Herbst 2018
Schwabe Verlag BASEL UND BERLIN
PHILOSOPHIE | GESCHICHTE | BASEL | LITERATURWISSENSCHAFT ALTERTUM | POLITIK | KUNSTGESCHICHTE
Liebe Leserinnen und Leser! Diese Vorschau erreicht Sie zum ersten Mal von unserem neuen Verlagsstandort aus. Im Narrenschiff – seit 18 Jahren dritter Standort der Schwabe AG – sind nun mit den Verlagen Schwabe, Zytglogge und Bergli Books alle Verlage des 1488 gegründeten Medienunternehmens unter einem Dach vereint. Der Schwabe Verlag Basel/Berlin freut sich darauf, Ihnen zukünftig von hier aus sein sorgfältig zusammengestelltes, abwechslungsreiches Programm präsentieren zu dürfen: In der aktuellen Ausgabe gehört dazu nebst der Fortführung unserer Edi tionen und Reihen auch der weitere Ausbau unseres Online-Angebots, diesmal mit dem Augustinus-Lexikon. Basel – eine Hommage Alain Claude Sulzers an seine Heimatstadt, überarbeitet und neu illustriert – wird sicher nicht nur unter Ein heimischen und Basel-Kennern begeisterte Leserinnen und Leser finden. Viel Vergnügen beim Entdecken unseres vielfältigen und spannenden Programms wünscht Ihnen das Team des Schwabe Verlags!
Inhalt Altertumswissenschaften 7 R. Dodaro, C. Mayer, C. Müller (Hg.) AL-online 32 Topkapı Palace Museum, Ptolemaios Forschungsstelle (Hg.) Klaudios Ptolemaios, Manual of Geography Basel 1 A. C. Sulzer Basel 3 S. Rebenich .Jacob Burckhardt und Theodor Mommsen. Alte Geschichte in Basel und Berlin 9 U. Goetz, M. Hicklin, M. Battegay Aids in Basel. Vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV Editionen 4 K. Ridder, H. Ziegeler (Hg.) Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts 11 Heinrich Wölfflin Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur (1886) 11 Heinrich Wölfflin Renaissance und Barock (1888) 12 Karl Jaspers Psychologie der Weltanschauungen 13 Karl Jaspers Gesammelte Schriften zur Psychopathologie 13 Karl Jaspers Ausgewählte Korrespondenzen mit dem Piper-Verlag und Klaus Piper 14 Isaak Iselin Geschichte der Menschheit 15 H. Reinalter, R. Markner, C. Oberhauser (Hg.) Aktenedition über den Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent 1782 Geschichte 1 A. C. Sulzer Basel 3 S. Rebenich Jacob Burckhardt und Theodor Mommsen. Alte Geschichte in Basel und Berlin 8 C. Arni Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Human wissenschaften (1800–1950) 15 H. Reinalter, R. Markner, C. Oberhauser (Hg.) Aktenedition über den Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent 1782 21 N. Klein, P. Oberholzer, E. Schmid Heer (Hg.) Transfer, Begegnung, Skandalon? Neue Perspektiven auf die Jesuitenmissionen in SpanischAmerika 22 R. Roca (Hg.) Frühsozialismus und moderne Schweiz Kunstgeschichte 1 A. C. Sulzer Basel 11 Heinrich Wölfflin. Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur (1886) 11 Heinrich Wölfflin Renaissance und Barock (1888) 16 C. Urchueguía, K. Zgraja (Hg.) Klang und Stille in der Bildenden Kunst. Visuelle Manifestationen akustischer Phänomene 17 M. Zwimpfer Farbe 2d. Farbe lehren ohne Farbenlehre 18 R. Pulfer Nagelobjekte | Nail Objects. Mit einem Text von | With a text by Aurel Schmidt
Medizin/Psychologie 8 C. Arni Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Human wissenschaften (1800–1950) 9 U. Goetz, M. Hicklin, M. Battegay Aids in Basel. Vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV 12 Karl Jaspers Psychologie der Weltanschauungen 13 Karl Jaspers Gesammelte Schriften zur Psychopathologie 20 S. Buchs Ärzteethos und Suizidbeihilfe. Theologisch-ethische Untersuchung zur Praxis der ärztlichen Suizidbeihilfe in der Schweiz Philosophie 5 J. Noller Gründe des Bösen. Ein Essay im Anschluss an Kant, de Sade und Arendt 6 C. Riedweg, C. Horn, D. Wyrwa (Hg.) Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike 7 R. Dodaro, C. Mayer, C. Müller (Hg.) AL-online 12 Karl Jaspers Psychologie der Weltanschauungen 13 Karl Jaspers Gesammelte Schriften zur Psychopathologie 13 Karl Jaspers Ausgewählte Korrespondenzen mit dem Piper-Verlag und Klaus Piper 14 Isaak Iselin Geschichte der Menschheit 20 S. Buchs Ärzteethos und Suizidbeihilfe. Theologisch-ethische Untersuchung zur Praxis der ärztlichen Suizidbeihilfe in der Schweiz Politikwissenschaft 22 R. Roca (Hg.) Frühsozialismus und moderne Schweiz Sprachwissenschaft 23 Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache Theologie 7 R. Dodaro, C. Mayer, C. Müller (Hg.) AL-online 19 P. Litwan (Hg.) Dem hochgeschätzten Sebastian Castellio zu Ehren. Reden an Basler Feiern zum Gedenken an den Vordenker des Toleranzgedankens 20 S. Buchs Ärzteethos und Suizidbeihilfe. Theologisch-ethische Untersuchung zur Praxis der ärztlichen Suizidbeihilfe in der Schweiz Zeitschriften 24 Studia philosophica 25 Bioethica Forum 26 Gesnerus 27 xviii.ch 28 Museum Helveticum 28 Schweizerische Zeitschrift für Geschichte
Alain Claude Sulzer
Basel 2018. Ca. 120 Seiten. Gebunden. Mit ca. 14 Abbildungen von Hannes Nßsseler. Ca. sFr. 19.– / ₏ (D) 19.– ISBN 978-3-7965-3822-3
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Erscheint im September 2018
Basel bleibt im Fluss
Ob Basler Daig, Fasnacht oder LällekĂśnig: PersĂśnlich und humorvoll blickt Alain ÂClaude Sulzer auf sein Basel. Augenzwinkernd zeigt er dem Leser, dass sich viele Dinge stetig ändern, das Wesentliche aber erhalten bleibt: Die Stadt am Rhein ist immer in Bewegung.
Mit dieser erweiterten Neuauflage ist SÂulzers Basel-Buch nun wieder lieferbar. Neu sind auch Hannes NĂźsselers extra fĂźr dieses Buch angefertigten charmanten und Âfrechen Zeichnungen. Basel, Kunstgeschichte, Kulturgeschichte, Geschichte
Der Autor Alain Claude Sulzer, geboren 1953 in Riehen bei Basel, verĂśffentlichte zahlreiche Romane, die in viele Sprachen Ăźbersetzt wurden, zuletzt die Bestseller Postskriptum (2015) und Die Jugend ist ein fremdes Land (2017). FĂźr sein Werk erhielt er unter anderem den ÂŤPrix MĂŠdicis ĂŠtrangerÂť sowie den Kulturpreis der Stadt Basel. Der Illustrator Der Baselbieter Illustrator Hannes NĂźsseler ist Journalist der TagesWoche sowie Autor und Zeichner von Graphic Novels.
ÂŤVerglichen mit dem Läckerliteig, der nichts ist, was es auĂ&#x;erhalb Basels nicht schon frĂźher gab und immer noch gibt, ist der Basler ‚Daig› einzigartig. So jedenfalls will es jene Minderheit glauben, die eisern daran festhält, dass es ihn tatsächlich noch gibt, ob sie nun dazu gehĂśrt, nur dazugehĂśren mĂśchte, ihre Vorurteile pflegt oder in Basel stets das Originelle sucht, wo Originelles nicht Ăśfters vorkommt als anderswo, denn das bĂźrgerliche Basel ist ähnlich strukturiert wie andere bĂźrgerliche (deutsche) Städte mit einer Geschichte, die bis ins Mittelalter reicht, in die Zeit also, in der der Grundstock fĂźr heutigen Reichtum und Macht gelegt wurde. Doch es gibt oder gab den ‚Daig›. Ihn genau zu charakterisieren ist allerdings nicht einfach. Seine geschichtliche Bedeutung fĂźr die Stadt mag unbestritten sein; sie ist aber doch vor allem historisch. Was vom Basler ‚Daig› Ăźbrig ist, wenn er denn Ăźberhaupt noch existiert, ist eher vergangener Mythos als lebendige Wirklichkeit.Âť Aus dem Kapitel Vom Teig zum ÂŤDaigÂť, Illustration von Hannes NĂźsseler.
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200. Geburtstag von Jacob Burckhardt
Lionel Gossman
Evonne Levy
Basel in der Zeit Jacob Burckhardts Eine Stadt und vier unzeitgemässe Denker
Baroque and the Political Language of Formalism (1845–1945): Burckhardt, Wölfflin, Gurlitt, Brinckmann, Sedlmayr
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Reinhard Brenneke und Barbara von Reibnitz 2005. 636 Seiten, 44 Abbildungen. Gebunden. sFr. 68.– / € (D) 68.– ISBN 978-3-7965-2157-7
2015. 400 Seiten, 42 Abbildungen. Leinengebunden. sFr. 68.– / € (D) 68.– ISBN 978-3-7965-3396-9 Auch als eBook erhältlich
Neujahrsblatt der GGG 178 Herausgegeben von der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel Andreas Morel
Basler Kost So kochte Jacob Burckhardts Grossmutter. Mit Beilage «Einige Rezepte zum Nachkochen»
Schwabe reflexe 36 Ernst Ziegler
Burckhardt und Schopenhauer Eine Anthologie 2015. 110 Seiten, 4 Abbildungen. Broschiert.
Abbildungen. Broschiert. sFr. 35.– / € (D) 35.– ISBN 978-3-7965-1426-5
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Jacob Burckhardt / Heinrich Wölfflin Briefwechsel und andere Dokumente ihrer Begegnung 1882–1897
sFr. 17.50 / € (D) 17.50 ISBN 978-3-7965-3324-2
2000. 200 Seiten, mit 24 meist farbigen
Joseph Gantner (Hg.)
Auch als eBook erhältlich
1989. 186 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 28.– / € (D) 28.– ISBN 978-3-7965-0879-0
Stefan Rebenich
Jacob Burckhardt und Theodor Mommsen Alte Geschichte in Basel und Berlin 2018. Ca. 100 Seiten, 8 Abbildungen. Broschiert. Ca. sFr. 24.– / ₏ (D) 24.– ISBN 978-3-7965-3839-1
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Erscheint im September 2018 Auch als eBook erhältlich
Theodor Mommsen und Jacob Burckhardt: Leben und Ĺ’uvre als Spiegel der Geschichte des 19. Jahrhunderts Was verbindet, was trennt Theodor Mommsen und Jacob Burckhardt? Sie waren Zeitgenossen, annähernd gleich alt: Der eine wurde am 30. November 1817 geboren, der andere am 25. Mai 1818. Im Leben und ÂĹ’uvre der beiden berĂźhmten Historiker spiegelt sich die Geschichte des 19. Jahr hunderts. Sie illustrieren die Dominanz der Geschichtswissenschaft als universitärer und gesellschaftlicher Leitdisziplin. Der moderne liberale Protestantismus, der Bildung als säkulare Religion hochschätzte, prägte ihre Biografien und ihr Werk. ÂStefan Rebenich skizziert Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser ÂŤVitae parallelaeÂť, thematisiert divergierende Vorstellungen von Methode, Inhalt und Aufgabe der ÂGeschichtsund Altertumswissenschaften, analysiert wechselseitige Rezeptionsspuren und fragt nach ihrer Bedeutung in der Gegenwart.
Der Autor Stefan Rebenich, geboren 1961, ist Professor fßr Alte Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Antike an der Universität Bern und einer der fßhrenden deutschen Wissenschaftshistoriker. Nach dem Studium in Mannheim und Oxford lehrte er an verschiedenen deutschen Universitäten und war Visiting Fellow an der University of Oxford sowie Fellow des Historischen Kollegs in Mßnchen. Er forscht zur monarchischen Herrschaft im Altertum, zur Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte der Spätantike sowie zur Wissenschaftsgeschichte. Er ist Mitglied der Editionskommission der Jacob Burckhardt Werke und hat zahlreiche Publikationen ßber Theodor Mommsen verÜffentlicht, darunter eine Biografie.
Geschichtswissenschaft – Wissenschaftsgeschichte – Biografie
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Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.) Unter Mitarbeit von Patrizia Barton, Reinhard Berron, Uta Dehnert, Fabienne Detoc, Gudrun Felder, Manuela Gliesmann, Matthias Kirchhoff, Sandra Linden, Rebekka Nöcker, Henrike Schwab, Christian Seebald; in Verbindung mit Sebastian Coxon; Konzeption der Datenverarbeitung: Paul Sappler (†), fortgeführt von Anne Kirchhoff, Thomas Ziegler
Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts 2018. In sechs Bänden mit je ca. 600 Seiten (s/w). Gebunden. Je Band ca. sFr. 90.– / € (D) 90.– Einleitungsband: ISBN 978-3-7574-0004-0 Band 1.1:
ISBN 978-3-7574-0005-7
Band 1.2:
ISBN 978-3-7574-0006-4
Band 2:
ISBN 978-3-7574-0007-1
Band 3:
ISBN 978-3-7574-0008-8
Band 4:
ISBN 978-3-7574-0009-5
Bände 1.1–4 zusammen ca. sFr. 380.– / € (D) 380.–
bereits ndigt angekü
ISBN 978-3-7574-0010-1 Erscheint im Herbst 2018
174 deutsche Mären vollständig ediert und kommentiert
Circa 72 200 Verse umfasst die Edition der deutschen Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts, welche die Kurzerzählungen (Mären) vollständig ediert und kommentiert. Die Ausgabe verfährt überlieferungsnah und nicht-rekonstruierend, beruht auf dem Leithandschriftenprinzip und bietet Parallelfassungen. Neben der Buchausgabe wird auch eine elektronische Version vor gelegt, die Transkriptionen und Faksimiles der Handschriften und Drucke zugänglich macht. Entstanden ist die umfangreiche Edition in zwei Arbeitsgruppen an den Universitäten Köln und Tübingen. Leitziel des Unternehmens ist die Herstellung von kritisch durchdachten und zugleich lesbaren Texten in angemessener Darstellung der Einzelüberlieferungen, die dennoch den Überblick über die Textvarianz ermöglichen. Die fachkundige Kommentierung rechtfertigt die gewählte Textgestaltung; sie gibt ferner Verständnishilfen und erleichtert zusammen mit der eng lischen Übersetzung Interessenten und Studierenden den Zugang. Mit der Ausgabe ist die deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts schliesslich zur Gänze nach heutigen Standards ediert. Germanistik, Mediävistik, Literaturwissenschaft
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Die Herausgeber Klaus Ridder, geboren 1957, ist Professor für deutsche Literatur des Mittelalters an der Universität Tübingen. Hans-Joachim Ziegeler, geboren 1944, ist Professor em. für deutsche Literatur des Mittelalters an der Universität zu Köln.
Manuskriptseite der Handschrift Cod. Pal. germ. 341, 22r
Schwabe reflexe 53 JĂśrg Noller
Grßnde des BÜsen Ein Essay im Anschluss an Kant, de Sade und Arendt 2018. Ca. 150 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 23.– / ₏ (D) 19.50 ISBN 978-3-7965-3816-2
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Erscheint im Oktober 2018 Auch als eBook erhältlich
Kann das BĂśse GrĂźnde haben?
Gibt es GrĂźnde fĂźr das BĂśse, oder geschieht es grundlos? Ist das BĂśse das gänzlich UnvernĂźnftige? Oder besitzt es gar eine rationale Struktur, die sich weiter verständlich machen lässt? Diesen Fragen geht JĂśrg ÂNoller anschliessend an Kant, de Sade und Arendt nach – die drei Denker dienen der Untersuchung als historisch-systematische Koordinaten. Er argumentiert dafĂźr, dass bĂśse Handlungen Willensakten entspringen, die sich rational weiter beschreiben lassen und in unserer individuellen Freiheit grĂźnden. Aufschlussreich dafĂźr ist Kants Begriff des ÂŤVernĂźnftelnsÂť. In dieser weit verbreiteten Aktivität konstruiert sich das Subjekt durch Missbrauch der Vernunft eine Ge dankenordnung, in der individuelle Zwecksetzungen als gerechtfertigt erscheinen. Bei de Sade begegnen wir dann einer Vernunft, die im Gegensatz zur Kant’schen nicht das Gute will, sondern das BĂśse kategorisch Âbefiehlt. Inwiefern aber lässt sich ein solch bĂśses ÂSystem der Vernunft konsequent denken und leben? Hannah Arendt schliesslich prägte den provokativen Begriff einer ÂŤBanalität des BĂśsenÂť. Inwiefern kann aber das BĂśse banal sein, wo es uns doch irritiert und verletzt? Anschliessend an diese Gedanken entwickelt Noller eine Theorie des BĂśsen und analysiert die GrĂźnde, die uns trotz Âaller Aufklärung immer noch bĂśse handeln lassen.
Der Autor Dr. JÜrg Noller, geboren 1984, hat Philosophie, Geschichte, Literaturwissenschaft und Theologie in Tßbingen und Mßnchen studiert. Er hatte Forschungsaufenthalte an den Universitäten Pittsburgh, Chicago und Notre Dame (USA). 2014 promovierte er mit einer Arbeit zum Freiheits problem im Ausgang von Kant. Seitdem arbeitet er an seiner Habilitationsschrift ßber personale Lebensformen.
In dieser Reihe bereits erschienen reflexe 52: Niklas Bender, Verpasste und erfasste MĂśglichkeiten. Lesen als Lebenskunst ISBN 978-3-7965-3780-6 reflexe 50: Helmut Holzhey, ÂŤWir sehen jetzt durch einen SpiegelÂť. Erfahrungen an den Grenzen philosophischen Denkens ISBN 978-3-7965-3650-2
reflexe 44: Urs Marti-Brander, Rousseaus Schuld. Essays Ăźber die Entstehung philosophischer Feindbilder ISBN 978-3-7965-3445-4 reflexe 43: Eduard Kaeser, Artfremde Subjekte. Subjektives Erleben bei Tieren, Pflanzen und Maschinen? ISBN 978-3-7965-3432-4 reflexe 42: Emil Angehrn, Die Herausforderung des Negativen. Zwischen Sinnverlangen und Sinnentzug ISBN 978-3-7965-3400-3 reflexe 39: Annemarie Pieper, Nachgedacht. Philosophische StreifzĂźge durch unseren Alltag ISBN 978-3-7965-3358-7 Reflexe 34: Christoph Riedweg (Hg.), Nach der Postmoderne. Aktuelle Debatten zu Kunst, Philosophie und Gesellschaft ISBN 978-3-7965-3250-4
reflexe 48: Michael Rßegg, Krise der Freiheit. Religion und westliche Welt. Plädoyer fßr ein gelassenes Verhältnis ISBN 978-3-7965-3560-4 reflexe 47: Katrin Meyer, Macht und Gewalt im Widerstreit. Politisches Denken nach Hannah Arendt ISBN 978-3-7965-3556-7 reflexe 46: Anton Hßgli, Von der Schwierigkeit, vernßnftig zu sein ISBN 978-3-7965-3489-8 reflexe 45: Christine Christ-von Wedel, Erasmus von Rotterdam. Ein Porträt ISBN 978-3-7965-3687-8
Philosophie, Ethik, Handlungstheorie
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Grundriss der Geschichte der Philosophie Begründet von Friedrich Ueberweg. Völlig neu bearbeitete Ausgabe. Herausgegeben von Helmut Holzhey Christoph Riedweg, Christoph Horn, Dietmar Wyrwa (Hg.)
Die Philosophie der Antike Band 5: Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike 2018. In 3 Teilbänden. Ca. 2550 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 360.– / € (D) 360.– ISBN 978-3-7965-2629-9 Erscheint im Juli 2018 Die Teilbände sind auch einzeln erhältlich: Ca. sFr. 135.– / € (D) 135.– pro Teilband ISBN 978-3-7965-3698-4 (Teilband 1) ISBN 978-3-7965-3699-1 (Teilband 2) ISBN 978-3-7965-3700-4 (Teilband 3)
bereits ndigt angekü
Der Band und alle Teilbände sind auch als eBook erhältlich
... als die Grundlagen der abendländischen Identität (und nicht nur dieser) geschaffen wurden Mehr als fünfzig weltweit auf ihrem Gebiet führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren in diesem Band, der die Reihe «Die Philosophie der Antike» abschliesst, das überaus facettenreiche pagane, jüdische und frühchristliche philosophische Erbe der ersten Jahrhunderte nach Christus, in denen die Grundlagen nicht nur der abendländischen und byzantinischen, sondern auch der islamischen Denktradition gelegt worden sind. Mit den detaillierten und umfassenden Darstellungen, die den neuesten Stand der philosophiegeschicht lichen Forschung reflektieren, erhebt das Werk den Anspruch, für die Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike auf lange Sicht die erste Anlaufstelle für Forschende nicht allein der Altertumswissenschaften, sondern auch der Theologie, der Philosophie, der Judaistik und der Islamwissenschaft sowie allgemein der Geisteswissenschaften zu bilden. Der Anlage des Bandes liegt die Überzeugung zugrunde, dass mit der paganen und der jüdisch-christlichen Philosophie nicht etwa zwei grosse weltanschauliche Blöcke gegeneinander abzugrenzen und somit isoliert zu betrachten sind, sondern dass es angemessener ist, diese in ihrem lebendigen Austausch miteinander darzustellen. Entsprechend wurde für den Bandaufbau ein Mischprinzip gewählt, bei dem die chrono logische Folge die zentrale Rolle spielt, zu-
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dem aber auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis, die Schulzugehörigkeit eines Autors und – in sekundärer Weise – auch seine Religionszugehörigkeit und seine geografische Situ ierung berücksichtigt werden. So gelingt es, die zum Teil überraschenden Interdependenzen zwischen Autoren und Schulen, die durchaus religionsübergreifend festzustellen sind, deutlich herauszuarbeiten. Die faszinierende, bis heute in unserer Kultur stark nachwirkende Epoche wird auf diese Art äusserst plastisch beschrieben und dadurch verständlich gemacht. Philosophie, Antike, Kultur- und Geistesgeschichte Inhaltsverzeichnis der Teilbände 1. Teilband: Allgemeine Einleitung, Fortführung der hellenistischen Schulen, Kaiserzeitlicher Aristotelismus, Philosophiegeschichtsschreibung, Philosophienahe Fachwissenschaft, Mittelplatonismus und Neupythagoreismus, Philosophie im hellenistischen Judentum, Philosophie im frühen Christentum der vornizänischen Zeit. 2. Teilband: Hermetische und Orphische Literatur, Chaldäische Orakel, Theosophien, Der Neuplatonismus vom 3. Jahrhundert bis zum zweiten Drittel des 4. Jahrhunderts, Philosophie bei den christlichen Autoren in der Blütezeit der patristischen Literatur. 3. Teilband: Der Neuplatonismus vom letzten Drittel des 4. bis zum 7. Jahrhundert, Philosophie der späteren christlichen Autoren im Osten, Philosophie der späteren lateinischen Autoren am Übergang zum Mittelalter, Philosophie im rabbinischen Judentum, Philosophie im syrischen Sprachbereich, Register.
Die Herausgeber Christoph Riedweg, geb. 1957, Studium der Klassischen Philologie und Musikwissenschaft in Zürich, Oxford, Leuven, München. Promotion (1987) und Habilitation (1992) an der Universität Zürich. 1993–1996 Professor für Klassische Philologie/ Gräzistik in Mainz, seither in Zürich. 2005–2012 Direktor des Istituto Svizzero di Roma. Forschungsschwerpunkte: Frühgriechische Philosophie, Rhetorik, Platonismus, jüdisch-hellenistische und frühchristliche Literatur. Christoph Horn, geb. 1964, Studium der Philosophie, der Klassischen Philologie und der Theologie in Freiburg i. Br., München und Paris. Promotion (1993) in München und Habilitation (1999) in Tübingen. Professor für Philosophie in Gießen (2000–2001), seither Professor für Philosophie an der Universität Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Philosophie der Antike und Praktische Philosophie der Gegenwart. Dietmar Wyrwa, geb. 1943, Studium der evange lischen Theologie, der Philosophie und der Klassischen Philologie in Heidelberg, Tübingen, Göttingen und Berlin. Promotion (1982) und Habilitation (1988) an der Kirchlichen Hochschule Berlin (West). 1988–1991 ebenda Dozent für Kirchengeschichte, 1991–2008 Professor für Kirchengeschichte in Bochum. 2009–2013 Lehrstuhlvertretung an der HU Berlin, seit 2011 Arbeitsstellenleiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Arbeitsschwerpunkte: Platonismus und griechisches Christentum, Augustin, AthanasiusEdition.
Augustinus-Lexikon Herausgegeben von / Edited by / Edité par
Robert Dodaro, Cornelius Mayer, Christof Müller
Onlineversion
Verlag / Publishers / Editions Schwabe Verlag Basel
AL-online: das Augustinus-Lexikon als Datenbank
Robert Dodaro, Cornelius Mayer, Christof Müller (Hg.)
AL-online Volltext der vier bereits erschienenen Bände ab Oktober 2018 Weitere Informationen zu den Lizenzen oder zu einem kostenlosen Testzugang erhalten Sie auf www.AL-online.ch und www.augustinus.de/AL-online
Das internationale und interdisziplinäre ugustinus-Lexikon (AL) ist ein massgeb A licher Meilenstein in der Erschliessung von Augustinus und gilt als eine der wichtigsten Publikationen zur Erforschung der Spät antike. Das Augustinus-Lexikon liefert eine umfassende Darstellung des Lebens und Denkens, der Schriften sowie des zeitgenössischen Kontexts des nordafrikanischen Rhetors, Philosophen und wirkungsgeschichtlich wohl bedeutsamsten Theologen Augustinus von Hippo (354–430). Das Lexikon, verfasst unter Mitarbeit international anerkannter Augustinus-Spezialisten unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen, wird ca. 1200 Lemmata umfassen. Es verwendet ausschliesslich lateinische, der Sprache Augustins entnommene Stichwörter und zitiert bedeutende Augustinus-Texte wörtlich. Die Artikel erscheinen in deutscher, englischer oder französischer Sprache und enthalten ausführliche Bibliografien. Als Datenbank wird zuerst der Inhalt der vier bereits abgeschlossenen Bände verfügbar sein. Die letzten beiden noch ausstehenden Doppelfaszikel sowie der Registerband werden in den nächsten Jahren parallel zur
gedruckten Fassung onlinegestellt. Geplant ist zudem eine digitale Augustinus-Plattform, auf der das Augustinus-Lexikon, das Corpus Augustinianum Gissense und die Datenbank der Augustinus-Sekundärliteratur miteinander verlinkt werden. Altertumswissenschaften, Philosophie, Theologie
Das AL-online bietet folgende Funktionen: –– strukturierte Datenbank mit einfacher Benutzerführung –– intelligente und filterbare Volltextsuche durch das gesamte Werk mit Anzeige der Fundstellen sowie Verweis auf verwandte Artikel –– übersichtliche Darstellung der Artikel –– einfaches Zitieren durch Exportmöglichkeiten in gängige Literaturverwaltungssysteme (RIS-Format) –– schnelle Navigation durch Lemmata- und Autorenregister –– Möglichkeit zum Ausdrucken
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Caroline Arni
Pränatale Zeiten Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800–1950) 2018. Ca. 300 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 28.– / € (D) 28.– ISBN 978-3-7574-0003-3 Erscheint im Mai 2018 Auch als eBook erhältlich
bereits ndigt angekü
Bevor das «ungeborene Leben» zu einem Politikum der Gegenwart wurde Im späten 19. Jahrhundert machten französische Psychiater eine alarmierende Beobachtung: Bei Kindern, die während der preussischen Belagerung und der blutigen Revolten in Paris 1870/71 gezeugt worden waren, zeigten sich gehäuft körperliche und psychische Anomalien. Das liess aufhorchen: Wie hatten die turbulenten Ereignisse jener Zeit eine solch fatale Wirkung über Generationen hinweg entfaltet? Als mög liche Faktoren wurden neben den schwierigen Lebensumständen vor allem die traumatischen Erfahrungen der Schwangeren in Betracht gezogen. Ausgehend von dieser Episode untersucht Caroline Arni, wie Physiologen, Mediziner und Psychologen im 19. Jahrhundert ihren Blick auf das Geschehen vor der Geburt richteten, indem sie das «Leben» des Fötus zum Gegenstand von Experiment und Beobachtung machten. Aus diesen Forschungen ging zum einen das gesundheitspolitisch brisante Konzept der pränatalen Prägung hervor. Zum andern warf die Ergründung fötaler Entwicklung eine gewichtige Frage
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auf: Beginnt menschliche Subjektivität vor oder nach der Geburt? Pränatale Zeiten leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Wissenschaften und der Schwangerschaft. Als sich im 19. Jahrhundert die Wissenschaften vom Leben und jene vom Menschen herausbildeten, wurde das Ungeborene nicht nur als «Embryo» Gegenstand biologischen Wissens, sondern forderte als «Vorgeburtliches» auch die Humanwissenschaften heraus. Indem das Buch diesen bisher wenig bekannten Aspekt in der Geschichte des Ungeborenen ausleuchtet, eröffnet es neue Blickwinkel auf heute virulente Fragen: Es verleiht den bioethischen Debatten um den Beginn menschlichen Lebens eine historische Dimension und skizziert die Anfänge aktueller Forschungen zur pränatalen Prägung, die heute neben genetischen und sozialen Faktoren als dritte eigenschaftsbildende Kraft gilt. Wissenschaftsgeschichte, Historische Anthropo logie, Medizingeschichte, Kulturgeschichte
Die Autorin Caroline Arni, geboren 1970, ist Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Basel. Nach Studien in Bern hat sie längere Forschungsaufenthalte in Princeton, Paris und Konstanz gehabt. Sie forscht und lehrt zu Themen der Sozial- und Kulturgeschichte, Wissen- schaftsgeschichte, Geschlechtergeschichte und Schweizer Geschichte. Im Mai 2017 wurde ihr der Teaching Excellence Award für Modern Scholarship der Universität Basel verliehen.
Ulrich Goetz / Martin Hicklin / Manuel Battegay
Aids in Basel Vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV 2018. Ca. 264 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Broschur mit Klappen. Ca. sFr. 28.– / ₏ (D) 28.– ISBN 978-3-7965-3826-1
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Erscheint im Oktober 2018 Auch als eBook erhältlich
Basels Kampf gegen die Aids-Epidemie
Aids in Basel – diesem Thema ist der Band gewidmet. Es geht um das Virus, das sich von Zentralafrika aus Ăźber die Welt ver breitete und auch am Rheinknie fĂźr Angst und Schrecken sorgte. Packende Erfahrungsberichte zeugen vom komplexen und beängstigenden Charakter der Immunschwäche-Krankheit. Marcello Schumacher berichtet, wie die Basler HomoÂsexuellen als Erste den Kampf gegen Aids aufnahmen. Wie es sich anfĂźhlte, als 24-Jähriger in den 1980er-Jahren die Dia gnose ÂŤHIV positivÂť zu erhalten, schildert Franco Hueber. Und -minu erzählt, wie er die Aids-Krise in Basel erlebt hat. Gleichzeitig kommen auch Basler Ak teure zu Wort, die seit Jahrzehnten gegen HIV und Aids kämpfen: so der Infektio-
loge Manuel Battegay, der Kinderarzt  hristoph Rudin, der entscheidend mithalf, C die Gefahr einer HIV-Infektion von der Mutter aufs Neugeborene zu bannen, oder Ruedi Weber, der als Basels erster Aids- Pfarrer den Brßckenschlag wagte zwischen kirchlichen Moralvorstellungen und alternativen Lebenskonzepten. Doch es wird auch daran erinnert, dass das Virus beileibe noch nicht ausgerottet ist. Fßr die junge Generation bei uns ist Sterben an Aids zum Glßck kein Thema mehr, aber es wäre fatal zu unterschätzen, wie leicht man sich immer noch anstecken kann. Fßr das ganze Leben. Geschichte, Medizingeschichte, Medizin, Basel, Sozialgeschichte
Die Autoren Der Wissenschaftsjournalist Ulrich Goetz war nach vierjähriger Forschungstätigkeit ab 1973 Redaktor bei National-Zeitung und Basler Zeitung. Als deren USA-Korrespondent erlebte er die Anfänge der Aids-Epidemie aus nächster Nähe. Martin Hicklin war 1979–2003 Mitglied der Chefredaktion der Basler Zeitung und ist heute als Kolumnist und Autor tätig. Fßr seine Verdienste als Wissenschaftsjournalist verlieh ihm die Universität Basel 2011 einen Ehrendoktor. Prof. Dr. med. Manuel Battegay ist Chefarzt der Klinik fßr Infektiologie und Spitalhygiene am Universitätsspital Basel und im Board der Europäischen Aids-Gesellschaft EACS. Er widmet sich seit dreissig Jahren der Forschung und Betreuung von HIV-/Aids-Patientinnen und -Patienten.
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Heinrich Wölfflin Gesammelte Werke Herausgegeben von Tristan Weddigen und Oskar Bätschmann
Prospekt erhältlich
Heinrich Wölfflin – weitere Bände in der grossen Gesamtausgabe
Der Schweizer Kunsthistoriker Heinrich Wölfflin (1864–1945) gehört zu den einflussreichsten Denkern und Autoren des Faches. Seine bedeutenden Schriften werden nun erstmals kritisch ediert. Die Ausgabe enthält zudem umfassendes, bislang unpubliziertes Material.
Heinrich Wölfflins Schriften waren von weltweiter Ausstrahlung und ihre Wirkung reichte weit über die Grenzen der Kunstgeschichte hinaus. Seine wahrnehmungspsychologische Kunstwissenschaft, die er auf stilhistorischen Begriffen und visueller Erfahrung fundierte, fand unmittelbar Nachahmer und Kritiker und prägt die Kunstgeschichte sowie affine Fächer bis in unsere Zeit. Die kultur- und kontextspezifische Rezeption seines Denkens wird seit zwei Jahrzehnten als ein profunder Teil der Geschichte der Kunst- und Geisteswissenschaften anerkannt und aufgearbeitet. Obwohl Wölfflins Schriften zu den Fundamenten der Kunstwissenschaft gehören, sind sie heute grossenteils vergriffen. In der vorliegenden Edition werden im Rahmen eines durch den Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts publizierte und unpublizierte Schriften des Kunsthisto rikers sowie Nachschriften seiner berühmten Vorlesungen erstmals vollumfänglich der kunsthistorischen und interdisziplinären Forschung zur Verfügung gestellt.
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Die Edition erlaubt es, Wölfflins im Vorfeld und im Nachgang einer Publikation durchgeführte Überlegungen nachzuvollziehen sowie methodologische und thema tische Aspekte hervorzuheben, die sich nur als Teil einer oral and visual history erhalten, nicht aber in Publikationen niedergeschlagen haben, so etwa seine Analyse von musea len Originalwerken oder sein Verhältnis zur Gegenwartskunst. Wölfflins reiches intellektuelles Schaffen wird in der vorliegenden Edition in seiner gesamten Breite dargestellt und durch Einleitungen, Kommentare, Apparate sowie zeitgenössische Abbildungen wissenschaftlich erschlossen. Für künftige historiografische Forschung in der Kunstgeschichte und benachbarten Disziplinen – einem Feld, das seit gut zwei Jahrzehnten weltweit äusserst aktiv ist – bietet die HWGW eine verläss liche und materialreiche Grundlage. Auf ihrer Basis werden zudem neue Fragestellungen in der Wissenschaftsgeschichte, Kunsttheorie oder der Global Art History erschlossen.
Oskar Bätschmann war von 1991 bis 2009 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Bern und ist heute als Forschungsprofessor am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) in Zürich tätig. Editionsplan (Zwei Bände pro Jahr) Schriften –– 1 Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur (1886) –– 2 Renaissance und Barock. Eine Untersuchung über Wesen und Entstehung des Barockstils in Italien (1888) –– 3 Salomon Geßner (1889) – bereits angekündigt –– 4 Die Jugendwerke des Michelangelo (1891) – bereits angekündigt –– 5 Die Klassische Kunst. Eine Einführung in die italienische Renaissance (1899) –– 6 Die Kunst Albrecht Dürers (1905) –– 7 Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Das Problem der Stilentwickelung in der neueren Kunst (1915) –– 8 Italien und das deutsche Formgefühl (1931) –– 9 Kleine Schriften I (1889–1921)
Kunstwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte, Ästhetik
–– 10 Kleine Schriften II (1922–1944)
Die Herausgeber Tristan Weddigen ist Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und Direktor an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom.
Archivalien –– 1 Vorträge und Reden –– 2 Aufsätze und nicht veröffentlichte Schriften –– 3 Grundbegriffe II –– 4 Vorlesungsnachschriften –– 5 Biographisches und Autobiographisches
Unsre leibliche Organisation ist die Form, unter der wir alles KÜrperliche auffassen Heinrich WÜlfflin Gesammelte Werke Schriften 1 Tristan Weddigen, Oskar Bätschmann (Hg.) Mit einer Einleitung von Gottfried Boehm
Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur (1886) 2019. Ca. 120 Seiten, 10 Abbildungen in Farbe. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 70.– / ₏ (D) 70.– ISBN 978-3-7965-3834-6
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Erscheint im Dezember 2018
Heinrich WĂślfflins Dissertation Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur von 1886 ist in jĂźngster Zeit wieder in den Fokus der kultur- und naturwissenschaftlichen Forschung gerĂźckt. Gegenstand der Arbeit Âbildet die angenommene Fähigkeit der ÂBaukunst, ÂŤseelische WirkungenÂť beim Betrachter hervorzurufen. Diese Wirkungen will der Text beschreiben und erklären.
ÂŤUnsre leibliche Organisation ist die Form, unter der wir alles KĂśrperliche auf fassenÂť – so charakterisiert WĂślfflin die organische Analogie, die seinem Herangehen an das Studium architektonischer Stile zugrunde liegt. Anhand der Prolegomena lassen sich die theoretischen Voraussetzungen nachvollziehen, aus denen WĂślfflins Denken in seinem charakteristischen form analytischen Ansatz hervorgegangen ist. Das Werk fordert zugleich zu einer erneuten Auseinandersetzung damit auf, wie Bio logie, KunstschĂśpfung und -rezeption zusammenhängen. WĂślfflins Text wird von einer EinÂleitung von Gottfried Boehm und einem Âkritischen Kommentar von Giovanna Targia begleitet, der den wissenschaftlichen und historischen Kontext nachzeichnet, in dem WĂślfflins Dissertation entstanden ist. Der Verfasser der Einleitung Gottfried Boehm ist emeritierter Professor fĂźr Kunstgeschichte der Universität Basel.
Der Stil ist Ausdruck seiner Zeit, er ändert sich, wenn die Empfindungen der Menschen sich ändern. Heinrich WÜlfflin Gesammelte Werke Schriften 2 Tristan Weddigen, Oskar Bätschmann (Hg.)
Renaissance und Barock (1888) 2019. Ca. 352 Seiten, 92 Abbildungen, davon 10 in Farbe. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 120. – / ₏ (D) 120. – ISBN 978-3-7965-3835-3
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Erscheint im Dezember 2018
Mit seiner Habilitationsschrift Renaissance und Barock. Eine Untersuchung Ăźber Wesen und Entstehung des Barockstils in Italien (1888) griff Heinrich WĂślfflin die Umwertung des Barockstils auf. Eine Reihe von Kunsthistorikern machte sich während der Mode des Neobarock daran, den Architekturstil des 16. und 17. Jahrhunderts neu zu erforschen und zu werten, und versuchte, auch in der Antike einen ÂŤBarockstilÂť zu definieren. Diese drei Wiederholungen sollten erlauben, eine Gesetzmässigkeit im geschichtÂ
lichen Verlauf zu erkennen. Einen solchen Einblick ins ÂŤInnere der KunstÂť erklärte WĂślfflin zum eigentlichen Ziel der Kunst geschichte. Unter den zahlreichen Versuchen der ÂDefinition eines Barockstils hat WĂślfflins Schrift durch die Qualität ihrer Methode Âihren hohen Rang behalten: beschreibende Analyse und vergleichende EntgegenÂsetzung der Stile von Renaissance und Barock, der Versuch, die GrĂźnde fĂźr den Stilwandel zu erklären, und schliesslich die Verifizierung der Analyse an ausgewählten sakralen und profanen Gebäuden in Rom. Mit dem differenzierenden Vergleich zwischen Renaissance und Barock schuf sich WĂślfflin die Grundlage fĂźr eine Kritik des Barock, die weit Ăźber der frĂźheren Geringschätzung steht. In der Einleitung analysiert Oskar Bätschmann die Entstehung, die historischen Voraussetzungen, die Methode und die Rezep tion der Arbeit. Die Ausgabe wird von einem kritischen Kommentar von Karolina Zgraja begleitet.
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Karl Jaspers Gesamtausgabe (I/6) Oliver Immel (Hg.)
Psychologie der Weltanschauungen 2018. Ca. 460 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 98. – / ₏ (D) 98. – ISBN 978-3-7965-3832-2
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Erscheint im Dezember 2018
JaspersĘź Wendung zur Philosophie
Die Psychologie der Weltanschauungen gilt als eines der bedeutendsten, aber auch rätselhaftesten Werke von Karl Jaspers. Der Autor bezeichnete die Arbeit retrospektiv als seine ÂŤerste philosophische Ă„uĂ&#x;erungÂť und ÂŤfrĂźheste Schrift der später so genannten modernen ExistenzphilosophieÂť. Durch ihren publizistischen Erfolg war sie unerwartet Grundlage seiner Berufung zum Professor der Philosophie und markiert sowohl inhaltlich als auch biografisch den Wendepunkt von der Psychologie zur Philosophie. Mit der Weltanschauungsfrage greift Jaspers 1919 ein breit diskutiertes Symptom einer in ihren geistigen Grundfesten erschĂźtterten und zutiefst verunsicherten Welt auf. Die Relativierung bis dahin un hinterfragter Lebens- und Deutungsschemata lässt die Weltanschauung erstmals zur Aufgabe jedes Einzelnen werden, eine Aufgabe, der sich das Buch dezidiert nicht als Ratgeber, sondern als Reflexionsinstrument stellt.
Unter dem Gesichtspunkt einer Typologie weltanschaulicher Gestalten unternimmt Jaspers in seinem Werk den Versuch, die Weltanschauungen als letzte Positionen der Seele zu analysieren und dadurch die Kräfte zu durchdringen, die ihr zugrunde liegen und sie bewegen. Das Buch breitet vor dem Leser ein Panorama von Sinnge bilden und paradoxalen Strukturen menschlichen Seins aus, in dem die ganze histo rische Bandbreite und Tiefe philosophischer Psychologie sichtbar wird. Philosophie, Psychologie, Existenzphilosophie, Edition
Der Herausgeber Oliver Immel, geboren 1972, studierte Philosophie, Ethnologie, Anglistik und Soziologie an der Universität Mainz. Er lehrte als Dozent fßr Philosophie an den Universitäten Mainz, Heidelberg, Vechta und Oldenburg und ist wissenschaftlicher Editor der Akademie der Wissenschaften zu GÜttingen und am Philosophischen Institut der Universität Oldenburg.
Bisher erschienene Bände I/10: Karl Jaspers, Vom Ursprung und Ziel der Geschichte, hg. von Kurt Salamun 2016. XXXII, 284 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 84.– / ₏ (D) 84.–, ISBN 978-3-7965-3429-4 I/13: Karl Jaspers, Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung, hg. von Bernd Weidmann 2016. XC, 625 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 148.– / ₏ (D) 148.–, ISBN 978-3-7965-3431-7 I/21: Karl Jaspers, Schriften zur Universitätsidee, hg. von Oliver Immel 2015. 508 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 108.– / ₏ (D) 108.–, ISBN 978-3-7965-3423-2 Abteilungen der Reihe und sich in Vorbereitung befindliche Bände Abteilung I: Werke –– I/3 Gesammelte Schriften zur Psychopathologie –– I/6 Psychologie der Weltanschauungen –– I/8 Schriften zur Existenzphilosophie –– I/10 Vom Ursprung und Ziel der Geschichte –– I/13 Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung –– I/18 Nietzsche –– I/21 Schriften zur Universitätsidee Abteilung II: Nachlass –– II/1 Grundsätze des Philosophierens Abteilung III: Briefe –– III/8 Verlagskorrespondenzen
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Grundelemente der Psychopathologie bei Karl Jaspers Karl Jaspers Gesamtausgabe I/3 Chantal Marazia (Hg.)
Gesammelte Schriften zur Psychopathologie 2018. Ca. 700 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 148.– / ₏ (D) 148.– ISBN 978-3-7965-3831-5
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Erscheint im Dezember 2018
Karl Jaspers gehÜrt zu den Ziehvätern der Psychopathologie, einer der Grundlagen wissenschaften der Psychiatrie. In diesem Zusammenhang wird gemeinhin auf sein systematisches Lehrbuch verwiesen, die All gemeine Psychopathologie von 1913. Die wesentlichen Zßge seiner Methodologie und den Gegenstand der neuen Wissenschaft fixierte Jaspers jedoch schon in den hier versammelten Arbeiten, die zwischen 1909 und 1913 erschienen: Seine Kritik am dominanten Reduktionismus und an der damals noch jungen Psychoanalyse sind in diesen Texten
bereits gĂźltig formuliert, ebenso – und nicht zuletzt – die Dichotomie zwischen Erklären und Verstehen. Neben der Dissertation ÂŤHeimweh und VerbrechenÂť enthält der vorliegende Band unter anderem den bahnbrechenden und wirkungsvollen Aufsatz ÂŤDie phänomeno logische Forschungsrichtung in der PsychiatrieÂť sowie die bis heute kontrovers diskutierte Abhandlung ÂŤKausale und ‘verständliche’ Zusammenhänge zwischen Schicksal und Psychose bei der Dementia praecox (Schizophrenie)Âť. Der Kommentar verortet die einzelnen Beiträge sowohl im wissenschaftshistorischen als auch im werkgeschichtlichen Kontext. Psychiatrie, Psychoanalyse, Phänomenologie, Edition Die Herausgeberin Chantal Marazia, geboren 1978, studierte Philosophie und Wissenschaftsgeschichte in Italien, Frankreich und der Schweiz. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fĂźr Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität DĂźsseldorf.
Bisher unverĂśffentlichte Dokumente zu Leben, Werk und Wirkung von Karl Jaspers Karl Jaspers Gesamtausgabe (III/8.2) Dirk Fonfara (Hg.)
Ausgewählte Korrespondenzen mit dem Piper-Verlag und Klaus Piper 2018. Ca. 800 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 168.– / ₏ (D) 168.– ISBN 978-3-7965-3830-8
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Erscheint im Dezember 2018
Karl Jaspers pflegte intensive Kontakte zu seinen Verlagen. Diese bisher unverĂśffentlichten Briefwechsel von 1911 bis 1968 sind biografisch und werkgeschichtlich zentral, denn sie geben wesentliche Einblicke in die PersĂśnlichkeit und das Leben von Karl ÂJaspers ebenso wie in sein Selbstverständnis als Psychopathologe, Psychologe, Philosoph und politischer Schriftsteller. Insbesondere lassen die Briefe die Entstehung und Rezeption von Jaspers’ Schriften zutage treten, zeugen von mitunter mĂźhsamen Ăœbersetzungsverhandlungen und dokumentieren auch den
Austausch Ăźber wichtige Buchprojekte, die zu Jaspers’ Lebzeiten nicht mehr realisiert wurden. Der erste Band enthält u.a. Briefwechsel mit den Verlagen Artemis, de Gruyter, Les Éditions de Minuit, Harper & Row, Mohr Siebeck, Routledge, Springer, Suhrkamp und Yale University Press, mit den Verlegern Kurt und Helen Wolff sowie mit verschiedenen Ăœbersetzern. Im Anhang sind Dokumente und Korrespondenzen aus der Zeit von 1933 bis 1943 wiedergegeben, vor allem Jaspers’ Korrespondenz mit der Reichsschrifttumskammer. Der zweite Teilband widmet sich ausschliesslich der Korrespondenz mit Klaus Piper und dem Piper Verlag. Die Briefe werden in Auswahl, aber jeweils vollständig wiedergegeben. Briefedition, Korrespondenz, diplomatische Ausgabe Der Herausgeber Dirk Fonfara, geboren 1969, hat Klassische Philologie, Geschichte und Philosophie an der Universität zu KĂśln studiert. Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
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Isaak Iselin: Gesammelte Schriften 4 Sundar Henny (Hg.), unter Mitarbeit von Isabelle Wienand
Geschichte der Menschheit 2018. Ca. 630 Seiten. Gebunden. Leinen mit Schutzumschlag. Ca. sFr. 98.– / ₏ (D) 98.– ISBN 978-3-7965-3497-3
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Bereits erschienen Auch als eBook erhältlich
Band Letzter ion d E der it
Das Hauptwerk des Basler Aufklärers
Mit Isaak Iselins Geschichte der Menschheit wird ein historisches Zeugnis der Aufklärung erstmals seit Ăźber 200 Jahren in einer neuen Edition zugänglich. Mit der von seinen Zeitgenossen ebenso gepriesenen wie verfemten Schrift etablierte Iselin ein neues historiografisches Genre, die Menschheitsgeschichte, das die Geschichtsphilosophie nachÂhaltig präÂgen sollte. Die Geschichte der Menschheit stellt darĂźber hinaus eine wertvolle Quelle des historischen und ethnolo gischen Wissens im späten 18. Jahrhundert dar. Das Werk erschien erstmals 1764, wurde im 18. Jahrhundert sechs Mal aufgelegt und fand grosse Aufmerksamkeit bei den Zeitgenossen Christoph Martin Wieland, ÂJulie Bondeli, Moses Mendelssohn und ÂJohann Gottfried Herder. Herausgefordert von den Theorien Mon tesÂquieus sowie Rousseaus und inspiriert von Vertretern der schottischen Aufklärung verschränkte Iselin in seinem Hauptwerk Geschichte und Anthropologie. Den Gegen-
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satz von Natur und Kultur suchte er mit e inem an der biologischen und psycholo gischen Entwicklung des einzelnen Menschen orientierten Schema der Geschichte zu ßberwinden. Iselin erzählt die Geschichte der Menschheit konsequent als eine natßrliche Funktion und Entwicklung dessen, was im Menschen bereits angelegt ist. Die Edition beruht auf dem Text der letzten, von Iselin selbst besorgten Auflage von 1779. Sie erschliesst erstmals seine vielen hundert, oft kryptischen Anmerkungen. Damit werden die Arbeitsweise und Argumentationsmuster Iselins im Detail nachvollziehbar. Geschichtsphilosophie, Anthropologie, Aufklärung, Edition Der Herausgeber Sundar Henny, geb. 1981, studierte Geschichte und Klassische Philologie in Basel und Freiburg i. Br. Nach Forschungsaufenthalten an den Universitäten von Cambridge und Princeton ist er derzeit Ambizione-Stipendiat an der Universität Bern mit dem Projekt Navel of the World: Cross-Cultural Encounters at the Church of the Holy Sepulchre, 1400–1600.
Inhalt 1. Buch: Psychologische Betrachtung des Menschen. 2. Buch: Von dem Stande der Natur. 3. Buch: Von dem Stande der Wildheit. 4. Buch: Von den Anfängen des gesitteten Standes bis zur Vestsetzung der häuslichen Gesellschaft. 5. Buch: Von den Fortgängen der Geselligkeit zu Âdem buĚˆrgerlichen Stande. 6. Buch: Von den Fortgängen des gesitteten Standes, bey den orientalischen VĂślkern. 7. Buch: Von den Fortgängen des gesitteten Standes, bey den Griechen und bey den RĂśmern. 8. Buch: Von den Fortgängen des gesitteten Standes, bey den heutigen europäischen Nationen.
Helmut Reinalter, Reinhard Markner, Claus Oberhauser (Hg.)
Aktenedition ßber den Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent 1782 2018. Ca. 352 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 68.– / ₏ (D) 68.– ISBN 978-3-7965-3797-4
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Erscheint im Oktober 2018 Auch als eBook erhältlich
Erstmals vollständig verfßgbar: die Protokolle und Korrespondenzen zum Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent von 1782 Der Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent von 1782 ist ein Wendepunkt in der Geschichte der europäischen Freimaurerei, da hier das bis dahin bestehende System der Strikten Observanz beendet und ein neues System eingefßhrt wurde, der Eklektische Bund. Die Faksimile-Edition enthält die Protokolle und Beilagen des Konvents. Die Protokolle datieren vom 15. Juli 1782 bis zum Ende des Konvents am 1. September 1782. Die Bei lagen enthalten Regeln und Gesetze, Begrßs-
sungsschreiben sowie Denkschriften zu den wichtigsten Fragen, die auf dem Konvent bearbeitet wurden, Beschlussfassungen ßber die Modifizierung des alten Systems und die Grundsätze des neuen Ordens. Zudem enthält der Band Kurzbiografien zu allen Teilnehmern. Diese Edition bereitet erstmals das bisher grÜsstenteils unverÜffentlichte komplette Quellenmaterial zum Konvent auf. Geschichte, Freimaurerei, Edition
Die Herausgeber Helmut Reinalter, geboren 1943, war Professor am Institut fßr Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck und leitet heute das Institut fßr Ideengeschichte in Innsbruck. Reinhard Markner, geboren 1967, ist wissenschaft licher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum fßr die Erforschung der europäischen Aufklärung an der Martin-Luther-Universität Halle und am Institut fßr Ideengeschichte in Innsbruck. Claus Oberhauser, geboren 1984, promovierte 2013 und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fßr Ideengeschichte in Innsbruck.
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Cristina UrchueguĂa / Karolina Zgraja (Hg.)
Klang und Stille in der Bildenden Kunst Visuelle Manifestationen akustischer Phänomene 2018. Ca. 392 Seiten, 160 Abbildungen in Farbe. Broschiert. Ca. sFr. 65.– / ₏ (D) 65.– ISBN 978-3-7965-3821-6
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Erscheint im November 2018 Auch als eBook erhältlich
EpochenĂźbergreifende Studien zur kĂźnstlerischen Darstellung akustischer Phänomene Akustische Phänomene sind unsichtbar und vergänglich – sie bildlich zu fassen, stellt Âeinen anspruchsvollen kĂźnstlerischen Akt dar. Die interdisziplinären Beiträge unter suchen kĂźnstlerische Strategien ihrer Darstellung, indem sie aus kunsthistorischer und musikwissenschaftlicher Sicht epochenĂźbergreifend auf formale und inhalt liche Aspekte diverser SchlĂźsselwerke eingehen. Musikwissenschaft, Kunstgeschichte Die Herausgeberinnen Cristina UrchueguĂa ist Professorin fĂźr Musik wissenschaft an der Universität Bern. Sie studierte Klavier in Valencia und Musikwissenschaft, Kunstgeschichte sowie Hispanistik in WĂźrzburg, MĂźnchen und ZĂźrich. Karolina Zgraja ist Postdoktorandin an der Universität ZĂźrich. Sie studierte Kunstgeschichte in WĂźrzburg sowie Padua und war wissenschaftliche Assistentin an der Bilbliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut in Rom.
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Aus dem Inhalt David Ganz: Schwellenfiguren. Schriftbildliche Ăœbergänge zwischen Schweigen und Sprechen Daniela Wagner: KlangkĂśrper. Erklingen und Verstummen in Darstellungen der Schindung des Marsyas Fabian Alexander KommoĂ&#x;: Abendglocke von einem dunstverhĂźllten Tempel. Zen-Buddhistische Strategien der visuellen Repräsentation akustischer Phänomene im Bild
Max Pommer: ÂŤEs wird eine abstracte mahlerische phantastisch-musikalische Dichtung mit ChĂśren [‌]Âť. Zum Verhältnis von Zeit und Musik in Philipp Otto Runges Graphikzyklus Vier Jahreszeiten Susanne MĂźller-Bechtel: Josef Albers: Form, Farbe, Klang, Akkord Marina Linares: Heinrich Neugeboren: Die analoge Ăœbertragung einer musikalischen Struktur in eine Plastik
Lara Hoffmann: Klänge nichtßbersetzter Fremdsprachen als kßnstlerisches Medium in der Gegenwartskunst
Stefanie Bräuer: Klang sehen, Oszillationen visualisieren: Der oszillografische Animationsfilm Abstronic von Mary Ellen Bute
Martina Papiro: Jenseits und diesseits – das Engelskonzert des Isenheimer Altars von Matthias Grßnewald
Sandra Beate Reimann: Stephen Cripps’ Klang transformationsmaschinen
MarkÊta Štědronskå: Klang und Stille in Eduard von Steinles Darstellungen des heiligen Franziskus Beatrice Immelmann: Das Vibrieren des Lichts zum Klingen bringen: Die Synthese von Klang und Farbe in Frantisek Kupkas Klaviertasten-See
Karolina Zgraja: Stille explizit. Zum bewussten kßnstlerischen Umgang mit der Abwesenheit von Klang in Moderne und Gegenwart RÊgine Bonnefoit: Klangskulpturen und -bilder von Oscar Wiggli (1927–2016)
Moritz Zwimpfer
Farbe 2d Farbe lehren ohne Farbenlehre 2018. 192 Seiten, 170 Abbildungen in Farbe. Gebunden. sFr. 68.– / ₏ (D) 68.– ISBN 978-3-7965-3796-7
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Erscheint im Juni 2018
Elementare Grundlagen der Farbgestaltung mit analogen Farbtechniken sowie digitalen Studien Moritz Zwimpfers jĂźngstes Buch setzt sich mit Aussehen und Wirkung von Farben im zweidimensionalen Design auseinander. Wie in jedem andern Lernprozess bilden auch bei der Farbe elementare Ăœbungen das Fundament fĂźr die Bewältigung komplexerer Aufgaben. Der Aufbau des Buchs folgt dieser Entwicklung vom Elementaren zum Komplexen. Der Autor beschreibt jedoch kein zusammenhängendes Programm; er hat bewusst keinen ÂŤLehrgangÂť konzipiert. Vielmehr stellt er die verschiedenen Aspekte der Farbe und die entsprechenden Lernprozesse unabhängig voneinander dar. Der Schwerpunkt von Farbe 2d liegt auf dem Entwerfen mit analogen Farbtechniken, doch auch digitale Studien werden behan-
delt. Viele der im Buch abgebildeten Arbeiten sind vor der Computer-Ă„ra entstanden, andere parallel dazu. Bei einer Ausrichtung auf das digitale Instrumentarium, wie sie Âgegenwärtig in Design-Ausbildungen vorherrscht, kommen wesentliche gestalte rische Erfahrungen oft zu kurz oder werden verunmĂśglicht – Einschränkungen, die inzwischen wieder bewusster wahrgenommen werden als zur Zeit der ersten digitalen Begeisterung. Moritz Zwimpfer bietet Studierenden und Kunstinteressierten eine FĂźlle von Anregungen fĂźr das Studium der Farbe mit manuellen Techniken, bei welchen er die sinnlich-materiellen Aspekte von Farben stets einbezieht.
Der Autor Moritz Zwimpfer ist Grafik-Designer in Basel und war viele Jahre Dozent fĂźr Farbe und Grafik-Design an der Schule fĂźr Gestaltung in Basel und der Fachhochschule beider Basel. Als Autor hat sich Moritz Zwimpfer mit verschiedenen Aspekten der visuellen Wahrnehmung befasst.
Design, Grafik, Kunst, Architektur
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Roland Pulfer
Nagelobjekte | Nail Objects 2018. 84 Seiten, 42 Abbildungen, grossteils in Farbe. Freirßckenbroschur. Mit einem Text von | With a text by Aurel Schmidt. sFr. 42.– / ₏ (D) 42.– ISBN 978-3-7965-3811-7
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Bereits erschienen
Alte Nägel als Ausstellungsobjekt
Heutzutage verschwinden die allermeisten gebrauchten Nägel endgĂźltig in riesigen VerbrennungsĂśfen. Roland Pulfer dagegen sucht und findet alte, verbogene, vielfach noch handgeschmiedete Nägel. Um sie zu extrahieren, spaltet er das Holz oder, wenn das nicht mĂśglich ist, verbrennt er das Holz und holt die Nägel aus der Asche: Nur so Âbehalten die Nägel die Form, die beim Einschlagen entstanden ist. Durch diese meist endgĂźltige Gestalt sind sie zu Unikaten und zugleich zu Zeugen einer längst vergangenen Zeit geworden. In seinem Atelier betrachtet, studiert, sortiert und gruppiert Pulfer die Nägel, er arrangiert sie spielerisch und doch mit einer sorgfältig ausgewählten Ordnung zu einem Schriftbild, einem Notenblatt, malerisch zu einem Sinnbild der Vergänglichkeit.
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Neben ausgewählten Fotografien der Kunstwerke beinhaltet das Buch den ein leitenden Text Kleine Archäologie des Nagels von Aurel Schmidt sowie einen Blick zurßck auf die Arbeiten der Nagelschmiede von Rudi Palla. Beide Texte sind in deutscher und englischer Sprache abgedruckt. Kunst, Kunstgeschichte
Der Autor Roland Pulfer, geboren 1951 als Sohn und Enkel eines Zimmermanns, besuchte die Kunstgewerbeschule in Basel und lernte u.a. bei Maria Vieira (Weiterbildung in Raumgestaltung). Seit 1990 hat er ein eigenes Atelier in Basel, dort entstehen bis heute Nagelobjekte. Diese wurden u.a. in Basel, Baselland und ZĂźrich ausgestellt.
Peter Litwan (Hg.)
Dem hochgeschätzten Sebastian Castellio zu Ehren Reden an Basler Feiern zum Gedenken an den Vordenker des ToleranzÂgedankens 2018. Ca. 80 Seiten, 2 Abbildungen. Broschiert. Ca. sFr. 28.– / ₏ (D) 28.– ISBN 978-3-7965-3824-7
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Erscheint im August 2018 Auch als eBook erhältlich
Die Erinnerung an Sebastian Castellio wachhalten
Sebastian Castellio (1515–1563) verbrachte einen Grossteil seines Lebens in Basel. Hier schrieb er sein Buch De haereticis an sint persequendi (Ob Häretiker verfolgt werden mßssen), mit dem er eine bis heute wirkende Debatte um den Toleranzbegriff ausgelÜst hat. Schon 1953 rßckte der Basler Historiker Werner Kaegi mit seiner wegweisenden Rede diesen Denker in den Blick der histo rischen Forschung. Trotzdem verpasste die Stadt, in der Castellio hauptsächlich gewirkt hat, in den Jahren 2013 und 2015 zwei Jubiläumstermine, mit denen die Öffentlichkeit auf diesen bedeutenden Humanisten hätte aufmerksam gemacht werden kÜnnen. Erst im Herbst 2016 fand auf Privatinitiative hin
eine Vortragsveranstaltung rund um Castellio statt, die des schon kurz nach seinem Tod Verfemten gedachte. Zudem wurde eine Gedächtnistafel enthßllt, als eine Wiedergutmachung fßr das aus dem Kleinen Kreuzgang des Basler Mßnsters verschwundene Grabepitaph im St. Alban-Tal, der ersten Wohnstätte Castellios in Basel. Der vorliegende Band, dessen Titel eine Formulierung aus Castellios Epitaph aufnimmt, vereinigt einen diplomatischen Wiederabdruck von Kaegis Rede mit den Ansprachen vom Herbst 2016.
Der Herausgeber Peter Litwan, geboren 1945, war nach dem Studium von Deutsch, Latein und Geschichte in Basel und Kiel als Gymnasiallehrer und Rektor tätig. Seit seiner Pensionierung forscht und publiziert er zu lateinischen Texten der frĂźhen Neuzeit, insbe sondere zu Inschriften. Derzeit arbeitet er an der Ăœbersetzung von Melanchthons Loci praecipui theologici.
Geschichte, Theologie, Reformation
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Studien zur theologischen Ethik 151 Herausgegeben von Daniel Bogner und Markus Zimmermann Stefan Buchs
Ärzteethos und Suizidbeihilfe Theologisch-ethische Untersuchung zur Praxis der ärztlichen Suizid beihilfe in der Schweiz 2018. Ca. 350 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 59.– / ₏ (D) 59.– ISBN 978-3-7965-3840-7 Auslieferung fßr Deutschland und Österreich ßber den Echter Verlag: ISBN ,978-3-429-04492-3 6 % 1 Erscheint im Juli 2018 Auch als eBook erhältlich
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Das Problem ärztlicher Suizidbeihilfe aus theologisch-ethischer Sicht
Die Vereinbarkeit von Suizidbeihilfe und ärztlichem Ethos stellt eine der dringlichsten Fragen der modernen Medizin dar. Die vorliegende Studie greift die aktuelle Diskussion dieser Frage mit Blick auf die schweizerische Situation auf. Aus der Einsicht, dass der gefßhlte Verlust von persÜn licher Autonomie den Suizidwunsch her vorruft, wirft die Studie die bioethische Folgefrage auf, ob alle Menschen Personen sind. Unter Bezug auf das Denken von Paul Ricœur erklärt die Studie, weshalb jeder Mensch, unabhängig von seinen realen Fähigkeiten, als autonome Person zu betrachten und als solche mit der Herausforderung konfrontiert ist, die eigene Einsamkeit zu ßberwinden. Die Suizidbeihilfe erweist sich jedoch gerade hier als problematisch, da sie die wechselseitige Anerkennung zerstÜrt
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und die Einsamkeit des Einzelnen bestätigt. Die richtige, dem ärztlichen Ethos ent sprechende Antwort auf die menschliche Not, die dem Suizidwunsch zugrunde liegt, ist hingegen die Palliative Care. Denn sie ermÜglicht ein Sterben, das Selbstschätzung und Selbstachtung fÜrdert und damit die Anerkennung des Menschen als autonome Person verwirklicht. Jeder Mensch sollte diese Anerkennung in seinem gesamten Leben erfahren. Sie zu realisieren, stellt eine gesellschaftliche Herausforderung dar, zu deren Bewältigung gerade auch der christ liche Glaube beitragen kann, bildet er doch eine Ressource, Menschen zusammenzufßhren und Anonymität zu ßberwinden. Theologie, Philosophie, Medizinethik
Der Autor Stefan Buchs, geboren 1982, ist Priester des Bistums Basel. Nach dem Studium der Theologie in Luzern und Rom arbeitete er mehrere Jahre in der Pfarrei. Von 2011 bis 2017 war er als Mitgrßnder und als Dozent im Institut ThÊrèse de Lisieux in Basel tätig. Seit 2017 lebt und arbeitet er mit der Gemeinschaft Chemin Neuf in Frankreich. Das Promotionsstudium im Fach Moraltheologie absolvierte er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte (ScRKG) 25 Herausgegeben von Mariano Delgado (Fribourg) und Volker Leppin (TĂźbingen) Nikolaus Klein, Paul Oberholzer, Esther Schmid Heer (Hg.)
Transfer, Begegnung, Skandalon? Neue Perspektiven auf die Jesuitenmissionen in Spanisch-Amerika 2018. Ca. 400 Seiten, 40 Abbildungen. Gebunden. Ca. sFr. 76.– / ₏ (D) 76.– ISBN 978-3-7965-3818-6 Auslieferung fßr Deutschland und Österreich ßber Kohlhammer: ISBN 978-3-17-035494-4
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Erscheint im November 2018 Auch als eBook erhältlich
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Die Jesuitenmissionen in Spanisch-Amerika: historische Kontexte – kontroverse Forschungsdebatten – kulturwissenschaftliche Perspektiven Dieser Band zu den Jesuitenmissionen in Spanisch-Amerika beruht auf neueren kulturwissenschaftlichen Forschungsansätzen, die Aspekte wie Netzwerkanalysen, Wissenstransfer, Wandel des Inkulturationsbegriffes, Prägung des Nationalbewusstseins oder Ausbildung von indigenen, eigenständigen Elementen in den Blick nehmen. 250 Jahre nach der Aufhebung der Jesuitenmissionen in Spanisch-Amerika werden hier ßber historische Zeiten und Debatten sowie geo grafische und kulturelle Räume hinweg neue Perspektiven auf ein komplexes Thema erÜffnet. Religionsgeschichte, Kulturgeschichte, internationale Geschichte, Jesuitenmission
Inhalt Vorwort
III Rezeption und Weiterentwicklung
I EinfĂźhrung und Kontext
Corinna Gramatke: Ergebnisse nach dem ÂŤmaterial turnÂť. Zur Neubewertung der kĂźnstlerischen Produktion in den GuaranĂ-Reduktionen, am Beispiel der Jesuiten der Deutschen Assistenz
Johannes Meier: Religions- und kirchenpolitische UmbrĂźche. Zur Vorgeschichte der Aufhebung der Jesuitenmissionen in Amerika aus brasilianischer Perspektive Mariano Delgado: Ăœberlegungen zur Singularität der Jesuitenreduktionen Fabian Fechner: Eine neue Bildpolitik im Zeichen der Krise: Visuelle Argumente in den Debatten um die Aufhebung des Jesuitenordens im spanischen Imperium Michael Sievernich SJ: ÂŤĂœbersetzungÂť des Christentums in den Jesuiten-Reduktionen II Wissen und Wissenstransfer
Die Herausgeber Nikolaus Klein SJ, Mag. phil., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Jesuitenbibliothek Zßrich. Paul Oberholzer SJ, PD Dr. phil., ist Dozent fßr Geschichte des Mittelalters an der Universität Gregoriana in Rom. Esther Schmid Heer, Dr. phil., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Jesuitenbibliothek Zßrich und des Archivs der Schweizer Provinz der Jesuiten.
Javier Francisco Vallejo: ÂŤPara convertir a los infielesÂť. Asymmetries in the Global Circulation of Jesuit Personnel Irina Pawlowsky: Von ÂŤbarbarischenÂť Ländern, wilden FlĂźssen und weiĂ&#x;en Flecken. Die Karte des RĂo Maraùón in Franz Xaver Veigls ÂŤGrĂźndliche Nachrichten Ăźber die Verfassung der Landschaft von MaynasÂť (1785) Renate DĂźrr: ÂŤThe Shepherd’s Boy in the FableÂť – zum Umgang mit gefährlichem Wissen in der Aufklärung Christoph Nebgen: Jesuitische Exmissionare und ihr Verhältnis zur aufgeklärten Ă–ffentlichkeit im deutschsprachigen Raum
Eckart KĂźhne: Die Missionen von Chiquitos und Mojos nach der Ausweisung der Jesuiten: Transformation und Tradierung Sieglinde Falkinger: ÂŤAmen Jesus Maria JosĂŠÂť. Jesuitische Sermone in der Ăœberlieferung der Chiquitanos Severin Parzinger SVD: ÂŤLa mĂşsica del cieloÂť: Die ritualisierte Musik der Chiquitanos in der Gegenwart, am Beispiel der aktuellen Praxis in San Miguel de Velasco, Bolivien IV Tradierungen und Neubildung im 19., 20. und 21. Jahrhundert Guillermo Wilde: Continuidades y discontinuidades despuĂŠs de la expulsiĂłn de los jesuitas Ignacio Telesca: Das paraguayische Nationalbewusstsein und die Jesuitenreduktionen Maximiliano von ThĂźngen: Patrimonio cultural y construcciĂłn de narrativas histĂłricas: el caso de la reducciĂłn jesuĂtica de San Cosme y San DamiĂĄn (Paraguay) Nikolaus Klein SJ: Die Option fĂźr die ÂŤgekreuzigten VĂślkerÂť. Die Jesuitenprovinz Mittelamerika im 20. Jahrhundert
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Beiträge zur Erforschung der Demokratie 3 RenÊ Roca (Hg.)
Frßhsozialismus und moderne Schweiz 2018. Ca. 160 Seiten, 3 Abbildungen. Ca. sFr. 48.– / ₏ (D) 48.– ISBN 978-3-7965-3819-3
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Erscheint im September 2018 Auch als eBook erhältlich
Die FrĂźhsozialisten und die Demokratisierung der Schweiz
Katholisch-Konservative, Liberale und Frßhsozialisten leisteten jeweils spezifische Beiträge zur Demokratiedebatte in der Schweiz. Band 3 der Trilogie Beiträge zur Erforschung der Demokratie rßckt die Schweizer Frßhsozialisten in den Fokus. Sie festigten auf der Basis des Naturrechts und mit Bezug zur Genossenschaftstradition die demo kratischen Grundlagen des Staates. Wie und mit welchen Ideen sie die Weiterentwicklung der Demokratie von einer repräsenta tiven zu einer direkten Demokratie geprägt haben, ist hier erstmals im Gesamtzusammenhang nachzulesen. Schweizer Geschichte, Politikwissenschaft, Demokratiegeschichte, Frßhsozialismus
Der Herausgeber RenÊ Roca, geboren 1961, ist promovierter Historiker und Gymnasiallehrer in Basel. Er grßndete und leitet das Forschungsinstitut direkte Demokratie (www.fidd.ch). Er publiziert regelmässig zu den Themen direkte Demokratie, Genossenschaftsprinzip und Naturrecht.
Inhalt RenÊ Roca: Einleitung: Frßhsozialismus und direkte Demokratie Werner Wßthrich: Charles Fourier, Victor Considerant und Karl Bßrkli als Wegbereiter der direkten Demokratie und des Genossenschaftswesens Olivier Meuwly: Le Radicalisme Romand entre Influences hÊgÊliennes et prÊsocialistes Ruedi Brassel: Leonhard Ragaz – der religiÜse Sozialismus und die direkte Demokratie Michael Lauener: Jeremias Gotthelfs Kampf gegen Sozialisten und Kommunisten – oder: Ein protestantischer Volksschriftsteller zwischen repräsentativer Demokratie und katholischer VolksfrÜmmigkeit
In dieser Reihe erschienen Band 2: RenĂŠ Roca (Hg.), Liberalismus und moderne Schweiz ISBN 978-3-7965-3639-7 Band 1: RenĂŠ Roca (Hg.), Katholizismus und moderne Schweiz ISBN 978-3-7965-3498-0
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Schweizerisches Idiotikon WÜrterbuch der schweizerdeutschen Sprache XVII, Heft 226 2018. Ca. 64 Seiten. Gebunden. Ca. sFr. 33.– / ₏ (D) 33.– ISBN 978-3-7965-3828-5
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Erscheint im Dezember 2018
Vom Umzug zum Zßgle und zum Cheibezß⠝ g
Alle WĂśrter dieser neuen Lieferung, der fĂźnften des 17. Bandes, gehĂśren den beiden Stammsilbengruppen Zug und ÂŻZĂźg an. Das Heft fĂźhrt die Zusammensetzungen mit dem Grundwort Zug I mit Metzger-Umzug weiter. Von hier bis zur letzten Zusammensetzung Hoch-zits-Zug ÂŻ ÂŻ stehen Dutzende weiterer Zusammensetzungen, darunter die semantisch so vielgestaltigen WĂśrter An-, ÂŻInÂŻ und Us-zug, die komplexe Gruppe Ver-, Vorund FĂźr-zug, der ethnologisch interessante Grat-Zug ÂŻ und der historisch bedeutsame Reis-Zug. Die Ableitungen von Zug I versammeln Âsemantisch so breit gefächerte WĂśrter wie Zugele f. ÂŤKette, die Pflug und GrĂŤngel miteinander verbindetÂť, Zuge f. ÂŤhĂślzerne Rinne, Wasserleitung, QuellfassungÂť, zuge ÂŤin
Scharen unterwegs sein, einem Ziel zustreben sowie zßgig, dessen Bedeutung der Zugluft ausgesetzt nur eine unter vielen ist. ¯ Neben diesen rezent belegten WÜrtern umfasst die Strecke auch ausschliesslich historisch belegte. Gut vertreten sind auch historische RechtswÜrter. Eine weitere grosse Gruppe bildet Zßgel m., das neben dem bekannten Leitseil am Zaum viele weitere Bedeutungen kennt. Das Heft schliesst im Bereich der beiden ¯ I, grossen etymologischen Gruppen von Zßg ¯ I usw. Zeuge, bezeugen usw. sowie zßge ¯ II usw. Sache, Ware, Gerät, ¯ II und zßge Zßg hervorbringen, erzeugen. WÜrterbuch, Sprachwissenschaft, Schweizerdeutsch
Die Redaktion Hans-Peter Schifferle, geboren 1954, Dr. phil., Chefredaktor. Studium der Germanistik, italienischen Literatur und Volkskunde an der Universität Zßrich. Andreas Burri, geboren 1956, Dr. phil., Studium der Dialektologie und Volkskunde der deutschen Schweiz, der deutschen Sprache und Schweizer geschichte an der Universität Bern. Christoph Landolt, geboren 1966, Dr. phil., Studium der Vergleichenden germanischen Sprachwissenschaft, der Nordischen Philologie und der All gemeinen Geschichte an der Universität Zßrich. Hans Bickel, geboren 1957, Prof. Dr. phil., Studium der Germanistik, Ethnologie und Volkskunde an der Universität Basel und an der Purdue University in West Lafayette/Indiana (USA). Martin H. Graf, geboren 1975, Dr. phil., Studium der Germanistik, Allgemeinen Geschichte und Mittellateinischen Philologie an der Universität Zßrich. Claudia Schmid, geboren 1985, MA, Studium der Vergleichenden germanischen Sprachwissenschaft, Allgemeinen Geschichte und Geschichte des Mittelalters an der Universität Zßrich. This Fetzer, geboren 1976, Dr. phil., Studium der Soziologie, Germanistik (Linguistik) und Publizistikwissenschaft an den Universitäten Zßrich, Wien und Bern. Matthias Friedli, geboren 1978, Dr. phil., Studium der Germanistik und der franzÜsischen Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Zßrich und Lausanne.
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Studia philosophica 77
Politik, Schauspiel, Philosophie. Eine Auseinandersetzung mit Denis Diderots Paradox ßber den Schauspieler Politique, thÊâtre, philosophie. Un dÊbat autour du Paradoxe sur le comÊdien de Denis Diderot 2018. Ca. 232 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 68.– / ₏ (D) 68. – Sonderpreis fßr Mitglieder der Schweiz. Philosoph. Gesellschaft: Ca. sFr. 47.50 / ₏ (D) 47.50 ISBN 978-3-7965-3827-8
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Erscheint im August 2018
Auch auf www.schwabeonline.ch
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Zur Aktualität von Diderots Paradox ßber den Schauspieler
Dieser Band rßckt Diderots 1830 posthum verÜffentlichte Schrift Paradox ßber den Schauspieler ins Zentrum. Darin beschreibt Diderot die Schauspielkunst als eine radikal rationale. Der kompetente Schauspieler fßhlt sich nicht in die Figuren ein, sondern er beobachtet sie genau und ahmt präzise nach, was er zu spielen hat. In Bezug auf Aufmerksamkeit, Fantasie und Urteilskraft ist der Schauspieler anderen Menschen weit ßberlegen. Er begreift das Andere, was er zu verkÜrpern hat, so ausgezeichnet, weil er auf der Bßhne in bemerkenswerter Weise Selbstlosigkeit und Selbstdisziplin, die Annäherung an das Andere und gleichzeitig hÜchste Distanz dazu verbindet. Diderot fasst diese widersprßchliche Haltung des Schauspielenden nicht nur als eine kßnstlerisch interessante auf, sondern auch als eine
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sozial und politisch relevante. Wie ist das zu verstehen? Muss der häufig vor allem unter ästhetischen Gesichtspunkten diskutierte Text von Diderot darĂźber hinaus auch politisch gelesen werden? Welches Verständnis von Macht, Authentizität, Gedächtnis, KĂśrper, Manipulation, Demokratie, Solidarität, Freiheit oder Selbstverwirklichung wird Âdarin vorgeschlagen, und welche Implikationen hat das fĂźr aktuelle demokratietheore tische Debatten? Neun Autorinnen und Autoren gehen diesen Fragen nach und stellen ihre kritischen Diderot-LektĂźren zur Diskussion. Philosophie, Wissenschaftsgeschichte
Die Herausgeber Prof. Dr. Christine Abbt ist SNF-FÜrderungsprofes sorin in Philosophie und Leiterin des Zentrums fßr Aufklärung, Kritisches Denken und Pluralität an der Universität Luzern. PD Dr. Michael G. Festl ist Ständiger Dozent fßr Philosophie und Direktor des John Dewey Centers Switzerland an der Universität St. Gallen.
Die Redaktion Janette Friedrich, geboren 1961, studierte Philosophie in Rostow am Don (Russland) und promo vierte an der HU Berlin. Nach mehrjährigen Forschungsaufenthalten in Paris ist sie gegenwärtig MaÎtre d’enseignement et de recherche an der Universität Genf. Anton Hßgli, geboren 1939, studierte Philosophie, Psychologie, Germanistik/Nordistik und Mathematik in Basel und Kopenhagen. Er war bis 2005 Professor fßr Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel.
Bioethica Forum 2018 / Volume 11 Schweizer Zeitschrift für Biomedizinische Ethik Journal Suisse d’Ethique Biomédicale Swiss Journal of Biomedical Ethics Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE) 4 Hefte pro Jahr (März/Juni/September/Dezember) 2018. Ca. 40 Seiten. Broschiert. ISSN 1662-6001 Einzelabonnement: sFr. 89.– (Schweiz) / € 110.– (Europa) € 154.– (übrige Länder) Abonnement für Institutionen: sFr. 178.– (Schweiz) / € 219.– (Europa) € 308.– (übrige Länder) Preis Einzelheft: sFr. 30.– (Schweiz) / € (D) 37.– (übrige Länder)
Bioethik in Theorie und Praxis
Bioethica Forum ist eine interdisziplinäre Zeitschrift zu Fragen der biomedizinischen Ethik. Schwerpunkte bilden Beiträge zur Ethik in den Bereichen Klinische Medizin, Forschung, Biotechnologie und Gesundheitswesen. Die Artikel und Wortmeldungen beziehen sich einerseits auf konkrete Themen – ethische, rechtliche und politische –, andererseits auf grundsätzliche Konzepte und Theorien, anhand derer bestimmte Fragen diskutiert werden. Mit akademischen Beiträgen möchte Bioethica Forum die bioethischen Debatten stimulieren und vertiefen. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunkt («Focus») gewidmet. Sowohl der Focus als auch die ständigen Rubriken enthalten Originalbeiträge zu theoretischen Positionen und Fallbesprechungen (peer reviewed), ausserdem kürzere Statements, die in ethischen Fragen Stellung beziehen oder konkrete Erfahrungen aufarbeiten. Bioethik, Klinische Medizin, Biotechnologie
Die Schweizerische Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE) Die SGBE bzw. SSEB (Société Suisse d’Ethique Biomédicale) wurde 1989 gegründet, um über bioethische Fragen nachzudenken und die Verständigung über die Grenzen der einzelnen Fachdisziplinen hinaus zu suchen. Die SGBE versteht sich entsprechend als ein Forum, das verschiedene Positionen zu Wort kommen lässt und in interdisziplinären Auseinandersetzungen nach Lösungen sucht. Sie vereinigt Expertinnen und Experten aus der Ärzteschaft, den Pflegeberufen, den Naturwissenschaften, aus Recht und Politik sowie schliesslich der philosophischen und theologischen Ethik.
Schwerpunktthemen 2017 2017/1 (März): Fortpflanzung und Wohltun 2017/2 (Juni): Genome editing 2017/3 (September): Ethik professioneller Rollen 2017/4 (Dezember): Medizin und Migranten Schwerpunktthemen 2018 2018/1 (März): Leiden 2018/2 (Juni): Palliative Sedierung 2018/3 (September): Intensivmedizin 2018/4 (Dezember): Medizinethik und Zeit
Die Redaktion Samia Hurst, Leitung (Genève) Roberto Andorno (Zürich) Anne Dalle Ave (Lausanne) Ralf Jox (Lausanne) Angela Martin (Fribourg) Simone Romagnoli (Genève) Michelle Salathé (Basel) Markus Zimmermann (Fribourg) Wissenschaftlicher Beirat Paolo Becchi (Luzern, Genova) Nikola Biller-Andorno (Zürich) Alberto Bondolfi (Trento) Marion Danis (Bethesda) Ezekiel Emanuel (Philadelphia) Johannes Fischer (Zürich) Véronique Fournier (Paris) Béatrice Godard (Montréal) Olivier Guillod (Neuchâtel) Christian Kind (St. Gallen) Walter Lesch (Louvain) Alex Mauron (Genève) Stella Reiter-Theil (Basel) Kurt Seelmann (Basel) Anne-Marie Slowther (Warwick) Benjamin Wilfond (Seattle)
Schwerpunktthemen 2019 2019/1 (März): Personalisierte Medizin
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Gesnerus Volume 75 / 1 Published by the Swiss Society of the History of Medicine and Sciences Editors-in-chief: Vincent Barras and Hubert Steinke Editors: Christian Bonah, Michael Hagner, Francesco Panese, Iris Ritzmann, Hans K. Schmutz, Jakob Tanner 2 Hefte pro Jahr (Juni/Dezember) 2018. Ca. 180 Seiten. Broschiert. ISSN 0016-9161 Das Abonnement ist im Mitgliedsbeitrag der SGGMN inbegriffen: Jahresbeitrag sFr. 110.–, Studierende sFr. 40.– Jahresabonnement für Nichtmitglieder sFr. 145.– Einzelheft sFr. 78.– Weitere Informationen unter: www.gesnerus.ch
Originalartikel zu allen Epochen und Aspekten der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte Gesnerus ist eine schweizerische, internati Vol 75 (2018) No 1 onal ausgerichtete Zeitschrift für Medizin- Federico Dotti: La remise en question du und Wissenschaftsgeschichte. Sie publiziert pouvoir psychiatrique à Genève (1960– Originalartikel, Kurzmitteilungen und Do- 1980) – Holger Funk: Caspar Wolf and his kumente zu verschiedenen Epochen und personal public commitment to edit Conrad Aspekten und berücksichtigt auch die theo- Gessner’s unfinished history of plants. Essay retischen und sozialen Fragen des Faches. and Translation – Irene Maffi: La médicaliGesnerus enthält ferner Mitteilungen und sation de la procréation en Transjordanie. Anzeigen über Neuigkeiten und Aktivitäten Trajectoires féminines à l’époque du Mandat auf dem Fachgebiet. Ein ausführlicher Re- – Book Reviews, Books Received zensionsteil orientiert über Neuerscheinungen. Publikationssprachen sind Englisch, Vol 75 (2018) No 2 Deutsch, Französisch und Italienisch. Ges- Theme issue: Gesundheitskampagnen in der nerus ist indexiert bei Arts and Humanities Schweiz im 20. Jahrhundert – Book Reviews, Citation Index, Historical Abstracts und Books Received Medline. Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
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Wissenschaftlicher Beirat Anne Carol (Aix-en-Provence) François Delaporte (Amiens) Martin Dinges (Stuttgart) Jacalyn Duffin (Kingston) Olivier Faure (Lyon) Esther Fischer-Homberger (Bern) Colin Jones (London) Othmar Keel (Montréal) Helen King (Reading) Eduard I. Kolchinsky (St. Petersburg) Shigehisa Kuriyama (Harvard) Andreas Holger Maehle (Durham) Vivian Nutton (London) Alessandro Pastore (Verona) Gianna Pomata (Bologna) Hans-Jörg Rheinberger (Berlin) Philipp Sarasin (Zürich) Sonu Shamdasani (London) Paul Weindling (Oxford) Dora Weiner (Los Angeles)
xviii.ch Vol. 9/2018 Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft fßr die Erforschung des 18. Jahrhunderts Annales de la SociÊtÊ suisse pour l’Êtude du XVIIIe siècle Annali della Società svizzera per lo studio del secolo XVIII Handwerk und Technik in der Schweiz des 18. Jahrhunderts: Interdisziplinäre Perspektiven La Suisse manufacturière au 18e siècle: lectures croisÊes Herausgeber: Schweizerische Gesellschaft fßr die Erforschung des 18. Jahrhunderts Redaktion: Meike Knittel, TimothÊe LÊchot, Sylvie Moret Petrini, Miriam Nicoli, Nadir Weber 2018. Ca. 176 Seiten, 2 Abbildungen. Broschiert. Ca. sFr. 58. – / ₏ (D) 58.– ISBN 978-3-7965-3817-9 ISSN 1664-011X
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Erscheint im Dezember 2018
Aktuelle Forschungsergebnisse zur Aufklärung in der Schweiz Auch in der Schweiz der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts interessierten sich Aufklärer fĂźr Phänomene des Handwerks und der Technik in ihren unterschiedlichen ÂFacetten. Tatsächlich entwickelte sich in der Eidgenossenschaft in dieser Zeit eine blĂźhende handwerkliche und industrielle Produktion. Das neunte Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft fĂźr die Erforschung des 18. Jahrhunderts untersucht von der Forschung bisher vernachlässigte Aspekte zu Handwerk und Technik in der Schweiz des 18. Jahrhunderts in interdisziplinärer Perspektive und verortet die Âschweizerischen Entwicklungen in ihrem europäischen Kontext. Geschichte, Technikgeschichte, Aufklärung
Die Gastherausgeber Laurent Tissot, geboren 1953, ist Professor fßr Zeitgeschichte (histoire contemporaine) an der Universität Neuenburg. Rossella Baldi, geboren 1980, ist Doktorandin am Historischen Institut der Universität Neuenburg.
Inhalt Rossella Baldi (UniversitĂŠ de Neuchâtel): Forger la lĂŠgitimitĂŠ de l’artisan neuchâtelois: les deux versions de la ÂŤDescription des montagnes et des vallĂŠes de la PrincipautĂŠ de Neuchâtel et de ValanginÂť Gilles Bertrand (UniversitĂŠ de Grenoble): Le voyage au service de la technique: les missions d’ingĂŠnieurs des Ponts et chaussĂŠes GrĂŠgoire Gonin (Lausanne): Or blanc, chiffres rouges. La porcelaine de Nyon, ou l’impossible commerce du luxe (1781–1813) Chonja Lee (Universität Bern): Bedruckte Baumwolle: Medientheoretische Ăœberlegungen zu einem Textil im Widerspruch zur Textilität Roger Smith (Londres): Les artisans ĂŠtrangers au service de James Cox: entrepreneurs et transfert international de savoir-faire techniques au XVIIIe siècle (traduit de l’anglais par Sandrine Girardier) Nathalie Vuillemin (UniversitĂŠ de Neuchâtel): Techniques d’observation et technique linguistique: Ă la recherche d’une approche objective de la couleur des minĂŠraux Sylvain Wenger (Genève): La SociĂŠtĂŠ des arts de Genève
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Museum Helveticum 75/2 Schweizerische Zeitschrift für klassische Altertumswissenschaft Revue suisse pour l’étude de l’antiquité classique Rivista svizzera di filologia classica Herausgegeben von der Schweizerischen Vereinigung für Altertumswissenschaften Redaktion: Stefan Rebenich, Christoph Riedweg, Danielle van Mal-Maeder, Martin Guggisberg, Francesca Dell’Oro 2 Hefte pro Jahr (Juni/Dezember). 128 Seiten pro Heft. Broschiert. ISSN 0027-4054 Jahresabonnement: sFr. 100.– / € (D) 100.–
Inhalt –– Stefano Vecchiato: Chrysippus ‘Pindaricus’ fr. 19 Braswell –– Paola Gagliardi: Il programma poetico delle Bucoliche Virgiliane: un’ analisi di Ecl. 1,1–5 –– Claude-Emmanuelle Centlivres Challet: Pline the Lover: by the book –– Christian Stoffel: Lucans Caesar am Rubikon – in Begleitung von Ovids amator? Bellum Civile 1,185–227 und Amores 3,6 –– Alexandra Forst: Exorzismus, Heilschlaf oder Versöhnung eines Dämons? Die incantatio des Apuleius in Apol. 42–52 –– Beate Beer: In scholis decantata: Formen der Vergil-Diskussion bei Gellius
Preis Einzelheft: sFr. 55.– / € (D) 55.–
Das Museum Helveticum ist die einzige Schweizer Zeitschrift, die Beiträge aus der gesamten klassischen Altertumswissenschaft veröffentlicht, einschliesslich der Papyrologie, Epigrafik und Archäologie. Die Zeitschrift will nicht nur die Schweizer Forschung fördern und repräsentativ darstellen, sondern auch die Kontakte mit der internationalen Forschergemeinschaft pflegen und vertiefen. Altertumswissenschaften
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte Revue Suisse d’Histoire Rivista Storica Svizzera Vol. 68 / 2018 Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte Redaktion: Martin Lengwiler, Irène Herrmann Seit 1921. Jährlich 3 Hefte. Vol. 68 / 2018 Das Abonnement ist im Mitgliederbeitrag der SGG inbegriffen. Abonnementsbestellungen für Nichtmitglieder beim Verlag Mitgliederbeitrag: Einzelmitglieder sFr. 120.–, Studierende sFr. 50.–, Kollektivmitglieder sFr. 150.–, Paare / Familien sFr. 150.–, Mitglieder VSGs sFr. 80.–, Einzelmitglieder ohne Zeitschrift sFr. 90.–, Gönnermitgliedschaft ohne Zeitschrift sFr. 100.–, Gönnermitgliedschaft mit Zeitschrift sFr. 200.–, Abonnement für Nichtmitglieder sFr. 120.– Anmeldungen für die Mitgliedschaft sind zu richten an: Generalsekretariat SGG, Villettemattstrasse 9, CH-3007 Bern, generalsekretariat@sgg-ssh.ch ISSN 0036-7834
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Die Schweizerische Zeitschrift für Geschichte veröffentlicht Originalabhandlungen zur schweizerischen und zur allgemeinen Geschichte. Miszellen und Forschungsberichte unterrichten über aktuelle Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft. Ein gut ausgebauter Besprechungsteil ermöglicht eine fundierte Übersicht über Neuerscheinungen insbesondere zur Geschichte der Schweiz. Geschichte
Joachim Ritter / Karlfried GrĂźnder /
Grundriss der Geschichte der Philosophie
Hans Kunz
Gottfried Gabriel (Hg.)
BegrĂźndet von Friedrich Ueberweg
Gesammelte Schriften in Einzelausgaben
Herausgegeben von Helmut Holzhey
KGS 5
Peter Schulthess / Alexander Brungs /
In Zusammenarbeit mit der Hans-Kunz-Gesellschaft
Vilem Mudroch (Hg.)
Frauenfeld herausgegeben von JĂśrg Singer
Die Philosophie des Mittelalters 13. Jahrhundert
Zur Frage nach der Natur des Menschen Aufsätze, Nachlasstexte und Rezensionen 1942–1973
Historisches WÜrterbuch der Philosophie online Campuslizenz 2017. Preis exkl. MwSt. sFr. 4990.– / ₏ (D) 4990.– ISBN 978-3-7965-3736-3 Die Lizenz wird unlimitiert erworben und berechtigt zur zeitlich unlimitierten Nutzung
2017. In 2 Teilbänden. 1713 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 290.– / ₏ (D) 290.–
2018. Ca. 512 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-7965-2626-8
Ca. sFr. 88.– / ₏ (D) 88.– ISBN 978-3-7965-3787-5
Isaak Iselin: Gesammelte Schriften
Isaak Iselin: Gesammelte Schriften
Isaak Iselin: Gesammelte Schriften
IIGS 1
IIGS 2
IIGS 3
Kommentierte Ausgabe
Kommentierte Ausgabe
Kommentierte Ausgabe
Florian Gelzer (Hg.)
Lina Weber (Hg.) / Carmen GĂśtz (Beitr.)
Marcel Naas (Hg.)
Schriften zur Politik
Schriften zur Ă–konomie
Schriften zur Pädagogik
2014. L, 631 Seiten, 11 Abbildungen.
2016. 284 Seiten, 9 Abbildungen.
2014. XLIII, 550 Seiten, 5 Abbildungen.
Leinen mit Schutzumschlag.
Leinen mit Schutzumschlag.
Leinen mit Schutzumschlag.
sFr. 98.– / ₏ (D) 98.–
sFr. 58.– / ₏ (D) 58.–
ISBN 978-3-7965-3339-6
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ISBN 978-3-7965-3442-3
sFr. 98.– / ₏ (D) 98.– I S B N 978-3-7965-3442-3
ISBN 978-3-7965-3340-2
, 6 % 1
9
783796 534423
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Karl Jasper Gesamtausgabe I/8
Karl Jasper Gesamtausgabe III/8.1
Dominic Kaegi (Hg.)
Dirk Fonfara (Hg.)
Vorträge der Aeneas-Silvius-Stiftung an der Universität Basel 51 Herausgegeben von Urs Breitenstein
Schriften zur Existenzphilosophie
Ausgewählte Verlags- und Ăœbersetzerkorrespondenzen
2018. LX, 254 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. sFr. 78.– / ₏ (D) 78.– ISBN 978-3-7965-3430-0
2018. CXVI, 874 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. , 6 % 1
sFr. 192.– / ₏ (D) 192.– ISBN 978-3-7965-3722-6
Empathie – individuell und kollektiv Interdisziplinäre Veranstaltungen der Aeneas-Silvius-Stiftung
, 6 % 1
2018. Ca. 219 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 34.– / ₏ (D) 34.–
ISBN 978-3-7965-3767-7
Schwabe reflexe 52
Schwabe reflexe 51
Schwabe reflexe 50
Niklas Bender
Vittorio HĂśsle
Helmut Holzhey
Verpasste und erfasste MĂśglichkeiten Lesen als Lebenskunst
Russland 1917–2017 Kultur, Selbstbild und Gefahr
ÂŤWir sehen jetzt durch einen SpiegelÂť Erfahrungen an den Grenzen philosophischen Denkens
2017. 103 Seiten. Broschiert. 2018. 144 Seiten. Broschiert.
sFr. 17.50 / ₏ (D) 17.50
sFr. 17.50 / ₏ (D) 17.50
ISBN 978-3-7965-3636-6
ISBN 978-3-7965-3780-6
sFr. 17.50 / ₏ (D) 17.50
Auch als eBook erhältlich
Auch als eBook erhältlich
2017. 157 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7965-3650-2 Auch als eBook erhältlich
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Schola Cantorum Basiliensis Scripta 5
Schola Cantorum Basiliensis Scripta 6
Herausgegeben von Thomas Drescher
Herausgegeben von Thomas Drescher
und Martin Kirnbauer
und Martin Kirnbauer
Markus Schwenkreis (Hg.)
Nicoleta Paraschivescu
CORPUS MONODICUM II 2 Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, am Institut fßr Musikforschung der Universität Wßrzburg, hg. von Andreas Haug
Compendium Improvisation Fantasieren nach historischen Quellen des 17. und 18. Jahr hunderts
Die Partimenti Giovanni Paisiellos Wege zu einem praxisbezogenen Verständnis 2018. Ca. 384 Seiten, zahlreiche Notenbeispiele.
2018. 408 Seiten, 12 farbige Grafiken,
163 x 240 mm. Broschiert.
570 Notenbeispiele.
Ca. sFr. 68.– / ₏ (D) 68.–
270 x 240 mm. Broschiert.
ISBN 978-3-7965-3724-0
sFr. 74.– / ₏ (D) 74.– ISBN 978-3-7965-3709-7
Tropen zu den Antiphonen der Messe aus Quellen deutscher Herkunft 2018. Ca. 470 Seiten, zahlreiche Abbildungen
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I S B N 978-3-7965-3709-7
Andreas Haug / Isabel Kraft (Hg.)
von Originalnotationen. Gebunden. Ca. sFr. 120.– / ₏ (D) 120.–
ISBN 978-3-7965-3564-2
, 6 % 1
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783796 537097
Alexander Honold
Heinrich Thommen
Peter von Matt
Die Tugenden und die Laster Gottfried Kellers Die Leute von Seldwyla
Sulamith und Maria Beziehungen zwischen Friedrich Overbeck, Franz Pforr und den Schwestern Regula und Lisette Hottinger
Don Quijote reitet Ăźber alle Grenzen Europa als Raum der Inspiration
2018. Ca. 336 Seiten. Broschiert. Ca. sFr. 38.– / ₏ (D) 38.– ISBN 978-3-7574-0002-6
Mit einem Vorwort von Michael Thimann 2018. Ca. 350 Seiten, 70 Abbildungen. Gebunden. Ca. sFr. 68.– / ₏ (D) 68.– ISBN 978-3-7965-3779-0
Mit einem Vorwort von Roger de Weck 2017. 40 Seiten. Broschiert. sFr. 12.– / ₏ (D) 12.– ISBN 978-3-7965-3737-0 Auch als eBook erhältlich
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TopkapÄą Palace Museum / Ptolemaios Forschungsstelle (Hg.)
Klaudios Ptolemaios, Manual of Geography, Handbuch der Geographie, Cografya el Kitabi. Codex Seragliensis GI 57 Faksimile-Ausgabe der Istanbuler Ptolemaios-Handschrift GI 57, der bedeutendsten Kartenhandschrift Kommentarband (tßrkisch, deutsch, englisch), mit einer Einleitung von Alfred Stßckelberger, Florian Mittenhuber, Robert Fuchs und weiteren Beiträgen von Celâl ŞengÜr 2017. In 2 Teilbänden. Gebunden in Schuber. Boyut Verlag Istanbul, in Kooperation mit dem Schwabe Verlag sFr. 777.– / ₏ (D) 777.– ISBN 978-3-906819-27-3
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Bereits erschienen
Eine der wichtigsten Handschriften der Wissenschaftsgeschichte
Der Codex Seragliensis GI 57, der heute im TopkapÄą-Palast in Istanbul verwahrt wird, gehĂśrt zu den ältesten und wichtigsten Textzeugen der Geographie des Ptolemaios und ist somit eine der bedeutendsten griechischen Handschriften der Wissenschafts geschichte. Er enthält neben dem vollständigen Text der ptolemäischen Geographie insbesondere den gesamten, kunstvoll mit Farben gestalteten Karten-Satz mit einer Weltkarte und 26 Länderkarten. Die grosszĂźgig im Folio-Format angelegte, in sorg fältiger Schrift geschriebene und mit gut erhaltenen Farben gezeichnete PergamentHandschrift wurde um 1300 in einem Skriptorium in Konstantinopel nach einer alten Vorlage kopiert. Sie Ăźberlebte die Eroberung von Byzanz von 1453, geriet dann aber vĂśllig in Vergessenheit. Erst 1927 wurde sie von Adolf Deissmann in den Beständen der alten Sultansbibliothek wiederentdeckt. Diese Ausgabe – erschienen in Koopera tion zwischen dem Boyut-Verlag Istanbul und Schwabe – macht den heute leider an vielen Stellen stark beschädigten Codex einem breiteren Kreis von Interessierten Âzugänglich. Sie enthält neben einer Farb reproduktion des ganzen Codex in etwas verkleinertem Format ausfĂźhrliche Erläuterungen zum Inhalt und zur Geschichte der Handschrift. Altertumswissenschaften, Geografie, Handschriften
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Die Herausgeber Alfred Stßckelberger ist emeritierter Professor fßr Klassische Philologie und ehemaliger Leiter der Ptolemaios-Forschungsstelle an der Universität Bern. Florian Mittenhuber ist Konservator der Hand schriftenabteilung Bongarsiana der Burgerbibliothek Bern. Robert Fuchs ist emeritierter Professor fßr Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft an der Technischen Hochschule KÜln. Celâl ŞengÜr ist Professor fßr Geologie an der Technischen Universität Istanbul.
Das kÜnnte Sie auch interessieren Alfred Stßckelberger, Gerd Grasshoff (Hg.) Ptolemaios – Handbuch der Geographie 1. Teilband: Einleitung und Buch 1–4 2. Teilband: Buch 5–8 und Indices Korrigierter Nachdruck der 1. Auflage von 2006. 2017. In 2 Teilbänden. 2020 Seiten, 21 Abbildungen, 33 Karten. Gebunden. Mit eingelegter CD-ROM. sFr. 250.– / ₏ (D) 250.– ISBN 978-3-7965-2148-5 ISBN eBook 978-3-7965-3703-5 Alfred Stßckelberger, Florian Mittenhuber (Hg.) Handbuch der Geographie Ergänzungsband mit einer Edition des Kanons bedeutender Städte 2009. 487 Seiten, 141 Abbildungen, davon 47 in Farbe, 105 Tabellen, 12 Grafiken. Gebunden. sFr. 128.– / ₏ (D) 128.– ISBN 978-3-7965-2581-0 ISBN eBook 978-3-7965-3702-8
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