EDITORIAL

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GIBT ES EINEN GESELLSCHAFTLICH RELEVANTEREN BERUF, ALS EINER, DER DIE GESELLSCHAFT AUF DIE WELT BRINGT?
Und dennoch weiß man so gut wie nichts über das Berufsfeld der Hebamme. Denn an die eigenen Geburt kann man sich nicht mehr erinnern. Oder?
Achteinhalb Stunden begleitete ich eine Hebamme auf Schritt und Tritt durchs Universitätsklinikum Mannheim, um heraus zu finden, was sich hinter diesem Knochenjob verbirgt. Das Resultat: Der Wahnsinn, was diese Berufsgruppe leistet

Neben den selbst dokumentierten Fakten galt es aber auch auf ganz Deutschland zu blicken, um herauszufinden, wie viele Hebammen es überhaupt gibt, wie die Geburtenrate aussieht und allgemeine Geburtsfakten zu sammeln. All das wurde anschaulich in inhaltsbasierte Informationsgrafiken übersetzt und in einer Hebammeninfobroschüre gebündelt visualisiert.
ALLGEMEINE FAKTEN ÜBER GEBURTEN




Wie würden wir heute kommunizieren, wenn niemals das Alphabet erfunden worden wäre? Aber wie kam es überhaupt dazu? Einen kleinen Einblick in die Entstehung und ein Exkurs ins Griechische gibt‘s in dieser Broschüre mit angewandter Typographie.
Eine der wohl bedeutendsten Erfindungen: Das Alphabet. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Wie kam es dazu, was war zuerst da und wie hat es sich entwickelt? Eine Grafik zeigt den Start mit den Ägyptische Hieroglyphen über das Phönikische Alphabet hin zu dem Frühgriechischen Alphabet.



Nachdem das Grundstudium beendet war, galt es all das Gelernte in einem Magazin zu bündeln. So entstand ein fast 100 seitiges Magazin, welches die erlernten Regeln durchbrechen sollte. So entstand das Konzept der Décollage, wodurch neue Kunstwerke entstehen, wenn etwas entfernt wird. Konträr also zu einer Collage, wo immer mehr hinzugefügt wird.
Das Projekt bedeutete also neben dem digitalen Setzen auch das analoge Basteln sowie im Anschluss das Fotografieren der Werke. Dass das anschließende selbstständige Drucken dann so viel Zeit beanspruchte, kam überraschend, aber so steckt wirklich in jeder einzelnen Seite ganz viel Arbeit. Das eigenständige Binden des Magazins ging dann im Vergleich rasant schnell.


INDIVIDUELLE DÉCOLLAGEN DIENEN ALS EINSTIEGSSEITEN.
Ganz getreu dem Motto „Décollage“ gestaltete ich für jede Rubrik eine Einstiegsseite, wofür ich eine Décollage erstellte. Neben gebundenen Drucken finden auch Plakate und Postkarten im Magazin Platz. Die Postkarte der Lieblingsschrift, welche im Rahmen eines DIY Projekts den Kommilitionen vorgestellt wurde, sogar als Beilage.


KANN EINE SCHRIFT ZUM DIY-PROJEKT WERDEN?

Das Projekt ließ mich über meine eigenen Grenzen hinauswachsen. Sowohl im Gestalterischen als auch im Persönlichen. Innerhalb von 4 Wochen musste der Inhalt gelayoutet und anschließend gedruckt werden. Das hieß auch: Interviewpartner innerhalb kürzestes Zeit finden und interviewen, damit es gesetzt werden kann. Das Ergebnis lässt sich auf der rechten Seite sehen.


