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DEZ '19
BEST OF SWITZERLAND
Interview
JACKIE BAUER Die Vorsorgeexpertin der UBS behält nicht nur bei Nachhaltigkeitsthemen die langfristige Perspektive im Blick.
twitter.com/suissedigital facebook.com/suissedigital www.suissedigital.ch
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EDITORIAL
Innovation findet überall statt
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nde Oktober dieses Jahres besuchte der chinesische Aussenminister Wang Yi, gemeinsam mit einer Delegation hochrangiger Vertreter aus dem Bildungswesen, die Schweiz. Im Zuge dieses Besuchs tauschten sich die beiden Seiten unter anderem über das Schweizer Bildungssystem aus. Die chinesischen Bildungsvertreter zeigten sich erstaunt über die Tatsache, dass das Schweizer System ganz ohne eine politisch gesteuerte Planung auskommt und trotzdem so erfolgreich ist. Die schweizerische Antwort auf dieses Erstaunen liest sich wie ein Bauplan für das Erfolgsmodell Schweiz: Jede Bürgerin und jeder Bürger hat Zugang zu einem exzellenten Bildungs- und Berufsbildungssystem. Die Kosten für diese herausragende Bildung werden von der Öffentlichkeit getragen und sind daher für den einzelnen vernachlässigbar. Unser System fusst auf Freiheit: Alle können frei entscheiden, für welchen Studiengang oder Berufsrichtung er oder sie sich entscheidet. Es ist möglich, seine Ideen zu verfolgen, ohne dafür das Plazet des Staates einholen zu müssen. Und man kann sich
- RUEDI NOSER, ZÜRCHER STÄNDERAT
darauf verlassen, dass eine Idee nicht an der eigenen Gesinnung oder der Herkunft bemessen wird, sondern ausschliesslich an ihrem Wert. Der Erfolg der Schweizer Wirtschaft basiert auf dieser Freiheit.
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Weniger Administration
Der Online-Schalter für Unternehmen easygov.swiss
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Das Erfolgsmodell Schweiz beruht auf der individuellen Freiheit jedes einzelnen. Diese Freiheit ist es, die unser Land attraktiv macht für innovative Köpfe und Unternehmen aus aller Welt.
Jahr für Jahr lassen sie einen beachtlichen Anteil ihrer Gewinne in Forschung und Entwicklung zurückfliessen, investieren so in ihre Zukunft und in den Wohlstand der Schweiz.
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Es ist daher nichts als folgerichtig, dass die Innovation in der Schweiz dezentral in Tausenden von grösseren und kleineren Unternehmen stattfindet und nicht in zentral kontrollierten Forschungslabors oder staatlich finanzierten Start-ups. Die hiesigen Unternehmen schätzen ihre Freiheit und nutzen sie verantwortungsvoll: Jahr für Jahr lassen sie einen beachtlichen Anteil ihrer Gewinne in Forschung und Entwicklung zurückfliessen, investieren so in ihre Zukunft und in den Wohlstand der Schweiz. Damit wird deutlich: Wohlstand ist kein Zustand, sondern das Produkt von guten Ideen und Investitionen in diese Ideen. Freiheit und Verantwortung – denn Freiheit geht immer mit Verantwortung einher – sind das Fundament unseres Wohlstands und das Erfolgsgeheimnis unserer Wirtschaft. TEXT RUEDI NOSER
06 Künstliche Intelligenz 08 Blockchain 12 Interview: Jackie Bauer
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Finanzierung
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FOKUS BEST OF SWITZERLAND. PROJEKTLEITERIN: Alix Seidel COUNTRY MANAGER: Pascal Buck TEXT: Sybille Brütsch-Prévôt, Alessandro Poletti, Leslie Leuenberger, Antonia Vogler, Fatima Di Pane COVER: iStockphoto.com LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: BILANZ 01/20 DRUCK: Swissprinters
SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. +41 44 258 86 00 pascal.buck@smartmediaagency.ch
Viel Spass beim Lesen! Alix Seidel Projektleiterin
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NOBILIS ESTATE AG BRANDREPORT
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Der «Hausmeister» Die Nobilis Estate AG gehört zu den Top Immobilienfirmen der Schweiz. Der Gründer und Firmenchef David Hauptmann hat bereits früh seine Leidenschaft für Immobilien entdeckt und verkauft heute nur das, was ihm selbst auch wirklich gefällt.
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it sieben Jahren begann David Hauptmann, sich für das Dreidimensionale zu interessieren. Er schnitt für das Puppenhaus seiner Grossmutter Gemälde aus Auktionskatalogen, schmückte damit das Puppenhaus und elektrifizierte es mit selbst gebastelten Lampen. Sein Talent wurde von seinen Eltern gefördert. Mit 13 Jahren zog David Hauptmann mit seiner Familie aus Wiesbaden auf den Zürichberg. Er startete mit einer Lehre als Hochbauzeichner, begann dann ein Designstudium an der Kunsthochschule in Zürich und gründete daraufhin seine Werbeagentur, die sehr erfolgreich ist. Er verfolgte zugleich sein Netzwerk. Mit 26 Jahren kaufte er seine erste Immobilie und baute sein Immobilienportfolio langsam auf. Seit 2012 vermittelt er als Makler Liegenschaften über seine Firma Nobilis Estate AG, sowohl im Verkauf wie auch in der Vermietung.
Der «Hausmeister» David Hauptmann setzt alle Hebel in Bewegung, um die richtigen Käufer für seine Liegenschaften zu finden. Oft ist es nicht einfach, ein Schlossanwesen oder eine Villa unter Denkmalschutz zu veräussern. Neben Luxusliegenschaften finden sich auch Bauernhäuser oder schöne Terrassenwohnungen in seinem Portfolio. Nobilis Estate AG fokussiert sich besonders auf die Regionen Zug, Zürich, Luzern, Schwyz und Graubünden. Wenn David Hauptmann eine Liegenschaft einer anderen Region gefällt, nimmt er sie ebenfalls in seinem Portfolio auf. Für ihn ist es am wichtigsten, sich an die «richtigen» Käufer zu wenden. Er versucht, sich vor dem ersten Termin mit den wenigen zur Verfügung stehenden Informationen in den Interessenten einzufühlen. Anschliessend versucht er, die Liegenschaft in einem Zustand zu zeigen, wie er es sich für den möglichen Käufer vorstellt. Schon in seiner
Schulzeit ist David Hautpmann sehr akribisch vorgegangen, um an ein bestimmtes Ziel zu gelangen. Heute geht er vor jedem Besichtigungstermin durch das Objekt, lüftet, macht die Lichter an, stellt die Sonnenstoren je nach Wetter ein und wischt den Staub, wenn er solchen sieht. Er identifiziert sich mit jeder «seiner» Liegenschaften. Oft rückt er Dinge zurecht, die andere Verkäufer nicht sehen würden. David Hauptmann aber weiss, dass seine Interessenten dadurch einen besseren Eindruck gewinnen. David Hauptmann und sein Team machen ihre Kunden glücklich. Hier nur eine kleine Auswahl der Rückmeldungen: «Sie sind ein wahrer ‹Hausmeister› – Sie verkaufen Häuser meisterhaft!» «Hervorragende Leistung, Sie haben die hohen Auflagen vom Denkmalschutz zum unique selling point gemacht – wir empfehlen Sie gerne weiter!» «Sie und Ihr Team verstehen ihr Handwerk!»
Die Erfolgsstrategie Ein Jahr arbeiteten David Hauptmann und seine Agentur Hauptmann & Kompanie Werbeagentur AG an der Ausrichtung und dem Markenauftritt der Nobilis Estate AG. Der Name «Nobilis» (zu Deutsch: adlig) wurde gezielt polarisierend gewählt – so bleibt der Name gut in Erinnerung. Vielleicht ist es aber auch ein «Augenzwinkern» an seine eigene adlige Herkunft – die vornehme Familie seiner Mutter stammt aus St. Petersburg. Die intensive Vorbereitung hat sich jedenfalls bezahlt gemacht: David Hauptmann arbeitet eng mit seinem fünfköpfigen Team von Nobilis Estate und seiner Werbeagentur zusammen. Nobilis Estate AG, mit Sitz in Zug, Zürich und Fürstenau, ist im gleichen Gebäude am Zürichberg sesshaft wie seine Werbeagentur, die sich unter anderem auf Immobilienmarketing und Buchverlage spezialisiert hat. Der Kreis hat sich wieder geschlossen. Der gleiche Geschäftssitz ermöglicht ein sehr effizientes und zielgruppenorientiertes Marketing, um auf Kundenbedürfnisse schnell zu reagieren.
Das umfassende Wissen, rund um Architektur, das Bauwesen und den Immobilienmarkt zeichnet David Hauptmann aus und kommt den Kunden zugute. Nicht zuletzt da er sich in frühen Jahren schon ein eigenes Immobilienportfolio aufgebaut hat. Des Weiteren macht er die Fotos der Liegenschaften selbst und lernt mit dem eigenen Blick durch die Kamera das Gebäude, den Garten und das Umfeld besser kennen. So kann er sich schon überlegen, wie er den Kunden die Liegenschaft präsentiert.
Weltweites Netzwerk Die Nobilis Estate AG hat ein weltweites Netzwerk – rund 70 Prozent aller Liegenschaften werden an internationale Kunden verkauft und vermietet. Mit ihrer Mitgliedschaft bei «Leading Real Estate Companies of the World» vermarktet die Nobilis Estate AG ihre Liegenschaften nicht nur national, sondern auch international. Darüber hinaus wirbt die Nobilis Estate AG in den LuxusliegenschaftsMagazinen des globalen Netzwerks «Luxury Portfolio», wo sie ebenfalls Mitglied ist. David Hauptmann pflegt den regen Kontakt mit Privatbanken, den relevanten Relocatern, Vermögensverwaltern und Family Offices. Eine Herzensangelegenheit Zurzeit wird das Geld in der Schweiz lieber in Liegenschaften investiert als auf der Bank gelagert. Dennoch ist das Immobiliengewerbe auch in der Schweiz hart umkämpft. Bei Pitches verliert man manchmal und oft gewinnt man. Für David Hauptmann sind Immobilienverkäufe jedoch keine Wettkampftrophäen, sondern persönliche Herzensangelegenheiten. So entstand auch der Slogan von Nobilis Estate AG: «Liebenschaften – die Liebe zu Liegenschaften.» TEXT ALESSANDRO POLETTI FOTO ANDREA DIGLAS
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BRANDREPORT KULM HOTEL ST. MORITZ
Ein Wintertraum in St. Moritz Umwerfende Ausblicke, tief verschneite Landschaft, Luxus-Suiten, Michelin-Sterne und Gault-Millau-Punkte: Das Kulm Hotel St. Moritz kann mit Superlativen auftrumpfen. Trotz fünf Sternen und Hotellerie auf höchstem Niveau, ist das Ambiente gemütlich und grosse und kleine Gäste fühlen sich hier rundum wohl. TEXT SYBILLE BRÜTSCH-PRÉVÔT
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otel Kulm in St. Moritz an einem Herbstabend. Hotelier Johannes Badrutt sitzt mit vier englischen Feriengästen vor dem knisternden Kaminfeuer. Badrutt kommt ins Schwärmen: «Im Winter ists hier noch schöner! Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, Schnee – wie im Paradies!» Die Engländer, geprägt vom nasskalten Wetter während Englands Wintermonaten, sind skeptisch. Badrutt schlägt ihnen eine Wette vor: «Kommt im Dezember wieder her. Wenn es euch dann nicht gefällt, erstatte ich euch die Reisekosten.» Ein Handschlag besiegelt die Wette. Wie abgemacht, reisen die Engländer im Dezember an. Und verlassen das Engadin erst wieder an Ostern. 1864 soll sich diese Episode zugetragen haben, sie hat den Wintertourismus eingeläutet. St. Moritz gehört zu den schillerndsten Ferienorten der Welt, kaum jemand, der das Dorf, das zu den höchstgelegenen bewohnten Tälern Europas gehört, nicht kennt. In seinem Herzen liegt das Kulm Hotel St. Moritz, ein Fünf-Sterne-Haus, von der Hotelsuchplattform Trivago unter den besten Hotels der Schweiz in seiner Kategorie geführt. Unzählige weitere Auszeichnungen kommen ihm zuteil, seine Gastronomie schmücken zahlreiche Gault-MillauPunkte und Michelin-Sterne. Für jeden Geschmack findet sich Ausgezeichnetes: «Grand Restaurant», «The Pizzeria», «Chesa al Parc», «Bob-Restaurant», «Sunny Bar» oder
«Kulm Country Club» heissen die hauseigenen Lokale. Das Gourmetrestaurant «The K by Tim Raue» gab im Dezember 2017 sein Debüt und wurde diesen Februar mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Gäste haben die Möglichkeit, alle Restaurants des Kulm Hotel St. Moritz und des Schwesterhotels Grand Hotel Kronenhof in Pontresina im Rahmen des grössten Dine-Around-Angebots des Engadins kennenzulernen.
Stilvoll übernachten Den 164 Zimmern und Suiten des Luxuxhotels ist eines gemeinsam: Sie verströmen Eleganz, Stil und wohlige Gemütlichkeit. 40 neu gestaltete Zimmer und Suiten im historischen Gebäudeteil Mittelkulm warten auf anspruchsvolle Gäste. Der französische Stararchitekt Pierre-Yves Rochon stellte hier sein Können und Gespür
für modernes Wohnen unter Beweis. «Der Wow-Effekt beim ersten Eindruck ist entscheidend, aber das Gefühl, sich geborgen und aufgehoben zu fühlen, ist noch viel wichtiger», sagt er. Alpine Interpretation mit warmen Farbnuancen wie Taupe, Beige und Grau spiegeln die Identität des Grand-Hotels wider und lassen gekonnt moderne Aspekte ins InteriorDesign einfliessen. Die Zimmer und Suiten lassen sich auch individuell miteinander kombinieren. Ein spezielles Kennenlern-Angebot erwartet Gäste, die das Logieren in einer der Suiten ausprobieren möchten. In diesen SuitenSpecial-Arrangements sind das reichhaltige Frühstücksbuffet, GourmetDine-Around und die Benützung des Kulm-Spa inbegriffen. Der Skitransfer vom Hotel zur Corviglia-Talstation und zurück ist kostenlos und den Hotel-Skipass gibts zum Sonderpreis.
Luxus-Spa in Berge gebettet Abends dann, mit roten Wangen vom Fahrtwind und einer zart gebräunten Nase von der Engadiner Sonne, lässt es sich im Spa rundum entspannen. Auf 2000 m2 warten Bäderlandschaft, Sauna, Aqua Gym, diverse Fitnessangebote und ein Ruheraum mit Kamin auf die Gäste. Dabei immer im Blick: den St. Moritzersee und die atemberaubende Bergwelt. Kinder willkommen! Aber nicht nur Erwachsene verbringen im Kulm Hotel St. Moritz eine wunderbare Zeit. Auch für die Kinder ist bestens gesorgt. Im «Marmotta Kids‘ Club» sind kleine Gäste ab drei Jahren willkommen. Ob Pizzabacken, Schlittschuhlaufen oder Cocktailmixen – hier haben Kinder Spass und schliessen neue Freundschaften. Die Tage im Kulm Hotel St. Moritz sind unvergleichlich schön, die gesunde Bergluft, der knirschende Schnee runden das Ferienfeeling perfekt ab. Man versteht die englischen Feriengäste von Johannes Badrutt: Am liebsten würde man bis Ostern bleiben. Weitere Informationen: www.kulm.com
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AMT FÜR WIRTSCHAFT UND TOURISMUS GRAUBÜNDEN BRANDREPORT
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Exportorientierte Hightech-Unternehmen können sich in Graubünden optimal entfalten Aufgrund seiner attraktiven Rahmenbedingungen und erstklassigen Industrieflächen hat sich der Kanton Graubünden in den letzten Jahren zu einem Schweizer Hotspot für innovative Hightech-Unternehmen entwickelt.
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eltweit führende Unternehmen wie die Hamilton Gruppe, die EMS-Chemie AG, Trumpf Schweiz AG oder Oblamatik AG erobern die Weltmärkte von Graubünden aus. Verschiedene Aspekte wie das innovationsfreundliche Umfeld, die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern, die vorteilhafte Kostenstruktur sowie die hohe Lebensqualität sprechen für den Standort Graubünden. Damit sich Unternehmen aber auch ideal entfalten können, muss eine Region über die notwendigen Industrieflächen verfügen und bereit sein, diese zu erschliessen. Genau das haben wir in Graubünden gezielt getan.
Industrieflächen in Graubünden Eine zentrale Rolle spielt dabei der Industriepark Vial in Domat/Ems. Mit einer frei verfügbaren Fläche von rund 160 000 Quadratmetern gehört er zu den grössten erschlossenen Industriegebieten der Schweiz. Zentral war nebst der Umzonung in die Industriezone vor allem die Ausrichtung als Industriepark für innovations- und exportorientierte Hightech-Unternehmen mit hervorragender Infrastruktur. Um das Ganze zu beleben, schaffen wir ein attraktives Areal mit Grünflächen, das zum Arbeiten und Verweilen gleichermassen einlädt. Mit Erfolg: Das innovative US-Medtechunternehmen Hamilton hat auf dem Industriepark Vial im Jahr 2018 seinen Firmenneubau Hamilton Ems AG realisiert, hat 350 neue Arbeitsplätze geschaffen und beschäftigt inzwischen rund 1300 Mitarbeiter in Graubünden. Weitere Investitionen von Hamilton sind bereits angekündigt. Damit sind die Möglichkeiten in Graubünden noch keineswegs ausgeschöpft: Nicht nur in Domat/
verfügen Hightech-Unternehmen über ein gutes Reservoir an potenziellen Fachkräften.
Ems wird Unternehmen der notwenige Platz zur Verfügung gestellt, sondern auch an Standorten wie Cazis, Chur, Landquart und Fideris oder in San Vittore im Misox. Graubünden schafft Schritt für Schritt die Voraussetzungen, um weitere HightechUnternehmen anzusiedeln. Dabei stehen die Bedürfnisse von HightechIndustrien mit hoher Wertschöpfung wie Life Sciences, Medtech, Robotics, Automatation, Maschinenbau oder ICT im Vordergrund.
Zugang zu Fachkräften Die Fachhochschule Graubünden, welche per 1. Januar 2020 die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz wird, bietet heute schon spezifisch auf die Industrie ausgerichtete Studiengänge an.
Mit dem «Institut für Photonics und ICT» sowie den in der Schweiz einzigartigen Studiengängen «Photonics» und ab 2020 auch «Mobile Robotics» werden zukunftsträchtige technisches Gebiet von Graubünden abgedeckt. Der Bündner Grosse Rat hat im vergangenen Jahr dem Bau eines Hochschulzentrums in Chur zugestimmt, bei dem rund 125 Millionen Franken investiert werden. Die Vorlage eröffnet auch die Möglichkeit für weitere Studiengänge und zur Weiterentwicklung zu einem Hochschulcampus mit Platz für innovationsbasierte Flächen oder auch Studentenwohnungen. Da auch andere Bildungsinstitute in benachbarten Kantonen und Regionen nicht weit entfernt sind,
Attraktiver Wohn- und Lebensstandort Mit seiner unvergleichlichen Natur, dem Angebot von unzähligen Freizeitaktivitäten im einem der sonnigsten Gebiete der Schweiz, der lebendigen Kulturszene und der alpinen Genusskultur ist Graubünden ein attraktiver Wohn- und Lebensstandort, der getreu dem Motto «Work where you love to live» auch Fachkräfte aus dem In- und Ausland anzuziehen vermag. Forschung in Graubünden Mit dem CSEM in Landquart steht der Industrie im Bereich Präzisionstechnologie, Digitalisierung und Energie ein renommierter Partner für Forschung und Technologietransfer zur Verfügung. Davos hat sich Bereich Life Sciences mit renommierten Instituten wie dem «AO Research Institute», «Christine Kühne - Center for Allergy Research and Education - CK-CARE» oder dem mit der Universität Zürich assoziierten «Schweizerischen Institut für Allergie- und Asthmaforschung - SIAF», sowie im Bereich Umweltmonitoring und Risikomanagement als international führender Forschungsstandort etabliert. Heute ist Davos Veranstaltungsort für die wichtigsten medizinischen Tagungen und mit dem Aufbau des Allergiecampus wurde ein weltweit einmaliges Zentrum in diesem Bereich aufgebaut. Graubünden bietet damit ein attraktives Umfeld für die Ansiedlung von weiteren Forschungsinstituten und Hightech-Unternehmen. Weitere Informationen unter www.gr.ch/invest
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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Die Schweiz hält mit dem Silicon Valley mit Big Data, Chatbots, Siri und Alexa – Künstliche Intelligenz (KI) ist das Thema der Stunde. Die Schweiz ist im Bereich bestens ausgerüstet. Sie verfügt über weltweit renommierte Forschungsinstitute und wandelt sich zum Zentrum für KI.
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ünstliche Intelligenz fasziniert, und beängstigt zugleich. Von virtuellen Assistenten, selbstfahrenden Autos und Staubsauger-Roboter ist die Rede, genauso wie von Überwachungskultur, gefälschten Videos – so genannte Deep Fakes – und der gefährdeten Datensicherheit. Die meisten von uns haben diffuse Vorstellungen davon, was KI ist. Der grosse Unterschied zwischen herkömmlichen Systemen und Systemen mit Künstlicher Intelligenz ist, dass erstere nur wissen, was wir ihnen zeigen und letztere eigenständig dazulernen. Apps wie Google Maps, Uber oder Tinder basieren auf Künstlicher Intelligenz genauso wie die «Face ID», die wir zum Entsperren des Smartphones benutzen.
Die Schweiz, ein KI-Forschungszentrum Die Schweiz ist in Sachen KI-Forschung bestens aufgestellt, denn sie hat viel und früh in den Bereich investiert. Zu den renommierten Universitäten gehören die ETH Zürich, die EPF Lausanne und die
Universität St. Gallen. Mit den Forschungszentren IDIAP in Martigny und IDSIA in Lugano gibt es zwei Institute, die sich auf Künstliche Intelligenz und den Transfer in die Industrie spezialisieren. Gemäss einer Rangliste des «Magazins Times Higher Education» von 2018 ist die Schweiz in der KI-Forschung führend. Dabei wurde miteinbezogen, wie oft universitäre Studien zitiert werden. Weiter forschen Tech-Giganten wie Google, Microsoft und IBM von Zürich aus.
KI revolutioniert den Schweizer Medizinbereich Insbesondere im Gesundheitswesen werden mit Machine-Learning-Technologien Spitzenleistungen erzielt. Künstliche Intelligenz kann Röntgenbilder und Fotos viel schneller vergleichen und analysieren als Ärzte. Programme werden zukünftig Empfehlungen abgeben, ob ein Patient für eine Chemotherapie geeignet ist oder nicht. Zwar mag die Entscheidung über die Therapie vom Tumorbord getroffen werden, die wesentlichen Informationen liefern aber die Algorithmen.
«Wenn wir weiter solche Fortschritte bei der Diagnose machen, dann werden wir irgendwann auch die Therapie mit Maschinellem Lernen verbinden. So, dass wir tatsächlich die ganze Wertschöpfungskette des Arztes abdecken», sagt Joachim Buhmann vom Institut für Maschinelles Lernen an der ETH Zürich. Aktuell bauen er und sein Team an einem digitalen Herzmodell, das besseren Aufschluss über anatomische Veränderungen geben soll. «Der Mensch als Denkmaschine wird in hundert Jahren komplett von den Maschinen überholt sein. Das bietet uns erneut die Chance, uns als
Menschen neu kennen zu lernen», ist sich Buhmann sicher.
In der Umsetzung hinkt die Schweiz hinterher In der Forschung ist die Schweiz top. In der Umsetzung von guten KI-Produkten hadert es aber noch. Deshalb wurde im Oktober eine neue Initiative unter dem Namen «KI Moonshot Roundtable» ins Leben gerufen. Die Teilnehmer, darunter die Mindfire Stiftung und die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, wollen bereits Anfang 2020 mit dem Aufbau eines neuen Talent- und Forschungshubs beginnen. TEXT LESLIE LEUENBERGER
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Swiss Red Cross Charity Gala Clean water, sanitation and improved hygiene could save 361,000 children under five each year. The proceeds of the Swiss Red Cross Gala will enable people in need to be given access to vital water and sanitary facilities as part of the Swiss Red Cross health programmes.
Thank you for your valuable contribution to improve the lives of the most vulnerable people in this world: Bank account: Credit Suisse 80-500-4 IBAN: CH35 0483 5082 7306 1100 1 Note: “Donation Gala”
https://charity-events.redcross.ch/gala-st-moritz/ or send us a message: events@redcross.ch
Donations to the Swiss Red Cross can be deducted from your taxes.
SATURDAY, 8 FEBRUARY 2020 BADRUTT’S PALACE ST. MORITZ
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MV LEGAL PARTNERS BRANDREPORT
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Eine Gesetzesänderung, die zu Lasten der Mandanten geht
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as Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Klient muss absolut sein. Doch im Zuge der Erweiterung des Geldwäschereigesetzes droht dieses Vertrauensverhältnis empfindlich gestört zu werden. Warum das so ist, wollten wir von Dr. Marco S. Marty, Rechtsanwalt und Partner bei MV Legal Partners, erfahren. Geldwäscherei soll, wenn immer möglich, verhindert werden. Aus diesem Grund trat in der Schweiz vor 21 Jahren das Geldwäschereigesetz (GwG) in Kraft. Nun wird beim Bund eine Ausdehnung des GwG diskusstiert, die ernsthafte Konsequenzen auf eines der Grundprinzipien des Schweizer Rechtsstaates haben könnte: «Denn mit der GwG-Erweiterung droht die informelle Abschaffung des anwaltli-
chen Berufsgeheimnisses – und damit die Aushöhlung des Berufes», sagt Dr. Marco S. Marty, Rechtsanwalt und Partner bei MV Legal Partners. Was bedeutet das? Aktuell müssen sich alle Rechtsanwältinnen und -anwälte, die für ihre Kunden Vermögenswerte annehmen, aufbewahren oder verwalten, staatlich beaufsichtigen lassen. Sie gelten als «Finanzintermediäre» und sind in dieser Funktion verpflichtet, Abklärungen zu den Vermögenswerten zu treffen sowie im Verdachtsfall auf Geldwäsche die Assets zu sperren und die Behörden zu informieren. «Bisher wurde darauf geachtet, dass die rein rechtliche Beratungstätigkeit der Anwaltschaft davon nicht tangiert wurde», so Marty. Damit blieb das anwaltliche Berufsgeheimnis gewahrt. Bis jetzt.
Unklarheiten und strenge Regeln Denn neu sollen die strengen Vorschriften des GwG künftig nicht mehr nur für Finanzintermediäre gelten, sondern für alle Rechtsanwältinnen und -anwälte, sobald sie Klienten in einem (v.a. wirtschafts-)rechtlichen Kontext beraten. «Damit hat die geplante Ausdehnung nicht nur Folgen für Anwälte und Notare, sondern wird letztlich jede Person betreffen, die selber Rechtsberatung in Anspruch nehmen möchte.» Das Hauptproblem bestehe darin, dass diese neuen Gesetzesbestimmungen bereits sehr früh in der Beratung greifen würden. Hinzu kommt, dass die neue Regelung diverse Unklarheiten und Fragestellungen aufwirft: So müssten Rechtsanwälte gemäss «neuem» GwG Informationen über ihre Klienten an eine
Dr. Marco S. Marty Revisionsstelle weiterleiten, wenn Klienten eine Sitzgesellschaft in der Schweiz aufbauen möchten. Doch da es sich strenggenommen bei jeder Unternehmensgründung zu Beginn um eine Sitzgesellschaft handelt, müsste quasi jede Gründung gemeldet werden.
mvlegalpartners.ch
COTTONFIELD BRANDREPORT
Professionelle Beratung bei komplexen Vermögenskonstellationen
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iele Unternehmer sind in ihrem Geschäft sehr erfolgreich. Die Gestaltung und Verwaltung des Familienvermögens erfordern aber ganz andere Fähigkeiten – zumindest für Teilgebiete. Die Umsetzung der effektiven Strategie dauert längere Zeit und ist ein iterativer und intensiver Prozess. Dafür hat Cottonfield Family Office ein spezielles 10-PunkteProgramm entwickelt. Cottonfield Family Office begleitet und unterstützt (Unternehmer-) Familien, Topmanager und Privatpersonen als Family Office, als so genannter «Trusted Advisor». Dieser tut dies mit grossem Respekt vor dem Geschaffenen, grossem Engagement, langjähriger beruflicher Erfahrung und dem nötigen Weitblick. In ihrem Denken und Handeln ist Cottonfield unabhängig und vertritt ausschliesslich die Interessen ihrer Kunden.
In Anlehnung an die auf das Unternehmen fokussierte Eignerstrategie, welche die Kernziele und Grundwerte umfasst, hat es sich bewährt, wenn sich Familien mit komplexeren Strukturen und/oder grösseren Vermögenswerten gezielt mit deren umfassender Gestaltung, Strukturierung und Bewirtschaftung auseinandersetzen. Die Familie sollte sich aber vorab mit sich selbst, mit ihren Ideen, Plänen und Werten auseinandersetzen. Die persönliche Agenda jedes Einzelnen, dessen Fähigkeiten und Interessen, der Umgang miteinander, mit Angeheirateten und
mit der nächsten Generation, die Lösung von Konflikten – alle diese Themen bilden die Basis für eine erfolgreiche «Gesamtstrategie». Die (Unternehmer-)Familie muss sich intensiv mit ihrem Vermögen, dessen Struktur, den Cashflows und allenfalls mit dem Unternehmen als Baustein des Gesamtvermögens beschäftigen. Sie muss besprechen und vereinbaren, wie sie dieses Vermögen erhalten, vermehren und investieren will. Daneben werden die Risiko-, Ausschüttungs- und Investitionspolitik des Unternehmens festgehalten
und eine allfällige Übertragung von Firmenanteilen festgelegt.
Fazit Ein grösseres Familienvermögen ist wie ein Unternehmen selbst. Es benötigt eine klare Strategie, klare Verantwortlichkeiten und einen etablierten Führungsrhythmus mit laufender Überprüfung und Anpassung der Massnahmen. Als Family Office und Vermögensspezialist ist Cottonfield auf solche Prozesse spezialisiert und hilft gerne bei der Besprechung und Umsetzung. Dabei steht nicht die absolute Vermögensgrösse im Vordergrund, sondern die Komplexität des Vermögens und die Bedürfnisse der Familie. Weitere Informationen: www.cottonfield.ch
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BLOCKCHAIN
Staat und Privat: zusammen innovativ
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ie Aufregung war gross im Kanton Zug und in seiner Umgebung, als sich dort vor einigen Jahren zahlreiche ausländische und inländische Startups ansiedelten und sich rasch zum mittlerweile weltweit bekannten Crypto Valley formierten. Zu Unrecht wird dieses Innovationscluster oftmals mit Hype und Spekulation gleichgesetzt. Für den Wirtschaftsstandort Schweiz bietet es die einmalige Gelegenheit, um bei der Wettbewerbsfähigkeit und dem technologischem Wandel einen Quantensprung zu vollziehen. Nach einer Aufbauphase haben sich die Wogen geglättet und es treten vermehrt breit anwendbare Lösungen in den Vordergrund. Wenn sich der Staat gegenüber neuen Technologien offen zeigt, mit der Wirtschaft zusammenarbeitet
begleiten und die Thematik auf politischer Ebene voranzutreiben.
Heinz Tännler und die richtigen Rahmenbedingungen setzt, können grundlegende Fortschritte erzielt werden. Voraussetzungen dazu sind die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privaten, der Dialog zwischen den klassischen Branchen und den jungen Pionieren sowie ein vertieftes Verständnis der Technologie. Dieses Ziel verfolgt auch die Swiss Blockchain Federation mit ihrem Auftrag, die Gesetzgebung für die Blockchain-Technologie zu
Gerade der Finanzsektor spielt für die erhofften Netzwerkeffekte eine zentrale Rolle. Um das Potenzial der Distributed Ledger Technology (DLT) auszuschöpfen und international eine Vorreiterrolle einzunehmen, müssen Banken, Versicherungen sowie andere Institutionen in ein Ökosystem eingebunden sein. Laut einer Studie von Avenir Suisse liegt das Blockchain-Potenzial für die Banken vor allem in drei Bereichen: Die Schweiz kann ihren Kapitalmarkt erweitern, im Aussenhandel die Finanzierung optimieren und in der Vermögensverwaltung neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die vorliegende Beilage beleuchtet die Potenziale der Blockchain auf gelungene Art und Weise. Denn die
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* hypoclick.ch ist ein Produkt der Bank BSU Genossenschaft. Der Online-Vorteil mit einer Kostenreduktion bis 35% gilt nur bei einem verbindlichen Vertragsabschluss einer Hypothek über das Online-Tool hypoclick.ch der Bank BSU. Die Kostenreduktion bezieht sich ausschliesslich auf die Hypothekartarife der Bank BSU. Eine persönliche Beratung wird ausgeschlossen.
immer noch in den Kinderschuhen steckende Technologie hat bereits in vielen Bereichen Einzug gehalten und wird auch weiterhin für Quantensprünge und Umwälzungen sorgen. Blockchain steht dafür, neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen, Prozesse zu vereinfachen und somit die gesamte Wirtschaft anzukurbeln. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin eine anregende Lektüre. Zum Autor Der Finanzdirektor des Kantons Zug, Heinz Tännler, ist auch Präsident der Swiss Blockchain Federation, einer Public-Private-Partnership zur Förderung der institutionellen Rahmenbedingungen im Crypto Valley.
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SWISSPARTNERS GRUPPE BRANDREPORT
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«Die steigende Regulierungsdichte kann sich auch zu einer Chance entwickeln» Persönlich, unabhängig, transparent – mit diesen Qualitäten will der Finanzdienstleister swisspartners die Schweizer Kunden überzeugen. Im Gespräch mit Christian Dietsche, Leiter der Vermögensverwaltung und Ralph Schuler, Leiter Treuhand Schweiz.
Wir sind bereits am Jahresende angelangt. Aus der Sicht von swisspartners, was war 2019 für ein Jahr? Dietsche: 2019 war ein überraschend gutes Börsenjahr, besser als wir es erwartet haben. Mich freut auch, dass wir innerhalb der Geschäftseinheiten stärker zusammengewachsen sind. Es war alles in allem ein positives Jahr. Schuler: Ein Thema, welches für mich dieses Jahr im Vordergrund stand, war die wachsende Anzahl Zuzüger. Wir betreuen sehr viele Kunden, die in die Schweiz umsiedeln wollen, aktuell insbesondere Kundschaft aus England. Dies ist u.a. auf den Brexit aber auch auf steuerliche Änderungen in England zurückzuführen. So wie ich das beobachte, ist dabei nicht nur der rein steuertechnische Aspekt ausschlaggebend. Familien wollen raus aus den Grossstädten und weg vom Privatschulsystem. Ihre Kinder integrieren sie dann in der Schweiz vorwiegend in den öffentlichen Schulen.
Herr Dietsche, für Sie hat dieses Jahr eine berufliche Veränderung gebracht. Im November haben Sie die Führung der Vermögensverwaltung übernommen. Welche Schwerpunkte setzten Sie als neuer Leiter? Dietsche: Mir ist es besonders wichtig, dass wir die Kommunikation stärker gewichten – innerhalb des Unternehmens und innerhalb meines Geschäftsbereichs. Zusammenhalt, Humor, Freude an der Arbeit – das möchte ich in meiner Funktion weitergeben. Natürlich liegt mein Fokus auf dem Wachstum der Gruppe. Das bedeutet auch, dass wir uns dafür einsetzen, neue, talentierte Kundenberater für swisspartners zu gewinnen.
Mit welchen Themen wird sich swisspartners im nächsten Jahr intern befassen? Schuler: Unsere Einheit, Treuhand Schweiz, kümmert sich primär um sämtliche relevante Fragen – Steuern, Buchführung, Nachfolgeplanung, Verwaltung, Immobilien sowie Family Office Services – von Privatpersonen und deren Unternehmungen. Das ist und bleibt das Kerngeschäft unserer Unit. Hingegen merke ich, dass unsere Kunden auch zunehmend Fragen zu anderen Fachbereichen stellen, wie zum Beispiel Immobilieninvestitionen und 1e-Vorsorge-Lösungen. Da sehen wir Potenzial. Wir möchten neu dem Kunden bei Bedarf die Möglichkeit bieten, einen noch umfassenderen Service in Anspruch zu nehmen. Genau das unterscheidet uns von anderen Anbietern. Dietsche: Das ist ein wichtiger Punkt. Wir haben als Vermögensverwalter die Grösse, das verbundene Geschäft anzubieten. Indem wir als Gruppe Synergien nutzen, heben wir uns ab. Weiter ist unsere Unabhängigkeit ein riesiger Vorteil. Wir stehen unseren Kunden als Partner zur Seite. Dadurch, dass wir mit verschiedenen Banken zusammenarbeiten, sind wir in der Lage, Dienstleistungen zu vergleichen und so den Kunden die bestmöglichen Optionen anzubieten.
Sie haben Werte wie Unabhängigkeit angesprochen. Was zeichnet swisspartners weiter aus? Schuler: Wir sind lokal stark vernetzt. Das heisst, wir pflegen auch zu den Behörden gute und transparente Beziehungen. Wir stehen für einen offenen und fairen Austausch. Das dient am Ende allen involvierten Parteien.
Dietsche: Unser unternehmerisches Denken ist voll und ganz auf den Kunden ausgerichtet. Wir haben gegenüber unseren Partnern keine Verkaufsziele, sondern es geht uns darum, individuelle Lösungen zu finden. Bei uns gibt es keine reinen Manager. Auch Herr Schuler und ich pflegen einen sehr engen Kundenkontakt und helfen, die Kundenbasis auszubauen.
Ralph Schuler Leiter Treuhand Schweiz
Transparenz ist ein weiterer Wert, den wir leben. Beispielsweise in Sachen Gebühren oder möglichen Interessenkonflikten.
Blicken wir aufs kommende Jahr. swisspartners möchte den Fokus stärker auf die Schweiz richten. Was sind die Beweggründe dahinter? Dietsche: swisspartners gibt es seit über 25 Jahren. Wenn wir uns die Verteilung der Kunden anschauen, sehen wir, dass swisspartners einen grossen Anteil an ausländischen Kunden hat. Das hat sich über die Jahre so ergeben. swisspartners ist aber eigentlich prädestiniert für das Schweizer Geschäft. Es ist auch das Geschäft, das am wenigsten Risiken birgt. Schuler: Genau. Wir möchten uns, aufgrund unserer Dienstleistungspalette, lokal noch stärker ausrichten, aber auch, wie Herr Dietsche erwähnt hat, aus Risikogründen. Wir fragen auch: Mit wem haben wir es zu tun? Wie funktionieren die Struktur und die involvierten Parteien? Woher kommen die Mittel? Es ist der enge, persönliche Kontakt, auf den wir Wert legen. Das ist nur sehr schwer möglich, wenn der Kunde im entfernten Ausland lebt.
Welche Hürden werden im nächsten Jahr auf swisspartners zukommen?
Christian Dietsche Leiter Vermögensverwaltung
Dietsche: Die neuen gesetzlichen Regulierungen, FIDLEG und FINIG, werden 2020 sicher eine Herausforderung darstellen. Das heisst, wir müssen unsere Leute entsprechend schulen und uns auf diese Veränderungen einstellen. Unsere Grösse als Finanzdienstleister wird dabei wiederum von Vorteil sein. Zudem helfen uns unsere Erkenntnisse und Lehren aus der Umsetzung von MiFID II aufgrund unserer Präsenz im EU/EWR-Raum. Schuler: Diese steigende Regulierungsdichte, mit der wir es zu tun haben, kann sich auch zu einer Chance entwickeln. Ich erhoffe mir, dass dadurch Talente, die bisher in einem kleineren bzw. nicht regulierten Setup tätig sind, den Weg zu uns finden. Wir haben die entsprechende Expertise im Haus. Das macht uns als Arbeitgeber in der Finanzindustrie attraktiv. Weitere Informationen: www.swisspartners.com
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BRANDREPORT INVESCO
Wie wähle ich den richtigen ETF? Investoren sollten sich vor jeder Anlageentscheidung nicht nur überlegen, wo sie investieren möchten, sondern auch, was sie mit ihren Anlagen erreichen möchten. Wenn Sie zum Beispiel in grosse US-Unternehmen investieren möchten, sollten sie sich fragen, ob es ihnen reicht, die Rendite des Referenzindex zu erhalten, oder ob sie bereit sind durch innovative Lösungen die Wertentwicklung des Marktes zu übertreffen. TEXT NIMA POUYAN, HEAD OF SWITZERLAND & LIECHTENSTEIN ETF BEI INVESCO
N
ur mit guter Planung lassen sich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anlageprodukte abwägen, um die Lösung zu finden, mit der die Anleger ihr Ziel – nach Abzug der Kosten – am effektivsten erreichen können. Für die meisten Investoren, die das Ziel haben, die gleiche Wertentwicklung wie ein bestimmter Vergleichsindex zu erreichen, kann ein passiver Indexfonds die geeignetste Lösung sein. Im Vergleich zu anderen Anlageprodukten bieten Exchange-Traded-Funds (ETFs) mehrere potenziell attraktive Eigenschaften wie z.B. eine volle Transparenz, zumeist niedrige Kosten und die Fähigkeit, sie zu Handelszeiten jederzeit kaufen und verkaufen zu können. Bei ETFs, die Indizes wie den S&P 500, MSCI- oder STOXX-Indizes abbilden, ist wichtig, wie der Fonds seinen Index repliziert. Bei der physischen Replikation zum Beispiel kauft und hält der ETF entweder alle oder eine Auswahl der Wertpapiere im Index und passt die Gewichtung der Positionen bei jeder Änderung der Indexzusammensetzung an. Ein ETF kann einen Index auch synthetisch replizieren. In diesem
keiner Quellensteuer. Daher kann ein ETF, der Swaps verwendet, um den S&P 500 oder MSCI USA nachzubilden, die Bruttodividenden vollständig vereinnahmen. Obwohl die individuelle Besteuerung ebenfalls zu beachten ist, stellt dies einen eindeutigen Vorteil gegenüber einem ansonsten vergleichbaren, physisch replizierenden ETF dar.
Fall geht der ETF Swap-Vereinbarungen mit einer Gegenpartei (i. d. R. einer Grossbank) ein, um die Wertentwicklung des Index im Gegenzug für die Wertentwicklung eines anderen Wertpapierkorbs zu erhalten. Diese Methode sollte eine präzise, kostengünstige Indexnachbildung ermöglichen.
Ein weiterer Aspekt, den Investoren vor einer Anlageentscheidung bedenken sollten, ist die steuerliche Behandlung ihrer Anlage einschliesslich der Auswirkungen der gewählten Replikationsmethode. Beispielsweise unterliegen Swaps auf US-Aktienindizes mit einem tiefen und liquiden Terminmarkt
In jedem Fall sollten man bedenken, dass die erste Frage, die man vor einer Anlageentscheidung beantworten muss, stets die nach dem gewünschten Ergebnis sein sollte.
Eines der wachstumsstärksten Segmente des ETF-Marktes ist das verantwortungsvolle Investieren. ETFs, die ESG-Faktoren (Environmental, Social and Governance - Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) berücksichtigen, können eine gute Wahl sein, wenn jemand seine Anlagen stärker an seinen persönlichen Grundsätzen ausrichten möchte. In jedem Fall sollten man bedenken, dass die erste Frage, die man vor einer Anlageentscheidung beantworten muss, stets die nach dem gewünschten Ergebnis sein sollte. Der europäische ETF-Markt ist stark gewachsen, sowohl im Hinblick auf das verwaltete Vermögen, als auch in Bezug auf die Lösungsvielfalt. Was auch immer das Ziel ist, es wird wahrscheinlich einen ETF geben, der hilft, dieses zu erreichen. Weitere Informationen: etf.invesco.com
Swap: Austausch von Forderungen oder Verbindlichkeiten in gleicher oder fremder Währung mit dem Ziel, einen Finanzierungs- oder Zins- bzw. Renditevorteil zu erlangen. Wesentliche Risiken: Der Wert von Anlagen und die Erträge hieraus unterliegen
1
Schwankungen. Dies kann teilweise auf Wechselkursänderungen zurückzuführen sein. Es ist möglich, dass Anleger bei der Rückgabe ihrer Anteile nicht den vollen investierten Betrag zurückerhalten. Wichtige Informationen: Diese Informationen dienen lediglich zu Diskussionszwecken und richten sich ausschliesslich an Investoren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Stand der Daten: 6. September 2019, sofern nicht anders angegeben. Eine Anlageentscheidung muss auf den jeweils gültigen Verkaufsunterlagen basieren. Diese (fonds- und anteilklassenspezifischen wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), den aktuellen Verkaufsprospekt sowie den aktuellen Jahres- und Halbjahresbericht, Satzung und Treuhandurkunde) sind bei den Herausgebern dieser Information kostenlos als Druckstücke und in deutscher Sprache erhältlich. Zudem erhalten Sie diese unter etf.invesco.com. Dieses Dokument stellt keinen Anlagerat dar. Vor dem Erwerb sollten sich Anleger über (i) die rechtlichen Vorschriften in ihrem Herkunftsland oder im Land, in dem sich ihr regelmässiger Wohnsitz befindet, (ii) eventuelle Devisenkontrollen sowie (iii) eventuelle steuerliche Auswirkungen informieren. Die in diesem Material dargestellten Meinungen sind subjektive Einschätzungen des Fondsmanagements oder deren Vertreter und basieren auf aktuellen Marktbedingungen. Diese können sich jederzeit und ohne vorherige Ankündigung ändern. Es kann nicht garantiert werden, dass die angestrebten Ziele erreicht werden. Deutsche Investoren erhalten die Pflichtpublikationen in Papierform oder in elektronischer Form kostenlos vom Herausgeber dieser Information sowie von der deutschen Informationsagentur (Marcard, Stein & Co AG, Ballindamm 36, 20095 Hamburg, Deutschland). Herausgegeben durch Invesco Asset Management Deutschland GmbH, An der Welle 5, 60322 Frankfurt am Main, Deutschland und Invesco Asset Management (Schweiz) AG, Talacker 34, 8001 Zürich, Schweiz. EMEA8985/2019
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DEGUSSA BRANDREPORT
011
Gold und Silber in Schweizer Spitzenqualität Die Degussa Goldhandel AG ist seit dem Jahre 2012 in der Schweiz aktiv und hat sich seither zum grössten bankenunabhängigen Edelmetallhändler des Landes entwickelt.
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as die Vielfalt ihrer Produktpalette angeht, bietet das Unternehmen die breiteste Auswahl an Anlagebarren, international anerkannten Münzen sowie Lifestyle-Produkten und modischen Accessoires aus feinsten Edelmetallen. Darüber hinaus runden die zahlreichen Services der Degussa – wie zum Beispiel die Lagerungsmöglichkeit in Schrankfächern – das Angebot ab. Dabei lässt die Degussa eine Vielzahl ihrer beliebten Produkte ganz bewusst in der Schweiz herstellen, um so dem eigenen sehr hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden.
Anlagebarren und Münzen aus der Schweiz In ihren Ladengeschäften in Zürich und Genf sowie im eigenen OnlineShop führt die Degussa Anlagebarren aus Gold mit der höchstmöglichen Feinheit von 999,9/1000 und in verschiedenen Gewichtsgrössen von 1 Gramm bis hin zu 1 Kilogramm. Ausserdem können Barren aus Silber, Platin, Palladium, Ruthenium, Iridium und – einmalig in der Schweiz – Rhodium erworben werden. Ihre zertifizierten Gold- und Silberbarren werden ausschliesslich in der Schweiz von etablierten Raffinerien produziert. «Um die Qualität unserer Anlagebarren gewährleisten zu können, lassen wir sie von Beginn an in der Schweiz herstellen», so Andreas Hablützel, CEO der Degussa. «Dabei ist es uns wichtig, dass wir die Prägeanstalten kennen und zu ihnen über die Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut haben. So können wir absolut sicher sein, unseren Kunden nur die hochwertigsten Edelmetallprodukte ‹Made in Switzerland› anbieten zu können.» Auch die beliebteste Anlagemünze der Schweiz, die 20-Franken-Goldmünze «20er Vreneli» zählt selbstverständlich
1 Gramm Degussa Goldbarren im robusten Kunststoffgriff ist viel mehr als nur nützlicher Helfer im Alltag. Verkaufsstellen
zum Degussa Sortiment. Die Münze besitzt neben ihrem reinen Edelmetallwert auch einen gewissen Sammelwert, da sie nicht mehr produziert wird. Darüber hinaus ist die schweizerische Anlagemünze «Goldhans» exklusiv bei der Degussa erhältlich. Sie besitzt ein Gewicht von einer Unze und wird in Gold und Silber ausgegeben. Natürlich weist auch sie den höchsten Feinheitsgrad auf.
Sichere Lagerung in der Schweiz Als politisch neutrales Land gilt die Schweiz in Sachen Lagerungsmöglichkeiten seit Jahrhunderten als wichtiger Standort. Und auch in diesem Bereich bietet die Degussa landesweit das grösste Angebot ausserhalb des Bankensektors. «Für die diskrete Verwahrung von Edelmetall, Schmuckstücken oder sonstigen Wertgegenständen halten wir zahlreiche Schrankfächer nach den absolut neuesten Sicherheitsstandards an unseren Standorten bereit», erklärt Andreas Hablützel. Hierbei hat nur der Kunde oder eine bevollmächtigte Person Zugriff. Die Grösse des Fachs kann immer individuell gewählt und der Inhalt vollumfänglich versichert werden. «Goldgeschenke» Made in Switzerland Gold ist für die Degussa jedoch immer mehr als reine Vermögensanlage. «Wir erweitern unser Angebot auch im Bereich der sogenannten ‹Goldgeschenke› kontinuierlich. Dabei werden unsere Lifestyle- und Modeprodukte
ebenfalls zu einem grossen Teil direkt in der Schweiz hergestellt», erklärt Hablützel. Das gilt beispielsweise für die Geschenkbarren aus Gold mit einem Gewicht von 1 Gramm und 5 Gramm. Diese tragen verschiedene Motiv-Prägungen wie «Frohe Ostern», «Happy Birthday» oder «Zur Taufe» und gelten als Geschenkidee, die immer für Freude sorgt. Auch das Original Schweizer Taschenmesser mit einem integrierten
Zürich Bleicherweg 41 8002 Zürich +41 (0)44 403 41 10 Genf Quai du Mont-Blanc 5 1201 Genève +41 (0)22 908 14 00 Online-Shop degussa-goldhandel.ch
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012
INTERVIEW JACKIE BAUER
«Wer die langfristige Perspektive im Blick behält, kann den Moment viel mehr geniessen» Die Vorsorgeexpertin Jackie Bauer erklärt im Interview, wieso sowohl bei Nachhaltigkeitsals auch bei Vorsorgethemen die langfristige Perspektive im Blick behalten werden muss.
Jackie Bauer, was macht den Schweizer Finanzplatz so attraktiv? Ein sehr stabiles Umfeld, politisch als auch wirtschaftlich. Zudem ist der hohe Lebensstandard in der Schweiz ein Anziehungsfaktor für Talente. Das wird auch durch qualitativ hochwertige Bildungs- und Forschungsinstitutionen unterstützt. Als kleine, offene Volkswirtschaft sind wir daran gewöhnt, flexibel und anpassungsfähig sein zu müssen. Der Schweizer Finanzplatz will auch beim Thema Nachhaltigkeit eine Führungsrolle einnehmen, aber was bedeutet es überhaupt, nachhaltig zu investieren? Nachhaltiges Investieren heisst, dass wir unsere Kapitalien nutzen, um langfristig eine positive Auswirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erzielen. Dies widerspricht wohlgemerkt keineswegs dem Ziel Rendite zu erzielen. Allerdings muss «nachhaltig» nicht immer dasselbe heissen. Für die AHV beispielsweise wären viele Nachkommen nachhaltiger, für den Planeten möglichst wenige. Wieso ist nachhaltig zu investieren plötzlich so beliebt? Einerseits haben Unternehmen generell begriffen, dass Nachhaltigkeit eine sinnvolle Businessstrategie darstellt. Denn negative Ereignisse haben langfristige Auswirkungen auf Arbeitnehmende, Kunden und Investoren. Zudem ist auch das Bewusstsein in der Bevölkerung gestiegen, was wir beispielsweise an den politischen Veränderungen sehen aber auch daran, dass Nachhaltigkeit von Kunden immer mehr nachgefragt wird. Stichwort AHV – die Schweizer Gesellschaft ist im Wandel.
Welche Konsequenzen hat dies für die Vorsorge? Wir haben schon seit Langem weniger Kinder, als wir aus Vorsorgesystemsicht haben sollten und gleichzeitig leben wir länger. Die AHV macht zukünftige Leistungsversprechen von 170 Prozent des heutigen Schweizer Bruttoinlandprodukts, die schlichtweg nicht gedeckt sind – das sind implizite Staatsschulden. Irgendjemand muss letztendlich dafür aufkommen. Die Vorsorgesysteme müssen sich anpassen, auch die 2. Säule! Die logische Konsequenz wäre eine flexible und automatisierte Vorsorge: Beispielsweise ein Umwandlungssatz, der für jede Person und jede Generation ausgerechnet wird. Klar ist: Jegliche positive Zugeständnisse, die wir heute machen, sind negative Zugeständnisse für zukünftige Generation. Wieso ist es besonders für Frauen so wichtig, die persönliche Finanzplanung rechtzeitig in Angriff zu nehmen? Es besteht ein gesellschaftspolitisches Problem: Kinder sind für die Vorsorge systemrelevant – aus finanzieller Sicht jedoch Privatsache. Das Vorsorgesystem ist grundsätzlich lohnabhängig, aber durch hohe Betreuungskosten bleiben zu viele gutausgebildete Frauen zu Hause oder arbeiten in geringem Pensum. «Rechnet langfristig, nicht kurzfristig!», empfehle ich Kundinnen. Langfristig zahlt es sich aus, arbeiten zu gehen, obwohl man vielleicht durch die hohen Betreuungskosten kurzfristig nicht mehr Geld in der Tasche hat. Sind die Kinder aus dem Haus, ist es auch einfacher wieder Fuss zu fassen und höhere Vorsorgeansprüche zu erzielen. Verschlafen Schweizer/innen das Thema Vorsorge? Es ist nie zu früh, darüber nachtzudenken! Für viele wird die Frage erst
wirklich aktuell, wenn sie übers Heiraten und Kinderkriegen nachdenken. Das Thema in den Dreissigern anzupacken ist noch früh genug, da man dann noch genügend «Stellhebel» hat. Man kann beispielsweise die Säule 3a langfristig nutzen. Was Jüngere nicht verschlafen dürfen, ist in der Politik mitzubestimmen. Die Macht an der Urne liegt momentan klar bei den Babyboomern, sie gehen öfter wählen. Man muss auch nicht ständig über Altersvorsorge nachdenken, aber wer die langfristige Perspektive im Blick behält kann den Moment viel mehr geniessen. INTERVIEW JO WIDMER
Jackie Bauer ist Ökonomin und Vorsorgeexpertin. Ihre Leidenschaft für Vorsorgethemen beflügelt schon beinahe drei Jahre ihre Forschung bei UBS. Ihr Hauptfokus liegt auf der Schweiz, wo Vorsorge, vor allem angesichts der Diskussion um die Schweizer Altersvorsorgereformen, einen äusserst wichtigen Aspekt darstellt. Die gebürtige Deutsche studierte Wirtschaft in Australien sowie an der Universität Zürich. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und geniesst die Natur, bastelt aber auch an ihrem persönlichen Vorsorgemodel.
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FINNOVA AG BRANDREPORT
013
Innovationen im Ökosystem Bei der Finnova AG hat Innovation seit jeher Tradition: Denn seit 1974 entwickelt das Unternehmen Banking-Lösungen, die nicht nur mit den Ansprüchen der Branche Schritt halten – sondern in vielen Fällen die Bedürfnisse von Unternehmen und Endkunden vorwegnehmen. Das hat sich mittlerweile über die Finanzbranche hinaus herumgesprochen. Denn von den Prinzipien, welche den «Solutions for Smarter Banking» zugrunde liegen, profitieren auch Unternehmen anderer Segmente.
D
ie Art und Weise, wie Bankgeschäfte erledigt werden, hat sich verändert. Und zwar grundlegend. «Die Digitalisierung hat für den Bankingsektor völlig neue Chancen und Herausforderungen geschaffen», erklärt Hendrik Lang, CEO der Finnova AG. Als führender Softwarehersteller für die Finanzbranche ist das Unternehmen nicht nur an dieser Entwicklung beteiligt – sondern treibt sie aktiv voran. «Wir haben unsere Kunden und Partner stets in ihren Digitalisierungsbemühungen unterstützt und wollen ihnen nun den Weg in eine neue Ära des Bankings ebnen», führt Lang aus. Und zwar mit einem offenen «Ökosystem».
Die Open Plattform mit dem Innovations-Ökosystem Doch was darf man sich darunter genau vorstellen? «Die optimale Architektur in der Banken-IT ist oftmals eine Kombination aus einem effizienten, voll integrierten System, ergänzt um spezifische Drittapplikationen.» Das Kernsystem sichert dabei u.a. eine konsistente Datenhaltung, stellt reibungslose wie auch sichere Transaktionen sicher und bietet die Basis für ein einheitliches Kundenerlebnis. Durch die konsequente Öffnung des Kernsystems für Drittsysteme wird die flexible Nutzung der Banking-Software deutlich einfacher. Gleichzeitig ermöglicht dies den Banken an der Schnittstelle zu ihren Kunden Differenzierung, Effizienzsteigerungen durch SelfService-Lösungen sowie die Digitalisierung ihrer End-to-End-Prozesse. Genau dieses Prinzip kommt bei der Finnova Open Plattform zum Tragen. Diese besteht unter anderem aus einer modernen, «Container-basierten» Betriebsplattform, dem Finnova Integrationsframework für die effiziente Integration
Hendrik Lang CEO der Finnova AG der Drittapplikationen, einem Orchestrierungslayer zur Steuerung des Datenflusses zwischen den verschiedenen Applikationen/Kanälen sowie weiteren Elementen zur Gewährleistung höchster Performance. Somit kann Finnova der grössten Banking Community der Schweiz auf effiziente Weise, mit inzwischen über 80 Innovations-Partnern und FinTechs, ein sehr umfassendes Ökosystem zur Verfügung stellen – und umgekehrt dem wachsenden Ökosystem Zugang zur BankenCommunity eröffnen.
Neue Horizonte Auf dem Erreichten will man sich aber nicht ausruhen: «Neu werden wir eher von einer Banking-Community sprechen», sagt Hendrik Lang schmunzelnd. «Wir wollen unseren Kundenstamm erweitern und zu diesem Zweck nebst Banken auch Versicherungen, Vorsorgeunternehmen und externe Vermögensverwalter als Kunden gewinnen», betont der Finnova-CEO. Diese Unternehmen benötigen zunehmend gewisse Banking Funktionalitäten wie bspw. ein Portfolio-Management-System, Zahlungsverkehrs-Dienstleistungen oder Corporate Actions. Dies ermöglicht einerseits die Finnova Open Plattform, andererseits aber eine weitere Neuerung im Finnova Lösungsportfolio – die Business Solutions Plattform (BSS). Auf dieser bietet Finnova seit Neuestem ihre eigenen Produkte und Lösungen als SaaS-Lösungen sowie
zusätzlich Lösungen, basierend auf Technologien von Drittfirmen, an, wie etwa das neue Portal as a Service Offering. Die BSS bietet nicht nur den bestehenden Kunden signifikanten Mehrwert in Form von tieferen TCO, Verfügbarkeit und Flexibilität. Durch die BSS erhalten eben auch banknahe Institute, die für ihr dediziertes Geschäftsmodell lediglich einzelne Module der Finnova Kernbankenlösung benötigen, einen wirtschaftlichen Zugang zur Finnova Plattform und dem Ökosystem. So zählt neu die unabhängige Vorsorgeplattform Liberty mit Sitz in Schwyz zu den Kunden von
Finnova. Das Unternehmen hat in diesem Jahr sein bisheriges System durch die Finnova Banking Software ersetzt, die sie im neuen Sass-Modell der Finnova bezieht. «Mittels unserer Innovationen und durch die grosse Kundennähe infolge unseres Fokus auf den Markt Schweiz und Fürstentum Liechtenstein sind wir bestens positioniert, mit unserer Community die Zukunft des Bankings erfolgreich zu gestalten», fügt Hendrik Lang abschliessend an. Weitere Informationen unter www.finnova.com
FINNOVA FACTS & FIGURES
1
VON
3 SCHWEIZER BANKEN vertraut auf die Finnova Banking Software
80
PARTNER
100 %
4
STANDORTE
EIGENFINANZIERT
4
100
mit Hauptsitz in Lenzburg
PRODUKTSUITEN
5 SERVICES & SOLUTIONS
40
JAHRE
GESCHICHTE
KUNDENBANKEN
400
MITARBEITENDE
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014
BRANDREPORT STANDORTFÖRDERUNG KANTON BERN
cool – unsere Kollegen! In der Standortförderung staune ich immer wieder, dass wir uns in der Schweiz scheinbar nicht die kleinste Butter auf dem Brot der Anderen gönnen. Einseitige Interviews und tendenziöse Berichte befeuern das Motto «wir zuerst».
I
m Extremfall schalten einige Akteure ihr Gehirn lieber an der jeweiligen Gemeinde-, Kantonsoder Metropolitangrenze aus, als sich dem Versuch auszusetzen, Synergien auszuloten oder sich schlicht an guten Entwicklungen andernorts zu erfreuen. Ist es wirklich nötig, sich innerhalb der Schweiz gegenseitig Firmen abzujagen, trotz vermeintlichem Gentleman’s Agreement, es nicht zu tun? Müssen wir wirklich mehrere lokale, regionale, kantonale und eidgenössische Aussennetze unterhalten, um letztlich die gleiche Geschichte des gleichen Landes mit den gleichen Vorzügen, Stärken und Schwächen zu erzählen? Und wenn ja, was liesse sich zu einem besseren Miteinander beitragen? Ich will nicht naiv sein und glauben, dass wir untereinander nicht im Wettbewerb stehen und dass gesunder Wettbewerb nicht ein wichtiger Treiber von Fortschritt und Qualität sein kann. Ich behaupte aber, dass ausser den Direktbetroffenen niemand den Unterschied zwischen Tramelan und Trubschachen, zwischen Bauma und Buchs, oder zwischen Payerne und Prangins kennt. Und international auch nicht breit bekannt ist, ob und wenn ja, wie viele Hochschulen die Schweiz neben dem ETH-Label hat.
Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit folgenden Gedanken: 1. Relevanter als der neidische Blick auf den Nachbarkanton ist der volkswirtschaftliche Beitrag für die ganze Schweiz. Eine bedeutende neue Pharmaproduktion in Solothurn hat einen ebenso positiven Effekt auf die Schweiz wie eine Suchmaschinen-Erfolgsgeschichte in Zürich, eine Produktionsverdoppelung von Uhrwerken in Biel, oder der Ausbau
Herausforderungen zu meistern). Dadurch lässt sich die Spreu sehr rasch vom Weizen trennen und Potenzial zur Zusammenarbeit orten.
eines globalen SicherheitsfarbenFabrikanten in der Westschweiz. Sie alle tragen zum Erhalt des Wohlstands und der Innovationskraft der Schweiz bei. 2. Relevanter als die Neuen sind die Bestehenden. Standortförderung wird leider oft auf das Ansiedlungsgeschäft aus dem Ausland reduziert. Vor allem die Medien stürzen sich regelrecht auf diese Geschichten, natürlich besonders bei Misserfolgen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass ein bereits bestehender wertschöpfungsintensiver Arbeitsplatz wesentlich bedeutender ist als ein neuer. Der Innovationstätigkeit und den Ausbauvorhaben von bestehenden Unternehmen muss folglich mindestens ebenso viel Bedeutung beigemessen werden wie den Neuansiedlungen, was unmittelbare Auswirkungen auf die Allokation von Zeit und Personalressourcen hat. 3. Relevanter als die KMU-Rückrat-Diskussion ist das Bewusstsein für Hidden Champions (heimliche Sieger). Diese unternehmerisch in vierter, fünfter Generation tätigen, inhabergeführten Markt- resp. Weltmarkt führer in ihrer jeweiligen
technologischen Nische gehen hierzulande leicht vergessen, dabei sind sie die wichtigsten Innovationstreiber. Und ganz nebenbei liegt in ihnen aufgrund ihrer lokalen Verankerung die grösste Standorttreue überhaupt. Ob sie gross oder klein sind, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass die Schweiz Hidden Champions hat – zum Glück in allen Landesteilen. 4. Relevanter als Rankings sind tatsächliche eigene Stärken. Wer weiss, wie Innovationsrankings funktionieren, wird den Spitzenplatz der Schweiz darin eher auf einen statistischen Bias zurückführen als auf eine tatsächliche Wirtschaftsleistung. Auch hilft es wenig zu wissen, welchen Platz man im FreiheitsRanking oder im Nachhaltigkeitsindikator einnimmt. Zugegeben, im Unternehmensgewinnsteuer-Ranking haben wir Berner noch einige Jahre Luft nach oben. Dennoch lautet mein Vorschlag, den Blick nicht auf Rankings zu richten. Man soll als Standort bescheiden und schonungslos ehrlich sein, sowohl in Bezug auf die eigenen tatsächlichen Stärken (die hat jeder Standort) als auch auf die eigenen tatsächlichen Möglichkeiten (hier hat jeder von uns
5. Relevanter als Anschluss-NichtVerpassen-Phrasen ist ein neuer gnadenloser Realismus. Eine Reise nach Shenzhen/China genügt, um zu wissen, dass die Schweiz die industrielle Anwendung bestimmter Technologien bereits verschlafen hat. Beispielsweise trennen uns auf dem Gebiet der Gesichtserkennung in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz gut zehn Jahre Entwicklungsunterschied. Realismus heisst, diese Dinge beim Namen zu nennen. Erst dann kann man aus den dadurch gewonnenen Erkenntnissen die richtigen Schlüsse ziehen. Wer ein paar dieser Gedankenexperimente zulässt, wird einen anderen Blick auf die Schweiz und ihre Standortförderung(en) erhalten. Und dabei spannende Realitäten vorfinden mit einem schier endlosen Potenzial zur Zusammenarbeit. In allen Kantonen, in allen Gemeinden und in allen Valleys. Ich bin überzeugt, dass wir davon profitieren. Ich bin überzeugt, dass wir unsere interkantonale Zusammenarbeit stärken können, nicht nur bei der Weiterentwicklung der auf Solidarität aufgebauten (und daher funktionierenden) interkantonalen Ansiedlungs-Agenturen. Neue zaghafte Schritte in diese Richtung finden sich schon heute, beispielsweise in der Zusammenarbeit einiger Kantone bei den regionalen innovationspolitischen Initiativen und Communities. Andere Schritte können und müssen folgen. Denn eigentlich sind sie ja ganz cool – unsere Kollegen! TEXT DR. SEBASTIAN FRIESS LEITER STANDORTFÖRDERUNG KANTON BERN VORSTEHER AMT FÜR WIRTSCHAFT
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FINANZIERUNG FACHARTIKEL
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Nachhaltige Finanzierungen Staaten setzen ambitionierte Klimaziele. Investitionen in nachhaltige Projekte gewinnen an Bedeutung. Grüne Finanzierungsinstrumente im Kapital- und Kreditmarkt werden zunehmend wichtiger.
Um ‹Greenwashing› zu vermeiden und das Vertrauen in nachhaltige Finanzierungen zu festigen, ist es unabdingbar, Standards zu setzen.
Charlotte Sophie Rüegg Lenz & Staehelin Rechtsanwältin, LL.M.
D
ie Climate Bonds Initiative rechnet für die nächsten 15 Jahre mit einem Investitionsvolumen im Bereich nachhaltiger Infrastrukturen von rund USD 90 Billionen. Doch wann gilt eine Finanzierung als «grün»? In der Finanzierungspraxis haben sich die Grundsätze der International Capital Markets Association (ICMA) für den Kapitalmarkt und die Grundsätze der Loan Markets Association (LMA) für den Kreditmarkt etabliert. Danach werden Finanzierungsinstrumente als grün angesehen, wenn mit den aufgenommenen Mitteln grüne Projekte (wie etwa klimafreundliche Verkehrsmittel und Gebäude,
Vermeidung von Umweltverschmutzung etc.) finanziert oder refinanziert werden. Folgende vier Kernkriterien müssen grundsätzlich eingehalten werden:
zu Bildung etc.) zum Zweck haben. Als Sustainability Bonds werden Anleihen bezeichnet, die sowohl die Kriterien von Green Bonds wie auch von Social Bonds erfüllen.
• Verwendung der aufgenommenen Mittel für ein grünes Projekt • Prozess der Projektbewertung und -auswahl • Verwaltung und Nachverfolgung der aufgenommenen Mittel • Periodische Berichterstattung über Mittelverwendung und Projektstatus
Kredite Zusätzlich zu grünen Krediten (Green Loans) wurde mit dem Sustainability Linked Loan ein Instrument entwickelt, das dem Kreditnehmer einen Anreiz gibt, umweltfreundlicher zu wirtschaften. Dabei knüpfen gewisse Kreditkonditionen (wie etwa die Zinsmarge) teilweise an die Nachhaltigkeitsperformance des Kreditnehmers an. Kernkriterien sind hier:
Anleihen Neben den Grundsätzen für grüne Anleihen (Green Bonds) hat die ICMA Grundsätze für Social Bonds und Sustainability Bonds entwickelt. Die Kernkriterien sind dieselben, wobei Social Bonds die Finanzierung von sozialen Projekten (wie etwa Nahrungssicherheit, Zugang
• Kommunikation der Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele • Zielsetzung und Messung der Nachhaltigkeitsperformance • Berichterstattung • Überprüfung
Rating und Labeling Um «Greenwashing» zu vermeiden und das Vertrauen in nachhaltige Finanzierungen zu festigen, ist es unabdingbar, Standards zu setzen und mittels entsprechenden Labels die Investitionsinstrumente zu kennzeichnen. So hat etwa die Climate Bonds Initiative ein Zertifikat entwickelt zur Kennzeichnung von grünen Anleihen und die SIX ermöglicht auf ihrer Website eine Suche nach Green Bonds. Ratingagenturen erstellen Ratings zur Bewertung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen. Ausblick Per Ende 2019 rechnet die Climate Bonds Initiative mit einem Emissionsvolumen von USD 250 Milliarden an grünen Anleihen. Der Umfang der an der SIX gehandelten grünen Anleihen beträgt umgerechnet rund USD 14 Milliarden. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass das Volumen grüner Finanzierungen in Zukunft noch zunehmen und sich dieser Markt weiter entwickeln wird. TEXT CHARLOTTE SOPHIE RÜEGG CHARLOTTE.RUEEGG@LENZSTAEHELIN.COM
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RECHTSSYSTEM
Was zeichnet den hiesigen Justizapparat aus? Ein hochentwickeltes und korruptionsfreies Rechtssystem gehört zu den wesentlichen Grundpfeilern einer funktionierenden Gesellschaft. Das Schweizer Rechtssystem erfüllt diese Anforderungen – und weist überdies einige interessante Eigenheiten auf. Ein kleiner Einblick in die Errungenschaften des hiesigen Justizapparates.
Z
ugegeben – die Präambel, also die Einleitung der Schweizer Bundesverfassung, klingt ein bisschen theatralisch. Dort ist unter anderem zu lesen, dass sich das Schweizer Volk und die Kantone «im Namen Gottes des Allmächtigen, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung» die vorliegende Verfassung geben. Im gleichen Vorwort werden aber auch wesentliche rechtstaatliche Motive explizit aufgegriffen. So wurde die Verfassung erarbeitet «... im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken.» Und ganz wichtig: Die Bundesverfassung funktioniert unter der Prämisse «...,dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.»
sowie die Erlasse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden untergeordnet sind. Eine Besonderheit, welche die Bundesverfassung z.B. von der amerikanischen Verfassung abhebt, ist die Tatsache, dass sie nicht «in Stein gemeisselt» ist. Sie wird immer wieder verändert. Mittels Volksinitiativen können Änderungen der Verfassung oder
Wichtige Leitgedanken, festgehalten in einem wichtigen Dokument. Denn die Bundesverfassung steht auf der obersten Stufe des Schweizerischen Rechtssystems, womit ihr sämtliche Gesetze, Verordnungen ANZEIGE
«in a nutshell» – kleine feine Bücher zum Recht
Dike Verlag AG
www.dike.ch/nutshell
die Aufnahme neuer Verfassungsartikel erwirkt werden. Die aktuelle Fassung trat am 1. Januar 2000 in Kraft. Die erste stammt vom 12. September 1848 und begründete den Schweizer Bundesstaat.
Ein hochentwickeltes System Und wodurch zeichnet sich das hiesige Rechtssystem heute aus?
Um Klarheit darüber zu erlangen, sprach «Fokus Best of Switzerland» mit Juristinnen und Juristen und bat sie um ihre Meinung. Es zeigte sich: Sämtliche Befragte sind sich einig, dass das hiesige Rechtsystem hochentwickelt ist und auf weitreichender Erfahrung beruht. Dem Schweizer Gerichtsystem werden ebenfalls gute Noten ausgestellt. Zudem sei die Tatsache ganz wichtig, dass das Schweizer Justizsystem frei ist von Korruption. Denn nichts lähme eine Gesellschaft mehr, als ein korrupter Rechtsapparat. Für die hiesige Anwaltschaft sei die Arbeit in der Schweiz äusserst spannend: Denn in diesem kleinen Land müssen sich Rechtsexpertinnen und -experten regelmässig mit internationalen Rechtsfragen auf hohem Niveau auseinandersetzen. Darum müssten Juristinnen und Juristen in der Lage sein, sich internationale Rechtsquellen effektiv und effizient zu erschliessen. Das sorge für ein hohes juristisches Niveau und habe eine Anwaltschaft hervorgebracht, deren Know-how breit abgestützt ist.
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MEYERLUSTENBERGER LACHENAL LTD. BRANDREPORT
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Immer am Puls der digitalen Entwicklung Digitale Technologie durchdringt heute jeden Aspekt des gesellschaftlichen Lebens, von der Kommunikation über die Arbeit bis hin zum Einkaufen. Das wirft rechtliche Fragen auf: Wer etwa darf anfallende Daten sammeln? Zu welchem Zweck dürfen diese verwendet werden? Und wofür nicht? Diese und weitere Fragen zu beantworten, gehört zu den Aufgaben von Lukas Bühlmann, Jurist und Partner bei Meyerlustenberger Lachenal.
Lukas Bühlmann, Sie leiten bei der Kanzlei Meyerlustenberger Lachenal die Praxisgruppe «Digital, Data Privacy & E-Commerce». Welche Themen beschäftigen Sie in diesen Feldern aktuell? Die Bandbreite und Vielfalt an Themen ist riesig. Dies, weil digitale Technologie die Art und Weise verändert, wie wir arbeiten, miteinander kommunizieren, Medien konsumieren, einkaufen oder andere alltägliche Dinge erledigen. Und das mit hohem Tempo. Dementsprechend müssen wir uns ebenso schnell mit neuen rechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Die DSGVO (DatenschutzGrundverordnung der EU) und ihre Auswirkungen auf Europa sowie die Schweiz ist sicherlich noch immer ein prominentes Thema für uns. Es hängen auch zahlreiche Folgefragen daran: Wie muss der Umgang mit gesammelten Daten aussehen? Wie lassen sich diese schützen und kommerziell nutzen? Und wie kann man in Zeiten der Digitalisierung beispielsweise die eigene Marke effektiv vor Plagiaten schützen? Das sind nur drei Beispiele aus einem riesigen Fundus an Fragen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind. Ein regelmässiger Berührungspunkt, den viele Menschen mit der Digitalisierung haben, ist das Online-Shopping. Welche Fragestellungen gibt es da? Aus rechtlicher Sicht beschäftigen wir uns immer mehr mit dem internationalen E-Commerce. Zum Beispiel wollen unsere ausländischen Mandanten wissen, was sie alles in der Schweiz verkaufen dürfen und was eben nicht. Auch die Produktpiraterie spielt in diesem Feld eine wichtige Rolle: Um die Rechte
Jahren sehr mächtig geworden. Da stellt sich auch für Unternehmen unter anderem die Frage, wie man solche Konzerne und ihre Handlungen aus wettbewerbs-kartellrechtlicher Sicht bewerten muss. Lukas Bühlmann Meyerlustenberger Lachenal AG Rechtsanwalt, LL.M. unserer Kunden zu schützen, beschäftigen wir bei Meyerlustenberger Lachenal eines der grössten IPTeams der Schweiz. Und natürlich haben wir im Zusammenhang mit E-Commerce auch viel mit Datenschutz oder neuen Technologien wie der Blockchain zu tun.
Aber diese Technologie kommt doch vor allem im Finanzsektor zum Tragen? Dort gelangt sie heute wegen der Kryptowährungen bislang hauptsächlich zur Anwendung. Doch ihr potenzielles Einsatzgebiet ist viel grösser – künftig wird die Blockchain auch dazu verwendet werden, die Nachverfolgbarkeit von Handelsund Konsumgütern sicherzustellen. Das Internet der Dinge ist ein weiteres «Trend-Thema». Es ist mehr als das, denn das Internet der Dinge durchdringt immer mehr Lebensbereiche – von der Medizin über den Tourismus bis hin zum öffentlichen Verkehr. Dementsprechend beraten wir etwa viele ÖV-Dienstleister und Tourismusfirmen. Hier steht meist die Frage im Zentrum, was mit anfallenden Nutzer- und Kundendaten geschieht. Doch der Wirkungsradius des Themas reicht noch viel weiter: Denn durch die Digitalisierung verschiebt sich auch die «Marktmacht». Google zum Beispiel ist in den vergangenen
Da die digitale Technologie auf so viele Bereiche Einfluss nimmt, kommen Sie mit allen Rechtsgebieten in Kontakt. Das kann Ihr Team alleine aber kaum abdecken, oder? Das ist korrekt, wir können unmöglich in allen Bereichen Experten sein. Das müssen wir auch nicht, denn mein Team, welches spezialisiert ist auf die rechtlichen Aspekte des «Digitalen», fungiert auch als «Bindeglied» zwischen unseren anderen Fachgruppen. Wenn also unser Real-Estate-Team oder unsere Finance-Equipe mit einer Fragestellung konfrontiert wird, die in unseren Wirkungsbereich fällt, können wir schnell unser Know-how bündeln und für unser Kunden effektiv nutzen. Mein Team ist sozusagen ein internes Kompetenzzentrum für alle digitalen Themen. Jetzt haben wir viel darüber gesprochen, wie die Digitalisierung die Branchen Ihrer Kunden umkrempelt. Doch wie sieht das in Ihrem eigenen Fachbereich aus? Natürlich bleibt auch der juristische Sektor nicht von der digitalen Transformation unberührt. Wir entwickeln selber digitale «Legal Solutions», um unserem Betrieb sowie unseren Klienten die Vorteile der Digitalisierung zu erschliessen. Meyerlustenberger Lachenal nimmt hier eine Vorreiter-Rolle ein: Schon 2017 setzten wir automatisierte «Vertragsgeneratoren» ein. Dabei handelt es sich um Programme, die Kundinnen und Kunden durch
einen digitalen Fragebogen führen und so vollautomatisch komplexe, individualisierte Rechtsdokumente erstellen. Wir waren die erste Schweizer Kanzlei, die das breit umsetzte. Mittlerweile ist das Prinzip weitverbreitet.
Die technische Entwicklung verläuft rasend schnell. Und das Recht «hinkt» immer ein bisschen hinterher. Wird diese ständige «Aufholjagd» nicht ermüdend? Keineswegs, denn das liegt in der Natur der Sache: Neue Ideen und Innovationen stehen immer am Anfang, während sich ein gesellschaftlicher Konsens dazu erst bilden muss – ebenso wie die Rechtsprechung. Ich finde das äusserst spannend und ich erachte es als eine tolle Aufgabe, immer am Puls der Entwicklung sein zu dürfen.
Über Meyerlustenberger Lachenal Ltd. (MLL) MLL gehört zu den führenden internationalen Rechtskanzleien der Schweiz. Das versierte Team von MLL bietet ein breites Spektrum an juristischen Dienstleistungen und verfügt in sämtlichen Rechtsdisziplinen über erstklassiges Know-how und Erfahrung. Die Büros von MLL befinden sich in Zürich, Genf, Zug, Lausanne und Brüssel. Weitere Informationen finden Sie unter www.mll-legal.com sowie www.mll-news.com.
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018
BRANDREPORT WINZELER STEFFEN RECHTSANWÄLTE
«Wer früh juristische Hilfe holt, kann Geld sparen» Niemand erwartet, in einen Rechtsfall zu geraten – bis es dann plötzlich soweit ist. In solchen Fällen sind die richtige Beratung, Planung und Begleitung entscheidend. Was diese konkret auszeichnet und in welchen Situationen sie zum Tragen kommen, erklärt Christian Winzeler, Partner bei Winzeler Steffen Rechtsanwälte.
Es ist unsere Aufgabe, in allen Fällen die Emotionalität aus der Diskussion zu nehmen und den Streitfall zu versachlichen.
Christian Winzeler Partner, Rechtsanwalt
Christian Winzeler, Sie arbeiten als Rechtsanwalt beratend und prozessierend vorwiegend im Erbrecht. Welche juristischen Themen beschäftigen Sie dort? Es ist zu unterscheiden zwischen Nachlassplanung und eines bereits erfolgten Erbfalls. Grundsätzlich ist ein wohl überlegtes Planen zu Lebzeiten das zentrale Thema, insbesondere dann, wenn Liegenschaften oder komplizierte Vermögensverhältnisse betroffen sind. Unsere Erfahrung ist, dass die juristische Aufarbeitung komplex ist und frühzeitig zu Lebzeiten aufgegleist werden sollte. Wie geht man bei solchen Themen vor? Selbstverständlich weist jeder Fall seine Eigenheiten auf. Ein Szenario, das uns häufig begegnet, ist das folgende: Eine Familie besitzt ein KMU- Unternehmen in der eigenen Liegenschaft. Nachdem der operative Betrieb in der Liegenschaft nicht mehr genutzt wird, soll diese einer neuen Nutzung zugeführt werden. Es liegt auf der Hand, dass sich daraus etliche rechtliche Fragestellungen ergeben, die, falsch beantwortet, ins Geld gehen können. Können Sie ein Beispiel nennen? Was vielen Unternehmern nicht bewusst ist, ist wie rasch sie ihre Handlungsautonomie bereits zu
Lebzeiten verlieren können. Meistens ist es noch immer so, dass nur eine Person als Handlungsbevollmächtigte vorhanden ist. Wird diese dauerhaft handlungsunfähig, wird es kompliziert. Wenn vorher kein Vorsorgeauftrag erstellt wurde, muss von Gesetzes wegen für diese ein Beistand ernannt werden.
Und wer übernimmt diese Rolle? Wenn niemand bestimmt wurde, jemand von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Diese hat den Auftrag, im besten Interesse der verbeiständeten Person zu handeln. Dies steht oftmals im Gegensatz zur langfristigen, erbrechtlichen Planung innerhalb der Familie: Es kann durchaus vorkommen, dass familieninterne Abmachungen dadurch massiv verkompliziert werden. Etwa dann, wenn der Beistand zum Schluss gelangt, dass der Verkauf der Liegenschaft an den Meistbietenden für den Besitzer lohnender ist, als wenn sie an die zukünftigen Nachkommen übergeht oder entwickelt wird. Um solche Worst-Case-Szenarien auszuschliessen, empfehlen wir, die erbrechtliche Planung und Regelung frühzeitig anzugehen. Dazu gehört auch die Errichtung eines Vorsorgeauftrages für den lebzeitigen Fall der Handlungsunfähigkeit. Bleiben wir beim Thema Liegenschaften und betrachten das Mietrecht. Welche Entwicklungen stellen Sie dort fest? Wir beraten und vertreten vorwiegend Vermieter und sehen immer wieder, dass Mieter über mehrere
Monate Zahlungen verweigern und dann die Wohnung plötzlich verlassen – und alles zurücklassen. Für den Vermieter ergeben sich daraus, nebst zusätzlichen Kosten, verschiedene rechtliche Fallstricke. So kann die Wohnung erst nach Vorliegen eines gerichtlichen Entscheids geräumt und betreten werden, doch müssen Möbel und Güter für eine gewisse Zeit eingelagert werden – ausser der Mieter verzichtet explizit auf sein Hab und Gut. Ebenso gehören die Fragestellung «Wie ist vorzugehen, wenn einem Mieter – aus welchen Gründen auch immer – gekündigt werden soll?», zu den juristischen Dauerbrennern. Da passieren viele Fehler, die bei frühzeitiger Konsultation eines Experten vermieden werden könnten.
die amtlichen Formulare werden oft nicht verwendet, was u.U. zur erneuten Durchführung des gesamten Kündigungsprozederes führen kann.
Ein weiteres Kerngebiet Ihrer Kanzlei ist das Arbeitsrecht. Richtig. Wir beraten und vertreten Klienten bei den Themen Anstellung, Durchführung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Es ist unsere Aufgabe, in allen Fällen die Emotionalität aus der Diskussion zu nehmen und den Streitfall zu versachlichen. So sehen wir generell unsere Dienstleistung: Wir stehen unserer Klientschaft professionell beratend zur Seite und vertreten ihre Anliegen persönlich. Dabei denken wir unternehmerisch, interdisziplinär und generationenübergreifend. Unsere langjährige Erfahrung: Je früher man sich juristische Hilfe holt, desto proaktiver kann eingegriffen und damit schlussendlich Geld gespart werden.
Zum Beispiel? Viele Vermieter wissen nicht, welche Fristen einzuhalten sind. Auch Über Winzeler Steffen Rechtsanwälte Winzeler Steffen Rechtsanwälte besteht aus RA Christian Winzeler, RA Dominic Steffen, RAin Isabelle Thouvenin, sowie der Mediatorin Rahel Messmer Winzeler. Die ausgewiesenen Rechtsexperten stehen für spezialisierte und fundierte juristische Beratung mit langjähriger Erfahrung. Die persönliche Betreuung der Klienten sowie das Ausarbeiten von individuellen und praxisnahen Lösungen gehören zu den besonderen Stärken von Winzeler Steffen Rechtsanwälte. Weitere Informationen zur Kanzlei finden Sie unter www.winzelersteffen.ch Winzeler Steffen Rechtsanwälte, Zeltweg 23, CH-8032 Zürich, +41 44 252 60 00, kanzlei@wslaw.ch
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JURAPLUS AG BRANDREPORT
019
Für das eigene Recht einstehen – ohne finanzielles Risiko Juristische Prozesse sind aufwändig und kostspielig. Aus diesem Grund scheuen viele Privatpersonen und KMU den Gang vor Gericht – und verzichten damit auf ihr gutes Recht. Die Prozessfinanzierung kann hier Abhilfe schaffen. Wie das funktioniert, erklärt Lars Heidbrink, CEO der JuraPlus AG, im Interview.
Lars Heidbrink, was genau versteht man unter dem Begriff «Prozessfinanzierung»? Damit ist gemeint, dass eine dritte, unabhängige Partei für eine Seite die Kosten übernimmt, also die Gerichts-, Anwalts- sowie auch allfällige Gutachter-Kosten. Und wo liegen die Vorteile einer Prozessfinanzierung? Viele Privatpersonen können sich einen Gang vor Gericht schlicht nicht leisten, um dort für ihr Recht einzustehen. Zudem kommen sie auch nicht in den Genuss der sogenannten Prozesskostenhilfe. Für sie ist es ideal, wenn ein Unternehmen wie wir die Prozessfinanzierung übernimmt und sie damit selber kein finanzielles Risiko tragen müssen. Aber nicht nur für Private ist das Prozessieren eine teure und damit riskante Angelegenheit, sondern auch für Unternehmen – insbesondere KMU. Diese müssen das Einschlagen des juristischen Wegs ebenfalls genau abwägen. Dank der Prozessfinanzierung können sie nicht nur ihre Rechte
wahrnehmen, sondern haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht in die Erfolgsrechnung aufnehmen müssen.
Und inwiefern profitiert Ihr Unternehmen? Wir von der JuraPlus AG investieren in Fälle, bei denen Anspruchsinhaber gute Chancen haben, zu gewinnen. Der Mindeststreitwert beläuft sich dabei auch 300 000 Franken. Hinzu kommen verschiedene zusätzliche Voraussetzungen. Sind alle Kriterien erfüllt, übernehmen wir die Kosten der von uns gewählten Partei. Ist der Fall gewonnen oder konnte ein Vergleich erzielt werden, werden aus dem Bruttoertrag die uns entstandenen Kosten rückvergütet. Von diesem Nettoertrag wiederum erhalten wir 30 Prozent, die restlichen 70 Prozent gehen an den Anspruchsinhaber. Gibt es ein aktuelles Beispiel dafür, wie Ihre Prozessfinanzierung jemandem zu seinem Recht verholfen hat?
Wir hatten kürzlich einen klassischen «David gegen Goliath»-Fall: Wir unterstützten eine Gruppe Erben gegen eine Grossbank. Es stellte sich heraus, dass ein Mitarbeiter der Bank das Portfolio der Familie in betrügerischer Weise heruntergewirtschaftet hatte. Und weil sich die Bank weigerte, den Schaden zu ersetzen, finanzierten wir den Prozess. Und die Erbengruppe hat gewonnen. Die Gerichtskosten plus Anwaltskosten beliefen sich auf rund
500 000 Franken. Ohne die Prozessfinanzierung hätte diese Familie das Risiko niemals auf sich genommen. Die JuraPlus AG ist der führende Schweizer Prozessfinanzierer mit Sitz in Zürich. Gegründet im Jahr 2008, gehört das Unternehmen zu den Pionieren der Prozessfinanzierung. www.jura-plus.ch
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Wir finanzieren Ihren Rechtsstreit! JuraPlus AG, Tödistrasse 18, CH-8002 Zürich Telefon +41 44 480 03 11, info@jura-plus.ch, www.jura-plus.ch
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confiserie teuscher – Tradition & Handwerkskunst Vor mehr als 85 Jahren begann Herr Adolf Teuscher Senior mit seinen ersten Schokoladen-Kreationen, die ihn dann zu einem der weltberühmtesten und am üppigsten dekorierten Confiseure der Welt gemacht haben. Adolf Teuscher suchte für seine Rezepturen von Anfang an nach den besten frischen Zutaten wie Kakaosorten, Marzipan, Früchten, Nüssen und vielen weiteren wertvollen und qualitativ hochstehenden Produkten. Nach Jahren des Experimentierens und sorgsamen Abstimmens kamen die von ihm bis heute unveränderten Rezepturen für die teuscher Schokoladenprodukte zustande. Bis heute arbeiten wir nach dieser Methode und verarbeiten nur die besten und frischesten Zutaten. Wir stellen mehr als 100 verschiedene Praliné-Sorten nach alter Tradition her. Seit Anbeginn verwenden wir keine Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel, ebenso kein Palmöl. Wir verarbeiten 100% natürlich! Unser teuscher Versprechen: Immer frisch Wir stellen unsere Pralinés und Truffes täglich her und versenden diese weltweit in unsere zahlreichen Filialen in Zürich, Genf, München, Amerika, Kanada, Asien und im mittleren und nahen Osten. So stellen wir sicher, dass unsere Truffes und Pralinés auf der ganzen Welt ein Genuss sind und teuscher Schokolade von Schokoladeliebhabern wie auch von Experten zu einer der besten Schokoladen weltweit gekürt wird. teuscher Champagne Truffes: Das Original Seit mehr als 75 Jahren stellen wir unsere Champagner Truffes her, für die wir weltberühmt sind. Adolf Teuscher Senior hat das Original-Rezept 1947 mit dafür ausgelesenen frischen Zutaten und feinstem Champagner erfunden.
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KANDAHAR BRANDREPORT
021
Mit der Zeit Schritt halten Die Schweizer Traditionsfirma Kandahar macht sich auf zu neuen Ufern. Chief Virtuoso Mariano Ronny Sulmoni mischt die Schuhmanufaktur kräftig auf.
E
in Blick auf Mariano Ronny Sulmoni genügt, um zu wissen, das Stilbewusstsein für diesen Mann alles andere als ein Fremdwort ist.
wie schön es ist, unter Menschen zu sein die einen weder wegen seiner Herkunft, seinem Glauben oder seiner Sexualität verurteilen», erzählt Sulmoni, der offen mit seiner Homosexualität umgeht. Auch für die LGBT+ Gemeinschaft ist es wichtig, einen geouteten Mann an der Spitze einer traditionellen Schweizer Firma zu sehen. Sulmoni selber berichtet, nie aufgrund seiner Sexualität diskriminiert oder benachteiligt worden zu sein. Die Kandahar-Kunden reagierten äusserst positiv auf den Rainbow-Schuh.
2017 stiess der Designer zur Traditionsfirma Kandahar. Dabei suchte das Unternehmen gar nicht nach einem Designer; Sulmoni meldete sich auf eine ausgeschriebene Stelle als Speditionsassistent. Beim Bewerbungsgespräch ging er das Risiko ein und stellte sich als Designer vor. Der Plan ging auf.
Den Mutigen gehört die Welt Anfangs mischte Sulmoni die Manufaktur als Creative Director auf. Ab Tag eins übernahm er den Einkauf sämtlicher Rohstoffe für die Produktion. Heute bildet er, neben seiner Designtätigkeit, zusammen mit Manuel von Allmen die Geschäftsleitung. Seine Position in der Firma trägt den wohlklingenden Namen Chief Virtuoso. Doch was sind die Ziele des Kreativkopfs? Und was bedeutet dies für Kandahar? Eine Leidenschaft für Design Als Sohn eines ausgebildeten Schneiders war Mariano Ronny Sulmoni von klein auf von Kreativität umgeben. Trotzdem fand sich Sulmoni erstmal in einer kaufmännischen Ausbildung wieder, wo auch sein Unternehmersinn geschult wurde. Erst später vertiefte er seine Leidenschaft für Design und Mode am Swiss Textile College. Die Mischung macht’s. Das Zusammenspiel aus einem tiefgehenden Verständnis der Wirtschaftswelt und der Leidenschaft zur Mode machen Sulmoni zu einem regelrechten Powerhouse. Schuhwerk ist Handwerk Im fernen 1932 gründete Fritz von Allmen die Schuhmanufaktur Kan-
dahar. Anfangs bot Kandahar ausschliesslich Ski-Schuhe an und war damit in der ganzen Schweiz äusserst erfolgreich. Später folgte der Après-Ski-Schuh, der auch im Ausland schnell an Beliebtheit gewann. Die Schweizer Qualitätsschuhe finden auch heute Anklang, bilden sie doch den Gegenpol zur grassierenden Fast-Fashion-Epidemie. Jeder Kandahar-Schuh wird in bis zu 200 Arbeitsschritten von Hand gefertigt und einzeln nummeriert. Bei adäquater Pflege kann ein Kandahar-Schuh jahrelang getragen werden. Dies zeugt von bester Handwerkskunst und höchster Qualität.
Familienbetrieb in 3. Generation In der Traditionsmanufaktur ist nun die 3. Generation am Werk. Manuel von Allmen, Enkel von Fritz von Allmen, übernahm den Familienbetrieb 2017. Gemeinsam mit
Mariano Sulmoni führt von Allmen Kandahar in die Zukunft.
Klassiker mit neuem Kniff Auch das Luxussegment wird von Sulmoni kräftig aufgemischt. Mit der neuen Concept Kollektion, welche nächstes Jahr präsentiert wird, kreiert er aufregende Unikate für den besonders anspruchsvollen Geschmack. Die guten Stücke sind grösstenteils, manchmal auch komplett, aus Fell und bestechen mit extravagantem Design.
Sulmoni beschäftigt sich dabei mit der Weiterführung bestehender Kollektionen, aber auch mit dem Redesign der Marke. Kandahar hat mittlerweile nämlich nicht nur Winterschuhe zu bieten; 2018 wurde die Kollektion Urban von Sulmoni ins Leben gerufen. Die angebotenen Modelle richten sich an junge Stadtmenschen. Die zeitlosen Designs werten jede Garderobe auf.
Sulmonis Designs erstaunen. Die Modelle sind unbestritten klassisch, jedoch durchaus modern. Ein Meisterstück.
Chasing rainbows Als modernes Unternehmen ist es ebenfalls wichtig, ein Zeichen zu setzen und Farbe zu bekennen. Mariano Sulmoni kreierte zu Ehren der LGBT+ Gemeinschaft eine Special Edition des ersten Modells, welches Sulmoni für Kandahar designte. Der Rainbow Schuh repräsentiert auch Werte des Unternehmens. «Bei uns in der Schuhmanufaktur sieht man,
TEXT FATIMA DI PANE
Weitere Informationen sowie eine Händlerliste unter www.kandahar.ch Weitere Informationen zu Mariano Ronny Sulmoni unter www.marianosulmoni.com
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022
TYPISCH SCHWEIZER
Das Bünzlitum und andere Marotten Die Engländer können nicht kochen und die Italiener reden gerne: So oder ähnlich denken wir über die Menschen anderer Länder. Eine Minibefragung in der Redaktion zeigt auf amüsante Art und Weise, wie Schweizer/innen sich selbst wahrnehmen.
S
chweizer/innen scheinen die perfekten Arbeitnehmenden zu sein: Denn wir respektieren Regeln, sind stets pünktlich, höflich und korrekt. Zumindest zeigt das die kleine, informelle Befragung unter Mitarbeitenden. Das spiegelt sich in der wirtschaftlichen Situation der Schweiz wider. Unsere Arbeitslosenrate ist vergleichsweise tief und unser Bruttoinlandprodukt gross.
erstes «unglücklich» vor. Als zweites: «langweilig». Schade eigentlich.
Die Schattenseiten Das Problem ist bloss, dass die eigene Überkorrektheit den Schweizern auch im Wege steht. So dauert es denn nicht lange, bis die Beschreibung «gestresst» fällt. Nebst all den Regeln, die es zu beachten gibt, sind wir auch noch darauf fokussiert, was unsere Nachbarn denken – ein weiterer Stressfaktor. Die Schweizer/innen sind halt «gwunderig» und interessieren sich für ihre Mitmenschen. Dennoch verhalten sie sich eher reserviert gegenüber Unbekannten.
Schweizer Kaufkraft Kein Wunder also, gönnen wir uns auch gerne etwas: «Wir Schweizer mögen gute Produkte und Dienstleistungen», meint etwa ein Mitarbeiter. Durch den Konsum kurbeln wir unsere eigene Wirtschaft weiter an und zwar effizient. So belegt eine Statistik aus dem Jahr 2018, dass der grösste Anteil des Schweizer Bruttoinlandproduktes aus dem privaten Konsum resultiert. Denn wir sind kauffähige und –willige Konsumierende – selbst bei hohen Preisen. Aber der/die Durchschnittsschweizer/in mag auch Schnäppchen, weswegen die Verkaufszahlen des Black Fridays 2019 zur Zufriedenheit der Anbietenden ausfielen.
Blick über den Tellerrand Das Klischee der «bünzligen», oder in anderen Worten spiessbürgerlichen Schweizer, scheint nicht von Ungefähr zu kommen bei all den Regeln und all der Korrektheit. Es wäre loh-
nenswert, sich öfters auch mal gehen zu lassen und entspannen zu können. Denn, wie der «Tages-Anzeiger» in einem Artikel aufgeklärt hat, schlägt Google bei der englischen Frage: «Warum sind die Schweizer so...» als
Das Schöne der Schweiz Was uns bezüglich der Unzufriedenheit helfen könnte und sollte, sind die schönen Seiten des Lebens. Denn die Schweiz hat einiges zu bieten. Nebst den von uns geliebten Milchprodukten, der Schokolade und dem Käse, steht uns auch eine abwechslungsreiche Natur mit vielen Alpen zur Verfügung. Auch kulturell kann einiges entdeckt werden. Ganz nach dem Motto: «Weniger Stress, mehr Genuss». TEXT ANTONIA VOGLER
Vorsätze für Schweizer/-innen 2020 Die folgenden Neujahrswünsche nannten die Befragten: • Mehr Offenheit • Auch mal französischen Käse ausprobieren • Eine Milchprodukte-Detox-Kur einbauen (man denke an das Cholesterin) • Mehr Toleranz: Die Welt geht nicht wegen zwei Minuten Verspätung unter • (Anmerkung eins: Ausgenommen sind vereinzelte, tiefenentspannte Pendler) • (Anmerkung zwei: Pünktlichere Züge wären toll) • Mehr Tanzen, mehr Lachen • Nicht alles so tierisch ernst nehmen
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6. - 9. FEBRUAR 2020 ZÜRICH HALLENSTADION
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DEINDEAL BRANDREPORT
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Ein Herz für Schnäppchen Die Schweizer Plattform DeinDeal ist seit zehn Jahren ein Muss für Schnäppchenjäger. Täglich werden die Schweizer Konsumenten mit neuen Rabatten verwöhnt.
D
Südostasien und traumhafte Kreuzfahrten wissen zu entzücken.
einDeal.ch ist bekannt für hochinteressante Angebote wie Restaurantbesuche, Freizeit, Mode, Sport, Elektrogeräte, Multimedia und Haushaltsgeräte. Im Vorfeld des zehnjährigen Jubiläums baut DeinDeal durch neue Investitionen ihre Tätigkeit weiter aus. Die Schweizer Plattform konzentriert sich konsequent auf Produkte und Dienstleistungen, die sie als zu teuer ansieht und holt für die Konsumenten spannende Rabatte heraus. Zuletzt hat DeinDeal im Rahmen dieser Weiterentwicklung zahlreiche vorteilhafte Offerten für die Wintersaison gestaltet. Wer sich eine Massage oder neue Möbel gönnen möchte, findet attraktive Angebote.
Mit einem Geschenk gleich zwei Menschen Freude bereiten Mit Blick auf die Feiertage bietet DeinDeal ausserdem mit einer überzeugenden Geschenkoption im Geiste der Verbundenheit auf – ideal, wenn die zündende Geschenkidee fehlt und man gleichzeitig ein sinnvolles Projekt unterstützen möchte. Zusammen mit dem Verein Kaïcedra fördert DeinDeal den Zugang von afrikanischen Mädchen südlich der Sahara zu Bildung. Happy Birthday, DeinDeal! Heute zählt die Website zu den zehn beliebtesten Online-Shops der Schweiz und beschäftigt etwa 150 Mitarbeitende. Zur 2020 bevorstehenden Feier ihres zehnjährigen Bestehens bietet die Website seit Spätsommer 2019 Event-Verkäufe, die niemanden kalt lassen dürfte. Mithilfe des Newsletters, den sozialen Netzwerken oder der Mobile-App bleibt man stets auf dem Laufenden. Blitzschnelle Schnäppchen «Grosse Blitzverkäufe entsprechen ganz der DNA unseres Geschäfts»,
Rundum versorgt DeinDeal kümmert sich nicht nur um das Reiseziel, sondern erspart den Kunden an den Flughäfen Genf, Basel und Zürich auch die Parkgebühren! Diese Positionierung als Rundumversorger wird von den Kunden sehr geschätzt und hat der Plattform schnell einen soliden Namen im Reisesektor eingebracht. unterstreicht Arnaud Jolif, Chief Marketing Officer von DeinDeal. «Mit Angeboten zu unschlagbaren Preisen, erschliessen wir ein besonders grosses Publikum. Zum Zehnjahresjubiläum möchten wir dieses Modell, dem wir seit Anbeginn unseren Erfolg verdanken, wieder ins Zentrum unserer Tätigkeit rücken.»
Reisen zum kleinen Preis DeinDeal.ch wartet für Sonnenanbeter das ganze Jahr lang mit einer Auswahl an Ferienaufenthalten an zahlreichen Destinationen auf. Aufenthalte und Flüge für Familien, Gruppen von Freunden oder Paare können direkt online reserviert werden – mit Ermässigungen von bis zu 60 Prozent. DeinDeal macht das Leben leichter. In den ausgewählten Exklusivangeboten
ist jeweils ein Maximum an Dienstleistungen inbegriffen.
Hochwertige Angebote In enger Zusammenarbeit mit den führenden Reisebüros und den besten Marken wählt der Schnäppchenexperte jeden Tag neue, hochwertige Angebote aus und klassifiziert sie nach einfachen und nachvollziehbaren Kriterien. Die limitierten Angebote winken mit charmanten Traumaufenthalten und können frei gestaltet werden – mit freier Wahl des Abreisedatums und der Anzahl an Übernachtungen, wahlweise mit oder ohne Flugticket. Unter den Lieblingsdestinationen der DeinDeal-Kunden sind momentan die Kanaren, Malta und Verona zu finden. Auch paradiesische Aufenthalte in der Karibik oder
Neue Trends für kleines Geld Was Mode anbelangt, hat sich die Webplattform massiv weiterentwickelt. Ein Investment in das Logistikzentrum in Genf und die Kostenoptimierung der Lieferkette trugen dazu bei. Nun bietet DeinDeal die neusten Kollektionen grosser Marken an und liefert diese innerhalb von 24 Stunden. So ist es ohne Weiteres möglich, selbst für die neuesten Trends und die aktuellen Kollektionen, reduzierte Preise zu finden.
Flinke Füchse Jedoch ist Schnelligkeit gefragt : Ob bei Reisen, grossen Marken oder Dienstleistungen – die Angebote bei DeinDeal ändern sich tagtäglich je nach Verfügbarkeit und den Abmachungen zwischen den Partnern und Lieferanten. Wer nichts verpassen möchte, abonniert am besten den Newsletter oder installiert die App DeinDeal auf dem Smartphone. Es lohnt sich, immer mal wieder nachzuschauen, da die Website laufend aktualisiert wird. Mehr Informationen sind unter www.deindeal.ch zu finden.