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EI N E P U B LI K AT I O N VO N S M A R T M ED I A

Januar ’26

Dean Schneider

Zwischen Löwen, Hyänen und Affen: der Tierflüsterer über das Leben im Tierschutzreservat.

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Neues Lernen, neue Wege – Seite 3


EI N E P U B LI K AT I O N VO N S M A R T M ED I A

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fokus.swiss

Editorial

Claudia Zürcher

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Höhere Berufsbildung – das Schweizer Landeswunder

ursraum, PowerPoint, Lehrmittel und eine Kaffeetasse oder wahlweise ein Energydrink – das klassische Bild der beruflichen Weiterbildung schmilzt zunehmend dahin. Begriffe wie online, hybrid, digital, Blended Learning, zeit- und ortsunabhängig, Zwischenzertifikate oder Anrechnungsverfahren gehören längst zur Weiterbildungsrealität. Dazu kommen Lernplattformen, ChatGPT und Co., Laborsituationen, Netzwerktreffen, Studienreisen – und plötzlich wird Englisch gesprochen. Bald schon können eidgenössische Prüfungen gemäss revidiertem Berufsbildungsgesetz neben den Landessprachen auch in englischer Sprache abgelegt werden. Kein Wunder, wirkt diese Vielfalt auf manche fast schon wie ein Bildungsdschungel. Doch genau das macht die höhere Berufsbildung aus: dynamisch und so vielfältig, dass man sie durchaus als offizielles Landeswunder aufführen könnte. Gut, verfügt die Schweiz über ein System, das Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen einen passenden Bildungsweg eröffnet. Wenn das Berufsleben «Update notwendig» anzeigt Die Frage, wann jemand «bereit» für den nächsten Schritt ist, lässt sich heute kaum noch eindeutig beantworten. Beruflicher Weiterbildungsbedarf entsteht selten aus heroischen Wendepunkten – viel öfter aus kleinen Momenten, die unerwartet wirken: ein Gespräch im Büro, eine Beobachtung im Team oder die Erkenntnis, dass die eigenen Fähigkeiten gut sind, aber durchaus Raum für ein Upgrade hätten. Manchen geht es um den Feinschliff, anderen um eine neue Richtung und wieder anderen um Anschluss an eine Branche, die sich leise, aber konsequent verändert. Und manchmal genügt ein frisch erweitertes Jobprofil oder ein spontaner Gedanke, damit die innere Anzeige leicht blinkt: «Update notwendig». Nicht dramatisch – aber hartnäckig genug, um nicht ignoriert zu werden. Das Upgrade mit echtem Praxiseffekt Die höhere Berufsbildung bietet gleich mehrere Varianten dieses Updates: eidgenössische Berufsprüfungen, eidgenössische Höhere Fachprüfungen und natürlich die höheren Fachschulen – das Schweizer Original für praxisnahe Karrierebeschleunigung mit ihren HF-Bildungsgängen sowie Nachdiplomstudiengängen. Die höheren Fachschulen haben sich zu echten Karriere-Hubs entwickelt. Sie verbinden Praxis und Rollenkompetenz geschickt – mit realen Unternehmenssituationen, Projekten und konsequentem Praxistransfer. Das sorgt für echte Aha-Momente und spürbares Selbstvertrauen. Viele Absolvent:innen übernehmen nach kurzer Zeit mehr Verantwortung – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es können.

Die höhere Berufsbildung ist ein Unikat. Sie vermittelt Abschlüsse, die genau dort ansetzen, wo der Berufsalltag spielt – mit unmittelbarer Einsatzfähigkeit, konkreten Fachfertigkeiten, Führungskompetenzen und überfachlichen Fähigkeiten. Kurz: Sie liefert das, was im Arbeitsleben heute wirklich zählt. Was der Arbeitsmarkt braucht Die höhere Berufsbildung ist nicht nur ein Bildungsangebot, sondern ein zentraler Stabilitätsfaktor für die Schweizer Wirtschaft. Unternehmen bewegen sich heute in einem Dreieck aus Fachkräftemangel, technologischer Dynamik und steigenden Kundenerwartungen – ergänzt durch die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit. Während früher die Frage lautete, ob sich eine Weiterbildung «lohnt», stellt sich heute vielmehr die Frage: «Welche berufliche Weiterbildung bringt uns weiter – und wen unterstützen wir dabei?» Viele Unternehmen haben erkannt, dass berufliche Weiterbildung weit mehr ist als eine Investition in Kompetenzen. Sie ist eine Investition in Menschen. Mitarbeitende, die sich weiterentwickeln, bringen frische Sichtweisen ein, können Veränderungen besser einschätzen und übernehmen Verantwortung für ihren Bereich. Für Arbeitgebende bedeutet das, Karrieren aktiv mitzugestalten. Sie können Mitarbeitende motivieren, den nächsten Schritt zu gehen. Die höhere Berufsbildung stärkt Fachkompetenzen und fördert gleichzeitig Motivation, Loyalität und Innovationskraft – Eigenschaften, die Unternehmen heute zwingender denn je brauchen. Sie ist das verlässlichste Mittel gegen Stillstand – und eines der wirksamsten Vorgehen gegen den Fachkräftemangel. Warum der erste Schritt oft der schwerste ist So attraktiv das Weiterbildungsangebot heute ist – der Entscheid dafür ist oft weniger eine Frage des Wollens als eine Frage des Alltags. Kosten, Zeit, Organisation, berufliche Anforderungen oder

familiäre Verpflichtungen mischen kräftig mit, wenn es darum geht zu überlegen, ob eine berufliche Weiterbildung im Moment überhaupt Platz hat. Hinzu kommt etwas, worüber kaum jemand spricht: Viele unterschätzen sich selbst. Der Gedanke, nach Jahren wieder Prüfungen zu absolvieren oder regelmässig zu lernen, wirkt einschüchternd. Die Erinnerung an Bruchrechnungen und Vokabeltests sitzt bei vielen tief. Die Zweifel sind dabei erstaunlich konstant: Manche vermuten, es sei «zu spät», «zu schwierig» oder «zu viel Aufwand». Und am Ende taucht immer dieselbe Frage auf: «Schaffe ich das?» Die Antwort darauf lautet in den allermeisten Fällen: Ja. Weil das System nicht auf Idealbedingungen ausgelegt ist, sondern auf Menschen mit einem vollen Alltag – und mit dem Wunsch, trotzdem weiterzukommen. Bildungsorganisationen und Prüfungsträger sind laufend gefordert, ihre Unterrichtsmodelle und Prüfungsszenarien zu optimieren. Wer mit Absolvent:innen spricht, hört oft Überraschendes: Die anfängliche Nervosität weicht schnell dem Gefühl, von erfahrenen Dozierenden getragen zu werden. Formate sind flexibel, Unterricht kann hybrid erfolgen und die Gruppen bestehen aus Menschen, die genau wissen, wie sich Zeitdruck anfühlt. Das beruhigt nicht nur – es stützt. Warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist Noch nie war das Angebot der höheren Berufsbildung so ausgebaut, so flexibel und so offen zugänglich wie heute. Gleichzeitig verändern sich Arbeitswelten rasant. Technologie, neue Geschäftsmodelle und veränderte Erwartungen verlangen nach Menschen, die bereit sind, dazuzulernen – im eigenen Tempo und entlang ihres beruflichen Alltags. Für die Leserschaft dieser Beilage – ob für den nächsten eigenen Schritt oder für Empfehlungen an Teammitarbeitende, Freund:innen oder die eigene Familie – ist das eine Einladung: sich zu informieren, zu vergleichen, Fragen zu stellen und Neues zu entdecken. Weiterbildung beginnt nicht erst mit einer Anmeldung zu einem Bildungsangebot. Sie beginnt mit Neugier. Mit der Freude herauszufinden, wie der eigene Weg weitergehen kann. Und manchmal beginnt sie schlicht mit dem Gedanken: «Warum eigentlich nicht?» Der Rest ergibt sich oft schneller, als man erwartet – spätestens dann, wenn die ersten Aha-Momente auftauchen. Und wer weiss: Vielleicht ist genau jetzt der beste Zeitpunkt für ein kleines, persönliches Update. Text Claudia Zürcher, Vizepräsidentin Konferenz Höhere Fachschulen

Lesen Sie mehr. 04 Berufsbildung 10 Interview: Dean Schneider 12 Gastartikel: Grundkompetenzen 16 Influencer 18 Persönlichkeits­ entwicklung & Leadership Fokus Next Step. Projektleitung Pascal Lippuner Country Manager Pascal Buck Produktionsleitung Matthias Mehl Layout Mathias Manner Text Aaliyah Daidi, Ayman Duran, SMA, Tiana Moser Titelbild zVg Distributionskanal Tages-Anzeiger Druckerei DZZ Druckzentrum AG

Smart Media Agency. Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch redaktion@smartmediaagency.ch fokus.swiss

Viel Spass beim Lesen! Pascal Lippuner Project Manager

Brandreport • Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV

Keine Sparübung auf dem Rücken der Jugend! T eamfähigkeit, Selbstvertrauen und Eigeninitiative lassen sich nicht nur im Unterricht erlernen. Sie entstehen dort, wo junge Menschen Verantwortung übernehmen, mitgestalten und ernst genommen werden – in der Pfadi, dem Sportverein oder bei einem Freiwilligeneinsatz. Ausserschulische Jugendarbeit begleitet junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf, stärkt soziale und personale Kompetenzen und fördert Chancengleichheit – unabhängig von Herkunft oder Bildungsweg. Damit leistet sie einen

wichtigen Beitrag für eine stabile Gesellschaft und einen leistungsfähigen Arbeitsmarkt. Doch diese Arbeit ist bedroht: Das Sparpaket des Bundesrats birgt die Gefahr von Kürzungen auch in der ausserschulischen Jugendarbeit. Weniger Mittel bedeuten weniger Angebote, weniger Begleitung und weniger Perspektiven für junge Menschen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Belastungen ist Jugendarbeit kein Luxus, sondern eine notwendige Investition in die Zukunft! Jetzt unterstützen:

Weitere Informationen unter: sparstoppjugend.ch

© Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände

© Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände


PUBLIREPORTAGE

FernUni Schweiz

Dein flexibler Weg zur universitären Ausbildung Karriere machen, sich neu orientieren oder endlich das Wunschstudium beginnen – viele möchten heute studieren, ohne dafür ihr Leben komplett umzukrempeln. Genau hier setzt die FernUni Schweiz an – mit einem flexiblen und digitalen Studienmodell, das zu deinem Alltag passt – egal, ob du arbeitest, Familie und Job vereinbaren musst oder viel unterwegs bist.

Studieren, wie es zu deinem Leben passt

Als moderne universitäre Fernstudieninstitution verbindet die FernUni Schweiz akademische Exzellenz mit einem zeitgemässen Lernkonzept. Du lernst, wann und wo es für dich passt – ohne Präsenzpflicht und lange Anfahrtswege. Das vollständig online organisierte Studium bietet dir maximale Freiheit und ermöglicht eine hohe Vereinbarkeit von Beruf, Familie oder sportlichen Ambitionen.

Hohe Qualität, echte Unterstützung

Die Studiengänge sind auf ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium ausgelegt und entsprechen universitären Standards. Du erhältst anspruchsvolle Inhalte, moderne digitale Lernmethoden und persönliche Betreuung. Der

Mix aus selbstständigem Lernen, praxisnahen Online-Sessions und individuellen Unterstützungsangeboten hält dich eng mit Lehrteams und Mitstudierenden verbunden und fördert effektives Lernen.

Weiterbildung, die neue Karrierewege öffnet

Für deine gezielte Weiterentwicklung bietet die FernUni Schweiz ein stetig wachsendes Weiterbildungsangebot in Psychologie, Recht, Wirtschaft und Geschichte – flexibel, online und direkt im Job anwendbar. Besonders gefragt sind modulare Weiterbildungen und Microcredentials: kurze, kombinierbare Einheiten, mit denen du deine Kompetenzen punktgenau ausbauen kannst.

Wissen, das für alle zugänglich ist

Die FernUni Schweiz versteht sich als offene Universität. Sie macht Wissenschaft sichtbar und zugänglich mit öffentlichen Vorträgen, digitalen Angeboten wie der Lernplattform Kaïros und Formaten wie KinderUni oder Uni60+. Wissenschaft soll inspirieren – und Menschen in jeder Lebensphase erreichen.

Testimonials Gregorio Español, Absolvent Bachelor in Wirtschaft und Management

Pascale Wagner, Absolventin Master Psychologie «Mein Hobby ist sehr zeitintensiv – ich trainiere täglich mehrere Stunden. Das Fernstudium war die ideale Lösung: Ich kann Sport und Ausbildung verbinden, ohne etwas aufgeben zu müssen. Dank ortsunabhängigem Lernen verpasse ich keine Trainings oder Turniere. Von der FernUni Schweiz fühle ich mich stets bestens unterstützt und ich kann ein Fernstudium definitiv weiterempfehlen.»

«Mit 26 habe ich alles hinterfragt und mein Studium in Wirtschaft und Management begonnen. Inzwischen habe ich meinen Bachelor abgeschlossen – ein Abschluss, der mir viele neue berufliche Möglichkeiten eröffnet hat. Als ich danach mit der Jobsuche startete, wurde ich direkt zu mehreren Vorstellungsgesprächen eingeladen. Das war für mich ein unglaubliches Gefühl.»

Studiengänge der FernUni Schweiz Psychologie • Bachelor • Master • Weiterbildungskurse • CAS DE

FR

Recht • Bachelor • Master • Weiterbildungskurse • CAS DE

FR

Geschichte • Bachelor • Master • Weiterbildungskurse • CAS DE

FR

Mathematik & Informatik

Wirtschaft • Bachelor • Master • Weiterbildungskurse • CAS DE

FR

• Bachelor • Master EN

EN

Anmeldefristen Bachelor-Studiengänge

31. Mai 2026

Master-Studiengänge

31. Mai 2026

Weiterbildungen

18. Januar 2026

Mehr Infos


EI N E P U B LI K AT I O N VO N S M A R T M ED I A

fokus.swiss

Berufsbildung

Bild iStockphoto/FatCamera

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Die Zukunft der Berufsbildung Digitalisierung, demografischer Wandel und steigende Mobilität – diesen Entwicklungen stellen sich zukünftige Berufslernende in der Schweiz gegenüber. Neben klassischen Wegen bieten sich ganz neue Möglichkeiten, die eigene Zukunft zu gestalten. Doch auch hier bleibt es eine Herausforderung, die richtige Wahl zu treffen.

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Und was möchtest du mal werden, wenn du gross bist?» Die Antworten auf diese Fragen fallen in Schweizer Klassenzimmern nicht mehr gleich aus wie früher. Klar gehören «Fussballer:in», «Astronaut:in» und «Polizist:in» noch zu den Klassikern, doch immer mehr Lehrpersonen hören auch «Ingenieur:in», «Informatiker:in» oder «Designer:in» von den Schulkindern. Ein Zeichen, dass sich das Berufsbild ändert.

Die Verbindung aus digitalen Fähigkeiten, praktischer Erfahrung und persönlicher Weiterentwicklung wird zum entscheidenden Fundament für eine erfolgreiche Laufbahn.

Digitale Perspektiven Die Digitalisierung ist längst mehr als ein gesellschaftlicher Trend. Sie ist ein grundlegender Treiber des Wandels in der Berufsbildung. Viele der Berufe, die heute entstehen, gab es vor zehn Jahren noch nicht, oder sie hatten eine völlig andere Ausprägung. Neue Branchen wie künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien, digitale Produktentwicklung oder virtuelle Zusammenarbeit eröffnen jungen Menschen Chancen, die frühere Generationen kaum erahnen konnten. Damit wächst allerdings auch der Druck auf die Bildungssysteme, flexibel zu reagieren und Lernende auf diese neuen Anforderungen vorzubereiten.

Berufe der Zukunft Studien und Arbeitsmarktprognosen zeigen, dass insbesondere Tätigkeiten, die Kreativität, technisches Verständnis und soziale Kompetenz vereinen, sehr gute Zukunftsperspektiven bieten. Junge Menschen, die heute ihre berufliche Laufbahn planen, bewegen sich in einer Welt, die dynamischer und vielfältiger ist als je zuvor.

Heute wird nicht mehr nur erwartet, dass sie technische Grundlagen beherrschen. Vielmehr geht es darum, digitale Prozesse zu verstehen, mit komplexen Informationssystemen umzugehen und kreative Lösungen für neue Probleme zu entwickeln. Kompetenzen wie Datenanalyse, digitales Projektmanagement, Programmierlogik oder der sichere Umgang mit neuen Technologien werden zunehmend zur Grundvoraussetzung. Selbst in traditionell handwerklichen Berufen, etwa im Bau oder im Gesundheitsbereich, verändern digitale Werkzeuge die Arbeitsprozesse fundamental. 3D-Modelle, Drohnen, automatisierte Diagnosesysteme oder digitale Patientenakten gehören bereits heute zur Realität und prägen das Berufsbild von morgen.

Besonders stark wächst der Bereich der künstlichen Intelligenz. Systeme, die selbstständig lernen und Entscheidungen unterstützen, werden in Wirtschaft, Forschung und öffentlichen Institutionen immer häufiger eingesetzt. Menschen, die solche Technologien entwickeln, pflegen oder kritisch beurteilen können, werden in den kommenden Jahren stark gefragt sein. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der digitalen Sicherheit zu. Je vernetzter die Gesellschaft wird, desto wichtiger ist es, Daten, Identitäten und digitale Infrastrukturen zuverlässig zu schützen. Fachpersonen, die Risiken verstehen und Schutzmassnahmen entwickeln, werden eine zentrale Rolle spielen.

Flexibilität als Schlüssel Damit junge Menschen auf diese vielfältigen Anforderungen vorbereitet sind, entwickelt sich auch die Berufsbildung weiter. Die klassische Lehre bleibt wichtig, wird jedoch zunehmend durch digitale Lernformen ergänzt. Moderne Ausbildungsmodelle setzen auf eine Mischung aus Präsenzlernen, virtuellen Einheiten und selbstgesteuerten Lernphasen. Digitale Plattformen ermöglichen es, Inhalte flexibel zu vertiefen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Dadurch entsteht ein individuelles und anpassungsfähiges Lernen, das den verschiedenen Stärken und Interessen besser gerecht wird.

Nachhaltige Arbeit Ein weiterer Wachstumsbereich liegt in der Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen setzen auf ressourcenschonende Prozesse, intelligente Energiesteuerung oder neue Formen der Mobilität. Dadurch entstehen Berufe, die ökologische Verantwortung mit digitalen Kompetenzen verbinden. Ob im Energiebereich, der Industrie oder im öffentlichen Verkehr – überall wird Technologie eingesetzt, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Diese Kombination eröffnet jungen Auszubildenden vielfältige berufliche Perspektiven.

Parallel dazu werden die Berufsbilder regelmässig überarbeitet, damit sie mit der technologischen Entwicklung Schritt halten. Neue Ausbildungsrichtungen wie digitale Geschäftsprozesse, Applikationsentwicklung oder medienorientierte Berufsbilder sind längst fester Bestandteil der Schweizer Berufslandschaft. Zudem gewinnt die Kombination verschiedener Fachrichtungen an Bedeutung. In Zukunft könnten Lernende vermehrt Module aus unterschiedlichen Bereichen kombinieren, um ein Profil zu entwickeln, das genau zu ihren Talenten und beruflichen Zielen passt.

Im Gesundheitswesen schreitet der digitale Wandel ebenfalls voran. Telemedizinische Angebote, datenbasierte Diagnosen oder digital unterstützte Therapien verändern den Alltag von Ärzt:innen, Pflegefachpersonen und therapeutischen Berufen. Wer in diesen Bereichen tätig ist, braucht neben fachlichem Wissen auch ein Verständnis für digitale Prozesse, Softwareanwendungen und den Umgang mit sensiblen Daten. So entstehen neue Berufsfelder, die medizinische Kompetenz mit technologischem Verständnis verbinden und die Versorgungsqualität langfristig verbessern.

Aktive Zukunftsgestaltung Diese Entwicklungen zeigen, dass die Berufsbildung nicht nur auf Veränderungen reagiert, sondern aktiv an der Gestaltung der Arbeitswelt beteiligt ist. Jugendliche erhalten die Chance, ihre Zukunft flexibler und kreativer zu gestalten. Die Verbindung aus digitalen Fähigkeiten, praktischer Erfahrung und persönlicher Weiterentwicklung wird zum entscheidenden Fundament für eine erfolgreiche Laufbahn. Text Ayman Duran

Brandreport • nao academy

Das Sprungbrett in eine kreative Lehre Die nao academy hilft jungen Menschen, ihren Weg in Medien, Design und digitale Berufe zu finden. Sie bietet ein praxisnahes Vorbereitungsjahr für alle kreativen Köpfe, die ihre Chancen auf eine Lehrstelle verbessern wollen. Lehrstellen in der Kreativbranche sind heiss begehrt. Absolvent:innen der nao academy haben deshalb einen klaren Vorteil: Sie bringen digitales Know-how, ein aussagekräftiges Portfolio und Sicherheit im Bewerbungsgespräch mit – wichtige Pluspunkte im Rennen um die besten Lehrplätze. Nach dem Abschluss haben sie bessere Chancen auf einen Job als Mediamatiker:in, Interactive Media Designer:in, Polygraf:in, Grafiker:in, Fotofachfrau/-mann oder Gestalter:in Werbetechnik in die Berufswelt einzutreten.

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reativ zu sein ist cool, doch oft fehlt der klare Plan für die Zukunft. Die nao academy bringt Struktur ins Chaos: Während einem Jahr macht sie Jugendliche fit für das erste Lehrjahr in einem kreativen Beruf. Dabei entdecken die Teilnehmenden ihr kreatives Potenzial, klären ihre beruflichen Ziele und erhalten die notwendige Zeit und Unterstützung, um ihre Interessen und Stärken – aber auch Berufschancen – zu erkennen.

Was die nao academy bietet Das zweisprachige Bildungsangebot macht die nao academy besonders. Rund 40 Prozent des Unterrichts finden auf Englisch statt, der Rest auf Deutsch. Diese Lernumgebung schenkt den Jugendlichen sprachliche Souveränität in einem modernen, vernetzten Arbeitsumfeld. Kreative und digitale Projekte entstehen heute häufig in internationalen Teams. Deshalb eröffnen diese bilingualen Kompetenzen zusätzliche berufliche Möglichkeiten und stärken das Selbstvertrauen der Jugendlichen im Umgang mit diesen global-digitalen Arbeitswelten.

Die Phase zwischen Schulabschluss und Berufswahl ist für viele ein Spannungsfeld aus Neugier, Erwartungen und Unsicherheit. Kreativität bringt viele Ideen mit sich, aber keine klare Richtung. In der nao academy erwerben die Teilnehmenden zentrale Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Selbstorganisation, Teamarbeit und digitale Grundkompetenzen – Fähigkeiten, die Betriebe in der Kreativbranche heute voraussetzen. Ergänzend dazu lernen sie Werkzeuge aus Medienproduktion, Gestaltung und visueller Kommunikation kennen. Sie sammeln erste Praxiserfahrungen, die den Einstieg in eine kreative Lehre erleichtern. Wie junge Menschen davon profitieren Am Ende dieses Vorbereitungsjahres steht nicht nur ein gestärktes Selbstbewusstsein, sondern ein klares berufliches Profil. Die Jugendlichen wissen, wohin sie wollen, was sie können und wie sie sich überzeugend präsentieren. Mit einem professionellen Portfolio, fundierten Grundkompetenzen und ersten Praxiserfahrungen steigen sie souverän in eine kreative Lehre ein. Die nao academy ist ein Ort, an dem Potenziale sichtbar werden, Träume entstehen und junge Menschen den Mut finden, ihren eigenen Weg

zu gehen. Ein idealer Start für alle, die in der kreativen Berufswelt durchstarten wollen. Save the date: Infoanlass am 25. März 2026, Ort wird noch bekanntgegeben Weitere Informationen unter: nao.academy

Oder auf Instagram:


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#fokusnextstep

Lidl Schweiz • Brandreport

Die Zukunft im Fokus

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Mehr über Michelle und das #teamlidl erfahren: team.lidl.ch

unge Talente sind der Grundstein für den Erfolg von Lidl Schweiz. Mit der vielseitigen Berufsbildung wird gezielt in die nächste Generation investiert. Denn Lidl sieht in jedem Lernenden das Potenzial zur Führungskraft von morgen. Eine, die das eindrucksvoll beweist, ist Michelle. Ihre Geschichte steht stellvertretend für die vielen Laufbahnen, die bei Lidl möglich sind.

Die Erfolgsgeschichte von Michelle Ein inspirierendes Beispiel für die Entwicklungsmöglichkeiten ist die Geschichte von Michelle. Sie begann 2014 ihre Laufbahn mit einer Ausbildung im Detailhandel. Bereits in ihrem zweiten Lehrjahr ergab sich durch einen Personalwechsel eine aussergewöhnliche Gelegenheit: Führungsverantwortung in der Filiale übernehmen. Was zu Beginn eine grosse Herausforderung darstellte, entwickelte sich schnell zu einem enormen Motivationsschub. Michelle nutzte diese Chance, um zu wachsen und wichtige Führungsqualitäten zu erwerben. Sie lernte, wie man Menschen auf Augenhöhe begegnet und ihre individuellen Stärken erkennt und fördert. Diese Erfahrungen prägten sie und ermöglichten ihr eine rasche berufliche

Ziel ist es, langfristige Beziehungen aufzubauen und die Talente von heute zu den Fach- und Führungskräften von morgen zu entwickeln. Was das #teamlidl auszeichnet? Es ist der starke Zusammenhalt und die Menschlichkeit über alle Abteilungen hinweg – von der Filiale über die Logistik bis zur Verwaltung. Es ist ein Miteinander, in dem Vertrauen die Basis bildet und jeder Einzelne seinen Beitrag leistet.

Michelle Helmel Filialleiterin Filiale Herisau

Eine Lehre als Fundament Die Berufsbildung ist ein wichtiger Startpunkt. Jedes Jahr bietet Lidl jungen Menschen den Einstieg in die Arbeitswelt mit einer Lehre in den Bereichen Detailhandel, Logistik, IT oder im kaufmännischen Sektor. Im Vordergrund steht eine praxisnahe und umfassende Ausbildung. Dabei werden auch Soft Skills wie Eigeninitiative und Teamfähigkeit gefördert, welche im Berufsalltag entscheidend sind.

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Wenn man von Anfang an alles gibt, erhält man auch volle Unterstützung und kann daran wachsen. Weiterentwicklung. Ihr Wunsch, Filialleiterin zu werden, kam nach dem Lehrabschluss auf. Seit 2020 leitet sie als Filialleiterin die Filiale in Herisau. Vier Jahre später erwarb sie zudem den eidgenössischen Fachausweis als Verkaufsfachfrau und unterstreicht damit ihren kontinuierlichen Entwicklungswillen. Ihre Laufbahn zeigt, dass Lidl motivierten Mitarbeitenden Chancen geben, sich weiterzuentwickeln,

Lidl Schweiz Als Teil der Schwarz-Gruppe werden in der Schweiz über 190 Filialen mit mehr als 5000 Mitarbeitenden betrieben. Höchste Qualität zu besten Preisen, ein aktives Engagement für Nachhaltigkeit sowie faire Anstellungsbedingungen stehen im Mittelpunkt. Mit einem starken Fokus auf die Nachwuchsförderung eröffnen sich vielfältige Karrierechancen.

auch wenn man dabei mal einen «Fail» erlebt – denn aus Fehlern lernt und wächst man. Miteinander zum Erfolg Neben der Ausbildung ist auch ein attraktives Umfeld wichtig. Dazu gehören überdurchschnittliche Anstellungsbedingungen und die Möglichkeit, nach der Lehre weiterzuarbeiten. ANZEIGE

— by ASFL SVBL —

HOCHSTAPLER ODER HOCH STAPELN?

Hoch hinaus mit einer Ausbildung in der Logistik-Branche


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#fokusnextstep

Brandreport • TopPharm

«Am liebsten bediene ich die Kundinnen und Kunden» Seit Sommer 2024 absolviert Yannick Bollier in der TopPharm Apotheke und Drogerie Erlinsbach eine Lehre als Fachmann Apotheke EFZ. Wir fragen ihn nach seinen Eindrücken nach dem ersten Lehrjahr. zu können. Es ist anstrengend, alles zu lernen, aber ich nutze es gerne für die Beratung der Kundschaft.

Yannick Bollier Lernender Fachmann Apotheke EFZ

Yannick, du bist seit August 2025 im zweiten Lehrjahr als Fachmann Apotheke EFZ bei der TopPharm Apotheke Erlinsbach. Wie gefällt dir bisher die Ausbildung? Mir gefällt es mega. Ich fühle mich wohl im Team und bin gerne in der Apotheke tätig. Vor allem das Bedienen der Kundinnen und Kunden macht mir grossen Spass. Wie gefällt dir der direkte Kontakt mit den Kundinnen und Kunden? Das ist das Beste an diesem Beruf. Ich freue mich immer, wenn viel los ist und ich viel Kontakt zu den Kundinnen und Kunden habe.

Konntest du dein Wissen rund um die Gesundheit auch schon in der Freizeit anwenden, zum Beispiel im Familien- oder Freundeskreis? Ja, das konnte ich und es hat mir viel Spass gemacht. So weiss ich nun, was zu tun ist, wenn zum Beispiel jemand in meinem näheren Umfeld krank ist oder eine Wunde fachgerecht versorgt werden muss. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen wirst du in nächster Zeit lernen, auf welche bist du gespannt? Am meisten bin ich auf die Dienstleistungen gespannt. Ich freue mich darauf, wenn ich selbst Abklärungen machen darf, Checks und Messungen vornehmen kann und dann auch impfen darf. Du bist in der TopPharm Apotheke Erlinsbach der einzige Mann in einem typischen Frauenberuf. Wie empfindest du diese Situation? Wurdest du im Freundeskreis darauf angesprochen? Mittlerweile sind wir zwei Männer im Frauenteam, das finde ich toll. Aber bereits vorher hat mir die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen super gefallen. Kannst du die Ausbildung zum Fachmann Apotheke EFZ (oder zur Fachfrau Apotheke) auch anderen jungen Personen empfehlen? Für wen eignet sich die Ausbildung besonders und weshalb? Ich kann die Ausbildung sehr empfehlen, vor allem für Jugendliche, die gerne Kontakt zu anderen Personen haben.

Fällt es dir leicht, die Produktnamen, ihren Einsatz und ihre Wirkungsweise auswendig zu lernen? Das Schwierigste ist es, alle Dosierungen auswendig

Hast du dir schon überlegt, wie es nach der Lehre weitergeht? Ja, ich möchte mich gerne weiterbilden, aber was genau und auf welche Art ist noch offen.

Dein zukünftiger Beruf Du bist in der TopPharm Apotheke als Fachfrau/ Fachmann Apotheke die erste Ansprechperson für Kundinnen und Kunden. – Mit deinem Fachwissen berätst du die Kundschaft zu verschiedensten Gesundheitsthemen und zur richtigen Einnahme von Medikamenten. Auch die Durchführung verschiedener Dienstleistungen und Abklärungen (Wundversorgung, Allergie-Check etc.) sowie die Erhebung von diagnostischen Messwerten (Blutdruck, Cholesterinwert etc.) gehören zu deinen Aufgaben. – Zudem arbeitest du im Backoffice, wo du kaufmännische Aufgaben wie etwa das Schreiben von Rechnungen übernimmst und zum Beispiel Bestellungen von Privatpersonen, Pflegeinstitutionen oder Arztpraxen bearbeitest. Die Bewirtschaftung des Warenlagers übernimmst du ebenfalls. – Mit deinem vielfältigen Einsatz unterstützt du das ganze Apothekenteam und lernst alle Themengebiete in der Apotheke kennen. Deine Ausbildung Die Lehre zur Fachfrau / Fachmann Apotheke dauert drei Jahre. – Im ersten Lehrjahr besuchst du an zwei Tagen pro Woche die Berufsfachschule und arbeitest die restlichen Tage in der Apotheke mit. – Im zweiten und dritten Lehrjahr reduziert sich der Schulunterricht auf einen Tag pro Woche. – Als Ergänzung findet pro Jahr ein überbetrieblicher Kurs statt, in dem du praktische Fertigkeiten lernst. Diese Kurse ergänzen die praktische Ausbildung in der Apotheke und den theoretischen Unterricht in der Berufsfachschule. Die berufliche Grundbildung führt zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ), für das du eine Abschlussprüfung bestehen musst.

Eine Lehrstelle bei TopPharm ist spannend, abwechslungsreich und zukunftsorientiert. Du erwirbst umfangreiches Wissen in den Bereichen Gesundheit und Pharmazie, arbeitest im Team, hast persönlichen Kontakt mit Kundinnen und Kunden und kannst ihnen in vielen Situationen direkt helfen. Wir investieren viel Herzblut in unseren Nachwuchs und freuen uns, dich bei TopPharm willkommen zu heissen und dich Schritt für Schritt in dein Aufgabengebiet einzuführen. Auf deinem Weg zum Berufsabschluss unterstützen wir dich mit Booster-Kursen in jedem Lehrjahr und einem Prüfungsvorbereitungskurs vor dem Qualifikationsverfahren. Zudem bieten unser Welcome Day und der Bildungstag für TopLernende dir die Möglichkeit, die anderen Lernenden kennenzulernen und dich mit ihnen zu vernetzen. Und auch nach deiner Ausbildung bei TopPharm findest du in unseren rund 120 Apotheken in der ganzen Deutschschweiz viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden. So kannst du zum Beispiel als SkipperIn in einer Apotheke die Verantwortung für die Umsetzung der TopPharm Aktivitäten übernehmen. Zudem bieten wir unseren Mitarbeitenden kostenlose interne Kurse und Weiterbildungsmöglichkeiten an, die gleichzeitig den Austausch untereinander fördern. Weitere Informationen unter: toppharm.ch

Brandreport • Spitex Verband Kanton Zürich

Ein Beruf, der bei Menschen zuhause beginnt Viele junge Menschen wissen nach der Schule noch nicht, wohin ihr Weg führt. In der ambulanten Pflege übernehmen sie Verantwortung, erleben Nähe zu Menschen und finden eine sinnvolle Aufgabe. Die Organisationen des Spitex Verbands Kanton Zürich unterstützen täglich tausende Klient:innen in ihrem Zuhause – und sind damit eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung im Kanton.

P

Rettungssanität oder die Notfallpflege. Pflege eröffnet viele Wege: Spitex, Spital, Pflegeheim, Reha, Psychiatrie. Wechsel sind möglich, Entwicklung ebenso. Und der Bedarf bleibt hoch.

flege findet nicht erst im Spital oder im Heim statt. Sie beginnt dort, wo Menschen leben. Genau hier setzt die Spitex an: Mit ambulanter Pflege und Betreuung ermöglicht sie Menschen jeden Alters, trotz gesundheitlicher Einschränkungen in den eigenen vier Wänden zu bleiben – selbstbestimmt, sicher und mit hoher Lebensqualität. Wie erfüllend dieser Beruf sein kann, zeigt die Geschichte von Jodok Kündig. Der 24-Jährige absolviert eine Ausbildung zum Fachmann Gesundheit im dritten Lehrjahr bei der Spitex Hombrechtikon.

Seine Botschaft an junge Menschen ist klar: Pflege wird nicht ersetzbar sein. Menschen brauchen Menschen. Der Beruf ist fordernd, aber sinnstiftend und zukunftsweisend. Kein Tag ist wie der andere. Weitere Informationen unter: spitexzh.ch/lehre

Vom Umweg zur Berufung Jodoks Weg in die Pflege verlief nicht geradlinig. Nach der Oberstufe begann er eine Lehre im Sportdetailhandel. Rückblickend beschreibt er diese Zeit als Phase, in der ihm vieles wichtiger war als die Ausbildung selbst. Er brach die Lehre im dritten Jahr ab und machte bewusst eine Pause zur Neuorientierung.

Oder auf unseren Social-Media-Accounts: @spitexzh

Der Wendepunkt kam mit einem Praktikum in der Pflege. Nicht aus Kalkül, sondern aus Neugier und dem Wunsch, näher mit Menschen zu arbeiten. Er merkte schnell, dass Pflege mehr als nur ein Job ist: Sie ist ein Beitrag an die Gesellschaft. Im Verkauf fehlte ihm diese sinnstiftende Komponente. In der Pflege fand er sie. Heute sagt er, dass er zwar müde nach Hause komme, aber mit dem Gefühl, etwas bewirkt zu haben – ein Lächeln, eine Erleichterung, einen kleinen Glücksmoment. Das zählt.

vielseitig. Kurze Einsätze wie Stützstrümpfe anziehen oder Medikamente verabreichen wechseln sich mit längeren Besuchen ab: Körperpflege, Gehtraining, Frühstück vorbereiten, Wundversorgung, Unterstützung bei gelähmten oder hemiplegischen Menschen. Manchmal gehört auch das Füttern von Haustieren dazu. Zwischen den Einsätzen bleibt im Auto oder auf dem Fahrrad ein Moment zum Durchatmen.

Viele Klient:innen sind hochbetagt, manche sozial isoliert. Die Mitarbeitenden der Spitex sind oft der einzige Kontakt des Tages. Ein Gespräch, ein Kaffee und kleine Handgriffe können einen grossen Unterschied machen. Die Beziehungen gehen tief. So tief, dass Jodok bereits zu einer Beerdigung eingeladen wurde. Solche Erlebnisse bleiben. Sie zeigen, dass Pflege mehr ist als ein Beruf.

Ein Arbeitsalltag nah am Leben Der Arbeitsalltag von Jodok beginnt am Stützpunkt mit einem kurzen Teammeeting. Touren werden besprochen und Informationen zu Klientinnen und Klienten gelesen, alles digital auf dem Tablet. Als Lernender steht Jodok im engen Austausch mit seinen Berufsbildner:innen. Fragen, Unsicherheiten und neue Situationen werden gemeinsam angegangen und reflektiert.

Mit zunehmender Ausbildung und wachsender Erfahrung steigt auch die Verantwortung. Was anfangs strukturiert und vertraut ist, wird später anspruchsvoller und abwechslungsreicher. Es gibt neue Klient:innen, komplexere Situationen und Einsätze zu zweit bei besonders vulnerablen Personen. Immer mit Rückhalt, aber oft auch allein unterwegs. All das erfordert Reife, Selbstständigkeit und emotionale Stabilität.

Praxis schlägt Lehrbuch Was in der Schule vermittelt wird, muss im Alltag oft kreativ umgesetzt werden. Fähigkeiten wie Improvisation, Empathie und Zuhören entwickeln Lernende im Alltag. Ältere Menschen tragen Wissen, Geschichten und Erfahrung in sich. Man lernt, präsent zu sein – nicht aus Büchern, sondern im Kontakt, wie Jodok erzählt.

Dann geht es los, mit dem Auto oder dem Fahrrad – je nach Alter und Wetter. Die Tour ist durchgetaktet, aber

Beziehung statt Routine Was Jodok täglich bestätigt, ist die Wertschätzung.

Jodok plant die Weiterbildung zum Pflegefachmann HF, langfristig reizt ihn die

Über den Spitex Verband Der Spitex Verband Kanton Zürich vereint primär die nicht profitorientierten Spitex-Organisationen im Kanton, die im Auftrag der Gemeinden arbeiten. Über 5’600 Mitarbeitende, darunter auch 300 Lernende und Studierende, pflegen und betreuen rund 40’000 Menschen jeden Alters in ihrem gewohnten Zuhause. Zum Angebot gehören ambulante Pflege, Betreuung, Haushaltshilfe, Mahlzeitendienst und Behandlungen wie Wundversorgung, Medikamentenmanagement und Nachsorge. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Ausbildung und Nachwuchsförderung – ein Bekenntnis zur Zukunft der Pflege.


PUBLIREPORTAGE

Apothekenberufe – sinnstiftend und vielseitig

Sinnstiftend und nahe am Menschen: In der Apotheke gibt es vielseitige Berufe – Abwechslung ist an der Tagesordnung. Herstellen, Beraten, Verkaufen, Betreuen, Gestalten, Kreieren … die Liste ist schier endlos! Interessiert? Dann lies unbedingt weiter!

Menschen und ihre Anliegen in Gesundheitsfragen sind dir wichtig? Du hilfst ihnen gerne gesund zu bleiben oder zu werden? Du bist gerne am Puls des Gesundheitswesens und möchtest auch in hektischen Situationen ruhig bleiben und Patient/innen beraten? Angesichts der neuen und tragenden Rolle der Apotheken als erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen in der Grundversorgung – auch in Notfällen – gewinnen die Apothekenberufe immer mehr an Bedeutung.

Fachfrau und Fachmann Apotheke EFZ Dein Wissen nutzt du, um die Kundinnen und Kunden individuell zu beraten und die entsprechenden Dienstleistungen, Produkte und Medikamente zu empfehlen. Du arbeitest eng mit Apothekerinnen und Apothekern zusammen und hast vielseitigen Kontakt zu

gesunden oder kranken Kundinnen und Kunden. In einer Apotheke mit Labor stellst du verschiedenste Arzneimittel her, wie zum Beispiel Teemischungen, Salben, Verdünnungen oder individuelle Hausspezialitäten und Rezepturen. Apotheker/in Du bist die Fachperson für Medikamente und deren Anwendung! Du hast engen Kontakt zu gesunden oder kranken Menschen, welche du gerne berätst. Du kannst auch im Spital oder in der Forschung und Industrie arbeiten, wo du beispielsweise neue Medikamente entwickelst oder spezielle Präparate herstellst. Ausserdem kannst du einen Lehrauftrag an einer Universität ausführen und angehende Pharmazeutinnen und Pharmazeuten unterrichten. Beratung – Begleitung – Behandlung Gesundheit, Krankheit, Wohlbefinden – die Apothekenteams beraten, behandeln und begleiten ihre Kundinnen und Kunden kompetent und schnell. Dazu ist kein Termin und auch nicht zwingend ein Arztrezept nötig. Bei allen Fragen rund um die Gesundheit sind Apotheken eine der ersten Anlaufstellen. Auch bei einer

akuten Erkrankung ist es oft nicht nötig, die Notfallaufnahme aufzusuchen. Viele Gesundheitsanliegen können einfach und bequem direkt in der Apotheke besprochen und gelöst werden. Denn die rund 1800 Apotheken in der Schweiz bieten eine unkomplizierte erste Anlaufstelle für die Bevölkerung. Dank der guten geografischen Verfügbarkeit und der kundenfreundlichen Öffnungszeiten sind die Apotheken leicht zugängliche Anbieter der medizinischen Grundversorgung und bestens in das öffentliche Gesundheitssystem integriert. Sie bieten bei leichten akuten Beschwerden oder kleinen Verletzungen wertvolle Hilfe an. Apothekerinnen und Apotheker können und dürfen aber noch viel mehr. Gerade im Bereich der Prävention – insbesondere beim Impfen – stehen in der Apotheke zahlreiche medizinische Dienstleistungen zur Verfügung.

Das Vertrauen in die Apothekenteams ist gross Die Schweizer Bevölkerung beurteilt die gesundheitliche Erstversorgung durch die Apotheken sowohl in der Stadt wie auf dem Land als besonders gut. Das geht aus der repräsentativen Bevölkerungsbefragung hervor, welche das Forschungsinstitut Sotomo im Jahr 2022 und 2025 durchgeführt hat. In allen Regionen befinden 92 Prozent der Befragten das Angebot an Apotheken als gut bis sehr gut. Apotheken besitzen nach den Ärztinnen und Ärzten das zweitgrösste Vertrauen, wenn es um die Beratung bei kleineren Gesundheitsproblemen geht. Über die Zukunft der Apotheke Apotheken in der Schweiz spielen eine immer wichtigere Rolle in der medizinischen Grundversorgung. So ist es z.B. bei leichten akuten Beschwerden oder kleinen Wunden nicht immer nötig, einen Arzttermin zu vereinbaren oder den Notfall eines Spitals aufzusuchen. Denn bei Fragen rund um Gesundheit, Krankheit und Wohlbefinden berät, behandelt und begleitet das Apothekenteam seine Kundinnen und Kunden kompetent und schnell und bietet damit eine unkomplizierte erste Anlaufstelle für die Bevölkerung. Als gesetzlich anerkannte und bestens ausgebildete Medizinalpersonen leisten sie einen wesentlichen Beitrag in der Grundversorgung und Gesundheitsprävention. Seit der Änderung des Heilmittelgesetzes 2019 dürfen Apothekerinnen und Apotheker auch vereinfacht rezeptpflichtige Medikamente ohne ärztliche Verschreibung abgeben und in den meisten Apotheken können unkompliziert ohne Arztrezept die gängigsten Impfungen und Blutentnahmen gemacht werden. In den letzten Jahren wurden bei den Kompetenzen der Apothekenteams viele Fortschritte erzielt und diese werden in Zukunft auch noch ausgebaut. Dafür wurden und werden die Ausbildungen – sowohl bei den PharmazieStudierenden wie bei den Fachfrauen/ Fachmännern Apotheke – laufend angepasst. Das Gesundheitssystem braucht die Apotheken und das Fachwissen und die Dienstleistungen der Apothekenteams mehr denn je und die Apothekenberufe werden spannend bleiben! Lerne Fachfrau Apotheke / Fachmann Apotheke EFZ oder studiere Pharmazie und werde Apothekerin/Apotheker: choose-your-impact.ch


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#fokusnextstep

easylearn • Brandreport

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Warum lebenslanges Lernen für Unternehmen überlebenswichtig ist

Das Fachwissen der Mitarbeitenden gehört zu den wichtigsten Ressourcen jedes Unternehmens. easylearn, der Spezialist für betriebliche Lernlösungen, unterstützt Firmen dabei, diese Expertise zu bewahren und gezielt zu fördern. Der Schlüssel dafür liegt in den umfassenden Lernökosystemen von easylearn.

Mathias Chastonay CTO

A

n Herausforderungen fehlt es Schweizer Firmen derzeit nicht: In vielen Branchen spitzt sich der Wettbewerb zu und wird durch Themen wie Fachkräftemangel, Mitarbeiterfluktuation sowie neue technologische Tools noch verschärft. «Jüngst hat etwa die zunehmende Nutzung von KI den Digitalisierungsdruck auf Unternehmen erhöht», erklärt Mathias Chastonay, CTO von easylearn. Die in Hünenberg ansässige Firma ist auf die Entwicklung von betrieblichen Lernlösungen spezialisiert. Angesichts der aktuellen Entwicklungen sei es gemäss Mathias Chastonay kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen vor der Frage stehen, wie sie mit den schnellen Veränderungen Schritt halten können. Eine Antwort auf diese Frage liegt in der kontinuierlichen Weiterbildung sowie der gezielten Förderung des Fachwissens der Belegschaft. «Denn letztlich bildet die Expertise der Mitarbeitenden die Basis für den unternehmerischen Erfolg.» Gezielte Weiterbildung trägt zudem wesentlich zur Agilität eines Unternehmens bei: Seit jeher sind Anpassungsfähigkeit und damit die Bereitschaft, sich neues Know-how anzueignen, Teil des Erfolgsrezepts von Schweizer KMU. Gleichzeitig verliert Fachwissen schneller an Gültigkeit als früher, was die Bedeutung der kontinuierlichen Weiterbildung zusätzlich unterstreicht.

Die Kombination aus massgeschneiderten und standardisierten Lerninhalten gehört zu den Markenzeichen von easylearn.

– Mathias Chastonay, CTO

Ein umfassendes Ökosystem für betriebliches Lernen Doch mit der Erkenntnis, dass Wissen und Bildung für Betriebe wesentlich sind, ist es noch nicht getan. Denn im Arbeitsalltag stellt sich die Frage, wie die Wissensvermittlung möglichst gezielt und effizient ablaufen kann. Genau hier kommt easylearn zum Zug – und zwar nicht als reiner Systemlieferant, sondern als Partner. «Unsere Mission besteht darin, unserer Kundschaft ein umfassendes Lernökosystem an die Hand zu geben, das alle notwendigen Tools und Ressourcen umfasst», erklärt Mathias Chastonay. Der Fullservice-Ansatz von easylearn beginnt bei der effizienten Aufsetzung der digitalen Lernplattform, erstreckt sich über umfassenden Support und Beratung und reicht bis hin zum riesigen Fundus an Standard-E-Learning-Kursen. Sämtliche Services und Tools bietet easylearn aus einer Hand an. «Nur lernen müssen die Mitarbeitenden der Kundenbetriebe noch selbst.» Die Kombination aus massgeschneiderten und standardisierten Lerninhalten gehört zu den Markenzeichen von easylearn. Gewisse Themen wie «IT-Sicherheit»,

«KI-Nutzung» oder «Datenschutz» lassen sich perfekt als Standardkurse «off the shelf» erwerben und per E-Learning abwickeln. Andere Themenfelder hingegen, wie etwa «Brandschutz», erfordern eine individuelle Anpassung, da sich die Standorte von Feuerlöschern sowie die Sammelpunkte im Brandfall von Betrieb zu Betrieb unterscheiden. Hier kann easylearn die Inhalte auf die Kundenbedürfnisse hin massschneidern. Do it yourself! Ein besonderes Highlight der easylearn-Lösungen ist die Möglichkeit, unternehmenseigenes Fachwissen quasi «in Eigenregie» zu konservieren: Mit dem LernmanagementTool können Kunden ihre eigenen Inhalte erstellen – und zwar «so einfach, als würde man eine Powerpoint-Präsentation erstellen», führt Chastonay aus. Dieser «User Generated Content» wird anschliessend vom betriebsinternen Redaktionsteam redaktionell und didaktisch aufbereitet, um optimale Lernerlebnisse sicherzustellen.

Kombination verschiedener Lernarten wie E-Learning und Präsenzunterricht verstanden. «Besonders bei Themen, die einen Praxistransfer erfordern, ist diese Methode exzellent», betont der CTO. Er veranschaulicht dies anhand des Themas «Erste Hilfe»: «Die Grundlagen einer Reanimation etwa kann man theoretisch sehr gut vermitteln, doch anschliessend müssen die Teilnehmenden das Ganze zwingend an einer Puppe ausprobieren können, um selbst zu erleben, wie anstrengend dies ist.» Auf diese Weise werden Theorie und Praxis ideal vermischt – Blended Learning. Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens: Personen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen können effizient den gleichen Kurs durchlaufen, da sie sich die Theorie im eigenen Tempo aneignen, während der Praxisteil dann für alle gleich abläuft. Um den Erfolg der Lernlösungen messbar zu machen, stellt easylearn den Kundenbetrieben die notwendigen Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese schaffen Transparenz und zeigen auf, wie viele Kurse abgeschlossen wurden – und wie viel wirklich gelernt wurde. Weitere Informationen unter: easylearn.ch

Zudem kann bei Interesse im ­Rahmen eines Gesprächs eine unverbindliche Potenzial­ analyse erbracht werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des easylearn-Ansatzes ist das sogenannte «Blended Learning». Darunter wird die ANZEIGE

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fokus.swiss

Interview • Dean Schneider

Dean Schneider

«Wir müssen lernen, Tiere so zu lieben, wie sie sind»

Im Herzen von Südafrika liegt die Hakuna-Mipaka-Oasis – ein privates Schutzgebiet, das Wildtieren ein sicheres Zuhause bietet und gleichzeitig Menschen durch digitale Einblicke für die Natur begeistert. Der Schweizer Dean Schneider verbindet fachliches Know-how mit viel Aufmerksamkeit und Fürsorge für die Tiere. Im Interview erzählt er, wie wichtig ein respektvoller Umgang mit der Natur ist und wie ein Alltag auf der Oase aussieht. Interview Ayman Duran

Bild zVg

Herr Schneider, Sie haben insgesamt über 34 Millionen Follower auf Social Media und betreiben ein 400 Hektar grosses Tierschutzreservat in Südafrika. Was ist Ihre Mission? Meine Mission ist es, Tiere in die Herzen der Menschen zu bringen, indem ich weltweit Menschen inspiriere und aufkläre – über die Schönheit und die Bedeutung der wilden Tierwelt unseres Planeten. Sie spielen mit Löwen, schmusen mit Hyänen und rennen neben Geparden. Wie oft sind Sie täglich in Situationen, die ein Alltagsmensch nicht überleben würde? Wenn ich vor einem meiner Löwen stehe, würde ein gewöhnlicher Mensch das nicht überleben. Der Grund, warum diese Situation für mich nicht tödlich ist, liegt in meiner Beziehung zu diesen Wildtieren. Wenn jedoch ein normaler Mensch in derselben Situation wäre – ohne diese Verbindung zu den Tieren – würde das nicht gut ausgehen. Egal, ob ich eine Schlange umsiedle, Chucky am Morgen Hallo sage oder ein Check-up bei den Löwen ansteht – jede Person ohne diese Bindung würde sich dabei in Lebensgefahr begeben. Wie verändert sich die Beziehung, wenn Sie und Ihre Tiere sich mal eine Zeit lang nicht sehen? Brauchts dann zuerst mal wieder etwas mehr Distanz? Distanz definitiv nicht – aber mehr Aufmerksamkeit! Denn vor allem bei Rudeltieren ändert sich das Sozialverhalten und da muss ich die Dynamik neu analysieren. Das ist auch ein Indikator dafür, wie ich mich ihnen gegenüber dann verhalte, denn mein Verhalten passt sich an ihre Hierarchie und ihre Regelsetzung an. Wie sieht denn ein ganz normaler Tag auf der Hakuna-Mipaka-Oasis für Sie aus? Es gibt keinen typischen Tag! An manchen Tagen sitze ich den ganzen Tag am Laptop, beantworte E-Mails oder bin in Meetings. Dann gibt es Tage, die ich komplett mit den Tieren verbringe – zum Beispiel, wenn der Tierarzt auf die Oase kommt und wir mit Operationen oder Umsiedlungen beschäftigt sind. Und dann gibt es auch Tage, an denen ich einfach gar nichts mache und versuche, meinen Kopf ein bisschen durchzulüften. Es gibt also keine feste Tagesstruktur – was auch immer ansteht, wird einfach angepackt. Die Oase wurde ins Leben gerufen, um ein Zuhause für in Gefangenschaft geborene oder verwaiste Wildtiere zu bieten und das Bewusstsein für den respektvollen Umgang zu fördern. Mittlerweile sind Sie selbst auch Vater von zwei Töchtern. Wie ist es, Kinder inmitten eines Wildreservats grosszuziehen? Sehr schön! Ich kann ihnen die wichtigen Werte im Leben viel einfacher auf den Weg geben und sie haben natürlich direkten Kontakt und Bezug zur Natur, weil wir in Südafrika davon umgeben sind. Und durften die beiden Kleinen, Nayla und Maliyah, schon einmal ganz nah an die Löwen heran? Ja, aber nur durch den Zaun. Es gibt ein Video, in dem ich mit einer Babypuppe zu den Löwen reingegangen bin – als kleiner Teaser. Viele Leute dachten damals tatsächlich, dass das mein echtes Kind sei. Aber die Wahrheit ist: Ich bin Teil des Rudels und meine menschliche Familie ist es nicht. Deshalb werden weder meine Kinder noch meine Frau oder sonst jemand aus meiner Familie – ausser Noeh – ohne Zaun mit den Löwen interagieren können. Aber als die Löwin Nayla operiert werden musste und unter Narkose lag, durfte meine Tochter sie einmal berühren. Das war ein ganz besonderer Moment. Ist es Ihnen wichtig, dass Ihre Kinder auch die Schweizer Kultur und Gepflogenheiten kennenlernen und auch ab und zu mal da sind? Absolut! Momentan läuft es auf eine

Wir sind Teil der Natur, Teil der Biologie, Teil des Ökosystems. Nur weil wir uns modernisiert haben, uns dem entziehen und unseren eigenen Betondschungel bauen, heisst das nicht, dass wir nicht ein Teil davon sind.

– Dean Schneider

50/50-Version hinaus. Wir verbringen etwa sechs Monate in Südafrika und fünf bis sechs Monate in der Schweiz – vielleicht ein bisschen mehr Zeit in Südafrika, solange sie noch nicht in die Schule gehen müssen. Aber mir ist

es sehr wichtig, dass sie beide Länder erleben. Meine Töchter sind in der Schweiz auf die Welt gekommen und sie sollen die schweizerische Kultur, das Schulsystem und die Gepflogenheiten kennenlernen und auch leben dürfen.

Es ist Ihnen ein Anliegen, Tiere den Menschen näherzubringen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Trotzdem gibt es hier und da kritische Stimmen, die behaupten, dass sich Tiere und Menschen gar nicht erst so nah kommen sollten, wie Sie es in Ihrem Content zeigen. Was entgegnen Sie da? Wir sind Teil der Natur, Teil der Biologie, Teil des Ökosystems. Nur weil wir uns modernisiert haben, uns dem entziehen und unseren eigenen Betondschungel bauen, heisst das nicht, dass wir nicht ein Teil davon sind. Unsere Aufgabe ist es, die Natur zu verstehen. Und um sie zu verstehen, musst du nahe dran sein – sie sehen, spüren und erleben. Ich finde es wichtig, dass wir Tieren begegnen und wissen, wie man ihnen begegnet – mit dem richtigen Respekt und der richtigen Haltung. Die Menschen sollen durch meine Erfahrungen verstehen, wie diese Tiere wirklich sind. In jedem Bereich braucht es Protagonisten, die Dinge zugänglich machen für die breite Masse, um zu lernen, zu verstehen und zu bilden. Die Tiere in der Oase haben immer sehr kreative Namen, die teilweise auch von der Popkultur inspiriert sind. So heisst zum Beispiel ein Erdmännchen Timon und ein Schwein Pumba. Wie läuft die Namensgebung ab? Zufällig – alle vom Team zur Familie können mitentscheiden. Khaleesi heisst so, weil sie eine flammenförmige Narbe an der Nase hatte, als sie bei uns angekommen ist – inspiriert von Game of Thrones. Nayla kommt von Nala aus König der Löwen. Und Snow wurde von meiner Schwester benannt, denn sie hat den gesamten Transport und die medizinischen Abklärungen finanziert. Sie haben Abenteurer Steve Irwin als Ihr grosses Idol genannt. Sie selbst sind längst auch das Vorbild vieler Tierfreund:innen. Was ist die Hauptmessage, die Sie jungen Leuten mitgeben möchten? Wir müssen lernen, die Tiere so zu lieben, wie sie sind, und nicht so, wie wir wünschten, dass sie wären!


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Hull’s Hull’sSchool School••Brandreport Brandreport 21 11

Das Gymnasium, wo die Rektoren die Schülerinnen und Schüler persönlich empfangen Die private Hull’s School ist das erste englische Gymnasium (College) Zürichs. Doch die Institution hebt sich nicht nur durch ihre Unterrichtssprache von anderen Kantonsschulen ab: Der britische Lehrplan zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er gezielt auf die Stärken der Schülerinnen und Schüler fokussiert.

Unser Curriculum ist fokussierter und erlaubt jungen Menschen eine akademische Spezialisierung, die auf ihren persönlichen Stärken beruht.

James Cunningham Rektor

– James Cunningham, Rektor

Patrick Durkin Vizerektor

Mirjam Baumann Zulassungsverantwortliche

Die Hull’s School ist Zürichs erstes englisches Gymnasium. Wie unterscheidet sich Ihre Institution von anderen Kantonsschulen? James Cunningham: Unser Angebot bietet eine erstklassige Alternative zur Schweizer Matura und weist einige Besonderheiten auf. So müssen die Schülerinnen und Schüler beim britischen Lehrplan nicht in so vielen Fächern brillieren, wie dies im Schweizer System der Fall ist. Unser Curriculum ist fokussierter und erlaubt jungen Menschen eine akademische Spezialisierung, die auf ihren persönlichen Stärken beruht. Wenn also jemand beispielsweise Legasthenie hat und sich mit Sprachen schwertut, gleichzeitig aber in Mathematik hervorsticht, erlaubt es unser Curriculum dieser Person dennoch, einen akademischen Weg einzuschlagen. Wie ist demnach der Lehrplan der Hull’s School aufgebaut? Patrick Durkin: Wenn man nach zwei oder drei Jahren Sekundarschule in unser College eintritt, absolviert

man während der ersten beiden Jahre die Grundfächer, die sogenannten IGCSEs. Dazu gehören Fächer wie Englisch, Mathematik, Biologie, Wirtschaft, Geschichte oder Französisch. Diese Hauptfächer müssen belegt werden, doch die Schülerinnen und Schüler können weitere IGCSEs dazu wählen, entsprechend ihren Stärken und Interessen. Damit wird in den ersten zwei Jahren ein solides Allgemeinbildungsfundament gelegt. Dann, in den letzten beiden Jahren, konzentriert man sich auf die sogenannten «Advanced Levels», die A-Levels. Hier erfolgt dann eine echte akademische Spezialisierung. Normalerweise werden vier Fächer für den A-Level gewählt.

betroffenen Schülerinnen und Schüler für einen Leistungsausrutscher – und davor ist schliesslich niemand gefeit – nicht übermässig bestraft werden.

Mirjam Baumann: Der grosse Vorteil der A-Levels besteht darin, dass sie unseren Schülern einen Vorsprung auf ihrem späteren universitären Weg verschaffen. Denn über das A-Level-System können sie sich beispielsweise auf Fächer wie Chemie und Biologie fokussieren und dort wirklich in die Tiefe gehen. Das ist ideal, wenn man später beispielsweise Biochemie studiert. In Schweizer Kantonsschulen ist das obligatorische Unterrichtsspektrum breiter, aber man geht nicht in die gleiche inhaltliche Tiefe.

Mirjam Baumann: Wir bieten fünf Infoabende pro Jahr an. Eine wesentliche Schlüsselrolle spielen die obligatorischen Schnuppertage: Angehende Schülerinnen und Schüler besuchen dabei unsere Standorte, erleben die Atmosphäre vor Ort und können sich mit den Jugendlichen austauschen, die bereits bei uns den Unterricht besuchen. Natürlich lernen sie auch den Lehrkörper kennen. Die schulische Eignung ermittelt ein Aufnahmetest in Englisch, Mathematik, Deutsch und Französisch.

Das Damoklesschwert der Klausuren hängt immer über den Köpfen der Gymischülerinnen und -schüler. Wie gehen Sie damit um? britische James Cunningham: Auch hier tut sich das ­b ritische System, wie wir es anwenden, positiv hervor: Wer bei uns an einer Prüfung Prüfung durchfällt, kann die entsprechende Prüfung wiederholen. Das Grossartige daran: Die anderen Fächer müssen, anders als in der Schweiz üblich, nicht ebenfalls repetiert repetiertwerden. werden. Wir erachten dies als und fair, Wir erachten dieszielführend als zielführend und da fair,die da die

Führen Sie an der Hull’s School auch Nachhilfe-Angebote? Patrick Durkin: Ja, wir nennen diese «Booster». Zu jedem Fach wird eine spezifische Booster-Stunde angeboten. Wenn jemand etwa Schwierigkeiten im Fach Wirtschaft hat, kann sie oder er einfach auf dem Stundenplan nachschauen, wann die Wirtschaft-Booster-Stunde stattfindet, und die Fragen dort direkt an die Lehrperson richten. Die Booster-Stunden sind in den Gebühren enthalten und kosten keinen Aufpreis.

Wie erfahren Eltern von der Hull’s School? James Cunningham: Hauptsächlich über Mund-zuMund-Propaganda. Zudem eilt uns unser guter Ruf voraus. Die zahlreichen Auszeichnungen, welche unsere Institution sowie unsere Schülerschaft erringen konnten, sprechen für sich. Besonders stolz macht mich als Geschichtslehrer noch immer die Tatsache, dass eine meiner Schülerinnen im Jahr 2019 die weltweit höchste A-Level-Geschichtsnote erzielen konnte.

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Englisch ist die zentrale Unterrichtssprache an der Hull’s School. Wie steht es mit Deutsch? James Cunningham: Deutsche Literatur geniesst bei uns einen enorm hohen Stellenwert. Unsere Schülerschaft liest sehr viel, wodurch sie paradoxerweise mehr Deutschstunden absolviert, als dies an anderen Schweizer Gymnasien der Fall ist. Das ist uns auch deshalb wichtig, weil wir keinesfalls zulassen wollen, dass das Deutschniveau unserer Schülerinnen und Schüler, von denen ein Grossteil aus der Schweiz kommt, verwässert wird. Findet Lernen auch ausserhalb der Klassenzimmer statt? Mirjam Baumann: Absolut. Wir legen Wert auf kinästhetisches Lernen, sprich, die Theorie aus den Büchern soll aktiv erlebt werden können. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Exkursionen sowie Wander- und Skitagen, Schlittschuhlauf- und Sporttagen, die für unvergessliche Erlebnisse sorgen. Wir sind generell eine sehr lebendige Schule. Die meisten Exkursionen und Ausflüge und Veranstaltungen sind in den Gebühren enthalten. Was sind die Werte der Hull’s School und wie wird die charakterliche Entwicklung der jungen Menschen gefördert? Patrick Durkin: Lassen Sie mich folgende Veranschaulichung machen: James und ich stehen jeden Morgen um 8.30 Uhr am Schuleingang, um unsere Schülerinnen und Schüler persönlich zu begrüssen. Wir kennen alle 400 mit Namen. Dies bringt unsere Werte auf den Punkt: Wir achten auf das Persönliche, gleichzeitig ermahnen wir die Schülerschaft durch unsere Präsenz auch, pünktlich zu sein. Verlässlichkeit, Anstand und Teamgeist zeichnen uns aus und bestimmen unseren Alltag. Ist die Hull’s School eine strenge Schule? James Cunningham: Ich würde uns eher als diszipliniert bezeichnen. Wir führen eine Anwesenheitsliste und die Lehrer überprüfen am Anfang der Doppelstunden, ob alle anwesend sind. Diese Verlässlichkeit erachten wir als ein Zeichen des Respekts und wir alle orientieren uns an den gleichen Werten. Das macht die Hull’s School zu einem besonderen Ort, bei dem über alle Ebenen hinweg der persönliche, freundschaftliche Austausch gepflegt wird. Die Hull’s School umfasst auch das «Aldous Huxley Centre». Was ist dessen Zweck? James Cunningham: Mit dem Centre möchten wir junge Menschen für das Lesen und kreatives Denken begeistern. Es ist einem der grössten Schriftsteller und Denker des 20. Jahrhunderts gewidmet und fördert die Auseinandersetzung mit seinen Werken, darunter sein bekanntester Roman «Schöne neue Welt (Brave New World)», der weithin als eines der 100 bedeutendsten literarischen Werke aller Zeiten gilt. Möglichkeit, Weitere Informationen sowie die ­M öglichkeit, Schnuppertage zu buchen, findet man auf der Website der Hull’s School, Zurich: Home – Hull’s School – Zurich’s 1st English College College https://www.hullschool.ch hullschool.ch

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Stimmen aus der Schülerschaft «Die Schule ist wirklich klasse. Es ist die dritte Schweizer Schule, die ich besuche. Ich konnte mich hier deutlich besser integrieren und fühle mich in diesem toleranten Umfeld rundum wohl.» Keira, 3. Jahr «Der Unterricht umfasst viele Dinge, die es an anderen Schulen so nicht gibt, und die Lehrerinnen und Lehrer kümmern sich auch auf der menschlichen Ebene um einen.» Eva, 3. Jahr


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fokus.swiss

Gastartikel • Grundkompetenzen

Bild iStockphoto/SeventyFour

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Bundesrat will innovative Angebote für Grundkompetenzen streichen Entlastungspaket 27 behandelt, das zahlreiche Kürzungen und Streichungen in der Weiterbildung vorsieht.

Ohne die Unterstützung des Bundes wird es nicht möglich sein, das aktuelle Angebot aufrechtzuerhalten.

Tiana Moser Präsidentin des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung SVEB, Zürcher Ständerätin der Grünliberalen Partei GLP

M

enschen wie Claudia Fässler und Anita Schobinger haben es nicht leicht. Beide Frauen wurden in den vergangenen Monaten im Tages-Anzeiger porträtiert, weil sie Mühe mit Lesen und Schreiben haben. Sie sprechen von Ängsten, Scham und Versagensgefühlen, kommen sich ausgegrenzt vor und haben den Eindruck, sie seien weniger wert. Um Menschen wie sie zu unterstützen, haben die Kantone in den letzten zehn Jahren mit Unterstützung des Bundes und in Zusammenarbeit mit Weiterbildungsanbietern erfolgreich Angebote und Förderstrukturen aufgebaut, welche es Erwachsenen ermöglichen, ihre Grundkompetenzen gezielt zu verbessern. Doch genau diese Angebote sind nun akut bedroht; die Sparpläne des Bundesrats, die derzeit im Parlament behandelt werden, könnten die Bemühungen der letzten Jahre zunichtemachen. Aber der Reihe nach: Betroffene wie Claudia Fässler und Anita Schobinger gibt es im Vorzeigeland Schweiz mehr, als man denkt. Gemäss einer Studie der OECD haben 1,67 Millionen Menschen hierzulande Schwierigkeiten beim Lesen, Rechnen oder Problemlösen. Das ist nicht nur eine erschreckende Zahl, sondern auch ein beunruhigender Fakt.

Denn wer Grundkompetenzen nicht gut beherrscht, hat oft Probleme im Alltag, ist im Beruf eingeschränkt und läuft eher Gefahr, arbeitslos zu werden. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind die Betroffenen tendenziell weniger erwerbstätig und verdienen weniger. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein volkswirtschaftliches: Allein fehlende Lesekompetenzen verursachen jährliche Kosten von über 1,3 Milliarden Franken. Und nein, das hat nicht nur mit Migration zu tun, wie vielleicht einige denken: Mehr als die Hälfte der Personen, die über tiefe Lesekompetenzen verfügen, sind Schweizerinnen und Schweizer oder in der Schweiz geboren. Die gute Nachricht: Mit gezielter Weiterbildung können Grundkompetenzen verbessert werden. Und auf diesen Fakt bauen wir seit vielen Jahren. So entstand in enger Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen und Weiterbildungsinstitutionen ein System aus Strukturen und Angeboten, um Menschen mit Grundkompetenzbedarf zu unterstützen. Sieben Kantone haben bisher Bildungsgutscheine eingeführt – mit Erfolg. Es geht aber nicht nur um Kurse. Die Weiterbildungsangebote in diesem Bereich sind vielfältig und reichen von Lese- und Schreibkursen über massgeschneiderte Firmenangebote bis hin zu Walk-in-Angeboten wie Lernlounges, Lernstuben oder Lernlofts, in welchen sehr informell gelernt wird. Genauer:

Interessierte können kostenlos und ohne Voranmeldung vorbeischauen, ihr Anliegen schildern und sich helfen lassen. Zum Beispiel beim Ausfüllen eines Formulars oder beim Schreiben einer Bewerbung. Anderes Beispiel: Im Rahmen der vom Bund getragenen Kampagne «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» entstehen massgeschneiderte Kurse im Betrieb, welche spezifische Probleme wie die Verständigung am Arbeitsplatz oder grundlegende Computer-Skills thematisieren. Die Erfahrungen mit den Kursen sind sehr positiv. So versteht zum Beispiel ein Buschauffeur seine Fahrgäste endlich besser oder eine angelernte Mitarbeiterin kann dank verbesserter Lesefähigkeiten ein Fähigkeitszeugnis in Angriff nehmen. So finden fast alle eine Lernart, die ihnen entspricht. Und die vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB entwickelte GO-Methode zeigt Erwachsenenbildnerinnen und -bildnern, wie sie gezielt auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen können. Wir können also sagen, das Weiterbildungsfeld und die Behörden haben gemeinsam sehr gut auf den Missstand der grassierenden mangelnden Grundkompetenzen reagiert und Strukturen geschaffen, welche diesen korrigieren. Bis jetzt. Denn zurzeit steht das jahrelang erarbeitete System auf der Kippe. Derzeit wird im Parlament das

Der Bundesrat will bei der Weiterbildung massiv sparen – nachdem er deren Förderung kurz zuvor noch als strategische Priorität festgelegt hatte. Genauer will er die Bundesgelder für die Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener sowie die Unterstützung der Leistungen der Dachorganisationen der Weiterbildung streichen. Das würde die grossen Anstrengungen der letzten Jahre zunichtemachen und das Erreichte gefährden. Ohne die Unterstützung des Bundes wird es nicht möglich sein, das aktuelle Angebot aufrechtzuerhalten. Die Kantone werden die wegfallenden Bundesmittel nicht kompensieren. Die Sparmassnahmen führen damit zu einem massiven Abbau von Kursangeboten im Bereich Grundkompetenzen. Damit werden Massnahmen fehlen, die Menschen wie Claudia Fässler oder Anita Schobinger dabei helfen, ihre Kompetenzen zu stärken und so besser an der Gesellschaft teilzunehmen, in der Arbeitswelt oder im Alltag zu bestehen. Weiterbildungen, die das inländische Arbeitskräftepotenzial mobilisieren – und somit den Migrationsdruck reduzieren, werden wegfallen. Aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Perspektive wäre dies dramatisch: Es gibt heute praktisch keine Jobs mehr, in denen Grundkompetenzen nicht nötig sind. Die Anforderungen steigen, und die künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass Grundkompetenzen noch wichtiger werden. Die geplanten Sparmassnahmen verursachen mehr Kosten, als sie einsparen, und bringen viele Mitbürgerinnen und Mitbürger um eine bessere berufliche und persönliche Zukunft. Das können wir uns als Gesellschaft nicht leisten. Text Tiana Moser

Brandreport • Universität St. Gallen

Die Evolution der digitalen Kommunikation: von isolierten Kanälen zum kanalübergreifenden Wachstumsbereich Die digitale Kommunikation hat den Status einer reinen Servicefunktion – wie etwa Marketing – längst hinter sich gelassen und sich zur wichtigsten digitalen Schnittstelle gegenüber Kundinnen und Kunden entwickelt, mit erheblichem eigenständigem Wachstumspotenzial (Growth). Die Führung dieses Bereichs erfordert interdisziplinäre Kompetenzen in Management, Kommunikation, Künstlicher Intelligenz und IT.

D

er CAS HSG «Management, Operational and IT Aspects of Digital Communication» (CAS #MaDiCo) trägt diesem Paradigmenwechsel Rechnung. Es handelt sich um das erste Weiterbildungsformat, das digitale Kommunikation ganzheitlich als interdisziplinären Managementbereich begreift – und die Silos zwischen Content, Code und Daten konsequent aufbricht.

– Customer Journeys und Experiences, d. h. Prozesse operativ effizient zu steuern – technologische Zusammenhänge so tiefgehend zu verstehen, dass sie mit IT-, KI- und Data-Teams auf Augenhöhe agieren können

Aspects of Digital Communication» Management, KI, IT und datenbasierte Entscheidungsfindung in einem kohärenten Curriculum. Zudem eröffnet er eine ganzheitliche Perspektive: Teilnehmende verstehen Kommunikation als strategische Wachstumsressource und lernen, sie gezielt einzusetzen.

Digitale Kommunikation beherrschen Das Weiterbildungsprogramm befähigt die Teilnehmenden, die digitale Schnittstelle zu Kunden, Mitarbeitenden und Stakeholdern nicht nur zu bedienen, sondern wachstumsorientiert zu führen, technologisch zu skalieren und in das KI-Zeitalter zu überführen. Der Fokus liegt dabei weit über dem reinen «Senden» von Botschaften: Es geht um die Architektur der Kommunikation.

Für die Gestalterinnen und Gestalter der nächsten Generation Der CAS richtet sich an ambitionierte Fach- und Führungskräfte – von Customer-Experience-Managern über Social-Media- und Mobile-Expertinnen bis hin zu Analytics-Spezialistinnen und -Spezialisten, die den nächsten logischen Karriereschritt in der digitalen Kommunikation vollziehen möchten. Er ist für jene konzipiert, die das «Big Picture» suchen und sich an der Schnittstelle von Kommunikation, Wachstum (Growth Hacking) und Automatisierung als zukunftsorientierte Führungskraft etablieren wollen.

Der CAS kombiniert bewährte Theorie mit praxisnaher Anwendung: Die wissenschaftliche Fundierung der Universität St. Gallen (HSG) wird durch die direkte Umsetzung in realen Projekten vertieft. Auf diese Weise eignen sich die Teilnehmenden zentrale Zukunftskompetenzen an – unter anderem in den Bereichen Growth Hacking, Digital Analytics, Künstliche Intelligenz und Automatisierung.

Die Teilnehmenden lernen: – Kommunikationsräume strategisch, daten- und KI-basiert zu gestalten

Warum dieser CAS? Die HSG-Exzellenz! Als einziger Lehrgang in der Schweiz integriert der CAS HSG «Management, Operational and IT

Der Einstieg in das Weiterbildungsprogramm erfolgt mit dem ersten Modul vom 21. bis 24. Januar 2026 in St. Gallen.

Auch das Format des Lehrgangs überzeugt: Der CAS besteht aus kompakten Präsenzmodulen, die optimal strukturiert sind, um berufsbegleitendes Lernen zu ermöglichen.

Aktuelles Highlight Interessierte können sich selbst von der Qualität und Relevanz des Programms überzeugen: Das exklusive Kennenlernangebot für das erste Modul bietet eine ideale Gelegenheit, einen direkten Einblick in die Zukunft der digitalen Kommunikation zu erhalten. Weitere Informationen unter: unisg.ch


PUBLIREPORTAGE

bke Bildungszentrum Kinderbetreuung Berufseinstieg – Nachholbildung – Weiterbildung – Coaching in der Familien- und Schulergänzenden Betreuung bke Bildungszentrum Kinderbetreuung AG bildet seit über 40 Jahren Fachpersonen in der Familien- und Schulergänzenden Betreuung aus. Die Qualität der bke Angebote entspricht dem Standard von EduQua und wird jährlich geprüft und weiterentwickelt. Das bke Bildungszentrum Kinderbetreuung bietet den Berufseinstieg, den Quereinstieg und den Berufsumstieg nebst praxisbezogener Weiterbildung, Führungsweiterbildung und Kursen an – nach dem Motto: Kein Abschluss ohne Anschluss. Wie weiter nach der obligatorischen Schulzeit? Das bke Bildungszentrum Kinderbetreuung bietet ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die gerne das Berufsfeld der Kinderbetreuung kennenlernen möchten, einen einjährigen Praxislehrgang an. Die Lernenden suchen im Kinderbetreuungsbereich einen Praxisplatz für vier Tage in der Woche und besuchen einen Tag praxisbezogenen Unterricht am bke Bildungszentrum Kinderbetreuung. Sie möchten einen Berufsabschluss (EFZ) erlangen? Am bke Bildungszentrum Kinderbetreuung kann die Nachholbildung (Art. 32) als Vorbereitung für den eidg. Abschluss (EFZ) als Fachperson Betreuung Fachrichtung Kinder besucht werden. Sie arbeiten in einer Kita oder ähnlichen Institution in einem Teilpensum und besuchen daneben den Unterricht am bke Bildungszentrum Kinderbetreuung.

Betreuungs- und Klassenassistenz gewinnt immer mehr an Bedeutung Sie ergänzen die Berufserfahrung mit gezieltem pädagogischem Fachwissen und optimieren dadurch Ihre beruflichen Möglichkeiten. Dies kann ein erster Schritt zu einem pädagogischen, anerkannten Abschluss in der familien- oder schulergänzenden Betreuung sein. Weiterbildungen spielen eine wichtige Rolle – sei es im Führungsbereich oder ganz allgemein im Berufsfeld der Kinderbetreuung Für die Ausbildung von Lernenden im Betrieb spielen Berufsbildner eine grosse Rolle. Sie müssen über eine berufspädagogische Qualifikation verfügen (Art. 44 BBV). Am bke Bildungszentrum Kinderbetreuung werden die vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) vorgegebenen Lerninhalte gemäss Bildungsprogramm des Kantons Zürich vollständig unterrichtet und sind für Fachpersonen Betreuung Fachrichtung Kinder konzipiert. Als akkreditierter Anbieter bietet das bke Bildungszentrum Kinderbetreuung eine praxisnahe und handlungskompetenzorientierte Weiterbildung (Modul 1-5), die die Grundvoraussetzungen für die eidgenössische Berufsprüfung (BP) als Teamleiterin oder Teamleiter in sozialen und sozialmedizinischen Organisationen bilden, an. Dies gilt ebenfalls für die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung (HFP) als Leiterin oder Leiter von sozialen und sozialmedizinischen Organisationen. Die Module 6-10 vertiefen das Führungsverständnis und -verhalten und die Entwicklung einer

Institution oder Organisation in personeller, struktureller und kultureller Weise. Beratung, Coaching, Mediation – massgeschneiderte Angebote Coaching eignet sich für Einzelpersonen wie auch für kleinere und grössere Teams, je nach Bedürfnis. Mediation hat zum Ziel Konflikte, Rollen und Verantwortlichkeiten zu klären. Sie eignet sich zur Konfliktbewältigung und kann bei Mobbing-Thematik unterstützen.

Praxisnah auf den Punkt gebracht. • Familien- und schulergänzende Betreuung

Das bke Bildungszentrum Kinderbetreuung berät Institutionen oder Organisationen gerne auch bei internen Weiterbildungen für kleinere oder grössere Teams, die sich über kürzere oder längere Zeiträume erstrecken und individuell angepasst werden können.

• Führungsbereich • Berufliche Weiterbildung • Berufs- und Quereinstieg • Massgeschneiderte Angebote

Breitgefächertes Kursangebot Kurse werden laufend auf die aktuellen Bedürfnisse der familien- und schulergänzenden Betreuung angepasst und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Kursreihen sind im Baukastensystem aufgebaut und tragen zur Flexibilität im Berufsalltag bei. Das bke Bildungszentrum Kinderbetreuung ist vernetzt und arbeitet mit berufs- und fachspezifischen Verbänden, Vereinen und Behörden im familien- und schulergänzenden Bereich der deutschsprachigen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein zusammen. Die bke-Angebote sind praxisnah, bedarfsgerecht und richten sich nach neusten fachspezifischen und pädagogischen Kenntnissen.

• Beratung und Coaching

bke Bildungszentrum Kinderbetreuung Vulkanstrasse 106 CH-8048 Zürich T 0041 44 315 15 75 info@bke.ch www.bke.ch

Universität Bern • Brandreport IKP Institut für Körperzentrierte Psychotherapie

Zwischen Tier, Mensch und Umwelt: Praxisnahe Einblicke in die Weiterbildung

Ihr Aus- und Weiterbildungsinstitut IKP wissenschaftlich – praxisbezogen – seit über 40 Jahren anerkannt

Psychologie

Ernährung

Beziehungen

Dipl. Körperzentrierte/r Psychologische/r Berater/in IKP Psychosoziale Beratungskompetenz kombiniert mit Körperarbeit (Erleben und Erfahren über den Körper), Entspannungsübungen, Sinnfindung, Ressourcenstärkung (3 Jahre, SGfB anerkannt). Dipl. Ernährungs-Psychologische/r Berater/in IKP Angewandte Psychologie: Sie erwerben praxisnahe Kompetenzen in Ernährung und Psychologie, mit welchen Sie Menschen mit Ernährungsproblemen ganzheitlich beraten. (3½ Jahre, ASCA und SGfB anerkannt). Dipl. Paar- und Familienberater/in IKP Ganzheitliche systemische Psychologie: Lösungs- und ressourcenorientierte psychosoziale Beratung in Beziehungen. (3 Jahre, SGfB anerkannt).

Atem

Coaching

Dipl. Ganzheitlich-Integrative/r Atemtherapeut/in IKP Ressourcenorientierte Prozessbegleitung; Atem- und Körpertherapie. (3 Jahre, ASCA und EMR anerkannt). Ganzheitlich-Psychologischer Coach IKP Kompetenz in Psychologie und Coaching aus dem Bereich systemisch-lösungsorientierter psychosozialer Beratung. Mit Zertifikatsabschluss. (Dauer: 8 Monate).

GRATIS-Info-Abende für alle Lehrgänge: www.ikp-therapien.com

erschweren. Diese Problematik war mir zwar bekannt, aber nicht in diesem Ausmass bewusst. Frühzeitige Definition von Zielen, die Wahl der richtigen Partner und deren Einbindung entscheiden oft schon zu Beginn über Erfolg oder Misserfolg. Dr. med. vet. Michel Laszlo Kantonstierarzt Basel-Stadt, Teilnehmer CAS One Health

Lieber Michel, seit September sind Sie Teil der ersten Kohorte des CAS One Health an der Universität Bern. Was hat Sie zu dieser Weiterbildung bewogen? Das Thema begleitet mich beruflich seit Jahren. Als Veterinär, insbesondere im öffentlichen Veterinärwesen, bewegt man sich ständig an der Schnittstelle zwischen Tier, Mensch und Umwelt. Bislang fehlte jedoch ein strukturiertes Weiterbildungsangebot, das diese Zusammenhänge systematisch aufgreift. Informationen mussten mühsam aus verschiedenen Quellen zusammengesucht werden. In diesem Sinn ist das CAS One Health ein Angebot, auf das ich lange gewartet habe. Welche Erkenntnisse aus den Basismodulen sind für Ihre Tätigkeit als Kantonstierarzt besonders wertvoll? Neben der fachlichen Vertiefung war vor allem die Auseinandersetzung mit den zwischenmenschlichen und organisatorischen Herausforderungen von One Health-Projekten zentral. Viele Hürden liegen nicht im Inhalt, sondern in Kommunikation, Erwartungen und Zusammenarbeit. Die vermittelten Instrumente wie Stakeholderanalysen oder Theory-of-Change-Modelle helfen, solche Projekte von Beginn an strukturierter und realistischer aufzusetzen – was bei transdisziplinären und sektorübergreifenden Ansätzen entscheidend ist. Gab es einen Moment, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist? Sehr eindrücklich war die Erkenntnis, wie stark Silodenken, Fragen der Macht- und Wissensteilung sowie fragmentierte Daten den One-Health-Ansatz

Was erwarten Sie von den thematischen Modulen? Die Themen sind spannend gewählt. Ich erhoffe mir eine weitere fachliche Vertiefung sowie Impulse für konkrete Ideen, die sowohl mir persönlich als auch meinem Arbeitgeber und dem Kanton einen Mehrwert im Sinne von One Health bieten.

Welchen Rat geben Sie den Studierenden der nächsten Kohorte mit? Das CAS erfordert Zeit, Engagement und Eigeninitiative. Der Erkenntnisgewinn und das vernetzte Denken, das man dafür erhält, rechtfertigen diesen Aufwand jedoch klar. One Health ist aus meiner Sicht so relevant, dass es eigentlich Teil eines Grundstudiums sein sollte. Bis dahin schliesst das CAS One Health der Universität Bern eine wichtige Lücke – und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Weitere Informationen unter: unibe.ch


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#fokusnextstep

Brandreport • aeB – Akademie für Erwachsenenbildung

Wirksames Lernen: der Wirk-Zyklus in der Erwachsenenbildung Viele Weiterbildungsprofis kennen das Gefühl: Ein Seminar inspiriert, ein Tool überzeugt, ein Modell öffnet neue Perspektiven. Auf dem Heimweg ist vieles klar - und ein paar Wochen später frisst der Alltag die guten Vorsätze. Nicht aus Desinteresse, sondern weil Transfer selten «mitgeplant» ist.

Donatus Berlinger Geschäftsführer

Katharina Kurtz Verantwortliche Produktentwicklung

G

enau hier setzt der Wirk-Zyklus an. Er beschreibt vier Bedingungen, damit Lernen bei Erwachsenen nicht beim Input stehen bleibt, sondern im Berufsalltag Wirkung entfaltet: W steht für Wirklichkeit, I steht für Iteration, R steht für Resonanz, K steht für Konsolidierung. Wenn Lernen zu früh aufhört In vielen Weiterbildungen stimmt die Qualität: fundierte Inhalte, kompetente Leitung, wertschätzende Atmosphäre. Was oft fehlt, ist die systematische Brücke in den Arbeitskontext. Lernen wird als einzelner Anlass organisiert: Wirkung entsteht jedoch über Zeit. Das Ergebnis ist paradox: Es wird viel gelernt, aber es verändert sich wenig. Nicht, weil die Teilnehmenden «nicht wollen», sondern weil der Prozess nach dem Kurs zu früh endet. Der Wirk-Zyklus macht diese Lücke sichtbar und vermag sie zu schliessen. W wie Wirklichkeit: Lernen beginnt im echten Kontext Erwachsene kommen nicht neutral in eine Weiterbildung. Sie bringen Erfahrung, Routinen, Rollenverständnis und Erwartungen mit. Das ist eine Ressource und zugleich ein Filter. Wirksame Erwachsenenbildung arbeitet deshalb nicht mit idealisierten Fallbeispielen, sondern mit realen Situationen aus dem Berufsalltag.

Was oft fehlt, ist die systematische Brücke in den Arbeitskontext. Lernen wird als einzelner Anlass organisiert: Wirkung entsteht jedoch über Zeit. Überzeugungen und Unsicherheit. Resonanz ist deshalb zentral: nicht nur als Rückmeldung, sondern als Antwortbeziehung, in der Lernen Bedeutung gewinnt und sich weiterentwickelt. Resonanz entsteht, wenn Lernende sich angesprochen fühlen, reagieren können und dabei nicht unverändert bleiben. Sie klärt, irritiert, stärkt oder fordert heraus und eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten. Resonanzräume wie Peergruppen, Lernbegleitung, Coaching oder kollegiale Fallarbeit greifen Erfahrung auf und machen sie auswertbar. So wird aus Erfahrung Erkenntnis, aus Erkenntnisentscheidung - der nächste Iterationsschritt wird wahrscheinlicher. K wie Konsolidierung: Aus Impuls wird Routine Wirkung zeigt sich, wenn neue Handlungsweisen stabil werden - nicht perfekt, aber verlässlich. Konsolidierung braucht Zeitfenster, Reflexionspunkte und meist auch organisationale Unterstützung: Rollenklärung, Zeitbudgets, Führungsrückhalt. Konsolidierung heisst auch, Erfolge sichtbar zu machen: z.B. durch Lernjournale, Transfer-Reviews, kurze Praxisreflexionen oder messbare Indikatoren (z. B. Qualität von Lernsettings, Teilnehmendenfeedback, Prozesssicherheit). Was sichtbar ist, bleibt im System und wird weiterentwickelt. Wirk im 21. Jahrhundert: präsent, digital, hybrid, KI-unterstützt Digitale Formate, Online-Lernen und künstliche Intelligenz erweitern die Möglichkeiten: personalisierte Lernpfade, schnelle Rückmeldungen, adaptive Übungsformate. Gleichzeitig gewinnt Präsenz vor Ort an Wert, wenn es um Beziehung, Interaktion, Resonanz und gemeinsames Denken geht.

Wirklichkeit heisst: an konkreten Herausforderungen ansetzen, die Sprache und Logik der Branche aufnehmen und das Gelernte so übersetzen, dass es in Meetings, Unterrichtssituationen, Beratungsgesprächen oder betrieblichen Lernsettings anschlussfähig wird.

Der Wirk-Zyklus hilft bei der Gestaltung: Wirklichkeit und Iteration lassen sich digital sehr gut unterstützen; Resonanz und Konsolidierung profitieren oft von gezielten Präsenz- oder Live-Touchpoints. Entscheidend ist nicht das Medium, sondern die Lernlogik.

I wie Iteration: entsteht in Schleifen Transfer ist kein Schalter, den man nach einem Kurs umlegt. Er entsteht in Wiederholung: ausprobieren, scheitern, reflektieren, anpassen, erneut erproben. Dafür braucht es eine klare Lernarchitektur: nicht als Kontrolle, sondern als Ermöglichung.

Wenn Weiterbildung strategisch wird Erwachsenenbildung ist längst mehr als Qualifizierung. Sie prägt Lernkulturen, unterstützt Transformation und entscheidet mit, wie Organisationen mit Veränderung umgehen. Wer Lernprozesse gestaltet als Lehrperson, Trainer:in, Learning Facilitator, Learning Expert oder Bildungsmanager:in, trägt Verantwortung für nachhaltige Wirkung.

Gerade an dieser Stelle entscheidet sich, ob eine Weiterbildung wirklich wirkt: im Transferfenster zwischen Kurs und Alltag. Es ist kleiner, als viele denken. Wer nach einer Weiterbildung nicht zeitnah ausprobiert, Rückmeldung einholt und nachschärft, verliert den Impuls an Routinen, Termindruck und Prioritätenlisten. Transfer ist deshalb kein «automatisches Ergebnis» von Weiterbildung, sondern das Resultat eines Prozesses: Kontextbezug, Praxisgelegenheiten, Nutzungsspielräume und professionelle Reflexion greifen ineinander. Erst wenn Weiterbildung dieses Transferfenster bewusst öffnet und begleitet, wird aus einem guten Lernanlass eine nachhaltige Veränderung. Iteration bedeutet: kleine, machbare Experimente definieren (Micro-Transfers), diese zeitnah im Alltag testen und in kurzen Zyklen auswerten. So wird Lernen ein Teil professioneller Praxis. R wie Resonanz: Lernen entsteht im Dialog Erwachsenenlernen ist immer auch Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln, mit

Für diese Rolle reicht Input nicht. Es braucht Formate, die Orientierung geben, Reflexion ermöglichen und Entwicklung über Zeit begleiten. Der Wirk-Zyklus liefert dafür ein handhabbares Raster: vom didaktischen Design bis zur Lernstrategie. Praxisbeispiel: Eine tragende Veränderung Eine erfahrene Trainerin will ihre Trainings neu ausrichten: weniger Stoff, mehr Gespräch; weniger «Durchführen», mehr gemeinsames Denken. In einer Weiterbildung arbeitet sie an konkreten Situationen (W ) plant zwei kleine Interventionen pro Woche (I) holt Rückmeldungen aus einer Peergruppe ein (R) und hält ihre Erkenntnisse in kurzen Transfer-Reviews fest (K). Nicht alles funktioniert sofort. Aber sie bleibt nicht allein und die Schleifen werden schneller. Nach einigen Monaten ist nicht alles neu, doch vieles stabiler: bessere Fragen, mehr Präsenz, mehr Vertrauen in den Prozess. Lernen ist nicht mehr Zusatz, sondern Professionalität.

Transfer-Check: Ihr Wirk-Index (rückblickend, 1–5) – mit Mut-Booster Rückblick auf die letzte absolvierte Weiterbildung oder das letzte Training Je Aussage ist eine Option zu wählen: 1 = trifft gar nicht zu 2 = trifft eher nicht zu 3 = teils/teils 4 = trifft eher zu 5 = trifft voll zu W – Wirklichkeit (Anschluss an den Alltag) 1. Ich hatte ein konkretes Thema/Problem aus meinem Berufsalltag im Kopf, das ich mit meiner bisherigen Weiterbildung bearbeiten wollte. 1  2  3  4  5

Schritt 3: Engpass-Check (damit 1–2 niedrige Felder sichtbar bleiben) Schauen Sie auf den niedrigsten Feldwert (W, I, R oder K). – Wenn ein Feld < 3.0 liegt, begrenzt es sehr wahrscheinlich den Transfer – selbst wenn der WIRK-Index ordentlich ist. – Wenn zwei Felder < 3.0 liegen, ist Transfer meist Zufall: Erst diese beiden Felder stabilisieren, dann erst «optimieren». Sofort-Hebel (je nach Engpass) – W niedrig: Anschluss klären – welches Alltagsproblem sollte die Weiterbildung lösen? – I niedrig: Mini-Test definieren – ein erster Versuch + zweite Runde – R niedrig: Feedback organisieren – wer spiegelt wann und wie? – K niedrig: Rhythmus + Sichtbarkeit – Reflexionsslot + Indikator/Notizformat Mut-Booster: Was Ihr Wert zusätzlich aussagt – Mut 4–5 (Booster aktiv): Sie beschleunigen Transfer, weil Sie bewusst Reibung für Lernen zulassen. – Mut 3 (Booster neutral): Transfer gelingt, wenn Wirk sauber gebaut ist – ohne extra Tempo. – Mut 1–2 (Booster gebremst): Transfer braucht «safe-to-fail»-Design: sehr kleine, reversible Schritte und starke Resonanz, sonst bleibt es beim Vorsatz.

2. Die Inhalte waren für meinen Kontext praktisch „übersetzbar“ (anschlussfähig an reale Situationen, nicht nur interessant). 1  2  3  4  5

Kurzform: Der Wirk-Index zeigt, wie gut Transfer gebaut war - der Mut-Booster zeigt, wie schnell er in Gang kommt.

I – Iteration (Umsetzen in Schleifen) 3. Ich habe nach der Weiterbildung mindestens eine Idee tatsächlich ausprobiert; auch wenn es nur ein kleiner erster Schritt war. 1  2  3  4  5

Zu den Autor:innen

4. Es blieb nicht beim ersten Versuch: Ich habe (oder hätte) eine zweite Runde gemacht – anpassen, erneut testen, weiterlernen. 1  2  3  4  5 R – Resonanz (Rückmeldung und Spiegelung) 5. Ich habe gezielt Rückmeldung eingeholt (Peer, Team, Leitung, Lernbegleitung) und sie genutzt, um die Umsetzung zu schärfen. 1  2  3  4  5 K – Konsolidierung (Verankern und sichtbar machen) 6. Ich hatte einen Rhythmus, um Transfer zu reflektieren (z. B. kurze Reviews, Fallbesprechung, Lernjournal). 1  2  3  4  5

Donatus Berlinger Donatus Berlinger ist Geschäftsführer der aeB Schweiz. Er verbindet didaktische Präzision mit Innovationspraxis. Sein Fokus liegt auf wirksamen Lern- und Bildungsprozessen, bei denen Transfer nicht dem Zufall überlassen wird, sondern bewusst gestaltet ist. E-Mail: donatus.berlinger@aeb.ch Katharina Kurtz Katharina Kurtz verantwortet die Produktentwicklung bei der aeB Schweiz. Sie steht für Weiterbildung, die Wirkung über Positionierung, Veränderungskompetenz und Lernkultur entfaltet. Fachlich verbindet sie People- und Organisationsentwicklung mit einem klaren Fokus auf Leadership, Motivation und Beziehungsqualität. E-Mail: katharina.kurtz@aeb.ch

Mut-Booster (Überraschungsfrage) 8. Ich war bereit, eine bewährte Routine oder ein Rollenverhalten bewusst zu irritieren, einen kleinen «Musterbruch» zu wagen – nicht radikal, aber spürbar anders als sonst. 1  2  3  4  5

aeB Schweiz – Lernwege für professionelle Erwachsenenbildung Als einzige Höhere Fachschule (HF) für Erwachsenenbildung in der Schweiz steht die aeB Schweiz für die Professionalisierung der Erwachsenenbildung im 21. Jahrhundert. Sie qualifiziert Fach- und Führungspersonen, die Lernen in Organisationen, Betrieben, Schulen und Verwaltungen gestalten - in der Erwachsenen- und Berufsbildung sowie in der Beratung. Im Zentrum stehen der Mensch und seine Berufspraxis: Lernprozesse sind erfahrungsbasiert, transferorientiert und über Zeit begleitet.

Auswertung Schritt 1: Feldwerte berechnen (je 1–5) – W = (Frage 1 + Frage 2) ÷ 2 – I = (Frage 3 + Frage 4) ÷ 2 – R = (Frage 5) – K = (Frage 6 + Frage 7) ÷ 2

Die aeB verbindet Präsenz-, hybride und digitale Formate und integriert KI dort, wo sie Lern- und Bildungsarbeit wirksam unterstützt. Das Angebot reicht von Einstiegskursen wie SVEB über CAS bis zu MAS- und Diplomabschlüssen, neu auch mit Professional Bachelor und Professional Master.

Schritt 2: Wirk-Index (alle Felder gleich gewichtet) WIRK-Index = (W + I + R + K) ÷ 4 Interpretation WIRK-Index – 1.0–2.4 = Transfer-Risiko hoch (Impuls blieb eher «Kurswissen») – 2.5–3.2 = Basis vorhanden, Wirkung fragil (Transfer teils aber nicht stabil) – 3.3–4.0 = Transfer wahrscheinlich (gute Lernarchitektur) – 4.1–5.0 = Transferstark (Wirkung ist sehr wahrscheinlich nachhaltig)

Mehr Inspiration, Formate und passende Angebote finden sich auf: www.aeb.ch

7. Nach 4–8 Wochen konnte ich konkret benennen (und ggf. zeigen), was sich verändert hat – weil ich es sichtbar gemacht oder dokumentiert habe. 1  2  3  4  5


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#fokusnextstep

campus.swiss • Brandreport 15

Weiterbildungen für eine zukunftsfähige Schweizer Wirtschaft Die Schweiz ist bekannt für ihre starke KMU-Landschaft, die das Rückgrat der Wirtschaft bildet. Kleine und mittlere Unternehmen prägen den Wirtschaftsstandort Schweiz, sind in hochspezialisierten Märkten tätig, vielfach innovationsgetrieben, eng mit ihren Regionen verbunden und agieren nahe bei ihren Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen und der Druck: Digitalisierung, internationaler Wettbewerb, Fachkräftemangel sowie die sich rasch verändernden Marktbedingungen beeinflussen den unternehmerischen Alltag zunehmend.

Bettina Wertli Geschäftsführung & Schulleitung

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n diesem anspruchsvollen Umfeld entscheiden nicht allein Produkte, Prozesse und Technologie über den Erfolg – der entscheidende Faktor ist und bleibt der Mensch. Denn Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln, schaffen die zentrale Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Genau hier setzt campus.swiss an. Kompetenzentwicklung als Chance, die sich auszahlt Wer heute in Kompetenzen investiert, gewinnt Tempo, Klarheit und Wirkung. Das gilt für Unternehmen, die ihren Markt aktiv gestalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen wollen, und für Menschen, die ihren Marktwert nachhaltig erhöhen und eine Perspektive aufbauen möchten. Weiterbildung ist dabei nicht nur Wissensvermittlung: Richtig eingesetzt wird sie zu einem strategischen Erfolgsfaktor, weil sie Entscheidungen verbessert, die Umsetzung beschleunigt und die Qualität im Marktauftritt erhöht. campus.swiss versteht berufliche Weiterbildung als langfristige Investition in Menschen und Organisationen. Als Kompetenzplattform für berufliche Weiterbildung in Marketing, Verkauf und Kommunikation verbindet campus.swiss die Anforderungen der Wirtschaft mit Lernwegen, die im Arbeitsalltag wirksam werden. Im Zentrum stehen Handlungskompetenzen, bestehend aus Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen. Damit wird Lernen greifbar und für die Praxis direkt anwendbar. Lifelong Learning, das Orientierung schafft Lifelong Learning bedeutet, dass das Lernen nicht endet, sondern sich mit Lebensphasen und Karriereschritten stetig weiterentwickelt. Menschen steigen ein, bauen Grundlagen auf, spezialisieren sich, übernehmen Verantwortung und gestalten Teams. Genau dafür braucht es Orientierung und ein klares System, das unterschiedliche Bedürfnisse abdeckt, ohne beliebig zu werden. campus.swiss verfolgt daher einen Ansatz, der Lernen als Entwicklung versteht. Es geht um Kompetenzaufbau, um die Fähigkeit, neue Situationen einzuordnen, Komplexität zu strukturieren und Veränderungen aktiv zu gestalten. Wer dies beherrscht, bleibt anschlussfähig, entwickelt Selbstvertrauen und kann schneller neue Aufgaben übernehmen. Das ist für Unternehmen ein Vorteil, weil Kompetenzen im Team gezielt aufgebaut werden – und es ist für Einzelpersonen ein Vorteil, weil der eigene Marktwert sichtbar steigt. Praxisbezug, der den Unterschied macht Theorie hat ihren Platz. Entscheidend ist jedoch, wie Menschen sie nutzen. Darum setzt campus.swiss auf Praxisnähe. Inhalte orientieren sich an realen Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag und greifen auch relevante Softskills

Eines ist glasklar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Wer im Markt auffallen will, braucht Substanz. Wer bestehen will, braucht Kompetenz. Und wer wachsen will, braucht Menschen, die sich weiterentwickeln. auf. Teilnehmende trainieren mit ausgewiesenen Fachreferierenden aus der Praxis, wie sie Bedürfnisse im Markt verstehen, Leistungen und Produkte zielführend positionieren, Argumente schärfen, digitale Tools sinnvoll einsetzen und wirkungsvoll Massnahmen umsetzen können. Das ist für KMU ebenso relevant wie für grössere Unternehmen, denn wer klar kommuniziert, Vertrauen aufbaut und konsequent umsetzt, bleibt im Wettbewerb sichtbar. In gezielteren Gesprächen, klareren Entscheidungen und besseren Resultaten zeigt sich der Nutzen praxisnaher Weiterbildungen. Verschiedene Lernwege, ein Ziel: Kompetenz, die trägt Menschen und Unternehmen benötigen unterschiedliche Formate. Darum bietet campus.swiss bewusst modular aufgebaute Lernwege, die sich ergänzen und den Einstieg erleichtern. Dieser modulare Aufbau sorgt für Flexibilität. Angebote lassen sich in jeder Lebens- und Arbeitssituation nutzen, nebenberuflich und in einem Tempo, das zum Alltag passt. So entsteht Komfort, weil Entwicklung nicht «gegen das Leben läuft», sondern mit ihm in Einklang steht. Gleichzeitig ist die Durchlässigkeit ein zentraler Vorteil. Wer bei campus.swiss einsteigt, kann Anschlussmöglichkeiten gezielt nutzen und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln bis hin zu anspruchsvollen Abschlüssen, auch auf Master-Stufe. Das schafft Perspektiven, ohne dass man sich früh festlegen muss. Für Unternehmen und Teams konzipiert campus.swiss bedürfnisorientierte und zielgerichtete Programme, die auf Branche, Ausgangslage und Zielbild ausgerichtet sind. So entsteht Weiterbildung, die in der täglichen Praxis ankommt und die gemeinsame Sprache im Team stärkt. Für erfahrene Mitarbeitende bietet campus.swiss Kurse und Module, die eine schnelle und gezielte Kompetenzentwicklung in spezialisierten Bereichen fördern und auf bestehenden Kompetenzen aufbauen. Das ist ideal, wenn ein konkretes Thema im Fokus steht, wenn neue Verantwortung übernommen wird oder wenn ein Team gezielt nachschärfen will. Module schaffen Fortschritte ohne Umwege. Sie vertiefen Fachwissen, stärken Methoden und verbessern die Umsetzung im Alltag – und zwar dort, wo Leistung entsteht. Neu-, Wieder- und Quereinstiege erleichtern Für junge Menschen sowie Einsteiger:innen, Quer­ einsteiger:innen und Wiedereinsteiger:innen bietet campus.swiss strukturierte Lehrgänge. Sie bauen sowohl generalistische Grundlagen als auch, je nach Ziel, spezialisierte Handlungskompetenzen auf. Wer sich neu orientiert oder den nächsten Schritt plant, braucht einen klaren roten Faden, einen strukturierten

Aufbau und einen Abschluss, der Wirkung entfaltet. Lehrgänge schaffen Sicherheit, geben Richtung und machen Entwicklung planbar. Auf diese Weise entsteht ein durchgängiges Angebot, das sich an Lebensrealitäten orientiert. Vom ersten professionellen Fundament bis zur gezielten Spezialisierung. Vom Aufbau zentraler Grundlagen bis zur Anwendung im beruflichen Alltag. Was Unternehmen und Mitarbeitende konkret gewinnen Unternehmen, die Weiterbildung strategisch einsetzen, gewinnen Mitarbeitende, die mitdenken, Verantwortung übernehmen und Kundinnen und Kunden professionell begleiten. Das stärkt Effizienz, Qualität und Ergebnis. Gleichzeitig verbessert Weiterbildung die Bindung. Mitarbeitende bleiben eher, wenn Entwicklung möglich ist, wenn Perspektiven sichtbar sind und wenn Leistung anerkannt wird. Gerade für KMU ist das entscheidend: Wer Fachkräfte entwickeln kann, muss weniger ersetzen. Wer Kompetenzen im Team aufbaut, reduziert Abhängigkeiten. Wer moderne Marketing- und Verkaufsfähigkeiten stärkt, verbessert die Position im Markt. Weiterbildung wird damit zur Investition, die Stabilität fördert und Wachstum ermöglicht. Auch für Einzelpersonen ist der Nutzen klar. Erfahrene Fachkräfte nutzen Module, um gezielt auf dem neuesten Stand zu bleiben, neue Tools einzuordnen oder eine Spezialisierung zu vertiefen. Das stärkt Professionalität und eröffnet neue Handlungsräume. Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Wiedereinsteiger:innen profitieren von Lehrgängen, weil sie ein Fundament schaffen, das im Markt zählt. Wer generalistische Grundlagen beherrscht und gleichzeitig Schwerpunkte setzen kann, wird flexibler einsetzbar. Genau diese Kombination ist in Marketing, Verkauf und Kommunikation besonders wertvoll. Vernetzung als Mehrwert Weiterbildung entfaltet zusätzliche Kraft, wenn Menschen sich vernetzen. campus.swiss bringt Teilnehmende zusammen, die sich entwickeln wollen und Verantwortung übernehmen. Der Austausch über Branchen hinweg erweitert Perspektiven, führt zu neuen Ideen und stärkt die Umsetzung. Viele Kontakte entstehen im Unterricht und wirken weit darüber hinaus, im Alltag, im Unternehmen und in neuen Möglichkeiten. Diese Vernetzung ist Teil der Kompetenzplattform. Lernen wird nicht isoliert gedacht, sondern als Austausch zwischen Menschen, die vor ähnlichen Aufgaben und Herausforderungen stehen. Das stärkt neue Denkansätze, Motivation und Handlungssicherheit.

Qualität, die anerkannt ist und Orientierung gibt campus.swiss ist Teil des Ökosystems von Swiss Marketing, dem Berufs- und Fachverband für Marketing und Verkauf. Die Ausbildungen sind Swiss Marketing und EMC akkreditiert. Die European Marketing Confederation steht für europaweit anerkannte Qualitätsstandards. Diese Anerkennung ist nicht nur ein Qualitätsnachweis, sie schafft Orientierung und Vergleichbarkeit in einem vielfältigen Weiterbildungsmarkt. Unternehmen und Teilnehmende können Bildungswege besser einordnen und gezielter entscheiden. Eines ist glasklar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Wer im Markt auffallen will, braucht Substanz. Wer bestehen will, braucht Kompetenz. Und wer wachsen will, braucht Menschen, die sich weiterentwickeln. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit und schaffen Perspektiven, die tragen. Menschen, die ihre Kompetenzen ausbauen, erhöhen ihren Marktwert, werden sichtbarer und gewinnen Handlungsspielraum. Unternehmerinnen oder Unternehmer, die Weiterbildung strategisch angehen wollen, sollten mit campus.swiss sprechen. Auch Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen oder Wiedereinsteiger:innen, die eine klare Perspektive suchen, starten am besten jetzt. campus.swiss bietet den passenden Lernweg: praxisnah, zertifiziert und vernetzt.

Nächste Weiterbildungsstarts: – Diverse Skill-up Module wie KI Fundamental und Advanced – Junior Marketing und Sales Professional (EMC zertifiziert) – Eidg. Marketing- und Verkaufsfachleute FA (Berufsprüfungen) – Eidg. Dipl. Marketing- und Verkaufsleiter:innen (Höhere Fachprüfungen) Datum: ab 31.01.2026 Dauer: je nach Weiterbildung Ort: physisch in Zürich und virtuell via Teams Format: hybrid für maximale Flexibilität Persönliche, kostenlose ­Beratung: Für Unternehmen und Einzelpersonen. Gemeinsam klären wir den Bedarf, den richtigen Lehrgang oder das passende Modul. campus.swiss

Boost your skills.


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fokus.swiss

Influencer

Die Social-Media-Stars der Schweiz

Ihre Gesichter sind bekannt, ihre Videos haben insgesamt millionenfache Aufrufe und finden bei der ganzen Bevölkerung Anklang. Doch wer steckt dahinter? Fünf der grössten Schweizer Influencer:innen und Content-Creator:innen bieten einen kurzen Überblick in ihre Arbeit.

Ergin Dogan fatkitchens

Mein Business kurz zusammengefasst: Ich bringe gutes Essen, ehrliche Emotionen und pure Leidenschaft vor die Kamera. Immer draussen, immer mit Herz und Hunger. Das macht mich auf Social Media einzigartig: Ich zeige das Kochen so, wie es wirklich ist: roh, einfach, draussen und mit richtig viel Geschmack. Es ist nicht perfekt, aber genau das macht es echt. Mein bewegendster Moment im Jahr 2025: Als ich realisiert habe, dass aus einem spontanen Hobby in der Corona-Zeit ein richtiges Business geworden ist, das Menschen weltweit erreicht. Und als ich mein eigenes JalapeñoBBQ-Gewürz auf den Markt gebracht habe. So motiviere ich mich, wenn mal der Antrieb fehlt: Mein bester Freund und Kameramann Yasin ist derjenige, der mich immer wieder pusht, mich motiviert und daran erinnert, warum wir das Ganze angefangen haben. Das Video, auf das ich am meisten stolz bin: Das Chicken-Tenders-Video mit über 34 Millionen Aufrufen. Es zeigt perfekt, was fatkitchens ausmacht: Leidenschaft, Geschmack und pure Freude am Kochen. Mit dieser Person möchte ich gerne mal kollaborieren: Mit Gordon Ramsay, einfach um ihm zu zeigen, dass draussen kochen genauso viel Leidenschaft braucht wie in einer Profiküche. Und wer weiss, vielleicht würde ihm mein Jalapeño-BBQ-Gewürz ja auch schmecken.

Bild iStockphoto/FreshSplash

Ich poste nicht oft, aber wenn ich etwas veröffentliche, dann mit maximaler Qualität, Emotion und Kreativität.

Das Video, auf das ich am meisten stolz bin: Das Projekt im Kosovo, wo wir mit Spendengeldern ein Café für Menschen mit Downsyndrom eröffnet haben. Das war echtes Herzblut. Mit dieser Person möchte ich gerne mal kollaborieren: Mit Hoti von SwisscomedyTV! Aber grundsätzlich bin ich offen für alle coolen Leute mit Humor, Kreativität und guter Energie.

– Nali Ajrulai, Framepoint

Fiona Morina Creator Art Studio

Fall herzlich willkommen! Im Social-MediaBereich wären es ganz klar Negin Mirsalehi und Molly-Mae, zwei absolute Powerfrauen!

Mein Business kurz zusammengefasst: Ein moderner, multifunktionaler ContentSpace, der Kreativen, Marken und Unternehmer:innen Raum bietet, ihre Visionen professionell und ästhetisch umzusetzen. Das macht mich auf Social Media einzigartig: Ich teile auf Social Media mein echtes Leben zwischen Mama-Alltag, Stil und Business. Ohne Filter, aber immer mit Liebe zum Detail. Mir ist wichtig zu zeigen, dass man Familie, Selbstliebe und Karriere vereinen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Mein bewegendster Moment im Jahr 2025: Die Geburt meines Sohnes am letzten Heiligabend hat das Jahr 2025 für mich geprägt, weil ich seither jeden Tag erlebe, wie meine beiden Kinder fast wie Zwillinge gemeinsam aufwachsen. Es ist so schön zu sehen, wie viel Liebe und Verbindung zwischen ihnen entsteht. So motiviere ich, wenn mir mal der Antrieb fehlt: Ich greife zu einem Buch oder höre ein Audiobook oder Podcast, der mich motiviert. Ausserdem versuche ich, mehr in die Natur zu gehen. Das hilft mir fast immer, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Das Video, auf das ich am meisten stolz bin: Mein «Bauchprozess nach der Schwangerschaft» hat echt viele bewegt. Ich habe tonnenweise Nachrichten bekommen von Mamas, die sich inspiriert gefühlt und sich bedankt haben, dass ich die Realität zeige. Mit dieser Person möchte ich gerne mal kollaborieren: Roger Federer ist eine extrem spannende Persönlichkeit. Er wäre in meinem Studio auf jeden

erstes gemeinsames Event fand im Juni statt und bald wird ein zweites Highlight folgen. Mit dieser Person möchte ich gerne mal kollaborieren: Es wäre eine absolute Ehre, einmal mit Roger Federer oder den Kambundji-Schwestern zusammenzuarbeiten. Am liebsten in einem «Coco Core Pilates»-Event, um unsere Vision von Bewegung, Stärke und Community zu teilen.

Rojda Karayapi Coco Core Pilates

Mein Business kurz zusammengefasst: Gemeinsam mit meinem Mann Leonardo haben wir Coco Core Pilates gegründet – ein modernes Pilates-Konzept, das Körperbewusstsein, Ästhetik und Stärke vereint und bereits zwei erfolgreiche Standorte führt. Das macht mich auf Social Media einzigartig: Auch wenn ich durch meine Arbeit nicht viele Einblicke in meinen Alltag teile, inspiriere ich auf Social Media mit meiner Geschichte und zeige, dass man mit Disziplin, Leidenschaft und Selbstvertrauen seine Ziele und Träume wirklich erreichen kann. Mein bewegendster Moment im Jahr 2025: Die Eröffnung unseres zweiten «Coco Core Pilates»-­ Studios und die Unterzeichnung unseres ersten Franchise-Vertrags. Nach nur eineinhalb Jahren sind wir bereits drei Studios stark – inklusive Ostschweiz. So motiviere ich mich, wenn mal der Antrieb fehlt: Ich erinnere mich daran, warum ich angefangen habe und wie weit ich schon gekommen bin. Jeder kleine Schritt zählt. Das Video, auf das ich am meisten stolz bin: Die Zusammenarbeit zwischen Coco Core Pilates und dem Porsche-Zentrum Aargau – unser

Mateen Saifullah Fahrschule Milestone

Mein Business kurz zusammengefasst: Ich bringe Menschen nicht nur sicher durch die Fahrprüfung, sondern auch zum Lachen, Staunen und Mitfiebern auf Social Media. Das macht mich auf Social Media einzigartig: Authentizität pur! Ich verbinde Fahrunterricht mit Entertainment. Bei mir gibts Fahrschule mit Humor, echten Emotionen und manchmal auch einem kleinen Prank auf dem Beifahrersitz. Mein bewegendster Moment im Jahr 2025: Ehrlich gesagt: Eigentlich ist jeder Tag für mich ein bewegender Moment, weil ich glücklich bin mit meinem Leben, dankbar für alles, was ich erreicht habe, und schätze, was ich habe. So motiviere ich mich, wenn mal der Antrieb fehlt: Ich erinnere mich daran, was ich als Flüchtling alles erreicht habe und wie viele Menschen durch meine Videos lachen, lernen oder ihren Führerschein schaffen. Das gibt mir jedes Mal wieder Vollgas.

Nali Ajrulai Framepoint

Mein Business kurz zusammengefasst: Ich bin selbstständiger Videograf und Creative Director bei Framepoint. Ich erschaffe visuell starke, emotionale Geschichten, die Marken und Menschen spürbar machen. Das macht mich auf Social Media einzigartig: Ich poste nicht oft, aber wenn ich etwas veröffentliche, dann mit maximaler Qualität, Emotion und Kreativität. Meine Inhalte erzählen Geschichten. Kein Content, der einfach konsumiert wird, sondern der hängen bleibt. Mein bewegendster Moment im Jahr 2025: Ganz klar: Die Geburt meiner zweiten Tochter. Zweifach Papa zu sein, ist mein grösstes Geschenk im Leben. So motiviere ich mich, wenn mal der Antrieb fehlt: Meine Frau ist mein grösster Antrieb. Sie glaubt an mich, auch wenn ich es selbst manchmal nicht tue. Und wenns hart wird, schaue ich mir Motivationsvideos von Steve Harvey an – die bringen mich sofort wieder auf Kurs. Das Video, auf das ich am meisten stolz bin: Meine eigene Dokumentation, weil sie nicht nur ein Projekt war, sondern meine Geschichte, meine Handschrift und mein Stil. Mit dieser Person möchte ich gerne mal kollaborieren: Definitiv Dua Lipa! Sie zu filmen und ihre Energie in einem visuellen Konzept festzuhalten, wäre ein Traum. Text SMA


MEIN TEAMGEIST ZÄHLT AUCH BEI DER KANTONSPOLIZEI ZÜRICH.

ZH.CH/KAPOJOBS Unbenannt-2 1

01.12.25 11:31


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Persönlichkeitsentwicklung & Leadership

Bild iStockphoto/jacoblund

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Warum Persönlichkeitsentwicklung zur strategischen Ressource wird

m frühen Morgen steht eine Führungskraft in einem Konferenzraum und beobachtet das Team, das sich langsam versammelt. Die Woche beginnt angespannt: neue Prioritäten, unsichere Marktbedingungen, hohe Erwartungen. Auf den ersten Blick wirkt alles wie immer – und doch zeigt sich in solchen Momenten, wie sehr moderne Führung nicht mehr nur aus Entscheidungen, KPIs und Planung besteht. Sie zeigt sich dort, wo eine Person mit Haltung, Reflexionsvermögen und innerer Klarheit Orientierung schafft. Dieses Spannungsfeld zwischen äusserem Druck und innerer Führung bildet heute den Kern zeitgemässer Persönlichkeitsentwicklung. Wandelnde Anforderungen an Führung Führung verändert sich grundlegend. Während sie früher vor allem als hierarchische Steuerung verstanden wurde, rücken nun andere Kompetenzen in den Fokus: Selbstkenntnis, Resilienz, Kommunikationsfähigkeit, Ambiguitätstoleranz und die Fähigkeit, Vertrauen in komplexen Situationen zu erzeugen. Unternehmen, die sich globalen Unsicherheiten, Fachkräftemangel und technologischen Umbrüchen stellen müssen, erwarten von ihren Führungskräften nicht nur fachliche, sondern vor allem persönliche Stabilität. Dieser Wandel hat weitreichende Folgen. Persönlichkeitsentwicklung ist kein «nice-to-have» mehr, sondern eine betriebswirtschaftlich relevante Voraussetzung dafür, dass Organisationen wandlungsfähig bleiben. Die Frage lautet weniger: «Was soll eine Führungskraft tun?», sondern vielmehr: «Wer muss sie sein, um wirksam zu führen?»

Selbstführung als Basis In vielen Leadership-Programmen hat sich ein Grundsatz etabliert: Wer andere führen will, muss sich selbst führen können. Selbstführung bedeutet nicht Selbstoptimierung im Sinne fragmenter Leistungssteigerung, sondern die Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen und bewusst zu regulieren. Dazu gehören: – der konstruktive Umgang mit Unsicherheit – die Fähigkeit, emotionale Reaktionen zu reflektieren – ein realistischer Blick auf persönliche Stärken und Grenzen – die Bereitschaft, Verantwortung für eigenes Verhalten zu übernehmen Diese Form der inneren Arbeit bildet einen stabilen Kern, der es ermöglicht, auch in herausfordernden Phasen klar und handlungsfähig zu bleiben. Psychologische Sicherheit als Führungsleistung Eine weitere zentrale Erkenntnis moderner Leadership-Forschung ist die Bedeutung psychologischer Sicherheit. Teams, die offen über Fehler sprechen, Ideen frei äussern und Risiken einschätzen können, entwickeln schneller Lösungen und arbeiten nachweislich innovativer. Führung spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie schafft die Rahmenbedingungen, in denen Menschen sich trauen, sichtbar zu werden – oder sich zurückziehen.

Persönlichkeitsentwicklung wirkt hier doppelt: Sie unterstützt Führungskräfte dabei, eigene Muster zu erkennen und gleichzeitig befähigt sie, Teamkulturen aufzubauen, in denen Unterschiedlichkeiten nicht als Störung, sondern als Ressource gelten. Reflexion statt Reiz-Reaktion In Zeiten ständiger Beschleunigung wächst die Gefahr reflexhafter Entscheidungen. Doch Leadership erfordert oft das Gegenteil: innehalten, beobachten, nachfragen. Die Fähigkeit, nicht sofort auf Druck zu reagieren, sondern bewusst zu agieren, hängt stark von inneren Kompetenzen ab. Entwicklungsformate wie Coaching, Peer-Learning-Gruppen oder Supervision helfen dabei, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Muster zu durchbrechen, die langfristige Wirksamkeit behindern können. Die Rolle der Werte Werte bestimmen, wie Prioritäten gesetzt, Konflikte gelöst und Ressourcen verteilt werden. Persönlichkeitsentwicklung macht Werte sichtbar und überprüft, ob sie zum realen Führungsverhalten passen. Diese Kohärenz stärkt Glaubwürdigkeit – ein Faktor, der für Mitarbeitende heute entscheidend ist, um Orientierung zu finden. Leadership in unsicheren Zeiten In einer Zeit, in der sich Märkte, Technologien und Erwartungen rasant verändern, wird Führung zunehmend zu einem Balanceakt. Auf der einen Seite stehen wirtschaftliche und strategische Anforderungen, auf der anderen die Bedürfnisse von Teams, der Wunsch nach Sinn, Flexibilität und Beteiligung.

Persönlichkeitsentwicklung bietet hier ein Fundament, das Führungskräfte befähigt, diese Spannung auszuhalten, ohne ihre Handlungsfähigkeit zu verlieren. Besonders relevant ist die Fähigkeit, Unsicherheiten nicht auszublenden, sondern sie transparent zu machen – ohne Angst zu erzeugen. Gute Führung schafft Klarheit, selbst wenn nicht alle Antworten vorhanden sind. Organisationen als Entwicklungsraum Persönlichkeitsentwicklung kann nicht allein auf individueller Ebene stattfinden. Sie braucht strukturelle Unterstützung: Raum für Dialog, Zeit für Reflexion, eine Kultur, die Lernen fördert und Fehler nicht sanktioniert. Unternehmen, die Leadership systematisch entwickeln, investieren nicht nur in Personen, sondern in organisatorische Zukunftsfähigkeit. Dazu gehört auch die Einsicht, dass die Entwicklung nie zu Ende geht. Führung ist ein Prozess, der sich an neue Rahmenbedingungen anpassen muss. Zurück im Konferenzraum. Die Woche hat begonnen, die Fragen sind komplex, die Herausforderungen zahlreich. Doch die Führungskraft steht nicht nur als Entscheiderin im Raum, sondern als Persönlichkeit, die gelernt hat, innere und äussere Dynamiken miteinander zu verbinden. Genau an diesem Punkt zeigt sich, was moderne Leadership-Forschung betont: Wirksame Führung entsteht nicht aus Perfektion, sondern aus Klarheit, Haltung und der Bereitschaft, sich selbst weiterzuentwickeln. Text Aaliyah Daidi

Brandreport • International School Zurich North

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Bildung mit Zukunftsperspektiven

n Zürich wächst das Interesse an englischsprachiger Bildung. Das britische Curriculum bietet eine klare Struktur, internationale Anschlussfähigkeit und einen modernen pädagogischen Ansatz. Ein internationaler Bildungsweg mitten in Zürich Zürich ist ein Knotenpunkt für internationale Unternehmen, Talente und Familien. In diesem Umfeld gewinnt mehrsprachiger Unterricht zunehmend an Bedeutung – nicht nur für Expats, sondern auch für lokal verwurzelte Familien. Schulen mit Englisch als Unterrichtssprache eröffnen Kindern einen zukunftsorientierten Bildungsweg, der sprachliche und kulturelle Kompetenzen von Beginn an stärkt.

Das britische Curriculum: klar, anspruchsvoll, anerkannt Besonders das britische Curriculum überzeugt durch seine durchdachte Struktur und den Fokus auf individuelle Förderung. Es begleitet Schülerinnen und Schüler vom frühen Kindesalter bis hin zu international anerkannten Abschlüssen wie IGCSEs und A-Levels. Diese Qualifikationen ermöglichen den Zugang zu Universitäten in der Schweiz und weltweit. Lernkultur mit Weitblick Die International School Zurich North (ISZN) im Zürcher Wallisellen ist eine der Schulen, die diesen Ansatz konsequent verfolgen. In einer

Eltern Anklang gefunden. Viele wählen Schulen wie ISZN, um ihren Kindern einen weltoffenen Bildungsweg zu ermöglichen. Die frühe Integration der englischen Sprache fördert nicht nur die Sprachkompetenz, sondern bereitet gezielt auf ein Studium im In- oder Ausland vor. Ein internationales Umfeld bringt zusätzliche Impulse – Austausch, neue Perspektiven und ein respektvolles Miteinander inklusive.

Your pathway to Swiss and international universities. A-Levels at ISZN: the clear alternative to Gymi. Open Mornings: 11 March & 29 April 2026. Join us.

Further information: iszn.ch

familiären Lernumgebung begleitet sie Kinder ab dem Kleinkindalter bis zum Schulabschluss in einer überwiegend englischsprachigen Umgebung. In den frühen Jahren – von der Nursery bis Kindergarten 1 – erleben die Kinder eine immersive Frühförderung in Englisch und Deutsch. Kleine Klassen, engagierte Lehrpersonen und klare pädagogische Leitlinien schaffen Raum für Neugier, kritisches Denken und persönliche Entwicklung. Ergänzt wird das Lernen

durch vielfältige Aktivitäten neben dem Unterricht, die sportliche, kreative und soziale Interessen fördern. Der nahe gelegene Bahnhof Wallisellen bietet direkte Verbindungen nach Zürich und Winterthur – ideal für Familien aus der Region. Auch für lokale Familien interessant Was ursprünglich vor allem internationale Familien ansprach, hat längst auch bei Schweizer

Für lokal verwurzelte Familien bedeutet das keinen Verzicht auf Nähe oder Verlässlichkeit – im Gegenteil: Schulen wie ISZN verbinden ein persönliches, unterstützendes Lernumfeld mit globaler Ausrichtung. So entsteht ein Bildungsweg, der akademische Exzellenz mit sozialer Kompetenz und Offenheit für die Welt verbindet. Fazit Ein Unterricht auf Englisch nach dem britischen Curriculum – wie er an der ISZN gelebt wird – vermittelt weit mehr als Wissen: Er legt den Grundstein für selbstbewusste, resiliente junge Menschen, die sprachlich wie kulturell bereit sind für eine internationale Zukunft.


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#fokusnextstep

zB. Zentrum Bildung • Brandreport

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Die perfekte Grundlage für den nächsten Karriereschritt

Das zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Aargau Ost gibt jedes Jahr über 3000 Lernenden und Studierenden die bestmögliche Aus- und Weiterbildung mit auf den Weg. Zu diesem Zweck agiert man nahe am Arbeits- und Bildungsmarkt und arbeitet mit bewährten Partnern zusammen. «Fokus» blickt hinter die Kulissen der innovativen Bildungsstätte.

Renato Cadisch Lehrgangsleiter HF am zB.

Herr Cadisch, was unterscheidet eine HF-Ausbildung grundsätzlich von einem eidg. Fachausweis oder Höheren Fachprüfung? Die Höhere Fachschulausbildung (HF) unterscheidet sich grundlegend durch ihren generalistischeren und umfassenderen Ansatz von den eidgenössischen Prüfungen wie dem Fachausweis (Berufsprüfung BP) oder der Höheren Fachprüfung (HFP). Während Fachausweis und Höhere Fachprüfung stärker spezialisierend sind, ist die HF breiter aufgestellt und vermittelt generalistische Kompetenzen für anspruchsvolle Fach- und Führungsrollen. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Struktur und Anerkennung: HF-Bildungsgänge folgen einem eidgenössisch genehmigten Rahmenlehrplan, der von Organisationen der Arbeitswelt (OdA) erarbeitet und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) genehmigt wird. Institutionen wie das zB. Zentrum Bildung in Baden bieten vom SBFI anerkannte Studiengänge an und sind berechtigt, eidgenössisch anerkannte Diplome in HF-Wirtschaft und HF-Marketing auszustellen. Zudem stellt die HF eine Schnittstelle zum akademischen Bereich dar: Der Abschluss ermöglicht den direkten Einstieg in Fachhochschulstudiengänge (ohne Matura) und wird im Nationalen Qualifikationsrahmen auf Stufe 6 eingestuft, also auf demselben Kompetenzniveau wie ein Bachelorabschluss. Was gewinnen Studierende konkret – fachlich, persönlich und beruflich – durch die HF-Ausbildung am zB. Zentrum Bildung Baden? Fachlich erwerben sie ein fundiertes, praxisnahes Knowhow, das direkt auf die berufliche Realität abgestimmt ist.

Sie vertiefen Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Strategieentwicklung und Projektmanagement. In der HF-Wirtschaft lernen sie, Unternehmen effizient zu steuern, finanzielle Zusammenhänge zu verstehen und Prozesse zu optimieren. In der HF-Marketing stehen wirksame Marketingstrategien, digitales Marketing sowie Verkaufsund Marktbearbeitungskompetenzen im Vordergrund. Persönlich erwerben und stärken Studierende Soft Skills wie Selbstreflexion, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität. Die berufsbegleitende Struktur fordert und fördert Planungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und das Meistern von Mehrfachbelastungen. Viele berichten, dass sie ihre Rolle im Unternehmen klarer wahrnehmen und in anspruchsvollen Situationen sicherer auftreten. Sie werden reifer und souveräner. Beruflich eröffnet die HF ganz neue Möglichkeiten. Sie qualifiziert für erweiterte Fach-, Projekt- oder Führungsaufgaben und stärkt die Position auf dem Arbeitsmarkt langfristig. Absolventinnen und Absolventen übernehmen anspruchsvollere Rollen, profitieren von höheren Gehältern und besseren Chancen. Was bedeutet die flexible Gestaltung der HF-Wirtschaft und HF-Marketing am zB. konkret für die Studierenden? Die Flexibilität ist ein grosser Vorteil. Studierende können bei uns bis zum Ende des vierten Semesters entscheiden, ob sie den Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft oder Marketing setzen. Das gibt ihnen Zeit, sich beruflich zu orientieren und ihre Stärken zu erkennen. Ein besonderer Pluspunkt ist die Möglichkeit, nach dem ersten HF-Abschluss innerhalb von nur zwei weiteren Semestern den zweiten Abschluss zu erwerben. Damit erhalten Absolventinnen und Absolventen zwei hochqualifizierte Diplome – als Betriebswirtschafter*in HF und Marketingmanager*in HF – und steigern ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Die Studierenden arbeiten nebst dem Studium. Wie hilft Ihr Unterrichtsmodell dabei, Beruf und Ausbildung zu vereinbaren? Unser Unterrichtsmodell kombiniert Online- und Präsenzeinheiten gezielt für berufstätige Studierende. Die Online-Lerneinheiten lassen sich hervorragend in den beruflichen und privaten

Alltag integrieren. Studierende können Inhalte ortsunabhängig bearbeiten, was Reisezeiten und Kosten spürbar reduziert. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch ein zentraler Bestandteil.

Unser Unterrichts­ modell kombiniert Online- und Präsenzeinheiten gezielt für berufs­ tätige Studierende.

– Renato Cadisch, Lehrgangsleiter HF am zB.

Warum sollten sich Interessierte für das zB. Zentrum Bildung Baden entscheiden? Beim zB. Zentrum Bildung Baden steht der Mensch konsequent im Mittelpunkt. Unser Claim «DU im Zentrum» ist kein leerer Slogan, sondern gelebte Realität. Studierende werden bei uns persönlich begleitet: fachlich, organisatorisch und auch in herausfordernden Phasen. Diese Haltung basiert auf Werten wie Wertschätzung, Verbindlichkeit und Vertrauen. Genau diese Kombination aus persönlicher Nähe, professioneller Qualität und einem tragfähigen Netzwerk macht das zB. Zentrum Bildung Baden für viele Interessierte zur richtigen Entscheidung.

Berufswechsel seinen vollen Wert. Er vermittelt generalistische, übertragbare Kompetenzen in Führung, Strategie und Management, die in nahezu jedem Unternehmen gefragt sind. Zudem bildet er eine solide Basis für einen allfälligen Übergang in den akademischen Bereich, etwa zu einem Fachhochschul- oder sogar Universitätsstudium. Weitere Informationen unter: zentrumbildung.ch

Nächste Lehrgangsstarts: 21.04.2026 13.10.2026 Info-Events: zentrumbildung.ch/weiterbildung/ wirtschaft-management/hf-wirtschaft

Was würden Sie jemandem sagen, der noch unsicher ist, ob er sich für eine HF-Ausbildung entscheiden soll? Ein HF-Abschluss öffnet branchenunabhängig Türen und behält auch bei einem späteren Branchen- oder

«Die Fotografie ist mitten in ihrer grössten Revolution»

Was spricht für die HF-Ausbildung am zB.foto? Unser Ausbildungskonzept baut klar auf die vier Dimensionen «Handwerk», «Gestaltung», «Kunst» und «Unternehmerische Kompetenzen» und verbindet die entsprechenden Inhalte in grossen Projektarbeiten sehr alltagsnah. Daneben findet der Unterricht jeweils Donnerstagnachmittag und Freitagnachmittag bis in den Abend statt. Somit sind Samstage und Sonntage, welche wichtige Einnahmequellen darstellen, nicht durch Unterricht blockiert. Eine 60- bis 80 prozentige Berufstätigkeit ist mit der Ausbildung vereinbar und gibt neben der finanziellen Sicherheit auch die Möglichkeit, die erwünschte Selbstständigkeit sorgfältig aufzubauen. Unsere grosse Vielfalt an Dozierenden, welche in ihrem jeweiligen Spezialgebiet eine hohe Fachkenntnis aufweisen, sorgt für die wichtige Inspiration und persönliche Entwicklung.

Tobias Küng Rektor Weiterbildung am zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Aargau Ost

Herr Küng, nebst den betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studiengängen bietet das zB. bereits seit 2016 einen «Studiengang dipl. HF-Kommunikationsdesign» mit Vertiefung Fotografie an. Warum hat das zB. einen solchen Studiengang aufgebaut? Das zB. Zentrum Bildung hat als klassisch kaufmännisches Bildungsinstitut sehr früh die digitalen Kompetenzen in der Berufsbildung übergreifend gefördert. Als die digitale Fotografie sich zu etablieren begann, mussten viele Anwenderinnen und Anwender ihre Prozesse anpassen, dabei rückte der Umgang mit dem Computer in den Vordergrund. Daraus entstand ein stetig wachsendes Kurswesen im Umgang mit digitalen Bilddaten, welches bald auch die Aufnahmetechniken beinhaltete. Die Ausdehnung in breit abgestützte Lehrgänge im Bereich der digitalen Fotografie und den HF Studiengang Kommunikationsdesign war eine logische Konsequenz.

in der Geschwindigkeitsdimension massiv punkten. Die weltweite digitale Kommunikation fordert Abbildungen in Echtzeit. Das Smartphone und der Drang der Selbstdarstellung in den sozialen Medien setzten dem das i-Tüpfelchen auf. Das Berufsbild von Fotografinnen und Fotografen veränderte sich, Qualität statt Quantität lautet die Devise. Nur so war und ist eine Unterscheidung zum Schnelllebigen und Austauschbaren möglich. Doch damit nicht genug: KI verschiebt das Gleichgewicht erneut und fordert von Fotografinnen und Fotografen einmal mehr ein Umdenken und ein Sich-Neuerfinden.

Wo steht die Fotografie heute? Die Fotografie ist mitten in der wohl grössten Revolution. Über 160 Jahre lang wurden Abbildungen auf Silberschichten hergestellt. Der analoge Prozess wurde durch Verwendung von elektronischen Sensoren abgelöst und die Fotografie konnte damit insbesondere

Ist eine höhere Berufsbildung in der Fotografie heute noch sinnvoll? Auf jeden Fall, denn nur eine mehrdimensionale Kompetenz verspricht den Erfolg. Der Rahmenlehrplan aus dem Jahr 2022, welcher diesen HF-Bildungsgang definiert und durch die Organisationen der Arbeitswelt

zB.foto HF Fotografie, Konstantin Weiss Reportage Jungfrau

entwickelt wurde, zeigt, dass die Trägerschaft die aktuellen Veränderungen bereits früh antizipiert hatte. Neben den mittlerweile flächendeckend eingeführten Handlungskompetenzen fordert er, dass die Studierenden überzeugende Gestaltungsprozesse durch kreative Methoden und Ideen entwickeln und konkretisieren sowie mittels Selbstreflexion systematisch umsetzen. Es gilt, die ästhetischen Kriterien mit den Tendenzen des zeitgenössischen Marktes zu verbinden. Die Studierenden werden in dieser Ausbildung also auf ein schwieriges Marktumfeld in mehreren Dimensionen vorbereitet. Eine Beherrschung des Handwerks allein reicht nicht mehr aus, Gestaltungskompetenz und ein gutes Kunstverständnis fördern die geforderte Kreativität. Die unternehmerische Dimension verhilft zu klaren Strukturen in Führung, sozialer Kompetenz und Management und führt zum notwendigen Effizienzgewinn.

Nächster Lehrgangsstart: 15.10.2026 Info-Events: fotografie-weiterbildung.ch/angebot-zb-foto/ hoehere-fachschule-2026


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Brandreport • Universität St. Gallen

«Coachende Führung ist eine Grundhaltung» Die Forderung nach mehr Eigenverantwortung ist in vielen Organisationen omnipräsent. Doch wie führt man Menschen, die in ihrer Eigenverantwortung und Wirksamkeit gestärkt werden sollen? Die zunehmende Komplexität in allen Branchen sowie der Generationenwechsel am Arbeitsplatz erfordern ein Umdenken. «Fokus» fragte bei zwei Experten nach, warum der «coachende Führungsstil» an Relevanz gewinnt – und wo seine konkreten Vorzüge liegen.

Thomas Bieger Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Systemisches Management und Public Governance

Florian Schulz Kursleiter CAS Executive & Leadership Coaching am Institut für Systemisches Management und Public Governance der HSG und Dozent für Organisationspsychologie

Der Begriff «coachende Führung» hat sich fest in der Management-Literatur etabliert. Was genau verbirgt sich dahinter – und was nicht? Florian Schulz: Coachende Führung ist definitiv kein Micro-Management, bei dem die Führungskraft den Mitarbeitenden fertige Lösungen auf dem Silbertablett serviert. Vielmehr geht es darum, einen Reflexionsraum zu öffnen, den der hektische operative Alltag oftmals nicht zulässt. Die Führungskraft agiert hier als Impulsgeberin oder Impulsgeber: Durch gezielte Fragen werden Fachverantwortliche und Mitarbeitende in ihrer Eigenverantwortung und Handlungsfähigkeit gestärkt, indem sie die Situation systemisch beurteilen und Perspektiven wechseln. Das schafft den Überblick und die Offenheit, selbstständig neue Lösungsräume zu entwickeln. Das übergeordnete Ziel dabei lautet, dass die Mitarbeitenden selbst Klarheit gewinnen – und letztlich selbstständig tragfähige Lösungen entwickeln. Wir nutzen also die Grundideen und Praktiken des klassischen Coachings, adaptieren diese aber passgenau für den Führungskontext. Wo verläuft dementsprechend die Trennlinie zum professionellen, externen Coaching? Florian Schulz: Der Unterschied liegt im Setting und im Selbstverständnis: Coachende Führung ist keine «eingekaufte» Dienstleistung, sondern eine fundamentale Haltung und Kompetenz, die in die tägliche Führungsarbeit integriert wird. Eine Führungskraft wird selten ankündigen: «So, jetzt coache ich Sie mal». Dies geschieht fliessend, als natürlicher Teil der Interaktion, nicht als isolierte Session. Viele Organisationen schreiben sich diesen Ansatz der coachenden Führung heute auf die Fahne. Doch deckt sich dieser Anspruch mit der gelebten Realität in Unternehmen? Thomas Bieger: In der Theorie sind sich alle einig: Die VUCA-Welt mit immer grösserer Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und vor allem auch Ambiguitäten,

Unternehmen und Organisationen aller Grössen und Branchen agieren in einem Umfeld extremer Komplexität und Unsicherheit. Die Zeiten, in denen eine Führungskraft alle Antworten kennen konnte, sind vorbei. erfordert Mitarbeitende auf allen Stufen, die selbstständig und selbstverantwortlich handeln können. Wenn man jedoch genau hinsieht, muss man konstatieren: Es klafft noch eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Praxis. In vielen Organisationen werden beispielsweise externe Unsicherheiten intern sogar verstärkt, etwa durch unklare Ziele und Rahmenbedingungen, und oft stellt man auch eine Entscheidungsmüdigkeit bis -verweigerung fest. Entscheide werden nach oben delegiert, verschoben, auf Gutachten verwiesen. Das lähmt Organisationen, die eigentlich agil sein wollen. Coachende Führung ist eine Haltung, nicht eng zu «führen», sondern Mitarbeitende in ihrer Selbstkompetenz bei ihrer Arbeit zu entwickeln. Warum gewinnt dieser Führungsstil gerade jetzt so massiv an Relevanz? Florian Schulz: Unternehmen und Organisationen aller Grössen und Branchen agieren in einem Umfeld extremer Komplexität und Unsicherheit. Die Zeiten, in denen eine Führungskraft alle Antworten kennen konnte, sind vorbei. Oft sind die Fachverantwortlichen viel näher am Problem als ihre Vorgesetzten. Wissensintensive Organisationen sind darum darauf angewiesen, dass Mitarbeitende selbstständig denken und entscheiden. Thomas Bieger: Hinzu kommt der demografische Wandel: Jüngere Generationen fordern Autonomie und Entwicklungsmöglichkeiten ein; sie reagieren auf reine Anweisungen, besonders, wenn sie den Zweck nicht verstehen, oft mit Widerstand oder Desinteresse. Sie wollen Handlungsfreiräume, erwarten aber Orientierung und Feedback. Der coachende Führungsstil entspricht also nicht nur organisationalen Notwendigkeiten, sondern auch veränderten Erwartungen einer neuen Generation Mitarbeitender. Herr Bieger, Sie erwähnen in diesem Zusammenhang gerne den systemischen Ansatz und das «St. Galler ManagementModell». Welche Rolle spielt es als fachliches Fundament für diesen Ansatz? Thomas Bieger: Es gibt heute ein riesiges Angebot an Coaches, doch das wichtigste Qualitätsmerkmal für professionelles Leadership und Executive Coaching ist

eine solide methodische Fundierung. Die Systemtheorie ist hierbei zentral – sie ist weltweit verbreitet und bildet gleichzeitig die traditionelle Basis des St. Galler Management-Modells, das wir an der Universität St. Gallen seit über fünfzig Jahren pflegen. Der Kerngedanke lautet: Organisationen sind Systeme voller Wechselwirkungen, keine simplen linearen Ursache-Wirkungs-Ketten. Coachende Führung transferiert dieses systemische Denken in den Führungsalltag. Die Führungskraft unterstützt die Mitarbeitenden dabei, ihre eigene Situation nicht isoliert, sondern im systemischen Gesamtkontext zu verstehen. Wenn wir konkret werden: Was sind die zentralen Aufgaben einer coachenden Führungskraft? Florian Schulz: Wie erwähnt, geht es um die Unterstützung von Reflexionsprozessen auf systemischen Grundlagen. Beispiele von Kernaufgaben auf diesem Weg: Die erste betrifft das Aufdecken von Zirkularitäten. Mitarbeitende denken oft linear, während sich in der Realität Verhaltensweisen gegenseitig verstärken. Nehmen wir einen Mitarbeiter, der über einen schwierigen Kunden klagt. Das Klären des Sachverhalts gehört dazu. Doch ein coachender Ansatz bleibt nicht bei isolierten Handlungen stehen, sondern fragt nach dem Wechselspiel: «Wie reagiert der Kunde auf Ihr Verhalten – und Sie auf seines?› Das durchbricht den Tunnelblick.» Und die zweite Kernaufgabe? Florian Schulz: Hier geht es um das Ermöglichen von Perspektivenwechseln. Wir Menschen neigen dazu, unsere eigene Sicht für die einzige «wahre» Realität zu halten. Bei einem Teamkonflikt wird das Problem oft einer Person zugeschrieben. Die Führungskraft muss hier intervenieren: «Wie würde Kollege X die Situation beschreiben? Was sieht X, das Sie vielleicht übersehen?» Und drittens muss eine coachende Führungskraft Paradoxien gestalten. Das klingt überraschend. Warum erwächst aus dem Gestalten von Paradoxien ein Vorteil für Organisationen? Thomas Bieger: Mitarbeitende suchen oft nach der einen richtigen Lösung, wo es eigentlich

Executive & Leadership Coaching Certificate of Advanced Studies (CAS) in 7 Modulen Werden Sie ein professioneller Coach, der Führungspersonen befähigt, schwierige Managementsituationen zu bewältigen und Herausforderungen lösungsorientiert anzugehen. Oder entwickeln Sie Ihre eigene Führungskompetenz in der Leitung von Expertenteams oder in Ihrer Funktion als VR(P), Business Angel, Unternehmer*in oder Anwalt/Anwältin. Hochkarätige Referierende begleiten Sie individuell auf Ihrem Weg zum eigenen Coachingprofil. Melden Sie sich jetzt an.!

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um Spannungsfelder geht – etwa Qualität versus Geschwindigkeit oder Kundennähe versus Effizienz. Die coachende Führungskraft fragt hier: «Was geht verloren, wenn Sie sich für die eine Seite entscheiden? Wie lässt sich diese Spannung produktiv nutzen? Wofür entscheidest Du Dich im Wissen dieses Spannungfeldes?» Damit werden Mitarbeitende auch bei Ambiguität zu bewussten, selbstverantworteten Entscheiden geführt. Ist coachende Führung ein universelles Managementwerkzeug – oder hat sie Grenzen? Thomas Bieger: Sie ist keinesfalls ein Allheilmittel für jede Situation. Es gibt klare Voraussetzungen. Zum einen müssen die Mitarbeitenden in der Lage sein, selbst Entscheidungen zu treffen; da braucht es fachliche und formelle Kompetenzen. Zum anderen müssen die Situation und die Organisation Delegation zulassen. In einer Notsituation ist oft eine direkte, autoritäre Führung notwendig. Die wahre Kunst der Führung liegt letztlich darin, situativ zu erkennen, welcher Stil gerade gefordert ist. Mitarbeitende müssen dabei den Kontext von Führung verstehen – warum handelt die vorgesetzte Person jetzt direkt und warum lässt sie mir jetzt Spielräume? Worin sehen Sie die grössten Vorteile, wenn dieser Ansatz gelingt? Florian Schulz: Der Gewinn ist vielschichtig: Die Mitarbeitenden entwickeln eine eigene Lösungskompetenz, statt in Abhängigkeit zu verharren. Entscheidungen werden tragfähiger, da sie auf einer breiteren Reflexion basieren. Gleichzeitig wird die Führungskraft massiv entlastet, weil sie nicht mehr den Anspruch haben muss, der alleinige Lieferant aller Antworten zu sein. Letztlich werden die Arbeitsbeziehungen dadurch wirksamer und professioneller. Die Qualität der Zusammenarbeit steigt, weil beide Seiten – Führungskraft und Mitarbeitende – auf Augenhöhe agieren. Zum Schluss: Ist coachende Führung ein Talent, über das man verfügt, oder lässt sich dies erlernen? Thomas Bieger: Die alte Frage – sind Management oder Führung eine Kunst oder Wissenschaft? Braucht es Begabung und Charisma oder vor allem Wissen? Coachende Führung erfordert drei Dinge: Die richtige Haltung – nämlich das Vertrauen, dass Mitarbeitende Lösungen finden können –, die Kompetenz, richtig zuzuhören und zu fragen, und schlichtweg Übung. Wir stellen in der Praxis fest, dass es um Authentizität und Konsistenz zwischen Persönlichkeit und Handeln geht. Deshalb bieten wir in unserem Programm CAS Executive & Leadership Coaching nicht nur Wissen und Übungsmöglichkeiten, sondern auch viel Peer Feedback und generell Erfahrungsräume an.


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Kalaidos Fachhochschule Schweiz • Brandreport

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Das Hochschulstudium, das sich dem Leben der Studierenden anpasst Während die Arbeitswelt zunehmend flexibler wird, bleiben die Studienformate oftmals starr – zumindest bisher. Denn ab Mai 2026 setzt die Kalaidos Fachhochschule mit «Kalaidos HyFlex+» neue Massstäbe, wenn es um die Vereinbarkeit von Karriere, Privatleben und Studium geht. «Fokus» sprach mit Prof. Dr. José Gomez, Rektor der Kalaidos Fachhochschule Schweiz, über dieses zukunftsweisende Modell.

Prof. Dr. José Gomez Rektor

Herr Gomez, Hand aufs Herz: Das klassische Studium mit festen Präsenzzeiten wirkt in einer Welt von agilen Unternehmen, Projekten und Homeoffice beinahe wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Wie reagiert die Kalaidos Fachhochschule darauf? Sie sprechen einen entscheidenden Punkt an. Die Realität unserer Studierenden, die alle berufstätig sind, ist hochkomplex. Wir haben es mit ambitionierten Berufsleuten zu tun, die Verantwortung tragen – sei es im Projektmanagement, in der Führung oder in der Familie. Ein starres Korsett aus Vorlesungszeiten führt da zwangsläufig zu Zielkonflikten und Reibungsverlusten. Mit Kalaidos HyFlex+ gehen wir neue Wege: Nicht die Studierenden müssen sich einem Studienformat anpassen, sondern das Studium passt sich flexibel der individuellen Lebensrealität an. Wie funktioniert dieses Konzept genau? Kalaidos HyFlex+ steht für weitgehende Wahlfreiheit in der Studiengestaltung. Wir bündeln vier Lernwege zu einer nahtlosen Lernerfahrung: 1. Klassischer Präsenzunterricht vor Ort – für den direkten Austausch mit Dozierenden und Mitstudierenden. 2. Live-Streaming in Echtzeit – für die ortsunabhängige Teilnahme, wenn die Teilnahme vor Ort nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. 3. Umfassende Aufzeichnungen – als zentrale Ergänzung: Wer aufgrund wichtiger beruflicher oder privater Verpflichtungen weder physisch noch digital live teilnehmen kann, verpasst nichts. Die Inhalte sind zeit- und ortsunabhängig abrufbar. 4. KI-basierte Lern-App – für das flexible, zeit- und ortsunabhängige Selbststudium und die individuelle Vertiefung des Gelernten.

Entscheidend ist: Die Studierenden können frei wählen – und jederzeit ändern –, in welcher Form sie eine Lehrveranstaltung besuchen und wann, wie oft sowie mit welcher Intensität sie ihr Selbststudium gestalten möchten. Ein Hochschulstudium besteht nicht nur aus Wissensverarbeitung, sondern geht auch mit Leistungsdruck einher, insbesondere in der Prüfungsphase. Wie entschärft Kalaidos HyFlex+ diese stressigen Zeiten? Das ist korrekt. Wir tragen diesem Umstand Rechnung, indem wir auf zentrale Semesterprüfungen vor Ort verzichten. Bei HyFlex+ können Modulprüfungen digital und ortsunabhängig im Zweimonatsrhythmus am eigenen Rechner absolviert werden. Die Prüfungstermine lassen sich dabei individuell planen. Das reduziert den Druck deutlich und ermöglicht es den Studierenden, Bestleistungen im Einklang mit Beruf und Privatleben abzurufen.

Besonders profitieren Studierende mit hohem Arbeitspensum, unregelmässigen Arbeitszeiten oder anspruchsvollen privaten Verpflichtungen von unserem Ansatz.

– Prof. Dr. José Gomez, Rektor

Im Rahmen von HyFlex+ setzen Sie zudem auf technologische Unterstützung durch die KI-basierte Lern-App «Brian». Welchen Mehrwert bietet das den Studierenden? Brian ist weit mehr als eine klassische Lern-App: Sie ist ein smarter Begleiter für das Selbststudium, das einen grossen Teil des Studiums ausmacht und vielen Studierenden erfahrungsgemäss Mühe bereitet. Die KI unterstützt die Studierenden dabei, das in den Modulen erworbene Wissen und die aufgebauten Kompetenzen kontinuierlich zu festigen und zu vertiefen sowie Lücken effizient zu schliessen. Mit anderen Worten: Die Lern-App fördert das kontinuierliche, zeit- und ortsunabhängige Selbstlernen – und steigert damit nachweislich den Lern- und Prüfungserfolg.

Kalaidos HyFlex+: das Wichtigste auf einen Blick – Start ab Mai 2026 – Für Bachelor- und konsekutive Master­ studiengänge – Vor-Ort-Präsenz, Live-Streaming und Auf­ zeichnungen kombinier- und wählbar – KI-basierte Lern-App für das flexible, zeit- und ortsunabhängige Selbststudium – Ideal für Studierende mit hohem Arbeitspensum – Studieren, wie es zur individuellen Lebens­ situation passt

Ab Mai 2026 geht es offiziell los. Für wen ist dieses Modell der «Gamechanger»? Im Grunde für alle, die keine Kompromisse zwischen Karriere und akademischem Erfolg eingehen möchten. Besonders profitieren Studierende mit hohem Arbeitspensum, unregelmässigen Arbeitszeiten oder anspruchsvollen privaten Verpflichtungen von unserem Ansatz. Mit Kalaidos HyFlex+ schaffen wir einen Studienrahmen, in dem sich ein Hochschulstudium optimal mit Berufs- und Privatleben verbinden lässt.

Praxisbeispiel: So funktioniert das flexible Modell «Kalaidos HyFlex+» Ab Mai dieses Jahres können Studierende der Kalaidos Fachhochschule ihr Studium so gestalten, dass es sich optimal mit ihren individuellen Lebensumständen vereinbaren lässt. Ein anschauliches Beispiel ist der Bachelor-Studiengang «Business Administration» – ebenso können jedoch auch weitere Bachelor- und Masterstudiengänge in diesem maximal flexiblen Modus absolviert werden.

Weitere Informationen unter: kalaidos-fh.ch/HyFlex-Plus

Im Bachelor-Studiengang «Business Administration» eignen sich die Studierenden die Grundlagen der Betriebswirtschaft in einem intensiven Selbststudium an. Erfahrene Dozierende und die KI-basierte Lern-App «Brian» begleiten und unterstützen diesen Lernprozess. Das begleitete Selbststudium bietet maximale Freiheit, ermöglicht einen individualisierten Wissens- und Kompetenzerwerb, erlaubt eine Priorisierung nach Vorwissen und Interessen und fördert eine effiziente Lernweise. Der anschliessende Unterricht baut konsequent auf dem erarbeiteten Fundament auf und kann

wahlweise vor Ort oder per Livestream besucht werden. Alternativ lassen sich die Inhalte der Lehrveranstaltungen mithilfe von Aufzeichnungen zeit- und ortsunabhängig bearbeiten. Über die Lern-App «Brian» werden das im Unterricht erworbene Wissen und Können kontinuierlich gefestigt und vertieft. Durch die gezielte Auswahl von Vertiefungsrichtungen setzen die Studierenden zudem persönliche Akzente in ihrer akademischen Laufbahn und gestalten eine massgeschneiderte Studienerfahrung. Insgesamt bereitet das Studium gezielt auf anspruchsvolle, individuelle Karrierewege vor. Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Schlüsselpositionen in unterschiedlichen Aufgabengebieten – darunter Finanzmanagement, Unternehmensberatung, Marketing, strategische Planung, Business Development, Personalwesen oder Projektmanagement. Die Vorteile von Kalaidos HyFlex+ sind damit vielfältig – für Studierende und Arbeitgebende: – Hohes Arbeitspensum möglich – Studium mit hohem Pensum vereinbar, ohne Lohneinbussen. – Maximale Flexibilität – freie Wahl zwischen Teilnahme vor Ort oder im Livestream, keine Anwesenheitspflicht. – Neu: zeit- und ortsunabhängig studieren – dank Unterrichtsaufnahmen und der KI-unterstützten Lern-App «Brian». – Starker Praxisbezug – Dozierende sind ausgewiesene Praktiker sowie Expertinnen und Experten in ihrem Fachgebiet. – Flexible Prüfungen – online, am Ort der Wahl, mit Modulprüfungen im Zweimonatsrhythmus statt umfangreicher Semesterprüfungen. – Individuelles Career- & Leadership-Development – umfassendes Programm zur gezielten beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Über die Kalaidos Fachhochschule Schweiz Die Kalaidos Fachhochschule ist eine von zehn Schweizer Fachhochschulen. Sie ist vom Schweizerischen Akkreditierungsrat, dem gemeinsamen Organ von Bund und Kantonen für die Akkreditierung und Qualitätssicherung in der schweizerischen Hochschullandschaft, nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) institutionell akkreditiert. Zudem ist sie Mitglied von swissuniversities, der Dachorganisation der Schweizer Hochschulen.


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