Schwabe Verlag BASEL BERLIN
FrĂźhjahr 2021
Philosophie Geschichte Altertum Literaturwissenschaft Basilensia
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VORSCHAU FRÜHJAHR 2021
Liebe Leserinnen und Leser ! Unser geisteswissenschaftliches Verlagsprogramm entwickelt sich weiter, wir freuen uns über neue Schriftenreihen bei Schwabe und wichtige Einzeltitel in unserem Programm!
Schauen Sie selbst, bleiben Sie gesund und den Büchern gewogen. Ihr Schwabe-Verlagsteam
Inhalt Philosophie 3 Karl Jaspers: Die Schuldfrage 4 Ulrich Rudolph (Hg.) 11. und 12. Jahrhundert: Zentrale und östliche Gebiete (Grundriss Islam) 5 Anke von Kügelgen (Hg.) 19. und 20. Jahrhundert: Arabischer Sprachraum; Türkei, Iran und Südasien (Grundriss Islam) 7 Evi D. Sampanikou / Jan Stasieńko (eds.) Posthuman Studies Reader 8 Francesca Nobili John Locke als Ethiker 9 Manuel Fasko Die Sprache Gottes 10 Ruedi Imbach Porträt des Dichters als Philosoph 11 Karl Leonhard Reinhold: Verhandlungen über die Grundbegriffe und Grundsätze der Moralität aus dem Gesichtspunkte des gemeinen und gesunden Verstandes 12 Iso Kern Erinnerung – Personale Einheit – Reflexion 13 Iso Kern Die Religion von Philosophen 14 Martin Mosimann Das Paradox der Ordnung 15 Jörg Paul Müller Dialog als Lebensnerv der Demokratie 21 Claude Descœudres Erasmus von Rotterdam, Adagia ǀ Sprichwörter Altertumswissenschaften 16 Othmar Jaeggi Corpus Vasorum Antiquorum 17 Conrad Steinmann Nachklänge. Instrumente der griechischen Klassik und ihre Musik 19 Richard Ashton / Nathan Badoud (éds.) Graecia capta? 20 Laura Diegel Life writing zwischen Republik und Prinzipat
21 Claude Descœudres Erasmus von Rotterdam, Adagia ǀ Sprichwörter 22 Jürg Tauber, Marianne Senn Eisenverhüttung im Dürsteltal 44 NIKE / BAK / ICOMOS (Hg.) DIGIARCH 2021 – Kulturerbe im digitalen Zeitalter / Patrimoine culturel à l’ère numérique Geschichte 22 Jürg Tauber, Marianne Senn Eisenverhüttung im Dürsteltal 23 Peter Hersche Max Weber, die Ökologie und der Katholizismus 24 Stephan Schwarz Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel 25 Roman Bonderer Willensnation wider Willen 26 Mariama Kaba Die Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie seit 1992 27 Medical Humanities 28 Louanne Burkhardt Der Zoologische Garten Basel 1944–1966 29 Lisia Bürgi / Eva Keller (Hg.) Ausgeschlossen einflussreich 31 Silas Gusset / Loretta Seglias / Martin Lengwiler Versorgen, behandeln, pflegen. Geschichte der Psychiatrie in Graubünden 32 Georg Kreis Why Italy Was for Europe 33 Dörthe Führer / Mikkel Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Stifts Beromünster 37 Bettina Braun Das Feuilleton des Exils 39 Matthias Oberli Mit Pinsel, Palette und Perücke. Barocke Malerei in der Schweiz 47 Katharina Heyden / Maria Lissek (Hg.) Jerusalem am Thunersee
Literaturwissenschaft 34 Yves Lenzin Isländersagas 35 Klaus Ridder / Beatrice von Lüpke / Michael Neumaier (Hg.) Religiöses Wissen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schauspiel 36 Hans-Georg Pott Aufklärung über Religion 37 Bettina Braun Das Feuilleton des Exils Musikwissenschaft 17 Conrad Steinmann Nachklänge. Instrumente der griechischen Klassik und ihre Musik 38 Felix Schmidt Gotteskinder und Störenfriede Kunstwissenschaft 39 Matthias Oberli Mit Pinsel, Palette und Perücke. Barocke Malerei in der Schweiz 40 Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hg.) Oase im Alltag 41 Thomas Gartmann (Hg.) Von der Fuge in Rot bis zur Zwitschermaschine. Paul Klee und die Musik 42 Maria Becker (Hg.) Auf dem Weg zu einer Idee 43 Julia Burbulla The Innovator’s Brain 44 NIKE / BAK / ICOMOS (Hg.) DIGIARCH 2021 – Kulturerbe im digitalen Zeitalter / Patrimoine culturel à l’ère numérique Theologie 45 Rupert Grill Willensschwäche 47 Katharina Heyden / Maria Lissek (Hg.) Jerusalem am Thunersee 49 Heinrich Reinhardt Dem Wort dienen 51 Bénézet Bujo Quelle Église pour un christianisme authentiquement africain?
52 François-Xavier Amherdt / Mariano Delgado (éds./Hg.) «Baptisés et envoyés»: Quel Évangile et quelle Église pour le monde d’aujourd’hui? / «Getauft und gesandt»: Welches Evangelium und welche Kirche in der Welt von Heute? 53 Salvatore Loiero / FrançoisXavier Amherdt (Hg./éds.) Das Prinzip Barmherzigkeit und die Theologie / Le principe miséricorde et la théologie 54 Cornel Dora (Hg.) Beten – Gespräch mit Gott Soziologie 55 Danilo Martuccelli Une «autre» introduction aux sciences sociales 56 Gérard Bourrel / Agnès Oude Engberink (éds.) La phénoménologie pragmatique en recherche qualitative Medienwissenschaft 57 Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (Hg.) Jahrbuch Qualität der Medien 2020 Zeitschriften 58 Bioethica Forum 59 xviii.ch 59 Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 60 Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 60 Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 61 Gesnerus 61 Museum Helveticum 62 Studia philosophica 62 Germanistik in der Schweiz
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Jaspers’ bedeutendste politische Schrift
Karl Jaspers Dominic Kaegi (Hg.) Die Schuldfrage
Die Schuldfrage gilt als Jaspers’ bedeutendste politische Schrift. Ihre Neuausgabe im Rahmen der Karl-Jaspers-Gesamtausgabe präsentiert den Text letzter Hand erstmals in Verbindung mit der ausführlichen, später gekürzten Einleitung zur Erstausgabe. Komplettiert wird der Band durch einschlägige kleinere Veröffentlichungen: von der vielzitierten «Antwort an Sigrid Undset» (1945) über Jaspers’ Interviews zum Eichmann-Prozess 1961 bis zu einem Porträt über Julius Leber (1968), das Jaspers ursprünglich für das unvollendet gebliebene «Hannah-Buch» geschrieben hatte. Neben diesen kleineren Veröffentlichungen zeigt vor allem eine Fülle nachgelassener Materialien, wie wichtig Jaspers Themen waren, die in der Schuldfrage noch nicht oder nur am Rande zur Sprache kommen: der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus und das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden nach der Shoa.
Philosophie
Dominic Kaegi ist Mitarbeiter der Forschungsstelle Karl-JaspersGesamtausgabe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Karl Jaspers Gesamtausgabe (KJG) Herausgegeben im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen von Markus Enders / Thomas Fuchs / Jens Halfwassen † / Reinhard Schulz in Verbindung mit Anton Hügli / Kurt Salamun / Hans Saner †
KJG I/23 Dominic Kaegi (Hg.) Die Schuldfrage Ca. 250 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag Ca. CHF 68.— / EUR (D) 68.— Preis im Abonnement: Ca. CHF 61.— / EUR (D) 61.— ISBN 978-3-7965-4288-6 Erscheint im Juni 2021
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FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Ibn Sı̄nā und die islamische Philosophie im 11./12. Jahrhundert Ulrich Rudolph (Hg.) 11. und 12. Jahrhundert: Zentrale und östliche Gebiete
Im 11. und 12. Jahrhundert fanden im Osten und im Zentrum der islamischen Welt intensive Debatten statt, in denen sich die Philosophie vom antiken Erbe löste und neue systematische Entwürfe entwickelte. Im Fokus dieses ersten von zwei Bänden steht Ibn Sīnā (Avicenna), der diesen Prozess massgeblich beeinflusste und später eine bedeutende Wirkung auf die europäische Philosophie ausüben sollte. Andere wichtige Denker, die sich mit Ibn Sīnā kritisch auseinandersetzten, wie al-Ġazālī, Suhrawardī und Fahraddīn ar-Rāzī, kommen ebenfalls aus˘ führlich zu Wort. Abschnitte über weniger bekannte islamische Autoren, die bislang kaum erforscht wurden, und ein Kapitel über die philosophische Tradition der syrischen Christen runden die Darstellung ab. Halbband 2/2 wird dem Westen und dort insbesondere Ibn Rušd (Averroes) und den jüdischen Philosophen arabischer Sprache gewidmet sein. Beide Teilbände gehören zu der vierteiligen Reihe Philosophie in der islamischen Welt, die zum ersten Mal einen umfassenden Überblick zur Geschichte der Philosophie in der islamischen Welt vermittelt.
Philosophie Religion
Ulrich Rudolph studierte Islamwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Frankfurt a.M., Bochum und Tübingen. Seine Publikationen befassen sich mit der Geschichte der Philosophie in der islamischen Welt, der antiken Überlieferung im Islam und der Entwicklung der islamischen Theologie im Mittelalter. Nach Tätigkeiten in Paris und Göttingen ist er seit 1999 Professor für Islamwissenschaft an der Universität Zürich.
Philosophie in der islamischen Welt (Grundriss Islamische Welt) Herausgegeben von Ulrich Rudolph
Grundriss Islamische Welt 2/1 Ulrich Rudolph (Hg.) 11. und 12. Jahrhundert: Zentrale und östliche Gebiete Ca. 600 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag Ca. CHF 200.— / EUR (D) 200.— ISBN 978-3-7965-2633-6 Erscheint im Juli 2021 eFirst im «Grundriss online»
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Islamische Philosophie im 19./20. Jahrhundert Anke von Kügelgen (Hg.) 19. und 20. Jahrhundert
Der Fokus dieses Bandes liegt zeitlich auf dem 19. und 20. Jahrhundert und geographisch auf den arabischen Ländern, dem osmanisch-türkischen Raum bzw. der Türkei, Iran und dem muslimischen Südasien – auf den Gebieten also, in denen Philosophie an islamischen Institutionen und an staatlichen Universitäten westlicher Prägung besonders fest verankert ist und auch ausserakademisch, hauptsächlich über die Printmedien, Wirkmacht entfaltet hat. Eine internationale Autorschaft präsentiert Lehren einzelner Philosophen und Philosophinnen, philosophische Richtungen (Religionsphilosophie, logischer Empirismus, Dekonstruktivismus u.a.) und Schulen (etwa die Fortführung der Seinsphilosophie von Mollā S.adrā). Darüber hinaus werden die Hauptargumente herausragender Debatten dargestellt, etwa zu Authentizität, politischer Herrschaft und Geschlechterfragen. Viele Beiträge bieten dabei Grundlagenforschung und zeigen Desiderata auf.
Philosophie Religion
Anke von Kügelgen ist seit 2000 Professorin und Co-Direktorin des Instituts für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie an der Universität Bern. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Philosophie in der nahöstlichen Moderne und die islamische Kulturgeschichte.
Philosophie in der islamischen Welt (Grundriss Islamische Welt) Herausgegeben von Ulrich Rudolph
Grundriss Islamische Welt 4/1–2 Anke von Kügelgen (Hg.) 19. und 20. Jahrhundert: Arabischer Sprachraum (4/1) Türkei, Iran und Südasien (4/2) In 2 Teilbänden, ca. 1150 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag Ca. CHF 440.— / EUR (D) 440.— ISBN 978-3-7965-2839-2 Teilband 1: Ca. CHF 220.— / EUR (D) 220.— ISBN 978-3-7965-4319-7 Teilband 2: Ca. CHF 260.— / EUR (D) 260.— ISBN 978-3-7965-4320-3 Erscheint im Juni 2021 eFirst im «Grundriss online»
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Posthuman Studies
Posthuman Studies is a multidisciplinary series devoted to high-quality analyses of and reflections on what it is to be human in an age of rapid technological, scientific, cultural and social evolution. As the boundaries between human and ‘the other’, the technological, biological and environmental, are eroded and perceptions of the ‘normal’ are challenged, recent debates have generated a range of ethical, philosophical, cultural, and artistic questions that this series seeks to address. Drawing on theory from critical posthumanism and the normative reflections of transhumanism, the series encourages constructive but rigorously critical dialogue through research monographs and edited volumes. The series publishes books on issues such as the consequences of enhancement, especially bioenhancement, transhumanist and posthumanist accounts of ‘the human’, and their impact on culture and society. It encourages submissions from a range of different disciplines such as philosophy, sociology, literary studies, cultural studies, critical theory, media studies, bioethics, medical ethics, anthropology, religious studies, disability studies, gender studies, queer studies, critical animal studies, environmental studies, and the visual arts. The series explicitly targets the international audience. All books will be copyedited and internationally distributed. Manuscripts are welcome and to be sent to ssorgner@johncabot.edu.
Philosophie Kulturwissenschaften
Stefan Lorenz Sorgner is professor for philosophy at John Cabot University in Rome. He is a worldleading expert of post- and transhumanism and endorses a weak form of Nietzschean transhumanism. Regularly, he appears in leading national and international media such as the weekly magazine DIE ZEIT, the radio channel Deutschlandfunk and the TV channel ZDFinfo. He also was invited as a plenary speaker at the 3. World Humanities Forum, hosted by UNESCO, and is editor-in-chief and founding editor of the Journal of Posthuman Studies.
– Russell Blackford ( University of Published volume Newcastle / Australia ), – Steve Fuller: Nietzschean MeditaAt the Dawn of a Great Transition: tions. Untimely Thoughts at the Dawn of the Transhuman Era (2020) The Question of Radical Enhancement ISBN 978-7965-3946-6 (Hardcover) ISBN 978-7965-4189-6 (Hardcover) ISBN 978-7965-4060-8 (Softcover) – David Rose ( Newcastle ISBN 978-7965-4011-0 (E-Book) University), Our Posthuman Past: Transhumanism, Posthumanism Next volumes to appear in 2021 and Ethical Futures – Evi Sampanikou/Jan Stasieńko ISBN 978-7965-4010-3 (Hardcover) (University of the Aegean/ University of Lower Silesia), Posthuman Studies Reader. Core Readings on Transhumanism, Posthumanism and Metahumanism ISBN 978-7965-4193-3 (Hardcover)
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An invaluable resource for studying and teaching Posthumanism Evi D. Sampanikou / Jan Stasieńko (eds.) Posthuman Studies Reader
The new reader presents an up-to-date collection of seminal texts dedicated to all branches of debates on Posthuman Studies: Transhumanism, Critical Posthumanism, and Metahumanism. It includes classical as well as cutting-edge contributions to these debates. The Posthuman Studies Reader is an indispensable resource for studying as well as teaching key concepts, central claims, and main arguments of contemporary debates in the field of Posthuman Studies.
Philosophie
Evi D. Sampanikou is professor of History of Art and Visual Culture at the Department of Cultural Technology and Communication, University of the Aegean. Her research focuses on History of Photography, New Media Art, Comics Studies, Pop Culture, Postmodernism and Critical Posthumanism. Jan Stasieńko is full professor and Director of Research at the Department of Media and Communication, University of Lower Silesia. His research concerns posthumanism and media technologies.
Posthuman Studies (PHST) Edited by Stefan Lorenz Sorgner
PHST 2 Evi D. Sampanikou / Jan Stasieńko (eds.) Posthuman Studies Reader Core readings on Transhumanism, Posthumanism and Metahumanism. Approx. 334 pages, hardcover Approx. CHF 120.— / EUR (D) 120.— ISBN 978-3-7965-4193-3 Publication date: March 2021 Available as e-Book
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John Lockes ethische Theorie – ihre Entwicklung und Aktualität Francesca Nobili John Locke als Ethiker
John Locke als Begründer und Theoretiker des Empirismus und Liberalismus zu betrachten, ist gängig. Doch er hat in seinen unterschiedlichen Werken auch eine fein gegliederte Theorie der Ethik entwickelt, die man als Grundlage und Voraussetzung sowohl seiner Epistemologie als auch seiner politischen Theorie deuten kann. Diese Ethiktheorie, die Locke auf der Freiheit des Individuums und dem moralischen Gesetz als Vernunft aufbaut, ist auch für unsere Zeit grundlegend und bedeutsam. Ihre ursprünglichen Formulierungen werden in den Jugendschriften Lockes greifbar, verfasst 1660 bis 1662, veröffentlicht erst 1961. Diese Texte, die bislang wenig Beachtung gefunden haben, stehen im Zentrum der Studie.
Philosophie
Francesca Nobili hat Geschichte und Philosophie studiert und wurde 2020 an der Universität Luzern im Fach Philosophie promoviert. Sie hat an unterschiedlichen Gymnasien unterrichtet und für die italienische Enzyklopädie Giovanni Treccani bedeutende Beiträge verfasst. Die thematischen Schwerpunkte ihrer Forschungen betreffen Ethik, Freiheit und Vernunft.
Francesca Nobili John Locke als Ethiker 190 Seiten, gebunden CHF 44.— / EUR (D) 44.— ISBN 978-3-7965-4250-3 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Berkeleys wörtliches Verständnis der These von der göttlichen Sprache Manuel Fasko Die Sprache Gottes
Was ist George Berkeleys Auffassung des sinnlich wahrnehmbaren Naturgeschehens? Sie zu erklären und nachzuvollziehen ist Ziel des Bandes. Er zeigt, dass Berkeley das Naturgeschehen als einen göttlichen Diskurs sieht; das visuell Wahrgenommene ist dabei die Sprache. Berkeley beharrt darauf, diese These der göttlichen Sprache wörtlich auszulegen, da sie Grundlage eines seiner Ansicht nach einzigartigen Gottesbeweises ist. Um Berkeleys Argumentation zu verstehen, muss man sich auch mit den (historischen) Umständen beschäftigen, in welchen er diese These entwickelt und verteidigt. Deshalb wird sie im ersten Teil in ihren diachronen und synchronen historischen Kontext eingebettet. Die zweite Hälfte ist dann einer kritischen Rekonstruktion von Berkeleys These gewidmet.
Philosophie
Manuel Fasko hat Philosophie und Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich studiert, wo er auch sein Doktoratsstudium absolvierte. Seit Sommer 2020 arbeitet er als Post-Doc an der Universität Basel an einem Habilitationsprojekt zu Mary Shepherd.
Medieval and Early Modern Philosophy (MEMP) Herausgegeben von Julia Jorati / Dominik Perler / Stephan Schmid
MEMP 4 Manuel Fasko Die Sprache Gottes George Berkeleys Auffassung des Naturgeschehens. Ca. 390 Seiten, gebunden Ca. CHF 68.— / EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7965-4301-2 Erscheint im Juni 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Dantes Beitrag zur europäischen Philosophie Ruedi Imbach Porträt des Dichters als Philosoph
Dante Alighieri verdient einen ehrenvollen Platz in der Geschichte der europäischen Philosophie. Das nachzuweisen, ist Ziel der vorliegenden Untersuchung, die als Ergänzung der vom Autor geleiteten kommentierten Ausgabe von Dantes Opera minora in deutscher Sprache betrachtet werden kann. Nachdem in groben Umrissen das danteske Verständnis der Philosophie skizziert worden ist, wird in einem zweiten Teil Dantes Beitrag zur Sprachphilosophie dargestellt. Der Präsenz der Philosophie in der Commedia ist ein dritter Teil gewidmet. Das Porträt des dichtenden Philosophen oder philosophierenden Dichters wird mit einer Würdigung seines politischen Denkens abgeschlossen: Dantes mutige Forderung einer klaren Trennung von Kirche und Staat ist ein Beleg dafür, dass man sogar von einer gewissen Aktualität Dantes sprechen kann.
Philosophie Sprachwissenschaft
Ruedi Imbach war Professor für mittelalterliche Philosophie zuerst an der Universität Freiburg i. Ue. und danach in Paris (Sorbonne). 2001 wurde er mit dem MarcelBenoist-Preis der Eidgenossenschaft ausgezeichnet. Er hat unter anderem die mehrbändige, ausführlich kommentierte deutsche Ausgabe der Opera minora Dantes veranlasst und geleitet.
Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen (JB-Gespräche) Herausgegeben von Gottfried Boehm / Gunnar Hindrichs / Kurt Seelmann
JB-Gespräche 37 Ruedi Imbach Porträt des Dichters als Philosoph Eine Betrachtung des philosophischen Denkens von Dante Alighieri. 69 Seiten, broschiert CHF 14.— / EUR (D) 14.— ISBN 978-3-7965-4267-1 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Zentrale Diskussionen der Spätaufklärung – ein direkter Einblick Karl Leonhard Reinhold Sabine Röhr (Hg.) Verhandlungen über die Grundbegriffe und Grundsätze der Moralität aus dem Gesichtspunkte des gemeinen und gesunden Verstandes
Wie vielleicht kein anderes seiner Werke repräsentieren Reinholds Verhandlungen sein lebenslanges Bemühen, die Aufklärung in Kooperation und Auseinandersetzung mit anderen Selbstdenkern voranzutreiben. Sie umfassen drei Beiträge. Der zweite, der «Entwurf zu einem Einverständnisse unter Wohlgesinnten», resultiert aus Diskussionen, die Reinhold mit freimaurerischen Freunden führte. Hier geht es im Kern um die Frage, wie sich dem aufgeklärten Denken kantischer Prägung die nötige soziale Wirkung und organisatorische Kraft verschaffen liesse. Dieser «Entwurf» wurde weithin an Freunde und Bekannte verschickt, mit der Bitte, dem «Einverständnis» beizutreten. Aber auch konstruktive Kritik erbat Reinhold. Von den Antworten, die er erhielt, druckte er neun Briefe mit seinen eigenen Repliken ab – der dritte Beitrag. Der erste Beitrag enthält Reinholds ausführliche, im Umfang stark erweiterte Umarbeitung des «Entwurfs».
Philosophie
Sabine Röhr ist Associate Professor an der New Jersey City University. Sie hat Bücher und Aufsätze zu Hubert Fichte, K. L. Reinhold und Friedrich Schiller veröffentlicht und ist die Übersetzerin von Werken von Reinhold und Arthur Schopenhauer.
Karl Leonhard Reinhold: Gesammelte Schriften (RGS) Herausgegeben von Martin Bondeli / Silvan Imhof
RGS 6.1 Sabine Röhr (Hg.) Verhandlungen über die Grundbegriffe und Grundsätze der Moralität aus dem Gesichtspunkte des gemeinen und gesunden Verstandes 442 Seiten, Leinen mit Schutzeinband CHF 178.— / EUR (D) 178.— ISBN 978-3-7965-4286-2 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Erinnerung, Identität, Reflexion philosophisch betrachtet Iso Kern Erinnerung – Personale Einheit – Reflexion
Iso Kern legt hier drei Studien zum Themenkomplex Erinnerung, personale Einheit und Identität sowie Reflexion vor. Die geistige Wirklichkeit unserer anschaulich erinnerten Vergangenheit ist die grösste und kontinuierlich wachsende Realität, die wir Menschen besitzen. Kern analysiert die Bedingungen, die ein Sich-Erinnern an etwas ermöglichen, und stellt Überlegungen zur besonderen Wirklichkeit der Vergangenheit an. Erinnerung ist eine philosophische Voraussetzung für personale Einheit und Identität, um die es in der zweiten Studie geht, denn originales Erlebtsein macht unsere synchrone und diachrone Einheit aus. Und ein Befragen der eigenen Einheit ist nur möglich durch Reflexion auf die subjektive Geschichte des eigenen Erlebens und Handelns, der eigenen Überzeugungen und Entschlüsse. Der Charakter und die Möglichkeiten einer solchen Rückwendung sind Gegenstand der dritten Studie.
Philosophie Psychologie
Iso Kern promovierte mit einer Studie über Husserl und Kant in Löwen. Er edierte drei Bände über die Phänomenologie der Intersubjektivität aus Edmund Husserls Nachlass, ehe er sich an der Universität Heidelberg habilitierte. Es folgten Lehrtätigkeiten in Heidelberg, Bern, Zürich und Freiburg i. Üe. In dieser Zeit veröffentlichte er zum Verhältnis von chinesischer und europäischer Philosophie und zu phänomenologischen Fragen.
Iso Kern Erinnerung – Personale Einheit – Reflexion Drei philosophische Studien. 162 Seiten, gebunden CHF 38.— / EUR (D) 38.— ISBN 978-3-7965-4254-1 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Die Religion von Philosophen verschiedener Kulturen und Zeiten Iso Kern Die Religion von Philosophen
Thema dieses Buchs ist die Religion von fünf Philosophen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen: Konfuzius, Sokrates, Epiktet, Montaigne und Pascal. Anhand der sehr unterschiedlichen Textgrundlagen werden nicht nur ihre Gedanken über ihre Religion dargestellt, sondern auch ihre philosophischen Lehren. Im Blickpunkt steht auch, wie sich das, was diese fünf Denker über Religion sagen, von ihrer religiösen Praxis unterscheidet. Ein Ergebnis des Vergleichs ist die Erkenntnis, dass alle echte Religion, die Gott als Höchstes hat, in fünf voneinander untrennbaren Haltungen besteht, die ausdrücken, was dieses Höchste für sie ist: in der Überzeugung, einen göttlichen Auftrag zu haben und diesen Auftrag erfüllen, d.h. dadurch Gott dienen zu sollen, in der Dankbarkeit gegenüber Gott, in der Güte oder tätigen Liebe gegenüber seinen Mitmenschen, im Vertrauen in den Schutz oder in die Hilfe Gottes und in der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber.
Philosophie
Iso Kern promovierte mit einer Studie über Husserl und Kant in Löwen. Er edierte drei Bände über die Phänomenologie der Intersubjektivität aus Edmund Husserls Nachlass, ehe er sich an der Universität Heidelberg habilitierte. Es folgten Lehrtätigkeiten in Heidelberg, Bern, Zürich und Freiburg i. Üe. In dieser Zeit veröffentlichte er zum Verhältnis von chinesischer und europäischer Philosophie und zu phänomenologischen Fragen.
Iso Kern Die Religion von Philosophen Konfuzius, Sokrates, Epiktet, Montaigne, Pascal. 359 Seiten, gebunden CHF 64.— / EUR (D) 64.— ISBN 978-3-7965-4230-5 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Ordnungen – wann sie gelten und wie sie entstehen Martin Mosimann Das Paradox der Ordnung
Ordnungen sind nicht einfach «gut», weil sie Ordnungen sind, und sie gelten auch nicht per se, wie man naiv annehmen könnte. Wie also «funktionieren» Ordnungen? Klarheit bringt die Unterscheidung zwischen formalen und materiellen Ordnungen: Nur formale Ordnungen gelten ewig – materielle, auf die vorgefundene Welt bezogene Ordnungen dagegen sind Ordnungen in Bezug auf einen Massstab, der jeweils geeignet erscheint, um Ordnung zu schaffen. Sie stellen also nicht Ordnungen an sich dar, sondern müssen gesetzt werden. Paradoxerweise ist es dann gerade deren Perfektionierung, die in eine verfehlte Zweiwertigkeit führt, innerhalb welcher sich materielle Ordnungen zu Unrecht verabsolutieren, sich einen Ewigkeitsanspruch anmassen und so am Ende untauglich oder gar verbrecherisch werden. Dann braucht es die Möglichkeit, sie durch neue Ordnungen und neue Massstäbe zu ersetzen.
Philosophie
Martin Mosimann studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte des Mittelalters und Geschichte der Neuzeit an der Universität Basel. Nach seiner Promotion zum Thema Die «Mainauer Naturlehre» im Kontext der Wissenschaftsgeschichte war er als Gymnasiallehrer und Publizist tätig. 2019 erschien im Schwabe Verlag Ich und der Andere; 2020 Richtiges Scheitern und falscher Erfolg.
Martin Mosimann Das Paradox der Ordnung Überlegungen zu einem politischen Kampfbegriff. Ca. 290 Seiten, broschiert Ca. CHF 50.— / EUR (D) 50.— ISBN 978-3-7965-4299-2 Erscheint im Mai 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Populistische Verführung abwehren – durch Dialog Jörg Paul Müller Dialog als Lebensnerv der Demokratie
Schon die erste Demokratie in Griechenland hatte gegen den Angriff von Populisten zu kämpfen. Können die damaligen Erfahrungen heute weiterführen? Auch aktuell gefährdet populistische Politik weltweit die Integrität demokratischer Prozesse. Von dieser Problematik geht die Studie in ihrer ganz neuen Fragestellung aus. Sie zeigt, dass man auch heute dem Populismus am ehesten durch souveräne Wählerschaften beikommen kann. Auch aktuellen demokratiepolitischen Konzepten wie der Diskurstheorie und Vorstellungen deliberativer oder reflexiver Demokratie liegt im Kern der sokratische Dialog zugrunde. Die Mündigkeit des Bürgers und der Bürgerin, die von solchen Demokratiekonzepten verlangt wird, darf aber nicht einfach vorausgesetzt werden. Sie ist immer wieder heranzubilden und zu vermitteln, etwa durch politische Bildung und in einer reflektierten demokratischen Alltagspraxis.
Philosophie
Jörg Paul Müller ist emeritierter Ordinarius für Verfassungs- und Völkerrecht sowie politische Philosophie an der Universität Bern. Sein Werk befasst sich mit Grundfragen des Staatsrechts sowie der Rechtsphilosophie. Gemeinsam mit Luzius Wildhaber wurde er mit dem Marcel Benoist-Preis ausgezeichnet, dem höchsten Wissenschaftspreis der Schweiz. Jörg Paul Müller war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und erhielt von der Universität Basel ein Ehrendoktorat.
Schwabe reflexe
Schwabe reflexe 69 Jörg Paul Müller Dialog als Lebensnerv der Demokratie Vom Athen des Sokrates zur Politik der Gegenwart. Ca. 130 Seiten, broschiert Ca. CHF 23.— / EUR (D) 23.— ISBN 978-3-7965-4315-9 Erscheint im März 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Unteritalische Vasen aus dem Antikenmuseum Basel und der Sammlung Ludwig Othmar Jaeggi Corpus Vasorum Antiquorum
Dieser Band ist Teil des Corpus Vasorum Antiquorum (CVA), einer internationalen Publikationsreihe unter dem Patronat der Union Académique Internationale. Ziel ist die vollständige Erfassung der antiken Vasen in den Museen und Sammlungen der Welt. Die Vasen sollen der Forschung in einer Abbildungsdokumentation von guter Qualität zugänglich gemacht, datiert und innerhalb ihrer Gattung wissenschaftlich eingeordnet werden. Jeder Vase ist ein Katalogtext beigegeben, der museographische Angaben, eine Beschreibung des Erhaltungszustandes, der Dekoration und allfälliger Figurenbilder sowie, je nach Fall und Bedarf, eine Diskussion zur Forschung enthält. Der vorliegende Faszikel behandelt 38 apulisch, lukanisch, kampanisch, sizilisch und paestanisch rotfigurige Vasen, die im Antikenmuseum Basel und der Sammlung Ludwig aufbewahrt werden. Seit 1922 sind weltweit etwa 400 Bände der CVA-Reihe erschienen. In der Schweiz ist eine Kommission der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) für die Herausgabe zuständig. Von der schweizerischen Serie sind bis heute zehn Bände erschienen. Weitere Bände, unter anderem zu Vasen aus dem Antikenmuseum Basel, sind in Vorbereitung.
Altertumswissenschaften Kunst/Kunstgeschichte
Othmar Jaeggi studierte von 1986 bis 1992 Klassische Archäologie und Alte Geschichte in Basel und reichte 1996 seine Dissertation in Basel und 2005 seine Habilitation an der Universität Freiburg i. Br. ein. Von 1999 bis 2011 war er Mitarbeiter des Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae, seit 2020 ist er als Professeur associé an der Universität Lausanne tätig.
Corpus Vasorum Antiquorum (CVA) Herausgegeben von der Union Académique Internationale
CVA Schweiz, Faszikel 11, Basel, Faszikel 6 Othmar Jaeggi Corpus Vasorum Antiquorum Schweiz Basel, Antikenmuseum und Sammlung Ludwig. 191 Seiten, 36 Beilagen, 16 Tafeln schwarz/weiss, 16 Tafeln farbig, Halbleinen 24,5 x 32,5 cm CHF 135.— / EUR (D) 135.— ISBN 978-3-7965-4314-2 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Klassische griechische Musik – philologisch, archäologisch und praktisch betrachtet Conrad Steinmann Nachklänge. Instrumente der griechischen Klassik und ihre Musik
Diese Studie bietet eine umfassende Übersicht über die klassische griechische Musik. Dass hier ein begabter Musiker seine praktischen Erfahrungen und Annäherungen an die verlorenen Klänge altgriechischer Musik mit soliden philologischen und archäologischen Analysen zu einem Ganzen komplettiert, macht die Dichte und Fülle der Darstellung aus. Entstanden ist ein Buch mit einer Vielzahl von Abbildungen sowie Musikbeispielen, das konsequenter und weiter ins Thema eindringt, als es bislang in der Musikarchäologie der Fall war.
Altertumswissenschaft Musikwissenschaft
Conrad Steinmann, langjähriger Dozent für Blockflöte an der Schola Cantorum Basiliensis, erforscht als Aulos-Spieler seit langer Zeit und zusammen mit seinem Ensemble Melpomen die Musik der griechischen Klassik. Mehrere Preise zeichnen seine vielfältige Tätigkeit als international vernetzter Musiker aus.
Conrad Steinmann Nachklänge. Instrumente der griechischen Klassik und ihre Musik Materialien und Zeugnisse von Homer bis heute. Ca. 450 Seiten, ca. 100 Abbildungen in Farbe, 17 Musikbeispiele, gebunden Ca. CHF 58.— / EUR (D) 58.— ISBN 978-3-7965-4265-7 Erscheint im Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Publications of the “Aegeum” project Publications du projet «Aegeum» At the end of the 3rd century B.C. the Aegean region, cradle of Greek civilisation, was divided among several large political entities which had their own systems of economic management and operated markets more or less independently of each other. Two centuries later, Rome controlled the entire region, by then divided into provinces and organised into a relatively unified market, from which Rome derived immense wealth. This was one of the major developments in western history, which has, however, never been studied from that point of view. The “Aegeum” project, supported by the Swiss National Science Foundation, aims to help fill this gap by collating the evidence of both written and archaeological sources. À la fin du IIIe s. av. J.-C., l’espace égéen – berceau de la civilisation grecque – se trouvait divisé en plusieurs grands ensembles politiques ayant tous leur propre fonctionnement économique et constituant autant de marchés plus ou moins cloisonnés. Deux siècles plus tard, Rome contrôlait toute la région, désormais réduite en provinces et organisée en un marché relativement unifié, dont elle avait capté les immenses richesses. Il s’agit là d’un des faits majeurs de l’histoire occidentale, qui n’a pourtant jamais été étudié comme tel. Porté par le Fonds national suisse, le projet «Aegeum» entend contribuer à combler cette lacune en confrontant témoignages écrits et sources archéologiques.
Altertumswissenschaften
As professor of classical archaeology at the University of Fribourg, Nathan Badoud directed the research project “Aegeum”, whose purpose is to study the economic integration of the Greek world, especially that of the Aegean region, into the Roman Empire. En tant que professeur d’archéologie classique à l’université de Fribourg, Nathan Badoud a dirigé le projet de recherche «Aegeum», destiné à explorer l’intégration économique du monde grec – et plus spécialement égéen – dans l’empire romain.
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Une contribution majeure à l’histoire économique de l’Occident Richard Ashton / Nathan Badoud (éds.) Graecia capta?
La série «Aegeum» se donne pour but d’éclairer la conquête romaine de l’Orient grec sous l’angle économique. Édité par Richard Ashton et Nathan Badoud, le premier volume de cette série forme l’aboutissement de recherches collectives sur les monnaies des IIe et Ier s. av. J.-C. Les dix contributions qu’il réunit permettent de découvrir la manière dont les Romains se sont emparés des ressources des cités grecques et de suivre la progressive émergence du denier comme monnaie unique dans l’espace égéen. Elles font plus généralement progresser notre compréhension du fonctionnement de l’économie antique, et marquent une importante étape méthodologique dans l’analyse des monnayages d’époque hellénistique.
Altertumswissenschaften
Après avoir étudié les sciences de l’Antiquité et la numismatique à l’université d’Oxford, Richard Ashton a mené une carrière de diplomate qui l’a conduit à Kuala Lumpur, à Genève, à Athènes et à Ankara. Auteur de nombreux travaux sur les monnayages de Rhodes et de l’Asie Mineure, il a compté pendant plusieurs décennies au nombre des éditeurs du Numismatic Chronicle et des Special Monographs de la Royal Numismatic Society. En tant que professeur d’archéologie classique à l’université de Fribourg, Nathan Badoud a dirigé le projet
de recherche «Aegeum», destiné à explorer l’intégration économique du monde grec – et plus spécialement égéen – dans l’empire romain. Les premiers résultats de ce projet financé par le Fonds National Suisse sont publiés dans le présent volume.
Aegeum Edité par Nathan Badoud
Aegeum 1 Richard Ashton / Nathan Badoud (éds.) Graecia capta? Rome et les monnayages du monde égéen (IIe–Ier s. av. J.-C.). Env. 330 pages, 160 illustrations en couleurs, relié ISBN 978-3-7965-4313-5 Env. CHF 62.— / EUR (D) 62.— Disponible en février 2021 Aussi disponible en e-book
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Wie politische Akteure im antiken Rom über ihr Leben schrieben Laura Diegel Life writing zwischen Republik und Prinzipat
Zwar ist die literarische Gattung der «Autobiographie» eine neuzeitliche Erfindung, doch schrieben bereits politische Akteure in der späten römischen Republik über ihr Leben und verorteten dieses im Zusammenhang mit den politischen Veränderungen der Zeit. Die Autorin untersucht exemplarisch das life writing Ciceros und des Augustus, um Bedingungen, Strukturen und Ziele des Schreibens über den eigenen Lebenslauf zu eruieren. Sie nimmt sowohl De vita suaSchriften und commentarii als auch andere Textsorten in den Blick und zeigt, wie die Autoren mit Form und Inhalt experimentierten, um ihr Ansehen bei den Zeitgenossen durch die Festschreibung grosser Taten zu heben und die Erinnerung an diese fortdauern zu lassen. Die Untersuchung verdeutlicht, dass Texte des life writing jeweils eng mit dem politischen Kontext verbunden waren. Zudem werden die Strategien offensichtlich, mit denen der Lebenslauf abhängig von den geltenden sozialen Normen sinnhaft konstruiert wurde.
Altertumswissenschaften
Laura Diegel studierte an den Universitäten Heidelberg, Paris-Ouest und Basel Alte Geschichte und Französische Sprach- und Literaturwissenschaft. Sie war Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Basel und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HumboldtUniversität zu Berlin.
Schweizerische Beiträge zur Altertumswissenschaft (SBA) Im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für Altertumswissenschaft herausgegeben von Leonhard Burckhardt / Ulrich Eigler / Gerlinde Huber-Rebenich / Alexandrine Schniewind
SBA 53 Laura Diegel Life writing zwischen Republik und Prinzipat Cicero und Augustus. 379 Seiten, gebunden CHF 68.— / EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7965-4229-9 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Die Sprichwortsammlung des Erasmus auf Deutsch Claude Descœudres Erasmus von Rotterdam, Adagia ǀ Sprichwörter
Erasmus begann im Jahr 1500, lateinische und griechische Sprichwörter zu sammeln. Bis zu seinem Tod 1536 in Basel arbeitete er an seinen Adagia, dem umfangreichsten Werk in seinem gewaltigen Œuvre. Diese Sammlung zählt über 4000 Sprichwörter, die zum grössten Teil der antiken heidnischen Literatur entnommen sind. Sie liegen hier nun vollständig in einer zweisprachigen Ausgabe vor: Möglichst nahe am lateinischen Text, der der Amsterdamer Ausgabe der Werke des Erasmus folgt, präsentiert sich die erste Gesamtübersetzung der Adagia auf Deutsch. Erasmus erklärt in diesem Werk nicht nur zahlreiche bis heute geläufige Sprichwörter, sondern gibt auch Einblick in unzählige Werke antiker Schriftsteller.
Literaturwissenschaft
Claude-Eric Descœudres studierte nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Basel Medizin und arbeitete von 1971 bis 2005 als Nephrologe in Bern. Seither ist er als Übersetzer tätig. Neben seiner Beschäftigung mit den Adagia des Erasmus hat er die Übersetzungen der Anthologia lyrica Graeca von Ernst Diehl zusammengetragen und zusammen mit eigenen Übertragungen veröffentlicht.
Claude Descœudres Erasmus von Rotterdam, Adagia ǀ Sprichwörter Lateinisch — Deutsch. Ca. 5000 Seiten, gebunden 16,5 x 24,5 cm Ca. CHF 480.— / EUR (D) 480.— ISBN 978-3-7965-3957-2 Erscheint im Februar 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Einer der ersten Hochöfen Europas
Jürg Tauber, Marianne Senn Eisenverhüttung im Dürsteltal
In den Jahren 1995 und 1996 wurden nahe dem Kloster Schöntal zwei mittelalterliche Öfen freigelegt, in denen man Eisenerz verhüttete. Die ältere Anlage, die vielleicht noch aus dem 12. Jahrhundert stammt, diente wahlweise der Produktion von direkt schmiedbarem Eisen, hauptsächlich aber eines Gusseisens, das erst in einem zweiten Arbeitsschritt schmiedbar gemacht wurde. Die andere Anlage ist hingegen eindeutig ein Hochofen, der ausschliesslich in diesem zweiten, indirekten Verfahren Eisen produzierte. Er stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten Belegen dieses Typs in Europa. Das Buch legt die Funde der beiden Öfen und der zugehörigen Arbeitseinrichtungen vor und wertet das gesamte Material aus. Grosse Mengen an Eisenschlacken geben zudem Einblick in die Eisengewinnung und -verarbeitung in einer Zeit des technologischen Umbruchs.
Archäologie Geschichte
Jürg Tauber hat Geschichte, Mittelalterarchäologie und Ur- und Frühgeschichte studiert und 1979 promoviert. Von 1971 bis 2009 arbeitete er für die Hauptabteilung Archäologie und Museum Baselland, ab 1981 in führender Position. Inhaltlicher Schwerpunkt seiner Forschungen ist das Mittelalter. Marianne Senn hat Ur- und Frühgeschichte studiert und 2004 zum Thema «Das Schmiedehandwerk im nordalpinen Raum» promoviert. Sie arbeitet seit über zwanzig Jahren bei der Eidgenössischen Forschungs- und Materialprüfungs-
anstalt. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Archäometallurgie.
Schriften der Archäologie Baselland (SABL) Herausgegeben von Reto Marti
SABL 55 Jürg Tauber, Marianne Senn Eisenverhüttung im Dürsteltal Ein Hochofen des 13. Jahrhunderts in Langenbruck. 204 Seiten, 7 Beilagen, zahlreiche Abbildungen, gebunden 21,0 x 29,7 cm CHF 28.— / EUR (D) 28.— ISBN 978-3-7965-4296-1 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Zwei unerforschte Seiten von Max Webers Biographie Peter Hersche Max Weber, die Ökologie und der Katholizismus
Der in der Forschung vernachlässigte «andere» Max Weber – jenseits von Kulturprotestantismus, Rationalismus und Fortschrittsdenken – steht im Mittelpunkt dieser Studie. Nach seiner gesundheitlichen Krise, dem langen Aufenthalt in Rom und vielen Reisen stand der Gelehrte der Lebensreform um 1900 nahe, kritisierte den umweltzerstörenden technischen Fortschritt und interessierte sich für den Katholizismus und andere Alternativen zur Moderne. Das Buch zeigt den Zusammenhang dieser Gebiete auf und legt daraus folgernd eine neue Interpretation der «Weber-These» zur «Protestantischen Ethik» vor, nämlich als Gegenstück der katholischen agrarischen Mentalität, die den kapitalistischen Fortschritt hemmte. Zuletzt wird die Aktualität Webers anhand der heutigen ökologischen Probleme am Beispiel von Brasilien aufgezeigt.
Geschichte Religion Kirchengeschichte
Peter Hersche war als Dozent für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Bern tätig. Seine Themengebiete sind u. a. Agrargeschichte, die Sozialgeschichte der Religion und der Musik, die Kultur des Barocks und religiöse Volkskunde.
Peter Hersche Max Weber, die Ökologie und der Katholizismus 203 Seiten, broschiert CHF 45.— / EUR (D) 45.— ISBN 978-3-7965-4274-9 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Die «Restauration» in der Schweiz – Zäsur oder Phase politischer Kontinuität? Stephan Schwarz Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel
Die Restauration sieht man gemeinhin als eine Epoche der Rückbesinnung auf die vorrevolutionäre Zeit; die von Napoleon gestürzten Monarchen kehrten zurück und die Macht der Fürsten wurde wiederhergestellt bzw. durch die «Heilige Allianz» sogar noch zementiert. Doch was bedeutet diese Epoche für die Schweiz, die seit Jahrhunderten keinen privilegierten Hochadel kannte? War die «Restauration» für die Schweiz eine Phase der Wiederherstellung alter Verhältnisse oder vollzog sich schon jetzt in wesentlichen Belangen ein gesellschaftspolitischer Wandel? Diesen Fragen widmet sich der Autor, der in seiner Untersuchung auch die Biographien über namhafte Politiker einbezieht. Er zeigt, dass die Restauration nicht Stillstand und erst recht nicht Rückschritt bedeutete, sondern dass sie geprägt war von Kontinuitäten und Emanzipation, nämlich einer zunehmenden Unabhängigkeit vom Einflussbereich des Auslandes.
Geschichte
Stephan Schwarz studierte an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte sowie deutsche Literaturund Sprachwissenschaft. 2005 promovierte er zu Ernst Freiherr von Weizsäcker; 2019 habilitierte er sich in Freiburg i. Ü. Seit 2008 unterrichtet er an der Alten Kantonsschule Aarau und seit 2011 zusätzlich als Dozent an der Hochschule für Technik (FHNW) das Fach Geschichte.
Stephan Schwarz Im Spannungsfeld zwischen Wiederherstellung und Wandel Die politische Elite der Schweiz während der Restauration von 1814 bis 1830. 636 Seiten, gebunden CHF 96.— / EUR (D) 96.— ISBN 978-3-7965-4269-5 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Vorbundesstaatliche Konflikte um die politische Zukunft der Schweiz Roman Bonderer Willensnation wider Willen
Die Schweiz wird seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gerne als Willensnation bezeichnet. Dabei schwingt die Vorstellung mit, dass ein Wille zu Einigkeit und Brüderlichkeit letztlich schon in der DNA der Alten Eidgenossen angelegt gewesen sei und bis heute fortexistiere. Doch davon kann für die Jahrzehnte, die für die Entstehung des modernen Bundesstaats entscheidend waren, keine Rede sein: Der Autor zeigt anhand von Zeitungen, die als wichtigste Plattformen der vorbundesstaatlichen Konflikte gelten können, dass unterschiedliche Geschichtsbilder bestanden, die mit abweichenden nationalen Visionen verknüpft waren. Er bezieht den Faktor Konfession sowie die unterschiedlichen Vorstellungen von tugendhafter Männlichkeit mit ein und eröffnet so neue Einblicke in die komplexe Vorgeschichte des Schweizer Bundesstaats.
Geschichte
Roman Bonderer hat in Bern Geschichte und Germanistik studiert und im Rahmen des SNF-Projekts «Der neue Bürger und die neue Politik: Mediale Konstruktionen in Predigt und Presse in der deutschsprachigen Schweiz (1830–1850)» promoviert. Seit 2020 unterrichtet er Geschichte am Gymnasium Neufeld in Bern.
Roman Bonderer Willensnation wider Willen Die medialen Konflikte in der Entstehungszeit des Schweizer Nationalstaats (1830–1857). 462 Seiten, gebunden CHF 75.— / Ca. EUR (D) 75.— ISBN 978-3-7965-4243-5 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Orthopädie in der Schweiz – Errungenschaften und Herausforderungen Mariama Kaba Die Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie seit 1992
Dieses Buch untersucht die Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie – swiss orthopaedics – seit 1992 und ordnet sie in die medizinischen, gesellschaftlichen und politischen Kontexte ein. Es zeigt, wie der Anstieg von Unfällen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, der auf das Bevölkerungswachstum wie auch das steigende Durchschnittsalter zurückgeht, sowie die Forderungen der staatlichen Gesundheitspolitik sich auf die schweizerische Orthopädie auswirkten. Auf Basis schriftlicher Quellen sowie der Befragung der Gesellschaftsvertreter untersucht die Autorin die Entwicklung der Gesellschaft und stellt dar, wie sie mit Herausforderungen wie den Veränderungen in der orthopädischen Ausbildung und der Konkurrenz zwischen verschiedenen chirurgischen Bereichen umging. Dank seiner präzisen Analyse der Gesellschaft trägt das Buch wichtige Erkenntnisse zur Zeitgeschichte der schweizerischen Medizin bei.
Medizin/Medizingeschichte Geschichte
Mariama Kaba ist Historikerin und Autorin verschiedener, mehrheitlich französischer Publikationen zur Geschichte der Medizin und des Gesundheitswesens. Sie hat die Geschichte des Hôpital RivieraChablais erforscht und das Hôpital orthopédique de la Suisse Romande in seinen internationalen Kontext eingeordnet.
Mariama Kaba Die Schweizerische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie seit 1992 210 Seiten, 14 Abbildungen, gebunden CHF 48.— / EUR (D) 48.— ISBN 978-3-7965-4207-7 Bereits erschienen
New peer-reviewed series on Medical Humanities Medical Humanities explore issues at the intersection of medicine and the humanities and social sciences. Such issues include the ways in which illness is dealt with and talked about in history and present times, the social premises of medical knowledge, the social frameworks of medical actions, and ethical questions that influence the ways in which health professionals think and act. The book series Medical Humanities will bring together these multifaceted fields of research and promote interdisciplinary perspectives. Its contributions will develop discussions and research within Medical Humanities and increase their visibility within and beyond the disciplines involved. The main starting points are the interfaces where the history of medicine, medical ethics, literary studies, and medicine itself meet. Submissions from other disciplines are encouraged. The series will stimulate and bring together ongoing research and discussions and present its results to the global scientific community. It will initiate profound studies of specific subjects and encourage the application of innovative methods and research approaches. All volumes of the series will be peer-reviewed and will reflect the multidisciplinary nature of the field. Languages of publication are English, German and French. Manuscripts are currently under review. First volumes in the series will be published in 2021. Enquiries, suggestions for volumes, and manuscripts are welcome and may be directed to info@schwabeverlag.ch or to any of the chief editors.
Medizin/Medizingeschichte Philosophie Literaturwissenschaft
Vincent Barras is professor at the Institute for Humanities in Medicine at the University of Lausanne. His research focuses on the History and Social Studies of Medicine and Life Sciences, including ancient medicine, the philosophical foundations of medicine, and the history of psychiatry. Mariacarla Gadebusch Bondio is a philosopher and medical historian. She is director of the Institute for Medical Humanities at the Rheinische Friedrich-WilhelmUniversity Bonn. She studies changing concepts of health and illness, the production of proven and tenu-
ous medical knowledge, and norms and deviations in scientific discourse. Martina King is a literary scholar and professor of Medical Humanities at the University of Fribourg. Her research areas include the history and epistemology of medical narratives, the history of medicine and the life sciences in the 19th century, and the cultural history of epidemics and contagion. Susanne Michl is junior professor for Medical Humanities and Medical Ethics at the CharitÊ – Universitätsmedizin Berlin. Her expertise is in clinical ethics, narrative medicine,
personalised medicine, and the history of war and medicine. An Extended Editorial Board of international experts in Medical Humanities from various disciplines will support the chief editors.
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Die Begegnung von Mensch und Tier im Zoo neu inszeniert Louanne Burkhardt Der Zoologische Garten Basel 1944–1966
1944 begann im Zoologischen Garten Basel eine lange Phase der Veränderung: Die Tierhaltung wurde nach wissenschaftlichen Kriterien reformiert, die Anlagen und Gehege wurden umgestaltet. Der Basler Zoo entwickelte sich zu einer Art Experimentierfeld für die Theorie der Tiergartenbiologie. Das Tier sollte nicht mehr als Ware gesehen werden, sondern als kostbare Leihgabe aus der bedrohten Natur. Doch das neue Verständnis deckte sich nicht immer mit den Erwartungen des Publikums: Themen wie das Fütterungsverbot und die Elefantendressur führten zu Interessenkonflikten zwischen artgerechter Tierhaltung, Bildungsanspruch und dem Bedürfnis nach Unterhaltung. Neben ihrer historischen Untersuchung blickt die Autorin auch auf die Gegenwart. Sie zeigt, dass die Beziehung der Menschen zu den Tieren keine feststehende Grösse ist, sondern ein historisch gewachsenes, sich ständig veränderndes Verhältnis.
Geschichte Wissenschaftsgeschichte
Louanne Burkhardt studierte Geschichte und Deutsche Philologie in Basel und Paris und war anschliessend am Schweizerischen Literaturarchiv in Bern tätig. Seit Juli 2020 ist sie im Zoo Basel für das Archiv und die Bibliothek verantwortlich.
Neujahrsblatt der GGG (NjBl) Herausgegeben von der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel
NjBl 199 Louanne Burkhardt Der Zoologische Garten Basel 1944–1966 Ein Selbstverständnis im Wandel. 188 Seiten, broschiert 17 x 24 cm CHF 35.— / EUR (D) 35.— ISBN 978-3-7965-4293-0 Bereits erschienen
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Handlungsspielräume nutzen – Grenzen ausloten – Machtstrukturen verändern Lisia Bürgi / Eva Keller (Hg.) Ausgeschlossen einflussreich
Inwiefern gelang es strukturell benachteiligten Akteur_innen, die sie umgebenden Rahmenbedingungen zu beeinflussen? Um zu verstehen, wie soziale Dynamiken, Prozesse und Logiken entstehen und sich wandeln, ist eine geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Gruppen unverzichtbar, denen der Zugang zu institutionalisierten Machtstrukturen verwehrt blieb. Im vorliegenden Band zeigen dies namhafte Autor_innen an verschiedenen Beispielen auf. Sie tragen damit zu einem kritischen Blick auf die «grossen» Geschichten bei, der sich als Konstante durch das Schaffen von Prof. Dr. Brigitte Studer zieht. Anlässlich ihres 65. Geburtstags ist dieser Band entstanden.
Geschichte
Lisia Bürgi hat seit 2018 als Assistentin am Lehrstuhl für Neueste Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Bern gearbeitet. Ihre Dissertation zu alleinerziehenden Müttern in der Schweiz seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird durch Brigitte Studer betreut. Eva Keller ist Oberassistentin an der Abteilung für Schweizer Geschichte des Historischen Instituts der Universität Bern. Sie hat 2017 mit einer Studie zur Basler Straffälligenhilfe des 19. Jahrhunderts bei Brigitte Studer promoviert.
Lisia Bürgi / Eva Keller (Hg.) Ausgeschlossen einflussreich Handlungsspielräume an den Rändern etablierter Machtstrukturen. Festschrift für Brigitte Studer zum 65. Geburtstag. 326 Seiten, 9 Abbildungen, gebunden CHF 56.— / EUR (D) 56.— ISBN 978-3-7965-4174-2 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Neu bei Schwabe: Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte Die im Jahr 1986 begründete Reihe Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG), herausgegeben vom Staatsarchiv Graubünden, umfasst mittlerweile 37 Bände. Sie gilt als eines der bedeutendsten Serienwerke zur Bündner Geschichte. Ab Band 38 erscheint die Reihe im Schwabe Verlag. Thematisch umfassen die QBG ein weites Spektrum: von den Herrschaftsstrukturen über die Wirtschafts- und Sozialverhältnisse bis zum kulturellen Leben einer alpinen Gesellschaft. Die zeitliche Spannweite reicht vom Frühmittelalter bis an die Schwelle zur Gegenwart. Die einzelnen Bände orientieren sich am doppelten Anspruch wissenschaftlicher Fundiertheit und guter Lesbarkeit. Neben – stets quellennahen – Darstellungen umfasst die Reihe auch Quelleneditionen.
Geschichte
Das Staatsarchiv Graubünden dient als historisches Gedächtnis Graubündens: Es ist das Archiv des Kantons und seiner Rechtsvorgänger. Die amtliche Überlieferung wird ergänzt durch zahlreiche Unterlagen privater Herkunft, die für die Geschichte des Kantons wesentlich sind. Das rund 800 Jahre zurückreichende Archivgut besteht aus Urkunden, Akten, Protokollen, einzelnen Handschriften, Plänen, Fotos, Druckschriften und digitalen Daten verschiedener Art.
© Abbildung: Postkarte, Aussenansicht Waldhaus, Verwaltungsarchiv Waldhaus, Schachtel mit der Bezeichnung «Fotos», o.J.
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Psychiatrie in Graubünden: eine umfassende Geschichte Silas Gusset / Loretta Seglias / Martin Lengwiler Versorgen, behandeln, pflegen
Diese Studie bietet den ersten umfassenden und kritischen Überblick über die Bündner Psychiatriegeschichte von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute. Was hat sich über die Zeit verändert, wo gibt es Kontinuitäten? Welche Rolle spielten fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen? Wie sind Medikamententests an Patientinnen und Patienten vor Einführung der heutigen Prüfverfahren einzuschätzen? Die Untersuchung schliesst an aktuelle Debatten der jüngsten Psychiatriegeschichte an und stellt diese ausführlich dar, da gerade die Zeit von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart noch kaum untersucht wurde. Zu Wort kommen unterschiedliche Perspektiven, auch die des Pflegepersonals sowie der Patientinnen und Patienten. Ausgewählte Nahaufnahmen auf Personen und Anstaltsökonomie eröffnen einen vertieften Einblick ins Innenleben psychiatrischer Anstalten und Kliniken.
Geschichte Medizin/Medizingeschichte
Silas Gusset ist als Historiker am Departement Geschichte der Universität Basel tätig und Mitarbeiter des Projekts Stadt.Geschichte. Basel. Loretta Seglias ist Forschungsbeauftragte am Liechtenstein-Institut und freischaffende Historikerin. Martin Lengwiler ist Professor für Neuere Allgemeine Geschichte am Departement Geschichte der Universität Basel.
Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG) Herausgegeben vom Staatsarchiv Graubünden
QBG 38 Silas Gusset / Loretta Seglias / Martin Lengwiler Versorgen, behandeln, pflegen Geschichte der Psychiatrie in Graubünden. Ca. 492 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden 20 x 27 cm Ca. CHF 65.— / EUR (D) 65.— ISBN 978-3-7965-4333-3 Erscheint im Januar 2021 E-Book Open Access
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A decisive moment in the history of the EU
Georg Kreis Why Italy Was for Europe
In June 1989, Italian citizens had the opportunity to express their opinion about whether the European Parliament (EP) should draw up a constitution for an European Union. This referendum is the starting point and focus of the engagement with Italy’s view on the question of Europe. The “historic” event is hardly ever mentioned in general historical accounts; in non-Italian scholarship, it has gone almost completely unnoticed. The present study aims to counteract this. It distinguishes between two different histories leading up to the referendum: an immediate history that begins in 1979 with the first direct elections for the EP or in 1984 with the adoption of a draft constitution at the end of term of the first EP; and a longer history that begins in 1941 in the middle of the war with the Ventotene Manifesto or in 1945. The excurses into these two pasts are followed by a brief look at what has happened since the referendum.
Geschichte
Georg Kreis is emeritus professor of history at the University of Basel. Until 2011, he was director of the interdisciplinary Europainstitut – Institute for European Globale Studies, which he founded. He received his academic training in Basel, Paris and Cambridge (UK) and has recently been researching at the Istituto Svizzero in Rome, where the present study was completed in autumn 2019.
Bibliotheca Helvetica Romana (BHR) Edited by Jöelle Comé / Adrian Brändli
BHR 38 Georg Kreis Why Italy Was for Europe On the History of the 1989 Advisory Referendum. 103 pages, 1 illustration in colour, hardcover CHF 28.— / EUR (D) 28.— ISBN 978-3-7965-4263-3 Available Available as e-book
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Der in situ bewahrte, nicht gedruckte Buchbestand des Stifts Beromünster Dörthe Führer / Mikkel Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Stifts Beromünster
Der handgeschriebene mittelalterliche Buchbestand des Michaelstifts in Beromünster besteht im Wesentlichen aus drei recht unterschiedlichen Teilen: den liturgischen Büchern für den Gottesdienst, den Gelehrten- bzw. Studienbibliotheken der beiden universitär gebildeten Chorherren Friedrich von Lütishofen und Ludwig Zeller sowie den Verwaltungshandschriften, die Einkünfte und Pflichten der mächtigen kleinen Gemeinschaft dokumentieren, etwa Anniversarien und Urbare. Die illustrierte bestandesgeschichtliche Einleitung bietet einen historischen Überblick, während die anschliessenden einzelnen Beschreibungen die Codices physisch (als Objekte) und inhaltlich der Reihe nach erschliessen. Mehrere detaillierte Register stellen sicher, dass der Katalog auch als Nachschlagewerk gut nutzbar ist. Sein Ziel ist, die beschriebenen Manuskriptbände für viele Generationen am Leben zu erhalten.
Handschriften Geschichte Kirchengeschichte
Dörthe Führer studierte Mittellateinische Philologie an den Universitäten Göttingen und Zürich, wo sie nach einer Tätigkeit an der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek als Assistierende und Dozentin angestellt war. Mikkel Mangold ist Co-Autor zweier früherer Handschriftenkataloge und Mitherausgeber der kritischen Jacob Burckhardt-Gesamtausgabe (JBW), zudem Kunstkritiker und Romancier in spe.
Dörthe Führer / Mikkel Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Stifts Beromünster 224 Seiten, 17 Abbildungen in Farbe, Leinen mit Schutzumschlag 23,0 x 29,7 cm CHF 52.— / EUR (D) 52.— ISBN 978-3-7965-4252-7 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Wer hat Isländersagas verfasst und warum? Yves Lenzin Isländersagas
Eingehende Analysen verschiedener Fassungen der Laxdœla saga und der Fóstbrœðra saga bilden die Grundlage von Yves Lenzins Studie. Unter den Prämissen der historischen Anthropologie nähert sich der Verfasser seinen Gegenständen mit Methoden, die in der Sagaforschung erstmals derart systematisch angewendet werden. Die Dichte seiner Beobachtungen erlaubt es ihm, Akteure zu benennen, aus deren Biographien sich die Schriftlichkeit und Individualität der Sagas erklären. Wie wurden Sagas im 13. Jahrhundert politisch instrumentalisiert? Wie begann ihre Verschriftlichung im 12. Jahrhundert? Und wie entwickelten sich die Form, der Stil und die Funktionen von Isländersagas? All dies ist Gegenstand des Bandes, der – anders als ältere Forschungsbeiträge – den Wandel in den Voraussetzungen der Sagaproduktion nicht vernachlässigt.
Literaturwissenschaft Geschichte
Yves Lenzin hat an der Universität Zürich Geschichte, Publizistikwissenschaft und Altnordisitik studiert. Seit dem Masterabschluss erforscht er als freischaffender Historiker die Sagaliteratur.
Yves Lenzin Isländersagas Verschriftlichung und Politisierung. 434 Seiten, gebunden CHF 74.— / EUR (D) 74.— ISBN 978-3-7965-4256-5 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Religiöses Wissen als essentielles Element des vormodernen Schauspiels Klaus Ridder / Beatrice von Lüpke / Michael Neumaier (Hg.) Religiöses Wissen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schauspiel
In Mittelalter und Früher Neuzeit spielt das Schauspiel eine wichtige Rolle bei der Verbreitung und Aktualisierung von religiösen Wissensbeständen. Die Beiträge des Bandes gehen den Transformationen religiösen Wissens in szenisches Geschehen nach, analysieren den produktiven Umgang der Autoren/Kompilatoren mit Heiligen Texten und theologischen Konzepten und reflektieren Fragilität und Neuausrichtung des religiösen Wissens in den reformatorischen Auseinandersetzungen.
Literaturwissenschaft
Klaus Ridder ist Professor für deutsche Literatur des Mittelalters an der Universität Tübingen. Beatrice von Lüpke ist Postdoc im Sonderforschungsbereich 923 «Bedrohte Ordnungen» (Tübingen). Michael Neumaier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt «Narrative Vermittlung religiösen Wissens. Edition und Kommentierung geistlicher Vers- und Prosatexte des 13. bis 16. Jahrhunderts» (Köln, Tübingen).
Klaus Ridder / Beatrice von Lüpke / Michael Neumaier (Hg.) Religiöses Wissen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schauspiel 442 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden CHF 69.— / EUR (D) 69.— ISBN 978-3-7574-0022-4 Bereits erschienen Schwabe Berlin Auch als E-Book erhältlich
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Literarische Erkundungen über das Göttliche und die Religion Hans-Georg Pott Aufklärung über Religion
«An die Gebildeten unter ihren Verächtern» – so untertitelt Friedrich Schleiermacher seine Reden über Religion, mit denen er «Sinn und Geschmack für das Unendliche» begründen will. An die heutigen ganz aufgeklärten, religiös musikalischen und unmusikalischen Zeitgenossen sind die vorliegenden literarischen Untersuchungen adressiert. Sie erschliessen Kernbestandteile religiöser Phänomene in der Literatur der Neuzeit, etwa Herz und Verstand, das Unheilvolle, Tod und Jenseits. Anliegen ist auch, moderne Substitute des Religiösen zu konservieren, sie zu retten, oder sie dem weiteren Nachdenken zu empfehlen.
Philosophie Literaturwissenschaft Kirchengeschichte
Hans-Georg Pott hat Germanistik und Philosophie in Berlin (FU), Mainz und Düsseldorf studiert. Vor seinem Ruhestand war er 1983– 2011 Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Düsseldorf.
Hans-Georg Pott Aufklärung über Religion Literarische Perspektiven. Ca. 396 Seiten, 2 Abbildungen, broschiert Ca. CHF 68.— / EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7574-0056-9 Erscheint im Februar 2021 Schwabe Berlin Auch als E-Book erhältlich
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«Nun sind wir […], ohne Heimat ohne Wärme ohne – – – – Zeitung.» Bettina Braun Das Feuilleton des Exils
In der Zeit des Nationalsozialismus erschienen im Feuilleton deutschsprachiger Zeitungen, die ausserhalb des deutschen Machtbereichs lagen, zahlreiche Beiträge exilierter Autorinnen und Autoren. Ein bedeutender Erscheinungsort war die grösste Basler Tageszeitung, die National-Zeitung. Die Studie rekonstruiert den institutionellen Kontext sowie die Entstehungs- und Publikationsbedingungen der Texte. Anhand von Feuilletons u. a. von Alfred Polgar (1873–1955) und Hans Natonek (1892– 1963) nehmen zwei Schwerpunktkapitel indirekte Verfahren in Texten zum politischen Geschehen und die Reflexion der Exilerfahrung in den Blick. Der Band versteht sich als Forschungsbeitrag zum Feuilleton der 1930er-Jahre und des Exils, das bisher nur am Rande beachtet wurde. Zugleich beleuchtet er einen Teilaspekt des Literatursystems des Exils wie auch die Schweiz als Exilland näher.
Literaturwissenschaft
Bettina Braun, geboren 1978, hat an der Universität Zürich Germanistik, Filmwissenschaft und Ethnologie studiert und in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft promoviert.
Bettina Braun Das Feuilleton des Exils Veröffentlichungen in der Basler National-Zeitung 1933–1940. Ca. 380 Seiten, gebunden Ca. CHF 68.— / Ca. EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7574-0028-6 Erscheint im April 2021 Schwabe Berlin Auch als E-Book erhältlich
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Musik als Spiegel der Zeit
Felix Schmidt Gotteskinder und Störenfriede
Felix Schmidt ist vielen Musikern, Dirigenten und Komponisten so nahe gekommen wie kaum ein anderer Journalist. Er trank Wodka mit Mstislaw Rostropowitsch, fütterte mit Glenn Gould einen verlassenen Hund in Toronto und führte das letzte Interview mit Paul Sacher vor dessen Tod. Schmidts Gespräch mit Pierre Boulez, das 1967 unter dem Titel Sprengt die Opernhäuser in die Luft erschien, versetzte die Musikwelt in Aufruhr und wurde 30 Jahre später zum Anlass eines polizeilichen Verhörs. In diesem Buch sind ausgewählte persönliche Interviews und treffende Porträts versammelt, die einmalige Einblicke hinter die Kulissen der Musikwelt geben. Schmidt zeichnet ein Gesamtbild der Neuen Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und macht sichtbar, was dem Konzertbesucher sonst verborgen bleibt.
Musikwissenschaft Geschichte
Felix Schmidt, Journalist, Träger des «Chevalier des Arts et des Lettres», hat verschiedene Musikbücher verfasst und zahlreiche Musikfilme, vor allem für «Arte», verantwortet. Er war Kulturressortleiter beim «Spiegel», Chefredakteur überregionaler Zeitungen und Zeitschriften und Leiter der Musiksendung «Achtung Klassik».
Felix Schmidt Gotteskinder und Störenfriede Das Spiel und die Weisheit begnadeter Musiker. 254 Seiten, broschiert CHF 34.— / EUR (D) 34.— ISBN 978-3-7965-4157-5 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Die erste systematische Übersicht zur barocken Malerei in der Schweiz Matthias Oberli Mit Pinsel, Palette und Perücke
Dieses Buch gibt eine profunde Übersicht zur Entwicklung der Malerei im 17. und 18. Jahrhundert in allen Landesteilen der Schweiz und stellt sie in Kontext mit den internationalen künstlerischen Strömungen der Epoche. Behandelt werden sämtliche Gattungen und Techniken wie die Historien-, Bildnis-, Stilllebenund Landschaftsmalerei, die sakrale und profane Dekorationsund Fassadenmalerei sowie die Glas- und Ofenmalerei. Reich bebildert und mit einem ausführlichen bibliographischen Künstlerverzeichnis versehen, ist das Buch zudem als Nachschlagewerk für das Schweizerische Kunstschaffen im barocken Zeitalter konzipiert.
Kunstgeschichte
Matthias Oberli leitet seit 2008 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) in Zürich die Abteilung Kunstdokumentation. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der barocken Kunst, des Mäzenatentums und der digitalen Kunstgeschichte.
Matthias Oberli Mit Pinsel, Palette und Perücke Barocke Malerei in der Schweiz. Ca. 500 Seiten, 400 Abbildungen in Farbe, gebunden 21 x 29,7 cm Ca. CHF 79.— / EUR (D) 79.— ISBN 978-3-7965-4200-8 Erscheint im Mai 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Freiräume – ein bedeutsames kulturhistorisches Erbe Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hg.) Oase im Alltag
Pärke, Gärten und Freiräume stehen im Mittelpunkt dieses Bandes. Im Einzelnen geht es etwa um thurgauische Klostergärten und den teilweise problematischen Umgang mit diesem kulturhistorischen Erbe, das doch für den modernen Städtebau so bedeutsam ist. In einem Gang durch die Seeuferanlage in Kreuzlingen wird die Entstehungsgeschichte dieses abwechslungsreich gestalteten Erholungsraums betrachtet. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Schlosspärken Arenenberg und Eugensberg und den heutigen Gartenanlagen von Eugensberg aus landschaftsarchitektonischer Sicht. Der zweite Teil des Bandes stellt Erkenntnisse aus der Kunstdenkmälerforschung und der Inventarisation vor. Zudem geht es um abgeschlossene Restaurierungen, die von einem besonders gelungenen Umgang mit der historischen Bausubstanz zeugen. Und nicht zuletzt runden Berichte über drei erfreuliche Begebenheiten aus dem oft wechselvollen denkmalpflegerischen Alltag den Band ab.
Architektur Architekturgeschichte Denkmalpflege
Das Amt für Denkmalpflege im Thurgau setzt sich für die Pflege historischer Bauten und Siedlungen im Kanton ein. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten mit Tagen der offenen Tür, Führungen, Ausstellungen und der Reihe «Denkmalpflege im Thurgau» eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit für die Architektur und Geschichte des Thurgau.
Denkmalpflege im Thurgau (DPTG) Herausgegeben vom Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau
DPTG 22 Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hg.) Oase im Alltag Gärten und Freiräume im Thurgau. 176 Seiten, 238 Abbildungen in Farbe, broschiert 21 x 28 cm CHF 48.— / EUR (D) 48.— ISBN 978-3-7965-4260-2 Bereits erschienen
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Paul Klee und die Musik
Thomas Gartmann (Hg.) Von der Fuge in Rot bis zur Zwitschermaschine
Paul Klee gehört nicht nur zu den prägendsten Malerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, sondern hatte auch eine starke Affinität zur Musik. So schrieb er unter anderem Musikkritiken, spielte als Amateur hervorragend Geige und verkehrte mit vielen Komponisten. Mit seinen Werken und seinen theoretischen Schriften wie den Unterrichtsmaterialien am Bauhaus inspiriert er bis heute zahlreiche Komponistinnen und Komponisten. Dieser Band präsentiert Texte über musikalisch beeinflusste und die Musik beeinflussende Werke Klees. Insbesondere geht es um seine Beschäftigung mit Johann Sebastian Bach sowie die Rezeption seines gestalterischen Denkens im aktuellen Musikschaffen von Pierre Boulez bis Harrison Birtwistle. Bisher unbekannte Quellen, zahlreiche Abbildungen und Neuinterpretationen verhelfen dabei zu neuen Sichtweisen.
Kunst/Kunstgeschichte Musikwissenschaft
Thomas Gartmann studierte Musikwissenschaft und promovierte zu Luciano Berio. Er leitet heute die Forschung an der Hochschule der Künste in Bern sowie das Doktoratsprogramm «Studies in the Arts». Schwerpunkte seiner Forschung sind Beethoven-Interpretationen, Musik und Politik, Librettistik, Jazz.
Thomas Gartmann (Hg.) Von der Fuge in Rot bis zur Zwitschermaschine Paul Klee und die Musik. 142 Seiten, 61 Abbildungen in Farbe, 30 Abbildungen schwarz/weiss, gebunden 28 x 24 cm CHF 38.— / EUR (D) 38.— ISBN 978-3-7965-4255-8 Bereits erschienen E-Book Open Access
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Die Diversität heutiger Kunstformen
Maria Becker (Hg.) Auf dem Weg zu einer Idee
Welche Methoden und Strategien gibt es in der Bildenden Kunst, um Ideen und Inspiration zu finden? Das ist das Thema dieses Bandes. Die Beiträge gehen von den ersten experimentellen Techniken der Moderne aus und zeigen die Ursprünge wichtiger künstlerischer Strategien auf. Andererseits richten sie den Blick auf die Gegenwart und machen die enorme Erweiterung nachvollziehbar, die die zeitgenössische Kunst erfahren hat: Wesentliche Strategien der Kunst von heute sind Ökonomie und Wissenschaft, konzeptuelles Denken und prozesshaftes Vorgehen. Das Buch fördert so das Verständnis heutiger Kunst und kann insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern kreative Wege aufzeigen.
Kunstgeschichte
Maria Becker ist Kunsthistorikerin und Autorin. Sie ist Mitarbeiterin der Neuen Zürcher Zeitung und befasst sich mit Schnittstellen zwischen Kunst, Literatur und Naturwissenschaft.
Maria Becker (Hg.) Auf dem Weg zu einer Idee Über das Experiment in der Kunst und andere Strategien des Kreativen. Ca. 145 Seiten, gebunden Ca. CHF 42.— / EUR (D) 42.— ISBN 978-3-7965-4292-3 Erscheint im Mai 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Crossdisziplinäre Innovation – Chancen, Risiken, Konsequenzen Julia Burbulla The Innovator’s Brain
Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel oder die globale Weltwirtschaft sind derart komplex, dass ihnen mit etablierten Steuerungs- und Problemlösungsroutinen nicht beizukommen ist – neue Ansätze sind gefragt. Die spezifischen Denkmodelle aus Architektur und Design gelten heute als adäquate Schablonen für breit angelegte Innovationsprozesse, die den Übergang von der Industrie- zur Digitalgesellschaft gestalten. Das prominenteste Beispiel dafür ist der internationale Siegeszug des Design Thinking. Julia Burballa untersucht die Geschichte, die Chancen und die Risiken der dahinterstehenden crossdisziplinären Innovationskultur und nimmt die weitreichenden Konsequenzen in den Blick, die sich für Bildung und Wissenschaft ergeben.
Kunstgeschichte Architekturgeschichte Wissenschaftsgeschichte
Julia Burbulla lehrt Design- und Architekturgeschichte an der Universität Bern. Ihr zentrales Forschungsinteresse gilt den crossdisziplinären Transfers zwischen Architektur, Design und Wirtschaft seit 1800 sowie der Design- und Architekturgeschichte.
Julia Burbulla The Innovator’s Brain Warum heute Architektur und Design zu radikalen Innovationen führen. Ca. 150 Seiten, broschiert Ca. CHF 34.— / EUR (D) 34.— ISBN 978-3-7965-4281-7 Erscheint im Juni 2021 Auch als E-Book erhältlich
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Was bedeutet die Digitalisierung für den Umgang mit dem Kulturerbe? NIKE / BAK / ICOMOS (Hg.) DIGIARCH 2021 – Kulturerbe im digitalen Zeitalter / Patrimoine culturel à l’ère numérique
Im Bereich der Kulturerbepflege ist das digitale Zeitalter längst angebrochen. Wie gehen wir mit den Möglichkeiten um, die das digitalisierte oder digitale Kulturerbe bietet? Wie verändert die Digitalisierung unsere Wahrnehmung des kulturellen Erbes? Wie werden digitale Daten nachvollziehbar, jederzeit verfügbar und langfristig zugänglich gemacht? Welche Grundlagen brauchen wir, damit unsere Daten für Forschung und Öffentlichkeit optimal nutzbar sind? Wie werden Urheber- und Nutzungsrechte gewahrt? Das zu reflektieren – auch vor dem Hintergrund unserer jüngsten Erfahrungen in der Corona-Krise – ist Ziel des Bandes. La gestion du patrimoine culturel est depuis longtemps entrée dans l’ère numérique. Comment traitons-nous les possibilités offertes par le patrimoine culturel numérisé ou numérique ? Comment la numérisation modifie-t-elle notre perception du patrimoine culturel ? Comment rendre les données compréhensibles, disponibles à tout moment et accessibles à long terme ? Quels sont les principes de base nécessaires pour que nos données puissent être utilisées de manière optimale pour la recherche et par le public ? Comment les droits d’auteur et les droits d’utilisation sont-ils protégés ? Réfléchir sur ces questions – également dans le contexte de notre expérience récente de la crise du coronavirus – c’est le but de ce volume.
Archäologie Denkmalpflege
Die 2010 gegründete Plattform Formation Continue | Weiterbildung | Formazione Continua | NIKE | Bundesamt für Kultur BAK | ICOMOS Suisse ist aus einer Arbeitsgruppe hervorgegangen, die sich seit fast 20 Jahren in der interdisziplinären Weiterbildung im Bereich der Kulturgut-Erhaltung engagiert. Ihr Grundsatz war und ist, regelmässige Fachtagungen zu organisieren und damit den Dialog unter allen an der Kulturgüter-Erhaltung Beteiligten auch über die jeweiligen Fachgrenzen hinaus zu fördern.
Schriftenreihe zur KulturgüterErhaltung (SKE)
SKE 7 Herausgegeben von Formation continue / Weiterbildung / Formazione continua NIKE / BAK / ICOMOS DIGIARCH 2021 – Kulturerbe im digitalen Zeitalter / Patrimoine culturel à l’ère numérique Ca. 128 Seiten, broschiert 21,0 x 29,7 cm Ca. CHF 42.— / EUR (D) 42.— ISBN 978-3-7965-4304-3 Erscheint im Mai 2021 Auch als E-Book erhältlich
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Nur eine reife Persönlichkeit kann wirklich tun, was sie will Rupert Grill Willensschwäche
Im alltäglichen Leben tut sich oft eine Kluft zwischen dem auf, was man eigentlich tun will, und dem, was man tatsächlich tut. Diese Willensschwäche steht hier im Fokus – als praktisches Problem der eigenen Lebensführung und als prinzipielle Infragestellung der tatsächlichen Reichweite sittlicher Autonomie und christlicher Existenz. Der Autor setzt sich grundlegend mit der umfassenden Persönlichkeits- und Motivationspsychologie von Julius Kuhl auseinander und zeigt dabei sowohl Ursachen für Willensschwäche als auch Wege zu einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung als Remedium für Willensschwäche. Diese interdisziplinäre Perspektive lässt nicht nur handlungstheoretische und tugendethische Fragestellungen in einem neuen Licht erscheinen, sondern hilft auch, die verändernde Kraft göttlicher Gnadenhilfe neu zu denken.
Theologie Kirchengeschichte
Rupert Grill hat Theologie in St. Pölten und Rom studiert. Er promovierte in Freiburg i. Br. und habilitierte sich mit vorliegendem Band an der Universität Wien. In den Studien zur theologischen Ethik erschien von ihm bereits Wegbereiter einer erneuerten Moraltheologie.
Studien zur theologischen Ethik (SthE) Herausgegeben von Daniel Bogner / Markus Zimmermann
SthE 157 Rupert Grill Willensschwäche Eine moralpsychologische Untersuchung. 418 Seiten, 4 Abbildungen, broschiert CHF 74.— / EUR (D) 74.— ISBN 978-3-7965-4248-0 Bereits erschienen Auslieferung für Deutschland und Österreich über den Echter Verlag: ISBN 978-3-429-05586-8 Auch als E-Book erhältlich
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Neue Reihe: Theologisch bedeutsame Orte der Schweiz In der heutigen Schweiz treffen seit der Antike unterschiedliche Kulturen, Sprachen und religiöse Gemeinschaften aufeinander. Die Reihe nimmt Orte in den Blick, an denen sich der kulturelle und religiöse Austausch innerhalb dieses Gebiets wie auch mit Nachbarregionen manifestiert: «Theologisch bedeutsame Orte der Schweiz» (theos). Die Monographien, Sammelbände und Quelleneditionen befassen sich interdisziplinär und religionsübergreifend mit konkreten Orten sowie mit Gemeinschaften, Personen, Traditionen oder Ereignissen, die diese Orte theologisch bedeutsam machten – und dies bis heute tun. Von Interesse sind daher auch historische und gegenwärtige Nachwirkungen sowie die gesellschaftliche Rolle, die solche Orte heute spielen. Publikationssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die Reihe ist eingebettet in das gleichnamige Wissenstransferprojekt des Instituts für Historische Theologie der Universität Bern. Dieses verbindet eine Website (www.theos.unibe.ch), zu der sowohl Wissenschaftler*innen als auch andere Autor*innen beitragen können, mit Studientagen zu ausgewählten Orten und der neuen Schriftenreihe. Gemeinsam tragen diese Medien zum Dialog zwischen Universität und Gesellschaft bei und laden dazu ein, sich mit dem kulturellen Erbe der Schweiz zu beschäftigen. Fragen, Bandvorschläge sowie Hinweise auf theologisch bedeutsame Orte der Schweiz nehmen die Herausgeber*innen wie auch der Verlag gerne entgegen (info@schwabeverlag.ch).
Religion Kirchengeschichte Geschichte Kunst/Kunstgeschichte
Katharina Heyden ist Professorin für Ältere Geschichte des Christentums und der interreligiösen Begegnungen am Institut für Historische Theologie der Universität Bern. Maria Lissek ist Postdoktorandin am Institut für Historische Theologie (Universität Bern) in der Abteilung für Ältere Geschichte des Christentums und der interreligiösen Begegnungen. Gregor Emmenegger ist Professor für Patristik und Geschichte der alten Kirche an der Universität Freiburg i. Ue. Ann-Katrin Gässlein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehr-
stuhl für Liturgiewissenschaften an der Universität Luzern und Präsidentin des Runden Tisches der Religionen in und um St. Gallen. Franziska Metzger ist Professorin für Geschichte am Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Karin Mykytjuk-Hitz ist Leiterin im Haus der Religionen – Dialog der Kulturen in Bern und promoviert in sozialwissenschaftlicher Religionsforschung am Institut für Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen.
Martin Sallmann ist Professor für Neuere Geschichte des Christentums und Konfessionskunde am Institut für Historische Theologie der Universität Bern. Ueli Zahnd ist Professor am Institut d’histoire de la Réformation an der Universität Genf. © Abbildung: Markus Beyeler
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Panorama einer realen und einer idealen Welt Katharina Heyden / Maria Lissek (Hg.) Jerusalem am Thunersee
Das Passionspanorama in der Kirche Scherzligen am Thunersee aus dem Jahr 1469 wird traditionell vor dem Hintergrund spätmittelalterlicher Passionsspiele gedeutet. Es weist aber auch erstaunliche Übereinstimmungen mit der Sakraltopographie und Architektur Jerusalems zu dieser Zeit auf. Sind die heiligen Stätten in Jerusalem in diesem Panorama realitätsgetreu dargestellt? Welche Ästhetik und Frömmigkeit repräsentiert es? Und könnte der Berner Schultheiss Adrian von Bubenberg, der 1466 eine Jerusalem-Reise unternahm, der Stifter gewesen sein? Beiträge aus Theologie, Geschichte, Archäologie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte diskutieren diese Fragen und ordnen das Fresko in seine historischen, sozialen sowie frömmigkeits- und kunstgeschichtlichen Kontexte ein. Das Panorama, in dem reale und ideale Welt simultan präsentiert werden, soll den Betrachtenden eine «visionäre Reise» ins Jerusalem der Passion Jesu ermöglichen.
Religion Kirchengeschichte Kunst/Kunstgeschichte
Katharina Heyden ist seit 2014 Professorin für Ältere Geschichte des Christentums und der interreligiösen Begegnungen an der Universität Bern. Ihre akademische Ausbildung erwarb sie in Berlin, Jerusalem, Rom, Jena und Göttingen. Maria Lissek studierte Theologie in Bamberg, Marburg, Jerusalem und Tübingen, war Assistentin im Theologischen Studienjahr in Jerusalem und Forschungsstipendiatin in Oxford. Seit 2014 ist sie Assistentin am Institut für Historische Theologie der Universität Bern.
Theologisch bedeutsame Orte in der Schweiz (theos) Herausgegeben von Katharina Heyden und Maria Lissek, in Verbindung mit Gregor Emmenegger, Ann-Katrin Gässlein, Karin Mykytjuk-Hitz, Franziska Metzger, Martin Sallmann und Ueli Zahnd
theos 1 Katharina Heyden / Maria Lissek (Hg.) Jerusalem am Thunersee Das Scherzliger Passionspanorama neu gedeutet. Ca. 280 Seiten, 57 Abbildungen in Farbe, gebunden Ca. CHF 55.— / Ca. EUR (D) 55.— ISBN 978-3-7965-4188-9 Erscheint im März 2021 E-Book Open Access
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Neu bei Schwabe: Forschungsarbeiten der Theologischen Hochschule Chur Die Schriftenreihe der Theologischen Hochschule Chur versammelt Veröffentlichungen und Forschungen, die mit der Theologischen Hochschule Chur (THC) erkennbar in Zusammenhang stehen. Dazu zählen an der THC veranstaltete Vortragsreihen ebenso wie Publikationen der Mitglieder des Lehrkörpers, aber auch Lizentiats- und Doktorarbeiten. Die Reihe wurde 2001 als wissenschaftliches Publikationsorgan der THC gegründet; die einzelnen Bände erscheinen in zwangloser Folge. Ab Band 11 erscheint die Schriftenreihe im Schwabe Verlag.
Theologie
Michael Durst ist ordentlicher Professor für Kirchengeschichte und Patrologie an der Theologischen Hochschule Chur. Michael Fieger ist ordentlicher Professor für alttestamentliche Wissenschaften an der Theologischen Hochschule Chur.
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Humanisieren oder bestialisieren wir uns selbst? Der Wortgebrauch entscheidet Heinrich Reinhardt Dem Wort dienen
In Gestalt der Wortphilosophie besitzt das abendländische Denken eine Bühne, auf der die zeitlosen Fragen der klassischen Metaphysik in neuartiger Weise diskutierbar sind. Noch wird diese Bühne allerdings kaum genutzt. Daher versucht die vorliegende Schrift in knapper Form, aber auf verschiedenen Wegen, Zugang zur Kernstruktur der Wortphilosophie zu schaffen.
Philosophie Sprachwissenschaft
Heinrich Reinhardt promovierte 1972 in Philosophie bei Max Müller an der Ludwig-MaximiliansUniversität München. Von 1996 bis 2017 war er Professor für Philosophie und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Chur. Er lebt als Professor emeritus in Freising.
Schriftenreihe der theologischen Hochschule Chur (STHC) Herausgegeben von Michael Durst
STHC 11 Heinrich Reinhardt Dem Wort dienen Zugänge zur Wortphilosophie. 131 Seiten, broschiert CHF 34.— / EUR (D) 34.— ISBN 978-3-7965-4246-6 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Une collection dédiée à la théologie africaine
La collection «Théologie africaine (TA)», fondée à l’initiative de professeurs de l’Université de Fribourg/Suisse, vise à soutenir les Églises particulières d’Afrique et de Madagascar dans leur effort pour enraciner le message évangélique dans leurs cultures (inculturation). En ce sens, elle est destinée d’abord au public africain et malgache tout en invitant la théologie et les Églises occidentales à un dialogue fructueux en vue d’un enrichissement mutuel. En outre, la collection voudrait ouvrir la possibilité aux chercheurs (théologiens) africains et aux doctorants de publier leurs travaux afin de les faire connaître plus largement en Afrique et à Madagascar ainsi qu’en Occident et dans le monde en général. La collection comprend à la fois des monographies (dissertations ou essais) et des ouvrages collectifs (actes de colloques et de journées d’études). Les volumes sont publiés majoritairement en français, mais parfois aussi en allemand ou en anglais.
Theologie
Bénézet Bujo, professeur émérite de l’Université de Fribourg (Suisse), est originaire de Bunia au nord-est de la République démocratique du Congo. Il a d’abord été professeur à la Faculté de Théologie catholique de Kinshasa avant d’être appelé à enseigner la théologie morale, l’éthique sociale et la théologie africaine à Fribourg. Thierry Collaud, médecin et théologien, est professeur d’éthique sociale chrétienne à l’Université de Fribourg (Suisse). François-Xavier Amherdt est professeur de théologie pastorale, pédagogie religieuse et homilétique,
président du Département de théologie pratique et vice-directeur du Centre d’études pastorales comparées à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg (Suisse).
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L’Eglise africaine comme Eglise Famille en trois dimensions Bénézet Bujo Quelle Église pour un christianisme authentiquement africain?
Dans le contexte du christianisme africain, l’Eglise est conçue comme Famille dans sa triple dimension des vivants, des morts et des non-encore-nés où tous les membres s’engendrent et s’enfantent mutuellement. Ce livre s’efforce de montrer que suivant la conception africaine de famille, l’Eglise, aussi bien dans sa structure que dans la proclamation de l’Evangile, ne peut pas faire l’économie d’un engendrement et d’un enfantement mutuels. Cette perspective inspirera également une nouvelle manière de voir les rapports entre les Eglises particulières d’Afrique et l’Eglise universelle. Les deux partenaires sont appelés à s’engendrer et à s’enfanter mutuellement.
Religion Kirchengeschichte
Bénézet Bujo est Professeur émérite de l’Université de Fribourg/ Suisse où il a enseigné la théologie morale, l’éthique sociale et la théologie africaine. Originaire du diocèse de Bunia/RDC, il a d’abord été professeur à la Faculté de Théologie de Kinshasa et professeur invité à de nombreuses institutions. Il est auteur des publications suivantes: Afrikanische Theologie in ihrem gesellschaftlichen Kontext; Die ethische Dimension der Gemeinschaft; Wider den Universalanspruch westlicher Moral; Introduction à la théologie africaine; Le Credo de l’Eglise en dialogue avec les cultures.
Théologie africaine (TA) Edité par François-Xavier Amherdt / Bénézet Bujo / Thierry Collaud
TA 6 Bénézet Bujo Quelle Église pour un christianisme authentiquement africain? Universalité dans la diversité. 359 pages, broché CHF 48.— / EUR (D) 48.— ISBN 978-3-7965-4297-8 Disponible Aussi disponible en e-book
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Le Mois Missionnaire Extraordinaire 2019: et après? François-Xavier Amherdt / Mariano Delgado (éds./Hg.) «Baptisés et envoyés»: Quel Évangile et quelle Église pour le monde d’aujourd’hui? / «Getauft und gesandt»: Welches Evangelium und welche Kirche in der Welt von Heute?
«Baptisés et envoyés»: Le thème du Mois Missionnaire Extraordinaire souhaité par le pape sud-américain pour l’ensemble de l’Église catholique (octobre 2019) sert de fil conducteur aux réflexions de l’ouvrage, issu du 11ème «Forum Fribourg Église dans le monde» tenu à cette occasion à l’Université helvétique. Les anciennes formes s’effondrent, face aux évolutions sociologiques de la culture contemporaine, de nouvelles germent, pour une configuration mystique et politique, diaconale et prophétique du christianisme. Les différents modèles missionnaires en cours convergent tous vers celui d’une «Église en sortie» capable d’écouter en confiance la sagesse des pauvres et des petits. Das vorliegende zweisprachige Buch enthält die Akten des 11. «Freiburger Forums Weltkirche», das vom Institut für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog, vom Studienzentrum für vergleichende Pastoraltheologie und vom Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft der Universität Freiburg veranstaltet wurde.
Kirchengeschichte Religion
François-Xavier Amherdt est professeur de théologie pastorale, pédagogie religieuse et homilétique, et président du Département de théologie pratique à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg. Mariano Delgado est professeur d’histoire de l’Église, doyen de la Faculté et directeur de l’Institut pour l’étude des religions et le dialogue interreligieux à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg.
Praktische Theologie im Dialog / Théologie pratique en dialogue (PTD) Edité par François-Xavier Amherdt / Salvatore Loiero
PTD 55 François-Xavier Amherdt / MarianoD elgado (éds./Hg.) «Baptisés et envoyés»: Quel Évangile et quelle Église pour le monde d’aujourd’hui? / «Getauft und gesandt»: Welches Evangelium und welche Kirche in der Welt von Heute? 203 pages, broché CHF 40.— / EUR (D) 40.— ISBN 978-3-7965-4277-0 Disponible Aussi disponible en e-book
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Wie bestimmend ist das Prinzip Barmherzigkeit für die Theologie? Salvatore Loiero / François-Xavier Amherdt (Hg./éds.) Das Prinzip Barmherzigkeit und die Theologie / Le principe miséricorde et la théologie
Was bedeutet das Prinzip Barmherzigkeit für die Theologie? Im vorliegenden Band nähern sich Expertinnen und Experten aus den exegetischen, kirchengeschichtlichen, systematischen und praktisch-theologischen Disziplinen der Theologie dieser Frage an. Que signifie le principe miséricorde pour la théologie? Dans le présent ouvrage, des expert-e-s des disciplines de l’exégèse, de l’histoire de l’Église et de la théologie pratique se penchent sur cette question d’importance pour la vie de l’Église.
Kirchengeschichte Religion
Salvatore Loiero ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik und Direktor des Zentrums für vergleichende Pastoraltheologie am Departement für Praktische Theologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i. Ü. François-Xavier Amherdt est professeur ordinaire de théologie pastorale, pédagogie religieuse et homilétique, et président du Département de théologie pratique à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg.
Praktische Theologie im Dialog / Théologie pratique en dialogue (PTD) Edité par François-Xavier Amherdt / Salvatore Loiero
PTD 56 Salvatore Loiero / François-Xavier Amherdt (Hg./éds.) Das Prinzip Barmherzigkeit und die Theologie / Le principe miséricorde et la théologie Interdisziplinärer Studientag der Theologischen Fakultäten von Fribourg und Salzburg / Colloque interdisciplinaire des Facultés de théologie de Fribourg et de Salzbourg. Env. 180 pages, broché Env. CHF 38.— / EUR (D) 38.— ISBN 978-3-7965-4257-2 Disponible en janvier 2021 Aussi disponible en e-book
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Entwicklung des christlichen Gebets
Cornel Dora (Hg.) Beten – Gespräch mit Gott
Das Gebet ist rund um den Globus in den meisten Gesellschaften verbreitet. Menschen wenden sich an Gott oder das Göttliche. Sie bitten, preisen oder danken, manchmal klagen sie auch und fluchen gar. Durch die Verbindung mit einer anderen Welt erhält das Beten eine besondere formale Freiheit. Umgekehrt wird es in Ritualen aber auch stark durchgestaltet und hält sich an Konventionen – man denke etwa an das Amen, mit dem fast jedes christliche Gebet schliesst. Die Publikation der Stiftsbibliothek St. Gallen zur Winterausstellung 2020/21 zeigt die Entwicklung des christlichen Betens in seinen vielen verschiedenen Ausprägungen.
Religion Kirchengeschichte
Cornel Dora ist Historiker und Anglist sowie Stiftsbibliothekar von St. Gallen.
Cornel Dora (Hg.) Beten – Gespräch mit Gott 119 Seiten, 34 Abbildungen, davon 32 in Farbe, broschiert 16 x 23,5 cm CHF 25.— / EUR (D) 25.— ISBN 978-3-7965-4276-3 Bereits erschienen
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Les sciences sociales au XXIe siècle
Danilo Martuccelli Une «autre» introduction aux sciences sociales
Un récit longtemps hégémonique a structuré les sciences sociales autour d’une modernité occidentale exceptionnelle surgissant et alimentée par la révolution industrielle. Adossée à une géopolitique de puissance, cette narration a été une façon généralisée de regarder le monde, partagée pendant deux siècles, peu ou prou, partout et par tous, et en premier lieu par les sociologues classiques. Depuis quelques décennies des perspectives critiques (post- et décoloniale, modernités multiples) s’élèvent contre cette vision, à la lumière notamment d’un monde soumis à de nouvelles dynamiques de pouvoir entre les civilisations. En revenant sur le récit hégémonique occidental moderne, en le mettant à l’épreuve d’un nombre considérable de travaux et de transformations dans différentes aires géographiques (l’Afrique, les Amériques, l’Asie, l’Europe), ce livre, au-delà des regards modernes et antimodernes, propose une autre introduction aux sciences sociales en phase avec les réalités du XXIe siècle.
Soziologie Wissenschaftsgeschichte
Danilo Martuccelli est professeur de sociologie à l’Université de Paris, membre du CERLIS, et chercheur à l’Universidad Diego Portales (Santiago de Chile).
Res Socialis (RS) Edité par Marc-Henry Soulet
RS 55 Danilo Martuccelli Une «autre» introduction aux sciences sociales Env. 288 pages, broché Env. CHF 50.— / EUR (D) 50.— ISBN 978-3-7965-4302-9 Disponible en mars 2021 Aussi disponible en e-book
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Un manuel augmenté d’épistémologie
Gérard Bourrel / Agnès Oude Engberink La phénoménologie pragmatique en recherche qualitative
L’originalité de la méthode Phénoménologique SémioPragmatique en recherche qualitative, inspirée des théories de Charles Peirce, est d’être phénoménologique tout en étant fondée sur un principe formel de mise en ordre des données empiriques. Cette association a priori contre nature limite les biais interprétatifs et confère une rigueur à l’analyse. Son raisonnement analytique part des faits saisis dans leurs contextes pour aller vers l’hypothèse par inférence abductive. Conçu comme un «manuel augmenté d’épistémologie», cet ouvrage propose des réponses aux principales questions que pose encore l’analyse qualitative, à partir d’une description fine des différentes opérations, en justifiant tous les choix terminologiques. Premier manuel à montrer l’intérêt de cette approche dans des applications concrètes, il cible prioritairement l’analyse de verbatim d’entretiens semi-directifs. Enfin, le dernier chapitre ouvre une perspective inédite de recherche qualitative: l’élaboration «d’ontologie du changement» utile aux démarches éducatives. L’ouvrage s’adresse aux étudiants et aux enseignants-chercheurs des sciences humaines et sociales et des sciences de la santé.
Soziologie Philosophie Psychologie
Gérard Bourrel est Professeur d’université Émérite de Médecine générale à la faculté de médecine de Montpellier-Nîmes. Il est titulaire d’un DEA de Sociologie et d’un Doctorat en Sciences d’information-communication. Il enseigne la recherche qualitative. Agnès Oude Engberink est Maître de conférences de Médecine générale à la faculté de médecine de Montpellier-Nîmes. Elle enseigne la recherche qualitative.
Res Socialis (RS) Edité par Marc-Henry Soulet
RS 56 Gérard Bourrel, Agnès Oude Engberink La phénoménologie pragmatique en recherche qualitative Env. 230 pages, broché Env. CHF 44.— / EUR (D) 44.— ISBN 978-3-7965-4279-4 Disponible en mars 2021 Aussi disponible en e-book
FRÜHJAHR 2021 NEUERSCHEINUNGEN
Schweizer Medien in Zeiten von Corona
Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (Hg.) Jahrbuch Qualität der Medien 2020
Mit dem Jahrbuch Qualität der Medien – Schweiz Suisse Svizzera untersucht das fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich jährlich die Veränderungen in der Schweizer Medienlandschaft. Seit der ersten Ausgabe 2010 liefern die Herausgeberinnen und Herausgeber aktuelle Kennzahlen zur Medienqualität, Mediennutzung, Medienkonzentration und Finanzierung sowie zur Entwicklung des Schweizer Mediensystems. Untersucht werden dabei alle Mediengattungen – Presse, Radio, Fernsehen, Online, Social Media, die im Laufe der Zeit mehr und mehr ineinandergreifen. Ebenso ordnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Trends und aktuelle Geschehnisse wie beispielsweise die Berichterstattung zur Corona-Pandemie, die fortschreitende Medienkonzentration oder die Bedeutung von Social Media für die Informationsmedien in einen grösseren Kontext ein. Das Jahrbuch Qualität der Medien ist eine informative Quelle für Medienschaffende, Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft, für die Wissenschaft und alle, die sich mit der Entwicklung der Medien und ihrer Inhalte auseinandersetzen wollen.
Medienwissenschaft
Das fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft ist ein auf Medienforschung spezialisiertes Zentrum der Universität Zürich. Seit seiner Gründung im Jahr 1997 legt das Zentrum den Schwerpunkt seiner Forschung auf den digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit, insbesondere auf den Wandel der Medien und dessen Konsequenzen für die Gesellschaft.
Jahrbuch Qualität der Medien (JQM) Herausgegeben vom Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich
JQM 2020 Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft Jahrbuch 2020 Qualität der Medien Schweiz – Suisse – Svizzera. 184 Seiten, gebunden 19,5 x 27 cm CHF 69.— / EUR (D) 69.— ISBN 978-3-7965-4291-6 Bereits erschienen E-Book Open Access
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FRÜHJAHR 2021 ZEITSCHRIFTEN
Zeitschriften
Bioethik in Theorie und Praxis Bioethica Forum
Bioethica Forum ist eine interdisziplinäre Zeitschrift zu Fragen der biomedizinischen Ethik. Schwerpunkte bilden Beiträge zur Ethik in den Bereichen Klinische Medizin, Forschung, Biotechnologie und Gesundheitswesen. Die Artikel und Wortmeldungen beziehen sich einerseits auf konkrete Themen – ethische, rechtliche und politische –, andererseits auf grundsätzliche Konzepte und Theorien, anhand derer bestimmte Fragen diskutiert werden. Mit akademischen Beiträgen möchte Bioethica Forum die bioethischen Debatten stimulieren und vertiefen. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunkt («Focus») gewidmet. Sowohl der Focus als auch die ständigen Rubriken enthalten Originalbeiträge zu theoretischen Positionen und Fallbesprechungen (peer-reviewed), ausserdem kürzere Statements, die in ethischen Fragen Stellung beziehen oder konkrete Erfahrungen aufarbeiten.
Bioethica Forum Volume 14 (2021) Schweizerischer Zeitschrift für Biomedizinische Ethik / Journal Suisse d’Ethique Biomédicale / Swiss Journal of Biomedical Ethics Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE)
1 Jahresausgabe Je ca. 250 Seiten, broschiert ISSN 1662-6001 Einzelabonnement: CHF 89.— (Schweiz) EUR 110.— (Europa) EUR 154.— (übrige Länder) Abonnement für Institutionen: CHF 178.— (Schweiz) EUR 219.— (Europa) EUR 308.— (übrige Länder)
Die Artikel erscheinen mit dem Jahrgang 2021 im eFirstVerfahren open access auf www.schwabeonline.ch zu vier Upload-Terminen pro Jahr (Januar, April, Juli, Oktober). Eine gedruckte Ausgabe mit allen Artikeln erscheint jeweils zum Ende eines Kalenderjahres. Bioethik, Klinische Medizin
FRÜHJAHR 2021 ZEITSCHRIFTEN
Aufklärung in der Schweiz
Geschichte aktuell
xviii.ch
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte
Die Schweizerische Zeitschrift für die Erforschung des 18. Jahrhunderts führt das Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts fort. Die interdisziplinäre Zeitschrift gewährt anhand von Aufsätzen, Berichten, Quelleneditionen und Rezensionen einen breiten Einblick in die aktuelle Forschung zum schweizerischen Raum im Aufklärungszeitalter. Vol. 11/2020 ist dem Schwerpunktthema «Lavater vernetzt – Gelehrtenrepublik und Digital Humanities» gewidmet. Anhand des europaweiten Briefnetzwerks von Johann Caspar Lavater (1741–1801) untersucht das von Ursula Caflisch-Schnetzler herausgegebene Themenheft die Intensität und Diversität der Wissenskulturen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zugleich werden die Bedeutung und Perspektiven neuer digitaler Methoden für die Aufklärungsforschung diskutiert.
Die Schweizerische Zeitschrift für Geschichte veröffentlicht Originalabhandlungen zur schweizerischen und zur allgemeinen Geschichte. Miszellen und Forschungsberichte unterrichten über aktuelle Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft. Ein gut ausgebauter Besprechungsteil ermöglicht eine fundierte Übersicht über Neuerscheinungen insbesondere zur Geschichte der Schweiz. Geschichte
Geschichte
xviii.ch Vol. 11/2020 Schweizerische Zeitschrift für die Erforschung des 18. Jahrhunderts Revue suisse d’études sur le XVIIIe siècle Rivista svizerra di studi sul secolo XVIII Swiss Journal for EighteenthCentury Studies
Redaktion/Rédaction/Redazione: Damiano Bardelli, Arno Haldemann, Timothée Léchot, Sylvie Moret Petrini, Miriam Nicoli, Nadir Weber Herausgeber: Schweizerische Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts 2020. 148 Seiten, broschiert CHF 58.— / EUR (D) 58.— ISBN 978-3-7965-4182-7 ISSN 1664-011X Bereits erschienen
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte / Revue Suisse d’Histoire / Rivista Storica Svizzera Vol. 70 / 2020 / Nr. 3 Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte Redaktion: Martin Lengwiler, Marco Schnyder 3 Hefte pro Jahr
Vol. 70 / 2020 Das Abonnement ist im Mitgliederbeitrag der SGG inbegriffen. Abonnementsbestellungen für Nichtmitglieder beim Verlag, Abonnement für Nichtmitglieder CHF 120.— ISSN 0036-7834 Bereits erschienen
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Gemeinschaftsvorstellungen
Blick nach aussen
Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde
Kulturgeschichte e
L’axe thématique 2020 traite des concepts communautaires au XX siècle, qui sont examinés comme des visions de l’avenir sur fond de crises perçues, de transformations sociales et culturelles et d’espoirs de renouveau social qui y sont associés. L’accent est mis sur le domaine éducatif et scolaire catholique et protestant. Das Forum «Fluchtwege – Glaubenswege» befasst sich zeitlich transversal und exemplarisch mit religiösen Fluchtnarrativen in Christentum, Islam und Judentum. What role did and do religious narratives of memory of flight and displacement play in theological and intellectual discourses and in the media? Which narrative and iconographic patterns and practices can be identified?
Stadtgeschichte endet nicht an den Stadtmauern oder an den Stadtgrenzen. Jede Stadt, und so auch Basel, ist verknüpft, vernetzt und verflochten mit der Aussenwelt. Vielfältige Beziehungen nach aussen prägten und prägen bis heute die Geschichte Basels. Diesen Aussenbeziehungen widmet sich der Band schwerpunktmässig. Er vereinigt eine Auswahl an Beiträgen, die epochenübergreifend den weitläufigen Verbindungen Basels in politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Hinsicht nachgehen. Den Band ergänzen weitere Beiträge aus einem grossen Spektrum von Fachperspektiven, das von der Archäologie bis hin zur historischen Biographie reicht.
Geschichte, Kirchengeschichte
Geschichte, Basel
Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte SZRKG 114 / 2020
Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde BZGA 120
Herausgegeben von der Vereinigung für Schweizerische Kirchengeschichte
Blick nach aussen 328 Seiten, 45 Abbildungen, davon 6 in Farbe, broschiert CHF 38.— / € (D) 38.— ISSN 0067-4540 ISBN 978-3-7965-4287-9 Bereits erschienen
478 Seiten, broschiert ISSN 1661-3880 Bereits erschienen
Herausgegeben von der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel Redaktion: Lorenz Heiligensetzer, Patrick Moser
FRÜHJAHR 2021 ZEITSCHRIFTEN
Originalartikel zu allen Epochen und Aspekten der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
Internationale Zeitschrift für die Altertumswissenschaften
Gesnerus
Museum Helveticum
Gesnerus ist eine schweizerische, international ausgerichtete Zeitschrift für Medizin-und Wissenschaftsgeschichte. Sie publiziert Originalartikel, Kurzmitteilungen und Dokumente zu verschiedenen Epochen und Aspekten und berücksichtigt auch die theoretischen und sozialen Fragen des Faches. Gesnerus enthält ferner Mitteilungen und Anzeigen über Neuigkeiten und Aktivitäten auf dem Fachgebiet. Ein ausführlicher Rezensionsteil orientiert über Neuerscheinungen. Publikationssprachen sind Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Gesnerus ist indexiert bei Arts and Humanities Citation Index und Historical Abstracts.
Das Museum Helveticum ist die einzige Schweizer Zeitschrift, die Beiträge aus der gesamten klassischen Altertumswissenschaft veröffentlicht, einschliesslich der Papyrologie, Epigrafik und Archäologie. Die Zeitschrift will nicht nur die Schweizer Forschung fördern und repräsentativ darstellen, sondern auch die Kontakte mit der internationalen Forschergemeinschaft pflegen und vertiefen. Altertumswissenschaften
Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
Gesnerus Vol. 77 (2020) No. 2 Published by the Swiss Society of the History of Medicine and Sciences Editors-in-chief: Hubert Steinke and Vincent Barras Editors: Christian Bonah, Francesco Panese, Iris Ritzmann, Hans K. Schmutz, Jakob Tanner
2 Hefte pro Jahr (Juni/Dezember) Ca. 160 Seiten, broschiert ISSN 0016-9161
Museum Helveticum Vol. 77 Fasc. 2 Schweizerische Zeitschrift für klassische Altertumswissenschaft Revue suisse pour l’étude de l’Antiquité classique Rivista svizzera di scienze dell’antichità Herausgegeben von der Schweizerischen Vereinigung für Altertumswissenschaft
Redaktion: Damien Nelis, Stefan Rebenich, Christoph Riedweg, Martin Guggisberg, Antoine Viredaz 2 Hefte pro Jahr (Juni/Dezember). 144 Seiten pro Heft, broschiert. ISSN 0027-4054 Jahresabonnement Print: CHF 100.— / EUR (D) 100.— Jahresabonnement Print und online: CHF 160.— / EUR (D) 160.—
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Marx und die Philosophie
Germanistische Mediävistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Linguistik aus der Schweiz
Studia philosophica
Germanistik in der Schweiz
Auch wenn dem Denken von Marx heute ein erneutes philosophisches Interesse gilt, bleibt oft unklar, worin dieses genau besteht. Unter dem Eindruck der Feuerbachthesen, in denen Marx dazu auffordert, die «Welt» zu «verändern», wurde die genuin philosophische Dimension seines Denkens oft zugunsten einer an der Umwälzung der ökonomischen und politischen Verhältnisse orientierten Lesart vernachlässigt. Erst im 20. Jahrhundert wurde die ursprüngliche Verbindung zwischen Marx und der Philosophie wiederhergestellt. Die Zweideutigkeit der Beziehung von Marx zur Philosophie und der Philosophie zu Marx zeigt sich in der Vielfalt der Beiträge in diesem Band. Diese befassen sich sowohl mit grundsätzlichen Fragen der Marx’schen Philosophie als auch mit den philosophischen Diskussionen über den Marxismus.
Das Periodikum präsentiert die aktuelle germanistische Forschung von Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und bietet einen ausführlichen Rezensionsteil zu aktueller Forschungsliteratur aus Linguistik, germanistischer Mediävistik und Neuerer deutscher Literaturwissenschaft. Die GiS stellt somit ein Forum des wissenschaftlichen Austauschs für die schweizerische Hochschulgermanistik im In- und Ausland dar. Darüber hinaus versteht sich die Zeitschrift als Plattform für den akademischen Nachwuchs. Ein akademischer Rat sowie Peer-Review-Verfahren sichern dabei die Qualität aller Beiträge. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der germanistischen Teildisziplinen werden gebeten, ihr Manuskript zur Prüfung an die Herausgeber zu senden. Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft
Philosophie
Studia philosophica Vol. 79/2020
224 Seiten, broschiert CHF 68.— / EUR (D) 68.—
Germanistik in der Schweiz GiS 17/2020
Schweizerische Zeitschrift für Philosophie La Revue Suisse de Philosophie La Rivista Filosofice Svizzera The Swiss Journal of Philosophy
Sonderpreis für Mitglieder der Schweiz. Philosoph. Gesellschaft: CHF 47.50 / EUR (D) 47.50
Zeitschrift der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Germanistik
ISBN 978-3-7965-4194-0 Bereits erschienen
Herausgeber: Philipp Theisohn / Thorben Päthe 94 Seiten
Digitale Ausgabe open access auf www.schwabeonline.ch
ISSN 1664-2449 E-Book Open Access
Gastherausgeber: Mischa Piraud, Wolfgang Rother Redaktion: Anton Hügli, Janette Friedrich / Hélène Leblanc
FRÜHJAHR 2021 BACKLIST
Backlist
Grundriss der Geschichte der Philosophie Laurent Cesalli / Ruedi Imbach / Alain de Libera / Thomas Ricklin (Hg.) Die Philosophie des Mittelalters 3: 12. Jahrhundert ISBN 978-3-7965-2625-1 CHF 420.— / EUR (D) 420.—
Augustinus-Lexikon Robert Dorado / Cornelius Mayer / Christof Müller (Hg.) Vol. 5, Fasc. 3/4 Sermones (ad populum) – Tempus ISBN 978-3-7965-4169-8 CHF 80.— / EUR (D) 80.—
Sulzer: Gesammelte Schriften 10 Elisabeth Décultot / Jana Kittelmann (Hg.) Johann Georg Sulzer – Johann Jakob Bodmer. Briefwechsel Kritische Ausgabe ISBN 978-3-7965-3814-8 CHF 340.— / EUR (D) 340.—
Jeanne Hersch Schriften 1 und 2 Silvan Imhof / Jean Terrier / Urs Marti-Brander (Hg.) Schriften zur theoretischen Philosophie und Philosophiegeschichte ISBN 978-3-7965-4050-9 Schriften zur politischen Philosophie ISBN 978-3-7965-4091-2 Je CHF 38.— / EUR (D) 38.— E-Books Open Access
Karl Jaspers Gesamtausgabe I/18 Dominic Kaegi / Andreas Urs Sommer (Hg.) Nietzsche ISBN 978-3-7965-3983-1 CHF 176.— / EUR (D) 176.—
Karl Jaspers Gesamtausgabe III/8.2 Dirk Fonfara (Hg.) Ausgewählte Korrespondenzen mit dem Piper-Verlag und Klaus Piper ISBN 978-3-7965-3830-8 CHF 192.— / EUR (D) 192.—
Anton Hügli (Hg.) Jaspers – Stationen seines philosophischen Wegs ISBN 978-3-7965-4191-9 CHF 54.— / EUR (D) 54.—
Dennis Sölch / Oliver Victor (Hg.) Geschichte und Gegenwart der Existenzphilosophie ISBN 978-3-7965-4164-3 Ca. CHF 66.— / EUR (D) 66.—
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Christine Christ-von Wedel Erasmus of Rotterdam A Portrait. ISBN 978-3-7965-4192-6 CHF 36.— / EUR (D) 36.—
Pavel Floss The Philosophy of Nicholas of Cusa An Introduction into His Thinking ISBN 978-3-7965-4156-8 CHF 68.— / EUR (D) 68.—
Theoria 2 Jonas Held Schlussfolgern ISBN 978-3-7574-0043-9 CHF 54.— / EUR (D) 54.—
Bibliotheca Helvetica Romana 37 Adrian Brändli /Giangiacomo Vale (eds.) Going Digital? Citizen Participation and the Future of Direct Democracy ISBN 978-3-7965-4181-0 CHF 56.— / EUR (D) 56.—
Posthuman Studies 3 Russell Blackford At the Dawn of a Great Transition The Question of Radical Enhancement ISBN 978-3-7965-4189-6 Ca. CHF 122.— / EUR (D) 122.—
Posthuman Studies 4 David Edward Rose Our Posthuman Past Transhumanism, Posthumanism and Ethical Futures ISBN 978-3-7965-4010-3 Ca. CHF 132.— / EUR (D) 132.—
Schwabe reflexe 65 Peter Strasser Kritik der Spiritualität Warum uns die Welt nicht genug ist ISBN 978-3-7965-4161-2 CHF 23.— / EUR (D) 23.—
Schwabe reflexe 66 Alice Holzhey-Kunz Emotionale Wahrheit Der philosophische Gehalt emotionaler Erfahrungen ISBN 978-3-7965-3760-8 CHF 23.— / EUR (D) 23.—
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Schwabe reflexe 67 Georg Brun / Claus Beisbart (Hg.) Mit Philosophie die Welt verändern In Bildung und Öffentlichkeit ISBN 978-3-7965-4162-9 CHF 23.— / EUR (D) 23.—
Schwabe reflexe 68 Annemarie Pieper Denkanstösse zu unseren Sinnfragen ISBN 978-3-7965-4178-0 CHF 23.— / EUR (D) 23.—
Urs Andreas Wickli […] zum Wozu des Ethnologischen Museums Berlin im künftigen Humboldt-Forum Annotationen, Versatzstücke und Stellungnahmen ISBN 978-3-7965-4179-7 CHF 120.— / EUR (D) 120.—
Ludwig Theodor Heuss (Hg.) Mit dem Kinderheim auf der Flucht Annemarie Wolff-Richter (1900– 1945), Heilpädagogin im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Biografie ISBN 978-3-7574-0045-3 CHF 39.— / EUR (D) 34.—
Emanuel Ruoss / Juliane Schröter (Hg.) Schweizerdeutsch Sprache und Identität von 1800 bis heute ISBN 978-3-7965-4035-6 CHF 34.— / EUR (D) 34.—
Bundesamt für Landestopografie (Hg.) Die Schweiz auf dem Messtisch 175 Jahre Dufourkarte ISBN 978-3-7965-4199-5 CHF 27.— / EUR (D) 27.—
Gaby Weber Die Todesbilder im Bischöflichen Schloss in Chur ISBN 978-3-7965-4166-7 CHF 58.— / EUR (D) 58.—
Julia Frick / Oliver Grütter (Hg.) abbreviatio Historische Perspektiven auf ein rhetorisch-poetisches Prinzip ISBN 978-3-7965-4111-7 Ca. CHF 74.— / EUR (D) 74.—
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Colloquia Raurica 16 Hubert Cancik / Stefan Rebenich / Alfred Schmid (Hg.) Archäologie der Moderne Antike und Antike-Rezeption als Paradigma und Impuls ISBN 978-3-7965-4160-5 CHF 60.— / EUR (D) 60.—
Klaus Ridder, Joachim Ziegeler (Hg.) Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts Bundle der Bände 1.1, 1.2, 2–4; ISBN 978-3-7574-0010-1 CHF 380.— / EUR (D) 380.—
Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts Sebastian Coxon (Übers.) German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Centuries ISBN 978-3-7574-0042-2 CHF 90.— / EUR (D) 90.—
Robert Walser Caroline Socha / Matthias Sprünglin (Hg.) KWA I.7 Kleine Dichtungen ISBN 978-3-7965-4167-4 CHF 69.— / EUR (D) 69.—
Robert Walser Fabian Grossenbacher / Angela Thut / Christian Walt (Hg.) KWA VI.3 Mikrogramme 1925 (II) ISBN 978-3-7965-4177-3 CHF 129.— / EUR (D) 129.—
Signaturen der Moderne 2 Marlise Muralt Ambivalenzen und Provokationen in Robert Walsers Die Rose Sprachkünstlerische Grenzgänge ISBN 978-3-7965-4168-1 CHF 54.— / EUR (D) 54.—
TeNOR 8 Wolfgang W. Müller / Franc Wagner (Hg.) Religion – Musik – Macht Musikalische Dimensionen einer ästhetischen Theologie ISBN 978-3-7965-4170-4 CHF 78.— / EUR (D) 78.—
Erwin Marti / Martin Uebelhart Carl Albert Loosli (1877–1959) Biografie ISBN 978-3-7965-3809-4 CHF 54.— / EUR (D) 54.—
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Schwabe Verlag
Das Signet des Schwabe Verlags ist die Druckermarke der 1488 in Basel gegründeten Offizin Petri, des Ursprungs des heutigen Verlagshauses. Das Signet verweist auf die Anfänge des Buchdrucks und stammt aus dem Umkreis von Hans Holbein. Es illustriert die Bibelstelle Jeremia 23,29: «Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst?»
Schwabe Verlag Schwabe Verlagsgruppe AG Steinentorstrasse 11 CH-4010 Basel Tel. +41 (0)61 278 95 65 Fax +41 (0)61 278 95 66 info@schwabeverlag.ch www.schwabe.ch Verkehrsnummer: 17502
Schwabe Verlag GmbH Marienstraße 28 D-10117 Berlin info@schwabeverlag.de www.schwabeverlag.de Verkehrsnummer: 14682
Verlagsleitung Susanne Franzkeit Tel. +41 (0)61 278 95 64 susanne.franzkeit@schwabe.ch
Vertrieb Ingo Halscheidt Tel. +49 (0)30 240 88 781 ingo.halscheidt@schwabeverlag.de
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Nina Brennecke Tel. +41 (0)61 278 95 63 marketing@schwabe.ch presse@schwabe.ch
Verlagsvertretung für den Buchhandel in der Schweiz Joe A. Fuchs Verenastrasse 8 CH-8832 Wollerau Tel. +41 (0)44 784 79 82 joe.fuchs@mythen.ch
Zeitschriftenauslieferung Zeitschriften Schwabe Verlag Postfach 1363 D-82034 Deisenhofen Tel. +41 (31) 528 03 77 schwabe@intime-media-services.de
Verlagsvertretung für den Buchhandel in Deutschland Vertrieb für ZWEI Till Hohlfeld und Simon Lissner Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Till Hohlfeld till.hohlfeld@vertriebfuerzwei.de Tel. +49 160 7768237 Fax +49 371 355 7534 Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein Simon Lissner simon.lissner@vertriebfuerzwei.de Tel. +49 160 7768236 Fax +49 6431 9770799 www.vertriebfuerzwei.de
Auslieferung Schweiz Buchzentrum AG Tel. +41 (0)62 209 25 25 Fax +41 (0)62 209 26 27 kundendienst@buchzentrum.ch
Auslieferung Deutschland, Österreich und übrige Länder Brockhaus Kommissionsgeschäft GmbH Kreidlerstraße 9 D-70806 Kornwestheim Tel. +49 (0)7154 132 70 Fax +49 (0}7154 132 713 info@brocom.de
ISBN 978-3-7965-4325-8 Stand Dezember 2020 Preisänderungen und Irrtum vorbehalten
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Titelbild: Schwabe-Rot 2 © icona basel, Christoph Gysin