der kleine
Löwe
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© All In Red & Thermenhotel Kurz 7361 Lutzmannsburg, Thermenplatz Illustrationen: seier.com, iStock Text: Harald Havas
der kleine
Löwe Halloo
Einst lebte in der afrikanischen Savanne ein junger Löwe. Er war der Kleinste von allen und wurde daher von jedermann einfach nur „Shorty“ gerufen. Zum einen, weil er gerne kurze Hosen trug, zum anderen, weil Shorty einfach „Kurzer, Kleiner“ bedeutet. Das kränkte den kleinen Löwen nicht besonders, denn er war nun einmal klein – und das war auch gut so! Aber es gab etwas anderes, das ihn kränkte…
Was ihn wirklich traurig machte, war, dass all die anderen größeren Löwen und Löwinnen ihn nicht bei ihren Spielen mitspielen ließen. Dabei ging es immer um das Training für die Jagd. Aber im „So schnell wie möglich Rennen“ und im „So weit wie möglich über das Wasserloch Springen“ und beim „Im Laufen die engste Kurve Machen“, war Shorty den viel größeren Mitgliedern seines Rudels deutlich unterlegen. Er dürfte gar nicht erst mitmachen und konnte nichts anderes tun, als sehnsuchtsvoll zuzusehen.
Dabei war Shorty genauso sportlich und geschickt wie die anderen! Mindestens! Er war nur in anderen Dingen und Spielen gut. Shorty konnte ganz toll schwimmen. Er konnte auf Felsen klettern. Er konnte wunderbar das Gleichgewicht halten. Etwa auf einem Bein stehen und dabei einen Stein auf der Nase balancieren!
Aber all das nahmen die anderen nicht ernst. Wenn er im „So schnell wie möglich Rennen“, im „So weit wie möglich über das Wasserloch Springen“ und beim „Im Laufen die engste Kurve Machen“ nicht mithalten konnte, dann interessierte es sie nicht, was er sonst noch konnte. Ganz im Gegenteil, sie lachten ihn für seine besonderen Fähigkeiten und Künste sogar aus.
... Kräh
Also hielt sich Shorty meist von den anderen fern. Als er eines Tages trübe vor sich hin starrend unter einem Baum saß, kam ein Ibis angeflattert und setzte sich neben ihn. „Kräh... Was ist denn mit dir los? Warum so traurig und trübsinnig?“ Shorty sah den Ibis müde an und erzählte ihm von seinen Problemen: „Dabei kann ich so viele Dinge so gut!“, schloss er schließlich, „Aber das interessiert die anderen im Rudel überhaupt nicht!“ Der Ibis überlegte und hielt dabei den Kopf schief.
„Die Zugvögel erzählen mir oft von den Ländern im Norden, über dem Meer und hinter den Bergen. Dort leben viele Menschen und viele von ihnen haben genau an den Dingen Spaß, von denen du mir berichtest... Schwimmen, Klettern und viele Tätigkeiten, die mit Gleichgewicht und Geschicklichkeit zu tun haben. „Sport“ nennen sie das. Da gibt es Radfahren, Tennis, Fußball, Basketball und noch vieles mehr.“ Shorty lauschte gespannt.
Kräh... „Ich hab
da eine Idee, Shorty...“ sagte er schließlich.
Da fasste Shorty den Entschluss, sich auf den Weg zu machen! In diese wunderbaren Länder, wo es andere gab, die genauso viel Spaß an – wie hieß das noch einmal gleich? Sport! – hatten wie er. Dabei kamen ihm auf seinem langen Weg alle seine Fähigkeiten zugute. Denn oft musste er Flüsse durchschwimmen oder über hoher Berge klettern. Kein Problem für Shorty! Denn all das konnte er fantastisch. Und das war gut so!
Nach einer langen und gefährlichen Reise erreichte Shorty schließlich eine Gegend, die man Lutzmannsburg nannte. Und er erkannte auf den ersten Blick, dass dies genau der richtige Ort für ihn war!
Überall sah er Menschen, die Sport betrieben oder sich einfach erholten und ganz offenkundig viel Spaß dabei hatten!
Und auch jede Menge Kinder, viele von ihnen in der Größe von Shorty! Sie lachten, spielten vergnügt miteinander. „Hier gefällt es mir!“, dachte Shorty begeistert, „Vielleicht kann ich ja für immer hierbleiben?“
Hier gefällt es mir!
Und tatsächlich, so geschah es. Denn die Hotels in Lutzmannsburg nahmen den kleinen Löwen freundlich auf und boten ihm an, als ihr Maskottchen bei ihnen zu bleiben. So konnte Shorty ab sofort nach Herzenslust alle Sportarten betreiben, die es hier zur Auswahl gibt. Und das sind viele! Er wurde zum Freund aller Kinder, spielt mit ihnen die verschiedensten Spiele und betreibt mit ihnen gemeinsam Sport. Kein Wunder, dass es nicht lang dauerte, bis er einen neuen Namen erhielt: Sporty Shorty! Und das ist gut so.
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© All In Red & Thermenhotel Kurz
Hier bleibe ich!