Arnulf Herrmann_Anklang_EP12683 - For perusal only

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HERRMANN

Anklang

fĂŒr zwei Keyboards und Ensemble

Partitur

ARNULF HERRMANN

Anklang

fĂŒr zwei Keyboards und Ensemble

Partitur

EIGENTUM DES VERLEGERS ALLE RECHTE VORBEHALTEN

ALL RIGHTS RESERVED

HENRY LITOLFF’S VERLAG / C.F. PETERS

Ein Unternehmen der Edition Peters Group

LEIPZIG · LONDON · NEW YORK

Besetzung

2 Klarinetten (1.: Bassklar. in B und Klar in B – 2.: Kontrabassklar. und Klar in B)

Trompete in C (auch Piccolo-Trp.); sehr trockener FIBRE-Straight-Mute, Harmon-Mute, zusĂ€tzl. Wah-Wah fĂŒr Piccolo-Trp.

Horn (LederdÀmpfer [evtl. HolzdÀmpfer])

Posaune (Harmon-Mute, Metal-Straight-Mute )

Viola (zusÀtzl.: Plektron)

Cello (zusÀtzl.: Plektron)

Kontrabaß (zusĂ€tzl.: Plektron)

Perc. 1 (li)

Perc. 2 (re)

Keyboard 1 (li)

Keyboard 2 (re)

(UraufgefĂŒhrt mit Kawai MP9000 bzw. MP9500 + 2 Laptops mit Max/MSP (Es existiert auch eine Max/MSP runtime-Version des Patches).

Nicht alle Keyboards erfĂŒllen die technischen Voraussetzungen. Die Keyboards mĂŒssen individuelle Pitchbend-Werte auf allen 16 KanĂ€len empfangen können.)

Schlaginstrumentarium

Perc 1 (links):

Vibraphon, Glockenspiel mit PedaldĂ€mpfung (nicht getreten = gedĂ€mpft), Crotales in b3, h3, e4, f4, g4 und cis5, Almglocke in cis1, D-Pauke (Basspauke), tiefe Gongs in D und Gis, Bogen (Kbass- oder Cello) fĂŒr Crotales, Geodreieck, Plektron

Anm. zum Aufbau: Das Glockenspiel muß (aus der Sicht des Spielers ) HINTER dem Vibraphon stehen (evtl. etwas erhöht).

Perc 2 (rechts):

Xylophon, Marimbaphon (evtl. statt Xylophon + Marimba: Xylo-Marimba [a-c5]), Crotales in c3, a3, h3, f4, c5 und cis5, Almglocke in cis1, 2 Holzblocktrommeln (sehr hoch, aber unterschiedliche Tonhöhen), Triangel (klein), gr. Trommel, gr. Tamtam, tiefer Gong in Gis (evtl. mit Perc 1 benutzen), Plektron

ZusÀtzliche Instrumente

Beide Schlagzeuger spielen außerdem ein von mir gebautes Instrument mit dĂŒnnen Blechsaiten (Eierschneider).

Dieses Instrument wird mit jeweils 2 Mikrophonen verstĂ€rkt. Ein Kontaktmikrophon auf der Decke des Holzkastens, auf den die Blechsaiten montiert sind, ein weiteres Mikrophon (dyn./kond.) im Inneren des Kastens. Die Mikrophone werden scharf getrennt geroutet (z.B. Kontakt links, dynamisch rechts – und umgekehrt).

FĂŒr den Schlagzeuger 1 (links) wird zusĂ€tzlich ein EffektgerĂ€t benötigt, dass eine Pitch-Shift Funktion (mind. 1 Oktave) hat (z.B. UltraCurve-Harmonizer). Ab Takt 50 in Anklang .2 muß der Klangregisseur die Tonhöhe des Blechsaiteninstrumentes mit Hilfe des EffektgerĂ€tes allmĂ€hlich herunterstimmen (und ab Takt 121 wieder herauf).

Aufstellung

Beschallungsplan/VerstÀrkung der Instrumente:

Alle Instrumente werden leicht verstĂ€rkt. Die Lautsprecher stehen rechts und links (nicht ganz außen, da die Ortung des Originalklanges nicht verschoben werden soll.) Es wĂ€re gut, zusĂ€tzlich mit einem kleinen delay zu arbeiten, so dass der beim Zuhörer zuerst eintreffende Schall der Originalklang der Instrumente ist. Die Keyboards auf keinen Fall mit normalen KeyboardverstĂ€rkern verstĂ€rken. Statt dessen sollten gute AktivMonitore verwendet werden (z.B. E3).

Die Partitur ist in C notiert. Kb. klingt 8 bassa (auch im ViolinschlĂŒssel und bei Flageoletts), Xylophon klingt 8 va., [Crotales + Glsp. 15va -> immer extra notiert]Besetzung

ZeichenerklÀrungen

I) Mikrointervalle:

Viertelton erhöht

Viertelton erniedrigt

Dreiviertelton erhöht

 etwas erhöht (ca. 1/8 Ton) [Pfeile in Kombination, wie z.B. ïŹ = etwas erhöhtes Kreuz, etc.]

etwas erniedrigt (ca. 1/8 Ton) [s.o.]

Bei der Verwendung der Mikrointervallik unterscheide ich zwischen zwei Anwendungsformen:

Zum einen die wirklich prĂ€zise umsetzbare Notation, bei der es auf eine genaue Intervallik und Harmonik ankommt. Hierbei handelt es sich vor allem um die langsameren Passagen im StĂŒck, in denen genĂŒgend Zeit fĂŒr eine genaue Realisierung (und Wahrnehmung) bleibt.

Zum anderen die Notation, die nÀherungsweise gemeint ist und im wesentlichen auf die Farbwirkung der Mikrointervallik abzielt. Hier kann der Spieler, gerade in schwierigen Lagen, entsprechend bequeme und realisierbare Lösungen suchen.

Je schneller das Tempo und je schwieriger die Lage, in der zu spielen ist, desto mehr nĂ€hert man sich dieser zweiten Form an. Diese verschiedenen Grade der PrĂ€zision habe ich beim Komponieren berĂŒcksichtigt. Man sollte sich also von der durchgehend prĂ€zisen Notation nicht irritieren lassen.

Durchgehend prĂ€zise zu notieren erscheint mir – trotz der oben gemachten AusfĂŒhrungen – dennoch generell sinnvoller. So ist zumindest die beabsichtigte Intonation deïŹniert, der man sich bei der AusfĂŒhrung annĂ€hern kann.

Vorzeichen gelten ausschließlich vor der Note [einzige Ausnahme ist der Repetitionston cis 1]. Oft wurden zusĂ€tzlich noch AuïŹ‚Ă¶sungszeichen notiert.

II) In der Partitur verwendete Zeichen:

 DĂ€mpfgriff, bzw. abdĂ€mpfen dal niente/al niente

Streicher: — höchster Ton

@ Pizz. mit halbgedrĂŒckter Saite. Hölzerner, hohler Ton. Kein Flageolett.

 Bartok-Pizz.

Δ Pizz. mit Fingernagel

Bögen sind immer Phrasierungsbögen und meinen nicht: auf einen Bogen.

III) Kontrabaßklarinette

Klangfarbenvariationen: Alle Klangfarbenvariationen spielen sich auf dem Ton G1 (Klang) ab.

Verwendet werden sollen die Klappen: C C+ D E- E F F+ N G+ (N = Normalgriff)

Sie werden in dieser Reihenfolge gut erkennbar als Tonhöhen auf dem oberen 3-Liniensystem notiert. Die Tonhöhe bezeichnet also die zu greifende Klappe:

In den fortissimo-Passagen ist die Rhythmisierung der Klappen zwar genau vorgeschrieben, die Wahl der Klappen bleibt dabei jedoch dem Spieler ĂŒberlassen. Wichtig ist aber immer eine möglichst große Abwechslung der Klangfarben. Tremoli bzw. Umkreisungen der drei rechts und links vorkommenden Klappen E, F, und Fis sind also zu vermeiden (da sie in ihren Klangfarben zu Ă€hnlich sind und somit die Klangfarbenvariation eingeschrĂ€nkt wird).

Das crescendo zum vierfachen Forte geht zur maximalen IntensitĂ€t bei gleichzeitiger Entspannung der Lippen. Der Klang darf jedoch nicht ins Überblasen umschlagen.

IV) Zur Spieltechnik der Blechsaiteninstrumente (Eierschneider)

A) mit Plektron (Anklang.2/ab Takt 174):

1) Die notierten Tonhöhen haben keine Bedeutung. Wichtig sind die skizzierten RichtungsverlÀufe.

2) Die allgemeine Spieltechnik sieht so aus: Man zupft (als RechtshĂ€nder) mit der rechten Hand die Saiten an (freier Wechsel zwischen Finger und Plektron). Gleichzeitig liegt der ZeigeïŹnger der linken Hand auf den linken beiden Ă€ußeren Saiten. DrĂŒckt man diese herunter, so lassen sich (in beschrĂ€nktem Umfang) alle möglichen Arten von Glissandi, Vibrati, etc. machen. Diese Variationen bleiben den Spielern ĂŒberlassen.

3) Gegen Ende (ab Takt 195) kommen zwei weitere Spieltechniken hinzu, die ab dort mit in den Spielablauf eingebaut werden sollen. Sie stehen gewissermaßen fĂŒr das Verebben der KlĂ€nge gegen Ende:

a) (ΌΌΌΌ) Alle Saiten schwingen frei. Das Plektron wird locker, ohne Druck von links nach rechts ĂŒber die Saiten gezogen.

b) (ΌΌΌΌ) Wie a), nur dass jetzt der ZeigeïŹnger der linken Hand, oberhalb des Plektrons, quer ĂŒber den Saiten liegt und diese somit abdĂ€mpft. Wesentlich trockenerer Klang. Wenn man nun den Finger (wĂ€hrend man mit dem Plektron ĂŒber die Saiten fĂ€hrt) hin und wieder kurz anhebt, so bekommt man eine lebendigere Mischung aus gedĂ€mpft/frei schwingend. Auch diese Klangvariationen sollen von den Spielern frei eingebaut werden.

B) mit Geodreieck (Anklang.2/ab Takt 50):

Ein Geodreieck mit beiden HĂ€nden halten und mit der lĂ€ngsten Seite mit leichtem Druck ĂŒber die Saiten ziehen. Es entsteht ein ribbelndes GerĂ€usch. Jede neue Note bezeichnet einen Richtungswechsel in der Strichrichtung. Insgesamt gibt es 7 Striche, wobei der Erste von links nach rechts erfolgt. ZusĂ€tzlich zum Strichwechsel nĂ€hert man sich bei jeder neuen Note mit dem Geodreieck auch dem unteren Ende der Saiten, das nĂ€her zum Körper des Spielers liegt. So entsteht eine Art AbwĂ€rtsglissando. Der letzte Strich soll dann wirklich am Ă€ußersten Ende der Saiten, fast schon „auf dem Steg“ erfolgen. Die Richtungswechsel sollen nur ungefĂ€hr zu den notierten Zeitpunkten erfolgen und auf keinen Fall mit Akzent (außer natĂŒrlich, ein Akzent ist notiert).

V) Anmerkungen zu den Keyboardstimmen

Es werden ausschließlich KlavierklĂ€nge verwendet. In Anklang .2 wird das sogenannte Fingerpedal verwendet. Das Fingerpedal kann nicht durch die Verwendung des rechten Pedals ersetzt werden!

Es wird folgendermaßen notiert:

Bei der komponierten sukzessiven Akkordverschiebung in Anklang .2 wird jeder Ton der Akkorde jeweils so lange gehalten, bis er die nÀchsthöhere bzw. nÀchsttiefere Stufe erreicht. Als Klangergebnis werden somit keine lockeren Akkordbrechungen hörbar, sondern es entsteht vielmehr der Eindruck eines allmÀhlichen (wenn auch raschen) sich-VorwÀrtswÀlzens der Akkorde.

Anklang

gr.Tr. weicher SchlÀgel sehr entspanntes Schlag- + Resonanzfell

, zw. Mitte und Rand schlagen

Mittelgroßen Superball (auf Dirigentenstab) nach dem Anschlag mit dem weichen SchlĂ€gel sanft auf das Fell fallen lassen (Nachvibrationen).

Klaviere: rechtes Pedal verwenden (Einzelpedalisierung) – außer bei schnellen EinwĂŒrfen (ohne Ped.). pp mit linkem Pedal. ÜbergĂ€nge (cresc.) durch allmĂ€hliches Aufheben des Pedals.

groß mit BĂŒrste

SchlÀgel:

*) Generelle Anm. zu den sforzati: immer weich und mit molto diminuendo.

Anm.zum Vibraphon/Glsp.(Perc. 1): Die langen Vibraphontöne nach Möglichkeit pedalisieren. Alle kurzen Impulse (Vib. + Glsp.!): sempre secco!

Vibra

Immer 4 SchlĂ€gel bis Takt 67: 3 mittelharte VibraphonschlĂ€gel und 1 mittelharten GlockenspielschlĂ€gel, Plastik (fĂŒr die Glockenspieltöne) halten. Das (Pedal-)Glockenspiel ist immer gedĂ€mpft und steht hinter dem Vibraphon.

P P Xyl. F P bei Xyl nur bis c2 (klingend): Das ais1 (klingend) auf der Marimba spielen..

Immer 4 SchlĂ€gel bis Takt 58: 3 mittelharte HartgummischlĂ€gel (fĂŒr das Xyl.) und 1 mittelharten MarimbaphonschlĂ€gel (fĂŒr die Marimbatöne) halten.

Almglocke garngewickelter SchlĂ€gel (mittelweich) in der Öffnung der Almglocke spielen

(mit Freiheit im Rhythmus, flĂŒchtig-verwischt) sehr im Hintergrund

Almglocke

PaukenschlÀgel weich - mittel auf der OberflÀche der Almglocke, Anschlagsort variieren

(mit Freiheit im Rhythmus, flĂŒchtig-verwischt) sehr im Hintergrund

Sehr flĂŒchtig und unscharf

Die Tempowechsel sehr prÀzise, geradezu eckig

cis 1-Repetitionen: immer stolpernd, leicht verwischt, ohne Akzente

Die beiden Keyboards dadurch nie exakt zusammen. und mit Freiheit im Rhythmus. Im Pianissimo immer una corda.

Bei den sforzati immer kurzzeitig tutte le corde

Die Akzentstruktur (>) dieses Abschnittes (bis Takt 79) ist besonders wichtig. Die Akzente nie besonders hervorgehoben, sondern eher als kleine Unruheherde behandeln (bezogen auf die jeweilige Dynamik).

Anm. zur folgenden Stelle [Perc 1, spĂ€ter auch Perc 2]: Ein Geodreieck mit beiden HĂ€nden halten und mit der lĂ€ngsten Seite mit leichtem Druck ĂŒber die Saiten ziehen. Es entsteht ein ribbelndes GerĂ€usch. Jede neue Note bezeichnet einen Richtungswechsel in der Strichrichtung. Insgesamt gibt es 7 Striche, wobei der Erste von links nach rechts erfolgt. ZusĂ€tzlich zum Strichwechsel nĂ€hert man sich bei jeder neuen Note mit dem Geodreieck auch dem unteren Ende der Saiten, das zum Körper des Spielers zeigt. So entsteht eine Art glissando. Der letzte Strich soll dann wirklich am Ă€ußersten Ende der Saiten, fast schon auf dem "Steg" erfolgen. Die Richtungswechsel sollen nur ungefĂ€hr zu den notierten Zeitpunkten erfolgen und auf keinen Fall mit Akzent (mit Ausnahme des Letzten).

Eierschneider (verstĂ€rkt) mit Geodreieck p o crotales (klingt 15va) ß weich, aber mit klarem Akzent

T.50 ff.: ZusĂ€tzlich gibt es an dieser Stelle inen Effekt, der vom Mischpult aus gesteuert wird. Ein simples EffektgerĂ€t (wie der UltraCurve Harmonizer) mit pitch-shift-Funktion verstimmt allmĂ€hlich den Klang der Blechsaiten, die vom Spieler P1 gespielt werden. Die Verstimmung erfolgt in Halbtonschritten. Der Umfang sollte ca. eine Oktave abwĂ€rts betragen. Der Prozess des Verstimmens muß mit dem Erreichen von Takt 77/Zzt.1 abgeschlossen sein. Die Rhythmisierung der Verstimung bleibt dem Klangregisseut ĂŒberlassen.

[Klangeindruck: möglichst synthetisch]

Die Klarinetten jedoch nicht zu dominant.

Klar 2: Schwebungen mit Klar. 1 auskosten. Die crescendi jeweils am Ende etwas intensiver.

Sehr zarte und langsame Bewegungen mit dem Geodreieck auf den Saiten. In der Mitte der Saiten spielen. Beim Stoppen des Klanges mit dem Geodreieck auf den Saiten bleiben.

(Klang bleibt tieftransponiert bis Tkt. 121 [-12 Halbtöne])

(Repetitionen wie zu Beginn)

Beginn

Crotales (15va)

(sim.)

EffektgerĂ€t: Transpos. + 2 Halbtöne (wĂ€hrend gespielt wird). AllmĂ€hliche RĂŒcktransposition.

Möglichst ein Zug in eine Richtung.

kurze, trockene ZĂŒge (nicht zuviel Druck) Die Saiten am Ende immer freigeben.

Anm. zur gr. Tr.: secchissimo-SchlĂ€ge: Doppelkopf-SchlĂ€gel (kleiner + großer Kopf/weich). Kleiner Kopf liegt in der Mitte, großer Kopf zum Rand hin. Senkrecht mit mittelhartem SchlĂ€gel auf den kleinen Kopf schlagen. NachdĂ€mpfen mit großem Kopf und Arm. Alle SchlĂ€ge bis zum Schluss mit dieser Technik ausfĂŒhren.

röhrend, mit grĂ¶ĂŸtmöglicher HĂ€rte

FIBRE straight mute (sehr trocken)

Blechsaiten

mit Plektron + Fingern (s. ErklÀrungen)

Hauptstimme: Ende Metal-straight

Die Achtelgruppen ganz leicht markieren Die gehaltenen Töne fast unmerklich anspielen.

ab hier: rechts-links Panning der Keyboards aufheben. (allmĂ€hl. zusammenfĂŒhren)

DÀmpfer ganz allmÀhlich dem Schalltrichter annÀhern und einsetzen. [Harmon oder Practice-Mute]

Edition Peters Rental Library

For more than 200 years, Edition Peters has been synonymous with excellence in classical music publishing. Established in 1800 with the keyboard works of J. S. Bach, Edition Peters had by 1802 acquired Beethoven’s First Symphony as well as several solo piano and chamber works. In the second half of the nineteenth century, an active publishing policy enabled the company to develop the catalogue through the promotion of contemporary composers such as Grieg, Mahler, Richard Strauss and Schoenberg.

This policy continues today: as the publishers of composers such as John Cage, James Dillon, Jonathan Dove, Brian Ferneyhough, Bernd Franke, Anders Hillborg, Mauricio Kagel, Rebecca Saunders, Erkki-Sven TĂŒĂŒr and Christian Wolff, Peters continues its historical role as a champion of new music. This is accomplished in conjunction with the continuing development of the traditional catalogue.

Seit ĂŒber 200 Jahren steht die Edition Peters fĂŒr höchste QualitĂ€t im Bereich klassischer Notenausgaben. GegrĂŒndet im Jahr 1800, begann der Verlag seine TĂ€tigkeit mit der Herausgabe von Bachs Klavierwerken. Schon zwei Jahre spĂ€ter waren die Rechte an Beethovens erster Sinfonie sowie an diversen Klavier- und Kammermusikwerken hinzugekommen. Durch enge Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Grieg, Mahler, Richard Strauss und Schönberg gelang es in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts, den Katalog bestĂ€ndig zu erweitern. Dieser Tradition ist das Unternehmen bis heute verpïŹ‚ichtet: Als Verleger von Komponisten wie John Cage, James Dillon, Jonathan Dove, Brian Ferneyhough, Bernd Franke, Anders Hillborg, Mauricio Kagel, Rebecca Saunders, Erkki-Sven TĂŒĂŒr und Christian Wolff ist die Edition Peters weiterhin Anwalt neuer Musik, wĂ€hrend zugleich das angestammte Verlagsprogramm kontinuierlich ausgebaut wird.

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