt unpassede oder schlecht sitzende Ausrüstung zum Einsatz. Solche Angebote sollten Reisende daher kritisch hinterfragen. Im Zweifel ist es tierfreundlicher, darauf zu verzichten.
Auch beim Souvenirkauf lohnt sich ein genauer Blick
Produkte aus Knochen, Zähnen, Fell, Federn oder Schildpatt stammen häufig aus illegalem Wildtierhandel und fördern Ausbeutung und Wilderei. Selbst scheinbar harmlose Mitbringsel können bedrohte Arten gefährden oder grausame Praktiken unterstützen. Wer tierfreundlich reisen möchte, verzichtet deshalb auf Souvenirs tierischen Ursprungs.
Streunende Tiere brauchen mehr als Futter
In vielen Ferienregionen leben streunende Hunde und Katzen in der Nähe von Menschen. Oft sind sie zutraulich, weil sie an den Kontakt mit Touristinnen und Touristen gewöhnt sind und regelmäs-
sig gefüttert werden. Das Füttern verbessert ihre Situation jedoch nicht nachhaltig. Im Gegenteil: Es kann dazu führen, dass die Zahl der Streunertiere steigt und viele Tiere von den Touristen, die sie füttern abhängig werden. Bleiben diese aus, leiden sie erneut Hunger. Sinnvoller ist es, lokale Tierschutzorganisationen durch Spenden oder freiwillige Einsätze zu unterstützen. Diese setzen auf langfristige Lösungen wie Kastrationsprogramme oder Futterstationen. Tiere respektvoll erleben, ohne in ihr Leben einzugreifen
Unvergessliche Tierbegegnungen sind auch möglich, ohne in ihr Leben einzugreifen. Die eindrücklichste Begegnung ist es, sie in ihrem natürlichem Umfeld zu beobachten, sei es bei einer Wanderung, auf Safari oder beim Tauchen und Schnorcheln. Dabei ist es wichtig, die Tiere nicht zu bedrängen, nicht zu füttern und ihnen genügend Rückzugsmöglichkeiten zu lassen.
Auch der Besuch eines seriösen Schutzzentrums kann in den Ferien eine Bereicherung sein. Solche Einrichtungen bieten geretteten Tieren ein sicheres, möglichst naturnahes Leben und verzichten auf direkten Kontakt zwischen Besuchenden und Wildtieren. Allerdings gibt es auch unseriöse Einrichtungen, die sich als Schutz-
Publireportage
zentren ausgeben. Informieren Sie sich daher vor einem Besuch gut. Warnsignale sind beispielsweise direkter Kontakt mit Wildtieren, Zuchtprogramme oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere.
Ein Beispiel für ein seriöses Schutzzentrum ist das Arosa Bärenland. Dort leben die vier geretteten Bären Amelia, Meimo, Sam und Jamila in einem artgemässes Zuhause. Gleichzeitig erfahren Besuchende Wissenswertes über den Bärenschutz. Das Arosa Bärenland zeigt, dass sich Tierschutz und nachhaltiger Tourismus sinnvoll verbinden lassen.
Tierfreundliches Reisen beginnt mit bewussten Entscheidungen. Wer Angebote wählt, die Tiere respektieren und ihr Wohl ins Zentrum stellen, kann unvergessliche Ferien erleben, ohne Tierleid zu unterstützen.
Für Ferien ohne Tierleid: Weitere Tipps für tierfreundliches Reisen finden Sie hier.
vier-pfoten.ch/tierfreundlich-reisen
Weitere Infos: papiliorama.ch
Familienabenteuer am Säntis: Wo Käse rollt und Kinder zu Entdecker:innen werden
Wer seine Ferien in der Schweiz verbringt, sucht oft genau das: frische Bergluft, abwechslungsreiche Natur, spannende Familienerlebnisse und möglichst wenig Diskussionen über scheinbar langweilige Wanderungen. Im Säntisgebiet wartet ab diesem Sommer der Scheibenweg, eine Attraktion, wie gemacht für Familien.
Auf der Schwägalp, direkt am Fusse des mächtigen Säntis, hat mit dem «Appenzeller Scheibenweg am Säntis» der erste Scheibenweg der Schweiz eröffnet. Scheibenweg? Genau! Was zunächst ungewöhnlich tönt, entpuppt sich als eine ebenso originelle wie familienfreundliche Entdeckungsreise durch eine der schönsten Landschaften der Ostschweiz.
Das Mutschli rollt von Station zu Station
Auf dem rund zwei Kilometer langen Weg zwischen der Schwägalp und der Passhöhe begleiten zwölf Erlebnisstationen Gross und Klein durch die Natur. Der Star des Weges ist eine hölzerne Scheibe, die einem traditionellen Mutschli, einem kleinen Käselaib der benachbarten Alpschaukäserei, nachempfunden wurde. Entlang speziell angelegter Holzrinnen rollt sie von Station zu Station und wird dabei immer wieder Teil neuer Aufgaben, Rätsel und Entdeckungen. Wetten, dass die Kinder dabei schnell vergessen, dass sie Wandern eigentlich nicht mögen?
Mit Sämi auf Entdeckungstour
Sämi begleitet die Entdeckerinnen und Entdecker jeden Alters. Der gewiefte kleine Sennenbub kennt
die Schwägalp wie seine Westentasche und nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch seine Heimat.
Dabei erfahren sie Spannendes über Tiere, Pflanzen, Wälder und die traditionsreiche Alpwirtschaft.
Die Inhalte sind bewusst so gestaltet, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen.
Während die Kleinen spielerisch lernen, erhalten die Grossen interessante Einblicke in die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft rund um den Säntis.
Stärkung für kleine und grosse Entdeckerinnen und Entdecker Hungrig geworden von der frischen Luft? Dann schnell den Rucksack auspacken und an einer der Grillstellen entlang der neuen Strecke eine Pause einlegen. Schon bald brutzelt hier der erste Cervelat und inmitten der schönen Natur schmeckt er gleich doppelt so gut.
Wer es lieber gemütlich angeht, kehrt in einem der beiden Restaurants am Start- und Endpunkt des Scheibenwegs ein. Dort erwartet die Gäste ein regionales, familienfreundliches Angebot – und wer das Mittagessen bereits an der Grillstelle genossen hat, findet hier bestimmt noch Platz für ein feines Dessert. Nach der Wanderung rundet der Besuch in der Alpschaukäserei den Ausflug ab. Dort lässt sich mitverfolgen, wie das SchwägalpMutschli entsteht, und wer mag, kann sich ein Stück Käse als feine Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Ein Ferienziel mit Erinnerungswert
Die Schwägalp ist ein idealer Ausgangspunkt für Ferien im Appenzellerland. Neben abwechslungsreichen Wanderungen im Alpstein locken in der Umgebung weitere Ausflugsziele wie ein Zipline-Park, eine Rodelbahn oder ein Erlebnisspielplatz. Auch das schmucke Dorf Appenzell ist nicht weit entfernt und lädt zu einem gemütlichen Besuch ein.
Das Säntisgebiet zeigt eindrucksvoll, wie moderne Familienferien heute aussehen können: aktiv, naturnah und gleichzeitig entspannt. Wer diesen Sommer deshalb nach einem Ausflugsziel sucht, das Aktivität, Naturerlebnis und gemeinsame Familienzeit perfekt kombiniert, sollte die Schwägalp unbedingt auf die Ferienliste setzen. Denn manchmal braucht es nur einen rollenden Holzkäse, um aus einer Wanderung ein echtes Abenteuer zu machen.
Gute Nacht am Fusse des Säntis
Die Entdeckungstour im Alpstein mit einer besonderen Übernachtung verbinden: Das ist im «Säntis – das Hotel» auf der Schwägalp möglich. Das moderne DreiSterne-Superior-Haus liegt direkt am Fusse des Säntis, die imposante Kulisse gibts deshalb gratis dazu. Die Hotelzimmer bieten viel Ruhe – entweder mit Aussicht auf den Wald oder direkt auf das Säntis-Massiv.
Auch für Kinder ist das Hotel ein angenehmer Ort: Viel Raum und eine unkomplizierte Umgebung machen den Aufenthalt entspannt. Eltern schätzen den Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool, während das Restaurant mit grosser Terrasse eine unkomplizierte, familienfreundliche Verpflegung bietet.
Die nachhaltige Bauweise des Hauses – unter anderem mit regionalen Materialien und einem energieeffizienten Konzept – fügt sich harmonisch in die Alpenlandschaft ein und macht den Aufenthalt zu einem bewussten Naturerlebnis. So wird die Übernachtung auf der Schwägalp zum ruhigen Abschluss eines erlebnisreichen Wandertages.
Der Appenzeller Scheibenweg am Säntis ist von Mai bis Oktober begehbar.
Text Sybille Brütsch-Prévôt
Weitere Informationen unter: naturerlebnispark.ch/erlebnis/ appenzeller-scheibenweg
Sommeraktion
Mit dem Buchungscode «Sommer26» von 25 Prozent Rabatt profitieren und die Schwägalp entdecken. Gültig auf Übernachtung inkl. Frühstück im «Säntis –das Hotel» im Juli oder August.
Olten, direkt an der Aare gelegen, überrascht mit einer sehr sehenswerten historischen Altstadt und einer ausgedehnten Fussgängerzone. Sie ist umgeben von Wäldern und somit idealer Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise direkt in die Natur. Besonders empfehlenswert: Tüfelsschlucht mit Belchenfluh, Jurahöhen-Tour, Säli-Schlössli, Waldwanderweg am Born, Aareuferweg Olten – Aarau, Ballypark oder Schloss Wartenfels.
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Nur beim Kauf in einer stationären Apotheke oder Drogerie gültig. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten oder Promotionen. Nicht gültig in Onlineshops.
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Der Sommer liegt näher als gedacht
Manchmal beginnt ein Weltklasse-Erlebnis nicht am Flughafen, sondern am Seeufer, auf einer Terrasse, am Rand eines Rebbergs oder dort, wo über glühender Kohle langsam der Abend hereinbricht. Der Schweizer Sommer zeigt, dass Lebensqualität nicht zwingend Distanz braucht, sondern Aufmerksamkeit für das Nahe.
Wenn die Tage länger werden, verschiebt sich der Rhythmus. Die Stadt öffnet sich nach draussen, Parks werden zu Treffpunkten, Uferwege zu kleinen Fluchten und Bergtäler zu Räumen, in denen der Alltag für einige Stunden leiser wird. Die Schweiz ist dafür besonders prädestiniert: kurze Wege, starke regionale Identitäten und eine Landschaft, die zwischen urbanem Leben, Wasser, Alpen und Kulturlandschaften ständig neue Kontraste schafft. Dass dieses Bedürfnis nach nahen Erlebnissen wächst, zeigen die Zahlen zum Tourismus: In der Sommersaison 2025 verzeichnete die Schweizer Hotellerie gemäss Bundesamt für Statistik den dritten Besucherrekord in Folge – und das aus guten Gründen. Die Kunst der nahen Ferne
Das Besondere am Schweizer Sommer liegt in der Nähe seiner Gegensätze. Am Morgen beginnt ein Arbeitstag in der Stadt, am Nachmittag führt eine Zugfahrt an den See und wenige Stunden später eröffnet sich ein Bergpanorama. Diese Nähe macht Erlebnisse nicht kleiner, sondern zugänglicher. Weltklasse meint nicht immer das Spektakuläre, sondern auch die Qualität der Komposition: gutes Essen, klare Luft, Wasser, Bewegung und Menschen, die zusammenkommen.
Der Schweizer Sommer muss sich nicht an fernen Destinationen messen, um gross zu wirken. Seine Stärke liegt in der Verbindung von Landschaft und Handwerk, Bewegung und Genuss, Stadt und Natur. Er bietet nicht nur eine einheitliche Erzählung, sondern viele kleine Bühnen: die Gelateria an der Ecke, den Rebberg über dem See, die Feuerstelle am Abend, den Trail im Wald oder das Thermalwasser nach einem langen Tag. Lebensgefühl im Freien
Der Schweizer Sommer entfaltet sich oft dort, wo der Alltag nach draussen rückt: am Wasser, auf dem Wanderweg und unter freiem Himmel mit Blick auf die Berge. Möglichkeiten gibt es genug. Schweiz
Tourismus verweist auf Baden in Seen und Flüssen, Wandern, Velofahren und Mountainbiken; allein das Netz markierter Wanderwege umfasst über 65 000 Kilometer. Doch was den Sommer wirklich ausmacht, lässt sich nicht nur in Routen und Kilometern messen. Es sind die kleinen Momente dazwischen: der Sprung ins kühle Wasser, der Blick von oben ins Tal, der Fahrtwind in den Haaren oder ein Picknick, das ungeplant bis in den Abend hinein dauert.
Besonders spürbar wird dieses Lebensgefühl rund ums Feuer. Grillieren ist im Sommer mehr als eine Art, Essen zuzubereiten. Es bringt Menschen zusammen, schafft Atmosphäre und verlangsamt den Abend auf angenehme Weise. Wenn Flammen flackern, Glut knistert und Rauch durch die warme Luft zieht, verändert sich die Stimmung. Aus einfachen Zutaten entsteht ein gemeinsamer Moment, aus einer Mahlzeit
ein Erlebnis. Gerade weil das Feuer so ursprünglich wirkt, passt es perfekt in eine Zeit, in der viele wieder mehr Nähe, Ruhe und Präsenz suchen.
Regeneration im Wasser
Zum aktiven Sommer gehört auch die Regeneration. Wer wandert, bikt, schwimmt oder lange draussen unterwegs ist, sucht nicht immer zwingend das nächste Abenteuer, sondern einen Moment, in dem Körper und Kopf wieder zur Ruhe kommen. Wasser spielt dabei eine besondere Rolle. Es kühlt, trägt, erdet und bringt den Körper nach Anstrengung wieder in einen eigenen Takt.
Auch Thermalbäder und Spa-Landschaften fügen sich hier natürlich ein. Sie verbinden Erfrischung mit Erholung und schaffen einen Kontrapunkt zur sommerlichen Aktivität. Am Ende steht oft
dasselbe Bedürfnis: den Tag nicht einfach ausklingen zu lassen, sondern ihn bewusst abzurunden – mit Wärme, Wasser und einem Moment echter Ruhe.
Genuss im Handwerk
Der Sommer lebt aber auch von einfachen Dingen. Ein gutes Gelato ist dafür ein beinahe perfektes Beispiel. Es braucht keine grosse Inszenierung, sondern gute Zutaten, handwerkliche Präzision und ein Gespür für Balance. In einer Kugel Pistazien-, Zitronen- oder Stracciatella-Glacé verdichtet sich, was sommerlicher Genuss sein kann: kühl, unmittelbar, leicht und doch erstaunlich anspruchsvoll. Ähnlich verhält es sich mit lokalem Wein. Die Schweiz ist zwar klein, verfügt aber über eine bemerkenswerte Vielfalt an Weinlandschaften. Rebflächen liegen an Seeufern, entlang von Flüssen, auf Terrassen und in alpinen Lagen; Swiss Wine beziffert die Schweizer Rebfläche auf 14 469 Hektar. Gerade im Sommer wird aus Wein mehr als ein Produkt. Ein Glas Chasselas am Wasser, ein Pinot Noir aus der Region oder ein Tessiner Merlot zum Essen erzählen von Klima, Boden, Handwerk und Herkunft. Genuss wird dadurch nicht exklusiv, sondern konkret: Er bekommt einen Ort.
Ein Sommer mit eigener Handschrift
Der Wert des Sommers liegt also nicht nur in der ausufernden Inszenierung, sondern in seiner unmittelbaren Vielfalt. Grosse Erlebnisse müssen nicht immer mit grosser Distanz verbunden sein. Sie entstehen auch dort, wo bekannte Orte neu wahrgenommen, regionale Qualität bewusst gepflegt und einfache Momente mit Liebe zum Detail gestaltet werden. Der Schweizer Sommer ist kein Kompromiss zur weiten Reise, sondern eine eigene Einladung: näher hinzuschauen, langsamer zu geniessen und die Vielfalt vor der eigenen Tür als das zu erleben, was sie ist –ein Stück Lebensqualität auf höchstem Niveau.
Text Walter Nogueira
Smart Grilling: Mehr Zeit für Genuss, Gäste und unvergessliche Sommermomente
Der Schweizer Sommer spielt sich draussen ab. Auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon kommen Freund:innen und Familien zusammen und aus einem gewöhnlichen Abend wird ein besonderes Erlebnis. Im Mittelpunkt steht dabei oft der Grill. Er ist längst mehr als ein Kochgerät – er ist Treffpunkt, Genussort und Herzstück vieler Sommerabende.
Gleichzeitig sind die Ansprüche an das Grillieren gestiegen. Wer Gäste bewirtet, möchte perfekte Ergebnisse erzielen, ohne den ganzen Abend neben dem Rost stehen zu müssen. Genau hier setzt einer der wichtigsten Grilltrends des Jahres 2026 an: Smart Grilling. BBQ-Weltmarktführer Weber hebt das intelligente Grillieren auf ein neues Niveau und macht die smarte Technologie erstmals über alle Grillarten hinweg verfügbar – von Gas über Holzkohle bis hin zu Elektro. Das Ergebnis: Der Grillprozess wird planbarer, während Gastgeber:innen den Abend deutlich entspannter mit ihren Liebsten geniessen können. Tradition trifft Technologie Grillieren lebt von Emotionen. Von den unverwechselbaren Grillaromen, vom Zischen eines Steaks auf dem heissen Rost und von der Vorfreude auf das gemeinsame Essen. Smart Grilling ersetzt diese Traditionen nicht – es ergänzt sie sinnvoll.
Weber vernetzt Grills, Temperaturfühler und die Weber Connect® App zu einem smarten BBQÖkosystem, das umfassender als je zuvor ist. Grillmeister:innen erhalten präzise Informationen über Temperaturen, Garstufen und den optimalen Zeitpunkt für den nächsten Schritt. Statt ständig den Deckel zu öffnen oder Temperaturen zu kontrollieren, genügt ein Blick auf das Smartphone.
„Smart Grilling verbindet Tradition mit Innovation und zeigt, dass perfekte Grillergebnisse planbar und für alle möglich sind“, so Daniel Ipser, Geschäftsführer von Weber-Stephen Schweiz.
Davon profitieren nicht nur Einsteiger:innen, denn der Nutzen zeigt sich unabhängig vom Erfahrungsniveau. Wer zum ersten Mal ein grösseres BBQ ausrichtet, erhält zusätzliche Sicherheit. Ambitionierte Grillfans wiederum können auch anspruchsvolle Gerichte präzise steuern.
Mehr Freiheit für Gastgeber:innen Der grösste Vorteil intelligenter Grilltechnologie liegt nicht allein in der Kontrolle. Viel wichtiger ist die neu gewonnene Freiheit. Wer schon einmal einen Sommerabend als Gastgeber:in verbracht hat, kennt die Situation: Während die Gäste miteinander plaudern, wandert der Blick immer wieder zum Grill. Ist die Temperatur noch richtig? Muss nachgelegt werden? Ist das Fleisch bereits gar?
Smart Grilling übernimmt einen grossen Teil dieser Überwachung. Die Technik kontrolliert Temperaturen, informiert über den Garfortschritt und unterstützt bei der Planung des perfekten Zeitpunkts zum Servieren. Dadurch bleibt mehr Raum für Gespräche, für gemeinsame Erlebnisse und für jene entspannten Momente, die einen gelungenen Sommerabend ausmachen.
Smarte Innovationen für Holzkohle und Gas Eine besondere Premiere feiert Weber im Bereich Holzkohle. Mit dem Performer Premium Smart und dem Performer Smart präsentiert das Unternehmen seine ersten smarten Holzkohlegrills. Das System reguliert die Luftzufuhr automatisch und hält dadurch die gewünschte Temperatur über viele Stunden konstant. Gerade bei sogenannten Long Jobs wie Pulled Pork, Spareribs oder Brisket bietet dies einen entscheidenden Vorteil. Gerichte, die bisher viel Erfahrung und permanente Kontrolle erforderten, gelingen nun deutlich entspannter – und in jener Qualität, die Grillfans schätzen. Selbst bestehende Weber-Holzkohlegrills lassen sich mit einem neuen smarten Steuerungsring nachrüsten, der die Temperaturregelung automatisiert und das klassische Grillieren um intelligente Unterstützung erweitert.
Ein weiteres Highlight im Gasgrillsegment sind die neuen smarten Modelle der beliebten GENESIS®und SPIRIT®-Reihen. Ausgestattet mit Wi-Fi®- und Bluetooth®-fähigen Digitalthermometern liefern sie laufend präzise Daten zum Grillprozess und unterstützen dabei, optimale Ergebnisse zu erzielen. Mit dem neuen GENESIS® Smart setzt Weber zusätzlich auf eine leistungsstarke Sear Zone für intensive Hitze und
perfekte Grillmuster. Gleichzeitig sorgen praktische Arbeitsflächen und die WEBER WORKS-Zubehörwelt für einen reibungslosen Ablauf beim Grillieren.
Mehr Zeit für das Wesentliche Smart Grilling erleichtert die Kontrolle am Grill, ohne das eigentliche Erlebnis zu verändern. Die Technik übernimmt Aufgaben im Hintergrund und unterstützt dort, wo Präzision gefragt ist.
So wird aus einem Grillabend mehr als nur eine Mahlzeit. Er wird zum Treffpunkt für Familie und Freund:innen, zum Ort für Gespräche, Genuss und Erinnerungen, die für immer bleiben. Genau dafür schafft Weber mit Smart Grilling den nötigen Freiraum – und macht den Schweizer Sommer noch ein Stück genussvoller.
Weitere Informationen unter: weber.com
Bild iStockphoto/Maleo Photography
«Unser
Feuerherd
macht
aus einem einfachen Grillabend ein gemeinsames Erlebnis»
Roger Schoch Geschäftsleiter
Roger Schoch, Geschäftsleiter von Asgard Swiss, erklärt im Interview, weshalb sein Produkt weit mehr ist als ein Grill, warum Schweizer Qualität entscheidend ist und weshalb das gemeinsame Kochen im Garten immer beliebter wird. Herr Schoch, der Markt bietet viele Feuerschalen und Grills an. Was unterscheidet den Asgard Feuerherd? Der grösste Unterschied ist das Erlebnis. Früher stand meistens eine Person am Grill, während die anderen auf das Essen warteten. Heute läuft das ganz anders. Die Gäste stehen gemeinsam ums Feuer, jeder hält ein Getränk in der Hand und hilft beim Grillieren oder Kochen mit. Das Feuer wird automatisch zum Treffpunkt. Nach dem Essen bleibt man sitzen, unterhält sich und geniesst die Atmosphäre wie an einem Lagerfeuer. Genau das möchten wir ermöglichen. Ich sage oft: Ich grilliere nicht mehr allein – wir grillieren
miteinander. Der Feuerherd schafft Begegnungen und macht den Garten zum Wohnraum im Freien. Das unterscheidet ihn von einer klassischen Feuerschale oder einem gewöhnlichen Grill. Hinzu kommen zahlreiche praktische Vorteile. Wir verfügen als einziger Anbieter über eine integrierte Ascheschublade. Vor dem Grillieren lässt sich die Asche mit wenigen Handgriffen entfernen – sauber und ohne mühsames Ausschaufeln. Zudem sorgt eine optimierte Luftzirkulation dafür, dass das Holz ideal abbrennt und deutlich weniger Rauch entsteht.
Warum sprechen Sie bewusst von einem Feuerherd und nicht von einem Grill?
Weil man damit viel mehr machen kann als nur Fleisch grillieren. Mit dem passenden Zubehör wie zum Beispiel der Backhaube wird der Feuerherd zum Pizzaofen, Backofen oder zur ganz allgemein zur Kochstelle. Man kann grillieren, kochen, backen, smoken. Auch Raclette, Fondue, Paella oder ein Risotto gelingen problemlos.
Ich bereite oft ein komplettes Menü darauf zu. Während das Fleisch grilliert, hängt der Risotto-Topf parallel über dem Feuer. Zum Schluss kommt noch ein Schokoladenküchlein oder ein Dessert aus dem Backofen. Vom Apéro bis zum Dessert lässt sich alles draussen zubereiten. Deshalb sprechen wir bewusst von einem Feuerherd und nicht einfach von einem Feuerschalengrill.
Welche Rolle spielt die Qualität?
Eine sehr grosse. Unsere Kundinnen und Kunden investieren bewusst in ein hochwertiges Produkt. Deshalb achten wir auf robuste Materialien, präzise Verarbeitung und eine durchdachte Konstruktion. Der Feuerherd ist für den ganzjährigen Einsatz konzipiert und wiegt über 100 Kilogramm. Er ist kein Wegwerfprodukt. Falls nach vielen Jahren Gebrauchsspuren entstehen, bieten wir einen Auffrischungsservice an. Der Feuerherd wird sandgestrahlt, neu beschichtet und sieht danach wieder aus wie neu. Ich sage jeweils: Das ist ein Produkt, das man sogar vererben darf.
Ihre Zielgruppe?
Das sind Menschen, die gerne Gäste empfangen und bewusst Zeit mit Familie oder Freunden verbringen. Sie suchen nicht einfach einen Grill, sie schaffen einen Ort für gemeinsame Erlebnisse. Es sind Genussmenschen und Gastgebende, die Qualität, Funktionalität und Swiss Made schätzen und bereit sind, in ein langlebiges Produkt zu investieren.
Welche Trends beobachten Sie generell im Outdoor-Bereich?
Der Garten wird immer stärker zum erweiterten Wohnraum. Die Menschen möchten ihre Freizeit draussen verbringen und gemeinsam kochen, statt nur schnell etwas zu grillieren. Gleichzeitig verlängert sich die Saison. Wir nutzen den Feuerherd auch im Winter – etwa für Fondue oder Raclette. Rund ums Feuer ist es angenehm warm und die Atmosphäre ist einzigartig. Heute geht es wieder vermehrt um die wertvolle gemeinsame Zeit und besondere Erlebnisse.
Welche Neuerungen und Ergänzungen sind noch geplant?
Aktuell bringen wir eine neue Rotisserie auf den Markt. Damit lassen sich beispielsweise Poulets oder Braten mit dem Drehspiess schonend über dem Feuer zubereiten. Kleiner Geheimtipp: Damit kann man übrigens auch herrliches Popcorn mit einem leichten Raucharoma zum Apéro zaubern – natürlich auch direkt vom Feuerherd. Es ist unser Anspruch, laufend weitere Funktionen und Zubehör zu entwickeln und
greifen auch Ideen unserer Kundinnen und Kunden auf. So wächst das System kontinuierlich weiter. Sie nutzen den Feuerherd selbst intensiv. Was begeistert Sie persönlich daran? Mich fasziniert immer wieder, wie sich Menschen ganz selbstverständlich ums Feuer versammeln. Niemand muss dazu aufgefordert werden. Jeder möchte mithelfen, Holz nachlegen oder etwas zubereiten. Aus einem einfachen Grillabend wird ein gemeinsames Erlebnis. Genau das ist für mich die eigentliche Stärke des Asgard Feuerherds – er bringt Menschen zusammen und schafft Erinnerungen, die weit über das Essen hinausgehen. Alle Infos zum Feuerherd unter: www.feuerherd.ch
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Der Sommer im Glas – für jeden Moment der passende Wein
Lange Sommerabende, Grillduft und entspannte Stunden am Wasser oder auf dem Balkon – der Sommer schmeckt nach Leichtigkeit. Die Smith & Smith Wine Company hat die passenden Weine dazu.
Im Sommer darf Wein unkompliziert sein. Er soll erfrischen, überraschen und vor allem zum Anlass und zum Essen passen. So kann es auch zum Cervelat oder zur Bratwurst vom Grill ein Rotwein in der richtigen Temperatur sein oder ein prickelnder, charmanter Rosé aus Frankreich. Mutig zu kombinieren, ist im Sommer das richtige Rezept. Es passt, was richtig scheint und zur Unbeschwertheit des Sommers passt. Ganz ohne starre Regeln. Das ist auch die Philosophie von Smith Lives Wine. Ein verspieltes und offenes Angebot, ganz nach dem nicht einschränkenden Motto: Drink different!
Das mediterrane Feeling auf der Terrasse Wenn die Temperaturen steigen, wird auf Salate, Fisch, Meeresfrüchte oder sommerliche Gemüsegerichte umgestellt. Dazu passen frische Weissweine mit lebendiger Säure und feinen Zitrus- oder Kräuternoten. Sie wirken leicht, beleben den Gaumen und unterstützen den Geschmack der Speisen. Für den Apéro am See oder auf der Terrasse eignet sich beispielsweise der Entre deux Mères AOC 2025 aus dem französischen Entre deux Mers hervorragend. Seine frische, unkomplizierte Art macht ihn zum idealen Begleiter für Oliven, Antipasti oder eine leichte Sommerplatte. Auch zu einer Quiche, einem Ziegenkäse oder einem knackigen Sommersalat entfaltet er seine Stärken und sorgt für einen frischen Auftakt in einen langen Sommerabend. Diesen speziellen Wein kann man jetzt neben vielen anderen in der «Smith & Smith»-Sommer-Promo zum reduzierten Preis kennenlernen.
Romantik pur für ein Tête-à-Tête Kaum ein Wein verkörpert den Sommer so sehr wie Rosé. Von zartem Lachsrosa bis kräftigem Pink, von trocken bis fruchtig. Rosé ist vielseitig und passt zu fast jeder Gelegenheit. Ob Picknick auf der Wiese, mediterrane Küche, Grillgemüse oder eine Platte mit Käse und Antipasti. Rosé verbindet Frische mit feiner
Fruchtigkeit und sorgt für entspannte Feriengefühle auch an einem Wochenende. Für den Bootsausflug oder den lauen Abend am Wasser empfiehlt sich der elegante L'été avec Deux Frères IGP Bio aus der Provence aus der Sommer-Promo. Romantik pur auch für ein Tête-à-Tête. Seine feinen Fruchtaromen und seine Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter, wenn der Tag langsam ausklingt und der Sommer seine schönsten Seiten zeigt.
Überraschende Kombinationen Der Rotwein muss im Sommer keineswegs Pause machen. Entscheidend ist die Wahl des Stils. Elegante, nicht zu schwere Rotweine harmonieren hervorragend mit Grillklassikern wie Rind, Lamm oder würzigen Gemüsegerichten, aber auch zum Cervelat oder zur
Bratwurst. Beispielsweise der Parada de Atauta DO 2022 aus der Ribera del Duero. Mit seiner ausgewogenen Struktur begleitet er saftiges Fleisch ebenso überzeugend wie grilliertes Gemüse. Wer den Rotwein im Sommer leicht gekühlt serviert, erlebt ihn von einer überraschend frischen Seite. So entfalten sich seine Fruchtaromen besonders schön und der Wein wirkt auch an warmen Tagen angenehm ausgewogen.
Genuss kennt auch alkoholfrei Wer auf Alkohol verzichten möchte, hat bei Smith & Smith ebenfalls eine grosse Auswahl. Alkoholfreie Alternativen überzeugen heute mit überraschender Frische und viel Geschmack. Sie sorgen für unbeschwerten Genuss für jede Gelegenheit. Ein erfrischender alkoholfreier Spritz passt ebenso
gut zum Apéro wie zu einer kleinen Auszeit in der Seebadi im Schatten der Bäume. Er sorgt Schluck für Schluck für pure Lebensfreude und Glückseligkeit –berauschende Leichtigkeit, aber ganz ohne Alkohol!
Es zählt der Moment
Der beste Sommerwein ist nicht unbedingt der teuerste oder bekannteste. Es ist jener, der zum Augenblick passt. Zum Lachen mit Freunden, zum Abendessen unter freiem Himmel oder zum Sonnenuntergang auf dem Balkon. Wer Wein nach Genussmoment statt nach festen Regeln auswählt, entdeckt oft ganz neue Lieblingskombinationen. Der Sommer hat dafür unzählige Gelegenheiten, Neues zu probieren und den eigenen Geschmack zu entdecken. Mal frisch und leicht, mal elegant und kräftig. Entscheidend ist nicht die Etikette, sondern der Moment.
Jetzt noch mehr Sommer entdecken
Auf der Website von Smith & Smith mit den Sommeraktionen warten jetzt sorgfältig ausgewählte Weine und alkoholfreie Spezialitäten für alle Gelegenheiten. Vom knackig-frischen Weisswein über sprudelnden Mousseux bis zum charaktervollen Rotwein – alles Angebote, die den Sommer noch ein bisschen besser machen. Einfach den QR-Code scannen und inspirieren lassen!
Weitere Informationen unter: smithandsmith.ch
Smith & Smith Wine • Brandreport
Die Grundzüge der Käsehistorie
Die Schweiz als Käsenation zu bezeichnen, wirkt schon beinahe abgedroschen. Dabei gibt es historische Gründe, weshalb Käse zu den urtypischen Schweizer Traditionen gehören. Eine unvollständige Geschichte des Käses – mit Löchern.
Der Beginn der Käseherstellung und wie sie genau zustande kam, liegt noch in der Dunkelheit der Vorgeschichte verborgen. Fakt ist, dass die Käseproduktion in grösserem Masse die Haltung domestizierter, Milch gebender Tiere voraussetzt wie beispielsweise Schafe, Kühe und Ziegen. Es wird davon ausgegangen, dass unterschiedliche Kulturen zu verschiedenen Zeiten auf die Prozesse der Milchgärung und -gerinnung stiessen. Die zwei bedeutendsten Käsearten sind Sauermilchkäse und Labkäse. Vereinfacht ausgedrückt wird Ersterer durch Milchsäurebakterien und Wärme dickgelegt, bevor die Molke abgeschieden wird. Mit diesem Herstellungsverfahren lassen sich etwaige Frischkäsesorten erzeugen. Dahingegen werden im Spektrum von Weich- bis Extrahartkäse die Milcheiweisse mit Lab, ein Enzymgemisch, das in Kälbermägen vorkommt, ausgefällt. Die eingedickte Milch oder Dickete wird geschnitten, durch Erwärmung und/oder Pressung getrocknet und gereift.
Vorteile früh erkannt
Die Verarbeitung von Milch zu Käse ist nicht nur eine Laune der Menschen. Sie bietet diverse Vorzüge, die zuweilen auch überlebenswichtig waren. Denn Milch wird durch die Verkäsung einerseits haltbarer und andererseits transportfähig. Insbesondere in den komplexer werdenden Gesellschaftsstrukturen früher Zivilisationen konnte dadurch das Nahrungsangebot bereichert und Engpässe umgangen werden. Zudem waren die vorzeitlichen Menschen laktoseintolerant. Durch
Brandreport • Schweizer Alpkäse
Sdie Milchverarbeitung liess sich der Laktosegehalt senken, wodurch die Erzeugnisse verträglicher wurden.
Der älteste Hinweis auf Käseproduktion wurde in Form eines Tongefässes mit löchrigem Boden im nordpolnischen Kujawien gefunden. Der chemische Nachweis von Milchfettenüberresten an den Scherben deutet darauf hin, dass in Europa bereits in der Jungsteinzeit vor etwa 7500 Jahren Milch verarbeitet wurde. Ab etwa 3000 Jahren vor unserer Zeitrechnung lassen sich in Mesopotamien schriftliche und bildliche Darstellungen von Milchprodukten belegen. Die frühesten überdauernden Käseklümpchen sind 3800 Jahre alt und stammen aus einem BronzezeitGrab in der chinesischen Region Xinjiang. Auch von den griechischen, ägyptischen, keltischen und römischen Zivilisationen ist bekannt, dass sie Milch verarbeiteten.
Die Anfänge der Tradition Auf dem heutigen Gebiet der Schweiz belegen laut dem Historischen Lexikon der Schweiz Tierknochenfunde, dass Nutztiere gehalten wurden. Die Voraussetzungen für die Käseproduktion waren also gegeben, obwohl sich noch keine Belege für die Verkäsung zu dieser Zeit finden lassen. Man muss aber davon ausgehen, dass Kelten Milch als Lebensmittel verwendeten und vermutlich Sauermilchkäse daraus herstellten. Der Herstellungsprozess durch Lab fand wahrscheinlich durch das Römische Imperium Verbreitung. So stammt das Wort «Käse» vom lateinischen «caseus» ab, das «Gegorenes, sauer Gewordenes» bezeichnete.
Mit Zusammenbruch des Römischen Reiches verschwand auch die grossflächige Labkäserei aus dem helvetischen Gebiet. Das Wissen scheint aber nicht verloren gegangen zu sein, obwohl nicht bekannt ist, welche Arten von Käse im frühen Mittelalter hergestellt wurden. Ab dem 13. Jahrhundert ist die Verkäsung wieder durch Urkunden belegbar und ab dem 15. Jahrhundert verbreitet sich die Labkäserei erneut weitläufig.
Von den Bergen in die Täler Der Ursprung des Schweizer Käses, wie wir ihn heute kennen, liegt in den Alpen. Die Bevölkerung in den Bergen war noch relativ schlecht erschlossen und Getreide wurde vor allem in den Tälern angebaut. Aus diesen Gründen wurde die Milch vor Ort zu Käse verarbeitet, um sie länger lagern zu können und ohne Hunger durch den Winter zu kommen. Erst noch zur Selbstversorgung bestimmt, wurde der Schweizer Alpkäse bald zum Exportschlager. Hart- und Extrahartkäse lassen sich gut transportieren und die Lust der Stadtbevölkerung und jener des umliegenden Auslands wuchs zusammen mit dem Angebot. In der Folge wurde die Käseherstellung zu einem Hauptberuf und auch in den Tälern entstanden unzählige Käsereien, besonders ab dem 19. Jahrhundert. Obschon Alpkäse eine begehrte Delikatesse war, kam es durch die Talkäsereien, den günstigeren Milchpreisen und den Einbruch der Finanzmärkte von 1873 zu einem Preiszerfall. Trotz Käseboom konnte der Alpkäse nicht mithalten und geriet ins Hintertreffen.
Das 20. Jahrhundert
Gelitten hat dennoch die gesamte Käsewirtschaft und es brach eine Exportkrise aus. Eigens um den Käsemarkt im In- und Ausland zu stärken, wurde 1901 die Eidgenössische Forschungsanstalt für Milchwirtschaft errichtet. Im selben Zeitraum und zum gleichen Zweck organisierten sich die Milchund Käseproduzierenden in Verbänden. Die freie Wirtschaft fand mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs aber ein jähes Ende. Die Käsewirtschaft wurde durch starke Reglementierungen seit 1914 durch die Genossenschaft Schweizerischer Käseexporteure (ab 1921 die Schweizerische Käseunion) gestützt. Die Genossenschaft übernahm den produzierten Käse, förderte die Qualität und setzte die Verkaufspreise fest. Während dem Zweiten Weltkrieg bestand ein Exportverbot, welches erst 1948 aufgehoben wurde. Der Käsemarkt erholte sich danach nur langsam und die Käseunion geriet zunehmend in die Kritik. Die überhöhte Bürokratie soll laut Avenir Suisse Innovation und Eigeninitiative behindert haben und sorgte für finanzielle Verluste. Die Käseunion wurde schliesslich 1999 aufgelöst. Der freiere Käsemarkt hat vor allem zur Folge, dass die Konsumierenden in den Genuss von traditionellen wie auch neuen Varietäten kommen. Die Beliebtheit blieb über die Jahrhunderte konstant und ist bis heute ein identitätsstiftendes Traditionsprodukt.
Text Kevin Meier
Wasser, Flora, Fauna und viele Alpgeschichten
chweizer Alpkäse ist aufgrund seiner Ursprünglichkeit und Nachhaltigkeit sehr beliebt. Die Bezeichnung darf Alpkäse nur tragen, wenn er aus der Milch von Kühen, Ziegen oder Schafen hergestellt wird, die auf der Alp weiden – im Gegensatz zum Bergkäse wird er nur im Sommer und nur auf der Alp hergestellt. Auf der nächsten Wandertour kann man eine der 1250 Alpkäsereien unter www.schweizeralpkaese.ch/ alp-erleben/alpen besuchen und sich vor Ort ein Bild der traditionellen Käseherstellung machen. Die interaktive Karte bietet einen Überblick über die Alpkäsereien, die einen authentischen Einblick in die spannende Welt des Alpkäses gewähren.
Jessica und Raphael Rinnerthaler von Moosbühlen BE unterstreichen im Blogbeitrag vom 30. März 2026 auf www.schweizeralpkaese.ch/alpgeschichten/alpgeschichten/ wasser-und-strom, dass auf der Alp das Wasser nicht selbstverständlich vorhanden ist: «…, wenn zu wenig rinnt, stellt das den ganzen Alpbetrieb vor grosse Herausforderungen. Ein grosser Teil vom Wasser, welches wir auf der Alp brauchen, ist Trinkwasser für die Tiere. Damit wir das vorhandene Wasser nicht verschwenden, fliesst es auf dem Weg ins Tal immer durch mehrere Brunnen. Es ist auch von Vorteil, wenn es auf jeder Weide mehrere Brunnen für die Tiere gibt. Wo Wasser besonders rar ist, stellen wir Brunnen mit Schwimmern auf. Bei diesen Brunnen fliesst das Wasser nicht am offenen Hahn hindurch, sondern wird bei zu tiefem Wasserstand automatisch wieder aufgefüllt.»
Die Flora der Alpen ist geprägt durch eine hohe Biodiversität. Auf Alpweiden wachsen zahlreiche Pflanzen mit heilender Wirkung. Katharina Rhyner beschreibt fünf Heilpflanzen in ihrem Blogbeitrag vom 17. Juli 2024 auf www.schweizeralpkaese.ch/alpgeschichten/ alp-stories/heilpflanzen-der-alpen :
Johanniskraut (Hypericum)
Das goldgelb blühende Johanniskraut kommt auf Trockenwiesen, Waldlichtungen und Waldrändern vor. Erkennbar ist es …
Augentrost (Euphrasia officinalis)
Euphrasia wird 5–25 cm hoch. Die Blüten sind weissrosa mit einem gelben Fleck. Augentrost wächst …
Thymian (Thymus)
Thymian ist ein Lippenblütengewächs mit weiss-rosa Blüten. Er mag flachgründige, steinige, trockene und kalkreiche, warme Standorte. In den Alpen wächst …
Livia von der Oberstockenalp BE beschreibt am 4. Juni 2026 unter www.schweizeralpkaese.ch/alpgeschichten/ alpgeschichten/was-rund-um-die-oberstockenalp-alleslebt-und-blueht, welche Tiere sie rund um die Alp beobachtet: «Direkt am Wanderweg gibt es noch Spuren von Wildschweinen, die letztes Jahr zünftig ihre Zeichen hinterlassen haben. Bei der Alphütte angekommen, sahen wir mehrere Gämsen und den Milan aus nächster Nähe. Dazu hört man immer wieder das «Guggugg» der Kuckuck-Männchen. Murmeli sind mir ebenfalls schon fast vor die Füsse gelaufen. Bei etwas nasserem Wetter freue ich mich jedes Mal, wenn ich einem «Rägemoli» (Alpensalamander) begegne.»
Die Alpmilch und somit auch der Alpkäse sind aufgrund der Alpkräuter und -gräser besonders gehalt- und geschmackvoll. Die handwerkliche
Alpkäseherstellung kennt keine Pasteurisierung oder Homogenisierung. Dadurch bleiben nicht nur der besondere Geschmack, sondern auch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Alpmilch ist zudem reich an ungesättigten Fettsäuren (unter anderem Omega-3). Diese verbessern die Blutfettwerte, weisen gerinnungsund Arteriosklerose-hemmende Eigenschaften auf und sind somit gut für das Herz-Kreislauf-System.
Weitere Informationen unter: schweizerkaese.ch
Kühe auf der Alp Moosbühlen BE
Tiro-Speicherofen – gesund leben und gesund wohnen.
Eine Investition die sich für ihre Familie und ihr Haus lohnt.
Lassen Sie sich während Stunden von der wohligen Strahlungswärme verwöhnen. Die Rauchgaszüge und der Speicherkern machen den Unterschied. Erleben und geniessen Sie die gemütliche Atmosphäre vor dem sichtbaren Feuer. Mit dem Know-how der traditionellen Kachelofentechnik schaffen wir eine optimale Energienutzung und damit einträgliche Einsparungen der Heizkosten. Die Strahlungswärme ist mit der Sonne zu vergleichen. Der Mensch braucht Strahlungswärme. Unser Körper ist seit Jahrtausenden an die milde Strahlungswärme der Sonne gewöhnt. Sie wird für den Stoffwechsel benötigt. Im täglichen Leben – besonders während der 8-monatigen Heizperiode, haben wir nur wenig Gelegenheit diese Wärme zu geniessen. Unsere Speicheröfen werden durch die Führung der gemauerten Rauchgaszüge komplett und gleichmässig erwärmt. Die Speicherzeit, respektive die Wärmeabgabe erfolgt während 12 bis 24 Stunden.
Ein Sprung ins Wasser. Ein Lachen auf dem Steg. Ein Picknickkorb voller guter Dinge. Manchmal braucht der Sommer nicht mehr, um ganz da zu sein.
Kaki Spuma Original ist die erfrischende Kakifrucht-Schorle für See, Steg und Apéro. Mit Früchten aus Italien, entwickelt in Winterthur, verbindet sie italo-schweizerisches Lebensgefühl mit fruchtiger Leichtigkeit.
Die Idee entstand aus einer Kindheitserinnerung: Claudio Pavin entdeckte die Kaki im Garten seiner Grosseltern in Italien. Jahre später wurde daraus eine Schorle, die anders schmeckt als das Gewöhnliche.
Jetzt in grösseren Filialen der Migros Ostschweiz erhältlich. Mehr entdecken auf kakispuma.ch
Draussen zu Hause
Der Sommer verschiebt die Grenzen des Wohnens. Was in kühleren Monaten hinter Fenstern, Vorhängen und geschlossenen Türen stattfindet, wandert nun nach draussen: der erste Kaffee am Morgen, das gemeinsame Essen am Tisch, ein ruhiger Abend mit Buch und Glas in der Hand. Garten, Balkon und Terrasse werden nicht mehr nur genutzt, sondern eingerichtet. Aus Aussenflächen entstehen Rückzugsorte, die dem Zuhause eine neue Leichtigkeit geben.
Lange galt der Garten vor allem als grüne Fläche, die gepflegt, gemäht und bepflanzt werden musste. Heute wird er stärker als Teil des Wohnens verstanden. Er ist nicht nur Kulisse, sondern Raum: zum Ausruhen, Zusammensein, Essen, Feiern oder auch Nichtstun. Es geht weniger um perfekte Ordnung und vielmehr um Atmosphäre. Ein Gartentisch darf Spuren des Sommers tragen, Kissen dürfen weich und lässig wirken, Pflanzen dürfen wachsen.
Damit eine Home-Oase entsteht, braucht es nicht zwingend viel Platz. Entscheidend ist, dass der Aussenbereich eine Funktion und eine Stimmung erhält. Ein kleiner Balkon kann mit einem runden Tisch, zwei Stühlen, Kräutertöpfen und einer Lichterkette zum Frühstücksort werden. Eine Terrasse kann mit Lounge, Sonnenschirm und Teppich die Rolle eines zweiten Wohnzimmers übernehmen und ein Garten kann in Zonen gegliedert werden: ein Platz zum Essen, eine Ecke zum Lesen, ein schattiger Bereich für heisse Nachmittage. Möbel, die bleiben dürfen
Gartenmöbel haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wo früher Klappstuhl, Kunststofftisch und Sonnenliege dominierten, stehen heute Möbel, die dem Innenraum näherkommen: modulare Sofas, Esstische aus Holz oder Stein, Sessel mit textilen Oberflächen, Outdoor-Teppiche und Beistelltische. Der Aussenbereich wird dadurch wohnlicher, aber
auch anspruchsvoller. Möbel im Freien müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch Hitze, Regen, UVStrahlung und Temperaturschwankungen aushalten.
Qualität zeigt sich deshalb nicht nur im Design, sondern in der Alltagstauglichkeit. Robuste Materialien, abziehbare Bezüge, wetterfeste Polster und stabile Konstruktionen machen den Garten entspannter nutzbar. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf Zeitlosigkeit. Wer Möbel wählt, die nicht einem kurzfristigen Trend folgen, schafft eine Basis, die über mehrere Sommer hinweg funktioniert. Die eigentliche Eleganz liegt oft in der bewussten Kuration: klare Formen, Farben und Materialien, die mit der Umgebung arbeiten.
Zwischen Sonne, Schatten und Struktur
Eine gelungene Garten- oder Terrassengestaltung beginnt nicht bei den Möbeln, sondern beim Rhythmus des Ortes. Wo steht morgens die Sonne? Wo wird es am Nachmittag heiss? Welche Ecke ist windgeschützt, welche wirkt offen? Erst aus diesen Beobachtungen ergibt sich, welcher Platz sich wofür eignet. Ein Essbereich braucht meist Nähe zum Haus, während eine Lounge eher vom Schatten, von Pflanzen oder einem Blick ins Grüne lebt.
Schatten ist dabei mehr als ein praktischer Schutz. Er strukturiert den Raum und schafft Geborgenheit. Sonnenschirme, Pergolen, Markisen oder leichte Vorhänge geben Aussenflächen eine Art Dach, ohne
sie zu verschliessen. Auch Teppiche, Pflanzgefässe oder niedrige Sichtschutzelemente helfen, aus einer Fläche einen wohlfühlenden Ort zu machen.
Pflanzen, Licht und Atmosphäre Eine Home-Oase braucht Pflanzen. Sie bringen Farbe, Duft, Bewegung und Natürlichkeit in den Aussenraum. Gleichzeitig spenden sie Schatten, schaffen Sichtschutz und geben einem Ort Tiefe. Mediterrane Kräuter, Gräser, Lavendel, Hortensien oder heimische Stauden können je nach Lage unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Kräuter auf dem Balkon verbinden Gestaltung mit Alltag, grosse Töpfe rahmen Terrassen, Kletterpflanzen machen kahle Wände weicher.
Wenn der Tag langsam auskühlt, entscheidet das Licht über die Atmosphäre. Grelles Aussenlicht macht selbst die schönste Terrasse schnell funktional. Warmes, dezentes Licht hingegen verlängert den Abend und lässt den Garten ruhiger wirken. Mobile Leuchten, Laternen, Kerzen oder indirekte Beleuchtung entlang von Wegen und Pflanzen schaffen dabei die gewünschte Atmosphäre.
Kleine Flächen, grosse Wirkung Nicht jedes Zuhause verfügt über einen grossen Garten. Doch gerade kleine Aussenbereiche können besonders charmant sein. Auf einem Balkon zählt jeder Quadratmeter. Klappbare Möbel, stapelbare Stühle, schmale Pflanzgefässe, Wandregale oder
Sitzbänke mit Stauraum helfen, Platz zu sparen. Entscheidend ist, nicht zu viel zu wollen. Eine klare Idee wirkt stärker als viele Einzelstücke. Farben sollten dann vor allem die Persönlichkeit widerspiegeln und ein Gefühl von Wohlbefinden schaffen. Ob kräftig oder dezent, entscheidend ist, dass sie zu den Menschen passen, die den Raum nutzen und eine Atmosphäre erzeugen, in der man sich gerne aufhält.
Das Zuhause als Gefühl
Am Ende ist die Home-Oase weniger eine Frage der Grösse als der Aufmerksamkeit. Sie entsteht dort, wo Dinge zusammenwirken: ein bequemer Stuhl, der richtige Schatten, Pflanzen, die wachsen, ein Tisch, an dem Menschen gerne sitzen, Licht, das den Abend weicher wirken lässt. Gartenmöbel sind dabei nicht nur Ausstattung, sondern Einladung. Sie schaffen Orte, an denen der Sommer bleibt. So wird der Aussenbereich zum stillen Luxus des Alltags. Ein Zuhause fühlt sich dann besonders abgerundet an, wenn es drinnen Geborgenheit schenkt und draussen Weite. Genau zwischen diesen beiden Polen liegt die Sommeroase: offen genug für Sonne, Luft und Gäste und vertraut genug, um sich sofort angekommen zu fühlen.
Text Walter Nogueira
Modulare Designmöbel seit 2004
Hecken in Bestform – warum August
und September ideal für den
Formschnitt sind
Wenn der Sommer langsam seinen Höhepunkt überschreitet, verändert sich auch der Blick auf den Garten. Der Rasen wächst ruhiger, die Blumen stehen in voller Blüte und Hecken haben in den vergangenen Monaten deutlich an Volumen gewonnen. Was im Frühling frisch und klar wirkte, erscheint jetzt oft dichter, breiter und weniger strukturiert. Genau jetzt beginnt die ideale Zeit für den Formschnitt. August und September gelten als wichtige Monate, um Hecken, Sträucher und Ziergehölze gezielt zu pflegen, in Form zu bringen und für den Herbst vorzubereiten. Es geht nicht mehr um den grossen Rückschnitt – sondern um Präzision, Struktur und Pflege. Denn gerade gepflegte Hecken prägen den Charakter eines Gartens entscheidend mit. Sie schaffen klare Linien, gliedern Räume, bieten Sichtschutz und verleihen dem Aussenbereich Ruhe und Ordnung.
Warum der Spätsommer der perfekte Zeitpunkt ist Viele Gartenbesitzer unterschätzen die Bedeutung des Spätsommers für den Heckenschnitt. Dabei sprechen gleich mehrere Gründe für diese Jahreszeit.
Ein entscheidender Faktor ist das Wachstum selbst. Der zweite Wachstumsschub vieler Heckenpflanzen – der sogenannte Johannistrieb – ist nun weitgehend abgeschlossen. Das bedeutet: Die Pflanzen wachsen langsamer und behalten ihre frisch geschnittene Form deutlich länger. Vor dem Winter entstehen kaum noch starke Neuaustriebe.
Das sorgt für eine hohe Formstabilität und ein gepflegtes Erscheinungsbild bis in die kalte Jahreszeit.
Auch biologisch ist der Zeitpunkt ideal. Frische Schnittstellen haben während der meist noch milden Wochen genügend Zeit, sauber abzuheilen, bevor der erste Frost einsetzt. Das stärkt die Pflanze und reduziert mögliche Frostschäden an jungen Schnittstellen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Sonneneinstrahlung. Während die starke Sommersonne frisch freigelegte Blätter belasten oder sogar verbrennen kann, ist das Licht im Spätsommer deutlich milder. Das schont die Pflanzen zusätzlich. Nicht zuletzt spielt auch der Vogelschutz eine Rolle. In der Hauptbrutzeit sollte auf stärkere Schnittarbeiten möglichst verzichtet werden. Gegen Ende des Sommers ist diese sensible Phase weitgehend abgeschlossen, wodurch Formschnitte wieder besser planbar werden. Ein kurzer Blick ins Heckeninnere vor Arbeitsbeginn bleibt dennoch immer sinnvoll.
Präzisionspflege für kleine Korrekturen und feine Konturen Nicht jede Hecke braucht grosse Leistung. Gerade bei kleineren Ziergehölzen, Buchskugeln oder jungen Trieben kommt es vor allem auf Kontrolle und Präzision an.
Für solche Arbeiten bietet STIHL mit dem kompakten Akku-System AS praktische und leichte Lösungen für Hobbygärtner.
Die STIHL HSA 26 eignet sich ideal für präzise Korrekturen an kleinen immergrünen Hecken oder Zierpflanzen. Dank dem schnellen Messerwechsel kann sie flexibel auch für Rasenkanten eingesetzt werden. Gerade dort, wo saubere Übergänge und feine Linien gefragt sind, spielt sie ihre Stärken aus.
Etwas mehr Reichweite bieten die STIHL HSA 30 und STIHL HSA 40. Beide Akku-Heckenscheren überzeugen durch ihre kompakte Bauweise, das niedrige Gewicht und ihre angenehme Laufruhe. Für private Gartenbesitzer sind sie ideale Begleiter für regelmässige
Formschnitte und das Kürzen von jungen Trieben. Die lasergeschnittenen, diamantgeschliffenen und gehärteten Messer sorgen dabei für saubere und pflanzenschonende Schnittbilder.
Mehr Leistung für den klassischen Heckenschnitt Sobald Hecken grösser, dichter oder älter werden, steigen auch die Anforderungen an das Gerät. Hier braucht es mehr Leistung, längere Schnittlängen und mehr Ausdauer.
Genau dafür wurde das STIHL AkkuSystem AK entwickelt.
Mit der STIHL HSA 50 steht privaten Gartenbesitzern eine leistungsstarke Akku-Heckenschere zur Verfügung, die sich ideal für mittelgrosse Hecken eignet. Ihre gute Balance und die durchdachte Messergeometrie ermöglichen saubere und effiziente Schnitte.
Für grössere Hecken und anspruchsvollere Arbeiten bietet die STIHL HSA 60 zusätzlichen Komfort. Besonders praktisch ist der drehbare Multifunktionsgriff, der Seiten- und Kopfschnitte deutlich ergonomischer macht.
Ein integriertes Antiblockiersystem hilft dabei, festgesetzte Zweige schnell wieder zu lösen. Gleichzeitig reduziert das STIHL Antivibrationssystem die Belastung auf Arme und Gelenke – ein klarer Vorteil bei längeren Einsätzen.
Gerade bei regelmässiger Gartenpflege zeigt sich, wie wichtig diese Kombination aus Leistung und Komfort ist.
Hohe Hecken sicher vom Boden aus schneiden Eine besondere Herausforderung bleiben hohe Hecken. Viele greifen hier noch immer zur Leiter – oft mit unnötigem Risiko.
Akku-Heckenschneider mit verlängerter Reichweite bieten hier eine deutlich sicherere Alternative.
Der neue STIHL HLA 40 aus dem AS-System wurde speziell für private Anwender entwickelt, die höhere Hecken, Sträucher und Ziergehölze sicher und bequem vom Boden aus schneiden möchten.
Sein teleskopierbarer Schaft und der verstellbare Messerbalken ermöglichen flexible Seiten- und Kopfschnitte auch an schwer zugänglichen Stellen.
Besonders praktisch: Der Schaft ist teilbar und lässt sich für Transport und Lagerung kompakt verkürzen.
Für grössere Grundstücke und längere Einsätze
bietet der STIHL HLA 56 aus dem AK-System zusätzliche Reichweite und Ausdauer. Auch hier sorgt der verstellbare Messerwinkel für sauberes und kontrolliertes Arbeiten.
Der grösste Vorteil dieser Geräte liegt jedoch in der Sicherheit: Hohe Hecken lassen sich bequem bearbeiten, ohne auf instabile Leitern steigen zu müssen.
Leise Akku-Power für entspanntes Arbeiten Gerade in Wohnquartieren wird leises Arbeiten immer wichtiger. Moderne Akku-Technologie verbindet heute starke Leistung mit deutlich geringerem Geräuschpegel.
Das macht Gartenarbeit nicht nur angenehmer für den Anwender, sondern auch rücksichtsvoller gegenüber Nachbarn. Gleichzeitig entfallen Benzingeruch, Startprobleme und aufwendige Wartung.
Mit den Akku-Systemen AS und AK bietet STIHL für Hobbygärtner eine breite Auswahl – vom kompakten Präzisionsgerät bis zum leistungsstarken Heckenschneider für grössere Aufgaben.
Klare Linien für einen gepflegten Garten Hecken sind weit mehr als nur Begrenzung. Sie geben dem Garten Struktur, schaffen Privatsphäre und prägen das Gesamtbild des Aussenbereichs. Gerade deshalb lohnt es sich, ihnen im Spätsommer besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Mit dem richtigen Schnitt und den passenden Akku-Geräten wird Gartenpflege zur bewussten Gestaltung des eigenen Lebensraums.
Toolster.ch begleitet Gartenbesitzer durch die ganze Saison. Als autorisierter STIHL Fachpartner führt Toolster.ch das komplette Akku-Sortiment am Lager und bietet persönliche Beratung, schnelle Lieferung und hohe Verfügbarkeit.
Denn wenn im Spätsommer wieder klare Linien entstehen, zeigt sich oft am deutlichsten, wie viel Ruhe, Ordnung und Lebensqualität in einem gepflegten Garten steckt.
Barocktage Solothurn und Schloss Waldegg
Barocktage Solothurn: das Festival für barocke Kultur
Vom 8. bis 16. August 2026 verwandelt sich Solothurn zum sechsten Mal in den barocken Mittelpunkt der Schweiz. Die Barocktage Solothurn laden zu einem Festival, in dem Musik, Tanz, Kulinarik, Handwerk, Kulturerbe und Historie auf eindrucksvolle Weise miteinander verschmelzen.
Programm
In den Schlössern und Kirchen, in den Gassen und auf den Plätzen der Stadt entfaltet sich ein vielfältiges Programm: Renommierte Ensembles lassen in historischen Räumen die Musik barocker Meister erklingen. Barocke Figuren – vom Bettler über den Schlosskaplan und den Quacksalber bis zum Reichsgraf und zur eleganten Madame – erzählen auf szenischen Führungen spannende Geschichten aus dem barocken Solothurn. Verschiedene Tanz-Workshops und ein festlicher Bal baroque laden zum Mittanzen und Mitfeiern ein. Präsentationen und Vorträge zum historischen Handwerk, zu Recht und Verbrechen, zur Parfüm- und Fechtkunst, aber auch Kutschenfahrten, Kartenspielrunden und ein Feldlager lassen die Festivalbesucherinnen und -besucher tief ins Alltagsleben des 18. Jahrhunderts eintauchen.
Barockes Kulturerbe
Dass Solothurn zu Recht als «schönste Barockstadt der Schweiz» gilt, ist im Rahmen der Führungen durch die barocken Baudenkmäler zu erleben. Zu entdecken gibt es opulent ausgestattete Kirchen, stille Klöster, prachtvolle Landschlösser, gediegene Stadtpalais, lauschige Gärten, wehrhafte Schanzen oder eine komplett erhaltene Apotheke aus dem 18. Jahrhundert. Als ein Höhepunkt barocker Architektur in Solothurn zählt Schloss Waldegg, eines der eindrücklichsten und prächtigsten Barockschlösser der Schweiz. Architektur, Gartenkunst und Geschichte verschmelzen auf Schloss Waldegg zu einem einzigartigen Erlebnis. Das barocke Sommerschloss vor den Toren Solothurns
Der Erbauer des Schlosses war Johann Viktor von Besenval, der mächtigste und reichste
Solothurner seiner Zeit. Auf seiner Grand Tour durch Europa hatte er als junger Mann zu Beginn der 1660er-Jahre eine Vielzahl prächtiger Schlösser und Gärten gesehen. 20 Jahre später machte er sich selbst daran, den Traum vom eigenen Schloss zu verwirklichen. Inspiriert von französischen und italienischen Vorbildern liess er vor den Toren der Stadt ein barockes Gesamtkunstwerk errichten: Schloss Waldegg – eine der markantesten barocken Schlossbauten der Schweiz mit herrlichen Gartenanlagen und weit in die Landschaft ausgreifenden Alleen.
1865 erwarb die Familie von Sury die Waldegg und machte den Sommersitz ganzjährig bewohnbar. Heute ist das Baudenkmal von nationaler Bedeutung als Museum und Kulturort für alle zugänglich.
Das Museum Mit den reich dekorierten Salons, dem umfangreichen Bestand an prachtvollen Gemälden und dem original erhaltenen Schlossmobiliar zeigt das Museum anschaulich die an Frankreich orientierte Lebensweise der Solothurner Elite im 17. und 18. Jahrhundert. Ein als gemütliches Wohnzimmer eingerichteter Saal widmet sich den letzten privaten Besitzern der Waldegg, der Familie von Sury. Hier tauchen Besucherinnen und Besucher in das Schlossleben im 20. Jahrhundert ein. Weitere Höhepunkte des Besuchs sind die beiden Schlosskapellen und eine historische Badewanne.
Brandreport • WOW Museum Zürich
Sommerausflug in der Zürcher City – draussen entdecken, drinnen staunen
Der Sommer ist die perfekte Zeit, Zürich neu zu erleben. Wer Abwechslung sucht, findet sie in der idealen Verbindung aus Bewegung und Kultur.
Aktiv unterwegs mit der WOW City Rally
Die WOW City Rally Zürich, die sog. Erweiterung des WOW Museums raus in die City, führt durch verborgene Ecken der Altstadt, fordert mit interaktiven Team-Challenges, Fun-Facts und witzigen Blicktricks heraus und macht Zürich zum Spielfeld.
Bewegung, Entdeckerlust, Erinnerungsfotos und gemeinsames Erleben stehen im Mittelpunkt.
Eintauchen im Museum Zürich
Danach – oder davor – lädt das Museum in Zürich zum Eintauchen ein: inspirierend, überraschend sinneserweiternd und angenehm kühl.
Immersive Exponate, Illusionsquiz und Erlebnisräume eröffnen neue Perspektiven auf Sichtweisen auch für den Alltag und ermöglichen eine bewusste Pause vom urbanen Trubel.
Zusammen entsteht ein vielseitiger Sommerausflug in Zürich, der verbindet und lange in Erinnerung bleibt.
Weitere Informationen unter: wow-museum.ch
Die Gartenanlagen
Die verschiedenen Gartenanlagen machen den besonderen Reiz von Schloss Waldegg aus. Auf der Waldegg entstand einer der ersten Barockgärten à la française in der Schweiz – eine prächtige, streng symmetrische Anlage mit akkurat geschnittenen Bäumchen, Steinsäulen und Obelisken. Vom Garten führt der Weg über eine beeindruckende Treppenanlage in eine rund 500 Meter lange Lindenallee. Im Orangerieparterre lässt einen der Duft von blühenden Zitronen-, Kalamansi- und Granatapfelbäumchen vom Süden träumen. Im Nutzgarten wachsen rund 160 verschiedene Gemüse-, Obst- und Blumensorten, viele davon alte ProSpecieRara-Sorten. Auf einer vielfarbig blühenden Wildblumenwiese finden Bienen und andere Insekten Nahrung.
Barocktage auf Schloss Waldegg Im Rahmen der Barocktage gibt es auf Schloss Waldegg viel zu entdecken. Das Programm reicht von einem Déjeuner sur l’herbe unter den jahrhundertealten Linden über zahlreiche Spezialführungen, Vorträge und Präsentationen bis hin zu Konzerten und Kutschenfahrten.
Weitere Informationen und Tickets unter www.barocktage.ch
Brandreport • Zentrum Paul Klee
Ein Sommer mit Paul Klee
Das Zentrum Paul Klee bietet neue Zugänge zu einem der wichtigsten Künstler der Moderne und ist Treffpunkt für Gross und Klein. Der wellenförmige, lichtdurchflutete Bau von Renzo Piano ist, verschmolzen mit der Landschaft, wie eine Skulptur im Stadtpanorama.
Das Zentrum Paul Klee ist das Kompetenzzentrum für die Erforschung, Vermittlung und Präsentation von Paul Klee. Ein Teil der weltweit umfassendsten Sammlung von Klees Werken ist in der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung zu sehen. Aus konservatorischen Gründen müssen die Werke regelmässig ausgetauscht werden. So ist immer wieder ein neuer Einblick in das Schaffen von Paul Klee zu sehen. Ausgehend von Klees bildnerischem Denken und seinem vielseitigen Werk eröffnet sich der Blick für weit darüber hinausreichende Themen.
Neue Ausstellung «Anne Loch. Malerei: Na und?» Im anderen eindrücklichen Ausstellungsraum entfalten sich ab dem 18. Juli neben der Sammlung die unverwechselbaren Werke von Anne Loch – zwischen Traum und Wirklichkeit, leuchtenden Farben und stiller Spannung. Die deutsche Malerin, die ab den 80er-Jahren in der Schweiz gelebt hat, hat die Natur intensiv und monumental abgebildet. Eine gelbe Blume auf blauem Grund, fast zwei Meter hoch. Eine Schafherde, die sich über 3,5 Meter erstreckt. Ein Falter auf einer knapp ein Meter hohen Leinwand. Viele Werke von Anne Loch sind von überwältigendem Format.
Kreativität trifft auf Natur im einzigartigen Kulturzentrum in Bern
In den Ateliers des Creaviva können sich alle spielerisch an Form und Farbe versuchen und schliesslich im Museumscafé oder im Restaurant Schöngrün mit regionalen Köstlichkeiten den Hunger stillen. Auch das Fruchtland und der Gemeinschaftsgarten rund um das Gebäude bieten lehrreiche Einblicke in die hauseigene Fauna und Flora und einen Spazierweg mit spektakulärer Fernsicht.
Ein inspirierender Kunstausflug ins Grüne für die ganze Familie!
Weitere Informationen unter: zpk.org
Zentrum Paul Klee
Kunst verbindet Generationen
Eine wertvolle Kunstsammlung zusammenzutragen, war nie die Absicht von Siegfried Rosengart und seiner Tochter Angela. Und doch präsentiert das Museum Sammlung Rosengart im alten Sitz der Nationalbank in Luzern einzigartige Kunstwerke. Eine Sammlung, die alle Besucher:innen und auch Kinder und Familien gleichermassen dazu einlädt, Kunst mit offenen Augen, Neugier und eigenen Erinnerungen zu erleben.
Der Kunsthändler Siegfried Rosengart und seine Frau Sybil mussten acht Jahre lang auf ihr Wunschkind warten. Doch dann war
Angela Rosengart endlich da. Ihre ersten Erinnerungen an Kunst sind im Kunstmuseum Luzern zu verorten, wohin ihr Vater sie oft mitnahm. «Während er sich dort mit vielen Leuten unterhielt, sass ich jedoch als kleines Mädchen nebenan und wurde wütend, weil er sich nicht mehr mit mir abgab.» Nie wieder wollte sie in ein Museum gehen, erinnert sich Angela Rosengart. Inzwischen hat sich ihre Einstellung zu Museen grundlegend verändert.
Heute steht das Museum Sammlung Rosengart für einen Zugang zur Kunst, der nicht an ein bestimmtes Alter gebunden ist. Kinder entdecken Farben, Figuren und Geschichten. Ältere Besucher:innen bringen Erinnerungen und Erfahrungen mit. Gerade darin liegt die besondere Qualität eines Museumsbesuchs: Ein Bild muss nicht von allen gleich verstanden werden, damit es verbindet.
Erste Einblicke
Trotz der Tätigkeit ihres Vaters bestand niemals ein Zwang, selbst in der Kunst aktiv zu werden. Erst als er durch einen Skiunfall ein Bein brach, musste Angela Rosengart, damals 16-jährig, ihn in seiner Galerie unterstützen. Als kurzfristige Hilfe angedacht, begann sie den Galeriebetrieb zu lieben und wurde zu einer Art «Lehrtochter» ihres Vaters. Kundengespräche, Bilder richtig zu rahmen, Büroarbeiten und sogar Kistenpacken lernte sie von ihm. Sie eignete sich auch an, wie man gute Kunst erkennt. «Schauen, schauen, schauen», sei der Leitspruch ihres Vaters gewesen, «nur wer genau hinschaut und vergleicht, lernt, was Qualität ist.»
Dieses genaue Hinschauen prägt die Sammlung bis heute. Kinder meinen Figuren, Tiere oder überraschende Formen zu erspähen. Andere betrachten bekannte Namen der Kunstgeschichte neu oder erinnern sich an frühere Begegnungen mit Kunst. Die Sammlung Rosengart schafft genau dafür einen ruhigen und zugleich lebendigen Raum. Im Angesicht des Künstlers Tatsächlich war es nie die Absicht des Vater-TochterGespanns, eine Sammlung zusammenzutragen. Doch die aufmerksamen Beobachter:innen konnten sich von gewissen Bildern einfach nicht trennen. Und so entstand eine Auswahl von rund 300 persönlichen Favoriten. Unter den Lieblingsbildern finden sich über 130 Werke des spanischen Malers, Zeichners und Bildhauers Pablo Picasso sowie auch fünf Porträts von Angela Rosengart – aus der Hand des Jahrhundertkünstlers.
Angela Rosengart lernte Picasso durch ihren Vater kennen, der seit 1914 mit dem Künstler befreundet war. 1949 stellte er der 17-jährigen Tochter in Paris Picasso vor. Picasso porträtierte zunächst alle seine Freunde, später wurde dies zu einem seltenen Privileg, das Angela fünfmal zuteilwurde. Picasso war spontan, hatte immer Tausende Gedanken im Kopf und liess sich zu nichts zwingen. Er wollte frei sein und nicht das tun, was andere wollten. Bei der Arbeit war er streng, wie Angela Rosengart
über ihr Modellsitzen berichtet: Sie musste still sitzen, seinen durchdringenden Blick aushalten und durfte nicht reden. Hinterher war sie erschöpft, als hätte sie schwere körperliche Arbeit geleistet.
Gerade solche Geschichten machen Kunst zugänglich. Für Kinder steht hinter dem grossen Namen plötzlich ein Mensch mit Temperament und Charakter. Für ältere Besucher:innen öffnet sich ein persönlicher Zugang zu einer Epoche, deren Werke längst zur klassischen Moderne gehören.
Kinder in die Kunst eintauchen lassen Im Untergeschoss des Museums Sammlung Rosengart hängt Paul Klees «X-chen» von 1938, das für Angela Rosengart eine besondere Bedeutung hat. Die Zeichnung repräsentiert das Eintauchen in ihre Kunstleidenschaft. Siegfried Rosengart arbeitete bereits 1945 mit Klees Witwe Lily zusammen, um eine Ausstellung zum Gedenken an den Künstler zu organisieren. Drei Jahre später half Angela Rosengart bei einer erneuten Klee-Ausstellung mit. Ein aufregendes Erlebnis wegen eines möglichen Erwerbs für sie. Sie hatte sich gleich in die Zeichnung «X-chen» verliebt und ihr Vater ermunterte sie, mit dem Verwalter des Klee-Nachlasses zu sprechen.
Ihre erste Verhandlung führte sie damals selbst. «Was verdienst du denn im Monat?» – «50 Franken.» –«Und willst du nun einen ganzen Monat arbeiten, um diese Zeichnung zu besitzen?» Angela Rosengart nickte begeistert. «Gut, du bekommst sie für 50 Franken.» Es war der Anfang ihrer Sammlung.
Die Geschichte zeigt, wie früh Kunst eine persönliche Bedeutung erhalten kann. Auch im Museum sollen junge Gäste selbst entdecken, was sie berührt, überrascht oder zum Fragen anregt. Besonders bei Formaten wie «Kinder führen Kinder» steht nicht die kunsthistorische Erklärung im Vordergrund, sondern der eigene Blick. Für Besucher:innen kann genau diese Offenheit bereichernd sein. Wer mit Kindern oder Enkelkindern ins Museum kommt, erlebt vertraute Werke oft aus einer neuen Perspektive. Ein Kind sieht eine einfache Linie, eine lustige Form oder ein Tier. Begleitpersonen sehen darin vielleicht den Stil Klees, eine Erinnerung an die eigene Schulzeit oder eine Verbindung zu früheren Reisen. So entsteht ein Gespräch, bei dem Kunst nicht erklärt werden muss, bevor sie erlebt werden darf.
Kunst für die Öffentlichkeit
Lange Zeit hing die Sammlung in der Wohnung von Angela Rosengart, bis sie beschloss, die Kunstwerke allen zugänglich zu machen und sie gleichzeitig zusammenzuhalten. Schliesslich bezeichnet sie ihre Sammlung gerne als ihr «Kind». Ein Glücksfall war, dass zur selben Zeit das 1924 erbaute Gebäude der Schweizerischen Nationalbank zum Verkauf stand. Einerseits, weil das Gebäude selbst ein Schmuckstück ist – das originale Sitzungszimmer der Bankdirektoren ist noch erhalten – und andererseits, weil die Sammlung in Luzern bleiben sollte. «Die Lage ist toll und das kulturelle Angebot für eine kleine Stadt wie Luzern bemerkenswert gross.» Ein Angebot, das durch die Grande Dame selbst weiterwuchs, wofür ihr am 18. September 2024 der Luzerner Regierungsrat den Anerkennungspreis verlieh.
Heute richtet sich das Museum Sammlung Rosengart an Menschen, die Kunst auf unterschiedliche Weise erleben möchten. Familien finden hier einen Ort, an dem Kinder ihre Fragen stellen dürfen und Kunst spielerisch zugänglich wird. Andere wiederum können die Werke von Picasso, Paul Klee, Marc Chagall und weiteren Künstlern des Impressionismus und der Klassischen Moderne in einem überschaubaren Rahmen betrachten. Die Sammlung ist gross genug, um bedeutende künstlerische Entwicklungen sichtbar zu machen, und zugleich persönlich genug, um nicht überwältigend zu wirken.
Museen sind Orte des Bewahrens, aber auch Orte des Austauschs. Das zeigt sich besonders dann, wenn verschiedene Generationen gemeinsam vor einem Bild stehen. Kinder fragen oft direkt. Begleitpersonen erzählen vielleicht, was sie mit dem Bild verbinden. So entsteht ein Gespräch, das nicht von richtig oder falsch lebt, sondern von Wahrnehmung und Gefühlen.
Für die Augen aller Kunst hat für Angela Rosengart einen wichtigen Stellenwert. «Als ich jung war, war Kunst etwas für die Elite», erinnert sie sich. Ein Umstand, der sich glücklicherweise geändert hat. Heute gilt: Kunst ist für alle da. Ganz egal, ob auf einem individuellen Rundgang, mit Kindern, als Familie, mit Freund:innen oder in der Gruppe: Das Museum Sammlung Rosengart eröffnet neue Perspektiven auf Kunst und die Welt – für Erwachsene ebenso wie für Kinder.
Ob durch Zu- oder Glücksfälle, die Entstehung des Museums und der Sammlung wirkt schicksalhaft. Sie wurde durch Leidenschaft gelenkt. Zwar kam Angela Rosengart durch den kommerziell geprägten Kunsthandel in diese Welt, doch sie betrachtete die Werke immer mit dem Herzen und nicht nur mit dem Kopf. Und genau mit diesem Blick möchte die Stiftung heute ihre Gäste begleiten: neugierig, offen und voller Freude – Kunst als Erlebnis für alle Generationen.
Die nächsten Veranstaltungen
Öffentliche Rundgänge durch die Sammlung Sonntags, 11:30–12:30 Uhr 12.07., 19.07., 26.07., 02.08., 09.08., 16.08., 23.08., 30.08., 06.09., 13.09., 27.09.
So, 30.08.2026, 12:30–13:30 Uhr Öffentliche Führung English Guided Tour
Mo, 07.09.2026, 12:15–12:45 Uhr Kunst zu Mittag Der «Minotaurus» – Pablo Picassos Alter Ego
So, 20.09.2026, 11:30–12:30 Uhr Blickpunktführung Zur Bedeutung von Pablo Picassos graphischen Werken
So, 20.09.2026, 14:00–15:00 Uhr Familienführung Was ist alles blau?
Mi, 30.09.2026, 14:00–15:00 Uhr Kinder führen Kinder Das Kunstabenteuer ohne Erwachsene Um Anmeldung der genannten Veranstaltungen unter info@rosengart.ch wird gebeten.
Die Sammlung Rosengart befindet sich an der Pilatusstrasse 10, drei Gehminuten vom Bahnhof Luzern entfernt.
Im Museum Sammlung Rosengart können ganzjährig die Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Marc Chagall und weiteren Künstlern des Impressionismus und der Klassischen Moderne bewundert werden. www.rosengart.ch
«X-chen», Paul Klee, 1938
Die zeitlose Sprache der Klassik
Manchmal reichen wenige Töne und ein ganzer Raum verändert sich. Ein rhythmischer Auftakt, eine vertraute Melodie, ein Akkord, der sofort Bilder weckt: Klassische Musik besitzt die Fähigkeit, Erinnerungen, Geschichten und Gefühle über Generationen hinweg zu bündeln. Ihre Ikonen sind deshalb mehr als berühmte Namen oder oft gespielte Werke. Sie sind kulturelle Bezugspunkte, die auch Menschen erreichen, die selten einen Konzertsaal betreten.
Was eine Ikone ausmacht
Ikonisch wird Musik nicht allein durch Bekanntheit. Entscheidend ist, dass sie wiedererkennbar bleibt und zugleich immer neu gedeutet werden kann. Beethovens Fünfte Sinfonie wirkt bis heute nicht nur wegen ihres markanten Beginns, sondern weil sich darin Verdichtung, Dramatik und innere Bewegung zu einer universellen Erzählung verbinden. Bach wiederum steht für eine musikalische Architektur, die streng gebaut ist und dennoch Raum für Freiheit lässt. Mozart erscheint vielen als Inbegriff von Leichtigkeit, obwohl seine Musik oft existenzielle Tiefen berührt.
Solche Werke überdauern, weil sie nicht abgeschlossen sind. Sie gehören zur Geschichte, aber sie verharren nicht in ihr. Jede Aufführung stellt sie in eine neue Gegenwart: andere Interpret:innen, andere Räume, andere gesellschaftliche Stimmungen. Gerade darin liegt ihre Kraft.
Zwischen Werk und Persönlichkeit Zur Ikone wird in der klassischen Musik oft beides: das Werk und die Persönlichkeit dahinter. Bei Händel fasziniert nicht nur die Klangpracht, sondern auch die Theaterwirkung seiner Figuren. Bei Tschaikowsky verbinden sich grosse melodische Gesten mit einer emotionalen Direktheit, die kaum Distanz zulässt. Bei Elgar entsteht aus musikalischen Porträts ein Spiel zwischen Privatheit und Öffentlichkeit.
Ikonen der klassischen Musik sind keine Denkmäler, vor denen man ehrfürchtig stehen bleiben muss. Sie sind lebendige Formen von Erinnerung.
Gleichzeitig prägen Interpret:innen die Wahrnehmung dieser Musik entscheidend mit. Ein Werk, das auf dem Papier seit Jahrhunderten existiert, wird im Konzert erst durch Haltung, Risiko und Klangvorstellung wieder lebendig. Die Frage lautet dann nicht nur, was gespielt wird, sondern wie jemand dieser Musik begegnet. Virtuosität allein genügt selten. Interpretationen entstehen somit dort, wo technische Meisterschaft in eine persönliche Lesart übergeht.
Die Bühne als Verstärker
Klassische Musik braucht Räume, in denen sie sich entfalten kann. Der grosse Konzertsaal schafft Konzentration, eine Kirche kann Klang in spirituelle Weite übersetzen, ein kleiner Kammermusikraum macht jede Nuance hörbar. Ein Konzert wird dadurch nicht nur als Programmpunkt erlebt, sondern als Teil eines grösseren Aufenthalts: ankommen, zuhören, nachklingen lassen.
In der Schweiz spielt diese Verbindung von Kultur und Ort eine besondere Rolle. Viele Festivals nutzen nicht nur die landschaftliche Schönheit des Landes, sondern auch die Nähe. Man muss nicht in eine ferne Kulturmetropole reisen, um herausragende
Klassik zu erleben. Man findet sie in Bergtälern, historischen Kirchen, kleinen Städten oder an Orten, die für einige Tage zu Resonanzräumen werden.
Warum das Vertraute nicht langweilig wird Dass bestimmte Werke immer wieder gespielt werden, kann auf den ersten Blick konservativ wirken. Doch Wiederholung bedeutet in der Klassik nicht Stillstand. Ein vertrautes Werk verändert sich mit jeder Perspektive. Wer Beethovens Fünfte als dramatische Schicksalserzählung hört, nimmt das Werk anders wahr als jemand, der die strukturelle Präzision verfolgt. Wer Bachs Goldberg-Variationen als geistige Übung versteht, hört anders als jemand, der sie als intime Reise durch Stimmungen begreift.
Das Vertraute kann so einen Einstieg schaffen. Ikonen wirken wie Türen in ein grosses Haus: Wer Mozart über einen Film entdeckt, kann später zur Oper, zum Requiem oder zur Kammermusik finden. Wer ein berühmtes Klavierkonzert entdeckt, beginnt vielleicht, Unterschiede zwischen Interpretationen wahrzunehmen. So entsteht musikalische Bildung nicht nur durch Theorie, sondern durch wiederholtes Hören, Staunen und Vergleichen.
Gipfeltreffen der Klassik
Ikonen brauchen Gegenwart
Die klassische Musik steht heute vor einer doppelten Aufgabe. Sie muss ihr Erbe ernst nehmen, ohne es unberührbar zu machen und sie muss neue Zugänge schaffen, ohne die Tiefe der Werke zu vereinfachen. Gerade ikonische Musik kann dabei helfen, weil sie genügend Kraft besitzt, um unterschiedliche Generationen anzusprechen. Familienkonzerte, moderierte Formate, Filmmusik mit Live-Orchester oder ungewöhnliche Besetzungen zeigen, dass klassische Musik nicht nur für ein eingeweihtes Publikum gedacht ist. Niedrigere Schwellen bedeuten dabei nicht, die Kunst kleiner zu machen. Vielmehr geht es darum, den Weg zur Musik offener zu gestalten. Wer erlebt, wie ein Orchesterklang körperlich spürbar wird oder eine Stimme einen Saal sammelt, versteht schnell, warum diese Musik über Jahrhunderte hinweg präsent geblieben ist. Zwischen Erinnerung und Zukunft Ikonen der klassischen Musik sind keine Denkmäler, vor denen man ehrfürchtig stehen bleiben muss. Sie sind lebendige Formen von Erinnerung. In ihnen verdichtet sich das, was vergangene Generationen bewegt hat, und zugleich das, was heutige Hörende neu darin finden. Jede Zeit hört anders, jede Generation setzt andere Akzente. Genau darin liegt der Grund, weshalb die Klassik eine besondere Wirkung entfalten kann. Sie tritt aus dem Alltag heraus, verbindet Konzentration mit Leichtigkeit und öffnet einen Raum, in dem Bekanntes wieder überraschend werden darf. Eine musikalische Ikone lebt nicht davon, dass sie unantastbar ist. Sie lebt davon, dass sie immer wieder neu gehört werden darf.
Text Walter Nogueira
Klosters Music gehört zu den aufstrebendsten Klassikfestivals der Schweiz. Die 8. Ausgabe vom 31. Juli bis 9. August 2026 steht unter dem Motto «Ikonen» und präsentiert in der herrlichen Landschaft des Oberen Prättigaus vier hochkarätige Orchesterkonzerte, besondere Kammerkonzerte, ein Familienkonzert und den Film «Amadeus» mit live gespielter Musik. Klassikstars wie Bryn Terfel, Maurice Steger, Sir András Schiff, Boris Giltburg und Veronika Eberle sorgen für aussergewöhnliche musikalische Momente und überregionale Ausstrahlung.
Sir Bryn Terfel macht aus Opernfiguren packende, psychologisch vielschichtige Charaktere. Beim Konzertabend «Meistersänger» präsentiert sich der charismatische walisische Bariton, der mit seinem Auftritt bei der Krönung Charles III. ein Millionenpublikum weltweit begeisterte, in seiner ganzen musikalischen Bandbreite – von der Oper bis zum Musical, vom Kunstlied bis zum Folk Song. Mit seiner Frau Hannah Stone an der Harfe, der Pianistin Annabel Thwaite und der Zürcher Sing-Akademie ist für Abwechslung gesorgt. Der aus Landquart stammende, international bekannte Blockflötenstar Maurice Steger war von Beginn an bei Klosters Music dabei. Mit dem La
Cetra Barockorchester Basel begibt er sich auf die Spur von «Händels Heldinnen». Georg Friedrich Händel war «ein absoluter Pionier darin, psychologisch tiefgründige, emanzipierte und extrem willensstarke Frauenfiguren auf die Opernbühne zu bringen», sagt Steger. Und freut sich auf die junge Schweizer Sopranistin Chelsea Marilyn Zurflüh als Cleopatra, Almirena und Armida: «Chelsea ist mit weiblicher Eleganz ebenso ausgestattet wie mit heroischer Bühnenpräsenz –das wird ein Fest!» Kein Film hat Mozarts Musik so sinnlich in Szene gesetzt wie Miloš Formans 1984 gedrehtes Meisterwerk «Amadeus», der beim Festival auf Grossleinwand gezeigt wird. Die dazu vom City Light Symphony Orchestra live gespielte Filmmusik macht daraus ein packendes Erlebnis. Für die Chorwerke ist mit der Zürcher Sing-Akademie ebenfalls für Exzellenz gesorgt.
Klosters Music präsentiert in diesem Jahr etliche Ikonen der Musikgeschichte wie Beethovens 5. Sinfonie beim Eröffnungskonzert am 31. Juli mit der Camerata Salzburg oder Bachs «Goldberg-Variationen» am 6. August, interpretiert von Sir András Schiff. Tschaikowskys Klavierkonzert in b-Moll gehört zu den bekanntesten Klassikwerken überhaupt. «Die
Musik ist durchweg von Unmittelbarkeit und Energie geprägt – kein einziger Moment ist halbherzig. Dazu die äusserst wirkungsvolle Klavierpartie. Und all dies wird in einer musikalischen Sprache präsentiert, die zugänglich, schön, eingängig und unterhaltsam ist», sagt Boris Giltburg, der das Konzert am 8. August interpretieren wird. Der scheidende Künstlerische Leiter David Whelton freut sich, dass für die beiden Konzerte dieses Abschlusswochenendes erneut die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen engagiert werden konnte. «Dieses Orchester spielt mit der
Sensibilität eines Kammerensembles und der Kraft eines Sinfonieorchesters. Das Engagement jedes einzelnen seiner Musikerinnen und Musiker überträgt sich in virtuosen und beeindruckenden Konzerten direkt auf das Publikum», schwärmt Whelton. Die deutsche Spitzengeigerin Veronika Eberle spielt mit dem jungen englischen Bratschisten Timothy Ridout Mozarts Sinfonia concertante. In seinen «Enigma-Variationen» hat Edward Elgar musikalische Porträts seiner Freundinnen und Freunde komponiert. Mit diesem bahnbrechenden Meisterwerk, das ein melancholisches Thema in vierzehn unterschiedlichen Variationen beleuchtet, gelang Elgar der internationale Durchbruch. Auch David Whelton widmet dieses Abschiedskonzert als Künstlerischer Leiter von Klosters Music seinen Freunden und allen, die dem Festival verbunden sind. Tickets & Programm: klosters-music.ch
Er stammt aus der Luxushotellerie und leitete bis 2010 das Grand Hotel Bellevue (heute Le Grand Bellevue) in Gstaad. Heute führt Wichman das Hotel Spitzhorn in Saanen-Gstaad. Das Haus wurde bereits elfmal im grossen Hotelrating der SonntagsZeitung ausgezeichnet und mehrfach als «Bestes Winterhotel der Schweiz» in der Dreisterne-Kategorie prämiert. Wichman ist zudem Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident des Vereins «Best 3 Star Hotels of Switzerland».
Herr Wichman, verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?
(lacht) ... Ich werde Ihnen an dieser Stelle natürlich nicht unser ganzes Betriebskonzept verraten, aber unser Ziel war es immer, auf Understatement zu setzen. Die Antwort zu dieser Frage ist wahrscheinlich genauso vielschichtig, wie die persönliche Definition von Erfolg selbst. Man muss hart dafür arbeiten. Es ging uns auch darum, mit den investierten Mitteln, bevorzugt langjährig, eine normale Rendite zu erzielen. Wir sind nicht in der Lage, schauen Sie sich gewisse Fünfsterne-Häuser an, viele Millionen zu investieren um schlussendlich zu konkludieren, dass die Rendite fehlt. Gstaad hatte auch damals schon viele wunderschöne Fünf- und Viersterne-Häuser. Für uns war klar, dass ein gutes, bodenständiges Dreisterne-Hotel der Region einen Mehrwert geben würde. Es ging uns darum, die Erwartungen der Gäste, eingestuft von einem Dreisternekonzept, zu übertreffen. Unsere Gäste sollten denken: «Wow, was für ein tolles Haus!» Mit Ihrer Philosophie «die Leichtigkeit des Seins» ermutigen Sie die Gäste den Alltag hinter sich zu lassen. Wie gelingt Ihnen das? Wir leben in einer komplexen Zeit: Unser Leben scheint sich zunehmend zu beschleunigen, getrieben durch digitale Technologien. Mobile Devices und Laptops sind Teil unseres Lebens geworden, wodurch es uns zunehmend schwerer fällt abzuschalten. Ja, es fehlt uns an Zeit und Raum, Stille und Klarheit. Ein begeisterter Gast hat das Saanenland einmal mit der Harmonie einer schönen Melodie verglichen: Nichts ist übertrieben, alles atmet stille Schönheit in Grün für die Wiesen und Wälder, in Blau für Seen und Himmel, in Weiss für Wolken und Schnee. Man steht da und geniesst, umringt von einem Kranz hochragender Berge. Einer der schönsten trägt den Namen Spitzhorn. Er ist ein Schönwetterberg und teilt die Wolken. Daran orientiert sich unser Hotel. Wer hier eintritt, lässt die Eile und die Hektik des Alltags hinter sich. Der Aufenthalt im Spitzhorn soll die Gäste so sehr verzaubern, dass sie sich aufs Wiederkommen freuen. Luxus ist immer weniger in Dingen zu finden, sondern häufiger in Erlebnissen, die uns aus unserem Alltag herausheben, vielleicht eine Familie zusammenführen, einen Horizont erweitern oder ein Gefühl von Freiheit vermitteln. All dies mit dem Wissen, einfach entspannen zu können, weil sich jemand um alles kümmert. Sie betonen stets, dass Ihnen Kundenbewertungen wichtiger sind als die
klassische Sterneklassifizierung. Wie pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Gästen online?
Sterne an sich sind für das Spitzhorn irrelevant. Portale für Online-Bewertungen hingegen sind ein sehr wichtiges Mittel. Durch diese Portale erhalten wir jeden Tag aufs Neue Sternebewertungen von unseren geschätzten Gästen. Doch es braucht beides: Hotelsterne beziehungsweise Klassifizierungen und Gästebewertungen. Die Sterne bieten dem Gast eine Orientierung. Sie sind die Basis und das wird auch so bleiben. Andererseits werden Onlinebewertungen und Social-Media-Kanäle immer wichtiger. Als Hotelier muss man voller Elan dabei sein!
Man sagt, dass Schweizer Hoteliers den «Hype» Social Media verschlafen, respektive erst spät erkannt haben. Worin sehen Sie die Vorteile einer aktiven Online-Strategie?
Nach endlosen Wochen nervenzehrender Arbeit hat man Ferien reichlich verdient. Richtige Ferien, wahre Ferien. Wo, wie, wann? Das ist die Nuss, die es zu knacken gilt. Wer die Nussschale sprengt, muss auf Gastgeber aus Leidenschaft stossen. Auf Menschen, welche das Gastgeben zum Beruf gewählt haben und sich in dieser Rolle jeden Tag neu erfinden damit sie nie in Routine erstarren. Das Internet ist das ideale Kommunikationsmittel dafür. Unser Sohn Moritz hat bereits viele positive Erfahrungen vor und während sowie nach dem Bau, mit uns und dem Spitzhorn erleben können. Besonders, dass hinter allem viel harte und vor allem schöne Arbeit steckt. Auf unserer Website haben wir dieses Insiderwissen von Moritz, dem jüngsten Gastgeber des Chalethotels Spitzhorn,
Nicht immer mehr von allem, sondern das Beste vom Wichtigen.
– Michel Wichmann, Gastgeber und Pächter des Hotels Spitzhorn in Saanen BE
in einem Video festgehalten. Richtig genutzt, ist Social Media sowohl diskret wie auch persönlich.
Was dürfen Familien mit Kindern bei Ihnen im Spitzhorn erwarten?
Wir bieten unseren Gästen zum Beispiel einen Innenpool an, was die meisten Dreisternehäuser nicht haben. Oder denken Sie an unseren einfachen, aber schönen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessraum, Sportshop im Hotel, Kinderspielzimmer und Aussenspielplatz. Hinzu kommt die hochwertige Ausstattung der Zimmer und Räume. Aber noch viel wichtiger ist die Software. Umfragen bestätigen immer wieder, dass sich unsere Gäste (ob gross oder klein) erst wohl fühlen, wenn sie sehen und
gesehen werden. Das eigentliche Produkt, nämlich die Speisen und Getränke, treten dabei völlig in den Hintergrund. Unsere Gäste bezahlen für nichts so viel, wie für die sogenannten weichen Faktoren, und die haben mit Ambiente, Gefühle, Farben, Fantasien, Emotionen und Wohlbefinden zu tun. Sie bezeichnen sich und Ihr Team als «Serving People». Wie treiben Sie Ihr Team zu Höchstleistungen an?
Das Geheimnis liegt in einem wertschätzenden Arbeitsfeld, in dem Spiel, Freude, Lust und Spass, Konzentration und engagierte Mitarbeiter für mehr Energie, Begeisterung und höhere Produktivität sorgen. Qualität statt Quantität heisst auch, dass viel Personal nicht immer gleichzeitig auch Qualität bedeutet. Perfekte «Serving People» strahlen eine gewisse Leidenschaft für ihre Aufgabe aus. Das sehen wir und sieht der Gast in strahlenden Gesichtern, kluger Dienstleistung und Top-Qualität. Weiterhin sind wir davon überzeugt, dass die Tatsache, zu wissen für wen man arbeitet, für die Mitarbeiter ein nicht zu unterschätzender Identifikations- und Motivationsfaktor sein kann. Die Mehrheit der Mitarbeiter bleiben uns und dem Hotel Spitzhorn auch nach fünf Jahren treu.
Warum sollten die Leute eigentlich ins Saanenland reisen?
Wir befinden uns hier auf der wunderschönen Wintergarten-Terrasse; umringt von einem Kranz hochragender Berge. Einer der schönsten trägt den Namen «Spitzhorn». Lassen Sie einfach mal Ihren Blick herumschweifen, über die wunderschöne Umgebung, die prachtvolle Natur. Viele Leute bezahlen viel Geld, um hier im Saanenland zwei Wochen Ferien machen zu können. Wir haben das Privileg, sogar das ganze Jahr hier wohnen und leben zu dürfen. Was mir am Saanenland besonders gefällt, ist die hohe Lebensqualität. Ein Dorf ohne Verkehrsampeln, ohne Stau, mit ebenso vielen Kühen wie Einwohnern. Ein kleines Dorf, das aber trotzdem sehr international ist. Qualität statt Quantität. Saanen–Gstaad – my love.
Text Juan Paulo Zenz Bilder Hotel Spitzhorn
Weitere Informationen und Buchungen unter: spitzhorn.ch
AHOI UND LEINEN LOS FÜR IHREN
NÄCHSTEN
Die MS UFENAU wurde von Januar bis Ende März 2026 sorgfältig und umfassend innen und aussen renoviert. Das stilvoll im Loungestil eingerichtete Passagierschiff bietet Platz für rund 50 Personen
und eignet sich gleichermassen für private Anlässe wie Geburtstage und Hochzeiten sowie für Firmenveranstaltungen wie Produktpräsentationen, Kundenmeetings oder Weihnachtsfeiern.
EVENT
Willkommen an Bord der MS UFENAU Seit Ostern 2026 präsentiert sich das GENUSSSCHIFF MS UFENAU nach einer sorgfältigen und umfassenden Renovation in neuem Glanz. Das stilvoll im modernen Loungestil eingerichtete Schiff verbindet maritimes Ambiente mit Komfort und lädt zu unvergesslichen Stunden auf dem Zürichsee ein.
Die MS UFENAU kann exklusiv für individuelle Sonderfahrten gemietet werden. Ob private Feier, Vereinsausflug oder Firmenanlass – die erfahrene Crew sorgt dafür, dass Ihr Event zu einem besonderen Erlebnis wird. Das kulinarische Angebot wird ganz auf Ihre Wünsche abgestimmt und reicht vom stilvollen Apéro riche über ein gepflegtes Dinner bis hin zu einer Auswahl feinster Zigarren für Geniesser.
Mit Platz für rund 50 Gäste bietet das Schiff den idealen Rahmen für Geburtstage, Jubiläen, Hochzeiten, Kundenanlässe, Business-Meetings, Firmenfeiern oder Weihnachtsessen. Der Innenbereich umfasst zwei geschmackvoll eingerichtete Lounges: eine grosszügige Hecklounge für rund 36 Personen sowie eine gemütliche Buglounge für rund 16 Personen. Die stilvolle Atmosphäre schafft Raum für inspirierende Gespräche, geselliges Beisammensein und genussvolle Stunden – ebenso wie für konzentrierte Meetings oder vertrauliche Kundengespräche.
Auch die Aussenbereiche im Bug und Heck wurden neu als komfortable Lounges gestaltet und laden bei schönem Wetter zum Verweilen unter freiem Himmel ein. Wer den Anlass besonders stilvoll ausklingen lassen möchte, geniesst auf Wunsch eine feine Zigarre aus dem schiffseigenen Humidor. Die Buglounge kann dafür als elegante Zigarrenlounge genutzt werden.
Lehnen Sie sich zurück, geniessen Sie die einzigartige Atmosphäre auf dem Zürichsee und überlassen Sie den Rest der aufmerksamen Crew.
Fotocredits:
Thomas Entzeroth und FotoWerk132
Genussmomente auf dem Zürichsee – Highlights auf der MS UFENAU
Brunch-Fahrten
Beginnen Sie den Sonntag stilvoll – mit frischem Gebäck, regionalen Spezialitäten, feinen Eierspeisen und einer dampfenden Tasse Kaffee mitten auf dem Zürichsee. Ideal für entspannte Familienmomente oder kleine Business-Meetings in lockerer Atmosphäre.
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Für alle, die das Besondere schätzen: Unser Champagner-Brunch verbindet klassische Brunch-Köstlichkeiten mit prickelndem Luxus – ein stilvoller Rahmen für private oder geschäftliche Einladungen oder einfach ein Verwöhnmoment der Extraklasse.
Grill-Buffet an Bord Mittags, oder wenn sich die Abendsonne über dem See senkt, duftet es vom Grill: Saftige Fleischstücke, frisches Gemüse, vegetarische Delikatessen – begleitet von erlesenen Weinen. Die perfekte Gelegenheit, Freunde, Mitarbeitende oder Mandanten zu überraschen.
Dinner-Fahrten
Kulinarische Höhepunkte in mehreren Gängen, stilvoll serviert auf dem Wasser, mit Blick auf die Lichter am Ufer – unsere Dinnerfahrten bieten ein Ambiente, das verbindet, begeistert und lange in Erinnerung bleibt.
Fondue-/Raclette-Fahrt
Gerade mit Blick auf die kommende Weihnachtszeit sind die beliebten gemütlichen Fondue- und Raclette-Fahrten sehr zu empfehlen.
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DIE WAHRE QUELLE VON GESUNDHEIT UND VITALITÄT. SEIT 1242.