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Fokus Bauplatz Schweiz

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Nachhaltiger Wohnraum in Zürich

mit stabilen Erträgen für Destinatäre

Seit 2005 bietet die Tellco Immobilien AG massgeschneiderte Lösungen für private und institutionelle Investorinnen und Investoren an. Für die Tellco Anlagestiftung investiert sie vorrangig in Wohnliegenschaften in Ballungszentren und deren Agglomerationen.

Mit dem Heinrich-Areal nahe dem Zürcher Viadukt setzt die Tellco Immobilien AG ein Zeichen für nachhaltigen Wohn- und Gewerbebau. Patrick Morf, Leiter Portfolio Management Immobilien, und Thomas Schweizer, CFO Tellco Immobilien AG, erläutern, wie Quartierentwicklung, Nachhaltigkeit und Rendite zusammenfinden.

Herr Schweizer, in welchen Bereichen ist die Tellco Immobilien AG tätig?

TS : Die Tellco Immobilien AG ist als Immobiliengesamtdienstleisterin tätig. Wir decken

Brandreport • Gonon System AG

sämtliche Dienstleistungen rund um Immobilien ab: Transaktionen, Entwicklung, Bau, AssetManagement, Bewirtschaftung, Vermarktung, Finanzen und Controlling. Der Hauptfokus liegt auf Wohnliegenschaften, da die Hauptkunden primär Wohnimmobilien nachfragen.

Herr Morf, welche Ziele verfolgt die Tellco Anlagestiftung mit dem Heinrich-Areal?

PM: Das Heinrich-Areal bietet die Möglichkeit, an sehr guter Lage nachhaltigen Wohnraum zu schaffen, der für die Destinatäre und deren Vorsorgegelder stabile Erträge bringt. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag für das Quartier und schaffen dringend benötigten Wohnraum in Zürich – nicht im Luxussegment, sondern zu marktüblichen Mietpreisen.

Mit dem positiven Bauentscheid hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Geplant sind 106 Wohnungen und rund 2000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Erste vorbereitende Massnahmen sollen noch in diesem Jahr starten. Ursprünglich war ein Hochhaus geplant, das aufgrund politischer Unsicherheiten zugunsten einer Regelbauweise aufgegeben wurde. Das Gebäude orientiert sich nun an den Nachbarbauten und integriert sich farblich ins Quartier. Der Mix aus Wohnen und Gewerbe soll das Areal beleben. Welchen Nutzen bringt diese Vielfalt?

PM: Das Erdgeschoss und Teile des ersten Obergeschosses sind für gewerbliche und öffentliche Nutzungen vorgesehen, während in den oberen Stockwerken 106 Wohnungen für etwa 180 Personen entstehen. Das heute geschlossene Areal wird künftig offen gestaltet und bietet einen Stadthof für die Öffentlichkeit sowie einen «wilden» grünen Innenhof für die Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig knüpfen wir an eine städtische Kultur an: Gewerbe im Erdgeschoss, Wohnungen darüber.

Welche Bedeutung hat das Projekt für zukünftige Verdichtungen in Städten?

PM: Ich glaube, es wäre genau das Ziel, dass die Stadt so weitergebaut wird. Wohnungen können dort entstehen, wo bisher keine sind, und zugleich kann mit Blick auf die Überhitzung der Städte mehr Biodiversität geschaffen werden. Wenn mehrere Areale diesen Ansatz verfolgen, kann das spürbar dazu beitragen, Städte grüner zu machen, Regenwasser besser aufzunehmen und die Überhitzung zu reduzieren.

Wer in Immobilien investiert, möchte langfristige Wertsteigerungen und Cashflow-Renditen sichern. Ist das ohne nachhaltige Lösungen noch möglich?

PM: Wir sehen bei den Pensionskassen, die bei uns investieren, dass nachhaltige Lösungen und soziale Verantwortung gewünscht sind. Auf die Bewertung hat dies aktuell jedoch noch keinen signifikanten Einfluss.

TS: Die «graue Energie» rückt stärker in den Vordergrund. Es geht darum, Bausubstanz zu erhalten und Bauteile wiederzuverwenden. Beim Heinrich-Areal stehen deshalb ReUse-Abklärungen, sorgfältige Rückbauarbeiten und die Prüfung bestehender Bauteile im Fokus, damit Materialien, wo möglich, wiederverwendet und Ressourcen

geschont werden. Zudem haben wir alle Liegenschaften im Sinne des Absenkpfads 2050 analysiert und Sanierungsmassnahmen in der Finanzplanung berücksichtigt. Beim Heinrich-Areal streben wir den ökologischen Baustandard SNBS Gold an.

Welche sozialen Aspekte sind

Ihnen beim Projekt wichtig?

PM: Das Heinrich-Areal schafft Angebote für verschiedene Altersgruppen und Lebenssituationen – von kleinen bis zu grossen Wohnungen. So fördern wir soziale Durchmischung und ein lebendiges Quartier. Mit dem grünen Innenhof entsteht zudem ein Ort, der Begegnungen ermöglicht und das soziale Miteinander stärkt.

Weitere Informationen unter: tellco.ch/immobilien

Die Tellco Immobilien AG bietet die gesamte Bandbreite an Immobiliendienstleistungen an: von der Akquisition und Entwicklung über die Realisation bis hin zum Asset-, Property- und Sales-Management. Als Gesamtimmobiliendienstleisterin betreut sie schweizweit Portfolios im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien im Wert von mehreren Milliarden Franken für Stiftungen, private Investorinnen und Investoren sowie institutionelle Anleger.

Vom Spezialisten zum Systemanbieter

Gonon ist Pionier und Spezialist für EPSDämmungen. Nun steigt das Unternehmen als Komplettanbieter für Isolationen in das Geschäftsfeld WDV-Systeme und Fussbodensysteme ein. CEO Michael Kind nimmt Stellung zur Neugründung der Gonon System AG und erläutert, warum es diese neue Marke braucht. Herr Kind, warum wagen Sie den grossen Schritt vom Spezialisten zum Komplettanbieter?

Das Marktumfeld hat uns dazu gezwungen. Bis dato lieferte Gonon Isolation lediglich eine Komponente eines Wärmedämmverbundsystems – die Dämmplatte aus EPS. Das Problem dabei: Obwohl die Dämmung das zentrale Element der Gesamtlösung darstellt, war Gonon als Zulieferer damit komplett abhängig vom Systemanbieter und kaum sichtbar. Die Gründung der Gonon System AG ist somit ein strategischer Entscheid, um selbst hochwertige Gesamtlösungen anbieten und näher am Markt agieren zu können – und mehr Präsenz zu bekommen. Was sagen Ihre bestehenden Partner –also die Systemanbieter – dazu?

Wir pflegen zu vielen Anbietern gute Beziehungen. Die meisten haben Verständnis für unsere Situation und können diesen Schritt gut nachvollziehen. Wir haben uns im Vorfeld mit unseren wichtigsten Partnern direkt abgesprochen und sie proaktiv und transparent informiert. Auch künftig werden wir sie beliefern können – und gleichzeitig faire Mitbewerber sein.

Warum braucht es Gonon System als weiteren Anbieter?

Wir geben uns nur mit dem Besten zufrieden – ener-

gieeffizient, nachhaltig und wirtschaftlich. Diesen Standard findet man heute allerdings kaum noch. Viel zu oft wird günstige Ware verbaut oder hochwertige Dämmprodukte werden mit weniger geeigneten Komponenten kombiniert. Und auch bei der Planung und der Montage gibt es Unzulänglichkeiten.

Mit Gonon System sorgen wir für Qualitätssicherung: Das ganze Dämmsystem ist aufeinander abgestimmt, so können wir den bestmöglichen Standard garantieren. Wir liefern Schweizer Qualität über das komplette System hinweg – ohne Kompromisse. Zudem bieten wir umfassende Kompetenz von der Planung bis zur Auslieferung, alles abgestimmt auf das Systemangebot. Wie können Sie sich differenzieren in einem dicht gedrängten Markt mit grossen Playern, in dem viele Produkte austauschbar scheinen?

Das grösste Problem ist ja, dass die Isolation nicht wirklich sichtbar ist, sondern gleich wieder unter dem Verputz verschwindet. Bei der Qualität gibt es aber grosse Unterschiede. Wir liefern Systeme mit hervorragenden Isolationsprodukten, die Probleme mit Innovation lösen: HiProtect, wenn es um Brandschutz geht, goOpen bei Herausforderungen mit

Feuchtigkeit und goSonic, wenn Schallschutz im Fokus steht. Topqualität ist unser Anspruch – und seit jeher fester Bestandteil der DNA von Gonon.

Verfügt Gonon System über das Know-how und die Kapazitäten für diesen Schritt? Wir haben eine fast 100-jährige Geschichte, sind wandelbar und erfinderisch. Wir sind stark in der Entwicklung neuer, innovativer Produkte, die wir inhouse erarbeiten und im eigenen Labor ausgiebig testen. In Vertrieb und Produktmanagement verfügen wir über erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten und für die Neugründung haben

wir uns mit zusätzlichem Personal verstärkt. Darüber hinaus kooperieren wir mit zuverlässigen Partnern für Gesamtlösungen und bieten auch Dienstleistungen rund um die Systeme.

Was kann Gonon System, das die anderen nicht können? Wir haben ein bewährtes System innovativ weiterentwickelt: ein WDVS, das auf dem wichtigsten Element aufbaut – der Dämmung. Alle Komponenten sind zu 100 Prozent auf eine funktionelle und dauerhafte Ideallösung abgestimmt. Wir bieten als einziger Systemanbieter das Komplettpaket aus Hersteller, Berater und Lieferant – alles kommt aus einem Guss und wird aus einer Hand geliefert.

Wen wollen Sie damit ansprechen und erreichen?

Alle, die wissen wollen, was hinter der Fassade steckt. Zum einen Entscheiderinnen und Entscheider, zum anderen das Fachpublikum im Bau – Architektinnen und Planer, Bauherrschaften, die Verarbeiter etc. –, also alle Beteiligten, die eine hohe Qualität und zukunftsgerichtete Lösungen erwarten.

Warum sollen sie sich künftig für Gonon entscheiden?

Sie bekommen ein Komplettsystem bester Qualität, die innovativsten Dämmmaterialien plus Beratung und Service direkt vom Hersteller. Und: Das komplette System wird direkt angeliefert –auf Wunsch inklusive Qualitätsbegleitung.

Weitere Informationen unter: gonon.ch

Michael Kind CEO Gonon System AG
Patrick Morf Leiter Portfolio Management Immobilien
Thomas Schweizer CFO Tellco Immobilien AG

Konstantin Architektur AG

Ihr Partner für wirtschaftliche und nachhaltige Architektur

Immobilienberatung

Potenziale erkennen und Ihre Immobilie nachhaltig entwickeln

Ob Sie bereits eine Immobilie besitzen, ein Haus kaufen möchten oder sich allgemein für das Thema interessieren – wir stehen Ihnen mit unserer Expertise zur Seite, um Ihre Fragen zu beantworten und den richtigen Weg für Ihre Immobilie zu finden.

Wir analysieren das Potenzial Ihrer Liegenschaft oder Ihres Grundstücks und prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Optionen möglich und sinnvoll sind. Ob Sanierung, Umbau, Erweiterung oder Neubau – wir zeigen Ihnen die unterschiedlichen Wege auf und informieren Sie umfassend über die notwendigen Investitionen sowie mögliche Erträge.

Mit unserer Beratung erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um die Rendite und Wirtschaftlichkeit einer Entwicklung realistisch bewerten zu können. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, die zu Ihren Zielen passen und Ihre Immobilie nachhaltig wer tsteigernd entwickeln.

Nachhaltigkeitsberatung

Optimiert bauen und langfristig Werte schaffen

Nachhaltigkeit ist der Schlüssel im zukunftsweisenden Bauwesen. Wir bieten Ihnen eine umfassende Nachhaltigkeitsberatung, sowohl auf das ökologische Bauen ausgerichtet ist, als auch auf langfristige Werterhaltung, Klima- und Ressourceneffizienz setzt.

Auf Portfolio- und Liegenschaftsebene entwickeln wir Investitions- und Massnahmenpläne, die eine ressourcenschonende und emissionsarme Bauweise fördern. Durch die Lebenszyklusanalyse sind wir in der Lage, die ökologischen Auswirkungen Ihrer Bauprojekte detailliert zu bewerten und gemeinsam mit Ihnen den besten Weg zur CO2-Neutralität im Bau und Betrieb zu finden. Unsere Beratung begleitet Sie von der Planung bis zur Umsetzung Ihrer Nachhaltigkeitsziele. Ob es sich um Bestandsliegenschaften oder Neubauten handelt, wir unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung und stehen Ihnen bei der Zer tifizierung von Schweizer Nachhaltigkeitslabels oder der Beantragung von Förderprogrammen zur Seite.

Lassen Sie uns gemeinsam an einer zukunftsfähigen und ressourcenschonenden Architektur arbeiten!

Konstantin Propp Inhaber & CEO k.propp@konstantin-architektur.com

Details zum Projekt

Der Neubau wird an der Albisstrasse in Adliswil im Gebiet «Zentrum Süd» realisiert. Das Areal, welches wegen ihrer spitz zulaufenden Form des Arealabschlusses als «Südspitze» bezeichnet wird, befindet sich in der Wohnzone mit Gewerbe und ist mit Sonderbauvorschriften für eine verdichtete Bauweise erweitert.

Das Projekt besteht aus drei Gebäuden, in denen sich sich Wohnungen in den Obergeschossen und Gewerbe im Erdgeschoss befinden. Alle Häuser sind fünfgeschossig, so entsteht eine gestalterische Einheit über die Überbauung.

info@konstantin-architektur.com +41 43 545 22 11

Konstantin Architektur AG Limmattalstrasse 124 CH-8049 Zürich

Seit über 20 Jahren entwickeln wir Immobilienprojekte für unsere Investitionsgesellschaften und erzielen dabei überdurchschnittliche Eigenkapitalrenditen. Lernen Sie jetzt unsere Anlagegefässe für private und institutionelle Investoren kennen.

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Starke Renditen

Vom Betonbau zum selbst optimierenden System

Was von aussen betrachtet eine starre Betonhülle ist, verbirgt im Innern ein intelligent vernetztes System. Smart Buildings sind längst

kein optionales Gadget mehr, sondern die Lösung für das Erfüllen von Nachhaltigkeitsrichtlinien und das Senken der Betriebskosten. Wer hier den Anschluss verpasst, riskiert unrentable Altlasten auf einem kompromisslosen Immobilienmarkt.

Früher funktionierten isolierte Gewerke wie Heizung, Lüftung und Licht nebeneinander.

Heute vereinen integrale Gesamtsysteme diese. Das Schweizer Netto-Null-Ziel bis 2050 wie auch volatile Energiepreise treiben traditionelle Betriebsmodelle an ihre Grenzen. Moderne Lebens- und Arbeitswelten mit Co-Working oder Homeoffice verlangen nach flexiblen Nutzungskonzepten. Die Konsequenz: Immobilien müssen heute als dynamische, datengetriebene Ökosysteme agieren, die sich kontinuierlich selbst optimieren.

Das Nervensystem der Immobilie Für das Erfassen der Umwelt benutzt der Mensch Sinnesorgane wie den Seh- oder Gehörsinn, moderne Gebäude benutzen die Sensorik. Sie erfasst Daten zu Raumklima, CO2-Konzentration, Helligkeit oder auch Präsenz. Durch diese präzisen Messwerte werden Ineffizienzen im System sichtbar und können optimiert werden. Beispielsweise unterstützen Präsenzsensoren unter Schreibtischen oder in Meetingräumen das FacilityManagement. Durch das Erfassen der realen Auslastung von Büroflächen kommen Reinigungsteams erst zum Einsatz, wenn Räume tatsächlich genutzt wurden. Das spart Ressourcen und optimiert die Bewirtschaftung. Die Brücke zur nahtlosen Vernetzung

Die erfassten Sensordaten sind nutzlos, solange sie an einem Ort gespeichert bleiben. Hier kommt das Internet der Dinge (IoT) ins Spiel: Es sorgt für eine kabellose und kostengünstige Vernetzung aller Komponenten über das Internet. Selbst Bestandsbauten können durch Funktechnologien wie LoRaWAN ohne grossen baulichen Aufwand digitalisiert werden. IoT ermöglicht unter anderem ein intelligentes Abfallmanagement. Sensoren in Entsorgungsbehältern grosser Gewerbeimmobilien senden ihren Füllstand autark an die Verwaltung. Abholungen erfolgen so nach Bedarf, was Logistikkosten reduziert.

Brandreport • pom+Consulting AG

Smart Buildings sind kein Luxustrend mehr, sondern der neue Standard für wirtschaftliche Überlebensfähigkeit im Immobiliensektor.

Das denkende Gehirn im Hintergrund Während Sensorik misst und IoT verbindet, trifft die Gebäudeautomation die Entscheidungen. Datenströme verarbeitet sie in Echtzeit und kann so die technische Infrastruktur vorausschauend steuern. Im Bereich der prädiktiven Verschattung sowie der Heizung und Kühlung gleicht das System aktuelle Raumdaten mit digitalen Wetterprognosen ab. An einem sonnigen, heissen Tag fährt das System die Jalousien bereits am kühlen Morgen herunter, bevor sich die Büros über den Tag aufheizen. Gebäudeautomation kann so den Energieaufwand für die spätere stromintensive Klimatisierung drastisch senken.

Sicherstellung der Rendite durch smarte Technik

Eine Investition in smarte Gebäudetechnik zahlt sich direkt in der Erfolgsrechnung aus. Dank der gewerkeübergreifenden Optimierung sinken die operativen Betriebskosten (OpEx) um 15 bis 30 Prozent. Die Kapitalrendite oder auch «Return on Investment» (ROI) wird unter anderem durch vorausschauende Wartung sichergestellt. Aufzugsmotoren oder Lüftungsräder werden durch Sensoren überwacht. Bevor ein solches Bauteil versagt und eine teure Notfallreparatur notwendig ist, meldet das System Reparaturbedarf. Gepaart mit flexiblen Raumnutzungskonzepten,

die das Leerstandsrisiko minimieren, sichern Smart Buildings die langfristige Rendite der Immobilie.

Nachhaltigkeit in Echtzeit gemessen Auf dem heutigen Schweizer Markt können Immobilien ohne smarte Infrastruktur rapide an Wert verlieren. Zurück bleiben sogenannte «Stranded Assets». Heutzutage fordern institutionelle Investierende lückenlose und transparente Nachhaltigkeitskennzahlen. Smarte Gebäude liefern die benötigten Realdaten für das ESG-Reporting (Environmental, Social, Governance) auf Knopfdruck. Das digitale System misst beispielsweise in der Praxis die CO2Emissionen und den Verbrauch pro Quadratmeter in Echtzeit. Das führt nicht nur zu einer gezielten Dekarbonisierung des Portfolios, sondern sichert auch die langfristige Bankfähigkeit der Immobilie.

Vernetzen von Bestandsbauten Smarte Gebäude entstehen nicht nur beim Neubau einer Liegenschaft. Die grösste Aufgabe der Schweiz ist die smarte Modernisierung bestehender Gebäude. Verschärfte Klimavorgaben, alternde Bausubstanzen und steigende Energiekosten machen dieses «Retrofitting» zu einer strategischen Notwendigkeit. Statt einen kostspieligen kompletten Systemaustausch vorzunehmen, ist der nachträgliche Einbau von

vernetzter Steuerungstechnik für Heizung, Licht und Sicherheit oftmals der ressourcenschonendere Schritt.

Aufgepasst bei der Cybersicherheit

Vernetzte Gebäude bieten eine grössere Angriffsfläche für IT-Risiken. Da fast alle Systeme wie Heizungen, Türsysteme oder Kameras über das IoT miteinander verbunden sind, lässt das oft eine unsichere Hintertür für Cyberkriminelle offen. Da hilft es, die smarten Komponenten stets auf dem neuesten Stand zu halten und Updates regelmässig auszuführen. Firewalls und VPN schützen zudem das Gebäudenetzwerk vor externen Zugriffen.

Fachkräftemangel

Doch wer plant, installiert und bedient diese hochkomplexen Systeme eines Smart Buildings? Die Rolle des klassischen Facility-Managements ändert sich zwangsläufig zum «Data-Management». Oftmals kämpfen Firmen mit dem Mangel an IT-affinen Mitarbeitenden, die gerade bei smarten Gebäuden gefragt sind. Durch gezielte Weiterbildungen und Schulungen kann das Personal smarte Systeme effizient bewirtschaften. Der Mensch bleibt auch bei smarten Gebäuden immer noch im Fokus.

Smarte Zukunftsplanung

Noch ist der Endzustand nicht erreicht. Dank der Weiterentwicklung der Technologie werden Sicherheitslösungen in Smart Buildings revolutionieren. Künstliche Intelligenz wird eine noch präzisere Risikobewertung einer Liegenschaft ermöglichen, indem sie vergangene Bedrohungsmuster in ihre Kalkulation miteinbezieht. Smart Buildings sind kein Luxustrend mehr, sondern der neue Standard für wirtschaftliche Überlebensfähigkeit im Immobiliensektor. Wer heute nicht investiert, verliert morgen seine Konkurrenzfähigkeit. Das Gebäude von morgen denkt mit – und zahlt sich aus.

Text SMA

Vom Immobilienmanagement zur Steuerungsplattform: Wie sich Portfoliomanagement neu erfindet

Portfolio- und Asset-Management steht vor einem grundlegenden Wandel. Steigende Anforderungen an Planung, Reporting und Benchmarking treffen auf eine wachsende Datenvielfalt und ein zunehmend komplexes Marktumfeld. Gleichzeitig reicht es nicht mehr aus, Immobilienportfolios zu verwalten. Gefordert ist eine aktive Steuerung auf Basis belastbarer Informationen, fundierter Prognosen und konsistenter Entscheidungsgrundlagen.

Komplexität ist kein Datenproblem Die Herausforderungen beginnen bei der Struktur der Portfolios selbst. Unterschiedliche Gebäudetypen, Nutzungsarten und Lebenszyklen, zahlreiche Stakeholder sowie regulatorische und ESG-bezogene Anforderungen führen zu vielfältigen Prozessen und hoher Datenheterogenität. Fehlende Standardisierung erschwert den Datenaustausch und führt häufig zu unvollständigen Entscheidungsgrundlagen.

Diese Komplexität wird zusätzlich durch externe Anforderungen verstärkt. Investoren verlangen detailliertere Reports und höhere Transparenz bei den Kennzahlen. Gleichzeitig erhöht das Zinsumfeld den Kostendruck, während längere Haltedauern von Assets ein aktives Management über den gesamten Lebenszyklus erfordern. Auch Benchmarking und Peer-Group-Vergleiche gewinnen an Bedeutung. Portfoliomanagement muss deshalb zunehmend vorausschauend statt reaktiv funktionieren.

Planung wird zum Kern des Portfoliomanagements

Damit verändert sich auch die Rolle des Portfoliomanagements. Im Mittelpunkt steht die Planung von Cashflows, Szenarioanalysen sowie Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen. Prognosen bilden die Grundlage strategischer Entscheidungen. Der Mehrwert entsteht nicht durch die Auswertung historischer Daten, sondern durch die Fähigkeit, zukünftige Entwicklungen zu planen und zu steuern.

Die dafür benötigten Informationen liegen jedoch häufig in historisch gewachsenen Systemlandschaften. Portfoliomanagement-Systeme, ERP-Lösungen, CAFM-Anwendungen, Excel-Modelle und externe Datenquellen existieren nebeneinander. Daten müssen manuell zusammengeführt werden, Medienbrüche erhöhen den Aufwand und widersprüchliche

Auswertungen erschweren die Steuerung. Die eigentliche Herausforderung ist das fehlende Gesamtbild, nicht die einzelnen Anwendungen.

Integrierte Systeme schaffen die Grundlage für Steuerung Vor diesem Hintergrund entwickelt sich das Portfoliomanagement-System zum zentralen Steuerungsinstrument. Es integriert Prozesse wie Planung, Bewertung, Akquisition und Verkauf, das ESG-Management sowie das Reporting. Gleichzeitig führt es Daten aus den Umsystemen zusammen und schafft die Grundlage für die Modellierung zukünftiger Entwicklungen. Das PFMSystem bildet damit die Steuerungslogik des Portfolios ab. Voraussetzung dafür ist eine integrierte Datenbasis. Daten können direkt in das PFM-System oder über einen Data-Hub integriert werden. Die Datenplattform übernimmt die Datenharmonisierung, unterstützt Governance-Anforderungen und ermöglicht Skalierbarkeit. Integration und Konsistenz der Daten sind dabei ausschlaggebend.

Reporting-Lösungen wie Power BI visualisieren komplexe Zusammenhänge, stellen Kennzahlen bereit, unterstützen Entscheidungsprozesse und machen die Steuerung sichtbar. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch direkt von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab.

Datenqualität schafft Vertrauen in Entscheidungen

Mit der steigenden Datenmenge nimmt die Bedeutung der Datenqualität zu. Fehlende Standards und eine höhere Fehleranfälligkeit können das Vertrauen in Reports beeinträchtigen. Verlässliche Steuerung setzt deshalb klare Governance-Strukturen, definierte Rollen und systematische Prüfmechanismen voraus.

Portfoliomanagement entwickelt sich damit von einer Verwaltungsfunktion zu einer integrierten Steuerungsdisziplin. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Organisation, PFM-System, Datenintegration und Reporting. Der Wandel führt von reaktiven Arbeitsweisen zu vorausschauender Planung und von fragmentierten Informationslandschaften zu integrierten Steuerungsmodellen.

Weitere Informationen unter pom.ch

DSanieren statt warten: Warum Eigenheime vor einem Wendepunkt stehen

ie Schweizer Wohngebäude kommen in die Jahre. Weit über die Hälfte der Immobilien ist älter als vierzig Jahre. Viele stammen aus einer Epoche, in der Energie günstig war und Dämmung kaum eine Rolle spielte. Heute zeigt sich: Die Bausubstanz vieler Wohnhäuser erfüllt die aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz, Haustechnik und Komfort nur noch bedingt. Kein Wunder, rücken Sanierungen immer stärker ins Zentrum. Für Eigentümerinnen und Eigentümer geht es dabei um zwei grundlegende Fragen: Wann lohnt sich eine Modernisierung? Und wie umfassend muss sie sein, damit sie nachhaltig wirkt?

Rund 1,5 Millionen Häuser in der Schweiz gelten als energetisch sanierungsbedürftig. Gleichzeitig liegt die jährliche Sanierungsquote noch immer bei etwa einem Prozent. Würde dieses Tempo beibehalten, dauerte es rund hundert Jahre, bis der Gebäudebestand schweizweit auf einen langfristig tragfähigen Standard modernisiert wäre. Der Hebel ist enorm, denn Gebäude verursachen rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Landes. Jede Modernisierung wirkt sich damit weit über ein einzelnes Haus hinaus aus. Energie sparen, Wohngefühl verbessern, Werte sichern In vielen Liegenschaften aus den 1960er- und 1970erJahren sind die Schwachstellen dieselben: schlechte Dämmwerte, veraltete Heizsysteme, ineffiziente Fenster. Energetische Sanierungen setzen deshalb oft an der Gebäudehülle an, etwa mit isolierten Fassaden, neuen Dächern oder dreifach verglasten Fenstern. Parallel dazu werden Heizsysteme ersetzt. Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdsonden oder hybride Lösungen gehören inzwischen zum Standardrepertoire. Der Effekt solcher Massnahmen ist deutlich spürbar. Die Gebäude verlieren weniger Wärme, die Räume werden gleichmässiger temperiert und die Betriebskosten sinken. Fachleute betonen ausserdem, dass kombinierte Sanierungen besonders wirksam sind, weil sie das gesamte thermische System eines Hauses verbessern. Doch Modernisieren heisst heute mehr als Energiesparen. Besonders Küchen und Badezimmer stehen im Zentrum, weil sie im Alltag stark beansprucht werden und funktionale Verbesserungen sofort spürbar sind. Neue Küchenkonzepte schaffen fliessende Übergänge zwischen Kochen und Wohnen und passen sich veränderten Lebensgewohnheiten an. Moderne Geräte reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch und erleichtern

Doch Modernisieren heisst heute mehr als Energiesparen. Besonders Küchen und Badezimmer stehen im Zentrum, weil sie im Alltag stark beansprucht werden und funktionale Verbesserungen sofort spürbar sind.

die Bedienung. Im Badezimmer spielt neben dem Design zunehmend die Barrierefreiheit eine Rolle. Bodenebene Duschen, grosszügige Bewegungsflächen und pflegeleichte Oberflächen erleichtern den Alltag und erhöhen die Hygiene. Und auch bei Bodenbelägen achten viele Eigentümerinnen und Eigentümer heute auf strapazierfähige und nachhaltige Materialien wie Parkett, Naturstein, Keramik oder mineralische Beschichtungen. Sie halten intensiver Nutzung stand, sind pflegeleicht und tragen zu einem angenehmen Wohnklima bei. Sanieren wird damit zu einer Investition in Gesundheit, Alltagstauglichkeit und langfristige Wohnqualität.

Schadstoffe: das unterschätzte Risiko

Altbauten bergen nicht nur energetische Schwächen, sondern nicht selten auch gesundheitliche Risiken. In vielen Gebäuden wurden bis in die 1990er-Jahre Materialien wie Asbest, PCB oder Formaldehyd verbaut. Sobald Leitungen, Böden oder Fassaden

geöffnet werden, können diese Stoffe zum Problem werden. Fachfirmen berichten, dass Schadstoffabklärungen heute häufiger Teil der Erstabklärung sind. Sie sind ein sinnvoller Schritt, der Verzögerungen verhindert und klare Kostenbilder ermöglicht.

Die Entfernung solcher Stoffe verlangt spezialisierte Unternehmen. Ihr Aufwand ist beträchtlich, doch eine fachgerechte Schadstoffsanierung erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern schafft langfristig Vertrauen, beim Wohnen wie beim späteren Verkauf.

Nachhaltige Materialien und moderne Systeme

Parallel dazu wächst das Interesse an ökologisch verträglichen Lösungen. Holzfassaden, Recyclingmaterialien, mineralische Putze und emissionsarme Innenbeschichtungen gewinnen an Beliebtheit. Viele dieser Produkte sind robuster als frühere Generationen, verbessern das Raumklima und erhöhen die Widerstandsfähigkeit eines Gebäudes.

Wer sein Haus umsichtig pflegt und modernisiert, stärkt nicht nur seine heutige Wohnsituation, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Immobilie.

Auch im Innenausbau setzen sich modulare Systeme durch, die spätere Anpassungen erleichtern und den Materialverbrauch reduzieren.

In der Haustechnik gewinnen intelligente Steuerungen an Bedeutung. Systeme, die Heizung, Lüftung und Verschattung koordinieren, helfen dabei, den Energiebedarf weiter zu senken und das Wohnen insgesamt angenehmer zu gestalten.

Warum Sanieren Planung braucht Eine Sanierung ist kein einzelner Eingriff, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche: vom Küchenbau über die Haustechnik und den Innenausbau bis hin zu Fassaden- und Schadstoffsanierungen. Fehler entstehen selten beim Handwerk selbst, sondern häufig in der Planung. Fachleute empfehlen deshalb eine ganzheitliche Gebäudeanalyse, die Hülle, Haustechnik und Nutzung gemeinsam denkt. Eine sorgfältige Planung stellt so sicher, dass Massnahmen nicht in Etappen verpuffen, sondern sinnvoll aufeinander aufbauen. Sie schafft Klarheit über Prioritäten, Kosten und zeitliche Abläufe. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer setzen deshalb auf Bauleitungsbüros oder Generalunternehmen, die Abläufe koordinieren, Qualität sichern und die verschiedenen Fachbereiche effizient zusammenführen.

Der Markt reagiert: Zustand gewinnt an Bedeutung Auf dem Immobilienmarkt zeigt sich eine klare Tendenz: Der bauliche Zustand einer Liegenschaft wird zu einem immer wichtigeren Kriterium. Kaufinteressierte achten verstärkt darauf, wie effizient ein Gebäude betrieben werden kann und welche Investitionen in den kommenden Jahren anfallen könnten. Eine gut modernisierte Liegenschaft schafft Sicherheit, reduziert laufende Kosten und lässt sich meist leichter verkaufen.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das: Wer sein Haus umsichtig pflegt und modernisiert, stärkt nicht nur seine heutige Wohnsituation, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Immobilie. In einer Zeit, in der Energiepreise, Nachhaltigkeit und Gesundheit an Bedeutung gewinnen, wird der Zustand eines Hauses zu einem zentralen Faktor für dessen Wert und Attraktivität.

Text Sarah Steiner

DCO2-Wärmepumpe für Wohnüberbauung mit 28 Wohnungen

In der Wohnüberbauung InSite in Bassersdorf versorgt eine CO2-Luft/Wasser-Wärmepumpe – unterstützt von einer IsobutanWärmepumpe – drei Gebäude mit insgesamt 28 Wohnungen zuverlässig mit Heizwärme und Warmwasser. Die Anlage zeigt, wie sich fossile Heizungen auch in grösseren Wohnanlagen effizient, nachhaltig und wirtschaftlich ersetzen lassen.

ie ersten Betriebsmonate in Bassersdorf zeigen: Diese Wärmeerzeugung hat Zukunft. Die Anlage läuft stabil und liefert zuverlässig Wärme für Heizung und Warmwasser. Das Konzept setzt vollständig auf erneuerbare Energie und natürliche Kältemittel, ist effizient und wirtschaftlich. Die Lösung zeigt, wie die Energiestrategie 2050 des Bundes im Gebäudebereich konkret umgesetzt werden kann. Gerade bei grösseren Überbauungen sind zuverlässige und wirtschaftliche Systeme gefragt, die langfristig funktionieren. Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel Herzstück der Anlage ist eine CO 2 -Wärmepumpe der CTA mit rund 120 kW Leistung, ergänzt durch eine kompakte Isobutan-Wärmepumpe. Das Zusammenspiel der beiden Wärmepumpen sorgt dafür, dass das Heizungssystem optimal arbeitet – auch bei unterschiedlichen Anforderungen im Jahresverlauf. Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie unterschiedlich hohe Lasten – etwa morgens bei erhöhtem Warmwasserbedarf oder im Winterbetrieb – flexibel abdecken kann.

Wirtschaftliches Modell für Eigentümerschaften

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ versorgen die drei Gebäude mit insgesamt 28 Eigentumswohnungen im Rahmen eines Contracting-Angebots mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Für die Eigentümerschaften bedeutet das vor allem eines: weniger Aufwand und mehr Sicherheit. Es braucht keine eigene Heizungsinvestition, die Kosten bleiben planbar und Betrieb sowie Wartung liegen in professionellen

Händen. Gleichzeitig wird der Einsatz der Anlage laufend überwacht und optimiert. So ist sichergestellt, dass Effizienz und Betriebskosten auch langfristig im optimalen Bereich bleiben.

Ideal für die Warmwasserversorgung

Gerade in Mehrfamilienhäusern ist die Warmwasserversorgung ein zentraler Faktor für Komfort und Energieverbrauch. Transkritische CO 2 -Anlagen, die sich in Industrie und Gewerbe bewährt haben, spielen auch im Wohnbau ihre Stärken aus: Sie ermöglichen hohe Wärmeabgabetemperaturen und eignen sich ideal für die Warmwasserversorgung mehrerer Gebäude. CO 2 ist weder brennbar noch explosiv und in kleinen Mengen ungiftig, erfordert aber Schutzmassnahmen, da in hoher Konzentration Erstickungsgefahr besteht. Darum steht die Wärmepumpe in einem separaten Maschinenraum, ausgerüstet mit Gassensoren und Sturmlüftung.

Gratisenergie aus der Luft

Für die Wärmeerzeugung entzieht ein Luftkühler der Umgebungsluft Wärme – eine Energiequelle, die jederzeit verfügbar ist und nichts kostet. Dadurch wird ein grosser Teil der benötigten Energie direkt aus der Umwelt gewonnen und nur ein vergleichsweise geringer Anteil stammt aus elektrischer Energie. Diese Wärme wird von der CO2-Wärmepumpe genutzt, um das Kältemittel auf über 100 °C zu erhitzen.

Statt eines Kondensators kommt ein Gaskühler zum Einsatz, der das CO 2 von 110 °C auf rund 32 °C abkühlt, ohne dass es kondensiert. Die gewonnene Wärme wird mit etwa 70 °C in einen Pufferspeicher und das Nahwärmenetz eingespeist.

Wärmeverteilung in die Gebäude

In jedem Gebäude stellen zwei 700-Liter-Heizspeicher die Wärme für Heizung und Warmwasser bereit. Frischwasserstationen erwärmen das Trinkwasser bedarfsgerecht über einen Wärmeübertrager mit bis zu 70 °C warmem Speicherwasser. Das bringt klare Vorteile: Die Energie wird so optimal genutzt und die Wasserhygiene ist gewährleistet. Im Winter versorgt derselbe Speicher auch die Heizung. Die Bodenheizungen arbeiten dabei mit einer Vorlauftemperatur von 35 °C. Isobutan-Wärmepumpe als «Joker» Damit die CO2-Wärmepumpe optimal arbeitet, braucht es eine grosse Temperaturspreizung. Die Rücklauftemperatur sollte unter 32 °C liegen. Steigt sie über 30 °C, kommt die Isobutan-Umschichtungswärmepumpe – quasi als Joker – zum Einsatz: Sie verhindert höhere Rücklauftemperaturen und hält den Einsatzbereich der CO2-Anlage unter 45 °C. Die entzogene Wärme geht dabei nicht verloren, sondern wird dem Heizungsspeicher wieder zugeführt. So bleibt die Gesamtanlage effizient. Damit eignet sich die Lösung nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht für grössere Wohnprojekte mit langfristigem Planungshorizont.

Wirtschaftlicher Betrieb CO2-Wärmepumpen arbeiten mit einem hohen Systemdruck von 80 bis 130 bar. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Verarbeitung und die eingesetzten Komponenten. Durch Optimierungen wie Ejektoren und teilüberflutete Verdampfer haben die Systemingenieure der CTA die Wärmepumpe gezielt für grössere Wohnüberbauungen weiterentwickelt.

Das Ergebnis: ein stabiler und wirtschaftlicher Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.

CTA AG ist ein inhabergeführtes Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Münsingen. Mit viel Erfahrung und einem klaren Qualitätsanspruch entwickelt und produziert das Unternehmen seit 1981 Wärmepumpen und Kältemaschinen. Damit heizt und kühlt es Gebäude mit erneuerbarer Energie. Bauherrschaften, Planer und Installateure profitieren von persönlicher Begleitung von der Planung bis zum Service. CTA setzt bewusst auf den Arbeits- und Werkplatz Schweiz und arbeitet eng mit Fachpartnern in der ganzen Schweiz zusammen – mit dem Ziel, nachhaltige und zuverlässige Gebäudetechniklösungen zu realisieren. «Produkte lassen sich vergleichen. Service, Nähe und Verantwortung nicht.»

Weitere Informationen unter: cta.ch

In jedem Gebäude stellen Heizspeicher mit zwei Mal 700 Litern die Wärme für Heizung und Warmwasser bereit.

Rendite von Natur aus

Beständigkeit und Fokus

Der 1953 gegründete FIR zeichnet sich durch seine stabile Performance und sein hochwertiges Wohnportfolio in der Westschweiz aus. Sein kontrolliertes Wachstum und seine konstante Rendite sind das Resultat eines strikten, auf die langfristige Werterhaltung ausgerichteten Managements. Dank seinem verantwortungsbewussten Ansatz ist der FIR als zuverlässiger und transparenter Akteur auf dem Schweizer Immobilienmarkt anerkannt.

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