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Fokus Haus & Heim

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Haus & Heim

EI N E P U B LI K AT I O N VO N S M A R T M ED I A

August ’26

Larissa Marti

Die Leiterin Bereiche Wohnen & Nachhaltigkeit bei der Migros Bank erklärt im Interview die Änderungen, die mit der Abschaffung des Eigenmietwerts eintreten werden.

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Editorial

Dr. Robert Weinert

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Wenn das Eigenheim die Generation wechselt von 15 Prozent ab. Das Eigenheim der kommenden Jahrzehnte steht in aller Regel bereits. Es braucht jedoch eine neue Heizung, eine bessere Hülle und besseren Ausbaustandard.

ine ganze Generation kommt in das Alter, in dem das eigene Haus zu gross werden könnte. Deshalb könnte es zu mehr Verkäufen kommen. Gleichzeitig nimmt aber der Bestand ab. Der Generationenwechsel verändert den Schweizer Eigenheimmarkt tatsächlich, nur anders als gedacht. Eine Welle, die sich verläuft Die geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1946 und 1964 halten einen erheblichen Teil des Schweizer Einfamilienhausbestands. Die letzten dieser Jahrgänge erreichen 2029 das Rentenalter und bereits heute liegt bei der Hälfte aller Haushalte in einem Einfamilienhaus das Durchschnittsalter über 50 Jahren. Ab etwa 70 Jahren passt das Haus häufig nicht mehr zu den Bedürfnissen: Treppen und Garten fordern, mehrere Zimmer stehen leer, Einkaufsmöglichkeiten und Haltestellen liegen ausserhalb der Gehdistanz. Rund 1,3 Millionen Menschen zählten 2024 zu dieser Altersgruppe, bis 2044 dürfte sie um 48 Prozent wachsen. Sind nun mehr Verkäufe bei weniger Nachfrage und fallenden Preisen zu erwarten? Der Markt sieht nur einen Teil davon Bei Weitem nicht jedes frei werdende Haus wird auf den freien Markt gelangen. In etwa jedem zweiten Fall zieht ein Familienmitglied ein. Besonders Einzelkinder übernehmen die Liegenschaft gerne. Bei mehreren Geschwistern scheitert die Übergabe innerhalb der Familie dagegen oft am hohen Marktwert, weil die Auszahlung der übrigen Erbenden finanziell nicht tragbar ist. Gleichzeitig erlauben eine bessere Gesundheit der älteren Bevölkerung und ausgebaute Spitex-Angebote das längere Verweilen im Haus. Und die Abschaffung des Eigenmietwerts per 1. Januar 2029 entlastet pensionierte Eigentümerinnen und Eigentümer steuerlich stark. Beide Gründe können den Umzug hinauszögern. Das zusätzliche Angebot fällt damit vorerst kleiner aus, als die reine Demografie vermuten lässt. Der Neubau als stille Gegenkraft Auf der anderen Seite steht die Entwicklung der Angebotsseite: Vor zwanzig Jahren erteilten die Behörden jährlich Neubaubewilligungen für rund 15 000 neue Einfamilienhäuser, heute sind es noch etwa 6000. Ein grosser Teil davon sind Ersatzneubauten. Allein 2025 sank die Zahl der Neubaugesuche um weitere 14,6 Prozent. Die Raumplanung priorisiert seit Jahren eine kompakte Siedlungsentwicklung. Bauland wird knapp und teuer, die Baukosten und Ausbaustandards steigen. Der Bestand an Einfamilienhäusern wächst deshalb kaum noch. Die Gruppe im typischen Käuferalter zwischen 35 und 49 Jahren umfasst derweil rund 1,9

Millionen Menschen und dürfte bis 2044 um etwa neun Prozent zunehmen. Wer ein passendes Objekt findet, trifft nach wie vor auf Konkurrenz. Allerdings verfügt nur ein kleiner Teil dieser Altersgruppe über die nötige Kaufkraft: Schweizweit erfüllen rund sechs Prozent der Haushalte im Käuferalter die Anforderungen für den Erwerb eines Einfamilienhauses. Geben die Preise an einer Lage nach, weitet sich dieser Kreis sofort aus. Genau diese zusätzliche Nachfrage zieht einen Boden ein und stabilisiert die Werte. Demografie wirkt, dominiert aber nicht Mit einigen ökonometrischen Analysen können die demografischen Effekte quantifiziert werden. Sie bringen zutage, dass die Preise für Einfamilienhäuser 2050 rund sieben Prozent tiefer liegen dürften als in einer sonst identischen Welt ohne Alterung. Der demografische Effekt ist also messbar. Er ist aber im Verhältnis bescheiden: Der qualitätsbereinigte Transaktionspreisindex für Einfamilienhäuser legte seit 2005 um 111 Prozent zu. Zinsen, Inflation und Arbeitsmarkt beeinflussen die Preise deutlich stärker als die Altersstruktur. Regional fällt das Bild allerdings auseinander. In ländlichen Kantonen mit vielen älteren Eigentümerhaushalten und wenig Zuzug summiert sich der Effekt auf zehn Prozent, in anderen bleibt er bei drei Prozent. Preisnachlässe zeichnen sich dort ab, wo schwache Verkehrserschliessung auf eine strukturschwache Wirtschaft trifft. Attraktive Lagen und gut angebundene periphere Gemeinden dürften dagegen knapp bleiben. Vom Bauen zum Umbauen Die eigentliche Verschiebung findet deshalb nicht zwischen Angebot und Nachfrage statt, sondern zwischen Neubau und Bestand. Während die Neubautätigkeit strukturell schwach bleibt, ziehen die Umbaugesuche kräftig an. Für 2026 zeichnet sich bei den Umbauinvestitionen in Einfamilienhäusern ein nominales Wachstum

Damit rückt genau jener Mangel in den Fokus, der viele Auszüge überhaupt erst auslöst. Ein grosser Teil des Bestands stammt aus einer Zeit, die weder an Wärmepumpen noch an Hindernisfreiheit dachte. Wer ein Haus altersgerecht umbaut, ein Bad im Erdgeschoss ergänzt oder Schwellen entfernt, verlängert die Wohndauer im vertrauten Umfeld. Energetische Sanierung und altersgerechter Umbau greifen dabei oft ineinander: Beide lohnen sich am ehesten, wenn ein Projekt ohnehin ansteht. Rückenwind kommt dabei aus der Förderpolitik: Das weiterentwickelte Gebäudeprogramm bündelt die Instrumente für Heizungsersatz und Dämmung und macht gerade umfassendere Sanierungen rechenbar. Eine Frist setzt den Takt Die anstehende Abschaffung des Eigenmietwerts verstärkt diese Dynamik zusätzlich. Mit der Steuerreform entfällt ab 2029 in weiten Teilen auch der Abzug für Unterhaltskosten. Wer ohnehin sanieren will, hat einen klaren Anreiz, das Projekt vorzuziehen. Erste Hinweise darauf zeigen sich bereits: Mitte 2026 liegen die Umbaugesuche rund 24 Prozent über dem Niveau von Mitte 2025. Das Investitionsfenster bis 2028 dürfte für viele Sanierungen und Renovationen genutzt werden. Der Wert steckt im Grundstück Nun stellt sich noch die Frage nach der Werthaltigkeit. Selbst dort, wo die Nachfrage nach dem einzelnen Haus nachlässt, behält der Boden seinen Wert. In vielen Einfamilienhausquartieren führt der Generationenwechsel heute zur Nachverdichtung: Anstelle eines in die Jahre gekommenen Hauses entsteht ein kleines Mehrfamilienhaus, in dem auch Alterswohnungen Platz finden können. So wechselt eine Generation die Wohnform, ohne das Quartier zu verlassen. Und die nächste Generation findet Wohnraum dort, wo Infrastruktur bereits besteht. Der Generationenwechsel im Eigenheim führt somit nicht zu einem breiten Wertzerfall. Er verändert vielmehr die zentrale Aufgabe. Für Eigentümerschaft, Planung und Gewerbe lautet die entscheidende Frage künftig nicht mehr nur, wo noch gebaut werden kann, sondern welches Potenzial im Vorhandenen steckt. Gefragt ist neben dem Neubau insbesondere der Umbau des Bestands. Text Dr. Robert Weinert, Partner und Head Research Wüest Partner

Lesen Sie mehr. 04 Ausbau Küche 10 Interview: Larissa Marti 12 Badezimmer 14 Garten 16 Eigenmietwert 18 Immobilienmarkt 19 Kernsanierung oder Neubau Fokus Haus & Heim. Projektleitung Anja Marti CEO Carl-Henrik Hagelberg Chefredaktor Kevin Meier Text SMA, Sybille Brütsch-Prévôt Titelbild iStock/peterspiro Distributionskanal Tages-Anzeiger Druckerei DZZ Druckzentrum AG

Smart Media Agency. Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch redaktion@smartmediaagency.ch fokus.swiss

Viel Spass beim Lesen! Anja Marti Project Manager

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WISS Schulen für Wirtschaft Informatik Immobilien AG • Brandreport 3

Ein Zuhause bleibt wertvoll, wenn man rechtzeitig hinschaut Unterhalt, Sanierung und Finanzierung werden oft getrennt betrachtet. Für den langfristigen Wert einer Immobilie gehören sie jedoch zusammen.

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Die Sachbearbeiterkurse der WISS folgen konkreten Aufgabenfeldern: Immobilienbewirtschaftung, Immobilienbewertung, Immobilienvermarktung, Liegenschaftenbuchhaltung und Liegenschaftenunterhalt sowie das Modul Stockwerkeigentum. Sie werden in Partnerschaft mit dem HEV Schweiz angeboten und führen zu WISS/HEV-Abschlüssen. Wer selbst verwaltet, startet vielleicht mit Bewirtschaftung und Liegenschaftenbuchhaltung. Wer saniert, wählt Liegenschaftenunterhalt. Für die Stockwerkeigentümerversammlung gibt es ein eigenes Modul.

in Zuhause ist mehr als eine Adresse. Es gibt Sicherheit, trägt Erinnerungen und ist für viele Menschen die grösste Investition ihres Lebens. Umso wichtiger ist die Frage, wie sein Wert langfristig erhalten bleibt. Die Antwort beginnt selten mit einer grossen Sanierung. Meist beginnt sie mit genauem Hinsehen: einem feuchten Fleck im Keller, einer steigenden Heizkostenabrechnung oder der Frage, ob der Erneuerungsfonds der Stockwerkeigentümergemeinschaft für die nächsten Arbeiten reicht. Auch ein starker Markt nimmt Eigentümerinnen und Eigentümern diese Entscheide nicht ab. Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal zwar um 0,7 Prozent. Dahinter verlief die Entwicklung aber unterschiedlich: Die Preise für Einfamilienhäuser sanken landesweit um 0,4 Prozent, jene für Eigentumswohnungen stiegen um 1,6 Prozent. Schon diese Zahlen zeigen: Ein Durchschnittswert sagt noch wenig über das einzelne Haus oder die einzelne Wohnung aus. Für die WISS zeigt sich Immobilienkompetenz dort, wo Menschen konkrete Entscheide treffen: reparieren oder ersetzen, jetzt handeln oder Rückstellungen bilden, eine Offerte annehmen oder eine zweite Meinung einholen. Wer Zustand, Kosten und Nutzung verbindet, entscheidet ruhiger und schützt auch die Freude am eigenen Zuhause. Der Wert steckt auch in den unsichtbaren Dingen Über den Wert einer Immobilie wird oft erst gesprochen, wenn eine Hypothek erneuert oder ein Verkauf vorbereitet wird. Doch eine Bewertung hilft auch früher: Sie verbindet Lage, Nutzung und Zustand und macht anstehende Investitionen sichtbar. Ein typisches Beispiel: Die Küche wurde hochwertig erneuert, Dach und Heizung dagegen seit Jahren nicht genauer beurteilt. Die Küche erhöht den Wohnkomfort. Für die finanzielle Planung zählen jedoch auch die weniger sichtbaren Bauteile. Wer nur auf schöne Oberflächen schaut, übersieht möglicherweise den grösseren Investitionsbedarf.

Diese modulare Struktur ist typisch WISS: Gelernt wird, was zum aktuellen Bedarf passt. Die Angebote richten sich an Quereinsteigende und Immobilienfachpersonen, ausdrücklich aber auch an Haus- und Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer, die ihre Kenntnisse erweitern möchten. Die selbstorganisierten WISS-Online-Kurse mit WISS-Zertifikat behandeln aktuell Bewirtschaftung von Mietliegenschaften, Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Praxis, Gebäudeunterhalt, Renovationen und Sanierungen sowie Grundlagen der Bautechnik. Sie sind jederzeit startbar und drei Monate zugänglich. So beginnt Weiterbildung dann, wenn man sie konkret braucht.

Für die WISS zeigt sich Immobilienkompetenz dort, wo Menschen konkrete Entscheide treffen: reparieren oder ersetzen, jetzt handeln oder Rückstellungen bilden, eine Offerte annehmen oder eine zweite Meinung einholen. wird. Deshalb gehört der erkennbare Sanierungsbedarf bereits vor dem Kauf oder vor dem nächsten Finanzierungsgespräch auf den Tisch.

Vor einer Renovation sollten deshalb drei Fragen getrennt werden: Was vermeidet Schäden oder Ausfälle? Was senkt künftige Kosten? Und was ist vor allem ein persönlicher Wunsch? Alle drei Gründe sind berechtigt. Doch Komfortgewinn ist nicht automatisch Wertsteigerung.

Eine Mehrjahresübersicht muss nicht kompliziert sein. Sinnvoll sind drei Säulen: laufender Unterhalt, grössere Erneuerungen und Unvorhergesehenes. Was geschieht, wenn Dach und Heizung früher fällig werden? Was lässt sich bündeln? Welche Investition senkt spätere Kosten? Das verbessert Gespräche mit Bank, Fachplanung und Handwerksbetrieben – ohne eine Finanzberatung zu ersetzen.

Sanieren heisst: die richtige Reihenfolge finden Bei einer Sanierung hängt vieles zusammen. Vor dem Heizungsersatz ist es relevant, wie viel Energie das Gebäude künftig benötigt. Bei neuen Fenstern müssen Lüftung und Feuchtigkeit mitgedacht werden. Steht ohnehin ein Gerüst, lohnt sich der gemeinsame Blick auf das Dach und die Fassade. Gute Planung heisst nicht, alles auf einmal zu machen, sondern die Folgen eines Entscheids zu verstehen.

Stockwerkeigentum: Aus «später» wird schnell «jetzt» Die eigene Wohnung kann bestens gepflegt sein. Wenn jedoch Dach, Fassade, Heizung, Lift oder gemeinsame Leitungen erneuert werden müssen, ist die ganze Stockwerkeigentümergemeinschaft gefordert. Dann reicht die Frage «Wie viel Geld liegt im Fonds?» nicht aus. Entscheidend ist auch: Welche Arbeiten stehen wann an, welche Varianten gibt es und wie wurden die Kosten geschätzt?

Am Anfang steht eine Zustandsanalyse: Was ist beschädigt oder sicherheitsrelevant? Was funktioniert noch, sollte aber eingeplant werden? Daraus entsteht ein Sanierungsplan in Etappen und aus der Sorge vor hohen Kosten eine überschaubare Reihenfolge.

Wird an einer Versammlung erstmals über einen Heizungsersatz gesprochen und liegt nur eine Offerte vor, dreht sich alles um den Preis. Mit dokumentiertem Zustand, zwei verständlichen Varianten, Folgekosten und Zeitplan kann die Gemeinschaft über Lösungen sprechen. Gute Vorbereitung nimmt niemandem den Entscheid ab – sie macht ihn aber nachvollziehbarer.

Für energetische Fragen beschreibt ein GEAK Plus den Ist-Zustand und empfiehlt Verbesserungen. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen rät, zuerst die kantonale Energieberatung einzubeziehen, danach ein Sanierungskonzept zu erstellen und Fördergelder auf jeden Fall vor Baubeginn zu beantragen. Da Beiträge je nach Kanton variieren, gehört dies an den Anfang. Auch eine einfache Dokumentation hilft: Pläne, Schadensfotos, Offerten, Abnahmen, Garantien, Wartungen, Verbrauchsdaten und Rechnungen erzählen die Geschichte des Hauses. Beim nächsten Defekt, bei einer Bewertung oder beim Verkauf ist sofort sichtbar, was wann gemacht wurde. Finanzierung: den Sanierungsbedarf mitdenken Ein Kaufpreis kann ins Budget passen und das Wohneigentum letztendlich doch zu teuer werden. Das passiert etwa, wenn kurz nach dem Einzug die Heizung ausfällt, Feuchtigkeit saniert werden muss und gleichzeitig die Hypothek erneuert

Auch nach Bau- oder Renovationsarbeiten zahlt sich gute Vorbereitung aus – besonders, wenn Mängel sichtbar werden. Für Verträge ab 1. Januar 2026 gilt grundsätzlich eine Rügefrist von 60 Tagen; zudem sind das Nachbesserungsrecht bei Bauwerken und die fünfjährige Verjährungsfrist besser geschützt. Für Eigentümerinnen und

Eigentümer heisst das: Mängel sofort dokumentieren, schriftlich melden und Fristen beachten. Bewirtschaftung zeigt sich an einem ganz normalen Dienstag Wer eine Wohnung oder ein Haus vermietet, erlebt gute Bewirtschaftung konkret, wenn an einem Dienstagmorgen Wasser von der Decke tropft. Meist melden die Mietenden den Schaden mit ersten Fotos. Dann beginnt für die Eigentümerschaft oder die externe Bewirtschaftung die Koordination: Braucht es einen Sanitärdienst oder eine Leckortung? Sind weitere Wohnungen betroffen? Welche Angaben benötigt die Versicherung? Wer organisiert Trocknung und Reparatur und kontrolliert, ob die Ursache wirklich behoben ist? Auch ohne Schaden lohnt sich ein jährlicher Rundgang: neue Risse, Feuchtigkeit, verstopfte Dachentwässerungen, beschädigte Fugen oder überfällige Wartungen. Der Vergleich von Energie- und Nebenkosten zeigt weitere Veränderungen. Mit Fotos, Datum und nächstem Schritt wird aus einzelnen Beobachtungen ein Arbeitsinstrument. Für private Vermieterinnen und Vermieter heisst aktive Bewirtschaftung nicht, alles selbst zu erledigen. Entscheidend ist, Zuständigkeiten zu klären, Arbeiten nachvollziehbar zu vergeben und ihre Ausführung zu kontrollieren – auch bei externer Bewirtschaftung. WISS: Wissen, das beim nächsten Entscheid hilft Eigentümerinnen und Eigentümer müssen keine Baufachleute oder Immobilienprofis werden. Viel gewonnen ist, wenn sie die richtigen Fragen stellen, Unterlagen einordnen und Empfehlungen vergleichen können. Genau hier setzt die WISS an: Wissen soll am eigenen Objekt oder in der nächsten beruflichen Aufgabe helfen.

Ein Zuhause bleibt nicht dadurch wertvoll, dass möglichst wenig verändert wird. Entscheidend ist, dass jemand hinschaut, seinen Zustand kennt und notwendige Arbeiten rechtzeitig plant.

Sechs Fragen, die Eigentümerschaften weiterbringen 1. Was hat sich seit dem letzten Rundgang verändert – Risse, Feuchtigkeit oder Energie- und Nebenkosten? 2. Welche Bauteile oder Anlagen sollten in den nächsten fünf bis zehn Jahren geprüft, gewartet oder erneuert werden? 3. Welche Massnahmen verhindern Schäden, senken spätere Kosten oder erhöhen vor allem den Wohnkomfort? 4. Welche Kosten stehen an, welche Reserven sind vorhanden und muss eine Förderung vor Baubeginn beantragt werden? 5. Sind Pläne, Offerten, Abnahmen, Garantien, Wartungsnachweise, Fotos und Rechnungen schnell auffindbar? 6. Beim Stockwerkeigentum zusätzlich: Welche gemeinsamen Arbeiten stehen an und passen Massnahmenplan, Kostenschätzung und Erneuerungsfonds zusammen? Werterhalt beginnt vor dem Schaden Ein Zuhause bleibt nicht dadurch wertvoll, dass möglichst wenig verändert wird. Entscheidend ist, dass jemand hinschaut, seinen Zustand kennt und notwendige Arbeiten rechtzeitig plant. Dafür müssen Eigentümerinnen und Eigentümer nicht jedes technische Detail verstehen. Sie sollten Beobachtungen festhalten, Unterlagen griffbereit haben und Fachpersonen gezielt fragen können. Wer so handelt, kümmert sich nicht nur um Zahlen und Bauteile, sondern trägt Sorge für ein Zuhause, in dem heute gelebt wird und über das morgen mit gutem Gefühl entschieden werden kann. Mehr Immobilienwissen Ob für Einstieg, Beruf oder das eigene Zuhause: Die WISS bietet praxisnahe Sachbearbeiterkurse mit WISS/HEV-Abschluss und flexible Online-Kurse mit WISS-Zertifikat. Angebote entdecken:

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Schulen für Wirtschaft Informatik Immobilien


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Ausbau Küche

Bild iStockphoto/Fani Kurti

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Die Küche: Hier pulsiert das Leben Die schönsten Gespräche finden oft dort statt, wo es nach frischem Kaffee oder feinem Essen duftet: in der Küche. Sie ist der Ort, an dem Familie und Freund:innen zusammenkommen, Alltag und Genuss verschmelzen und wo aus einem funktionalen Raum ein echtes Zuhause wird. Entsprechend hoch sind heute die Ansprüche an Gestaltung, Komfort und individuelle Planung.

«

Die besten Partys finden in der Küche statt» – da ist was Wahres dran. Nicht selten bereitet man den Apéritif aufwendig im Wohnzimmer vor, deckt den Esstisch liebevoll, und dann sitzen doch alle in der Küche. Die Küche hat eine besondere Bedeutung in einer Wohnung oder in einem Haus, sie ist das Herzstück. Denn sie ist längst nicht nur ein Ort, wo Essen zubereitet wird. Sie ist Treffpunkt, Familienzentrum und oft sogar Arbeitsplatz. Entsprechend hoch sind heute die Ansprüche an Planung, Ausstattung, Gestaltung und Materialien. Persönlichkeit trifft Küchenplanung Doch was macht eigentlich die ideale Küche aus? Das ist für alle etwas anders. «Für mich hat eine Küche mit Sinnlichkeit zu tun», sagt Gabriela, eine 45-jährige Yogalehrerin und Mutter von drei Kindern. «Hier wird mit Lebensmitteln hantiert, hier duftet es, hier wird probiert und abgeschmeckt, und eine Küche muss für mich all das verkörpern.» Sie setzt deshalb auf schöne Haptik, in ihrer Küche ergänzen sich Marmor, Holz und Edelstahl zu einem stimmigen Ganzen. Ihrem Mann André hingegen sind Topgeräte wichtig. Der leidenschaftliche Koch kann auf Specials wie den Weinkühler, den Hahn für kochendes und sprudelndes Wasser und natürlich den Hochleistungssteamer nicht verzichten. Luxus muss aber nicht immer spektakulär sein. Eine Geschirrspülmaschine mit Innenbeleuchtung oder motorisch öffnende Schränke sind in erster Linie komfortabel und erleichtern das Hantieren in der Küche. Gut geplant ist halb gekocht Wer eine neue Küche plant, sollte sich natürlich von aktuellen Trends inspirieren lassen. Wichtiger ist aber der eigene Alltag: Wer kocht hier? Werden hier

Bevor Farben, Materialien oder Geräte ausgewählt werden, lohnt sich eine sorgfältige Planung. Was immer wichtig ist: kurze Wege und sinnvolle Arbeitsabläufe. täglich Mahlzeiten zubereitet oder nur gelegentlich? Ist es wichtig, dass die Küche einen Platz bietet, um zu frühstücken oder zwischendurch einen Kaffee zu trinken? Möchte die Köchin mit den Gästen kommunizieren können, während sie kocht? Oder ist der Hausherr ein Kaffeeliebhaber, der auf eine gut ausgestattete Kaffeestation nicht verzichten kann? Bevor Farben, Materialien oder Geräte ausgewählt werden, lohnt sich eine sorgfältige Planung. Was immer wichtig ist: kurze Wege und sinnvolle Arbeitsabläufe. Die klassische Anordnung von Kühlschrank, Spüle und Kochfeld – oft als Arbeitsdreieck bezeichnet – hat zwar nach wie vor ihre Berechtigung, wird heute jedoch flexibler interpretiert. Wichtig ist, dass ausreichend Arbeitsfläche zwischen den einzelnen Bereichen vorhanden ist und genügend Stauraum eingeplant wird. Klein, aber clever Auch kleine Küchen können übrigens erstaunlich viel. So schaffen Hochschränke bis zur Decke zusätzlichen

Stauraum. Innenauszüge sorgen dafür, dass auch hintere Bereiche gut erreichbar bleiben. Schmale Apothekerschränke, Ecklösungen oder ausziehbare Regale nutzen jeden Zentimeter sinnvoll aus. Und optisch? Helle Farben, grifflose Fronten und eine stimmige Beleuchtung lassen eine Küche grösser wirken. Aktuelle Küchentrends Der Trend geht eindeutig zu zeitlosen Küchen mit klaren Linien. Natürliche Farben wie Sand, Beige, Taupe, Salbei oder warme Grautöne prägen moderne Einrichtungen. Schwarz bleibt Dauerbrenner, die Farbe wird häufig mit Holz oder hellen Materialien kombiniert, was es wohnlicher macht. Bei schwarzen Fronten unbedingt auf eine Anti-Fingerprint-Beschichtung achten, sonst ist die ständige Putzerei vorprogrammiert. Offene Regale lockern geschlossene Fronten auf und bieten Platz für hübsches Geschirr, Gläser oder lieb gewonnene Deko. Kaffeemaschine, Toaster oder Küchenmaschine verschwinden elegant hinter Schranktüren oder in sogenannten Gerätegaragen.

Unikat statt Standard In keinem anderen Bereich der Wohnung kommen so häufig Spezialanfertigungen zum Zug wie in der Küche. So auch bei Isabelle: «Als wir in unsere Eigentumswohnung umgezogen sind, hatten wir keinen Platz mehr für unseren Vintage-Garderobeschrank. Er musste aber unbedingt mit!» Sie hat deshalb mit dem Küchenplaner den Schrank einfach in die neue Küche integriert. Er wurde mit Metallschubladen ausgestattet und dient nun als Vorratsund Putzschrank. «Er ist nicht nur superpraktisch, sondern macht unsere Küche auch einzigartig und zu etwas ganz Besonderem», freut sich Isabelle. Materialien mit Charakter Bei den Arbeitsplatten dominieren widerstandsfähige Materialien wie Keramik, Quarzkomposit oder Naturstein. Sie überzeugen durch ihre Robustheit und Hitzebeständigkeit und sind zudem pflegeleicht. Holz hat in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Revival erlebt. Ob als Arbeitsplatte, Front oder dekoratives Element – es bringt Wärme und Natürlichkeit in den Raum. Besonders gefragt sind Eiche, Esche oder Nussbaum, häufig mit einer matten Oberfläche. Mehr Komfort beim Kochen Bei der Küchenplanung spielt auch die Ergonomie eine grosse Rolle. In einem Haushalt, in dem alle Familienmitglieder über 1,90 Meter gross sind, entlasten individuell angepasste Arbeitshöhen Rücken und Schultern. Zudem werden Backöfen oder Geschirrspüler vermehrt in angenehmer Bedienhöhe eingebaut, wodurch das Bücken reduziert wird. Text Sybille Brütsch-Prévôt

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PUBLIREPORTAGE

Was gut gebaut ist, bleibt länger Nachhaltigkeit bedeutet bei V-ZUG nicht weniger – sondern besser. Ein Einblick in eine Unternehmensphilosophie, die Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus eines Geräts übernimmt. Der Immobilienmarkt verändert sich. Wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit, steigende Betriebskosten und ein schärferes Bewusstsein für ökologische Verantwortung prägen heute Kauf- und Renovierungsentscheidungen – nicht nur bei Investorinnen und Investoren, sondern auch bei Menschen, die ein Zuhause einrichten oder modernisieren. Wer heute plant, denkt in Zyklen: Welche Geräte halten? Welche lassen sich reparieren? Welche sind noch in zwanzig Jahren ein sinnvoller Bestandteil einer gut geführten Küche? V-ZUG stellt diese Fragen seit über einem Jahrhundert. Als ein Unternehmen, das seit 1913 in der Schweiz verwurzelt ist, setzen wir uns für eine nachhaltige Zukunft ein, indem wir mit einer verantwortungsvollen Produktion langlebige Geräte herstellen. Wir sind davon überzeugt, dass die Zeit eine entscheidende Rolle spielt. Deshalb sollte sich jeder von uns auf das fokussieren, was wirklich zählt: teilen, gastfreundlich sein und leben. Wir arbeiten jeden Tag hart daran, Leichtigkeit in Ihr Zuhause und Kreativität in Ihre Küche zu bringen.

Verantwortung beginnt vor dem ersten Schalter Der ökologische Fussabdruck eines Haushaltsgeräts entsteht nicht erst, wenn es eingeschaltet wird. Er beginnt in der Entwicklungsphase – in der Wahl der Materialien, in der Konstruktion, in den Entscheidungen, die darüber bestimmen, ob ein Gerät in zehn Jahren noch repariert werden kann oder im Elektroschrott landet.

V-ZUG richtet seine lang­ fristige Nachhaltigkeits­ strategie konsequent an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft aus. V-ZUG richtet seine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie konsequent an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft aus. Was das konkret bedeutet, zeigt sich in den «Design to Circularity Principles»: Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Energieeffizienz und einfache Demontage sind keine nachträglichen Überlegungen, sondern gestalterische Vorgaben, die von Beginn an in jedes Produkt einfliessen. Modulares Design ermöglicht es, einzelne Komponenten auszutauschen, statt ganze Geräte zu ersetzen. Teile werden wiederverwendet, wo immer es möglich ist. Diese Haltung ist keine Reaktion auf regulatorischen Druck. Sie ist Ausdruck einer Überzeugung: der «Triple Bottom Line». Das Wohlergehen der

Menschen und der Umwelt ist keine Nebenbedingung des wirtschaftlichen Handelns – es ist sein Fundament. V-ZUG produziert seit 2020 kohlenstoffneutral und legt dabei Wert darauf, zuerst etwas zu erreichen und dann darüber zu sprechen.

Langlebigkeit ist das nachhaltigste Merkmal Ein Gerät, das zwanzig Jahre hält, ist nachhaltiger als eines, das nach fünf Jahren ersetzt werden muss – ganz gleich, aus welchem Material es besteht. Dieser scheinbar einfache Satz hat weitreichende Konsequenzen für die Art, wie V-ZUG Haushaltsgeräte entwickelt, produziert und vermarktet. Da ein grosser Teil des ökologischen Fussabdrucks während der Nutzungsphase entsteht, setzt V-ZUG auf zwei parallele Massnahmen: einerseits auf kontinuierlich verbesserte Energieeffizienz, andererseits auf ein starkes Servicenetzwerk, das Reparaturen ermöglicht und die Lebensdauer der Geräte verlängert. Ersatzteile bleiben bis 15 Jahre nach Ende der Modell-Produktion verfügbar. Das ist in der Haushaltsgerätebranche keine Selbstverständlichkeit. Für Kundinnen und Kunden, die in ein Gerät investiert haben, bedeutet es Verlässlichkeit: kein ungeplanter Ersatz, keine vergebliche Suche nach Komponenten, die seit Jahren nicht mehr produziert werden.

Das Gerät nicht verkaufen, sondern anbieten V-ZUG geht mit dem «Product as a Service»-Modell einen Schritt weiter: Für grössere Bauprojekte besteht die Möglichkeit, dass Geräte nicht mehr verkauft, sondern zur Nutzung angeboten

werden – inklusive Vollverantwortung für den gesamten Lebenszyklus. Das verändert den Anreiz grundlegend. Wer für den Unterhalt eines Geräts auch nach der Übergabe verantwortlich bleibt, hat ein genuines Interesse daran, dass es so lange wie möglich funktioniert. Es ist ein Modell, das das Verhältnis zwischen Hersteller und Kundinnen und Kunden neu definiert: von einer einmaligen Transaktion zu einer dauerhaften Beziehung. Und es zeigt, wie weit V-ZUG die eigene Verantwortung ausdehnt – über den Verkauf hinaus, über die Nutzung hinaus, bis zu der Frage: Was passiert mit einem ausgedienten Gerät? Wie können Materialien zurückgewonnen und wiederverwendet werden? Das Ziel ist es, Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf zu halten.

Was am Ende kommt – und was danach Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem auch ein qualitativ hochwertiges Gerät ersetzt werden muss. Durch Verschleiss, durch einen Umbau, durch veränderte Bedürfnisse. V-ZUG begleitet auch diesen Schritt. Wenn schliesslich der Zeitpunkt für einen Ersatz kommt, fliessen viele der Komponenten zurück in den Produktionskreislauf – und tragen so dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schonen. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das konkrete Unterstützung: V-ZUG-Spezialisten finden gemeinsam die richtige Lösung für den Raum und sorgen für einen schnellen, reibungslosen Austausch. Welches aktuelle Modell passt in das bestehende Küchenkonzept? Welche Einbaumasse gelten? Was hat sich technisch weiterentwickelt? Diese Fragen werden beantwortet – persönlich, kompetent, ohne Umwege.

Einbauberatung: Der richtige Start, kostenlos und unverbindlich Wenn Ihr Gerät ersetzt werden muss, sind wir für Sie da. Ganz gleich, ob Sie bereits ein Gerät von V-ZUG besitzen oder sich erst über die verschiedenen Optionen informieren möchten – unsere kostenlose und unverbindliche Einbauberatung bei Ihnen zu Hause unterstützt Sie dabei, das ideale Gerät auszuwählen. Unsere Experten berücksichtigen Ihre Raumaufteilung, Ihre Gewohnheiten und persönlichen Vorlieben und nehmen präzise Mass, um eine nahtlose Integration zu gewährleisten. Sie überprüfen Nischen, Fronten, Strom- und Wasseranschlüsse. So wissen Sie im Voraus, welche Geräte – technisch und optisch – perfekt passen, bevor Sie einen Kauf tätigen.

Ein Gerät, das hält, ist das nachhaltigste Gerät. Das klingt einfach – und es ist es auch. Die Beratung ist völlig unverbindlich. Es besteht keine Kaufverpflichtung. Sie dient einzig dazu, Klarheit zu schaffen – über das, was am besten in den Raum und zum Lebensstil passt. Denn ein Gerät, das falsch geplant ist, erzeugt Folgekosten und Aufwand, die vermieden werden können. Und ein Gerät, das von Beginn an richtig eingebaut ist, hält länger – was auch aus ökologischer Sicht der nachhaltigere Weg ist.

Haltung statt Versprechen Ein Gerät, das hält, ist das nachhaltigste Gerät. Das klingt einfach – und es ist es auch. Komplizierter ist die Frage, wer dafür die Verantwortung übernimmt: der Hersteller, der Händler, die Nutzerin? V-ZUG hat diese Frage beantwortet – mit Produkten, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind, einem Kundendienst, der Reparaturen aktiv ermöglicht, und einem Unternehmen, das auch nach dem Kauf erreichbar bleibt. Das ist keine Kampagne. Es ist eine Haltung, die sich in jedem Gerät zeigt – und in jedem Gespräch, das V-ZUG mit seinen Kundinnen und Kunden führt. Wer mehr erfahren möchte, findet den Einstieg unter: vzug.com


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Orea AG • Brandreport

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Ein Ort der Kreativität, des Genusses – und der Emotionen D ie Küche bildet das Herzstück eines Zuhauses. Sie ist ein Raum, in dem Emotionen gelebt werden. Hier wird gelacht, gefeiert und manchmal auch gestritten – um sich anschliessend wieder zu versöhnen. Für die Orea AG stehen deshalb nicht nur Design und Funktionalität im Vordergrund, sondern die Essenz der Küche als Lebensraum. «Nebst allen gestalterischen und technischen Eigenschaften stellen wir daher immer den Menschen und seine Emotionen ins Zentrum», erklärt David Spielhofer, CEO und Mitinhaber der Orea AG.

Aus der Symbiose von Mensch und Maschine entsteht Grossartiges.

sich ein Stück hiesige Handwerkskunst nach Hause. Wo auch immer in der Schweiz – oder auf der Welt – dies sein mag. Andreas Caminada: Markenund Wertebotschafter Spitzenkoch Andreas Caminada verkörpert als Markenbotschafter die Werte, die Orea ausmacht: Präzision, Qualität, Verbundenheit zur Region – und trotz Exzellenz eine Nahbarkeit, die nicht elitär wirkt. «Caminada zeigt in der gehobenen Gastronomie, was wir in der Küchenwelt leben: Perfektion ohne Künstlichkeit. Das passt einfach perfekt.» Weitere Informationen unter: orea.ch

– David Spielhofer, CEO & Mitinhaber

Zu diesem Zweck verbindet Orea AG industrielle Produktion mit traditionellem Handwerk. «Denn aus der Symbiose von Mensch und Maschine entsteht Grossartiges», so Spielhofer. Gefertigt werden die Orea-Küchen im Muotathal – eine Region, die für ihre Ursprünglichkeit, Bodenständigkeit sowie die enge Verbindung zur Heimat bekannt ist. «Schweizer Qualität, Langlebigkeit und eine zeitlose Ästhetik – das sind Werte, die unsere Arbeit auszeichnen», betont Spielhofer. Wer sich für eine Orea-Küche entscheidet, holt ANZEIGE

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Sanieren mit Weitblick: Kalkschutz als Investitionsschutz Bei Umbauten stehen meist Küche, Bad, Heizung oder Gebäudehülle im Mittelpunkt. Doch auch das Leitungssystem entscheidet darüber, wie zuverlässig, effizient und werthaltig eine Liegenschaft langfristig bleibt. Ein durchdachter Kalkschutz setzt dort an, wo spätere Kosten oft unsichtbar beginnen.

Wer eine Liegenschaft renoviert, denkt weiter als bis zum nächsten Anstrich. Leitungen, Armaturen, Boiler und Haushaltsgeräte gehören zur technischen Substanz eines Gebäudes. Hartes Wasser und Kalkablagerungen können den Energiebedarf erhöhen, den Reinigungsaufwand vergrössern und die Lebensdauer wichtiger Komponenten verkürzen. Was zunächst nur als weisser Rand an einer Armatur sichtbar wird, betrifft langfristig das gesamte System.

Präzise Einstellung statt Pauschallösung Die aktuelle Generation der ENK Quattro Power Kalkschutzgeräte verfügt über ein integriertes Farb-Touchscreen-Display. Entscheidend ist nicht das Display als solches, sondern was sich damit steuern lässt: Wasserhärte, Rohrmaterial und die Grösse beziehungsweise Ausdehnung der Liegenschaft können differenziert erfasst und direkt am Gerät eingestellt werden.

Schutz auch bei stehendem Wasser Ein weiterer praxisrelevanter Unterschied liegt in der Funktionsweise unabhängig vom Wasserfluss. Gerade in Wohngebäuden steht Wasser den grössten Teil der Zeit in den Leitungen. Herkömmliche, rein durchflussabhängige Systeme erfassen diese Phase nicht. Die TRATSON-Technologie arbeitet auch bei stehendem Wasser – und damit genau dort, wo Kalkablagerungen häufig entstehen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Kalk vorhanden ist, sondern wie man mit ihm umgeht. Gerade bei Umbauten bietet sich die Gelegenheit, neben sichtbaren Oberflächen auch die Infrastruktur langfristig abzusichern.

Damit wird die örtliche Situation genauer abgebildet als bei einfachen Systemen mit einer pauschalen Leistungsstufe. Die Konfiguration bleibt transparent, nachvollziehbar und bei Bedarf anpassbar. Das Ergebnis ist keine Lösung von der Stange, sondern ein Kalkschutzsystem, das auf das Gebäude abgestimmt wird. Gerade bei einer Sanierung ist diese Präzision entscheidend: Neue Investitionen sollen unter realen Bedingungen langfristig funktionieren.

Nicht nur einzelne Entnahmestellen, sondern das Leitungssystem als Ganzes wird berücksichtigt. Der Schutz wirkt im Hintergrund, ohne dass laufend Salz nachgefüllt, Chemie dosiert oder ein regelmässiger Service organisiert werden muss.

Jede Liegenschaft ist anders Herkömmliche, pauschale Lösungen behandeln jede Installation gleich. Gebäude unterscheiden sich jedoch deutlich: bei der örtlichen Wasserhärte, beim verbauten Rohrmaterial und bei der Ausdehnung des Leitungssystems. Genau diese Faktoren sind für die Auslegung eines Kalkschutzsystems entscheidend. Die TRATSON AG aus Birmenstorf (AG) verfolgt deshalb einen standortspezifischen Ansatz, der das gesamte Leitungssystem berücksichtigt. Das ENK Quattro Power wird nicht mit einem unveränderlichen Standardsignal betrieben, sondern auf die tatsächlichen Gegebenheiten der jeweiligen Liegenschaft abgestimmt. Kalk ist kein standardisierter Stoff – folglich sollte auch seine Behandlung nicht standardisiert erfolgen. Wer in den Werterhalt einer Liegenschaft investiert, erwartet eine Lösung, die zur vorhandenen Installation passt und nicht umgekehrt. So wird Kalkschutz zu einem sinnvoll integrierten Bestandteil der Sanierungsplanung – und nicht erst dann zum Thema, wenn Kalk bereits Folgekosten verursacht.

Wissenschaftlich geprüft, behördlich bestätigt Kern der Technologie ist die Physical Inductive Technology (PIT). Ihre wissenschaftliche Grundlage wurde in einer über vier Jahre erarbeiteten und an der ETH Zürich eingereichten Dissertation untersucht. Die Forschungsarbeit wurde vom damaligen Bundesamt für Umwelt (BUWAL) begleitet. PIT beeinflusst mittels elektromagnetischer Felder die Kristallstruktur des Kalks, sodass sich dieser nicht mehr als harte Ablagerung festsetzt. Die natürlichen Mineralien wie Calcium und Magnesium bleiben dabei vollständig im Wasser erhalten. Damit bleibt das Trinkwasser natürlich und mineralreich. Herkömmliche Enthärtungsanlagen verändern dagegen die Wasserzusammensetzung und benötigen Salz für die Regeneration. Hinzu kommen laufende Aufwendungen für Verbrauchsmittel, Kontrolle und Wartung. Die PIT-Technologie setzt beim Verhalten des Kalks an, ohne dem Wasser Salz oder chemische Zusätze beizugeben.

Nachrüsten ohne grossen Eingriff Gerade bei Umbau und Renovation spielt die Nachrüstbarkeit eine zentrale Rolle. Das ENK Quattro Power wird von aussen an der bestehenden Wasserleitung installiert. Die Leitung muss dafür in der Regel weder geöffnet noch ersetzt werden. Dadurch lässt sich das System auch in bestehenden Liegenschaften mit geringem Installationsaufwand nachrüsten. Die Installation erfolgt platzsparend und wird auf die vorhandene Leitungsführung abgestimmt. So bleibt die bauliche Substanz weitgehend unberührt, während der Kalkschutz die gesamte Installation einbezieht. Werterhalt beginnt im Verborgenen Bei Renovationen wird häufig zuerst in das investiert, was sichtbar ist. Neue Oberflächen, moderne Geräte und hochwertige Armaturen prägen den ersten Eindruck. Ihr langfristiger Wert hängt jedoch auch davon ab, wie gut die technische Infrastruktur geschützt ist. Kalk kann die Wärmeübertragung in Boilern und Geräten beeinträchtigen, bewegliche Teile belasten und den Reinigungsaufwand erhöhen.

Ein passender Kalkschutz unterstützt deshalb nicht nur den Komfort, sondern auch den Werterhalt neuer Investitionen. Wer Bad, Küche oder Haustechnik erneuert, schafft damit bessere Voraussetzungen dafür, dass diese Investitionen ihren Nutzen über viele Jahre behalten. Der salz- und chemiefreie Ansatz passt zudem in eine Zeit, in der Nachhaltigkeit nicht nur an einzelnen Baumaterialien gemessen wird. Entscheidend ist auch, wie ressourcenschonend ein System während seiner gesamten Nutzungsdauer arbeitet. Gerade trockene Sommer führen vor Augen, welchen Wert ein bewusster Umgang mit Wasser hat. Herkömmliche Enthärtungsanlagen auf Salzbasis müssen das Austauscherharz regelmässig regenerieren. Dafür benötigen sie neben Regeneriersalz zusätzliches Trinkwasser für die notwendigen Spülvorgänge, das anschliessend als Abwasser abgeleitet wird. Die ENK Quattro Power benötigt weder eine solche Regeneration noch zusätzliches Spülwasser. Sie arbeitet ohne Salz, ohne chemische Zusätze und ohne regelmässigen Wartungsaufwand. Damit verbindet sie den Schutz der Hausinstallation mit einem ressourcenschonenden und langfristig planbaren Betrieb. Swiss Made und langfristig abgesichert Die ENK Quattro Power Kalkschutzgeräte werden in der Schweiz entwickelt, gefertigt und geprüft. TRATSON verbindet kurze Wege und direkte Qualitätskontrolle mit einer auf langfristige Nutzung ausgelegten Konstruktion. Zehn Jahre Herstellergarantie unterstreichen diesen Anspruch. Hinzu kommt die 365-TageZufriedenheitsgarantie: Das System kann ein ganzes Jahr im eigenen Zuhause und unter den tatsächlichen Bedingungen der jeweiligen Liegenschaft getestet werden. Eine solche Zusicherung zeigt, dass sich die Leistung nicht nur im Prospekt, sondern im Alltag bewähren soll. Eine Sanierung ist immer auch eine Entscheidung darüber, wie eine Liegenschaft in Zukunft funktionieren soll. Wer Leitungen, Geräte, Energieeffizienz und Betriebskosten gemeinsam betrachtet, schafft eine tragfähigere Grundlage. Kalk lässt sich nicht vermeiden. Doch wie man ihn behandelt, entscheidet über Komfort, Effizienz und den langfristigen Wert einer Liegenschaft. Genau deshalb gehört ein standortspezifisch einstellbarer Kalkschutz bei einer vorausschauenden Renovation von Anfang an mitgedacht. Exklusiv für Leserinnen und Leser von Haus & Heim: Mit dem Code HAUS15 erhalten Sie bis Ende September 2026 einen Preisvorteil von 15 % auf Ihre Bestellung bei www.tratson.ch oder per Tel. 044 212 22 31

ENK Quattro Power: Kalkschutz, präzise auf Wasserhärte, Rohrmaterial und Liegenschaft abgestimmt.


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Wasser 9

Hartes Wasser und seine Folgen

Wir kennen es alle: weisse Flecken auf dunklen Oberflächen, verfärbte Armaturen oder eine Duschbrause, bei der das Wasser in alle Richtungen spritzt. Oft ist Kalk die Ursache dafür. Was aber haben dieser und hartes Wasser miteinander zu tun? Und was sind die Folgen davon?

D

ie Wasserhärte bezeichnet die Konzentration an positiv geladenen Ionen von Magnesium, Calcium und anderen Erdalkalimetallen. In anderen Worten: Sie definiert den Kalkgehalt. Je höher der Härtegrad, desto mehr Kalk ist im Wasser. Die verschiedenen Stoffe und Mineralien kann das Wasser bei der Versickerung und auf dem Weg durch das Erdreich deshalb so mühelos aufnehmen, weil es ein sehr gutes Lösungsmittel ist. Dies ist auch die Erklärung dafür, weshalb die einzelnen Wasserhärtegrade in der Schweiz so unterschiedlich ausfallen: Je nach Region und Zusammensetzung der Böden oder Gebirge kann das Wasser verschiedene Mengen diverser Mineralien enthalten. Die Einteilungen der Wasserhärte und ihre Bedeutung 0–7 °fH sehr weiches Wasser 7–15 °fH weiches Wasser 15–25 °fH mittelhartes Wasser 25–32 °fH ziemlich hartes Wasser 32–42 °fH hartes Wasser >42 °fH sehr hartes Wasser

Auswirkungen auf Mensch und Haushalt Die Folgen von hartem Wasser sind zahlreich. So entstehen beispielsweise unschöne Flecken auf Flächen und Armaturen, wenn das Wasser verdampft und nur noch die darin enthaltenen Mineralien zurückbleiben. Vor allem bei Wasserausläufen wie Duschbrausen oder Hähnen, die oft benutzt werden und somit von diesem Austrocknen häufig betroffen sind, bildet sich sehr schnell Kalk. Dasselbe passiert, wenn das Wasser mit alkalischen Stoffen wie Seife in Kontakt kommt. Aus diesem Grund muss die verwendete Menge Waschmittel und anderer waschaktiver Substanzen der Wasserhärte entsprechend eingesetzt werden. Die Angaben dazu stehen jeweils auf den Verpackungen. Kalkausfällung findet aber vor allem dort statt, wo das Wasser erwärmt wird, wie beispielsweise in der Waschmaschine oder im Dampfbügeleisen. Dadurch bildet sich Kesselstein. Jedoch entsteht

Die Folgen von hartem Wasser sind zahlreich. So entstehen beispielsweise unschöne Flecken auf Flächen und Armaturen, wenn das Wasser verdampft und nur noch die darin enthaltenen Mineralien zurückbleiben. auch in Kaltwasser- und Ablaufleitungen Kalk und verstopft die Leitungen, wenn sich dieser zu grösseren Gebilden zusammenballt. In selteneren Fällen bleibt er sandartig in der Leitung liegen oder wird weitergespült. Die Vorgänge zur Kalkbildung in kaltem Wasser konnten noch nicht vollständig nachvollzogen werden, da das Gebiet der Wasserchemie sehr komplex ist.

sehr gut in unseren Kreislauf aufgenommen und anschliessend an ihren Wirkungsort transportiert werden. Magnesium und Calcium sind beispielsweise wichtig für mehrere Stoffwechselvorgänge, den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie die Blutgerinnung. Der tägliche Bedarf einer erwachsenen Person kann aber auch mit sehr hartem Wasser nicht vollständig abgedeckt werden.

Auf den Körper hat hartes Wasser vor allem positive Effekte. Die vielen Mineralien können

Was tun bei hoher Wasserhärte? Um etwas gegen hartes Wasser und folglich

Die Wasserhärte in der Schweiz wird in französischen Härtegraden angegeben. Dabei entspricht 1 °fH genau zehn Milligramm Kalk pro Liter Wasser.

Kalkansammlungen zu machen, gibt es Wasserenthärter für Haushaltsinstallationen. Eine solche Anlage bedarf aber einer regelmässigen Wartung und ist im Hinblick auf das Trinkwasser wegen der eingesetzten Hilfsmittel nicht ganz unproblematisch. Des Weiteren gibt es Zusatzmittel für Waschmaschinen, die Kalkablagerungen verhindern oder zumindest minimieren sollen. Kleingeräte sollten regelmässig entkalkt werden oder können beispielsweise im Falle des Dampfbügeleisens mit entmineralisiertem Wasser betrieben werden. Hier ist es aber wichtig, zuerst die Herstellerempfehlungen zu berücksichtigen. Schweizer Städte und ihre Wasserhärten Die Wasserhärte in der Schweiz wird in französischen Härtegraden angegeben. Dabei entspricht 1 °fH genau zehn Milligramm Kalk pro Liter Wasser. Meistens kann man für eine Stadt keine konkreten Wasserhärteangaben machen, da sie je nach Stadtteil unterschiedlich ausfallen können. Text SMA Wasserhärtewerte einiger Schweizer Städte Ortschaft Basel Bern Biel/Bienne Chur Genf Lausanne Lugano Luzern Schaffhausen Sitten/Sion St. Gallen Zofingen Zürich

Wasserhärte in °fH 18–25 °fH 25 °fH 17–25 °fH 17–20 °fH 14–25 °fH 15–25 °fH 20 °fH 15–25 °fH 20–30 °fH 18–35 °fH 16–25 °fH 19–34 °fH 13–18 °fH

Eigene Zusammenstellung mit Daten von Sanitär Meier (www.sanitaer-meier.ch).


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Interview • Larissa Marti

Larissa Marti

«Wer grössere Sanierungen plant, sollte sie vor 2029 durchführen» Ab 2029 fällt der Eigenmietwert weg. Gleichzeitig werden Steuerabzüge für Schuldzinsen sowie Unterhalts- und Energiesanierungen deutlich eingeschränkt. Larissa Marti, Leiterin Bereiche Wohnen & Nachhaltigkeit bei der Migros Bank, im Interview. Interview SMA

Bild zVg

Frau Marti, ab 2029 wird die Wohneigentumsbesteuerung grundlegend geändert. Was sind die wichtigsten Veränderungen aus Sicht der Wohneigentümerinnen und -eigentümer? Ab 2029 müssen Wohneigentümerinnen und -eigentümer keinen Eigenmietwert mehr als fiktives Einkommen versteuern. Gleichzeitig können sie aber auch Unterhalts- und Schuldzinsen nicht mehr im bisherigen Rahmen von der Einkommenssteuer abziehen.

den Erneuerungsfonds vornehmen, die später für Unterhalt, Reparaturen und Instandhaltung von gemeinschaftlichen Teilen verwendet werden. Normalerweise belaufen sich diese auf 0,2 bis 1 Prozent des Gebäudewerts, können aber bei konkreten anstehenden Sanierungsprojekten auch höher sein. Ob Stockwerkeigentum oder Einfamilienhaus: Lohnt sich eine energetische Sanierung auch dann, wenn der steuerliche Abzug ab 2029 entfällt? Klar! Mit einer energetischen Sanierung kann man einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn der Ersatz einer Öl- oder Gasheizung reduziert den CO2-Ausstoss von Gebäuden erheblich. Eine energetische Sanierung zahlt sich aber auch finanziell aus. Erstens senkt man dauerhaft die Energiekosten und entlastet damit das laufende Haushaltsbudget. Zweitens erhält eine energetische Sanierung den Wert der Liegenschaft, während Objekte mit Sanierungsbedarf oft einen Bewertungsabschlag erhalten. Drittens profitieren Wohneigentümerinnen und -eigentümer von Fördergeldern von Bund, Kantonen und Gemeinden, welche die Gesamtkosten der Sanierung senken und so helfen, die Investition schneller zu amortisieren. Ausserdem sorgt eine energetische Sanierung für erhöhten Wohnkomfort – etwa durch bessere Dämmung oder moderne Wärmepumpen, die im Sommer auch kühlen können.

Der Schuldzinsabzug ist nur noch in beschränktem Umfang für Ersterwerber von Wohneigentum sowie für private Eigentümerinnen und Eigentümer von vermieteten Objekten möglich. Auch der Unterhaltsabzug wird eingeschränkt. Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen sind ab 2029 bei den Bundessteuern nicht mehr abzugsfähig; die Kantone können einen solchen Abzug weiterhin vorsehen – allerdings auch nur bis höchstens 2050. So weit zu den Änderungen bei der Einkommenssteuer ab 2029. Und bei der Vermögenssteuer? Hier bleibt alles beim Alten. Der Liegenschaftswert wird weiterhin als Vermögen versteuert und Hypotheken und andere Schulden können wie bisher vollständig vom steuerbaren Vermögen abgezogen werden. Wer gehört zu den Gewinnern und Verlierern des neuen Systems? Das hängt von der individuellen Lebenssituation und unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise der Höhe der Hypothekarschuld oder dem Zustand der Liegenschaft ab. Generell lässt sich aber sagen: Zu den Gewinnern gehören Ersterwerbende von Wohneigentum. Sie müssen keinen Eigenmietwert mehr versteuern und dürfen dank einer Sonderregelung in den ersten zehn Jahren nach dem Erwerb einen Teil der Schuldzinsen von der Einkommenssteuer abziehen. Ebenfalls zu den Gewinnern zählen Eigentümerinnen und Eigentümer von weitgehend oder vollständig abbezahlten Hypotheken. Sie mussten bislang einen Eigenmietwert versteuern, ohne im Gegenzug nennenswerte Schuldzinsen abziehen zu können. Das Nachsehen haben dagegen vor allem Eigentümerinnen und Eigentümer von renovationsbedürftigen Objekten, denn künftig können sie keine Kosten mehr für Unterhalt und Renovationen geltend machen. Auch Zweitwohnungsbesitzer dürften zu den Verlierern gehören. Den Kantonen steht es nämlich frei, ab 2029 für den wegfallenden Eigenmietwert eine neue Objektsteuer auf Zweitwohnsitze zu erheben. Welche Auswirkungen erwarten Sie auf dem Wohneigentumsmarkt? Durch die gleichzeitige Abschaffung des Eigenmietwerts und Beibehaltung des zeitlich begrenzten Schuldzinsabzugs könnte der Immobilienkauf für Ersterwerbende noch attraktiver werden. Das könnte für einen gewissen (wenn auch moderaten) Preisschub auf dem Immobilienmarkt sorgen. Gleichzeitig könnte es zu einer verstärkten Preisdifferenzierung zwischen gut erhaltenen und renovationsbedürftigen Objekten kommen. Letztere könnten wegen des Wegfalls der steuerlich abzugsfähigen Renovationskosten einen stärkeren Preisabschlag gegenüber gut unterhaltenen Objekten erhalten. Dieser Effekt dürfte sich allerdings in Grenzen halten, denn Immobilien bleiben hierzulande grundsätzlich ein knappes Gut. Spannend wird in den nächsten beiden Jahren auch ein Blick auf den Sanierungsmarkt sein: Hier könnte es zu einer grösseren Nachfrage kommen, da Eigentümerinnen und Eigentümer noch vor 2029 abzugsfähige Sanierungen realisieren wollen. Da der Schuldzinsabzug nicht mehr wie heute möglich sein wird, fragen sich viele Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer: Sollen sie ihre Hypothek vor 2029 freiwillig zurückzahlen? Da gibt es keine pauschale Antwort. Beim Erwerb von Wohneigentum haben viele Immobilienkäuferinnen und -käufer mit ihrer Bank bereits eine teilweise Rückzahlung (Amortisation) der Hypothek vereinbart. Ob sich zusätzliche, freiwillige Amortisationen lohnen, muss im Einzelfall beurteilt werden. Wer

Eine energetische Sanierung zahlt sich aber auch finanziell aus. Erstens senkt man dauerhaft die Energiekosten und entlastet damit das laufende Haushaltsbudget.

– Larissa Marti, Leiterin Bereiche Wohnen & Nachhaltigkeit, Migros Bank

die Hypothek zurückzahlt, spart zwar Zinskosten, verzichtet aber andererseits auch auf mehr finanzielle Flexibilität (beispielsweise im Alter) oder auf Erträge, die sich mit der Anlage des Geldes erzielen liessen. Wenn ich nicht der risikobereite Mensch bin, der Geld an der Börse investiert: Dann läge doch eine freiwillige Amortisation nahe, oder? Nicht unbedingt. Auch wer nicht an den Börsen investiert, sollte sorgfältig prüfen, ob es sich lohnt, die Hypothek zurückzuzahlen. Stattdessen kann es beispielsweise sinnvoller sein, ein Polster von liquiden Mitteln und damit finanzielle Flexibilität zu behalten. Eine weitere Möglichkeit wäre, freies Kapital für eine energetische Sanierung zu nutzen. Für eine genaue Beurteilung der persönlichen Situation wendet man sich am besten an einen Fachexperten oder eine Fachexpertin. Sollte ich eine energetische Sanierung noch vor 2029 durchführen? Wer grössere Sanierungen plant, wie beispielsweise Heizungsersatz, Fassadendämmung oder

Fensterersatz, sollte diese zeitnah in Angriff nehmen und idealerweise noch vor 2029 durchführen, um von den vollen Abzugsmöglichkeiten zu profitieren. Falls die finanziellen Mittel knapp sind, können sich Eigentümerinnen und Eigentümer überlegen, zugunsten der vorgezogenen Sanierungsarbeiten vorübergehend auf jährliche Einzahlungen in die Säule 3a zu verzichten und diese Zahlungen in späteren Jahren nachzuholen. Das ist ja neu möglich. Sie empfehlen, grössere Sanierungsvorhaben nach Möglichkeit zeitlich vorzuziehen. Stockwerkeigentümerschaften sind aber aufgrund ihrer Strukturen nicht immer so flexibel. Das stimmt. Stockwerkeigentümergemeinschaften haben oft längere Entscheidungsprozesse – unter Umständen lässt sich dadurch eine Sanierung vielleicht erst 2029 oder später umsetzen. Eine Möglichkeit wäre aber, die Sanierungskosten über den Erneuerungsfonds vorzufinanzieren. Bis Ende 2028 können nämlich Stockwerkeigentümergesellschaften steuerlich abzugsfähige Einzahlungen in

Welche Rolle spielen die Banken beim Thema energetische Sanierung? Und wie unterstützt die Migros Bank ihre Kundinnen und Kunden konkret? Banken haben eine entscheidende Rolle als Finanzierungspartner von Wohneigentümerinnen und -eigentümern. Eine energetische Sanierung erfordert eine sorgfältige Planung und gezielte Umsetzung. Die Migros Bank bietet umfassende Beratung, individuelle Finanzierungslösungen und Zugang zu einem Netzwerk erfahrener Partner. Konkret heisst das: Als Erstes führen wir mit unserer Kundschaft eine Standortbestimmung durch, um das grösste Sanierungspotenzial zu identifizieren. Danach vermitteln wir sie an unseren Partner – einen führenden Schweizer Anbieter für Haustechnik – für eine vertiefte Fachberatung vor Ort, um die energetischen Sanierungsmassnahmen zu besprechen. Für komplexe Sanierungsvorhaben sollten weitere Fachpersonen, beispielsweise GEAK-Experten (Gebäudeenergieausweis der Kantone), beigezogen werden. Sobald konkrete Offerten vorliegen, klären wir gemeinsam mit unserer Kundschaft den Finanzierungsbedarf und die Finanzierungsmöglichkeiten. Anschliessend folgen dann die Beantragung von Fördergeldern und die Umsetzung der energetischen Sanierung. Wenn Sie Wohneigentümerinnen und -eigentümern einen Rat für die kommenden gut zwei Jahre bis zur Einführung des Systemwechsels geben dürften: Was sollten sie jetzt tun? Befassen Sie sich aktiv mit dem Thema Sanierung sowie Ihrer persönlichen und finanziellen Situation: Welche Massnahmen stehen in den nächsten Jahren bei Ihrem Wohneigentum an? Was ist dringend, was kann warten? Und wichtig: Holen Sie frühzeitig entsprechende Offerten ein – je näher 2029 rückt, desto grösser wird die Nachfrage nach Handwerkern.

Dieser Beitrag dient ausschliesslich zu Informationszwecken für Personen in der Schweiz und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der vorliegenden Informationen übernehmen. Die Migros Bank AG lehnt jegliche Haftung für allfällige Verluste oder Schäden irgendwelcher Art ab, welche im Zusammenhang mit diesen Informationen entstehen könnten. Für (individuelle) Beratung und spezifische Fragestellungen empfehlen wir, sich an eine qualifizierte Fachberaterin bzw. einen qualifizierten Fachberater oder an eine Steuerexpertin bzw. einen Steuerexperten zu wenden.


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Badezimmer

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600 Tage Wellness: Tipps fürs Traumbadezimmer

Wir verbringen im Laufe unseres Lebens rund 600 Tage im Badezimmer. Grund genug, die Nasszelle bei der Renovation in einen echten Wohlfühlort zu verwandeln. Von der cleveren Raumaufteilung über smarte Technik bis hin zu den neusten Materialtrends: So wird das Bad nachhaltig, funktional und stilvoll – damit der Traum vom privaten Spa nicht an der fehlenden Badewanne scheitert.

E

s gibt nichts Schöneres, als sich nach einem langen Arbeitstag ein duftendes Schaumbad einzulassen und wohlig abzutauchen. Blöd nur, wenn man nach der Renovation des Badezimmers auf eine grosse Dusche gesetzt und sich gegen eine Badewanne entschieden hat. Deshalb: gut geplant ist halb gebadet! Von der Nasszelle zur Wellnessoase Kaum ein Raum hat in den vergangenen Jahrzehnten eine solche Renaissance durchgemacht wie das Badezimmer. So hatte man in der Schweiz noch bis in die Fünfzigerjahre nicht unbedingt in jeder Wohnung ein eigenes Bad oder WC. Danach war das Badezimmer mehr Mittel zum Zweck und hat kaum dazu eingeladen, mehr Zeit als nötig darin zu verbringen. Pril-Blumen auf dem Handabwaschmittel waren das Höchste der Gefühle: Mit ihnen hat man nicht nur Küchenplättli, sondern auch diejenigen im Badezimmer verschönert. Inzwischen gehören Badewanne, begehbare Dusche, Doppellavabo, Closomat, separates Gäste-WC schon fast zur Standardausstattung. Im Durchschnitt verbringen Schweizerinnen und Schweizer 30 Minuten pro Tag im Badezimmer. Da darf man es sich schon ein bisschen schön machen, oder? Planung ist alles Bevor man mit Renovieren beginnt, sollte der Raum sorgfältig analysiert werden. Dabei spielen die Grösse des Badezimmers, die vorhandenen Wasser- und Stromanschlüsse sowie die Bedürfnisse der Nutzenden eine entscheidende Rolle. Gerade bei kleinen Badezimmern ist auf ausreichend Stauraum zu achten. Schmale Hochschränke oder Regale bis unter die Decke schaffen viel Platz auf kleiner Grundfläche, wobei die oberen Fächer sich für Dinge eignen, die nur selten benötigt werden.

nettes Habenwollen, wenn man beim Wellnessabend gerne seine Lieblingsmusik hört.

Natürliche Materialien sind ein Interiortrend, der auch vor dem Badezimmer nicht haltmacht. Warme Farben und natürliche Oberflächen schaffen eine angenehme Atmosphäre und verleihen dem Badezimmer einen wohnlichen Charakter. Bodenebene Duschen sind grosszügig und modern. Gerade in kleinen Bädern wirken sie raumvergrössernd. Ebenfalls optimal ist, dass sie im Alter den Einstieg erheblich erleichtern. Bei solch grossen Duschen unbedingt auf Rutschfestigkeit achten. Diese erreicht man mit speziellen Antirutsch-Bodenfliesen oder mit eher kleinen Plättli, damit der Fugenanteil grösser ist. Natur im Trend Natürliche Materialien sind ein Interiortrend, der auch vor dem Badezimmer nicht haltmacht. Warme Farben und natürliche Oberflächen schaffen eine angenehme Atmosphäre und verleihen dem Badezimmer einen wohnlichen Charakter. Holz für Möbel und Wandverkleidungen, Naturstein oder Travertin und Keramik: Am besten, man fertigt sich zuvor ein Moodboard an mit Farben und Materialien, die gefallen. So kann man sichergehen, dass das Endergebnis harmonisch stimmig ist. Wer es etwas ausgefallener mag, greift im Badezimmer auf Tapeten zurück.

Diese gibts in absolut wasserfester Ausführung und eignen sich sogar für die Dusche. Ebenfalls schön und im angesagten Industrie-Chic sind Kalkputz oder wasserfeste Mikrozement-Oberflächen. Weisse oder graue Plättli sind längst passé, die aktuellen Interiorfarben passen nämlich hervorragend in die Nasszone. Warme Farben wie Sand- oder Beigetöne, Cremeweiss, Taupe, Salbei, Terrakotta oder andere Erdfarben ergänzen besonders schön die Naturmaterialien im Badezimmer. Smarte Technik erhöht den Komfort Auch das Badezimmer wird zunehmend intelligenter. Spiegel mit Tageslichtfunktion oder integrierter Heizung gegen das Beschlagen sind echte Gamechanger im Bad. Äusserst praktisch sind zudem programmierbare Handtuchheizkörper, intelligente Lüftungssysteme mit Feuchtigkeitssensoren oder berührungslose Armaturen. Auch bereits eingebaute Lautsprecher sind ein

Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung Eine nachhaltige Bauweise spielt auch bei der Badezimmerrenovation eine immer grössere Rolle. Wassersparende Armaturen, moderne WC-Spülsysteme und energieeffiziente Warmwasserlösungen reduzieren den Verbrauch deutlich. Viele setzen zudem auf recycelte Materialien. In Baumaterialbörsen findet man vieles, was ein zweites Leben verdient. Zudem lassen sich dort hübsche Einzelteile finden: Wer hat schon ein Lavabo aus einem ehemaligen Grandhotel? Deko für den letzten Schliff Wer gerne dekoriert, darf sich im Badezimmer ruhig etwas austoben. Wichtig ist, dass man Farben nicht kunterbunt durcheinanderwürfelt, sondern in einer Farbfamilie bleibt. Das gilt auch für die Handtücher: Werden sie eine Nuance heller oder dunkler gewählt, wirkt das Badezimmer eleganter, als wenn man auf Kontraste setzt. Wer sich an den vielen verschiedenen Plastikflaschen von Shampoo, Conditioner oder Duschgel stört, füllt sie in schöne einheitliche Keramikflaschen, Kosmetik lässt sich hübsch in Holzschalen oder Körben verstauen. Und wer seine Handtücher gerollt anstatt gefaltet präsentiert, verleiht seinem Badezimmer einen Hauch edler Hotelatmosphäre. Natürlich dürfen Kerzen in diesem Raum nicht fehlen, Duftkerzen gehören einfach dazu. Hier aber unbedingt auf gute Qualität achten, die leider ihren Preis hat. Aber Billigduftkerzen sorgen definitiv nicht für ein Wohlfühlambiente, sondern vor allem für Kopfschmerzen. Pflanzen im Badezimmer sind der Geheimtipp schlechthin: Sie verleihen im Nu einen natürlichen Farbtupfer und sorgen für echtes Wellnessfeeling. Sie müssen nicht immer echt sein, inzwischen gibt es künstliche Pflanzen, die täuschend so wirken. Text Sybille Brütsch-Prévôt

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Jetzt Bad modernisieren und Steuervorteile nutzen Viterma AG – Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts per 2029 endet für viele Renovationen die steuerliche Abzugsmöglichkeit. Wer sein Badezimmer modernisieren möchte, sollte deshalb frühzeitig planen. per 2029 entfallen diese Abzugsmöglichkeiten. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer kann es sich deshalb lohnen, anstehende Modernisierungen frühzeitig zu planen und umzusetzen. Das Badezimmer im Fokus Besonders häufig betrifft Modernisierungsbedarf das Badezimmer. Viele Bäder entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Pflegeleichtigkeit.

Ein zukunftssicheres Badezimmer entsteht mit Viterma in wenigen Tagen.

Das Eigenheim gehört für viele Schweizerinnen und Schweizer zu den wichtigsten Vermögenswerten. Um dessen Wert langfristig zu erhalten, sind regelmässige Investitionen in die Wohnqualität und Bausubstanz entscheidend. Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts entsteht nun ein begrenztes Zeitfenster, in dem Renovationsarbeiten unter den heutigen steuerlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Steuerliche Rahmenbedingungen ändern sich Bis heute können viele Unterhalts- und Renovationskosten rund um selbst genutztes Wohneigentum steuerlich geltend gemacht werden. Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts

erhalten. Gleichzeitig gewinnen altersgerechte Lösungen zunehmend an Bedeutung. Bodengleiche Duschen, pflegeleichte Materialien und durchdachte Raumkonzepte schaffen mehr Komfort und erleichtern die tägliche Nutzung. Zudem helfen wassersparende Armaturen und langlebige Materialien dabei, Ressourcen zu schonen und Betriebskosten zu senken.

Als Experte für Badrenovationen hat sich Viterma auf hochwertige Komplett- und Teilbadsanierungen spezialisiert. Dank massgefertigter Lösungen aus eigenen Werken können viele Projekte innerhalb weniger Tage umgesetzt werden. Sämtliche Arbeiten werden dabei koordiniert und aus einer Hand realisiert.

Frühzeitig planen lohnt sich Mit dem näher rückenden Ende der steuerlichen Abzugsmöglichkeiten dürfte die Nachfrage nach Renovationsleistungen steigen. Wer frühzeitig plant, kann die Investition noch unter den heutigen Rahmenbedingungen umsetzen und profitiert von einer grösseren Planungssicherheit.

Ein besonderes Merkmal bei Viterma sind die massgefertigten Duschtassen mit rutschhemmender Oberfläche, die zusätzliche Sicherheit im Alltag bieten. Kombiniert werden sie mit dem fugenlosen Viterma Wandsystem. Dieses sorgt für eine pflegeleichte Oberfläche und reduziert den Reinigungsaufwand deutlich.

Die Kombination aus höherem Wohnkomfort, nachhaltigem Werterhalt und möglichen steuerlichen Vorteilen macht die Badrenovation derzeit zu einer besonders attraktiven Investition. Viterma unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei mit individuellen Lösungen, die Funktionalität, Design und Langlebigkeit vereinen.

Mehr Komfort und langfristiger Werterhalt Eine moderne Badrenovation steigert nicht nur die Wohnqualität, sondern trägt auch dazu bei, den Wert der Immobilie langfristig zu

Interessierte informieren sich am besten bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch direkt zu Hause oder besuchen eine der Viterma Badausstellungen in der Schweiz.

Viterma besuchen Besuchen Sie unsere Schauräume in der Schweiz St. Gallen: Wiesentalstrasse 3, 9425 Thal Zürich: Bauarena, Industriestrasse 18, 8604 Volketswil Sursee: Kreuzacher 1a, 6217 Kottwil Bern: Tannental 8, 3074 Muri bei Bern Viterma – Ihr regionaler Ansprechpartner Infos & Beratungstermin unter: 0800 24 88 33 www.viterma.ch


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Frische neu gedacht: Cleanet Dusch-WCs von Laufen Das Badezimmer ist ein Ort des Wohlbefindens – und der persönlichen Hygiene. Reinigung mit Wasser gilt dabei als besonders sanfte und gründliche Form der Intimpflege. Die Cleanet Dusch-WCs von Laufen verbinden diesen Komfort mit zeitlosem Design, intelligenter Technik und einer Bedienung, die sich intuitiv in den Alltag einfügt.

Formvollendet komfortabel

Auf den ersten Blick unterscheidet sich ein Cleanet Dusch-WC kaum von einem klassischen Design-WC. Der zeitlose Keramikkörper fügt sich harmonisch in unterschiedlichste Badkonzepte ein, ob puristisch, klassisch oder modern. Erst der markante Drehknopf am WC-Sitz verrät, dass hier mehr dahintersteckt als gewöhnliche Sanitärtechnik. Für private Bauherrschaften, die Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legen, ist das ein entscheidender Vorteil: Die Technik ist unsichtbar im geschlossenen Korpus integriert, sichtbar bleibt eine klare und reduzierte Formsprache.

Komfort auf Knopfdruck

Hygiene soll einfach sein – die Bedienung der Cleanet Modelle folgt ebenso einem simplen Prinzip: drehen, drücken, fertig. Über den Drehknopf lassen sich die wichtigsten Duschfunktionen direkt steuern. Wer mehr Individualisierung wünscht, nutzt Fernbedienung oder App

und stellt Wasserdruck, Temperatur oder weitere Komfortfunktionen nach persönlichem Bedürfnis ein. Technik wird so nicht zum Selbstzweck, sondern unterstützt den Alltag auf angenehme Weise.

Hygiene, die mitdenkt

Im Zentrum jedes Cleanet Dusch-WCs steht ein mehrstufiges Hygienekonzept. Es beginnt bei den gründlichen Duschfunktionen zur Intimreinigung mit Wasser und reicht über eine automatische Selbstreinigung nach jeder Nutzung. Eine integrierte Entkalkungsfunktion und pflegeleichte Oberflächen erleichtern zudem den Unterhalt. Das Ergebnis ist dauerhafte Hygiene bei minimalem Pflegeaufwand.

Fünf Modelle, ein Anspruch

Seit der Lancierung von Cleanet Riva im Jahr 2017 hat Laufen die Kollektion kontinuierlich erweitert. Entworfen von Peter Wirz, vereint das erste Modell Schweizer Know-how mit kompaktem, zeitlosem Design. Cleanet Navia

konzentriert sich auf die Kernfunktionen eines Dusch-WCs und überzeugt durch seine konsequente Einfachheit. Cleanet Pro und Cleanet Moderna wiederum verbinden hochwertige Funktionen mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis und sind jeweils auf die passende Badkollektion abgestimmt. Die Entwicklung findet im neuesten Modell Cleanet Auria ihre Fortsetzung. Beheizbarer Sitz, Silent Flush 2.0, UV-desinfizierte Düsen, automatische Geruchsbeseitigung sowie zahlreiche individuelle Einstellungsmöglichkeiten per App schaffen ein besonders komfortables Nutzungserlebnis. Erhältlich in Weiss, Mattweiss und Mattschwarz – für eine stimmige Integration in unterschiedlichste Badkonzepte.

Dusch-WCs. Diese Kombination aus Tradition und stetiger Weiterentwicklung macht den Unterschied – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt im Bad. Ergänzt wird dieser Qualitätsanspruch durch ein Schweizer Serviceteam, das auch nach dem Kauf beratend zur Seite steht, damit die Freude an Komfort, Hygiene und Funktionalität über Jahre hinweg erhalten bleibt. Noch bis November Cashback sichern. Weitere Details unter laufen.ch

Schweizer Qualität mit Tradition

Hinter der Cleanet Kollektion stehen über 130 Jahre Erfahrung in Design, Innovation und Technologie sowie mehr als ein Jahrzehnt spezifisches Know-how im Bereich PUBLIREPORTAGE

Weniger Kalk. Mehr Zuhause. Mehr Komfort, weniger Aufwand und ein langfristiger Schutz für Ihr Eigenheim – ganz ohne Salz, Strom oder Servicevertrag. noch zuverlässig funktionieren – möglichst ohne laufende Zusatzkosten oder unnötige Technik.

Das eigene Zuhause ist für die meisten Menschen die grösste Investition ihres Lebens. Es ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlen, entspannen und den Alltag geniessen möchte. Umso störender sind die kleinen Dinge, die Tag für Tag Zeit kosten – ohne dass man ihnen grosse Beachtung schenkt.

Vertrauen entsteht dabei nicht durch Versprechen, sondern durch Qualität und unabhängige Nachweise. Evodrop entwickelt seine Systeme in der Schweiz und setzt auf langlebige V4AEdelstahlanlagen. Die Technologie wurde von unabhängigen Schweizer Prüfinstituten geprüft und erhielt im akkreditierten DVGW-Labor die Bestnote 1 nach der Norm W512 für den Kalkschutz. Darüber hinaus wurde die Schweizer Innovation bereits mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen prämiert.

Kalk ist einer dieser stillen Begleiter, die im Alltag mehr Zeit und Aufwand kosten, als einem oft bewusst ist. Mit der Zeit verlieren Armaturen ihren Glanz, Duschwände müssen immer häufiger gereinigt werden, Wasserkocher und Kaffeemaschinen verkalken und Haushaltsgeräte arbeiten weniger effizient. Viele Hauseigentümer kennen diese Probleme seit Jahren und haben sich daran gewöhnt. Doch eigentlich stellt sich eine einfache Frage: Muss das überhaupt sein? Platzsparend, stillvoll, langlebig. Überall problemlos installierbar.

Wer sich heute mit Wasseraufbereitung beschäftigt, stellt schnell fest, dass viele herkömmliche Systeme zwar Kalk reduzieren, dafür aber neue Verpflichtungen mit sich bringen. Salz muss regelmässig nachgefüllt werden, Serviceeinsätze gehören zum Alltag und Strom sowie zusätzliches Abwasser sind selbstverständlich. Immer mehr Schweizer Eigenheimbesitzer wünschen sich deshalb eine Lösung, die nicht nur wirksam ist, sondern vor allem den Alltag einfacher macht. Genau aus diesem Wunsch nach einer einfacheren und nachhaltigeren Lösung entstand Evodrop. Statt auf komplizierte Technik setzt Evodrop auf eine nachhaltige Lösung, die sich unauffällig in den Alltag integriert. Die Anlage arbeitet ohne Salz, ohne Strom und ohne zusätzliches Abwasser. Es gibt keine Serviceverträge und keine regelmässigen Wartungsbesuche. Lediglich einmal pro Jahr wird die Kartusche gewechselt – einfach und unkompliziert vom Hauseigentümer selbst.

Der wahre Mehrwert zeigt sich nicht auf einem Datenblatt, sondern jeden Tag im eigenen Zuhause. Nicht durch spektakuläre Veränderungen, sondern durch viele kleine Momente: weniger Putzaufwand, schönere Armaturen, langlebigere Haushaltsgeräte und das beruhigende Gefühl, sich um nichts kümmern zu müssen. Viele Hauseigentümer schätzen genau diese Kombination aus geringerem Reinigungsaufwand, dem Schutz ihrer Haushaltsgeräte und zusätzlichem Komfort im Alltag. Wasserqualität bedeutet heute weit mehr als nur Kalkschutz. Viele Hauseigentümer wünschen sich nicht nur weniger Kalk, sondern auch ein gutes Gefühl beim täglichen Trinkwasser. Deshalb lässt sich die Evodrop-Lösung auf Wunsch individuell erweitern: Neben dem Schutz vor Kalk können auch unerwünschte Stoffe wie Pestizide, Medikamentenrückstände, Hormone oder Mikroplastik äusserst effizient gefiltert werden. Auch PFAS und TFAS werden wirksam reduziert. So entsteht eine ganzheitliche Wasserlösung für Ihr Zuhause – und für das, was Ihnen am wichtigsten ist.

Auch wirtschaftlich lohnt sich eine langfristige Betrachtung. Weniger Kalk bedeutet weniger Verschleiss an Installationen und Haushaltsgeräten. Heizsysteme, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen oder Geschirrspüler können effizienter arbeiten und ihre Lebensdauer verlängern. Gleichzeitig reduziert sich häufig der Einsatz von Reinigungsmitteln und Entkalkern – ein Vorteil für den Geldbeutel und die Umwelt. Gerade jetzt kann sich eine Investition besonders lohnen. Hauseigentümer können – je nach persönlicher Steuersituation – noch von der steuerlichen Abzugsfähigkeit profitieren, solange der Eigenmietwert besteht. Wer ohnehin über eine langfristige Aufwertung seines Eigenheims nachdenkt, sollte dieses Zeitfenster nutzen. Immer mehr Bauherren und Eigenheimbesitzer legen zudem Wert auf nachhaltige Lösungen, die Ressourcen schonen und gleichzeitig den Wohnkomfort erhöhen. Eine moderne Wasseraufbereitung sollte deshalb nicht nur heute überzeugen, sondern auch in vielen Jahren

Letztlich geht es um weit mehr als weniger Kalk. Es geht um den langfristigen Werterhalt Ihres Eigenheims, um den Schutz Ihrer Installationen und Haushaltsgeräte, um weniger Aufwand im Alltag und um das gute Gefühl, sich für eine nachhaltige Lösung entschieden zu haben. Die beste Technik ist jene, die zuverlässig im Hintergrund arbeitet – sodass Sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Ihr Zuhause. Überzeugen Sie sich selbst. Gerne beraten wir Sie kostenlos und unverbindlich oder senden Ihnen auf Wunsch unser kostenloses EvodropTestkit für Ihr eigenes Wasser zu. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin telefonisch oder besuchen Sie uns in unserem Showroom in Brüttisellen.

Evodrop AG    +41 44 888 50 05 Birkenstrasse 21    info@evodrop.com 8306 Brüttisellen    www.evodrop.com


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Garten

Ökologischer Garten: die richtige Pflanze am richtigen Ort Ein schöner Garten, der zum Interieur passt, wenig Arbeit verlangt und darüber hinaus auch noch umweltfreundlich ist. Das mag wie eine Utopie klingen, aber mit den richtigen Massnahmen ist so ein ökologischer Garten gar nicht so realitätsfern.

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Feld und Saatgut Glücklicherweise kann man dem in kleinem Masse mit einer hübschen Garteneinrichtung entgegenwirken. Am besten funktioniert es, wenn man von einer grossen, untergenutzten Oberfläche Gebrauch macht: dem Rasen. Es gibt zwei Möglichkeiten für einen Blumenrasen. Die erste ist der Blumenacker. Dazu wühlt man ein Stück des Gartens um, das man anschliessend mit einjährigen Blumen besät. Im Folgejahr mäht man den Blumenacker und gräbt die Fläche nochmals um. Die Samen der gemähten Blumen sorgen dann automatisch dafür, dass die folgende Generation erneut wächst.

er Sommer ist in vollem Gange. Das bedeutet Gartenfeste, Grillabende und Aussenaktivitäten bis tief in den hoffentlich schön warmen Herbst. Nun fällt auf, wenn der Garten nicht ganz der mühelosen Ruheoase entspricht, die man sich eigentlich vorstellt. Höchste Zeit also, darüber nachzudenken, wie man es für das nächste Jahr besser machen kann. Man sieht einen deutlichen Trend zu mehr unterhaltsfreundlichen und gleichzeitig grün bleibenden Gärten. Man will blühende Pflanzen im Garten, die gleichzeitig pflegeleichte Zonen werden. Das erreicht man auch, ohne den Garten langweilig zu gestalten. Einmal etwas anderes Um dies zu erreichen, bestehen verschiedene Optionen, damit die richtige Pflanze an den richtigen Ort kommt. Man kann zum Beispiel Pflanzen platzieren, die zu verschiedenen Zeiten im Jahr blühen. So ergibt sich eine schöne Abwechslung im Garten. Auch die Verbindung zwischen Aussenbereich und Interieur kann man betonen, indem man beispielsweise im Haus mit natürlichen Materialien und mit vielen Pflanzen einrichtet. Dies kann man mit passenden Gartenmöbeln nach draussen durchziehen. Oder man sagt der traditionellen Terrasse Adieu. Ökologischer Garten dank Saisonplanung Viele Menschen legen die Terrasse direkt am Haus entlang an. Aber das muss nicht so sein. Man kann auch mit dem Grün beginnen, um das ganze Jahr Pflanzen statt Steine im Blick zu haben. Da die Schweiz lange Perioden mit kaltem Wetter kennt, in denen man vor allem drinnen lebt, muss man sich überlegen, wann genau man den Garten neu anlegt. Eine schöne Wintersilhouette ist in unserem Land wichtig. Wenn man deshalb vielleicht immergrüne Pflanzen einsetzt, kann man so das ganze Jahr über den Garten geniessen.

Bild iStockphoto/real444

Eine ökologische Massnahme wird vielleicht sogar der bestimmende Gartentrend: Blumen als Rasen. Mittlerweile erlebt auch ein weiterer Gartenaspekt einen Boom: die Ökologie. Zum Beispiel findet man heute einfach Ziegel mit offenen Fugen, die das Wasser durchlassen. Das ist einerseits besser für das Grundwasser und andererseits einfacher zu warten. Blumen und Bienen Eine ökologische Massnahme wird vielleicht sogar

der bestimmende Gartentrend: Blumen als Rasen. Für die Bienen gibt es vor allem zu wenige Blumen. Denn viele Gärten bestehen lediglich aus einem Rasen mit umringenden Zäunen. Da gibt es für viele Insekten bitterwenig zu holen. Das wirkt umso problematischer, wenn man bedenkt, dass Bienen eine wesentliche Rolle in unserem natürlichen Ökosystem erfüllen, gleichzeitig ihr Bestand aber seit Jahrzehnten sinkt.

Weniger Arbeit Blumenweiden sind derweil eine Kombination aus Grasland und mehrjährigen Blumen. Die kreiert man auf zwei Arten: Zum Beispiel kann man eine Grasfläche mit mehrjährigen Blumen besäen. Man kann das Mähen einer bestimmten Rasenfläche einfach auf zweimal pro Jahr beschränken. Das ist eine einfache Methode, eine Blumenweide zu erhalten und bedeutet auch viel weniger Arbeit. Damit wird der traditionelle Rasen mit einer Blumenweide ersetzt. Samen wechseln Ein anderes nützliches Element ist die Blumenzwiebel, zumindest im Frühling. Hier ist aber wichtig, biologische Zwiebeln zu benutzen, weil die herkömmlichen oftmals mit Pestiziden behandelt werden, die den Bienen schaden. Diese Art Blumenzwiebel ist mittlerweile nicht mehr schwierig zu finden. Auch teuer müssen sie nicht mehr sein. So gibt man im Frühjahr auf bezahlbare Weise dem Garten Farbe. Text SMA

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Hecken in Bestform – warum August und September ideal für den Formschnitt sind Wenn der Sommer langsam seinen Höhepunkt überschreitet, verändert sich auch der Blick auf den Garten. Der Rasen wächst ruhiger, die Blumen stehen in voller Blüte und Hecken haben in den vergangenen Monaten deutlich an Volumen gewonnen. Was im Frühling frisch und klar wirkte, erscheint jetzt oft dichter, breiter und weniger strukturiert. Genau jetzt beginnt die ideale Zeit für den Formschnitt. August und September gelten als wichtige Monate, um Hecken, Sträucher und Ziergehölze gezielt zu pflegen, in Form zu bringen und für den Herbst vorzubereiten. Es geht nicht mehr um den grossen Rückschnitt – sondern um Präzision, Struktur und Pflege. Denn gerade gepflegte Hecken prägen den Charakter eines Gartens entscheidend mit. Sie schaffen klare Linien, gliedern Räume, bieten Sichtschutz und verleihen dem Aussenbereich Ruhe und Ordnung.

Das sorgt für eine hohe Formstabilität und ein gepflegtes Erscheinungsbild bis in die kalte Jahreszeit. Auch biologisch ist der Zeitpunkt ideal. Frische Schnittstellen haben während der meist noch milden Wochen genügend Zeit, sauber abzuheilen, bevor der erste Frost einsetzt. Das stärkt die Pflanze und reduziert mögliche Frostschäden an jungen Schnittstellen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Sonneneinstrahlung. Während die starke Sommersonne frisch freigelegte Blätter belasten oder sogar verbrennen kann, ist das Licht im Spätsommer deutlich milder. Das schont die Pflanzen zusätzlich. Nicht zuletzt spielt auch der Vogelschutz eine Rolle. In der Hauptbrutzeit sollte auf stärkere Schnittarbeiten möglichst verzichtet werden. Gegen Ende des Sommers ist diese sensible Phase weitgehend abgeschlossen, wodurch Formschnitte wieder besser planbar werden. Ein kurzer Blick ins Heckeninnere vor Arbeitsbeginn bleibt dennoch immer sinnvoll. Präzisionspflege für kleine Korrekturen und feine Konturen Nicht jede Hecke braucht grosse Leistung. Gerade bei kleineren Ziergehölzen, Buchskugeln oder jungen Trieben kommt es vor allem auf Kontrolle und Präzision an. Für solche Arbeiten bietet STIHL mit dem kompakten Akku-System AS praktische und leichte Lösungen für Hobbygärtner.

Warum der Spätsommer der perfekte Zeitpunkt ist Viele Gartenbesitzer unterschätzen die Bedeutung des Spätsommers für den Heckenschnitt. Dabei sprechen gleich mehrere Gründe für diese Jahreszeit. Ein entscheidender Faktor ist das Wachstum selbst. Der zweite Wachstumsschub vieler Heckenpflanzen – der sogenannte Johannistrieb – ist nun weitgehend abgeschlossen. Das bedeutet: Die Pflanzen wachsen langsamer und behalten ihre frisch geschnittene Form deutlich länger. Vor dem Winter entstehen kaum noch starke Neuaustriebe.

Die STIHL HSA 26 eignet sich ideal für präzise Korrekturen an kleinen immergrünen Hecken oder Zierpflanzen. Dank dem schnellen Messerwechsel kann sie flexibel auch für Rasenkanten eingesetzt werden. Gerade dort, wo saubere Übergänge und feine Linien gefragt sind, spielt sie ihre Stärken aus. Etwas mehr Reichweite bieten die STIHL HSA 30 und STIHL HSA 40. Beide Akku-Heckenscheren überzeugen durch ihre kompakte Bauweise, das niedrige Gewicht und ihre angenehme Laufruhe. Für private Gartenbesitzer sind sie ideale Begleiter für regelmässige

Formschnitte und das Kürzen von jungen Trieben. Die lasergeschnittenen, diamantgeschliffenen und gehärteten Messer sorgen dabei für saubere und pflanzenschonende Schnittbilder. Mehr Leistung für den klassischen Heckenschnitt Sobald Hecken grösser, dichter oder älter werden, steigen auch die Anforderungen an das Gerät. Hier braucht es mehr Leistung, längere Schnittlängen und mehr Ausdauer. Genau dafür wurde das STIHL AkkuSystem AK entwickelt. Mit der STIHL HSA 50 steht privaten Gartenbesitzern eine leistungsstarke Akku-Heckenschere zur Verfügung, die sich ideal für mittelgrosse Hecken eignet. Ihre gute Balance und die durchdachte Messergeometrie ermöglichen saubere und effiziente Schnitte. Für grössere Hecken und anspruchsvollere Arbeiten bietet die STIHL HSA 60 zusätzlichen Komfort. Besonders praktisch ist der drehbare Multifunktionsgriff, der Seiten- und Kopfschnitte deutlich ergonomischer macht. Ein integriertes Antiblockiersystem hilft dabei, festgesetzte Zweige schnell wieder zu lösen. Gleichzeitig reduziert das STIHL Antivibrationssystem die Belastung auf Arme und Gelenke – ein klarer Vorteil bei längeren Einsätzen. Gerade bei regelmässiger Gartenpflege zeigt sich, wie wichtig diese Kombination aus Leistung und Komfort ist. Hohe Hecken sicher vom Boden aus schneiden Eine besondere Herausforderung bleiben hohe Hecken. Viele greifen hier noch immer zur Leiter – oft mit unnötigem Risiko. Akku-Heckenschneider mit verlängerter Reichweite bieten hier eine deutlich sicherere Alternative. Der neue STIHL HLA 40 aus dem AS-System wurde speziell für private Anwender entwickelt, die höhere Hecken, Sträucher und Ziergehölze sicher und bequem vom Boden aus schneiden möchten. Sein teleskopierbarer Schaft und der verstellbare Messerbalken ermöglichen flexible Seiten- und Kopfschnitte auch an schwer zugänglichen Stellen. Besonders praktisch: Der Schaft ist teilbar und lässt sich für Transport und Lagerung kompakt verkürzen. Für grössere Grundstücke und längere Einsätze

bietet der STIHL HLA 56 aus dem AK-System zusätzliche Reichweite und Ausdauer. Auch hier sorgt der verstellbare Messerwinkel für sauberes und kontrolliertes Arbeiten. Der grösste Vorteil dieser Geräte liegt jedoch in der Sicherheit: Hohe Hecken lassen sich bequem bearbeiten, ohne auf instabile Leitern steigen zu müssen. Leise Akku-Power für entspanntes Arbeiten Gerade in Wohnquartieren wird leises Arbeiten immer wichtiger. Moderne Akku-Technologie verbindet heute starke Leistung mit deutlich geringerem Geräuschpegel. Das macht Gartenarbeit nicht nur angenehmer für den Anwender, sondern auch rücksichtsvoller gegenüber Nachbarn. Gleichzeitig entfallen Benzingeruch, Startprobleme und aufwendige Wartung. Mit den Akku-Systemen AS und AK bietet STIHL für Hobbygärtner eine breite Auswahl – vom kompakten Präzisionsgerät bis zum leistungsstarken Heckenschneider für grössere Aufgaben. Klare Linien für einen gepflegten Garten Hecken sind weit mehr als nur Begrenzung. Sie geben dem Garten Struktur, schaffen Privatsphäre und prägen das Gesamtbild des Aussenbereichs. Gerade deshalb lohnt es sich, ihnen im Spätsommer besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mit dem richtigen Schnitt und den passenden Akku-Geräten wird Gartenpflege zur bewussten Gestaltung des eigenen Lebensraums. Toolster.ch begleitet Gartenbesitzer durch die ganze Saison. Als autorisierter STIHL Fachpartner führt Toolster.ch das komplette Akku-Sortiment am Lager und bietet persönliche Beratung, schnelle Lieferung und hohe Verfügbarkeit. Denn wenn im Spätsommer wieder klare Linien entstehen, zeigt sich oft am deutlichsten, wie viel Ruhe, Ordnung und Lebensqualität in einem gepflegten Garten steckt.


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Eigenmietwert

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Eigenmietwert fällt weg: Warum sich Renovationen jetzt lohnen

Die Abschaffung des Eigenmietwerts verändert die Besteuerung von Wohneigentum grundlegend. Ab 2029 entfällt zwar die umstrittene Steuer auf dem selbst genutzten Eigenheim, gleichzeitig gehen jedoch wichtige Abzugsmöglichkeiten für Hypothekarzinsen und Renovationen verloren. Warum sich jetzt eine frühzeitige Planung lohnt und welche Eigentümerinnen und Eigentümer zu den Gewinnern oder Verlierern der Reform gehören.

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m September 2025 hat das Schweizer Stimmvolk mit 57,7 Prozent der Abschaffung des Eigenmietwerts zugestimmt. Damit steht dem Schweizer Steuersystem eine der grössten Veränderungen im Bereich Wohneigentum bevor: Ab 1. Januar 2029 wird der Eigenmietwert für selbst genutztes Wohneigentum wegfallen. Damit endet eine seit Jahrzehnten kontrovers diskutierte Regelung, die viele Eigentümerinnen und Eigentümer als ungerecht empfanden. Gleichzeitig bringt die Reform neue Herausforderungen mit sich, denn mit dem Eigenmietwert verschwinden auch wichtige Steuerabzüge. Ob Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer künftig finanziell besser oder schlechter fahren, hängt deshalb stark von ihrer individuellen Situation ab. Was ist der Eigenmietwert? Der Eigenmietwert ist ein fiktives Einkommen, das Eigentümerinnen und Eigentümer von selbstbewohnten Immobilien versteuern müssen. Der Gesetzgeber ging bisher davon aus, dass Personen, die in ihrer eigenen Liegenschaft wohnen, einen geldwerten Vorteil erzielen, weil sie keine Miete bezahlen. Dieser theoretische Mietwert wurde deshalb dem steuerbaren Einkommen zugerechnet. Im Gegenzug konnten Eigentümerinnen und Eigentümer verschiedene Kosten steuerlich geltend machen. Dazu gehörten insbesondere Hypothekarzinsen, Unterhaltskosten sowie bestimmte Renovations- und Sanierungsausgaben. Dieses System sollte Mieterinnen und Eigentümer steuerlich möglichst gleichbehandeln. Das ändert sich ab 2029 Mit der Reform entfällt künftig die Besteuerung des Eigenmietwerts für selbst genutztes Wohneigentum. Wer sein Eigenheim selbst bewohnt, muss den fiktiven Mietwert nicht mehr als Einkommen versteuern. Allerdings wird gleichzeitig ein Grossteil der bisherigen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten gestrichen. Eigentümerinnen und Eigentümer können insbesondere Unterhaltskosten, Renovationen sowie

Eine pauschale Aussage, ob die Reform für Eigentümerinnen und Eigentümer positiv oder negativ ausfällt, ist nicht möglich. Hypothekarzinsen grundsätzlich nicht mehr vom steuerbaren Einkommen abziehen. Damit verändert sich die steuerliche Planung für viele Haushalte grundlegend. Die Reform verfolgt das Ziel, das Steuersystem einfacher und nachvollziehbarer zu gestalten. Gleichzeitig soll der Anreiz sinken, hohe Hypotheken ausschliesslich aus steuerlichen Gründen aufrechtzuerhalten. Wer profitiert von der Abschaffung? Besonders profitieren dürften Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Hypothek bereits weitgehend oder vollständig zurückbezahlt haben. Sie mussten bisher den Eigenmietwert versteuern, verfügten aber nur noch über geringe oder gar keine abzugsfähigen Hypothekarzinsen. Für diese Personengruppe fällt künftig eine steuerliche Belastung weg, ohne dass nennenswerte Abzüge verloren gehen.

fremdfinanziert sind. Sie profitieren heute häufig von hohen Abzügen für Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten. Fallen diese künftig weg, kann sich die Steuerbelastung erhöhen, selbst wenn gleichzeitig kein Eigenmietwert mehr versteuert werden muss. Besonders betroffen sind Haushalte mit hohen Hypotheken oder Eigentümerinnen und Eigentümer, die regelmässig grössere Investitionen in ihre Liegenschaft tätigen. Bislang konnten energetische Sanierungen oder umfassende Renovationen die Steuerbelastung teilweise deutlich reduzieren. Diese Möglichkeiten werden künftig wesentlich eingeschränkt.

Auch Pensionierte gehören häufig zu den Gewinnerinnen und Gewinnern der Reform. Viele haben ihre Hypothek im Laufe der Jahre reduziert und verfügen deshalb über vergleichsweise geringe Schuldzinsen. Die Abschaffung des Eigenmietwerts kann ihre jährliche Steuerrechnung spürbar entlasten.

Die Finanzierung gewinnt an Bedeutung Mit dem neuen System verändert sich auch die optimale Finanzierungsstrategie für Wohneigentum. Während bislang steuerliche Überlegungen häufig dafür sprachen, eine Hypothek nicht vollständig zurückzuzahlen, rücken künftig wirtschaftliche Aspekte stärker in den Vordergrund. Ob eine Amortisation sinnvoll ist, hängt dann vor allem von den Hypothekarzinsen, den Anlagemöglichkeiten des vorhandenen Vermögens sowie der persönlichen Liquidität ab. Steuerliche Vorteile spielen künftig eine deutlich kleinere Rolle als bisher.

Wer muss mit höheren Steuern rechnen? Anders sieht die Situation bei Eigentümerinnen und Eigentümern aus, die ihre Immobilie erst vor wenigen Jahren gekauft haben oder bewusst stark

Für Eigentümerinnen und Eigentümer lohnt es sich deshalb, ihre Finanzierungsstrategie frühzeitig gemeinsam mit ihrer Bank oder einer unabhängigen Finanzberatung zu überprüfen.

Individuelle Berechnung bleibt entscheidend Eine pauschale Aussage, ob die Reform für Eigentümerinnen und Eigentümer positiv oder negativ ausfällt, ist nicht möglich. Entscheidend sind unter anderem die Höhe der Hypothek, das Einkommen, die geplanten Investitionen in die Liegenschaft sowie der individuelle Steuersatz. Gerade bei grösseren Renovationen oder geplanten Amortisationen kann sich eine frühzeitige Planung auszahlen. Wer weiss, wie sich die neuen Regeln auf seine persönliche Situation auswirken, kann wichtige finanzielle Entscheidungen rechtzeitig treffen. Jetzt Renovationen umsetzen Eigentümerinnen und Eigentümer, die grössere werterhaltende Renovationen planen (z. B. Dachsanierung, Fassadenrenovation, Ersatz von Fenstern, Heizung oder Sanitäranlagen), sollten diese vor dem 1. Januar 2029 ausführen, damit die Kosten noch abzugsfähig sind. Dabei sind einige Punkte zu beachten: – Bei sehr hohen Renovationskosten ist es häufig günstiger, diese – soweit möglich – auf mehrere Steuerjahre zu verteilen, weil die Einkommenssteuer progressiv ist. – Nicht jede Investition gilt als Unterhalt. Wertvermehrende Investitionen (z. B. Anbau eines Wintergartens oder luxuriöse Erweiterungen) sind schon heute nicht als Unterhaltskosten abzugsfähig; sie können aber später bei der Grundstückgewinnsteuer berücksichtigt werden. – Der steuerliche Vorteil einer vorgezogenen Renovation sollte gegen andere Faktoren abgewogen werden, etwa Baukosten, Finanzierungskosten oder den tatsächlichen Zustand der Liegenschaft. Eine Renovation nur aus Steuergründen ist nicht immer wirtschaftlich Text Sybille Brütsch-Prévôt

Brandreport • Hörmann Schweiz AG

Jetzt renovieren und doppelt profitieren Wer ein Eigenheim modernisiert, investiert nicht nur in mehr Wohngefühl, sondern kann zusätzlich von attraktiven steuerlichen Vorteilen profitieren. So auch mit den Toren, Türen und Antrieben von Hörmann Schweiz. Jetzt ist die richtige Zeit, zu renovieren, damit die Abzüge vor Abschaffung des Eigenmietwerts noch geltend gemacht werden können.

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er renoviert, verleiht dem Zuhause nicht nur ein Facelifting, sondern profitiert von einem ganz neuen Lebensgefühl. Eine Renovation ist aber mehr als eine optische Auffrischung: Sie erhöht die Lebensqualität, senkt langfristig Energiekosten und trägt dazu bei, den Wert einer Immobilie zu sichern. Für Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzer bietet sich derzeit zudem ein besonderer Anreiz: Werterhaltende Renovationskosten können bis 2028 noch steuerlich geltend gemacht werden. Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts entfällt diese Möglichkeit voraussichtlich ab 2029. Wer Modernisierungsmassnahmen ohnehin plant, sollte sie jetzt in die Realität umsetzen.

Modernisierung mit grosser Wirkung Selten auf dem Radar haben Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer das Garagentor. Gerade in diesem steckt aber ein grosses Modernisierungspotenzial. Viele Tore entsprechen weder den heutigen Anforderungen an Wärmedämmung noch an Bedienungskomfort. Auch an Einbruchschutz sollte gedacht werden! Moderne Garagentore von Hörmann vereinen diese Eigenschaften professionell – besonders Sektionaltore überzeugen durch ihre platzsparende Bauweise: Sie öffnen senkrecht nach oben und schaffen dadurch zusätzlichen Freiraum in und vor der Garage. Hochwertige Dichtungen und gedämmte Elemente verbessern die Energieeffizienz, während moderne Antriebssysteme eine komfortable Steuerung per Handsender oder Smartphone ermöglichen. Dabei sind Oberflächen, Farben und Designs perfekt auf die Optik des Hauses abstimmbar und fügen sich harmonisch in jede Architektur ein. Der erste Eindruck zählt Viel Aufmerksamkeit bekommt in Häusern und Wohnungen die Eingangstür. Sie wird geschmückt, Pflanztöpfe werden davor platziert:

Klar, denn die Haustür prägt den ersten Eindruck. Sie übernimmt aber auch wichtige Funktionen in Bezug auf Sicherheit, Wärmedämmung und Schallschutz. Hörmann-Haustüren erfüllen hohe Sicherheitsstandards, und zwar bis zu den Widerstandsklassen RC3 oder RC4, und überzeugen mit ausgezeichneten Dämmwerten. Damit eignen sie sich sowohl für Neubauten als auch für energetische Sanierungen bestehender Gebäude. Unterschiedliche Farben, Motive, Verglasungen und intelligente Zutrittssysteme bieten vielfältige Möglichkeiten, den Eingangsbereich individuell zu gestalten und den Wohnkomfort zu erhöhen.

Barrierefreiheit können ausgewählte Türen sogar mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet werden.

Mehr Wohnqualität beginnt an der Zimmertür Auch im Innenbereich lässt sich mit einer Renovation viel erreichen. Zimmertüren prägen das Erscheinungsbild eines Hauses oder einer Wohnung stark. Hörmann bietet hochwertige Innentüren in absoluter Schreinerqualität. Dazu gehören besonders robuste Oberflächen, zeitloses Design sowie auch hier zahlreiche Farb- und Materialvarianten. Ob klassisch, modern oder im angesagten Loft-Stil: Die grosse Auswahl lässt keine Wünsche offen. Was viele nicht wissen: Für zusätzlichen Komfort und mehr

Weitere Informationen unter: hoermann.ch

Jetzt renovieren und profitieren Wer heute in hochwertige Türen und Tore investiert, schafft einen Mehrwert für morgen. Hörmann Schweiz weiss, worauf es dabei ankommt. Und gerade weil sich die steuerlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren verändern, lohnt es sich, geplante Renovationen in Angriff zu nehmen. Eine Investition, die sich sowohl jetzt auszahlt wie auch in Zukunft. Text Sybille Brütsch-Prévôt


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Energetische Sanierung: So gelingt nachhaltigeres Wohnen Energie sparen, den Wohnkomfort steigern und gleichzeitig den Wert Ihrer Immobilie sichern – eine energetische Sanierung bietet viele Vorteile. Doch welche Massnahmen lohnen sich? Und warum ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um aktiv zu werden? Wir geben Ihnen einen Überblick und zeigen, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen können.

Warum sich eine energetische Sanierung lohnt Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung energetisch sanieren, zahlt sich das in mehrfacher Hinsicht aus. Hier sind die wichtigsten Vorteile: • Energie- und Kosteneinsparung: Wer sein Gebäude energetisch saniert, senkt dauerhaft die Energiekosten und entlastet damit das laufende Haushaltsbudget. • Fördergelder nutzen: Bund, Kantone und Gemeinden unterstützen energetische Sanierungen mit Fördergeldern. Das hilft, die Gesamtkosten der Sanierung zu senken und die Investition schneller zu amortisieren. • Werterhalt: Eine energetische Sanierung erhält den Wert Ihrer Liegenschaft, während Objekte mit Sanierungsbedarf oft einen Bewertungsabschlag erhalten. • Mehr Wohnkomfort: Weniger Zugluft, angenehme Raumtemperaturen und ein besseres Raumklima: Eine energetische Sanierung erhöht den Komfort Ihres Zuhauses erheblich – das ganze Jahr über. So schützt eine professionelle Dämmung der Gebäudehülle nicht nur im Winter vor Kälte, sondern hält im Sommer die Hitze draussen. Und moderne Wärmepumpen können nicht bloss in der kalten Jahreszeit heizen, sondern dank einer Umkehrfunktion auch in den Sommermonaten kühlen. • Beitrag zum Klimaschutz: Last but not least – mit einer energetischen Sanierung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Ersatz einer Öl- oder Gasheizung reduziert den CO2-Ausstoss Ihres Gebäudes erheblich. Welche Massnahmen tragen zur Steigerung der Energieeffizienz bei? Eine energetische Sanierung kann verschiedene Massnahmen umfassen, die sowohl bei der Gebäudehülle als auch bei der Gebäudetechnik ansetzen. 1. Massnahmen an der Gebäudehülle: • Aussendämmung der Wände: Eine umfassende Aussendämmung ermöglicht grosse Energieeinsparungen. • Dachsanierung: Ein schlecht isoliertes Dach kann bis zu 30 % der Heizenergie entweichen lassen. Eine neue Dämmung spart Energie und hält die Hitze draussen.

«Anfang 2029 tritt der Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung in Kraft, mit der Abschaffung des Eigenmietwerts sowie der Unterhaltsund Schuldzinsabzüge.» • Kellerdämmung: Kalte Kellerdecken kühlen oft den gesamten Bodenbereich des darüberliegenden Wohnraums ab. Eine Kellerdeckendämmung kann hier Abhilfe schaffen und Energiekosten sparen. • Neue Fenster: Gut gedämmte Fenster senken den Energieverbrauch und erhöhen den Wohnkomfort. 2. Massnahmen an der Gebäudetechnik: • Moderne Heizungsanlage: Der Ersatz einer Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser, kombiniert mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach ist eine ebenso kosteneffiziente wie umweltfreundliche Lösung. • Wallbox für E-Auto: Mit einer Wallbox laden Sie Ihr Elektroauto bequem zuhause. Besonders nachhaltig wird es, wenn Sie dafür Solarstrom aus Ihrer eigenen Photovoltaikanlage nutzen. • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung: Eine solche Anlage sorgt für frische Luft, ohne dass wertvolle Wärme verloren geht. Schritt für Schritt zur erfolgreichen Sanierung Eine energetische Sanierung erfordert eine sorgfältige Planung und gezielte Umsetzung. Damit das Projekt erfolgreich wird, sollten Sie strukturiert und gut informiert vorgehen. Die Migros Bank unterstützt Sie dabei mit umfassender Beratung, einem Angebot an individuellen Finanzierungsmöglichkeiten, welches laufend ausgebaut wird, sowie einem Netzwerk an erfahrenen Partnern. 1. Bestandesaufnahme: In einem Erstgespräch mit Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater analysieren wir gemeinsam

den aktuellen Zustand Ihrer Immobilie. Wo gibt es energetische Schwachstellen? Nutzen Sie noch eine Öl- oder Gasheizung? Wo lassen sich Kosten einsparen? 2. Experten beiziehen: Im nächsten Schritt folgt eine kostenlose Impulsberatung vor Ort durch unseren Partner, ein führendes Schweizer Unternehmen aus dem Bereich Haustechnik. 3. Sanierungskonzept erstellen: Ist eine umfassende Sanierung notwendig, werden weitere Experten hinzugezogen. Dazu ist in den meisten Fällen die Erstellung eines GEAK+ Berichtes (Gebäudeenergieausweis der Kantone) sinnvoll. Eine gute Planung der Sanierung in sinnvollen Etappen und in der richtigen Reihenfolge ist entscheidend, um das beste Resultat und die bestmögliche Energieeinsparung zu erzielen. 4. Finanzierung klären: Die Kosten einer energetischen Sanierung hängen von der Grösse und dem Zustand Ihrer Immobilie sowie den geplanten Massnahmen ab. Informieren Sie sich über Finanzierungsmöglichkeiten, um die Kosten zu optimieren. Hier stehen wir Ihnen gerne zur Seite. 5. Fördergelder beantragen: Informieren Sie sich über Förderprogramme und beantragen Sie diese rechtzeitig vor Baubeginn. Oft müssen Sie sich nicht selbst darum kümmern, sondern der Projektleiter der energetischen Sanierung erledigt dies für Sie. 6. Umsetzung: Beauftragen Sie Fachleute, um die Sanierung professionell und effizient umzusetzen. Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine energetische Sanierung? Anfang 2029 tritt der Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung in Kraft, mit der Abschaffung des Eigenmietwerts sowie der

Unterhalts- und Schuldzinsabzüge. Das heisst, bis und mit 2028 können Sie noch von steuerlichen Vorteilen profitieren, indem die Kosten für energetische Sanierungen sowohl beim Bund als auch bei den Kantonen steuerlich absetzbar sind. Ab 2029 ist dies nicht mehr der Fall. Noch ein weiterer Grund spricht dafür, dass Sie energetische Sanierungen nicht zu lange aufschieben sollten: Die energetischen Anforderungen an Gebäude steigen nämlich stetig an. Ab 2030 dürfen beispielsweise nur noch erneuerbare Heizsysteme eingebaut werden, und ab 2050 sind fossile Brennstoffe im Gebäudebereich nicht mehr erlaubt. Wer frühzeitig handelt, kann nicht nur von Fördergeldern profitieren, sondern macht seine Immobilie auch zukunftssicher und wertbeständig. Text Larissa Marti, Leiterin Bereiche Wohnen & Nachhaltigkeit bei der Migros Bank Dieser Beitrag dient ausschliesslich zu Informationszwecken für Personen in der Schweiz und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der vorliegenden Informationen übernehmen. Die Migros Bank AG lehnt jegliche Haftung für allfällige Verluste oder Schäden irgendwelcher Art ab, welche im Zusammenhang mit diesen Informationen entstehen könnten. Für (individuelle) Beratung und spezifische Fragestellungen empfehlen wir, sich an eine qualifizierte Fachberaterin bzw. einen qualifizierten Fachberater oder an eine Steuerexpertin bzw. einen Steuerexperten zu wenden. Ihr Zuhause, unsere Expertise Die Migros Bank unterstützt Sie mit persönlicher Beratung und individuellen Finanzierungslösungen bei Ihren Immobilienvorhaben. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Pläne verwirklichen. Jetzt unverbindlich informieren und Beratungstermin vereinbaren:


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Immobilienmarkt

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Ist der Traum vom Eigenheim ausgeträumt? Hohe Preise, knappes Angebot und gesellschaftliche Veränderungen erschweren den Weg zum Eigenheim.

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ie Schweiz ist und bleibt wohl ein Land von Mieterinnen und Mietern. Trotz steigender Löhne und dem Wunsch nach den eigenen vier Wänden lebt die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer zur Miete. Und das nicht ganz freiwillig. Auch wer gut verdient, scheitert an den hohen Immobilienpreisen. Selbst der überdurchschnittliche Lohn von 8000 Franken reicht nicht mehr – mindestens 12 000 müssen es schon sein. Der Grund dafür ist, dass für den Kauf, vor allem in Städten, eine Hypothek von einer Million nötig ist. Diese ist knapp mit diesem Einkommen zu tragen. Zudem müssen 20 Prozent des Immobilienwertes selbst bezahlt werden. Eigentlich eine paradoxe Situation: Gerade in der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt, können sich immer weniger Menschen ein Eigenheim leisten. Bezahlbare Objekte Mangelware Doch auch wer die finanziellen Bedingungen für den Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses erfüllt, hat noch einen langen Weg vor sich. Bezahlbare Wohnobjekte sind vielerorts Mangelware. Grundsätzlich gilt: Abseits der Zentren ist es einfacher, mit einem kleineren Budget Wohneigentum zu finden. Auf dem Land ist der Kauf eines Eigenheims oft finanziell attraktiver, weil die monatlichen Wohnkosten häufig unter einer vergleichbaren Miete liegen. In den Städten zeigt sich hingegen meist das umgekehrte Bild: Dort ist Mieten oft günstiger als Kaufen. In Zürich kostet das Mieten beispielsweise rund 20 Prozent weniger als der Erwerb von Wohneigentum, während im Jura der Kauf rund 30 Prozent günstiger ist als das Mieten. Nur ist der französische Jura nicht gerade die beste Option für eine Familie in der Deutschschweiz. Zu teuer für Familien Für viele Familien verschärft sich die Wohnungssuche auch deshalb, weil ein grosser Teil der Einfamilienhäuser von der Generation Babyboomer bewohnt wird. Viele leben heute im hohen Alter allein oder zu zweit in Häusern,

Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern dadurch indirekt stark beeinflusst.

Für viele Familien verschärft sich die Wohnungssuche auch deshalb, weil ein grosser Teil der Einfamilienhäuser von der Generation Babyboomer bewohnt wird. die ursprünglich für Familien gebaut wurden. Dadurch bleibt Wohnraum gebunden, während junge Familien Mühe haben, bezahlbare Häuser oder grössere Wohnungen zu finden. Sogar der Bund hat dieses Problem erkannt und will, etwas kompliziert formuliert, eine «datengetriebene und überregionale Grundlage zur zukunftsgerichteten Transformation von Einfamilienhausquartieren» in Gang setzen. Untersucht werden sollen Bestand, Nutzung und Potenzial der Häuser – mit Fokus auf den demografischen Wandel und das Wohnen im Alter. Eine nicht ganz einfache Situation für die ältere Generation, die sich mit dem Einfamilienhaus einen Traum erfüllt habt und nun praktisch dazu gedrängt wird, ihr Haus und damit auch ihre vertraute Umgebung zu verlassen.

Einfluss der Zuwanderung Aber nicht nur die Generation Babyboomer ist schuld am knappen Wohnraum. Auch die Zuwanderung treibt den Markt an. Weil die Wirtschaft dringend Arbeitskräfte benötigt, strömen ausserordentlich viele Arbeitskräfte in die Schweiz, die das Angebot an Wohnraum – Miete und Eigentum – in extremis strapazieren. Gemäss einer Studie von Wüest Partner führt die Migration zu einer höheren Nachfrage nach Mietwohnungen. Diese hat auch Auswirkungen auf den Eigenheimmarkt. Denn obwohl Zuzüger:innen vorwiegend mieten, kaufen gut verdienende Haushalte nach einigen Jahren Wohneigentum oder auch Ferienwohnungen. Der steigende Druck auf den Mietmarkt führt zudem dazu, dass ein Teil der Bevölkerung kauft statt mietet. So wird die

Zwar dürfte sich der Anstieg der Immobilienpreise in den kommenden Quartalen verlangsamen, ein deutlicher Preisrückgang ist jedoch nicht in Sicht.

Preisanstieg verlangsamt sich Gemäss den Finanzfachleuten der Banken zeichnet sich für die nächsten Quartale trotz der nach wie vor attraktiven Finanzierungsbedingungen eine Verlangsamung der Preisanstiege bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ab. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz drohe weiter an Dynamik zu verlieren. Dadurch steige auch die Unsicherheit in Bezug auf Arbeitsplätze und Einkommen. Das dürfte sich negativ auf die Nachfrage nach Eigenheimen auswirken. Es wird deshalb von einer Abschwächung der Preisanstiege auf rund drei Prozent ausgegangen – allerdings von Region zu Region unterschiedlich. Nur fast ausgeträumt Ganz ist der Traum vom Eigenheim in der Schweiz noch nicht ausgeträumt, aber für viele rückt er in immer weitere Ferne. Der klassische Lebenslauf einer Familie – Heirat, Kinder, Eigenheim – wie er bei früheren Generationen noch aus eigener Kraft möglich war, ist wohl Vergangenheit. Hohe Immobilienpreise, strenge Finanzierungsregeln und ein knappes Angebot machen den Kauf selbst für Gutverdienende schwierig. Gleichzeitig verschärfen der demografische Wandel und die Zuwanderung den Druck auf den Wohnungsmarkt. Viele Einfamilienhäuser bleiben von älteren Menschen bewohnt, während junge Familien kaum passende Objekte finden. Wer Glück hat, kann in das Haus der Eltern ziehen oder durch eine Erbschaft die hohen Eigenmittel aufbringen. Zwar dürfte sich der Anstieg der Immobilienpreise in den kommenden Quartalen verlangsamen, ein deutlicher Preisrückgang ist jedoch nicht in Sicht. Wer Wohneigentum erwerben möchte, braucht deshalb nicht nur genügend Eigenkapital und ein hohes Einkommen, sondern auch Geduld und Kompromissbereitschaft bei Lage oder Objekt. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bleibt für viele bestehen – erreichbar ist er aber zunehmend nur noch für einen kleineren Teil der Bevölkerung. Text SMA


EI N E P U B LI K AT I O N VO N S M A R T M ED I A

Bild iStockphoto/Pauws99

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Kernsanierung oder Neubau 19

Sanieren oder neu bauen? Die schwierige Suche nach der besten Lösung Die komplexe Entscheidungsfindung zwischen CO2-Bilanz, Kosten, Denkmalschutz und planerischer Freiheit, wenn es um Sanierung oder einen Neubau geht.

W

enn ein Gebäude in die Jahre kommt, stellt sich irgendwann die Grundsatzfrage: sanieren oder durch einen Neubau ersetzen? Sanieren klingt erst einmal nach der vernünftigeren Lösung – vor allem ökologisch. Im Idealfall spart die Weiterverwendung eines bestehenden Gebäudes nicht nur Ressourcen, sondern auch viel CO2-Emissionen. Ein Neubau mag auf die Jahre hinaus gesehen wirtschaftlich attraktiver erscheinen. In der Realität fällt seine Klimabilanz jedoch häufig deutlich schlechter aus: Neue Rohstoffe müssen gewonnen, verarbeitet und verbaut werden, während alte Materialien und Bauschutt aufwendig entsorgt werden müssen. Bausubstanz entscheidend Für eine Sanierung spricht zunächst die vorhandene Bausubstanz. Wird ein Gebäude weitergenutzt, müssen weniger Bauteile ersetzt und weniger neue Materialien hergestellt werden. Auch der Charakter eines Gebäudes kann erhalten bleiben, besonders bei historischen Bauten oder in Ortskernen. Bestehendes möglichst lange sinnvoll zu nutzen, kann damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Wer sanieren will, muss sich als Besitzerin oder Besitzer eines historischen Gebäudes auf einen langen Abnützungskampf einstellen. Eigentum hin oder her: Je nach Kanton, Schutzstatus und Lage können Denkmalpflege, Bau- und Planungsbehörden mitreden – bis hin zur Frage, ob ein Gebäude umgebaut, saniert oder überhaupt abgebrochen werden darf. Allerdings heisst historisch nicht gleich geschützt. Entscheidend ist, ob ein Gebäude inventarisiert oder tatsächlich unter Schutz gestellt wurde. Rechtliche Situation prüfen Ist die rechtliche Situation mit allen staatlichen Stellen geklärt, stellt sich schnell einmal heraus, dass eine Sanierung kein Selbstläufer ist. Die Ausgangslage ist von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich. Fassaden, Fenster und Dachflächen können energetisch verbessert werden, sind aber bei geschützten Objekten oft mit besonderen

Wer sanieren will, muss sich als Besitzerin oder Besitzer eines historischen Gebäudes auf einen langen Abnützungskampf einstellen. Anforderungen verbunden. Historische Fenster etwa weisen häufig spezielle Profile und Rahmenbreiten auf. Bei Fassaden müssen Zierelemente oder andere architektonische Details berücksichtigt werden. Auch energetische Massnahmen bringen bauphysikalische Fragen mit sich und können planerisch anspruchsvoll werden. Wer mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom gewinnen will, wird oft durch historische Ortskerne abgebremst, weil sich diese zwar umweltfreundliche, aber ästhetisch nicht gerade schöne Technik nicht in die bestehende Dachlandschaft integrieren lässt. Ästhetik steht dann gemäss den zuständigen Stellen über dem Umweltschutz und der Klimaerwärmung. Von Fall zu Fall gibt es dafür aber auch gut integrierte Solaranlagen. Mehr Freiheit mit Neubau Ein Neubau bietet demgegenüber mehr planerische Freiheit. Gebäudegrundriss, Gebäudehülle und

Haustechnik können von Anfang an auf die heutigen Anforderungen abgestimmt werden. Doch auch der Neubau hat seine Kehrseite. Für Abbruch und Erstellung werden erhebliche Mengen an Ressourcen benötigt und bestehende Bauteile gehen verloren. Ein Neubau ist deshalb nicht automatisch die nachhaltigere Lösung. Welche Variante ökologisch und wirtschaftlich sinnvoller ist, lässt sich nicht allein anhand des späteren Energieverbrauchs beantworten. In der Schweiz fallen jedes Jahr rund 80 bis 90 Millionen Tonnen Abfall an. Der mit Abstand grösste Teil davon stammt aus der Bautätigkeit: Rund 84 Prozent entfallen auf Aushub- und Ausbruchmaterial sowie Rückbaumaterialien. Allein unverschmutztes Aushubmaterial macht etwa 65 Prozent des gesamten Abfallaufkommens aus, Rückbaumaterialien weitere 19 Prozent. Die Zahlen machen deutlich, welche enorme Materialmenge in Böden, Gebäuden und Infrastrukturen bewegt wird und deshalb bei der Frage «Sanieren oder neu bauen?» auch eine Rolle

Ein Gebäude, das sich mit vertretbarem Aufwand weiterentwickeln lässt, bietet gute Voraussetzungen für eine Sanierung.

spielen muss. Hinzu kommen in der Schweiz, je nach Standort, weitere Rahmenbedingungen. Nicht nur, wer sanieren will, bekommt es mit den staatlichen Abteilungen zu tun. Auch ein Neubau kann nicht einfach ohne Einschränkungen auf die grüne Wiese oder in ein Quartier gestellt werden. Ortsbildschutz und Denkmalschutz können die Möglichkeiten eines Um- oder Neubaus einschränken. Zusammenarbeit wichtig In der Praxis führt das zu einem Abwägen verschiedener Interessen. Bauherrschaften verfolgen wirtschaftliche Ziele, Fachpersonen beurteilen technische Möglichkeiten, Behörden achten auf Vorgaben und Schutzorganisationen auf den Erhalt baukultureller Werte. Die Interessen sind nicht zwingend unvereinbar. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Beteiligten zu spät miteinander sprechen. Gerade bei anspruchsvollen Sanierungen kann die frühe Zusammenarbeit entscheidend sein. Werden Ziele und Rahmenbedingungen bereits in einer frühen Projektphase geklärt, lassen sich Konflikte früher erkennen. Fachplaner:innen können unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und tragfähige Varianten entwickeln. Entscheid immer individuell Letztlich gibt es keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, ob Sanieren oder Neubauen besser ist. Ein Gebäude, das sich mit vertretbarem Aufwand weiterentwickeln lässt, bietet gute Voraussetzungen für eine Sanierung. Wo die bestehende Struktur die künftige Nutzung oder die technischen Anforderungen grundlegend behindert, kann ein Neubau die sinnvollere Lösung sein. Entscheidend ist eine frühe und gesamtheitliche Betrachtung. Die beste Lösung entsteht nicht zwingend dort, wo eine Seite ihre Position durchsetzt. Sondern dort, wo alle Beteiligten bereit sind, die Anliegen der anderen zu verstehen – und daraus eine tragfähige Lösung für das konkrete Gebäude entwickeln. Text SMA


URBAN LIVING, PUBLIREPORTAGE

REDEFINED. Das Neubauprojekt MERCURY 279 von XANIA real estate Zurich schreibt ein neues Kapitel für die Badenerstrasse.

Wer durchs Lochergut spaziert, spürt sofort, warum dieses Quartier zu den lebendigsten Ecken Zürichs zählt: Es ist laut und ruhig zugleich, bodenständig und trendig, alteingesessen und im steten Wandel. Genau in diesem Spannungsfeld wächst an der Badenerstrasse 279 ein Bauwerk heran, das diesen Charakter aufnehmen und weiterschreiben will: MERCURY 279, 11 Eigentumswohnungen mitten im Quartier. Für die Entwicklerin XANIA real estate Zurich ist das mehr, als ein neues Zuhause zu schaffen, es ist der Anspruch, Räume zu entwickeln, die zur Stadt gehören: die ihren Kontext lesen, auf ihn antworten und langfristig zur Baukultur des Quartiers beitragen. DER KOPF HINTER MERCURY 279 Für jedes Projekt von XANIA gibt es eine Person, die von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe die Verantwortung trägt. Bei MERCURY 279 ist das Borja Castillo. «Ein Gebäude, das nur seine eigene Fläche kennt, hat schon verloren», sagt er. «Erst wenn ein Haus im Dialog mit seiner Umgebung steht, wenn es dem Quartier, in dem es entsteht, auch etwas zurückgibt, hat sich die Arbeit wirklich gelohnt.» Für Castillo ist MERCURY 279 genau das: eine Lage mit langer Stadtgeschichte, an die der Ersatzneubau gekonnt anknüpft. EIN QUARTIER MIT EIGENEM PULS Kaum ein anderes Stück Zürich vereint so viele Facetten. Rund um die Badenerstrasse reihen sich unabhängige Cafés an Gemüsestände, kleine Ateliers an neu eröffnete Concept Stores. Das Grand Café Lochergut ist längst Fixpunkt für alle, die morgens einen Kaffee im Stehen trinken oder nachmittags in Ruhe ein Buch lesen wollen. Supermarkt, Apotheke und Blumenladen liegen in Gehdistanz, ebenso die nächste Tramhaltestelle. Wer hier wohnt, muss selten planen, die kurzen Wege erledigen das von allein. Mehrere Tramlinien verbinden das Lochergut zudem in wenigen Minuten mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Diese Mischung aus Nähe und Erreichbarkeit macht das Quartier für sehr unterschiedliche Lebensmodelle interessant: für Paare, die abends spontan noch ausgehen wollen, für Berufstätige, die morgens keine Zeit verlieren möchten, und für Familien, die das Stadtleben in vollen Zügen geniessen.

ARCHITEKTUR, DIE DEN ORT VERSTEHT MERCURY 279 ist mehr als ein neues Gebäude im Strassenbild, es ist eine Antwort auf seine Umgebung. Bevor die ersten Linien gezeichnet wurden, stand eine Frage im Zentrum: Wie fügt sich ein Neubau in ein gewachsenes Quartier ein? Die Antwort zeigt sich in einer Fassade aus Faserzement in warmem Hellgrau, gegliedert durch feine Lisenen, die dem Haus eine ruhige, zeitlose Präsenz verleihen. Balkone und Brüstungen aus pulverbeschichtetem Metall setzen dezente Akzente, während ein Stehfalz-Blechdach mit integrierter Photovoltaikanlage den oberen Abschluss bildet. Ein Beispiel dafür, wie zeitgemässe Architektur und nachhaltiges Bauen zusammenfinden. Zur Hofseite hin zeigt sich eine andere Seite desselben Gedankens: Ein feines, weisses Grobputz-Relief prägt hier das Bild, ruhiger und wohnlicher als zur Strasse hin. Im Innern setzt sich diese Sprache mit Eiche und Sichtbeton fort und schafft eine stimmige Verbindung zwischen aussen und innen. Dass sich die beiden Fassadenseiten so unterschiedlich und doch stimmig zueinander verhalten, ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer städtebaulichen Haltung: Zur Strasse hin selbstbewusst und zurückhaltend zugleich, ein guter Nachbar im Strassenbild. Zum Innenhof hin wohnlicher und persönlicher, ein geschützter Rückzugsort für die Bewohnerinnen und Bewohner. So entsteht ein Haus, das seinen Platz im Quartier kennt und sich harmonisch einreiht. JEDE WOHNUNG IST EINZIGARTIG Im Erdgeschoss sorgt eine Gewerbefläche für Frequenz im Quartier, darüber verteilen sich auf 5 Obergeschossen 11 Eigentumswohnungen mit 3,5 und 4,5-Zimmern. Die Wohnflächen reichen von 83 bis 132 Quadratmetern, die Preise von rund 2,25 bis 3,16 Millionen Franken. Statt eines Einheitsgrundrisses hat jede Wohnung ihren eigenen Zuschnitt erhalten, eine bewusste Entscheidung der Entwicklerin, die damit unterschiedlichen Wohnbedürfnissen gerecht werden will. Balkone und Terrassen gehören zum Standard. In den obersten Geschossen kommen grosszügige

Dachterrassen hinzu, sodass in jeder Wohnung ein Aussenraum entsteht, der sich vom städtischen Trubel abhebt, ohne den Bezug zur Stadt zu verlieren, ein Balanceakt, den viele Neubauten versprechen, aber selten konsequent umsetzen. AUSSTATTUNG MIT HANDSCHRIFT Bei der Wahl der Ausbaupartner setzte XANIA auf etablierte Namen: Sanitärapparate stammen von HUG, talsee und Dornbracht, die Küchen liefert die Rolf Schubiger Küchen AG. Eine besondere Note bringt der Lifestyle-Partner ins Projekt: SULA, das 2012 von Nadja Stäubli in Zürich gegründete Designlabel für Teppiche und Textilien. Die handgeknüpften Teppiche mit bis zu 3 Millionen Knoten pro Quadratmeter sind eigenständige Designobjekte, frei im zukünftigen Lieblingsraum platzierbar. Wer bei MERCURY 279 eine Wohnung erwirbt, erhält ein solches Stück als persönliches Willkommensgeschenk. Zu den klaren Linien und den natürlichen Materialien der Wohnungen passt ein handgefertigter Teppich besonders gut: Er bringt Wärme, Farbe und Weichheit in einen Wohnraum, der sonst von Eiche und Sichtbeton geprägt ist. Ein erster, ganz persönlicher Akzent im neuen Zuhause.

ÜBER BORJA CASTILLO Borja Castillo, MBA, MSc Arch, ist Head of Real Estate Development sowie Mitglied der Geschäftsleitung und Partner bei XANIA. Er begleitet Projekte wie MERCURY 279 von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, von der behördlichen Klärung über die Zusammenarbeit mit externen Planerinnen und Planern bis zur Vermarktung.

KONTAKT: Grundrisse, Preise und weitere Unterlagen zu MERCURY 279 sind unter mercury279.ch abrufbar. VERMARKTER: WALDE Immobilien AG, Zollikerstrasse 65, 8702 Zollikon +41 44 396 60 10, info@walde.ch

ÜBER XANIA REAL ESTATE ZURICH XANIA real estate Zurich entwickelt, vermarktet und gestaltet exklusive Wohnimmobilien in Zürich und rund um den Zürichsee – von der ersten Projektidee bis zum Interior Design der fertigen Wohnung. Das Unternehmen versteht sich als Anbieterin eines ganzheitlichen Wohnerlebnisses, das über den reinen Immobilienkauf hinausgeht. Zum Portfolio zählen neben MERCURY 279 auch Projekte wie THE TERRACES in Küsnacht, GRANDE PERMANENCE mitten in der Stadt oder CASA WHITE in Zumikon. Einblicke in weitere Projekte und den exklusiven Showroom im Herzen von Zürich gibt es unter xania.ch.

ENTWICKLER: XANIA real estate Zurich, Stockerstrasse 60, 8002 Zürich +41 44 269 92 00, info@xania.ch


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