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MESSEN

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NEWS

10 / 2013

FACHBERICHTE

Oktober 2013

KUNSTSTOFF XTRA

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE KUNSTSTOFF- UND KAUTSCHUKINDUSTRIE

2013 rf eldo Düss any m Ger 13 10.20 .-23. 16.10

Freiheit

muss man erleben!

13 A 3 1

www.arburg.ch


PETENZ RITZGIESSKOM SP e nt ige ell int wo dort, TWEIT ENGEL ist überall G gefragt ist. WEL N TU EI B AR R f. Mit OFFVE 13 in Düsseldor in der KUNSTST 20 K r de f au er . . Oktob ENEXPONATEN und vom 16. – 23 nden MASCHIN se ei w n ts lle nf ie ku ez zu sp , insgesamt 25 MLÖSUNGEN viduellen SYSTE di TIONEN in VA ch O na N e IN Si en b O echend br hn ba er od N -Stand in der TECHNOLOGIE Auf dem ENGEL n. de fin e si n de serer vielen suchen: Sie wer n Sie bei einem un en w , nn da er m im -Logo entdecken. HALLE 15. Und TNER das ENGEL AR SP N O TI RA KOOPE

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be the first.


EDITORIAL

Einfach nur «K» «K». Wie kaum ein anderer Buchstabe ist dieses Schriftzeichen in der Kunststoff- und Gummibranche ein Begriff. «K» löst ohne weiteren Erklärungs-

www.granula.ch

KUNSTSTOFF XTRA

bedarf eine ganze Palette an Eindrücken und Erwartungen aus. Die K2013 ist das bestimmende Ereignis der Branche in diesem Jahr. Die Messemacher – die Messe Düsseldorf – sagen «Nach der K ist vor der K» und drücken damit aus, dass die Vorbereitungen jeweils für die nächste Weltleitmesse praktisch starten, wenn die aktuelle Ausgabe zu Ende ist. Die K bestimmt durch ihre Grösse auch den Rhythmus anderer Messen. Zwar trifft es nicht mehr zu, dass Unternehmen mit der Präsentation einer Neuheit die nächste K abwarten – zu schnell ist der Entwicklungs- und Innovationsrhythmus und auch der Druck der Branche, mit Neuheiten und Weiterentwicklungen die Trends aufzugreifen und auf dem Stand der se mit den meisten Weltpremieren zu sein. «Die K steht für die grösste Angebotsvielfalt und höchste Innovationsdichte weltweit; wie keine andere Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie bietet sie den kompletten Überblick an Produkten, Technologien und Dienstleistungen», bekräftigt Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. Die erwarteten über 200 000 Besucher der K2013 sind auf alle Fälle gut beraten, bequemes Schuhwerk zu tragen, damit sie den Marathon durch die Gänge physisch möglichst unbeschadet überstehen. Auch hier findet sich eine geeignete Lösung auf der K: BASF bringt mit dem Energy Boost von adidas einen Laufschuh auf den Markt, der durch die Kombination von Weichheit und sehr hoher Elastizität für hervorragende Laufeigenschaften sorgt. Wann kommt dieses Material denn auch in «Business»Schuhen zur Anwendung?

Marianne Flury, Redaktorin m.flury@sigwerb.com

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Farbe für technische Kunststoffe

Technik zu sein. Die Messe nimmt aber für sich in Anspruch, die Mes-


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FOKUS

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«K makes the difference»

Die Kunststoffmesse K in Düsseldorf ist seit 1952 der zentrale Treffpunkt der internationalen Kunststoff- und Kautschukindustrie, um Innovationen zu besichtigen und Trends aufzuspüren. «Nirgendwo auf der Welt ist die Bandbreite der Rohstoff-, Verarbeitungs- und Anwendungstechnik so vollständig zu erleben wie auf der K-Messe», ist Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, überzeugt.

Nachhaltigkeit als Schlüssel zu Wertschöpfung

Vor zwei Jahren hat der VDMA seine Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence ins Leben gerufen. Mittlerweile sind schon fast 400 Mitglieder dieser Initiative beigetreten. Im Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen sind es 54. Blue Competence spielt für diese Unternehmen auch auf der K2013 eine grosse Rolle. Der VDMA hat zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine Reihe namhafter Persönlichkeiten befragt.

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Energieeffizienz bleibt dominierendes Thema

Ob kunststoffverarbeitende Maschinen, vor- oder nachgeschaltete Anlagen und Geräte, die Kunden wollen ihre Kunststoffteile immer noch effizienter fertigen können – und erhalten auch die Lösungen dazu.

KUNSTSTOFF XTRA

Die Fachzeitschrift für die Kunststoff- und Kautschukindustrie

Herausgeber/Verlag SIGWERB GmbH Unter Altstadt 10 CH-6301 Zug Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.sigwerb.com Anzeigenverkaufsleitung Thomas Füglistaler

Erscheinungsweise 10 × jährlich Jahrgang 3. Jahrgang Druckauflage 6000 Exemplare ISSN-Nummer 1664-3933 Internet www.kunststoffxtra.com Geschäftsleiter Andreas A. Keller

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VERARBEITUNG Mit guten Lösungen Kundenbindung schaffen

K SPECIAL

IMPRESSUM

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Anzeigenverkauf SIGImedia AG Jörg Signer Pfaffacherweg 189 Postfach 19 CH-5246 Scherz Telefon +41 (0)56 619 52 52 Telefax +41 (0)56 619 52 50 info@sigimedia.ch Chefredaktion Marianne Flury St. Niklausstrasse 55 CH-4500 Solothurn Telefon +41 (0)32 623 90 17 m.flury@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com

Die Georg Utz AG in Bremgarten ist auf die Herstellung von industriellen Verpackungen fokussiert. Mehr als Zweidrittel des Umsatzes generiert das Unternehmen mit kundenspezifischen Produkten. Um die nötige Flexibilität in der Produktion und Lieferbereitschaft zu gewährleisten, verstärken seit diesem Jahr eine 2700-Tonnen-Zweiplatten-Spritzgussmaschine und eine 1000-Tonnen-Anlage den Maschinenpark.

Produktion Sprüngli Druck AG Dorfmattenstrasse 28 CH-5612 Villmergen Telefon +41 (0)56 619 53 53 Telefax +41 (0)56 619 53 00 info@spruenglidruck.ch www.spruenglidruck.ch Abonnemente Telefon +41 (0)41 711 61 11 info@sigwerb.com www.kunststoffxtra.com Jahresabonnement Schweiz: CHF 38.00 (inkl. Porto/MwSt.) Jahresabonnement Ausland: CHF 58.00 (inkl. Porto) Copyright Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGWERB GmbH über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2013 by SIGWERB GmbH, CH-6301 Zug

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MASCHINEN/PERIPHERIE

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Formenreinigung mit Ultraschall Unterdruck (Entstehung der Kavitationsblasen)

Bauteilauslegung bei schlagartiger Belastung

Überdruck (Implosion der Kavitationsblasen)

Eine intensive, schonende und reproduzierbare Reinigung von Werkzeugen der Polymerindustrie ist meist nur nach einem kompletten Zerlegen der Formen möglich. Die Handreinigung von hartnäckigen Verschmutzungen durch Bürsten, Schaben, Kratzen oder Strahlen ist oft nur unzureichend und führt häufig zu Beschädigungen von Oberflächen und Trennkanten. Hier bietet KKS Lösungen an.

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Viele Bauteile sind schlagartigen Belastungen ausgesetzt und müssen dementsprechend ausgelegt werden. In den verbreiteten Fachbüchern findet sich zu diesem Thema leider wenig bis gar nichts. Hier wird, beruhend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verfügbaren Werkstoffkennwerten, ein einfacher Weg für den Berechnungsalltag aufgezeigt.

SWISSMEM Bestens in Form

In unserer Swissmem-Serie stellt Otto Hofstetter seine Hightech-Werkzeuge für die Lebensmittelindustrie vor. Ob PETVorformlinge für Getränkeflaschen oder dünnwandige Kunststoffverpackungen für Lebensmittel – die Spritzgiesswerkzeuge für diese Produkte entstehen am Firmenstandort in Uznach und gehen in die ganze Welt hinaus. Das Traditionsunternehmen sieht positiv in die Zukunft und setzt bei deren Planung weiterhin auf den Standort Schweiz.

ZUM TITELBILD Freiheit muss man erleben! Mit dieser Aufforderung lädt Arburg die internationale Fachwelt auf die K 2013 ein. In Halle 13, Stand A13, stellt der Maschinenbauer sein Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt und zeigt mit über zehn Exponaten, wie Kunststoffteile in Zukunft effizient gefertigt werden. Wie immer werden in Düsseldorf hochkarätige Weltpremieren und Highlights im Maschinen-, Verfahrens- und Anwendungssektor präsentiert. Dazu gehören unter anderem der neue elektrische Allrounder 820 A, ein auf einer Linearachse hängender Sechs-Achs-Roboter, LangfaserDirektspritzgiessen kombiniert mit Organoblech, Partikelschaum-VerbundSpritzgiessen

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NEWS

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AUS DER PRAXIS

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KUNSTSTOFFTECHNIK

DIE FACHZEITSCHRIFT FÜR DIE KUNSTSTOFF- UND KAUTSCHUKINDUSTRIE

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Freiheit

muss man erleben!

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www.arburg.ch

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NEWS

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VERANSTALTUNGEN

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PRODUKTE

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LIEFERANTENVERZEICHNIS

als Zwei-Komponenten-Anwendung oder eine komplett elektrische Würfelanwendung. Doch es gibt auch bahnbrechende Neuheiten, die sich nicht in Worte fassen lassen. Diese muss man einfach mit eigenen Augen sehen. Auf eine solche zielt die K-Kommunikationskampagne «Freiheit muss man erleben!» ab. Daher führt kein Weg daran vorbei, Arburg auf der K 2013 zu besuchen und dort die neue Ära der Kunststoffverarbeitung zu erleben. ARBURG AG Südstrasse 15 CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 724 23 23 Telefax +41 (0)31 724 23 73 switzerland@arburg.com 3


KUNSTSTOFF XTRA

FOKUS

K2013: 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf

«K makes the difference» Die Kunststoffmesse K in Düsseldorf ist seit 1952 der zentrale Treffpunkt der internationalen Kunststoff- und Kautschukindustrie, um Innovationen zu besichtigen und Trends aufzuspüren. « Nirgendwo auf der Welt ist die Bandbreite der Rohstoff-, Verarbeitungs- und Anwendungstechnik so vollständig zu erleben wie auf der K-Messe», ist Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, überzeugt. Die K widerspiegelt den sich verändernden Weltmarkt, zeigt Trends auf und bietet eine Fülle von Neuheiten.

Die K 2013 knüpft an die überaus erfolgreiche Veranstaltung 2010 an, denn alle namhaften Unternehmen der internationalen Kunststoff- und Kautschukindustrie werden an ihrer Leitmesse im Oktober 2013 teilnehmen. Die Nachfrage nach Standflächen ist deutlich gestiegen, etliche Aussteller präsentieren sich auf einer grösseren Standfläche. Alle 19 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes sind voll belegt. Rund 3000 Ausstellerfirmen werden ihre Angebote aus den Bereichen • Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschuk-Industrie • Rohstoffe, Hilfsstoffe und • Halbzeuge, Technische Teile und verstärkte Kunststoff-Erzeugnisse dem weltweiten Fachpublikum präsentieren. Die K steht für die grösste Angebotsvielfalt und höchste Innovationsdichte weltweit. Wie keine andere Messe für die Kunststoffund Kautschukindustrie bietet sie den kompletten Überblick an Produkten, Technologien und Dienstleistungen. Garantie dafür, dass sämtliche Teilbereiche auf Weltmarktniveau dargestellt werden, sind ein4

mal mehr Anzahl und Internationalität der Aussteller. Unter den Unternehmen aus fast 60 Ländern sind erneut die Anbieter aus Europa, vor allem aus Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Grossbritannien besonders stark vertreten. Die Ausstellungsfläche der österreichischen Unternehmen beträgt rund 8100 Quadratmeter netto und ist damit annähernd genau so gross wie zur K 2010. Die Schweizer Aussteller belegen zur K 2013 rund 6350 Quadratmeter und damit rund 200 Quadratmeter mehr als vor drei Jahren. In der Rangliste der grössten Austellernationen liegen Österreich und die Schweiz hinter Deutschland, Italien und China auf den Plätzen 4 und 5. Gleichzeitig spiegeln sich die Veränderungen im Weltmarkt auf der K deutlich wider: Die Zahl und die Präsentationsfläche der Unternehmen aus Asien hat seit der Vorveranstaltung 2010 erheblich zugenommen. Allein die Netto-Ausstellungsfläche der fünf grössten asiatischen Ausstellernationen China, Taiwan, Indien, Japan und Südkorea ist um ein gutes Drittel grösser geworden. Nach den Krisenjahren der Industrie sind auch die US-Aussteller wieder sehr repräsentativ vertreten mit einer belegten Fläche von rund 5300 Quadratmetern netto. Die wachsende Kunststoffbranche der Türkei wird ihr Angebot auf knapp 4000 Quadratmetern netto ausstellen, 1000 Quadratmeter grösser als drei Jahre zuvor. «K makes the difference» – das Motto der kommenden Veranstaltung ist Programm. Die K-Düsseldorf ist Trendbarometer und Innovationsforum der gesamten Branche, alle drei Jahre haben hier neueste Entwicklungen und optimierte Technologien Pre-

miere. Ergänzt werden die Exponate der Aussteller durch eine Sonderschau mit dem Titel «Kunststoff bewegt». Dort werden Aspekte des Themenkomplexes Mobilität aufgegriffen – vom Leichtbau bei der Konstruktion von Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen bis hin zu individueller Mobilität und modernem Freizeitverhalten.

Kontakt Vertretung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein: Intermess Dörgeloh AG Obere Zäune 16 CH-8001 Zürich Telefon +41 (0)43 244 89 10 intermess@doergeloh.ch www.doergeloh.ch

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K2013 auf einen Blick Name: K2013 – Internationale Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie Datum: 16.–23. Oktober 2013 Ort: Messe Düsseldorf, Hallen 1–17, Eingang Ost, Nord und Süd Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.30 Uhr Eintrittspreise (in Klammer vor Ort Einkauf): Tageskarte: Online-Vorverkauf: 49 Euro (65 Euro); 3-Tageskarte: Online-Vorverkauf: 108 Euro (135 Euro) Gut zu wissen: Das eTicket berechtigt zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt zum und vom Messegelände am Tage des Messebesuchs mit allen Verkehrsmitteln des VRR in der Preisstufe D, Region Süd, und des VRS (DB 2. Klasse, nur zuschlagfreie Züge). www.k-online.de

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Neues und Ausgereiftes von der Spritzgiessmaschinenfront

Elektrische Maschinen dominieren Energieeffizienz ist und bleibt ein allgegenwärties Thema. Ob Energieeinsparung über ausgereifte servohydraulische Maschinen, über vollelektrische Antriebe, Energierückgewinnung während des Bremsvorgangs oder mittels Prozessintegration erreicht wird, die Spritzgiessmaschinenhersteller zeigen, wie mit innovativer Maschinen-, Verfahrens- und Antriebstechnik Kunststoffteile noch effizienter gefertigt werden können.

Mit der Aufforderung «Freiheit muss man erleben!» lädt ■ Arburg die internationale Fachwelt auf die K 2013 ein. Der Maschinenbauer stellt sein Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt und zeigt mit über zehn Exponaten, wie Kunststoffteile in Zukunft effizient gefertigt werden. Wie immer werden in Düsseldorf hochkarätige Weltpremieren im Maschinen-, Verfahrensund Anwendungssektor präsentiert. Darüber hinaus verspricht Arburg mit der K 2013 eine neue Ära einzuläuten. Wer diese Ge-

burtsstunde miterleben möchte, muss sich jedoch bis zum ersten Messetag gedulden. Der grossen Bedeutung der K 2013 und der Exponate entsprechend wird der rund 1650 Quadratmeter grosse doppelstöckige Messestand mit neuem Konzept und Design aufwarten. Im Sektor Spritzgisessmaschinen liegt der Fokus auf elektrischen und grossen Allroundern. Mit insgesamt fünf Exponaten dominieren die elektrischen Baureihen Edrive und Alldrive. Drei Exponate mit 3200 bzw. 4000 kN decken

den grösseren Schliesskraftbereich ab. Bei der Anwendungspalette ist die Mehrkomponenten-Verarbeitung prominent vertreten, bei den Automationen reicht das Spektrum von der einfachen Entnahmelösung bis zum Sechs-Achs-Roboter für komplexe Aufgaben. Ein Highlight im Zweikomponentenbereich ist zum Beispiel die komplett elektrische Würfel-Anwendung zur Herstellung von Saftverschlüssen, die zusammen mit dem Partner Foboha präsentiert wird. Bei dem

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DR. BREHM AG Kompetenz in Filter- und Recyclingsystemen An der K2013 zeigen wir Ihnen in Halle 09 Stand D05 5 • Britas Bri B Bandsiebwechsler im neuen NGR Design

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KUNSTSTOFF XTRA

Die zweite Spritzeinheit des elektrischen Zwei-Komponenten-Allrounders 720 A ist horizontal auf der beweglichen Aufspannplatte mitfahrend auf der Maschine angeordnet.

elektrischen Zwei-Komponenten Allrounder 720 A mit 3200 kN Schliesskraft ist die grosse Spritzeinheit 800 horizontal und die kleine Spritzeinheit 400 horizontal auf der beweglichen Aufspannplatte mitfahrend auf der Maschine angeordnet. Komplett elektrisch heisst bei dieser Anwendung, dass sowohl das Drehen des Würfels als auch die Linearverschiebung des 12+12fach-Werkzeugs elektrisch angetrieben ist. Daraus resultieren Vorteile hinsichtlich Präzision und Zykluszeit und damit eine höherer Produktivität der Anlage. Vorgestellt wird auch die neue Automationslösung an einem Zwei-KomponentenAllrounder 470 S, mit dem die Weiterentwicklung des Partikelschaum-Verbundspritzgiessens (PVSG) präsentiert wird. Das noch junge Verfahren, das die Firmen Ruch Novaplast, Krallmann und Arburg gemeinsam entwickelt haben, eröffnet völlig neue Möglichkeiten für den Leichtbau. Bei dem KExponat wird im ersten Schritt die Kunststofffelge an den eingelegten PartikelschaumReifen angespritzt. Nach dem Umsetzen des Vorspritzlings im Werkzeug folgt das Umspritzen des Reifens mit einem TPE. Der Sechs-Achs-Roboter übernimmt alle Handhabungsaufgaben vom Einlegen des geschäumten Reifens bis zur Übergabe der Fertigteile an die Verpackungsanlage, deren Beutel im laufenden Prozess bedruckt werden. Dies sind nur zwei Highlights aus der breiten Palette an Neuheiten. Wir halten uns hier an Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der ArburgGeschäftsführung, der sagt: «Es gibt bahnbrechende Neuheiten, die sich nicht in Worte fassen lassen. Diese muss man einfach mit eigenen Augen sehen.» Auf eine 6

Optimales Zusammenspiel: Maschine – Dreheinheit – Werkzeug Mit dem Abzieher stellt der französische Spritzgiessmaschinenhersteller ■ Billion gemeinsam mit dem Werkzeug- und Dreheinheiten-Spezialist Weber aus Esslingen ein Highlight aus dem Bereich HartWeich-Kombination vor. Das Produkt ist unspektakulär aber hochkomplex in der Fertigung der Wischlippe. Elektrische Maschinen- sowie präzise Werkzeug- und Drehtechnik wirken für ein perfektes Ergebnis zusammen. Der Abzieher, wie er etwa beim Fensterputzen oder Scheibenwaschen zum Einsatz kommt, besteht aus einem PC/ABS und einem TPE. Hergestellt wird der Abzieher auf einer vollelektrischen Billion-Spritzgiessmaschine. Die Select H150/260-150 T D3 arbeitet mit 1500 kN Schliesskraft. Das zweite Spritzaggregat ist in einem Winkel von 45 ° zur horizontalen Einheit aufgebaut. Beide Aggregate spritzen durch die feste Werkzeugplatte in das Weber-Werkzeug ein. Acht luftgekühlte Servomotoren sorgen in der 2K-Maschine für schnelle parallele Fahrbewegungen sowie eine energetisch optimale Produktion. Sie treiben unter anderem die Gewinderollenspindeln der Spritzeinheiten an und sorgen so für ein Höchstmass an Präzision bei der

Bild: Weber

Bild: Arburg

solche ziele die K-Kommunikationskampagne «Freiheit muss man erleben!» ab. «Daher führt kein Weg daran vorbei, Arburg auf der K 2013 zu besuchen und zusammen mit uns eine neue Zeitrechnung zu beginnen.»

Das Zwei-Komponenten-Werkzeug mit Dreheinheit von Weber Esslingen wurde für die Herstellung eines Abziehers aus PC/ABS und TPE rheologisch berechnet, um vor allem im Bereich der Wischerlippe ein absolut schlierenfreies Reinigungsergebnis zu erreichen.

Materialaufbereitung, -dosierung und -einspritzung. Die Serienfertigung der Abzieher verbraucht lediglich 0,53 kWh/kg Energie, wobei die Dreheinheit schon in die Berechnung einbezogen wurde. Komplettiert wird die Maschinentechnik durch die Dixit3-Steuerung mit integrierter Prozess- und Qualitätsüberwachung, die für eine hohe Ausbringung und Reproduzierbarkeit sorgt.

Ein richtiger Leckerbissen Wie in vielen anderen Bereichen bereits vollzogen, lassen sich auch Spritzgiessmaschinen zukünftig in Effizienzklassen einstufen. So sieht die Euromap 60.1 nun insgesamt 10 Einstufungen vor. «Die beste Klasse 10 wurde dabei sehr hoch angesetzt, und ist gerade bei Einsatz kleinerer Schneckendurchmesser (z.B. 25 mm bis 28 mm) rein physikalisch nahezu unmöglich zu erlangen. ■ Dr. Boy bietet mit einer

Grafik: Dr. Boy

K SPECIAL

8+ für die Boy55E nach Euromap60.1

Effizienzklassifizierung von 8+ für seine Boy 55 E mit Servoantrieb in deren Schliesskraftklasse einen absoluten Spitzenwert», erklärt Alfred Schiffer, Geschäftsführender Gesellschafter von Boy, die Einstufung. Das Unternehmen stellt neu zur K 2013 die Boy 25 E, die die Nachfolge der Boy 22 E antritt, vor. Während der Veranstaltung werden Delikatessenschalen gespritzt. Die Boy 25 E ist eine komplette Neuentwicklung, basierend auf bewährten Maschinenkomponenten der Vorgängermodelle. Langjährige Erfahrungen und die Ausgereiftheit von über 25 000 Maschinen der stets weiterentwickelten Baureihe kennzeichnen die neueste Version des weltweit meistverkauften Boy-Spritzgiessautomaten. Ebenfalls neu ist die Boy 25 E VH. Der mit 10 /2013


KUNSTSTOFF XTRA

einer horizontal angeordneten Spritzeinheit ausgestattete Umspritzautomat macht das Einspritzen in die Trennebene möglich. Auf der Messe wird das Umspritzen von Sechskantstiften mit einem Knebelgriff auf einem Zweifachwerkzeug gezeigt.

3K-Tropfkammer mit Filter in einem Schritt Mit einer Weltpremiere wartet ■ Engel im Ausstellungsbereich Medical auf. Auf einer Engel e-victory 310H/80W/50V 160 combi Dreikomponenten-Spritzgiessmaschine mit ecodrive und in Reinraumausführung werden Tropfkammern für Bluttransfusionen mit integriertem Filter hergestellt. Die Kammern bestehen aus einer ABS- und einer TPE-Komponente, die in einem Arbeitsschritt spritzgegossen, mit dem Filter montiert und durch Umspritzen mit Polypropylen gefügt werden. Dieser erstmalig realisierte hohe Integrationsgrad sorgt für einen deutlichen Effizienzschub in der Herstellung von Mehrkomponentenhohlkörpern mit Inlays, der nicht nur in der Medizintechnik, sondern beispielsweise auch bei der Herstellung von Treibstofffiltern die Fertigungsprozesse revolutionieren wird. Herkömmlich werden die zwei Hohlkörperkomponenten einzeln spritzgegossen und erst in nachfolgenden Prozessschritten mit dem Inlay montiert und verklebt.

K SPECIAL

Aufbau der Schliesskraft passt sich die Plattenparallelität automatisch der Werkzeugparallelität an. Dank Vorspannung durch das patentierte Flex-Link-System und Abstützung durch den massiven C-Rahmen ist die Plattenparallelität auch bei hohen Werkzeuggewichten gewährleistet. Ein Engel easix Mehrachsroboter ist ebenso in die Fertigungszelle integriert wie ein System zur 100-Prozent-Qualitätskontrolle. Die Tropfkammern werden unmittelbar nach dem Spritzguss auf ihre Dichtheit überprüft.

Highend-SpritzgiessApplikationen Die ■ Fanuc Robomachine Deutschland GmbH stellt drei ihrer elektrischen Roboshot Spritzgiessmaschinen auf der K-2013 aus, die den aktuellen Forderungen der Anwender nach niedrigem Energieverbrauch und einwandfreier Spritzgiessqualität mit stabiler Wiederholgenauigkeit und hoher Prozesssicherheit Rechnung tragen: hierfür sind die Roboshots mit EnergieRückgewinnungsregelung, drehmomentab-

Global geniessen! Ferromatik weiss, wie Erfolg schmeckt: Als süddeutsches Traditionsunternehmen sind wir Teil des Milacron-Konzerns, der weltweit an vier Standorten Spritzgiessmaschinen produziert. Greifen Sie zu und geniessen Sie unser Erfolgsrezept!

Bild: Engel

Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung dieses integrierten Prozesses ist die servoelektrische Antriebstechnik für alle Bewegungen des Indexplattenwerkzeugs, die die synchrone Steuerung voneinander unabhängiger Bewegungen ermöglicht. Die hochpräzise Plattenparallelitätseinstellung der holmlosen Spritzgiessmaschine sorgt für einen hohen Werkzeugschutz. Beim

Unsere Produktionsstandorte:

Deutschland, Malterdingen USA, Cincinnati Indien, Ahmedabad China, Jiangyin

Prozessintegration in höchster Vollendung: In einem Arbeitsschritt produziert Engel an seinem Messestand Tropfkammern für Bluttransfusionen mit integriertem Filter.

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Ferromatik Milacron GmbH I Riegeler Str. 4 I 79364 Malterdingen I Deutschland +49 (0)7644 78-0 I marketing@ferromatik.com I www.ferromatik.com

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Bild: Fanuc

Fanuc Roboshot S-2000i-100B (1000 kN Schliesskraft).

hängiger Dosierregelung – PMC 2 und 3 – sowie dem speziellen Rückfluss-Monitor und schliesslich der effizienten AI-Formsicherung ausgestattet. In Zusammenarbeit mit System-Partnern zeigt Fanuc wirtschaftliche und technische Kompetenz in den Bereichen Zweikomponenten-Spritzgiessen und Fertigungszellen mit hoher Flexibilität. Hochpräzises Mischen und Dosieren des Granulats ist mit Materials Management Geräten von motan geregelt.

Mit einer Fanuc Roboshot S-2000i-100B (1000 kN Schliess-kraft), werden in einem speziellen 48-Kavitäten Medical-DeviceWerkzeug Verschlusskappen für Injektionsspritzen aus PP her-gestellt. Die Teileentnahme erfolgt mit einem Linearroboter mit einer Positioniergenauigkeit von 0,01 mm, der von Hekuma speziell für die Medizintechnik entwickelt wurde. Bei einem Schussgewicht von 32 Gramm Polypropylen erreicht die Fanuc Spritzgiessmaschine eine Zykluszeit von maximal 8,1 Sekunden.

F-Serie als Systemlösungen «Global geniessen» heisst das Motto des Spritzgiessmaschinenherstellers ■ Ferromatik Milacron auf der K 2013. Global geniessen kann man nicht nur das kulinarische Angebot in der Ferromatik Lounge. Auch die Maschinenpräsenz von Ferromatik Milacron auf den Messeständen von Mold-Masters und DME, die beide zum Milacron-Konzerns gehören, unterstreicht diesen Leitgedanken.

Bild: Ferromatik

KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Deckel mit Label, produziert auf der vollelektrischen Ferromatik F 200 mit 2000 kN Schliesskraft.

Die modulare F-Serie mit Schliesskräften von 500 bis 6500 kN fokussiert auf Verpackungstechnik mit Technologien wie InMold-Labeling, Barriere-Spritzgiessen und Würfeltechnik und kann je nach Wunsch als vollelektrische, hydraulische oder hybride Maschine zusammengestellt werden. Auf der K 2013 ist u.a. eine vollelektrische F 200 mit 2000 kN Schliesskraft mit einer elektrischen Spritzeinheit Advanced Performance APe 50 ausgestattet. Die Maschine

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KUNSTSTOFF XTRA

produziert mit einem 4-fach Werkzeug und einer IML-Anlage von H. Müller (Conthey, Schweiz) dünnwandige Rechteckdeckel mit dekoriertem Label (Bild). Alle 3,1 s entstehen vier Deckel, die jeweils 8,2 g wiegen. Diese werden seitlich entnommen, optisch hinsichtlich Qualität überwacht, gestapelt und abtransportiert. Eine weitere hybride Maschine der F-Serie, eine F 350 mit 3500 kN Schliesskraft, punktet in Sachen Geschwindigkeit. Sie ist mit einer hydraulischen Spritzeinheit Advanced Performance APh 70 ausgerüstet. Auf einem Werkzeug mit 64 Kavitäten von Corvaglia (Eschlikon, Schweiz) entstehen in einer Zykluszeit von 4,5 s Getränkeverschlüsse mit einem Durchmesser von 33 mm und einem Teilegewicht von 2,6 g. Einer Gut-SchlechtTeileseparierung von Seiten der Maschine folgt eine optische Qualitätsüberwachung von IMD Vista (Brügg, Schweiz).

Vollelektrisch geschäumt mit MuCell

Bild: KraussMaf fei

Produktionsbeispiele für Leichtbauteile aus thermoplastischen Kunststoffen sehen Kunden und Besucher von ■ KraussMaffei gleich doppelt im Live-Betrieb auf der K. Eine Zweiplattenmaschine der CX-Baureihe umformt und hinterspritzt Organobleche im FiberForm Verfahren. Die vollelektrische AX CellForm fertigt technische Formteile im MuCell Prozess. Neben einer anhaltenden Nachfrage aus der Automobilbranche nach mittleren und grossen Maschinen mit MuCell Ausrüstung spielt das Verfahren auch bei technischen Formteilen und im Bereich der Hausgeräte/ Weisse Ware eine immer wichtiger werdende Rolle. Gerade diese Branchen suchen verstärkt nach effizienten und die Ressour-

Maschinen der AX-Baureihe sind prädestiniert für das physikalische Schäumen mit MuCell.

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cen schonenden Produktionslösungen, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf die gesamten Lebensphasen der Produkte auszuweiten. Insbesondere im Bereich der kleineren Spritzgiessmaschinen bietet sich die vollelektrische AX Baureihe mit ihrer hohen Präzision und Schussgewichtskonstanz für das CellForm Verfahren an, da hier die ausgleichende Nachdruckphase entfällt. KraussMaffei zeigt das MuCell-Verfahren als Technologieerweiterung für die AX-Baureihe als AX 130-750 CellForm Produktionszelle mit integriertem LRX 50. Erstmalig kommt auf der Messe auch ein neues, platzsparendes Dosiersystem von Trexel zum Einsatz. Die Maschine ist mit einem innovativen Sicherheitssystem ausgestattet, das eine bedienerfreundliche und sichere Handhabung der Maschine gewährleistet. Die Besonderheit besteht darin, die bei Schäumverfahren nötigen aktiven Funktionen wie Staudruck auch bei geöffneten Schutztüren mit elektromotorischen Antrieben nach aktuellen Sicherheitsnormen aufrecht zu erhalten.

Mikrospritzgiessmaschine mit 32 Kavitäten Die ■ MHS Mold Hotrunner Solutions präsentiert die patentierte Mikrospritzgiessmaschine M3 mit 32 Kavitäten mit 8 verschiedenen Teiledesigns. Mit dieser weltweit einzigartig hohen Kavitätenzahl fertigt die M3 im 5-Sekundenzyklus 32 direkt angespritzte Mikroteile. Das Teilegewicht kann dabei weniger als 10 mg betragen. Damit wird eine Jahreskapazität von über 150 Millionen Mikroteilen mit einer einzigen Maschine erreicht. Ein weiterer Vorteil bietet sich durch die Möglichkeit, acht verschiedene Teiledesigns mit unterschiedlichen Schussgewichten zu spritzen, was für ultimative Flexibilität und Geschwindigkeit in der Produktion sorgt und ideal für Zusammenbauteile ist. Diese neue Technologie stellt die Produktion von Mikroteilen in sehr hohen Stückzahlen für alle Industriebereiche, die Präzision, Qualität und hohe Geschwindigkeiten erfordern, sicher. Sie wurde für den Reinraum konzipiert und ist ideal für die Herstellung von medizinischen Komponenten. Die M3 verwendet vier kompakte, kostengünstige Modulblöcke, die jeweils 8 MikroKavitäten aufnehmen. Auf diese Weise wird

Kosten sparen und Umwelt schonen Sparen sie Kosten und schonen sie gleichzeitig die Umwelt. Mit den Temperiergeräten von REGLOPLAS verringern sie den Ausschuss und verlängern die Formlebensdauer.

Halle 10 / A07

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KUNSTSTOFF XTRA

Bild: MHS

K SPECIAL

Mikrospritzgiessmaschine M3 für schnelle und kostengünstige Prototypen und rasche Umstellung auf hohe Stückzahlen.

der traditionelle Werkzeugaufbau überflüssig und die Werkzeugkosten werden stark reduziert. Der nahtlose Übergang vom Pro-

totypen hin zur Massenproduktion in der Serienfertigung wird durch identische Prozessparameter und Rahmenbedingungen und das damit verbundene Entfallen einer separaten Validierung stark vereinfacht und beschleunigt. M3 steht für eine vollautomatisierte Fertigungseinheit. Durch eine integrierte visuelle Kontrolle und individuelle Teileentnahme mit anschliessendem Handling wird jedes einzelne Teil lückenlos im Zyklus innerhalb von Sekundenbruchteilen überwacht. Die holmlose Schliesseinheit erzeugt erstmals auf elektromagnetischer Basis eine Werkzeugzuhaltekraft von vier Tonnen. Damit bietet die Trennebene von drei Seiten aus freien Zugang für weitere Automatisierungen.

Die M3 umfasst ein 32-fach Nadelverschluss-Heisskanalsystem mit Präzisions-Temperaturregelung, integrierter Prozesskontrolle mit übersichtlicher Touch Screen-Bedienung, ein High Speed Vision System für die In-Mold Qualitätskontrolle sowie ein berührungsloses Teilehandling.

Fanuc Robomachine Europe GmbH Niederlassung Schweiz Grenchenstrasse 7 CH-2500 Biel Telefon +41 (0)32 344 46 46 roboshot@fanuc.ch www.fanuc.eu K2013: Halle 15, Stand B25

MHS – Mold Hotrunner Solutions 60 Armstrong Avenue Georgetown Ontario L7G 4R9 Canada Telefon +1 (905) 873-1954 info@mhs-hotrunners.com www.mhs-hotrunners.com K2013: Halle 1, Stand A09

Verbesserte Antriebseinheit für Evos ■ Netstal hat seine bewährte Baureihe Evos in vielen Details optimiert und präsentiert auf der K 2013 in Düsseldorf erstmals die Evos 4500 mit neuer Antriebseinheit. Mit der energieoptimierten Antriebseinheit Eco Powerunit wurden die Energieeffizienz und das Leistungspotenzial der Maschine nochmals deutlich erhöht.

Kontakte Arburg AG Südstrasse 15 CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 724 23 23 switzerland@arburg.com www.arburg.ch K2013: Halle 13, Stand A13

Billion Kunststofftechnik GmbH In der Schweiz: Plastiversum GmbH Rohrerstrasse 76 CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 822 22 11 backoffice@plastiversum.ch www.plastiversum.ch K2013: Halle 15, Stand B24

Engel (Schweiz) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 0755 ech@Engel.at www.Engelglobal.com K2013: Halle 15, Stand B42 und C58

Dr. Boy GmbH & Co. KG www.dr-boy.de In der Schweiz: Plastiversum GmbH K2013: Halle 13, Stand A43

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Ferromatik Milacron GmbH Riegeler Strasse 4 D-79364 Malterdingen Telefon +49 (0)7644 78-0 www.ferromatik.com K2013: Halle 15, Stand C06

Krauss-Maffei (Schweiz) AG Grundstrasse 3 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 799 71 80 info-ch@kraussmaffei.com www.kraussmaffei.com K2013: Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24

Netstal-Maschinen AG Tschachenstrasse CH-8752 Näfels Telefon +41 (0)55 618 61 11 marketing@netstal.com www.netstal.com K2013: Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24

Wittmann Battenfeld GmbH In der Schweiz: Battenfeld (Schweiz) AG Javastrasse 13 CH-8604 Volketswil Telefon +41 (0)44 908 65 65 info@battenfeld.ch www.battenfeld.ch K2013: Halle 16, Stand D22

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Evos Baureihe: Mit der energieoptimierten Antriebseinheit Eco Powerunit wurden die Energieeffizienz und das Leistungspotenzial der Maschine nochmals deutlich erhöht.

Präsentiert wird die Evos 4500-2000 mit der von der Baureihe Elion bereits bekannten energieoptimierten Antriebseinheit Eco Powerunit. Mit einem 12-fach Werkzeug der italienischen Firma Bianchi werden auf der Messe bei einer Zykluszeit von 2,5 Sekunden Trinkbecher aus einem Polystyrol von Edistir gefertigt. Die Automation übernehmen dabei Geräte der ebenfalls in Italien ansässigen Firma Campetella. Das Materialhandling stellt das schweizerische Unternehmen Motan sicher, die Kühlung erfolgt durch ef-cooling (Schweiz). Der Einsatz von modernsten hydraulischen Antriebskomponenten in Kombination mit einem drehzahlvariablen Synchronmotor ermöglicht es, die Antriebsleistung jederzeit dem Bedarf des aktuellen Produktionszyklus anzupassen. Dies bringt je nach Anwendung eine Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen

K SPECIAL

hydraulischen Antriebssystemen. «Mit der Evos bieten wir eine universell einsetzbare und äusserst flexible Maschine an, die den hohen Ansprüchen unserer Kundschaft vollständig gerecht wird», erklärt Marcel Christen, Leiter Produktmanagement bei Netstal. Die Evos steht für wirtschaftliches Hochleistungsspritzgiessen und, dank hybrider Antriebstechnologie, für einen sparsamen Energieverbrauch. Dank des modularen Baukastensystems können Formschluss, Plastifizierung und Antrieb so gewählt werden, dass sie für den jeweiligen Anwendungsbedarf massgeschneidert konfiguriert sind. Durch die Aufteilung des Formschlusses und der Einspritzeinheit in zwei separate Maschinenmodule, sind zudem parallele Fertigungs- und Montageprozesse möglich.

MacroPower E Hybrid mit IML-Anwendung Zukunftsweisende Verfahren, neueste Maschinentechnologien, innovative Anwendungen – das zeigt ■ Wittmann Battenfeld dem Fachpublikum. Ein Highlight auf der K ist die Vorstellung einer MacroPower E Hybrid. Die MacroPower E 450/2250 besteht aus einer modernen servohydraulischen 2-Platten-Schliesseinheit kombiniert mit einem vollelektrischen Hochleistungsspritzaggregat. Durch diese Kombination kann eine kompakte Grossmaschine mit kleinstmöglicher Stellfläche, die gleichzeitig ein Höchstmass an Präzision und Energieeffizienz bei hohen Einspritzgeschwin-

Bild: Wittmann Battenfeld

Bild: Netstal

KUNSTSTOFF XTRA

MacroPower E 450/2250 von Wittmann Battenfeld.

digkeiten von bis zu 450 mm/sec. aufweist, hergestellt werden. Dies ermöglicht die Produktion hochpräziser technischer Kunststoffteile, sowie Verpackungsteile mit gleichzeitig niedrigstem Energieeinsatz. Auf der Maschine wird ein Hochleistungswerkzeug der Firma Abate (Italien) gezeigt. Dabei wird ein Eimer produziert. Die IML Anlage von Wittmann ist eine TW842 UHS Top-Entry Anlage, optimal ausgelegt für kürzeste Eingriffszeiten ins Werkzeug und für das Stapeln der fertigen Eimer. Der IMLRoboter entnimmt Banderole-Labels vom vertikal angeordneten Labelmagazin und führt diese mit Hilfe eines Dummy-Cores in die Kavität auf der festen Formhälfte ein. Zur Minimierung der Zykluszeit erfolgen die Entnahme der fertigen Eimer und das Einlegen der Labels zeitgleich. Die MacroPower E Hybrid erreicht Energiewerte der Euromap 60 Klasse von 10+ und stellt damit ein Optimum an Leistung und Energieeffizienz im Grossmaschinenbereich dar. ■

Massgeschneiderte Werkstoffe Hochleistungscompounds auf Basis von Fluorkunststoffen für alle Verarbeitungsverfahren. Teil- (ETFE, PVDF, ECTFE, PCTFE) und vollfluoriert (PFA, FEP). Jetzt auch für Monofilamente, Schläuche und Folien.

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Massgeschneidertes von der Front

Lösungskonzepte für wirtschaftliches produzieren

Bild: Beck Automation

Die Präsentation der Kooperationspartner der «IML Competence» mit Beck Automation AG, Ernst H. Furrer AG, Glaroform AG, Viappiani Printing und bfa Solutions Ltd. zeigt zur K 2013 die Möglichkeiten eines Hochleistungssystems für die IML-Technik (In-Mold-Labelling). Die Besucher profitieren von der geballten Kompetenz dieser Kooperation, von der Spitzgiessform und Automation, der Etikettierung bis hin zum fertigen Produkt. ■ Glaroform (CH) zeigt eine schnelllaufende Spritzgiessform mit 2 Kavitäten für einen Food-Container der Dimension rund-

Bild: Glaroform

Bild: Viappiani

Gut-Schlecht-Teile-Separation Q-Sort Line steht für Qualität: Kamerainspektion von Beck Automation.

oval 500 ml. Die Form verfügt über ein hauseigenes Heisskanalsystem mit pneumatisch betätigtem Nadelverschluss. Das Formteil wird durch IML an der Seitenwand dekoriert. Die Form ist mit einem konturnahen und hocheffizienten Kühlsystem versehen, um eine sehr schnelle Zykluszeit, bei gleichzeitig reproduzierbarer Produktqualität, zu garantieren. Die konturnahe Kühlung reduziert ausserdem effektiv den Verzug im Teil. Das dünnwandige Produkt hat eine durchschnittliche Wandstärke von 0,4 mm und verfügt über ein Teilegewicht von ca. 11 g. ■ Beck Automation (CH) ergänzt die Fertigungszelle um ein hochdynamisches IMLSystem der Automatisierung. Die modulare Zelle setzt Massstäbe in Bezug auf Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Prozesssicherheit bei der IML-Automation. Die Zykluszeit liegt bei dieser Anwendung bei unter 3,0 Sekunden. Das Beck’sche System ist mit neuester Steuerungs- und Antriebstechnik ausgestattet. Es wird über Touchscreen bedient. Über den integrierten Remote-Zugang besteht die Möglichkeit, sich von ausserhalb in das System einzuwählen, um den Kunden bei Bedarf zeitnah und kostengünstig zu unterstützen. Für die Qualitätskontrolle der produzierten Container wird ein Kamera-Inspektionssystem von Omron eingesetzt. Eine «Gut-

Zwei-Kavitäten-Hochleistungsform von Glaroform.

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Edler Look am Point-of-Sale: Etiketten von Viappiani.

Bild: ef Cooling

Was sind die Trends in den Bereichen Materialtrocknung, Förderung, Dosierung, beim Fügen, in der Werkzeugtechnik oder in der Automatisierung und im Handling? Ein kleiner Querschnitt stellt Neuheiten aus diesen Produktsegmenten vor.

Energieeffiziente Kühlkonzepte von ef cooling: Eine «freie Kühlung», Kühlung mit kalter Aussenluft, spart bis zu 60% Energiekosten.

Schlecht-Teile-Separation» eröffnet dem Verarbeiter ein neues Niveau zur Absicherung seiner Qualitätsbemühungen. ■ Ernst H. Furrer (CH) unterstützt die Anwendung mit temperiertem Kühlwasser mittels eines Kühlgerätes neuester Technologie. Optional kann auch eine sog. «freie Kühlung» eingesetzt werden. Dies bedeutet Kühlung mit kalter Aussenluft, solange es eine ausreichende Differenz zur gewünschten Medientemperatur erlaubt. In dieser Phase ist der Betrieb von Verdichtern nicht nötig. Damit können bis zu 60 Prozent Stromkosten eingespart werden. ■ Viappiani Printing (I) produziert für dieses Exponat Etiketten auf Basis einer 60 µ EUP Orange-Peel-Folie von Treofan. Die rund-ovale Form des Containers setzt Etiketten voraus, die mit höchster Präzision gestanzt sind und die Einhaltung der kurzen Zykluszeit durch eine gute elektrostatische Aufladung sicherstellen. ■ bfa Solutions präsentiert erstmalig die Produktionsdatenerfassung einer geschlossenen Zelle (MDE) im Verpackungsbereich für die «IML Competence». Mit dem Produktionsinformationssystem PiSolutions werden die Prozessdaten, Datensätze, Aufträge, Fehlermeldungen und Statusinformation der gezeigten Messeanwendung gemeinsam 10 /2013


KUNSTSTOFF XTRA

erfasst, angezeigt und historisch gespeichert. Im Fall der gezeigten Anwendung werden die Daten der Spritzgiessmaschine über die standardisierte Euromap63-Schnittstelle der Maschine mit den über eine OPCSchnittstelle erhaltenen Daten der Automation zusammengeführt, zentral auf einer Datenbank abgelegt und visualisiert. Die in dieser Form gestaltete Datenerfassung macht eine Installation mehrerer unabhängiger BDE/MDE-Systeme innerhalb einer Produktionsumgebung überflüssig und kann somit als einziges, zentrales Modul angewandt und mit einem übergeordneten ERPSystem verbunden werden.

Würfelformen in Funktion ■ Foboha, ein Unternehmen der Adval Tech Gruppe, zeigt auf zwei Partnerständen je eine Würfelform für die Herstellung von Verschlüssen für die Getränkeverpackungsindustrie. Gezeigt wird auf dem Ferromatik Milacron Stand in Halle 15 auf einer F 270 Cube, ein

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4x8 + 8-fach Werkzeug zur Herstellung eines Verschlusssystems für Getränkeflaschen oder Nahrungsergänzungsmittel. Die Besonderheit ist, dass pro Trennebene jeweils acht Unter- und acht Oberteile gespritzt werden. In der 90° Position quer zur Maschinenlängsachse werden von einem vollständig in die Form integrierten Handlingsystem die Oberteile aus dem Werkzeug entnommen und direkt auf die Unterteile, die für diesen Prozessschritt in der Kavität verbleiben, aufgeschraubt. Bei dem Produkt handelt es sich um einen zweiteiligen Schraubverschluss, der im geschlossenen Zustand z. B. ein UV-empfindliches Pulver aufnehmen kann. Sobald der Verschluss geöffnet wird, rieselt das Pulver in die Flasche und löst sich in der darin enthaltenen Flüssigkeit auf. Das zweite vollelektrisch angetriebene Etagen-Wendesystem läuft auf dem Arburg Stand in Halle 13 auf einer Allrounder 720 A mit 3200 kN Schliesskraft. Gespritzt wird ein Zweikomponenten Verschluss für Kartonageverpackungen (Saftverpackung). Das

12 + 12-fach Pilotwerkzeug ist die Basis für eine hochkavitätige Serienform, die gezielt auf die Anforderungen zur Produktion von Massenteilen ausgelegt ist. Bei diesem Verschluss kommen zwei inkompatible Materialien zum Einsatz, damit das Spritzteil beweglich bleibt. Die voll funktionsfähigen und beweglichen Spritzteile sind ohne Montagenacharbeit direkt in die Kartonageverpackung einsetzbar.

EKO Formvollendeter Trockenlufttrockner für Trocknungsqualität auf höchstem Niveau bei gleichzeitiger Einsparung von bis zu 40% Energie.

KKT Beistell-Trockenlufttrockner effizient und energiesparend mit der SWITCH-Technik.

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Mischen

4x8 + 8-fach Werkzeug zur Herstellung eines Getränkeverschlusses (Ferromatik Milacron Stand).

KEM-Ma Direkteinfärbgerät – für hohe Durchsatzleistungen und gleichmässige Zudosierung.

GRAVIKO Patentiertes Dosiergerät – in einem Arbeitsgang wird dosiert, gewogen, kontrolliert, korrigiert und ausgewertet.

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Bild: Foboha

K SPECIAL

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Trocknen

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KUNSTSTOFF XTRA

Gravimetrische Dosierung auf zwei Wiegezellen Die Erweiterung der patentierten GravikoSerie ist auch auf der K-2013 zentrales Thema der Präsentation der ■ Koch Technik (Werner Koch Maschinentechnik GmbH aus Baden-Württemberg).

die dosierte Charge in den darunter liegenden Mischer entleert. Ein horizontales Rührwerk homogenisiert dort die Mischung bevor sie im anschliessenden Formgebungsprozess verarbeitet wird. Für die rezeptgenaue Berechnung und Aussteuerung der Dosierwerte kommt das Steuergerät MCm-g Touch von Koch-Technik zum Einsatz.

Das gravimetrische Dosier- und Mischgerät Graviko GK 65 im Koch-Baukastensystem: Zum schnellen Materialwechsel kann der Verarbeiter alle Geräte-Komponenten verschieben, schwenken oder klappen – direkt auf der Maschine und völlig ohne Werkzeug.

Mit dem Graviko, einem gravimetrischen Dosier- und Mischsystem, steht dem Anwender eine Produkt-Serie zur Materialdosierung für Spritzgiessen, Extrusion und Blasformen zur Verfügung. Je nach GeräteTyp des Graviko lassen sich in der Kunststoffverarbeitung Materialdurchsätze von 3 kg bis 2000 kg pro Stunde abdecken. Der neu vorgestellte Typ GK 65 reiht sich mit einem Durchsatz von bis zu 70 kg Kunststoff pro Stunde in die Riege der bewährten Serie zur gravimetrischen Dosierung ein. Die Basisversion verwiegt im innenliegenden, vibrationsfreien Wiegebehälter, neben der Hauptkomponente, bis zu drei volumetrisch hinzu dosierte Material-Komponenten. Erstmals verfügt dabei ein Graviko über zwei synchron arbeitende Präzisionswiegezellen, um die Kontinuität und Präzision des Wiegevorgangs nochmals zu erhöhen. Jede Füllung wird hundertfach aufeinanderfolgend verwogen. Die doppelte Wiegeeinheit registriert die Werte und übermittelt sie an die Koch-Steuerung. Diese wiederum gleicht Schwankungen so lange aus, bis die Dosier-Rezeptur präzise erreicht ist. Stimmen alle Werte überein, wird 14

Mit dem erstmals in Europa präsentierten Laserschweisssystem PrecisionWeld erweitert ■ LPKF das Einsatzspektrum für das Laser-Kunststoffschweissen. Dieses System ist speziell für das Schweissen feiner Kanäle bei Mikrofluidik-Anwendungen konzipiert. Es überzeugt gleich mit drei völlig neuen Ansätzen: Das Gehäuse stammt aus der industrieerprobten MicroLine-Reihe. Aktive Komponenten sorgen für eine Entkoppelung von Arbeitsraum und Umgebung. Ein neuer Laserprozess («ClearJoining») erlaubt die Schweissung von transparenten Kunststoffen ohne Zusatzstoffe und eine neu entwickelte Spanntechnik gleicht Fertigungstoleranzen aus vorhergehenden Produktionsstufen aus. Frank Brunnecker, Senior Vice President des LPKF-Geschäftsbereichs Laser Welding, ist überzeugt: «Mit der LPKF PrecisionWeld

Bild: LPKF

Bild: Koch Technik

Klar-Klar-Schweissen mit neuem Laserprozess

Erstmals in Deutschland auf der K-Messe zu sehen: Die LPKF PrecisionWeld, Spezialist für die Mikrofluidik, kann durch eine spezielle Laserausstattung auch Klar-Klar-Schweissungen durchführen.

eröffnen wir wirtschaftlichere Wege für die Produktion bekannter Layouts und schaffen das Umfeld für neue Ideen.»

Lückenlose Prozessüberwachung Optische Spritzgussteile wie Linsen oder Lichtleiter sowie Formteile mit Class-AOberflächen für Automobiltechnik und Hausgeräte dürfen keine Markierungen von Auswerfern oder Sensoren aufweisen. Zur werkzeuginnendruckbasierten Prozessüberwachung und Qualitätssicherung bietet ■ Kistler mit der berührungslosen Druckmessung eine besonders elegante Systemlösung.

Bild: Kistler

K SPECIAL

Der neue Längsmessdübel Typ 9239A mit 3 mm Durchmesser misst hinter der Wandung der Kavität den Werkzeuginnendruck.

Der neue Längsmessdübel Typ 9239A mit 3 mm Durchmesser wird hinter der Wandung der Kavität in die Werkzeugstruktur oder in den Prägestempel eingebracht und misst dort die durch den Werkzeuginnendruck verursachte Stauchung des Werkzeugs während der Einspritzphase. Mit seinen extrem kleinen Einbaumassen bietet der Messdübelsensor dem Werkzeugmacher eine grössere Freiheit bei der Platzierung in kleineren Werkzeugen oder in komplexer aufgebauten Mehrkavitätenwerkzeugen. Das Signal des Sensors lässt sich zur Prozessoptimierung, zur Prozessüberwachung und zur Qualitätsdatendokumentation des Produktionsloses nutzen. Der kleinere Messdübel ergänzt die grösseren Sensoren Typ 9247A... mit 5 mm Durchmesser.

Leistungsfähiges gravimetrisches Chargendosiergerät Umfassende Lösungskonzepte für flexibles und wirtschaftliches Materialhandling bei 10 /2013


KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Bild: Protec

der Kunststoffverarbeitung sowie Anlagentechnik fürs PET-Recycling sind Schwerpunkte des Messeauftritts von ■ ProTec Polymer Processing.

Das neue gravimetrische Chargendosiersystem Somos BB 500 ist für bis zu vier rieselfähige Materialien und einen Durchsatz bis 500 kg/h ausgelegt.

Das neue Dosier- und Mischsystem Somos BB 500 Chargendosiergerät eignet sich sowohl für die Versorgung von Spritzgiessmaschinen als auch von Extrudern mit Mehrkomponentenmischungen. Ausgelegt ist es für maximal vier rieselfähige Komponenten und Durchsätze bis zu rund 500 kg/h (bei einem Schüttgewicht von 0,6 kg/l). Das Gerät wird direkt auf den Materialeinzug der Verarbeitungsmaschine – oder auf ein Gestell neben der Maschine – montiert und lässt sich mit Somos Saugfördergeräten zum automatischen Befüllen der Materialvorlagebehälter ausrüsten. Für die komfortable Bedienung sorgt eine Touchscreen-Steuerung mit grafischer Bedienoberfläche, speziell zugeschnitten auf das Aufgabenspektrum eines Chargendosiergerätes. Bis zu 50 gespei-

cherte, individuelle Mischungsrezepturen können aufgerufen und sofort genutzt werden. Die einzelnen Komponenten werden entsprechend der Rezeptur nacheinander in einen Wägebehälter dosiert und die Gesamtcharge wird anschliessend in einem darunter befindlichen Mischbehälter homogen gemischt. Je nach Anteil einer Komponente, erzielt das Chargendosiergerät Genauigkeiten von ± 1 % bis zu ± 0,5 Prozent des Dosiergewichts der entsprechenden Komponente. Durch totraumfreie Vorrats-, Wäge- und Mischbehälter mit grosszügigem Zugang sind Material- und Rezepturwechsel leicht und schnell durchzuführen.

Power for the Future Die Teilnahme von ■ Wittmann an der K steht unter der dem Motto «Power for the Future» und weist auf die Innovationskraft der Wittmann Gruppe hin. Auf 460 m²

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Bild: Wittmann

TruePath, SmartRemoval, EcoMode, Find’nPick, SmartStart und DynamicDrive sowie die MÜglichkeit, eine Verbindung

W842 Linearroboter: Das Einstiegsmodell fĂźr komplexe Automatisierungsaufgaben.

Ausstellungsfläche präsentiert Wittmann auf der K wieder zahlreiche Neuheiten aus allen Produktbereichen: Roboter und Automatisierungssysteme, Werkzeugtemperierung, Mßhlen, Materialtrocknung, FÜrderung und Dosierung. Im Roboterbereich steht der neue W842 Roboter im Mittelpunkt. Er ist als Einstiegsmodell fßr komplexere Automatisierungsaufgaben konzipiert, die hÜhere Traggewichte erfordern. Er eignet sich bestens fßr Anwendungen, die auf mittleren Spritzgiessmaschinen bis mindestens 800 t Schliesskraft laufen. Der W842 verfßgt ßber eine vertikale Verfahrachse, die eine Zahnstange aufweist, wodurch der Roboter in der Lage ist, ein Traggewicht von bis zu 25 kg zu handhaben. Die Länge der horizontalen Achse ist äusserst variabel (und kÜnnte bis zu 20 m betragen). Das Modell ist durch zahlreiche Optionen erweiterbar, beispielsweise zusätzliche servobetriebene Rotationsachsen, E/A-Module und zusätzliche Vakuum- und Greiferkreise. Die vielen Funktionalitäten der Wittmann R8.2 Steuerung stehen auch weiterhin uneingeschränkt zur Verfßgung.

Kontakte Beck Automation AG Neugutstrasse 19 CH-8102 Oberengstringen Telefon +41 (0)44 751 84 44 www.beck-automation.com www.glaroform.ch www.efcooling.com www.viappiani.it www.bfa.ch K2013: Halle 10, Stand G77 Foboha GmbH Im MĂźhlegrĂźn 8 D-77716 Haslach Telefon +49 (0)7832 798 101 www.advaltech.com K2013: Halle 1, Stand A24 LPKF Laser & Electronics AG Bereich Laser Welding Gundstrasse 15 D-91056 Erlangen Telefon +49 (0)9131 61657-0 www.lpkf-laserwelding.de K2013: Halle 11, Stand E04 Kistler Instrumente AG Eulachstrasse 22 CH-8408 Winterthur Telefon +41 (0)52 224 11 11 info@kistler.com, www.kistler.com K2013: Halle 10, Stand F04

zum Internet herzustellen, gestatten einfachste Bedienung bei hĂśchster Produktivität. â–

ProTec Polymer Processing GmbH In der Schweiz: Ingenieurbureau Dr. Brehm AG Lettenstrasse 2/4 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 790 41 64 info@brehm.ch www.brehm.ch K2013: Halle 9, D60

Werner Koch Maschinentechnik GmbH In der Schweiz: Hatag Handel und Technik AG RĂśrswilstrasse 59 CH-3065 Bolligen Telefon +41 (0)31 924 39 39 hatag@hatag.ch www.hatag.ch K2013: Halle 10, Stand A21

Wittmann Kunststofftechnik AG Uznacherstrasse 18 CH-8722 Kaltbrunn Telefon +41 (0)55 293 40 93 info@wittmann-group.ch www.wittmann-group.ch K2013: Halle 10, Stand A04

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Engineering Passion 10 /2013

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Variantenreiche Werkstoffe

Nachhaltigkeit – Antrieb für Innovation Trends erkennen und rechtzeitig die passenden Lösungen liefern gehört zum Tagesgeschäft der Polymerunternehmen. Sie müssen dabei den Spagat schaffen, einerseits die Bedürfnisse der Endkunden zu erfüllen, andererseits soll der Hersteller in der Lage sein bei der Produktion der Kunststoffteile Energie und Zeit zu sparen.

Lifestyle mit Schäumen und Kunststoffen ■ BASF stellt mit «Infinergy» das weltweit erste expandierte thermoplastische Polyurethan (E-TPU) vor. Der geschlossenzellige Partikelschaum besitzt ein herausragendes Rückstellvermögen und eine besonders hohe Dauerbelastbarkeit in einem breiten Temperaturfenster. Die erste Anwendung des innovativen Materials ist der neue Laufschuh Energy Boost von adidas (Bild), den der deutsche Sportartikelhersteller in enger Zusammenarbeit mit BASF entwickelt hat. Die Zwischensohle aus dem neuen E-TPU sorgt mit ihrer Kombination von Weichheit und sehr hoher Elastizität für die hervorragenden Lauf18

eigenschaften des Energy Boost. Der so genannte Rebound (Energierückstellung) des Schuhs, der so hoch ist wie bei keinem anderen Schuh am Markt, bleibt auch bei tiefen Temperaturen von minus 20 °C erhalten. Als weitere Anwendung stellt BASF den erstmals serienmässig in einer Systemlösung für Verpackung verwendeten kompostierbaren Kunststoff ecovio vor. Die Kaffeekapseln beanarella der Swiss Coffee Company bestehen aus der neuen Spritzgiessvariante ecovio IS1335, gleichzeitig basiert auch das Mehrschichtverbundsystem der aromafesten Barriereverpackung für die Kapseln aus diesem Werkstoff. Die Kapseln genügen den hohen Anforderungen, die an den Schutz des Produkts und an das Brühen des Kaffees in Hochdruckkaffeemaschinen gestellt werden und lassen sich trotzdem – ebenso wie die Barriereverpackung – kompostieren. Die Systemlösung basiert zum überwiegenden Teil auf nachwachsenden Rohstoffen. Das gemeinsam in nur gut 13 Monaten entwickelte Produkt kann zur Nachhaltigkeit beitragen und bedient dabei gleichzeitig den neuesten Trend beim Kaffeetrinken.

Bild: BASF

«Ein Werkstoff – nahezu unbegrenzte Möglichkeiten» unter diesem Motto präsentiert die ■ A. Schulman GmbH auf der K ihre neueste Produktgruppe Schulaketon. Als aliphatisches Polyketon eignet sich Schulaketon für die unterschiedlichsten Anwendungen. Einige herausragende Produkteigenschaften sind zum Beispiel grosses Rückstellvermögen, hohe Bruch- und Streckdehnung, exzellente Verschleissbeständigkeit, Chemikalien- und Hydrolysebeständigkeit, geringe Kriechneigung und bemerkenswerte Barriere-Eigenschaften. Auch die Möglichkeit von Zykluszeitreduktionen und die nachhaltige Rohstoffbasis eröffnen Entwicklern und Verarbeitern ein breit gefächertes Einsatzspektrum mit vielen Vorteilen gegenüber aktuellen Polymeren und Compounds. Von unverstärkten Varianten mit unterschiedlichen Fliessfähigkeiten über glasfaserverstärkte Typen bis hin zu flammgeschützten Compounds bietet A. Schulman eine grosse Auswahl an massgeschneiderten Polyketon-Compounds an.

Der neue Laufschuh Energy Boost von adidas.

Verstärktes PC für neue Laptop-Generation Leicht und überall mitnehmbar, superflach, topmodisch, leistungsstark und langlebig:

So präsentiert sich eine neue Generation von Laptops – die «Ultrabooks». Sie sprechen vor allem technikbegeisterte Leute von heute an, die viel unterwegs sind. Damit die Hersteller den Bedürfnissen noch besser gerecht werden können, bringt ■ Bayer MaterialScience eine neue Materiallösung für die Gehäuse auf den Markt: verstärktes Polycarbonat. Leicht und dauerhaft, bietet es absolute Designfreiheit und erlaubt eine schnelle und effiziente Massenproduktion. Die Gehäuse sind u.a. auf der K ausgestellt. Traditionelle Notebooks wiegen bis zu 2,6 Kilogramm bei einer Profilstärke von 3,5 Zentimetern. Die ultraflachen Laptops der neuen Generation dagegen sind bis zu 1,5 Kilo leicht und nur noch 2,1 Zentimeter dick. Dank des von Bayer entwickelten verstärkten Polycarbonats lässt sich das Gewicht noch weiter senken – um bis zu 100 Gramm auf 1,4 Kilogramm. Gleichzeitig wird die Profilstärke um 45 Prozent verringert, was 1,4 Zentimeter oder sogar weniger bedeutet. Das neue Material kommt in einer breiten Farbauswahl auf den Markt. Ausserdem kann man mit ihm Computergehäuse in komplexen geometrischen Formen (3D) und mit innovativen Oberflächenstrukturen (2D) darstellen oder ihnen mit SofttouchBeschichtungen ein samtig-weiches Oberflächengefühl geben.

Lösungen für technische Kunststoffe Mit neuen, massgeschneiderten synergistischen Formulierungen, die anlässlich der K 2013 vorgestellt werden, baut ■ Clariant das Sortiment seiner richtungsweisenden, wirtschaftlichen Phosphinat-Flammschutzmittel weiter aus. Dazu zählen Exolit OP 1400 für Polyamide mit speziellen Anforderungen und Exolit OP 1260 für Polyester. 10 /2013


Bild: Clariant

KUNSTSTOFF XTRA

Innovative, effiziente und umweltorientierte Phosphinat-Flammschutzmittel: Exolit OP 1400 und OP 1260.

Stabilisator für eine erhöhte Schmelzestabilität, Fliessfähigkeit und Oberflächenbeschaffenheit sowie verringerte Ablagerungen im Werkzeug. Zytel FR95G25V0NH ist mit 25 Gew.-% Glasfasern verstärkt, nach UL 94 bis hinunter zu 0,4 mm in die Klasse V0 eingeordnet und verfügt über eine Kriechstromfestigkeit (CTI, Comparative Tracking Index) von 600 V. Zu den typischen Anwendungen gehören Isolierelemente und Gehäuse für Leistungsschalter, Schütze, Transformatoren und Elektromotoren.

Zur K 2013 präsentiert ■ DuPont aktuelle Entwicklungen bei Produkten und Anwendungen für die E&E-, die Healthcare- und die Lebensmittelindustrie sowie für das Handling von Materialien. Der E&E-Industrie bietet DuPont eine umfangreiche Reihe nicht-halogenierter Werkstoffe, die hohe Ansprüche in Sachen Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllen und die der Branche Alternativen zum Einsatz von Halogenen als Flammschutzmittel bieten. Mit Zytel FR95G25V0NH hat DuPont kürzlich ein halogenfrei flammgeschütztes PA66 mit verbessertem Alterungsverhalten bei hohen Temperaturen vorgestellt. Das Material behält 80 % seiner Zugfestigkeit nach 1000 Stunden bei 200 °C, während dieser Wert bei herkömmlichen Typen um rund 50 % sinkt. Bei dem neuen Zytel FRTyp sorgt eine patentierte Kombination von Flammschutzmittel, PA-Basispolymer und

Mit Pocan TP 555-001 hat ■ Lanxess einen neuen Polyester-Materialtyp auf Basis von Polyethylenterephthalat (PET) entwickelt, der sich hervorragend zur Herstellung von Gehäusen, Fassungen und anderen Komponenten für LEDs (lichtemittierende Dioden) eignet. Er zeichnet sich durch eine exzellente, auch auf Dauer kaum nachlassende Lichtreflexion und eine hohe Hitzestabilität aus. Der neue Materialtyp ist mit Glasfasern verstärkt und speziell additiviert. Seine Lichtreflexion ist mit über 90 Prozent bei 450 Nanometer aussergewöhnlich hoch. Als Gehäusematerial reflektiert er daher das Licht der LED fast vollständig, so dass die Helligkeitsverluste minimal sind. Eine weitere Stärke ist die hohe Beständigkeit gegen Alterung durch Vergilben unter Licht- und Wärmeeinfluss. Selbst nach über

Aus nichthalogeniertem Zytel PA66 und Zytel HTN hergestellte Isolierelemente und Gehäuse für Leistungsschalter, Schütze, Transformatoren und Elektromotoren erfüllen anspruchsvolle Anforderungen wie hohe Umweltverträglichkeit, Eignung für hohe Montagetemperaturen und Zuverlässigkeit im Gebrauch.

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Bild: Lanxess

Dauerhaft exzellente Lichtreflexion

Bild: DuPont

Mehr Nachhaltigkeit bei E&E-Anwendungen

Pocan TP 555-001 eignet sich hervorragend zur Herstellung von Gehäusen, Fassungen und anderen Komponenten für LEDs. Als Gehäusematerial reflektiert es das Licht der LED fast vollständig, so dass die Helligkeitsverluste minimal sind.


KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

■ Milliken zeigt den Besuchern der K 2013 einen ganzen Strauss von wertsteigernden Produktinnovationen und Dienstleistungen, ausgerichtet auf die aktuellen industriellen Schwerpunktthemen wie Transparenz, Ästhetik, Produktivitätssteigerung, Eigenschaftsoptimierung und Nachhaltigkeit. Die zur K 2013 gezeigten Additiv-Lösungen berücksichtigen die Anforderungen der Kunststoffverarbeiter in puncto Leistung und Produktivität und ermöglichen den Erhalt von überragenden optischen und physikalischen Eigenschaften, einhergehend mit einer Steigerung der Produktivitäts- und Energieeffizi-

Visionen und Bewegungen in Farbe

Transparenter Lebensmittelbehälter mit Millikens Millad NX 8000.

enz, für spritzgegossene, blasgeformte und extrudierte Polyolefin-basierte Anwendungen. Sie erweitern die Möglichkeiten der Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen und setzen neue Massstäbe in Bezug auf optische Anmutung und Leistungsspektrum von Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE). Darüber hinaus eröffnen sie neue Möglichkeiten der Materialsubstitution, erlauben die Realisierung von Gewichtsreduktionszielen im Hinblick auf leichtere Teile und begünstigen nachhaltige Endanwendungen auf Basis von fortschrittlichen Polyolefinen. Zu den Produkten, die diese Vorteile zur K 2013 repräsentieren zählen: Millad NX 8000 und NX 8500E Clarifier für PP, Hyperform HPN 68L, HPN-20E und HPN-600ei Nukleierungsmittel für PP, Hyperform HPN-20E Nukleierungsmittel für PE, sowie Hyperform HPR-803i Verstärkungsadditiv. Millad NX 8000 ermöglicht es, PP-Teile mit optischen Eigenschaften herzustellen, die bislang nur mit glasartigen, amorphen Polymeren wie PC, PS und PMMA in Verbin-

Wir machen mehr aus Kunststoff

■ PolyOne gibt die Einführung von Color Inspiration 2014 bekannt. Es handelt sich um eine Kollektion von sechs Farbpaletten, die mit Blickrichtung ins Jahr 2014 Einsichten über weltweite farbliche Trends und Erfahrungen vermittelt. Diese Farben und Entwicklungsideen verleihen den Produkten einen verstärkten Anklang bei den Endkunden und steigern somit den Markterfolg. Ausserdem ermöglicht Color Inspiration 2014 den Originalteileherstellern (OEM) gegebenenfalls eine verkürzte Produktentwicklungsphase und somit einen schnelleren Weg auf den Markt.

Bild: PolyOne

Transparent, ästhetisch, nachhaltig

dung gebracht wurden. Mit seiner geringeren Dichte, bietet sich PP als weniger kostspielige und mit seiner besseren CO2Bilanz auch nachhaltigere Lösung an.

Bild: Milliken

500 Stunden Alterung bei 140 °C erreicht die Lichtreflexion noch Werte um 90 Prozent. Pocan TP 555-001 besitzt eine für Polyester seiner Materialklasse hervorragende Hitzestabilität. Mit seinem hohen Schmelzpunkt von ca. 260 °C übersteht der Werkstoff die Temperaturen, die beim Dampfphasenlöten mit bleifreiem Lot herrschen. Dies ist eines der Verfahren, mit dem in der LED-Herstellung elektronische Komponenten gelötet werden. Vorteile ergeben sich auch in der Verarbeitung des neuen Werkstoffs. Die hohe Fliessfähigkeit seiner Schmelze erlaubt es, dünnwandige und filigran konstruierte Bauteile umzusetzen. Im Vergleich zu hochschmelzenden Spezialpolyamiden kann er bei rund 50 bis 60 °C niedrigeren Temperaturen spritzgegossen werden.

Als Ergebnisse der Expertenstudien über Entwicklung, Mode und globale Trends stellt PolyOne jetzt die sechs Farbpaletten bereit.

Spritzguss Werkzeugbau Baugruppenmontage

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Martignoni AG Dorfmattweg 5 Postfach 1204 CH-3110 Münsingen Schweiz Fon +41 (0)31 724 10 10 Fax +41 (0)31 724 10 19 www.martignoni.ch info@martignoni.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

Farbliche Vorlieben und Geschmäcker variieren und ändern sich mit der Welt um uns herum – und die Entwickler und Designer vertrauen bei ihrer Farbauswahl zuKontakte A. Schulman AG Kernstrasse 10 CH-8004 Zurich Telefon +41 (0)43 322 1280 aschulman@ch.aschulman.com www.aschulman.com K2013: Halle 8a, Stand D12

BASF Schweiz AG Schwarzwaldallee 215 CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 636 11 11 info-switzerland@basf.com www.basf.ch K2013: Halle 5, Stand C21

K SPECIAL

nehmend auf diese globalen Bewegungen. Diese Farbpaletten wurden entwickelt, damit kreative Geister die Farbe so frĂźh wie mĂśglich in ihren Schaffensprozess einbin-

den kĂśnnen und um sie zu inspirieren, aufstrebende Farbtrends in ihren Kreationen zu berĂźcksichtigen. â–

Bayer (Schweiz) AG Grubenstrasse 6, CH-8045 ZĂźrich Telefon +41 (0)44 465 81 11 www.bayer.com K2013: Halle 06, Stand A75

Lanxess AG Kennedyplatz 1, D-50569 KĂśln Telefon +49 (0)221 8885-0 www.Lanxess.de K2013: Halle 6, Stand C76 / C78

Clariant Produkte (Schweiz) AG Rothausstrasse 61, CH-4132 Muttenz 1 Telefon +41 (0)61 469 51 11 www.clariant.ch K2013: Halle 8a, Stand J11

Milliken Europe N.V. Ham 24, B-9000 Gent Telefon +32 (0)9 265 11 11 solutions@milliken.com www.milliken.com K2013: Halle 6, Stand A27

DuPont Performance Polymers Chemin du Pavillon 2 CH-1218 Le Grand-Saconnex Telefon +41 (0)22 717-5111 www.dupont.com K2013: Halle 06, Stand C43

Wenn Sie es vor Spannung nicht mehr aushalten.

PolyOne L-9749 Fischbach Telefon +35 (0)2 269 050 35 www.polyone.com K2013: Halle 8a, Stand J13

SAFE-LOCK-Temperierkupplung t TDIMJFTTFO EBT 3JTJLP FJOFS TDIXFSFO 7FSMFU[VOH [VWFSMÊTTJH BVT t LÚOOFO VOUFS %SVDL OJDIU FOULVQQFMU XFSEFO t TJOE LPNQBUJCFM [V VOTFSFN 4UBOEBSE 4PSUJNFOU t CJT ¥$ HFHFO ½M VOE 8BTTFS SFTJTUFOU

Haben Sie Probleme mit elektrostatischer Aufladung? HAUG-Ionisationssysteme neutralisieren elektrostatische Ladungen zuverlässig, hochwirksam und individuell nach Ihrem Bedarf. 0 2

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Swiss Pavilion auf der K2013

Geballte Schweizer Präzision und Qualität Bereits zum 2. Mal nach 2007 wird die Kompetenz von Schweizer Kunststoffunternehmen im Swiss Pavilion von Switzerland Global Enterprise auf der K2013 gebündelt. Insgesamt präsentieren 18 Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen – alle mit dem Schweizer Gütesiegel, das für Qualität und Präzision steht.

Runde Feinzentrierung

Plattenzentrierung in Multikavitäten-Werkzeugen. Bei der Weiterentwicklung wurde auf eine platzsparende Verschraubung der Zentrierbuchse geachtet. Die Buchse wird bei der neu entwickelten Norm 7992 über eine Flachkopfschraube mit Schlüsselführung fi xiert. Dank der zusätzlichen leichten Freistellung um den Schraubenkopf muss die Buchse rotativ nicht exakt ausgerichtet sein. Von der Gegenseite eingebaut, wird die Buchse ohne Verschraubung via dem Bund zwischen die Platten geklemmt. Besonders bei einem Einbau ohne Verschraubung (geklemmt) benötigt die Werkzeugzentrierung wenig Platz am Umfang und die Werkzeugtrennfläche erhält keine Vertiefung durch die Verschraubung. Trotz des platzsparenden Aufbaus ist der Zentrierweg mit 11 mm aussergewöhnlich lang, die Zentrierung erlangt dadurch eine grosse Anwendungsbreite. Eine abwälzende Zentrierung anstelle der Flachzentrierung mit gleitenden Oberflä22

chen, bietet eine verschleissarme und dauerhafte Lösung.

Pünktlich zur K stellt ■ Berhalter AG erstmalig seine Neuentwicklung vor. Der neu konzipierte Rückspülsiebwechsler basiert auf der gleichen genial einfachen Funktionsweise der BecoScreen-Siebwechsler, bei denen nebeneinander angeordnete, verschiebbare Kassetten als Filtrationsmedium dienen. Der Rückspülsiebwechsler ist dank seiner einzigartigen Backflush-Technologie im Vergleich zur bisherigen Technik eine echte Neuheit. Berhalter verfügt über höchstes Know-how in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigungstechnik. Seine BecoScreen-Siebwechsler sind weltweit seit Jahrzehnten bei renommierten Unternehmen im Einsatz und erbringen Höchstleistungen. Die Leistungsfähigkeit basiert auf einer intelligenten Konstruktion und solider Bauweise mit Schweizer Präzision und Qualität.

Siebwechsler mit Isolierung und Führungsschienen.

Kompetenz über die gesamte Prozesskette Die strategischen Geschäftsfelder der ■ Büchler Werkzeugbau AG sind der Formenbau für Spritzguss- und Druckgusswerkzeu-

Bild: Büchler

Schmelzefiltration für beste Qualität

Bild: Berhalter

Bild: Agathon

Der Normailienhersteller ■ Agathon präsentiert aus seinem breiten Programm eine noch kleinere runde Feinzentrierung. Der Aufnahmedurchmesser misst 20 mm und findet Platz in kleinen Werkzeugabmessungen bis 130 x 130 mm oder als

Spritzgusswerkzeug für Dübel.

ge, die Werkzeugkonstruktion sowie der Formenservice, auch für Fremdformen. Darüber hinaus bietet sie Präzisionsfertigungsdienstleistungen in den Herstellverfahren Fräsen, HSC-Fräsen, Draht- und Senkerodieren, Drehen, Koordinatenschleifen sowie LaserCusing an. Der Einsatz modernster Technologien wie LaserCusing er-

Aussteller im Swiss Pavilion -

Agathon AG Berhalter AG Büchler Werkzeugbau AG Buss-SMS-Canzler GmbH Corvaglia Mould AG Hartchromwerk Brunner AG Kebo AG KunststoffXtra / Sigwerb GmbH Metrastat SA Minger Kunststofftechnik AG Olicorp Riwisa AG Kunststoffwerke Schaetti AG Schekolin AG Sensormate AG SERV Swissmem The Machines Yvonand SA

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KUNSTSTOFF XTRA

Ausser der Präsentation auf dem Swiss Pavilion zeigt das Unternehmen zwei Beispiele aktueller Verschlussdesigns auf den Partnerständen von Ferromatik – ein 64-fach Werkzeug für den 33 mm Hotfill-Verschluss – und von BMB – ein 96-fach-Werkzeug für den 1881 Flachverschluss.

Bild: Kebo

möglicht die Herstellung von Formen mit grösseren Kühlkapazitäten – und damit eine reduzierte Zykluszeit. Bei Büchler werden Werkzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 8 Tonnen hergestellt. Hauptsächlich werden die Werkzeuge, auch 2K-Werkzeuge, in den Marktsegmenten «Technische Teile», «Sanitär und Rohrleistungssysteme», «Befestigungstechnik» und der «Verpackungstechnik» bei den anspruchsvollen Kunden gewinnbringend eingesetzt. Die Einzigartigkeit des Unternehmens liegt darin, dass ein Team sehr gut ausgebildeter Fachleute ein durchgängiges Angebot von der Projektberatung über die WerkzeugKonzepterstellung bis zum HochleistungsSerienwerkzeug anbieten kann. Dazu gehören leistungsfähige CAD/CAM Systeme, ein moderner Maschinenpark und die Bereitschaft, auf neue Technologien wie LaserCusing zu setzen. Die Kompetenz auf der ganzen Prozesskette ist ein wichtiger Trumpf für Büchler, um in einem zunehmend umkämpften Markt für hochwertige Werkzeugformen zu bestehen.

K SPECIAL

Multikavitätenformen für kürzeste Zykluszeiten

EcoTip Düse von Kebo.

Seit über 15 Jahren kann ■ Kebo AG eigene Lösungen im Bereich seitlicher Voll-

heisskanal anbieten. Diese Produktepalette wurde mit einer zusätzlichen Version

Ihr zuv uverrlä lässig ger für den

Partne P art rt er

Werkzeug g - un nd dF Formenbau orm o or rm rmenbau au a u Mit Standardis ierung d em Wettbewerb

voraus!

Intelligent lightweighting Nachdem in der jüngeren Vergangenheit das dominierende Thema «lightweighting» war, hat sich ■ Corvaglia der Evolution dieses Grundbedürfnisses verschrieben. Unter «intelligent lightweighting» versteht das Unternehmen, die richtige Balance zwischen Produktsicherheit, Nutzerfreundlichkeit und optimalem Gewicht zu finden. Als Anbieter von intelligenten Verschlusslösungen besteht die Herausforderung darin, für jeden Kunden die ganz individuelle, innovative Verschlusslösung zu erarbeiten und diese kann – gerade bei Premiumprodukten – auch durchaus in der Nutzerfreundlichkeit und damit bei den «schwereren» Verschlüssen liegen.

Wir garantieren Ihnen: Verzugsarme Weiterverarbeitung Strengste Qualitätsrichtlinien Einfache Bestellmöglichkeiten

Bild: Cor vaglia

16.–23.10.2013 Halle 1 Stand 1D45

Ständige Verfügbarkeit Kürzeste Lieferzeiten

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T 00 43 (0) 55 74 / 67 06-0 | F -11 | verkauf@meusburger.com | www.meusburger.com

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Spritzgiesswerkzeug für Getränkeverschlüsse.

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

bar und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn exzellente Gleiteigenschaften gefordert sind.

Telemetrische Einspritzkraftmessung Die ■ Sensormate AG ist ein führender Hersteller von Dehnungssensoren für Spritzgiessmaschinen. Mit den einfach anzuwendenden High-Tech Sensoren hat sich Sensormate bei allen Spritzgiessmaschinenherstellern einen Namen gemacht. Die Produktionsmittel umfassen beispielsweise einen 3D-Drucker für die Fertigung von häufig unterschiedlichen Telemetrie-Pickup Gehäusen in kleinen Stückzahlen. Eine neuartige Technik – die telemetrische Einspritzkraftmessung – erlaubt das Mes-

MingaPeek Die ■ Minger Kunststofftechnik AG bereitet nun auch PEEK (Polyetheretherketon)Kunststoffabfälle zu hochwertigem, sauberem und problemlos wieder verarbeitbarem Regranulat auf. Es können sogar emulsionsbehaftete oder trockene Drehund Frässpäne und auch gewöhnliche Randabschnitte/Restteile wiederaufbereitet werden. Das Unternehmen vertreibt dieses Regranulat unter dem Markennamen MingaPeek. Zusätzlich bietet die Firma Minger Lohnaufbereitungen aus angelieferten Abfällen von PEEK zur Wiederverarbeitung im eigenen Betrieb für die Halbzeugproduktion oder Compoundierung an. Die Eigenschaften von PEEK sind unter anderem hohe Massgenauigkeit bei der Herstellung von Formteilen, Bauteilen, Fasern und Halbfabrikaten. Der Werkstoff hat eine hohe thermische, mechanische und chemische Beständigkeit, ist kaum entflamm-

Mittels telemetrischer Einspritzkraftmessung kann die Einspritzkraft direkt hinter der Schnecke gemessen werden.

sen der Einspritzkraft direkt hinter der Schnecke. Die dadurch erhaltenen Daten sind in mancherlei Hinsicht besser als mit herkömmlichen Lastdosen: • Messung nahe am Prozess • Optionale Torsionsmessung für exaktere Staudruckdaten • Kompressionslastdosen für sehr hohe Linearität • Einfache Austauschbarkeit der Lastdosen • Ausgezeichnetes Signal/Rauschverhältnis • Die telemetrische Einspritzkraftmessung wird den Spritzgiessprozess zweifellos befruchten und zu noch besseren Spritzgussteilen führen. Dies ist speziell bei Grossmaschinen der Fall, wo gegenwärtig oftmals zwei Lastdosen verwendet werden müssen.

Bild: Minger

Sicherheit für Schweizer Exporteure MingaPeek: Polyetheretherketon Regranulat.

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Die Schweizerische Exportrisikoversicherung ■ SERV bietet Schweizer Exporteuren

Bild: Ser v

erweitert. Diese seitliche Düse (EcoTip) ist für wärmeempfindliche, technische Kunststoffe (PP, PE, POM, PMMA, PC, ABS, PA, PBT) entwickelt worden und zeichnet sich durch eine optimierte Wärmeführung und Energieeffizienz aus. Auf der K wird auf einer Sumitomo-Demag Spritzgussmaschine ein 12-fach Werkzeug für ein medizinisches Teil gezeigt. Fachkompetenz, High-End Technologie und persönliche Betreuung sind die Garanten zur Lösung komplexer Aufgaben im Bereich Spritzgusswerkzeuge für Medizin Devices, Pharma- und Laboranwendungen und Verpackungen. Seit fast 35 Jahren erfüllt Kebo die Anforderungen der anspruchsvollen Kunden mit Leidenschaft und Ausdauer. Multikavitätenformen von Kebo zeichnen sich durch kürzeste Zykluszeiten, äusserste Präzision, maximale Verfügbarkeit und sehr lange Lebensdauer aus.

Die SERV bietet Schweizer Unternehmen Sicherheit bei Exportaufträgen.

die nötige Sicherheit, um risikobehaftete Exportaufträge anzunehmen. Insbesondere schützt die SERV vor Zahlungsausfall aufgrund wirtschaftlicher oder politischer Risiken von Kunden im Ausland oder deren Garanten. Die Kundenberater der SERV geben Besuchern und Ausstellern am Stand der Switzerland Global Enterprise Auskunft, wie ein Exportunternehmer seine Geschäfte absichern und die Liquidität für die Annahme neuer Exportaufträge sicherstellen kann. Als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes konzentriert sich die SERV auf jene Bereiche, die private Versicherer nicht oder nur ungenügend abdecken. Mit ihrem Angebot fördert die SERV die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und trägt zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Schweiz bei.

Gebündelte Kompetenz Die Schweizer Hersteller in den Bereichen Kunststoffmaschinen sowie Werkzeugund Formenbau gehören zu den führenden Produzenten von anspruchsvollen kundenorientierten Lösungen auf zahlreichen Gebieten wie der Medizintechnik, der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, der Automobilindustrie und weiteren hoch spezialisierten Anwendungen. Die Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen sind konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichtete, hoch innovative Produkte, die auf den aktuellsten technologischen Entwicklungen basieren. Weiter setzen sie auf das bewährte schweizerische Präzisionsund Qualitätsdenken. ■ Swissmem, der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie vertritt die Interessen dieser Branche und repräsentiert auf der K die beiden Fachgruppen Kunststoffmaschinen und Werkzeug- und Formenbau. Der Besucher er10 /2013


So präsentiert sich Swissmem im Ausland – hier auf der Plast India.

hält am Stand eine neutrale Übersicht über die Kompetenzen der verschiedenen Firmen.

Ein Strauss von Neuheiten ■ The Machines Yvonand SA, Hersteller von kompletten Produktionsanlagen für

K SPECIAL

Tropfbewässerungsrohre und Verbundrohre präsentiert Neuheiten aus dem Portfolio. Auf dem Messestand live zu sehen sind: Flachdripper Spritzguss mit Präzisionsvollheisskanal-Werkzeugen für kurze Zykluszeiten, voll synchronisiert mit der Sortierzentrifuge und der Dripper Einführung. Laser Marking On-The-Fly für High-Speed-LaserKennzeichnung von Kunstoffrohren. Extrusionsköpfe von 10 bis 125 mm für ein- und mehrschichtige Rohre und Beschichtungen für sehr dünne Schichtdicken und für hohe Durchsätze und extreme Drücke. Experten vor Ort beraten Interessierte, von einzelnen Komponenten bis zu komplett schlüsselfertigen Lösungen. Dazu zählen insbesondere die Anwendungen Tropfbewässerungsrohre, innovative QA Prüfgeräte, Multilayer Verbundrohre, Extrusion und Be-

Bild: The Machines Yvonand

Bild: Swissmen

KUNSTSTOFF XTRA

Extrusionsköpfe

schichtung , Umform- und Laserschweisstechnik, Wickel- und Verpackungslösungen, Perforation, Markieren von Rohren sowie alle vor und nachgelagerten Prozessschritte, Anlagen und Verfahren. Alle Produkte werden vollständig in-house konzipiert, entwickelt und gebaut. ■

Kontakte am Swiss Pavilion von Switzerland Global Enterprise (SGE) K2013: Halle 12, Stand A51 Agathon AG Gurzelenstrasse 1 CH-4512 Bellach Telefon +41 (0)32 617 4500 info@agathon.ch www.agathon.ch

Corvaglia Mould AG Hörnlistrasse 14 CH-8360 Eschlikon Telefon +41 (0)71 973 77 77 info@corvaglia.ch www.corvaglia.ch

Berhalter AG Lindenstrasse 120 CH-9443 Widnau Telefon + 41 (0)71 727 02 00 info@berhalter.com www.berhalter.com

Kebo AG Rundbuckstrasse 12 CH-8212 Neuhausen am Rheinfall Telefon +41 (0)52 674 14 14 info@kebo.com www.kebo.com

Büchler Werkzeugbau AG Wilerstrasse 98 CH-9230 Flawil Telefon +41 (0)71 394 13 00 buag@buechler-formen.ch www.buechler-formen.ch

Minger Kunststofftechnik AG Industriestrasse 19 CH-9050 Appenzell Telefon +41 (0)71 788 01 20 info@minger.ch www.minger.ch

Sensormate AG Steigweg 8, CH-8355 Aadorf A member of Gefran Group Telefon +41 (0)52 242 18 18 info@sensormate.ch www.sensormate.ch Serv – Schweiz. Exportrisikoversicherung Zeltweg 63, CH-8032 Zürich Telefon +41 (0)58 551 55 55 info@serv-ch.com, www.serv-ch.com Swissmem Pfingstweidstrasse 102, CH-8037 Zürich Telefon +41 (0)44 384 41 11 info@swissmem.ch, www.swissmem.ch The Machines Yvonand SA Rue de l’Industrie 5, CH-1462 Yvonand Telefon +41 (0)24 423 50 50 info@the-machines.ch www.the-machines.ch

Sie haben die Idee – wir formen sie in Kunststoff | marcel buetzer ag | schöneggweg 30 | ch-3053 münchenbuchsee | tel 031 869 38 18 | www.buetzer.ch |

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KUNSTSTOFF XTRA

K SPECIAL

Interview mit Vertretern der Blue Competence Initiative

Nachhaltigkeit als Schlüssel zu Wertschöpfung Vor zwei Jahren hat der VDMA seine Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence ins Leben gerufen. Mittlerweile sind schon fast 400 Mitglieder dieser Initiative beigetreten. Im Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen sind es 54. Blue Competence spielt für diese Unternehmen auch auf der K2013 eine grosse Rolle. Der VDMA hat zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine Reihe namhafter Persönlichkeiten befragt.

Bilder: zvg

mer noch Möglichkeiten der Verbesserung. Daran arbeiten wir ständig.

Michael Baumeister, Brückner

Herr Baumeister, seit wann ist Nachhaltigkeit für Brückner wichtig? Michael Baumeister: Das Wort selbst führen wir alle noch nicht so lange im Munde. Aber längst bevor es aufkam, haben wir bei Brückner nachhaltig, im Sinne von langfristig gehandelt. So gesehen war Nachhaltigkeit schon immer Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Als deutsches Maschinenbauunternehmen erwarten unsere Kunden weltweit seit eh und je, dass wir ihnen Technologien liefern, die zu geringsten Produktionskosten maximale Produktqualitäten liefern. Und möglichst geringe Kosten heisst doch nichts anderes als etwa wenig Materialeinsatz, wenig Energieverbrauch. Heute sagt man dazu Ressourcenschutz und Energieeffizienz. Dennoch gibt es im-

Kunststoffe haben nicht überall ein gutes Image. Viele sehen nur den Verpackungsmüll und nicht die grossen Möglichkeiten des Werkstoffs, etwa im Leichtbau. Was kann die Branche tun, um ihr Image zu verbessern? Baumeister: Kunststoffe haben dort ein schlechtes Image, wo sie bloss als Verpackungsmüll wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite werden Leichtbauprodukte aus Kunststoffen positiv bewertet, weil sie zum Beispiel bei Autos helfen, Sprit zu sparen. Aber auch Verpackungen haben viele positive Merkmale mit Leichtbau gemeinsam. Kunststoffverpackungen sind gegenüber anderen Verpackungsmaterialien viel ressourcenschonender. Ausserdem ermöglichen sie längere Haltbarkeiten von Lebensmitteln. Es gibt also Vieles, was unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit für Kunststoffverpackungen spricht. Mit Brückner-Anlagen können beispielsweise aus etwa einem Kilogramm Polypropylen rund 50 Quadratmeter Verpackungsfolie zum Schutz von Lebensmitteln hergestellt werden. Als Branche ist es unsere Aufgabe, den gesamten Lebenszyklus des Kunststoffes im Blick zu haben. Von der Produktion bis hin zur Entsorgung. Soweit es die Industrie beeinflussen kann, arbeitet sie schon längst ressourcen- und umweltschonend. Bei

Brückner etwa werden die während der Produktion anfallenden Folienabfälle unmittelbar wiederverwertet. Das spart Rohstoffe ein und senkt damit die Produktionskosten.

Herr Zimmermann, welchen Stellenwert hat Energieeffizienz für Azo? Rainer Zimmermann: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind keine Modeerscheinung. Sie sind längst ein Trend, der sich hochdynamisch entwickelt und neue Ideen freisetzt. Wir beschäftigen uns daher seit längerem mit Fragen des Umweltschutzes, mit steigenden Rohstoff- und Energiepreisen, mit dem Problem knapper werdender Ressourcen sowie den gesetzlichen Vorga-

Rainer Zimmermann, Azo

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ben. Diese Themen haben wir in der Philosophie des Unternehmens verankert. Daraus folgt für uns zweierlei: Wir entwickeln und bauen energieeffiziente Systeme für unsere Kunden. Gleichzeitig achten wir bereits in der Fertigung im eigenen Werk auf Nachhaltigkeit. Energieeffizienz ist daher für uns ein ganzheitlicher Ansatz. Können sie dafür ein Beispiel geben? Zimmermann: Im Jahr 2010 wurde unser neues Montagezentrum eingeweiht. Bereits bei der Investitionsentscheidung hatten wir uns zum Ziel gesetzt, die Energiekosten um 50 Prozent zu senken. Wir erreichten dies durch eine spezielle Hallendämmung, ein modernes Heizsystem, sowie Photovoltaikanlagen zur Energieversorgung. Die Möglichkeiten der Haustechnik bieten eine Reihe von Ansatzpunkten, deutlich effektiver zu fertigen. Diese positiven Erfahrungen mit energiesparenden Konzepten wollen wir nun auf alle anderen Bereiche des Unternehmens übertragen. Ist Nachhaltigkeit nur in den Industrieländern ein Thema? In vielen Schwellenländern steigt die Umweltverschmutzung immer noch stark an. Zimmermann: Das erfahren wir anders. Das Thema Nachhaltigkeit ist inzwischen beispielsweise auch in Asien voll angekommen. Themen wie Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Umweltschutz sind mittlerweile in allen Weltregionen im Fokus. Es geht schliesslich darum, Wettbewerbsvorteile auszuspielen. Und das heisst auch: Man muss auf die Kosten achten. Wir stellen fest, dass sich auch in Schwellenländern ein neues Kostenbewusstsein durchsetzt. Man schaut dort nicht mehr in erster Linie auf die Anschaffungskosten für eine Anlage, sondern auf die Lebenszykluskosten.

Herr Thümen, was erwarten Sie von der Initiative Blue Competence in der Zukunft? Dr. Thorsten Thümen: Derzeit liegt die Bedeutung der Initiative schon allein in der grossen Zahl der Unternehmen, die sich ihr angeschlossen haben. Das zeigt, dass sich eine ganze Branche zur Nachhaltigkeit bekennt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Blue Competence künftig weitere Aufgaben übernimmt. Man könnte etwa Richtlinien 10 /2013

Dr. Thorsten Thümen, Ferromatik

dafür aufsetzen, wie man den CO2-Fussabdruck von Produkten misst. Kategorisierung und Standardisierung sind wichtig, damit man vergleichen kann. Der VDMA ist als grosser Industrieverband die richtige Adresse, die so etwas leisten könnte und auch die nötige Anerkennung bekäme. Neben Energieeffizienz ist Ressourcenschutz eine Stellschraube für nachhaltiges Handeln. Welche Rolle spielt das Recycling? Thümen: Im Produktionsprozess unserer Kunden spielt Recycling eine wichtige Rolle. Es gibt viele Möglichkeiten. Man kann die Menge an Abfall reduzieren. Ausserdem kann man den Abfall wiederaufbereiten und als Recyclat der Produktion zuführen. Hierzu bieten wir Sonderverfahrenstechniken wie das von uns entwickelte Monosandwichverfahren an, die helfen, den Rezyklatanteil im Bauteil zu erhöhen und ihn im Bauteilinneren zu «verstecken». Ich möchte aber auch ein Beispiel aus unserer Produktion nennen: Wir haben bestimmte kupferlegierte Bauteile von einem Lieferanten bezogen. Dann haben wir diese Bauteile entsprechend unseren Bedürfnissen ausgebohrt. Dabei fielen Metallspäne an. Inzwischen lassen wir die groben Anpassungen schon beim Lieferanten vornehmen und führen nur noch die Endbearbeitung bei uns durch. Das hat den Vorteil, dass unser Partner den Abfall sofort wieder einschmelzen und damit wiederverwerten kann, was wir bei Ferromatik Milacron nicht können. Grundsätzlich kann man sagen, früher hat uns der Produktionsabfall etwas gekostet,

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DIE GESAMTLÖSUNG


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K SPECIAL

heute verdienen wir damit Geld, da wir sehr gewissenhaft mit unseren Abfällen umgehen.

Herr Aust, inwiefern ist Herrmann Ultraschall ein nachhaltiges Unternehmen? Volker Aust: Das sind wir mit unserer Technologie an sich. In der Fügetechnik hat das Ultraschallschweissen gegenüber anderen thermischen Fügeverfahren den Vorteil, besonders wenig Energie zu verbrauchen und besonders wenig Abfall zu produzieren. Wir brauchen beim Ultraschallschweissen keine Aufheizphase und müssen auch keinen bestimmten Energielevel aufrechterhalten. Wir nehmen Strom aus der Steckdose, wandeln

schall verschweissen. Es gibt einfach auch physikalische Grenzen. Ein weiterer Punkt ist, dass diese Technik in der Anschaffung mehr kostet, als andere Schweissmaschinen. Allerdings ist es so, dass sich Ultraschall ab dem mittleren und erst recht im oberen Qualitätssegment rechnet. In diesen Märkten sind wir weltweit unterwegs. Macht Nachhaltigkeit als Arbeitgeber attraktiv? Aust: In unserer speziellen Technologie sind wird darauf angewiesen, hervorragenden Nachwuchs zu bekommen. Das ist angesichts des Fachkräftemangels nicht immer einfach. Andererseits haben wir hier in Karlsbad eine interessante Region mit vielen mittelständischen Unternehmen, gepaart mit einem hohen Freizeitwert. Das zieht durchaus interessierte Fachleute an. Insgesamt macht uns als Arbeitgeber Nachhaltigkeit aber vor allem auch deshalb attraktiv, weil wir den Begriff betriebsintern sehr weit fassen. Wir verstehen darunter auch die Weitergabe von Fachwissen von einer Generation Mitarbeiter auf die nächste. Dazu haben wir eine Akademie gegründet, wo unsere altgedienten Mitarbeiter ihre Erfahrungen an die Jungen weitergeben.

Volker Aust, Herrmann Ultraschalltechnik

ihn in einem Ultraschallgenerator in hochfrequente Schwingungen um, die die Moleküle in den Kunststoffteilen so in Bewegung setzten, dass sie miteinander verschmelzen. Ultraschall ist damit bei ausreichender Stückzahl das wirtschaftlich und ökologisch beste Schweissverfahren. Die alternativen thermischen Verfahren, beispielsweise Vibrations- oder Laserschweissen, aber auch Verbindungstechniken wie das Verschrauben oder Verkleben kommen da nicht heran. Mit Ultraschall kann man zum Beispiel bei Verpackungen extrem dicht an das Produkt schmale Siegelnähte schweissen, ohne das Produkt thermisch zu belasten. Das bringt vor allem bei der Verpackung von Lebensmitteln grosse Vorteile und spart Verpackungsmaterial. Warum gibt es dann überhaupt noch andere Verfahren? Aust: Nicht alle Materialien und auch nicht alle Bauformen lassen sich durch Ultra28

Herr Brettnich, mit welchen Nachhaltigkeitserfolgen hat sich Ihr Unternehmen für die Initiative Blue Competence qualifiziert? Thomas Brettnich: Wir haben uns über die Initiative gefreut. In Sachen Nachhaltigkeit waren wir schon länger aktiv. Wir konnten aus dem Stegreif einige Voraussetzungen nennen, die uns als nachhaltig

Thomas Brettnich, Sumitomo (SHI) Demag

qualifizieren. Ein Beispiel sind unsere Energiesparantriebe für gebrauchte Maschinen. Als Maschinenhersteller konzentrieren wir uns nicht nur darauf, neue Produkte immer effizienter zu machen. Wir sehen auch zu, dass unsere Kunden laufende Maschinen kontinuierlich energetisch auf dem neuesten Stand der Technik halten können. Unsere Maschinen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von rund 20 Jahren. Wir beobachten seit einigen Jahren den Trend, dass die Kunden ihren Altbestand an Maschinen länger laufen lassen, weil sie die Neuinvestitionen scheuen. Wenn gleichzeitig unsere Maschinen immer länger halten, steigt dadurch auch die Nachfrage nach Retrofit-Massnahmen, also der Nachrüstung von Maschinen. Komponenten, die Maschinen energieeffizienter machen, werden immer stärker nachgefragt. Dies ist ein starker Trend. Ihr Unternehmen gehört zu einem japanischen Mutterkonzern. Wie ernst ist es den Japanern mit Nachhaltigkeit? Brettnich: Japan ist ein kleines Land mit einer dichten Bevölkerung. Deshalb spielt die Produktivität dort zwangläufig seit jeher eine grosse Rolle. Im Konzern sind wir hier in Deutschland die Vorreiter in Sachen Produktionseffektivität und Umweltmanagement. Die hier entwickelten Optimierungen werden auf die anderen Produktionswerke übertragen. Die Art der Antriebe bestimmt bei Spritzgiessmaschinen ganz wesentlich den Energieverbrauch. Aber bestimmt der Energieverbrauch allein die Wahl der Antriebe? Brettnich: Der elektrische Antrieb hat einfach unbestreitbare Systemvorteile gegenüber anderen Verfahren: Er ist sehr leise, er verbraucht weniger Energie, verursacht weniger Abwärme. Wichtiger sind allerdings meist die prozesstechnischen Vorteile aufgrund der höheren Präzision und Reproduzierbarkeit. Auf der anderen Seite ist der vollelektrische Antrieb teurer. Aber mit der steigenden Stückzahl gehen auch die Kosten runter und die Preise fallen. Für uns bei Sumitomo (SHI) Demag ist es wichtig, dass wir die Motoren selber fertigen. Nur so können wir Kosteneinsparungen auch schnell an die Kunden weitergeben. Wir streben für unsere Kunden bei elektrischen Antrieben einen Return on 10 /2013


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Herr Herschbach, Was macht Windmöller & Hölscher in Sachen Nachhaltigkeit? Ein Beispiel. Dr. Christof Herschbach: Wir beschäftigen uns seit einiger Zeit mit alternativen Kühlverfahren in der Folienextrusion. Konkret geht es darum, mit Wasser anstelle von Luft zu kühlen. Die Idee hatten wir schon vor 20 Jahren, aber damals war die Technik noch nicht ausgereift. Mit einer Wasserküh-

Dr. Christof Herschbach, Windmöller & Hölscher

lung können wir die Folienqualitäten verbessern und gleichzeitig die Folienproduktion einer Anlage erhöhen. Mit Blick auf Effizienz kann man sagen: Durch die Wasserkühlung können wir mehr Energie zurückgewinnen, denn das Wasser bewegt sich in einem geschlossenen Kreislauf. Anders als Luft, kann es nicht entweichen. Erste Anlagen haben wir schon verkauft. Grundsätzlich können unsere Kunden bestehende Anlagen mit unseren Neuentwicklungen nachrüsten. Das ist wichtig, denn unsere Neuanlagen haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und länger. Ein Kunde kann also jederzeit in Sachen Effizienz auf der Höhe der Zeit sein. Wo liegen die physikalischen Grenzen für Effizienzsteigerung? Herschbach: Das wissen wir nicht. Tatsächlich geht es immer noch ein bisschen besser. Das ist unsere Erfahrung. Folien werden beispielsweise immer dünner. Ein 10 /2013

Ende ist hier noch nicht erreicht. Man spart also immer mehr Material ein. Auch energetisch ist heute Vieles möglich, was man früher nicht vorhergesehen hat. Das Erreichen der physikalischen Grenzen ist aus meiner Sicht aber nicht so entscheidend, wie der anhaltende Wille, Ressourcen zu sparen. In den USA sind beispielsweise durch die Förderung von Schiefergas die Energiepreise stark gesunken. Wenn man daraus den Schluss zieht, man brauche nicht auf Effizienz zu achten, denkt man zu kurz.

Herr Brüser, welche besonderen Anforderungen stellt die Kunststoffindustrie an Sensoren, wie sie Gefran herstellt? Thomas Brüser: Wenn man im Extruder einer Spritzgiessmaschine den Druck messen will, hat man es mit sehr hohen Temperaturen von 400 bis 500 Grad Celsius zu tun. Hielte man einen gewöhnlichen Sensor dort hinein, würde auf jeden Fall die Elektronik zerstört. Es gilt daher, den Sensor auf Abstand zur Messzelle zu halten. Wir bauen Druckmittler, die über eine Kapillarleitung mit dem eigentlichen Sensor verbunden sind. In diesen Kapillarleitungen übermittelt Quecksilber die Information über den Druck im Extruder an den Sensor. Ist der Einsatz von Quecksilber nicht verboten? Brüser: Für diese Art der Anwendung ist er noch bis 2017 erlaubt. Dennoch haben wir bei Gefran schon jetzt eine Alternative gefunden in einem für die Gesundheit völlig unschädlichen Öl. Dieses Öl weist ähnliche

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Thomas Brüser, Gefran

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Eigenschaften auf wie Quecksilber, in erster Linie ist das die Fähigkeit, Druck zu übertragen, ohne sich zu komprimieren. Das ist ein Gefran-Beitrag zur Nachhaltigkeit? Brüser: Ja, aber wir gehen in der Entwicklung noch einen Schritt weiter. Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem wir ganz auf Druckmittel verzichten können. Aber wir sind auch mit anderen nachhaltigen Produkten auf dem Markt. Das grosse Thema in der Kunststofferzeugung ist derzeit das Einsparen von Energie. Eine solche Ersparnis kann man erreichen, indem man hydraulische Antriebe gegen elektrische austauscht oder hydraulische Antriebe nur dort einsetzt, wo sie unbedingt nötig sind. Gefran hat dazu die entsprechenden Frequenzumrichter und Servoumrichter entwickelt. Mit einem servo-hydraulischen Antrieb kann man gegenüber einem rein hydraulischen Antrieb bis zu 25 Prozent Energie einsparen. Ersetzt man den hydraulischen Antrieb durch einen vollelektrischen liegt das Einsparpotenzial bei 35 Prozent.

Herr Eberhardt, was sind die Stellschrauben, mit deren Hilfe Prozesse effizienter und damit auch wirtschaftlicher werden? Ulrich Eberhardt: Materialtrocknung und Spritzgiessen verbrauchen beispielsweise sehr viel Energie. In der Kunststoffverarbeitung entsteht typischerweise im Prozess viel Abwärme. Die Aufgabe besteht etwa darin, einen Prozess in einem thermischen Gleichgewicht zu halten. Ausserdem versuchen wir, möglichst viel Abwärme mithilfe von Wärmetauschern nutzbar zu machen. Einer unserer Kunden beheizt beispielsweise mit seiner Abwärme das Schwimmbad seiner Kommune. Wir sind überzeugt, dass nachhaltiges Handeln der Schlüssel zu Wertschöpfung ist. So sind wir dazu übergegangen, für unsere Anlagen und Systeme einen bestimmten Energieverbrauch zu garantieren, damit der Verarbeiter kalkulierbare und verlässliche Grundlagen hat. Ist Nachhaltigkeit vor allem ein europäisches Thema? Eberhardt: Das war vielleicht am Anfang so. Inzwischen ist Nachhaltigkeit weltweit ein Gebot der Stunde. Mit zunehmender wirtschaftlicher Entwicklung verändern sich

Ulrich Eberhardt, motan

auch die Märkte. Wir erleben gerade, dass in den Schwellenländern, allen voran China, unsere preislichen und energetischen Argumente zunehmend auf fruchtbaren Boden fallen. Die Märkte erkennen die Leistungsfähigkeit unserer Investitionsgüter und sehen ein, wie wichtig Qualität ist. Das Konzept der Gesamtbetriebskosten oder «Total Cost of Ownership» (TCO), bei welchem in den Kostenvergleich nicht nur die Anschaffungskosten, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung wie Planung, Installation, Betrieb und Wartung einfliessen, ist zunehmend ein Hauptkriterium für eine effizientere Herstellung.

Herr Willemsen, welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei Automatik? Thomas Willemsen: Nachhaltigkeit ist in unserem Unternehmen ein wichtiges The-

Thomas Willemsen, Automatik Plastics Machinery

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ma. Das fängt bei unseren Gebäuden an, die wir energetisch sanieren. Das setzt sich im Fertigungsprozess fort. Und schliesslich erzielen wir auch bei unseren Maschinen immer weiter Effizienzsteigerungen. Gerade Energieeffizienz ist für unsere Kunden zunehmend ein wichtiges Kostenthema. Aber wir handeln auch ökologisch verantwortungsvoll, wo das keinen unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen bringt. Wir lackieren beispielsweise unsere Maschinen selbst und zwar mit umweltverträglichen Wasserlacken. Werden die Intervalle für Investitionen bei den Kunden kleiner, weil sie effizientere Maschinen haben wollen? Willemsen: Das spüren wir bislang nicht. Aber wir registrieren ein wachsendes Interesse an Upgrades. Ich nenne ein Beispiel: Bei der Trocknung von Granulat ist sehr viel Energie nötig. Wir haben ein neues Trocknungsaggregat entwickelt, mit dem man Energieeinsparungen zwischen 45 und 70 Prozent erzielen kann. Dieses Aggregat ist in Neuanlagen natürlich enthalten. Aber wir bieten es auch als Nachrüstung an. Die Kunden rechnen sich aus, wann sich eine solche Nachrüstung auszahlt. In Ländern mit hohen Strompreisen ist das oft schon nach zwei Jahren oder auch eher der Fall. Unsere Kunden können ihre AutomatikAnlagen während der gesamten Betriebslaufzeit optimieren. Unsere Anlagen laufen bis zu 30 Jahre. Könnte man sie nicht kontinuierlich modernisieren, würden einige Kunden, vor allem in Europa, ihre Standorte hier aufgeben und künftig in Ländern mit billiger Energie produzieren.

Herr Kraibühler, Arburg hat seine Nachhaltigkeitsaktivitäten unter dem Oberbegriff Produktionseffizienz gestellt. Was fällt alles darunter? Herbert Kraibühler: Anders als viele, die Nachhaltigkeit nur als Energieeffizienz verstehen, gehen wir mit Produktionseffizienz einen Schritt weiter. Wir betrachten den gesamten Produktionsprozess und optimieren diesen stetig. Der Energiebedarf ist dabei nur ein Aspekt. Wir bei Arburg schauen beispielsweise bei Prozessen auf die Dynamik und gleichzeitige Fahrbewegungen, um Zykluszeiten zu optimieren. Hier haben elektrische Antriebe die Nase vorn. 10 /2013

Herbert Kraibühler, Arburg

Elektrische Antriebe haben gegenüber hydraulischen auch einen deutlichen Energiekostenvorteil, nicht zuletzt, weil sie nur dann Energie verbrauchen, wenn sie tatsächlich laufen. Wird es bald nur noch elektrische Antriebe geben? Kraibühler: Nein, auch in der Zukunft wird es beide Antriebsarten geben. Es kommt aber darauf an, sie in einer Maschine optimal einzusetzen beziehungsweise die Maschine dem zu fertigenden Produkt entsprechend auszulegen. Ich nenne als Beispiel das Stichwort Downsizing. Bei sehr komplexen Anwendungen kann es sein, dass die Vorteile einer vollelektrischen Maschine gar nicht genutzt werden können. In solchen Fällen ist selbst bei hohen Energiekosten eine hydraulische Maschine die wirtschaftlichere Lösung. Jede Firma muss ihre Kosten individuell kalkulieren. Deshalb wird es auch beide Technologien weiterhin geben. Sind wie in der Verpackungsindustrie kurze Zykluszeiten und hohe Einspritzleistungen gefragt, können sich beide Antriebsarten hervorragend ergänzen.

Herr Dr. Neumann, was bedeutet Nachhaltigkeit für Engel? Dr. Peter Neumann: Nachhaltigkeit ist für uns eine Grundhaltung. Wir fassen den Begriff sehr weit. Es geht uns nicht nur um Energie- und Produktionseffizienz. Nachhaltig sein heisst auch, dass man sich auf uns verlassen kann, dass wir als Lieferant auf Kontinuität setzen. Wichtig ist, dass Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich ist. Jeder steht im Wettbewerb, niemand kann es sich auf Dauer leisten, etwas zu tun oder zu lassen, wenn es sich nicht rechnet. 31


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Die Verpackungsindustrie ist eine Ihrer wichtigsten Kundenbranchen. Welche Effizienzsteigerungen sind dort noch mÜglich? Neumann: In der Verpackungsindustrie sind die EinsparmÜglichkeiten produktseitig weitgehend ausgereizt. Es werden schon extrem dßnnwandige Verpackungsteile und extrem dßnne Folien produziert. Weitere MÜglichkeiten, die Stßckkosten zu senken, erÜffnet die Einsparung von Energie während des

Produktionsprozesses. Das ist der Grund, warum in dieser Branche der Fokus besonders stark auf der Energieeffizienz liegt. Die Energie macht bei einem Spritzgiessprodukt etwa zehn Prozent der Gesamtkosten aus. Da in der Verpackungsindustrie sehr hohe StĂźckzahlen gefertigt werden, bedeutet ein Einsparungspotenzial von bis zu 35 Prozent des Energieverbrauchs schon eine enorme Kostenentlastung. Gibt es weitere Stellschrauben, mit denen man fĂźr Nachhaltigkeit sorgen kann? Neumann: Eine ganz wichtige ist der Leichtbau in der Automobilindustrie. Im Kern geht es darum, Metallteile durch Kunststoffteile zu ersetzen. Auf diese Weise werden die Autos leichter und verbrauchen weniger Treibstoff. Wir bei Engel haben ein eigenes Technologiezentrum fĂźr LeichtbauComposites gegrĂźndet, wo wir auf diesem Gebiet forschen. Mit einem Umsatzanteil von etwa 40 Prozent ist die Automobilindustrie unsere grĂśsste Kundenbranche.

Dr. Peter Neumann, Engel

Herr Dr. Bourdon, wo sieht KraussMaffei Potenzial zur Effizienzsteigerung? Dr. Bourdon: Einsparpotenzial sehen wir vor allem in der Antriebstechnik. Wir kÜnnen hier die Wirkungsgrade noch deutlich erhÜhen, wenn wir stärker auf elektrische Antriebe setzen. Mit einer vollelektrischen Spritzgiessmaschine lässt sich beispielsweise eine Energieersparnis von bis zu 50 Prozent erreichen. Dennoch glaube ich, dass es in Zukunft vor allem Hybrid-Spritzgiessmaschinen geben wird, in denen bestimmte Funktionen elektrisch und andere hydraulisch angetrieben werden. Eine Drehbewegung lässt sich sehr gut elektrisch ausfßhren, aber ßberall dort, wo es auf Linearbewegungen mit hoher Leistung ankommt, werden hydraulische Antriebe weiterhin gebraucht. In manchen Ländern ist Energie viel gßnstiger als in Deutschland und Europa. Kann man dort mit energieeffizienten Anlagen punkten? Dr. Bourdon: Bei Nachhaltigkeit geht es nicht nur um Energie. Der effiziente Um-

.OĂ&#x2122;EHUĆ&#x2026;H[ 6FKPLHUVWRIIJHEHU 6FKPLHUHQ PLW 6\VWHP <UZLYL 2LYURVTWL[LUa! :WLaPHSZJOTPLYZ[VÉ&#x2C6;L RVTIPUPLY[ TP[ LPULT UL\LU PU[LSSPNLU[LU .LIPUKL 2SÂ&#x2026;ILYTH[PJ -SL_ PZ[ KPL Ă&#x2026;L_PISL :JOTPLYLPUOLP[ PU RVTWHR[LY )H\NYÂ&#x20AC;ZZL Sie liefert unseren Geschäftspartnern eine weitere WHZZNLUH\L RVTMVY[HISL \UK OLYH\ZYHNLUKL 3Â&#x20AC;Z\UN -SL_PILS LPUZL[aIHY H\JO HU :JOTPLYZ[LSSLU TP[ HUZWY\JOZ]VSSLU (UMVYKLY\UNLU +LU YPJO[PNLU :JOTPLYZ[VÉ&#x2C6; a\T YPJO[PNLU ALP[W\UR[ HU KPL YPJO[PNL :[LSSL 2SÂ&#x2026;ILY 3\IYPJH[PVU KHZ ZPUK RVTWL[LU[L 4P[HYILP[LY Â&#x2026;ILY 1HOYL ,YMHOY\UN WYVMLZZPVULSSL +PLUZ[SLPZ[\UNLU \UK [H\ZLUKL :WLaPHSZJOTPLYZ[VÉ&#x2C6;L MÂ&#x2026;Y UHOLa\ HSSL (U^LUK\UNLU 0OY NLTLPUZHTLZ APLS! 3pUNLYL 3LILUZKH\LY NLZ[LPNLY[L ,É&#x2030;aPLUa TLOY ,YMVSN MÂ&#x2026;Y \UZLYL 2\UKLU 2SÂ&#x2026;ILY 3\IYPJH[PVU (. :JO^LPa PUMV'JO RS\LILY JVT ^^^ RS\LILY JVT `V\Y NSVIHS ZWLJPHSPZ[

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ULTRASCHALL SCHWEISSTECHNOLOGIE

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Dr. Karlheinz Bourdon, KraussMaffei

gang mit allen Ressourcen ist wichtig, Energie ist nur eine davon. Ressourcenschonung spielt in jedem Markt eine grosse Rolle. Wenn wir beispielsweise eine Maschine so weiterentwickeln, dass sie bei gleich hohem Input fünf Prozent mehr brauchbare Teile produziert, ist das für alle von Vorteil. Die Produktionsleistung erhöht sich, der Abfall wird reduziert und damit werden Ressourcen wie Energie, Kühlwasser und Material geschont. Das wiederum schlägt sich auch auf der Kostenseite positiv nieder – und zwar überall. Ich würde es auf diese Formel bringen: Nachhaltigkeit ist Ressourcen- und Kosteneffizienz zugleich.

Herr Arnold, was sind die Stellschrauben, an denen Sie drehen können, um die Effizienz einer Extrusionslinie zu erhöhen? Jürgen Arnold: Der Extrusionsprozess basiert auf der Wärmezufuhr in das Kunststoffmaterial und der anschliessenden

Jürgen Arnold, Battenfeld-Cincinnati

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Abkühlung. Die Wärmezufuhr wird entscheidend durch die Auslegung der Extrusionsmaschine in Bezug auf die Antriebsleistung und die Prozessführung zum Aufschmelzen des Materials bestimmt. Dementsprechend sind die Abstimmung von Motor und Getriebe und die Auslegung der Schnecke ausschlaggebend. Die Abkühlung wird durch das Werkzeug beziehungsweise den Rohrkopf massgeblich beeinflusst. battenfeld-cincinnati ist Technologieführer bei der Rohrkopftemperaturführung sowie der Rohrinnenkühlung. Der Abkühlprozess wird durch die Länge und Effektivität der Kühlstrecke bestimmt. Durch die richtige Auslegung und Verwendung der Vakuum- sowie Flüssigkeitspumpen wird natürlich der Energie-, aber auch der Wasserverbrauch optimiert. Auf battenfeld-cincinnati Extrusionsanlagen werden heute schon Rohre aus Polyethylen mit einem Durchmesser von 2,5 Metern hergestellt. Diese Anlagen haben wegen des grossen Durchmessers und der Wandstärke der Rohre einen hohen Materialdurchsatz und eine grosse Kühlstreckenlänge, die entsprechende Energieeinsparungspotenziale ermöglichen.

Kernfrage an alle: Warum ist die Initiative Blue Competence für Sie wichtig? Baumeister: Wir wissen alle, wie wichtig Nachhaltigkeit ist. Nur wissen viele nicht, wie nachhaltig der Maschinen- und Anlagenbau bereits ist. Die Initiative Blue Competence lenkt den Blick auf diese Tatsache. Das hat eine Aufwertung des Images unserer Branche zur Folge. Davon wiederum profitieren wir in vielfacher Weise. Zum Beispiel werden Ingenieure, Techniker und Handwerker auf uns als eine zukunftsorientierte Branche aufmerksam. Blue Comptence ist überdies eine Plattform, die einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinung beisteuern wird. Das ist für ein Unternehmen wir Brückner wertvoll. Zimmermann: Unsere Anlagen bewegen wertvolle Rohstoffe, daher sind Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz seit Langem wichtige Themen in der Produktentwicklung bei Azo. Nun stellen wir fest, dass diese Themen zuneh-

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mend bei unseren Kunden ein Investitionskriterium sind. Blue Competence ist für uns ein Mittel der Kundenbindung. Damit bleiben wir im Gespräch. Dabei geht es uns nicht um den schnellen Verkaufserfolg, sondern um den Dialog mit dem Kunden. Wir wollen gemeinsam erkunden, wo für ihn Potenziale in puncto Nachhaltigkeit liegen. Das ist ein Dauerbrenner in der Beratung, vor allem, weil 80 bis 90 Prozent unserer Anlagen auf den jeweiligen Kunden massgeschneiderte Unikate sind. Daher beschäftigen wir uns auf allen Ebenen mit diesen Fragen – bei unseren Produkten und in deren Entwicklung und Fertigung. Thümen: Die Initiative kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Nachhaltigkeit ist ganz klar ein grosses Thema. Früher verstand man darunter in erster Linie Energiesparen. Heute stehen Effizienz und Effizienzsteigerung im Vordergrund. Blue Competence wird uns bei Ferromatik Milacron helfen, uns in puncto Nachhaltigkeit noch besser zu positionieren. Wir nutzen deshalb das

grosse Interesse, das der VDMA als grosser Industrieverband mit seiner Initiative in der Öffentlichkeit und vor allem in den Medien auslöst. Aust: Bis vor einigen Jahren führten alle das Wort grün im Munde. Was grün war, das war auch gut, das konnte man bis zum Überdruss überall hören. Genau besehen bedeutete grün aber bloss Umweltschutz und Energiesparen. In puncto Nachhaltigkeit war uns das eindeutig zu wenig. Zur Nachhaltigkeit gehört Ressourcenschutz, aber auch Energieeffizienz und ein insgesamt anderes Zukunftsdenken. Deshalb kann Herrmann Ultraschalltechnik mit Blue Competence mehr anfangen. Jetzt hat Nachhaltigkeit einen Namen und eröffnet uns allen ganz andere Perspektiven. Brettnich: Für Sumitomo (SHI) Demag konkret passt Blue Competence, weil die Initiative die Philosophie unseres Unternehmens und unsere Ziel in Sachen Nachhaltigkeit unterstützt. Wir fassen den Begriff Nachhaltigkeit aber noch weiter und

beziehen beispielsweise unsere Mitarbeiter ein. Die Ressource Mensch sozusagen. Unser Ziel ist es, die Fluktuationsquoten so niedrig wie möglich zu halten. Wir möchten, dass die Menschen ein Leben lang bei uns arbeiten. Aus meiner Sicht hat sich das amerikanische Modell, der grösstmöglichen Flexibilität überlebt. Wir stehen eher für eine Umkehr zu den traditionellen deutschen, aber auch japanischen Verhältnissen. In Japan hat man schon lange die demographischen Verhältnisse, die auf Deutschland erst noch zukommen: eine älter werdende Gesellschaft, in der Arbeitskräfte knapp werden. Da gilt es, die Leute bei der Stange zu halten. Wir sind sehr kreativ, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu halten. Herschbach: Die Initiative ist ein Zeichen für die Gesellschaft. Wir machen damit deutlich, dass sich mit dem deutschen Maschinenbau eine ganze Branche zur Nachhaltigkeit verpflichtet. So etwas gibt es meines Wissens in anderen Branchen nicht. Blue Competence zeigt, dass die Unterneh-

Berufsbegleitendes MAS Studium Kunststofftechnik im Sommersemester 2014 (Master of Advanced Studies) Das eidgenössisch anerkannte, berufsbegleitende MAS-Studium Kunststofftechnik richtet sich an FH- (HTL-) und ETH-Absolventen sowie Fachleute vergleichbarer Studiengänge. Ebenso richtet sich das Angebot an Berufstätige im Maschinen- und Werkzeugbau, dem Bauwesen und der Elektrotechnik, sowie an Konstrukteure aller Fachrichtungen. Es vermittelt eine systematische und praxisnahe Ausbildung mit den Schwerpunkten: – Grundlagen der Kunststofftechnik – Vertiefung in einem Spezialgebiet – Umsetzung des theoretischen Wissens in praktischen Übungen und Durchführung einer selbständigen Master Thesis. Beginn

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3 Semester berufsbegleitend, Kurstage sind jeweils Freitag (8.00 bis 17.00 Uhr) und Samstag (8.00 bis 12.30 Uhr)

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Grundlagenkurs Kunststofftechnik Sommersemester

Vertiefungskurs Kunststoffverarbeitung Wintersemester

Spezialkurs Spritzgiesoder sen und Extrudieren Sommersemester

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Master Thesis Diplomprüfung

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KUNSTSTOFF XTRA

men des Maschinenbaus verstanden haben, warum es keine Alternative zur Nachhaltigkeit gibt: Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen stehen knapper werdende Ressourcen zur Verfügung. Wenn wir auch in Zukunft in Wohlstand leben wollen, müssen wir mit diesen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen.

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Brüser: Zunächst einmal ist wichtig, dass Gefran mit der Mitgliedschaft ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ablegen. Das ist gewissermassen eine Verpflichtung. Darüber hinaus setzt so eine Initiative einen Diskussionsprozess in Gang. Man fängt an nachzudenken, darüber zu reden, und Stück für Stück entwickeln sich Vorstellungen. Die führen dann dazu, dass man beispielsweise über die Optimierung eines Produktionsverfahrens nachdenkt. Ich persönlich würde mir auch wünschen, dass über Blue Competence Netzwerke unter den Mitgliedsunternehmen entstehen. Arbeitskreise könnten sich bilden, in denen bestimmte Verfahren oder Vorgehensweisen besprochen werden. Ich würde das bewusst unterstützen und mich gerne dort auch engagieren.

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Kraibühler: Unser Thema Produktionseffizienz und die VDMA-Initiative Blue Competence haben das gleiche Fundament. Daher haben wir Blue Competence massgeblich mit initiiert und engagieren uns sehr stark. Die Initiative hat für uns in erster Linie einen aufklärerischen Zweck. In unserem Bereich, dem Kunststoff- und Gummimaschinenbau, zeigt Blue Competence zum Beispiel auf, wie wichtig und werthaltig Kunststoffe und damit der Kunststoffmaschinenbau sein können. Denn viele Kunststoffprodukte helfen, die Welt nach-

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Willemsen: Blue Competence ist für uns ein sehr gutes Marketinginstrument. Mit dieser Initiative kann der deutsche Maschinenbau seine Produkte in der ganzen Welt noch besser positionieren. Wichtig ist, dass möglichst viele Unternehmen Mitglied bei Blue Competence werden. Je mehr Firmen mitmachen, umso mehr wird die Initiative wahrgenommen. Die grössere Aufmerksamkeit trägt auch zur Sicherung des Standorts Deutschlands bei. Schon heute ist es so, dass ausländische Kunden von deutschen Produkten höchste Qualität und Effizienz erwarten. Mit Blue Competence können wir zeigen, dass wir uns der Verantwortung bewusst sind, die wir in dieser Rolle haben.

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Eberhardt: Das Ziel von motan ist es, die Investition unserer Kunden zu einem echten Gewinn zu machen. Doch nur eine ganzheitliche Betrachtung von Materialien, Ressourcen und industriellen Verarbeitungsprozessen führt letztlich zu intelligenten Lösungen. Nur wenn wir gemeinsam mit den Maschinen- und Anlagenbauern an einem Strang ziehen, können wir langfristig erfolgreich sein. Die Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence des VDMA beabsichtigt, das Know-how und die Stärken unserer Industrie branchenübergreifend zusammenzuführen. Dies dient den Unternehmen und den Kunden. Und so können nachhaltige Lösungen effektiver, schneller und erfolgreicher gefunden und genutzt werden.

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haltiger zu machen. Ein Beispiel ist der Leichtbau in der Automobilindustrie. Nur ist das in der Öffentlichkeit gar nicht so bekannt. Blue Competence ist dafür da, das Bewusstsein zu ändern. Neumann: Blue Competence ist eine Art Gütesiegel. Die Initiative stellt die Leistungen der Industrie in puncto Nachhaltigkeit heraus. Sie zeigt den technologischen Vorsprung, den Wissens- und den Kompetenzvorsprung, den die Mitgliedsunternehmen weltweit haben. Es wird deutlich, wie mit innovativen Technologien nachhaltig produziert werden kann, und das bei gleichzeitig weiter sinkenden Stückkosten. Das gilt es zu kommunizieren. Somit ist Blue Competence für unsere Branche eine hervorragende Plattform, unsere Innovationskraft zu demonstrieren.

Bourdon: Die Initiative Blue Competence des VDMA geht in dieselbe Richtung wie unsere eigene, die wir zu einem früheren Zeitpunkt bereits BluePower genannt haben. Wir können mit Blue Competence unter Beweis stellen, dass wir in allen Belangen State-of-the-Art sind, vor allem in Sachen Nachhaltigkeit. Blue Competence richtet sich nicht an eine bestimmte Branche, auch nicht direkt an unsere Kunden. Die wissen schon, dass wir nachhaltige Lösungen bieten. Die Zielgruppe ist eher die breite Öffentlichkeit. Es geht darum, das Image unserer Branche zu verbessern. Wir zeigen mit der Initiative, dass wir als Maschinenbauer schon immer unseren Teil zu einer effi zienten Herstellung nachhaltiger Kunststoffteile beitragen, etwa, indem wir Produktionsanlagen entwickeln, mit denen

energiesparende Leichtbauteile hergestellt werden.

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■ Ferromatik Milacron Maschinenbau GmbH Dr. Thorsten Thümen, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Ferromatik Milacron. Das zum amerikanischen Milacron-Konzern gehörende Unternehmen aus dem badischen Malterdingen stellt Spritzgiessmaschinen her. www.ferromatik.com

Arnold: Blue Competence ist für uns die logische Weiterentwicklung unseres eigenen Engagements in Sachen Nachhaltigkeit. Die Initiative ist für uns daher ein wichtiges Marketinginstrument, mit dem wir uns bei unseren Kunden als ein auf Ressourceneffizienz fokussiertes Unternehmen präsentieren können. Wichtig ist Blue Competence aber auch, weil die Initiative die Nachhaltigkeit im gesamten deutschen Maschinenbau abbildet. Der VDMA bietet eine gute Plattform, um die Gesamtanlagenkompetenz zu zeigen. battenfeld-cincinnati arbeitet dementsprechend auch mit den im VDMA vertretenen Komponentenlieferanten, wie zum Beispiel Antriebs- und Pum■ penherstellern, eng zusammen.

Kontakte ■ Arburg GmbH + Co. Herbert Kraibühler, Technischer Geschäftsführer beim Spritzgiessmaschinenbauer Arburg. Seit der Gründung 1923 ist das Unternehmen aus Lossburg im Schwarzwald in Familienbesitz und wird mittlerweile von der dritten Generation geleitet. www.arburg.com ■ Automatik Plastics Machinery GmbH Thomas Willemsen, Director Business Unit After Sales bei Automatik Plastics Machinery. Das zur Schweizer MaagGruppe gehörende Unternehmen aus Grossostheim stellt Granuliersysteme für Kunststoffe her. www.psgdover.com/de/maag ■ Azo GmbH & Co. KG Rainer Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Azo GmbH & Co. KG. Das Traditionsunternehmen aus dem baden-württembergischen Osterburken stellt Automatisierungsanlagen für Fertigungsprozesse in der Kunststoff-, Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie her – vor allem für das Verarbeiten von Schüttgütern wie Pulver oder Granulat und Flüssigkeiten. www.azo.de

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■ Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG Michael Baumeister, Geschäftsführer Technik und Logistik der Brückner Maschinenbau, einer Tochtergesellschaft der Brückner Group. Das Traditionsunternehmen aus dem oberbayrischen Siegsdorf liefert Produktionsanlagen für die Herstellung von verstreckten, hochfesten Folien für hochwertiges Verpackungsmaterial und technische Anwendungen. www.brueckner.com ■ Engel Austria GmbH Dr. Peter Neumann, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel Austria. Das Familienunternehmen aus dem oberösterreichischen Schwertberg nahe Linz stellt Spritzgiessmaschinen, Roboter und integrierte Systemlösungen her. www.engelglobal.com

■ Gefran Deutschland GmbH Thomas Brüser, Leiter der Deutschlandniederlassung der italienischen GefranGruppe. Das Familienunternehmen aus der lombardischen Provinz Brescia stellt Sensoren, Automatisierungstechnik und Komponenten her. Die Kunststoffindustrie ist traditionell die stärkste Kundenbranche. www.gefran.de ■ Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG Volker Aust, Leiter des Produktmanagements bei Herrmann Ultraschall. Das Familienunternehmen aus dem badischen Karlsbad ist spezialisiert auf das Verschweissen von Spritzgussteilen mittels Ultraschall-Technologie. Zum Einsatz kommt sie unter anderem in der Medizintechnik, bei Haushaltswaren, in der Auto-

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K SPECIAL

mobilindustrie und im Verpackungsbereich von Lebensmitteln. www.herrmannultraschall.com

nik vermarktet, Extrusionsleistungen unter der Marke KraussMaffei Berstorff. www.kraussmaffei.com

■ KraussMaffei Technologies GmbH Dr. Karlheinz Bourdon, Vice President Technologies im Segment Spritzgiesstechnik der KraussMaffei Gruppe und verantwortlich für die Marken KraussMaffei und Netstal. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in München stellt Maschinen zur Verarbeitung von Kunststoff und Gummi her. Sie ist dabei sowohl im Bereich Spritzgiesstechnik als auch in der Extrusions- und Reaktionstechnik tätig. Unter der Marke KraussMaffei werden Produkte und Dienstleistungen der Spritzgiess-, Automations- und Reaktionstech-

■ motan-colortronic gmbh Ulrich Eberhardt, Geschäftsführer von motan holding gmbh. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt modulare Systemlösungen für das nachhaltige Rohstoffhandling in der kunststoffherstellenden und -verarbeitenden Industrie sowie in der Chemie. www.motan-colortronic.com

■ Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH Thomas Brettnich, Leiter Technologieentwicklung bei Sumitomo (SHI) Demag. Das

Unternehmen ist Teil der Plastics Machinery Division des japanischen Konzerns Sumitomo Heavy Industries. In Deutschland stellt Sumitomo (SHI) Demag in Schwaig und Wiehe Spritzgiessmaschinen her. www.sumitomo-shi-demag.de

■ Windmöller & Hölscher KG Dr. Christof Herschbach, Leiter Geschäftsentwicklung und Marketing bei Windmöller & Hölscher (WuH). Der Traditionsmaschinenbauer aus dem westfälischen Lengerich entwickelt und baut in seinem grössten Geschäftsbereich Extrusion Maschinen zur Folienherstellung. Das Unternehmen stellt daneben auch Druck- und Verpackungsmaschinen her. www.wuh-group.com

Engineering Plastics distributed by RESINEX Switzerland

Technyl PA 6, 66, 666 Technyl eXten PA 610 Technyl Alloy PA/ABS Technyl Star/AFX, Highflow PA

Stanyl PA 46 Akulon PA 6, 66 Akulon Ultraflow Arnitel TPE-E Arnite PET, PBT

Calibre PC Pulse PC/ABS Magnum ABS Tyril SAN Emerge PC, PC/ABS E&L

Sicoflex ABS Mablex PC/ABS Sicoklar PC Scolefin PP

halle 1 stand a1016

RESINEX Switzerland AG · Kantonsstrasse 14 · 8807 Freienbach / SZ · Tel. +41 44 787 68 70 · info@resinex.ch · www.resinex.ch

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SPECIAL ZUR K 2013 Premiere: elektrischer Allrounder 820 A

Halle 13 Stand A13 Weltpremiere: Für den neuen elektrischen Allrounder 820 A wurde sowohl die 4.000-kNKniehebel-Schliesseinheit als auch die elektrische Spritzeinheit der Grösse 2100 neu entwickelt.

ASCOJET – Effiziente Formenreinigung mit Trockeneis Mit einer effizienten Formen und Werkzeugreinigung werden Stillstandzeiten, Werkzeugkosten und Qualität der Produkte enorm beeinflusst. Die ASCOJET Trockeneisstrahl-Technologie ist ein leistungsstarkes, aber schonendes Reinigungsverfahren für Formen und Werkzeuge aller Art (z.B. Spritzgussformen, PU-Schäumwerkzeuge, Reifenformen) mit folgenden Vorteilen:

Weltpremiere bei den Spritzgiessmaschinen feiert auf der K 2013 der elektrische Allrounder 820 A, für den Arburg die 4.000-kNKniehebel-Schliesseinheit sowie die elektrische Spritzeinheit der Grösse 2100 neu entwickelt hat. Damit schliesst sich bei den elektrischen Schliesseinheiten die Lücke zwischen 3.200 und 5.000 kN: Die elektrische Alldrive-Baureihe ist jetzt durchgängig in einem Schliesskraftbereich von 350 bis 5.000 kN erhältlich. Die neue Kniehebelgrösse wird in Zukunft ausserdem für die hybride Hochleistungsbaureihe Hidrive zur Verfügung stehen. Bei den elektrischen Spritzeinheiten erweitert sich das Angebot nach oben. Die neuen Grössen für die elektrischen Schliess- und Spritzeinheiten runden das modulare Arburg-Programm ab. Die Kunden können ihre Allrounder noch detaillierter auf die Anwendung und das Produkt hin abstimmen und damit die Produktionseffizienz weiter steigern. Seine Leistungsfähigkeit stellt der neue Allrounder 820 A auf der K 2013 mit einer schnelllaufenden Anwendung unter Beweis: Ausgestattet mit einem 48-fach-Werkzeug der Firma Fratelli Bianchi produziert er Teelöffel sehr präzise in einer Zykluszeit von 4,5 s. Das Spritzteilgewicht liegt bei 1,3 g, der Materialdurchsatz bei rund 50 kg/h. Auf dem Arburg-Messestand in Halle 13, Stand A13 spiegelt sich mit weiteren drei Exponaten die hohe Bedeutung der AlldriveBaureihe wider.

• Umweltfreundlich: Es werden keinerlei Lösungsmittel oder sonstige chemische Substanzen verwendet, und es müssen keine Strahlmittelrückstände entHalle 01 sorgt werden. C02

ARBURG AG Südstrasse 15 CH-3110 Münsingen Telefon +41 (0)31 724 23 23 Telefax +41 (0)31 724 23 73 switzerland@arburg.com www.arburg.ch

ASCO KOHLENSÄURE AG Industriestrasse 2 CH-8590 Romanshorn Telefon +41 (0)71 466 80 80 Telefax +41 (0)71 466 80 66 ascojet@ascoco2.com www.ascojet.com

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• Schonend: Die Oberflächen der Formen und Werkzeuge werden nicht beschädigt oder verändert. Der Werkzeugverschleiss wird minimiert und die Produktqualität gesteigert. • Keine Demontage: Das ASCOJET Trockeneisstrahlverfahren kann direkt auf der Produktionsanlage eingesetzt werden. Formen müssen weder ausgebaut noch heruntergekühlt werden, was teure Produktionsstillstände vermeidet. • Keine Sekundärverschmutzung: Das als Strahlmittel verwendete Trockeneis geht in den gasförmigen Zustand über, sobald dieses auf die Oberfläche aufprallt. Weder Strahlmittel noch Chemikalien müssen entsorgt werden. • Trocken: Da dieses Strahlverfahren eine trockene Oberfläche hinterlässt, besteht keine Gefahr, dass Komponenten durch Korrosion angegriffen oder elektrische Komponenten beschädigt werden.

Stand

KUNSTSTOFF XTRA

Energie-effiziente «Power-Serie»

Halle 16

Die «Power-Serie» mit ihStand D22 ren 3 Baureihen MicroPower, EcoPower und MacroPower ist konsequent auf schonenden Energieeinsatz ausgelegt. Die vollelektr. MicroPower (5–15 t) ist für kleinste und hochgenaue Teile ab 0.003 cm3 entwickelt. Sie ist mit speziell abgestimmter Wittmann-Peripherie (Trockner, Förderer, Temperiergerät, Roboter) erhältlich. Die vollelektrische EcoPower (Bild) von 55– 300 t ist energieeffizient, leise und hochpräzise. Wittmann-Roboter und -Peripheriegeräte sind steuerungstechnisch in die Maschine integriert, so dass deren Einstelldaten automatisch mit gespeichert/ geladen werden – Verwechslung ausgeschlossen! Die MacroPower ermöglicht als 2-Plattenmaschine mit kurzer Spritzeinheit eine sehr platzsparende Grossteileproduktion von 400 –1600 t. Sie ist neu auch mit elektr. Spritzaggregat verfügbar. Alle hydraulischen Maschinen sind zudem mit energiesparendem drehzahlgeregeltem Servo-Antrieb lieferbar. Besonderen Anwendernutzen bietet die Unilog-B6-Steuerung mit Windows-XP-basiertem Bedienterminal: Neben der genauen und schnellen Regelung der Prozessgrössen bietet sie alle Kommunikationsmöglichkeiten der modernen PC-Welt: Einbindung der Maschine in lokales Netzwerk oder W-LAN; Ferndiagnose/Instruktion durch unsere Techniker; Ein-/Ausgabe von Daten incl. Einstelldaten via Netzwerk/E-Mail/USB-Stick; Up-/ Download beliebiger Dokumente incl. Maschinenhandbuch, Schaltpläne, Ersatzteilstückliste; Benachrichtigung im Störfall per E-Mail oder SMS.

Battenfeld (Schweiz) AG Javastrasse 13 CH-8604 Volketswil Telefon +41 (0)44 908 65 65 Telefax +41 (0)44 908 65 50 info@battenfeld.ch, www.battenfeld.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

SPECIAL ZUR K 2013

Neuer Mikrodosierer an der K-Messe

Ingenieurbureau DR. BREHM AG Ihr Peripherie Spezialist für die Kunststoffverarbeitende Industrie. Besuchen Sie unser Verkaufsteam am Stand unserer Partner! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Effizienz und Präzision beim Verarbeiten von Flüssigsilikonen

Halle 10 Stand J39 gwk Ges. Wärme-Kältetechnik mbH Kühlen und Temperieren mit System

Halle 14 Stand B33

Auf der K-Messe in Düsseldorf stellt Coperion K-Tron auf dem Stand B33 in Halle 14 einen neuen Mikrodosierer vor. Neue Anpassungen garantieren eine höhere Genauigkeit und Leistungsfähigkeit. Die Produktlinie der Coperion K-Tron Mikrodosierer wurde so erweitert, dass die MT12- und MT16-Doppelschnecken-Dosiermodule oder MS12- und MS16-Einzelschnecken-Dosiermodule im Einsatz untereinander ausgetauscht werden können. Die Austauschbarkeit der Dosiermodule sorgt für eine grosse Einsatzflexibilität bei der Verarbeitung einer grossen Materialbandbreite, von Pulver bis hin zu Granulat. Die Gesamt-Dosierleistung reicht von 0,02 dm³/h bis 27 dm³/h. Die neue Konstruktion erlaubt längere Schneckenprofile mit einer kleineren Gesamt-Grundfläche, wodurch engere Austragsabmessungen möglich sind – ideal für Clusteranordnungen mit mehreren Inhaltsstoffen. Das Gerät lässt sich einfach zerlegen, reinigen und warten und verfügt über einen vollständig eingehausten Gewichtssensor und Antriebsmotor mit verbessertem, höherem Drehmoment zur Verarbeitung schwieriger Materialien. Der neue MT16-Mikrodosierer eignet sich ideal für Anwendungen zur Dosierung hochwertiger/teurer Additive in Prozessen der Nahrungsmittel-, Pharma-, Kunststoff- und chemischen Industrie, bei denen eine stets gleichbleibende Leistung mit hohem Genauigkeitsgrad gefordert ist.

Coperion K-Tron (Schweiz) GmbH Lenzhardweg 43/45 CH-5702 Niederlenz Telefon +41 (0)62 885 71 71 Telefax +41 (0)62 885 71 80 info@ktron.com www.ktron.com

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Halle 09 Stand D60

ProTec Polymer Processing GmbH SOMOS® VOLLMAR® Förder- und Aufbereitungsanlagen, Trockenluftund Trocknungsanlagen, Gravimetrische und volumetrische Dosier- und Mischsysteme

Halle 09 Stand D05

NGR – Next Generation Recyclingmaschinen GmbH Recyclingmaschinen für jede Art und Form von thermoplastischem Kunststoff-Ausschuss

PULSOTRONICAnlagentechnik GmbH Metalldetektion, Sonderanlagen

Halle 10 Stand B28

Halle 09 Stand C12 M.B. Conveyors snc Transportbänder, Separatoren, Dispenser, Kartonieranlagen

Halle 09 Stand E73 Walter Krause GmbH Flexible Silos und Behälter

Halle 10 Stand J54 TSM Control Systems Gravimetrische Chargendosierung

Lettenstrasse 2/4 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 790 41 64 Telefax +41 (0)41 790 43 03 info@brehm.ch, www.brehm.ch

ELMET ist ein internationaler Systemlieferant für den gesamten Bereich des Spritzgiessens von Zweikomponenten-Flüssigsilikonkautschuk (LSR). Das Portfolio umfasst Dosiersysteme, vollautomatisierte Spritzgiesswerkzeuge, Kaltkanal-Nadelverschlusssysteme und schlüsselfertigen Anlagen für die Verarbeitung von Silikonen und Kautschuken. Neu ist die Weiterentwicklung des robusten Zweikomponenten-Dosiersystems TOP 3000 für 20- und 200-Liter-Gebinde. Für eine bestmögliche Raumausnutzung ist dieses jetzt frontal (TOP 3000 F) oder seitlich beladbar (TOP 3000 S). Die neu aufgebaute Steuerung optimiert die Bedienbarkeit, die Produktionsdaten lassen sich entsprechend der Technischen Spezifikation (TS) 16949 dokumentieren. Der optionale LANAnschluss ermöglicht die Integration in das kundenseitige Prozessleitsystem. Ein neues Werkzeugkonzept für UV-vernetzendes LSR steigert die Kosteneffizienz bei der 2K-Verarbeitung von Thermoplasten und Flüssigsilikon, weil hier kalte Lichtquellen die Vernetzungsreaktion auslösen. Dies ermöglicht den Einsatz von Thermoplasten mit niedrigerem Schmelzpunkt. Ebenfalls neu ist ein Präzisionswerkzeug für Kleinteile mit Abmessungen unter 2 mm bei Masstoleranzen im Bereich von 10 µm.

Halle 12 Stand E49-7

ELMET Elastomere Produktions- und Dienstleistungs GmbH Tulpenstrasse 21 A-4064 Oftering Telefon +43 (0)7221 74577-0 office@ELMET.com

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SPECIAL ZUR K 2013 Inject the future

Countdown to the new dimension

ENGEL verbindet – weltweit: Technologieführerschaft mit der Stabilität eines Familienunternehmens, innovative Maschinenkonzepte und Technologien mit branchenspezifischer Systemkompetenz. «The perfect link» demonstriert ENGEL einmal mehr auf der K 2013. Mit 25 Exponaten, davon 12 auf dem eigenen Messestand, erschliesst ENGEL neue Anwendungen, erklimmt neue Effizienzrekorde und löst wichtige Herausforderungen der Zukunft – für die Branchen Automotive, Technical Moulding, Teletronics, Packaging und Medical. Die präsentierten Fertigungszellen verbindet ein hoher Prozessintegrations- und Automatisierungsgrad, Leistungsstärke, Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit. Live on show: Die neue ENGEL e-speed Spritzgiessmaschine für anspruchsvolle Hochleistungsanwendungen in der Packaging-Industrie, die neue vollelektrische und holmlose ENGEL e-motion 30 TL Spritzgiessmaschine (Bild) für höchste Effizienz und Präzision in Elektronik und Lifestyle, das erste Composite-Bremspedal im OneShot-Verfahren und die grösste Vertikalmaschine, die ENGEL je auf einer Messe gezeigt hat. Inject the future – mit ENGEL auf der K 2013.

Halle 15 Stand B42 und C58

ENGEL (SCHWEIZ) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 07 57 Telefax +41 (0)52 725 07 60 ech@engel.at www.engelglobal.com

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EREMA ist seit der Gründung im Jahr 1983 auf die Entwicklung und den Bau von Kunststoffrecycling-Anlagen und Technologien für die Kunststoff verarbeitende Industrie spezialisiert und gilt in diesen Bereichen mittlerweile als Weltmarkt- und Innovationsführer. EREMA-Technologie hat sich als global führender Standard für unterschiedlichste Recycling-Aufgaben in den Applikationen Inhouse Recycling von Produktionsabfällen ebenso wie für stark kontaminierte Post Halle 9 Consumer Abfälle durchand C05 St gesetzt.

KUNSTSTOFF XTRA

Neue Lösung für Mehrfach-Nadelverschlussanbindung

Die neue EWIKON Mehrfach-Nadelverschlussdüse in Zwei- oder Vierfachausführung ermöglicht die Anbindung von Bauteilen über mehrere Anschnitte – mit kleinen Nestabständen bei gleichzeitig grossen möglichen Schmelzekanaldurchmessern, vollbalancierter Schmelzeführung und minimalem VerHalle 1 schleiss.

Stand B25

Ihre Vorteile:

Weltweit sind rund 400 Mit- arbeiter für die österreichische Firmengruppe tätig. Mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften in den USA, China und Japan sowie rund 50 Vertretungen auf allen fünf Kontinenten werden massgeschneiderte RecyclingLösungen für internationale Kunden realisiert. Zahlreiche Patente, besonders energiesparende, umweltschonende Anlagen, höchster Qualitätsanspruch und maximale Kundenorientierung bilden die Basis für den anhaltenden, internationalen Erfolg.

• Prozesssichere Mehrfachanbindung mit Nadelverschluss

Im Jahr des 30. Firmenjubiläums sorgt EREMA erneut für technologisch-innovatives Aufsehen. Das Unternehmen kündigt mit der Präsentation einer neuen Kerntechnologie sowie zahlreichen weiteren, technischen Neuerungen auf der K 2013 eine «neue Dimension» im KunststoffrecyclingAnlagenbau an.

• Spezielle Konstruktion kompensiert die Wärmedehnung des Düsenkörpers und ermöglicht einen verschleissarmen Betrieb durch minimierte Nadelbelastung

EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H. Unterfeldstrasse 3 A-4052 Ansfelden Telefon +43 (0)732 3190-0 Telefax +43 (0)732 3190-71 sales@erema.at, www.erema.at

• Perfekte Anschnittkosmetik, kaum sichtbare Anspritzpunkte • Minimaler Abstand von 13 mm zwischen den Anschnitten • Je ein separater Schmelzekanal mit 6 mm Durchmesser pro Anschnitt – ideal für die Verarbeitung schwerfliessender Materialien und technischer Kunststoffe

• Nadelantrieb mit Hubplattentechnik für synchrones Öffnen aller Nadeln

Siegener Strasse 35 D-35066 Frankenberg Telefon +49 (0)6451 501-0 Telefax +49 (0)6451 501-202 info@ewikon.com www.ewikon.com

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KUNSTSTOFF XTRA

SPECIAL ZUR K 2013

Würfelmaschine F 270 CUBE

Halle 15

Vollelektrisch – die Stand C06 Würfelmaschine F 270 CUBE von Ferromatik Milacron stellt raffinierte Drehverschlüsse aus zwei Komponenten her Auf dem Messestand von Ferromatik Milacron produziert die erste vollelektrische Würfelmaschine am Markt: eine F 270 CUBE mit 2.700 kN Schliesskraft. Die Maschine hat einen lichten Säulenabstand von 750 x 750 mm. In der Mitte dreht sich auf einer elektrischen Wendeeinheit ein Würfelwerkzeug mit vier Seiten und jeweils 8+8-Kavitäten – beides von Foboha (Haslach, Deutschland). Die Maschine ist mit einer elektrischen Hauptspritzeinheit General Perfomance GPe 50 und einer ebenfalls elektrischen mitfahrenden Spritzeinheit GPe 45 ausgestattet, die über der Schliesseinheit mit der beweglichen Aufspannplatte verbunden ist und bewegt wird. In den beiden Trennebenen des Würfelwerkzeugs werden gleichzeitig nebeneinander je acht Unter- und Oberteile eines raffinierten Drehverschlusses aus zwei Komponenten produziert. Nach einer 90° Drehung des Würfelwerkzeugs werden – parallel zum nächsten Einspritzvorgang – auf der Bedien- und Bediengegenseite der Maschine die beiden Teile des Drehverschlusses durch einen Roboter miteinander verschraubt, die über ein Air-Move-System von Trio-technik (Meinerzhagen, Deutschland) abtransportiert werden. Das Schussgewicht pro Trennebene beträgt 77,6 g, also 9,7 g pro Verschluss. Die Zykluszeit liegt bei 9,5 s.

FERROMATIK MILACRON GmbH Riegeler Strasse 4 D-79364 Malterdingen Telefon +49 (0)7644 78-0 www.ferromatik.com

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GRAFE Advanced Polymers GmbH

Hohe Kavitätenanzahl auf engstem Raum

Die GRAFE-Gruppe ist Spezialist in der Modifizierung thermoplastischer Kunststoffe. Das Produktspektrum umfasst neben Farb- und AdditivMasterbatches ein breites Sortiment an funktionellen Kunststoff-Compounds. Aus Massenkunststoffen entstehen HighTech-Werkstoffe, die neue Anwendungsbereiche erschliessen. Kundennähe, ein hoher Qualitätsstandard und Flexibilität sind Kernpunkt der Produktion nach Mass. Im hochmodernen Firmenkomplex arbeiten über 250 Mitarbeiter, ein Drittel davon in Forschung und Entwicklung an hochqualitativen Lösungen. Innovativ, schnell und mit höchster Sorgfalt entwickelt das Unternehmen Masterbatches, Compounds und Pigment-Pulvermischungen. Das Unternehmen GRAFE ist Partner der kunststoffverarbeitenden Industrie. Mehr als 1.800 Kunden weltweit, darunter Unternehmen der optischen Industrie, Spielzeug-, Kosmetik- und Verpackungsindustrie, Medizintechnik sowie Automobilindustrie. Unsere OEM-Partner vertrauen unserer ISO- und TS zertifi zierten Qualität in Produktion und Service. So zahlreich die Kunden, desto unterschiedlicher sind deren Ansprüche. Diesen individuellen Anforderungen werden die Mitarbeiter der GRAFE-Gruppe durch langjährige Erfahrungen und umfassenden Know-how gerecht. Die Kunden von GRAFE setzten auf die Fähigkeit der Mitarbeiter intelligente Lösungen zu entwickeln. Durch eine perfekte Produktionslogistik und einem hohen Automatisierungsgrad gewährleistet der Masterbatch-Spezialist eine schnelle Auftragsabwicklung und kurze Lieferzeiten.

Halle 06 Stand E75

GRAFE Advanced Polymers GmbH Waldecker Strasse 21 D-99444 Blankenhain Telefon +49 (0)36459 45-0 Telefax +49 (0)36459 45-145 grafe@grafe.com www.grafe.com

GÜNTHER Heisskanaltechnik zeigt zur K2013 in Düsseldorf wieder Neuheiten und Weiterentwicklungen, die dem Werkzeugbau neue Lösungsmöglichkeiten anbieten. Besonders bei kleinen und kleinsten Bauteilen ist es aus ökonomischer Sicht interessant hohe Kavitätenanzahlen auf engstem Raum platzieren zu können. Hierdurch können kompaktere Spritzgiessmaschinen mit höherer Energieeffizienz und geringerem Bedarf an Fertigungsfläche zum Einsatz kommen. Mit unseren Düsen für seitliche Anspritzung z.B. der Baureihe OktaFlow® und Mehrfachdüsen für Mikro-Spritzgiessmaschinen tragen wir dieser Marktanforderung Rechnung. Des Weiteren ist ein verstärkter Trend in Richtung Nadelverschluss-Systeme – insbesondere mit elektrischen Nadelantrieben – deutlich erkennbar. Wurden bis vor kurzem die Nadelverschluss-Systeme hauptsächlich über Pneumatik oder Hydraulik betätigt, so sieht man heute immer öfter elektrisch angetriebene Nadelverschlusssysteme. Hierfür kommen Servo- oder Schrittmotoren sowie Elektromagnete zum Einsatz. Diese Systeme eignen sich sehr gut in Verbindung mit elektrischen Spritzgussmaschinen und zeichnen sich durch eine effiziente, präzise und saubere Arbeitsweise aus. Diese Antriebsarten erfüllen höchste Reinraumanforderungen. Schwerpunkte des Messeauftritts werden sein: • Energieeffizienz und Konstruktionsfreiheit – BlueFlow® Heisskanaldüsen • Heisskanaldüsen für die seitliche Anspritzung – Halle 1 OktaFlow® • Heisskanaldüsen für Stand 1D42 Mikro-Spritzgiessmaschinen • Schnelle und kraftvolle Nadelverschlusstechnik mit elektrischem Antrieb

GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH Sachsenberger Strasse 1 D-35066 Frankenberg/Eder Telefon +49 (0)6451 5008-0 Telefax +49 (0)6451 5008-50 info@guenther-heisskanal.de www.guenther-hotrunner.com

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SPECIAL ZUR K 2013 Neue Grossmühle schluckt auch «dicke Brocken»

KUNSTSTOFF XTRA

Neuentwicklungen für Waschanlagen!

Materialschondes Recycling trotz hoher Leistung

Nass-Shredder Baureihe HGM Der Herbold Nass-Shredder - innen mit auswechselbaren Verschleissplatten ausgerüstet - shreddert das Aufgabematerial unter gleichzeitiger Zugabe von Waschwasser. Der erste Dreck wird bereits im ersten Prozess-Schritt abgewaschen.

Nach oben erweitert hat die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG das erfolgreiche Mühlenprogramm der Serie 600. Die neue Type M 1.500/600 bietet enorme Durchzugskraft dank der hohen Stabilität des gesamten Maschinengehäuses sowie des schweren Rotors, der komplett aus nur einem Materialblock gefertigt wird und 3.000 Kilogramm auf die Waage bringt. Auf Grund des bewährten, doppelten Scheren-Schrägschnitt-Verfahrens ist die Grossschneidmühle in der Lage, dickwandige Formteile, Platten, Rohre, Profile, Kästen und Kanister materialschonend zu zerkleinern. Auch im Dauerbetrieb liegt die maximale Materialerwärung während des Schneidprozesses niemals über 33 °C, bei glasfaserverstärkten Kunststoffen nicht über 38 °C. Das schliesst einen thermischen Abbau des Material aus.Die Durchsatzleistungen erreichen – je nach zu zerkleinernden Material und der eingesetzten Sieblochgrösse –etwa Halle 11 800 und 2.500 kg/h.

Stand B39

Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG Vennstrasse 10 D-52159 Roetgen/Germany Telefon +49 (0)2471 4254 Telefax +49 (0)2471 1630 info@schneidmuehlen.de www.schneidmuehlen.de

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Bei Landwirtschaftsfolien sind Verschmutzungen von 50 % oder gar 60 % keine Ausnahmen, auch Folien oder Kunststoffverpackungen aus Müllsortieranlagen sind extrem mit Fremdkörpern, Papier und Dreck belastet. Die ersten Verfahrensschritte in einer Waschanlage sind daher für die Endqualität des Produktes und für die Wirtschaftlichkeit der Anlage von entscheidender Bedeutung. Vorwascheinheit VWE 600/2 Die Herbold Vorwascheinheit trennt in drei integrierten Verfahrensschritten Fremdkörper wie Steine, Metalle, Glas, Sand vom Shreddergut ab, unterzieht das Aufgabematerial einem intensiven Waschprozess und lässt in der dritten Stufe weitere freigelegte Fremdkörper absinken. Der Nass-Shredder Baureihe HGM und die Vorwascheinheit VWE 600/2 sind Neuentwicklungen aus dem Hause Herbold, welche diese ersten Verfahrenschritte optimieren. Halle 09

Stand B42

Herbold Meckesheim GmbH Industriestrasse 33 D-74909 Meckesheim Telefon +49 (0)6226 932 0 Telefax +49 (0)6226 932 495 herbold@herbold.com www.herbold.com Vertretung Schweiz: Colorplastic AG p.glardon@colorplastic.ch

Herrmann Ultraschall gehört international zu den führenden Spezialisten in der Ultraschallschweisstechnik. Unzählige Produkte des Alltags wie elektrische Zahnbürsten, Druckerpatronen und Automobilteile, aber auch Lebensmittelverpackungen und Hygieneartikel werden mit Ultraschall geschweisst. Unsere Kernkompetenz liegt im Ultraschall-Schweissen von Kunststoffteilen, im UltraschallSiegeln und Verschliessen von Packstoffen und Behältern sowie im Ultraschall-Laminieren und Prägen von Vliesstoffen. Wir bieten Ultraschall-Schweissmaschinen für Kunststoffe für Anwendungen der verschiedensten Branchen, wie z.B. Kraftfahrzeugtechnik, Medizintechnik, Elektrotechnik, Telekommunikation, Haushaltswaren, Spielund Freizeitartikel sowie Filter, Textilien und Verbundwerkstoffe. Ultraschall-Serienmaschinen der HiQ Baureihe – Passende Maschinen für jede Anwendung, jeden Markt und jedes Budget. Ultraschall-Systeme für die Automation – Standardisierte Vorschubeinheiten in hoher Variantenvielfalt. Ultraschall-Sondermaschinen ULTRALINE – Das intelligente Maschinenkonzept für komplexe Bauteile und individuelle Lösungen. Ultraschall-Module und Komponenten für Verpackungsmaschinen und HygieneFertigungsstrassen. Darüber hinaus unterstützen wir aber auch mit Beratung und Service: Mit hauseigenem Ultraschall-Labor, Technischer Projektierung, Technologie-Zentren vor Ort, Schulungsund Serviceleistungen und umfassendem After-SalesHalle 11 Service. Stand E26

Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG Descostrasse 3–9 D-76307 Karlsbad Telefon +49 (0)7248 79-0 Telefax +49 (0)7248 79-11 www.herrmannultraschall.com

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KUNSTSTOFF XTRA

SPECIAL ZUR K 2013

Effizient zu präzisen Aussagen über Werkstoffund Bauteileigenschaften

Automatisierte Prüfsysteme, Peripheriegeräte und Softwaremodule von Instron ermöglichen, die rheologischen und mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen sowie das Belastungsverhalten von Bauteilen und Strukturen mit hoher Effizienz, Wiederholgenauigkeit und Präzision zu bestimmen. Halle 10 Der neue, hoch auflösende Stand J18 automatische Ansetz-Dehnungsaufnehmer AutoX 750 erfüllt die Anforderungen der ISO 9513, ASTM E83 und ISO 527-1 (2011). Mit automatischer Messlängenpositionierung, einstellbarer Kontaktkraft und einer Auswahl an Messschneiden zur Anpassung an unterschiedliche Werkstoffe kann er die Produktivität im Prüflabor steigern. Das neue Schmelzindex-Messgerät CEAST MF30 ist ein System für die Einzelgewichtsprüfung zur Bestimmung der SchmelzeFliesseigenschaften nach ISO 1133-1 und -2 Verfahren A, B, C sowie ASTM D1238. Das manuelle Gewichtwahlsystem vereinfacht die Konfiguration und Durchführung der Prüfungen und steigert die Bedienersicherheit. Der für Einzel- und Mehrgewichtsprüfungen ausgelegte Typ CEAST MF50 erfüllt alle Anforderungen der aktuellsten internationalen Normen hinsichtlich Temperaturgenauigkeit und -stabilität, auch entsprechend ISO 1133-2. Unterstützung beim Labormanagement, Kalibrierdienstleistungen und Kundenschulungen ergänzen das Komplettangebot von Instron für die Kunststoffindustrie.

Instron Deutschland GmbH Werner-von-Siemens-Strasse 2 D-64319 Pfungstadt Telefon +49 (0)6157 4029 600 Telefax +49 (0)6157 4029 700 vertrieb.de@instron.com www.instron.de

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Neue MC6-Steuerung eröffnet neue Freiheitsgrade

Die neue MC6-Steuerung kommt den Kundenbedürfnissen nach «Usability» in jeder Hinsicht entgegen. Mit SplitScreen- und ProcessDesigner-Funktion ist die Steuerung übersichtlich und einfach zu bedienen. Egal ob ein Bediener das erste Mal mit einer KraussMaffei Steuerung arbeitet oder den Vorgänger MC5 gewohnt ist – die MC6Technologie ist intuitiv zugänglich. Mit dem sogenannten «Eco-Button» kann die energetisch optimale Maschineneinstellung per Knopfdruck vorgenommen werden. Die SplitScreen-Technologie zeigt dem Bediener alle wichtigen Produktionsprozesse im Überblick. Meist reichen zwei Klicks, um einfach und komfortabel ans Ziel zu kommen. Der integrierte ProzessDesigner stellt laufende Prozesse visuell übersichtlich dar, per gewohnten Drag-and-Drop- oder intuitiven Wischbewegungen können Abläufe anwenderfreundlich auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Die MC6-Steuerung ist so übersichtlich und intuitiv gestaltet, dass der Anwender damit effizienter und schneller arbeiten Halle 15 kann als je zuvor. B27/

Stand C24/C27/D24

Mit massgeschneiderten Kühlkonzepten können Kunststoffverarbeiter den Energiebedarf und damit die Wirtschaftlichkeit ihrer Spritzgiessmaschinen oder Extruder beeinflussen und damit ihre Wettbewerbsposition verbessern. L&R Kältetechnik hat auf diesem anspruchsvollen Gebiet der Kältetechnik umfassende Erfahrung vorzuweisen. Die L&R-Experten projektieren neue oder optimieren bestehende Anlagen ohne die Prozessqualität negativ zu beeinflussen. Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Kunststoffteilen, der rd. 100 Spritzgiessmaschinen betreibt, verzeichnete häufig Maschinenausfälle, die auf das «in die Jahre gekommene» Kühlsystem zurückzuführen waren. Durch die Sanierung konnten die Ausfälle reduziert werden, gleichzeitig arbeiten die Anlagen mit verbesserter Kühlung mit kürzeren Taktzeiten und erhöhen damit den Ausstoss um rd. 10–15 %. Retrofit oder Neuanschaffung? In dieser entscheidenden Frage bietet L&R Kältetechnik Unternehmen der Kunststofftechnik umfassende Beratung und richtet dabei besonderes Augenmerk auf folgende Themen: • Bedarfsgerecht dimensionieren • Energiesparende Komponenten • Winterentlastung durch freie Kühlung • Elektronische Drehzahlregelung • Gleitende Kondensationsdruckregelung • Wärmerückgewinnung Ein Check der Kältetechnik Ihrer Anlage lohnt sich! Vertrauen auch Sie auf Kältetechnik vom Spezialisten mit über 20 Jahren Erfahrung.

Krauss-Maffei (Schweiz) AG Grundstrasse 3 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 799 71 80 Telefax +41 (0)41 799 71 81 info-ch@kraussmaffei.com www.kraussmaffei.com

L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG Hachener Strasse 90a D-59846 Sundern-Hachen Telefon +49 (0)2935 96614-0 Telefax +49 (0)2935 96614-50 info@lr-kaelte.de, www.lr-kaelte.de

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SPECIAL ZUR K 2013 Lenorplastics – Ihr Partner bei der Materialauswahl

Maximierter Durchsatz beim Zerkleinern

Innovationen und verbesserte Geräteserien

Lindner reSource ist kompetenter Ansprechpartner bei der Planung und Realisierung von Zerkleinerungsanlagen für den Kunststoff- und Recyclingbereich. Die Produktpalette umfasst Einwellenzerkleinerer und Schneidmühlen, die in unterschiedlichen Baugrössen und mit modernen und innovativen Antriebskonzepten lieferbar sind.

Förderband mit Metalldetektor und vollautomatisch arbeitendem Prüfsystem von MESUTRONIC

Sie benötigen ein breites Produktspektrum an Thermoplasten und Hochleistungskunststoffen? Mit unserem Lieferprogramm und dem entsprechendem Service sind wir für Sie ein interessanter Partner. Besuchen Sie uns in der Halle 06 Halle 06 am Stand A15 und and E23 St lassen Sie sich vor Ort überzeugen.

Neu im Produktprogramm sind die robusten, kompakten Antares Einwellenzerkleinerer. Bei gleichem Preisniveau liegt deren Durchsatzleistung um bis zu ein Drittel höher als bei den bisherigen Maschinen dieser Klasse. Vier Baugrössen und zahlreiche Ausstattungsvarianten ermöglichen eine optimale Anpassung an spezifische Anforderungen der Kunststoffe verarbeitenden und verwertenden Industrie. So reichen die typischen Anwendungen vom Postconsumer-Bereich bis zu Speziallösungen wie das InhouseRecycling von Folien, Filamenten, Anfahrkuchen und Platten. Alle Einwellenzerkleinerer können wahlweise mit einem Spitzrotor ausgestattet werden, der zum Beispiel Bigbags, Filamente oder Stretchfolien präzise und mit hohem Durchsatz schneidet, oder mit einem energiesparenden, kontrolliert einziehenden Stufenrotor, der sich optimal für Hartkunststoffe eignet. Inbetriebnahmen, Kundendienst, Ersatzteilservice, Kundenschulung und technische Beratung runden das umfangreiche Serviceangebot von Lindner reSource ab. Halle 09

Stand B17

Lenorplastics AG Bruggfeldweg 3, CH-4147 Aesch Telefon +41 (0)61 706 11 11 Telefax +41 (0)61 706 11 12 Lenorplastics Zug AG Blegistrasse 1, CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 798 02 02 Telefax +41 (0)41 798 02 03 lenorplastics@lenorplastics.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

LINDNER reSource GmbH Häldenfeld 4 D-71723 Grossbottwar Telefon +49 (0)7148 160538-0 info@lindner-resource.com www.lindner-resource.com

Mit neuen Innovationen und verbesserten Geräteserien, erneuert die Fa. MESUTRONIC Gerätebau GmbH in Kirchberg im Wald, zum wiederholten Male Ihre Präsenz auf der K-2013 als einer der weltweit führenden Hersteller von Metallsuchgeräten. Als starker Partner der Kunststoff-, Kautschuk und Recyclingindustrie fertigt und entwickeln wir seit mehr als 2 Jahrzehnten Metalldetektoren, Metallseparatoren, sowie Komplettanlagen mit Förderband- und Ausscheidesystemen. Neben Standardanlagen sind kundenorientierte Sonderlösungen für nahezu alle Prozessstufen ein besonderer Schwerpunkt des Unternehmens. Form-Bruchüberwachung garantiert metallfreie Spritzgussteile So ist auf dem Messestand eine neue Metallsuchanlage zu sehen, die in der Auswurfeinheit von Spritzgussmaschinen positioniert wird. Durch eine hochempfindliche Metalldetektorspule fallen die Fertigprodukte auf ein Austragförderband. Abgebrochene Werkzeugteile, eingeschmolzen im Produkt oder lose werden zuverlässig erkannt und automatisch ausgeschieden. Dadurch wird die Produktion grosser Mengen an Ausschuss vermieden. Die Anlage ist für die Spritzgussteile-Fertigung ein Novum im Bereich Produktqualität und Werkzeugkontrolle. Weitere Metalldetektoren und Metallseparatoren mit entsprechender Förder- und Ausscheidetechnik sind ebenfalls am Messestand von Halle 10 MESUTRONIC zu sehen.

Stand D75

MESUTRONIC Gerätebau GmbH Hackenfeld 13 D-94259 Kirchberg im Wald Telefon +49 (0)9927 9410 0 Telefax +49 (0)9927 1732 sales@mesutronic.de www.mesutronic.de

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KUNSTSTOFF XTRA

SPECIAL ZUR K 2013

NEU bei Meusburger – Schiebereinheit E 3130 mit neuentwickelter Führung

Neu im Programm bei Meusburger – Die Schiebereinheit E 3130 mit neuentwickelter Führung

Neu im Programm bei Meusburger ist die Schiebereinheit E 3130 mit neuentwickeltem Führungssystem. Die innovativen Führungsleisten ermöglichen eine präzise seitliche und untere Führung des Schiebers. Durch die DLC-Beschichtung der Schieberführung werden beste Gleiteigenschaften und eine lange Lebensdauer garantiert. Die einbaufertige Ausführung der Baugruppe sorgt für eine deutliche Zeitersparnis in der Fertigung. Verschiedene Grössen von 20 x 40 bis zu 100 x 120 mm erlauben vielseitige Anwendungen. Bei grossen Schieberelementen ist darüber hinaus das Einbringen einer Schieberkühlung sehr gut möglich. Das komplette Sortiment ist in der gewohnt hohen Meusburger-Qualität sofort ab Lager lieferbar.

Halle 1 Stand 1D45

Meusburger Georg GmbH & Co KG Kesselstrasse 42 A-6960 Wolfurt Telefon +43 (0)5574 6706-471 www.meusburger.com

10 /2013

motan – think materials management

Die motan Gruppe mit Sitz in Konstanz am Bodensee wurde 1947 gegründet. Mit dem Erwerb der colortronic Gruppe 2006 erweitert motan ihr Know-how auf den gesamten Prozess des Rohmaterial-Handling. motan ist heute ein führender Anbieter modularer Systemlösungen für das nachhaltige Rohstoffhandling in der Kunststoff herstellenden und verarbeitenden Industrie sowie der Chemie. Mit derzeit mehr als 450 Mitarbeitern wird ein Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro erzielt. Motan entwickelt, fertigt und vertreibt applikationsorientierte Lösungen für die Lagerung, Trocknung und Kristallisation, zum Fördern, Dosieren und Mischen von Schüttgütern sowie Steuerungen. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen Spritzguss, Blasformen, Extrusion, Compoundierung, In-Line und Chemie. Die Fertigung erfolgt an verschiedenen Produktionsstandorten in Deutschland, Indien und China. Über ihre Regionenzentren motan-colortronic vertreibt motan Ihre Produkte und Systemlösungen. Jede Vertriebsregion unterhält ein eigenes Tech Center, das die kundennahe Betreuung sicherstellt und umfassenden Service bietet. Insgesamt ist motan in über 120 Ländern präsent. Dank ihres Netzwerks und ihrer langjährigen Erfahrung bietet motan ihren Kunden das, was diese wirklich brauchen: massgeschneiderte LösunHalle 09 gen mit einem echten Stand B24 Mehrwert.

motan-colortronic ag Neulandweg 3 CH-5502 Hunzenschwil Telefon +41 (0)62 889 29 29 Telefax +41 (0)62 889 29 00 info@motan-colortronic.ch

Höchste Energieeinsparungen dank innovativer Antriebseinheit

Die neue Schliesskraftgrösse 4200 der ELION-Baureihe basiert auf dem bewährten hybriden Antriebskonzept. Die Kombination unterschiedlicher Antriebstechnologien erfordert ein optimales, den Anforderungen angepasstes Antriebskonzept. Mit der innovativen Antriebseinheit Eco Powerunit wird das Energiesparpotential der Hybridtechnologie voll ausgeschöpft. Im Vergleich zu einer konventionell hydraulisch angetriebenen Kniehebelmaschine lassen sich mit der ELION hybrid bis zu 50 Prozent Energie einsparen, und das bei einem Leistungsniveau, das mit vollelektrischen Maschinen bei weitem nicht erreichbar ist. Die Hochleistungsspritzeinheit, die auch in unserer Baureihe EVOS zum Einsatz kommt, ist dank der innovativen Doppelventil-Technik in der Lage, Einspritzgeschwindigkeiten von bis zu 2.000mm/s bei extremen Beschleunigungen zu erreichen. Mit dieser Einspritzleistung werden Material und Zykluszeit gespart. Netstal hat seine Baureihen mit immer neuen Ideen permanent weiterentwickelt und immer wieder innovative Technologien integriert. Das Ergebnis sind leistungsstarke und überaus wirtschaftliche Produktionssysteme für unsere Kunden. Als professioneller Partner konzipieren und realisieren wir schlüsselfertige Komplettsysteme aus Spritzgiessmaschine, Werkzeug, Automation und der gesamten benötigten Halle 15 Peripherie.

Stand B27, C24, C27 und D24

Netstal-Maschinen AG CH-8752 Näfels Telefon +41 (0)55 618 61 11 Telefax +41 (0)55 618 66 05 www.netstal.com

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SPECIAL ZUR K 2013 Saubere Fügung dank Ultraschall-Schweissung Schweissen, stanzen, schneiden mit Ultraschall. Darauf fokussiert sich die RINCO ULTRASONICS AG seit jeher. Als Entwickler und Hersteller von spezifischen UltraschallSchweissmaschinen leistet das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz einen wichtigen Beitrag zu effizienten, qualitativ hochstehenden und wirtschaf tlichen Lösungen in diversen Bereichen wie in der Automobilbranche, für die Medizinaltechnik und viele mehr.

Für jjede Anwendung g das passende System RINCO setzt auf jahrelange Erfahrung, kombiniert umfassendes Spezialisten-Knowhow mit Weitblick. So entstehen Lösungen – Gesamtanlagen oder Einzelbaugruppen – die wesentlich weiter gehen als Standard. Professionell, flexibel und massgeschneidert sind auch die Attribute, die für RINCO stehen – angefangen bei der anwendungstechnischen Beratung über die Fertigung bis zum Produkt und dem technischen Support. RINCO – Technologie, die bewegt RINCO ULTRASONICS AG wurde 1976 gegründet. Seit 1997 gehört die AG zur amerikanischen Crest Group. Sie beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und ist in über 40 Ländern Halle 11 weltweit vertreten. d F41

Stan

R8.3 Robotsteuerung

Pünktlich zur K 2013 wurde der Funktionsumfang Robotsteuerung R8 neuerlich erweitert, die sich in der Version R8.3 präsentiert. Für die aktuelle Evolutionsstufe wurde der Bedienerfreundlichkeit sowie einfacher Kommunikation mit der Spritzgiessmaschine besonderes Augenmerk zuteil. Neuen Anwendern sollte ein möglichst unkomplizierter Einstieg in die Materie geboten werden. Der neue so genannte QuickNew Assistent ermöglicht das Generieren eines kompletten Programmablaufs in nur sieben Schritten. Unterstützt durch Bilder und Animationen, begleitet QuickNew den Benutzer durch die Programmierung des Geräts. Die Programmerstellung beginnt mit der Auswahl der Art des Entformens (Vakuum oder Greifer), gefolgt von der Art der Ablage. Nachdem definiert wurde, ob etwa Qualitätsteile separiert abgelegt werden sollen oder Angüsse zu entformen sind, wird der Bewegungsablauf im Formbereich festgelegt – und anschliessend das grundlegende Programm generiert. Das Teachen der tatsächlichen Positionen geschieht anschliessend auf bequeme Art und Weise mit Hilfe der schon von den Vorgängerversionen bekannten QuickEdit Funktion. Es war die erklärte Zielsetzung von WITTMANN, den Aufwand für das Erstellen eines Roboter-Programms zu minimieren. Die leistungsfähige R8 Steuerung übernimmt nun selbstständig das Setzen und Prüfen von Freigaben zwischen dem Roboter und der Spritzgiessmaschine. Hierdurch wird der Anwender entsprechend entlastet, der sich nun voll und ganz auf das Teachen des Programmablaufs konzentrieren kann. Halle 10

Stand A04

KUNSTSTOFF XTRA

KUNSTSTOFF XTRA Offizielle Messe-Zeitung Swiss Plastics 2014 Swiss Plastics 2014, Luzern (21. – 23. 01. 2014) Ausgabe 12 / 2013 vom 12. 12. 2013

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KUNSTSTOFF XTRA Halle 2 / Stand E2141 RINCO ULTRASONICS AG Industriestrasse 4 CH-8590 Romanshorn Telefon +41 (0)71 466 41 00 Telefax +41 (0)71 466 41 01 info@rincoultrasonics.com www.rincoultrasonics.com

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Wittmann Kunststofftechnik AG Uznacherstrasse 18 CH-8722 Kaltbrunn Telefon +41 (0)55 293 40 93 Telefax +41 (0)55 293 40 94 info@wittmann-group.ch www.wittmann-group.ch

Ihr direkter Draht zu der Messe-Ausgabe SIGImedia AG Telefon +41 (0)56 619 52 52 info@sigimedia.ch www.kunststoffxtra.com

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Unser Angebot für die Kunststoffverarbeiter LyondellBasell GmbH ®

PE (HD, LD, LLD)

Polyethylen

®

Hostalen / ®Lupolen

PP

Polypropylen

Hostalen PP / ®Moplen

®

PE/PP

Polyethylen/Polypropylen Medical

®

PP - Compounds

Polypropylen Spezialitäten

Purell Hostacom / ®Hifax / ®Softell

Celanese ®

POM

Polyoxymethylen (Copolymer)

®

PBT/PBT-HI

Polybutylenterephthalat

®

PET

Polyethylenterephthalat

®

TPE-E

Thermopl. Polyester Elastomere

®

PCT

Hochtemperatur Polyester

®

PPS

Polyphenylensulfid

®

LCP

Flüssigkristalline Polymere

Hostaform Celanex/®Vandar Impet Riteflex Thermx Fortron Vectra / ®Zenite

®

PE-UHMW

Ultrahochmolekulares Polyethylen

®

LFT

Langfaserverstärkte Thermoplaste

®

TPE

SBS/SEBS/TPO

®

TPE

Thermoplastisches Silikonvulkanisat

®

Füllstoff-Batch

PP-/PE-Träger

®

Silikonmasterbatch

Div. Träger

COC

Cycloolefin Copolymer

GUR Celstran / ®Compel / ®Factor

Multibase SA Multiflex TPSiV Multibatch Siloxan

Topas Advanced Polymers GmbH ®

Topas

Clariant Masterbatches GmbH ®

Pigmente, Masterbatches

®

Remafin, ®Renol, ®Omnicolor

Medical Masterbatch

Mevopur

®

Additive

®

Treibmittel

Cesa Hydrocerol

DuPont Performance Elastomers Neoprene

CR

Polychloropren

®

AEM

Ethylen-Acrylat Elastomer

®

FPM

Fluorelastomer

®

Natürliche Füllstoffe

Masterbatch

®

Natürliche Füllstoffe

Pulver

Vamac Viton

Omya AG Omyalene Omyacarb

Albemarle Corp. ®

Martinal, ®Saytex

Flammschutzmittel, halogenfrei und halogeniert

®

Magnifin

Diverse Hersteller Spezielle Farbpigmente + Farbmasterbatches, Gleitmittel, Silikate, Peroxide, Antimikrobielle Additive, Eisenoxide, Nanoclay, Silikone, PVB-Polyvinyl Butyral, diverse Folien (u.a. BOPET, APET, BOPP)

DISTRIBUTION

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LOGISTIK

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- Nachhaltig - Innovativ - International - Umfassendes Produktportfolio

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Omya (Schweiz) AG | Postfach 335 | CH-4665 Oftringen | Tel. +41 62 789 29 29 | www.omya.ch


KUNSTSTOFF XTRA

VERARBEITUNG

Industriebehälter – ein breites Spektrum über alle Branchen

Mit guten Lösungen Kundenbindung schaffen Die Georg Utz AG in Bremgarten ist auf die Herstellung von industriellen Verpackungen fokussiert. Mehr als Zweidrittel des Umsatzes generiert das Unternehmen mit kundenspezifischen Produkten. Um die nötige Flexibilität in der Produktion und Lieferbereitschaft zu gewährleisten, verstärken seit diesem Jahr eine 2700-Tonnen-Zweiplatten-Spritzgussmaschine und eine 1000-Tonnen-Anlage den Maschinenpark.

Marianne Flury Das Kerngeschäft der Georg Utz AG sind nachhaltige industrielle Verpackungen. Neben einem breiten Standardsortiment werden heute immer mehr individuelle, den speziellen Kundenbedürfnissen angepasste Produkte produziert. Hierbei handelt es sich oft um weiterentwickelte Behälter aus dem bestehenden Sortiment, meist jedoch werden passende Lösungen von Grund auf neu entwickelt. «Gerade in der Industrie ist es so, dass diese vermehrt sensitive Bauteile zum Verpacken hat und da geht es darum, das Optimum bezüglich Preis, Schutz und Verpackungsvolumen herauszuholen», weiss Christoph Zimmermann aus Erfahrung. «Das bedeutet, dass Standardlösungen oft die Anforderungen nicht erfüllen und wir gezielt nach Speziallösungen suchen», so der Produktionsleiter weiter.

Auf der Engel duo 2700 ist ein Turmroboter aufgebaut zur parallelen Entnahme der Ober- und Unterseite der Paletten. Zwischenzeitlich werden Wagenkörbe für Einkaufswagen hergestellt.

Technische Verkaufsberater kümmern sich in den verschiedenen Märkten um die Spezialwünsche der Kunden und unterbreiten diese den Produktdesignern bei Utz. Zur optimalen Lösungsfindung werden dabei schon sehr früh der Werkzeugbau, die Fertigungstechnik und die Logistik mit einbezogen. Im eigenen Werkzeugbau können Spritzgusswerkzeuge bis 15 Tonnen gebaut werden. Grosse Werkzeuge – das grösste wiegt 65 Tonnen – werden bei Partnern in Österreich, Italien und Portugal gefertigt.

Bilder: Marianne Flur y

Mit Kreativität punkten

Christoph Zimmermann: Diese Paletten aus PP werden u.a. auf der jüngst gelieferten 2700-Tonnen-Maschine von Engel gefertigt.

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«Kundenbindung schaffen wir mit guten Lösungen», so Zimmermann. «Eine teurere Lösung lässt sich nur verkaufen, wenn diese für den Kunden einen entsprechenden Payback gibt. Sonst hat man keine Chance. Damit dies klappt spielt Kreativität eine wichtige Rolle. Der zentrale Punkt ist je-

doch unsere Erfahrung, die mit jeder umgesetzten Lösung weiter wächst.» Die Georg Utz AG hat z.B für einen internationalen Technologiekonzern eine Grossverpackung entwickelt, die sich aus der faltbaren Palettenbox Klapa, verschiedenen innenliegenden Unterteilungen und tiefgezogenen Zwischenplatten zusammensetzt. Diese Verpackungseinheit wird weltweit zum Transport von unterschiedlichen Turbinenschaufeln für Wasser- und Gaskraftwerke eingesetzt, wenn diese einer Revision unterzogen werden. In den vergangenen Jahren konnte Utz für seine cleveren Lösungen bereits viele Swiss Star und World Star Preise entgegen nehmen. «Unser Geschäft ist schnelllebig und in der Regel nicht sehr komplex. Meistens bestehen unsere Produkte aus lediglich einer Komponente. Gasinjektion, Mehrkomponententechnik, Anbringen von Barcode oder RFID Technologie im Herstellprozess sowie per IML sind 10 /2013


KUNSTSTOFF XTRA

Markus Schertler, Engel Schweiz, (l.) und Christoph Zimmermann, Georg Utz, vor dem Schwergewicht Engel duo 2700.

für Utz aber Stand der Technik. Wir sind gefordert mit unserer Kreativität und mit kosteneffizienten, cleveren Lösungen Kunden zu gewinnen», beschreibt Zimmermann die Herausforderung des «daily business».

Ein Allrounder-Maschinenpark mit vielen Extras Der Maschinenpark bei Utz ist ein «Allrounder-Maschinenpark mit vielen Extras bezüglich Kernzüge und Antriebstechnik (Ecodrive). Insgesamt stehen bei Utz 29 Spritzgiessmaschinen von 35 bis 3200 Tonnen Schliesskraft, die Teile von 50 g bis 32 kg fertigen (Palettenbox, die sog. Utz Paloxe). Erklärtes Ziel ist es, mit den vorhandenen Anlagen die Diversivität sicherzustellen. »Wir haben keine Produkte, die Monoproduktanlagen rechtfertigen würden. Im Jahr produzieren wir zwischen 3000 und 4000 Artikel – vielleicht auch mehr – in allen Varianten. Die kleinsten Aufträge laufen 2 bis 3 Stunden, die grössten ein paar Monate. Aber etwas, das dauernd läuft gibt es nicht bei uns», erklärt der Produktionsleiter. Gerade bei häufigen Werkzeugwechseln – besonders bei grossen Formen – ist ein guter Zugang zum Schliessraum extrem wichtig. Hier ist das Konzept der automatischen Holmziehvorrichtung bei der neu 10 /2013

angeschafften Engel Zweiplattenmaschine vom Typ duo 55050/2700 genau das Richtige.« Bei der duo-Baureihe lässt sich ein Holm per Knopfdruck auf der Steuerung praktisch vollständig aus der Schliesseinheit ziehen und das in 30 Sekunden», erklärt Markus Schertler, Vertriebsingenieur bei Engel (Schweiz). Nach dem Werkzeugwechsel genügt ein weiterer Knopfdruck und der Holm fährt automatisch zu. «Das erleichtert den Einbau des Werkzeugs erheblich, weil man Kernzüge und Schläuche am Werkzeug belassen kann», so Schertler weiter. Des Weiteren ist die Maschine mit einem speziellen Temperiersystem, dem sogenannten flomo (flow monitoring), in 96fach Ausführung ausgestattet. Das System ermöglicht es, von jedem einzelnen Kreislauf die Temperatur und den Durchfluss zu messen und zu überwachen. Zudem hat Engel auf Anregung von Utz flomo dahingehend ausgebaut, dass am Ende einer Produktion die Kühlkreise automatisch ausgeblasen werden. «Bei 96 Kühlkreisen ist das eine deutliche Zeitersparnis», hält Zimmermann fest. Ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung der Maschine war auch die Energieeffizienz. Entsprechend ist die Maschine mit einem elektrischen Dosiermotor ausgestattet und mit einem Ecodrive System versehen, d.h. die Hydraulik wird durch Servomotoren an49


KUNSTSTOFF XTRA

VERARBEITUNG

getrieben. Das bringt eine deutliche Energieeinsparung, weil der Motor im Stillstand der einzelnen Bewegungen während der Kühlzeit komplett abschaltet. Viele Kernzüge, ausgerüstet mit Proportionalventilen, sind Teil der hochwertigen Ausstattung der Maschine, die damit eine grösst mögliche Flexibilität bietet.

Doppelturmroboter Flexibilität ist auf Grund der Seriengrössen denn auch mehr gefordert als Automatisierung. «Im Rahmen des Möglichen und wirtschaftlich Sinnvollen setzen wir aber durchaus auch auf Automation», erklärt Zimmermann. So ist für die Palettenproduktion auf der Zweiplatten Maschine ein Doppelturmroboter (zwei Roboter auf einer Längsachse) aufgebaut. Um Zykluszeit zu sparen entnehmen die beiden Roboter vom Typ viper 90 gleichzeitig die Ober- und Unterseite einer Palette aus dem Etagenwerk-

zeug. Die Kunststoffpaletten aus Polypropylen sind waschbar und lebensmittelkonform. Bezüglich Zykluszeiteinsparung und Energieeffizienz der duo 55050/2700 zeigt sich Zimmermann sehr zufrieden: «Bei der Palettenherstellung kann man grob sagen, dass die Zykluszeit von 160 auf 120 Sekunden von der alten auf die neue Maschine reduziert werden konnte, das sind 25 % Einsparung auf Grund der leistungsfähigen Maschine und der Lösung mit dem Doppelhandling. Bezüglich Energieverbrauch kann ich die von Engel in Aussicht gestellten 0,4 kWh/kg Kunststoff (PE oder HDPE) nur bestätigen.» Beim Besuch der Redaktion bei Utz wurden gerade Wagenkörbe für Einkaufswagen hergestellt. «Das zeigt die Vielseitigkeit der Maschinen, die diese bei uns erfüllen müssen. Sie können für ein breites Spektrum an Artikeln eingesetzt werden. In diesem Fall wechseln wir das Werkzeug, den Robotergreifer und das Programm und dann

funktioniert das Ganze», hebt Zimmermann hervor.

Reife Leistung Recht spektakulär gestalteten sich die Anlieferung und Aufstellung der 2700-Tonnen-Maschine. Der Transport einer fertig gebauten Maschine in dieser Grössenordnung ist nicht möglich. Die Maschine ist rund 20 m lang und 4,5 m hoch. Sie musste daher in Einzelteilen angeliefert werden. Neun Lastwagen wurden dazu benötigt – drei Sondertransporte und sechs normale Lastwagen. «Wir mussten einen Montagepartner suchen, der über die nötigen Geräte verfügt, um die Plateaus aufzustellen und die Holme einzubringen. Die Maschine musste wirklich vor Ort beim Kunden zusammengebaut werden – wie aus dem Baukasten. Normalerweise wird eine Maschine in die Schweiz fi xfertig angeliefert», erzählt Schertler. Und Zimmermann er-


KUNSTSTOFF XTRA

gänzt: «Diese Maschine wurde bei Engel nie zusammengebaut sondern die Einzelteile wurden direkt geliefert. Dies bedeutet auch ein Risiko für Engel – oder es zeigt, wie gut Engel den Maschinenbau beherrscht. Bis zur Inbetriebnahme inklusive Roboter dauerte das Ganze rund 2,5 Monate.» Und Schertler fügt an: «Durch den Aufbau der Maschine beim Kunden vor Ort wird ein Teil der Lieferzeit ausgelagert, dies ist bei Grossmaschinen von 2700 bis 5500 t nicht anders machbar.»

Ein lokales Geschäft Das Behältergeschäft ist ein eher lokales Geschäft. Deshalb hat die Utz-Gruppe ihre Produktionsstandorte über ganz Europa verteilt. Unter dem Dach der Georg Utz Holding AG in Bremgarten gibt es neben dem Werk in der Schweiz Schwesterwerke in Norddeutschland, in Frankreich, Polen und England. Eine kleine Produktion wird

VERARBEITUNG

auch in China unterhalten, allerdings kein Spritzguss- sondern ein Thermoformbetrieb. Da werden grosse Automobilkonzerne, die sowohl in Europa, in den USA als auch in China produzieren, mit Werkstückträgern bedient. Und schliesslich steht seit 2008 auch eine Fabrik in den USA. In Bremgarten werden rund 10 000 Tonnen Kunststoff pro Jahr (davon 6000t PP, ca. 3000 t HDPE und der Rest sind ABS und andere Kunststoffe) verarbeitet. Täglich liefern zwei Lastwagen Material in Form von Granulat an. Utz verfügt über 24 Siloanlagen und kann 1500 Tonnen Material vor Ort einlagern. Etwa 10 bis 12 Lastwagen verlassen das Werk täglich mit Fertigprodukten. «Als Spritzgussbetrieb sind wir volumenmässig sicher der Grösste», schätzt Zimmermann. Von den 10 000 Tonnen die im Werk Bremgarten verarbeitet werden, sind 2000 Tonnen Recyclingmaterial verschiedenster Quellen. So werden zum Bei-

spiel beschädigte Gebinde zurückgenommen, im eigenen Mahlbetrieb eingemahlen und regranuliert.

Kontakte Georg Utz AG Augraben 2 – 4 CH-5620 Bremgarten Telefon +41 (0)56 648 77 11 info@ch.georgutz.com www.georgutz.com K2013 Halle 8b, Stand A25 Engel (Schweiz) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 0755 ech@engel.at www.engelglobal.com K2013 Halle 15, Stand B42 und C58

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www.netstal.com

Die Basis für Ihren Erfolg ist unsere exzellente Maschinentechnik. Unsere Spritzgiessmaschinen verfügen über die neueste und innovativste Technologie. Das Resultat: Sie laufen extrem schnell und extrem zuverlässig. Ihr Vorteil: Beste Reproduzierbarkeit in kürzesten Zyklen. Darüber hinaus erweisen sich Netstal Maschinen als äusserst sparsam im Energieverbrauch. K 2013, Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24

Höchste Leistung, zuverlässig, effizient Maschinen der ELION-Baureihe Engineering Excellence 10 /2013


KUNSTSTOFF XTRA

VERARBEITUNG

Kavitätsnahe Temperierkanäle

Kühlen und Temperieren mit System Nur durch die gezielt ausgelegte und integrierte Temperiertechnik von GWK ist es der Walter Goletz GmbH gelungen, eine üblicherweise im Tiefziehprozess hergestellte Transportverpackung im Spritzgiessverfahren wirtschaftlich zu fertigen: Die Kombination der kavitätsnah temperierten Werkzeugeinsätze Integrat 4D mit dem Mehrkreis-Temperiersystem Integrat Direct verbesserte die Bauteilqualität und reduzierte die Zykluszeit, so dass sich die Investition binnen zehn Monaten amortisierte.

Sabine Koll1

Bilder: GWK/Fotostudio Kohl

«Wir waren selbst die grössten Skeptiker, als der Kunde mit der Idee auf uns zukam, eine bislang tiefgezogene Transportverpa-

Insgesamt 10 m Kanäle, 68 Umlenkungen und diverse Steiger sind in einem der acht Werkzeugeinsätze von GWK für das 2x2fach Werkzeug verbaut, um alle 36 Nester des Trays gleichmässig abkühlen zu können.

ckung im Spritzgiessverfahren herzustellen. Schliesslich sind die Werkzeugkosten wesentlich höher. Doch, oh Wunder, es ist uns geglückt. Wir können das Tray kostengünstiger fertigen – und mit den Tiefziehern konkurrieren», freut sich Hendrik Baukloh, Leiter Qualitätssicherung der Walter Goletz GmbH, Kierspe. Sabine Koll, Fachjournalistin

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Wunder geschehen im Sauerland allerdings selten. Und auch in diesem Fall haben wohl eher harte Arbeit und eine gute Portion Tüftlergeist dazu geführt, dass der Wunsch des Kunden in Erfüllung ging. Konkret hatte der Kunde – ein grosser Tier1-Zulieferer der Automobilbranche – folgendes Anliegen: Er benötigte einen Ladungsträger für Abstandssensoren, die in Stossstangen verschiedener Automobilhersteller verbaut werden. Diese Trays sollten sowohl für den abschliessenden Reinigungs- und Lackierprozess als auch in der Folge für den weltweiten Transport gleichermassen genutzt werden können, so dass die Sensoren nicht mehr umgeladen werden müssen. Das heisst, die Trays müssen sowohl mit einem Deckel (der die nicht zu lackierenden Teile des Sensors abdeckt) als auch mit einer Vielzahl von Löchern versehen sein, damit das Wasser während des Reinigungs- und Lackierprozesses ablaufen kann. «Hier kann der Spritzguss schon ganz klar punkten: Denn bei Tiefziehteilen sind Löcher nur mittels relativ teurer Nacharbeit durch Bohren möglich. Wir aber können Löcher, sehr filigrane Strukturen und Hinterschneidungen problemlos im Werkzeug umsetzen. Insofern sind beim Spritzgiessen völlig andere Formgebungen als beim Tiefziehen möglich», erklärt Baukloh. Gleichzeitig, so die Anforderung, muss die Elektronik der Sensoren vor der Feuchtigkeit hermetisch geschützt sein. Bei einem tiefgezogenen Tray würde man dafür eine Dichtlippe ankleben, gegen die sich das Bauteil beim Einlegen wasserdicht abdichtet. «Diese Dichtung kann durch den Klebeprozess bei der Entnahme der Sensoren leicht abreissen. Wir haben hingegen die Möglichkeit, durch das 2K-Spritzgiessen

Die kavitätsnahen Einsätze sind auf beiden Seiten des Werkzeugs angebracht. Insgesamt wurden 30 Regelkreise mit dem MehrkreisTemperiersystem Integrat Direct installiert.

eine bombenfeste Verbindung zu realisieren», so Baukloh.

Hohe Reproduzierbarkeit gefordert Und schliesslich gab es vom Automobilzulieferer noch eine dritte Anforderung: Das Tray muss in Roboterlinien einsetzbar sein – und somit sehr genau die vorgegebenen Masse einhalten. Baukloh: «Das ist für das Spritzgiessen kein Problem. Allerding mussten wir sicherstellen, dass eine hohe Reproduzierbarkeit im Spritzgiessprozess gegeben ist.» Erste Erfahrungen mit dem Spritzgiessen von Trays hatte man bei Walter Goletz bereits gesammelt: Seit ein paar Jahren fertigt das Unternehmen für einen anderen Kunden multifunktionale Transport-Trays für Autoschlüssel – und zwar in verschiedenen Farben, so dass der Zulieferer die Schlüssel den verschiedenen OEMs jeweils in einer anderen Tray-Farbe zur Verfügung stellen kann. «Das ist noch ein Vorteil gegenüber 10 /2013


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So sieht das projektspezifische Werkzeugtechnik- und Temperierkonzept von GWK aus: Die kavitätsnahen Einsätze sind auf beiden Seiten des Werkzeugs angebracht. Insgesamt wurden 30 Regelkreise mit dem Mehrkreis-Temperiersystem Integrat Direct installiert: Auf der Dßsenseite (DS) 2x4 Kreise, jeweils zwei auf der Bediener- und der Gegenbedienerseite. Auf der Auswerferseite (AS) handelt es sich um 1x8 Kreise auf der Bediener- und 2x4 Kreise auf der Gegenbedienerseite. Die gesamte Regelung und Steuerung der Temperierkreise erfolgt an der Spritzgiessmaschine ßber einen zentral angebrachten grossen Touchscreen. Das modular aufgebaute Mehrkreis-Temperiersystem verfßgt prinzipiell ßber bis zu 128 individuell regelbare Kreise und eignet sich fßr die Verarbeitung von Polyolefinen und technischen Thermoplasten. In der von Walter Goletz gewählten Regelausfßhrung (itd R) wird die Wassermenge individuell fßr jeden Regelkreis an der zentralen Bedieneinheit vorgegeben und ßber ein Wassermengen-Regulierventil bei Veränderungen automatisch innerhalb einstellbarer Grenzwerte nachgeregelt. Je nach Ausfßhrung kÜnnen Durchflussmengen zwischen 1,8 und 32 l/min bei Wassertemperaturen bis 95 °C beziehungsweise 120 °C geregelt werden. Daneben wurden zwei grosse Temperiergeräte Teco WD 150 installiert, mit denen Temperaturen von 30 °C und 55 °C auf die einzelnen Regelmodule eingespeist werden. Zudem gibt es Bereiche mit hohen Wandstärken innerhalb des Bauteils, fßr die niedrigere Temperaturen benÜtigt werden. Hier greift man auf die zentrale Kßhlanlage von GWK zurßck, die 15 °C kaltes Wasser bereitstellt.

dem Tiefziehen. Denn da gibt es nur schwarzÂť, sagt Baukloh. Somit waren die groben Rahmenbedingungen fĂźr das Tray gesetzt. ÂŤAnsonsten hatte der Kunde aber nur eine Skizze. Pläne oder gar Daten gab es nichtÂť, erinnert sich Ulrich Teetz, Projektleiter bei Walter Goletz. Insofern wurde das Tray zum Projekt fĂźr die Entwicklungsabteilung des Unternehmens â&#x20AC;&#x201C; zunächst mit unbestimmtem Ausgang. ÂŤDass dies ein Leuchtturm- und gleichzeitig ein Riesenprojekt fĂźr uns werden kĂśnnte, habe ich aber ziemlich schnell gemerkt. Und zwar, 10 /2013

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VERARBEITUNG

Auf einer umgebauten 2K-Spritziessmaschine von Krauss Maffei mit 8000 kN Schliesskraft wird Walter Goletz in diesem Jahr rund 950 000 Trays produzieren.

nachdem ich mich mit Carsten Schmidt und Ulrich Rosenberg von der GWK getroffen habe, um mit ihnen die Möglichkeiten der kavitätsnahen Temperierkanäle im Werkzeug zu besprechen. Denn ich ahnte schon, dass wir GWK brauchen, um eine möglichst kurze Zykluszeit und damit die Wirtschaftlichkeit des Projekts realisieren zu können», so Baukloh. Rosenberg ist Leiter Werkzeugtechnik, Schmidt Leiter Verfahrenstechnik Spritzguss bei GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Kierspe. Auch Schmidt erinnert sich gut an das damalige Treffen: «Das Tray war zu dem Zeitpunkt bereits mit den heute realisierten 36 Nestern mit tiefen Konturen projektiert. Für uns hiess das, dass die Kanäle für die Werkzeugkühlung um jedes dieser Nester zu legen waren, um das Tray letztlich möglichst dünnwandig und damit kostengünstig produzieren zu können. Das würde machbar, wenn auch keine leichte Aufgabe sein, so viel war klar.»

GWK war früh einbezogen in das Projekt Die entscheidende Frage aber war für Baukloh: Würde man die von ihm angepeilte Zykluszeit mit Hilfe der kavitätsnah temperierten Werkzeugeinsätze Integrat 4D und dem Mehrkreis-Temperiersystem Integrat Direct erreichen können? Nach der verfahrenstechnischen Analyse gab es ein erneutes Treffen, bei dem beide Seiten die gewünschte beziehungsweise realisierbare Zykluszeit verdeckt auf ein Blatt Papier 54

Mit den beiden Temperiergeräten Teco WD 150 werden Temperaturen von 30 und 55 °C auf die einzelnen Regelmodule eingespeist. Daneben gibt es Bereiche mit hohen Wandstärken innerhalb des Bauteils, für die niedrigere Temperaturen benötigt werden. Hier greift man auf die zentrale Kühlanlage zurück, die 15 °C kaltes Wasser bereitstellt.

schrieben. «Und siehe da: Wir lagen gerade einmal 2 Sekunden auseinander, bei einer Zykluszeit von insgesamt 47 Sekunden ist das nicht viel,» so Schmidt. «Als ich das GWK-Technikum verliess, wusste ich, dass wir das Projekt umsetzen können», so Baukloh. «Insofern bin ich froh, dass wir GWK zu einem so frühen Zeitpunkt ins Boot geholt haben. Über die kavitätsnahen Temperierkanäle im Werkzeug haben wir uns in der Vergangenheit immer mal wieder Gedanken gemacht, aber meist

zu einem relativ späten Zeitpunkt, so dass GWK kaum eine Chance hatte, die Temperierkanäle sinnvoll unterzubringen.» «Dieses Vorgehen war wie aus dem Lehrbuch. So konnten wir in enger Partnerschaft mit Walter Goletz die optimale Lösung entwickeln», bestätigt Schmidt. Als der Startschuss gefallen war, ging es für die Projektverantwortlichen darum, das Werkzeug mit den von GWK kavitätsnah temperierten Werkzeugeinsätzen zu entwickeln, bevor es vom Goletz-eigenen Formenbau

Fahrplan zu Energieeffizienz und Produktivitätssteigerung Inhalt und Ziel der GWK-Projektstudie im Bereich Temperier- und Werkzeugtechnik waren: Die Verfahrenstechnische Analyse am neuen Produkt (Übermittlung von Artikeldaten und Werkzeuginformationen vom Kunden), Angebotserstellung, thermische Auslegung und wirtschaftliche Berechnung. Inhalt: • Bestimmung der Ist-Situation und Festlegung der Aufgabenstellung • Erstellung eines projektspezifischen Werkzeugtechnik- und Temperierkonzepts • Dimensionierung und Lage von Temperierbohrungen • Festlegung der benötigten Komponenten zum Temperierkonzept • Ermittlung der Betriebskostenersparnis und Investitionskosten • Beschreibung des Projektablaufs Ziel: • Ausnutzung der thermischen Potenziale im Spritzgiesswerkzeug • Festlegung geeigneter Standards für die Werkzeugtemperierung • Optimale Teilequalität bei kurzer Zykluszeit • Produktivitätssteigerung durch Kühlzeitreduzierung • Minimierung von Ausschuss und Nacharbeit

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gebaut wurde. Das Ergebnis ist ein 2x2fach Werkzeug, in dem erst zwei Tray-Schalen als Hartkomponente aus ABS und anschliessend die Weichkomponente aus TPE für die Abdichtung der Sensorelektronik angespritzt wird. Es verfügt über jeweils vier Heisskanäle zum Anspritzen, um die Kavitäten alle gleichmässig zu füllen. Für jede Heisskanalbuchse wurde ein eigener Temperierkreis angelegt. Die komplexe Auslegung der kavitätsnah temperieren Werkzeugeinsätze und die Erstellung eines projektspezifischen Temperierkonzepts (siehe Kasten) übernahm GWK in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen bei Walter Goletz.

Drei verschiedene Wassertemperaturen Die unterschiedlichen Wassertemperaturen wurden gewählt, weil man nach dem Spritzgiessen der Schale so viel Energie wie möglich vom Bauteil abführen will. «Ande-

VERARBEITUNG

rerseits muss die Schale vor dem Anspritzen der Weichkomponente in der zweiten Station eine bestimmte Temperatur aufweisen, damit sich die beiden Komponenten dauerhaft miteinander verbinden», erläutert Schmidt. Da im Vorfeld nicht klar ist, welche Temperatur wann im Prozess existiert, sind die Temperaturen während des Spritzgiessens steuer- und regelbar. Dabei wurde lange diskutiert über die Zahl und Positionen der Auswerfer. Dem Kunststoffverarbeiter war dieser Punkt sehr wichtig, da die Wände des Trays bis zu 1,5 mm dünn sind und es sich deshalb beim Entformen aus dem Werkzeug leicht verziehen kann. Für GWK hiess das, dass die Temperierkanäle um diese Auswerfer herum gelegt werden mussten. Wie komplex die Auslegung der Temperierkanäle ist, zeigt sich an diesen Zahlen: Insgesamt 10 m Kanäle, 68 Umlenkungen und diverse Steiger sind in einem der acht

Werkzeugeinsätze verbaut, um alle 36 Nester des Trays gleichmässig abkühlen zu können. «Wir haben das Bauteil sozusagen komplett in Wasser gelegt. Da ist im Grunde mehr Wasser drin als Stahl. Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob wir genügend Stahl im Werkzeug haben. Erst durch die kavitätsnah temperierten Werkzeugeinsätze in Kombination mit dem MehrkreisTemperiersystem konnten wir das Projekt überhaupt erst wirtschaftlich und auch technisch realisieren», erklärt Teetz.

8 Sekunden Zeiteinsparung Alle Beteiligten sind sich nach einem halben Jahr Produktion einig: Die Mühe hat sich gelohnt: Auf einer umgebauten 2KSpritzgiessmaschine von Krauss Maffei mit 8000 kN Schliesskraft wird Walter Goletz in diesem Jahr rund 950 000 dieser Trays produzieren. Der wichtigste technische Gesichtspunkt ist die leichte, schnelle und problemlose

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VERARBEITUNG

temperierten Werkzeugeinsätze mit dem Mehrkreis-Temperiersystem hat sich die Technik innerhalb von zehn Monaten amortisiert. Das Ergebnis entspricht der im Vorfeld erstellten GWK-Projektstudie, somit liegen Goletz und GWK gemeinsam auf Erfolgskurs in diesem Projekt», freut sich Baukloh.

Integriertes Kühlkonzept bis hin zur Gebäudetechnik Haben von Beginn an lehrbuchmässig Hand in Hand gearbeitet (v.l.): Carsten Schmidt, Leiter der Verfahrenstechnik Spritzguss bei GWK, und Hendrik Baukloh, Leiter Qualitätssicherung bei Walter Goletz.

Entformung der Trays aus dem Werkzeug. Wirtschaftlich ist das Projekt für Walter Goletz, da die Zykluszeit aktuell bei gerade einmal 47 s liegt, 31 s davon entfallen auf die Gesamtkühlzeit. «Ohne GWK Integrat 4D wären wir auf eine Gesamtkühlzeit von 39 s und damit 55 s Zykluszeit gekommen», ist sich Baukloh sicher. 8 s beziehungsweise 25 Prozent Zeitersparnis stehen also unter dem Strich. Dass jede Sekunde Zeiteinsparung für das Unternehmen bares Geld Wert ist, zeigt die Berechnung der Projektverantwortlichen: Bei einer Stückzahl von 950 000 Trays und somit 475 000 Schuss im 2-fach Werkzeug spart Walter Goletz 59 000 EUR an Maschinenstunden im Jahr ein; beziehungsweise Goletz kann in dieser Zeit mehr Trays produzieren. «Bei Investitionskosten von 52 000 EUR in die kavitätsnah

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Eine optimale Grundlage für die Integration der Temperierung hat Walter Goletz 2008 mit dem Neubau der Fertigungsstätte gelegt: Damals wurde eine zentrale Kühlanlage mit Wärmerückgewinnung und Wasseraufbereitung – ebenfalls von GWK – installiert, um die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten. Die Wasseraufbereitungsanlage ist in diesem Projekt ebenfalls von Vorteil, wie Schmidt erläutert: «Für die vielen Bögen würde eine herkömmliche Wasserqualität ein Problem darstellen. Es käme zu Verstopfungen der Kühlkanäle an diesen Stellen, so dass immer wieder mechanische Reinigungen notwendig wären.» Mittels der Installation einer energiesparenden Kühlanlage wurden die Stromkosten um über 100 000 EUR pro Jahr gesenkt. Weiteres Ziel war die Wärmerückgewinnung: Goletz verzichtete auf eine Heizanlage und nutzt stattdessen die Abwärme von Produktionsmaschinen und Peripherie, was einer weiteren jährlichen Einsparung von über 20 000 EUR entspricht. Aufgrund der immensen Energieeinsparungen trägt sich die Gesamtinvestition bereits nach 21 Monaten.

Diese Investition hat sich laut Baukloh gelohnt, denn nicht einmal im kalten Winter 2011/2012 brauchte man eine Heizung im Gebäude: «Irgendwo hinten im Eck ist ein Gashahn für den Anschluss ans öffentliche Gasnetz installiert. Darauf haben die Stadtwerke damals gedrängt, weil sich dort niemand vorstellen konnte, dass wir tatsächlich komplett ohne Gas auskommen. Aber genutzt haben wir ihn noch nie. Auch hier hat sich die damals erstellte GWK-Projektstudie als richtig erwiesen. Jetzt haben wir das komplette GWK-System im Einsatz. Alle Komponenten innerhalb des Systems sind perfekt aufeinander abgestimmt, und somit haben wir den richtigen und leistungsstarken Partner zum Thema Kühlung und Temperierung.»

Kontakte Walter Goletz GmbH D-58566 Kierspe www.goletz-gmbh.de GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH D-58566 Kierspe www.gwk.com GWK-Vertretung für die Schweiz: Ingenieurbureau Dr. Brehm AG Lettenstrasse 2/4 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 790 41 64 info@brehm.ch www.brehm.ch K2013: Halle 10, Stand J39

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VERARBEITUNG

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Silikondichtungen

Schneller klebfrei durch Plasmabehandlung

Florian Kampf1 Durch eine gut funktionierende Dichtung kann das Innenleben eines Kunststoffbauteils vor Feuchtigkeit, Staub, Temperatur oder sonstigen Medien nahezu vollständig geschützt werden. Die Dichtung muss dafür bestimmte Eigenschaften mitbringen. Für den Spritzgiesser stellt sich deshalb immer wieder erneut die Frage, welche Dichtung die Richtige ist, um ein optimales Abdichtungsergebnis zu erzielen. In den letzten Jahren ist dies immer öfter eine an Ort und Stelle aufgetragene Schaumdichtung – das FIPFG- (Formed In-Place Foam Gasket) Verfahren macht dies möglich. Reicht eine Polyurethanschaumdichtung aus, die ein sehr breites Einsatzspektrum abdeckt und im Vergleich zu Silikondichtungen einen günstigen Materialpreis hat? Oder muss eine teurere Silikonschaumdichtung gewählt werden, weil beispielsweise eine hohe Temperaturbeständigkeit oder eine höhere Resistenz gegenüber aggressiven Medien gefordert ist? Die optimale Dichtwirkung hängt neben einer FIPFGgerechten Bauteilkonstruktion vor allem von der richtigen Materialauswahl ab, und die wird massgeblich von den Einsatz- und Umgebungsbedingungen des Bauteils bestimmt.

Lange Aushärtezeiten verzögern zügige Weiterverarbeitung der Bauteile Herkömmliche, flüssig aufgetragene 2-Komponenten Silikonsysteme, die nicht 1 Florian Kampf, Teamleiter Marketing /PR Abteilung, Sonderhoff Holding GmbH, Köln

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durch Luftfeuchtigkeit bei Raumtemperatur auf dem Bauteil ausreagieren, müssen oft in einem Temperierungsprozess nachbehandelt werden, damit sie in einer akzeptablen Zeit ausgehärtet sind und einen guten Druckverformungsrest (DVR) aufweisen. Neben der dadurch entstehenden Wartezeit, in der das Bauteil nicht weiter verarbeitet werden kann, fallen zusätzliche Kosten für die An- Die direkt am Mischkopf angebrachte Plasmadüse behandelt schaffung des Ofens und die Oberfläche der Silikonschaumdichtung mit Plasma – neben den höheren Energiever- anderen positiven Effekten kann die Aushärtezeit damit auf ein Minimum reduziert werden. brauch an. Mit seinen raumtemperaturvernetzenden Silikonschaumdichtungen wird oft ohnehin zur Vorbehandlung von aus der Fermasil Produktfamilie hat Son- Kunststoffteilen für eine verbesserte Hafderhoff eine energie- und kostensparende tung benötigt. Lösung gefunden, die einen Temperofen Der Anwender kann zum Dichtungsschäuüberflüssig macht. Aber auch hierbei kann men zum Beispiel das raumtemperaturverin bestimmten Fertigungssituationen die netzende Silikonschaumsystem Fermasil Ausreaktionszeit immer noch zu lange sein, A-93-1-VP3 zusammen mit dem Härter wenn die Bauteile unmittelbar nach dem B-93 im Mischungsverhältnis 1:1 verwenDichtungsauftrag weiter verarbeitet werden den. Unmittelbar nach dem Auftragen auf müssen. das Bauteil behandelt die mit dem Mischkopf mitgeführte Plasmadüse in einem definierten Abstand die Oberfläche der geraPlasmanachbehandlung opti- de applizierten Silikondichtung. Dadurch miert den Fertigungsprozess kann die Klebfreizeit bei gleicher AuftragsUm eine noch schnellere Klebfreizeit zu geschwindigkeit um ungefähr 25 Prozent erreichen, schliesst sich im sofortigen An- verbessert werden. Wird eine niedrigere schluss an den Dichtungsauftrag eine von Geschwindigkeit gewählt, ist die Dichtung Sonderhoff patentierte Nachbehandlung sogar 40 Prozent schneller klebfrei. Durch der 2-Komponenten Silikonschaumdich- die Anwendung einer Plasmanachbehandtung Fermasil mit Plasma an. Die Plasma- lung lässt sich die Aushärtezeit einer Ferdüse ist dabei direkt am Mischkopf der masil Silikonschaumdichtung also auf ein Misch- und Dosieranlage angebracht und Minimum reduzieren. Die Bauteile mit Sili10 /2013

Bild: Sonderhof f

In der Kunststoff verarbeitenden Industrie wird für das Spritzgiessen und notwendige vor- und nachgeschaltete Verarbeitungsprozesse laufend nach den effizientesten Fertigungsmethoden gesucht. Denn über allem steht der Kosten- und Wettbewerbsdruck, der schlanke und schnelle Produktionsprozesse fordert. Bezogen auf Schaumdichtungen, die mit einer Misch- und Dosieranlage verarbeitet und gemäss der automatisierten FIPFG-Auftragstechnik konturgenau auf das Spritzgiessteil aufgebracht werden, heisst das, dass möglichst kurze Aushärtezeiten erwünscht sind.


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kondichtung können zügiger weiterverarbeitet werden. Und im gesamten Fertigungsprozess wird wertvolle Zeit eingespart.

Weitere Add-on-Eigenschaften Neben der Zeitersparnis wirkt sich die Behandlung der Silikonschaumdichtung mit Plasma auch positiv auf die mechanischen Dichtungseigenschaften aus. Die Dichtung wird insgesamt stabiler gegenüber mechanischen Scherkräften, die bei unachtsamer Behandlung der Bauteile im Weiterverarbeitungsprozess zu Beschädigungen der Dichtung führen können. Das spart Zeit und Kosten für besondere Schutzvorkehrungen. Die plasmabehandelte Silikonschaumdichtung mit einer Härte von 65 bis 67 Shore 00 und mit einem Breiten-/Höhenverhältnis von ca. 2:1 zeigt ausserdem einen verbesserten Druckverformungsrest. Und für die Kunden oft auch ein Pluspunkt: Die Oberfläche der Silikonschaumdichtung erhält ein ansprechendes Erscheinungsbild, sie wird durch das Behandeln mit Plasma glatter und glänzender. Kontakt Sonderhoff Holding GmbH Richard-Byrd-Strasse 24, D-50829 Köln Telefon +49 (0)221 95 685-0 f.kampf@sonderhoff.com, www.sonderhoff.com

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Formenreinigung mit Ultraschall Eine intensive, schonende und reproduzierbare Reinigung von Werkzeugen der Polymerindustrie ist meist nur nach einem kompletten Zerlegen der Formen möglich. Die Handreinigung von hartnäckigen Verschmutzungen durch Bürsten, Schaben, Kratzen oder Strahlen ist oft nur unzureichend und führt häufig zu Beschädigungen von Oberflächen und Trennkanten. Hier bietet KKS Lösungen an.

und in den Kühlkanälen von Spritzgussformen aus. Tiefe Ultraschallfrequenzen lösen eine Grobreinigung aus, hohe Frequenzen eine Feinreinigung. Somit kann diese Reinigung ideal auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt werden.

Die Qualität liegt im Detail

Unterdruck (Entstehung der Kavitationsblasen)

Überdruck (Implosion der Kavitationsblasen)

KKS-Anlagen sind zuverlässig und robust, sie werden komplett aus rostfreiem Edelstahl hergestellt. Die Grösse und Ausstattung wird der spezifischen Anwendung entsprechend angepasst. Ein paar wichtige Details sind bei der Formenreinigung speziell zu beachten:

Reinigungsvorgang.

Bis in die Poren sauber «Die Reinigungsqualität ist mit unseren trockeneisgestrahlten Teilen nicht zu vergleichen, die Formen sind jetzt bis in die Poren sauber», sagt der Geschäftsführer von KTI, «und der Aufwand ist um einiges geringer», 60

freut er sich. «Dies bringt uns längere Standzeiten der Formen und eine konstantere Qualität der produzierten Teile, was sich auf die Kosten wie auch auf die Produktequalität sehr positiv auswirkt.»

Ultraschall Die Anordnung der Ultraschallschwinger, deren Leistung und Arbeitsfrequenz sind

Bewährte Technologie auch im Formenbau unverzichtbar Die Technologie der Ultraschall gestützten, wässrigen Reinigung besteht schon seit langem und wird auch erfolgreich in den Bereichen der Medizintechnik- und Uhrenindustrie eingesetzt. In der Formenreinigung kommt die Unterstützung eines kräftigen, kunststofflösenden Reinigers dazu, welcher zusammen mit den Kavitationsblasen, die durch den Ultraschall im Bad erzeugt werden, zu den Reinigungsergebnissen führen. Ihr Reinigungseffekt ist vergleichbar mit dem Angriff unzähliger Mikrobürsten, die auch an schwer zugänglichen Orten aktiv sind. Der Ultraschall wird auch durch das Metall übertragen und führt einen Reinigungseffekt selbst in feinsten Bohrungen

Bilder: KKS

Durch einen Bericht zur Formenreinigung wurden die Unternehmer der Kunststoff Technologie Interlaken AG auf die ultraschallgestützte Formenreinigung aufmerksam. Seit langem suchte die KTI ein besseres Reinigungsverfahren für ihre Spritzgussformen, denn die bestehenden Reinigungsprozesse waren aufwändig und qualitativ nicht befriedigend. Nach einem Beratungsgespräch und Reinigungsversuchen in der Testanlage von KKS Ultraschall war für KTI klar, wie die Zukunft ihrer Formenreinigung aussieht. Was vorher in mühsamer, zeitaufwändiger Arbeit mit Trockeneisstrahlen, Schaben und Spezialwerkzeug gereinigt wurde, wird im Ultraschallreinigungsbad wie von Geisterhand sauber.

Filigrane Formeinsätze und Auswerfer werden auch in den kleinsten Bohrungen präzise gereinigt.

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MASCHINEN/PERIPHERIE

gleichsbecken, wo sie kontinuierlich ausgetragen werden. Dieses Zusammenspiel von Ausgleichsbecken und Ölabscheider garantiert, dass bei der Entnahme des Werkstückes kein Öl im Reinigungsbad aufschwimmt, das bei der Entnahme am Werkstück hängen bleiben kann.

KKS-Ultraschall-Formenreinigungsanlage Typ Poly-R120-3 Kammersystem mit Abtropfstation steht seit anfangs Jahr im Einsatz bei KTI.

Pumpen-Filter-Kreislauf Ein richtig ausgelegter Pumpen-Filter-Kreislauf entfernt kontinuierlich Verunreinigungen und Schmutzpartikel aus dem Bad. Dieser muss der Anlagengrösse und dem Reinigungsgut entsprechend ausgelegt werden.

Schlüsselfaktoren, die von ausschlaggebender Bedeutung für das Reinigungsergebnis sind. Das durch die unterschiedlichen Werkstückvolumina verdrängte Reinigungsmedium fliesst in ein Ausgleichsbecken, sodass das Badniveau stets auf konstanter Höhe bleibt. Ein korrekt bemessener Badüberlauf ergibt zudem

Kontakt KKS-Ultraschall AG Ultraschall- & Oberflächentechnik Frauholzring 29 CH-6422 Steinen Telefon +41 (0)41 833 87 87 info@kks-ultraschall.ch kks-ultraschall.ch

eine gute Spülung des Werkstückes im Bad. Ölabscheider/ automatisches Skimmen Bei der Ultraschall-Reinigung lösen sich Öle und Fette von den Werkzeugen. Diese schwimmen auf der Badoberfläche und fliessen über eine Überlaufkante ins Aus-

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Schnelle Farbwechsel mit ULTRA PURGE® Reinigungsgranulat Keine Emission schädlicher Gase und Gerüche /HEHQVPLWWHO]HUWL¿]LHUW GXUFK )'$ *5$6 Beschleunigung des Produktionsbeginns 5HGX]LHUWHU 0DWHULDODXVVFKXVV 5HGX]LHUWH $XVIDOO]HLWHQ Einfach zu benutzen 5H]\NOLHUEDU

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MASCHINEN/PERIPHERIE

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Bronchialgreifer – ein langlebiges Leichtgewicht dank EOS-Technologie

Greifbarer Erfolg durch additive Fertigung

Bilder: Kuhn-Stof f

Die Hand des Menschen ist eines der prägenden Merkmale in dessen Evolution: Weil der Daumen den übrigen Fingern gegenübersteht, ist sie ein ideales Greif-, Erkundungs- und Arbeitswerkzeug – und damit Grundlage für kulturelle Betätigungen und den technischen Fortschritt. Die Industrie macht sich dieses geniale Prinzip vielfach zunutze: Unter anderem greifen Maschinen automatisiert beinahe jedes beliebige Bauteil und führen es seinem nächsten Arbeitsgang zu.

Innovatives Greifersystem: Dank des optimierten Designs sind die vier Greifer auf dem Haltegerüst mit integrierter pneumatischer Führung signifikant leichter, bestehen aber trotzdem im anspruchsvollen Dauereinsatz.

Funktionsintegration: Strömt Druckluft in die flexible Membran, öffnen sich die Zangen des Greifers; entsprechend schliesst das System bei Abfall der Druckluft.

Solche Greifer sind wahre Ingenieurskunstwerke. Die Kuhn-Stoff GmbH & Co KG hat sich ganz dem Sondermaschinenbau unter Einsatz der EOS-Technologie verschrieben. Bei dem Verfahren härtet ein Laserstrahl Schicht für Schicht das jeweilige Bauteil für die Maschinen aus einem Kunststoffpulver aus. Auf diese Weise hat Kuhn-Stoff für die Nürnberger Wittmann Robot Systeme GmbH einen extrem leichten, kräftigen und haltbaren Bronchialgreifer entwickelt und produziert. Vier dieser Greifer sitzen auf einem Haltegerüst mit integrierter pneumatischer Führung.

bei wurden folgende Anforderungen gestellt: Der Greifer sollte leichter sein als sein Vorgänger, gleichzeitig aber weiterhin die geforderten Lasten bewegen können. Die Komplexität der Konstruktion galt es zu vereinen, und das Bauteil musste hinsichtlich Effizienzkriterien bestehen können.

Herausforderung Kuhn-Stoff überarbeitete für den Hersteller von Robotern und Automatisierungssystemen einen mechanischen Greifer, der Werkstücke aus einer Fertigungsmaschine über einen pneumatischen Mechanismus anhebt, weiterreicht und wieder ablegt. Da62

Dass dem Gewicht besonderes Augenmerk zufiel, liegt an der Physik: Greifsysteme wie dieses müssen schnell arbeiten, damit sie pro Zeiteinheit möglichst viele Werkstücke weiterreichen können. Da alle Körper träge sind, muss eine Kraft auf sie einwirken, um sie in Bewegung zu versetzen – je schwerer ein Körper ist und je schneller er sich bewegen soll, desto grösser sind folglich die erforderlichen Beschleunigungskräfte für die Geschwindigkeitszunahme und Bremswirkung. Vom energetischen Gesichtspunkt abgesehen hat diese Tatsache insbesondere negative Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Systems: Je grösser die

einwirkenden Kräfte sind, desto höher ist der Verschleiss der Maschine. Die Schichtbauexperten von Kuhn-Stoff hatten es sich deshalb zum Ziel gesetzt, das aufwändig konstruierte Vorgängerbauteil aus Aluminium, Gummischläuchen und zahlreichen Verbindungselementen signifi kant einfacher zu gestalten und dadurch auch Gewicht zu reduzieren. Eine weitere Gewichtseinsparung sollte durch die strukturelle Optimierung der verbliebenen Teile erreicht werden – einer der zentralen Vorteile der Additiven Fertigung. Schnell war absehbar, dass der neue Greifer «in einem Stück», also ohne Nachbearbeitung oder weitergehende Montage, hergestellt werden kann.

Lösung Die Mitarbeiter von Kuhn-Stoff untersuchten zunächst die Funktionsweise und den späteren Arbeitsauftrag des Greifers: Strömt Druckluft in eine flexible Membran, so öffnen sich die Zangen des Greifers; entsprechend schliesst das System bei Abfall der Druckluft. Neben der Flexibilität des Kunststoffes sollte das Bauteil zudem um 90° drehbar sein, um den zugehörigen Bewegungsvorgang durchführen zu können. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben gelang es, die Zahl der erforderlichen Bauteile auf zwei zu reduzieren. Nach Abschluss des Designprozesses fertigte KuhnStoff das neue Greifersystem innerhalb weniger Stunden mit einer Formiga P 100 aus Polyamid. Dank der EOS-Technologie konnten die pneumatischen Anschlüsse und Kanäle vollständig in die Platte integriert werden. «Die Fertigung erfolgte wie üblich reibungslos und routiniert. Das Endergebnis hat ein10 /2013


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mal mehr alle Beteiligten enorm beeindruckt. In nur einem Arbeitsschritt konnten wir ein funktionsintegriertes Bauteil erstellen, das alle Anforderungen übertraf. Kurz: Die Additive Fertigung ist heute alltäglich, aber die Resultate sind immer noch aussergewöhnlich», schwärmt Hannes Kuhn, Geschäftsführer der Kuhn-Stoff GmbH.

Ergebnisse Beim obersten Ziel, der Reduzierung des Gewichts, konnte Kuhn-Stoff eine Senkung von 86 Prozent auf nur noch 220 g erzielen. Dennoch ist der Greifer in der Lage, die geforderten Lasten anzuheben – auch im anspruchsvollen Dauereinsatz: Nach 5 Mio. Zyklen brach das Team die Belastungsversuche ab, da die geforderte Lebensdauer erreicht war. Ein Ausfall oder Defekt war zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar. Verantwortlich dafür ist die Steifigkeit der Konstruktion, die trotz der in die Platte integrierten Luftkanäle erreicht wurde. Des Weiteren ist ein Ausweichen des gesamten Systems bei kleineren Kollisionen ohne Beschädigung des Greifersystems und des Spritzgusswerkzeugs sichergestellt. Das geringere Gewicht ermöglicht in einigen Fällen den Einsatz eines kleineren Robotertyps und führt deshalb zu einer signifikanten Kostenreduzierung. Ausserdem konnte Wittmann die Anzahl der Arbeitszyklen wegen der geringeren Bauhöhe des Greifers und damit einer geringeren Öffnungsweite der Schliessplatten der Spritzgiessmaschinen steigern. Alles in allem wurden die Betriebskosten gesenkt und auch die Herstellungskosten konnten wegen der Gewichtsersparnisse und der Senkung der Komponenten von 21 auf zwei bereits um 50 Prozent unter die des konventionell gefertigten Vorgängergreifers gedrückt werden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die kurze Produktionszeit: Statt in zwölf Tagen stellte KuhnStoff das Greifersystem jetzt in nur drei Arbeitstagen her. «Wir sind extrem zufrieden mit dem neuen Greifersystem. Es bewährt sich ebenso gut wie die vorherige Einheit im harten Dauereinsatz, ist jedoch günstiger und leichter und lässt sich schneller produzieren. Einen Fortschritt im Greiferbau, wie ihn die Additive Fertigung für die Herstellung unseres Bronchialgreifers gebracht hat, habe ich 10 /2013

MASCHINEN/PERIPHERIE

bisher noch nicht erlebt. Die Produktionsmethode wirkt sich hier eindeutig positiv auf unsere Automatisierungslösungen aus», fasst Michael Tolz, Technischer Leiter und Niederlassungsleiter bei der Wittmann Robot Systeme GmbH in Nürnberg, zusammen. Manchmal hat eine Revolution eben doch handfeste Vorteile gegenüber der Evolution. Kontakte EOS GmbH – Electro Optical Systems D-82152 Krailling/Munich www.eos.info

In der Schweiz: Springmann AG Rte des Falaises 110 CH-2008 Neuchâtel Telefon +41 (0)32 729 11 22 info@springmann.ch www.springmann.com K2013: Halle 02, Stand E23

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High Heat Polyamide Konstante Leistung bei erhöhten Temperaturen

Automobilhersteller setzen immer stärker auf Motoren mit kleinerem Hubraum, dafür mit grösserer Turbo-Aufladung. Damit steigen die Temperaturen und Ladeluftdrücke im Motorraum kontinuierlich an. Um diesen wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, hat EMS-GRIVORY eine Reihe hitzestabilisierter Hochleistungskunststoffe entwickelt. Diese High Heat Polyamide brillieren durch eine ausgezeichnete Hitzealterungsbeständigkeit, auch bei Dauertemperaturen von bis zu 250 Grad. High Heat Polyamide von EMS-GRIVORY – je heisser desto besser.

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Hightech-Werkzeuge für die Lebensmittelindustrie

Bestens in Form Ob PET-Vorformlinge für Getränkeflaschen oder dünnwandige Kunststoffverpackungen für Lebensmittel – die Spritzgiesswerkzeuge für diese Produkte entstehen bei der Otto Hofstetter AG in Uznach und gehen in die ganze Welt hinaus. Das Traditionsunternehmen sieht positiv in die Zukunft und setzt bei deren Planung weiterhin auf den Standort Schweiz.

läufe beim Kunden. Verpackungsartikel oder PET-Flaschen können so in kleinen Serien produziert und praxisnah in Folgeprozessen wie Abfüllanlagen, Dichtigkeitstests oder der Bedruckung getestet werden. Erst danach werden die Serienwerkzeuge mit nötigen Anpassungen gefertigt.

Bilder: Otto Hofstetter

Meisterwerke des Werkzeugbaus

Ein 128fach PET-Preform-Werkzeug für höchste Ausstosszahlen.

Mit einem Weltmarktanteil von 12 Prozent im Bereich PET befindet sich das 200-köpfige Unternehmen in einer Spitzenposition. Die hohe Innovationskraft zeichnet sich vor allem durch eine konsequente Weiterentwicklung der Produkte aus. Qualität und Liefertreue sind fundamentale Elemente der Firmenphilosophie. Diese typisch schweizerischen Eigenschaften sind weltweit immer noch sehr gefragt. Durch kompetente, umfassende Beratung im Vorfeld einer Beschaffung, werden die Kunden von den Vorzügen eines Produktes «Made in Switzerland» überzeugt.

Dienstleistung von A bis Z Otto Hofstetter AG hat seine Werkzeugproduktion in die zwei Sparten PET und Verpackung unterteilt. Mit PET wird mit anteilig 75 Prozent das grösste Volumen umgesetzt. Etwa 35 000 Kavitäten-Teile verlas64

sen Uznach insgesamt jährlich und in den kommenden Jahren ist eine Steigerung auf 50 000 Einheiten geplant, besonders durch das Wachstum im Bereich PET, erzählt Stefan Zatti, Mitglied der Geschäftsleitung: «Der Absatzmarkt PET wächst nach wie vor bis zu 10 Prozent jährlich, da immer mehr Märkte grossflächig erschlossen werden, so zum Beispiel Afrika oder der Nahe Osten.» Im Weltmarkt spielt Hofstetter als Nummer 2 im Bereich PET-Werkzeuge sicher platziert mit und ist überzeugt, dass diese Position in Zukunft gehalten wird. «Qualität und Präzision der Werkzeuge spielen sicher immer eine grosse Rolle, auch in neuen Märkten wie China, aber eben nicht nur,» so Zatti. «Auf dem Weltmarkt gelten weitere Eckpfeiler, wie Liefertreue, After-SalesService oder die ganze Beratung vor dem eigentlichen Verkauf.» Zum Servicespektrum gehören zum Beispiel kleine Werkzeuge mit zwei bis acht Kavitäten für Probe-

Dank seiner hervorragenden Qualität, Präzision und Langlebigkeit bringt es ein PETSpritzgiesswerkzeug der Otto Hofstetter AG bei einem in der Branche üblichen 24-Stunden-Betrieb und einer Verfügbarkeit von 95 Prozent auf über 8000 Produktionsstunden pro Jahr. Um solche Spitzenwerte in Sachen Verfügbarkeit zu erreichen, sind bei den Otto Hofstetter Werkzeugen ausschliesslich qualitativ hochstehende Einzelteile eingebaut. Dies beginnt mit der Auswahl der Werkzeugstähle, welche als Ausgangsmaterial für die herzustellenden Komponenten von enormer Wichtigkeit sind. Hier vertraut der Werkzeugbauer auf Produkte aus deutscher Fertigung. Die Jahrhunderte lange Erfahrung und auch Tradition der «Stahlkocher» aus dem Ruhrgebiet garantiert beste Qualität und Verarbeitbarkeit der Stähle. In der Produktion, welche über Zerspanungsmaschinen aktuellster Generationen verfügt, werden die Stähle dann nach neuesten Erkenntnissen der Technik bearbeitet. Eine gleichbleibende Qualität und damit Einhaltung der sehr engen Produktionstoleranzen garantieren natürlich auch die motivierten Mitarbeiter. Und am Schluss, in der Werkzeugmontage, wird das Konzept «One men, one mould» verfolgt, will heissen dass die Spritzgiesswerkzeuge von erfahrenen 10 /2013


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in weitere Märkte ausserhalb der Kosmetikindustrie.

Technikum für Werkzeugund Systemtests

Preforms, die Vorstufe der PET-Flasche.

Werkzeugmachern zusammengebaut und auf einwandfreie Funktion geprüft werden. So wird garantiert, dass die Werkzeuge mit dem Prädikat «swiss made» in aller Welt für zufriedene Kunden sorgen.

Von Kartuschen und Tuben Ein weiteres Standbein und damit verbunden auch die Diversifizierung in andere Märkte sind die Produktion von Kartuschen- und Tuben-Spritzgiesswerkzeugen. Seit über 35 Jahren ist Hofstetter im Bereich der Kartuschen-Werkzeuge weltweit

Otto Hofstetter auf einen Blick Gegründet wurde das Unternehmen 1955 durch Otto Hofstetter sen. Seit 1997 ist sein Sohn Otto als Inhaber und Geschäftsführer verantwortlich für die Geschicke der Firma. Otto Hofstetter AG produziert Spritzgiesswerkzeuge zur Herstellung von hochwertigen Kunststoffverpackungen. Die Hauptanwendungsgebiete der Werkzeuge sind PET-Preforms, Dünnwandverpackungen, Kartuschen, Tuben und Gärtnereiartikel. Rund 190 Mitarbeiter sind am Standort Uznach beschäftigt. Seit über 50 Jahren bildet das Familienunternehmen qualifizierte Fachleute aus. 20 junge Schulabgänger werden in den 3 verschiedenen Berufsgruppen Polymechaniker, Konstrukteur und kaufmännische Angestellte zu Fachleuten ausgebildet.

eine gesetzte Grösse. Da die Kartuschen mehrheitlich mit Silikon abgefüllt werden, sind die Anforderungen an diese Kunststoffverpackung sehr hoch. Minimalste Luftdurchlässigkeit bedingt zum Beispiel sehr enge Toleranzen im Bereich des Innendurchmessers der Kartusche. Die grössten, bis jetzt gebauten Werkzeuge beinhalten 16 Formnester. Seit 2010 neu im Lieferprogramm des Unternehmens sind Werkzeuge für die Produktion von Tuben für Kosmetika. Da diese Werkzeuge selbstverständlich auch mit IMLTechnik ausgerüstet werden können, bietet sich hier eine neue, wettbewerbsfähige Produktionsmethode im Vergleich zur herkömmlichen an. Da mit den IML-Etiketten ein wesentlich besseres Erscheinungsbild als mit dem Druckprozess zu erzielen ist, erwartet Hofstetter auch den Durchbruch

Im 2011 neu aufgebauten Technikum ist derzeit Platz für sechs Spritzgiessmaschinen. Ein Platz ist grundsätzlich für Kundenmaschinen reserviert, damit komplette Produktionsanlagen getestet und produktionsfertig an den Kunden ausgeliefert werden können. Wie Stefan Zatti bemerkt, nehme der Trend deutlich zu, dass die Kunden aus Zeitgründen Komplettanlagen bestellen, um die Produktion ohne Zeitverlust zu ihrem Wunschtermin starten zu können. «Während der Tests kümmern wir uns nicht nur um eine reine Funktionsprüfung der Werkzeuge. Zu unserem Leistungspaket gehört es, das Werkzeug inklusive eines kompletten Parameterpakets produktionsfertig an den Kunden auszuliefern,» erläutert Zatti. Kontakt Otto Hofstetter AG Zürcherstrasse 73, CH-8730 Uznach Telefon +41 (0)55 285 22 11 hofstetter@otto-hofstetter.ch www.otto-hofstetter.ch K2013: Halle 1, Stand C24

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Mitglied der Swissmem, Fachgruppe Werkzeugund Formenbau www.swissmem.ch/wfb

Ein 16-fach Kartuschen-Werkzeug.

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AUS DER PRAXIS

Materialhandling: Folge 8

Was bedeutet «loss-in-weight»?

Grafik und Bilder: motan

mo erklärt: Eine Differentialdosierwaage ist eine kontinuierliche, gravimetrische Entnahmewaage. Bei der Differentialdosierung wird die gesamte Dosierstation, also der Dosierbehälter samt Inhalt sowie das Dosierorgan einschliessslich der Antriebseinheit, komplett gewogen und die Gewichtsabnahme (loss-in-weight) beim Dosieren der Masse gemessen..

Eine Variante des gravimetrischen Dosierens ist die Differentialdosierung nach dem so genannten «loss-in-weight»-Prinzip. Bei der Differentialdosierung wird das gesamte Dosiersystem mit Vorratsbehälter einschliessslich Inhalt und dem Dosierorgan gewogen. Wird Material ausgetragen erfasst die Waage die Gewichtsdifferenz pro Zeiteinheit. Bei der Differenzialdosierung ist jede Dosierstation mit einer hochauflösenden 66

Wiegezelle ausgestattet, da alle Komponenten synchron dosiert werden. Kontrolliert und geregelt werden die Masseströme von der Steuerung anhand der von den Wiegezellen kommenden Signale. Dazu erfolgt die Abfrage der Gewichtsabnahme im Dosierbehälter in festen, sehr kurzen Zeitintervallen in Echtzeit. Aus dem Gewichtsverlust ermittelt das System den von der Dosierung aktuell abgegebenen Durchsatz. Im Betrieb vergleicht die Steuerung den realen Durchsatz mit dem hinterlegten SollDurchsatz, wobei sie eventuelle Abweichungen sofort erkennt. Ausgeglichen werden Abweichungen über die Drehzahl der Dosierorgane. Ausgetragen werden die Materialien kontinuierlich und synchron in den Sammelbehälter. Von dort gelangt die so entstandene homogene Mischung in den Materialeinzug der Verarbeitungsmaschine. Entmischungen sind bei dieser Verfahrensweise nicht zu befürchten. Erreicht der Materialpegel im Dosierbehälter den Mindestfüllstand, ist nachzufüllen – was in der Regel automatisch aus einem Nachfüllbehälter erfolgt. Der Betrieb eines Differentialdosiersystems ist in die Nachfüll-, Beruhigungs- und Dosierphase unterteilt. Weil die Wiegezelle nicht zwischen Dosierung und Nachfüllen unterscheiden kann, arbeitet die Dosierung in der Nachfüll- wie auch in der Beruhigungsphase vo-

Stichwörter • Gravimetrische Dosiergeräte • Kontinuierliches Dosieren • Dosierung aller Komponenten • Nachfüllung • Loss in weight – Gewichtsabnahme

lumetrisch, während der Dosierungsphase hingegen gravimetrisch. Schüttgewichtsschwankungen, Korngrösssenänderungen oder wechselndes Fliesssverhalten haben bei der Differentialdosierung so gut wie keine Auswirkungen auf die Dosiergenauigkeit, denn der Materialfluss wird kontinuierlich gewichtsbezogen überwacht und geregelt. Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Dosierorgane ausreichend mit Material gefüllt sind. Deshalb ist bei hochwertigen Systemen die Nachfüllung vollautomatisch und integriert Die gravimetrische Erfassung des Materialverbrauchs aller Komponenten erlaubt schliessslich eine präzise Kalkulation und die lückenlose Qualitätsüberwachung der hergestellten Produkte. Die Zusammensetzung der Endprodukte in Bezug auf Art und Anteile der Einzelkomponenten lässt sich für die gesamte Produktionszeit nachweisen und dokumentieren.

Kontakt motan-colortronic ag Neulandweg 3 CH-5502 Hunzenschwil Telefon +41 (0)62 889 29 29 info@motan-colortronic.ch www.motan-colortronic.com

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KUNSTSTOFFTECHNIK

Berechnung von Kunststoffkonstruktionen

Bauteilauslegung bei schlagartiger Belastung Viele Bauteile sind schlagartigen Belastungen ausgesetzt (Bild 1) und müssen dementsprechend ausgelegt werden. In den verbreiteten Fachbüchern findet sich zu diesem Thema leider wenig bis gar nichts. Hier wird, beruhend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verfügbaren Werkstoffkennwerten, ein einfacher Weg für den Berechnungsalltag aufgezeigt.

Die rechnerische Auslegung von Kunststoffbauteilen, die – funktionsbedingt oder ungewollt – schlag- oder stossartigen Belastungen ausgesetzt sind, ist in der Konstruktionspraxis noch wenig verbreitet. Ein Hauptgrund dafür dürfte in der Unsicherheit über die werkstoffmechanischen Phänomene einschliesslich der relevanten Werkstoffkennwerte und deren rechnerische Erfassung zu sehen sein. Zwar sind vor rund drei Jahrzehnten wesentliche Grundlagen hierzu erarbeitet und publiziert worden [1-3], auf die auch immer wieder verwiesen wird [4]. Ihre Anwendung erfordert jedoch die Kenntnis der massgebenden Kennwerte. Da solche aber nur für ganz wenige Werkstofftypen vorliegen, ist ein relativ einfacher Berechnungsansatz wünschbar, der mit den üblicherweise verfügbaren Kennwerten aus Datenbanken [5, 6] auskommt und brauchbare Resultate liefert.

Werkstoffmechanische Erkenntnisse Schlag- oder stossartig ist eine Belastung, wenn sie in sehr kurzer Zeit aufgebracht und dabei die kinetische Schlagenergie in Verformungsarbeit umgesetzt wird. Solchen Situationen sind viele Kunststoffteile ausgesetzt, vor allem auch Gehäuse. Die Kunststoffe reagieren auf eine schlagartige Belastung praktisch wie bei tieferen Tem1

Prof. Dipl.-Ing. Johannes Kunz, Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK) an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Dozent für Berechnen und Gestalten von Kunststoffteilen im MAS-Studiengang Kunststofftechnik an der Hochschule für Technik der FH Nordwestschweiz.

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peraturen, nämlich durch einen starken Anstieg von Steifigkeit und Festigkeit bei gleichzeitiger Abnahme der Verformbarkeit (Bild 2). Die dabei auftretenden Verformungen sind vorwiegend energieelastischer Natur, da der Einfluss der Entropieelastizität mehr und mehr verschwindet. Die Verformungscharakteristik wird praktisch linearelastisch, und es ergibt sich ein ausgeprägtes Sprödbruchverhalten, ohne dass eine nennenswerte bleibende Verformung oder eine sichtbare Schädigung vorausginge. Das Bruchbild zeigt dann entweder einen glatten Trennbruch oder einen glasartigen Splitterbruch [4]. Während die Bruchspannung stetig zunimmt, zeigt die Bruchdehnung ein komplexeres Verhalten. Bei PMMA-HM beispielsweise steigt sie unter kleineren Dehngeschwindigkeiten zunächst an, erreicht bei ε = 100 %/h ein Maximum und nimmt dann bei höheren Dehngeschwindigkeiten ab bis zu einem konstanten Wert von ca. 2,2 % (Bild 3). Generell kann festgestellt werden, dass die Bruchdehnungen unter schlagartiger Belastung bei vielen Kunststoffen, vorab bei amorphen Thermoplasten, um oder knapp oberhalb von 2 % liegen [4]. Werkstoffe für Bauteile, die schlagartigen Belastungen ausgesetzt sind, müssen eine ausreichende Zähigkeit aufweisen, d.h. ein bestimmtes minimales Arbeitsaufnahmevermögen, ohne dass die Konstruktion bzw. der Werkstoff beschädigt wird. Die genormten Charpy-Schlagzähigkeitsprüfungen sind für die Beurteilung dieses Arbeitsaufnahmevermögens ebenso wenig geeignet wie bruchmechanische Konzepte, da deren Messwerte die Energie für die bleibenden Verformungen und die Zerstörung der Probe mit enthalten. Aus diesem Grund sind seinerzeit in wissenschaftlichen Unter-

suchungen geeignete Messverfahren entwickelt und massgebende Kennwerte erarbeitet worden [1, 2]. Als aussagekräftige Grösse hat sich die Form- änderungsenergiedichte herausgestellt, d.h. die Formänderungsenergie pro Volumeneinheit. Im Spannungs-DehnungsDiagramm entspricht sie der Fläche unter der Spannungs-Dehnungs-Kurve. Im Bereich, der für die schlagartige Belastung relevant ist, also oberhalb von etwa 104 %/h, nimmt sie – entsprechend den oben beschriebenen Abhängigkeiten von Bruchspannung und Bruchdehnhung – zunächst ab, erreicht dann bei εBmin ein Minimum (Bild 4) und wächst anschliessend bei steigender Bruchspannung, aber gleichbleibender Bruchdehnung wieder [1]. Dieses Minimum wmin ist für die Auslegungspraxis als Beanspruchungsgrenzwert von Interesse. Doch leider lassen sich diese Zusammenhänge nur mit einem entsprechend grossen Prüfaufwand in Schnellzerreissversuchen quantifizieren. Die Erfahrung zeigt, dass die bis zum Versagen unter Schlagbelastung aufgenommene volumenspezifische Formänderungsenergie bei Thermoplasten

Bild: BASF AG

Johannes Kunz1

Bild 1: Viele Bauteile – wie hier KühlschrankKomponenten aus PS mit erhöhter Schlagzähigkeit – müssen auch schlagartigen Belastungen standhalten und sind entsprechend auszulegen.

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KUNSTSTOFFTECHNIK

â&#x20AC;˘ Die pro Volumeneinheit versagensfrei aufnehmbare Formänderungsenergie ist begrenzt. Damit kann vom Energieerhaltungssatz E kin

Bild 2: Spannungs-Dehnungs-Diagramm von PMMA in Funktion der Dehngeschwindigkeit (nach Menges et al. [3])

in der Regel eine minimale GrÜssenordnung ^ N/ von etwa 1,0 bis 2,5 Nmm/mm3 (= mm2) erreicht (Tabelle 1). Auch das Querkontraktionsverhalten, das fßr die Beschreibung mehrachsiger Spannungs- und Verformungszustände von Bedeutung ist, wird von der Dehngeschwindigkeit beeinflusst. Bei erhÜhter Dehngeschwindigkeit nehmen die viskoelastischen Verformungsanteile ab, was sich in einer Abnahme der Poisson- oder Querkontraktionszahl äussert [7]. Diese Abnahme, die auch von der Dehnung und der Temperatur abhängt, liegt z. B. bei PMMA im Bereich von etwa 3 bis 4 % (Bild 5). Bei andern amorphen Thermoplasten haben sich ähnliche GrÜssenordnungen gezeigt.

Einfacher Berechnungsansatz Der Berechnungsansatz fĂźr die Auslegung von Bauteilen bei schlagartiger Belastung beruht auf folgenden Erkenntnissen bzw. Ă&#x153;berlegungen: â&#x20AC;˘ Der Schlag erfolgt schädigungsfrei. â&#x20AC;˘ Das Verformungsverhalten unter schlagartiger Belastung ist linear elastisch, es gilt das Hookesche Gesetz. â&#x20AC;˘ Beim Schlag wird kinetische Schlagenergie in Formänderungsenergie im Bauteil umgesetzt. â&#x20AC;˘ Der dämpfungsbedingte Energieverlust kann dabei vernachlässigt werden. â&#x20AC;˘ Beim Schlag auftretende thermomechanische Effekte werden nicht berĂźcksichtigt. 68

v2 mÂ&#x2DC; 2

W

Âł w Â&#x2DC; dV

U

(1)

V

ausgegangen werden. Darin sind Ekin die kinetische Energie des Schlages, m die schlagverursachende Masse, v die Schlaggeschwindigkeit, W die Formänderungsarbeit, w die Formänderungsarbeit pro Volumeneinheit (spezifische Formänderungsarbeit), V das Bauteilvolumen, dV das infinitesimale Volumenelement und U die Formänderungsenergie. Die Arbeits- bzw. Energiebedingung wmax d w zul

wG Â&#x2DC;

C S

wmin Â&#x2DC;

C S

(2)

verlangt, dass der im Bauteil auftretende GrĂśsstwert wmax der spezifischen Formänderungsenergie einen zulässigen Wert w zul nicht Ăźberschreitet. Dieser bestimmt sich aus dem Grenzwert w G bzw. wmin der Formänderungsenergiedichte (kurz Arbeitsbzw. Energiegrenzwert) des betreffenden Werkstoffs, einem allfälligen Einflussfaktor C zur Erfassung von darin noch nicht berĂźcksichtigten Einwirkungen und dem Sicherheitsfaktor S. Der GrĂśsstwert wmax tritt an der hĂśchstbeanspruchten Stelle im Bauteil auf. Im einachsigen Spannungszustand ist das zugleich die Stelle der grĂśssten Spannung Ď&#x192;max bzw. der zugehĂśrigen Dehnung Îľmax. Somit gilt mit dem einfachen Hookeschen Gesetz und dem Elastizitätsmodul E 2 1 1 V max 1 2 (3) wmax Â&#x2DC; V max Â&#x2DC; H max Â&#x2DC; Â&#x2DC; E Â&#x2DC; H max 2

2

E

1 2 Â&#x2DC; P 1 P 2 Â&#x2DC; V 1 V 2 V 3 Â&#x2DC; 6Â&#x2DC; E 6Â&#x2DC; E

w

> V

2

1

2

V 2 V 2 V 3 V 3 V 1

2

@

(5)

oder als 1 P Â&#x2DC; V 12 V 22 V 32 Â&#x2DC; 2Â&#x2DC; E E

w

(6)

V 1 Â&#x2DC; V 2 V 2 Â&#x2DC; V 3 V 3 Â&#x2DC; V 1

darstellbar ist. In Funktion der Hauptdehnungen wird (4) zu ÂŞ P E 2 Â&#x2DC; Â&#x2DC; H 1 H 2 H 3

2 Â&#x2DC; 1 P ÂŤÂŹ1 2 Â&#x2DC; P

w

(7)

Âş H H H Âť Âź 2 1

2 2

2 3

Massgebend fĂźr die Arbeitsbedingung (2) ist dann der mit einer dieser Formeln (3) bis (7) berechnete HĂśchstwert wmax im Bauteil.

Näherung fßr den Energiegrenzwert Der Energiegrenzwert wmin in (2) entspricht der Fläche unter der Spannungs-DehnungsKurve bis zum Dehnungsgrenzwert ξBmin nach Bild 4. Zahlenwerte fßr wmin, ermittelt in Schnellzerreissversuchen, liegen nur fßr wenige, bestimmte Werkstofftypen und teilweise in unterschiedlicher GrÜsse vor (Tabelle 1). Die Berechnungspraxis ist aber auf einen mÜglichst einfachen und breit anwendbaren Ansatz angewiesen, bei dem

2

Ist der Spannungszustand mehrachsig, so kann die Stelle mit wmax nicht mehr in allen Fällen präzis vorausbestimmt werden, da es nun auf die lokale Kombination der Hauptspannungen Ď&#x192;1, Ď&#x192;2 und Ď&#x192;3 und der entsprechenden Dehnungen ankommt gemäss der Beziehung w

1 Â&#x2DC; V 1 Â&#x2DC; H 1 V 2 Â&#x2DC; H 2 V 3 Â&#x2DC; H 3

2

(4)

Diese Erweiterung von (3) auf den dreiachsigen Spannungszustand lässt sich mit dem verallgemeinerten Hookeschen Gesetz in Funktion der Hauptspannungen allein ausdrßcken, was in der Form

Bild 3: Minimale Formänderungsenergiedichte w min von PMMA-HM (nach Boden [1])

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mm2 und ÎľS = 9 % aus der Datenbank [5] einen Arbeitsgrenzwert wG â&#x2030;&#x2C6; 2,9 Nmm/ mm3 ergeben. Da die Werte innerhalb einer Kunststofffamilie je nach Typ erheblich variieren kĂśnnen, empfiehlt es sich, nicht auf Tabelle 1 abzustellen, sondern wG von Fall zu Fall nach (9) bzw. (10) zu bestimmen. Der Charakter der Näherung kann in der Arbeitsbedingung (2) mit einem Sicherheitsfaktor von beispielsweise S â&#x2030;Ľ 1,2 Rechnung getragen werden. Bild 4: Arbeitsgrenzwert w G aus Schnellzerreissversuchen und Näherung mit quasistatischen Spannungs- und Dehnungsgrenzwerten (schematisch)

nicht die Kriterien der Wissenschaftlichkeit im Vordergrund stehen, sondern die Praktikabilität. Wßnschbar ist also eine Näherung, die mit standardmässig in Datenbanken [5, 6] verfßgbaren Werkstoffkennwerten auskommt und ausreichend gute Resultate liefert. Es liegt nahe, fßr eine solche Approximation je nach dem relevanten Werkstoffverhalten die Kennwerte beim Versagen durch Verstreckung (Streckspannung, Streckdehnung) oder durch Bruch (Bruchspannung, Bruchdehnung) aus dem Kurzzeit-Zugversuch nach DIN EN ISO 527 beizuziehen. Damit gilt: H B min

wmin

Âł V Â&#x2DC; dH 0

1 wG | V G Â&#x2DC; H G 2

(8)

Bei zähem Verhalten liefert dann Beziehung (7) mit der Streckspannung Ď&#x192;S und der Streckdehnung ÎľS die Näherung wG |

1 Â&#x2DC;V S Â&#x2DC; H S 2

(9)

bzw. bei Bruchversagen mit der Bruchspannung Ď&#x192;B und der Bruchdehnung ÎľB wG |

1 Â&#x2DC;V B Â&#x2DC; H B 2

(10)

Die damit erzielbaren Ergebnisse lassen sich leider nicht direkt mit den Werten aus der Literatur [1, 2] vergleichen, da die meisten der damals verwendeten Kunststofftypen nicht mehr auf dem Markt sind. Da die Resultate aber in den GrĂśssenordnungen Ăźbereinstimmen (Bild 4), kann gefolgert werden, dass die Näherungsbeziehungen (8) und (9) durchaus realistische Werte fĂźr das schädigungsfreie ArbeitsaufnahmevermĂśgen ergeben (Tabelle 1). Dies zeigt etwa das Beispiel des POM-C Hostaform C 9021, bei dem die Werte Ď&#x192;S = 64 N/ 10 /2013

Einfache Berechnungsbeispiele Einfachere Bauteile kÜnnen mit Hilfe der obigen Berechnungsformeln und den Gleichungen aus der Elastizitätstheorie ausgelegt werden. Wird etwa ein relativ dßnnwandiges Rohr betrachtet, das schlagartigen Belastungen infolge von DruckstÜssen ausgesetzt ist (Beispiel 1), so liegt ein zweiachsiger Spannungszustand vor. Die Hauptspannungen in Umfangs- und Achsrichtung sind anhand von Beziehungen bestimmbar, die als Kesselformeln bekannt sind. Da diese Spannungen im ganzen Rohr gleich sind, ist es auch die mit (5) berechnete Formänderungsenergiedichte w. Die gesamte bei Druckstoss umgesetzte Formänderungsenergie W ist dann das Produkt aus w und dem Volumen V des Rohres. Bei einer Biegefeder, die als Puffer Massen m abzubremsen hat, welche mit der Schlaggeschwindigkeit v auftreffen (Beispiel 2), ist der Spannungszustand einachsig. Die Maximalspannung und damit der GrÜsstwert wmax der Formänderungsenergiedichte treten bei der Einspannung auf. Die dortige Kerbwirkung wird mit der Formzahl ιK berßcksichtigt. Die Verknßpfung der Gleichungen der Biegetheorie und der Beziehungen (1) bis (3) erlaubt es, beliebige gesuchte GrÜssen zu bestimmen, wie hier im Beispiel 2 etwa die zulässige Stosskraft und die vorhandene Sicherheit S.

wendet werden, solange es nicht zu plastischen Verformungen bzw. zum Crash kommt. Es hat sich gezeigt, dass die knotenbezogenen Resultate besser sind als bei elementbezogener Betrachtung. Je nach Programm ist die MÜglichkeit, die Formänderungsenergiedichte w direkt als Knoteninformation auszuwerten, implementiert, bei MSC.Marc Mentat etwa unter dem Begriff Strain Energy Density. In andern Programmen wie z.B. bei Ansys kann dies der Benutzer unter User Defined Result als Formel 1 S1 EPEL1 S 2 2 EPEL2 S 3 EPEL3

w

(11)

entsprechend (4) eingeben. Darin bezeichnen das Symbol S die Hauptspannungen, EPEL die zugehÜrigen (elastischen) Hauptdehnungen und die Ziffern 1 bis 3 die Hauptrichtungen. Wenn die Schlagenergie Ekin = W vorgegeben ist, sind weder Belastung noch Verformung bekannt. Dann empfiehlt sich ein inkrementelles Vorgehen mit schrittweiser LasterhÜhung und laufender Auswertung der sich dabei aufbauenden Formänderungsenergie gemäss der Summe n

W | ÂŚ Fi Â&#x2DC; 'f i

(12)

i 1

Darin sind F i die aktuelle Last beim i-ten Inkrement und Î&#x201D;f i das zugehĂśrige Verformungsinkrement. Diese Aufsummierung wird durchgefĂźhrt, bis ausreichende Ă&#x153;bereinstimmung mit der gegebenen Schlagenergie erreicht ist.

Fazit Wenn wie im Fall der schlagartigen Belastung die relevanten Werkstoffkennwerte fĂźr genauere Analysen fehlen, auf Berechnungen aber nicht verzichtet werden kann, so

Anwendung in FEM-Berechnungen Bei FEM-Analysen, wie sie fßr Bauteile mit komplexeren Geometrien ßblich sind, ist fßr schlagartige Belastungen eine dynamische Berechnung nicht zwingend [8, 9]. Das oben erklärte quasistatische Vorgehen kann auch bei FEM-Berechnungen ange-

Bild 5: Poissonzahl von PMMA in Abhängigkeit der Temperatur und der Dehngeschwindigkeit (nach Frank [7])

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KUNSTSTOFFTECHNIK

Berechnungsbeispiel: Rohr unter Druckstoss

Berechnungsbeispiel: Biegefeder als Puffer

Gegeben: Innendurchmesser d, Wanddicke s , Druckstoss 'd, Elastizitätsmodul E, Poissonzahl P

Gegeben: Masse m, Geschwindigkeit v, Länge l, Achsiales Flächenträgheitsmoment I, Achsiales Widerstandsmoment Wb, Formzahl DK, Elastizitätsmodul E, Poissonzahl P, Grenzwert wG der Formänderungsenergiedichte, Einflussfaktor C

Gesucht: Zulässige Stosskraft F, Sicherheitsfaktor S

Gesucht:

Formänderungsenergiedichte w, Formänderungsenergie W

LĂśsung: Zweiachsiger Spannungszustand: Hauptspannungen

V1

'p Â&#x2DC; d 2Â&#x2DC;s

V2

'p Â&#x2DC; d 4Â&#x2DC;s

V3

V max

wmax

w

P 1 Â&#x2DC; V 12 V 22 Â&#x2DC; V 1 Â&#x2DC; V 2 E 2Â&#x2DC;E

Mb Wb

DK Â&#x2DC;

F Â&#x2DC;l Wb

w

5 4 Â&#x2DC; P 'p 2 Â&#x2DC; d 2 Â&#x2DC; 32 E Â&#x2DC; s2

w Â&#x2DC;V | w Â&#x2DC; S Â&#x2DC; d Â&#x2DC; s Â&#x2DC; l

ABS PVC-U PMMA PC PC mit 20 % Glasfasern PA 6 mit 25 % Glasfasern POM PP

F Â&#x2DC;l ¡ 1 § ¨D K Â&#x2DC; ¸ d w zul Wb ¸š 2 Â&#x2DC; E ¨Š

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Â&#x2DC; 2 Â&#x2DC;w G Â&#x2DC; E Â&#x2DC;

C S

Energieerhaltungssatz (1): E kin

5 4 Â&#x2DC; P 'p 2 Â&#x2DC; d 3 Â&#x2DC; l SÂ&#x2DC; Â&#x2DC; 32 EÂ&#x2DC;s

Beispiel 1: Rohr unter Druckstoss

Kunststoff

2

2 1 V max Â&#x2DC; 2 E

Zulässige Stosskraft:

1 Â&#x2DC; V 12 V 22 2 Â&#x2DC; P Â&#x2DC; V 1 Â&#x2DC; V 2 2Â&#x2DC;E

Formänderungsenergie bzw. -arbeit:

w [Nmm/mm3] 1,3 2,1 1,5 >2,1 2,2 1,6 >2,6 1,2

Tabelle 1: Grenzwerte w min = w G der Formänderungenergiedichte einiger Werkstoffe aus Schnellzerreissversuchen[ 1, 2]

wird man sich wohl oder ßbel mit einem Behelf zufrieden geben mßssen. Der hier aufgezeigte Weg beansprucht keine wissenschaftliche Relevanz, auch wenn er weitgehend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Er schliesst aber die Lßcke bei der Bestimmung des Arbeitsgrenzwerts wG mit einer Näherung, welche sich als praktikabel erwiesen hat. Damit kÜnnen Bauteile, welche schlagartige Belastungen schädigungsfrei auszuhalten haben, mit linearelastischen 70

DK Â&#x2DC;

Maximale Formänderungsenergiedichte (3), Arbeitsbedingung (2):

Formänderungsenergiedichte, mit (5):

W

D K Â&#x2DC;V b F Â&#x2DC;l3 3Â&#x2DC; E Â&#x2DC; I

f

0

LĂśsung: Biegetheorie:

mÂ&#x2DC;

v2 2

W

1 Â&#x2DC;FÂ&#x2DC; f 2

F 2 Â&#x2DC;l3 6Â&#x2DC;E Â&#x2DC;I

Wb2

D K2

Â&#x2DC; wG Â&#x2DC;

C l Â&#x2DC; S 3Â&#x2DC; I

Sicherheitsfaktor: Sd

2 Wb2 Â&#x2DC; l wG Â&#x2DC; Â&#x2DC; Â&#x2DC;C 3 D K2 Â&#x2DC; I m Â&#x2DC; v 2

Beispiel 2: Biegefeder als Puffer

und quasistatischen Berechnungen ausgelegt werden. Der Approximationscharakter lässt sich ßber einen etwas erhÜhten Sicherheitsfaktor S in der Arbeitsbedingung (2) berßcksichtigen.

Literatur [1] Boden, H.-E.: Das mechanische Verhalten von Thermoplasten bei stossartiger Belastung. Diss., RWTH Aachen, 1983 [2] Rest, H.: Berechnung der Mindeststossfestigkeit von Kunststoffbauteilen. Diss., RWTH Aachen, 1984 [3] Menges, G., Knausenberger, R., Boden, H.-E.: Sind die genormten Prßfverfahren fßr zßgige und schlagartige Beanspruchung noch zeitgemäss? Z. Werkstofftechnik 13(1982), S. 149-163 [4] Menges, G., Haberstroh, E., Michaeli, W., Schmachtenberg, E.: Werkstoff-

kunde Kunststoffe. Carl Hanser Verlag MĂźnchen, 6. Aufl., 2011 [5] Material Data Center â&#x20AC;&#x201C; Werkstoffdaten. M-Base Engineering+Software GmbH, Aachen; www.materialdatacenter.com [6] Campus Werkstoffdatenbank. CWFG mbH, Frankfurt/Main; www.campusplastics.com [7] Frank, U.: Die Querkontraktion von Kunststoffen, dargestellt am Beispiel amorpher Thermoplaste. Diss., Universität Stuttgart, 1984 [8] Schleede, K.: RechnerunterstĂźtzte Auslegung von Spritzgiessteilen. Diss., RWTH Aachen, 1988 [9] Stommel, M., Stojek, M., Korte, W.: FEM zur Berechnung von Kunststoff- und Elastomerbauteilen. Carl Hanser Verlag MĂźnchen, 2011 â&#x2013;

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Besuchen Sie uns vom 16.10. bis am 23.10.2013 auf der K 2013 in D端sseldorf. Sie finden uns in Halle 06 / Stand E23.

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Bild: Marianne Flur y

Bild: Marianne Flur y

Gut besuchtes 8. Rapperswiler Kunststoff-Forum

Spritzgiessen von kunststoffgebundenen Magneten.

Kunststoff-Forum vermochte über 140 Interessierte nach Rapperswil zu locken. In ihren Fachvorträgen gaben die am IWK tätigen Professoren Frank Ehrig, Markus Henne und Daniel Schwendemann einen

Bild: IWK

Nicht nur die am Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK) an der HSR spritzgegossenen Magnete ziehen an. Auch das am 5. September bereits zum 8. Mal durchgeführte Rapperswiler

Sie kamen gut an, die auf Stärke basierenden Fruchtgummis direkt aus dem Extruder.

Ausgedruckte Bauteile aus am IWK hergestellten Filamenten.

Einblick in die Themenpalette, die derzeit am IWK bearbeitet wird. Ob Funktionsintegration beim Spritzgiessen zur Erzielung besonderer Oberflächeneffekte oder Spritzgiessen kunststoffgebundener Magnete, ob Entwicklung von CarbonFaserverbundteilen für Flugzeug-Strahltriebwerke oder Extrusions-Technologien für Anwendungen im Lebensmittelbereich oder bei 3D-Printern, immer geht es um die Erschliessung neuer Möglichkeiten. Dasselbe Grundthema dominierte auch die Gastbeiträge aus der Industrie, wobei insbesondere auch die wertvolle Rolle von Entwicklungs- und Forschungspartnern wie dem IWK hervorgehoben wurde. Andreas Thiel von der Staedtler Mars

GmbH berichtete über den Bleistift aus dem Extruder, Jana Walker stellte das Innovationsmodell des Kunststoffwerks von Jansen AG vor, und Andreas Pitschak von der Kistler Instrumente AG zeigte neue Möglichkeiten der Prozessüberwachung im Spritzgiessbereich auf. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden in den Labors die neuesten Entwicklungen und Technologien am IWK vorgestellt. Zur Demonstration aktueller Projekte waren die verschiedenen Kunststoffverarbeitungsmaschinen in Betrieb, so auch der DoppelschneckenExtruder, der in einem kontinuierlichen Prozess Fruchtgummis herstellte. www.hsr.ch

Sika wählt neuen CTO

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Bereich Elastische Dicht- und Klebstoffe. 1995 wechselte er ins Geschäftssegment Automotive, wo er verschiedene Managementpositionen in Europa und in Nordamerika innehatte. Seit drei Jahren war Hasler als Head Automotive Global tätig. In dieser Funktion führte er eine effiziente weltweite Organisationsstruktur für das Ge-

schäftssegment ein, gleichzeitig konnte er das Geschäft markant ausbauen. Der 1965 geborene Schweizer Staatsbürger ist ausgebildeter Chemieingenieur, Wirtschaftsingenieur und hält einen Executive MBA der Universität St. Gallen.

www.sika.com

Bild: Sika

Per 1. Januar 2014 ernennt Sika Thomas Hasler zum neuen Chief Technology Officer und Mitglied der Konzernleitung. Er folgt auf Urs Mäder, der neue Aufgaben innerhalb der Sika Gruppe übernehmen und aus der Konzernleitung ausscheiden wird. Hasler startete seine Karriere bei Sika 1989 als Chemiker im

Thomas Hasler

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Riwisa an Flextronics verkauft Riwisa AG, ein Familienunternehmen in Privatbesitz und führender Anbieter hochvolumiger und hochpräziser Spritzguss- und Automatisierungslösungen mit Sitz in Hägglingen (CH) ist an den US-Konzern Flextronics verkauft worden, ein global führendes Unternehmen für Supply-Chain-Komplettlösungen. Nach Abschluss der Transaktion wird Flextronics die dem neusten Stand der Technik entsprechenden Produktionsanlagen, Präzisionskunststoffspritzguss- und Automatisierungsressourcen sowie die langjährig in der Herstellung von medizintechnischen Produkten, Consumer-Einwegverpackungen und Industrieprodukten erfahrenen Mitarbeiter von Riwisa übernehmen. «Im Rahmen der Nachfolgeplanung haben wir verschiedene Szenarien geprüft. Vorrangige Bedeutung kam dabei der Zukunft des Unternehmens und seiner Beschäftigten, den sich verändernden Erwartungen der Kunden sowie der zunehmenden Globalisierung des Marktes zu», so Gerold Richner, Geschäftsführer von Riwisa. Durch den Verkauf des Unternehmens an Flextronics, die in mehr als

30 Ländern tätig ist und über einen internationalen Kundenstamm verfügt, erhält Riwisa Zugang zum Weltmarkt und damit eine solide Grundlage für ein erfolgreiches zukünftiges Wachstum für die Mitarbeitenden und die Fortführung des industriellen Erbes des über 67-jährigen Aargauer Familienunternehmens. «Die Übernahme der Präzisionskunststoff- und Automatisierungsressourcen stellt eine deutliche Ergänzung der umfassenden Reihe an medizintechnischen Lösungen dar, die wir unseren Kunden weltweit anbieten können, und unterstreicht die strategischen Verpflichtungen, die wir mit Blick auf die Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios auf diesem Markt eingegangen sind,» so Mark Kemp, der Präsident von Flextronics Medical. Flextronics will mit Riwisa in der Schweiz ein European Center of Excellence für Kunststoffpräzisionsteile schaffen, das der Massstab für Hightech-Produkte sein wird.

K-Tron firmiert neu unter Coperion K-Tron Mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 firmiert K-Tron, ein weltweit führender Anbieter von Dosiergeräten, pneumatischen Förderungen und kompletten Materialfördersystemen, unter dem Markennamen Coperion K-Tron. Coperion wurde im Dezember 2012 von der US-amerikanischen Hillenbrand, Inc., übernommen. K-Tron gehört seit 2010 zur Process Equipment Group (PEG) von Hillenbrand. «Der einheitliche Name Coperion ist ein entscheidender und unverzichtbarer Baustein in unserer Unternehmensstrategie, mit der wir unsere führende Position im Weltmarkt weiter ausbauen werden», sagt

Thomas Kehl, Präsident von Coperion. Die Entscheidung zur Einbindung von K-Tron stellt den nächsten logischen Schritt in der Strategie von Coperion dar, die im Jahr 2001 mit der Einführung des Namens Coperion begonnen hatte. Der einheitliche Name unterstreicht das Alleinstellungsmerkmal von Coperion im Weltmarkt, das als einziges Unternehmen weltweit komplette kundenspezifische Compoundier- und Schüttgutsysteme aus einer Hand liefern kann.

www.coperion.com www.ktron.com

www.riwisa.ch www.flextronics.com

Battenfeld (Schweiz) erweitert Portfolio Die Battenfeld (Schweiz) AG in Volketswil hat zum 1. September 2013 Vertrieb und Service für die Produkte der Günther Heisskanaltechnik GmbH, Frankenberg (D) übernommen. Günther entwickelt, produziert und vertreibt qualitativ hochwertige Heisskanalsysteme und Heisskanaldüsen für die kunststoffverarbeitende Industrie, insbesondere für Spritzgiess10 /2013

verarbeiter und Formenbauer. Günther-Produkte ergänzen somit in passender Weise das Portfolio der Battenfeld (Schweiz) AG, die neben Spritzgiessmaschinen von Wittmann Battenfeld und Maplan auch Kiefel (Thermoformanlagen) und Rapid (Schneidmühlen) in der Schweiz vertritt.

Ultrapolymers Deutschland GmbH

info@ultrapolymers.de www.ultrapolymers.com

www.battenfeld.ch 73


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Bild: Marianne Flur y

cb-Technik: Eine geglückte Nachfolgeregelung

Freuen sich in ihrem repräsentativen Empfangsraum der cb-Technik über die gelungene Nachfolgeregelung: Mario Mäder (l.) und Claus Büsser.

Seit Ende Juni 2013 ist die Nachfolge bei cb-Technik GmbH jetzt auch schriftlich geregelt: Claus Büsser, Gründer und nun Mitinhaber, und Mario Mäder, der seit anfangs 2011 im Unternehmen mitwirkt, sind nun gleichberechtigte Geschäftsführer. Der langfristig aufgesetzte Vertrag sieht vor, dass Mäder auf Ende 2015 alle Anteile am Unternehmen übernehmen wird. Dass man bei dieser von langer Hand geplanten Firmenübergabe von einer

Lieferprogramm • Eigenprodukte rund um die Verbindungstechnik (Schlauch-und Kupplungstechnik im Wasserund Ölbereich) • Amboss+Langbein (Materialfördertechnik) • Gammaflux (Mess- und Regeltechnik) • Moditec (Schneidmühlen) • Gimatic (Greifersysteme und Komponenten für den Greiferbau) • SMC (Pneumatikkomponenten wie Stecker, Kupplungen, Schläuche)

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geglückten Nachfolgeregelung sprechen kann ist darauf zurückzuführen, dass sich die beiden seit Jahren kennen, wissen, wie jeder tickt und einander Vertrauen und Respekt entgegenbringen. Ein Vorteil ist auch, dass Mäder das Geschäft kennt und grosses Know-how aus der Branche mitbringt. Mäder schätzt an Büsser dessen Offenheit und Direktheit. «Bei Meinungsverschiedenheiten diskutieren wir diese durch, damit schnell Klarheit besteht. Claus ist entgegenkommend – auch bei der ganzen Übernahme war dies so. Natürlich gibt es immer Diskussionspunkte. Claus hat das Geschäft 17 Jahre alleine geführt, jetzt kommt ein Jüngerer mit teils anderen Ideen, auch in finanzieller Hinsicht», erzählt Mäder. «Dank der erwähnten Charaktereigenschaften haben wir uns aber sehr schnell einigen können.» Und Büsser ergänzt: «Grundsätzlich sind wir uns meistens einig. Wenn doch nicht, dann schlafen wir darüber und diskutieren die Sache dann aus. Bis anhin haben wir immer eine gute Lösung gefunden.»

An der Geschäftsstrategie wird Mäder vorderhand festhalten. Er erklärt dazu: «In den Grundzügen sehe ich keinen Anlass, die Strategie zu ändern. Teilweise haben wir sie zusammen in den letzten zwei Jahren mit neuen Produkten ausgebaut. Sicher wird es kleine Anpassungen geben, sei es nun, dass wir den Nutzen neuer Medien verstärkt einbringen oder aus meiner Position beim früheren Arbeitsgeber die Kontakte von der Lieferantenseite her vermehrt nutzen.» Verantwortung abzugeben ist Büsser anfangs nicht immer leicht gefallen. «Vor fünf Jahren hätte ich das noch nicht gekonnt», sagt er selbstkritisch. «Ich habe an mir gearbeitet. Inzwischen kann ich loslassen», was Mäder bestätigt. «Seit ich diese Firma 1996 gegründet habe, traf ich meine Entscheidungen alleine, oft aus dem Bauchgefühl heraus. Jetzt ist jemand hier der mitdiskutiert, mitentscheidet», erklärt Büsser die Schwierigkeit. Als Stolperstein Nummer 1 in der Nachfolgeregelung betrachtet Mäder die Finanzierung. Ist

diese geregelt muss der Kundenstamm übergeben werden, der Nachfolger muss die Kunden kennen lernen, das Beziehungsnetz pflegen und interne Abläufe müssen kommuniziert werden. All diese Prozesse brauchen Zeit. «Wir haben von den ersten Gesprächen bis zur vollständigen Geschäftsübergabe Ende 2015 uns 5 Jahre Zeit gegeben», sagt Mäder und er ist überzeugt, dass dieser lange Zeithorizont nötig und richtig ist. Auch die Zeit nach 2015 haben die beiden Geschäftsführer bereits miteinander besprochen. Büsser kann sich gut vorstellen, mit einem Teilpensum als Verkäufer im Aussendienst weiterzuarbeiten und so den Übergang in die Pension sanft zu gestalten. Dies käme auch Mäder entgegen. Allein kann er die Arbeit nicht bewältigen und so wird es ihm möglich sein, einen neuen Mitarbeiter einzuführen, solange Büsser mit seinem Know-how noch zur Verfügung steht.

www.cb-technik.ch mf

Seminar «Nachfolgeregelung» Zum Thema «Nachfolgeregelung – Nicht alle Wege führen zum Ziel» organisierte die Swiss Engineering Fachgruppe Kunststofftrechnik FGKS am 27. August zusammen mit dem KATZ ein Seminar. Wie aktuell das Thema ist zeigt die Tatsache, dass jedes vierte Unternehmen in der Schweiz in den nächsten fünf Jahren vor einer Nachfolgeregelung steht. Nachfolgeberater Antonio Discepolo, Nab AG, durchleuchtete die volkswirtschaftliche Bedeutung und

die finanziellen Aspekte der Nachfolgeregelung. Nach einem Grundsatzreferat eines Revisors wurden drei praktische Fälle aus der Sicht eines Juristen und eines Steuerexperten dargelegt. Schliesslich erzählten Philipp Gächter, Gschwend Kunststoff AG, Barac S. Bieri, swissplast AG, und Kay Bernhardt, Real-Technik AG, aus eigener Erfahrung, wie sie ihre Nachfolgeregelung erlebt haben. www.swissengineering.ch/fgks 10 /2013


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Bilder: Marianne Flur y

prochem AG feiert goldenes Jubiläum

Der Verwaltungsrat der prochem AG (v.l.): Philipp Kuttler, Gabriele Henke, Edgar E. Nordmann, Präsident des VR.

Ende August 2013 feierte die prochem AG zusammen mit Kunden und Lieferanten am Sitz in Zürich ihr 50-Jahr-Jubiläum. Der Schweizer Chemiedistributeur gehört seit 2007 zur Nordmann, Rassmann Gruppe (NRC). Hinter der damaligen Übernahme stand die Überle-

gung, dass man als Distributeur einen grösseren Markt als nur den Heimmarkt bedienen muss. «Wir sind sehr ähnlich aufgestellt, haben dieselbe Geschäftsphilosophie, gleiche Wertvorstellungen», sagt Gabriele Henke, Geschäftsführerin der NRC und seit 1. Oktober

Robert Dütsch (r.), Verkaufsbereich Composites bei prochem im Gespräch mit Nationalrat Ulrich Giezendanner.

Rätselraten, welche chemische Substanz wohl in welchem Glas ist.

Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter feiern das goldene Jubiläum über den Dächern von Zürich.

auch Mitglied des Vorstands der Georg Nordmann Holding AG (GNH AG). «Im Grunde haben wir ein Familienunternehmen in ein grösseres Familienunternehmen integriert.» Die deutschen Eigner sind überzeugt, dass prochem noch Wachstumspotenzial hat. NRC setzt deshalb vermehrt auf eine stärkere Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe, um Synergien in der Zukunft besser zu nutzen. «Wir wollen hier in der Schweiz bleiben und definitiv wachsen, wir setzen auf den guten Namen von prochem», bekräftigt Edgar E. Nordmann, Vorstandsvorsitzender der GNH AG und gleichzeitig geschäftsführender Gesellschafter der NRC, den Willen zu Wachstum. Und er ergänzt: «Wir wollen eu-

ropaweit vertreten sein, aber in jedem Land mit lokalen Leuten arbeiten.» Dass die deutsche Gruppe an prochem glaubt, zeigen auch die getätigten Investitionen. Profitiert hat unter anderem der Bereich Composites, der vor 3 bis 4 Jahren noch fast inexistent war. Heute steht der Name für einen zuverlässigen Lieferanten von Verstärkungsmaterialen und Partner von Kunden, die technisch anspruchsvolle Produkte herstellen. «Mit unserem grossen Know-how ermöglichen wir es unseren Kunden, Spitzenleistungen mit seinen Spezialprodukten erreichen zu können», erklärt Robert Dütsch, Verkauf Composites, bei prochem. www.prochem.ch mf

von den jüngsten Entwicklungen im Unternehmen machen. Seit der Gründung der Vinora AG im Jahre 1953 hat das Unternehmen einen beispiellosen Aufstieg erlebt. Ein Meilenstein in der Firmengeschichte stellte der Zusammenschluss von

Vinora und Petroplast im Jahre 1992 dar, konnte doch mit der Fusion der grösste Schweizer Folienhersteller geschaffen werden, der sich bis heute erfolgreich auf dem europäischen Parkett bewegt.. www.petroplastvinora.ch

PetroplastVinora jubiliert Am 6. September 2013 feierte PetroplastVinora ihre 60jährige erfolgreiche Marktpräsenz mit Kunden, Partnern, Behördenund Medienvertretern. Rund 120 Gäste kamen am Produktionsstandort in Jona zusammen, um gemeinsam auf das 10 /2013

Jubiläum anzustossen. Im Zentrum des Anlasses stand u.a. die Schaffung des KompetenzZentrums Blasfolienextrusion mit Investitionen in Höhe von CHF 19 Mio. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung konnten sich die Gäste dann ein Bild

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Bild: Netstal

Netstal steht vor eingreifenden, strukturellen Änderungen

Der Wind hat gedreht: Die Fertigung von Netstal wird ins Ausland verlagert.

Die Netstal-Maschinen AG richtet sich zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und damit zur langfristigen Standortsicherung strategisch neu aus. Im Zuge der geplanten, strukturellen Neuausrichtung werden schrittweise die zerspanende Fertigung sowie die Baugruppen-Vormontage an Schwesterwerke innerhalb der KraussMaffei Gruppe in Deutschland und der Slowakei übertragen. Im Gegenzug wird in Näfels die Endmontage wachsen. «Zeitgleich werden

zentrale Kompetenzen für die Premiummarke Netstal erweitert, beispielsweise in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Anwendungstechnik sowie Vertrieb und Service», verspricht Dr. Hans Ulrich Golz, CEO von Netstal. Kunden werden weiterhin von den fünf bestehenden Business Units betreut. So habe man bereits in den vergangenen Wochen die Bearbeitung rotatorischer Teile am Standort eingestellt, gleichzeitig aber die Produktentwicklung und den Technologiesupport für die Kunden der Getränke- und Verpackungsindustrie, der Medizintechnik sowie hochpräziser technischer Teile ausgebaut. Ein Beispiel dafür ist das Produktportfolio PETForm der Marke KraussMaffei, das von München nach Näfels verlagert wurde, damit künftig alle Technologiebereiche rund um das Thema PET in Näfels gebündelt sind. www.netstal.com

Nachgefragt Redaktion: Von welchem Zeithorizont sprechen wir bei der Verlagerung der Fertigung? Dr. Ulrich Golz: Wir werden diesen Prozess Schritt für Schritt innerhalb der kommenden zwei Jahre vornehmen. Über diese Zeitschiene können

wir die Qualität sämtlicher Prozesse sicherstellen. Wie viele Mitarbeiter werden vom strukturellen Wandel betroffen sein? Golz: Ich kann heute keine Zahl nennen. Es wird aber einen Abbau geben. Wir erwarten Wachstum und werden versuchen, den Prozess so sozialverträglich wie möglich umzusetzen. Kann man nach der Neuausrichtung noch davon sprechen, dass Netstal ihren Hauptsitz in der Schweiz hat? Golz: Ja. Durch die Stärkung unserer Kernkompetenzen Vertrieb, Produktentwicklung, Endmontage mit Systeminbetriebnahme und Applikationstechnik sowie dem markenspezifischen Service schlägt das Herz von Netstal weiterhin in der Schweiz und unsere Kunden werden auch weiterhin von den bestehenden Ansprechpartnern der Business Units betreut. Mit dieser strategischen Neuausrichtung hat die KraussMaffei Gruppe auch ein klares Bekenntnis zum Standort Näfels abgegeben. Netstal ist die Premium-Marke unter den Spritzgiessmaschinen. Man bringt diesen Namen auch mit «Schweizer-Präzision»,

«Schweizer-Engineering» in Verbindung. Kann dieses Label beibehalten und dementsprechend ein höherer Preis für die Maschinen gerechtfertigt werden, wenn die Fertigung im Ausland erfolgt? Golz: Definitiv ja. Die Netstal Gene beinhalten Hochleistung und Präzision gepaart mit einer sehr langen Lebensdauer der Produkte. Dieses Netstal Produktversprechen ist typisch für die Schweiz und ihre Werte. Um dieses Produktversprechen auch in Zukunft einzulösen, behält Netstal die absolute Designhoheit über ihre Produkte und die Eigenständigkeit der Marke. Die Markenwerte definieren sich dabei in erster Linie über die eingesetzte Technologie und den Markenauftritt und weniger über die Fertigungstiefe am Standort Näfels. Kann ein F&E-Bereich gepaart mit Anwendungstechnik losgelöst von einer Fertigung längerfristig erfolgreich sein? Golz: Ja, das ist möglich. Für die Marke Netstal ist insbesondere ein enges Zusammenwirken von Forschung und Entwicklung, der Anwendungstechnik sowie der Endmontage inklusive Inbetriebnahme von grosser Bedeutung. Das wird sichergestellt. mf

Wittmann Gruppe wächst in Nordamerika Auf Grund des unverändert starken Wachstums der Wittmann Gruppe in Nordamerika wird die Zentrale der US Niederlassung, Wittmann Battenfeld Inc. in Torrington, CT, seit dem Neubau im Jahr 2000 zum zweiten Mal in Folge erweitert. Dabei handelt es sich 76

um eine interne Vergrösserung der Büroflächen sowie einen Zubau von 1850 m² zum bereits bestehenden Gebäude. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf U$ 2,4 Mio. Der Zubau wird es Wittmann Battenfeld Inc. ermöglichen, auch grössere Maschinen der Macro-

Power Serie bis 1500t Schliesskraft aufzunehmen sowie vermehrt Inbetriebnahmen von Gesamtanlagen, bestehend aus Maschinen, Automatisierung und Peripherie durchzuführen. Die Höhe des Zubaus von über 10 m erlaubt einen ungehinderten Aufbau und Testbetrieb

auch von grösseren MacroPower Anlagen. Das bestehende Gebäude konnte bereits in der Vergangenheit für die Inbetriebnahme von Gesamtanlagen mit Maschinen aus den Serien MicroPower, EcoPower, HM, TM und VM verwendet werden. www.wittmann-group.com 10 /2013


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Dieffenbacher übernimmt Fiberforge Tapelegetechnologie Durch den Erwerb der Maschinen, des Know-how und der Schutzrechte an der Fiberforge Tapelegetechnologie investiert Dieffenbacher in ein zukunftsorientiertes Anlagenkonzept und ergänzt somit sein Produktportfolio um einen wichtigen Baustein im wachsenden Markt der thermoplastischen Strukturbauteile für den Leichtbau. Die Tapelegetechnologie ermöglicht die Herstellung von Bauteilen aus endlosfaserverstärkten Thermoplasten aus unidirektionalen-Fasertapes (UD-Fasertapes), die sowohl in der Luftfahrt als auch im automobilen Leichtbau von hohem Interesse sind. Fasertapes sind in den unterschiedlichsten Materialkombinationen sowohl mit Glasfasern als auch mit Carbonfasern verfügbar und besitzen

sehr hohe Fasergewichtsanteile von 60 bis 70 %. Neben den reinen Fasertape Anwendungen plant Dieffenbacher die Integration der Tapelegetechnolgie in das Anlagenkonzept der LFT-D Technologie. Durch die Kombination der Werkstoffe lassen sich Bauteile mit anwendungsspezifischer lokaler UD-Fasertapeverstärkung herstellen, mit denen hohe Struktursteifigkeiten preiswert in die Grossserien umgesetzt werden können. Mit der Kombination von Tapelegeprozess und Direktverfahren für langfaserverstärkte Thermoplaste setzt Dieffenbacher auf sein ganzheitliches Anlagenkonzept und bietet innovatives Know-how aus einer Hand. www.dieffenbacher.de

Dachser sorgt für Fachkräfte Anfang August war der Lehrbeginn für einen Logistiker am Standort Birsfelden beim Logistikdienstleister Dachser. Am Hauptsitz in Regensdorf, in Birsfelden, Cheseaux-sur-Lausanne und bei Dachser Air & Sea Logistics haben in diesem Sommer insgesamt elf Lernende ihre Ausbildung aufgenommen: Neun im kaufmännischen Bereich, einer im Bereich Strassentransport und einer als Logistiker. Bei Dachser Schweiz sind gegenwärtig 32 Lernende beschäftigt. Dies ist bei schweizweit 239 Mitarbeitenden eine Ausbildungsquote von 13 Prozent. In den nächsten Jahren haben die Lernenden die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der Logistik zu entdecken und sich in ihren Be10 /2013

rufen zu entwickeln. Das Unternehmen unterstützt sie dabei individuell, fordert aber auch viel Engagement und Lernbereitschaft auf dem Weg zu einer erfolgreichen Berufsausbildung. Dazu sagt Peter Bauer, geschäftsführender Direktor von Dachser Schweiz: «Wir wirken dem Fachkräftemangel entgegen, indem wir Talente in unserem Unternehmen ausbilden. Nach dem Abschluss behalten wir möglichst viele von ihnen, im Durchschnitt sind das zirka 80 Prozent.» Neben dem Unterricht an der Berufsschule können Lernende bei Dachser Schweiz an zahlreichen internen und externen Fortbildungen teilnehmen www.dachser.ch

Kunststoffverarbeiter bekennen Farbe Die Organisationen der Kunststoff verarbeitenden Industrie Deutschlands (GKV), Österreichs (FCIO und Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter, Wirtschaftskammer Österreich) und der Schweiz (KVS) haben am 5./6. September in Ascona ihre diesjährige Dreiländertagung abgehalten. Die Organisationen erörterten ausführlich die Haltung der Kunststoffindustrie zum Marine Litter. Sie stimmen darin überein, dass die Kunststoffindustrie und das Kunststoff verarbeitende Gewerbe gefordert sind, Verantwortung im Sinne des Grundsatzes der Vorsorge (Precautionary Principle) auch international intensiver wahrzuneh-

men. Die Verbände wollen in diesem Sinne mit den entsprechenden Organisationen vermehrt sensibilisieren und kooperieren. Zudem erörterten die Organisationen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Fachkräftebestand in der Kunststoffverarbeitung. Die Organisationen bekräftigen mit einer gemeinsamen Erklärung ihr Bekenntnis zum dualen System der Berufsausbildung, welches als richtungsweisend für Europa angesehen wird. www.gkv.de www.kunststoffe.fcio.at www.kunststoffverarbeiter.at www.kvs.ch

Instron® bietet leistungsstarke Prüfsysteme, Zubehör und Software zur Bestimmung der rheologischen und mechanischen Eigenschaften von Kunststoffen – mit höchster Effizienz, Wiederholbarkeit und Messgenauigkeit, in der Forschung und Entwicklung ebenso wie in der industriellen Qualitätssicherung.

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V E R A N S TA LT U N G E N

NOVEMBER 2013 04.11.

Seminar: Spritzgiessfehler Ort: Freiburg Veranstalter: Réseau plasturgie Pérolles 80, CH-1705 Fribourg Telefon +41 (0)26 429 65 08 alexandra.musy@hefr.ch, www.reseau-plasturgie.ch

07./08.11.

Kurs: Konstruieren mit Kunststoffen Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

11.11.

11.11. und 18.11.

12.11.

Seminar: Auslegung von Spritzgiessteilen Ort: Freiburg Veranstalter: Réseau plasturgie Pérolles 80, CH-1705 Fribourg Telefon +41 (0)26 429 65 08 alexandra.musy@hefr.ch, www.reseau-plasturgie.ch Seminar: Kunststoffgerechte Formteilauslegung Ort: Villingen-Schwenningen Veranstalter: Kunststoff-Institut Südwest Hermann-Schwer-Strasse 3 D-78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 99 780-0 bildung@kunststoff-institut.de www.kunststoff-institut.de Seminar: Simulation und Berechnung von Dichtungen – in Theorie und Praxis Ort: Mannheim Veranstalter: Isgatec GmbH Am Exerzierplatz 1A, D- 68167 Mannheim Telefon +49 (0)621 717 68 88-0 info@isgatec.com, www.isgatec.com

Bild: Pixelio, segovax

12.11.

AVK-Seminar: Herstellung von Faserverbund-Bauteilen Ort: Frankfurt am Main Veranstalter: AVK, Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. Am Hauptbahnhof 10, D-60329 Frankfurt am Main Telefon +49 (0)69 27 10 77-0 info@avk-tv.de, www.avk-tv.de

13.11.

13./14.11.

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Seminar: Entscheidungskriterien für Elastomerwerkstoffe und Produktionsverfahren Ort: Mannheim Veranstalter: Isgatec GmbH Am Exerzierplatz 1A, D- 68167 Mannheim Telefon +49 (0)621 717 68 88-0 info@isgatec.com, www.isgatec.com Schüttgut Basel / Recycling Technik Basel Ort: Basel Veranstalter: easyFairs Switzerland GmbH St. Jakobs-Strasse 170a, CH-4132 Muttenz Telefon +41 (0)61 228 10 24 schweiz@easyfairs.com, www.easyfairs.com/schweiz

14.11.

Kongress: Nachwachsende Rohstoffe in der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung Ort: Berlin Veranstalter: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Hofplatz 1, D-18276 Gülzow-Prüzen Telefon +49 (0)3843 6930-0 info@fnr.de www.nachwachsende-rohstoffe.de, www.fnr.de

14./15.11.

Kurs: Aufbau und Eigenschaften der Kunststoffe 1 Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

18.–20.11.

Konferenz: Multilayer Packaging Films 2013 Ort: Wien Veranstalter: Applied Market Information Ltd. AMI House, 45-47 Stokes Croft, Bristol, BS1 3QP, UK Telefon +44 (0)117 924 9442 sp@amiplastics.com, www.amiconferences.com

19./20.11.

Kurs: Spritzgiessen für Vorgesetzte und Meister Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

21.11.

Fachseminar: Prozesstechnologien zur Herstellung anspruchsvoller Kunststoffbauteile Ort: Rapperswil Veranstalter: IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung Oberseestrasse 10, CH-8640 Rapperswil Telefon +41 (0)55 222 47 70 iwk@hsr.ch, www.iwk.hsr.ch

21./22.11.

Vorbereitungskurs für Spritzgiessen optimieren Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

20.–22. resp. 20.– 23.11.

Compamed / Medica Ort: Düsseldorf Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH CH: Intermess Dörgeloh AG Obere Zäune 16, CH-8001 Zürich Telefon +41 (0)43 244 89 10 intermess@doergeloh.ch, www.compamed.de

25.–29.11.

Kurs: Spritzgiessen optimieren Ort: Aarau Veranstalter: KATZ Schachenallee 29, CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 36 info@katz.ch, www.katz.ch

26.–29.11.

EuroMold Ort: Frankfurt Veranstalter: Demat GmbH Carl-von-Noorden-Platz 5, D-60596 Frankfurt/Main Telefon +49 (0)69 27 40 03-0 info@demat.de, www.demat.com

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PRODUKTE

Video-Messsystem SWIFT / SWIFT-DUO

SWIFT ist ein intuitiv bedienbares Video-Messsystem mit allen Funktionen für zuverlässiges Messen. Schnelle und genaue Messergebnisse machen es für die RoutineKontrolle in der Fertigung und für die Qualitätskontrolle interessant. Mit dem 150 mm x 100 mm Präzisionsmesstisch und der hochauflösenden CCD-Kamera empfiehlt

sich SWIFT für das Messen von 2D-Merkmalen an kleinen, auch komplexen, Teilen. Die automatische Kantenerkennung sorgt für reproduzierbare Messergebnisse. SWIFT kommt mit der neuesten multi-touch Messsoftware. Das « touch - to - measure » - Konzept macht das System aussergewöhnlich intuitiv bedienbar und erleich-

tert die Einarbeitung. «touch-tomeasure» bedeutet, dass die Software zusätzlich zur Bedienung mit der Maus mittels Fingergesten gesteuert werden kann. So kann z.B. das Bild durch Spreizen der Finger vergrössert und mittels Wischen in der Teileansicht navigiert werden. Das Tippen auf eine Kante setzt einen Messpunkt. Für das Verständnis der Kalibrierung, der Teileausrichtung und der Programmierung für die Messung komplexer Teile sowie für die Möglichkeiten der Erfassung, Auswertung und Protokollierung von Messdaten empfiehlt Brütsch/Rüegger eine Schulung. Merkmale SWIFT: • Präzisionsmesstisch 150x100mm mit NLEC (Non linear error correction) • Messunsicherheit U952D =7+ (6.5L/1000)µm, L = Länge in mm

• Massstabauflösung X/Y 1 µm • Höhenverstellung 100 mm Verfahrweg • Stativ mit Kugellagerführung • Hochauflösende CCD Farb-Video-Kamera • Standard-Modell mit Objektiv 20x, optional mit Schnell-Wechsel-Objektiven 10x, 50x, 100x • Beleuchtung wahlweise 2-PunktSpot oder 8-Punkt LED Ringlicht • PC mit installierter Messsoftware (Bildschirm inklusive) Merkmale SWIFT-DUO: • Zusätzlich ausgerüstet mit der ergonomischen Mikroskop-Optik • Geeignet zur Erkennung spezieller Kanten Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG Heinrich Stutz-Strasse 20 Postfach, CH-8902 Urdorf Telefon +41 (0)44 736 63 63 verkauf.messtechnik@brw.ch www.brw.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

PRODUKTE

IC-Thermoformer denkt mit und regelt Auf der K-Messe präsentiert Illig das Thermoformen von Morgen am Beispiel von Rollenformautomaten, ausgestattet mit der neuen, sogenannten IC-Technologie. Mit dem Zusatz «IC» werden Maschinen gekennzeichnet, die mit dem «Illig Intelligent Control Concept» ausgestattet sind. Das ICKonzept hebt das Thermoformen auf ein neues, höheres Niveau: Die dynamische Prozessoptimierung als ein Element dieses Konzepts erlaubt es erstmals, das Optimum einer Thermoformlinie, das die heutige Maschinentechnik mit durchgängig servomotorischen Antrieben bietet, schnell und mit wenig Bedienungsaufwand umfassend nutzen zu können. Auf dem Messestand werden zwei von der Folienrolle arbeitende, mit der neuen IC-Technologie ausgestattete Thermoformlinien mit Maschinen und Werkzeugen der Baureihen RDKP und RDM-K unter Produktionsbedingungen vorgeführt. Die RDMK-Maschinen sind speziell für die Serienproduktion von Bechern der

unterschiedlichsten Form und Grösse aus thermoplastischem Folienmaterial ausgelegt. Ebenfalls aus Folien, bereitgestellt als Rollenmaterial, produzie-ren die Thermoformer der Bauart RDKP Schalen, Trays und Klappverpackungen, wie sie u. a. zum Schutz von Lebensmitteln beim Transport und bei der Präsentation im Supermarktregal benötigt werden. Auf dem K-Messestand entstehen mit einer IC-RDM 54K, Formfläche 520 x 300 mm², Becher aus APET – mit einem 18-fach-Werkzeug sind dies stündlich über 50 000 Becher. Aus PP produziert eine IC-RDKP 72 (Formfläche max 756 x 535 mm²) Klappverpackungen, hergestellt mit einem Sechsfach-Werkzeug. Mapag Maschinen AG Weissensteinstrasse 2B CH-3000 Bern 5 Telefon +41 (0)31 380 86 00 info@mapag.ch www.mapag.ch K2013: Halle 3, Stand A52

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Die Kupplungen werden aus massivem Messing hergestellt. Halteringe, Federn und die sechs Festhaltekugeln sind aus Edelstahl.

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Kupplungen sind mit oder ohne Ventil und auch mit roter oder blauer Hülse lieferbar

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Wir liefern Kupplungen, Nippel, Kupplungsbrücken, Kupplungsbatterien, Übergangsbrücken, Schlauchschellen, Verschlussschrauben, Schlauchtüllen

Sicherheitskupplungen Q

Durch die neue Sicherheitskupplung ist es unmöglich die Kupplung unbeaufsichtigt zu öffnen

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Design, Präzision und bewährte Technologie

Konstruktiv völlig neu entwickelt wurde die X-trude Reihe von Göttfert, die mit den Erweiterungen 300, 600 und 1400 (Drehmoment-Werte [Nm]) zu Laborextrudern konfiguriert werden können. Flexibel in Zylinder-Durchmesser und -Länge, sowie nach Applikation gefertigte Sonder-Zylindersysteme, definierte Druckaufnehmer-Positionen oder die präzise Schmelze-, Temperatur-Erfassung sind nur einige der signifikanten Punkte, welche den Extrusiometer kennzeichnen. Kontinuierlich werden bei

Einsatz einer Rheometerdüse die Schergeschwindigkeit, Schubspannung und Viskosität dargestellt. Die Plattform kann um ein vielfältiges Optionsprogramm, wie z.B. 90 °Umlenkkopf mit verschiedenen Düsengeometrien, Online Rheometer, Dehn-Viskosimeter oder Blas-/Flachfolienanlagen mit optischen Analyse-Geräten erweitert werden. Für die Anbindung der PCSoftware an ein übergeordnetes Prozessleitsystem (DCS) stehen verschiedene Übertragungsprotokolle, einschliesslich Lichtleitertechnik zur Auswahl. Eine optional selbstständig arbeitende Materialzuführung mit Schneckenspülung gewährleistet einen zuverlässigen autarken Dauerbetrieb. Vertrieb: TeMeCo Services AG Neugutstrasse 52 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 882 43 21 temeco@temeco.ch www.temeco.ch Stand Göttfert K2013: Halle 10, Stand J55

ep-DUR Platten aus PUR-Kompaktmaterial

Seit über 30 Jahren ist die Emaform der führende Hersteller von Formteilen aus Polyurethan. Das Unternehmen stellt seit Jahren auch Platten aus PUR-Integralhartschaum her. Das Sortiment wurde neu durch Platten aus PUR-Kompaktmaterial erweitert und kann auf Wunsch auch in flammgeschützter Qualität, nach UL 94 V0, geliefert werden. Polyurethan wird heute in einem weiten Gebiet von Anwendungen eingesetzt, wobei es für beinahe jede Anforderung die entsprechende Formulierung gibt.

Die PUR-Systeme von Emaform werden jedoch hauptsächlich für die Formteileherstellung von Gehäusen und Verkleidungen für Medizinal- und Analysegeräte, Apparate- und Maschinenbau sowie für die Elektro- und Möbelindustrie eingesetzt. Die Vorteile sind grosse Freiheiten im Design, gute mechanische Eigenschaften, optimale Steifigkeit bei minimalem Gewicht sowie günstige und schnelle Realisierung. Mit einem kompetenten und motivierten Team unterstützt Emaform die Kunden mit Know-how vom Entwicklungsprozess über den Prototypenbau bis zum fertig lackierten PUR-Formteil bzw. zur montierten Baugruppe. Emaform AG Zetzwilerstrasse 760 CH-5728 Gontenschwil Telefon +41 (0)62 767 20 00 info@emaform.ch www.emaform.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

3K-Tropfkammer mit Filter in einem Schritt

Im Ausstellungsbereich Medical auf dem Engel-Stand wartet auf die Messebesucher eine Weltpremiere. Auf einer Engel e-victory 310H/ 80W/50V 160 combi Dreikomponenten-Spritzgiessmaschine mit ecodrive und in Reinraumausführung werden Tropfkammern für Bluttransfusionen mit integriertem Filter (Bild) hergestellt. Die Kammern bestehen aus einer ABS- und einer TPE-Komponente, die in einem Arbeitsschritt spritzgegossen, mit dem Filter montiert und durch Umspritzen mit Polypropylen gefügt werden. Dieser erstmalig realisierte hohe Integrationsgrad sorgt für einen deutlichen Effizienzschub in der Herstellung von Mehrkomponentenhohlkörpern mit Inlays, der nicht nur in der Medizintechnik, sondern beispielsweise auch bei der Herstellung von Treibstofffiltern die Fertigungsprozesse revolutionieren wird. Herkömmlich werden die zwei Hohlkörperkomponenten einzeln spritzgegossen und erst in nachfolgenden Prozessschritten mit dem Inlay montiert und verklebt.

Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung dieses integrierten Prozesses ist die servoelektrische Antriebstechnik für alle Bewegungen des Indexplattenwerkzeugs, die die synchrone Steuerung voneinander unabhängiger Bewegungen ermöglicht. Werkzeugbaupartner für diese Anwendung ist Hack Formenbau (Kirchheim/D). Die hochpräzise Plattenparallelitätseinstellung der holmlosen Spritzgiessmaschine sorgt für einen hohen Werkzeugschutz. Beim Aufbau der Schliesskraft passt sich die Plattenparallelität automatisch der Werkzeugparallelität an. Dank Vorspannung durch das patentierte FlexLink-System und Abstützung durch den massiven C-Rahmen ist die Plattenparallelität auch bei hohen Werkzeuggewichten gewährleistet. Ein Engel easix Mehrachsroboter ist ebenso in die Fertigungszelle integriert wir ein System zur 100-Prozent-Qualitätskontrolle. Die Tropfkammern werden unmittelbar nach dem Spritzguss auf ihre Dichtheit überprüft.

Engel (Schweiz) AG Hungerbüelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 725 0755 ech@engel.at www.engelglobal.com K2013: Halle 15, Stand B42/ C58

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16. bis 23. Oktober Düsseldorf Halle 16/Stand D22 BATTENFELD Schweiz AG Javastrasse 13 | 8604 Volketswil Tel.: +41 (0) 44 908 65 65 | Fax: +41 (0)44 908 65 50 info@battenfeld.ch | www.battenfeld.ch

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KUNSTSTOFF XTRA

PRODUKTE

Optimale LÜsungen fßr anspruchsvolle Projekte Einbautoleranzen bei Zentrierelementen oder gezielte Programmerweiterungen mit neuen Anschlusskupplungen und Temperierschläuchen runden das Hasco Programm ab.

Zahlreiche Neuheiten aus den Bereichen Mould Base Division und Hot Runner Division präsentiert Hasco auf der K. Die Mould Base Division hat ihren Entwicklungsschwerpunkt dieses Jahr auf die Themenbereiche Fßhren und Zentrieren sowie Temperierung gelegt. Viele Neuteile und Produktverbesserungen wie verfeinerte

Weitere Funktionsbauteile mit DLC Beschichtung sorgen durch längere Standzeiten ebenfalls fĂźr neue AnwendungsmĂśglichkeiten. Ein optimaler Wärmehaushalt im Spritzgiesswerkzeug wird durch eine neue, qualitativ hochwertige Isolierplatte gewährleistet. Die Hot Runner Division legt den Fokus auf die Nadelverschlusstechnik. Sie zeigt einen hydraulisch betätigten Zylinder Z2380/â&#x20AC;Ś fĂźr die Bewegung von Nadelventilpaketen, der die Wartungsfreund-

lichkeit der Systeme erhĂśht. Die Demontage des Zylinders kann ohne Freilegung des hydraulischen Antriebs erfolgen, so dass das System und die Umgebung vor Verschmutzung durch HydraulikĂśl geschĂźtzt werden. Den pneumatischen Antrieb von Nadelventilpaketen realisiert Hasco mit dem Zylinder Z2371/â&#x20AC;Ś Komplette Hubplatten fĂźr Nadelverschluss-Systeme werden mit neuer Antriebs- und Regelungstechnik voll elektrisch bewegt. Insbesondere bietet sich die so gestaltete elektrische Betätigung fĂźr hochfachige Systeme in der Verpackungsindustrie und in der Medizintechnik an. Individuell gestaltbare Verfahrwege und Geschwindigkeiten helfen die Produktqualität

und Prozesssicherheit im Spritzgiessprozess zu verbessern. Ein modular gestaltetes Nadelventilprogramm fßr pneumatische und hydraulische Einzelansteuerung in verschiedenen Gehäusevarianten rundet den Antriebsbereich ab. Im Bereich der Regeltechnik wird neben einer Produktoptimierung auch eine zentrale Bedieneinheit vorgestellt.

Hasco Suisse AG HĂźhnerhubelstrasse 64 CH-3123 Belp Telefon +41 (0)31 924 39 00 info.ch@hasco-suisse.ch www.hasco-suisse.ch K2013: Halle 1, Stand C02

Langfaser-Direktspritzgiessen

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A CREST GROUP COMPANY

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Auf der K präsentiert Arburg u.a. das Langfaser-Direktspritzgiessen. Es ermĂśglicht erstmals, bis zu 50 Millimeter lange Fasern Ăźber eine Seitenbeschickung an der Spritzeinheit direkt in die flĂźssige Schmelze zuzufĂźhren und dort homogen zu verteilen. Faserlänge, Faseranteil und die Materialkombination lassen sich individuell einstellen. Das neue Verfahren bietet eine hohe Flexibilität und die MĂśglichkeit, eigenes Know-how zu erarbeiten. Hinzu kommt ein signifi kanter Kostenvorteil, da die Ausgangsstoffe Kunststoff und Glasfaserroving gĂźnstiger sind als fertige Langfasergranulate. Vorgestellt wird das Verfahren an einem energieoptimierten hydraulischen Allrounder 820 S mit Servohydraulik, der mit einem Werkzeug der Georg Kaufmann Formenbau AG arbeitet. Durch Umspritzen von endlosfaserverstärkten Thermoplast-Einlegern (Organobleche) entstehen hochfeste und stabile Composite-Bauteile, die bei einer Länge von Ăźber 500 mm unter 300 Gramm wiegen. Organobleche kombinieren gezielt zwei oder mehrere Materialien miteinander, wobei sich deren Eigenschaften potenzieren. Die Endlosfasern â&#x20AC;&#x201C; im Allgemeinen Glas, Carbon und Aramid in Gewebe- oder Gelegeform â&#x20AC;&#x201C; bestim-

men die mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit und Steifigkeit. Der Matrixwerkstoff ist im Verbund fßr die Kraftßbertragung zwischen den Fasern verantwortlich und schßtzt die Verstärkungsstruktur vor Ausknicken und Umwelteinflßssen. Bei dieser Anwendung nimmt ein Sechs-Achs-Roboter die Organobleche aus einem Magazin auf. Diese werden materialschonend aufgeheizt und bei Umformtemperatur an das LIPA-Werkzeug (Lightweight Integrated Process Application) ßbergeben. In einer Zykluszeit von rund 40 Sekunden erfolgen dort gleichzeitig das Umformen der Einleger und das Anspritzen von Funktions- und Versteifungselementen wie z. B. Randbereiche, Lageraugen und Rippenstrukturen. Das produzierte Bauteil ist ein anschauliches Beispiel, wie sich durch die Kombination von Organoblech und Langfaser-Direktspritzgiessen Leichtbauteile mit hoher Funktionsintegration und kurzen Zykluszeiten fertigen lassen. Arburg AG Sßdstrasse 15 CH-3110 Mßnsingen Telefon +41 (0)31 724 23 23 switzerland@arburg.com www.arburg.ch K2013: Halle 13, Stand A13

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KUNSTSTOFF XTRA

PRODUKTE

Rohre mit funktionalen Schichten Unter dem Motto «Discover Future Solutions» zeigt sich die Simona AG auf der K2013 als innovativer Anbieter von Kunststofflösungen. Das Unternehmen hat die Produktentwicklung ausgebaut und stellt eine Vielzahl an Produktneuheiten und Innovationen vor. Zu den Neuheiten gehören Rohre mit funktionalen Schichten. Beim hydraulischen Transport feststoffhaltiger Medien, wie z.B. Sand, Kies oder Lockergestein, werden die Innenflächen eines Kunststoffrohres durch Abrieb und Schläge stark belastet. Die coextrudierten Simona PE 100 Rohre werden mit additiven oder integrierten Innenschichten aus höhermolekularem PE oder modifizierten Polyolefinen gefertigt. Sie weisen eine hohe Abriebfestigkeit auf und halten dadurch extremen mechanischen Belastungen stand. Die verbesserten Eigenschaften der Mehrschichtrohre erschliessen neue Einsatz-

möglichkeiten. In Norwegen ersetzen sie Stahlrohre, welche beim Fischfang zum Transport der Fische auf Fischtrawlern eingesetzt werden. Kunststoffrohre mit ihrer glatten und widerstandsfähigen Innenfläche verhindern hier eine Beschädigung des Fanggutes und besitzen eine längere Einsatzdauer aufgrund der hohen Korrosionsbeständigkeit. Des Weiteren hat Simona ihr Sortiment mit kaschierten Linerrohrsystemen erweitert, eine Produktgruppe, die insbesondere bei industriellen Anwendungen höchste Sicherheitsansprüche bedient.

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Schüttgutströme zuverlässig erfassen

Coperion K-Tron bietet intelligente Problemlösungen für Materialverarbeitung und Prozesssteuerung in der Kunststoffindustrie: Sei es in der Herstellung von Polyolefinen, PVC, WPC, BOPP-Filmen oder in der Compoundierung, die Geräte werden in unterschiedlichen Prozessschritten der Kunststoffproduktion und -verarbeitung eingesetzt. Ausgestellt wird u.a. der Coperion

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K-Tron Smart Flow Meter. Dieser wird in denjenigen Industrien eingesetzt, die Schüttgutströme zuverlässig erfassen, registrieren oder kontrollieren müssen. Selbst bei Anwendungen mit hohen Durchflussraten bis zu 200 000 dm³/h stellt der Smart Flow Meter ein exaktes Dosieren sicher. Abhängig von der Anwendung stehen zwei Modelle zur Auswahl: K-SFM-275 und K-SFM-350, die beide eine geringe Einbauhöhe aufweisen und mit niedrigerem Wartungsaufwand betrieben werden können. Zum Einsatz kommt der Smart Flow Meter vor allem in Prozessen in der Polyolefinindustrie, bei denen die Hauptzutat produktschonend und mit Präzision in den Extruder eingespeist werden muss.

Coperion K-Tron (Schweiz) GmbH Lenzhardweg 43/45 CH-5702 Niederlenz Tel +41 62 885 71 71 info@ktron.com www.ktron.com K2013: Halle 14, Stand B33

MINICOLOR - mit hochpräziser Scheiben- oder Schneckendosierung Für exakte Farbmischung mit Scheibendosierung. Gerade wenn es darum geht, konstant hochpräzise Farbmischungen zu erzielen, sind Sie mit dem neuen MINICOLOR auf der sicheren Seite: Ab sofort haben Sie die Wahl zwischen der bewährten Schneckendosierung oder der neuen Scheibendosierung. motan-colortronic ag Neulandweg 3 CH-5502 Hunzenschwil Tel.: +41 62 889 29 29 Fax: +41 62 889 29 00 info@motan-colortronic.ch

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Highlight auf dem Stand von Leibinger ist der High-End-Ink-JetDrucker Jet3, dessen Software und Zubehör erweitert wurden, u.a. für die Kennzeichnung von Kunststoff. Der Jet3 bedruckt alle denkbaren Produkte wie Extrusions- und Spritzgussteile sowie sämtliche Oberflächen ob flach, gewölbt oder rau. Die Bedruckung erfolgt nach dem Continuous-Ink-Jet-Prinzip: berührungslos, während der laufenden Produktion und mit schnelltrocknenden Tinten. Der integrierte automatische Düsenverschluss «Sealtronic» verhindert ausserdem ein Eintrocknen der Tinte auch bei längeren Produktionspausen und ist somit jederzeit einsatzbereit. Am Messestand können sich Interessierte über die praktischen Neuheiten für die Jet3-Serie informieren. So erleichtern zwei Software-Neuerungen Kennzeichnungsaufgaben für Branchen wie die Kunststoff-, Kautschuk- und Gummiindustrie. Mit der Software-Erweiterung «Prompt-Funktion» können Produktionsmitarbeiter einen Druckjob sehr schnell aktualisieren, aber dabei nur die Bereiche verändern, die vorab vom Administrator frei-

gegeben wurden – z.B. einen DataMatrix-Code, eine Lot- oder Artikel-Nummer. Potenzielle Fehlerquellen werden so verhindert. Zur Erhöhung der Produktionssicherheit bei der alltäglichen Bedienung trägt zudem die Shootand-Print-Funktion bei. Statt dem Auswählen einer Jobnummer wird der entsprechende Druckjob einfach via Handscanner geladen. Das verhindert Tippfehler und eine falsche Jobauswahl. Beide Software-Neuheiten sind standardmässig in den Jet3-Modellen integriert. Optional ist der Jet3 nun auch mit einem Präzisionsdruckkopf erhältlich. Damit ist die Druckposition mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,1 Millimeter

jederzeit gewährleistet, auch nach einem Wiedereinbau des Druckkopfs. Ergänzend zu den Ink-Jet-Druckern stellt Leibinger sein flexibel einsetzbares Kamerasystem LKS 5 vor. Die hochauflösenden Kameras lesen und kontrollieren fi xe und variable Daten, Textsegmente und Barcodes ’on the fly’ und dekodieren diese. Ausserdem ist ein Abgleich von variablen Daten über eine Datenbank möglich. Das Produktionsprotokoll gibt eine gute Übersicht über den Auftragsverlauf. Zur K hat Leibinger für das LKS 5 ein neues Software-Modul im Gepäck. Damit könnenz.B. Passerabweichungen oder Änderungen in der Parallelität anhand voreingestellter Referenzwerte festgestellt werden. Auch aufgespendete Produkte wie Warenproben werden auf deren Anwesenheit und deren genaue Position geprüft.

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Kompaktbauweise erleichtert Einbau

P-Tron FM, ein Metallseparator speziell zur Erkennung und vollautomatischer Separation aller Arten von Metallverunreinigungen in Granulaten-, Regranulaten und Mahlgut, die in Rohrleitungsnetzen gefördert werden, wurde technisch verbessert. Der neue gekapselte Detektorkopf Typ LCR Compact bietet herausragenden Schutz vor Interferenzen durch elektrische Störfelder und

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kann ohne zusätzliche Befestigungen direkt ins Rohrsystem integriert werden. Bedienerfreundliche Kontrollelektronik in Verbindung mit hochpräziser Fremdmetallerkennung, liefert höchstmögliche Produktreinheit. Maschinenschäden werden minimiert und teure Wartungskosten vermieden. Flexible Integration des Metallseparators sowohl in horizontale (Bild)

wie vertikale Rohrleitungsnetze reduzieren Einbaukosten und Zeit. Moderne 2 Kanal Digital Technik kann nicht nur schwierige Produkte mit Produkteffekten, z.B. nasse Produkte, problemlos untersuchen, auch Fördergeschwindigkeiten bis zu 30 m/sec sind kein Problem. Einmalig ist darüber hinaus die kompromisslose Betriebssicherheit der Anlage im Einsatz – gewährleistet durch die standardmässige Verwendung von Überwachungssystemen nicht nur der Elektronik sondern auch der Ausscheideklappe und der Druckluftversorgung – ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis dank «mesuSaftyPack». Mesutronic Gerätebau GmbH Hackenfeld 13 D-94259 Kirchberg/Wald Telefon +49 (0)9927 94 10-136 sales@mesutronic.de www.mesutronic.de K2013: Halle 10, Stand D75

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